🐺 Wolfsblut - Hermine x Lupin - Harry Potter FanFiction, Hörbuch deutsch
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß mit der neuen Folge.
Speaker 0: Emoji of the Day, natürlich ein Wolf, postet ihn ganz schnell noch unten in die Kommentare und dann geht es weiter und viel Spaß.
Speaker 0: Die junge Frau liebte den Stadtteil Londons, den sie sich vor zwei Jahren zum Leben ausgesucht hatte.
Speaker 0: Soho war unangepasst bunt und multikulturell.
Speaker 0: Genauso wie Hermine Esmorte.
Speaker 0: Sie brauchte die gewisse Freiheit, eine Tatsache, die sie nach nur einem Jahr ihre Beziehung gekostet hatte.
Speaker 0: Nach der großen Schlacht war ihr Ron eine Stütze gewesen.
Speaker 0: Sie war mit ihm wortwörtlich in den Fuchsbau gekochen, um ihre Wunden zu lecken.
Speaker 0: Molly und Arthur hatten ihr Bestes gegeben, um ihre eigenen verbleibenden Kinder sowie auch Harry und die erst neuerdings elternlose Hermine zu trösten und ihnen den nötigen Halt zu geben.
Speaker 0: Aber bald war all das der jungen Frau zu eng geworden und sie hatte die Flucht ergriffen in ihrer eigene kleine Zweitzimmerwohnung mit winzigen Balkon in einer der unzähligen Londoner Seitenstraßen.
Speaker 0: Nach ein paar Monaten, in denen sie immer zum Wochenende in Richtung Fuchsbau gependelt war, hatte Ron ihr einen Antrag gemacht.
Speaker 0: Vielleicht, um sie wieder näher an sich zu binden, doch Hermine hatte abgelehnt, was auch das Ende ihrer Beziehung bedeutete.
Speaker 0: Ron war gekränkt, sowie auch seine Familie, doch Hermine hätte sich selbst belogen und verleugnet.
Speaker 0: So blieben ihr noch Harry, der nach wie vor ihr bester Freund war, sowie dessen verlobte Ginny.
Speaker 0: Ginny war zwar auch Runs kleine Schwester, aber fiel so gut mit Hermine befreundet, um diese im Stich zu lassen.
Speaker 0: Trotzdem war die junge Hexe oft alleine, was ihr aber wenig ausmachte.
Speaker 0: Hermine begrüßte und liebte die Zeit der Einsamkeit, war es doch auch eine Zeit des ungestörten Nachdenkens.
Speaker 0: Außerdem hatte sie ihre Arbeit im Ministerium, die sie stets erforderte und erfüllte.
Speaker 0: Gerade jetzt schlenderte sie ganz für sich über den wöchentlichen Markt, der hier in Soho angeboten wurde.
Speaker 0: Obst und Gemüse aus aller Herrenländer, sowie Käse, Fleisch, Fisch und Brot wurden hier angeboten, dazu köstliche Weine und Gewürze.
Speaker 0: Hermine wurde hier für ihr Abendbrot meistens fündig und viele der Händler kannten die junge Frau bereits gut.
Speaker 0: Auch heute war sie wieder fündig geworden und freute sich auf die Gemüsepfanne mit Lamm, die sie am Abend geplant hatte.
Speaker 0: Etwas Deftiges würde ihr sicher gut tun, denn es war bereits sehr kalt Ende November und ein beißender Wind fegte durch die Londoner Straßen.
Speaker 0: Trotzdem kaufte sich Hermine wie immer ein süßes Brötchen bei ihrem Lieblingsbecker und machte eine kurze Rast auf den Stufen des Springbrunnen in der Mitte des Marktes.
Speaker 0: Von hier aus konnte man das bunte Treibengut beobachten und Hermine genoss den Trubel.
Speaker 0: Leider bekam man so auch die Schattenseiten Londons zu sehen und die vielen obdachlosen Menschen, die hier um eine Spende batten, taten Hermine gerade jetzt, wo es wieder kalt wurde, unendlich leid.
Speaker 0: Gerade fiel ihr ein grauhaariger Mann in einem viel zu dünnen, zerschlissenen Sacco auf, der in einem der Müllalmer nach etwas Essbarem oder einer Pfandflasche suchte.
Speaker 0: Etwas an diesem Mann kam der jungen Frau seltsam vertraut vor, aber der lange graue Bart verwehrte ihr einen Blick auf sein Gesicht.
Speaker 0: Er hinkte leicht und dieses Hinten, verbunden mit der leicht gebeugten Körperhaltung, die immer ein wenig nach Schmerzen außer, erinnerte Hermina sehr an ihren ehemaligen Lehrer Remus Lupin.
Speaker 0: Sie lächerte traurig.
Speaker 0: Remus war tot.
Speaker 0: und begraben, wie so viele, die es gewagt hatten, dem Dunklen Lord die Stirn zu bieten.
Speaker 0: Sie beobachtete dem Mann noch eine Weile, und da sie sah, dass er nicht fündig wurde, beschloss sie ihm ebenfalls ein Brötchen und vielleicht auch einen warmen Kaffee zu besorgen.
Speaker 0: Als sie schließlich mit den Sachen auf ihn zusteuerte, da ihr doch etwas mulmig zumute, wie würde er reagieren, vielleicht wollte oder brauchte er ihre Hilfe überhaupt nicht.
Speaker 0: Hermine blieb hinter ihm stehen und reusbeute sich.
Speaker 0: Entschuldigen Sie, Ich möchte ihnen nicht so nahe treten, aber vielleicht möchten sie diesen Kaffee und dieses Brötchen haben.
Speaker 0: Langsam, fast wie in Zeitlupe, drehte sich der Mann zu ihr um und Hermine erstarrte.
Speaker 0: Das konnte nicht sein.
Speaker 0: Dieser Mann war tot.
Speaker 0: Aber jetzt, wo sie ihm in die Augen sehen konnte, gab es keinen Zweifel mehr.
Speaker 0: Vor ihr stand, schmutzig, ausgemärgelt, aber doch unverkennbar und vor allem lebendig, Tatsächlich ihr ehemaliger Professor Remus Lupin.
Speaker 0: Zweites Kapitel.
Speaker 0: Die junge Hexel ließ vor Überraschung Kaffee und Brötchen fallen.
Speaker 0: Sie wollte etwas sagen, brachte aber uns zusammenhängende Sätze heraus.
Speaker 0: Die Augen des Manus dagegen weiteten sich erschrocken und er lief ein paar Schritte vor Hermine davon.
Speaker 0: Hatte sie sich eventuell doch getäuscht?
Speaker 0: Aber seine Augen, diese ruhigen immer eine spur traurigen Augen.
Speaker 0: Also nahm sie kurz entschlossen die Verfolgung auf.
Speaker 0: Der Mann lief in eine Gasse, weg von all den geschäftigen Treiben.
Speaker 0: Hatte sie sich getäuscht?
Speaker 0: War er es doch nicht?
Speaker 0: War das eine Falle?
Speaker 0: Würde er sie am Ende ausrauben?
Speaker 0: Er war stehen geblieben, drehte sich um und sprach sie nun direkt mit ihrem Namen an.
Speaker 0: Herr Mine, geh weg!
Speaker 0: Du darfst nicht mit mir reden.
Speaker 0: Ich bin nicht gut.
Speaker 0: Ich bin schlecht.
Speaker 0: Niemand braucht mich.
Speaker 0: Für euch alle bin ich gestorben und hast es doch gut so.
Speaker 0: Er wollte sich umdrehen und gehen.
Speaker 0: Aber Hermine wäre nicht Hermine, wenn sie ihn einfach so gehen ließe.
Speaker 0: Remus, bleib gefälligst stehen!
Speaker 0: So einfach kannst du es dir nicht machen, du hast einen Sohn, der dich braucht!
Speaker 0: Die junge Hexe hatte sofort an Teddy denken müssen, der zumindest momentan als vollweise aufwuchs.
Speaker 0: Zwar liebevoll umsorgt von seiner Großmutter und seinem Patenonkel Harry, aber doch elternlos.
Speaker 0: Harry hatte den kleinen Knips schon bei vielen seiner Besuche mit zur Hermine gebracht.
Speaker 0: Er war aufgeweckt, hübsch.
Speaker 0: und sie freute sich immer sehr, wenn ihr bester Freund mit kleiner Begleitung kam.
Speaker 0: Bei der Erwähnung seines Sohnes war Remus abrupt stehen geblieben.
Speaker 0: Er stand jetzt mit dem Rücken zu Hermine, hatte den Kopf gesenkt und sah vor sich auf den Boden der schmutzigen Gasse.
Speaker 0: Wie geht's ihm?
Speaker 0: Die Frage kam sehr leise, fast nicht zu verstehen, und doch so flehendlich, dass es Hermine in der Seele weht hat.
Speaker 0: Langsam, um ihn nicht zu verschrecken, legte sie ihrem ehemaligen Lehrer die Hand auf den Rücken.
Speaker 0: Es geht ihm ganz gut, Remus.
Speaker 0: Er wird bestens umsorgt.
Speaker 0: Seine Großmutter liebt ihn, Harry liebt ihn sogar, ich liebe ihn, wir alle.
Speaker 0: Und doch fehlen ihm Mami und Daddy.
Speaker 0: So nennt er euch auf den wenigen Fotos, die von Tonks und ihr gemeinsam existieren.
Speaker 0: Remus Rücken hatte bei den Worten Mami und Daddy zu Beben begonnen.
Speaker 0: Der große Mann weinte lautlos.
Speaker 0: Als er widersprach, war seine Stimme rau und trennend erstickt.
Speaker 0: Bitt, sage ihm.
Speaker 0: eines Tages, wie es ihr wie ihn geliebt haben.
Speaker 0: Versprich mir das.
Speaker 0: Ich kann nicht zurück.
Speaker 0: Ich hätte da sein müssen, als Thongs gekämpft hat.
Speaker 0: Ich hätte wissen müssen, dass sie mich nicht allein lassen würde, diese verrückte, wunderschöne Hexe.
Speaker 0: Ihr habt alle gedacht, ich wäre da, dabei war ich ganz woanders.
Speaker 0: Hermine verstand überhaupt nichts mehr.
Speaker 0: Remus, du warst bei der Schlacht.
Speaker 0: Du hast gekämpft, wir alle haben dich gesehen.
Speaker 0: Wenn du das nicht warst, Wer war es dann?
Speaker 0: Remus hatte sich bis jetzt umgedreht, so aber noch immer zu Boden.
Speaker 0: Das ist eine lange Geschichte, Hermine.
Speaker 0: So lang.
Speaker 0: Und es ändert nichts daran, dass ich nicht bei meiner Frau war, als sie mich am dringendsten brauchte.
Speaker 0: So einen Vater braucht mein Sohn nicht, lebt wohl, Hermine.
Speaker 0: Wieder wollte er sich umdrehen, um zu gehen.
Speaker 0: In der Zwischenzeit hatte er es angefangen zu schneien.
Speaker 0: Dicke Flocken deckten Müll und Unrad in der Gasse zu.
Speaker 0: Hermine musste etwas tun, sie würde ihn nicht so einfach gehen lassen, schon gar nicht bei diesem Wetter.
Speaker 0: Also, ich hätte Zeit für eine lange Geschichte, aber auch für ein warmes Essen, ein warmes Bad und eine Rasur.
Speaker 0: Bitte, komm mit.
Speaker 0: Ich kann dich doch jetzt nicht so gehen lassen.
Speaker 0: Außerdem schneide es, es wird bitter kalt werden.
Speaker 0: Die junge Frau bettelte fast, aber das war ihr egal, und ihre Hartnäckigkeit versprach, wie meistens erfolgreich zu sein.
Speaker 0: Endlich schaut der Remus sie an.
Speaker 0: Okay, Hermine.
Speaker 0: Aber danach lässt du mich gehen, versprochen.
Speaker 0: Denn eigentlich existiere ich überhaupt nicht mehr, schon vergessen.
Speaker 0: Erleichterung machte sich in Hermine breit und mit Remus auf den Fersen machte sie sich auf den Heimweg.
Speaker 0: Die verwirrten Blicke ihrer Nachbarn ignorierend bat sie ihren ehemaligen Lehrer hinein und stellte ihre Einkäufe in der Küche ab.
Speaker 0: Unschlüssig war Remus im Flur stehen geblieben und schaute sich um.
Speaker 0: Schön hatte sie es hier, gemütlich, herrlich warm.
Speaker 0: Sie steckte den Kopf aus der Küche und deutete auf eine Tür links neben der Wohnungstür.
Speaker 0: Dort ist das Bad.
Speaker 0: Handtücher sind im Regal.
Speaker 0: Rasiere müssen im Schrank sein.
Speaker 0: Die sind für Harry, wenn er mich besucht.
Speaker 0: Sie lächelte.
Speaker 0: Ich habe auch einige Trainingshosen und T-Shirts von ihm hier.
Speaker 0: Die müssten dir passen, bring ich gleich.
Speaker 0: Während du ein Bad nimmst, koche ich rasch etwas.
Speaker 0: Mit diesen Worten war sie in der Küche verschwunden.
Speaker 0: Drittes Kapitel.
Speaker 0: Remus hatte das Gefühl, nach nie etwas so wohltun, das erlebt zu haben, wie dieses heiße Schaumbad.
Speaker 0: Endlich war er den Gestank der Straße los, den er mit seiner empfindlichen Nase ständig hatte ertragen müssen.
Speaker 0: Durch den Wolf in ihm waren Gerüche für ihn besonders intensiv, und da er schon länger keinen Wolfsband Trank zur Verfügung hatte, tratten die wirfischen Fähigkeiten wieder viel deutlicher vor.
Speaker 0: Jetzt gerade roch er allerdings köstliches, Fleisch und dazu der Duft verschiedener Gemüse und Gewürze.
Speaker 0: Aber seine empfindliche Nase hatte auch noch etwas anderes wahrgenommen, etwas, das er schon lange nicht mehr gerochen hatte.
Speaker 0: den angenehmen Duft einer Frau.
Speaker 0: Hermine hatte schon vor einiger Zeit Kleidung vor die Tür gelegt und so stiege aus der Wanne, um sich anzuziehen.
Speaker 0: Die Rausurenamen wieder einige Zeit in Anspruch und als Hermine zum Essen rief, sah sich Remus seinem neuen alten Spiegelbild gegenüber, deutlich dünner zwar, aber unverkennbar.
Speaker 0: Als er zu der jungen Frau in die Küche kam, mustete diese ihn erst kritisch und dann sehr zufrieden.
Speaker 0: Das war unverkennbar ihr Professor.
Speaker 0: Dieser Mann, für den sie in ihrem dritten Schuljahr heimlich geschwärmt hatte, dessen düstere Aura und traurige Augen sie so sehr fasziniert hatten.
Speaker 0: Er war schlank geworden, beinahe ausgemergelt, was ihn viel jünger und verletzlicher aussehen ließ.
Speaker 0: Hunger?
Speaker 0: Er nickte nur.
Speaker 0: Sie aß unschweigend, und Hermine fragte sich unweigerlich, wann Remus wohl die letzte warme Mahlzeit erhalten hatte.
Speaker 0: Als er endlich satt war, verfrachtete sie ihn samt Decke auf ihr Sofa, kochte Tee und machte es sich im Sessel ihm gegenüber gemütlich.
Speaker 0: Erzähl, sagte sie dann schlicht, und Remus erzählte.
Speaker 0: Niemand wusste damals, wann genau die große Schlacht stattfinden würde.
Speaker 0: Aber niemand hat damit gerechnet, dass es so bald sein würde.
Speaker 0: Ganz besonders das Ministerium nicht.
Speaker 0: Darum erheb ich einen Sonderauftrag, ein Rudel Wehrwölfe sollte sich vom dunklen Lord abwenden und auf unsere Seite wechseln.
Speaker 0: Ich sollte sie davon überzeugen.
Speaker 0: Der Auftrag war streng geheim.
Speaker 0: Natürlich durfte Voldemort davon absolut nichts wissen.
Speaker 0: Damit meine Abwesenheit nicht auffiel, wurde ein sog.
Speaker 0: Stellvertreter für mich geschaffen.
Speaker 0: Mit meinem Aussehen, meinen Eigenschaften und meinen Gewohnheiten.
Speaker 0: Nicht einmal meine Frau hat das bei den ersten Versuchen gemerkt, dass nicht ich neben ihr schlafe.
Speaker 0: Der Stellvertreter ist allerdings absolut magisch.
Speaker 0: Nach der Erwähnung seiner Frau hielt er kurz inner und schwieg, nachdem er einige Male hart geschluckt hatte vor Erfolg.
Speaker 0: Also habe ich mich mit meinem Begleiter aus dem Orten auf den Weg gemacht, nach Sibirien, wo das Rudel seine Lagerstätte hatte.
Speaker 0: Das waren wilde Biester, Hermine, nicht zu vergleichen mit den hiesigen Wehrwölfen, nicht mal mit Fenrir Greyback.
Speaker 0: Entsprechend zähl waren dann auch die Verhandlungen, und leider ohne Erfolg, der dunkle Lord hatte ihnen zu viel Freiheit und Macht versprochen.
Speaker 0: Auf dem Rückweg haben wir dann erfahren, dass die Schlacht schon begonnen hat.
Speaker 0: Ich habe mich so schlecht gefühlt.
Speaker 0: Ich wollte für unsere Seite kämpfen, und jetzt hat es meinen Stellvertreter.
Speaker 0: Natürlich habe ich angenommen, dass meine Frau bei Teddy bleibt.
Speaker 0: Ich hätte es aber besser wissen müssen.
Speaker 0: Niemals hätte sie mich im Kampf alleine gelassen.
Speaker 0: Als wir endlich zurück waren, war alles vorbei.
Speaker 0: Wir haben uns etwas im Hintergrund gehalten und so durch Lauschen erfahren, wer tot ist und wer lebt.
Speaker 0: Es war grauenvoll.
Speaker 0: meinem Begleiter habe ich dann im Chaos nach der Schlacht verloren und bis heute nicht wieder gesehen.
Speaker 0: Ich selber wollte nur noch weg, konnte all das nicht ertragen.
Speaker 0: Ich habe meine Frau im Stich gelassen, als es wirklich darauf ankam, Hermine.
Speaker 0: Wie soll ich meinem Sohn je wieder unter die Augen treten?
Speaker 0: Remus verbarg sein Gesicht in den Händen und bald waren trockne Schluchze zu hören.
Speaker 0: Hermine schwiege eine lange Zeit.
Speaker 0: Dann stand sie auf, ging zum Sofa hinüber, setzte sich neben Remus und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Remus, du hast nichts falsch gemacht.
Speaker 0: Du konntest den Auftrag des Ministeriums nicht ablehnen.
Speaker 0: Tongs ist in der Annahme gestorben, an deiner Seite zu sein, und das war sie doch irgendwie auch.
Speaker 0: Sie würde wollen, dass du dich um auch ein Sohn kümmerst.
Speaker 0: Er ist so ein wundervoller kleiner Junge.
Speaker 0: Ich sehe ihn öfter und er vermisst seine Eltern schrecklich.
Speaker 0: Remus sah ihr nun endlich direkt in die Augen.
Speaker 0: Hast du vielleicht ein Foto von ihm?
Speaker 0: In seinem Blicklack etwas bitten, das er mine tief berührte.
Speaker 0: Eins?
Speaker 0: Ich habe Dürzende.
Speaker 0: Warte, ich koche noch Tee und hole sie alle.
Speaker 0: Bald saß Remus am Boden inmitten von Fotos und schaute zärtlich auf seinen Sohn.
Speaker 0: Auf einem Bild machte dieser die ersten zarkaften Schritte an der Hand seiner Großmutter, auf dem nächsten sauste er auf dem Spielzeugbesen, den Harry ihm geschenkt hatte über eine Wiese.
Speaker 0: Er sieht glücklich und behütet aus.
Speaker 0: Remus wischte energisch eine Träne weg, die sich seine Wange hinunterstehen wollte.
Speaker 0: Das ist er auch, Remus.
Speaker 0: Aber bei Merlin erbraucht dich und erliebt dich.
Speaker 0: Und er wird stolz auf seinen tapferen und mutigen Vater sein.
Speaker 0: Meinst du wirklich?
Speaker 0: Die junge Hexu sah ihm fest in die Augen.
Speaker 0: Ja, das meine ich.
Speaker 0: Und jetzt bleibst du erst mal hier.
Speaker 0: Platz habe ich genug.
Speaker 0: Morgen sehen wir dann weiter einverstanden.
Speaker 0: Er zögerte kurz, doch dann einverstanden.
Speaker 0: Was hast du eigentlich in der letzten Zeit bei Vollmond gemacht?
Speaker 0: Ich war im Wolltermine.
Speaker 0: Möglichst tief drinnen, um niemanden zu gefährden oder zu verletzen.
Speaker 0: Als wir uns heute getroffen haben, kam ich gerade daher.
Speaker 0: Ich musste etwas zu Essen finden, um wenigstens etwas bei Kräften zu bleiben.
Speaker 0: Die Verwandlungen ohne Trank sind sehr schmerzhaft und anstrengend.
Speaker 0: Dann brauchst du Wolfsband-Trank.
Speaker 0: Den sollte ich besorgen können und vernünftige Sachen zum Anziehen.
Speaker 0: Wenn wir das morgen besorgt haben, kontaktieren wir Harry.
Speaker 0: Ich finde, Teddy hat so schnelles geht ein Recht auf seinen Vater.
Speaker 0: Du kannst dir jetzt überlegen, wo du schlafen möchtest, hier auf der Couch oder im Schlafzimmer.
Speaker 0: Ich habe ein Doppelbett, das macht mir also nichts
Speaker 0: aus.".
Speaker 0: Remus schmunzelte.
Speaker 0: Diese junge Hexe war schon als Schülerin ein absolutes Organisationstalent und jetzt hatte sie es innerhalb weniger Stunden geschafft, ihn aus der sprichwörtlichen Gosse zu holen und wie es außer auch draußen zu halten, weder einen Menschen aus ihm zu machen und ihm eine Zukunft mit seinem Sohn in Aussicht zu stellen.
Speaker 0: Es hatte er ganz leise gesagt.
Speaker 0: Trotzdem macht es Hermine wahnsinnig stolz und entfacht einen Glühn in ihre Magen.
Speaker 0: Trotzdem ging sie nicht weiter darauf ein.
Speaker 0: Ich beziehe dir rasch das Bettzeug von Ron, dann können wir schlafen gehen.
Speaker 0: Du siehst sehr schöpft aus.
Speaker 0: Das bin ich auch.
Speaker 0: Dann seien Ron und Duer so tatsächlich ein Paar geworden.
Speaker 0: Wo ist er denn?
Speaker 0: Herzlich schon wieder erledigt, hat nicht so ganz gepasst.
Speaker 0: Jetzt hatte sie sehr leise gesprochen und traurig auf ihre Hände gesehen.
Speaker 0: Im Stillen aber musste er ihr Recht geben, das hätte nun wirklich nicht gepasst.
Speaker 0: Bald darauf fühlte sich Remus wie im Himmel.
Speaker 0: Das richtige Bett tat seinen wunden Knochen unsagbar gut.
Speaker 0: Außerdem musste er zugeben, dass Hermine eine wunderschöne Frau geworden war, genauso wie er Frauen mochte, schlau, talentiert und auf natürliche Art sexy.
Speaker 0: Als Hermine bereits das Licht gelöscht hatte, fiel ihr noch etwas ein.
Speaker 0: Von Remus war nur ein leises Knurren zu hören.
Speaker 0: Das Klang in der Dunkelheit sah ja noch Wolf an Termine.
Speaker 0: Und eine Gänsehaut schlicht sich über ihren Körper, von der sie nicht so recht wusste, ob sie ihr unangenehm oder angenehm war.
Speaker 0: Trotzdem musste sie ihre Frage unbedingt noch stellen.
Speaker 0: Der Orden war bei der Schlacht vollzählig dabei.
Speaker 0: Wer war dein Begleiter?
Speaker 0: Wer war mit in Sibirien?
Speaker 0: Der junge Weasley, einer von den Zwillingen.
Speaker 0: Fred war ganz wild auf den Auftrag.
Speaker 0: Für ihn gab es auch einen Stellvertreter.
Speaker 0: Hermine war aus dem Bett hochgefahren.
Speaker 0: Ihr Herz klopfte bis zum Hals.
Speaker 0: Das Atmen fiel ihr plötzlich schwer.
Speaker 0: Sie machte Licht und sah Remus aus verschreckt weit offenen Augen an.
Speaker 0: Fred, wie es liest, bei der Schlacht gefallen.
Speaker 0: Seine Familie trauert seitdem unsäglich.
Speaker 0: Remus, ist das möglich?
Speaker 0: Könnte Fred gegebenfalls noch leben?
Speaker 0: Ja, das wäre durchaus möglich.
Speaker 0: Fährt das Kapitel.
Speaker 0: Remus war kurz darauf eingeschlafen.
Speaker 0: Die Erschöpfung forderte ihren Tribut.
Speaker 0: Dabei hielt er ein Foto von Teddy fest an seine Brust gedrückt.
Speaker 0: Hermine schlief nicht, sondern betrachtete ihren ehemaligen Professor sehr genau.
Speaker 0: Der Schlaf ließ ihn jünger aussehen.
Speaker 0: Die Falten, eingebrannt von Kummer, Schmerz und den Verwandlungen, waren jetzt kaum zu sehen.
Speaker 0: Er gefiel ihr, hatte ihr schon immer gefallen.
Speaker 0: Sie war jetzt erwachsen und er, zwar älter, aber noch längst nicht alt.
Speaker 0: Seufzen stand sie schließlich auf.
Speaker 0: sie da.
Speaker 0: Er war ihr Lehrer gewesen, Vater hat einen kleinen Jungen, verwitt wird.
Speaker 0: Und doch.
Speaker 0: Auf dem Fensterbrett im Wohnzimmer sitzen sah sie eine Weile den Schneeflocken zu, die jetzt stetig fielen und dachte nach.
Speaker 0: Was wäre, wenn Fred Weasley tatsächlich noch am Leben war?
Speaker 0: Was, wenn er irgendwo auf der Straße existierte, wie Remus, weit weg von zu Hause?
Speaker 0: Hermine wusste sehr genau, wie sehr Molly und Arthur gelitten hatten und immer noch litten.
Speaker 0: Arthur hatte es seitdem nicht mehr geschafft, einen gestaltlichen Patronus herauf zu beschwören.
Speaker 0: Aufrats Geschwistern ging es nicht besser.
Speaker 0: Besonders für George war der Verlusternist Zwillings eine Katastrophe.
Speaker 0: Morgan würde sie zuallererst Kontakt zu Harry aufnehmen und ihm die Situation erklären.
Speaker 0: Er würde wissen, was zu tun ist.
Speaker 0: Leise schlüpfte sie aus ihrer Jogginghose und sorg sich die Decke bis zum Hals.
Speaker 0: Remus ruhiger atem, der auf die Seite gedreht wie ein Baby schlief, beruhigte auch sie und sorg Litze in tiefen Schlaf.
Speaker 0: Hermine träumte sehr reale Träume von starken Armen, die sie umschlangen, von Atem auf ihrer Haut und vom Geruch eines Mannes, der sie leicht schwindelig werden ließ.
Speaker 0: Der Morgen graute still und tiefer schneit.
Speaker 0: Selbst hier in der Stadt war der Schnee knöcheltief liegen geblieben.
Speaker 0: Hermine regte sich.
Speaker 0: Seit ihrer Zeit der Vorkrucksjagd mit Harry funktionierte ihr innerer Wecker.
Speaker 0: Etwas recht schweres hinderte sie daran, wie üblich rasch ihr Bett zu verlassen und etwas wärmte ihren Rücken und Po.
Speaker 0: Remus hatte einen Arm um ihre Hüfte geschlungen und sich dicht an ihre Kehrseite gepresst.
Speaker 0: Die junge Hexe erstarrte einen Augenblick, aber dann war das Gefühl, dass ich ihrer langsam bemächtigte mehr als angenehm.
Speaker 0: Lange schon hatte sie das Gefühl eines warmen Körper, als er sich an ihren Presse vermisst, und so schloss sie erneut die Augen, um sich der Situation still und heimlich ganz hingeben zu können.
Speaker 0: Hermine war gerade wieder in den Schlaf hinübergeglitten, als nun Remus langsam erwachte.
Speaker 0: Zuerst konnte er nicht ganz einordnen, wo er sich befand.
Speaker 0: Im Gegenteil zu seinen sonstigen Lagerstätten war es warm und weich, außerdem roch es wahnsinnig gut nach Mensch, genauer gesagt nach Frau, was den Wolfen ihm dazu brachte, sich träge zu regen, was schon lange nicht mehr vorgekommen war.
Speaker 0: Sein wölfische Instinkt regte sich nur ganz selten, was ganz vernünftig war, denn wenn diese animalischen Eigenschaften den Kampf mit dem Verstand gewannen, konnte es recht heftig werden.
Speaker 0: Seine Frau hatte diese Häftigkeit begrüßt und geliebt, ja, den Wolf manchmal sogar bewusst provoziert.
Speaker 0: Ein Spiel mit dem Feuer, ein schmaler Grad zwischen Begierde und Gefahr.
Speaker 0: Remus schreckte nun vollends auf, dass hier war nicht seine Frau.
Speaker 0: Diese junge Hexe, an die er sich im Schlaf unwissentlich geklammert hatte, könnte den Wolf in ihm fürchten.
Speaker 0: Hermine hatte so viel Schmerzliches und Schreckliches erlebt.
Speaker 0: Hatte es sie stark oder schwach gemacht?
Speaker 0: Wer wusste das schon?
Speaker 0: Aber bei Merlin, sie roch fantastisch.
Speaker 0: Eine Mischung aus Sommer, Wald, erstem Schnee und alten Büchern.
Speaker 0: Jeder Geruch für sich fantastisch, aber zusammen ein Volltreffer.
Speaker 0: Er musste sich selber zur Ordnung rufen, dass hier war eine ehemalige Schülerin, und sie war jung, sehr jung.
Speaker 0: Zu jung?
Speaker 0: Rehmuss stand auf und machte sich in Hermin's Küche einen Kaffee, während er den Schneeflocken zusah, die immer noch stetig vom Himmel fielen.
Speaker 0: Auf der Straße wäre es jetzt schwer geworden, selbst für ihn.
Speaker 0: Diese bemerkenswerte kleine Hexer hatte ihn in letzter Minute vor einer absoluten Katastrophe bewahrt.
Speaker 0: Noch einen Winter hätte er nicht ertragen können.
Speaker 0: Wahrscheinlich wäre er irgendwo auf den Straßen London sehr frohren, erschöpft von seinen Verwandlungen hungrig und frierend.
Speaker 0: Aber was würde der heutige Tag bringen?
Speaker 0: Was würde Harry sagen?
Speaker 0: Würde er ihn verurteilen, ihm vorwerfen, bei der Schlacht nicht da gewesen zu sein?
Speaker 0: Wie und wann würde er Teddy wieder sehen?
Speaker 0: Wie könnte er dem kleinen Jungen erklären, wer er ist?
Speaker 0: Remus war so in Gedanken, dass er die junge Frau im Türrahmen erst bemerkte, als diese das Wort an ihn richtete.
Speaker 0: Guten Morgen, gut geschlafen?
Speaker 0: Bei einem kurzen Moment fiel ihm bei dem Anblick, der sich ihm nun bot, keine Erwiderung ein.
Speaker 0: Sie trug ein übergroßes T-Shirt, das gerade so ihren perfekten Hintern bedeckte und ihren langen schlanken Beine gut zur Geltung brachte.
Speaker 0: Ihre Haare standen wirren allen Richtungen ab, was ihn sehr an die Schülerinnen erinnerte, die sie ernst gewesen war.
Speaker 0: Ihr Blick rote ruhig auf ihm und sie musterte ihn ganz genau.
Speaker 0: Seine Worte waren leise und glicke in einem rauen Knurren.
Speaker 0: Guten Morgen.
Speaker 0: Ja, ich habe wunderbar geschlafen, so gut wie schon lange Zeit nicht mehr.
Speaker 0: Der Wolf in ihm aber heulte gierig auf, brannte vor Leidenschaft, und das bereitete ihm einige Mühe, diesen in die Knie zu zwingen.
Speaker 0: Die Wangen der jungen Hexe färbten sich eine Spur Rosa.
Speaker 0: Ich gehe jetzt Brötchen holen.
Speaker 0: Er ließ seinen Blick einige Sekunden an ihr auf und abwandern, ehe er antwortete, Du solltest dir noch etwas mehr anziehen, es ist wirklich kalter draußen.
Speaker 0: Dabei lächelte er so verschmitz, dass es Hermine ganz warm wurde.
Speaker 0: Sie überallte sich im Bad und schlüpfte dann fertig angezogen im Wintermantel und Stiefel.
Speaker 0: Ihre Wirrenhaare bedeckte sie mit einer Mütze.
Speaker 0: So ausgestattet schaute sie noch einmal im Wohnzimmer vorbei, wo Remus erneut die Fotos eines Sohnes studierte.
Speaker 0: Als Hermine den Raum betrat, schaute er auf und bedachte sie mit einem gespielt strengen Lehrerblick.
Speaker 0: Schon besser, Miss Granger.
Speaker 0: Er konnte die junge Frau noch auf der Treppe lachen hören.
Speaker 0: Hermine stapfte durch den nun schon fast kniehohen Schnee.
Speaker 0: Das war für die Stadt nun wirklich ungewöhnlich.
Speaker 0: Hoffentlich würde es keinen Stromausfall geben.
Speaker 0: Denn der einzige Nachteil an ihrer so günstigen, schönen Wohnung war die mit Strom betriebene Heizung.
Speaker 0: Als sie einige Minuten später den Bäckerladen verließ, war ein schneidender Wind zum Schnee hinzugekommen, der von Minute zu Minute an Intensität zuzunehmen schien.
Speaker 0: Und das war nun wirklich kein Wetter, um draußen herum zu laufen.
Speaker 0: Eingeschneit und durchgefroren, klopfte sie sich im Flude in Schneeformantel.
Speaker 0: Der Wehrwolf war aus dem Wohnzimmer getreten, um mit die durchweichte Brötchentüter abzunehmen.
Speaker 0: Dabei streifte ihn wieder ihr Duft, den er ungewollt witternd in sich aufnahm.
Speaker 0: Der lüstige Wolf in ihm witterte Gierig.
Speaker 0: Hinzugekommen war ein Duft, der den Menschen fast gänzlich aus seinen Adern vertrieb, der sein Blut zum Kochen brachte.
Speaker 0: Er brachte seine Nase noch näher an ihren Hals, wo sein Miner ein wenig irritierte.
Speaker 0: Unangenehm war es aber nicht, stattdessen brachen kleine Stromstöße ihren Körper zum Vibrieren.
Speaker 0: Die Spannung wurde von einem lauten Klicken unterbrochen, mit einer besonders starken Windböhe war der Strom ausgefallen.
Speaker 0: Es wurde dunkel und bald würde es außerdem empfindlich kalt in der Wohnung werden.
Speaker 0: Im Halbdunkel konnte sie seine Augen für einen Moment fast diabolisch glitzern sehen und sie konnte nicht umhin sich zu fragen, ob sie mehr verängstigt oder eher fasziniert sein sollte.
Speaker 0: Aufgeschreckt von ihrem irritierten Blick brachte er etwas Abstand zwischen sich und die junge Frau.
Speaker 0: – Hast du Kerzen im Haus?
Speaker 0: fragt er dann.
Speaker 0: Hermine, die immer noch einigermaßen verwirrt in ihrem eigenen Flur gestanden hatte, beallte sich diese zu holen.
Speaker 0: Merlin sei dank hat Remus auch heißen Kaffee für sie gemacht, ehe der Strom ausgefallen war, und so konnten sie trotz des unwörtlichen Betters erst einmal frühstücken.
Speaker 0: Je mehr der Tag verstrich umso kälter wurde es in der kleinen Wohnung, Die beiden vom Wetter eingeschlossenen Sprachen entdecken gewickelt lange miteinander.
Speaker 0: Das Telefon funktionierte nicht und auch eine Post-Eule konnte man in diesem Wetter nicht vor die Tür schicken.
Speaker 0: So war es Hermine leider unmöglich, Harry oder Teddy's Großmutter zu kontaktieren.
Speaker 0: Gegen Nachmittag konnte man auch drinnen bereits den Atem sehen und an den Fenstern zauberte der eisegewind die schönsten Eisblumen.
Speaker 0: Hermine bipperte nun auch unter ihrer Decke, nur Remus schien einigermaßen gelassen.
Speaker 0: – Ist dir denn überhaupt nicht kalt?
Speaker 0: fragt du sie.
Speaker 0: der mittlerweile wieder ohne Decke im Kerzenlichteins ihrer Bücher laus.
Speaker 0: Nein, nicht wirklich.
Speaker 0: Als Wehrwolf geht mein Körper anders mit Wärme und Kälte um.
Speaker 0: Natürlich könnte ich jetzt draußen ebenfalls erfrieren.
Speaker 0: Allerdings würde das bei mir viel länger dauern.
Speaker 0: Drittes Schuljahr, Hermina, sagte Echo Spiel vorwuchsvoll und schmunzelte dabei.
Speaker 0: Ganz konnte er den Lehrer nun doch nicht ablegen.
Speaker 0: Die junge Hexe errötete leicht.
Speaker 0: Diesen Fakt zu wehrwärschen hatte sie völlig vergessen.
Speaker 0: Die beiden vertieften sich wieder in die dicken Wälzer und verbrachten so einen noch einigermaßen angenehmen Nachmittag.
Speaker 0: Schließlich schlich sich auch die Dunkelheit von außen an die Fenster und ein Lesen war nicht mehr zu denken.
Speaker 0: Der Sturm war stärker geworden und heulte in eisigen Böen um das Haus.
Speaker 0: Als Remus von seiner Lektüre aufsah, bemerkte er, dass Hermine ihm gegenüber im Sessel eingenickt war, die Decke war ihr von den Schultern gerutscht und sie zitterte leicht im Schlaf.
Speaker 0: Mit seinen scharfen Augen konnte er die junge Hexe im Dunkeln genau betrachten.
Speaker 0: Sie war schön.
Speaker 0: Die Kindlichkeit von früher war verschwunden und hatte einer bemerkenswerten Sinnlichkeit ihren Platz überlassen.
Speaker 0: Remus betrachtete die vollen Lippen, ihre langen Wimpern strich dann mit seinem Blick über ihre perfekten Schultern, ihrer ansehnlichen Brüste bis hin zu ihren langen Beinen, die in ihrer Legens fantastisch zur Geltung kamen.
Speaker 0: Etwas in ihm schrie danach sie zu berühren und vielleicht auch zu besitzen.
Speaker 0: Aber war das wirklich noch eher Remus?
Speaker 0: Oder hatte bereits ein zweites Ich, die Macht an sich gerissen und wartete nur auf den geeigneten Moment.
Speaker 0: Das Klappern des Windes fließ ihn wie aus Trance erwachen.
Speaker 0: Er ging zu der jungen Hexe hinüber und packte sie leicht an der Schulter.
Speaker 0: Hermine, komm schon, es ist zu kalt hier, Schlafenszeit.
Speaker 0: Aber Hermine rührte sich zunächst nicht, weshalb er ihre Hände leicht in seinen Arm.
Speaker 0: Bei Merlin sie waren eiskalt, sehr vorsichtig und kurz entschlossen schupe einen Arm unter ihre Beine und hob sie auf seine Arme.
Speaker 0: Hastig musste er den jetztbeute, witternden Isegrimm, in sich in die Schranken weisen.
Speaker 0: Er würde sie ins Bett bringen, warm einpacken und den Morgen hier im Wohnzimmer erwarten.
Speaker 0: Das hatte er eigentlich vor gehabt.
Speaker 0: Eigentlich.
Speaker 0: Hermine erwachte auch nicht, als er sie auf dem Bett ablegte und unter allen verfügbaren Decken verbarg.
Speaker 0: Er rang mit sich.
Speaker 0: Würde er das Biest in sich unter Kontrolle halten können?
Speaker 0: Der fehlende Bandrank machte es ihm auch in den Zeiten zwischen den Vollmunden viel schwerer.
Speaker 0: Die junge Hexe hatte nicht zu Zittern aufgehört und wimmerte leise im Schlaf.
Speaker 0: Würde sie es wollen?
Speaker 0: Oder täuschten ihn seine Sinne mit einem Wunschtraum, der niemals Wirklichkeit werden würde?
Speaker 0: Versunken betrachtet der ihr schönes Gesicht, heftige Träume schienen sie zu plagen, ihre Lieder zuckten und ihr Mund bewegte sich wie unter Qualen.
Speaker 0: Dem Mann in ihm, diesem besonnenen friedlichen Mann, blutete das Herz bei diesem Anblick.
Speaker 0: Der Wolf in ihm schrie danach sich nun endlich mit der Frau zu paaren, die hier so wehrlos vor ihm lag.
Speaker 0: Remus umrundete das Bett und glitt an dessen anderem Ende unter die Decke.
Speaker 0: Das Wohnzimmer war vergessen, als er sich auf der Matratze in ihren inneren Kreis begab.
Speaker 0: Hermina spürte zuerst Fingerspitzen, die hauchzart den Konturen ihres Gesichts folgten, ein Gefühl, das so unendlich angenehm war.
Speaker 0: Sie wusste, woher diese Berührungen kamen, hatte sie diesen Mann doch vielleicht unbewusst gerade deshalb in ihre Wohnung eingeladen.
Speaker 0: Hermine, ihr Name so leise ausgesprochen, und doch so bedeutungsvoll, jeder hatte sie bisher so genannt und doch niemand.
Speaker 0: Die Finger wanderten weiter, an ihrem Schlüsselbein und den Seiten ihrer Brüste entlang bis zu ihrem Bauch.
Speaker 0: Die junge Hexola ganz still, nur Adrenalin und beim Merlin, Erregung, tobten wie ein Sturm in ihr.
Speaker 0: Würde all die Jahre erträumt, dass nun wahr werden?
Speaker 0: Sie öffnete ihre Bernsteinfarben in Augen und sah ihn an.
Speaker 0: Ich habe von dir geträumt, sagte sie leise.
Speaker 0: Remus kam mir nun immer näher.
Speaker 0: Bald konnte sie sich selber wieder und wieder gespiekelt in seinen Augen sehen.
Speaker 0: Und dann küste der Wolf des Schlamm, flüsterte er an ihren Lippen.
Speaker 0: Hermine erschauderte als seine Lippen die Ehren trafen.
Speaker 0: Der Kuss schmeckte süß, innig und nach purer Leidenschaft.
Speaker 0: Eine innere Wärme brach sich bahn und das leichte Zittern hörte auf.
Speaker 0: Remus entließ ihre Lippen und küsste sich ihren Hals entlang bis zum Ansatz ihrer Brüste.
Speaker 0: Ihr Fleisch war voll, weich und sie roch berauschend.
Speaker 0: Ihr Duft strömte, durch den Wolfe in ihm eintausendfach verstärkt auf ihn ein.
Speaker 0: Als seine Willenskraft war nötig, um dem Drang zu widerstehen, Hermine einfachin besitzt zu nehmen.
Speaker 0: Er ließ von ihr ab und betrachtete sie ernst.
Speaker 0: Nein, bitte hör nicht auf, flehte sie beinah.
Speaker 0: Hermine, ich bin ein gefährlicher Mann, ganz besonders, wenn ich die Kontrolle verliere.
Speaker 0: Und hier könnte ich sie verlieren.
Speaker 0: Im Moment verwandle ich mich nicht, aber der Wolf ist immer da, übernimmt, wenn ich nicht aufpasse, Gedanken und Gefühle.
Speaker 0: Das ist mir egal, Remus.
Speaker 0: Ich bin stark genug, du weißt, welche magischen Kräfte ich besitze.
Speaker 0: Bitte lass mich den Wolf in dir spüren.
Speaker 0: Er gehört doch zu dir, ist ein Teil von dir.
Speaker 0: Remus solft's da.
Speaker 0: Du machst es mir wirklich schwer, dir zu widerstehen, kleine Hexe.
Speaker 0: Die junge Hexe lachte.
Speaker 0: Wer hat behauptet, ich wäre einfach?
Speaker 0: Da ist ein Wolf nichts dagegen.
Speaker 0: Sie lachten miteinander, ein Gefühl, dass sie auf besonderer Art miteinander verbannt.
Speaker 0: Dann sah Remus sie wieder ernst an.
Speaker 0: Dann fühl einfach, fühl, was ich dir gebe.
Speaker 0: Sanft Schoper ihr Top nach oben und hinterließ eine Spur hauchzatter Küsser auf ihrem Bauch.
Speaker 0: Und Hermine fühlte wie noch nie zuvor in ihrem Leben.
Speaker 0: Er war zärtlich, lieb Koste ihrem Körper und auch ihre Seele.
Speaker 0: Schließlich kam er über sie und ließ sie den Wolf spüren, den er schon lange in sich trug, so sehr spüren, dass sie vor Begierde und Lust fast besinnungslos wurde.
Speaker 0: Mit ihren Fingernägeln hinterlich sie lange strimen auf seinem Rücken, die den Mann schmerzten, ihm aber weiter nichts ausmachten.
Speaker 0: Den Wolf trieben die Schmerzen an ihr Wohne zu bereiten, von denen sie nie zu Träumen gewagt hätte.
Speaker 0: Sie schrie, als sie kam und pulsierte so stark um ihn herum, dass sie ihn mitriss in einen Strudel purer Lust.
Speaker 0: Eng umschlungen erwarten sie aus ihrer Trance.
Speaker 0: Hermine keuchte, während Remus kaum aus der Puste zu sein schien.
Speaker 0: Warum, Hächle, ich wurd du doch hier der Wolf bist.
Speaker 0: Er grinste.
Speaker 0: sie lüstern an.
Speaker 0: Wurzige der Wehrwolfe.
Speaker 0: Es geht eigentlich immer, überall und lange.
Speaker 0: Sie lachten schon wieder, was wahnsinnig gut tat.
Speaker 0: Epilogue.
Speaker 0: Zwei alte Freunde, die sich wiedergefunden haben, sitzen einander gegenüber.
Speaker 0: Der Garten, in dem sie sitzen, ist wunderschön gestaltet.
Speaker 0: Es gibt Blumen, einen Gemüsegarten und eine Menge Spielzeug.
Speaker 0: Der kleine Junge flitzt mit einem neuen Spielzeugbesen um die Erwachsenen herum.
Speaker 0: Am Boden auf einer Decke sitzt ein etwa einjähriges Mädchen und plappert Munter vor sich hin.
Speaker 0: Daddy, guck, Daddy fliegt!
Speaker 0: Ja, Mun, siehst du, wie dein Bruder das macht?
Speaker 0: Möchtest du das auch bald können?
Speaker 0: Das Kleinkind klatscht Munter in seine Händchen und wendet sich wieder seiner Puppe zu.
Speaker 0: Der jüngere Mann mit der schwarzen Hornbrille schmunzelt.
Speaker 0: Kommt zu glauben, dass es bei uns auch bald so weit ist.
Speaker 0: Der grau-harige Mann schmunzelt.
Speaker 0: Nur keine Sorge, Harry.
Speaker 0: Wie geht's, Ginny-Den?
Speaker 0: Es kann jeden Tag losgehen, darum lässt sie sich ja heute entschuldigen, es wäre zu anstrengend für sie.
Speaker 0: Sie hat doch sich aber nicht nehmen lassen, höchstpersönlich in den Laden von Fred und George zu fahren, um den kleinen Besen zu besorgen.
Speaker 0: Wir hoffen, Teddy gefällt sein Geburtstagsgeschenk.
Speaker 0: Beide schauen dem Jungen nach, der jetzt in weiten Kreisen auf seine Stiefmutter zufliegt, die mit seinem Geburtstagskuchen das alte Bauernhaus verlässt.
Speaker 0: Mami!
Speaker 0: Schau, was Onkel Harry mir beigebracht hat!
Speaker 0: Tadeln schaut die junge Hexe ihren alten Freund an.
Speaker 0: Harry, er wird sich nach den Halsbrechen oder auf seine Schwester fallen.
Speaker 0: Keine Sorge, Mine.
Speaker 0: Fred meinte, er hätte ihn selbst getestet.
Speaker 0: Es geht ihm übrigens viel besser.
Speaker 0: Du kennst ja Molly, sie messtet ihn, seit du ihn gefunden hast.
Speaker 0: Die beiden Männer müssen jetzt herzlich lachen.
Speaker 0: Diese Sorgen und die Kinder.
Speaker 0: Typischer Mine.
Speaker 0: Auch sie ist wieder schwanger, was ihr wahnsinnig gut steht.
Speaker 0: Das dritte Kind der Familie Lupin wird in ein paar Monaten zur Welt kommen.
Speaker 0: Remus zieht sie auf seinen Schoß, was sie kurz giggeln lässt.
Speaker 0: Meine Frau ist eben unter den besten Müttern der Welt, sagte er leise und vergräbt sein Gesicht in Hermines mittlerweile hüftlangem Haar.
Speaker 0: Nie war Hermine besser aufgehoben.
Speaker 0: Sie ist in Sicherheit.
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
Speaker 0: Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das per PayPal oder mit der Wischlist machen.
Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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