GANZES HÖRBUCH! Die Brieffreundschaft - Snamione - Harry Potter Hörbuch komplett - FanFiktion
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore. Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Hey ihr Lieben, ich freue mich sehr, denn wir beginnen eine neue etwas längere Fanfiction.
Speaker 0: Natürlich eine Slammine.
Speaker 0: Ihr liebt dieses Pairing und deswegen gibt es es.
Speaker 0: Kurz noch zur Info für euch.
Speaker 0: Ich hatte ja mal abstimmen lassen, auch über die Fanfiction Verliebenveranfänger, wie ihr sogar noch länger ist und auch mehrere Teile hat.
Speaker 0: Ich habe jetzt sehr lange keine Antwort von der Autorin bekommen, aber... Ich habe jetzt eine Antwort von ihr und wir dürfen sie lesen.
Speaker 0: Da freue ich mich schon sehr drauf.
Speaker 0: Aber vorher gibt es noch die Briefreundschaft, denn das habe ich jetzt vorher schon angefragt und vorbereitet.
Speaker 0: Ich bin sehr gespannt, wie ihr die Geschichte findet.
Speaker 0: Ich finde es eine super süße Idee und freue mich schon sehr darauf, sie jetzt einzulesen.
Speaker 0: Also wünsche ich euch ganz viel Spaß damit.
Speaker 0: Hexe und beste Freundin von Harry Potter saß alleine zu Hause und langweilte sich.
Speaker 0: Voldemort war im letzten Jahr bezwungen worden und die Zaubererwelt war befreit vom schlimmsten Tyrannen der Zauberer Geschichte.
Speaker 0: Hermine hatte mit Ron und Harry Seite an Seite gekämpft und sie hatten gesiegt, schwer verwundet, aber gesiegt.
Speaker 0: Es waren viele gestorben, Freunde, Bekannte, Familie und Feinde.
Speaker 0: Die drei Freunde blieben lange Zeit in der Schule, erholten sich von ihren Verletzungen, begannen die Verluste zu verarbeiten und halfen Hogwarts wieder aufzubauen, nachdem große Teile des Schlosses zerstört worden waren.
Speaker 0: Jetzt aber war das Schloss fertig renoviert und wartete darauf, dass die Schüler am siebten September wieder ins Schloss zogen, um ihre Ausbildung fortzusetzen.
Speaker 0: Minerva McGonagall, die Schulleiterin von Hogwarts, wollte so schnell wie möglich zum Alltag zurückkehren, um den trauernden Kindern einen Fixpunkt im Leben zu geben und ein bisschen Normalität.
Speaker 0: Ron und Harry waren in den Fuchsbau gereist, um den Krieg zu verarbeiten und wirklich zu realisieren, dass es vorbei war.
Speaker 0: Aber Hermine wollte alleine bleiben und reiste in das Haus ihrer Eltern, die immer noch in Australien lebten.
Speaker 0: Sie war jetzt seit drei Wochen zu Hause.
Speaker 0: und hatte die Zeit genutzt, um über den Krieg nachzudenken und weiter zu verarbeiten.
Speaker 0: Ihr war klar, dass dieser Teil ihres Lebens immer tief in ihr verankert sein würde, aber sie konnte inzwischen damit umgehen, dass so viele gestorben waren und dass sich alles verändert hatte.
Speaker 0: Jetzt aber saß sie auf ihrem cremefarbenen Sofa im Wohnzimmer und langweilte sich.
Speaker 0: Sie hatte schon das ganze Haus geputzt und hatte sich um den Garten gekümmert.
Speaker 0: Sie stand auf und schlenderte durch das Haus.
Speaker 0: Die Räume waren sehr hell eingerichtet und die Sommersonne flutete die Räume mit wohliger Wärme und Licht.
Speaker 0: Ohne Krummenbein war es sehr leer, aber er war lieber auf Hogwarts geblieben, um dort sein Revier zu markieren.
Speaker 0: Hermine betrat ihr altes Zimmer und blieb im Türrahmen stehen.
Speaker 0: Die Sonne schien durch das Fenster und sie beobachtete die Stoppartikel, die im Licht tanzten.
Speaker 0: Ihr Zimmer war so geblieben wie in ihrer Kindheit.
Speaker 0: Sie hatte nie Lust gehabt, es großartig zu verändern, da sie die meiste Zeit in Hogwarts war und es sowieso nicht benutzte.
Speaker 0: In den Ferien war sie mit ihren Eltern weggefahren und so hatte sie auch nie wirklich die Zeit, es zu ändern.
Speaker 0: Vor dem Fenster stand ihr Schreibtisch, der voller Geordneter Stapel war.
Speaker 0: Sie war schon immer sehr auf Ordnung bedacht gewesen und das erkannte man auf den ersten Blick.
Speaker 0: Auf der rechten Seite stand ihr Bett mit ihren Kuscheltieren am Fußende und auf der linken Seite stand ihr übervolles Bücherregal.
Speaker 0: Daneben stand eine Komode, auf der ein kleiner Spiegel, ein kleines paar Föhrfläschchen und ihre Haarbürste lagen.
Speaker 0: Sie war sich gar nicht mehr sicher, was alles in der Komode war und beschloss die Schublade nun durchzusehen und auszumisten.
Speaker 0: Sie setzte sich im Schneidersitz vor die Komode und zog die unterste Schublade heraus.
Speaker 0: Nach und nach räumte sie alte Brettspiele, Bastelsachen und alte Muckelschulbücher heraus.
Speaker 0: Die Bücher legte sie wieder ordentlich in die Schublade, und die Brettspiele legte sie auf einen Extrastapel, um sie später zu spenden.
Speaker 0: Die Bastelsachen legte sie in eine Plastikschachtel, die sie aus einem Papierschnipsel gezaubert hatte, und stellte sie auch zurück in die Schublade zu den Schulbüchern.
Speaker 0: In der zweiten Schublade befanden sich noch mehr Mogelschulbücher, die sie ebenfalls in die unterste Schublade räumte.
Speaker 0: Sie fand auch noch einige Kuscheltiere, die sie nie wirklich in ihrem Bett gehabt hatte, und legte sie zu dem Stapel, den sie spenden wollte.
Speaker 0: Für die oberste Schublade musste sie aufstehen und holte einen Stapel alter Zeitschriften raus.
Speaker 0: Hermine lächelte, als sie daran dachte, wie sie immer auf dem Boden gelegen war, ein Kissen unter dem Kopf und die Hefte gelesen hatte.
Speaker 0: Sie blätterte die Zeitschriften durch und blieb an einer Seite voller kleiner Briefe hängen.
Speaker 0: In ihnen suchten Kinder Briefreundschaften.
Speaker 0: Sie trug die Zeitschriften ins Wohnzimmer und schnappte sich das Heft und begann die Minibriefe zu lesen.
Speaker 0: Hallo!
Speaker 0: Ich suche ein Mädchen, das mit mir über Katzen und Ponys schreiben möchte.
Speaker 0: Ich habe eine Katze namens Lea.
Speaker 0: Leonie Miller, acht Jahre.
Speaker 0: Hey, Minkie, mein Hund und ich suchen einen Freund zwischen acht und zehn Jahren.
Speaker 0: Ich liebe Hunde und Micky Maus.
Speaker 0: Schreib mir, wenn du Lust hast.
Speaker 0: Lucas McFort, neun Jahre.
Speaker 0: Hallo, ich heiße Tom und habe am neunzehnten September Geburtstag.
Speaker 0: Meine Hobbys sind Lesen, Musik hören und mit Freunden spielen.
Speaker 0: Schreib mir, wenn du Lust hast.
Speaker 0: Tom Walker, neun Jahre.
Speaker 0: Termine musste schmunzeln, als sie den letzten Brief las.
Speaker 0: Der Junge hatte am selben Tag Visie Geburtstag und nach einem Blick auf das Erscheinungsdatum der Zeitschrift war er genauso alt wie sie.
Speaker 0: Sie überlegte nicht lange und schnappte sich einen Zettel und einen Stift und begann zu schreiben.
Speaker 0: Montag, dritte August, nineteenhundertachtundneinzig.
Speaker 0: Hallo Tom, ich weiß nicht, ob du diesen Brief bekommst, da die Adresse zehn Jahre alt ist, aber ich hoffe es einfach und schreibe dir.
Speaker 0: Ich bin gerade seit Langem wieder zu Hause und habe meine alten Sachen durchgesehen und fand eine Mickey-Maus-Zeitschrift.
Speaker 0: Auf einer Seite der Zeitschrift hast du einen Brieffreund oder eine Brieffreundin gesucht.
Speaker 0: Du hast geschrieben, dass du am neunzehnten September Geburtstag hast, genau wie ich, und da bekam ich Lust dir zu schreiben, auch wenn es völlig verrückt ist.
Speaker 0: Sind deine Hobbys immer noch lesen, Musik hören und mit Freunden spielen?
Speaker 0: Liebe Grüße, Jean Wilkins.
Speaker 0: Hermine wusste, dass es völlig verrückt war, einen Brief an eine so alte Adresse zu schicken, aber sie hoffte trotzdem, dass sich kaum freuen würde.
Speaker 0: Sie hatte auch absichtlich mit falschem Namen unterschrieben, da sie sich nicht wohl fühlte, in der Muggelwelt mit ihrem richtigen Namen unterwegs zu sein.
Speaker 0: Ganz falsch war ihr Name ja nicht.
Speaker 0: Jean war ihr zweiter Vorname und Wilkins war der falsche Nachname ihrer Eltern.
Speaker 0: Sie zog sich schnell Schuhe an, verstaut ihren Zauberstab unauffällig, aber griffbereit im Hosenbund und machte sich auf den Weg zur Post.
Speaker 0: Sie gab den Brief auf und machte sich wieder auf den Heimweg.
Speaker 0: Zwei Tage später hatte Hermine einen Brief im Briefkasten, den sie noch beim Hineingehen öffnete.
Speaker 0: Sie zog einen schlichten weißen Zettel heraus.
Speaker 0: Hermine hoffte, dass Tom der antwortet hatte und machte es sich mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich.
Speaker 0: Mittwoch, fünfte August, nineteenhundertachtundneunzig.
Speaker 0: Miss Wilkins, ich muss Ihnen leider mitteilen, dass ein Tom nicht mehr hier wohnt.
Speaker 0: Ich habe das Haus vor einem Jahr gekauft und die Vorbesitzer hießen auch nicht Walkers mit Nachnamen und hatten auch keinen Sohn mit diesen Namen.
Speaker 0: Wenn sie wollen, kann ich die Nachbar nach einem Tom Walker fragen, damit er nachträglich seinen Brief bekommt.
Speaker 0: Entschuldigen Sie, dass ich ihn geöffnet und gelesen habe.
Speaker 0: Mit freundlichen Grüßen Tobias Prinz.
Speaker 0: Hermine beantwortete sofort den Brief und brachte ihn zur Post.
Speaker 0: Mittwoch, Fünfte August, Ninzehundertachtundneunzig.
Speaker 0: Hallo, Mr.
Speaker 0: Prinz.
Speaker 0: Ich danke Ihnen für die Antwort auf meinen Brief, auch wenn er nicht an Tom gegangen ist.
Speaker 0: Wenn Sie Ihre Nachbarn fragen würden, ob Sie ihn kennen, wäre es wirklich sehr nett.
Speaker 0: Ich finde es sehr schön, an etwas aus der Kindheit erinnert zu werden.
Speaker 0: Sie nicht?
Speaker 0: Ich wünsche Ihnen noch eine angenehme Woche.
Speaker 0: Jean Wilkins.
Speaker 0: Freitag, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, August, Da ich nicht weiß, wann Sie zurückkommen und ich ab September nicht zu Hause bin, wollte ich fragen, ob Sie mir eine E-Mail-Adresse zukommen lassen könnten, damit ich Ihnen, wenn es neue Erkenntnisse gibt, schreiben kann.
Speaker 0: Tobias Prinz.
Speaker 0: Freitag, August, August, August.
Speaker 0: Sie sind wirklich sehr freundlich und mir kommt die Nachfrage meiner E-Mail-Adresse sehr gelegen, da ich selber ab der zweiten September-Woche eine Weile nicht mehr in England wohne.
Speaker 0: Bitte schreiben Sie mir eine kurze Mail, wenn Sie diesen Brief erhalten haben, damit ich weiß, dass alles geklappt hat.
Speaker 0: Jean Wilkins.
Speaker 0: Zwei Stunden später.
Speaker 0: Danke Tobias Prince.
Speaker 0: Wäre es nicht angebracht, wenn Sie mich mit dem Vornamen anschreiben?
Speaker 0: Schließlich haben wir auch schon Briefe geschickt und E-Mail-Adressen ausgetauscht.
Speaker 0: Eine Stunde später.
Speaker 0: Ich denke, das geht in Ordnung Jean.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Eine Woche später.
Speaker 0: Betreff Nachbarn.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Meine Nachbarn sind aus dem Urlaub zurückgekehrt.
Speaker 0: Sie kennen leider auch keinen Tom Walker.
Speaker 0: Meine anderen Nachbarn sind die letzte Chance.
Speaker 0: Wann Sie kommen, kann ich immer noch nichts sagen und die Nachbarn wussten auch nichts.
Speaker 0: Tobias Eine halbe Stunde später.
Speaker 0: Tobias, wie schön von Ihnen zu lesen.
Speaker 0: Danke für die Rückmeldung.
Speaker 0: Ich hoffe, dass es Ihre Nachbarn noch vor dem September wieder nach England schaffen, waren Sie schon auf Urlaub?
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Fünf Minuten später.
Speaker 0: Ich bin sozusagen auf Zwangsurlaub in England und Sie?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Oh, sind Sie denn übers restliche Jahr im Ausland?
Speaker 0: Darf ich fragen, wo?
Speaker 0: Ich bin auch mehr oder weniger auf Heimaturlaub.
Speaker 0: Ich wollte für mich alleine sein und ziehe die Ruhe meines Elternhauses vor.
Speaker 0: Am schönsten ist es ja doch zu Hause.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Fünf Minuten später.
Speaker 0: Sie dürfen.
Speaker 0: Ich bin das Jahr über in Schottland und bin fast nie in England.
Speaker 0: Hier ist es aber ganz annehmbar, auch wenn ich Schottland vorziehe.
Speaker 0: Am schönsten ist es doch dort, wo man gewollt ist, meinen Sie nicht?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Oh!
Speaker 0: Das ist ein Zufall.
Speaker 0: Ich bin selber das Jahr über in Schottland.
Speaker 0: In England bin ich nur selten, höchstens in Schulferien oder am Wochenende, aber da auch nicht immer.
Speaker 0: Zu Hause ist man doch immer gewollt, oder?
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Höchst interessant.
Speaker 0: Was machen Sie dort?
Speaker 0: Nicht jeder ist zu Hause gewollt, Jean.
Speaker 0: Sonst gäbe es nicht so viele Kinderheime und Missbräuche.
Speaker 0: Außerdem sind oft Freunde die bessere Familie.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Ich bin dort auf einem Internat.
Speaker 0: Was machen Sie denn in Schottland?
Speaker 0: Das hatte ich nicht bedacht.
Speaker 0: Sie haben natürlich recht.
Speaker 0: Es ist schrecklich, dass so viele leiden müssen und keine schöne Kindheit haben oder hatten.
Speaker 0: Also ist zu Hause, wo man gewollt ist.
Speaker 0: Das klingt sehr schön dabei.
Speaker 0: Ich war einige Zeit leider nirgends wirklich gewollt und das war sehr schmerzhaft.
Speaker 0: Leider vergesse ich, dass manchmal, da es mir jetzt sehr gut geht, Jean.
Speaker 0: Fünf Minuten später.
Speaker 0: Ich lerne und leere.
Speaker 0: Das tut mir sehr leid für Sie und ich denke, ich kann Ihre Gefühle nachvollziehen.
Speaker 0: Ich muss unsere Unterhaltung nun leider abbrechen, da ich noch einiges zu besorgen habe.
Speaker 0: Einen Tag später.
Speaker 0: Betreff.
Speaker 0: Nur mal Hallo sagen.
Speaker 0: Hallo Tobias.
Speaker 0: Haben Sie alles besorgen können?
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Eine halbe Stunde später.
Speaker 0: Hallo Jean.
Speaker 0: Ja, habe ich.
Speaker 0: Ist Ihnen langweilig?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Ja, sehr sogar.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Es ist eines der meistverkauften Bücher der Welt.
Speaker 0: Die Wahrscheinlichkeit, dass sie oder ein Teil ihrer Familie es besitzen, ist sehr hoch.
Speaker 0: Und da sie anscheinend eine Frau sind, ist es auch wahrscheinlich, dass sie es noch nicht gelesen haben.
Speaker 0: Ja, und sie?
Speaker 0: T. Vierzig Sekunden später.
Speaker 0: Sie haben recht.
Speaker 0: Es steht immer noch Regal, sogar noch ungelesen.
Speaker 0: Ja, sehr gerne.
Speaker 0: Viele meinen zu viel.
Speaker 0: J. Vierzig Sekunden später.
Speaker 0: Dann haben sie ja nun eine Beschäftigung.
Speaker 0: Man kann nicht zu viel lesen, genauso wie man nie zu viel lernen kann.
Speaker 0: T. Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Danke Tobias.
Speaker 0: Einer meiner Professoren sagt es auch immer.
Speaker 0: Ich denke, er hat recht.
Speaker 0: J. Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Genießen Sie das Buch.
Speaker 0: Und Ihr Professor ist ein kluger Mann.
Speaker 0: T. Drittes Kapitel.
Speaker 0: Drei Tage später.
Speaker 0: Betreff, Herr der Ringe.
Speaker 0: Hallo Tobias.
Speaker 0: Ich habe wieder lange Weile.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Tolkien hat mich sehr gut unterhalten, aber leider habe ich die drei Bücher schon durch.
Speaker 0: Haben Sie noch eine Empfehlung für mich?
Speaker 0: Es muss nichts Bekannte sein.
Speaker 0: Ich wollte heute sowieso noch in einen Buch laden und danach treffe ich eine Freundin, Jean.
Speaker 0: Zwei Stunden später.
Speaker 0: Jean, vielleicht sind sie schon unterwegs, aber falls nicht, kann ich Ihnen Dracula ans Herz legen.
Speaker 0: Fast jeder kennt das Buch, aber kaum einer hat es gelesen, obwohl es wirklich gut ist.
Speaker 0: Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrem Einkauf und dem Treffen.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Sechs Stunden später.
Speaker 0: Betreff Buchempfehlungen.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Ich wollte gerade meinen PC ausschalten, als ihre Nachricht eintrudelte.
Speaker 0: Danke für die Empfehlung.
Speaker 0: Sie haben wirklich recht.
Speaker 0: Ich habe Dracula noch nie gelesen.
Speaker 0: Aber es nun aber neben mir liegen und werde mich damit auch gleich ins Bett legen.
Speaker 0: Das Treffen mit meiner Freundin war sehr lustig.
Speaker 0: Sie findet es ziemlich seltsam, dass ich Ihnen schreibe.
Speaker 0: Finden Sie es seltsam, Tobias?
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Gut, dass die Empfehlung noch rechtzeitig kam.
Speaker 0: Ich freue mich, dass Sie sich an meinem Geschmack erfreuen können.
Speaker 0: Ich finde es nicht seltsam, ihnen zu schreiben.
Speaker 0: Sie sind eine wirklich angenehme Abwechslung zum Alltag.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Da bin ich aber beruhigt.
Speaker 0: Ich schreibe ihnen nämlich sehr gerne.
Speaker 0: Gute Nacht, Jean.
Speaker 0: Rückblick.
Speaker 0: Hermine drehte lächelnd ihren PC ab und apparierte in die Winkelgasse, um sich mit Ginny zu treffen.
Speaker 0: Die beiden waren unglaublich gute Freundinnen geworden und so trafen sie sich regelmäßig.
Speaker 0: Hermine schlenderte durch die Winkelgasse und kaufte sich in einem kleinen Buchladen, der auch Muggel-Literatur verkaufte, Dracula.
Speaker 0: Sie schüttelte leicht den Kopf, als sie an Tobias dachte.
Speaker 0: Er war ein wirklich netter Mann und sie fragte sich, wer er im echten Leben wohl war.
Speaker 0: Ein Blick auf die Uhr lenkte sie aber ab, da sie zu Fortescue wollte, um Ginny zu treffen.
Speaker 0: Die rothaarige Wiesli saß schon mit einem Kaffeebecher vor sich auf einem Platz und winkte Hermine zu sich.
Speaker 0: Hermine, ich freue mich, dich wiederzusehen.
Speaker 0: Im Fuchtsbau ist es langsam wirklich anstrengend, die einzige Frau zu sein, begrüßte Ginny sie und zog sie in eine Umarmung.
Speaker 0: Hermine grimmste sie an und setzte sich.
Speaker 0: Das kann ich mir vorstellen, aber gib's zu, du bist froh, viel Zeit für Harry zu haben.
Speaker 0: Ginny wurde leicht rot und legte den Kopf schief.
Speaker 0: Da hast du recht.
Speaker 0: Es läuft wirklich toll mit ihm.
Speaker 0: Seit Voldemort besiegt ist, geht es ihm viel besser.
Speaker 0: Er versucht, nicht mehr mich auf Abstand zu halten.
Speaker 0: Harry hatte bis jetzt eben noch nie ein normales Leben.
Speaker 0: Ich bin unfassbar froh, dass es ihm nun so gut geht und dass er endlich zu euch steht.
Speaker 0: Die beiden plauderten noch eine Weile über Harry und den Fuchsbau, bis Ginny neugierig wurde.
Speaker 0: Sag mal, du verschweigst mir etwas.
Speaker 0: Ich hab das im Gefühl.
Speaker 0: Gibt's etwa etwas Neues, das ich wissen sollte?
Speaker 0: Hermine wurde nun rot und drank einen großen Schluck ihres Cafés.
Speaker 0: Na ja, nicht wirklich.
Speaker 0: Erzähl es mir, Hermine.
Speaker 0: Ich lasse dich sonst nicht in Ruhe.
Speaker 0: Du kennst mich.
Speaker 0: Trinste Ginny sie nun an.
Speaker 0: Hermina hatte manchmal das Gefühl, dass Ginny genauso einen Röntgenblick hatte und alles durchschaute wie Dumbledore.
Speaker 0: Oder sie hatte einfach Molly's Gehine geerbt.
Speaker 0: Sie wusste auch immer alles, bevor es passierte.
Speaker 0: Na gut, eigentlich ist es nichts Wichtiges, aber du willst es ja unbedingt wissen.
Speaker 0: In Muckelzeitschriften gab es früher für Kinder die Möglichkeit, Brieffreundschaften zu suchen.
Speaker 0: Und ich hab aus Spaß auf eine zehn Jahre alte Anzeige geantwortet.
Speaker 0: Der Nachmieter hat mir geantwortet und jetzt schreibe ich ihm ab und zu E-Mails.
Speaker 0: Er scheint wirklich nett zu sein, er hat mir sogar Bücher empfohlen.
Speaker 0: Jenny grinst nun wie die grinse Katze höchstpersönlich.
Speaker 0: Hermine, Hermine, du bist absolut verrückt, aber bleib da dran und halt mich auf dem Laufenden.
Speaker 0: Trotzdem ist das etwas seltsam.
Speaker 0: Was ist, wenn er verrückt ist oder ein, einhundertzwanzigjähriger, der auf junge hübsche Frauen steht?
Speaker 0: Jenny, das ist er nicht.
Speaker 0: Erstens werden Muggel nicht zu alt und zweitens arbeitet er noch und kommt mir sehr normal vor.
Speaker 0: Lass uns einfach abwarten, ja?
Speaker 0: Damit war das Thema gegessen, nachdem Ginny leicht die Augen verdrehte und grinsend den Kopf schüttelte.
Speaker 0: Nach einer Stunde verabschiedeten sich die beiden und Hermine apparierte heim, um Tobias zu antworten.
Speaker 0: Sie hat das einfach nicht mehr geschafft, da sie nicht zu spät kommen wollte.
Speaker 0: Wie geht es ihnen mit Dracula?
Speaker 0: Hatte sie schon gebissen?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Zwanzig Minuten später.
Speaker 0: Hey Tobias!
Speaker 0: Dracula schläft gerade, nachdem er sich gestern Abend in mir verbissen hat.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ich hoffe, er hat sie nicht Blut leer gesorgt.
Speaker 0: Vampire lassen sich leider nicht so einfach töten, wie jeder denkt.
Speaker 0: Sind aber manchmal sehr lästig.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Nein, ich bin noch ein Mensch, keine Sorge.
Speaker 0: Ich weiß mich gegen Vampire zu verteidigen.
Speaker 0: Habe ich in der Schule gelernt.
Speaker 0: Fünfzig Sekunden später.
Speaker 0: Und wie hieß das Fach?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Ganz einfach.
Speaker 0: Verteidigung.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Sie sind eine Hexe.
Speaker 0: Tee.
Speaker 0: Viertes Kapitel.
Speaker 0: Fünfzehn Minuten später.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Ich habe gerade etwa zehn Minuten überlegt, was ich dazu schreiben soll.
Speaker 0: Ihr... Sie sind eine Hexe.
Speaker 0: Klingt nicht nach einer Frage.
Speaker 0: sondern eher nach einer Feststellung.
Speaker 0: Das heißt, sie sind sich so gut wie sicher, dass ich eine Hexe bin.
Speaker 0: Ich habe mich daher gefragt, ob sie ein Zauberer sind, sodass sie von so wenigen Antworten darauf schließen, dass ich eine Hexe bin.
Speaker 0: Entweder sie haben einen Zauberer in der Familie oder sie sind selbstmagisch.
Speaker 0: Was sind sie, Tobias?
Speaker 0: Und ja, ich bin eine Hexe.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Jean, ich bin ein Zauberer.
Speaker 0: Und es war wirklich offensichtlich, dass sie eine Hexe sind.
Speaker 0: Ich ahnte es bereits, als Sie schrieben, dass Sie das Jahr über in Schottland sind.
Speaker 0: Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie auf Hogwarts gehen?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Ja, da haben Sie recht.
Speaker 0: Sie sind selbst auf Hogwarts, oder?
Speaker 0: J. Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Ja, das bin ich.
Speaker 0: Und ich weiß, dass es keine Jean Wilkins auf Hogwarts gibt.
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Und ich, dass es keinen Tobias Prince gibt.
Speaker 0: Fünfzig Sekunden später.
Speaker 0: Dann haben wir also beide einen falschen Namen angegeben.
Speaker 0: Wollen Sie ihn mir verraten?
Speaker 0: T. Zehn Sekunden später.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Zehn Sekunden später.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Wollen wir ein Spiel daraus machen?
Speaker 0: Bis zum Silvesterball müssen wir herausfinden, wer wir sind.
Speaker 0: Der Gewinner wird zum Essen eingeladen.
Speaker 0: J. Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Einverstanden.
Speaker 0: Gibt es Verbote oder Regeln?
Speaker 0: Ja, Fragen nach dem Alter, Freunden, Hauszugehörigkeit und so weiter sind verboten.
Speaker 0: Und man darf auch nicht andere Personen fragen, ob die etwas wissen.
Speaker 0: Vielleicht sollten wir auch nicht direkt über den Unterricht schreiben, der man sonst etwas über den Stundenplan herausfinden könnte, außer es hat einfach mit fachlichen Themen zu tun, die aber nicht direkt mit dem Unterricht zusammenhängen.
Speaker 0: J. Das ist akzeptabel.
Speaker 0: Zehn Sekunden später.
Speaker 0: Ich freue mich darauf, Ihre Identität aufliegen zu lassen, Tobias.
Speaker 0: Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Bilden Sie sich nichts ein.
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Wir werden es sehen, Tobias.
Speaker 0: Ich freue mich trotzdem schon auf Ihre Essenseinladung.
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Bis bald, Jean.
Speaker 0: Ich freue mich jetzt schon auf Ihr verblüfftes Gesicht, wenn Sie mich sehen.
Speaker 0: Übrigens.
Speaker 0: Wie wollen wir uns in Hogwarts schreiben?
Speaker 0: Dort funktioniert kein Internet und Eulen sind zu offensichtlich.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Vierzig Sekunden später.
Speaker 0: Wie wäre es, wenn wir auf normalen Pergament schreiben mit einer Feder, die unsere Handschrift verschleiert und dann einfach mit dem Spickzettel Zauber versenden?
Speaker 0: Da brauchen wir auch nicht die echten Namen wissen.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Zehn Sekunden später.
Speaker 0: Ich freue mich darauf, Jean.
Speaker 0: Bis bald.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Zehn Sekunden später.
Speaker 0: Bis bald, Tobias.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Fünftes Kapitel.
Speaker 0: Hermine saß mit Harry, Ron, Ginny, Neville und Luna in einem Abteil des Hogwarts Express.
Speaker 0: Sie alle hatten sich entschieden, den Schulabschluss zu machen, auch wenn sie viele Jobangebote unter anderem auch vom Ministerium bekommen hatten.
Speaker 0: Sie hatten sich einstimmig dagegen entschieden, da das Ministerium sie sowieso nur für prästisch Zwecke ausgenutzt hätte und sie das einfach nicht wollten.
Speaker 0: Lieber wollten sie auf ehrliche Weise einen Job bekommen, der ihnen später auch Spaß machte.
Speaker 0: Hermine hatte nicht weiter mit Tobias geschrieben, da sie die letzten Ferientage im Fuchsbau verbracht und wenig Zeit gehabt hatte.
Speaker 0: Sie hatte auch kein Internet im Fuchsbau.
Speaker 0: Einen PC hätte Arthur sogar gehabt, der wie immer leidenschaftlich Muggledinge sammelte und Hermine über seine neuste Errungenschaft einen MP-Drei-Player ausgefragt hatte.
Speaker 0: Jenny hatte sie auf dem neuesten Stand gebracht und hatte nächtelang mit ihr gereizelt, wer Tobias sein konnte.
Speaker 0: Jenny vermutete einen Muckelstämmigen Ravenclaw, aber Hermine war sich da nicht so sicher.
Speaker 0: Sie wollte Hogwarts auf sich zukommen lassen und spätestens nach dem Silvesterball würde sie sowieso wissen, wer der Unbekannte ist.
Speaker 0: Als sie aus dem Fenster sah und die vorbeiziehende Landschaft betrachtete, musste sie daran denken, dass Tobias geschrieben hatte, das er lehrt.
Speaker 0: Sie glaubte nicht, dass einer ihrer Professoren sich auf so ein Spiel mit einer Schülerin einlassen würde, Und so vermutete sie, dass Tobias Nachhilfeunterricht gab oder generell seinen Mitschülern half und ein freundlicher Mensch war.
Speaker 0: Anders konnte sie sich diese Aussage nicht erklären.
Speaker 0: Vielleicht wollte er aber auch seine Muggletahnung aufrecht erhalten und hatte sie angelogen.
Speaker 0: Sie saufzte leise und sah zu den anderen.
Speaker 0: Jenny schlief an Harry gelehnt, der mit Ron über Quidditch redete, und Neville und Luna laßen gemeinsam im Klitterer.
Speaker 0: Die beiden hatten in der letzten Schlacht endlich zueinander gefunden, Und Hermine freute sich wahnsinnig für die beiden.
Speaker 0: Sie hatte mit ihnen allen unglaublich viel erlebt, und sie hatten gemeinsam den Krieg überlebt.
Speaker 0: Sie war so dankbar, so gute und loyale Freunde zu haben, und sie wünschte ihnen von Herzen, dass das Glück sie nie verlassen möge.
Speaker 0: Am frühen Abend, nach dem Abendessen in der Halle, der Hut-Seremonie und der Vorstellung der neuen Lehrer- und Fächereinteilungen, Zaubertränke mit Snape, Verteidigung mit Andrew Scott, einem ehemaligen Aurore und Muggelkunde mit der Muggelstämmigen Ruth Meyer, saß Hermine an ihrem Schreibtisch in ihrem Schlafsaal.
Speaker 0: Da sie Schulsprecherin war, hatte sie ein eigenes Zimmer, um auch Schüler einzeln betreuen zu können, wenn sie zu ihr kommen sollten.
Speaker 0: Sie hatte sich schon früh zurückgezogen, dass sie etwas alleine sein wollte, und ihre Freunde hatten das verstanden.
Speaker 0: Sie mussten selber erst damit klarkommen, dass manche ihrer Mitschüler und Freunde im Krieg gefallen waren, und nicht mehr mit ihnen in der Klasse sein würden.
Speaker 0: Vor sich hatte sie jetzt aber ein Pergament liegen und eine verzauberte Schreibfeder, die ihre Schrift verzerrte und veränderte, sodass man nicht mehr sagen konnte, von wem sie war.
Speaker 0: Sie war froh, dass sie diesen Spruch konnte, da er wirklich praktisch war.
Speaker 0: Man konnte mit ihm Zettel und Pergamente ohne Probleme verschwinden und an jedem Ort, den man wollte auftauchen lassen.
Speaker 0: Man konnte damit auch im Unterricht Zettelchen schreiben und man musste nicht einmal den richtigen Namen der Person kennen.
Speaker 0: Es reichte der Spitzname oder der Ort, an dem das Pergament sollte.
Speaker 0: Da der Zauber nur bei unverzauberten Pergamenten und Zetteln funktionierte, konnte er sogar einige Schutzzauber umgehen.
Speaker 0: Hermine musste grinsen, als sie daran zurückdachte, dass sie Harry und Ron ihre Spickzettel in Geschichte mit genau diesem Zauber abgenommen hatte.
Speaker 0: Die beiden waren eine Woche lang beleidigt gewesen, aber Hermine hielt nichts von Schummeln bei Tests.
Speaker 0: Sie legte die Feder beiseite und begann ihre Koffer auszupacken.
Speaker 0: Ihre Bücher sortierte sie per Hand in ihr Regal und ihre Kleidung ließ sie in den Schrank schweben.
Speaker 0: Gerade als sie Hogwarts eine Geschichte auf ihr Bett legte, hörte sie ein leises Ploppen.
Speaker 0: Fünf Minuten später.
Speaker 0: Hallo Jean?
Speaker 0: Ja, bin ich.
Speaker 0: Was hältst du vom neuen Professor für Verteidigung?
Speaker 0: Team.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Schön, dass das mit der Nachricht klappt.
Speaker 0: Er sieht ganz nett aus, aber Prof.
Speaker 0: Snape war ein wirklich guter Professor.
Speaker 0: Ich hoffe, Prof.
Speaker 0: Scott wird nicht zu eine wandelnde Katastrophe wie Ambridge damals oder Lockhart.
Speaker 0: J. Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ja, Ambridge war wirklich schrecklich.
Speaker 0: Und du fandest Professor Snape gut in Verteidigung?
Speaker 0: Wie findest du ihn in Zaubertränke?
Speaker 0: Und da es mir gerade einfiel, wir sollten uns nur nach dem Unterricht schreiben.
Speaker 0: Tschey.
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Ja, er versteht es uns, die Wichtigkeit von Verteidigung beizubringen.
Speaker 0: Im Krieg war das sicher für einige nützlich.
Speaker 0: Und in Zaubertränke mag ich ihn eigentlich fast, auch wenn seine Beleidigungen oft nerven und stören.
Speaker 0: Außerdem hat er ein enormes Wissen.
Speaker 0: Manchmal würde ich gern mit ihm über Tränke reden, ohne dass er einen wie eine nervige Fliege behandelt.
Speaker 0: Was hältst du von ihm?
Speaker 0: Und ich sehe das auch so.
Speaker 0: Nicht, dass ich dich morgen beim Schreiben entdecke.
Speaker 0: Der ganze Spaß wäre vorbei, und das finde ich schade, wobei ich dann schon früher meine Essenseinladung bekommen würde.
Speaker 0: J. Zwei Minuten später.
Speaker 0: So, so, du magst also Professor Snape.
Speaker 0: Ich glaube nicht, dass er jeden wie eine nervige Fliege behandelt.
Speaker 0: Vielleicht hat er nur keine Lust auf dumme Fragen, die ziemlich viele hier stellen und verschließt sich daher vor allem.
Speaker 0: Vielleicht ist das sein Selbstschutz.
Speaker 0: Ich denke, der Professor ist eine Persönlichkeit für sich.
Speaker 0: Schwierig am Anfang, aber wenn man ihn einmal verstanden hat und besser kennt, recht harmlos.
Speaker 0: Tee.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Du denkst ja richtig nett von ihm.
Speaker 0: Find ich eigentlich gut.
Speaker 0: Viel zu viele finden ihn schrecklich.
Speaker 0: Dabei ist er gar keine Fliedermaus, auch wenn sein Umhang sich immer so aufbauscht.
Speaker 0: fand ich immer schon faszinierend.
Speaker 0: Ich würde gerne wissen, wie er das macht.
Speaker 0: J. Eine Minute später.
Speaker 0: Oh ja, sein Umhang ist bemerkenswert.
Speaker 0: Damit kann er den jüngeren Schülern gehörig Respekt einflößen.
Speaker 0: Ich denke, ihm macht es Spaß und er genießt den Respekt, den sie dann vor ihm haben.
Speaker 0: Und wenn du mich fragst, ist das ein leichter Aufbausch, Zauber und jahrelange Übung.
Speaker 0: T. Drei Minuten später.
Speaker 0: Ich musste gerade wirklich lachen.
Speaker 0: Das klingt wirklich nach Professor Snape, auch wenn ich erwartet habe, dass sein Umhang sich von alleine aufbauscht.
Speaker 0: Ich bin richtig enttäuscht.
Speaker 0: Seine Auftritte sind trotzdem einmalig.
Speaker 0: J. Eine Minute später.
Speaker 0: Jean, ich gehe nun schlafen.
Speaker 0: Ich habe das Gefühl, dass morgen ein sehr anstrengender Tag wird.
Speaker 0: T. Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Gute Nacht Tobias.
Speaker 0: J. Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Gute Nacht Jean.
Speaker 0: T. Hermine stand auf und betrachtete noch einmal das Pergament.
Speaker 0: Es war voll geschrieben mit den Nachrichten.
Speaker 0: Sie verstarrte es in einer Schublade ihres Schreibtisches und legte sich ins Bett, um nochmal über Tobias nachzudenken.
Speaker 0: So wie erschrieb, war er sicher ein Schüler.
Speaker 0: Sie glaubte nicht, dass ein Professor so über Professor Snape schreiben würde, wenn er davon ausgehen könnte, dass eine Schülerin antwortet.
Speaker 0: So nett, wie er vom Professor sprach, könnte er ins Litterin sein.
Speaker 0: Sonst war der Professor ja eher unbeliebt.
Speaker 0: Mit diesem Gedanken schlief sie ein.
Speaker 0: Miss Granger?
Speaker 0: Wären Sie so gütig, Mr.
Speaker 0: Potter und Mr.
Speaker 0: Weasley den Trank, alleine brauen zu lassen?
Speaker 0: sagte die leise, freundlich klingende Stimme, die nichts Gutes versprach nah an ihrem Ohr.
Speaker 0: Hermine war wie erst stört.
Speaker 0: Sie hatte versucht, Harry und Ron zu helfen, da ihnen der Kessel sonst sicher um die Ohren geflogen wäre.
Speaker 0: Aber sie nichts zu sagen, Granger, wählte plötzlich Professor Snape's kalte Stimme.
Speaker 0: Langsam wurde Hermine wütend.
Speaker 0: Sie verhinderte eine Kessel-Explosion und wurde nun dafür angeschnauzt?
Speaker 0: Sie sah nun auf und drehte sich um, um Professor Snape ins Gesicht zu sehen.
Speaker 0: Doch habe ich.
Speaker 0: Ich habe gerade verhindert, dass uns der Trank, der in diesem Zustand stark ätzend ist, um die Ohren fliegt.
Speaker 0: Sie waren nicht einmal in der Nähe und hätten das verhindern können.
Speaker 0: Seien Sie lieber froh, dass wir nun nicht alle auf der Krankenstation liegen.
Speaker 0: Hermine hatte sich in Rage geredet.
Speaker 0: Der erste Schultag und der Professor verhielt sich wie das Arschloch vom Dienst.
Speaker 0: Sie hatte gehofft, dass das Ende des Krieges ihn etwas entspannen würde, aber es sah nicht danach aus.
Speaker 0: In der Klasse war es tot und still geworden.
Speaker 0: Professor Snape startte Hermine an und sie starte zurück.
Speaker 0: Er beugte sich leicht vor und zischte leise, so dass es umso gefährlicher wirkte, dreißig Punkte Abzug von Gryffindor nachsitzen.
Speaker 0: und sie bleiben hier und der Rest raus.
Speaker 0: Die letzten Worte belte er in die Klasse, die sich schleunigst daran machte, ihre Proben abzugeben und aus dem Kerker zu laufen.
Speaker 0: Harry und Ron warfen Hermine entschuldigen Beblicke zu, die sie gar nicht bemerkte, da sie so sauer war.
Speaker 0: Er war unfair wie immer.
Speaker 0: Hermine blieb auf ihrem Platz sitzen und Professor Snape setzte sich hinter seinen Schreibtisch und deutete Hermine, sich vor ihn zu setzen.
Speaker 0: Sie folgte seine Anweisung und setzte sich auf den Stuhl vor ihm und verschränkte die Arme vor der Brust.
Speaker 0: Ihnen ist klar, dass das Konsequenzen haben wird, fragte der Professor ruhig.
Speaker 0: Hermine nickte und wartete ab, was er noch zu sagen hätte.
Speaker 0: Sie beobachtete ihn, wie er sich scheinbar erschöpft durch die Haare fuhr.
Speaker 0: Diese Geste irritierte sie vollkommen, da er sich früher nie irgendwelche Gesten, die Schwäche ausdrückten, gezeigt hätte.
Speaker 0: Vielleicht hatte ihn das Ende des Krieges doch verändert.
Speaker 0: Naginis Biss hatte er Gott sei Dank überlebt, da er sich jahrelang ihr Gift gespritzt hatte, um eine Immunität aufzubauen.
Speaker 0: So musste er nur die Wunden verhallen lassen, das trotzdem mehrere Wochen gedauert hatte.
Speaker 0: Während dieser Zeit wurde er auch von allen Taten freigesprochen und der Klitterer brachte eine Sonderseite mit seiner Rolle im Krieg heraus, sodass sein Ruf sich wieder verbessern konnte.
Speaker 0: Viele waren zwar immer noch misstrauisch, Aber das konnte ihnen niemand bedenken.
Speaker 0: Er sah sie nun durchdringend an und setzte zum Sprechen an.
Speaker 0: Miss Granger.
Speaker 0: Sie müssen endlich die beiden in Ruhe brauen lassen.
Speaker 0: Sie werden es nie durch die Prüfungen schaffen, wenn sie sich ständig einmischen.
Speaker 0: Und soweit ich weiß, wollen beide nach der Schule eine Aurorausbildung beginnen.
Speaker 0: Dafür brauchen sie sehr gute Noten in meinem Fach.
Speaker 0: Nur werden sie das nie schaffen, wenn sie dauernd helfen.
Speaker 0: Außerdem war Wiesli dabei, die Lianthuskraut dazu zu geben, was den Trank entschärft hätte, bis sie eingreifen.
Speaker 0: Ich kann es nicht dulden, dass sie ständig fremde Arbeiten beeinflussen.
Speaker 0: So hatte Hermine das noch nicht gesehen, und ihr Ärger verpuffte Augenblicklich.
Speaker 0: Manchmal war sie zu impulsiv, das wusste sie, aber dass es ihr bei Snape passieren würde, hätte sie nicht gedacht, und sie schämte sich auch ein bisschen.
Speaker 0: Natürlich wollte Hermine das Harry und Ron die gewünschten Noten in Zaubertränke bekamen, Aber ihr wurde auch langsam klar, dass das nicht ginge, wenn sie ständig half.
Speaker 0: Kommen sie nach dem Abendessen in mein Büro zum Nachsützen.
Speaker 0: Mit diesen Worten, die gar nicht so kalt und schneidend wirken wie sonst, deutete er ihr das Klassenzimmer zu verlassen, was sie auch sofort tat.
Speaker 0: Bin etwas deprimiert, weil ich jemanden total falsch eingeschätzt habe und ich verrate dir nicht wen ich meine.
Speaker 0: Und deiner?
Speaker 0: J. Zwei Minuten später.
Speaker 0: Wie erwartet anstrengend?
Speaker 0: Hast du Dracula eigentlich fertig gelesen?
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Ja, hab ich.
Speaker 0: Du hattest wirklich recht.
Speaker 0: Dracula ist ein wirklich gutes Buch und es ist faszinierend, wie viele Wahrheiten darin versteckt sind, auch wenn man sie nicht auf den ersten Blick erkennt.
Speaker 0: Liest du eigentlich nur Muggleromane?
Speaker 0: J. Fünf Minuten später.
Speaker 0: Sehe ich genauso.
Speaker 0: und nein, ich lese auch viele Bücher aus unserer Welt, aber Muggel Literatur ist oft sehr gut und viele Klassiker wurden von nahen Verwandten von Zauberern geschrieben.
Speaker 0: Ram Stoker zum Beispiel war ein Skrip und seine Geschwister Zauberer.
Speaker 0: Tee.
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Das wusste ich gar nicht.
Speaker 0: Ich hätte eher gedacht, dass er vielleicht selbst ein Vampir war, aber Skwip hätte ich nicht gedacht.
Speaker 0: Ich habe auch noch nie den Namen Stoker in Zusammenhang mit Zauberer Familien gehört.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ich war auch überrascht, als ich das herausgefunden hatte.
Speaker 0: Die Stalkers haben inzwischen einen anderen Namen angenommen, der sich ständig für Vampire gehalten worden sind und dadurch ständig Probleme hatten.
Speaker 0: Willst du wieder eine Buchempfehlung oder hast du hier genug zu tun?
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Nein, eine Empfehlung bitte.
Speaker 0: J. Zwei Minuten später.
Speaker 0: Versuch es mit Sherlock Holmes.
Speaker 0: Steht in der Bibliothek bei den Muggelbüchern.
Speaker 0: Es ist sogar eine Ausgabe dabei, die gar nicht auf dem Muckelmarkt kam, da Doyl Zauberer war.
Speaker 0: Tee.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Das ist ja wirklich cool.
Speaker 0: Danke dir, Tobias.
Speaker 0: Vielen Dank für deine Buchempfehlungen.
Speaker 0: Du hast einen wirklich guten Geschmack.
Speaker 0: Ich muss jetzt aber wieder los.
Speaker 0: Jot.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Auf Wiedersehen, Jean.
Speaker 0: Tee.
Speaker 0: Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Bis bald.
Speaker 0: Jot.
Speaker 0: Siebtes Kapitel.
Speaker 0: Nach dem Hermine über einen kleinen Umweg über die Bibliothek, mit einem Buch mehr die Kerker erreichte, war sie schon wieder genervt.
Speaker 0: Piefs hatte bei den Treppen, die zu den Kerkern führten, Wasserbomben auf sie geworfen und dann auch noch Federn über sie gestreut, die hartnäckig an ihr Kleben lieben.
Speaker 0: Sie hatte versucht, alle zu entfernen, aber sie konnte sich vorstellen, dass sie immer noch wie ein zerrupftes Huhn aussah.
Speaker 0: Da sie schon fast zu spät war, klopfte sie an die Bürotür ihres Professors und nach kurzen Sekunden schwang die Türe auf.
Speaker 0: Ein schweigender Tränkemeister öffnete die Türe und wartete, dass sie eintrat.
Speaker 0: Als sie sich auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch gesetzt hatte, begann er zu sprechen.
Speaker 0: Sie werden die nächsten drei Tage bei mir nachsitzen, da sie sich im Ton vergriffen haben.
Speaker 0: Ich hoffe für sie, dass das in Zukunft nicht mehr vorkommen wird.
Speaker 0: Folgen sie mir.
Speaker 0: Hermine konnte nicht einmal mehr etwas darauf antworten, da Professor Snape schon aufgesprungen war und zu einer Türe ging, wie sie bis jetzt nicht wirklich beachtet hatte.
Speaker 0: Vermutlich lag ein Ignorierzauber auf der Tür.
Speaker 0: Hermine lief ihm hinterher und fand sich in einem Labor wieder.
Speaker 0: Sie werden mir bei einem Trank helfen.
Speaker 0: Ich erwarte Disziplin und präzise Arbeit.
Speaker 0: Hermine hatte ihm kaum zu, da sie so beeindruckt war.
Speaker 0: Der Raum war in etwa so groß wie das Klassenzimmer, nur stand ein großer Tisch in der Mitte mit mehreren Feuerstellen, über denen man Kessel erhitzen konnte.
Speaker 0: Die Wände waren fast völlig leer.
Speaker 0: Es standen nur einige Regale an der Wand, die voller Kessel, Lehrer und befüllter Fiolen und Schneidewerkzeug waren.
Speaker 0: Auf der gegenüberliegenden Wand stand noch ein Tisch, auf dem verschiedenste Apparaturen standen, die vermutlich zum Destillieren oder Ähnlichem verwendet wurden.
Speaker 0: Es standen auch Dinge auf dem Tisch, die sie nicht kannte, aber wirklich kompliziert aussahen.
Speaker 0: Der Raum war wie der Professor überordentlich und es fand sich kein Staubkörnchen.
Speaker 0: Hermine kam gar nicht mehr aus dem Staunen heraus, als der Professor durch eine weitere Tür auf der linken Seite ging, die sich als sein Zutatenschrank entpuppte.
Speaker 0: Hermine war damals nur in den Schultal eingebrochen, der nicht annähernd an diesen Schrank heranreichte.
Speaker 0: Er war zwar nicht besonders groß, aber die Regale zogen sich bis an die Decke und waren vollgestopft mit etlichen Zutaten, die sie nicht einmal kannte oder bisher nur in Büchern gesehen hatte.
Speaker 0: Der Professor hatte sich schon einige Zutaten aus den Regalen gefischt, und drückte sie nun Hermine in die Arme.
Speaker 0: Sie drehte sich schweigend um, um sie in seinem Labor auf den Tisch zu stellen.
Speaker 0: Gerade als sie die wunderschönen Silberskorpione betrachtete, die in einem der Gläser waren, kam der Professor zurück und borte sich Feuer auf.
Speaker 0: Nun, sie sind nicht zum Staunen hier, sondern zum Arbeiten.
Speaker 0: Pulverisieren sie einen Silberskorpion, schneiden sie die Aphodil-Wurzel und messen sie sixundsechzig Milliliter Belladonna-Essenz ab.
Speaker 0: In dieser Reihenfolge unschweigend.
Speaker 0: Er Professor.
Speaker 0: Mehr brachte Hermine nicht heraus.
Speaker 0: Der Professor sah sie noch einen langen Moment mit stechendem Blick an und drehte sich dann um.
Speaker 0: Hermine war verwirrt.
Speaker 0: Sie hatte erwartet, dass sie Fluppermirme ausnehmen durfte oder Kesselschruppen, aber hier mit ihm zu brauen bzw.
Speaker 0: zu assistieren, war schon etwas Besonderes und nicht wirklich eine Strafe für sie.
Speaker 0: Während sie den Skorpion pulverisierte, sah sie verstohlen zum Professor, der gerade dabei war, einen Stasis-Zauber von einem Kessel zu nehmen, der gleich darauf pinke Wolken ausstieß.
Speaker 0: Er wirkte konzentriert und Termine versank in seinem Anblick.
Speaker 0: Er wirkte nicht wie sonst.
Speaker 0: Er sah nicht aus wie ein Ex-Spion und Todesser, der so hart und kalt sein konnte.
Speaker 0: Nein, er sah aus wie ein Mann, der ein schweres Leben gehabt hatte, aber in seiner Arbeit aufblühte.
Speaker 0: und auch einmal eine Privatperson war.
Speaker 0: Die steile Falte zwischen seinen Augenbrauen war nicht so tief wie sonst, und er wirkte fast entspannt.
Speaker 0: Seine Augen sahen nicht so kalt und abweisend aus wie sonst.
Speaker 0: Seine Augen?
Speaker 0: Emine wurde rot und senkte den Kopf, als sie merkte, dass der Professor sie dabei beobachtete, wie sie ihn anstarte.
Speaker 0: Ich brauche den Scorpion, Miss Granger, sagte seine belustigt klingende Stimme, wie gerade so angenehm und tief klang, genau wie sie es mochte.
Speaker 0: Hermine hielt ihm stumm das Pulver hin und begann nun die Essenz abzumessen.
Speaker 0: Als sie dies geschafft hatte, schnitt sie noch die Wurzel klein und machte sich wortlos daran, ihren Arbeitsplatz aufzuräumen.
Speaker 0: Als sie damit fertig war, stand sie etwas verloren im Raum.
Speaker 0: »Kommen Sie her, Miss Granger«, sagte Snape plötzlich, und sah sie von der Seite an.
Speaker 0: Hermine ging zögern zu ihm und stellte sich auf seine linke Seite.
Speaker 0: Was Sie hier sehen, ist ein modifizierter Wolfsband-Trank.
Speaker 0: Er unterscheidet sich vom richtigen nur, dass dieser hier die Verwandlung unterdrückt und man ihn täglich nehmen muss.
Speaker 0: Hermine war fasziniert.
Speaker 0: Er erzählte ihr freiwillig von diesem Trank, und so wie es aussah, durfte sie auch Fragen stellen, da er sie auffordernd ansah.
Speaker 0: Zum ersten Mal an diesem Abend begann sie mehr als ein paar Worte zu sagen.
Speaker 0: Haben Sie ihn erfunden, Professor?
Speaker 0: Und dauert er nicht eine ganze Woche zum Brauen?
Speaker 0: Ja, ich habe ihn weiterentwickelt, als Lupin ihn damals vergessen hatte und ich sie und ihr nerviges Anhängsel retten musste.
Speaker 0: So hätte er ihn jeden Morgen trinken können und hätte ihn sicherlich nicht vergessen, da er sich daran gewöhnt hätte.
Speaker 0: Was Sie hier sehen, ist nur der letzte Schritt.
Speaker 0: Sobald die Bedadonna-Essenz zugefügt wurde, muss er mehrere Stunden ruhen, bis er eine grünenglänzende Färbung annimmt.
Speaker 0: Der gesamte Braufvorgang dauert trotzdem nur noch drei Tage.
Speaker 0: Das ist der Wahnsinn, Professor!
Speaker 0: Sie könnten reich damit werden, rief Hermine völlig erstaunt und fasziniert und sah wieder in den Trank.
Speaker 0: Das könnte ich, antwortete er schlicht und regulierte das Feuer.
Speaker 0: Geben sie die Bella Donna Essence dazu.
Speaker 0: Hermine sah den Professor abschätzend an und griff nach der Essence, nachdem er eine Augenbraue abwartend hochzog.
Speaker 0: Sie stellte sich vor den Kessel und kippte langsam die Essenz dazu.
Speaker 0: Der Trank veränderte sofort seine Farbe und nahm ein dunkles Blau an.
Speaker 0: Plötzlich spürte sie ihren Professor dicht hinter ihr stehen und sah, wie sein Arm um sie herumgriff und den Trank umrührte.
Speaker 0: Sie blieb stehen und wagte nicht, sich zu bewegen.
Speaker 0: Er hatte den Rührlöffel nun zur Seite gelegt, blieb aber hinter ihr stehen.
Speaker 0: Sie erhaben da etwas im Haar, Miss Granger.
Speaker 0: Braunte er eh ins Ohr und zupfte etwas aus ihrem Haar.
Speaker 0: Das war Piefs, er hat mich erst mit Wasser überschüttet und dann mit Federn, meinte Hermine Verlegen und atmete erleichtert aus, als ihr Professor einen Schritt zur Seite ging.
Speaker 0: Seine Nähe war ihr nicht so ganz geheuer gewesen, obwohl sie auch nicht wirklich unangenehm war.
Speaker 0: Kurz darauf verließen beide das Labor und als beide wieder in seinem Büro waren, holte Professor Snape einige Pergamente aus der Schublade seines Schreibtisches und gab es Hermine.
Speaker 0: Lesen sie das.
Speaker 0: Sie werden mir die nächsten zwei Tage bei diesem Trank helfen.
Speaker 0: Sie können nun gehen, Miss Granger.
Speaker 0: Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.
Speaker 0: Hermine stammelte noch ein Dankeschön und verließ sein Büro, um in ihrem Turm zurückzukehren.
Speaker 0: Der Professor hatte sie heute sehr verwirrt.
Speaker 0: Er war so anders gewesen, beinahe freundlich.
Speaker 0: Und sein gute Nachtwunsch war auch sehr untypisch für ihn.
Speaker 0: Auf ihrem Schreibtisch fand sie, als sie gerade aus dem Badezimmer wiedergekommen war, ein Perkament liegen.
Speaker 0: Ich möchte dich nicht davon abhalten, Jean.
Speaker 0: Bitte leg dich ins Bett und ließ, T. Ich schreibe dir gerade.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Als das würde ich mich zwar nicht bezeichnen, aber wenn du das sagst, Jean, muss ich dir das glauben.
Speaker 0: Manchmal frage ich mich, wie du manche Sachen betonen würdest, die du mir schreibst.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Ja, glaub es mir.
Speaker 0: Ich mich auch.
Speaker 0: Ich frag mich aber eher, wie deine Stimme klingt.
Speaker 0: Ich glaube, die Stimme ist wichtiger für ein Gespräch, als man denkt.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Meine Stimme würde ich als eher dunkel und tief beschreiben.
Speaker 0: Mir wurde schon gesagt, dass sie Gänsehaut verursachen kann und zum Verführen geeignet ist.
Speaker 0: Ich weiß nicht zurecht, was ich davon halten soll.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Das klingt total nach Professor Snape's Stimme.
Speaker 0: Seine Stimme verursacht bei mir auch immer Gänsehaut, vor allem, wenn er leise redet.
Speaker 0: Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Und könnte dich Professor Snape's Stimme auch verführen?
Speaker 0: Vierzig Sekunden später.
Speaker 0: Ich weiß nicht, vielleicht.
Speaker 0: Warum interessiert dich das?
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Vielleicht bin ich ja Professor Snape und will unschuldige Schülerinnen verführen.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ich muss gerade grinsen.
Speaker 0: Es tut mir leid, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Professor Snape sich eine Schülerin schnappen würde.
Speaker 0: Ich habe noch keine gesehen, die ihn nicht langweilen würde.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Mir würde da schon eine Schülerin einfallen, die ihn sicher nicht langweilen würde.
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Und wer sollte das sein?
Speaker 0: Fünfzehn Sekunden später.
Speaker 0: Amine Granger.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Das glaubst du doch selbst nicht, oder?
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Doch sie ist sehr klug und wenn sie manchmal nicht so nervig wäre, würde sie sicher einen tolle Gesprächspartnern sein.
Speaker 0: Ich kenne sie zwar nicht sehr gut, aber so viel konnte ich bei ihr erkennen.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Na, ich weiß nicht.
Speaker 0: Vielleicht hast du recht, aber trotzdem würde er das wahrscheinlich nicht machen.
Speaker 0: Ich kann mir das bei ihm nicht wirklich vorstellen.
Speaker 0: Er konnte mir sehr distanziert vor.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Wer weiß, wir werden es wohl nie erfahren.
Speaker 0: Ich muss jetzt leider auch wieder weg, hab noch einiges zu tun.
Speaker 0: Gute Nacht, Jean.
Speaker 0: Reiß ich.
Speaker 0: Sekunden später.
Speaker 0: Gute Nacht und bis bald.
Speaker 0: Zwanzig Minuten später.
Speaker 0: Ja, bis sehr bald.
Speaker 0: Art des Kapitel Am neigsten Abend stand Hermine Pünktlichen nach dem Abendessen wieder in Professor Snapes Büro.
Speaker 0: Sie hatte die Pergamente, die sie am Vorabend bekommen hatte, am Nachmittag noch durchgelesen.
Speaker 0: Sie handelten sich um eine Zutatenliste mit extra Anmerkungen für einen bestimmten Trank, den Professor Snap anscheinend erfunden hatte oder gerade dabei war zu erfinden.
Speaker 0: Hermine hatte eine ungefähre Ahnung, um was für einen Trank es sich handelte.
Speaker 0: Aber die genaue Wirkungsweise konnte sie nicht erkennen.
Speaker 0: Sie hoffte, dass der Professor ihr alles erklären würde, wenn sie wieder am Braun waren.
Speaker 0: Er verbesserte gerade den letzten Aufsatz der ersten Klasse und wandte sich dann an Hermine.
Speaker 0: Haben sie das Rezept gelesen, fragte er und bräunte nebenbei die Pergamente in eine Schublade.
Speaker 0: Ja, Professor, meinte Hermine schlicht, und legte ihm die Pergamente auf den Tisch.
Speaker 0: Sehr gut.
Speaker 0: Wollen Sie mit und bereiten Sie die Zutaten vor?
Speaker 0: Wo alles steht, wissen Sie bereits.
Speaker 0: Das waren die letzten Worte, die er für eine Weile sagte.
Speaker 0: Hermine holte die benötigten Zutaten aus dem Schrank und begann sie für den Trank zuzubereiten.
Speaker 0: Professor Snape hatte nebenbei begonnen, den Kessel zu erhitzen und warf immer wieder ihre Zutaten in den Kessel und rührte komplizierte Muster.
Speaker 0: Nachdem alle Zutaten verbraucht worden waren, legte er einen komplizierten Zauber über den Kessel und wandte sich an Hermine.
Speaker 0: Räumen sie alles weg und dann können sie Fragen stellen, wenn sie wollen.
Speaker 0: Hermine war erstaunt, dass der Professor ihr erlaubte, Fragen zu stellen, und so beeilte sie sich und räumte ihren Arbeitsplatz auf.
Speaker 0: Als sie fertig war, trat sie wieder neben den Professor und sah in den Kessel, der nun leicht kochte und vor sich hinblubberte.
Speaker 0: Was genau ist das für ein Trank, Professor?
Speaker 0: fragte sie, ohne den Blick abzuwenden.
Speaker 0: Was denken sie denn ist es für ein Trank?
Speaker 0: sagte nun Snaps leise tiefe Stimme, die Hermine eine Gänsehaut verursachte.
Speaker 0: Sie drehte sich leicht zu ihm und sah ihm in die schwarzen Augen und drohte sich in ihnen zu verlieren.
Speaker 0: Aber sie riss ihren Blick los und begann ihrer Theorie vorzutragen.
Speaker 0: Nun, anhand der Zutaten könnte es ein Heiltrank sein, aber er hat auch einige Ähnlichkeit zum Trank der lebenden Toten.
Speaker 0: Ich vermute, dass es sich um eine Mischung aus beiden handelt, auch wenn ich das in Trankform noch nie gesehen habe.
Speaker 0: Bravo, Miss Granger!
Speaker 0: Sie haben völlig recht.
Speaker 0: Dieser Trank soll den Patienten in einen Heilschlaf versetzen, der Träume unterdrückt, aber gleichzeitig halt und die Selbstheilungskräfte aktiviert.
Speaker 0: Dieser Schlaf wird dann so lange anhalten, bis die Person außer Lebensgefahr ist oder so weit wiederhergestellt, dass man sie nicht mehr ständig beaufsichtigen muss.
Speaker 0: Hermine war wieder einmal beeindruckt.
Speaker 0: Sie hatte einen wahren Meister vor sich.
Speaker 0: Professor, warum erlauben Sie mir eigentlich so viel zu fragen?
Speaker 0: Sie war wirklich verunsichert, da er so nett zu ihr war.
Speaker 0: Normalerweise wirkte er sie immer sofort ab oder ignorierte sie im Unterricht, aber hier war er wie ein anderer Mensch.
Speaker 0: Irgendwas konnte da nicht stimmen, nur was es war, wusste sie noch nicht.
Speaker 0: Weil ich sie inzwischen kenne, Miss Granger, sie würden doch an ihren Fragen ersticken, meinte Snape nur belustigt und zog eine Augenbraue in die Höhe.
Speaker 0: Hermine wurde daraufhin etwas rot und sah wieder in den Kessel.
Speaker 0: Sie können übrigens nun gehen.
Speaker 0: Morgen wird der Trank fertig gebraut und dann ist ihre Strafarbeit auch beendet.
Speaker 0: Sie können morgen noch die restlichen Fragen stellen.
Speaker 0: Auf Wiedersehen, Miss Granger.
Speaker 0: Hermine verabschiedete sich und machte sich dann wieder auf in den Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Dort blieb sie eine Weile bei ihren Freunden und spielte mit ihnen Exploding Snap, ehe sie in ihr Zimmer ging.
Speaker 0: Dort angekommen holte sie ein leeres Pegament und ließ mit ihrem Zauberstab eine Liste mit allen Personen, die auf Hogwarts wohnten, erscheinen.
Speaker 0: Sie überlegte kurz und begann dann die Liste zu verkürzen.
Speaker 0: Als erstes flöschte sie enge Freunde und Personen, die sie offensichtlich nicht mochten, weg.
Speaker 0: Sie strich auch viele Namen durch, bei denen sie wusste, dass sie Snape nicht mochten.
Speaker 0: Und so blieben etwa zwanzig Schülernamen über.
Speaker 0: Die meisten stammten aus Litterin und nur sehr wenige kamen aus den anderen Häusern.
Speaker 0: Aus Gryffindor war niemand dabei.
Speaker 0: Zuletzt strich sie noch ein paar Namen durch, die nichts mit der Muckelwelt am Hut hatten, geschweige denn einen Computer besitzen konnten.
Speaker 0: Zufrieden mit sich selbst betrachtete sie die Liste.
Speaker 0: Die meisten kannte sie nicht wirklich und sie beschloss diese Personen die nächsten Wochen unter die Lupe zu nehmen.
Speaker 0: Sie legte die Liste zur Seite und schnappte sich ein Pargament, um Tobias zu schreiben.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ich wollte dir gerade schreiben.
Speaker 0: Nein, ich bin mir noch nicht komplett sicher, aber ich habe da meine Vermutung, die sich sicherlich in den nächsten Tagen bestätigen wird.
Speaker 0: Weißt du denn schon, wer ich bin?
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ach, wen vermutest du denn hinter Jean?
Speaker 0: Und nein, ich weiß es auch noch nicht genau, aber ich habe inzwischen eine engere Auswahl, die ich noch etwas beschatten muss.
Speaker 0: Dein Geheimnis ist also bald gelüftet.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Das verrate ich dir doch nicht.
Speaker 0: Ich werde es die ersten Tage, wenn ich mir sicher bin.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Ich werde es trotzdem vor dir erraten.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ach, meine wunderbare, liebe Jean.
Speaker 0: Ich bin mir so gut wie sicher, wer du bist, und ich denke, dass du sowieso falsch stiegen wirst.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Dann sag mir doch mal, wer ich bin.
Speaker 0: Beweise, dass du weißt, lieber Tobias.
Speaker 0: Dreißig Sekunden später.
Speaker 0: Nein, aber du hast braune Haare und haselnose braune Augen.
Speaker 0: Sehr hübsche übrigens.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Das haben doch viele und ist noch lange kein Beweis.
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Möglich, aber bei dir bin ich mir sicher.
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Ja okay, du hast recht mit den Haaren und Augen.
Speaker 0: Und danke.
Speaker 0: Ich gehe nun schlafen und grüble weiter, wer du bist, unbekannte.
Speaker 0: Zwanzig Sekunden später.
Speaker 0: Gute Nacht Jean.
Speaker 0: Neunteres Kapitel.
Speaker 0: Die Wochen zogen ins Land und der Silvesterball rückte immer näher.
Speaker 0: Hermine hatte über die Wochen hinweg die Jungs der Liste etwas beschattet und hatte nun alle bis auf zwei durchgestrichen.
Speaker 0: Einer war ein Junge aus Ravenclaw, ich habe es dir gesagt, meinte Ginny, und einen Slytherin, den sie aber nicht kannte und der auch nicht wirklich verdächtig wirkte.
Speaker 0: Sie schrieb fast täglich mit Tobias und hatte ihn immer lieber gewonnen.
Speaker 0: Sie schrieben viel über Bücher und manchmal auch über persönlichere Dinge, die aber nie auf ihre Identität schließen ließen.
Speaker 0: Hermine hatte in ihm einen sehr guten Freund gewonnen, den sie immer mehr mochte, auch wenn sie nicht wusste, wer er war.
Speaker 0: Durch seine Art und seine Liebe zu büchern, gefiel er ihr umso mehr und sie hatte oft gleich das Herz klopfen, wenn sie ihm schrieb.
Speaker 0: Gleichzeitig musste sie aber immer öfter an Professor Snape denken, mit dem sie am letzten Abend der Strafarbeit noch bis tief in die Nacht über verschiedenste Zaubertränke diskutiert hatte.
Speaker 0: Seit ihrer Strafarbeit hatte sie ihn immer öfter beobachtet und er kannte auch immer mehr die Privatperson, die hinter seinem Auftreten lag.
Speaker 0: Wenn sie ihn genauer betrachtete, wirkte er nie wirklich böse und gemein.
Speaker 0: Er war zwar sehr streng, aber das musste er sein, wenn so viele in Zaubertränke herumblödelten und sich und die anderen in Gefahr brachten.
Speaker 0: Sie hatte gemerkt, dass er sehr zurückgezogen lebte und auch nur mit wenigen Professoren Kontakt hatte.
Speaker 0: Es sollte nicht zu auffällig sein.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Das ist schwer.
Speaker 0: Bei mir ging ihr ja ein bestimmtes Armband oder eine Kette oder eine Farbe, aber bei dir fällt mir leider nichts ein.
Speaker 0: Hast du eine Idee?
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Ich überlege mir etwas, aber erst gehe ich in die große Halle essen.
Speaker 0: Ich schreibe dir später.
Speaker 0: Einige Minuten später ging Hermine mit Ginny in die große Halle um zu essen.
Speaker 0: Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie so großen Hunger hatte, dass sie so abgelenkt gewesen war und überlegte, wie sie Tobias am Ball erkennen sollte.
Speaker 0: Als sie sich von dem Pergament losriss und in den Gemeinschaftsraum kam, waren Harry und Ron schon weg.
Speaker 0: Dafür saß Ginny vor einem Kamin und kam mit Hermine mit.
Speaker 0: Auf dem Weg in die Halle erzählte sie Ginny von dem Erkennungsproblem.
Speaker 0: Gerade als Ginny ihr antworten wollte, lief ihr Tränkemeister mit großen Schritten durch die Tür zur Halle und würdigte sie keines Blickes.
Speaker 0: Hermine schüttelte leicht mit dem Kopf und fragte sich, warum er eigentlich immer so Auftritte hinlegte.
Speaker 0: Später machte Genie Hermine den Vorschlag, dass ihr Tobias einfach keine Krawatte oder Fliege tragen sollte.
Speaker 0: Es trugen zwar mehrere Jungs keins von beidem, aber sie hatte ja ihre Liste und konnte viele ausschließen.
Speaker 0: Hermine war dankbar für diese Idee und bealte sich, nach dem Essen in ihr Zimmer zu kommen.
Speaker 0: Dort wartete schon ein Pergament auf sie und darauf lag ein schmales Armband.
Speaker 0: Sie sah es kurz verwundert an, schnappte sich dann aber das Pergament, um die Nachricht zu lesen.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Hermine legte das Pargament nun zur Seite und besah sich das Armband genauer.
Speaker 0: Es war aus Silber und es bestand aus Edelsteinen, die noch einmal in Silber gefasst waren.
Speaker 0: Als sie sich die Edelsteine genauer besah, merkte sie, dass sie sich ums Marakte, Sophiere und Rubine handeln musste.
Speaker 0: Das Armband musste unfassbar teuer sein.
Speaker 0: Sie versuchte es Tobias zurückzuhexen, aber es funktionierte nicht.
Speaker 0: Acht Minuten später.
Speaker 0: Das kann ich nicht.
Speaker 0: Das Armband ist zwar wunderschön, aber viel zu kostbar.
Speaker 0: Was ist, wenn es mir gestohlen wird, oder ich es verliere oder kaputt mache?
Speaker 0: Ich habe versucht, es dir zurückzuschicken, aber es funktioniert nicht.
Speaker 0: Bitte nimm es zurück.
Speaker 0: Vier Minuten später.
Speaker 0: Ich dachte mir schon, dass du es zurückhexen willst, aber ich habe es davor geschützt.
Speaker 0: Mach dir keine Gedanken um das Armband.
Speaker 0: Es ist durch einige Zauber geschützt.
Speaker 0: Wenn ich nicht wollte, dass du es trägst, könntest du es nicht einmal anfassen, da es dich sonst schocken würde.
Speaker 0: Und gegen diebe sind auch noch einmal zwei nette Zauber drauf.
Speaker 0: Trage es einfach.
Speaker 0: Für mich, liebe Jean.
Speaker 0: Und um dich abzulenken, hast du schon ein Erkennungsmerkmal für mich?
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Wenn ich herausfinde, wer du bist, werde ich dir ein paar Flücher an den Hals hexen.
Speaker 0: Aber gut, ich werde es tragen.
Speaker 0: Und ja, ich habe zumindest eine Idee.
Speaker 0: Wirst du eine Fliege oder Krawatte auf dem Ball tragen?
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Wieso soll das mein Erkennungsmerkmal sein?
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Ja, sollte es.
Speaker 0: Am besten trägst du weder das eine noch das andere.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Das lässt sich einrichten, denke ich.
Speaker 0: Reißig Sekunden später.
Speaker 0: Perfekt.
Speaker 0: Zehntes Kapitel.
Speaker 0: Sechzehn Uhr, sieben und dreißig in Hogwarts am Tag des Balles.
Speaker 0: Betreff heute.
Speaker 0: Hallo, bekannte Unbekannte.
Speaker 0: Freust du dich schon auf heute Abend?
Speaker 0: Tee.
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Eigentlich schon.
Speaker 0: Vor allem auf dich und das Feuerwerk der Wiesli-Zwillinge.
Speaker 0: Und freust du dich?
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ja, eigentlich freue ich mich darauf.
Speaker 0: Es wird sicherlich amüsant für mich werden.
Speaker 0: Hast du eine Ballbegleitung?
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Nein, habe ich nicht.
Speaker 0: Sondern das ist keine, die ich mehr als freundschaftlich mag.
Speaker 0: Und du?
Speaker 0: Acht Minuten später.
Speaker 0: Nein, ich habe auch keine.
Speaker 0: Ich lege wenig Wert auf eine Begleitung.
Speaker 0: Übrigens wollte ich dir für den Rat danken, dass ich Paulo Coelho lesen sollte.
Speaker 0: Er hat wirklich gute Bücher geschrieben.
Speaker 0: Ich weiß, es passt gerade zwar nicht so gut, aber ich wollte dir vor dem Ball noch etwas Wichtiges mitteilen.
Speaker 0: Ich bin kein großer Menschenfreund, und ich habe auch sehr wenige richtige Freunde, da ich ungern jemanden an mich heranlässe.
Speaker 0: Aber dich, liebe Jean, mag ich inzwischen sehr, und ich würde mich freuen, wenn wir irgendwann einmal Freunde sein können.
Speaker 0: drei Minuten später.
Speaker 0: Ich finde es sehr lieb, von dir mir das zu schreiben.
Speaker 0: Um ehrlich zu sein, mag ich dich inzwischen auch sehr gern.
Speaker 0: Ich mag deine ruhige Art, und ich freue mich schon unheimlich, dich endlich wirklich zu treffen und zu wissen, wer du bist.
Speaker 0: Das habe ich nämlich inzwischen herausgefunden.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Ich freue mich ebenfalls, dich in der Realität näher kennenzulernen, aber dass du weißt, wer ich bin, bezweifle ich immer noch.
Speaker 0: Bis heute Abend.
Speaker 0: Hermine saß noch eine Weile an ihrem Schreibtisch und dachte nach.
Speaker 0: In der letzten Woche hatte sie den Slytherin von ihrer Liste streichen können, Und so blieb nur noch Charles Costa, der Ravenclaw übrig.
Speaker 0: Sie wollte ihn heute Abend ansprechen und sich als Jean outen.
Speaker 0: Sie hatte noch nie mit ihm zu tun gehabt, da sie keine Fächer zusammen hatten und sie sonst auch nur mit ihren eigenen Freunden unterwegs war.
Speaker 0: Sie freute sich schon unheimlich darauf, ihn nun richtig kennenzulernen, der er sie anscheinend auch mochte.
Speaker 0: Er sah auch nicht gerade schlecht aus und vielleicht könnte sich ja mehr daraus entwickeln als bloße Freundschaft.
Speaker 0: Wenige Stunden später stand Hermine mit Ginny, Harry und Ron in der großen Halle und Trank Bowl.
Speaker 0: Der Ball war schon in vollem Gange und sie freute sich sehr, mit ihren Freunden hier zu sein und in das neue Jahr hinein zu feiern.
Speaker 0: Gerade als sie ihr Glas wieder auffüllen wollte, sah sie Charles Coaster wenige Meter entfernt stehen.
Speaker 0: Er stand alleine an eine Säule gelehnt und sah den Tanzen dann zu.
Speaker 0: Hermine sah ihre Chance, ihn ungestört sprechen zu können und ging auf ihn zu.
Speaker 0: Hey, Hermine, richtig?
Speaker 0: fragte er so gleich, als sie auf ihn zukam.
Speaker 0: Ja, richtig.
Speaker 0: Und du bist Charles, soweit ich weiß.
Speaker 0: Charles lächelte sie an und legte kurz den Kopf schief.
Speaker 0: Wir haben noch nie miteinander geredet, kann das sein?
Speaker 0: Ja, ist mir auch aufgefallen.
Speaker 0: Und da du gerade so alleine hier stanz, dachte ich mir, ich sag einfach mal Hallo, grünste Hermine ihn nun an.
Speaker 0: Wunderbare Idee, willst du tanzen?
Speaker 0: Hermine nickte und griff nach der Hand, die ihr Charles entgegenstreckte.
Speaker 0: Er war einen guten Kopf größer als sie, hatte breite Schultern ohne wirklich breit zu wirken und eine schöne tiefe Stimme.
Speaker 0: Sie betrachtete kurz seine Robbe, als sie mit ihm auf die Pernzfläche ging.
Speaker 0: Er trug einen Umhang in seine Hausfarbe und ein weißes Hemd, an dem der oberste Knopf geöffnet war.
Speaker 0: Krawatte oder Fliege sah sie nicht und somit bestätigte sich für sie ihr Verdacht.
Speaker 0: Das musste ihr Tobias sein.
Speaker 0: Als sie mitten auf der Pernzfläche standen, begann ein langsames Lied zu spielen.
Speaker 0: Und Charles legte seine Hände an ihre Hüften und zog sie leicht an sich.
Speaker 0: Hermine legte ihre Arme um seinen Hals und so tanzten sie und sahen sich in die Augen.
Speaker 0: Hermine, ich kenne dich nicht, aber ich denke, wir sollten uns öfter treffen.
Speaker 0: Ich habe das Gefühl, dass wir uns sehr gut verstehen könnten.
Speaker 0: Raunte er ihr Leise zu und lächete leicht.
Speaker 0: Hermine wurde daraufhin leicht rot und nickte nur lächend.
Speaker 0: Charles, kommt dir eigentlich mein Armband bekannt vor?
Speaker 0: fragte Hermina, als sie daran dachte, dass sie Tobias unbedingt das Armband zurückgeben musste.
Speaker 0: Das Lied war so eben zu Ende gegangen und Charles nahm ihre Hand und tob sie leicht an, um das Armband näher betrachten zu können.
Speaker 0: – Nein, tue ich nicht.
Speaker 0: Sollte ich es denn kennen?
Speaker 0: fragte er nun sichtlich verwirrt.
Speaker 0: Als Hermina das hörte, war sie sehr verunsichert.
Speaker 0: War Charles doch nicht Tobias?
Speaker 0: Er musste es sein.
Speaker 0: Es gab keinen anderen, der Tobias sein könnte.
Speaker 0: Nicht einmal der Slytherin, da er eine Krawatte trug.
Speaker 0: Sie war sich so sicher gewesen und ihre Liste hatte sie heute noch einmal extra überprüft.
Speaker 0: Sollte sie sich wirklich geirrt haben?
Speaker 0: Und wenn ja, wer war Tobias?
Speaker 0: Hatte sie etwas übersehen?
Speaker 0: Nein, schon okay, wenn nur so eine Frage, meinte Hermine schnell, als sie merkte, wie Charles sie aufmerksam ansah.
Speaker 0: Okay, treffen wir uns nach dem Ball einmal und gehen gemeinsam nach Hoxmead.
Speaker 0: Meine Freunde haben gerade nach mir gewunken und ich will dich hier nicht stehen lassen ohne eine Versicherung, dass du dich nochmal mit mir triffst, meinte Charles.
Speaker 0: nun gut gelaunt.
Speaker 0: Hermine musste einfach lächeln, da er wirklich süß war, also nickte sie und wünschte ihm ein schönes neues Jahr, falls sie sich heute nicht mehr begegnen würden.
Speaker 0: Kurze Zeit später saß sie mit einem neuen Glass Bowl an einem leeren Tisch und betrachtete die tanzenden Paare.
Speaker 0: Sie hoffte, dass Tobias sich zu erkennen geben würde und sie vielleicht noch etwas miteinander reden konnten.
Speaker 0: Guten Abend, Miss Granger.
Speaker 0: Hörte Hermine plötzlich neben sich eine Stimme, die sie nur zugut kannte.
Speaker 0: Sie drehte sich zu der Stimme um und lächelte leicht.
Speaker 0: Guten Abend, Professor Snape.
Speaker 0: Genießen Sie den Ball?
Speaker 0: Der Professor setzte sich mit etwas Abstand neben sie und drank einen Schluck aus seinem Glas, das mit Wein gefüllt war.
Speaker 0: Nun, wie man es nimmt.
Speaker 0: Und Sie, Miss Granger?
Speaker 0: Ja, eigentlich schon.
Speaker 0: Der Ball ist sehr schön und die große Halle ist wirklich schön geschmückt.
Speaker 0: Sie sehen trotz all dem nicht so fröhlich aus.
Speaker 0: Hermine dachte kurz nach und sah den Professor abschätzen von der Seite an.
Speaker 0: Sie beide hatten bis jetzt den tanzenden Paaren zugeschaut.
Speaker 0: Hermine war erstaunt über die Freundlichkeit, die der Professor heute an den Tag legte.
Speaker 0: Sonst war er immer eher grießgrämmig und zog Punkte ab, wenn sich ein männlicher Schüler einer Schülerin beim Tanzen nur um einen Millimeter zu viel näherte.
Speaker 0: Ich habe gehofft, heute jemanden zu treffen, aber bis jetzt sieht es nicht danach aus.
Speaker 0: Ich verstehe.
Speaker 0: Und deswegen wollen sie die ganze Zeit nun hier herum sitzen und trübsal blasen.
Speaker 0: So kenne ich sie nicht.
Speaker 0: Sonst sind sie die erste, die aufspringt und gute Laune verbreiten will.
Speaker 0: Seine Stimme klang leicht hadelnd und Termine musste grinsen.
Speaker 0: Sie haben recht.
Speaker 0: Der Ball kann ja doch noch schön werden.
Speaker 0: Dankeschön für die Aufmunterung, Professor Snape.
Speaker 0: Der Professor erwiderte nichts darauf.
Speaker 0: lieb aber neben Hermine sitzen und machte keine Anstalten wegzugehen.
Speaker 0: So verging die Zeit, bis Professor McGonagall alle Aufforderte auf den Schulhof zu kommen, um den Countdown herunterzuzählen und das Feuerwerk der Wieslis anzusehen.
Speaker 0: «Kommen Sie auch mit nach draußen, Professor?« fragte Hermine nun, wie gerade aus der Halle gehen wollte, die sie schnell lehrte und merkte, dass der Professor sitzen blieb.
Speaker 0: «Ja, meinte der Professor schlicht und folgte seiner Schülerin auf den Hof.
Speaker 0: Die Wiesli-Zwillinge standen neben Professor McGonagall und redeten mit ihr, während sich alle Schüler und Lehrer, die im Schloss geblieben waren, auf dem Hof verteilten.
Speaker 0: Hermine blieb etwas abseits stehen und wollte sich das Feuerwerk in Ruhe ansehen.
Speaker 0: Das machte ihr nichts, da sie nicht direkt neben Harry, Ron und Ginny stand, da die drei sowieso nur wenige Meter entfernt waren.
Speaker 0: Sie sah Professor Snape, der nur einen Meter von ihr entfernt stand und in den Himmel sah.
Speaker 0: Warum bleiben sie hier so alleine?
Speaker 0: Ich bin es gerne.
Speaker 0: Ich fühle mich nicht sehr wohl, so umringt von vielen Menschen seit dem Krieg.
Speaker 0: Das kenne ich.
Speaker 0: Trotzdem sollten sie nicht alleine das neue Jahr beginnen.
Speaker 0: Gehen sie lieber zu ihren Freunden.
Speaker 0: Nein, es ist mir so lieber.
Speaker 0: Und wenn ich so nachdenke, sind sie ja hier.
Speaker 0: Also bin ich nicht alleine.
Speaker 0: Und sie auch nicht, meinte Hermine und lächelte ihren Professor an.
Speaker 0: Professor Snape wollte gerade etwas sagen, als das Feuerwerk der Zwillinge begann.
Speaker 0: Eine Rakete flog in die Luft und beim ersten Knall zeigte sich eine goldgelitzende Zehn.
Speaker 0: Mit dem nächsten Knall wurde es eine neun und mit dem nächsten eine acht.
Speaker 0: Alle begannen den Countdown zu zählen.
Speaker 0: Sieben.
Speaker 0: Hermine trat einen Schritt auf den Professor zu, da sie der Knall etwas erschreckte.
Speaker 0: Sechs.
Speaker 0: Sie sah in den Himmel.
Speaker 0: Fünf.
Speaker 0: Sie dachte an all ihrer Freunde und ihre Eltern.
Speaker 0: Vier.
Speaker 0: Sie trat noch einen Schritt näher an ihren Professor.
Speaker 0: sodass sie nun dicht neben ihm stand und seine Wärme durch seine Robo wahrnehmen konnte.
Speaker 0: Sie sah ihn an, während er in den Himmel blickte und sich das Feuerwerk ansah.
Speaker 0: Sie stellte sich auf die Zehnspitzen und, beugte sich zu ihm und drückte ihre Lippen kurz auf seine Wange.
Speaker 0: Mit einem Mal explodierten unheimlich viele Raketen und schrieben Happy New Year in den Himmel.
Speaker 0: Um Hermine herum fielen sich alle in die Arme und wünschten sich ein wunderschönes neues Jahr, während sie darüber nachdachte, dass der Professor unglaublich gut gerochen hatte.
Speaker 0: Sie fühlte einen Blick auf sich ruhen und sah zur Seite, in das erstaunte Gesicht ihres Professors, woraufhin sie rot wurde und den Blick wieder in den Himmel abwendete.
Speaker 0: Das Feuerwerk der Wieslis war fantastisch.
Speaker 0: Gerade explodierten Raketen im Himmel, die jeweils die einzelnen Hogwarts-Tiere repräsentierten und in der Luft miteinander spielten.
Speaker 0: Nachdem die Tiere verblasst waren, explodierten wieder einige Raketen, die das Hogwarts-Wappen in die Luft malten, und nebenbei regnete es am Himmel Sterne in allen Farben und veränderte sich zu glitzernem Konfetti in den Hausfarben, das es auf den Boden schwebte.
Speaker 0: Es war das eben, Miss Granger.
Speaker 0: Fragte nun die Stimme ihres Professors leise.
Speaker 0: Entschuldigen Sie bitte.
Speaker 0: Ich wünsche Ihnen ein schönes neues Jahr", sprach sie, und lief zu ihren Freunden, die sie sogleich in den Arm nahmen, um ihr ein schönes neues Jahr zu wünschen, und sie fragten, wo sie gewesen war.
Speaker 0: Sie sagte es ihnen nicht.
Speaker 0: Elftes Kapitel.
Speaker 0: Erster Januar um elf Uhr drei in Hogwarts.
Speaker 0: Betreff neues Jahr.
Speaker 0: Hallo Jean.
Speaker 0: Ich wünsche dir ein schönes neues Jahr, Tobias.
Speaker 0: Zweiunddreißig Minuten später.
Speaker 0: Guten Morgen Tobias.
Speaker 0: Ich wünsche dir auch ein schönes neues Jahr, auch wenn ich es dir lieber persönlich gewünscht hätte.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Warum hast du es nicht?
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Meine Vermutung hat sich nicht bestätigt, aber ich war mir so sicher.
Speaker 0: Du kannst nur eher gewesen sein.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Dafür hört sich meine bestätigt, und dafür musste ich nicht einmal das Armband an deinem Handgelenk suchen.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Na toll, du weißt wer ich bin und ich tappe immer noch im Dunkeln.
Speaker 0: Wieso hast du mir nicht gesagt wer du bist?
Speaker 0: Ehrlich gesagt bin ich richtig enttäuscht von dir.
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Es tut mir leid.
Speaker 0: Ich wollte dir sagen wer ich bin, aber der richtige Zeitpunkt war einfach nicht da.
Speaker 0: Kann ich das wieder gut machen?
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Du kannst mir jetzt sagen wer du bist.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Nein, aber ich sage dir wer du bist.
Speaker 0: Hermine Granger, stimmt's?
Speaker 0: Vier Minuten später.
Speaker 0: Ja, du hast recht.
Speaker 0: Wie bist du eigentlich darauf gekommen?
Speaker 0: Und wann und wie soll ich endlich erfahren, wer du bist?
Speaker 0: Fünf Minuten später.
Speaker 0: Das erzähle ich dir, wenn wir essen gehen.
Speaker 0: Ich habe gewonnen, also darfst du mich einladen.
Speaker 0: Und ich mache dir einen Vorschlag.
Speaker 0: Ich gebe dir jede Woche einen Tipp und wenn du es bis zehnten Februar nicht erätst, gehst du an Valentinstag mit mir essen.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Na gut, dann möchte ich jetzt bitte meinen ersten Tipp.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Mein Vornamen ist genauso lang wie dein Vornamen.
Speaker 0: Und nun verabschiede ich mich für heute.
Speaker 0: Bis bald, Hermine.
Speaker 0: In den nächsten Wochen bekam Hermine immer wieder neue Tipps, die sie schließlich am neunten Februar alle auf ein Pergament schrieb, um wieder die Schülernamen durchzutesten.
Speaker 0: Auf dem Pergament standen alle Tipps, die sie von Tobias bekommen hatte.
Speaker 0: Erstens.
Speaker 0: Mein Vornamen ist genauso lang wie dein Vornamen.
Speaker 0: Zweitens.
Speaker 0: Meine Lieblingsfarbe ist grün.
Speaker 0: Brittens.
Speaker 0: Ich bin an Heilblut.
Speaker 0: Viertens ich mag Zaubertränke, viertens ich mag Schlangen nicht.
Speaker 0: Sie probierte stundenlang herum, kam aber zu keinem Ergebnis.
Speaker 0: Es gab niemanden, auf den alle Merkmale passten und somit Tobias sein konnte.
Speaker 0: Zwar gab es zwei Mädchen, auf die die Kriterien passten, aber sie war sich ziemlich sicher, dass Tobias kein Mädchen war und somit fielen sie weg.
Speaker 0: Als ihr Blick auf die Uhr fiel, sah sie, dass sie langsam in die Kerker musste.
Speaker 0: Die Mittagspause war fast vorbei und Prof.
Speaker 0: Snape wollte sie nicht verärgern.
Speaker 0: Nach dem Kuss zu Silvester hatte sie oft das Gefühl gehabt, etwas sagen zu müssen, aber der Professor behandelte sie wie immer.
Speaker 0: Er hatte auch nicht mit einem Wort oder einer Geste irgendetwas erwähnt, und so schwieg auch sie.
Speaker 0: Hermine war das eigentlich nur recht, da ihr der Kuss etwas peinlich war.
Speaker 0: Sie hatte den meistgehassten Professor in ganz England auf die Wange geküsst, und trotzdem konnte sie nie an etwas anderes als seinen Duft denken, wenn sie in diesem Kuss dachte, und bereuen, konnte sie es schon gar nicht.
Speaker 0: Bevor sie sich weiter in ihren Gedanken verlor, stand sie auf, um endlich in die Kerke zu kommen.
Speaker 0: Zum Grübeln hatte sie später noch genug Zeit.
Speaker 0: Als sie im Zaubertränkelklassenzimmer ankam, setzte sie sich sofort neben Ginny und schob ihr die Liste der Tipps zu.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: Weißt du, wer das sein könnte?
Speaker 0: fragte Hermine Leise.
Speaker 0: Sie beobachtete Ginny, die die Stirn ründete und einige Minuten nachdachte.
Speaker 0: Ist dir aufgefallen, dass das Snape sein könnte, wenn man nur die ersten vier Punkte beachtet?
Speaker 0: Der Letzte würde ihn aber ausschließen.
Speaker 0: Schließlich ist er das Oberhaupt der Schlangen und sollte Schlangen mögen.
Speaker 0: Das klang sehr einleuchten für Hermine, die noch gar nicht daran gedacht hatte, dass es vielleicht doch ein Professor sein könnte.
Speaker 0: Bevor sie weiter grübeln konnte, knallte die Klassenzimmertüre zu und der Professor begann die Stunde.
Speaker 0: Leute, Leute, Leute, ich sag euch die Story kick mich so, ich find sie einfach so extrem gut und es macht so viel Spaß, das aufzunehmen.
Speaker 0: Also wirklich, das ist, glaube ich, eine meiner absolut lieblingsgeschichten, die ich hier auf dem Kanal gelesen habe.
Speaker 0: Ich bin echt noch sehr gespannt, wo sie uns so überall hinführt, aber ich stehe so hart darauf.
Speaker 0: Ich mag ihr Geschichten, wo so Leute, die eigentlich nicht zusammenkommen können, dürfen oder so, gerade auch so.
Speaker 0: diese Lehrer-Schiller-Dynamik mag ich irgendwie echt gerne.
Speaker 0: Von daher... Ich bin echt mal gespannt.
Speaker 0: Schreibt mir doch gerne, ob ihr die Geschichte auch so gut findet, wie ich, oder ob ich hier einfach nur total ausraste, ohne dass es einen Grund dafür gibt.
Speaker 0: Aber egal, ich hab Spaß beim Aufnehmen und das ist doch die Hauptsache.
Speaker 0: Das überträgt sich bestimmt dann auch auf euch.
Speaker 0: Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß mit Kapitel zwölf.
Speaker 0: Und manchmal kam der Professor bei ihren Überlegungen heraus, aber nicht immer.
Speaker 0: Sie verwarf den Gedanken aber immer sofort wieder, da er sich nie auf so etwas eingelassen hätte.
Speaker 0: Sie bezweifelte auch, dass er mit einem Computer umgehen konnte, auch wenn er ein Halblut war.
Speaker 0: Sie löschte gerade wie der Namen von der Liste, um sie zum hundertsten Mal zu testen, als neben ihr ein Fergament auftauchte.
Speaker 0: Guten Abend.
Speaker 0: Weißt du schon, wer ich bin?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Nein, ich komme einfach nicht darauf.
Speaker 0: Ich habe eine Liste aller Schüler mit deinen Tipps abgeglichen, aber niemand passt genau darauf.
Speaker 0: Ich habe sogar die Professoren mit einbezogen.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Und was kam mit den Professoren heraus?
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Bei manchen Kriterien würde Professor Snape gut passen.
Speaker 0: Sein Vorname ist so lang wie meiner, er ist ein Halbblut und mag Grün und mag Zaubertränke, was offensichtlich ist.
Speaker 0: Aber du magst keine Schlangen und Professor Snape ist das Oberhaupt von Slytherin.
Speaker 0: Er muss doch Schlangen mögen.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Tja, ich denke, das alles wird sich Samstag auflösen.
Speaker 0: Kannst du da nach London apparieren?
Speaker 0: Ich würde gerne mit dir in ein Mugglerestaurant gehen.
Speaker 0: Die genaue Adresse lasse ich dir noch zukommen.
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Ist kein Problem.
Speaker 0: Um wie viel Uhr soll ich da sein?
Speaker 0: Eine Minute später.
Speaker 0: Um achtunddreißig wäre gut, dann haben wir viel Zeit zum Reden.
Speaker 0: Die Woche verging rasend schnell und so fand sich Hermine am Valentinstag um kurz vor achtundunddreißig vor einem kleinen süßen Mugglerestaurant wieder.
Speaker 0: Sie hatte sich ein schönes Nachtblaues Kleid angezogen und trug an ihrem Handgelenk Tobias Armwand.
Speaker 0: Sie wollte es ihm endlich zurückgeben, da sie es immer noch hatte.
Speaker 0: Den ganzen Tag schon war sie unfassbar aufgeregt gewesen und konnte sich auf nichts konzentrieren.
Speaker 0: Jenny hatte immer wieder versucht, sie zu beruhigen, aber das wirkte immer nur sehr kurz.
Speaker 0: Deswegen atmete sie nun tief ein und betrat das Restaurant.
Speaker 0: Es war sehr klein und gemütlich.
Speaker 0: Überall waren kleine Nischen, wo man genug Privatsphäre hatte, um sich unterhalten zu können.
Speaker 0: Das Licht war leicht gedämpft und es war kein Restaurant, das mit Valentins Dekoration um sich schmiss und man von Herzchen und Blumen fast erschlagen wurde.
Speaker 0: Sie sah sich aufmerksam um und suchte einen bekannten Kopf, der Tobias sein könnte.
Speaker 0: Als sie schon über fast alle Tische gesehen hatte, blieb ihr Blick an schwarzen, schulterlangen Haaren hängen.
Speaker 0: Sie sah der Person langsam ins Gesicht und erschreckte sich ein bisschen.
Speaker 0: Da saß Professor Snape.
Speaker 0: Ihr Professor?
Speaker 0: War er etwa Tobias?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Auch wenn einige Kriterien passen, er mochte sie nicht, und das zeigte er eh auch immer wieder.
Speaker 0: Es musste purer Zufall sein, dass er in diesem Restaurant war.
Speaker 0: Wenn sie sich so umsah, war es doch nicht so klein und unauffällig.
Speaker 0: Sie hatte die ganze Zeit, als sie nachdachte, den Blick nicht von ihm gewandt.
Speaker 0: Und jetzt drehte der Professor leicht seinen Kopf und sah ihr direkt in die Augen.
Speaker 0: Ihr stockte leicht der Atem.
Speaker 0: Und Hermine ging auf den Professor zu, um ihn zu begrüßen.
Speaker 0: Als sie gerade vor seinem Tisch zum Stehen kam, stand er wie ein Gentleman auf und sah sie aufmerksam an.
Speaker 0: Guten Abend, Professor Snape.
Speaker 0: Guten Abend, Hermine.
Speaker 0: Ich bin sehr froh, dass du gekommen bist.
Speaker 0: Dreizehntes Kapitel.
Speaker 0: Guten Abend, Hermine.
Speaker 0: Ich bin sehr froh, dass du gekommen bist.
Speaker 0: Dieser Satz klang lange in Hermines Kopf nach.
Speaker 0: und sie verstand auch nur sehr langsam, was er bedeutete.
Speaker 0: Er hatte sie gedutzt, und er hat gesagt, dass er sich freut, dass sie gekommen war.
Speaker 0: War er etwa doch Tobias?
Speaker 0: Konnte es möglich sein, dass sie das ganze Jahr mit ihm geschrieben hatte?
Speaker 0: Der angeblichen Fledermaus aus dem Kerker?
Speaker 0: Ja, Herr Meene.
Speaker 0: Ich bin Tobias.
Speaker 0: Severus Tobias Snape.
Speaker 0: Vernahm sie nun die ruhige Stimme ihres Professors, die ihre Gedanken nur bestätigte.
Speaker 0: »Setz dich erst einmal«, sagte er noch und schob Hermine auf einen der Stühle.
Speaker 0: Professor Snape setzte sich und orderte Wein für beide und wandte sich dann wieder an Hermine, die immer noch völlig verwirrt und stumm da saß.
Speaker 0: Langsam setzte sich das Puzzlenamens Tobias in ihrem Kopf zusammen.
Speaker 0: Tobias Prince war ihr Professor.
Speaker 0: Es war eigentlich so offensichtlich.
Speaker 0: Sie kannte den zweiten Namen des Professors und sie wusste auch, dass er der Halbblutprinz war, aufgrund des Namens seiner Mutter.
Speaker 0: Prince.
Speaker 0: Auch seine Tipps waren so offensichtlich gewesen und stießen sie mehr oder weniger direkt mit der Nase auf seine Identität.
Speaker 0: Jenny hatte recht gehabt, aber sie wollte ihr nicht glauben.
Speaker 0: Ich glaube, ich habe den Waldverläuter Beuen nicht gesehen, Professor.
Speaker 0: Wir können Hermine nun leise zu sprechen.
Speaker 0: Ich habe die Professoren von Anfang an ausgeschlossen.
Speaker 0: Es schien so unwahrscheinlich, dass sich ein Professor auf so etwas einlässt.
Speaker 0: Ich wusste sogar ihren vollständigen Namen und auch den Nachnamen ihrer Mutter.
Speaker 0: Wie kann man nur so blöd sein?
Speaker 0: Die Kellnerin kam nun mit einer Flasche Rotwein und Severo schenkte Hermine schweigend ein Glas ein, das sie dankend annahm.
Speaker 0: Ich wusste, dass du mich nicht erkennen würdest, da ich davon ausging, dass du Professoren ausschließen wirst.
Speaker 0: Du hast auch recht.
Speaker 0: Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Speaker 0: Und nenn mich bitte beim Vornamen.
Speaker 0: In den Briefen, also privat, haben wir das auch getan.
Speaker 0: Egal, wer wir waren und sind.
Speaker 0: Okay, Severus, meinte Hermine nun und nippte wieder am Wein.
Speaker 0: Sie brauchte einen Augenblick, um mit der neuen ungewöhnlichen Situation klarzukommen.
Speaker 0: Seit wann wussten sie, nein, wusstest du, dass Jean Hermine ist, fragte sie nach einer Weile des Nachdenkens.
Speaker 0: Das war sehr einfach.
Speaker 0: Als ich merkte, dass du eine Hexe warst, war es mir schon fast klar.
Speaker 0: Durch deine Schulakte kenne ich deinen vollständigen Namen, somit auch deinen Zweitnamen.
Speaker 0: Außerdem weiß ich, dass deine Eltern in Australien unter falschem Namen leben, welchen ich natürlich auch kenne.
Speaker 0: Schau mich nicht so unglaublich an.
Speaker 0: Ich war ein Spion, ein sehr guter.
Speaker 0: Ich musste so Dinge wissen.
Speaker 0: Ich traue mich zu behaupten, mehr über die Schüler als Albus zu wissen, schmunzete Severus.
Speaker 0: Das heißt, du wusstest wirklich die ganze Zeit, wer ich bin.
Speaker 0: Und jetzt verrat mir bitte noch, warum du keine Schlangen magst.
Speaker 0: Dieses Kriterium hat alle meine Überlegungen zerstört und beeinträchtigt.
Speaker 0: Das hat dich sofort immer ausgeschlossen.
Speaker 0: Seitdem hier mag ich sie nicht mehr, meinte Severus und zog den Kragen seines Gewandes herunter und gab somit den Blick auf eine lange rote Narbe frei.
Speaker 0: Es war die, die ihm Nagini zugefügt hatte, als sie ihn bis und schwer verletzte.
Speaker 0: Hermine betrachtete die Narbe und wollte darüber streichen, um nachträglich den Schmerz zu lindern, aber sie hielt sich zurück und wunderte sich über diesen Gedanken.
Speaker 0: Warum hatte sie auch daran nicht gedacht?
Speaker 0: Es ist doch völlig normal, dass man nach einem Angriff Schlangen nicht mehr mag, selbst wenn man das Oberhaupt der Schlangen ist.
Speaker 0: Das Essen kam, das der Professor für beide bestellt hatte, und nach einigen Minuten, in denen Hermine nicht wusste, was sie sagen sollte, Da sie das Gefühl hatte, den strengen Professor vor sich zu haben, was er aber anscheinend nicht immer war, knüpfte Severus an ein Thema an, das sie gestern in ihren Briefen begonnen hatten.
Speaker 0: Natürlich ging es um Zaubertränke und Hermine war dankbar, dass er die Führung des Abends übernahm und sie ihm nur folgen musste.
Speaker 0: Sie redeten noch lange über dies und jenes und Hermine fühlte sich immer wohler in seiner Gegenwart und genoss seine Stimme und Art über Themen zu reden, die sie interessierten.
Speaker 0: Privat war der Professor viel offener und manchmal auch richtig witzig.
Speaker 0: Sein trockener Humorge fiel Hermine besser als die Witze, die Ron und Harry immer von sich gaben und nur sehr selten wirklich lustig waren.
Speaker 0: Nach dem Dessert winkte Severus die Kellnerin heran, um zu zahlen.
Speaker 0: Du hast gewonnen, also lad ich dich ein, Severus, wie abgemacht, meinte Hermine, als sie nach dem kleinen Mäppchen mit der Rechnung griff und Severus es ihr vor der Nase wegschnappte.
Speaker 0: Das war ein Scherz.
Speaker 0: Wenn ich mit einer Frau unterwegs bin, zahl sie auf keinen Fall.
Speaker 0: Wir lieber kurz deine Nase pudern oder was ihr Frauen sonst immer so macht, dass ich in Ruhe zahlen kann und nicht von deiner umherwedelnden Hand abgelenkt werde, wie im Unterricht, meinte Severus und zog eine Augenbraue abwartend in die Höhe.
Speaker 0: Hermine grummelte kurz etwas von Ungerechtigkeit und selber Schuld, wenn er sie nicht ran nimmt, schnappte sich dann aber ihr Taschen und ging wirklich ihre Nase pudern.
Speaker 0: Eigentlich brauchte sie kurz einen Moment für sich.
Speaker 0: Sie hatte einen wundervollen Abend mit ihrem Professor verbracht und nun endete er viel zu früh, wenn es nach ihr ginge.
Speaker 0: Hermine lehnte sich gegen das Waschbecken und überlegte, wie sie diesen Abend wiederholen könnte, ohne zu aufdringlich zu wirken.
Speaker 0: Sie wollte diese persönlichen Gespräche nicht mehr missen müssen.
Speaker 0: Severus, wie sie ihn langsam auch in ihren Gedanken nannte, konnte sich mit ihr unterhalten, ohne sich oder sie zu langweilen.
Speaker 0: Er redete nicht über so Dinge wie Quidditch oder die neuesten Besenpolituren, die sie nicht interessierten.
Speaker 0: Es machte ihr Spaß, mit ihm über Zaubertränke zu diskutieren, da er fast schon ein wandelndes Lexikon-Bar und sie so auch unheimlich viel von ihm lernen konnte, ohne sich sofort wie eine Schülerin zu fühlen und so behandelt zu werden.
Speaker 0: Sie würde sich spontan etwas ausdenken müssen, um ihn davon zu überzeugen, sich öfters mit ihr privat zu treffen.
Speaker 0: Als sie zurück zum Tisch kam, stand Severus auf und hielt ihr seinen Arm hin, den sie so gleich nahm.
Speaker 0: Er führte sie aus dem Restaurant und sie spazierten in einen Park.
Speaker 0: Severus, der Abend war sehr schön, auch wenn ich anfangs ein bisschen verwirrt war.
Speaker 0: Ich sehe jetzt aber den Tobias in dir, meinte Hermine, und sah in den Himmel, da die Sterne wunderschön leuchteten und den Park in ein sanftes Licht tauchten.
Speaker 0: Severus blieb stehen und sah Hermine an.
Speaker 0: Das sehe ich genauso.
Speaker 0: Ich sehe, du trägst das Armband.
Speaker 0: Ich finde, es passt sehr gut zu dir.
Speaker 0: Hier ist auch noch die Kette dazu.
Speaker 0: Raunte Severus leise und hielt ihr eine flache Schmuckschatulle hin, die Herminenamen und öffnete.
Speaker 0: Ihr stockte kurz der Atem, als sie das Schmuckstück sah.
Speaker 0: An einer sehr zarten Silberkette hingen drei kleine, in silbergefasste Steine.
Speaker 0: Es waren dieselben, wie sie im Armband vertreten waren.
Speaker 0: Diese Schlichtheit strahlte mühelose Eleganz aus und passte perfekt zum Armband, das etwas auffälliger war.
Speaker 0: Darf ich sie dir umlegen?
Speaker 0: fragte er leise und nahm ihr die Schatulle vorsichtig aus der Hand.
Speaker 0: Hermine nickte, da es ihr so die Sprache verschlagen hatte und lächelte dann den Professor unsicher an.
Speaker 0: Sie spürte, wie er dicht hinter sie trat und mit einer Hand vorsichtig ihre Haare auf eine Seite strich.
Speaker 0: Kurz darauf führte sie auch schon das kühle Metall an ihrem Dekolltee und seine Finger, die ihre Haare wieder auf ihren Rücken strichen.
Speaker 0: Sie blieb still stehen, dass sie sehr unsicher war, was Severus nun machen würde.
Speaker 0: Nach einigen Sekunden spürte sie seinen warmen Körper sehr dicht an ihrem und führte seinen warmen Atem an ihrem Hals.
Speaker 0: Kannst du dich noch an Silvester erinnern?
Speaker 0: Flüsterte seine leise, raue Stimme in ihr Ohr, die sie so sehr mochte.
Speaker 0: und wie sie sich erinnern konnte.
Speaker 0: Hermine dachte zurück an den Abend, wie sie erst still nebeneinander saßen und sie ihm später einen Kuss auf die Wange drückte.
Speaker 0: Sie spürte, wie sie durch den Gedanken daran rot wurde und hörte Severus leiser an ihrem Hals lachen.
Speaker 0: Er hatte den Abend über zwar öfter mal gelächelt oder geschmunzelt, aber lachen hatte sie ihn noch nie gehört und deswegen hörte sie fasziniert zu und bekam vom Klang seiner Stimme eine Gänsehaut.
Speaker 0: Seine oft kalte Stimme war voller Wärme und Leben und einer Sanftheit, die sie noch nie bei ihm erlebt hatte.
Speaker 0: In diesem Moment fiel ihr wieder das Gespräch über Stimmen ein, das sie einmal geführt hatten.
Speaker 0: Tobias meinte, dass seine Stimme angeblich zum Verführen geeignet war und erfragte sie auch, ob Prof.
Speaker 0: Snapes Stimme sie verführen könnte.
Speaker 0: Diese Frage konnte sie in diesem Augenblick mit einem deutlichen Ja beantworten, Und wenn sie daran dachte, dass er damals schon wusste, wer sie war, wurde sie noch röter im Gesicht.
Speaker 0: Als er sich etwas beruhigt hatte, spürte sie, wie sich seine starken Arme um sie schlangen und langsam umbreten, sodass sie ihm richtig ins Gesicht sehen konnte.
Speaker 0: Es war nicht schön, nein, aber sein sonst so grimmiges Gesicht wirkte an diesem Abend viel sanfter und nicht so streng, und Hermine hätte ihn gerne besser gesehen, als er mit seiner wunderbaren Stimme so verführere Schlachte.
Speaker 0: Sie konnte sich vorstellen, dass er dabei noch viel attraktiver und anziehender aussehen würde, als jetzt im Licht der Sterne.
Speaker 0: Als sie sich so nahe gegenüberstanden, konnte Hermine seinen einzigartigen Duft wahrnehmen.
Speaker 0: Moschus, Kräuter und ein Hauch von Holzfeuer, das durch seine Arbeit als Tränkemeister kommen musste.
Speaker 0: Sie wollte langsam mehr als nur riechen.
Speaker 0: Sie wollte ihn mit allen ihren Sinnen fühlen, und so streckte sie sich ihm entgegen, und drückte ihre Lippen auf seine.
Speaker 0: Er erwiderte ihren Kurs sehr sanft und Hermine schlang ihre Arme um seinen Hals, um ihn noch mehr an sich zu ziehen.
Speaker 0: Ihre Zungen spielten zärtlich miteinander und erkundeten den jeweils anderen Geschmack.
Speaker 0: Hermine kraulte Severus Nacken, der daraufhin leicht in ihren Mund stöhnte.
Speaker 0: Nach einer langen Zeit, als beide nach Luft schnappen mussten, lösten sie sich voneinander und sahen sich an.
Speaker 0: Wir müssen langsam zurück.
Speaker 0: meinte Severus mit rauer Stimme und Hermine nickte traurig.
Speaker 0: Sie legte ihren Kopf an seinen Hals, um noch einmal seine Wärme zu spüren und den Moment zu genießen und wünschte, sich niemals wieder zurückzumassen.
Speaker 0: Der komplette Abend war so wunderschön gewesen, das Essen, die Gespräche und jetzt dieser Kuss.
Speaker 0: Sie wusste nicht genau, was sie für diesen seltsamen und dunklen Mann fühlte, aber sie fühlte sich unheimlich wohl in seinen Armen, und spürte Tausende von Schmetterlingen in ihrem Bauch, die sich nicht beruhigen wollten.
Speaker 0: Plötzlich führte sie das Gefühl des Apparierens, und als sie sich umsah, stand sie vor den Toren Hockwards.
Speaker 0: »Ich will nicht zurück,« flüsterte sie leise gegen seinen Hals und drückte sich fester an ihn.
Speaker 0: »Wir müssen aber,« braunte Severus leise und küsste sanft ihren Hals und streichete über ihren Rücken.
Speaker 0: Hermine sah Severus an und versankt wieder in seinen Augen.
Speaker 0: und konnte sich nicht davon lösen.
Speaker 0: Kurz darauf spürte sie auch wieder seine Lippen auf ihren, und sie erwiderte den Kuss zärtlich.
Speaker 0: Sie fühlte, wie sie fester an seinen Körper gedrückt wurde und seine Hände strichen über ihren Rücken, wie um sie zu trösten.
Speaker 0: Severus löste sich schon bald von ihr, nahm ihre Hand und zog Hermine durch das Tor.
Speaker 0: Sie schlenderten langsam über die Ländereien zum Portal und traten ein.
Speaker 0: Da es schon sehr spät war, war niemand mehr unterwegs, und so hatten sie ihre Ruhe.
Speaker 0: und konnten noch die Zweisamkeit genießen, ehe Hermine zurück in ihren Turm musste.
Speaker 0: Severus flüsterte Hermine leise und sah ihn an.
Speaker 0: Hermine raunte eher leise und zog sie noch einmal an sich.
Speaker 0: Hermine drückte sich wieder an ihn und vergrub ihr Gesicht an seinem Hals.
Speaker 0: Kann ich heute nicht bei dir bleiben?
Speaker 0: Ich bin dein Professor.
Speaker 0: Wir dürfen das nicht, flüsterte er leise und klang gequält.
Speaker 0: Bitte Severus.
Speaker 0: Nur gemeinsam einschlafen, nur heute.
Speaker 0: Hermine spürte, wie er nachgab und hörte ihn leise säufzen.
Speaker 0: Ohne ein weiteres Wort brachte er sie in seine Räume, die er so gleich mit mehreren Bandsprüchen versiegelte.
Speaker 0: Hermine war überglücklich.
Speaker 0: Sie hätte sich nicht vorstellen können, heute ohne ihn einzuschlafen.
Speaker 0: Den ganzen Abend über hatte sie sich so wohl gefühlt, dass er ihr unglaublich gefehlt hätte, wenn er sich einfach so verabschiedet hätte.
Speaker 0: wie als ob ein Puzzlestück in einem Puzzle fehlte.
Speaker 0: Als Severus sich wieder zu ihr drehte und sie fragte, ob sie noch einen Tee wolle, verneinte sie und gähnte leicht.
Speaker 0: Sie war wirklich schon sehr müde und wollte am liebsten gleich ins Bett, da die Aufregung und Unruhe des Tages sich nun bemerkbar machten.
Speaker 0: Severus merkte das wohl und schub sie geradewegs in sein Schlafzimmer, wo er ihr ein schwarzes, einfaches Shirt gab, das sie zum Schlafen anziehen konnte.
Speaker 0: Hermine verschwand schnell im Bart und zog sich um, um sich gleich darauf in sein Bett zu kuscheln.
Speaker 0: Sie merkte gar nicht mehr so genau wie sein Bett aussah.
Speaker 0: Es war nur so unglaublich weich und roch nach ihm, so dass sie schnell einschlief, aber erst als sie spürte, wie er sie dicht an seine Brust zog und die Decke über sie beide zog.
Speaker 0: Ihr letzter Gedanke an diesem Tag war, dass sie nicht mehr ohne ihn einschlafen wollte.
Speaker 0: Vierzinteres Kapitel.
Speaker 0: Am nächsten Morgen wachte Hermine alleine in Severus' großem Bett auf.
Speaker 0: Sie streckte sich erst einmal ausgiebig und kuschelte sich dann wieder in seine kuschelige Decke, um nachzupinken.
Speaker 0: Sie hatte nun also nicht mehr nur ihren Professor geküsst.
Speaker 0: Nein, sie hatte sogar in seinem Bett geschlafen, in seinem Shirt, und er hatte sie nicht rausgeschmissen.
Speaker 0: Solange sie Schülerin war, durfte das niemand erfahren, sonst hätten sie ein großes Problem.
Speaker 0: Und das hieß nicht Ministerium, sondern Harry Potter und Ronald Weasley.
Speaker 0: Die beiden waren wie ihre Brüder und würden sie vor allem verteidigen.
Speaker 0: Und wenn das Ziel Severus-Nape war, würden beide umso begeisterter Zuschlagen.
Speaker 0: Die beiden durften also nichts erfahren.
Speaker 0: Mit Ginny konnte sie reden, das wusste sie.
Speaker 0: Sie war eine sehr gute Freundin und respektierte ihre Entscheidungen, egal wie idiotisch oder seltsam sie sein mochten.
Speaker 0: Sie würde auch Severus akzeptieren.
Speaker 0: Nach einigen Minuten stand sie schließlich auf und sah sich im Raum um, der sie gestern nicht mehr viel mitbekommen hatte.
Speaker 0: Das Schlafzimmer war sehr geräumig und wurde von seinem Bett dominiert.
Speaker 0: Es war aus dunklem Holz und die Decken und Kissen waren mit schwarzen Seidenbezügen bezogen.
Speaker 0: Cerberus legte wohl viel Wert auf hochwertige Qualität.
Speaker 0: Seine Roben sahen auch immer sehr teuer und edel aus, wenn man mal davon ab sah, wer darin steckte.
Speaker 0: Auf der einen Seite befand sich eine Tür zum Badezimmer und auf der gegenüberliegenden stand ein Kleiderschrank, in dem wohl Cerberus Kleidung war.
Speaker 0: Sonst war der Raum leer, keine Bilder oder Bücher.
Speaker 0: Hermine verschwand kurz im Bad, um sich frisch zu machen und tapste anschließend immer noch in seinem Shirt ins Wohnzimmer, wo Severus schon mit seiner Zeitung auf dem Sofa saß.
Speaker 0: Als sie durch die Tür kam, sah er sie mit ausdruckslosem Gesicht an.
Speaker 0: Sie lächelte ihn an und setzte sich neben ihn.
Speaker 0: Er hatte noch nichts gesagt und sah sie einfach nur an.
Speaker 0: Hermine begann sich unwohl zu fühlen unter seinem Blick und starte mit ängstlichem Gesicht zurück.
Speaker 0: Hatte sie etwas falsch gemacht?
Speaker 0: Sie reusperte sich und sprach ihn an.
Speaker 0: Was ist los, Severus?
Speaker 0: Wieso siehst du mich so an?
Speaker 0: Seine Poppeln weiteten sich für einen Moment, und Termine wusste nicht, wie sie das interpretieren sollte.
Speaker 0: Wir müssen dringend regtet ganz Severus, wurde aber durch ein lautes Porchen an der Tür unterbrochen.
Speaker 0: Blitzschnell zog er seinen Zauberstab und Hermine war im nächsten Moment in Jeans und Bluse und einfachen Ballerinas gekleidet.
Speaker 0: Gerade rechtzeitig, da schon die Türe aufging und Professor McGonagall eintrat.
Speaker 0: Severus, hast du Hermine Granger ges-.
Speaker 0: Oh, du bist ja hier!
Speaker 0: Harry, Ron und Jeannie haben dich schon gesucht, begann Minerva sogleich und war sichtlich erstaunt, als sie Hermine in Severus Privaträumen sah.
Speaker 0: Hermine war erleichtert, dass Severus so schnell reagiert hatte, Aber trotzdem musste sie an seinen angefangenen Satz denken.
Speaker 0: Er hatte sie so seltsam angesehen, und dieser Satz bereitete ihr Bauch weh.
Speaker 0: Was wollte er besprechen?
Speaker 0: Sie hatte sich nie etwas zu Schulden kommen lassen und schon gar nicht bei ihm.
Speaker 0: Was sollte sich geändert haben in so wenigen Stunden, in denen sie geschlafen hat?
Speaker 0: Bevor sie weiterdenken konnte, ergriff Severus das Wort.
Speaker 0: Gut, dass du kommst, Minerva.
Speaker 0: Miss Granger war so unverschämt, mich zu stören wegen einer unbedeutenden Frage.
Speaker 0: Da sie nie Ruhe gibt, bis sie ihre Antwort hatte, wollte ich sie ihr geben.
Speaker 0: Aber sie setzte sich wie eine Zecke fest und lässt eine nicht mehr in Ruhe.
Speaker 0: Nimm sie und verschwinde, damit ich endlich wieder meine Ruhe habe.
Speaker 0: Hermines Herz setzte für einen Schlag aus, als sie seine giftige, kalte Stimme hörte.
Speaker 0: Als sie versuchte, ihm in die Augen zu sehen, sah sie nur Kälte und Abneigung.
Speaker 0: Und nichts ließ darauf schließen, was er wirklich dachte und fühlte.
Speaker 0: Wieso war er nur plötzlich so?
Speaker 0: Sie verstand, dass er sich nichts anmerken lassen durfte, aber so eiskalt musste er nicht sein.
Speaker 0: Sie fühlte wie ihr Herz langsam von einer eisigen Faust umschlossen wurde und sie spürte leichten Schwindel, als sie aufstand.
Speaker 0: Sie hörte nur mit halben Ohr zu, als Professor McGonagall sie verteidigte und merkte auch kaum, als sie auf den Flur gezogen wurde und seine Räume verließ.
Speaker 0: Das einzige, was sie noch wahrnahm, war dieser durchdringende, kalte und ausdruckslose Blick.
Speaker 0: Auf dem Weg zurück in den Gryffindor Turm erzählte Professor McGonagall irgendetwas und Hermine nickte und lächete immer wieder, ohne den Inhalt wirklich wahrzunehmen.
Speaker 0: Im Turm angekommen, zog sie sich sofort in ihr Zimmer zurück.
Speaker 0: Auf ihrem Schreibtisch fand sie ein beschriebenes Pergament, welches sie nahm und sich auf ihr Bett setzte, um es zu lesen.
Speaker 0: Da wir unterbrochen wurden, muss ich hier alles klären, da es keinen Aufschub duldet.
Speaker 0: Zuallererst entschuldige ich mich, dass ich dich geküsst habe und stier auch durch die gemeinsamen verbrachte Nacht Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft gemacht habe.
Speaker 0: Das war ein großer Fehler, den ich leider nicht mehr rückgängig machen kann, und das bereue ich zutiefst.
Speaker 0: Durch diese Nacht wurde mir klar, dass es so etwas nie für mich geben wird, weder mit dir noch mit einer anderen Frau.
Speaker 0: Ich bin kein Mann, der eine Frau in seinem Leben braucht.
Speaker 0: Ich brauche nur meine Freiheit und habe nicht vor, sie aufzugeben.
Speaker 0: Ich war lang genug abhängig.
Speaker 0: Ich möchte nicht bestreiten, dass ich gerne geschrieben habe, aber das hat nun ein Ende.
Speaker 0: Ich wünsche keine einzige Nachricht mehr zu bekommen, egal, welcher Natur sie sein mögen.
Speaker 0: Vergiss, was passiert ist und suche dir einen geeigneten Partner in deinem Alter.
Speaker 0: Ab sofort bin ich nur noch dein Professor und werde auch nie wieder etwas anderes sein.
Speaker 0: s.es Hermine ließ den Brief sinken und starte ins Nichts.
Speaker 0: Sie war ein Fehler gewesen?
Speaker 0: Sein Fehler?
Speaker 0: Er nahm ihr nun jeden Hoffnungsschimmer und sagte, sie sollte alles vergessen?
Speaker 0: Wie sollte sie so etwas vergessen?
Speaker 0: Sie hatte über ein halbes Jahr fast täglich mit ihm geschrieben und sie hatte Gefühle für ihn entwickelt.
Speaker 0: Das wurde ihr in der letzten Nacht bewusst.
Speaker 0: Gefühle, die sie nicht steuern konnte und für die sie nichts konnte, war es für ihn etwas so einfach, alles zu vergessen?
Speaker 0: Diese Küße?
Speaker 0: Konnte er einfach so wieder zum Alltag zurückkehren, bedeutete sie ihm etwa nichts?
Speaker 0: Sie war davon überzeugt gewesen, dass er sie zumindest mochte.
Speaker 0: Emine kruppelte unter ihre Decke und glas den Brief so lange durch, bis ihre Tränen, die sich unbemerkt in ihre Augen geschlichen haben, es unmöglich machten.
Speaker 0: Die Tränen rannen über ihr Gesicht, und sie presste den Brief an ihre Brust, und irgendwann schlief sie erschöpft ein, bis sie von Jenny geweckt wurde, wie sie fragte, was denn los sei.
Speaker 0: Sie atmete tief durch und erzählte Ginny vom gestrigen Abend der Nacht, dem Morgen und dem Brief.
Speaker 0: Ginny war völlig geschockt und nahm Hermine in den Arm, die endlich richtig weinte, schluchzte und all ihre Gefühle rausließ.
Speaker 0: Hermine war Ginny sehr dankbar, dass sie sie einfach hielt und vorerst nichts sagte.
Speaker 0: Nachdem sie sich halbwegs beruhigt hatte und die ersten Tränen versiegt waren, begann Ginny wieder zu sprechen.
Speaker 0: Er ist ein Idiot, Hermine.
Speaker 0: Ich weiß, dass er dir wirklich viel bedeutet, aber du musst ihn vergessen.
Speaker 0: Wir kennen ihn lange genug, und du weißt, wie er ist, auch wenn's blöd klingt.
Speaker 0: Er mag jetzt zwar der Mann deiner Träume sein, aber so eine wundervolle und starke Frau wie dich hat er nicht verdient, wenn er so mit dir umgeht.
Speaker 0: Niemand hätte dich dann
Speaker 0: verdient.".
Speaker 0: Emine nickte leicht, dachte aber an den Mann, der er war, wenn sie schrieben oder alleine waren.
Speaker 0: Da war er ein wahrer Gentleman gewesen.
Speaker 0: Zuvorkommend, freundlich, sogar witzig und manchmal liebevoll.
Speaker 0: Sie verstand einfach nicht, warum er plötzlich so war.
Speaker 0: Fünftzehntes Kapitel.
Speaker 0: Der nächste Tag war ein Montag und verging nur sehr schleppend für Hermine.
Speaker 0: Sie hatte noch lange wach gelegen, nachdem Ginny schlafen gegangen war und hatte das Treffen mit Severus immer wieder in ihrem Geist wiederholt.
Speaker 0: Was zwar nur schief gelaufen.
Speaker 0: Sie konnte nichts Besonderes erkennen, das ihn zum Kontaktabbruch gebracht hatte.
Speaker 0: Der Schlaf blieb auch aus, und so war Hermine den ganzen nächsten Tag völlig übermüdet.
Speaker 0: Gott sei Dank hatten sie erst am Montag wieder Zaubertränke, und so konnte sie erst einmal den ersten Schrecken verdauen, ehe sie ihm wieder unter die Augen treten musste.
Speaker 0: Während Geschichte der Zauberei hörte sie zum ersten Mal den langartigen Monologen Professor Binz nicht zu und fasste einen Entschluss.
Speaker 0: Severus, ihr Professor, wie er ja wieder genannt werden wollte, hatte ihr verboten zu schreiben.
Speaker 0: Aber wer war er, dass er das konnte?
Speaker 0: Sie würde sich nicht den Mund verbieten lassen und ihm heute Abend einen Brief schreiben.
Speaker 0: Ob ihn das verärgern würde, war ihr völlig egal.
Speaker 0: Nachdem sie den Tag irgendwie herumgebracht hatte, setzte sie sich nach dem Abendessen, bei dem sie nur in ihrem Essen herumgestochert hatte, an den Schreibtisch und nahm sich ein Pergament.
Speaker 0: Sie schrieb eine Stunde lang immer wieder neue Briefe und zerknüllte sie wieder, bis sie einen geschrieben hatte, den sie für halbwegs okay befand.
Speaker 0: Guten Abend.
Speaker 0: Du hast mir verboten, dir zu schreiben, aber so etwas kannst du mir nicht verbieten.
Speaker 0: Hier bist du Tobias und nicht Severus.
Speaker 0: Hier bin ich Jean.
Speaker 0: Du hast mich wirklich verletzt gestern Morgen.
Speaker 0: Ich weiß nicht, was ich getan habe, dass du mich plötzlich so behandelst.
Speaker 0: Hab ich mich wirklich so in dir getäuscht?
Speaker 0: Bin ich dir wirklich so egal?
Speaker 0: Oder war alles nur gelogen und du wolltest dir einen Spaß mit der kleinen Granger erlauben.
Speaker 0: Hast du dich wenigstens amüsiert?
Speaker 0: Du hast mir nicht einmal einen richtigen Grund genannt, warum du alles so beendest.
Speaker 0: Ich dachte, du bist wenigstens so ehrlich, dass du mir Gründe nennst, wenn du schon unsere Freundschaft oder was auch immer, das hier wahr beendest.
Speaker 0: Und deine Freiheit.
Speaker 0: Ich verstehe, dass du nach dem Krieg endlich unabhängig bist, aber glaubst du wirklich, dass ich jemandem so etwas Wichtiges nehmen könnte?
Speaker 0: Ich habe genauso im Krieg gekämpft wie du, und ich weiß auch, was es heißt, keine Freiheit zu haben.
Speaker 0: Ron und Harry und ich wurden gefangen genommen auf Marvormena und gefoltert.
Speaker 0: Ich weiß, was Freiheit einem bedeuten kann.
Speaker 0: Ich verstehe nicht, wie du alles einfach so beenden konntest.
Speaker 0: Ich habe so sehr darauf gehofft, mit dir befreundet sein zu können, einfach ab und zu miteinander reden und diskutieren.
Speaker 0: Vielleicht hätte ich mir auch mehr gewünscht, aber ich hätte dich nie dazu gezwungen.
Speaker 0: Du musst ein völlig falsches Bild von mir
Speaker 0: haben.".
Speaker 0: Hermine.
Speaker 0: Hermine las den Brief noch einmal durch und schüttelte frustriert den Kopf.
Speaker 0: Sie hatte ihm so viel zu sagen, aber sie konnte nicht alles auf ein Pergament bringen.
Speaker 0: Sie legte es in eine Schublade zu den anderen Pergamenten, die sie Severus geschrieben hatte.
Speaker 0: Abends kamen Ginny wieder zu ihr ins Zimmer und versuchte sie aufzumuten.
Speaker 0: Hey du, Harry und Ron haben gefragt, was mit dir los ist.
Speaker 0: Ich sagte ihnen, dass du krank bist und alleine sein möchtest.
Speaker 0: Danke, Ginny.
Speaker 0: Ich fühle mich wirklich schlecht.
Speaker 0: Wann wird das wieder besser?
Speaker 0: fragte Hermine mit leiser Stimme.
Speaker 0: Sie spürte Ginny's Blick auf sich und, als sie aufsah, sah sie Ginny's Blick, wie einen warmen Schauer über den Rücken jagte.
Speaker 0: Sie sah sie so liebevoll und voller Trost an und Hermine dankte Merlin so eine gute Freundin zu haben.
Speaker 0: Das wird noch etwas dauern.
Speaker 0: Das Wichtigste ist jetzt aber, dass du dich etwas ablenkst.
Speaker 0: Trifft dich doch mit Charles, der freut sich sicher und du kriegst den Kopf frei.
Speaker 0: Schließlich ist Snape immer noch dein Lehrer und du darfst dir nichts anmerken lassen.
Speaker 0: Stell dir mal vor, Harry und Daron finden etwas heraus.
Speaker 0: Hermine musste kurz auflachen, als sie an Harry und Ron dachte.
Speaker 0: Die beiden würden ohne nachzudenken losbrüllen und den Professor flücher an den Hals jagen, die er sicher leicht abwehren würde.
Speaker 0: Du hast recht.
Speaker 0: Vielleicht sollte ich mich wirklich mit Charles treffen.
Speaker 0: Es tut trotzdem weh.
Speaker 0: Ich habe heute versucht, Severus einen Brief zu schreiben, aber ich konnte ihn nicht abschicken.
Speaker 0: Das ist okay, Hermine.
Speaker 0: Wie hast du dich nach dem Schreiben gefühlt, besser?
Speaker 0: Hermine nickte leicht nachdenklich und Ginny redete weiter.
Speaker 0: Dachte ich mir, vielleicht hilft dir das ja.
Speaker 0: Ihr habt mit Briefen begonnen und vielleicht kannst du mit Briefen abschließen.
Speaker 0: Schreib wann immer dir danach ist und leg sie dann zur Seite.
Speaker 0: Schreib auf, was du ihm sagen würdest.
Speaker 0: Hermine lächelte nun wieder ein bisschen und fiel Ginny um den Hals und flüsterte ein Danke.
Speaker 0: Sechzehntes Kapitel Die Zeit bis zu Hermine's nächster Zaubertrankstunde verging wie im Flug.
Speaker 0: Jetzt saß sie mit Ginny wieder auf ihrem Platz und atmete noch ein paar Mal tief durch, Ehe sie Professor Snape wiedersehen würde.
Speaker 0: Jenny strich ihr beruhigend über einen Arm und Schwieg.
Speaker 0: Sie merkte, dass Hermine sich jetzt sammeln musste und nicht reden wollte.
Speaker 0: Die Türe des Klassenzimmers knallte laut zu und Professor Snape kam in den Raum gerauscht, wie immer, als ob nichts gewesen wäre.
Speaker 0: Hermine sah ihn nicht an und hielt den Blick gesenkt.
Speaker 0: In die Augen sehen konnte und wollte sie ihm nicht, zumindest nicht sofort.
Speaker 0: Sie hatte ihn seit dem Morgen in seinen Räumen nicht mehr gesehen.
Speaker 0: Beim Essen hatte sie nie zum Lehrertisch geschaut und sonst konnte sie ihm immer aus dem Weg gehen, was nicht sehr schwer war, da er sowieso meistens in seinen Kerkern blieb.
Speaker 0: Bücher weg und Federn raus.
Speaker 0: Sie schreiben heute über die Verwendung von Phönix Federn in Heiltränken mindestens zwei Pagamente und das Ergebnis fließt in ihre Gesamtnote ein, wird der Hermine seine kalte Stimme.
Speaker 0: Sie hatte nichts mit der Stimme gemeinsam, wenn er nicht Lehrer war.
Speaker 0: Sie räumte schnell ihr Buch weg und begann zu schreiben.
Speaker 0: Das Thema war für sie kein Problem.
Speaker 0: Sie hatte viel darüber recherchiert und hatte auch mit Tobias darüber geschrieben.
Speaker 0: Sie verbot sich seinen echten Namen, wenn sie an ihre Briefe dachte.
Speaker 0: Da war er noch Tobias gewesen.
Speaker 0: Der freundliche und so unglaublich nette und liebe Tobias, der niemals so kalt zu ihr sein würde.
Speaker 0: Als sie so darüber nachdachte, fragte Hermine sich, ob er absichtlich dieses Thema gewählt hatte.
Speaker 0: Wollte er sie damit quälen, indem er sie absichtlich an die Briefe erinnerte?
Speaker 0: Sie wusste es nicht, aber jetzt musste sie sich wieder auf ihren Aufsatz konzentrieren.
Speaker 0: Nach der Stunde war sie erleichtert, den Raum verlassen zu können, als sie ihrer Pergamente abgab, sah sie nur eine Sekunde lang auf und sah geradewegs in seine Augen, wie sie durchdringend anstarten.
Speaker 0: Hermines Herz zog sich wieder schmerzhaft zusammen und sie verließ fluchtartig die Kerker.
Speaker 0: Sie wollte gerade die Treppen zum Gryffindor Gemeinschaftsraum nehmen, als sie in eine Person reinrannte und mit ihr gemeinsam zu Boden fiel.
Speaker 0: Als sie aufsah, wen sie da umgerannt hatte, musste sie so gleich grinsen.
Speaker 0: Charles sah sie mit einem breiten Grinsen an und rappelte sich auf.
Speaker 0: So stürme ich hinter mir Herr Hermine.
Speaker 0: Ich hatte auch auf dich gewartet, scherzte Charles und zwingerte Hermine zu.
Speaker 0: Sorry, Charles, hab dich völlig übersehen, meinte Hermine verlegen und grinste zurück.
Speaker 0: Oh, mein Herz!
Speaker 0: sagte Charles und fasste sich theatralisch an sein Herz.
Speaker 0: Die Holden-Mite wollte mich nicht sehen.
Speaker 0: Hermine musste nun wirklich lachen und dachte kurzzeitig gar nicht mehr an Severus blick.
Speaker 0: Charles war schon sehr lustig.
Speaker 0: Ein bisschen erinnerte er sie an die Weasley-Zwillinge und die hatte sie immer gemocht.
Speaker 0: Der Holden-Mite tut das furchtbar leid.
Speaker 0: Kann sie es denn wieder gut machen?
Speaker 0: Natürlich!
Speaker 0: Wollen wir uns später in der Bibliothek treffen und gemeinsam lernen?
Speaker 0: fragte Charles.
Speaker 0: nun und Hermine stimmte erfreut zu.
Speaker 0: Jenny hatte gesagt, sie soll sich ablenken und das wollte sie nun tun.
Speaker 0: Etwas später saß Hermine mit Charles in der Bibliothek und lernte.
Speaker 0: Zumindest versuchte sie es, da Charles sie immer wieder ablenkte, indem er Pergamentkügelchen nach ihr warf oder ihr lustige verzauberte Zeichnungen unter die Nase hielt.
Speaker 0: Irgendwann klappte sie ihr Buch zusammen und startete einen Pergamentkügelchen gegen Angriff, bis Madame Peans auftauchte und sie beide aus der Bibliothek warf, und Hermine Tadl und Ansah.
Speaker 0: Sie als Muster-Schülerin und ständiger Bibliotheksgast sollte die Regeln kennen.
Speaker 0: Hermine war das noch nie passiert und sie wusste nicht, wie sie das finden sollte.
Speaker 0: Ach komm schon, Hermine, das war doch lustig.
Speaker 0: Madame Pins wird dich schon wieder reinlassen.
Speaker 0: Sie wird sowieso alles auf mich schieben und nicht auf den griffendorischen Bücher.
Speaker 0: wurm, macht dir keine Sorgen, versuchtet Charles sie zu beruhigen.
Speaker 0: Hermine war zwar nicht wirklich überzeugt, aber ändern konnte sie es heute nicht mehr.
Speaker 0: Es hatte ja auch wirklich Spaß gemacht mit ihm und sie fühlte sich erstaunlicherweise richtig gut.
Speaker 0: Sie lief noch eine Weile durch das Schloss und unterhielten sich, ehe sie sich voneinander verabschiedeten.
Speaker 0: Als Hermine zurück zum Gryffindor Gemeinschaftsraum lief, fühlte sie sich seltsam beobachtet, schob es aber auf die Gemälde und vergas es recht schnell wieder.
Speaker 0: In Hogwarts war man einfach nie völlig alleine.
Speaker 0: Sie setzte sich zu ihren Freunden und erzählte, was sie heute gemacht hatte und dass sie aus der Bibliothek geworfen wurde.
Speaker 0: Harry und Ron schnappen panisch nach Luft, so geschockt waren sie von ihrer Perfekt auf die regelnachtenden Freundin und Ginny lachte nur und freute sich über die Ablenkung, die Hermine gefunden hatte.
Speaker 0: Sie saß noch lange nach dem Abendessen mit ihren Freunden zusammen, die sie durch Tobias eher vernachlässigt hatte.
Speaker 0: Später, als alle schon schliefen, war Hermine immer noch wach und schrieb wieder einen Brief, den sie nicht absenden würde.
Speaker 0: Sie würde auch dieses Mal auf Ginnys Rat vertrauen.
Speaker 0: Hallo Tobias.
Speaker 0: Ich habe gestern mit Ginny gesprochen.
Speaker 0: Sie wusste von Anfang an über alles Bescheid und gab mir den Rat, mich abzulenken und dir Briefe zu schreiben.
Speaker 0: Okay, keine richtigen Briefe, da ich sie nicht absenden werde, aber das Prinzip ist dasselbe.
Speaker 0: Wie du liest, befolge ich den einen Rat und den anderen Rat habe ich heute auch schon befolgt.
Speaker 0: Ich habe mich heute mit Charles getroffen.
Speaker 0: Ich hielt dich ja erst für ihn, aber es kam anders.
Speaker 0: Wir hatten ziemlich viel Spaß miteinander und ich habe vergessen können, wie ich mich eigentlich fühle.
Speaker 0: Verletzt, traurig, leer.
Speaker 0: Vielleicht auch ein bisschen missverstanden von dir.
Speaker 0: Es tut mir wirklich gut, mich von dir abzulenken.
Speaker 0: Trotzdem werde ich nicht so schnell vergessen können, was mit uns war.
Speaker 0: Es war zu schön für mich, als dass ich es sofort vergessen könnte.
Speaker 0: Ich muss immer noch an deinen Blick heute im Unterricht denken.
Speaker 0: Ich habe versucht, dich zu ignorieren, und es klappte auch ganz gut, und ich fühlte mich auch halbwegs gut.
Speaker 0: Aber dein durchbringender Blick hat mich wieder völlig aus der Bahn geworfen.
Speaker 0: Wieso hast du mich so angesehen?
Speaker 0: Das habe ich jetzt schon wieder verbrochen.
Speaker 0: Und wieso hast du ausgerechnet über Phoenix-Federn schreiben lassen?
Speaker 0: Wir haben vor ein paar Tagen noch darüber geredet und du hast mir wirklich viel darüber erzählt.
Speaker 0: Ich verstehe dich einfach nicht.
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Der nächste Tag verging bis zum Mittagessen wieder sehr schnell.
Speaker 0: Hermine verdrängte während des Unterrichts ihre Gefühle für einen gewissen launischen Prenkemeister und konnte so wieder mehr Zeit für Ron und Harry aufbringen und sich auch besser auf den Unterricht konzentrieren.
Speaker 0: Hermine freute sich schon auf den Nachmittag.
Speaker 0: Sie hatte sich wieder mit Charles verabredet, da die beiden wieder ein bisschen durch Hogwarts spazieren und reden wollten.
Speaker 0: Hey, Hermine, wollen wir los in das Schloss unsicher machen?
Speaker 0: Hätte sie auf einmal Charles stimme.
Speaker 0: Sie war kurz verwirrt, aber dann fiel ihr ein, dass sie direkt nach dem Mittagessen losgehen wollten, so nickte sie, verabschiedete sich von ihren Freunden und lief mit Charles aus der großen Halle.
Speaker 0: Weder spürte sie einen Blick auf sich, den sie aber gekonnt ignorierte.
Speaker 0: Seit dem Krieg wurde sie schließlich ständig angestarrt.
Speaker 0: So vergingen die Tage, am Termine schrieb immer wieder Briefe über ihre Gefühle zu Tobias bzw.
Speaker 0: eher Severus, die sie aber nie abschickte.
Speaker 0: Fast täglich traf sie sich nun mit Charles und mit ihm konnte sie vergessen, wie schlecht sie sich sonst fühlte.
Speaker 0: Nachmittag sah sie ihre Freunde und hatte Spaß mit ihnen, aber abends, wenn sie alleine war und sie niemand sah, weinte sie sich in den Schlaf.
Speaker 0: So vergingen die nächsten drei Wochen Bis Hermine, nachdem sie von einem Ausflug mit ihren Freunden und Charles aus Hoxmie zurückgekehrt war, einen Brief auf ihrem Schreibtisch liegen sah.
Speaker 0: Es war ein einfaches, gefaltetes Pergament, und das hatte keinen Absender.
Speaker 0: Sie räumte erst einmal ihre Einkäufe, natürlich neue Bücher weg, und legte sich dann mit dem Brief auf ihr Bett.
Speaker 0: Langsam entfaltete sie das Pergament und las die Zeile, die auf ihm stand.
Speaker 0: Hör auf, dich mit ihm zu treffen.
Speaker 0: Sie zinnt das Kapitel.
Speaker 0: Sie wusste sofort von wem dieser Satz stammte, auch wenn die Schrift von einer verzauberten Feder stammte und niemand unterschrieben hatte.
Speaker 0: Hermine startete das Pergament an und wusste nicht mehr, was sie denken sollte.
Speaker 0: Einerseits freute sie sich über sein Lebenszeichen, das wirklich nur an sie gerichtet war, aber andererseits machte es sie unfassbar wütend, dass er sich plötzlich wieder in ihr Leben einmischen wollte.
Speaker 0: Ihr war auch sofort klar gewesen, wer ihm war, nämlich Charles, der für sie da war und Zeit mit ihr verbrachte, und sie von Severus ablenkte.
Speaker 0: Ihr Privatleben hatte Severus nicht zu interessieren.
Speaker 0: Er wollte nur noch ihr Professor sein, also sollte er es auch endlich bleiben und sie in Ruhe lassen.
Speaker 0: Es fiel ihr so schon schwer, genug sich von ihm abzulenken, wenn sie ihn im Unterricht immer sehen musste, und er ihr oft so seltsame Blicke zuwarf.
Speaker 0: Hermine setzt du sich sofort an ihren Schreibtisch und schrieb ihre Gedanken auf, da es ihr nach wie vor halb sich abzureagieren.
Speaker 0: Severus Snape.
Speaker 0: Dich geht es nichts an mit wem ich mich treffe.
Speaker 0: Du hast unsere Freundschaft oder was auch immer das wahr beendet und du warst der, der unbedingt nur noch mein Professor sein wollte.
Speaker 0: Akzeptiere das und lass mich endlich in Ruhe.
Speaker 0: Es fällt mir so schon schwer, alles zu vergessen und zu verarbeiten.
Speaker 0: Erst meldest du dich wochenlang nicht und dann willst du mir etwas verbieten?
Speaker 0: Was soll das?
Speaker 0: Es ist mein Leben, nicht deines.
Speaker 0: Du wolltest kein Teil davon sein.
Speaker 0: Und falls es dich interessiert, ich werde mich weiter mit Charles treffen.
Speaker 0: So viel und so oft wie ich möchte und daran wirst du nichts ändern können, da sonst jeder von unserem Geheimnis erfahren würde.
Speaker 0: Weißt du was?
Speaker 0: Es fühlt sich richtig gut an zu wissen, dass du auch Geheimnisse hast, die niemand erfahren soll.
Speaker 0: Ich war dein Fehler.
Speaker 0: Und dieser Fehler hat dich eigentlich in der Hand.
Speaker 0: Nur wirst du es noch nicht wissen, aber wenn du so weitermachst, werde ich das nutzen.
Speaker 0: Hermine.
Speaker 0: Dieser Brief war zum ersten Mal direkt an Severus gerichtet.
Speaker 0: Hier musste sie dem echten Severus schreiben und nicht seinem netteren Ich namens Tobias.
Speaker 0: Während Hermine über ihren Brief nachdachte, fragte sie sich kurz, ob es nicht verrückt sei, eine Person in mehr oder weniger zwei Menschen aufzuteilen.
Speaker 0: Aber je länger sie darüber nachdachte, desto logischer erschien es ihr, wie sie Tobias und Severus sah.
Speaker 0: Menschen ändern sich immer und verhalten sich in verschiedenen Situationen auch immer anders.
Speaker 0: Sie war ja genauso.
Speaker 0: In Hogwarts und bei ihren Eltern war sie sie selbst, aber wenn sie in der Muckelwelt unterwegs war, verstellte sie sich immer, um nicht aufzufallen.
Speaker 0: So auch der Professor, der als Tobias nett war und als Severus einfach gemein und unfreundlich, da das wohl sein Lehrer ich war.
Speaker 0: Als Hermine am nächsten Tag aufwachte, fühlte sie sich im ersten Moment wirklich gut.
Speaker 0: Am Abend hatte sie Schwierigkeiten gehabt, einzuschlafen, da sie durch diesen Satz so aufgewöhnt war, Aber irgendwann konnte sie doch endlich einschlafen.
Speaker 0: Später in der Nacht hatte Severus sie geweckt und aus ihrem Zimmer einfach aus Hogwarts an einen schönen Strand wegappariert.
Speaker 0: Sie spazierten durch den Sand, ließen sich den warmen Wind um die Nase wehn und lauschten den Wellen, die immer wieder auf das Land zurollten und dort brachen.
Speaker 0: Nach einer Weile zog er sie in eine Umarmung und entschuldigte sich mit leiser und brauer Stimme für sein Verhalten, und erklärte Hermine, wie leid es ihm tue, ihr so etwas angetan zu haben und dass er nie wieder so dumm sein würde.
Speaker 0: Anfangs war sie noch sauer und traurig, aber Severus, entschuldigender Blick und seine Umarmung, waren wie balsam für ihre Seele.
Speaker 0: Und sie musste ihm einfach verzeihen, auch wenn ihr Herz immer noch weht hat.
Speaker 0: Dann hatte er sie entschuldigend geküsst und Hermine konnte einfach nicht widerstehen und küsste ihn leidenschaftlich zurück.
Speaker 0: Sie fühlte dasselbe kribbeln und dieselben Schmetterlinge im Bauch wie damals am Ballendiensttag, als sie sich zum ersten Mal geküsst hatten.
Speaker 0: Ich habe dich vermisst, Severus, flüsterte Hermine leise gegen seine Lippen, die warm und weich auf ihren lagen.
Speaker 0: Ich dich auch, Hermine, ich dich auch.
Speaker 0: Dann küsten sie sich wieder, voller Hunger nacheinander, und Severus handschob sich an ihrem Rücken unter ihr Shirt und streichete leicht die weiche Haut.
Speaker 0: Hermine schmiegte sich enger an seinen Körper, und fuhr mit ihren Händen durch sein Haar und zog seinen Kopf noch näher zu sich und wollte ihn nie wieder loslassen.
Speaker 0: Irgendwann lösten sich ihre Lippen voneinander und sie sahen sich in die Augen.
Speaker 0: Hermine, ich hoffe, du wirst mir irgendwann wieder vertrauen können.
Speaker 0: Es ist so seltsam und passt nicht zu mir, aber ich habe mich in die Briefe von Jean verliebt und anscheinend auch in dich.
Speaker 0: Hermine traute ihren Beinen nicht mehr und klammerte sich mit freuden Tränen an Severus, um nicht umzufallen.
Speaker 0: Sie verpack ihr Gesicht an seinem Hals und sucht seinen Geruch tief in sich auf, um ihn ja nie wieder zu vergessen.
Speaker 0: Dann wachte sie plötzlich auf, vor Traum-Severus und Traum-Hermine weiterreden oder weitergehen konnten.
Speaker 0: Hermine meinte noch, seine Lippen auf ihren zu spüren und hatte noch seinen Geschmack auf den Lippen und seinen Geruch in der Nase.
Speaker 0: Es kam ihr so real vor, dass sie im ersten Moment meinte, die Entführung sei wirklich passiert und sie hätte den restlichen Teil der Nacht einfach vergessen.
Speaker 0: Aber dann brach Eiskalt die Realität über sie ein und ihr wurde klar, dass es leider nur ein Traum war.
Speaker 0: Sie alleine in ihrem Bett lag und Severus sie nie wieder so ansehen und so küssen würde, wie noch gerade in ihrem Traum.
Speaker 0: Ihr stiegen fast sofort Rennen in die Augen, da sie so verzweifelt war.
Speaker 0: Sie wünschte sich Severus zurück, aber es würde nicht passieren.
Speaker 0: Er war ein beständiger Mensch, der seine Meinung nicht änderte.
Speaker 0: Der Brief gestern hatte all ihre Gefühle, die sie langsam verdrängt hatte, mit geballter Wucht zurückgebracht und Hermine führte sich genauso wie am Morgen nach Valentinstag.
Speaker 0: Einfach schlecht.
Speaker 0: Sie war sein Fehler und er würde ihn nicht noch einmal begehen.
Speaker 0: Das stand entscheidend fest.
Speaker 0: Hermine schaffte es irgendwann aus ihrem Bett zu klettern und zu duschen, ehe sie zu ihren Freunden ging, um mit ihnen Zeit zu verbringen.
Speaker 0: Außerhalb des Gemeinschaftsraumes gehörte Charles fast schon zu ihnen.
Speaker 0: Er hatte zwar auch seine Freunde, aber trotzdem war er meistens bei Ginny, Harry, Ron und ihr.
Speaker 0: Auch diesen Tag verbrachten die fünf zusammen unter einem Baum sitzend am Hogwartssee.
Speaker 0: Sie spielten Exploding Snap und unterhebten sich über ihre Zukunft und generell die Zeit nach der Schule.
Speaker 0: Was sie danach erleben wollten und wie es für sie weitergehen würde, Ron und Harry wollten unbedingt errohren werden und hatten jetzt schon Ausbildungsplätze.
Speaker 0: Und Ginny hatte ein Angebot der Holy Head Harpies, das sie vermutlich annehmen würde.
Speaker 0: Charles wollte das Geschäft seines Vaters, ein Kesselladen in der Winkelgasse übernehmen, da ihm die Arbeit dort Spaß machte und er so viel Zeit für seine Freunde überblieb, die ihm genauso wichtig wie seine eigene Familie waren.
Speaker 0: Hermine war untypischerweise die einzige, die sich nicht ganz sicher war, was sie wollte.
Speaker 0: Eigentlich hatte sie studieren wollen, aber ihr sagte keines der Fächer wirklich zu.
Speaker 0: Natürlich interessierten sie einige Fächer, aber es würde ihr trotzdem schwerfallen, etwas zu wählen.
Speaker 0: Studieren wollte sie trotzdem.
Speaker 0: Merlin sei Dank hatte sie aber noch ein wenig Zeit, um sich endgültig zu entscheiden.
Speaker 0: Die Unis rissen sich sowieso um sie.
Speaker 0: Das einzige, was sie wirklich wusste und unbedingt machen wollte, war eine Weltreise, die sie sich selbst schenken würde.
Speaker 0: Das wusste sie jetzt schon, und daran würde sie niemand hindern können.
Speaker 0: Als Hermine abends wieder in ihr Zimmer kam, hatte sie wieder ein Pergament am Schreibtisch liegen.
Speaker 0: Schon als sie es sah, ahnte sie, von wem es war und was darin stand.
Speaker 0: Sie las was drauf stand.
Speaker 0: Hör auf dich mit ihm zu treffen.
Speaker 0: Wie vermutet lag sie richtig.
Speaker 0: Sie räumte das Pergament sofort weg und führte sich seltsam leer.
Speaker 0: Sie konnte sich nicht über diesen Brief aufregen.
Speaker 0: Sie hatte noch den Traum Severus im Kopf, der ihr solch ein Herzklopfen verursacht hatte.
Speaker 0: Konnte Severus vielleicht doch etwas für sie empfinden?
Speaker 0: Es war zwar sehr unwahrscheinlich, aber eine kleine Chance blieb bestehen.
Speaker 0: Sonst würde er ihr doch nicht schreiben, oder?
Speaker 0: Warum sollte er das auch sonst machen?
Speaker 0: Hermine lag noch lange im Bett und dachte nach.
Speaker 0: Den ganzen Tag über hatte sie sich Severus und seine Briefe durch den Kopf gehen lassen.
Speaker 0: Sie hatte auch mit Ginny über ihren Traum und ihre Gedanken geredet.
Speaker 0: Sie war wie immer eine gute Freundin und Hilfe gewesen, um ihre Gedanken zu sortieren.
Speaker 0: Als Hermine meinte, dass sie eigentlich noch am Vortag sauer auf ihn war und sogar wieder einen Brief schrieb, sie aber heute ganz anders fühlte, meinte Ginny, Sehr starke Gefühle wie Liebe und Hass verändern sich nur langsam und können manchmal von anderen Gefühlen überdeckt werden, Hermine.
Speaker 0: Wenn man sich liebt, streitet man auch oft und ist dann wahnsinnig sauer auf den anderen, aber tief in dir drinnen liebst du die Person, auch wenn sie einen Fehler gemacht hat.
Speaker 0: Du liebst Severus anscheinend oder bist unglaublich verliebt in ihn und deine Gefühle überdecken das gerade.
Speaker 0: Du bist traurig, sauer, wütend, das alles lässt dich diese Liebe vergessen.
Speaker 0: Und nun hat dein Unterbewusstsein diese Liebe hervorgeholt und dir gezeigt.
Speaker 0: Verdrängung hilft leider nicht immer.
Speaker 0: Schon gar nicht, wenn du ständig daran erinnert wirst.
Speaker 0: Die nächsten zwei Wochen vergingen wie im Flug, und Hermine bekam nun fast jeden zweiten Tag oder sogar öfter Pergamente mit immer dem selben Satz.
Speaker 0: Hör auf dich mit ihm zu treffen.
Speaker 0: Heute war wieder Mittwoch, und Hermine würde nach der Zaubertränke Stunde den Professor zur Rede stellen und ihm sagen, dass er aufhören soll, ihr diese Pergamente zu schicken.
Speaker 0: Das alles belastete sie einfach zu sehr und sie hielt es einfach nicht mehr aus.
Speaker 0: Die Stunde verging schleppend und kurz vor Ende zog der Professor ihr einfach so dreißig Punkte ab für nichts und beorderte sie nach der Stunde zu sich.
Speaker 0: Hermine war der Punkteabzug völlig egal, da ihr in die Karten spielte und sie so nicht später Harry und Ron erklären müsste, warum sie hier freiwillig geblieben war.
Speaker 0: So blieb sie nach der Stunde im Klassenraum und wartete darauf, dass er endlich zu reden begann.
Speaker 0: Hermine beobachtete ihn genau.
Speaker 0: seine Körperhaltung, seinen Gang, wie er auf und ab ging und seine Blicke.
Speaker 0: Er drehte sich abrupp zu ihr um und begann leise zu sprechen.
Speaker 0: Herr Miener, hör endlich auf dich mit ihm zu treffen.
Speaker 0: Hey ihr Lieben, ich wollte euch heute eigentlich ein kleines Geburtstags-Special machen, denn Ich habe heute Geburtstag, aber ich habe es leider vor meinem Urlaub nicht mehr geschafft.
Speaker 0: Ich melde mich quasi gerade aus der Vergangenheit zu euch und spreche das für die Zukunft etwas strange.
Speaker 0: Ja, also ich habe leider keine Zeit mehr gehabt, das noch fertig zu machen.
Speaker 0: Aber ja, ich gucke mal, ob ich das dann, was ich geplant hatte, nach meinem Urlaub noch realisieren kann und damit kommt es eben etwas verspätet.
Speaker 0: Vielleicht zu Harrys Geburtstag, der ist ja auch bald.
Speaker 0: Genau.
Speaker 0: Ich wünsche euch daher ganz viel Spaß mit dieser Folge, einer ganz normalen Folge von unserer aktuellen Snamini-Geschichte.
Speaker 0: und ja, habt noch einen wundervollen Tag und ich genieße meinen Urlaub, denke ich, hoffe ich.
Speaker 0: Macht's gut!
Speaker 0: Leute, ich sag euch, ich nehme mir gerade hier schon im Voraus auf, weil ich dann auch ein bisschen im Urlaub bin.
Speaker 0: Und wieder hör' ich ab, aber es ist so unfassbar heiß aktuell.
Speaker 0: Und mein Studio ist unter dem Dach und ich zäffle ihn einfach nur.
Speaker 0: Das ist echt, also wirklich, wenn jemand von euch denkt, Sprecherin werden zu wollen, es ist einfach, es sind keine guten Arbeitsbedingungen im Sommer.
Speaker 0: Wirklich keine geilen Arbeitsbedingungen.
Speaker 0: Ich sterbe einfach und es ist einfach keine Luft mehr zum Atmen.
Speaker 0: Aber egal, ich mach weiter.
Speaker 0: Ja, ich bin immer noch mega gehypt von dieser Geschichte.
Speaker 0: Ich finde sie so gut.
Speaker 0: Und die Autoren schreibt einfach so viel, was mir selber passiert ist.
Speaker 0: Es ist ein bisschen creepy.
Speaker 0: Aber ja, deswegen gefällt es mir wahrscheinlich auch so gut.
Speaker 0: Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dem achtzehnten Kapitel.
Speaker 0: Schon wieder derselbe Satz, nur mit leichten Ergänzungen.
Speaker 0: Er sickerte langsam durch Hermines Hirn und entfachte eine unglaubliche Wut in ihr.
Speaker 0: Er wagte es wirklich, ihr jetzt in der Öffentlichkeit Anweisungen zu geben, Und das, nachdem er sie aus seinem Leben geschmissen hat und jeglichen Kontakte abgebrochen und verboten hat?
Speaker 0: Sie versuchte ruhig zu bleiben und balte ihre Hände zu feusten und preste die Kiefe aufeinander, ehe sie ein einziges Wort hinauspreste.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Diese Frage stellte sich Hermine schon die ganze Zeit und brachte sie immer wieder zum Grübeln.
Speaker 0: Dass er seine Freiheit wollte, glaubte sie ihm nicht.
Speaker 0: Es musste etwas anderes sein.
Speaker 0: Sie sah wie der Professor sie mit leicht geweiterten Augen ansah.
Speaker 0: Er hatte wohl nicht mit einer Gegenfrage gerechnet.
Speaker 0: — Weil!
Speaker 0: Hör einfach auf damit!
Speaker 0: Trifft dich verdammt noch mal nicht mehr mit diesem Kerl, brachte er nun hervor und sah Hermine leicht verzweifelt an.
Speaker 0: Es war ungewohnt, ihn so zu sehen, und Hermine gab das einen Stich ins Herz.
Speaker 0: Er war so gemeint zu ihr gewesen und bezeichnete sie als Fehler, und jetzt schien es so, als ob sie ihm doch nicht völlig egal war.
Speaker 0: Dieser Mann war einfach unglaublich, unglaublich verwirrend.
Speaker 0: Professor Snape, Sie haben mir ein Pergament zukommen lassen, dass ich Sie nur noch als Professor sehen soll.
Speaker 0: Ich habe mich daran gehalten und habe nie dagegen verstoßen.
Speaker 0: Und jetzt wollen Sie sich allen Ernstes in mein Leben einmischen?
Speaker 0: Nach all dem, was Sie getan haben?
Speaker 0: Hermine liefen inzwischen Tränen der Wut, Enttäuschung und Trauer über die Wangen, aber sie redete immer weiter.
Speaker 0: Erst schreiben Sie monatelang mit mir, obwohl Sie fast von Anfang an wussten, wer ich bin.
Speaker 0: Dann treffen Sie sich mit mir, küssen mich und lassen mich bei Ihnen schlafen.
Speaker 0: Und dann fällt Ihnen ein, dass Sie mich nicht in Ihrem Leben haben wollen?
Speaker 0: Ich wäre unheimlich froh gewesen, wenn mir wenigstens Freunde geworden wären.
Speaker 0: Aber Sie gaben mir nicht einmal eine Chance, das zu sagen, überhaupt etwas zu sagen.
Speaker 0: Und jetzt, jetzt, wo ich endlich einen Freund gefunden habe, der meinen Interessen teilt und über dasselbe lachen und diskutieren kann wie ich, wollen Sie mir das alles wieder wegnehmen?
Speaker 0: Falls Sie es nicht kapiert haben, ich hab Sie verdammt gerne.
Speaker 0: Auch wenn sie ein Arschloch sind, der das nicht verdient hat.
Speaker 0: Ich weiß nicht, warum und ich kann es nicht ändern.
Speaker 0: Aber langsam beginne ich, das alles zu hassen.
Speaker 0: Mit ihren Blicken im Unterricht, diesen Pergamenten und jetzt wieder in diesem Satz, dass ich mich nicht mit Charles treffen soll, quähen sie mich jedes Mal aufs Neue und das tut einfach nur weh.
Speaker 0: Lassen sie mich verdammt noch mal endlich in Ruhe, dass ich dieses Kapitel in meinem Leben vergessen kann, so wie sie es wollten.
Speaker 0: Falls Sie nur irgendwas Menschliches an sich haben, lassen Sie endlich diese Pergamente sein und mich in
Speaker 0: Ruhe!".
Speaker 0: Hermine lief nun unkontrolliert Tränen über ihr Gesicht.
Speaker 0: Sie hatte ihm alles entgegengeschrien, was sie ihm zu sagen hatte, und er hatte sie die ganze Zeit mit ausdruckslosem Gesicht angesehen.
Speaker 0: So als wäre es ihm gleichgültig, was sie zu sagen hatte.
Speaker 0: Sie hatte es einfach loswerden müssen.
Speaker 0: Es wurde still im Raum, und nachdem der Professor nach einigen, langen Sekunden noch immer nichts gesagt hatte, und nur mit ausdruckslosem Gesicht anstarte, rehte sich Hermine um und lief aus dem Raum.
Speaker 0: Weg von ihm, weg von diesem Blick.
Speaker 0: Sie sah kaum etwas, da ihre Tränen ihren Blick verschleierten, aber sie schaffte es irgendwie unbemerkt in ihr Zimmer zu kommen.
Speaker 0: Wenn sie jetzt jemanden getroffen hätte, wäre alles aus ihr herausgebrochen und sie hätte erzählt, was los war.
Speaker 0: Wenn ihrem Zimmer angekommen warf sie sich auf ihr Bett, zog die Decke über sich und weinte bitterlich, bis sie so erschöpft war und endlich einschlief.
Speaker 0: Nach einigen traumlosen Stunden erwachte Hermine und fühlte sich wie gerädet.
Speaker 0: Ihr Kopf schmerzte unheimlich und ihre Kehle war völlig trocken.
Speaker 0: Sie setzte sich auf und zauberte sich erst ein Glas Wasser her, welcher sie in kleinen Schlucken trank.
Speaker 0: Ihre Kehle fühlte sich schon besser an und auch die Kopfschmerzen waren nicht mehr so schlimm wie noch vor wenigen Minuten.
Speaker 0: Nachdem sie das Glas auf ihr Nachtkästchen gestellt hatte, legte Hermine sich wieder zurück in ihre Kissen, und dachte über ihre Worte nach, die sie dem Professor an den Kopf geworfen hat.
Speaker 0: Es war gut gewesen, ihm alles zu sagen, was sie dachte, und das hatte sie ein kleines bisschen befreit.
Speaker 0: Trotzdem sah sie noch immer seinen ausdruckslosen Blick, per eh wieder einen Stich versetzte, und Tränen in die Augen stiegen ließ.
Speaker 0: Plötzlich hörte sie ein leises Klackern an ihrer Fensterscheibe, und als Hermine hin sah, sah sie eine Eule, die darauf wartete, hereingelassen zu werden.
Speaker 0: Hermine stand sofort auf und öffnete das Fenster durch das eine wunderschöne Eule mit einem Brief im Schnabel hineinflog.
Speaker 0: Sie setzte sich auf ihren Schreibtisch und sah Hermine an.
Speaker 0: Sie ging auf die Eule zu und bot ihr einen Eulenkicks an, den die Eule aber nicht annahm, nachdem sie den Brief aus dem Schnabel genommen hatte.
Speaker 0: Hermine war fasziniert von dem schönen Tier und betrachtete es genauer.
Speaker 0: Das Gefieder war weitestgehend weiß und nur schwarze Ringe die sich über den gesamten Kopf zogen, durchbrachen das Weiß.
Speaker 0: Unter dem Kopf hatte das Gefieder schwarze, senkrechte Streifen, die das gesamte Tier sehr edel erscheinen ließen.
Speaker 0: Hermine strichte Eulen nun sanft über den Kopf und diese schmiegte sich leicht an ihre Hand.
Speaker 0: Da die Eule nicht aussah, als würde sie so schnell wegfliegen wollen, setzte sich Hermina auf ihren Stuhl und öffnete den Brief und holte das kleine Pergament hervor, das im Umschlag steckte.
Speaker 0: Liebe Hermine!
Speaker 0: Ich entschuldige mich für mein Verhalten und werde dich aber jetzt so behandeln, wie man es von mir erwartet und wie du es erwartest.
Speaker 0: Ich werde dir in deiner restlichen Schulzeit auf Hogwarts auch keine Pergamente mehr zukommen lassen, die Außerschulisches beinhalten.
Speaker 0: Severus Snape.
Speaker 0: Nun war sie wirklich buff.
Speaker 0: Sie hätte nie erwartet, dass er sich bei ihr entschuldigte, da er einfach Professor Snape war.
Speaker 0: Nie nett zu seinen Schülern und immer im Recht, wenn es nach ihm ging.
Speaker 0: Es tat gut, diese Entschuldigung zu lesen.
Speaker 0: Auch wenn sie immer noch nicht wusste, warum er den Kontakt so abgebrochen hatte und ihr wiedergeschrieben hatte.
Speaker 0: – Na, du Eule?
Speaker 0: –.
Speaker 0: Behörst wohl, Professor Snape.
Speaker 0: Es dir mal wieder typisch, dass er sich so eine imposante Eule zulegt.
Speaker 0: Kannst du ihm etwas von mir bringen?
Speaker 0: Ich würde dir gerne etwas mitgeben, was ihm gehört, sprach Hermine Sanf zu der Eule und kraulte wieder leicht ihr Gefieder.
Speaker 0: Die Eule krächtste leise und bereitete kurz ihrer Flügel aus.
Speaker 0: Hermine sah das als Zustimmung und holte alle Pergamente aus ihrer schreibte Schublade hervor, die sie zwar an Severus und Tobias geschrieben hatte, aber nie abgesendet hatte.
Speaker 0: Sie steckte sie alle in ein großes Kuvert und versiegelte es.
Speaker 0: Außen schrieb sie einen Nachricht darauf, die für den richtigen Severus und nicht Tobias gedacht war.
Speaker 0: Lieber Severus, danke für den Brief und dass du mich wieder wie eine Schülerin behandeln wirst.
Speaker 0: In den letzten Wochen habe ich versucht alles zu verarbeiten, indem ich dir Briefe schreibe in denen ich alles erzähle, was mir auf dem Herzen liegt, die ich jedoch nie absenden wollte.
Speaker 0: Ich will sie nicht mehr haben, also bekommst du sie, wer sie ein Dich adressiert sind.
Speaker 0: Lese sie, verbrenne sie, mach sonst etwas mit ihnen, es ist mir egal.
Speaker 0: Es sind deine, und du kannst damit machen, was du möchtest.
Speaker 0: Hermine Granger Hermine strich der Eule noch einmal über den Kopf, gab ihr den Umschlag und öffnet das Fenster.
Speaker 0: Die Eule sah sie noch kurz an und legte den Kopf schief, ehe sie ihre Schwingen ausbreitete und aus dem Fenster flog.
Speaker 0: Sie sah der Eule noch lange nach, nachdem sie wegflog und musste lächeln.
Speaker 0: Ihr Herz tat weh, aber sie wusste, dass es wieder besser werden würde und dass sie dieses Schuljahr nichts mehr von Severus Nape zu befürchten hatte, da er sich an sein Wort hielt.
Speaker 0: Außerdem war es ihr letztes Schuljahr.
Speaker 0: Sie würde ihn danach nicht mehr sehen müssen und konnte dann ihr eigenes Leben leben.
Speaker 0: Hermine hatte die letzten Wochen fast ständig Lernend in der Bibliothek verbracht, da sie den besten Abschluss machen wollte, den Hogwarts je gesehen hatte.
Speaker 0: Wenn sie gerade nicht in der Bibliothek lernte, spazierte sie über Hogwarts-Länder rein und genoss, dass sich ändern der Wetter.
Speaker 0: Manchmal flog auch Professor Snape's Olle zur Hermine und ließ sich streicheln, dass sie Hermine anscheinend mochte.
Speaker 0: Ihre Freunde hatte Hermine in dieser Zeit eher selten gesehen, dass sie meist so in Gedanken an ihren Abschluss war.
Speaker 0: Dadurch musste sie auch nicht mehr so oft an Prof.
Speaker 0: Snape denken, wer ihr keinen einzigen Brief mehr geschrieben hatte.
Speaker 0: Sie fühlte sich in dieser Zeit erstaunlich gut, trotz des vielen Lernens und der Nachhilfe, die sie Harry und Ron geben musste.
Speaker 0: Die Abschlussprüfungen waren aber inzwischen geschafft.
Speaker 0: An Termine saß mit Charles in der Sonne, während Harry, Ginny und Ron im großen Seeschwammen und herummal batten.
Speaker 0: Sie strich Prof.
Speaker 0: Snapes Eule gerade über den Kopf da sie sie wieder einmal besucht hatte und bot ihr einen Eulenkeks an, den die Eule aber wie immer ablehnte.
Speaker 0: Hermine fragte Charles sie nach einer Weile, in der sie still ihre Freunde betrachtet hatten.
Speaker 0: Ja, was gibt's?
Speaker 0: fragte Hermine und wandte ihren Blick zu Charles, der in den letzten Monaten ein unglaublich guter Freund gewesen war.
Speaker 0: Ich muss dir etwas Wichtiges sagen.
Speaker 0: Nein, sag nichts und lass mich ausreden.
Speaker 0: Vielleicht hast du es schon gemerkt, aber ich habe über die letzten Wochen und Monate Gefühle für dich entwickelt, die über Freundschaft hinausgehen.
Speaker 0: Ich habe mich in dich
Speaker 0: verliebt.".
Speaker 0: Hermine betrachtete Charles, der sie abwartend ansah.
Speaker 0: Tatsächlich hatte sie in letzter Zeit so etwas vermutet, aber sie wollte es nie wahrhaben.
Speaker 0: Hermine mochte Charles wirklich gerne.
Speaker 0: Er war so gut zu ihr, freundlich, lustig, charmant und ein guter Zuhörer.
Speaker 0: Aber leider war er nicht mehr für sie.
Speaker 0: Sie mochte ihn, sehr sogar, genauso wie sie Harry und Ron mochte, als Bruder.
Speaker 0: Es tat ihr Leid, seine Gefühle nicht so zu erwidern, und sie schloss kurz die Augen, um sich mental darauf fortzubereiten, ihm das Herz zu brechen.
Speaker 0: Sie wusste, wie sich das anfühlt.
Speaker 0: Professor Snape hatte Iris gebrochen, und es war noch immer nicht gehalten.
Speaker 0: Sie wollte nicht so gemein vorgehen wie der Professor.
Speaker 0: Als sie die Augen wieder öffnete und in Charles sah, spürte sie, wie sich Tränen in ihre Augen bringen wollten.
Speaker 0: Charles, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll.
Speaker 0: Aber ich hab dich wirklich gerne.
Speaker 0: Sehr, sehr gerne.
Speaker 0: Aber leider reicht es nicht für mehr als Freundschaft.
Speaker 0: Ich will dir nicht ein Herz brechen, aber ich liebe dich wie einen Bruder.
Speaker 0: Genauso wie Harry und Ron.
Speaker 0: Es tut mir so unendlich leid.
Speaker 0: Eine kleine Träne hatte sich nun in ihr Auge gestohlen und ran über Hermine's Wangen, als sie Charles ansah, der sie traurig anlächete.
Speaker 0: Das hatte ich schon geahnt, Hermine.
Speaker 0: Ich weiß, dass dein Herz in einem anderen hängt, aber ich musste es dir einfach sagen, weil ich mich sonst immer gefragt hätte, was gewesen wäre, wenn du doch diese Gefühle erwidert hättest.
Speaker 0: Kein Grund, dich schlecht zu fühlen.
Speaker 0: Ich komm damit schon klar, du kennst mich, meinte Charles, und zog Hermine in eine feste Umarmung.
Speaker 0: Hermine schlang ihre Arme um ihn und freute sich einerseits, dass er es so akzeptierte, und selbst jetzt noch so unglaublich lieb war, aber war zugleich unendlich traurig, seine Gefühle nicht erwidern zu können.
Speaker 0: da sie wusste, was für ein toller Kerl er war.
Speaker 0: Nach einer Weile lösten sie sich wieder voneinander und Charles lächelte sie wie immer an.
Speaker 0: Ich wurde zwar gerade von der tollsten Frau der ganzen Schule gekorbt, aber ich hoffe, sie begleitet mich trotzdem auf den Ball heute Abend.
Speaker 0: Als Hermine das hörte, musste sie lachen.
Speaker 0: Charles war einfach wundervoll, selbst wenn er ein frisch gebrochenes Herz hatte.
Speaker 0: Wie könnte ich dir je absagen?
Speaker 0: Du hast auf dem letzten Ball viel zu gut getanzt, als dass ich dich dort mit jemand anderem hinlasse.
Speaker 0: Das ist gut.
Speaker 0: Und du warst auch keine schlechte Tänzerin?
Speaker 0: Der Nachmittag verging und Hermine und Charles redeten nicht mehr über sein Geständnis und sprachen es auch nicht mehr an.
Speaker 0: Für Hermine war alles geklärt, aber wenn Charles noch etwas besprechen wollte, würde sie nicht nein sagen und ihn abblitzen lassen.
Speaker 0: Sie wollte ihm die Chance geben, die sie nicht gehabt hatte.
Speaker 0: Am Abend fand der große Abschlussball statt und Hermine traf sich mit Charles und ihren Freunden vor der großen Halle.
Speaker 0: Sie fühlte sich wunderbar leicht, da sie endlich mit der Schule fertig war, aber gleichzeitig sehr sentimental, da eine wunderbare Zeit mit unglaublich tollen Menschen zu Ende ging.
Speaker 0: Die Tür zur großen Halle ging auf und alle Schüler tratten ein, um die Halle zu betrachten.
Speaker 0: Sie war wundervoll geschmückt.
Speaker 0: Die Decke war mit tausenden Kerzen erleuchtet und tauchte alles in ein schönes Licht.
Speaker 0: An den Wänden hingen die vier Hauswappen und über dem Lehrer-Tisch hing Hogwarts-Wappen, das alle vier Häuser vereinte.
Speaker 0: Die vier Haustische waren auch nicht mehr in der Halle und viele kleinere Tische befanden sich um eine große Tanzfläche, wie beim Jewel Ball beim primarischen Turnier.
Speaker 0: Geschmückt war alles mit duftenden Blumen und Muggel-Luft-Balance flogen durch die Halle.
Speaker 0: Nach dem Festessen wurde der Tanz eröffnet und Termine tanzte gleich mit Charles, der sie gekonnt über die Tanzfläche wirbelte.
Speaker 0: Einige Tänze später setzte sie sich aber auf ihren Platz und überließ Charles seinen Freunden aus Ravenclaw.
Speaker 0: Hermine ließ ihren Blick durch die Halle schweifen und suchte nach einer bestimmten Person.
Speaker 0: Sie wollte Professor Snape ein letztes Mal sehen und mit ihm sprechen.
Speaker 0: Sie wollte sich richtig bei ihm verabschieden und Frieden mit ihm schließen.
Speaker 0: Sie wollte Hogwarts nicht verlassen, ohne sich mit ihm ausgesprochen zu haben.
Speaker 0: Sie fand ihn aber nicht.
Speaker 0: Kein schwarzer Umhang und kein Severus Snape.
Speaker 0: Am nächsten Tag beim Frühstück sah die Halle wieder aus wie immer.
Speaker 0: McGonagall hielt ihre Abschiedsrede, aber Hermine hatte gar nicht zu, da sie auf einen leeren Platz am Lehrertisch starte und sich fragte, wo er wohl war.
Speaker 0: Hermine hatte es gestern bald aufgegeben, nach ihm Ausschau zu halten und verschwand recht bald vom Ball.
Speaker 0: Sie wollte Professor Snape am nächsten Tag nach dem Frühstück abfangen, aber wie es außer war, er wieder nicht da.
Speaker 0: So verflog ihre letzte Chance.
Speaker 0: und sie musste Hogwarts ohne die erhoffte Aussprache verlassen.
Speaker 0: Am späten Nachmittag kam Hermine endlich zu Hause an.
Speaker 0: Die letzte Fahrt mit dem Hogwarts-Express wollte sich keiner nehmen lassen, und so fuhr sie mit ihren Freunden gemeinsam nach London.
Speaker 0: Im Zug verabschiedete Hermine sich von allen ihren Freunden und es flossen viele Tränen, da allen klar war, dass es nie wieder so sein würde wie auf Hogwarts.
Speaker 0: Sie würden sich teilweise auseinanderleben, und das war Hermine und auch ihren Freunden schmerzlich bewusst.
Speaker 0: Am Bahnsteig verabschiedete sie sich von Harry, Ginny und Ron.
Speaker 0: Harry begleitete die anderen beiden in den Fuchsbau, da er die erste Zeit nicht alleine in den Cremortplatz zurückkehren wollte.
Speaker 0: Hermine versprach ihnen, sie bald besuchen zu kommen, aber erst wollte sie etwas Zeit für sich haben.
Speaker 0: So lief sie nun durch ihr Elternhaus und öffnete alle Fenster und frische Luft herein zu lassen.
Speaker 0: Sie räumte auch gleich ihre Koffer aus und verstraute alles in ihrem alten Zimmer.
Speaker 0: Als sie so vor ihrer Komode stand, dachte sie zurück an den letzten Sommer, in dem alles begonnen hatte.
Speaker 0: Die Briefe, später Mails und dann wieder Briefe.
Speaker 0: Das erinnerte sie daran, in den Postkasten zu schauen, ob Briefe gekommen waren.
Speaker 0: Tatsächlich befanden sich drei Briefe und einige Prospekte darin, die Hermine gleich ins Wohnzimmer brachte, wo sie sich auf das Sofa setzte und alles durchsah.
Speaker 0: Die Prospekte beworben günstige Lebensmittel und Möbel, die sie sofort beiseite legte.
Speaker 0: Der erste Brief war an ihre Eltern gerichtet, enthielt aber nur ein Schreiben, das es neue Angebote ihrer Versicherung gibt.
Speaker 0: Und der zweite Brief war eine Stromrechnung, die aber null Euro betrug, da Hermine unterm Jahr den Strom magisch abgedreht hatte.
Speaker 0: Der dritte Brief kam ihr seltsam vertraut vor, schon als sie den Umschlag berührte, durchfuhr sie ein wohliger Schauer.
Speaker 0: Als sie dann noch die Schrift erkannte, machte ihr Herz einen schmerzhaften kleinen Hüpfer.
Speaker 0: Sie öffnete vorsichtig den Umschlag und zog ein Blatt Papier heraus.
Speaker 0: Donnerstag.
Speaker 0: Erster Juli, Ninzehundertneunundneunzig.
Speaker 0: Hallo Jean.
Speaker 0: Wie geht es dir?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Er hatte ihr also wirklich geschrieben.
Speaker 0: Severus Snape hatte ihr wieder geschrieben und das auf Muggelart.
Speaker 0: Es war zwar nur eine Frage auf dem Papier zu lesen, aber immerhin hatte er ihr geschrieben.
Speaker 0: Hermine wollte sich nach wie vor mit ihrem ehemaligen Professor aussprechen, war sich aber nicht sicher, was sie schreiben sollte.
Speaker 0: Sie war sich inzwischen überhaupt unsicher, ob sie ihm schreiben sollte.
Speaker 0: Vielleicht sollte sie einfach alles ruhen lassen und ihn einfach vergessen.
Speaker 0: Hermine grübelte eine Weile darüber nach, was sie machen sollte und entschloss sich dann ihm vorerst nicht zu schreiben und noch ein oder zweimal darüber zu schlafen.
Speaker 0: Zwei Tage später fiel dann Hermines endgültige Entscheidung.
Speaker 0: Sie wollte ihm schreiben.
Speaker 0: Die letzten zwei Tage hatte sie fast ständig Severus Snape im Kopf gehabt, und jetzt hatte sie sich endlich entschieden.
Speaker 0: Vielleicht konnten sie ja von vorne beginnen und doch noch Freunde werden, auch wenn es eher unwahrscheinlich war und die Chancen schlecht standen.
Speaker 0: Probieren wollte sie erst trotzdem.
Speaker 0: Wie Charles damals gesagt hatte, sie wollte sich später nicht einmal die Frage stellen müssen, was gewesen wäre, wenn sie ihm doch geschrieben hätte.
Speaker 0: Montag, Fünfter Juli, Nineteinundneunzig.
Speaker 0: Hey Tobias, mir geht es ganz gut und dir, Jean.
Speaker 0: Hermine faltete das Pergament und gab es ihrer kleinen Eule, die ihr Harry, Ron und Ginny am letzten Tag in Hogwarts geschenkt hatten, damit sie ihnen auch einfach so Briefe schreiben konnte und schickte sie los.
Speaker 0: Einige Stunden später kam Liz, ihre Eule wieder zurück, hatte aber kein Pergament dabei.
Speaker 0: Als Hermine das sah, war sie sehr enttäuscht.
Speaker 0: Sie hatte gehofft, sofort eine Antwort zu bekommen, aber anscheinend war dem nicht so.
Speaker 0: Vielleicht wollte Severos ihr ja gar nicht mehr schreiben, weil sie sich zu lange Zeit gelassen hatte.
Speaker 0: Der Tag verging schnell, da Hermine die Zeit damit verbrachte, alles per Mogelart zu putzen und so viel sie abends erschöpft in ihr Bett und schlief sofort ein.
Speaker 0: Der nächste Tag begann viel zu früh, da Hermine von einer Eule, die gegen ihr Fenster klopfte, geweckt wurde.
Speaker 0: Sie setzte sich verschlafen auf und fragte sich, wer in aller Welt ihr so früh einen Brief schickte.
Speaker 0: Als sie jedoch die Eule erkannte, war Hermine hellwach und ließ sie sofort herein.
Speaker 0: Es war dieselbe wunderschöne Eule, wie Severus ihr damals geschickt hatte.
Speaker 0: Oh, du bist es!
Speaker 0: Du hast dich lange nicht mehr bei mir blicken lassen.
Speaker 0: Ich konnte dir nicht einmal mehr auf Hogwarts Tschüss sagen.
Speaker 0: Hast du etwas für mich gebracht?
Speaker 0: fragte Hermine und kraulte wieder das weiche Gefieder der Eule, die genießend die Augenschloss.
Speaker 0: Die Eule ließ einen Brief in Hermines Schoß fallen, den sie in ihrer Kralle gehalten hatte, und schmiegte sich wieder in Hermines Hand.
Speaker 0: »Dankeschön«, sagte Hermine, und öffnete sofort den Brief.
Speaker 0: Dienstag, Sechster Juli, Ninzehundertneunundneunzig.
Speaker 0: »Guten Morgen!
Speaker 0: Mir geht es auch ganz gut.
Speaker 0: Ich bin ehrlich gesagt froh, wieder in London zu sein.
Speaker 0: Dieses Jahr hat sie mich an meinen Nerven gezahlt, und ich habe die Hoffnung, dass ich diesen Sommer endlich einmal etwas mache, das mich weiterbringen wird im Leben.«.
Speaker 0: Wie war dein Jahr?
Speaker 0: Was hast du in den nächsten Monaten geplant?
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Dienstag, sechster Juli, nineteenhundertneunzig.
Speaker 0: Ebenfalls guten Morgen.
Speaker 0: Weißt du eigentlich, wie spät es ist?
Speaker 0: Schick deine Eule nächstes Mal etwas später los.
Speaker 0: Normale Leute schlafen um acht Uhr morgens noch, wenn sie Ferien haben.
Speaker 0: Mein Jahr... Anfangs sehr schön und dann war es nicht mehr so schön.
Speaker 0: Dafür habe ich jetzt meinen Abschluss.
Speaker 0: Wenigstens etwas.
Speaker 0: Ich weiß noch nicht genau, was ich jetzt machen möchte.
Speaker 0: Eigentlich wollte ich studieren, aber mir sagt kein Fach vollkommen zu.
Speaker 0: Und deswegen werde ich bald meine Weltreise machen und nachdenken, was ich in meinem Leben machen möchte.
Speaker 0: Was wirst du jetzt in den Sommermonaten machen?
Speaker 0: Jean.
Speaker 0: Hermine war zufrieden mit ihrem Brief, den sie der Eule gab, nachdem sie sie noch einmal ausgiebig gestreichet hatte.
Speaker 0: Er war zwar persönlich, aber nicht zu sehr und ließ nur wenig auf ihr Gefühlskar ausschließen, das immer noch in ihr tobte, wenn sie an Severus Snape dachte.
Speaker 0: Nachdem Hermine die Eule aus dem Fenster gelassen hatte, nahm sie eine schnelle Dusche und machte sich für den Tag fertig.
Speaker 0: Sie wollte einkaufen gehen und anschließend in ein Reisebüro, um sich ein paar Kataloge mitzunehmen.
Speaker 0: Hermine wollte gleich mit ihrer Planung für ihre Weltreise beginnen und musste sich aber zuerst viele Infos über verschiedenste Länder suchen.
Speaker 0: Später würde sie dann noch im Internet suchen.
Speaker 0: Also machte sie sich auf den Weg in das Zentrum von London und nahm sich mehrere Kataloge in einigen Reisebüros mit.
Speaker 0: Sie machte auch einen Abstecher in die Winkelgasse, um in einem zauberer Reisebüro Kataloge mitzunehmen.
Speaker 0: Es gab viele magische Orte auf der Welt und sie wollte unbedingt einige davon besuchen.
Speaker 0: Anschließend kaufte sie noch einige Lebensmittel, die sie für die nächsten Wochen brauchte und operierte dann in einer Seitengasse heim.
Speaker 0: Als Hermine in ihrem Garten landete, wartete schon die Eule auf sie.
Speaker 0: Sie saß auf einem Ast in einem der Apfelbäume und schruchte leise, um auf sich aufmerksam zu machen.
Speaker 0: Hermine öffnete gleich die Terrassentüre und ging hinein, dicht gefockt von der Eule, die ihr nachflog.
Speaker 0: Nachdem sie ihre Einkäufe verstaut und der Eule etwas Wasser gegeben hatte, nahm sie ihr den Brief ab und setzte sich damit auf ihr Sofa.
Speaker 0: Dienstag, Sechster Juli, Ninzehundneinundneinzig.
Speaker 0: Liebe Jean, ich entschuldige mich für die frühe Eule, aber bekannterweise fangen nur frühe Eulenmäuse.
Speaker 0: Eine Weltreise klingt sehr verlockend.
Speaker 0: Damals, als ich jünger war, wollte ich auch eine machen.
Speaker 0: Aber es kamen andere, wichtigere Dinge dazwischen.
Speaker 0: Inzwischen habe ich diesen Wunsch aber aufgegeben.
Speaker 0: Wenn du möchtest, kann ich dir einige Unterlagen über nicht sehr bekannte magische Orte zukommen lassen.
Speaker 0: Recherchiert habe ich damals ja.
Speaker 0: Es gibt mehr als die Dinge, die die Zauberreisebüros anbieten.
Speaker 0: Wieso sagen dir die Studienfächer nicht zu?
Speaker 0: Du kannst inzwischen sogar verschiedene Fächer kombinieren und beim Meistern studieren.
Speaker 0: Es gibt auch genug Möglichkeiten.
Speaker 0: Ich werde mein Labor endlich fertig einrichten und ein paar Zutaten sammeln gehen.
Speaker 0: Ich werde deswegen auch einige Tage verreisen, da ich nicht alles in England bekomme.
Speaker 0: Falls es dich nicht stört, könnten wir ja vielleicht wieder zu Emails wechseln.
Speaker 0: Ich will der Eule nicht über Seestreckens zumuten.
Speaker 0: Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Speaker 0: Tobias.
Speaker 0: Hermine musste lächeln, als sie den langen Brief las.
Speaker 0: Severus war wieder so freundlich und lieb wie damals.
Speaker 0: Es war nur schwer vorstellbar für sie, dass er noch vor wenigen Monaten so gemeint zu ihr war und ihr so viel Kummer bereitet hatte.
Speaker 0: Vielleicht würde sich ihr Wunsch, eine Freundschaft mit Severus Snape zu haben, ja doch noch erfüllen.
Speaker 0: Sie schickte Severus Euleheim und drehte sofort ihren Computer auf, um eine Antwort auf den Brief zu schreiben.
Speaker 0: Dienstag, sechster Juli, nineteenhundertneunzig.
Speaker 0: Betreff wieder Mails.
Speaker 0: Hallo Tobias!
Speaker 0: Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir Infos über zauberere Orte zukommen lassen würdest.
Speaker 0: In den Katalogen standen nur die typischen Orte wie Stonehenge und so.
Speaker 0: Ziemlich langweilig, wenn du mich fragst.
Speaker 0: Selbst die Muckel wissen, dass der Ort besonders ist.
Speaker 0: Warum holst du diese Weltreise eigentlich nicht nach?
Speaker 0: Du hast den ganzen Sommer Zeit und kannst es doch mit der Zutatensuche verbinden.
Speaker 0: Ich weiß, dass es viele Möglichkeiten gibt, aber für das Studienfach, das ich gerne bei einem Meister studiert hätte, gibt es keinen Meister, den ich möchte.
Speaker 0: Es klingt vielleicht sehr arrogant.
Speaker 0: Aber ich möchte einen Meister, der genau so ein hohes Niveau hat wie die Lehrer von Hogwarts, da ich sonst sicher völlig unterfordert wäre.
Speaker 0: J. Als Hermine die Nachricht geschrieben hatte, setzte sie sich an die Kataloge und begann zu lesen.
Speaker 0: Einige Stunden später, es war inzwischen Abend, sah Hermine auf die Uhr und fragte sich, wohin die Zeit verflogen war.
Speaker 0: Sie hatte inzwischen alle Kataloge durchgesehen und eine Liste von magischen und nicht magischen Orten gemacht, die sie unbedingt besuchen wollte.
Speaker 0: Für den ersten Tag war sie wirklich zufrieden und kochte sich ein Abendessen.
Speaker 0: Damit setzte sie sich an ihren Computer und las die Mail, die sie bekommen hatte.
Speaker 0: Sechs Stunden später.
Speaker 0: Jean, ich werde dir in ein oder zwei Tagen die Infos zukommen lassen.
Speaker 0: Nachholen, das stand bis jetzt nie zur Debatte.
Speaker 0: Es ist sogar eine gute Idee, diese Reise mit der Zutatensuche zu verbinden.
Speaker 0: Aber diesen Sommer habe ich andere Dinge vor, die einfach wichtiger sind.
Speaker 0: Ich finde, dass das eigentlich ein vernünftiger Gedanke ist.
Speaker 0: Du warst ja selbst auf Hogwarts schon beinahe unterfordert, und wenn dein Meister nicht genauso fordernd wäre, würde es dich auch nicht weiterbringen.
Speaker 0: T. Zwei Minuten später.
Speaker 0: Danke schon im Voraus für deine Unterlagen.
Speaker 0: Was hast du denn diesen Sommer so wichtiges vor, wenn ich fragen darf?
Speaker 0: J. Zehn Minuten später.
Speaker 0: Du darfst alles fragen, nur ob du eine sinnvolle Antwort bekommst, ist eine andere Frage.
Speaker 0: Ich kann das nicht genau erklären, aber ich muss eine Änderung in meinem Leben vornehmen, die wohl sehr viel verändern wird.
Speaker 0: Hoffentlich zum Guten, und hoffentlich gelingt sie mir.
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Das klingt ja interessant.
Speaker 0: Ich hoffe für dich, dass sich dein Leben zum Guten verändern wird.
Speaker 0: Gute Nacht, Jean.
Speaker 0: Und so machten sie sich noch einen Treffpunkt aus, ehe beide schlafen ging.
Speaker 0: Hermine kam pünktlich beim Treffpunkt an und setzte sich schon einmal.
Speaker 0: Wie immer wollte Ginny zu Fortes Cues Iserlaw und da Hermine keine bessere Idee hatte, trafen sie sich dort.
Speaker 0: Ginny kam auch sehr bald und sah ziemlich gestresst aus.
Speaker 0: Was ist denn mit dir los, fragte Hermine und umarmte ihrer Freundin zur Begrüßung.
Speaker 0: Jungs sind los!
Speaker 0: Ron und Harry führen sich auf wie Kinder, seit George ihnen seine neuesten Erfindungen gezeigt hat.
Speaker 0: Den ganzen Tag spielen sie einem Streich oder machen Blödsinn.
Speaker 0: Dabei könnte man meinen, dass sie erwachsen sind.
Speaker 0: Ginny ließ sich während ihres Redeschwalls auf einen der Stühle fallen und bestellte nebenbei mit einer Berührung ihres Zauberstabes einen Eisbecher.
Speaker 0: Hermione grinste bei der Vorstellung von Ron, Harry und George, die das ganze Haus mit verzauberten Scherzartikeln zustellten.
Speaker 0: Was hat George denn wieder schönes erfunden?
Speaker 0: fragte sie, und Ginny begann zu erzählen.
Speaker 0: Später, nachdem Ginny sich wieder etwas beruhigt hatte, wurde sie wieder zu einer typischen Ginny und begann Hermine auszuhäuchen.
Speaker 0: So, und nun erzähl mir, was bei dir in den letzten Tagen los war, begann Ginny und sei Hermine halb ermahnend, halb fragend an.
Speaker 0: Eigentlich ist sehr wenig passiert, ich habe etwas aufgeräumt und ich habe begonnen, meine Weltreise zu planen.
Speaker 0: Du weißt ja, dass ich nicht genau wusste, was ich jetzt machen soll.
Speaker 0: Deswegen ziehe ich das einfach vor mein Studium.
Speaker 0: Ich bin schon ziemlich weit gekommen, und ich bekomme von Severus noch extra Infos, erzählte Hermine wie beiläufig und versuchte, unschuldig zu wirken, aber Ginny war nicht blöd.
Speaker 0: Hab ich richtig gehört?
Speaker 0: Severus hat er sich etwa wieder gemeldet?
Speaker 0: Ja, hast du.
Speaker 0: Er hat mir vor ein paar Tagen wieder geschrieben, und du weißt ja, dass ich mich mit ihm aussprechen wollte, also habe ich ihm nach zwei Tagen das Überlegens geantwortet.
Speaker 0: Und nun schreiben wir wieder.
Speaker 0: Er ist wieder genauso lieb und nett wie er, immer als Tobias war, erzählte Hermine und rührte Gedanken verloren in ihrem Eiskaffee.
Speaker 0: – Ach, Hermine, ich hoffe, du verbrennst dir nicht die Finger an ihm.
Speaker 0: Er ist immer noch Severus Snape.
Speaker 0: Dein lieber Tobias ist Severus Snape und nicht deine eigenständige Person.
Speaker 0: Ich hab das Gefühl, dass du das vergisst.
Speaker 0: Kann schon sein, aber er ist einfach so anders.
Speaker 0: Ich weiß nicht, wie Severus Snape so nett sein kann.
Speaker 0: Du kennst ihn.
Speaker 0: Es ist, als wären sie zwei verschiedene Personen.
Speaker 0: Du musst mit diesem Denken aufhören, Hermine.
Speaker 0: Ich meine das nicht böse, aber du musst dich damit abfinden, dass dein Severus mehrere Seiten als nur die böse hat.
Speaker 0: Er ist, auch wenn das sehr seltsam klingt, ein ganz normaler Mensch, so wie du.
Speaker 0: Am frühen Nachmittag apparierte Hermine wieder nach Hause und drehte ihren Computer auf.
Speaker 0: Jenny hatte völlig recht gehabt.
Speaker 0: Sie hatte several Snape und Tobias Prince als zwei unterschiedliche Personen gesehen.
Speaker 0: Ihre Freundin hatte ihr im Laufe ihres Gesprächs langsam aber doch die Augen geöffnet und Hermine wurde klar, dass sie ein und dieselbe Person waren und dass sie den einen nur mit der Seite des anderen als Freund haben konnte.
Speaker 0: Sie musste endlich mit diesen Denken aufhören und sie hatte schon eine Idee, wie sie damit beginnen würde.
Speaker 0: Wie geht es dir heute?
Speaker 0: Hattest du einen schönen Tag?
Speaker 0: Tee.
Speaker 0: Drei Stunden später.
Speaker 0: Hey, mir geht es eigentlich ganz gut.
Speaker 0: Ich habe mich heute mit Ginny getroffen und sie hat mir bei einem Thema die Augen geöffnet.
Speaker 0: Dafür bin ich ihr wirklich dankbar.
Speaker 0: Hattest du denn einen schönen Tag?
Speaker 0: Hast du schon Zutaten gesucht und gefunden?
Speaker 0: Ach ja, ich werde ab sofort meinen richtigen Namen verwenden.
Speaker 0: Ich bin keine Schülerin mehr und es kann niemand mehr daran Anstoß nehmen, dass ich dir schreibe.
Speaker 0: Hermine.
Speaker 0: Zehn Minuten später.
Speaker 0: Hermine also.
Speaker 0: Ich hatte auch einen schönen Tag oder eher erfolgreich.
Speaker 0: Einige Pflanzen, die es in England gibt, habe ich schon gefunden und dazu in einer unglaublich guten Qualität.
Speaker 0: Wenn du deinen richtigen Namen benutzt, wäre es dumm, wenn ich weiterhin meinen falschen verwende.
Speaker 0: Severus.
Speaker 0: Drei Minuten später.
Speaker 0: Severus, das klingt sehr gut.
Speaker 0: Welche Pflanzen hast du denn genau gesammelt heute?
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Zwei Minuten später.
Speaker 0: Einerseits habe ich heute Mohr-Diantus gesammelt und praktischerweise gab es in dem Mohr auch gleich Salamander-Pilze, die ich für einen Stärkungstrang brauche.
Speaker 0: Und du weißt ja, dass sie frisch die beste Wirkung haben, wobei es eine Studie gibt, die besagt, dass nur eingelegte Salamander-Pilze gut wirken.
Speaker 0: Und damit entbrannte eine Diskussion über die Verwendung dieser Zutaten, die noch bis tief in die Nacht andauerte.
Speaker 0: Die Tage vergingen, in denen Hermine mit several schrieb und sie sich langsam wieder ernährten.
Speaker 0: Severus erzählte ihr, was er für Pflanzen und Tiere sammelte und erzählte ihr auch immer wieder von den Orten, an denen er sie fand.
Speaker 0: Hermine plante nebenbei ihrer Weltreise und dachte viel über Severus und Tobias nach, die sie endlich als eine Person ansah.
Speaker 0: Gefühle hatte sie immer noch für Severus, daran hatte sich nichts geändert und das machte ihr Sorgen.
Speaker 0: Auch wenn sie sich wieder annäherten, wäre es keine Garantie, dass sie auch wirklich Freunde werden würden.
Speaker 0: Es war gut möglich, dass sie sich nie privat treffen würden.
Speaker 0: Hermine schrieb auch vielmehr Ginny über diese Gefühle und sie versuchte Hermine zu trösten, wenn sie wieder verzweifelt war, da ihre Gefühle nicht verschwinden wollten.
Speaker 0: Die Ferien waren inzwischen fast vorbei und Hermine bekam wieder einmal eine E-Mail von Severus.
Speaker 0: Einige Wochen später.
Speaker 0: Betreff Frage Hallo Hermine.
Speaker 0: Morgen wollte ich zum Froschkraut Ernten gehen.
Speaker 0: Ich habe endlich ein Mord gefunden, in dem es wächst und du weißt sicherlich, wie selten dieses Kraut in der Natur vorkommt.
Speaker 0: Außerdem ist morgen Vollmond und wenn man es da ernt, hält es sich im Längsten.
Speaker 0: Möchtest du mich eventuell begleiten?
Speaker 0: Severus.
Speaker 0: Zweiundzwanzigstes Kapitel.
Speaker 0: Zwei Stunden später.
Speaker 0: Hallo Severus.
Speaker 0: Deine Frage überrascht mich sehr, aber ich würde sehr gerne mit dir das Kraut ernten gehen.
Speaker 0: Du weißt ja sicherlich noch, wie verrückt ich nach extra Infos war und diese Chance lasse ich mir sicher nicht entgehen.
Speaker 0: Holst du mich morgen ab oder soll ich apparieren?
Speaker 0: Hermine.
Speaker 0: Zwanzig Minuten später.
Speaker 0: Ich freue mich über deine Zusage.
Speaker 0: Ich werde dich um zwanzig Uhr abholen, zieh Wanderschuhe und ein Jacke an.
Speaker 0: Wir werden seit und seit apparieren, da du den Platz ja nicht kennst und ich nicht möchte, dass du verloren gehst.
Speaker 0: Es.
Speaker 0: Fünf Minuten später.
Speaker 0: Gut, ich werde pünktlich fertig sein.
Speaker 0: Ich freue mich schon.
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Nachdem Hermine ihre E-Mail abgeschickt hatte, ließ sie sich auf ihr Sofa fallen und streckte die Beine von sich, während sie den Kopf in den Nacken legte und an die Decke starte.
Speaker 0: Morgen würde sie Severus wiedersehen.
Speaker 0: Es war so lange her und sie fragte sich, ob sie immer noch dasselbe in seiner Gegenwart fühlen würde, wie noch in Hogwarts.
Speaker 0: Das letzte Mal hatte sie ihn bei ihrer Abschlussprüfung gesehen, als er die Prüfungsaufgaben verteilte und sie nur sehr kurz ansah.
Speaker 0: Sein Blick war neutral gewesen und ließ nicht vermuten, dass sie jemals engeren Kontakt gehabt hatten.
Speaker 0: Sie hatte sich an diesem Tag aber nicht länger damit beschäftigt, da sie ihre Prüfung machen musste und Harry und Ron später noch einmal bei den letzten Übungen half.
Speaker 0: Sie musste lächeln, als sie an die letzten Tage auf Fokworts dachte.
Speaker 0: Sie waren unzerbrennlich gewesen und Charles war auch ständig bei ihnen gewesen.
Speaker 0: Es gab so viel zu lachen und zu erzählen und so verflossen auch die letzten Schultage.
Speaker 0: In dieser Zeit hatte Hermine so gut wie gar nicht in Zaviros gedacht.
Speaker 0: Er war ihr aus dem Weg gegangen und sie hatte nicht nachgefragt, wo er sei.
Speaker 0: Jetzt aber hatte sie viel zu viel Zeit, um sich Gedanken zu machen und seit ihr Severus wieder schrieb, dachte sie auch wieder ständig an ihn und damit an ihre Gefühle.
Speaker 0: Hermine umgab nur die Stille ihres Hauses und augenblicklich fehlte ihr Leben in diesem großen Haus.
Speaker 0: Sonst waren immer ihre Eltern da gewesen, aber die lebten in Australien und schenken Hermine das Haus.
Speaker 0: Ihr fehlte eine zweite Person, die mit ihr hier war und das Haus mit Leben und Geräuschen erfüllte.
Speaker 0: Am liebsten wäre ihr ein großer dunkler Mann mit schwarzen Haaren und so wunderschönen dunklen Augen gewesen.
Speaker 0: Diese Person sah in ihren Gedanken aus wie Severus Snape.
Speaker 0: Als Hermine merkte, dass ihre Gedanken wieder einmal um ihn kreisten, schlug sie die Hände vor's Gesicht und schimpfte in Gedanken mit sich selber.
Speaker 0: Sie musste sich endlich zusammenreißen und diese Gefühle für ihn vergessen.
Speaker 0: Er würde sie nur wieder verletzen.
Speaker 0: Nur zur Zeit später nahm sie wieder die Hände vom Gesicht und in dem Moment klopfte eine Eule an ihr Fenster.
Speaker 0: — Oder schöne Eule, was machst du denn hier?
Speaker 0: — Einen Brief hast du ja nicht dabei, sagte Hermine, als sie die Eule in ihr Wohnzimmer gelassen hatte und nach einem Brief suchte.
Speaker 0: — Wenn was Severus wüsste, Eule, ich hoffe er weiß, dass du da bist, nicht, dass du Ärger bekommst.
Speaker 0: Ich mag dich nämlich, und es wäre schade, wenn er dich rupft, nur weil du bei mir warst.
Speaker 0: Die Eule krechtste empört, als würde sie sagen, dass er so etwas nie tun würde, und Hermine musste lachen, als sie sah, wie die Eule ihre Flügel noch ausbreitete, und damit außer wie Professor Snape, der mit wehendem Umhang durch die Gänge lief.
Speaker 0: Die Eule verließ Hermine an diesem Tag nicht mehr und sie freute sich über die Gesellschaft, auch wenn sie nicht mit ihr reden konnte.
Speaker 0: Ihre eigene Eule und Krumbein waren schon bei Ginny, da sie wenig Zeit für beide hatte, da sie ja ihre Reise plante und schon bald abreißen wollte.
Speaker 0: Am nächsten Morgen war Hermines erster Gedanke, dass sie bald Severus wiedersehen würde.
Speaker 0: Sie sprang gut gelernt aus dem Bett und duschte sich schnell.
Speaker 0: Nachdem sie ihre Haare getrocknet und zusammengebunden hatte, zog sie sich eine Jeans, ein dunkelblaues Shirt und darüber eine dünne Strickweste an.
Speaker 0: Daraufhin ging sie in die Küche und kochte sich einen Tee, den sie mit einem Schlenkel ihres Zauberstabs abkühlte.
Speaker 0: Zurück im Wohnzimmer suchte sie Severus Eule, die sie nicht fand.
Speaker 0: Dafür kam sie eine Stunde später an, geflattert und machte es sich neben Hermine gemütlich, die inzwischen dabei war, wieder ihre Reise zu planen.
Speaker 0: Hermine verbrachte den ganzen Tag damit und abends war sie so gut wie fertig.
Speaker 0: Es fehlten nur noch Kleinigkeiten, mit denen sie sich aber später oder vor Ort beschäftigen konnte.
Speaker 0: Als sie auf die Uhr sah, sah sie, dass sie nur noch wenige Minuten Zeit hatte, bis Severus sie abholen wollte.
Speaker 0: Sie räumte schnell ihre Unterlagen weg und lief dann in den Flur und zog sich ihre Wanderschuhe an.
Speaker 0: Gerade als sie ihre Jacke vom Haken nahm, läutete es an der Tür und sie öffnete sie eine Sekunde später.
Speaker 0: Da stand er.
Speaker 0: Severus Snape.
Speaker 0: Groß, elegant und so unheimlich sexy.
Speaker 0: Hermine's Herz setzt einen Takt aus, als sie ihn endlich wieder sah.
Speaker 0: Er hatte nicht seine üblichen Roben an, sondern eine schwarze Hose, ein schwarzes Hemd und darüber eine schwarze Lederjacke.
Speaker 0: Seiner Lieblingsfarbe bliebe also auch in der Muckelwelt treu und dazu sah er darin einfach unverschämt gut aus.
Speaker 0: Guten Abend, Hermine.
Speaker 0: Können wir los?
Speaker 0: Begrüßte Severacy und sie nickte sprachlos.
Speaker 0: Sie zog die Türe hinter sich zu und fand sich Severus gegenüber wieder, näher, als sie gedacht hatte.
Speaker 0: Als sie aufblickte, sah sie geradewegs in seine schwarzen Augen und musste ihn einfach anlächen, als er sie amüsiert ansah.
Speaker 0: Wollen wir los, hauchte sie atemlos und sah ihm immer noch in die Augen und konnte den Blick einfach nicht abwenden.
Speaker 0: Als Antwort nickte Severus, nahm ihre Hand fest in seine und apparierte.
Speaker 0: Nachdem sie durch ihren Bauchnabel weggerissen wurde und in einem Wald irgendwo in England auftauchte, musste Hermine sich ganz kurz sammeln.
Speaker 0: Einerseits mochte sie Apparationen nicht und andererseits musste sie sich noch kurz von seiner Berührung erholen, die viel zu unerwartet gekommen war.
Speaker 0: Inzwischen hatte Severus sie losgelassen und sah sich um.
Speaker 0: Die Sonne war hier schon fast untergegangen und es drangen nur noch schwache Sonnenstrahlen durch das Blätterwerk.
Speaker 0: Wo sind wir eigentlich?
Speaker 0: Wir sind in einem Wald.
Speaker 0: meinte Severus und drehte sich zu ihr um, um sie amüsiert anzusehen.
Speaker 0: Sehr lustig, das sehe ich selber, grummelte.
Speaker 0: Hermine musste aber selber grinsen.
Speaker 0: Wir sind im Zauberer Teil des Dartmoor-Nationalparks.
Speaker 0: Wir müssen ein Stückchen gehen und dann das Kraut auf einer Lichtung suchen.
Speaker 0: Es soll nicht da zu lange dauern.
Speaker 0: Okay, weißt du den Weg?
Speaker 0: fragte Hermine und machte sich bereit, loszuwandern.
Speaker 0: Der Blick den Severus ihr auf ihre Frage hinzuwarf war fast mörderisch.
Speaker 0: Hermine kicherte leise und fing sich damit einen zweiten bösen Blick ein.
Speaker 0: Severus war inzwischen losgegangen und beleuchtete mit seinem Zauberstab den Weg.
Speaker 0: Wir sollten gleich da sein.
Speaker 0: Pass jetzt auf, wo du hindrittst, meinte Severus, als sie schon fast eine halbe Stunde lang durch unwächsames Gelände marschiert und geklettert waren.
Speaker 0: Hermine nickte nur, um die Ruhe, die die beiden umgaben, nicht zu stören.
Speaker 0: Kurze Zeit später kamen sie auf eine Lichtung und Severus steckte den Zauberstab weg, da der Mond genug Licht spendete.
Speaker 0: Ich schlage vor, dass ich das Kraut ernte und du es sofort in eines der Gläser mit der Nährlösung gibst.
Speaker 0: Der Saft, der austreten kann, ist giftig, also leg einen Schutzzauber auf deine Hände.
Speaker 0: Okay, dann mal los, meinte Hermine gleich darauf.
Speaker 0: Die beiden arbeiteten eine Weile schweigen vor sich hin und sammelten das Kraut ein.
Speaker 0: Dürfte ich es vielleicht auch einmal versuchen, Severus?
Speaker 0: fragte Hermine, die Severus die ganze Zeit dabei zugesehen hatte.
Speaker 0: Er blickte zu ihr auf und legte nachdenklich den Kopf schief.
Speaker 0: Ja, komm her und mach ja, was ich dir sage.
Speaker 0: Ich will dich nicht in St.
Speaker 0: Mungus bringen müssen.
Speaker 0: Hermine kniete sich sofort neben Severus und hörte ihm gespannt zu.
Speaker 0: Wie ich dich kenne, weißt du, dass das Kraut hochgiftig sein kann.
Speaker 0: Wenn du diese Pflanze erntest, musst du immer auf Kleinigkeiten achten.
Speaker 0: Wenn du sie in die Hand nimmst, musst du die Blätter dicht an den Stängel drücken und gleichzeitig mit dem Daumen auf die Blüte drücken, da der wichtige Saft sonst rausspritzen würde.
Speaker 0: Pass aber auf, dass immer ein Blütenblatt zwischen deinem Daumen und dem Sekret ist.
Speaker 0: Dann musst du das Messer genau hier, direkt unter dem letzten Blatt ansetzen und so schnell wie möglich schneiden.
Speaker 0: Je sauberer der Schnitt, desto schneller schließt die Pflanz ihre Wunde.
Speaker 0: Das passiert innerhalb weniger Sekunden.
Speaker 0: Sobald das getan ist, kannst du die Pflanze ohne Grund zur Sorge in die Nährlösung geben.
Speaker 0: Versuch du es nun.
Speaker 0: Hermina war aufgeregter, als Severus ihr das Messer in die Hand prückte.
Speaker 0: Bei ihm hatte es so einfach ausgesehen, aber als er es ihr langsam erklärte, kam es ihr sehr kompliziert vor.
Speaker 0: Er hatte ihr Zögern wohl bemerkt und säufzte leise, als er sich hinter sie kniete und von hinten seine Hände um ihre legte.
Speaker 0: Hermine war wie er start, als sie seinen warmen Körper um sich spürte und dazu noch seinen unverwechselbaren Geruch in die Nase bekam.
Speaker 0: Sie schloss kurz die Augen, um diesen Moment zu genießen, riss sich aber wieder zusammen und achtete auf ihre Hände.
Speaker 0: Severus hatte ihr Klag gemacht, dass er nichts von ihr will, und das hatte sie zu respektieren und zu akzeptieren.
Speaker 0: Severus erklärte ihr nochmal leise, wie sie die Pflanze anfassen und ernten musste, als er ihre Hände führte.
Speaker 0: Mit seiner Hilfe war es gar nicht so schwer, und sie gerede kurz ihren Kopf, um ihn anzusehen.
Speaker 0: Sie sah direkt in seine dunklen Augen, die durch das Mondlicht das auf die Lichtung traf, leicht glänzten.
Speaker 0: Beide sahen sich in die Augen und sagten kein Wort.
Speaker 0: Aber Severus unterbrach sehr schnell den Blickkontakt und ließ sie los.
Speaker 0: Danach probierte Hermine, alleine die Pflanze zu ernten und es klappte sofort ohne Probleme.
Speaker 0: Danke, dass du mir das gezeigt hast, Severus.
Speaker 0: Bei dir sei das viel einfacher aus.
Speaker 0: Ich mache das ja auch so gut wie jedes Jahr einmal.
Speaker 0: Das ist mein Beruf, Hermine.
Speaker 0: Es wäre traurig, wenn ich das nicht könnte.
Speaker 0: Auch wieder war, ich hätte nachdenken sollen.
Speaker 0: Wollen wir zurück?
Speaker 0: Ich hätte genug für das nächste Jahr.
Speaker 0: Oder brauchst du noch etwas?
Speaker 0: fragte Severus und ging nicht auf ihre Antwort ein.
Speaker 0: Hermine schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Sie ging auf ihn zu und legte ihre Hand in seine, die er eh hingehalten hatte.
Speaker 0: Er zog sie ruckartig an seine Brust und apparierte.
Speaker 0: Ganz kurz fragte sich Hermine, warum sie erst so weit weg hinappariert waren, aber als sie wieder vor ihrer Haustüre stand, hatte sie es schon wieder vergessen.
Speaker 0: Sie fühlte sich immer noch an seinen warmen Körper gepresst, obwohl er schon wieder einen Schritt weiter wegstand.
Speaker 0: Möchtest du noch eine Tasse Tee?
Speaker 0: Die Worte waren ihr einfach so herausgerutscht, aber zurücknehmen konnte sie sie nicht mehr.
Speaker 0: Gerne, Hermine, hörte sie auch schon die dunkle Stimme ihres ehemaligen Professors.
Speaker 0: Kurze Zeit später stand sie mit Severus in ihrem Wohnzimmer.
Speaker 0: Sie sah ihm zu, wie er sich interessiert umsah.
Speaker 0: Möchtest du Milch oder Zucker in deinen Tee?
Speaker 0: Nein, Schwarz, bitte.
Speaker 0: Okay.
Speaker 0: Seh dich ruhig um, ich komme gleich wieder, meinte Hermine noch und verschwand in ihrer Küche.
Speaker 0: Sie musste sich kurz gegen den Tisch lehnen und tief durchatmen.
Speaker 0: Ihre Gefühle spieten verrückt, und sie war völlig verwirrt.
Speaker 0: Seine Nähe, als sie zurückappariert waren, und seine immer wieder zufälligen Berührungen auf der Lichtung, hatten ihr Innerstes völlig aufgewühlt.
Speaker 0: Aber wollte sie sich doch nicht mehr so von ihren Gefühlen beeinflussen lassen, aber sie konnte auch nichts dagegen tun.
Speaker 0: Sie bereitete auf Muggelart den Tee zu und schritt einige Minuten später mit zwei Tassen ins Wohnzimmer.
Speaker 0: Severus sah es inzwischen entspannt auf ihrem Sofa und las ihre Aufzeichnungen für ihre Reise.
Speaker 0: Als sie ihn so sah, zog sich ihr Herz schmerzhaft zusammen.
Speaker 0: Gestern erst hatte sie sich eine weitere Person bei sich gewünscht, und nun sah sie auch hier.
Speaker 0: Nur würde er nie mehr als Freundschaft wollen und nie mit ihr zusammenleben.
Speaker 0: Danke für den Tee.
Speaker 0: Deine Aufzeichnungen sind sehr interessant, aber wieso willst du vier Monate in Australien bleiben?
Speaker 0: So viel gibt es dort doch nicht zu sehen.
Speaker 0: fragte Severus und trank genüsslich einen Schluck Tee.
Speaker 0: Meine Eltern leben in Australien.
Speaker 0: Vor dem Krieg habe ich sie dort versteckt, und da es immer schon ihr Traum gewesen ist, wollten sie auch nach dem Krieg dort bleiben.
Speaker 0: Ich besuche sie also.
Speaker 0: Es ist manchmal sehr einsam hier in London, ohne sie.
Speaker 0: Das wusste ich nicht.
Speaker 0: Warum ziehst du nicht ganz zu ihnen?
Speaker 0: Ich hänge an so vielem hier.
Speaker 0: Ich brauche dieses kalte Wetter, und ich will in der Nähe einiger Personen bleiben, auch wenn ich sie selten sehe, erklärte Herr Mineleise.
Speaker 0: und dachte dabei an nur eine einzige Person, nämlich die, die gerade neben ihr saß.
Speaker 0: Sie redete noch eine Weile über Hermines Reise und sie erzählte Severus auch, dass sie die nächsten zwei Wochen bei den Vis-Vis verbringen wollte und danach zu ihrem ersten Ziel reisen wollte.
Speaker 0: Nach zwei weiteren Tassen Tee brachte sie ihn zur Tür, um ihn zu verabschieden.
Speaker 0: Als er schon die Treppen vor ihrer Haustür hinuntergegangen war, brähte er sich noch einmal um und sah sie kurz an.
Speaker 0: Dann ging er noch einmal zu ihr, bis er dicht vor ihr stand.
Speaker 0: Da er einen guten Kopf größer war, musste sie ihren Kopf in den Nacken legen, um ihn anzusehen.
Speaker 0: Sie fühlte, wie er eine ihrer Hände nahm und zwischen seine legte, während er seinen Blick nicht von ihrem abwandte.
Speaker 0: Herr Mine, hörte sie seine Stimme leise und flehend.
Speaker 0: Es tut mir so leid.
Speaker 0: Sie fühlte, wie er mit dem Daumen über ihren Handbrücken strich, sah er aber weiterhin in die Augen.
Speaker 0: seine Stimme zu hören, die gar nicht so klang wie sonst, erschütterte sie leicht, und sie wollte ihn einfach nur umarmen und ihm sagen, dass alles okay war.
Speaker 0: Aber war es das wirklich?
Speaker 0: Er hatte ihr Weh getan und ihre Gefühle mit Füßen getreten, aber einen wirklichen Grund, warum er das getan hatte, hatte er ihr immer noch nicht gegeben.
Speaker 0: Würde sie überhaupt je einen bekommen?
Speaker 0: Plötzlich wurde sie an Severus Brust gezogen, und sie surfte leise, als sie ihre Arme um ihn schlangen und ihren Kopf an seine Brust legte.
Speaker 0: Ich hoffe, du wirst mir irgendwann einmal verzeihen können, Hermine, flüsterte Severus in ihr Ohr und strich ihr sanft über den Rücken.
Speaker 0: Hermine schwieg und sah ihn nicht an.
Speaker 0: So standen sie einige Minuten da, bis Severus ihr einen Kuss auf den Scheitel drückte und sie losließ.
Speaker 0: Eine Sekunde später war er ohne ein letztes Wort verschwunden.
Speaker 0: Hermine war von dem abrupten Abgang sehr überrumpelt und starte einige Sekunden auf die Stelle, an der Savarus gerade noch gestanden hatte, ehe sie zurück ins Haus ging.
Speaker 0: Es kam ihr so unwirklich vor, was gerade geschehen war, und sie legte sich sofort in ihr Bett, um über seine Worte und über seine Umarmung nachzudenken.
Speaker 0: Der nächste Morgen ließ nicht lange auf sich warten, da Hermine's Wecker klingelte.
Speaker 0: Sie hatte vergessen, ihn auszustellen, und so lag sie schon früh wach im Bett.
Speaker 0: Sie zog mit einem Schlenker ihres Zauberstabes die Vorhänge zur Seite und sah, dass es regnete.
Speaker 0: Die Fenster waren voller Wassertropfen und die Welt sah grau und düster aus.
Speaker 0: Leise säufzte sie und drehte sich zur Seite und malte Kreise auf ihr Kopfkissen.
Speaker 0: Ihre Gedanken wanderten langsam wieder zu Severus und dem gestrigen Treffen.
Speaker 0: Eigentlich war es wirklich gut verlaufen.
Speaker 0: Sie hatten miteinander geredet, ohne zu streiten, und Hermine hatte das Gefühl, dass sie sich nun besser verstanden, als noch vor der langen Pause.
Speaker 0: Da Hermine noch zum Fuchsbau wollte, stand sie bald auf und frühstückte, während sie zum letzten Mal ihre Pläne durchging.
Speaker 0: Geld hatte sie schon abgehoben, einerseits von Gringots und andererseits auch von ihrem Muggelkonto, da Hermine auch Muggelorte sehen wollte und eben nicht nur magische Orte.
Speaker 0: Der Muggel steckte einfach in ihr drinnen, und sie wollte schon, als sie klein war, die Welt sehen.
Speaker 0: Ihre Tasche hatte sie auch schon fast fertig gepackt und es fehlten nur noch ihre Reiseunterlagen, ihre restlichen Kleidungsstücke und ein paar Bücher, die sie mitnehmen wollte.
Speaker 0: Nach dem Frühstück zog sich Hermine einfache Kleidung an und packte die letzten Sachen zusammen.
Speaker 0: Schließlich draht sie vor das Haus und sperrte die Türe mit einem Muggelschloss ab.
Speaker 0: Alte Gewohnheiten konnte sie einfach nicht ablegen.
Speaker 0: Danach sprach sie einige Schutzzauber und wisperte ein leises, auf Wiedersehen London.
Speaker 0: Kurz darauf stand sie im Garten des Fuchsbaus und atmete tief durch.
Speaker 0: Einerseits liebte sie diese große Familie, aber manchmal war ihr das zu viel und sie brauchte ihre Ruhe.
Speaker 0: Jetzt aber wollte sie die zwei Wochen einfach nur genießen und trat ein.
Speaker 0: Hermine Kindchen, schön, dass du da bist.
Speaker 0: Komm rein, komm rein.
Speaker 0: Ich mache dir gleich eine Tasse Tee.
Speaker 0: Begrüßte sie Molly und zog sie in eine feste Umarmung.
Speaker 0: Hermine freute sich, sie zu sehen.
Speaker 0: Da sie wie ein Mutterersatz für Hermine war, wenn sie in der Zaubererwelt unterwegs war.
Speaker 0: Hallo Molly, ich bin auch froh hier zu sein.
Speaker 0: Wo sind Ginny, Ron und Harry?
Speaker 0: Die kommen sich ja gleich wieder.
Speaker 0: Arthur brauchte mal wieder bei irgendeinem Mugglegerät Hilfe.
Speaker 0: Ach, da kommen sie ja schon.
Speaker 0: Und tatsächlich kamen die drei gerade durch die Haustüre.
Speaker 0: Als sie Hermine sahen, kam sie sofort auf sie zu und umarmten sie.
Speaker 0: Hermine, endlich bist du da!
Speaker 0: Alleine mit Marm unter Männern zu sein ist wirklich anstrengend.
Speaker 0: Komm, wir gehen gleich rauf, meinte Ginny nach dem Hermine ihre zwei besten Freunde begrüßt und umarmt hatte.
Speaker 0: Ginny zog sie schon am Arm die Treppe hinauf und Hermine zogte nur entschuldigend mit den Schultern.
Speaker 0: Später, Jungs, aber Frauengespräche gehen laut Ginny vor.
Speaker 0: Uff, endlich sehe ich dich wieder.
Speaker 0: Wie geht es die Hermine, sagte Ginny, als sie und Hermine sich auf ihr Bett gesetzt hatten.
Speaker 0: Mir geht es eigentlich ganz gut.
Speaker 0: Gestern habe ich mich mit Severus getroffen.
Speaker 0: Es war wirklich schön.
Speaker 0: Oh, das freut mich!
Speaker 0: Was habt ihr gemacht?
Speaker 0: Erzähl!
Speaker 0: Viel gibt es nicht zu erzählen.
Speaker 0: Wir waren Sumffroschkraut-Anten und danach war er noch bei mir und wir haben Tee gekrunken und uns unterhalten.
Speaker 0: Es war wirklich schön mit ihm.
Speaker 0: Er war so, wie er mir immer als Tobias geschrieben hatte.
Speaker 0: Jenny begann immer, breiter zu grinsen, als Hermine ihr berichtete.
Speaker 0: Sie begann Hermine auszufragen und schon sehr bald wusste sie von der sehr untypischen Verabschiedung der beiden, und begannen sich Szenarien auszudenken, die laut Hermine wohl nie Wirklichkeit werden würden, da sie immer eine Beziehung zwischen den beiden beinhalteten.
Speaker 0: Auf Herminas Protest gegen dieses Szenarien meinte Ginny nur, dass Hermine abwarten müsse.
Speaker 0: Sie aber weiß schon, was am Ende passieren wird.
Speaker 0: Dass er ihr plötzlich wieder schreibt, muss ja aus einem Grundgeschehen sein.
Speaker 0: Die Tage im Fuchsbauer vergingen wirklich schnell, fast schon zu schnell für Hermines Geschmack.
Speaker 0: Sie verbrachte die meiste Zeit mit Harry, Ron und Ginny.
Speaker 0: Sie redeten viel über die vergangenen Wochen und apparierten auch oft in die Winkelgasse und besuchten Charles, der dort inzwischen den Laden mit seinem Vater leitete.
Speaker 0: Im Fuchsbau musste Hermine auch immer wieder George Erfindungen ausweichen, die wirklich überall im Haus versteckt waren.
Speaker 0: Einmal hatte er sogar seine neuste Erfindung, ein Stimmungspulver in ihre Körpersäife gemischt.
Speaker 0: Beim Abendessen begann es plötzlich zu wirken und Hermines Haut erstrahlte in den schönsten Farben des Regenburgens.
Speaker 0: Als George ihr auch noch begeistert erklärte, welche Farben was bedeuteten, wurde sie langsam sauer und ihre Körperfarbe immer röter, was auch George merkte.
Speaker 0: Kurz bevor sie ihm einen Fluch an den Hals hexen wollte, flüchtete er aber und ließ sich für den Rest des Tages nicht mehr blicken.
Speaker 0: Merlin sei Dank schaffte es Hermine, das Pulver mit einigen Zaubersprüchen loszuwerden und nahm nicht mehr bei der kleinsten Stimmungsänderung verschiedene Farbtöne an.
Speaker 0: Über die Tage hinweg vergaß sie auch nicht auf Severus.
Speaker 0: Vor allem, da er ihr zwei Tage später den ersten Brief schrieb, in dem er sich für den Abend und Tee bedankte.
Speaker 0: Hermine war völlig hin und weg von diesem Brief gewesen und hatte ihn sich unter das Kopf gissen gelegt, um ihn nah bei sich zu haben, nicht wie die anderen Briefe, die in ihrer Tasche lagen.
Speaker 0: Beide wollten sich auch unbedingt wiedersehen, aber bis jetzt konnten sie noch keinen Termin finden, an dem sie noch nichts geplant hatten und schrieben viel über ihre Erlebnisse der letzten Tage.
Speaker 0: Nach einigen Tagen schrieb Severus ihr wieder einen Brief, den dieses Mal nicht seine schöne Eule brachte, dessen Namen sie immer noch nicht wusste, sondern ein kleiner, süßer Couch, den sie noch nie zuvor gesehen hatte.
Speaker 0: Mittwoch, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, der August, Ich werde voraussichtlich erst wieder Samstag zurück sein und dir schreiben können.
Speaker 0: Da du Sonntag schon abreißt, wird aus unserem Treffen nichts mehr, was ich sehr bedauere.
Speaker 0: Ich hoffe, wir können das aber bald nachholen, weil ich deine Gesellschaft damals sehr genossen habe.
Speaker 0: Severus.
Speaker 0: Hermine freute sich sehr über den Brief und dass er ihm mitgeteilt hatte, dass er die nächsten vier Tage nicht da sein würde.
Speaker 0: Diese Tage von Hermine schrecklich zählen.
Speaker 0: Sie war sehr unruhig und sie sah alle paar Minuten aus dem Fenster, als würde sie hoffen, Severus große schöne Eule zu sehen, aber sie kam nicht, so wie er es vorausgesagt hatte.
Speaker 0: Am späten Samstag Nachmittag bekam Hermine endlich ihren lange ersehnten Brief von Severus.
Speaker 0: Die Eule flatterte durch das Fenster direkt auf Hermine zu und sie freute sich so sehr, dass sie die Eule umarmte und ihr einen Kurs auf die Federn gab.
Speaker 0: Samstag, siebenundzwanzigste August, nineteenhundertneunundneunzig.
Speaker 0: Hermine.
Speaker 0: Ich bin wieder zurück aus Hogwarts.
Speaker 0: Ich konnte alles Wichtige klären.
Speaker 0: Und nun sitze ich hier und ärgere mich, dass wir uns nicht mehr sehen konnten.
Speaker 0: Ich vermute, du hast keine Zeit mehr, um dich mit mir zu treffen.
Speaker 0: Severus.
Speaker 0: Samstag, siebenundzwanzigste August, nineteenhundertneunundneunzig.
Speaker 0: Hallo Severus.
Speaker 0: Endlich wieder eine Nachricht.
Speaker 0: Es waren zwar nur ein paar Tage, aber ich habe mich an unsere Briefe so gewöhnt, wie wird es da erst werden, wenn ich auf einem anderen Kontinent bin?
Speaker 0: Leider habe ich wirklich keine Zeit mehr.
Speaker 0: Molly will unbedingt eine kleine Abschiedsfeier machen und es kommen auch viele aus der Schule.
Speaker 0: Ich kann sie jetzt unmöglich enttäuschen und absagen.
Speaker 0: Hermine.
Speaker 0: Nachdem Hermine den Brief der Eule gegeben hatte, war es auch schon Zeit, sich umzuziehen.
Speaker 0: Sie traf Jenny im Zimmer, die gerade ihre Haare kämpfte und erzählte ihr von dem Brief.
Speaker 0: Jenny schlug vor, ihn einzuladen, aber Hermine wusste, dass er nicht kommen würde, wenn ein Haufen seiner ehemaligen Schüler anwesend sein würde.
Speaker 0: Sie plauderten über Severus, während sie sich fertig machten und schon bald trafen die ersten Gäste ein.
Speaker 0: Neville kam mit Luna, Charles mit einem Ravenclaw-Freund, den Hermine auch mochte und noch mehr Freunde aus der ehemaligen DA kamen auch vorbei.
Speaker 0: Molly hatte wie immer unglaublich gekocht und essend und lachend wicht die Sonne dem Mond und es wurde langsam Nacht.
Speaker 0: Hermine, wir haben uns überlegt, dass wir dir etwas schenken wollen für deine Reise.
Speaker 0: Began Ginny, als es schon spät nachts war und nur noch die wiesliche Schwester und Harry wach waren.
Speaker 0: Das ist von mir.
Speaker 0: Benutz es als Reisetagebuch und schreib alles nieder, was du erlebst.
Speaker 0: In einigen Jahren hast du dann etwas an, das du dich zurück erinnern kannst.
Speaker 0: Außerdem kannst du es dann irgendwann einmal deinen Kindern zeigen.
Speaker 0: Ginny überreichte Hermine ein schwarzes ledergebundenes Tagebuch, in dem eine kleine Schreibfeder steckte.
Speaker 0: Sie öffnete es vorsichtig und auf der ersten Seite klebte ein Bild von Ron, Harry, Ginny und ihr, wie sie am Hogwartssee saßen und in eine Kameralächelten.
Speaker 0: Sie fiel ihrer Freundin um den Hals und bedankte sich für dieses wunderschöne Geschenk, das sie auf jeden Fall benutzen würde.
Speaker 0: Dann überreichten Harry und Ron ihr eine schachtelvolle Süßigkeiten aus dem Honigtopf, die sie über alles liebte.
Speaker 0: Damit du auch in Australien etwas von zu Hause hast, nur schon der Ron, und Hermine gab ihm einen Kurs auf die Wange, um sich zu bedanken.
Speaker 0: Die vier Freunde saßen noch lange zusammen, bis Harry und Ron ins Bett gingen, da sie schon sehr müde waren.
Speaker 0: Jenny verabschiedete sich auch kurz darauf ins Bett, und Hermine versprach gleich nachzukommen.
Speaker 0: Zuerst wollte sie aber noch einmal vor den Fuchsbau und frische englische Luft atmen.
Speaker 0: Im frisch entknumpen Daten legte sie den Kopf in den Nacken und sah in den Nachthimmel.
Speaker 0: Tausende von Sternen leuchteten hell um den Mond herum, der gerade am Abnehmen war.
Speaker 0: Sie fragte sich kurz, was Severus jetzt wohl machte.
Speaker 0: Eine laue Brise wehte durch das Gras und trug den Duftschlafen der Blumen zu Hermine.
Speaker 0: Es war so friedlich und still, und Hermine genoss dieses Gefühl der Freiheit.
Speaker 0: Langsam wanderte sie durch den Garten und dachte noch einmal an die Vergangenheit.
Speaker 0: Im Sommer, wie sie noch viel jünger gewesen war, hatte sie mit Harry und Ron hier verstecken und fangen gespielt.
Speaker 0: Jetzt waren sie aber erwachsen und begannen ihr eigenes und neues Leben.
Speaker 0: Es war sehr seltsam zu wissen, dass sie nach den offiziellen Sommerferien nicht mehr mit ihren Freunden im Hogwarts-Express sitzen würde, um in die Schule zu fahren.
Speaker 0: Es hatte einfach ein neuer Lebensabschnitt begonnen.
Speaker 0: Gerade als sie zurück ins Haus gehen wollte, fiel einige Meter von ihr entfernt etwas Kleines vom Himmel.
Speaker 0: Als Hermine wieder hinauf sah, sah sie nur eine Eule, die über einem Feld neben dem Fuchsbau Kreiste und landete.
Speaker 0: Vorsichtig ging sie zu dem Ding, das vom Himmel gefallen war und prüfte es mit ihrem Zauberstab.
Speaker 0: Es war harmlos, also hob sie es auf und besah es sich.
Speaker 0: Es war eine kleine, flache und schwarze Schatulle, auf der ihr Name in silberner Schrift stand.
Speaker 0: Hermine wusste sofort, von wem das Geschenk war und öffnete es.
Speaker 0: Auf einem weichen Samtkissen lag eine zarte Silberkette mit einem kleinen Löwenanhänger.
Speaker 0: Sie musste lächeln, als sie diese Kette sah und legte sie sich sofort um.
Speaker 0: Sie hatte diese Kette von Severus geschenkt bekommen und sie freute sich sehr über dieses Geschenk.
Speaker 0: Anscheinend dachte er auch manchmal an sie und nicht nur, wenn er ihr schrieb.
Speaker 0: Dieses Wissen ließ sie zufrieden säufzen und sie ging ins Haus.
Speaker 0: Kurz bevor sie aber durch die Türe ging, drehte sie sich um und flüsterte leise, Danke, Severus, in die Nacht.
Speaker 0: Als sie die Türe schloss, flog eine einsame Eule über den Fuchsbau und dann dem Mond entgegen.
Speaker 0: Kapitel Vierundzwanzig Der nächste Tag begrüßte Hermine mit strahlendem Sonnenschein und sie freute sich schon auf die folgenden Stunden.
Speaker 0: Endlich würde ihre Reise beginnen, die sie schon so lange machen wollte.
Speaker 0: Außerdem würde sie endlich nach über einem Jahr ihre Eltern wiedersehen und gleich mehrere Monate bei ihnen verbringen.
Speaker 0: Sie vermisste sie schon sehr und jetzt, wo sie bald bei ihnen war und sie wieder in die Arme schließen konnte, freute sie sich jeden Tag ein bisschen mehr.
Speaker 0: Sie sah rüber zu Ginny's Bett und musste leise lachen, als sie ihre Freundin sah, die völlig verdreht im Bett lag und ein Bein weit ins Zimmer hineinragte.
Speaker 0: Sie stand leise auf und packte all ihre Sachen in ihre kleine Tasche, die wie ihr Pern-Handpäschen mit einem Ausdehnshauber belegt war.
Speaker 0: Als sie damit fertig war, ging sie ins Bad, machte sich fertig und betrat dann die Küche.
Speaker 0: Sie sah Molly, die schon wieder Frühstück für alle machte, und Hermine gleich auf einen Platz setzte und ihr eine Tasse Tee in die Hand drückte.
Speaker 0: Manchmal fragte sich Hermine, ob Molly überhaupt schlief.
Speaker 0: Immerhin war sie meist die Letzte, die irgendwo im Haus herumwuselte und immer die Erste, die wach war.
Speaker 0: Der Tisch füllte sich langsam mit den Beasleys und Harry und Hermine begann ihr letztes Frühstück für eine lange Zeit mit ihren Freunden und ihrer zweiten Familie, die sie so sehr liebte.
Speaker 0: Nachdem sie sich noch einmal von allen verabschiedet hatte und sich von Molly gute Ratschläge geben lassen musste, ging sie vor den Fuchsbau, winkte noch einmal und apparierte.
Speaker 0: Ihr erstes Ziel war Strasbourg in Frankreich.
Speaker 0: Früher war sie einmal mit ihren Eltern dort gewesen und wollte ihnen jetzt die Süßigkeiten mitbringen, von denen sie in England immer geschwärmt hatten, sie aber nie wieder gegessen hatten.
Speaker 0: Sie landete am magischen Apparierplatz Straßburgs, der Muggel geschützt war und sorgt tief die französische Luft ein.
Speaker 0: Sie war zwar nicht viel anders als die Englische, aber es fühlte sich so an.
Speaker 0: Kurz darauf winkte schon eine französische Hexe hektisch, dass sie den Platz verlassen sollte, da jederzeit andere Zauberer ankommen konnten und dann auf ihr landen würden.
Speaker 0: Als sie durch die Muckelbarriere trat, fand sie sich in einem kleinen Hinterhof wieder.
Speaker 0: Sie ging zu einem Durchlass, der sie auf eine kleine Straße führte, und sie erkannte sofort, wo sie war, da in dieser Straße damals ihr Hotel gewesen war, in welches sie auch jetzt wieder wollte.
Speaker 0: Es fühlte sich sehr seltsam an, Straßburg wiederzusehen.
Speaker 0: Damals war sie noch ein ganz normales Mädchen gewesen und hatte die französischen Bücher in den Auslagen der Geschäfte bewundert.
Speaker 0: Und jetzt war sie wieder hier.
Speaker 0: Geilt als eine der bekanntesten Hexen der Welt und sah alles mit völlig anderen Augen.
Speaker 0: Es war trotzdem schön, wieder hier zu sein, auch wenn es nicht mehr dasselbe war.
Speaker 0: Das zeigte ihr alleine schon der Weg in das Mugglesprassburg.
Speaker 0: Sie war damals der Zauberer Welt so nah, aber doch so fern gewesen.
Speaker 0: Jetzt für sie eigentlich unvorstellbar.
Speaker 0: Sie schlenderte langsam den Weg entlang, bis sie bei ihrem alten Hotel angekommen war und es betrat.
Speaker 0: In der Lobby des kleinen Hotels war es angenehm kühl und Hermine lächelte, als sie dieselben Bilder wie damals an den Wänden erkannte.
Speaker 0: Sie ging zur Rezeption und sprach die ältere Frau auf Französisch an.
Speaker 0: Als Hermine das hörte, griff sie in ihre Jackentasche und veränderte leicht das Gedächtnis der Frau, um ein Zimmer zu bekommen.
Speaker 0: Ihr tat das zwar leid, aber sie würde das Zimmer magisch reinigen und die Nacht auch zahlen, sodass sie keinerlei extra Aufwand hätten.
Speaker 0: Äh, voilà, er isst ihr Team Mrs.
Speaker 0: Granger.
Speaker 0: Dürfte ich sie fragen, ob sie schon einmal hier gewesen sind?
Speaker 0: Ihr Nachname sagt mir etwas, sie kommen mir auch bekannt vor.
Speaker 0: fragte die Frau, die sich auf dem Weg ins Zimmer als Madame Nemour vorgestellt hatte.
Speaker 0: Ja, ich war schon einmal hier mit meinen Eltern.
Speaker 0: Das dürfte vor acht oder neun Jahren gewesen sein, als ich noch klein war.
Speaker 0: Sie sind Zahnärzte.
Speaker 0: Wie schön!
Speaker 0: Ja, Zahnärzte mit dem Namen Granger sacken mir tatsächlich etwas.
Speaker 0: Ich freue mich, dass sie wieder zu uns zurückgefunden haben.
Speaker 0: Ich hoffe, sie haben einen wunderbaren Aufenthalt bei uns.
Speaker 0: Nun lasse ich sie aber in Ruhe auspacken, damit sie dann schnell Stressburg erkunden können.
Speaker 0: Vielleicht erinnern sie sich ja an viele Dinge ihr?
Speaker 0: Es hat sich gar nicht viel hier verändert, meinte Madame Nemours und war schon aus Hermines Zimmer verschwunden.
Speaker 0: Die Frau hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit Molly Weasley, dieselbe Art zu reden, wenn auch auf Französisch, und dieselbe mütterliche einnehmende Art.
Speaker 0: Schließlich sah sich Hermine in ihrem Zimmer um.
Speaker 0: Es war zwar nicht sehr groß, aber wunderschön.
Speaker 0: Die Lobby hatte sich nicht verändert, aber dieses Zimmer sah ganz anders aus als früher.
Speaker 0: Die Wände waren weiß gestrichen und unterbrochen durch die Holzbalken des Fachwerkhouses, das typisch für diese gegen Frankreichs war.
Speaker 0: Der Boden war von derselben Farbe wie die Balken ein sehr dunkles Braun und darauf lag ein schöner, flauschiger Teppich.
Speaker 0: Im Raum befanden sich sonst noch ein Bett, das mit weißer Bettwäsche bezogen war und auf dem eine dunkelrote Tagesdecke lag, ein weißer Kleiderschrank.
Speaker 0: und ein wunderschöner alter Schreibtisch, den eine Vase mit Schnittblumen zierte.
Speaker 0: Als Hermine durch das Fenster sah, das sich rechts neben dem Bett befand, konnte sie direkt auf den Lil schauen, der gemächtlich vor sich hinfloss.
Speaker 0: Hermine häckste einige Schutzzauber über das Zimmer und ging dann in die Altstadt, um ihre Einkäufe zu erledigen, da sie am nächsten Tag er schon wieder weiterreißen wollte.
Speaker 0: Sie spazierte erst den Lil entlang, bis sie zur kathedrale Nordrhodan des Straßburg kam.
Speaker 0: Auf dem Platz tummelten sich Menschenmassen und Hermine betrachtete staunend die Kirche.
Speaker 0: Sie war einfach wunderschön und die Häuser rund um den Platz wirken winzig im Gegensatz zu der Kirche, die wirklich sehr hoch war.
Speaker 0: Sie bog auf eine breite Straße ab und schlandete dann langsam auf das Süßigkeiten-Geschäft zu, in welches sie gehen wollte.
Speaker 0: Sie betrat das Geschäft und ein Glöckchen bimmelte leise.
Speaker 0: Es war viel ruhiger als draußen auf dem Platz und Hermine genoss die Ruhe.
Speaker 0: Sie sah sich alles an, was verkauft wurde und entschied sich dann für Biscuits, Madlands und Schuppets, die sie Harry und Ron schicken wollte.
Speaker 0: Nachdem sie gezahlt hatte, verließ sie das Geschäft und schlenderte langsam durch die Gassen.
Speaker 0: In Petit France entdeckte sie dann in einem Schaufenster ein wunderschönes, blaues Kleid.
Speaker 0: Ihr erster Gedanke war, dass es Ginny unglaublich gut stehen würde und sie betrat das Geschäft.
Speaker 0: Das Kleid war sogar noch in Genies Größe da und sie kaufte es sofort, auch wenn es etwas mehr kostete.
Speaker 0: Genie war ihre beste Freundin und war immer für sie da gewesen.
Speaker 0: Vor allem bei der ganzen Geschichte mit Severus im letzten Jahr hatte sie immer ein offenes Ohr für sie gehabt und ihr immer Ratschläge gegeben, wenn sie welche brauchte.
Speaker 0: Da war es auch egal gewesen, wenn Hermine sie mitten in der Nacht geweckt hatte, weil sie einen Nerven auf reibenden Traum gehabt hatte.
Speaker 0: Genie war einfach immer und überall für sie da gewesen.
Speaker 0: Geld konnte nicht aufwiegen, was Ginny für Hermine getan hatte, aber das Kleid konnte zumindest ein kleines Dankeschön sein.
Speaker 0: Außerdem hätte sie dann etwas zum Anziehen für ihr nächstes Date mit Harry, der endlich etwas mutiger der Weasley-Schwester gegenüber wurde.
Speaker 0: Etwas später, nachdem sie noch einen Buchladen durchstöbert hatte, machte sich Hermine auf den Weg in das magische Strasburg.
Speaker 0: Durch das Zauberreisebüro hatte sie erfahren, wo der Durchgang liegt und wie man ihn aktivierte.
Speaker 0: Als sie ihn endlich nach Langem Suchen gefunden hatte, tippte sie mit ihrem Zauberstab viermal auf ein rotes kleines Schild auf einer Mauer, wie sie von den Muggeln abschirmte und zweimal auf das Grüne.
Speaker 0: Die Mauer öffnete sich dann wie in der Winkelgasse und sie betrat die Rue de Lumière.
Speaker 0: Wie auch in der Winkelgasse war es faszinierend, die Straße zum ersten Mal zu betreten.
Speaker 0: Überall liefen Hexen und Zauberer umher und kauften ein.
Speaker 0: Die Straße war viel breiter als die Winkelgasse und es gab auch größere Geschäfte.
Speaker 0: Es erinnerte ein bisschen an Muckeleinkaufsstraßen, aber die Menschen in Umhängen und Spitzhüten passten weniger ins Bild einer Muckelstraße.
Speaker 0: Hermine wusste gar nicht wohin sie zuerst sehen sollte, da es einfach so viel zu sehen gab.
Speaker 0: Auslagen mit Kesseln, Trankzutaten, Quidditch-Zubehör, Tieren, Büchern, Taschen, Umhängen und Kleidern, Schuhen und Handschuhen und selbst Zauberstäben und Zubehör.
Speaker 0: Als Hermine nach einem Besuch in einem wunderschönen, großen Buchladen wieder durch die Rüde Lumière lief, sah sie ein kleines Süßwarengeschäft, ähnlich wie der Honigtopf.
Speaker 0: Da sie Harry und Ron noch etwas mit Ginny's Kleid mitschicken wollte, rat sie sofort ein und staunte über die Auswahl, die so anders war als die in London oder Hoxmead.
Speaker 0: Sie kaufte für sich zauberer Makarons, die mit einem sehr leichten Stärkungstrang versehen waren, Erdberg, Eclairs, für Molly und Ginny, die kleine Beinchen und einen Schwanz hatten und herum liefen wie ein Hund und für Harry und Ron Zauberer Karambars, die einen Witz erzählten, ehe sie sich essen lesen.
Speaker 0: Kurz darauf lief sie zur Magierpost und gab ein Päckchen mit den Geschenken auf und schrieb eine kurze Nachricht, dass es ihr sehr gut ginge und schickte eine Eule los.
Speaker 0: Danach war sie sehr erschöpft und setzte sich in ein Café.
Speaker 0: Hermine trank eine Tasse Tee und beobachtete die Zauberer, die an ihr vorbeiliefen.
Speaker 0: Abends, nachdem sie eben Hotel zu Abend gegessen hatte, legte sich Hermine mit ihrem Reisetagebuch auf ihr Bett und schrieb ihren ersten Eintrag.
Speaker 0: Sonntag, August, August, heute ist der erste Tag meiner Weltreise.
Speaker 0: Nachdem ich mit den Weasleys und Harry gefrühstückt habe, bin ich sofort an meinen ersten Reiseort appariert.
Speaker 0: Ich hätte mich fast zersplintert, da der Weg doch ein bisschen weit war, aber es ging sich alles aus.
Speaker 0: Außerdem war ich ein kleines bisschen aus der Übung.
Speaker 0: Ich bin im selben Hotel wie damals vor einigen Jahren, soweit ich mich erinnere, hat sich wenig verändert, und das finde ich schön.
Speaker 0: Madame Nemours war wirklich freundlich und erinnerte sich sogar noch an mich und meine Eltern.
Speaker 0: Straßburg hat sich auch nur wenig verändert.
Speaker 0: Es ist alles zwar moderner geworden, aber die alten Häuser sehen noch genauso aus wie damals, und die Leute sind auch genauso nett.
Speaker 0: Einfach wunderschön hier.
Speaker 0: Vielleicht kann ich wieder mit meinen Eltern hierher kommen.
Speaker 0: Ich war auch in der Rue de Lumière, der Winkelgasse in Straßburg, und es war wahnsinnig toll.
Speaker 0: Es gibt so viele andere Dinge als in London und es gab so wundervolle Büchergeschäfte, Tausende von Büchern und viele davon auch auf Englisch.
Speaker 0: Ich hätte das gesamte Geschäft kaufen können, aber mich aber zurückgehalten und nur zwei gekauft.
Speaker 0: Sonst habe ich heute noch nicht viel gemacht, nur ein paar Geschenke gekauft.
Speaker 0: Aber morgen geht es schon wieder weiter nach Deutschland und da habe ich ja eine kleine To-do-Liste zum Abarbeiten.
Speaker 0: Ich bin schon sehr aufgeregt, da ich ja die Sprache nicht beherrsche.
Speaker 0: Ich hoffe, der Übersetzungszauber hilft.
Speaker 0: Morgen finde ich es heraus.
Speaker 0: Außerdem werde ich morgen Severus schreiben.
Speaker 0: Ich denke, er wird sich über eine Nachricht freuen.
Speaker 0: Er wollte ja auch eine Weltreise machen.
Speaker 0: Ich bin ehrlich gesagt sogar ein bisschen traurig, dass er nicht mitkam.
Speaker 0: Hermini fielen schon fast die Augen zu beim Schreiben.
Speaker 0: Die Apparition hatte sie müde gemacht und sie wollte auch nur schlafen.
Speaker 0: Morgen hätte sie ihr auch viel vor und so gab sie ihrem Körper nach und schlief innerhalb weniger Minuten ein.
Speaker 0: Kapitel Vier Es pochte leiser ein Hermines Tür zu ihrem Zimmer in Straßburg.
Speaker 0: Sie gähnte und streckte sich in ihrem weichen Bett und sah sich im Raum um, der im Sonnenlicht hell erstrahlte.
Speaker 0: Sie hatte Madame Nemour gebeten, sie um acht Uhr zu wecken, da sie früh weiterreißen wollte.
Speaker 0: Nach einem Frühstück mit frischen Crosons und Kaffee reinigte Hermine mit ihrem Zauberstab das Zimmer und machte das Bett.
Speaker 0: Anschließend zahlte sie das Zimmer bei Madame Nemour und verließ das kleine Hotel mit einem wehmütigen Lächeln.
Speaker 0: Wenige Minuten später stand sie schon auf einem Apparierplatz in Deutschland und sah sich um.
Speaker 0: Sie stand auf einem umzeigten Hügel, der durch ein paar Bäume vom Wind geschützt war und die Sonne schien ihr ins Gesicht.
Speaker 0: Sie hatte extra die kontrollierten Apparierplätze gewählt, da sie dadurch nicht plötzlich an falschen Orten, die voller Muggelwaren auftauchen konnte und das Zersplinterungsrisiko war auch viel geringer.
Speaker 0: Hermine schlenderte langsam vom Platz zum Ausgang und fragte sich kurz, wie sie sich in der anderen Sprache verständigen sollte, falls ihr ursprünglicher Plan nicht aufgehen würde.
Speaker 0: Natürlich hatte sie Wörterbücher mit, aber sie wollte nicht jedes einzelne Wort nachschlagen müssen, und so hatte sie einige Zauber gelernt, die ihr angeblich helfen würden, andere Sprachen zu verstehen.
Speaker 0: Beim Ausgang stand ein älterer Zauberer und lächierte sie freundlich an, während sie durch den Durchgang ging.
Speaker 0: Als sie diesen passiert hatte, sprach der Mann sie an, und sie verstand ihn natürlich nicht, da er Deutsch sprach.
Speaker 0: Sie antwortete ihm auf Englisch, dass sie ihn nicht verstehe, und anscheinend verstand er Englisch und nickte langsam und nachdenklich, so als würde er überlegen, was er jetzt machen sollte.
Speaker 0: Hermine hatte keine Ahnung, was er von ihr wollte, aber das wollte sie herausfinden.
Speaker 0: Sie holte ihren Zauberstab aus dem Ärmel, nutzte die Chance und testete einen der Sprachzauber, die andere Sprachen für sie so klingen lassen sollten, als wäre es ihre eigene Sprache.
Speaker 0: Anschließend führte Hermine auch noch den zweiten Zauber durch, der ihre englischen Worte für andere in deren Muttersprache übersetzen würde.
Speaker 0: Sie führte sich nach den zwei Zaubern nicht wirklich anders, also probierte Hermine, den Mann noch einmal anzureden.
Speaker 0: Entschuldigung, ich weiß nicht, ob meine Zauber funktionieren, aber können Sie mich verstehen?
Speaker 0: Ja, das kann ich tatsächlich.
Speaker 0: Beeindruckende Zauber darf ich mich vorstellen.
Speaker 0: Elias Meier, mein Name.
Speaker 0: Sie sind Hermine Granger, oder?
Speaker 0: Hermine war selber sehr erstaunt, dass die Zauber so gut wirkten.
Speaker 0: Sie verstand jedes Wort, auch wenn sie wusste, dass die Worte, die er sprach, ihr eigentlich völlig unbekannt waren.
Speaker 0: Es war aber nicht weiter schlimm, da sie ihn ja trotzdem verstand und das war das Wichtigste.
Speaker 0: Woher kennen sie meinen Namen, fragte Hermine erstaunt, als sie merkte, dass er sie mit ihrem Nachnamen angesprochen hatte.
Speaker 0: Das ist eine berechtigte Frage.
Speaker 0: Um es kurz zu fassen, mir wurde ein Brief gegeben, den ich an sie abliefern soll, sobald sie hier vorbeikommen.
Speaker 0: Außerdem sind sie auch hier bei uns berühmt.
Speaker 0: Von wem ist denn der Brief?
Speaker 0: Ich wüsste nicht, von wem ich einen bekommen soll, sagte Hermine und sah den Umschlag misstrauisch an, den der Mann ihr überreicht hatte.
Speaker 0: Das darf ich Ihnen nicht sagen.
Speaker 0: Sie sollen einfach den Brief lesen, dann wissen sie, von wem er ist.
Speaker 0: Hermine nickte nachdenklich und wollte gerade weitergehen, als Elias sie noch einmal aufhielt.
Speaker 0: Ach ja, sie sollen ihn, wenn möglich, sofort beantworten.
Speaker 0: Ich soll den Brief dann gleich weiter schicken, sagte Elias noch und zeigte Hermine einen Platz, an dem sie in Ruhe schreiben konnte.
Speaker 0: Montag, neunundzwanzigste August, neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
Speaker 0: wollte ich heute Abend eigentlich machen.
Speaker 0: Als du mir von den Sicherlilien erzählt hast und das du gerne welche hättest, habe ich beschlossen, sie zu suchen.
Speaker 0: Eigentlich wollte ich dich damit überraschen, aber ich nehme an, du wolltest mich fragen, ob ich dir welche mitbringe, stimmt's?
Speaker 0: Bis bald, Hermine.
Speaker 0: Hermine faltete den Brief zusammen und gab ihn Elias, der ihn sofort einer Eule ans Bein band.
Speaker 0: Ich wünsche eine gute Weiterreise, rief er ihr noch hinterher, nachdem Hermine endgültig losgewandert war.
Speaker 0: Sie war früher mit ihren Eltern oft Kempten gewesen und deswegen gingen sie auch jetzt das kurze Stück zu Fuß, das in einen bestimmten Peil des Schwarzwaldes führte, von dem ihr Severus erzählt hatte.
Speaker 0: Das Wetter war wunderschön und Termine genoss die Ruhe und Stille des Waldes, die in einem großen Gegensatz zu London stand.
Speaker 0: Wieso oft schweifen ihre Gedanken zum dunklen Zauberprankmeister ab und Termine fragte sich, was er wohl gerade tat.
Speaker 0: Vielleicht las er ja in diesem Moment ihren Brief bei einer Tasse Tee und lächelte über ihre Vermutung, dass er eine Sicherlilie wollte.
Speaker 0: Nach etwa einigen Stunden Fußmarsch und noch einer weiteren Stunde, in der sie den Ort suchte, an dem die Sicherlilien wuchsen, stand sie auf einer wunderschönen Lichtung, von der ihr Severus erzählt hatte.
Speaker 0: Sie erinnerte sich noch genau daran, wie er ihr von der Lichtung erzählt hatte.
Speaker 0: Er hatte die Tee-Tasse in der Hand gehalten und seinen Ellbogen auf den Knie aufgestützt, während er den Kopf leicht schräg gehalten hatte und seine schwarzen Haarstränen zur Seite fehlen.
Speaker 0: Dort gibt es eine kleine Lichtung.
Speaker 0: Ich weiß nicht genau, wo sie liegt, da ich selbst noch nie dort gewesen bin, aber ich las das in lauen Sommernächten mit abnehmender Mond die so seltenen Sichelilien im Mondschein aufgehen und ihre Pollen durch die Luft schweben.
Speaker 0: In diesen Nächten soll eine uralte Magie frei werden, die diese Pflanzen zu sehr starken Halbpflanzen macht.
Speaker 0: Jetzt, wo Hermine auf der Lichtung stand, führte sie sich etwas einsam.
Speaker 0: Die Bäume standen dicht zusammen und der Boden war mit großen Steinen und Moos bedeckt.
Speaker 0: Der Zwischen blühten kleine gelbe Blumen, die in einen wunderbaren Duft versprömten und Hermine entschied, hier ihr Zelt aufzuschlagen.
Speaker 0: Sie war sich nicht sicher, ob sie die Stelle in der Nacht wiederfinden würde, falls sie in einem richtigen Hotel oder Gasthaus übernachten würde.
Speaker 0: Außerdem, hier gab es genug Platz, ohne irgendwelche Pflanzen zu zerstören.
Speaker 0: Den restlichen Tag verbrachte sie damit, ihr Zelt aufzustellen, etwas zu essen und in einem Buch über Australien zu lesen.
Speaker 0: So wich der Tag der Nacht und schon fand sich Hermine auf der Lichtung wieder, die ihr mondlich da lag.
Speaker 0: Die Luft flimmerte vor lauter Magie und ließ Hermine sanft erschaudern.
Speaker 0: Die kleinen gelben Blumen verströmten einen intensiven Duft, der ein Feilchen und Flieder erinnerte, und Hermine erkannte wie langsam kleine Pflanzen aus dem Boden wuchsen.
Speaker 0: Sie sah kurz auf ihre Armbanduhr und merkte, dass es gleich Mitternacht war.
Speaker 0: Genau die Zeit, an der die Lilien aufblühen würden und die Pollen durch die Nachtluft schweben würden.
Speaker 0: Einige Sekunden später konnte Hermine auch schon die ersten Blüten aufgehen sehen.
Speaker 0: Die Außenseiten der Lilien blühten Blätterwaren pech-schwarz und im Inneren entfaltete sich eine ungeahnte Schönheit.
Speaker 0: Die Blätter waren an den Spitzen dunkelblau gefärbt und die mehr sie auf den Kälch zu gingen, desto röter wurden sie.
Speaker 0: Die Staubblätter waren strahlend gelb und machten erst diese magischen Blumen im Dunkeln sichtbar.
Speaker 0: Langsam passierte auch etwas wirklich Magisches an den Lilien.
Speaker 0: Die Polen stiegen langsam in die Luft, die nun noch stärker durch die alte Magie flimmerte und schwebten zu den anderen Lilien.
Speaker 0: Sie begannen sich langsam an den Lilien festzuhalten und Hermine öffnete schnell eine Fidole, um einige der Polen einzusammeln.
Speaker 0: Danach riss sie sich von dem wunderschönen Naturschauspiel los und kniete sich auf den Boden.
Speaker 0: Mit den Fingern grob sie die Erde zur Seite, um die Pflanzen unbeschädigt aus der Erde zu heben.
Speaker 0: Ihre Magie wollte sie dafür nicht benutzen, da sie nicht wusste, ob sie den Pflanzen schaden würde.
Speaker 0: Das machte sie mit drei der wunderschönen Lilien und konservierte sie dann magisch, um sie am nächsten Tag Severus zu schicken.
Speaker 0: Als sie damit fertig war, setzte sie sich etwas erschöpft, aber glücklich auf einen alten Umgefallen in Baumstamm und beobachtete wieder das Naturschauspiel.
Speaker 0: Inzwischen hatten die Blütenblätter an den blauen Stellen eine grüne Färbung angenommen und die Pollen flogen nicht mehr durch die Luft.
Speaker 0: Hermine wollte gerade aufstehen, um schlafen zu gehen, als sie ein Geräusch hörte, das nicht wirklich in den Wald passte.
Speaker 0: Es klang nach Schritten und Hermine legte sofort mehrere Zauber auf sich und erzählt, sodass sie niemand, weder Muggeln noch Zauberer, entdecken konnte.
Speaker 0: Sie hatte ihren Zauberstab angriffsbereit in der Hand und wartete darauf, dass etwas passierte.
Speaker 0: Die Schritte wurden inzwischen lauter und Hermine's Hand zitterte leicht.
Speaker 0: Sie merkte, dass sie völlig alleine war und ihr niemand helfen konnte, wenn sie jemand angreifen würde, der stärker als sie war.
Speaker 0: Gerade als Hermine den ersten Schockzauber los schicken wollte, betrat eine hochgewachsene Person die Lichtung.
Speaker 0: Sie war in einen schwarzen Umhang gekleidet und stand Hermine schräg gegenüber, sodass sie nur das Profil erkennen konnte.
Speaker 0: Die Person brähte sich nun direkt zur Hermine und starte genau auf den Punkt, in dem sie stand.
Speaker 0: Sie wunderte sich nur einen kurzen Augenblick darüber, dass die Gestalt sie ansah, obwohl sie verschiedene Ignorierzauber über sich gelegt hatte.
Speaker 0: Denn niemand anderes als Severus Snape stand vor ihr auf einer kleinen Lichtung, irgendwo im Schwarzwald und sah sie an.
Speaker 0: Hermine löste mechanisch ihre Zauber und lief auf Severus zu, dem sie sofort um den Hals fiel.
Speaker 0: Severus rief sie und umarmte ihn fest.
Speaker 0: Guten Abend, Hermine.
Speaker 0: Ich denke, die Überraschung ist geglückt, fragte er, und Hermine nickte grinsend immer noch Severus umarmend.
Speaker 0: Sehr sogar, aber ich glaube, du hast das Schönste verpasst, meinte Hermine und sah etwas traurig aus.
Speaker 0: Ach, das macht nichts.
Speaker 0: Auf dem Weg hierher habe ich zwei der Lilien beobachten können.
Speaker 0: Es ist wirklich sehr schön und faszinierend, was die Natur alles hervorbringt.
Speaker 0: Auf der Lichtung hier auch.
Speaker 0: Der Mond hat alles in so ein wunderschönes Licht getaucht und es war einfach magisch.
Speaker 0: Ich wünschte, du hättest es mit ansehen können und vor allem spüren.
Speaker 0: Die Magie war fast greifbar gewesen.
Speaker 0: Severus löste Hermines Arm von sich und setzte sich auf den Baumstamm, der auf der Lichtung lag, und Hermine setzte sich neben ihn, obwohl sie nun total hibbelig und aufgeregt war und eigentlich herumspringen wollte, vor Freude Severus zu sehen.
Speaker 0: Seit ihrem letzten Treffen vermisste sie ihn wieder so unsagbar und am letzten Abend im Fuchsbau wäre sie am liebsten zu ihm operiert.
Speaker 0: Severus war nun aber hier und er war wegen ihr hier.
Speaker 0: Er wollte sie überraschen und das hatte er auch wirklich geschafft.
Speaker 0: Sie wusste gar nicht, was sie ihn zuerst fragen sollte, und so sah sie ihn nur an und versuchte sinnvolle Fragen in ihrem Kopf zu formulieren, ehe sie sie aussprach.
Speaker 0: Nun, bevor du fragen kannst, erzähle ich gleich, was mich hierher bringt.
Speaker 0: Ich wollte die Lilien sehen, und da ich nun ein Jahr lang nichts zu tun habe, dachte ich mir, dass ich dich einfach überrasche und vorbeischauere.
Speaker 0: Hermine Cern arbeitete ohne Pause und sie versuchte die Worte zu verstehen, die er gerade gesagt hatte.
Speaker 0: Hatte sie sich verhört?
Speaker 0: Ein Jahr lang frei?
Speaker 0: Er hatte doch seinen Job in Hogwarts und er kam einfach hierher, um sie zu besuchen?
Speaker 0: Ein Jahr lang frei, fragte Hermine nun wenig intelligent und sah Severus völlig verwirrt und überrascht an.
Speaker 0: Ja, ich habe mir dieses Schuljahr frei genommen, deswegen war ich auch in Hogwarts.
Speaker 0: Ich musste eine Vertretung auswählen.
Speaker 0: Und was machst du jetzt?
Speaker 0: Hermines Stimme nahm einen freudigen und hoffenden Ton an und Severus lächelte milder auf sie herab, was ihr Herz einen Sprung machen ließ.
Speaker 0: Wenn du es erlaubst, würde ich dich auf deiner Reise
Speaker 0: begleiten.".
Speaker 0: Nun konnte Hermine sich nicht mehr zurückhalten, da sie sich so sehr freute.
Speaker 0: Severus würde sie begleiten auf ihrer Weltreise.
Speaker 0: Nichts anderes hatte sie sich gewünscht, und nun würde es Wirklichkeit.
Speaker 0: Sie fiel ihm schwungvoll um den Hals, sodass Severus und sie nach hinten auf den Waldboden fielen.
Speaker 0: Hermine lag komplett auf Severus, der seine arme Reflex-artig um sie geschlungen hatte, und sah ihn grinsend an.
Speaker 0: Langsam wurde sie sich wieder ihrer Situation bewusst und ihr Grinsen verblasste, stattdessen sah sie ihn nachdenklich an und strich eine Strähne seines schwarzen Haares aus dem Gesicht.
Speaker 0: Ich nehme an, das war ein Jahr, fragte Severus leise Hermine und sie nickte, während eine Gänsehaut ihre Arme überzog und sie leicht erschauderte.
Speaker 0: Langsam richteten sich die beiden wieder auf und Hermine klopfte sich die Erde von der Hose.
Speaker 0: Hast du eigentlich ein Zelt mit?
Speaker 0: Ich sehe zumindest keine Tasche bei dir.
Speaker 0: meinte Hermine, nachdem sich ihr Herz das Wildgepocht hatte, etwas beruhigt hatte.
Speaker 0: Ein Zelt habe ich nicht.
Speaker 0: Ich nahm an, dass du in Hotels übernachten wirst, meinte Severus langsam.
Speaker 0: Normalerweise ja, aber ich hätte diese Lichtung nie wiedergefunden.
Speaker 0: Willst du heute noch zurück, oder würde es dich stören, wenn wir gemeinsam in meinem Zelt schlafen?
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf und folgte Hermine in ihr Zelt.
Speaker 0: Sie war etwas verlegen, als Severus sich umsah und einige Sachen hoch, hoch und ansah.
Speaker 0: Es ist nichts Besonderes, mummelte sie und machte zwei Tassen Tee, da es draußen schon sehr kühl geworden war und Hermine ein wenig Ablenkung brauchte.
Speaker 0: Es ist völlig akzeptabel und ausreichend, erwiderte Severus und hob das Buch über Australien hoch, das auf dem Tisch gelegen hatte.
Speaker 0: Ich nehme an, du möchtest bald dorthin, fragte er, nachdem er einige markierte Stellen aufgeschlagen und betrachtet hatte.
Speaker 0: Hermine setzte sich zum Tisch und schob Severus eine Tasse Tee hin.
Speaker 0: Ja, sobald wie möglich.
Speaker 0: Hast du einen Portschlüssel?
Speaker 0: Nein, ich wollte wie ein Muggel reisen, mit dem Flugzeug.
Speaker 0: Hermine begann fast zu lachen, als sie Severus Gesicht sah, das für eine kurze Sekunde voller Schrecken gewesen war.
Speaker 0: Es ist nicht so schlimm, wie es die Zauberer darstellen Severus.
Speaker 0: Es ist sogar die sicherste Möglichkeit zu reisen, die es gibt.
Speaker 0: Vermutlich sogar sicherer als Apparieren und Porten, erklärte Hermine grinsend.
Speaker 0: Severus sah sie nur schweigend mit hochgezogener Augenbraue an und Hermine musste wieder beinahe lachen.
Speaker 0: als sie sich ihren ehemaligen Zaubertränke-Professor in einem Flugzeug vorstellte.
Speaker 0: Aber keine Sorge, vorher würde ich gerne noch nach Wien.
Speaker 0: Da soll es einen wunderschönen Zauberer-Startei geben.
Speaker 0: Das stimmt.
Speaker 0: Ich war dort schon öfter für Zaubertränke-Konferenzen und Ausstellungen.
Speaker 0: So weit mir bekannt ist, dürfte dort gerade sogar eine geöffnet sein.
Speaker 0: Severus nippte nachdenklich an seinem Tee und sah Hermine dabei zu, wie sie selber ihren Tee trank.
Speaker 0: Können wir dorthin, Severus?
Speaker 0: Bitte!
Speaker 0: fragte Hermine und hoffte, dass er zusagen würde.
Speaker 0: Mit ihm zu einer Zaubertränke Ausstellung zu gehen, würde einfach wundervoll sein.
Speaker 0: Durch sein großes Wissen könnte er ihr Vieles erklären und sie würde dadurch noch etwas lernen.
Speaker 0: Als sie sah, wie Severus nickte, begann sie breit zu grinsen und stand auf, um ihre Tasse abzuwaschen.
Speaker 0: Wollen wir dann schlafen gehen, dann können wir morgen früh los, fragte Hermine Severus, der nur nickte und sich umsa.
Speaker 0: Ein zweites Bett befindet sich nicht in deinem Zelt, oder, fragte er, und Hermine sah sich oben, obwohl sie ihr Zelt kannte.
Speaker 0: Wie du siehst nicht, aber für ein zweites ist doch kein Platz.
Speaker 0: Hermine stand nun etwas verloren herum, sah erst auf ihr Bett und stand auf Severus.
Speaker 0: Severus, findest du es schlimm, neben mir zu schlafen?
Speaker 0: Seltsamer Traum, murmelte Hermine, als sie aufwachte.
Speaker 0: Sie hatte getreut, dass Severus bei ihr aufgetaucht und auch geblieben war, da er sich ein Jahr frei genommen hatte.
Speaker 0: Am Ende hatte er sogar zugestimmt, mit ihr im Bett zu schlafen, da sie zu wenig Platz für ein zweites im Zelt gehabt hatte.
Speaker 0: Dieser Traum war zwar sehr seltsam, aber auch sehr schön gewesen, da Hermine nach wie vor Gefühle für ihren ehemaligen Professor hatte, die über Freundschaft hinausging.
Speaker 0: Es wäre so schön gewesen, wenn es Wirklichkeit gewesen wäre.
Speaker 0: Sie streckte sich und knurte dabei wie ein kleines Kätzchen.
Speaker 0: Ihr Bett war so warm und weich, und eigentlich wollte sie nicht aufstehen.
Speaker 0: Aber, da sie schnell weiter wollte, musste sie sich bald für die Abreise fertig machen.
Speaker 0: Hermine rollte sich einmal um die eigene Achse und stieß dabei plötzlich auf etwas Großes und recht hartes.
Speaker 0: Sie rieb sich die Augen und sah mit gewalteten Augen, was oder besser wer da in ihrem Bett lag.
Speaker 0: Es war also doch alles kein Traum, mummelte Hermine leise.
Speaker 0: Severus Snape lag wirklich in ihrem Bett und schlief.
Speaker 0: Er schlief tatsächlich neben ihr und war nicht aufgewacht, als sie gegen ihn gerollt war.
Speaker 0: Hermina bewegte sich nicht, als sie Severus nicht wecken wollte.
Speaker 0: Er weiß, wie sehr ihn ihr kleiner Schubster gestört hatte und betrachtete den schlafenden Mann.
Speaker 0: Sie wunderte sich darüber, wie man ihn nur so hassen konnte, wie manche Schüler und Personen, die ihn nicht amerkannten.
Speaker 0: Severus' Neighbor war zwar kein Menschenfreund, aber eigentlich war er wirklich nett, sobald man hinter seine Fassade sehen konnte.
Speaker 0: Als Hermine so nah neben ihm im Bett lag, konnte sie wieder seinen einzigartigen Geruch wahrnehmen.
Speaker 0: Diese Mischung aus Kräutern, Moschus und etwas Rauch, gemischt mit seinem einzigartigen Duft, den sie nicht beschreiben konnte, betörte ihre Sinne und sie schloss die Augen, um diesen Geruch zu verinnerlichen.
Speaker 0: Während sie so dar lag und sich auf Severus konzentrierte, driftete sie langsam wieder in einen leichten Schlaf.
Speaker 0: Hermine, aufwachen!
Speaker 0: raunte eine sanfte Stimme und strich ihr über einen Arm.
Speaker 0: Hermine knurte und versuchte, sich umzudrehen, aber langsam brang der Duft von frischem Kaffee in ihre Nase, und das überzeugte Hermine doch noch, die Augen zu öffnen und aufzustehen.
Speaker 0: Sie setzte sich in ihrem Bett auf und sah Severus, der in einer schwarzen Stoffhose und einem weißen Hemd gekleidet war.
Speaker 0: Ein kleines Stimmchen in Hermines Kopf flüsterte, bis dieser Mann unglaublich gut aussah, wenn er so darstand.
Speaker 0: Guten Morgen, brach der Hermine hervor und trank vom Kaffee, den ihr Severus gemacht und in die Hand gedrückt hatte.
Speaker 0: Etwa eine Stunde später war sie vollständig wach, gekleidet und abreisebereit.
Speaker 0: Severus war sehr schweigsam gewesen, hatte ihr aber dabei geholfen, alles in ihre kleine Perlenhandpasche einzupacken.
Speaker 0: Wollen wir getrennt apparieren, fragte Hermine und sah sich ein letztes Mal auf der kleinen Lichtung um, die nichts von der magischen Schönheit der letzten Nacht verriet.
Speaker 0: Nein, ich appariere uns beide, da ich schon dort gewesen bin.
Speaker 0: Nimm meinen Arm, Hermine, erklärt ihr Severus, und eine Gänsehaut überzog Hermines Arme, als sie ihren Namen aussprach.
Speaker 0: Zwei Sekunden später stand Hermine in einer wunderschönen Hotellobby.
Speaker 0: Die Wände waren mit dunklem Holz verteffelt und ein riesiger Lüster erhältet den Raum.
Speaker 0: Auf der rechten Seite war der Empfang, zu dem Severus sie gerade führte, und der Rest des Raumes war mit Möbeln aus der Brogdzeit ausgestattet.
Speaker 0: Hermine fühlte sich in dieser Umgebung etwas unpassend, da sie nur eine einfache Jeans und eine etwas verknitterte blaue Bluse anhatte.
Speaker 0: Severus aber war so selbstbewusst und zielgerichtet wie immer losgegangen, dass sie gar keine Zeit hatte, noch viel darüber nachzudenken.
Speaker 0: sagte Severus, und Termine erschrak beinahe, da seine Stimme so kalt und unpersönig war wie damals in Hogwarts.
Speaker 0: Sehr wohl, dann brauche ich kurz ihren Zauberstab.
Speaker 0: Kurze Zeit später hatte der Mann am Empfang alles Wichtige geregelt und führte Severus und Termine in ihre Suite.
Speaker 0: Severus, das ist der Wahnsinn, rief Hermine, als sie alleine in der Suite standen und sich umsahen.
Speaker 0: Sieh dir nur dieses wunderschöne Zimmer an, schwärmte sie und zeigte auf ein wunderschönes Schlafzimmer mit Blick über die Wiener Altstadt.
Speaker 0: Severus lächelte nur milde und setzte sich auf das Sofa im Wohnzimmer.
Speaker 0: Nach einer Weile und einigen Freuden lauten, ließ sich Hermine neben Severus auf das Sofa fallen und streckte die Beine von sich.
Speaker 0: Es ist echt schön hier, woher kennst du das Hotel?
Speaker 0: Ich war schon einmal hier, als ich zu einem Vortrag eingeladen war.
Speaker 0: Ich empfand es hier als annehmbar.
Speaker 0: Annehmbar, das ist der rennste Luxus-Severus.
Speaker 0: So schön ist es nicht einmal auf Hogwarts, und Hogwarts ist schon wunderschön.
Speaker 0: Apropos Luxus, das hier muss ein Vermögen kosten, ich kann mir das nicht leisten, sagte Hermine mit erschreckter Stimme.
Speaker 0: Ihr war erst jetzt in den Sinn gekommen, wie teuer so eine Suite mit diesem Luxus sein musste.
Speaker 0: Sie hatte zwar einiges gespart, aber das Geld würde sie für ihre Weltreise brauchen, und so ein Loch, was diese Suite in ihren Geldbeutel reißen würde, konnte sie sich nicht leisten.
Speaker 0: Du plapperst, du brauchst dir keine Sorgen machen, es ist schon gezahlt und du brauchst und wirst mir keinen Knut dafür geben.
Speaker 0: Steck deine Energie lieber woanders hin als ins Diskutieren und mach dich fertig, damit du Devin ansehen kannst, meinte Severus und sah Hermine streng an.
Speaker 0: Diese kicherte Leise und lief in ihr Zimmer, um sich etwas Hübscheres anzuziehen.
Speaker 0: Einerseits, weil dieses Hotel eine gewisse Eleganz verlangte, aber auch weil sie Severus gefallen und keinen Streit wollte.
Speaker 0: Kurze Zeit später verließen die beiden auch schon das Hotel, um Wien zu besichtigen.
Speaker 0: Hermine lief wie ein typischer Muggel mit Straßenkarten in der Hand umher und wollte sich nicht von Severus helfen lassen.
Speaker 0: Immerhin war sie als Muggel aufgewachsen und etwas Spaß musste sein.
Speaker 0: Nachdem sich die beiden den Stefans Dom angesehen hatten, weder Severus noch Hermine waren gläubig, aber sie fanden die Muggelarchitektur großartig und faszinierend, wollte Hermine gleich das magische Wien besuchen.
Speaker 0: Für Muggel Wien blieb noch genug Zeit.
Speaker 0: Dieses Mal ließe sich von Severus helfen, da er keine Lust hatte, eine halbe Stunde lang den Weg zu suchen, obwohl er genau wusste, wohin er musste.
Speaker 0: – Oh Severus, wollen wir nicht noch einen Kaffee trinken?
Speaker 0: Wien ist doch bekannt dafür, fragte Hermine, als sie das Kaffee Havelka betraten.
Speaker 0: Das Kaffee war nicht sehr hell, dafür sehr gemütlich mit den kleinen Tischen, die überall herum standen.
Speaker 0: Es war recht voll, und Hermine zog den leise murrenden Severus in eine gemütliche Ecke, in der noch ein Tisch frei war.
Speaker 0: Selber schuld mein Lieber, du wirst freiwillig mit mir gekommen, grinst der Hermine, als beide ihren Kaffee tranken und die Leute beobachteten.
Speaker 0: Wann warst du eigentlich das letzte Mal hier, fragte Hermine nach einer Weile.
Speaker 0: Vor circa neun Jahren, als der dunkle Lord noch nicht wieder aktiv geworden ist.
Speaker 0: Ich war vor einen Vortrag hier, es ging um starke Haltränke und ihrer Wechselwirkungen mit Zaubern und anderen magischen Einflüssen.
Speaker 0: Hast dich mehr oder weniger auf Haltränke spezialisiert, oder?
Speaker 0: Damals bei meiner Strafarbeit durfte ich die ja bei einem helfen, meinte Hermine nachdenklich und erinnerte sich an diese Stunden zurück.
Speaker 0: Da hast du recht, wobei ich es eher wegen des Krieges tat.
Speaker 0: Eigentlich habe ich zwei Spezialgebiete, einerseits Gifte und andererseits schwarz-magische Tränke umwandeln, sodass sie helfen und nicht schaden.
Speaker 0: Und wie kann man solche Tränke umwandeln?
Speaker 0: Brauchst du sie zuerst und änderst sie dann ab?
Speaker 0: fragte Hermine, die sofort Feuer und Flamme von seiner Arbeit war.
Speaker 0: Das erzähle ich dir ein anderes Mal.
Speaker 0: Wollen wir los?
Speaker 0: fragte Severus, nachdem er einen Blick auf Hermines Tasse geworfen hatte.
Speaker 0: Gerne, sagte sie, stand auf und lief einem der Kellner entgegen.
Speaker 0: Dieses Mal würde sie bezahlen und nicht immer Severus.
Speaker 0: Eine Minute später stand sie wieder vor Severus und sah ihn fragend an.
Speaker 0: Und wie kommen wir nun in die magische Torothea Gasse?
Speaker 0: Tja.
Speaker 0: Wenn du schlaue Hexe in deinen Reiseführer gesehen hättest, wirstest du, dass du direkt vor dem Eingang stehst, sagte Severus und Termine sah ihn nachdenklich an.
Speaker 0: Sie hatte nichts in ihrem Reiseführer gelesen, das auf diesen Zugang hinwies.
Speaker 0: Der Besitzer dieses Cafés ist ein Zauberer, Miss Granger.
Speaker 0: Hier in Wien sind sie etwas fortschrittlicher.
Speaker 0: H. Welker will die Zauberer und Mugglwelt etwas mehr zusammenbringen, ohne dass es die Muggl merken.
Speaker 0: Bis jetzt klappte das ganz gut.
Speaker 0: Diese Türe hier scheint für alle eine Türe zu sein, hinter der nichts ist.
Speaker 0: Aber genau dahinter befindet sich die magische Dorothea-Gasse, erklärte Severus in seiner typischen Lehrerstimme, die Hermine zum Grinsen brachte.
Speaker 0: Sie saß sich in dem Café um und fragte sich, wie viele der Leute hier Zauberer waren.
Speaker 0: Einerseits waren viele Touristen hier, andererseits sahen viele sehr in sich zurückgezogen aus.
Speaker 0: Eine Angewohnheit, die Zauberer in der Muggelwelt hatten.
Speaker 0: Hier sind viele Muggel.
Speaker 0: Ist es nicht viel zu auffällig, in einem Café den Zugang zu legen?
Speaker 0: fragte Hermine und sah sich weiterhin um.
Speaker 0: Ja, ist es, aber es ist so auffällig, dass es keinem auffällt.
Speaker 0: Hier herrscht ein Reges kommen und gehen, dass es nicht weiter seltsam ist, wenn plötzlich Leute nicht mehr hier sind, die es gerade noch waren.
Speaker 0: Wenn das so ist, lass uns losgehen, meinte Hermine und lächelte Severus an.
Speaker 0: Ihr Herz tat einen kleinen Hüpfer, als er sich leicht zu ihr runterbeugte und leise nach ihnen, Miss Granger.
Speaker 0: flüsterte.
Speaker 0: Hermine ging nun zu der Tür, die niemandem wirklich aufwiel und öffnete sie.
Speaker 0: Sofort spürte sie, wie die Luft sich mit Magie füllte, und sie trat durch die Tür auf eine sonnige breite Straße, auf der viele Zauberer und Hexen unterwegs waren.
Speaker 0: Hermine drehte sich um, um sich nach Severus umzusehen, und lächerte ihn erleichtert an, als erneben sie trat und ebenfalls leicht lächelte.
Speaker 0: Hermine, du solltest dir lieber Wien ansehen, statt mich anzusehen.
Speaker 0: Mich wirst du die nächsten Monate nicht so leicht loswerden.
Speaker 0: Das ist gut, flüsterte Hermine und sah sich endlich um.
Speaker 0: Diese Hexenstraße ähnelte der Winkelgasse sehr.
Speaker 0: Es gab in etwa dieselben Geschäfte und die Zauberer sahen genauso aus wie in London.
Speaker 0: Das spannende und besondere waren aber die Häuser mit dieser unverwechselbaren Architektur, die typisch für Wien war.
Speaker 0: Überall waren wunderschön verzierte Häuser und die Geschäfte sahen aus wie einem alten Muggelfilm entsprungen.
Speaker 0: Manche Namensschilder der Geschäfte zeigten sogar, dass sie in der Vergangenheit den Königlichen Hof beliefert hatten.
Speaker 0: Severus und sie liefen langsam los und blieben immer wieder bei Läden stehen, wie Severus für besonders hielt und erklärte ihr dann, was es mit ihnen auf sich hatte.
Speaker 0: Zu einer Apotheke, die man fast über sah, weil sie so schmal war, sagte Severus, dass die früheren Heiler am Hof ihre Zutaten hier gekauft hatten und die Qualität einzigartig sei, der Preis aber auch.
Speaker 0: Sie liefen weiter und Hermine bekam immer wieder neue Infos über die verschiedenen Geschäfte.
Speaker 0: In einige ging sie auch hinein und kaufte Kleinigkeiten wie besonderes Briefpergament oder kleine Spaßartikel für George, die ihm sicher gefallen würden.
Speaker 0: Sie kaufte sich sogar einen kleinen Schlüssel an Hänger, der Kaiserin Sissy und Kaiser Franz zeigte, die Walzer tanzen.
Speaker 0: Ich bin halt auch als Muggel aufgewachsen, meinte Hermine nur schulterzuckend, als Severus sie mit hochgezogenen Augenbrauen ansah.
Speaker 0: Den Laden wollte ich auch besuchen.
Speaker 0: Dort soll es wundervolle Schreibfedern geben.
Speaker 0: Karl Eigner soll der Olivander der Schreibfedern sein, wie Termine, als sie das Schild Eigners Schreibfedern sah, das über einem sehr hübschen Geschäft hing.
Speaker 0: In der Auslage lagen die schönsten Federn, die Hermine je gesehen hatte.
Speaker 0: Teile davon waren versilbert oder vergoldet und die Federn hatten die schönsten Färbungen und Muster.
Speaker 0: Severus öffnete Hermine die Tür und sie sah, wie er leicht grinsend den Kopf schüttelte.
Speaker 0: Sie fragte sich, warum er das tat, aber das Innere des Raumes nahm sie sofort gefangen.
Speaker 0: Die Wände und Regale bestanden aus fast schwarz glänzendem Holz und auf ihnen standen und lagen wunderschöne Schreibfedern.
Speaker 0: Einige, vermutlich besonders wertvolle, lagen sogar in gläsernen Vitrinen.
Speaker 0: Der Raum erinnerte eher an ein Museum als an ein Geschäft, da auch einige Federn in den Vitrinen lagen, die sehr stark benutzt aussahen.
Speaker 0: Damit hat ein berühmter österreichischer Magier geschrieben.
Speaker 0: Die Feder ist von fifteenhundertdreiundsiebzig.
Speaker 0: Hörte Hermine eine tiefe klare Stimme, zu der sie sich langsam umbrehte.
Speaker 0: Vor ihr stand ein älterer Mann, vermutlich um die fünfundfünfzig Jahre, und beobachtete sie aufmerksam.
Speaker 0: Dieses Blau leuchtet wirklich schön, obwohl sie so alt ist.
Speaker 0: meinte Hermine ehrfurchtsvoll und betrachtete noch einmal die Vitrine.
Speaker 0: Allerdings, es liegen viele Zauber darauf, so wie auf jeder Männerfedern.
Speaker 0: Möchten sie eine ausprobieren, fragte der Mann, vermutlich Karl Eigner und nahm eine dunkelrote Feder aus dem Regal, die einen smaraktgrünen Metallgriff hatte.
Speaker 0: Hermine nahm vorsichtig die Feder und besah sie sich.
Speaker 0: Sie spürte Severus, der direkt hinter sie getreten war, und ihn nun über die Schulter blickte, während sie zahlte über die Federstrich.
Speaker 0: Sie ist sehr schön.
Speaker 0: Schreib etwas, round to Severus, und schob sie zu eigener, der neben einem kleinen Schreibtisch mit Stuhl stand, und drückte sie anschließend auf den Stuhl.
Speaker 0: Einfach wie mit einer normalen Feder schreiben, meinte der Schreibfederolivender.
Speaker 0: Die ersten Buchstaben mit der Feder waren sehr ungewohnt.
Speaker 0: Sie lag angenehm schwer in der Hand und Hermine musste sich erst einmal daran gewöhnen.
Speaker 0: Sie schrieb zweimal ihren vollständigen Namen.
Speaker 0: Hermine Jean Granger.
Speaker 0: Und danach schrieb sie geübt, Severus Tobias Snape auf das Pergament vor ihr und wiederhohte es noch zweimal.
Speaker 0: Als Hermine ihren und Severus' Namen auf dem Pergament las, stellte sie sich vor, wie sein Nachname wohl zu ihrem Namen aussehen würde.
Speaker 0: Verwarf den Gedanken aber wieder.
Speaker 0: Das sieht ja schon einmal sehr gut aus, Hermine Granger, lachte Eigner und besah sich das Pergament.
Speaker 0: Oh ja, man schreibt toll mit ihr, flüsterte Hermine und betrachtete kurz die Feder.
Speaker 0: Darf ich fragen, wie viel sie kostet?
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Diese hier kostet acht Gallionen.
Speaker 0: Oh, das ist okay.
Speaker 0: Ich nehme sie, meinte Hermine und überreichte ihm die Schreibfeder.
Speaker 0: Sehr gerne.
Speaker 0: meinte er an Hermine gewandt, die glücklich lächelte.
Speaker 0: Die Schreibfeder war zwar teuer, aber sie war ja nicht jeden Tag in Wien, und in London gab es nicht so schöne Stücke.
Speaker 0: Sie beobachtete Severus, der langsam von Regal zu Regal ging und sich die Schreibfedern besah.
Speaker 0: Hermine schluckte leicht, als sie seinen geschmeidigen Gang betrachtete, wie immer aufrecht, als würde er von einem Faden nach oben gezogen werden, wie immer lautlos, wie eine Eule, die durch die Nacht flog.
Speaker 0: und wie immer still und geheimnisvoll.
Speaker 0: Hermine zahlte schnell und trat daneben Severus.
Speaker 0: Na, fertig, fragte er und lächerte Hermine an, wie daraufhin sprachlos nickte.
Speaker 0: Sein Lächeln machte sie jedes Mal aufs neue Schwach.
Speaker 0: Sie grüßten Eigner und traten dann wieder auf die beliebte Straße.
Speaker 0: Hermine war gar nicht aufgefallen, wie laut es hier draußen war, da im Geschäft eine angenehme Ruhe geherrscht hatte.
Speaker 0: Nach einigen Schritten hielt Severus plötzlich an und hielt Hermine am Arm fest, um sie in der Menge nicht zu verlieren.
Speaker 0: Was ist los, fragte sie verdutzt und sah Severus an, der auf einen bestimmten Fleck in der Menge starte.
Speaker 0: Mich hat jemand gerufen.
Speaker 0: Und in diesem Moment brengte sich ein kleiner Zauberer, der ein bisschen an Flitwick erinnerte, zwischen zwei Hexen durch und wischte mit der Hand über die Stirn.
Speaker 0: Severus, wie schön dich zu sehen, meinte er und grinste den größeren Zauberer an.
Speaker 0: Sie an, sie an.
Speaker 0: Was suchst du in Wien?
Speaker 0: fragte Severus und grinste nun ebenfalls zurück.
Speaker 0: Ich bin geschäftlich hier, naja, zumindest ein bisschen.
Speaker 0: Ich bin auf die Trinkemisse eingeladen worden.
Speaker 0: Willst du nicht auch vorbeikommen?
Speaker 0: Was machst du überhaupt hier?
Speaker 0: Und wer ist deine nette Begleiterin?
Speaker 0: plapperte der kleine Mann los und wirkte dabei sehr hektisch und aufgekratzt.
Speaker 0: Der hatte wohl einen Kaffee zu viel heute Morgen, dachte Hermine und versuchte nicht zu kichern.
Speaker 0: Das ist Hermine Granger, eine ehemalige Schülerin.
Speaker 0: Hervorragend in jedem Fach, aber besonders in Zauberkunst und Tränke.
Speaker 0: Sie macht gerade eine Weltreise, auf die ich sie begleite.
Speaker 0: Hermine, das ist Claudius Anderson.
Speaker 0: Er ist Professor in Cambridge und unterrichtet Zaubertränke.
Speaker 0: Freut mich, sie kennen zu lernen, Miss Granger.
Speaker 0: Oder darf ich Hermine sagen?
Speaker 0: sagte Claudius und lächelte Hermine charmant an.
Speaker 0: Sie machte ihn sofort.
Speaker 0: Erschien wirklich nett zu sein.
Speaker 0: Freut mich ebenso.
Speaker 0: Hermine wäre mir sogar liebe, meinte sie und lächete.
Speaker 0: Vielleicht habt ihr beide ja noch Zeit, um bei der Ausstellung vorbei zu sehen.
Speaker 0: Ich lasse euch auf die Liste setzen.
Speaker 0: Falls ihr Zeit habt, schaut einfach vorbei.
Speaker 0: Ich würde mich freuen.
Speaker 0: Und ich sehe, ich muss los.
Speaker 0: Bis bald, Severus.
Speaker 0: Und auf Wiedersehen, Hermine, sagte Claudius noch und war verschwunden.
Speaker 0: Der hat heute Morgen zu viel Kaffee, meinte Severus.
Speaker 0: Und Hermine begann darauf hin zu lachen.
Speaker 0: Severus sah sie nur verwirb an und schwieg.
Speaker 0: Kapitel, siebenundzwanzig.
Speaker 0: Abends, nachdem Severus Hermine zum Essen ausgeführt hatte, Hermine hatte sich natürlich gewährt, da er für sie beide zahlen wollte, aber er ignorierte sie einfach, saß Hermine auf ihrem Bett und schrieb Genie einen Brief.
Speaker 0: Dienstag, dreißigste August, nineteenhundertneinundneinzig.
Speaker 0: Hallo, Genie.
Speaker 0: Ich halte mich kurz, da ich dir alles genau erzählen werde, wenn wir uns wiedersehen.
Speaker 0: Ratem, all wer nun mit mir reist.
Speaker 0: Ja, genau, Severus.
Speaker 0: Er überraschte mich im Schwarzwald und meinte, er kommt mit.
Speaker 0: Du weißt gar nicht, wie glücklich ich bin, ihn wieder um mich zu haben.
Speaker 0: Er ist so anders als in der Schule.
Speaker 0: Ich kann es dir gar nicht beschreiben.
Speaker 0: Ich glaube, ich muss erst darüber nachdenken, wie ich es beschreiben kann.
Speaker 0: Wir sind inzwischen in Bienen und übernachten in einem unglaublich schönen, aber teuren Hotel.
Speaker 0: Heute war ich schon im magischen Bienen und morgen wollen wir zu einer Tränke-Ausstellung.
Speaker 0: Ich freue mich schon sehr darauf.
Speaker 0: Du weißt ja, wie sehr ich Tränke mochte.
Speaker 0: Nein, nicht wegen Severus.
Speaker 0: und er wird mir sicher viel erklären können.
Speaker 0: Bis bald und grüße meine Jungs, Hermine.
Speaker 0: Hermine sah auf die Uhr und überlegte, dass Severus im Bart langsam fertig sein musste.
Speaker 0: Sie stand auf und streckte sich, sodass ihre Knochen laut knacksten.
Speaker 0: Dann ging sie ins Wohnzimmer und horchte, ob sie etwas im Bart hörte.
Speaker 0: Wer alles still war, klopfte sie an und, als sich niemand meldete, öffnete sie die Türe und prat endlich ein.
Speaker 0: Sie ließ Wasser in die Badewanne laufen und gab etwas von ihrem selbstgemachten Rosenschaumbad dazu.
Speaker 0: Dann begann sie sich auszuziehen und knotete ihre Haare zu einem Dutt zusammen, sodass sie nicht nass werden konnten, während sie badete.
Speaker 0: Kurze Zeit später lag sie auch schon entspannt in ihrem Schaumbad und ließ den Tag vor ihrem inneren Auge nochmal Revue passieren.
Speaker 0: Sie war mit Severus im Bett aufgewacht und war so froh gewesen, ihn endlich wieder nah bei sich zu haben.
Speaker 0: Er war so schön warm, liebevoll, und er roch einfach unwiderstehlich.
Speaker 0: Dann in Wien war er so ein wunderbarer und geduldiger Begleiter gewesen.
Speaker 0: Sie hätte ihn dafür küssen können, traute sich aber nicht.
Speaker 0: Ihr Gespräch beim Abendessen war sehr vertraut gewesen und Termine bekam immer noch Gänsehaut, als sie in das süße Restaurant dachte, in dem sie im Kerzenschein Severus gegenübergesessen hatte.
Speaker 0: Die Kellnerin hatte sie wohl für ein paar gehalten und hatte daher die Kerze am Tisch angezündet.
Speaker 0: Hermine öffnete die Augen, da sie hörte, wie die Türe zum Bart geöffnet wurde, und kurze Sekunden später wurde sie von Severus angestarrt, der nur eine schwarze Baumwollhose und ein schwarzes, lockeres Shirt anhatte.
Speaker 0: Sie starte ebenfalls zurück und wurde langsam rot, als sie merkte, dass sie völlig nackt war und nur der Schaum sie bedeckte.
Speaker 0: Severus schien sich dem ebenfalls bewusst zu werden und drehte sich ruckartig um.
Speaker 0: Entschuldige Hermine, ich wollte dich nicht so überraschen.
Speaker 0: Ich wollte meine Manschettenknöpfe holen, ich habe sie hier vergessen, ich hole sie später.
Speaker 0: Gerade als er wieder rausgehen wollte, stoppte Hermine ihn.
Speaker 0: Du kannst sie auch jetzt holen.
Speaker 0: Ich habe kein Problem damit.
Speaker 0: Du siehst ja nichts von mir, und wenn, dann wäre ich sicher nicht die erste nackte Frau, die du siehst.
Speaker 0: Hermine grinste heimlich über ihre so erwachsene und rationale Antwort, als Severus zum Waschbecken ging.
Speaker 0: Hermine betrachtete seinen Rücken, als er darstand und wünschte, sich ihn öfter so privat gekleidet zu sehen.
Speaker 0: Natürlich hatte er nicht ständig eine strenge Robe an, aber ein einfaches Shirt hatte sie noch nie in ihm gesehen.
Speaker 0: Sag mal, Severus, wie funktioniert das jetzt eigentlich mit den schwarzmagischen Tränken, die du umwandelst?
Speaker 0: Severus hob erstaunt den Kopf, nachdem er seine Manschettenknöpfe in die Hosentasche gesteckt hatte und sah Hermine im Spiegel in die Augen.
Speaker 0: Willst du das wirklich jetzt besprechen?
Speaker 0: fragte er und sah etwas erstaunt aus, da Hermine ja immer noch nackt in der Badewanne lag.
Speaker 0: Sie grinst so zurück und nickte.
Speaker 0: Wie gesagt, schaum und nicht die erste nackte Frau.
Speaker 0: Sie sah wie Severus Mundwinkel leicht nach oben zuckten und rehte sich dann säufzend um, um Hermine richtig in die Augen sehen zu können.
Speaker 0: Zu Hermines Erstaunen setzte er sich neben sie auf den Boden und legte die Arme locker auf seine angewinkelten Knie.
Speaker 0: Obwohl ich ein böser Slytherin bin, bist du wie immer eine mutige Gryffindor.
Speaker 0: Oh ja, bei euch Schlangen kommt man ja sonst nicht weit, lachte Hermine und rutscht etwas tiefer in das warme Wasser.
Speaker 0: Genug von Häusern.
Speaker 0: Schwarzmarkische Tränke sind, wie du sicherlich weißt, selten wirklich gut.
Speaker 0: Wenn du etwas willst, musst du auch etwas geben.
Speaker 0: So funktionieren diese Tränke im Allgemeinen.
Speaker 0: Selbst der Vielsaftrank ist eine sehr leichte, aber legale Form eines schwarzen Trankes, da du ja ein Stück der fremden Person hinzufügen musst.
Speaker 0: Aber nehmen wir als Beispiel einen anderen Trank.
Speaker 0: Du wirst ihn nicht kennen, da dieser Trank in keinem Buch in der Hogwarts-Bibliothek steht, aber im Groben geht es darum, einem Menschen nach und nach die Energie zu entziehen und sie in sich selbst aufzunehmen.
Speaker 0: Die Wirkung basiert auf zwei Tränken, die jeder einmal am Tag einnehmen muss.
Speaker 0: Früher haben ihn gerne Frauen an ihren Ehemann angewandt, viele nennen ihn deswegen Witwentrank.
Speaker 0: Hermine schnappte Empört nach Luft, als er diese mörderischen Frauen erwähnte und sie misstrauisch ansah.
Speaker 0: Sie wollte gerade gegenargumentieren, als Severus eine wegwischende Geste mit der Hand machte und grinsend weiterfuhr.
Speaker 0: Wenn du Tränke umwandelst, gibt es zwei Wege.
Speaker 0: Der erste Weg ist das Schwierigere.
Speaker 0: Du musst immer zuerst das Rezept ansehen.
Speaker 0: Oft sind Zutaten drin, die es gar nicht mehr gibt oder die du einfach nicht verwenden kannst, wie zum Beispiel menschliche Körperteile.
Speaker 0: Diese Zutaten musst du dann ersetzen und das macht es schwierig.
Speaker 0: Entweder du schaffst es, dieselbe Wirkung zu erzielen und arbeitest dann weiter oder du wandelst den Trank durch die Zutaten um.
Speaker 0: Die zweite Möglichkeit ist einfacher und es fallen die Tränke darunter, die wegen ihrer Wirkungsweise verboten sind, wie der Energietrank.
Speaker 0: Die Zutaten sind harmlos und auf den Menschen abgestimmt.
Speaker 0: Wenn du nun aber halb pflanzen, statt des Menschen als Energiequelle benutzt, Kann man Zauberern helfen, die durch Flüche oder Allergien normale Haltrenke nicht vertragen?
Speaker 0: Da musst du den Trank einfach auf die Pflanze anpassen.
Speaker 0: Hermine brachte kurz gar nichts heraus, da ihr Kopf voller Gedanken war.
Speaker 0: Es war wirklich faszinierend, wie Kurz und einfach Severus eine Arbeit erklärt hatte, da er im Unterricht immer extra kompliziert war.
Speaker 0: Gleichzeitig fand sie es wahnsinnig spannend, wie Leichtmann vermeintlich schlechte, böse Tränke für etwas Gutes einsetzen konnte.
Speaker 0: Wieso war bisher noch niemand auf diesen Gedanken gekommen?
Speaker 0: Flüsterte Hermine nun ergriffen und sah Severus mit verzückten Augen an.
Speaker 0: Er lächelte sie leicht an.
Speaker 0: Langsam hatten sich Hermines Gedanken wieder sortiert und ihr vielen gleich ganz typische Hermine-Fragen ein.
Speaker 0: Kann man das auch auf Zaubersprüche anwenden?
Speaker 0: fragte sie und dachte gleichzeitig an den Awade, der ihr so viele Freunde genommen hatte.
Speaker 0: Ja, nicht bei allen funktioniert es, aber bei einigen.
Speaker 0: Nehmen wir als Beispiel den Sektus Sempra.
Speaker 0: Er fügt schwere Schnittwunden zu und nur der dazugehörige Gegenspruch kann helfen.
Speaker 0: Vor einigen Jahren kam mir der Gedanke, dass Heiler so einen Spruch bräuchten, der auf alle magischen Wunden anwendbar ist.
Speaker 0: Da ich den Zauber selber erfunden habe und dadurch genau kenne und weiß, von wo er seine Macht nimmt, konnte ich tatsächlich einen umgekehrten Spruch finden.
Speaker 0: Ich konnte ihn aber noch nicht ausreichend testen und somit nicht an das Mungus bringen.
Speaker 0: Severus, du könntest mit so etwas reich werden, meinte Hermine erstaunt, und setzte sich etwas auf, sodass ihre Brüste nur noch leicht vom Schaum bedeckt waren.
Speaker 0: Ich glaube, ich gehe jetzt lieber, raunte Severus leise und starte Hermine an, die gar nicht merkte, wie nackt sie gerade wirkte.
Speaker 0: Was wieso, fragte sie deswegen, und Severus riss sich von ihrem Anblick los.
Speaker 0: Du badest schon circa zwanzig Minuten.
Speaker 0: Wenn du öfter so lange badest, wird deine Haut nicht mehr lange so zart und weich sein.
Speaker 0: Hermine schüttelte nur noch den Kopf, das Severus sich umdrehte und das Badezimmer verlassen hatte.
Speaker 0: Was verändensseltser Mann, flüsterte Hermine leise und stieg aus der Badewanne, um sich abzutrocknen.
Speaker 0: Ihr Kopf arbeitete ohne ersichtliches Ende und sie überlegte sich schon die Fragen, die sie im Morgen stellen würde, während sie sich fürs Bett zurechtmachte.
Speaker 0: Für sie war seine Arbeit noch lange kein abgeschlossenes Thema.
Speaker 0: Etwas später, als sie schon im Bett lag, zückte sie noch einmal ein Stück Pergament und holte ihre neue Feder aus der Tasche.
Speaker 0: Gleich darauf versendete sie auch schon das Pergament in das Zimmer nebenan.
Speaker 0: Der nächste Tag brach schnell an und während die Sonne auf Hermines Bett schien, zog sie die Decke noch einmal über den Kopf.
Speaker 0: Wenn es noch ihr ging, würde sie den Rest des Tages im Bett verbringen, am besten nicht alleine, am besten mit einem Mann, mit einem, der gerne schwarze Kleidung trug und schwarzer Haare und so wunderschöne schwarze Augen hatte, am besten mit Severus.
Speaker 0: Bist du schon wach?
Speaker 0: Wir sollten bald los, wenn du vor der Ausstellung noch etwas besichtigen möchtest.
Speaker 0: Drang dumpf die Stimme ihres Lieblingsprofessors an ihr Ohr.
Speaker 0: Sie grummelte leise und streckte sich, um schließlich doch aufzustehen.
Speaker 0: Severus hatte ja recht.
Speaker 0: Außerdem musste sie sich eingestehen, dass sie im Gegensatz zu jetzt die Zeit dann mit ihm verbringen würde und nicht alleine im Bett.
Speaker 0: Beide apparierten eine halbe Stunde und ein schnelles Frühstück später.
Speaker 0: zum Schloss Schönbrunn.
Speaker 0: Natürlich gab es dort auch zauberer Führungen, aber Hermine bestand auf eine Muggletour durch das Schloss.
Speaker 0: Sie war froh, dass Severus das alles so mitmachte, obwohl er kein großer Fan von vielen Menschen in geschlossenen Räumen war.
Speaker 0: Kurz sah Hermine auf die Seite und beobachtete Severus Profil.
Speaker 0: Seine Nase starke hervor, aber sie gehörte zu ihm.
Speaker 0: Ohne sie würde er seltsam aussehen, außer dem mochte sie ihn genauso.
Speaker 0: Genauso und nicht anders.
Speaker 0: Irgendwie passte er überhaupt nicht hierher.
Speaker 0: Die Räume des Schlosses hatten weiße Wände, die kunstvoll mit Blattgold verziert waren.
Speaker 0: Die Möbel waren genauso hell.
Speaker 0: Es gab aber auch einen Raum, der mit dunklem Holz getäffelt war, in den Severus gutgepasst hätte.
Speaker 0: Bald standen sie wieder vor dem großen Schloss, das eigentlich eine verkleinerte Version Schloss Versais war und Beratsschlagten, was sie machen wollten.
Speaker 0: Da die Ausstellung erst in einer halben Stunde eröffnen würde, entschieden sie, jetzt schon in das Museum zu operieren.
Speaker 0: So standen sie einige Sekunden später auch schon auf dem Platz zwischen dem Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museum in Wien.
Speaker 0: Sie standen direkt vor der Statue.
Speaker 0: Maria Theresias und Hermine Atmetter erleichtert aus, dass sie allein waren.
Speaker 0: So öffentlich hatte sie sich den Platz nicht vorgestellt.
Speaker 0: Okay, und welches ist jetzt welches?
Speaker 0: Normalerweise operiere ich direkt hinein.
Speaker 0: fragte Severus sichtlich verwirrt, denn die Museen waren von außen völlig ident.
Speaker 0: Probieren wir mal dieses da, meinte Hermine und zeigte auf eines der gegenüberliegenden Gebäude.
Speaker 0: Sie liefen durch den kleinen Park und bestaunten wieder einmal die Architektur Wienz.
Speaker 0: In London gab es zwar auch wunderschöne Gebäude, aber sie standen nicht so frei wie hier und man konnte sie dadurch nicht so gut betrachten wie hier.
Speaker 0: Nachdem sie die Treppen zur Tür hochgegangen waren, traten die beiden ein und blieben kurz stehen.
Speaker 0: Hermine sah sich eher fürchtig um.
Speaker 0: Sie stand in einer runden Halle, von der verschiedene Treppenaufgänge in verschiedenen Räume führten.
Speaker 0: Zwischen den kleineren Treppenaufgängen waren ausgestopfte Tiere ausgestellt und in der Mitte des Raumes stand ein imposanter Löwe auf den Hinterpfoten.
Speaker 0: Selbst hier schreit alles nach Gryffindor, round the serverer's leise, und Hermine zuckte überrascht zusammen.
Speaker 0: Ihnen hatte sie schon fast wieder vergessen, aber jetzt nahm sie ihn wieder vollkommen wahr.
Speaker 0: Er stand schräg hinter ihr und Hermine merkte dadurch, dass sie einfach losgehen sollte.
Speaker 0: Er würde ihr folgen.
Speaker 0: Als Hermine das realisierte, beschließ sie ein warmer Schauer.
Speaker 0: Es war schön, sein Vertrauen zu haben.
Speaker 0: Sie ging gerade aus und landete in einem noch größeren Stiegenhaus.
Speaker 0: Langsam ging sie die Treppe hoch und musste immer wieder stehen bleiben und die Staturen und alles genau zu betrachten.
Speaker 0: Die Decke war mit wunderschönen Bildern bemalt und die Staturen sahen so lebensecht aus, Dass Hermine bei manchen das Gefühl hatte, sie würden nur darauf warten, bis alle weg waren, um im Museum umherzuwandern.
Speaker 0: Im ersten Stock angekommen, wo Hermine in einen Raum ab, der sie direkt zu Dinosaurias geletten brachte.
Speaker 0: Eine Weide lief sie stumm durch die verschiedenen Schauräume und betrachtete nachdenklich diese längst vergangenen Wesen.
Speaker 0: Nach einiger Zeit trat Severus dicht neben sie und reusperte sich leise, um Hermine nicht zu erschrecken, da sie so in ihre Gedanken versunken war.
Speaker 0: Sie drehte sich zu Severus, blickte zu ihm auf und ihr verschluck es fast in Atem.
Speaker 0: Er war so unglaublich nah und sie spürte seinen Atem, der ihre Haut kitzelte.
Speaker 0: Sie konnte auch seinen unglaublichen Duft wahrnehmen, der ihr bis jetzt jedes Mal die Sinne vernebelt hatte.
Speaker 0: Als sie sich wieder etwas konzentrieren konnte und Severus in die Augen sah, merkte sie, dass auch er nicht ganz anwesend war und so erlaubte sie es sich, ihn kurz zu betrachten.
Speaker 0: Seine Haut war nicht mehr so fahl wie früher und man konnte sogar eine ganz leichte Bräune ausmachen, die nur von einer hauchzarten Narbe, die über seine linke Wange lief, unterbrochen wurde.
Speaker 0: Ehe Hermine wusste, wie es geschah, strich sie mit einem Finger über diese Narbe, als könnte sie nachträglich den Schmerz lindern.
Speaker 0: In dem Moment, als sie ihn berührte, fokussierten sich seine Augen auf ihre und sie blieben stumm stehen und betrachteten einander.
Speaker 0: Nach langen Augenblicken säufzte Hermine und lehnte sich leicht gegen ihren Lieblingstränkemeister.
Speaker 0: Sie war nun völlig von seinen Augen gefangen und von seinem Geruch umgeben.
Speaker 0: Ihr Herz klopfte wild gegen ihre Brust und einen Augenblick lang fragte sie sich, ob er es hören konnte, aber das war vergessen, als sie sah, wie sich sein Gesicht ihrem näherte.
Speaker 0: Sie spürte ein Prickeln auf ihren Lippen, als sein warme Atem ihre traf.
Speaker 0: Dann sah sie, wie seine Lippen nur noch wenige Millimeter von ihren entfernt waren.
Speaker 0: Sie schloss die Augen und einen Augenblick später.
Speaker 0: Severus?
Speaker 0: Bist du es?
Speaker 0: Erschrocken riss Hermini ihre Augen auf und taumelte, da Severus einen Schritt zurückgegangen war und sie ebenfalls erschrocken ansah.
Speaker 0: Sein Gesicht zeigte aber einen Wimpern stark später nichts mehr davon und er drehte sich um.
Speaker 0: Wie du unschwer erkennen kannst, ja.
Speaker 0: Oh, ich freue mich so, dich zu sehen, Severus, rief die Frau.
Speaker 0: Und Hermines Herz verkrampfte, als die schöne, rothaarige Hexe Severus umarmte und ihm einen Kuss auf die Wange gab, über die sie noch gerade mit ihren Fingerspitzen gestrichen hatte.
Speaker 0: Wer war sie nur?
Speaker 0: Eine Studienkollegin?
Speaker 0: Nein, dafür war sie zu jung.
Speaker 0: Eine Verwandte?
Speaker 0: Nein, so rothaarig.
Speaker 0: War sie vielleicht?
Speaker 0: Nein, das konnte nicht sein.
Speaker 0: Das konnte sie nicht sein.
Speaker 0: Sie konnte nicht Severus Freundin sein.
Speaker 0: Eine leise Stimme in Hermines Kopf flüsterte leise aber nachhaltend.
Speaker 0: Was, wenn sie es doch ist?
Speaker 0: Sie ähnelt Lily und Severus hat sie geliebt.
Speaker 0: Er wusste genau von deinen Reiseplänen.
Speaker 0: Was ist, wenn er das einfach verbinden wollte?
Speaker 0: Vielleicht auch deshalb das schöne Hotel mit getrennten Schlafzimmern.
Speaker 0: Langsam verschwand die Stimme wieder im Nichts, und Hermine grübelte weiter.
Speaker 0: Sie spürte immer noch seine Wärme, die er ausgestrahlt hatte, und das warf eine neue Frage auf.
Speaker 0: Er hatte sie fast geküsst.
Speaker 0: Wieso, wenn er eine Freundin hatte?
Speaker 0: Wieso würde er das tun?
Speaker 0: Der Typ für gleich mehrere Frauen war er nicht, glaubte sie.
Speaker 0: Hermine war so in ihre Gedanken vertieft, dass sie nicht einmal mitbekam, wie Severus sich von der Hexe verabschiedete und auf sie zutrat.
Speaker 0: Sie merkte auch nicht, wie er leicht grinste, als sie mit zusammengezogenen Augenbrauen da stand und sich ärgerte.
Speaker 0: Hermine sprach er sie dann aber bald an und Hermine sprang einen Schritt zurück, da sie so plötzlich aus ihren Gedanken gerissen wurde.
Speaker 0: Sie versuchte sofort einen neutralen Gesichtsausdruck zu haben, unser Severus fragend an.
Speaker 0: Die Ausstellung hat vor zwei Minuten geöffnet.
Speaker 0: Wollen wir?
Speaker 0: fragte er und reichte ihr galant einen Arm.
Speaker 0: Sie nahm ihn zögernd und ging neben Severus her und versuchte, aus Severus und der schönen Hexe schlau zu werden.
Speaker 0: So bekam sie nicht mit, dass er mit ihr in den Eingangsbereich zurückging und dann rechts auf eine der kleineren Treppenabburg.
Speaker 0: Dann schritt er durch eine Tür, ähnlich wie die Wand in Kings Cross, auf der Räume werden neu gestaltet stand.
Speaker 0: Dort angekommen sah sie aber endlich auf und vergaß die andere Hexe.
Speaker 0: Der Raum sah aus, wie die anderen Ausstellungsräume, nur tummelten sich hier sehr viele ältere Hexen und Zauberer, um in die angrenzenden Räume zu gelangen.
Speaker 0: Fragend sah sie Severus an, damit er ihr erklärte, wie diese Ausstellungen funktionierten.
Speaker 0: Soll ich dir alles erklären, oder weißt du sowieso, wie das hier funktioniert?
Speaker 0: Hermine wurde rot und schüttelte verlegend den Kopf.
Speaker 0: Schön, dass ich dir auch mal wieder etwas beibringen kann, mummelte Severus und so kamine dann in die Mitte des Raumes.
Speaker 0: Dieser Raum hier fungiert als Empfangshalle.
Speaker 0: Hier bekommt man allgemein Informationen über die Pflanze, um die es heute geht.
Speaker 0: Soweit ich das hier sehe, geht es um das Sumpfffroschkraut.
Speaker 0: Das kennst du ja schon, weil wir es gemeinsam gesammelt haben.
Speaker 0: Hier gibt es nur Informationen, die du sowieso schon kennst.
Speaker 0: Das Sekret ist hochgiftig, aber wertvoll und sie ist sehr selten.
Speaker 0: Dann noch Infos über das Aussehen.
Speaker 0: Aber du hast sie ja schon einmal in echt gesehen.
Speaker 0: Nun gibt es hier noch abzweigende Räume.
Speaker 0: Jeder davon behandelt ein extra Thema.
Speaker 0: Hier zum Beispiel ein Raum, der verschiedene Kessel und Schneidewerkzeuge im Zusammenhang mit der Pflanze behandelt.
Speaker 0: Dann hier zwei Räume, die die Verwendung in Tränken behandelt.
Speaker 0: Da gibt es meist auch viele Diskussionen, ob man die Pflanze nicht nur mit den Händen behandeln soll.
Speaker 0: In jedem der Räume gibt es auch Vorträge, die dann das Raumthema behandeln.
Speaker 0: Im letzten Raum dort drüben gibt es dann noch die Möglichkeit, verschiedenste Dinge zu kaufen.
Speaker 0: Severus beendete seinen kleinen Vortrag und sah Hermine nun an.
Speaker 0: Danke, Severus.
Speaker 0: Wollen wir gemeinsam durch die Räume gehen oder getrennt?
Speaker 0: Insgeheim hoffte sie, dass er bei ihr bleiben würde, aber ihn interessierten sicher andere Dinge als sie, und da wäre es nur logisch, wenn sie getrennt die Ausstellung ansehen würden.
Speaker 0: Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dich allein lassen.
Speaker 0: Ich habe einige Bekannte entdeckt, mit denen ich mich gerne kurz unterhalten würde.
Speaker 0: Es würde dich wahrscheinlich nicht interessieren.
Speaker 0: Hermine versuchte zu lächeln, aber so richtig gelang es ihr nicht.
Speaker 0: Sie nickte und rehte sich um, wurde aber aufgehalten, da Severus ihre Hand genommen hatte.
Speaker 0: Sie drehte sich noch einmal zu ihm um.
Speaker 0: Sehen wir uns dann bei Claudius Vortrag in zwei Stunden?
Speaker 0: Sie spürte wir mit seinem Daumen über ihren Handrückenstrich und leise lächeln, stimmte sie zu.
Speaker 0: Für Hermine war es einfach wundervoll, sich diese Ausstellung anzusehen.
Speaker 0: Zuerst las sie die allgemeinen Informationen der Pflanze, um ihr Gedächtnis aufzufrischen und dann marschierte sie schon in den ersten Raum, der Werkzeuge und Kessel beinhaltete.
Speaker 0: Gerade sprach eine kleine Hexe über die Verwendung von Silber und erklärte Vor- und Nachteile.
Speaker 0: Hermine schlenderte gleichzeitig durch die verschiedenen Stände.
Speaker 0: Bei jedem stand eine Hexe oder ein Zauberer und erklärten Interessierten, die Zusammenhänge.
Speaker 0: Bei einem Stand blieb Hermine Steen, der sie einige Satzfetzen mitbekommen hatte.
Speaker 0: Nicht oft vor, aber Mugglerfindungen können bei manchen Tränkten Wunder bewirken.
Speaker 0: Es ist zwar sehr verpönt, aber warum sollte man sich nicht die guten Dinge abschauen?
Speaker 0: Das ist doch lächerlich, als ob Muggel Kessel besser herstellen könnten als wir, rief ein untersetzter Zauberer mit verkniffener Mund.
Speaker 0: Kessel vielleicht nicht, aber einige Technologien könnten sich als nützlich erweisen.
Speaker 0: Als Beispiel gäbe es Keramikbeschichtungen in Pfannen und Töpfen, an denen bleibt angeblich nichts kleben.
Speaker 0: Bis jetzt konnte ich so ein Ding aber doch noch nicht auftreiben, sonst könnte ich es demonstrieren, meinte eine Hexe, die anscheinend für den Stand zuständig war.
Speaker 0: Das ist ja mal wieder typisch, nicht einmal beweisen können, knurte der seltsame Mann und machte ein angewidertes Gesicht.
Speaker 0: Hermine räusperte sich nun leise und lenkte den Blick der Hexe auf sich.
Speaker 0: Kann nicht dir helfen, Liebes, möchtest etwas Bestimmtes wissen, fragte sie sofort und sah Hermine gutmütig an.
Speaker 0: Ja, nein, nicht direkt.
Speaker 0: Ich bekam gerade ihr Gespräch über Muggeltechnologien und Keramikbeschichtungen mit.
Speaker 0: Ich hab zufällig so etwas mit.
Speaker 0: Wenn sie wollen, können sie den Topf haben, meinte Hermine, und Grünste verlegen.
Speaker 0: Aus dem Augenwinkel sah sie, wie der Mann verärgert schnaubte.
Speaker 0: Oh ja, sehr gerne, wenn es dir nichts ausmacht, rief sie aufgeregt.
Speaker 0: Sofort holte Hermine ihr Perlenhandtischchen hervor und steckte ihren Arm bis zur Schulter hinein.
Speaker 0: Eine halbe Minute später zog sie einen kleinen Muckelkochtopf heraus, der innen mit Keramik beschichtet war.
Speaker 0: Die andere Hexe grinste bis über beide Ohren und stellte ihn sofort auf eine Flamme.
Speaker 0: Hermine beobachtete, wie sie einige Zutaten klein schnitt und in den Topf warf.
Speaker 0: Am Ende konnte Hermine erkennen, dass sie das Sumpffroschkraut in den Topf warf und rührte.
Speaker 0: Plötzlich juchzte die Hexe erfreut und grinste den anderen Mann an.
Speaker 0: Sehen sie sich das an!
Speaker 0: Nichts ist Kleben geblieben am Rand!
Speaker 0: Und sie wissen sicherlich, wie gerne das Kraut kleben bleibt.
Speaker 0: Der Mann sah kurz in den Topf und schnaubte wieder.
Speaker 0: In der Zwischenzeit hatte sich eine große Menschentraube um sie gebildet und stellten Fragen über Fragen.
Speaker 0: Hermine versuchte die, die diese Beschichtung betrafen, zu erklären und die andere Hexe übernahm die Erklärung der Veränderung während des Brauns.
Speaker 0: Hermine bemerkte dadurch nicht, dass etwas abseits Severus an der Wand lehnte und sie beobachtete, während er wieder mit der rothaarigen Hexe sprach.
Speaker 0: Das ist also deine berühmte Miss Granger?
Speaker 0: Sie sieht sehr erwachsen aus für ihr Alter, und anscheinend hat sie dort drüben eine riesige Diskussion heraufbeschworen, grinst in die Hexe und piekste Severus in die Seite.
Speaker 0: Der Tränkemeister knurte nur leise.
Speaker 0: Sie ist nicht meine Miss Granger.
Speaker 0: Und so war sie immer schon, wie so neugierig und immer dort, wo etwas los ist.
Speaker 0: Nach einer Weile konnte Hermine der Menschentrauber entfliehen und sie ging in den angrenzenden Raum, der die Tränke betraf und sah sich um.
Speaker 0: Sie hatte gelesen, dass das Kraut vielseitig anwendbar war, aber dass man es in fast jeden Trank geben konnte, wusste sie nicht.
Speaker 0: Nachdem sie sich kurz umgesehen hatte, ging sie in den Verkaufsraum und sah sich bei den Büchern um.
Speaker 0: Traditionelle Rezepte, eine magische Abwandlung von Cresencia Eigner sprang ihr dabei ins Auge.
Speaker 0: Es war ein Bestseller und es ging darum, wie man Tränke mit anderen Zutaten versehen konnte.
Speaker 0: Ein bisschen erinnerte sie das an Severus Arbeit und so kaufte sie es sich.
Speaker 0: Als sie auf die Uhr sah, bemerkte sie, dass sie schleunigst Severus suchen musste.
Speaker 0: Sie lief in den Raum, in dem Claudius seinen Vortrag hielt.
Speaker 0: Der Raum war schon sehr voll und Hermine sah sich um, wo Severus war.
Speaker 0: Sie fand ihn nicht und stellte sich deswegen auf die Seite, von der sie alles gut mitbekam.
Speaker 0: Sie würde ihn schon wiederfinden.
Speaker 0: Der Professor begann schließlich seinen Vortrag und Termine war sehr in seine Ausführungen vertieft.
Speaker 0: Wie sehr sie sich doch jetzt ein Pergament und eine Feder wünschte.
Speaker 0: Termine hörte sie, Severus Stimme plötzlich neben sich flüstern.
Speaker 0: Sie drehte sich zur Seite und strahlte ihn an.
Speaker 0: Es ist unglaublich hier, flüsterte sie zurück und sah wieder zu Claudius, der gerade auf der Bühne einen Trank braute.
Speaker 0: Gib mir das Buch und nimm das, flüsterte Severus noch einmal und zur Termine ihr neues Buch aus der Hand.
Speaker 0: Stattdessen drückte er ihr Pergament und eine Feder in die Hand.
Speaker 0: Sie flüsterte einen leisen Dank und begann schon zu schreiben und machte sich Notizen zu dem Vortrag.
Speaker 0: Etwa eine Stunde später war der Vortrag vorbei und Termine restlos begeistert.
Speaker 0: Sie krizierte ihre letzten Notizen auf die vollen Pergamente und drehte sich dann schließlich zu Severus, der sie amüsiert ansah.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: fragte sie leicht gereizt.
Speaker 0: Er hob ab, während die Hände und grinst er weiter.
Speaker 0: Nichts!
Speaker 0: Danke übrigens für die Schreibsachen.
Speaker 0: Dafür musst du nicht mir danken, sondern Zia, meinte Severus, und deutete auf die rotharige Schönheit, die Hermine bis eben nicht bemerkt hatte.
Speaker 0: Sie brachte ein freundliches Lächeln in ihre Richtung zustande und begann sich wieder zu ärgern.
Speaker 0: Darf ich mich vorstellen, Hermine?
Speaker 0: Ich weiß ja schon, wer du bist.
Speaker 0: Severus hat mir einiges von dir erzählt.
Speaker 0: Ich heiße Zia Aigner, eigentlich Cresencia, aber das ist so lang, also nämlich bitte Zia.
Speaker 0: Hermine ärgerte sich nun richtig, da sie diese Frau nicht unsympathisch finden konnte.
Speaker 0: Sie war viel zu freundlich und nett.
Speaker 0: Freut mich.
Speaker 0: Hast du das Buch hier beschrieben?
Speaker 0: fragte Hermine erstaunt und zeigte auf das Buch, das Severus noch in seinen Händen hielt.
Speaker 0: Sie erstrahlte sie an und nickte hektisch.
Speaker 0: Ja, ich bin völlig überwältigt, wie gut es ankommt, aber Severus hat mir dabei sehr geholfen.
Speaker 0: Ich glaube, ohne seine Hilfe wäre es nicht so gut geworden.
Speaker 0: Stinz, Professor Seuchen?
Speaker 0: Severus verschränkte nur die Arme und startete Zia böse an.
Speaker 0: Komm, Hermine, ich zeige dir hier noch ein bisschen was.
Speaker 0: Lassen wir den armen alten Professor alleine schmollen, grinste Zia und zog Hermine schon mit sich.
Speaker 0: Eine weitere Stunde später musste Hermine ihre Meinung über Severus und Zia noch einmal ändern.
Speaker 0: Sie konnten nicht zusammen sein, das war unmöglich.
Speaker 0: So oft wie sie Späße über ihn machte und erzählte, dass er doch nur eine Frau brauchte, um nicht mehr so grießgremig zu sein, ließ einfach keine anderen Gedanken mehr zu.
Speaker 0: Und Hermine war wirklich froh darüber.
Speaker 0: Sie trafen wieder auf Severus und liefen nun gemeinsam durch die verschiedenen Räume und Severus erklärte Hermine hier und da etwas und sie war überglücklich.
Speaker 0: Zia war auch mit dabei, aber selbst sie konnte viel erklären.
Speaker 0: Am späten Nachmittag verabschiedeten sich Hermine und Severus von Zia und verließen die Ausstellung.
Speaker 0: Sie mussten zurück ins Hotel und ihre Sachen holen, da sie noch am selben Abend in Richtung Australien aufbrechen wollten.
Speaker 0: Kapitel neunundzwanzig.
Speaker 0: Endlich saß sie im Flugzeug.
Speaker 0: Bald würde sie ihre Eltern wiedersehen.
Speaker 0: Hermine und Severus waren, nachdem sie die Ausstellung verlassen hatten, ins Hotel zurückappariert und hatten ihre Sachen eingepackt.
Speaker 0: Danach apparierten sie weiter zum Flughafen und Hermine kaufte zwei Flugtickets für einen Direktflug nach Sydney.
Speaker 0: Ihr war klar, dass Severus nicht besonders begeistert davon war zu fliegen und sie wollte ihm nicht zwei Flüge antun, da sie umsteigen mussten.
Speaker 0: Mit ganz wenig magischer Hilfe zauberte Hermine die Pickets etwas günstiger.
Speaker 0: Direkt Flüge waren einfach nicht eingeplant gewesen.
Speaker 0: Dafür würde sie im Flugzeug irgendetwas zaubern, dass das Geld wieder einbringen würde.
Speaker 0: Jetzt aber saß sie neben einem verängstigten Severus, der es natürlich nie zugeben würde, und freute sich, dass das Flugzeug auf die Startbahn rollte.
Speaker 0: Sie hatte Severus extra zum Fenster gesetzt, damit er raussehen konnte.
Speaker 0: Vielen half es zu sehen, was passierte, wenn man zum ersten Mal flog.
Speaker 0: und sie hoffte, es würde auch ihm helfen.
Speaker 0: Hermine saß neben ihm und der Platz neben ihr war leer.
Speaker 0: Das Flugzeug war überhaupt sehr leer, was Hermine wunderte, aber nicht wirklich stürrte.
Speaker 0: So hatten sie mehr Ruhe und vor allem mehr Platz.
Speaker 0: Das Flugzeug startete plötzlich und Hermine grinste, als sie Severus Hände sah, die er krampfhaft ruhig in seinem Schoß liegen hatte.
Speaker 0: Hermine legte ihre rechte Hand vorsichtig auf seine und strich mit dem Daumen beruhigend über den Handrücken.
Speaker 0: Keine Sorge, es wird nichts passieren.
Speaker 0: Flugzeuge sind wirklich sicher.
Speaker 0: Außerdem sind wir Zauberer, flüsterte Hermine und drückte Severus Hand.
Speaker 0: Er erwiderte nichts und während sie ihre Flughöhe erreichten, entspannte sich Severus soweit, dass er sich wieder mit Hermine über die Ausstellung unterhielt.
Speaker 0: Sie hatte noch so viele Fragen und sie nutzte die Zeit aus, da Severus auch alles freiwillig beantwortete.
Speaker 0: Nach einem kleinen Abendessen unterheten sich die beiden wieder und Hermine, die immer müder wurde, schlief langsam ein.
Speaker 0: Sie merkte nicht mehr, wie sie leicht gegen Severus rutschte, trotz der Armlehne, die zwischen ihnen war.
Speaker 0: Hermine merkte auch nicht mehr, dass Severus diese Armlehne wegzauberte, damit sie besser liegen konnte.
Speaker 0: Das einzige, was sie im Halbschlaf noch mitbekam, war, dass sie in eine viel bequemere Position gezogen wurde und eine weiche und warme Decke um sie gelegt wurde.
Speaker 0: Umgeben von Severus wunderbaren Duft seiner Wärme und seinen Armen schlief Hermine endgültig ein und kuschelte sich säufzend noch näher.
Speaker 0: Sie träumte an einem warmen Sandstrand zu liegen, an Severus gelehnt und beide sahen den Bellen zu, wie sie am Strand brachen und kleine Schaumgrünchen hinterließen.
Speaker 0: Sie redeten nicht miteinander, hielten sich nur gegenseitig und genossen die Ruhe und Schönheit dieses Strandes.
Speaker 0: Einige Stunden später wurde Hermine geweckt.
Speaker 0: Entschuldigen Sie, Miss, wir landen in zwei Stunden und es wird noch ein Frühstück geben, flüsterte eine junge Sturdesse und lächelte Hermine freundlich an.
Speaker 0: Diese nickte nur verschlafen und versuchte sich zu bewegen.
Speaker 0: Hermine spürte jetzt aber, dass sie auf Severus Brust lag und es seine beiden Arme um sie geschlungen hatte.
Speaker 0: Sie schloss nach einigen Minuten ihre Augen und genoss diese Wärme und Vertrautheit, die sie gerade umgab und träumte davon, jeden Tag in so einer Geborgenheit aufzuwachen.
Speaker 0: Wer konnte schon Träume verbieten?
Speaker 0: Gestern, als sie sich fast geküsst hatten, hatte Hermine das Gefühl, dass sie ihm doch nicht so egal war und fragte sich, ob es vielleicht doch eine Zukunft geben könnte.
Speaker 0: Aber sie kannte auch Severus.
Speaker 0: Er war oft launisch und lebte nur für sich.
Speaker 0: Eine Frau in seinem Leben hätte es sicher nicht so leicht, aber war so etwas nicht perfekt für sie?
Speaker 0: Sie wollte nie eine langweilige Ehe führen.
Speaker 0: Sie wollte nicht, dass es zu einem Nebeneinander herleben wird.
Speaker 0: Würde es mit Severus nicht genau das Gegenteil sein?
Speaker 0: Er wäre am Anfang sicher eine Herausforderung, aber Hermine war sich sicher, dass irgendwo tief versteckt Severus eine liebevolle Seite besaß und dass er seine Frau auf Händen tragen würde.
Speaker 0: Aber Träume waren Schäume.
Speaker 0: Es war so unwahrscheinlich, dass es jemals Wirklichkeit werden würde.
Speaker 0: Nach einer Weile begann Hermine Severus Wange zu streicheln und flüsterte leise seinen Namen.
Speaker 0: Leicht musste sie lächeln, als Severus knurte und sie noch fester Ansicht zog, aber Hermine hörte nicht auf und schaffte es schließlich Severus zu wecken.
Speaker 0: Er schien erst langsam zu merken, dass er Hermine ziemlich eng an sich gezogen und immer noch nicht losgelassen hatte, löste sich dann aber langsam von ihr.
Speaker 0: Beide verloren kein Wort über diese Kuschelai und Frühstückten im Stillen.
Speaker 0: Schließlich waren sie in Sydney gelandet.
Speaker 0: Sie waren sofort in die Stadt appariert und stand nun in einem Park, der noch leer war, da es noch früh am Morgen war.
Speaker 0: Hermine wollte am liebsten sofort zu ihren Eltern apparieren, aber Severus hielt sie auf.
Speaker 0: «Schau auf die Uhr, Hermine.
Speaker 0: Es ist halb sechs Uhr morgens.
Speaker 0: So seht ich deine Eltern sicherlich lieben.
Speaker 0: So sehr würden sie es nicht begrüßen, um die Uhrzeit geweckt zu werden.
Speaker 0: Hermine sah ihn skeptisch an und legte den Kopf schief.
Speaker 0: Aber es sind meine Eltern.
Speaker 0: Ja, sind sie.
Speaker 0: Aber glaub mir, niemand will so früh geweckt werden und ich weiß wovon ich rede.
Speaker 0: In Hogwarts wurde ich oft das Nacht geweckt, wenn einer der Slytherins Probleme hatte, erklärte Severus und lächelte Hermine an.
Speaker 0: Sie nickte langsam und setzte sich auf einem Parkbank und Severus setzte sich neben sie.
Speaker 0: Wirst du eigentlich nach Hogwarts zurückgehen?
Speaker 0: fragte Hermine leise.
Speaker 0: Sie spürte Severus Blick auf sich und drehte sich zu ihm, um ihn anzusehen.
Speaker 0: Sein Gesicht wirkte kurz ein bisschen traurig, aber das konnte sie sich auch eingebildet haben.
Speaker 0: Ich weiß es noch nicht.
Speaker 0: Einerseits ist Hogwarts mein Zuhause, aber ich will mehr forschen.
Speaker 0: Durch die vielen Klassen geht das aber nicht.
Speaker 0: Vielleicht beende ich meine Arbeit in Hogwarts und bleibe selbstständig.
Speaker 0: Ich bekomme regelmäßig Anfragen vom St.
Speaker 0: Mungus für spezielle Tränke und auch viele Apotheken bieten hohe Summen für meine Tränke.
Speaker 0: Ich hätte genug Arbeit, die mir meine Forschung finanzieren würde, Es steht aber noch alles in den Sternen.
Speaker 0: Vielleicht bringt mir diese Reise hier eine Antwort.
Speaker 0: Ich verstehe, aber kannst du nicht beides machen und einfach weniger Klassen nehmen?
Speaker 0: Wie sollte ich das machen?
Speaker 0: Weißt gar nicht, wie schwer es ist, gute Tränkelehrer zu finden, die nicht völlig verrückt sind, meint was Severus.
Speaker 0: und grönzt der Hermine an.
Speaker 0: Ach, und du denkst, dass du nicht völlig verrückt bist, meint der Hermine darauf lächelnd und stieß ihrer Schulter Liebe voll gegen seine.
Speaker 0: Er lachte leise, und Hermine fühlte ein Kribbeln in ihrem Körper, das eine tiefe Stimme so sanft, aber doch stark klang.
Speaker 0: Meine liebe Hermine, begann Severus und beugte sich nah zu Hermines Gesicht, so dass sie nur wenige Zentimeter voneinander entfernt waren.
Speaker 0: Ich bin der Verrückte von allen.
Speaker 0: Sie schaute ihn kurz verdutzt an, da sie das nicht erwartet hatte.
Speaker 0: Sie hatte er mit Gegenbeer gerechnet.
Speaker 0: Dann merkte Hermine aber, wie Nazis Severus wieder war.
Speaker 0: und kannte sich nicht von dieser bitter süßen Nähe losreißen.
Speaker 0: Sie war immer noch davon überzeugt, dass er keine Beziehung wollte, aber dass sie sich beinahe geküsst hatten, wühlte immer noch ihre Gefühle auf.
Speaker 0: Und jetzt war sie wieder in so einer Situation.
Speaker 0: Sie war viel zu nah, um nicht von seinem Geruch und seinen Augen hypnotisiert zu werden.
Speaker 0: Ehe Hermine wirklich mitbekam, was Severus tat, fühlte sie schon eine seine Hände, die sie an der Talie näher zogen, und kurz darauf, nachdem er seine zweite Hand in ihren Nacken gelegt hatte, fühlte sie, wie seine Lippen auf ihre gepresst wurden.
Speaker 0: Hermine war für eine lange Sekunde, wie er start, überwältigt von der Nähe der Berührung seiner Lippen, dann aber säufzte sie leise gegen Severus Lippen und küsste ihn vorsichtig zurück.
Speaker 0: Hermine schlang ihre Arme um Severus Hals und erzog sie noch ein Stückchen näher.
Speaker 0: während sie diesen Kuss vertieften.
Speaker 0: Hermine öffnete bereitwillig ihre Lippen, um Severus Zunge einzulassen, und als sich ihre Zungen trafen, konnte sie ein leises Stöhnen nicht unterdrücken.
Speaker 0: Seine Küße waren ihr gleichzeitig unbekannt und so vertraut.
Speaker 0: War es wirklich schon so lange her, dass sie sich zum ersten Mal geküsst hatten?
Speaker 0: Hermine fühlte sich wie an den einen Abend zurückversetzt, als sie eng um Schlungen im Mondlicht standen und sich küsten.
Speaker 0: und die Gedanken daran verstärkten nur das Kribbeln in ihrem Körper.
Speaker 0: Ihre Sinne waren völlig überreizt.
Speaker 0: Sie hatte seinen wunderbaren Geruch in der Nase und schmeckte Severus und gleichzeitig führte sie seine Lippen auf ihren und seine großen Hände auf ihrem Körper, die sie fester an ihn drückten.
Speaker 0: Sie schmeckte ihn und das Einzige, was sie noch fühlen und denken konnte, war, dass sie nie wieder ohne ihn leben konnte.
Speaker 0: Egal, ob er nur ein Freund war oder ihr Partner.
Speaker 0: So saßen sie eine lange Weile da, küssend und sich berührend, während die Sonne immer weiter aufging und es langsam wärmer wurde.
Speaker 0: Irgendwann mussten beide aber wieder Luft holen und lösten sich voneinander.
Speaker 0: Hermine hatte Schmetterlinge im Bauch, und als sie Severus ansah, konnte sie nur lächeln.
Speaker 0: Er sah sie nicht abweisend an, oder wirkte kalt und distanziert.
Speaker 0: Nein, er saß da und sah sie ein bisschen nachdenklich an.
Speaker 0: Seine Haare waren unordentlich, weil Hermine ihre Hände in ihnen vergraben hatte und seine Lippen wirkten röter als sonst.
Speaker 0: Beinahe hätte Hermine sogar aufgelacht, da eine sehr feine röte Severus wangen zierte.
Speaker 0: Er hatte nie attraktiver und anziehender auf sie gewirkt als jetzt in diesem Moment.
Speaker 0: Wenn sie nicht schon vorher verliebt gewesen wäre, wäre sie ihm spätestens jetzt völlig verfallen.
Speaker 0: Wollen wir, Hermine?
Speaker 0: Ich denke, es ist vertretbar, wenn ich dich jetzt auf deine Eltern loslasse, meinte Severus nach einigen Minuten, in denen sie schweigen da gesessen hatten und ihre Herzen, die wild klopften, sich wieder beruhigten.
Speaker 0: Hermine war klar, dass er ein sehr privater Mensch war und dass er nicht über den Kuss reden wollte.
Speaker 0: Wenn er das Bedürfnis danach hatte, dann würde er es auch ansprechen.
Speaker 0: Vermutlich wusste er, wie sehr sie ihn mochte und er wusste nicht, wie er ihr nun erklären sollte, dass sie sich keine Hoffnungen machen soll.
Speaker 0: Vielleicht aber auch, weil sie seine Schülerin gewesen war, aber Hermine tippte eher auf das andere.
Speaker 0: Er hätte eigentlich traurig sein sollen über diesen Gedanken, aber so seltsam es auch war, war sie zuversichtlich.
Speaker 0: Er hatte sie von sich aus geküsst, und so, wie er außer, hatte es ihm auch gefallen.
Speaker 0: Deswegen nickte Hermine, stand auf und hielt Severus ihre Hand hin.
Speaker 0: Sie wusste ja, wo ihre Eltern wohnten, und sie würde beide gemeinsam apparieren.
Speaker 0: Severus lächelte schwach.
Speaker 0: ordnete mit einem Handschwung seine Haare und nahm Hermines Hand.
Speaker 0: Ihre Handfläche kribbelte, als er seine große Hand um ihre Kleine legte.
Speaker 0: Hermine hob die andere Hand und strich Severus noch eine Haarsträhne hinter das Ohr, da sie immer noch wir herum hing und apparierte im selben Moment.
Speaker 0: Severus ließ ihre Hand los und Hermine hatte das Gefühl, etwas verloren zu haben, aber sie verdrängte das Gefühl, da sie vor der Haustüre ihrer Eltern stand.
Speaker 0: Sie klopfte und blickte nervös zu ihrem ehemaligen Professor, der ihr aber aufmunternd zunickte.
Speaker 0: Die Türe ging auf und ein schlanker, blonder Mann in den Fünfzigern startte Hermine an.
Speaker 0: Hallo, Dad, nuschelte diese und fiel ihrem Vater im nächsten Moment um den Hals.
Speaker 0: Hermine war überglücklich, als sie endlich wieder ihren Vater umarmen konnte.
Speaker 0: Sein Geruch, der seit sie denken konnte unverändert war, beruhigte sofort ihr flatterndes Herz, und sie fühlte sich zu Hause und geborgen.
Speaker 0: «Richard, wer ist das Ge...« wörte Hermine die Stimme ihrer Mutter sagen, die Abbrach, als sie Hermine erkannte.
Speaker 0: «Hermine!« rief sie und lief sofort zu ihrem Mann und ihrer Tochter und nahm beide in die Arme.
Speaker 0: Jetzt fühlte sich Hermine endlich wieder vollständig.
Speaker 0: Ihren Eltern ging es anscheinend gut, und sie hatte beide wieder bei sich.
Speaker 0: Nach langen Sekunden ließen ihre Eltern wieder von ihr ab und bemerkten Severus, hinter Hermine stand und etwas verlegen aussah.
Speaker 0: Sicherlich war er kein Fan von Familienzusammenführungen.
Speaker 0: Hermine, komm erst einmal mit deinem Begleitereien und dann setzen wir uns, meinte Hermines Mutter und beäugte Severus kritisch, was Hermine zum Grinsen brachte.
Speaker 0: Sie konnte sich schon denken, was ihre Mutter dachte.
Speaker 0: Wer war wohl dieser dunkle und um einige Jahre ältere Mann, der dahinter ihrer Tochter stand?
Speaker 0: Nach einigen Minuten hatte jeder eine Tasse Kaffee oder Tee und die Grangers saßen wieder vereint mit Severus auf dem Sofa.
Speaker 0: Hermine war dicht neben Severus gerückt und ihre Beine berührten sich.
Speaker 0: Sie wollte ihm damit zeigen, dass er in Sicherheit war und sie auf ihn Rücksicht nehmen würde.
Speaker 0: Darf ich euch Professor Severus Snape erst einmal vorstellen?
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert, aber er war mein Tränke-Professor in Hogwarts, erklärte Hermine ihren Eltern, die immer wieder prüfen zwischen ihr und Severus hin und her blicken.
Speaker 0: Sehe erfreut, meinte Richard Granger nach einem langen, abschätzenden Blick und reichte Severus die Hand, die er sofort ergriff und schüttelte.
Speaker 0: Es freut mich, sie kennenzulernen, sagte Hermines Mutter und lächelte den Professor an.
Speaker 0: Severus, bitte, erwiderte er nun leise und sah Hermine kurz an, die nur lächelte.
Speaker 0: Gerne, Severus, ich heiße Catherine.
Speaker 0: Darf ich fragen, warum sie, nein, warum du meine Tochter hierher begleitet hast?
Speaker 0: Sie sind ja schon etwas älter als meine Tochter, und es ist ungewöhnlich, dass ein Professor eine Ehe meiner Geschülerin begleitet.
Speaker 0: Wir machen eine Weltreise Marm.
Speaker 0: Er begleitet mich, da er eine Auszeit von Hogwarts braucht, erklärte Hermine.
Speaker 0: Außerdem würde Hermine sich verlaufen, wenn sie allein unterwegs wäre.
Speaker 0: So wirkt es zumindest, als sie sich versucht hat, mit einer völlig normalen Straßenkarte zu orientieren, fügte Severus noch trocken hinzu und Richard lachte.
Speaker 0: Oh ja, in Städten ist sie heillos überfordert ohne ihre Magie.
Speaker 0: Dabei wuchs sie in einer Großstadt auf.
Speaker 0: Hermine wurde rot und damit war das Eis gebrochen.
Speaker 0: Die kleine Familie und Severus unterhielten sich über verschiedenste Dinge und erzählten, was sie alles noch geplant hatten, bis Hermines Eltern arbeiten mussten.
Speaker 0: Deswegen zeigten sie den beiden zwei Gästezimmer und überließen sie sich selbst.
Speaker 0: Beide verbrachten den Tag damit im Garten zu sitzen und zu lesen, Und so merken sie nicht, wie schnell der Abend kam und Hermines Eltern zurückkam.
Speaker 0: Nach einem leckeren Abendessen, das Hermine mit ihrem Vater zubereitet hatte, gingen sie und Severus schon früh schlafen, da sie die Zeitverschiebung langsam merken und möglichst schnell ihre inneren Uhren an die australische Zeit anpassen wollten.
Speaker 0: Hermine zückte, bevor sie einschlafen, konnte noch einmal ihre Feder und schrieb ein kleines Zettelchen.
Speaker 0: Schlaf gut, Severus.
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Acht Minuten später.
Speaker 0: Gute Nacht, Hermine.
Speaker 0: Es.
Speaker 0: Nach einem ausgiebigen Frühstück, Hermines Eltern hatten heute frei, wollten sie Severus und ihr unbedingt ein paar Sehenswürdigkeiten zeigen.
Speaker 0: Hermine war nur einmal ganz kurz hier in Australien gewesen, um ihren Eltern ihre Erinnerungen zurückzugeben und hatte keine Zeit für anderes gehabt, da sie ihn Hogwarts helfen wollte.
Speaker 0: Aber jetzt hatte sie so viel Zeit wie sie wollte und sie wusste, dass Severos hier bleiben würde, egal wie lange sie bleiben würde.
Speaker 0: Er war wie ein Fels in der Brandung, überlegte Hermine, als sie zu Fuß in die Stadt ging.
Speaker 0: Selbst ohne seine wehenden Roben wirkte er stark und mächtig.
Speaker 0: Viele hielten ihn vermutlich für einen Bodyguard, da er selten lächelte und immer etwas abweisen das ausstrahlte, aber Hermine wusste, was für ein wundervoller Mensch er war.
Speaker 0: Zu ihr war er in letzter Zeit immer nett und liebevoll gewesen und sie war froh, dass er ihr dieses Geschenk machte.
Speaker 0: Ihre Eltern hatten Severus und ihr vorgeschlagen erst einmal die typischen Touristenziele, wie das Opera House, The Rocks und die Harbour Bridge zu besuchen.
Speaker 0: Hermine war begeistert gewesen und Severus hatte zustimmend genickt.
Speaker 0: Der Tag war für Hermine einfach wunderschön.
Speaker 0: Es war schön warm, war doch Frühling in Australien und Hermine konnte viel mit ihren Eltern reden.
Speaker 0: Severus wurde von Hermines Eltern immer mit einbezogen und Hermine dankte ihnen im Stillen dafür, da Severus mit der Zeit etwas gesprächiger wurde und auch von sich aus mit ihren Eltern redet.
Speaker 0: Nach einem langen Tag in Sydney und der Stadtbesichtigung lud Richard alle zum Essen ein, da er es feiern wollte, dass seine Tochter wieder hier war.
Speaker 0: Auf deinen Abschluss und deine Reise, Herminchen, sagte Catherine und hob ihr Glas und brustete ihrer Tochter zu.
Speaker 0: Genau, auf dich, meine liebe Tochter!
Speaker 0: meinte gleich darauf Richard und lächelte seine Tochter liebevoll an.
Speaker 0: Hermine war dieses Anstoßen nicht wirklich angenehm, als sie nicht gerne im Mittelpunkt stand, also sah sie etwas verzweifelt zu Severus und hoffte, dass er still blieb.
Speaker 0: Genau, Hermine.
Speaker 0: Auf dich und dann weiteres Leben.
Speaker 0: Hermine funkelte Severus böse an, als er das sagte, und er stieß verschlagen grinsend gegen ihr Glas, dass sie Stare in der Hand hielt und wandte sich dann ihren Eltern zu, um anzustoßen.
Speaker 0: Als Hermine sich wieder gefangen hatte, stieß sie unterm Tisch leicht gegen Severus Bein, der sie nur mit einer hochgezogenen Augenbraue bedachte.
Speaker 0: Ihr war es egal, ob das gerade kindisch war, sie musste sich einfach ärgern, wurde aber schnell vom Essen abgelenkt, das serviert wurde.
Speaker 0: Hermine hatte ein Lachsfilet mit Auberginecreme gewählt und als Nachspeiser ein Himperküchlein mit Mintsoße.
Speaker 0: Es schmeckte einfach hervorragend.
Speaker 0: Während des Essens redeten sie nicht sehr viel und so hatte Hermine Zeit, sich in dem kleinen Restaurant umzusehen.
Speaker 0: Es lag etwas versteckt in einer Seitengasse und wirkte von außen wie ein sehr altes, fast schon heruntergekommenes Haus, aber innen war es neu renoviert, sehr hell und großzügig.
Speaker 0: An der Wand hingen Fotografien von Sydney und anderen Orten in Australien und auf den Fenster Brettern standen kleine Fischskulpturen aus Porzellan, die etwas fehl am Platz wirkten.
Speaker 0: Nach dem Essen lehnte sich Hermine zurück und säufzte sehr undamenhaft, weil sie so voll war und sich so gut fühlte.
Speaker 0: Dafür erntete sie einen missbilligenden Blick von ihrer Mutter, die immer darauf geachtet hatte, dass sich ihre Tochter benehmen konnte.
Speaker 0: Hermine lächelte nur und entschuldigte sich dann, um sich frisch machen zu gehen.
Speaker 0: Sie fühlte sich zwar satt und zufrieden, aber sie hatte das Gefühl, wie ein Waschbär auszusehen, da der Tag sehr anstrengend gewesen war und sich ihre Wimperntusche sicher selbstständig gemacht hatte.
Speaker 0: Sie wischte mit einem Taschentuch etwas unter ihren Augen hin und her und fühlte sich gleich wieder hübscher, als die leicht gräuliche Färbung verschwunden war.
Speaker 0: Sie war zwar nicht eitel, aber trotzdem wollte sie Severus gefallen.
Speaker 0: So war man eben, wenn man verliebt war.
Speaker 0: Das ging fast automatisch und sie konnte nichts dafür.
Speaker 0: Gerade als Hermine wieder zurückgehen wollte, kam ihre Mutter in die Toilette und stellte sich neben sie, um ihren Lippenstift nachzuziehen.
Speaker 0: Sei ehrlich zu mir, Hermine.
Speaker 0: Warum ist ein Professor mitgekommen?
Speaker 0: fragte Hermines Mutter und sah ihre Tochter kurz im Spiegel an.
Speaker 0: Hermine war von der Frage sehr überrascht worden und wusste nicht so recht, was sie sagen sollte.
Speaker 0: Ihre Eltern waren zwar sehr verständnisvoll, aber würden sie auch ihre Gefühle für diesen einen Mann akzeptieren, der nicht sehr viel jünger war als sie selber?
Speaker 0: Ach, Hermine, du magst ihn, nicht wahr?
Speaker 0: fragte ihre Mutter plötzlich und Hermine nickte automatisch.
Speaker 0: Kurz darauf fand sie sich in den Armen ihrer Mutter wieder, die ihr langsam über den Rücken strich.
Speaker 0: Wenn wir zu Hause sind, erzählst du mir alles okay?
Speaker 0: Die Männer werden sich schon fragen, wo wir bleiben.
Speaker 0: Etwa eine Stunde später saßen Hermine und ihrer Mutter auf der großen Terrasse jede ein Glas Wein in der Hand.
Speaker 0: Richard hatte es sich mit Severus im Wohnzimmer gemütlich gemacht und sie redeten über Muggletechniken in der Medizin, die Severus sehr interessierten.
Speaker 0: vor allem die Verwendung von Medikamenten, da sie ihm bei seiner Forschung helfen könnte.
Speaker 0: Hermine war unsagbar froh, dass die beiden sich so gut verstanden und ihre Zuversicht wuchs, dass ihre Eltern ihre Gefühle akzeptieren würden.
Speaker 0: Vermutlich würde Severus sowieso nie der Mann an ihrer Seite werden, trotzdem war es Hermine wichtig, dass sie ihn akzeptieren würden, falls es doch so wäre.
Speaker 0: Als einfachen Freund von ihr perten sie es ja schon.
Speaker 0: Was willst du wissen, Marm?
Speaker 0: Machen wir es lieber kurz und schmerzlos.
Speaker 0: meinte Hermine nach einem großen Schluck Wein, der ein bisschen ihre Zunge lockern sollte.
Speaker 0: Catherine schmunzelte über ihre Tochter und trink ebenfalls einen Schluck.
Speaker 0: Beginn am besten einmal, wie es zu diesen Gefühlen kam.
Speaker 0: So was kommt ja nicht von heute auf morgen.
Speaker 0: Sei mir nicht böse, aber wie ein Model sieht er auch nicht wirklich aus.
Speaker 0: Hermine säufzte und begann zu erzählen.
Speaker 0: Ich wollte jemandem einen Brief schreiben, aber der landete bei Severus und er antwortete mir.
Speaker 0: Wir wussten nicht, wer wir sind, da wir beide falsche Namen angegeben hatten, und wir schrieben dann ab und zu Emails.
Speaker 0: Er merkte, dass ich eine Hexe bin, und wie sich herausstellte, waren wir beide auf Hogwarts.
Speaker 0: Wir machten aus, dass der, der als erstes erredet, wer der andere wirklich ist, zum Essen eingeladen wird.
Speaker 0: Severus hat es zuerst erraten, und wir verabredeten uns.
Speaker 0: Ich war völlig überrascht, dass er es war, da ich ihn in letzter Zeit öfters beobachtet hatte.
Speaker 0: Wir verstanden uns von Anfang an wirklich gut, und am Ende haben wir uns geküsst.
Speaker 0: Hermine endete ihrer Erzählung und sah auf ihrer Hände, die gerade unheimlich interessant waren.
Speaker 0: Sie wollte nicht in das Gesicht ihrer Mutter sehen, die sicherlich nicht sehr erfreut über den Kuss war.
Speaker 0: Irgendwann sah sie doch auf, da ihre Mutter gar nichts sagte, und blickte in warme, braune Augen, die ihren glichen.
Speaker 0: Und was war dann?
Speaker 0: Ihr erweckt nicht den Einbrück ein Paar zu sein, fragte ihre Mutter so gleich, ohne ein Wort über den Kuss oder sonst etwas zu verlieren.
Speaker 0: Er meinte, dass er nicht für eine Beziehung und so gemacht ist und dass ich mir jemand Anderen suchen soll.
Speaker 0: Aber als ich mich wirklich mit jemand Anderen anfreundete, schrieb er mir Briefe, dass ich das lassen soll, bis ich ihm sagte, er soll mich endlich in Ruhe lassen, was er auch tat.
Speaker 0: Nach meinem Abschluss begann er mir dann wieder zu schreiben.
Speaker 0: Wir haben uns einmal wieder getroffen, und dann bin ich schon los.
Speaker 0: Er hat mich dann schließlich in Deutschland überrascht und begleitet mich nun seitdem.
Speaker 0: Catherine saß eine Weile still da und dachte nach.
Speaker 0: Hermine betrachtete ihre Mutter zum ersten Mal genauer, seit sie in Australien war.
Speaker 0: Die braunen Locken waren etwas heller als sonst, was wohl an der Sonne hier lag und ihre Haut war auch etwas brauner geworden.
Speaker 0: Sonst war ihre Mutter genauso wie in ihrer Erinnerung, groß und schlank und immer modisch aber praktisch gekleidet.
Speaker 0: Selbst in der Jogginghose diese gerade trug sei sie umwerfend aus.
Speaker 0: Hermine merkte aber auch, dass einige Fältchen in ihrem Gesicht dazugekommen waren.
Speaker 0: vor allem um die Augen und Mundwinkel, die davon zeugten, dass ihr ein sehr fröhlicher Mensch war.
Speaker 0: Fast bedauerte Hermine es, bald wieder abzureisen und wünschte sich, dass ihre Eltern mitkommen würden, aber sie wusste auch, dass das nicht ging.
Speaker 0: Ich glaube, ihm liegt etwas an dir.
Speaker 0: Mit diesen Worten riss Catherine Hermine aus ihren Gedanken und ließ ihr kaum Zeit, über diese Worte nachzudenken.
Speaker 0: Er könnte mir erzählen, was er will.
Speaker 0: Aber kein Mann, egal ob Zauberer oder nicht, würde so einfach süchtig reagieren und sich so verhalten, wenn er dich nicht zumindest mögen würde.
Speaker 0: Und schon gar nicht würde er dich einfach so überraschen und mitkommen.
Speaker 0: Wenn du mich fragst, kommt er mit, da er aufpassen will, dass du dir keinen anderen Mann anlachst.
Speaker 0: Hermine sah ihre Mutter mit offenen Mund an und sagte gar nichts.
Speaker 0: Zu überrascht war sie von diesen Überlegungen.
Speaker 0: Wenn sie darüber Nacht dachte, hatte sie so etwas nie vermutet.
Speaker 0: Für sie wollte er einfach seine Reise nachholen und hatte keinerlei Interesse an einer Beziehung, da er nie das Gegenteil behauptet hatte.
Speaker 0: War es denn möglich, dass es so war, wie es ihre Mutter vermutete?
Speaker 0: Könnte es wirklich eine kleine Chance geben?
Speaker 0: Hermine wusste es nicht, und sie war zu verwirrt, um das jetzt zu analysieren.
Speaker 0: Na, ihr beiden, über was redet ihr?
Speaker 0: Hörte Hermine die Stimme ihres Vaters, der auf die Terrasse gekommen war?
Speaker 0: Hermine sah sich suchen nach Severus um, aber er war wohl im Haus geblieben.
Speaker 0: Ach, dies und das, nichts Besonderes, Richard, meinte Catherine, und zwinkerte Hermine zu, die Aufstand und sich verabschiedete.
Speaker 0: Sie wollte ins Bett und vorher noch kurz mit Severus reden, da sie so wenig Zeit heute mit ihm verbracht hatte.
Speaker 0: Hermine ging kurz in ihr Zimmer, um ihr Schlafgewand zu holen, und ging dann ins Bath.
Speaker 0: Sie zog sich ihre kurze Hose und das kurze Shirt an, putzte ihre Zähne und flochte ihre Haare zu einem Zopf, damit sie in der Nacht nicht so schnell verknoteten.
Speaker 0: Eine Viertelstunde später sah sie dann schon in ihrem Zimmer und hatte ein Pergament vor sich liegen.
Speaker 0: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.
Speaker 0: Nicht einmal eine Minute später klopfte Hermine auch schon an Severus Tür und trat ein, als er sie herein rief.
Speaker 0: Sie musste schmunzeln, als sie ihn sah.
Speaker 0: Er lag auf dem Bett, die Beine weit von sich gestreckt und seine Haare waren verwuschelt, als er beöfters mit seinen Händen durch sie hin durchgefahren wäre.
Speaker 0: Neben sich und in seiner Hand hatte er verschiedene Pargamente und in einer Hand lag seine Feder, mit der er geschrieben hatte.
Speaker 0: Hermine erinnerte diese Feder an ihre eigene, sicher aus dem Federladen eigener.
Speaker 0: Vielleicht hatte er sie von Zia bekommen.
Speaker 0: Der Gedanke an diese hübsche Hexe versetzte ihr einen kleinen Stich, obwohl sie wusste, dass sie und Severus nicht wirklich zusammen passten.
Speaker 0: Inzwischen räumte Severus einige Pergamente zur Seite und setzte sich etwas auf.
Speaker 0: In diesem Zimmer waren keine Stühle, also setzte sich Hermine etwas steif zu ihm aufs Bett.
Speaker 0: Guten Abend, mummelte Severus leise und drehte sich leicht zu Hermine.
Speaker 0: Er sah sie abwartend an, als würde er wissen, dass sie etwas sagen wollte, Und so begannen sie tatsächlich zu reden.
Speaker 0: Ich wollte eigentlich nur fragen, ob du dich hier wohl fühlst.
Speaker 0: Meine Eltern sind ja doch sehr muggelhaft.
Speaker 0: Deine Eltern sind wirklich freundliche Menschen, und ich fühle mich hier wohl.
Speaker 0: Andernfalls wäre ich nicht mehr hier, sagte Severus, und sah kurz auf ein Packament, das neben ihm lag.
Speaker 0: Was machst du da eigentlich, fragte Hermine, die neugierig geworden war.
Speaker 0: Ich habe mit Richard über Muggelmedizin und die Wirkungsweise gesprochen.
Speaker 0: und ich denke, einige dieser Wirkstoffe würden Tränke verstärken oder verbessern können.
Speaker 0: Ich sehe gerade meine Notizen durch, wie ich diese Stoffe einbauen könnte.
Speaker 0: Er hat mir ziemlich viel erklären können, auch chemische Zusammensetzungen, die für diese Arbeit essentiell sind.
Speaker 0: Erhielt Hermine sofort zwei Parkamente hin und Hermine las sie aufmerksam durch.
Speaker 0: Es waren seine Gedanken zu den Muckelwerkstoffen und in welchen Fällen sie helfen könnten.
Speaker 0: Es gibt doch einige Tränke, die nur bei reinblütigen Zauberern wirken, Könnte man nicht Muggelstoffe einbauen, damit sie für mich zum Beispiel verträglich werden?
Speaker 0: Muggelmedizin kann ich ja ohne Probleme nehmen, im Gegensatz zu reinblütern, meinte Hermine nachdenklich und rutschte etwas näher zu Severus, um ihm eine Textpassage zu zeigen, die sie darauf gebracht hatte.
Speaker 0: Er nickte und schrieb Hermines Gedankengang dazu.
Speaker 0: Man kann es auf jeden Fall probieren.
Speaker 0: Was denkst du hier?
Speaker 0: Glaubst du, es ist möglich, Penicillin bei Fluchschäden anzuwenden?
Speaker 0: Oft verhindern diese Flüche ja die Anwendung magischer Trinke.
Speaker 0: Vielleicht.
Speaker 0: Ich kenne mich leider nicht so gut aus, wie mein Vater, wenn es um diese Wirkstoffe geht.
Speaker 0: Oder wie du, wenn es um Wechselwirkungen geht.
Speaker 0: Aber wieso sollte es nicht funktionieren?
Speaker 0: Penicillin sind Bakterien, und die werden nicht von Flüchen angegriffen.
Speaker 0: Diese richten sich ja eher gegen Magie, meinte Hermine, und legt ihre Stirn entfalten.
Speaker 0: Da könntest du Recht haben.
Speaker 0: Wenn wir zurück sind, werde ich mal eine Eule an das St.
Speaker 0: Mungus schicken.
Speaker 0: Vielleicht erlauben sie eine Testreihe.
Speaker 0: Sie haben ja genug Patienten, denen sie noch immer nicht helfen können.
Speaker 0: Sie werden sicher ja sagen, alleine schon, weil sie deine Tränke wollen.
Speaker 0: Hier, lest sie das einmal durch, sagte Severus ohne weiter auf diese Idee einzugehen und zieht Hermine einen Stoßpagamente unter die Nase, die mit seiner engen und verschlungenen Schrift versehen waren.
Speaker 0: Sie nahm die Pagamente grinsend entgegen und rutschte etwas tiefer in Severus Kissen und stellte ihre Beine leicht auf, um die Pagamente darauf abzulegen.
Speaker 0: Man konnte Hermine mit nichts mehr glücklich machen als mit Wissen.
Speaker 0: Und das noch von Severus.
Speaker 0: Wie ein Gewinn im Muggelotto.
Speaker 0: Nur noch besser.
Speaker 0: Nach sechs Pergamenten wurde Hermine immer müder, wollte aber alles unbedingt fertiglesen.
Speaker 0: Nicht zuletzt, weil sie Severus so nah war und sie ihn ständig fragen konnte, wenn sie etwas in seinen Aufzeichnungen nicht verstand.
Speaker 0: Inzwischen lehnte ihr Kopf schon an seiner Schulter, da er ihr langsam zu schwer wurde.
Speaker 0: Severus hatte nichts dazu gesagt.
Speaker 0: Also genoss Hermine einfach weiterhin diese Nähe und Lars.
Speaker 0: Sie merkte gar nicht mehr, wie ihre Augen zufielen, und sie langsam an Severus gelehnt einschlief, der säufzend den Kopf schüttelte, ihr die Pergamente wegnahm und sie zudeckte, nachdem er ihr noch eine verirrte Locke sanft von der Wange gestrichen hatte.
Speaker 0: Hermine erwachte am nächsten Tag, da ihr unglaublich heiß war, und sie konnte sich im ersten Moment nicht erklären, wieso.
Speaker 0: Als sie sich aber streckte, spürte sie einen warmen Körper neben sich, und dass sie bis zum Hals zugeweckt war.
Speaker 0: Sie bemerkte auch den Ahn, der um sie gestungen war und die Finger, die auf ihrer nackten Haut am Bauch lagen, da ihr Shirt etwas verrutscht war.
Speaker 0: Severus.
Speaker 0: Er war ihr wieder einmal so nah und sie fühlte sich wieder einmal so warm und sicher.
Speaker 0: Sie fühlte, dass sie genau da hergehörte, in seiner Arme.
Speaker 0: Sie fiel langsam wieder ein, was am Vorarten geschehen war.
Speaker 0: Sie hatte sich mit Severus unterhalten, seine Notizen gelesen, Und dabei war sie wohl eingeschlafen.
Speaker 0: Sie warf einen kurzen Blick auf die Wandur und sah, dass es kurz vor halb neun war.
Speaker 0: Genau um halb neun hatte sie ihre Mutter früher immer geweckt und Hermine vermutete, dass sie es jetzt auch machen würde.
Speaker 0: Alte Gewohnheiten ließen sich nur schwer ablegen.
Speaker 0: Sie stand leise auf und pushte in ihr Zimmer zurück, ohne zu merken, dass Severus wach war und ihr nachdenklich hinterhergesehen hatte.
Speaker 0: Pünktlich um halb neun, wie es Hermine für sich vorausgesagt hatte, klopfte ihre Mutter leise an Hermines Zimmer.
Speaker 0: Guten Morgen, flüsterte sie leise, und Hermine tat so, als wäre sie gerade eben erst aufgewacht.
Speaker 0: Sie gähnte und streckte sich und lächerte ihrer Mutter zu, die nicht ahnte, dass Hermine bei Severus geschlafen hatte.
Speaker 0: Morgen, Mom, gähnte Hermine und setzte sich auf.
Speaker 0: Frühstück ist gleich fertig, ich gehe nun in Severus wecken, bis gleich.
Speaker 0: Und damit war ihre Mutter wieder verschwunden.
Speaker 0: Am Frühstückstisch erzählte Hermine ihren Eltern von ihren Plänen, da sie mit Severus in Snothern Territorie wollte, um sich verschiedenste Dinge anzusehen.
Speaker 0: Ihre Eltern waren damit total einverstanden, da sie sowieso arbeiten mussten und so beschlossen sie, dass Hermine und Severus bis zur Hermines Geburtstag in Australien herumreisen würden.
Speaker 0: Gesagt, getan.
Speaker 0: Nach dem Essen packten Hermine und Severus ihre Sachen und machten sich auf in das australische Outback.
Speaker 0: Die beiden besuchten Aborigines, wie sie durch Sprachzauber verstehen konnten, verbrachten bei ihnen einige Tage und sammelten verschiedene Pflanzen.
Speaker 0: Sie besuchten den Uluru und auch Touristenziele wie eine Aufzuchtstation für Känguru Babys.
Speaker 0: Dort brachte Hermine Severus dazu, ein kleines Känguru Baby auf den Arm zu nehmen und es zu füttern.
Speaker 0: Bei diesem Anblick war Hermine warm ums Herz geworden und sie wollte nicht genau wissen, warum und verdrängte daher gleich wieder den Gedanken.
Speaker 0: Sie verbrachten die Tage aber nicht nur mit diesen Dingen, sie besprachen auch immer wieder Severus Forschung und wie er Muckelmedizin einbauen könnte.
Speaker 0: Dieses Thema ließ beide nicht mehr los.
Speaker 0: Durch die Aborigines konnte Severus noch einmal neue Erkenntnisse sammeln, da sie mit Pflanzen und Kräutern ohne Magie heilen konnten.
Speaker 0: Da Hermine und Severus sich in diesen zwei Wochen ein Zelt halten oder gemeinsam in einem Raum schliefen, wurde es für sie langsam normal, so viel Nähe zum anderen zu haben.
Speaker 0: Sie schliefen meist in einem Bett mit viel Abstand zwischen ihnen ein, wachten aber fast schon kuscheln wieder auf.
Speaker 0: Sie sprachen nicht darüber.
Speaker 0: Hermina genoss und hasste diese Nähe gleichzeitig.
Speaker 0: Seit Catherine Hermine ihre Vermutung erzählt hatte, ließen sie die Worte nicht mehr los.
Speaker 0: Konnte es sein, dass er doch mehr als eine Freundschaft wollte?
Speaker 0: Er ließ absolut nichts über seine wahren Geründe hervorsickern, auch wenn Hermine immer wieder unauffällig versucht hatte, etwas aus ihm herauszubekommen.
Speaker 0: Am Morgen des neunzehnten Septembers apparierten die beiden schließlich zurück zur Hermines Eltern.
Speaker 0: Am Morgen hatte Severus sie geweckt und ihr zum Geburtstag gratuliert.
Speaker 0: Hermine war ihm glücklich um den Hals gefallen und hatte ihn lange umarmt und einen kleinen Kuss auf die Wange gegeben.
Speaker 0: Sie hatte sich in seiner starken Umarmung so wohl gefühlt, dass sie immer noch eine Gänsehaut bekam, wenn sie daran dachte.
Speaker 0: Jetzt aber saß sie mit ihren Eltern und ihrem ehemaligen Professor auf der Terrasse und genoss den angenehmen warmen Frühlingsabend.
Speaker 0: Sie hatten nicht wirklich gefeiert, das wollte Hermine nicht, aber ihre Mutter hatte sich nicht nehmen lassen, ihre Lieblingsspeise zu kochen.
Speaker 0: Für Hermine war selbst das schon fast zu viel.
Speaker 0: Die Hauptsache war, dass ihre Familie und auch Severus bei ihr waren.
Speaker 0: Sie vermisste ihre Freunde in England inzwischen sehr, aber sie wusste, dass sie heute in Gedanken bei ihr waren.
Speaker 0: Wir haben noch ein Geschenk für dich.
Speaker 0: Und ja, das war nötig und nein, wir werden es nicht zurückgeben, meinte Hermines Mutter und grinst ihre Tochter an, nachdem sie ein Geschenkpaket hinter ihrem Sessel hervorgezogen und ihrer Tochter überreicht hatte.
Speaker 0: Hermine grummelte leise vor sich hin, lächelte aber ihre Eltern an, als sie das Geschenk öffnete.
Speaker 0: Es war nicht sonderlich schwer und auch nicht sehr groß, dafür flach.
Speaker 0: Unter dem hellblauen Geschenkpapier, das mit kleinen Caps, Big Bands und roten Telefonzellen verziert war, verbarg sich eine weiße, flache Schachtel, die Hermine vorsichtig öffnete.
Speaker 0: Es befand sich zusätzlich noch Seidenpapier in der Schachtel, das Hermine zur Seite schob.
Speaker 0: Was sie dann sah, ließ sie die Luft anhalten.
Speaker 0: Im Abendlicht glänzten kleiner Kristalle, die auf grünen Seidenstoff gestickt waren.
Speaker 0: Hermine hob das Geschenk vorsichtig aus der Schachtel, und stand auf, da es sich um ein bodenlanges Kleid handelte.
Speaker 0: Es war sehr schlicht geschnitten, hatte oben ein Bustier mit Herzausschnitt, welches mit den Kristallen bestickt war.
Speaker 0: Das Bustier ging in einen einfachen langen Rock über, der sanft im Licht glänzte.
Speaker 0: Hermine war nicht Mode verrückt, oder kannte sich sonderlich gut damit aus, aber sie sah genau, wie wertvoll und wie wunderschön dieses Kleid war.
Speaker 0: Sie umarmte ihre Eltern und drückte sie lange an sich, als könnte sie all die Zeit nachholen, die sie durch den Krieg verloren hatten.
Speaker 0: Bald legten sie sich aber schlafen, und Hermine und Severus blieben noch etwas sitzen, da sie ihren Wein noch nicht ausgetrunken hatten.
Speaker 0: Weißt du was, Severus?
Speaker 0: Du solltest mit Hogwarts aufhören.
Speaker 0: Wenn es sein muss, übernehme ich deinen Job.
Speaker 0: Ich kann ja viel Saft reinnehmen, dann merken sie es nicht einmal, grinst der Hermine, die schon ein kleines Gläschen zu viel hatte.
Speaker 0: Severus, der Trinkfester war, aber nicht mit Hermines Vater Metil, der ihm dauernd hochprozentige Getränke zugeschoben hatte, lachte leiser und legte den Kopf schief.
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Sie würden nach den ersten fünf Minuten merken, dass du nicht ich bist.
Speaker 0: Du bist viel zu freundlich zu allen.
Speaker 0: Nur fünf Minuten gibst du mir?
Speaker 0: Ich würde auf mindestens zehn tippen, rief Hermine am Pörd.
Speaker 0: Severus lachte noch mehr und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Probieren wir es einfach aus, wenn wir zurückervorkworts sind.
Speaker 0: Das, mein lieber Severus, ist die beste Idee!
Speaker 0: Ein silbernes Licht erschien mitten im Garten und Hermine vergaß weiter zu sprechen.
Speaker 0: Sie erkannte sofort, dass es ein Patronus war und ihr Körper reagierte sofort darauf.
Speaker 0: Sie griff sich instinktiv ihren Zauberstab, da Patroni im Krieg meist schlechte Nachrichten oder Angriffe überbracht hatten und sprang auf.
Speaker 0: Hermine spürte, dass Severus auch eine Abwehrhaltung eingegangen ist und ganz leicht entspannte sie dadurch.
Speaker 0: Der Patronus formte sich langsam zu einer Katze, und Hermine wusste sofort, wer ihn schickte.
Speaker 0: Dieses Muster um die Augen der Katze konnte nur von Professor McGonagall's Brille sein.
Speaker 0: Ich hoffe sehr, dass dich diese Nachricht erreicht, Severus, aber du musst dringend nach Hogwarts.
Speaker 0: Horace hat sich das Bein gebrochen und liegt im St.
Speaker 0: Mungus.
Speaker 0: Der Bruch ist so kompliziert, dass er nicht mit Magie gehalten kann.
Speaker 0: Ich habe versucht einen anderen Lehrer zu finden, der die nächsten Wochen aushilft, aber ich konnte niemanden finden.
Speaker 0: Du kannst morgen einen Portschlüssel in der Botschaft abholen.
Speaker 0: Die Stimme der Katze war die von Hermines ehemalige Hauslehrerin, aber sie klang sehr verzab und undeutlich.
Speaker 0: Trotzdem konnte sie noch alles verstehen.
Speaker 0: Kapitel thirty-two Hermines Haltung entspannte sich nach der Nachricht sofort, auch wenn ihr der Inhalt nicht gefiel.
Speaker 0: Verdammtes Slytherin, hörte sie, severes leise Fluchen, kann der alte Mann nicht einmal aufpassen.
Speaker 0: Hermine drehte sich zu Severus, nachdem die Katze verblasst war und sah Severus an, der genervt war.
Speaker 0: Das heißt, du wirst morgen nach Hogwarts porten, fragte Hermine leise und sah Severus traurig an.
Speaker 0: Jetzt, gerade dann, als sie sich langsam wirklich näher kamen, musste er weg.
Speaker 0: Das Leben war unfair, besonders zu ihr, dachte Hermine und versuchte das leichte Zittern, das sie erfasst hatte, zu unterdrücken.
Speaker 0: Sie standen immer noch nebeneinander und Severus hob seine Hand und strich Hermine sacht über die Wange.
Speaker 0: Tut mir Leid Kleines, aber Minerva hätte mich nicht kontaktiert, wenn sie nicht schon alles versucht hätte.
Speaker 0: Ich muss morgen einfach abreisen.
Speaker 0: Hermine schmiegte ihr Gesicht leicht gegen seine Hand und schloss kurz die Augen, nur um sie dann wieder zu öffnen, um Severus zu umarmen.
Speaker 0: Sie legte ihren Kopf an seine warme Brust und ihre Arme um seine schmale Talie.
Speaker 0: Severus erwiderte die Umarmung und strich Hermine langsam über den Rücken.
Speaker 0: – Du wirst mir fehlen auf unserer Reise.
Speaker 0: Ich werde auch diese Reise vermissen, Hermine, round to Severus' Leise und löste sich dann von Hermine, die sich jetzt schon so alleine fühlte.
Speaker 0: Sie nahm ihre beiden Gläser vom Tisch und ging ins Wohnzimmer und machte es sich auf dem Sofa gemütlich.
Speaker 0: Severus war ihr gefolgt und begann sofort, seine Sachen zusammenzusuchen.
Speaker 0: Er war zwar kein chaotischer Mensch, aber es lagen trotzdem schon einige Pergamente herum, die er tagsüber als Notizzettel verwendet hatte.
Speaker 0: Hermine sah ihm nachdenklich dabei zu.
Speaker 0: Natürlich war er schnell fertig, Bozu konnte man zaubern und ersetzte sich wieder zu Hermine, die ihm sein Glas in die Hand drückte.
Speaker 0: Kommst du, kommst du danach eigentlich zurück?
Speaker 0: fragte Hermine und dachte dabei zu mir.
Speaker 0: Die letzten Wochen waren einfach so schön gewesen und sie konnte endlich den richtigen Severus besser kennen und verstehen lernen, ihn jetzt wieder vor einige Wochen gehen zu lassen, war nicht gerade das, was sie sich wünschte.
Speaker 0: Sie wollte diese Innigkeit zwischen ihnen nicht vermissen, sie brauchte ihn einfach.
Speaker 0: Ja, ich verspreche es dir, meinte Severus nun leise und stieß seinen Glas leicht gegen Hermines.
Speaker 0: Sie schwiegen eine Weile und genossen die Stille, die sie umgab.
Speaker 0: Beide störte das nicht im Geringsten.
Speaker 0: Hermine fand dieses Schweigen so angenehm, dass sie ihn nicht immer reden, aber auch nicht ständig gerne allein sein wollte.
Speaker 0: Was wirst du nun machen?
Speaker 0: fragte Severus und sah Hermine nachdenklich an.
Speaker 0: Sie gähnte leise und dachte kurz nach.
Speaker 0: Ich denke, ich reise auch weiter.
Speaker 0: Nicht sofort, aber ich werde nach Japan apparieren und von dort nach Amerika fliegen.
Speaker 0: Was ich genau dort mache, weiß ich aber noch nicht genau.
Speaker 0: Und du?
Speaker 0: Wirst du brav die Schüler ärgern und die anderen Lehrer verrückt machen?
Speaker 0: Hermine hörte Severus lachen und setzte sich etwas auf, nur um sich wieder an seine Schulter zu lehnen.
Speaker 0: Sie musste noch einmal seine Nähe spüren, bevor er wegportete und sie für mehrere Wochen sich selbst überlassen würde.
Speaker 0: Severus legte seinen Arm um sie, ein Strich je abwesend über den Arm.
Speaker 0: Ja, ich muss Minerva ja noch zeigen, wie sehr mir das alles gefällt.
Speaker 0: Außerdem muss ich den Gryffinders noch einige Punkte abziehen.
Speaker 0: Das Gleichgewicht muss wieder hergestellt werden.
Speaker 0: Ich werte, sie werden von Minerva verwöhnt und verhetschelt.
Speaker 0: Hey, was soll das?
Speaker 0: Lass mein Haus in Ruhe, knurrte Hermine Leise, gähnte aber sofort wieder und brachte Severos damit zum Grinsen.
Speaker 0: Du solltest wirklich ins Bett gehen.
Speaker 0: Du hast in den letzten zehn Minuten öfter gegähnt, als ich in den letzten zehn Jahren.
Speaker 0: Ja, sollte ich, denke ich.
Speaker 0: Aber ich will die Zeit noch ausnutzen, bevor du weg bist.
Speaker 0: Ach was, ich komme bald wieder.
Speaker 0: Geh jetzt, meinte Severus leicht befehlend und im Lehrer-Tonfall und zog Hermine auf die Beine.
Speaker 0: Er lächelte sie noch kurz an, präte sich dann um und verschwand in seinem Zimmer.
Speaker 0: Hermine verschwand dann im Badezimmer und duschte sich schnell.
Speaker 0: Es war warm ins Sydney und eine kalte Dusche kurz vor dem Schlafengehen war wundervoll.
Speaker 0: Kälte zauber halfen zwar auch, aber kaltes Wasser auf der Haut zu spüren war besser.
Speaker 0: Hermine legte sich danach in ihr Bett und versuchte einzuschlafen.
Speaker 0: Sie wälzte sich aber ewig im Bett herum und setzte sich schließlich auf.
Speaker 0: Ihre Gedanken fanden einfach keine Ruhe, und sie kannte den Grund.
Speaker 0: Sie hatte die letzten Tage immer neben Severus geschlafen, jetzt aber nicht.
Speaker 0: Jetzt befand er sich nur eine Türe weiter und schlief in einem Bett, das genauso groß war wie ihres und Platz für zwei Personen hatte.
Speaker 0: Hermine stand auf und tapste leise aus ihrem Zimmer zu Severus' Tür.
Speaker 0: Sie zögerte, bevor sie sie öffnete, trat dann aber ein.
Speaker 0: Ohne ein Wort ging sie schnell zu seinem Bett und legte sich zu ihm.
Speaker 0: Severus hob schweigend die Decke etwas an, damit sie darunter krabbeln konnte und deckte sie dann zu.
Speaker 0: Du solltest wirklich alleine schlafen, raunte er leise.
Speaker 0: Hermene atmete erleichtert auf, da sie endlich wieder bei ihm war.
Speaker 0: Sie antwortete ihm aber nicht, legte ihre Hand nur an seine Wange und strich mit dem Daumen leicht über seine Bart stoppeln.
Speaker 0: Sie spürte Severus Atem, der leicht über ihre Handstrich, als er solchste und sie rückte noch ein bisschen näher, um ihn endlich wieder ganz nah bei sich zu spüren, so wie in den Nächten davor.
Speaker 0: Genau wie in den Nächten davor zog Severus sie etwas näher an sich, sodass Hermines Kopf auf seiner Brust ruhte und er sie leicht umahmen konnte.
Speaker 0: Sie berührten sich fast über die gesamte Körperlänge hinweg und das war nur leichten Kühlungszaubern zu verdanken, dass beiden nicht unglaublich heiß war unter der Decke.
Speaker 0: Hermines Hand lag auf Severus Brust, genau über dem Herzen, und sie spürte den gleichmäßigen und starken Schlag seines Herzens, welcher sie sofort beruhigte.
Speaker 0: Sie war genau da, wo sie sein wollte.
Speaker 0: Sein musste, um glücklich zu sein.
Speaker 0: Hermine blieb eine Weile wach und lauschte Severus regelmäßigen Atemzügen und spürte, dass er eingeschlafen war.
Speaker 0: Dann schlief auch sie ein.
Speaker 0: Kurz nach halb neun klopfte es leise an Severus Türe und wurde auch geöffnet.
Speaker 0: Hermines Mutter steckte den Kopf durch die Tür rum, nachzusehen, ob Hermine hier war, dass sie nicht in ihrem Bett gelegen hatte und auch nicht im restlichen Haus war.
Speaker 0: Was sie sah, ließ sie kurz den Kopf schütteln, dann aber lächeln.
Speaker 0: Ihre Tochter lag mit ihrem ehemaligen Professor im Bett und es sah so aus, als würde sie ihn besetzen.
Speaker 0: Soweit sie es erkennen konnte, hatte sie ein Bein um Severus geschlungen und ihr Arm umschlagen seine Talie.
Speaker 0: Ihr Kopf ruhte auf seiner Brust.
Speaker 0: und auch Severus hatte sie an sich gezogen und einen Arm um sie gelegt.
Speaker 0: Catherine schloss leise die Türe und ging zurück in die Küche, um ihren Mann darüber zu informieren, dass sie noch schliefen.
Speaker 0: Sie erzählte aber nicht, dass sie es im selben Bett hatten.
Speaker 0: Für sie war von Anfang an klar gewesen, dass Severus ihre Tochter mehr mochte als er zugab.
Speaker 0: Anfangs war es zwar sehr ungewohnt gewesen, da er so viel älter war, aber Hermine war schon immer sehr reif für ihr Alter gewesen und sie suchte sich ihre Freunde mit Betacht aus.
Speaker 0: Hermine war auch alt genug, sie musste ihr eigenes Leben führen, und wenn sie es mit Severus leben wollte, dann sollte sie es tun.
Speaker 0: Solange sie glücklich war, war sie es auch.
Speaker 0: Hermine wachte auf, da ihr Name leise geflüstert wurde.
Speaker 0: Aufwachen, Hermine, hörte sie wieder leises flüstern, und sie kuschelte sich noch mehr an Severus.
Speaker 0: Guten Morgen.
Speaker 0: Ich sage es nur ungern, aber ich muss bald weg.
Speaker 0: Braunte Severus und strich Hermine über die Haare.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Bleib da, Severus, sagte Hermine gegen Severus' Brust und hielt ihn fest.
Speaker 0: Sie hatte so gut geschlafen und an ihn gekuschelt.
Speaker 0: aufzuwachen, war einfach wunderschön.
Speaker 0: Sein typischer Geruch, seine dunkle Stimme und seine Wärme waren etwas, was sie in sich aufsog wie ein Schwamm.
Speaker 0: Sie säufzte leise und sah Severus schließlich an, der sie mit einem amüsierten Lächeln bedachte.
Speaker 0: Seine dunklen Augen glänzten leicht durch das Sonnenlicht, das durch das Fenster auf das Bett schien, und in dem Moment wusste Hermine, dass sie nicht alleine weiterreißen konnte.
Speaker 0: Ich kann nicht alleine weiterreißen Severus, platzte es aus ihr heraus und Hermine sah Severus fast schon verzweifelt an.
Speaker 0: Er runzete kurz die Stirn und dachte anscheinend kurz nach.
Speaker 0: Ich verstehe, meinte er dann nur und sah Hermine nachdenklich an.
Speaker 0: Hermine's Kopf rattete, als sie überlegte, was sie nun sagen konnte, dass diese Stille langsam unangenehm wurde.
Speaker 0: Ihr fiel ihr Gespräch am Vorabend ein, und sie musste plötzlich grinsen.
Speaker 0: Ich musste ja noch beweisen, dass ich mindestens zehn Minuten du sein kann.
Speaker 0: Severus zog eine Augenbraue in die Höhe und sah sie etwas unglaublich an.
Speaker 0: Hermine war klar, dass er wusste, dass sie einfach nicht weg von ihm wollte, aber er hatte auch noch nicht gesagt, dass es ihn stören würde, wenn sie mitkäme.
Speaker 0: Dann wirst du wohl mit nach Hogwarts kommen müssen, oder?
Speaker 0: fragte er schließlich, und Hermine nickte ihm strahlend zu.
Speaker 0: Darf ich nun aufstehen?
Speaker 0: Wir müssen bald los und ich würde mich noch gerne von deinen Eltern verabschieden, sagte Severus und löste vorsichtig Hermines Hand von seiner Talie, da sie sich unbewusst festgekrallt hatte.
Speaker 0: Hermine nickte niedergeschlagen und richtete sich im Bett auf.
Speaker 0: Sie beobachtete Severus, der seine letzten Sachen zusammenpackte und dann ins Bad ging.
Speaker 0: Hermine stand dann auch auf, nachdem sie sich noch einmal kurz in Severus Kissen gekuschelt hatte und ging in ihr Zimmer, um sich ebenfalls anzuziehen.
Speaker 0: Na, gut geschlafen, mein Schatz, fragte Richard, als Hermine in die Küche kam.
Speaker 0: Sie nickte, versuchte zu lächeln und nahm die Tasse T entgegen, die ihr ihre Mutter hingehalten hatte.
Speaker 0: Na, was habt ihr beiden heute vor?
Speaker 0: fragte schließlich Catherine mit einem seltsamen Lächeln, als Severus auch in die Küche kam.
Speaker 0: So leid es mir tut Catherine und Richard, ich muss zurück nach Hogwarts, da sich meine Vertretung das Bein gebrochen hat und kein Ersatz gefunden werden konnte.
Speaker 0: erklärte Severus und setzte sich zu Hermine an den Tisch, um Catherine und Richard besser ansehen zu können, da sie gerade früh stippten.
Speaker 0: Ich verstehe, das finde ich wirklich schade.
Speaker 0: Diese Zaubertränke sind wirklich spannend.
Speaker 0: Vielleicht kannst du mir ja einmal eine Eule schicken, wenn du begonnen hast zu forschen, meinte Richard sofort und sah ehrlich traurig aus.
Speaker 0: Severus nickte und sah kurz zu Hermine.
Speaker 0: Mam, Dad, ich werde auch nach Hogwarts zurückkehren.
Speaker 0: Alleine würde mir diese Reise keinen Spaß mehr machen.
Speaker 0: Und ihr könnt euch nicht so lange frei nehmen, erklärte Hermine Leise und sah auf ihrer Hände, die ihre Passe umklammerten.
Speaker 0: Als sie aufsah, lächelte sie ihrer Mutter liebevoll an und ihr Vater sah etwas in Peusch aus.
Speaker 0: Richard, ich denke, Hermine hat recht.
Speaker 0: So eine Reise sollte sie nicht ohne Begleitung machen.
Speaker 0: Wer weiß, was ihr passieren könnte.
Speaker 0: Ich hoffe, du bringst unsere Hermine gut zurück, Severus.
Speaker 0: Wir zählen auf dich, plapperte Catherine los und Hermine wundertte sich darüber.
Speaker 0: Ihre Mutter war viel zu... positiv gestimmt nach so einer Nachricht.
Speaker 0: Sie machte sich darüber aber keine Gedanken, da Severus aufstand und damit andeutete, dass sie langsam los sollten.
Speaker 0: Nach einem tränenreichen Abschied, da Hermine so traurig war, ihrer Eltern wieder für längere Zeit zu verlassen, apparierte Severus sie beide in die Zauberer Botschaft.
Speaker 0: Dort kümmerte er sich um den Portschlüssel und um Punkt elf Uhr berührten beide die Tun für Stose und wurden weggerissen.
Speaker 0: Kurze Sekunden später landeten beide sehr wackelig direkt in Minervas Büro.
Speaker 0: Capitl.
Speaker 0: thirty.
Speaker 0: Hermine, was machst du denn hier?
Speaker 0: Das war das Erste des Hermine und Severus Hurten.
Speaker 0: Minerva saß in ihrem Sessel und sah überrascht zu ihnen.
Speaker 0: Sie ist hier, da wir ein Forschungsprojekt beginnen werden.
Speaker 0: Ich denke, du hast nichts dagegen, wenn Hermine die nächsten Wochen hier bleibt, solange ich Horace wieder vertreten muss.
Speaker 0: begann Severus sofort zu sprechen und gab Hermina so die Möglichkeit kurz ihre Gedanken zu sammeln.
Speaker 0: Nein, natürlich nicht.
Speaker 0: Aber wieso kommt sie denn auch mit dem Portschlüssel?
Speaker 0: fragte Minerva, die immer noch etwas verwirrt wirkte und sah zwischen Hermina und Severus hin und her.
Speaker 0: Wir sind zusammen in Australien gewesen, erklärte nun Hermine und musste fast lachen, als sie den geschockten Blick von Minerva sah.
Speaker 0: Severus drehte sich nach diesen Worten um und ging zur Tür, die er aufhielt und Hermine auffordern ansah.
Speaker 0: Ich erkläre ihnen alles morgen, Professor McGonagall, meinte Hermine und lächerte ihre ehemalige Hauslehrerin entschuldigend an.
Speaker 0: Nenn mich Minerva Kind, war das einzige, was sie noch sagte, eh Hermine durch die Türe verschwand.
Speaker 0: Laufen eure Gespräche immer so ab, fragte Hermine und ging grinsend neben Severus her, Das Schloss war wie ausgestorben, da die Schüler in ihren Betten lagen und schliefen.
Speaker 0: Wie lief es denn ab, fragte Severus herausfordernd und zauberte einen Wandteppich zur Seite, der einen Geheimgang verbarg, durch den die beiden gingen.
Speaker 0: Du stellst sie vor vollendete Tatsachen und sie stimmt völlig über Rumpel zu?
Speaker 0: Nicht immer, aber schon sehr oft.
Speaker 0: Sie sieht in mir immer noch den kleinen Jungen, der hier zur Schule ging.
Speaker 0: Sie ist immer wieder überrascht, dass ich erwachsen bin, erklärte Severus und brachte Hermine damit zum Lachen.
Speaker 0: Sie konnte sich vieles vorstellen, aber nicht, dass Minerva Severus als kleinen Jungen sah.
Speaker 0: Er war alles andere als klein.
Speaker 0: Kurze Zeit später führte Severus Hermine schon in seine Räumlichkeiten, die sie noch von ihrem ersten Besuch kannte.
Speaker 0: Damals hatte sie nicht viel mitbekommen, dafür konnte sie sich hier in Ruhe umsehen.
Speaker 0: Das Wohnzimmer, in dem sie inzwischen stand, war gemütlich eingerichtet.
Speaker 0: Es hingen Bilder an der Wand und einige Bücher regalizierten die Wände.
Speaker 0: Es stand auch eine alte Kommode im Raum, auf der zwei Schmuckschatulen lagen.
Speaker 0: Severus war in die Küche gegangen, um Tee zu holen, und so nutzte Hermine die Zeit und sah sich die Schatulen an.
Speaker 0: Die Größere erkannte sie sofort.
Speaker 0: Es war die Schatule, in der diese wunderschöne Silberkette mit den Edelsteinen lag, die sie schon betragen hatte.
Speaker 0: Sie streich vorsichtig über die Kette und erinnerte sich an die ersten Küste mit Severus zurück.
Speaker 0: Sie waren so zärtlich und vorsichtig gewesen, Hermine bekam immer noch eine Gänsehaut, wenn sie daran dachte.
Speaker 0: An was denkst du, fragte Severus und Hermine erschrak, der sie ihn nicht gehört hatte.
Speaker 0: Ich habe gerade an den Valentinstag gedacht, als ich die Kette getragen habe, mummelte Hermine leise und drehte sich zu Severus, um um ihn ansehen zu können.
Speaker 0: Er stand dicht vor ihr und sah sie an.
Speaker 0: Der Abend damals war sehr schön Hermine, raunte er und drückte ihr eine Tasse Tee in die Hand.
Speaker 0: Dann drehte er sich um und setzte sich auf sein Sofa.
Speaker 0: Er holte seine Schülerakten hervor und begann die Noten und Notizen durchzusehen.
Speaker 0: Hermine suchte sich ein Buch aus seinem Regal und setzte sich neben ihn auf das Sofa.
Speaker 0: Da ihr etwas kalt war, deckte sie sich mit der Slytherin grünen Decke zu, die auf dem Sofa lag.
Speaker 0: So saßen die beiden da, bis es spät genug war, um zu frühstücken.
Speaker 0: Severus wollte seine Schüler im Unterricht überraschen und ließ etwas für Hermine und sich von den Hauselfen bringen.
Speaker 0: Hermine war das nur recht, da sie so noch etwas Ruhe vor den Fragen der anderen hatte.
Speaker 0: Darf ich die ersten zehn Minuten halten heute?
Speaker 0: fragte Hermine schließlich und trank einen großen Schluck Kaffee.
Speaker 0: Wie möchtest du dich verändern, um wie ich auszusehen?
Speaker 0: fragte Severus.
Speaker 0: Viel Saftrank?
Speaker 0: Und du denkst, ich besitze so etwas?
Speaker 0: Ja, ich bin mir sogar sehr sicher, dass du so Tränke immer auf Lager hast, ganz der Hermine.
Speaker 0: Nun gut, du hast recht.
Speaker 0: Du kriegst aber nur eine kleine Menge und ich gebe das Haar zu.
Speaker 0: Sonst landest du wieder als Katze im Krankenflügel, meinte Severus, und spielte sehr offensichtlich auf Herminas Vielsaftrankunfall an.
Speaker 0: Hey, das ist nicht schön gewesen.
Speaker 0: Ich weiß.
Speaker 0: Der Gegentrank war eine lästige Angelegenheit und hat zwei meiner Kessel in die Luft gejagt, weil er so reaktionsfreudig ist.
Speaker 0: Und jetzt komm mit, bevor die Schüler ein Treffen.
Speaker 0: Wir gehen in mein Büro, dort habe ich den Trank.
Speaker 0: Kurze Zeit später stand Termina, die nun aussah wie Severus Snape, in seinem Büro und gewöhnte sich an den neuen Körper.
Speaker 0: Der lange Umhang irritierte sie und ihre Beine und Arme waren viel länger als ihre, aber es war einfacher, als sie dachte, mit diesem Körper umzugehen.
Speaker 0: Severus desillusionierte sich und folgte dann Hermine, die in seinen Klassenraum lief.
Speaker 0: Hermine fühlte sich inzwischen richtig gut und ließ die Tür mit Wucht zugnallen.
Speaker 0: Als sie den Knall hörte und die Schüler zusammenzuckten, wusste sie, warum Severus das so gerne tat.
Speaker 0: Es machte einfach Spaß, die Schüler zu erschrecken und sie wurden dadurch völlig aufgeweckt und machten dadurch auch weniger Fehler, da sie aufmerksamer waren.
Speaker 0: Hermine versuchte mit rauschendem Umhang zu ihrem Schreibtisch zu gehen und lachte fast, als sie sich dramatisch umbrehte und die Gesichter der Schüler sah.
Speaker 0: Alle hatten die Augen vor Schreck aufgerissen und saßen wie Erstaater.
Speaker 0: Sie hatten sicher jeden, nur nicht sie.
Speaker 0: Nein, Severus erwartet.
Speaker 0: Bücher auf Seite dreihundert-vierundneinzig aufschlagen und durcharbeiten.
Speaker 0: Am Ende der Stunde hat jeder von euch drei Pagamente ausgearbeitet.
Speaker 0: Jeder.
Speaker 0: Und wenn ich nur einen Wort höre, verliert euer Haus mehr Punkte, als die nächsten Generationen aufholen können.
Speaker 0: Hermine lachte innerlich, der Severus Stimme, die gerade ihre War so seltsam in ihren Ohren klang, ganz anders, als sie seine Stimme sonst war, nahm.
Speaker 0: Sie sah kurz stechend in die Runde.
Speaker 0: Sie versuchte zumindest stechen zu schauen und satzte sich dann hinter ihren, nein, Severus schreibtisch, um so zu tun, als würde sie etwas arbeiten.
Speaker 0: Nach etwa einer halben Stunde spürte sie, wie sie sich langsam zurückverbandelte und ging in die Vorratskammer.
Speaker 0: Keine Sekunde zu früh.
Speaker 0: Sie schloss die Türe hinter sich und spürte, wie ihr Körper wieder schrumpfte und ihre Form annahmen.
Speaker 0: Ihre Kleidung hing nun wie ein Sack an ihr herunter, aber wenige Zaubersprüche später hatte sie wieder passende Kleidung an.
Speaker 0: «Hä?
Speaker 0: Wie war ich?
Speaker 0: fragte Hermine Leises Severus, der sich wieder vor ihr zeigte.
Speaker 0: «Du hast es geschafft.
Speaker 0: Auch wenn es äußerst Slytherin von Diavansi etwas durcharbeiten zu lassen.
Speaker 0: Dreizig Punkte für Gryffindor und zwanzig Trostpunkte, weil die Prinzessin der Gryffindors immer mehr zur Schlange wird.
Speaker 0: Round the Severus.
Speaker 0: leise und Strichermine eine Haarströhne vom Hals.
Speaker 0: Sie lächelte ihn triumphierend an und desselösenierte sich, um ihn in den Klassenraum zu folgen.
Speaker 0: Dieses Mal war es aber der echte Severus.
Speaker 0: Der Schultag verging rasend schnell und genauso schnell verbreitete sich die Nachricht, dass Severus Snape zurück war.
Speaker 0: Hermine wurde aber noch von keinem Schüler gesehen, dass sie meist desillusioniert in Severus Klassenraum oder lesend in seinem Bürosaß.
Speaker 0: So geschah es, dass Hogwarts Gerüchteküche hochkochte, als sie neben Severus durch die große Halle auf den Lehrertisch zuging.
Speaker 0: Er hatte seine Hand vertrauensvoll auf ihren Rücken gelegt und führte sie so sanft, aber bestimmt zum Lehrertisch.
Speaker 0: Hermine hatte ein schlechtes Gewissen, als sie Minerva sah.
Speaker 0: Ihre liebe alte Hauslehrerin umarmte sie trotzdem herzlich und begrüßte sie noch einmal leise auf Hogwarts.
Speaker 0: Die anderen Lehrer nickten ihr auch freundlich und teilweise überrascht zu und schließlich wurde Hermine zwischen Severus und Flitwick platziert, der völlig aus dem Häuschen war, da seine Lieblingsschülerin zurück war.
Speaker 0: Er begann sofort Fragen zu stellen über die letzten Wochen und Hermine fühlte sich sofort wohl zwischen Severus und Flitwick, der Siebad Enphilius zu nennen.
Speaker 0: Nach dem Essen begrüßte Minerva Hermine offiziell bei den Schülern und als sie erklärte, dass sie an einem Projekt mit Severus arbeitete, kochte die Gerüchteküche endgültig über.
Speaker 0: Die Schüler warfen mit den seltsamsten Gerüchten um sich.
Speaker 0: Hermine bekam davon aber nicht viel mit, da sie nach dem Essen von Minerva in eine kleine Wohnung gebracht wurde.
Speaker 0: Dort begann sofort das erste Verhör und Hermine erzählte, dass sie gemeinsam mit Severus ein bisschen herumgereist war.
Speaker 0: Von ihrer seltsamen Beziehung erwähnte sie aber nichts.
Speaker 0: Sie plauderte noch eine Weile mit Minerva, da sie Hermine sowie Philius vermisst hatte.
Speaker 0: Der Nachmittag verging noch schneller als der Vormittag und schon fand sich Hermine wieder bei Severus wieder.
Speaker 0: Sie hatte eine Flasche Wein mitgebracht, da Severus sicher etwas entspannen wollte.
Speaker 0: Seine Schüler waren teilweise wirklich anstrengend gewesen.
Speaker 0: Als Schülerin sah man es ganz anders, aber als Zusehende hatte sie einen Eindruck davon bekommen, wie anstrengend das Unterrichten sein musste.
Speaker 0: Hermine trank den Wein und beobachtete Severus, der noch Hausaufgaben korrigierte, und sie fragte sich, ob er immer so spät abends diese Aufsätze kontrollierte.
Speaker 0: Irgendwann, nachdem sie das zweite Glas ausgetrunken hatte, nahm Hermine ihm die Aufsätze einfach aus der Hand.
Speaker 0: Du solltest dich ein bisschen entspannen.
Speaker 0: Morgen ist noch genug Zeit für die Aufsätze, meinte sie, und drückte ihm ein Glas Wein in die Hand.
Speaker 0: Ich weiß, aber es ist nicht nur das.
Speaker 0: Horace hat kaum relevanten Stoff gemacht und das darf ich nun alles mit den Schülern nachholen.
Speaker 0: Aber würde ich viel lieber wieder forschen.
Speaker 0: Da hat man wenigstens Resultate, die einen zufrieden stellen.
Speaker 0: Hermine schüttelte den Kopf über Severus, der immer noch von der Schule völlig eingenommen war.
Speaker 0: Es war schön, dass er sich so für etwas einsetzte, aber gleichzeitig konnte es auf Dauer nicht gut für ihn sein, wenn er sich aufregte.
Speaker 0: Seine Zeit als Doppelspion hatte Zeichen hinterlassen und Hermine war sich sicher, dass auch die Schüler eine Mitschuld trugen.
Speaker 0: Ein Mensch kann nur eine gewisse Menge an Stress aushalten, und Severus hatte jahrelang mehr ertragen müssen als andere in ihrem ganzen Leben ertrugen.
Speaker 0: Sie beobachtete Severus, denn nun den Wein trank und Termine wollte wissen, wie der Wein wohl von Severus Lippen schmecken würde.
Speaker 0: Dieser Gedanke kam ganz plötzlich, und deswegen setzte sie ihn sofort in die Tat um.
Speaker 0: Sie wusste, dass der Wein sie so offen machte, aber das war ihr gerade ziemlich egal.
Speaker 0: Sie beugte sich zu ihm, hielt sich an seiner Schulter fest, und drückte ihre Lippen auf seine.
Speaker 0: Hermine führte sofort die Stromstöße, die diese Berührung in ihr erzeugte, und sie stöhnte leise, als Severus sie an der Talje fasste und auf seinen Schoß zog.
Speaker 0: Hermines Gedanken wanderten wieder zum Wein und selekte mit der Zungenspitze über Severus unter Lippe und tatsächlich schmeckte sie eine Mischung aus Wein und Severus, was absolut betörend war.
Speaker 0: Hermine löste sich dann aber von Severus und lehnte ihren Kopf an seinen Hals.
Speaker 0: Ihre Gedanken wanderten von einem Thema zum Nächsten.
Speaker 0: Sie konnte gerade einfach keine klaren Gedanken fassen, aber irgendwann stolperte ihr Gehirn über ein Thema, das sie tief in sich verschlossen hatte, und ehe sie etwas ändern konnte, rutschten ihr ein paar Wörter heraus.
Speaker 0: Was machen wir hier eigentlich?
Speaker 0: Was ist das hier Severus?
Speaker 0: Sie fühlte Severus Körper, der sich kurz versteifte, und schloss resignieren die Augen.
Speaker 0: Es waren wohl eindeutig die falschen Worte gewesen, Aber das Einzige, dass Severus sagte, ließ nichts darüber verlauten.
Speaker 0: Ich weiß es nicht.
Speaker 0: Ich weiß es wirklich nicht, Hermina.
Speaker 0: Kapitel thirty-four.
Speaker 0: Nach diesem Abend ging Hermine bald in ihre neue kleine Wohnung und konnte stundenlang nicht einschlafen, obwohl ihr die Zeitverschiebung zu schaffen machte und sie wirklich müde war.
Speaker 0: Sie vermisste Severus Gegenwart, aber nach diesem mehr oder weniger unfreiwilligen Gespräch wollte sie nicht bei ihm schlafen.
Speaker 0: Hermine traf sich in den nächsten Tagen mit ihren Freunden und auch einmal alleine mit Ginny, um ihr alles über die Reise und Severus zu erzählen.
Speaker 0: Sie wollte ein bisschen Abstand gewinnen, da sie nachdenken musste.
Speaker 0: Ginny war begeistert gewesen, als Hermine erzählt hatte, dass sie ziemlich oft gemeinsam eingeschlafen waren und ermutigte sie auch nicht, zu verzagen und weiter dran zu bleiben.
Speaker 0: Severus war ein privater Mann und sie sollte nicht erwarten, dass er mit Pralinen und Blumen auftauchen würde.
Speaker 0: Sie sollte versuchen, die Zeichen zu lesen.
Speaker 0: Diese seltsame Beziehung von Hermine und Severus blieb über die nächsten Wochen gleich.
Speaker 0: Und Hermine schlief immer wieder bei Severus, wenn ihr das Bett zu kalt und zu leer war.
Speaker 0: Severus nahm es immer ohne Worte zur Kenntnis und zog sie Nacht für Nacht an sich, sodass sie seinen Körper spüren konnte und in seinen Ahnen den Kopf auf seiner Brust einschlief.
Speaker 0: Hermine hatte es auch geschafft, Severus Arbeit abzunehmen.
Speaker 0: Sie durfte nach einem langen Gespräch mit Minerva die untersten Klassen übernehmen, und so konnten sie sich endlich seiner Forschung widmen, die auch vom Sankt Mungus genehmigt und finanziell unterstützt wurde.
Speaker 0: Hermine hatte wirklich viel zu tun in den Wochen, als Horace noch seine Verletzung auskurrierte, da sie Severus so viel half und auch noch viel lesen musste, um Severus Gedankengängen folgen zu können.
Speaker 0: Sie war zwar nicht dumm, aber ein Studium und jahrelange Erfahrungen konnten ihr ihre gute Auffassungsgabe und ihre logischen Schlussfolgerungen nicht ersetzen.
Speaker 0: Schließlich kam der einundreißigste Oktober und damit der jährliche Halloween-Ball, zu dem Hermine extra von Minerva eingeladen wurde.
Speaker 0: Sie hatte zugesagt, obwohl sie viel lieber geforscht hätte, aber Severus hatte Aufsicht und so würde sie ihm wenigstens Gesellschaft leisten können.
Speaker 0: Hermine verbrachte den halben Tag im Bad, um sich für den Ball fertig zu machen.
Speaker 0: Sie wollte Severos gefallen und hatte sich dafür extra viel Zeit genommen.
Speaker 0: Nach einem langen Bart mit duftenden Kräuteressenzen, zog sie sich an und machte sich fertig.
Speaker 0: Als sie fertig war und sich im Spiegel betrachtete, war sie wirklich zufrieden.
Speaker 0: Sie hatte das dunkelgrüne Kleid an, das sie von ihren Eltern bekommen hatte und trug dazu schwarze hohe Schuhe, die ihr einen anmutigeren Gang und etwas mehr Größe verdienen.
Speaker 0: Ihre Haare hatte sie nur leicht hochgesteckt, sodass einige Locken in ihr Gesicht fielen.
Speaker 0: Ihr einziger Schmuck waren kleine silberne Ohrringe und die Kette, die sie von Severus bekommen hatte.
Speaker 0: Sie wollte ihm damit zeigen, dass sie ihn nicht vergessen hatte und immer etwas von ihm bei sich trug.
Speaker 0: Etwas später saß Hermine neben Minerva an einem der runden Tische in der großen Halle und bestaunte wie jedes Jahr aufs Neue die Dekoration.
Speaker 0: Wie immer gab es herumfliegende Kürbisse und viele kleine Zaubereien, die einfach Spaß machten oder einen erschrecken sollten.
Speaker 0: Ihre liebste Zauberrei waren kleine Fledermäuse, die unauffällig zu Schülern flogen und dann leise in deren Ohren schrien, um sie zu erschrecken.
Speaker 0: Wenn sich die Schüler nicht erschreckten und zusammenzugten, verwandelten sich diese Fledermäuse in Süßigkeiten oder kleine Geschenke.
Speaker 0: Severus lief unauffällig durch die Halle und zog immer wieder Schülernpunkte ab, wenn sie sich Fehltritte erlaubten.
Speaker 0: Hermine hatte noch nicht viel mit ihm geredet und so nahm sie eine Tanzauforderung eines Schülers an, der ein Jahr unter ihr war und jetzt in der Abschlussklasse war.
Speaker 0: Anschließend tanzte sie noch mit anderen ihrer alten Schulkollegen und setzte sich dann zu ihnen an den Tisch, um mit ihnen zu reden.
Speaker 0: Darunter war auch eine Freundin von Luna, mit der sich Hermine angeregt unterhielt.
Speaker 0: Etwas später tanzte sie aber wieder mit den Jungs und hatte ziemlich viel Spaß dabei.
Speaker 0: Es war einfach schön, über die Tanzfläche gewirbelt zu werden und sich einfach wieder wie eine Schülerin zu verhalten, sodass sie fast vergas eigentlich mit Severus tanzen zu wollen, der sich aber immer noch nicht in ihrer Nähe begeben hatte.
Speaker 0: Zu später Stunde, als nur noch die älteren Schüler in der großen Halle waren, saß Hermine wieder am Tisch ihrer alten Schulfreunde und redete eine Weile mit ihnen.
Speaker 0: Bis Luke sie fragte, ob sie ihm kurz helfen konnte.
Speaker 0: Er war zwar erst in der Sechsten, hatte aber mehr mit den Siebten zu tun.
Speaker 0: Er war sehr an Zauberkunst interessiert und hatte Hermine über einige Zauber ausgefragt, die sie sich selber beigebracht hatte.
Speaker 0: Irgendwann traute Lux sich auch zu fragen, ob sie ihm bei einem Problem helfen konnte und Hermine stimmte lachen zu.
Speaker 0: Sie schlug vor hinaus auf das Gelände zu gehen, da sie dort mehr Platz hatten und so gingen die beiden gemeinsam nach draußen und schlenderten eine Weile zum See, da sie für diesen Zauber Wasser brauchten.
Speaker 0: Luke zeigte Hermine, was sein Problem war, und sie half ihm bei der Zauberstabhaltung, die sein einziges Problem gewesen war.
Speaker 0: Danach setzten sie sich auf einen Baumstamm und plauderten über dies und das.
Speaker 0: Über diese Unterhaltung vergaß Hermine völlig auf Severus und zuckte überrascht zusammen, als sie plötzlich seine Stimme hörte, wie so kalt war, wie sie es lange nicht mehr gehört hatte.
Speaker 0: Ich denke nicht, dass es einen guten Eindruck macht, gemeinsam mit jüngeren Schülern den Ball zu verlassen.
Speaker 0: Cow sofort zurück auf den Ball und zwanzig Punkte Abzug wegen nächtlichen herumschleichens auf dem Gelände.
Speaker 0: Hermine drehte sich überrascht zu Severus, da er sie Miss Granger genannt hatte und sah zu, wie Luke sie kurz entschuldigend ansah und dann zurück zum Schloss lief.
Speaker 0: Wieso hast du ihm Punkte abgezogen?
Speaker 0: Wir haben ein bisschen geplaudert.
Speaker 0: Und wieso nennst du mich Miss Granger?
Speaker 0: fragte Hermine und stand auf, um etwas näher zu Severus zu gehen.
Speaker 0: Ich nenne dich so, weil du dich genauso verhältst wie vor einigen Jahren, meinte Severus und verschränkte die Arme vor der Brust.
Speaker 0: Ach, was mache ich denn so kindisches?
Speaker 0: meinte Hermine darauf und wurde langsam sauer.
Speaker 0: Sie war schon lange kein kleines Kind mehr und sie verhielt sich auch nicht kindisch.
Speaker 0: Sie hatte einem ihrer ehemaligen Mitschüler geholfen und sich mit ihm unterhalten.
Speaker 0: Was war daran denn kindisch?
Speaker 0: Das erwähnte ich schon und ich werde mich nicht wiederholen.
Speaker 0: Hermine runzete über diese Antwort kurz die Stirn.
Speaker 0: Er verhielt sich wirklich anders.
Speaker 0: Und kurz meinte sie, dass er vielleicht gar nicht er war, verwarf aber diesen Gedanken sofort.
Speaker 0: Es war einfach unmöglich, dass jemand Vielsaftranke genommen hatte mit einem Haar von ihm.
Speaker 0: Es war ja nicht einmal möglich, ein Haar von ihm zu bekommen.
Speaker 0: Er achtete viel zu sehr darauf, dass man keine Spur von ihm finden konnte, wenn er es nicht wollte.
Speaker 0: Was ist eigentlich dein Problem, Severus?
Speaker 0: fragte Hermine leise und legte eine Hand auf seine verschränkten Arme.
Speaker 0: Ich hörbe absolut kein Problem, meinte Severus und klang fast schon sickig.
Speaker 0: Hermine grinst automatisch bei dem Ton und Severus sah sie noch böse an.
Speaker 0: Sie zog nun an seinen Armen, sodass er sie nicht mehr verschränkte und sie lehnte sich an ihn, während sie ihn umarmte.
Speaker 0: Ich merke es, du hast absolut kein Problem.
Speaker 0: Sie fühlte, wie er sie widerstrebend auch umarmte und sah auf.
Speaker 0: Er sah sie mit seinen dunklen Augen an und Hermine musste automatisch wieder lächeln.
Speaker 0: Sie spürte auch, dass er nicht mehr so schlecht gelaunt war und streckte sich, um ihm einen Kuss zu geben.
Speaker 0: Du solltest nicht mit den vielen Schülern tanzen.
Speaker 0: Das macht einen sehr schlechten Eindruck.
Speaker 0: Round the Severus nun leise in Hermines Ohr.
Speaker 0: Wieso denn?
Speaker 0: Sie sind meine Freunde.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Weil jeder von ihnen am liebsten, Hermine Granger, beste Freundin von Harry, ich bin so toll, Potter, Hexer, die geholfen hat, den dunklen Lord zur Strecke zu bringen und dazu noch bester Absolvent in Hogwarts, verführen möchte.
Speaker 0: Hermine spürte, wie Severus sie etwas fester Ansicht zog und dass eine Stimme etwas eifersüchtig klang.
Speaker 0: Sie hätte so etwas nicht vermutet und glaubte auch nicht wirklich daran.
Speaker 0: Severus und eifersüchtig klang sehr weit hergeholt.
Speaker 0: Außerdem würde sie sich nie so einfach auf so etwas einlassen, schon gar nicht mit Freunden, die sie seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte.
Speaker 0: Außerdem war da ja Severus.
Speaker 0: Warum stört dich das alles so?
Speaker 0: flüsterte Hermine nach einer Weile, in der ihre Gedanken um die vergangenen Wochen und vor allem die Zeit mit Severus kreisten.
Speaker 0: Lange Zeit blieb es still, bis Hermine Severus kurz über die Wange streichelte.
Speaker 0: Weil sie ist ja einfach an.
Speaker 0: Legge die Mens.
Speaker 0: Hermine beherrschte zwar Oklomantic, aber sie war nicht schnell genug, um ihre Schilde hochzufahren, da sie bei Severus nie einen Angriff vermutet hatte.
Speaker 0: Das sollte aber auch nicht schlimm sein, da sie nach einer Schrecksekunde bemerkte, dass Severus nicht ihre Gedanken durchsuchte, sondern ihr Gedankengefühle und Eindrücke schickte.
Speaker 0: Sie sah sich selber, wie sie lachte, wie sie sich nach Tobias Prince in der großen Halle umsah und auf ihre Reise.
Speaker 0: Sie sah Bilder von Severus wie er abends an seinem Schreibtisch saß und ihr Brief verschrieb und dazu lächelte.
Speaker 0: Dazu führte sie immer wieder verschiedenste Gefühle auf sich einströmen, die ihr fast den Atem verschlugen.
Speaker 0: Freude, Stolz, Unglauben, Zufriedenheit, Eifersucht und ganz zuletzt spürte sie auch etwas, das sie nie erwartet hätte.
Speaker 0: Liebe, meine Lieben, das letzte Kapitel von die Brieffreundschaft ist angebrochen.
Speaker 0: Ich bin ein bisschen traurig darüber, aber ja, es war eine wunderwunderschöne Geschichte.
Speaker 0: Noch mal herzlichen Dank an die liebe Elfenhexien, dass sie uns diese Geschichte überhaupt geschenkt hat und dass ich sie einlesen durfte.
Speaker 0: Ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß und Freude daran gehabt wie ich.
Speaker 0: Und ich wünsche euch jetzt nochmal genau das Gleiche für das letzte Kapitel.
Speaker 0: Hermine war gerade heimgekommen und ging sofort in ihr Schlafzimmer, um sich umzuziehen.
Speaker 0: Als sie es betrat, fiel ihr Blick auf das große Bett und sie sah einen Brief auf ihm liegen.
Speaker 0: Sie trat näher und erkannte, dass neben dem Brief, auf welchem ihn Name stand, auch ein flaches Päckchen lag.
Speaker 0: Sie setzte sich aufs Bett und öffnete sofort den Brief und begann zu lesen.
Speaker 0: Er konnte ja nur von ihm sein.
Speaker 0: Irgendwann später in Hogwarts.
Speaker 0: Meine liebste Hermine.
Speaker 0: Ich habe die sehr lange keinen Brief mehr geschrieben, obwohl ich es damals sehr schön fand und immer gern tat.
Speaker 0: Weißt du noch?
Speaker 0: Vor ca.
Speaker 0: fünf Jahren, als du mir aus versehen geschrieben hast, du wolltest Tom Walker schreiben, weil ihr am selben Tag Geburtstag habt, und du verrückte Frau versucht es natürlich, ihn zu erreichen.
Speaker 0: Später, als ich statt ihm geantwortet hatte, hast du mir immer wieder geschrieben, und ich war oft ein bisschen genervt, weil du das ständig getan hast.
Speaker 0: Eigentlich wollte ich nur meine Ruhe haben und mich von meinen nervigen Schülern erholen, Aber ich konnte irgendwie auch nicht anders und musste dir immer wieder antworten.
Speaker 0: Du hast mich fasziniert.
Speaker 0: Unsere Gespräche wurden immer interessanter und ich erkannte schließlich, dass du eine Hexe bist.
Speaker 0: Das war übrigens sehr nachlässig, von dir so viel zu verraten.
Speaker 0: In Hogwarts habe ich fast sofort gemerkt, wer du warst und ich habe dich immer öfter beobachtet.
Speaker 0: In dieser Zeit habe ich dich immer faszinierender gefunden und ich wollte, dass unsere Gespräche nie enden.
Speaker 0: Deswegen habe ich mich auch nicht am Ball damals zu erkennen gegeben, Ich hatte die Befürchtung, dass du geschockt gewesen wärst und mir nie wieder geschrieben hättest.
Speaker 0: Und das war das Letzte, was ich wollte.
Speaker 0: Es war einfach schön, abends deine Nachrichten zu lesen und dir zu antworten.
Speaker 0: Der Kuss zu Sylvester ließ mein Jahr sehr schön beginnen.
Speaker 0: Ich erinnere mich noch immer genau daran, so als ob es gestern gewesen wäre.
Speaker 0: Der erste Kuss, den ich von dir bekam, in einem Jahr bis schrecklich und wunderschön zugleich für mich werden sollte.
Speaker 0: Nachdem wir gemeinsam essen waren, begann für mich eine sehr unglückliche Zeit.
Speaker 0: Nach unserer ersten Nacht war ich sehr erstaunt über mich selbst, da ich sonst nur alleine schlief und auch nicht wirklich entspannen konnte, wenn eine andere Person mit im Raum war.
Speaker 0: Aber mit dir fiel es mir leicht, und dazu dich morgens dann einfach so neben mich gesetzt hast, ohne einen leisesten Hauch von Reue, fühlte ich mich wirklich schlecht, da ich an diesem Morgen einen Entschluss gefasst hatte.
Speaker 0: Ich konnte diese Gefühle nicht mit mir vereinbaren.
Speaker 0: Du weißt, was am nächsten Tag passiert ist, und ich habe dir nie wirklich erklärt, warum ich das tat.
Speaker 0: Ehrlich gesagt kann ich es heute nicht mehr verstehen.
Speaker 0: Damals fühlte ich mich zwar wohl bei dir, aber du warst und bist so jung, dass ich fast wusste, dass du mich sowieso nach kurzer Zeit verlassen würdest.
Speaker 0: Es war also nur eine Frage der Zeit, und das wollte ich nicht.
Speaker 0: Ich wollte nicht einfach ein Platzhalter für die späteren Männer sein und verbot mir lieber alle Gefühle, die ich hatte.
Speaker 0: Das war leichter als ständig zu wissen, dass du mich irgendwann verlassen wirst.
Speaker 0: Dann hattest du etwas mit Mr.
Speaker 0: Foster begonnen, ich spürte Eifersucht.
Speaker 0: Ich wusste, dass ihr nicht zusammenpasst, und das machte mich wütend, und ich schrieb dir immer wieder, dass du euer Treffen sein lassen solltest.
Speaker 0: Irgendwann hast du mich so angeschrien, dass ich dir immer wieder von ihm abriet, und ich sehe dich heute noch vor mir, wie du mit Tränen in den Augen vor mir standest, und mir sagtest, dass ich selber schuld bin, und ich dich endlich in Ruhe lassen soll, damit du alles vergessen kannst.
Speaker 0: An diesem Tag schwor ich mir dir nicht mehr weh zu tun, da mir dein Anblick so ins Herz schnitt.
Speaker 0: An genau diesem Tag begann ich auch, dich in meine Animagosgestalt zu beobachten.
Speaker 0: Ich flog mit diesem Brief zu dir, weil ich dich sehen wollte.
Speaker 0: Ich fühlte mich schlecht und musste mich überzeugen, dass es dir gut ging.
Speaker 0: Aber das tat das nicht.
Speaker 0: Du sahst so erschöpft aus und hattest rotgeweinte Augen.
Speaker 0: Du kannst dich sicher noch daran erinnern, dass meine Eule, also ich, dich dann ziemlich oft besucht haben, um nachzusehen, wie es dir ging.
Speaker 0: Ich habe dadurch auch mitbekommen, dass Foster dir seine Liebe gestanden hat, Man herz setzte damals eine Sekunde lang aus, als ich das hörte.
Speaker 0: Ich dachte, dass du ihn auch liebst, aber du hast ihm dann gesagt, dass du es nicht tust.
Speaker 0: Das gab mir dann den Anstoß, dass ich dich für mich gewinnen wollte.
Speaker 0: Instinktiv wusste ich, dass es mit mir zusammen hängen.
Speaker 0: Mir reichte es auch nicht mehr, dich nur zu beobachten und dir nichts wirklich nahe sein zu können.
Speaker 0: Ich muss verrückt geworden sein.
Speaker 0: Verrückt nach dir.
Speaker 0: Dann hast du deinen Abschluss gemacht.
Speaker 0: Natürlich mit Auszeichnung.
Speaker 0: Ich war die letzten Tage auch nicht mehr erfolgreich.
Speaker 0: Ich wollte nicht sehen, wie du die Schule und damit mich verlässt.
Speaker 0: Dafür entschloss ich, mich dir zu schreiben.
Speaker 0: Und es war keine schlechte Entscheidung.
Speaker 0: Es war eigentlich die Beste, die ich in meinem Leben getroffen habe.
Speaker 0: Für mich begann dann endlich eine schöne Zeit.
Speaker 0: Du warst bei mir und du hattest immer noch Gefühle für mich.
Speaker 0: Wir lähnten uns endlich richtig kennen und irgendwie wurde daraus eine Beziehung, die ich noch keine Sekunde lang bereut habe.
Speaker 0: Nach diesem Sommer und unserer Reise, die viel kürzer war als erwartet, hast du dann dein Studium begonnen.
Speaker 0: Ich habe dich in der Zeit sehr vermisst, wenn du deine Studienwochen in Eddingburg hattest und ich ständig die Befürchtung, dass du doch einen anderen Mann findest und deswegen war ich jedes Mal mehr überrascht und darüber erstaunt, dass du bei mir geblieben bist und immer wieder heimgekommen bist.
Speaker 0: Nach deinem Studium haben wir dann zusammen endlich eine lange Europa-Reise gemacht und vielleicht können wir das irgendwann wieder auf einem anderen Kontinent wiederholen.
Speaker 0: Wir haben noch lange nicht die ganze Welt gesehen und unsere erste Reise war nicht gerade ausführlich.
Speaker 0: Ich hatte nach dem Krieg schon so ziemlich damit abgeschlossen, dass ich niemals eine Frau an meiner Seite haben werde, und es war auch gut so für mich.
Speaker 0: Aber auf unserer Europareise wurde mir nach und nach erst klar, wie sehr ich mich doch getäuscht hatte in diesem Leben und dass du tatsächlich bei mir bleiben und mich nicht verlassen würdest.
Speaker 0: Ich habe nur sehr langsam akzeptieren können, dass du bleibst.
Speaker 0: Du warst und bist so jung und du könntest jeden Mann haben, den du willst, aber du bleibst bei mir.
Speaker 0: Ich habe dich nicht verdient, aber du bist das Beste, was mir je passiert ist, und das werde ich nie wieder loslassen.
Speaker 0: Egal, wie egoistisch mich das macht.
Speaker 0: Dann kam Venedig am Ende unserer Reise.
Speaker 0: Wir gingen gerade über den Markusplatz, und du hast meine Hand genommen und mich so stürmisch mitten in der Öffentlichkeit geküsst.
Speaker 0: Etwas, das ich wie du weißt, hasse.
Speaker 0: Damals und heute.
Speaker 0: Trotzdem habe ich mich genau da, dazu entschlossen, dich zu fragen, ob du mich heiraten möchtest, und wie du weißt, habe ich es am selben Tag noch getan.
Speaker 0: Deinen Ring hatte ich schon lange mit mir herumgetragen, aber ich war mir bis zu diesem Tag nie sicher, ob ich in die jemand geben würde.
Speaker 0: Zia hatte oft versucht, mir ins Gewissen zu reden, damit ich dich endlich frage, und hatte mich auch dazu gezwungen, deinen Verlobungsring zu kaufen, aber ich konnte dir lange Zeit keinen Antrag machen.
Speaker 0: Es war wie eine Blockade, wie du aber mit einem einzigen Kurs überwunden hast.
Speaker 0: Unsere Hochzeit auf Hogwarts auf den Tag vor einem Jahr war der zweitschönste Tag in meinem Leben, und der Allerschönste war ziemlich genau neun Monate später, als du unseren Sohn auf die Welt gebracht hast.
Speaker 0: Als du so erschöpft mit ihm in deinen Armen unserem Bett lagst und er mich mit seinen schwarzen Augen ansah, war für mich der schönste Augenblick in meinem Leben.
Speaker 0: Ab da waren wir endlich eine richtige Familie, etwas, das ich vorher nie wirklich hatte und mir trotzdem immer gewünscht hatte.
Speaker 0: Du hast mich mit diesem Geschenk zum glücklichsten Mann auf dieser Welt gemacht.
Speaker 0: Und seit diesem Tag danke ich Marilyn jeden Tag, dass ich dich und Colin an meiner Seite habe.
Speaker 0: Ihr beide seid Geschenke, die man niemals loslassen darf, und ich liebe euch beide aus vollstem Herzen.
Speaker 0: Ich verspreche dich hier, wie am Tag unserer Hochzeit, dich immer zu lieben und zu ehren, wie du es verdienst, und immer für dich und nun auch für Colin dazu sein, und alles dafür zu tun, dass es euch gut geht.
Speaker 0: Meine schöne, intelligente, wunderbare Frau, ich liebe dich, vergiss das nie, Severus.
Speaker 0: Als Hermine den Brief zu Ende gelesen hatte, hatte sie Tränen in den Augen, und sie musste erst ein paar Mal tief ein- und ausatmen, um nicht richtig loszuweinen.
Speaker 0: Severus konnte nie wirklich Gefühle zeigen, obwohl sie wusste, dass sie da waren.
Speaker 0: Aber dass er ihr so einen Brief schrieb, war für sie ein wunderbarer Liebesbeweis, und zeigte ihr mal wieder, was für einen tollen Mann sie an ihrer Seite hatte.
Speaker 0: Nachdem sie sich nach einigen Minuten wieder gefasst hatte, in denen sie an ihren geliebten Mann und Sohn dachte, öffnete sie das Geschenk, das neben dem Brief gelegen hatte.
Speaker 0: In einer schlichten Chateaule lag ein schlichtes Medaillon aus Silber, und als sie es öffnete, sah sie ein kleines Foto von Colin Severus und sich selbst in ihm.
Speaker 0: Hermine stricht zärtlich über das Bild und schloss kurz darauf wieder das Medaillon.
Speaker 0: Sie hängte es sich sofort um und nahm sich den kleinen Zettel, der aus der Schachtel gefallen war.
Speaker 0: Komm bitte heim, sobald du das liest.
Speaker 0: Ich warte mit Colin auf dich.
Speaker 0: Hermine verließ sofort die Wohnung in Hogwarts, die sie und Severus unter der Woche bewohnten, da sie nun beide an Hogwarts lehrten und kurz darauf trat sie auch schon aus dem Kamin in ihrem Haus und sie begann, ihren Mann und ihren Sohn zu suchen.
Speaker 0: Beide waren schnell gefunden und Hermine begrüßte Severus mit einem zärtlichen Kuss und Colin hauchte sie einen Kuss auf die Stirn, da er gerade in den Armen ihres geliebten Mannes schlief.
Speaker 0: Dieser setzte sich mit seinem Sohn im Arm in einen Sessel vor den Kamin und zog Hermine auf seinen Schoß.
Speaker 0: Sie lehnte sich an ihn und betrachtete ihren Sohn, den er im anderen Arm hielt.
Speaker 0: Sie hatte nie gedacht, dass Severus so gut in die Rolle als Vater passen würde, Aber ihr Vater hatte ihm anfangs ein paar Ratschläge gegeben und seitdem war er der perfekte Vater für ihren gemeinsamen Sohn.
Speaker 0: Manchmal musste sie ihm sogar Colin wegnehmen, da er ihn ständig bei sich haben wollte.
Speaker 0: Er schläft seit einer Viertelstunde, flüsterte ihr Mann leise und strich Hermine eine verirrte Haarstreine aus dem Gesicht.
Speaker 0: Hermine nickte und lehnte ihren Kopf und Severus Hals und atmete seinen unverwechselbaren Duft ein, den sie noch immer wie am ersten Tag liebte.
Speaker 0: Danke für das Medaillon den Brief!
Speaker 0: Er war so wunderschön.
Speaker 0: Severus brummelte irgendetwas, dass sie nicht verstehen konnte, sich aber sehr noch gern geschehen anhörte und wandte sich dann etwas mehr zu ihr.
Speaker 0: Was hast du am Wochenende vor?
Speaker 0: Nichts, das weißt du doch.
Speaker 0: wieso?
Speaker 0: Weil wir zum Tee eingeladen sind.
Speaker 0: Bei wem?
Speaker 0: fragte Hermine.
Speaker 0: Tom Walker, dem Mann, dem du schreiben wolltest und dessen Brief bei mir gelandet ist.
Speaker 0: Nox.
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Speaker 0: Ich danke dir riesig.
Speaker 0: Bis zur nächsten Geschichte, deine Jana.
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