👉 Was Minerva nie erfahren wird - HP Creepypasta - In deinen feuchten Wiesen
Über diese Folge
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Schreie von Pixabay
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Speaker 0: Hey ihr Lieben!
Speaker 0: Es beginnt ja jetzt der Oktober und ich hatte dieses Mal Lust, einen ganzen monatlangen Halloween-inspirierte Geschichten zu lesen.
Speaker 0: Und daher könnt ihr euch auf einen wilden Mix an Fan Fictions freuen.
Speaker 0: Ich bin schon sehr gespannt, wie sie euch gefallen.
Speaker 0: Wir beginnen den creepy Oktober mit einer Geschichte von der lieben Tonic Border, und zwar in deinen feuchten Wiesen.
Speaker 0: Wichtig noch dazu, wenn ihr nicht so Horrorgeschichten hören möchtet, dann bei der genau gucken, ob ihr sie euch anhören möchtet und wenn es zu viel wird, dann schaltet unbedingt ab.
Speaker 0: Achte da gerne auf euch selbst.
Speaker 0: Und jetzt viel Spaß und natürlich nicht vergessen Emoji of the Day, ein Grabstein.
Speaker 0: Postet ihn unten in die Kommentare.
Speaker 0: Danke!
Speaker 0: Minerva McGonagall zog sich den Kragen ihres grünen Mantels ein wenig höher als die kalten Windeschottlands über den historischen Friedhofwäten.
Speaker 0: Ihre Schritte führten sie über einen festen, gepflasterten Weg.
Speaker 0: Die Pflastersteine waren uneben, glatt geschliffen von so vielen Füßen, die diese Pfade beschritten hatten und gezeichnet von mehreren hundert Jahren Witterung.
Speaker 0: Es war ein Ort verankert an eine uralte Chronik und einer der Ehefurcht und der Toten.
Speaker 0: Die Stille über dieser letzten Ruhestätte hatte immerzu etwas Kaltes, unnahrbares, feminärer Ansicht gehabt, etwas Unheimliches.
Speaker 0: Als kleines Kind hatte sie sich immer zu gefürchtet vor diesem schauerlichen Ort, doch sie war hier aufgewachsen.
Speaker 0: Sie hatte sich an den Anblick der Gräber und auch an die Toten gewöhnt, denn ihr Vater leitete diesen Ort.
Speaker 0: Er war Priester und Totengräber gleichermaßen.
Speaker 0: Alles, was diesen Ort ausmachte, war ihm zuzuschreiben.
Speaker 0: Und Minerva konnte kaum sagen, ob das nun zum Guten war.
Speaker 0: Minerva jedoch hatte keine Angst mehr vor diesem Friedhof, der hoch auf einem Hügel in Schottland thronte und aber hunderte Gräber besaß.
Speaker 0: Die Kirche mit den massiven Vierungsturm, der dem alten Bauwerk das Aussehen einer heiligen Festung verlieh, war das Zentrum dieses weitläufigen und verwinkelten Geländes und machte auch so viele Jahre später keinen besseren Eindruck auf die junge Frau.
Speaker 0: Ihr Familienhaus stand schräg unter der Kirche.
Speaker 0: etwas weiter am Fuße des Friedhofs und am Rande eines Waldes, zu dem sie nun unterwegs war und ihren schwereren Koffer hinter sich herzog.
Speaker 0: Obgleich es mitten im Sommer war, schien die Wärme diesen Ort zu meiden und auch die Sonne scheute sich davor, ihre Strahlen herniederzusenden.
Speaker 0: Minerva wunderte es nicht, denn auch sie hatte sich nur unfreiwillig auf den Heimweg gemacht.
Speaker 0: Das hoffnungslose Ziehen in ihrem Herzen versuchte sie zu ignorieren, denn sie hatte hockwurz, die Schule für Hexerei und Zauberei, ein letztes Mal besucht.
Speaker 0: und stand nun auf eigenen Beinen, ohne den Schutz der magischen Mauern und der Entfernung zu ihrem Vater.
Speaker 0: Sie war eine Hexe, hatte ihr Blut und ihre Magie von ihrer Mutter vermacht bekommen, die ebenfalls eine Hexe war.
Speaker 0: Und seit ihr Vater davon erfahren hatte, war sie für ihn nichts weiter als eine abscheuliche Schande gewesen.
Speaker 0: Wieder willig und unter strenger Hand hatte er sie großgezogen, als ihre Mutter irgendwann in ihrem dritten Schuljahr ohne Wiederkehr verschwand.
Speaker 0: Er hatte ihr nie Liebe oder Stolz gezeigt, und sie stets als etwas behandelt, was die Verkörperung der Sünde in seinen Augen repräsentierte.
Speaker 0: Magie war nicht christlich, nicht von Gott gewollt und etwas treuflisches.
Speaker 0: Er hatte nie akzeptiert, was sie war und duldete ihre Magie in diesen heiligen Mauern nicht, wenn er sie ihr schon nicht austreiben konnte.
Speaker 0: Dennoch war sie zurückgekehrt, da es der einzige Ort war, an dem sie ihren Dach über dem Kopf besaß, doch ein Zuhause konnte sie diesen Ort kaum nennen.
Speaker 0: Als Minerva ihr Familienhaus betrat, überkamen sie erneut diese große Hoffnungslosigkeit.
Speaker 0: Säuftzen stellte sie ihren schweren Koffer ab und begab sich in das Wohnzimmer, wo ihr Vater am Kamin saß und in einer Zeitung vertieft war.
Speaker 0: Er sah genauso aus, wie man sich einen Priester und toten Greber in allen möglich bedienten Klischees vorstellte.
Speaker 0: Er war hochgewachsen, so als schwarzes Haar und dunkler Augen, die aus einem Blassen Gesicht herausstachen.
Speaker 0: Seine hohen Wangenknochen waren von einer Schifferkrause umzogen und grau durchtrennt.
Speaker 0: Er war kein unansehnlicher Mann für sein Alter, dennoch besaß er eine düsterer Ausstrahlung und wenig Sympathie.
Speaker 0: Sie hatte sich immer gefragt, warum ihrer Mutter diesen Mann damals geheiratet hatte, ob er damals irgendetwas an sich hatte, was liebenswert gewesen wäre oder ob er sie je geliebt hatte.
Speaker 0: Ich bin zurück, Vater, sagte mir, er war leise.
Speaker 0: Sein Blick wurde kühl, als er sie erblickte und sie hatte auch keine innige Begrüßung erwartet.
Speaker 0: Er senkte seine dunklen Augen auf die Zeitung und hob seine Schultern.
Speaker 0: Er warte nicht von mir, dass ich dich mit offenen Armen hier empfänge.
Speaker 0: Du bist nun eine erwachsene Frau und hast deine Jahre an diesem teuflischen Ort vergeudet, meinte er knapp.
Speaker 0: Und Minerva hatte so eine Reaktion bereits erwartet, dennoch tat sie weh.
Speaker 0: Möchte niemanden, du hast keine Arbeit, wenn du zu mir zurückgekrochen kommst.
Speaker 0: Minerva senkte ihren Blick.
Speaker 0: Zu genau wusste er, dass sie ihn fürchtete und diesen Ort ein für alle mal hinter sich bringen wollte.
Speaker 0: Doch er war ihr letzter Leben der Verwandter, und sie hatte und besaßen nichts außer ihn und diesen Friedhof.
Speaker 0: Oft hatte er ihr Angeboten, Hogwarts zu verlassen und die Magie zu vergessen, etwas Anständiges zu lernen oder den Sohn der McGregors, eine betuchte Landwirtsfamilie zu heiraten.
Speaker 0: Dann hätte er ihr All das vergeben und hätte darüber hinweg gesehen, dass sie eine Hexe war.
Speaker 0: Doch sie hätte die Magie niemals losgelassen, nie.
Speaker 0: Ich erwarte einige Rückmeldungen bis zum Ende der Sommerferien.
Speaker 0: Ich könnte dir hier helfen.
Speaker 0: Ich erwarte auch nicht, dass du mich bezahlst, nur, dass ich bleiben darf bis nun.
Speaker 0: Minerva wurde immer klein lauter, doch ihr Vater blickte langsam von seiner Zeitung auf.
Speaker 0: Von oben bis unten musterte er sie und sie erwartete nicht, dass er es ihr gestattete.
Speaker 0: Du kümmerst dich um Haus und Hof ohne deine verruchte Magie, sagte er kühl und winkte sie mit seiner Hand aus dem Wohnzimmer hinaus.
Speaker 0: Langsam kehrte Minerva ihm den Rücken und trat ihre Tiertin aus auf den tüsteren Flur.
Speaker 0: Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er es ihr gestatten würde, zu bleiben.
Speaker 0: Natürlich im Gegenzug dafür, dass sie sich um alles kümmerte, doch das war sie ohnehin bereits gewöhnt.
Speaker 0: Dennoch, sie kam nicht umhin, mit einem unguten Gefühl hinauf in ihr Zimmer zu steigen.
Speaker 0: Es war später Abend und ein scheißliches Oktoberwetter.
Speaker 0: Karlter Regen prasselte gegen die Scheiben und Minerva bereitete ihrem Vater einen barmen Kamin vor, während dieser zu dieser Stunde noch draußen war, um ein frisches Grab auszuheben.
Speaker 0: Minerva wusste nicht, warum diese Aufgabe nicht bis zum morgigen Tag warten konnte, doch sie wollte auch nicht hinaus auf den nächtlichen Friedhof, um ihren Vater aus diesem Wetter zu holen.
Speaker 0: Die Sommerferien waren längst verstrichen und keine ihrer Bewerbungen hatte irgendeinen Erfolg erzielt.
Speaker 0: Eine Ausbildung zur Ororin wäre ihr finanziell nicht möglich, obgleich das Ministerium sie gern aufgenommen hätte, hatte sie ihre Uts mit Spitzennoten abgeschlossen.
Speaker 0: Diverse Weiterbildende und fächerspezifische Schulen boten keine Stipendien an und den anderen Berufszweigen fehlte es ihr an Erfahrung.
Speaker 0: Die Hoffnungslosigkeit vom Anfang der Sommerferien hatte sich nur noch vertieft und ihr Vater wurde mit ihrer Anwesenheit hier immer ungehaltener.
Speaker 0: Sie ging ihm zwar so gut sie konnte aus dem Weg, doch Alicey stets spüren, dass er sich ihr Schaltern und ihren Unwählen die Magie zurückzulassen, nicht mehr länger ansehen würde.
Speaker 0: Es fleutete mit einem Mal an der Tür und das war merkwürdig.
Speaker 0: Ihr Vater würde nicht einfach an seinem eigenen Haus leuten und, besuch zu dieser Stunde und dem scheuslichen Oktobersturm, war kaum zu erdenken.
Speaker 0: Nachdenklich legte sie ihre Arbeit nieder, durchquerte den düsteren Flur und öffnete langsam die Haustür.
Speaker 0: Der Geruch von Regen und nassem Grasstiege in die Nase und die Kälte suchte sich sogleich ihren Weg ins Innere des Hauses.
Speaker 0: Das Prasseln des Regens und das Heulen des Windes waren vor der Haustür fürchterlich laut und ihre grünen Augen wanderten überrascht an der hohen Gestalt hinauf, die dort im Regen unter einem Schirm im Laternenschein stand.
Speaker 0: Ein hochgewachsener Mann mit dunklem Haar und Vollbad bekleidet in einem edlen Anzug mit Mantel und dazu passendem Hut.
Speaker 0: Seine glänzenden Schuhe standen in der Dreckpfütze vor der Tür und blaue Augen funkelten sie an, begleitet von einem ihr nur zu bekannten Lächeln.
Speaker 0: Minerva konnte es kaum glauben, dass ausgerechnet er an einem Ort wie diesem auftauchte und vor ihrer Tür stand.
Speaker 0: Professor Dumbledore hauchte sie überrascht und öffnete die Türen ungänzlich.
Speaker 0: Albus Dumbledore war ihr ehemaliger Lehrer für Verwandlung gewesen.
Speaker 0: Ihr Mentor in vielen Lebenslagen, ihrer Schuljahre und auch ihr Begleiter in der Bewältigung ihrer Animakos gestalt.
Speaker 0: Er war eine sehr bedeutende Persönlichkeit der magischen Welt und nachsagend auch der mächtigste Zauberer seiner Zeit.
Speaker 0: Er war der Bezwinger Grindelwaldz und eine Berühmtheit.
Speaker 0: Dennoch hatte er seine Liebe zum Lehren niemals aufgegeben und war nach wie vor ein Professor von Hogwarts, ob gleich ihm alle Wege nach oben offen standen.
Speaker 0: Was also hatte er hier verloren?
Speaker 0: hatte er doch sicher Wichtigeres zu tun, als mitten im Schuljahr auf ihrer Schwelle zu erscheinen.
Speaker 0: Mit einer leichten Geste tippte er sich an seinen Hut.
Speaker 0: Guten Abend, mein Herr war.
Speaker 0: Die doch reichlich späte Störung tut mir sehr leid, doch ich komme mit dringenden Neuigkeiten aus Hogwarts, meinte er mit seiner sanften tiefen Stimme und wies mit seiner Hand hinter sie in den Flur.
Speaker 0: Dürfte ich eintreten?
Speaker 0: Oh, natürlich, verzeihen Sie es, ich war nur so überrascht von ihrem Besuch.
Speaker 0: meinte sie entschuldigend und ließ ihn hinein ins Trockene.
Speaker 0: Sie führte ihn ins Wohnzimmer, wo der Kamin warm brannte, und Dumbledore sah sich reichlich interessiert, wenn auch unauffällig in diesem Raum um.
Speaker 0: Seine blauen Augen wanderten über die kalen Wände und die dunkle Einrichtung, doch erwandte sich ihr mit freundlichem Ausdruck zu.
Speaker 0: Sind sie allein, fragte er, und Minerva, die ihm seinen Mantel und Hutabnahm schüttelte nur unwohl ihren Kopf.
Speaker 0: – Nein, Sir, mein Vater ist noch draußen und hebt ein Grab aus.
Speaker 0: flüsterte sie, und er verzog seine Lippen zu einem sagten Lächeln.
Speaker 0: Minava konnte es jedoch nicht erwidern.
Speaker 0: Ihr Vater würde es nicht gut heißen, dass sie Besuch empfing, nicht zu dieser Stunde keinen magischen Menschen und erst recht keinen Mann.
Speaker 0: Ist das so?
Speaker 0: Nun denn, schmunzelt der Dambel der Leise, warten wir besser nicht auf ihn, und ich überbringe in der Zwischenzeit die Neuigkeiten.
Speaker 0: Wissen sie, ich bin zu dieser Stunde bei ihnen, da mir zu Ohren kam, dass sie sich an Horkwurz um eine Stelle beworben haben.
Speaker 0: Ist das korrekt?
Speaker 0: Professor Dippert hat dies abgelehnt, Sir.
Speaker 0: Er hielt mich für zu jung und unerfahren, erwiderte Minerva trostlos, denn sie wollte ungern an dieses Scheitern erinnert werden.
Speaker 0: Dumbledore, jedoch, trat vor das wärmende Feuer, verschränkte seine Hände hinter dem Rücken und schien sich nicht an ihrem Kummer zu stören.
Speaker 0: Oh, das sind sie auch gewiss, lächelte Dumbledore sacht, doch er hob seine Hand, als Minerva ihn bekümmert betrachtete.
Speaker 0: Sie wissen sicher, dass ich nach Amandos abdanken, den Posten des Schulleiters einnehmen werde.
Speaker 0: Und dann möchte ich meine Position wirklich vertreten sehen.
Speaker 0: Als er mir davon berichtete, habe ich ihn zum Umdenken bekehren können, dass sie unter mir als Referendarin lernen dürfen.
Speaker 0: Sie waren meine auserlesenste Schülerin, und ich würde ihr Talent ungern hier verschwendet und vergraben sehen.
Speaker 0: Er machte eine höfliche Geste über den Wohnraum, und doch konnte Minerva etwas in seinen Augen erkennen, was ihr deutlich signalisierte, wie viel Missachtung er für diesen Ort empfand.
Speaker 0: Er lächelte, sprach immer noch sanft und ruhig und, dennoch, irgendetwas war merkwürdig, doch Minerva machte große Augen, als sie realisierte, was er ihr damit sagen wollte.
Speaker 0: Er lächelte nahezu zart zu ihr hinab, als er ihr seine Hand in einer helfenden Geste entgegen hielt.
Speaker 0: Daher wollte ich sie noch zu dieser Stunde ersuchen, mich nach Hogwarts zu begleiten, diesen Ort zu verlassen, ohne Wiederkehr.
Speaker 0: Vorausgesetzt, das ist das, was sie immer noch ersehnen.
Speaker 0: Er lächelte, beinah, als würde er es answeifeln, dass sie hier glücklich lebte.
Speaker 0: Und so war es auch.
Speaker 0: Minerva wollte nichts Sehnlicher als diesen Ort zu verlassen und nie wieder zurückkehren.
Speaker 0: Unter ihm zu lernen, wäre die größte Ehre, die er ihr entgegenbringen konnte und mehr, als sie sich jemals hätte erträumen können.
Speaker 0: Sie streckte ihre Hand nach seiner aus, doch sie zögerte einen Herzschlag lang.
Speaker 0: Seine blauen Augen funkelten im Feuerschein so intensiv, dass sie schlucken musste.
Speaker 0: Ich würde mir nichts sehnlicher wünschen, Sir, doch was erwarten Sie für dieses Entgegenkommen?
Speaker 0: Was ersehnen Sie für eine Gegenleistung?
Speaker 0: Ich habe kein Gold, sagte sie, leise und beschämt.
Speaker 0: Ich könnte Ihnen nichts anbieten.
Speaker 0: Ich benötige Ihr Gold nicht, Minerva.
Speaker 0: Ich verfüge über alles, was man mit Galionen kaufen könnte.
Speaker 0: Nein, ich ersehne sicher nichts Materielles.
Speaker 0: Fürchten Sie sich vor dieser kleinen Geste meinerseits nicht, erwiderte er sanft.
Speaker 0: Ich erwarte nichts, nichts, was Ihnen schaden könnte.
Speaker 0: Und was sind wenige Gefallen zu meinem Gunsten im Vergleich zur Flucht aus diesem Grab?
Speaker 0: Ich sehe diese Szenen nicht erst jetzt in Ihren Augen.
Speaker 0: Die unstellbare Gier danach auszubrechen und zu fliehen.
Speaker 0: Ich gebe Ihnen diese Möglichkeit, Minerva.
Speaker 0: Sie müssen sie nur ergreifen.
Speaker 0: Dort, wohin ich sie mitnehmen werde, kann er Ihnen nie wieder etwas antun.
Speaker 0: Nachdenklich blickte sie in seine Augen, versuchte irgendetwas darin zu finden, was auf einen Haken hindeutete.
Speaker 0: Doch dieses tiefe Blau war so undurchschaubar tiefgründig wie immer.
Speaker 0: Es war unmöglich, hinter diese Fassade zu blicken, doch sie vertraute ihm.
Speaker 0: Er war ihr eine so wichtige Person im Leben geworden und hatte immer Wort gehalten.
Speaker 0: Wenn er ihr sagte, er würde nichts erwarten, was ihr schadete, dann war dies auch so.
Speaker 0: Mir hatte er sie in etwas gelockt, was sie nicht wollte.
Speaker 0: Er war recht schaffend.
Speaker 0: Sie vertraute ihm, und sie wollte nicht sehnlicher als, dass er sie mit sich fortnahm, fort von hier.
Speaker 0: Sie nahm seine dargebotene Hand und er lächelte gewinnend.
Speaker 0: Sie werden eine Bereicherung verhockworts werden, meinte er, und hauchte er in den höflichen Kuss auf den Handrücken, sodass ihre Wangen zu brennen begannen.
Speaker 0: Möchten sie nicht hinaufgehen und ihre Sachen packen?
Speaker 0: Wir sollten hier keine unnötige Zeit verschwenden.
Speaker 0: Aber mein Vater ... Mein Terminär war dann ängstlich, doch Dumbledore neigte seinen Kopf.
Speaker 0: Sind sie denn erpicht auf diesen Abschied, fragte er neckisch, und sie schüttelte langsam den Kopf.
Speaker 0: Wenn sie ehrlich war, wäre es ihr sogar lieber, einfach Klamm heimlich zu verschwinden, und sicher konnte er diesen Wunsch in ihren Augen lesen, denn er klatschte geschäftig in seine Hände, woraufhin sein Mantel und Hut herbeischwebten.
Speaker 0: Nun denn, ich erwarte sie als bald vor diesen Toren.
Speaker 0: Geben sie sich nicht mit dieser leidigen Mühe ab und überlassen sie der Stille den Abschied, sagte er heiter, Schritt durch den Flur und öffnete die Tür zum nächtlichen und regnerischen Friedhof.
Speaker 0: Ich warte hier draußen auf Sie, Minerva.
Speaker 0: Der letzte Spatenstich war getan und Keuchen stieß er sein Werkzeug in die angehäufte Erde.
Speaker 0: Vor ihm lag ein frisches Grab, perfekt in symmetrische Form gebracht und angemessen tief.
Speaker 0: Der Geruch der nassen Erde und das feuchten Grasis schmeichelten um ihn herum, und er atmete tief durch.
Speaker 0: Er hatte sie angefleht, angebettelt und ihr alle Chancen gegeben, die er vor Gottes Augen aufbringen konnte, und sie hatte ihn nicht erhört.
Speaker 0: Genau wie ihre Mutter ihn nicht erhört hatte.
Speaker 0: Er wollte das nicht tun, doch es war zum besten von ihnen allen.
Speaker 0: Sie würde ihm irgendwann, wenn auch er unter dieser feuchten Wiese liegen würde, danken.
Speaker 0: Der Sack würde sie schützen, die Erde sie langsam schlafen legen, und nie wieder würde ein Laut an die Oberfläche dringen.
Speaker 0: Sie wäre begraben und vergessen.
Speaker 0: Ohne Stein, ohne Kreuz.
Speaker 0: Es war bereits Sünde genug, sie hier zu begraben.
Speaker 0: Genau wie ihre Mutter, die irgendwo unter dieser Erde ruhte, lebendig begraben und in Frieden gegangen.
Speaker 0: Sie musste nicht leiden.
Speaker 0: Er hatte das Richtige getan und würde es auch für seine Tochter tun.
Speaker 0: Hätte diese verruchte Hexim kein Kind untergejubelt, hätte das alles nicht geschehen müssen.
Speaker 0: Sie hatte ihn in die Sünde gelockt, hatte er durch ihre Worte geglaubt, sie sei eine normale Frau und kein teuflischer Dämon.
Speaker 0: Nun trug er aus, was sie angerichtet hatte.
Speaker 0: Der Regen prasselte immer stärker auf ihn ein, und es war besser, er würde es heute tun.
Speaker 0: Der laute Regen, der hollende Wind, das alles würde ihre gedämpften Schreie unter der Erde ersticken, und er könnte ohne zu leiden darauf warten, dass es beendet wurde, ohne von ihrem Flehen vielleicht angetrieben, so werden sie auszugraben.
Speaker 0: von dem kläglichen bisschen Liebe, was er für sie verspürte.
Speaker 0: Nach allem war sie immer noch sein Kind.
Speaker 0: Herr, vergib mir meine Fehler, flüsterte er bitter und stand vor dem ausgehobenen Grab und dem bereitstehenden Sarg.
Speaker 0: Er zögerte, doch er musste es jetzt tun.
Speaker 0: Noch während er in dieses schwarze Loch starte, hörte er es jedoch.
Speaker 0: Ein leises, hallendes Pfeifen, welches eine unheimliche Melodie in die Nacht trug.
Speaker 0: Er blickte sich um und suchte mit seinen dunklen Augen den Friedhof ab, doch er konnte niemanden sehen.
Speaker 0: Hatte er sich das in seiner Ehrfurcht vor dem Himmel nur eingebildet?
Speaker 0: Hier war niemand, nur er und die Toten.
Speaker 0: In der Ferne konnte er sein erleuchtetes Haus sehen, wo sie auf ihn warten würde.
Speaker 0: Doch da war es wieder, gefockt von einem zarten Lachen, dunkel, tief.
Speaker 0: Angst ergriff den Totengreiber und er packte den Spaten in der Erde, Doch gegen was sollte er sich verteidigen?
Speaker 0: Er kommt und geht, lässt nichts zurück, außer Kummer und Leid.
Speaker 0: Tiefen, tiefem Leid, flüsterte die Stimme in einem düsteren Sing-Sang, und die Laterne, die ihm ein kleines bisschen Licht spendete, flackerte.
Speaker 0: Er konnte niemandem sehen, und doch hörte er Schritte im nassen Gras und auf der aufgeweichten Erde.
Speaker 0: Er hob den Spaten nun höher und sein Herz raste in einer unnatürlichen Angst.
Speaker 0: W-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-w-.
Speaker 0: Angst erfüllt und schreien, schlug er mit dem Spaten nun blind in die Richtung, aus der die Schritte stammten, und dennoch kamen sie immer näher an ihn heran.
Speaker 0: Er stolperte zurück und stieß mit dem Fuß gegen etwas, stürzte rückwärts und fiel genau auf den Samt des offenen Sags.
Speaker 0: Die Laterne flackerte immer weiter und ein Schatten erhob sich über ihm.
Speaker 0: Regen prasselte auf ihn ein und erhob abwährend seine Hände.
Speaker 0: Wer, wer bist du?
Speaker 0: Bitte, ich hab nichts getan, rief er flehend.
Speaker 0: Und ein Lachen folgt auf diese Worte.
Speaker 0: Nichts getan, fragte die Gestalt leise.
Speaker 0: Eine Mutter und die Frau, die sie trotz allem geliebt hat, lebendig begraben.
Speaker 0: Und nun auch noch die eigene Tochter mit diesem Schicksal strafen wollen.
Speaker 0: Die größten Sünder kauern unter dem Deckmantel des Glaubens.
Speaker 0: Doch unsere Taten werden früher oder später immer auf uns zurückkommen.
Speaker 0: Schlafen sie wohl, Mr.
Speaker 0: McGonagall.
Speaker 0: Und plötzlich schlug der Deckel des Sargs über ihm zu, und er hörte dieses schaurige Summen dennoch durch das massive Holz hindurch.
Speaker 0: Er schlug schreiend dagegen, doch er ließ sich nicht öffnen, spürte nur, wie irgendetwas den Sarg in das Loch schob, und er hart und ehrlos in dieser Grube aufschlug.
Speaker 0: Hörte, wie die Erde sparten Stich für sparten Stich über den Sarg geschüttet wurde, und er schrie und flehte.
Speaker 0: Er wollte so nicht sterben und bat um Verzeihung.
Speaker 0: Doch das wurde nicht gehört.
Speaker 0: Als Minerva mit ihrem Koffer und allen eingepackten Habseligkeiten hinaus in den Regentrat, stand Dumbledore im Laternenlicht unter seinem Schirm und summte eine schaurige Melodie, die Minerva als das Wiegenlied des Flights erkannte.
Speaker 0: Aber natürlich!
Speaker 0: Heute war der einunddreißigste Oktober Halloween.
Speaker 0: Arlich trat sie durch den Regen auf ihn zu und erhielt ihr höflich seinen Schirm und Arm entgegen.
Speaker 0: Sind sie bereit für ein neues Leben?
Speaker 0: fragte er freundlich, als sie sich verliegen bei ihm unterhackte.
Speaker 0: Wenn wir uns beeilen, kommen wir noch rechtzeitig zum Nachtisch des Festessens.
Speaker 0: Ich bin bereits, meinte sie leise, und erführte sie über die verschlungenen Pfade des Friedhofes.
Speaker 0: An einer flackenden Laterne erkannte sie ein frisches Grab mit aufgehäufter Erde darauf, und der Spaten steckte immer noch in der Erde drin.
Speaker 0: Minerva wunderte sich, dass ihr Vater wohl bereits den Toten unter die Erde gebracht hatte, Doch einsame Begrebnisse gab es hier nicht selten und sie mussten ihn wohl verpasst haben.
Speaker 0: Vielleicht war es dennoch besser so.
Speaker 0: Ein wahrlich trostloser Ort, um aufzuwachsen, hörte sie Dumbledors fleise Stimme, da sie unbewusst stehen geblieben war und sie hielt sich ein wenig mehr an seinem Arm fest.
Speaker 0: Sie wandte sich von dem frischen Grab ab.
Speaker 0: Es wird zumindest nicht meine Zukunft sein, Sir, meinte sie leise, lächelte allerdings zu ihm auf.
Speaker 0: Und dafür danke ich ihnen wirklich.
Speaker 0: Oh, das tue ich doch gern, Minerva, lachte Dumbledore Leise und stimmte erneut das Wiegenlied mit einem Summen an, während sie gemeinsam unter seinem Schirm durch den Regen schritten.
Speaker 0: Irgendwann lächelte Minerva und summte einfach mit.
Speaker 0: Nichts Gutes liegt, verborgen nass in deinen feuchten Wiesen, sangen sie amüsiert gemeinsam, und Minerva war dankbar dafür, dass er diesen schwer Mut und trotz des düsteren Liedes ihr Herz mit Freude und Dankbarkeit erfüllte.
Speaker 0: Sie würde mit ihm gehen und ein neues Leben beginnen, fern von diesem Friedhof und ihrer Vergangenheit.
Speaker 0: Die Melodie, der Regen des Heulen des Windes und ihre sich immer weiter entferndenden Schritte, übertönten die dumpfen Schreie in der Nacht.
Speaker 0: Und niemand, auch nicht mehr mehr war, würde jemals erfahren, was ich wahrlich zugetragen hatte.
Podbean