Verlieben für Fortgeschrittene 33+34/36 🔥 Snamione - FanFiction - Harry Potter Hörbuch
Über diese Folge
FanFiction - Harry Potter Hörbuch🫱🏼🫲🏾 Werbepartner: https://www.linktr.ee/jannaambrosy
🪄 Autorin: Efraimstochter 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/d/4cbf15540000e29f067007d0/Verlieben-fuer-Fortgeschrittene
🎧 Sturmtochter Hörbuch: https://amzn.to/4mhuGuB
Das ist der zweite Teil der "Verlieben für"-Reihe. Hier kannst du den ersten anhören: https://youtu.be/tldZi-M2o-M?feature=shared
🎁 Amazon Wishlist: https://www.amazon.de/registries/gl/guest-view/2Y4JUGQZI0TVG ✨ Patreon: https://patreon.com/Jannaliest
⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ UNTERSTÜTZEN: ☕️ PayPal Friends: https://www.paypal.me/jannaambrosy ✨ Patreon: https://patreon.com/Jannaliest 😍 Kanalmitglied werden und exklusive Vorteile erhalten: https://www.youtube.com/channel/UCgN6zLut3WR1SdceKYgIbQ/join ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ SOCIAL MEDIA: ❤️ Instagram: https://www.instagram.com/jannaambrosysprecherin/ ❤️ TikTok: https://www.tiktok.com/@jannaambrosy_sprecherin/ ❤️ Mail für Anfragen: info [at] janna-ambrosy.de ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Musik & Thumbnail mit KI erstellt.
vorlesen #harrypotter #hörbuch #einschlafen
Ich nutze Affiliate-Links - für dich entstehen keine Kosten, ich bekomme lediglich eine kleine Provision von Amazon gezahlt, die ich für den Aufbau meines Kanals nutzen kann.
Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast.
Danke, dass du dir die Werbung anhörst und so meine Arbeit unterstützt.
Für eine werbefreie Version, exklusive Geschichten und Geschenke, schau gerne auf meinem Patreon-Profi
vorbei, den Link findest du in der Beschreibung.
Du kannst mich auch auf Instagram oder TikTok besuchen.
Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß
mit der neuen Folge.
Blumos
Endlich ihr Lieben, es ist soweit, die beiden heiraten.
Hoffentlich.
Oder?
Seid gespannt und postet erstmal natürlich einen schönen Hochzeits-Smiley unten in
die Kommentare.
Viel Spaß mit Kapitel 33 Hochzeit.
Er hatte das sichere Gefühl, sich gleich übergeben zu müssen, hundertprozentig.
Zudem lag eine schier erdrückende Zentnernlast auf seiner Brust.
Vielleicht war das die Schuld des zu eng gebundenen Binders?
Er lockerte das dunkelrote Seidentuch ein wenig, nein, an der Krawatte lag es nicht,
ihm war immer noch schlecht und er bekam kaum Luft.
Henry Granger schaute seinen zukünftigen Schwiegersohn mitleidig an und klopfte ihm
ermunternd auf die Schulter.
Das ist die Nervosität, Severus, und gehört irgendwie dazu.
In zwei Stunden geht es dir wieder besser.
Wollen wir wetten?
Nein, ich will nicht wetten.
Sich auf und davon machen wäre viel besser, murmelte erklärtlich.
Das würde auch gut zu meinem Image als Feigerverräter passen, dachte er, bitte.
Kommt nicht in Frage, empörte sich eine helle Frauenstimme hinter ihm.
Hermine, Severus wirbelte herum und ihm blieb der Mund offen stehen.
Sie trug bereits ihr Hochzeitskleid und hatte ihr Haarelegant nach oben gesteckt, nur einige
wenige Strähnen umspielten ihr Gesicht, sie sah einfach wunderschön aus.
Er starte sie an und nach seinem Magen der wilde Hüpfer vollführte, machten ihm jetzt
auch noch die Knieprobleme, sie fingen einfach an, unkontrolliert zu zittern.
Was, was tust du hier, krecht der ermetrocknen Hals, ich wollte dich doch abholen.
Ich dachte mir, dass es nicht schaden könnte, mal nach dir zu sehen, sie betrachtete ihn
wohlwollend von oben bis unten und bat dann ihren Vater, lässt du uns einen Augenblick
allein, Dad?
Geht klar, mein Schatz, ich gehe deine Mutter suchen, sie sollte sich besser um ihre Verwandtschaft
kümmern.
Als ich die Türe hinter ihm schloss, nahm Hermine seine Hände in ihre und schaute
ihn mit einem sehr intensiven Blick fest in die Augen.
Willst du wirklich weg, Severus, fragte sie leise und ein kleines Flächeln umspielte
ihre Lippen.
Nicht ohne dich, antwortete er fest und wollte sie an sich ziehen, sie aber gab dem Druck
seine Arme nicht nach, sondern schüttelte leicht bedauern den Kopf.
Dein schöner Anzug bekommt sonst Flecken und ich höchstwahrscheinlich auch, verdammtes
Make-up.
Er säufzte tief auf und strich ihr dann versonnen den rechten Arm hinauf.
Bin ich es eigentlich alleine?
Was denn, mein Lieber?
Der Angst hat Hermine.
Er traute sich nicht in ihrer Augen zu sehen, sie lachte aber gar nicht, sondern nahm sein
Gesicht in beide Hände und zog ihn zu sich herunter.
Als ihre Lippen seinem linken Ohr ganz nah waren, flüsterte sie zärtlich.
Nein, du bist nicht allein, Severus.
Kein vernünftiger Mensch macht einen solchen Schritt, ohne nicht dabei auch ein bisschen
Angst zu haben.
Er genoss ihre wundervolle Nähe und atmete ihren Duft tief ein.
Sie roch einfach himmlisch und als er ihre nackte Halsbeuge küste, spürte er die Wärme
und Weichheit ihres Körpers und ihm war, als ob plötzlich deutlich mehr Sauerstoff im
Raum vorhanden wäre als noch vor einigen Minuten.
Und als wenn ein paar der Steine in seine Magen sich gerade in kleine gelbe Vögel verwandelt
hätten.
Da fasste er sie unvermittelt an beiden Schultern, stieß sie hart von sich und schlug sich auf
die Stirn.
"Verdammt!" fluchte er heftig.
"Was ist los?" fragte Hermine verwirrt.
"Beinahe hätte ich es vergessen, es ist einfach unglaublich.
Kaum trifft man auf eine schöne Frau, kann man nicht mehr klar denken, schimpfte er und
stürmte in sein Büro, wo er kurz darauf mit einem mittelgroßen und sehr abgewetzten
Lederkästchen wiederkam.
Finster schaute er auf sie herab und presste die Lippen fest aufeinander.
"Ja, ja, ich weiß, ich bin schuld", winkte Hermine spöttisch ab.
"Aber was ist da drin, Severus?
Etwa ein Erinnermich oder doch noch ein Anti-Verliebtsein-Tunikum?"
"Nein, es ist ein Geschenk", knurte Severus, sie war eindeutig zu frech.
"Oh, ein Geschenk?", wiederholte Hermine erfreut.
"Ja, ich halte es verdringend erforderlich, dir ein weiteres Geschenk zu machen, da du
ja praktischerweise für unsere Ehringe gesorgt hast."
Er stoppte mit einer schnellen Handbewegung und einem kleinen Grinsen Hermines Protestversuch.
Sie hatte schon tief Luft geschöpft, obwohl das Kleid nicht so aussah, als wenn es viel
Spielraum für Volumenveränderungen vertragen würde, wie ihm schien.
"Und vor allem wäre es mir eine große Freude, Hermine Jean Granger, wenn du dieses Schmuckstück,
das einmal meiner Mutter gehört hat, annehmen und heute tragen würdest."
Hermine startte ihn an.
"Schmuck von deiner Mutter?"
"Ja, es ist ein Erbstück ihrer Urgroß-Mutter, sie hatte es in einem geheimen Versteck auf
dem Dachboden aufbewahrt, ich habe es erst im vergangenen Jahr durch Zufall entdeckt und
etwas recherchiert."
Er lächelte sie spürtisch an.
"Es ist übrigens auch von Cernorines."
Vorsichtig öffnete er den alten Verschluss und klappte das wackelicke Etui auf.
Da lag auf weißem Stock fleckigem Seidenuntergrund eine seltsame Kette aus ca. 20 unscheinbaren
grauen Steinen, aus deren inneren jedoch bei eingehender Betrachtung ein schwaches Glimmen
zu kommen schien.
"Was ist das für ein Material?" fragte Hermine und beugte sich neugierig über das Schmuckstück.
"Grauer Elfenquarz", flüsterte er und nahm das Colier aus dem Futteral.
"Mein Cotseverus" keuchte Hermine mit großen Augen.
"Elfenquarz und besonders grauer ist ungemein kostbar, jeder einzelne dieser Steine ist
ein Vermögenwert."
"Ich weiß und meine Mutter wusste es auch, daher hat sie dieses Schmuckstück auch nur
bei ihrer Hochzeit getragen und behauptet, die Steine wären unecht und eine Leihgabe
einer Freundin, denn meinen Vater hätte er sonst unweigerlich ins Pfandhaus getragen."
Vorsichtig strichhermine mit den Fingerspitzen über das Colier.
In den Büchern steht, dass er sich in jeden beliebigen Stein verwandelt, sobald eine magische
Person ihn berührt.
"Sehr richtig, Miss Granger, zehn Punkte für Graffendor", grenzte Cervus zufrieden.
"Und dieser hier ist so verzaubert, dass er sich praktischerweise dem jeweiligen Kleid
der Dame anpasst, die ihn trägt."
Er hielt ihr den Schmuck lächelnd entgegen und Hermine drehte sich um, damit er ihr
die Kette anlegen konnte.
Tatsächlich erstrahlte das Colier bei der ersten Berührung mit Hermines Découté im
tiefen, satten, grün Edlers Maragte und passte so hervorragend zu ihrem Kleid.
"Oh Gott, Cervus, sie ist wunderschön", murmelt der Hermine gerührt und betrachtete
sich im Spiegel.
"Richt annehmbar wie mir scheint, aber kein Vergleich zu dir, meine Liebe.
Er hätte sie jetzt wirklich zu gerne geküsst und anderes, probeweise umfasste er schon
mal ihre schlanker Talie."
Ein tiefer Schlag der Wohnzimmer-Urissin aber viel zu schnell aus seinen Gedanken.
Sie zeigte an "Geht heiraten".
Er zog seine Augenbraue arrogant hoch und säufzte, "Da ist es besser, ich heirate
dich jetzt schnell, bevor du es dir noch anders überlegst."
"Ich?
Und was ist mit dir?"
Hermine drehte sich zu ihm herum und sah ihm forschend ins Gesicht.
"Was ist mit deiner Angst?"
"Es ist seltsam, aber wahr.
Noch kurz im Nachdenken reichte er ihr den Arm.
Mit dir zusammen habe ich vor vielem Angst, aber sicherlich nicht vor einer solchen Leichtigkeit
wie dem heiraten."
"Solange du die Braut bist, versteht sich", fügte er schnell hinzu, denn ihm wurde wirklich
Himmelangst, wenn er daran dachte, irgendjemand anderen ehrlichen zu müssen.
"Und du meinst nicht, wir sollten uns den nächsten Besen schnappen und nach Las Vegas oder so
durchbrennen?"
erkundigte sie sich, als er ihr die Kerkertüre garland öffnete.
"Nein, das ist keine gute Idee, meine zukünftige Frau hast fliegen und selbst mir ist es bis
noch Amerika auf einem Besen viel zu weit."
War nur so ein Gedanke, Hermine schöpfte tief Luft und zupfte an ihrem Kleid herum.
"Kam ja auch nur so, weil ich jetzt ebenfalls so ein seltsames Gefühl im Bauch verspüre."
"Ach, konnte sich Severus ein Grinsen nicht verknifen, das ist bestimmt Hunger."
"Nein, das stimmt nicht", Hermine schüttelte fest den Kopf.
"Es ist eher das gleiche Gefühl wie damals, als wir in Gringorz eingebrochen und dieser
Drache uns beinahe geröstet hat."
"Wenn das Einvergleich mit heute sein soll, wie ist denn dann der Drache und wo brichst
du gerade ein?"
erkundigte sich Severus schmunzelt.
Sie schritten die steinenden Stufen der Kerkertreppen hinauf.
"Es geht nur um das Gefühl ehrlich", sie zappelte an seinem Arm herum.
"So ein Gefühl halt, wie damals unter dem Tarnumhang mit Harry und Ron, wenn die im
Schloss herum geschlichen sind und du uns mehr als einmal beinahe dabei erwischt hättest."
"Ich sollte euch heute noch dafür Punkte abziehen oder gar von der Schule werfen lassen",
rollte Severus und ihre Schritte halten durch die leeren Gänge.
Oder wie damals, als ich Hagrid's Bruder Grubb zum ersten Mal kennenlernen durfte
und er eine Narren an mir gefressen hatte, fiel Hermine eine weitere vergleichbare Situation
ein und auch hier wollte er nicht wissen, wer der unterbelichtete Riese war.
Oder wie im letzten Jahr vor den Prüfungen in Oxford, keuchte Hermine und schaute ihn
flehend an.
"Da war auch diese Lehre in meinem Kopf."
"Nicht zu glauben, vor ein paar Minuten war er es doch noch gewesen, der Lampenfieber
hatte und sie, die ihn beruhigt hatte."
"Hermine, du kannst die Lehre in deinem Kopf ruhig zulassen, denn die einzige Antwort,
die du heute geben musst, ist ein einfaches Ja", belehrte sie Severus kopfschüttend.
"Und wenn du willst, stupse ich dich auch noch an, um dir zu verdeutlichen Bahnen dieses
Ja angebracht wäre."
"Oh, sehr aufmerksam von dir", nuschelte Hermine, und ihre Schritte wurden immer verhalten
nach und langsamer.
Sie hatten schon fast das vor je vor der großen Halle erreicht, als er Hermine noch
murmeln hörte.
"Vielleicht denken wir doch noch mal über einen non-stop-Besenflug nach Las Vegas nach."
Er verdrehte die Augen.
"Jetzt hör auf zu jammen, Hermine, du siehst fantastisch aus, deine ganzen Freunde warten
und dein Vater sagt, das gehört dazu und sei nichts anderes als Nervosität."
"Ach ja?", hat er dir auch gesagt, dass er sich dreimal übergeben musste, bevor er
meine Mutter zum Altar führen konnte.
"Nein, nicht direkt", gab Severus zu und ergänzte ihn Gedanken, mehr lehnt sein Dank.
"Na siehst du, das hat er nicht für nötig gehalten."
Nun, was war schon nötig, ging aus Severus philosophisch durch den Sinn und ihn durchzuckte
ein Gedanke, der seine Schritte ebenfalls immer langsamer werden ließ und ihn sogar
schließlich ganz zum Stehen brachte.
"Was ist, nehmen wir doch die Besen?", fragte sie hoffnungsvoll.
"Nein", erschöpfte Tiefluft.
"Ich habe dir bisher auch etwas nicht für nötig gehalten zu sagen, Hermine."
Dort hinten an der Eingangstür zur großen Halle warteten schon ihre Trauzeugen Minerva
und Ginny Potter und Minerva zückte demonstrativ ihre Taschenur, um ihm zu bedeuten, dass sie
schon reichlich spät waren.
"Das ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um ihr irgendwelche verheimlichten Kinder,
Ex-Frauen oder sonstigen dunklen Geheimnisse zu offenbaren", klagte Hermine und wischte
ihre feuchten Hände in ihrem Kleid ab.
"Wann wäre denn ein guter Zeitpunkt für so etwas?", erkundigte sich Severus interessiert.
"Weiß nicht, vielleicht vor einem Dreiviertel Jahr", schlug Hermine vor und tippelte von
einem Fuß auf den anderen.
Er musste über sie lächeln, sie konnte so stark und abgeklärt sein und im nächsten
Moment das reinste Nervenbündel, oder eben anders herum, er kannte keine wie sie.
Behutsam zog er sie zurück in den Gang, um sie dann nah an sich heranzuziehen und ihre Hände
in seine zu nehmen.
"Ich habe das in dieser Form noch nie gesagt, Hermine, aber ich habe vorher auch noch nie
jemanden heiraten wollen", wissbeete er und beugte sich zu seiner Braut herab, die
ihn mit recht blassem Gesicht fragend ansah.
"Aber ich will da nicht reingehen, ohne dir wenigstens einmal vorher in aller Deutlichkeit
gesagt zu haben, dass ich dich von Herzen liebe, Hermine, mehr als alles andere auf der
Welt."
Er atmet da schwer und tief ein, so, das lag mir schon länger auf der Seele und nur damit,
dass auch ein für allemal klar ist, es gibt keine Ex-Frauen oder Kinder oder so etwas,
jedenfalls keine von denen er wusste.
Hermines Augen schimmerten verdächtig feucht, als sie sich trotz aller Warnung in ihrer
Trauzeugin auf die Zehenspitzen stellte und die Arme fest um seinen Hals legte, um ihn
zwar mit aller gebotenen Vorsicht, aber dennoch zärtlich und liebevoll zu küssen.
"Ich dich auch, Severus, ich dich auch", flüsterte sie mit belegter Stimme.
Das zauberte auf sein Gesicht eines seiner sehr seltenen offenen Lächeln und ergriff
in seine Jackentasche, um das blüten weiße Taschentuch herauszufischen, das er dort rein
profilaktisch hineingesteckt hatte.
Damit tupfte er ihr behutsamt die Tränen ab und schließ sich anschließend von ihr
den Lippenstift von seinem Mund wischen.
Als er es wieder weggesteckt hatte, schaute sie ihn liebevoll an, hackte sich in seinen
Arm ein und bat leise, "Komm, Severus Snape, ich will dich heiraten", und das tat sie dann
auch.
Ohne eine einzige Panne ging die ganze Feierlichkeit über die Bühne, unglaublich.
Kingsley fand wirklich gute und überraschenderweise auch wirklich nette Worte über das Brautpaar
und nicht nur über Hermine.
Minerva brach nicht nennenswert in Tränen aus und auch sonst keine der Damen oder Herren,
wenn man mal von Molly Weasley ab sah, die doch einige Male sie um Fassung ringen musste.
Merlin Sadanks sagte auch keine etwas, als Kingsley fragte, ob es irgendwelche Einwände
gegen diesen Bund geben würde.
Er hatte die ganze Zeit fest damit gerechnet, an dieser Stelle Miesen, Beschuldigungen und
Beleidigungen entgegentreten zu müssen und seine Hand tastete schon nach seinem Zauberstab,
aber nichts dergleichen geschah.
Auch zitterte seine Hand nur marginal, als er erst Hermine ihren Ring überstreifte und
sich dann von ihr seinen anstecken ließ.
Dass daraufhin erscheinende rote und weiße Band das beide Hände umschloss und den magischen
Ehebund besiegelte und auch die Ringe aktivierte, hielten die Muckelverwandten von Hermine
für einen herrlichen Trick und zollten Kingsley beim anschließenden Empfang viel Bewunderung
für seine Zauberkunst.
Severus ließ sich sogar so von seinen Gefühlen mitreißen, dass er Hermine öffentlich küste,
sehr flüchtig zwar, aber immerhin, sie flüsterte ihm dabei zu, ich erwarte nachher aber mehr.
Seid ihr gewiss Frau, das bekommst du, raunte er zurück und seine Stimme war von der Art,
dass ihr immer diese wohligen Schauer den Rücken hinabreseln dies.
Er musste wirklich sagen, dass Narcissa und Mrs. Potter hervorragende Arbeit geleistet
hatten.
Die große Halle erstrahlte in festlichem Glanz ohne überladen zu wirken.
Auf die Decke, wie draußen auf die Treppen und Gemälde, hatte Philius leider einen
Sterrezauber legen müssen, sonst hätten die Verwandten von Hermine sicherlich gemerkt,
dass dies hier alles andere als eine außergewöhnliche Motto-Hochzeit in einem historischen Schloss
war, für die sie ihnen diese Feier nämlich kreativerweise verkauft hatten, wie gut, dass
sie die Gespenster nicht sehen konnten.
Für die Porträt hatte sich Mrs. Potter zusammen mit Philius etwas ganz Besonderes ausgedacht.
Damit sie das seltene Ereignis miterleben konnten, wenn auch in unbeweglicher Form,
hatten sie viele leere Bilderrahmen in der großen Halle aufhängen lassen, von denen
ein sehr großer, ganz weit vorne mit gutem Blick auf das Brautpaar für die Schulleiterinnen
und Schulleiter reserviert war, die anderen aber frei besetzt werden konnten.
Daher drängelten sich jetzt die unterschiedlichsten Personen in den Rahmen, um ja nicht das Geringste
von der Feier zu verpassen.
Tante Vera fand diese ungewöhnlichen Bilder sehr interessant und Ginny Potter erklärte
ihr, dass dies wohl die Spezialität eines bestimmten Künstlers wäre und die Gemälde
auch nur in einer einzigen kurzen Zeitspanne entstanden wären.
Tante Vera war schwer beeindruckt.
Beim anschließenden Empfang musste Hermine Wascontenors bewundern, denn Onkel Peter erkundigte
sich nach der Adresse des hervorragenden Party Services und lobte den exzellenten Klang
der Hi-Fi-Anlage und Tante Martha bestaunte immer wieder den großartigen Erhaltungszustand
der Bausubstanz.
Überrascht war er, als die Schulsprecherin Miss Patterson nach den vielversprechenden
Häppchen sichtlich aufgeregt vor das Hochzeitspatrat und das nach draußen in die Eingangshalle
bat.
Natürlich folgten auch die übrigen Gäste und drängelten sich ins Foyer.
Dort hatte sich die gesamte Schülerschaft versammelt und Mr. Ball aus Ravenclaw, der
zweite Schülersprecher, ruckelte erst noch ein paar Mal nervös an seiner Krawatte, bevor
er das Wort an beide richtete.
"Professor Ranger, Professor Snape", er musste sich schnell nochmal reusparen, "die Schülerinnen
und Schüler von Hogwarts möchten ihnen herzlich zu ihrer Vermählung gratulieren und ihnen
ein kleines Präsent überreichen.
Er winkte einigen Slytherins, die eine große Holzkiste heranschleppten und vor das Paar
abstellten."
"Bei Marilyn, Mr. Ball, das ist doch wohl nichts, was speist oder einen verschwingt,
fragte Severus misstrausch."
"Nein, Sir, keine Sorge, es ist ja nicht das Geschenk von Hagrid", kicherte Ms.
Patterson an seiner Stelle, "aber es ist aus Südamerika und musste sorgsam verpackt
werden."
"Aus Südamerika staunte er."
"Ja, Sir, da wir von Professor Granger wussten, wo sie ihr den Antrag gemacht haben,
Ms. Patterson solchste einmal tief auf und Severus fragte sich besorgt, was Hermine ihnen
wohl erzählt hatte, haben wir von dort einen speziellen Baum kommen lassen."
"Es ist ein anden Ginkus, Sir, etwas ganz besonderes, denn wie sie sicherlich wissen,
gibt es Ginkus eigentlich nur in Asien", ergänzte Mr. Ball.
Er hatte die ganze Zeit ungeschickt mit einem kleinen Schlüssel in dem Vorhänge-Schloss
herumgestochert.
Ein Allohomoror wäre auch wirklich einfacher gewesen.
Mithilfe der zwei starken Slytherins stemmte er die Kiste anschließend auf und ein schlankes,
bläuliches Bäumchen mit den typischen Blättern des Ginkus kam zum Vorschein.
"Er ist ungefähr zwölf Jahre alt und Professor McGanigal hat erlaubt, dass sie ihn an einem
Platz ihrer Wahl hier in Hogwarts pflanzen dürfen", sagte Ms. Patterson stolz.
Severus schaute seine Frau verblüfft an und beide wussten, dass dieses Bäumchen nicht
nur einen hohen Symbolwert für sie beide darstellte, sondern zudem über großartige
magische Eigenschaften verfügte und daher eine legale Ausfuhr eigentlich unmöglich
war.
Sie mussten sich später mal eingehend erkundigen, wie diese halbwüchsigen das hinbekommen hatten.
Severus wollte schon ansetzen und sich für das Geschenk bedanken, als Ms. Patterson
ihn unterbrach.
"Entschuldigung Sir, aber wir sind noch nicht fertig", sie winkte einem ihrer Hauskumpanen
der ersten Jahrgangsstufe, der ein mittelgroßes Paket vortrug.
"Wir haben gehört, dass Mrs. Granger uns nach ihrer Meisterzeit nun leider verlassen
wird, um als Professorin nach Edinburgh zu gehen, und da haben sich die unteren Klassenstufen
zusammengesetzt und beschlossen, dass sie die dort gut gebrauchen könnte."
Als Hermine mit roten Wangen das Geschenk auspackte, war es eine neue rot lederne Büchertasche,
die aber sehr viel eleganter und einer Professorin wesentlich angemessener war als ihre alte.
"Oh, das ist wirklich großartig von Ihnen allen. Herzlichen Dank, freut sich Hermine bewegt."
"Und als Letztes haben wir noch ein kleines Geschenk für Sie, Professor Snape, über
Namen Mr. Ball wieder."
"Warum? Ich gehe hier nicht weg, auch wenn Sie das vielleicht hoffen," meint das Severus
spöttisch.
"Nein, es ist ein Geburtstagsgeschenk für Sie, Sir, und wir versprechen auch feierlich,
keinem zu verraten, wie alt Sie heute werden," grinste der Ravenklauffrich. "Das wäre
auch besser für Sie und Ihre Hauspunkte," erdeutete auf die großen Stundengläser.
"Und auch für mich, denn nachher lässt sich meine Frau noch vor der Hochzeitsnacht wieder
von mir scheiden."
Diese Befürchtung bescherte ihm lautes Gelächter, und er wusste instinktiv, dass Hermine das
nicht so stehen lassen würde. Und tatsächlich beugte sie sich zu ihm herüber und sagte
laut, "Erstens kenne ich dein genaues alter Severus Snape, und zweitens lass ich mich
garantiert erst nach der Hochzeitsnacht von dir scheiden." Dann fügte sie leiser
hinzu. "Und dann auch nur, wenn man dir dort dein alter anmerkt."
Jetzt hatte Hermine die Lache auf ihrer Seite, daher meinte Severus gespielt ärgerlich.
"Geben Sie mir schnell mein Geschenk, Mr. Ball, damit ich mir in Ruhe geeignete Maßnahmen
für diese unverschämte Dame in dem beinroten Kleid hier überlegen kann."
"Wird gemacht, Sir!" lachte dieser, und reichte Severus zusammen mit zwei Slytherins
eine weitere große Holzkiste. "Keine Sorge, Sir, dieser Inhalt beißt auch nicht. Es ist
nur eine Auswahl best der Rotweine aus der ganzen Welt."
Er war ehrlich gerührt. Diese Göhren hatten sich wirklich Mühe gegeben. Daher fiel der
Dank des Brautpaares auch reichhaltiger und herzlicher aus, als man es von einem Severus
Snape erwarten konnte.
"Bei Merlin, diese Feier machte ihm wieder erwartend Spaß. Wer hätte das gedacht? Außerdem
musste er zugeben, dass er glücklich war."
Glücklich beim anschließenden Festtagsessen wieder einmal Hermines Hand auf seinem Oberschenkel
zu spüren, glücklich sie beim obligatorischen Tanz des Hochzeits Paares fest in seine Arme
ziehen zu dürfen und glücklich sie bei einer günstigen Gelegenheit in einer uneinsichtigen
Nische kurz, aber leidenschaftlich küssen zu können.
Er war glücklich und so vergingen die Stunden wie im Flug und er war mehr als verwundert
als seine Kolleginnen und Kollegen und die Grangers, das junge Paar kurz vor Mitternacht
zu sich in den angrenzenden Raum hinter den lehrer Tischen baten, wo Gene Granger ihm
einen kleinen Schlüssel in die Hand rückte und Minerva ihm eine geblümte Suppentasse
mit zwei Henkeln überreichte.
"Was ist das?", fragte er. "Das ist unser Hochzeitsgeschenk für euch", erklärte
Henry Granger und strich seinen Schnurrbatt glatt. Der Schlüssel passt zum Türschloss
eines sehr schön gelegenen Cottages an einem herrlichen See an der Nordküste Australiens.
Und die Suppentasse, against Minerva, ist ein Portschlüssel, der sich in genau einer
Minute aktiviert. Sie zügte ihre Taschenuhr. "Wir haben euch eure Sachen schon hinbringen
lassen. Der Kühlschrank ist gefüllt und ihr habt genau eine Woche, dann brauche ich
meinen Tränkemeister wieder zurück. Aber bis dahin, über ihr Gesicht huschte ein recht
schmutziges Grinsen. Na ihr wisst bestimmt schon, was ihr so tun könnt. Viel Spaß."
"Ihr schickt uns auf Hochzeitsreise. Jetzt sofort?", fragte Severus, etwas überrumpelt.
"Sehr richtig, mein Lieber. Nutzt die Gelegenheit, mitten im Winter Sonne tanken zu können",
bestätigte Minerva und man sah ihrem Gesicht an, dass auch sie zu gerne sommerlichere
Temperaturen ersehnte. Er starbte sprachlos auf die angeschlagene Suppentasse, die in
seiner Hand schwach zu leuchten begann und Jean beugte sich schnell zu Hermine herüber,
um leise zu flüstern. "Ich hab dich lieb, mein Schatz. Viel Vergnügen." "Oh, ich
dich auch, Maan", in Hermines Augen glitzerte es schon wieder. "Und euch alle auch von
ganzen Herzen." "Wir wollen eine Postkarte", rief Henry noch schnell und Pomon aus Brout
bat noch um eine Pflanze für ihre Sammlung ausländischer Gewächse, dann wurde das
Leuchten immer stärker und alle traten etwas vom Hochzeitspaar weg. Severus griff schnell
Hermines Hand, die sich mit tränennassen Augen löchelnd in der Runde umschaute. Er
zuckte ergeben mit den Schultern und nickte Minerva und den Granges kurz seinen Dank zu,
dann aktivierte sich der Portschlüssel auch schon und sie wurden in einem wilden Strudel
von den Füßen gerissen.
Kapitel 34 Hochzeitsreise
Recht unsanft war die Landung, als sie wieder aus diesem Strudel auftauchten, in den sie
der Portschlüssel gezogen hatte. Leise vor sich hinfluchen, drib sich Severus ein Hinterteil
und schaute sich sofort nach Hermine um. Die stand aber schon wieder auf ihren Füßen und
klopfte sich den Sand vom Kleid. Jedenfalls so viel wie er erkennen konnte, denn die Sonne
stand schon hoch am Himmel. Er schätzte es musste so zwischen neun Uhr und zehn Uhr
am Morgen sein und blendete ihn ziemlich. Er rappelte sich etwas mühsam auf und sah
sich mit zusammengekniffenen Augen um. Henry Granger hatte wahrlich nicht zu viel versprochen.
Sie standen an einem recht großen See, dessen Wasser glasklar schien und von einem kleinen
Wasserfall gespeist wurde. Sauberer Uferstrand säumte den See an der Stelle, an der sie standen
und ein kurzer Steg ragte einige Meter in ihn hinein. Hinter ihnen stand Athon Stelzen
ein kleines Strandhaus, das sich mit seinem Stroh gedeckten Dach und den Holzwänden sehr
gut in die Landschaft einfügte. "Ich mag das Reisen mit Portschlüssel nicht besonders,"
mummelte Hermine neben ihm, raffte dann aber energisch ihr Kleid hoch und reichte ihm ihre
Hand. "Eine Hochzeitsreise! Nicht so glauben! Komm, alter Mann, lass uns schauen, ob Minerva
wirklich unsere Sachen hat herbringen lassen, denn ich beginne schon zu schwitzen."
"Was heißt denn hier, alter Mann?" brummte Salvatos beleidigt. "Gab ihr aber recht,
was die Temperatur anging? Es war sehr warm. Aber das konnte natürlich auch an ihrer subjektiven
Wahrnehmung liegen, denn immerhin kamen sie geradewegs aus einem schottischen Winter."
Er fischte den kleinen Schlüssel aus seiner Westentasche und öffnete damit die Holztüre.
Tatsächlich standen dort schon ihre Koffer und nach einem schnellen Rundgang durch die
wenigen, aber sehr luxuriösen Räume des Cottages klatschte Hermine in die Hände und
rief voller Begeisterung. "Es wird herrlich hier! Das wird eine tolle Woche."
Sie wollte schon ihren Koffer schnappen, um ihnen ins Schlafzimmer zu tragen, als sie
auf der Anrechte in der Küche einen Brief ihrer Eltern entdeckte. "Oh, der ist von
Mom!" sagte sie gespannt und schließ sich neugierig auf das Sofa fallen, um ihn zu lesen.
"Liebe Hermine, lieber Severus!" stand da und Hermine winkte ihre Mann zu, damit er mitlesen
könnte. "Nochmal's herzlichen Glückwunsch zu
eurer Vermählung. Wir freuen uns von Herzen für euch. Wenn ihr jetzt in Australien in dem
Haus an einem kleinen See nahe der Florence Falls steht und diesen Brief lest, gibt es
noch ein paar Dinge zu sagen, zu denen wir während der Feier wahrscheinlich keine Zeit
haben werden. Daher jetzt das Wichtigste in dieser Form."
Minerva hat den Portschlüssel so eingerichtet, dass ihr gegen die Sonne reist und so einen
ganzen Tag gewinnen werdet. Euer Hochzeitstag wiederholt sich also theoretisch bzw. bricht
gerade an. "Wir wissen ja, dass es dir, Hermine, ein großes Anliegen ist, euren Bund noch
in anderer Weise zu besiegeln. Daher weisen wir euch darauf hin, dass in der nächsten
Stadt eine kleine Kirche steht und der zuständige Pfarrer euch um 16 Uhr dort erwartet. Alle
nötigen Papiere hat er schon. Entsprechende Kleidung findet ihr in euren Koffern. Also,
wenn ihr immer noch wollt, es ist alles vorbereitet. In der kleinen Stadt Bachelor, naja, eher
einen Dorf, haben wir während unserer Australien Zeit bei den Flying Doctors einige Monate
praktiziert. Vielleicht habt ihr ja Zeit und besucht das Krankenhaus, um die Ärzte dort
von uns zu grüßen." "Der Besitzer des Grundstückes und auch
des Hauses ist übrigens einer von ihnen, ein sehr netter Mann namens Paul McNamara.
Seine Frau hat eine Schwäche für Pralinen." "So, jetzt wollen wir euch nicht länger von
wirklich wichtigen Dingen abhalten, genießt sie. Die genauen Daten für eure Rückkehr
stehen unten. Es grüßt euch von Herzen, Mam und Dad."
"Hermine liest den Brief sinken und schaut to Severus bittend an." "Wollen wir noch?"
"Was?" fragte der und zog seine Augenbrauen nach oben. "Die wirklich wichtigen Dinge
genießen auf alle Fälle." "Nein," schüttelte Hermine den Kopf. "Das
Heiraten in der Kirche." "Hermine, auch mir ist sehr bewusst,
wie viel dir daran liegt. Und da ich gestern schon geübt habe, gibt es keinen Grund, warum
ich es heute nicht ein weiteres Mal tun kann. Er grünzte sie arrogant an. Ich würde dich
immer wieder heiraten, Hermine Granger." "Oh, danke dir. Das ist wunderbar," strahlte
Hermine. "Aber wir werden sehen, ob du das in einem Jahr auch noch sagst."
"Mann sehen, ob ich es morgen noch sage," entgegnete Severus und schloss sie fest in
seine Arme, um sie schnell zu küssen, bevor sie sich beschweren konnte. Was aber nicht
unerheblich von den wirklich wichtigen Dingen abhängt, konnte er sich nicht verknifen noch
zu brummen. "Severus neb. Alles zu seiner Zeit. Jetzt sind andere wichtige Dinge dran,"
war seine Frau leider anderer Meinung, entwand sich seiner Umarmung und verschwand mit ihrem
Koffer im Schlafzimmer, um ein wenig später im Bikini und mit einem Handtuch bewaffnet
wieder aufzutauchen. "Wo willst du hin?" fragte Severus erstaunt. "Ich muss kurz mal
die Wassertemperatur testen," war ihre Antwort und schon war sie zur Tür hinaus.
"Das sind die anderen wichtigen Dinge. Und was ist mit der Hochzeitsnacht?" rief
er ihr hinterher. "Welche Nacht?" hörte er, Hermine lachend antworten. "Es ist hellig
der Tag." Und schon vernahm er das Plätschern von Wasser und ein Foss juchzen seiner jungen
Frau. Er linste ihr kritisch durch die großen Terrassenfenster nach, war das nicht die Person,
die normalerweise einen Schlafbedarf von sieben bis acht Stunden pro Nacht hatte? Aber Wasser
in allen Formen zog sie halt magisch an. Da wirkte ein australischer See eben wie ein
Aufputschmittel. "Bei Merlin" schoss es ihm durch den Sinn, wimmelte es in australischen
Gewässern nicht nur so von Krokodilen und anderen gefährlichen Reptilien. Sein Herz
schlug ihm augenblicklich bis zum Hals und er warf hektisch seinen Schakett und seine
Weste achtlos auf die Couch-Garnitur und zerrte im Laufen schon an seinem Binde und den Knöpfen
seines Hemdes. "Hermine, komm da sofort raus!" schrie er und alte zum Ufer. "Warum? Es ist
herrlich!" fragte seine Frau ungerührt, die schon eine ziemliche Strecke zur Mitte des Sees
hingeschwommen war. "Hast du auch bedacht, was sonst noch so herrliches in diesem herrlichen See
herumschwimmen könnte? Schlangen, Krokodile oder sonst was Giftiges beispielsweise?" rief er ihr
zu und entledigte sich dabei seiner Schuhe und Socken. "Natürlich habe ich das,
mein Schatz," lacht der Hermine. "Daher habe ich einen kleinen Überprüfungszauber gesprochen,
schon bevor wir ins Haus sind." Sie schwamm noch einige kräftige Züge, dann drehte sie sich auf
den Rücken und schaute zu ihm herüber. "Was stehst du da rum? Zieh dir endlich deine Sachen
aus und komm." Severus atmete tief durch und mutte dann ärgerlich. "Ich muss erst meine
Badehose suchen gehen." "Wofür? Hier sieht dich doch keiner außer mir natürlich. Und ich darf dich
nackt sehen. Hochoffiziell sogar," kicherte sie und tauchte kurz unter Wasser. Als sie wieder
auftauchte, hatte sie ihren Bikini in der Hand und schwenkte ihn verführerisch umher. "Kleine
Anreizgefährliche, Herr Professor?" Ein dunkles Grollen entweg seiner Brust und
erschaute sie finster an, dann aber nahm sein Gesicht einen sehr arroganten und überheblichen
Ausdruck an. Er schaute sich sorgsam um, stellte sich dann nah an den Rand des Sees und griff langsam
nach dem schon herunter hängenden Ende seiner Krawatte, um sie mit einem gezielten Ruck aus
dem Kragen zu ziehen. Achtlos ließ er sie fallen. "Oh," freute sich Hermine und schwamm ein Stück
zum Ufer zurück. "Was wird das denn?" "Kleine Anreizgefährlich, Miss Granger," knotte er dunkel.
Dann legte er seine Hände an die Knopfleiste seines Hemdes und öffnete langsam und herausfordernd
einen Knopf nach dem anderen. Als es bis auf den untersten Knopf ganz offen war, zog er es aber
nicht aus, was Hermine einen bedauernen Laut entlockte, sondern widmete sich dem Verschluss seiner
Hose. Sehr zufrieden bemerkte er, wie Hermines Blick fest auf seine Hände gerichtet war und sie sich
sogar geniesserisch über die Lippen leckte, als er seine Hose von den Hüften fallen ließ und mit
zwei Schritten aus ihr herausstieg. Gut, dass er seine Schuhe und Socken schon ausgezogen hatte,
denn wie man das auch nur ansatzweise elegant machte, war ihm ein Rätsel. Ein kleines heimliches
Grinsen begleitete das Ausziehen seiner Schurz. Er hakte die Daumen in den Bund und streifte sie
zügig von den Hüften. Dabei bückte er sich etwas, sodass sein Oberhemd, das ihm bis auf die
Oberschenkel reichte, auch weiterhin sein Geschlecht verdeckte. "Zieh bitte das Hemd aus!" warte
deswegen auch Hermine verlangend, als er sich anschließend aufrichtete und sie mit vor der Brust
verschränkten Armen bewegungslos dastehend musterte. "Nein, Enchie Zevers, warum übernimmst du das nicht?
Aber ich bin da schon hier im Wasser. Dann komm doch wieder raus. Aber ich wollte doch eine Runde
schwimmen. Man muss Prioritäten setzen." Man sah deutlich, dass Hermine einen klein wenig mit
sich rang. Dann gab sie sich aber einen Ruck und schwamm ihm auch das restliche Stück entgegen,
bis das ihre Füße auf den Grund kamen und sie sich ganz gemächlich aufrichtete,
und erst ihre Schultern, dann ihr Oberkörper und schließlich auch ihr Becken und ihre
Oberschenkel aus dem Wasser auftauchten. Sie strich sich das nasse Haar zurück und
schritt aufreizend langsam auf ihn zu. Als sie direkt vor ihm stand, wurde ihm bewusst,
dass er sie schon einige Zeit angestarrt hatte und sein Mund schon wieder einen Klitz so
klein ist, bisschen offen stand. Aber wer wollte ihm das verübeln? Denn auf ihrem schlanken Körper
mit den steil aufgerichteten Brustspitzen brach sich das Pflicht in tausend kleinen
Wassertropfen. Sie war wunderschön und sehr begehrenswert bei Merlin.
Den folgenden Spicy-Teil könnt ihr gerne nachlesen. In der Beschreibung ist der Link
zur Geschichte oder ihr könnt sie nachhören im Mitgliederbereich. Auch dazu findet ihr den Link
unten in der Beschreibung. Sie ließen noch eine kleine Weile ihre Gefühle nachklingen,
genossen die Kühle des Wassers um sich herum und kursten und streicheten sich zärtlich,
bis das Termine mit einem liebevollen Kuss die Verbindung zwischen ihnen löste und nach ihrem
Bikini angelte, der unbeachtet in ihrer Nähe trieb. Ich hätte nicht gedacht, dass ich meine
Hochzeitsnacht in einem australischen See verbringen werde, murmelte sie und zog den Bikini
wieder an. Es ist gar keine Nacht, belehrte sie Severus und schwamm ebenfalls einige Züge,
sagt jedenfalls meine Frau. Ach, sagt sie das, kluge Person, schmunzelte Hermine und
schwamm auf ihn zu. Und was sagst du? Er nahm sie wieder fest in seine Arme. Ich sage,
dass das gerade nur ein plener Vorgeschmack war. So, strahlte Hermine. Dann sage ich,
dass der Vorgeschmack schon sehr vielversprechend war und ich mich schon jetzt auf den Hauptgang
freue, Professor. Dann lass uns im Schlafzimmer weitermachen. Schlafzimmer ist gut, aber
weitermachen erst später, schürft Hermine bedauern den Kopf. Lass mich noch etwas schwimmen
und mich dann ein paar Stunden hinlegen, bevor wir in die Stadt apparieren. Du weißt, dass
ich sonst unleidlich werde und wer will schon einen Ihe-Kracht direkt am ersten Tag? Ich
nicht, war sich Severus sofort sicher. Gut, dann geh doch schon mal den Koffer auspacken.
Ich drehe noch eine kleine Runde und komme danach. Er betrachtete sie genau, denn nickte
er leicht. Du willst alleine sein, stimmt's? Ja, gab Hermine leise zu. Ich bin so aufgewühlt
und mir ist fast schwindelig vor Glück, Severus. Ich muss mich erst ein wenig sortieren, gib
mir ein paar Minuten, sei so gut. Das lässt sich einrichten. Er küsste sie leicht auf
ihren Mund. Ich bin drinnen, lass dir Zeit. Das war ihm schon früher aufgefallen. Sie
brauchte Zeiten für sich, zum Nachdenken und Gedankenordnen, zum Abstand nehmen und
genießen. Ein sehr angenehmer Wesenszug, wie er feststellte, denn klammernde Menschen,
die ständig um einen herum sein mussten, waren ihm ein Gräul. Er hatte bereits die
Koffer ausgepackt, um ein einfaches Mittagessen zu kochen und war gerade dabei, den Tisch
zu decken, als sie hereinkam. Man sah ihr an, dass sie geweint hatte und er wollte schon
erschrocken fragen, ob es ihr doch nicht gut ginge, als sie ganz nah an ihn herantrat,
um ihre Arme fest um ihn zu schlingen und ihren Kopf in seine Halsbäuge zu kuscheln.
"Severus!" schniefte sie. "Was?" fragte er unsicher. "Ist dir eingefüllen, dass
du gar nicht so glücklich bist, sondern dass diese Heirat ein Fehler war und du dich schnellst
möglich widerscheiden lassen willst?" "Nein", schüttelte Hermine ernährgest
den Kopf. "Ich wollte dir einfach nur für diesen wunderschönen Tag es dann danken
und dir sagen, dass ich dich liebe. Warum muss man denn dann weinen?" "Das weiß ich
leider auch nicht", gab Hermine schluchzen zu. "Aber ich kenne nicht anders. Denk dir
nichts dabei." "Gut, ich versuche es", stellte Severus
in Aussicht, obwohl er sich gar nicht sicher war, ob er das hinbekommen würde. "Kann
ich noch mehr tun, um dich zum weinen zu bringen?" fragte er nach einer Weile spöttisch. "Hmmm",
nickte Hermine nach kurzen Überlegen und linste zum Herd hinüber. Gemeinsam essen und
zusammen schlafen wären auch Dinge, die ich auf mein Glückskonto schreiben würde. "Ausgezeichnet",
mir knurten er mich der Magen und mir wurde zusätzlich eine Hauptspeise versprochen.
"Ich will dir ja nicht widersprechen, mein Ehegemal", liess sich Hermine von seinem
Hals aus Schleise aufmüpfig vernehmen. "Aber die Hauptspeise hast du mir versprochen."
"Auch gut, es wird auf das Gleiche herauskommen." "Ja, das denke ich auch", war sich Hermine
ebenfalls sicher und ließ sich gerne von ihnen die Träne nassen Wangen abwischen,
bevor sie sich zum Essen und Schlafen zeitnahmen und beides sehr genossen. Gegen 15 Uhr standen
sie aber schon wieder auf, zogen sich sorgfältig an und operierten in das nahegelegenes Städtchen.
Dort erwartete sie der Priester der angelikanischen Gemeinde und sie gaben sich in der kleinen
Kirche zum zweiten Mal das Jahrwort. Anschließend lud er sie großzügig ins beste Restaurant
der Stadt ein, einer kleinen Pizzerie mit dem Namen Besuf und dann Grundgütiger, dann
bekam er eine Hochzeitsnacht, die er sein Leben lang nicht vergessen würde und die erst
ihr glückliches, wenn auch erschöpftes Ende fand, als die Dämmerung des neuen Tages anbrach.
"Bei Merlin, er wusste es ganz genau, das würde eine tolle Woche werden. Ach was,
würde ein tolles Leben werden. Und daran war ganz allein sie schuld."
Nox Jetzt noch schnell ein Like, die Eule mit einem
Kommentar los schicken und abonnieren. Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht
genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube. Wenn du meine Arbeit
unterstützen möchtest, kannst du das per Paypal oder mit der Wischlist machen. Ich danke
dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte. Deine Jana
Podbean