Die heißen Alten 🔥 Oneshot - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
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mit der neuen Folge "Glomos".
Die heißen Alten von Chrissy Nightwish
Mehr als verärgert stampfte Harry aus dem Büro seines ehemaligen Schulleiters.
Wie konnte Erbes es wagen, ihm solch einen Auftrag zu geben?
Aber was sollte Harry schon groß machen?
Als Dumbledore's Goldjunge hatte man keine Wahl.
Er verdankte Erbes zu viel, als das er hätte seinen Auftrag ablehnen können und das wusste
der alte Zauberer auch sehr genau.
Missmutig ging er die letzten Schritte aus den alten ehrwürdigen Mauern des Schlosses
Hogwarts und trat in die wärmenden Strahlen der Sonne.
Kaum hatten sich seine Augen an die Helligkeit gewöhnt, sah Harry auch schon Teil 1 seines
Unglückes auf einen Stock gestützt stehen.
Severus Snape stand nicht weniger missmutig aussehend vor den Thoren Hogwarts.
Er war inzwischen 73 Jahre alt, seine Haare waren mit vielen grauen Strähnen durchzogen
und seit Langem brauchte er einen Stock beim Gehen.
Harry trat auf seinen ehemaligen Professor zu, als dieser ihn bemerkte, drehte er sich
zu ihm um.
Na, da bist du ja endlich Potter.
Was fällt dir eigentlich ein, mich hier solange in der Sonne stehen zu lassen?
Ich hätte mir sonst was einfangen können.
Harry säufzte, warum hatte Arbus gerade ihm den Auftrag gegeben?
Severus Snape, Remus Lupin und Lucius Malfoy in ein Altenheim zu bringen, war doch wirklich
der beschissensste Auftrag, den man sich vorstellen konnte.
Niedergeschlagen senkte Harry den Kopf, er hatte keine Ahnung wie er diesen Trip überleben
sollte.
Machst du schon, Schlapporte, ich in deinem Alter hätte mir sowas nicht erlauben können.
Blah, blah, blah, dachte Harry und Griffe ärgert nach Snape's Koffern.
Kommen sie Professor, wir haben noch einiges vor.
Voll gepackt mit Snape's Habseligkeiten machte er sich auf den Weg zu seinem Wagen, den
er einige Meter entfernt gepackt hatte.
Innerlich stöhnte er auf, diesen alten Sack in seinem schicken roten Cabriolet mitzunehmen
war wirklich das allerletzte.
Nachdem Harry die Koffer verstaut hatte und Snape sich mit Mühe und Not auf den Beifahrersitz
gesetzt hatte, fuhren sie los.
Die Fahrt verlief zu Harrys Beruhigung sehr ruhig, Snape hatte anscheinend wenig Interesse
daran, sich mit Harry zu unterhalten.
Umso besser, dachte Harry grimmig und fuhr die letzten Meter einer prachtvollen Einfahrt
hoch, sie waren auf Malfoy Mainer angekommen.
Kaum hatte Harry den Wagen abgestellt, erschien auch schon Malfoy Senior höchstpersönlich.
Die ehemals blonden Haare waren nun weiß, hatten aber nicht so ein Länge und Glanz über
die Jahre eingebüßt.
Hätte Malfoy einem Bart gehabt, wäre er wohl zu einem Ebenbild Dumbledos geworden, denn
eine Brille, wenn auch nicht halbmondförmig, trug er bereits.
Der Schlangenstock war verlängert worden und diente nun als Stütze seines Alters.
Bevor Harry aussteigen konnte, hatte ein Hauself bereits Lucius Gepäck verstaut, Inhaber
dieses trat näher ans Auto.
"Self, altes Haus, ich hab dich gar nicht aus der Entfernung erkannt.
Wie geht's denn so?", fragte er beschwingt.
Severus nickte nur schweigend, dann erhob er sich, um Lucius Platz zu machen.
"Am besten setzt ihr euch beide nach hinten, dann gleich holen wir noch Remus."
"Lass mal den klug Scheißer stecken, Porter", fauchte Severus schlecht gelaunt,
denn noch taten beide wiege heißen.
Nach einigen Minuten erreichten sie Remus kleines Haustief im Wald.
Auch dieser hatte Harry bereits erwartet und schnell waren auch dessen Sachen im Auto
verstaut.
Harry atmete tief durch, jetzt begann der wirkliche Horrortrip, ganze zwei Stunden musste
er nun mit den drei Senioren aushalten und das auf zwei Quadratmetern.
Remus inzwischen mit grauen Haaren und Bad stand etwas unschlüssig mit seiner Gehhilfe
vor dem roten Auto und blickte sehnsüchtig zu seinem Haus zurück.
Harry hatte sich bereits gesetzt und blickte Remus rückenfragend an.
"Kommst du, Remus?", die sein nickte und drehte sich so schnell als sein alter erlaubte
um.
Auf seine Gehhilfe gestützt ging Remus die letzten Schritte zum Auto.
Mit einem Ächzen öffnete er die Tür, Tränen standen in den Augen.
"Ich werde das alles so vermissen", schlutzt er traurig.
"Mach dir nicht mal ins Hemd, alter Gryffindor", sagte Severus gehässig.
Beleidigt und unendlich traurig blickte Remus ihn an.
"Du hast ja keine Ahnung", motzte er fervos voll.
"Du Gefühl auserst Litterin."
"Hey, Jungs, beruhigt euch", sagte Harry und halb Remus erst ein Bein und dann das
andere ins Auto zu kriegen.
Lychus und Severus lachten fies, was Remus noch mehr zum Beinen brachte.
Nachdem auch Remus Gehhilfe im Kofferraum verstaut war, setzte Harry sich zurück in
seinen Wagen.
"Muster eigentlich diese schreckliche Farbe so ein Potter", griff ihn Snape direkt an.
"Harry stöhnte innerlich, das durfte doch nicht wahr sein, womit hatte er das nur verdient.
Er war doch immer so ein lieber Junge gewesen.
Okay, mit der einen oder anderen Sünde, aber wer war denn schon unbeflegt?
Im wahrsten Sinne des Wortes."
"Ich denke, das ist meine Entscheidung", sagte Harry hoffnungslos, aber wie er fand
doch diplomatisch sehr geschickt.
Aber Snape hatte natürlich etwas auszusetzen, kaum war Harry losgefahren, fing das Gekäufer
an.
"So eine Unverschämtheit, ich in meiner Jugend hätte mich nie getraut, so mit jemand
älteres zu reden", Lychus nickte zustimmend.
"Ja, du sagst das Seff, die heutige Jugend hat vielleicht manieren.
Ach, was sag ich, Sittenverfall, das ist es", ereiferte sich der weißherrige Slytherin.
"Da habe ich doch erst letztens gesehen, wie so ein junger Bängel meinte, er müsse mit
seinen sechs Jahren einen Besen fliegen und das mit einem Affenzahn, ich konnte ihn gerade
noch ausweichen, dabei bin ich fürchterlich hingefallen."
"Ich sag es ja immer, die heutige Jugend hält gar nichts mehr von Regeln, das ist
seit Potter immer schlimmer geworden und das will schon was heißen", schimpfte Severs
und hobt drohen seinen Zeigefinger.
Harry hatte am liebsten alle drei rausgeschmissen, Remus, weil der immer noch am Flennen war
und die beiden Slytherins bei sie dermaßen penne dran und einfach dickköpfig waren.
"Tut mir doch seit dem Vorfall ständig der Rücken weh", klagte Lychus, der unfähige
Arzt meint, es wäre was mit der Bandscheibe.
"Dieser bekloppte Spinner habe auch keine Ahnung, nichts von den Medikamenten hilft,
ein absoluter Versager, das kann ich dir versichern."
Weiter und weiter bemitleideten sich die beiden und schilderten sich ihr gegenseitiges Leid.
Hier und da schnappte Harry noch einige Gesprächsferzen auf.
"Die ollen Zähne, fällt mir doch letztens das Gebiss raus", der Johannes will auch
nicht mehr, war alles scheiße.
Harry glaubte, er müsse sich übergeben, Dumbledore wusste gar nicht, was er ihm mit diesem
Auftrag angetan hatte.
Schließlich war Harry mit seinen 38 Jahren auch nicht mehr der Jüngste, doch er schwor
sich hoch und heilig, im Alter nie so zu werden.
Remus hatte schon die ganze Fahrt nichts gesagt, hoffentlich lebte diese überhaupt noch, besorgt
drehte Harry seinen Kopf zur Seite, Remus Haupt war zur Seite gesunken und er war Seelen
ruhig am Schlafen.
"Doch was war das?", sapperte Remus etwa auf die liederbezogenen Sätze seines Carprioles.
Mit einem plötzlichen herumreißendes Lenkradis und einer Vollbremsung, die die Reifen zum
quitschen brachte, stoppte Harry den Wagen augenblicklich am Rande der Landstraße.
Einen erschrockenes Keuchen von Severus und ein spitzer Schreif und Liu-Schuss waren
zu vernehmen.
Der Übeltäter selbst sapperte in aller Seenruhe weiter, grob stieß Harry diesen an, erst
nach einigen Versuchen hatte er den alten Wach gekriegt.
"Remos, würdest du es bitte unterlassen, meinen Wagen zu verunreinigen?"
Harry hatte diese neutrale Formulierung bevorzugt, er wollte Remus schließlich nicht vor den
beiden Slytherins bloß stellen, die bereits wieder interessiert die Ohren gespitzt hatten.
Schuldbewusst schaute Remus zu Harry und Nikte verstehend, tief durchatmend ließ Harry
wieder den Motor an und fuhr weiter seines Weges.
Das Smuckelaltenheim, in welches die drei gebracht werden sollten, war von Albus sorgsam
ausgewählt worden.
Die Zauberstäbe mussten alle drei abgeben, schließlich konnte keiner die Gefahr eingehen,
dass die drei nicht irgendeinen Unfug anstellen würden.
Anfangs hatte Harry das für zu übertrieben gehalten, doch inzwischen wusste er, dass
der Spruch "im Alter werden sie drollig" wirklich zutraff.
"Wann sind wir endlich da?" fragte Lucius gereizt von der Rückbank.
"Meine Blase macht das nicht mehr lange mit."
"Und meine verkühlt sich, wenn du nicht endlich mal die so fahrende, halbfrei gelegte Gryffindor-Farben
ne Kloschüssel abdeckst," schnaubte Severus.
Harry schnappte nach Luft.
Sein tolles Auto als eine Kloschüssel zu bezeichnen, war wirklich das allerletzte.
Bevor er etwas erwidern konnte, hatte sich Lucius bereits wieder beschwert.
"Wie lange dauert es noch?
Ich muss mal."
"Mein Gott," dachte Harry, "die sind ja schlimmer als jedes Kleinkind."
"Ich kann ja hier gerade rechts anhalten," so oft der Harry generft.
Lucius hustete.
"Wenn du mir beim Pinkeln hilfst, ich kann das nicht mehr allein."
"Bitte was?"
Harry konnte es nicht fassen.
"Nein, nein, nein, so ein beschissener Tag."
"Also, was tun?"
Lucius beim Pinkeln nicht nur zusehen, sondern auch noch tatkräftig zupacken oder die nächste
Stunde noch einen nörgelnden Malfeuer ertragen, der wahrscheinlich Snape in seiner Schimpftirade
anstecken würde.
Resignieren senkte Harry den Kopf, er hatte wohl keine andere Wahl.
Langsam bremste er ab und fuhr recht dran.
Nachdem Lucius aus dem Wagen ausgestiegen war, griff er wie selbstverständlich nach
Harrys Arm und missbrauchte ihn als Stütze.
Nach einigen Metern, nachdem sie hinter einem Busch verschwunden waren, um den neugierigen
Blicken der beiden Innsassen zu entgehen, kamen sie zum Stehen.
Fragen, schaut der Harry Lucius an.
"Nun mach schon und öffne meine Hose.
Mein Rücken ist zu steif, ich komm da nicht mehr ran."
"Nein, nein, nein," dachte Harry und war den Tränen nah.
Diese Entscheidung war alles andere als die bessere gewesen.
Seinen Ekel runterschluckend ging er vor Lucius auf die Knie und öffnerte ihn den Reißverschluss.
Dann zögerte er.
"Soll ich mir in die Hose machen, du musst ihn schon rausholen und halten."
"Albis, wenn ich dich in die Finger kriege," dachte Harry düster, "ich werde dich zerreißen,
foltern, quälen."
Während Harry tausend Möglichkeiten im Kopf durchging, wie er diese Sache albis heimzahlen
konnte, zog er Lucius die Hose bis zu den Knien aus und schließlich auch die dunkelgrüne
Unterhose.
Etwas angewidert von dem schrumpelligen Prachtstück, das ihm entgegenkam, verzog er
das Gesicht.
"Du musst ihn halten!" brüllte Lucius ihn an und Harry war sicher, dass die beiden
im Auto jedes Wort verstanden hatten.
Gesagt, getan, Harry brachte es über sich Lucius beim Pinkeln handgreiflich zu unterstützen.
Als er wieder Lucius "Johannus", wie er ihn nannte, sicher verstaut hatte, ging
er zurück, wieder mit Lucius am Arm, zum Auto.
Das breite Grinsen der beiden anderen bestätigte seinen Verdacht, dass sie alles mit angehört
hatten.
Harry hatte am liebsten alle lautstark zur Sau gemacht.
Zum einen wollte er den beiden diese stämliche Grinsen aus dem Gesicht wischen und zum anderen
hätte er sich am liebsten die Hände abgeschnitten.
Er hatte nie das Bedürfnis verspürt, einmal Lucius den Schwanz zu halten, ansonsten hätte
er sich wohl freiwillig einliefern lassen.
Und nun spürte er immer noch das weiche Fleisch an seinen Fingern.
Hätte Harry sich nicht so gut unter Kontrolle, hätte er sich übergeben.
Gerade als er weiterfahren wollte, fiel ihm etwas ein, die Desinfektionstücher.
Er leichtert über diesen guten Einfall, beugte er sich nach vorne zum Handschuhfach und
eröffnete es.
Remus hustete.
"Was machst du zwischen meinen Beinen?" fragte er irritiert.
Harry verdrehte die Augen.
"Nach was sieht es denn aus, ich suche er etwas."
Das belustigte Schnauben von Snape konnte er bis hierher hören.
"Zwischen Remus Beinen wirst du nichts finden, Potter."
Ein hörbares Schlucken war Remus Antwort.
Doch etwas anderes hatte Harrys Aufmerksamkeit gebannt.
Sich die Hände mit den inzwischen gefundenen Tüchern abwischend, drehte er sich provozierend
zu Severus um der hinter Remus saß.
"Äußerst interessant Professor, woher wissen sie das denn so genau?"
Harry sah mit genug Tugung, dass Snape trocken schluckte und seine Mimik sich veränderte.
"Habe ich dich", dachte Harry und drehte sich wieder nach vorne.
"Das geht dich gar nichts an", schnauzte Snape und verstummte Augenblicklich.
Harry startete den Motor und fuhr weiter.
Es war nicht so, als wäre er wirklich ins Neb's Liebschaften interessiert, ihn aber ein
bisschen aus der Reserve zu locken hatte durchaus seinen Reiz.
Etwas besser gelaunt und die Lucius-Pinkel-Aktion schon fast vergessen, fuhr er weiter.
Erleichtert stellte er fest, dass es nur noch 45 Minuten waren, bis sie das Heim erreicht
hatten, dann wäre er die drei Senioren endlich los.
"Musik, das war es, was er jetzt brauchte", hatte er es mal nicht getan.
Kaum hatte er seine Lieblingsband am Laufen, kam auch schon lautstarkes Gnörgel von der
Rückbank.
"Das kann man doch nicht Musik nennen, wie kann man sowas hören?
Soll ich ein Traditionsverfall schrecklich meine armen Ohren?"
Nach drei Minuten reichte es Harry, niemand machte seine Musik schlecht.
"Okay Jungs, es reicht, ich höre meine Musik oder ihr könnt aussteigen, eure Volksmusik
kann ja keine Sau ertragen."
Auf der Rückbank wurde Hörber nach Luft geschnappt.
"So eine Unverschämtheit, wir hören überhaupt keine Volksmusik", Harry lachte gehässig.
"Ach nein, nun meldet du sich auch Remus zu Wort.
Seid die da drogen, nehmen schaue ich Musikantenstadl nicht mehr."
Das Lachen, das von der Rückbank drank, ließ das ganze Auto wackeln.
Auch Harry konnte sich das Krinsen nicht verkneifen.
"Remus und Musikantenstadl, wenn das mal nicht zum Brüllen war."
"Ihr seid so fies", maute Remus leicht beleidigt.
"Diese Musik war immer so schön und dieses Lied, so blau wie das Meer tief, nee anders
das hieß, so tief wie das Meer blau ist meine Liebe zu dir", sang Remus die letzten Wörter
des Liedes.
Wieder drank scharlen das Gelechter von hinten.
Sein Gesang war zwar sehr schön gewesen, doch das Lied, "Remus war fast am Weinen."
"Wie könnt ihr nur, vor allem du, Severus, nach allem, was zwischen uns war", schnief
der Remus vorwurfsvoll.
"Jetzt wurde es interessant", dachte Harry und lauschte, was wohl nun kommen würde.
Auch Lucius schien das Thema Brennen zu interessieren, denn Harry merkte, wie er sich hinter ihm
auf seinem Sitz straffte.
"Das ist schon lange her und inzwischen sollten wir beide alt genug sein, um damit vernünftig
umgehen zu können, zumindest bin ich das", Severus hatte keinerlei Emotionen in der
Stimme.
"Tun mal nicht so cool, ich erinnere mich noch sehr genau, wie du damals fast betteln
vor mir lagst und mich anflehtest, dir es doch endlich zu besorgen", rief Remus triumphierend.
"Das gehört hier ganz und gar nicht hin", presste Severus zornlich zwischen zusammengebissenen
Zähnen hindurch.
"Doch", entgegnete Remus trotzig, "wenn du schon so unfair bist und mich nach allem
was zwischen uns war so schlecht behandelst", Severus rollte mit den Augen.
"Es war nie etwas zwischen uns außer ein bisschen körperlicher Vergnägung", Remus
schnappte nach Luft, dann ließ er den Kopf hängen.
"Ja, du hast recht, wir hatten beide unseren Spaß, damit ist das Thema wohl abgeschlossen."
"Nah, endlich", fügte Severus desinteressiert hinzu.
Die nächsten zehn Minuten verliefen recht schweigsam.
Harry schickte ein Stoßgebet zum Himmel und hoffte inständig, dass es so bleiben
möge, doch er wurde nicht erhöht.
Mehrere Dinge geschahen urplötzlich zur selben Zeit.
Lucius kam an den elektrischen Fensterregler, als dieses dann logischerweise hochgefahren
wurde, erschreckte sich Lucius so sehr, dass er einen erstickenden Schrei ausstieß und
Harry um den Hals fiel.
Dieser, von der plötzlichen und mehr als unerwarteten Umarmung erschüttert, erschreckte
sich so sehr, dass er das Auto bei voller Fahrt zum Stillstand brachte.
In die Gurte geworfen, blieb allen die Luft weg.
"Lucius!" schrie Harry sauerauf und drehte sich wutentbrand um.
"Was soll der scheiß?
Kannst du nicht deine Finger bei dir lassen?"
Lucius, wie die anderen auch, war ziemlich blass um die Nase.
"Sorry!" stammelte er und Harry hatte irgendwie Mitleid.
Nach ein paar Momenten, in denen er in Ruhe ein- und ausgeatmet hatte, setzte er seinen
Weg Richtung Seniorenresidenz Mayflower fort.
Doch sein Materium war noch lange nicht zu Ende.
Lucius und Severus begannen auf der Rückbank wieder zu fachsimpeln.
"Ah, siehst du hier, Luke, das sind diese neumodischen Klimaanlagen, immer einen frischen
Wind um die Nase, obwohl das in dieser Karre wohl überflüssig ist."
Missbilligend hielt Severus seine Nase in den Wind, was bei der Größe seines Zinkens
wirklich kein Problem war.
"Ganz ruhig, Harry, ignorier diesen Schnösel einfach.
Nur wie?
Alte Leute, die von Dingen redeten, von denen sie keine Ahnung hatten, und noch dazu, wenn
es rein blütige Zauberer waren, waren ziemlich schwer zu ignorieren.
Das Ganze war zu Paradox."
"Ja, ja, ja!" nickte Lucius zustimmt.
"Und dann auch diese viele Elektrizität, so ein Schnickschnack hätten wir früher nicht
gebraucht."
"Blos nicht hinhören, Harry."
Das Gespräch wurde je unterbrochen, als Harry zum weiteren Male an diesen Tage eine Vollbremsung
hinlegen musste.
Ein sich küssendes Pärchen überquerte ohne Rücksicht auf Verluste die Farbe an, Harry
sich. Das hätte Tiere schnell ins Auge gehen können, vor allem weil das eine Landstraße
war und Fußgänger nichts darauf zu suchen hatten. Das Pärchen ignorierte das Auto völlig.
"Entschuldigen Sie, könnten Sie bitte zur Seite gehen?" sagte der immer noch geschockte Harry
halbwegs freundlich, da die beiden einfach auf der Fahrbahn stehen geblieben waren.
"Was machst du denn hier so rum? Wir hatten gerade geilen Pfannen gebischt, da musst
du uns nicht irgendwelche Vorschriften machen." Harry blieb die Spurke weg. Das war doch die
Höhe. Die beiden waren Mitte zwanzig und lachten Harry frech ins Gesicht.
"Was fällt euch ein, ihr grün Schnäbel?" schimpfte auf einmal Severus von hinten.
"Macht euch bloß vom Acker oder ich werde mir euch höchstpersön nicht vorknöpfen."
Droh und schwang Severus einen Stock. "Was willst du denn, Opa?" fragte das Mädchen
überheblich. "Nur weil du keinen mehr hochkriegst, machst du hier Stress?"
Schrilllachend entfernten sich die beiden.
"Und ob er noch einen hochkriegt?" brüllte Remus ihnen sauer hinterher.
"Über das Entsetzen, über das Verhalten der grünen Schnäbel, geriet Remus Anmerkung
in Vergessenheit. Auch wenn Harry den alten Recht geben musste, aber das Gekeife ging
ihm so langsam aber sicher auf die Nerven. Wann würden sie endlich dort ankommen?"
Anscheinend wurden Harrys Gebete diesmal erhört. Nach einer weiteren Viertelstunde kamen sie
beim besagten Altenheim an. Harry packte das Auto auf dem Parkplatz und öffnete den
Kofferraum. Sofort war ein Pfleger bei ihm und half ihm das Gepäck auszuladen. Nachdem
sie alles vor das Auto gestellt hatten, schaute Harry auf.
Sofort verschlug es ihm die Sprache. Der Pfleger sah blendend aus. Er war schätzungsweise
Mitte dreißig, hatte mittellanges blondes Haar und die blausten Augen, die Harry jemals
gesehen hatte. "Ich bin Thomas", lächelte Harrys gegenüber und zeigte eine Reihe weißer
gepflegter Zähne. "Du kannst mich aber Tom nennen."
Harry war hin und weg von diesem Erscheinungsbild. "Harry", sagte Harry, verblüfft und schüttelte
ihm die dargebotene Hand. "Deine Verwandten?", fragte Tom mit einem Nicken zu den drei Alten,
die gerade jeder auf seine Weise versuchten, aus dem Wagen zu kommen, Harry grinste. "Nein,
nur gute Bekannte", Tom nickte verstehend.
Freundlich begrüßte er die drei und halb Fremus aus dem Wagen, der es nach mehreren
Anläufen immer noch nicht geschafft hatte, das Auto zu verlassen, sehr zum Amesoumore
der beiden Slytherins. Tom ging mit einem triumphierend lächelnden
Remus, der den beiden Slytherins nur einen gehässigen Blick zuwarf, am Arm und zwei Koffern
in der anderen Hand voraus. Harry schnappte sich die anderen Koffer und als er einige
Gesprächsfetzen der beiden mürisch-streinblicken, den hinterherdackelnden Alten aufschnappte,
wusste er sofort, um was es ging. "Schmeiß sich dieser wieder, leg doch direkt an unseren
Tom ran", schnaubte Lucius verächtlich. "Sch, look!" beschwicht ich den Zef. "Der
kriegt ihn nie, aber bitte sag nie wieder unser Tom. Das erinnert mich doch zu sehr
an alte Zeiten." Lucius nickte verstehend und erdäuchte Remus mit seinen Blicken,
da er offenbar Tom zum Lachen gebracht hatte.
Auch Harry versetzte seinen Stich. "Was war denn an dem alten grauhaarigen Remus
so lustig, dass ich sein Tom nicht mehr einkriegte?" Harry beschleunigte seine Schritte und holte
Tom und Remus ein. Dann kamen sie auch schon in der eigentlichen Residenz an und diese
hatte ihren Namen wirklich verdient. Das Gebäude war groß, hell und freundlich und
hatte eine angenehme Atmosphäre. "Ich werde ihnen nun ihre Zimmer zeigen", sagte Tom
freundlich lächelnd und gemeinsam nahmen sie den Aufzug. Kaum hatte sich dieser in Bewegung
gesetzt, entstand eine kleine Rangelei. Lucius schüppste Remus ein klein wenig, so dass
dieser zur Seite wegknickte und sich im letzten Moment erst auffangen konnte. Diesen Moment
nutzte Lucius, um sich ganz dicht an Tom heranzudringen. Triumphierend blickte er auf
Remus hinab und hakte sich bei Tom ein. Gleichzeitig bekam er zwei tödliche Blicke von Harry und
Severus. Der Aufzug hielt und alle verlesen mehr oder
minder aneinander hängend den Fahrstuhl im dritten Stock. Nach einigen Schritten blieb
Tom stehen. Mit einem Schlüssel öffnete er die Tür mit der Nummer 17 und Boot mit
einer kleinen Verbeugung, den drei Alten an einzutreten. Ein kleiner Flur führte in
ein geräumiges Wohnzimmer, von dem vier Türen ausgingen. Harry hobfragend eine Augenbraue.
Sie sind alle in einem Zimmer untergebracht. Jeder hat natürlich sein eigenes Schlafzimmer,
aber es gibt nur ein Bad und ein Wohnzimmer. Harry startete ihn an. Dann ging er einen
Schritt auf ihn zu und flüsterte in dessen Ohr. Sind sie sicher, dass sie die drei in
einem Zimmer unterbringen wollen? Lucius, Severus und Remus hatten keine Zeit, sich
über das Zimmer Gedanken zu machen. Die Art und Weise, wie Harry mit ihrem Tom redete,
lenkte sie zu sehr ab. "Wieso nicht?" fragte Tom. "Ausserdem sind ihre Renten zu niedrig,
als das jeder ein eigenes Zimmer bekommen könnte." Harry grinste und handelte sich
dafür vernichtende Blicke ein. "Was haben Sie denn mal beruflich gemacht?"
fragte Tom, interessiert. "Professor for Zopp, ähm Chemie", sagte Severus. Und
die Reaktion, die er von Tom bekam, veranlöste ihn den jungen Mann anzulöchen. "Ein Akademiker,
also meine Hochachtung, Professor. Intelligenz macht schließlich sexy." Harry wäre bei
diesen Worten am liebsten an die Decke gegangen. Jeder Mensch war sexy, aber doch nicht Severus
naheb. "Lehrer für Biologie und Sport", sagte Remus mit stolzbeschwelter Brust. Schließlich
hatte der knackige Pfleger jetzt lange genug Severus angestarrt. Der Plan ging auf und
Tom schenkte seine Aufmerksamkeit Remus. Seine Knurschen nahm Severus das zur Kenntnis.
"Oh, man sieht Ihnen noch heute an, dass Sie mal Sportler waren, diese atletische Figur."
Sein Blick wanderte von Remus' Körper zu Lychus. "Und Sie, Mr. Malfoy, Lychus Malfoy",
entgegnete Lychus und klang dabei so jugendlich wie schon lange nicht mehr. "Ich, tja, was
hat der Lychus eigentlich beruflich gemacht? Ist eine Karriere als Todesser und rechte
Handwoldemords?" "Ich war Vizepräsident einer adeligen Gruppierung, die über Jahre
hinweg erfolgreich notwendige Reformen zum Schutze der noch lebenden Adligen umgesetzt
hat." Sämtlichen Anwesenden bis auf Tom fiel die
Kindlade herunter. "Ja, so konnte man das auch ausdrücken", Tom schien sehr beeindruckt.
"Wow, dann sind Sie also ein Fan Malfoy?" Lychus nickte leicht lächelnd. "Wilkommen
in Ihrem neuen Palast, Mr. Lychus Fan Malfoy", sagte Tom scherzhaft und deutete eine leichte
Verbeugung an. Lychus gerinste und nickte angemessen, denn anderen drei wurde übel.
Wie konnte man dem eh schon eingebildeten Malfoy auch noch Honig um den Bart schmieren,
vor allem wenn dieser Honig von dem Traum aller Männer geschmiert wurde? Harry hustete.
"Ich denke, wir sollten die drei nun alleine lassen, damit sie sich an ihr neues Zuhause
gewöhnen können." Tom schenkte nun all seiner Aufmerksamkeit Harry sehr zu Lychus
Ärgernis. Tom nickte lachend und ging mit Harry hinaus. An der Tür angekommen, drehte
sich Tom noch einmal um. "Wenn irgendwas ist, ziehen Sie an dieser
Leine neben der Tür, dann komme ich sofort." Tom drehte sich auf dem Absatz um und verließ
mit Harry das Zimmer. Kaum waren sie draußen piepster ein kleines Gerät in Tomstasche.
Blitzschnell öffnete er die Tür zu Zimmernummer 17. "Was ist passiert?" fragte er besorgt.
Lychus, Remus und Severus hingen alle drei an der Leine und schauten mehr oder minder
ertappt. "Wir wollten nur mal testen, ob es funktioniert", murmelte Severus und
Tom lachte. "Ich sehe sie dann beim Abendessen", sagte er liebevoll und zwingkerte. Gemeinsam
mit Harry verließ er das Zimmer. Kaum hatte er die Tür abgeschlossen, begann Harry ein
Gespräch. "Sie haben den drei hin ganz schön den Kopf verdreht, wissen sie das?" Den
leichten Vorwurf konnte Harry nicht ganz aus seiner Stimme verbannt. Tom lachte ihn an
seine blauen Augenschienen wie Will zu funkeln. "Ich habe es bemerkt, doch etwas andere
sieht mich davon ab." Harry wollte dieses Spielchen eingehen. "Was denn?" fragte
er betont unwissend. "Die schönsten Augen, die ich jemals gesehen habe", bekam er von
Tom als Antwort. Harry lächelte. Dieses Kompliment war das Beste, das er je bekommen hatte.
"Darf ich dich nach Dienstschluss auf einen Drink einladen?" fragte Tom plötzlich. "Ich
würde dich gerne näher kennenlernen. Ich meine natürlich nur, wenn du das möchtest",
fügte er leise hinzu. "Sehr gerne", war Harry's strahlende Antwort. "Und wenn
dir die Seniorenbar nichts ausmacht?" Harry schaute Tom verwirrt an. "Na ja, ich wohne
in diesem Haus und die nächstgrößere Stadt ist viel zu weit weg. Unsere hauseigene Seniorenbar
ist wirklich in Ordnung, außer du hast etwas gegen Alte." "Ja, das hatte er, solch
einen Trieb wie heute wollte er nicht nochmal erleben." "Nein, das ist kein Problem, ich
würde mich sehr freuen." Lächeln verabschiedeten sie sich voneinander.
Die Zeit bis zum Abendessen war für Harry eine Tortur. Wann würde er endlich Tom wieder
sehen? Ein kleiner Zwischenfall im Zimmer Nr. 17 ließ die Zeit allerdings wie ihm Flug
vergehen. Harry wollte bei den drei noch einmal vorbeischauen. Kaum war er auf den Gang im
dritten Stock getreten, hörte er auch schon großen Lärm. Silver or Snape schien völlig
aufgelöst und war fast am Weinen. In diesem Zustand hatte er sich an Tom gehängt und
redete auf ihn ein. Harry traute seinen Augen nicht.
"Was soll ich nur machen?" schluchzte Severus und fiel Tom um den Hals. Harry sah mehr als
deutlich, dass sich Snape's Hand auf Tom's Hintern legte.
"Lüschos, mein Armer, lüschos!" holte Snape weiter.
"Was ist denn passiert?" fragte Tom hilfsbereit, ohne die Umarmung zu lösen.
"Ach, es ist so schrecklich!" schluchzte Snape weiter und packte nun voll ins Zoo.
Ein gemeines Grinsen zeigte sich auf seinem Gesicht und er blickte Harry geradewegs an.
Harry traf es wie ein Blitz. Das Ganze war gespielt.
Gerade führte Snape seinen Tom an der Hand in das Zimmer Nummer 17. Harry schlich hinterher.
"Lüschos lag schreiend und anscheinend von Schmerzen gequält auf dem Boden. Tom hatte
aber keine Chance ihm zu helfen, da der weinende Snape sich wieder an ihn schmiss und ihn fest
in Griff hielt. "Es ist so schrecklich!" weinte er weiter.
Lüschos sah aus den Augenwinkeln, dass Severos Tom voll in Beschlag genommen hatte. Plötzlich
wurde Lüschos geschreien noch lauter und quälender.
Daraufhin riss Tom sich von Severos los und eilte zu Lüschos, den er sofort in den Arm
nahm und beruhigend auf ihn einredete. "Est der alles gut, Lüschos?" sagte er sanft
und strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht. Lüschos war ganz still geworden und schmiegte
sich glücklich lächelnd an den Körper des jungen Pflegers.
Harry, der die ganze Szenerie von der Tür aus beobachtete, wurde bewusst, dass dieser
Anfall oder, was es auch immer gewesen sein mochte, nicht echt war. Eifersucht schnürte
ihm die Kehle zu, aber er wollte bestimmt jetzt keine Szene machen, also blieb er relativ
ruhig an der Tür stehen. Tom halb Lüschos zur Couch und dieser zog ihn denn unverschämter
Weise mit auf das Polster. Severos balte die Hände zu feusten und presste die Lippen
zusammen. Sein Einsatz hatte nichts gebracht. "Du mieser Betrüger!" fauchte er. "Du
hast doch gar nichts." "Halt den Ranzseff!" entgegnete Lüschos bießt
dich und zog Tom noch näher zu sich. Dieser hatte keine Chance, sich aus dem Klammergriff
zu befreien. "Du willst doch nur Tom umarmen, gibst doch zu!"
"Stimm doch gar nicht!" rief Lüschos entsetzt und fließt Tom, der erleichtert aufatmete
Lüschos. "Aber warum hast du ihm den eben die ganze Zeit an den Hintern gepackt, Zerf?
Du bist doch scharf auf den!" Tom stand auf und blickte zwischen den beiden hin und
her, die ihn in ihrem Gekeife nicht mehr beachteten. "Rät nicht seinen Unsinn!"
"Ich glaube, ich werde unmächtig!" ließ sich eine leise Stimme hinter Tom vernehmen.
Dieser wirbelte herum. Remus war leichen, blass und fiegerade zu Boden. Im letzten Moment
konnte Tom ihn auffangen, zeitlich nahm er ihn auf den Arm und brachte ihn ins Bett.
Servos und Lüschos waren verstummt. Der Gluck spelt's, mommelte Servos. "Warum muss er gerade
mit ihm ins Schlafzimmer gehen?" sorgte Lüschos, resigniert. "Ha!" rief Servos, gewinnend.
"Du willst also doch was von ihm?" Lüschos schaute seinen alten Freund herablassend
an. "Na und, du doch auch?" Der Streit begann wieder von vorn und Harry beschloss, dass
es Zeit war, sich auf das Treffen mit Tom vorzubereiten.
Mithilfe seines Zauberstabes hatte er sich erfrischt und neue Kleidung angelegt, pünktlich
um acht Uhr holte Tom ihn in der Eingangshalle ab. Gemeinsam schritten sie durch einige Flure,
bis sie schließlich in der Seniorenbar angelangt waren. Überrascht musste Harry feststellen,
dass dieser Ort wirklich sehr angenehm war. Der Raum war abgedunkelt und verschiedene
Beleuchtungseinrichtungen spendeten buntes Licht. Eine Disco-Kugel flackerte, schwarz
Licht ließ alles neonfarbene leuchten und die bunten Scheinwerfer ließen eine schöne
Tanzfläche erkennen. Eine barzierte die linke Hälfte des Raumes, auf der anderen Seite befanden
sich viele Sessel mit kleinen Tischen. Es war wirklich sehr schön. Harry und Tom setzten
sich an einen dieser Tische und bestellten zwei Cocktails. Dann ließ Harry seinen Blick
schweifen. Auf der Tanzfläche befanden sich einige Paare, die sich zu einer langsamen Musik
noch langsamer bewegten. Mit einem grimmigen Blick stellte er fest, dass auf seine drei
Lieblings Senioren, die alle wieder völlig gesund waren, diese Bar betreten hatten und
sich gerade viel zu unschuldig dreienblickend an einen Tisch neben Harry und Tom setzten.
Harry knirschte mit den Zähnen. Jetzt musste er auch noch sein Date mit den dreien Teilen.
Es war zum Verrück werden. Tom hatte Harry's Blick wohl falsch gedeutet. Es ist wirklich
schön hier, nur die Musik ist dürftig. Was dieser Schuppen bräuchte, wäre eine richtige
Rockband. Das würde den Laden zum Kochen bringen und mich ehrlich gesagt auch, fügte
er anzüglich grinsend hinzu. Ich liebe Rockmusik. Harry nickte, dann beugte er sich nach vorne
und flüsterte leise in Tom's Ohr. Ich finde, wir haben hier zu viele unliebsame Zuhörer.
Wollen wir nicht woanders hingehen? Mit einem atemberaubenden Augenaufschlag schaute Harry
Tom an. Und ohne auch nur die geringste Notiz von den drei Möhre-streienblickenden Senioren
zu nehmen, verschwand Harry Hand in Hand mit Tom und den Cocktails. Die drei Alten blieben
zurück. Remus fing plötzlich an zu lächeln und beugte sich zu den anderen vor, die ebenfalls
jedes Wort der Konversation mitbekommen hatten. Wer alle drei wollen, dass Harry Tom nicht
kriegt. Gerade wollten die beiden wieder lautstark die Stimme erheben, doch mit einer seiner
erhobenen Hand brachte Remus sie zum Schweigen. "Leugnen ist zwecklos", meinte er schlicht.
Unser Tom scheint auf Rockmusik zu stehen und wünscht sich nicht sehnlicher als eine
Rockband in dieser Residenz. "Tun wie ihm doch denn gefallen". Remus Augen blitzten
teuflisch auf und selbst Severus wurde etwas mulmig zu mute. "Ich meinerseits kein recht
gut singen". Das Serben wir gehört, unterbrach ihn Lucius und konnte sich ein gemeines Grinsen
nicht verkneifen. Den Kommentar ignorieren vor Remus fort. "Wie ich weiß, kannst du
Severus ziemlich gut E-Gitarre spielen und wenn ich mich nicht irre, hast du Lucius
einmal Schlagzeugunterricht gehabt. Wir haben also alles, was wir brauchen, um uns den leckeren
Pfleger zu schnappen". Gerissen grinsend lehnte sich Remus zurück und schaute die beiden
anderen unter halb gesenken Liedern abwartend an. "Ziemlich gerissen für einen Gryffindor",
bemerkte Lucius trocken. Remus Augen blitzten. "Ich bin dabei", will ich to Severus ein
und Lucius schloss sich dessen Aussage an. "Remus grinste, dann lasst uns proben".
Zwei Wochen später war es soweit. Der Auftritt der heißen Alten war seit einer Woche groß
angekündigt worden. Die Seniorenbar war rappelvoll und eine kleine Bühne war errichtet worden.
Vor dieser Bühne saßen sämtliche Heimbewohner auf ihren Stühlen. Die drei Mitglieder der
heißen Alten begannen völlig im Dunkeln zu spielen. Ein kleines Gitarrensolo von Severus,
Lucius unterstützte ihn nach einigen Takten. Als schließlich Remus mit geschlossenen Augen
begann die ersten Töne zu singen, wurde das Licht aufgeblendet und die drei erschienen
im vollen Licht der Scheinwerfer. Aufgeregtes Quiken der weiblichen Anwesenden und erstaunen
Raunte durch den Saal. Die drei trugen enge Hosen und Oberteile. Severus mit schwarzer
Jeans und dunkelgrüne Muskel-Shirt zog sämtliche Blicke auf sich. Aber auch Lucius mit seinen
dunkelblauen Jeans, dem violetten Hemd und den zusammengebundenen Haaren trug seinen
Anteil zum Gekreische bei. Remus trug eine hellblaue Schlag-Jeans und ein rotes enges
Shirt. Remus Stimme durchdrang die Körper und hinterließ eine wohlige Gänsehaut. Die
drei legten nun so richtig los und rockten, was das Zeug hielt. Severus spielte mit aller
Leidenschaft und seine Haare fielen ihm dabei ins Gesicht, was unglaublich sexy aussah.
Oma Hertha aus Reihe 1 war einem Ohnmars-Anfall nah. Sämtliche weiblichen Heimbewohner kreischen
vor Vergnügen und Begeisterung. Die Zimmernachbarin der heißen Alten Roberta hielt nichts mehr
auf ihrem Stuhl und sie begann, wie Will zu tanzen. Viele taten es ihr gleich und die
bis eben sitzende Meute hatte sich in einem jubelnden, tanzenden, kreischenden Haufen
verwandelt. Der erste Slip flog nach wenigen Minuten auf die Bühne. Na ja, okay, es war
kein Slip, sondern eher ein weißer Baumwoll liebestöte, aber das war schließlich besser
als nichts. Auch Harry und Tom waren mit von der Partie und rockten als die beiden Jüngsten
mit. Tom riss sich von der Begeisterung über diesen starken Auftritt das Hemd vom Körper
und warf es auf die Bühne. Den Drain war das nicht in Gangen. Sie blicken Tom an, der
gerade seine Arme um Harry schlang und ihm einen holenregen Kuss aufdrückte. Alle drei
wussten mit einem Mal, dass sie keinerlei Chance bei Tom hatten. Ihren Ärger schluckten
sie herunter und widmeten sich ganz dem, was für sie ihr Lebensinhalt geworden war, der
Musik. Oma Härta war tatsächlich gerade umgekippt und mit einem leicht überlegenen
Grinsen legten sich die heißen Alten für ihre Fans noch einmal richtig ins Zeug. In
dem Trubel schlich sich ein neckisch grinsender Albus aus dem Raum und disapparierte einige
Momente später. Harry hatte seinen Auftrag wirklich gut erfüllt, auch wenn Dumbledore
dafür seinen geliebten weißen Baumwoll liebestöte hatte hergeben müssen.
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