Verlieben für Fortgeschrittene 32/36 🔥 Snamione - FanFiction - Harry Potter Hörbuch
Über diese Folge
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🪄 Autorin: Efraimstochter 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/d/4cbf15540000e29f067007d0/Verlieben-fuer-Fortgeschrittene
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Das ist der zweite Teil der "Verlieben für"-Reihe. Hier kannst du den ersten anhören: https://youtu.be/tldZi-M2o-M?feature=shared
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[Musik]
Verlieben für Fortgeschrittene von Eva Imst-Tochter, Kapitel 32, Loslassen.
Emoji of the Day, Messer.
Postet den Emoji gerne unten in die Kommentare und unterstützt damit das Video.
Viel Spaß.
Grundgütiger.
Wie hatte er diesen 2. Januar 2003 herbeigesehend, damals vor zwei Jahren,
als sie ihre Meisterzeit bei ihm angetreten hatte und bei Merlin?
Was waren das für ereignisreiche zwei Jahre geworden?
Er bedauerte mit mehr als einem geringen Teil seines Herzens,
das die Zeit zu schnell vergangen war.
Lange stand er vor ihrem Bett und betrachtete sie eingehend.
Ihre sanft geschwungenen Augenbrauen, die kleine gerade Nase mit den winzigen Sommersprossen,
die schönen verführerischen Lippen darunter und das energische Kinn mit dem kleinen Grübchen.
Unglaublich!
In wenigen Tagen würde er sie heiraten.
Eine Tatsache, die er sich damals, als sie ihre Meisterzeit bei ihm begangen,
wahrlich nicht hätte vorstellen können, nicht einmal im Traum oder im wildesten Delirium.
So gerne hätte er sie damals vergrault.
Ihr bewiesen, dass es Wahnsinn war, bei ihm ihre Lehrzeit absolvieren zu wollen,
aber wie immer war sie von einem einmal gefassten Entschluss nicht abzubringen.
Daher hatte auch nichts geholfen, nichts genützt.
Merlin sei Dank und allen anderen Göttern Heiligen und Mächtigen dieser Erde und des Weltalls auch.
Allen sei Dank, dass ihm das nicht gelungen war.
Sie war geblieben, hatte sein Herz erobert und besetzte es seither nachhaltig.
Er liebte sie und das nicht so knapp.
Er begehrte sie und das, beängstigenderweise fast ständig.
Er vertraute ihr und das mehr als je einem Menschen zuvor.
Sie war die Frau, die er wollte, mehr als er es je für möglich gehalten hatte.
Heute aber musste er sie erst einmal gehen lassen, sie los sprechen, sie freigeben.
So war es üblich und so verlangte es die Tradition.
Heute bekam sie ihren Brief, ihr Siegel und seine Meistergabe überreicht, so war es schon seit je her.
Er gab ihr noch fünf Minuten, so wie er es fast immer tat.
Sie sah so friedlich und schön aus, wenn sie schlief,
da brachte er es nur mit Mühe über sich, ihren Schlaf zu stören.
Doch die Wohnzimmeruhr, sein guter Geist und Mahner, gab kein Pardor.
Ihr Schlag war unerbittlich.
Er streckte seinen Rücken durch, nun gut.
"Miss Granger", rief er sie leise an, gab sie verschlafen von sich.
"Miss Granger, es ist Zeit, also wachen sie auf."
"Nach fünf Minuten, nur schülte sie und drehte sich um."
"Die hapten sie schon", gab er belustig zur Antwort.
"Könn nicht sein", mummelte sie unglaublich.
"Oh doch", widersprache energisch und verlangte fest.
Es wäre angebracht, dass sie sich zügig ins Badezimmer begeben,
damit sie in einer Stunde in eine einigermaßen adäquaten Verfassung sind,
wenn der Gildemeister uns sehen will.
"Was, nur nach einer Stunde?"
maulte sie erschreckt und linste zu ihrem Wäcker.
"Möchstens, aber frühstücken können wir ja hinterher."
"Verflickst, ich hatte gerade so etwas Schönes geträumt."
"Tja, das Leben ist grausam", so oft der gespielt bedauert.
"Manche Meister sind grausam", krummelte sie,
als sie sich mühsam und etwas umständlich aus dem Bett zeugschälte.
"Könn schon sein", gab er schulterzuckend zu.
"Aber die wirklich grausamen sollen ja die allerbesten sein",
sagte mir jedenfalls mal meine Meisterschülerin.
"Erinnern Sie sich, Miss Granger?"
Er sah ihr genüsslich dabei zu, wie sie sich reckte und streckte,
ihren Morgenmantel schnappte und sich Richtung Bart aufmachte.
"Hm, schwach, damals war ich noch jung und unschuldig.
Sie ließ sich von ihm gerne einen kleinen Kuss mit auf den Weg geben
und streichelte ihm gegen Zug zärtlich über seine Wange."
"Und was bist du jetzt?", fragte er grinsend.
"Schwer gealtert, ständig an allem und jedem Schuld
und schlaut meinem Meister immer häufiger Reif für die Geschlossene des St. Mungos",
zählte sie gernend auf und schluffte weiter.
"Sehr richtig, daher habe ich ja auch beschlossen,
dich durch eine Ehelichung zu beschützen,
damit du nicht noch mehr Schaden anrichtest oder selbst Schaden nimmst."
"Wirklich unglaublich", ermine schüttelte ihre wildabstehenden Locken.
Nur ein Slytherin kann eine Hochzeit wie ein schweres Opfer
und eine heldenhafte Tat der karitativen Nächstenliebe erscheinen lassen.
"Kommt das mit dem schweren Opfer nicht ganz auf die Braut an?", wagte er zu murmeln,
sah aber zu, dass er einen gehörigen Sicherheitsabstand zu seiner zukünftigen Frau aufbaute
und zückte gleichzeitig mal in seine Taschenuhr.
"Und bevor sie sich jetzt hier mit mir in ein vergnügliches Streitgespräch
oder gar in eine nette, tätliche Auseinandersetzung einlassen,
gebe ich zu bedenken, dass ihnen nun mehr nur noch etwas mehr als eine Dreiviertelstunde bleibt, Miss Granger.
Sie sollten sich vielleicht besser beeilen."
"Denk nicht, dass ich dir das so einfach durchgehen lasse", schmollte Hermine
und verschwand mit erhobenen Haupt zügig ins Bad.
Daran hatte er keinen Zweifel und er freute sich bereits darauf.
Severus begab sich bester Laune ins Labor, wo alles bereits seit gestern Abend vorbereitet war.
Kessel, Rührstab und alle anderen Utensilien lagen bzw. standen schon bereit.
Zärtlich strich er über seine Meistergabe, auf deren Übergabe er sich am meisten freute.
Sie war in dunkelgrünes Papier mit silbernem Band verpackt
und wartete dort auf dem Beistelltisch auf seine neue Besitzerin.
Als er sich ein letztes Mal kritisch umsah, stellte er zufrieden fest,
dass alles Blitzte und in bester Ordnung schien, die Herren und Damen konnten kommen.
Um Punkt 7 Uhr 45 klopfte es auch schon an der Tür
und neben Minerva McGonagall, Philius Flitwick und Pomona Sprout, traten auch Amos Carter,
der Cheftränkemeister der Universität in Edinburgh und Waldo Marpelwood,
der Gildemeister der Vereinigten Englischen, Ballisischen, Schottischen und Irischen Tränkemeister ein
und begrüßen Severus und die gerade ebenfalls erschienene Hermine Granger freudig.
Severus warf seiner fast Ex-Meisterschülerin einen kritischen Blick zu,
aber neben einer gewissen Aufgeregtheit, die er an ihren roten Wangen und glänzenden Augen leicht ablesen konnte,
gab es an ihr Reihen gar nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil.
Laut der Gildeverordnung von 1108 mussten bei einer Losprechung immer sieben Meister anwesend sein,
davon mindestens drei, die zur Gilde der hiesigen Tränkemeister gehörten.
Eigentlich hätte Herminus Professor Montgomery der dritte Meister sein sollen,
aber beide wussten, dass sie Amos Carter mit der Bitte um Teilnahme eine riesengroße Freude machen würden.
Und so strahlte Herminus' neuer Kollege und Vorgesetzter auch übers ganze Gesicht.
Er und Waldo Marpelwood waren schon gestern Abend eingetroffen
und hatten einige feuchtfröhliche Stunden mit Minerva, Pomona und Philius in den drei Besen verbracht.
Severus und Hermine hatten ihnen nur kurz Gesellschaft geleistet, es gab noch einiges vorzubereiten.
Bevor sich alle in einem Kreis um den noch leeren Kessel versammelten,
zog Waldo Marpelwood Herminus' schwarzes Meisterbuch aus der Brusttasche seines Umhangs und Reusbärter sich.
Professor Snape, ich habe die Dokumentation sorgsam geprüft
und besonders den Eintrag des Zrobbereiministers bezüglich der Meisterarbeit gründlich studiert.
Es ist eine außergewöhnlich beeindruckende Leistung,
sowohl von ihrer Seite als Mentor, als natürlich auch von ihrer Seite Miss Granger.
Ein solch reich gefülltes Meisterbuch können nur sehr wenige aufweisen.
Er gab das Büchlein lächelnd an Severus zurück, der es mit einem kurzen zufriedenen Nicken
vorerst neben das grüne Päckchen auf den Tisch legte.
Dann nahmen alle ihre Plätze ein, denn das folgende Ritual musste schnell und reibungslos ablaufen.
Alle schauten gebannt auf die Uhr, denn wenn diese den ersten von acht Schlägen tun würde,
begann der wichtigste Teil des kleinen Aktes auch schon.
Severus nickte Minerva zu, die einen großen Krug Wasser vom Beistelltisch nahm.
Filios griff nach einem Fläschchen mit Drachenblut,
Pomona nach einem Schälchen mit zerstoßenen Mistelzweigen,
Amos nach drei Haaren aus dem Schweif des Einhorns,
Severus zu einer kleinen Fiole mit Phönigsträhnen und Meister Marpelwood zu einem Zweig des Ölbaums.
Per Mine als Letzte würde den Trank umrühren und Severus dann den Losprechungsspruch sagen.
Schon drönte der erste Schlag der magisch verstärkten Wohnzimmeruhr durch den Kerker
und Minerva goss das Wasser in den Kessel.
Beim zweiten Schlag gab Filios drei Tropfen Drachenblut hinzu,
beim dritten Schlag musste Professor Sprout das Pulver dazugeben,
beim vierten Schlag warf Professor Carter die Einhornhaare in den immer bedrohlich zwischenden Kessel,
beim fünften Schlag war der Gildemeister an der Reihe und der Zweigschwamm auf dem Gemisch,
das jetzt begann sehr eigenartig zu riechen.
Als der sechste Schlag drönte, mars Severus schnell sieben Phönigsträhnen ab,
bevor auch schon der siebte Schlag erklang und Hermine mit dem Rührstab einmal zügig umrührte.
Dazu begann Severus die eigentliche Losprechung,
die Just in dem Augenblick endete, als der achte Schlag der Uhr verklang.
Gleichzeitig stoben aus dem Kessel bunte Funken
und ließen die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erschrocken zurückweichen.
Severus, Amos Carter und Waldo Marpelwurth kannten diesen netten Effekt schon von anderen Losprechungen,
sie konnte so schnell nichts mehr aus der Ruhe bringen.
Jetzt muss sich der Trank noch einige Minuten beruhigen,
bevor wir als Abschluss der kleinen Feier mit ihm auf die neue Tränkemeisterin anstoßen wollen.
Waldo Marpelwurth rieb sich die Hände und zückte ein kleines Päckchen aus seinem Umhang.
Miss Granger, die Vereinigung der englischen, vasilischen, schottischen und irischen Tränkemeister,
freut sich, sehe sie in ihren Reihen begrüßen zu dürfen und überreicht ihnen offiziell ihren Meisterbrief.
Er entrollte das kunstvoll gestaltete Pergament und zeigte es allen Anwesenden,
bevor er es an eine strahlende Hermine übergab.
Neben der Urkunde erhalten sie auch Siegel und Wachs als Zeichen ihrer Meisterwürde.
Er beschwurmelt seinem Zauberstab ein sehr schön gearbeitetes,
längliches Kästchen aus schwarzem Ebenholz und Intarsion aus Elfenbein,
das er vorsichtig aufklappte und Hermine hinhielt.
Auf Lila Samt lag das goldene Siegel, darauf war ein Kessel eingraviert,
über dem sich ein Zauberstab und ein Rührlöffel kreuzten.
Umgeben war dieses Zeichen der Vereinigten Tränkemeister der beiden Inseln
mit zwei Grenzen aus geflochtenen Mistelzweigen.
In dieses Band aus Mistelzweigen war Hermines Name und das Datum des heutigen Tages eingewirkt,
dazu noch die initialen S-Punkt, S-Punkt für ihren Meister.
Alle offiziellen Dokumente und Anträge mussten in Zukunft mit diesem Zeichen versehen sein,
sonst waren sie nicht gültig.
Das Siegelwachs war so verzaubert, dass es sich nie verbrauchte,
seine spezielle Mischung wurde nur von der Gilde der Tränkemeister verwendet
und war so ein weiterer Beweis für die Echtheit des Schriftstückes, mit dem es gesiegelt wurde.
Hermine schloss nach eingehender Betrachtung das Kästchen
und legte es zusammen mit ihrem Meisterbrief auf den Zutatentisch.
Meister Marpelwot war nämlich noch nicht fertig.
Er reusperte sich wieder und zückte erneut seinen Zauberstab.
Damit tippte er kurz auf Hermines linke Schulter
und es erschien rund um das Reveer ihrer schlichten schwarzen Rube
ein dunkler lila farbener Saum von einem Viertel Inches,
der auch die Roben der drei anderen Tränkemeister zierte.
Beim Gildemeister war der Faden zudem doppelt gewirkt
und erstreckte sich auch auf die Knopfleiste seines Umhanges.
Sehr zufrieden legte er nun Severus zu, der sich ebenfalls sicherheitshalber reusperte
und das Meisterbuch auf dem Beistelltisch aufschlug.
Dann beglaubigte er mit seinem Meister Siegel die letzte Seite der Eintragungen
und setzte abschließend seine Unterschrift darunter,
erst jetzt war ihre Meisterzeit wirklich beendet.
Mit einem kleinen Säufzen schloss er das Buch und hielt es Hermine entgegen.
"Miss Granger, ich bedauere es zu tief, dass ihre Meisterzeit schon vorbei ist.
Jetzt muss ich mein Labor wieder selbst aufräumen, wie schade."
"Hier, Herr Professor Snape, ich kann gut verstehen, dass es das ist,
was sie ab heute am meisten vermissen werden, entgegnete Hermine und lächelte ihn charmant an."
"Es ist nicht bedauerlich für mich, Miss Granger, es ist bedauerlich
für die armen Schüler Hogwarts, die diesen Dienst nun wieder übernehmen müssen",
schnaubte Severus und überhörte ausnahmsweise mir nervos schnauben,
denn jetzt kam für ihn der Höhepunkt der Zeremonie die Übergabe der Meistergabe.
Da ich aber doch ab und an recht zufrieden mit ihren Leistungen in diesen zwei Jahren war,
fuhr er fort und angelte nach dem grünen Päckchen,
habe ich mir erlaubt, ihnen meine schnittige Meistergabe von außerhalb kommen zu lassen.
Hermines Augen weiteten sich überrascht,
aber alle anderen Anwesenden zeigten ein anerkennendes Nicken.
Es war üblich, dass der Meister seinem Schüler oder seiner Schülerin Messer als Gaben schenkte,
normalerweise war die Anzahl auch ein Indiz für die Zufriedenheit
mit den Leistungen des Schülers oder der Schülerin.
Im besten Fall bestand die Meistergabe aus den fünf unterschiedlichen Messern,
die ein Tränkemeister bei seiner Arbeit zumeist benutzte.
Ansonsten war die Meistergabe aber ein qualitativ eher symbolisches Geschenk,
denn gute Messer waren teuer und jeder Meister kaufte sich seine nach und nach,
so wie er es sich leisten konnte.
Die üblichen Lieferanten kamen aus London,
die besseren Stücke aus Toledo und Spanien,
doch jeder Tränkemeister bekam leuchtende Augen,
wenn er die Klingen aus den japanischen Manufakturen sah.
Sie waren von außergewöhnlicher Qualität und unverwüstlich,
aber leider nahezu unerschwinglich.
Nur wenige Tränkemeister konnten sie sich selbst leisten,
daher waren sie als Meistergabe nicht gebräuchlich.
Riesig wurden Hermines Augen, als sie das Päckchen ausgewickelt hatte.
"Großer Gott!" keuchte sie ehrfürchtig
und auch den anderen entfuhren erstaunte Ausrufe,
denn fünf funkelnde Messer mit dem Brandzeichen der Schmiede von Tokio
waren da in dickes weiches Leder gewickelt.
Die Griffe waren aus heller Eiche,
die klingen aus bläulich schimmerndem Damaststahl
und auf allen prankten Hermines Initialen und das Datum des heutigen Tages.
Alle drängen sich aufgeregt näher an Hermine Heran,
um einen besseren Blick auf die Messer werfen zu können.
Sie sollten vorsichtig sein, Miss Granger, Sie sind ziemlich scharf,
wies Severus überflüssigerweise auf die ungewöhnliche Schnittfestigkeit
und Schärfe der Klingen hin und freute sich unbändig an ihrem unglaubigen Gesicht,
während sie zärtlich und ehrfürchtig über die Griffe strich.
"Ich!" stammelte Hermine, drehte sich langsam um und blickte ihn mit feuchten Augen an.
"Ja," fragte Severus belustigt und konnte den Blick nicht von ihr lassen.
"Danke!" schluchzte sie und war mit zwei Schritten bei ihm um ihn zu umarmen.
und fest an sich zu ziehen. Ich habe zu danken, es waren die besten zwei Jahre meines Lebens.
Flüsterte er an ihrem Ohr, bevor er sich tatsächlich vor fünf mehr oder weniger fremden Menschen von
ihr küssen ließ und diesen Kusssucker erwiderte. Nachdem alle die seltenen Schneidewerkzeuge
eingehend betrachtet hatten und jeder Hermine persönlich gratuliert hatte, lud Severus zum
Frühstück. So ein Magen knurte nämlich schon seit einer Weile. Hermine hatte dafür extra seinen
Ess-Tisch vergrößert und die Hauselfen hatten diesen festlich eingedeckt. Waldo Marple Wutzers
am Kopfende und griff nach seinem noch leeren Glas. "Meine Damen und Herren, lassen Sie uns mit
einem dreifachen Hoch auf unsere neue Tränkemeisterin anstoßen. Und mit einem Fingerschnipsen
füllten sich alle Gläser mit einer sektähnlichen Flüssigkeit, die ihr aber immer noch leicht dampfte."
Hermine war auf Severus einen skeptischen Blick zu, den dieser aber beruhigend nickend
beantwortete. Seine Reaktion bei seiner eigenen Losprechungsfeier war wesentlich misstrauerscher
gewesen. Er hatte erst einmal alle anderen trinken lassen, bevor er einen winzigen Schluck
dieses Gebräus zu sich genommen hatte. Alle stießen miteinander an und erraunte ihr dabei leise zu,
"Es schmeckt nach deinem Lieblingsgetränk." Und das stimmte. Sein Meister Trank schmeckte nach
einem guten Glas trockenem Rotwein und er wusste von Amos und Philius, das ihrer wohl nach Butterbier
schmeckte. Minerva bevorzugte einen trockenen Shari und von Pomona war bekannt, dass sie
ausschließlich Quellwassertrank. Ein Tropfen dieses mächtigen Trankes in einem leeren Glas
oder Krug füllte dieses Gefäß immer wieder auf, bis man es durch einen Finite erst wirklich lehren
konnte. Sein Meister Trank hatte fast 15 Jahre gehalten. "Und was ist es?" erkundigte sich Minerva
bei Hermine. "Tee!" zog der Hermine entschuldigend mit der Schulter. "Nun, es hatte ja durchaus
Vorteile, eine nüchterne Frau zu haben." Sie frühstückten fast zwei Stunden miteinander,
tauschten Geschichten ihrer eigenen Meisterzeit und Losprechung aus und verfielen dann in einige
interessante Fachdiskussionen, an denen sich alle heftig beteiligten. Dann verabschiedeten sie
sich voneinander und wünschten besonders Meister Marplewirt, der aus der Nähe von Bath stammte
einen guten Heimweg. "Meine Liebe, Miss Granger, nochmals alles gute, auch für ihre neue Arbeitsstelle,
wir werden sicherlich noch viel von ihnen hören und lesen." Er schüttelte fest ihre Hand. Vor allem
für ihre anstehende Hochzeit die besten Wünsche an sie und ihren künftigen Garten. Er zwingte
das Severus zu. Dann winkte er in die Runde und stieg in den Kamin, der bereits grünlich aufloderte.
"Ich verabschiede mich auch," schloss sich Elmis an. "Wir sehen uns ja schon in wenigen Tagen zu
eure Hochzeit wieder. Meine Frau und ich freuen uns sehr darauf." Auch er verschwand lächelnd in
den Flammen des Flohpulvers. "Schafft ihr das alleine hier unten oder braucht
ihr noch unsere Hilfe beim Aufräumen?" erkundigte sich Minerva und saß sich um.
"Nein, das ist eine Kleinigkeit," schüttelte Hermine den Kopf.
"Gut, dann nimm noch dieses hier." Sie reichte Hermine schmunzend einen Schlüssel.
"Es ist unser Geschenk zur Meisterwürde, aber auch schon eine Anzahlung zur Hochzeit,"
grinste sie und winkte der staunenden Hermine zu. "Viel Spaß, genieße es, meine Liebe,
du hast es dir verdient," ergänzte Pomona gut gelaunt und rückte ihren Hut zurecht.
"Was ist das denn?" rief Hermine, den Dreien verwirrt hinterher,
doch sie waren schon lachend und schnatternd um die nächste Biegung des Ganges verschwunden.
Daher schaute sie ihren Extrengermeister bittend an, der aber entschieden den Kopf schüttelte.
"Später, erst muss ich das Labor in Ordnung bringen, immerhin habe ich keine Meisterschülerin mehr."
Hermine zuckte mit den Schultern und steckte den Schlüssel in die Umhangtasche.
"Gut, dann mache ich hier Klarschiff." Tatsächlich brauchte sie nur einen einzigen
Zauberstabwisch und sein Wohnzimmer war wieder in bester Ordnung, dann folgte sie ihm ins Labor,
wo er den Trank in mehrere Flaschen abfüllte. Sie schaute ihm dabei einige Augenblicke
lang zu, bevor sie sich den Zutatentisch zuwandte, denn dort lagen immer noch die Messer,
die sie anscheinend magisch anzogen. "Sie sind wunderschön, Severus",
flüsterte sie, und wo jedes einzelne sorgsam in ihrer Hand. "Aber etwas fehlt noch."
"Wie bitte?" "Eine Messer aus der Schmiede von Tokio kann nichts mehr fehlen."
Er trat dicht an sie heran und betrachtete die Messer kritisch. "Nein, es war nichts auszusetzen."
Doch Hermine funkelte ihn mit einem sehr intensiven Blick an, dann zückte sie ihren Stab und schloss
einige Augenblicke die Augen, bevor sie lautlos die Lippen bewegte, und einige kleine Schwingen
in die Luft beschrieb. Es zischte und qualmte etwas, und als sich der Rauch verzogen hatte,
prankten an allen fünf Fußenden der Griffe seine Initialen. "So, jetzt sind sie perfekt",
verkündete Hermine zufrieden, und drehte sich zu ihm herum. "Ich danke dir von Herzen, Severus,
aber es hätten auch Messer aus England sein können. Sie legt ihre Arme um ihn herum und
schmiegt ihre Wange an seine Brust." "Natürlich hätten es auch Messer aus England sein können,
aber ich fand diese hier bedeutend angemessener. Er küsste ihren Scheitel und streichete über
ihren Rücken. Außerdem hatte ich gehofft, dass du sie mir mal ausleist, immerhin hast du jetzt
zwei Jahre lang meine benutzt." Hermine säufzte auf und drückte sich noch näher an ihn heran.
"Es ist doch schon ein großer Vorteil, an Slytherin zu sein", murmelte sie.
"Warum, Dustin?" er konnte gerade ihren Gedankengängen nicht folgen, weil jede einem Slytherin
diese Berechnung und den Eignutz sofort abkauft, und er so die gute Tat und das liebende Herz geschickt
ahnen kann. "Nein, falsch", widersprach Severus, und fließ seine Hände tiefer rutschen.
"Eins Slytherin turned Berechnung und Eignutz mit einer guten Tat oder einem liebenden Herzen."
"So", zweifelte Hermine unverkennbar, "natürlich, aber weil du mich schon so verfliegst gut kennst,
kann ich mir demnächst die gute Tat und das liebende Herz schenken und dir gleich
meine Berechnung und meinen Eignutz bekennen." Hermine ist kurzes Auflachen, erwärmte mal
wieder sein liebendes Herz, und er nahm das sanfte Streichchen wieder auf, um schließlich
eine Hand unter ihre wilden Haare an die weiche Haut ihres Nackens zu legen. Er wusste, dass
sie es liebte, dort berührt zu werden. "Du warst ein sehr guter Meister, Severus. Ich
habe viel, sehr viel von dir gelernt", besperrte sie, und ihre tiefen Rökenatemzüge zeigten
ihm, wie sehr sie seine Liebkosungen genoss. "Und du warst die beste Meisterschülerin,
die ich je hatte", grinst er und nutzte die Gelegenheit, als sie den Kopf hob, um ihn
mit einem amüsierten Gesichtsausdruck zu mustern, damit er sie schnell in einen Kuss
verwickeln konnte, dabei massierte er weiterhin sehr geschickt ihren Nacken. "Sind wer jetzt
eigentlich Pleite?", erkundigte sich seine Braut nach einiger Zeit des Genießen seiner
Zärtlichkeiten leicht besorgt. "Wegen der Messe?", brummte Severus fragend. "Natürlich,
sie müssen ein Vermögen gekostet haben. Nicht, dass ich jetzt meine Verbandschaft bitten muss
sich ihre Verpflegung zur Hochzeit selbst mitzubringen." "Keine Sorge, es muss keiner
hungern", versicherte Severus belustigt. "Aber es ist gut, dass du es ansprichst,
denn ich habe bisher noch gar nicht die Zeit gefunden, mit ihr darüber zu sprechen."
Er schnappte sich den Laborhocker, setzte sich und zog sie auf seinen Schoß. "An
dem Tag, an dem du mit deinem Vater unterwegs warst, um Weihnachtsgeschenke für deine
Mutter zu besorgen, habe ich die Gelegenheit genutzt, mit meiner zukünftigen Schwiegermutter
ein ausführliches Finanzberatungsgespräch zu führen." "So?" macht der Hermine erstaunt
und sah ihn erwartungsvoll an, anscheinend hatte Jean ihr nichts davon erzählt. "Und
was ist dabei herausgekommen, außer dass meine Mahmvorbegeisterung fast verrückt geworden
ist?" "Ich habe eigentlich beschlossen, dass diese
überausfähige Hobbybänkerin zukünftig mein Verließ in Gringbots verwalten sollte und
ich bin mir sicher, dass die umfassenden Vorschläge zur Verbesserung meiner Vermögensverhältnisse,
die sie mir in der Zwischenzeit vorgelegt hat, mehr als nur interessant sind." Er gab Hermine
einen kleinen Kuss. Immerhin gedenke ich, in nächster Zeit zu heiraten und Frauen sollen
kostspielig sein, habe ich gehört. "Wie bitte?" empörte sich Hermine. "Habe ich
dir nicht bereits am ersten Tag gesagt, dass ich dir nicht auf der Tasche liegen werde,
sondern dir nur auf den Geist gehen werde?" "Einversprechend, dass du eindeutig gehalten
hast, grünste Severus und strich ihr Haar beiseite." "Also wirklich?" schüttelte
Hermine den Kopf. "Und was heißt ihr Frauen? Bei mir gibt es keine Vielweibeerei." "Schade,
obwohl ich zugeben muss, dass ich mit der einen schon völlig ausgelastet bin, so oft
das Severus." Deiner Mutter war übrigens wirklich begeistert, sie hatte einen Heidenspaß.
"Ja, ja, ich weiß," schnurte Hermine. "Er hatte begonnen, ihre Halsbäuge zu
küssen. Und Schwiegermütter muss man immer bei Laune halten. Ehrensache als Liderincher-Schwiegersohn."
"Ganz genau, du hast das Prinzip verstanden, freute sich ihr zukünftiger Ehemann und hätte
noch ewig so weitermachen können. Ihr Schnurren hatte etwas Tiefberuhigendes, aber da gab
es ja noch das eine oder andere zu erledigen." "Was hast du heute eigentlich noch so vor?"
erkundigte er sich daher bei seiner Ex-Meisterschülerin. "Meist nicht, warum?" "Hättest du nicht
Lust, deine neuen Messe auszuprobieren?" "Gib zu, dass du sie eigentlich nur für dich
gekauft hast, Mutter Hermine, obwohl auch sie von diesem Vorschlag augenscheinlich recht
angetan war." "Gut, ich gebe es zu," lachte Severus. "Gönnen
wir dann zur Tat schreiten, sonst muss ich dich leider jetzt und hier verführen."
"Verführen ist immer gut. Aber was ist mit diesem ominüsen Schlüssel?" erinnerte
ihn Hermine an eine weitere Aufgabe. "Das kommt erst nach der Arbeit," verkündete
Severus. "Vorher muss noch ein Trank gebraut werden und du schneidest am besten gleich
mal folgende Zutaten in rezeptgenaue Stücke. Das verführen verschieben wir auf später."
Er gab ihr gut gelaunt einen abschließenden Kuss und ließ mit seinem Zauberstab ein
relativ einfaches Rezept an der Wand erscheinen. Die frischgebackene Meisterin begab sich auch
sofort an das Zutatenregal und trug alles zusammen, was so gebraucht wurde. "Du sagst
mir natürlich nicht, was das für ein Trank wird," stellte sie dabei fest. "Natürlich
nicht," bestätigte Severus und schob den Kessel auf das Feuer.
In der nächsten halben Stunde brauten die beiden sehr konzentriert den geheimnisvollen
Trank, der schließlich in einem strahlenden blau sanfte Blasenschlug. Sie ließen ihn
an wenig abkühlen und füllten ihn dann in einen großen Steingruck um. "Komm mit,"
ereilte den Trank fest in den Händen haltend, mit langen Schritten aus seinem Büro heraus
und Hermine folgte ihm neugierig. Der Weg war nicht weit. Bereits am Ende des Ganges
blieb er vor einer völlig neuen Türe stehen, die gestern garantiert noch nicht da gewesen
war und war Termine. "So jetzt brauchen wir dann einen Schlüssel."
Vorsichtig trat Hermine näher und steckte den groben Schlüssel ins Schloss. Dann brähte
sie ihn mit etwas Mühe zweimal um, stieß langsam die knarrende Türe auf und sorgte
mit ihrem Zauberstab für Licht. Erstaunt blieb sie im Türrahmen stehen. "Oh Severus,"
keuchte sie. "Was ist? Geh rein," wies sie ihr verlobter Schmunzelt an. Da sie aber
anscheinend dazu gerade nicht in der Lage war, halb er ihr mit sanftem Schieben in den Raum
hinein. Sehr schön viel, es ist wirklich ein äußerst fähiger Zauberkunstmeister,
nickte er zufrieden, als er die Türe hinter sich geschlossen hatte und sich interessiert
umschaute. Vor ihm erstreckte sich ein hoher Gewölbekeller, den Hunderte von Kerzen ausleuchteten.
Es war sehr warm, sicherlich an die 20 Grad, für Kaker Verhältnisse also fast subtropisch.
Der gesamte Raum war dominiert von einem riesigen leeren Becken, das mit glasierten
Fliesen ausgekleidet war und in das steiname Stufen hineinführten. Nur an der einen Seite
verlief eine Art Gang, an dessen Wand sich noch zwei Türen befanden und der in einer
geräumigen Nische mit einem Holzpudest auf dem zwei Liegenwarteten mündete. Er schaute
seine verdatterte Verlobte mit sehr zufriedenen Gesichtsausdruck an. "Auf was wartest du,
Hermine? Lass Wasser ein." Und er drückte ihr die Karaffe in die Hände und schaute sie
auffordernd an. "Sie haben mir einen Puhl geschenkt," mummelte sie beeindruckt, aber
auch etwas fassungslos und hatte schon wieder feuchte Augen. "Offen sichtlich, falls
du es heute noch schaffst, ihn zu füllen." Mit einem kleinen Seufzer gab sie sich endlich
einen Ruck, trat an den Rand des Beckens und goss langsam den Inhalt des Kruges ins
bassin. "Es ist ein ganz besonderes Wasser," erklärte Severus. "Es hält immer die gewünschte
Temperatur, reinigt sich selbst und wenn der letzte Gast dieses Raumes die Türe hinter
sich schließt, fließt alles zurück in dieses Behältnis. Daher hat Phelios dort hinten
auch einen eigenen Platz für diesen Krug gebaut." Tatsächlich füllte der Inhalt des Gefäßes
das riesige Becken bis zum Rand. Hermine stellte es an den vorbestimmten Ort unter eine Palme
und als sie zurückkam, hielt Severus ihr grinsend ihren Bikini entgegen, den er in Beiser Voraussicht
bereits am Morgen eingesteckt hatte. "Ich vermute doch stark, dass du ihn gerne sofort
ausprobieren möchtest oder irre ich mich da etwa?" fragte er selbst gefällig. "Nein,
du erst nicht," lächelte Hermine seelig und schnappte sich ihre Badebekleidung. "Aber
du kommst doch wohl mit." "Wenn es denn sein muss," seufzte er ergeben. Allerdings
hatte er diese Aufforderung schon erwartet und seine Badehose ebenfalls eingesteckt.
"Dorthin sind übrigens die Umkleidekabinen." Er wies auf die beiden Türen. "Die brauche
ich nicht," behauptete Hermine frech und entledigte sich vor seinen Augen sehr eindrücklich
ihrer Kleidung. Legte sie dann lastzief auf eine der Liegen und streifte den Bikini über.
Dann band sie ihr Haar lässig zusammen und schaute ihn sehr selbstgefällig an. "Jetzt
bist du dran, mein Lieber." "Ich weiß nicht, vielleicht sollte ich
dich doch lieber gleich verführen," knurte er und konnte seinen Blick nicht von ihrem
schlanken Körper lassen. "Nein, später, mein Schatz, erst schwimmen," entschied Hermine
und funkelte ihn dann an. Dann nahm sie einen kurzen Anlauf und machte einen eleganten
Körper ins Becken. "Ich muss mit Filius sprechen, wir brauchen
noch ein Sprungenbrett," mummelte er axelzuckend, zog ebenfalls seine Sachen aus und zwängte
sich in seine Badehose. Dann prüfte er mit dem dicken See die Wassertemperatur und stieg
vorschriftsmäßig ins Becken. Immerhin war Übermut das Vorrecht der Jugend.
Es wurde ein sehr schöner Nachmittag. Und als sie nach Stunden endlich genug hatten,
war sie auch seinen Verführungsplänen gegenüber sehr aufgeschlossen. Allerdings erst nachdem
sie einen kleinen Imbiss zu sich genommen hatten, immerhin machte Meisterwerden und
Schwimmen extrem hungrig.
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Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte, Leine Jana.
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