Verlieben für Fortgeschrittene 31/36 🔥 Snamione - FanFiction - Harry Potter Hörbuch
Über diese Folge
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🪄 Autorin: Efraimstochter 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/d/4cbf15540000e29f067007d0/Verlieben-fuer-Fortgeschrittene
Das ist der zweite Teil der "Verlieben für"-Reihe. Hier kannst du den ersten anhören: https://youtu.be/tldZi-M2o-M?feature=shared
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Der Emoji of the Day ist mal wieder der Brief, also postet ihn sehr gerne unten in die Kommentare und jetzt ganz viel Spaß. Soweit ich das sehe, hätten wir bis auf eine winzige Kleinigkeit alles Wichtige geklärt, freute sich Nazissa Malfoy, als sie ihre Hochzeitsplanungsabschlussbesprechung am dritten Adventssonntag in seinem Wohnzimmer abhielten. Und die wäre, erkundigte sich Severus Misstrausch. Es bleibt noch zu klären, wann ihr eure Hochzeitoffiziere bekannt gebt, ergänzte Jenny Potter, reichte ihren Sohn James an Hermine weiter und schlug ihren Blog auf.
Und dann schaute sie Hermine und Severus erwartungsvoll an. "Must das denn überhaupt sein?", fragte Severus, ignorierte die speckige Babyhand des Pottersprößlings auf seinem Arm und rollte mit den Augen. "Natürlich, und wenn wir heute die Einladungen zu post geben, wäre es gut, wenn ihr damit nicht mehr länger wartet", bestand auch Nazissa auf einer solchen Bekanntmachung. Und weil wir uns bereits gedacht haben, dass sie nicht besonders motiviert sind, eine solche Hochzeitanzeige zu formulieren, Professor, haben wir uns mal ein paar Gedanken gemacht, sprang Jenny ein, als sie das unwillige Gesicht ihres ehemaligen Tränkelierer sah.
"Vereit gefällt es euch ja?" "Oh, das ist ja klasse", freute sich Hermine und alberte mit James ein wenig herum. Ihr zukünftiger Ehemann schaute immer noch mehr als reserviert aus der Wäsche, aber die drei Damen störte dies nicht allzu sehr. "Wir finden, es soll kurz und sachlich sein", begann Jenny, was ein heftiges "Gut" von Cerberus zur Folge hatte. Wir haben drei Vorschläge. Der erste, Miss Hermine Jean Granger und Professor Cerberus Snape, geben ihre Hochzeit am 9. Januar 2006 auf Schloss Hogwarts bekannt.
Der zweite, ergänzte Nazissa mit einem bedeutsamen Lächeln, ist etwas freundlicher. Miss Hermine Jean Granger und Professor Cerberus Snape freuen sich, ihre Hochzeit am 9. Januar 2006 auf Schloss Hogwarts bekannt geben zu dürfen. Der dritte ist für Romantiker, kicherte Jenny, was ihr einen erschütterten Blick von Cerberus einbrachte. Als Ausdruck ihrer tiefen Liebe, geben Miss Hermine Jean Granger und Professor Cerberus Snape am 9. Januar 2006 auf Schloss Hogwarts den Bund der Ehe ein. "Misses Potter", knurte Cerberus, "das ist doch wohl nicht ihr Ernst."
Nein, nicht wirklich Professor, aber es hat Spaß gemacht, es zu schreiben und mir dabei ihr Gesicht vorzustellen, lachte Jenny und Cerberus schenkte ihr einen vernichtenden Blick und seiner Braut und Misses Malphoi gleich mit, denn die amüsierten sich ebenfalls köstlich. Hermine wischte sich schließlich die Lachdrehen aus den Augen und meinte, ich bin für Vorschlag Nummer zwei. Wir auch, stimmten Misses Malphoi und Misses Potter zu. Also mir erscheint Vorschlag Nummer eins völlig ausreichend, urteilte Cerberus knurrend.
"Tja, mein Lieber", zog der Hermine bedauernst mit den Schultern, "3 zu 1 leider überstimmt, die Sache ist entschieden." "Ich hätte zwei Männer um ihre Mithilfe bitten sollen, dann hätte ich auch mehr bestimmen dürfen", murte er, "was aber nicht wirklich ernst gemeint war, denn im Grunde war er sehr zufrieden mit seiner Wahl." "Ich finde dein Planungsteam ausgezeichnet, Cerberus", widersprach ihm seine Braut auch sofort energisch, "das war eine deiner besten Ideen." "Tja, wenn du das sagst", Cerberus brach er sich galant zu ihr herüber, um ihre Hand zu küssen.
"Ich fand den Gedanken nicht so heiraten einer meiner besten Ideen." "Ja, die war auch gar nicht schlecht", stimmte ihm Hermine lächeln zu und wurde ein bisschen rot. Gerne hätte er sie jetzt in seine Arme gezogen und geküsst, aber natürlich war so etwas in der Öffentlichkeit und wenn auch nur vor Narcissa und Misses Potter völlig unmöglich, und so war er froh, dass die beiden Damen sich bald darauf samt Potter-Sprösslingen James verabschiedeten und versprachen, am Mittwoch wiederzukommen, um die Antwortpost zu sichten und bei denen von Cerberus erwarteten Protest schreiben wegen der Hochzeit zu helfen.
Willste es heute Abend oder erst morgen früh den Schülerinnen und Schülern und auch den restlichen Kollegen sagen, erkundigte sich Hermine, als sie ihre Notizen auf ihren Schreibtisch legte und das Tegische verschwinden ließ. "Besser gleich, dann haben wir es hinter uns", brummte Cerberus. Wenn diese blöden Dinge nicht wären, würde ihm das Heilraten wesentlich weniger Magen-Schmerzen bereiten, da war er sich sicher. "Gut, dann kam es, hat schon geleutet. Hermine reichte ihm die Hand und er nutzte die Gelegenheit, um sie kurz an sich zu ziehen und ihr endlich einen schnellen Kuss zu rauben.
Doch viel zu schnell musste er mit diesen Zärtlichkeiten aufhören, denn die Wohnzimmer urmahnte zum Aufbruch. "Weißt du schon, was du sagen wirst?", fragte Hermine etwas bang, als er wenig später mit grimmigem Ausdruck die Kerkertreppe hinauf alte. "Natürlich, seine Augenbrauen zogen sich noch enger zusammen und es ist nicht Variante Nummer drei." "Wie gut, dann würden dich auch alle für verrückt oder unter dem Zauber eines Trankes stehen halten", grinste sie. "Aber lass es bitte auch nicht so klingen, als wenn du gezwungen wärst, mich zu heiraten, sonst denken sie noch, ich hätte dich erpresst, die den Unzurechnungsfähigkeitstrank unter geschoben oder sei schwanger, besperte sie und schaute ihn flehend an."
"Ich versuche es", versprach Severus, "aber es ist doch nun mal Realität, dass ich dich heiraten muss, du kannst sagen, was du willst, du hast mich gezwungen." "Was? Warum das denn?", staunt der Hermine. "Ganz einfach", erklärte ihr Severus sofort und zog sie kurz in einen kleinen Geheimgang, um sie zu küssen, weil du unglaublich schön und geistreich bist und auf Nummer eins der begebtesten Junggesellinnen-Liste des Tagespropheten stehst. Na dann, lächelte Hermine glücklich. Sie waren wirklich schon reichlich spät dran und fass die letzten, die auf ihren stühlen Platz nahmen.
Hermine beugte sich noch schnell zu Minerva herüber und flüsterte ihr etwas ins Ohr, worauf die Schulleiterin erstaunt zu ihren Tränkemeister, herüber schaute und langsam beeindruckt nickte. Anschließend erhob sie sich und klopfte mit ihrem Löffel an ihr Glas. "Meine Damen und Herren, bevor wir uns dem Abendessen widmen, bitte ich noch kurz um ihre Aufmerksamkeit. Professor Snape möchte ihnen etwas bekannt geben." Sie setzte sich wieder und schaute ihn erwartungsvoll an, so wie übrigens die gesamte Schülerschaft mit Samteslehrer-Kollegiums.
Severus erhob sich sorgzend und ließ seinen Adlerblick drohend über die Tische gleiten. Alles duckte sich unter seinen Blick. Sehr gut. Dann warf er Hermine noch einen flüchtigen Blick zu, die ihm auffordernd und warnend zugleich zunickte. Nach einem kurzen Räuspern sagte er mit üblich leiser, aber fester Stimme, "Ich habe bekannt zu geben, dass Miss Hermine Grainger meine Bitte sie zur Frau nehmen zu dürfen entsprochen hat und mir die Ehre erweist, sie am neunten Januar hier auf Hogwarts zu heiraten."
Er setzte sich und es war einen atemlosen Augenblick lang Muxmäuschen still. Wahrscheinlich musste die Nachricht, dass Hogwarts grimmiger Kacker Herr plötzlich heiraten wollte und dann auch noch eine muggelstämmige ehemalige Gryffindor, die zudem noch etliche Jahre jünger war als er, erst durch alle verstaubten Gehirngänge dringen, wurde dann aber endlich als Ungeheuerlichkeit erster Güte eingestuft, über die man Augenblick nicht lautstark ins Gespräch kommen musste und man hatte den Eindruck urplötzlich in einem Tollhaus gelandet zu sein.
Seine Kolleginnen und Kollegen stürzten sich mit vielen, Ahs und Ohs und vielen, seit wanns und warum wussten wir nichts auf das Paar? Er war umringt von Menschen, die sich benamen, als wenn das die erste Hochzeit der Menschheit wäre und ein Wunder der Extraklasse noch dazu. Er hätte es eigentlich wissen müssen, an Abendessen war nicht mehr zu denken. Verdammt, dabei hatte er wirklich Hunger. Irgendwann in diesem Chaos, das diese wenigen Worte verursacht hatte, schaute er sich verwundert um. Das mit dem Tollhaus war wohl noch untertrieben, er verstand jedenfalls nicht, warum Pomona Sprout ihm um den Hals fiel und in Tränen ausbrach, warum Philius Flittwick wie diese Muckel-Ping-Pong-Belle auf- und abhopste und irgendwas Unverständliches rief, er hoffte wohl, dass es nur die Aufregung und nichts Ernstes war.
Es entzog sich auch sein Erkenntnis, warum Rubius Hagrid lautstark ins Tischtuch schneutzen musste und anschließend Hermine in die Knie gehen ließ, als er ihr den Rücken tätscheln wollte. Völlig unverständlich war auch, dass Poppy Pomfrey nicht mehr aufhörte zu lachen und Sebill, die alte Eule, betroffen schniefend in sich hinein murmelte, dass das alles nicht wahr sein könnte, da ihr inneres Auge etwas völlig anderes gesehen hätte. Da war ihm doch seine Chefin eindeutig sympathischer, denn die grünste bei dem ganzen Wirr war nur still vor sich hin und schenkte sich eine Tasse Tee ein, die sie genüsslich lehrte.
Alles in allem unglaublich. Die Schülerinnen und Schüler hielten sich mit solchen seltsamen Aktionen wenigstens zurück, das würde Hermine sicherlich morgen in der ersten Klasse Hufflepuff und Slytherin anders erleben. Jetzt kamen lediglich Miss Patterson und Miss Taborl, die Schüler-Sprecher zögern auf die beiden zu, um ihnen mit großen Augen und sehr vorsichtig, aber auch mit einer Spurbewunderung in seinem Fall und sehr überrascht und etwas unverständlich in Hermines Fall ihre Gratulation auszusprechen.
Als er sich irgendwann gefühlte Stunden später wieder auf seinem Stuhl widerfand, murmelte ihm seine Braut leise zu, "Bei der nächsten Ankündigung, die wir machen, warten wir aber bis nach dem Essen." "Welche Ankündigung soll das denn sein?" erkundigte sich Severus beunruhigt und reichte ihr das Brot. "Wilst du die schon vor der Hochzeit wieder von mir trennen?" "Nein, ich hatte da in anderen Ankündigungen gedacht, lächelte sie still und widmete sich mit Appetit ihrem Abendbrot." Er verlor Augenblicklich alle Farbe und beugte sich schnell zu ihr Herr Rüber, um sich mit heiserer Stimme zu erkundigen, "Du bist doch nicht wirklich schwanger, oder?"
Hermines helles Lachen und ihr kurzes Kopfschütteln brachten seinen Blutdruck wieder in normale Werte zu uns zurück. Bei Merlin, sie hatten noch nie über die Möglichkeit von gemeinsamen Kindern gesprochen und ihm wurde schlagartig bewusst, dass sie das schnellstmöglich nachholen sollten. Daher beschloss er auch das Thema Augenblicklich aufs Tapet zu bringen, als er endlich die Kerkartüre hinter sich stoss und Hermine sich beschwingt aufs Sofa-Waf. "Siehst du?" lachte sie. Die meisten waren zwar überrascht, haben sich aber gefreut, "Du machst dir viel zu viele Sorgen."
"Warten wir es ab, um die Severus, die haben es noch gar nicht richtig begriffen." "Also, Professor Trollownie hat durchaus verstanden, dass du sie nicht heiraten willst, kicherte Hermine und streckte ihm ihre Hände entgegen." "Das ist doch schon mal eine gute Nachricht," sofzt die Severus und ließ sich von ihr auf die Coucher abziehen. "Sag mal, Hermine, begann er dann etwas zögerlich?" "Ja, mein Lieber, sie kuschelte sich an seine Brust." "Wir haben das bisher noch nicht besprochen, ihm wurde heiß und erlockerte Verwegen seinen Binder."
"Was meinst du, murmete Hermine?" "Das mit Kindern," er öffnete auch den ersten Knopf seines Hemdes. "Nein, das haben wir nicht," nickte Hermine nach einer Weile ruhig und hob den Kopf von seiner Brust. "Wie denkst du denn darüber?" "Ich, nun, also stotterte er und er hob sich ruckartig vom Sofa, um einige ausladende Schritte zu machen." "Ja?" halb Hermine nach und schaute ihrem Tränkemeister beim Auf und Ab interessiert zu, sie kannte das ja schon. "Wenn du es wirklich wissen willst, schnaubte er schließlich und startte konsequent die Bücherwand an, dann war ich immer der Meinung, dass sich jemand wie ich es bin nicht fortpflanzen sollte."
"So fragte Hermine leise, und denkst du das immer noch?" "Natürlich", war seine einfache Antwort und ertrehte sich mit zusammengezogenen Augenbrauen zu ihr hin. "Das wird aber schwierig, Severus", überlegte Hermine und erhob sich ebenfalls. "Warum?" "Ganz einfach. Dicht vor ihm blieb sie stehen und zog seinen Winder ganz vom Kragen ab, weil ich auf alle Fälle irgendwann mit ihr Kinder haben möchte." "Warum?" "Weil du der Mann bist, in ich liebe und mit dem ich eine Familie sein will und zu einer Familie gehöre nun mal Kinder", sie knöpfte auch die Robe auf.
"Ich hasse Kinder", er stämte die Arme auf seine Hüften. "Quatsch", sie liest die Knöpfe seines G-Rockes folgen. "Gar kein Quatsch", erschüttert bemerkte er, dass er tatsächlich seine Unterlippe vorschob. Bei Merlin, er verbrachte eindeutig zu viel Zeit mit dieser Hexe. "Severus, Schüler und eigene Kinder sind etwas völlig anderes." "Ach, sind Schüler keine Kinder? Du weißt genau, was ich meine." "So weiß ich das", er verschränkte trotzig die Arme vor der Brust. "Aber natürlich", sie säufzte und strich sich die Haare aus dem Gesicht.
"Severus", begann sie leise, "du hast wundervolle Anlagen und bist ein wirklich großer Zauberer", sie überhörte sein verächtliches Schnorben, "wenn es geht, hätte ich gerne irgendwann Kinder, in denen ich diese Anlagen erkennen darf und die mich vielleicht mit diesen wundervollen schwarzen Augen genauso liebbevoll anschauen, wie du es zuweilen tust." Er schenkte ihr einen stechenden Blick. "Reicht es dir nicht, wenn ich dich mit diesen Augen zuweilen, liebevoll anschaue?" "Das, mein Lieber, ist auch etwas völlig anderes", meinte sie und zog ihre Augenbrauen in snapscher Manier hoch.
Als er schwieg, säufzte sie leise und senkte den Kopf. "Dengst du eigentlich auch, dass ich mich nicht fortpflanzen sollte?" Seine Hand zogte zu ihrem Kopf hinauf und hob ihn an. "Nein, das denke ich nicht", antwortete er fest und schaute sie lange intensiv an. Dann nahme aber sein Hin und Her wieder auf und Hermine setzte sich abwartend auf das Sofa zurück. Schließlich blieb er vor ihr stehen und überkreuzte erneut die Arme vor der Brust. "Ich kann mich unter zwei Bedingungen vielleicht irgendwann später mit einem eventuellen Kind abfinden."
"So, und die Bedingungen wären?" "Erstens, dass dieses Kind so aussieht und so ist wie du." "Severus", schüttelte Hermine lachend in Kopf. "Und zweitens, dass wir mit der Gründung einer Familie noch eine ganze Weile warten, wenn es nach ihm ging, Jahrzehnte." "Severus Snape", sie reichte ihm, widerlächeln die Hand. "Ein Kind ist wie ein kostbares Geschenk über, dass man sich freut und dass man nicht bestellt oder plant wie einen Termin oder einen Urlaub." "Ich finde Planen gut", schwer ließ er sich neben sie fallen.
"Ich auch, aber in diesem Falle nur bedingt." Sie schloss einen Augenblick die Augen und legte dann ihren Kopf an seine Schulter. "Ich habe vor einiger Zeit eine kleine Geschichte gelesen, sie hieß der ersehnte Gast, während ging es um einen Mann, der die Nachricht bekam, dass ein lieber Freund ihn gerne besuchen würde. Er freute sich sehr, schaute aber erst in seinen Kalender, sprach mit seiner Frau, redete mit seinen Nachbarn und überlegte hin und her. Da er ein sehr gründlicher Mensch war, dauerte das natürlich seine Zeit.
Tag um Tag vergingen, Woche um Woche zog ins Land und aus Monaten wurden Jahre. Immer war etwas nicht richtig und immer war nicht der geeignete Zeitpunkt. Hermine schaute ihn lächend an. "Du hast sicherlich schon erkannt, wie die Geschichte ausging." "Mascheinlich gab es nie einen Besuch, rumtes Severus." "Richtig, dabei hätte es so schön werden können, sie küsste seinen Hals hinab, und beide bedauerten es sehr, als sie alt und einsam waren und sich nach der Gesellschaft des anderen sehnten, da war es nur leider zu spät."
"Der springende Punkt dabei ist aber, dass sie sich überhaupt treffen wollten", warf Severus ein und küsste ihre Handfläche. "Ja, da hast du recht", stimmte ihm Hermine lächend zu und öffnete sein Hemdknobf um Knopf. "Aber manchmal weiß man gar nicht, wie man gerne treffen möchte, bevor man ihn nicht getroffen hat. Denk an unsere Begegnung." "Ja, bei Merlin, er liebte ihre Begegnungen." Da herzog er sie gleich energisch zu sich hoch, raubte ihr einen langen, intensiven Kuss und strich ihr verlangend über die Seite ihres Oberkörpers.
"Wenn sie nur so wären, wie du", nur schulte er voller Sehnsucht. "Du solltest sehr froh sein, wenn sie ein wenig so wären, wie du", kicherte Hermine. Er versuchte gerade erfolglos, den Verschluss ihrer Bluse zu finden und kitzelte sie dabei. "Wershalb? Weil du dir dann auch sicher sein kannst, dass sie von dir sind." "Wie bitte?", er richtete sich entrüstet auf und funkelte sie an. "Ich sollte doch den Kontrollzauber bei den Rängen buchen." "Ja, vielleicht ist das eine vernünftige Idee", lach der Hermine und drehte ihren Tränkemeister so, dass er auf dem Rücken zu liegen kam.
Sie war wirklich gut in Form. "Sie ist ja auch von mir", grinst er mit dunkler Stimme und legte beide Hände an ihre Wangen, um ihren Kopf zu sich herunterzuziehen. Der Abend wurde noch sehr interessant und half ihm tatsächlich alle sorgenvollen Gedanken über die Folgen der Bekanntmachung ihrer Hochzeit zu vertreiben. Allerdings war das alles Makulatur, als er beim Frühstück am nächsten Morgen den Tagespropheten aufschlug und erkennen musste, dass ihre Heiratsanzeige tatsächlich die Schlagzeile des Tages war.
Unglaublich, wirklich mehr als unglaublich. Er schaute sich um, ganze Trauben von Schülern standen um die wenigen Exempläre des Propheten herum und verschlangen jedes Wort. Oh, wie ihm das bekannt vorkam, verdammt. Ihm wurde übel und seine Finger verkrampften sich um den Henkel seiner Tasse. Hermine legte ihm beruhigen die Hand auf den Arm, vertiefte sich aber ebenfalls intensiv in die Zeitungfleck-Türe. Stoisch kaut er er an seinem Toast, nur hin und wieder wagte er einen Blick und leider erreichte das, um ihm zu zeigen, dass diese Idioten von Reportern dem Brautpaar sogar noch zwei weitere Doppelseiten gewidmet hatten und eine extra Ausgabe wegen ihnen am nächsten Tag herauszubringen gedachten.
Was zu viel war, war zu viel. Unfassbar! Mit einem knurrenden Lautschub er seinen Stuhl zurück und rauschte aus der Halle. Die ganze Welt war doch verrückt geworden. Da war es am besten, wenn man dem Ganzen auf den Weg ging. Er jedenfalls verschanzte sich den gesamten Vormittag in der Bibliothek. Erst zum Mittagessen kam seine Braut vorbei und schaute ihn besorgt an. "Wie geht es dir?", ausgezeichnet, zischte er und sah sie nicht an. "Ah, ja, natürlich glaubte sie ihm kein Wort. Bleibst du hier noch länger oder hilfst du mir bei den Dingen des Lebens?"
Seine einzige Antwort war ein finsteres, unverständliches Brummen. Hermine beugte sich zu ihm herunter und bat leise, "Severus, ich habe Hunger, lass uns was essen gehen und dann bleibt uns noch eine Stunde oder zwei, bevor du zum Unterricht in die vierte Klasse Ravenclaw und Slytherin musst." "Ich habe keinen Hunger", schnappte er düster. "Verflucht, mich betrifft das ganze Theater ebenfalls und ich finde es absolut nicht in Ordnung, wenn du dich hier versteckst und mich allein mit allem lässt."
Mit vor der Brust verschränkten Armen und zusammengeschobenen Augenbrauen funkelte sie ihn an. "Nun, gut", gab er nach, denn seine Verlobte sah wirklich etwas angespannt aus, sie nagte normalerweise auch nicht dazu ihn anzuschreien. "Dann erzähl mal, was die Dinge des Lebens sind." Hermine fuhr sich mit den Händen übers Gesicht und atmete tief durch. "Es ist genau das, was ich sagte, Severus, ich finde es nicht fair, dass du mich sprich wörtlich auf offener Bühne alleine lässt." Er sah sie eine Weile nachdenklich an, dann momelte er entschuldigend, "Ich wollte dich nicht alleine lassen, ich dachte nur, dass dir dieser ganze Trubel nichts ausmacht."
"Nun", Hermine griff nach seiner Hand, "Es würde mir auch nichts ausmachen, wenn ich dich an meiner Seite wüsste." Er zog sie zu sich rüber und nahm sie ihn den Arm. "Wie wäre es, wenn wir einfach bis zum 9. Januar hier in der Bibliothek blieben?", fragte er und zog ihre Hand an seine Lippen. "Verlockend", stimmte Hermine im Sehnsüchtig zu. "Geht aber leider nicht, denn wir haben dann noch die eine oder andere Kleinigkeit zu erledigen." "Was wäre das denn?" "Nun, zum einen hast du einen Job, ich brauche noch einige Weihnachtsgeschenke und Minerva hat für morgen eine Lehrerkonferenz einberufen.
Die Post muss beantwortet werden, wir müssen einige Entscheidungen bezüglich der vielen Anfragen und Bitten um Interviews und Stellungnahmen treffen, Elvis will uns sehen und nicht zuletzt solltest du etwas wegen Sybil Trelawney unternehmen, denn sie hat sich in ihren Turm eingeschlossen und lässt keinen rein." "Weim, Hermine", stöhnte er und raufte sich verzweifelt die Haare. "Diese Dinge des Lebens sind ja mehr als gerauenhaft. Lass uns unbedingt hier bleiben wenigstens bis das die Weihnachtsferien beginnen."
"Ich glaube nicht, dass Madame Peans das so gut findet", wagte Hermine einzuwerfen und Tulinste besorgt um das Regal herum hinter dem sich ihr Breutigam getarnt hatte. "Nein, wahrscheinlich nicht", seufzte er düster und erhob sich. "Gommen Sie, Miss Granger, es gibt da anscheinend wichtige Dinge, die können Aufschub dolden." "Geht klar, Professor", nickte Hermine erleichtert und stahl sich einen winzigen Kuss, immerhin war kein Mensch in der Nähe und vielleicht war Madame Peans auch schon zum Mittagessen gegangen.
"Gut, Severus reusperte sich und ließ ihr den Vortritt, bitte nach ihnen." Beim Verlassen der Regalreihe glitt Hermine's Blick verwundert über die Buchtitel. "Es ist immer wieder erstaunlich, wo man dich so finden kann, die Hexe im 21. Jahrhundert. Sehr interessant, hast du neue Einsichten gewinnen können?" "Natürlich", behauptete Severus arrogant. "Und die wären?" "Nun zum Beispiel, dass in jeder Frau augenscheinlich eine Molly Weasley steckt." "Das ist keine neue Erkenntnis, mein Lieber, sondern bei euch Männern überlebensnotwendig.
So, dann vielleicht, dass die Hexe des 21. Jahrhunderts eindeutig zu wenig unterwürfig, genügsam und schweigsam ist." "Das mag sein, aber ist eindeutig ein Gewinn für die Männerwelt des 21. Jahrhunderts", behauptete Hermine und zog ihn hinter ein Regal der Abteilung "Reiseführer durch die Welt der Hexen und Zauberer", wo sie ihn schnell in einen Kuss verwickelte, der weder unterwürfig noch genügsam war, aber beide immerhin sehr schweigsam werden ließ. Letztendlich wurden die Dinge des Lebens doch irgendwie abgearbeitet, gemeinschaftlich und einig.
Sie entschieden sich nach einigen Überlegungen gegen ein Interview und Minerva erlaubte auch keinem Reporter mehr aufs Gelände zu kommen. Hermine benutzte einen Zauber, um ihr Äußeres zu verändern und schlenderte einen vollen Tag lang völlig unerkannt durch die Winkelgasse. Er bezürzte Sibyl allerdings zusammen mit seiner Chefin, immerhin erreichten sie, dass die Barsag-Lehrerin wieder ihren Dienst aufnahm. Beleidigt war sie noch bis Ostern. Aber das Überraschendste war das nicht nur Ginny Potter und Nezessa Malfoy, die wirklich säckeweise Eintreffen gepost durchsahen und beantworteten, sondern dass sogar Mr. Potter und sein rotariger Freund Weasley jedem üblen verleumderischen Protestbrief eine persönliche von beiden unterzeichnete Erwiderung zukommen ließen.
Das war mehr als eine nette Geste. Zwar kam weit weniger negative Post als erwartet und die Glückwünsche und zustimmenden Briefe und Postkarten waren weit in der Überzahl, aber dennoch waren die beiden bis Sylvester mit dieser Aufgabe mehr als beschäftigt. Na, da machten sie auch keine Dummheiten.
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