Verlieben für Fortgeschrittene 27/36 🔥 Snamione - FanFiction - Harry Potter Hörbuch
Über diese Folge
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Das ist der zweite Teil der "Verlieben für"-Reihe. Hier kannst du den ersten anhören: https://youtu.be/tldZi-M2o-M?feature=shared
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Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast.
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Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß
mit der neuen Folge.
Blomos.
Ihr Lieben, eine kurze Info an alle Muggles und Hexen und Zauberer aus dem Mitgliederbereich.
Ich habe im August absurderweise immer ultra viel zu tun, ich weiß nicht, warum ausgerechnet
im August, aber es ist so und gerade sitze ich an einem extrem coolen, aber auch extrem
langen Hörbuch, was unbedingt bis Donnerstag fertig werden muss und was ich heute anfange.
Deswegen wundert euch bitte nicht, dass es diese Woche und auch die letzte Woche nicht
so viel vorproduziertes gab.
Das wird sich dann ab nächster Woche wieder ändern, nur damit ihr Bescheid wisst und
euch nicht wundert.
Und jetzt wünsche ich natürlich ganz viel Spaß bei Verlieben für Fortgeschrittene Kapitel
27, das Foto und das ist natürlich auch der Emoji of the Day, ein Foto oder ein Foto
Apparat.
Postet ihn sehr gerne unten in die Kommentare und unterstützt damit den Algorithmus und
meinen Kanal.
Danke euch.
Manche Tage hielten einfach nicht das, was sie versprachen.
Das konnte in einigen Fällen ein wahrer Segen sein und in manchen eben auch eine Katastrophe.
Ein besonders extremes Beispiel für einen solchen Tag ereignete sich am zweiten Samstag nach
den großen Ferien und er war sich zweifelsfrei sicher, das war einer der erschütternsten
Tage seines Lebens.
Hermine und er hatten eine wunderschöne und erregende Nacht miteinander verbracht und
ihre amorösen Aktivitäten am Morgen unter der Dusche erneut aufgegriffen und fleidenschaftlich
vertieft.
Und obwohl dieser Samstag ein Hox mit Samstag war, und obwohl Hermine sich noch vor dem
Frühstück zu ihren Eltern begab, um dort bis zum Nachmittag diverse Dinge zu erledigen,
war Severus aller bester Laune und erwischt er sich sogar dabei, dass er sich auf diesem
wunderschönen, strahlenden Herbsttag freute.
Vor allem, da er beschlossen hatte, dem Unterwäsche-Geschäft in Hox mit einen kurzen, aber intensiven
Besuch abzustatten.
Voller Schwung und mit ungewöhnlich entspannten Gesichtszügen, alter er die Kerkertreppe hinauf.
Erotischer Frühsport machte eben hungrig.
Außerdem war er schon reichlich spät dran, wie ihm ein schneller Blick auf seine Taschenur
zeigte.
Die meisten Schülerinnen und Schüler saßen sicherlich schon vor ihrem Frühstück, sogar
die Post-Eulen kamen ihm schon in der Eingangshalle entgegen.
Hm, vielleicht gab es auch einen eulen, versandvereizvolle Damenunterwäsche, ging ihm gerade hoffnungsvoll durch
den Kopf, als er die Türe der großen Halle öffnete und sich auf den Weg zu seinem Platz
am Lehrertisch machte.
Er war schon fast bis zur Mitte gekommen, als ihm erst auffiel, dass es plötzlich ungewöhnlich
still im Raum wurde.
Als er misstrauisch seinen Blick schweifen ließ, bemerkte er die vielen tiefgebeugten
Köpfe.
Um manche Schüler-Tische bildeten sich sogar große Trauben von Schülern, die irgendetwas
intensiv zu studieren schien.
Severus legte die Stirn an Falten, sicherlich verschlangen sie da gerade den neusten Klatsch
und trat der Schicksalsschwestern oder anderer unbedeutender Sternchen am Zaubererhimmel.
Vielleicht hatte der große Frauen Schwarm und Held Mr. Harry Potter auch mal wieder
ein, es seiner überflüssigen Interviews gegeben, ein kleines, abfälliges Schnauben entwich
ihm.
"Guten Morgen, zusammen", grüßte er seine Kolleginnen und Kollegen, und bemerkte erstaunt,
dass auch sie statt ihm zu antworten, voller Konzentration über den Tagespropheten gebeugt
eifrig miteinander tuschelten.
Bei ihm erleden, das musste ja eine ungemein spannende Geschichte sein.
Na ja, wenigstens konnte es keine allzu ernste sein, denn das schleise Kichern und die sanft
geröteten Wangen der Damen zeugten von eher anderen Inhalten.
Er angelte sich die Kanne mit Tee und fasste dabei auch schon das Toast und die Marmelade
ins Auge.
Er hatte wirklich ziemlich großen Hunger.
Ein wendzig kleines Grinsen umflog seine Lippen, als er sich einzelne Sequenzen der
letzten Nacht und der Geschehene so vorhin in seinem Badezimmer nochmals genüsslich vor
Augen führte.
Noch ganz in den Nachklang dieser wunderbaren Erlebnisse vertieft, wollte er gerade den
ersten schluckheißen Tees genießen, als er den Tagespropheten neben seinem Platz entdeckte.
Gut, dann würde er sich eben auch mal ansehen, was die gesamte Schüler wie Lehrerschaft
dermaßen bewegte.
Wäre er nicht so vertieft in seine Tagträume gewesen, oder hätte er wenigstens nicht
einen so großen Appetit gehabt, ihm wäre sicherlich die atemlose Stille aufgefallen,
die die gesamte Halle erfasste, als Hogwarts-Tränkemeister arglos die Zeitung entfaltete.
Kein Mux war mehr zu hören, kein Gekicher, kein Gemurmel.
Höchstwahrscheinlich war auch deshalb sein Entsetzer schrei so deutlich zu hören, vielleicht
verschluckte er sich deswegen auch so fürchterlich an seinem Toaststück, denn es wäre bestimmt
besser gewesen, den Bissen gleich auszuspucken, aber das ging natürlich nicht, wenn Hunderte
von Augenpaaren einen anstarten.
Egal, er traute seinen Augen nicht und das lag nicht nur daran, dass sie ihm vor lauter
Atemnot aus dem Kopf traten.
Er war entsetzt und erschüttert und vieles mehr, dass er im Augenblick beim besten Willen
nicht in adäquate Worte fassen konnte, denn als er die Zaubererzeitung entfaltete, brannte
ihm auf der Titelseite ein halbnackter Mann mit triefendem Haar und nass glänzender Haut
entgegen, der leider unbestreitbar er selbst war.
Wie erfassungslos feststellte, musste das Foto eines von Hermines Bildern sein, die sie
auf der Zutaten-Exkursion in diesem Jahr geschossen hatte, und wenn er es genau betrachtete,
schien es direkt am ersten Tag in dem norwegischen See aufgenommen worden zu sein, die Bildüberschrift
lautete "unglaublich, wer hätte das gedacht?"
Genau, verdammt, warum war er auf dem Titel "Blatt des Tagespropheten" und das in
einer Badehose?
Da sind noch mehr Fotos auf Seite 3 und 4, Severus, wie es ihn Filius freundlich auf
weitere Gründe hin schneller die Farbe zu wechseln, als das ein Kamelion jegekont hätte.
Seine Reaktion auf diese zusätzlichen Bilder war nur noch ein ersticktes Gurgeln, denn
zwar handelte es sich auch dort um unbewegte Muckelfotos, aber dafür waren es ziemlich
viele und alle zeigten ausschließlich ihn in dieser unmöglichen Bekleidung.
Er liest die Zeitung langsam sinken und fasste sich fahrig an den hochroten Kopf, dort wischte
er einige Male über seine Augen, vielleicht träumte er das ganze Jahr.
Ja, sehr gut der Gedanke, das, das konnte, nein, das musste einfach ein Traum sein.
Gut, ein Albtraum, aber immerhin nur ein Traum.
Welche halbwegs normale Zeitung würde auch schon seitenweise Fotos von hässlichen,
schmierigen und hageren Extothessern drucken?
Genau, keine!
Als ich dann aber Poppy-Pom Frey über ihn beugte und ihren Zauberstab schwang, gingen
seine These vom Albtraum leider zügig den Bach hinunter.
"Fühlst du dich gut, Severus?" fragte Hogwartsmee die Hexe ehrlich besorgt um den Gesundheitszustand
ihres Tränkemeisters.
"Was?" stammelte Severus verwirrt.
"Ob du dich gut fühlst?"
wiederholte sie deutlich und langsam und schwang wieder ihren Stab vor seiner Nase
herum.
"Ob ich mich gut fühle?" stotterte er und er hob sich mühsam vom Stuhl.
"Ob ich mich gut fühle?"
wiederholte er und wurde mit jedem Wort lauter, dabei funkelte er die Mee die Hexe wütend
an.
"Was denkst du denn?
Natürlich geht es mir hervorragend, und wenn es dir schwerfallen sollte, das zu glauben,
dann kannst du dich ja in einem klaren Moment fragen, wie es dir dabei gehen würde, wenn
du halb nackt in der Zeitung wärst."
Kleine Speicheltropfen flogen durch die Luft, es war ihm egal.
"Und wie würde es dir gehen, wenn es nicht nur eines, sondern gleich ein halbes Dutzend
wären?"
"Es sind sogar elf Bilder," war Philius wenig hilfreich ein.
"Na dann!" brüllte ihn Severus an, worauf Minerva ihn am Ärmel seiner Robbe mit sanfter
Gewalt durch die kleine Türe hinter den Lehrerplätzen zog, die in einen separaten Besprechungsraum
führte.
"Severus, jetzt reg dich doch nicht so auf," versuchte Hogwarts-Schulleiterin ihren Tränkemeister
zu beruhigen, als sie die Türe sorgsam verschlossen hatte und den Raum in weiser Voraussicht mit
einem Schweigezauber versehen hatte.
"Ich soll mich nicht aufregen," höhnte er in unvermindeter Lautstärke und baute
sich mit auf die hüften gestemmten Händenfeuer auf.
"Ach, das fällt mir aber ein klitzig kleines bisschen schwer."
"Das ist aber doch wirklich kein Beinbruch! Die allermeisten der Kollegen finden es
sogar richtig gut! Sie hatte schon ein kleines Lächeln auf den Lippen, das aber augenblicklich
verschwand, als sie des Tränkemeisters Wut verzerrtes Gesicht sah."
"Wie bitte?" echote er entsetzt.
"Gut! Ihr seid doch völlig verrückt! Ich finde es überhaupt nicht gut! Ich finde
es entsetzlich grauenhaft und ein klarer Übergriff auf meine Intimsphäre!"
Er rang nach Atem und zerrte an seiner Robbe. "Ich will, dass du alle Exemplare einsammelst
und vernichtest! Sofort!"
"Severus, denk doch mal nach! Das geht doch nicht!" schüttelte Minerva bedauern den
Kopf und versuchte ihn auf einen der Sessel zu ziehen, nicht, dass er hier noch vor lauter
Aufregung unmächtig wurde.
"Und warum nicht?" er werte sich erfolgreich gegen ihr Gezerre. "Das ist doch ganz einfach,
rufe alle Exemplare auf und vernichte sie."
"Nein, das ist keine gute Idee, wie der Sprachminerva und schnaubte verächtlich. Ich bin doch
nicht Jane Umbridge. Wir würden durch eine solche Aktion diese Geschichte nur mehr Bedeutung
zumästen, als sie tatsächlich verdient. Sie nahm ihre Brille ab und putzte sie mit einem
kleinen Spruch. Außerdem würden sie sich natürlich alle neue Exemplare besorgen, und alles würde
zwar unter der Hand, aber dadurch nur noch schneller und besser weitergetragen. Deshalb
bringt das wirklich gar nichts. Dir bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als abzuwarten
bis Gras über die ganze Sache gewachsen ist."
"Gras? Abwarten?" keuchte Severus erboßt und seine schwarzen Augen glüten vor Zorn.
"Ich denke gar nicht daran, untätig darauf zu warten, dass irgendetwas sie über diese
Unverschämtheit wächst. Und wenn du nichts unternimmst, dann werde ich es eben selbst
tun müssen."
"Egal, was du vorhasst, Severus, hier auf Hogwarts wird gar nichts getan, damit wir uns da recht
verstehen. Und ich würde dir dringend anraten, erst einmal in Ruhe nachzudenken, bevor du
irgendeine Dummheit unternimmst. Sie beugte sich nahezu ihm heran. Sprich am besten erst
einmal mit Hermin darüber."
"Die ist nicht da!" keifte Severus wütend und drängte sich an seiner Chefin vorbei.
"Ach ja, ich nehme mir heute frei!" rief er ihr über die Schulter zu, bevor er aus dem
Raum stürmte, um eigentlich das Schloss zu verlassen.
Auch den Rest des Tages verbrachte er leider nicht mit Nachdenken, sondern mit Tobem. Er
apparierte als erstes in die Zentrale des Tagespropheten, um dort die Redaktion zur
Schnecke zu machen mit Nullerfolg. Einige Redakteurinnen batten ihn gar um sein Autogramm auf der aktuellen
Ausgabe, was er selbstverständlich mehr als Brüsk ablehnte und allen verantwortlichen
fürchterliche Rache androte. Danach apparierte er sogar zu Kingsley Shacklebolt, damit er
augenblicklich ein Gesetz erlassen würde, in dem die Veröffentlichung solcher Fotos
unter drastische Strafe gestellt würde. Kingsley versuchte ihn ebenfalls zu beruhigen und mit
klugen Argumenten auf die Unsinnigkeit eines solchen Gesetzes aufmerksam zu machen, auch
ohne Erfolg. Seine Frau wollte übrigens ebenfalls eine Signatur auf der Zeitung.
Waren denn heute alle vollkommen verrückt geworden? Er war auch stunden später noch
völlig außer sich. Am frühen Nachmittag überlegte er gerade, wie lange er wohl dafür
brauchen würde, einen Zauber zu entwickeln, der die gesamte Ausgabe des heutigen Tagespropheten
landesweit in kleine befriedigende Aschehäufchen verwandeln könnte, als ihm einfiel, dass
er das zusammenstauchen einer entscheidenden Person glatt vergessen hatte und zugleich
nahm er Kurs auf das Haus der Granges. Energisch und mit immer noch hochrotem Kopf hemmerte
er an die Haustüre. Es dauerte auch nicht lange, da wurde ihm von einer sehr erstaunten
Jean Granger geöffnet.
"Wo ist sie?" schrie er seine zukünftige Schwiegermutter an, die daraufhin etwas verstört,
einen Schritt zurückweg, dann aber immerhin noch fragte, wen meinen sie denn, Professor?
"Ihrer nichts, nutzselger Tochter", polterte er und drängte sich an Dr. Granger vorbei.
"M, die ist nicht hier. Mein Mann und sie sind in die Stadt gefahren, um etwas streng
Geheimes zu erledigen. Dann werde ich einen Ortungszauber sprechen, um sie zu finden",
donnerte Hogwarts-Tränkemeister und wollte sie schon auf seinem Absatz umdrehen.
"Oh nein, mein Lieber, Jean Granger fasste ihn mit entschlossenem Gesichtsausdruck an
seinem Umhang und zog ihn weiter in den Flur hinein, nebenbei warf sie die Türe ins
Schloss. Sie werden mir erst einmal sagen, warum sie so wüten sind, und nachdem sie
einen Tee getrunken haben, werden wir gemeinsam überlegen, ob wir meine Tochter suchen oder
ob wir geduldig darauf warten, bis sie und mein Mann zurückkommen. Ich habe aber überhaupt
keine Lust, einen Tee zu trinken, und ich habe auch nicht die geringste Lust, geduldig
zu warten", fauchte er als Antwort. "Das ist mir völlig egal, Professor."
Ape, entschied Gene Granger und buxierte ihn ins Wohnzimmer. Sie setzen sich jetzt schön
hierhin und sind friedlich. Verdammt.
Der Blick, den sie ihm zuwarf, war nicht von schlechten Eltern und er wusste zwar nicht
genau, warum und er folgte auch nicht, ihre Anweisung sich in den nächsten Sessel zu
setzen, aber er ging auch nicht weg, sondern Tiger durch stattdessen vor dem Kamin auf
und ab, bis dass sie mit einem vollen T-Tablet zurückkam und ihm eine Tasse von dem dampfenden
Inhalt einschüttete.
Also begann sie und setzte sich in den von ihm verschmähten Sessel. Was ist geschehen?
Wortlos zog er ein Exemplar des Propheten aus der Innentasche seiner Robe und warf es
ihr in den Schurs. Erstaunt entfaltete Gene Granger die Zeitung und zog hörbar die Luft
ein, als sie ihn auf der Titelseite entdeckte.
"Gut, oh Gott!" stammelte sie und dann sagte sie lange nichts, sondern führte sich
jedes Detail und jedes einzelne gedruckte Wort sorgsam zu Gemüte. Sie blätterte sogar
sehr zügig auf Seite 3 und 4 und ihre Augen wurden groß und größer, bis dass sie endlich
nach einer gefühlten Ewigkeit die Zeitung sinken ließ und Severus, der ihr mit wildem
Gesichtsausdruck und vor der Brust verschränkten Armen entgegen funkelte, völlig perplex anstarte.
Dann geschah etwas Ungeheuerliches. Sie begann zu lachen, erst glucksend und den Zwang mühsam
unterdrückend, doch dann lauteils unschallend. Severus blick wurde noch eine deutliche Spur
finsterer. Bei Merlin hatte er es nötig, sich hier von einer Muckelzahnärztin, na gut,
Muckelkieferortopäden auslachen zu lassen. "Entschuldigen Sie, Professor, aber ich finde
das klasse", keuchte sie und wischte sich einige Lachtränen aus den Augenwinkeln. "So,
tun Sie das Dr. Granger", knaschte Severus mühsam beherrscht. "Aber ja, ich finde es
sogar mehr als klasse, ich finde es großartig, und bitte nennen Sie mich Jean. Was an dieser
Sache großartig sein soll, Jean, entzieht sich leider gänzlich meiner Kenntnis, aber
sicherlich werden Sie es mir so gleich erläutern", frauchte er drohnt. "Aber gerne", nickte
Hermine's Mutter und deutete auf die verschiedenen Bilder. "Erstens sind die Kommentare und
der dazügehörige Artikel, wahrscheinlich weil all das nicht von dieser Grinnkorn ist,
ausgesprochen positiv und wohlwollend", erklärte Jean fröhlich. "Wann hatten Sie das letzte
Mal eine solch gute Presse, mein Lieber?" "Meist nicht, aber mir wäre gar keine Presse
am allerliebsten", zischte er und tippte wenig überzeugt ungeduldig mit dem Fuß auf.
"Und was ist zweitens?" "Zweitens, Professor, sind das unglaublich
gute Bilder von einem Mann mit unglaublich gut sitzender Badehose", war Jean überzeugt
und beugte sich näher zu ihm hin. "Ich finde sie sogar mehr als gut, ich finde sie
heiß". Sie klopfte ihm freundlich auf die Schulter. "Ich werde es mir render",
erzählen die freut sich. Severus klappte der Unterkiefer runter und als er ihn erschreckt
wie der Schloss, wusste er, dass er definitiv wie ein Fisch auf dem Trockenen ausgesehen
hatte. "Das ist nicht ihr Ernst", stammelte er. "Oh doch", widersprach Jean energisch,
das ist es garantiert. "Und ich bin mir mehr als sicher, dass ich mit meiner Meinung
nicht alleine bin. Was soll das heißen? Dass sie es endlich selbst glauben könnten. Und
das wäre was? Dass sie alles andere als abstoßend und unattraktiv sind, Professor, und meine
Tochter nur schneller darin war dies zu erkennen." "Mit Verlaub, aber ich glaube ihnen kein
Wort", schnaubte er und rückte Sicherheitsherber noch ein Stück von ihr ab. "außerdem ist
es auch völlig egal, es geht nämlich darum, dass ich seit heute das Gespött der ganzen
zauberer Welt bin", jetzt schrie er wieder. Ein Auto fuhr hörbar in die Auffahrt und
Jean grinste ihn siegessicher an. "Sie sind nicht das Gespött der ganzen zauberer Welt,
sie sind die Nummer eins der ganzen zauberer Welt. Jedenfalls für die Damen der zauberer
Welt warten sie mal auf das Urteil ihrer Verlobten." Es dauerte nicht lange, da hörte man, wie
der Schlüssel ins Schloss gesteckt wurde, leises Lachen und fröhliche Stimmen waren
zu hören, als Vater und Tochter sich ihrer Jacken entledigten und nach Jean Granger riefen.
"Ich bin im Wohnzimmer", antwortete diese und lächelte Severus zu. Hermine war die
Erste der beiden und sie hatte noch nicht ganz die Türe auf, da erzählte sie bereits
ihrer Mutter, was sie alles Interessantes erlebt hatten. Nun, genau genommen begannen
sie damit, rach aber erstaunt ab, als sie ihren Verlobten im Wohnzimmer stehen sah. "Oh,
Severus, was machst du denn hier, hast du nicht Aufsicht?" "Doch schon", knurrte Severus
mit zusammengezogenen Augenbrauen. Der Professor hatte heute Morgen einige Aufregungen zu verkraften,
versuchte ihre Mutter das ganze Drama einzuleiten. "Ich weiß", kicherte Hermine und wurde
ein wenig rot. "Nein, diese Art der Aufregung meinte ich nicht", präzisierte ihre Mutter
mit betont neutralem Gesichtsausdruck, was wiederum in Severus alle Alarmglocken klingeln
ließ. Er musste unbedingt Hermine klarmachen, dass ihr Liebesleben ausschließlich nur sie
beide was angehen. Es war eher eine sehr ärgerliche Aufregung, jedenfalls für Professor Snape.
"So, und was für eine Aufregung war das?", forschte Hermine und musterte ihren Verlobten
besorgt. "Am besten du liest das hier", schnaubte Severus und deutete mit spitzen
Fingern auf den Tagespropheten. "Und dann will ich wissen, wie das geschehen konnte."
Hermine schnappte sich die Zeitung und hatte erst einen kurzen Blick auf das Titelfoto geworfen,
als ihr ein mehr als erstauntes Köchen entwich. "Ach, du meine Güte", murmelte sie, und
startete Severus bestürzt an. "Wie kommen die denn an mein Foto?", "Fotos", um genau
zu sein, und das ist auch meine Frage. "Was?", Hermine schaute, verwirrte, "du glaubst
doch wohl nicht im Ernst, dass der Profet das Bild von mir hat. So, und wo haben sie
die Bilder dann her?" Hermine legte ihre Stirn nachdenklich in Falten und schien im Geiste
durchzugehen, was sie mit den Fotos nach ihrem Urlaub gemacht hatte. "Du hast sie
mir gegeben, damit ich sie auf eine CD brenne." "Hallo, Professor Snape", erinnerte sich
Henry, der mittlerweile auch einen Blick auf die Zauberer Zeitung geworfen hatte. "Genau",
nickte Hermine Eifrich, "und eigentlich wolltest du sie zum Entwickeln in der nächsten
Drogerinag bringen, aber ich hatte sie aus Versehen eingesteckt und mit zu den Potters
genommen. Da hat Ginny sich angeboten, sie am nächsten Tag auf den Weg zur Arbeit abzugeben."
"Hast du nicht erzählt, dass sie die Handtasche geklaut worden ist?" fragte Ginny und reichte
Tochter und Mann ebenfalls eine Tasse Tee. "Richtig", Hermine schlug sich an die Stirn,
"und die CD muss in ihrer Tasche gewesen sein." Sie schaut The Cerberus bedauend an.
"Und entweder war es ein Dieb aus der Zauberer Welt oder die Verbrecher beider Welten arbeiten
mit unter Eng zusammen." "Ich werde sofort, mon danges Fletcher
einen Besuch abstatten", knischt The Cerberus entschlossen. "Aber zuerst trinken sie ihren
Tee-Professor", bestimmte Gin. "Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass sie durch
all die Aufregung weder zu einem Frühstück noch zu einem Mittagessen gekommen sind, habe
ich recht." Sie wartete aber gar nicht auf Antwort, sondern
stand bereits auf, um in die Küche zu eilen. "Glücklicherweise habe ich dazufällig einen
Auflauf im Backofen. Henry und Hermine haben auch noch nichts gegessen. Legen sie ihre Robe
ab und essen sie mit uns, Professor, dann können sie gestärkt auf Verbrecherjagd gehen."
"Ich habe keinen Hunger, Gold The Cerberus." Aber als Gin die Küchentüre öffnete, wehte
ein solch anregender Duft zu ihnen herüber, worauf sein Lehrer magen unüberhörbar seine
Aussage lügen strafte. "Essen ist gut", stimmte auch Hermine zu. "Ich habe auch Hunger,
und außerdem muss ich noch in Ruhe die anderen Bilder ansehen und die Artikel dazu lesen."
Sie griff mit funkelnden Augen nach dem Propheten und verzog sich damit in den Ohrensessel
ihres Vaters, wo sie alles ähnlich aufmerksam verschlangen wie ihre Mutter zuvor.
Mitten in ihrer Lektüre ließ sie die Zeitung aber plötzlich sinken und schaute ihren Verlobten
mit sehr besorgtem Gesichtsausdruck an. "Was hast du eigentlich vom Frühstück bis
jetzt so gemacht, Cerberus? Was ich gemacht habe, schnaubte er. Nichts, gar nichts."
"Das glaube ich dir aber nicht", meinte Hermine alarmiert. "Du warst nicht zufällig
in der Redaktion des Propheten? Nun, vielleicht war ich kurz dort", gab Cerberus zu. "Und?"
"Und gar nichts. Sie haben mir was von Pressegeheimnis erzählt und davon, dass es schon ewig keine
Ausgabe gegeben hätte, die sich so gut verkaufen ließ und dass ich mich noch freuen sollte
über das Interesse der Leserschaft." "Wie viele Damen haben sie nach einem Autogramm
gefragt?" erkundigte sich Jean aus der Küche herausrufend. Diese Frau hatte aber auch überall
ihre Ohren. "Das interessiert doch keinen. Natürlich interessiert das jemand, nämlich
meine Mutter und mich, wie der Sprach Hermine. Also?" "Weiß nicht mehr, ein Paar vielleicht",
legte sich Cerberus nicht fest und überlegte krampfhaft, wie er das Thema elegant wechseln
konnte. "So, ein Paar", grünste Hermine. "Und was hast du dann so gemacht, ist irgendwer
zu schaden gekommen?" "Nein, nur ich", polterte Cerberus und funkelte seine Verlobte
an. "Wenn du es vergessen haben solltest, aber ich bin hier das Opfer, ich bin das
gesperrt der Leute." "Gut, ich hatte schon Sorge, dass du unüberlegte
Dinge getan hättest und ich morgen im Propheten die Schlagzeile lesen müsste. Professor Snape
hinterlässt Schneise der Verwüstung aufgrund einiger sehr gelungener Muckelfotos vom Badeurlaub."
"Das kann ja noch kommen", murmelte Cerberus sehr leise und brütete stumm vor sich hin,
während Hermine den Rest der Berichterstattung las. "Nun, wie findest du es?" erkundigte
sich Jean, die Just in dem Augenblick mit einem herrlich duftenden Auflauf aus der Küche
kam, als Hermine die Zeitung zusammenfaltete. "Wenn ich ehrlich sein darf?" sie warf
einen abschätzenden Blick auf den grummelnden Tränkermeister. "Dann finde ich sie einfach
umwerfend." Ein leises Säufzen unterstrich ihre Ansicht und ihre Mutter stimmte ihr gerne
zu. "Das finde ich auch. Die Kamera ist toll, aber vor allem hast du ein gutes Auge
für lohnenswerte Motive." Allerdings wirf das Ganze doch einige Fragen auf, warf
Henry Granger ein, als ich die ganze Familie an den Estisch setzte. "Genau", neckte
Hermine, "warum sind hier nur Fotos von ihm?" "Richtig", Henry reichte Cerberus einen
sehr vollen Teller. "Ich habe sicherlich 130 Bilder auf diese CD gebrannt und da war
nicht nur der Professor draufzusehen." "Ich habe das Gefühl, dass entweder der
Dieb oder der Redakteur eine Schwäche für sie oder Hermine hat, Professor, Grinstagin.
Denn er schreibt nichts über eure Beziehung. Fragt noch nicht einmal, ob sie allein im
Urlaub gewesen wären, etc. Da hätte man eine viel reißerischere Geschichte draus machen
können, wenn man denn gewollt hätte." "Ich finde diese Geschichte reißerisch
genug", brummte Cerberus und stocherte in seinem Essen herum. "Es", kommandierte
Hermine streng und meinte dann nachdenklich, "Ich habe das so eine Idee, wer uns sowohl
gesonnen ist, das muss ich erst noch recherchieren." Gründliche Recherchen waren bekanntliche
Herminespezialität und so bekamen sie auch zügig alle wichtigen Eckpunkte in Wenigals
einem Tag heraus. Eine unbekannte Person hatte einige Tage nachdem Ginny die Tasche geklaut
wurde, diese in der Redaktion des Propheten abgegeben und dafür ganze 20 Galleon erhalten,
keinen schlechter Preis für eine kleine schnelle Straftat.
Zum Glück war der diensthabende Redakteur Dennis Creavy und der erkannte sehr schnell
die Prisanz der noch unentwickelten Bilder. Leider war es ihm nicht möglich, sie gänzlich
verschwinden zu lassen, aber wenigstens gelang es ihm alle Bilder mit Hermine oder
wo durch Gesten oder anderes zu vermuten war, das noch eine weitere Person mit Hogwarts-Tränkemeister
auf Weltreise war zurückzuhalten. Mit großen Bedauern für solche Unannehmlichkeiten gesorgt
zu haben, aber vielen, vielen aufgeregten Fragen über die Beziehung der beiden, gab
er die Original-CD-Sondag-Mittag an Hermine zurück, die sich mit einer festen Umarmung
und einem Engagement als Hochzeitsfotograf bei ihm bedankte. Leider waren ihre Recherchen
zwar sehr erfolgreich gewesen, aber auch die besten Recherchen konnten die Sonderausgabe
des Tagespropheten am Sonntag nicht verhindern. Darin wurden zwar keine weiteren Fotos, aber
dafür seitenweise Leserbriefe abgedrückt und die unterschiedlichen Einschätzungen
der vornehmlich weiblichen Leserschaft waren zwar durchaus positiv, aber wahrlich kein
balsam auf Servers blank liegende Nerven. Das Erstaunigste war aber, dass er keine
zwei Monate später von der Hexenwoche zum erotischsten Zauberer Englans gewählt wurde
und diese Tatsache noch wie peinlicher war, als diese Fotos, auch wenn Hermine zufrieden
es Grinsen etwas völlig anderes sagte, auch wenn Minerva ihm lachend auf die Schulter
klopfte und ihm verschwörerisch anvertraute, dass sie ihn unzähligen Schülerinnen schränken,
das Foto des Tagespropheten gefunden hatte, denn es war unglaublich unangenehm, dass
Sybil Trelawney ihn nach dieser Aktion noch sphärischer anhimmelte und in ein sehr seltsames
Stöhnen und Seufzen verviel, immer wenn sie ihn sah.
[Musik]
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