🌶 Verlieben für Fortgeschrittene 23+24/36 🔥 Snamione - FanFiction - Harry Potter Hörbuch
Über diese Folge
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Das ist der zweite Teil der "Verlieben für"-Reihe. Hier kannst du den ersten anhören: https://youtu.be/tldZi-M2o-M?feature=shared
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Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast.
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Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß
mit der neuen Folge "Glomos".
Ihr Lieben, es gibt eine neue Funktion auf YouTube, die nennt sich Hypefunktion.
Vielleicht habt ihr davon schon mal gelesen oder gehört.
Ich würde euch sehr bitten, wenn ihr möchtet natürlich, dass ihr das bei den nächsten
Videos mal ausprobiert auf meinem Kanal.
Ich erkläre euch kurz, wie das funktioniert.
Und zwar habt ihr drei Mal in der Woche die Möglichkeit, ein Video zu hypen, egal
auf welchen Kanal.
Also das summiert sich alles und ihr müsst dafür das Video liken.
Es darf nicht älter als sieben Tage sein, am besten macht man das natürlich mit sehr
frischen Videos.
Und wenn ihr das Video geliked habt, dann kommt unten, wo die Kommentare aus sind, dann
so ein Slide, wo steht "Hypen" und dann muss man da drauf klicken und sagen, ja,
ich möchte mit so einem so viel Punkten den Kanal hypen und dann kann es sein, dass
das Video in einer Hype-Playlist ausgespielt wird und dadurch noch mehr Leuten ausgespielt
wird.
Und das ist gerade für kleinere Kanäle, ist das sehr, sehr cool und natürlich eine tolle
Möglichkeit.
Und von daher würde ich mich mega, mega freuen, wenn ihr das mal ausprobieren würdet
auf meinem Kanal.
Und ja, auch wenn ihr nicht auf YouTube hört, könnt ihr das gerne machen.
Ihr müsst dafür wie gesagt einfach nur das Video liken und hypen und dann könnt ihr
auch wieder auf Spotify hören, wenn ihr das lieber möchtet.
Ich danke schon mal jedem, wer das ausprobiert und mitmacht und freue mich, dass ihr euer
Hype meinem Video gebt.
Vielen Dank und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge.
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Kapitel 23 Reise folgen
Erst am frühen Nachmittag des nächsten Tages kam seine Verlobte wieder aus ihrem Zimmer
herausgeschlichen.
Severus faltete lächeln die Zeitung zusammen, die er gerade sorgsam studiert hatte.
Na, wie geht es dir heute?
Ich rede nicht mehr mit dir, du Schuft, mutte sie, und sah immer noch nicht besonders gut
aus, wie er nach einer kritischen, visuellen Prüfung befand.
Ach ja, ich erinnere mich, schmunzelte Severus und beobachtete sie dabei, wie sie sich langsam
auf die Couch gleiten ließ und ihr Augenschloss.
Möchtest du einen Tee, fragte er nach einer Weile und legte die Zeitung beiseite.
Tee wäre gut, haben wir Wermut oder Kamille, nur schulde sie.
Ich schaue nach, er stand auf, um in die kleine Küche zu gehen.
Willst du auch ein Stück Toast?
Nein, ich will nie wieder etwas essen, behauptete sie voller Überzeugung und ließ ihren Kopf
auf die Rückenlehne sinken.
Gut, das wird Tante Vera und Onkel Peter mächtig freuen, sie lieben bestimmt Gäste, die zwar
fantastisch aussehen, sich aber nicht an ihrem Essen vergreifen.
Ach, erinnere mich nicht daran, jammerter Hermine, ich weiß nicht, wie ich es schaffen
soll, unsere Sachen zusammen zu packen und danach Wells zu apparieren.
Das mit dem Packen habe ich bereits soweit erledigt.
Severus reichte ihr eine dampfende Tasse mit äußerst gesund riechendem Inhalt.
Schon gestern Nacht, während du diese Wälder abgesägt hast und wenn du nach dem Tee und
dieser winzigen Scheibe Toast deine Medizin nimmst, geht es dir heute Abend wieder viel
besser, das verspreche ich.
Du hast schon gepackt, Hermine richtete sich erstaunt auf, auch meine Sachen?
Soweit mir das möglich war, von diesem speziellen Frauenkram hatte ich ja keine Ahnung, erdeutete
zu Komode.
Es liegt alles dort hinten, falls also noch etwas fehlt, kannst du es ergänzen, bevor
ich es dann in den Koffer stecke.
Vorsichtig erhob sich Hermine, um sofort den Wäschestapel zu inspizieren.
Du hast sogar an meine Unterwäsche gedacht, staunte sie nach eingehender Prüfung.
Selbstverständlich, ich brauche immerhin etwas, worauf ich mich freuen kann, grinst
the Severus und hielt dir das Toastboot unter die Nase.
Wer sagt dir denn, dass du die zu sehen bekommst, rollte Hermine, griff aber mit angewidertem
Blick nach dem Brot, ich bin nämlich immer noch wütend auf dich.
Was mich nicht verwundert, du sprichst dir auch nicht mehr mit mir, erreichte ihr auch
die Tasse Tee.
Ganz genau, schnaubte Hermine, und bis in die duftende, goldgelb getoostete Brotscheibe,
als wenn es das Abscheulichste auf der ganzen Welt wäre.
Vielleicht besänft ich dich ja etwas, wenn ich dir eine kleine, nun sagen wir mal wieder
Gutmachung anbiete.
Eine kleine Wiedergutmachung?
Hermines Augen sprüht ein Funken, sie drückte ihm Tee und Toast in die Hand und wandte sich
ein Pört von ihm ab, um sich wieder auf sein Sofa zu setzen.
Für all die Qualen, die ich erleide, will ich keine kleine Wiedergutmachung.
Nein, was denn dann?
fragte Severus interessiert und kam ihr mit der Tasse und der angebissenen Scheibe Brot
hinterher.
Dass das klar ist, Professor, sie schulden mir eine wirklich riesengroße Wiedergutmachung,
knurrte Hermine, griff dann aber doch mit wütendem Gesichtsausdruck nach dem Tee, den
er hier immer noch penetrant entgegen hielt.
Gut, ich werde sehen, was ich machen lässt, stellte Severus großzügig in Aussicht und
achtete sehr genau darauf, dass sie erst ihren Tee trank und von ihrem Brot aß, bevor
er auch die Einnahme der diversen Tränke überwachte.
Als Aldis zu seiner Zufriedenheit geschehen war, erkundigte er sich, wir sind eigentlich
die Verhandlungen ausgegangen, konntest du unsere Preisvorstellungen bei Senior Ariantes
durchsetzen?
Nein, antwortete Hermine Lapida und kaut er verdrießlich auf den letzten Bissen ihres
Toast herum.
Nein, Severus sah gerade seine ganz so schöne Wiedergutmachung, die Temse hinabschwimmen,
denn er hatte diesen Gewinn festeinkalkuliert.
Nein, wiederholte Hermine, doch dann legte sich ein winziges Flächeln um ihre Lippen,
die übrigens schon nicht mehr ganz so fahl waren wie noch für eine halbe Stunde.
Dank meiner Marm war Senior Ariantes bereit, 200 Gallionen mehr für die Gelege zu bezahlen,
als wir eigentlich dafür haben wollten.
Für die Schnecken konnten wir leider nur 100 Gallionen mehr erwirken.
Was?
Das ist ja großartig, rief Severus erfreut, nun um dann seine Augenbrauen zusammenzuziehen
und verwirrt zu fragen, aber was hat deine Mutter damit zu tun?
Eine ganze Menge, recht zufrieden mit seinem Lob, nippte Hermine an ihrem Tee, bevor sie
fortfuhr.
Du musst wissen, ich bin der Milch über London appariert und habe sie gebeten, mit nach
Mailand zu kommen, es ist immer besser, eine Vertraute dabei zu haben, wenn man einkaufen
geht.
Doch macht es Severus.
Jawohl, obwohl ich zugeben muss, dass Aurora wieder erwarten sehr nett und sehr kompetent
war, wir hatten zusammen richtig Spaß und dank ihrer ausgezeichneten Verbindungen sah
sich meine Geldbörse sogar noch in der Lage, uns drei in einen Espresse zu spendieren.
Sie bedachte ihn schon wieder mit einem vorwuchsvoll finsteren Blick.
Gottlob reichte es nicht mehr für ein Mittagessen.
Und dann ging er schnell über diese Rüge hinweg.
"Dann haben wir uns von Aurora verabschiedet und sind zu Seniore Ayorantes aufgebrochen,
wo meine Mutter das verhandeln und ich das Essen übernehmen musste.
Und wer hat das Trinken übernommen, erkundigte sich Severus gerinsend, während er sich
ihre Wolldecke griff und sich neben sie auf die Couch setzte.
"Davor konnten wir uns leider beide nicht drücken, Seniore Ayorantes ist sehr stolz
auf seine Weine, musst du wissen, erklärt Hermine und legt ihren Kopf an seine Schulter."
"Ich weiß", seufzte Severus und breitete die Decke über ihre Knie aus.
"Allerdings ist er noch viel stolzer auf seine Söhne", fuhr Hermine mit ihren Ausführungen
fort und das Funkeln in ihren Augen gefiel ihm gar nicht.
"So, Seniore Ayorantes hat Söhne, aber ja, wusstest du das nicht, drei Stück an der
Zahl und einer hübscher, feuriger und charmanter als der andere, säuselte Hermine und leckte
sich die Lippen."
Severus starte seine Verlobte an.
"Marm gefielen sie auch, was natürlich wichtig war", ergänzte Hermine verträumt, "warum
denn das bei Merlin?"
"Na, weil zwei von ihnen umgehend um eine Hand angehalten haben, wie bitte", er sprang
vom Sofa auf und stemmte die Hände auf die Hüften.
"Tja, Severus", meinte Hermine so fiesant, "richtige Männer erkennen die Qualitäten
einer Frau schon nach wenigen Stunden, nicht erst nach vielen Jahren."
"Welche Qualitäten haben die denn bei dir erkannt?", fragte Severus, alarmiert.
"Reichhaltige Qualitäten, Severus, die mir und anscheinend auch dir bislang noch gar nicht
so recht bewusst waren", lächelte Hermine selbst gefällig und zog die Decke höher.
"Ich höre", forderte ihr Verlobte.
"Nun, da wären zum einen meine immense Trinkfestigkeit und mein gesunde Appetit und dass ich echt
das Talent als Beschafferin seltener Trankzutaten in bestem Zustand vorweisen kann, sie machte
eine kleine Pause und funkelte ihn an."
Aber den letzten Ausschlag gab sicherlich die attraktive und geschäftstüchtige Schwiegermutter
in Spe, italienische Männer stehen auf so etwas.
"So tun sie das, ich hoffe doch sehr, dass du ihnen gesagt hast, dass du vergeben bist."
"Nö, erst einmal nicht", grinst der Hermine.
"Ich habe ihnen gesagt, dass ich leider dringend zurück nach England müsste, um diesem
hinterhältigen Schurken von Tränkemeister das Fell über die Ohren zu ziehen."
"Und wenn du das getan hast, gehst du dann zurück und klärst sie auf."
"Nein, dann muss ich ja noch zusammen mit diesem Tränkemeister und meinen Eltern zu
einer stinkend langweiligen Familienfeier, wo meine Mutter nur auf die erstbeste Gelegenheit
wartet, um sich bei ihm für den schlimmen Kater und die sonstigen Beschwerden, aber
auch für den immensen Spaß, den sie während dieses Italien-Kurztrips hatte, zu bedanken."
"Sie hatte Spaß", staunte Cyrus.
"Ungemein", nickte Hermine.
"Nichts macht meiner Mutter mehr Freude als ein gutes Geschäft."
"Ich dachte, sie ist Zornärztin."
"Kie, verurteperd ihn, um genau zu sein, und eine verdammt gute dazu", berichtigte
ihnen Hermine mit erhobenen Zeigefinger.
"Aber ihre wahre Leidenschaft ist die Welt der Finanzen, da ist sie wirklich genial."
"Nicht zu fossen", mummelte er, und nahm wieder neben ihr Platz.
"Hier taten sich ja wirklich immense Abgründe auf."
"Ja, sie hatte mächtig Spaß", singierte Hermine lächelnd, dann warf sie ihm aber
einen vernichtenden Blick zu.
"Allerdings ändert das nichts daran, dass du mich hereingelegt hast, und da meine Mutter
ungefähr so viel Wein und Grapper getrunken hat wie zehn Seeleute auf Landurlaub, wird
sie heute sicherlich genauso viele Kopfschmerzen haben wie ich."
"Da kann man ja was dagegen tun."
"Ja, es wäre sicherlich klug sofort mit Medizin nach London zu flohen, damit sie sich nicht
doch noch für einen anderen Schwiegersohn als dich entscheidet", schlug Hermine freundlich
vor.
"Das ist eine gute Idee."
"Sieh ist ja auch von mir", Hermine lehnte sich wieder an ihn an und schloss die Augen.
"Äh, bevor du hier ein kleines Nicköchen machst, will ich aber noch wissen, ob du diesen
italienischen Machos gesagt hast, dass du verlobt bist, ließ Severus nicht locker."
"Du meinst, ob ich mir diese wundervollen Zukunftsaussichten bei Senor Ariorantes verbaut
habe, weil ich mich diesem alten hinterhältigen Slytherin leichtfertig versprochen habe?"
Hermine öffnete lediglich ein halbes Auge.
"Genau, obwohl er zugegebener Zeit noch mal auf das Alt zurückkommen würde."
"Ja, leider, so öffnete sie und schloss das halbe Auge wieder."
"Was heißt denn hier leider?"
"Weil du dir gar nicht vorstellen kannst, wie diese Nachricht dort eingeschlagen ist",
mummelt der Hermine säufzend.
"Nach der großen Trauer bei den zwei Heiratskandidaten versteht sich."
"Natürlich", rollte Severus, "und was hat diese Nachricht nun genau bewirkt?"
"Senor Ariorantes war vorkommen aus dem Häuschen vor Freude, jedenfalls hat er sofort
seine reichhaltigen Grappervorräte ausgepackt und ein Trinkspruch jagte den nächsten und
meine Trinkfestigkeit hat sich in ein absolutes Nichts aufgelöst."
"Na komm, das wird es doch wohl wert gewesen sein", meinte Severus und schlang seine
Arme um sie herum.
"Ich hoffe für dich mein Lieber, dass dir die riesengroße Wiedergutmachung, die du
mir schuldest, diese Aktion gestern wert war", knurte Hermine, ließ sich aber auf die Couch
sinken und legte ihren Kopf auf seine Oberschenkel.
"Ja, ich denke schon, denn ich hatte auch schon lange nicht mehr so viel Spaß",
mummelt ihr Tränkemeister und massierte leicht ihre Nacken.
"Wie schön für dich, Severus, bedenke nur, dass ich das gestern garantiert nicht so
schnell vergessen werde und mir trotz einer angemessenen Entschädigung eine kleine Rache
für dich ausdenke, früher oder später versteht sich, und dass du besser schnell zu meiner
Mutter flohnen solltest, bevor sie meinen Vater packen lässt, das kann der nämlich
lange nicht so gut wie du.
Aber als ich Severus schon murrend erheben wollte, hielt sie ihn zurück.
"Ach, bevor du gehst, könntest du doch noch eine kleine Weile mit dieser wohltunenden
Kopfmonsage weitermachen, immerhin bist du daran schuld, dass ich eine brauche."
"Bekomme ich denn dann deine Unterwäsche in den nächsten Tagen zu sehen?", probierte
Severus einen Vorteil für sich herauszuschlagen.
"Die kannst du dir sofort ansehen, wenn du willst", schnurrte Hermine, "sie liegt
dort hinten."
"Nein, ich meinte dich in deiner Unterwäsche", konkretisierte er.
"Das kommt ganz darauf an, wie zufrieden ich mit deinem Benehmen bei der Hochzeit bin,
grenzt der Hermine und schloss in wohliger Vorfreude wieder die Augen.
Du bist immerhin auf Bewährung."
Kapitel 24
Familienfeiern und andere Katastrophen
Die langweilige Familienfeier, auf die sie ihn zu schleppen gedachte, konnte bei genauerer
Betrachtung als "viehles", aber garantiert nicht als langweilig bezeichnet werden.
Vielmehr würde Severus eher die Vokabel "schaurig wählen".
Henry Granger's Kommentar zu dem ganzen Wirbel war einfach, aber recht hilfreich.
"Denken Sie immer daran, Professor, wo bekommt man schon so viel geboten, ohne dafür extra
Eintritt bezahlen zu müssen?"
"Genau, nirgends, da herbeschloss er es auch zu genießen, irgendwann und irgendwie."
Alles begann damit, dass sein Erscheinen als Verlobter an der Seite einer wunderschönen
aber sichtlich nervösen Hermine für ziemliches Aufsehen sorgte und zu seiner enormen Verwunderung
für ein ungewohnt positives Aufsehen, vor allem bei den weiblichen Gästen.
Sehr sonderbar.
In der Tat.
"Hab ich dir nicht gesagt, dass mein Plan aufgehen wird?", zischte seine Braut ihm
zufrieden zu.
"Ja, schon.
Aber dass er sich vor lauter Aufmerksamkeit gar nicht mehr retten konnte, war schon mehr
als seltsam und garantiert hätte er die gesamte Hochzeitsgesellschaft verhext, wenn
ihm Hermine nicht heimtürkisch diesen äußerst wirksamen Freundlichkeitsdrang untergejubelt
hätte.
Dieser ließ ihn alles galant gelassen und mit ausgesuchter Duldsamkeit und zu Vorkommenheit
ertragen.
Es war grauenhaft."
"Stelle dich nicht zu an, das ist nur eine schmerzlose kleine Rache für die Mailand-Aktion",
meinte sie auf seine schweren Vorwürfe hin, Lapidar.
"Von wegen Schmerz"
erzlos, er durch Lid qualen. Und natürlich würde er sich dafür an ihr zu rechen wissen,
aber höchstwahrscheinlich erst nach der Feier. Denn auf seine gezwungenermaßen
überausfreundliche Frage nach der Wirkungsdauer schnurte sie, oh, nur so 72 bis 96 Stunden.
Bei Merlin, er würde sich vorrichtbar rechen. Aber in der Zwischenzeit konnte er nicht anders und
Schäkerte zu vorkommen und charmant mit sämtlichen Cousinen, Tanten und sonstigen
weiblichen Anverwandten und Gästen über 16 herum. Verkehrte, nebenher juvial und lau
nicht mit den Herren der Gesellschaft und machte in den drei Tagen dieser Vermalle
Deitenfeier mehr dumme Witze als in seinem gesamten Leben zuvor. Es war zum Davon laufen
und losbrüllen, aber das ging ja alles leider nicht. Stattdessen lächelte er still vor sich hin,
da er Merlin, es würde eine gigantische Rache werden. Immerhin machte ihn dies zum
ungeschlagenen Mittelpunkt der Gesellschaft, eine völlig neue Erfahrung und sogar die
Braut himmelte ihn an und der Bräutigam konnte ihm noch nicht einmal böse sein,
denn die beiden führten direkt am ersten Abend ein erhellendes Mann zu Mann Gespräch, das in
einem ernsthaften Kater des Bräutigams endete und den Severus, sein neuer Held mit einem
Antikopfschmerztrank schnell wieder zu beseitigen wusste. Na, wenn er mit seinen hilfreichen
Tipps wenigstens der Braut in ihrem zukünftigen Eheleben diente, war er schon zufrieden.
Dass ein 25-jähriger Börsen-Markler aber auch so unerfahren und unsicher sein konnte,
da wusste er ja noch mehr von Frauen. Die einzigen, die diesen ungewohnt herzlichen
Professor für Chemie und Pharmazie nicht so klasse fanden, waren die Grangers. Henry Granger
schaute ihn immer wieder mit diesem überaus bedauernden Gesichtsausdruck an, als wenn er sich
eindeutig den alten knurrigen und widerspenstigen Severus Snape zurückwünschte. Jean Granger bedachte
als Ausgleich ihre Tochter mit mehr als vorwurfsvollen Blicken. Immerhin hatte sie ihn zu diesem
Party-Löwen mutieren lassen und selbst Hermine murmelte einums andere Mal, dass sie den
richtigen Severus Snape wesentlich erotischer und interessanter Fände als ihr neu geschaffenes
Produkt dieser Ausgeburt an liebenswürdiger Nächstenliebe und Höflichkeit.
Tja, meine Liebe, lächelte ihr verlobter mit zusammengebissenen Zähnen, eindeutig
selber schuld. Wohl war und vielleicht schon ein guter Teil seiner Rache an ihr. Gut,
fast alle fanden ihn wunderbar, er selbst fand sich allerdings eindeutig zum Kotzen.
Im wahrsten Sinne übrigens, denn wenigstens sein Magen blieb sich selber treu und romorte
gegen die vielen süßen Cocktails und hübschen Häppchen und versagte einums andere Mal seinen
Dienst. Also legte er einige unfreiwillige Zwischenstationen auf diversen Toiletten ein
und das wiederum erbrachte völlig neue Einsichten, die die ganze Feier wenigstens zum Teil wirklich
interessant werden ließ. Als er sich nämlich mal wieder sanftlächelnd
übergeben hatte, hörte er, wie die Tür der Nachbartoilette heftig aufgerissen wurde
und bald darauf vernahm er eindeutige schnaufende Geräusche eines Mannes und spitze Schlönende
einer Frau. Na ausgezeichnet, da hatten doch wenigstens einige Menschen Spaß auf diesem
Fest, ging es ihm sagastisch durch den Sinn und höchstwahrscheinlich hätte er den beiden
ihr kleines Täter tätgegönnt, denn er nicht die immer leidenschaftlicheren Lauter des
Herrn eindeutig Onkel Peter zugeordnet hätte, die der Frau aber auf keinen Fall zu tante
Rera passten. Nein, diese Dame hier war eindeutig Jünger, viel Jünger und eine gewisse Neugier
ließ ihn auf der Kloschüsselplatz nehmen und seinen Zauberstab zücken. Gerade wollte
er mit einem kleinen Spruch die trennende Mauer von seiner Seite aus durchscheinen Zaubern,
als er entsetzt innehielt. Onkel Peter stöhnte nämlich eben mit unvorsichtig lauter Inbrunst,
du bist die beste Hermine. Beinah wäre Severus vom Klo gefallen, aber der entrüstete Ausruf
der Dame bewahrte ihn vor einem Herzinfarkt und Onkel Peter vorweitaus Schlimmerem. Mein
Name ist Wilhelmine, my lord. Oh, natürlich, schnaufte Onkel Peter etwas abwesend, entschuldige
mein Kind. Kind schien ziemlich nah an der Realität zu sein, wie die helle Stimme der
zweiten Person nebenan vermuten ließ, also atmete Severus erst einmal tief durch und
schwang dann lautlos seinen Stab. Immerhin ging es nicht an, dass Onkel Peter, der honorige
und überhebliche Brautvater, hiermit irgendwem herummachte und sich dabei anscheinend seine
Verlobte vorstellte. Hermine hatte wohl nicht übertrieben, mit den schmierigen und aufdringlichen
Blicken, die ihr der angeheiratete Onkel seit einigen Jahren zuwarf. Aha, wenn er sich nicht
völlig täuschte, war die junge Dame, die dort über der Toilette gebeugt stand, die
mittelmäßig ansehnliche Tochter eines Geschäftspartners der Familie, dessen Name er völlig verdrängt
hatte. Sie war höchstens siebzehn und hielt keinem Vergleich zu seiner Verlobtenstand.
Nun, da würde es wohl doch Zeit, dass er selbst etwas Spaß bei der Hochzeit hatte. Lautlos
verließ er die Kabine und stellte sich nah an den Eingang. Dort wartete er geduldig,
bis die Geräusche hinter der anderen Kabinentür auf ein weildiges Ende des Treffens schließen
ließen. Kaum vernahm er das Klicken von Onkel Peters Hosengürtel und hörte das Rascheln
von Wilhelmines Gleitchen, der Griff er nach der Tür klinke und tat so, als wenn er gerade
zu Tür hereingekommen wäre, als die Kabinentür sich öffnete und Onkel Peter heraustratt.
Er schrocken startete er den stammandlächenden Tränkemeister an und wurde kreidebleich,
denn seine Gespielin schubt sich bereits unvorsichtigerweise hinter ihm hervor.
"Professor Snape!" stotterte er und versuchte vergeblich, die junge Frau hinter sich zu
verdecken. "Oh, Lord Zetan!" solltete Severus und nickte der jungen Dame höflich zu. "Ich
hoffe doch sehr, dass ich sie nicht störe." "Aber nein, mein Bester!" stammelte der
er, wurde zur Abwechslung puterrot und fuchtelte in Richtung seiner Begleiterin. "Gar nicht,
wirklich, ich wollte nur Miss Pressbury unsere Toilettenanlagen zeigen." "Oh, natürlich."
Severus lachte amüsiert auf und schlug Onkel Peter kumpelhaft auf die Schultern. "Selbst
verständlich." Dann brugte er sich nah an sein Ohr, um unvermindert laut zu sagen, "Vergessen
Sie nicht, Ihre Kleidung zu richten, Sir, und weisen Sie besser, Miss Pressbury, darauf
hin, dass bei der Besichtigungstour ihr Make-up in Mitleidenschaft gezogen wurde." Dann zwingerte
er Lord Zetan verschwörerisch zu und verschwand pfeifend in der zweiten Kabine. Er traf die
beiden erst einige Stunden später beim Dinner wieder. Allerdings nicht zusammen, sondern
möglichst weit entfernt voneinander, trotzdem wie ich jede der beiden ihm verständlicherweise
aus. Aber das störte ihn nicht besonders, denn er hatte die Zeit genutzt, um einen
kleinen netten Plan zu schmieden. Immerhin wollte er Hermines einzigen Onkel vor einem
langsamen qualvollen Tod bewahren, den er garantiert erleiden würde, sollte er sich
auch weiterhin für seine Verlobte mehr interessieren, als es für einen Onkel schicklich wäre.
Er sorgte unauffällig dafür, dass der Hausherr mehr Trank als ihm gut tat und beobachte
sie dann zufrieden, wie er sich schwankend in seine Gemächer zurückzog. Wie gut, dass
Henry Granger ihm zugetragen hatte, dass Onkel und Tante reich und wichtig getrennte Räumlichkeiten
bewohnten und kein gemeinsames Ehe beteilten. Das erleichterte ihm die ganze Aktion erheblich.
Ebenfalls sehr hilfreich war die Information, dass der dicke Lord zu seinen Kinder und
Jugendjahren enormen Respekt vor seinem Großvater gehabt hatte, der ihn aufgezogen und mit
strenger Hand erzogen hatte. Ein überdimensionales Bild des alten Herrn hing in der Halle und
erschreckte regelmäßig die anwesenden Kinder. Vielleicht sollte M.S. Black zu ihm gesellen,
die beiden passen irgendwie gut zueinander. Sehr genau hat der Severus sich die Züge
des Kreises eingeprägt und einige kleine Zauberwische später, meinte man eine Kopie
des alten Lords vor sich zu haben. Natürlich hätte Hermine das noch im Klassen besser
hinbekommen, aber die schlief schon seit zwei Stunden in ihrem Zimmer und auch sonst war
es mehr als still auf dem Anwesen. Alle sammelten Kräfte für den morgigen Hochzeitstag.
Schnell entschritt das alte Severus zu den Räumen des Hausherren und schlich sich leise
bis an sein Bett. Diese Muggle. Ging es ihm abfällig durch den Sinn, nur ein kleiner
alle Humore hatte genügt und schon könnte er diesem alten Lüstling den dicken Hals herumdrehen.
Aber leider gab es ja Gesetze und das nicht nur bei den Muggeln, sondern auch bei den
Zauberern. Da Herr Nama von solch einfachen und effizienten Möglichkeiten schweren Herzensabstand
zückte seinen Stab und drückte den Rücken durch.
Was in der nächsten halben Stunde in Onkel Pieters luxuriösem Zimmer vor sich ging,
sollte so genau nie eine Menschenseele erfahren. Es sorgte aber für ein dermaßen zufriedenes
Grinsen auf dem Gesicht des Tränkemeisters, das ist die sichtbaren Zeichen des Freundlichkeitszaubers
um Längen schlug. Außerdem erschien der Vater der Braut am nächsten Tag erst auf dem letzten
Drücker um seine Tochter zum Altar zu führen. Dass seine Gesichtsfarbe dabei ungesund grau
war und seine Hände heftig zitterten und dass er einen Bogen um seine Nichte Hermine
machte, veranlasste Tante Vera dazu, sogar einen Arzt kommen zu lassen, der allerdings
nichts fand. Onkel Pieter erklärte seine Zustand Wirren mit Albträumen und schweren
seelischen Belastungen. Er benötigte dringend Ruhe und zog sich direkt nach der Feierlichkeit
wieder in sein Bett zurück.
Severus und Dick Rangers bekamen ihn vor ihrer Abreise nicht mehr zu Gesicht, was keinen
der vier besonders störte. Als Hermine und Severus wieder in Hogwarts waren und dieser
blöde Trank seine Wirkung endlich verloren hatte, machte Hermine das feine kleine diabolische
Grinsen auf Severus' Gesicht misstrauisch und so fragte sie argwönisch, was macht
dich so zufrieden, Severus? Hast du vielleicht etwas mit Onkel Pieters mysteriösem Zustand
zu tun? Was, ich? Ja, du. Wie kommst du denn darauf?
Weiß nicht, aber ich hatte so den Eindruck, als wenn Onkel Pieter in der letzten Nacht
einen Geist gesehen hätte. Geister gibt es ja häufiger, zog der Severus beiläufig
mit den Schultern. Und du bist nicht zufällig einer dieser Geister, ließ Hermine nicht
locker.
Also diese Unterstellungen immer, protestierte Severus beleidigt, wenn ich in deinem Bett
hätte schlafen dürfen, hättest du meine Anbüsenheit vielleicht besser überprüfen können.
Ja, wir sind nun mal eine sehr ehrbare und auf Sitte und Anstand bedachte Familie, kicherte
Hermine und Zucki nahen sich heran. Und wie schnaubte Severus und streichete ihren
nacken Arm herauf und herab. Ich habe übrigens ein sehr langes Frau zu Frau Gespräch mit Cousine
Emily geführt und hoffe doch sehr, dass sie dabei einige Erkenntnisse für ein nicht
ganz so anständiges Eheleben gewonnen hat, schnurrte Hermine und genoss seine Aufmerksamkeiten.
Oh, und es trifft sich ja gut, ich hatte Gelegenheit, das Gleiche mit ihrem Ehemann zu tun, fiel Severus
ein. Na, das werden ja wilde Flitterwochen, er küste ihre Halsbeuge.
Auf alle Fälle werden es entspannte Flitterwochen, da sich Onkel Pieter und Tante Vera nun doch
kurzfristig entschlossen haben, das junge Brautpaar nicht zu begleiten, mummelte Hermine
und schloss wohlig ihre Augen. Das habe ich ja überhaupt nicht verstanden, wie man auf
einer Hochzeitsreise seine Schwiegereltern mitnehmen kann, schüttelte Severus den Kopf
über solche Ideen und dann auch noch solche. Tante Vera ist nicht so schlimm, war Hermine
ein und ließ es gerne zu, dass Severus ihr einen weiteren Blusengnopf öffnete. Dafür
dein Onkel umso mehr, war sich Severus sicher, ich würde noch nicht einmal deine Eltern
mit auf unserer Hochzeitsreise nehmen, wenn wir denn eine machen würden, und die finde
ich um ein vielfaches Sympathischer. Ich auch, lachte Hermine leise und vergrub ihre
Fingerspitzen in seinem Haar. Aber ich bin mir auch sicher, dass die beiden nicht mit
uns reisen wollten. Severus ließ von ihrem Hals ab und schaute sie forschend an. Würdest
du gerne eine Reise machen, Hermine? Sie schlug die Augen auf und streichete sein Gesicht.
Hm, ja, ich glaube schon, überlegte sie nickend. Eine Woche am Meer oder wenigstens an einem
See wäre toll. Wir könnten ja in den Osterferien ein paar Tage verreisen, stellte Severus
nachdenklich in Aussicht und legte seine Hände über ihre. Gute Idee, wir schnappen uns
unser Zelt und machen uns dahin auf, wo es warm ist und wo es Wasser in der Nähe gibt, freute
sich Hermine und küsste ihn froh. Gut, ich werde mit Minerva sprechen, versprach Severus.
Dann rückte er etwas von ihr ab und zückte einen Umschlag aus seiner Brustasche, um
Hermine zu reichen. Übrigens, wo wir gerade über Reisen sprechen, ich habe dir noch
eine Überraschung versprochen. Du weißt schon wegen Meiland. Obwohl ich eigentlich
denke, dass wir nach diesen drei Tagen quitt sind, doch ans Severus Snape hält seine Versprechen.
Oh, was ist das? Hermine wurde ganz aufgeregt und öffnete schnell den Umschlag. Darin lag
die Buchungsbestätigung für ein Ferienhaus in der Nähe von Bordeaux. Eine kleine Aufmerksamkeit
neckte Severus stolz, als er sah, wie Hermine sich freute. Allerdings hat das Ganze einen
kleinen Haken. Haken, fragte Hermine, was für ein Haken denn? Nun, da sie ja jetzt keine
Hochzeitsreise bekommen, müssen wir Onkel Peter und Tante Vera mitnehmen. Wie bitte,
keuchte Hermine entsetzt. Nein, wein Scherz, wiegelt es Severus grinsend ab. Der einzige
Haken dabei ist, dass ich dein Begleiter bin und dass wir morgen schon reisen. Das ist
doch kein Haken, protestierte Hermine erleichtert, presste sich an ihn heran und flüsterte
in sein Ohr. Das ist doch das Beste daran. Das findet doch nur du. Nein, das findet meine
gesamte weibliche Verwandtschaft und selbst einige Männer würden mit dir fahren. Er ist
ja so ein guter Kumpel, hat er Freund von Tante Martha mir zugeraunt. Tante Martha war übrigens
die jüngere Schwester von Jean Granger, Hermines Partentante und eine sehr gefragte
Architektin. Die werden entsetzt sein, wenn sie bei unserer Hochzeit bemerken, dass ich
gar nicht so freundlich bin, wie sie es in den letzten Tagen erlebt haben. Ich erkläre
ihnen dann, dass dies an der Aufregung läge, versprach Hermine. Na, solange du mir nicht
wieder so einen scheußlichen heimtückischen Trank unterschiebst. Nein, das ist keine
wirklich gute Idee gewesen, schüttelte Hermine ernähgest den Kopf. Ich will nämlich keinen
Chameur, ich will dich und ich habe dich wirklich vermisst, Severus. Dein Geknurre,
deine bissigen Kommentare, dein finsterer Blick, aber vor allem dich in meinem Bett.
Das Geliebte können wir mit Leichtigkeit ändern, rollte Severus düster, stand sofort
auf, um sich seine Braut zu schnappen, sie sich mit Schwung über die Schulter zu werfen
und sie mit großen Schritten in sein Schlafzimmer zu verschleppen.
Du musst mir übrigens noch genau zeigen, was du Emily so an Tipps gegeben hast, ließ
er sie wissen, bevor er sie auf sein Bett gleiten ließ. Gerne, aber nur wenn ich deine
Tipps an Robert erfahre, lacht er Hermine und funkelte ihn an. Die kennst du schon alle,
ich habe sie von dir, flüsterte Severus und küsste ihre herrlichen Lippen.
Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte, deine Jana.
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