Verlieben für Fortgeschrittene 21+22/36 🔥 Snamione
Über diese Folge
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🪄 Autorin: Efraimstochter 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/d/4cbf15540000e29f067007d0/Verlieben-fuer-Fortgeschrittene
Das ist der zweite Teil der "Verlieben für"-Reihe. Hier kannst du den ersten anhören: https://youtu.be/tldZi-M2o-M?feature=shared
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Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast. Danke, dass du dir die Werbung anhörst und so meine Arbeit unterstützt. Für eine werbefreie Version, exklusive Geschichten und Geschenke, schau gerne auf meinem Patreon-Profi vorbei, den Link findest du in der Beschreibung. Du kannst mich auch auf Instagram oder TikTok besuchen. Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß mit der neuen Folge "BloomOS". Hey ihr Lieben, falls ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr es vielleicht schon mitbekommen.
Wenn nicht, solltet ihr mir dringend dort folgen, um keine News zu verpassen, auch was dem Podcast angeht. Ich werde dort jetzt wieder viel aktiver sein. Jana, am Brosi, Sprecherin, es ist unten auch verlinkt, kommt gerne vorbei und lasst ein Follow da. Ich freue mich sehr. Aber worum es gehen soll, wenn ihr mir dort folgt, habt ihr es schon mitbekommen. Ich darf in einem unfassbar coolen Hörspiel mitsprechen. Und zwar, ihr kennt das wahrscheinlich alle, "Forthwing". Das Hörbuch dazu wird von der tollen, tollen Dagmar Bidner gesprochen und auch sie spricht natürlich im Hörspiel die Hauptrolle.
Mich werdet ihr dort auch hören unter anderem als Aurelie und ja, ich freue mich unglaublich, dass ich in diesem tollen Hörspiel mitsprechen darf und es wird wahrscheinlich das tollste Hörspiel des ganzen Jahres. Wenn ihr Lust habt, das euch anzuhören, müsst ihr euch zwar noch etwas gedulden, weil es erst im September rauskommt, aber ihr könnt es jetzt schon mal vorbestellen. Ich habe euch den Link dazu unten in die Beschreibung gepackt und ja, viel Spaß sitzt erst mal mit der neuen Folge. Ah, Professor Snape, Miss Granger, ich habe sie beide bereits erwartet.
Wie schon Wochen zuvor lächelte Mrs. Sennoreen ihn freundlich an, jetzt in einen lindgrünen Umhang gehüllt. Severus musste innerlich gerinsen, in ihrem Schrank ging es deutlich bunter zu als in seinem. Wie war ihre Reise? "Durchaus erfolgreich", möchte ich meinen, antwortete Severus zweitdeutig, was das Lächeln auf Mrs. Sennoreen's Gesicht noch strahlender machte. "Sehr schön. Sie wendete sich Hermine zu und reichte ihr die Hand. Und ich freue mich außerordentlich, sie endlich persönlich kennenlernen zu dürfen, Miss Granger."
Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite, Mrs. Sennoreen. Professor Snape hat mir schon so viel Gutes über sie und ihr Geschäft berichtet und ich freue mich, dass ich es jetzt bestätigt sehe. Danke für das Kompliment, ich kann es uneingeschränkt zurückgeben, meine Liebe. Hermine wurde ein wenig rot, ihr war diese Frau auf Anhieb sympathisch. Hatten sie bereits Gelegenheit, sich Gedanken über die zutätigenden Verbesserungen an ihren Ringen zu machen, Mrs. Sennoreen blickte von einem zum anderen. "Zuerst einmal muss ich Ihnen sagen, dass ich Ihren Entwurf wunderschön finde, Hermine streifte den Ring vom Ringfinger ihrer linken Hand und schaute ihn liebevoll an.
Ich habe noch niemals ein schöneres Schmuckstück gesehen, geschweige denn mein Eigen genannt. Das freut mich sehr, meine Liebe, aber es ist doch nur ein Entwurf. Ich finde ihn wesentlich besser als einen bloßen Entwurf, beharte die junge Frau mit ernstem Blick. Gut, sehr gut, aber was können wir tun, damit Professor Snape ihm ein Ohnegleichen geben kann? Mrs. Sennoreen grinst der Hermine verschwörerisch an. Diese beugte sich nahezu ihr herunter und flüsterte ihr zu, der Professor vergibt gewöhnlich gar keine Ohnegleichen.
Das sah aber ich gehört. Severus verschränkte verstimmt die Arme vor seiner Brust. Beide Frauen mussten lachen. "Komm sie, wir trinken einen Tee", bestimmte Mrs. Sennoreen fröhlich und winkte die Brautleute zur kleinen Sitzgruppe herüber. "Ich verbessere mich, was muss ich tun, damit ich bei Ihnen, Miss Granger, ein Ohnegleichen bekommen würde?" Mrs. Sennoreen zwingerte dem Professor zu und schenkte allen dreien duftenden Tee ein. "Ich könnte mir vorstellen", meinte Hermine lachend, "dass dies nicht schwer wird", dann wurde sie ernst.
Aber vielleicht ist es ihnen möglich, die Löwen und Schlangen nicht so zu trennen. Mrs. Sennoreen hob interessiert eine Augenbraue und schon notierte sie sich einige Zahlen auf dem bereitliegenden Block. Außerdem fände ich es sehr schön, wenn die Löwen und die Schlangen immer durch Eber abgelöst würden. Sie schaut das Severus liebevoll an, weil ihr Hockwurz mit seinem wappen Tier uns und auch die Häuser verbindet. "Das sind sehr interessante Ideen, Miss Granger", Mrs. Sennoreen schrieb eifrig mit.
Als Letztes würde ich mich freuen, wenn die trennende Linie zwischen beiden Bändern etwas durchlässiger wäre, denn es gibt ja nicht nur trennendes, sondern meiner Meinung nach mehr verbindendes. "Ja, ganz augenscheinlich ist das so", bestätigte Mrs. Sennoreen leise und lächelte, während sie sich die letzten Notizen machte. "Sonst gibt es meiner Ansicht nach gar nichts zu verbessern", schloss Hermine ihre Ausführungen ab. "Wir werden uns bemühen, ihre Wünsche entsprechend umzusetzen", Mrs. Sennoreen legte zufrieden den Block beiseite und nippte an ihrem Tee, dann klatschte sie in die Hände.
Und nun zu den magischen Eigenschaften, sie schien sich richtig in ihrem Element zu fühlen. Miss Granger war gegen jegliche magische Eigenschaften von leblosenen Dingen, bemerkte Severus an mit einem winzigen Lächeln in Richtung seiner Braut. Aber der Professor hat sich durchgesetzt, so oft der Hermine ergeben. Mrs. Sennoreen hatte schon ein enttäuschtes Ohr auf den Lippen, aber nun entspannte sie sich sichtlich. "Das freut mich wirklich, denn das ist unsere Spezialität. Wobei ich mir wohl denken kann, woher ihre Abnehmung kommt, Miss Granger."
Von den Hockruxen des Dunklen Lords war auch in der Presse berichtet worden. "Meine zukünftige Frau, ihm war diese Bezeichnung immer noch ungewohnt, hatte schließlich doch einige ganz bemerkenswerte Ideen, die mir außerordentlich gut gefällt haben, erblickte Auffordern zur Hermine herüber." "Wenn es denn schon ein magischer Gegenstand sein soll, Hermine säufzte noch einmal ein wenig, dann aber ein erfreulicher, froh machender. Aber natürlich, Miss Granger, alles andere käme bei uns nicht in Frage.
Madame Sennoreen machte eine abwährende Geste mit der Hand." "Und was war mit den Kontrollsorbern, wollte Severus einwerfend wissen?" "Nun, Madame Sennoreen funkelt ihn an, das ist nur für die Ringe der Herren im Programm." "Oh, Severus Mine verdüsterte sich wieder, und Hermines Hand legte sich beschwichtigend auf seinen Armen, als sie lachend Miss Sennoreen versicherte, das wird in unserem Fall nicht gewünscht. Du könntest wenigstens sagen, dass es nicht notwendig ist, grummelte Severus." Hermine ignorierte diese Anmerkung geflissentlich und vor ungerührt fort, ich wände es schön, wenn die Ringe eine Art Schatztruhe sein könnten.
"Was meinen Sie mit Schatztruhe?" Miss Sennoreen schaute, fragend. "Nun, alle besonderen, schönen, außergewöhnlichen Augenblicke unseres Lebens sollen in Ihnen eingefangen werden, damit sie in schlechten Zeiten oder sie schaute zu Boden, wenn wir getrennt sein sollten, angeschaut werden können, eine Art Denkarium oder eben eine Schatztruhe der schönen Momente." "Hm, machte, Miss Sennoreen skeptisch, das ist ein fantastischer, neuer Gedanke, aber ich muss das erst mit meinen Zaubern in der Goldschmiede besprechen, bevor ich Ihnen hierzu etwas sagen kann."
"Belach hilft Ihnen hierher, der Zauberspruch, den Miss Granger ausgetüftelt hat, weiter, boht Severus an." "Sie haben bereits einen Zauberspruch dafür?" fragte Miss Sennoreen erstaunt. "Nun, ja, Hermine rutschte etwas auf Ihrem Sessel herum." "Ich habe mir mal erste Gedanken gemacht." Dann griff sie in ihre Umhangtasch und zog einen kleinen Beschen Umschlag heraus, den sie der Seniorchefin entgegenhielt. "Natürlich sind das nur theoretische Überlegungen, ich weiß nicht, ob das in der Praxis funktioniert.
Hermines Blick wurde unsicher." "Seien Sie gewiss, Miss Sennoreen, dass Miss Granger's theoretische Überlegungen schon mehr als einmal die Welt gerettet haben." ließ sich Severus amüsiert vernehmen und erntete einen strafenden Blick seiner Braut. "Madame Sennoreen öffnete lächelnd den Umschlag und las den dort beschriebenen Spruch aufmerksam durch, dann schaute sie Hermine fest an und meinte, Miss Granger, wenn mich nicht alles täushte, halte ich diesen Spruch für mehr als nur theoretisch umsetzbar.
Wieder las sie sich Hermines Vorschlag durch, dann strahlte sie beide an. Wenn ich recht behalten sollte, dann haben sie soeben ihre Ehringe bezahlt, berausgesetzt, dass sie uns die Rechte an diesem Spruch zukommen lassen, ergänzte sie mit glänzenden Augen." "Der Slytherin von uns wird sicher mit sich handeln lassen," stellte Hermine lachend in Aussicht. Als sie sich kurz darauf verabschiedeten, hielt Mrs. Sennoreen sie zurück. "Bitte, der Tagesprophet hat eine magische Meldelinium unser Geschäft gezogen, immer wenn Paare ihn gemeinsam betreten und auch wieder verlassen wird, sie aktiviert.
Wenn sie nicht morgen ihren Namen in der Gesellschaftsspalte lesen wollen, sollten sie den Hinterausgang benutzen. Sie wies mit dem Daumen durch eine unscheinbare Tür im hinteren Bereich des Ladens, die bis her noch keine mit der beiden aufgefallen war." "Danke, das werden wir gerne annehmen, es reicht, dass sich alle die Moiler zu reißen, wenn wir um Weihnachten herum unsere Heirat bekamts geben, knur zu Severus dankbar und wollte sich verabschieden." "Madam Sennoreen legte ihre Hand auf seinen Arm und raunte ihm zu, denken sie daran, Professor, eine außerordentlich vielversprechende Verbindung."
"Laut, sagte sie zu beiden, wir schicken ihnen die Ringe nach Halloween zu. Sollten sie nicht ihre Zustimmung finden, erwarte ich ihren Besuch noch vor Weihnachten." Doch das war nicht nötig gewesen, die Ringe entsprachen voll und ganz ihren Vorstellungen und Severus notierte sogar in einem Brief mit der Bitte um die Rechnung in roter Lehrerschrift über seine Unterschrift "Ohnegleichen". Post wenden, kam die Antwort "Vielen Dank, Professor. Die Rechnung ist durch das Patent am Zauber ihrer zukünftigen Frau beglichen.
Es war uns eine Ehre." "Unterschrieben mit Emily Sennoreen." "Der Brief duftete nach Magnolien." "Kapitel 22, eine italienische Reise." Gerade hatte er sehr zufrieden die letzten Gläser voller erstklassiger Zutaten in die Regale geräumt, spezielle Staseszauber über deren kostbaren Inhalt gesprochen und die letzten Aufzeichnungen vervollständigt, als ihm auffiel, dass es seine Meisterschülerin schon seit einiger Zeit wieder gesehen noch gehört hatte, wo mochte sie wohl stecken? Eigentlich hätte er sofort auf die Bibliothek getippt, aber die war in dieser Woche geschlossen wegen der alle paar Jahre notwendigen Grundreinigung und somit fest in der Hand des magischen Entstaubungskommandos.
Nachdem er einen kleinen Ortungszauber gesprochen hatte, fand er sie relativ schnell in ihrem Zimmer vor dem offenen Kleiderschrank stehen. Verwundert, schaut er sich serverus um. Seine sonst so ordentliche Meisterschülerin hatte die letzten Stunden anscheinend damit verbracht, die Schäden eines Hurricans zu imitieren. Um sie herum verstreut und hinter ihr auf dem Bett zu einem großen Stapel aufgehäuft, lagen diverse Kleidungsstücke und inmitten all dem Stoff eine ziemlich genervte Hermine Granger.
Das sagte ihm nicht nur ihre verkrampfte Haltung, sondern vor allem das leisegegrummel, das sie von sich gab. Lautlos schlichert sich von hinten an sie heran, doch sie machte ihm einen Strich durch seine Rechnung, denn sie mummelt der Finster, gibt dir keine Mühe, ich hab dich längst bemerkt. Schade, brummte er tief und trat dicht hinter sie, um sie zeitlich zu umfassen und ihr ins Ohr zu raunen. "Ich liebe es, wenn du die so netten kleinen Hüpfer machst." "Ich weiß, soft's der Hermine, und ich habe immer Sorge, dass ich gleich einen Herzen fragte, leide.
So schnell bekommt eine gesunde junge Frau, die durch meine ausgeklügelten Fitnessübungen in blendender Form ist, keinen Herzen fragt, beruhigte er sie und strich ihr wildes Haar beiseite, um ihren Nacken ausgiebig zu küssen. "Was suchst du hier eigentlich so verzweifelt, erkundigte er sich zwischen zwei Küssen, man könnte denken, du seist ein Niffler im Goldrausch." "Ein Kleid", antwortete Hermine Unleid. und Schubkopf schüttelnd eine gewaltere Kleiderbügel von links nach rechts. Dann hast du ja großes Glück und de Severus belustigt und strich mit seinen Händen an ihren Seiten herab.
Hier liegen ganz viele davon herum und da drin sind offensichtlich auch noch eine beachtliche Anzahl solcher Kleidungsstücke. Ja, eigentlich schon, wenn nur Uncle Peter und Tante Vera nicht immer im Sommergeburtstag haben würden, verkündete Hermine ohne jeden erkennbaren Zusammenhang. Und was hat das mit den Kleidern hier zu tun? Erkundigte sich Severus vorsichtig. Die Falter auf Hermines Stirn verhieß nichts Gutes. Weil die beiden immer eine Gartenparty veranstalten und jedes Mal meinen Vater fragen, ob er es sich auch leisten könnte, seine einzigen Tochter dafür ein neues Kleid zu kaufen, schnaubte Hermine und blickte Severus Finster an.
Daher brauche ich jedes Jahr zwei neue Kleider, obwohl ich sie fast ausschließlich für diese beiden Anlässe benötige. Hast du es schon mit deinem Farbzauber probiert? Schlug Severus vor und schub seine Hand unter ihre Bluse. Natürlich, auch mit kleinen Änderungen, aber da Tante Vera und ihre Tochter Emily ein erstklassiges Gedächtnis für Mode haben, muss man damit sehr vorsichtig sein. Dann hätten wir vielleicht besser mit dir einen Einkaufswummel veranstaltet, anstatt mit mir, denn meine Festtagshobe kennt deine Familie noch nicht, grinst es Severus und arbeitete sich zu ihren Brüsten hoch.
Nein, du hast das noch nicht durchschaut, Severus. Hermine drehte sich zu ihrem Tränkemeister herum und legte ihre Arm um seinen Hals. Mein Kalk kühl war, dass ein umwerfend aussehen der Begleiter jegliche Aufmerksamkeit von mir auf sich lenkt und ich daher im Kleid von vor drei Jahren aufkreuzen könnte. Dann hättest du doch besser diesen Beat die fragen sollen, gräute Severus und küsste sie kurz in Tat. Oder musst eben doch noch mal kurz nach London apparieren um ein Kleid zu finden, der deinen Schnitzer unbedingt mit mir hingehen zu wollen, wie der Wett macht.
Severus, das war kein Schnitzer, das war der Plan und der wird sicherlich aufgehen. Wart es ab, sie werden mit offenen Mündern vor dir stehen. Ich fand, dass es so schlimm nicht war, Momente Severus besorgt. Nein, das siehst toll in den Anzigen aus, lachte Hermine und küsste seinen Mundwinkel. Aber vielleicht muss ich doch morgen noch mal einkaufen. Dann solltest du aber vielleicht mal kurz nach Paris oder besser noch nach Mailand apparieren. Ich habe zwar nicht viel Ahnung von Mode, aber heißt es nicht immer, dass dort die neuesten Kreationen dieser verrückten Designer herkommen?
Bis nach Paris oder Mailand? Meinst du wirklich? Hermine legte zwar Wert auf gute Kleidung, aber dieser Aufwand schien ihr dann doch etwas zu übertrieben, egal was Tante Vera dachte. Aber natürlich versuchte Severus sie zu überzeugen. Ihm war da gerade ein sehr, sehr guter Gedanke gekommen. Außerdem könntest du mir dabei einen wirklich großen Gefühlen erweisen und gleich Signore Arionthes, die versprochenen Zutaten liefern, der wohnt nämlich in der Nähe von Mailand. Hm, wenn das so ist, überlegte Hermine.
Gut, ich erledige das am besten direkt morgen. Heute ist es da für schon zu spät und übermorgen ist mir etwas knapp. Das sehe ich auch so, stimmte ihr Severus zu und bemühte sich angestrengt, nicht zu zufrieden auszuschauen. Ich stelle schon mal alles zusammen, was Signore Arioranthes gerne kaufen möchte. Wir können ja über unsere Preisvorstellungen sprechen, nachdem du dieses Chaos hier beseitigt hast. Er war den ganzen restlichen Tag aller bester Laune, was unter Umständen daran liegen konnte, dass Signore Arionthes zwar der beste Großhändler für selten und spezielle Trankzutaten von außergewöhnlich guter Qualität war, aber leider auch ein grauenhafter Verhandlungspartner.
Seine einfache, aber sehr wirkungsvolle Strategiebestand darin, seinen Kunden in typisch italienischer Gastfreundschaft so lange mit reichhaltigem Essen und hochprozentigen Getränken zu verwöhnen, bis sie zu seinen Konditionen zum Vertragsabschluss bereit waren, nur um aus seinen Fängen entfliehen zu können. Da Herr verhandelte Severus mit ihm ausschließlich per Post, außer im letzten Jahr, wo er notgedrungen persönlich die anden Echsengelege abliefern musste und anschließend drei Tage lang das Gefühl hatte, sterben zu müssen, von dem gigantischen Kater mal ganz zu schweigen.
Da war es doch viel erquicklicher, seine eloquente Meisterschülerin kam in den wundervollen Genuss eines echten italienischen Gelages. Zu ihr auf so einer Meinung nach sowieso viel zu wenig, was war er für ein Genie. Um sein Erwachen das Gewissen wenigstens einigermaßen zu besänftigen, schrieb er an diesem Nachmittag allerdings nicht nur eine Besuchsankündigung an Seniore Ayorantes, sondern sprach per Kamin auch mit einer alten Freundin. Direkt am nächsten Morgen nach einem reichhaltigen Frühstück, von dem er sie trotz einer Dezentenhinweise nicht abbringen konnte, brach Hermine auf.
"Ich denke, ich bin am frühen Nachmittag wieder da", stellte sie fröhlichen Aussicht und gab ihrem Tränkemeister einen Abschiedskurs. "Lass dir ruhig Zeit und grüße Seniore Ayorantes von mir", erdrückte ihr eine kleine Liste mit Adressen in die Hand. "Was ist das?", wollte Hermine wissen und studierte die Namen. "Das sind die angesagtesten Modemacher in Mainland, habe ich mir jedenfalls sagen lassen." "Und von wem hast du diese Informationen?" "Von Nazissa Malfoy", antwortete Severus. "Du möchtest dich bitte um neun Uhr an der Port der Sembione direkt am Arco della Pazze einfinden.
Dort erwartet dich eine gewisse Aurora, sie wird deine Begleiterin für den Tag sein." "Du lässt mich mit einer Bekannten von diesen Malfoys allein?" fragte Hermine Bang, was schon irgendwie verständlich war, denn immerhin waren alle Malfoy Bekannten, die Hermine bisher kennengelernt hatte, Verbrecher. "Keine Sorge, Nazissa war ganz begeistert, mir helfen zu können, immerhin ist sie mir noch einiges schuldig." "Na dir vielleicht, aber ob sie mir helfen will, wag ich zu bezweifeln." "Probiere es aus, wenn dir die Dame nicht zusagt, dann halte ich keiner davon ab, sich von ihr zu verabschieden."
"Gut, wir werden sehen." Hermines Zweifel schien noch lange nicht aus dem Weg geräumt zu sein. Trotzdem schnappte sie sich ihre Tasche und machte sich mit dem schweren Paket voller echsen Eier und karkasischen Nacktschnecken zum Apparierpunkt auf. Er folgte ihr etwa eine halbe Stunde später, denn auch er hatte da noch das ein oder andere zu erledigen. Pünktlich zum Mittagessen war Hogwarts-Tränkemeister jedoch wieder zurück und widmete sich in den nächsten Stunden verschiedenen Muckelfachbüchern über Pharmazie und Chemie, die er aus einer Muckelbücherei unter falschem Namen ausgeliehen hatte.
Muckel waren ja so einfach zu betrügen. Denn immerhin musste er Hermines Verwandtschaft in den nächsten Tagen souveräen Rede und Antwort stehen, wenn sich alle, wie in Rom die beiden charmanten Ärztinnen aus Frankreich, früher oder später erkundigen würden, was er denn so unterrichtete. Die Bücher waren auch gar nicht so langweilig, wie er befürchtet hatte und so verging die Zeit bis zum Abendessen, wie im Flügel. Danach lud ihn Philius zu einem kleinen Zauberer-Duell ein, das er doch gerne annahm.
Daher kam er erst am späten Abend wieder in seine Kerke und war doch ziemlich überrascht, dass Hermine immer noch nicht zurück war. Oeh, das war kein gutes Zeichen. Sein Gewissen meldete sich umgehend und er verbrachte die nächsten zwei Stunden mit Unruhgem auf und ab, bis endlich der Öffnungszauber anzeigte, dass seine Meisterschülerin zurück war. Schlurfend, deutlich schwankend und mit düsteren Gesichtsausdruck trat sie durch die Türe und würdigte ihn keines Blickes. Nicht gut, gar nicht gut. Warum hat das denn so lange gedauert, wagte er dennoch zu fragen, was wohl keine so glückliche Idee war, denn Hermine hielt inne und wendete sich in Zeitlupe ihm zu.
Dabei machte sie ein Gesicht, das es ihm beinahe Angst und Bange wurde, aber nur beinahe. Das weißt du ganz genau, du alte Schlange, schlörterte sie ihm lallend entgegen und regte ihren rechten Zeigefinger drohend in seine Richtung oder was sie dafür hielt. Sollte es mir je wieder besser gehen, werde ich mich an die Rechen, so war ich Hermine Jean Ranger heiße. Ich weiß gar nicht, was du willst, hast du denn kein geeignetes Kleid finden können, erkundigte er sich unschuldig. Du Heuchler, fauchte Hermine und hielt sich stöhnden Bauch.
Natürlich habe ich ein Kleid gefunden, sogar zwei sehr schöne. Sie schaute sehr bedauert auf die Einkaufstüten in ihrer Hand. Leider will ich sie nicht tragen können, da ich nicht mehr hineinpassen werde. Ich hätte aber schon erwartet, dass du Kleidung kaufst, die dir passt, meint zu Severus. Dies machte ihm wirklich Spaß. Sie passen auch. Jedenfalls, bevor ich Seniore Aiorantes in die Hände gefallen bin, schrie sie ihn unvermittelt an. Was eindeutig ein Fehler war, denn sie fasste sich augenblicklich mit der einen Hand an den Kopf, während sie die andere auf ihren Leibpresse und dabei kläglich stöhnen das Gesicht verzog.
Ist dir etwa nicht gut, fragte Severus scheinheilig und musste sich auf die Zunge beißen, damit er nicht laut loslachte. Nein, verwemmt, zischte Hermine, wie sollte es mir gut gehen? Mit drei Ochsen und zwei Schweinen, Scheunen, Ladungen voller Passe und fesserweise Wein und Grappe im Armbau. Ich bin betrunken, mir ist schlecht, ich gehe jetzt ins Bett, nachdem ich drei Stunden für den Heimweg gebraucht habe, damit ich mich beim Apparieren nicht übergeben muss, denn das sah sich noch mehr als dich.
Sie setzte sich wieder in Bewegung, sehr bedächtig, machte sie sich in Richtung ihres Zimmers auf und ließ ihn noch wissen, ich sehe, es war alles doppelt, Severus neb. Aber ich habe durchaus sein dreckiges Grinsen bemerkt, du Lump. Das ist nur die Freude, dich wieder zu sehen, meine Liebe, antwortete Severus und konnte sich tatsächlich ein schadenfrohes Grinsen nicht mehr verknifen. Nur, dass du es weißt, ich will nie wieder mit dir reden. Das wird aber schwierig, wenn du mich heiraten willst, meinte Severus glucksend.
Allerdings sollen satte, schweigsame Ehefrauen ja die besten von allen sein. Hermines Antwort war lediglich ein undefinierbares Grunzen, dann hatte sie bereits die Zimmertüre hinter sich ins Schloss geworfen. Jetzt konnte sich Severus einfach nicht mehr beherrschen und ein seltenes tiefes Grollen des Flachen erfüllte die Kerke. So viel Spaß hatte er schon ewig nicht mehr gehabt, da war er sich sicher. Aber als er sich wenig später die Lachtränen aus den Augen gewischt hatte, schritt erzügig in sein Labor, um kurz darauf mit einem kleinen, blauen und einem roten Fläschchen in Hermines Zimmer zu schleichen.
Er bekam tatsächlich etwas Mitleid. So eine Verlobte sah sich wohl nicht mehr zu größerem Taten in der Lage und hatte lediglich die Tüten abgestellt, um sich dann einfach auf ihr Bett fallen zu lassen. Ihr leises Stöhnen sagte ihm, dass sie noch am Leben war. Grinsend zückte er seinen Zauberstab und sorgte dafür, dass sie wenig später im Nachthemd im Bett lag, zusammen mit ihrer Wärmflasche auf dem Bauch und einem kalten Lappen auf der Stirn. Etwas süßam gestaltete sich allerdings das Einflößen der Tränke.
Sie bergerte sich weh, Hermann den Mund aufzumachen. Da hielt er ihr schließlich die Nase zu und nutzte ihre Atemnot aus. Tatsächlich wurde nach der Einnahme der Tränke das gestöne weniger und wandelte sie schließlich in ein lautes Schnarchen. Vielleicht sind zwei Schlafzimmer doch von Vorteil, überlegte Severus und strich ihr zärtlich einige Haarstränen aus dem Gesicht. Dann griff er nach ihren Einkäufen und befördert er zwei wirklich bezaubernde Kleider zutage, die ihr sorgsam auf Bügel an ihren Kleiderschrank hängte.
Als Letzte stellte er noch einen Krugwasser und ein Glas auf ihren Nachttisch, falls sie Durst bekommen würde. Es war schon nach Mitternacht, als er leise die Türe zuzug, um sich auch einige Stunden Ruhe zu gönnen. Nox. Jetzt noch schnell ein Like, die Eule mit einem Kommentar los schicken und abonnieren. Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube. Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das per PayPal oder mit der Wischlist machen.
Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte. Deine Jana.
Podbean