GANZES HÖRBUCH! Zusammen ist man weniger allein - Drinny 💞 Harry Potter FanFiction
Über diese Folge
full german audiobook🪄 Autorin: Sanna2907 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/60df6f96000b29fa18307521/12/Zusammen-ist-man-weniger-allein
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
(Dramatische Musik) Lumos. (Dramatische Musik) Hallo, ihr Lieben. Vermisst es zu Ende? Ich hoffe, ihr vermisst sie nicht zu sehr. Und es geht weiter mit einer Drag- und Genie-Fanfiction. Ich bin sehr darauf gespannt von der lieben "Sana" 2007. Ihr kennt sich schon von einigen Geschichten auf meinem Kanal. Ich freu mich sehr darauf, ich bin gespannt, wie ihr sie findet. Schreibt mir das in die Kommentare, wie ihr das Pairing findet. Und ja, viel Spaß euch damit. Zusammen ist man weniger allein. Kapitel eins.
August 2000, "Fuchsbau". Entschlossenschloss Ginny Weasley, ihren gerate Fertig gepackten und sehr vollen Schulkoffer. Erst vor wenigen Wochen war ein Brief aus Hogwarts gekommen, der sie dazu gebracht hatte, ihre Zukunft noch einmal zu überdenken. Mit der großen Schlacht von nun mehr als zwei Jahren hatte ihre Ausbildung dort ein allzu jäßes Ende gefunden. Nun machte man ihr und auch ihrem Bruder Ron das Angebot, verlorene Zeit nachholen zu können. Ron hatte sich gemeinsam mit seiner Freundin Hermine Granger gegen einen neuen Schulbesuch entschieden.
Die beiden waren nun fest zusammen und planten ihre Zukunft. Ginny aber war wieder allein. Nachdem Harry etwas mehr als ein halbes Jahr mit ihnen im "Fuchsbau" gelebt hatte, war er eines morgens aufgestanden und hatte sie um eine Auszeit gebeten. Ohne weitere Erklärungen hatte er seine Sachen gepackt und wackegangen, sprach in seinen wenigen Briefen davon, sich nun selbst finden zu müssen. Seit drei Monaten nun schrieb er nur noch an die ganze Familie, fragte nicht nach Ginny und schickte Fotos, die ihn mit einer blonden, jungen Frau zeigten.
Er war eine sehr gute Freundin, wie er einmal geschrieben hatte, aber die junge Hexe glaubte nicht mehr daran. Gedanken verloren sah sie aus dem Fenster und drehte eine Strähne ihrer nun hüftlangen roten Haare um ihren Zeigefinger. Das einst schlacksige, junge Mädchen war verschwunden, hatte einer sinnlichen, jungen Frau Platz gemacht, die sich dieser Tatsache kaum bewusst war. Erschrocken fuß sie herum, als sich die Tür ihres Zimmers öffnete. Im Türrahmen erschien ihr Bruder George, die jüngere Schwester, liebevoll, aber traurig, anlächelte.
"Du sollst runterkommen, Mom hat das Essen fertig." Er sah sie forschend an. "Alles in Ordnung?" "Ich komme, ja. Ja, doch, es ist alles in Ordnung." George aber bemerkte, wie bedrückt die junge Hexe war, betrat den Raum und schloss die Tür hinter sich. "Komm schon, Ginny, ich kenne dich, was ist los?" "Ach, es ist nur ... Ich bin so aufgeregt, weil in vier Tagen die Schule wieder losgeht. Hoffentlich habe ich keinen Fehler gemacht." Sanft legte George ihren Arm um die Schultern. "Im Gegenteil, du machst alles richtig.
Die Schule wird dich auf andere Gedanken bringen. Bei Merlin, ich wünschte fast, ich könnte mitkommen. Aber das ist nicht alles, oder?" Ginny sah zu Boden und schüttelte dann ihren Kopf. "Harry?" "Ja, Harry, ich habe gedacht mit ihm und mir, das wäre etwas Besonderes. Aber jetzt schreibt ihr mir nicht mehr nur noch diese merkwürdigen Briefe an Mom und Dad." George schubst seine Schwester auf das kleine Sofa in der Zimmerecke und nahm dann, ohne sie loszulassen, neben ihr Platz. "Weißt du, Gin, ich glaube, jeder von uns hat das Seine zu tragen jetzt nach dem Krieg.
Vielleicht braucht Harry einfach Abstand von der magischen Welt, Abstand von uns. Das mag dir jetzt hart vorkommen, aber niemand weiß, was wirklich in ihm vorgeht. Sei ihm nicht böse und geh deinen Weg." "Wir alle stehen immer hinter dir, bitte vergiss das nicht. Fünf Brüder hier und einer im Himmel, was kannst du mehr verlangen?" Der junge Zauberer schlug der Hart und Ginny bealte sich, ihren Bruder festzumamen. Einträchtig gingen beide dann zum Essen, dass Molly für sie gezaubert hatte. Der selbe Tag, Malphoi Mayna.
Weder hatte Draco bis weit in den Tag hineingeschlafen, wie so oft, seit man ihn aus dem Gefängnis entlassen hatte. Die Elfen ließen ihn weitestgehend in Ruhe, was er begrüßte, sorgten aber für geregelte Mahlzeiten und hielten das Haus sauber. Träge setzte er sich im Bett auf, verließ dieses dann und betrachtete sein ausgemerkeltes Ich im Spiegel. Askaban hatte ihm alles abverlangt und kaum etwas von ihm übrig gelassen. Schnell schlüpfte er in Hose und T-Shirts, um dann seinen Schulkoffer aufzuklappen.
Was hatte er sich nur dabei gedacht, Professor McGonigals Anfrage zuzusagen? Sie hatte erfahren, dass er entlassen worden war und ihm das Angebot gemacht, das letzte Schuljahr noch einmal zu wiederholen. Da er keine Alternative gesehen hatte und es allein in dem düsteren Anwesen nicht mehr lange aushalten würde, war die Schule seine einzige Option. Wenigstens würde er nicht mit jüngeren Schülern das siebte Schuljahr besuchen müssen, sondern eine Spezialklasse mit weiteren ehemaligen, aller vier Schulhäuser besuchen.
Na toll, hoffen euch nicht die üblichen Verdächtigen. Er schüttelte den Kopf und schnaubte ergeben, als eine der Elfen des Hauses neben ihm erschien. Hat der Master etwas gesagt, einen Wunsch geäußert? Nein, Dalzi, ich hab nur laut gedacht. Geh wieder in die Küche und mach mir an Mittagessen. Wie der Master befiehlt, Dalzi ist schon weg. Drako packte seinen Schulkoffer sehr gründlich, wollte nichts vergessen und auf nichts verzichten. Dann ging er in die Küche hinunter, wo er einsam zur Essen versuchte.
Aber schon nach wenigen Bissen schuhe er bei den Teller weg und verbarg sein Gesicht in den Händen. Wie würden die anderen Schüler mit ihm umgehen? Würden sie ihn offen angreifen oder in dem besten Fall einfach ignorieren? Nun, er würde es bald herausfinden. Vier Tage später, Bahnhof Kings Cross. Die ganze Familie war gekommen, um Jenny in die Schule zu verabschieden. Auch Ron und Hermine sahen sich strahlen auf dem altbekannten Gleis um. Schau dir das an, Ron, es ist genau wie früher. Stimmt, mein Schatz, aber es ist noch schöner, wenn man nicht mitfahren muss.
Diese freche Antwort brachte ihm einen harten Knuff seiner Freundin ein, für den er sich mit einem Kuss remogierte. "Du bist unmöglich, und darum liebst du mich so sehr." "Ja, du Troll, sei froh, sonst würde ich jetzt auch in diesen Zug steigen." Molly strich ihren Jüngsten liebevoll die Schulrube glatt. "Und du schreibst regelmäßig, ja?" "Jede Woche, ma'am. Oh, ich glaub, ich muss einsteigen." Jenny umarmte alle und verschwand dann in einem der scharlachoten Bagons. Dass sie dabei beobachtet wurde, bemerkte sie allerdings nicht.
Drago hatte an einer Säule gelehnt und versuchte, möglichst unsichtbar zu sein, als die Weasleys das Gleis betraten. Zu seiner Verwunderung schienen aber weder Ron Weasley, noch ausgerechnet Hermine Granger, Anstalten zu machen, in den Zug zu steigen. Noch mehr wunderte ihn, dass Potter überhaupt nicht erschienen war. Nur eine Person der großen Gruppe schickte sich an, einzusteigen. Aber konnte das sein? War das Jenny Weasley die rothaarige Nerven, Säge und jüngster Spross der Weasel? Eine Weile suchte Drago nach dem richtigen Wort, was er schließlich fand.
"Anmutig." Jenny Weasley war eindeutig anmutig geworden. "Halt, was bei Salazar dachte er da?" Schnell schob er solche Gedanken auf seinen aufgewühlten Allgemeinszustand, ergriff seinen Koffer und stieg ebenfalls in den Zug. Er suchte lange nach einem Abteil, das noch nicht mit lärmenden Schülern besetzt war und fluchte leiser, als er versuchte, in dem Schnellanfahrt aufnehmenden Zug nicht allzu sehr zu schwanken. Das erste infragekommende Abteil war nur von einer einzigen, rothaarigen Person besetzt, deren Nase tief in einem Buch überquiddelt steckte.
An den Augenblick zögerte der junge Zauberer und zuckte dann mit den Schultern. Das hier war schließlich ein Neuanfang, da konnte er auch gleich bei ihr anfangen. So öffnete er vorsichtig die Tür und reusperte sich leise. "Entschuldige, ist hier noch frei." Sie schien einige Sekunden zu brauchen, um ihn zu erkennen und sah einen Augenblick beinahe erschrocken aus. Ein Anblick, der ihn schmerzte, auch wenn er das niemals zugegeben hätte. Dann schien auch die junge Hexe abzuwägen und einen Entschluss zu fassen.
"Ja, ja, natürlich ist hier noch frei. Also, ähm, hallo, Draco." Erleichtert ließ er sich auf den am weitesten von ihr entfernten Sitz fallen. "Hallo, Genevra." "Genevra?" "Was?" "Ich heiße Genie, auch für dich. Genevra klingt merkwürdig." "Oh, okay." Dann schwiegen beide, taxierten einander aber neugierig. Genie bemerkte zuerst wie krank er aussah und erst danach seine lässige Aufmachung. Der strenge schwarze Anzug war, lebes Jeans und einer Lederjacke gewichen. Auch Dracos Haare waren nicht mehr allzu streng frisiert, waren länger als zu Schulzeiten und zu einem kleinen Zopf gebunden.
Genie gifiel er so um Längen besser. Kapitel II Nach einigen Minuten zog auch Draco ein Buch aus seiner Tasche und gab zumindest vor, darin zu lesen. Tatsächlich beobachtete er die junge Hexe ihm gegenüber sehr genau, die inzwischen Gedanken verloren aus dem Fenster sah. Eine Weile machte sie das beinahe unbeweglich. Dann streckte sie eine Hand aus und folgte mit dem Zeigefinger einem Regentropfen, der die Scheibe hinablief. Mit jedem Kilometer, den der Zug zurücklegte, wurde das Wetter schlechter und bald ließ ein starker Sturm die Waggons auf den Schienen hin und her springen.
"Lausiges Wetter, oder?" Erneut zogte Genie erschrocken zusammen als Draco sie so unvermittelt ansprach. Langsam drehte sie ihren Kopf und schaute unerwartet genau in seine Sturmgrauen Augen. Nie zuvor war ihr aufgefallen, wie ausdrucksstark sie waren und welche unendliche Traurigkeit aus ihnen sprach. "Du hast recht, ausgerechnet am ersten Schultag." Draco legte sein Buch auf den freien Platz neben sich und versuchte sich an einem Lächeln. "Ist es in Ordnung für dich, wenn wir uns unterhalten?"
Zu seiner Überraschung lächelte nun auch Genie. "Naja, es ist für uns alle ein Neuanfang. Darum als sollte es nicht in Ordnung sein." Erstaunen stellte er fest, dass sie seine eigenen Gedanken laut aussprach. "Gut, also, wie geht es dir, Genie Weasley? Und wo hast du all die anderen gelassen?" Sie dachte eine Weide nach. "Darf ich ehrlich sein?" "Ich bitte darum." "Es geht mir nicht wirklich gut. Einer meiner Brüder ist tot, Harry ist fort und wird wahrscheinlich auch nicht wiederkommen. Er sucht sich selbst und scheint sich bei mir nicht finden zu können.
Mein Bruder Ron bastelt mit Hermine an seiner Zukunft. Sie sind glücklich und möchten nicht mehr zur Schule gehen. Ich allerdings habe das Bedürfnis, die Schule zu beenden und darum sitze ich jetzt hier. Was ist mit dir?" Was sie sagte, verwundertte ihn, hatte er doch sie und Potter immer vor das absolute Traumpark erhalten, wie man sich doch täuschen konnte. Ihr auffordender Blick sagte ihm, dass er ihr wohl auch eine Antwort schuldig war. "Tja, mir geht es um ehrlich zu sein, Miserable. Seit man mich aus dem Gefängnis entlassen hat, habe ich mich nicht wirklich gut erholen können.
Die Schule ist schlecht die angenehmste Option, die ich momentan habe. Die Alternative wäre ein einsames Leben mit unseren Elfen im Mainer. "Du warst im Gefängnis?" Ihr erschrockener und gleichzeitig beinahe besorgter Gesichtsausdruck rührte ihn auf eine eigentümliche Weise. "Ja, beinahe ein Jahr. Man hat mich am Tag der Beerdigung deines Bruders festgenommen. Ich war dort und als ich nach Hause kam, warteten sie schon auf mich. "Du warst auf der Beerdigung meines Bruders?" Mit dieser Information hätte Ginny niemals gerechnet und hatte ihn an diesem schrecklichen Tag auch nicht wahrgenommen.
"Dragonicte." "Ja, ich war dort. Natürlich habe ich mich im Hintergrund gehalten. In Wahrheit habe ich die Zwillinge immer gemacht, sie waren damals irgendwie cool. Wieder schwiegen sie eine Weile, wobei jeder in seine eigenen Gedanken vertieft war. Es war diesmal Ginny, die das Schweigen brach. "Es tut mir leid, dass du ein Jahr in Ascaphan warst. War es ... war es schlimm dort? Ich meine, nur wenn du darüber reden möchtest." Drago senkte den Blick und sah auf seine Knie hinunter, was Ginny dazu brachte, sich innerlich aufs Übelste zu verfluchen.
Hatte sie schon zu viel gesagt? War sie zu neugierig? "Ginny, es ist grauenvoll dort. Viel grauenvoller, als du dir vorstellen kannst. Du sitzt in einem schmutzigen Loch, bekommst nur ab und zu ein Essen. Die Dementoren sind Tag und Nacht zugegen, kein Augenblick ist ohne Angst. Dazu kommen die Schreie der Verdammten. Jeden Tag erleiden Menschen den Kuss dieser Wesen, ich. Ich werde niemals diese Schreie vergessen." "Oh, bitte, verzei ... ich ... ich wollte dich nicht erschrecken." Erst jetzt bemerkte er, dass die junge Hexe ihn mit weit aufgerissenen Augen ansah.
Dann wurde ihr Blick mit einem Mal warm und er konnte Tränen in ihren Augenwinkeln erkennen. Diesmal war er es, der sich verfluchte, hat er doch kaum eine Stunde gebraucht, um sie zum Weinen zu bringen. "Wir waren Kinder, Drago, und sind es auch jetzt nur so gerade nicht mehr. Hast du etwa das ganze letzte Jahr nach dieser Tortur alleine zugebracht?" "Ich bin mittlerweile 21, Ginny, das sollte ich wohl schaffen. Meine Eltern sind nun einmal noch im Knast, wo sie zweifellos hingehören. Mein Vater eher als meine Mutter, aber das ist eine andere Geschichte."
Er lachte freudlos und strich sich einige verirrte Stränen seiner blonden Haare aus der Stirn. "Hm, sieht nicht so aus, als ob du alleine gut zurechtgekommen wärst." "Sieht man das so deutlich?" Sie nickte nachtrücklich und säufzte dann unglücklich. "Du hättest Freunde gebraucht, die dir dabei helfen, mit all dem fertig zu werden." "Bohl wahr, aber meine sauberen Freunde haben, als ich ihn haftiert wurde, schleunigst das Weite gesucht, feige Bande. Seitdem habe ich von niemandem mehr etwas gehört.
Ich mag mir nicht ausmalen, was mich vielleicht in der Schule erwarten könnte." Die junge Hexekauter auf ihrer Unterlippe schien abzuwägen. "Naja, Schulhäuser gibt es für uns nicht mehr. Außerdem werden wir wohl in einer Klasse sein. Vielleicht hast du ja schon einen Freund." Mit diesen Worten hielt sie ihm ihre rechte Hand hin, die er zunächst nur fassungslos betrachtete. Es war eine kleine zierliche Hand, die aber außer als könne sie zupacken, wenn es nötig werden sollte. "Na komm schon, Malfoy, fangen wir ganz von vorne an, Freunde."
Diese so kleine Geste wärmte ihn von innen und er beschloss, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen war, tatsächlich von vorne anzufangen. "Freunde." Als er aber entschlossen ihre Hand ergriff, passierte etwas völlig Unerwartetes. Magie durchströmte ihn und das wundervolle Gefühl, ihre Hand zu berühren, durchströmte in Sekunden seinen ganzen Körper. Selbst mit all seiner Willenskraft hätte er in diesem Augenblick nicht vermocht, sie loszulassen. Ihre Blicke trafen sich und für Minuten versank er in ihren Augen.
Auch aus geniesgrünen Seelenspiegeln sprach die pure Verwunderung. Drakos Hand war groß und warm. Außerdem verströmte sie eine ungeahnte Kraft, schien alle traurigen Gedanken zu vertreiben. Etwas vom Imbisswagenkinder? Die Abteil-Tür wurde aufgerissen, was ihre Verbindung jae unterbrach. Drakos Reusbato sich schien, hier aus einer Trance zu erwachen. "Mächtest du etwas?" "Ich meine, hast du Hunger?" "Ja, also, ein bisschen vielleicht." Jenny schüttelte sich leicht, was Drakos Zeit gab, der Imbiss-Hexer einiges abzukaufen.
"Ähm, also, ich ... Du bist natürlich eingeladen." "Oh, okay, äh, danke." Als die ältere Hexe verschwunden war, erreichte Drakos Jenny schweigend einen Kesselkuchen und eine Flasche Butterbier. Während dem Essen sackten sie nichts, beobachteten einander aber immer wieder Verstohlen. Nachdem die junge Hexe die letzten Wissen gegessen hatte, traf sie die Müdigkeit unerwartet. Früher war sie an diesem Morgen aufgestanden, ein Umstand, der sich jetzt gnadenlos bemerkbar machte. Ergeben ließe ihren Kopf gegen den Sitz sinken und war Sekunden später eingeschlafen.
Das gab Drakos Zeit, sie beinah anzustarren. Was war da eben passiert? Nie zuvor hatte er so etwas erlebt oder gespürt. Was passierte hier? Nach einigen weiteren Minuten sah er, wie sie im Schlaf fröstelte, zog zu seiner eigenen maßlosen Verwunderung seine Jacke aus und breitete sie vorsichtig über der jungen Hexe aus. "Was mache ich hier eigentlich?" Er beschloss, dass es sicherer wäre, noch eine Weile zu lesen und vertiefte sich wieder in sein Buch. Aber das Brasseln des Regens ließ auch seine Augen schwer werden.
Minuten später schlief auch er. "Liebeschülerinnen und Schüler, in wenigen Minuten erreichen wir den Bahnhof von Hoxmead. Bitte macht euch jetzt bereit und vergess keine Habseligkeiten im Zug." Jenny fuhr aus dem Schlaf auf, wobei sie ein Duft traf, der sie vor einen Augenblick alles vergessen ließ. Die Weihnachtsplätze in ihrer Mutter, ein frisch gewachster Besenstil und etwas undefinierbares, aber wunderbares. Erst dann bemerkte sie, dass eine Jacke sie wärmte, die sie im nächsten Moment als Drakos identifizierte.
Da ihr gegenüber, wie sie mit einem schnellen Blick feststellte, noch schlief, gestattete sie sich einen weiteren tiefen Atemzug, ehe sie das Kleidungsstück ordentlich neben sich legte. Hatte er sie zugeteckt? "Drakos, hey, wach auf, wir sind da!" Der junge Zauberer schien nur langsam in Zieh und jetzt zurückzufinden, schenkte ihr dann aber ein schiefes Lächeln. "Gut geschlafen?" Jenny errötete, zu ihrem Ärger leicht. "Ja, vielen Dank. Und danke für die Jacke." Er zwingerte ihr zu. "Freunde, lässt man nicht frieren."
Dann stand er auf, wuchtete beide Koffer aus dem Gepäckfach und verbeugte sich leicht. "Vielen Dank für diese angenehme Reise, nach dir. Es war mir eine Freude." Jenny sprang vor ihm auf den Bahnsteig. "Jenny, hey, hallo, Jenny!" Es waren Luna und Naveldi entgegen Alten, wobei die Blonde Hexe den viel größeren Zauberer energisch hinter sich herzog. "Hallo, ihr zwei, ich wusste ja gar nicht, dass ihr auch kommt." Sie umarmte beide herzlich. "Schaut, wenn ich ihn zugetroffen habe." Sie wollte sich zu Drago umdrehen, stellt aber fest, dass dieser bereits verschwunden war.
Gerade noch sah sie seine blonden Haare in einer der ankommenden Kutschen verschwinden. Luna sah sie verträumt an. "Win erst du getroffen, Jenny? Puh, da sind eine Menge Nageln um dich herum." "Ach, nicht wichtig, lasst uns eine Kutsche nehmen." Jenny beschloss, ihre Begegnung zunächst für sich zu behalten und stand eine Weile später staunen in der neu aufgebauten und doch so vertrauten Eingangshalle. In der großen Halle gab es nun einen fünften Tisch, an dem alle Schüler sitzen sollten, die das siebte Schuljahr wiederholten.
Ihre Augen suchten nach dem blonden Haarschopf und sie entdeckte Drago der Ehe schräg gegenüber Saas und auf seinen leeren Teller starte. Als hätte er ihren Blick gespürt, sah er auf und wieder verschmolzen ihre Augen für einen Augenblick. Erst Professor McGonagall riss sie diesmal aus ihrem Blick-Duell, die die Erstklässler begrüßte und auf ihre Häuser verteilte. Aber damit war sie noch nicht fertig. "Liebes Schülerinnen und Schüler, auch in diesem Jahr benötigen wir zwei Schulsprecher, die gemeinsam mit den Vertrauensschülern unserer Schule würdig vertreten.
Diese Ehre wird dieses Mal eine Hexe und einem Zauberer zuteil, die sich entschlossen haben, nach Hogwarts zurückzukehren. Zunächst möchte ich Miss Ginny Weasley begrüßen und ernennen." Applaus brandete auf. "Nemen Sie diese Aufgabe an, Miss Weasley?" Erst als Neville ihr Herzhaft in die Seite knuffte, vermochte sie zu antworten. "Ja, ja, natürlich." "Nun, das freut mich. Ihnen zur Seite stelle ich einen Jungen Zauberer, dem ich die Chance geben möchte, vieles anders und einiges besser zu machen.
Mr. Drako Malfoy." In der nun folgenden Stille fiel klirrend Drako's Gabel zu Boden, der sich blass und erschrocken in der großen Halle umsah. Wieder traf sein Blick Ginny und ihr beinahe nicht wahrnehmbares Nicken gab ihm die Kraft überhaupt zu reagieren. Bei Merlin, er würde seine Chance nutzen. "Mr. Malfoy, möchten auch Sie diese Aufgabe übernehmen?" "Ja, das möchte ich." "Wie erfreulich, dann finden Sie sich bitte beide nach dem Essen hier bei mir ein. Ich werde Ihnen alles weitere erklären."
Kapitel 3 Ginny, die zuerst mit dem Essen fertig war, eilte gegen den Strom der Schüler, die die große Halle verließen, auf den Lehrertisch zu. Die alte Professorin verließ ebenfalls ihren Platz und trat einige Schritte auf die junge Hexe zu. "Ginny, kind, wie schön, dass du da bist. Sag, wie geht es euch zu Hause?" "Es geht, Professor. Wir alle leiden noch immer sehr darunter, Frutt verloren zu haben, ganz besonders Mom und George. Das kann ich mir vorstellen. Bitte richte in deinem nächsten Brief nach Hause Grüße an alle aus.
Ich werde im Fuchsbau vorbeischauen, sobald es meine Zeit erlaubt." Ginny nickte und sah ihre ehemalige Hauslehrerin dann weiter erwartungsvoll an. "Glaubst du, dass du dem Amt der Schulsprecherin gewachsen bist?" "Ich habe gleich in dich gedacht, als ich mir überlegt habe, wer dafür in Frage kommt." "Ich nehme diese Aufgabe gerne an, Professor. Es freut mich, dass Sie mir so viel Vertrauen schenken." "Guten Abend, Professor." "Die beiden Frauen treten sich zu dem Mann, um der diesen Groß mit tiefer Stimme hervorgebracht hatte."
"Mr. Melfoy, wie schön auch Sie hier zu sehen. Wie geht es Ihnen inzwischen?" "Um ehrlich zu sein, nicht besonders gut. Ich habe es noch nicht wirklich geschafft, mich nach dem Gefängnis zu erholen und hoffe, hier in der Schule ein wenig zu mir zu finden." Alarmiert sah die Professoren zu Ginny hinüber, die aber ihrerseits einen schnellen Blick mit Drako tauschte. "Es ist schon in Ordnung, Professor. Ich habe Drako bereits im Zug getroffen und weiß, dass er in Ascaban war." "Gut, dann brauche ich dazu nichts mehr zu erklären."
"Mein lieber Junge, ich hoffe, dass es Ihnen hier bald wieder besser gehen wird. Sicher werden auch die Räumlichkeiten, die für Sie vorgesehen sind, dazu beitragen." "Ich habe mich bemüht, es den Schulprechern so gemütlich wie möglich zu machen. Es sind zwei Schlafzimmer im dritten Stock, zu denen auch ein Wohnzimmer und ein eigenes Bad gehören. Wohn- und Badezimmer werden Sie sich teilen müssen, aber ich bin sicher, das wird kein Problem darstellen, dass Sie jetzt beide erwachsen sind, nicht wahr?"
"Ich bringe Sie jetzt hinauf. Morgen Nachmittag werden Sie die Vertrauensschüler treffen, um mit diesen Ihr Vorgehen die Schule betreffen zu besprechen. Bitte scheuen Sie sich nicht, bei Problemen zu mir zu kommen." Jenny und Dragon nickten Synchronen und folgten der alten Lehrerin dann durch die vielen Flure des Schlosses. Vor einer Tür auf der in großen Buchstaben Schul-Sprecher zu lesen war, blieb sie stehen und händig die Jedem einen Schlüssel aus. "Nur Sie beide besitzen je einen Schlüssel, schließlich sind Sie erwachsen.
Keine Sorge, Sie können trotzdem auf die Elfen zurückgreifen." Sie öffnete die Tür und gab den Blick in ein behagliches Wohnzimmer frei, das aus einem großen Fenster einen grandiosen Blick über die Landereien wohnt. Bei der Einrichtung, die aus einer Sofaecke und zwei schreibtischen Bestand, dominierte Helles Holz. Im Kamin brannte ein behagliches Feuer und ihr Gepäck wartete in eine Ecke, darauf ausgepackt zu werden. Drei Türen, die noch geschlossen waren, führten in weitere Zimmer. Auf der mittleren Tür war deutlich Bad zu lesen, die beiden anderen trugen die Namen ihrer Bewohner.
Ginny strich behutsam über das weiche Sofa. "Danke, Professor, das ist toll." "Nicht dafür, Kind, aber jetzt bin ich auch weg. Lebt euch heute Abend ein und schaut euch eure Zimmer an. Wir sehen uns dann morgen. Gute Nacht." Damit rauschte sie hinaus und ließ Ginny und Draco in etwas Betretenem Schweigen allein zurück. Draco reusperte sich zuerst. "Es scheint, wir müssen schneller Freunde werden, als es geplant war. Ich kann auch immer nicht ganz fassen, dass gerade ich Schulsprecher sein soll."
Ginny zuckte mit den Schultern. "Naja, warum nicht? Ich denke, Professor McGonagall weiß ganz genau, wem sie dieses Amt anbietet. Bei Merlin, ich hoffe nur, dass ich all dem gewachsen bin." irritiert sah Draco sie an. "Du doch ganz bestimmt." Aber Ginny schnaubte nur und öffnete dann die Tür mit ihrem Namen drauf. Ein Schlafzimmer, in dem man sich auf Anheb wohlfühlte, kam zum Vorschein. Langsam ging sie hinein und sah sich um. Auch hier eröffnete sich ein herrlicher Blick über den verbotenen Wald.
"Hast du es auch so schön da drüben?" Ginny folgte seiner Stimme und entdeckte ihn in seinem eigenen Reich. Draco hatte sich auf dem Bett ausgestreckt und die Augen geschlossen. "Wo und wie er wohl in Ascarban geschlafen hatte?" Ginny konnte und wollte sich nicht ausmalen. Sie blieb im Türrahmen stehen, lehnte sich daran und sah auf ihn hinunter. Er sprach weiter, ohne die Augen zu öffnen. "Steh nicht im Türrahmen rum, komm rein, es zieht!" Die Schule schien den alten Draco zu wecken, damit leicht schnarender Stimme zu erwarten schien, dass sie tat, was er verlangte.
Und bei Merlin, er war gut darin. Ginny trat einen Schritt in das Zimmer hinein und schloss leise die Tür hinter sich. "Sag mir nicht, was ich zu tun habe, Malphoi. Freunde, schon vergessen?" "Eben, deshalb kannst du auch reinkommen. Ich glaube, ich stehe hier nie wieder auf. Ich hatte vergessen, wie bequem diese Betten sind." Einladend klopfte erneben sich auf die Matratze. Ginny zögerte einen Augenblick und setzte sich dann an seinen Fußende. "Wollen wir nicht das Bad anschauen?" Draco öffnete, träge ein Auge und setzte sich dann auf.
Dabei kam er Ginny gefährlich nahe, die instinktiv den herrlichen Duft einatmete, den er verströmte. "Warum bei Merlin rocht dieser Kerl plötzlich so gut?" Auf dem jungen Zauberer entgingen nicht, was sie tat, was ihn dazu brachte, noch ein Stück näher an sie heranzurücken. Auch ihr Duft traf ihn nun ungebremst und hätte ihn beinahe rücklings zurück auf das Bett geworfen. Sie duftete göttlich. Da waren grüne Apfel, Besen, Wachs und etwas Undefinierebares, das ihn beinahe dazu gebracht hätte, sie zu berühren.
Schnell, ihr er etwas derart Unüberlegtes tun konnte, stand er auf und rannte beinahe zur Tür. "Du hast ganz recht, wir haben das Bad noch gar nicht gesehen. Wehe, du blockierst es stundenlang. Dasselbe könnte ich auch zu dir sagen." Er drehte sich zu ihr um und wäre beinahe mit ihr zusammengestoßen. Schnell trat er einige Schritte zurück. "Ich habe mich verändert, Jenny, das Gefängnis hat mich verändert. Keine Eitelkeiten mehr." Er fuhr sich mit der Hand durch seine wirren Haare und öffnete dann die Badezimmertür.
Eine bodentiefe Wanne, die sicher so tief war, dass man darin stehen konnte, dominierte den Raum. An dieser waren verschiedene Hähne angebracht, die nicht nur Wasser enthielten. Schaumbad sämtlicher Duftrichtungen war genauso zu haben wie Seifenblasen. "Na, das ist typisch, Schockwurz. Immer ein bisschen übertrieben. Also, ich nehme gleich noch ein Bad. Mach was du möchtest, Straggo, ich glaube, du brauchst es nötiger als ich. Ich lasse dir den Vortritt. Ich gehe jetzt ins Bett, ich bin müde. Wenn ich nur noch kurz ins Bad darf."
Einen Augenblick sahen sie einander an, dann lächgen beide. "Gut, aber flott, ich kann es kaum erwarten, ins warme Wasser zu steigen." Jenny beallte sich tatsächlich im Bad und verließ es dann, begleitet mit einer ziemlich kurzen Schlafhose in einem Top, eine Aufmachung, die Draco viel zu gut gefiel. Auch er stand inzwischen ohne T-Shirt im Wohnzimmer. Jenny konnte nicht dagegen unternehmen, seinen noch immer trainierten Bauch anzustarren. Als er sich aber umdrehte, um etwas aus seinem Koffer zu holen, war der angenehme Anblick vergessen.
Tiefe, rote Narben überzogen seinen Rücken, lange Fluchnarben, die schmerzhaft entzündet aussahen. Er hörte ihr erschrecktes Keuchen, drehte sich langsam um und sah, wie blassig geworden war. "Wer hat das getan? Wer war das, Draco?" "Naja, in Askaban geht man nicht gereidert zimperlich mit den Insassen um." Wie in Trance trat sie auf ihn zu und berührte leicht einen der roten Stremen an seiner Schulter. Weder spürte er Augenblicklich die Magie, die von ihrer warmen Hand auszugehen schien und schloss genießend die Augen.
Ihre leise Stimme nah an ihrem Ohr verursachte ihm Gänsehaut. "Das ist so schrecklich, Draco. Ich, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll." "Es ist schon in Ordnung, Ginny. Sie heilen langsam, es wird noch dauern, aber sie heilen." Sanft nahm er ihre Hand von seiner Schulter und drückte sie einen Moment, ehe er sie losließ. "Macht ihr keine Gedanken, schlaf schön." Damit betrat er das Bad und schloss die Tür hinter sich. Eine Weile blieb Ginny einfach mitten im Zimmer stehen. Beim Anblick dieser schrecklichen Narben war ihr Herz schwer geworden, aber auch sie hatte wieder eine ungeahnte Kraft durchströmt, als sie mit ihren Fingern seine Haut berührte.
Sie schüttelte den Kopf, wie um eine lästige Fliege loszuwerden und beschloss tatsächlich, lieber zu Bett zu gehen. Im Bett liegend lauschte sie dem Rauschen des Wassers und fließ ihrer Fantasie auf Reisen gehen. Das leise Stöhnen, was plötzlich durch die Wand zu ihr drang, holte sie Jähe in die Realität zurück. Als ihr bewusst wurde, was Draco dort tat, lief sie blutrot an und bedeckte mit den Händen ihre Ohren. Das hier lief gewaltig aus dem Ruder. Oder er war der Meinung, dass sie bereits schlafen musste?
Ihr Kopfkino aber zeigte eindeutig einen Film für Erwachsene, der ihr viel zu gut gefiel und in dem der junge Zauberer die Hauptrolle spielte. Draco hatte die Wanderrand voll laufen lassen und einen riesigen Schaumberg entstehen lassen, der herrlich nach Grünen Äpfeln duftete. Das warmer Wasser entspannte all seine Muskeln, alle bis auf einen, den es eher erwachen ließ. Er lehnte sich in dem Wasser, das ihn beinahe trug zurück und seine Hand wanderte wie von selbst zu seiner erwachten Männlichkeit.
Das Gefühl war wunderbar und lange nicht mehr da gewesen. Er gab sich seinen Empfindungen ganz hin, konnte nur hoffen, dass seine Zimmernachbarin bereits schlief. Ginny. Sein verräterisches Hirn ließ ein Bild der jungen Hexe entstehen. Was wäre, wenn sie einfach hier zu ihm herein käme und ... Er kam mit einem leisen Schrei. Er schrocken über sich selbst und schlugte eine Menge Wasser. Bei einer wütenden Sprange aus der Wanne trocknete sich mit einem trockenen Zauber und zog sie schnell an. In dem vertrauten Schulbett war er in wenigen Sekunden eingeschlafen.
Kapitel 4. Ginny erwachte bereits im Morgengrauen, zog sich an und wollte dann möglichst leise das Wohnzimmer betreten. Zu ihrer Überraschung fand sie Dragor bereits in einem Schulbuch lesend an einem der Schreibtische. Vor ihm stand ein halb aufgegessenes Brötchen und eine noch dampfende Tasse Tee. Auf seine Nase trug eine dunkle Hornbrille, die unheimlich gut zu seiner Sturmfrisur passte. "Guten Morgen, ich hoffe, ich habe dich nicht geweckt." "Nein, kein bisschen." Sie nahm an dem anderen Schreibtischplatz und zog ihre langen, schlanken Beine unter sich auf den Stuhl.
"Ich wollte auch noch ein wenig in die Schulbücher schauen, woher hast du das Frühstück?" "Die Elfen waren so freundlich, möchtest du auch eins?" Sie nickte und Minuten später stand das gewünschte Vorjahr auf dem Tisch. Kurz dachte sie an ihre zukünftige Schwergerin, die diese Aktion sicher nicht für gut befunden hätte. Hermine war eben Hermine und als beste Freundin unschlagbar. Nachdem sie eine Weile jeder für sich gelesen hatten, brachen sie zu ihren ersten Unterrichtsstunden auf. Prof. McGonagall, die die Klasse begrüßte, bemerkte ihr gemeinsames Erscheinen und Schmunzelte.
Es würde interessant werden, zu sehen, wohin hier wohl die Reise gehen würde. Kopfschütteln sah sie dabei zu, wie Draco eine errötenden Ginny den Stuhl zurechtrückte, all das unter den verwunderten Blicken der restlichen Schüler. Am Nachmittag stellte sie einen der Klassenräume zur Verfügung, in dem Ginny und Draco noch vor den Vertrauensschülern eintrafen. Draco schloss zunächst sorgfältig die Tür und sah Ginny dann erwartungsvoll an. "Also, wie wollen wir es machen? Ich finde hart, aber herzlich wäre eine gute Idee.
Die Vertrauensschüler dürfen ruhig Respekt vor uns haben." "Das sehe ich auch so, aber wir bleiben freundlich." "Ich doch sowieso, weil ich jemals unfreundlich?" Draco klimperte übertrieben mit den Wimpern, was die junge Hexe zum Lachen brachte. Als die jüngeren Schüler aber vor ihnen saßen, agierten sie tatsächlich als Team, stellten vernünftige Regeln auf und erklärten den Fünfklässlern ihre Aufgaben. In demnach der Besprechung wie der leeren Klassenraum konnten sie ein High-Five nicht lassen.
Aus ehemaligen Feinden wurden nach und nach gute Freunde. Meistens saßen sie abends zusammen in dem gemütlichen Wohnzimmer und genossen in dem immer kälter werdenden Herbst das warme Feuer. So erfuhren sie viel Neues übereinander, lernten einander zu verstehen. Oft schalte herzliches Lachen durch den Raum und mit der Zeit wurden Blicke und Berührungen Vertraute. George schickte Gini ein magisches Wahrheit oder Pflicht, ein neues Angebot aus einem Laden, dem ein Brief beilag. Mein liebes Rasterherz.
Hier stelle ich dir unseren neuesten Artikel vor, ein magisches Wahrheit oder Pflicht. Ein gefährliches Spiel, denn die Aufgaben sind knifflig und die Wahrheiten erscheinen wortwörtlich in einer Blase über den Köpfen der Mitspieler. Mogeln unmöglich, liebes. Hinzu kommt, dass die Fragen und Aufgaben erst auf den Karten erscheinen, wenn diese gezogen werden. Viel Spaß damit. An einem besonders kalten Abend hatten Draco und Gini versucht, die Kält in ihren Knochen mit einem glasalten Whiskey zu vertreiben und entsprechend ausgelassen bei die Stimmung.
"Hast du Lust auf ein Spiel, Draco? Mein Bruder hat es aus dem Laden geschickt." "Ein Weasley Original? Warum nicht? Zeig mal her." Nach einer kurzen Erklärung war Draco begeistert. Das konnte interessant werden. Sie setzten sich einander gegenüber im Schneidersitz auf der Sofa und Gini zog die erste Karte. Langsam erschienen Buchstaben auf dem weißen Untergrund. "Okay, hier deine erste Frage. Erfolg oder Kinder?" Seine, wie aus der Pistole geschossene Antwort, überraschte sie. "Kinder? Ich hatte ihm knast genug Zeit nachzudenken.
Eindeutig Kinder. Jetzt du, Wahrheit oder Pflicht?" "Ich nehme Wahrheit." Draco zog ebenfalls eine Karte, pustete dann aber verlegen seine Wangen auf. "Das kann ich doch nicht fragen, also wirklich. Was hat dein Bruder da nur erfunden?" "So schlimm? Na komm, lass mal hören." "Okay, wenn du darauf bestehst. Jungfrau oder nicht?" Gini, die mit dieser Frage wirklich nicht gerechnet hatte, verfluchte George zu tiefst und errötete bis in die Haarspitzen. Über ihrem Kopf aber erschien deutlich das Wort Jungfrau.
Draco legte schnaubend die Karte beiseite und fragte sich gleichzeitig, warum Harry Potter tatsächlich so ein Vollidiot war. Schnell überging er die etwas peinliche Situation. "Du bist dran." Sie spielten noch eine Weile, ließen den Großteil der Karten dann aber unberührt. Die Fragen wurden nach und nach wirklich gefährlich und sehr pikant. In den nächsten Tagen ging Draco Gini's Jungfrolligkeit nicht aus dem Kopf. Mehrmals rief er sich streng zur Ordnung, schließlich waren sie nur Freunde, oder?
Als der erste Schnee fiel, machten sie sich zur Gewohnheit am Abend noch ein wenig auf der Ländereien spazieren zu gehen, wobei sie eines Abends Professor McGonagall trafen. "Ah, guten Abend. Ich sehe, dass ich den Schnee offensichtlich nicht alleine genieße." Gini zog ihre Mütze tiefer in die Stirn. "Wir sind gerne noch eine Weile draußen, die frische Luft tut uns gut." "Das stimmt. Sie sehen ebenfalls schon viel besser aus, Mr. Malfoy." "Es geht mir auch viel besser. Eine Mitbewohnerin lässt einfach nicht zu, dass ich mich vergrieche."
Liebevoll sah er bei diesen Worten auf Gini hinunter und legte fürsorglich eine Hand auf ihre Schulter. Ein Anblick der Herz und Seele der alten Professoren wärmte. "Ach ja, eh, ich es vergesse. Mr. Potter wird in wenigen Tagen in die Schule kommen." Er hat zugesagt einen Vortrag über die unverzeihlichen Flüche zu halten. "Sicher möchtest du ihn begrüßen, Gini. Jetzt möchte ich euch aber nicht weiter aufhalten." Damit alte sie davon und ließ Gini perplex bei Draco zurück. Die Junge Hexe wusste nicht recht, was sie von der Ankündigung ihrer Professoren halten sollte.
Fast vergass sie all das in den nächsten Tagen aber wieder. Draco ließ sie vergessen, Draco da ihr kaum noch von der Seite wich. Gini konnte sich inzwischen eingestehen, dass sie diesen Umstand genoss und erschrak fürchterlich, als sie auf dem Rückweg von der Bibliothek "Harry" erkannte, der an der Wand neben der Tür zu ihren Räumlichkeiten lehnte. Draco war bei einer Besprechung mit einigen Vertrauensschülern, und ihr Ausnahmsweise einmal nicht zur Seite. Dabei hätte die Junge Hexe ihn nun besonders gebraucht, denn Harry war nicht allein gekommen.
Die blonde junge Frau von den Fotos lehnte neben ihm, ihre Hand mit seiner verschränkt. Langsam trat Gini näher heran. "Guten Tag, Harry." "Ah, da bist du ja. Hey, Gini. Das hier ist Julia. Ich wollte sie dir unbedingt vorstellen." Gini nickte Julia freundlich zu, ließ sich nicht anmerken, wie verletzt sie war, sagte aber nichts. Dafür sagte Harry umso mehr. "Ich habe schon gehört, dass du hiermit mal vorhäusen musst. McGonagall hat es mir gerade erzählt. Mann, so ein Pech kann es auch nur du haben."
"Dracco ist in Ordnung, Harry. Es geht uns ganz gut zusammen." Das hatte sie ganz ruhig, aber mit zusammen gebissenen Zähnen gesagt, und Harrys Blick verfinsterte sich mit einem Mal. "Mach bitte keine Witze. Was soll das, Gini? Nur weil Julia mitgekommen ist, musst du nicht so ein Theater abziehen." Gini wurde langsam aber sicher ernstlich wütend. "Was soll das, Harry? Warum bist du hier? Du bist einfach verschwunden, hast mich im Stich gelassen. Jetzt bist du hier mit ihr. Was erwartest du denn?"
"Nun, ich wollte dir meine Freundin vorstellen, aber offensichtlich bist du es nicht wert. Stattdessen spielt so die Hure von Malfoy." "Das reicht, Potter. Das nimmst du zurück." Sie hatten Draco nicht kommen hören, der sich jetzt beschützend hinter Gini aufbaute, und der vor Zorn und Verletzung zitternd in Hexe beruhigend seine Hände auf die Schulter legte. Aber Harry war noch nicht fertig. "Ah, wenn man vom Teufel spricht, dass du dich nicht chance dich von ihm anfassen zu lassen, Gini. Hast du es so nötig?
War es das, was du immer wolltest, hast du mich deshalb nicht daran gelassen?" Gini weinte jetzt, und Draco juckte es zunehmend in den Fingern, einen nicht ganz legalen Fluch zu bemühen. Aber er hatte sich doch verändert, auch durch Gini verändert. Sanft drückte er ihre zuckenden Schultern. Seine Stimme war zu einem Zischen geworden. "Verschwinde, Potter! Verschwinde, ehe ich mich vergesse. So redest du nicht mit ihr, denn du hast sie einfach nicht verdient!" Wütend zog Harry seine Freundin hinter sich her.
"Darfe habt ihr euch offensichtlich wirklich verdient?" "Ja, vermutlich, Potter." Draco job Gini durch die Tür in ihr gemeinsames Reich und schloss diese sehr geräuschvoll mit seinem Fuß. Er brachte sie auf das Sofa und legte der Beben den jungen Frau eine Decke um die Schultern. Dann setzte er sich neben sie, rutschte etwas zur Seite und legte vorsichtig und mit einigen Verränkungen seinen Kopf auf ihre Schulter. Das war so merkwürdig, dass Gini zu Wannen aufhörte. "Wenn ich abstoßen, Draco, sei ehrlich!"
Draco wusste, dass es jetzt an der Zeit war, sich zu offenbaren, denn längst fühlte er viel mehr als Freundschaft für sie. Ohne seinen Kopf von ihrer Schulter zu nehmen, murmelte er seine nächsten Worte an ihrem Hals. "Kanz im Gegenteil, du, du bist wundervoll." Gini schloss die Augen und zuerst war es nur sein Atem der ihren Hals streifte. Doch dann drückte er seine Lippenfeeder leicht auf die barne Haut unter ihrem Ohr. Die junge Hexe erschauderte und solchste dann leise. "Das fühlt sich gut an, Draco."
Er küsste zärtlich die Seite ihres Kins. "Das tut es wirklich liebes." "Möchtest du, möchtest du mehr davon?" Sie schluckte hart. "Ja. Oh ja, bitte." Er lachte leise und sah sie endlich wieder an. Zeitlich streich er dann mit Daumen über ihre Lippen, was sie genießend die Augen schließen ließ. Doch es war ihm wichtig, sie um Erlaubnis zu bitten, denn sie war unberührt und er würde sie nicht ungefragt berühren. "Darf ich, darf ich dich berühren?" "Bitte, Draco." Sanft schob er sie in die Kissen des Sofers, beugte sich über sie und sog zunächst tief ihren Duft ein.
Dann küsste er sie, küsste sie bis ihre Lippen beinahe schmerzten, küsste ihren Kummer einfach weg. Zusammen ist man weniger allein, Kapitel V. Nach einer Weile schlief Ginny einfach ein und Draco ließ sich mit ihr in den Armen gemütlich auf dem Sofa umfallen. Noch im Schlaf schluchzte sie ab und zu leise, was ihn wütend machte. Harry Potter hatte sich gegen sie entschieden, eine Tatsache, die er eigentlich absolut begrüßte. Die Art und Weise, wie er das jedoch getan hatte, machte ihn einfach fassungslos.
Seine Familie mochte eine dunkle Seite haben, aber er hatte gelernt, wie man sich einer Frau gegenüber zu verhalten hatte. Lange genoss er einfach die Wärme und den Duft der jungen Hexe, zauberte dann ein seiner Bücher heran und Glas während sie schlief, was ihn mit tiefer Zufriedenheit erfüllte. Am späten Abend begann Ginny sich zu regen und schlug schließlich die Augen auf. Draco drückte sie mit seinem freien Arm leicht an sich und küsste sie zärtlich auf den Scheitel. Na, gut geschlafen? Hm, ja, ganz prima.
Sag bloß, ich habe dich die ganze Zeit hier aufgehalten. Oh, Draco, warum hast du mich denn nicht geweckt? Weil ich nirgendwo lieber sein wollte als hier, mit dir in meinen Armen. Ehrlich? Er schnaubte leise, legte sein Buch beiseite und streh' ich ihr eine vorwitzige rote Strähne hinter ihr Ohr. Ja, ehrlich? Kann ich? Kann ich noch einen Kuss bekommen? Ginny nickte nur, ließ sich dann in eine Knochenbrechende Umarmung ziehen und sanft küssen. Hm, du schmeckst fantastisch. Aber jetzt bringe ich dich ins Bett, dort kannst du bequemer weiterschlafen.
Draco zog sie vom Sofa hoch und back sie einige weitere Sekunden in seinem Arm. Dann gab er sie frei und trat zurück. Geh dich umziehen, ich komme da noch gute Nacht sagen. Als die junge Hexe warm eingepackt im Bett lag, setzte sich Draco auf dessen Rand und sah auf sie hinunter. Liebe Vollstriche, eine Falte auf ihrer Stirn glatt. Versprich mir zu schlafen und dich nicht mehr zu ärgern oder gar traurig zu sein. Ich versuche es, sie surftste leise. Ich bin so verletzt, Draco. So etwas hätte Harry nichts sagen dürfen.
Nein, das hätte er nicht sagen dürfen, da hast du vollkommen recht. Du bist so wie du bist wunderbar, Ginny. Bitte schlafen mit diesem Gedanken ein. Morgen früh bin ich da und passe schon auf dich auf. Sie lächelte, was sein Herz einen kleinen Sprung machen ließ und griff dann nach seiner Hand. Bleibst du dort sitzen, bis ich wieder eingeschlafen bin? Das mache ich, aber jetzt Augen zu. Minuten später schlief die junge Hexe wieder tief und fest und Draco stahl sich leise aus dem Zimmer. Viel lieber wäre er einfach zu ihr unter die Decke gekrochen, denn menschliche Wärme konnte auch eher gut gebrauchen.
Aber er respektierte Ginny bedingungslos und die Zeit, in der sie das Bett teilen würden, würde zweifellos eines Tages kommen. Hand in Hand betraten sie am nächsten Morgen die große Halle und entdeckten Harry am Lehrertisch. Während Ginny keinen Blick für ihn übrig hatte, war auf Draco bitter böse Böse Blicke in seine Richtung. Harry schien etwas zu erklären und Julia hing an seinen Lippen. Schnell legte er einen Arm um Ginny's Schultern und drückte ihr vor alle Augen einen langen Kuss auf die Lippen, den sie nach einigen Sekunden mehr lienseidank erwiderte.
Die darauf folgende Stille nicht beachten, setzten sich beide an die für sie vorgesehenen Plätze. Filch, der plötzlich hinter ihnen erschien, ließ sie erschrocken zusammenfahren. Miss Weasley, Mr. Murphy, die Schulsprecher sollen unseren hohen Gast gleich noch offiziell begrüßen, Anweisung von der Schulleiterin. In Ordnung, Filch. Er geben bedeckte Draco seine Augen mit einer Hand. Das konnte nicht McGonagals Ernst sein. Aber die ältere Hexe konnte schließlich nicht wissen, wie Harry sich verhalten hatte.
Ginny's leise Stimme riss ihn aus seinen Überlegungen. "Wir schaffen das schon, zusammen. Lass uns freundlich und höflich bleiben, auch wenn andere es nicht sind." "Natürlich. Auch wenn mir eher danach ist, die Flüche über die er gleich schwafeln, wird an ihm auszuprobieren." "Ihr leises, ein wenig böses Kichern, ließ auch ihn grinsen. Sie war perfekt für ihn. Schon jetzt schienen sie einander nahtlos zu ergänzen. Hoch erhobenen Hauptsitz betraten sie so die leichte Erhöhung des Lehrertisches und Namen hinter dem geflügelten Rednerpultaufstellung."
Draco zwingerte in die Runde, was eine gejüngere Schülerin unsichtlich aus dem Konzept brachte. "Guten Morgen, allerseits. Sicher habt ihr schon gesehen, dass wir hier in Hogwarts Besuch haben. Harry Potter höchstpersönlich wird uns etwas über die unverzeihlichen Flüche erzählen. Ginny, mein Schatz, möchtest du noch etwas sagen?" Die Worte, mein Schatz, betonte er so, dass nicht nur Ginny's Knie ein wenig weich wurden. "In der Tat, das möchte ich. Kaum jemand weiß besser darüber Bescheid als Harry, also hört ihn gut zu.
Heißen wir ihn mit einem Applaus willkommen." Ohne, wie eigentlich vorgesehen, Harry die Hand zu schütteln, verließen sie das Rednerpult und damit auf die große Halle. Kaum war die große Tür hinter ihnen zugefallen, schob Draco Ginny beinahe unsanft gegen die nächste Wand. Er stützte seine Hände rechts und links neben ihrem Kopf ab, fixierte sie dann ernst mit seinen sturmgrauen Augen. Mit großen, grünen Augen sah sie zu ihm auf, schien keine Angst vor ihm zu haben. "Fuck, Ginny, ich muss dir was sagen, dringend, aber erst…" Er küste sie wieder, diesmal eindeutig verlangend und ein wenig hart.
Dabei presste er sich an sie, was sie ihre Arme fest um ihn schlingen ließ. Dann legte er seine Stirn an ihre. "Ich liebe dich." Sie antwortete nicht, packte ihn stattdessen am Kragen seines Umhangs und zog ihn unerbittlich zu sich herunter. Diesmal ging der Kuss von ihr aus und ließ seinen verräterischen Körper augenblicklich reagieren. Ginny keuchte überrascht, löste den Kuss aber nicht, rieb sich stattdessen leicht an ihm. Sanft löste er ihre Hände von seinem Kragen und legte seine Lippen an ihr Ohr.
Seine Stimme war leise, tief und viel zu rau. "Sachte, alles zu seiner Zeit, auch wenn du mich halt wahnsinnig machst. Lass uns Zeit, Liebes. Ich möchte gerne vorsichtiger mit dir sein, wenn es soweit ist. Na, komm, jetzt ist sowieso Unterricht." Die nächsten Wochen wurden wunderschön. Ihre Liebe iniger und ernster. Draco trug die junge Hexe auf ihren Händen und sie ließ ihn Ascarbahn endgültig vergessen. Jeden Abend streichete sie nun sanft die tiefen Narben auf seinem Rücken. Kurz vor Weihnachten saßen sie an ihren Schreibtischen, als die junge Hexe sich auf ihrem Stuhl zu ihm umtrete.
"Draco, ja, mein Herz. Meine Mom hat uns geschrieben." Überrascht und ein wenig alarmiert, sah er auf. "Uns? Ja, sie hat dich über Weihnachten in den Fuchsbau eingeladen. "Mich? Ja, dich. Sie weiß längst von uns, genau wie meine restliche Familie. Sie freuen sich, wenn du mitkommst." Und du?" "Ich?" Sie stand auf, schlenderte zu ihm hinüber und nahm Breitbein nicht auf seinem Schoßplatz. "Ich würde es keine Sekunde ohne dich aushalten." Eine seiner Augenbrauen wanderte unter seinen Haaransatz. "Wesley, du weißt, wie gefährlich du lebst, wenn du das hier tust."
Jenny rutschte leicht hin und her, war sich sehr wohl bewusst, was sie damit auslöste. "Ich liebe die Gefahr, außerdem muss ich dich überzeugen mitzukommen." Drako schloss genießend die Augen. "Na, na, aber doch nicht so, was sagen deine Brüder dazu, dass ich komme? Sie werden mich zum Frühstück grillen." "Unsin, sie sind ganz lieb, Bill kommt mit Frau und Kind, Charlie wegen Mami's Essen, Percy ist ein Schaf und auch Ron ist mit der Mine handsam." "Was ist mit George?" Wie immer, wenn es um den verlassenen Zwillinging legte, Jenny ihren Kopf müde an seine Schulter und Drako schloss seine Arme fest um sie.
"Ich habe ihm geschrieben, auch davon, dass du auf Rats Beerdigung warst, er würde dich sehr gerne treffen, Drako." Das Lidderin surfste ergeben. "Also gut, auf deine Verantwortung, aber nur wenn du jetzt noch ein bisschen bei mir sitzen bleibst." 6. Jenny und Drako entschieben sich dazu mit dem Express in die Weihnachtsferien zu reisen. Allzu oft würden sie nicht mehr die Gelegenheit haben, den vertrauten Schulzug zu benutzen, außerdem hatten sie einander auf der Fahrt in die Schule hier neu kennenlernen dürfen.
Verträumt sah die junge Hexe auf die schneebedeckte Landschaft hinaus, die im Fenster vorbeiflog. Drako war hinter seinem Prophetenrecht schweigsam, wollte nicht zugeben, wie aufgeregt er war, alle Weasleys inklusive Hermine zu treffen. Jenny aber kannte ihn inzwischen gut genug und ließ ihn in Ruhe seine Zeitung lesen. In London würde einer ihrer Brüder bereits bereit stehen, um sie in den Fuchsbau abzuholen, als der Zug in den Bahnhof einfuhren, sah Drako fest an die Hand, drehte ihn zu sich herum und sah ihn liebevoll an.
"Du bist absolut willkommen bei uns, sei dir dessen gewiss, ich bin gespannt, wer ans abholen wird." Sanft küsste er sie auf den Mund, drückte sie noch einmal fest an sich. "Ich bin froh, Weihnachten nicht allein zu sein, ich hoffe nur alle freuen sich über meine Geschenke." Drako hatte Jenny gezwungen, Stunden in Hoxmie zuzubringen, um geeignete Weihnachtsgeschenke für die ganze Familie zu finden. "Eigentlich wäre das alles überhaupt nicht nötig, meine Mom ist einfach froh, wenn sie uns alle in der Nähe weiß, und wenn sie uns messten darf."
Sie kicherte leise und zog ihn durch die Absperrung, die Glas neun, drei Viertel vom Rest der Welt trennte. Als sie den Bahnhof wie verabredet durch den Haupteingang verließen, entdeckten sie George, der an ein Auto gelehnt auf sie wartete. Schnell ging er den beiden entgegen, drückte zunächst seine Schwester liebevoll an sich und blieb dann vor Drako stehen. Dieser traute sich kaum, den größeren und älteren jungen Zauberer anzusehen, George aber reagierte ganz anders als erwartet. "Hallo Drako, wie schön, dass du mitgekommen bist.
Jenny hat uns allen viele bei dich geschrieben. Fühl dich bei uns wie zu Hause, okay?" Dann schüttelte er dem Perplexen Slytherin herzlich die Hand. Anschließend entriegelte er die Türen des Autos und öffnete einladend die Beifahrertür. "Einsteigen die Herrschaften?" Jenny sah ihren großen Bruder argwönig an. "Da steckt irgendein Zauber drin, oder? Du bist doch nicht mit einem einfachen Auto gekommen." George zwingerte seiner Schwester zu. "Naja, liebes, hier in London fahre ich dieses Höllengefährt langweilig normal, aber warte, bis wir gleich aus der Stadt raus sind.
Ich muss noch kurz im Laden vorbei, danach ist nur noch Weihnachten angesagt." "Drako, du sitzt vorne, Jenny, ab auf den Rücksitz." Marlon stieg die junge Hexe auf den Rücksitz, bemerkte dann aber Drako's Begeisterung und gönnte ihm die Fahrt auf dem Vordersitz. George lenkte den Wagen sicher durch den Londoner Stadtverkehr, parkte in einem herkömmlichen Parkhaus und ging mit seinen Passagieren die letzten Meter zu Fuß. In der Winkelgasse herrschte, so kurz vor dem Festregus Treiben, und auch der Scherzartikel Laden war mehr als voll.
Beeindruckt blieb Drako mitten in dem riesigen Geschäft stehen, dieser Laden war einfach fantastisch. Die Zwillinge waren tatsächlich schon immer irgendwie cool gewesen, aber das hier war eine ganz neue Dimension. Jenny, die den Laden nur allzu gut kannte, war mäßig beeindruckt. Drako beschloss eines Tages einmal mit viel Zeit hierher zu kommen, um alles anschauen zu können. George, der wieder hinter die beiden getreten war, riss ihn aus seinen Gedanken. "Ich bin schon fertig, jeweil können also los.
Wie gefällt dir der Laden?" Einen Augenblick suchte Drako tatsächlich nach Worten. "Gigantisch, George, einfach gigantisch." Der gelobte Klopfte ihm gönnerhaft auf die Schulter. "Das wollte ich hören, auch wenn ich das so ohne… ohne Fred nie geschafft hätte." Einen kurzen Augenblick sahen sich die Männer in die Augen, und Drako verstand, welchen Verlust der rot-harige Zauberer erlitten hatte. Sie nickten einander zu und sahen dann so Jenny hinüber. So begruben sie stumm und ein für allemal das Kriegsbeil.
George lenkte den Bagen schnell aus der Stadt hinaus und hielt dann auf einen einsamen Feldweg. "So, anschnallen bitte, wir heben nämlich jetzt ab, natürlich mit Verberge-Zauber damit kein Muckel an seinem Verstand zweifelt." Kurz darauf schwebten sie, mit nicht unerheblicher Geschwindigkeit auf den Fuchsbau zu, der bald unter ihnen auftauchte. Federleicht setzten sie im verschneiten Hof auf und erschrecken ein paar Gnome, die dort herum liefen und sich mit Schneebellen bewarfen. Kaum waren sie ausgestiegen, hatte Drako auch schon das merkwürdige Gefühl, ein Sturm würde über sie hereinbrechen, die Tür des Windschiefen aber gemütlich geschmückten Hauses wurde aufgerissen und heraus schoss eine sehr kleine, sehr rothaarige Frau.
"George, da seid ihr ja endlich, hallo Kinder, wie schön, dass ihr da seid." Sie zog Jenny und auch Drako in feste Umarmungen und drehte sich dann zum Haus um. "Afer, wie ich gesagt habe, die Kinder sind nur Haut und Knochen, diese Schule muss besser kochen. Kommt, kommt rein, ich hab schon Essen auf dem Herd." Drako versuchte eine höfliche Verbeugung. "Guten Tag, Mrs. Svisley, vielen Dank für die Einladung." "Nicht dafür, Schatz, nämlich bitte Molly, wo bleibt ihr denn alle, die Kinder sind da?"
Nach und nach verließen nun noch mehr, Drako mehr und weniger bekannte Menschen das Haus. Er kannte Fleur, die beim Trimagischen Turnier teilgenommen hatte. Der große rothaarige Mann, der einen Arm um sie gelegt hatte, schien Bill Wiesley zu sein, er trug ein etwa einjähriges Mädchen auf dem Arm. Den wild aussehenden, aber ebenso rothaarigen Zauberer hinter den beiden hatte Drako nie zuvor gesehen, das musste Charlie sein. Denn nun folgende Bruder war das genaue Gegenteil, sah er konservativ aus und hielt eine ebensoche Frau an der Hand.
Jenny hatte ihm erzählt, dass Percy bei Fred gewesen war als dieser Stab. Nach den beiden erschienen zu seiner maßlosen Überraschung Angelina Johnson, die ihn freundlich begrüßte und dann George und den Hals fiel. Ihre Leisenworte hörte er ungewollt mit. "Da bist du ja endlich, Wiesley, ich warte schon seit Stunden um dir dein Geschenk zu geben. Dann wird es mir wahr mit Mantel und deinem Ma misstrauscht, dass ich ihn nicht ablege. Ich trage dein Geschenk nämlich hier drunter Liebling und du darfst es ausnahmsweise schon öffnen."
Beide verschwanden, von den anderen nicht weiter beachtet im Haus und stießen in der Tür Beinar mit zwei tatsächlich bekannten Gesichtern zusammen. Ron hatte seinen Arm beschützend um Hermine gelegt, aber beide sahen ihn offen und kein bisschen feinselig an. Alle begrüßten die Neuankömmlinge freundlich, fragten nach Neuigkeiten aus der Schule und Draco entspannte sich mehr und mehr. Erst als er erfuhre, dass er sich mit George ein Zimmer teilen würde, gerbte seine Aufregung ein wenig zurück. Etwas hilflos sah er zu Ginny hinüber, die aber nur mit den Schultern zuckte.
"Bleibt Angelina denn nicht hier?" "Es war Molly, die ihm antwortete." "Nein mein lieber Wudex, du hin, sie feiert mit ihrer Familie, darum gibt sie George ja auch gerade schon ihr Geschenk. Macht ein riesen Geheimnis darum, warum auch immer." Schnell nahm Draco sich noch eins der köstlichen Weihnachtsplätzchen, die die Hausfrau schon im Flur servierte. Er, er Molly, würde erklären müssen, dass dieses Geschenk kaum vor aller Augen überreicht werden konnte. Da er für Ginny ein ähnliches Geschenk geplant hatte, dachte er viel behaft darüber nach wie er das anstellen könnte.
Eine halbe Stunde später aber saß er zunächst einmal in mitten von Weasleys in dem gemütlichsten Wohnzimmer der Welt. Die Familie schien ihn einfach adoptiert zu haben, spätestens seit Bills Tochter auf seinen Schoß geklettert war und dort seelig schlief. Das Essen schien bald fertig zu sein, außerdem war ihm mollig warm. Kurz dachte er an seinen Weihnachten in Askaban zurück und erschauderte. Dann sah er in all die fröhlichen, herzlichen Gesichter um sich herum, schaukelte Wigtra sachte auf seinen Knien und beschloss zu vergessen.
Spät am Abend wünschte er Ginny mit einem Kuss eine gute Nacht und sah ihr sehnsüchtig nach, als sie brav in ihrem Zimmer verschwand. George, der Angelina hinausgebracht hatte, gesellte sich zu ihm. "Du siehst sie doch morgen früh wieder, unsere Marmester leider sehr altmodisch. Bill und Percy können froh sein, bei ihren Frauen schlafen zu dürfen, er schnaubte und schüttelte dann den Kopf. Nur bei Ron und seiner Mine macht sie eine Ausnahme, fragt mich nicht warum, aber die beiden dürfen seit Tag eins in einem Zimmer schlafen, haben aber getrennte Betten offiziell."
Er lachte und steckte Draco damit an, dann deutete er auf das freie, frischbezogene Bett in seinem Zimmer. "Ihr hat früher mein Bruder geschlafen und ich würde nicht jeden darin schlafen lassen." "Aber da man sehen kann, wie sehr du Ginny liebst und dass du eigentlich ein feiner Kerl bist, mache ich eine klitzekleine Ausnahme." "Das weiß ich zu schätzen, vielen Dank, George." "Puh, Ginny fehlt mir jetzt schon." "Ihr wohnt als Schulsprecher normalerweise zusammen, oder?" "Ja, aber ich schwöre, ich habe sie nicht angerührt, also nicht so meine ich."
George schnickte verstehend, legte sich dann in sein Bett und verschränkte Grinsen die Arme hinter dem Kopf. "Ich gebe dir einen guten Tipp am zweiten Weihnachtstag, also in vier Tagen, fahren wir alle zu Tantchen Moriel, eine wahnsinnig langweilige Angelegenheit. Mom sucht immer Freiwillige, die das Haus hüten, denn wir bleiben meistens eine Nacht dort. Sie hat Angst, dass der Weihnachtsbaum abbrennt oder jemand einbricht. Mir wäre es, Ginny und du, ihr meldet euch dieses Jahr. So eine Nacht ungestört wäre doch nicht schlecht, oder?
Du schläfst natürlich hier und wehe wie erfahren etwas anderes." Daher zwingte er Draco verschwörerisch zu, der schnell verstanden hatte und dankbar nickte. Er lag inzwischen im Bett, fühlte sich abermals warm und geborgen. Als George das Licht löschte, drehte er sich auf die Seite und sah durch die Dunkelheit zu ihm hinüber. "Danke, George, danke für alles. Eigentlich habe ich es gar nicht verdient, dass man mich so aufnimmt, wie ihr es tut. Doch, Melfoy, das hast du, schlaf gut." Eine ganze Weile konnte Draco nicht einschlafen, dachte darüber nach, was George gesagt hatte.
War es wirklich in Ordnung, die Zuneigung dieser wunderbaren Familie einfach anzunehmen, stande er vielleicht wie Hermine, Angelina und Fleur, weil selbst ein richtiger Teil davon sein. Noch nie zuvor in seinem Leben hatte er sich so geborgen gefühlt wie gerade jetzt. Sein Zimmer, Nachbarschnach, der Leise und das alte, zweifellos magische Haus, echte und stönte gemütlich in der kalten Winternacht. Langsam fielen auch dem Slytherin die Augen zu und in seinen angenehmen Träumen hielt er die Frau, die er liebte in seinen Armen.
Früh am nächsten Morgen wurde er unsanft von Geräuschen geweckt, für die zweifellos ebenfalls nur liebende verantwortlich sein konnten. Ein Blick hinüber zu George zeigte ihm, dass dieser leidend ein Kissen auf seine Ohren presste. Die beiden wechselten einen wissenden Blick und der rotare, gesäufzte Theatralisch. "Sie machen das jeden Morgen, Merlin weiß, was meine Mutter denkt, wahrscheinlich tippt sie auf Frühsport, so viel zum Thema getrennte Betten." Als Draker bewusst wurde, wem er dabei sicherlich schönen Dingen zuhörte, zog auch er es vor, sein Kissen zu bemühen.
George war bereits aufgestanden und zog nadenlos die Vorhänge auf. "Komm schon mal, Feu, bei dem Lärm kann sowieso keiner schlafen, unten in der Küche ist es leiser und Kaffee gibt es auch." Gemütlich saßen die Männer kurz darauf, in der bereits mollig warmen Küche bei einem ersten Kaffee. Bei ihrem Gespräch stellten sie fest, viel mehr gemeinsam zu haben als je gedacht und George freute sich über Drakes Interesse an seinem Laden. Eine halbe Stunde später erschien Ginny verschlafen in der Küche und lenkte Draker für einen Augenblick von George und seinen Ausführungen über Kotzpastellen ab.
Sein Blick huschte über ihre langen, schlanken Beine und blieb dann an ihren Lippen hängen. Die junge Hexe nahm sich ebenfalls einen Kaffee und fließ sich dann eng neben Draker auf die Eckbahn sinken. Einige Minuten ließ George das Paar zappeln, dann stand er auf und ließ seine Tasse ins Spülbecken schweben, wo sie begannen sich selbst zu spülen. "Ich glaube, ihr zwei braucht ein paar Minuten, oder? Nutzt die Zeit? Noch schlafen die anderen oder sind anderwartig beschäftigt? Ich bin draußen den Schlitten vorbereiten, damit wir später einen Weihnachtsbaum holen können.
Wirst du mitkommen, Drako?" "Ähm, ja, na klar, gerne. Ich habe noch nie einen Weihnachtsbaum geschlagen. Bei Merlin, wer hat das denn bei euch gemacht, die Elfen?" "Äh, ja, genau." George schüttelte schnaubend den Kopf und ging dann hinaus. Einen Augenblick sahen Jenny und Drako einander einfach in die Augen. "Guten Morgen, Liebes. Gott geschlafen." "Ja, aber ich habe dich vermisst." Er nahm sie sanft am Kragen, zog sie zu sich heran und küsste sie zärtlich. "Und schon besser?" "Mh, viel besser."
Dein Bruder hat mir gesteckt, dass alle am zweiten Weihnachtstag zur Ratante fahren, wie wäre es, wer hütten dieses Jahr das Haus? "Typ ist George, aber die Idee ist super. Dann können wir deiner Mutter eigentlich gleich sagen, was wir vorhaben, nicht, dass uns jemand den Job vor der Nase wegschnappt." Nur wenig später war Molly eingeweiht und ebenso einverstanden, was Jenny verwundert registrierte. Nicht einmal Harry hätte mit ihr allein im Haus bleiben dürfen. "Wir werden morgens aufbrechen, Kinder, die Nacht wegbleiben und am nächsten Mittag zurück sein.
Es spares ist in der Speisekammer. Sie wedelte Ungehalt mit der Hand." "Ich vergesse immer, dass auch ihr längst erwachsen seid, aber du passt mir ein bisschen auf sie auf, oder, Draco?" "Natürlich, Molly." Der Vorname der älteren Hexe kam Draco nun schon viel leichter über die Lippen, ein Umstand, der ihn und auch Molly sehr freute. Das Weihnachtsfest war eines der schönsten Feste in Dracos Leben, wenn nicht sogar das Allerschönste. Der junge Zauberer lernte, dass es Spaß machte, einem Baum selber zu schlagen und bekam eine Waageahnung davon, wie es hätte sein können, Brüder zu haben.
Nach den großzügigen Essen an den Feiertagen war er sicher mindestens fünf Kilo zugenommen zu haben, kochte Molly doch grandios. Am schönsten aber war die gemeinsame Zeit mit der Familie, eingehöhlt in Wärme und Zuneigung. Man konnte sehen, wie sehr die Eltern ihre Kinder liebten, wie tief die Verbundenheit der Geschwister untereinander war. Besonders rührt Draco ein markisches Foto von Fred auf dem Kaminsims, das Eltern und Geschwister im Vorbeigehen ein ums andere Mal liebevoll berührten. Dieser junge Zauberer würde niemals, wie so viele andere, in Vergessenheit geraten.
Als Bill und Fleur am Heiligen Abend verkündeten, in ein paar Wochen zum zweiten Mal Eltern zu werden, schien das Glück der Weasleys beinahe perfekt. Am Morgen des zweiten Feiertages brachen alle früh auf, sollten sie doch schon zum Brunch bei Tante Muriel sein. Draco und Ginny sahen der Familie Arm in Arm dabei zu, wie sie einer nach dem anderen in dem grünen Feuer verschwanden. Zuletzt ging George, der nicht nur Ginny, sondern auch Draco zum Abschied fest an sich drückte. Genießt ihr Zeit? Ich weiß, wir sind toller, aber ihr habt euch die Ruhe redlich verdient.
Macht nichts, was ich nicht auch machen würde. Damit war auch er verschwunden und fließt die beiden alleine zurück. Langsam drehte Draco die junge Hexe zu sich herum, küsste sie lange und zärtlich. Dann lehnte er seine Stirnern ihre. Sieht so aus, als wären wir allein. Stimmt, sieht ganz so aus. Frühstück? Da beide noch nichts gegessen hatten, beeilten sie sich den Tisch gemütlich für zwei zu decken. Lange saßen sie dann beieinander und beschlossen schließlich zu einem langen Schneespaziergang aufzubrechen.
Der frisch gefallene Schnee knirschte unter ihren Füßen und die eisige Winterluft ließ ihren Atem zu Dampf werden. Den Nachmittag verbrachten sie schmosend auf dem Sofa, küssten einander bis ihre Lippen beinahe wundbarren. Als das Feuer heruntergebrannt war, sah Draco seiner Freundin tief in die Augen. Frohe Weihnachten, Gin. Frohe Weihnachten! Möchtest du jetzt dein Geschenk haben? Neugierig setzte die junge Hexe sich gerade hin. Draco aber ließ seinen Kopf gegen die Lähne des Sofa sinken, schloss seine Augen und breitete die Arme aus.
Es dauerte nur Sekunden bis Ginni verstand und eine unbekannte Erregung ergriff Besitz von der jungen Hexe. Dracus Erklärung hätte sie überhaupt nicht gebraucht. Ich verschenke mich, liebes, ich gehöre ganz dir mit Haut, Haaren und besonders mit meiner Seele. Sanft strich sie mit ihrer Hand durch seine wirren Haare. Dann gehöre ich jetzt auch dir, Draco, mit Haut, Haaren und ganz besonders meiner Seele. Ginni nahm ihn mit in ihr Zimmer, wo sie sich bis auf die Unterwäsche einfach auszogen, einander ganz nah sein wollten.
Er kam zu ihr unter die Decke, schmiegte sich eng an ihren Rücken, genoss ihre Wärm und ihren Duft. Langsam ließ er seine Fingerspitzen über ihren Arm fahren, an ihrer Hüfte entlang bis auf ihren wunderschönen Schenkel. Das wiederholte er ein paar Mal, bis sie leise keuchte. An ihrer Schulter drehte er sie vorsichtig zu sich herum, stellte Blickkontakt her. Bei Merlin, ich liebe dich so sehr, ich würde dir so gerne nah sein, näher noch als jetzt schon. Sie lächelte warm, legte Sanft eine Hand an seine Wange.
Das würde ich auch so gerne, Draco, aber ich bin, ich hab noch nie, shh, das weiß, ich hab keine Angst. Ich passe schon auf dich auf, das hab ich doch versprochen. Sie nickte, küsste ihn dann beinahe scheu, ein Kuss, den er erwiderte und mit einem Mal intensivierte. Kapitel VIII Draco konnte fühlen, wie sehr Ginni ihm vertraute, wollte dieses Vertrauen bewahren, so gut er es vermochte. Er beschloss sich, und ganz besonders ihr Zeit zu lassen. Vorsichtig löste er die so leidenschaftliche Vereinigung ihrer Lippen, was Ginni verwirrt die Stirnrunds in dies.
Was, was ist denn los? Nichts, mein Liebes, alles in Ordnung. Aber wenn wir so weitermachen, geraten die Dinge allzu schnell außer Kontrolle. Ihr leicht freches Grinsen bedeutete ihm alles. Hey, ich dachte, das hier ist mein Weihnachtsgeschenk, ist das auch, aber nicht so schnell miss, das ist unfassbar, was du mit mir machst. Er lachte leise und vergrub sein Gesicht an ihrer Schulter, zärtlich küsste die junge Hexe seinen Scheitel. Lieb mich einfach, Draco, das ist momentan alles, was ich will.
Zärtlich fuhr ihre kleine Hand über seine Brust, was ihn wieder Augenkontakt herstellen ließ. Dreh dich auf den Bauch. Was? Dreh dich um, Liebes, keine Angst, ich möchte dich nur massieren, dich ganz entspannen lassen. Oh, ich, okay. Genie drehte sich um und lag nun mit dem Gesicht zum Fenster, was ihr zeigte, das er neu zu schneien begonnen hatte. Schau, Draco, das ist wunderschön und es passt zu uns, der Schnee. Ja, ich bin hier, mit dem Eisprinz, und es schneit, mit dem Eisprinz. Meine Brüder haben dich so genannt, früher, viel früher.
Draco dachte über eine Antwort nach und fließt dabei seine großen barmen Hände über ihren Rücken fahren. Wahrscheinlich haben sie recht, ich war wie eingefroren. Tatsächlich klingt das eigentlich ziemlich cool. Eisprinz, ja. Wenn ihr wissen möchtet, wie es mit den beiden weitergeht, dann könnt ihr das gerne nachlesen, indem ihr auf den Link unten in der Beschreibung klickt. Oder nachhören, indem ihr auf Patreon oder YouTube Mitglieder meines Kanals seid. Dort stelle ich diesen Teil der Geschichte vertont online.
Draco drehte die noch immer bebende junge Frau herum und ließ seinen Blick dann quälend langsam Zoll um Zoll über ihren Körper wandern. Was? Was machst du? Ich schaue dich an, wie schön du bist. Ich bin nicht, er hob eine Hand und erbrach sie sofort und hielt ihren Blick mit seinem Fest. Du bist wunderschön, Ginny Weasley. Sie öffnete ihre Arme, ließ es zu, dass er sie wieder unter sich begrubt. Diesmal liebten sie sich langsam, hatten alle Zeit der Welt. Dann bettete er sie liebevoll in seine Arme.
Ich kann nicht mehr, du, du machst mich verrückt. Sie kicherte und legte eins ihrer langen, schlanken Beine über seine. Es ist anders herum, du machst mich verrückt, aber du darfst das. Na, jetzt wäre es dann auch zu spät. Ginny, mit großen Brüdern aufgewachsen, knallte ihm zur Antwort höchst unromantisch einfach ein Kissen an den Kopf, was eine wilde Kissenschlacht zur Folge hatte, die allerdings je unterbrochen wurde. Ginny, Draco, wo seid ihr? George stimme, halte durch das Haus und ließ die beiden auseinanderfahren.
Hastig schlüpften sie in Hoodies und Juckinghosen und fanden Ginny's großen Bruder in der Küche. Dieser konnte sich bei ihrem Anblick an Schmunze nicht verkneifen. Morgen. Nun, ihr beide seidet euch noch ein, den ich herrichten, in einer Stunde kommen auch die anderen und ihr seht, aussatzwährend ihr in einen Sturm geraten, sind das etwa Federn in euren Haaren? Synchronen griff sich das Paar an den Kopf, wo einige Daunenfedern zurückgeblieben waren, von denen nun die Meisten langsam zur Boden segelten.
Nach einer langen Zeit im Bad saßen sie dann wieder hergestellt bei einem ersten Kaffee, als die restliche Familie zurückkehrte. Molly sah sich arg wöhnisch in ihrer Küche um. Ist alles gut gegangen, Kinder? Ginny nickte und war auf ihrem noch immer grinsenden älteren Bruder einen bösen Blick zu. Ja, Mami, Draghe hat mir geholfen auf das Haus aufzupassen. Das ist schön. Dann stutzte die ältere Hexe und griff unter den Tisch, um eine vergessene Feder hervor zu holen. Na nun, wo kommt die denn her?
George brustete los und verließ schnell die Küche, um eine Erklärung schuldig bleiben zu können. Draghe und Ginny aber sahen schuldbewusst zur Boden und Molly beschloss ausnahmsweise nicht weiter nachzufragen. Bald waren die Ferien vorüber und für das Paar wurde es Zeit zur Schule zurückzukehren. Sie beschlossen auch dort nun eins der Schlafzimmer zu teilen, die so Tatsache aber zunächst für sich zu behalten. Was die Schulleiterin nicht wusste, konnte sie schließlich auch nicht verbieten. Das neue Jahr war schon ein paar Wochen alt, als Ginny die Veränderungen an sich bemerkte.
Sie hatte in der Schule nicht mehr mit Draghe geschlafen, erstens weil sie eben in der Schule waren und zweitens verspürte sie momentan keine rechte Lust dazu. Sie liebte es zwar mit ihnen zu kuscheln, bekam nicht genug von seiner Wärme, fühlte sich aber sonst ab und zu nicht recht wohl. Als sie sich eines Morgens übergab, war sie sich sicher, sich bei den jüngeren Schülern mit einem Virus angesteckt zu haben, sie schickte Draghe, da ihr eigentlich zur Seite stehen wollte in den Unterricht und ging dann in den Krankenflügel.
Die Medihexe begrüßte sie freundlich und bat sie in dem kleinen Büro, das an die Station grenzte Platz zu nehmen. Jetzt im Winter waren einige der Betten belegt und die ältere Hexe hatte viel zu tun. Schließlich betrat sie aber doch das Büro und nahm hinter ihrem schreibtisch Platz. "Miss Weasley, was führt sie zu mir? Fühlen sie sich nicht wohl?" Die junge Hexe rutschte unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. "Nein, nicht wirklich, manchmal geht es mir sehr gut, dann wieder überhaupt nicht und heute Morgen habe ich mich übergeben müssen."
Die heileren Nikte verstehend und bat Jenny dann, statt auf dem Stuhl auf einer Liegeplatz zu nehmen. Aber auch nach einer gründlichen Untersuchung konnte ihr gegenüber nichts feststellen, so legte ihr Stethoskop zur Seite und sah Jenny eindringlich an. "Ich möchte Ihnen ein paar Fragen stellen, die ein wenig, nun ja, intim sind, ist das in Ordnung?" Jennys Augen weiteten sich überrascht, aber sie nickte. "Gut, wie alt sind Sie jetzt? Ich bin zwanzig." "Hm, es ist nicht zu übersehen, dass Sie mit Mr. Malfoy einen liebevollen Freund gefunden haben.
Sagen Sie, waren Sie beide in letzter Zeit intim miteinander?" "Ähm, ja, ein paar Mal in den Weihnachtsferien. Lassen Sie mich deutlicher werden, haben Sie und Mr. Malfoy miteinander geschlafen." "Ja, wieso? Miss, wie es lieb, kennen Sie Verhütungszauber. Ja, schon, aber…" Sie, dentheis, wurde ihr klar, dass Sie im Rausch der Gefühle an so etwas überhaupt nicht gedacht hatten. "Legen Sie sich bitte noch einmal auf die Liege und machen Sie den Bauch frei. Ich möchte noch eine Untersuchung vornehmen."
Nach weiteren fünf Minuten strich die ältere Hexe Jenny behutsam über den Arm. "Wie ich mir schon gedacht habe, Mädchen, Sie erwarten ein Kind und das nicht erst seit gestern. Wenn ich mich auf meine Erfahrung verlassen kann, sind Sie etwa in der zehnten Woche schwanger. Zusammen ist man weniger allein, Kapitel 10." Besorgt sah die Heilerin dann auf die junge Hexe hinunter. "Ich nehme an, das Baby war nicht geplant." Jenny schüttelte nur stumm den Kopf und legte dann instinktiv eine Hand auf ihren noch flachen Bauch.
Lächeln sah Madame Pomfrey ihr dabei zu, wusste sie doch, dass die junge Hexe eine Familie zur Seite hatte, die den neuen Erdenbürger sicher mit offenen Armen empfangen würde. "Haben Sie noch irgendwelche Fragen, Miss Weasley, oder benötigen Sie Hilfe dabei, die Schulleiterin zu unterrichten?" "Die Schulleiterin?" entsetzt sah Jenny zu der gutmütigen älteren Hexe auf, die mit einem ernsten Gesichtsausdruck nickte. "Ja, Kind, auch die Schulleiterin muss darüber informiert werden, wenn eine Schülerin ein Kind erwartet.
Selbstverständlich sind Sie erwachsen, also biete ich nur meine Hilfe an." "Danke, es wäre gut, wenn Sie mich dorthin begleiten könnten. Schön, dann werde ich Ihr Bescheid geben, dass wir heute Nachmittag zu Ihr kommen. Wir treffen uns dann gegen 15 Uhr vor dem Eingang zur Wendeltreppe in Ordnung?" Jenny nickte wieder und setzte sich langsam auf. "Ich hätte noch eine Frage." "Jede lieb ist alles, was Sie auf dem Herzen haben." "Es, es geht Ihnen doch gut, dem Baby, meine ich, es ist doch gesund, oder?"
Bisher scheint Ihre Schwangerschaft sehr gut zu verlaufen, die gelegentliche Übelkeit und das Unwohlsein sind völlig normal. Schohnen Sie sich ein bisschen, essen Sie ausgewogen und gehen Sie regelmäßig an die frische Luft. In zwei Wochen kommen Sie wieder her zu Kontrolle. "In zwei Wochen erst?" "Die heileren Lächelte" mehlte. "Kind, Sie sind jung und völlig gesund. Fragen Sie Ihre Mutter, schwanger ist nicht krank. Jetzt muss ich aber weiterarbeiten. Nicht vergessen, 15 Uhr und unterrichten Sie den werdenden Vater."
Gedanken verloren ging die junge Hexe in die Räumlichkeiten zurück, die sie mit Racko teilte. Auf dem ganzen Weg lag ihre rechte Hand unbewusst auf ihrem Bauch, schützte das kleine hilflose Leben darin. Tatsächlich dachte sie über den werdenden Vater nach. Natürlich war Dracko lieb, nett und zärtlich, niemand konnte wohl anderes behaupten. Außerdem akzeptierte ihre Familie ihn ohne wenn und aber. Wie würde er auf die Neuigkeit reagieren, Vater zu werden? Würde er sich freuen oder wäre er entsetzt, wollte er überhaupt so früh schon Kinder.
Für die junge Hexe war die Unabänderlichkeit ihres Zustands klar, war sie doch so erzogen, in jedem Kind ein Geschenk zu sehen. Nach einem Beruhigungstee, den sie sich von den Elfen bringen ließ, gingen sie zu Mittag essen. Still setzte sie sich neben den Mann, den sie liebte, und legte ihren Kopf auf seine Schulter. »Hallo, mein Schatz, geht es dir besser?« Sie nickte nur, stocherte lustlos in ihrem Essen herum. »Was sagt denn die Heilerin?« Ginny erstarrte, konnte ihm kaum vor aller Ohren von dieser Neuigkeit erzählen.
»Kann ich, kann ich dich gleich sprechen unter vier Augen?« besorgt sah er sie an, versuchte die Verzweiflung in ihren Augen zu verstehen. Sie durfte nicht ernstlich krank sein, ein Umstand, den er nicht auch noch würde ertragen können. Schnell beendeten sie ihr Essen und gingen schweigen zu ihren Räumlichkeiten. Kaum hatten sie die Tür hinter sich geschlossen, als Draco Ginny auch schon in seine Arme zog. »Bitte, sag mir, was los ist. Was fehlt dir?« »Naja. Also, Madame Pomfrey hat nichts feststellen können, wie es scheint, bin ich gesund.
Erleichtert küsste er sie auf die Stirn. Aber das klingt auch fantastisch. Setz dich bitte hin, Draco.« Erschrocken sah er ihren so ernsten Gesichtsausdruck und setzte sich erwartungsvoll auf das Sofa. Ganz entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten setzte sie sich nicht neben ihn, sondern ihm gegenüber in einen Sessel. »Es, es ist etwas passiert, wir sind beide dafür verantwortlich, aber du darfst nicht böse sein. »Gin, warum sollte ich böse sein? Raus mit der Sprache, was ist los?« »Also, gut, es ist so, dass ich, also ich,« die junge Hexe brach in Tränen aus und Draco beallte sich zu ihr zu gehen, wo er vor dem Sesseln auf ihrer Höhe hinunterging.
»Hey, nichts ist so schlimm, dass du es mir nicht sagen könntest. Ginny versteckte ihr Gesicht an seiner Schulter und nuschelte hinein. Ich, also wir bekommen ein Baby, ich bin schwanger Draco.« Sie konnte fühlen, wie er sich versteifte. »Oh, aha, also gut, bitte, bitte, gib mir kurz etwas Zeit. « Damit stand er auf und verließ ohne ein weiteres Wort die Räumlichkeiten der Schulsprecher. Fassungslos startete Ginny die Tür an, hatte viel erwartet, aber nicht, dass er einfach davonlaufen würde. »Freude sah einteutig anders aus.
Würde er sie wirklich mit all dem alleine lassen?« Eine halbe Stunde blieb die junge Hexe im Unklaren, rollte sich weinend in dem Sessel zusammen, auf dem sie saß. Plötzlich aber tauchte Draco so schnell wieder auf, wie er gegangen war, zog sie ohne weitere Erklärung aus dem Sessel und schlang seine Arme fest um sie. »Bitte, bitte verzei, aber es war so überraschend, ich, ich wusste nicht damit umzugehen, aber jetzt weiß ich es.« »Heißt, dass du bleibst bei mir, ähm, uns? Was soll denn diese Frage, ich werde ein Daddy, natürlich bleibe ich, doch ausgesetzt du willst mich noch?« Ginny weinte jetzt haltlos und schnell brachte er sie zum Sofa zurück, wo er sie wieder zärtlich in seine Arme schloss.
Dann legte er vorsichtig, ganz vorsichtig, ebenfalls eine Hand auf ihren Bauch. »Verrückt, dass es da drin ist, ich, meine, die junge Hexe schluchzte und sah ihn dann an. Ja, total verrückt, aber auch so wundervoll. Ja, wundervoll.« Ein zärtlicher Kurs besiegelte ihre Liebe aufs Neue, war wie ein Versprechen. »Draco, du kannst ihr übrigens auch fest dazu packen, mein Bauch ist keine Bombe, die jeden Augenblick explodiert. Noch nicht, liebes, noch nicht. Übertreppe es nicht mehr, voll sonst hole ich meine großen Brüder.
Betreten sahen sie einander dann an, es Ginny's Familie zu sagen, war eine Aufgabe, die noch vor ihnen lag. Ich muss gleich noch zur Schulleiterin und es wäre schön, wenn du mitkommst. Gemeinsam mit der Heilerin betraten sie um Punkt 15 Uhr das Büro der Professoren. Guten Tag allerseits, Poppy hat mich schon benachrichtigt, dass sie kommen werden, um was geht es denn? Aufmundend nickte die Medihexe dem Paar zu. Beide seien die Schulleiterin sehr verlegen, nicht an und suchten nach Worten. Es war Draco, der schließlich das Wort ergriff, den Blick beinahe angreiftschlustig.
Wir wollten ihnen nur mitteilen, dass wir ihr, dass wir ein Kind erwarten. Erstaun sei die Professoren von einem zum anderen und sah dann die schuleigene Heilerin an, die Ginny beruhigende eine Hand auf die Schulter legte. Es ist warmy, näher war die beiden werden Eltern. Ein warmes Lächeln breitete sich auf dem Gesicht der alten Schulleiterin aus. Ja, ist es denn das zu glauben, wie schön, wie wunderbar. Endlich wächst die magische Gemeinschaft zusammen, wie es sein sollte. Gratulation ihnen beiden.
Leider wird das Kind ja erst geboren, wenn sie ihren Abschluss bereits in der Tasche haben, dennoch ein Kind, das untrennbar mit unserer Schule verbunden sein wird und dem jetzt schon ein Platz hier sicher ist. Endlich sah auch Ginny auf, heißt das wir können trotzdem weiter zur Schule gehen? Wir aber natürlich, und jetzt rasch, sie müssen sich schon, Mr. Malfoy, ich verlasse mich darauf, dass sie ihre Freundin auf Händen tragen. Natürlich Professor, sehr schön, am Wochenende können sie meinen Kaminen benutzen, schließlich müssen Molly und Arthur erfahren, welches Glück ihnen ins Haus steht.
Kapitel 11 Draco nahm die Schulleiterin tatsächlich beim Wort und tog Ginny in den nächsten Tagen so sehr und so gründlich auf Händen, dass es dieser bald zu viel wurde. Durch ihre Kindheit und Jugend mit sechs älteren Brüdern war sie schon immer sehr selbständig gewesen. Als der junge Zauberer an ihrer Seite wiederholt, versuchte ihr die Schuhe zu binden, platzte ihr der Kragen. Bei Marilyn Draco lasst das, ich bin doch nicht sterbenskrank, wahrscheinlich kommt die Zeit nach früh genug, wo ich dich mehr um Hilfe bitten muss.
Ich mache das gerne, schließlich ist das auch mein Baby in deinem Bauch. Versöhnlich streichse ihm über die Wange und küsste ihn dann besonders zärtlich. Natürlich, aber schau, es geht mir schon besser, mir ist kaum noch übel, vielleicht können wir auch die Besen zum Fuchsbau nehmen. Und das kommt überhaupt nicht in Frage, was da alles passieren kann, die junge Hexe schnaubte ergeben und Gott mach. Gut, dann eben mit Flopulver aus dem Schulleiterbüro, Minerva und auch Poppy sagen übrigens, dass das Reisen mit Flopulver auch für mich völlig ungefährlich ist.
Trotzdem werde ich dich euch festhalten, was wenn du auf der anderen Seite aus dem Kamin fällst. Du bist mein Held, kommst du jetzt mit zu Poppy? Sie hat aus dem Sankt Mungus einen magischen Ultraschall besorgt, vielleicht kann man das Geschlecht schon sehen, meine Mutter hat mir glaube ich einmal erzählt, dass es relativ früh möglich ist, ganz anders als bei den Muggeln. Gemeinsam gingen sie durch die dunklen Korridore der Schule, wobei Draco den munteren Boarden und seiner Freundin zuhörte. Allzu oft war er noch völlig verwundert darüber, wie sehr er sie doch liebte.
Verstohlen sah er sie von der Seite an, ließ seinen Blick über ihren Bauch wandern. Konnte man es vielleicht schon sehen, war da nicht eine winzige Wölbung? Sag mal, hörst du mir überhaupt zu, Draco? Äh, ähm, was? Verzeihe, liebe sie, ich, ich war nur in Gedanken. Ich habe dich gefragt, wie wir es am Samstag machen wollen. Wer sagt es meinen Eltern, ich oder du? Naja, ich dachte eigentlich du. Was meinst du denn, wie deine Eltern reagieren werden? Meine Eltern werden sich freuen, Draco, sehr freuen.
Meine Brüder werden dich sicher tüchtig ärgern. Was, was meinst du mit ärgern, Ginny, es, es ist doch auch für sie okay, oder? Die junge Hexe grimmste breit und schlang ihre Arme um den werdenden Vater. Dann flüsterte sie ne an seinem Ohr. Keine Angst, Daddy, ich pass schon auf dich auf. Vorsichtig, beinahe behutsam schob er sie an die nächste Wand und verschloss ihre Lippen zu einem zärtlichen Kuss. Dann bis er sie sanft in die Seite ihres Halses. Wenn du nicht schwanger wärst, Wesley, Ginny zog ihn am Kragen noch näher zu sich heran.
Poppy hat gesagt, es ist kein Problem, solange wir ein wenig aufpassen und das nicht allzu heftig wird. Ganz ehrlich, finde ich dich, seit ich schwanger bin, noch heißer als vorher schon. Draco knurrte leise, ließ sie für einen Augenblick seine Erregung spüren. Dann löste er sich von ihr. Nicht hier und jetzt, mein Schatz, aber später kommen wir darauf zurück, da wo es weich und gemütlich ist. Einverstanden. Der Zauberer legte liebevoll einen Arm um seine Freundin und gemeinsam betraten sie den Krankenflügel.
Ah, da sind ja die werdenden Eltern, ich habe bereits alles vorbereitet. Miss Wesley, bitte legen sie sich dort auf das Bett und machen den Bauch frei. Sie ist einmal vollkommen hierherüber, schließlich wollen sie doch auch etwas sehen. Die Heilerin dimmte das Licht und ließ mit ihrem Zauberstab etwas entstehen, das in der Luft hingen und aussah wie eine mit Licht gefüllte Seifenblase. Das Mungus hat mir grünes Licht gegeben, hier eine dieser Blasen entstehen lassen zu dürfen. Draco starte wie gebannt auf die Blase und legte Ginny eine Veraufregung eiskalter Hand auf den Arm.
Was genau werden wir sehen können? Tja, Mister Malfoy, ihr Kind, das Wunder des Lebens und wenn das Kleine mitmacht, das ist ein schlechtes Babys. Vorsichtig senkte sie ihren Zauberstab nun auf Ginny's Bauch hinunter, fuhr dort unter Dracos wachsamen Augen langsam auf und ab. Zuerst wurde es in der Blase dunkel und dann konnte man nach und nach ein sehr detailliertes Bild erkennen. Etwas oder jemand schwamm dort munter umher, probierte seine winzigen Arme und Beine aus und schien sehr zufrieden zu sein.
Der magische Ultraschall zeigte nicht etwa schwarz-weiß Bilder, sondern einen sehr realistisch ischen Film aus Ginny's Bauch. Die beiden jungen Zauberer starten wie gebannt auf ihr Kind und zufrieden sah die Heilerin die Liebe in ihren Augen, die nur Eltern für ihr Kind empfinden können. Da haben wir das kleine Wunder. Sie sind jetzt in der elften Woche, es ist also ungefähr 4 cm groß, aber es hat wie sie sehen bereits Arme und Beine, sowie ein richtiges kleines Gesicht. Was rede ich hier immer von Es?
Möchten sie wissen, was es wird? Bei einem Muckel-Ultraschall wäre das noch nicht möglich, aber bei uns schon. Beide nickten synchron und die Heilerin lächelte warm. Dann sagen sie hallo zu ihrer wunderschönen Tochter, ich werde das Bild dort oben lassen und mich ein wenig zurückziehen, denn können sie die Kleine noch eine Weile betrachten. Als die Heilerin gegangen war, wurde es sehr still im Raum, Drago hielt die Hand seiner Freundin viel zu fest. Erst als seine Hand leicht zitterte, wurde Ginny bewusst, dass er weinte.
Schnell setzte sie sich auf und ließ sich umarmen. – Hey, was ist denn los? – Bei Merlin, es ist nur, ich weiß nicht, wohin mir so viel gefühlt. Sie ist 4 cm groß, vier, und ich liebe sie schon jetzt wie verrückt, außerdem meinst du auch. – Ihre eigenen Treinen war sich Ginny überhaupt nicht bewusst, strich sich verwundert über die Feuchten wangen. – Mir geht es genauso, schau, wie wunderschön sie ist. Noch beinahe eine Stunde betrachteten sie das winzige Mädchen, und Poppy ließ sich gewähren. Lächend hörte sie dabei zu wie aus diesem winzigen Embryo, in der Fantasie seiner Eltern erst eine Schulsprecherin wurde, die jeden Schönheitswettbewerb gewinnen und zweifellos alle Quidditch-Spiele für sich entscheiden würde.
Kapitel 12 Am Samstag hielt Minerva ihr Versprechen und schickte das Paar am frühen Nachmittag über das Flohennetzwerk in den Fuchsbau. Unruhig trat Racco im Büro der alten Professoren von einem Bein auf das andere. Nun, so kurz bevor er Ginny's Eltern erneut gegenübertreten würde, war all seine Sicherheit dahin. Ginny war jung, sehr jung, und auch eher nicht viel älter. Mit einem Enkelkind von ihrer Tochter rechneten die Wiesli's sicher noch nicht. Die Schulleiterin legte ihn beruhigend eine Hand auf den Arm.
Seien sie unbesorgt, Mr. Melfoy, ich kenne Morley und Arthur sehr gut, niemand wird ihnen beiden den Kopf abreißen. Ginny bestätigte die Worte der älteren Hexe sofort. "Mommy und Dad werden es verstehen, wir lieben uns doch und die Kleine sowieso." Racco nickte und tastete in seiner Tasche nach der kleinen Schachtel, die er morgen per Eulenpost aus dem Mainer eingetroffen war. Da er seine Eltern nicht bitten konnte, hatten die Elfen den Verlobungsring der Melfoys aus dem Safe geholt, aufpoliert und auf die Reise geschickt.
Als Gebot der Anstand, dass er Ginny heute im Beisein ihrer Familie einen Antrag machen würde. Aber es gab noch einen zweiten, so viel wichtigeren Grund, er liebte diese Frau wahnsinnig. Was für ein Geschenk, tatsächlich um die Frau anhalten zu dürfen, die er liebte, und da war er sich sicher immer lieben würde. Unter ihrem Herzen wuchs das Schönste und Wertvollste, das man einander schenken konnte. Er würde ganz anders, als es sein Vater getan hatte, bis ans Ende seiner Tage für seine Tochter einstehen.
"Mr. Melfoy, Mr. Melfoy, wo sind Sie denn mit Ihren Gedanken? Der Kamin wäre jetzt offen." "Wählen Dank, Professor. Ich habe tatsächlich nachgetaubt, bitte verzeihen Sie." "Natürlich, Junge, jetzt aber rasch Ihre Freundin wartet auf Sie." "Dann senkte sie Ihre Stimme." "Und viel Glück. Ich bin unterrichtet davon, was die Eulenpost in unsere Schule bringt, ganz besonders, wenn es etwas so wertvolles ist. Kobolsilber nehme ich an." "Exakt. Mit einigen eingearbeiteten Rheinensmarakten. Und danke für Ihre guten Wünsche."
"Für Sie beide. Immer." Sie lächelte warm und gab den Weg zu dem grünen Feuer frei, vor dem Genie stand und erwartungsvoll die Hand nach ihm austreckte. Sekunden später hatten die grünen Flammen sie verschluckt und spuckten sie in die Küche des Fuchsbaus, wo Molly furchtbar erschrak. Entgeistert sah sie die beiden dann an und brauchte nur Sekunden, um über den Grund dieses Überraschungsbesuchs im Bilde zu sein. Ein einziger, von sieben Schwangerschaften geschulter Blick auf ihre sonst beinahe zuschlanke Tochter genügte.
Trotzdem beschloss sie augenblicklich den Kindern, die frei herzulassen, selber zu erzählen. "Huch, bei Merlin, was macht ihr denn hier? Solltet ihr nicht in der Schule sein?" Genie setzte sich erschöpft auf einen Stuhl und Molly beeilte sich trinkbares und etwas zu essen an den Tisch zu bringen. Dann klopfte sie auf einen weiteren Stuhl, wobei sie Draco aufmunternd zunickte. "Wir haben etwas sehr Wichtiges mit euch zu besprechen, Mami. Wer ist denn alles hier?" Auch Molly nahm nun am Tischplatz.
"Ihr habt Glück, es sind beinahe alle hier. Dad ist draußen in der Werkstatt mit George und Charlie ist für ein oder zwei Tage da. Ron und Hermine sind oben und später kommt Bill mit seinen Lieben zum Kaffee her." Ein Schlenke ihres Zauberstabs genügte und fast alle genannten Trudelten in der Küche ein, wo sie den unerwarteten Besuch neugierig musterten. Als jeder einen Stuhl gefunden hatte, ergriff Molly wieder das Wort. "Wir brauchen nicht auf Bill zu warten, er erfährt es ja doch später. Was wollt ihr nun mit uns besprechen?"
Genie und Draco sahen einander an, nicht sicher wie sie anfangen sollten. Schließlich fasste sich die junge Hexe ein Herz und nahm Dracos Hand fest in ihre. "Also, wir sind natürlich nicht einfach so aus der Schule hergekommen. Die Schulleiterin hat sogar ihren Kamin für uns geöffnet." Nachdem die A's und O's ihrer Brüder verklungen waren, fuhr sie fort. "Wir? Also, Draco und ich haben eine Neuigkeit, eine sehr schöne Neuigkeit. Draco, jetzt sag' du doch auch mal was." Der angesprochene zuckte zusammen.
"Tja, ähm, eine wirklich wunderbare Neuigkeit, ich, also wir werden bald ältern." Stille, in der so gemütlichen Küche der Weasleys konnte man für einen Moment eine Stecknadel fallen hören, allerdings nur für einen Moment, denn plötzlich überrollte sie wieder ein Sturm, ein Sturm aus Umarmungen und Glückwünschen, der nicht enden wollte. Als sich alle wieder soweit beruhigt hatten, sah Ron seine jüngere Schwester neugierig an. "Das ist echt ein Ding, Genie, du und Malfoy, wer hätte das gedacht?" Für diese unbedachten Borte erntete er einen saftigen Knuff von Hermine, die ihre beste Freunde noch immer fest im Arm hielt.
Nur eine halbe Stunde später kam Bill mit seiner Familie und freute sich ebenso sehr für seine kleine Schwester. Als die Weasleys kurz darauf munter-schwatzend am Kaffetisch saßen, hielt Draco den Moment für geeignet und reusperte sich verniemlich. Zehn Augenpaare waren im Bruchteil einer Sekunde erwartungsvoll auf ihn gerichtet, schnell, ehe ihn der Mut verlassen konnte, stand er auf, ging um den Tisch herum und blieb vor Ginnes Stuhl stehen. Liebe Fäuser, er auf die junge Hexe hinunter." "Gin, seit ich dich näher kennenlernen durfte, weiß ich, was Familie bedeutet.
Du und ihr alle habt mich einfach aufgenommen, noch nie zuvor habe ich so eine Familie gehabt. Jetzt schenkst du mir den größten Schatz, denn bald werde ich selber Vater. Du gibst mir die Chance richtig zu machen, was mein Vater versäumt hat, dafür danke ich dir. Ich werde nun selber eine Familie haben, eine in der genauso viel Liebe herrschen soll wie in deiner, mein Schatz." Alle hielten die Luft an, als sich der junge Zauberer nun auf ein Knie hinunterließ und ein wunderschön geschnitztes Kistchen aus seiner Tasche zog.
"Ginny Weasley, kannst du dir vorstellen, diesen Weg mit mir zu gehen? Für immer? Kannst du dir vorstellen, meine Frau zu werden?" Ginnes sah auf ihn hinunter, in diese schiefer grauen Augen, aus denen so viel Liebe sprach. Dann besann sie sich Antworten zu müssen. "Ja, natürlich kann ich mir das vorstellen. Unsere Kleine bekommt den besten Daddy der Welt, nicht böse sein Dad und ganz bestimmt nicht nur sie." Draco stand auf und zog Ginny auf die Beine. Schnell streifte er ihr den Ring über und küsste sie, küsste sie innig vor alle Augen, denn es war in Ordnung, der herzliche Applaus seiner neuen Familie gab ihm recht.
Fünf Monate später Ganz still saß der junge Zauberer da, getraute sich kaum zu atmen. Das zerbrechliche Geschöpf auf seinem Arm schlief, genau wie seine wunderschöne Mutter in dem Bett neben ihm. Alle waren sie gekommen, um Nazissa Gebühren zu bewundern. Jetzt waren sie fort und er fand endlich die Ruhe, sich seine neuen Rolle bewusst zu werden. Vorsichtig steckte er seine Nase in den blonden Flaumen auf dem winzigen Köpfchen seiner Tochter und flüsterte, "Daddy liebt dich und Mami liebt dich, wir sind da, sei unbesorgt."
Das Baby regte sich leicht, schubb seinen winzigen Daumen in den Mund. Dieser Anblick war so zauberhaft, dass Draco sich seiner Tränen nicht mehr schämte. Die leise Stimme seiner Frau ließ ihn aufschauen. "Hey Daddy, du weinst unser Baby ja ganz nass, sie wird denken, es regnet." Er lächelte unter Tränen, nahm Blickkontakt mit der Mutter seines Kindes auf. "Ich liebe dich, Jenny Malfoy, und danke, danke für all das." Sie küsten einander sanft und erlegte ihr ihre neugeborene Tochter in die Arme.
"Micht da für Draco, wir gehören zusammen, wir drei und alle, die noch kommen werden, denn zusammen ist man weniger allein." Nox Jetzt noch schnell ein Like, die Eule mit einem Kommentar losschicken und abonnieren. Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube. Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das per Paypal oder mit der Wischlist machen. Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte, deine Jana.
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