STAFFEL 16 Geliehene Zeit, zwei Umdrehungen 189-198 - Severus & Hermine - Harry Potter FanFiction
Über diese Folge
Harry Potter FanFictionHermine Granger ist eine hochintelligente vierzehnjährige Hexe, die sich schulisch unterfordert fühlt. Mit Professor McGonagalls Hilfe gelangt sie an einen Zeitumkehrer, der es ihr ermöglicht, zeitgleich mehrere Fächer zu belegen. An Halloween geschieht jedoch ein Unglück und Hermine findet sich plötzlich zwanzig Jahre in der Vergangenheit wieder. Ihr erster Impuls ist Flucht aus dem Internat, doch Albus Dumbledore kann sie davon überzeugen, dass Hogwarts noch immer der sicherste Ort für sie ist, wenn sie nur eines beherzigt: dass Zeit möglichst nicht verändert werden darf. Hermine fügt sich in ihr Schicksal, nimmt sogar einen neuen Namen an. Doch kann sie tatenlos zusehen, wie ihre beste Freundin einem sicheren Tod entgegengeht, Seite an Seite mit einem zukünftigen Massenmörder leben oder ihre Gefühle für jemanden unterdrücken, der dunkler, geheimnisvoller und verhasster nicht sein könnte?
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Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Ich darf mal wieder ein großes Dankeschön aussprechen, und zwar der lieben Lilly und dem lieben Bastian für eure Spende beziehungsweise euer Geschenk von meiner Wischliste!
Speaker 0: Ich habe mich mega darüber
Speaker 3: gefreut
Speaker 0: und danke
Speaker 1: euch sehr herzlich
Speaker 0: und ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dieser eurer
Speaker 3: Folge.
Speaker 0: Kapitel onehundertneunundachtzig
Speaker 1: Jean lässt
Speaker 0: es sich gut gehen.
Speaker 0: Wie opportunistisch kann man sein?
Speaker 0: fragte sich Jean, wären sie gefühlt
Speaker 1: durch die Hälfte
Speaker 0: aller Schornsteine Großbritanniens Flug und dabei gründlich durchgeschüttelt
Speaker 3: wurde.
Speaker 0: Ihre Ellbogen fest an den Körper und ihre Tasche an den Bauch gepresst um ja nirgendwo anzustoßen
Speaker 1: ihr Atem flach wie
Speaker 0: bei einer Achterbahnfahrt und die Augen fest geschlossen um keinen Ruß hineinzubekommen rauschte Jean Perlmann wie ein überdimensionales Geschoss durch die Dunkelheit.
Speaker 0: Als sie das
Speaker 1: Flohpulver bereits ins
Speaker 0: Feuer geworfen und sich aufrecht in die grünlich züngelnden Flammen gestellt hatte, war ihr in einer Schrecksekunde klar geworden, dass sie im Zuge
Speaker 1: ihres Besuchs
Speaker 0: bei Dumbledore vollkommen vergessen hatte diesen Umschutz
Speaker 1: für Cerberus
Speaker 0: zu bitten.
Speaker 0: Tief in Sicht drinnen war sie davon überzeugt, dass der Schulleiter schon längst dafür gesorgt haben musste und höchstwahrscheinlich Professor Slakorn ausgesand hatte um den Dermstrengs eine Gardinenpredigt zu halten.
Speaker 0: Und ihnen aufzuzeigen was sie
Speaker 1: erwartete sollten
Speaker 0: Sie anderen Schülern gegenüber noch einmal handgreiflich werden.
Speaker 0: doch sie hätte das gern aus Dumbledore's
Speaker 3: Mund gehört
Speaker 0: Bevor Jean laut und deutlich das
Speaker 1: Ziel ihrer
Speaker 0: Reise nannte, hatte sie ihren Wahrsagelehrer noch einmal einbringlich darum gebeten, Professor Dumbledore daran zu erinnern, Severus zu schützen.
Speaker 3: Doch sie bezweifelte, dass
Speaker 0: der Mops
Speaker 3: überhaupt zugehört hatte.
Speaker 0: Er hatte den Weg hinunter nach Hawksmeade dazu benutzt, sie zum wiederholten Male auszuquetschen – was ihre angeblich
Speaker 1: hellseherischen
Speaker 0: Fähigkeiten betraf, von denen Jean auch nicht einmal wusste ob sie
Speaker 1: sie tatsächlich besaßt.
Speaker 0: Sie konnte nicht ausschließen, dass sie gelegentlich Aussagen getätigt
Speaker 1: hatte die sich auf
Speaker 0: die Zukunft bezogen wie
Speaker 1: sie sie kannte.
Speaker 1: Da sie sie erlebt hatte
Speaker 0: zum
Speaker 3: Beispiel Sätze wie
Speaker 0: Die Entnebelung der Zukunft wird noch in zwanzig Jahren das jenige Lehrbuch sein mit dem sie Schüler aus Hogwarts herumschlagen müssen oder ähnliches.
Speaker 0: Ausschließen konnte sie es nicht weil sie doch schon mehr als einmal in ein Fettnäppchen getreten
Speaker 1: und hatte sich verplappert.
Speaker 0: Sie durfte nicht vergessen, Christopher noch einmal ausführlicher zum Thema hellseherische Fähigkeiten zu befragen.
Speaker 1: Glücklicherweise hatte
Speaker 0: sie daran gedacht, ihren Fragenkatalog der stetig angewachsen war mit in die Reisetasche
Speaker 3: zu stopfen.
Speaker 0: Der Aufenthalt in London versprach lehrreich zu werden –
Speaker 1: obwohl sie gleichzeitig befürchtete, dass ihr Verbündeter
Speaker 0: ihr nicht bei all ihren Fragen weiterhelfen konnte.
Speaker 0: Als sie glaubte, zwanghaft nach Luft schnappen zu müssen wurde plötzlich ihr ganzer Körper schmerzhaft
Speaker 1: gestaucht!
Speaker 0: weil sie auf einmal wieder festen Boden unter ihren Füßen spürte.
Speaker 0: Dieses Mal gelang es ihr, auf den Beinen zu bleiben und sich nicht die Knie anzuschlagen – geschweige denn, sich die Hose zu zerreißen!
Speaker 0: Ihre Reisetasche wie ein Köffelchen in der Hand tragend stieg sie hustend aus dem Kamin und bürstete sich Asche vom Umhang und aus den Haaren.
Speaker 0: Dann sah sie sich in dem geräumigen Papp um.
Speaker 0: Der tropfende Kessel
Speaker 1: war größer als die
Speaker 0: drei Besen und ganz anders eingerichtet.
Speaker 0: Er erinnerte eher an eine dämrige Grotte, während das Wirtshaus in Hoxmead Fenster hatte durch die Tageslicht ins Innere strömte.
Speaker 0: Beide Wirtshäuser hatten etwas für sich, fand Jean.
Speaker 0: Das Londoner Pub war besser
Speaker 1: besucht
Speaker 0: als ein Pondort in der Provinz – es war noch Mittagszeit und Jean konnte ein paar Hexen beobachten, die gemeinsam mit ihrem Nachwuchs auf der anderen Seite der Bar an Tischen saßen und speisten.
Speaker 0: Sie war überrascht mehr als ein bekanntes Gesicht zu sehen.
Speaker 0: Mindestens zwei der besagten Kinder besuchten Hockwurz.
Speaker 0: Der Dresen war hufeißenförmig und ihr direkt
Speaker 1: gegenüber saßen drei Siebtklässler,
Speaker 0: jeder von ihnen ein Butterbier in der Hand und waren in ein angeregtes Gespräch
Speaker 1: vertieft.
Speaker 0: Auf den Bar-Hockern neben ihnen lagen Tüten mit diversen Aufschriften bekannter Läden in der Winkelgasse beispielsweise Madame Morkins
Speaker 1: Qualität für Quidditch
Speaker 3: usw.
Speaker 0: Anscheinend waren die drei Jungs auf Shopping Tour gewesen.
Speaker 0: Als einer von ihnen, ein untersetzter Typ mit struppigem dunkelblondem Haar Jean auf der anderen Seite des Tresens stehen sah, machte er seine Kumpel durch zwei unauffällige Rippenstöße auf sie aufmerksam – was diese aber trotzdem mitbekam.
Speaker 0: Schüchtern pupsi die Hand und die drei beantworteten den Gruß mit einem kurzen Kopfnicken.
Speaker 0: Verlegen blickte sich Jean nach Tom dem Wirt um, wer als bald aus den Tiefen seiner Grotte woer anscheinend eine Essensbestellung aufgenommen oder abgeliefert
Speaker 3: hatte auftauchte.
Speaker 0: Als er das Mädchen mit dem dunklen Pagenkopf entdeckte,
Speaker 1: lächelte
Speaker 0: er und winkte es näher zur Bar
Speaker 1: heran.
Speaker 0: Als er sie mit den Worten »Sie müssen die junge Miss Pearlman sein« ansprach, erinnerte Jean sich daran, dass sie Tom bei ihrem letzten Besuch an diesem Ort gar nicht gesehen oder gesprochen hatte – war sie doch von einem gräulichen Vergiss mich, an dessen Aussehen Sie sie schon längst nicht mehr erinnern konnte, mehr oder weniger durch den Laden gejagt
Speaker 1: worden!
Speaker 1: Heute dagegen
Speaker 0: konnte sie sich Zeit lassen, deshalb betrachtete sie Tom erst einmal ausgiebig.
Speaker 0: Im Gegensatz zu den neunziger Jahren besaß er noch einen wenn auch lichten Kranz an dunklen Haaren die ihm das Aussehen eines Mönigs verliehen.
Speaker 0: Er ging auch nicht so gebeugt obwohl der Buckel sich bereits mehr als andeutete.
Speaker 0: Tom, der ja noch nicht ganz so kahl fuchtelte mit einem Stück Pergament vor Jeans fragenden Augen herum.
Speaker 0: Das
Speaker 3: hier, verehrteste,
Speaker 0: soll ich Ihnen von meinem alten Freund Professor Witz aushändigen, der mich viel seltener aufsuchte als es mir lieb ist.
Speaker 0: Aber alte zerstreute Wissenschaftler haben nun mal eine Menge zu tun!
Speaker 0: Haben sie vor seiner Assistentin so werden miss?
Speaker 0: Er schmunzelte und Jean führte sich geschmeichelt.
Speaker 0: Nein-nein, werte sie mit heißen Mangen ab... Ich bin doch gerade
Speaker 1: erst
Speaker 3: vier...
Speaker 0: äh... dreizehn Jahre
Speaker 1: alt
Speaker 0: Also ein Schulprojekt.
Speaker 0: Der Buckelige war ganz schön neugierig.
Speaker 0: Wenn man so nennen, antwortete Jean mit einem unsicheren Lächeln.
Speaker 0: Möchten sie etwas essen oder trinken bevor Sie sich an die Arbeit machen?
Speaker 0: Oder ans Einkaufen?
Speaker 0: fragte Tom.
Speaker 0: mit einem Augenswinkern.
Speaker 0: Im tropfenden Kessel ist man gut, weil sie das noch nicht wussten Prompt knurte Jeans Magen und als ihr Blick auf ein Eschiefertafel hinter der Bar fiel, die Pasteten gefüllt mit Süßwasser-Plimpies anbrießt, entschied sie sich spontan für diese.
Speaker 0: Dazu einen Krug Kürbessaft.
Speaker 0: Kommt sofort, die Dame!
Speaker 1: Tom betrat die Bar durch
Speaker 0: das Anheben eines Klapprätts und verschwand hinkend durch eine Schwingttür in einen für Kunden umzugänglichen Bereich – wo Jean die Küche
Speaker 3: des Pups
Speaker 1: vermutete.
Speaker 0: Sie selbst entschied sich nach einem Rundumblick für einen schmalen, eckigen Tisch mit nur zwei Stühlen direkt gegenüber der Bar von wo aus sie sowohl den Kamin als auch die Eingangstür sehen konnte.
Speaker 0: Während sie auf ihre Bestellung wartete,
Speaker 1: faltete
Speaker 0: sie Christopher's Notiz auseinander und begann zu lesen.
Speaker 1: Lieber Jean
Speaker 0: stand dort in der ihr nun schon bekannten krackerligen
Speaker 3: Schrift
Speaker 1: Wie schön dass du es bis hierher geschafft
Speaker 0: hast!
Speaker 0: Da ich nicht genau weiß wann du eintrifst lasse ich dich wissen wann ich Zuhause bin.
Speaker 0: Hätte ich dir verraten, dass mein Labor – wie ich es nenne – sich mitten auf der Winkelgasse befindet?
Speaker 0: Falls nein!
Speaker 0: Du findest es im Hinterhof von Ellops Eulenkaufhaus.
Speaker 0: Links vom Ladenlokal führt ein unscheinbarer Durchgang oft mit Käfigen aller Art vollgestellt in einen breiten Hof mit diversen Ateliers und Wohnungen.
Speaker 0: Es gibt ein Linkes-und ein Rechtes hinter Haus.
Speaker 0: Beide sind dreistöckig.
Speaker 0: Ich befinde mich im rechten auf der obersten Etage.
Speaker 0: Namensschild & Klingen existieren
Speaker 3: nicht du musst
Speaker 0: klopfen.
Speaker 0: Anzutreffen bin ich am Donnerstag ab vier Uhr nachmittags, Freitag schon ab neun.
Speaker 0: Solltest du mich wieder erwarten nicht antreffen hinterlasse mir eine Nachricht und sage auch Tom wo du dich aufzuhalten gedenkst.
Speaker 0: Ich komme dich dann abholen.
Speaker 0: Gezeichnet dein verbündeter und Freund Christopher
Speaker 1: Givitz.
Speaker 0: Jean warf einen Blick auf die altmodische Standur neben der Bar.
Speaker 0: Jetzt war es zwanzig nach eins.
Speaker 0: Der hatte also noch eine Menge Zeit Egal ob in Florence.
Speaker 3: für das Q Iser Law
Speaker 0: ließ sich die
Speaker 1: Wartezeit sicher
Speaker 0: gut überbrücken.
Speaker 0: Zusätzlich fiel ihr gleich ein halbes Dutzend Geschäfte ein, bei denen es sich ebenfalls lohnte ihnen einen Besuch abzustatten.
Speaker 0: Tom brachte das Essen nur wenige Minuten später und erschmeckte
Speaker 1: fabelhaft.
Speaker 0: Jean kam sich richtig erwachsen vor wie sie hier allein im tropfenden Kessel in London saß und speiste.
Speaker 0: Die drei Halbwüchsigen an der Bar warfen ihr des öfteren neugierige
Speaker 3: Blicke zu.
Speaker 3: –
Speaker 0: was macht die Hollunda-Hexer alleine hier im Tropfendenkessel?
Speaker 0: besagten diese.
Speaker 0: Während es in der Muckelwelt der Sechziger gang und gäbe war, dass Kinder und Heranwachsende sich allein auf den Straßen Londons oder überall im Land herumtreiben konnten wie es ihnen gefiel, war das in der magischen Welt seit ein paar Jahren nicht mehr so gern gesehen.
Speaker 0: Voldemort rekrutierte für seine Schaar aus Anhängern – und es war ihm gleichgültig
Speaker 1: ob diese freiwillig
Speaker 0: zu ihm fanden oder nicht!
Speaker 0: Junge Zauberer oder Hexen mit außergewöhnlichen Begabungen mussten damit rechnen, außerhalb von Hogwarts angegriffen und verschleppt zu werden hatte Lily Jean einmal hinter vorgehaltene Hand erzählt.
Speaker 0: Viele wollten das nicht wahrhaben – wenn jemand verschwand wurde des Verschwinden totgeschwiegen, vertuscht oder rund herausgeleugnet?
Speaker 0: Niemand wollte sich eingestehen, dass es in ihrer Mitte einen Zauberger
Speaker 1: gab der wahrhaft böse war!
Speaker 0: Oder man schwieg aus Angst.
Speaker 0: die Armee, die der Mann um sich versammelte Wuchs im Verborgenen Doch sie wuchs mit jedem Tag.
Speaker 0: Nach dem Essen fragte Jean nach dem Schlüssel zu ihrem Zimmer, Tom händigte ihn ja aus und informierte sie gleichzeitig
Speaker 1: darüber das
Speaker 0: zu dem Zimmer ein eigenes Bad
Speaker 3: gehörte,
Speaker 0: was Jean mit Erleichterung zur Kenntnis nahm.
Speaker 0: Im ersten Stock angekommen war die Nummer onehundertelf schnell gefunden und Jean ging als
Speaker 1: erstes ausgiebig
Speaker 0: duschen um sich den Ruß aus den Haaren und von der Haut
Speaker 3: zu waschen.
Speaker 0: Der Raum, in dem ihr Bett stand war ausreichend groß und das Fenster ging auf den Hinterhof hinaus hinter dem sich die Vorleben- und Magie geradezu sprühende Winkelgasse befand von der man jedoch nichts hörte und sah.
Speaker 0: Aus dem Schrank roch es ein wenig nach Mottenkugeln doch
Speaker 3: das störte
Speaker 0: Jean nicht weiter – sie würde nicht viel
Speaker 3: Zeit hier verbringen!
Speaker 0: Das Zauberstabmuster für den Zutritt zur magischen Einkaufsmeile hatte sich geändert.
Speaker 0: Jean musste er sich von Tom vormachen lassen um die Gasse betreten zu können….
Speaker 0: Kaum war sie quasi durch die Wand gebrochen,
Speaker 1: wurde sie
Speaker 0: auch schon von dem Strom der Einkäufer mitgerissen.
Speaker 0: Dieses Mal konnte sie in aller Ruhe
Speaker 3: über das Kopfpflaster
Speaker 0: schlendern und die verschiedenen Auslagen in den Schaufenstern betrachten –
Speaker 1: all die Gerüche und Geräusche, die
Speaker 0: Sie umgabenbewusst wahrnehmen!
Speaker 0: Die magische Menagerie zog sie genauso an wie ihr Name pro Verzeite Und Jean konnte sich nicht satt sehen an den flauschigen eulen Küken, den winzigen Schildkröten, Fröschen die in allen Farben des Regenbogens schilderten und quitschenden Knuddelmuffs.
Speaker 0: Bei dem Gehege mit den johlen Kätzchen verharrte sie besonders lange.
Speaker 0: Die Tiere waren allesamt tapzig und verspielt.
Speaker 0: Jean konnte nicht genug von ihnen bekommen.
Speaker 1: Gleichzeitig wurde ihr das Herz schwer.
Speaker 0: Sie vermisste ihren geliebten krummbai noch immer schmerzlichst.
Speaker 0: Gerade in letzter
Speaker 1: Zeit wachte
Speaker 0: sie oft aus intensiven Träumen auf und bildete sich ein, eine Kuhle im Bettzeug zu sehen die sich auch noch so anfühlte als ob ein warmes kuscheliges Tierchen dort gelegen und über ihren Schlaf
Speaker 1: gewacht
Speaker 3: hätte.
Speaker 0: Jean sehnte sich nach einer neuen Katze doch mit einer ungewissen Zukunft.
Speaker 0: wie der Iren war es einem Haustier gegenüber nicht fair ist sich gedankenlos anzuschaffen.
Speaker 0: Letzten Endes musste Jean den Laden mit leeren Händen und einem dicken Kloß in der Kehle wieder
Speaker 1: verlassen.
Speaker 0: Da es für ein heißes Eis noch zu früh war, die plimpi-Pastetenware noch lange nicht verdaut, bummelte Jean auch weiter die Gasse hinunter.
Speaker 0: Als sie Grün Gott erreicht
Speaker 1: hatte, drehte sie sich
Speaker 0: um – Jean Pearlman besaß keinen Konto bei der Bank und ließ den Blick jetzt
Speaker 1: gezielter
Speaker 0: schweifen!
Speaker 0: Von dem monatlichen Taschengeld das Dumbledoy ihr großzügigerweise zukommen ließ, hatte sie bisher noch kaum etwas ausgegeben….
Speaker 0: Ein, zwei neue Oberteile, die sie an den Wochenenden trug, konnte sie durchaus brauchen.
Speaker 0: Und dann war da ja noch das Geschenk für Severus.
Speaker 0: Qualität für Quidditch ließ Jean-Links liegen – buchstäblich!
Speaker 0: Sie und Severus waren wie Feuer und Wasser
Speaker 1: doch
Speaker 0: ihr allgemeines Desinteresse am Traditionssport für Zauberer einte sie.
Speaker 0: Für Zauberscherzer
Speaker 1: hatten
Speaker 0: sie ebenfalls beide nicht viel
Speaker 3: übrig,
Speaker 0: hätte Seth ein Haustier gehabt so wäre es Jean eine Freude gewesen zu Behör dafür zu kaufen
Speaker 1: Doch Severus besaß
Speaker 0: nicht mal eine eigene Post-Eule.
Speaker 0: Wofür interessierte sich das Litterin eigentlich von der Braukunst einmal abgesehen?
Speaker 1: Sicher,
Speaker 0: auf der Winkelgasse gab es gleich mehrere Läden für Zaubertrankzutaten –
Speaker 1: aber Severus durfte sich in Slakons Labor von allem bedienen
Speaker 0: was vorhanden war selbst von Slakon's
Speaker 1: privaten Vorräten.
Speaker 1: wenn er vorher
Speaker 3: fragte,
Speaker 1: dass hatte der Junge ihr selbst voller Stolz erzählt.
Speaker 1: Warum ihm also so etwas besorgen?
Speaker 1: Ein besserer Kessler wäre nicht schlecht!
Speaker 1: Seths Familie hatte und das wusste sie von Lilly, nicht genug Geld um sein Hobby zu unterstützen indem er qualitativ hochwertige Instrumente erhielt.
Speaker 1: Doch ein einziger Blick auf die glänzenden Behältnisse aus Messing verriet Jean dass der Kauf eines Seuchen utopisch
Speaker 3: war.
Speaker 1: unter zehn Gallionen ging da gar nichts.
Speaker 1: Was könnte ihn sonst
Speaker 3: noch interessieren?
Speaker 1: Als Jean zwischen all den Läden auf der Gasse des Logos von Flourish und Blotz entdeckte steuerte sie sofort darauf zu.
Speaker 1: Ein Buch war immer
Speaker 3: gut.
Speaker 1: Sie selbst liebte Bücher und Severus verachtete sie ebenfalls nicht.
Speaker 1: Allerdings war ein Buch auch kein besonders persönliches Geschenk, vielleicht sollte sie sich ihre Oberteile schenken und stattdessen Severus zusätzlich zu einem Buch ein….
Speaker 3: nun ja romantisches Geschenkt machen!
Speaker 1: Nur was?
Speaker 1: Lilly war ein großer Fan des Selbermachens – als Kind, als sie noch nicht gewusst hatte, dass sie eine Hexe war, hatte sie einen Großteil ihrer Freizeit mit Malen, Handarbeit und Basteln
Speaker 3: verbracht.
Speaker 1: Das kam ihr jetzt beim Zaubern zugute.
Speaker 1: Lilly verschenkte gern verzauberte Blumen und kleine Tiere an ihrer Lehrer, nicht um sich beliebt zu machen sondern aus purer Freude am Schenken – wobei sie dieselbe Art von Magie anwendete wie die süßwaren Fabrik, die die berühmten Schokofrasche
Speaker 3: herstellte.
Speaker 1: Je gern hätte sie Jean ein ähnliches
Speaker 3: Talent!
Speaker 1: Nachdem die junge Hexe durch etliche Geschäfte geschlendert war, betrat sie gegen kurz vor drei die Eisdiele auf die sich schon so lange gefreut hatte und bestellte sich ein heißes Vanille-Eis mit kalten Kirschen.
Speaker 1: In London war es viel wärmer als oben im Norden, es regnete sogar anstatt zu schneien – trotzdem war ihr nach
Speaker 0: Aufwärmen
Speaker 1: zumute!
Speaker 1: Im Buchladen hatte sie gleich mehrere
Speaker 3: Funde gemacht
Speaker 1: die für Severus von Interesse sein konnten doch da Jean praktisch veranlagt war hat er sie von einem spontanen Kauf abgesehen und sich vorgenommen bis Samstag Nachmittag
Speaker 3: zu warten.
Speaker 1: Was ihr persönliches Geschenk betraf so war sie allerdings noch nicht sehr weit gedient.
Speaker 1: Während sie Gedanken verloren an ihrem Eis schleckte, rief sie sich den Erwachsenen Snape
Speaker 3: in Erinnerung.
Speaker 1: Hat er eher irgendwelche Hobbys?
Speaker 1: Irgendjemand hatte mal erzählt, dass er ziemlich viele Bücher besäße
Speaker 3: –
Speaker 1: doch hat er keine anderen Leidenschaften als das lesen?
Speaker 1: Freher Himmel.
Speaker 1: stürmer zum Beispiel trug in ihrer Freizeit fließende, gebartigte Kleider und Prof.
Speaker 1: McGonagall liebte Stoffe mit Schottenkaro
Speaker 3: ob es sich dabei
Speaker 1: nun um Kleidung oder andere Assessoires
Speaker 3: handelte.
Speaker 1: Sowohl der Junge als auch die älteres Snape trugen jedoch ausschließlich
Speaker 3: Schwarz.
Speaker 0: Wie langweilig
Speaker 1: fand Jean, obwohl sie nicht gerade mit der Mode
Speaker 0: ging –
Speaker 1: sicher!
Speaker 1: Sie war noch jung, doch sie wusste bereits jetzt, dass solche Dinge sie niemals wirklich interessieren würden.
Speaker 1: Während sämtliche Mädchen in Hogwarts so schien es am Wochenende Schlaghosen trugen, lili eingeschlossen, griff sie ihn auch immer gern zu einfachen
Speaker 3: Korthosen.
Speaker 1: Severus etwas zum Anziehen zu kaufen ergab also wenig Sinn.
Speaker 1: Doch wie wäre es mit einem simplen Stofftaschentuch?
Speaker 1: Einem Taschentucht mit seinen Initialen oder einer aufgestickten Schlange, die Möglichkeiten waren schier und selber.
Speaker 1: Das Eis hatte Jean durstig gemacht – somit bestellte
Speaker 3: sie sich
Speaker 1: eine Limonade mit extragroßen Blubberblasen, Kirschgeschmack.
Speaker 1: diesmal dazu einen Glückszauberkicks!
Speaker 1: Vielleicht verriet der ihr ja etwas über ihre Zukunft was sie dem Mops bei passender Gelegenheit unter seine Platte Nase reiben konnte Denn so langsam gingen ihr die Ideen aus.
Speaker 1: Da sie seit geraumer Zeit das Gefühl hatte, noch immer eine Plimpy-Gräte zwischen ihrem rechten Eck und dem ersten Backenzahn stecken zu haben,
Speaker 0: suchte sie kurze Zeit
Speaker 1: später den Waschraum auf – wo sie sich ausgiebig zwischen den Zähnen pulen konnte ohne dass es jemand mitbekam.
Speaker 1: Zurück im Tisch musste sie dann mit Verwunderung feststellen, daß das Getränk welches davor ihr stand anders aussah als was sie bestellt
Speaker 3: hatte.
Speaker 1: Rötlich war auch diese Flüssigkeit hier!
Speaker 1: Doch statt der extragroßen Blubberblasen schwammen hauchdünne Zuckerscheibchen darin, die wie herzförmige Rosenblätter anmuteten.
Speaker 1: Ganz süß eigentlich
Speaker 3: fand Jean –
Speaker 1: ihre Limonade hatte
Speaker 3: Ähnlichkeit
Speaker 1: mit einem überdimensionalen Liebestrank!
Speaker 1: Verblüff blickte sie sich nach Mr.
Speaker 1: Fortes Q um, welcher sie vorhin höchstpersönlich bedient hatte, doch er war gerade nirgends zu sehen.
Speaker 1: Jeans suchender Blick blieb jedoch an einer anderen Person hängen, einer, die mit dem Rücken zu ihr an der Tierke saß Genauer gesagt an der leuchtend grünen Schreibfeder, die diese Person in der Hand hielt.
Speaker 1: Jean war restlos entzückt – das war die Lösung!
Speaker 1: Sie konnte Cerros eine exklusive Schreibfederschenke in Form einer Schlange oder im Grün des Slytherins oder sogar beides zusammen und zusätzlich seine Initialen eingravieren lassen, falls sie noch Geld übrig
Speaker 3: hatte.
Speaker 1: Seth würde an sie denken jedes Mal wenn er dieses exklusive Schreibgerät zur Hand nahm.
Speaker 1: Wo mochte man so etwas bekommen?
Speaker 3: Bei Flourish und Blotz
Speaker 1: hatte sie keine Schreibwaren dieser Art gesehen.
Speaker 1: Jean hatte sich schon halb von ihrer Bank erhoben um zu der Hexe, es war ganz eindeutig eine Hexe die dort saß jung-und blond – und scheinbar Gedanken verloren mit der Feder auf einen Notizblock oder ähnliches klopfend – zu gehen und sie zu fragen wo man solch ein exquisites Schreibgereit erstehen konnte als diese ihren Oberkörper unvermutet in ihre Richtung drehte und jean ihr Profil
Speaker 3: sehen könnte.
Speaker 1: Umgehend knicken ihre Kniekehlen ein und sie rutscht er lautlos unter die Bank.
Speaker 1: Bei Merlin's Barth, dort drüben saß Rita Kimkorn!
Speaker 1: – Nein, nein nicht schon
Speaker 3: wieder, jammerte Jean lautlos
Speaker 1: vor sich hin….
Speaker 1: Die alte
Speaker 3: Supper-Hex hat mir gerade noch gefehlt!
Speaker 1: Kapitel onehundertneunzig Rita Kimkorns Laster.
Speaker 1: – Clara?
Speaker 1: schalte die
Speaker 3: süßlich nervtöten hohe Stimme durch die ganze Eisdiele.
Speaker 3: — Florent, wo bleibt mein Trink?
Speaker 3: Ich hab's verflucht noch mal eilig.
Speaker 1: Vorsichtig luchte Jean aus ihrem Versteck heraus über die Tischkante und sah das die rasende Reporterin von ihrem Hocker an der Theke
Speaker 3: aufgesprungen war... Und wie sie
Speaker 0: raste!
Speaker 3: –
Speaker 1: sie tat es sogar buchstäblich.
Speaker 1: Der Ladenbesitzer erschien so schnell an ihrer
Speaker 3: Seite als wäre er dorthin appariert….
Speaker 3: Aber Rita, sagte Floron vor des Q voller Überzeugung
Speaker 1: Ich hab dir deinen Valentinsfeindes doch eben erst gebracht.
Speaker 1: Gib's doch zu, du hast ihn schon ausgetrunken ohne es zu merken weil du in Gedanken mal wieder bei deiner neuesten Story
Speaker 3: bist!
Speaker 1: Das ist ihr neulich schon einmal
Speaker 3: passiert und dann wolltest
Speaker 1: du nicht doppelt zahlen.
Speaker 1: An die Scherereien kann ich mich nach gut
Speaker 1: erinnern.".
Speaker 1: Rita antwortete
Speaker 3: mit sich überschlagen der Mädchenstimme
Speaker 1: Und Jean wurde unangenehm
Speaker 3: an die Scherereien erinnert, die sie mit der übereifrigen Volontären des Tagespropheten zwei Monate zuvor im Friseursalor Hexenhaar gehabt hatte.
Speaker 1: Was du nicht sagst, Floron?
Speaker 1: Ich dagegen glaube, du hast dich mal wieder selbst an deinen Lieckkopfflaschen bedient.
Speaker 3: So läuft
Speaker 1: es wenn man den genommen zum Gärtner macht!
Speaker 1: Dieser glasige Blick vorhin hat sich meine Bestellung aufgeabt.
Speaker 1: der sagte schon wieder alles.
Speaker 1: ich warne Dich dieses Mal kommst Du mir nicht ungeschoren
Speaker 1: davon!".
Speaker 1: Sie wülte in ihrer Krokodil
Speaker 3: ledernden Handtasche nach ihrem Portemonnaie.
Speaker 1: Ich zahle nicht wieder für ein Getränk, das ich gar nicht hatte.
Speaker 1: Sonst kann ich mir den Besuch nebenan bei Diva nicht mehr
Speaker 1: leisten.".
Speaker 1: Dabei sieht mein Harvey einen Vogelnest aus!
Speaker 1: Die junge Frau redete so laut, dass sich sämtliche Gäste des Eisalors die Helsin
Speaker 3: nach ihr regten.
Speaker 1: Florian führtes Cues'
Speaker 3: Gesicht war vor Ärger hoch und angelaufen und verzerrt.
Speaker 1: Er fühlte sich von Rita
Speaker 3: bloß gestellt – und das zu Recht wie Jean fand.
Speaker 1: Ritas Haare erinnerten sie in der
Speaker 3: Tat ein wenig an einen Vogelnest, nämlich an das eine Älster
Speaker 1: In ihrem
Speaker 3: hoch aufgetürmten blonden Locken glitzerten Spangen und Diamantbesetzte klammern,
Speaker 1: dass es eine wahre Wonne war.
Speaker 1: Ganz sicher
Speaker 3: billiger Modeschmuck!
Speaker 1: Denn woher sollte eine Frau Anfang zwanzig
Speaker 3: die darüber klagte sich kein Getränk- und keinen Friseurbesuch gleichzeitig leisten zu können so viel Geld haben?
Speaker 1: Ich gehe mir jetzt meine Nase mit Feinstaub pudern, kündigte die
Speaker 3: unzufriedene Kundin lauthalz an.
Speaker 1: Und wenn ich wieder zurück bin will ich das.
Speaker 1: mein Lieblingsgetränk genau hier steht.
Speaker 1: Die Blondine schlug mit der flachen Hand vor sich
Speaker 3: auf den Präsen,
Speaker 1: wo die grüne Schreibfeder
Speaker 3: mittlerweile in der Luft schwebte und dabei zitterte.
Speaker 1: Falls nicht, schreibe ich einen Artikel über diesen Saftladen, der sich gewaschen hat!
Speaker 1: Sie stürzierte in Richtung der Toiletten
Speaker 3: von Dannen.
Speaker 3: Im Lokal war es tot und
Speaker 1: still – dann erhoben sich nach und nach momelnde Stimmen.
Speaker 3: Köpfe wurden geschüttelt, einzelne Lacher ertönten.
Speaker 1: Nur mehr trifottes.
Speaker 3: Cure blickte beschämt auf die glänzend polierten Spitzen seiner italienischen Schuhe.
Speaker 3: Äh,
Speaker 1: Mr.
Speaker 1: Fortescue!
Speaker 3: zischt der Jean in
Speaker 1: seine Richtung.
Speaker 3: als die Geräuschkulisse sich wieder normalisiert hatte – Besteck, Klapperte und Tassen-und Gläser klimperten.
Speaker 1: Der schnauzbärtige Mann mit den müden
Speaker 3: Augen trat zu ihr an
Speaker 1: den Tisch.
Speaker 1: Sie wünschen miss?
Speaker 1: Ich glaube sie haben mir vorhin versehentlich das
Speaker 3: Getränkebrach
Speaker 1: des Ferita vorgesehenbar
Speaker 3: sagte Jean und zeigte auf das Glas indem die kleinen Zuckerherzen langsam auf und abdümpelten.
Speaker 1: ich hatte eine Limon mit Kirschblubberblasen
Speaker 3: bestellt.
Speaker 1: Die sieht so ähnlich aus wie das hier.
Speaker 1: Mertre fortes Cure ist die Augen auf.
Speaker 3: Bei Merlin's Bart, junge Dame!
Speaker 3: Das ist mir in den letzten zwanzig Jahren nicht passiert.
Speaker 3: Wie konnte ich beides bloß verwechseln?
Speaker 3: Tick-Tränke sind sich ähnliche – das stimmt aber nichts SO Ähnlich.
Speaker 3: Er entschuldigt es sich wortreich.
Speaker 3: Ich bringe ihnen sofort ihren Kirschblubber.
Speaker 0: Nicht nötig,
Speaker 1: ich muss aufbrechen.
Speaker 1: Jean sprang auf wobei sie fast den Tisch umriss.
Speaker 1: Sie musste weg bevor Miss Bullshit
Speaker 3: Bluberin vom Klo kam.
Speaker 0: Tut mir leid,
Speaker 1: ich hab' völlig die Zeit vergessen.
Speaker 1: Was
Speaker 0: macht das?
Speaker 3: Eins neunzig junge Dame!
Speaker 3: Vergessen Sie nicht Ihren
Speaker 3: Glücks-Keks!".
Speaker 3: Mit dem Gedächtnis
Speaker 1: des
Speaker 3: Eisdienbesitzers war wirklich alles in Ordnung, musste Jean feststellen.
Speaker 1: Stimmt so – sie gab ihm zwei Galeonen, schnappte sich den ins Hedophan
Speaker 3: eingewickelten Keks
Speaker 1: und stimmte aus dem Laden.
Speaker 3: Puh,
Speaker 0: gerade noch einmal
Speaker 1: gut gegangen,
Speaker 3: keuchte sie und ging rasch am Friseur Salon vorbei Richtung Elllops Eulenkaufhaus.
Speaker 1: Noch mehr Schere rein, konnte sie sich für heute
Speaker 3: nicht leisten.
Speaker 3: Denn wer wusste schon was Professor Witz noch so in Petto hatte?
Speaker 3: Du bist aber früh dran Jean!
Speaker 3: begrüßte der Zukunftsforscher seine junge Freundin erstaunt.
Speaker 3: Ich bin gerade erst von meinem Termineministerium zurückgekommen.
Speaker 1: weit öffnete er die Tür
Speaker 3: zu seinem Atelier oder seiner Werkstatt
Speaker 1: wie auch immer
Speaker 3: man es nennen mochte.
Speaker 1: Tut mir sehr leid meinte jean.
Speaker 1: während Sie
Speaker 3: sich neugierig umsa.
Speaker 1: ich habe
Speaker 3: jemanden getroffen den ich gar nicht treffen wollte.
Speaker 1: Sagt die der Name Rita Kimkorn etwas?
Speaker 1: Der Mann mit dem grauen, widerspenstigen
Speaker 3: Haar lachte auf.
Speaker 1: Klang jedoch nicht gerade amüsiert
Speaker 3: dabei.
Speaker 1: Ha!
Speaker 1: Dieser Verschnitt aus Möchtegern-Wähler
Speaker 3: und Todesfee?
Speaker 1: Na sicher kenne ich die.
Speaker 1: Heute mich schon ein halbes Dutzend Mal interviewen,
Speaker 3: die Kleine.
Speaker 1: Aber nein danke
Speaker 3: – Ich lese mich gern selbst in einer Fachzeitschrift wie Zauberwissen oder Wissenschaftsmagie…
Speaker 1: aber dieser Boulevardkram ist
Speaker 3: nichts für mich.
Speaker 0: Alles erstunken
Speaker 3: und
Speaker 3: erlogen.".
Speaker 1: Du bist nicht der Erste, der mir das sagt.
Speaker 3: Gab Jean ihm
Speaker 3: recht.".
Speaker 1: Sie erzählte Christopher Harclein was ich in Floron
Speaker 3: Flores
Speaker 1: Q's
Speaker 3: Icelot zugetragen hatte.
Speaker 1: Wieder lachte Christopher doch dieses Mal war er eindeutig amüsiert.
Speaker 3: Valentines Best!
Speaker 3: Bist du sicher?
Speaker 1: Meine Schwester steht total
Speaker 3: darauf aber eigentlich hat Floron, der nur im Februar auf der Karte.
Speaker 3: – du musst wissen auch ich habe einen süßen Zahn
Speaker 1: und bin oft bei Metro
Speaker 3: Flo zu Gast.
Speaker 1: Was mich aber noch mehr verwundert ist die Tatsache dass unser Meister sich
Speaker 3: bei der Bestellung vertan hat.
Speaker 1: Ich kenne
Speaker 3: ehrlich gesagt niemanden, der ein besseres Gedächtnis hat als Florin Fortes-Q.
Speaker 1: Jedes Mal wenn ich bei ihm sitze und ihn beobachte denke ich, Der Mann sollte Wissenschaftler
Speaker 3: sein, bei dem
Speaker 3: Gedächnis.".
Speaker 1: Jean interessierte sich eher für das Getränk, das
Speaker 3: Rita bestellt hatte.
Speaker 1: Was ist denn so besonders an Valentins Best?
Speaker 3: fragte sie unschuldig.
Speaker 0: Ach
Speaker 3: eigentlich nichts!
Speaker 3: Christopher Feikste isst halt eine Spezialität für den Valentinstag
Speaker 1: Also so eine Art Cocktail.
Speaker 1: Ist da Alkohol drin?
Speaker 3: Oder ist das gar ein Liebestrank?
Speaker 1: So sah die Flüssigkeit nämlich aus mit all den Herzchen
Speaker 3: und dem roten
Speaker 1: Glitzer.
Speaker 3: Christopher Reusperte sich, ich habe es nicht so mit Kindern oder Jugendlichen.
Speaker 3: also vielleicht ist das Thema noch gar nichts für dich, er lächelte verliegen.
Speaker 1: Du kannst von Glück
Speaker 3: sagen dass du nichts von dem Zeug getrunken hast.
Speaker 1: dafür braucht man eine spezielle Konstation von der ich ehrlich
Speaker 3: gesagt gar nicht
Speaker 0: weiß ob der gute
Speaker 3: Metriflose überhaupt hat.
Speaker 1: Er dachte einen Augenblick nach Liebestrank.
Speaker 3: trifft es ganz gut.
Speaker 1: Ein Bestandteil dieses
Speaker 3: Getränks ist ein Aphrodisiakum,
Speaker 1: kein so starkes wie in einem Liebestrank aber stark
Speaker 0: genug –
Speaker 3: regelmäßiger Genuss kann abhängig
Speaker 1: machen!
Speaker 1: Und wie wirkt sich das
Speaker 3: aus?
Speaker 1: Hm,
Speaker 3: machte Christopher Schulter zu gut...
Speaker 1: Man wird davon ziemlich….
Speaker 0: Lass mich sagen angeregt.
Speaker 0: Nicht auf jemand
Speaker 3: bestimmten, wie es bei herkömmlichen Liebestränken meist der Fall ist.
Speaker 0: Ich habe vor ewigem Zeit mal einen Eisbecher
Speaker 3: bestellt,
Speaker 1: der sich
Speaker 3: «Sugar Cup» nannte.
Speaker 1: Danach fühlte ich
Speaker 3: mich wie eine Wildkatze.
Speaker 3: Zum Angriff bereit!
Speaker 3: Zum Angriffe auf Frauen, wenn du verstehst.
Speaker 3: Er grinste wie ein Wolf und Jean wurde
Speaker 3: rot.".
Speaker 3: »Ich wusste nicht, dass in der Soße die mit dem Eisbächer kommt.
Speaker 0: Genau derselbe Stoff ist
Speaker 3: wie im Valentins
Speaker 1: Best.
Speaker 1: Beide Getränke werden meist von Hexen bestellt
Speaker 3: – älteren Hexzen, wenn man versteht.
Speaker 1: Wieder musste
Speaker 3: er schmonzen.».
Speaker 3: Rita ist anscheinend so beschäftigt,
Speaker 1: dass sie keine Zeit hat jemanden kennen zu lernen.
Speaker 1: Also hilft sie ein bisschen
Speaker 3: nach!
Speaker 3: Mir ist auch schleierhaft welcher Mann geneigt wäre eine Frau wie Sie
Speaker 1: kennenzulernen, weil die Geschmäcker sind ja
Speaker 3: bekanntlich
Speaker 1: verschieben.
Speaker 1: Er wurde ernst.
Speaker 3: Dich als werdende Holunderhexe
Speaker 1: hätte das
Speaker 3: Zeug umhauen können und dann wäre guter Ratteuer
Speaker 0: gewesen... Aber
Speaker 3: Rita ist jung und
Speaker 0: naja
Speaker 1: schon irgendwie fähnhaft
Speaker 3: gab Jean zu bedenken
Speaker 1: Das täuscht, die ist mit
Speaker 3: allen Wassern gewaschen und
Speaker 1: kann
Speaker 0: eine Menge ab.
Speaker 3: Sie taucht nur in regelmäßigen Abständen bei Mattre Floh auf und bestellt immer den selben Drink um runterzukommen oder rauf – wie man es nimmt!
Speaker 3: Ist ja schon fast Wochenende.
Speaker 1: Christopher reusperte sich nochmals und
Speaker 0: fing leiser
Speaker 1: an zu pfeifen.
Speaker 1: Genug von Rita
Speaker 3: seufzt der Jean mit roten Ohren
Speaker 1: und drehte sich einmal um die eigene Achse.
Speaker 1: Deine Arbeitsstätte
Speaker 3: ist ja ziemlich groß, wohnst du hier
Speaker 1: auch?
Speaker 1: Ich habe
Speaker 3: ein Hindertzimmer mit einem Bett, weil ich oft hier übernachte,
Speaker 1: bestätigte Christopher
Speaker 3: Nickend.
Speaker 0: Doch mein
Speaker 1: eigentliches Domizil befindet
Speaker 3: sich nicht hier –
Speaker 1: aber ich brauche Platz für die Zeitmaschinen
Speaker 3: in denen ich
Speaker 3: herumschraube.".
Speaker 1: In der Tat flüsterte Jean erfrugtsvoll.
Speaker 1: Langsam brähte sie eine
Speaker 0: Runde durch
Speaker 1: den ganzen
Speaker 3: Raum.
Speaker 3: Auf der fensterlosen Seite des
Speaker 1: langgestreckten Raumes reite sich eine Werkbank an die andere.
Speaker 1: Mittenbrennen standen zwei Autos, eine Kutsche etwas,
Speaker 3: was wie ein Eisener Schlitten
Speaker 1: aussah und ein Ding das einem Eisschrank
Speaker 3: erinnerte.
Speaker 3: Andere Möbel oder
Speaker 1: Gegenstände waren mit grauen
Speaker 3: Planen oder alten Decken verhüllt.
Speaker 3: Sind das alles
Speaker 1: Zeitmaschinen?
Speaker 3: Zum größten Teil ja!
Speaker 3: Oder es sollen welche werden... Ich persönlich
Speaker 1: würde gerne ein Auto zu
Speaker 3: einer Zeitmaschine umbauen.
Speaker 1: Dieses Ding dort drüben, dass wir in Kühlschränke
Speaker 3: aussehen
Speaker 1: ist relativ neu.
Speaker 0: Damit bin
Speaker 1: ich schon einmal in die
Speaker 3: Vergangenheit gereist.
Speaker 1: Das kutschenähnliche Teil davon stammt aus den
Speaker 3: dreißiger Jahren
Speaker 1: –
Speaker 0: auch
Speaker 1: damit
Speaker 3: bin Stolz schwang in der Stimme des Wissenschaftlers mit.
Speaker 1: Aber das
Speaker 3: ist schon eine Weile her,
Speaker 1: und da die Zeitrechnung ziemlich ungenau war habe ich einiges an Lebenszeit verschwendet um
Speaker 3: zurückzukommen.
Speaker 1: Hat man dich vermisst?
Speaker 1: Ja zumindest diejenigen, die in dieses Experiment eingeweiht
Speaker 3: waren, da ich versäumt habe nahtlos wieder in der Gegenwart
Speaker 0: zu erscheinen!
Speaker 1: Ich habe im letzten halben
Speaker 0: Jahr sehr viel über Zeitreisen nachgedacht,
Speaker 1: murmelte Jean und ließ ihre Hand über den Kotflügel
Speaker 3: eines der Autos gleiten.
Speaker 1: Es sah dem Fort Anglia mit
Speaker 3: dem Ron und Harry I nach Hogwarts geflogen waren,
Speaker 1: nicht ganz unähnlich.
Speaker 1: Arthur Weasley
Speaker 3: hätte sich bestimmt gut
Speaker 1: mit Christopher verstanden,
Speaker 3: dachte sie wehmütig –
Speaker 1: auch Ron's Vater
Speaker 3: war ein Tüftler!
Speaker 0: Woran arbeitest du gerade?
Speaker 3: Erkundigte sie sich beeindruckt von alldem seltsamem Zeug um sich herum….
Speaker 3: Nun was glaubst Du
Speaker 3: denn?!
Speaker 1: Christopher machte eine Geste mit der
Speaker 0: Hand und führte
Speaker 3: sie so zu einem stabilen Holztisch auf dem
Speaker 1: Jeans Herz machte einen angstvollen Hüpfer
Speaker 3: in ihrer Brust
Speaker 1: ihr Zeitumkehrer
Speaker 0: lag.
Speaker 1: Das Stück Draht, das die
Speaker 3: drei unterschiedlichen Ringe fest zusammengehalten hatte war verschwunden.
Speaker 0: Ein leichtes
Speaker 3: Oh!
Speaker 3: entschlüpfte ihr
Speaker 1: und sie verharte auf dem Fleck.
Speaker 1: Geh ruhig näher ran – es
Speaker 3: kann ja nichts passieren, ermunterte Christopherzy.
Speaker 1: Solange
Speaker 3: du die Kette nicht um deinen Hals legst kannst du damit machen was du willst.
Speaker 1: Vorsichtig wagte Jean
Speaker 0: sich näher heran.
Speaker 0: Ich muss zugeben ich hab echt
Speaker 1: Angst vor dem Ding Was niemand dir verübeln
Speaker 3: wird, der deine Geschichte kennt", meinte Christopher mit sanfter Stimme.
Speaker 0: Er streckte die Hand aus und nahm die runde
Speaker 3: amulettartige Scheibe behutsam mit zwei Fingern
Speaker 1: auf.
Speaker 1: Die drei
Speaker 0: Ringe, die
Speaker 1: um das eingefasste Stundenglas
Speaker 3: herum arrangiert waren, bewegten
Speaker 0: sich leicht.
Speaker 1: Wie gesagt – da passiert nichts!
Speaker 0: Du kannst ihn in die Hand
Speaker 0: nehmen.".
Speaker 0: Wie in Zeitlupe
Speaker 1: hob Jean die Hand und ließ sich das
Speaker 0: Instrument von Christopher hineinlegen….
Speaker 0: Man konnte rein äußerlich gar nicht sehen, was genau an ihm kaputt war,
Speaker 3: hauchte sie.
Speaker 1: Die Ringe
Speaker 0: haben einfach nicht aufgehört sich zu drehen.
Speaker 0: Schneller und immer schneller!
Speaker 0: Ich kann mich gar nicht mehr richtig daran erinnern – ich war wie
Speaker 0: hypnotisiert.".
Speaker 1: Ja das ist ja gerade
Speaker 3: das Vertragte.
Speaker 3: Christopher säufzte
Speaker 1: jetzt ebenfalls.
Speaker 1: Wäre das Stundenglas beschädigt
Speaker 0: gewesen hätte ich es vielleicht ersetzen können?
Speaker 1: Ich sage viel leicht
Speaker 0: weil es genauso katastrophal
Speaker 3: gewesen wäre,
Speaker 1: wäre ein Teil des magischen Sandes
Speaker 0: ausgelaufen.
Speaker 0: Gut dass dem nicht so wahr.
Speaker 0: Jean betrachtete
Speaker 1: McGonagalls
Speaker 3: Leihgabe
Speaker 0: von allen Seiten.
Speaker 0: Eins verstehe ich nicht,
Speaker 3: und das wäre?
Speaker 1: Professor McGonigal
Speaker 0: meinte mein Zeitumkehrer sei schon sehr alt – um die Hundertfünfzig Jahre, wenn ich mich
Speaker 3: richtig
Speaker 0: erinnere!
Speaker 1: Es gebe heutzutage
Speaker 0: also im Jahr nineteenhundertneinzig meine ich jetzt schon weit aus genauere.
Speaker 0: Ich konnte ja nur die Stunden einstellen, nicht die Jahre oder die Minuten Obwohl ich mich zu erinnern glaube
Speaker 1: dass auch das Zaubereiministerium
Speaker 3: die Finger am Spiel hatte.
Speaker 0: Das Gerät musste schließlich
Speaker 3: sicher
Speaker 0: genug sein für eine Schülerin.
Speaker 1: Ich wurde auch dazu ermand,
Speaker 0: immer nur eine Stunde zurückzudrehen, niemals zwei oder gar noch mehr.
Speaker 3: Was auch durchaus
Speaker 0: angebracht war,
Speaker 3: bestätigte Christopher –
Speaker 1: mit Zeit spielt
Speaker 0: man nicht!
Speaker 1: Aber du meintest doch das Instrument sei
Speaker 0: durch einen wenn auch
Speaker 1: unachtsam ausgesprochenen
Speaker 3: Fluch beschädigt worden?
Speaker 1: Ja…
Speaker 3: Welcher genau war das?
Speaker 0: Kann ich nichts sagen?
Speaker 3: Warum nicht?
Speaker 1: Jean stöhnte
Speaker 0: leise.
Speaker 0: Weil es kein direkter Fluch war...
Speaker 1: Die Brüder eines meiner Freunde vertreiben sich die Zeit, damit Zauberschärze unter
Speaker 3: die Leute
Speaker 0: zu bringen.
Speaker 1: George – das
Speaker 0: ist einer der beiden –
Speaker 1: hat mit seinem Zauberstab ein Stück Schnur angezündet, was an einem Kästchen
Speaker 0: befestigt war.
Speaker 1: Das Kästchin rauchte und fauchte!
Speaker 1: Es kann von Dr.
Speaker 1: Philipp Buster
Speaker 0: gewesen sein, denn ich meine mich zu erinnern, dass sie eine
Speaker 1: Tüte oder etwas
Speaker 0: Ähnliches
Speaker 1: vom Zonkos-Scherzartikeladen
Speaker 0: in Hoxmie dabei
Speaker 3: hatten.
Speaker 0: Allerdings könnten diese zwei dieses Ding auch ein wenig aufpoliert
Speaker 1: haben, denn
Speaker 0: das tun Sie gern….
Speaker 0: Und als ich mich vorbeugte, um schnell aufzustehen und zur Toilette zu gehen sind ein paar Funken daraus auf meinen Pulli gelangt bzw.
Speaker 0: haben sich durch den Stoff hindurchgefressen.
Speaker 0: Darunter lag der Zeitumkehrer.
Speaker 0: Ich habe gar nicht gemerkt dass mein Oberteil einen Brandloch hatte
Speaker 1: geschweige
Speaker 0: denn das die Feuerzungen dem Zeitumkehrer beschädigt hatten.
Speaker 1: Es ist ja auch kaum vorstellbar.
Speaker 1: Fred & George
Speaker 0: haben nicht viel Geld.
Speaker 0: Ergo
Speaker 1: kann das
Speaker 0: was ich in dem Kästchen befand Nicht besonders kostbar und teuer gewesen sein
Speaker 1: das zweitklassige
Speaker 0: Materialien einem silbernen Zeitumkehrer dermaßen schaden
Speaker 1: können.
Speaker 1: Nun, es
Speaker 3: spielt in diesem Fall wohl keine große Rolle gab Christopher mit Sorgenfalten auf der Stirn zu verstehen.
Speaker 1: War ist das was du
Speaker 0: nicht verstehst?
Speaker 0: Das war das eine, meinte Jean langsam.
Speaker 0: aber das was ich noch weniger verstehe ist dass ein scheinbar ungenauer Zeitumkehrer der über hundert Jahre
Speaker 3: alt ist
Speaker 0: so klein und zierlich sein kann.
Speaker 1: er ist gewissermaßen
Speaker 0: genauso eine Zeitmaschine
Speaker 1: wie dieser
Speaker 0: seltsame Schrank
Speaker 3: dort.
Speaker 3: Sie zeigte auf das Eis
Speaker 0: schrankähnliche Gebilde.
Speaker 3: Ja, aber der ist nicht
Speaker 0: durch Cobolt-Hand gefertigt!
Speaker 1: Also doch
Speaker 0: ein Furstjean.
Speaker 1: Tja so ist es eben.
Speaker 1: Christopher
Speaker 0: fuhr sich mit der Hand durch seine Mäne die Eigenschaften von Stahlwolle
Speaker 3: zu haben schien
Speaker 0: denn die Haare blieben danach senkrecht in der Luft stehen als wären sie
Speaker 3: in Zuckerwasser
Speaker 0: getränkt.
Speaker 1: Cobolta haben viel früher
Speaker 0: als wir Menschen angefangen
Speaker 3: mit Zeit zu experimentieren.
Speaker 1: folglich sind sie viel erfahrener
Speaker 0: als wir auf
Speaker 3: diesem Gebiet
Speaker 1: und leider
Speaker 3: Er stieß
Speaker 1: einen tiefen Seufzer
Speaker 3: aus,
Speaker 0: teilen sie ihr Wissen gar nicht
Speaker 1: gern.
Speaker 1: Kapitel onehundert-einundneunzig
Speaker 3: –
Speaker 1: ein schwieriges Thema.
Speaker 1: Jean und Christopher sahen sich an und seufzen gleichzeitig.
Speaker 3: Ein schwieriges thema… Kobolte!
Speaker 3: Egal ich kümmere mich drum.
Speaker 1: vielleicht kann ich einen bekannten Namen Scrimmock
Speaker 3: überreden
Speaker 1: sich dieses Schmuckstück
Speaker 3: einmal anzusehen.
Speaker 3: Christopher zog die Mundwinkel übertrieben in die Höhe, wie Jean fand
Speaker 1: um ihr und
Speaker 0: sich selbst
Speaker 3: Zuversicht vorzugaukeln.
Speaker 1: Dann wird er es aber sicher behalten wollen,
Speaker 3: gab Jean zu bedenken
Speaker 1: was völlig unmöglich ist.
Speaker 1: ich muss damit zurück in die Zukunft.
Speaker 1: erst vor wenigen Wochen hatte
Speaker 3: sie in Geschichte der Zauberei
Speaker 1: gelernt dass das Besitzrecht von Kobolten anders
Speaker 3: ausgelegt wurde als von Zauberern.
Speaker 1: Professor Bins,
Speaker 3: so einschläfern seine Stimme und seine ganze Arze unterrichten auch war,
Speaker 1: hatte diesen Fakt deutlich
Speaker 3: gemacht.
Speaker 3: «Ko-Bolde werden sehr alt», meinte Christopher.
Speaker 1: «Vielleicht du machtest ihm ja nichts aus, zwanzig Jahre auf das Ding zu warten?
Speaker 1: Na ich weiß nicht!
Speaker 1: Jean war und blieb skeptisch.
Speaker 1: Aber im Grunde ist es mir egal
Speaker 3: womit du ihn köderst –
Speaker 1: wenn ich fort von hier bin interessiert mich das nicht
Speaker 3: mehr.
Speaker 0: Das sollte es aber.»
Speaker 3: sagte der grauhaarige Gelehrte mit Nachdruck.
Speaker 1: Du darfst nicht glauben, dass es
Speaker 3: nach deiner Rückkehr in deine dir angestammter Zeit so sein wird als wärst du von einer mehrmonatigen Reise zurückgekehrt
Speaker 0: und würdest jetzt alles
Speaker 3: im Großen und Ganzen wieder genauso vorfinden wie es war, als du es verlassen hast.
Speaker 3: Du bist jetzt wie lange hier?
Speaker 1: Etwas über zwei Monate?
Speaker 1: Das ist noch nicht besonders lang!
Speaker 1: Und trotzdem würdest
Speaker 3: du dich
Speaker 1: umgucken,
Speaker 3: wenn du wüsstest was du schon alles verändert hast.
Speaker 1: Allein durch deine Anwesenheit
Speaker 3: in
Speaker 3: Hogwarts.".
Speaker 1: Hitzig
Speaker 3: reckte Jean das Kinn in die Höhe.
Speaker 1: Ich habe mich zurückgehalten!
Speaker 1: Diejenigen Lehrer gemieden, die auch in zwanzig Jahren noch meine Lehrer sein werden und Hagrid auch nur als Beispiel.
Speaker 1: In der Zukunft war...
Speaker 3: War?
Speaker 3: Nein
Speaker 1: ist er ein richtig guter Freund weil jetzt gerade weiß ich nicht ob er mich überhaupt als neue Schülerin wahrgenommen hat.
Speaker 1: Wir haben nicht viele Berührungspunkte, und er ist ja auch noch kein
Speaker 1: Professor.".
Speaker 3: Christopher schlug die Hände über dem Kopf zusammen.
Speaker 3: »Verfluch, Jean!
Speaker 3: Sei vorsichtig,
Speaker 1: was du mir sagst.
Speaker 0: Das hier
Speaker 1: ist beispielsweise eine Information, die mich an Dumbledos geistiger
Speaker 3: Gesundheit im Jahre nineteenhundertdrei neunzig zweifeln lässt.
Speaker 0: Rubius Hagridt
Speaker 1: is ein herzensguter
Speaker 3: Mensch
Speaker 1: – aber er taugt keinesfalls zum Lehrer.«.
Speaker 1: »Verzeihung!«
Speaker 3: Jean verbarg ihr Gesicht in den Händen.
Speaker 1: »Mit dir zu reden?
Speaker 1: Ist wie mit einem Freund aus meiner Zeit zu reden...«.
Speaker 1: Und ich stelle mir dieselbe Frage jeden Tag, inwieweit habe ich die Welt wie ich sie kenne schon verändert?
Speaker 1: Und wird das überhaupt jemandem auffallen?
Speaker 1: Ich glaube, ich habe in meinem Denken was das angeht eine Menge Fehler gemacht.
Speaker 3: Was glaubst du denn, wie das alles funktioniert?
Speaker 3: fragte Christopher mit leicht zusammengekniffenen
Speaker 1: Augen.
Speaker 3: Im Idealfall solltest Du zum selben Zeitpunkt in Deine Zeit zurückkehren zu der Du auch verschwunden bist.
Speaker 3: Dann hast Du eine zwei monatige Schleife gedreht.
Speaker 3: Inwieweit solche Schleifen die Lebenserwartung verkürzen, ist übrigens
Speaker 1: noch nicht erforscht.
Speaker 3: Deine Freunde, deine Lehrer, deine Familienmitglieder – sie alle
Speaker 1: haben keine
Speaker 3: Schleife
Speaker 0: gepredet!
Speaker 1: Sie werden dich nicht vermisst
Speaker 3: haben.
Speaker 3: Gelingt uns das nicht und du landest, sagen wir Mitte November, dreiundneinzig wieder dort?
Speaker 1: Dann wird man dich sehr
Speaker 0: wohl zwei
Speaker 3: Wochen vermisst habe.
Speaker 0: Also gilt es,
Speaker 3: dass zu vermeiden.
Speaker 1: Und wenn du bei deiner
Speaker 3: Rückkehr vollkommen anders aussiehst als noch zwei Minuten vorher
Speaker 1: dann wird auch
Speaker 3: das Fragen aufwerfen.
Speaker 3: Er begann auf und abzugehen,
Speaker 1: immer fünf Schritte in die eine und fünf in die andere
Speaker 3: Richtung.
Speaker 1: Falls du zwei Wochen vor
Speaker 3: Halloween zurückkehrst,
Speaker 1: wird das genauso
Speaker 3: verworren oder sogar noch verworner.
Speaker 3: Dann existierst
Speaker 1: du für diese
Speaker 3: Zeitspanne doppelt – und das wird sehr gefährlich!
Speaker 1: Du darfst dich nicht sehen, und das gilt auch für alle
Speaker 1: anderen.".
Speaker 1: Bei den Gedanken wurde
Speaker 3: Jean schlecht.
Speaker 1: Wie sollte es bei über zwanzig Jahren Zeitunterschied
Speaker 3: denn überhaupt gelingen sie auf die Minute genau zurückzuschicken?
Speaker 1: Ihr Zeitungkehrer war doch vom Anfang an,
Speaker 3: vom Ministerium dahingehend manipuliert gewesen, dass sie ihn nur stundenweise hatte einstellen können.
Speaker 1: Und es gab noch andere
Speaker 3: zeitliche Klippen zu umschiffen!
Speaker 1: Du sagst ich würde jetzt in diesem Augenblick die Zeit verändern ja?
Speaker 1: Dessen sind sich meine Freunde in der Zukunft aber doch überhaupt
Speaker 3: nicht bewusst
Speaker 3: oder?!
Speaker 1: Nein, Jetzt ist Jetzt!
Speaker 3: Aber was ist mit deinen Freunden in der Gegenwart?
Speaker 3: Unserer bei der Gegenwahrt,
Speaker 1: die da lautet, Meine beste Freundin von hier wird schon lange tot sein,
Speaker 3: sollte ich es zurück
Speaker 1: in meine Zeit
Speaker 1: schaffen.".
Speaker 1: Wie immer wenn sie daran dachte, fiel es Jean schwer die Tränen zurück
Speaker 3: zu halten.
Speaker 0: »Das ist sehr
Speaker 3: traurig zu hören« sagte Christopher
Speaker 1: und sah dabei zerknirrscht rein
Speaker 3: – aber für unsere Zwecke spielt
Speaker 1: uns das natürlich
Speaker 3: in die Karten!
Speaker 3: Ich hoffe, ich muss Sie nie kennenlernen
Speaker 1: doch ich dachte eigentlich eher an deinen Freunden Severus
Speaker 3: oder sollte ich eher sagen deiner zukünftigen Lehre Professor.
Speaker 1: Wie war noch sein Name?
Speaker 1: Jeans druck im Magennamen zu.
Speaker 0: Snape,
Speaker 1: Severus Snape Der Nachname sagt mir nichts.
Speaker 1: Wahrscheinlich Muggl
Speaker 3: geboren was
Speaker 1: Seine Mutter?
Speaker 1: ich
Speaker 3: will
Speaker 1: nix
Speaker 3: hören.
Speaker 3: Schnitt Christopher ihr Brüsk das Wort ab.
Speaker 1: Denkt an unsere
Speaker 3: Abmachung
Speaker 0: Dann frag
Speaker 3: halt nicht Erwiderte Jean in grummeligem Ton.
Speaker 3: Hast dir recht
Speaker 1: Christopher machte eine Pause und startete ins Leere.
Speaker 1: Für uns, die du uns zurücklässt dreht
Speaker 3: sich die Welt weiter.
Speaker 3: Wir
Speaker 1: machen
Speaker 3: keinen Sprung in der Zeit.
Speaker 3: so wie du!
Speaker 1: Du wirst uns fehlen... ...du wirst vor allem denen fehlen,
Speaker 3: die nicht wissen warum du knallauffall verschwunden bist.
Speaker 3: Und da sind einige unter uns
Speaker 1: die dich wieder
Speaker 3: erkennen werden
Speaker 1: noch bevor
Speaker 0: du so
Speaker 1: alt bist wie jetzt.
Speaker 3: Stell dir vor wie das sein muss für deinen Freund.
Speaker 3: sollten sich die Dinge wirklich so entwickeln
Speaker 1: dass er als Lehrer
Speaker 3: in Hogwarts bleibt
Speaker 1: Dass du ein Mädchen unterrichtest, an das du dich als An-Deine
Speaker 3: Schuhkameraden erinnerst.
Speaker 3: Es ist ja sehr löblich, dass du dich bemüßt nicht aufzufallen –
Speaker 1: leider wird das nie zu hundert Prozent funktionieren!
Speaker 3: Diejenigen deren
Speaker 1: Leben du wahrhaft berührt
Speaker 3: hast werden dich unwäigerlich wiedererkennen.
Speaker 1: Um Jean bedannt sich alles zu drehen und sie konnte keinen klaren Gedanken
Speaker 3: mehr fassen.
Speaker 3: Mit
Speaker 1: geschlossenen Augen stand sie mitten im Raum, musste sich an diversen Objekten und Tischen
Speaker 3: festhalten….
Speaker 1: Er klär mir das Punkt für Punkt anhand von Severus Wahrnehmung.
Speaker 1: Ich krieg' das nicht zu fassen!
Speaker 3: Das ist sehr schwierig, Jean, aber ich will es versuchen –
Speaker 1: Es gibt jedoch keine Garantie.
Speaker 0: Ich weiß….
Speaker 3: er ahnt also nichts ja?
Speaker 1: …er weiß dass was mit mir nicht
Speaker 3: stimmt
Speaker 1: und Severus isst alles andere als dumm.
Speaker 1: Vielleicht ahnt er ja doch was und hat sich nur dazu entschieden mich nicht darauf anszusprechen.
Speaker 1: Vielleicht wird er erst ahnen, wer oder was ich war wenn ich auf einmal aus heiterem Himmel verschwinde.
Speaker 3: Oder gar nicht!
Speaker 3: Nun
Speaker 1: in Fall eins
Speaker 3: und zwei wäre
Speaker 1: er eventuell
Speaker 3: vorbereitet
Speaker 1: Aber zunächst wird es wie folgt
Speaker 3: ablaufen
Speaker 0: Du bist weg Er vergisst
Speaker 3: dich...
Speaker 1: ...oder nicht?
Speaker 3: Dieser Gedanke gefiel Jean ganz und gar nicht.
Speaker 3: Du gerätst in Vergessenheit Und dann, im Jahre nineteenhunderteinundneunzig wird
Speaker 1: es höchstwahrscheinlich
Speaker 3: so sein dass da ein kleines Mädchen vor ihm steht
Speaker 0: das dir sehr ähnlich
Speaker 3: sieht und Hermine Granger heißt.
Speaker 3: Denn so wie ich es verstanden habe hast
Speaker 1: du diesen
Speaker 3: Teil deiner Vergangenheit nicht berührt Deine Eltern und alles was mit ihnen zu tun hat.
Speaker 1: An dem Fakt, dass
Speaker 3: du zum selben Zeitpunkt wie vorgesehen geboren werden wirst
Speaker 1: sollte sich also nichts ändern.
Speaker 1: Ja Dann wiederholt
Speaker 3: sich die Geschichte.
Speaker 3: Du bekommst ja davon
Speaker 1: nichts mit.
Speaker 1: Wir müssen das
Speaker 0: alles aus Severus
Speaker 3: Sicht aus
Speaker 3: betrachten.".
Speaker 1: »Na, dann tun wir das doch mal«
Speaker 3: rief Jean gespielt eifrig aus,
Speaker 1: zog sich an der Kante eines stabil
Speaker 3: aussehenden Holztisches hoch,
Speaker 1: schlug energisch ein Bein über das andere und setzte eine Denkamine
Speaker 3: auf.
Speaker 1: Nehmen wir mal an – er hat wirklich keine
Speaker 3: Ahnung!
Speaker 3: Am
Speaker 1: Abend des ersten Septembers, einundneunzig wird er am Lehrertisch in der großen Halle sitzen und dort auf ein zwölfjähriges Mädchen treffen, dass ihm ziemlich bekannt vorkommt.
Speaker 3: Was tut er also?
Speaker 1: Geht er hin?
Speaker 1: Ein paar Tage später, vielleicht nachdem er sie eine Zeit lang beobachtet hat
Speaker 3: und fragt sie So so du
Speaker 1: nennst dich also
Speaker 3: Hermine Granger.
Speaker 1: Sagt dir vielleicht der Name Jean Perlman was?
Speaker 3: Und das kleine Mädchen betüchtest
Speaker 1: wahrscheinlich Antworten Oh ja Sir!
Speaker 1: Jean ist mein zweiter Vorname und Perlmann den Mädchennamen meiner Mutter.
Speaker 1: aber wieso fragen Sie Christopher ich kann doch dieses Mädchen nicht sein.
Speaker 3: Du bist dieses Mädchin und du bist
Speaker 1: es nicht.
Speaker 1: Aber was is denn dann mit Halloween'?
Speaker 1: Hermine Granger geht aufs Klo und will einen Mann namens
Speaker 3: Zewe...
Speaker 1: Sie bremst sich gerade noch rechtzeitig.
Speaker 0: Egal,
Speaker 3: sie...
Speaker 1: Also ich befinde mich im Erdgeschoss in der Toilette auf dem Gang in Richtung der Kerker.
Speaker 1: Und dann plötzlich der Einschnitt oder wie auch immer man das nennen mag.
Speaker 3: Vielleicht stolperere ich!
Speaker 1: Vielleicht werde ich einen kurzen Filmriss haben Wie jemand, der zu viel
Speaker 3: Feuerwiske getrunken hat.
Speaker 1: Dabei weiß ich nicht mehr, wie sich so was anfühlt Ja?
Speaker 1: Und dann?
Speaker 1: Sie sah Christopher verzweifelt an.
Speaker 1: Dann bin ich plötzlich in diesem Hädchen drin, aber mit dem Wissen von all dem was ich hier hatte und ich sehe ihn den Spiegel.
Speaker 1: Und plötzlich ist mein Haar ganz
Speaker 3: anders!
Speaker 1: Vielleicht wiege ich auch drei Kilometer oder weniger oder habe Pickel ohne
Speaker 3: Ende?
Speaker 1: Wenn ich in die große Halle zurückkehre wird das doch allen auffallen... ...und dann kommt plötzlich
Speaker 0: Severos
Speaker 1: rein und ich seh' ihnen an mit dem wissen dass ich jetzt habe und
Speaker 3: er sieht mich und dann....
Speaker 0: Was passiert
Speaker 1: denn?
Speaker 1: Erkennen wir uns?
Speaker 3: Ich denke schon
Speaker 0: Aber bei Diewid dieses Wissen präsenter
Speaker 1: sein als bei ihm.
Speaker 1: Jean konnte sich keinen denkbar schlechteren
Speaker 3: Zeitpunkt für dieses Wiedersehen vorstellen.
Speaker 0: Serious Black war vielleicht
Speaker 1: noch irgendwo im Schloss, alle Lehrer und auch die Schüler befanden sich in einer
Speaker 3: Art Ausnahmezustand.
Speaker 1: Würde Severus tatsächlich merken das ich etwas verändert hatte?
Speaker 1: Und falls ja würde er die nötigen
Speaker 3: Schlüsse ziehen... Irrationalerweise
Speaker 1: kam Jean der Gedanke am Tag
Speaker 3: vor ihrer Rückreise
Speaker 1: in den Salon das
Speaker 3: Hexenhaar zu gehen und daran zu bitten, dass Divergentscher ihr langes buschiges Haar zauberte.
Speaker 1: Bist du dir
Speaker 3: ganz
Speaker 1: sicher Christopher, daß es so ablaufen wird?
Speaker 1: Vorausgesetzt ich bin wirklich pünktlich!
Speaker 3: Der grauharige
Speaker 1: Mann hörte mit dem Herumtigern
Speaker 3: auf und sah Jean ernst an.
Speaker 1: Wenn man mich fragt was ich beruflich mache, sage ich immer Ich bin Zukunftsforscher.
Speaker 1: Dass ich Zukunftsexperte bin, das zu sagen käme mir nie
Speaker 3: über die Lippen.
Speaker 3: Ich habe das ein oder andere kurze Experiment gemacht –
Speaker 1: ja aber daraus kann ich nicht
Speaker 3: ablesen was mit
Speaker 1: dir passieren
Speaker 3: wird in einer Zeit, die für mich so weit in der Zukunft liegt Jean!
Speaker 1: Aber du bist doch schon mehrmals in der Vergangenheit gewesen,
Speaker 3: oder?
Speaker 1: Ja, ich hab' ein paar Schleifen dort gedreht und Du musstest sie jedes Mal zurückkehren und das zur gleichen Zeit.
Speaker 1: Das war doch dasselbe wie bei
Speaker 1: mir.".
Speaker 3: Das kann man aber nicht vergleichen.
Speaker 3: Ich wusste, dass ich weggehen würde
Speaker 1: – also habe
Speaker 3: ich mir im Voraus Gedanken gemacht
Speaker 1: wie eine solche Reise
Speaker 3: im Idealfall aussehen soll!
Speaker 1: Ich bin auch
Speaker 3: nie in meine eigene Zukunft gesprungen.
Speaker 3: Es hat natürlich auch nie alles genauso geklappt als ich es geplant hatte ….
Speaker 1: Aber…ich
Speaker 3: will dich noch mehr verwirren.
Speaker 3: Jetzt bin ich hier wohin ich
Speaker 3: gehöre.".
Speaker 1: «Aber ich will doch auch nicht in meine Zukunft sondern lediglich in mein Gegenwart
Speaker 3: von nineteenhundertneunzig
Speaker 1: zurück.».
Speaker 1: Dean dachte einen Augenblick nach Mich früher zurückzuschicken, geht also nicht.
Speaker 1: Zum Beispiel an Gleis neun dreiviertel im Jahr nineteenhundertneinzig.
Speaker 1: Ich denke eben dass das die Crux ist!
Speaker 1: Die Ruptur in der Zeit fand am Abend des einundreißigsten
Speaker 3: Oktober nineteenhunderdreiundneunzig statt.
Speaker 1: Nur an diesem Tag zur selben Stunde... Nein!
Speaker 1: Zur selben Sekunde
Speaker 3: kannst du wieder in dich selbst hineinspringen.
Speaker 1: Anders geht es nicht.
Speaker 0: Doppelt
Speaker 3: zu existieren
Speaker 1: ist
Speaker 3: keine Option.
Speaker 0: Dann geriete alles
Speaker 1: durcheinander Und die Zeit darf nicht aus den Fugen geraten.
Speaker 1: Wenn
Speaker 3: du hier bleibst, wird in sechs, sieben
Speaker 1: Jahren trotzdem
Speaker 3: ein Mädchen namens Hermine Granger geboren werden!
Speaker 1: Das sagtest du schon einmal und das ist es was mich an der Sache am meisten verwirrt.
Speaker 1: Es wäre gut wenn ihr euch in dem Falle
Speaker 3: nicht kennenlernen würdet.
Speaker 3: Sonst könntest du schnell im St.
Speaker 3: Mungo landen und zwar in der geschlossenen Abteilung.
Speaker 3: Schon allein deswegen solltest du nicht mit
Speaker 1: dem Gedankenspielen
Speaker 3: hierbleiben zu wollen.
Speaker 1: Ich will doch auch gar nicht hier bleiben
Speaker 3: Insistierte Jean mit hochrottem Kopf.
Speaker 1: Aber das liegt an dir!
Speaker 1: Ich kann
Speaker 3: keine Zeitumkehrer reparieren,
Speaker 1: wenn es dir nicht gelingt, das Ding wieder zum Laufen zu bringen stecke ich hier fest und dann wird all das was du mir eben prophezeit hast unweigerlich eintreten.
Speaker 1: Prophezeien klingt ein bisschen
Speaker 3: wie wahrsagen aber das was ich dir eben gesagt habe wird geschehen
Speaker 1: und glaube mir das wird nicht
Speaker 3: gut für dich enden.
Speaker 3: die Gemeinschaft der Hexen und Zauberer ist viel zu klein um darin unterzugehen und nicht aufzufallen.
Speaker 1: Du würdest immer wieder
Speaker 3: mit deinem Alter Ego konfrontiert und darüber höchstwahrscheinlich verrückt werden.
Speaker 1: In dem Falle sollte ich vielleicht auswandern, sobald ich die Schule abgeschlossen habe,
Speaker 3: überlegte Jean-Laude
Speaker 1: Aber im selben Moment
Speaker 3: da sie den Gedanken aussprach war
Speaker 1: ihr klar dass das nicht viel nützen würde.
Speaker 1: Der Name
Speaker 3: Harry Potter würde schon in wenigen Jahren in aller Munde sein Und Hermine Granger ebenfalls Wenige Jahre
Speaker 1: nachdem sich ihre Wege
Speaker 3: in Hogwarts gekreuzt
Speaker 1: und sie sich angefreundet
Speaker 3: hatten.
Speaker 1: wohin sollte sie auswandern,
Speaker 3: wo nicht immer
Speaker 1: wieder Harrys oder gar ihr eigener
Speaker 3: Name genannt werden würde?
Speaker 3: Ozeanien –
Speaker 1: eine andere Möglichkeit war dafür zu sorgen dass sie gar nicht erst geboren wurde.
Speaker 1: Nicht an dem Tag ihres eigentlichen Geburtstags oder
Speaker 3: noch besser überhaupt nie!
Speaker 3: Wenn ihre Eltern sich an der
Speaker 1: zahnärztlichen
Speaker 3: Fakultät der Londoner Uni noch nicht kennengelernt
Speaker 1: hatten, konnte man eventuell dafür sorgen das ihnen das auch in Zukunft
Speaker 3: verwährt bliebe.
Speaker 1: Man konnte ihrem Vater und ihrer Mutter vielleicht Alternativpartner
Speaker 3: unterjubeln.
Speaker 3: Jean wusste nicht, welchen Elternteil sie das Hexen gehen zu verdanken hatte –
Speaker 1: doch vielleicht würden ihre Eltern auf diese Weise
Speaker 3: gar kein Kind bekommen, dass des Zauberns fähig wäre?
Speaker 3: Und dann
Speaker 1: würde es sie auch nicht zweimal geben!
Speaker 1: Sie erläuterte Christopher ihre Gedanken,
Speaker 3: doch der schüttelte Riegeros den Kopf.
Speaker 3: Nicht umsonst lautet der Leitspruch «Zeit darf nicht verändert werden».
Speaker 1: Was daraus erwächst, ist nicht zu
Speaker 3: kontrollieren.
Speaker 1: Du darfst nicht
Speaker 3: hier bleiben
Speaker 1: – das ist
Speaker 3: Fakt!
Speaker 3: Verabschiede dich von
Speaker 1: diesen
Speaker 1: Gedanken.".
Speaker 3: Wir müssen alles tun um dafür zu sorgen
Speaker 1: dass dir
Speaker 3: die Rückkehr nicht verwehrt wird und dabei solltest du aus den eben genannten Gründen besser eine Punktlandung hinlegen.
Speaker 0: Geliene Zeit
Speaker 1: zwei
Speaker 0: Umdrehungen Kapitel onehundertzweiundneinzig Das Dilemma der doppelten Existenz.
Speaker 0: Draußen hatte sich der Himmel zugezogen und wie auf ein Stichwort hin öffnete er jetzt seine Schleusen.
Speaker 1: Dicke, fette
Speaker 0: Regentropfen prasselten im schrägen Winkel gegen die Fensterfront, die auf den Hinterhof herausging.
Speaker 0: Schlagartig
Speaker 1: war es auch um Raum
Speaker 0: düster geworden – die Sonne war bereits untergegangen, aber er war noch nicht einmal halb fünf durch!
Speaker 1: Da sollte es auch, erwiderte Christopher
Speaker 0: mit ernster Stimme.
Speaker 0: Er griff nach seinem Zauberstab und entfachte nacheinander mehrere Kerzen im ganzen Raum und zusätzlich ein Feuer in dem großen Kamin zu seiner Linken, auf dessen Sims alte
Speaker 3: Fotos aufgereizt standen.
Speaker 3: Wenn
Speaker 0: du mich fragst
Speaker 1: – so war es äußerst fahrlässig
Speaker 0: von deiner Hauslehrerin!
Speaker 0: Ach was vom ganzen Ministerium dir einen Zeitumkehrer zu beschaffen?
Speaker 0: Nicht an erster Linie weil ich finde dass du zu jung bist damit umzugehen bei
Speaker 3: alter Christopher sich zu sagen.
Speaker 0: Obwohl Unerfahrenheit natürlich eine Rolle in dieser schräglichen Geschichte spielt.
Speaker 0: Ich finde du bist eine sehr verantwortungsbewusste junge Hexe.
Speaker 0: Nein, es ist genau aus dem Grund fahrlässig, weswegen das Ganze letztlich
Speaker 1: schiefgegangen
Speaker 0: ist.
Speaker 0: Weil unvorhersehbare Dinge passieren können – Dinge die keiner je eingeplant hat, weil keiner sie halt kommen sehen!
Speaker 0: Übermütige Kinder, die munter herum zaubern, deine Zeitumkehrer mit ihren Flüchen treffen und schon ist Albanien offen.
Speaker 0: Damit rechnet niemand.
Speaker 1: Aber dass etwas passieren
Speaker 0: kann, dessen sollte man sich verdammt noch mal bewusst
Speaker 0: sein.".
Speaker 0: Seine Wangen hatten sich gerötet.
Speaker 1: Und jetzt
Speaker 0: haben wir den Salat.
Speaker 0: Hinzu
Speaker 1: kommt,
Speaker 0: dass ich mir bei bestimmten Dingen auch überhaupt nicht sicher bin.
Speaker 0: In Europa gibt es nur ungefähr ein halbes Dutzend Zauberer wie mich die sich ernsthaft mit der Zukunft auseinandersetzen.
Speaker 0: Plus eine Hand vor Leute,
Speaker 1: die das
Speaker 0: Ganze mehr oder weniger als Hobby betreiben.
Speaker 0: Diese wenigen Personen sind noch einmal in zwei- oder mehr Lager gespalten weil sie verschiedenen Theorien anhängen.
Speaker 0: Gedanken verloren steckte er den Zaubernstab zurück in die hintere Hosentasche seiner ausgebeulten Jeans.
Speaker 0: Jean war sich nicht sicher ob sie diese Theorie wirklich hören wollte.
Speaker 0: Sie war schon jetzt mehr als nur verwirrt, fühlte ihre Zuversicht mehr und mehr verschwinden.
Speaker 0: Es war ja nur verständlich, dass
Speaker 3: der Status quo wieder
Speaker 0: hergestellt werden musste –
Speaker 1: sprich, das sie
Speaker 0: zurück ins Jahr nineteenhundertneunzig
Speaker 3: gehörte.
Speaker 0: In der Welt wie sie sie kannte,
Speaker 1: musste immer alles ausgependelt
Speaker 0: sein.
Speaker 0: Sie im Jahr neunzehnhundetvielundsiebzig
Speaker 1: stellte schlicht
Speaker 0: weg ein unerhörtes
Speaker 1: Ereignis dar, das es wieder auszugleichen
Speaker 0: galt!
Speaker 1: Also fragte sie Christopher
Speaker 0: letzten Endes doch danach was es mit den jeweiligen Theorien auf sich hatte?
Speaker 0: Nun,
Speaker 3: sprach Christopher bedächtig
Speaker 0: und Jean merkte mit wachsendem Unbehagen das er dabei ihren Blick miet.
Speaker 0: Die er meisten diskutierte ist meines Erachtens
Speaker 1: die der doppelten
Speaker 0: Existenz.
Speaker 0: Ich war bisher eine der Befürworter wenn es eigentlich immer noch.
Speaker 0: Seit meiner Geburt bin ich Teil der magischen Welt.
Speaker 0: Es gibt Tränke mit denen man die Gestalt anderer Menschen annehmen kann.
Speaker 0: Wir können uns in Sekunden schnelle von einem Ort zum anderen bewegen wir können Gedächtnisse manipulieren Gegenstände und Tiere aus den Enden unserer Zaubersterbe
Speaker 3: buchstäblich
Speaker 0: herausspringen lassen, Drachen, Riesen, Gnome – all die Wesen, die in den Augen der Muckel nur in deren Fantasie existieren können sind keine Sinnes-Täuschung.
Speaker 1: Es gibt sie wirklich!
Speaker 0: Der Stein der Weisen, der sich gerüchteweise im Privatbesitz befinden soll macht seinen glücklichen Besitzer
Speaker 1: unsterblich.
Speaker 0: Viele glauben nicht daran doch ich
Speaker 1: tue
Speaker 1: es.".
Speaker 0: Wenn ich nur wüsste,
Speaker 1: wer es ist – Ich
Speaker 0: würde diese Person anflähen mich und meine Forschungen dadurch zu unterstützen, dass er mich noch ein oder zweihundert Jahre
Speaker 1: älter werden
Speaker 0: lässt.
Speaker 0: Dann solltest du nicht mehr allzu lange damit warten dich bei ihm anzubiedern, da der Stein im Frühsommer twohneinzehnundzweihneunzig zerstört wird", meinte Jean völlig
Speaker 3: unbedacht.
Speaker 0: Und als sie Christopher's
Speaker 1: konstanierten
Speaker 0: Blick registrierte ….
Speaker 3: Oupsie!
Speaker 0: Okay… wo sie ungerührt fort.
Speaker 0: Ich sag dir NICHT wer den Stein sein Eigen nennt Aber um wen auch immer es sich da behandelt, er ist Merlin seit Dank auf
Speaker 1: die Idee gekommen
Speaker 0: dass das Teil unglückmagisch
Speaker 1: anzieht
Speaker 0: und man es besser zerstören sollte damit es nicht wieder in die falschen Hände gerät.
Speaker 0: Als sie danach Christopher Skrau grünes Gesicht
Speaker 3: studierte
Speaker 1: bereute
Speaker 3: sie ihre Worte.
Speaker 0: So veräppelts mich.
Speaker 0: doch Jean seine Stimme war schwach.
Speaker 0: Tut mir leid aber das Ding ist mindestens genauso gefährlich wie mein Zeitumkehrer hier.
Speaker 0: Jean machte eine Handbewegung zu dem Tisch hin wo das Instrument, dass Ähnlichkeit mit einem Geschmeide, das aus dem Londoner Tower hätte stammen können, unschuldig im Kerzenschein vor sich hingelitzerte.
Speaker 0: Diese umstrittene Theorie der doppelten Existenz klingt übrigens interessant – was genau steckt dahinter?
Speaker 1: Der sichtlich schockierte
Speaker 0: Wissenschaftler brauchte eine Weile, um sich zu sammeln, entschied sich
Speaker 1: aber dazu
Speaker 0: nicht näher auf den Stein der Weisen einzugehen.
Speaker 1: Schließlich sagte
Speaker 0: er
Speaker 2: ….
Speaker 0: nun es gibt ein paar Hexen und Zauberer
Speaker 1: die sie stark
Speaker 0: anzweifeln!
Speaker 0: Sie sind der unumstößlichen Meinung, dass eine einzelne Person keinesfalls zweimal existieren kann.
Speaker 1: Für kurze Zeit vielleicht ja!
Speaker 1: Als Trugbild
Speaker 3: beispielsweise
Speaker 0: oder in einer Erinnerung – so weißt schon wie in unseren Fotos – aber das ein Mensch jahrelang neben einem anderen existieren können nicht räumlich gesehen jetzt.
Speaker 3: Der praktisch er selbst
Speaker 0: ist halten einige für uns verunmöglich.
Speaker 0: Jean schwante Unangenehmes wenn nicht gar Schlimmes.
Speaker 0: Was würde es für mich bedeuten, wenn sie recht hätten?
Speaker 3: Christopher strich
Speaker 0: sich den Bart glatt, ein aussichtsloses Unterfangen.
Speaker 0: Er war genauso dratig wie sein Kopfar.
Speaker 1: Tja!
Speaker 0: Die gängige Meinung ist dass wenn ein Zeitreisender wie du in der Vergangenheit verhaart
Speaker 1: ihr
Speaker 0: in der Zukunft nicht mehr wiedergeboren werden kann.
Speaker 0: Deine Eltern würden sich zwar kennenlernen –
Speaker 3: vielleicht,
Speaker 0: das weiß ich wirklich nicht zu sagen – würden sie sogar Kinder kriegen
Speaker 3: aber dabei
Speaker 0: würdest nicht du herauskommen.
Speaker 0: Ein Punkt den ich verstehen würde, wenn du das Leben deiner Eltern in irgendeiner Form berühren würdest so lange du hier bist.
Speaker 0: Aber das hast Du ja nicht.
Speaker 3: Was spricht also dagegen,
Speaker 0: dass es dich in ein paar Jahren doppelt geben wird?
Speaker 0: Ich schwöre bei allem was mir magisch ist.
Speaker 0: Ich werde die zahnärztliche Fakultät der hiesigen Uni großräumig meiden und gegen eine Jean
Speaker 0: tonlos.".
Speaker 0: Sein Merlins Meter lang im Bart!
Speaker 0: Was würde passieren wenn sie oder besser gesagt Hermine Granger nicht geboren wurde?
Speaker 0: Hermine hatte ihr Licht gern unter den Schäffel gestellt, wenn es um Harry Potter und seinen besten Kumpel Ron gegangen war... Es war Harry gewesen, der Voldemort zweimal besiegt
Speaker 3: hätte
Speaker 0: denn Harry war mutiger als er aussah und obendrein ein guter Zauberer.
Speaker 0: Wenn Jean Pearlman jedoch einmal ganz tief in sich hineinhäuchte, dann musste sie feststellen das nicht selten gerade Hermine es gewesen war die Harry weitergebracht ihm nicht gar das Leben gerettet hatte.
Speaker 0: Wäre sie nicht gewesen wären Sie alle drei im zarten Alter von elf bzw zwölf Jahren von einer Teufelsschlinge erwirkt worden.
Speaker 0: Sie hat
Speaker 3: Harry darauf gebracht
Speaker 0: dass das Monster das die Kammer des Schreckens bewachte einen Basilisk war.
Speaker 0: Gut, bei der Ergreifung von Serious Black war sie übermütig geworden.
Speaker 0: Sie hatte aus einer Laune heraus entschieden, dass sie es sein wollte, die ihn aufspürte – ein derart eigenmächtiges Handeln das so gar nicht zu ihr passte!
Speaker 0: Es hätte Dutzende von anderen Möglichkeiten gegeben, Black aufzuhalten.
Speaker 0: Vor allem hätte sie diese den Lehren überlassen sollen.
Speaker 0: Sie bereute die Konsequenzen ihres Tuns nun schon seit Monaten.
Speaker 0: Manchmal kam es ihr vor
Speaker 3: als habe es
Speaker 0: schon davor eine kleine Jean in Hermine gegeben wie sich im passenden Moment vorgebarkt hatte, um sich zu beweisen.
Speaker 0: Anders konnte sie sich nicht erklären, was sie an Halloween geritten hatte.
Speaker 0: Da Christopher anscheinend merkte, wie sehr das Thema ihr zusetzte, bot er an Teezumachen und für eine Weile über andere Dinge zu reden, ein Vorschlag den Jean Dankent Anna.
Speaker 0: Wie unhöflich von mir, dass hätte ich schon längst tun sollen,
Speaker 3: sorgste der grauherrige Zauberer
Speaker 0: mit einer entschuldigenden Geste.
Speaker 0: Aber ich bin nun mal ganz tief drin in meiner Materie – da bin ich einfach nicht empfänglich für gesellschaftliche Konventionen!
Speaker 0: Wenn du etwas brauchst, musst du es klar und deutlich äußern.
Speaker 0: Ich bin wie gesagt kein
Speaker 0: Hellseher.".
Speaker 0: Verstanden.
Speaker 0: Christopher ging zur gegenüberliegenden Schmalseite des Raumes wo sich eine provisorische Küchenzeile befand.
Speaker 0: Er erhitzte
Speaker 1: Teewasser
Speaker 0: und stöberte in den Einbauschränken nach dem Shortbread von dem er behauptete es extra für Jeans Besuch gekauft zu haben.
Speaker 0: Nachdem er es mit einem Aufrufezauber
Speaker 3: herbeigehext hatte
Speaker 0: stapelte er die unweigerlich entstandenen Bruchstücke übereinander auf einen Unterteller Der Jean Obendrein schmerzhaft am Hinterkopf
Speaker 3: streifte,
Speaker 0: als der Wissenschaftler ihn etwas zu schnell zu ihr hinüberschweben ließ.
Speaker 0: Es machte ihr jedoch kaum etwas aus, denn so musste sie sich nicht für die Tränen rechtfertigen, die ihr in die Augen getreten waren.
Speaker 0: Beim besten Willen konnte sie nicht sehen wie sie es schaffen sollte, nicht im Strudel der Zeit unterzugehen.
Speaker 0: Sie hatte großes Vertrauen zu ihrem Verbündeten – wenn es nicht gerade um die Zubereitung des FI-URTs ging.
Speaker 0: Doch wie sollte Christopher es bloß schaffen, sie unter den jetzigen Voraussetzungen zu der exakt gleichen Zeit da sie verschwunden war wieder zurückzubefördern?
Speaker 1: So etwas gab
Speaker 0: ihr Zeitumkehrer doch gar nicht her.
Speaker 0: Würde Sie am Ende gar in eine Zeitmaschine steigen müssen – die Ähnlichkeit mit den Vehikeln hatten, die sich hier im Raum
Speaker 0: verteilten?!
Speaker 0: Dann erzähle ich dir mal im Einzelnen was ich schon alles probiert habe im Zusammenhang mit deinem Zeitumkehler hier!
Speaker 0: meinte Christopher, nachdem er Jean-T in eine Tasse gegossen hatte die schon mehr als einen Sprung aufwies.
Speaker 0: Gut noch weh, erkundigte er sich fürsorglich.
Speaker 0: Es ist mir furchtbar peinlich dass ich
Speaker 3: kein Eis habe
Speaker 0: und auch nicht weiß wie man welches herbeizaubert.
Speaker 0: Alles in Ordnung versicherte Jean und schnüffelte ihre Tränen weg.
Speaker 0: Meinen Kopf geht es gut.
Speaker 0: Erzähl mir alles was du herausgefunden hast.
Speaker 0: Schlimmer kann es ja eigentlich kaum werden dachte sie entmutigt.
Speaker 0: Christopher erklärte ihr in seiner ruhigen und unaufdringlichen Art, was er schon alles versucht und was ihm diese Versuche
Speaker 3: beigebracht
Speaker 0: hatten.
Speaker 0: Die drei Ringe hatten allesamt viel zu viel Spielschloss her.
Speaker 0: Ich hab das angepasst.
Speaker 0: Trotzdem denke ich dass es damit nicht getan ist.
Speaker 0: Wäre das Instrument von einem bestimmten Fluch aus seinem Zauberstab getroffen worden So versichere ich dir Jean wäre das Problem innerhalb weniger
Speaker 3: Tage
Speaker 0: gelöst.
Speaker 0: Damit kenne ich mich aus.
Speaker 0: doch so Es könnte alles sein, und ob er wieder funktioniert lässt sich nur feststellen in dem man ihn tatsächlich benutzt.
Speaker 0: Doch ich darf nicht so blauäugig seilen mir dabei selbst diese Kette um den Hals zu legen!
Speaker 0: Gerade bin ich dabei mir zu überlegen welche Versuchskaninchen sich für einen solchen Test eignen würden.
Speaker 0: Du kannst dir jederzeit ein paar aus dem Hut saubern, entgegnete Gene halbherzig.
Speaker 0: Wozu sonst hat man magische Fähigkeiten?
Speaker 0: Christopher jedoch winkte
Speaker 3: ab...
Speaker 0: Wesen, die man wie nebenbei durch einen Schwenk seines Zauberstabes
Speaker 3: erschafft,
Speaker 0: eignen sich dazu nicht.
Speaker 0: Sie sind zu... Blass!
Speaker 0: Ist dir das nie aufgefallen?
Speaker 0: Erinnerst du dich noch daran, wie du im Unterricht zum ersten Mal einen verschwindet-Zauber ausgeführt hast?
Speaker 0: Daran erinnert Jean sich in der Tat noch recht gut.
Speaker 0: Das übt man meist an Besen, die der
Speaker 3: Professor für Zaubergunst extra für
Speaker 0: den Unterricht
Speaker 3: heraufbesporen hat – vor Christopher Ford.
Speaker 0: Nehmen wir mal das berühmte Kaninchen — damit habe ich es nämlich gelernt.
Speaker 0: Der kleine Christopher
Speaker 3: war ja so
Speaker 0: stolz, als es ihm zum ersten Mal gelungen war eines verschwinden zu lassen.
Speaker 0: Deshalb musste er es auch unbedingt vor dem nächsten Fach Kreuterkunde noch einmal wiederholen, als er eine Languhr in einem der Außenbete vorfand – wo es sich verbotenerweise an den Pflanzen labte die für den Unterricht vorgesehen waren.
Speaker 0: Ich erzähl' dir lieber nicht was genau passiert ist doch so viel sei gesagt!
Speaker 0: Es ist mir nicht gelungen das Tier verschwenden zu lassen
Speaker 3: aber es hat überlebt.
Speaker 0: Fügt ihr eiligst hinzu?
Speaker 0: Als er jeans erschrockenen Blick sah... Wie wär's mit Gartengnomen?
Speaker 0: Schluck sie stattdessen vor.
Speaker 0: Ich hab einen Freund, der sich schon oft darüber beschwert hat wie überflüssig und dämlich die sind!
Speaker 0: Für gewöhnlich hatte Jean Achtung vor dem Leben aller magischen und nicht-magischen Geschöpfe – doch nun, da es buchstäblich um ihre eigene Existenz ging, fand sie könnte man diese Tugend vielleicht ein wenig großzügiger
Speaker 3: auslegen.
Speaker 3: Du wirst lachen, der Gedanke ist mir auch schon gekommen.
Speaker 1: Christopher zwibbelte nachdenklich seine
Speaker 3: Bartenden
Speaker 1: und griff mit der anderen Hand Geistesabwesend nach einem grümmeligen Stück
Speaker 3: Shortbread.
Speaker 3: Garten-Gnome!
Speaker 3: Ein seltenerfiges Pack... Ich hab zwar keinen eigenen Garten aber
Speaker 1: sagen wir ihr ruf Alt Ihnen
Speaker 3: voraus.
Speaker 1: Beide standen sie jetzt vor dem
Speaker 3: Arbeitstisch auf dem der Silberne Zeitumkehrer lag
Speaker 1: die fein gliedrige
Speaker 3: Kette ausgebreitet
Speaker 1: und sahen auf das zweiflose Hübsche- und doch so gefährliche
Speaker 2: Gerät
Speaker 3: herab.
Speaker 3: Nur zu unnehmen ihn die Hand, ermutigte der Wissenschaftler Jean
Speaker 1: und dreh den Stundenring genauso wie du ihn
Speaker 3: immer gedreht hast wenn du eine Stunde in der Zeit zurückspringen wolltest.
Speaker 1: Als Jean
Speaker 3: zögerte setzte er mit beruhigender Stimme hinzu.
Speaker 3: keine Angst es kann nicht passieren solange die Kette nicht um deinen Hals liegt.
Speaker 1: Natürlich wusste sie selbst
Speaker 3: dass ihre Furcht unbegründet war.
Speaker 3: somit tat sie wie ihr Geheißen.
Speaker 1: Sie griff nach dem amulettartigen Anhänger mit dem winzigen Stundenglas
Speaker 3: darin
Speaker 1: und wog ihn unschlüssig in der Hand.
Speaker 1: Hielt ihm genauso wie sie ihn immer gehalten
Speaker 3: hatte,
Speaker 1: nur baumelte das filigrane
Speaker 3: Silberkettchen
Speaker 1: jetzt Richtung Boden – sie war sicher!
Speaker 1: Trotzdem zuckten Jeans Finger wie Spinnenbeine und waren auch noch eiskalt
Speaker 2: dabei.
Speaker 3: Einmal
Speaker 1: drehte sie den
Speaker 3: Ring dann war Schluss.
Speaker 1: Sie konnte ihn nur zurückdrehen was sie auch tat.
Speaker 3: Kinder-Sicherung meinte Christopher mit einem kleinen Grinsen, fühlte sich an wie damals.
Speaker 3: Wollte er dann wissen?
Speaker 1: Die Frage klang beilaufig
Speaker 3: –
Speaker 1: aber Jean wusste, dass die
Speaker 3: Leichtigkeit in seiner Stimme nur gespielt war.
Speaker 1: Sie schloss die Augen und konzentrierte sich.
Speaker 1: Wieder und wieder
Speaker 2: drehte sie
Speaker 1: den
Speaker 3: Stundenring
Speaker 1: vor und wieder zurück.
Speaker 1: Sie versuchte es schnell zu tun, doch jedes Mal stoppte er
Speaker 3: nach einer Umdrehung nicht wie damals noch
Speaker 1: zwei!
Speaker 1: Es blühte sich jedoch genauso an wie im September als sie die Bewegung mindestens einmal am Tag ausgeführt
Speaker 3: hatte.
Speaker 3: »Ich
Speaker 1: bin mir sicher, es fühlt sich genauso
Speaker 3: an«, bespart sie überwältigt.
Speaker 1: »Bist du dir sicher, dass du ihn nicht vielleicht schon repariert hast?«.
Speaker 1: Sie wusste, das Christopher die Hoffnung, die in ihrer Stimme mitschwangen
Speaker 3: würde heraushören können.
Speaker 1: Um davon abzulenken schubst sie sich
Speaker 3: ebenfalls ein Stück Shortbread in den Mund –
Speaker 1: obwohl ihr der Bissen im Mund aufgewollt,
Speaker 3: da sie überhaupt keinen Appetit
Speaker 1: beschweige denn Hunger
Speaker 3: hatte!
Speaker 1: Sie war viel
Speaker 3: zu aufgeregt,
Speaker 1: folglich verschluckte sie sich auch fast
Speaker 3: an den Prümen.
Speaker 3: Ich hatte es, wie gesagt versucht.
Speaker 3: Viel Zeit hatte ich ja noch
Speaker 3: nicht.".
Speaker 1: Christopher nahm Jean den Zeitumkehrer
Speaker 2: aus der
Speaker 1: Hand und hielt ihn sich nahe unter das Auge.
Speaker 3: «Ich habe mein Testament schon vor Ewigkeiten gemacht», mummelte er dabei.
Speaker 3: »Und die wenigen Personen, die mir wirklich nahestehen wissen was zu tun ist sollte auch nach zehn Jahren nicht wieder aufgetaucht sein.».
Speaker 1: Er liess ein unterdrücktes Seufzen
Speaker 3: hören.
Speaker 3: «Jean!
Speaker 3: Ich weiß du zälst auf mich.
Speaker 3: Ich will mich nicht damit brüsten
Speaker 1: aber leider denke
Speaker 3: ich dass ich derzeit deiner einzige Hoffnung bin.».
Speaker 3: und weniger zuversichtlich,
Speaker 1: als ich es sein sollte.
Speaker 1: Je rechter damit
Speaker 3: hat!
Speaker 1: Was wirst du also tun?
Speaker 3: Ich
Speaker 1: möchte – bevor
Speaker 3: ich gehacken gnome oder gar mich in eine ungewisse Zukunft schleudere –
Speaker 1: noch einmal jemandem zur Rate
Speaker 3: ziehen, der sich mit Gegenständen die von Koboltant gefertigt wurden besser auskennt als ich
Speaker 0: viel besser.
Speaker 1: Und ist dieser Jemand... Dieser… Wie heißt er noch?
Speaker 1: Grimock?
Speaker 1: Christopher hobt die Schultern und ließ sie
Speaker 3: wieder fallen.
Speaker 1: Und hat dieser Grimlock auch Erfahrung mit
Speaker 1: Zeitreisen?".
Speaker 1: Sagen wir mal so,
Speaker 3: er hat einiges an Wissen, sie ist bezüglich angehäuft.
Speaker 1: Allerdings eher in der Theorie
Speaker 3: wie ich vermute... Kobelte sind nicht besonders abenteuerlustig!
Speaker 1: Sie hatten sich streng angesetzt, dass sie aus sich herausgehen
Speaker 3: oder intuitiv handeln kommt ihr selten vor.
Speaker 1: Vor hundertfünfzig
Speaker 3: Jahren ja,
Speaker 1: da fanden noch ab und zu Kobeltaufstände
Speaker 3: statt, obwohl die Zeit der eigentlichen Rebellion sicher schon dem Ende zuneigte.
Speaker 1: Eine subversive Koboldgruppe
Speaker 3: kam auf die Idee, in der Zeit zurückzuspringen um wieder in Frieden leben zu können ohne von uns Zauberern gegängelt und beherrscht zu werden.
Speaker 1: So wurden die Zeitumkehrer entwickelt.
Speaker 3: allerdings war das Groh der Kobolde zu feige sie auch zu benutzen.
Speaker 1: Ich würde Sie nicht als feige bezeichnen.
Speaker 3: er mannte Jean ihren Verbündeten.
Speaker 1: Das ist nur ein Urteil dass wir über eine Rasse fällen in die Wir uns nicht hinein versetzen können.
Speaker 1: Vorsichtig scheint mir ein besseres Wort zu sein.
Speaker 3: Oh, habe ich hier eine Verfechterin von Koboldrechten vor mir stehen?
Speaker 3: fragte Christopher mit einem verschmitzten Lächeln.
Speaker 3: Tut mir leid – das war unhöflich!
Speaker 3: Ich weiß aber,
Speaker 1: ich kann die Gesellen
Speaker 3: wirklich nicht besonders leiden.
Speaker 3: Schon früher hab' ich versucht etwas aus ihnen rauszukriegen was sich für meine Arbeiter zielfreich erweisen könnte
Speaker 1: doch sie haben sich schlicht geweigert.
Speaker 3: Grimor kenne ich nun schon ein paar Jahre.
Speaker 3: Er hat mir eins, zwei Mal einen Tipp gegeben der mich weitergebracht hat
Speaker 1: wenn
Speaker 3: auch nur gering fügig.
Speaker 3: Falls es mir gelingt, ihn davon zu überzeugen was auf dem Spiel steht
Speaker 1: gibt er sich vielleicht ein bisschen
Speaker 3: weniger zugeknüpft.
Speaker 3: Doch ich fürchte ich muss ihm etwas bringen was ihm lohnend genug erscheint mehr
Speaker 3: weiterzuhelfen.".
Speaker 3: Ein Tauschgeschäft also?
Speaker 1: Denkt dran du darfst mit ihm nicht über mich reden.
Speaker 1: das könnte fatale Folgen haben.
Speaker 3: Wie gesagt
Speaker 1: Ich mis traue
Speaker 3: den kleinen Biestern.
Speaker 3: daher wird es wohl auf einen Handel hinauslaufen.
Speaker 1: Etwas handgefertigt ist was sich im Besitz von uns Zauberern
Speaker 3: befindet wieder rechtlich wie Kobelt es ausdrücken würden.
Speaker 1: Auch wenn hunderte,
Speaker 3: nein tausende von Galleonen dafür hingeblättert wurden,
Speaker 1: so ist besagter Gegenstand
Speaker 3: ihrer Ansicht nach noch immer nur eine Leihgabe.
Speaker 1: Ich glaube mich daran zu erinnern dass die Kobold-Aufstände zu einem Großteil deswegen entstanden
Speaker 3: sind
Speaker 1: weil wir Menschen ihnen diese kostbaren Dinge weggenommen
Speaker 3: haben ohne dafür zu bezahlen.
Speaker 3: gab Jean zu bedenken auch das es richtig bestätigte Christopher
Speaker 1: und legte den Zeitumkehrer vorsichtig auf ein Stück Stoff in welchen er das silberne Instrument mehrfach einschlug.
Speaker 3: Sie haben alles recht, der Welt angepisst zu sein.
Speaker 3: Verzei mir
Speaker 1: eine Ausdrucksweise!
Speaker 1: Aber du wirst ihn trotzdem fragen diesen Grimmock?
Speaker 1: Natürlich werde ich das.
Speaker 3: Ich kann mir angenehmere Dinge vorstellen
Speaker 1: aber ja, ich werde es tun und das so bald
Speaker 3: wie möglich, denn ich möchte dass du zurückkehren kannst in deine
Speaker 3: Zeit.".
Speaker 1: Er nahm den eingewickelten Zeitumkehrer und legte ihnen in
Speaker 3: einer Art Schrank aus groben dunklem Stein.
Speaker 1: Während er die massive Tür schloss machte der Zeitforscher ein
Speaker 3: paar kompliziert aussehende Schlenker mit dem Zauberstab.
Speaker 3: Hier drin ist er sicher.
Speaker 3: Der Safe ist aus einem Gestein, das man nur in einem bestimmten Gebiet im Schwarzen Meer findet.
Speaker 3: Das Ding ist im Grunde das einzig kostbare was ich besitze –
Speaker 1: kostbarer als die meisten
Speaker 3: Gegenstände, die ich je hineingelegt
Speaker 3: habe.".
Speaker 3: »Thank you Christopher«
Speaker 2: sagte Jean gerührt.
Speaker 1: »Das weiß ich wirklich zu schätzen!
Speaker 1: Ich hoffe nur, dass es am Ende auch gelingt, mich zurückzuschicken,
Speaker 3: meine ich.».
Speaker 1: Während Christopher die benutzten T-Tassen mit einem Schwenk
Speaker 3: seines Zauberstabes in die provisorische Küchenzeile am anderen Ende des Raumes beförderte,
Speaker 1: wo sie krachend und
Speaker 3: klirrend im Spülbecken landeten,
Speaker 1: streifte Jean noch einmal durch den Raum und ließ sich verschiedenen Einbrücke auf sich wirken.
Speaker 1: Sie konnte es nicht ändern – sie war ein wenig emporst!
Speaker 1: Natürlich war ihr klar dass
Speaker 3: Christopher
Speaker 1: den Zeitumkehrer
Speaker 3: nicht innerhalb weniger Tage repariert haben konnte.
Speaker 1: Dass er jetzt aber anscheinend auf die
Speaker 3: Hilfe eines Koboldes angewiesen war, verschob den Tag ihrer Rückkehr auf unbestimmte Zeit in der Zukunft.
Speaker 1: Kobolte waren äußerst pedantische
Speaker 3: Wesen – ihnen konnte man nicht mit Hoppler hopp
Speaker 3: kommen.".
Speaker 3: Soll ich dich an den tropfenden Kessel begleiten?
Speaker 3: fragt Christopher nachdem er aufgeräumt hatte.
Speaker 1: Es hat da aufgehört zu regnen, weil jetzt aber
Speaker 3: stockdunkel vor den Fenstern!
Speaker 3: Schon in Ordnung, werte Jean ab —
Speaker 1: es ist ja bloß ein Katzensprung, außerdem müsste
Speaker 3: der Großteil der Geschäfte noch geöffnet sein.
Speaker 1: Ich möchte mir noch was zu essen für heute Abend kaufen.
Speaker 1: Wehe du möchtest, ergab ihr die Hand!
Speaker 3: Du darfst gern
Speaker 1: morgen vorm Tag wiederkommen.
Speaker 3: Leider kann es immer mal passieren
Speaker 1: dass ich kurzfristig nicht
Speaker 3: da bin...
Speaker 1: Das Zauberalministerium
Speaker 3: schickt in letzter Zeit des öfteren Eiläulen
Speaker 1: und fordert mich
Speaker 3: auf mich für die Gelder zurechtfertigen, die ich durch die Regierung beziehe oder ähnlich nervige Sachen.
Speaker 3: Keine Ahnung warum das auf einmal so wichtig sein soll.
Speaker 1: Früher haben die mich nie behälligt.
Speaker 3: im Gegenfall
Speaker 1: sie habe mich überhaupt nicht ernst
Speaker 3: genommen.
Speaker 3: Aber so ist das Leben.
Speaker 1: Die beiden verabschiedeten
Speaker 3: sich voneinander,
Speaker 1: und Jean stieg die Dreistockwerke wieder
Speaker 3: hinunter und überquerte den sperrlich erleuchteten Hinterhof.
Speaker 1: Das alte Pflaster der Winkelgasse
Speaker 3: glänzte feucht vom Regen –
Speaker 1: von überall
Speaker 3: her tropfte es!
Speaker 1: Deshalb stülpte Jean sich
Speaker 3: die Kapuze
Speaker 1: ihres Umhangs über und alte unter den Vordächern der verschiedenen
Speaker 3: Läden die Gasse entlang.
Speaker 1: Sie hatte in der Nähe der Bank einen Delikatessenladen
Speaker 3: gesehen
Speaker 1: und wollte sich dort noch eine Kleinigkeit besorgen….
Speaker 3: Im tropfenden Kessel aß man zweifellos gut,
Speaker 1: doch sie hatte nicht das Geld
Speaker 3: um zwei Mal am Tag dort zu speisen.
Speaker 1: Sie hoffte, dass Dumbledore ihr die Ausgaben erstatten würde – doch sie wusste noch nicht einmal,
Speaker 3: wer für die drei Übernachtungen aufkam.
Speaker 1: Am besten fragte sie Tom so
Speaker 3: schnell wie möglich, damit sie am Ende keine böse Überraschung erlebte.
Speaker 1: An einer der Querstraßen, die von der rechten Seite der Einkaufsmeile abgingen, hatte sich ein Menschenauflauf
Speaker 3: gebildet.
Speaker 3: Da muß ich an ziemlich lukrativer Laden befinden, dachte Jean, daß sich die Kunden dermaßen
Speaker 1: dort stapeln?
Speaker 3: Ob Qualität für Quidditch einen neuen Jahrhundertbesen
Speaker 1: herausgebracht hat?
Speaker 1: Doch halt.
Speaker 3: War sie in dem Laden für Quiditchbedarf nicht schon längst vorbei?
Speaker 3: Ja, das musste ein anderes Geschäft sein – war vielleicht schon Winterschlussverkauf?
Speaker 1: Wie dem auch sei!
Speaker 3: Vielleicht lohnte es sich eine Blick hineinzuwerfen...
Speaker 1: Als die sich jedoch den Pulk näherte ging Jean auf dass dieser sich nicht etwa vor einem der beiden Läden an der
Speaker 3: Ecke versammelt hatte
Speaker 1: sondern dazwischen vor dem Durchgang zu der schmalen Gasse, die ein wenig bergab
Speaker 3: führte.
Speaker 1: In der Gosse hatte sich ein breites Rennsaal aus Regenwasser
Speaker 3: gebildet,
Speaker 1: das in dieselbe Richtung Floss, in die die Menschen,
Speaker 3: die sich dort versammelt hatten blickten.
Speaker 2: Da die Einmündung außergewöhnlich schmal
Speaker 1: war, versperrten diverse Rücken
Speaker 2: von Zauberern und Hexen
Speaker 3: den Weg –
Speaker 1: und Jean konnte nicht einmal sehen was es war,
Speaker 3: dass das
Speaker 2: allgemeine Interesse erregt
Speaker 3: hatte.
Speaker 1: Es ist ja nicht
Speaker 3: das erste Mal!
Speaker 2: Flüsterte eine ganz in Rosa
Speaker 3: gekleidete,
Speaker 2: rundliche Hexe mittleren Alters mit Grabesstimme
Speaker 1: einer neben ihr stehenden Dame im Fuchspelz-Mantel
Speaker 3: zu.
Speaker 2: Immer gesagt, dass man da vorsichtig sein muss – ich verstehe nicht, dass jemand wie sie erregte sich an anderer Gaffer!
Speaker 2: Ist sie es denn wirklich?
Speaker 2: bisbette eine weibliche Stimme rechts von Jean.
Speaker 3: Ich glaube
Speaker 2: schon, meinte jemand von weiter vorn, hab was Grünes aufleuchten sehen.
Speaker 3: Hochmut kommt vor
Speaker 1: dem Fall,
Speaker 3: ich
Speaker 2: sag's ja
Speaker 2: immer.".
Speaker 2: Denkt, wo sie keinen da einfach reinmarschieren weil sie einen Auftrag hat oder
Speaker 3: so.
Speaker 2: Als sie so nah herangekommen war das es nicht mehr weiter ging
Speaker 1: stellte Jean sich auf
Speaker 2: die Zehenspitzen doch es nützte nichts.
Speaker 1: Sie konnte nicht über
Speaker 2: die Menge hinweggucken.
Speaker 1: Dann fiel ihr Blick auf ein geschnitztes Schild
Speaker 2: an der Wand der Abzweigung dass nur halb von einer altmodischen Straßenlaterne beschienen wurde.
Speaker 2: Nocturngasse stand da in dunklen verschnergelten Lettern.
Speaker 1: Sofort war Jean
Speaker 2: beunruhigt Ob gleich sie der völligen Überzeugung war
Speaker 1: was auch immer sich in dieser
Speaker 3: Gasse abspielte oder abgespielt
Speaker 2: hatte,
Speaker 1: nichts mit
Speaker 2: ihr zu tun haben konnte.
Speaker 3: Kurz überlegte
Speaker 2: sie, ob sie einfach weitergehen sollte –
Speaker 1: auf gar keinen Fall
Speaker 2: war sie der Typ Mädchen, das den Hals regte und glotzte!
Speaker 2: Doch am Ende siegte ihre Neugier.
Speaker 1: Sie wollte doch bloß wissen, was los war, dann konnte
Speaker 2: sie in das Delikatessen-Geschäft gehen, dass nur noch
Speaker 1: wenige
Speaker 2: Schritte entfernt lag und sich ihr Obst kaufen.
Speaker 1: Als die Hexe mit dem
Speaker 2: Fuchsmantel den Kopf wandte, ergriff Jean die Gelegenheit und fragte, was passiert sei?
Speaker 2: Weiter hinten in der
Speaker 3: Gasse liegt
Speaker 2: jemand, heißt es.
Speaker 2: Ohne Bewusstsein niedergestreckt – vielleicht durch einen Fluch?
Speaker 2: Ich selbst habe nichts sehen können!
Speaker 2: Doch ein ganz junger Spund,
Speaker 3: der behauptet hat
Speaker 2: er wäre nur kurz durch die Gasse geschlendert… sagen sie das nicht alle,
Speaker 1: meinte dass es sich dabei um eine bekannte
Speaker 3: Persönlichkeit des öffentlichen Lebens
Speaker 0: handelt.".
Speaker 1: Das Gesicht der
Speaker 3: Alten leuchtete.
Speaker 3: Endlich war mal was los in der Winkelgasse als über all den gewöhnlichen Hokus-Pokos hinaus ging.
Speaker 1: Jean kapierte nicht, warum die alte Fettle nicht gleich mit den Infos rausrückte.
Speaker 3: Ganz offensichtlich wollte sie es spannend machen
Speaker 1: und Jean dazu bringen zu raten
Speaker 3: um wen es sich handelte – ein blasiertes Verhalten das diese zutiefst verabscheute!
Speaker 1: Und davon mal ganz abgesehen was hatte
Speaker 3: sie denn für eine Ahnung davon?
Speaker 3: Wer im Jahre fourundsiebzig in London einen Person des öffentlichen Lebens sein sollte?
Speaker 3: Nach allem was sie mitbekommen hat
Speaker 1: musste
Speaker 3: es sich bei der hilflosen Person um eine Frau handeln.
Speaker 1: Außer der Queen fiel ihr gerade absolut niemand ein,
Speaker 3: der dort unten mit der Nase im Dreck liegen konnte.
Speaker 3: Macht Platz da oben!
Speaker 3: erschallte eine männliche Stimme hinter der Menschenmenge
Speaker 1: wie sich der Raffin
Speaker 3: sofort teilte und etwas leiser
Speaker 1: war
Speaker 3: zu hören – warum funktioniert er erste Hilfe-Zauber hier nicht?
Speaker 1: Ein hochgewachsener Zauberer in
Speaker 3: einem limonengrünen Umhang erschien.
Speaker 1: Er hatte seinen Zauerstab erhoben Und es sah aus als würde er etwas vor sich her
Speaker 2: schieben.
Speaker 1: Jean, die
Speaker 3: sich nachdem die Menge sich
Speaker 1: zurückgezogen hatte
Speaker 3: in der ersten Reihe widerfand,
Speaker 1: erblickte plötzlich eine Trage auf der eine Gestalt
Speaker 3: ausgestreckt lag – bewegungslos.
Speaker 1: Man hatte ihr die Kapuze ihres Umhangs
Speaker 3: über den Kopf gezogen,
Speaker 1: sodass nur noch ein paar
Speaker 3: blonde Haarstrennen darunter hervorlogten.
Speaker 1: Doch schon die Farbe des Umhangs offenbarte Jean wäre da auf
Speaker 3: der Trage lag,
Speaker 1: denn sie hatte eben dieses Kleidungsstück früher am Tag schon einmal
Speaker 3: gesehen…in
Speaker 1: Florent Fortescue
Speaker 3: Eissalon
Speaker 2: nämlich!
Speaker 1: Er hatte über der Lene eines der hohen Stühle am Priesen
Speaker 3: gehangen
Speaker 1: und war eine Mischung aus grüner und blauer
Speaker 3: Bolle, etwas was seine mehr jung Frau bei einem Landgang tragen würde.
Speaker 1: Die extravagante Brille
Speaker 3: mit den unechten Edelsteinen in der Fassung
Speaker 1: die jemand achtlos neben die
Speaker 3: Frau auf die Baare gelegt hatte
Speaker 1: hätte es zu ihrer Identifizierung gar nicht mehr gebraucht.
Speaker 1: Jean zuckte heftig zusammen!
Speaker 1: Die Frau,
Speaker 3: die da gerade bewusstlos
Speaker 1: an ihr vorbei
Speaker 3: schwebte, war Rita Kimkorn.
Speaker 2: der Wille eines anderen.
Speaker 1: Jean lag ausgestreckt auf
Speaker 2: dem Bett in ihrem Zimmer im tropfenden Kessel, den selbst erstellten Fragenkatalog
Speaker 3: für Christopher
Speaker 2: auf den Knien.
Speaker 1: Ihren Blick geist das abwesend
Speaker 2: an die Zimmerdecke
Speaker 3: geheftet,
Speaker 2: wo ein paar Spinnweben in der warmen Luft –die vom Kamin-aus ging–
Speaker 1: lautlos hin
Speaker 2: und her schwebten.
Speaker 1: Mit dem Putzen nahm man es hier
Speaker 2: anscheinend nicht sehr genau.
Speaker 1: Sie machte sich Sorgen!
Speaker 1: Rita Kimcorn
Speaker 2: war in Begleitung des hochgewachsenen Highlights dessen Limonengrüner Umhang mit Emblem auf der Brust, ihn als
Speaker 1: Mitarbeiter des St.
Speaker 2: Mungo Hospitals auswies
Speaker 1: direkt aus der Winkelgasse
Speaker 2: dorthin appariert.
Speaker 2: Jean war auf der Stelle stehen geblieben wie festgeleimt
Speaker 1: und hatte
Speaker 2: den Umstehenden gelauscht
Speaker 1: die mit den wildesten
Speaker 2: Spekulationen um sich geworfen hatten.
Speaker 2: Summa Summarum hatte
Speaker 1: sie folgendes
Speaker 2: erfahren...
Speaker 3: Die quirlige
Speaker 2: oder wie andere sagen würden
Speaker 1: höchst nerviger
Speaker 2: Volontärin des Tagespropheten war Unwald der Einmündung zur Winkelgasse hinter einer Wegbiegung aufgefunden worden, die zur Nocturngasse
Speaker 3: gehörte.
Speaker 1: Regungslos hatte sie dort
Speaker 2: auf dem nassen und schmutzigen Boden gelegen
Speaker 1: in der Gosse
Speaker 2: sozusagen – wie lange das schien keiner so recht zu wissen, da dieser
Speaker 3: Bereich sehr
Speaker 2: viel weniger frequentiert war als die nahegelegene und so belebte Einkaufsstraße.
Speaker 2: Jemand sprach von einer riesigen Blutlache, in der die bewusstlose Gelegen hatte und dass derjenige, der sie letztendlich fand ein Vampir gewesen sein sollte, der durch den Geruch des Blutes angelockt herangeschlichen war
Speaker 1: um sich darin
Speaker 2: gütlich zu tun.
Speaker 2: Die Menge der Gaffer
Speaker 1: erschauerte.
Speaker 2: Jean hingegen glaubte kein Wort
Speaker 3: davon.
Speaker 2: Sie hatte ja selbst einen Blick auf Rita erhaschen können bevor der Heiler mit ihr disepariert
Speaker 3: war
Speaker 1: und sie hatte keinen
Speaker 2: einzigen Tropfen Blut gesehen
Speaker 1: nur die Blassenbangen
Speaker 2: von Rita unter dem sorgsam aufgepragenen Ruhsch Und ihre Hand, die eine
Speaker 1: zitternde giftgrüne
Speaker 2: Schreibfeder umklammert hielt
Speaker 1: Was bei Merlins ältester Feinrib-Unterhose
Speaker 2: hatte die jetzt nicht mehr rasende Reporterin da unten getrieben.
Speaker 1: Als die sensationsheißchende
Speaker 2: Menschentraube sich schließlich zerstreute,
Speaker 3: da
Speaker 2: es keine Gerüchte mehr gab, die man in sich hätte aufsaugen können,
Speaker 1: ging Jean wie im Traum weiter zum Delikatessengeschäft
Speaker 2: – wo sie ohne richtig hinzugucken
Speaker 1: ein paar Stücke Obst
Speaker 2: und eine völlig überteuerte
Speaker 3: Flasche Kürbessaft
Speaker 2: in ihren Warenkopf legte wie fremdgesteuert damit zur Kasse ging und bezahlte.
Speaker 1: Erst als sie ihre
Speaker 2: Einkäufe später auf ihrem Zimmer ausgepackt
Speaker 3: hatte,
Speaker 1: war ihr aufgefallen,
Speaker 2: dass sie an Stelle von gewöhnlichen Radieschen, an denen sie gern knapperte, Lenkpflaumen aus DeVo
Speaker 3: gekauft hat.
Speaker 2: Also war nicht bloß der
Speaker 3: Kürbessaft-Schul
Speaker 2: daran das in ihrem Portemonnaie jetzt mehr als fünf Galleon fehlten.
Speaker 1: Ohne es richtig zu merken schob sich Jean eine
Speaker 2: der kostspieligen Früchte in den Mund.
Speaker 3: Schmeckte okay,
Speaker 2: mehr aber auch nicht.
Speaker 2: Sie hatte einmal gelesen, dass der Genuss von Lenk-Pflaumen den Geist beflügeln und für das Übersinnliche empfänglich machen sollte –
Speaker 1: was sie für Unsinn hielt.
Speaker 3: doch da
Speaker 2: sie die Dinger nun schon mal gekauft
Speaker 3: hat und das für teures Geld
Speaker 2: würde sie sie auch aufessen.
Speaker 1: Ob die kleinen Roten Früchte tatsächlich
Speaker 2: ihre Vorstellungskraft auf Touren brachten hätte
Speaker 1: sie nicht
Speaker 2: zu sagen vermocht.
Speaker 1: Vielleicht fiel sie nur
Speaker 2: langsam
Speaker 1: aber
Speaker 2: sicher Verschwörungstheorien anheim.
Speaker 1: Rita hatte sich in Florent Fortescue's Ice Salon
Speaker 2: ein Getränk bestellt, und zwar nicht irgendetwas.
Speaker 1: Sondern das was sie
Speaker 2: jedes Mal bestellte wenn Sie dort einkärten.
Speaker 2: Wie war noch der
Speaker 1: Name gewesen?
Speaker 2: Skinny Witch
Speaker 3: Forlosts Bitch?
Speaker 2: Nein!
Speaker 2: Er hatte mit dem Tag der Verliebten im Februar zu tun den Jean so überflüssig fand.
Speaker 1: Valentines Best Ja
Speaker 2: das wars gewesen.
Speaker 2: Nur war der edle Tropfen statt in Ritas gierigem und stets plappandem Schlund.
Speaker 2: Stattdessen fuhr Jean auf dem Tisch gelandet.
Speaker 1: Sie hatte die Eisdiele halsüber Kopf
Speaker 2: verlassen, während Rita
Speaker 1: noch auf dem
Speaker 2: Klo war, weil sie nicht wieder von der herrischen Glondine belästigt werden wollte.
Speaker 2: Darum hatte sie auch nicht mitbekommen ob die Journalistin das für sie bestimmte Glas letzten Endes noch ausgetrunken hatte... aber wieso nicht?
Speaker 1: Jean hatte ja nicht
Speaker 2: mal dran genippt da sie glücklicherweise noch rechtzeitig gemerkt hat dass es bei der Bestellung zu einer Verwechslung gekommen war
Speaker 1: Und Fortescue hatte das Glas
Speaker 2: umgehend zur Ritasplatz
Speaker 3: gebracht, wo
Speaker 2: es hingehörte.
Speaker 1: Ab jetzt schienen es die Lenkpflaumen
Speaker 2: zu sein, die ihren Verstand lenken –
Speaker 1: vielleicht ja deshalb
Speaker 2: der Name dachte Jean Sarkastisch….
Speaker 2: aber mal aufgemerkt!
Speaker 1: Metriflo
Speaker 3: wie Christopher
Speaker 2: den Ladenbesitzer liebevoll nannte,
Speaker 1: hatte doch extra betont welch gutes Gedächtnis
Speaker 2: er hatte und dass es ihm normalerweise nie passierte, daß er die Wünsche seiner Kunden durcheinander warf.
Speaker 2: Das alles wäre ja auch völlig nebensächlich gewesen,
Speaker 1: hätte Rita nicht diese
Speaker 2: eine Bemerkung gemacht.
Speaker 2: Jeder der ab und zu auswärts essen ging hatte schon einmal etwas Credenz bekommen was er nicht bestellt hatte –
Speaker 1: so etwas passierte
Speaker 2: eben und war keine große Sache!
Speaker 1: Rita jedoch hatte vor das Q-Grupp
Speaker 2: beschimpft bzw ihm vorgeworfen angetrunken zu sein.
Speaker 2: Das habe sie angeblich an seinen Augen gesehen, genauer noch an seinem glasigen Blick.
Speaker 2: Nun…das konnte rein theoretisch ja auch stimmen.
Speaker 2: Doch Jean war es nicht
Speaker 3: so vorgekommen,
Speaker 2: als wäre Fortescue
Speaker 3: getrunken
Speaker 2: gewesen.
Speaker 2: Er war nicht geschwankt und sie hatte auch keinen Geruch nach Alkohol an ihm wahrgenommen.
Speaker 2: Seine Augen waren ihr müde vorgekommen – das stimmte!
Speaker 2: Konnte
Speaker 1: ... konnte ihn jemand verhext
Speaker 3: haben?
Speaker 1: Jean erhob sich
Speaker 2: vom Bett und tigerte rastlos durch ihr Zimmer, dass mit dickem dunkelgrünem Teppich ausgelegbar ihre Schritte dämpfte.
Speaker 1: Würde eine Verita wirklich freiwillig
Speaker 2: in die Nocturngasse gehen?
Speaker 2: Als Klatschreporterin durfte sie nicht feige sein, doch Clutch und Trarch suchte man nicht gerade
Speaker 3: dort.
Speaker 1: Über das was da unten vor sich
Speaker 2: ging wurde nicht geschrieben.
Speaker 1: Was in der Nocturngasse
Speaker 2: geschah blieb in der nocturgasse.
Speaker 2: damit gingen wir nicht haussieren.
Speaker 1: Es war gefährlich sich dort
Speaker 2: aufzuhalten so viel Wustedjean Und ebenso gefährlich keinen Stillschweigen über
Speaker 3: das zu bewahren
Speaker 2: was oder wen man dort gesehen hatte.
Speaker 1: Angeblich stammte Tom Riddle's
Speaker 3: Tagebuch
Speaker 2: dass Ginny Weasley beinahe ins Verderben geführt
Speaker 3: hatte,
Speaker 2: ebenfalls aus der Nocturngasse.
Speaker 1: Hier gab es alles was das Herz
Speaker 2: eines Schwarzmagias begehrte
Speaker 1: – dunkle Artefakte, Heeler Ware oder die falsche Gesellschaft…
Speaker 2: wenn es denn das war, wonach man suchte!
Speaker 1: Was also, wenn die Kimkorn sich nicht
Speaker 2: freiwillig auf Abwege begeben hatte?
Speaker 2: Wenn
Speaker 1: jemand sie dazu verleitet
Speaker 2: oder gar gezwungen hatte … vielmehr wenn ihr der
Speaker 1: Wille
Speaker 2: eines anderen aufgezwungen worden?
Speaker 2: Für gewöhnlich brauchte es dazu eigentlich nur einen böse Wicht mit einem Zauberstab
Speaker 1: und das ganz in der Nähe des ausgesuchten
Speaker 2: Opfers, da ein durchschnittlich begabter
Speaker 3: Zauberer
Speaker 2: den Imperiusflug kaum über eine Distanz von mehreren Metern aufrecht erhalten konnte.
Speaker 1: Jean rief sich ihren Aufenthalt in der Eisdele
Speaker 2: wieder in Erinnerung.
Speaker 1: Hat er außer ihn
Speaker 2: noch jemand allein an einem der Tische
Speaker 1: gesessen?
Speaker 1: Die Lokalität war sperrlich besucht
Speaker 2: gewesen – was kein Wunder war.
Speaker 2: schließlich schrieb man ja nur!
Speaker 1: Zwei Familien
Speaker 2: hatte Jean gezählt und mehrere Pärchen, meist Hexen gleichen Alters die miteinander klönten.
Speaker 1: Ein Tisch war auch von drei
Speaker 2: Leuten besetzt gewesen.
Speaker 2: Keiner der Kunden war ihr jedoch verdächtig vorgekommen
Speaker 1: und sie hat auch niemanden dabei beobachtet wie
Speaker 2: er oder sie unter dem Tisch oder einem Umhang versteckt den Zauberstab
Speaker 3: auf Fortescue gerichtet hatte.
Speaker 1: Menschen ließen sich auch durch Zaubertränke
Speaker 2: beeinflussen Und wenn Rita durch ihr Lieblingsgetränk in diesem Zustand geraten War
Speaker 1: es dann nicht überaus seltsam,
Speaker 2: dass besagtes Getränk vorher bei Jean auf dem Tisch gestanden hatte?
Speaker 0: Zufall
Speaker 1: oder Absicht?
Speaker 2: An diesem Punkt halfen auch die Lenkpflaumen nicht mehr weiter.
Speaker 2: Jean kapierte es einfach nicht!
Speaker 1: Hatte Florian
Speaker 2: Fortesquieu unter dem Einfluss des Imperius-Fluchs gestanden als er Jean das falsche Getränkt brachte?
Speaker 2: Weil er vorher etwas hineingemischt
Speaker 1: hatte?
Speaker 2: Das machte doch überhaupt keinen Sinn!
Speaker 1: Rita war die
Speaker 2: geschädigte Nichtsie selbst... Es sei denn….
Speaker 3: Jeans stockte der Atem.
Speaker 2: Konnte es sein, dass nicht Rita sondern ihr etwas ins Getränk
Speaker 1: gemischt worden war?
Speaker 2: Wenn das überhaupt passiert war – der Gedanke kam Jean plötzlich doch ziemlich weit hergeholt
Speaker 3: vor!
Speaker 2: Rita war ihrer Meinung nach unberechenbar.
Speaker 1: Sie konnte freiwillig
Speaker 2: die Nocturngasse aufgesucht haben
Speaker 1: oder sie war auf der Straße jemanden
Speaker 2: begegnet, der sie dort hingeleitete.
Speaker 2: ob sie das nun gewollt hatte oder nicht Eins waren nämlich völlig unlogisch.
Speaker 2: Hätte es jemand auf sie, Jean abgesehen Dann
Speaker 1: wäre es viel einfacher
Speaker 2: gewesen, Ihrem Kirschblubber
Speaker 3: etwas hinzuzufügen
Speaker 2: und nicht etwa
Speaker 3: Forlusts-Bests oder
Speaker 2: was immer diese Kimkons so konsumierte.
Speaker 2: Ach das führte doch alles zu nichts!
Speaker 2: Jean hielt am Fenster inne, schob die Vorhänge beiseite und eugte hinaus in den düsteren Hinterhof hinunter, der nur von zwei Fackeln an der Mauer einigermaßen erhält wurde.
Speaker 1: Saasige Spenster
Speaker 2: wo keine waren?
Speaker 1: Was würde Christopher
Speaker 2: sagen wenn sie ihr morgen früh davon erzählte?
Speaker 3: Als Wissenschaftler
Speaker 2: besaß er sicher einen analytischen Verstand und würde aus ihren Beobachtungen vielleicht ganz andere Schlüsse ziehen.
Speaker 1: Vielleicht war Rita ja
Speaker 2: auch einfach nur
Speaker 3: blöd!
Speaker 1: Witterte eine riesen Story um
Speaker 2: den dunklen Lord, der ja schon ab-und an in den Schlagzeilen war – weil er noch nicht der war, dessen Name nicht genannt werden durfte.
Speaker 2: Er galt noch immer als aufstrebender, als ein Empor-Kömmling, der von manchen nicht ernst genommen wurde weil seine Anhängerschaft noch nicht die Anzahl erreicht hatte,
Speaker 1: die angsteinflößend
Speaker 2: genug auf die Gemeinschaft
Speaker 3: der Zauberer wirkte.
Speaker 1: Und vieles spielte sich
Speaker 2: zudem im Untergrund ab.
Speaker 1: Niemand vermochte so
Speaker 2: genau zu sagen wie viele dem dunklen Lord tatsächlich
Speaker 3: dienten
Speaker 2: und um wen es sich da behandelte.
Speaker 1: Was würde
Speaker 2: Lilly zu der ganzen Sache sagen?
Speaker 2: Und was Severus?
Speaker 1: Ihre beste Freundin hatte Jean einmal erzählt das Severus
Speaker 2: von der Nocturngasse fasziniert
Speaker 3: war
Speaker 1: und er es
Speaker 2: gar nicht erwarten konnte, sie für sich zu entdecken.
Speaker 1: Hatte er das noch nicht
Speaker 2: getan?
Speaker 1: Durften minderjährige Zauberer
Speaker 2: sich dort überhaupt herumtreiben?
Speaker 2: Dracomal Foll
Speaker 1: war damals
Speaker 2: auch nur in Begleitung seines Vaters dort gewesen, meinte sich Jean zu erinnern.
Speaker 1: Sie fühlte einen
Speaker 2: Stich im Herzen als sie an Zaviros
Speaker 3: dachte.
Speaker 1: Während der letzten
Speaker 2: Stunden hatte sie ihre
Speaker 3: letzte
Speaker 1: äußerst
Speaker 2: peinliche Begegnung die
Speaker 1: erst am heutigen
Speaker 2: Morgen stattgefunden hatte erfolgreich ausgeblendet.
Speaker 2: Doch nun Da sie an ihn dachte, vermisste sie ihn schrecklich.
Speaker 3: Er war ja schon in
Speaker 2: jungen Jahren eine so tragische Figur und sie hätte sich lieber damit beschäftigt hinter all seine kleinen Geheimnisse zu kommen die Schutzwelle niederzureißen, die er bereits jetzt um sich herum gebaut
Speaker 3: hatte.
Speaker 1: Denn jetzt würde es ihr vielleicht
Speaker 2: noch gelingen später nicht
Speaker 1: mehr.
Speaker 1: In den neunzigern würde es zu
Speaker 2: spät sein.
Speaker 1: Jean hätte ein Gefühl
Speaker 2: für diesen komplizierten facettenreichen Jungen entwickelt der sich mit nur dreizehn
Speaker 1: Jahren
Speaker 2: schon alle Mühe gab sich von dem Glück, der Freude und der Leichtigkeit die ein Leben unter Zauberern mit sich brachte abzuschneiden.
Speaker 1: Und er nur ein einziges Mädchen in sein
Speaker 2: Herz gelassen hatte das ihn aber nicht zurückliebte.
Speaker 2: Wie konnte man so leben?
Speaker 1: Es verstand sich doch von selbst
Speaker 2: dass aus einem hoch sensiblen Jugendlichen der immer wieder gedemütigt und zurückgestoßen
Speaker 3: wurde
Speaker 2: Ein verbitterter Erwachsener werden würde den niemanden mehr an sich heran ließ.
Speaker 2: Genau das war mit Severus geschehen.
Speaker 2: Professor Snape war ein Mann, der niemals aufrichtig lachte.
Speaker 2: Manchmal verzog er den Mund,
Speaker 3: was Ähnlichkeit mit
Speaker 2: einem
Speaker 3: Lächeln hatte –
Speaker 2: doch das war nur eine Grimasse!
Speaker 1: Echte Freude
Speaker 2: war dem Mann ebenso fremd wie Selbstlosigkeit, Fürsorge, Fairness und Toleranz.
Speaker 1: Und so, wie er sich allen anderen,
Speaker 3: egal
Speaker 1: ob Schülern oder Lehrern gegenüber gab, würde niemand je auf die Schnaps-ID kommen, sich ihm zu nähern um seine harte Schade zu knacken Die Mauern, die er über die Jahre immer höher und fester
Speaker 3: gebaut hatte
Speaker 1: zu sprengen.
Speaker 1: Wenn es nach Christopher ging – wenn nicht ein Wunder passierte – würde Severus Snape als einsamer Mann sterben.
Speaker 1: Die Zeit arbeitete gegen ihn.
Speaker 1: Seufzend nahm Jean-Enotizbuch
Speaker 3: wieder zur
Speaker 1: Hand und
Speaker 3: ging zum Wiederholten Mal die Fragen durch, die sie sich notiert hatte.
Speaker 3: Die Letzte,
Speaker 1: wie sie erst vor wenigen
Speaker 3: Tagen hinzugefügt hatte in Blockschrift und mit drei Fragezeichen versehen lautete Severus
Speaker 1: einwein.
Speaker 0: als hätte sie sich die Nacht über kein Stückchen bewegt, weil ihr jemand den Trank der lebenden Toten eingeflößt hätte.
Speaker 0: Es war noch vor acht Uhr – also blieb ihr genug Zeit um ihre Morgenstoilette
Speaker 3: zu verrichten
Speaker 0: und ausgiebig zu duschen.
Speaker 0: Anschließend stiegs ins Erdgeschoss hinunter wo sie im Schankraum kein besonders extravagantes jedoch solides Frühstücksbefei
Speaker 3: erwartete.
Speaker 0: Nach dem ausgefallenen Abendessen zwei überteuerte Lenkpflaumen konnte man wirklich nicht als solches bezeichnen, war Jean hungrig wie ein Wehrwolf.
Speaker 0: Da es Freitagmorgen war hatte Jean den großen gottenartigen Raum ganz für sich selbst denn die obligatorischen Wochenendgäste würden erst im Laufe des Tages eintreffen.
Speaker 0: Auf ihre verlegene Frage hin hatte Tom ihr am gestrigen Abend Auskunft
Speaker 3: darüber erteilt
Speaker 0: wer ihren Aufenthalt hier eigentlich
Speaker 3: bezahlte
Speaker 1: Die Hogwarts-Schule für Hexerei
Speaker 0: und Zauberei, selbstverständlich.
Speaker 0: So konnte Jean beherzt zu lang –
Speaker 1: Kaffee, Tee, Köbessaft,
Speaker 0: Frühstücksflocken, Speck, Bohnen, Rühreihe, gebratene Tomaten, Blutwurst und Toast!
Speaker 3: Alles war
Speaker 3: da.".
Speaker 0: Und natürlich lag auch die neueste Ausgabe des Tagespropheten auf dem Dresden aus.
Speaker 0: Jean stürzte sich darauf noch bevor sie sich ihren Tee eingegossen hatte.
Speaker 1: Ein riesiges schwarzweiß
Speaker 3: Foto
Speaker 0: dominierte
Speaker 3: die erste Seite.
Speaker 3: Ritas
Speaker 0: Auffinden in der Winkelgasse machte Schlagzeilen.
Speaker 0: Auf dem Bild
Speaker 3: fuchtelte der Große
Speaker 0: mit einem weißen Umhang bekleidete Heiler, mit seinem Zauberstab herum während die Menge ihm Platz machte.
Speaker 0: Jean war erstaunt – sie hatte gar nicht gemerkt dass jemand fotografiert hätte?
Speaker 0: Ob einer von Ritas
Speaker 3: Kollegen vor Ort
Speaker 0: gewesen war?
Speaker 0: Zeit wäre genug gewesen um den Tagespropheten den Vorfall zu melden und das eine dort Angestellte
Speaker 3: des Opfer
Speaker 1: war hat sich vielleicht erst später
Speaker 0: herausgestellt.
Speaker 0: Befand sich das Verlagshaus nicht ebenfalls auf der Winkelgasse?
Speaker 0: Jean zuckte zusammen als ihr Blick auf den linken unteren Bild dran fiel.
Speaker 0: Dort stand sie, ja genau Sie und verfolgte die Bare mit Rita darauf mit ihren Blicken so dass man sie letztendlich im Profil sehen konnte.
Speaker 3: Vor lauter Überraschung
Speaker 0: verschüttete sie einen schwallschwarzen Tees aus der Kanne mitten auf das bewegte
Speaker 3: Bild
Speaker 0: woraufhin der Heiler den warmen Regen verärgert mit seinem Zauberstab
Speaker 3: wegwedelte
Speaker 0: sodass einige Tropfen in Jeans Gesicht landeten.
Speaker 0: Automatisch wischte sie sie mit dem Ärmel ihres Umhangs fort.
Speaker 0: Es war ein seltsames Gefühl, sich selbst auf einem
Speaker 3: verzauberten
Speaker 0: Foto zu betrachten.
Speaker 0: Sie fiel nicht unbedingt auf nahm Jean mit Erleichterung zur Kenntnis
Speaker 3: weil der Fotograf
Speaker 0: mitten in die gaffende Menge hineinfotografiert hatte und neben ihr noch Dutzende von anderen Hexen und Zauberern abgelichtet worden waren.
Speaker 0: Man konnte sie eigentlich nur erkennen, wenn man nach ihr suchte.
Speaker 0: Doch in der ca.
Speaker 0: drei Sekunden dauernden Sequenz, während der Sie Ihren Kopf nach rechts wandte, konnte man sie klar und deutlich erkennen.
Speaker 0: Irgendwie beunruhigte
Speaker 3: sie das –
Speaker 0: obwohl ihre Reise nach London kein Geheimnis war!
Speaker 0: Der Mobs wusste davon Severus & Lily ebenso.
Speaker 0: Sie hatte noch Ferien, warum sollte sie nicht hier sein?
Speaker 0: Viele Schüler würden mit ihren Eltern heute oder morgen hierher kommen, um für das neue Quartal Schulutensilien wie Federn und neue schwarze Hosen einzukaufen.
Speaker 0: Jean überflug den Artikel einmal, ging dann hinüber zum Buffet an dem sie sich rasch bediente – und nachdem sie zu ihrem Tisch in einer der hinteren Ecken des verwinkelten Raumes zurückgekehrt
Speaker 3: war,
Speaker 0: führte sie sich den Text ein zweites Mal zur Gemüte.
Speaker 0: höchst aufmerksam jetzt!
Speaker 1: Er war eher sachlich
Speaker 0: denn reißerisch geschrieben was wohl darauf
Speaker 3: zurückzuführen
Speaker 0: war, dass er nicht von sondern über Rita verfasst worden war.
Speaker 0: Da Jean in Hogwarts den Tagespropheten abonniert hatte kannte sie Ritas Stil mittlerweile zur Genüge.
Speaker 3: zwar schrieb diese ihre Artikel eher
Speaker 0: zu weniger präsenten Themen, schließlich war sie nur Volontärin doch Jean hätte mittlerweile schon nach dem ersten Satz sagen können ob ein Artikel
Speaker 3: aus Ritas Feder
Speaker 0: stammte oder aus der eines anderen Schreiberlings.
Speaker 0: die Schlagzeile über dem Foto lautete Anschlag auf die
Speaker 3: Pressefreiheit?
Speaker 0: Damit
Speaker 3: war wohl jedem Leser sofort klar,
Speaker 1: dass hier zumindest
Speaker 0: von Seiten der Presse aus ein falsches Spiel nicht ausgeschlossen wurde.
Speaker 0: Keiner von Ritas Kollegen schien wirklich zu wissen was sie aus eigenem Antrieb dazu geführt haben mochte in der Nocturngasse zu recherchieren.
Speaker 0: Was genau ihr zugestoßen war
Speaker 1: auch darüber
Speaker 0: fanden sich keine bestätigten Angaben.
Speaker 0: und auch was Ritas gegenwärtigen
Speaker 3: Gesundheitszustand
Speaker 0: anging eht man sich bedeckt Ms.
Speaker 0: Kimkorn befinde sich im Senktmungo-Hospital in den besten Händen, hieß es –
Speaker 3: habe aber das
Speaker 0: Bewusstsein noch nicht wieder
Speaker 0: erlangt.".
Speaker 0: Mangels Informationen war der eigentliche Bericht über Rita nicht besonders lang.
Speaker 3: Der Verfasser des Artikels zählte
Speaker 0: im Anschluss an die eigentliche
Speaker 3: Verrichterstattung
Speaker 0: noch ein paar ähnliche Ereignisse aus den letzten Monaten auf bei denen Reporter
Speaker 1: der Zeitungen
Speaker 0: an der Ausübung ihres Berufs gehindert worden waren absichtlich oder nicht.
Speaker 0: Teilweise schien Schwarze Magie im Spiel gewesen zu sein, einmal ein übernervöses Erumpend das sich aus dem Gehege eines Züchters
Speaker 3: befreit
Speaker 0: und versucht
Speaker 1: hatte
Speaker 0: in Das Elefantenhaus des Londoner Zoos einzudringen.
Speaker 0: Siehe Ein Schwarzer Tag
Speaker 3: für die Vergissmix.
Speaker 0: Artikel vom thirteenth vierten, neunzehnt hundertdreiund siebzig oder ganz alltäglicher magischer Wahnsinn.
Speaker 0: Der Tagesprophet befriedigte Jeans Wissen Durst also nicht im geringsten.
Speaker 0: Nachdem sie zu Ende gefrühstückt
Speaker 3: hatte, eilte
Speaker 0: sie in den Hinterhof des tropfenden Kessels, tippte mit dem Zauberstab in der richtigen Reihenfolge gegen die Backsteinmauer und trat noch vor der morgendlichen Geschäftsöffnung auf die Winkelgasse hinaus.
Speaker 0: Die Ladenbesitzer waren gerade dabei ihre Waren mithilfe von Schwebezaubern vor ihrem Geschäften zu platzieren – weswegen Jean es für ratsam hielt sich streng in der Mitte der Gasse zu halten Nachdem sie um ein Haar nähere Bekanntschaft mit einem fliegenden Guseisernen Behältnis aus Portage's Kesselladen gemacht hatte, der einer der ersten Läden in der Einkaufsstraße darstellte.
Speaker 0: Zum Glück traf
Speaker 1: sie Christopher
Speaker 0: in seiner Werkstatt an.
Speaker 0: Während sich Jean auf der Fußmatte unauffällig Eulen-Exkremente von den Schuhen wischte – offenbar ließ Mr.
Speaker 0: A-Lob seine Ware während der Nacht stunden, sich ihr Futter
Speaker 3: selbst besorgen
Speaker 0: – war der Zukunftsforscher schon vollkommen in seinem Element.
Speaker 0: Er hielt Jean diverse Berechnungen und Statistiken über die genaue Zusammensetzung der Materialien, aus denen der Zeitumkehrer bestand unter die Nase.
Speaker 0: Was die junge Hexe allerdings wenig interessierte.
Speaker 0: Stattdessen fragte sie ihren Freund ob er sich schon mit dem Cobolt seiner Wahl in Verbindung gesetzt hatte
Speaker 3: oder ob er dazu das Cobolt-Verbindungsberu
Speaker 0: im Zaubereiministerium bemühen musste.
Speaker 0: Christopher schüttelte eifrig den Kopf und sagte dass er nicht nötig Hab ihm gestern Abend noch eine Eule geschickt, auf die er natürlich nicht reagieren wird.
Speaker 0: Doch ich wollte den guten alten Grimmock zumindest vorwahren!
Speaker 0: Wo er genau wohnt weiß sich nicht doch einer seiner Neffen arbeitet bei Gringrutz.
Speaker 0: Den werde ich heute Nachmittag noch aufsuchen bevor die Bank
Speaker 3: schließt.
Speaker 0: Kann also sein dass ich heute wieder nicht so viel Zeit für dich haben werde dienen zwei Stunden vielleicht.
Speaker 0: Heute Nachmittags ist mir leider auch was dazwischen gekommen.
Speaker 0: Erhob entschuldigen die Hände
Speaker 3: Schon gut beschwichtigte
Speaker 0: ihn.
Speaker 0: Jean Du hast mir ja gestern schon einiges berichtet.
Speaker 0: Heute möchte ich dir noch ein paar Fragen stellen, doch zunächst... Sie machte eine Kunstpause
Speaker 3: um
Speaker 0: Christopher's Interesse zu wecken, denn der Wissenschaftler hatte sich einer Lupe aufgesetzt und fummelte nun an dem Stundenglas des Zeitumkehrers herum.
Speaker 0: Hast du schon einen Blick auf den heutigen Tagespropheten geworfen?
Speaker 3: Ja das habe ich bestätigte
Speaker 0: Christopher und ließ die Lupe sinken!
Speaker 0: Meinst du vielleicht wegen der
Speaker 0: Kimkorn?!
Speaker 0: Jean ließ sich auf der freien Ecke des Tisches nieder an dem Christopher gerade stand und arbeitete.
Speaker 0: Genau deswegen, was hältst du davon?
Speaker 0: fragte sie lauend.
Speaker 0: Willst Du wissen ob ich denke das schwarze Magie in dem Fall eine Rolle spielt?
Speaker 0: Denkst Du das denn?
Speaker 0: Christopher zupfte an seinem Bart herum wie er es immer tat wenn er nachdachte.
Speaker 0: Ich denke gar nichts!
Speaker 1: Außer vielleicht, dass es
Speaker 0: keine besonders
Speaker 3: glückliche
Speaker 0: Fügung ist, das
Speaker 3: du ebenfalls
Speaker 0: auf dem Foto zu sehen bist und somit in
Speaker 1: das Archiv
Speaker 0: des Tagespropheten eingehst.
Speaker 0: Niemand weiß etwas Genaues.
Speaker 0: also was bringt es uns zu spekulieren?
Speaker 0: Natürlich glauben alle,
Speaker 3: daß der Zauberer, der sich heutzutage
Speaker 0: Lord Voldemort nennt weil er das Meer hermacht als ein Geburtsname seine langen spinnenartigen Griffel im Spiel
Speaker 3: hat.
Speaker 0: Also wenn Du mich fragst und das hast Du natürlich kann das sein!
Speaker 0: Denn Kerl sollte man tun, liest nicht unterschätzen.
Speaker 3: Doch Beweise
Speaker 0: gibt es nicht – noch nicht!
Speaker 0: Er widmete sich wieder dem Zeitungkehre.
Speaker 0: Jean beschlich plötzlich ein unangenehmer Gedanke.
Speaker 3: Hattest
Speaker 0: du schon mal mit ihm zu tun?
Speaker 3: Ist er vielleicht auch
Speaker 0: schon an dich herangetreten?
Speaker 0: Hoho, wie sehr wünschte ich, ich könnte das verneinen.
Speaker 0: Christopher stieß einen Seufze aus und drehte seine Lupe in der Hand.
Speaker 3: Aber er weiß
Speaker 0: womit ich mich beschäftige
Speaker 3: und glaubt wohl,
Speaker 0: ich könnten ihm irgendwie nützlich
Speaker 0: sein.".
Speaker 3: Hast dich beugte
Speaker 0: Jean sich vor und fasste ihren Freund am Ärmel seines Umhangs.
Speaker 0: Fast wäre ihm die Lupe aus der Hand gefallen!
Speaker 0: Du darfst dich auf gar keinen Fall mit ihm treffen, wenn du wüsstest
Speaker 1: wer...
Speaker 0: Sie schluckte den Rest des Satzes herunter und fing einen neuen an.
Speaker 0: Natürlich glaubt er, du könntest ihn von Nutzen sein.
Speaker 0: Ein paar kleine kosmetische Radierungen in seiner Vergangenheit – und schon stünde er ganz anders da… viel besser.
Speaker 1: Sie liess Christopher los
Speaker 0: und als würde
Speaker 3: sie zu sich selbst
Speaker 0: sprechen, sagte
Speaker 3: sie leise
Speaker 0: Du weißt schon, wer wäre ja
Speaker 3: geradezu
Speaker 0: dumm sich deiner nicht zu bedienen.
Speaker 0: Bist du dir eigentlich im Klaren darüber, dass du einer der mächtigsten Meller in der Welt der Zauberer und Hexen sein könntest?
Speaker 1: Christopher verzog
Speaker 0: den Mund und antwortete trocken —
Speaker 3: ich versuche
Speaker 0: es mir zu verkneifen aber ...
Speaker 3: Ja...
Speaker 0: Ich bin mir dessen durchaus
Speaker 3: bewusst!
Speaker 0: Auch das du damit in großer Gefahr
Speaker 3: schwebst, schoss
Speaker 0: Jean zurück.
Speaker 0: Nachdenklich sah Christopher sie an.
Speaker 0: «Du wirkst ziemlich betroffen, kleine Jean.».
Speaker 1: Daraus leite ich ab, dass
Speaker 0: Tom Riddle auch in der Zukunft ein Mann ist mit dem man rechnen muss.
Speaker 3: Das war
Speaker 0: keine Frage und Jean musste an sich halten um sich nicht nonverbal zu verraten!
Speaker 0: Du willst nichts über die Zukunft wissen?
Speaker 0: Und ich habe ja auch verstanden warum das so gefährlich
Speaker 3: ist.
Speaker 0: Ich möchte dir trotzdem etwas mit auf den Weg geben
Speaker 1: Christopher.
Speaker 0: hüte dich vor allem und jedem Vor allem davor fremd gesteuert zu werden.
Speaker 0: Ich habe gestern die ganze Zeit Angst gehabt, dass mir jemand etwas in mein Getränk gemischt hat.
Speaker 0: Dass ich zum Glück gar nicht getrunken
Speaker 0: habe.".
Speaker 0: Sie erzählte ihm grob die Geschichte und warum.
Speaker 0: sie befürchtete das Rieter nicht aus freien Stücken in die Nocturngasse gegangen war.
Speaker 0: Wenn du im Jahre nineteenhundertneunzig noch nichts davon gehört hast ist der böse Mann einem Zukunftsforscher etwas angetan hat müsste ich sicher sein findest du nicht auch?
Speaker 0: Christopher zwingerte
Speaker 3: ihr beruhigend
Speaker 0: zu doch Jean war alles andere als
Speaker 3: beruhigt.
Speaker 0: Das geht so nicht auf, sagte sie eindringlich.
Speaker 0: Ich habe wirklich nichts davon gehört – das darf ich dir ja wohl noch sagen oder?
Speaker 0: Was aber nicht heißt dass wirklich nix in der Richtung passiert ist denn ich bin im Jahre nineteenhundertdreiundneunzig nicht die allwissende Müllhalde der Geschichte!
Speaker 0: Aber darf ich dich dezent darauf hinweisen, daß wir beide du und ich
Speaker 3: hier gerade die Zeit
Speaker 0: verändern?
Speaker 0: Wenn irgendjemandes mich unter Beobachtung gestellt hat und das
Speaker 1: Gefühl habe
Speaker 0: ich seit einiger Zeit dann rückst Du auch immer mehr an den Fokus.
Speaker 0: Das muss Dir doch klar sein.
Speaker 0: Das ist mir klar, Jean.
Speaker 0: Ich wollte dich nur nicht
Speaker 0: beunruhigen.".
Speaker 3: Christopher wischte
Speaker 0: seine Lupe am Saum seines Umhangs ab und richtete
Speaker 3: sie wieder
Speaker 0: auf den Zeitumkehrer.
Speaker 0: Ist dir leider nicht ganz gelungen, erklärte Jean bis sich.
Speaker 1: Du bist schlauer als gut
Speaker 0: für dich, ist kleine Freundin!
Speaker 3: Christopher legte Zeitumkehrer
Speaker 0: und Lupe endgültig bei Seite.
Speaker 0: Mir ist nicht entgangen, dass du ihn du weißt schon wer nennst.
Speaker 0: Also hat der gute Mr Riddle wohl tatsächlich die Berühmtheit erlangt
Speaker 3: nachdem er sich immer verzehrt hat
Speaker 0: was?
Speaker 0: Das ist sehr bedauerlich in meinen Augen, aber es war zu befürchten.
Speaker 0: Trotzdem möchte ich immer noch keine Details wissen.
Speaker 3: Gut!
Speaker 0: Dann lass uns über Rita reden, gab Jean prompt zurück.
Speaker 0: Lass uns lieber darüber reden, dass du dich verfolgt
Speaker 0: fühlst.".
Speaker 0: Christopher verschränkte beide Arme vor der Brust und sah Jean herausfordernd an.
Speaker 0: Diese rutschte Unruhig auf der Tischplatte hin- und her
Speaker 3: den Blick auf ihre Stiefel gehäftet.
Speaker 0: An der Spitze des Rechten klebte noch immer ein Rest Eulenkot.
Speaker 1: Sie hatte jetzt Christopher's volle
Speaker 0: Aufmerksamkeit.
Speaker 0: Professor Murphy ist es, dem ich am meisten misstraue,
Speaker 3: sagte
Speaker 0: sie langsam.
Speaker 0: Ich weiß er hat mich auf deinen Vortrag hingewiesen und mich dahin mitgenommen.
Speaker 0: Ich hatte ihm vorgeflunkert deine Namen aus einer Kristallkugel vernommen zu haben aber ein paar Tage
Speaker 1: vor
Speaker 3: Sylvester war
Speaker 0: dann so komisch.
Speaker 0: Er denkt ja immer noch ich hätte
Speaker 3: das zweite Gesicht
Speaker 0: Und es stimmt ja
Speaker 3: auch dass ich gewisse Visionen
Speaker 0: hatte.
Speaker 0: Vielleicht liegt es daran dass ich eine Holunderhexe bin.
Speaker 0: Sie dachte einen Moment nach, dann berichtete sie
Speaker 1: Christopher
Speaker 0: von der Selzamanseance bei der der Mops nach Voldemort
Speaker 3: gefragt hatte.
Speaker 3: Der Zukunftsforscher zuckte
Speaker 0: mit den Axeln.
Speaker 0: Vielleicht ist Riddle ebenfalls an ihn herangetreten aus dem einfachen Grunde weil Murphy war Sagerlehrer in Hogwarts
Speaker 3: ist,
Speaker 0: meinte Christopher freimütig.
Speaker 0: Damit sitzt er an der Quelle und
Speaker 3: unsere Lordschaft schlägt zwei
Speaker 0: Fliegen mit einer Klappe.
Speaker 0: sollte Murphy
Speaker 3: sich als Gespräch
Speaker 0: ich erweisen?
Speaker 0: Es ist allgemein bekannt, dass Riddle zu einem gewissen Zeitpunkt seiner Karriere gern Professor für
Speaker 1: Verteidigung gegen die
Speaker 0: dunklen Künste an der Schule geborgen wäre.
Speaker 0: Wer es glaubt, mommelte Jean und verzog das Gesicht zu einem schmerzhaften Lächeln?
Speaker 1: Ja,
Speaker 0: meinte Christopher und nickte bedächtig ohne seinen Blick von ihr zu nehmen.
Speaker 0: Wer's
Speaker 3: glaubt?
Speaker 1: Kapitel onehundertsechsundneunzig Du kannst nicht
Speaker 2: jeden retten.
Speaker 3: Natürlich ist das alles
Speaker 1: Drachenmist.
Speaker 1: Christopher
Speaker 3: stieß ein freudloses
Speaker 2: Lachen aus.
Speaker 3: Riddle würde ein komplett neues Fach daraus
Speaker 2: machen, dunkle
Speaker 1: Künste
Speaker 2: und weh man sie erfolgreich anwendet
Speaker 3: –
Speaker 2: sowas in der Art!
Speaker 3: Oder Beherrschung
Speaker 2: der dunklen Künsten anstatt Verteidigung.
Speaker 2: dagegen schlug Jean mit düsterer Stimme vor.
Speaker 1: Pflichtfach für
Speaker 3: Rheinblüter-und
Speaker 2: solche Diskeln wären?
Speaker 2: Wieso denkst du, dass dir jemand folgt?
Speaker 3: Wechselte Christopher abrupt
Speaker 2: das Thema?
Speaker 2: Und noch wichtiger kannst du es beweisen?
Speaker 2: Nö,
Speaker 1: es war
Speaker 2: nur so ein Gefühl das ich in den letzten Tagen öfters
Speaker 3: hatte.
Speaker 2: Jean baumelte mit den Beinen.
Speaker 2: Ich kann das gar nicht richtig
Speaker 1: beschreiben,
Speaker 2: ist nur so eine
Speaker 2: Ahnung.".
Speaker 2: Keine Vision,
Speaker 3: hackte der Zauberer
Speaker 2: nach.
Speaker 2: Nein!
Speaker 2: Aber dass Murphy mich mit einem Schlaftrunk außer Gefecht setzen wollte – das ist mehr als eine Ahnung.
Speaker 1: Vielleicht isst er auch nur
Speaker 2: hinter meinem Zaubernstab her?
Speaker 2: Jean erzählte
Speaker 1: Christopher
Speaker 2: was nach der Seance im Klassenzimmer für Wahrsagen
Speaker 3: geschehen
Speaker 2: bar zu der der Mobsi zitiert
Speaker 3: hat.
Speaker 1: Severus hat das Gebräu später
Speaker 2: als Trank der lebenden Toten identifiziert.
Speaker 2: Jeans Gesicht gelühte, als sie Christopher davon berichtete.
Speaker 2: Er wird nicht umsonst mal mein Zaubertranklehrer sein.
Speaker 2: Darauf ging der Gelernte nicht ein.
Speaker 2: Ich kann deine Sorge nachvollziehen, bestand er ihr immerhin zu und trotzdem wäre ich an deiner Stelle vorsichtig mit meinem Urteil.
Speaker 2: Es könnte nämlich rein theoretisch sein dass du vor eilige Schlussfolgerungen ziehst.
Speaker 1: Du sagtest, das Fläschchen
Speaker 2: rollte auf dich zu nach dem Murphy es hatte fallen lassen.
Speaker 2: Woher willst du wissen ob er nicht Probleme mit dem Schlafen hat?
Speaker 2: Das Ding kann irgendwo da rumgestanden haben oder
Speaker 3: er hatte
Speaker 2: es in der Tasche weil er keine Ahnung ist gerade von jemandem bekommen hatte
Speaker 3: oder so
Speaker 2: und dann ließ er es fallen weil er sich dumm angestellt
Speaker 3: hat.
Speaker 2: Du kannst nicht wirklich wissen ob ich dir etwas einträufen wollte Und wenn ich es richtig verstanden habe weißt du es von gestern auch nicht.
Speaker 2: Da ist die
Speaker 3: Lage sogar noch diffuser.
Speaker 2: Du hast weder einen Tropfen von dem getrunken, was Mattriflo dir
Speaker 3: fälschlicherweise gebracht hat –
Speaker 2: doch hast du gesehen wie Rita etwas davon zu sich nahm?
Speaker 2: Trotzdem behauptest du steif und fest, dass
Speaker 1: da etwas
Speaker 2: nicht
Speaker 2: stimmt.".
Speaker 1: Ich sag
Speaker 2: ja nicht das es so gewesen sein muss, verteidigte sich Jean.
Speaker 2: Sie fühlte sich von Christopher's Nüchtern in Schlussfolgerungen in die Ecke gedrängt… aber bei mir war
Speaker 1: es so als ob …
Speaker 2: mein
Speaker 3: Zauberstab!
Speaker 2: Du redest von Gefühlen,
Speaker 2: Jean!"
Speaker 2: unterbrach Christopher sie sanft, aber bestimmt.
Speaker 3: Doch was du brauchst
Speaker 2: sind Fakten!
Speaker 0: Du fühlst
Speaker 3: dich verfolgt.
Speaker 2: Du denkst jemand vielleicht ein Barsagelehrer
Speaker 3: will
Speaker 2: dir schaden oder sich an dir bereichern?
Speaker 2: Aber vielleicht manifestiert
Speaker 1: sich so
Speaker 2: einfach bloß deine Zukunftsangst.
Speaker 2: Versteh mich recht, du bist noch so jung und stehst jetzt schon unter enormen Druck.
Speaker 2: Ich könnte es dir nicht bedenken wenn du Paranoid würdest.
Speaker 1: Ich bin nicht
Speaker 2: Paranoide hätte Jean am liebsten gebrüllt
Speaker 1: doch sie hielt
Speaker 2: an sich Was wenn Christopher
Speaker 1: recht hatte?
Speaker 3: So wie er es gerade ausgeführt hatte,
Speaker 2: gab es wirklich keine handfesten Beweise für ihre Behauptungen.
Speaker 1: Aber ich glaube wirklich dass
Speaker 2: jemand an meinen Holunderstab will,
Speaker 3: beharte sie störisch.
Speaker 2: Er wurde schon einmal gestohlen und das Oh Wunder ebenfalls von einem Lehrer in Hogwarts
Speaker 1: Professor Slakorn.
Speaker 2: Und gibt
Speaker 3: es dafür Beweise?
Speaker 1: Christopher's Gesicht
Speaker 2: drückte einmal mehr Skepsis
Speaker 3: aus.
Speaker 2: Ich kenne diesen Professor nicht persönlich, habe ihn ein-, zweimal gesehen.
Speaker 2: Aber man munkelt er sei an allem interessiert was ihm Glanz verleiht.
Speaker 2: Warum nicht auch an einem älterstab?
Speaker 2: Sicher gibt es einen Haufen Leute die sich gern damit schmücken würden.
Speaker 1: ich weiß,
Speaker 3: fuhr Christopher
Speaker 2: besänftigend fort
Speaker 3: als er
Speaker 2: sah das Jean zu einer scharfen Entgegnung ansetzte.
Speaker 2: Niemand sonst würde richtig damit umgehen können als sein Eigentümer.
Speaker 2: aber wir alle kennen das Märchen von den drei Brüdern und Hand aufs Herz.
Speaker 2: wer hätte nicht gerne mehr macht?
Speaker 2: Glaubst du, es gibt ihn diesen einen Stab?
Speaker 2: fragte Jean-Laurent.
Speaker 2: Meine Freundin Lily denkt da ist was Wahres dran!
Speaker 2: Nein das glaube ich nicht – Es gibt deine Hand voll älter Stäbe und zweifellos sind sie alle sehr mächtig.
Speaker 2: Vielleicht wäre man der mächtige Zauberer auf Erden, besäßemann alle davon.
Speaker 3: Christopher verlagerte
Speaker 2: sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen.
Speaker 2: Hat dein Stab vibriert während du das Gefühl
Speaker 0: hattest
Speaker 3: verfolgt zu werden?
Speaker 0: Wie?
Speaker 2: Jean dachte angestrengt nach.
Speaker 2: Ich erinnere mich nicht.
Speaker 2: Nein, ich glaube nicht.
Speaker 3: Glaubst du er würde das
Speaker 2: tun?
Speaker 2: Krister verneigte den Kopf
Speaker 3: zur Seite.
Speaker 2: Es wäre zumindest nicht undenkbar!
Speaker 2: Als Holunderstab könnte er dich warnen wenn dir Gefahr
Speaker 3: droht
Speaker 2: oder jemand in deiner Nähe ist der böse Absichtener.
Speaker 2: Aber ich sage absichtlich könnte denn du benutzt ihn noch nicht sehr lange.
Speaker 3: es dauert Jahre
Speaker 2: bis ein Zauberstab richtig mit seinem Besitzer verbunden ist manchmal bis über die Volljährigkeit hinaus sagt man.
Speaker 2: Älterstäbe sind, wie gesagt so schwer zu beherrschen dass es Jahre braucht bis die Bindung sich so gefestigt
Speaker 3: hat das
Speaker 2: Stab und Magier als eine Einheit gelten.
Speaker 2: Ach ich weiß nicht!
Speaker 1: Vielleicht habe ich mir
Speaker 2: das ja wirklich nur eingebildet.
Speaker 2: Jean rieb ihre Stiefelspitzen aneinander während sie fieberhaft darüber nachdachte wie sie am besten zu dem Punkt überleitete der ihr heute am wichtigsten von allen war.
Speaker 2: Der Rest an getrocknetem Eulen dreck rieselte
Speaker 3: lautlos zur Boden
Speaker 2: doch
Speaker 3: Christopher kriegte
Speaker 2: davon nichts mit.
Speaker 2: Er hatte sich wieder seinen Statistiken zugewandt.
Speaker 2: Findest du
Speaker 1: eigentlich,
Speaker 2: dass jedwede Einmischung in die Zukunft eine schlechte ist?
Speaker 2: meinte Jean irgendwann weil ihr einfach keine geeignete Überleitung einfiel.
Speaker 3: Sie versuchte die
Speaker 2: Frage so nebensächlich und unschuldig klingen zu lassen als wollte sie bloß die Uhrzeit wissen.
Speaker 1: Ja
Speaker 2: kam es rigoros von Christopher!
Speaker 1: Sie wartete ungeduldig
Speaker 2: ab ob er vielleicht noch etwas anfügen würde was sie dazu ermuntern würde ihren Gedanken weiterzuverfolgen doch er blieb stumm.
Speaker 2: Wenn es aber doch gelänge etwas zu verhindern, was sehr
Speaker 1: traurig ist,
Speaker 2: startete sie einen neuen Versuch.
Speaker 2: Du denkst an den Tod deiner Freundin?
Speaker 1: Christopher
Speaker 3: bedachte
Speaker 2: Jean mit einem ernsten Blick und sein Tonfall
Speaker 3: hatte die Strenge
Speaker 2: eines Lehrers
Speaker 3: als er fortvorsprechen.
Speaker 1: Der Tod ist
Speaker 2: niemals nebensächlich genug, als dass er das Leben anderer nicht berühren würde.
Speaker 2: Er is ein endgültiger Einschnitt in die Geschichte an sich – nicht nur in die desjenigen der stirbt!
Speaker 2: Tote kann man nicht wieder erwecken, selbst wir Zauberer vermögen dies nicht.
Speaker 2: Obwohl viele Muckel
Speaker 1: so etwas
Speaker 2: nur zu gern glauben.
Speaker 2: Jemandem das Leben zu retten indem man die Zeit verändert ist ein Eingriff in die Weltgeschichte sondergleichen.
Speaker 2: Denk nicht einmal daran Jean!
Speaker 2: Dann konnte Harry ihn doch trotzdem hassen, oder?
Speaker 2: Aber in dem Fall wäre ihr Freund niemals bei den Dursleys gelandet.
Speaker 1: Vielleicht hätte er diese
Speaker 2: Paradem-Muggel kennengelernt – sie wären an der Peripherie seines Lebens aufgetaucht
Speaker 3: wie Statisten
Speaker 2: die zu Not ersetzt werden konnten!
Speaker 2: Doch er hätte Liebe bekommen… viel
Speaker 3: Liebe.
Speaker 1: Zuviel vielleicht,
Speaker 2: weil James nicht mehr da war...
Speaker 1: Christopher hat recht, schlag dir das aus dem Kopf.
Speaker 2: Ich denke gar nicht an Sie, schwindelt Eugene, sondern an jemand anderen.
Speaker 2: Findest du es dir nicht auch traurig, dass jemand fast sein gesamtes Leben damit verbringen soll einen anderen Menschen zu vermissen?
Speaker 2: Ihn zu betrauen und alle anderen zu verachten, würdest du nicht wollen das man diese Person glücklicher macht.
Speaker 2: Wie würdest Du das denn erreichen wollen?
Speaker 2: fragte Christopher mit Gerunze der Stirn.
Speaker 2: Jean konnte nicht verhindern, daß sie rot wurde.
Speaker 2: Hitze breitete sich in ihrer Brust aus Koch ihren Hals hinauf bis in ihre Wangen und Ohren.
Speaker 2: Sie kamen sich unendlich dämlich vor.
Speaker 2: Äh nun Ich
Speaker 1: dachte,
Speaker 2: stammelte sie vielleicht in dem man es ihm sagt?
Speaker 1: Dass er also
Speaker 2: diese gewisse Person liebenswert
Speaker 3: ist
Speaker 2: und man es ihr
Speaker 1: auch zeigt.
Speaker 2: Damit verändert man doch die Zukunft gar nicht aktiv!
Speaker 2: Man gibt dieser Person nur ein anderes, ein besseres
Speaker 1: Gefühl.
Speaker 2: Worafhin sich einen kümmerlichen, notorischer
Speaker 1: Schwarzehe
Speaker 2: in jemandem verwandelt, dem die Sonne aus dem Arsch scheint und der Felix Felicis pinkelt...
Speaker 0: Verärgert schüttelte Christopher
Speaker 3: den Kopf,
Speaker 2: das sogar seine dratigen Haare flogen.
Speaker 2: Dieses kleine Experiment ist auch von vornherein zum Scheitern verurteilt, Mädchen!
Speaker 2: Es ist ja sehr löblich von dir, dass du jemandem zum Erselbstbewusstsein verhelfen willst – aber dir muss doch klar sein, dass positive Menschen ihr eigenes Schicksal
Speaker 0: viel besser
Speaker 2: vorantreiben als solche die sich bloß hineinfügen.
Speaker 2: Ein Mann der sich ungeliebt fühlt wird
Speaker 3: sich eher zurückziehen
Speaker 2: und einer der sich geliebt
Speaker 3: führt vielleicht eine Familie gründen.
Speaker 3: Er
Speaker 3: solchste.".
Speaker 3: Können wir schon denken, wer dir davor schwebt.
Speaker 2: Kleine!
Speaker 2: Doch ich muss dir leider sagen, dass dieser Gedanke warnwitzig ist.
Speaker 2: Dieser Junge – dieser Snape oder wie er heißt – muss seines eigenen Glückes Schmied sein.
Speaker 2: Auch wenn es so klingt, als hätte seine Geburt unter einem schlechten Stern gestanden.
Speaker 2: Ich glaube nicht an sowas und du solltest das auch nicht tun.
Speaker 2: Ein verbitterter Alter nahezu werden ist ein Zeichen von Schwäche.
Speaker 1: Severus isst nicht schwach,
Speaker 2: unterbracht Jean ihn hitzig Und der Freude am Leiden vor der Wissenschaftler
Speaker 3: fort,
Speaker 2: ohne Jeans Einwand Beachtung zu schenken.
Speaker 2: Wahrscheinlich ist ein junger Freund leicht kränkbar – wie viele junge Leute übrigens!
Speaker 1: Ja, dein
Speaker 2: junger Friend
Speaker 1: strahlt
Speaker 2: in der Tat etwas Dunkles aus….
Speaker 2: Ich habe ihn ja nur kurz gesehen aber ich kam nicht umhin es zu bemerken.
Speaker 2: Und warum is das so?
Speaker 3: Ich sag's dir,
Speaker 2: weil er denkt dass er es nicht verdient hat glücklich zu sein.
Speaker 2: Keinen Schimmer warum er das denkt … vielleicht was tust du es ja Jean doch was es auch ißt ... Er muss selbst damit klar
Speaker 3: kommen.
Speaker 2: Es liegt allein in seiner Macht und wenn er sich in Selbstmitleid zuhlt, während andere ihr Leben in die Hand nehmen wie den ersten Zauberstab, den Oliwender jedem von uns überreicht.
Speaker 2: Dann ist das eine ganz persönliche Entscheidung.
Speaker 2: Frag ihn lieber mal was ein Selbstmitlei seines Massochismus ihm bringt!
Speaker 2: In der Zukunft natürlich – wenn wir dich sicher wieder in seinen Unterricht gesetzt haben….
Speaker 2: dann kannst du ihm erzählen was du
Speaker 1: willst
Speaker 2: aber nicht jetzt.
Speaker 2: Und solltest du auf die Hirnzern splinternde Idee kommen, ihn in dein Schicksal einzubeihen?
Speaker 2: Dann kann ich nur sagen gut Nacht oh Merlin und kauf den Entsatz neuer
Speaker 2: Unterwäsche.".
Speaker 1: Jean schwieg
Speaker 3: betroffen.
Speaker 2: Eine solch schonungslose Offenheit hätte sie von Christopher nicht erwartet.
Speaker 1: Plötzlich wurde ihr
Speaker 2: bewusst wie andere sich immer gefühlt haben mussten wenn sie selbst mit Sachverstand an die Dinge herangegangen war.
Speaker 2: Als Hermine hatte sie sich selten von Gefühlen sondern eher von Fakten und Wissen leiten lassen und war auch immer gut damit gefahren.
Speaker 2: Na ja, je besser sie Ron kennenlernte,
Speaker 3: desto größer war der blinde
Speaker 2: Fleck geworden.
Speaker 2: Der stets entschuldigte
Speaker 3: was
Speaker 1: der oft gedankenlos
Speaker 2: handelnde Weasley
Speaker 3: Spross
Speaker 2: so alles anstellte.
Speaker 2: Natürlich kannte sie den Spruch Liebe macht Blind und er ließ sich auf Severus ebenso anwenden wie auf Ron – nein eigentlich noch
Speaker 3: viel besser!
Speaker 2: So wie Christopher ihr eben seine Sicht der Dinge vor Augen geführt hatte, hatte sie das Ganze noch gar nicht betrachtet.
Speaker 2: Aber er hatte nicht ganz unrecht oder?
Speaker 1: Self hätte allen
Speaker 2: Grund wegen Lilis Tod zu leiden wie ein Tier.
Speaker 3: Doch Trauer sollte
Speaker 2: endlich sein, das
Speaker 3: Begriff sogar
Speaker 2: Jean in ihrem jungen Alter.
Speaker 2: Irgendwann sollte man sich hinter sich gelassen haben.
Speaker 2: Wenn man darin verharte Jahre und Jahrzehnte lang so stimmte etwas grundsätzlich nicht.
Speaker 1: Harry trauerte
Speaker 2: auch immer noch um seine Eltern Und dass obwohl er sich überhaupt nicht mehr an sie erinnerte.
Speaker 2: Warum nur trauerten ihre beiden höchst unterschiedlichen Freunde also derart intensiv?
Speaker 2: Jean wusste die Antwort tief in ihrem Herzen.
Speaker 1: Weil etwas
Speaker 2: unvollendet geblieben war.
Speaker 1: Severus hatte Lily nie gesagt,
Speaker 2: dass er
Speaker 3: sie liebte
Speaker 2: und Harry war zu jung gewesen überhaupt so einen Gedanken zu fassen?
Speaker 2: Dass etwas Ungesagtes.
Speaker 2: Worte, die noch nie aus einem ehrlichen Mund hinaus in die Welt gesprudelt waren – Die Macht hatten den schweigenden Dea zu formen, zu verformen.
Speaker 3: besser gesagt
Speaker 2: war ein geradezu absurder Gedanke.
Speaker 2: Sagte man nicht gemeinhin, reden ist silber, schweigen ist gold.
Speaker 2: Noch nie, so kam es Jean.
Speaker 2: in diesem Augenblick vor
Speaker 1: hatte dieses Sprichwort
Speaker 2: weniger Sinn ergeben.
Speaker 2: Du kannst nicht jeden retten, Jean sagte Christopher
Speaker 3: Leise
Speaker 2: und es klang abschließend du musst jetzt zusehen dass
Speaker 0: du dich selbst
Speaker 3: rettest.
Speaker 1: Kapitel onehundert siebenund neunzig ein Krankenbesuch.
Speaker 1: Jean schländerte über die Winkelgasse
Speaker 3: oder besser gesagt
Speaker 0: Vielleicht machte
Speaker 1: es auf Außenstehende den
Speaker 3: Eindruck, als würde sie das tun.
Speaker 1: Denn eigentlich erte sie nur umher!
Speaker 1: Sie sah nicht das was vor ihren Augen lag – ihr Blick war nach innen gekehrt.
Speaker 1: Ein paar von den Fragen die ihre sogenannte
Speaker 3: Katalog umfasste
Speaker 1: hatte sie Christopher noch stellen
Speaker 3: können bevor dieser sich den Winterumhang übergeworfen
Speaker 1: und ihr erklärt hatte dass er nun Grimox-Neffen
Speaker 3: in der Bank aufsuchen würde.
Speaker 1: Der Himmel über London war stellenweise
Speaker 3: dunkelgrau und die dicksten Wolken schienen geradewegs, über der Nocturngasse zu hängen.
Speaker 1: Es war nur eine Frage
Speaker 3: der Zeit, wann es anfangen würde zu gießen.
Speaker 3: Als es schließlich soweit war,
Speaker 1: stand sie gerade vor der Tür
Speaker 3: zu Alivendas Zauberstabgeschäft.
Speaker 3: Christopher hatte ihr vorgeschlagen, zu Freut & Leid zu gehen –
Speaker 1: einem in den Siebzigern
Speaker 3: höchst angesagten Scherzartikeladen um sich ein wenig abzulenken!
Speaker 1: Der Laden befand sich aber ein gutes Stück von dort entfernt,
Speaker 3: wo Jean sich jetzt befand.
Speaker 3: Außerdem war er nun wirklich nicht nach Scherzen zu muten.
Speaker 1: Sie spürte einen harten Klumpen an der Stelle,
Speaker 3: wo sie ihr weiches Herz hätte befinden müssen.
Speaker 1: Darin konnte weder ein stümperhaft
Speaker 3: zusammengebrauter Liebestrank
Speaker 1: noch irgendwelche Jux-Zauberstäbe
Speaker 3: aus purem Zucker etwas ändern.
Speaker 3: Oh!
Speaker 3: Guten Tag miss...
Speaker 1: Miss Pearlman richtig?
Speaker 3: Ich wollte gerade Mittagspause machen.
Speaker 1: Jean glotzte Garrick
Speaker 3: Ollivander
Speaker 1: an, stumm wie ein Fisch.
Speaker 1: Hatten ihre eigenen Füße sie etwa in diesen
Speaker 3: Laden getragen?
Speaker 1: Sie stand direkt vorne am Verkaufsdresen,
Speaker 3: musste also das gesamte Laden lokal durchquert haben.
Speaker 1: dabei konnte sie nicht einmal mehr daran erinnern überhaupt
Speaker 3: die Eingangstöge öffnet zu haben.
Speaker 3: Damit wollte ich sie ihn nicht abwimmeln miss, sprach der Zauberstabmacher weiter als Jean nichts erwiederte und ihn weiterhin anstarnte wie ein Testral
Speaker 0: wenn es donnert.
Speaker 3: Ich freue mich wirklich, Sie hier wieder einmal begrüßen zu dürfen.
Speaker 1: Jean blickte in Ollivendas
Speaker 3: aufrichtig wirkende hellblaue Augen.
Speaker 1: Erst dann gelang ihr mit Mühe ein Lächeln.
Speaker 1: Hallo Mr.Ollivender!
Speaker 1: Entschuldigung ich möchte sie nicht in ihrer wohlverdienten Pause stören... ...ich kann später noch mal wiederkommen.
Speaker 1: und sie drehte sich oben um zurück zur Tür zu gehen.
Speaker 3: Wohl verdiente Pause.
Speaker 0: Pappalapapp
Speaker 3: versetzte der alte Zauberer entschieden.
Speaker 3: Heute war noch keiner hier, der mir einen Zauberstab abkaufen wollte.
Speaker 0: Eine Handvoll
Speaker 3: Reparaturen, das schon und allgemeine Fragen, ja, aber ich habe mich nicht gerade überschlagen
Speaker 3: müssen.".
Speaker 1: Er musterte die
Speaker 3: vor ihm stehende Schülerin
Speaker 1: unverholen
Speaker 3: jedoch durchaus anerkennend
Speaker 1: vom Scheitel bis zur Sohle.
Speaker 1: »Sie
Speaker 3: haben sich verändert, Miss Palmen, wenn ich das so offen sagen darf.
Speaker 3: Äußerlich!«.
Speaker 1: Sein Blick blieb ebenfalls an ihren Augen hängen Unsehnerlich
Speaker 3: auch, könnte ich mir
Speaker 1: vorstellen.
Speaker 1: Ich weiß eigentlich gar nicht was ich hier will, meinte Jean mit
Speaker 3: einem schiefen Lächeln.
Speaker 1: Es fing gerade an zu regnen und
Speaker 3: ich dachte mir
Speaker 1: Naja...ich wollte einfach
Speaker 3: wohlnicht nass werden.
Speaker 3: Es gibt schlechtere Gründe einen Geschäft zu betreten entgegnete Oliverender mit einem gewinnenden Lächel.
Speaker 3: Wer nicht sucht der findet auch Oder sogar erst recht Das hat meine Mutter immer gesagt, wenn sie mit mir Kleider kaufen gegangen ist",
Speaker 1: sagte Jean und fühlte dabei
Speaker 3: Wehmut in sich aufsteigen.
Speaker 1: Ich schätze, Sie hatte Recht damit – aber ich brauche keine neuen Zauberstaben,
Speaker 3: Mr.
Speaker 3: Olivander,
Speaker 1: und zum Glück auch keine Reparatur!
Speaker 3: Nur so im Rand ….
Speaker 1: Ich
Speaker 3: kann nicht bloß mit Zaubernstäben dienen sondern auch mit Rat-und Tat, meinte Olivänder feierlich.
Speaker 3: Davon abgesehen würde es mich wirklich interessieren zu erfahren
Speaker 1: wie Sie mit ihrem neuen Zaurberstab
Speaker 3: zurechtkommen.".
Speaker 1: Jean zuckte unmotiviert mit den Achseln.
Speaker 3: Es stimmte, was
Speaker 1: sie sagten – er ist
Speaker 3: schwer zu beherrschen!
Speaker 3: «Aller Anfang ist schwer, mein Kind», sagte Allewender Milde erst recht bei
Speaker 1: einem
Speaker 3: Elderstab.
Speaker 3: »Anlassen Sie sich davon nicht ins Boxhorn jagen?
Speaker 3: Es wird noch lange dauern bis sie richtig zueinander gefunden haben.
Speaker 3: Daran ist nichts Schlechtes.
Speaker 1: Das habe ich heute schon
Speaker 3: mal irgendwo gehört, murmelte Jean halb laut.
Speaker 1: Wie meinen
Speaker 1: Mädchen?!
Speaker 1: Ollivander legte sich eine Hand hinter das Ohr und beugte sie ihr entgegen, doch Jean schüttelte den Kopf.
Speaker 1: Nicht so wichtig!
Speaker 3: Jedenfalls
Speaker 1: werden Sie einer Hollunderhexe
Speaker 3: immer ähnlicher –
Speaker 1: Ihr Haar ist ganz
Speaker 3: anders als beim letzten Mal und
Speaker 0: Ihre Zähne
Speaker 3: sind perfekt….
Speaker 1: Die Jungs oben in der Schule verlieben sich bestimmt drei Hinweise in sie nicht wahr?
Speaker 1: Wenn demso ist dann ist es mir noch nicht aufgefallen,
Speaker 3: antwortete Jean Trocken.
Speaker 1: Olivanders prüfender Blick wurde ihr langsam
Speaker 1: unangenehm.".
Speaker 3: Oh, diese Bescheidenheit!
Speaker 1: Die werden Sie eines Tages auch noch ablegen, teuerste.
Speaker 1: Der Zauberstab nach
Speaker 3: Erreuzbatter sich.
Speaker 3: Darf ich das gute Stück noch einmal sehen?
Speaker 0: Aber klar doch,
Speaker 3: sagte Jean Mühde,
Speaker 1: zog den Holunderstab
Speaker 3: unter ihrem Umhanger vor
Speaker 1: und knallte
Speaker 3: ihn auf den Friesen.
Speaker 1: Hinter Oliver in das
Speaker 3: Rücken fielen ein paar Schachteln aus einem der vollgestopften Regale und schlugen geräuschvoll auf dem Holzboden auf.
Speaker 3: – Entschuldigung!
Speaker 3: Ach, diese überschüssige Energie….
Speaker 1: Oliver in das Augen bekam einen verklärten Schimmer.
Speaker 3: Dieser Stab ist eindeutig unterfordert, sie sind unterforderd, fuhr er mit einem triumphierenden Blick fort
Speaker 1: im Jeans
Speaker 3: Gesicht.
Speaker 3: Das glaube ich kaum dachte Jean.
Speaker 3: Ich fühle mich eigentlich seit Halloween konstant überfordert doch natürlich sagte sie das nicht laut.
Speaker 1: Könnte es sein dass ihr Zauberstab die
Speaker 3: Ursache ihres Besuchs ist?
Speaker 1: Nicht der Regen Garrick.
Speaker 1: Ollivander
Speaker 3: wog den Hollunderstab in der Hand und betrachtete ihn mit Kenamine.
Speaker 1: Nein, es war wirklich
Speaker 3: nur der begannen Jean,
Speaker 1: die dann aber in ihrer Rechtfertigung inne.
Speaker 3: Sie hatte wirklich nicht vorgehabt, den Laden zu betreten!
Speaker 1: Warum habt ihr sie ist dennoch getan?
Speaker 1: Meinen
Speaker 3: sie das wäre möglich, fragte sie OllIVander verwundert.
Speaker 3: Bei dieser Art starb es
Speaker 0: alles
Speaker 1: möglich,
Speaker 3: gab dieser zurück...
Speaker 1: Sehen Sie, Miss Perlman, meinen
Speaker 3: Laden betritt man im Idealfall
Speaker 1: nur ein einziges Mal
Speaker 2: in dem Leben.
Speaker 1: Kurz vor Schule anfangen in Hogwarts
Speaker 3: nämlich.
Speaker 1: Zaubersterbe gehen nicht einfach verloren
Speaker 3: wie Brillen oder Schlüssel von Muggeln –
Speaker 1: man braucht nichts ständig Ersatz!
Speaker 1: Ein Zaubestab ist für die Ewigkeit.
Speaker 3: Selten kommt es vor dass sie zerbrechen,
Speaker 1: öfter jedoch das sie zerbrochen
Speaker 3: werden
Speaker 1: Was bei ungestümmen jungen Zauberern wohlgemerkt sei, viel öfter vorkommt als bei
Speaker 3: gleichaltrigen Hexen.
Speaker 1: Die Jugend?
Speaker 1: Ja ja….
Speaker 1: Olevander schenkte Jean ein wehmütiges
Speaker 3: Lächeln.
Speaker 3: Durch die meiste Zeit des
Speaker 1: Jahres habe
Speaker 3: ich kaum zwei Kunden gleichzeitig da!
Speaker 1: Von den anderen Ladeninhabern der Winkelgasse
Speaker 3: schauen öfters welche vorbei – sie sagen es bereitet ihnen Kopfschmerzen,
Speaker 1: dass sich Tag einen Tag aus in diesen dunklen Räumen vor
Speaker 3: mich hin bergle.
Speaker 3: Aber mir macht das nichts
Speaker 1: aus.".
Speaker 1: Wenn ich keine
Speaker 3: Kunden habe, bin ich meist hinten in meiner Werkstatt, musst du wissen.
Speaker 1: Falls es wirklich stimmt und mein Zauberstab mich
Speaker 3: zu ihnen geführt hat, meinte Jean mit unüberhöberem Zweifel in der Stimme –
Speaker 1: was wollen sie dann tun?
Speaker 1: Mir Hausaufgaben aufgeben wie
Speaker 3: Professor Flittwig
Speaker 1: ins Zaubergunst?
Speaker 1: Ich möchte den Stab ja auch besser
Speaker 3: beherrschen
Speaker 1: lernen!
Speaker 1: Aber gibt das
Speaker 3: da überhaupt
Speaker 3: Hilfen?!
Speaker 1: Sie meinten doch selbst als
Speaker 3: dauere Jahre bis die Bindung gefestigt sei oder?
Speaker 0: Leider fehlt
Speaker 3: selbst mir die Erfahrung, um das Ganze allgemein beurteilen zu können.
Speaker 3: Meint so Oliver in der Schulterzugend.
Speaker 1: Ich habe
Speaker 2: noch nicht
Speaker 1: viele
Speaker 3: Holundersterbe veräußert
Speaker 1: in meinem Leben und
Speaker 3: bei
Speaker 1: Merlin.
Speaker 3: Allzu viele
Speaker 1: werden es wohl auch nicht mehr
Speaker 1: werden.".
Speaker 3: Der alte Zauberer bückte sich langsam nach einer der heruntergefallenen Schachteln,
Speaker 1: säufzte und besand sich dann eines
Speaker 3: Besseren,
Speaker 1: indem er nach seinem eigenen
Speaker 3: Zaubernstab griff.
Speaker 1: Zwei Sekunden später lagen alle
Speaker 3: Schachtel wieder an ihrem angestammten Platz im Regal.
Speaker 3: Ist es eigentlich sinnig, einen Holunderstab zu stehlen um ihn dann für sich selbst zu gebrauchen?
Speaker 3: fragte Jean den Experten für Zaubersterbe.
Speaker 1: Ich frage deshalb weil ich schon öfter
Speaker 3: das Gefühl
Speaker 1: hatte dass jemand versucht
Speaker 3: hat mir meinen wegzunehmen.
Speaker 3: Im selben Augenblick fiel ihr ein, dass Severus unten im Kerker ja auch schon einmal mit ihrem Stab gezaubert und damit eine beeindruckende Wirkung erzielt hatte.
Speaker 1: Allerdings
Speaker 3: hatte er dabei zwei Sterbe in der Hand gehalten.
Speaker 3: somit konnte sie nicht sicher sein ob das gute Ergebnis Nilsons Entwaffnung und spätere Einlieferung in
Speaker 1: St.
Speaker 3: Mungo tatsächlich dem Elderstab geschuldet war.
Speaker 1: Erfahrene
Speaker 3: Zauberer, die ihn sich durch ein Duell oder sonstige
Speaker 1: Entwaffenung
Speaker 3: aneignen
Speaker 1: können durchaus ein Stück
Speaker 2: weit
Speaker 1: von seiner Macht profitieren
Speaker 3: – so steht es zumindest in den Geschichtsbüchern!
Speaker 3: Lies Olevenda Sie wissen Wahrscheinlich werden die Ergebnisse nie so gut sein wie die, die der ehemalige Besitzer erzielt hätte.
Speaker 3: Aber lohnenswert
Speaker 1: wäre dieser Akt der Gewalt durchaus!
Speaker 1: Der Ladenbesitzer fuhr sich mit den Fingerkuppen über seinen stoppeliges
Speaker 3: Kinn.
Speaker 1: Sein Blick war über Jeans Kopf hinweg auf die Eingangstür
Speaker 3: gerichtet.
Speaker 1: Ich hatte schon Kunden in diesem Laden, die explizit
Speaker 3: nach einem Hollunderstab verlangt haben – erinnert er sich.
Speaker 3: Kunden und Kundinnen um genau zu sein….
Speaker 1: Dabei ist es hinlänglich bekannt, dass sich der Zauberstab den Zaubrer
Speaker 3: oder die Hexe
Speaker 0: aussucht.
Speaker 1: Ich spreche es nicht gern aus – aber gerade die Sprösslinge alt eingesessener Zaubara-Familien denken heutzutage sie könnten sich über die magischen Gesetze hinwegsetzen.
Speaker 3: Beziehungsweise sind es zumeist die Eltern, die dahintestehen.
Speaker 1: Er schüttelte verständnislos den Kopf.
Speaker 1: Mit Intelligenz hat das nichts
Speaker 3: mehr zu tun!
Speaker 1: Wenn sie meine persönliche
Speaker 3: Meinung hören wollen,
Speaker 1: Miss Perlman so sollte sich das alte Blut öfter mit dem von
Speaker 3: Muggeln mischen.
Speaker 1: Es kann nicht schaden ganz im Gegenteil!
Speaker 1: Er macht seine Pause.
Speaker 1: dann reichte Eugene ihren
Speaker 3: Zauberstab zurück.
Speaker 1: Ich denke jedoch Sie
Speaker 3: müssen sich keine Sorgen machen was etwaige neugierige Mitschüler angeht, die ihren Stab einfach einmal ausprobieren wollen.
Speaker 3: Meistens ist es harmlos, es wird nicht viel passieren.
Speaker 1: jetzt
Speaker 3: noch nicht denn
Speaker 1: dazu braucht es wie schon gesagt Erfahrung Erfahrung und Macht, und den Willen
Speaker 3: Großes zu verbringen.
Speaker 2: Was ihre
Speaker 3: neugierigen
Speaker 1: Mitschüler anging, war sich ziehen
Speaker 3: gar nicht so sicher –
Speaker 1: Nordal Nielsen erachterte sie
Speaker 3: nicht gerade als harmlos.
Speaker 3: Der dunkle Lord
Speaker 1: hätte ihn ihm durchaus potenziell gesehen.
Speaker 1: «Was also raten Sie mir?«
Speaker 3: fragte sie Ollivander rundheraus.
Speaker 1: »Scheuhen Sie sich
Speaker 3: nicht davor, ihn zu benutzen!« erwiderte der alte Mann prompt.
Speaker 1: Seine Augen schienen selbst in der Düsternis seines Ladens
Speaker 3: zu leuchten.
Speaker 3: Ihre Lehrer sollten besser nichts davon erfahren,
Speaker 2: was der alte
Speaker 3: Zauberstabmacher ihnen hier erzählt.
Speaker 3: Niemand soll sich freiwillig in Gefahr begeben – es Perlmen
Speaker 1: ohne
Speaker 3: ein!
Speaker 3: Außerdem sind sie und ihre Mitschüler unter Alpes Dumbledore strengstens
Speaker 1: bewacht und wohlbehütet.
Speaker 2: Trotzdem würde es Ihnen und Ihrem Stab gut
Speaker 1: tun die Grenzen, die Hogwarts Ihnen setzt vielleicht… Ein klein wenig
Speaker 2: auszuloten.".
Speaker 1: Jean sah den Zauberschabmachher
Speaker 3: verblüfft
Speaker 1: an Riet, der ihr gerade Unruhe in ihrer Schule zu stiften
Speaker 3: um sich und ihren neuen Stab auszuprobieren?
Speaker 3: Jetzt sollte ich vielleicht doch ein kleines Päuschen machen!
Speaker 3: meinte Ole Wender mit
Speaker 1: einem zufriedenen Gesichtsausdruck
Speaker 3: was Jean mit einem unsicheren Nicken quittierte.
Speaker 1: Der alte Zauberstabmacher begleitete
Speaker 3: sie zur Tür
Speaker 1: schenkte ihr noch
Speaker 3: einmal ein anerkennendes Lächeln
Speaker 1: und schloss dann
Speaker 3: hinter ihr ab.
Speaker 1: Wieder auf der Winkelgasse wandte Jean den
Speaker 3: Blick zum Himmel.
Speaker 3: Es hatte aufgeklappt und regnete nicht mehr.
Speaker 1: Was sollte sie jetzt tun?
Speaker 3: Sie hatte noch den ganzen Freitag-Nachmittag für sich.
Speaker 1: Dann fiel ihr plötzlich ein, dass sie noch immer kein
Speaker 3: Geburtstagsgeschenk
Speaker 1: für Cerberus
Speaker 3: gefunden hat.
Speaker 3: So verführerisch der Gedanke auch war, Ausschau nach etwas romantischem zu halten –
Speaker 1: womit sie
Speaker 3: sein oft so kühlwirkendes Herz erfreuen konnte….
Speaker 1: Etwas war da was an ihr nackte!
Speaker 1: Sie hatte sich von Christopher nicht sehr ernst
Speaker 3: genommen gefühlt.
Speaker 3: Doch die Geschichte mit Rita wollte
Speaker 1: Jean Keinesfalls
Speaker 3: auf sich beruhen lassen.
Speaker 1: Bloß wen konnte sie fragen?
Speaker 3: wie es der Reporterin ging
Speaker 1: oder ob sie überhaupt schon wieder
Speaker 3: aus dem Koma erwacht war.
Speaker 3: Mist,
Speaker 1: Sie hätte sich bei
Speaker 3: Irle Wende erkundigen sollen, ob er etwas gehört hatte!
Speaker 1: Vielleicht wusste Tomm,
Speaker 3: der wird des Tropfenden
Speaker 1: Kessels mittlerweile
Speaker 3: mehr?
Speaker 3: Er saß schließlich an der Quelle was nicht nur Butterbeer und Feuerbisky
Speaker 1: sondern auch die neuesten
Speaker 3: Gerüchte mit einschloss.
Speaker 1: Jean wandte sich nach links um in ihre
Speaker 3: Unterkunft zurückzukehren.
Speaker 1: Auf halben Weg die Gasse hinauf fiel ihr Blick auf einen an eine altmodischen
Speaker 3: Laterne angebrachten Wegweiser,
Speaker 1: der ihr noch nie zuvor
Speaker 3: aufgefallen war.
Speaker 3: Darauf stand
Speaker 1: Fußweg Richtung Sanct Mungo Hospital
Speaker 3: – einer
Speaker 1: halbe Meile Apparierpunkt hier.
Speaker 1: Wie aufs Stichwort kloppte
Speaker 3: es zweimal kurz
Speaker 1: und leise und ein älterer Zauberer und eine Hexe, die vorher ganz
Speaker 3: eindeutig nicht da gewesen waren,
Speaker 1: flankierten beinahe übergangslos
Speaker 3: vor Jean durch die Einkaufsstraße.
Speaker 3: Von den Apparierepunkten in der Winkelgasse hatte Jean schon gehört.
Speaker 1: Sie waren mit der
Speaker 3: Zeit notwendig geworden, damit sich keine Unfälle ereigneten zu den Zeiten in denen der Andrang auf der Gasse extrem hoch war.
Speaker 1: Diesmal fackelte Jean nicht lange,
Speaker 3: sondern bog ihn den schmalen Weg
Speaker 1: ein, den der Pfeil
Speaker 3: ihr wies – bevor ihr schlechtes Gewissen sich meldete.
Speaker 1: Da sie
Speaker 3: keine Verwandte von Rita war, würde
Speaker 1: man sie
Speaker 3: wohl kaum zu ihr vorlassen — da machte sie sich keine Illusion!
Speaker 1: Doch immerhin war sie stolze Besitzerin eines Elderstabs, denn es galt auszuprobieren,
Speaker 3: wozu Garrick Ollivander ihr
Speaker 1: erst vor wenigen Minuten geraten
Speaker 3: hatte….
Speaker 1: Sie fand das Krankenhaus
Speaker 3: ohne Probleme, da der Weg dorthin gut ausgeschildert war.
Speaker 1: Die Eingangshalle summte
Speaker 3: gerade zuvor Leben –
Speaker 1: nicht nur
Speaker 3: Zauberer und Texen die offensichtlich jemandem besuchen wollten liefen hin- und her
Speaker 1: sondern auch Kobolde und andere
Speaker 3: Wesen, die Jean bisher kaum zur Gesicht bekommen hatte.
Speaker 1: Dazu kamen diverse Heiler und Teilerinnen
Speaker 3: in ihren charakteristischen Limonengrünen umhängen mit aufgesticktem
Speaker 1: Emblem des
Speaker 3: Hauses auf der Brust…und natürlich Patienten!
Speaker 1: Verblüfft sah Jean einem verhältnismäßig jungen Zauberer
Speaker 3: nach,
Speaker 1: aus dessen Schulter ein zweiter Kopf
Speaker 3: zu wachsen schien.
Speaker 1: Schau dann schloss sie die
Speaker 3: Augen und
Speaker 1: hielt sie so lange festgeschlossen bis der Kerl hoffentlich
Speaker 3: an ihr vorbei –
Speaker 1: zu einem der drei
Speaker 3: Kamine gegangen war,
Speaker 1: die Heiler Patienten
Speaker 3: und Besucher auf die jeweiligen Stockwerke verteilten.
Speaker 1: Herzlich willkommen!
Speaker 1: Wie kann
Speaker 3: ich helfen?
Speaker 3: fragte die junge Hexe, die am Auskunftspult saß
Speaker 1: und in einem Wust einen Pergament
Speaker 3: rollen geradezu versankt.
Speaker 1: Dementsprechend gestresst sah sie aus.
Speaker 1: Jean riss die Augen wieder auf und sah ihr gegenüber einen Moment wortlos an, bevor sie endlich
Speaker 3: ihre Sprache widerfand.
Speaker 1: «Oh!
Speaker 1: Guten Tag»,
Speaker 3: stotterte sie
Speaker 1: und schluckte hart.
Speaker 1: Den ganzen Weg über hatte
Speaker 3: sie sich
Speaker 1: den Kopf zerbrochen was sie
Speaker 3: sagen sollte wenn jemand danach fragte wohin sie wollte.
Speaker 1: auch ihr war nichts eingefallen.
Speaker 1: In ihrer Panik fuhr ihre rechte Hand wie von selbst in die Innenperche ihres Umhangs
Speaker 3: wo der Elder starb direkt über ihrem Herzen lag
Speaker 1: und spürte die Wärme die
Speaker 3: er absonderte
Speaker 1: und diese sofort ruhiger werden ließ.
Speaker 1: Sollte sie jetzt schon versuchen jemanden zu verwirren?
Speaker 3: Nein, entschloss sie dann.
Speaker 1: Dazu war es noch
Speaker 3: zu früh.
Speaker 1: Hier war eher eine kleine List
Speaker 1: gefragt.".
Speaker 1: Ich möchte einen Schulkameraden
Speaker 3: besuchen," antwortete Jean aufs gerade Wohl.
Speaker 1: Sein Name ist Nordall Nielsen.
Speaker 1: Kapitel onehundertundneunzig Arbeit für den Elderstab.
Speaker 1: Nielson sagten Sie –
Speaker 3: wiederholte die Empfangshexe.
Speaker 1: Sie hätte ein schmales aber ziemlich langes
Speaker 3: Blattpergament vor sich liegen das oben und unten von jeweils einer Rolle gehalten wurde.
Speaker 1: Offenbar enthielt es die Namen der Patienten und die Angestellte musste
Speaker 3: es ziemlich weit hinunterrollen, bis sie den Namen gefunden hatte.
Speaker 1: Nielsen, Nordalja?
Speaker 1: Ich habe ihn hier!
Speaker 1: Abteilung für Fluchschäden – das ist im vierten Stockmiss, Zimmer twohundertsechzehn.
Speaker 1: Sagen Sie einfach vierte Etage
Speaker 3: wenn Sie in einen da Kamine
Speaker 3: steigen.".
Speaker 1: Höflich bedankte
Speaker 3: sich Jean und sah sich
Speaker 1: um.
Speaker 1: Äh ... Und wo befindet sich das Treppenhaus?
Speaker 1: Sie haben doch eins
Speaker 1: oder?!
Speaker 1: Noch immer war sie höchst verblüfft
Speaker 3: über den merkwürdigen Besuchereingang zum Krankenhaus, das von außen so aussah wie ein heruntergekommenes ehemaliges
Speaker 1: Kaufhaus
Speaker 3: um die Muckel abzuschrecken.
Speaker 1: Die schaufelnster Puppen hinter den
Speaker 3: verdreckten Scheiben trugen Mode aus
Speaker 1: den Fünfzigern
Speaker 3: –
Speaker 1: einer bestimmten davon musste man sein Anliegen vortragen
Speaker 3: damit sie die Besucher durch die Scheibe, die sich beim Hindurch treten, wie fließend
Speaker 1: das Wasser anfühlte
Speaker 3: ins Innere des Gebäudes hinein winkte.
Speaker 1: Sie finden, als wenn sie den Flur hinter mir geradeaus durchgehen.
Speaker 1: Sie warf einen Blick auf Jeans leere Hände.
Speaker 1: Ganz oben im fünften
Speaker 3: Stock haben wir übrigens auch eine Cafeteria
Speaker 1: und den hauseigenen Kiosk
Speaker 3: – weil sie noch eine Kleinigkeit für ihren Freund besorgen wollen!
Speaker 1: Er ist
Speaker 3: ge-, begangen Jean,
Speaker 1: brach den Satz hier doch schnell wieder ab und bedankte
Speaker 3: sich stattdessen für die Auskunft.
Speaker 1: Ohne lange
Speaker 3: zu überlegen, wählte sie sogleich den Weg über das Treppenhaus.
Speaker 1: So konnte sie einen
Speaker 3: Blick in jede der Etagen werfen.
Speaker 1: Zwar nahmen sie an,
Speaker 3: dass die Kim Korn auf derselben Station liegen würde wie Nielsen.
Speaker 1: Doch es war von Vorteil eventuelle Fluchtwege
Speaker 3: auszukundschaften, bevor sie sich auf die Suche nach der Journalistin machte.
Speaker 1: Jean durchwanderte jede Station genau einmal
Speaker 3: – dabei versuchte sie sich den Verlauf der Flure zu merken, der zwar in jedem Stockwerk ähnlich jedoch
Speaker 1: nicht
Speaker 3: immer genau gleich war.
Speaker 3: Dabei begegneten ihr die merkwürdigsten Gestalten.
Speaker 1: Sowohl in der Winkelgasse
Speaker 3: als
Speaker 1: auch im
Speaker 3: Hoxmead waren ihr schon Zauberwesen über den Weg gelaufen, die man für gewöhnlich nicht
Speaker 1: auf offener Straße
Speaker 3: sah – zumindest nicht in der Welt der Muckel.
Speaker 1: Ihr Anblick war interessant und
Speaker 3: furchterregend zugleich.
Speaker 1: Zum Beispiel
Speaker 3: wurde sie Zeugen davon
Speaker 1: wie ein Wassermensch in einem durchsichtigen
Speaker 3: Tank über einen Gang gerollt wurde.
Speaker 1: Den zweiten Stock
Speaker 3: durfte sie nicht betreten, da dort Patienten behandelt wurden, die unter ansteckenden Krankheiten lippen.
Speaker 1: Auf der dritten Etage,
Speaker 3: wo sich die Station für Vergiftungen durch Zaubertränke und Pflanzen befand,
Speaker 1: steig es
Speaker 3: pestilenzartig nach Erbrochenem, sodass
Speaker 1: Jean
Speaker 3: schnellstmöglich wieder den Rückzug antrat.
Speaker 1: Und so kam sie schließlich im vierten Stock
Speaker 3: der Abteilung von Fluchschäden an.
Speaker 1: Auch hier gab es mehrere
Speaker 3: Stationen – und Jean
Speaker 1: versuchte sich gänzlich unbeteiligt
Speaker 3: zu geben,
Speaker 1: während sie mit eingezogenem Kopf
Speaker 3: über den breiten Hauptflur schlich
Speaker 1: Mit einem Auge nach Zimmer twohundertsechzehn
Speaker 3: Ausschau haltend,
Speaker 1: während sie zu Ergründen versuchte wo man wohl
Speaker 3: Rita einquartiert hatte.
Speaker 1: Nilsens Krankenzimmer war schnell
Speaker 3: gefunden –
Speaker 1: es befand sich ungefähr in
Speaker 3: der Mitte der Abteilung.
Speaker 1: Wie ihn nicht
Speaker 3: anders zu erwarten gewesen war,
Speaker 1: fand Jean die Tür
Speaker 3: geschlossen vor und sie machte auch nicht Halt weil sie natürlich keine gesteigerte Lust auf
Speaker 1: eine Begegnung mit dem Dermstrang-Schüler
Speaker 3: hatte.
Speaker 1: Am Ende des Flures stieß sie auf eine geschlossene Milchglasstür.
Speaker 1: Hier ging's nicht weiter.
Speaker 1: Ein unauffälliges Schild neben der Tür informierte
Speaker 3: sie darüber, dass sie sich vor der Janus-Ticke ist Station befand.
Speaker 1: Mehr Informationen gab es nicht –
Speaker 3: doch allein
Speaker 1: die Tür und die Kalen Wenderings
Speaker 3: umstrahlten eine Tristesse aus,
Speaker 1: die Jean eine Gänsehaut
Speaker 3: bescherte noch bevor sie die ersten
Speaker 1: Schreie vernahm, die jemand oder
Speaker 3: etwas
Speaker 1: Jensatz der
Speaker 3: Türe ausstieß.
Speaker 1: Rasch machte sie wieder
Speaker 3: kehrt!
Speaker 1: Immer mal wieder kreuzten Schwestern, Pfleger und Heiler
Speaker 2: ihren Weg….
Speaker 1: Doch sie konnte ja
Speaker 3: nicht einfach nach Rita fragen … Oder doch?
Speaker 1: Wenn sie sich einmal verdächtig gemacht hatte, hätte sie keine Chance auf einen zweiten Versuch mehr.
Speaker 1: Das Stationszimmer
Speaker 3: auf dem Flur vor der Janus-Ticke-Station war zumindest der Teil, den man
Speaker 1: vom Flur her einsehen konnte unbesetzt – was aber nicht bedeutete, dass das Hinterzimmer es ebenfalls
Speaker 3: war.
Speaker 1: Jean reckte den Hals um vielleicht auf dem Schreibtisch vor ihr ein Pergament
Speaker 3: zu erspähen, dass ihr verriet welcher Patient sich auf welchem Zimmer befand.
Speaker 1: doch sie konnte nichts
Speaker 3: dergleichen finden.
Speaker 3: wäre auch zu einfach gewesen.
Speaker 1: Um sich die Zeit zu vertreiben
Speaker 3: und nicht aufzufallen,
Speaker 1: suchte sie die Toilette auf.
Speaker 1: Als sie im Vorraum vor dem Spiegel stand, fragte sie sich unwillkürlich ob sie alt genug aussah
Speaker 3: um als Praktikantin beim Tagespropheten durchzugehen.
Speaker 1: Ging sie eventuell für siebzehn
Speaker 3: durch?
Speaker 3: Sie konnte es zumindest versuchen
Speaker 2: –
Speaker 1: also fasste sie einen groben Plan!
Speaker 1: Sie würde zum Stationszimmer zurückgehen und sich als Mitarbeiterinnen
Speaker 3: von Rita vorstellen ohne ihren Namen zu nennen.
Speaker 1: Des Weiteren
Speaker 3: würde sie behaupten, ihre Zimmern nummer bereits gekannt und vergessen
Speaker 1: bzw.
Speaker 3: von Kollegen eine falsche Nummer erhalten zu haben.
Speaker 1: Sie musste ihrem Spiegelbild ein paar Mal Mut
Speaker 3: zusprechen bevor sie sich wieder auf den Flur hinaus traute –
Speaker 1: doch was blieb ihr
Speaker 3: anderes übrig wenn sie ihre Informationen haben wollte?
Speaker 1: Letztendlich kam der Zufall
Speaker 3: Jean zur Hilfe.
Speaker 1: Auf dem Weg zum Stationszimmer bemerkte sie eine junge Lern- oder Hilfsschwester
Speaker 3: die auf sie ein wenig verloren wirkte.
Speaker 1: Das Mädchen, das
Speaker 3: keinen limonengrünen Kittel
Speaker 1: sondern lediglich ein Leibchen in derselben
Speaker 3: Farbe über einem weißen Oberteil und einer gleichfarbigen Leinenhose trug.
Speaker 1: Ging von Zimmer zu Zimmer und sammelte
Speaker 3: Teller und Besteck ein
Speaker 1: Geschirr dass vom Mittagessen
Speaker 3: übrig geblieben war.
Speaker 1: Als Jean beherzt auf sie
Speaker 3: Zutrat sich als volontären Ausgabe und nach
Speaker 1: Rita fragte stürzte
Speaker 3: das junge Ding.
Speaker 1: Miss Kimkorn?
Speaker 3: Fragte sie leicht irritiert.
Speaker 1: Ich dachte die dürfe gar kein Besuch empfangen.
Speaker 1: Das ist doch richtig so,
Speaker 3: Barf Jean hasst dich ein
Speaker 1: und ich will auch gar keinen
Speaker 3: Krankenbesuch machen.
Speaker 1: Es ist nur so dass meine Kollegin einige Dinge bei sich hatte
Speaker 3: als sie gefunden wurde die unsere Redaktion bringend benötigt
Speaker 1: einen Notizbuch zum Beispiel.
Speaker 1: man hat mich geschickt es abzuholen.
Speaker 1: Wenn das so ist dann sprechen Sie am besten mit meiner Vorgesetzten.
Speaker 1: Das Mädchen rieb sich die Hände eine Geste die Jean als Anzeichen
Speaker 3: von Unsicherheit wertete.
Speaker 1: Ich bin nur aushilfert die keine Entschadungsbefugnis
Speaker 3: hat
Speaker 1: Und ohne dass sie sich ausweisen werden sie nicht zu der Patientin
Speaker 3: gelassen.
Speaker 3: Selbstverständlich habe ich meinen Impresserausweis mitgebracht.
Speaker 1: Jean steckte beide Hände in die Taschen
Speaker 3: ihrer Hose und ihres Umhangs, und tat so als würde sie nach dem Auswas wühlen – wie seltsam!
Speaker 3: Ich hatte ihn doch vorhin noch….
Speaker 3: Ach, Mist jetzt weiß
Speaker 1: ich, ich hab mich vollen umgezogen...
Speaker 3: Und da ist er wohl in dem
Speaker 1: anderen Umhang geblieben.
Speaker 1: Eine unangenehme Stille entstand
Speaker 3: zwischen den beiden jungen Hexen.
Speaker 1: Dann kann ich leider nichts für Sie tun,
Speaker 3: piepste.
Speaker 3: die Lernschwester bedauert.
Speaker 1: Den Nachweis brauchen wir auf jeden Fall, aber Sie haben es ja nicht
Speaker 1: weit.".
Speaker 1: Wie Sie bestimmt wissen, können
Speaker 3: sie aus der Eingangshalle durch den Kamin
Speaker 1: ganz links
Speaker 3: direkt über das Flohnerzwerk in das Redaktionsgebäude Tagespropheten gelangen.
Speaker 1: Sie müssen nicht mehr durch das Schaufenste
Speaker 3: – also den Haupteingang steigen!
Speaker 1: Es kostet sie höchstens zehn Minuten
Speaker 3: wenn sie ihren Ausweis direkt finden.
Speaker 1: Äh ja… Jean Schnalster entpäuscht mit
Speaker 3: der Zunge.
Speaker 3: Natürlich haben sie damit recht.
Speaker 1: Die Gedanken rasten
Speaker 3: durch ihren Kopf wie wildgewordene Wichtel.
Speaker 1: Das hatte keinen
Speaker 3: Sinn — sie
Speaker 1: würde niemals
Speaker 3: Zurita vorgelassen werden.
Speaker 1: Sie musste einen Plan
Speaker 3: aushäcken, um zu der Reporterin vorzubringen.
Speaker 1: Einen Plan, der ihr einiges abverlangen
Speaker 3: würde.".
Speaker 1: Die junge Hexel-Eche Dujín scheut zu und schickte sich dann an mit ihrer
Speaker 3: Arbeit fortzufahren.
Speaker 1: In dem Moment da sie der jüngeren den Rücken zuwandte, zog diese ihren Zauberstab unter
Speaker 3: ihrem Umhang
Speaker 1: hervor und richtete ihn entschlossen auf den Hinterkopf
Speaker 3: der Hilfsschwester.
Speaker 1: Sie hatte so etwas schon einmal getan –
Speaker 3: damals bei Avery!
Speaker 3: – um ihn dazu zu bringen, McGonagall etwas Falsches zu sagen und nicht das was tatsächlich passiert war….
Speaker 3: Es hatte geklappt.
Speaker 1: Letzten Endes hatte sie mithilfe
Speaker 3: ihres Holunderstabes
Speaker 1: den
Speaker 3: gesamten Kurs unter ihre Kontrolle gebracht.
Speaker 1: Wenig später hatte sie es noch einmal versucht,
Speaker 3: bei der peinlichen Geschichte mit der unterschlagenen Brille –
Speaker 1: doch da war es ihr eigentlicherweise nicht
Speaker 3: gelungen die beiden Mädchen, die Sie lauthaltsbeschuldigten, ihrem Willens unterwerfen.
Speaker 1: Ihre Erinnerung streifte beide Situationen nur für einen flüchtigen Moment.
Speaker 1: Hatte Garrick Ollivander
Speaker 3: nicht genau solche Umstände gemeint
Speaker 1: als RG nahegelegt hatte
Speaker 3: ihren Zauberstab mehr zu fordern?
Speaker 1: Imperio
Speaker 3: hauchte sie entschlossen.
Speaker 3: Jean wusste, dass es
Speaker 1: bei diesem Fluch nicht
Speaker 3: auf eine besondere Zauberstabbewegung ankam.
Speaker 1: Vielmehr ging es hier um mentale Stränge und den unabdingbaren Willen jemandem zu beherrschen.
Speaker 1: Wollte Sie wirklich herausfinden was
Speaker 3: mit Rita geschehen war?
Speaker 1: Ja!
Speaker 1: Dann führte kein Weg daran
Speaker 3: vorbei
Speaker 1: diesen Mädel
Speaker 3: ihren Willen auch zu bringen.
Speaker 1: Für mich zur Ritas Zimmer dachte sie hochkonzentriert
Speaker 3: ich habe das Recht mich dort aufzuhalten und das wirst du nicht infrage stellen.
Speaker 3: Du wirst dafür sorgen, dass uns
Speaker 1: niemand stirbt und du wirst auch niemandem davon erzählen
Speaker 3: das ich hier war.
Speaker 3: Folgen sie mir", sagte die junge Hexe ohne
Speaker 1: sich noch einmal umzudrehen.
Speaker 3: Es war als hätte Jean laut gesprochen.
Speaker 1: Die Stimme der Schwester war vollkommen
Speaker 3: emotionslos
Speaker 1: Und obwohl Jean ihre Augen nicht
Speaker 3: sehen konnte
Speaker 1: wusste sie Dass diese vernebelt sein
Speaker 3: würden wie ein herbstlicher Tag in Dartmoor.
Speaker 1: Jean versuchte
Speaker 3: ihren
Speaker 1: Zauberstab
Speaker 3: unter ihrem Umhang zu verbergen und hoffte inständig, dass nicht gerade jemand vom Heilpersonal ihren Weg reizen würde.
Speaker 1: Das Glück schien ihr jedoch
Speaker 3: heultzusein.
Speaker 1: Ein paar Patienten in morgen menteln kamen an ihnen
Speaker 3: vorbei
Speaker 1: doch die waren
Speaker 3: anscheinend genug mit sich selbst und ihrem Schicksal beschäftigt um zu merken
Speaker 1: das hier gerade jemand kontrolliert
Speaker 3: wurde.
Speaker 1: Die junge Schwester ging als hätte sie einen Besenstil
Speaker 3: verschluckt
Speaker 1: ungefähr zwanzig Meter
Speaker 3: den Gang hinunter wobei sie den Servierwagen vor sich herschob auf dem das Geschirr klapperte.
Speaker 1: Dann klopfte sie an die nächste Tür hinter
Speaker 3: der Besuchertolette
Speaker 1: und wartete nur eine Sekunde, bevor sie eintrat
Speaker 3: mit Jean im Schlepptau natürlich.
Speaker 1: Miss Kimkorn
Speaker 3: leiertet das Mädchen auf eine monotone Art –
Speaker 1: als wäre ihm alles völlig egal was hier auf der
Speaker 3: Station vor sich ging!
Speaker 1: Da ist Besuch für Sie….
Speaker 1: dann zog sie sich zurück
Speaker 3: wie Jean es ihr Befohlen hatte,
Speaker 1: hoffentlich um ihre Arbeit
Speaker 3: weiter nachzugehen und nicht um sich wie ein Zombie vom Dach des Gebäudes zu stürzen
Speaker 1: oder noch schlimmer
Speaker 3: um zu pätzen...
Speaker 0: Nox!
Speaker 1: Den Kanal und mich kannst du durch PayPal, die Amazon-Wishlist oder durch deine Mitgliedschaft unterstützen.
Speaker 1: Hier hast Du tolle Vorteile Geschenke und noch mehr Geschichten.
Speaker 1: Ich danke Dir riesig.
Speaker 1: Bis zur nächsten Geschichte Deine Jana.
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