Snarry 🌴 Ein kleines bisschen Paradies (Enoraa) - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchSeverus muss einen furchtbaren Tag im Gartencenter ertragen - aber die Belohnung ist nicht so übel! (P12)
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🪄 Autor*in: Enoraa 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/681fcc7c000d85fa2014bcb4/1/Ein-kleines-bisschen-Paradies
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Speaker 0: Schön, dass du wieder da bist.
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Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Schnappt ihr einen Kürbisaft, lehnt dich zurück und genießt das neue Kapitel.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Ein kleines bisschen Paradies von Enora.
Speaker 0: Und heute natürlich ganz viele Pflanzen als Emoji in die Kommentare.
Speaker 0: Ihr liebt hoffentlich auch alle Pflanzen.
Speaker 0: Ich liebe Pflanzen.
Speaker 0: Pflanzen sind einfach wunderbar.
Speaker 0: Und ich glaube, ich habe bestimmt sechzig bis siebzig Pflanzen.
Speaker 0: Ein bisschen verrückt.
Speaker 0: Aber vielleicht bin ich nicht die einzige, wie man in dieser Geschichte hört.
Speaker 0: Also viel Spaß.
Speaker 0: Severus stönte, als er auf den stickigen überfüllten Parkplatz trat.
Speaker 0: Es war viel zu warm, viel zu hell und um ihn herum waren viel zu viele Menschen.
Speaker 0: Mogel noch dazu.
Speaker 0: Doch entgegen seiner eigenen Empfindung, sofort wieder zu verschwinden, folgte er seinem Begleiter, der heiteren Gemüts voran stürmte, hinein in das Gartencenter, das sie mit zu vielen Eindrücken und viel zu vielen intensiven Gerüchen begrüßte.
Speaker 0: Warum hatte er sich noch gleich darauf eingelassen?
Speaker 0: Das fragte er sich wirklich, als Harry ihm einen der rattenden Einkaufswagen in die Hände drückte und sich selbst einen zweiten dazunahm, als hätte er vor genug zu kaufen, um beide zu füllen.
Speaker 0: Severus schwieg und hatte vor ihm einfach schweigend zu folgen und das Ganze zu ertragen, stellte jedoch schnell fest, dass Harry nicht zielstrebig von A nach B lief und einsammelte, was er wollte, das schien er nämlich noch gar nicht zu wissen.
Speaker 0: Wow, was für eine schöne Farbe!
Speaker 0: Stieß er immer wieder hervor und wanderte vom Hauptweg ab, um sich einem der unzähligen Hochbeete und Ausstellungsregalen zuzuwenden.
Speaker 0: Die Würde bestimmt super zum Holz passen.
Speaker 0: Hast du diese zweifarbigen Blätter gesehen?
Speaker 0: Wow!
Speaker 0: Wie riesig die Blüten sind!
Speaker 0: Harrys bergeisterte Wortschwalle schwappten einfach rüber Severus hinweg, während er stoisch dabei zu sah, wie Harry Pflanze um Pflanze in Severus tiefen Einkaufswagen stellte.
Speaker 0: Als sie endlich zurück nach draußen traten, dachte er für einen Moment, er hätte es endlich geschafft, bis er realisierte, dass es hier einfach nahtlos weiter ging.
Speaker 0: Zumindest waren die Gerüche hier draußen nicht mehr so belastend, aber dafür gingen sie durch die pralle Sonne.
Speaker 0: Obwohl er für seine Verhältnisse leicht bekleidet war, mit Hemd und Hose war seine Kleidung freilich wie immer schwarz und schon nur zwei Minuten später fühlte er sich als würde er in seiner eigenen Suppe kochen.
Speaker 0: Schweiß ran seine Schläfen hinab und erekelte sich längst vor sich selbst, während Harry noch immer quitsch Fideel durch die Reihen lief und gefühlt jede einzelne Pflanze betatschte und begutartete.
Speaker 0: – Hilfst du mir mal mit den Bäumchen?
Speaker 0: fragte er, und Severus sah ihn verwirrt an.
Speaker 0: Er stand neben diversen etwa zwei Meter hohen Bäumen, die offenbar darauf gezüchtet waren, nur an der Krone direkt auszutreiben und eine annähernd perfekte Kugelform hatten.
Speaker 0: Harry Die sind viel zu groß für den Balkon, belehrte er.
Speaker 0: Grundsätzlich hatte er überhaupt nichts dagegen, dass Harry ihren Balkon begrünen wollte und er würde sich bestimmt nicht an den Pflanzkästen stören, die an der Balustrade hängen sollten, aber Bäume auf dem Balkon.
Speaker 0: Nein, gar nicht, widersprach Harry gut gelaunt.
Speaker 0: Sie sind perfekt, zusammen mit denen da und dem Bambus dahinten.
Speaker 0: Severus blinzelte.
Speaker 0: Der Bambus war buschig und ziemlich hoch.
Speaker 0: die Ahorne mit ihren zugegeben hübschen roten Blättern recht ausladend.
Speaker 0: Vielleicht wollte Harry die Sitzecke draußen einstampfen und lieber einen Wald züchten?
Speaker 0: Er säufzte ergeben und half ihm die verschiedenen Bäumchen und Bische auf Harrys Wagen zu laden.
Speaker 0: Da er mehrere verschiedene rote und gelbe Ahorne auswählte, mussten sie außerdem Severus Wagen umräumen, damit er zusätzlich den Bambus transportieren konnte.
Speaker 0: Das passt niemals, grummelte er vor sich hin, nur noch genervt von all den Menschen um sich herum, von der Sonne und der übermäßigen Arbeit, die Harry ihnen ins Haus schleifte.
Speaker 0: Harry reagierte gar nicht erst auf ihn.
Speaker 0: Er summte nur fröhlich vor sich hin, während er sich eine neue Gießkanne aussuchte.
Speaker 0: Und natürlich musste Serverus die großen Plastiksäcke mit der Erde von der Palette hiefen und unten auf seinen Bagen packen.
Speaker 0: Danke, trellerte Harry, und himmelte ihn von der Seite aus an.
Speaker 0: Severus verdrehte die Augen, natürlich gar nicht davon geschmeichelt oder so.
Speaker 0: Ich kümmere mich zu Hause aber nicht darum, sagte er stur.
Speaker 0: Er hatte kein Händchen für Pflanzen, sonst würde er mehr seiner eigenen Zutaten anpflanzen, wirklich.
Speaker 0: Das ist okay, versicherte Harry ihm.
Speaker 0: Ich werde sie auch nicht gießen.
Speaker 0: Okay, das mache ich, stimmte Harry auch hierzu.
Speaker 0: Severus schnaufte, aber immerhin rollten sie jetzt mit ihren Wägen zurück in das halbwegs klimatisierte Gebäude.
Speaker 0: Die Blumenampeln, die Harry aussuchte, mussten sie an die Griffe der Wägen hängen, weil darin einfach wirklich kein Platz mehr war.
Speaker 0: Als sie schließlich an der Kasse ankamen, hörte Severos gar nicht erst hin, als die Verkäuferin verkündete, was Harry für das bisschen Grünzeug bezahlen sollte.
Speaker 0: Nicht, dass sie sich über Geld Sorgen machen bräuchten, aber keiner der Bäume war unter zweihundert Pfund über den Tisch gegangen und das waren die günstigeren gewesen.
Speaker 0: Das erschien ihm einfach vollkommen überzogen und unnötig.
Speaker 0: Für einen Balkon.
Speaker 0: Ja, gut, der Balkon war groß und nur zu einem Drittel überdacht, aber es war immer noch ein Balkon, kein Garten.
Speaker 0: Er half Harry mit all seinen Einkäufen nach Hause zu apparieren, sie landeten direkt auf dem Balkon, dann zog er sich endlich nach drinnen in ihre kühle Wohnung zurück und zog die Schuhe aus, um das Gefühl der kühlen Boden fließen an den Füßen zu genießen.
Speaker 0: Ich gehe duschen, brummte er.
Speaker 0: Er liebte Harry, aber zu so einer unsinnigen Idee würde er sich nicht wieder überreden lassen.
Speaker 0: Er hatte das Gefühl, noch immer hunderte verschiedene Parfers an sich riechen zu können, vom Schweiß ganz zu schweigen, und von den vielen Geräuschen hatte er Kopfschmerzen.
Speaker 0: Entsprechend nahm er sich Zeit unter der kühlen Dusche, um sich wieder halbwegs zu akklimatisieren.
Speaker 0: Es mochte sich viel geändert haben, seitdem der Krieg vor zwölf Jahren geendet hatte, Aber Severus war noch genauso misanthropisch wie der Einst.
Speaker 0: Er hasste Menschenansammlungen und alles, was damit einherging.
Speaker 0: Ihm würde es durchaus reichen, mit niemandem außer Harry Kontakt zu haben, und selbst davon brauchte er ab und zu eine Pause, wozu er sich in den Keller zurückzog, weil Harry so gut wie nie in seiner Burg haben.
Speaker 0: War auch besser so, man wollte ja keinen Ehekrieg riskieren.
Speaker 0: Nach der Dusche zog er sich leichte Kleidung an und setzte sich auf Sofa, mit der Intention zu lesen und Harrys herumgefuhr Werke auf dem Balkon zu ignorieren.
Speaker 0: Allerdings schmerzte sein Kopf noch immer, sodass er den Kopf für einen Moment in den Nacken legte und die Augen schloss.
Speaker 0: Als er die Augen das nächste Mal öffnete, war es wesentlich dunkler im Wohnzimmer und der Blinzelte verwirrt, den Kopf leicht bewegend.
Speaker 0: Er sah auf und stellte ein bisschen erschrocken fest, dass er offensichtlich einfach eingeschlafen war.
Speaker 0: Und Harry war es scheinbar nicht entgangen.
Speaker 0: Unter seinem Kopf auf der Kopflehne des Sofers lag nämlich ein kleines weiches Kissen.
Speaker 0: Er räusperte sich und setzte sich langsam auf.
Speaker 0: Immerhin war der Kopfschmerz weg.
Speaker 0: Ein Blick rüber zur Balkon-Tür ließ ihn die Stirn gleich wieder runzeln.
Speaker 0: Vor den Glastüren befanden sich jetzt schicke Bambus-Rollos, wie Severus sie sich schon seit Ewigkeiten wünschte, damit das Sonnenlicht nicht mehr so krass hereinfiel im Sommer.
Speaker 0: Dadurch konnte er draußen allerdings auch nicht viel sehen.
Speaker 0: Er legte das Buch zur Seite, das er noch in den Händen hielt und kam langsam auf die Beine.
Speaker 0: Harry?
Speaker 0: Sekunde noch, rief dieser von draußen zurück.
Speaker 0: Die Tür war nur angelehnt, vermutlich um die Geräusche im Wohnzimmer leiser zu halten und Severus nicht zu wecken.
Speaker 0: An so was dachte Harry nämlich.
Speaker 0: So wie er so einem Ehemann ein Kissen unter den Kopf zauberte, falls er mal wieder in einer furchtbaren Haltung einschlief.
Speaker 0: Nicht, dass das häufig vorkommen würde.
Speaker 0: Aber es waren Kleinigkeiten wie diese, die Severus bis heute vollkommen überwältigten.
Speaker 0: Er verstand manchmal eben einfach noch immer nicht, womit der Harry eigentlich verdient hatte.
Speaker 0: Während dieser Gedanken erschnupperte seine Nase den guten Essensduft, der von draußen herein wehte, und sein Stirnrunzeln wurde nur noch tiefer.
Speaker 0: Was machte der Kerl da draußen?
Speaker 0: Hast du etwa gekocht?
Speaker 0: fragte Cerberus verständnislos.
Speaker 0: Die Küche war eigentlich sein Revier.
Speaker 0: Nicht weil Harry nicht kochen konnte, sondern weil er unfähig war, die Küche ordentlich zu hinterlassen.
Speaker 0: Keine Sorge, die Küche ist sauber, trellerte er zurück.
Speaker 0: Und Cerberus schwante üblis.
Speaker 0: Ihre Auffassung von sauber ging manchmal ein bisschen auseinander, seit dem Harry sich das akribische Putzen, das ihm Petunia eingebleut hatte, wieder abtrainiert hatte, mit Cerberus Hilfe.
Speaker 0: auch wenn er das manchmal heimlich ein bisschen bereute.
Speaker 0: Er hörte es zischen, dann gurgelte leise Wasser.
Speaker 0: »Okay, jetzt kannst du,« rief Harry, und several Schritt barfuß voran, öffnete die Tür und stockte.
Speaker 0: Ihr Balkon war ziemlich quadratisch, hatte sicher um die sechzehn Quadratmeter und war damit alles andere als klein.
Speaker 0: Mit all den Bäumen hätte er erwartet, nun in einem Wald zu stehen, Stattdessen jedoch hatte Harry daraus ein Paradies gezaubert, das ihren privaten Platz vollkommen nach außen abschämte.
Speaker 0: Überall hingen und standen die Pflanzen und ihre Sitzecke aus Holzmöbeln wirkte jetzt richtig heimlich, anstatt einfach nur irgendwo hingestellt, wo eben Platz dafür war.
Speaker 0: Harry selbst stand grinsend an einem Gasgrill, den sie gestern ganz sicher noch nicht besessen hatten und auf dem nun offensichtlich ihr Abendessen grillte.
Speaker 0: Der Holztisch war gedeckt, kalte Getränke standen parat, Wasser tropfte noch hier und da von den Pflanzen und alles war sauber.
Speaker 0: Keine Erdreste, keine herumliegenden Pflanzenteile, keine leeren Töpfe.
Speaker 0: Merlin murmelte er, ein bisschen überfordert.
Speaker 0: Du hast so schön geschlafen, da dachte ich, ich mache noch eben Essen fertig, erklärte er.
Speaker 0: Und hast schnell noch einen Grill gekauft.
Speaker 0: Wie lange habe ich denn geschlafen?
Speaker 0: Harry gluckste.
Speaker 0: Das habe ich schon letzte Woche gemacht.
Speaker 0: Ich hatte ihn in der Garage versteckt, kicherte er.
Speaker 0: Severus sah sich erneut um.
Speaker 0: Die rot-weiße Marquise, die Harry herausgelassen hatte, deckte den Balkon auch nach oben ab.
Speaker 0: Die Bäume passten perfekt darunter und trotzdem kam durch das Blattwerk genug Luft, damit es nicht stickig war.
Speaker 0: Überraschung grinst er, eindeutig mehr als zufrieden mit sich selbst und zugegeben konnte Severus ihm das ja nicht absprechen.
Speaker 0: Wenn er das jetzt so sah, hatte Harry offenbar wirklich einen Plan gehabt mit dem, was er heute gekauft hatte.
Speaker 0: Die Blumen passten harmonisch von den Farben zusammen und Merlin hing da dazwischen eine Lichterkette.
Speaker 0: Er stieß die Luft aus und löste sich endlich von der Balkontür, um zu Harry zu treten und ihm zärtlich auf die Lippen zu küssen.
Speaker 0: Dafür hast du mich also stundenlang durch das Gartencenter geschleift.
Speaker 0: Er grinste zu ihm hoch.
Speaker 0: Ich wollte das schon ewig machen.
Speaker 0: Du willst ja nicht in den Urlaub fahren, also habe ich den Urlaub zu uns gebracht.
Speaker 0: Und extra für Sonnenmuffel schau?
Speaker 0: Er drehte sich um und aktivierte mit einer kleinen Fernbedienung einen Ventilator, der auf Severus üblichen Sitzplatz ausgerichtet war.
Speaker 0: Severus konnte nicht anders, das Flächeln zupfte nun doch an seinem Mundwinkel.
Speaker 0: Die Stakes verbrinnen, schmutzelte er.
Speaker 0: Harry fuhr erschrocken herum und kümmerte sich um das Essen, von dem Severus sicher war, dass es ihnen gut schmecken würde.
Speaker 0: Und die Küche wird aber natürlich auch nicht involviert.
Speaker 0: Er setzte sich auf seinen Platz und sah sich erneut um.
Speaker 0: Ihm war klar, dass Harry das hier schön fand, und er hatte wirklich schon lange davon gesprochen, das umzusetzen.
Speaker 0: Aber vielmehr wollte er eben, dass Cerverus es schön hatte.
Speaker 0: Er öffnete eine Flasche und goss ihnen ihre Gläse ein, den Mann, den er liebte dabei beobachtend, wie er sein Leben wieder einmal ein Stück schöner machte.
Speaker 0: Danke, sagte er leise.
Speaker 0: und Harrys Glühn, der Blick, der ihn traf, sagte alles, was er wissen musste.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Wenn dir das Kapitel gefallen hat, dann verteil doch ein paar Hauspunkte in Form einer Bewertung und eines Appos.
Speaker 0: Und wenn du Feedback hast, schick deine Eule einfach direkt in die Kommentare oder per Nachricht bei Instagram los.
Speaker 0: Du willst, dass die Geschichte direkt weitergeht?
Speaker 0: Auf Patreon wartet schon der nächste Nachschlag an exklusiven Kapiteln auf unsere Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Für alle, die mich über das Hören hinaus unterstützen.
Speaker 0: Ob als treue Ordensmitglieder auf Patreon, mit einem virtuellen Schokofrosch wie a PayPal oder einer Überraschung von meiner Wischlist.
Speaker 0: Ihr alle seid der magische Kern, der diesen Podcast am Laufen hält.
Speaker 0: Aber auch jeder Kommentar und jedes Like zählt.
Speaker 0: Also schickt schnell noch eure fleißigen Eulen los.
Speaker 0: Ohne eurer aller Unterstützung wäre meine Welt ein Stück weniger zauberhaft.
Speaker 0: Wir hören uns bei der nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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