Slow burn Snarry #20/31 Das Porträt des Severus Snape - Harry Potter FanFiction Hörbuch deutsch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction Hörbuch deutschSiebzehn Jahre nach dem Ende des Kriegs wird Harry, der inzwischen unter einem Decknamen ein Leben als erfolgreicher Künstler führt, von Minerva für die Anfertigung von Severus Snapes Schulleiterporträt beauftragt. Er rechnet nicht damit, dass Severus ihn das Porträt malen lassen wird – doch überraschenderweise wird er nicht erkannt.
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Speaker 0: Kapitel zwanzig. Speaker 0: Ein Sicherheitsseil aus Farben. Speaker 0: Dritter Mai, zweizehntfünfzehn Woche sechs – Sonntag.
Speaker 0: Die folgende Sitzung am Sonntak war für Cerurus überaus schwer zu ertragen. Speaker 0: Er hatte die gesamte Nacht kein Auge zugemacht. Speaker 0: Seine Gedanken waren voll von Edwisch und seinem Lächeln seinen Bewegungen, seinen Worten, seinen Farben. Speaker 0: Es gab keinen Kommen.
Speaker 0: Erschöpft stand er also vor dem Künstler mit großer Mühe versuchend Normalität fortzutäuschen. Speaker 0: Selbstverständlich scheiterte er kläglich, doch Edwisch reagierte mit nachsichtiger Geduld und verständnisvollen Lächeln, wann immer Severus unwillkürlich seine Position änderte. Speaker 0: Das Modellstehen war grundsätzlich kein angenehmer Prozess – doch an diesem Tag fiel es Severus weitausschwerer als sonst! Speaker 0: Es bereitete ihm Probleme, Edwish anzusehen und in seiner Augen zu sehen die seinen Blick so wissend erfiederten….
Speaker 0: als wüsste er ganz genau, was Severus am vorherigen Abend in seiner Dusche getan hatte und woran er dabei gedacht hatte. Speaker 0: Als wüsst er wie sehr Severus ihn begehrte und wie viel er von ihm wollte.
Speaker 0: Doch womöglich bildete er sich all das nur ein. Speaker 0: Womöglich nicht! Speaker 0: Und selbst falls das wirklich der Fall war, Edwih sprach es nicht an – natürlich tat er das nicht. Speaker 0: Er war frech geradezu unerhört frech manchmal Doch er war nicht unsensibel. Speaker 0: Severus erwartete nicht, dass Edwisch eine Erklärung von ihm fordern würde und er tat es auch nicht. Speaker 0: Stattdessen tat er so als wäre alles ganz genau so wie es immer war. Speaker 0: Er lächelte, erzählte oberflächliche Geschichten von seiner Patentochter und malte mit ruhigen entspannten Händen.
Speaker 0: Wie immer zierten bunte Sprenkel- und Streifen die Blassehaut – und wie immer schmierte er sich versehentlich hin und wieder etwas von der Farbe ins Gesicht Und Severus ertrug den Anblick kaum, weil sein Herz mit Empfindungen überquolle, mit denen er nicht umzugehen wusste. Speaker 0: Also wicher Edwishs Blick aus und sah stattdessen zu dem Selbstportrait des Künstlers das wie immer unberührt in der hintersten Ecke des Raumes hing und in seiner obszönen Farbenpracht in die Lehrer blickte.
Speaker 0: Es war wie ein Sicherheitsseil aus Farben nachdem man mit Verzweiflung tastete. Speaker 0: Und jedes Mal wenn er das tat legte Edwisch zwei Fingerspitzen an seinen Kinn und brachte Severus mit einer sanften, aber bestimmten Berührung dazu irgendwie anzusehen.
Speaker 0: Ich weiß es ist schwer, sagte er einmal mit verständnisvoller Stimme. Speaker 0: Sein Blick war so warm wie seine Berührungen. Speaker 0: Bald habe ich ihr hübsches Gesicht fertig – dann müssen sie mich nicht mehr so Speaker 0: ansterren.". Speaker 0: Severus antwortete nicht. Speaker 0: In seinem Vokapular waren keine Worte enthalten, mit denen er eine angemessene Antwort hätte formen können.
Speaker 0: Harry, der bei Weitem nicht so ruhig war wie er auf Severus wirkte, spürte durchaus das Snape seinerseits nicht ganz bei der Sache wahr. Speaker 0: Er versuchte nicht zu viel in das abgelenkte Verhalten des anderen Mannes hineinzuinterpretieren –. Speaker 0: immerhin war es gewöhnt, dass die Menschen von denen er Portreys anfertigte sich nur zu häufig dabei unwohl fühlten! Speaker 0: Es gab keinen Grund anzunehmen, dass Snape irgendwie anders wäre. Speaker 0: und doch…. Speaker 0: War es anders?
Speaker 0: Das konnte er nicht leugnen... Es fiel ihm immer schwerer, sich keine Hoffnungen zu machen.
Speaker 0: Er malte seit etwa drei Stunden als er erneut Snaps Kopfhaltung korrigieren musste. Speaker 0: Mit zurückhaltenden Fingern übte er ein wenig Druck auf Snaps Kinn auf – sich unwirklich vorstellend wie es wohl wäre seine Hand einfach an der kantigen Kinnlinie des anderen Mannes entlang bis zudem Nackengleiten zu lassen. Speaker 0: Seine Finger zwischen den seidigen schwarzen Haaren verschwinden zu lassen einen Kuss, auf die zu einem dünnen Strich zusammen gepressten Lippen zu drücken.
Speaker 0: Rein instinktiv, einem inneren unaussprechlichen Bedürfnis nachkommend legte er seinen Daumen für den Bruchteil einer Sekunde auf den Mundwinkel des Tränkemeisters. Speaker 0: Sie sind angespannt, sagte er sanft. Speaker 0: über Snape's Mundwinkelt streichen, dort würde er versuchen ein Lächeln aus Snape herauszulucken. Speaker 0: Entspannen sie sich und ihre Augenbraue. Speaker 0: Snape machte ein leises keliges Geräusch und Harry nahm seine Finger wieder von seinem Gesicht, heilsuchend nach seinen Pinsel greifend.
Speaker 0: Doch Snape, anders als sonst, brachte seinen Gesicht aus Druck nicht unter Kontrolle. Speaker 0: Stattdessen wandte er sich von ihm ab und hob eine Hand zum Sich mit einem erschöpften Seufzen den Nasenrücken zu reiben. Speaker 0: Ich brauche eine Pause, sagte er – und Harry sah ihn überrascht an! Speaker 0: Es war das erste Mal, dass Snape um meine Pause bat. Speaker 0: Natürlich gab er hastig zurück seinen Pinsel am Handtuch abwischend, bevor er ihn ein paar Mal im schmutzigen Wasser schwenkte.
Speaker 0: Dann wischte er ihn noch einmal ab und legte ihn zur Seite, während Snape sich vollständig abwandte. Speaker 0: Harry hatte das plötzliche Bedürfnis irgendetwas beruhigendes zu sagen – doch er wusste nicht was!
Speaker 0: Wie in jedem Sonntag tranken sie in seiner Wohnung eine Tasse Kaffee und wie jeden Sonntage aßen sie dazu die Zimtschnecken, die Snape aus Hogwarts mitgebracht hat. Speaker 0: Snape, der auch sonst nicht gerade ein Plappermaul war, waren noch etwas schweigsammer als gewöhnlich. Speaker 0: Es verunsicherte Harry – doch er wollte Snape nicht bedrängen! Speaker 0: Es war eine Sache ihm unangemessene und viel zu persönliche Fragen aufzutischen wenn er bei guter Laune war, jedoch eine ganz andere mit dem invasiven Fragenstock in ihm herumzustochen, wenn er offensichtlich mit dem Kopf an einem anderen Ort.
Speaker 0: Er hatte Snape's Perplexenblick vom vergangenen Abend nicht vergessen, als er ihn so unerwartet Keck gefragt hat ob er Interesse an ihm hatte. Speaker 0: Nein, Perplex war nicht das richtige Wort! Speaker 0: Snape hatte ihn angesehen, als hätte Harry den Boden unter ihren Füßen verschwinden lassen – panisch, beschämt, gedemütigt und trotz allem irgendwie begehrend. Speaker 0: Es war reines Wunschdenken…. Speaker 0: Zumindest weiß das, was Harry sich immer wieder sagte. Speaker 0: Wunschdenken – sicher!
Speaker 0: Zu Harrys immenser Erleichterung schien der Kaffee Snape dabei zu helfen, sich wiederzufangen. Speaker 0: Nach ein paar Minuten überschlug er die Beine und lehnte sich ein kleines Bisschen in seinem Stuhl zurück, während er den Blick durch Harrys Wohnzimmer schweifend ließ. Speaker 0: Ist eines der Bilder von ihnen? Speaker 0: fragte er mit überraschend ruhiger Stimme. Speaker 0: Harry freute sich für einen Moment stumm und flächelte in seine Tasse hinein.
Speaker 0: «Hier im Wohnzimer nicht», sagte er ehrlich Dem Treppenhaus sind von mir. Speaker 0: Hier hängen nur Druck in meiner Lieblingsbilder, sie inspirieren mich.
Speaker 0: Snape brummte leise und blickte zur Schule von Athen die Harry über seinem Kamin hängen hatte. Speaker 0: Dann deutete er in Richtung Küche. Speaker 0: Wer ist das? Speaker 0: Sie kommt mehr bekannt vor, sagte er Und Harry der seinen Blick gefolgt war lächelte noch etwas breiter In der Küche? Speaker 0: Frieda Kahlo ersorgste leise Eine außergewöhnliche Künstlerin mit einem außergewönlichen Leben. Speaker 0: Sie hat viele Selbstporträts angefertigt. Speaker 0: Sie hatte im jungen Alter einen schlimmen Unfall, weswegen sie viel im Liegen gemalt hat – beeindruckend und bedrückend finden sie nicht?
Speaker 0: Etwa eine halbe Stunde später ihre Pause war bedeutend länger ausgefallen als normalerweise räumte Edwisch ihre Tassen weg während Severus wie gewöhnlich durch das Wohnzimmer des Mannes streifte. Speaker 0: Er war nach wie vor aufgewühlt doch er hatte sich im Griff. Speaker 0: Immerhin war es nicht so als würde ihm irgendetwas anderes übrig bleiben.
Speaker 0: Sein Blick blieb am Wohnzimmertisch hängen, auf dem ein großes in Leinenstoff eingebundenes Skizzenbuch lag. Speaker 0: Die Neugier packte ihn und als Edwish zurück ins Zimmer kam, deutete er fragend darauf – Darf ich? Speaker 0: Edwisch sah ihn überrascht und auch ein kleines bisschen verständnislos an…. Speaker 0: ähm ja klar wieso nicht aber es sind nur einfache Übungen. Speaker 0: Er lächelte leicht fast entschuldigend und ging mit ihren Tellern zurück in die Küche. Speaker 0: Severus blickte ihm noch einen Moment hinterher, hörte wie Edwisch die Spielmaschine einräumte und nahm das Skizzenbuch an sich.
Speaker 0: Obgleich in die Qualität von Edwishs Arbeiten inzwischen kaum noch überraschten empfand er eine beinahe überwältigende Faszination als er durch die dicken Seiten blätterte. Speaker 0: Es waren unterschiedlichste Bilder oder Übungen, wie EdWish sie genannt hatte Bleistiftzeichnungen, Tuschuzeichnungen Wasserfarbenbilder in losem Stil Und detaillierte Bilder aus deckenden Mattenfarben. Speaker 0: Viele Seiten zeigten Figurenskizzen, ausgearbeitete Strichmännchen, selbst sichere Konturen in den unterschiedlichsten Positionen.
Speaker 0: Andere Seiten zeigten nichts als einfarbige Striche, andere bunte Farbenkreise, andere Blumen, andere diverse Haushaltsgegenstände von belustigen der Banalität – eine Vase, eine Kaffeetasse, einen Stiftanspitzer, Äpfel und Trauben, Bananen und Zitronen, einfache Schachfiguren... Ein Stapel gefalteter Kleidung, ein zusammengeknülltes Stück Papier. Speaker 0: Manchmal hatte er seine Zeichnungen mit Anmerkungen versehen – kraglige Worte wie unsichere Gäste in mitten künstlerischer Meisterwerke.
Speaker 0: Die wenigsten ergaben für Severus irgendeinen Sinn. Speaker 0: Severus konnte sich gut vorstellen, dass seine eigenen Notizen die während des Tränkebrauns Anfertigte für andere ähnlich verwirrend waren. Speaker 0: Dennoch oder womöglich gerade deswegen betrachtete er die wilden Seiten mit großem Interesse. Speaker 0: Filbert Nr. Speaker 0: II, W und N-Sinn stand neben einer ganzen Reihe bunter Linien. Speaker 0: Wn Designers vs S Horadam, neben für Severos zwei nahezu identisch aussehenden Äpfeln.
Speaker 0: An der Painting Grün versus Blau, neben zwei farblich vollkommen unterschiedlichen Nadelbäumen und neben einer offensichtlich abgebrochenen und absichtlich oder unabsichtlich verschmierten Kohle-Skizze eines Hauses war die Anmerkung Scheiß Kohle, die Severus zum Lächeln brachte. Speaker 0: In Erwartung eines weiteren banalen Bildes – vielleicht eine kreativen Darstellung von Edwige's Kaffeemaschine – blätterte Severus weiter. Speaker 0: Doch die nächste Seite zeigte ihn…. Speaker 0: Erst erkannte er sich nicht.
Speaker 0: Es waren mehrere grobe Bleistiftskizzen, nichts mehr als Umrisse einer in einem Stuhlsitzenden Person und erst auf den zweiten Blick realisierte Severus das er diese Person war – die langen Haare, die prominente Nase, die überschlagenen Beine des Buchs in der Hand. Speaker 0: Edwisch hatte ihn gemalt wie er auf dem Campingstuhl am Feldsee saß. Speaker 0: Weil sie besonders umwerfend ausgesehen haben, hatte Edwish gesagt nachdem er ein Foto von Severus geschossen hat Und dann war er nach Hause gegangen und hatte es benutzt, um Skizzen von ihm anzufertigen.
Speaker 0: Wieso?
Speaker 0: Er konnte hören wie Edwisch in der Küche die Spülmaschine anmachte – weil er nicht wollte! Speaker 0: Wie Edwish sah, dass er diese Zeichnungen betrachtete, blätterte er schnell weiter nur, um erneut verblüfft innezuhalten. Speaker 0: Es waren zwar weitere Zeichnnungen von ihm in derselben Positionen, nur deutlich größer und weitaus detaillierter. Speaker 0: Sein eigenes Gesicht blickte ihn entgegen leicht lächelnd, eine Augenbraue gehoben, entspannt in dem tiefen Stuhl sitzend.
Speaker 0: Severus blätterte weiter. Speaker 0: Die nächste Seite zeigte keine Zeichnung sondern ein mit Farben ausgearbeitetes Bild. Speaker 0: Klare Pinselstriche bedacht gewählte Farben erschreckend akurate Details. Speaker 0: Severius mit seinem weißen Hemd in der strahlenden Frühlingssonne – mit der großen Narbe die sichtbar an seinem Hals prankte! Speaker 0: Mit den vom Wind durcheinander gebrachten Haaren und den locker überschlagenen Beinen immer noch lächelnd.
Speaker 0: Es schockierte Severus, der sich selbst noch nie auf diese Weise gesehen hatte – natürlich war es nur ein Bild! Speaker 0: Natürlich bei Weitem nicht so detailliert wie die realistischen Porträts des Künstlers. Speaker 0: und doch wenn Severus in den Spiegel blickte dann starte ihm ein unzufriedenes hässliches Gesicht entgegen. Speaker 0: Er sah den Unterschied, sah wie viel entspannter sein Gesichter auf diesen Bildern aussah sei die fehlende Falte zwischen seinen Augenbrauen, sah wie das Lächeln seine Züge veränderte.
Speaker 0: Und er sah auch die Dinge, die er im Spiegel immer sah – die große Hakenase, die wulstige Narbe, seine kränklich blasse Haut und sein seniger Körperbau…. Speaker 0: …und all das Zusammensaar irgendwie richtig aus! Speaker 0: Er erschrak darüber, wie sehr es ihm gefiel, wie ansehnlich er sich fand.
Speaker 0: Vor ein paar Wochen hatte er in einem ausgelehnenen Kunstbuch das Porträt des Giuliano de Medici angesehen. Speaker 0: Wieso ist dieser Mann schön und wieso bin ich es nicht? Speaker 0: Nachdem Edwisch bei ihrer ersten Begegnung so beiläufig auf eine Ähnlichkeit zwischen ihnen verwiesen hatte. Speaker 0: Und nun? Speaker 0: Edwish hatte ihn nicht idealisiert, hatte seine Markelnicht verschwinden lassen, hatte sie einfach mit in das Bild gemalt –so wie es richtig war– authentisch...und schön!
Speaker 0: Auch neben dieses Bild hatte er mit seiner kragelligen Handschrift die Severus of Merkwürdige Art bekannt vorkam einer Anmerkung geschrieben. Speaker 0: Zwei einfache Worte Ein lächerlicher und doch charmanter Titel der König.
Speaker 0: Severus, eine skurrile bisher unbekannte Zufriedenheit verspürend, schloss das Skizzenbuch und legte es zurück auf den Wohnzimmertisch des anderen Mannes in eben dem Moment, indem dieser aus der Küche trat. Speaker 0: Edwish brummte entschuldigend und rieb sich gerade mit einem Handtuch die Hände trocken. Speaker 0: – Entschuldigen Sie! Speaker 0: Das hat etwas länger gedauert, sagte er. Speaker 0: Sollen wir weitermachen? Speaker 0: – Gerne, antwortete Severus dessen Stimme etwas rauer war als gewöhnlich.
Speaker 0: Ihm war warm. Speaker 0: Edwisch hatte sich die Arme gewaschen, doch wie üblich waren nach wie vor Farbspritze in seinem Gesicht. Speaker 0: Zum ersten Mal und auch nur für den Bruchteil einer Sekunde zog Severus tatsächlich in Betracht Edwish zu sagen, wie sehr er ihn begehrte. Speaker 0: Er tat es nicht – noch nicht!
Speaker 0: Am Ende der Sitzung war Severus in eine unbeschreiblichen bedrückenden Stimmung. Speaker 0: Er war verwirrt, frustriert und verzweifelt …. Speaker 0: Und doch war da noch ein anderes Gefühl…. Speaker 0: Keine Hoffnung, vielmehr Mut. Speaker 0: Mut und unerträgliche schmerzhafte Sehnsucht für die es keine Heilung gab. Speaker 0: Keine Heilung doch vielleicht eine Möglichkeit zur Milderung? Speaker 0: Ein Sicherheitsseil! Speaker 0: Und obwohl er wusste wie unangemessen es wäre danach zu fragen, wie verräterisch es sein würde und wie wahrscheinlich es zudem war dass Edwish einfach nein sagen würde, tat er es trotzdem.
Speaker 0: Harry deckte die Leinwand ab, während Snape seinen Reiseumhang überlegte. Speaker 0: Er merkte wie Snape ihn ungewöhnlich angespannt und doch zurückhaltend ansah und als er sprach hatte Harry aus einem unerfindlichen Grund das Gefühl er müsse sich Sorgen machen. Speaker 0: Mr. Speaker 0: Edwisch begann er ernst? Speaker 0: Derart förmlich war er inzwischen nur noch selten und Harry sah ihn mit verunsicherten Fragen den Augen an. Speaker 0: Ich möchte Ihnen eine Frage stellen Eine wie ich betonen möchte rein persönliche Frage, die nichts mit meiner Funktion als Schulleiter zu tun hat.
Speaker 0: Harry starte ihn an. Speaker 0: Er spürte, wie sich sein Herz schlagbeschleunigte und ernannte sich bereits mental einen hoffnungsvollen Idioten als Snape von seiner Stille ungeritt weitersprach. Speaker 0: Es ist eine unangemessene Frage – womöglich überschreite ich damit eine Grenze! Speaker 0: Und sollte es so sein, möchte ich mich dafür entschuldigen? Speaker 0: Ich möchte sie ihnen aber trotzdem Speaker 0: stellen.". Speaker 0: Harrys Herz klopfte nicht mehr einfach nur, es explodierte förmlich.
Speaker 0: Er atmete flach den Mund leicht geöffnet. Speaker 0: ein aufgeregtes Summen in seinen Gedanken. Speaker 0: Ich begann er unbeholfen, brach dann jedoch ab. Speaker 0: Er riss sich Speaker 0: zusammen.". Speaker 0: »Ich denke nicht, dass es irgendeine Frage gibt, die Sie mehr stellen könnten, die ich als unangemessen empfinden würde« sagte er ehrlich. Speaker 0: Snape betrachtete ihn für einen Moment stumm.
Speaker 0: Dann – ohne weitere Umschweife – sagte er «die Bilder, die sie hier in ihrem Büro ausstellen, stehen Sie zum Verkauf?».
Speaker 0: Ein verwirrter Ausdruck legte sich auf Harrys Gesicht und der Start des Snape irritiert an. Speaker 0: Das war nicht das, womit er gerechnet hatte ganz und gar nicht. Speaker 0: So wie Snape diese Frage eingeleitet hatte, hatte er erwartet ... Ja was? Speaker 0: Dass Snape ihn um ein romantisches Dinner bei Kerzenschein bitten würde? Speaker 0: Harry realisierte, wie Albern diese Erwartung gewesen war – und Charme-und Enttäuschungen überkamen ihm gleichermaßen. Speaker 0: Snape, der offenkundig bis in den letzten Muskel angespannt war, rührte sich nicht.
Speaker 0: Wie eine Statue stand er da und hielt den Blickkontakt aufrecht, kalkulierend abwartend.
Speaker 0: Harry kratzte sich im Nacken und versuchte, sich zusammenzureißen. Speaker 0: Zum Verkauf wiederholte er nach einem peinlich langen Moment der Stille – wieso sollte ich? Speaker 0: Erst jetzt überkam ihn die plötzliche Erkenntnis, wonach Snape ihn eigentlich fragte. Speaker 0: Er sah den Tränkemeister verblüfft an. Speaker 0: Sie wollen eins meiner Bilder Speaker 0: kaufen?! Speaker 0: Snapes Gesichtsausdruck blieb unbewegt! Speaker 0: Er nickte knapp und Harry öffnete den Mund, brachte jedoch keine Antwort hervor.
Speaker 0: Sicher, Snape war nicht der erste, der ihm diese Frage stellte. Speaker 0: Er hörte sie immer wieder und er gab jedes Mal die selbe Antwort. Speaker 0: Er nahm Aufträge an, wann immer er dazu bereit war – doch er verkaufte niemals eines seiner privaten Werke! Speaker 0: Und doch… Der Gedanke des Snape Der Mann, der nur wieder willigte Anfertigung seines Schulleiter-Portreys zugestimmt hatte und der eigene Aussage nach kein Kunstliebhaber war eines seiner Bilder haben wollte – er fand kein angemessenes Wort für das heiße kribbelnde Gefühl, dass in ihm aufstieg.
Speaker 0: Erneut beschleunigte sich sein Herzschlag zu einem aufgeregten Klopfen. Speaker 0: Um ehrlich zu sein ich verkaufe meine Bilder nicht, brachte er schließlich heraus. Speaker 0: Normalerweise meinte ich, sie würde natürlich eine Ausnahme Speaker 0: machen.".
Speaker 0: Snape hob eine Augenbraue. Speaker 0: Würden sie? Speaker 0: Seine Stimme war leise, wachsam und doch irgendwie heiser. Speaker 0: Harry schluckte nervös. Speaker 0: Er ernatürlich mummelte er – ich würde ihn in jedes meiner Bilder geben! Speaker 0: Edwish sagte das was wäre seine Kleinigkeit und Cerberus spürte wie ihm ein heißer Schauer über den Rücken lief. Speaker 0: Er hatte so fest damit gerechnet dass er Cerberos Frage mit einem entschuldigenden Lächeln verneinen dass er für einen Moment nicht damit umgehen konnte, tatsächlich die Chance zu haben mit diesem Objekt seiner Begierde nach Hause zu gehen.
Speaker 0: Edwisch, der ihn noch eine Sekunde lang mit dieser unerwarteten Überraschung im Blick ansah, räusperte sich schließlich zurückhaltend.
Speaker 0: Haben sie ein bestimmtes Imblick?
Speaker 0: Er antwortete serverlos schlagartig und Edwie schnickte als hätte er mir diese Antwort gerechnet.
Speaker 0: Natürlich mummelte er! Speaker 0: Er wandte sich um zu der Wand, an der die meisten seiner Bilder angebracht waren. Speaker 0: Er setzte dazu an das Porträt von Elbus von der Wand zu nehmen und Severus nahm unwirklich einen Schritt auf ihn zu – nein! Speaker 0: Seine Stimme nahm einen kratzigen Ton an und er schluckte, um seine trockene Kehle zu befeuchten. Speaker 0: Um ehrlich zu sein dachte ich an ein anderes. Speaker 0: Oh! Speaker 0: macht Edwischer Wirt welches? Speaker 0: Severus deutete zu dem hintersten Bild.
Speaker 0: dieses Edwish gab ein leises nahezu tonloses Geräusch von sich, das Severus nicht näher einordnen konnte. Speaker 0: Er rührte sich nicht, sondern blickte lediglich durch den Raum zu dem bunten Bild, dass sein eigenes Gesicht zeigte. Speaker 0: Er war überrascht – offensichtlich doch nicht nur das! Speaker 0: Er schien um seine Fassung ringen zu müssen. Speaker 0: Severus ging es nicht anders. Speaker 0: Noch immer stand er inmitten des Raumes und beobachtete Edwisch, den Atem angehalten hoffnungsvoll und gleichzeitig vorsichtig.
Speaker 0: Er hatte das irrationale Gefühl, dass eine falsche Bewegung ihm einen Strich durch die Rechnung machen könnte.
Speaker 0: Nach ein paar Sekunden – die sich lächerlich lange anfühlten – kam Bewegung in den Künstler. Speaker 0: Mit unerwartet ruhigen Schritten lief er zu dem entsprechenden Bild und ohne ein weiteres Zöger nahm es von der Wand. Speaker 0: Er betrachtete es beinahe neugierig, bevor er mit demselben Ausdruck im Gesicht zu Severus sah.
Speaker 0: Sind Sie sicher? Speaker 0: Ich kann nicht aufhören, es anzusehen! Speaker 0: Es ist Speaker 0: perfekt." Speaker 0: sagte Severus unüberlegt. Speaker 0: Die Farben sind, er brach ab, sich der Heiserkeit seiner eigenen Stimme bewusst werdend. Speaker 0: Seine Worte hingen mit einer schweren nebeligen Präsenz zwischen ihnen. Speaker 0: Er wusste, er hätte genauso gut. Speaker 0: ich will sie so sehr dass es wehtut sagen kann. Speaker 0: Etwisch senkte den Blick wieder auf das Bild. Speaker 0: Es ist ein Selbstporträt, sagte er unbeholfen als wäre es nicht offensichtlich.
Speaker 0: Severus nickte wieder. Speaker 0: Dann fügte er langsam hinzu Ich bin mir bewusst, dass es eine vollkommen unangemessene Bitte ist. Speaker 0: Und wenn Sie sie ablehnen, verstehe Speaker 0: ich.". Speaker 0: Nein!" Speaker 0: widersprach Edwisch. Speaker 0: Er lief mit dem Bild zu seinem Arbeitstisch und zog ein rolle braunes Packpapier aus einem der Schränke. Speaker 0: «Nein! Speaker 0: Es ist nicht unangemessen. Speaker 0: Nicht für mich. Speaker 0: Ich gebe es Ihnen gerne.». Speaker 0: Cerys Herzschlag beschleunigte sich als er Edwish dabei zusah wie er begann das Bild inklusive Rahmen in das dicke Papier einzuschlagen.
Speaker 0: Er konnte sehen, da seine Hände etwas unruhiger wirkten als sonst Doch sein Gesicht war entspannt. Speaker 0: Als er zu Severus sah, lächelte er. Speaker 0: Hier sagte er leise, sobald er das Paket mit einem dünnen Band verschnürt hatte. Speaker 0: Er hielt es Severus hin, der sich ein wenig benommen fühlte als er es entgegen nahm. Speaker 0: Durch das Packpapier spürte er das harte Glas des Bilderrahmens unter den Fingern und mit einer plötzlichen Angst, er könnte es fallen lassen, nahm er das Bild in beide Hände.
Speaker 0: Danke! Speaker 0: antwortete er. Speaker 0: trocken. Speaker 0: Noch nie zuvor war ihm dieses Wort so lächerlich vorgekommen. Speaker 0: Hier stand Edwisch vor ihm, nachdem er ohne Zöger in einen so persönlichen verzweifelten Wunsch erfüllt hatte und Severus sagte einfach nur Danke? Speaker 0: Er äußerte sich. Speaker 0: Wie viel möchten sie dafür? Speaker 0: Harry schüttelte den Kopf noch bevor Snape die Frage beendet hatte. Speaker 0: Nichts bitte! Speaker 0: Er lächelte nervös. Speaker 0: Ich will kein Geld von ihnen – es ist ein Speaker 0: Geschenk.".
Speaker 0: Snape sah ihn mit einem blanken Gesichtsausdruck an. Speaker 0: Ich muss dafür bezahlen, es wäre... Bitte! Speaker 0: unterbrach Harry ihn erneut den Kopf schüttelnd. Speaker 0: Es wäre mir zu wider da für Geld zu nehmen. Speaker 0: Es ist ein sehr einfaches Bild und nein bitte Sie verstehen nicht entgegnete Snape unszufrieden. Speaker 0: ich fühle mich nicht wohl dabei es einfach zu nehmen. Speaker 0: ich muss ihnen etwas dafür geben. Speaker 0: wenn sie kein geld möchten dann verlangen sie etwas anderes.
Speaker 0: Sehen Sie es von mir aus. Speaker 0: als Gegenleistung für die Zimtschnecken, antwortete er ausweichend. Speaker 0: Professor Esist Edwisch brachte Snape in einem überraschend erschöpften Tonfall heraus. Speaker 0: Bitte! Speaker 0: Harry schluckte. Speaker 0: Snapes Augen bohrten sich in seine. Speaker 0: Ein Kuss dachte Harry unwirkeulig. Speaker 0: Er könnte Snape um einen Kuss bitten? Speaker 0: Das war ist doch was ein verliebter Protagonistin einem Roman tun würde wenn sich ihm eine derart reizvolle Gelegenheit bot etwa nicht?
Speaker 0: Und Snape würde darauf eingehen? Speaker 0: Harry war sich absolut sicher, dass er darauf eingeh'n würde. Speaker 0: Doch es spielte keine Rolle! Speaker 0: Weil Snape ihn auch nicht erkannt hatte und er ihm niemals verzeihen würde, würde er diese Situation auf eine solche Weise ausnutzen. Speaker 0: In Ordnung, murmelte er, versuchend diesen Gedanken abzuschütteln. Speaker 0: Kein Kuss, nein – vielleicht etwas das genauso verführerisch war und doch weniger anstößig. Speaker 0: Womöglich war ist seine einzige Chance.
Speaker 0: Er äußerte Speaker 0: sich." Speaker 0: Ich will sie Speaker 0: malen.". Speaker 0: Snape sah ihn irritiert an. Speaker 0: Was? Speaker 0: Sie malen, antwortete Harry. Speaker 0: Er war erleichtert wie normal. Speaker 0: seine Stimme klang während sich in seinem Kopf alles drehte. Speaker 0: Ein Porträt von ihnen. Speaker 0: Snape zog die Augenbrauen zusammen und es war offensichtlich dass er Harrys Gegenangebot nicht verstand. Speaker 0: «Sie malen ein Porträl von mir», gab er lang gezogen zurück, »seit eineinhalb Monaten um genau zu sein.».
Speaker 0: Harry atmete angestrengt aus. Speaker 0: Nicht so bei Merlin, erschloss für einen Moment die Augen und als sie wieder öffnete betrachte der Snape ihn noch immer mit demselben wachsamen Gesichtsausdruck. Speaker 0: Ich will Sie in dem selben Stil malen indem ich mich gemalt habe Und ich will es behalten Ein Bild für ein Bild.
Speaker 0: Snape antwortete nicht sofort. Speaker 0: Er dachte über das Angebot nach. Speaker 0: Das war gut. Speaker 0: Harry bereitete sich mental darauf vor, dass Snape ihn fragen würde wieso er ein Bild von ihm malen wollen würde und er wusste das. Speaker 0: beide möglichen Antworten die ehrliche weil sie für mich der schönste Mensch der Welt sind. Speaker 0: Und die ausweichende Gegenfrage Wieso möchten Sie mein Selbstporträt Snape gleichermaßen sprachlos machen würden? Speaker 0: Doch Snape zu seiner Überraschung stellte die Frage nicht Einverstanden sagte erst stattdessen Harry erschauderte wohlig Und hier kommen noch die heutigen Outtakes.
Speaker 0: Beschleunigte?
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