Severus Halloweenstreich!? 😱 Snamione - Halloween im Hause Snape - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchEs war Halloween! Doch im Hause Snape, da wurde Halloween seit je her nicht wirklich gefeiert. Auch wenn Mrs Snape sich alle Mühe gab, diesen Tag trotzdem für ihre Kinder schön zu gestalten, so konnte sie nichts an der Abneigung ihres Mannes für diesen Tag ändern. Allerdings verstand sie warum er diesen Tag nicht mochte. Dennoch hatte sie, unter dem mürrischen Blicken ihres Mannes, zusammen mit den Kindern einen Halloween-Kürbis geschnitzt und ihn mit einer Kerze vor die Haustür gestellt.
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Speaker 0: Blumos!
Speaker 0: Damit ihr diesen auch genießen könnt und euch vorher schon etwas einstellen könnt, wird die heutige Folge etwas früher kommen.
Speaker 0: Ich hoffe, sie gefällt euch.
Speaker 0: Postet ganz schnell noch den Emoji of the Day unten rein, da es keine roten Augen gibt.
Speaker 0: Wir nehmen den roten Teufel.
Speaker 0: Und jetzt ganz viel Spaß mit Halloween im Hause Snape von Lilly Green Eyes.
Speaker 0: Es war ein nasser kalter Oktober-Tag, der letzte des Monats Halloween.
Speaker 0: Doch im Hause Snape wurde Halloween seit jeher ihr nicht wirklich gefeiert.
Speaker 0: Auch wenn Mrs.
Speaker 0: Snape sich alle Mühe gab, diesen Tag trotzdem für ihre Kinder schön zu gestalten, so konnte sie nichts an der Abneigung ihres Mannes für diesen Tag ändern.
Speaker 0: Allerdings verstand sie, warum er diesen Tag nicht mochte.
Speaker 0: Dennoch hatte sie unter dem mürrischen Blicken ihres Mannes zusammen mit den Kindern einen Halloween-Kürbis geschnitzt und ihn mit einer Kerze vor die Haustür gestellt.
Speaker 0: Nun stand sie in der Küche und bereitete aus den Kürbisresten eine Suppe zu.
Speaker 0: Es war nicht so, dass sie eine besonders gute Köchin war.
Speaker 0: Nein, an die Kochkünste von Molly Weasley kam sie bei Weitem nicht dran und ihre Tochter Ginny schien das Talent ihrer Mutter geerbt zu haben.
Speaker 0: Deshalb war sie auch sehr dankbar dafür, dass ihr Mann nicht so anspruchsvoll war, was das Essen anging.
Speaker 0: Mal ganz davon abgesehen, dass er selbst ein recht passabler Koch war, sie musste leicht schmunzeln, als sie daran dachte, wie überrascht sie gewesen war, als er damals das erste Mal für sie gekocht hatte.
Speaker 0: Sie hatte doch tatsächlich geglaubt, er hätte das Essen von einem der Hauselfen von Hogwarts kochen lassen und wollte ihm schon einen Vortrag über die Ausbeutung von Hauselfen halten.
Speaker 0: Doch er hatte beruhigend ihre Hand gegriffen und ihr versichert, dass er selbst das Essen zubereitet hatte und dass sie dies doch wohl hätte merken müssen, weil die Nudeln etwas zu al dente sein und ein Glas Weißwein zu viel an der Soße war.
Speaker 0: Dieses Glas Weißwein zu viel war wohl auch Schuld daran gewesen, dass sie am Abend nicht wie geplant zurück nach Hause gekehrt war, sondern die Nacht zusammen mit ihm verbracht hatte.
Speaker 0: Es war der Tag ihrer Zulassung als Meisterin der Zaubertränke gewesen und sie hatten schon monatelang auf diesen Tag gewartet.
Speaker 0: Der Tag, an dem sie nicht mehr sein Lehrling sein würde.
Speaker 0: Denn was auch immer die Menschen über ihren Mann behaupteten, er war und blieb ein Mann von Ehre.
Speaker 0: Er hätte sich niemals auf eine Liebesbeziehung mit seiner Schülerin oder seinem Lehrling eingelassen.
Speaker 0: Sie säufzte.
Speaker 0: Das war nun schon beinahe dreizehn Jahre her.
Speaker 0: Seither hatten sie zusammen zwei Kinder bekommen.
Speaker 0: Das ältere Kind, ein Mädchen mit dem Namen Eileen, würde nächstes Jahr nach Hogwarts kommen und so war dieses Halloweenfest das Letzte, dass sie alle zusammen als Familie feiern würden.
Speaker 0: Nach dem Mittagessen verschwand ihr Mann im Keller, um in seinem privaten Labor noch an einem Trank zu forschen.
Speaker 0: Sie nutzte die Zeit, um mit den Kindern einen Spaziergang durch den nahegelegenen Forest of Deen zu machen.
Speaker 0: Die buntgefährten Blätter machten nicht nur ihr eine Freude, doch das kalte nasse Wetter ließ sie eine gute Stunde später wieder durchgefroren und durch Nest ins Haus zurückkehren.
Speaker 0: Zu ihrer großen Verwunderung saß ihr Mann im Wohnzimmer und laus in einem Buch.
Speaker 0: Er hatte Holz im Kamin nachgelegt und so beugte sie sich herunter und gab ihm dankbar einen Kuss.
Speaker 0: Danke, mein Liebster!
Speaker 0: Es war wirklich etwas ungemütlich für einen Spaziergang heute.
Speaker 0: Sie blickte zu ihren Kindern.
Speaker 0: Seid ihr sicher, dass ihr heute noch mal raus wollt, um Süßigkeiten zu sammeln?
Speaker 0: Ihre Frage traf auf entsetzte Gesichter ihrer Kinder und so zuckte sie nur mit den Schultern und ging in die Küche, um einen Tee zu kochen.
Speaker 0: Da die Tür offen war, hörte sie die Stimme ihres achtjährigen Sohnes.
Speaker 0: Ihren Stimme klang nahezu flehend.
Speaker 0: Dad, bitte, erzähl uns doch wenigstens eine Gruselgeschichte, wenn du schon nicht mit uns auf die Straße gehen willst.
Speaker 0: Nun schien sich auch ihre Tochter einzumischen.
Speaker 0: Daddy, bitte, deine Geschichten sind immer so schön gruselig.
Speaker 0: Bitte erzähl uns noch mal eine von dem bösen Zauberer, der alle Muggeltöten wollte.
Speaker 0: Sie konnte förmlich den Blick ihrer Tochter vor sich sehen.
Speaker 0: Mit diesem Blick konnte sie ihren Vater schon immer um den Finger wickeln.
Speaker 0: So hart und streng er manchmal auch war.
Speaker 0: Wenn Aline ihn um etwas bat, dann konnte er gar nicht anders als nachzugeben.
Speaker 0: Mit einem Lächeln im Gesicht goss sie den Tee auf und stellte ihn zusammen mit einer Schüssel Halloween-Keksen, die sie am Vortag gebacken hatte, auf ein Tablett.
Speaker 0: Als sie zurück ins Wohnzimmer kam, saßen dort ihre Kinder zusammen mit ihrem Mann auf dem Sofa und kuschelten sich beide rechts und links an ihren Vater.
Speaker 0: Leise stellte sie ihr Tablett ab und lauschte ebenfalls der Geschichte ihres Mannes.
Speaker 0: Die Geschichte, die ich euch heute erzählen will, hat sich zugetragen, als ich selbst gerade mal ein junger Bursche von zehn Jahren war.
Speaker 0: Ich wusste zwar bereits von der magischen Welt, doch viel war es nicht, da ich in einem kleinen Muggelort aufgewachsen bin.
Speaker 0: Es war ein kalter nasse Oktober-Tag und ich war bei meiner Großmutter Malvina Prince zu Besuch in den Highlands von Schottland.
Speaker 0: Sie war bereits an die hundert Jahre alt und zumindest dachte ich damals, dass sie keinen Tag jünger sein könnte.
Speaker 0: Ich war schon seit einer Woche bei ihr, meine Mutter war zu der Zeit erkrankt und wollte nicht, dass ich alleine bei meinem Vater blieb.
Speaker 0: Wie auch immer, es war Ende Oktober, also die Zeit des Samhain, das Neujahrsfest der Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Meine Großmutter hatte an diesem Tag seinem großen Fest für die Hexen und Zauberer in ihrer Nachbarschaft geladen.
Speaker 0: Sie ließ die Hauselfen schon den ganzen Tag das Fest vorbereiten.
Speaker 0: Wir hatten zusammen einen Samhain-Alter vorbereitet.
Speaker 0: auf dem wir Nüsse und Beeren und natürlich auch Kürbisse und Knochen und Skelettschädel dekoriert hatten.
Speaker 0: Im Esszimmer hatten wir auch noch den Ahnenalltag aufgebaut.
Speaker 0: Wir stellten Bilder der toten Familienmitglieder der Familie Prince auf und meine Großmutter erzählte mir die Geschichten zu meinen Vorfahren.
Speaker 0: Eine Geschichte war besonders gruselig.
Speaker 0: Die von Großonkel Lachlan, der mit seinem Pferd an einem Morgen Ende Oktober vor gut achtzig Jahren in das nächste Dorf geritten war, und am Abend, dass Sam Hayne ohne seinen Kopf auf den Schulden zurückgeritten kam.
Speaker 0: Ich nahm zwar an, dass an dieser Geschichte nichts dran war und meine Großmütter mich nur ängstigen wollte, doch sicher war ich mir nicht.
Speaker 0: Meine Großmutter stellte auch noch Kerzen zwischen den Bildern auf und, als ich gerade nach ihr den Raum verlassen wollte, hatte ich das Gefühl, ein Mann auf einem der Bilder würde mich direkt anstarren und mir mit seinen großen Augen folgen.
Speaker 0: Das machen die Bilder doch immer, was soll daran besonders sein?
Speaker 0: Unterbrach Eileen nun die Erzählung ihres Vaters.
Speaker 0: Er schenkte ihren Lächeln.
Speaker 0: Ja, da hast du natürlich recht, Eileen.
Speaker 0: Doch die Bilder, die ich mit meiner Großmutter aufgestellt habe, waren schon sehr alt.
Speaker 0: Da gab es noch gar keine magischen Fotografien, mein Schatz.
Speaker 0: Eileen sah ihren Vater unglaublich an.
Speaker 0: Dadi, wie ging die Geschichte weiter?
Speaker 0: Ja, Mathe, Ian, ungeduldig.
Speaker 0: Also, als ich gerade mit meiner Großmutter den Raum verlassen wollte, sah ich, wie dieser gruselig aussehende Zauberer mir mit seinem Blick folgte.
Speaker 0: Ich glaubte, seine Augen aufglühen zu sehen.
Speaker 0: Schnell folgte ich meiner Großmutter aus dem Raum.
Speaker 0: Sie schlug vor, an uns am Heinspaziergang zu dem Friedhof zu machen.
Speaker 0: Sie wollte den toten Kerzen hinstellen und ihnen Blumen vorbeibringen.
Speaker 0: Ich stimmte zu, meine Großmutter zu begleiten, denn das Haus war beinahe so unheimlich wie der alte Zauberer auf dem Bild, und so ging ich lieber mit ihr auf den Friedhof.
Speaker 0: Der Spaziergang durch das kleine Wäldchen zum Friedhof war schön, auch wenn es ein nasser kalter Tag war.
Speaker 0: Doch ich hatte ständig das Gefühl, von irgendjemand verfugt zu werden.
Speaker 0: Auch auf dem Friedhof glaubte ich, einen dunkelgekleideten Mann mit einem langen schwarzen Umhang hinter einen der Bäume stehen zu sehen, Als ich noch einmal hinsah, begann und seine Augen rot aufzuklöhn.
Speaker 0: Unsicher drückte ich mich an die Seite meiner Großmutter, doch als ich ihr von dem Mann erzählte, war er nicht mehr da.
Speaker 0: Wir gingen zurück zum Anwesen der Familie Prince.
Speaker 0: Es hatte bereits zu Dämmern begonnen, und es blieb nicht mehr viel Zeit, bis die ersten Gäste eintreffen würden.
Speaker 0: Meine Großmutter schickte mich in die Badewanne, um mich für die Feier schönzumachen.
Speaker 0: Als ich gerade aus der Badewanne gestiegen war, glaubte ich, das Geräusch von Hufen auf dem Kopfsteinpflaster vor dem Haus zu hören.
Speaker 0: Schnell lief ich zum Fenster, doch ich konnte nichts in der Dunkelheit erkennen.
Speaker 0: Ich zog mich an und verließ das Badezimmer.
Speaker 0: gerade, als ich die Treppe hinuntergehen wollte, konnte ich erneut das Geräusch von Hufgetrappel hören.
Speaker 0: Schnell sprang ich die Stufen herunter und riss die Eingangstür auf.
Speaker 0: Eine alte Dame, die vor der Tür stand und gerade klingeln wollte, stieß einen erschrockenen Schrei aus, und meine Großmutter warf mir einen tadelnden Blick zu.
Speaker 0: Doch von dem Reiter fehlte jede Spur.
Speaker 0: Den Rest des Abends hatte ich keine Gelegenheit, weiter darüber nachzudenken.
Speaker 0: Die Feier meiner Familie hatte begonnen und das Haus war voller Gäste.
Speaker 0: Erst spät an diesem Abend kam ich ins Bett, und ich war so erledigt, dass ich sofort einschlief.
Speaker 0: Ein lauter Schrei riss mich aus dem Schlaf, erschrocken schlug ich meine Augen auf und sah gerade noch wie das Hinterteil eines Pferdes durch die Tür in den Flur verschwand.
Speaker 0: Schnell setzte ich mich im Bett auf, lief zu meiner Zimmertür.
Speaker 0: Ich hörte die Hufgeräusche aus dem Untergeschoss und sprang die Treppenstufen herunter.
Speaker 0: Ich blieb stehen und versuchte zu hören, aus welcher Richtung die Geräusche kamen.
Speaker 0: Zögerlich öffnete ich die Tür und erstarrte beinahe, als ich zwei leuchtend rote Augen von der Stalltür zu mir blicken sah.
Speaker 0: Doch ich wurde von dem Hufgetrappel hinter mir abgelenkt und schrie laut auf, als ein Geist direkt durch meine Körper mit ritt.
Speaker 0: Mich blickte dem Geist hinterher und erst erkannte ich, dass der Reit auf dem Pferd seinen Kopf hinterhandhielt.
Speaker 0: Das Klingeln an der Tür ließ alle zusammenzucken.
Speaker 0: Hermine sprang schnell auf und lief zur Haustür.
Speaker 0: «Heute Nacht wollen wir die Geister wecken und das ganze Dorf erschrecken.
Speaker 0: Süße, sonst gibt's Saueres!« rief eine scharf und verkleideten Kindern.
Speaker 0: Schnell reichte sie die Schüssel den Kindern und jedes der kleinen Monster nahm sich eine Süßigkeit aus der Schüssel.
Speaker 0: Hermine schloss die Tür wieder und ging zurück ins Wohnzimmer zu ihrer Familie.
Speaker 0: Eileen und ihr Vater waren in ein hitziges Gespräch vertieft.
Speaker 0: Das stimmt gar nicht, Daddy.
Speaker 0: Keiner hat vor dir Angst.
Speaker 0: Mami kann einem viel mehr Angst einjagen, wenn sie wütend auf einen von uns ist, erklärte Eileen.
Speaker 0: Verwundert Sir Hermine zu Severus.
Speaker 0: Warum geht das hier eigentlich?
Speaker 0: Severus solft's da.
Speaker 0: Ich habe den Kindern gerade erzählt, dass ich vielleicht das nächste Mal an die Tür gehen sollte.
Speaker 0: Wenn ich den kleinen Halloween-Geistern meinen berühmten Blick zuwerfe, dann werden sie es nicht wagen, noch einmal bei uns zu klingen, erklärte Severus selbst gefällig.
Speaker 0: Und ich hab Daddy erklärt, dass keiner vor ihm Angst hat, erklärte Eileen weiter.
Speaker 0: Eli hat gesagt, du bist viel gruseliger als Daddy, wenn du wütend bist, fügte Ian hinzu.
Speaker 0: Severus schnaubte und war auf seiner Frau einen mürrischen Blick zu.
Speaker 0: Kannst du den Kindern wohl erklären, dass ich hier, derjenige bin, vor dem Jahrzehntelang die Schüler ängstlich die Flucht ergriffen haben, mein Herz, verlangte Severus mit sonorer Stimme.
Speaker 0: Hermine lachte auf.
Speaker 0: Es tut mir leid, mein Liebster, aber die Kinder haben recht.
Speaker 0: Du warst vielleicht früher mal angsteinflößend, doch das ist schon lange vorbei.
Speaker 0: Severus schüttelte fassungslos den Kopf.
Speaker 0: Er wendete sich seinen Kindern zu.
Speaker 0: Was ist nun, wollt ihr noch das Ende der Geschichte hören?
Speaker 0: Eileen sah ihren Vater gelangweilt an.
Speaker 0: Können wir nicht lieber Los und Süßigkeiten sammeln?
Speaker 0: Sieh mal, es ist schon ganz dunkel draußen, erklärte sie und zeigte auf das Fenster.
Speaker 0: Was ist denn mit der dies Geschichte, wollte Hermine von ihren Kindern wissen?
Speaker 0: Die kann er uns doch auch später zu Ende erzählen, außer dem war sie gar nicht so gruselig, erklärte Eileen selbstbewusst.
Speaker 0: Hermine warf einen Blick zu Severus und der erzugte nur mit den Schultern.
Speaker 0: Also gab sie sich geschlagen und stimmte dem Wunsch ihrer Kinder zu.
Speaker 0: Die beiden verschwanden nach oben, um sich ihre Kostüme anzuziehen, und Hermine setzte sich auf Cerris Schoß.
Speaker 0: Hast du gehört?
Speaker 0: Meine Geschichte war nicht gruselig genug für sie, und du bist angsteinflößender als ich.
Speaker 0: Was ist nur passiert, mein Herz?
Speaker 0: Warum haben die Kinder keine Angst mehr vor mir?
Speaker 0: fragte er mit hochgezogene Augenbraue.
Speaker 0: Ach, Cerris, sie werden älter, und du möchtest doch gar nicht, dass deine Kinder wirklich Angst vor dir haben.
Speaker 0: Du wolltest nie wie dein Vater werden.
Speaker 0: Also sei doch froh, dass unsere Kinder nicht ich, sondern mich fürchten.
Speaker 0: Hermine beugte sich zu Severus und gab ihm einen langen Kuss.
Speaker 0: Ich fand deine Geschichte übrigens schon sehr gruselig.
Speaker 0: Ist das alles wirklich passiert?
Speaker 0: Sie bekamen keine Antwort, nur einen grummeln und einen Schulterzucken.
Speaker 0: Kommst du mit auf die Beute zu unserer Kinder, fragte sie stattdessen weiter.
Speaker 0: Severus hob erneut einer Augenbraue.
Speaker 0: Wirst du mich dazu zwingen, fragte er mit ernster Stimme.
Speaker 0: Hermine so hüftste.
Speaker 0: Nein, das werde ich nicht.
Speaker 0: Er nickte ihr dankbar zu und so ging sie wenig später alleine mit ihren Kindern durch die Straßen von London, um an den Haustüren des Stadtteils Islington zu klingeln und nach Süßigkeiten zu verlangen.
Speaker 0: Sie hatte mit Ginny besprochen, dass sie sich am Cremalplatz treffen würden, um von dort aus zusammen weiterzugehen.
Speaker 0: Harry hatte endlich wie Cerberos keine Lust mit den Kindern auf Beute zu gehen und so wollten die beiden Hexen sich zusammenschließen.
Speaker 0: Hermine und ihre Kinder bogen gerade in eine der Seitenstraßen ein, die zum Platz führten, als ihnen eine dunkle Gestalt mit einem wehenden Umhang entgegenkam.
Speaker 0: Ian, der ein Stück vorgelaufen war, blieb stehen und griff nach der Hand seiner Mutter, als sie ihn eingeholt hatte.
Speaker 0: Auch Hermines Herz hatte etwas schneller zu schlagen begonnen.
Speaker 0: Sie hielt ihren Zauberstab in der Manteltasche umklammert.
Speaker 0: Die Person trug eine Maske, so konnte sie sein Gesicht nicht erkennen, und er kam direkt auf sie und ihre Kinder zu.
Speaker 0: Als er nah genug war, erkannte Hermini die Todessermaske und die typische Robe ihres Mannes und sie schnaubte wütend.
Speaker 0: Sie beugte sich zu ihren Kindern herunter, die sich ängstlich an sie drückten.
Speaker 0: Ihr müsst keine Angst haben, das ist nur Daddy, der euch etwas erschrecken will, er muss uns gefolgt sein, beruhigte Hermini ihre Kinder.
Speaker 0: Die Gestalt ging an ihnen vorbei und blickte sie mit rot leuchtenden Augen durch die Maske an.
Speaker 0: Bei Salazar Severus, lass das gefälligst, du machst den Kindern Angst.
Speaker 0: schrie Hermine den Mann an.
Speaker 0: Doch der starte sie weiter nur mit seinen leuchtend roten Augen an.
Speaker 0: Ein Aufschrei aus der anderen Richtung ließ Hermine herumfahren, und ihr selbst entfuhr ebenfalls ein Schrei, als sie auf einmal Severus auf sie zukommen sah.
Speaker 0: Die Kinder rissen sich von ihr los und rannten ihrem Vater verängstigt in die Arme.
Speaker 0: Hermines Kopf ging zurück zu dem maskierten Mann mit dem wehendem Umhang.
Speaker 0: Er war noch da, doch er hatte sich umgedreht und war ein paar Schritte weitergegangen.
Speaker 0: Hermine drehte sich völlig irritiert zurück zu ihrer Mann.
Speaker 0: Er hatte sie inzwischen zusammen mit den Kindern erreicht.
Speaker 0: Was schreist du denn so, mein Herz?
Speaker 0: fuhr er mit ruhiger Sonora-Stimme.
Speaker 0: Hermine blinzelte ein paar Mal.
Speaker 0: Severus, was, wieso, was, was machst du hier?
Speaker 0: fragte sie stockend und drehte sich noch einmal zurück.
Speaker 0: Sie sah gerade noch so wie der Mann um meine Häuserecke verschwand.
Speaker 0: Hermine, mein Herz, ist alles in Ordnung, kanntest du den Mann?
Speaker 0: fragte Severus mit besorgten Blick.
Speaker 0: Hermines Kopf ging zurück zu ihrem Mann.
Speaker 0: Ähm, also nein, ich dachte nur... Egal, nicht wichtig.
Speaker 0: Was machst du hier?
Speaker 0: fragte sie immer noch irritiert.
Speaker 0: Ihr Mann säufzte und drückte seiner Tochter einen Kurs auf den Scheitel.
Speaker 0: Ich habe mir gedacht, weil das doch unser letztes Halloween zusammen als Familie ist.
Speaker 0: Daddy, da war ein voll großeliger Mann gerade.
Speaker 0: Hast du den gesehen?
Speaker 0: Mami hat gedacht, es bist du, der uns nur erschrecken will.
Speaker 0: Der war voll gruselig mit so einer schrecklichen Maske.
Speaker 0: Er hat nichts gesagt, aber seine Augen haben rot geleuchtet.
Speaker 0: Glaubst du, das war der Mann, den du als Kind auf dem Friedhof gesehen hast?
Speaker 0: Eileen hatte ohne Luft zu holen gesprochen, etwas, das sie eindeutig von Hermine geerbt hatte und sah ihren Vater nun fragend an.
Speaker 0: Doch bevor Severos ihr Antworten konnte, kamen schon die Brüder James Sirius und Elvis Remus und die Straßen gelaufen.
Speaker 0: Ehrlich, Ian, das glaubt ihr uns nie, wir haben gerade einen Geist gesehen, einen kopflosen Reiter auf einem Pferd, berichtete James aufgeregt.
Speaker 0: Richtig unheimlich und er war wirklich echt, fügte Elvis schnell noch hinzu.
Speaker 0: Die Kinder begannen aufgeregt, damit sich ihre gruseligen Begegnungen zu erzählen und Hermine und Severus gingen auf Ginny zu, die einen Kinderwagen schiebend ebenfalls um die Ecke buck.
Speaker 0: Die Kinder haben einen Geist gesehen, einen kopflosen Reiter, fragte Hermine.
Speaker 0: nun unglaublich ihre Freundin.
Speaker 0: Genie verzog das Gesicht.
Speaker 0: Ja, man hätte glauben können, wir sind in Hogwarts.
Speaker 0: Echt gruselig.
Speaker 0: Ich meine, in Hogwarts waren wir es ja gewohnt, dass man ständig auf einen der Geister traf, aber hier in Islington ist mir bis jetzt noch keiner begegnet.
Speaker 0: Vielleicht sollte ich Harry bitten, das Mal von den Auroren überprüfen zu lassen, gab Genie verunsicher zu bedenken.
Speaker 0: Was soll ich überprüfen?
Speaker 0: fragte die Stimme von Harry plötzlich hinter ihnen.
Speaker 0: Hermine und auch Genie zogten leicht zusammen.
Speaker 0: Bei Merlins stinkenden Unterhosen, Harry erschreckt uns doch nicht so.
Speaker 0: Ginny säufzte und sah ihren Mann vorwurfsvoll an.
Speaker 0: Was machst du hier?
Speaker 0: Harry holte tief Luft.
Speaker 0: Na, ich dachte, wo James nächstes Jahr an Halloween bereits in Hogwarts sein wird und Aline auch, da kann ich doch wohl kaum auf das letzte Halloweenfest als Familie verzichten.
Speaker 0: Er rieb sich seinen drei Tagebad.
Speaker 0: Außerdem hat Ron mir erzählt, dass es bei ihm und Lavenda einen ganzen Berg von Süßigkeiten gibt, erklärte Harry frech grinsend.
Speaker 0: Hermine säufzte und sah zu den Kindern.
Speaker 0: Na, los, ihr kleinen Monster, auf zu Onkel Ron und Tante Lavenda.
Speaker 0: Hermine und Jenny folgten den Kindern und am Ende der Karawane liefen Severus und Harry nebenan der Heer und Tuschelten angeregt.
Speaker 0: Bei Ron angekommen, erzählten die Kinder aufgeregt von den gruseligen Begegnungen, die sie an diesem Abend gemacht hatten und James und Eileen stellten bereits Theorien auf, ob es sich vielleicht wirklich um dieselben Geister handeln könnte, von denen Severus in seiner Geschichte erzählt hatte.
Speaker 0: Es wurde ein wirklich schönes letztes Halloweenfest zusammen als Familie.
Speaker 0: Als Severus und Hermine weit nach Mitternacht erschöpft in ihrem Bett lag, drehte sich Hermine zu ihrem Mann und kuschelte sich an seine Brust.
Speaker 0: Das sei doch ihr gewesen, oder?
Speaker 0: Also der maskierte Mann mit den leuchtenden Augen und der kopflose Reiter?
Speaker 0: Severus gähnte herzlich.
Speaker 0: Ich weiß gar nicht wovon du sprichst, mein Herz.
Speaker 0: Du hast gewonnen, mein Liebster.
Speaker 0: Du hast es immer noch drauf, anderen Angst einzujagen.
Speaker 0: Zumindest hat es bei mir funktioniert.
Speaker 0: Ich war mir so sicher, dass du unter der Maske gesteckt hast.
Speaker 0: Alles hat gepasst, der Gang und die Körperhaltung, selbst eine Robe, echt gruselig, gestand Hermine und strich sanft über die Brust ihres Mannes.
Speaker 0: Danke, aber das ist mir durchaus bewusst, doch eigentlich möchte ich gar nicht mehr, dass sich jemand vor mir fürchtet.
Speaker 0: Ich bin froh, dass die Kinder mich nicht so kennengelernt haben, wie ich früher war.
Speaker 0: Ich kann bis heute nicht verstehen, wie du dich in mich verlieben konntest.
Speaker 0: Hermine hob ihren Kopf und gab Severus einen langen Kuss.
Speaker 0: Du bist ein wundervoller Ehemann und Vater für unsere Kinder.
Speaker 0: Ich liebe dich, Severus.
Speaker 0: Ich habe mich schon damals nicht von deiner Maske täuschen lassen.
Speaker 0: Ich hatte nie Angst vor dir.
Speaker 0: Was meint ihr?
Speaker 0: War das wirklich Severus und Harry?
Speaker 0: Oder gibt es diese Geister doch?
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
Speaker 0: Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das bei PayPal oder mit der Wischlist machen.
Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Leine Jana.
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