SAW - aber mit Harry und Severus! 🪚 - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchIch möchte ein Spiel mit euch spielen… Ein Satz, der uns allen wohl eine Gänsehaut beschert und Harry geht es da nicht anders. Eingesperrt mit der Fledermaus. Beobachtet von einem Psychopathen. Gezwungen sich zwischen Snape und seinen besten Freunden zu entscheiden…
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Hey ihr Lieben!
Speaker 0: Der heutige Emoji ist ein Fuß, postet ihn sehr gerne erst mal unten in die Kommentare und dann ein kleiner Disclaimer vorne weg.
Speaker 0: Der Name der Geschichte ist hier durchaus Programm.
Speaker 0: Es wird zwar nicht so schlimm wie in den Filmen, aber es kommt durchaus ein Grusel und... so leichtere Folte dran vor.
Speaker 0: Das heißt, wenn ihr das nicht hören möchtet, dann bitte eigenverantwortlich jetzt hier abschalten und die nächste Geschichte anhören.
Speaker 0: Danke und allen, die es hören wollen, viel Spaß.
Speaker 0: So, von Nienchen, neun, sechs, drei.
Speaker 0: Kapitel eins.
Speaker 0: Etwas rochemuffig und seine Umgebung war kalt und nass.
Speaker 0: Das waren die ersten Gedanken, die Harry durch den Kopf schossen.
Speaker 0: während sich sein Körper und sein Geist aus der Dunkelheit der Ohnmacht empor kämpfte.
Speaker 0: Seine Glieder waren schwer und die Augen konnte er auch nicht öffnen.
Speaker 0: Also versuchte er, mit seinen anderen Sinnen herauszufinden, wo er war.
Speaker 0: Doch er kannte keinen Ort, auf den seine Gedanken passten.
Speaker 0: Vielleicht die Kammer des Schreckens, aber dort roch es nach Verwesung, was angesichts eines verfaulenden Basilisken nicht unnormal war.
Speaker 0: Also wo war er?
Speaker 0: Es kam einfach keine Eingebung, und so zwang er sich, endlich die Augen zu öffnen.
Speaker 0: Es war fast komplett dunkel.
Speaker 0: Der Raum wurde lediglich von einer grünen Notbeleuchtung sperrlich erhält.
Speaker 0: Harry zwang sich, seinen Kopf zu drehen.
Speaker 0: Erst nach links, dort war nur eine gefließte Wand, die eindeutig bessere Tage gesehen hatte.
Speaker 0: Stirnend drehte er den Kopf nach rechts.
Speaker 0: Hier gab es schon mehr zu sehen.
Speaker 0: Er lag in einem heruntergekommenen Badezimmer oder etwas Ähnlichem.
Speaker 0: Alles war gefließt, wobei er auch an den anderen Wänden bei genauerer Betrachtung abgebröckelte Fliesen erkannte.
Speaker 0: Und war das über ihm in der Ecke Schimmel?
Speaker 0: In der Dunkelheit konnte Harry es nicht genau ausmachen.
Speaker 0: Sein Blick glitt auf die andere Seite des Raumes und er erschrak.
Speaker 0: Dort saß jemand.
Speaker 0: Er blinzelte.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Harry bildete es sich nicht ein.
Speaker 0: Da saß eine dunkle Gestalt.
Speaker 0: die er sogar kannte.
Speaker 0: Professor Snape?
Speaker 0: Seine Stimme war rau und kratzig, sodass er sich automatisch reusperte.
Speaker 0: Schön, dass sie auch endlich wach sind, schnahte sein Professor genervt und Harry Blinzelte verwundert.
Speaker 0: Eigentlich hatten sich Snape und er nach dem Krieg vor vier Jahren ausgesprochen und waren sich seitdem auf einer fast freundschaftlichen Ebene begegnet.
Speaker 0: Es war lange her, dass er diesen schnarenden Tonfall von seinem ehemaligen Professor gehört hatte.
Speaker 0: Dann wiederum fragte sich Harry, was eigentlich los war.
Speaker 0: Müsam richtete er sich nun auf und schaffte es sogar sich aufzusetzen und gegen die Wand zu lehnen.
Speaker 0: Nun fiel ihm auch die eiserne Fußfessel an seinem rechten Fußgelenk auf.
Speaker 0: Als er die Kette daran mit den Augen folgte, er kannte er, dass er an einem dicken Stahlrohr angekettet war.
Speaker 0: Durch zusammengeschweißte Kettenglieder bestand keine Möglichkeit zur Flucht.
Speaker 0: Sein Blick wanderte zurück zu Snape, der ihn die gesamte Zeit beobachtet hatte.
Speaker 0: Was ist hier los, Professor?
Speaker 0: Wo sind wir?
Speaker 0: Snape sah ihn eine Weile schweigend an und Harry hatte das Gefühl, dass er abwägte, ob Harry ihn veralbern wollte oder die Frage ernst gemeint war.
Speaker 0: Er kam wohl zum Schluss, dass zweiteres der Fall war.
Speaker 0: Ich kann ihnen auch nicht sagen, wo genau wir uns befinden.
Speaker 0: Ich bin selbst erst vor kurzem aufgewacht.
Speaker 0: Da wir aber beide gefesselt sind, können sie davon ausgehen, dass wir nicht hier sind, um Urlaub zu machen.
Speaker 0: Snape deutete auf sein eigenes Fußgelenk, an dem ebenfalls eine Eisenkette angebracht war.
Speaker 0: Wissen Sie, wie wir hierher gekommen sind?
Speaker 0: fragte Harry weiter.
Speaker 0: Er selbst versuchte sich zu erinnern.
Speaker 0: Das letzte, was er wusste, war, dass er auf der Halloweenfeier des Ministeriums gewesen war.
Speaker 0: Als ausgebildeter Neuling unter den Auroren war ihm die nervige Aufgabe zu gefallen, auf der Feier den Aufpasser zu spielen.
Speaker 0: Und das, wo er eigentlich nicht vor gehabt hatte, dort zu erscheinen, denn ja, er hatte sogar eine offizielle Einladung bekommen.
Speaker 0: Harry erinnerte sich von diversen Leuten, die er nicht kannte, angesprochen worden zu sein und dass er sein Schichtende herbeigesent hatte.
Speaker 0: Er wusste sogar noch, dass er pünktlich Schluss gemacht hatte, um zeitig nach Hause zu kommen.
Speaker 0: Harry hatte das Ministerium verlassen.
Speaker 0: Ab da war seine Erinnerung weg.
Speaker 0: Ich weiß nur noch, dass ich von Minerva auf diese dämliche Feier im Ministerium mitgeschleppt wurde.
Speaker 0: Es aber zeitlich geschafft habe, mich zu verabschieden.
Speaker 0: Ich weiß noch, dass ich zurück nach Horwarts wollte.
Speaker 0: Doch da ist alles schwarz.
Speaker 0: Das nächste, was ich weiß, ist, dass ich hier aufgewacht bin.
Speaker 0: Was ist mit ihnen, Porter?
Speaker 0: Bei mir ist das ehrlich.
Speaker 0: Ich hatte Dienst auf der Feier und weiß noch, dass ich endlich Feierabend hatte und nach Hause wollte.
Speaker 0: Ich kann mich auch daran erinnern, dass ich das Ministerium verlassen habe, an mehr jedoch nicht.
Speaker 0: Stille trat ein, dabei die ihren Gedanken nachhängen.
Speaker 0: Sie fragten sich, was das hier zu bedeuten hatte und warum sie hergebracht worden waren.
Speaker 0: Weder Servers noch Harry hatten eine Idee.
Speaker 0: Eine Weile war es ruhig und Harry forstete in seinem Gehirn nach Lösungen.
Speaker 0: Drohungen hatte er lange nicht erhalten und auch sonst fiel ihm nichts ein, was diese Situation erklären würde.
Speaker 0: Dann kam ihm jedoch ein Gedanke.
Speaker 0: Natürlich, sein Zauberstab!
Speaker 0: Sofort griff er in seine Tasche doch die Waalea.
Speaker 0: Bemähen sie sich nicht, mein Zauberstab ist auch weg, kam es von der anderen Seite, und ergeben Säufzend lehnte sich Harry zurück.
Speaker 0: Ihr Entführer hatte auch an alles gedacht, aber immerhin hatte er dadurch eine neue Information erhalten.
Speaker 0: Es handelte sich eindeutig um einen Zauberer, sonst wären ihre Zauberstäbe sicher noch da.
Speaker 0: Er sah sich erneut aufmerksam um.
Speaker 0: An einer Wand hing ein Spiegel und den Harrys inneren kribbelt es.
Speaker 0: Sein Blick glitt auf ein loses Rohr, nur einen Meter entfernt.
Speaker 0: Da seine Kräfte langsam zurückkehrten, wagte er, sich vorzulehnen und nach dem Rohr zu greifen.
Speaker 0: Severus beobachtete ihn aufmerksam, während Harry mühsam und noch leicht geschwächt aufstand, ausholte und das Rohr mit aller Kraft, die er aufbringen konnte, gegen den Spiegel schleuderte.
Speaker 0: Schäppern fiel es zu Boden und blieb außerreichweite liegen.
Speaker 0: Es hatte seinen Zweck erfüllt.
Speaker 0: Der Spiegel war zerbrochen.
Speaker 0: Cerberus zuckte bei dem Lärm zusammen, sah aber genauso erstaunt wie Harry auf den verborgenen Hohlraum hinter dem zerbrochenen Spiegel, in dem eine Kamera aufgebaut war.
Speaker 0: Ein rotes Licht blinkte gleichmäßig und zeigte an, dass diese lief.
Speaker 0: Wir werden beobachtet, stellte Harry fest, ohne wirklich überrascht zu sein.
Speaker 0: Ich bezweifle, dass unser Entführer viel mehr sehen wird als wir.
Speaker 0: Es ist zu dunkel.
Speaker 0: Da hatte Severus recht und Harry bis die Zähne zusammen vor Frust.
Speaker 0: Wenn er mehr sehen könnte, vielleicht fanden sie dann eine Lösung.
Speaker 0: Sein Blick glitt an der Wand entlang.
Speaker 0: Nur zwei Meter neben ihm war eine Tür, die jedoch mit einem Vorhängerschloss versehen war.
Speaker 0: Es musste hier doch einen Lichtschalter geben.
Speaker 0: Langsam ging Harry zu der Tür, kam aber nicht ganz ran.
Speaker 0: Seine Kette war einfach zu kurz.
Speaker 0: Dennoch entdeckte er, was er gesucht hatte, ein kleiner Lichtschalter.
Speaker 0: Und als er sich streckte, kam er sogar ran.
Speaker 0: Harry betätigte ihn und flackern ging tatsächlich eine Lampe über ihn an und erhält den Raum.
Speaker 0: Severus und Harry kniffen gleichzeitig die Augen zusammen, da die Helligkeit zu plötzlich kam.
Speaker 0: Der Errohr gewöhnte sich als erstes ans Licht und suchte seine Umgebung erneut ab.
Speaker 0: Leider konnte er nicht erkennen, was ihnen helfen könnte.
Speaker 0: Auch Severus schien sich langsam an das Licht zu gewöhnen und begann nun seinerseits die unmittelbare Umgebung abzusuchen.
Speaker 0: Als er in die Badewanne neben sich sah, stockte er kurz.
Speaker 0: Er griff hinein und holte ein Abspielgerät der Muckel hervor.
Speaker 0: Er öffnete es und Harry konnte erkennen, dass eine Kassette darin steckte.
Speaker 0: Spielen sie es ab, forderte Harry, der langsam eine Idee bekam, was hier los war.
Speaker 0: Kurz zögerte der Professor.
Speaker 0: Doch dann drückte er auf Play und nach einigen Sekunden hörten sie eine mechanisch verstellte Stimme.
Speaker 1: Ich möchte ein Spiel mit euch spielen.
Speaker 0: Harry durchfuhr eine Gänsehaut, als ich seine schlimmste Vermutung bestätigte.
Speaker 1: Cerys, du bist ein Mensch voller Geheimnisse.
Speaker 1: Dein Wohlgerüst, das wurde vor vier Jahren bei der alles entscheidenden Gerichtsverhandlung gelöst.
Speaker 1: Als Spion, der nicht aufliegen durfte, hast du gefoltert, gequält und sogar gemordet.
Speaker 1: Bei der Entschuldigung, dass alles für das größere Wohl zu tun, wurdest du schließlich frei gesprochen und durftest seither dein Leben in Ruhe verbringen.
Speaker 1: Doch auch mit deinen edlen Absichten darf man nicht vergessen, was du getan hast.
Speaker 1: Und seien wir mal ehrlich, du hast eine Strafe verdient.
Speaker 0: Eine kurze Pause setzte ein, während Harry Snape beobachtete.
Speaker 0: Dieser war blass geworden und erstarrte voller Schrecken auf das Gerät in seiner Hand.
Speaker 0: Harry wollte etwas sagen, Da begann die Stimme wieder zu sprechen.
Speaker 1: Harry, du hast dein Leben lang gegen das Böse gekämpft und es schließlich geschafft, die magische Welt von einem der größten Tyrannen der Geschichte zu befreien.
Speaker 1: Als es dann schließlich darum ging, ihren Anhängern ihre gerechte Strafe zukommen zu lassen, hast du bei einigen weggesehen oder schlimmer noch für sie ausgesagt.
Speaker 0: Harry wusste genau, auf wen die Stimme anspielte.
Speaker 0: Immerhin gab es nur wenige Menschen, die es wert gewesen waren, dass Harry sich für sie stark machte.
Speaker 0: Einer von ihnen war Snape gewesen.
Speaker 1: Das war gar nicht gut.
Speaker 1: Diese Verbrecher haben ebenfalls eine Strafe verdient.
Speaker 1: Du sollst nun die Möglichkeit bekommen, deinen Fehler wieder gutzumachen.
Speaker 1: Neben dir wirst du hinter den Fliesen ein kleines Kästchen finden, das dir dabei helfen wird.
Speaker 1: Erfülle deinen Auftrag oder deinen beiden besten Freunden könnte es sehr schlecht ergehen.
Speaker 0: Die Stimme verstummte erneut und ein leises Klacken zeigte ihnen, dass die Nachricht vorbei war.
Speaker 0: Voller Horror hoben sie beide den Blick und Sören einander in die Augen.
Speaker 0: Keiner wusste, was er sagen sollte.
Speaker 0: Mental bereits erschöpft ließ Harry sich an der Wand hinter sich hinab sinken und vergrubsen Gesicht in den Händen.
Speaker 0: Mist, Kerl, schnaubte er und verfluchte sich zeitgleich selbst.
Speaker 0: Ja, er wusste nun, was los war.
Speaker 0: Wie auch nicht, wenn er seit Wochen hinter diesem Psychopathen her war.
Speaker 0: Nur Severus wusste nichts davon.
Speaker 0: Der Fall hatte oberste Geheimhaltungsstufe und war nie an die Öffentlichkeit gelangt, um eine Panik zu vermeiden.
Speaker 0: Hier und jetzt war das nicht relevant.
Speaker 0: Severus musste wissen, in was für einer Gefahr sie sich befanden.
Speaker 0: Als Harry schließlich wieder aufsah, bemerkte er, dass Severus ihn beobachtet hatte.
Speaker 0: Kannst du dir einen Reim hier raufmachen?
Speaker 0: Er hob das Abspiegelreit empor und schwach nickte Harry.
Speaker 0: Leider ja.
Speaker 0: Dann erleuchte mich.
Speaker 0: Was wird hier gespielt?
Speaker 0: Das letzte Wort spiel er geradezu aus.
Speaker 0: Ich weiß nicht, wer uns entführt hat.
Speaker 0: Bei uns in der Abteilung heißt er nur Jigsaw oder auch der Puzzlemörder.
Speaker 0: Er ist ein Psychopath, welcher der Meinung ist, dass er etwas Ehrenvolles vollbringt, indem er Menschen, die seiner Meinung nach etwas Böses getan haben, bestraft.
Speaker 0: Er bestraft sie?
Speaker 0: Wie?
Speaker 0: Er entführt seine Opfer, betäubt sie und steckt sie in eine Falle.
Speaker 0: Doch lässt er ihnen immer eine Möglichkeit zu entkommen.
Speaker 0: Die Wege bis zum Ziel sind allerdings Makabe und verlangen immer ein Opfer.
Speaker 0: Woher weißt du so viel über ihn?
Speaker 0: Es ist ein Fall, den ich schon länger betreue.
Speaker 0: Wir suchen dieses Schwein schon seit Monaten.
Speaker 0: Leider war er bisher immer schlauer.
Speaker 0: Wir haben immer nur seine Spielplätze gefunden.
Speaker 0: Und glaub mir, wenn ich dir sage, dass dies Kulissen für Albträume sind, die selbst Voldemort erzittern lassen würden.
Speaker 0: Herr, wir konnten sehen, wie Snape nun ebenfalls erschauderte.
Speaker 0: Wenn einer verstand, was er meinte, dann sein ehemaliger Professor.
Speaker 0: Was sind das für Fallen?
Speaker 0: Unterschiedlich.
Speaker 0: Manchmal sind es Rätsel, löst du es und tust, was von dir verlangt wird, kommst du frei.
Speaker 0: Manchmal sind es direkte Anweisungen.
Speaker 0: Aber eines haben sie alle gemein.
Speaker 0: Es wird immer blutig.
Speaker 0: Severus ernacht, denke ich, zu ihm rüber und Harry gab ihm die Zeit, um die neuen Informationen zu verarbeiten.
Speaker 0: Als er schließlich widersprach, war seine Stimme voller Erschöpfung und Resignation.
Speaker 0: Ich bezweifle, dass ich ihr Leben drauskommen werde.
Speaker 0: Wenn ich das Band richtig verstehe, dann sollst du mich bestrafen, für die Tärten, die ich eins begangen habe.
Speaker 0: Mag sein, das heißt allerdings nicht, dass ich das Spiel mitspiele.
Speaker 0: Ich sehe keine Schuld bei dir.
Speaker 0: Du magst gefoltert, gequält und gemordet haben doch nie freiwillig.
Speaker 0: Und du hast mir deinen Tarten so vielen Menschen gleichzeitig das Leben gerettet.
Speaker 0: Du hast mir das Leben gerettet.
Speaker 0: Den letzten Satz hauchte Harry fast schon.
Speaker 0: Du hast es verdient, als freier Mann dein Leben leben zu können.
Speaker 0: Harry fiel erst jetzt auf, dass er seinen Professor geduzt hatte.
Speaker 0: – Entschuldigung, Sir.
Speaker 0: Ich wollte ihn nicht so nahe treten, indem ich sie mit du anspreche, versuchte er gleich zu retten.
Speaker 0: Zu seinem Erstaunen schüttelte Snape den Kopf.
Speaker 0: – Schon in Ordnung.
Speaker 0: Wenn man bedenkt, was wir zusammen durchgemacht haben oder schon wieder durchmachen, dann gestatte ich dir gerne, mich zu duzen.
Speaker 0: Außerdem bin ich schon lange nicht mehr dein Lehrer.
Speaker 0: Also nenn mich ruhig Severus.
Speaker 0: Obwohl es eigentlich nur eine kleine Gäste war, so erfüllte sie Harry doch mit Wärme.
Speaker 0: Glücklich strahlte er Severus an.
Speaker 0: Ich verspreche, dass ich eine Lösung finden werde, um uns hier rauszuholen, Severus.
Speaker 0: Und dann geschah noch etwas Erstaunliches.
Speaker 0: Auf Severus Gesicht bildete sich ein Lächeln.
Speaker 0: Es war klein und kaum wahrnehmbar, aber für Harry deutlich zu erkennen.
Speaker 0: Um der Situation etwas an Ernsthaftigkeit und Intimität zu nehmen, stand Harry voller Tatendrang auf.
Speaker 0: Wollen wir mal sehen, was sich hinter den Fliesen verbergt, murmelte er und trat an die Wand, um diese eingehend zu untersuchen.
Speaker 0: Auf den ersten Blick konnte er nicht zu erkennen, und so begann er, jede einzelne abzuklopfen.
Speaker 0: Als er ungefähr auf Kopfhöhe, fast in der Ecke angekommen war, hörte er auf einmal einen Hohlraum.
Speaker 0: Triumphieren sah er zu Severos, der ihm auffordernd an sah, Leider hatte Harry keine Ahnung, wie er hinter die Fliesen kommen konnte.
Speaker 0: Sie waren zugespachtelt und etwas zum Einschlagen hatte er nicht.
Speaker 0: Neben ihm Shep hatte es und Harry erschrak fast zu Tode.
Speaker 0: Er machte einen Satz zur Seite, instinktiv wollte er seinen Zauberstab ziehen, bis ihm einfiel, dass er den gar nicht hatte.
Speaker 0: Alarmiert sah er sich nach der Quelle des Geräusches um und er kannte neben sich ein weiteres Stahlrohr liegen.
Speaker 0: Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken.
Speaker 0: Und da begriff Harry.
Speaker 0: Cerurus hatte ihn das Rohr zugeworfen.
Speaker 0: Er atmete erleichtert auf.
Speaker 0: Nächstes Mal bitte eine kleine Vorwarnung, grummelte er und hob es dann auf.
Speaker 0: Harry holte aus und donnerte das Stahlrohr gegen die Fliesen, die sich hohlangehört hatten.
Speaker 0: Es schepperte ordentlich und bedürfte einiger Schläge.
Speaker 0: Schließlich splitterten die Fliesen und rieselten auf den Boden.
Speaker 0: Dahinter kam, wie erwartet, ein Hohlraum in Sicht.
Speaker 0: Als das Loch groß genug war, ließ Harry das Rohr fallen und Griff hinein.
Speaker 0: Und... Ist dort etwas drin, erkundigte sich Severus direkt, und Harry zog das kleine Kästchen hervor, nachdem er gesucht hatte.
Speaker 0: Wie angekündigt ein Kästchen, ließ er verlauten und hob es hoch, damit Severus es auch sehen konnte.
Speaker 0: Mach es auf, forderte der Professor.
Speaker 0: nun, und da Harry genauso neugierig war, setzte er sich, stellte das Kästchen vor sich ab und hob den Deckel an.
Speaker 0: Im Inneren befanden sich vier Dinge.
Speaker 0: Eine Schachtel gefüllt mit Zitronenbombors, ein Griff für ein Hahn, und eine Rohrleitung, Streichhölzer und ein Handy.
Speaker 0: Sofort griff sich Harry das Handy und wählte die Notrufnummer.
Speaker 0: Das hätte er sich sparen können.
Speaker 0: Es kam nur ein Tuten, was anzeigte, dass das Handy für ausgehende Anrufe gesperrt war.
Speaker 0: Mehrere auch zu schön gewesen, mummelte er.
Speaker 0: Was sagst du?
Speaker 0: Severus hatte ihn nicht aus den Augen gelassen.
Speaker 0: Das Handy funktioniert nicht.
Speaker 0: Wir können damit keine Hilfe rufen, sagte er nun laut und der Schrag fürchterlich, als dieses plötzlich in seine Hand klingelte.
Speaker 0: Verdutzt sah er auf das Handy hinab, ehe er sich faste und fassungslos dran ging.
Speaker 0: Ja?
Speaker 1: Hallo, Harry.
Speaker 0: Erklang die gleiche mechanische Stimme wie auf dem Band.
Speaker 1: Gefällt dir mein Spiel?
Speaker 0: Zorn walte in Harry auf.
Speaker 0: Du verdammte Schwein, lass uns sofort hier raus, oder ich schwöre dir, ich werde dich finden, dir den Arsch aufreißen und mit deiner Fresse den Boden polieren, bevor ich dich für Lebenszeit nach Azkaban bringe, fauchte er... und bemerkte nicht, wie Severus aufgrund der Wortwahl die Augen aufriss.
Speaker 0: Als Antwort bekam er nur ein höhnisches Lachen.
Speaker 1: Wenn es doch so einfach ist, wundert es mich, dass du mich noch nicht gefasst hast.
Speaker 0: Harry knurrte.
Speaker 1: Aber deswegen rufe ich nicht an.
Speaker 0: Der Mistkel verhöhnte ihn mit jedem Wort, und wenn Harry gekonnt hätte, wäre er durch das Telefon geklettert, um seine Drohung wahrzumachen.
Speaker 0: Was willst du?
Speaker 0: fragte er jedoch nur mit gepresster Stimme.
Speaker 1: Nur nicht so abwertend, lieber Harry.
Speaker 1: Ich will nur eine Sache.
Speaker 1: Ich will, dass der Todesser seine gerechte Strafe bekommt.
Speaker 1: Sieh doch mal in das Kästchen vor dir.
Speaker 0: Harry folgte der Anweisung und besah sich besonders die Zitronenbombons und den Griff.
Speaker 1: Die Zitronenbombons enthalten ein langsam wirkendes Gift.
Speaker 1: Der Griff ist für ein Darstrohr, das hinter dir entlang fließt.
Speaker 1: Mit ihm kannst du das Rohr aufdrehen.
Speaker 0: Und was soll mir das alles bringen, fauchte er gereizt.
Speaker 1: Das Rohr endet auf der Seite deines ehemaligen Professors.
Speaker 1: Dort ist eine Öffnung, aus der das Gas hervorströmen wird.
Speaker 1: Mit den Streichhölzern lässt es sich dann leicht anzünden.
Speaker 0: Ich habe also die Wahl, fasste Harry zusammen und suchte dabei Severus Blick.
Speaker 0: Entweder gebe ich ihm die Zitrone Bob Boss zum Essen und er stirbt am Gift oder ich jage ihn durch eine Gasexplosion in die Luft.
Speaker 0: Wie auch immer ich mich entscheide.
Speaker 0: Ich soll Severus töten.
Speaker 0: Die schwarzen Augen weiterten sich.
Speaker 0: Dann wurde der Blick jedoch wieder resigniert.
Speaker 0: Harry bisst die Zähne zusammen und walte die Hände zu fäusten.
Speaker 0: Das würde er auf keinen Fall tun.
Speaker 1: Schlauer, kleiner Gryffindor.
Speaker 0: Und wenn ich mich weigere?
Speaker 1: Dann werden wohl Ron und Hermine das Schicksal des Todes aus ereilen.
Speaker 0: Harry schloss die Augen.
Speaker 0: Keine alternative Gefiel ihm und er merkte wie Panik in ihm hochkocht.
Speaker 0: Er zwang sich jedoch ruhig zu atmen und sich zu beruhigen.
Speaker 0: Er musste einen kühlen Kopf bewahren.
Speaker 0: Langsam gelang es ihm.
Speaker 0: Harry dachte nach.
Speaker 0: Ich will mit Ron und Hermine reden, um sicher zu sein, dass es ihnen noch gut geht.
Speaker 0: Ich will sicher sein, dass ihnen auch leben, forderte er schließlich.
Speaker 1: Ach, mein lieber kleiner Löwe.
Speaker 1: Denkst du ernsthaft, du kannst Forderungen stellen?
Speaker 0: Ölte die Stimme, doch sie hatte kurz gezögert, und Harrys geschult das Ohr hatte es bemerkt.
Speaker 0: Sieh
Speaker 1: mal über den Spiegel.
Speaker 0: Sprach die Stimme weiter und Harry tat wie Geheißen.
Speaker 0: Dort tauchte eine Zeitanzeige auf drei Stunden.
Speaker 1: Das ist die Zeit, die du bekommst, um deinen Auftrag auszuführen.
Speaker 1: Sollte die Uhr auf null fallen und der Todesser ist noch am Leben, dann sind Ron und Hermine tot.
Speaker 1: Also, Harry, es schlägt an dir.
Speaker 1: Tick, tack, tick, tack.
Speaker 0: Und mit diesen Worten legte ihr Entführer auf.
Speaker 0: Kapitel II.
Speaker 0: Harry ließ seine Hand sinken, in der er das Handy hielt und starte auf die Zeitanzeige, die nun begann, rückwärts zu zählen.
Speaker 0: Schieb die Bonbons rüber.
Speaker 0: Harry schreckte aus seinen Gedanken, als er die dunkle, samtene Stimme vernahm, verwirrt richtete er seinen Blick wieder auf Cerberus.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Damit wir deine Freunde retten können.
Speaker 0: Cerberus Stimme war fest und Harry konnte Entschlossenheit in dessen Augen erkennen.
Speaker 0: Doch Harry war genauso entschlossen.
Speaker 0: Nun hör mir mal gut zu, Severus Snape, zischte er und funkelte den anderen an.
Speaker 0: Ich habe dir versprochen, dass wir hier Leben.
Speaker 0: daraus kommen.
Speaker 0: Beide!
Speaker 0: Also verwürft deine idiotischen Gedanken gleich wieder.
Speaker 0: Ich werde dich nicht töten und auch nicht zulassen, dass du dich selbst umbringst.
Speaker 0: Severus sah ihn dunkel und kalkulierend an.
Speaker 0: Du willst deine Freunde opfern, um mich zu retten?
Speaker 0: Harry schnaubte.
Speaker 0: Ich hab nicht vor irgendwen zu opfern.
Speaker 0: Der Mistkerl hat sich verraten.
Speaker 0: Als ich ihn nach Ron und Hermine fragte, hat er gezögert.
Speaker 0: Ich kenne die beiden und habe mit ihnen zusammen Seite an Seite im Krieg gekämpft.
Speaker 0: Zudem sind Ron und ich Partner im Ministerium.
Speaker 0: Keiner von beiden ist auf den Kopf gefallen.
Speaker 0: Sie können sich verteidigen.
Speaker 0: Also gehe ich davon aus, dass der Mist-Kell keinen von beiden in seiner Gewalt hat.
Speaker 0: Sonst hätte er mir gestattet, ihre Stimmen zu hören.
Speaker 0: Einfach, um den Druck zu erhöhen.
Speaker 0: Du kannst dir aber nicht sicher sein, fuhr Severus dazwischen.
Speaker 0: Na und?
Speaker 0: Wenn er deine Freunde hat und du nicht machst, was er von dir verlangt, weiter kam er nicht, denn Harry brauchste bereits wieder auf.
Speaker 0: Verdammt, Severus, ich finde einen Weg.
Speaker 0: Ich werde dich nicht töten.
Speaker 0: Verstanden?
Speaker 0: Ich hätte es verdient, versuchte der Ältere ein letztes Mal.
Speaker 0: Überhaupt nicht.
Speaker 0: Du hast alles, was du getan hast, doppelt wieder gut gemacht.
Speaker 0: Du hast in deinem Leben so viele Opfer gebracht.
Speaker 0: Du hast es verdient zu leben.
Speaker 0: Geht das endlich in deinen Kopf?
Speaker 0: Noch immer funkelte Harry Severus angreifflustig an.
Speaker 0: Doch er erkannte, dass sich etwas in Severus' Blick veränderte.
Speaker 0: Die Resignation wich und wurde durch etwas anderes ersetzt, das Harry nicht deuten konnte.
Speaker 0: Der Blick, der ihn nun traf, ging ihm durch und durch.
Speaker 0: Er ließ einen Schwarm Schnatze in seine Magensturzflug üben.
Speaker 0: Er musste sich zwingen, diesen intensiven Blickstand zu halten und nicht wegzusehen.
Speaker 0: Es waren nur einige Augenblicke, doch es fühlte sich wie Stunden an die Vergangen waren, als Severus schließlich nickte und seinem Blick auf das Kästchen sinkte.
Speaker 0: Nun denn, was sollen wir machen?
Speaker 0: Darauf hatte Harry noch keine Antwort.
Speaker 0: Ich weiß es noch nicht, gab er zu und sah sich erneut in dem Raum um.
Speaker 0: Es musste irgendeinen Weg geben.
Speaker 0: Es gab immer einen Ausweg bei Jigsaw.
Speaker 0: Dieser War zwar meistens brutal und mit höllischen Schmerzen verbunden, aber es gab ihn.
Speaker 0: Harrys Blick fiel auf eine Toilette in Severus Nähe.
Speaker 0: Er legte den Kopf schief und betrachte den Spülkasten.
Speaker 0: Severus folgte seinem Blick.
Speaker 0: Und da dieser eh nichts Besseres zu tun hatte, erhob er sich und trat auf die Toilette zu.
Speaker 0: Vorsichtig hob er die Abdeckung des Spülkastens an und zog schließlich überrascht eine Tüte hervor.
Speaker 0: Sofort war auch Harry wieder auf den Bein.
Speaker 0: Was ist da drin?
Speaker 0: Severus ließ die Abdeckung zu Boden sinken und sah sofort nach.
Speaker 0: Zum Vorschein kamen zwei rostige Sägen.
Speaker 0: Vielleicht können wir damit die Ketten durchsägen, rief Harry aus, und der Professor barf ihm eine der Sägen rüber.
Speaker 0: Beide gingen direkt an die Arbeit, aber bereits nach wenigen Sekunden mussten sie sich eingestehen, dass es keinen Sinn hatte.
Speaker 0: Dafür waren die Sägen eindeutig nicht hier deponiert worden.
Speaker 0: Verzweifelt stöhnte Harry auf und pfefferte seine Säge in die nächste Ecke.
Speaker 0: Langsam war sein Fußgelenk wund, und er wollte nichts lieber als diese verdammte Fessel loswerden.
Speaker 0: Leise fluchte er vor sich hin, bis ihm auffiel, dass Severus noch immer schwieg.
Speaker 0: Sofort wanderte sein Blick auf die andere Seite des Raumes, wo dieser nachdenklich auf seine Säge starte.
Speaker 0: Hast du eine Idee?
Speaker 0: erkundigte sich Harry.
Speaker 0: Severus wiegte den Kopf hin und her.
Speaker 0: Du sagtest, dass dieser Jigsaw immer ein Opfer forderte für die Freiheit.
Speaker 0: Perplex nickte Harry.
Speaker 0: Was ist, wenn wir uns den Fuß hiermit absägen sollen?
Speaker 0: Scharf genug wären die Sägen.
Speaker 0: Severus Stimme war nachdenklich, als würde er es tatsächlich in Erwägung ziehen.
Speaker 0: Harry wurde blass.
Speaker 0: Das würde wirklich zu diesem Psycho passen.
Speaker 0: Allerdings hatte er nicht vor nachzugeben.
Speaker 0: Bevor wir zu solch drastischen Mitteln greifen, lass uns noch nachdenken.
Speaker 0: Er sah zu Uhr.
Speaker 0: Wir haben noch zweieinhalb Stunden, nutzen wir die Zeit.
Speaker 0: Zu seiner Erleichterung nickte Severus und legte die Säge beiseite.
Speaker 0: Leider fiel ihnen einfach nichts ein.
Speaker 0: Aus Frustros Harry nach einer weiteren halben Stunde schließlich erst an seiner Kette und dann an der Fußfessel selbst.
Speaker 0: Verzweifelt versuchte er, sie sich über seinen Fuß zu schieben, doch sein Fußgelenk war einfach im Weg und zu breit.
Speaker 0: Die Fessel passte nicht darüber.
Speaker 0: Frustriert stöhnte er auf und ließ sich auf den Rücken fallen, Arme und Beine von sich gestreckt.
Speaker 0: Vielleicht gibt es doch keine Alternative, kam es vom anderen Ende des Zimmers.
Speaker 0: Lass es, Severus, ich werde meine Meinung nicht ändern.
Speaker 0: Dann wirst du hier mit mir sterben.
Speaker 0: Dann ist das so, beharrte Harry auf seiner Meinung und starte weiterhin frustriert an die Decke.
Speaker 0: Severus antwortete nicht mehr, doch Harry konnte seinen Blick spüren.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Harry drehte den Kopf unserer Severus fragend an.
Speaker 0: Was, warum, fragte er irritiert, wusste nicht, was der andere wollte.
Speaker 0: Warum tust du das für mich?
Speaker 0: Weil du es verdient hast, sagte ich doch bereits.
Speaker 0: Severus schnaubte unglaublich.
Speaker 0: Das kann nicht alles sein.
Speaker 0: Was meinst du?
Speaker 0: fragte Harry und spürte unwohl sein in sich aufsteigen.
Speaker 0: Mal angenommen, du sagst die Wahrheit.
Speaker 0: Ich sage die Wahrheit.
Speaker 0: Severus hob nur eine Hand und wart ihn zu schweigen.
Speaker 0: Angenommen, ich glaube dir.
Speaker 0: Harry sah, wie er sich seine Worte zurechtlegte, ehe er weitersprach.
Speaker 0: Selbst wenn ich es verdient habe zu leben, wie du sagst, das gleiche gilt für dich.
Speaker 0: Wobei es für dich sogar noch mehr gilt.
Speaker 0: Lass mich ausreden, sprach erschroff, als Harry schon ansetzte, um etwas einzuwerfen.
Speaker 0: Gehorsam schloss der Aura seinen Mund wieder.
Speaker 0: Von mir aus sagen wir, dass unsere beiden Leben gleich viel wert sind.
Speaker 0: Dennoch würde kein Mensch, der noch bei Verstand ist, sein Leben opfern, nur um ein anderes zu retten.
Speaker 0: Besonders dann nicht, wenn dieses Leben eh verwirkt ist, wenn man keinen Weg rausfindet.
Speaker 0: Severus Worte stimmten Harry nachdenklich.
Speaker 0: Es war logisch, was der andere sagte.
Speaker 0: Selbst wenn Harry einen Helferkomplex hatte, er wusste, dass er dieses Opfer nicht für jeden bringen würde.
Speaker 0: For Ron und Hermine und die Beastlies sicher, vielleicht noch für Neville, der ihm in den letzten Jahren ein großartiger Freund war, doch dann hört er es eigentlich schon auf.
Speaker 0: Dennoch lag er hier und war ohne zu zögern, bereits sein Leben für das von Severus Snape zu opfern.
Speaker 0: Sein ehemaliger Professor hatte recht.
Speaker 0: Das war eindeutig nicht mehr normal.
Speaker 0: Also warum fiel ihm diese Entscheidung so leicht?
Speaker 0: Entfuhr es Harry, ohne dass er sich bewusster für entschieden hatte, es zu sagen.
Speaker 0: Seit gleich wusste er, das ist der Wahrheit in Sprach.
Speaker 0: Wie bitte, echote Severus unglaublich.
Speaker 0: Ich mag dich, wiederholte Harry und setzte sich nun auf.
Speaker 0: Er hielt den unglaubigen Blick von Severus, der ihn fassungslos anstarte, stand.
Speaker 0: Und nicht erst seit heute, sprach Harry weiter.
Speaker 0: Es war auf einmal so logisch, auch wenn er es selbst nur halb verstand.
Speaker 0: Was genau meinst du damit?
Speaker 0: Harry zuckte mit den Schultern.
Speaker 0: Ich bin nicht sicher.
Speaker 0: Es ist mir eben bewusst geworden und fühlt sich richtig an.
Speaker 0: Ich kann dir nicht sagen, wie weitreichend meine Gefühle sind, aber ich weiß, dass du mir wichtig bist und ich dich auf keinen Fall verlieren will.
Speaker 0: Severus sah ihn noch immer skeptisch an.
Speaker 0: Wenn du mir sagst, du siehst eine vörter Figur, in mir töt ich dich eigenhändig.
Speaker 0: Harry lachte nur auf und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Keine Sorge, so meinte ich das nicht.
Speaker 0: Er schenkte Severus ein Lächeln.
Speaker 0: Ich mag dich auf die Art, dass ich mir gerade wünschte, zu dir rüber kommen zu können, um dich in die Arme zu schließen.
Speaker 0: In dem Moment, in dem er es aussprach, fühlte er genau diese Sehnsucht.
Speaker 0: Und da war noch mehr.
Speaker 0: Ich wünschte mir, dich zu küssen.
Speaker 0: Severus' Augen weiteten sich überrascht.
Speaker 0: Ich bin fast zwanzig Jahre älter als du.
Speaker 0: Na und?
Speaker 0: Zauberer leben viel länger als Muggel.
Speaker 0: Was machen da die paar Jahre?
Speaker 0: Wir hassen uns.
Speaker 0: Falsch, wir haben uns gehasst.
Speaker 0: Momentan würde ich sagen, dass wir sehr gut miteinander auskommen.
Speaker 0: Du liebst mich.
Speaker 0: Ich weiß es nicht, aber ich würde es gerne herausfinden.
Speaker 0: Ich würde gerne versuchen, ob da mehr als Freundschaft zwischen uns sein kann.
Speaker 0: Seit wann bist du schwul?
Speaker 0: Ich würde mich nicht als schwul bezeichnen, eher als nicht aufs Geschlecht festgelegt.
Speaker 0: Was interessiert es mich, ob mein Partner männlich oder weiblich ist, solange die Gefühle sich so richtig anfühlen?
Speaker 0: Darauf konnte Cerverus nichts mehr sagen.
Speaker 0: Er sah Harry einfach nur sprachlos an.
Speaker 0: Und fragte dieser, nachdem einige Minuten vergangen waren, ohne dass Cerverus etwas gesagt hatte.
Speaker 0: Lass uns noch einmal darüber reden, wenn wir hier raus sind.
Speaker 0: Das ist weder der richtige Ort noch der richtige Zeitpunkt, um so ein Gespräch zu führen, meinte dieser schließlich.
Speaker 0: Das ist kein Nein.
Speaker 0: Stimmt, das ist es nicht.
Speaker 0: Und erneut vergingen sich ihre Blicke.
Speaker 0: Wenn Harry eine Katze gewesen wäre, er würde nun schnurren, so zufrieden war er gerade.
Speaker 0: Zumindest in so weit, als die Situation zuließ.
Speaker 0: Allerdings waren sie immer noch gefangen eines Verrückten, wie Harry nun wieder in den Kopf schoss.
Speaker 0: Zudem hatten sie immer noch keine Idee, wie sie entkommen konnten.
Speaker 0: Harry sah hinab auf seinen angeketteten Fuß, wenn er die dumme Fessel nur abbekommen könnte.
Speaker 0: Einfach wie die Magier in den Muckelsendungen, die sein Onkel so gerne gesehen, Harry stockte in seinen Gedanken, als ihm eine Idee kam.
Speaker 0: Er hatte irgendwann einmal einen Trick gesehen, in dem ein Muggel Magier sich aus Handschellen befreit hatte.
Speaker 0: Nicht wie geplant mit erstaunlichen Verränkungen, sondern indem er sich sein Handgelenk ausgekugelt hatte.
Speaker 0: Harry hatte noch genau in Erinnerung, wie der Magier auf einmal anfing, loszuschreien und vor Schmerz beinahe ohnmächtig geworden war.
Speaker 0: Hinterher hatte sich sogar herausgestellt, dass er sich das Handgelenk nicht nur ausgekugelt, sondern gebrochen hatte.
Speaker 0: Dennoch, er war aus den Handschellen herausgekommen.
Speaker 0: Harry setzte sich im Schneider-Sitz hin und betrachtete seinen Fuß und die Fessel.
Speaker 0: Ist dir eine Idee gekommen, vernahme Severus Stimme.
Speaker 0: Ohne aufzusehen nickte er langsam.
Speaker 0: Ja, aber ich weiß nicht, ob es funktioniert.
Speaker 0: Und es würde sehr schmerzhaft sein.
Speaker 0: Ich wiege gerade ab, ob die Schmerzen den Versuch wert sind.
Speaker 0: Du willst dir jetzt aber nicht den Fuß absägen, nachdem du es mir verboten hast, oder?
Speaker 0: Severus Stimme klang sorgenvoll und vorsichtig.
Speaker 0: Doch Harry schüttelte nur den Kopf.
Speaker 0: Er wollte Severus gerade seine Idee erläutern, da fehl ihm etwas ein.
Speaker 0: Suchend sah er sich um und entdeckte das Rohr, welches ihm der Professor zugeworfen hatte, damit er die Fliesen zerschlagen konnte.
Speaker 0: Harry hob es hoch, zielte und pfefferte es mit voller Wucht auf die Kamera.
Speaker 0: Hoffend und bangend beobachtete der Errohr, wie es auf den Boden fiel.
Speaker 0: Sein Blick glitzte der Kamera, die nur noch an einem kleinen Stück Plastik in ihrer Halterung hing und leicht hin und her schwang.
Speaker 0: Und dann, wenige Augenblicke später, riss die Halterung komplett durch und die Kamera landet auf dem Boden.
Speaker 0: Das rote Licht war aus und die Kamera hinüber.
Speaker 0: Jetzt war Harry bereit, frei über seinen Plan zu reden.
Speaker 0: Cerberus hatte das Ganze mit einem Schmunzeln beobachtet und nickte nun anerkennend, ehe er sich den Plan anhörte und seinen Schmunzeln komplett verblasste.
Speaker 0: Lass es mich machen.
Speaker 0: Ich komme mit Schmerzen besser klar.
Speaker 0: Erst jetzt sah Harry wieder auf und musste der Server es eindringlich.
Speaker 0: Nein, meinte er schließlich.
Speaker 0: Du siehst erschöpft aus und man merkt dir an, dass du nicht mehr so viele Kräfte hast.
Speaker 0: Ich bin durch meine Ausbildung ebenfalls einiges gewohnt und stecke eine Betäubung besser weg.
Speaker 0: Ich bin bereits fast wieder komplett fit.
Speaker 0: Außerdem habe ich schmalere Fußgelenke.
Speaker 0: Ich versuche es.
Speaker 0: Harry konnte sehen, wie sich Severus Blick verdüstete und dieser ganz und gar nicht begeistert war.
Speaker 0: Doch Severus war ein logischer Mensch, der ein sah, dass Harry recht hatte.
Speaker 0: Okay, aber lass uns erst überlegen, was wir dann machen.
Speaker 0: Da gibt es nichts zu überlegen.
Speaker 0: Ich werde versuchen, die Tür aufzubekommen und Hilfe holen.
Speaker 0: Du wirst kaum laufen können und unendliche Schmerzen haben.
Speaker 0: Wie willst du dann Hilfe holen, fauchte Severus, der noch nicht ganz von Harrys Plan überzeugt war.
Speaker 0: Ich muss nur unter freien Himmel kommen.
Speaker 0: In der erroren Ausbildung lernen wir, wie wir zauberstablos ein Signal senden können.
Speaker 0: Allerdings funktioniert das nur, wenn man draußen ist.
Speaker 0: Wenn ich es also nach draußen schaffe, kann ich so um Hilfe rufen.
Speaker 0: Erstauntser Severus ihn an.
Speaker 0: Davon habe ich noch nie gehört.
Speaker 0: Das ist der Sinn.
Speaker 0: Jeder Auroer lernt es in der Ausbildung.
Speaker 0: Es ist jedoch nur für den absoluten Notfall gedacht und wird auch geheim gehalten, damit kein Krimineller etwas davon erfährt.
Speaker 0: Es ist die letzte Sicherheit, die ein Auroer hat.
Speaker 0: Verstehend, nickt es Severus.
Speaker 0: Bleibt nun noch die Frage, wie du das Schloss knacken willst.
Speaker 0: Nun konnte sich Harry ein liestiges Grinsen nicht mehr verkneifen.
Speaker 0: Wusstest du, dass meine Tante und mein Onkel mich in meiner Jugend immer in einem Zimmer weggesperrt hatten?
Speaker 0: Völlig geschockt schüttelt der Severus den Kopf.
Speaker 0: Das hatte er wirklich nicht gewusst.
Speaker 0: Ich habe mein Essen durch eine Katzunklappe bekommen.
Speaker 0: Leider war es nicht viel, sodass ich meistens abends noch Hunger hatte.
Speaker 0: Da die Tür immer zugeschlossen war, konnte ich nicht einfach raus und in die Küche um mir etwas zu essen zu holen.
Speaker 0: Und wenn man den ganzen Tag alleine auf seinem Zimmer sitzt und sich lang bald, fängt man irgendwann an und versucht, das Schloss zu knacken.
Speaker 0: Sagen wir einfach, dass ich genug Zeit hatte, um diese Fähigkeit zu perfektionieren.
Speaker 0: Severus Mundwinkel zuckte nach oben.
Speaker 0: Ich weiß gerade nicht, ob ich Zorn nicht auf deine Verwandten sein soll oder amüsiert über deine verborgenen Talente.
Speaker 0: Nun war es Harry, der leise Lachte und ihm zuzwinkerte.
Speaker 0: Dann wurde er jedoch ernst.
Speaker 0: Also, versuchen wir es?
Speaker 0: Lange musste der Severus ihn und Schinach zu denken.
Speaker 0: Schließlich säufzte er ergeben und nickte.
Speaker 0: To es.
Speaker 0: Hast du einen Tipp, wie ich es am besten anstellen soll?
Speaker 0: Setz dich hin und nimm deinen Fuß in beide Hände.
Speaker 0: Eine Hand fasst vorne an, die andere legst du auf deine Hacke.
Speaker 0: Wenn du so weit bist, dann drehst du deine Hände ruckartig in entgegengesetzte Richtungen.
Speaker 0: Du wirst einen unvorstellbaren Schmerz spüren und das Bedürfnis haben zu schreien.
Speaker 0: Unterdrücke es nicht.
Speaker 0: Der Schrei wird dir helfen, die Schmerzen zu ertragen.
Speaker 0: Versuche danach ruhig zu atmen, auch das hilft gegen die Schmerzen.
Speaker 0: Aufmerksam hörte Harry Severus zu.
Speaker 0: Innerlich schauderte er, wenn er daran dachte, woher dieser so versiertes Wissen über Schmerzen hatte.
Speaker 0: Wie oft hat er Severus diese Techniken wohl schon selbst angewandt?
Speaker 0: Wahrscheinlich unzählige Male.
Speaker 0: Denk daran, dass wir deinen Fuß wieder heilen können, wenn wir erst einmal hier raus und in Sicherheit sind.
Speaker 0: Es gibt Tränke und Zauber dafür.
Speaker 0: Harry nickte als Zeichen, dass er verstanden hatte.
Speaker 0: Er setzte sich auf den Boden und fasste seinen angeketteten Fuß, genau wie Severus es ihm erklärt hatte.
Speaker 0: Angst bereitete sich in ihm aus.
Speaker 0: Angst vor Schmerzen.
Speaker 0: Doch dann dachte er, an seinen ehemaligen Professor und an den Wunsch dießen hier rauszuholen.
Speaker 0: Er dachte an die Zukunft und daran, diese gemeinsam mit Severus erleben zu wollen.
Speaker 0: Aber dafür mussten sie hier raus.
Speaker 0: Ein letztes Mal sah Harry auf und in die schwarzen Obsidiane tankte Kraft und holte sich so die mentale Stärke, die er benötigen würde.
Speaker 0: Ohne hinzusehen drehte Harry seine Hände ruckartig, wie es ihm erklärt wurde.
Speaker 0: Severus Blick hatte ihn kurz abgelenkt, doch dann spürte er den Schmerz und schrie.
Speaker 0: Harry ließ einen Fuß los, der nur noch leblos an seinem Gelenk baumelte und Wellen des Schmerzes aussennte.
Speaker 0: Harry konnte nicht aufhören zu schreien und fiel zur Seite.
Speaker 0: Vergessen waren die Ratschläge von Severus.
Speaker 0: Vergessen war die ganze Situation und dass er versuchen wollte nach draußen zu kommen, um Hilfe zu holen.
Speaker 0: Was blieb, waren nur der Schmerz.
Speaker 0: Der und eine leise Stimme, die seinen Namen rief.
Speaker 0: Langsam wurde die Stimme immer lauter.
Speaker 0: Harry atme.
Speaker 0: Was wollte die Stimme?
Speaker 0: Er sollte atmen, aber das tat er doch, sonst hätte er gar keine Kraft zum Schreien.
Speaker 0: Dann kamen die Gedanken wieder.
Speaker 0: Sein Kopf fing wieder an zu arbeiten.
Speaker 0: Noch immer war der Schmerz allgegenwärtig, aber er erinnerte sich.
Speaker 0: Langsam und tief atmen, das hatte Severus gesagt.
Speaker 0: Es dauerte, bis Harry bereit war, das Schrein einzustellen.
Speaker 0: Er spürte, dass seine Wangen nass waren.
Speaker 0: Der Schmerz hatte ihm die Tränen in die Augen getrieben.
Speaker 0: Doch er schaffte es endlich, seinen Atem zu beruhigen und tief einzuhatmen.
Speaker 0: Der Schmerz ließ nicht nach, er wurde nur erträglicher.
Speaker 0: Solange er sich nicht bewegte, konnte er ihn fast ignorieren.
Speaker 0: Harry drehte den Kopf und traf auf Sorgen volle schwarze Augen.
Speaker 0: Harry ist alles in Ordnung.
Speaker 0: Müde und erschöpft vom Schreien nickte er.
Speaker 0: Nur langsam kamen die restlichen Erinnerungen.
Speaker 0: Stimmt, er war angekettet.
Speaker 0: Gemeinsam mit Severus.
Speaker 0: Severus, er wollte ihn doch hier rausholen.
Speaker 0: Alles in Ordnung, sprach er abgehackt und leiser.
Speaker 0: Die Sorge aus.
Speaker 0: Severus Blick verschwand nicht eine Sekunde, während der Harry beobachtete, wie er sich langsam aufsetzte.
Speaker 0: Als sein Blick auf seinen eigenen unförmigen Fuß fiel, musste er schlucken.
Speaker 0: Er zwang sich, sich zusammen zu reißen und hob ihn vorsichtig hoch.
Speaker 0: Er atmete zischend ein vor Schmerz, versuchte weiterhin seine Atmung zu kontrollieren, um so den Schmerz zu kontrollieren.
Speaker 0: Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er noch eine knappe Stunde Zeit hatte, ehe der Psycho wohl herkommen würde, um zu prüfen, ob Severus tot war.
Speaker 0: Da es bisher keinen erneuten Anruf gab und auch sonst keine Reaktion auf seine Aktion eben, schlussfolgerte Harry, dass der Entführer seinen Beobachtungsposten wohl aufgegeben hatte.
Speaker 0: Das erklärte auch, wieso es keine Reaktion auf das Zerstören der Kamera gegeben hatte, vielleicht um Run und Termine doch noch zu schnappen oder um sich sein neues Opfer zu suchen.
Speaker 0: Warum auch immer Harry musste die Chance nutzen, um sie herauszubekommen.
Speaker 0: Vorsichtig drehte er seinen Fuß und bissig vor Schmerzen die Lippenwund, Doch aufgeben kam nicht infrage.
Speaker 0: Es dauerte etwas, aber schließlich klappte es.
Speaker 0: Triumphierend hielt er die Fußfessel in der Hand.
Speaker 0: Sein Fuß war frei.
Speaker 0: Freudig sah er auf und zu Severus.
Speaker 0: Dieser hatte die Zähne zusammen gebissen und ein gequältes Lächeln auf den Lippen.
Speaker 0: Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so leiden würde, nur weil ich sehe, wie jemand anderer Schmerzen erleidet.
Speaker 0: Hauchte er.
Speaker 0: Und Harry wäre am liebsten zu ihm rübergehumpelt, um ihn in den Arm zu nehmen.
Speaker 0: Doch noch war es nicht an der Zeit für so etwas.
Speaker 0: Sie mussten hier raus.
Speaker 0: Etwas umständlich schaffte es, Harry schließlich aufzustehen.
Speaker 0: Wir werden hier rauskommen, und dann wird alles gut, versuchte er Sabros aufzumuntern.
Speaker 0: Wenn es wirklich gelingt, dann verspreche ich dir, erfülle ich dir jeden Wunsch, antwortete der Professor und machte Harry sprachlos.
Speaker 0: Jeden?
Speaker 0: Jeden.
Speaker 0: Harry musste schlucken und sich zwingen, seine Gedanken im Hier und Jetzt zu behalten.
Speaker 0: Ich nehme dich beim Wort, meinte er dahinur und hüpfte langsam und vorsichtig in Richtung Tür.
Speaker 0: Die Hände hatte er dabei an der Wand, um sich zu stützen.
Speaker 0: Es dauerte etwas, aber schließlich erreichte er sein Ziel und untersuchte das Schloss.
Speaker 0: Es war ein einfacher Zylinder und ihm nicht unbekannt, wie er freut feststellte.
Speaker 0: Sein Griff wanderte zu der Innentasche seines Umhangs.
Speaker 0: Er hatte sich angewöhnt, immer eine Haarspange bei sich zu tragen.
Speaker 0: Und ihr Entführer hatte sie zu Harrys Glück entweder nicht gesehen oder für unwichtig empfunden, so dass sie noch immer an ihrem Platz und zu Harrys Verfügung war.
Speaker 0: Innerhalb kürzester Zeit war es ihm gelungen, das Schloss zu knacken und die Tür schwang mit einem Quietschen nach außen auf.
Speaker 0: Freudig atmete er die frische Luft ein, die in den Raum strömte.
Speaker 0: Bevor Harry sich jeder auf den Weg machte, drehte er sich noch einmal zu Severus um.
Speaker 0: Ich werde wiederkommen, sprach er voller Überzeugung.
Speaker 0: Zu seiner Überraschung saß Servos relativ entspannt an der Badewanne gelehnt und sah ihn voller Zuversicht an.
Speaker 0: Ich glaube an dich und vertraue dir.
Speaker 0: Ein kurzer Satz und Harrys Herz ging auf.
Speaker 0: Kurz war jeglicher Schmerz vergessen und er lächelte sogar etwas.
Speaker 0: Dann riss er sich los und wendete sich um, um in den Gang hinaus zu treten.
Speaker 0: Harry kam sich vor wie in einem Irrgarten.
Speaker 0: Alle Gänge sahen gleich aus.
Speaker 0: Und der nun wieder deutlich zu spüren des Schmerzhalves nicht dabei einen klaren Kopf zu bewahren, Harry zwang sich weiter zu gehen.
Speaker 0: Er musste nach draußen gelangen, Severus verließ sich auf ihn.
Speaker 0: Und als er es fast schon aufgegeben hatte, stieß er eine Tür auf und stand auf einmal unter dem Sternenhemel.
Speaker 0: Er leichtert, säufzte Harry auf und kam in Versuchung, sich erst einmal zum Erholen hinzusetzen.
Speaker 0: Nur würde es dann vielleicht zu spät für Severus sein.
Speaker 0: Harry wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, seitdem er ihn zurückgelassen hatte.
Speaker 0: Es war Zeit zu handeln.
Speaker 0: Erholen konnte er sich hinterher.
Speaker 0: Schnell streckte er seine rechte Hand in die Höhe, konzentrierte seine Magie in ihr und schickte das Signal in den Himmel.
Speaker 0: Es sollte nicht lange dauern.
Speaker 0: Und er hatte recht.
Speaker 0: Keine Minute später vernahm er das bekannte Ploppen von apparierenden Zauberern.
Speaker 0: Harry hatte sich an die Wand gelehnt und verschnaufte kurz.
Speaker 0: Harry!
Speaker 0: Als er seine Namen vernahm, öffnete er seine Augen, von denen er nicht bemerkt hatte, wie er sie geschlossen hatte.
Speaker 0: Ron hauchte er voller Freude und humpelte auf seinen besten Freund zu.
Speaker 0: Wusste er es doch, dass dieser Psycho ihn nicht in seiner Gewöld hatte.
Speaker 0: Es geht dir gut.
Speaker 0: Er leichtert schloss er Ron in seine Arme.
Speaker 0: Die Umarmung wurde sofort erwidert.
Speaker 0: Harry, ich habe mir solche Sorgen gemacht, sprach Ron, schob ihn etwas von sich und betrachtete ihn kritisch.
Speaker 0: Es ist passiert.
Speaker 0: fragte nun einer ihrer Kollegen, der Ron begleitete.
Speaker 0: Jigsaw ist passiert.
Speaker 0: Er hat Severus und mich überrumpelt und in dem Gebäude hinter mir eingesperrt.
Speaker 0: Wir müssen sofort da rein und Severus befreien.
Speaker 0: Du musst sofort ins Mungo, war von ein.
Speaker 0: Harry schüttelte nur den Kopf.
Speaker 0: Erst wenn ich weiß, dass Severus in Sicherheit ist, sprach er voller Überzeugung.
Speaker 0: In Ordnung, wir holen ihn daraus.
Speaker 0: In Ordnung, holen wir ihn daraus.
Speaker 0: Mit Ron's Hilfe, der ihn stürzte, versuchte Harry den Weg zu rekonstruieren.
Speaker 0: Jetzt, wo er nicht mehr alleine war, fiel es ihm leichter, sich zu konzentrieren und schneller als erwartet, fanden sie die Tür.
Speaker 0: Harry trat als erstes hindurch den Atem anhaltend, was, wenn er zu spät war.
Speaker 0: Als er in die strahlenden Augen von Severus Nabes sah, breitete sich Erleichterung in ihm aus.
Speaker 0: Severus nichts konnte ihn halten.
Speaker 0: Endlich konnte er dem Verlangen nachgeben.
Speaker 0: Ohne auf den Schmerz zu achten, hoppste Harry durch den Raum und warf sich in die starken Arme, die auf ihn warteten.
Speaker 0: Und in dem Moment, in dem a Severus näher spürte, brachen alle Dämme.
Speaker 0: Die Tränen waren nicht mehr aufzuhalten, und er vergrubs ein Gesicht an der breiten Schulter vor sich.
Speaker 0: Die Umarmung verstärkte sich und gab ihm Halt.
Speaker 0: Ich habe nicht eine Sekunde darin gezweifelt, dass du zurück kommst, flüsterte Severus in seinem Ohr.
Speaker 0: Freudestrahlen sahen sie sich in die Augen.
Speaker 0: Würdest du mir die Ehre erweisen und mal mit mir ausgehen, konnte sich Harry nicht verknifen.
Speaker 0: Das Lächeln seines Gegenübers verwandelte sich in ein Schmunzeln.
Speaker 0: Mit dem größten Vergnügen.
Speaker 0: Nachdem sie auch Cerberus von seiner Fußfessel befreit hatten, hatte Runderer bestanden, Harry endlich an Sanct Mungo zu bringen, damit sich jemand um dessen gebrochenen Fuß kümmerte.
Speaker 0: Cerberus wurde direkt mitgenommen und ebenfalls eines Gesundheitschecks unterzogen.
Speaker 0: Während die Ärzte sich um Harrys Fuß kümmerten, nutzte er die Gelegenheit, um Ron auszufragen.
Speaker 0: Was genaues passiert, wären wir da drin eingesperrt waren.
Speaker 0: Eine ganze Menge.
Speaker 0: Hermine hatte mitbekommen, dass du den Ministeriumsfeier nach deiner Schicht direkt verlassen hast.
Speaker 0: Und weil wir wissen, wie sehr du solche Veranstaltungen hast und wie mies deine Laune danach immer ist, sind wir dir gefolgt.
Speaker 0: Wir hatten vor dich etwas aufzumuntern und einen gemütlichen Abend mit dir zu verbringen.
Speaker 0: Als wir jedoch rauskamen, warst du schon weg.
Speaker 0: Wir sind zu dir nach Hause, aber uns war schnell klar, dass du dort nie angekommen bist.
Speaker 0: Wir kennen dich.
Speaker 0: Du gehst nach so einem Abend immer nach Hause, gönnst dir einen Feuerviski und schimpfst auf die ganzen Idioten.
Speaker 0: Ron grünzte kurz, wurde dann aber wieder ernst.
Speaker 0: Und zwar klar, dass etwas nicht stimmt und wir waren in Alarmbereitschaft.
Speaker 0: Wir haben dich an deinen Lieblingsorten gesucht, um uns zu versichern, dass wirklich was geschehen ist und wir nicht unnötig Alarm schlagen.
Speaker 0: Als wir dann schließlich nach Hause kamen, um uns zu überlegen, was geschehen sein könnte, konnten wir gleich reagieren, als uns jemand angriff.
Speaker 0: Ihr wurdet angegriffen?
Speaker 0: Geht es dir und Emine gut?
Speaker 0: Keine Sorge, Kumpel, uns geht's sehr gut.
Speaker 0: Ich hab gleich reagiert und den Mistkell schlafen geschickt.
Speaker 0: Ron sah ihn voller Stolz an und auch Harry musste neidlos gestehen, dass sein bester Freund nicht umsonst zu den besten Auroren ihrer Abteilung zählte.
Speaker 0: Wer war es?
Speaker 0: Blaise Sabini?
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Doch!
Speaker 0: Harry sah seinen besten Freund geschockt an.
Speaker 0: Er erinnerte sich an den Slytherin.
Speaker 0: Ich dachte, der wäre nicht auf Voldemortseite gewesen.
Speaker 0: War er auch nicht, aber durch den Krieg hat er wohl einen Knacks wegbekommen und sah sich berufen, auf seine Art, alles Unheil in der Welt zu bekämpfen.
Speaker 0: Ron schnaubte abfällig.
Speaker 0: Er ist ein verrückter Psychopath mehr nicht, wenn du mich fragst.
Speaker 0: Wir waren gerade in der Befragung, als dein Notsignal einging.
Speaker 0: Also habe ich mir umsonst den Fuß gebrochen, lachte Harry.
Speaker 0: Er war nicht sauer oder enttäuscht.
Speaker 0: Seine Handlungen fand er immer noch als richtig.
Speaker 0: Immerhin hatte er nicht wissen können, dass Ron und die anderen so einen Durchbruch hatten.
Speaker 0: Naja, immerhin hast du so die alte Fledermaus rumbekommen, nun wurde Harry rot und erschlug Ron gegen den Auberarm.
Speaker 0: Halt bloß die Klappe, sein bester Freund lachte nur.
Speaker 0: So, Mr.
Speaker 0: Potter, alles wieder heil, wurden sie von der Heilerin unterbrochen, die sich um Harrys Fuß gekümmert hatte.
Speaker 0: Belasten sie den Fuß die nächsten Tage bitte nur leicht, ansonsten können sie gerne nach Hause.
Speaker 0: Er leichtert und froh stand Harry auf.
Speaker 0: Ich würde gerne nach Severus sehen, erklärte er sein Handeln.
Speaker 0: Das wundert mich gar nicht, meinte Ron, half ihm dabei aufzustehen und begleitete Harry hinaus und zu dem Zimmer, in welchem ihr ehemaliger Professor untersucht wurde.
Speaker 0: Bevor sie jedoch eintreten konnten, ging die Tür auf und der Professor selbst trat heraus.
Speaker 0: Erschrocken blieben sie stehen, lächelten sich dann allerdings an.
Speaker 0: Wie geht es dir, Severus?
Speaker 0: fragte Harry sofort.
Speaker 0: Bestens, und dir?
Speaker 0: Was macht der Fuß?
Speaker 0: Der ist so gut wie neu.
Speaker 0: Sie sahen sich schweigend und peinlich berührt in die Augen.
Speaker 0: Keiner wusste, was er sagen sollte.
Speaker 0: Ron sah zwischen den beiden hin und her und schnaubte genervt.
Speaker 0: Wenn die beiden es nicht alleine hinbekommen, dann eben mit Hilfe.
Speaker 0: Professor Harry soll sich die Tage noch schonen.
Speaker 0: Er ist also von der Arbeit freigestellt und da gerade Ferien sind, haben sie sicher ebenfalls nichts zu tun.
Speaker 0: Daher erwartet Harry sie morgen um vierzehn Uhr bei sich zu Hause.
Speaker 0: Perplex wurde er von zwei Augenpaaren angesehen.
Speaker 0: Severus war der Erste, der sich fing.
Speaker 0: Mit einem Lächeln sah er zu Harry.
Speaker 0: Dann werde ich morgen um vierzehn Uhr bei dir sein.
Speaker 0: Er beugte sich hinab und hauchte Harry einen sanften Kuss auf die Lippen.
Speaker 0: Ich freue mich darauf, dich besser kennenzulernen.
Speaker 0: Und mit diesen Worten verschwand er.
Speaker 0: Harry brauchte noch einen Moment, um zu realisieren, was gerade geschehen war.
Speaker 0: Hab ich morgen wirklich ein Date mit Severus?
Speaker 0: fragte er Ron geplettet.
Speaker 0: Hast du.
Speaker 0: Ich habe ein Date mit Severus.
Speaker 0: Und langsam driftete die Bedeutung der Worte in Harry's Hirn und ein breites Flächen erschien auf seinen Lippen.
Speaker 0: Sie hatten es überstanden und lebten noch.
Speaker 0: Jigsaw war gefasst und keine Bedrohung mehr und Cerberus hielt sein Versprechen.
Speaker 0: Er gab Harry eine Chance.
Speaker 0: Eine Chance, worauf genau?
Speaker 0: Nun, das würde die Zeit zeigen.
Speaker 0: Doch Harry war fest entschlossen, das Beste daraus zu machen.
Speaker 0: Wer konnte schon einem Severus Snape widerstehen, dachte sich Harry als er wenige Stunden später endlich in seinem Bett lag und seelich an die Zimmerdecke starte.
Speaker 0: Er konnte es definitiv nicht.
Speaker 0: Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das per PayPal oder mit der Wischlist machen.
Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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