GANZES HÖRBUCH! Verlieben für Anfänger❣️Snamione - Full Audiobook German - Harry Potter FanFiction
Über diese Folge
Harry Potter FanFictionHogwarts Tränkemeister widmet sich der interessanten Frage, wann und wie er sich eigentlich genau in diese verrückte Gryffindor verliebt hat, mit der er seit einigen Jahren Tisch und Bett teilte. Gute Frage, aber nicht leicht oder einfach oder gar schnell zu klären. Die Antwort ist eher vielschichtig und ein bisschen vertrackt, und letztlich kann sie nur global betrachtet gefunden werden!
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Speaker 0: LUMOS Ihr Lieben, es ist zu weit.
Speaker 0: Wir fangen endlich, endlich mit der lange angetieserten längeren Snemini an.
Speaker 0: Und zwar Verlieben für Anfänger.
Speaker 0: Das ist an sich eine Trilogie.
Speaker 0: Also wenn sie euch gefällt, dann kommentiert fleißig.
Speaker 0: Und dann lese ich gerne auch noch den zweiten und dritten Teil Verlieben für Fortgeschrittene.
Speaker 0: Und ich glaube, der dritte heißt Verlieben für Meister oder so was.
Speaker 0: Genau, sagt gerne Bescheid.
Speaker 0: Aber wir starten erst mal rein mit dem ersten Kapitel.
Speaker 0: Ein Klopfen im November.
Speaker 0: Bei Merlin.
Speaker 0: Wie sehr sich doch die Vorstellungen von Glück und Zufriedenheit verändern konnten.
Speaker 0: Es war einfach nicht so fassen, wie entscheidend sich manchmal Auffassungen wandelten.
Speaker 0: Professor Severus Nape, finsterer Tränkemeister, rätselhafter Kriegsheld und X-Doppelspion, Alte mit langen Schritten durch die zugegen Gänge der altehrwürdigen Schule für Hexerei und Zauberei in Hogwarts, und schüttelte bei dieser zugegebenermaßen nicht ganz so neuen Erkenntnis heftig den Kopf.
Speaker 0: Noch vor wenigen Jahren hätte er sich an einem solch lausig kalten Februarabend auf einen ruhigen, beschaulichen Feierabend gefreut, am besten ohne dabei eine einzige Menschenseele zu hören oder zu sehen.
Speaker 0: Er hätte vielleicht ein paar Aufsätze und Hausarbeiten mit reichlich roter Tinte verziert, dabei die am Tage zuvor großzügig verteilten Strafarbeiten stichprobenhaft kontrolliert, ein wenig in seiner Bibliothek herumgestöbert und eventuell noch die zwei, drei Tränke fertig gebraut, wie Poppy Pomfrey, Horkworts medizinische Instanz, bei ihm vor geraumer Zeit bestellt hatte.
Speaker 0: Allerdings wäre es noch viel verlockender gewesen, weiter über einigen zwielichtigen Trankprojekten zu brüten, die er nicht ohne Grund geheimhielt, da sie nicht wenige schwarz-märgische Anteile entzielten.
Speaker 0: Gegen Mitternacht hätte er noch seine übliche Runde gedreht, und es wäre ihm eine tiefe Genugtuung gewesen, wenn er möglichst viele Schülerinnen und Schüler dabei erwischt hätte, vorzugsweise Gryffindors.
Speaker 0: Irgendwann drei Uhr wäre er dann ins Bett gefallen, wahrscheinlich hätte er sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, sich zu entkleiden, Denn immerhin schlief er nur bis gegen fünf, da erlohnte sich das Unzieh nicht wirklich.
Speaker 0: Seine Schritte halten auf den blanken Stein, fließen hart und laut wieder.
Speaker 0: Grundgötiger!
Speaker 0: War das tatsächlich einmal seine Auffassung von Zufriedenheit gewesen?
Speaker 0: Er schnaubte verächtlich auf, was einen vorbeikommenden Erstklässler aus Hufflepuff erschreckt zur Seite hüpfen ließ, viel armselig, erbärmlich jämmerlich und vor allem stinkend langweilig.
Speaker 0: Nicht der Havelpuff, jedenfalls nicht in erster Linie.
Speaker 0: Ein feines Grinsen legte sich auf seine dünnen Lippen und seine Schritte beschleunigten sich, denn er wusste, wenn er gleich durch seine Kerkertüre treten würde, würden ihm vier Kinderbeine entgegenstürmen und vier Arme ihn fest umklammern.
Speaker 0: Immerhin hatten sie ihn seit heute Morgen nicht mehr gesehen.
Speaker 0: Seine Töchter würden ihn kaum die Robe ausziehen lassen, denn es galt ihm all die spannenden Geschehnisse des Tages zu berichten und die von ihm versprochenen Spiele, Vorleserunden oder sonstige Aktionen einzufordern.
Speaker 0: Sein Lächeln wurde breiter.
Speaker 0: Mal sehen, wie das neue Buch seine Ältesten weitergehen würde.
Speaker 0: Ihr Großvater hatte es ihr zu Weihnachten geschenkt.
Speaker 0: Oder ob er seiner Jüngsten dabei helfen konnte, nicht immer vom Kinderbesen zu fallen.
Speaker 0: Aber sie machte sich wirklich schon recht gut, wenn man bedachte, dass ihre Mutter Besen im besten Falle zum Kehren benutzte.
Speaker 0: Wenn ihre Augen dann schließlich schwer würden und das Gänen einfach nicht mehr zu unterdrücken wäre, würde er sich breit schlagen lassen und ihnen beim Umziehen helfen und sie dann zu Bett bringen, wo noch eine oder zwei gute Nachtgeschichten völlig wären.
Speaker 0: Eigentlich war so eine Frau mit diesem Dienst an der Reihe, aber heute war Mittwoch, da hatte sie noch ein Abendseminar an der Uni zu halten.
Speaker 0: Doch gegen zwanzig Uhr würde sie endlich nach Hause kommen, ihm allerdings nur einen sehr flüchtigen Kuss schenken, denn als erstes wollte sie nach ihren Töchtern schauen, ob er sie auch richtig zugedeckt hätte oder ob sie nicht doch noch einen mütterlichen Rat brauchten.
Speaker 0: Aber dann, dann würde sie sich ganz ihm widmen.
Speaker 0: Sein Herz schlug allein bei dem Gedanken schon schneller.
Speaker 0: Vielleicht könnten sie zusammen an dem neuen Trank tüfteln, den sie letzte Woche in dem alten Buch gefunden hatte.
Speaker 0: Oder sie hatte eventuell Lust, ein gemeinsames entspannendes Bad zu nehmen, Galt genug war es jedenfalls dafür.
Speaker 0: Er zog die Robe enger um seinen Hals.
Speaker 0: Es wäre auch recht erquicklich, einfach vor dem Kamin ein gutes Buch zu lesen, und wenn sie in Stimmung wäre, könnte er ihr bei einem exquisiten Glas Wein auch sonst noch einige spezielle Dienste erweisen.
Speaker 0: Das breite Grinsen auf seinem Gesicht wurde noch viel breiter.
Speaker 0: Alles in allem wusste er, dass sie spätestens gegen dreiundzwanzig Uhr zu Bett gehen würden, um früher oder später eng aneinander geschminkt einzuschlafen.
Speaker 0: Sie für mindestens sieben Stunden und er für immerhin fünf Stunden.
Speaker 0: Er erreichte endlich die Abzweigung in die Kerke und nahm beschwingt zwei Stufen auf einmal.
Speaker 0: Ja, bei Merlin.
Speaker 0: Wie sehr sich doch ein Leben verändern konnte und das durch eine Kleinigkeit.
Speaker 0: Völlig unspektakulär.
Speaker 0: Es war höchst erstaunlich.
Speaker 0: Es war doch nur ein Klopfen gewesen.
Speaker 0: Dieses Klopfen ereignete sich am einundzwanzigsten November zwei tausend eins.
Speaker 0: Drei Jahre nach der großen Schlacht um Hogwarts in dem der dunkle Lord endgültig besiegt wurde.
Speaker 0: Gewohnt unfreundlich war sein Gebältes, herein, gewesen.
Speaker 0: Als sich die Türe geöffnet hatte und er sah, wer es gewagt hatte, ihn zu stören, war er doch einigermaßen erstaunt gewesen.
Speaker 0: Miss Granger?
Speaker 0: Vor ihm stand eine junge Frau Anfang zwanzig.
Speaker 0: In einem dunkelblauen Winterumhang, der etwas durch Nest aussah, ihre Handschuhe hatte sie in die Taschen gestopft und die Mütze, die sie wohl bis eben getragen hatte, hielt sie in der linken Hand.
Speaker 0: Langes braunes Haar, das in wilden Locken über ihrem Rückenfloss und ebenfalls Spuren der dicken Schneeflocken zeigte, die draußen schon seit Tagen niederfielen, umrahmte ein fein geschnittenes Gesicht mit großen, sanften, haselnussbraunen Augen unter langen, dunklen Wimpern, einem energischen Kinn und war ihm das wirklich damals schon aufgefallen, einem sehr sinnlichen Mund.
Speaker 0: Hermina Jean Granger war wohl die beste Hockwords-Absolventin aller Zeiten.
Speaker 0: Weibliche Lichtgestalt des Widerstandes gegen den Dunklen dort, weil Bestfreunden von Harry Potter und Ron Weasley, diesen unterbelichteten Superhelden, die ohne sie wohl nicht mal zwei Wochen überlebt hätten.
Speaker 0: Liebling aller Lehrer, ob ihres Fleises und ihres großen Verantwortungsbewusstseins, und sie war immer die beste Möglichkeit gewesen, ihn bis zur Weißglut zu nerven, mit diesem ewigen ärgerlichen, rumgefuchten Lehrer Hände, wenn sie was wusste und dies auch gerne mitgeteilt hätte.
Speaker 0: was eigentlich dauernd der Fall gewesen war.
Speaker 0: Seit mehr als zwei Jahren hatte sie nun Hogwarts verlassen.
Speaker 0: Wenn er sich recht erinnerte, studierte sie in Oxford Zauberkunst und noch tausend andere Fächer, die sie garantiert in kürzester Zeit mit den höchsten Auszeichnungen abschließen würde.
Speaker 0: Verdammt, was tat sie hier bei Merlin?
Speaker 0: Guten Tag, Professor Snape.
Speaker 0: Entschuldigen Sie die Störung, aber ich hätte ein Anliegen, das ich gerne mit Ihnen besprochen hätte.
Speaker 0: Es dauert auch nicht sehr lange.
Speaker 0: Bitten, war Ihr Blick gewesen.
Speaker 0: Und gerne hätte er ihr die Türe direkt vor der Nase zugeknallt, mit dem pädagogisch wertvollen Hinweis, dass sieben langer Jahre genug an Heimsuchung gewesen wären.
Speaker 0: Doch etwas hatte ihn zurückgehalten, hatte ihr sogar mit düsterstem Todesserblick und mit zusammengepressten Lippen den Weg in sein Beruf freigegeben.
Speaker 0: Das musste wohl sein Gewissen gewesen sein, dass ihn zu solch ungewöhnlich höflichen Taten trieb.
Speaker 0: Denn damals ... Als er wegen einer fehlerhaften Theorie des dunklen Lords nähere Bekanntschaft mit Nangini machen musste und eigentlich mit seinem Leben abgeschlossen hatte, war sie zu diesem sterbenden Ekel aus den Kerkern zurückgekehrt.
Speaker 0: Hatte trotz des vielen Blutes bemerkt, dass noch ein winziger Funkerleben in ihm gewesen war und hatte mit bekannter vehemens dafür gesorgt, dass er versorgt und insenkt Mungus gebracht wurde.
Speaker 0: Dort hatten die Heiler lange um sein Leben kämpfen müssen, Sein Wille war es jedenfalls nicht gewesen, dass er dies überlebte.
Speaker 0: Sie hatte ihm später einmal erzählt, dass sie ihn in seiner Bewusstlosigkeit jeden Tag besucht hatte und sehr viel Zeit an seinem Bett verbracht hatte, mit ihm gesprochen und ihm sogar vorgelesen hatte.
Speaker 0: Er konnte sich daran nicht erinnern, auch an sie nicht, aber es schien gewirkt zu haben, denn irgendwann war es ihm wieder besser gegangen.
Speaker 0: Wohl hatte seine Genesung fast ein ganzes Jahr gedauert.
Speaker 0: Daher hatte er auch nicht miterlebt, wie die drei Superhelden ihr letztes Schuljahr wiederholten und die Schule abschlossen.
Speaker 0: Er bedauerte dies in keinster Weise.
Speaker 0: Es reichte völlig, dass er erst nach dem Sommer wieder all diese Dummköpfe und Parichten durfte und diese in der Zwischenzeit wohl rein gar nichts dazugelernt hatten.
Speaker 0: Er stand also in ihrer Schuld.
Speaker 0: Und daher stand sie ihm dann wenig später auch abwartend an seinem großen Schreibtisch gegenüber.
Speaker 0: Also, sagen sie mir frei, will ich, was sie hierher führt, Miss Granger.
Speaker 0: Ich habe nicht ewig Zeit, um sie mit ihnen zu verschwenden.
Speaker 0: Presste er nach einer längeren Beile des Schweigens in der Hoffnung, sie durch seine Grobheit zu vertreiben, heraus.
Speaker 0: Nun, sie räusperte sich und zog ihren Umhang etwas vom Hals ab.
Speaker 0: Darf ich bitte meinen Mantel ablegen und mich setzen, Professor?
Speaker 0: fragte sie höflich.
Speaker 0: Es schien ihr warm zu sein.
Speaker 0: Ich denke, es dauert nicht lange.
Speaker 0: Hatte wirklich keine Lust, freundlich zu sein.
Speaker 0: Eindringlich und mit einem kleinen Funkel in den Augen, schaute sie ihn an.
Speaker 0: Es ist doch beruhigend, dass sich manche Dinge nicht ändern.
Speaker 0: Önisch war seine Antwort auf diese unerwartet selbstsichere Äußerung von ihr gewesen.
Speaker 0: Einen Tee habe ich auch nicht, wenn das ein weiteres Bedürfnis ihrerseits sein sollte.
Speaker 0: Dann hatte sie ihn das erste Mal überrascht.
Speaker 0: Sie hatte gelacht.
Speaker 0: ihn einfach angelacht.
Speaker 0: Glocken hell und so offen, dass er ganz vergass, sie in Grund und Boden zu starren, ob der Ungeheuerlichkeit nicht vor Angst vor ihm zu vergehen.
Speaker 0: Als sie sich nochmals geräuspert hatte, legte sie zuerst in aller Ruhe ihren Umhang ab und setzte sich sehr aufrecht in den harten Besucherstuhl vor seinem Schreibtisch.
Speaker 0: Sie trug ein mittelblaues Trägerkleid aus Wolle, darunter ein eng anliegendes hellbraunes Shirt, das nicht viel Raum für Spekulationen wie bei die wohlgeformten Rundungen, die darunter lagen offen ließ.
Speaker 0: Er stellte überrascht fest, dass ihm gefiel, was er sah.
Speaker 0: Aus dem unscheinbaren Mädchen mit den entsetzlich buschigen Ahren und den Hasenzähnen war eine sehr attraktive und anscheinend auch sehr selbstsichere junge Frau geworden.
Speaker 0: Freundlich fuhr sie fort, wie sie vielleicht wissen, Professor studiere ich zurzeit in Oxford und schließe meine Studien dort im nächsten Sommer ab.
Speaker 0: Ach, spottete er.
Speaker 0: Erst wohlwissend, dass die Regelstudienzeit mindestens vier Jahre betrug.
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Auch ihr Ton war ironisch geworden.
Speaker 0: Ich habe mir etwas Zeit gelassen.
Speaker 0: Sie wissen schon, Partys, Orgien, Studenten leben eben.
Speaker 0: Wirklich?
Speaker 0: Na wer das glaubte, war ja noch dümmer als Vlaugnborden in Zaubertränke.
Speaker 0: Ja, leider hat der ganze Spaß im Sommer ein Ende.
Speaker 0: Sie lächelt ihn schon wieder an.
Speaker 0: Unglaublich.
Speaker 0: Und ich bin gerade auf der Suche nach geeigneten Meistern für die noch anstehenden Praktika.
Speaker 0: Ich kann ihnen leider nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen, Miss Granger.
Speaker 0: Er lehnte sich gelangweil zurück.
Speaker 0: Ich kenne mich nicht sehr gut mit den führenden Meistern der Zauberkunst aus, da sollten sie sich besser mit Professor Flitwick unterhalten.
Speaker 0: Das fand ich auch, entgegnete sie ihm ungerührt.
Speaker 0: Daher habe ich ihn bereits kontaktiert und er ist gerne bereit, mir geeignete Meister zu benennen, genau wie Professor McGonagall.
Speaker 0: Schön für sie, ließ sich Severus betont desinteressiert vernehmen.
Speaker 0: Mir ja nicht wahr?
Speaker 0: Die beiden können mir sicher weiterhelfen.
Speaker 0: Professor McGonagall stellte sogar in Aussicht, selbst als Meister zur Verfügung zu stehen.
Speaker 0: Daher bleibt nur noch der letzte, beziehungsweise erste Meiste offen.
Speaker 0: Sie machte eine kleine Pause und ihre Zunge fuhr über ihre Lippen.
Speaker 0: Und da kommen sie ins Spielster.
Speaker 0: Seine Augenbrauen zogen sich abweisen zusammen.
Speaker 0: Egal, was sie jetzt wollte, seine Reaktion würde definitiv negativ sein.
Speaker 0: Es fragte sich nur, wie negativ.
Speaker 0: Ich brauche noch einen Meister für mein Hauptfach.
Speaker 0: Es ist mir wichtig, dass es nicht irgendeiner ist, der gerade Zeit hat oder wo es bequem wäre, sondern ich will beim Absolut besten seines Faches meine Lehrzeit absolvieren.
Speaker 0: Ihr Blick war sehr entschlossen und er gekannte das Feuer darin.
Speaker 0: Miss Granger wollen sie die Güte haben und auf den Punkt kommen, zischte er möglichst beherrscht.
Speaker 0: Nun, Sir, mein Hauptfach ist Tränkekunde.
Speaker 0: Und es ist allgemein bekannt, dass sie der Beste ihres Faches in England, wenn nicht in ganz Europa sind, Professor Snape.
Speaker 0: Sie setzte sich noch etwas aufrecht dahin.
Speaker 0: Daher möchte ich Sie bitten, mich meine Lehrjahre bei Ihnen als Meister ableisten zu lassen.
Speaker 0: Sie atmete durch.
Speaker 0: Scheinbar war ihr das doch nicht so leicht gefallen, wie es den Anschein hatte.
Speaker 0: Sind Sie verrückt?
Speaker 0: Severus hatte sich ebenfalls aufgesetzt.
Speaker 0: Ich nehme keine Meisterschüler, niemals.
Speaker 0: Ich weiß, antwortete sie sehr ruhig.
Speaker 0: Daher erhoffel oder erwarte ich auch, dass Sie bei mir eine Ausnahme machen, Professor.
Speaker 0: Seine Augen waren sehr schmal geworden und seine Hände hatten sich zu Fäusten zusammengeballt.
Speaker 0: verstehe ich sie richtig, Miss Granger.
Speaker 0: Schneidend und gefährlich leise war seine Stimme geworden, dass sie es wagen, hier in meinen eigenen Räumen unverschämte und unerhörte Forderungen zu stellen.
Speaker 0: Er sah auf ihrer Oberlippe kleine Schweißpernglitzern, dennoch stellte sie mit fester Stimme klar, ich hoffe nicht, dass meine Bitte unerhört bleibt, Professor, aber ja, sie verstehen recht, ich werde im Zweifelsfall nicht davor zurückschrecken, von ihnen einen Gefallen einzufordern.
Speaker 0: Er war schneller aufgestanden und sehr dicht vor sie getreten, als sie ich bin vollkommen irre sagen konnte.
Speaker 0: Drohend baute er sich bei ihr auf.
Speaker 0: Raus, zestehe, verlassen sie auf der Stelle meine Räume.
Speaker 0: Ich verstehe ihre Emotionen, Professor.
Speaker 0: Sie saß tatsächlich immer noch auf diesem Stuhl.
Speaker 0: Aber ich glaube, wir sollten erst noch einige Einzelheiten besprechen, bevor ich mich von ihnen verabschiede.
Speaker 0: Wie können Sie es wagen?
Speaker 0: Sie musste sich wirklich anstrengen, damit sie ihn noch verstehen konnte.
Speaker 0: Es ist ganz einfach, Sir, erklärte sie ihm sachlich ihre Beweggründe.
Speaker 0: Sie sind der Beste, und mir ist ganz klar, dass sie keinen, und schon gar nicht mich, ihr umspielte ein wissendes Lächeln ihre Lippen, als Tränkemeister ausbilden würden, wenn ich nicht einen guten Einsatz für ihre Mühn in der Tasche hätte.
Speaker 0: Sie machte eine kleine Pause und folte ihre Hände unschuldig in ihrem Schoß, bevor sie ihn von unten herauf anschaute.
Speaker 0: Also, ich an ihre Stelle wäre froh, sobald und so einfach meine Lebensschuld abgleichen zu können.
Speaker 0: Ihr Lächeln bekam etwas Selbstzufriedenes.
Speaker 0: Es haben sich immerhin zwanzig erstklassige Lehrmeister darum bemüht, dass ich bei ihnen meine Lehrzeit absolviere.
Speaker 0: Und warum haben sie keinen von denen genommen?
Speaker 0: Er kochte vor Wut.
Speaker 0: Wie gesagt, Sir, Sie sind der Beste von allen.
Speaker 0: Jetzt stand auch Sie auf.
Speaker 0: Und, denken Sie, Sir, bedächtig ging sie an ihm vorbei zur Tür.
Speaker 0: Ich hätte auch verlangen können, dass sie mich heiraten oder noch viel Schlimmeres.
Speaker 0: Jetzt war aus dem Lächeln ein freches Grinsen geworden.
Speaker 0: Sie hatte bereits den Knopf der Türe in der Hand, als sie sich nochmals umrehte.
Speaker 0: Ach ja, die Lehrzeit beginnt bereits im zweiten Januar und dauert zwei Jahre.
Speaker 0: Ich habe Anspruch auf vier Wochen Urlaub im Jahr und einen freien Tag in der Woche.
Speaker 0: Außerdem müssen sie mich für die Abschlussprüfungen freistellen.
Speaker 0: Über die zu behandelnden Tränke und die verpflichtenden Inhalte kann ich sie ja noch in zwei Monaten informieren.
Speaker 0: Er starte sie an.
Speaker 0: Das durfte doch gar nicht wahr sein.
Speaker 0: Diese kleine freche Gehörer hatte ihn schachmat gesetzt, bevor er überhaupt seinen ersten Zug gemacht hatte.
Speaker 0: Das war ihm nur sehr selten in seinem Leben passiert und ausnahmslos allen, die es probiert hatten, war dieser Versuch nicht sehr gut bekommen.
Speaker 0: Er würde sich was ausdenken müssen.
Speaker 0: Am besten etwas sehr Schmerzhaftes.
Speaker 0: Aber erst einmal galt es vielleicht doch noch, in eine bessere Position zu kommen.
Speaker 0: Er überlegte, sie war ein Kopfmensch, also müssten Argumente doch eine gewisse Wirkung haben.
Speaker 0: Er trat näher an sie heran und musste da sie herab lassen.
Speaker 0: Vielleicht bin ich der beste Tränkemeister.
Speaker 0: Es klang bewusst arrogant.
Speaker 0: Aber ich kann auch ihr schlimmster Attram sein, Miss Granger.
Speaker 0: Sie können doch nicht so intelligent sein wie alle finden, wenn sie bei mir lernen wollen.
Speaker 0: Haben ihnen die sieben Jahre nicht gereicht.
Speaker 0: Und die könnten nur ein blasser Abklatsch eines noch weit aus größeren Schreckens gewesen sein.
Speaker 0: Sie hatte den Türknopf losgelassen und sich langsam ganz zu ihm gedreht.
Speaker 0: Ernst war ihr Blick.
Speaker 0: Warlich, Sir.
Speaker 0: Die Zeit mit ihnen war selten angenehm, schon gar nicht entspannend und nie leicht.
Speaker 0: Triumph läutet in seinen Augen auf.
Speaker 0: Aber, Professor Snape, sie ging einen weiteren Schritt auf ihn zu.
Speaker 0: Ich habe nie in meinem ganzen Leben ... mehr gelernt als in ihrem Unterricht.
Speaker 0: Eindringlich starten sie sich eine ganze Weile an, bis ihm bewusst wurde, wie dicht sie beieinander standen und er sogar ihren sehr ansprechenden Duft wahrnehmen konnte.
Speaker 0: Schnell trat er einen Schritt zurück.
Speaker 0: Ich kann mich nicht mit ihnen belasten, Miss Granger.
Speaker 0: Ich habe hier Verpflichtungen, denen ich nachgehen muss.
Speaker 0: Keine Sorge, Professor.
Speaker 0: Das offene Lächeln trat wieder auf ihr Gesicht.
Speaker 0: Ich habe bereits mit Professor McGonagall gesprochen.
Speaker 0: Sie freut sich und bittet sie eindringlich, meinem Anliegen zu entsprechen.
Speaker 0: Außerdem hat sie eingewilligt, dass ich ihnen die ersten beiden Klassenstufen in Zaubertränke abnehme, als Entlastung sozusagen.
Speaker 0: Wenn sie glauben, dass ich ihnen an Gehalt zahle, haben sie sich getäuscht.
Speaker 0: Das Argument war mehr als schwach, selbst in seinen Augen.
Speaker 0: Allerdings brachte es wieder Miss Granger's Glockenhelles lachen zu Tage.
Speaker 0: Er bemerkte, dass es bis zu ihren Augen reichte und dort kleine Glitzerpunkte ins Helle braun setzte.
Speaker 0: Keine Sorge, Professor.
Speaker 0: Ich bin im Besitz eines sehr gut ausgestatteten Stipendiums.
Speaker 0: und frech Grinsen setzte sie noch einen drauf.
Speaker 0: Ich werde ihnen also nicht auf der Tasche liegen, nur auf den Geist gehen.
Speaker 0: Sie hatte nicht mehr auf eine Entgegnung seiner Satz gewartet, sondern ihm sehr freundlich einen guten Tag gewünscht und war verschwunden.
Speaker 0: Noch Minuten lang hatte er wie angewurzelt dargestanden, mitten in seinem Büro und hatte die Tür angestarrt.
Speaker 0: Dann hatte er mit einer einzigen zornigen Handbewegung seinen gesamten Schreibtisch leergefegt, und war zu seiner Direktorin geeilt, der er sehr deutlich gemacht hatte, wie er diesen Loyalitätsbruch ihm gegenüber einschätzte.
Speaker 0: Leider hatte diese das Vollkommen kalt gelassen und sie hatte auch noch behauptet, dass sie für ihn darin mehr Vorteile als Nachteile seel.
Speaker 0: Welche das auch immer waren, in diesem Augenblick konnte er sie nirgends sehen.
Speaker 0: Severus nahm gerade voller Vorfreude die letzte Abzweigung zu seinen Räumlichkeiten, als er wie vom Blitz getroffen stehen blieb.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Das hatte er völlig vergessen.
Speaker 0: Er schlug sich mit der flachen Hand gegen seine Stirn.
Speaker 0: Heute war ja die nachträgliche Geburtstagsfeier des Pottersones.
Speaker 0: James und seine Töchter würden ihren alten Vater überhaupt nicht sehnsüchtig erwarten, sondern sich mit Kesselkuchen, Syrup-Torte und sonstigen Leckereien aus der Küche von Molly und Ginny Weasley vollstopfen bevor sie dort hundemüde und mit vollen Bäuchen alle übereinander in einem Bett liegend einschlafen würden.
Speaker 0: Kinder, Orkie, sozusagen, misst.
Speaker 0: Deutlich langsamer und mit entschieden weniger Vorfreude legte er auch die letzten Meter zurück und betrat seine privaten Räume.
Speaker 0: Dort hängte er seine Robe unbedacht an die verweiste Gadarobe und entfachte säufzend den kalten Kamin.
Speaker 0: Voller selbst mit Leidschouter er sich im leeren Raum um, er hatte sich wirklich auf Eilins Buch gefreut.
Speaker 0: Nun ja, er straffte seinen Rücken.
Speaker 0: In ca.
Speaker 0: einer Stunde würde seine Frau zurückkommen, dann stenden wenigstens die anderen Optionen des Abends noch zur Debatte.
Speaker 0: Das Grinsen kam zurück und er rieb sich die Hände.
Speaker 0: Orgien konnten nicht nur Kinder feiern.
Speaker 0: Derweil würde er es sich schon mal auf der Couch bequemachen.
Speaker 0: Ein gutes Glas Wein und etwas Purcell oder Elgar würden das Warten erträglicher machen.
Speaker 0: Damals, am zweiten Januar, hatte er seine neue Meisterschülerin nicht so freudig erwartet.
Speaker 0: Ein sehr slytherinisches Grinsentrat auf sein Gesicht.
Speaker 0: Ganz im Gegenteil.
Speaker 0: Die ersten Wochen und Monate in ihrer Lehrzeit waren mit Sicherheit weder die einfachsten noch die leichtesten oder die angenehmsten im Leben der Hermine Granger gewesen.
Speaker 0: Nein, ganz gewiss nicht.
Speaker 0: Und das war allein sein Verdienst gewesen, denn er hatte mit großer Akribie dafür Sorge getragen, ihr das Leben so schwer wie irgend möglich zu machen.
Speaker 0: Denn dann, so sein schlauer Plan, würde sie vielleicht doch bald, besser heute als morgen, aufgeben und ihn endlich wieder in Ruhe lassen.
Speaker 0: Seine Vorgehensweise dabei war wenig subtil.
Speaker 0: Warum auch?
Speaker 0: Sie hatte diesen Job unbedingt gewollt, nicht er.
Speaker 0: Es begann damit, dass er an ihrem ersten Tag einfach nicht da war.
Speaker 0: Anstatt seine neue Meisterschülerin zu begrüßen, hatte er einige sehr amüsante Stunden in der Winkelgasse und später am Abend auch in der verschwiegenden Nebenstraße der Nocturngasse verbracht.
Speaker 0: Die Damen dort waren billig, das Butterbier billig und vor allem kümmerte sich keiner um ihn.
Speaker 0: Während er sich mit einer Frau, deren Namen ihn nicht interessiert hatte, eingehender Beschäftigte, malte er sich in lebhaften Farben aus, wie diese impertinente Person, die er jetzt zwei volle Jahre am Hals hatte, umsonst klopfend in den kalten, klammen Kerkergängen herumstand und am Ende müde und frustrierte auf ihren Koffer sackte.
Speaker 0: Sie würde vielleicht sogar einen kleinen Heulkrampf bekommen und sich einen Schnupfen holen.
Speaker 0: Wie wunderbar!
Speaker 0: Netterweise kam hinzu, dass er davon gehört hatte, dass sich Minerva McGonagall ebenfalls außer Haus befinden würde.
Speaker 0: Sonst hätte er sich sein Fernbleiben auch nicht erlauben können.
Speaker 0: Erst spät in der Nacht machte er sich auf den Heimweg.
Speaker 0: Und war schon etwas enttäuscht, als er Miss Granger weder auf dem Gang vor seiner Türe noch sonst irgendwo entdecken konnte.
Speaker 0: Nun, vielleicht war er inzwischen aufgegangen, wie Hirn verbrannt, ihre Idee gewesen war.
Speaker 0: Nun, um es so gleich zu sagen, das war natürlich nicht der Fall, wäre ja auch zu schön gewesen.
Speaker 0: Vielmehr wurde er am nächsten Morgen durch ein unerträglich frohes Guten Morgen, Sir, aus den beschaulichen Betrachtungen seines Frühstückthaus gerissen.
Speaker 0: Er versuchte, sie mit zusammengezogenen Augenbrauen zu ignorieren, was ebenfalls misslang, denn sie ließ sich gut gelaunt neben ihnen auf den Stuhl gleiten.
Speaker 0: Da sie gestern verhindert waren, nehme ich an, dass sie heute etwas Zeit für mich erübrigen können.
Speaker 0: Professor, ich habe da nämlich noch das ein oder andere mit ihnen abzustimmen.
Speaker 0: Glauderte sie munter darauf los, nachdem sie sich hier ein Geschenk und nach einem Toast gegriffen hatte.
Speaker 0: Sein bedrohliches Knorun schien ihr Antwort genug zu sein, denn sie fuhr heiter fort.
Speaker 0: Professor Flitwick war so freundlich, mir eine Unterkunft zu organisieren.
Speaker 0: Sie bis herzhaft in ihr Brot.
Speaker 0: Er ist wirklich ein sehr begabter Zauberkunstmeister.
Speaker 0: Die Räume sind toll.
Speaker 0: Ein freches Glitzentrat in ihre Augen.
Speaker 0: Sie liegen übrigens genau neben ihren Zer, mit direktem Zugang zu ihrem Büro und Labor.
Speaker 0: Praktisch, nicht wahr?
Speaker 0: Sie schien es tatsächlich zu genießen, ihn zu provozieren.
Speaker 0: Unglaublich.
Speaker 0: Er würde sich wohl mehr anstrengen müssen, sie zu vergraulen, aber als erstes würde er Philius den kurzen Hals umbrennen.
Speaker 0: Und wie er sich angestrengt hatte.
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Seine Strategie war so einfach wie wirkungsvoll gewesen.
Speaker 0: Er hatte sie neben ihren Aufgaben an und für die Uni so mit Aufträgen und Anforderungen zugeschüttet, dass sie regelmäßig über ihre Arbeit am Schreibtisch oder zweimal auch stehend am Labor-Tisch einschlief.
Speaker 0: Er machte sich jedes Mal die Freude, sie mehr als unsanft zu wecken und ist aber natürlich nicht zu versäumen, immer wieder ihre Ereignung als Trenkemeisterin grundsätzlich in Frage zu stellen.
Speaker 0: Sie wird zudem nicht an die viele körperliche Arbeit gewöhnt, die er kreativerweise immer wieder für sie fand.
Speaker 0: Große Kessel ließ er sie ohne Magie schleppen, Zutaten mussten natürlich auch beim Meter hohem Schnee aus dem verbodenen Wald geholt werden und selbstverständlich durften schwere Bücher stapeln unter keinen Umständen schwerelos gezaubert oder geschrumpft werden.
Speaker 0: Er musste grinsen, als ihm wieder einfiel, dass er es in ihrer zweiten Woche für unabdingbar gehalten hatte, den Schrumpftrank von ihr per Hand fünf Stunden lang ohne Unterbrechung umrühren zu lassen.
Speaker 0: Klar, dass für eventuelle Pausen keine Zeit blieb, lediglich für ihre Not durfte, war er großmütigerweise dazu bereit, für sie einzuspringen.
Speaker 0: Der Muskelkater am nächsten Tag war herrlich gewesen.
Speaker 0: Leider hatte Poppy viel zu schnell für Linderung gesorgt.
Speaker 0: Nur zu gerne hätte er sie mit solchen Aktionen weiter gefordert, denn sie zeigten erste Wirkung.
Speaker 0: Sie war zu müde für blödsinnige Scherze, fröhliche Konversationen und vorlaute Bemerkungen, schlief regelmäßig übers Essen ein, wenn sie sich überhaupt mal die Zeit zum Essen nahm, Und die dunklen Ringe unter ihren gereizten Augen würden sie sicherlich bald einsehen lassen, dass es eine vollkommen dämliche Idee gewesen war, bei ihm die Meisterlehrzeit zu absolvieren.
Speaker 0: Aber natürlich gab diese Elende sture Besserwisserin nicht auf.
Speaker 0: Ganz im Gegenteil, sie hatte ihm viel mehr den Zauberstab an den Hals gehalten, jedenfalls im übertragenen Sinne.
Speaker 0: Es war irgendwann Mitte März gewesen, nach einigen sehr vergnüglichen Wochen mit ihr, als sie ihn um ein Gespräch bat.
Speaker 0: Innerlich rieb er sich schon die Hände.
Speaker 0: Er ließ sie, wie immer, vor seinem Schreibtisch stehen, ohne ihr einen Platz anzubieten, als er sich voller Vorfreude schwungvoll in seinen Stuhl setzte und sie unschuldig fragend anschaufte.
Speaker 0: Sie reusperte sich und fuhr sich etwas fahrig durch ihr ziemlich wildes Haar.
Speaker 0: Zum Kärmen hatte es offensichtlich heute Morgen nicht gereicht.
Speaker 0: Es ist so, Professor.
Speaker 0: Sie schloss einen Augenblick die geröteten Augen.
Speaker 0: Machen wir uns nichts vor.
Speaker 0: Sie wissen, dass ich nicht aufgeben werde und ich weiß, dass sie nicht aufgeben werden.
Speaker 0: Sie verlagerte ihr Gewicht von einem Fuß auf den anderen.
Speaker 0: Daher möchte ich sie nun über meine weiteren Schritte in Kenntnis setzen.
Speaker 0: Wie überaus freundlich von ihnen, Miss Granger, säuselte er, ihre vermeintliche Niederlage bereits im Vorfeld genießend.
Speaker 0: Ich will nur fair sein, damit sie nachher nicht behauptend davon nichts gewusst zu haben, Sir.
Speaker 0: Sie kramte in ihrer Tasche sogar ein kleines Fläschchen heraus, in der sich eine rosafarbene Flüssigkeit befand und stellte es vor sich auf seinen Schreibtisch.
Speaker 0: Was ist das?
Speaker 0: wollte er wissen und zog die Augenbrauen zusammen.
Speaker 0: Sie hielt seinem Blickstand.
Speaker 0: Allein ihr schneller, flacher Atem zeigte ihre innerliche Anspannung.
Speaker 0: Mein Körper hat mir deutlich zu verstehen gegeben, dass er mehr als drei Stunden Schlaf pro Nacht braucht, um sich zu regenerieren.
Speaker 0: Wenn ich sie ihm gebe, schaffe ich aber die mir von der Uni und ihnen gestellten Aufgaben nicht.
Speaker 0: Sehr tragisch wirklich.
Speaker 0: Gleich kamen ihm die Tränen.
Speaker 0: Oder auch nicht.
Speaker 0: Ohne auf seinen Kommentar zu achten, sprach sie ruhig weiter.
Speaker 0: Ich komme aus diesem Dilemma nur heraus, wenn ich die Regeneration beschleunige.
Speaker 0: Sie schluckte und schaute dann auf das kleine Fläschchen.
Speaker 0: Darum habe ich gestern an meinem freien Tag einen Trank gebraut, der dies erledigt.
Speaker 0: Was soll das für ein Trank sein?
Speaker 0: fragte er gelangweilt und versuchte gekonnt, seine Alarmierkeit zu verbergen.
Speaker 0: Es gab nur wenige Tränke, die diese Wirkung erzeugen konnten und alle waren sie schwarz, magisch und brandgefährlich.
Speaker 0: Sie kennen ihn vielleicht.
Speaker 0: Er heißt Semper Vitalis.
Speaker 0: Jetzt schaute sie ihm wieder direkt in seine schwarzen Augen und regte das Kind trotzig vor.
Speaker 0: Seine Hände verkrampften sich um die Stuhlähne und ermerkte deutlich, wie wilder Zorn in ihm hervorwirbelte.
Speaker 0: Da hatte sich diese kleine Wahnsinnige natürlich den Potentisten von allen herausgefischt und natürlich auch den mit den schlimmsten Konsequenzen.
Speaker 0: Ihnen ist aber schon klar, Miss Granger, zischte er, dass dieser Trank üble Nebenwirkungen hat, wovon Haar ausfallen noch das harmloseste ist.
Speaker 0: Sie sorgste leise.
Speaker 0: Natürlich, Sir.
Speaker 0: Ich habe vorher gründlich recherchiert.
Speaker 0: Natürlich haben Sie das, äzte er.
Speaker 0: Das war eine Neuigkeit.
Speaker 0: Dann wissen Sie doch auch, dass dieser Trank jede erschlechende Stunde in Tagen, Wochen und Jahren zurückfordert.
Speaker 0: Sie werden am Krückstock gehen und eine zahnlose Heck zu sein, bevor Sie ihren Abschluss gemacht haben.
Speaker 0: Sie war doch total verrückt.
Speaker 0: Ich habe es durchgerechnet, Sir.
Speaker 0: Es müsste möglich sein, die wöchentliche Einnahme auf zwei Flaschen zu beschränken.
Speaker 0: In den Sommerferien und nach meinem freien Tag brauche ich ihn nicht.
Speaker 0: Alles zusammen würde es zehn Jahre kosten.
Speaker 0: Zehn Jahre?
Speaker 0: Sie war allen Ernstes bereits zehn Jahre ihres Lebens für diese Lehrzeit zu opfern?
Speaker 0: Nur mit größter Mühe und Selbstbeherrschung hielt er sich davon ab, ihr Gewalt anzutun.
Speaker 0: Sie starkköpfige, fanatische Irre, zischt er fast Unhörber, weil er seinen Kieferknochen so fest aufeinanderpresste.
Speaker 0: Wie bitte, hatte sie auch noch die Frechheit zu fragen.
Speaker 0: In ihm schlug ein Schalter um.
Speaker 0: Mit ungebremster Wut schlug er mit der flachen Hand auf die Schreibtischplatte.
Speaker 0: Sie zuckte erschrocken zusammen.
Speaker 0: Und was jetzt, brüllte er, so gerne würde er sie jetzt schütteln.
Speaker 0: Warum kommen sie dann her, wenn sie alles so gut recherchiert haben?
Speaker 0: Warum haben sie die Stirn sich hierherzustellen und mir höflich mitzuteilen, was sie demnächst beabsichtigen?
Speaker 0: Er war aufgesprungen und kam langsam bedrohlich auf sie zu.
Speaker 0: Warum es oberschlaut, tun sie es nicht einfach.
Speaker 0: Soll ich jetzt etwa klein beigeben, mich um sie sorgen und das kleine dumme Mädchen früher zur Bett schicken?
Speaker 0: Nein, Sir, sie will ich nicht zurück.
Speaker 0: Ach nein, und was dann?
Speaker 0: Wenige Zentimeter vor ihr blieb erstehen und seine Emotionen verzerrten seine Gesichtszüge.
Speaker 0: Ich werde nicht aufgeben.
Speaker 0: Ich wollte nur, dass sie es wissen.
Speaker 0: Ihre Stimme zitterte und er soll deutlich das Flackern in ihren Augen.
Speaker 0: Kurz, er schaute sie eine Weile angewidert an.
Speaker 0: Ich weiß es jetzt, die können gehen.
Speaker 0: Sie griff mit zittriger Hand nach dem Fläschchen und steckte es in die Tasche zurück.
Speaker 0: Sie lassen mir keine Wahl, Professor, nummelte sie, als sie sich umdrehte, um den Raum zu verlassen.
Speaker 0: Irr, too, Miss Granger, spiel er ihr hinterher.
Speaker 0: Man hat immer eine Wahl.
Speaker 0: An diesem Abend verwüstete er nicht nur seinen Schreibtisch.
Speaker 0: Er war für seine Wut viel zu klein.
Speaker 0: Kapitel drei Ein Friedensangebot.
Speaker 0: Höchstwahrscheinlich hätte sie diesen Abend nicht überlebt, wenn er damals schon gewusst hätte, was sie ihm ungefähr ein Jahr später berichtete.
Speaker 0: Sie war damals wirklich so nah am Ende ihrer Kräfte gewesen, wie nie zuvor in ihrem Leben.
Speaker 0: Am Vortag war sie einfach vor ihrem Bett zusammengebrochen, was wohl daran lag, dass sie über achtundvierzig Stunden nicht geschlafen hatte und fand, dass Essen Zeitverschwendung sei.
Speaker 0: Als sie wieder zu sich kam, war ihr entsetzlich übel und sie erbrach sich noch auf dem Bettvorleger.
Speaker 0: Rasende Kopfschmerzen und starker Schwindel zwangen sie dazu, einfach dort liegen zu bleiben, wo sie war und für etliche Stunden in einen kumartösen Dämmerzustand zu verfallen.
Speaker 0: Es war wahrlich nicht angenehm gewesen, sich in seinem eigenen Erbrochenen liegen wieder zu finden und auch der Heulkrampf, den sie auch mit besten Willen nicht unterdrücken konnte, machte das Ganze kein bisschen besser.
Speaker 0: Erst eine kalte Dusche der Luxus von vier Stunden Schlaf in einem weichen Bett und eine leichte, ausgewogene, warme Mahlzeit, brachten ihre Lebensgeister wieder dazu, die Augen aufzumachen.
Speaker 0: Dann hatte sie sich ihren Mantel geschnappt und war nach draußen gegangen, etwas, was sie seit dem Beginn ihrer Lehrzeit nicht mehr freiwillig gemacht hatte.
Speaker 0: Sie musste nachdenken.
Speaker 0: Auf ihrem Weg rund um den See hatte sie schließlich den Entschluss gefasst, einen letzten Versuch zu starten, mit diesem Menschen aus dem KK wenigstens leidlich zurechtzukommen, was so viel hieß, wie keine bleibenden gesundheitlichen Schäden davon zu tragen.
Speaker 0: Ihr Plan hatte zwar einige Unbekannte in der Gleichung, aber sie hatte keine große Zeit mehr, sich etwas Besseres auszudenken.
Speaker 0: Der Rest war erstaunlich einfach gewesen.
Speaker 0: Ein Abstecher in die verbotene Abteilung der Bibliothek und ein Besucher mit dem Pomfray waren schnell geschehen.
Speaker 0: Wobei es am schwierigsten war, Poppy davon zu überzeugen, dass sie dieses verstaubte Fläschchen, das sich Gottlob im hintersten Winkel ihres Arzneischrankes fand, nur als Ansichtsexemplar benötigte und es spätestens in einer Woche wieder zurückbringen würde.
Speaker 0: Sie hatte ja auch wirklich nicht vor, dieses Zeug zu schlucken, schon gar nicht regelmäßig.
Speaker 0: Sie war ja nicht verrückt.
Speaker 0: Wie mehr baute sie auf ihr Bauchgefühl in Bezug auf den Charakter ihres Professors?
Speaker 0: Sie war unerschüttlich der Meinung, dass eine miese Art nur eine Seite der Medaille darstellte und sich irgendwo darunter oder dahinter verborgen, der gute Snape versteckte.
Speaker 0: Oder wenigstens der bessere Snape, man musste ihn nur hervorlocken.
Speaker 0: Das hatte sie getan, ihm einen Köder erlegt und hoffte nun inständig, dass sie nicht gänzlich falsch lag, denn dann würde sie sich über kurz oder lang einen anderen Meister für ihre Lehrjahre suchen müssen.
Speaker 0: So ging es definitiv nicht weiter.
Speaker 0: Ihre Leistungen an der Uni wurden deutlich schlechter und sogar ihre Mutter hatte bereits gedroht, sich persönlich bei Professor Snape zu beschweren.
Speaker 0: Wie peinlich wäre das denn?
Speaker 0: Nachdem sie Snaps Büro verlassen hatte, schaffte sie es gerade noch so in ihr Zimmer.
Speaker 0: Dort hatten ihre zitternden Knie schon wieder nachgegeben und sie landete ein weiteres Mal bewusstlos auf dem Vorleger.
Speaker 0: Am nächsten Morgen wachte sie jedoch in ihrem Bett auf und konnte sich nicht daran erinnern, wie sie dort hingekommen war.
Speaker 0: Ihr Tränkemeister hätte es wohl erklären können, war er doch nur wenige Minuten später immer noch voller Zorn in ihr Zimmer gestürmt, um sie entweder nochmals zu Rede zu stellen oder ihr doch noch den Hals rumzudrehen.
Speaker 0: als er sie dort liegend fand.
Speaker 0: Erstaunt musste er feststellen, dass seine Wut sich gerade zu ihnen Luft auflöste, als er die junge Frau so sah.
Speaker 0: Er hatte sich die Haare gerauft und einige sehr, sehr unflädige Flüche auf diese Plage von Frau abgefeuert, sie dann aber sachte aufgehoben und ins Bett verfrachtet, mit einem Zauberspruch für einen Kleidungswechsel gesorgt und sie anschließend eine geraume Weile nachdenklich betrachtet.
Speaker 0: Im sanften Licht der Kerzen sah sie sehr verletzlich und sehr jung aus.
Speaker 0: Was trieb dieses Mädchen eigentlich dazu, so verbohrt zu sein?
Speaker 0: Nun, wenn er ehrlich war und manchmal konnte er es vor sich selbst nicht vermeiden, solche Gedanken zu haben, dann war er ihr in diesen Dingen nicht unendlich.
Speaker 0: Er konnte ein genauso großer Sturkopf sein, wenn er etwas wollte, und Ziele, die er sich einmal gesetzt hatte, galt es auch zu erfüllen.
Speaker 0: Koste es, was es wolle.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Es gab Situationen oder Aufgaben, da war er die Geduld in Person, konnte so ruhig, ausdauernd und gelassen sein wie die Schlange vor dem Bau des Kaninchens.
Speaker 0: Warum konnte er diese Gabe nicht bei dieser kleinen Hexe aktivieren?
Speaker 0: Immerhin hatte er eine so lange Zeit mit dem dunklen Lord überlebt, er würde höchstwahrscheinlich auch diese zwanzig Monate überleben, ohne Ferienbaren sogar nur achtzehn.
Speaker 0: Er musste nur einen Weg finden, ihr diesen bescheuerten Plan auszureden, ohne dabei das eigene Gesicht zu verlieren.
Speaker 0: Nur lächerliche sieben Stunden später hatte er diesen Weg gefunden.
Speaker 0: Wie ein racher Engel stimmte er um Punkt fünf Uhr dreißig in der Früh, ohne die Zeit mit solchen Lapalien wie Anklopfen zu vergeuden, in ihr Zimmer und barnte sich vor ihrem Bett auf.
Speaker 0: Hermine war wie von der Tarantel gestochen hochgeschnellt und versuchte verzweifelt, ihre Haarmäne aus dem Sichtföhr zu bekommen.
Speaker 0: Miss Granger donnerte er.
Speaker 0: Als sie es endlich geschafft hatte, ihn ohne Haarwust anzublinzeln, schielte sie erst einmal auf die Uhr und vertrete dann die Augen.
Speaker 0: Professor, haben Sie schon mal was von Anklopfen gehört?
Speaker 0: Natürlich habe ich das Miss Granger.
Speaker 0: Ihm entging leider nicht, dass sich der weite Ausschnitt ihres Nachthemms über die rechte Schulter gezogen hatte und sie so zur Gänze freilegte.
Speaker 0: Zarte, milchig weiße Haut zog seinen Blick magisch an.
Speaker 0: Sie solchste etwas genervt.
Speaker 0: Und was ist Ihr Begehr hier in meinem Schlagzimmasser?
Speaker 0: Sie wurde etwas rot, als sie die Zweideutigkeit ihrer Frage erkannte und schob schnell hinterher.
Speaker 0: Kann ich etwas für sie tun?
Speaker 0: Tch, auch nicht besser.
Speaker 0: Die Röte erstreckte sich mittlerweile bis zu ihrem sehr ansprechenden Deckulte.
Speaker 0: Beinahe hätte er gegrinst, wenn er nicht eigentlich so wütend auf sie gewesen wäre.
Speaker 0: In der Tat zischte er und streckte fordernd die Hand aus.
Speaker 0: Geben sie mir augenblicklich den Semper.
Speaker 0: Vitalis trank.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Ihr Blick wurde finster und von Charme war auf der Stelle nichts mehr zu erkennen.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Er trat noch einen Schritt auf sie zu.
Speaker 0: Nein, Sir, verbesserte sie sich, obwohl ihr schon klar sein musste, dass es hier nicht um Firmlichkeiten ging.
Speaker 0: Sturkapfiger, trotz Kopf.
Speaker 0: Accio Semper Vitalis befahl Severus Blitzschnell, bevor er hier noch mehr Energien verschwendete.
Speaker 0: Zwei Sekunden später hielt er den kleinen Flakor in den Händen, und nun konnte er das sehr selbstgefällige Grinsen nicht mehr verbergen.
Speaker 0: Vielen Dank, Miss Granger, hündete er.
Speaker 0: Ich werde mir Neues brauen, das ist ihnen doch wohl klar, schnaubte seine Meisterschülerin aufgebracht, und das würde sie wohl auch tun müssen, damit Poppy ihr nicht die Hölle heiß machte.
Speaker 0: Vielleicht, aber vorher werden sie sich das hier gründlich durchlesen und dann jede einzelne dieser Anforderungen erfüllen.
Speaker 0: Ich werde es kontrollieren.
Speaker 0: Er rümpfte die Nase.
Speaker 0: Ach ja, sie sollten sich etwas mehr um ihre Körperpflege kümmern und mehr auf ihre Kleidung achten, Miss Granger.
Speaker 0: Sie ruinieren mir noch meinen guten Ruf.
Speaker 0: Auf dem Schlaf-Shirt, das er ihr gestern angezaubert hatte, stand mit großen Buchstaben Daddy's Girl, großer Merlin.
Speaker 0: Hermine raffte mit zusammengezogenen Augenbrauen ihr, zugegeben ziemlich unvorteilhaftes Nachthemd zusammen und blitzte ihn mehr als wütend an.
Speaker 0: Dann siegte aber ihre Neugilde.
Speaker 0: und sie deutete auf den Packen Pergament, der sich über ihr Bett verstreute.
Speaker 0: Was ist das, wollte sie schnippisch wissen.
Speaker 0: Das Miss Granger ist ihr neues Fitnessprogramm, denn anscheinend mangelt es ihnen nicht nur an Verstand, sondern auch an anderen grundlegenden Eigenschaften.
Speaker 0: Fitnessprogramm?
Speaker 0: Erchute sie unglaublich.
Speaker 0: Sehr richtig.
Speaker 0: Er schritt jetzt mit auf dem Rücken zusammengelegten Händen vor ihrem Bett auf und ab.
Speaker 0: Sie werden jeden Morgen von sechs bis sieben Uhr dreißig etwas für ihren verweichlichten, jämmerlichen Körper tun.
Speaker 0: Außerdem werden sie verpflichtend zu allen Dreimalzeiten in der großen Halle erscheinen, wenn sie nicht in Oxford wahlen.
Speaker 0: Von acht bis neun Uhr werden sie dann mit den detailliert beschriebenen Meditationsübungen beginnen, damit sie besser denken können und nicht mehr auf solche hinrissige Ideen kommen.
Speaker 0: Danach dürfen sie sich den Aufgaben des Tages widmen.
Speaker 0: Allerdings werden sie spätestens um dreiundzwanzig Uhr alles stehen und liegen lassen, um in ihr Bett zu gehen.
Speaker 0: Auch das werde ich selbstverständlich kontrollieren.
Speaker 0: Ein hellmischer Gesichtsausdruck zeugte davon, dass er sich auf diese Aufgabe durchaus freute.
Speaker 0: Aber Professor jammerte die junge Frau in ihrem Bett.
Speaker 0: Wenn ich am Morgen bereits zweieinhalb Stunden versäume und auch nicht länger als elf Uhr abends arbeiten darf, schaffe ich die Arbeit nicht, das ist unmöglich.
Speaker 0: Das ist mir durchaus bewusst.
Speaker 0: Sie werden zur Abwechslung eben etwas länger als andere brauchen und die Zeit nacharbeiten.
Speaker 0: Jetzt hatte er sie soweit.
Speaker 0: Was meinen sie mit Nacharbeiten, fragte sie misstrauisch.
Speaker 0: Sie werden sich in adäquate Art auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten und natürlich alle anderen Aufgaben hier ebenfalls erledigen müssen, denn ich toleriere keine weitere Schlammperei ohne Unterbrechungen und ich werde ihnen auch nichts aufgrund ihres Helden-Images durchgehen lassen, wozu wahrscheinlich andere ihrer Lehrer durchaus bereit waren.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: unterbrach sie ihnen pürt.
Speaker 0: Daher könnte ihre Meisterzeit eben etwas länger als gewöhnlich dauern.
Speaker 0: Ich bin großzügigerweise dazu bereit, ihnen bis zu einen halben Jahr mehr Zeit zu gewähren.
Speaker 0: Über die dazugehörigen Konditionen können wir uns ja bei Gelegenheit unterhalten.
Speaker 0: Sie starte ihn an und er konnte förmlich die Gedanken sehen, die sich in der ihrer Stirn tummelten.
Speaker 0: War das ein Friedensangebot?
Speaker 0: In ihren braunen Augen funkelte es.
Speaker 0: Sie hatte sich entschlossen.
Speaker 0: Mit einem plötzlichen Ruck schlug sie die Bettdecke zurück, hüpfte schwungvoll aus dem Bett und reckte ihm die Hand entgegen.
Speaker 0: Einverstanden, Professor!
Speaker 0: Er schlug mehr als zögerlich ein, denn ihr Duft und das schockierend kurze Nachthemd lenken ihn etwas vom lichten Glanz seines Triumphus ab.
Speaker 0: Schön, dass wir das klären konnten, gräulte er und versuchte nicht in ihren Ausschnitt zu fallen.
Speaker 0: Sie ließ seine Hand erst nach einem sehr forschenden Blick in seine schwarzen Augen los.
Speaker 0: Dann drehte sie sich energisch um und verkündete munter.
Speaker 0: Ich gehe jetzt etwas für meine desolate Körperpflege tun.
Speaker 0: Werden sie dort auch einfach so reinmarschieren, Professor?
Speaker 0: Sie schaute ihn Fragen über die Schulter an.
Speaker 0: Ich frage er nur, denn dann sollte ich vielleicht besser die Tür abschließen, sonst beleidigt sie der Anblick meines verweichlichten Schlafenkapers noch.
Speaker 0: Ihr freches Grinsen ließ ihn irgendwie vermuten, dass nicht er aus dieser Schlacht als Sieger hervorgegangen war.
Speaker 0: Und die Vorstellung einer nackten, jungen Frau unter der Dusche befolgte ihn noch bis in seine Träume.
Speaker 0: Ein erster tiefer Schlag der Wohnzimmeruhr riss ihn aus seinen Erinnerungen.
Speaker 0: Der Zeiger bewegte sich auf, deine Frau kommt gleich nach Hause, schenke ein Glas Wein für sie ein.
Speaker 0: Ausgezeichnet.
Speaker 0: Gerade hatte er die Anweisung des weisen magischen Zeitansagers erfüllt, als es auch schon im Kamin ihres Büros zischte und sich kurz darauf die Tür öffnete.
Speaker 0: Hermine Jean Granger Jüngste Professorin für allgemeine Tränkekunde an der renommierten Zauber-Universität von Eddingbra trat ihn strahlend anlächeln per Rhein.
Speaker 0: — Guten Abend, mein Schatz, sagte sie warm und hängte ihre Ruhe neben seine an den Haken.
Speaker 0: Auch auf seinem Gesicht hatte sich ein offenes und herzliches Lächeln geschlichen.
Speaker 0: Auf das bereits gefüllte Glas Wein deutend meinte er, ich habe dich schon sehnsuchtsvoll erwartet, meine Liebe.
Speaker 0: Wie war dein Tag?
Speaker 0: Sie säufzte.
Speaker 0: — Sehr gut.
Speaker 0: aber unglaublich anstrengend.
Speaker 0: Dankbar ließ sie sich neben ihn gleiten und wollte das Glas aus seinen Händen entgegennehmen, aber im letzten Augenblick zog er es zurück und meinte gerissen nur gegen eine angemessene Entschädigung für verweiste Väter und wartende Ehemänner.
Speaker 0: – Ach, du armer Karl, meinte sie gespielt bedauern und sprechete über seine rauere Wange.
Speaker 0: Wenn ich nicht wüsste, dass du bis vor einer Stunde noch eine Lehrerbesprechung hattest, würde ich tatsächlich Mitleid mit dir haben.
Speaker 0: Ihre Lippen kamen seinen ganz nah.
Speaker 0: Allerdings glaube ich auch, dass du dich nur deswegen so einsam fühlst, weil die erst beim Betreten unserer Räume eingefallen ist, dass die Mädchen bei den Potters schlafen werden.
Speaker 0: Stimmt's?
Speaker 0: Nein, überhaupt nicht.
Speaker 0: Er versuchte, seinem Gesicht einen verkannt beleidigten Ausdruck zu geben.
Speaker 0: Diese Frau kannte ihn definitiv zugut.
Speaker 0: Nun, vielleicht ist es dir auch schon auf dem Weg von der Besprechung hierher eingefallen.
Speaker 0: gab sie nach und schielte nach dem Beinglas.
Speaker 0: Er nutzte diese Unkonzentriertheit seiner schlauen Frau schamlos aus und küsste sie zärtlich auf die weichen Lippen.
Speaker 0: Anscheinend gab Hermine Granger Entschädigungen aber gerne, denn sie erwiderte nicht nur Lächeln seinen Kuss, sondern schlang ihre Arme fest um seinen Hals und presste ihren schlanken Körper eng an ihn.
Speaker 0: Nur mit Mühe konnte er das volle Weinglas zurück auf den Tisch stellen, damit sich seine Hände ebenfalls sinnvoll betätigen konnten.
Speaker 0: Hm, an solche Begrüßungsküsse könnte er sich gewöhnen, sie waren so herrlich ausbauffähig.
Speaker 0: Auch damals, nach dieser Sempervitalis-Aktion, hatte er irgendwann in den folgenden Wochen und Monaten bemerkt, dass sich da einiges verändert hatte, dass er sich an sie zu gewöhnen schien.
Speaker 0: Schlimm genug.
Speaker 0: Sicherlich, es machte ihn immer noch wütend, dass sie ihre Aufgaben stets perfekt ausführte.
Speaker 0: Es machte ihn immer noch schier verrückt, dass sie dabei die meiste Zeit auch noch gute Laune hatte.
Speaker 0: Die intensiven Vorbereitungen auf die Abschlussarbeiten und seine vielen, vielen Sonder- und Zusatzaufgaben waren zwar sein persönliches Gegenmittel gegen diese gut gelaunte Perfektion, aber die Art der Aufträge veränderte sich dennoch unmerklich.
Speaker 0: Sie waren zwar immer noch hochanspruchsvoll und Hermine musste sich sehr anstrengen, sie zu meistern, Aber es waren keine unsinnigen oder erschwerenden Aspekte mehr dabei, jedenfalls fast nicht mehr.
Speaker 0: Anscheinend reichte ihr das aber manchmal noch nicht, denn es passierte immer wieder, dass sie sich weitere eigenmächtige Ziele setzte.
Speaker 0: Etwas, das natürlich sofort unterbunden werden musste, außer wenn es ihm nützte.
Speaker 0: Miss Granger, was soll das hier sein?
Speaker 0: Er zeigte mit seinem langen Zeigefinger und tief gerünsteter Stirn auf die zwei dicken Umschläge auf seinem Schreibtisch.
Speaker 0: Ach das!
Speaker 0: Wingte seine Meisterschülerin von der höchsten Sprosse der Regalleiter herunterlässig ab.
Speaker 0: Das sind die fertigen Anträge für ihre Tränkelprofessor.
Speaker 0: Severus starte sie verdrießlich an.
Speaker 0: Welche Tränke, welche Anträge, sprechen sie nicht in Rätseln.
Speaker 0: Die Tränke zur Versuchsreihe rund um den Seeschärfungstrang sir, erklärte Hermine deutlich und akzentuiert, was ihnen schon allein auf die Palme brachte.
Speaker 0: Ich habe sie beim Aufräumen gefunden und die Patentanträge angefordert und ausgefüllt.
Speaker 0: Sie müssen sie nur noch unterschreiben und abschicken.
Speaker 0: Hermine klemmte sich ein zweites Buch unter den Arm und regte sich schon nach einem weiteren Wälzer als das Donnerwetter über sie oder in diesem Fall unter ihr hereinbrach.
Speaker 0: Was fällt Ihnen ein, Miss Granger?
Speaker 0: Einfach ungefragt in meinen Unterlagen herumzuwählen, aber ich Ihnen das erlaubt oder geaufgetragen?
Speaker 0: Natürlich nicht!
Speaker 0: Severus war hinter seinem Schreibtischer vorgeschossen und stand jetzt direkt unter der Leiter, die Nase sehr nah an ihrem Unterschenkel.
Speaker 0: Gommen sie sofort da runter, wenn ich mit ihnen rede, es ist unerträglich zu ihnen heraufschauen zu müssen.
Speaker 0: Er stemmte die Hände auf die Hüften.
Speaker 0: Hermine schien das nicht sonderlich zu stören, sich diegen aller Seelenruhe von der Leiter, hielt aber inne, als sie mit ihm auf Augenhöhe war und säuselte.
Speaker 0: Aber Professor, man kann auch zu Menschen hinauf sehen, die unter einem stehen.
Speaker 0: Wirklich, etzte er immer noch wütend über ihre Eigenmächtigkeit.
Speaker 0: Auf alle Falle, so ... Außerdem hatten sie mich doch eindringlich darum gebeten, diesen staubigen Stapel im hinteren Regal entweder zu entsorgen, abzuheften oder zu bearbeiten, erklärte sie entschuldigend mit den Schulternzucken.
Speaker 0: Ich habe einen großen Staubigen einmal voll entsorgt, einen ebenso großen Stapel ordentlich sortiert und abgeheftet und eben auch einige Dinge weiter bearbeitet.
Speaker 0: Er hatte ganz vergessen, dass er ihr so etwas in der Art in der letzten Woche aufgetragen hatte.
Speaker 0: Verdammt.
Speaker 0: Sie hätten diese Versuchsreihe auch entsorgen sollen, rollte er, so schnell kam sie ihm nicht davon.
Speaker 0: Ein guter Zaubertränkmeister hätte erkannt, dass es unsinnige bruschstückhafte Forschungen waren.
Speaker 0: Ich bin zwar noch kein Zaubertränkmeister, war aber die Schülerin eines, nun sagen wir mal außergewöhnlichen Zaubertränkmeisters, und meines Erachtens sind beide Tränke sehr interessant.
Speaker 0: vor allem, wenn man noch an ihrer Bekommlichkeit arbeitet.
Speaker 0: Hier, halten Sie mal einen Augenblick, Sir.
Speaker 0: Sie drückte ihm den Bücherstapel in die Hände, den sie gerade zusammengesucht hatte, und eilte zu ihrer Büchertasche.
Speaker 0: Dort sah er mit zusammengepressten Lippen, wie sie emsig nach einer Eintragung in ihrem Forschungsbuch suchte.
Speaker 0: Wird das heute noch?
Speaker 0: was, Miss Granger?
Speaker 0: Ich bin nämlich kein Bücherständer.
Speaker 0: Ja, hier habe ich es, Professor.
Speaker 0: Sie hielt ihm ihre Unterlagen vor die Nase und erläuterte begeistert, Ich habe mir nämlich gedacht, wenn sie auf die Zugabe von Rotem Mond verzichten und dafür Himmelsleiter in gehackter Form hinzugeben, dazu noch ein oder zwei gepresste Flügel einer gestreiften Sumpfliebelle, dann könnte dieser Trank sehr nützlich sein und wir könnten ihn auch in der Schule einsetzen.
Speaker 0: Ihre Wangen hatten sich gerötet und sie blickte ihn erwartungsvoll an.
Speaker 0: Er überdachte ihre Vorschläge mit großer Skepsis, konnte aber leider keinen Fehler entdecken, daher gab er schließlich gnädig zu, Vielleicht wären Ihre Veränderungen wirklich eine Art Verbesserung.
Speaker 0: Aber wofür wollen Sie ihn hier in der Schule einsetzen?
Speaker 0: Ganz einfach, Astronomie!
Speaker 0: Als sie sein fragendes Gesicht sah, setzte sie schnell hinzu.
Speaker 0: Sie wissen doch, dass unser Etat in diesem und dem kommenden Jahr wegen den umfangreichen Renovierungsmaßnahmen recht beschränkt ist.
Speaker 0: Daher müssen sich die Schüler im Unterricht auch jeweils ein gutes Fan-Glas teilen.
Speaker 0: Geben wir ihnen aber den Trank mit einer Wirkzeit von einer bis eineinhalb Stunden, brauchen sie kein Fernglas und Professor Sinistra kann die Zeit effektiver für alle nutzen.
Speaker 0: Er runzete nachdenklich die Stirn.
Speaker 0: Kosten für den Trank pro Flasche knurte er.
Speaker 0: Zirka drei Knut, maximal.
Speaker 0: Ein sehr selbstzufriedenes Grinsen zeigte sich auf ihrem Gesicht.
Speaker 0: Er drückte ihr die Bücher wieder in die Hände und klopfte sich den Staub von der Rube.
Speaker 0: Dann drehte er sich zu den zwei Umschlägen auf seinem Schreibtisch um und überlegte laut, nun gut, aber dazu brauchen wir leider die Genehmigung des Ministeriums.
Speaker 0: Richtig, daher habe ich diese auch beantragt.
Speaker 0: Sie müssen nur noch alles gegenchecken und schließlich unterschreiben, Sir.
Speaker 0: Hermine hatte sich wieder dem Regal zugewandt und ein weiteres Buch auf den immer stärker schwankenden Stapel in ihren Armen gepackt.
Speaker 0: Das ist ja das Problem, es wird ewig dauern, säufzte Severus, mehr zu sich selbst sprechen.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Hermine war erstaunt.
Speaker 0: Im Begleitschreiben sagen sie was von einer bis maximal zwei Wochen.
Speaker 0: Ja, aber meine Anträge kommen immer zurück, weil sie stets abgelehnt werden.
Speaker 0: Dann beantrage ich es wieder, es wird wieder wegen irgendetwas abgelehnt und so weiter und so weiter.
Speaker 0: Das längste Genehmigungsverfahren hat mal vier Jahre gedauert.
Speaker 0: Er merkte schon, wie ihm vor lauter Ärger über dieses zermürbende Prozedere die Galle hochkam.
Speaker 0: Das liegt sicherlich an einer schlampigen Antragstellung, vermutete Hermine Frech.
Speaker 0: Nein, Miss Unverschämt, konnte das Service beleidigt, das liegt an der schlampigen Sachbearbeiterin in der Abteilung zur Bewilligung experimenteller Tränke und Zauber.
Speaker 0: Hermine lachte auf, haben sie die Dame vielleicht mit ihrem mitreißenden Scham und ihrer warmen Herzlichkeit verärgert?
Speaker 0: Pff, kam es vom Schreibtisch, und der Rest der gemurmelten Antwort ging im Geknare der Regaleiter unter, als Hermine sie mit dem Fuß weiterschub.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Ich sagte, dass sie mich hasst.
Speaker 0: Ach, das tun doch viele.
Speaker 0: Warum sollte sie sich die Mühe machen, sie so zu ärgern?
Speaker 0: Hermine stand schon wieder auf der Leiter.
Speaker 0: Man sieht mich, wer ein Todesser hält, der davon gekommen ist.
Speaker 0: Mit einem lauten Rumpeln fiel ein Hermines Bücher zu Boden.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Wie naiv sind sie eigentlich, Miss Granger?
Speaker 0: Wütend pfefferte er die beiden Umschläge in den Papierkopf.
Speaker 0: Sie hat doch auch recht.
Speaker 0: Ich bin ein Todesser, der davon gekommen ist.
Speaker 0: Das sind sie nicht?
Speaker 0: Rief.
Speaker 0: Hermine stieg eilig von der Leiter und baute sich empört vor seinem Schreibtisch auf, ohne sich um die Bücher zu kümmern.
Speaker 0: Ihn amüsierte ihre Aufgebrachtheit in gewisser Weise.
Speaker 0: Er musste sich sogar ein kleines Grinsen verknifen.
Speaker 0: Lassen sie es gut sein, Miss Granger.
Speaker 0: Jeder Mensch hat seine eigene Sicht der Dinge.
Speaker 0: Sie knifft die Augen zusammen und überlegte eine kleine Weile.
Speaker 0: Dann zückte sie entschlossen ihren Zauberstab und sammelte erst einmal ihre Bücher wieder auf, Danach schnippte sie nochmal und die zwei Umschläge tauchten wieder aus dem Papierkopf auf.
Speaker 0: Manchmal muss man einigen Menschen auch andere Sichtweisen anbieten, gab sie zu bedenken.
Speaker 0: Bitte prüfen sie die Unterlagenprofessor und unterschreiben sie sie, dann werden wir sehen, ob wir etliche Galeonen im nächsten Schuljahr gespart bekommen oder nicht.
Speaker 0: Nur wenige Tage später und nach einigem weiteren Hin und Her zwischen Hermine und ihm hatte er die Unterlagen fertig ausgefüllt und ihr mit den Worten Sie werden eine Menge unnötiger Arbeit damit haben, bis Granger in die Hand gebrückt.
Speaker 0: Und wie tatsächlich von ihm vorhergesagt, war zwei Wochen später die Ablehnung der Tränkel bei Eule zum Frühstück eingetroffen.
Speaker 0: Hermine hatte gekocht, vor allem als Severos vermutete, dass es an der schlampigen Antragstellung gelegen hätte.
Speaker 0: Sie schrieb den Antrag aufs Neue und kaum eine Woche später kam der positive Bescheid.
Speaker 0: Severos war ehrlich überrascht, Als er aber das äußerst zufriedene Gesicht seiner Meisterschülerin betrachtete, erwachte sein Misstrauen.
Speaker 0: Miss Granger, was haben Sie getan?
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Tatt diese einfach zu unschuldig.
Speaker 0: Wie kommen Sie denn darauf, dass ich etwas getan habe?
Speaker 0: Miss Granger.
Speaker 0: Na gut, vielleicht habe ich der Dame einen kleinen Besuch abgestattet und vielleicht hatte ich zufällig den berühmten Harry Potter dabei und vielleicht ließ ich unsere exzellenten Kontakte zum Zauberheiminister durchscheinen.
Speaker 0: gab Hermine rein, hypothetisch zu.
Speaker 0: Ach, vielleicht.
Speaker 0: Ja, vielleicht.
Speaker 0: Hermine schob sich näher an die Kerkerpüre heran.
Speaker 0: Allerdings hat das Ganze auch einen klitzekleinen Haken.
Speaker 0: Einen Haken.
Speaker 0: Und der wäre, er befürchtete das Schlimmste.
Speaker 0: Nun, vielleicht habe ich irgendwie einen Abendessen mit der sehr attraktiven Sachbearbeiterin und dem außergewöhnlichen Doppelspionen aussiehtgestellt.
Speaker 0: Sie.
Speaker 0: Haben was?
Speaker 0: Sie unmögliche!
Speaker 0: Mehr hatte sie wohl nicht mehr gehört, denn sie war so schlau, augenblicklich und fluchtartig die Kerkert zu räumen.
Speaker 0: Zu seiner großen Erleichterung war sie übrigens zwei Wochen später zu diesem Abendessen mitgekommen und er hatte sich zu seiner und Miss Granger's grenzenloser Überraschung so sehr von seiner eigentlich nicht existierenden guten Seite gezeigt, Das Miss Penelope Brick, die Misstrausche und nur mäßig ansönliche Sachbearbeiterin, doch einigermaßen versöhn schien.
Speaker 0: Jedenfalls reichte es, dass er mit den Anträgen seither nur noch halb so viel Ärger hatte.
Speaker 0: Kapitel V. Gesprächsmuster.
Speaker 0: Hast du heute Abend noch was vor?
Speaker 0: erkundigte er sich zärtlich an ihrem Ohrleppchen knabbernd.
Speaker 0: Hm, überlegte Hermine.
Speaker 0: Seine Liebkosungen sichtlich geniesend spielte sie mit den Knöpfen seiner Weste.
Speaker 0: Wenn ich morgen und am Wochenende frei haben will, muss ich heute noch Melanie Gordon's Meisterarbeit zu Ende sichten.
Speaker 0: Sie richtete sich etwas auf, um ihn anzuschauen.
Speaker 0: Du wolltest sie auch noch lesen, nicht wahr?
Speaker 0: Er nickte.
Speaker 0: Miss Gordon hatte über ein sehr interessantes Trankprojekt geschrieben, welches sich mit Wahrheitserkennungstränken beschäftigte.
Speaker 0: Ziemlich amüsant, wenn man bedachte, dass jener, der den Trank zu sich nahm, Lügner an der Verfärbung ihrer Nasenspitze erkennen konnte.
Speaker 0: Je größer die Lüge, umso bunter die Nasen des Schwindlers.
Speaker 0: Schade, dass Gildora Locke hat nicht mehr in Hogwarts unterrichtete.
Speaker 0: Gut, sie gab ihm eine letzten Kuss und erhob sich.
Speaker 0: Gib mir zwei Stunden, dann müsste ich einigermaßen gut durch sein.
Speaker 0: Ich werde hier deiner Vollsehnsucht haren, meine Liebe, blüß er sie kummervoll wissen.
Speaker 0: Sie lachte auf und gab ihm einen Klapps auf die Schulter.
Speaker 0: Du armer, armer, vernachlässigter Mann.
Speaker 0: Ich werde Deiner und den Qualen, die du wegen uns Frauen erleidest, gedenken, sprach sie mit dramatischer Stimme.
Speaker 0: Das ist auch das Minneste, was du tun kannst, Weib.
Speaker 0: Ein anzügliches Grinsen legte sich auf seine Lippen, aber das reicht natürlich nicht, um mich in ansprechender Weise zu entschädigen.
Speaker 0: Hm, sie tippte sich mit dem Zeigefinger an die Lippen, als wenn sie über seine Forderung gründlich nachdenken musste.
Speaker 0: Wie wäre es denn dann anschließend mit einer wilden Orgie auf der Wohnzimmercouch?
Speaker 0: Seine Augen blitzen, und die linke Augenbraue wanderte anerkennt nach oben, der noch wie seine Erwiderung mäßig begeistert aus.
Speaker 0: Akzeptabel, brummte er mit schnellem Blick auf das Sofa.
Speaker 0: War's nur akzeptabel?
Speaker 0: Hermine stemmte ihre Hände auf die Hüften.
Speaker 0: Welst du lieber anstelle der Orgier, die Nacht auf diesem Sofa verbringen, allein?
Speaker 0: Nein, nein, versuchte er sie zu beruhigen.
Speaker 0: Es ist ja auch nicht die Orgier, die ich nicht will, sondern eher die Couch.
Speaker 0: Sie ist einfach nicht für solche ... ... Aktionen ausgelegt.
Speaker 0: Sie ist ja auch schon älter.
Speaker 0: Wir sollten über eine neue nachdenken.
Speaker 0: Also, ich mag unsere Couch, verkündet der Hermine und auch ihre Augen glitzerten übermütig.
Speaker 0: Kein gutes Zeichen.
Speaker 0: Vielleicht brauchen wir ja kein neues Sofa.
Speaker 0: Vielleicht brauche ich einen neuen Mann, der ist nämlich auch schon älter.
Speaker 0: Kaum hatte sie das letzte Wort gesagt, war sie auch schon hin bei ihrer Büro-Tür verschwunden, was ihr Glück war, denn das Sofa-Kissen prallte nur wenige Sekunden später am Holz der Türe ab.
Speaker 0: Na, egal, er würde sich nachher zu Rechen wissen.
Speaker 0: Er wollte sich schon gemütlich zurücklehnen, um sich in aller Ruhe einige nette Vergeltungsaktionen für später zu überlegen, als sie ihn nochmals vorsichtig den Kopf durch die Türe steckte.
Speaker 0: Severus bat sie verführerisch, gibste mir noch das Glas Wein.
Speaker 0: Und was bekomme ich dafür?
Speaker 0: Weitere Infarme und niederträchtige Beleidigungen?
Speaker 0: Doch er stand schon auf, um es ihr zu reichen.
Speaker 0: Außerdem musste er ihr noch das Kissen aufheben.
Speaker 0: Nein, flötete sie.
Speaker 0: Ich verspreche dir nur, deinen Töchtern nicht zu erzählen, dass ihr allzeit korrekter und strenger Vater mit dem Sofa-Kissen geworfen hat.
Speaker 0: Sein missmutiges Knochen erstickte sie aber zum Trost in einem sehr betörenden Kuss.
Speaker 0: Dann war sie auch schon wieder verschwunden, und er nahm Seufzend auf dem alten Sofa-Platz, dabei striche er liebevoll über ihre weiche, dunkelrote Decke, die dort über der Lene lag und ebenfalls auf sie wartete.
Speaker 0: Er nahmen einen winzigen Schluck Wein und schub sich das Kissen im Rücken zurecht.
Speaker 0: Eigentlich war die Couch gar nicht zu ungemütlich.
Speaker 0: Zufrieden lauschte er den Klängen von Edward Elger und dachte an Hermine.
Speaker 0: Bei Merlin erliebte diese verrückte Frau mehr als alles andere auf dieser Welt.
Speaker 0: seine Töchter natürlich ausgenommen.
Speaker 0: Er liebte sie mit einer Intensität, die ihm nicht selten unheimlich war.
Speaker 0: Wie konnte das nur möglich sein?
Speaker 0: Und wann war das überhaupt geschehen?
Speaker 0: Wann hatte er sich eigentlich in Hermine Jean Granger verliebt?
Speaker 0: Gute Frage und gar nicht so leicht und schnell zu beantworten, wie er nach angestrengtem Nachdenken zugeben musste.
Speaker 0: Er streckte seine langen Beine auf dem Sofa aus und schloss die Augen.
Speaker 0: Eines war klar, Es hatte schon eine beträchtliche Zeit gedauert, bis sich diese schlaue, schöne und sture Hexe nahezu unbemerkt in sein Herz geschlichen hatte.
Speaker 0: Und er hatte sich wirklich mit allen Kräften dagegen gewährt.
Speaker 0: So gut das eben ging bei so einer Person.
Speaker 0: Ja, er gewöhnte sich im ersten halben Jahr ihrer Lehrzeit langsam an sie, aber verliebt, nein, verliebt war er damals noch nicht in sie gewesen.
Speaker 0: Er erinnerte sich schmunzend daran, dass ihre Unterhaltungen zu dieser Zeit häufig nach einem gewissen Muster abliefen.
Speaker 0: Sie rauften sich zuerst etwas, und dann traf sie häufig einen gewissen Punkt, an dem er sie wieder in ihre Schranken weisen musste.
Speaker 0: Leider war das nie so leicht, denn sie hatte die lästige Angewohnheit, immer das letzte Wort haben zu müssen, und das war wirklich zu ärgerlich.
Speaker 0: Miss Granger, wenn Sie mit den Aufsätzen fertig sind, kommen Sie bitte in mein Arbeitszimmer.
Speaker 0: Wir müssen über den Sommer sprechen.
Speaker 0: Sie sah etwas überrascht von ihren Korrekturen auf.
Speaker 0: Was ist mit dem Sommer, Sir?
Speaker 0: Fällt er etwa in diesem Jahr mal wieder aus?
Speaker 0: Sollte das etwa Humor sein Miss Granger, fragte er spöttisch und verschränkte die Arme vor der Brust.
Speaker 0: Sie hatte wohl gute Laune, das konnte man ändern.
Speaker 0: Wie Humor hier im Kacker, das würde ich mir doch nie erlauben, Sir.
Speaker 0: Wobei das nur sehr schlecht versteckte Grinsen ihrer Aussage lügen strafte.
Speaker 0: Mit Miss Gordon's Wahrheitserkennungstrank würde die Nase seiner Assistentin garantiert in allen Regenburgenfarben geleuchtet haben.
Speaker 0: Gut für Sie, sonst könnte ich auf den dummen Gedanken kommen, Sie neigten zu Übermut aus Mangel an Arbeit.
Speaker 0: Wurde Ihr Grinsender ein wenig schmaler?
Speaker 0: Sehr gut.
Speaker 0: Aber nein, Professor, bei Ihrer großen Sorge, mich vor Langeweile zu schützen, fühle ich mich doch ziemlich gut beschäftigt.
Speaker 0: Sie schaut da sehr unschuldig.
Speaker 0: Was ist denn nun mit dem Sommer?
Speaker 0: Nicht mit dem Sommer, Miss Granger, sondern mit den Sommerferien und Ihrem Sommerprojekt.
Speaker 0: Die Liste der Zutaten ist heute gekommen, Sie können mit der Planung beginnen.
Speaker 0: Oh, aber sicher, Sir, bin in etwa eine halbe Stunde fertig.
Speaker 0: Severo starte unglaublich auf die vielen Pergamente auf ihrem Schreibtisch und trat näher heran.
Speaker 0: Sind das die Hufflepuffs und Gryffindors der zweiten Klasse?
Speaker 0: Als sie nickte, schnaubte er abwählig.
Speaker 0: Dann brauchen sie mindestens das Doppelte an Zeit, um all die Fehler anzustreichen.
Speaker 0: Hm, eigentlich macht sich die Klasse ganz gut.
Speaker 0: Hermine blätterte in den bereits erledigten Stapel.
Speaker 0: Ich war wirklich sehr überrascht.
Speaker 0: Ein paar von ihnen haben sogar richtiges Potenzial, wie ich meine.
Speaker 0: Nicht zu fassen.
Speaker 0: Diese Klasse war ein Tränke technischer Albtraum, und er war nicht undankbar, sie für dieses halbe Jahr los zu sein.
Speaker 0: Seine Stimme bekam einen zynischen Unterton.
Speaker 0: Potenzial?
Speaker 0: So und so.
Speaker 0: Sind ihre Ansprüche auch hoch genug, Miss Granger?
Speaker 0: Oder lassen sie ihnen einfach nur alles durchgehen?
Speaker 0: Nun, Professor, sie schaute ihn frech an.
Speaker 0: Das können sie ja an den Prüfungsergebnissen ablesen und werden als spätestens nach den Sommerferien erfahren, wenn sie sie wieder selbst unterrichten.
Speaker 0: Ja, das werde ich.
Speaker 0: schnaubte er gefährlich leise.
Speaker 0: Und sollte ich dann zu der bedauerlichen Erkenntnis gelangen, dass sie ihnen die vorgeschriebenen Inhalte und Kenntnisse nicht ausreichend genug vermittelt haben, sehe ich mich wohl gezwungen, ihnen eine schlechte Abschlussnote in diesem Bereich zu geben.
Speaker 0: Dieser spatische Blick aus ihren braunen Augen machte ihn eindeutig wütend.
Speaker 0: und wusste er nicht noch von früher, wie sehr sie auf ihren Noten bedacht war.
Speaker 0: Tatsächlich schlich sich ein besorgter und ärgerlicher Zug auf ihr Gesicht, und er erwartete schon, dass sie die Hände auf die Hüften stemmte und sich auf eine wilde Verteidigungsrede einstimmte.
Speaker 0: Gryffindors waren ja so einfach zu durchschauen.
Speaker 0: Aber sie surfste nur bedauern und griff wieder nach Feder und Pergament.
Speaker 0: Das ist ihr gutes Recht, Professor.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Das war alles?
Speaker 0: Sie entrollte den nächsten Aufsatz und legte die Beschwerungsgewichte darauf.
Speaker 0: Ich rechne übrigens gar nicht mit guten Noten, ließ sie ihn wie nebenher wissen.
Speaker 0: Ach nein, sie Vorzeigestreberin!
Speaker 0: Nein, Sir, denn sie sind nur für ihr enormes Wissen und ihre nahezu unübertroffenen Fachkenntnisse bekannt, nicht aber für das Vergeben von guten Noten.
Speaker 0: Wahrscheinlich, weil ich nur von Dummköpfen umgeben bin, mutmaßte er, zugegebenermaßen doch ein Klitz so klein wenig geschmeichelt.
Speaker 0: Seine Meisterschülerin tauchte ihre Feder in das Tintenfass und begann leise zu lächeln.
Speaker 0: Es ist wahrscheinlich sogar besser, wenn ich keine guten Noten von ihnen bekomme, überlegte sie laut.
Speaker 0: Und warum das?
Speaker 0: Weil sonst noch jemand denken könnte, ich hätte sie mir auf eine andere Art verdient.
Speaker 0: Sie wackelte anzüglich mit den Augenbrauen.
Speaker 0: Bei Merlin, dieses kleine Beast, er beugte sich sehr nah zu ihrem Schreibtisch.
Speaker 0: Ich wusste gar nicht, dass diese Option bei ihnen besteht, Miss Granger.
Speaker 0: Solange sie so unfreundlich miese Petrich und gemein sind, ist ein Angebot auch mehr als unwahrscheinlich.
Speaker 0: Sir, strahlte sie ihn an, obwohl er für den Bruchteil einer Sekunde gemeint hatte, ein Flackern in ihren Augen zu bemerken.
Speaker 0: Welchen Glück für mich, dass ich bin, wie ich bin, Miss Granger, schleuderte er ihr entgegen, dann stieß er sich energisch vom Tisch ab und drehte sich schnell herum, um mit wehender Robe aus ihrem Zimmer zu rauschen.
Speaker 0: Als er die Tür zuschlug, nahm er aus dem Augenwinkel heraus noch ihr breites Grinsen war.
Speaker 0: Ja, endet hat.
Speaker 0: Der Sommer-II.
Speaker 0: und diese Zutaten-Expedition in ihrem ersten Meister-Lehrjahr war vielleicht ein guter Anfang, um der Beantwortung dieser Frage nach dem Verlieben näher zu kommen.
Speaker 0: So haben sie ihre achso-begabten Hufflepuffs und Gryffindors doch länger beansprucht, als erwartet, säuselte er, als sie eine halbe Stunde zu spät zur Besprechung in seine privaten Räume kam.
Speaker 0: Entschuldigen Sie, Sir, ich habe nach die aktuelle Inventarliste gesucht und Miss Overnight brauchte noch einen Rat.
Speaker 0: Miss Overnight aus der zweiten Plasse, überlegte Severus, die Stirn rund sind.
Speaker 0: Was wollte einer meiner Slytherins bei Ihnen, Miss Granger?
Speaker 0: Natürlich wollte sie eigentlich zu ihnen, Sir, versuchte Hermine zu erklären und sortierte einen dicken Stapelpergamente auf ihrem Arm.
Speaker 0: Aber ich habe sie gefragt, ob ich ihr auch helfen könnte und ich denke, dass sie damit besser bedient war.
Speaker 0: Wie kommen sie denn auf so etwas missüberheblich goldes Litterance-Oberschlange?
Speaker 0: Was sollte es denn geben, womit sie bei ihnen besser aufgehoben wäre als bei ihrem eigenen Hauslehre?
Speaker 0: Ähm, also Hermine senkte ihre Stimme.
Speaker 0: Es handelte sich um ein Frauenthema, Sir.
Speaker 0: Als sie Severus erschrockenen Gesichtsausdruck sah, ruschte ein kleines Grinsen über ihre Lippen.
Speaker 0: Aber ich kann natürlich Miss Overnight gerne zurückholen, damit sie sich selbst mit diesem Problem näher beschäftigen können, Professor.
Speaker 0: Nun schon gut, wiegelte er möglichst unbeteiligt klingend ab.
Speaker 0: Severus hasste solche Gespräche, weil er nie wusste, was er so sagen sollte und schickte die Schülerinnen möglichst umgehend zu Poppy.
Speaker 0: Aber nicht, dass sie jetzt die Kummerkastentante meines Hauses werden, Miss Granger, das fällt nicht in ihren Aufgabenbereich.
Speaker 0: Natürlich nicht so, versicherte Hermine Feixend und setzte sich auf seinen ungeduldigen Hinweis in den Sessel vor den Kamin.
Speaker 0: Severus schaute sie grießgremig an.
Speaker 0: Also, Miss Granger, kommen wir zum eigentlichen Thema unserer Unterredung.
Speaker 0: Ich möchte mich ja nicht den ganzen Abend mit ihnen herumschlagen müssen.
Speaker 0: Er schnaubte genervt auf und deutete auf einen dicken Umschlag mit dem Wappen der Oxforder Universität.
Speaker 0: Hier ist die sehr umfangreiche Zutatenliste ihres Professors.
Speaker 0: Ich weiß ja nicht, was die sich so denken, aber wenn mein erster Eindruck nicht täuscht, schicken sie uns quer durch die ganze Welt.
Speaker 0: Er solchste.
Speaker 0: Das Ganze dauert mindestens einen Monat oder eher mehr und wird Unsummen kosten.
Speaker 0: Ob wir mit dem Erlös des immergrünen Trankes auskommen werden bezweiflich stark.
Speaker 0: Er drückte Hermine die Liste in die Hand und grönzte sie hemmisch an.
Speaker 0: Da es ihre Exkursion ist, werden sie wohl auch für die nicht gedeckten Kosten aufkommen müssen, Miss Granger, und dass ihr Urlaub damit auch aufgebraucht sein wird, ist wirklich sehr bedauerlich.
Speaker 0: Ja, so etwas in der Art habe ich mir schon gedacht, Professor.
Speaker 0: Hermine war bereits in die Unterlagen vertieft.
Speaker 0: Gut, dass Professor McGonagall uns einen kleinen Zuschuss in Aussicht gestellt hat.
Speaker 0: Das hatte Minerva natürlich mal wieder vergessen, mit ihm zu besprechen.
Speaker 0: Unglaublich, wer war hier eigentlich zuständig?
Speaker 0: Sein Blick verdüsterte sich noch um einige gerade.
Speaker 0: Ich erwarte ihre ausführliche Routenplanung, die Kostenaufstellung und die Liste der benötigten Ausrüstungsgegenstände in zwei Wochen in Form einer Präsentation, befahl er scharf, dann blickte er seine Zähne zu einem kleinen Wolfsgrinsen.
Speaker 0: Und wenn die Direktorin schon Gelder für so etwas locker macht, wird sie sicherlich auch gerne genaueres über diese Reise wissen wollen.
Speaker 0: Selbstverständlich Professor nickte Hermine abwesend.
Speaker 0: Hier haben sie die dreihundert Galeon, er war auf ihr Miss Gelaunt ein kleines Liedersäckchen auf den Schoß.
Speaker 0: Neben ihren Prüfungsvorbereitungen und den Prüfungsvorbereitungen ihrer Klassen hat diese Aufgabe ab jetzt Priorität.
Speaker 0: Sie steckte das Säckchen in ihre Büchertasche.
Speaker 0: Soll ich auch für Ihre Ausrüstung sorgen oder wollen Sie das selbst erledigen, sir, erkundigte sie sich und blätterte drei Pergamente weiter.
Speaker 0: Diese Exkursion ist ja nicht auf meinen Wunsch zustande gekommen, daher halte ich es für angemessen, dass Sie einen Vorschlag machen.
Speaker 0: Ich entscheide dann, ob ich Ihren Plan folge.
Speaker 0: Gut ist auch praktischer, denn wenn ich für mich plane, kann ich es auch gleich für zwei tun.
Speaker 0: Sie machte sich einige Notizen.
Speaker 0: Ach, Miss Granger, fiel ihm noch ein.
Speaker 0: Bitte legen Sie den Zeitraum der Reise so, dass ich mich noch auf das nächste Schuljahr vorbereiten kann und auch noch einige Wochen zusammenhängend Urlaub machen kann.
Speaker 0: Sie machen Urlaub?
Speaker 0: Platzte es aus Hermine heraus und er hatte augenblicklich ihre volle Aufmerksamkeit.
Speaker 0: Natürlich mache ich Urlaub, was dachten Sie denn?
Speaker 0: Entrüstete er sich.
Speaker 0: Entschuldigung, Sie sir, aber... Ich habe mich immer schon gefragt, was sie so mit ihren Ferien anfangen.
Speaker 0: Hermine wurde etwas rot.
Speaker 0: Was ich in meinem Urlaub mache, geht sie gar nichts an.
Speaker 0: Wichtig ist nur, dass ich Wächen haben möchte, trotz oder gerade wegen dieses Müllsteins von Meisterschülerin an meinem Hals.
Speaker 0: Er musste eher nicht auf die Nase binden, dass er einen Großteil der Ferien stets in Hogwarts verbrachte und nur für wenige Tage in sein Haus in Spinners Endfuhr, um nach dem Rechten zu sehen.
Speaker 0: Alles in allem waren seine Ferien völlig unspektakulär.
Speaker 0: Hermine schaute ihn lange prüfend an.
Speaker 0: Er fühlte sich unter ihrem Blick unwohl, denn man konnte die verschiedenen Emotionen leicht von ihrem Gesicht ablesen.
Speaker 0: Da war Bedauern, Mitgefühl und Entschlossenheit zu erkennen.
Speaker 0: Und noch etwas anderes, was er nicht recht identifizieren konnte.
Speaker 0: Dann klappte sie ihre Unterlagen zusammen und stand auf.
Speaker 0: Wissen sie es vor, Müllsteine können verdammt hilfreich sein.
Speaker 0: Sie lächerte ihn an.
Speaker 0: Wozu, zum richtigen Ersäufen, sportete er.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Zum Malen von Mehl oder Önze.
Speaker 0: Der Blick, den sie ihm dabei schenkte, war so unbeschreiblich intensiv, dass er nach kurzer Zeit des starren Zwecks ihn musste.
Speaker 0: Diese Person war eine Plage.
Speaker 0: Gute Nacht, Professor, mummelte sich schließlich mit warmer, leiser Stimme und wartete nicht auf seine Erwiderung.
Speaker 0: Kapitel VI.
Speaker 0: Reiseplanung.
Speaker 0: Die nächsten zwei Wochen sah er sie fast nur zu den Mahlzeiten, was ihnen nicht so sehr freute, wie er sich das eigentlich vorgestellt hatte.
Speaker 0: Aber er weigerte sich strikt darüber nachzudenken, warum das so war.
Speaker 0: Am Tag der Präsentation war er äußerst übler Laune und erfasste insgeheim den Beschluss, jeden noch so kleinen Fehler in ihrer Planung zu finden und ihr Gnadenlos um die Ohren zu schlagen, das würde ihn sicher wieder aufbauen.
Speaker 0: Bei Merlin, es ging doch nichts über schöne Aussichten.
Speaker 0: Sie hatte ihn darum gebeten, ihre Ergebnisse in einem leeren Klassenzimmer im hinteren Flügel vorstellen zu dürfen.
Speaker 0: Na, ihm sollte es recht sein.
Speaker 0: Als er dort eintrat, war der Raum dunkel.
Speaker 0: Er konnte bis auf einen bequemen Sessel nicht viel erkennen.
Speaker 0: Schon wollte er seinen Zauberstab zücken, als er die Stimme seiner Schülerin erkannte.
Speaker 0: Oh, Professor!
Speaker 0: Sie sind schon da.
Speaker 0: Bitte nehmen Sie Platz.
Speaker 0: Es geht sofort los.
Speaker 0: Sie hörte sich eindeutig aufgeregt an, wie er bemerkte.
Speaker 0: Er ließ sich missmutig in den Sessel fallen und sofort erschien vor ihm eine große, dreidimensionale Weltkarte.
Speaker 0: Sie war umgeben mit Bildern all der Zutaten und Bestandteile, die es zusammenzutragen galt.
Speaker 0: In den nächsten sechzig Minuten erläuterte seine Meisterschülerin ihm nicht nur die ausgetüftelte Routenführung, sondern auch alle möglichen Fundorte, die einzelnen Etappen und die nötigen Mittel- und Ausrüstungsgegenstände.
Speaker 0: Sie machte dies so anschaulich, spannend und übersichtlich, dass er seinen Vorsatz sie niederzumachen gänzlich vergaß, sondern ihr vielmehr gebanzt zuhörte.
Speaker 0: Als sich schließlich für mehr Licht sorgte, um alle wichtigen Aspekte nochmals zusammenzufassen, waren ihre Wangen gerötet und ihre Frisur etwas in Mitleidenschaft geraten.
Speaker 0: Die Reise beginnt am fünften Juli und wird genau siebzehn Tage dauern.
Speaker 0: Sie geht über drei Kontinente mit jeweils zwei bis maximal drei täglichen Touren.
Speaker 0: Dazwischen deponieren wir die gesammelten Bestände in magischen Depots hier, hier und hier.
Speaker 0: Sie deutete mit ihrem leuchtenden Zauberstab auf rote Punkte in Afrika, Südamerika und Mitteleuropa.
Speaker 0: Dann brauche ich hier in Hogwarts noch ein oder zwei Tage, um einige Bestandteile im verbotenen Wald zu holen und am Ende noch eine Woche zum ordentlichen katalogisieren.
Speaker 0: Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn, dann lächete sie ihn ob seines Schweigens etwas unsicher an.
Speaker 0: Es entstehen Kosten von zweihundertfünfzig bis zweihundertneunzig Galleon.
Speaker 0: Was sagen sie, Sir?
Speaker 0: Er starte sie ein wenig fassungslos an.
Speaker 0: Ihr Lächeln wurde noch zittriker und verloscht schließlich ganz.
Speaker 0: Sir?
Speaker 0: Wo ist der Haken, Miss Granger?
Speaker 0: fragte er schließlich.
Speaker 0: Ich verstehe sie nicht, Sir.
Speaker 0: Es muss doch in diesem ganzen Plan einen eklatanten Haken geben.
Speaker 0: Er stand auf und trat näher an die Landkarte heran, die jetzt noch als Schlussbild der Präsentation vor ihm schwebte.
Speaker 0: Die Reise ist kürzer und billiger, als es nach ihren Unterlagen zu erwarten war.
Speaker 0: Sie versprechen mir hier außerdem eher Ferien als Arbeit.
Speaker 0: Da stimmt doch was nicht.
Speaker 0: Er drehte sich schwungvoll zu ihr um, und fixierte sie kritisch mit seinen schwarzen Augen.
Speaker 0: Nun, Hermine Säufte erleichtert auf, hatte sie gerade gelobt, zwar nicht offen, aber für seine Verhältnisse schon ziemlich deutlich.
Speaker 0: Sie suchen einen Haken Sir, vielleicht sollte ich ihnen dann besser sagen, dass das magische Zelt, in dem mir die meiste Zeit leben werden, nur gelähn ist und nach Katze riecht.
Speaker 0: Er verdrehte die Augen.
Speaker 0: Außerdem, Hermine machte eine Pause und zupfte etwas an ihrer Robe herum.
Speaker 0: Was außerdem... fragte Severus lauend.
Speaker 0: Er wusste doch, dass da noch was kam.
Speaker 0: Na ja, wir werden auch häufiger auf Muckel treffen, daher habe ich mir erlaubt, ihnen eine garniturpassender Kleidung zu besorgen.
Speaker 0: Sie deutete auf einen kleinen Stapel dunkler Wäschestücke.
Speaker 0: Ich hoffe, die Größe stimmt, aber ich kann es auch noch umtauschen oder ändern, bealte sich Hermine hinzuzufügen, als sie den skeptischen Blick ihres Tränkemeisters sah.
Speaker 0: Sie hatte eine dunkelgraue Zipphose mit dreifachem Reißverschluss besorgt, Dazu zwei schwarze Polo-Shirts und einen schwarzen Fließ-Polover mit Stehkragen, schwarze Spezialsocken und vier weiße Funktions-Shirts.
Speaker 0: Ganz unten lag ein schwarzer Anorak, halbhohe graue Wanderschuhe und ein geräumiger schwarzer Trekking-Rucksack.
Speaker 0: Er prüfte alles eingehend, fand aber auch hier nichts auszusetzen und knurte herablassend, die Farben sind akzeptabel.
Speaker 0: Hermine Grimste nahm dann aber noch mal Tiefluft.
Speaker 0: Gut, aber da ist noch was.
Speaker 0: Severus zog misstrauisch die Augenbrauen hoch.
Speaker 0: Es gefiel ihm gar nicht, dass sie gerade rot anlief.
Speaker 0: Das magische Zelt hat drei Räume.
Speaker 0: Das wird sicherlich für uns beide ausreichen, aber wir dürfen bei einigen Routenabschnitten keine Magie verwenden, um die besonders wertvollen Substanzen nicht zu schädigen oder die eigene Magie dieser Orte nicht zu stören.
Speaker 0: Daher habe ich ein Muckelzelt gekauft.
Speaker 0: Da wir es tragen müssen und nicht verkleinern dürfen, ist es wichtig, dass es möglichst wenig Gewicht hat.
Speaker 0: Sie rang die Hände und wurde noch etwas röter um die Nase.
Speaker 0: Also, es ist nicht sehr groß und besteht nur aus einem kleinen Raum.
Speaker 0: Wir werden nicht viel mehr Platz darin haben, als dort zu schlafen und unser Zeug zu verstauen.
Speaker 0: Aber es wird doch wohl für zwei Bettenröhrchen, Miss Granger.
Speaker 0: Also, zwei Schlafsäcke auf zwei Isomatten haben locker darin Platz.
Speaker 0: Sie deutete entschuldigend auf zwei dickere und zwei dünere Rollen, die auf einem der Ausrüstungstische lagen.
Speaker 0: Schlafsäcke und Isomatte.
Speaker 0: Er inspezierte die genannten Dinge mit spitzen Fingern und eindeutig ablehnenden Gesichtsausdruck.
Speaker 0: Ja, aber als Ausgleich, sozusagen, dürfen sie auch zweimal in einem sehr schönen Hotel übernachten Professor, versuchte Hermine es werbend.
Speaker 0: Nun gut, so oftste ihr Tränkemester.
Speaker 0: Waren das alle haken, Miss Granger?
Speaker 0: Fast.
Speaker 0: Jetzt schaute sie recht jämmerlich rein.
Speaker 0: Es handelt sich um die Verpflegung.
Speaker 0: Es ist sicherlich fair, ihnen zu sagen, dass ich eine echte Niete im Kochen bin.
Speaker 0: Sie ließ den Kopf so tief hängen, dass er nicht anders konnte, als in ein dunkles, gerollendes Lachen auszubrechen.
Speaker 0: Hermine schaute überrascht auf, dass sich das noch erleben darf, rumpelt er amüsiert.
Speaker 0: Miss Perfect kann etwas nicht.
Speaker 0: Hermine überkreuzte die Arme vor der Brust und meinte darauf hin, pikiert, ich kann auch nicht besonders gut fliegen, Sir, oder handarbeiten, die sind auch nicht meine Stärke.
Speaker 0: Oder schweigen, oder sich beherrschen, oder nachgeben, oder... ergänzte Severus die Defizite seiner Schülerin gerne.
Speaker 0: Schon gut schnaubte diese ihn unterbrechend und schob ihre Unterlippe beleidig nach vorne.
Speaker 0: Sie sah reizend aus, fand Severus, und er meinte versöhnlich, machen soll sich um die Kocherei keine Gedanken, Miss Granger, das ist sozusagen Chefssache.
Speaker 0: Sie können kochen, so fragte Hermin überrascht.
Speaker 0: Ein wenig, für uns beide wird es wohl reichen.
Speaker 0: Er sah sich um und rieb sich die Hände.
Speaker 0: So, Miss Granger, bevor Sie noch weitere Haken auspacken können, lassen Sie uns in meine Räume gehen und einen Tee bestellen.
Speaker 0: Ich habe da noch einige Fragen zu Details.
Speaker 0: Gernis sir, aber ich wollte hier noch aufräumen.
Speaker 0: Nein, lassen Sie alles stehen.
Speaker 0: Minerva soll sich Ihre Planungen auch anhören, dann geben Sie aber dreihundertfünfzig bis vierhundert Galleonen an, denn ich will den Zuschuss der Schule haben.
Speaker 0: Keck klar, sir, grinst der Hermine.
Speaker 0: Und lassen Sie besser die attraktiven Aspekte der Reise weg, sonst will sie uns noch begleiten.
Speaker 0: Seine schlechte Laune war wie weggefegt.
Speaker 0: Vorher gab es nachher auch keinen Tee, sondern Wein und die anschließende Diskussionsrunde mit seiner Meisterschülerin war so anregend wie wild und er konnte sich nicht erinnern, in den letzten Jahren einen Abend so genossen zu haben wie diesen.
Speaker 0: Bevor sie aber fürs Zutaten sammeln und für ein eventuelles Verlieben zusammen auf große Weltreise gehen konnten, musste Hermine noch ihre Abschlussprüfungen in Tränkekunde, Zauberkunst und Verwandlung ablegen.
Speaker 0: Bei Merlin war es für ein Drama.
Speaker 0: Wahrscheinlich hätten ihm Mr.
Speaker 0: Potter und Mr.
Speaker 0: Weasley einiges davon berichten können, wie nervenaufreibend Prüfungszeiten mit Miss Hermine Granger waren, wenn er denn auf den glorreichen Gedanken gekommen wäre, diese zu fragen.
Speaker 0: Was er natürlich nicht getan hatte, wer war er denn?
Speaker 0: Immerhin reichte ihm ein Mitglied dieser Spezialeinheit zur Errettung der Zauberer Welt vollkommen.
Speaker 0: Nach diesen Examen war er allerdings fast so weit, die beiden Herren, um die Gründung einer Selbsthilfegruppe zu ersuchen.
Speaker 0: Aber keine Panik.
Speaker 0: Nur fast.
Speaker 0: Die erste Phase ihrer Klausurvorbereitungen begann damit, dass sich dieser Verbissene, ich schaffe es nur, wenn ich mich richtig anstrengen ausdruck, nur noch von ihrem Gesicht weg bewegte, um dem Panischen, ich werde garantiert versagen, Ausdruck Platz zu machen.
Speaker 0: Diese Phase war für ihr Umwelt relativ gut zu verkraften, man musste nur vermeiden sie anzusehen.
Speaker 0: was bei ihm zugegeben auch schon mal besser funktioniert hatte.
Speaker 0: In der zweiten Phase wurde es dann schon unangenehmer, denn sie erschreckte ihn ständig zu Tode, weil sie sich zur Gewohnheit machte, urplötzlich und ohne jede Ankündigung bei der Arbeit oder beim Essen oder bei was auch immer aufzuspringen, um schnell mal eben in ihrem speziellen Prüfungsvorbereitungsbuch, das die Ausmaße eines Weltallmannachts hatte, eine weitere dringende Notiz zu vermerken.
Speaker 0: Er machte sich schon Sorgen, ob er von ihrer Angewohnheit bleibende Schäden davon tragen würde.
Speaker 0: Die dritte Phase brachte ihn dann aber an den Rand der Verzweiflung.
Speaker 0: Hermine stellte das Schlafen ein, zum einen um auch die Nacht fürs Lernen und Wiederholen zu nützen und zum anderen, weil sie vor lauter Adrenalin und Angst eh nicht mehr zur Ruhe kam.
Speaker 0: Daher schlich sie sich lieber mitten in der Nacht aus ihrem Zimmer, er hatte ihr nämlich das Licht nach drei und zwanzig Uhr magisch abgedreht, in die Bibliothek oder in leere Klassenzimmer, Besenkammern oder andere mehr oder weniger geeignete Räume, wo er sie dann irgendwann über riesige Bücher stapeln und Bergen von Pergamenten schlafend einsammeln musste.
Speaker 0: Wegen ihm hätte sie dort ruhig liegen bleiben können, war ihm doch egal, wo sie ihre Nächte verbrachte, aber Minerva war leider der blödsinnigen Idee, dass er für seine Meisterschülerin verantwortlich sei und sich gefälligst um sie zu kümmern habe.
Speaker 0: Was er natürlich völlig anders sah, Allerdings machte sich ein winzig kleiner Teil seines Herzens schon etwas Sorgen darüber, ob sie ihn nicht vielleicht doch noch zu diesem Semper-Vital ist reingreifen könnte, also war es klüger, ein wachsames Auge auf sie zu werfen.
Speaker 0: Die Warnzauber, die ihr an ihrer Schlafzimmertüre angebracht hatten, erleichterten ihm wenigstens das Suchen.
Speaker 0: Er fand sie nämlich schneller, jedenfalls, bis dass sie es herausfand und klug wie immer, zum Gehen wusste.
Speaker 0: Musste diese Frau auch ausgerechnet Zauberkunst studieren.
Speaker 0: Als Antwort auf ihren Ideenreichtum bat er Philius Flitwick um Hilfe.
Speaker 0: Der entwickelte dann einige wesentlich kompliziertere Benachrichtigungszauber, mit denen sie doch deutlich länger beschäftigt war.
Speaker 0: Böstar hinverlegte sie sich auf ihr Muckelwissen, denn er erwischte sie dabei, dass sie unter der Bettdecke um vier Uhr morgens noch mit einer sogenannten Taschenlampe las, die er natürlich sofort konfiszierte und ihr Wild anbrote, sie werden nötig ans Bett zu fesseln, sollte sie nicht endlich damit aufhören, so überzureagieren.
Speaker 0: Sie war in Tränen ausgebrochen, was er für ziemlich unverhielt, denn er hasste heulende Frauen.
Speaker 0: Sie ließ sich erst wieder beruhigen, als er ihr die Taschenlampe Zähne knirschen zurückgab.
Speaker 0: War das jetzt Phase vier, fragte er sich verzweifelt.
Speaker 0: Die, wir heulen und jammern, bis wir unseren Tränkemeister auf die geschlossene Dessent-Mungus gebracht haben, Phase?
Speaker 0: Bei Merlin, da gehörte sie doch hin.
Speaker 0: Garantiert würde diese verrückte Hexe das beste Prüfungsergebnis aller Zeiten abliefern, Warum musste sie dann so tun, als wenn ein Annehmbar schon so hochgegriffen wäre?
Speaker 0: So ging das nun wirklich nicht weiter.
Speaker 0: Bis zu den Examen war es noch eine Woche.
Speaker 0: Keiner von beiden würde diese sieben Tage überleben.
Speaker 0: Er musste sich mal wieder etwas einfallen lassen, um ihr Leben zu retten und seinesgleich mit.
Speaker 0: Dieses Mal dauerte es zwei Tage, bis er eine Lösung gefunden hatte.
Speaker 0: Es war ja auch ziemlich schwierig.
Speaker 0: Er überbrückte die Zeit, indem er ihr ein Schlafmittel in ihren Abendsteg gab.
Speaker 0: Das setzte sie für mindestens acht Stunden außer Gefecht und verschaffte ihm zwei ruhige Nächte.
Speaker 0: Er überlegte schon hoffnungsvoll, ob er diese Taktik bis zu den Klausuren nicht einfach weiterführen sollte, aber auch hier kam sie ihm bedauerlicherweise auf die Schliche.
Speaker 0: Mist.
Speaker 0: Aber er hatte ja noch seinen Plan.
Speaker 0: Zu diesem gehörte in einem ersten Schritt die Lastenverteilung.
Speaker 0: Dazu bat der Minerva und Philius zu einer konspirativen Krisensitzung und vereinbarte mit ihnen, dass sie jeweils für ihr Fachgebiet eine Prüfungsklausur aus praktischen und theoretischen Anteilen zusammenstellen möchten, die in ihrem Schwierigkeitsgrad absolutes Meisterniveau hatte.
Speaker 0: Mit weniger wäre Hermine Superhirn eh nicht ausgelastet.
Speaker 0: Dann simulierten sie an drei aufeinander folgenden Tagen die Abschlussprüfungen, indem sie Hermine einfach in die große Halle setzten, was sehr praktisch war, denn da saßen nämlich schon die anderen nervösen Schüler, denn auch in Hogwarts hatten die Prüfungswochen begonnen.
Speaker 0: Am Nachmittag nahmen sie ihr dann die praktischen Examen ab.
Speaker 0: Sie war von dem Vorschlag begeistert gewesen und vor allem war sie so beschäftigt.
Speaker 0: Sie ging weder Miss Peans noch ihm weiter auf die Nerven, denn sie war ja für fast zwölf Stunden gefordert.
Speaker 0: An den Abenden hatte sie zwei Stunden Zeit, den Stoff für den nächsten Tag zu wiederholen, und er schenkte ihr großzügigerweise eine Stunde, damit sie mit ihm nochmals über alle Aufgaben sprechen konnten, denn Hermine liebte es, noch mal alle Fragen detailliert durchzugehen.
Speaker 0: Nach diesen harten Tagen ließ er sie einen Tag verschnaufen und arrangierte dafür ein Treffen mit ihren Eltern, die von ihm natürlich schriftlich klare Anweisungen für den Verlauf dieses Tages erhalten hatten.
Speaker 0: Sie willigten sofort ein, auch sie kannten Prüfungszeiten mit ihrer Tochter.
Speaker 0: Dann stand Schritt drei an.
Speaker 0: Mit dem Schwerpunkt körperlicher Ermüdung, Kontra geistiges Überschnappen, und dafür hatte Severus sich etwas Besonderes ausgedacht.
Speaker 0: Er baute sich Donnerstag früh vor ihrem Schreibtisch auf.
Speaker 0: Miss Granger, sind Sie bereit?
Speaker 0: Wofür ist er?
Speaker 0: fragte sie erstaunt und kramte schon wieder in irgendwelchen Unterlagen herum.
Speaker 0: Wir werden in den verbotenen Wald gehen, bestimmte er und rieb sich die Hände.
Speaker 0: Und was machen wir da?
Speaker 0: fragte sie vorsichtig, denn der verbotene Wald war ihr eindeutig nicht geheuer.
Speaker 0: Wir suchen dort ein möglichst gefährliches Geschöpf, wie einen Wehrwolf oder eine Chemere, um sie ihm zum Fraß vorzuwerfen, antwortete Severus Trocken.
Speaker 0: Denn dann hätte ich endlich weder Ruhe.
Speaker 0: Darf ich sie darauf hinweisen, dass wir im Augenblick Neumund haben, Sir?
Speaker 0: antwortete Hermine.
Speaker 0: Egal.
Speaker 0: Bleibt noch die Chemere, winkte Severus ab.
Speaker 0: Ihm kam da gerade ein Gedanke.
Speaker 0: Dann gibt es nicht auch ein Muggelmärchen, wo Kinder in den Wald geführt werden, damit man sie los wird.
Speaker 0: Ja, Sir, Hänsel und Gretel heißt das Märchen, aber die Kinder werden aus Not in den Wald geführt, weil die Eltern nichts mehr zu essen haben.
Speaker 0: Und dort wartet auch kein Monster auf sie, sondern eine Hexe, stellte Hermine klar, gab dann aber Säuften zu.
Speaker 0: Allerdings wollte die Hexe die Kinder verspeisen, was im Endresultat auch nicht besser als eigentlich je mehrer ist.
Speaker 0: Gut, ein furchtenflößender Hexe ist auch akzeptabel, freute sich Severus.
Speaker 0: Ich werde gleich nach Hermine aber fragen, sie ist meiner Meinung nach prädestiniert für diese Rolle.
Speaker 0: Hermine musste grinsen.
Speaker 0: Ich finde ja eher, dass sie den Job machen sollten, Professor.
Speaker 0: Ihre Qualitäten im Kinder erschrecken und quälen sind unbestritten meisterlich.
Speaker 0: Sie müssten sich nur noch einen Kopftuch umbinden oder einen Hexenhut aufsetzen.
Speaker 0: Mag sein, aber ich will sie nicht verspeisen.
Speaker 0: Das Messen würde bei ihnen viel zu lange dauern und zudem sind sie garantiert zäh wie Leder.
Speaker 0: Ah ja, da Hermine ist.
Speaker 0: spöttischer Kommentar zu diesem zweifelhaften Kompliment.
Speaker 0: Gut zu wissen, dass es nicht zum Äußersten kommen wird, Das Quellen und der Schrecken kenne ich ja schon, damit komme ich klar.
Speaker 0: Schön, dass wir das geklärt haben.
Speaker 0: Severus griff nach seinem Mantel.
Speaker 0: Und so lange wie kein Monster oder andere gefährliche Wesen finden, werden wir Zutaten sammeln.
Speaker 0: Nämlich genau die, welche sie laut ihrer Präsentation erst in einem Monat dort zusammentragen wollten.
Speaker 0: Wir können das auch gleich jetzt erledigen, dann habe ich mehr Ferien und muss sie nicht länger ertragen als nötig.
Speaker 0: Und was ist mit meinen Prüfungsvorbereitungen?
Speaker 0: Ja, Mathe Hermine und Starter auf ihren reichgefüllten Schreibtisch.
Speaker 0: Sie haben sich wahrlich genug vorbereitet, schnaubt das Severus.
Speaker 0: Da können Sie übrigens etwas zu Essen ein und etwas für die Nacht.
Speaker 0: Sie werden im Wald übernachten.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Ich werde dort übernachten?
Speaker 0: Hermine klang etwas besorgt.
Speaker 0: Und was ist mit Ihnen?
Speaker 0: übernachten Sie nicht?
Speaker 0: Nein, ich muss zurück.
Speaker 0: Morgen früh habe ich Aufsicht in der großen Halle und außerdem muss ich ihre schriftliche Probeprüfung im Fach Zaubertränke durchsehen.
Speaker 0: Dazu brauche ich bestimmt den ganzen Nachmittag, weil sie sich garantiert mal wieder nicht kurz fassen konnten.
Speaker 0: Hermine starte ihn an, dann stemmte sie die Hände auf die Hüften.
Speaker 0: So, ich werde unter keinen Umständen alleine in diesem Wald bleiben, ganz egal für was das alles gut sein soll.
Speaker 0: Wer sagt denn, dass wir dort alleine bleiben werden?
Speaker 0: Entgegnete Savers amüsiert.
Speaker 0: Algrid wird uns in einer kleinen Waldhütte erwarten und mich dann ablösen.
Speaker 0: Er sah, dass sie sich entspannte und sogar erleichtert durchatmete.
Speaker 0: Zudem sprang ihr Verstand wieder ein, denn sie meinte fest, nun denn, aber ich brauche wenigstens zwei Stunden, um alles zusammenzusuchen.
Speaker 0: Einige der Pflanzen und Tiere brauchen spezielle Konservierungsmethoden.
Speaker 0: Ich habe mich darauf bisher nicht vorbereitet, das wollte ich erst nach den Prüfungen angehen.
Speaker 0: Das soll mir recht sein, lenkte Severus großzügig ein.
Speaker 0: Obwohl er sogar mit drei Stunden gerechnet hatte und hängte seinen Mantel wieder an den Haken.
Speaker 0: Sie haben die zwei Stunden, aber beeilen sie sich, sonst kommen wir nicht rechtzeitig am Treffpunkt an.
Speaker 0: Beim anschließenden Marsch in den Wald legte er ein mörderisches Tempo vor und genoss ihr erschöpft das Keuchen hinter sich.
Speaker 0: Sie würde sicherlich gut schlafen in dieser Nacht.
Speaker 0: Als sie gegen achtzehn Uhr an der Waldhütte ankamen, erwartete sie Hagrid schon.
Speaker 0: «Mann, Professor, sir, hallo Herr Mine, ihr habt euch aber beeilt», stellte Hagrid froh fest.
Speaker 0: Aber das ist gut, dann können wir zwei noch die schottischen Strauch wieper suchen, bevor es dunkel wird.
Speaker 0: Nicht wahr, Hermine?
Speaker 0: Er zwingerte der japsenden Miss Granger verheißungsvoll zu, die nur schwach mit dem Kopf nickte.
Speaker 0: Oder wollen sie doch mit Professor?
Speaker 0: Er schaute Severus fragend an, der daraufhin schnell abwinkte.
Speaker 0: Nein, nein, ich muss leider zurück zum Schloss.
Speaker 0: Von Schlangen in allen Größen hatte er ein für alle mal genug.
Speaker 0: Schade, sind so liebe Tierchen, wohnte Hagrid bedauert.
Speaker 0: muss nicht nur bei Severos ein heimliches Augenrollen hervorrief.
Speaker 0: Ja, wie schade.
Speaker 0: Ich danke Ihnen für Ihre Mühe, Hagrid.
Speaker 0: Er nickte dem Halbriesen leicht zu und wandte sich dann an Mermine.
Speaker 0: Miss Granger, ich erwarte Sie am Samstagmorgen gegen zehn Uhr an beruhte Direktoren, dann bekommen Sie die Ergebnisse der Probeprüfungen mitgeteilt.
Speaker 0: Mit großer Genugtuung bemerkte er, dass eine Meisterschülerin immer noch außer Atem war und auch ziemlich geschafft wirkte.
Speaker 0: Sehr gut.
Speaker 0: Das würde sich auch nicht ändern, denn Hagrid hatte klare Anweisungen, sie nicht zu schonen.
Speaker 0: Beschwingt trat er den Weg zurück an, wo er sich auf einen entspannten Abend und eine gerusame Nacht freute.
Speaker 0: Am Freitagabend ließ Hermine Lange auf sich warten und erst gegen Mitternacht hörte er ihre Schlafzimmertüre gehen.
Speaker 0: Kurz darauf schlurfte sie ins Labor, wo er noch über einen kleinen experimentellen Trank knobelte.
Speaker 0: Na, sie sind zurück.
Speaker 0: Sie sah noch viel fertiger aus als gestern Abend.
Speaker 0: Sehr gut.
Speaker 0: Ja, obwohl ich bin mir sicher, dass wir keinen noch so großen Umweg ausgelassen haben, murte sie müde.
Speaker 0: Sie packte den schweren Rucksack auf den Beistelltisch und legte einen Stasis-Zauber über ihn.
Speaker 0: Ich erledige das hier morgen.
Speaker 0: Gähnte sie.
Speaker 0: Heute geht es nicht mehr.
Speaker 0: Ich kann meine Augen einfach nicht mehr aufhalten.
Speaker 0: Gute Nacht, Professor.
Speaker 0: Gute Nacht, Miss Granger, triumphierte Severus.
Speaker 0: Er war wirklich nicht schlecht.
Speaker 0: Die Ergebnisse der Probeprüfungen waren übrigens wie erwartet, ohne Gleichen.
Speaker 0: Sie freute sich trotzdem wie verrückt und war dann den ganzen Samstag mit der Konservierung und Weiterverarbeitung der gesammelten Zutaten aus dem verbotenen Wald beschäftigt.
Speaker 0: Auch in dieser Nacht stief sie vergleichsweise gut und er damit auch.
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Was war er doch für ein Genie?
Speaker 0: Jetzt musste er nur noch den Sonntag überstehen und hierfür Griffschritt vier seines Plans mit der Überschrift Fantastische Ablenkung Kapitel VIII Prüfungsangst II.
Speaker 0: Miss Granger, wo wollen Sie hin?
Speaker 0: fragte er am Sonntagmorgen, nachdem Sie gerade in der großen Halle gefrühstückt hatten.
Speaker 0: In die Bibliothek erklärte Hermine.
Speaker 0: Mir sind da noch einige Sachen unklar, die ich besser für morgen noch klären sollte.
Speaker 0: Sie hatte schon wieder diesen leicht panischen Gesichtsausdruck und ihr Frühstück hätte nicht mal einen Minimove ernähren können.
Speaker 0: Nichts dergleichen werden sie tun, wir haben andere Pläne für diesen Tag, bestimmte er und zog sie Richtung Kärker.
Speaker 0: Ach, und was für Pläne haben wir?
Speaker 0: Sie musste sich beeilen, um mit seinen großen Schritten mithalten zu können.
Speaker 0: Wir werden jemanden besuchen, eröffnete ihr Severus gut gelaunt.
Speaker 0: Oh, wen denn?
Speaker 0: fragte Hermine erstaunt und blieb interessiert stehen.
Speaker 0: Das werden sie schon früh genug erfahren müssen, Neugierde, wennste Severus, er wusste doch mit, was sie zu locken war.
Speaker 0: Jetzt kommen sie schon.
Speaker 0: Ich erwarte, dass sie sich was Anständiges anziehen und in einer halben Stunde am Apparierpunkt erscheinen.
Speaker 0: Hermine ist leicht empörtes Gebrummel, was er denn so unter anständiger Kleidung verstehen würde, gekonnt ignorieren verschwand er in seinem Büro.
Speaker 0: Als sie pünktlich am Apparierpunkt eintraf, war er mit ihrer Erscheinung sehr zufrieden.
Speaker 0: Sie hatte ihre widerspenstigen Haare zu einem Zopf geflochten und das leichte hellblaue Sommerkleid mit seiner passenden Beste stand nie ausgezeichnet.
Speaker 0: Sie sah gut aus, fand er.
Speaker 0: – Sagen Sie mir jetzt, wen wir besuchen werden, fragte sie, als sie sich lächeln zu ihm stellte.
Speaker 0: Sie hörte seinen anerkennenden Blick bemerkt.
Speaker 0: – Nein, lassen Sie sich überraschen, schnaerte Severus.
Speaker 0: Und damit sie ihn nicht weiter nerven konnte, fasste er sich schnell an der Hand, und mit einem Wisch waren sie verschwunden.
Speaker 0: Als sie sich wieder materialisierten, standen sie nahe einer riesigen grauen Mauer, die aus groben Steinblöcken gehauen war.
Speaker 0: Severus ließ ihre Hand los, die sich gar nicht mal so schlecht angefühlt hatte, und schaute sich suchend um, dann steuerte er zielstrebig einen kleinen, unscheinbaren Schuppen an, mummelte vor dessen verwitterter Tür eine leise Zauberformel und bat dann Hermine ungeduldig, kommen sie schon, Miss Granger, lehnen sie sich einfach dagegen wie beim Gleis neun, dreiviertel.
Speaker 0: Hermine lag sicherlich die eine oder andere Frage auf der Zunge, sie schluckte sie aber alle ausnahmsweise herunter, um seine Aufforderung nachzukommen und sich gegen die Türe zu lehnen.
Speaker 0: Kurz darauf war sie verschwunden.
Speaker 0: Er tat es ihr gleich und beide standen gleich darauf in einer großen, dunkelgetäfelten, ehrwürdigen Halle.
Speaker 0: Die Wände waren wie beim Ministerium mit großen Kaminen bestückt.
Speaker 0: Viele Porträts bedeckten die übrigen Flächen und Wappen und Fahnen hingen hier.
Speaker 0: Der gesamte Raum vermittelte den Eindruck von Kultiviertheit und dezenter Exklusivität.
Speaker 0: Wo sind wir, Sir?
Speaker 0: fragte Herr Miener, die sich interessiert umschaute.
Speaker 0: Das, Miss Granger?
Speaker 0: Severus machte eine weite Geste, und man konnte den Stolz deutlich aus seiner Stimme heraushören, ist die älteste und wohlrenommierteste Lehrstätte für magische Tränke in ganz Europa, die Universität von Edinburgh.
Speaker 0: Oh, wirklich?
Speaker 0: Hermine war sichtlich beeindruckt.
Speaker 0: Und wir haben das große Glück, gleich Professor Ambros Carter zu treffen, dessen Name ihnen sicherlich aus vielen Büchern und Fachartikeln bekannt sein dürfte.
Speaker 0: Professor Carter war so freundlich, sich einige Stunden Zeit zu nehmen, um uns zu empfangen und ihnen die Universität zu zeigen.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Der Ambos Carter?
Speaker 0: Hermine war ganz aus dem Häuschen.
Speaker 0: Professor Carter ist einer der ganz großen Tränkemeister unserer Zeit.
Speaker 0: Bei ihn zu studieren ist ein echtes Privileg.
Speaker 0: Unzählige Studenten aus der ganzen Welt stellen jedes Jahr ihre Anträge, um hier einen Studienplatz zu bekommen.
Speaker 0: Er nimmt nur die allerbesten.
Speaker 0: Sie bekam schon ganz rote Wangen.
Speaker 0: Stimmt, genau.
Speaker 0: Wäre Hermine nicht selbst so begeistert gewesen, hätte sie sicherlich bemerkt, dass ihr Tränkemeister vor lauter Stolzschier platzte.
Speaker 0: Und warum trifft er uns hier?
Speaker 0: Kennen sie ihn etwa persönlich, Sir?
Speaker 0: Sie wippte vor lauter Aufregung auf ihren Fußballen auf und ab.
Speaker 0: Er musste über ihre Begeisterung schmunzeln, aber anstatt ihr zu antworten, winkte er ihr ihm zu folgen und schritt zügig einen langen breiten Gang entlang.
Speaker 0: Sie wollten an ihrer Geduld arbeiten, Miss Granger.
Speaker 0: Und jetzt kommen sie schon, wir wollen Professor Carter nicht warten lassen.
Speaker 0: Diese Aufforderung stellte sich als vollkommen unnötig heraus, denn sie klebte förmlich an seiner Seite und hätte sicherlich noch mehr Fragen gestellt, wenn er nicht so schnell gegangen wäre, dass sie schon fast laufen musste.
Speaker 0: Sie hielt mir eine kleine Türe an, vor der eine lange Reihe von Benken an den Wänden stand.
Speaker 0: Anscheinend waren sie für wartende Studenten gedacht, die sich ansonsten hier versammelten.
Speaker 0: Severus rückte seinen Binder gerade, strich sein Haar aus dem Gesicht und klopfte an.
Speaker 0: Ein dünnes, Haraein, war zu hören, und er öffnete knarrend die alte Türe und trat in einen ebenfalls dunkel getäfelten Raum.
Speaker 0: Vorsichtig folgte ihm Hermine und blickte sich gespannt um.
Speaker 0: Ah, Severus, mein lieber Junge!
Speaker 0: Ein sehr alter Zauberer, der Hogwarts-Tränkemeister nur bis zur Brust reichte, erhob sich erfreut von seinem Schreibtestuhl und kam trippeln auf die beiden zu.
Speaker 0: Anbross, schön Sie wiederzusehen und herzlichen Dank, dass Sie Zeit für uns haben.
Speaker 0: Mit ungeahnter Wärme in seiner Stimme schüttelte Severus die ihm da gereichte Hand und zauberte sogar ein ehrliches Lächeln auf sein Gesicht.
Speaker 0: Was Hermine anscheinend so faszinierte, dass sie einige Augenblicke ihre Aufgeregtheit ganz vergaß.
Speaker 0: Oh, ich freue mich auch, dich endlich noch mal zu treffen.
Speaker 0: Du lässt dich viel zu selten blicken, mein Lieber.
Speaker 0: Ambros Carter schien zwar ziemlich alt zu sein, aber an Vitalität mangelte es ihm offensichtlich nicht.
Speaker 0: Unter buschigen weißen Brauen blitzten ihn dunkle Knopfaugen liebevoll an.
Speaker 0: Dann drehte er sich zu Hermine um, wie ihn etwas Unsicher anlächete.
Speaker 0: Und das ist die berühmte Hermine Granger, schmunzete er und reichte ihr die Hand.
Speaker 0: Sie sind noch viel hübscher als auf den fehlenden Zeitungsfotos, die es von ihnen gibt.
Speaker 0: Oh, danke!
Speaker 0: stotterte Hermine und wurde rot bis an die Haarwurzel.
Speaker 0: Es ist mir eine wirkliche Ehre, sie kennenzulernen, Professor Carter.
Speaker 0: Der alte Mann schaute der jungen Frau eingehend in die hellen braunen Augen und schien zufrieden mit dem Ergebnis, denn er klatschte fröhlich in die Hände.
Speaker 0: Kommt, setzt euch, ich habe uns Tee bestellt und etwas geback.
Speaker 0: Ihr müsst alles aufessen, sonst sind die Hauselfen böse.
Speaker 0: Als sie alle saßen, bat der Professor, Bitte, Miss Granger, wären Sie so freundlich und würden uns allen Tee ein Schenken.
Speaker 0: Meine Hände zieht dann schon ein wenig, man wird ja leider nicht jünger.
Speaker 0: Sehr gerne, Professor, antwortete Hermine und kam seiner Bitte sofort nach.
Speaker 0: Sie haben in Oxford studiert, Miss Granger, erkundigte sich Carter, als er ihr seine Tasse entgegenhielt.
Speaker 0: Ja, Sir, bei Professor Montgomery nickte sie und bemühte sich, das Zittern ihrer Hände in den Griff zu bekommen.
Speaker 0: Hm, guter Mann, Montgomery, aber warum haben wir sie nicht bekommen?
Speaker 0: Carter blitzte die junge Frau an, die daraufhin schon wieder vor Verlegenheit zu glühen begann.
Speaker 0: Well, Miss Granger den Hals nicht voll genug bekommt, schnaubte Severus leise, was ihm einen strafenden Blick seiner Meisterschülerin einbrachte, als sie auch seine Tasse füllte.
Speaker 0: Ich wäre sehr gerne zu Ihnen nach Edinburgh gekommen, Sir, erklärte Hermine und reichte Severus die Milch.
Speaker 0: Aber weil ich neben Zaubertränken auch Zauberkunst und Verwandlung studieren wollte, ging dies nur an einer großen Uni mit vielen Zweigen.
Speaker 0: Sag ich doch, sie bekommt nie genug, stichelte ihr Tränkemeister.
Speaker 0: Verstehe, verstehe, mummelte Kater und grinst es Severus kurz an.
Speaker 0: Und sie haben es wirklich geschafft, dass er sie als Meisterschülerin nimmt.
Speaker 0: Das ist fast so eine unvorstellbare Leistung, wie die Welt von diesem idiotischen Irren befreit zu haben, mit dem sich unser Severus so lange hat herumschlagen müssen.
Speaker 0: Nein, das war vergleichsweise einfach, entgegnete Hermine Trocken und nippte an ihrem Tee.
Speaker 0: Ich habe ihn dafür nur erpressen müssen, ging ganz leicht.
Speaker 0: Professor Carter brach in ein lautes Lachen aus, als er Severus säuerlichen Gesicht ausdruck sah.
Speaker 0: Hattest du nicht gesagt, dass sie aus Gryffindor kommt, Servus?
Speaker 0: kicherte Professor Carter und wischte sich eine Lachträne aus dem Augenwinkel.
Speaker 0: Ja, leider, solchste dieser.
Speaker 0: Jetzt herrscht in meinem Labor neben political correctness, Ehrbarkeit und Heldenmut.
Speaker 0: Ehrbarkeit und Heldenmut waren schon da, Professor, verbesserte ihn Hermine.
Speaker 0: Nur an Werten wie Freundschaft und Höflichkeit arbeiten wir noch.
Speaker 0: Na, da haben sie ja noch was zu tun, meine Liebe, stimmte Carter ihr Mund dazu.
Speaker 0: Hat ihnen ihre Oberschlange eigentlich mal erzählt, Miss Granger, woher wir uns kennen?
Speaker 0: Nein, bisher wusste ich noch nicht einmal, dass sie sich überhaupt kennen.
Speaker 0: Nun, Severus Snape war hier Student und dann auch mein Meisterschüler.
Speaker 0: Er tätschelte Severus Arm.
Speaker 0: Einer von drei in all den vielen Jahren.
Speaker 0: Wie sie sich denken können, bin ich darin noch viel wählerischer als bei der Auswahl meiner Studenten, aber ihn dort.
Speaker 0: Er deutete auf Severus.
Speaker 0: ihn musste ich damals überreden.
Speaker 0: Ehrlich?
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: fragte Hermine gespannt.
Speaker 0: Weil er sich diesen Idioten um Voldemort anschließen wollte, er war so fasziniert von Schwarzer Magie, dass er nicht mehr klar denken konnte.
Speaker 0: Severus schnaubte.
Speaker 0: Musste Carter auch immer so direkt sein?
Speaker 0: Das stellte damals schon ein Problem dar.
Speaker 0: Nie hatte er aus seiner Gesinnung ein Hehl gemacht.
Speaker 0: Es war nicht leicht für Severus gewesen, ihn aus dem Zauberstabbereich des dunklen Lorts herauszuhalten.
Speaker 0: Und sie wollten ihn nicht gehen lassen, stimmt's?
Speaker 0: fragte Hermine Leise und sah ihn voll Bewunderung an.
Speaker 0: Genau, dieser Junge war das Beste, was mir je an Talent und Willen unter die Nase gekommen ist.
Speaker 0: Ich konnte ihn doch nicht in sein Verderben rennen lassen.
Speaker 0: Daher hat er mich geködert, ergänzte Severus Kühl.
Speaker 0: Er hat in Aussicht gestellt, mir den Zugang zu geheimen Abteilung der Universität zu ermöglichen, wenn ich bei ihm meine Meisterzeit absolviere.
Speaker 0: Sie müssen wissen, meine Liebe, fügt die Karte an.
Speaker 0: Diese geheimen Abteilung ist wirklich sagenhaft.
Speaker 0: Sie besteht seit der Gründung dieser Hochschule im Jahre neunhundert nach Christus und beherbergt natürlich auch einmalige schwarzmagische Bücher und Manuskripte.
Speaker 0: die ich aber nur inszenzierter Form zu sehen bekam, schnurte Severus.
Speaker 0: Denn unser ehrbarer Professor hier hat sein Versprechen nicht gehalten.
Speaker 0: Wie konnte ich auch?
Speaker 0: Immerhin habe ich es nicht geschafft, dich von diesem Park fernzuhalten, verteidigte sich Professor Carter aufgebracht.
Speaker 0: Severus hob beschwichtigen die Hand.
Speaker 0: Ich sage ja nicht, es ist falsch war, Ambrus, es war nur ein Wortbruch.
Speaker 0: Ich hätte es damals als unbrechbaren Schwur besiegeln sollen.
Speaker 0: Ja, du warst noch jung und unerfahren, solch zu Professor Carter.
Speaker 0: Ich war jedenfalls nie in meinem Leben froher, als in dem Augenblick, da ich hörte, dass du als Lehrer nach Hogwarts gehst.
Speaker 0: Dort wusste ich dich sicher unter den wachsamen Augen von Erbys Dumbledore, obwohl ich mir klar darüber bin, dass deine Schüler diese Einschätzung nicht teilen, oder Miss Granger?
Speaker 0: Nunse, die meisten wohl eher nicht.
Speaker 0: Hermine könnte sich ein kleines Lächeln nicht verknifen.
Speaker 0: Miss Granger.
Speaker 0: Sorgen sie besser dafür, dass ihr vorlautes Mundwerk ihre Meisterzeit nicht drastisch verkürzt.
Speaker 0: Bannte several schmollend, was Hermine's Grinsen aber noch vertiefte.
Speaker 0: Ich sollte erwähnen, dass wir an der Kritikfähigkeit auch noch arbeiten, ließ sie Professor Carter suffi sein Wissen.
Speaker 0: Dieser verbarg sein Schmunzeln damit, dass er schnell ein Schluck Tee trank und sich dann munter erkundigte, was haben sie denn für Zukunftspläne, Miss Granger, wenn sie ihm nächsten Jahr ihre Meisterzeit beendet haben werden?
Speaker 0: Hermine holte tief Luft.
Speaker 0: Also, zuerst werde ich natürlich die Meisterzeiten für Zauberkunst und dann für Verwandlung ableisten.
Speaker 0: Da es aber keine Hauptfächer sind, geht das wahrscheinlich auch in Teilzeit.
Speaker 0: Das Unterrichten macht mir wirklich sehr viel Spaß und Minava McGonagall hat schon anklingen lassen, dass ich ihre halbe Stelle Verwandlung haben könnte.
Speaker 0: Aber Prof.
Speaker 0: Montgomery hat mir auch eine interessante Forschungsassistenz in seinem Privatlabor angeboten.
Speaker 0: Ein weiteres Angebot kommt von Kingsley Shacklebolt.
Speaker 0: Er will mich gerne im Ministerium haben, da könnte ich bestimmt etwas Sinnvolles bebirken.
Speaker 0: Aber auch das Sankt Mungus hat bereits angefragt.
Speaker 0: Sie denken dort über eine neue Stelle im Bereich Heiltränke nach, für die sie mich haben wollen.
Speaker 0: An Perspektiven mangelt es ihnen ja nicht gerade, Miss Granger, stellte Professor Carter anerkennend fest.
Speaker 0: Nein, aber wer weiß, vielleicht kommt auch alles ganz anders.
Speaker 0: Ich bin finanziell unabhängig, daher kann ich mich ohne Not in Ruhe umsehen.
Speaker 0: Ja, tun Sie das, meine Liebe, und folgen Sie dann Ihrem Herzen, das weiß meist vor unserem Verstand, was gut für uns ist, rieht der alte Zaubererweise.
Speaker 0: Da stimme ich Ihnen zu, Professor, nickte.
Speaker 0: Hermine lächelt.
Speaker 0: Ich war übrigens von Ihrer Probe-Klausur im Fach Zaubertränke sehr angetan.
Speaker 0: Professor Carter stand auf, um einen dicken Stapelpergament von seinem Schreibtisch zu holen.
Speaker 0: Severus war so freundlich, Sie mir zukommen zu lassen.
Speaker 0: Das war ja das Mindeste, immerhin sind die Fragen von ihnen zu, bemerkte Severus, und freute sich schon auf die Wirkung, die dieser Nachricht auf Hermine haben würde.
Speaker 0: Diese blieb auch nicht lange aus, sie schaute Severus verblüfft an.
Speaker 0: Die Fragen stammen von Professor Carter, fragte sie mit zittriger Stimme.
Speaker 0: Natürlich, er führte jedes Jahr solche Prüfungen durch, weshalb sollte ich mir dann die Mühe machen, extra eine für sie zusammenzustellen.
Speaker 0: Und wer hat die Bewertung vorgenommen, wollte sie wissen.
Speaker 0: Wir beide zusammen, schmunzete Kater.
Speaker 0: Ich habe die Klausur mit einer Express-Eule bekommen und dann ein Severus zurückgeschickt, als ich damit durch war.
Speaker 0: Er streicht sich seinen Schnalzer glatt.
Speaker 0: Was übrigens ziemlich lange gebaut hat, ich habe noch nie eine solch umfossende Prüfungsarbeit gesehen.
Speaker 0: Ja, Miss Granger kann sich einfach nicht kurz fassen, stimmte Severus Sorvzen zu, dann beugte er sich zu seiner verdatterten Meisterschülerin herüber.
Speaker 0: Sie sehen also Ms.
Speaker 0: Granger, dass sie wirklich umfassend und ausreichend vorbereitet sind.
Speaker 0: Und wenn dies schon die Meinung des obersten Tränkemeisters der Universität von Eddingbra ist, können sie es langsam auch glauben.
Speaker 0: Sehr richtig, stimmte Kat dazu.
Speaker 0: Es war unbestritten die beste Arbeit, die ich je gelesen habe, und ich würde gerne mit ihnen über einige Aspekte ins Gespräch kommen.
Speaker 0: Er zückte seine Taschenur.
Speaker 0: Aber erst wollen wir eine Kleinigkeit zum Lunch nehmen, und dann zeige ich ihnen die Uni.
Speaker 0: Wollen wir?
Speaker 0: Natürlich wollten sie, was für eine Frage.
Speaker 0: Und nach einer sehr anregenden Fachdiskussion bei Tisch führte der Professor seine Gäste durch die Labore und andere Räumlichkeiten und natürlich auch durch die Bibliothek der Universität.
Speaker 0: Hermine war hingerissen, ihre Wangen glühten den ganzen Tag vor Aufregung und Freude und allein der Glanz, der in ihren Augen lag, war all die Mühe der letzten Wochen und Tage wert gewesen.
Speaker 0: Sie kehrten erst am späten Nachmittag zurück, nachdem sie sich sehr herzlich von Professor Carter verabschiedet und noch einen kurzen Blick auf die berühmte Burg der Stadt geworfen hatten, die übrigens genau über der Universität lag.
Speaker 0: Bevor sich Hermine nach dem Abendessen von Severus verabschiedete, um doch noch einmal einen winzigen Blick in ihre Verwandlungsunterlagen zu werfen und ihre Sachen für die Prüfungswoche zusammen zu packen, schaute sie ihren Tränkemeister lange mit einem warmen Lächeln an.
Speaker 0: Dann reichte sie ihm die Hand, die er etwas verwundert und zögern der Griff.
Speaker 0: Ich möchte ihnen von Herzen danken, Professor.
Speaker 0: Nicht nur für diesen fantastischen Tag, sondern auch für alles andere, was sie in den vergangenen zwei Wochen für mich getan haben.
Speaker 0: Da gibt es nichts zu danken, das war purer Eigen-Nutzmessgranger.
Speaker 0: Behauptete Severus möglichst kühl, damit sie ja nicht merkte, wie sehr es ihn freute, dass seine Bemühungen Erfolg gehabt hatten.
Speaker 0: Ob sie ihm das allerdings abnahm, wagte er sehr zu bezweifeln.
Speaker 0: Ich wünsche Ihnen für die Prüfungen alles Gute.
Speaker 0: Denken Sie immer daran, Sie sind blendend vorbereitet.
Speaker 0: Es gibt keinen Grund, unschuldige Kommilitonen oder Professoren in den Wahnsinn zu treiben mit Ihrer Nervosität.
Speaker 0: Ja, schon gut.
Speaker 0: Ja, per Mine zu, bevor Sie schmunzend ergänzt sind, dann werde ich Ihnen mal besser regelmäßig Bericht erstatten, ob es mir auch gelungen ist, dies zu vermeiden.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Ich dachte, ich wäre Sie jetzt für eine Woche los, da werden Sie mich doch nicht mit Ihren ellenlangen Erlebnisberichten langweilen.
Speaker 0: entsetzte sich Severus.
Speaker 0: Aber natürlich werde ich das, da kündete Hermine froh.
Speaker 0: Harry und Ron sind nämlich auf einem Lehrgang und Ginny hat diese Woche ein Freundschaftsspiel im Ausland.
Speaker 0: Da bleiben nur noch sie übrig, Sir.
Speaker 0: Miss Granger, sie brauchen eindeutig mehr Freunde, so oft das Severus.
Speaker 0: Nein, ich bin sehr zufrieden mit denen, die ich bereits habe, Professor.
Speaker 0: Bis nächsten Samstag also.
Speaker 0: Sie winkte ihm Lächeln zu und verschwand beschwingt hinter ihrer Zimmertür.
Speaker 0: Wie angekündigt, schrieb sie die ganze kommende Woche wirklich jeden Tag einen relativ kurzen Bericht über die Fragen und ihre Antworten und erlass ihn tatsächlich gerne.
Speaker 0: Am Samstag Nachmittag kam sie wieder, völlig geschafft und ausgelaugt von dieser Prüfungsmarathonwoche und mit einer ausgewachsenen Sehnscheide.
Speaker 0: Entzündung vom vielen Schreiben, aber doch durchaus zufrieden mit ihren Leistungen.
Speaker 0: Die Ergebnisse würde sie allerdings frühestens in ein paar Wochen, wahrscheinlich aber erst nach den Ferien erfahren.
Speaker 0: Bis dahin musste sie wohl oder übel in der furchtbar schrecklichen Ungewissheit leben, ob sie einen ohnegleichen mit oder ohne Auszeichnung erhalten würde.
Speaker 0: Kapitel neun.
Speaker 0: Wasser, Stiere, Zelte.
Speaker 0: Die Uhr schlug neunmal und da stellte überrascht fest, dass die Musik abgelaufen war.
Speaker 0: Mit einem Schlenker seines Zauberstabes entschied er sich nun für ein Streichkonzert von Purcell und nippte nochmals an seinem Wein.
Speaker 0: Wie kommst du voran?
Speaker 0: erkundigte er sich rufend bei seiner schwer erarbeitenden Frau im Nebenzimmer.
Speaker 0: Sehr gut, dauert nicht mehr lange, kam prompt die Antwort.
Speaker 0: Schade, rief er bedauern zurück.
Speaker 0: Dann muss ich die minütliche eintreffenden Angebote dieser anderen Frauen leider ausschlagen, oder?
Speaker 0: Auf alle Fälle, mein Lieber, denken die Couch.
Speaker 0: Sein amüsiertes Lachen wurde unterbrochen, als sie den Kopf durch die Türe steckte.
Speaker 0: Anstatt dir solche Dummheiten auszudenken, Severus Snape und dich allem Anschein nachzulangweilen, könntest du etwas Sinnvolles tun und endlich die zwei Tränke für Poppy ansetzen.
Speaker 0: Ich langweile mich gar nicht, das macht mir nur Spaß, dich zu ärgern, stellt ihr klar.
Speaker 0: Die Tränke für die Krankenstation stehen morgen früh auf dem Plan, während du noch in Morphois Armen niegst.
Speaker 0: Und was tust du jetzt gerade, wollte sie spöttisch wissen und lehnte sich an den Türrahmen.
Speaker 0: Im Augenblick versuche ich mich daran zu erinnern, wann ich den Fehler begangen habe, mich in diese besser wisserische, junge Schönheit zu verlieben, die mit ihren weisen Ratschlägen einfach nicht hinterm Berg halten kann.
Speaker 0: Das ist doch ganz einfach, Severus.
Speaker 0: Irgendwo zwischen Mitteleuropa, Afrika und Amerika.
Speaker 0: Hm, nickt er zustimmend.
Speaker 0: Das dachte ich auch.
Speaker 0: Du sahst einfach so sexy aus, mit diesem eng anliegenden Polischart an den kurzen Hosen, schwärmt der Hermine geniesserisch.
Speaker 0: Ich hatte die Oberteile extra eine Nummer kleiner gekauft, damit sie auch deine breite Brust gut zur Geltung bringen.
Speaker 0: So, so, sagtest du damals nicht, was von besserer Atmungsaktivität und Klimafunktion schmunzete Severus.
Speaker 0: Ja, dafür war es sicherlich auch nicht schlecht, aber die Optik war eindeutig das Beste.
Speaker 0: Er richtete sich erwartungsvoll auf.
Speaker 0: Und wann bist du endlich fertig, damit ich dir zeigen kann, wie die Optik heute so aussieht, ohne Hemd?
Speaker 0: Hermine lachte auf und verdrehte die Augen.
Speaker 0: Severus Snape, du denkst doch wirklich immer nur an das eine.
Speaker 0: Natürlich, und das heute zugegebenermaßen schon ziemlich lange und bisher ohne spürbaren Erfolg.
Speaker 0: Ich beeile mich ja schon, versprach Hermine erneut, dann war sie, den Kopf über ihren manchmal ziemlich kindischen und ungeduldigen Ehemann schüttelnd, wieder verschwunden und Severus versank erneute Erinnerungen.
Speaker 0: Die Reise war mehr als annehmbar verlaufen.
Speaker 0: Er hatte tatsächlich den Eindruck, Ferien zu haben, obwohl sie beide jeden Abend müde und erschöpft in die Betten oder eben in diese komischen Schlafsäcke gefallen waren.
Speaker 0: Hermine hatte ihnen wahrlich herrliche Routen zusammengestellt, die sie an Orte führte, wo sie nicht nur zuverlässig ihre Substanzen und Zutaten fanden, sondern sich ihnen auch beeindruckende Aussichten oder Einsichten eröffneten.
Speaker 0: Einige dieser Situationen waren ihm noch besonders lebendig in Erinnerung.
Speaker 0: Der tiefblaue und einsam gelegene Bergsee in den Alpen zum Beispiel, wo sie zum ersten Mal ihr Zelt aufschlugen.
Speaker 0: Hermine hatte nach dem schnellen Aufbau tief eingeatmet, die Hände auf die Hüften gestemmt und begeistert verkündet, er könne ja schon mal für das Abendessen sorgen, sie wolle eine Runde schwimmen.
Speaker 0: Diese Seen werden von Gletschern gespeist, Miss Granger, sie werden sich den Tod holen, belehrte er sie.
Speaker 0: Ach, dann geben sie bitte meinen Eltern Bescheid, die machen sich sonst noch Sorgen.
Speaker 0: alberte sie und entledigte sich vor seinen Augen ihres Schatz.
Speaker 0: Die Schuhe socken und Hose folgten und kurz darauf stand seine Meisterschülerin in einem mehr als knappen, hellblauen Bikini da, was ihnen doch etwas aus der Bahn warf.
Speaker 0: Allem Anschein nach schien sein Fitnessprogramm hervorragend gewirkt zu haben, war im Berlin.
Speaker 0: Nur mit Mühe konnte er den Blick abwenden und sich mental um die Zubereitung des einfachen Abendessens kümmern.
Speaker 0: Sie hatte übrigens recht gehabt, das Zelt roch nach Katze.
Speaker 0: Allerdings dauerte es komm eine halbe Minute bis ein spitzer Schrei durch die Berglandschaft gelte.
Speaker 0: So schnell er konnte stürzte er aus dem Zelt, nur um zu sehen, dass er wie immer recht gehabt hatte.
Speaker 0: Das Wasser war kalt.
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Wenn ich hören will, musste eben fühlen.
Speaker 0: Auch sehr erinnerungswürdig war die Aktion, als diese verrückte Person ihn vor diesen Kühen beschützen wollte.
Speaker 0: Sie bogen gerade in Spanien um eine kleine Felslandschaft, als sie sich plötzlich einer Truppe halb wilder Stiere gegenüber sahen.
Speaker 0: Wie angewurzelt blieben sie stehen.
Speaker 0: Übrigens genau wie die Stiere, die wohl ebenfalls recht erstaunt schienen, dass hier irgendwelche Touristen herumspazierten.
Speaker 0: Beide Seiten beeugten sich eine Zeit lang, bis dass die Stiere genug von dem Gestiere hatten und zum Angriff bließen.
Speaker 0: Mit wildem Schnauben setzten sie sich in Bewegung und nahmen Kurs auf die menschlichen Eindringlinge.
Speaker 0: Severus wollte gerade entspannt in seinen Ärmel greifen, um sie mit einem einfachen Zauber in die Flucht zu schlagen.
Speaker 0: als ihm einfiel, dass sich sein Zauberstab im Rucksack befand.
Speaker 0: Selbstverständlich hätte er ihn noch rechtzeitig herausgefischt, aber dazu kam er leider nicht, denn von einem wilden Schlag getroffen wurde er umgeworfen und fand sich kurz darauf hinter einem dicken Felsbrocken liegend wieder auf sich.
Speaker 0: eine heftig keuchende Hermine Granger, deren wildes Haar ihm jegliche Sicht raubte.
Speaker 0: Miss Granger, was tun Sie da?
Speaker 0: quetschte er mühsam hervor.
Speaker 0: Sie lag immerhin auf seiner Brust herum.
Speaker 0: Sie retten, schlug diese nur wenige Zentimeter von seiner Nase entfernt vor.
Speaker 0: Er spülte dabei ihren stoßweißen Atem an seiner Wange und nahm ihren sehr angenehmen Duft mehr als deutlich wahr.
Speaker 0: Es war nicht schlecht, aber es machte ihn irgendwie nervös.
Speaker 0: Genug gerettet, sie waren eindeutig zu lange mit diesen Mächtigernhelden zusammen, gehen sie sofort von mir runter, schimpfte er daher, obwohl es wirklich gar nicht so unangenehm war, sie auf dieser Art zu spüren.
Speaker 0: Aber über so etwas wollte er hier und jetzt auf keinen Fall nachdenken.
Speaker 0: Natürlich, Sir, entschuldigen Sie.
Speaker 0: Sie rollte sich etwas umständlich von ihm herunter, immerhin trug sie einen nicht ganz leichten Rucksack auf dem Rücken und hielt ihm dann die Hand hin, um ihm beim Aufstehen zu helfen.
Speaker 0: Selbstverständlich übersah er diese Geste, immerhin war er ja noch lange kein Greis.
Speaker 0: Warum haben sie nicht einfach einen Proteko gesprochen, wollte er vorwursvoll wissen, als er sich schließlich doch etwas mühsam auf die Beine gestellt hatte.
Speaker 0: Mein Zauberstab war im Rucksack und ich wusste auf die Schnelle nicht, in welchem der vielen Fächer, gab sie zerknirscht zu.
Speaker 0: Dann klopfte sie ihm noch fürsorglich etwas Schmutz von der Jacke und meinte entschuldigend, immerhin ist ihnen nichts passiert, das ist doch die Hauptsache.
Speaker 0: Er besah sie sich über seine lange Nase hinweg amüsiert und bat sie dann spöttisch.
Speaker 0: Erinnern sie mich bitte daran, Miss Granger, dass ich ihnen im Fach rette deinen Trinkgemeister nur ein Annehmbar gebe.
Speaker 0: Meinen sie nicht, dass es wenigstens zu einem Erwartungen übertroffen reichen könnte, Sir?
Speaker 0: Immerhin haben sie es nicht erwartet, dass ich sie rette, fragte sie grinsend.
Speaker 0: Nein, entschied er nachdenklich, dafür war die Landung einfach zu mies.
Speaker 0: Im Nachhinein betrachtet waren sogar die Nächte in dieser Konservendose, das sie ans Held nannte, gar nicht zu übel gewesen.
Speaker 0: Aber leider nur im Nachhinein.
Speaker 0: Miss Granger rücken sie mir gefälligst nichts auf die Pelle, beschwerte er sich schon zum X-Ten mal.
Speaker 0: Entschuldigung, Professor, aber ich habe mich gar nicht bewegt.
Speaker 0: Sie klangeln wenig zickig.
Speaker 0: Sie müssen sich aber bewegt haben, denn warum liegen sie hier direkt vor meiner Nase herum?
Speaker 0: Es stimmte, er hätte bei etwas besseren Lichtverhältnissen sicherlich ihre winzigen, sonst nicht zu erkennenden Sommersprossen zählen können.
Speaker 0: Ich weiß nicht, vielleicht weil sie sich hier dauernd herum wälzen, schlug sie vor.
Speaker 0: Ich wälze mich nirgends herum, stellte er im Pört fest.
Speaker 0: Und jetzt gehen sie sofort wieder auf ihre Seite zurück.
Speaker 0: Ich bin auf meiner Seite, sie müssen auf ihre Seite zurück, verlangte sie unverschämterweise.
Speaker 0: Ich kann nicht mehr wegrücken, da ist diese Zeltwand in meinem Rücken.
Speaker 0: Nie im Leben.
Speaker 0: Er wollte sie gerade wegen ihrer Ungläubigkeit rügen, als er plötzlich merkte, wie sie ihren Oberkörper über seinen Schub.
Speaker 0: Was machen sie da, wollte er irritiert wissen.
Speaker 0: Ihr warmer Atem streifte seine Wange.
Speaker 0: Hier ist noch mindestens zwei Handbreitplatzprofessor, das beweist eindeutig, dass sie sich zu mir gewälzt haben, stellte seine Meisterschülerin triumphieren fest und stürzte sich dabei mit beiden Unterahmen auf seiner Brust ab.
Speaker 0: Miss Granger, wer sich hier auf wen wälzt, ist doch wohl mehr als offensichtlich.
Speaker 0: Oh, entschuldigen Sie, Sir, kicherte sie, als sie sich ihrer Lage gewahr wurde.
Speaker 0: Beim nächsten Mal besorgen sie gefälligst zwei Zelte, gräute er und zog diesen blöden Schlafsack höher ans Kinn.
Speaker 0: Ach, es gibt der nächste Mal?
Speaker 0: Das war nur so eine Redensart, Miss Granger.
Speaker 0: Also für mich hörte sich das eher so an, als wenn sie es tief in ihrem Herzen genießen würden, mit mir hier in einem gemütlichen, kuscheligen Zelt zu liegen, während da draußen ein wilder Sturm tuppt und die Elemente sich erheben.
Speaker 0: Schäckerte sie Kess.
Speaker 0: Sie scheinen eindeutig unter fantasierendem Höhenfieber zu leiden, Miss Granger.
Speaker 0: Aber nur ein kleines bisschen gab sie Gluckzen zu.
Speaker 0: Eine Weile war nur ihrer beide Atem zu hören und das leichte Säuseln des Windes außerhalb des Zeltwachs.
Speaker 0: Dann raschelte ihr Schlafsack wieder verdächtig.
Speaker 0: Professor Snape, schlafen sie schon, bespürte sie.
Speaker 0: Wie sollte ich, wo sie dauernd kwasseln, Miss Granger, seufzte er genervt, wartete aber gespannt, was sie wollte.
Speaker 0: So, würden sie mir eine Freude machen?
Speaker 0: Ich rücke kein Zentimeter weg hier, stellte er klar.
Speaker 0: Nein, das meine ich nicht.
Speaker 0: Wieder ein kleines Lachen.
Speaker 0: Was wollen sie denn dann noch?
Speaker 0: Könnten sie sich vorstellen, mich Hermine zu nennen, Sir?
Speaker 0: War sie etwas zittrig.
Speaker 0: Er stutzte überrascht.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Ist Miss Granger nicht in Ordnung?
Speaker 0: Doch schon, versuchte sie zu erklären.
Speaker 0: Aber es klingt so schrecklich förmlich und distanziert.
Speaker 0: Was ist an Distanz und Firmlichkeit auszusetzen?
Speaker 0: Nichts, weil man mit seinem Steuerberater oder seinem Vorgesetzten kommuniziert.
Speaker 0: Miss Granger, ich weiß zwar nicht genau, was ein Steuerberater ist, aber ich weiß, dass ich ihr Vorgesetzter bin.
Speaker 0: Ja klar, Sir, aber Sie sind doch auch ein Freund.
Speaker 0: Ein Freund?
Speaker 0: fragte er Perplex, und er bemerkte, dass sein Herz anfing, schneller zu schlagen.
Speaker 0: Natürlich, Sir, Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass ich mit meinem Vorgesetzten ein Zelt teilen würde.
Speaker 0: Ach nein.
Speaker 0: Nein, ich teile Zelte vornehm nicht mit Freunden, vor allem Unbequeme.
Speaker 0: Unbequeme Freunde oder Unbequeme Zelte.
Speaker 0: Sein Herz wollte sich aus undefinierbaren Gründen nicht beruhigen.
Speaker 0: Sowohl als auch Professor schmunzerte sie amüsiert.
Speaker 0: Als er schwieg, fragte sie zerkhaft.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: Werden sie es sich überlegen?
Speaker 0: Wenn sie rücken, denke ich darüber nach, stellte er großzügig in Aussicht.
Speaker 0: Ist in Ordnung, freute sie sich und rückte tatsächlich nur leider in die falsche Richtung.
Speaker 0: Miss Granger.
Speaker 0: Ja bitte, rücken sie gefälligst wieder auf ihre Seite.
Speaker 0: Lachend kam sie seinem Wunsch nach, wobei sie allerdings falksend brummelte.
Speaker 0: Sie wissen eindeutig nicht, was sie wollen, Professor.
Speaker 0: Das habe ich gehört.
Speaker 0: Das dachte ich mir schon.
Speaker 0: Sie kuschelte sich anscheinend sehr zufrieden mit sich, tiefer in ihren Schlafsack und gähnte Hörber.
Speaker 0: Gute Nacht, Professor.
Speaker 0: Er überlegte einige Augenblicke.
Speaker 0: Dann drehte er sich entschlossen zur Zeltwand und momelte sehr leise.
Speaker 0: Gute Nacht, Hermine.
Speaker 0: Und er wusste noch heute.
Speaker 0: dass ich dieses erste Hermine dort in dem furchtbar engen Zelt sehr gut angefühlt hatte.
Speaker 0: Kapitel zehn.
Speaker 0: Komisch, in den folgenden Jahren war ihm das Zelt gar nicht mehr so eng vorgekommen.
Speaker 0: Vielleicht lag es ja daran, dass sie nur noch einen Schlafsack brauchten.
Speaker 0: Ein sehr genüssliches Grinsen legte sich auf seine Lippen und erfaltete die Hände vor der Brust.
Speaker 0: Ja, es hatte tatsächlich etwas, sich eng aneinander zu kuscheln und dem Wind oder dem Regen oder den anderen leisen Geräuschen der Nacht draußen außerhalb der dünnen Zeltwand zu lauschen.
Speaker 0: Das Gefühl des warmen Körpers neben ihm war dabei mehr als angenehm.
Speaker 0: Allerdings konnten sie ihrer des öfteren auflammenden Leidenschaften nicht ganz so ungestimm nachgehen wie gewünscht, denn die Stabilität des kleinen Zeltes war für solch wilde Aktionen wohl auch nicht ausgelegt.
Speaker 0: Vielleicht brauchten sie hier auch ein neues.
Speaker 0: Das Kaminfeuer raschelte leise.
Speaker 0: Ein schneller Blick sagte ihm, dass er nicht für eine höhere Brennleistung sorgen musste.
Speaker 0: Anders wie Muckelfeuer boten die Kaminfeuer in Hogwarts eben einiges mehr an Bequemlichkeit und er veränderte wohlig die Position seiner langen Beine.
Speaker 0: Ja, die Abende am Lagerfeuer, die waren auch sehr bemerkenswert gewesen.
Speaker 0: Die Aufgabenteilung klappte von Anfang an perfekt.
Speaker 0: Sie war für das fachgerechte Aufstellen der beiden Zelte und die notwendigen Schutzzauber verantwortlich und er sorgte für das Abendessen.
Speaker 0: Nach den durchaus akzeptablen Mahlzeiten verführen sie dann meist in angeregte und intensive fachliche Diskussionen.
Speaker 0: An den Abenden, wo sie Magie verwenden durften, sorgte er zusätzlich dafür, dass diese Dispute nicht zu trocken blieben, indem er das ein oder andere Glas guten Wein aus seinem verkleinerten Vorradspintierte.
Speaker 0: Ein solcher Abend war auch der in den Rocky Mountains gewesen.
Speaker 0: Er hatte einen kleinen Lammenbraten zubereitet und Hermine hatte derweil ein Bad genommen und auch ihm eines eingelassen.
Speaker 0: Nach Essen und Baden hat er einen guten Rotweinaus begunnt herausgekrampt und sie begannen über alles Mögliche zu philosophieren, zu disportieren und zu spekulieren.
Speaker 0: Als ihm Hermine zum zweiten Mal das Glas nachfüllte, überkam ihn ein merkwürdiges Gefühl.
Speaker 0: Es war ihm, als ob er sie zum ersten Mal richtig sehen würde.
Speaker 0: Die glutrote Abendsonne färbte ihr Haarkastanienbraun und die frische Luft und die Sommersonne hatten ihre Haut einen sanften Goldton verliehen.
Speaker 0: der ihr hervorragend stand.
Speaker 0: Sie war eine wirklich schöne Frau, stellte er überrascht fest und betrachtete sie blindzelt.
Speaker 0: Hermine, die seinen Blick anscheinend bemerkt hatte, schaute ihn erstaunt an.
Speaker 0: Was ist los, Professor?
Speaker 0: Er bekam ihre Frage gar nicht richtig mit, sondern versuchte seine Gedanken zu ordnen.
Speaker 0: Er hörte wieder ihre Worte vom Zelt, als sie gesagt hatte, dass er mehr als ein Vorgesetzter für sie wäre.
Speaker 0: Sie reichte ihm sein gefülltes Glas, nickend nahm er es entgegen, Aber anscheinend hatte er schon genug getrunken, denn sonst wäre ihm die folgende Frage niemals entschlüpft.
Speaker 0: Sehen Sie mich wirklich als einen Freund, Hermine.
Speaker 0: Ihre Augen funkelten ihn an, und sie hob die Augenbrauen übermütig nach oben, während sie die Weinflasche wieder verkorkte.
Speaker 0: Warum fragen Sie, Sir?
Speaker 0: Haben Sie Angst, dass ich Sie morgen Abend nicht ins Muckelzelt lasse?
Speaker 0: Lächeln schüttelte er den Kopf, sie war unmöglich.
Speaker 0: Nein, das habe ich nicht, Miss Granger.
Speaker 0: Aber wer sagt ihnen denn, dass ich als ihr Vorgesetzter sie überhaupt in mein Muckelzelt lasse?
Speaker 0: Vielleicht, weil sie es nie im Leben alleine aufgestellt bekommen, mutmaster seine doch recht eingebildete Meisterschülerin.
Speaker 0: Pff, so ein Zelt kann doch jeder aufbauen, behauptete er ebenso überheblich.
Speaker 0: Wir können gerne tauschen, wenn sie dafür etwas zu essen zaubern.
Speaker 0: Sie verzog das Gesicht.
Speaker 0: Nur wenn es sie danach verlangt, sich die ganze Nacht wegen heftiger Bauchschmerzen mal wieder hin und her zu wälzen.
Speaker 0: Ich will sie mich nicht herum, das hatten wir doch schon ausreichend erörtert.
Speaker 0: Ja, aber sie glaubt mehr nie.
Speaker 0: Hermine zuckte grinsend mit den Schultern, nahm einen kleinen Schluck Wein und streckte behaglich ihre Weine aus.
Speaker 0: Man hörte die Grillen zirpen, der nahe Bach rauschte leise und irgendwo in dieser herrlichen Wildnis holte ein Gryote.
Speaker 0: Also, warum haben sie gefragt, Sir?
Speaker 0: Setzte sie nach einer kleinen Weile an seine ersten Frage an.
Speaker 0: Sie gab halt nie auf.
Speaker 0: Er überlegte, ob er sich dumm stellen sollte, dann entschied er sich aber anders.
Speaker 0: Ich weiß es nicht, gab er frei mütig zu.
Speaker 0: Ist das für sie so unwahrscheinlich, dass ich sie jetzt einen Freund betrachte?
Speaker 0: Er schnaubte genervt.
Speaker 0: Natürlich ist es das.
Speaker 0: Das verstehe ich nicht.
Speaker 0: Hermine zog die Augenbrauen zusammen.
Speaker 0: Ist es ihnen etwa peinlich, Sir?
Speaker 0: Nein, mir ist es nicht peinlich, raußte er auf.
Speaker 0: Aber ihnen sollte es auf alle Fälle peinlich sein.
Speaker 0: Er bedauerte sehr, dass er damit angefangen hatte.
Speaker 0: Warum das denn?
Speaker 0: Er raufte sich die Haare, sie war ja manchmal so naiv.
Speaker 0: Weil ich niemals irgendjemand das Freund war, Miss Granger.
Speaker 0: Wer ist denn schon so verrückt und will der Freund von einem wie mir sein?
Speaker 0: Einem wie ihnen?
Speaker 0: Sie schaute ihn erschüttert an, dann richtete sie sich auf und ihr Blick wurde sehr ernst.
Speaker 0: Ohne so einen wie sie säßen wir nicht hier, Professor.
Speaker 0: Ohne sie könnte ich von Glück reden, wenn ich immer noch am Leben wäre, als Muckelgeborene und Harrys Freundin.
Speaker 0: Ich müsste dankbar sein, dass meine Eltern mich vergessen haben und Tausende von Meilen entfernt in Sicherheit leben.
Speaker 0: Ich wäre wahrscheinlich zu tiefstwo, wenn uns dieses nach Katze riechende Zelt zusammen mit Harry und Ron noch als einziges zu Hause geblieben wäre.
Speaker 0: Sie schüttelte verständnislos den Kopf.
Speaker 0: Aber vielleicht wären wir inzwischen verhungert oder verzweifelt oder was weiß ich?
Speaker 0: Denn weit waren wir damals davon nicht mehr entfernt.
Speaker 0: Sie atmete tief ein und schaute ihn lange mit einem sehr intensiven Blick an.
Speaker 0: Es wäre mir eine Ehre, der Freund von jemandem wie ihnen zu sein, Sir.
Speaker 0: Dann schloss sie die Augen, und als sie sie öffnete, erschrak er fast so viel Traurigkeit, war darin zu lesen.
Speaker 0: Ich denke, Professor Dumbledore war ebenfalls sehr gerne der Freund von so einem wie ihnen.
Speaker 0: Er fuhr zusammen.
Speaker 0: Sie hatte einen seiner empfindlichsten Punkte getroffen.
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Dambelder, dieser Nach, tiefe Bitterkeit sprach aus seinen Worten.
Speaker 0: Und wir wissen ja alle, was er davon hatte, dass ich sein Freund war.
Speaker 0: Hermines Blick war voller Bestürzung, als sie ihrem Professor dabei zusah, wie er abrupt aufstand, sich von ihr abwandte und in die weite offene Landschaft starbte.
Speaker 0: Ich kannte Professor Dambelder nicht so gut wie sie, Sir, gab Hermine schließlich leise zu.
Speaker 0: Aber ein Na war er gewiss nicht.
Speaker 0: Als er nicht antwortete, reusperte sie sich ein wenig und nahm Tiefluft.
Speaker 0: Aber mit Verlaub, wenn ich in diesen schlimmen Jahren und in diesem stinkigen Zelt etwas gelernt habe, dann ist es, dass sie ein Nahrsind, Sir, wenn sie eine angebotene Freundschaft ausschlagen oder sie nicht wahrhaben wollen, denn es gibt nichts kostbareres.
Speaker 0: Sie erhob sich und trank ihr Glas aus.
Speaker 0: Fast war sie schon im Zelt, als sie sich nochmals umdrehte und flüsterte, machen sie den Fehler kein zweites Mal, Professor.
Speaker 0: Nichts hätte ihnen so sehr treffen können wie diese mahnenden Worte.
Speaker 0: Er brauchte nicht lange zu überlegen, an welchen Fehler sie hier dachte.
Speaker 0: Lily Evans.
Speaker 0: Ihre Freundschaft, vielleicht sogar ihre Liebe, hatte er fahrlässig aufs Spiel gesetzt.
Speaker 0: Ein Fehler, den er jeden verdammten Tag seit er bereut hatte.
Speaker 0: In dieser Nacht fand er keinen Schlaf.
Speaker 0: Dafür fasste er einen Entschluss.
Speaker 0: Er wollte das Angebot dieser Freundschaft annehmen, auch wenn er nicht wusste, ob er Hermine Granger damit einen Dienst erweisen würde.
Speaker 0: Am nächsten Tag bot er ihr an, ihn ebenfalls beim Vornamen zu nennen, weil Freunde so etwas eben tun.
Speaker 0: Ihr strahlendes Lächeln war es allemal wert gewesen.
Speaker 0: Kapitel elf Schmerzlinderung.
Speaker 0: Einundzwanzig uf'n fünfvierzig und Hermine war endlich fertig.
Speaker 0: Sie löschte das Licht in ihrem Büro, verschwand kurz im Bad und kam lächelnd und nur mit einem seidenen Morgenmantel bekleidet zu ihm herüber.
Speaker 0: Einen erwartungsvolles Lächeln legte sich auf seine Lippen.
Speaker 0: So, jetzt habe ich Zeit für eine kleine Entschädigung.
Speaker 0: Lastzief ließ sie sich neben dem Sofa auf die Knie nieder und stemmte die Unterarme auf die Sitzfläche.
Speaker 0: Sehr aufmerksam betrachtete sie sein Gesicht, küsste dann seine stoppelige Wange und Strich mit ihrem Zeigefinger glättend über seine Gefurchte stören.
Speaker 0: An was hast du gerade gedacht, Severus?
Speaker 0: Warum willst du das wissen?
Speaker 0: Sein Daumen streichelte ihr Kind entlang und zeichnete die Konturen ihrer weichen Lippen nach.
Speaker 0: Man sieht einen Gesicht an, dass es etwas Bedeutsames war, antwortete sie leise und schenkte seinem Finger einen kleinen Kuss.
Speaker 0: Es ist erschreckend, wie gut du mich kennst.
Speaker 0: Erregte sich ihr etwas entgegen, damit auch sein Mund in den Genuss eines Kusses kommen konnte.
Speaker 0: Das lernt man mit der Zeit.
Speaker 0: Sie ließ ihnen frustrierenderweise nur so nahe kommen, dass ihre Lippen sich bloß flüchtig berühren konnten.
Speaker 0: Immer nach die Frage nach dem Verleben zwischen hier und der weiten Welt, fasste sie nach.
Speaker 0: Er wollte gerade mit seiner Rechten in ihren Nacken greifen, um ihr Gesicht nahe an sich ziehen zu können, aber da schlängelte sie sich sehr geschickt aus seiner Hand heraus und rückte sogar noch etwas mehr von ihm ab, verflickst.
Speaker 0: Ich nehme mal an, die Stiere waren unschuldig, ließ Hermine nicht locker, war aber so gnädig und knöpfte wenigstens seine Weste auf.
Speaker 0: Stimmt, die waren es nicht, sorgte er und gab auf, als sie auch die Hemdknöpfe öffnete und seine Brust freilegte.
Speaker 0: Gegen eine entschlossene Hermine Granger war noch keiner lange angekommen.
Speaker 0: Gut, dann erzähl es mir.
Speaker 0: Sie erhob sich, zückte ihren Zauberstab und verbreitete die Wohnzimmercouch so, dass sie bequem nebeneinander Platz hatten.
Speaker 0: Zufrieden kuschelte sie sich in seine Armbäuge und wartete.
Speaker 0: Ich muss dann den Abend in den Rocky Mountains denken.
Speaker 0: Er streicherte Sachte über ihren Unterarm.
Speaker 0: Du hattest recht.
Speaker 0: Es gibt nicht viel Kostbareres auf dieser Welt als echte Freundschaft.
Speaker 0: Sie nickte leicht.
Speaker 0: Sie ist ein Geschenk, eine Gabe.
Speaker 0: Du weißt, dass ich für dieses Geschenk von ganzem Herzen dankbar bin.
Speaker 0: Ich brauche deine Freundschaft genauso sehr wie deine liebe Hermine.
Speaker 0: Er schloss seine Augen.
Speaker 0: Solche Sachen zu sagen, fiel ihm immer noch mehr als schwer.
Speaker 0: Sie schwieg lange, dann nahm sie tief Atem.
Speaker 0: Weißt du eigentlich, dass ich in dieser Nacht kein Auge zugemacht habe?
Speaker 0: Ich hatte solche Angst, zu weit gegangen zu sein.
Speaker 0: Er spürte ihre warme Hand auf seiner Brust.
Speaker 0: Aber es war mir damals so wichtig, dass ich dieses Risiko einfach eingehen musste.
Speaker 0: Seine Worte haben auch mich damals nicht schlafen lassen.
Speaker 0: Erstrich sich fahre ich mit der freien Hand über die Augen.
Speaker 0: Sie haben alles nochmal aufgewühlt.
Speaker 0: Sie gab ein Bedauern des Seufzen von sich und ihre Hand streichete langsam über seine nackte Brust.
Speaker 0: Wenn Lilly vor dreißig Jahren so hartnäckig oder so klug wie du gewesen wäre, Hermine, hätte alles anders verlaufen können.
Speaker 0: Flüsterte er abwesend.
Speaker 0: Langsam schob sie ihren Körper höher, so dass ihr Gesicht dem Seinen sehr nah war.
Speaker 0: Wärst du dann glücklicher Severus?
Speaker 0: Zittrich waren ihre Worte.
Speaker 0: Man spürte ihre Unsicherheit, denn das war ihr Wunderpunkt, die Frau in ihr.
Speaker 0: Sein Kopf ruckte zu ihr herüber und er betrachtete sie über seine lange Nase hinweg eingehend.
Speaker 0: Ich bin mir sicher, Hermine, wenn sich Lily Evans damals anders entschieden hätte, hätten viele Menschen wegen mir deutlich weniger gelitten.
Speaker 0: Es wären vielleicht auch weniger gestorben, Und du würdest jetzt hoffentlich in den Armen eines jungen, klugen, glücklichen Mannes liegen, der deiner Würde ist.
Speaker 0: Dann glitt ein liebevolles Lächeln über sein Gesicht.
Speaker 0: All das wäre besser, viel besser, aber glücklicher als jetzt hier mit dir und den Mädchen, nein, glücklicher könnte ich dann auch nicht sein.
Speaker 0: Und es stimmte.
Speaker 0: Er roch ihren wundervollen, leicht blumigen Duft, Ein paar Haare kitzelten seine Wange, und er war sich ganz und gar sicher nirgends auf dieser Welt lieber zu sein, als hier mit ihr sie in seinen Armen haltend.
Speaker 0: Der innige Blick und das Glitz in ihrer Augen verriehten ihre Freude über seine Worte, als sie sich daraufhin ganz nah an sein Ohr brachte und leise wisperte, ich liebe dich, mein Freund.
Speaker 0: Dann küsste sie sich zärtlich an seinem Kieferknochen entlang, bis sie seine Lippen fand und endlich, endlich schenkte sie ihm einen echten Kuss.
Speaker 0: Einen, der ihm klar sagte, wo die Reise dieses Tages enden würde.
Speaker 0: Darauf hatte er doch den ganzen Abend lang geduldig gewartet, und es hatte sich gelohnt zu warten.
Speaker 0: Nach einer kleinen Ewigkeit löste er den Kuss, folgte sich über sie und betrachtete sie verlangend, bevor er rauflüsterte, genau wie ich dich, mein Freund.
Speaker 0: Ich weiß, hauchte sie, und ihr glückliches Lächeln tief in sich hineinsaugend, schlängelte sich seine Hand zwischen die Stoffbahnen ihres Morgenmantels, und genoss die Weichheit und Wärme ihres Körpers.
Speaker 0: Geschickt hatte er die Schleife des Gürtels gelöst, damit auch seine Augen an diesem Genuss teilhaben konnten.
Speaker 0: Aber Hände und Augen reichten ihm nicht.
Speaker 0: Während sich ihre Fingerspitzen in seinen Haaren vergruben, nutzte er die Gelegenheit, ihren Morgenrock ganz zu öffnen und ihn mit ihrer Hilfe über die Schultern zu streifen.
Speaker 0: Marke lose helle Haut wurde sichtbar und überzog sich ein Gesicht der plötzlichen Kühle mit einem reizenden Schauder.
Speaker 0: Als er sanfte Küße auf ihrem Unterbauch verteilte, fiel ihm eine weitere Episode ihrer ersten Reise ein.
Speaker 0: Die sehr, nun ja, sagen wir mal, interessante Sache begann damit, dass er sie beim Ausrutschen auf einem klitschigen Schluchtenweg abgefangen hatte, so ich dabei aber der Gurt ihres Rucksackers gelöst hatte und ihre Jacke, die oben auferstaunt war, in eine tiefe Felsspalte fiel.
Speaker 0: Eigentlich kein Drama, wenn sie sich nicht gerade in einem magiefreien Bereich aufgehalten hätten.
Speaker 0: So mussten sie beide die Jacke auf einer ziemlich mühsamer Weise aus dem Spalt fischen.
Speaker 0: Ein kleines Gläschen mit weißen Kugeln allerdings fiel dabei aus ihrer Jackentasche und verschwand in den Tiefen des Gesteins.
Speaker 0: Hermene war entsetzt, sie versuchte mit allen Kräften an das kleine Behältnis zu gelangen, aber ohne Erfolg.
Speaker 0: Schließlich gab sie mit einem Tiefen Solfze auf.
Speaker 0: Diese Aktion hatte sie fast eine Stunde gekostet und sie mussten sich bei allen, wenn sie das Ziel der Tages-Etappe noch bei gutem Tageslicht erreichen wollten.
Speaker 0: Sie setzen ihren Weg fort, aber der Rest der Wanderung verlief sehr schweigend.
Speaker 0: Seine sonst so gesprächige Reiseführerin schien mit anderen Dingen beschäftigt zu sein.
Speaker 0: Als sie schließlich am späten Nachmittag an ihrem Ziel einem uralten Elefantenfriedhof irgendwo in Afrika angelangt waren und sich auf die Suche nach dem weißen Elfenbein Käfer und seinen Larven machten, hätte er eigentlich erwartet, dass sie voller Enthusiasmus sein würde und ihm einen ihrer ellenlangen Vorträge über die immense Bedeutung der Larven in getrocknetem Zustand für unzählige wichtige Zaubertränke halten würde.
Speaker 0: Aber nichts, kein Wort.
Speaker 0: Er bemerkte vielmehr, dass sie sich immer langsamer bewegte, sich mehrmals auf einen felsbrocken, rastend ausroute und einen ziemlich verbissenen Ausdruck machte.
Speaker 0: Nach mehreren Stunden des akribischen Suchens und Sammels waren ihre Behältnisse voll und sie machten sich auf den Rückweg, wobei ihm auffiel, dass sie ziemlich blass wirkte und auch, dass sie leicht nach vorne gebeugt ging.
Speaker 0: Die Sonne näherte sich bereits dem Horizont, als er nicht mehr übersehen konnte, dass sie immer mehr zurückfiel.
Speaker 0: – Hermine, was ist mit ihnen?
Speaker 0: fragte er schließlich doch leicht besorgt.
Speaker 0: – Nichts!
Speaker 0: kam Promti Antwort.
Speaker 0: Allerdings klang es wenig überzeugend und er glaubte ihr kein Wort.
Speaker 0: Er überlegte einen Augenblick, dann schlug er vor, wenn es ihnen nichts ausmacht, können wir auch hier in der Nähe unserer Lage aufschlagen.
Speaker 0: Sie schien hin und hergerissen, doch dann murmelte sie sichtlich erleichtert, gut, wenn sie wollen, die Sonne geht ja auch bald unter.
Speaker 0: Nicht lange danach hatte er einen geeigneten Lagerplatz ausgemacht und Termine baute mit bedächtigen Bewegungen das Muckelzelt auf, während er ein Feuer schürte und die gesammelten Larven in einer kleinen Pfanne sehr langsam röstete.
Speaker 0: «Was möchten Sie zu Abend, es sei Miene, fragte er dabei spöttisch.
Speaker 0: Gegrüllte Maden wären im Angebot.
Speaker 0: – Oh, nicht so, ich habe keinen Hunger.
Speaker 0: Ich versichere Ihnen, es gibt noch was anderes, lachte er auf.
Speaker 0: – Nein, danke, ich möchte auch sonst nichts.
Speaker 0: Sie haben aber heute noch fast gar nichts gegessen, fiel ihm auf.
Speaker 0: Geht es Ihnen nicht gut?
Speaker 0: – Doch, doch, ich habe nur keinen Appetit.
Speaker 0: Als Sie seinen missbilligenden Gesichtsausdruck wahrnahm, setzte sie schnell hinzu, aber….
Speaker 0: Tee wäre sehr verlockend und heißes Wasser, wenn es geht.
Speaker 0: Das dürfte kein Problem sein.
Speaker 0: Als das Zelt schließlich stand und ihr Gepäck verstaut war, brodelte auch schon das Wasser und Hermine nahm dankend eine heiße Tasse Tee entgegen.
Speaker 0: Schweigend nippte sie einige Schlücke, dann griff sie sich ein Handtuch und hob den Kessel vom Feuer, um damit im Zelt zu verschwinden.
Speaker 0: Nach wenigen Augenblicken kam sie wieder und tänkte den Topf zurück.
Speaker 0: Bitte entschuldigen Sie, Severus, aber ich würde mich gerne hinlegen.
Speaker 0: Ich bin etwas erledigt.
Speaker 0: Sie wollen mir nicht sagen, was mit ihnen los ist, oder?
Speaker 0: schloss er.
Speaker 0: Es ist alles okay, bitte machen Sie sich keine Gedanken.
Speaker 0: Sie war ja sowas von Stur.
Speaker 0: Sicher, wenn sie nicht wollte, hatte sie eben Pech.
Speaker 0: Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.
Speaker 0: Ich Ihnen auch, Sir.
Speaker 0: mummelte sie, dann verschwand sie im Zelt.
Speaker 0: Ein Blick auf seine Taschenur sagt ihm, dass er ihr absolut kein einziges Wort glaubte.
Speaker 0: Resigniert mit den Schultern zuckend, machte er sich an die Zubereitung eines einfachen Abendessens für sich alleine und verstraute dann sorgsam die inzwischen goldbraun gerösteten Larven in seinem Kühlbeutel.
Speaker 0: Er hatte ihnen einen sehr ansprechenden Lagerplatz ausgesucht.
Speaker 0: Dieser lag geschützt auf einer kleinen Anhöhe, mit weitem Blick auf eine der tiefebenen Afrikas.
Speaker 0: Trotzdem konnte er die Aussicht nicht richtig genießen.
Speaker 0: Immer wieder erwischte er sich dabei, dass er die geschlossene Zeltplane nachdenklich anstaute.
Speaker 0: Als die Sonne gerade mit großem Auftritt die Bühne des Tages verließ, war er entschlossen herauszufinden, was ihm verschwieg.
Speaker 0: Möglichst leise entledigte er sich im Zelt seiner Oberbegleitung und fischte aus seinem Rucksack den warmen Fließpolis, die Nächte hier in Afrika waren empfindlich kalt.
Speaker 0: In seinem Schlafsack merkte er bald, dass seine Meisterschülerin keinesfalls schlief, sondern eng zusammengerollt und ziemlich verkrampft auf ihrer Mathe lag.
Speaker 0: Sie haben Schmerzen, nicht wahr?
Speaker 0: Wagte er schließlich einen Vorstoß.
Speaker 0: Keine Reaktion war ja auch klar.
Speaker 0: Migräne fragte er sanft.
Speaker 0: Keine Antwort, aber er meinte, ein kurzes Verneinen des Rücken ihres Kopfes zu sehen.
Speaker 0: Menstruationsbeschwerden ließ er nicht locker.
Speaker 0: Wieder nichts, nur ein zögerliches kurzes Nicken, das er im Dunkel der Nacht mehr erahnte, als er kennen konnte.
Speaker 0: Und sie nehmen keinen Trank, weil, forschte er vorsichtig weiter.
Speaker 0: Weil ich ihn nicht vertrage, wissbete es neben ihm zögern.
Speaker 0: Das Thema war ihr spürbar unangenehm.
Speaker 0: Und was tun sie sonst dagegen?
Speaker 0: Er konnte sich nicht ersinnen, dass sie in den letzten Monaten gefehlt hatte oder den Eindruck gemacht hätte, dass sie Schmerzen habe.
Speaker 0: Mogelmedizin, kam die Antwort einsehbig zurück.
Speaker 0: Das kleine Glasflaschen mit den weißen Kugeln, jetzt in einer Felsspalte im Herzen Afrikas liegt, ein tiefer Seufzer war in dem engen Zelt zu hören.
Speaker 0: Er überlegte eine Weile, dann gab es sich einen Ruck.
Speaker 0: Wenn sie wollen, kann ich versuchen, ihnen zu helfen.
Speaker 0: Zuerst blieb es still, dann kam ein sehr skeptisches, wie wollen sie das denn machen, Sir?
Speaker 0: Nun, meine Mutter ließ Zeit ihres Lebens immer wieder unter heftigen Kopfschmerzen.
Speaker 0: Sie hat mir früh beigebracht, wie sie diese wenigstens vor einige Stunden abstellen konnte, und Schmerzen sind Schmerzen.
Speaker 0: Jetzt trägte sie sich neben ihm und drehte sich sogar zu ihm hin.
Speaker 0: Und wie genau haben sie das gemacht?
Speaker 0: Sie war halt ein Griffender und neugierig wie ein junger Hund.
Speaker 0: Man nutzt die körpereigene Nervenknoten als Druckpunkte, erklärte er ihr geduldig.
Speaker 0: Und dann braucht man noch einen speziellen Spruch und der Rest macht die Magie und der Körper selbst.
Speaker 0: Das habe ich schon probiert.
Speaker 0: Sie sagte etwas enttäuscht zusammen.
Speaker 0: Es funktioniert nicht.
Speaker 0: Weil man es nur bei anderen anwenden kann, Miss Granger, wussten sie das nicht.
Speaker 0: Nein, gab sie leise zu.
Speaker 0: Also, also was, fragte sie etwas verwirrt.
Speaker 0: Wollen Sie jetzt, dass ich es versuche oder leiden Sie lieber weiter still vor sich hin?
Speaker 0: Ich weiß nicht.
Speaker 0: Sie kaut ohne Entschlossen auf Ihrer Unterlippe herum.
Speaker 0: Seien Sie nicht albern, Miss Granger, ich erzähle es auch keinem.
Speaker 0: Das ist das nicht.
Speaker 0: Ich habe sie sogar vor nicht allzu langer Zeit im Bikini gesehen.
Speaker 0: Einen Grinsen konnte er nur mit Mühe verhindern, als er an ihr kaltes Bad in dem Bergsee vor einigen Tagen dachte.
Speaker 0: Es ist mir trotzdem peinlich, murmelte sie und wurde garantiert rot.
Speaker 0: Wäre es mir auch, gab er zu.
Speaker 0: Es ist Ihre Entscheidung.
Speaker 0: Überlegen Sie es sich.
Speaker 0: Sie wissen, wo Sie mich finden.
Speaker 0: Damit streckte er sich auf seinem Lager aus und verschränkte die Arme hinter dem Kopf.
Speaker 0: Wenn ihn nicht alles täuschte, hatte sie schon angebissen.
Speaker 0: Er brauchte nur zu warten, bis sie an der Leine ziehen würde.
Speaker 0: Tatsächlich dauerte es nicht lange, bis sie tief einatmete und zittrig bat.
Speaker 0: Sir, wenn es Ihnen nichts ausmacht, könnten Sie es dann versuchen?
Speaker 0: Ein zufriedenes Lächeln huschte schnell über sein Gesicht.
Speaker 0: Dann hatte er sich wieder im Griff.
Speaker 0: Aber natürlich, Hermine.
Speaker 0: Damit er mehr als nur Schämen erkennen konnte, drehte er die kleine Muggeltaschenlampe an, die er noch von ihrer nächtlichen Prüfungsvorbereitung kannte.
Speaker 0: Was muss ich tun?
Speaker 0: fragte sie, und ihre Beklammenheit war deutlich hörbar.
Speaker 0: Sie müssen sich zuerst einmal gerade hinlegen, und dann wäre es hilfreich, wenn ich Hauptkontakt hätte.
Speaker 0: Mit der ersten Anweisung hatte sie wohl keine Schwierigkeiten, die zweite erfüllte sie nur sehr zögerlich.
Speaker 0: Storken zippte sie den Reißverschluss des Schlafsackes auf und schlug ihn zurück.
Speaker 0: Er erkannte ein rotes, gluckendes Gummiberhältnis, das sie auf ihren Bauch gedrückt hielt.
Speaker 0: Auf seinen fragenden Blick hinmomelte sie, er haben Flasche und wurde noch etwas röter.
Speaker 0: Interessant.
Speaker 0: Effektiv, ergänzte Hermine, dann lächelte sie verlegen.
Speaker 0: Nicht nur hierbei, ich habe oft kalte Füße.
Speaker 0: Nicht zu fassen, was ich alles über sie erfahren muss bei dieser Reise.
Speaker 0: Was haben sie denn schon erfahren, was sie vorher nicht wussten, Severus, fragte sie gespannt.
Speaker 0: Nun, außer dass sie manchmal ziemlich schamhaft sind, auf keinen Fall lieber körperliche Beschwerden reden wollen, was dagegen besseren Wissens nicht widerstehen können und im Schlaf vor sich hin murmeln, nichts weiter, zählt er aber lustig auf, denn ihr Retterkomplex war mir vorher schon bekannt.
Speaker 0: Hermine Schnaupte entrüstet.
Speaker 0: Na, warten Sie, die nächste Bestie, die es auf Sie abgesehen hat, können Sie selbst besiegen.
Speaker 0: Danke, das wäre prächtig, denn mir tut man aller Wertes doch von ihrer letzten Heldnachzun immer noch weh.
Speaker 0: Jammertheatralisch, was ein kleines Schmunzeln auf ihr Gesicht zauberte.
Speaker 0: War ihm eigentlich früher schon aufgefallen, wie schön ihr Lächeln sein könnte?
Speaker 0: Bei Merlin, was ihm in letzter Zeit so alles in den Sinn kam, erreusperte sich umständlich.
Speaker 0: Also, wie sieht es aus?
Speaker 0: Können Sie es jetzt über sich bringen und mir etwas Haut zeigen?
Speaker 0: Sie nickte, nun wesentlich entspannter und zog ihren Pulli etwas in die Höhe, bis er ihren Bauchnabel freigab, dann löste sie die Schnur ihrer weichen Fließhose.
Speaker 0: Nur so viel, dass ich meine Hand darauf legen kann.
Speaker 0: Er erhob sich und kniete sich neben sie.
Speaker 0: Gut.
Speaker 0: Sie hakte ihre Daumen in den breiten Bund und schubb die Hose ungefähr zehn Zentimeter nach unten.
Speaker 0: Ein weißer flacher Bauch kam zum Vorschein, auf dem sich einige winzige Leberflecke tummelten.
Speaker 0: Vorsichtig legte er seine rechte Hand mit der ganzen Fläche auf den Streifenhaut.
Speaker 0: Sie fühlte sich sehr warm und weich an.
Speaker 0: Es könnte jetzt etwas merkwürdig werden, flüsterte er wahnt.
Speaker 0: Sie schaute ihn etwas sorgenvoll an.
Speaker 0: Wie meinen Sie das Severus?
Speaker 0: Meine Mutter reagierte immer verschieden auf die Heilkräfte der beschworenen Magieströme.
Speaker 0: Mal bekam sie eine heftige Gänsehaut und es über liefen sie heiß kalte Schauer, oder sie musste zehnmal hintereinander nießen.
Speaker 0: Einmal bekam sie auch einen Schluck auf.
Speaker 0: Wenn es sonst nichts ist, das nehme ich in Kauf, so oft steh sie leise.
Speaker 0: Gut, wenn Sie bereit sind, sie nickte, presste die Lippen fest zusammen und schloss die Augen.
Speaker 0: Er tat es, ihn nach und begann sich zu konzentrieren.
Speaker 0: Schon spürte er die Wärme ihres Leibes noch deutlicher und schließlich auch das sanfte Pulsieren der Schmerzen unter der Baudecke.
Speaker 0: Die Haut seiner Hand begann zu krippeln, als die Magie durch seine Finger floss.
Speaker 0: Hermine fing darauf hin, an ganz leicht zu zittern und ihr Atem beschleunigte sich etwas.
Speaker 0: Bevor sie noch unruhiger wurde, fasste er mit der freien Hand an ihren Nacken, legte Zeigefinger und Daumen rechts und links neben den ersten Wirbel und drückte sanft massierend die dort verlaufende Nervenenden.
Speaker 0: Ein leises Stöhnen entwicht der jungen Frau.
Speaker 0: Ihre geschlossenen Lieder zuckten und ein entspannter Zug legte sich um ihre mittlerweile leicht geöffneten Lippen.
Speaker 0: Mit tiefer vibrierender Stimme momelte er den alten Zauberspruch, den ihn bereits seine Mutter als kleiner Junge gelehrt hatte.
Speaker 0: Die Wirkung treibt fast augenblicklich ein.
Speaker 0: Hermines Atem wurde noch schneller und eine deutliche Röte legte sich über ihr Gesicht und ihren Hals.
Speaker 0: Er wiederholte den Spruch und kleine Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn und ihrer Oberlippe.
Speaker 0: Ein drittes Mal sprach er den Halshauber und aus ihrem Mund drang jetzt ein leises Keuchen.
Speaker 0: Zusammen mit seinem letzten gemurmelten Wort spürte er unter seiner Handfläche das rhythmische Zusammenziehen ihres Unterbauches, begleitet von einem befreienden, langgezogenen, ah, ihrerseits.
Speaker 0: Vorsichtig nahm er seine zitternde Hand von ihrem Bauch.
Speaker 0: Zug behutsam Hose und Pulli wieder an ihren Platz, schob das rote Gummidingen sachte zurück und deckte auch den Schlafsack wieder über sie.
Speaker 0: Er betrachtete sie sehr genau.
Speaker 0: Sie hatte immer noch die Augen geschlossen, ihre Brust hob und senkte sich und ließ den Schlafsack leiser rascheln.
Speaker 0: Doch es dauerte nicht lange, da wurden ihre Atemzüge immer ruhiger und nach einigen Minuten waren sie tief und gleichmäßig.
Speaker 0: Sie war eingeschlafen.
Speaker 0: Er strich sich erleichtert über die Augen und die Stirn und stellte erstaunt fest, dass auch ihm trotz der kühlen Temperaturen ziemlich warm geworden war.
Speaker 0: Er solchste leise, wen sollte eine solche Reaktion auch schon kalt lassen, ihn jedenfalls nicht, Sophie war klar.
Speaker 0: Sehr behutsam streifte er ihr eine ihrer wilden Locken aus dem immer noch geröteten Gesicht, ein Merlin.
Speaker 0: Sie war eine wirklich schöne und begehrenswerte Frau.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Was dachte er da nun schon wieder?
Speaker 0: Sie war seine Meisterschülerin, der ewige Sarg-Nagel seiner eh schon übergebührstrapazierten Nerven.
Speaker 0: Und er konnte sie eigentlich gar nicht leiden.
Speaker 0: Genau.
Speaker 0: Sie war eine besserwisserische Gryffindor, die beste Freundin von Belten Retter Potter.
Speaker 0: Er musste dringend aus diesem blöden Zelt heraus.
Speaker 0: So schnell es irgendein ging, schälte er sich aus diesem verdammten Schlafsack und zerrte am Reißverschluss dieses verfluchten Muckelzeltes.
Speaker 0: Endlich stand er draußen.
Speaker 0: Das Feuer brannte noch schwach vor sich hin.
Speaker 0: Aber er schenkte ihm keine Beachtung, ihm war schon heiß genug.
Speaker 0: Was er brauchte, war Bewegung.
Speaker 0: Nur leider war es stockdunkel, und die Wildnis Afrikas war bestimmt nicht dafür geeignet, munterer Nachtspaziergänge zu unternehmen.
Speaker 0: Verdammt, verdammt, verdammt!
Speaker 0: Sich verärgert die Haare raufend, ließ er sich auf einen Felsblock sinken und vergrubsen Gesicht in den Händen.
Speaker 0: So saß er wohl einige Stunden da.
Speaker 0: Ab und an legte er doch etwas Holz nach, damit das Feuer unwölkommene Gäste abhalten konnte, und ergab sich seinen wirrenden Gedanken.
Speaker 0: Gegen Mitternacht kam er schließlich mit sich selbst überein, dass er sie eigentlich ganz annehmbar fand und das er zugeben musste, dass sie sich doch ziemlich weiterentwickelt hatte.
Speaker 0: Er mochte die Diskussionen mit ihr, die wissenschaftlichen Schlagabtausche und Auseinandersetzungen und er mochte ihr lachen.
Speaker 0: Wenn Hermine Granger ihn anlachte, wurde ihm ganz warm ums Herz.
Speaker 0: Nein, er hasste sie definitiv nicht.
Speaker 0: Er fand das Zusammensein mit ihr viel mehr recht erträglich.
Speaker 0: Damit gab er vor sich selbst zu, dass sich eine neue Seite in ihrer Beziehung eingeschlichen hatte.
Speaker 0: Er hatte sich nicht nur an sie gewöhnt, mit jedem Tag in diesem Sommer entspannte er sich in ihrer Gesellschaft mehr und begann das Zusammensein mit ihr fast schon zu genießen.
Speaker 0: Bei Merlin.
Speaker 0: Wo würde das wohl noch enden?
Speaker 0: «Oh Gott, ja!« sollts der Hermine, und platzierte ihre Hand über seine.
Speaker 0: «Den vergesse ich nicht.
Speaker 0: Meine Güte war mir das peinlich.«.
Speaker 0: Das stimmte.
Speaker 0: Am nächsten Morgen war er schon früh wach, hatte Frühstück gemacht und ihr Zeug soweit zusammengepackt, wie es möglich war, ohne sie unnötig zu stören.
Speaker 0: Gegen sieben Uhr dreißig kroch sie dann aus dem Zelt, verschwand kurz hinter dem nächsten Busch, bevor sie zögern zum Feuertrat und ein leises «Guten Morgen», murmelte.
Speaker 0: Dass sie ihm dabei nicht in die Augen schauen konnte, amüsierte ihn doch etwas.
Speaker 0: Möchten Sie einen Tee, Hermine, fragte er möglichst unbeteiligt.
Speaker 0: Ja, dankte Sir.
Speaker 0: Wieder sah sie ihn nicht an, stellte sich aber näher ans Feuer und nippte abwesend an ihrem heißen Tee.
Speaker 0: Essen Sie heute Morgen etwas oder haben Sie wieder Schmerzen?
Speaker 0: Nein, ich habe keine Schmerzen.
Speaker 0: Als sie seinen unglaubigen Gesichtsausdruck sah, setzte sie stockend hinzu, jedenfalls nicht stark.
Speaker 0: Sie wurde schon wieder rot.
Speaker 0: Dann stellte sie die Tasse ab und streckte den Rücken durch.
Speaker 0: So, ich möchte mich für mein Verhalten gestern Abend entschuldigen.
Speaker 0: Ich weiß auch nicht, es... Es... Sie schloss die Augen.
Speaker 0: Ich weiß auch nicht.
Speaker 0: Für was wollen sie sich denn genau entschuldigen, Hermine?
Speaker 0: Erkundigte er sich.
Speaker 0: Für ihre Sturheit, aus ihrer Befindlichkeit ein Staatsgeheimnis zu machen?
Speaker 0: Sie wissen genau, was ich meine, so.
Speaker 0: Sie zog trotz aller Beschämung die Augenbrauen ärgerlich zusammen.
Speaker 0: Nein, ich weiß nicht, helfen sie mir weiter, tat er unschuldig.
Speaker 0: Er gab zu, sie gerne etwas zappeln zu lassen.
Speaker 0: Sie presste ihre Lippen fest zusammen, bevor sie leise quietschte.
Speaker 0: Ich meinte meine Reaktion auf, auf, auf was auch immer sie da gemacht haben.
Speaker 0: Gut, jetzt war sie wütend.
Speaker 0: Damit konnte er besser umgehen als mit ihrer Schamhaftigkeit.
Speaker 0: Ach, das, ja, es hat mich auch etwas gewundert, setzte er an und schüttete sich eine frische Tasse Tee ein, dass sie einfach so einschlafen, ohne sich zu bedanken.
Speaker 0: Ich schaute ihn etwas irritiert an.
Speaker 0: Darauf hatte er gewartet und nun galt es, ihrer Verwirrung auszunutzen.
Speaker 0: Miss Granger, ich möchte von ihnen keine Entschuldigungen oder Ausreden hören.
Speaker 0: So billig kommen sie mir nämlich nicht davon, sagte er nachtrüblich.
Speaker 0: Was meinen sie damit?
Speaker 0: fragte sie noch Verwirrter.
Speaker 0: Der gestrige Tag hat mir einige ihrer Defizite deutlich vor Augen geführt und hat deshalb auch zwei Konsequenzen für sie, dozierte er und übersage flißendlich ihren empörten Gesichtsausdruck.
Speaker 0: Als erstes erwarte ich von ihnen, dass sie mir das nächste Mal sagen, wenn ihnen etwas fehlt.
Speaker 0: Egal, was es ist, ist das klar?
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: fragte sie wieder strebend.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: entgegnete er streng, weil ich wissen möchte, wenn sie nicht hundertprozentig bei der Sache sein können.
Speaker 0: Und das ist bei Schmerzen oder Sorgen etc.
Speaker 0: eben nicht möglich.
Speaker 0: Sie funkelte ihnen eine Weile nachdenklich an, bevor sie etwas gequält knürschte.
Speaker 0: Wenn es denn sein muss?
Speaker 0: Das Weitere fuhr er fort.
Speaker 0: Werden Sie als erstes Projekt für das nächste Schulabjahr einen auf Ihre Füßes abgestimmten und verbesserten Schmerztrank entwickeln.
Speaker 0: Ich möchte nicht, dass irgendwer fährt, dass meine Meisterschülerin nicht in der Lage ist, einen Schmerztrank zu brauen, den sie verträgt.
Speaker 0: Außerdem will ich gar nicht wissen, was diese Muckelschmerzkugeln alles für Nebenwirkungen haben, schnaubte er.
Speaker 0: Ja, Sir.
Speaker 0: Diesmal war mir Ärger, als Scham in Ihre Antwort zu hören.
Speaker 0: So.
Speaker 0: Da wir das jetzt geklärt haben, setzen sie sich endlich und frühstücken sie mit mir, denn ich habe extra auf sie gewartet und habe Hunger.
Speaker 0: Er zeigte auf den Stein ihn gegenüber und reichte ihr einen Teller voller Ei und Speck.
Speaker 0: Seufzend ließ sie sich auf den Stein fallen und nahm ihm den Teller aus den Händen.
Speaker 0: Nach anfänglichen Zögern aus sie mit Appetit und im Nuwa alles aufgegessen.
Speaker 0: Nachschlag, fragte er spöttisch.
Speaker 0: Gerne.
Speaker 0: Während er aus der kleinen Pfanne den Rest herauskratzte und auf ihren Tellerschub, fragte er, interessiert?
Speaker 0: Wie kommt das, dass sie so ein Geheimnis um ihr befinden machen?
Speaker 0: Sie nahm den Teller entgegen und runzelte die Stirn.
Speaker 0: Wollen sie die kurze oder die lange Fassung hören?
Speaker 0: Wie immer die kurze.
Speaker 0: Nun, drei Gründe.
Speaker 0: Erstens Eltern, zweitens Jungs, drittens Relation.
Speaker 0: Ein schwacher Slächen umspielte ihre Lippen.
Speaker 0: Also gut, er verdrehte die Augen.
Speaker 0: Ich hätte doch lieber die längere Fassung, aber beherrschten sie sich, warte er.
Speaker 0: Es ist so, begann sie mit ihren Erklärungen.
Speaker 0: Meine Eltern sind Zahnärzte und haben eine große Praxis.
Speaker 0: Als ich klein war, haben sie diese von meinem Großvater übernommen und mussten sehr hart arbeiten, damit sie sie halten konnten.
Speaker 0: Ein Kind, das krank ist oder rumjammert, wäre eine weitere Belastung gewesen.
Speaker 0: Ich wollte nicht, dass sie sich noch mehr Sorgen machen als eh schon mit so einer Tochter wie mir.
Speaker 0: Ich liebe meine Eltern sehr, also habe ich immer so getan, als wenn alles gut ist, auch wenn das öfters nicht der Fall war.
Speaker 0: Sie starte auf ihren Teller und schien in Erinnerungen versunken.
Speaker 0: Und was ist mit den Jungs?
Speaker 0: Halte ihr nach einer Weile weiter.
Speaker 0: Sie schaute auf und grinst etwas schief.
Speaker 0: Ja, die Jungs, wie ihnen sicher nicht entgangen ist, waren meine ersten richtigen Freunde Harry und Ron.
Speaker 0: Und Jungs, wie übrigens alle Jungs, halten gar nichts von Mädchen leiden.
Speaker 0: Sie können damit nicht umgehen, verstehen es nicht und wollen es auch nicht verstehen.
Speaker 0: Ich habe so oft gehört, wie sie und die anderen sich darüber lustig gemacht haben, dass ich auf keinen Fall wollte, dass sie mich ja auch zu diesen zickigen, jammernden Püppchen zelten.
Speaker 0: Ennigte.
Speaker 0: Und was kann ich unter Relation verstehen?
Speaker 0: Ihr Blick wurde finster.
Speaker 0: Wenn sie mitten in einem Krieg stehen, um sie herum menschengequält und ermordet werden, ihr bester Freund in höchster Gefahr ist und ihnen die Sorge um die Menschen, die sie lieben, fast in Atem rauben, dann ist das eigene Befinden wirklich mehr als unbedeutend.
Speaker 0: Wir konnten uns einfach keine schwache Hermine Granger leisten.
Speaker 0: Dann schaute sie ihm endlich direkt in die Augen.
Speaker 0: Genau wie wir uns keinen schwachen Severus Snape leisten konnten, oder?
Speaker 0: Er zog seine Augenbrauen zusammen und nickte dann langsam.
Speaker 0: Ja, sie haben Recht, Hermine.
Speaker 0: Er blickte einige schweigende Minuten in die Flammen des Feuers, bevor er sich aufrichtete und sie fest ansah.
Speaker 0: Aber wir können uns weiterentwickeln, oder?
Speaker 0: Wir können uns bemühen, gab sie leise Lächeln zu.
Speaker 0: Gut, dann geben wir uns mal etwas Mühe.
Speaker 0: Er stand entschlossen auf.
Speaker 0: Bitte bauen sie diese Hundehütte zusammen und dann wollen wir weiter.
Speaker 0: Die gelben Beeren des Vergisses nicht Strauches in Ägypten warten auf uns.
Speaker 0: Er grünste sie an.
Speaker 0: Außerdem wollen Sie doch bestimmt gerne mal wieder ein entspanntes Bad nehmen.
Speaker 0: Hatten Sie nicht ein sehr adäquates Hotel für den kommenden Abend den Aussicht bestellt?
Speaker 0: Sehr richtig, Sir, bestätigte Hermine erleichtert.
Speaker 0: Das wird Ihnen gefallen, versprochen.
Speaker 0: Die heutige Nacht hier auf dem alten Sofa gefiel Hogwarts anspruchsvollen Tränkemeister auch ausnehmend gut.
Speaker 0: Gerade wollte er den eingeschlagenen Weg zur Hermines verheißungsvoller Körpermitte fortsetzen.
Speaker 0: Da vernahmen Sie ein verräterisches Geräusch aus Ihrem Büro.
Speaker 0: Beide hielten erschrocken mitten in ihrem Tun inne und lauschten.
Speaker 0: Verdammt, fluchte seine erhitzte Frau sehr unbammenhaft, als ich das Geräusch wiederholte.
Speaker 0: Was ist mein Kamin?
Speaker 0: Professor rang eine etwas verzarte Stimme aus dem Nebenraum.
Speaker 0: Sind sie zu Hause?
Speaker 0: Soll ich gehen, wurde Severus ihr an, herrte nämlich am liebsten den Störenfrieden etwas sehr Todes verwandelt.
Speaker 0: Nein, ich gehe besser selber.
Speaker 0: Seufzens schlängelte sie sich aus seiner Umarmung, schlüpfte in ihre Hausschuhe und wickelte den Morgenmantel fest um ihren Körper.
Speaker 0: Auf dem Weg zu ihrem Büro versuchte sie schnell, ihre Frisur notdürftig zu glätten, die jedoch etwas in Unordnung geraten war.
Speaker 0: Sorgsam schloss sie die Tür hinter sich.
Speaker 0: Severus atmete tief ein und ließ sich etwas frustriert auf den Rücken fallen.
Speaker 0: Hoffentlich dauerte das nicht lange, sonst würde es sich bei ihrer Rückkehr nicht mehr beherrschen können und einfach über sie herfallen.
Speaker 0: Hm-m-m.
Speaker 0: Dieser Gedanke war übrigens auch nicht schlecht.
Speaker 0: Gerade stellte er sich an solch verlockendes Vorgehen in einigen delikaten Details vor, als die Tür sich auch schon wieder öffnete und Termine in den Raum trat.
Speaker 0: Er streckte verlangend die Arme nach hier aus.
Speaker 0: Ausgezeichnet, komm, hergeliebte, mir sind in der Zwischenzeit einige interessante Ideen gekommen, die der Umsetzung haren.
Speaker 0: «Ihr werden leider warten, Mr.
Speaker 0: Severus», sorgt's der Hermine bedauert.
Speaker 0: Es war der Dekan.
Speaker 0: Im Nachbarlabor gab es eine Explosion.
Speaker 0: Phoenix Strumble hat mal wieder etwas in die Luft gespenkt.
Speaker 0: Ich muss prüfen, ob meine angesetzten Tränke in Mitleidenschaft gezogen worden sind.
Speaker 0: Sie suchte ihren Zauberstab und war nach einem kurzen Spruch vollständig begleitet.
Speaker 0: Dieser Drumble wird sich eines Tages noch selbst umgebracht haben, Mutmaster Severus.
Speaker 0: Ihm war der neue Dozent für experimentelle Tränkekunden nicht geheuer.
Speaker 0: Ja, das befürchte ich auch.
Speaker 0: Ich bin schon froh, wenn er mich und die Studenten nicht übermäßig gefährdet, rinste Hermine und beugte sich zu ihrem Ehemann hinunter, um ihn zeitlich zu küssen.
Speaker 0: Dabei flüsterte sie ihm verführerisch in sein Ohr.
Speaker 0: Warte auf mich, Severus.
Speaker 0: Ich habe da auch einige interessante Ideen, die ich gerne mit dir ausprobieren würde.
Speaker 0: Ich will es nicht, grünster resigniert.
Speaker 0: Ich warte schon den halben Tag, und wenn ich da an diese unzähligen anderen Frauen denke, die alle sofort verfügbar wären, Hermine Hub amüsiert die Augenbrauen und streichete mit der rechten Hand seine nackte Brust hinab, über seinen Bauch und ließ sie schließlich noch zwei Handbreit tiefer ruhen, wo sich immer noch eine deutliche Erhebung abzeichnete.
Speaker 0: Du weißt aber schon, dass ich nicht nur einige unnachweisbare, aber sehr wirkungsvolle Tränke kenne, sondern auch zwei oder drei nette Zaubersprüche beherrsche, deren Endresultat immer mit schmerzhafter Impotenz einhergehen?
Speaker 0: Tja, da hilft doch nur eines, beeile dich, feigste er, immerhin dachten sie ab und an über ein weiteres Kind nach.
Speaker 0: Genauso schnell wie das Funkeln in ihren Augen aufblitze, und genauso schnell wie sich ihre Hand kurz, aber sehr bestimmt, um seine Mitte schloss, was ihn heftig aufkäuchen ließ, So schnell war sie auch schon verschwunden.
Speaker 0: Schon wieder.
Speaker 0: Er tat sich leid.
Speaker 0: Sehr sogar.
Speaker 0: Verflickst.
Speaker 0: Eigentlich könnte er jetzt die zwei Tränke für Poppy ansetzen oder sich vielleicht Miss Gordon's Meisterarbeit widmen.
Speaker 0: Beides nicht schlecht, aber noch besser gefiel es ihm hier auf der Couch liegen zu bleiben und noch etwas in Erinnerungen zu schwelgen.
Speaker 0: Das Hotel in Ober-Egypten lag direkt am Mittelmeer und war sehr luxuriös.
Speaker 0: An so etwas konnte man sich ja auch gewöhnen, fand er.
Speaker 0: Unbestritten waren dort die Schlafstätten umlängen bequemer als diese seltsamen Isomatten.
Speaker 0: Hermine hatte um Kosten zu sparen, wie sie sagte, ein gemeinsames, aber großzügiges Appartement mit zwei separaten Betten gebucht.
Speaker 0: Ihm war es egal, immerhin kalten sie sich sonst ein enges Zelt, da würde er ja noch mit ihr in einem Vierzig Quadratmeter großen Zimmer schlafen können.
Speaker 0: Außerdem hatte er herausgefunden, dass es ihm viel leichter viel einzuschlafen, wenn er ihren regelmäßigen Atem eine Weile hören konnte.
Speaker 0: Sehr seltsam.
Speaker 0: Das Sammeln der Beeren, eine Zutat, die sehr teuer war, wenn man sie kaufen musste, ging relativ unproblematisch vonstatten.
Speaker 0: Es gab an den wenigen gut versteckten Sträuchern in der Nähe der Pyramiden sogar so viele, dass sie sich entschlossen zwei Tage hier zu sammeln.
Speaker 0: Das einzige, was den Erfolg dabei trübte, war die Sängen der Hitze in der Wüste, der sie sich so mit zwei Tage lang auszusetzen hatten.
Speaker 0: Und besonders ärgerlich war auch der Sonnenbrand, den er sich trotz größter Vorsichtsmaßnahmen zuzog.
Speaker 0: Hermine versuchte ihn zu trösten, indem sie gut gelaunt anmerkte, dass er jetzt wenigstens nicht mehr blass wäre.
Speaker 0: Wie witzig.
Speaker 0: Gut, dass sie zumindest eine geeignete Salbe eingepackt hatte, mit der er sich abends sehr großzügig einkrimte.
Speaker 0: Sie hatte das Zimmer extra so geräumig gewählt, weil es noch zu anderen Zwecken als der Nachtruhe dienen musste, Was allerdings die Hoteldirektion davon hielt, dass sie für die aufwendige Weiterverarbeitung der Früchte ihre Herberge kurzerhand in ein mobiles Zaubertranklabor umgestaltet hatten, wollte er besser nicht wissen.
Speaker 0: Danach ging es weiter zum Sinai, wo sie sich mitten in der Nacht eine amerikanischen Touristengruppe anschlossen, die zusammen mit einem ortsansässigen Führer unter lautem Singen und Beten auf dem Horepstieg.
Speaker 0: Hermine unterdrückte einen ums andere Mal ein ernsthaftes Gähen.
Speaker 0: Sie hatte immerhin in dieser Nacht noch kein Auge zugemacht, sondern den Rest der Vergisses nicht während verarbeitet.
Speaker 0: Der Ausblick aber, der sich ihnen bot, als sie endlich nach einem vierstündigen, beschwerlichen Aufstieg auf dem Gipfel angekommen waren und pünktlich wie bestellt die Sonne am weiten Horizont aufgehend sahen, war atemberaubend.
Speaker 0: Schnell sammelte Hermine mehrere Gläser voller Erde, während er sich geschickt und unauffällig von der Gruppe entfernte, um die gelbe Gottesanitäterin zu pflücken.
Speaker 0: eine eher unscheinbare Pflanze, die nur hier auf dem Gottesberg und nur für einige wenige Minuten zum Sonnenaufgang in den Monaten Juli bis August ihrer Blütenblätter öffnete, in diesem Zustand aber gesammelt, eine immense Heilkraft und wunderbar klärende Wirkung in mächtigen Tränken entwickelte.
Speaker 0: Hochzufrieden genossen sie ihr einfaches Frühstück an diesem beeindruckenden Platz und stiegen nach zwei Stunden wieder mit den Piristen hinab ins Tal.
Speaker 0: Dabei geriet Hermine an eine sehr neugierige Dame aus Texas, die alles daran setzte herauszufinden, was es mit diesen zwei interessanten Engländern wohl auf sich hatte.
Speaker 0: Als sie von Cerberus einsehbige Antworten genug hatte, verlegte sie sich auf Hermine, wo sie herkämmen, in welcher Beziehung sie zueinander ständen, was sie hier genau wollten und so weiter und so weiter.
Speaker 0: Hermine warf ihm einen belustigten Blick zu, dann nahm sie die Dame beiseite und redete eine Zeit lang intensiv auf sie ein.
Speaker 0: Leider konnte er nicht hören, was sie ihr alles Interessantes berichtete.
Speaker 0: Egal, was es war, jedenfalls schien es auf die Frau einen großen Eindruck gemacht zu haben, denn den Rest der Strecke war sie sehr schweigsam und zieht sich so weit von den beiden entfernt, wie es irgend ging, wobei sie ein ums andere Mal immer wieder ängstlich in ihre Richtung linste.
Speaker 0: Was haben sie zu dieser aufdringlichen Person gesagt, wollte er wissen, soweit sie sich von der Gruppe getrennt hatten und sich bereit machten zu apparieren.
Speaker 0: Oh, nichts Bestimmtes, wollte Hermine ihm weiß machen.
Speaker 0: Miss Granger warnt er streng.
Speaker 0: Wirklich nichts Besonderes, beteuerte sie unschuldigt reinblickend.
Speaker 0: Nur, dass wir vom englischen Geheimdienst MI-Six sein, die eine streng geheime wissenschaftliche Mission durchzuführen hätten, von deren erfolgt die Zukunft der ganzen Weltabhänge.
Speaker 0: Ach, macht er unglaublich.
Speaker 0: Ja, wussten sie das nicht.
Speaker 0: Ich fand es auch wichtig, ihr zu sagen, dass sie die Lizenz haben.
Speaker 0: Sie grinste und wackelte mit den Augenbrauen.
Speaker 0: Was für eine Lizenz!
Speaker 0: Er verstand nur noch Gleis neun, drei Viertel.
Speaker 0: Nun, das ist nicht so wichtig, winkte Hermine ab.
Speaker 0: Außerdem habe ich der Dame mitgeteilt, dass sie jetzt sozusagen ein Geheimnisträger wäre.
Speaker 0: Sie selbstverständlich niemals uns zu niemanden über diese Mission sprechen dürfte, sonst wäre ihr Leben akut, durch feindliche Terroristengruppen gefährdet, die sie natürlich zu jeder Zeit und überall auswendig machen könnten.
Speaker 0: Severus schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Hermine, Sie haben eindeutig so viel Fantasie.
Speaker 0: Iwo!
Speaker 0: Für solche Ideen muss man nur manchmal ins Kino gehen, Severus, winkte sie ab, dann grinste sie breit und ergänzte in einem seltsamen Tonfall.
Speaker 0: Denn mein Name ist Granger.
Speaker 0: Hermina Granger.
Speaker 0: Was das sollte, wusste er bis heute nicht.
Speaker 0: Immerhin war ihm ja seit Jahren bekannt, wie sie hieß, oder?
Speaker 0: Noch beeindruckender als der Horrib war der heilige Berg der Inkas in Südamerika.
Speaker 0: Auch auf seinen Gipfel mussten sie mühsam ohne Magie heraufsteigen.
Speaker 0: was sich besonders kräftezehrend gestaltete, da die Luft in diesen Höhen so dünnbar, da sie bei der geringsten Anstrengung ins Keuchen gerieten.
Speaker 0: Wenigstens brauchten sie sich nicht, die Nacht und die Ohren zu schlagen, denn die Gelege der Andenechse, die ist hier im Schatten uralter, verborgene Opferstätten zu stehlen galt, konnte man nur bei Dunkelheit und nach der Einnahme eines komplizierten Trankes entdecken.
Speaker 0: Daher durften sie den Tag zum Aufstieg nutzen, den sie auch fast gänzlich dafür benötigten, immer wieder mussten Pausen eingelegt werden, um zu verschnaufen.
Speaker 0: Oben angekommen waren die ganzen Anstrengungen aber sofort wie weggeblasen, denn niemals in seinem ganzen Leben hatte er ein solch beeindruckendes Bild gesehen.
Speaker 0: Die Sonne, riesig und blutrot, versank gerade am Horizont.
Speaker 0: Sie blickten auf ein solch herrliches, wildes, imposantes Bergpanorama, wie er es noch nie zu Gesicht bekommen hatte.
Speaker 0: Kein Wunder, dass die Inkas diesen Berg, er konnte sich bis heute seinen Namen einfach nicht merken, als heilig betrachteten.
Speaker 0: Beide hatten ergriffen dort oben nebeneinander gestanden, immer noch schwer atmend und wussten nichts zu sagen, ob dieses überwältigenden Bild ist.
Speaker 0: Nur Hermine entwick ein gewissbertes, wow, er war wie gefangen, daher entging es ihm wohl auch, dass sich Hermines Hand unbemerkt in seine geschlichen hatte.
Speaker 0: Er wurde sich dessen erst bewusst, als die Sonne zur Gänze hinter dem Horizont verschwunden war und sie ihn wieder losließ.
Speaker 0: Er schaute sie irritiertfragend an, worauf sie entschuldigend mit den Schultern zuckte und sich die Tränen von den Wangen mischte.
Speaker 0: »Es tut mir leid, Severus«, flüsterte sie rau.
Speaker 0: »Ich wollte ihnen nicht zu nahe treten, aber ich brauchte gerade den spürbaren Beweis nicht alleine zu sein.
Speaker 0: Schon gut, hatte er genuschelt.
Speaker 0: Aber nichts war gut, ganz und gar nicht, denn dort oben hatte er zum ersten Mal den unbändigen Wunsch verspürt, sie fest an sich zu ziehen und wie wild zu küssen.
Speaker 0: Und genau dieses Gefühl hatte er jetzt auch.
Speaker 0: Nur war sie nicht hier, damit er dieses Vorhaben in die Tat umsetzen konnte.
Speaker 0: Verdammt.
Speaker 0: Das letzte Ziel ihrer Reise war weniger angenehm gewesen, um es mal höflich auszudrücken, und Hermine bedauerte ein ums andere Mal, dass es nicht möglich gewesen war, mit solch einer Etappe zu beginnen, damit die anderen Eindrücke die Strapazen überlagern konnten, bevor sie wieder nach Hause mussten.
Speaker 0: Sie hatte recht.
Speaker 0: Nach solch herrlichen Orten, wie es die heiligen Berge gewesen waren, oder auch die Alpen oder die Rocky Mountains, so furchtbar war dieser Platz.
Speaker 0: Die Nebel-Symfe zwischen Kolumbien und Brasilien.
Speaker 0: Sie waren moskitoverseucht, schwülwarm, nebelverhangen, voller ekligem Getier und brandgefährlich, denn überall lauerte die Gefahr zu versinken.
Speaker 0: Fest die Zähne zusammenbeißend, stapften sie Stunde um Stunde durch die menschenfeindliche Umgebung.
Speaker 0: Warum gibt das diese Zutat sonst nirgends auf der Welt?
Speaker 0: Hat er irgendwann rein rhetorisch gemummelt.
Speaker 0: Weil sie dieses unmögliche Klima braucht, um zu gedeihen, wie sie selbst wissen.
Speaker 0: kam es daraufhin ziemlich genervt von seiner Meisterschülerin vor ihm.
Speaker 0: Ach und warum haben wir da nicht wie alle anderen vernünftigen Menschen diese blöde Zutat in der Winkelgasse gekauft?
Speaker 0: Weil das nicht korrekt gewesen wäre, kam es wie aus dem Zauberstab geschossen zurück.
Speaker 0: Wer will denn schon korrekt sein?
Speaker 0: Aber das hatte er wohl nur gedacht, denn die Antwort war schon klar.
Speaker 0: Hermine Granger.
Speaker 0: Sie würde niemals einen leichten, bequemen Weg gehen, wenn er zudem noch etwas krumm oder irgendwie zweifelhaft wäre.
Speaker 0: Sie war halt keine Slytherin.
Speaker 0: Als solche säßen sie beide bereits zu Hause in Hogwarts vor dem Kamin und trinken Tee.
Speaker 0: Verflickster Gryffindors.
Speaker 0: Dann allerdings wurde es doch noch ein spannender Tag, denn er rettete zur Abwechslung mal wieder ihr Leben.
Speaker 0: Gut, er war nicht unschuldig daran, dass es ihn gefahr geriet, aber trotzdem gerettet war gerettet.
Speaker 0: Basta.
Speaker 0: Er war nämlich an einer Wurzel oder etwas ähnlich im Hängen geblieben und nach vorne gestolpert.
Speaker 0: Dadurch hatte er sie leider umgerannt, was sie wiederum ins Straucheln kommen ließ.
Speaker 0: Das Ende vom Lied war, dass sie vom schmalen Pfad abkam und zügig im weichen Morast versank.
Speaker 0: Und da er selbst erst einmal wieder auf die Beine kommen musste, mit seinem schweren Rucksack, war sie schon fast bis zum Hals versunken, bis das er sich um sie kümmern konnte.
Speaker 0: Er griff das einzig Erreichbare, ihre Kapuze und zog er näher gestarrern.
Speaker 0: So schaffte er es, sie vor dem Untergang zu bewahren und dann mit Ach und Krach und ziemliche Anstrengung aus dem Sumpf zu ziehen.
Speaker 0: Nun, er gab zu, dass sie nicht gerade blendend aussah nach dieser Rettungsaktion, über und über mit Schlamm bedeckt.
Speaker 0: Zudem hatte sich durch das heftige Ziehen an ihrer Kapuze ein dicker roter Streifen an ihrem Hals gebildet, was auch ihre Atemnot erklärte, denn sie japste wie ein Fisch auf dem Trocknen.
Speaker 0: Aber dass sie so finsterd reinblicken musste, hielt er für schlicht weg übertrieben.
Speaker 0: Als sie nach einer gefühlten Ewigkeit wieder zu Atem gekommen war, stand sie mir zitternden Beinen auf und krächster.
Speaker 0: – Professor Snape, erinnern Sie mich bitte daran, dass ich Ihnen für diese Rettungsaktion nur ein M gebe.
Speaker 0: Er zog pikiert die Augenbrauen in die Höhe.
Speaker 0: – Nur ein M?
Speaker 0: Immerhin habe ich es geschafft, sie nicht um die Ecke zu bringen, Herr Miene.
Speaker 0: Meinen Sie nicht, dass es noch zu einem annehmbar reichen würde?
Speaker 0: Seiden sie froh, dass ich ihnen kein Tee gebe, schimpfte sie und zückte ihren Zauberstab, damit sie durch einen Ratzeputz wenigstens den grübsen Dreck abbekam.
Speaker 0: Na ja, wenigstens hatten sie irgendwann kurz nach Mittag den kleinen magischen Sumpf gefunden, in dem die kostbaren violetten Nebelegel beheimatet waren.
Speaker 0: Sie zu fangen war aber auch nicht das netteste, was er je getan hatte, denn sie mussten noch aus dem Wasser gefischt werden, und es ging eben nur mit Köder.
Speaker 0: Dass der Köder, wie bei allen Egeln dieser Welt, nur Blut sein konnte, machte das Ganze eben nicht gerade angenehm.
Speaker 0: Sie wechselten sich darin ab, ihren Arm in den leicht violettschimmernden Tümpel zu halten und dann, wenn die Egel angebissen hatten, ihn schnell herauszuziehen, damit er jeweils andere die Beute mit einem extra recherchierten Zauber vom Arm abstreifen und in die vorbereiteten Behältnisse füllen konnte.
Speaker 0: So kamen sie immerhin auf fünf volle Gläser, die im Handel einen Wert von vielen hundert Galleon haben würden, wollte man sie dann verkaufen.
Speaker 0: Allerdings waren sie auch ziemlich erschöpft und sie mussten, um an einen möglichen Apparierpunkt zu gelangen, den ganzen Weg wieder zurückmarschieren, was Hermines Stimmungsbarometer ins Boden losefallen dies.
Speaker 0: Mit den letzten zu mobilisierenden Kräften war es ihnen schließlich kurz vor Mitternacht gelungen.
Speaker 0: Wohin?
Speaker 0: fragte Severus einsilbig, als sein Zauberstab endlich angabt, dass die Möglichkeit zum Apparieren bestand.
Speaker 0: Egal, irgendwo hin, wo wir uns waschen und ausruhen können, mummelte Hermine völlig ausgelaugt.
Speaker 0: Gut, erschloss die Augen, fasste nach ihrer Hand und sie appariert mit einem gekonnten Zauberstabbisch.
Speaker 0: Heraus kamen sie in einem kleinen Tal ca.
Speaker 0: einhundert Meilen entfernt.
Speaker 0: Er hatte es sich nicht mehr zugetraut, eine Kontinentalapparition durchzuführen, er wollte nur noch einen einigermaßen akzeptablen Platz zum Rasten.
Speaker 0: Hier waren sie gestern schon angekommen, daher wusste er, wo er schnell zu einem Ruheplatz kommen konnte.
Speaker 0: Bitte errichten sie das Zelt, ich säuge für die Abwehr Zauber, umte er benommen.
Speaker 0: Hermine hatte nur genickt und mit wenigen Zauberstabbewegungen stand das magische Zelt nahe einem sanftrauschenden Bach.
Speaker 0: Auch er war schnell fertig, immerhin musste man sich hier nicht vor dunklen Herrschantan.
Speaker 0: Wollen sie zuerst ins Bad, fragte er höflich.
Speaker 0: Auf alle Fälle, stellte Hermine klar, Immerhin hatte sie die Aktion im Sumpf noch nicht ganz vergessen.
Speaker 0: Aber ich beeile mich versprochen, ranzte sie schwach und schlupfte von dann.
Speaker 0: Das mit dem Beeilen schien aber auch relativ zu sein, denn nach einer halben Stunde wurde er wirklich ungeduldig.
Speaker 0: Ärgerlich klopfte er an die Türe, hinter der sich das kleine Bad befand.
Speaker 0: Herr Mine, wann sind sie endlich fertig?
Speaker 0: Ich will ins Bett.
Speaker 0: Keine Antwort.
Speaker 0: Er versuchte es noch einmal.
Speaker 0: Herr Mine!
Speaker 0: Wieder nichts.
Speaker 0: Jetzt trägte sich zu seiner Ungeduld auch noch eine leichte Sorge.
Speaker 0: Er drückte die Klinke herunter und öffnete die Tür einen kleinen Spalt, damit er die Lage sondieren konnte.
Speaker 0: Na, da hätte er ja wohl noch lange warten können.
Speaker 0: Seine Meisterschülerin lag schlafend in der Wanne.
Speaker 0: Er war hin und hergerissen, sollte er sie einfach schlafen lassen oder besser wecken.
Speaker 0: Sie einfach dort schlafen zu lassen, schien ihm zu gefährlich, nicht, dass sie sich noch ertränkte, also besser wecken.
Speaker 0: Nur leider war das nicht so einfach.
Speaker 0: Auch nach mehrmaligen vorsichtigen Rufen tatsächlich gar nichts.
Speaker 0: Sie begann sogar noch leise zu schnarchen, war im Merlin.
Speaker 0: Kurz entschlossen öffnete er die Türe ganz und betrat den kleinen, sehr warmen Raum und stellte sich neben die Wanne, um sie nachdenklich zu betrachten.
Speaker 0: Was sollte er nur mit ihr anstellen?
Speaker 0: Gut, ihm kamen da schon zwei, drei sehr verlockende Ideen in den Sinn.
Speaker 0: Zum Beispiel könnte er dafür sorgen, dass die dichte Schaumkrone, die ihre Blöße verdeckte, wie von Gästehand verschwand.
Speaker 0: Ein Gentleman würde dann natürlich wegsehen, aber er war ja zum Glück keiner.
Speaker 0: Ein kleines Wolfsgrinzen schlich sich auf seine Lippen.
Speaker 0: Er fand, dass er auch nach diesem Horritag eine Belohnung verdient hatte.
Speaker 0: Sie hatte ihr Bart bekommen, und er würde eben die Schöne aus dem Bart bekommen.
Speaker 0: Naja, wenigstens zu sehen bekommen.
Speaker 0: Sehr gute Idee wirklich.
Speaker 0: Aber nachbesser wäre es, ihre warme weiche Haut nicht nur sehen zu können.
Speaker 0: Er könnte sich das sowieso dreckigen Polores entledigen, ein großes weiches Handtuch bereitlegen und sich dann zur Wanne herunterbrücken.
Speaker 0: Beide Arme ins Wasser tauchen, um ihr den einen unter die Knie, den anderen unter die Schulterblätter zu schieben.
Speaker 0: Hm, herrlich, warm und weich würde sich ihre Haut anfühlen, da war er sich hundertprozent sicher.
Speaker 0: Und auch, dass sein Gesicht dem Ehren so sehr nahe kam, würde er nur als sehr angenehm bezeichnen können.
Speaker 0: Mit einem kräftigen Ruck würde er sie schließlich aus dem Wasser heben und sie in das große weiche Handtuch hüllen.
Speaker 0: Natürlich nicht, ohne sie vorher eingehen zu betrachten.
Speaker 0: Und Götiger, seine Fantasie ging eindeutig mit ihm durch.
Speaker 0: Das musste sofort aufhören, rief er sich zur Ordnung.
Speaker 0: Denn wenn seine Meisterschülerin über diesen Handel erwachen sollte, dann wäre sicherlich der Päufel los.
Speaker 0: Er wusste, zu was sie fähig war, wenn man sie wütend machte.
Speaker 0: Also versuchte er, seine Fantasie und aus seines spürbares und sichtbares Begehren, heldenhaft zu verdrängen und entschloss sich schweren Herzens zu einem halbwegs anständigen Handeln.
Speaker 0: Er säufzte voller Selbstmitleid leise auf.
Speaker 0: drehte sich von der Wanne weg.
Speaker 0: Allerdings genau so, dass er durch den Spiegel an der gegenüberliegenden Wand noch alles sehr genau im Blick haben würde, wenn sein kleiner, planenden Gelänge.
Speaker 0: Dann überkreuzte er die Arme vor seiner Brust und setzte ein missmutiges und generftes Gesicht auf.
Speaker 0: Bevor er so laut es irgendein ging, schrie, Miss Granger wird das heute noch was.
Speaker 0: Begleitet mit einem spitzen Urschrei hüpfte die badende Schönheit vor Schreck locker zehn Zentimeter hoch.
Speaker 0: Wasser schwappte über den Rand der Wanne und Hermine richtete sich schnell auf, um sich geschockt nach der Quelle der Störung umzuschauen.
Speaker 0: Genau darauf hatte er gehofft.
Speaker 0: Die Schaumkrone teilte sich für einige Augenblicke und gab den Blick auf ihren verheißungsvollen Körper frei.
Speaker 0: Er hatte sogar so viel Glück, dass ihr Oberkörper zwar nur für wenige Sekunden aber lang genug damit er sich ein eindrückliches Bild machen konnte, die schützende Wasserhülle verließen.
Speaker 0: Wahrlich hinreißend.
Speaker 0: Bevor sie sich aber gesammelt hatte, drehte er sich noch ein kleines Stück weiter von ihr weg, sonst würde sie ihm noch auf die Schliche kommen und fuhr sie vorwurfsvoll an.
Speaker 0: Aha, endlich sind sie wach.
Speaker 0: Was machen sie hier?
Speaker 0: keuchte Hermine, praktisch nach dem Handtuch greifend, um sich zu bedecken, als sie schließlich die gesamte Situation begriffen hatte.
Speaker 0: Na, was schon, polterte Severus.
Speaker 0: Sie erstens vor dem Ertrinken retten und zweitens dafür sorgen, dass sie ihre Versprechen einhalten, Hermine.
Speaker 0: Ich muss wohl eingenickt sein, schloss Hermine etwas verwirrt.
Speaker 0: Ins Koma-Gefallen trifft es wohl eher, ich bin schon ganz heißer vom vielen Rufen, empörte sich Severus.
Speaker 0: Kann ich jetzt davon ausgehen, dass sie in den nächsten zehn Minuten diese Wanne räumen, damit auch ich mich von Schmutz und Direkt dieses furchtbaren Tages befreien kann?
Speaker 0: Natürlich, Sir, aber nur wenn sie diesen Raum verlassen!
Speaker 0: Sie hörte sich ein wenig besorgt an, ob sie befürchtete, dass er es persönlich kontrollieren würde?
Speaker 0: Hm, auch kein schlechter Gedanke.
Speaker 0: Nun zu gerne, Miss Granger, schnaubte er.
Speaker 0: Denken Sie nur nicht, dass es mir Vergnügen bereiten würde, so aufdringlich sein zu müssen.
Speaker 0: Nein, kein Vergnügen, nur riesengroßen Spaß.
Speaker 0: Nein, nie im Leben.
Speaker 0: War da etwa ein leichter ironischer Unterton herauszuhören?
Speaker 0: Diesen unglaubigen Kommentar völlig ignorierend öffnete er die Badezimmertüre, allerdings nicht ohne sie noch abschließend zu warnen.
Speaker 0: Also sehen Sie zu, dass sie hier fertig werden.
Speaker 0: Sonst wende ich einen Temperaturwechsel-Zauber an, der ihre Badewassertemperatur auf knapp über null bringt.
Speaker 0: Sorgsam schloss er die Türe hinter sich, bevor er es dem riesengroßen Grinzen erlaubte, sich von einem Ohr zum anderen auf seinem Gesicht breit zu machen.
Speaker 0: Was war er doch für ein Genie?
Speaker 0: Am einundreißigsten Juli waren sie zwar immer noch etwas müde, dafür aber bester Stimmung, gut erholt und braun gebrannt, Relativ gesehen, versteht sich, nach Hogwarts zurückgekehrt.
Speaker 0: Dort verbrachten sie sehr anstrengende Tage damit, die mitgebrachten oder inzwischen aus dem Depot per Eulen eingetroffenen Zutaten zu sichern oder zu verarbeiten und schließlich alles sorgsam zu katalogisieren.
Speaker 0: Wenn er den Wert der gesammelten Baren grob überschlug, kam er auf über zweitausend Galeon.
Speaker 0: Zug er die Kosten und Aufwendungen ab, blieb immerhin noch ein Reingewinn von über eintausend Fünfhundert Galeon.
Speaker 0: Ein echter Erfolg und ein kleines Vermögen.
Speaker 0: Zudem war die Qualität der Waren erstklassig, dank Hermines ausgeklügelter Logistik und ihren innovativen und klugen Kühlungs- und Verpackungsmethoden.
Speaker 0: Er beschloss trotz seiner anfänglichen Weigerung, ihr irgendein Gehalt zu zahlen, die Hälfte des Gewinns auf ihr Konto bei Gringorz einzuzahlen.
Speaker 0: Sie hatte es verdient, genau wie das ohnegleichen, dass er ihr für Planung, Durchführung und Nachbereitung diese Exkursion in ihr Meisterbuch schrieb.
Speaker 0: Sie war ganz außer sich vor Freude, als er es ihr nachlässig in die Hand brückte.
Speaker 0: Und in dieser Hochstimmung verabschiedete sie sich dann Anfang August von ihm in ihre Ferien.
Speaker 0: Sie wollte mit ihren Freunden zwei Wochen Urlaub an der Mittelmeerküste machen in einem kleinen Muggelbungalow.
Speaker 0: Harry und Ron halten vom Zelten nicht mehr so viel, erklärte sie axelzuckend.
Speaker 0: Wörch, euer, knurte er verächtlich.
Speaker 0: Sie grinst ihn verschmitzt an.
Speaker 0: Ich bin am siebenzwanzigsten August wieder zurück.
Speaker 0: Bis dahin können sie sich gründlich von mir erholen, Professor.
Speaker 0: Das ist auch bütter nötig, Miss Granger.
Speaker 0: Die letzten acht Monate haben mich um Jahre altern lassen.
Speaker 0: Schnarte er abweisend.
Speaker 0: Er wollte ihr nicht zeigen, dass er sie nicht gerne gehen ließ.
Speaker 0: Aber Hagrid hat gemeint, dass sie noch nie so gut aussahen wie im Augenblick Severus.
Speaker 0: Immerhin haben sie sogar Farbe bekommen.
Speaker 0: Zinkerte sie ihn lachend an.
Speaker 0: Da war es schon wieder.
Speaker 0: dieses drängende Gefühl, sie am liebsten in seine Arme zu ziehen und sie schwindelig küssen zu wollen.
Speaker 0: Das musste aufhören zum Donnerwetter.
Speaker 0: und diese puppateren Träume von spärlich bekleideten Meisterschülerinnen, die seit ihrer Rückkehr durch seinen Schlaf wandelten ebenfalls.
Speaker 0: Er wusste nur noch nicht genau, wie er das bewerkstelligen sollte, aber ein Besuch in dem verschwiegenden Etablissement in der namenlosen Gasse wäre ein vielversprechender Anfang.
Speaker 0: Er erreusperte sich und schaute demonstrativ auf seine Taschenuhr.
Speaker 0: Miss Granger, wenn Sie nicht bald aufbrechen werden, Ihre furchtbaren Freunde die Gelegenheit nutzen und ohne sie abreißen und mit meiner Erholung ist es vorbei.
Speaker 0: Also verschwinden Sie endlich.
Speaker 0: Sie haben Recht, Severus.
Speaker 0: Ich muss mich beeilen.
Speaker 0: Passen Sie auf sich auf und erholen Sie sich gut.
Speaker 0: Sie hatte ihm fröhlich zugewingt und ihren Rucksack geschult hat.
Speaker 0: Dann war sie um die Ecke gelaufen und für zwei lange Wochen verschwunden.
Speaker 0: Da außer Hagrid alle Lehrerinnen und Lehrer in die Ferien verreist waren, hatte er das ganze Schloss für sich alleine.
Speaker 0: Früher hatte er sich darauf am Allermeisten gefreut.
Speaker 0: In diesem Jahr war es zum ersten Mal anders.
Speaker 0: Er fühlte sich allein.
Speaker 0: Und er vermisste sie.
Speaker 0: Es wurde auch nicht besser, je mehr er sich in Dingen vergrubt, die ihm bis zum zweiten Jahr nur noch Freude und Entspannung gebracht hatten.
Speaker 0: Der einzige Lichtblick waren ihre regelmäßigen Postkarten und die sporatischen Briefe, in denen sie ihm neue Trankideen beschrieb oder von einigen Urlaubserlebnissen berichtete.
Speaker 0: Apropos alleine, wo blieb sie nur?
Speaker 0: Jetzt war sie schon über eine Stunde weg, anscheinend war doch mehr zu Bruch gegangen als erwartet.
Speaker 0: Seufzend erhob er sich, sorgte mit einem Schlenker seines Zauberstabes dafür, dass die Couch wieder auf normale Maße schrumpfte und streckte die langen Glieder.
Speaker 0: Entweder ging er jetzt zu Bett oder ersetzte doch noch die Tränke für die Krankenstation an.
Speaker 0: Diese Warterei machte ihn nur kribbelig.
Speaker 0: Er entschied sich für die Tränke.
Speaker 0: Wenn Hermine jetzt heimkommen würde, wäre sie eh zu müde für wilde Orgien.
Speaker 0: Das könnten sie vielleicht morgen früh erneut auf den Plan setzen.
Speaker 0: Schnell und zügig ging ihm die Arbeit von der Hand.
Speaker 0: Es waren ja auch keine komplizierten Rezepte, sondern recht einfache Heiltränke gegen Erkältungen und zur Stärkung der Abwehrkräfte.
Speaker 0: Fast war er mit dem Ersten fertig, da hörte er sie kommen.
Speaker 0: Gleich darauf ging auch schon seine Labor-Tür auf und seine Frau stand mit finsterstem Gesichtsausdruck im Rahmen.
Speaker 0: Es ist nicht zu fassen, polterte sie sogleich.
Speaker 0: Wie kann ein einzelner Mensch nur so viel Unheil anrichten und dabei so unglaublich gut gelaut sein?
Speaker 0: Schick ihn bei mir vorbei.
Speaker 0: Seine blendende Laune haben wir schnell im Griff.
Speaker 0: Rens de Severus.
Speaker 0: Sie ist also unglaublich sexy aus, wenn sie wütend war.
Speaker 0: Zwei meiner Explorationstränke sind ruiniert.
Speaker 0: Das ganze Zutatenregal liegt in Schutt und Asche und ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis ich all die verstreuten Unterlagen wieder geordnet und sortiert habe.
Speaker 0: Sie schnaubte wütend.
Speaker 0: Erinnere mich bitte daran, dass ich ihn umbringe, wenn er es in der nächsten Woche nicht alleine schafft.
Speaker 0: Ich werde es notieren, versprach er.
Speaker 0: Weißt du, was er zu Alting gesagt hat?
Speaker 0: Natürlich wusste er es nicht, war wahrscheinlich auch nur eine rein rhetorische Frage.
Speaker 0: Er meinte, er wäre doch positiv überrascht, dass die Explosionskraft nur so schwach gewesen wäre.
Speaker 0: Unglaublich!
Speaker 0: Sie ließ sich kopfschütteln auf den Laborstuhl fallen.
Speaker 0: Hat der Daniel eine Explosion gerechnet, wollte Cyborus überrascht wissen.
Speaker 0: Ja, daher ist ihm auch nichts passiert.
Speaker 0: Er hat nur dummerweise die falsche Explosionsrichtung berechnet.
Speaker 0: Sie raufte sich die Haare.
Speaker 0: Schlecht für dein Labor.
Speaker 0: Fast als Severus die Informationen zusammen.
Speaker 0: Verdammt schlecht, stimmte Hermine Düst dazu.
Speaker 0: Aber ich werde Vorkehrungen für die Zukunft treffen.
Speaker 0: Darauf kannst du dich verlassen.
Speaker 0: Ich habe bereits mit dem Dekan gesprochen.
Speaker 0: Er bekommt andere Räume.
Speaker 0: Am sichersten wäre vielleicht auf dem Mond.
Speaker 0: Nein, am sichersten wären welche auf dem Pluto.
Speaker 0: Er boßte sie sich.
Speaker 0: Er musste lachen.
Speaker 0: Dann benötigte er aber circa zwei Monate für den Weg zur Arbeit.
Speaker 0: Und wo ist da bitte das Problem?
Speaker 0: Auch um Herminismund zupfte ein kleines Lächeln.
Speaker 0: Dann fehl ihr Blick auf die Uhr an der Wand, deren Zeiger kurz vor Mitternacht zeigten, und sie säufzte wieder.
Speaker 0: Ich muss morgen noch mal hin und den Rest aufräumen.
Speaker 0: Heute Abend konnte ich nur das gröbste erledigen und alles andere mit einem Stasis-Zauber belegen.
Speaker 0: Sie rieb sich die Augen.
Speaker 0: Dann nehme jetzt ein Bart und geh zur Bett, riehte ihr.
Speaker 0: Und was ist mit unserer Orgel?
Speaker 0: fragte sie etwas entpäuscht, konnte aber engernen nur schlecht unterdrücken.
Speaker 0: Um seinen Mund spielte ein diabolisches Grinsen.
Speaker 0: Wer sagt dir denn, dass ich meine Orgel nicht schon hatte?
Speaker 0: Ihre Augenbrauen zogen sich amüsiert in die Höhe.
Speaker 0: Vielleicht mein weiblicher Instinkt oder dein hungriger Blick?
Speaker 0: Schluck sie schmuntzend vor, stand auf und schlenderte zu ihm herüber.
Speaker 0: Bei ihm angekommen, schaute sie kurz in seinen Kessel und meinte dann für Führerisch, wenn du heute schon Poppies Hausaufgaben erledigt hast, dann hättest du morgen Frühjahrzeit für anderes.
Speaker 0: Gut möglich, dass ich dich noch unterbringen kann.
Speaker 0: So, so unterbringen?
Speaker 0: zeigste Hermine und zog ihre Augenbraue noch ein Stückchen mehr nach oben.
Speaker 0: Mal sehen, wer hier Wien unterbringt.
Speaker 0: Ganz dicht stand sie jetzt vor ihm und drückte ihren wundervollen Körper an ihn heran.
Speaker 0: Leider hatte er seine Hände nicht frei, um sie wild in seine Arme zu reißen.
Speaker 0: Diese glitschigen, sibirischen Springforellen neigten dazu, ihrem Namen alle Ehre zu machen.
Speaker 0: Aber um sich zu ihr herunterzubeugen und sie leidenschaftlich zu küssen, dafür brauchte er ihr nur seinen Mund und seine Zunge und seine Zähne.
Speaker 0: Zudem hatte sie ja ihre Hände frei und konnte ihre Arme um seinen Nacken schlingen und die Finger in seinem Haar vergraben.
Speaker 0: Hm, wie er das liebte.
Speaker 0: Nur sehr wider will.
Speaker 0: ich löste sie sich von ihm, als sie bemerkte, dass der Inhalt seines zweiten Kessels zu Kochen anfing, denn jetzt mussten bald die Fische hinein.
Speaker 0: Ich sehe, ich sollte dich besser nicht weiter ablenken, sonst werden heute noch mehr Tränke ruiniert, stellte sie lächeln fest, hüsste ihn nochmal kurz und verschwand, um sich anbar zu können.
Speaker 0: Es war wirklich besser, dass sie gegangen war, denn lange hätte er sich nicht mehr beherrschen können und dann wären ihm die Tränke vollkommen egal gewesen.
Speaker 0: Gegen ein Uhr war er dann fertig und löschte die Lichter in der Wohnung.
Speaker 0: Nach einer kurzen Dusche schlüpfte er zu ihr ins Bett, natürlich schlief sie bereits tief und fest, so blieb ihm nichts weiter übrig, als sich genüsslich an ihren Rücken zu schmiegen und seinen rechten Arm um sie zu legen.
Speaker 0: So richtig müde war er aber noch nicht, wahrscheinlich hatte er zu lange auf der Couch herumgelegen.
Speaker 0: Auch war er mit seiner Frage ja ebenfalls noch nicht seinem befriedigenden Ergebnis gelangt.
Speaker 0: Es stimmte zwar, dass er sich im Laufe des Sommers in seinem Meisterschülerin verliebt hatte, aber sich dessen bewusst gewesen?
Speaker 0: Nein, das war er sich eher nicht, oder wollte es sich jedenfalls nicht sein.
Speaker 0: Als sie endlich endlich wieder kam, strahlend und das Gesicht voller winziger Sommersprossen, war er einfach nur glücklich gewesen, was sie natürlich unter keinen Umständen merken durfte, daher bei seiner Reaktion auch beherrscht und möglichst kühl.
Speaker 0: Ach, Miss Granger, da sind Sie ja schon wieder.
Speaker 0: Sind diese zwei Wochen denn schon um oder hatten Ihre Freunde schon genug von Ihnen?
Speaker 0: Ich freue mich auch, Sie zu sehen, Severus, lachte sie Ihnen an, ohne auf seine Provokation einzugehen.
Speaker 0: Was haben Sie in der Zwischenzeit gemacht?
Speaker 0: Gibt es etwas Neues?
Speaker 0: Haben Sie meine Briefe bekommen?
Speaker 0: Geht sie nichts an?
Speaker 0: Nein?
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Beantwortete er eh Ihre Fragen knapp und versuchte nicht, Ihre Augen zu schauen, denn das Glitzern darin war einfach zu wundervoll.
Speaker 0: Sehr gut.
Speaker 0: wischte sie seine Grobheit kurzer Hand übermütig vom Tisch.
Speaker 0: Ich hatte tolle Ferien, es war überhaupt der beste Sommer meines Lebens.
Speaker 0: Aber ich bin auch sehr froh, wieder hier zu sein.
Speaker 0: Ich habe ihnen übrigens etwas mitgebracht, hoffentlich gefällt es ihnen.
Speaker 0: Aufgeregt kramte sie in ihrer Tasche und fischte ein großes Paket heraus.
Speaker 0: Mit leuchtenden Augen hielt sie es ihm entgegen.
Speaker 0: Er überlegte kurz, ob er seine Unhöflichkeiten weiter fortsetzen und das Paket ungeöffnet auf seinen Schreibtisch deponieren sollte.
Speaker 0: Aber ihr erwartungsvoller Blick ließ ein solch rüdes Verhalten einfach nicht zu.
Speaker 0: Vorher nahm er ihr missmutig das Paket aus der Hand und wickelte es zügig aus der Verpackung.
Speaker 0: Ich habe es in einer Buchhandlung in Rom gefunden und musste es einfach kaufen, erklärte sie begeistert.
Speaker 0: Als er es vom Papier befreit hatte, musste er einige Male blindzeln.
Speaker 0: Es handelte sich um einen Foto-Bildband über heilige Orte und Berge unterschiedlicher Völker und Religion.
Speaker 0: Er ist auf Seite neunundzeig, halb vermiene ungeduldig.
Speaker 0: Tatsächlich zeigten die Seiten neunundneunzig bis einhunderteins wundervolle, großformatige Aufnahmen der heiligen Berge in den Anden und eben auch des Berges in Patagonien, den sie besucht hatten.
Speaker 0: Er musste sich auf das Sofa setzen.
Speaker 0: Andächtig blätterte er Seite um Seite um und las die kurzen Kommentare.
Speaker 0: Dabei entwicht ihm ein Schnauben.
Speaker 0: Der Autor stufte diesen Berg als unbedeutend ein, war es fein ignorant.
Speaker 0: Es ist ein Muckelbuch Severus.
Speaker 0: Er konnte gar nicht das sehen, was sie und ich gesehen haben.
Speaker 0: erklärte Hermine, die seine Gedanken erraten konnte.
Speaker 0: Der Horror, bis übrigens auf Seite forty-fünf, war Hermine leise ein.
Speaker 0: Sie hatte sich nahezu ihm gesetzt, schaute mit ihm die beeindruckenden Bilder und zwischendurch beobachtete sie immer wieder ihren Professor sehr genau.
Speaker 0: Alles in allem fesselte ihn das Buch, trotz einiger eklatanter Fehler, fast den gesamten Nachmittag.
Speaker 0: Längst hatte er vergessen, sich kühl und reserviert eh gegenüber zu zeigen, er hatte sogar Tee und Gebäck bestellt.
Speaker 0: Im nächsten Jahr nehme ich auch eine Kamera mit, Schloss Hermine, als er bedauernfest stellte, dass kein Bild von einem anderen Ort zu finden war, an dem sie gewesen waren.
Speaker 0: Eine weitere Exkursion steht aber nicht auf ihrem Meisterplan, gab er zu bedenken.
Speaker 0: Egal, wenn Sie wollen, machen wir es im nächsten Jahr nochmal.
Speaker 0: Mir sind da schon einige lohnswerte Verbesserungen eingefallen, die ich natürlich noch gründlich recherchieren muss, versteht sich.
Speaker 0: Für Besserungen, ich jote er unglaublich.
Speaker 0: Ich habe ihnen ein Ohnegleichen gegeben.
Speaker 0: Wenn es noch Verbesserungen gibt, sollte ich diese Note in ein Erwartungen übertroffen revidieren.
Speaker 0: Nein, nein, wie gilt es sie schnell ab.
Speaker 0: Keine richtigen Verbesserungen, nur Erleichterungen vielleicht.
Speaker 0: Hm, Erleichterungen wären nicht schlecht, vor allem für die letzte Etappel der Tour.
Speaker 0: Gut, dann ist es beschlossen.
Speaker 0: Im nächsten Jahr ziehen wir wieder durch die Welt.
Speaker 0: Freute sie sich und erhob sich, um endlich ihre Sachen auszupacken.
Speaker 0: Sie war schon fast aus dem Zimmer, da hielt er sie zurück.
Speaker 0: Hermine?
Speaker 0: Yes, Herr?
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: Gern geschehen, strahlte sie.
Speaker 0: Bei Merlin war er froh, dass sie wieder da war.
Speaker 0: Kapitel fünfzehn, Prüfungsergebnisse.
Speaker 0: Severus wurde aus seinen Gedanken gerissen, als sich Hermine in seinen Armen umdrehte.
Speaker 0: Sie mummelte leise einige unverständliche Worte vor sich hin, dann atmete sie einmal tief ein und schmiegte schließlich ihren Kopf in seine Armbäuge.
Speaker 0: Er lächelte auf sie herunter und steckte seine lange Nase genüsslich in ihre Haarbracht.
Speaker 0: Es war ein echtes Glück, sie so halten zu dürfen.
Speaker 0: Die beiden restlichen Ferienwochen rasten nur so dahin und schon schipperten die kleinen Boote eine neue Schaar kleiner Dummköpfe nach Hogwarts, tatkräftig verstärkt durch das ganze Her größerer und großer Dummköpfe.
Speaker 0: Hermine soll das natürlich vollkommen anders.
Speaker 0: Sie war ganz aufgeregt, zum ersten Mal sollte sie einen Jahrgang von Anfang an begleiten.
Speaker 0: Schon die halben Ferien hatte sie sich dazu eingehend Gedanken gemacht, Pläne ausgearbeitet und Methoden ausprobiert.
Speaker 0: Während der Auswahlzeremonie war sie hochkonzentriert, merkte sich jeden Namen und notierte sich fleißig Stichpunkte zu jedem Schüler und jeder Schülerin.
Speaker 0: Severus konnte sich ein ums andere Mal ein mitleidiges Fläche nicht verknifen, sorgte aber dafür, dass sie es nicht mitbekam.
Speaker 0: Unglaublicherweise war auch nach einigen Wochen ihre Begeisterung und ihr Engagement nicht gebrochen, sondern eher noch gestiegen.
Speaker 0: Sie berichtete ihm ständig von interessanten Unterrichtsepisoden und musste immer zugeben, dass es schon eine erstaunliche Leistung war, dass noch keiner ihrer Schüler auf der Krankenstation gelandet war.
Speaker 0: Um sich selbst ein Bild dieser Wunderkinder zu machen, nahm er zwei, drei unangemeldete Unterrichtsbesuche vor, setzte sich ganz hinten in den Klassenraum und verfolgte ihre Zaubertränkstunden.
Speaker 0: Anfangs hatte sie seine Gegenwart etwas nervös gemacht und die Schüler anscheinend auch.
Speaker 0: Aber bald schien sie ihn ganz zu vergessen und ihre Klasse tat es ihr gleich.
Speaker 0: Ohne Zweifel, sie hatte ein Händchen fürs Lehren.
Speaker 0: Abends hatten sie sich angewöhnt, den Tag mit einer Tasse Tee oder manchmal auch mit einem Glas Wein ausklingen zu lassen.
Speaker 0: Sie nannte das Lagerfeuerabende, was er ja ziemlich albern fand, da es ja kein Lagerfeuer gab.
Speaker 0: Aber die treffen genauso trotzdem.
Speaker 0: Auch oder gerade weil sie sich dabei öfters in wilde Dispute verstrickten, bei denen Hermines Augen fäurig blitzten, sich ihr Gesicht vor Enthusiasmus sanft rötete, und ihre Frisur doch das ein oder andere Mal in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Speaker 0: Er wusste noch, dass er sich einmal nach einem solchen Lagerfeuerabend dabei erwischt hatte, dass er in seinen Beidezimmer Spiegel gelächelt hatte.
Speaker 0: Über diesen Anblick war er mehr als schrocken gewesen.
Speaker 0: Je halbe Nacht hatte er darüber nachgegrübelt, was ihn dazu verleitete, wie ein debiler Idiot durch die Gegend zu grinsen.
Speaker 0: Und er kam zu der überraschenden Erkenntnis, dass es pure Zufriedenheit war.
Speaker 0: Er war einfach glücklich, weil Merlin Das Leben war schön, wobei er sich gar nicht erinnern konnte, dass er das Leben je schön gefunden hatte.
Speaker 0: Hermina erschien ihm ebenfalls nicht unglücklich, wenn man mal die Minuten des Tages abzog, in denen die Posteulen in die große Halle flatterten.
Speaker 0: Dann verkrampften sich ihre Finger, sodass die Knöchel weiß hervortraten.
Speaker 0: Sie wurde blass und kaut verbissen auf ihrer Unterlippe herum.
Speaker 0: Fast drei Monate wartete sie jetzt schon auf ihre Prüfungsergebnisse und malte sich jeden Tag schrecklichere Gründe, für deren Ausbleiben aus.
Speaker 0: Sein immer wiederkehrender Kommentar dazu war, dass sie wahrscheinlich so viel geschrieben habe, dass die Prüfer es noch nicht vermocht hätten, bis zum Ende ihrer Ausführung und so gelangen.
Speaker 0: Die Einschätzung von Mr.
Speaker 0: Potter war dagegen deutlich weniger einfühlsam.
Speaker 0: Sie las ihm nämlich entrüstet einen Brief von ihrem Heldenfreund vor, indem er ihr Bescheinigte eindeutig einen Kanal zu haben.
Speaker 0: Er musste Mr.
Speaker 0: Potter ausnahmsweise recht geben.
Speaker 0: Sie war in dieser Hinsicht wirklich verrückt.
Speaker 0: Es war wohl in der letzten Septemberwoche, und sie saßen gerade beim Mittagessen, als Minerva mit einem sehr vornehmen und gelehrt aussehenden Zauberer in schwerer dunkelblauer Robe mit prächtigem grauen Fellkragen in die große Halle kam.
Speaker 0: Severus schaute interessiert von seinem Rinderbraten mit Salzkortoffeln auf, und da er den Herrn nicht kannte, wollte er seine Meisterschülerin um Rat fragen, aber diese hatte die beiden noch gar nicht bemerkt, wenn sie unterhit sich sehr angeregt mit Filius Flittwick.
Speaker 0: Vor dem Lehrertisch blieb Minerva stehen.
Speaker 0: Ihr Gesicht zeigte eindeutig ein hohes Maß an Zufriedenheit.
Speaker 0: Sie richtete einige leise Worte an ihren Begleiter, hielt den Zauberstab an ihren Hals und flüsterte Sonorus, um ihre Stimme die nötige Durchsetzungsfähigkeit zu geben.
Speaker 0: Meine Damen und Herren, darf ich um Ruhe bitten?
Speaker 0: Alles verstummte Augenblicklich und drehte sich zur Direktorin herum, auch Hermine, deren Lächeln erstab und die schlagartig jegliche Farbe verlor, als sie den Gast erkannte.
Speaker 0: Ein ersticktes Köuchen entwich ihrer Kehle und sie begann leise vor sich hinzustammen.
Speaker 0: Oh Gott, oh Gott, oh Gott!
Speaker 0: Heute ist ein ganz besonderer Tag, fuhr Prof.
Speaker 0: McGonagall fort, als sie sich der Aufmerksamkeit aller gewiss war.
Speaker 0: Ein Tag des Stolzes und der Ehre für uns alle, für ganz Horkwurz und für die Universität von Oxford, deren Dekan, Prof.
Speaker 0: Zacherus Wimmerby, wie heute als Gast hier bei uns begrüßen dürfen.
Speaker 0: Sie nickte Wimmerby freundlich zu.
Speaker 0: Aber vor allem ist dies ein ganz besonderer Tag für Miss Hermine Granger, für die der Professor extra den Weg zu uns gemacht hat.
Speaker 0: Bitte, Dekan.
Speaker 0: Minerva trat etwas beiseite und Dekan Wilmer B lächelte ihr höflich zu.
Speaker 0: Dann zückte er aus seiner Robe eine kleine Pergamentrolle, reusperte sich und sprach mit deutlicher Stimme.
Speaker 0: Hochverirrte, hochverirrte, liebe Professor McGonagall, sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen des Lehrkörpers, meine sehr geehrten Damen und Herren.
Speaker 0: Er blickte sich aufmerksam in der Halle um, vielleicht hatte er Sorge, dass er noch jemand wichtigen vergessen hatte.
Speaker 0: Normalerweise lassen wir unsere Studenten die Ergebnisse der Abschlussprüfungen in schriftlicher Form und per Eule zukommen, aber besondere Ergebnisse erfordern auch besondere Übermittlungswege.
Speaker 0: Er blickte sich nach Hermine um und Severus zischelte leise, sie sollten sich da herunter bewegen.
Speaker 0: Aber sie rührte sich nicht, sondern war womöglich noch blasser geworden und stammelte jetzt wie ein Mantra.
Speaker 0: Er musste sie erst unauffällig mit dem Ellenbogen anstoßen, bevor sie sich zittrig erhob.
Speaker 0: Als sie endlich neben Dekan Wimmerby ankam, nickte er ihr freundlich zu und fuhr fort, es ist mir eine große Freude, ihnen Miss Granger heute persönlich die Prüfungsergebnisse ihrer Abschlussprüfungen im Hauptfachtränkekunde und in den Nebenfächern Zauberkunst und Verwandlung zu übermitteln.
Speaker 0: Er machte eine kleine Pause und blickte Hermine kritisch an.
Speaker 0: Anscheinend war er sich nicht sicher, ob die Adressatin seiner Botschaft diese überleben würde.
Speaker 0: Man sah förmlich, wie ihr die Knie zitterten.
Speaker 0: Um ihn zu beruhigen, versuchte sie, ein backliges Lächeln hinzubekommen.
Speaker 0: Ihm schien es zu genügen, denn er rückte seine Brille zurecht und verkündete.
Speaker 0: Meine Damen und Herren, Miss Hermine Granger ist es nicht nur gelungen, alle ihre Prüfungen mit einem ohnegleichen abzuschließen.
Speaker 0: Er wurde von Tosendem Beifall unterbrochen.
Speaker 0: besonders laut bei der Jubel bei den Gryffindors, aber auch bei den Schülerinnen und Schülern des ersten Jahrgangs, die Hermine in Zaubertränke unterrichtete.
Speaker 0: Dekan Wimmerby bat lächend um Ruhe.
Speaker 0: Meine Damen und Herren, bitte, ich bin noch nicht fertig.
Speaker 0: Nur langsam ließen sich die Schülerinnen und Schüler beruhigen.
Speaker 0: Es ist so, der Dekan lächete selbstgefällig.
Speaker 0: Für drei normale ohnegleichen appariere ich nicht quer durch England, Wales und Schottland.
Speaker 0: Dafür bedarf es schon etwas mehr.
Speaker 0: Miss Granger, hier ist es bei ihren Prüfungen gelungen, die höchste Punktzahl seit fivehundert zweiundachtzig Jahren zu erreichen.
Speaker 0: Wieder brachen die Schülerinnen und Schüler in frenetischen Jubel aus, der dieses Mal noch schwerer zu beenden war.
Speaker 0: Als es ihm endlich gelang, sich wieder Gehör zu verschaffen, ergänzte Wimmerby.
Speaker 0: Die Prüfungskommission war besonders beeindruckt von Miss Granger's hervorragenden Leistungen in Tränkekunde.
Speaker 0: Ich darf die sparte Konservierungstechniken hier besonders erwähnen.
Speaker 0: In Zauberkunst, hier hervorzuheben, sind die Waren- und Benachrichtigungszauber und nicht zuletzt in Verwandlungen.
Speaker 0: Wobei ich anmerken darf, dass unsere Besenkammer noch nie in ein so gemütliches Professorenbüro verwandelt wurde.
Speaker 0: Es gibt mehrere Anträge von Kolleginnen und Kollegen, die dort gerne einziehen würden.
Speaker 0: Wieder wurde Wimmerby von Wildemge Jauchts unterbrochen, während dem Hermine Severus einen schnellen Blick zuwarf.
Speaker 0: Ihre Gesichtsfarbe hatte sich übrigens inzwischen in ein sattes Dunkelrot verwandelt.
Speaker 0: Ihr schien die ganze Aktion zwar immer noch unangenehm, aber mittlerweile war neben der Verlegenheit auch Freude und Erleichterung in ihrem Gesicht zu lesen.
Speaker 0: Ein letztes Mal bat Dekan Wimmerby um Ruhe.
Speaker 0: Daher gratulieren wir Miss Granger von ganzem Herzen zu ihrer außergewöhnlichen Leistung und bitten sie im nächsten Februar zur feierlichen Zeugnisverleihung, unser Ehrengast zu sein.
Speaker 0: Während sich alle von ihren Plätzen erhoben und wieder Applaus in der großen Halle aufbrandete, Minerva sich eine Träne des Stolzes aus den Augenbinkeln wischte und Professor Sprout grinste, wie ein Honigkuchenpferd.
Speaker 0: Phelios flitt weg vor Begeisterung, auf seinen Stuhl kletterte und Hagridts Wildes klatschen mindestens zwei Trommelfälle zum Platzen brachte.
Speaker 0: Sybil Trelawney etwas schwanken verkündete, dass sie das schon vor Monaten in ihrer Kugel gesehen hätte und Severus über dieses ganze Primborium genervt mit den Augen rollte, schüttelte Dekan Wimmerby fest Hermines Hand und braunte ihr Bedauern zu.
Speaker 0: Miss Granger es hat nur ein einziger Punkt gefehlt, dann hätten sie das legendäre Ergebnis von Everett dem Genie von fourteenhundertzwei geschlagen.
Speaker 0: Hätten sie nur nicht so viel über die spezielle Zauberkunst der Hauselfen geschrieben, wäre wahrscheinlich mehr Zeit geblieben, um sich den Haushaltszaubern zu widmen.
Speaker 0: Sie kamen besonders den weiblichen Jury-Mitgliedern etwas zu kurz.
Speaker 0: Das bedauere ich sehr, sorgt der Hermine.
Speaker 0: Aber ich finde nun mal die fantastische Magie der Hauselfen wesentlich interessanter und wichtiger als Haushaltszauber.
Speaker 0: Der Dekan nickt der Schmunzelt.
Speaker 0: Vielleicht kommt man zu dieser Erkenntnis, wenn man so lange hier in Hogwarts gelebt hat, Miss Granger.
Speaker 0: Es könnte ein Grund sein, stimmt der Hermine lächeln zu.
Speaker 0: Bevor alle Lehrerinnen und Lehrer und auch die Schülerschaft Hermine persönlich gratulierten, wart die Direkturin um Aufmerksamkeit.
Speaker 0: Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schüler, an einem solchen Tag muss man feiern.
Speaker 0: Dazu haben sie am heutigen Nachmittag Gelegenheit, denn der Unterricht fällt für den Rest des Tages aus.
Speaker 0: Jetzt gab es kein Halten mehr.
Speaker 0: Alle waren mit Professor McGonagalls Beschluss mehr als einverstanden, bis auf die Hauptperson, die ein wenig enttäuscht murmelte.
Speaker 0: Die Schade, ich hatte mit Insliterance und Ravenclawz heute sowas Interessantes vor.
Speaker 0: Während seine Meisterschülerin die vielen Glückwünsche entgegenahm, verließ Severus leise die Halle und machte sich auf den Weg in sein Büro.
Speaker 0: Er musste da noch dies und das erledigen.
Speaker 0: Erst zwei Stunden später kam Ochamine wieder in die Kerke.
Speaker 0: Mit einem tiefen Seufzer schloss sie die Türe hinter sich und lehnte sich tief durchatment gegen das Türblatt.
Speaker 0: Meine Güte war das anstrengend.
Speaker 0: Sie steckte eine entwischte Haarsträhne zurück an ihren Platz.
Speaker 0: Die Pressefritzen vom Tagespropheten konnten gar nicht genug Fotos von mir machen, dabei hatte ich noch nicht einmal Zeit, mich vorher zu kämmen.
Speaker 0: Macht das denn einen großen Unterschied, fragte Severus spattisch.
Speaker 0: Natürlich tut es das, empörte sich Hermine und schaute ihn gespielt, finste an, Dann stieß sie sich von der Tür ab und schlenderte zu seinem Schreibtisch.
Speaker 0: Dort stand schon eine dampfende Tasse mit ihrem Lieblingstee für sie bereit und sie setzte sich erwartungsvoll auf dem Besucherstuhl.
Speaker 0: Nun sind sie jetzt endlich zufrieden, Hermine, fragte Severus und legte die Schreibfeder zur Seite.
Speaker 0: Ja, ich glaube, ich bin sehr zufrieden, nickte Hermine lächend und nahm einen ersten Schluck Tee.
Speaker 0: Auch wenn sie den Rekord von fourteenhundertzwei wegen mir nicht gebrochen haben, forschte Severus weiter.
Speaker 0: Was haben sie denn damit zu tun, dass sich Haushaltszauber für vernachlässig behalte, fragte Hermine erstaunt und städte die Tasse zurück auf den Tisch.
Speaker 0: Na sie haben da hervorragend abgeschnitten, wo ich sie, nun sagen wir mal ein wenig gefordert habe, erklärte Severus suffisant.
Speaker 0: Sei es in den Konservierungstechniken oder in den Raumverwandlungszaubern oder in der Überlistung von Warn- und Benachrichtigungszaubern.
Speaker 0: Das haben sie alles mir zu verdanken, auch wenn ihnen das nicht ganz klar zu sein scheint.
Speaker 0: Ich wette, hätte ich darauf bestanden, dass sie bei unserer Reise kochen und waschen und putzen, während ihre Ergebnisse in dieser Sparte ebenfalls weit über dem Durchschnitt gewesen.
Speaker 0: So, so, überlegte Hermine Grinsend und griff erneut nach ihrem Tee.
Speaker 0: Gut zu wissen, denn dann kann ich Molly Wiesle erklären, dass sie schuld sind.
Speaker 0: Ich hatte nämlich schon arge Befürchtungen, dass sie einen Topsuchtsanfall bekommt, wenn sie erfährt, dass ich wegen einer solchen Kleinigkeit Everett das Genie nicht geschlagen habe.
Speaker 0: Ich sollte ihr vielleicht endlich sagen, dass Everett ein Idiot war.
Speaker 0: Beschloss Severus, denn um ehrlich zu sein, hatte er doch etwas Sorge vor Molly Weasley's Wutanfällen.
Speaker 0: Auch wenn er ein Slytherin war, mir ist denn schon so blöd und legt sich ein Errumpter als Haustier zu.
Speaker 0: Und ich wüsste da schon jemanden, entgegnete Hermine und dachte wohl an diesen seltsamen Loof-Gott.
Speaker 0: Egal.
Speaker 0: Zudem war er hässlich wie die Nacht.
Speaker 0: Im Gemeinschaftsraum des Slytherins hängt ein Gemälde von ihm.
Speaker 0: Er verzog angewedert das Gesicht.
Speaker 0: Tal Severus, meint der Hermine.
Speaker 0: Da kann ich ja immer noch von mir sagen, ich bin zwar kein Genie, sehe aber wenigstens etwas besser aus als das von Fürzenhundertzwei.
Speaker 0: Nein, Hermine, korrigiert es Sie, Severus.
Speaker 0: Sie können sogar sagen, dass Sie wesentlich besser aussehen als Everett, sogar wenn Sie sich nicht gekämpft haben.
Speaker 0: Sie musste lachen, und sogar um seine Lippen zuckte ein Lächeln.
Speaker 0: So saßen sie eine kleine Weile beieinander, tränken Tee und genossen die einvernehmliche Stille.
Speaker 0: bis Hermines Tasse leer war und sie gestärkt und bereit zu neuen Taten war.
Speaker 0: So, und was machen wir jetzt mit dem freien Nachmittag, Severus?
Speaker 0: Gut, dass Sie fragen, Hermine, ich habe da nämlich ein paar Arbeitsaufträge für Sie.
Speaker 0: Severus reichte ihr ein Blattpergament, auf dem einige Punkte vermerkt waren.
Speaker 0: Hermine las sie sich aufmerksam durch und er beobachtete sie dabei unerfällig aus den Augenwinkeln heraus.
Speaker 0: Aber Professor, Hermine ließ verwirrt aus Blatt sinken.
Speaker 0: Was soll das denn bedeuten?
Speaker 0: Ich weiß nicht, was Sie meinen, Hermine, sind die Anweisungen nicht klar verständlich, erkundigte sich Severos mit hochgezogenen Augenbrauen.
Speaker 0: Doch schon, aber hier steht, erstens nehmen Sie ein ausgiebiges Bad, zweitens ziehen Sie adäquate Kleidung an, drittens bringen Sie Ihr Haar in eine anhebbare Verfassung, viertens seien Sie mit all diesen Vorbereitungen um Punkt siebzehn Uhr fertig, denn dann erwarte ich Sie hier in meinem Büro.
Speaker 0: Severos zog erstaunt die Augenbrauen hoch.
Speaker 0: Ja, und was verstehen Sie daran nicht?
Speaker 0: Was haben Sie vor, Severos?
Speaker 0: Wenn ich mich recht er Sinne steht das auch auf dem Blatt.
Speaker 0: Nein, hier steht nur, sie erwartet eine Überraschung.
Speaker 0: Na also, Severus zuckte mit den Schultern.
Speaker 0: Ich bin froh, dass eine Zauberin mit drei Hochschulabschlüssen doch das lesensmächtig ist.
Speaker 0: Was ist das für eine Überraschung, wollte Hermine Misstrausch wissen.
Speaker 0: Wenn ich ihnen erzähle, was die Überraschung ist, wäre es doch wohl keine Überraschung, oder?
Speaker 0: Und um weitere Fragen zu vermeiden, zückte er demonstrativ seine Taschenur.
Speaker 0: Ich glaube, sie sollten nicht noch mehr Zeit mit Verständnisfragen verschwenden, Miss Granger, die Zeit läuft.
Speaker 0: Und man erzählt sich, dass Frauen für solche Aufgaben wie diese immer ewig brauchen.
Speaker 0: Nun gut, Hermine erhob sich und streckte energisch den Rücken durch.
Speaker 0: Wenn Sie mir nichts weiter erklären, weiß ich natürlich nicht, ob ich die richtige Wahl der Kleidung treffe oder meine Frisur nach Ihren Vorstellungen gestalten kann.
Speaker 0: Keine Sorge, ich habe mir erlaubt, Ihnen einen Kleidungshinweis aufs Bett zu legen.
Speaker 0: Den Blick, den Sie ihm auf diese Aussage hinzuwarf, war herrlich.
Speaker 0: Aber dass sie vor Unglauben den Mund ein paar Mal auf und zumachte, ohne dass ein einziger Ton hervorkam, das hätte ihnen beinahe einen Lachenfall gekostet.
Speaker 0: Mit allerletzter Kraft zügelt er sich und nur ein diabolisches Grinsen huscht über sein Gesicht.
Speaker 0: Und bevor sie mich jetzt bei mir näher war, anschwärtsend, dass ich ihre Privatsphäre verletzt hätte, darf ich ihnen mitteilen, dass ich mich nur ihre achso geschätzten Hauselfenmagie bedient habe.
Speaker 0: Also nicht aufregen, sondern baden gehen, Miss Granger.
Speaker 0: Darüber reden wir aber noch, Professor.
Speaker 0: Hermine warf ihm einen bedeutungsvollen Blick zu und drehte sich schwungvoll auf dem Absatz um.
Speaker 0: Als sie verschwunden war, lehnte er sich sehr zufrieden in seinem Stuhl zurück und rieb sich die Hände.
Speaker 0: Alles verlief nach Plan.
Speaker 0: Grundgütige!
Speaker 0: Sie sah umwerfend aus.
Speaker 0: Jetzt war es an ihm, keinen Pohn hervorzubringen und sie einfach nur hingerissen anzustachen.
Speaker 0: Oh, verdammt!
Speaker 0: Hermine deutete seinen Blick wohl richtig, denn sie lächelte ihn charmant an und meinte sehr selbstgefällig, »Tja, es macht doch etwas aus, wenn ich mich käme!«.
Speaker 0: Er musste sich mehr verhäuspern, bis er sich sicher sein konnte, dass seine Stimme ihn nicht im Stich ließ.
Speaker 0: »In der Tat!« stimmte er ihr dann bei.
Speaker 0: Aber ich bin sehr froh, dass sie sonst von solchen Aktivitäten eher absehen.
Speaker 0: Ansonsten wird kein männlicher Schüler über vierzehn mehr ihren Worten im Unterricht folgen können.
Speaker 0: Hermine lachte kurzgeschmeichelt auf, wobei sie aber ihre Stirn schnell intertralische Falten legte.
Speaker 0: Professor!
Speaker 0: Professor, ich mache mir ernste Sorgen um Sie.
Speaker 0: Weshalb?
Speaker 0: fragte er erstaunt.
Speaker 0: Weil sie mir innerhalb von zwei Stunden schon zwei Komplimente gemacht haben.
Speaker 0: Keine Angst, Miss Granger.
Speaker 0: Erzog arrogant die linke Augenbraue in die Höhe.
Speaker 0: Die Intervallzeit von Komplimenten wird ab sofort wieder auf eins zu eins getaktet.
Speaker 0: Eins zu eins was?
Speaker 0: Ein Kompliment pro Jahr, meinte er lakonisch.
Speaker 0: Hermine grinst ihn breit an.
Speaker 0: Gut, denn sonst bilde ich mir noch irgendwas ein.
Speaker 0: Das müssen wir unbedingt verhindern, denn an Fantasie mangelt es ihnen ja nun wirklich nicht, behauptete Severus.
Speaker 0: Vielleicht.
Speaker 0: Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, weshalb ich mich so in Schale werfen musste.
Speaker 0: Sagen sie mir jetzt, was die Überraschung ist?
Speaker 0: Bettelte Hermine.
Speaker 0: Nein, er ließ sie ein wenig zappeln, denn er liebte es, wenn sie ihre Unterlippe ein kleines bisschen schmollend hervorschob.
Speaker 0: Aber ich kann es ihnen zeigen, wenn sie ihren Umhang holen.
Speaker 0: Schnell wie der Blitz verschwand sie kurz in ihrem Zimmer, um mit dem passenden Cape zu ihrem Kleid zurückzukommen und ihn erwartungsvoll anzuschauen.
Speaker 0: Er hatte in der Zwischenzeit ebenfalls nach seiner Robe gegriffen und marschierte nun Richtung Kerkertür.
Speaker 0: Kommen Sie, Miss Granger, Sie müssen zur Abwechslung mal Ihren Körper bewegen und nicht nur Ihren Geist und ein paar Schritte gehen.
Speaker 0: Ihr Weg führte sie in den dritten Stock, wobei sie mehrfach aufgehalten wurden, denn die Schülerinnen und Schüler, die sie unterwegs trafen, nutzen alle die Gelegenheit, um Hermine zu gratulieren und ihr Komplimente zu ihrem Aussehen zu machen.
Speaker 0: Mit jeder dieser bewundernden Anmerkungen wurde Severus Blick Finsterer.
Speaker 0: Gut, dass sie nicht hoch in einen der Türme mussten.
Speaker 0: Endlich waren sie da, vor einer unscheinbaren, völlig kahlen Wand bliebestehen.
Speaker 0: Hermine schaut ihn unglaublich an.
Speaker 0: Der Raum der Wünsche?
Speaker 0: Sehr richtig.
Speaker 0: Treten sie bitte zur Seite.
Speaker 0: Er machte einige Schritte auf und ab und schon erschien eine Tür in der Wand.
Speaker 0: Bitte, nach ihnen, Hermine.
Speaker 0: Einladend öffnete er die Türe und ließ ihr den Vortritt.
Speaker 0: Zögern Dnoa leistete Hermine seiner Aufforderung Folge und betrat den von ihm herbei gewünschten Raum.
Speaker 0: Er tat es ihr gleich und schloss die Tür hinter sich, die sofort verschwand.
Speaker 0: In dem Raum, der im Augenblick wohl gar kein Raum war, roch es nach tropischem Wald, und es war stockdunkel, vereinzerte Geräusche von Vögeln und anderen bilden Tieren, sanftes Rascheln rechts und links ließen er ahnen, dass dieser Ort rein gar nichts mit der Realität in Hogwarts zu tun hatte.
Speaker 0: Ich denke, wir benötigen ein anderes Opfit, überlegte Severus leise und ließ seinen Zauberstab erst über sie und dann über sichseren.
Speaker 0: Dann sorgte er per Lumus für Licht.
Speaker 0: Bitte folgen sie mir, seien sie aber vorsichtig, dass sie nicht stolpern, flüsterte Severus und folgte einem nur schwach zu erkennenden Pfad, der weiter eine Anhöhe hinaufführte.
Speaker 0: Ist es das, was ich denke, dass es ist?
Speaker 0: wüspert der Hermine aufgeregt hinter ihm.
Speaker 0: Woher soll ich denn wissen, was sie so alles denken?
Speaker 0: rummelte Severus.
Speaker 0: – Ist er es?
Speaker 0: – ließ Hermine nicht locker.
Speaker 0: – Ich weiß wirklich nicht, was sie wollen.
Speaker 0: Wie gut, dass sie sein Grinsen nicht sehen konnte.
Speaker 0: Der Pfad führte nun sehr steil den immakaler werdenden Hang hinauf und sie hatte Mühe, seinen großen Schritten zu folgen.
Speaker 0: Aber nach ca.
Speaker 0: fünf Minuten endete der Weg scheinbar an einer Felsmauer bzw.
Speaker 0: er führte an ihr entlang und verlos ich dann im Gestrüb, wie er wusste.
Speaker 0: Er ist es, juchzt der Hermine glücklich hinter ihm, obwohl sie ziemlich außer Puste war, die Luft war auch wirklich sehr dünn.
Speaker 0: Sparen sie besser ihren Atem Miss Granger und sprechen sie den Öffnungszauber mit mir, wie Severus sie gut geland an.
Speaker 0: Er hatte gewusst, dass es ihr gefallen würde.
Speaker 0: Nach ein paar sehr komplizierten Zauberformen öffnete sich die massive Felswand und gab einen schmalen Durchgang frei, durch den sich beide nun zwängten.
Speaker 0: Gut, dass wir diesmal keinen Rucksack mitschleppen müssen.
Speaker 0: murmelte Hermine und schub sich Stück für Stück weiter.
Speaker 0: Und gut, dass wir weder übergewichtig noch schwanger sind.
Speaker 0: Ja, ich bin auch sehr froh, dass ich nicht schwanger bin, Hermine.
Speaker 0: Er musste grinsen.
Speaker 0: Übergewichtig konnte er sich seine Meisterschülerin auf keinen Fall vorstellen.
Speaker 0: Dafür vergass sie die Mahlzeiten viel zu häufig.
Speaker 0: Aber schwanger.
Speaker 0: Wie sehe sie aus, wenn sie ein Kind erwarten würde?
Speaker 0: Er merkte, dass ihm dieser Gedanke nicht gefiel, überhaupt nicht gefiel.
Speaker 0: Denn wenn sie schwanger wäre, hätte sie sich einen Mann gewählt, würde all die Dinge mit ihm erleben, die er sich schon seit vielen Wochen mit ihr zusammen in seinen Träumen ausmalte.
Speaker 0: Kalte Wut stieg in ihm auf, die er nur sehr mühsam herunterzuschlucken vermochte.
Speaker 0: Endlich hatten sie das Ende des Spaltes erreicht und fanden sich auf einem breiten Plateau wieder, in dessen Mitte der Schämen eines großen Opfersteines aufragte.
Speaker 0: Immer noch war es dunkel, obwohl sich die Schwerze der Nacht bereits in ein etwas durchsichtigeres Dunkelgrau verwandelte.
Speaker 0: – Kommen Sie hierher, wart der Leise.
Speaker 0: Es ist jeden Augenblick soweit.
Speaker 0: Er hatte recht.
Speaker 0: Schon zeichnete sich am Horizont ein schmaler heller Streifen ab, der sich stetig verbreiterte und von Minute zu Minute ein immer intensiveres Rot annahm.
Speaker 0: Über dem gigantischen Panorama der Andenberge ging langsam die Sonne auf.
Speaker 0: Schweigend und andächtig standen die beiden an der uralten, verborgenen Kultstätte und schauten diesen überwältigenden Schauspiel zu.
Speaker 0: Der Raum der Wünsche war wirklich ein Wunder, denn alles war genauso, wie er es in Erinnerung hatte.
Speaker 0: Nur merkte er dieses Mal so gleich, dass sich ihre Hand in seine schlicht, denn er hatte darauf im Stillen gehofft und genoss nun das Gefühl ihrer warmen Haut.
Speaker 0: Als sich der rote Feuerball schon fast zur Hälfte über den Rand des Horizons geschoben hatte, verwandelte sich seine Farbe zunehmend in ein geleistendes Licht, das ringsum sie her alles, was bisher noch friedlich geschlummert hatte, zu neuem Leben erweckte.
Speaker 0: Die Sonnenstrahlen wärmten ihre Gesichter, und als die Sonne zur Gänze am südamerikanischen Himmel stand, atmete Hermine tief ein, drückte seine Hand fest und mummelte leise.
Speaker 0: Danke, Severus.
Speaker 0: Sie sollten mir nicht zu früh danken, Hermine, wir sind nur lange nicht fertig.
Speaker 0: Beschwingt drehte er sich um und schnippte mit den Fingern.
Speaker 0: Prompt erschien ein reich gedeckter Tisch mit allerlei Köstlichkeiten.
Speaker 0: Bitte nehmen Sie Platz, es ist angerichtet.
Speaker 0: Er rückte ihr Galant den Stuhl zurecht.
Speaker 0: Heute Mittag sind Sie ja vor lauter Ehre nicht zum Essen gekommen, stimmt's?
Speaker 0: Ja, ich habe wirklich einen bären Hunger, gab sie zu.
Speaker 0: Ich auch, denn ich hasse Rosenkohl.
Speaker 0: Severus schüttete ihr an Glas Rotwein ein und reichte ihr die Schüssel mit dem Salat.
Speaker 0: Es war ein besonderes Erlebnis, an solches Mal an diesem außergewöhnlichen Ort zu sich zu nehmen, und sie genossen es beide in vollen Zügen.
Speaker 0: Als sie rundherum satt waren, lachte Hermine plötzlich, – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –.
Speaker 0: Ach, so eng war der Durchgang vielleicht doch gar nicht.
Speaker 0: Überlegte Hermine, sie liebte Eiscreme, solange es kein Vanilleeis war, konnte sie kaum widerstehen.
Speaker 0: Ich meinte auch nicht den Durchgang, ich meinte ihr Kleid.
Speaker 0: Oh, richtig!
Speaker 0: Auf Hermines Stirn zeichneten sich ernsthafte Sorgenfalten ab.
Speaker 0: Ich hatte schon ohne vollen Bauch im US zuzubekommen.
Speaker 0: Warum kürfen sich Frauen immer Kleider, die ihnen nicht richtig passen?
Speaker 0: fragte Severus kopfschüttelnd.
Speaker 0: Diese Art Kleider müssen so eng sein, sonst sitzen sie nicht, erläutete Hermine.
Speaker 0: Außerdem geben sie sonst keinen Halt.
Speaker 0: Sie blickte etwas verschämtlächend auf ihr Glas, als sie seinen spöttischen Blick bemerkte.
Speaker 0: Warum musste ich mich eigentlich in dieses Kleid quetschen, wenn ich jetzt hier mit ihnen im Anorak und mit Bergsteigerschuhen sitze?
Speaker 0: Weil das für Teil drei der Überraschung notwendig ist.
Speaker 0: Es gibt auch noch einen Teil drei, starrte Hermine.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Severus Ton war voller Selbstgefälligkeit.
Speaker 0: Sie haben drei hervorragende Abschlüsse gemacht, da ist dies doch naheliegend, oder?
Speaker 0: Eine Überraschung für die Seele.
Speaker 0: Er dortete mit einer umfassenden Geste auf die herrliche Landschaft um sie herum.
Speaker 0: Eine für den Körper.
Speaker 0: Sein Blick fiel auf den Tisch mit den immer noch zahlreichen Essensresten.
Speaker 0: Und eine, ne?
Speaker 0: Worten wir es ab.
Speaker 0: Er zückte seine Taschenuhr.
Speaker 0: Apropos, wir müssen uns auf den Rückweg machen, sonst kommen sie zu ihrer Überraschung Nummer drei zu spät.
Speaker 0: Damit stand er auf und ein Fingerschnipsen.
Speaker 0: später waren Tisch und Stühle und alles andere wieder verschwunden.
Speaker 0: Zudem trat in der Felswand hinter ihnen die Tür zum Ausgang auf, also brauchten sie gar nicht mehr durch den engen Spalt zu kriechen.
Speaker 0: Draußen auf dem Gang schwang Severus seinen Stab wieder über Hermine und sich, dabei grinst er diabolisch.
Speaker 0: Nun passt doch noch.
Speaker 0: Gerade so keuchte Hermine in ihrem engen Kleid, wir schien die Wanderausrüstung besser gefallen zu haben.
Speaker 0: Atmen wird tendenziell überbewertet, wussten sie das nicht, säuselte er boshaft.
Speaker 0: Das halte ich eindeutig für ein Gerücht, murte Hermine, folgte ihm aber säufzend, denn ihr Tränkemeister war schon wieder vorne weggeheilt.
Speaker 0: Er blieb auch erst vor den Flügeltüren der großen Halle stehen, wo er sie ungeduldig erwartete.
Speaker 0: Kommen wir zum dritten Teil der Überraschung, dafür müssen sie nur durch diese Tür gehen.
Speaker 0: Allerdings nur, wenn sie vorherversprechen, keinem etwas von Überraschung eins und zwei zu verraten.
Speaker 0: Warum denn nicht?
Speaker 0: fragte Hermine, verdutzt.
Speaker 0: Wegen meines socksam gepflegten Images.
Speaker 0: Er schnaubte abfällig.
Speaker 0: Man erhält mich sonst noch für romantisch oder so etwas.
Speaker 0: Nicht auszudenken, kicherte Hermine.
Speaker 0: Also versprechen sie es, forschte er nochmals.
Speaker 0: Ja, ich verspreche es, gab Hermine bedauert nach.
Speaker 0: Aber natürlich sagen sie mir nicht, was mich hinter dieser Tür erwartet, oder?
Speaker 0: Natürlich nicht.
Speaker 0: Wo denken sie denn hin, schnaubte Severus?
Speaker 0: Nur so viel.
Speaker 0: Es ist keine Überraschung für ihren Kopf.
Speaker 0: Na denn, Hermine atmete tief durch und griff zur Türklinke.
Speaker 0: Doch bevor sie sie heruntergebrückt hatte, hielt sie inne.
Speaker 0: Wo wollen sie hin, Severus?
Speaker 0: Sie hatte aus den Augenwinkeln herausgesehen, dass Severus sich zum Gehen gewandt hatte.
Speaker 0: Er blieb stehen und drehte sich wieder zu ihr um.
Speaker 0: In mein Büro, ich habe noch einiges aufzuarbeiten, denn ich musste ja den halben Tag mit anderen Dingen verbringen.
Speaker 0: Sie gehen nicht mit?
Speaker 0: Unglaublich schaute sie ihn an.
Speaker 0: Nein, das sagte ich doch gerade.
Speaker 0: Warum nicht, Severus?
Speaker 0: Hermine's Blick verfinsterte sich.
Speaker 0: Weil es nicht notwendig ist.
Speaker 0: Und warum ist es das nicht?
Speaker 0: Sie konnte ja so entsetzlich hartnäckig sein.
Speaker 0: Er ließ ein generftes Schnorben hören.
Speaker 0: Bei Marilyn Hermine gehen sie einfach dort hinein und haben sie einen schönen Abend.
Speaker 0: Nein, das werde ich nicht!
Speaker 0: Hermine verschränkte ihre Arme vor der Brust und funkelte ihn sehr entschlossen an.
Speaker 0: Ich werde nirgends ohne sie hingehen, Severus.
Speaker 0: Wenn es etwas Schlimmes ist, was mich dort drin erwartet, werden sie es gefälligst mit mir zusammen ausbaden.
Speaker 0: Es ist garantiert nichts Schlimmes, fauchte er.
Speaker 0: Das hatte ich auch nicht ernsthaft gedacht, konnte der Hermine.
Speaker 0: Aber wenn es etwas sehr Schönes ist, wie ich doch stark vermute, dann will ich sie erst recht dabei haben.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Entfuhr es ihm überrascht.
Speaker 0: Weil etwas Schönes zu etwas Besonderem wird, wenn man es mit Freunden teilen kann.
Speaker 0: erklärte sie sanfter und der Blick ihrer bittenden Augen setzte ihn schachmat.
Speaker 0: Ich bin für diesen Anlass nicht angemessen gekleidet, versuchte er sich dennoch herauszureden.
Speaker 0: Wie gut dass sie mich haben, lächelte sie fröhlich und schon hatte sie ihren Zauberstab geschwungen und Severus trug seine Festrobe.
Speaker 0: Ah, so gut, sie haben gewonnen, gab sich Severus geschlagen.
Speaker 0: Aber sie gehen vor und ich komme in einer Minute nach.
Speaker 0: Als er Hermine's misstrauischen Gesichtsausdruck sah, setzte er schnell hinzu, Ich verspreche es.
Speaker 0: Sehr schön.
Speaker 0: Sofrieden atmete Hermine durch.
Speaker 0: Und wenn sie sich nicht an ihr Versprechen erinnern sollten, Severus, weil sie vielleicht eine plötzliche, mysteriöse Amnesie überfällt, lade ich Rita Kimkon höchstpersönlich ein, um ihr detailliert die Höhepunkte dieses Tages zu schildern, die sie dann in einem mehrteiligen Artikel mit der Überschrift Professor Snape vom gerissenen Doppelspion zum Softy im Tagespropheten veröffentlicht.
Speaker 0: Klar.
Speaker 0: Klass, klar, sie erpresserin, knuschte Servus.
Speaker 0: Aber darüber reden wir noch.
Speaker 0: Ausgezeichnet.
Speaker 0: Ein Lagerfeierabend, ich freue mich, verlockte sie.
Speaker 0: Morgen bei ihnen um acht, ich bringe den Wein mit.
Speaker 0: Und bevor er dazu noch irgendetwas sagen konnte, öffnete sie die Tür und trat in die Halle.
Speaker 0: Kapitel siebzehn.
Speaker 0: Überraschung zwei.
Speaker 0: Die dritte oder die eigentliche Überraschung, die Hermine in der großen Halle erwartete, war natürlich eine große Party.
Speaker 0: Severus hatte schon vor Wochen alle ihre Freunde und Kommilitonen angeschrieben und sie angewiesen sich bereit zu halten.
Speaker 0: Sobald die Ergebnisse veröffentlicht wären, würde er sie per Benachrichtigungszauber, hatte er sich bei Hermine abgeschaut und funktionierte fast so, wie die verzauberte Galeone der DA, benachrichtigen.
Speaker 0: Alle hatten sie mitgeholfen, die Halle erstrahlte in festlichem Schmuck, wofür sich Philius verantwortlich zeichnete und Minerva hatte für die Band gesorgt.
Speaker 0: Professor Sprout trennte sich von ihren schönsten Herbstblumen und die Hauselfen hatten sich mal wieder selbst übertroffen.
Speaker 0: Es war eine wirklich gelungene, konspirative Aktion gewesen, die in seinen Händen zusammengelaufen war.
Speaker 0: Und alle Gäste waren gekommen.
Speaker 0: Ihre Eltern, fast der gesamte Wiesliklan, die Portos, die Mitglieder der DA, gut zwei Dutzend Kommilitonen, alle Lehrer von Hogwarts und fast das gesamte Kollegium der drei Oxforder Fakultäten.
Speaker 0: Es wurde ein froher und ausgelassener Abend, mit viel lauter Musik der Schicksalsschwestern, reichlich Puns, Wein und Feuerwiske.
Speaker 0: Hermine strahlte heller als die aufgehende Sonne über den Andenbergen und kam vor lauter Gästen, die mit ihr anstoßen, sich mit ihr unterhalten oder mit ihr tanzen wollten, nicht zum Essen oder trinken oder auch nur dazu, sich einfach mal eine Minute an die zu kleinen Gruppen zusammengestellten Clubsessel zu setzen.
Speaker 0: Wie gut, dass er schon für ihr labliches Wohl gesorgt hatte.
Speaker 0: Er betrachtete das ganze Treiben und vor allem seine Meisterschülerin vom äußersten Rand der Halle aus.
Speaker 0: Dort hatte er eine strategisch günstige Stelle gefunden, von der er alles genau beobachten konnte, aber selbst fast unsichtbar blieb.
Speaker 0: Denn er hatte eher nur versprochen, hier zu sein und nicht, sich mit diesen Menschen, die er entweder nicht kannte oder nicht mochte, zu unterhalten.
Speaker 0: Lediglich Minerva fand den Weg zu ihm etwas geschafft, ließ sie sich mit einem Glas Punch neben ihn in den freien Stuhl sinken.
Speaker 0: Arthur Weasley, Dr.
Speaker 0: Granger und sogar Dekan Wimmerby hatten mit ihr das Tanzbein geschwungen und mit Molly Weasley mussten dazwischen die neuesten Klatsch- und Strahtsgeschichten ausgetauscht werden.
Speaker 0: So was schlauchte.
Speaker 0: Das ist ein sehr schönes Fest, Severus, meinte sie froh und postete ihm mit ihrem Punschglas zu.
Speaker 0: Gut, dass es Miss Granger auch zu Geföhlen scheint, meinte Elabida.
Speaker 0: Beide schauten sich nach Hermine um, die gerade mit Ginny Weasley interessante Dinge zu besprechen schien, denn sie flüsterten sehr eifrig miteinander.
Speaker 0: Ja, sie sieht sehr glücklich aus, stimmte.
Speaker 0: Minerva lächent zu, so wie sie überhaupt in den letzten Wochen und Monaten glücklich aussieht.
Speaker 0: Findest du?
Speaker 0: fragte Severus betont gelangbald.
Speaker 0: Ja, unbestritten, sie ist richtig aufgeblüht.
Speaker 0: Ist mir nicht aufgefallen, behauptete Severus kühl, obwohl ihm bei Minervas Feststellungen eindeutig warm wurde.
Speaker 0: Na selbst du musst doch sehen, dass sie sich großartig in den ersten Klassen macht.
Speaker 0: Die Schülerinnen und Schüler sind voll des Lobes.
Speaker 0: Außerdem ist es dir mit ihrer maßgeblichen Hilfe gelungen, den Schuletat zu entlasten und die Kosten für nötige Zaubertrankzutaten nahezu auf Null herunterzufahren, gab Minerva zu bedenken.
Speaker 0: Ja, ich denke, sie kommt so recht, brummte er abwesend.
Speaker 0: Innerlich beruhigte er sich aber gerade wieder.
Speaker 0: Minerva hatte also doch nichts von seiner Schwermerei mitbekommen.
Speaker 0: Minerva beugte sich näher zu Severus heran und raunte ihm zu, ich frage mich, ob es da vielleicht jemanden gibt.
Speaker 0: Wie meinst du das?
Speaker 0: Severus Augenbrauen zogen sich zusammen und sein Herz rutschte ihm in die Hose.
Speaker 0: Ach du weißt schon, machte Minerva ungeduldig.
Speaker 0: In manchen Dingen war ihr Tränkemeister echt nicht der Hälste.
Speaker 0: Sie sieht nicht einfach nur zufrieden aus Severus, ich finde sie sieht verliebt aus.
Speaker 0: Severus starte seine Chefin schockiert an.
Speaker 0: Gut, dass sie es nicht bemerkte, denn sie nebte an ihrem Punch.
Speaker 0: Stimmte Minervas Vermutung, hatte seine Meisterschülerin tatsächlich jemandem ihr Herz geschenkt?
Speaker 0: Ihm wurde ganz anders.
Speaker 0: Ganz flau und bang.
Speaker 0: Bei Merlin, wer könnte das bloß sein?
Speaker 0: Dieser Weasley vielleicht immer noch?
Speaker 0: Oder irgendein anderer Blödmann?
Speaker 0: Wem schrieb sie?
Speaker 0: Mit wem traf sie sich in ihrer Freizeit?
Speaker 0: Tausend Gedanken, Fragen und Zweifel durchfluteten seinen Geist.
Speaker 0: Und beinahe hätte er gar nicht mitbekommen, dass Minerva ihn mit zu viel santerm Lächeln um die schmalen Lippen musterte.
Speaker 0: Ich finde übrigens auch, dass du in letzter Zeit irgendwie entspannter wirkst.
Speaker 0: Sie tut dir anscheinend auch gut, mein Lieber.
Speaker 0: Wie kommst du denn darauf?
Speaker 0: Severus riss sich zusammen und versuchte seine Direktoren mit einem möglichst angewiderten Gesichtsausdruck, davon zu überzeugen, dass ihre Einschätzung folge um in der Humbug war.
Speaker 0: Seit sie da ist, habe ich keine Nacht mehr ruhig schlafen können, weil man ja nie sicher war, was sie so alles anstellt.
Speaker 0: Sie raubt mit den letzten Nerven.
Speaker 0: Oh, du Arme, grünste Minerva spöttisch.
Speaker 0: Und ich hatte schon ganz andere Fantasien, warum du nicht mehr schlafen kannst.
Speaker 0: Und die Wehren fragte erlauert.
Speaker 0: Nun, der Schlaf vieler Männer wird beeinträchtigt, wenn eine schöne junge Frau im Nachbarzimmer schläft.
Speaker 0: Ich wüsste nicht, was mich dabei einprächtigen sollte.
Speaker 0: Manchmal half nur noch lügen.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Minerva Zucke konnte die Augenbrauen in die Höhe und erhob sich grinsend.
Speaker 0: Wie schade!
Speaker 0: Aber da könnten dir nicht wenige Männer in diesem Raum reichlich Nachhilfeunterricht geben.
Speaker 0: Und bevor er irgendetwas Kluges erwidern konnte, war sie davon geeilt.
Speaker 0: Natürlich hatte sie recht.
Speaker 0: Die begehrlichen Blicke ihrer männlichen Kommilitonen, dennoch ungebundenen DA-Mitglieder und sogar die einige Oxforder-Professoren, ließen kaum einen Zweifel daran, dass ihre Bewunderung im Augenblick weniger Hermines intellektuellen Fähigkeiten galt.
Speaker 0: Antiefes Grollen drang aus seiner Brust.
Speaker 0: Ihm wurde übel und er musste hier dringend raus.
Speaker 0: Immerhin hatte er ihr nicht versprochen, ewig zu bleiben.
Speaker 0: Er war der Tür schon ziemlich nahe gekommen, als er Hermine auf sich zu einsah.
Speaker 0: Doch Miss Granger ihnen und ihren Gästen noch eine schöne Feier.
Speaker 0: Wünschte er möglichst förmlich und versuchte sie nicht anzusehen, denn wenn er sie noch länger betrachten müsste, ihre sanft geröteten Wangen und die glänzenden Augen, ihre wogende Brust mit dem großzügigen Dekultee oder die zarte Haut ihrer nackten Arme, wüsste er nicht, ob er nicht augenblicklich über sie herfallen würde.
Speaker 0: Sie haben aber noch gar nicht mit mir getanzt, Professor.
Speaker 0: Jetzt schubt sie wieder ihre Unterlippe etwas schmollen vor.
Speaker 0: Sie stellte wirklich eine Argebelastungsprobe für seine Selbstbeherrschung dar.
Speaker 0: Ich tanze nicht, schnaute herabweisend.
Speaker 0: Aber es mangelt ihnen ja wohl kaum an adäquaten Partnern für solch alberne Aktivitäten.
Speaker 0: Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass ein Tanz mit ihnen weniger albern, sondern eher sehr schön sein könnte.
Speaker 0: Ihre Wangen färbten sich noch etwas intensiver und er musste schlucken.
Speaker 0: Wie gesagt, Miss Granger, bedauerlicherweise tanze ich nicht.
Speaker 0: Wiederholte er, trotz sich seine Arme vor der Brust kreuzend.
Speaker 0: Ich bedauere es auch, Professor Snape.
Speaker 0: Hermine schaute ihn wirklich traurig an.
Speaker 0: Sowohl, dass sie nicht mit mir tanzen wollen, als auch, dass sie schon gehen.
Speaker 0: Sie streckte ihre rechte Hand aus.
Speaker 0: Darf ich ihnen dann wenigstens jetzt für diesen wunderschönen Tag danken, Sir?
Speaker 0: Er starte etwas erschrocken auf ihre Hand.
Speaker 0: Dann gab er sich aber einen Ruck und ergriff sie.
Speaker 0: Fest schlangen sich ihre warmen Finger um seine, und ein sanfter Schauer breitete sich über seinen Arm hinweg aus.
Speaker 0: Schnell ließ er sie wieder los.
Speaker 0: Er verbeugte sich steif vor ihr.
Speaker 0: Es war mir eine Ehre, Miss Granger.
Speaker 0: Alles Gute zu ihren Prüfungsergebnissen, prummte er leise.
Speaker 0: Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
Speaker 0: Ihnen ebenso, Professor Snape, und ich freue mich bereits auf den morgigen Abend.
Speaker 0: Und bei Merlin.
Speaker 0: Das tat er auch.
Speaker 0: So zogen die Wochen und Monate ins Land und bald stand Weihnachten vor der Tür oder hingen ärgerlicherweise in der Form von allerlei nutzlosem Schmuck und Tant von Decken und Wänden.
Speaker 0: Außer Weihnachten tauchte aber auch ein junger Mann aus Amerika auf und klopfte einige Tage vor Heiligabend an seine Bürotür.
Speaker 0: – Herr rein, knurte Severus genervt.
Speaker 0: Wenn ihn heute noch mehr Leute stürten, würde er diese blöden Aufsätze und Hausarbeiten des sechsten Jahrgangs nicht mehr vor den Ferien fertig bekommen.
Speaker 0: Die Tür wurde schwungvoll aufgerissen und es trat ein etwa fünfundzwanzigjähriger Blondchopf mit verwegenem Dreitagebad, goldenem Ring im Ohr und einem blendenden Lächeln, das nur noch vom Glanz seiner blitzblauen Augen überboten wurde, in das eher düstere Büro des noch düsteren Tränkemeisters von Hogwarts.
Speaker 0: Mein Name ist Simon Beattie und sein alter Zausel sagte mir, dass ich Hermine hier irgendwo finden würde.
Speaker 0: Dieser Mr.
Speaker 0: Beattie blickte sich neugierig in dem Raum um.
Speaker 0: Sehen Sie sie hier etwa irgendwo, erkundigte sich Severus missmutig.
Speaker 0: Nein, Sie haben nicht die geringste Ähnlichkeit mit ihr, grünzte der Jungspund.
Speaker 0: Obwohl, wenn ich genauer hinsehe, Severus Augen wurden schmal.
Speaker 0: Da hatte er ja mal einen echten Witzbold vor sich.
Speaker 0: Miss Granger dürfte jeden Augenblick zurückkehren, sie erledigt gerade einen kleinen Auftrag für mich, antwortete Severus mehr als kühl.
Speaker 0: Gut, dann warte ich hier.
Speaker 0: Kaum hatte er das gesagt, lümmelte er sich bereits gut gelaunt auf dem Besucherstuhl herum.
Speaker 0: Dass er dabei nicht seine Beine auf den Schreibtisch legte, war aber auch alles.
Speaker 0: Dieser Junge wusste anscheinend nicht, wie nah er dem Tode war und es schien ihn auch nicht zu kümmern.
Speaker 0: Da ist Severus etwas seltsam.
Speaker 0: vorkam, so alleine in seinem Büro herumzustehen, setzte er sich wieder hinter seinen Schreibtisch, legte seine Fingerspitzen aneinander und starte den Besucher finster an.
Speaker 0: Dieser war mindestens so groß wie er selbst und von atletischer Gestalt, trug Muckelkleidung, eine mehr als enge Bluejeans, ein enges Shirt und hohe Boots.
Speaker 0: Alles in allem ein sehr gut aussehender junger Mann, einen Grund mehr ihn nicht zu mögen.
Speaker 0: Darf ich fragen, in welcher Beziehung sie zu Miss Granger stehen?
Speaker 0: Rollte erlauert.
Speaker 0: Simon lachte auf.
Speaker 0: Das mit der Beziehung wäre Klasseprofessor.
Speaker 0: Wir haben einige Semester zusammen in Oxford studiert, und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich mehr als seine Beziehung zu ihr.
Speaker 0: Er beugte sich zum Schreibtisch hin.
Speaker 0: Denn ehrlich, man, sie ist echt heiß.
Speaker 0: Dabei zwinkerte er ihm verschwörerisch zu.
Speaker 0: Severos wurde es auch ganz heiß, was für den jungen Mann vor ihm nun wirklich kein gutes Zeichen war.
Speaker 0: Er blickte gefährlich grinsen die Zähne.
Speaker 0: Meinen sie heiß im Sinne von erhöhter Temperatur, Mr.
Speaker 0: Beattie?
Speaker 0: Man musste anderen Kulturen immerhin die Gelegenheit geben, sich zu erklären.
Speaker 0: Doch Simon schien Hogwarts-Tränkemeister für ungemein Humor vollzuhalten, denn er lachte noch lauter und schlug sogar amüsiert mit der Handfläche auf die Stuhlähne.
Speaker 0: Man, sie sind ja echt der Hammer!
Speaker 0: Er erhöhte Temperatur?
Speaker 0: Echt krass!
Speaker 0: Ja, und du bist gleich Mausetod, ging es Severus durch den Kopf.
Speaker 0: Doch er ist sich zusammen, jedenfalls vorerst.
Speaker 0: Sehr richtig, junger Mann, säuselte Severus bedrohlich leise.
Speaker 0: Denn sollte Miss Granger an Fieber leiden, müsste ich mir Sorgen um ihren Gesundheitszustand machen.
Speaker 0: Keine Sorge, Professor, ich meine heißen Sinne von Sexy, erläutete Simon munter.
Speaker 0: Ach so, das heiß meinten sie.
Speaker 0: Severus wurde es leicht übel und sein Blutbrück begann in seinen Ohren zu rauschen.
Speaker 0: Sie werden aber doch wohl verstehen, dass ich mich eher für Miss Granger's zahlreiche andere Qualitäten interessiere.
Speaker 0: Professor!
Speaker 0: Professor!
Speaker 0: Simon schüttelte mitleidig den Kopf.
Speaker 0: Mal ehrlich, England ersetzt einfach die falschen Prioritäten.
Speaker 0: Natürlich hat Hermine Granger mächtig was auf dem Kasten.
Speaker 0: Man kann auf sie zählen, sich auf sie verlassen.
Speaker 0: Sie ist ein echter Freund.
Speaker 0: All das kann wirklich keiner übersehen.
Speaker 0: Aber anscheinend bemerkt ihr alle nicht, was sie für eine umwerfende Klassefrau ist.
Speaker 0: Simon lehnte sich genüsslich im Stuhl zurück und streckte seine langen Beine aus.
Speaker 0: So, Severus beugte sich ebenfalls vor und jeder seiner Schüler hätte bei dem Tonfall sofort die Flucht ergriffen.
Speaker 0: Sie sehen da also etwas, was wir eher übersehen, Mr.
Speaker 0: Beattie.
Speaker 0: Klaro, Simon legte sich über die Lippen.
Speaker 0: Denken Sie an dieser Traumfigur, diese Beine, die Kurven der Wahnsinn.
Speaker 0: Das müssen Sie doch schon gemerkt haben.
Speaker 0: Geben Sie es zu, Professor, wenn Sie nicht schon so alt wären, Hermine Granger wäre jede Sünde wert.
Speaker 0: Nein, Mause Tod war absolut keine Option für diesen Wahnsinnigen.
Speaker 0: Es müsste etwas mit vielen Qualen sein, schmerzhafte Qualen, beschloss Severus, und seine Übelkeit verstärkte sich.
Speaker 0: Nun, Mr.
Speaker 0: B.D.,
Speaker 0: zischt das Severus leise und sehr betont.
Speaker 0: Da sie ja wunderbarerweise erkannt haben, welch zu Unrecht verkante Qualitäten in Miss Granger stecken, und sie ganz offensichtlich noch nicht so alt sind, um diese zu würdigen, was wollen sie hier nun heute genau?
Speaker 0: Ganz klar, zweiter Versuch!
Speaker 0: Will es diesmal langsam angehen?
Speaker 0: Der junge Amerikaner struppelte sich grinsen durch die kurzen gelfrisierten Haare.
Speaker 0: Ich habe mich beim ersten Mal idiotisch benommen, war zu direkt, sie wissen schon, wie Amerikaner sind eher die Gradliniken, ohne großes Drumherum gerede.
Speaker 0: Ihr Engländer seid da eben anders, wollte ihr Shakespeare statt Eminem.
Speaker 0: Wer zum Teufel war Eminem, fragte sich gerade Severus, als die Tür sich wieder öffnete und Hermine hereinkam.
Speaker 0: Sie war in der Bibliothek gewesen und man sah ihrer Büchertasche an, dass der jüngste Raubzug sehr erfolgreich gewesen sein musste, denn sie trug schwer an deren Last.
Speaker 0: – Simon?
Speaker 0: rief sie erstaunt, als sie des Gastes gewahr wurde und ließ die Tasche mit einem dumpfen Poltern auf den Boden fallen.
Speaker 0: – Hi, da bist du ja!
Speaker 0: – Biti sprang erfreut vom Stuhl auf, und es war das Werk von Sekunden, das er seine Arme fest um Hermine schlang.
Speaker 0: Sie mitten auf den Mund küsste, um sie anschließend schwungvoll einige Male im Raum herumzuwirbeln.
Speaker 0: Severus musste sehr an seine Beherrschung appellieren, damit er diesen Cowboy nicht in bewährter Western-Mani die Zähne ausschlug, Die Fäuste hatte er jedenfalls schon mal geballt.
Speaker 0: Als Simon sie endlich abstellte, ließ er sie jedoch nicht los, sondern hielt sie auf armes Länge von sich weg und betrachtete sie genau.
Speaker 0: »Dürs ist tall aus, meine Schöne!« war sein überzeugtes Urteil und Severus kochte die Galle über.
Speaker 0: Dieser kleine Miese möchte gern Casanova.
Speaker 0: Natürlich sah sie gut aus verdammt.
Speaker 0: Kein Wunder, sie schlief ausreichend, aß regelmäßig und durch sein Fitnessprogramm war sie sowohl inkörperlicher als auch in geistiger Hinsicht in bester Verfassung.
Speaker 0: Was machst du hier?
Speaker 0: Hermine schien zwar etwas über Rumpelt, aber gar nicht unerfreut zu sein, den Amerikaner zu sehen, und seine amerikanisch gradlinige, direkte Shakespeare-Emminem-Begrüssung schien ihr auch nicht so wieder, denn sie lachte ihn froh an.
Speaker 0: Ach, war hier in der Nähe.
Speaker 0: Und bevor ich nächste Woche zurück in die Staaten gehe, wollte ich noch mal nach dir sehen.
Speaker 0: Vielleicht hast du dich ja anders entschieden.
Speaker 0: In Simon's Augen blitzte es übermütig.
Speaker 0: Hermine wurde etwas rot und ihr Blick huschte kurz zu ihrem Tränkemeister rüber.
Speaker 0: Es ist wirklich schön, dich zu sehen, antwortete sie ausweichend.
Speaker 0: Das finde ich auch, strahlte Simon.
Speaker 0: Was machst du heute?
Speaker 0: Kannst du frei machen?
Speaker 0: Wir könnten in das kleine Kaffee hinuntergehen.
Speaker 0: Da scheint es ein paar Kneipen zu geben.
Speaker 0: Nun, eigentlich setzt der Hermine an.
Speaker 0: Gehen Sie ruhig, Miss Granger.
Speaker 0: Ich brauche Sie heute nicht mehr.
Speaker 0: Unterbrauchs Severus die Rüde und machte eine verächtliche Bewegung mit seiner rechten Hand.
Speaker 0: Amasieren Sie sich gut mit Ihrem Gast.
Speaker 0: Hey, danke, Mann, echt cool von Ihnen, freute sich Simon.
Speaker 0: Kommen wir verschwinden und lassen den Professor in Ruhe weiterarbeiten.
Speaker 0: Doch Hermine blieb stehen und schaut des Severus misstrauisch an.
Speaker 0: Ist das wirklich in Ordnung für Sie, Sir?
Speaker 0: erkundigte sie sich vorsichtig, denn eigentlich hatten sie sich den Abend reserviert, um beim Lagerfeuerabend über ein neues Projekt zu reden.
Speaker 0: Selbstverständlich, wenn ich es doch sage, knurte Severus mit zusammengebissenen Zähnen, denn eigentlich hatte er sich auf diesen Abend ziemlich gefreut, aber er hatte ja noch diese Aufsätze.
Speaker 0: Also gut, dann noch einen schönen Abendprofessor.
Speaker 0: Immer noch nicht so recht sicher, ob Severus auch das meinte, was er sagte, griff sie zögern zu ihrem Wintermantel am Haken und öffnete die Tür.
Speaker 0: Simon hatte grinsend die Hände in die Taschen gesteckt und nutzte die Zeit, um sich von Severus zu verabschieden.
Speaker 0: Danke, man, dass ich hier warten durfte, war echt superwitzig mit ihnen.
Speaker 0: Dann zog er seine Rechte aus der Tasche und reckte sie quer über den Schreibtisch.
Speaker 0: Severus blickte mit angeekeltem Blick auf die angebotene Hand, an dessen Daumen ein dunkelblauer Ring steckte.
Speaker 0: Er stürzte und zog die Augenbrauen noch ein Stück enger zusammen, denn irgendwo hatte er einen solchen Ring schon mal gesehen.
Speaker 0: Er wusste nur gerade nicht wo.
Speaker 0: Sein Blick glitt zur Hermine herüber, die ihn besorgt und bittend anblickte, Und somit schluckte er seine Wut mühsam herunter, damit er es schaffte, die Hand dieses Hippis zu schütteln, dessen einziges Ansinnen es war, seine Meisterschülerin schneller flach zu legen, als man Verhütungstrang aussprechen konnte.
Speaker 0: Verdammt, verdammt, dreifach verdammt!
Speaker 0: Eine riesige Welle des Zorns und der Bitterkeit überschwemmten ihn und ließen ihn kurz seine Augen schließen, damit er die mentale Kraft aufbieten konnte, um sein letztes bisschen Selbstbeherrschung zusammen zu kratzen, als er sie wieder öffnete.
Speaker 0: waren beide zu ihrem Glück bereits verschwunden.
Speaker 0: Mit Abscheustarte er auf die geschlossene Kerkkartüre und dann auf den Stapel aufsetze vor seiner Nase.
Speaker 0: Er hob seine rechte Hand und fegte alle Unterlagen mit einem wahren Urwaldschrei vom Schreibtisch.
Speaker 0: Hm, das mit dem Schrein und Werfen tat gut.
Speaker 0: Daher wiederholte er diese Aktion noch einige Male, bis das sein Hals anfing zu kratzen und nichts mehr da war, was er gefahrlos auf die Erde befördern konnte.
Speaker 0: So, jetzt brauchte er einen Ortswechsel.
Speaker 0: Und auf dem Weg zu seinen Privaträumen vergaß er es nicht, Hermines Büchertasche, die immer noch etwas verloren.
Speaker 0: mitten in dem Chaos stand, einen festen Tritt zu verpassen.
Speaker 0: In aufkommenden Schmerz in seinem dicken C. heroisch ignorierend zöfferte er die Büro-Türe zu und ließ sich erschöpft auf seinen Ledercouch fallen.
Speaker 0: Mit einem kleinen Wisch seines Zauberstabes schwebte ein gefülltes Glas mit Feuervisky in seine ausgestreckte Hand.
Speaker 0: Und als sich das Getränk durch seine Kehle brannte, wurde er langsam wieder ruhiger.
Speaker 0: und sein Gehirn schien wieder anzuspringen.
Speaker 0: Was war da eigentlich in der letzten halben Stunde passiert?
Speaker 0: Was genau ärgerte ihn eigentlich daran, dass dieser Typ scharf auf seine Meisterschülerin war?
Speaker 0: Wobei Ärgern eine leicht untertriebene Bezeichnung für die heftige Gefühlswallung war, deren Ausläufer er immer noch mehr als deutlich spürte.
Speaker 0: War es die Arroganz, die aus den Worten des Amerikaners gewollt?
Speaker 0: Geben Sie es zu Professor, wenn Sie nicht schon so alt wären, Herr Minigrange, aber er geht es in der Wert.
Speaker 0: Selbstverständlich war ihm schon lange aufgefallen, dass Simon Beaties Einschätzungen von Hermine Granger's körperlichen Vorzügen völlig zutreffend waren.
Speaker 0: Ja, er gab zu.
Speaker 0: Auch er sah sie seit dem Sommer anders an, seit nicht nur der faszinierende Verstand, sondern auch diese besondere, attraktive junge Frau drum herum war.
Speaker 0: Aber begehren war eine Sache.
Speaker 0: Eine Freundschaft und partnerschaftliche Zusammenarbeit, eine völlig andere.
Speaker 0: Es war ihm so klar, wie die Sicht an einem Sommertag in den Highlands Mehr als eine perfekt harmonierende Arbeitspartnerschaft und eine wohlwollende Freundschaft von ihrer Seite aus würden er und Hermine Granger nie teilen.
Speaker 0: Und dies hing nicht nur an den fast zwanzig Jahren Altersunterschied der Citrente oder an den unterschiedlichen Häuserzugehörigkeiten, sondern vor allem an seinem Unvermögen aus seiner Haut herauszukönnen.
Speaker 0: Er war kein geeigneter Mann für die aussichtsreichste Hexe dieses Jahrhunderts, wirklich nicht.
Speaker 0: Also hopp er sich sein Begehren für seine nächtlichen Träume auf und schnappte sich seinen Winterumhang, um Hagrid zu bitten, ihn bei einem Marsch in den verbotenen Wald zu begleiten, den er eigentlich mit ihr vorgehabt hatte.
Speaker 0: Es war nämlich gerade das ideale Wetter, um den silbernen Winterling zu fangen.
Speaker 0: Als er den Kerker verließ, durchzuckte ihn ein wehmütiger Stich.
Speaker 0: Und er bemerkte, dass er es von Herzen bedauerte, nicht ein anderer Mann zu sein, einer wie Simon Beatty zum Beispiel oder wenigstens einer wie Victor Crum, Die hatten es zumindest schon mal geschafft, Hermine Granger zu küssen.
Speaker 0: Kapitel neunzehn, Eifersucht.
Speaker 0: Severus Herz klopfte auch heute noch, Jahre nach dem Besuch von Mr.
Speaker 0: Simon Beattie vor lauter Zorn und Eifersucht schneller.
Speaker 0: Vorsichtig löste er sich von seiner Frau, nicht, dass er sie noch weckte, mit seiner Unruhe.
Speaker 0: Behutsam schlug er die Decke zurück und schwang seine Beine aus dem Bett.
Speaker 0: Dann verließ er auf zehn Spitzen das Schlafzimmer.
Speaker 0: Im Wohnzimmer Kamin brannte angenehmerweise noch ein schwaches Feuer, schnell entfachte er es wieder.
Speaker 0: Bevor er sich diesmal in einen der beiden Sessel setzte, schenkte er sich noch ein wenig Feuerviskie ein, dann rückte er den Sessel näher zum Kamin und breitete zusätzlich noch Hermines Decke um sich herum, sie roch so wunderbar nach ihr.
Speaker 0: Nachdenklich starte er in das Kaminfeuer und schwenkte dabei das Glas in seine Hand.
Speaker 0: Er war etliche Stunden mit einem grauenhaft gut gelaunten Hagrid durch den meterhohen Schnee des verbotenen Waldes gestapft.
Speaker 0: Und obwohl das ständige Gequassel des halbe Riesen an seine Nerven zerte, war er doch dankbar, dass es ihn davon abhielt, seine Fantasie ständig zu Hermine und Simon wandern zu lassen.
Speaker 0: Und bei Merlin.
Speaker 0: Es war eine wirklich schmutzige Fantasie, die seinen Zorn immer wieder von neuem anfachte.
Speaker 0: Gegen Mitternacht waren sie wieder zurück, mit einem Sack voller Winterlinge, die in ihrem Gefängnis wild zappelten.
Speaker 0: Seine Meisterschülerin könnte sich morgen früh um die etwas unappetitliche Weiterverarbeitung kümmern.
Speaker 0: Ein helmisches Grinsen schlicht sich bei diesen Gedanken auf seine Lippen und ließ ihn etwas beschwingter die Stufen zum Kerker hinunter eilen.
Speaker 0: Doch kurz vor seinem Ziel hielt er lauschend inne, als er leise Stimmen vernahm, die von irgendwo in der Nähe seines Quartiers kommen mussten.
Speaker 0: Er stellte den Sack mit den Winterlingen ab, schlich lautlos weiter, und als er sehr vorsichtig um die letzte Biegung schaute, sah er eine Frau und einen Mann, die flüstern miteinander sprachen.
Speaker 0: Schnell schub er sich in die kleine Nische, kramte in seinen Taschen und zog ein paar Langziehohren und ein paar Weitblick-Augen hervor.
Speaker 0: Merlin, so ein Dank für diese furchtbaren Wisli-Zwillinge.
Speaker 0: Beides warf er fachmännisch aus und zugleich hörte er deutlich, was gesprochen wurde und er kannte auch klar, wer da zu nachtschlafender Zeit außerhalb der Betten war.
Speaker 0: Miss Granger und Mr.
Speaker 0: Beattie.
Speaker 0: Er unterdrückte nur mit Mühe ein tiefes Knurren.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Beattie hatte gerade Hermine Sanft aber bestimmt an die Kerkerwand gedrängt und flüsterte ihr trotz Langziehohren nur bruchstückhaft zu verstehende Worte ins Ohr.
Speaker 0: Er war sich sicher, dass er was von wunderschön, von außergewöhnlich und von wahnsinnig scharf säuselte.
Speaker 0: Hermine entlockten diese Worte ein leises geschmeichetes Lachen, eines der Sorte, die Severus stets diese herrliche Wärme ums Herz herum schenkte, aber was Mr.
Speaker 0: Beattie anscheinend ermutigte, seinem Körper noch fester Ansehe zu drücken und seine Lippen entlang ihres Kiefern Knochen zu ihrem Mund wandern zu lassen.
Speaker 0: Severus traute seinen Augen und Ohren nicht.
Speaker 0: Wenn das Mr.
Speaker 0: Beatties Vorstellung von langsam angehen war, wollte er nicht wissen, wie er es beim letzten Mal versucht hatte, sie herumzubekommen.
Speaker 0: Schon war er bei ihrer Mund angekommen und verstrickte seine ehemalige Kommilitonin in einen hungrigen Kuss.
Speaker 0: Der dafür sorgte, dass Severus die Hutschnur ist.
Speaker 0: Mit einer wilden Bewegung zog er sowohl die Langziehoren als auch die Weitblick-Augen zurück, denn er konnte den Anblick einer rumknutschen, denn Hermine beim besten Willen nicht ertragen.
Speaker 0: Hektisch stopfte er beides wieder in die Tasche, machte auf dem Absatzkehrt und rannte voller Zorn und Verletztheit blind links durch die leeren Gänge der schlafenden Schule.
Speaker 0: Nach vielen Treppen und endlosen Fluren blieb er keuchenstehen, viel erschöpft auf die Knie und vergrub sein Gesicht in den Händen.
Speaker 0: Er wusste nur zu gut, wo die beiden heute Nacht landen würden, und er war dankbar, dass das heftige Seitenstechen ein wenig von dem noch viel schlimmeren Stechen in seiner Brust ablenkte, das sich bei diesem Anblick an ihm breit gemacht hatte.
Speaker 0: Er war noch lange in dieser Nacht durch das Schloss geirrt und schließlich im Lehrerzimmer auf einem Sessel eingenickt.
Speaker 0: Er wollte einfach nicht in die Kerke zurück.
Speaker 0: Beim Gedanken an eindeutige Geräusche aus Hermines Zimmer wurde ihm Spei übel.
Speaker 0: Am Morgen war er der Erste beim Frühstück, brachte aber nur eine halbe Scheibe Toast und einige schlucke Tee herunter.
Speaker 0: Dann war er auch schon wieder weg, er wollte unter keinen Umständen Minerva begegnen, die sofort erkennen würde, dass er nicht geschlafen hatte oder gar miss, wir sind heißer als jeder Kesselgranger in die Arme laufen, damit er ihr entrücktes Lächeln schauen durfte.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Bei Merlin, wenn er nur lange genug unsichtbar blieb, war sie bestimmt zusammen mit ihrem Lover in die Weihnachtsferien abgereist.
Speaker 0: Daher führte ihn sein Weg in die Bibliothek, wo er sich bis zum Mittagessen verbissen abzulenken versuchte.
Speaker 0: Es gelang ihm auch recht gut, bis plötzlich ein brauner, wilder Haarschopf in seinen Sichtfeld geriet.
Speaker 0: Ach, hier stecken sie Severus!
Speaker 0: Hermine stemmte ihre Hände auf die Hüften und schaute sich überrascht um.
Speaker 0: Ich wusste gar nicht, dass sie sich für Kinderliteratur, für Zauberer und Texen bis zwölf Jahren interessieren.
Speaker 0: Er auch nicht, aber er hatte geglaubt, dass sie ihn hier nicht finden würde.
Speaker 0: Falsch gedacht.
Speaker 0: Mal wieder.
Speaker 0: Was gibt es, Miss Granger?
Speaker 0: fragte er kalt und versuchte sie nicht anzusehen.
Speaker 0: Nun, ich wollte noch die letzten Absprachen mit ihnen treffen, bevor ich in die Ferien fahre.
Speaker 0: Am liebsten hätte er ihr die letzten Absprachen, wer weiß, wohin gesteckt.
Speaker 0: Aber dann wäre ihr eventuell aufgefallen, dass er ihr den letzten Abend übel nahm, und diese Blöße würde er sich nicht geben.
Speaker 0: Also schlug er mit einem Ruck das Buch an seinen Händen zu und erhob sich.
Speaker 0: Gut, dann kommen sie nach dem Mittagessen in mein Büro, ich räume ihnen eine halbe Stunde ein, schnahte er und rauschte an seiner verdutzt Meisterschülerin vorbei aus der Bibliothek.
Speaker 0: Auf dem Weg zu seinen Räumen nutzte er die Gelegenheit, noch einigen unvorsichtigen Schülerinnen und Schülern Hauspunkte für dämliches Grinsen oder ungebührliches Starren abzuziehen, was ihn aber auch nicht besonders aufzumuntern vermochte.
Speaker 0: Wüten schlug er die Tür zu seinem Büro zu und warf sich auf seinen Schreibtestuhl.
Speaker 0: Erheftige Windstoß der Tür liest die Pergamente auf seinem Schreibtisch leise rascheln und ihm fiel auf, dass hier eigentlich noch das Zerstörungschaos herrschen musste, das er gestern zurückgelassen hatte.
Speaker 0: Aber nichts, strenge Ordnung all über all.
Speaker 0: Da waren die Hauselfen wohl schon da gewesen.
Speaker 0: Missmutig zog er den obersten Aufsatz zu sich heran und legte die Beschwerungsgewichte darauf.
Speaker 0: Immerhin habe ich noch meine Arbeit.
Speaker 0: Ging es ihm voller Sakasmus und selbst mitleidig den Kopf.
Speaker 0: Drei mehr als schlecht bewertete Aufsätze später klopfte es an seiner Türe und Termine kam herein.
Speaker 0: An der Türe blieb sie stehen und schaute ihren Tränkemeister prüfend an.
Speaker 0: Dann nahm sie tief Luft, trat näher und setzte sich in den Besucherstuhl vor seinem Schreibtisch.
Speaker 0: Was ist los mit ihnen, Severus?
Speaker 0: fragte sie leise.
Speaker 0: Was soll denn mit mir los sein, Miss Granger?
Speaker 0: brauchste Severus auf, mit seiner Beherrschung war es auch schon mal besser gestellt gewesen.
Speaker 0: Seine heftige Reaktion ließ Hermines Augenbrauen zusammenrücken.
Speaker 0: Nun, sie verwüsten ihr Büro, gehen alleine mit Hagrid Winterlinge sammeln und lassen den Sack einfach so im Gang stehen, schlafen nicht in ihrem Bett und verschwinden mal eben für einen halben Tag, da darf man doch wohl fragen, was mit ihnen los ist.
Speaker 0: Zählte Hermine ärgerlich auf und verschränkte die Arme vor der Brust.
Speaker 0: Das geht sie gar nichts an.
Speaker 0: schleuderte er ihr entgegen und verschränkte seine Arme ebenfalls abwährend.
Speaker 0: Ich kann gehen, wohin ich will, schlafen, wo ich will und kann verwüsten, was mir gehört.
Speaker 0: Verdammt, er hatte den Sack vergessen.
Speaker 0: Natürlich können sie das, aber warum nennen sie mich dann wieder Miss Granger Sir, schnappt der Hermine wütend.
Speaker 0: Ich denke, sie interpretieren da etwas völlig falsch, versuchte Severus diese unbewusste Distanzierung abzutun.
Speaker 0: Und ich denke, sie interpretieren da etwas völlig falsch, konnte der Hermine.
Speaker 0: Denn als ich den Sack mit den Winterlingen heute Morgen fand, habe ich mir ernste Sorgen um sie gemacht und einen Zauberspurenrückverfolgungsspruch angewendet, und was denken sie, habe ich herausgefunden.
Speaker 0: Was auch immer sie werden es sich nicht verkneifen können, es mir gleich unter die Nase zu reiben, äzte er wütend.
Speaker 0: Wie recht sie doch haben, kam es genauso äzten zurück.
Speaker 0: Es waren Spuren von langzieh Ohren und weitblick Augen zu finden.
Speaker 0: Da hat jemand gelauscht und ist dann ohne Sack verschwunden.
Speaker 0: So.
Speaker 0: Ja, so.
Speaker 0: Beide blitzen sich vor und hinter dem Schreibtisch sitzen verbissen an.
Speaker 0: Keiner wollte nachgeben, außerdem genoss ein kranker Teil von Severus Herz den Blick dieser wunderschönen braunen Augen.
Speaker 0: Doch dann riss sie der laut drönende Stundenschlag der Uhr im Nachbarraum aus ihren Machtspielchen und ließ Hermine aufseufzend die Augen schließen.
Speaker 0: Als sie sie wieder öffnete, lag ein seltsamer Ausdruck darin und sie flüsterte leise, Severus, es ist nichts geschehen gestern Nacht.
Speaker 0: Ach nein.
Speaker 0: Höhnte er.
Speaker 0: Er glaubte ihr kein Wort.
Speaker 0: Oh nein!
Speaker 0: Er hatte ja Augen und Ohren.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Wieder ein Seufzen von ihr.
Speaker 0: Klang das jetzt bedauern oder froh.
Speaker 0: Hatte dieser Idiot das etwa vermasselt, überlegte Severus hoffnungsvoll.
Speaker 0: Wobei ich zugebe, dass er es versucht hat.
Speaker 0: Sie wurde heute mit Seufzen gar nicht mehr fertig, wie er feststellte.
Speaker 0: Und ich gebe auch zu, es war nicht schlecht.
Speaker 0: Auf Hermine's Wangen zeigte sich eine sanfte Röte.
Speaker 0: Gar nicht schlecht, aber es war... Nun, er war nicht der richtige Mann.
Speaker 0: Die Rüte in ihrem Gesicht vertiefte sich und der Blick flog für einen kleinen Augenblick zu ihm.
Speaker 0: Nicht der richtige Mann, wer war denn dann der richtige?
Speaker 0: Bilde Gedanken huschten durch seinen Geist, ihm kamen wieder Minervas Vermutungen in den Sinn und sein Zorn drohte ihn erneut mit sich fortzureißen, doch er riss sich am Riemen.
Speaker 0: Nun, es kümmert mich eigentlich nicht im Geringsten mit wem oder was sie in ihrer Freizeit zu tun oder verbringen.
Speaker 0: Natürlich war das gelogen, aber es klang doch recht überzeugend, wie er fand.
Speaker 0: Aber ich muss doch anmerken, dass ich Mr.
Speaker 0: Beattie auch nicht für geeignet halte.
Speaker 0: Ach, er ist also in Ihren Augen nicht geeignet, Severus?
Speaker 0: Wer wäre dann in Ihren Augen geeignet?
Speaker 0: Erkundigte sie sich interessiert.
Speaker 0: Das kann ich Ihnen auch nicht in Detail erklären, Hermine, aber ich finde mir, als ein gutes Aussehen müsste es doch schon sein.
Speaker 0: Ja, das stimme ich Ihnen zu, Sir, grinst der Hermine.
Speaker 0: Ich halte Simon auch für sehr gut aussehend.
Speaker 0: Severus kommentierte diese Unterstellung mit einem Grollenden, was Hermine leise auflachen ließ.
Speaker 0: Dann erhob sie sich von ihrem Stuhl und stemmte ihre Hände auf den Schreibtisch.
Speaker 0: Sie sind sich schon im Klaren darüber, Severus, dass sie mir den heutigen Abend schulden.
Speaker 0: Erhob erstaunt die linke Augenbraue an.
Speaker 0: Ach, tu ich das.
Speaker 0: Ich dachte, sie wollten heute in die Viren abreisen.
Speaker 0: Ja, wollte ich.
Speaker 0: Hermine beugte sich noch etwas näher zu ihm hin.
Speaker 0: Aber da ich den gestrigen Abend wegen ihnen mit gut aussehenden Männern verbringen musste, Warum wegen mir?
Speaker 0: unterbrach Servros sie.
Speaker 0: Nun, es ist so.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: B. T. ist nicht nur für sein Blenden ist aussehen und seine unzähligen amorösen Abenteuer bekannt, sondern auch das jüngste Mitglied der amerikanischen Akademie of Potion Masters und Wizards seit einhundert Jahren.
Speaker 0: Servros ging ein Licht auf der Ring.
Speaker 0: Er gehörte zur Akademie.
Speaker 0: Warum war er nicht eher darauf gekommen?
Speaker 0: Dieser Club war die einflussreichste und traditionsreichste Gilde der Zaubertränke Meister Amerikas.
Speaker 0: Bei ihnen Mitglied zu sein bedeutete schon alleine eine große Ehre, sie nahmen nur die besten.
Speaker 0: Wie kam dann dieser Möchtegern Casanova dahinein?
Speaker 0: und was zum Teufel hatte das mit ihm zu tun?
Speaker 0: Als Hermine in seinem Gesicht lesen konnte, dass er sonst so fixe Tränkemeistern noch nicht die richtigen Schlüsse ziehen konnte, erklärte sie weiter, er war hier um bei mir fortzufühlen.
Speaker 0: Ja, das mit dem Vorfühlen war nicht zu übersehen, unterbrach er sie schon wieder und sein Tonfall war voller Hohn.
Speaker 0: Hermine beugte sich jetzt so weit vor, dass sich ihre Nasenspitzen fast berührten, ihm wurde heiß.
Speaker 0: Sir?
Speaker 0: Da man es nicht besser wüsste, könnte man glatt meinen sie seien eifersüchtig.
Speaker 0: Jetzt war es ein ihm rot zu werden, verdammt.
Speaker 0: Und das Flackern in seinen Augen hatte sie bestimmt auch bemerkt, sonst würde sie nicht so wissend grinsen.
Speaker 0: Verdammt, verdammt, verdammt!
Speaker 0: So ein Hirnverbrannter Blödsinn, blaffte er und setzte sich möglichst weit auf seinem Stuhl zurück, um für etwas mehr Abstand zu sagen.
Speaker 0: Ach ja, Hermines Augenbrauen hoben sich unglaublich.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Erzählen Sie mir jetzt lieber, was dieser Cowboy sonst so vorgefühlt hat.
Speaker 0: Zusätzlich verschränkte er noch die Arme vor der Brust.
Speaker 0: Sicher war sicher.
Speaker 0: Diese Reaktion ließ Hermines Grinsen noch breiter werden, aber auch sie brachte Abstand zwischen sich und den Tränkemeister und stieß sich vom Schreibtisch ab.
Speaker 0: Wie Sie vielleicht wissen, Severus, gewährt die Akademie alle fünf Jahre einem ausländischen Tränkemeister oder einer ausländischen Tränkemeisterin, für deren außergewöhnliche Leistungen die Aufnahme.
Speaker 0: Im nächsten Jahr ist es wieder soweit.
Speaker 0: Und die Mitglieder des Clubs sind zurzeit in der ganzen Welt unterwegs, um nach geeigneten Kandidaten ausschaut zu halten.
Speaker 0: Und half Severus nach, als sie nicht weiter sprach, sondern ihn dämlich grinsend anlachte.
Speaker 0: Nun gut, so dämlich war das Grinsen im Grunde nicht.
Speaker 0: Eher sehr schön.
Speaker 0: wirklich sehr, sehr schön.
Speaker 0: Und sie schauen sich nach ihnen um, Professor Snape.
Speaker 0: In Hermines Augen blitzte es triumphierend.
Speaker 0: Quatsch, dieser Hippie hat das doch nur erfunden, als Vorwand sozusagen, um mit ihnen was auch immer machen zu können, war sich Severus sicher.
Speaker 0: Also, wenn das stimmen sollte, Professor, überlegte Hermine, dann werde ich mir sein Angebot doch nochmal überlegen, denn das wären die beste Anmache, von der ich je gehört habe.
Speaker 0: Dem ist alles zu zu trauen, schnappt es Severus.
Speaker 0: Außerdem müssen sie ja auch wissen, dass man für eine Mitgliedschaft in der Akademie of Poison Masters und Wesarts vorgeschlagen werden muss.
Speaker 0: Ich kann mir nicht denken, wer das getan haben sollte.
Speaker 0: Nun, faxte Hermine, das ist ganz einfach, das war nämlich ich.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Severus sprang vom Stuhl auf und kam um den Schreibtisch herum auf sie zu.
Speaker 0: Ja, ich finde sie wären ein sehr geeigneter Kandidat.
Speaker 0: So finden sie, er baute sich mit auf den Hüften aufgestimmten Händenfeuer auf.
Speaker 0: Aber natürlich, übrigens fand das Simon auch.
Speaker 0: Hermine schaute sehr unschuldig.
Speaker 0: Neben ihren humoristischen Qualitäten, von denen er ganz begeistert schien, haben ihm mein Exposé über ihre Arbeit der letzten zehn Jahre sehr beeindruckt.
Speaker 0: Sie haben ihm ein Exposé über mich zusammengestellt.
Speaker 0: Severus konnte es nicht glauben, das wurde ja immer verrückter.
Speaker 0: Ja, das ist eine der Voraussetzungen.
Speaker 0: Aber bevor sie mich jetzt wieder anschreien, dass ich unerlaubt in ihren Unterlagen gewühlt hätte, will ich anmerken, dass ich meine Daten zum allergrößten Teil aus der Fachpresse und dem Hogwarts-Archiv habe.
Speaker 0: Wie beruhigend, höhnte Severus und begann im Raum auf und ab zu laufen.
Speaker 0: Diese ganzen verwirrenden Nachrichten mussten erst einmal verarbeitet werden.
Speaker 0: Hermine schaute ihm dabei eine Weile zu, dann räusperte sie sich vernämlich.
Speaker 0: Wie ist das nun mit heute Abend, Severus?
Speaker 0: Passt es ihnen gegen sieben Uhr?
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Ja, in Ordnung, wenn es denn sein muss.
Speaker 0: Nur nicht, dass sie auf den Gedanken kam, dass ihm die Aussicht eines gemeinsamen Abends gefiel.
Speaker 0: Klasse, freute sich Hermine.
Speaker 0: Wenn sie mich suchen, ich packe meinen Zirk zusammen und will noch kurz zu Minerva und zu Hagrid, um ihnen mein Weihnachtsgeschenk zu bringen.
Speaker 0: Schon schloss ich die Türe hinter ihrem weh in den Umhang und Servus ließ sich erschöpft auf dem Besucherstuhl fallen.
Speaker 0: Immerhin hatte er in der letzten Nacht kein Auge zu getan.
Speaker 0: Ihre letzten Worte halten in seinem Kopf nach und ließen ihn nach nur wenigen Minuten des Verschnaufens wieder aufspringen.
Speaker 0: Weihnachtsgeschenke!
Speaker 0: Er hatte nicht ein Weihnachtsgeschenke gedacht, aber so wie er Hermine Granger kannte, die jedem unbedingt etwas schenkt musste, hatte sie auch etwas für ihn besorgt.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Mit einem schnellen Sprung wollte er schon nach seinem Winterumhang greifen, als ihm eine Idee kam und sein Weg ihn zuerst zu seinem Muckel Anorak und dann vom Apparierpunkt aus nach London führte.
Speaker 0: Kapitel zwanzig, Weihnachtsgeschenke.
Speaker 0: Kurz vor sieben war er wieder zurück, zwar durchgefroren und von der Hektik und dem Stress der vorweihnachtlichen Großstadt angewidert, aber dennoch sehr zufrieden.
Speaker 0: Er hatte bekommen, was er gesucht hatte.
Speaker 0: Hermine erschien pünktlich und hatte neben ihrer obligatorischen Büchertasche auch eine Flasche australischen Melod dabei.
Speaker 0: Ich dachte, zur Abwechslung könnte ich mal wieder für den Bein sorgen, grinste sie.
Speaker 0: Ich habe meine Verbindung entspielen lassen und hoffentlich für einen adäquaten Tropfen gesagt.
Speaker 0: Nun gut, dann sorge ich für einige Sandwiches, denn ich habe das Abendessen verpasst, antwortete Severos gnädig und bestellte beim herbei geploppten Hauselfen das Gewünschte.
Speaker 0: Das ist eine wirklich gute Idee, denn ich konnte auch nicht zum Abendessen.
Speaker 0: Hagrid hat darauf bestanden, dass er etwas kocht.
Speaker 0: Oh je, wenn es nur halb so schlimm war, wie Hermine's Gesichtsausdruck als vermuten ließ, dann hatte sie hoffentlich nicht allzu viel davon zu sich genommen.
Speaker 0: Kurz darauf standen zwei Gläserwein und eine sehr ansprechende Platte mit Broten auf dem Couch-Tisch und beide verfielen in eine interessante Fachdiskussion über die Eske-Wohnheiten von Riesen, wobei sie den Sandwiches stark dem Wein in genießende Maße zusprachen.
Speaker 0: Er war wirklich exkvisit.
Speaker 0: So rasten die Stunden dahin und Severus ertappte sich dabei, dass er wünschte, diese Abend würde ewig dauern.
Speaker 0: Irgendwann schlug die Uhr zwölf und Hermine schaute überrascht auf ihre Armbanduhr.
Speaker 0: Dann hob sie ihr Glas und lächerte ihren Tränkemeister voller Wärme an.
Speaker 0: Frohe Weihnachten, Severus.
Speaker 0: Auch Severus nahm sein Glas und lauschte dem sanften Klären, das beim vorsichtigen Zusammensstoßen der Gläser zu hören war.
Speaker 0: Auch ihnen wünsche ich frohe Weihnachten, Hermine.
Speaker 0: Sie schaute ihn mit großen glitzenden Augen an.
Speaker 0: Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei Ihnen für dieses Jahr bedanken, Severus.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: laden Sie unter Amnesie, Hermine, fragte Herr Spöttisch und dachte an die vielen kleinen Gemeinheiten, die er sich für Sie ausgedacht hatte.
Speaker 0: Nein, das tu ich nicht, lachte sie und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Dann springen Sie auf und lief zu Ihrer Büchertasche.
Speaker 0: Und obwohl ich weiß, dass Sie Weihnachten nicht deiden können und niemals irgend wem irgendwas schenken, habe ich mir trotzdem erlaubt, das hier zu besorgen.
Speaker 0: Vielleicht gefällt es Ihnen ja.
Speaker 0: Sie hielt ihm mit leuchtenden Augen ein großes weiches Paket vor die Nase.
Speaker 0: Ha, hatte er es doch gewusst.
Speaker 0: Betont gelang, weil nahm er das Geschenk entgegen.
Speaker 0: Warum müssen sich die Menschen an Weihnachten bloß immer etwas schenken, senierte er laut, während er das große Paket langsam von Schnur und Papier befreite?
Speaker 0: Weil alle, die sich über die Geburt Jesu freuen, diese Freude gerne mit denen, die ihn am Herzen liegen teilen, erklärte Hermine und wartete gespannt darauf, dass Severus endlich die letzte Schleife löste.
Speaker 0: Severus hielt erstaunt inne.
Speaker 0: Glauben sie etwa?
Speaker 0: Und hatte sie damit vielleicht gesagt, dass er ihr am Herzen lag?
Speaker 0: Aber natürlich tue ich das Severus.
Speaker 0: Was gäbe es sonst für eine letzte Antwort auf alle Fragen dieser Welt?
Speaker 0: Ich weiß nicht, aber es fällt doch schwer, in all dem Chaos, dem Leid und dem Schmerz auf dieser Welt dann irgendein Wiesen zu glauben, dass gut ist, das Halt, das nicht entzweit, sondern eint, was Severus zu bedenken.
Speaker 0: Das ist das Schicksal dieser Welt, dass sie aus Gut und Böse besteht, aus Leben und Tod, aus schwarzer und weißer Magie.
Speaker 0: Aber woher sonst soll alle Magie kommen, wenn nicht aus dem einen?
Speaker 0: Aus einer Laune der Natur, wo Zeverus an.
Speaker 0: Wie furchtbar, entröstete sich seine Meisterschülerin, die ihm gerade Unterricht in Weltanschauungsfragen gab.
Speaker 0: Ich möchte nicht das Ergebnis einer Laune sein.
Speaker 0: So was denn dann?
Speaker 0: Ich glaube, dass jeder Mensch jedes Ding auf dieser Welt seinen Platz seine Rolle hat, die es erfüllen soll, damit sich die große Prophezeiung erfüllt, die Welt bestehen bleibt.
Speaker 0: Ich will aber wirklich keine Rolle mehr spielen, Hermine, und ich habe ganz gewiss genug von Prophezeiungen.
Speaker 0: Das können Sie mir glauben, schnappt es, Severus.
Speaker 0: Das kann ich gut verstehen.
Speaker 0: Aber auch Sie haben geglaubt, Professor, nicht wahr?
Speaker 0: Forschte Hermine weiter.
Speaker 0: Und weil Sie das getan haben, weil Harry seine Rolle, seine Aufgabe übernommen hat, weil wir alle unser möglichstes getan haben, Darum konnte ein weiteres Mal das Böse besiegt werden.
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Bis zum nächsten Irren, der unsere dunkle Seite anspricht und die immense Kraft darin klug zu bündeln weiß.
Speaker 0: Ganz genau, es ist ein ewiges Ringen, solange wir hier auf Erden leben, nur von der unzerstörbaren Hoffnung und der größten Macht der Liebe in Schach gehalten, stimmte Hermine froh zu.
Speaker 0: Und jetzt packen sie endlich ihr Geschenk aus!
Speaker 0: Unglaublich den Kopf über solch nächtliche philosophische Gedanken schüttelnd löste er die Schleife und zum Vorschein kam ein dicker, grauer Winter-Anorak und ein sehr edler Festumhang aus Seide, Samt und Prokart, in dem dunkelsten Grün das er je gesehen hatte.
Speaker 0: Der eine ist für den nächsten Sommer.
Speaker 0: Ich will nämlich in den Himalaya mit ihnen, erklärte Hermine, aufgeregt.
Speaker 0: Und den anderen habe ich ihnen für die Verleihung der Mitgliedschaft in der Akademie of Portion Masters und Wissers gekauft, Sir.
Speaker 0: Servus startete die beiden Kleidungsstücke an und blickte dann auf Hermine.
Speaker 0: waren das ihre Zeichen der Hoffnung und vielleicht auch der Liebe, fragte er sich gerade tief in seinem Herzen, als sie sich erhob und ihr Glas auf den Tisch zurückstellte.
Speaker 0: Gute Nacht, Severus, und nochmals frohe Weihnachten ihnen.
Speaker 0: Er blinzelte verwirrt.
Speaker 0: Halt, wo wollen Sie hin?
Speaker 0: In's Bett?
Speaker 0: Es ist schon spät, und meine Eltern erwarten mich gegen sechs Uhr zur Bescherung.
Speaker 0: Aber nicht bevor sie nicht mein Geschenk bekommen haben.
Speaker 0: Sie haben ein Geschenk für mich, fragte sie erstaunt, und in ihren Augen begann es zu funkeln.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Warum auch nicht?
Speaker 0: Ich bin sozusagen darüber gestolpert.
Speaker 0: Daher können Sie es haben, damit es mir nicht weiter auf den Füßen herumliegt, grünste Severus und hielt ihr ein mittelgroßes, ebenfalls sehr weiches Paket entgegen.
Speaker 0: Das hätte ich nicht erwartet.
Speaker 0: Danke, Severus, strahlte Hermine und andächtig packte sie sein Geschenk aus.
Speaker 0: Er war ganz nervös.
Speaker 0: Würde es ihr gefallen?
Speaker 0: Würde sie sich freuen oder ihn mitleidig anschauen?
Speaker 0: Endlich war es fertig ausgepackt.
Speaker 0: Und Hermine hielt eine weiche, dunkelrote Decke in den Händen.
Speaker 0: — Wie schön!
Speaker 0: — zeifte sie entzückt.
Speaker 0: — Damit sie nicht immer so frieren, wenn sie hier herum sitzen und meine Abendruhe stören, schnaerte Severus, nahm aber das Strahlen in ihren Augen mit Wonne wahr.
Speaker 0: Da ist doch noch was Kleines.
Speaker 0: Er deutete auf ein unscheinbares, in dunklem grün eingeschlagenes weiches Päckchen.
Speaker 0: Auch das war schnell ausgepackt, und Hermine musste lauthalts lachen.
Speaker 0: Es war ein kuscheliger Überzug für eine Muckelwärmflasche.
Speaker 0: Dieser Gummi ist doch scheißlich, rund several's leise.
Speaker 0: Er liebte dieses Lachen.
Speaker 0: Hermina presste beide Geschenke fest an ihre Brust, dann wischte sie sich eine Geträne der Belustigung und der Ergriffenheit aus den Augenwinkeln und trat sehr nah an ihn heran.
Speaker 0: Sehr eindringlich war ihr Blick, und er hätte für alles Gold dieser Welt nicht blinzeln mögen.
Speaker 0: Und Hermina tat es auch nicht.
Speaker 0: Ihre Geschenke nicht loslassen stellte sie sich auf ihre Zehenspitzen, hob ihre Arme und legte sie fest um seinen Nacken.
Speaker 0: Dann schmiegte sie sich kurz an ihn heran, um ihn liebevoll auf die Wange zu küssen.
Speaker 0: Ihr Atem streifte dabei sein Gesicht, und er war sich sicher, das war der Himmel.
Speaker 0: Danke, Severus, flüsterte sie leise an seinem Ohr.
Speaker 0: Ich danke ihnen vielmals.
Speaker 0: Dann ließ sie, den wie versteinert in seinem Wohnzimmer stehenden Tränkemeister mit seinem wildklopfenden Herzen alleine, um in die wohlverdienten Ferien aufzubrechen, nach einem Jahr der Strapazen, der Herausforderungen, der Erkenntnisse, und der wunderbarsten Aussichten.
Speaker 0: Kapitel XXI.
Speaker 0: Geständnisse.
Speaker 0: Er hatte viel nachgedacht über die Feiertage.
Speaker 0: Es gab da eindeutig etwas zwischen ihr und ihm, etwas, das er sich nicht traute, näher in Worte zu fassen.
Speaker 0: Etwas, das er mit jeder Faser seines Seins erstrebte und gleichzeitig mehr als alles fürchtete.
Speaker 0: Er war rohe los ohne sie und unsicher mit ihr.
Speaker 0: Es war schier zum Verzweifeln.
Speaker 0: Als er endlich ein sah, dass ihn Logik und Vernunft nicht weiterbringen würden, entschloss er sich zu etwas für ihn sehr ungewöhnlichem und ungewohntem.
Speaker 0: Er verließ sich auf sein Gefühl und das ließ ihn wenige Tage nach Weihnachten entnervt zu seinem Winterumhang greifen und mit festem Schritten zum Apparierpunkt eilen.
Speaker 0: Lange hatte er unschlüssig und immer wieder mit sich ringend in der dunklen Seitengasse des Londoner Vorortes gestanden.
Speaker 0: So lange, dass sein Umhang die Nässe des Bodens tief aufgesogen hatte.
Speaker 0: London zeigte sich typisch, nass und kalt, und so zog er seine mittlerweile klamme Bekleidung noch etwas enger um seine lange Gestalt.
Speaker 0: Da stand er nun, der gefürchtete Tränkemeister von Hogwarts, wie ein unsicherer Teenager und traute sich nicht an diese verfluchte Türe zu klopfen.
Speaker 0: Lächerlich, wovor hatte er eigentlich Angst?
Speaker 0: Gute Frage, besser noch, warum war er eigentlich hier?
Speaker 0: Lies sich nass werden, anstatt wohlig und zufrieden vor einem prasselnden Kaminfeuer in seinem durchaus gemütlichen Wohnzimmer zu sitzen?
Speaker 0: Da fiel es ihm wieder ein.
Speaker 0: Der Grund war jung, sehr attraktiv, äußerst klug und vor allem dieser Grund hatte sein Herz gestohlen, leise und still.
Speaker 0: Aber es hatte sich irgendwann in den letzten Wochen und Tagen widerwillig eingestehen müssen, definitiv.
Speaker 0: Verdammt.
Speaker 0: Und er wusste auch, wovor er Angst hatte, davor, dass er sich blamieren würde, dass er sich lächerlich machen würde oder genauso schlimm, dass sie mit ihm und seinem unsäglichen Gefühlska aus Mitleid haben würde.
Speaker 0: Erbärmlich!
Speaker 0: Seine Hände balten sich noch etwas stärker zu fäusten.
Speaker 0: Doch dann sah er sie und ihre großen hellbraunen Augen vor sich, die ihn sanft anlächelten und ihren Mund, der ihm leiser ein frues Weihnachtsfest wünschte.
Speaker 0: Und er spürte wieder ihre warmen sanften Lippen auf seiner Wange, als sie sich unerwartet auf die Zehnspitzen gestellt und ihn geküsst hatte.
Speaker 0: Genau das war der Grund, warum er hier unsinnigerweise herumstand, Und das nur noch eine Frage der Zeit war, bis irgendein misstrauischer Muggelnachbar die Polizei rufen würde.
Speaker 0: Aber er musste es endlich wissen.
Speaker 0: Er gab sich einen Ruck, straffte seine Schultern, richtete sich zu seiner vollen Größe auf und betrat schließlich den schmalen Vorgarten des Eckhauses.
Speaker 0: Sein Gesicht zeigte wilde Entschlossenheit, als er energisch an die mit einem weihnachtlichen E-Voll kranzverzierte Türe klopfte.
Speaker 0: Er musste eine Weile warten, ehe sie von einem fragend blickenden Mann von ca.
Speaker 0: fünfzig bis sechzig Jahren Mit wirrengrauen Haupter, einem Schnauzbad in der gleichen Farbe und einer randlosen Brille geöffnet wurde.
Speaker 0: Professor Snape fragte der Hausherr verwundert und bad die schwarze durchfrorene Gestalt mit einer einladenden Geste hinein.
Speaker 0: Der rührte sich aber erst einmal keinen Millimeter, um dieser Einladung nachzukommen.
Speaker 0: Guten Tag, Dr.
Speaker 0: Granger, entschuldigen Sie die Störung.
Speaker 0: Ich hätte nur gerne kurz Ihre Tochter gesprochen.
Speaker 0: Etwas steif und hochmütig und gewohntförmlich brachte er sein Anliegen vor.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Granger blickte ihn prüfend an.
Speaker 0: Professor, kommen Sie doch erst einmal richtig hinein und wärmen Sie sich etwas auf.
Speaker 0: Das Wetter ist sehr scheißlich.
Speaker 0: Die offene und unkomplizierte Art hatte sie also von ihrem Vater, genau wie das helle Braun der Augen, wie er jetzt im erleuchteten Flur erkannte.
Speaker 0: Hermine ist leider nicht hier, entgegnete Mr.
Speaker 0: Granger entschuldigend, als Severus an ihm vorbeigetreten war.
Speaker 0: Sie ist mit meiner Frau zu einer Bekannten aufgebrochen, heute direkt nach dem Mittagessen, aber ich erwarte sie eigentlich in Kürze zurück.
Speaker 0: Unmerklich ließ Severus enttäuscht die Schultern sinken.
Speaker 0: Sie war gar nicht da.
Speaker 0: Nun, dann brauchte er hier auch nicht länger zu bleiben.
Speaker 0: Es stellt kein Problem dar, wenn ihre Tochter nicht zu Hause ist.
Speaker 0: Ich möchte sie auch nicht weiter stören, bitte richten Sie Hermine doch freundlicherweise aus, dass ich sie am zweiten Januar zurück erwarte.
Speaker 0: Severus wollte sich schon umwenden, als Mr.
Speaker 0: Granger ihn zurückhielt.
Speaker 0: Aber sie stören doch nicht Professor.
Speaker 0: Ich würde mich viel mehr freuen, wenn Sie mir die Ehre erweisen, mir bei einer Tasse Tee, die ich mir gerade frisch aufgegossen habe, Gesellschaft zu leisten.
Speaker 0: Hm, Tee wäre sicherlich gut, schoss es durch seinen Kopf, aber er hatte nicht die geringste Lust auf oberflächliche Konversation mit einem offensichtlich gesprächigen Mugglesahnarzt.
Speaker 0: Er wollte daher schon zu einer ablehnenden Entgegnung ansetzen, als Mr.
Speaker 0: Granger leise hinzufügte und Termine wäre sicherlich untröstlich, wenn sie gleich nach Hause kommt und sie verpasst hätte.
Speaker 0: Gut, da war er wieder, der Grund, warum er sich in diese überaus peinliche Situation gebracht hatte.
Speaker 0: Sie würde sich freuen, hoffentlich.
Speaker 0: Zögerlich drehte er sich wieder Dr.
Speaker 0: Granger zu, der ebenfalls seltsamerweise erfreut schien, dass er den mürrischen Tränkemeister zum Tee bewegen konnte.
Speaker 0: Ihren Hang für schwierige Charaktere hatte sie dann wohl auch von der väterlichen Linie abbekommen.
Speaker 0: Nun, ich würde mich über einen Tee sehr freuen.
Speaker 0: Er wollte sich wirklich bemühen.
Speaker 0: Allerdings hatte er diesen Vorsatz gar nicht umsetzen müssen, denn Henry Granger erwies sich wieder erwarten als angenehmer und kluge Gesprächspartner, der über ein breites Interessensgebiet verfügte und einen unübersehbaren Hang zu Büchern und Literatur hatte.
Speaker 0: Nach dem Tee hatten sie bei einem guten Glas Scotch über englische Literatur im Allgemeinen und Shakespeare im Besonderen diskutiert und die beiden Herren hatten über ihre interessanten Gespräche gar nicht mitbekommen, dass Mutter und Tochter nach Hause gekommen waren.
Speaker 0: Erst als Hermine, mit von der Kälte geröteten Wangen unglaublich und staunend in der Türe zum Wohnzimmer stand, hatten sie die Rückkehr der Frauen bemerkt.
Speaker 0: – Ah, da seid ihr ja wieder, hatte Mr.
Speaker 0: Granger erfreut ausgerufen.
Speaker 0: Hermine, mein Schatz, du hast einen Gast.
Speaker 0: Professor Snape war in der Nähe und wollte dir etwas ausrichten.
Speaker 0: – Er war in der Nähe?
Speaker 0: – Echotter Hermine, unglaublich.
Speaker 0: – Ja, ist das nicht schön?
Speaker 0: – Allerdings wollte er direkt wieder gehen, als ich sagte, dass ihr unterwegs seid, aber ich konnte ihn überzeugend zu bleiben.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Granger zwinkerte seiner Tochter zu.
Speaker 0: Ich sagte ihm, dass du dich sicherlich freuen würdest, ihn zu sehen.
Speaker 0: Nach dem letzten Satz beobachtete nicht nur Servros, Hermines Reaktion sehr genau, auch ihr Vater hatte die aufkommende Röte und den leicht verschämten Blick bemerkt, den er hervorgerufen hatte.
Speaker 0: Zufrieden grinste er seine Frau an, die nun ebenfalls ins Zimmer kam und Servros genauso offen und gewinnend anlächelte, wie ihre Tochter das konnte.
Speaker 0: Professor Snape, welch eine Überraschung!
Speaker 0: Frohe Weihnachten Ihnen!
Speaker 0: Mrs.
Speaker 0: Granger hatte wohl ihre Gesichtszüge und ihre schlanke Figur an ihre Tochter vererbt, die glatten, rot-braunen Haare jetzt zu einem eleganten Knoten zusammengesteckt, die vielen nicht zu übersehenden Sommersprossen und vor allem die hellen, grünen Augen würden vielleicht eine oder zwei Generationen überspringen.
Speaker 0: Verflucht, several gefielen die Grangerfrau und ausnehmen gut.
Speaker 0: Ihnen auch, Dr.
Speaker 0: Granger und ihnen natürlich auch noch einmal Hermine.
Speaker 0: Anmutig verbeugte er sich vor den Damen, Dann beginn er den Fehler und blickte Hermine in die Augen.
Speaker 0: Großer Merlin.
Speaker 0: Er stand seit ewiger Zeit auf grüne Augen.
Speaker 0: Warum war er nun so gefesselt von diesem hellen Braun?
Speaker 0: Seine ganze Gelassenheit und Beherrschtheit war gerade die Temse hinuntergespielt worden.
Speaker 0: Unglaublich!
Speaker 0: Er wusste nicht, wie lange sie sich einfach nur angesehen hatten, mitten im Wohnzimmer der Grangers ohne etwas zu sagen oder sich zu bewegen.
Speaker 0: Irgendwann hatte Mrs.
Speaker 0: Granger sich leicht amüsiert, geräuspert und vorgeschlagen.
Speaker 0: Hermine, meine Liebe, willst du Professor Snape nicht mit nach oben nehmen?
Speaker 0: Dort könnt ihr euch in Ruhe unterhalten.
Speaker 0: Ich mache in der Zwischenzeit Abendbrot und rufe euch, wenn wir fertig sind.
Speaker 0: Hermine hatte sie etwas verwirrt, blind sind angeschaut und dann abwesend genickt.
Speaker 0: Wenn sie mir bitte folgen wollen, Severus.
Speaker 0: Es ist ganz oben.
Speaker 0: Zusammen waren sie schweigend, die Treppen zu Hermines Zimmer hochgestiegen.
Speaker 0: Hermine fragte sich sicherlich gerade, warum er hier in Muggel London unterwegs gewesen wäre, und er überlegte fieberhaft, wie er hier wieder ehrenvoll und unbeschadet herauskommen könnte.
Speaker 0: Leider lenkte ihn ihre wohlgeformte Kehrseite, die in engen Jeans steckte und sich sehr nah vor seiner Nase befand, eindeutig vom Finden kluger Ausreden ab bei Merlin.
Speaker 0: Unterndach angekommen hatte sie eine Tür geöffnet, und als er eingesreden war, schaute er sich doch interessiert um.
Speaker 0: Hermines Zimmer umfasste fast die gesamte Fläche des Hauses und zwei große Glaubenfenster spendeten am Tag genügend Licht, damit der Raum davon durchflutet wurde.
Speaker 0: Jetzt schaltete sie die elektrischen Lampen ein und mit einem Schlenker ihres Zauberstabes entfachte sie ein munteres Feuer im Kamin.
Speaker 0: Vor diesem standen ein einladendes Sofa und ein breiter Ohrensessel, der mit einem passenden Fußhocker zum Lesen und Verweilen einlut.
Speaker 0: Der gesamte Raum war hell und doch gemütlich gestaltet.
Speaker 0: Ein großes weißes Himmelbett dominierte die vom Kamin abgewandte Seite, dazwischen, direkt unter der einen Gaube, ein riesiger Schreibtisch, über und über mit Pergament und Büchern bedeckt.
Speaker 0: Bücher waren übrigens fast über alle in diesem Raum zu finden, in den breiten Regalen, auf dem Nachtisch, auf dem Sofa und auch sonst an jeder freien Stelle dieses Zimmers.
Speaker 0: An den Wänden hingen Fotos und Bilder und viele wissenschaftliche Schautafeln und Tabellen.
Speaker 0: Es roch nach Magie und Wissen und ganz besonders nach Hermine.
Speaker 0: und er fühlte sich sofort wohl.
Speaker 0: – Bitte setzen Sie sich doch, Severus, wart Hermine und räumte die Bücher von der Couch.
Speaker 0: – Nun, wie gesagt, ich wollte nicht stören und Ihnen auch nur ausrichten, dass ich Sie am zweiten Januar wieder zurück erwarte.
Speaker 0: Schnarrte er in bester Lehrermanier und stand weiterhin unschlüssig vor dem Kamin.
Speaker 0: Er fühlte sich schrecklich unsicher, dass sie hoffentlich nicht bemerken würde.
Speaker 0: – Aber deswegen sind Sie doch nicht extra vorbeigekommen, oder?
Speaker 0: Hermine hatte sich auf das Sofa gesetzt und schaute ihn zweifelnd an.
Speaker 0: Intelligenz konnte manchmal wirklich störend sein, fand Zavros, und verfluchte sich, dass er sich keinen besseren Grund hatte einfallen lassen.
Speaker 0: Musste er wirklich beschließen, seinen Verstand auszuschalten?
Speaker 0: Sicherlich hatte ich eine Eule schicken können, aber ich war tatsächlich hier in der Nähe.
Speaker 0: Klang auch nicht sehr überzeugend, gab er vor sich selber zu.
Speaker 0: Für Hermine anscheinend auch nicht, denn ein weiterhin zweifelndes, aha, kam von ihrer Seite.
Speaker 0: Wie dem auch sei.
Speaker 0: Severus überkam langsam Panik, er musste hier weg, bevor er noch mehr Blödsinn erzählte und sich zum weltgrößten Obertrottel machte.
Speaker 0: Ich werde dann mal wieder, ich bin wirklich sehr froh, dass sie hier nun vorbeigekommen sind, unterbrach Hermine ihn leise und zupfte einringlich an einem losen Faden ihres Sofas.
Speaker 0: Und ich würde mich sehr freuen, wenn sie noch ein wenig bleiben könnten, setzte sie hinzu.
Speaker 0: Da war er wieder, dieser verflixte Blick aus diesen verflixten braunen Augen.
Speaker 0: Er fand irgendwie immer den direkten Weg zu seinem Herzen.
Speaker 0: und in letzter Zeit leider auch noch woanders hin.
Speaker 0: Ja, nun, er musste sich wirklich zur Ordnung rufen und seine Stimme schnellstens dazu bringen, nicht so heiser zu klingen.
Speaker 0: Vielleicht könnte ich ja noch etwas Zeit erübrigen.
Speaker 0: Sehr gut.
Speaker 0: Ein warmes Lächeln breitete sich über Hermine's Gesicht aus und wärmte schlagartig auch sein Herz.
Speaker 0: Aber bitte erübrigen sie ihre Zeit, während sie sich zu mir setzen.
Speaker 0: Hermine wies nochmals auf den Platz neben sich und fügte spöttisch grinsend hinzu, Ich versuche auch nicht zu beißen.
Speaker 0: Wenn du mich so anschaust, wie eben würde ich es noch nicht einmal bemerken, wenn du über mich herfallen und mich in Pausenstücke reißen würdest, ging es Savros resignierend durch den Sinn.
Speaker 0: Er setzte sich dennoch in Bewegung und nahm am anderen Ende des Sofas Platz.
Speaker 0: Bedauerlicherweise, oder auch nicht, wie man es eben sehen wollte, war das Sofa nur ein bescheidener Zweisitzer, und die Distanz zwischen den beiden war beängstigend gering.
Speaker 0: Als sich ihre Knie berührten, zuckte er erschreckt zurück.
Speaker 0: was sie zu einem belustigten Laut animierte und eher über sich selbst und seine Dünnhäutigkeit in dieser Hinsicht schier zu verzweifeln drohte.
Speaker 0: So saßen sie eine Weile schweigend zusammen, jeder tief in seinen Gedanken versunken, bis das seine Meisterschülerin tief Luft nahm und ihn fest an sah.
Speaker 0: Severus, es trifft sich wirklich gut, dass sie zufällig hier vorbeigekommen sind und sich die Zeit genommen haben, auch noch an unsere Türe zu klopfen, denn ich muss ihnen etwas sagen.
Speaker 0: Severus schaute sie fragend an, Und als er sah, dass die Schlagader an ihrem Hals heftig pochte und sie auf ihrer Unterlippe herumkorte, schwarnte ihm nichts Gutes.
Speaker 0: Sie schöpfte erneut tief Atem, bevor sie mit etwas zittriger Stimme begann.
Speaker 0: Es ist so, Cyrus.
Speaker 0: Ich sollte ihnen besser endlich sagen, dass ich mich verliebt habe.
Speaker 0: Ihr Gesicht überzog sich mit einer satten Röte.
Speaker 0: Verliebt?
Speaker 0: Cyrus blinzerte einige Male verwirrt und sein Herz hörte glatt auf zu schlagen, bevor es ihm zügig in die Hose rutschte.
Speaker 0: Er, verliebt, nickte Hermine lächend.
Speaker 0: Und soweit ich das beurteilen kann, sogar ziemlich heftig.
Speaker 0: Ach, mehr kam aus seinem Hals einfach nicht heraus.
Speaker 0: Dafür begann sich in seinem Kopf alles zu drehen.
Speaker 0: Bei Merlin, da hatte sich doch gerade ein kleines Fünkchen Hoffnung in seinem Herzen breitgemacht, nach über zwanzig Jahren das erste Mal und dann das.
Speaker 0: Und damit nicht genug, fuhr Hermine etwas beklommen fort.
Speaker 0: Ich bin mir einfach nicht sicher, ob der Mann, in den ich mich so sehr verliebt habe, meine Gefühle teilt.
Speaker 0: Haben sie es ihm denn noch nicht gesagt?
Speaker 0: Seine Stimme klang ganz rostig, und er versuchte, sich mühsam auf das Gespräch zu konzentrieren, wobei die vielen kleinen Lichtpunkte vor seinen Augen wirklich stirbben.
Speaker 0: Gut, als er saß.
Speaker 0: Doch ich habe es versucht, aber er wollte oder konnte es nicht hören, solch ztermine und strich sich eine Haarstreine hind das Ohr.
Speaker 0: Vielleicht sollten sie an ihren Methoden arbeiten.
Speaker 0: Manchmal ist der gerade Weg der Beste, rieht Zaverus.
Speaker 0: und überlegte fieberhaft, ob es sehr unhöflich wäre, jetzt auf der Stelle nach Hogwarts zu operieren.
Speaker 0: Das habe ich mir auch gesagt.
Speaker 0: Und ich bin sehr froh, dass sie als Litterant diese Einschätzung auch teilen, lächelt der Hermine.
Speaker 0: Wie es Litterants werden eben des Öfteren unterschätzt, schnabte er und zückte seine Taschenur.
Speaker 0: Er musste hierher raus sofort.
Speaker 0: Es ist schon recht spät, ich wünsche Ihnen alles Gute, Miss Granger.
Speaker 0: Wir sehen uns dann im neuen Jahr, schnabte er.
Speaker 0: nahm seinen ganzen Mut zusammen und konzentrierte sich darauf, dass seine Knie ihn nicht im Stich ließen, als er sich erheben wollte.
Speaker 0: Nein, bitte nicht!
Speaker 0: hielt Hermine ihn eindringlich zurück.
Speaker 0: Erstaunt hielt er inne.
Speaker 0: Was ist denn noch?
Speaker 0: Ich habe ihnen doch noch gar nicht gesagt, in wen ich mich verliebt habe.
Speaker 0: Miss Granger, sie können sich verlieben, in wen sie wollen, fehlte gerade noch, dass er sich hier Details ihres verdammten Liebeslebens anhören musste.
Speaker 0: Stand energisch vom Sofa-Aufzug seine Weste gerade und war schon auf dem Weg zur Türe, als ihn Hermines leise Stimme erreichte.
Speaker 0: Ich habe mich in sie verliebt, Severus.
Speaker 0: Wie vom Donner gerührt blieber stehen.
Speaker 0: Er musste sich verhört haben.
Speaker 0: Im Zeitlupentempo drehte er sich zu ihr um.
Speaker 0: Was haben sie da gerade gesagt, flüsterte er.
Speaker 0: Ich sagte, dass sie der Mann sind, in den ich mich verliebt habe, Severus.
Speaker 0: Sie surfte tief auf.
Speaker 0: Ich krechtste er.
Speaker 0: Ja, sie.
Speaker 0: Ich musste es ihnen einfach sagen, auch wenn sie nicht das Gleiche für mich empfinden sollten.
Speaker 0: Ich konnte es nicht länger für mich behalten.
Speaker 0: Er starte sie verwirrt an.
Speaker 0: Immerhin musste sein armes Herz von zerrütet und am Boden zerstört, auf Himmel hoch jauchzend und verglückhüpfend umstellen.
Speaker 0: Das ging nicht so schnell.
Speaker 0: Immerhin war es ja nicht mehr das Jüngste.
Speaker 0: Dann räusperte er sich umständlich und zog sicherheitshalber noch einmal seine Weste glatt.
Speaker 0: Nun, also, das begann er und schloss kurz die Augen.
Speaker 0: Er musste das anders anfangen.
Speaker 0: Hermine, ich schätze Ihre Offenheit sehr und es ist wohl ein angemessener Zeitpunkt, um Ihnen ebenfalls zu sagen, dass ich nicht einfach so hierher gekommen bin.
Speaker 0: Es hatte einen ganz bestimmten Grund.
Speaker 0: Und er wäre?
Speaker 0: erkundigte sie sich und stand ebenfalls vom Sofa auf.
Speaker 0: Der Grund war... Der Grund ist... Der Grund sind Sie, Hermine.
Speaker 0: Er zog an seinem Binde, denn ihm war, als wenn er nicht ausreichend Luft bekommen würde.
Speaker 0: Ich... fragte sie, und kam noch näher an ihn heran.
Speaker 0: Ja, sie, nickte er, und bekam feuchte Hände.
Speaker 0: Ich muss ihnen nämlich auch etwas sagen.
Speaker 0: Und das wäre?
Speaker 0: Sie trat sehr dicht an ihn heran, und er konnte sich plötzlich gar nicht mehr daran erinnern, was er sagen wollte.
Speaker 0: Er hatte nur noch Augen für ihre Augen, und ehrlicherweise gesagt auch für ihren Mund.
Speaker 0: Ich ... ich ... mir sollte er es nur anfangen.
Speaker 0: Ja?
Speaker 0: Amine, ich ... empfinde nicht so für sie.
Speaker 0: Wie es sich für einen Meister, für seine Meisterschülerin oder für einen Professor für seine ehemalige Schülerin geziemt.
Speaker 0: Nun, wenn er klar hätte denken können, wäre ihm sicherlich eine bessere und wesentlich angemessenere Erklärung eingefallen.
Speaker 0: Aber wie sollte das gehen, wenn sie so dicht vor einem stand?
Speaker 0: Wie empfinden sie denn für mich Severus, hauchte Hermina und schaute ihn von unten her an.
Speaker 0: Nun, ähm, eher so... Manche Sachen konnte man wesentlich besser zeigen als erklären.
Speaker 0: Daher beugte er seinen Kopf zu ihr herunter, um seine Lippensachter auf ihre zu legen und sie vorsichtig zu küssen.
Speaker 0: Und als sie seinen Kuss erwiderte, ihn sogar vertiefte, entkam ihm ein erleichtertes und sehr zufriedenes Säufzen, was ein kleines Schmunzeln auf ihr Gesicht zaubert.
Speaker 0: Nachdem sie sich eine Weile erkunden geküsst hatten, löste sie sich ein wenig aus seiner Umarmung, streichelte über seinen Kieferknochen und schaute ihn forschend an.
Speaker 0: Seit wann Severus?
Speaker 0: Ein tiefer Seufzer entrannt sich seiner Brust, als er ihre Hand ergriff, ihre Innenfläche zärtlich küste und mummelte, schon eine ganze Weile fürchtig.
Speaker 0: Termine strahlte ihn an.
Speaker 0: Ich wusste es, tief in meinem Inneren wusste ich es, aber warum hast du nichts gesagt?
Speaker 0: Aus einem ersten Impuls heraus wollte er eigentlich schon erwidern, dass er einfach zu Feige gewesen war, was sicherlich auch ein Grund war, aber so einfach war es dann doch wohl nicht.
Speaker 0: Ernster als sie an.
Speaker 0: Ich war und bin mir sehr sicher, dass ich und meine Gefühle für dich, deiner in keinster Weise würdig oder auch nur irgendwie angemessen sind.
Speaker 0: Und es für dich besser wäre, wenn du sie als dumme, irrelevante Schwärmerei ignorierst.
Speaker 0: Auch wenn ich nicht weiß, wie ich das überleben werde, fügte er resignierend in Gedanken an.
Speaker 0: Hermine's Augenbrauen schoben sich entschlossen zusammen.
Speaker 0: Ich habe aber ganz und gar nicht vor irgendwas in dieser Art zu ignorieren, Severusnape.
Speaker 0: Denn wie bereits erwähnt, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ebenfalls Ähnliches für dich empfinde.
Speaker 0: Ach, und warum hast du nicht schon länger deutlicher etwas gesagt?
Speaker 0: wollte er jetzt grummend wissen.
Speaker 0: Er hätte sich eine Menge Schlafloser nicht ersperren können, wenn sie ihm mal einen klaren Hinweis gegeben hätte.
Speaker 0: Hermine lächelte ihn kopfschüttelnd an und küsste flüchtig seine Unterlippe.
Speaker 0: Dann wanderte ihr Mund bis zu seinem Ohr, um dort leise zu flüstern.
Speaker 0: Ich war der Meinung, dass du da eigentlich selbst hättest draufkommen müssen.
Speaker 0: Er fasste mit beiden Händen in ihr dichtes Haar und zog sie senft ein Stück zurück, damit er ihn die Augen schauen konnte.
Speaker 0: Und warum jetzt?
Speaker 0: Auch Hermine vergrub ihre Finger in seinem Schopf und ihre Augen funkelten ihn an, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe.
Speaker 0: Ich wäre spätestens am zweiten Januar zudäge kommen und hätte dir rein Wein eingeschenkt, egal wie deine Reaktion ausgefallen wäre.
Speaker 0: Dann ist es doch gut, dass ich auch nicht mehr länger warten konnte.
Speaker 0: Stimmte Severus Rau zu und er verschwendete keine Sekunde mehr, sondern küsste sie leidenschaftlich.
Speaker 0: So verging die Zeit wie im Flug, bis Mrs.
Speaker 0: Granger sie zum Abendbrot gerufen hatte.
Speaker 0: Er musste einen Abschwell zauber über ihre Lippen sprechen, sonst wäre ihren Eltern sofort klar gewesen, womit sie die Wartezeit verbracht hätten.
Speaker 0: Die Gespräche beim gemeinsamen Essen waren dann fast ausschließlich von den Grangers bestritten worden, denn sowohl er als auch Hermine waren offensichtlich mit ihren Gedanken woanders.
Speaker 0: Dennoch genoss er das Zusammensein mit den Breien, und als er sich dann zu später Stunde und schweren Herzens von den Grangers verabschiedete, versicherte ihm Hermine, dass er spätestens am zweiten Januar mit ihr zu rechnen habe.
Speaker 0: Und er hatte wie ein Schuljunge errögend gemummelt, dass er sich schon jetzt darauf freue.
Speaker 0: Kapitel XXII.
Speaker 0: Er war mit einem wahren Hochgefühl nach Hogwarts Heimgekett.
Speaker 0: Er musste wirklich auf sich achten, damit er nicht mit einem albernen, völlig unsnäbschen Dauergrinsen durch die Gänge schlich.
Speaker 0: Sie hatte ihn geküsst bei Merlin.
Speaker 0: Und sie hatte ihm gesagt, dass er ihr nicht egal war.
Speaker 0: Was wollte er mehr?
Speaker 0: Gut, er hatte da wohl schon die eine oder andere Idee, was er noch mehr von ihr wollte.
Speaker 0: Dies konnte er anhand seiner Träume ziemlich klar erkennen.
Speaker 0: Sein Grinsen wurde noch breiter, wenn er daran dachte, welche wilde Vorstellungen durch seinen Schlaf zogen.
Speaker 0: Kein Wunder, dass er diese Bilder auch am Tag nicht zur Gänze verdrängen konnte und diese ihn immer wieder ablenken.
Speaker 0: Immerhin waren schon zwei Tränke im Abfluss gelandet, weil er nicht konzentriert genug gewesen war.
Speaker 0: Leider war es bis zum zweiten Januar noch fast eine Woche hin.
Speaker 0: bräuchlich Zeit, um noch mehr Tränke zu ruinieren, aber auch, um sich noch viele interessante Möglichkeiten des Wiedersehens auszumahlen.
Speaker 0: Aber Hermine war gar nicht am zweiten Januar noch Hogwarts zurückgekehrt.
Speaker 0: Sie konnte es anscheinend genauso wenig ohne ihn aushalten wie er es ohne sie, und so stand sie bereits am einund dreißigsten Dezember gegen Mittag im Labor vor der Tür zu seinen Privaträumen und hatte zarkhaft an die schwere Echentüre geklopft.
Speaker 0: Ein verwundertes herein war von drinnen gekommen.
Speaker 0: Severus hatte gerade vor, zum Mittagessen in die große Halle zu gehen und fragte sich, wer jetzt noch etwas von ihm wollen könnte.
Speaker 0: Als er sie etwas verlegen in der Tür stehen sah, hatte sein Herz einige wilde Hüpfer gemacht.
Speaker 0: Das Ganze gar nicht gesund sein konnte, sich aber wahnsinnig gut anfühlte.
Speaker 0: Leider schien seine ganze Souveränität mit dem Erscheinen dieser jungen Frau verschwunden zu sein.
Speaker 0: Sonst hätte er zu ihrer Begrüßung nicht so hilflos das Zeug gestammelt, sondern sie gleich fest in seine Arme gezogen, sie leidenschaftlich geküsst, sie vielleicht sogar stürmisch auf seine Couch gezerrt oder sie zumindest einigermaßen eloquent in seine Räume gebeten.
Speaker 0: So hatte sie schließlich schüchtern fragen müssen, ob sie hereinkommen dürfte.
Speaker 0: Selbstverständlich, entschuldige, er war wirklich ein Trottel.
Speaker 0: Ähm, hast du schon zum Mittag gegessen, ich wollte gerade gehen.
Speaker 0: Seine Hände waren feucht geworden.
Speaker 0: Trotzdem fiel ihm auf, dass auch sie ein wenig gehemmt und unsicher wirkte.
Speaker 0: Ihr Nein, ich gehe gerne mit.
Speaker 0: Wir haben einfach einen Tick zu schnell.
Speaker 0: Vielleicht war es diese winzige Unsicherheit gewesen, die seine Slytherin-Natur die Oberhand gewinnen ließ und ihm die scheinbare Gelassenheit und Ruhe geschenkt hatte, die er brauchte, um sich hier vor dieser kleinen Gryffindor nicht weiter bis auf die Knochen zu blamieren.
Speaker 0: Diese Taktik hatte sich immerhin in zwanzig Jahren Todesserspion-Zeit durchaus bewährt.
Speaker 0: Auf dem Weg zur großen Halle fanden sie beide nicht viele Worte.
Speaker 0: Dafür richteten sie es irgendwie so ein, dass sie sich das ein oder andere Mal wie zufällig berührten.
Speaker 0: Mehr trauten sie sich noch nicht.
Speaker 0: Zu neu war diese körperliche Vertrautei, zu ungewohnt war es für beide, Zeichen ihrer Zuneigungen auszutauschen.
Speaker 0: Minerva McGonagall war ebenfalls erstaunt gewesen, Hermine bereits so schnell wiederzusehen, freute sich aber sehr und lud sie gleich zum kleinen Silvesterball ein, mit dem unüberhörbaren Hinweis, dass auch Severus dort zu erscheinen hätte.
Speaker 0: Es waren in diesem Jahr einige Schüler mehr in Hogwarts geblieben bzw.
Speaker 0: schon früher zurückgekehrt, da die siebten Klassen an einem Projekt arbeiteten und die freien Tage hierfür nutzen wollten, daher auch die Idee der Schulleiterin des kleinen Balles zum Jahreswechsel.
Speaker 0: Beim Mittagessen fanden sich Servos und Termine schnell in ein interessantes Fachgespräch mit Professor Flitwick verwickelt.
Speaker 0: Irgendwann zwischen Hauptgang und Nachtisch bemerkte er, dass ihr Oberschenkel seinen berührte.
Speaker 0: und er wunderte sich, dass so wenig Berührungsfläche eine solche Hitze erzeugen konnte.
Speaker 0: Sehr angenehm in der Tat.
Speaker 0: Daher verstärkte er den Druck ein klein wenig und freute sich, dass sie auch jetzt nicht zurückweg, äußerst hoffnungsvoll.
Speaker 0: Als allerdings ihre Hand heimlich und unbemerkt über sein Beinstrich wäre er beinah vom Stuhl gefallen.
Speaker 0: Allein seine stoische Selbstbeherrschung rettete ihn vor dieser Blamage.
Speaker 0: Ein erkennbares Zusammenzucken ließ sich jedoch nicht vermeiden, was ihm den verwunderten Blick seiner Kollegin Sprout einbrachte.
Speaker 0: Ein kleiner Krampf ließ er sie dann auch schnell wissen, bevor sie auf dumme Gedanken kommen konnte.
Speaker 0: Hermina hat daneben ihm frech in ihren Pudding gegrinst.
Speaker 0: Er würde sich zu Rechen wissen ganz gewiss.
Speaker 0: Seine Antwort darauf hatte er ihr auf dem Weg zurück in die Kerkerpront zukommen lassen.
Speaker 0: Nachdem er sich unauffällig, aber sorgsam davon überzeugt hatte, dass sie allein waren, Zog er die aufregende Hexe neben sich in eine kleine dunkle Nische, presste ihren warmen, schlanken Körper gegen die Kerkermauern und sagte ihr seine umfassenden und bestechenden Fähigkeiten im Küssen oder was er dafür hielt.
Speaker 0: Sie schien jedenfalls sofort überzeugt, schlang ihre Arme um den Hals des Tränkemeisters und erwiderte seine Leidenschaft mit mindestens der gleichen Intensität.
Speaker 0: Erst eine Walle später, nachdem ihre Hände sich auf Wanderschaft begeben hatten und das Beiden ziemlich heiß geworden war in den kalten Gängen, keuchte Hermine mit funkelnden Augen, wir sollten nicht hier.
Speaker 0: Du hast recht, stimmt der ebenfalls außer Atem zu, und schnellen Schritt des Alten sie in seine Räume.
Speaker 0: Dort setzten sie ihre begonnene Unterhaltung gleich hinter der Tür fort, und es wäre wohl zu der praktischen Umsetzung einiger von Severus nächtlichen Ideen mit der jungen Frau gekommen, wenn nicht Minervas Stimme aus dem Kamin sie je unterbrochen hätte.
Speaker 0: Die Direktorin war doch tatsächlich der Meinung, dass ihr Stellvertreter und sie noch über die Projektpräsentation in den nächsten Wochen sprechen sollten, bevor sich alle zum Ball am Abend bereitmachen müssten.
Speaker 0: Unglaublich.
Speaker 0: Nach mehreren gescheiterten Versuchen, dieses Treffen zu verschieben oder besser noch zur Gänze abzusagen, ergab sich Severus Seufzend dem Wunsch seiner Chefin.
Speaker 0: Mit einem mehr als bedauernen Gesichtsausdruck und einem Rauen Ich beeile mich, sie zu verfluchen, verabschiedete sich der Tränkemeister von seiner Meisterschülerin, welche mit herrlich glänzenden Augen erhitzen, bangen und etwas Wirrenhaar auf seiner Couch saß und ihm ziemlich sehnsüchtig hinterherschaute.
Speaker 0: Verflucht, verflucht, verflucht!
Speaker 0: Er ging bewusst langsam die Treppen hinauf, sollte Minerva doch warten, er musste erst einmal seine Kleidung ordnen und vor allem seine Gedanken.
Speaker 0: Zudem hatte sie dann auch generell größere Chancen, dieses Treffen zu überleben.
Speaker 0: Wie schaffte diese junge Gryffindor es nur, ihn so aus der Fassung zu bringen?
Speaker 0: Wie war es nur so weit gekommen?
Speaker 0: Diese Frage hatte er sich in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder gestellt.
Speaker 0: Sieben volle Jahre war sie seine Schülerin gewesen.
Speaker 0: Und das Einzige, was er damals für sie empfunden hatte, war Generftheit.
Speaker 0: Sie regte ihn auf, dieser unausstehliche Drang sich beweisen zu müssen, diese unsägliche Besserwisserei und altkluge Art auf jeden Topf noch einen Deckel zu haben oder besser zwei.
Speaker 0: Von ihrem Aussehen her eher unscheinbar.
Speaker 0: Ständig in Begleitung von diesen Idioten Porter und Weasley steht sie in irgendwelche zwielichtigen Dinge verstrickt, die man ihnen leider nicht oder nur zu selten nachweisen konnte.
Speaker 0: Das waren alles keine guten Voraussetzungen, um erkennen zu können, dass aus diesem kleinen, schmächtigen Mädchen mit buschigen, braunen Haaren zu langen Vorderzähnen und einer entsetzlich belehrenden Art eine mehr als attraktive junge Hexe geworden war, deren außergewöhnliche Intelligenz bestechend war und enorm anziehen auf ihn wirkte.
Speaker 0: Ja, sie war ihm geistig und in wenigen Jahren auch fachlich ebenbürtig.
Speaker 0: Und wenn er ganz hinten in seinem Herzen gekrampete, wäre ihm aufgefallen, dass es auch etwas neid gewesen war, dass er damals für die Schülerin Hermine Granger empfunden hatte.
Speaker 0: War er doch auch mehr als unscheinbar gewesen in seiner Schulzeit und von dem immensen Wissen fasziniert, dass es in Hogwarts zu entdecken gab.
Speaker 0: Von seinen Mitschülern wurde er gemieden, sie sprachen nicht die gleiche Sprache.
Speaker 0: Daher zog er sich immer mehr in sich zurück.
Speaker 0: Einige Parallelen hätte er entdeckt, wenn es sich die Mühe gemacht hätte, danach zu suchen, aber den einen großen Unterschied, den hatte er entdeckt und den konnte er ihr lange nicht verzeihen.
Speaker 0: Sie hatte Freunde gefunden, die er nie gehabt hatte.
Speaker 0: Das lag vielleicht an ihrem sorgenden Wesenszug, dass ihr die anderen nicht egal waren, dass sie unrecht, egal wen es betraf, nicht ertragen konnte und ihren Drang nach Wissen nie über den Mensch neben sich stellte.
Speaker 0: Bildung war ihr selten nur Selbstzweck, vielleicht hier und da zum eigenen Vergnügen, Zumeist aber diente dieses Wissen einer bestimmten Sache oder einem bestimmten Menschen, und dann war Hermina Jean Granger schlicht und ergreifend genial.
Speaker 0: Ein begnadeter Kopf mit einem weichen, fürsorglichen Herzen.
Speaker 0: Dieses fürsorgliche Herz hatte sich auch ihm damals zugewandt, als alle anderen ihn bereits abgeschrieben hatten.
Speaker 0: Sie allein war zurückgekehrt in die Staubige, nach Blut und Tod riechende heulende Hütte am Tag der entscheidenden Schlacht Voldemots um die Herrschaft in der Zaubererwelt.
Speaker 0: Um nach ihm zu sehen.
Speaker 0: etwas für ihn zu tun oder wenigstens seine Leiche zu bergen, obwohl er kaum eine Gelegenheit ausgelassen hatte, sie sieben Jahre lang zu kranksalisieren.
Speaker 0: Wäre sie nicht gewesen, wäre die alte, schmierige und undurchsichtige Fledermaus aus den Kerkern schon längst Geschichte und eine düstere und zwielichtige noch dazu.
Speaker 0: Na ja, so weich war ihr Herz dann doch wohl auch nicht immer, denn wenn man sie ärgerte oder ihre Freunde in Gefahr oder Misskredit brachte, konnte sie verflickst unangenehm werden.
Speaker 0: Riebteip Kimkorn konnte ein Lied davon singen.
Speaker 0: Und dass sie eine ausgezeichnete Kämpferin war, würde sie zwar nie von sich behaupten, er aber hatte sie schon Kämpfen sehen und die Berichte aus der Schlacht von Horkworts waren übereinstimmend beeindruckend gewesen.
Speaker 0: Nicht umsonst hatte man ihr den Orden der Merlin erster Klasse verliehen.
Speaker 0: Ein Grund für ihre Kampfqualitäten waren bestimmt ihre Zähigkeit und Unnachgiebigkeit.
Speaker 0: Hierin glich sie einem abgerichteten Pit-Bulterie.
Speaker 0: Sie gab nichts und keinen auf.
Speaker 0: Sie schien die Meinung zu vertreten, dass die Probleme dieser Welt nur dazu da sein, von ihr gelöst zu werden.
Speaker 0: Daher wohl auch ihr unverständliches Interesse an ihm.
Speaker 0: Hoffentlich bis sie sich an dieser Aufgabe nicht die Zähne aus, dachte er spottend.
Speaker 0: Ach, Blödsinn.
Speaker 0: Sie hatte ihn doch schon geknackt.
Speaker 0: Oder warum konnte er seit Wochen und Monaten an nichts anderes mehr denken, als an sie, an ihre Gegenwart, ihr Lachen, an ihren Körper?
Speaker 0: Na, weil du dich in sie verliebt hast.
Speaker 0: Als ihm dieser Gedanke durch den Kopf zuckte, hatte er erst einmal einige Augenblick gestehen bleiben müssen.
Speaker 0: So erschreckte es ihn, sich dies einzugestehen.
Speaker 0: Doch es war wahr.
Speaker 0: Er liebte sie, und das scheinbar.
Speaker 0: seine Erfahrungen auf diesem Gebiet waren überschaubar nicht so knapp.
Speaker 0: Als er schließlich in Minervas-Büro angekommen war, musste ihm der Schock dieser Erkenntnis noch im Gesicht gestanden haben, denn seine Direktorin fragte besorgt, Servus, was ist geschehen?
Speaker 0: Du bist ganz blass.
Speaker 0: Weh.
Speaker 0: Du siehst irgendwie erschreckt aus, setz dich doch bitte.
Speaker 0: Es ist nichts, winkte er halbherzig ab.
Speaker 0: und Moment setzte er hinzu, mir ist nur gerade etwas bewusst geworden.
Speaker 0: Minerva hatte ihn lange und sehr intensiv mit ihren Knopfaugen angeschaut.
Speaker 0: Ihr gab es etwas, was sie im Blick halten musste, denn alles, was ihren Ex-Meister Spion und Muster Stoika so aus dem Gleichgewicht bringen konnte, war bedeutsam.
Speaker 0: Völlig unbedeutsam fand er dagegen die Besprechung mit der Direktorin.
Speaker 0: Erst nach zwei sich elendig wie Sirop hinziehenden Stunden durfte der Tränkemeister zurück in seine Gemächer.
Speaker 0: Dort wartete ... niemand.
Speaker 0: Verflucht.
Speaker 0: Tiefe Enttäuschung breitete sich wie Januar kälte in ihm aus.
Speaker 0: Allein ein kleiner Zettel fand er auf seinem Schreibtisch vor.
Speaker 0: Ich gehe mich umziehen, wir sehen uns in der großen Halle.
Speaker 0: Mist.
Speaker 0: Doch ein Blick auf die große magische Uhr neben dem Kamin ließ ihn ebenfalls sofort in sein Bad eilen, denn der Zeiger stand schon auf ... Du bist spät dran, nimm ein Bad.
Speaker 0: Als er eine halbe Stunde später frisch geduscht und in sauberen Roben in die Große Halle trat, scente er sofort unauffällig die anwesenden Personen.
Speaker 0: Die meisten waren wohl schon da, wie er feststellte, seine Meisterschülerin allerdings noch nicht.
Speaker 0: Wie bedauerlich.
Speaker 0: Na, sie würde schon noch kommen.
Speaker 0: Da Herr Schritteckekonnt imposant quer durch den Raum zum Lehrertisch, wo er sich genervt neben seine Direktorin gleiten ließ, dieser trug ihre Festtagsrobe, schottisches Karo des McGonagel-Clans.
Speaker 0: beeindruckend.
Speaker 0: Oh, Severus, wie schön dich zu sehen und dann auch noch in diesem ungewöhnlichen Schwarz.
Speaker 0: Minerva konnte sich diese Spitze bezüglich seiner ewig gleichen Kleidungsfarbe nicht verkneifen.
Speaker 0: Hm, kam es nur von ihrem Tränkemeister.
Speaker 0: Er les sich doch von dieser Wolldeckenhexe nicht modisch kritisieren und griff sich ein Glas.
Speaker 0: Fast hatte er allerdings den guten Elfenbein verschüttet, den er sich gerade einschenken wollte, denn es öffnete sich nochmals die Türe und eine kleine Gruppe Schülerkammer rein.
Speaker 0: Das weiß aber nicht, was seine Hände zittern ließ, vielmehr die junge Dame, die kurz danach hineinschlüpfte.
Speaker 0: Hermine hatte ihre Haare zu einem eleganten Knoten hochgesteckt und trug ein schlichtes, dunkelrotes Kleid aus glänzendem Seidensateur, das ihr bis zu den Knöcheln reichte und ihren schlanken Körper sanft umschmeichelte.
Speaker 0: Am Deckeltee war eine tiefrote, fast schwarze Spitzenborde eingesetzt, eine solche schloss auch den Saum ab.
Speaker 0: Da das Kleid nur mit dünnen Trägern gehalten wurde und nicht sehr adäquat zu den im Schloss herrschenden Temperaturen passte, trug sie eine kurz geschnittene Jacke aus gleichem Stoff darüber.
Speaker 0: Sie sah einfach hinreisend aus.
Speaker 0: Das fanden wohl noch einige mehr, denn ein anerkennendes Gemurmel erhob sich unter den Anwesenden, als sie der Assistentin des Tränkemeisters gewahr wurden.
Speaker 0: Mit einem leichten Lächeln schritt sie zum Lehrertisch und nahm neben Severus und Professor Sproutplatz.
Speaker 0: Er wusste später nicht, wie er das Essen überstanden hatte, geschweige denn, dass ihm bewusst geworden wäre, was er dazu sich nahm.
Speaker 0: Er hatte allein Sorge dafür getragen, dass ihn der Duft der Hexe neben ihm und vor allem deren Anblick nicht völlig in einen sabbernden Troll verwandelte.
Speaker 0: Nachdem das Bankett beendet war, rief Prof.
Speaker 0: McGonagall den Schülern und Lehrern zu, dass aus ihrer Sicht der Ball nun eröffnet sei.
Speaker 0: Und wie auf ein unsichtbares Kommando hin, formten sich die Häusertische zu kleinen Sitzgruppen und gaben eine sanft beleuchtete Tanzfläche frei, die natürlich sofort erobert wurde.
Speaker 0: Die Direktorin stupste ihren Stellvertreter unter den Tisch an und raunte ihm zu, hatte ich die eigentlich gesagt, dass du mit mir tanzen wirst, Severus?
Speaker 0: Severus schnaubte entsetzt.
Speaker 0: Nein, dieses unerwartete Grauen ist dir wohl entgangen, mir mitzuteilen.
Speaker 0: Ach so schlecht, tanzt du doch gewiss nicht, winkte seine Chefin ab.
Speaker 0: Los, geleite mich zur Tanzfläche.
Speaker 0: Nur unter Protest zischte er durch seine Zähne.
Speaker 0: Allerdings ziemlich leise.
Speaker 0: Nichtsdestotrotz führte er die Direktorin sehr steif zu den anderen Tänzern, die ehrfürchtig Platz machten, einmal wohl aus Hochachtung vor Professor McGonagall, vor allem aber aus Furcht vor dem überaus verdrießlich dreinblickenden Brennkemeister.
Speaker 0: Sie sahen schon, ihre gesamten Hauspunkte schwinden, sollten sie ihm ausversehen zu nahekommen.
Speaker 0: Auf einem absoluten Nullpunkt sank Severus Laune aber, als er aus den Augenwinkeln heraus bemerkte, dass irgendein Picklicker, Siebt-Klesler aus Gryffindor, seine Hermine zum Tanzen aufforderte.
Speaker 0: Hatte er da gerade seine Hermine gedacht?
Speaker 0: Bei Marilyn.
Speaker 0: Und warum störte es ihn so sehr das andere mit ihr Tanzen?
Speaker 0: Er heuchte etwas in sich hinein und spürte Ärger und Entpäuschung und auch ein bisschen Furcht in sich.
Speaker 0: Hätte er sich besser mit diesen Dingen ausgekannt, wäre ihm der Begriff Allversucht in den Sinn gekommen.
Speaker 0: Denn wie schon bei Simon Beaty, war es nichts anderes, was er hier empfand.
Speaker 0: Unwillkürlich wollte er seine jetzige Tanzpartnerin stehen lassen, um diesen Schnösel, es war wohl Mr.
Speaker 0: Winworth, der Schülersprecher, nachhaltig zu verhexen.
Speaker 0: Aber der eiserne Griff seiner Schulleiterin hinderte ihn zum Glück sehr wirkungsvoll daran.
Speaker 0: Zu seinem Entsetzen raunte diese ihm nun auch noch ins Ohr.
Speaker 0: Das klappt auch wirklich sehr gut, Severus.
Speaker 0: Und zur Strafe, weil du dich gerade auf und davon machen wolltest, wirst du auch noch das nächste Lied mit mir auf der Panzfläche
Speaker 0: verbringen.".
Speaker 0: Das war Folter!
Speaker 0: Ganz klar!
Speaker 0: Vor allem, weil er mehrfach erleben musste, dass Hermine auch noch mit etlichen anderen Schülern und auch Lehrern tanzte.
Speaker 0: Die standen gerade zu Schlange, um mit der Jung und Frau zu tanzen.
Speaker 0: Dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, meinte Minerva endlich, dass sie sich jetzt etwas erholen müsste und Severus ihr doch bitte ein Butterbier oder vielleicht doch lieber einen Punch an den Platz bringen könnte.
Speaker 0: Dieser kochte Verwut tat aber dennoch Zähne knirschen wie ihm Geheißen.
Speaker 0: Als er endlich wieder an seinem Platz war und Minerva zufriedengestellt schien, sah er auch Hermine wieder zurückkommen.
Speaker 0: Ihre Wangen waren erhitzt und einige freche Strähnen hatten sich aus ihrer Frisur gewöhnt.
Speaker 0: Er vergaß augenblicklich alle schlechte Laune, denn sie lächelte ihn strahlen an.
Speaker 0: Wohl konnte er sich an säuerliches, na, haben sie sich gut amüsiert, Miss Granger, nicht verkneifen.
Speaker 0: Hermine hob erstaunt eine Augenbraue an, Diese sehr wirkungsvolle Angewohnheit hatte sie sich eindeutig von ihm in den letzten Monaten abgeschaut.
Speaker 0: Und da wieder doschämisch grinsend, ja, sehr, danke der Nachfrage.
Speaker 0: Einige unserer Jungstanzen wirklich ausgezeichnet.
Speaker 0: Dann bat auch sie um eine Erfrischung.
Speaker 0: Natürlich verwerte er auch ihr die Erfüllung nicht.
Speaker 0: Allerdings beugte er sich bevor.
Speaker 0: er ging zu ihr herunter und flüsterte so leise in ihr Ohr, dass Minerva trotz größter Anstrengung nichts verstehen konnte.
Speaker 0: Jeder Wunsch, den ich dir erfülle, schreibe ich auf das große Konzo und fordere es später, wenn wir endlich allein sind zurück.
Speaker 0: Es zuckte um Hermines Mundwinkel, und sie hatte die Frechheit ebenso leise zu antworten, ich will sehr hoffen, dass du auch Zinsen nimmst.
Speaker 0: Der Blick, den sie ihm dabei schenkte, ließ alles Blut in ein gewisses Körperteil fließen, und er dankte dafür, dass er noch den weiten Umhang trug.
Speaker 0: Nachdem er auch ihr einen Punsch gebracht hatte, nutzte er augenblicklich die Gunst der Stunde, dass Hermine immer noch auf ihrem Platz saß.
Speaker 0: und beugte sich unauffällig zu seiner Meisterschülerin herab, um ihr so nur ins Ohr zu raunen.
Speaker 0: Alle Männer in diesem Raum halten dich und ein Aussehen für atemberaubende Termine.
Speaker 0: Dabei bemerkte er froh, dass seine Stimme und seine Äußerung wieder eine sanfte Röte auf das einladende Deckholtee seiner Nachbarin zauberte.
Speaker 0: Diese schenkte ihm einen solch tiefen, innigen Blick aus haseln, nussbraunen Augen, dass ihm fast die Luft wegblieb und erwiderte Leise.
Speaker 0: Das ist mir im Grunde völlig egal, was die anderen denken.
Speaker 0: Ich habe nur den Wunsch, einem zu gefallen.
Speaker 0: Zu einer Erwiderung war nur noch ein leises, ersticktes Keuchen, bei Merlin, und wie es mir gefällt.
Speaker 0: Kleine Glitzer breiteten sich in ihren Augen, außer als sie verschmitzt antwortete, eigentlich wollte ich Hackwood eine Freude machen.
Speaker 0: Ein sehr tiefes und bedrohliches Grollen entdrang sich der Brust des Tränkemeisters.
Speaker 0: Sie wusste, dass sie auch für diese Äußerung Buße tun musste, und sie freute sich bereits mächtig darauf.
Speaker 0: Komm, war seine äußerst knappe Antwort.
Speaker 0: Artig nahm sie die dargereichte Hand und steuerte mit ihrem Meister die Mitte der großen Halle zu.
Speaker 0: Ich dachte, du tanzt nicht.
Speaker 0: Tue ich auch nicht, aber bevor du auch noch Hagrid den Kopf verdrehst, muss ich wohl oder übel aktiv werden.
Speaker 0: Oder bevor mich Minerva wieder in die Finger bekommt, ergänzte er in Gedanken.
Speaker 0: Hm, war ihre einzige Antwort, denn sie schmiegte sich lieber in die feste Umarmung ihres Tanzpartners.
Speaker 0: Dass sie von kleinen schwarzen Knopfaugen bei ihrem Tun genauestens beobachtet wurden, fiel den beiden gar nicht auf.
Speaker 0: Minerva aber hatte sehr wohl die Reaktionen ihres Zaubertrankleeres registriert und die seiner Meisterschülerin und war doch einigermaßen erstaunt über diese unerwarteten Entwicklungen.
Speaker 0: Allerdings, wenn sie das Recht durchdachte, nun ja, man würde sehen.
Speaker 0: Aber es ließ doch Raum für hoffnungsvolle Perspektiven.
Speaker 0: Severus und Hermine tanzten an diesem Silvesterabend noch einige Male zusammen, er sah sich aber auch genötigt, noch einen weiteren Tanz mit seiner Chefin zu tun.
Speaker 0: Dieser hatte sehr viel Spaß an der entnerften Mine ihres Tränkemeisters und fand dann allerdings auch, dass er eine Belohnung für seine Mühe in verdient hätte.
Speaker 0: Jedenfalls bat sie ihn kurz vor zwölf darum, die erste Runde in den Gängen zu übernehmen.
Speaker 0: Erhebt er strahnt inne, bisher hatte er stets die Letzte übernehmen müssen und das bedeutete, dass er nochmals gegen drei Uhr morgens durch die Flure patrouillieren musste.
Speaker 0: Wie kam er denn zu dieser Vergünstigung?
Speaker 0: Wir schicken die unteren Jahrgänge gleich nach Mitternacht ins Bett.
Speaker 0: Dann solltest du dich auf den Weg machen.
Speaker 0: Philius kann dich gegen eins ablösen.
Speaker 0: Wie du wünschst.
Speaker 0: Ihr solltet nun nicht merken, wie sehr ihm dies gelegent haben.
Speaker 0: Kurz darauf schlug die große Uhr Hogwarts den ersten von zwölf Schlägen an und alle begannen mit zu zählen.
Speaker 0: Beim zwölften Schlag wünschten sich alle ein gutes neues Jahr.
Speaker 0: Kopfschüttelnd beobachtete Severus, die innen brünstig singenden Menschen um sich herum.
Speaker 0: Wenn zauberer Muggle Bräuche kopieren, ging es ihm durch den Kopf.
Speaker 0: Sein Weg führte ihn unauffällig zur Hermine, als er neben ihr Stand der Griffe verstohlen ihre Hand und drückte sie fest.
Speaker 0: «Ich übernehme die erste Woche», ließ er sie wissen.
Speaker 0: «Ich werde danach nicht mehr hier sein», war ihre Antwort, wobei aber ihr Daumen seinen Handrücken zärtlich streichete.
Speaker 0: «Sehr gut», flüsterte er verführerisch, und lauter und förmlicher Schloss er an, «ich wünsche Ihnen eine gute erste Nacht im neuen Jahr, Miss Granger.».
Speaker 0: Dabei führte er ihre Hand elegant zu seinen Lippen und küsste sie formvoll endet.
Speaker 0: Hermine musste lächeln, wurde dann aber wieder ernst und erwiderte mit einem Gleichfallstil sicheren Knicks, ich gedenke diese zu haben und wünsche auch ihnen einen ebenso erfreulichen Start ins neue Jahr, Professor.
Speaker 0: Er hatte Mühe, sich von ihrem Blick los zu eisen.
Speaker 0: Bei seinem anschließenden Rundgang hatte er seine Gedanken allerdings bei dieser hinreißenden Hexe gelassen, sehr zum Gefallen einiger Schüler auf den Gängen, wie die ungewohnte Unaufmerksamkeit des Zaubertränke-Lehrers als glattes Wunder in ihren flamm neuen Kalendern vermerkten und sich eiligst verdrückten.
Speaker 0: Gegen einst erschien er wieder in der großen Halle, die noch mit vielen Schülern und Lehrern gefüllt war, und meldete sich bei Professor Flitwick.
Speaker 0: Dann eilte er mit einer tiefen inneren Unruhe in seine Kerke.
Speaker 0: Vor der Türe hielt er kurz an und schöpfte nochmals Tiefluft, bevor er sie schließlich von den Sicherheitszaubern löste und eintrat.
Speaker 0: Kapitel XXIII.
Speaker 0: Neujahr.
Speaker 0: In seinen Räumen herrschte nur sperrliches Licht, welches von wenigen entzündeten Kerzen an der Kerkerwand und vom munter flackenden Kaminfeuer ausging.
Speaker 0: Eine angenehme Wärme erfüllte den stillen Raum.
Speaker 0: Er zog seinen Umhang von der Schulter und hängte ihn an den Haken neben der Türe, an dem bereits ihre Jacke hing, die sie heute Abend getragen hatte.
Speaker 0: Unwillkürlich atmete er leichter auf und sein Herz schlug um einige schneller.
Speaker 0: Suchend ging sein Blick durch den Raum und als er ihrer Gewahr wurde, machte sein Herz wieder diese seltsamen, herrlich beglückenden Hüpfe.
Speaker 0: Sie saß mit hochgezogenen Füßen auf seiner Couch, die rote Decke über den Knien.
Speaker 0: Ihr Kopf ruhte entspannt an der Ecke der Lene und ihre Augen waren geschlossen.
Speaker 0: Es war deutlich zu sehen, wie sich ihre Brust unter dem engen Mieder des Kleides gleichmäßig hob und senkte.
Speaker 0: Er musste lächeln.
Speaker 0: Sie war übers Wartenwohl eingenickt.
Speaker 0: Tausend erregende Dinge fielen ihm ein, die er nur zu gerne mit dieser schönen, jungen Frau auf seinem Sofa angestellt hätte.
Speaker 0: Aber sie sah gerade so glücklich aus, daher gönnte er sich lediglich die Freude und betrachtete sie eine Weile vom gegenüberliegenden Sessel aus.
Speaker 0: Da sie auch schon für eine geöffnete Flasche Rotwein gesorgt hatte, konnte er sich zu ihrem angenehmen und anregenden Anblick auch noch einen Schluck köstlichen Rebensaftes gönnen.
Speaker 0: Als aber ihr Kopf im Schlaf von der schmalen Lähne zu gleiten drohte, stand er auf, stellte sein Glas leise auf den Tisch und ging zu ihr herüber.
Speaker 0: Da war er wieder, dieser Duft, der unaufdringlich so ganz sie war, und ihn immer an irgendetwas erinnerte, was er nicht in Worte fassen konnte.
Speaker 0: Das warme Licht flach sanfte über ihr Haar und ließ es in einem wunderschönen Kastanienbraun leuchten, wie damals in den Rockies.
Speaker 0: Er strich ihr eine Strähne aus der Stirn und küsste sie sanft auf den Hals.
Speaker 0: Dann schuppe ihr die Arme unter Kinie und Schulter und nahm sie hoch.
Speaker 0: Hermine erwachte und blinzerte ihn an.
Speaker 0: Du bist da, sagte sie lächelnd.
Speaker 0: Ihm fehl auf, dass ihre Stimme etwas zitterte.
Speaker 0: Sie lehnte den Kopf seufzend an seine Schulter an.
Speaker 0: Sch, schlafe weiter, haunt the Severus, die Nase auf ihrem Scheitel ins dichte Hafer graben.
Speaker 0: Ich bringe dich ins Bett.
Speaker 0: In ihrem geräumigen und großzügigen Zimmer angekommen steuerte er das breite Himmelbett in dunklem Gryffindorot an und legte die junge Frau, sachte darauf ab.
Speaker 0: Als er sich aber wieder aufrichten wollte, schlangen sie ihre Arme fest um seinen Hals und je hin zurück.
Speaker 0: Während er tief in die jetzt weit geöffneten Augen schaute, führte er sich immer näher an die unter ihm liegende Frau gezogen und kaum das Hermine es geschafft hatte, auch an die Lippen des dunklen Mannes über ihr zu gelangen, beugte sie sich ihm noch ein klein wenig entgegen, um ihn erst zärtlich neckend, bald aber mit steigender Intensität und Leidenschaft zu küssen.
Speaker 0: Bleib bei mir heute Nacht, Savoros.
Speaker 0: Wart sie ihn zwischen zwei Küssen mit atemloser Stimme.
Speaker 0: Sie ließ ihm keine Zeit zu antworten, sondern küste ihn wieder.
Speaker 0: Was sollte er auch zu solch einer Einladung sagen?
Speaker 0: Ach, Hermine, ich gehe lieber in mein einsames Bett, da werde ich weniger abgelenkt.
Speaker 0: Oder vielleicht auch, ich kann leider nicht bleiben, es warten noch zwei, drei andere Schönheiten auf mich, denen muss ich mich zuerst widmen.
Speaker 0: oder die immer passende Erwiderung, tut mir leid, aber ich muss noch dringend einen Stapel Aufset zu korrigieren.
Speaker 0: Der Tränkemeister musste bei solchen Gedanken innerlich grimsen.
Speaker 0: Nein, es gab keine andere Antwort als ein leise gehauchtes, ich wüsste nicht, wo ich lieber wäre.
Speaker 0: Er würde diese Nacht nie in seinem ganzen Leben vergessen.
Speaker 0: Es war eine der schönsten, wenn ich die schönste, die er je erlebt hatte.
Speaker 0: Es war berauschender als ein fassbestem Feuerviski, Hermines Körper Stück für Stück zu erforschen, ihr nahe zu sein, ihre Haut zu fühlen, sie zu riechen, sie zu spüren, herauszufinden, was sie mochte, was sie erregte und wo sie besonders empfindlich war.
Speaker 0: Zum Beispiel unter ihren Achseln, da war sie noch kitzliger als an ihrem Bauchnabel.
Speaker 0: Es war überwältigend in ihren Augen diese bedingungslose Hingabe, das tiefe Vertrauen in ihn und den betörenden Glanz von Erregung und Extase zu sehen.
Speaker 0: Und er sah von all dem eine ganze Menge in dieser Nacht.
Speaker 0: Er kannte sie schon so lange.
Speaker 0: Alles, was sie tat, hat sie mit großer Leidenschaft und ehrlichem Eifer.
Speaker 0: Daher wunderte es ihn nicht, dass er in dieser Nacht eine weitere Facette ihrer Leidenschaft erleben dürfte.
Speaker 0: Aber er entdeckte auch eine völlig neue Seite an sich selbst.
Speaker 0: Er wusste nicht, wie er regend es für ihn sein konnte, einem anderen Menschen Lust zu bereiten, ohne dabei an sich zu denken.
Speaker 0: Er wusste nicht, wie glücklich er es ihn machen konnte, einem anderen Glück zu schenken.
Speaker 0: Aus der Bahn warf ihn letztlich, dass er in dieser Neujahrsnacht zum ersten Mal ihre Liebe zu ihm so klar und eindeutig in ihren Augen ablesen durfte.
Speaker 0: Es war das beste Geschenk, das er hier bekommen hatte.
Speaker 0: Eine seltene Gabe, die er nur zu gerne erwiderte.
Speaker 0: Er schreckt hatte ihn allerdings auch die Entdeckung, dass er wohl ihr erster, vollständiger, diesbezügliche Kontakt war.
Speaker 0: Er hatte einfach vorausgesetzt, dass eine solch attraktive Hexe wie Hermine Granger mit ihren zwanzig Jahren schon unzählige erotische Erfahrungen gesammelt hätte.
Speaker 0: Auf seine bestürzte Feststellung reagierte sie, gewohnt selbstsicher.
Speaker 0: Zwar etwas atemlos, weil durch seine vorhergehenden Aktivitäten vor Erregung bebend, fragte sie ihn glatt, ist das etwa ein Problem für dich, Severus?
Speaker 0: Nun, nein, vielleicht, ja, hatte er wir gestammelt.
Speaker 0: Denn hatte er sie fest angesehen und gefragt, ob sie das wirklich wolle.
Speaker 0: Sie hatte kurz aufgelacht und mit einer Gegenfrage geantwortet.
Speaker 0: Du liegst auf meinem Wunsch in meinem Bett, Severus.
Speaker 0: Wie deutlich willst du es noch haben?
Speaker 0: Als er dann immer noch gezögert hatte, wurde Hermine etwas ungeduldig.
Speaker 0: Severus Snape, wenn du nicht augenblicklich weitermachst, suche ich mir noch heute nach den ersten besten Mann, den ich finden kann, um das hier zu beenden, was du begonnen hast.
Speaker 0: Ein leibenschaftlicher Kurs war seine Antwort auf ihre hoffentlich nicht ernst gemeinte Drohung.
Speaker 0: Ich will dir nur nicht wehtun, hatte er an ihr Ohr gemarmelt.
Speaker 0: Ich weiß, aber ich vertraue dir vollkommen.
Speaker 0: Du solltest mir nicht vertrauen, Hermine, keuchte er und eroberte erneut ihren Mund.
Speaker 0: Ich bin undurchsichtig und mysteriös.
Speaker 0: Stimmt, der Hermine war gerade ihrer Aufforderung nachgekommen.
Speaker 0: Ich finde, dass du vor allem Oh mein Gott!
Speaker 0: Hermines Gehirn war nicht mehr wirklich zu tiefgreifenden Gedankengängen in der Lage.
Speaker 0: Hör auf zu denken und zu reden, brummte er belustigt, sie ununterbrochen liebkosend.
Speaker 0: Lass dich fallen.
Speaker 0: Und weder erwarten hatte sie auf ihn gehört, sich ihrer Leidenschaft und Lust einfach ergeben.
Speaker 0: Und sie hatte es nicht bereut.
Speaker 0: Beide kamen bei diesem ersten Liebesspiel mehrfach auf ihre Kosten.
Speaker 0: und als sie endlich gegen morgen eng eineinander gekuschelt und immer noch völlig außer Atem beieinander lagen, konnte sich Hermine doch nicht verknifen, ihre Gedankengänge aufzugreifen.
Speaker 0: Also, was ich eigentlich sagen wollte, du wolltest was sagen, mummelte er amüsiert und streichete über ihren rechten Arm.
Speaker 0: Natürlich, aber du hast mich ja erfolgreich, nun ja, sagen wir mal, abgelenkt.
Speaker 0: Sie musste ihn auch schnell einmal küssen.
Speaker 0: Ich finde dich nämlich nicht undurchsichtig und mysteriös.
Speaker 0: Er musste sie auch noch mal küssen, sondern, erheimnisvoll und mystisch, ihre Stimme klang ein wenig verrucht.
Speaker 0: Ach, ja, aber vor allem, sie machte eine kleine Pause, um tief errutschend noch seine Lippen, noch seine Brust zu libgrusen.
Speaker 0: Ja, mummelte er.
Speaker 0: Unglaublich erotisch.
Speaker 0: Servros musste lächeln, küßte ihren Haarschopf und flüsterte nur wenigstens eine.
Speaker 0: Kapitel Vierundzwanzig.
Speaker 0: Der erste Tag des neuen Jahres.
Speaker 0: War die erste Nacht des neuen Jahres schon großartig und etwas ganz Besonderes gewesen, so war der darauffolgende Tag nicht minder schön.
Speaker 0: Sie waren irgendwann im Laufe des Vormittages aufgewacht und sein Körper überschüttete ihn mit einem warmen Regen an Glücksgefühlen, als er ihren warmen weichen Körper fest an seinen Geschmieg spürte.
Speaker 0: So wollte er immer aufwachen.
Speaker 0: Da brauchte er nicht lange in sich hineinzuheuchen.
Speaker 0: Sie schlief noch tief und fest, und so hatte er alle Zeit der Welt, sie genau zu betrachten und die vergangenen Nacht Revue passieren zu lassen.
Speaker 0: Nie zuvor in seinem ganzen Leben hatte er es so genossen, einem anderen Menschen dermaßen nah zu sein.
Speaker 0: Er, der ere Miet- und Einzelgänger schlechthin, er, der stets penibel darum bemüht war, alle Menschen möglichst weit von sich fernzuhalten.
Speaker 0: Am besten, indem man so unerbar und uneinschätzbar war, dass kein normaldenkender Mensch auch nur auf den Gedanken kam, sich auf ihn einzulassen, Er konnte gar nicht genug davon bekommen, dieser jungen Frau, die er in den Armen hielt, so nah zu sein, wie es nur ging.
Speaker 0: Er genoss und schätzte ihre Freundschaft, begehrte und ersehnte ihren Körper und liebte ihr Wesen.
Speaker 0: Sie war etwas ganz Besonderes.
Speaker 0: Warum zum Kuckuck.
Speaker 0: war ihm das eigentlich nicht schon viel früher aufgefallen?
Speaker 0: Es stimmte, was Minerva auf der Überraschungsparty zu ihm besagt hatte.
Speaker 0: Wer nur einigermaßen seine Sinne beisammen hatte, hätte ihm locker Nachhilfe geben können, wenn es um die Qualitäten einer Hermine Granger ging.
Speaker 0: Aber warum zum Teufel hatte sie dann nur ihn gewollt?
Speaker 0: Er hatte doch nun wirklich nichts zu bieten.
Speaker 0: Er war weder besonders stattlich noch reich und schon gar nicht charmant oder zu vorkommend.
Speaker 0: Was war, wenn sie erkannte, dass er vielleicht ein guter Tränkemeister, aber eine einzige Katastrophe im zwischenmenschlichen Beziehungsdschungel war?
Speaker 0: Na, was wohl?
Speaker 0: Vielleicht hatte sie es ja auch schon gemerkt und bedauerte ihren Fehler, sich auf ihn eingelassen zu haben.
Speaker 0: Bei Merlin, allein der Gedanke machte ihm eine Heidenangst.
Speaker 0: Es war wohl am besten, wenn er ihr sehr schnell die Gelegenheit gab, sich elegant aus dieser Affäre zu ziehen.
Speaker 0: Wenn er es doch nur nicht so derart genießen würde, sie so zu spüren.
Speaker 0: Verdammt.
Speaker 0: Wie gut, dass Hermine endlich erwachte und den Tränkemeister aus seinen düsteren Befürchtungen riss.
Speaker 0: Sie drehte sich genüsslich zu ihm herum, nur um sich sofort noch etwas dichter in ihn zu kuscheln und seine Zweifel waren augenblicklich vergessen, denn er hatte spürbare Mühe, seine wiederaufkeimende Lust im Zaum zu halten.
Speaker 0: Im Nachhinein war er sich allerdings nicht mehr sicher, ob Hermine seine Beherrschung so recht gewesen war, denn sie schien etwas in Polst, als er ein wenig von ihr abrückte und sei es auch nur mit seinem Becken, damit seine Beule sie nicht erschrecken sollte.
Speaker 0: Sie öffnete langsam ein Auge und blinzte ihn verschlafen an.
Speaker 0: Guten Morgen!
Speaker 0: war alles, was sie nuschelnd hervorbrachte.
Speaker 0: Guten Morgen!
Speaker 0: flüsterte er in ihr Haar.
Speaker 0: Wie geht es dir?
Speaker 0: Hervorragend!
Speaker 0: kam es dumpf, aber sehr zufrieden von ihr.
Speaker 0: Er spürte ihren warmen Atem an seiner nackten Brust.
Speaker 0: Vorsichtig umfasste er sie mit seinem rechten Arm und streichete ihren Rücken auf und ab.
Speaker 0: Das leise Schnurren sagte ihm, dass ihr das gefiel.
Speaker 0: Woräust du, was gestern geschehen ist?
Speaker 0: Er hatte sich diese Frage nicht verknäufen können.
Speaker 0: Die Angst, die dahintersteckte, war zu groß gewesen.
Speaker 0: Hermine hob ernährgest den Kopf von seiner Brust, setzte sich auf und wischte sich die Wirrenlocken aus dem Gesicht.
Speaker 0: Entrüstet blinzelte sie ihn an.
Speaker 0: – Bist du verrückt?
Speaker 0: Das Lagen rutschte von ihrer Schulter und er hatte einen unverstellten Blick auf ihre wundervollen Brüste.
Speaker 0: – Was soll ich denn bereuen, deiner Meinung nach?
Speaker 0: – Na, das hier, mit dir und mir.
Speaker 0: Severus versuchte, seine Unsicherheit hinter einem kühlen und abweisenden Tonfall zu verbergen.
Speaker 0: Ich bereue so alle Hand, mein Lieber, ließ sich Hermine nach kurzem überlegen Resolut vernehmen und bohrte ihm ihren Zeigefinger in die Brust.
Speaker 0: Zum Beispiel, dass ich so lange gewartet habe, dass du endlich den ersten Schritt machst und ich bereue, dass ich dich nicht schon viel früher in mein Bett gezahlt habe, anstatt nur davon zu träumen, aber ihre Augen glitzerten ihn an.
Speaker 0: Vielleicht bereust du es ja, nicht mit mir eingelassen zu haben?
Speaker 0: Eigentlich nicht.
Speaker 0: Belustigt bewegte sich seine linke Augenbraue nach oben.
Speaker 0: ihm war gerade eine zentner Last von der Seele gefallen.
Speaker 0: Er zog sie zu sich heran, breitete die Bettdecke wieder über ihre Schultern, denn es war Empfindlichkeit in den Kertern und küsste ihren sich schon formierenden Protest über das eigentlich in seiner Antwort kurzer Hand weg.
Speaker 0: Dann unterbrach er seinen Kussaber und schaute sie lange ernst an, bevor er schließlich leise, aber sehr bestimmt sagte, nur wenn ich da durch deine Freundschaft aufs Spiel gesetzt hätte, denn ich besitze nichts kostbareres.
Speaker 0: Ihre Augen waren groß geworden.
Speaker 0: Und er hatte darin einen feuchten Glanz erkennen können.
Speaker 0: Ihre Lippen waren wieder sehr nah an seine herangerückt.
Speaker 0: Doch ihr Blick ließ ihn nicht los, als sie zärtlich flüsterte.
Speaker 0: Du wirst meine Freundschaft nicht verlieren, Severus.
Speaker 0: Aber wenn du willst, schenke ich dir auch meine Liebe.
Speaker 0: Auf dieses überwältigende Angebot hatte er nichts erwidern können, außer einen weiteren sehr zärtlichen Kuss und eine sich daraus entwickelnde leidenschaftliche Umarmung.
Speaker 0: Er war sich sicher, sie hatte seine Antwort verstanden.
Speaker 0: Ein weiterer Schlag der Wohnzimmeruhr ist Hogwarts-Tränkermeister aus seinen Erinnerungen.
Speaker 0: Es ging schon auf vier Uhr zu und das Feuer im Kamin war jetzt völlig heruntergebrannt.
Speaker 0: Severus stellte das immer noch gefüllte Glas mit Feuervisky auf den Beistelltisch, liebevoll faltete er ihre Decke zusammen und schlich sich wieder ins Bett.
Speaker 0: Er hatte plötzlich riesengroße Sehnsucht nach seiner Frau, nach ihrer Wärme und dem beruhigenden Gleichmaß ihres Atems.
Speaker 0: Als er seinen Arm um ihre schmale Talie legte und ihren Duft tief einatmete, schlicht sich ein kleines Lächeln auf sein Gesicht.
Speaker 0: Er war wirklich ein Glückspitz.
Speaker 0: Sehr zufrieden schloss er seine Augen.
Speaker 0: Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Bad am ersten Tag des Jahres gönnten sie sich ein opulentes Frühstück, denn mittlerweile war es schon nach Mittag und der Appetit war dementsprechend groß.
Speaker 0: Den Rest des Tages verbrachten sie auf dem Sofa vor einem gemütlichen Kaminfeuer und genossen die gegenseitige Nähe und Zuwendung.
Speaker 0: Keiner störte ihre Zweisamkeit, lediglich einige Eulen mit Neujahrsgrüßen trafen ein.
Speaker 0: Es waren Briefe von Harry und Ginny, der Familie Weasley und auch von Hermines Eltern, deren kurzes Schreiben ein feines Grinsen auf ihr Gesicht zauberte.
Speaker 0: Sie beantwortete diesen Brief sofort und das Grinsen wurde sogar noch etwas breiter, was seine Neugier zum Überlaufen brachte.
Speaker 0: Was haben sie geschrieben, dass dir eine so gute Laune bereitet?
Speaker 0: Nun, neben den besten Neujahrsgrüßen an dich und mich, wollte meine Mutter noch wissen, ob es sich gelohnt hat, früher nach Hogwarts zu kommen.
Speaker 0: Was hast du denn geantwortet?
Speaker 0: wollte Severus lauend wissen.
Speaker 0: Es ist die beste Neujahrsnacht meines Lebens gewesen wäre, aber der Tag, bis er dem in nichts nachgestanden hätte.
Speaker 0: Gut, das finde ich auch.
Speaker 0: Er lehnte sich zufrieden zurück, bis ihm das verräterische Glitzern in ihren Augen auffiel und ihn plötzlich auf einen schockierenden Gedanken brachte.
Speaker 0: Du willst doch damit nicht etwa andeuten, dass deine Mutter Arnte, was sie sich gestern Nacht hier zugetragen hat.
Speaker 0: Nein, sie Arnte es nicht, ich denke, sie weiß es.
Speaker 0: Hermine musste über sein entsetztes Gesicht lachen.
Speaker 0: Bei Merlin keuchte er leicht panisch.
Speaker 0: Ich kann ihn nie wieder in die Augen sehen.
Speaker 0: Warum nicht, wollte Hermine belustigt wissen.
Speaker 0: Warum nicht?
Speaker 0: Severus musterte die junge Frau neben sich, als wenn ihr plötzlich zwei Köpfe gewachsen wären.
Speaker 0: Kennst du irgendeine Mutter, irgendeinen Vater, der es gerne sieht, wenn ihre vielversprechende junge, schöne Tochter mit einem doppelt zu alten grießgremigen, hässlichen Mann mit dubioser Vergangenheit ins Bett geht und sich von ihm auch noch die Unschuld nehmen lässt?
Speaker 0: Ja, sie küste ihn schnell, sein entsetzter Gesicht aus Druck schien sie zu erfreuen.
Speaker 0: Meine Mutter und mein Vater, das glaubst du doch nicht im Ernst.
Speaker 0: Er zog seine Augenbrauen zu einem finsteren Blick zusammen und überkreuzte seine Arme vor der Brust.
Speaker 0: Noch einmal, mein Lieber.
Speaker 0: Hermine nähte sich etwas vor.
Speaker 0: Ich glaube es nicht, ich weiß es.
Speaker 0: Es mag für dich ungewohnt sein, aber ich bespreche alle wichtigen Dinge mit meinen Eltern.
Speaker 0: Und das hier, sie deutete auf ihn und sich, ist mir sehr, sehr wichtig.
Speaker 0: Daher habe ich schon vor einigen Monaten meine Mutter um Rat gefragt, und sie hat mich darin bestärkt, es mit dir zu versuchen.
Speaker 0: Als du dann Weihnachten bei uns warst, hatten wir noch einmal ein langes von Frau zu Frau Gespräch.
Speaker 0: Das Ergebnis kennst du ja.
Speaker 0: Sie lächelte ihm verschwörerisch an, zog mit sanfter Gewalt seine überkreuzten Arme von seiner Brust und kuschelte sich an seine breite Brust.
Speaker 0: Automatisch lang er seine Arme um sie und legte sein Kind auf ihre duftenden Haare.
Speaker 0: Du wirst dir aber doch hoffentlich keine Details erzählen, oder?
Speaker 0: brummte er, noch nicht ganz versöhnt.
Speaker 0: Definiere mal, was du unter Details verstehst.
Speaker 0: Der Mutwillen war deutlich, aus ihrer Stimme herauszuhören.
Speaker 0: Er wollte sich gerade so richtig aufregen, als sie kich hätte.
Speaker 0: Keine Sorge.
Speaker 0: Ich werde nichts über Länge, Ausdauer oder deinen Varianten-Reichtum berichten.
Speaker 0: Sondern es war klar, dass sie noch nicht fertig war.
Speaker 0: Ich wollte ihr lediglich schildern, dass ich nie etwas Schöneres gefühlt habe.
Speaker 0: Du punkte an und in mir berührt hast, die mich in Brand gesetzt haben und mir gleichzeitig das Gefühl gegeben hast, dass ich schwebe.
Speaker 0: Sie küsste ihn zärtlich auf seine Unterlippe.
Speaker 0: und dass du ein wunderbar einfilsamer, leidenschaftlicher und zugewannter Liebhaber bist.
Speaker 0: Jedenfalls soweit ich das beurteilen kann.
Speaker 0: So, das bin ich.
Speaker 0: Welcher Mann war von solchen Worten einer schönen Frau nicht geschmeichelt, auch wenn diese über keinerlei vergleichbare Erfahrungen verfügte.
Speaker 0: Es hätte wirklich schlimmer kommen können, definitiv.
Speaker 0: Er sorgte tief.
Speaker 0: Sie war in manchen Dingen so ganz anders als er.
Speaker 0: Er wusste nicht, ob er sich so schnell an Aldis gewöhnen könnte, aber er wollte es wenigstens versuchen.
Speaker 0: Ganz bestimmt würde er aber in der nächsten Zeit einen großen Bogen um ihre Eltern machen.
Speaker 0: So viel war klar.
Speaker 0: Kapitel XXV, mit dem bezeichnenden Titel Die Orgier, könnte im Hexenbereich nachhören.
Speaker 0: Jetzt folgt Kapitel XXVI, Epilogue.
Speaker 0: Es war Freitagmorgen und das Ehepaar Granger Snape saß gerade beim gemeinsamen Frühstück in ihren Räumlichkeiten, beide nur im Morgenmantel und in je einen Teil des Tagespropheten vertieft.
Speaker 0: Sie hatten eine sehr aufregende Nacht hinter sich und der vorhergehende Tag war nicht minder anregend gewesen.
Speaker 0: Allerbester Laune faltete Severus die Zeitung zusammen und nippte an seinem Tee.
Speaker 0: Nach ein paar Stunden Unterricht mit den fünften Klassen würde er gegen Mittag seine Töchter bei seinem Schwiegervater abholen.
Speaker 0: Noch einem oder zwei Partien Schach mit Scorch versteht sich.
Speaker 0: Dann könnte er eventuell mit ihnen zusammen hinunter zum See gehen, denn die Sonne schien und lud geradezu zum Schlittschuhlaufen ein.
Speaker 0: Hermine würde in ca.
Speaker 0: einer Stunde zu Uni aufbrechen, freitags traf sich ihr Meisterkurs von neun bis fünfzehn Uhr.
Speaker 0: Ah, er liebte sein Leben, er liebte seine Töchter und er liebte diese wunderbare Frau.
Speaker 0: Da fiel ihm etwas ein und ersatzte die Tasse zurück auf den Unterteiler.
Speaker 0: Hermine, hm, kam es dumm, findet er Zeitung hervor.
Speaker 0: Sag mal, wann hast du dich eigentlich in mich verliebt?
Speaker 0: Hermine ließ die Zeitung erstaunt sinken und lachte ihn dann an.
Speaker 0: Mir sagt ihr denn, Severus Nape, dass ich in dich verliebt bin.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Warum solltest du mich sonst geheiratet und sogar zwei Kinder mit mir bekommen haben, wenn du mich nicht lieben würdest?
Speaker 0: fragte Severus.
Speaker 0: Hätte ich dir das nicht schon gestern Morgen erklärt?
Speaker 0: Sie bemühte sich wirklich ernst zu bleiben.
Speaker 0: Wie gesagt, du hattest die größere Wohnung, den besten Zimmer-Service in ganz England und außerdem warst du der geschickteste Liebhaber, den ich je hatte.
Speaker 0: Was für eine Kunst, schnappt das Severus.
Speaker 0: Immerhin war A. Erster gewesen, und er hoffte doch stark auch ihr Einziger.
Speaker 0: Er eräusperte sich und setzte seine Lehrermine auf.
Speaker 0: Also, Miss Granger, beantworten Sie meine Frage, wann haben Sie sich in diesem Kerl aus den Kerlkern von Hogwarts verliebt?
Speaker 0: Hm, überlegte Hermine, faltete den Tagespropheten zusammen und schubte den Stuhl zurück.
Speaker 0: Das ist schwierig, sehr schwierig.
Speaker 0: Ihre Stirn in wilde Denkfalten.
Speaker 0: legend kam sie bedächtig zu ihm herüber.
Speaker 0: verwuschelte sein Haar ein wenig und setzte sich dann auf seinen Schoß.
Speaker 0: Das war doch schon mal sehr nett.
Speaker 0: Schnell stahler ihr einen kleinen Kuss und umfasste ihre schmale Talie, um sie noch etwas näher an sich zu ziehen.
Speaker 0: Also, ich höre, ein verträumtes Lächeln huschte über ihre Lippen und sie legte ihre Arme um seine Nacken.
Speaker 0: Weißt du, das mit dem Verlieben ist?
Speaker 0: zu einer Sache.
Speaker 0: Es soll zwar dieses Verlieben auf den ersten Blick geben, und Ginny erzählt immer sehr glaubhaft davon, dass sie sich vom allerersten Augenblick damals auf dem Bahnsteig in Harry verliebt hat, aber diese Variante ist doch eher selten, wie mir scheint.
Speaker 0: Sie spielte abwesend mit seinen Nackenhaaren.
Speaker 0: Und wenn mich nicht alles täuscht, trifft diese Spielart erliebe auf uns beide nicht zu, rinste Severus.
Speaker 0: Er liebte es, wenn sie das mit seinen Haar tat.
Speaker 0: Nein, nun wirklich nicht, lachte Hermine.
Speaker 0: Es war eher vielschichtig.
Speaker 0: So, so, viel schichtig, rummelte Severos tief.
Speaker 0: Sie hatte begonnen, seinen Nacken sanft zu massieren.
Speaker 0: Das war noch viel besser.
Speaker 0: Ja, danach, die mich aufgehört hatte, dich aus vollstem Herzen für deine ganzen Ungerechtigkeiten zu hassen, nahm ein Interesse an dir und deiner Person mehr und mehr zu, erklärte Hermine ihrem aufmerksamen Ehemann.
Speaker 0: Ich fand dich wirklich bemerkenswert, und da Interesse das Erste ist, um wirklich etwas verstehen zu können, stellte sich in unseren letzten beiden gemeinsamen Schuljahren eine deutliche Bewunderung für dein Wissen, dein Können und deinen Mut ein.
Speaker 0: Welche aber den Bach hinunter gingen als Elvis Dumbledore tot am Fuß des Astronomietums lag.
Speaker 0: Against the Severus bitte.
Speaker 0: Ja, meine Bewunderung machte eine zeitlang Pause, gab Hermine Säufzen zu und legte ihren Kopf für einige Augenblicke auf seiner Schulter ab.
Speaker 0: Aber vergessen wir das Interesse nicht, mein Lieber.
Speaker 0: Sie richtete sich wieder entschlossen auf und streckte den Rücken durch.
Speaker 0: Ich habe nämlich lange über dich nachgedacht und dann irgendwann in dieser grauenvollen Schlacht hier in Hogwarts ist mir endlich ein Licht aufgegangen.
Speaker 0: Auch jetzt glitzerten ihre Augen, wie immer, wenn ihr eine Erleuchtung zuteilt wurde.
Speaker 0: Bis dass ich in das Glitzern gleich darauf ein trauriger, sorgender Zug schlich.
Speaker 0: Eine entscheidende Marke auf dem Weg zum Verlieben war wohl auch der Moment, als ich zurück in die heulnde Hütte gekommen bin.
Speaker 0: Weißt du noch, was du gesagt hast?
Speaker 0: Natürlich, ich habe gesagt, du sollst verschwinden.
Speaker 0: Grunzte Severus, und das hatte er damals auch so gemeint.
Speaker 0: Ja, das auch, winkte Hermine ab.
Speaker 0: Aber was hast du noch gesagt?
Speaker 0: Severus dachte nicht gerne an diesen Tag zurück, wie er überhaupt nicht gerne an die Zeit des dunklen Lords zurückdachte, und er presste seine Lippen fest aufeinander.
Speaker 0: Weiß nicht.
Speaker 0: Du hast mich um Verzeihung gebeten, Severus, flüsterte sie, und du hattest Angst um mich.
Speaker 0: Wie kommst du denn darauf?
Speaker 0: Als draußen irgendwo Rufe zu hören waren, hast du mich mit all deiner Kraft, die du noch aufbringen konntest, förmlich angeschrien zu gehen, und ich sah die Sorge in deinen Augen.
Speaker 0: Das war die Angst, dass du Verrückte es schaffen konntest, mein jämmerliches Leben doch noch zu retten, pnote Severus.
Speaker 0: Nein, mein Lieber, du hattest Angst um mich.
Speaker 0: Emine schüttelte energisch den Kopf, bevor ihre Finger vorsichtig über die wulstige rote Narbe strechen, die immer noch von diesem furchtbaren Tag zeugte.
Speaker 0: Vielleicht war es so, gab Severus widerstreben zu und zieht ihre Hand fest.
Speaker 0: Oder hätte ich sicher Todesangst um dich, denn wenn es Todesser oder der Lord selbst gewesen wäre, hätte dich das mehr als dein Leben gekostet.
Speaker 0: Ich wäre trotzdem nicht gegangen, stellte Hermine klar, und ließ es gerne zu, dass Severus ihre Hand an seine Wange legte.
Speaker 0: Natürlich nicht, du dickköpfige Gryffindor, schnaubte Severus und küsste ihre Hand innenfläche.
Speaker 0: Aber damals hast du dich noch nicht in mich verliebt, oder?
Speaker 0: Nein, damals noch nicht, und in den vielen Tagen, wie ich anschließend an deinem Krankenwerk zugebracht habe, auch nicht.
Speaker 0: Gut und wandern, er wurde langsam ungeduldig, wenn sie in diesem Tempo weitererzählte, war sie noch nicht fertig, wenn sie zur Uni musste.
Speaker 0: Ja, das war schon etwas seltsam, denn du weißt, ich hatte bereits eine Meisterstelle bei Clayton Stringer.
Speaker 0: Severus nickte.
Speaker 0: Clayton galt bei vielen als der beste Tränkemeister Europas.
Speaker 0: Aber ich wachte eines morgens auf und wusste einfach, dass ich meine Meisterzeit bei dir absolvieren müsste.
Speaker 0: Also hast du bei mir angeklopft und mich ein wenig erpresst.
Speaker 0: Seine Lippen kreuzelten sich spätisch.
Speaker 0: Genau, aber ernst wurde es, als ich deine Sorge um mich nochmals sah.
Speaker 0: Damals, als ich dich mit dem Semper Vitalis Trank unter Druck gesetzt habe.
Speaker 0: Kein Wunder, ich habe an deinem Verstand gezweifelt, Gold des Severus, immer noch den Kopf darüber schütteln, wie man überhaupt auf eine solche Idee kommen konnte.
Speaker 0: Und als du in mein Schlafzimmer gestürmt bist, weil du es nicht abwarten konntest, mit deine Ideen zu unterbreiten, lachte Hermine.
Speaker 0: Mein Gott, als ich ins Bad gegangen bin, hat mein Herz laut geklopft, denn mir ist klar geworden, dass du mich ins Bett gepackt haben musstest.
Speaker 0: Was hat mich verraten?
Speaker 0: Das Nachthemd, kehrte Hermine.
Speaker 0: Mein Vater hat es mir zu meinem elften Geburtstag geschenkt, aber es hatte eine so schlechte Qualität, dass es sich total verzog und ausleierte.
Speaker 0: Da habe ich es nur zwei oder dreimal angehabt, aber trennen konnte ich mich davon trotzdem nicht.
Speaker 0: Nun es lag zu unterst und meine Mutter hat mir beigebracht, immer das unterste Kleidungsstück zu nehmen.
Speaker 0: Verteidigte sich Severus.
Speaker 0: Sehr brav, mein Lieber, lachte sie amüsiert.
Speaker 0: Aber hat sie dir auch beigebracht, auf die Beine und den Ausschnitt deiner Meisterschülerin zu starren?
Speaker 0: Nicht direkt, aber die Aussicht war nun mal sehr anregend.
Speaker 0: Servus streichete ihre Beine hinauf.
Speaker 0: Das Verwirrende war, dass ich diese Blicke so genossen habe, flüsterte Hermine und drückte ihren Oberkörper fest an ihn heran.
Speaker 0: Und dieses verwirrende, erregende Gefühl stehe jetzt, wenn ich dir nahe kam, freiwillig oder nicht, ist immer stärker geworden, ergänzte sie und ihre Wangen röteten sich ein wenig.
Speaker 0: Hm, da war man das Zelt und die Stiere.
Speaker 0: nicht so hilfreich, oder?
Speaker 0: Nein, aber ich habe mich wirklich sehr bemüht, es dir nicht zu zeigen.
Speaker 0: es war der Hermine, und nahm das Spiel mit seinen Haaren wieder auf.
Speaker 0: Ist alles in allem hier auch ganz gut gelungen, bis zu diesem schrecklichen Tag, als du meine Tabletten in die tiefen Afrikas befördert hast.
Speaker 0: Der, der dir so peinlich war, erinnerte sich Severus.
Speaker 0: Genau, denn ich hatte solche Angst, dass mich mein Körper verraten hätte.
Speaker 0: Was meinst du damit?
Speaker 0: Sie hatte seither nie mehr von diesem Tag gesprochen.
Speaker 0: Severus, deine Magie-Sprüche haben nicht zu dieser Reaktion geführt.
Speaker 0: Sie wurde noch etwas röter.
Speaker 0: Nein, zu was denn dann?
Speaker 0: Sie säufzte leise.
Speaker 0: Wie du weißt, dauert meine Periode zwischen drei und vier Tagen.
Speaker 0: Damals war es bis zum nächsten Mittag beendet, was noch zu viel mehr Peinlichkeit geführt hätte, wenn du nicht die ganze Nacht draußen geblieben wärst.
Speaker 0: Oh, du bist also gar nicht eingeschlafen, er kannte er schlagartig.
Speaker 0: Nein, säufzte Hermine nochmal und vergrub ihr Gesicht an seinem Hals.
Speaker 0: Wie könnte ich nach dem ersten Höhepunkt, den mir je ein Mann geschenkt hat, einfach einschlafen?
Speaker 0: Ich konnte die nur nicht in die Augen schauen, ich hatte solche Angst, dass du mich verachten oder ausschlagen würdest.
Speaker 0: Er hielt sie an den Schultern fest und schub sie etwas von sich ab, damit er sie ansehen konnte.
Speaker 0: Und ich hatte Angst, dass du bemerken könntest, wie sehr es mir gefallen hat.
Speaker 0: Sehr sogar.
Speaker 0: Nie bist du schöner als in solchen Augenblicken, Hermine.
Speaker 0: Er küsste sie sehr leidenschaftlich.
Speaker 0: Und dann kamen diese herrlichen wunderbaren Lagerfeuerabende, keuchte Hermine einige Augenblicke später und löste den Kuss.
Speaker 0: Ich liebte sie, es war so wie ankommen, wieder heim sein.
Speaker 0: Ja, brunte er nickend.
Speaker 0: So ähnlich empfand ich das auch.
Speaker 0: Die letzte Gewissheit, dass meine Gefühle für dich nicht nur der Brigierde entspringen und dass ich von dir mehr als Freundschaft wollte, hat mir dann Simon gegeben.
Speaker 0: Was, dieser Casanova?
Speaker 0: Immer noch Walter Severus Eifersucht auf, wenn er an diesen jungen Amerikaner dachte.
Speaker 0: Ja, seine Zuwendungen und Aufmerksamkeiten waren wirklich sehr schön, denn er ist ausgesprochen talentiert und erfahren in diesen Dingen.
Speaker 0: Aber es fehlte bei mir jegliche Verwirrung.
Speaker 0: Da war kein heftiges Herzklopfen, nicht die geringste Gänsehaut und keine wilde Freude über sein Lächeln.
Speaker 0: Nichts.
Speaker 0: Du musst mir glauben, Severus, ich hab mich wirklich bemüht.
Speaker 0: Aber das war schon mein Problem bei Victor und bei Ron und bei Steven und bei….
Speaker 0: Severus unterbracht die Aufzählungen ihrer gescheiterten, amorösen Abenteuer schleunigst mit einem Kuss.
Speaker 0: So lange das kein Problem bei Severus ist, mummelte er in ihren Mund.
Speaker 0: Als Antwort griff sie nach seiner Hand, die gerade über ihren Rücken streichelte, und legte sie auf ihren Brustkorb.
Speaker 0: «Hörst du, wie mein Herz schlägt?« bespürte sie.
Speaker 0: Er nickte langsam, und als er sie verstehen anlächelte, wurde das laute Poch noch etwas schneller, und sie lachte befreit, «Das ist liebes, Severus.
Speaker 0: Das und das ich einfach glücklich bin, wenn ich mit dir zusammen sein kann.
Speaker 0: Bei Merlin hatte er schon erwähnt, dass er dieses Leben und diese Frau liebte.
Speaker 0: Dies ist das Ende des ersten Teils, der Verlieben für Anfänger Trilogie.
Speaker 0: Wenn du auch die anderen beiden Teile von mir vertont hören möchtest, dann lass mich das doch super gerne wissen, indem du einen Kommentar unter dieses Video schreibst.
Speaker 0: Ich fand die Geschichte mega, mega gut und würde mich sehr freuen, wenn auch du Lust hast, dass ich auch noch die anderen beiden Teile vertone.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Den Kanal und mich kannst du durch PayPal, die Amazon wischlist oder durch deine Mitgliedschaft unterstützen.
Speaker 0: Hier hast du tolle Vorteile, Geschenke und noch mehr Geschichten.
Speaker 0: Ich danke dir riesig.
Speaker 0: Bis zur nächsten Geschichte, deine Jana.
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