Lily & James 🥶 Christmas on ice - Harry Potter FanFiction Hörbuch - Adventskalender Tür 18
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchEin Tag vor Weihnachten und Eis überzieht das Land…
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du beim diesjährigen Adventskalender dabei bist.
Speaker 0: Natürlich auch dieses Jahr wieder mit Gewinnspiel.
Speaker 0: Dafür einfach bei jedem Video den Emoji of the Day in die Kommentare posten.
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß beim heutigen Türchen.
Speaker 0: Es war noch früh am Morgen und er hatte den Leisen verdacht, dass er sogar den jungen Hauselfen geweckt hatte, als er in der Küche um einen Kakao mit Zitronenschuss gebeten hatte.
Speaker 0: Zum Wiederholtenmale fuhr er mit der Hand über das Fensterbrett und bestätigte sich, dass sein Entschluss der Richtige gewesen war.
Speaker 0: Seine Schüler würden ihn genauso wenig mögen, wie er es tat, aber es war ja nicht so, als hätte er eine Wahl gehabt.
Speaker 0: Einige Stunden später waren die Bänke in der großen Halle gefüllt von unruhigen und ungeduldigen Schülern.
Speaker 0: Es war der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien und bis auf die wenigen, die planten, das große Fest auf dem Schloss zu bleiben, waren alle mit Vorfreude darauf erfüllt, ihre Eltern und Verwandten wiederzusehen.
Speaker 0: Dunkle Zeiten kamen mit dem Aufstiegslaut Voldemortz, einem mörderischen Zauberer auf und so sehr die meisten als auch Verdrängten war vielen klar, dass dies unter Umständen eine der letzten Gelegenheiten war, die Familie lebendig zu sehen.
Speaker 0: Professor Dumbledore hatte die beiden Schulsprecher, Lily Evans und James Potter, zu sich gewinnt und mit belassenen Gesichtern kehrten sie zu ihren Freunden am hinteren Ende des Gryffindor-Tisches zurück.
Speaker 0: Auf Remus Frage, was der Grund ihrer plötzlichen Stimmungsfall sei, winkte James nur müde ab und sagte, Dumbledore wird es gleich für alle verkünden.
Speaker 0: Sei mir nicht böse, Moni, aber ich muss mir mal eben über ein paar Dinge klar werden.
Speaker 0: Und wie James es vorausgesagt hatte, er hob sich Professor Dumbledore kurz darauf an seinem Sitz und reusperte sich vernehmlich, bevor er zu sprechen begann.
Speaker 0: Meine lieben Schüler!
Speaker 0: Er machte eine Pause, so als würde er nach Worten suchen und fuhr dann fort.
Speaker 0: Diejenigen unter euch, die heute schon versucht haben, einen Fuß vor die Tür zu setzen, werden es schon mitbekommen haben.
Speaker 0: Wir sind in der Nacht von einem Eisregen überrascht worden.
Speaker 0: der das ganze Gebiet hier in eine Spiegelglatte Eisbahn verwandelt hat.
Speaker 0: Gmormel bereitete sich unter den Schülern aus und erst als Prof.
Speaker 0: McGonagall mit ihrem Zauberstabfunken in der Luft versprühte, kamen sie wieder zur Ruhe und der Schulleiter konnte seine Erklärung fortsetzen.
Speaker 0: Unter diesen Umständen kann der Hogwarts-Express seine Arbeit natürlich nicht aufnehmen und so muss ich allen, die heute nach Hause fahren wollen, die traurige Nachricht machen, dass dies diese Weihnachtsferien nicht möglich sein wird.
Speaker 0: Einige jüngere Schüler begannen zu weinen und wurden von ihren ebenso aufgewöhten Freunden getrüstet.
Speaker 0: Sirius drehte seine langen Haare unruhig mit der Hand auf und blickte Lilly fragend an.
Speaker 0: Und was ist mit dem Flohnerzwerk?
Speaker 0: Sie säufzte und sagte, resigniert, wegen den Wetterbedingungen zu gefährlich, die Moleküle sind so instabil.
Speaker 0: Sie wurden von Brianna unterbrochen, die ihrem Zeigefinger an die Lippen legte und flüsterte, pst, es geht noch weiter.
Speaker 0: James ergriff Lillys Hand unter dem Tisch und mummelte in ihr Ohr.
Speaker 0: Ja, leider.
Speaker 0: Sam, ein blondes Mädchen ihres Jahrgangs, hatte gerade einen Schluck Hürbesaft aus ihrem Cake genommen und spiel diese sofort wieder aus, als Dumbledore noch etwas verkündete.
Speaker 0: Unsere beiden Schulsprecher, Miss Evans und Mr.
Speaker 0: Potter, haben sich eben bereit erklärt, für den morgigen Abend hier in der Halle eine Weihnachtsfeier zu organisieren.
Speaker 0: Alles Weitere ist den Häusern überlassen.
Speaker 0: Sie blickte James und Lily entsetzt an.
Speaker 0: Ihr habt was bitte gerade freiwillig zugestimmt?
Speaker 0: James wischte sich den Saft aus dem Gesicht und schrie ihren Freunden gegen den Applaus von allen Seiten etwas zu.
Speaker 0: Von freiwillig kann hier keine Rede sein.
Speaker 0: Du kennst ja die üblichen verrückten Ideen unseres Schulleiters.
Speaker 0: James.
Speaker 0: Lily blickte ihren Freund für den letzten Kommentar tadend an, fuhr dann aber an Sam gewandt fort.
Speaker 0: Aber James hat recht.
Speaker 0: Wir sind mehr oder weniger nur noch vor die vollendeten Tatsachen gestellt worden.
Speaker 0: Remus warf ihnen einen mittelsvollen Blick zu und sagte in seiner gewohnt ruhigen Stimme, also, wenn ihr Hilfe braucht.
Speaker 0: Lelisa ihn dankbar an.
Speaker 0: Darauf hatten wir gehofft, alleine schaffen wir das nie.
Speaker 0: Ja, weil ihr in den Schulsprecherräumen mal wieder abgelenkt werdet, mummelt es seriös leise, aber deutlich für alle.
Speaker 0: Er stimmte aber, nachdem er James säuerlichen Ausdruck sah, dem jungen Werwolf zu.
Speaker 0: Peter und Brianna nickten ebenfalls und man konnte davon ausgehen, dass der Rest der Gryffindor-Klicke ihres Jahrgangs helfen würde.
Speaker 0: Fast sieben Jahre hatten gereicht, um unter ihnen eine feste Gemeinschaft zu formen, wenn es auch Gelegenlichstreiterein gab.
Speaker 0: Aber diese waren eindeutig weniger geworden, seit Lilly und James beschlossen hatten, erst Freunde und dann ein Paar zu werden.
Speaker 0: Ja, ohne Zweifel, diese Entwicklung hatte das Leben für viele einfacher gemacht, wie es Peter erst vor kurzem Scherzhaft angedeutet hatte.
Speaker 0: Lily gähnte und sie war nicht die einzige, die müde war.
Speaker 0: James hatte seinen Kopf in ihren Schoß gelegt und seine Augen flatt hatten, genau wie die von Sirius, der an der Couch des Schulsprecher-Raums lehnte, schon bedenklich.
Speaker 0: Lediglich Remus krizelte gelegen nicht nach was auf sein Blattpergament, aber man konnte nicht davon reden, dass sie schon die bahnbrechende Idee gehabt hatten.
Speaker 0: Sie wollten kein langweiliges Fest, das konnten die Rumtreiber sich einfach nicht erlauben.
Speaker 0: und auch wenn der Anlass traurig war, Man hatte man schon einmal die Chance, die gesamte Schule zum Weihnachtsfest beisammeln zu haben.
Speaker 0: Schließlich stieß Sam's seriös Füße von ihren Beinen, sprang auf und sagte bestimmt, ich gehe eben runter in die Küche und besorg irgendwas Zuckerhaltiges.
Speaker 0: Kommt irgendjemand mit?
Speaker 0: Die meisten drehten ihren Kopf weg.
Speaker 0: Nur Peter konnte ihrem durchdringenden Blick nicht standhalten und richtete sich widerwillig auf.
Speaker 0: Während er seine Arme streckte, wandte er sich in Richtung Schulsprecher und fragte, es ist schon nach der Sperrstunde.
Speaker 0: Können wir deinen Umhang haben, Prunks?
Speaker 0: Der angesprochene hob nur kurz seinen Kopf aus der bequemen Position auf dem Schoß seiner Freundin und nickte.
Speaker 0: Klar, wenn ihn nicht irgendwer entführt hat, müsste er eigentlich in der Schublade meines Nachtschranks liegen.
Speaker 0: Lily musste unwähkürlich einen Kichern unterdrücken.
Speaker 0: James' Umhang war nun wirklich die einzige Sache, die einen festen Platz in James' Raum hatte.
Speaker 0: Das heißt, nein, so war es auch falsch.
Speaker 0: Die Karte des Rumtreibers hatte auch immer einen bestimmten Platz gehabt, bis Peter sie im vergangenen Monat an den Hausmeister verloren hatte.
Speaker 0: Die Rumtreiber hatten diesen Tag verflucht, aber dagegen tun hatten sie auch nichts können.
Speaker 0: Stirn runselnd trat der mollige Junge wieder aus James Zimmer und fragte seinen Freund, bist du dir sicher, dass er da ist?
Speaker 0: Ich kann ihn nirgends finden.
Speaker 0: Stönend erhob sich James und mummelte irgendwas davon, dass man alles selber machen müsste, betrat dann aber seinen Raum, um das wertvolle Stück zu suchen.
Speaker 0: Wenige Minuten kam Erblass wieder zurück, verwirrt fuhr er sich durch die Haare und blickte besorgt in die Runde.
Speaker 0: Sagt mal schnell, hat heute schon mal jemand nach dem Frühstück in seinen Schrank geguckt?
Speaker 0: Bei mir ist alles weg, inklusive meiner Koffer.
Speaker 0: Kollektives Kopfschütteln war seine Antwort und kurz darauf bestätigte Lily, deren Zimmerjahr gegenüberlag, das auch bei ihr nichts mehr da war.
Speaker 0: Sorge war in ihre Gesichter geschrieben, als Lily und James vor dem Schreibtisch ihre Schulleiter standen.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Dumbledore legte seine Feder nieder und fragte in seinem großväterlichen Tone, was kann ich für euch beide tun?
Speaker 0: James reusperte sich und antwortete, meine Sachen, also unsere Sachen sind alle weg, alles ist verschwunden.
Speaker 0: Der alte Mann strich sich seinen Bart und säufzte.
Speaker 0: Ich wusste schon, dass sie irgendwann deswegen kommen würdet.
Speaker 0: Seid beruhigt, ihr seid nicht die einzigen.
Speaker 0: Kein Schüler, Hogwarts hat irgendwelche seiner persönlichen Dinge mehr hier im Schloss.
Speaker 0: James und Lily sahen ihn mit großen Augen an und Lily sagte mit zittriger Stimme, wie bitte?
Speaker 0: Lemon Drop?
Speaker 0: Professor Dumbledore hielt ihnen eine Dose hin, aber sein Angebot wurde ungeduldig abgelehnt und so sprach er weiter.
Speaker 0: Eure Sachen sind im Zug.
Speaker 0: Wie ihr ja wisst, werden die Koffer und alles immer schon während des Frühstücks des letzten Schultages eingeladen.
Speaker 0: Leider haben die Hauselfen nicht mitbekommen, dass alle Schüler dieses Jahr hier bleiben und haben alles verpackt.
Speaker 0: Ihr müsst wissen, dass sie heute Morgen noch in der Lage waren, mit ihrer eigenen Magie bis zum Zug fortzudringen.
Speaker 0: Nun ist dies leider nicht mehr möglich.
Speaker 0: Die Schulsprecherin schluckte und rieb sich die müden Augen.
Speaker 0: Dann besteht also keine Chance, dass wir irgendwie in nächster Zeit an unsere Sachen herankommen.
Speaker 0: Er bestambelte oder schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Frustriert trat James vor im Flur gegen die Mauer, aber bevor er fortfahren konnte, hielt Lily ihn auf.
Speaker 0: Hey, die Mauer hat ihr doch nichts getan.
Speaker 0: Er schüttelte wortlos den Kopf und Lily musste bei dem kindlichen Ausdruck auf seinem Gesicht lächeln.
Speaker 0: Sie nahm seine Hand und sagte leise, davon wird die Welt schon nicht untergehen, oder?
Speaker 0: James grinste schief und säufzte.
Speaker 0: Nein, du hast recht.
Speaker 0: Schließlich schwimmt Eis doch oben, oder?
Speaker 0: Seine Freundin fing an zu lachen, denn natürlich hatte er mal wieder ihre Worte verdreht.
Speaker 0: Dann plötzlich schnippste James mit dem Finger.
Speaker 0: Das ist es!
Speaker 0: Komm mit, ich habe eine Idee.
Speaker 0: Und er zog sie mit in Richtung Küche.
Speaker 0: Dort wurden sie von einer betrübten Schar Hausäfen begrüßt, die sich anscheinend selbst bestraft hatten, für ihren ungewollten Fehler die Koffer in den Zug zu bringen.
Speaker 0: Mit Leitzvollstrich lili einem der kleinen Elfen mit den großen Nasen über den Verband an seiner Hand und das Wesen klickte sie mit großen traurigen Augen an.
Speaker 0: James berührte sanft Lilis Rücken.
Speaker 0: Er hatte in seinem Leben schon genug Erfahrung mit Hauselfen gemacht, dass er wusste, dass sie diesen kleinen Dingern nicht davon überzeugen würden könnten, dass es nicht ihre Schuld war.
Speaker 0: Aber vielleicht konnten er und Lilie ihnen helfen, indem sie sie in ihre Pläne mit einbauten.
Speaker 0: Und die Hauselfen haben zugestimmt?
Speaker 0: Pieters Augen glänzten voller Begeisterung.
Speaker 0: Brianna säufzte genervt.
Speaker 0: Das haben sie doch jetzt schon dreimal wiederholt, glaubst doch einfach.
Speaker 0: Für diesen Kommentar wurde sie von Sirius mit einem Schokoladenfrosch abgeworfen, der sich sogleich aufmachte, um davon zu hüpfen.
Speaker 0: Er kam allerdings nicht weit, denn Remus fing ihn geschickt und stopfte den zappelnden Frosch in seinen Mund.
Speaker 0: Dabei momelte er durch die Schokolade hindurch, ich bin gegen die Verschwendung und guten Süßigkeiten.
Speaker 0: Lachen, reichte Lily im Taschentuch, damit er sich die braune Verschmierung um seinen Mund herum abwischen konnte.
Speaker 0: In diesem Moment reusperte sich James, der im Türrahmen gestanden und die ganze Aktion mit hochgezogenen Augenbrauen verfolgt hatte.
Speaker 0: James!
Speaker 0: Lily streckte ihm ihre Hand hin und zog ihn zu sich aufs Sofa.
Speaker 0: Im Hintergrund machte serious Kussgeräusche, wofür er einen Fußtritt von James erntete, was ihn allerdings nicht davon abhielt, mit Lilly genau das zu machen, was sein bester Freund soeben angedeutet hatte.
Speaker 0: Brianna verdrehte die Augen und sprach in einer übertrieben spöttischen Tonlage.
Speaker 0: Jetzt reicht's aber ihr beiden.
Speaker 0: Herr Schultzprecher, was hat Professor Flitwick gesagt?
Speaker 0: James brauchte einen Moment, um wieder zum eigentlichen Thema zurückzufinden, war aber dann wieder voll da.
Speaker 0: Er hat versprochen, uns zu helfen, wenn wir ordentlich Unterstützung mitbringen.
Speaker 0: Perfekt, dann kann ja die Party beginnen.
Speaker 0: Zerfrieden macht es Sirius seine Beine auf der Kautschlang und schloss die Augen.
Speaker 0: James sah ihn anklagend an.
Speaker 0: Hey, du willst hier doch jetzt wohl nicht schlafen, oder?
Speaker 0: Sirius öffnete ein Auge und erklärte in einer verterlichen Stimme, prongs, es ist nach der Sperrstunde, du bist Schulsprecher, du willst uns doch jetzt nicht ehrlich erzählen, wir sollen noch durch die ganze Schule laufen, nur um von euren Räumen in unseren Turm zu kommen, oder?
Speaker 0: James tippte sich an die Stirn, stand auf und hob Lily in seine Arme.
Speaker 0: Ohne ein weiteres Wort trug er sie in Richtung seines Raums, sodass die Schulsprecherin gerade noch die Chance hatte, über seine Schulter zu rufen, Brie, Sam, ihr könnt mein Zimmer haben, eh James hinter ihnen die Tür zuwarf.
Speaker 0: Was für ein Glück, dass sie es nach Wochen harte Arbeit geschafft hatten, die Zauber auf den Zimmern so zu verändern, dass sie nun jeweils auch die Räume des anderen betreten konnten.
Speaker 0: Sie konnten mit ihrer Arbeit in der großen Halle erst nach dem Mittagessen beginnen und es dauerte einige Minuten, bis sie auch den letzten neugierigen Schüler rausgescheucht hatten.
Speaker 0: Als er die kleinen schelmischen Gesichter der jüngeren Schüler sah, hatte James sich unangenehm an sich selbst vor ein paar Jahren erinnert gefühlt und hoffte nun, dass keiner das fest irgendwie unangenehm unterbrechen würde, so wie er und seine Freunde es früher getan hätten.
Speaker 0: Mitten zwischen ihnen stand auf einem der Hocker der kleine Professor Flitwick und gab Anweisungen und Belehrungen, wie man diesen ganz besonderen Zauber ausführte, der die Halle in das verwandeln sollte, was James sich gestern in einem Geistesblitz vorgestellt hatte.
Speaker 0: Nach und nach verloren die braunen Holztische ihrer Farbe und verwandelten sich in Eistische, die allerdings nicht schmolzen und auch nicht kalt, sondern angenehm warm waren.
Speaker 0: Auch der Boden nahm unter der geschickten Zauberstabführung der Mädchen die Oberfläche eines gefrorenen Sees an, aber gegen den Protest der Rumtreiber wurde auch eher mit einem Anti-Rutschzauber belegt.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Dumbledore half ihnen mit einem kindlichen Lächeln auf den Lippen, den Zauber der Decke auch auf den Boden zu übertragen.
Speaker 0: Und nun sah es so aus, als würde man über den großen See laufen und gelegentlich soll man einen der Wassermenschen vorbeischwimmen.
Speaker 0: Professor Dumbledore eröffnete das Fest schon in den frühen Abendstunden, sodass auch die jüngeren Schüler gelegenheit hatten, noch relativ lange dem Fest beizuwohnen, eh ihnen die Augen zu fielen.
Speaker 0: Mit wohlwollender Genugtuung nahm die Schüler des siebten Jahrgangs die erstaunten Ausrufe und begeisterten Lobe auf und vergassen darüber auch wieder wie anstrengend die ganzen Vorbereitungen gewesen waren.
Speaker 0: James sprang auf den Tisch und musste von Lilly wieder stabilisiert werden, denn auf die Tischoberflächen hatten sie keinen Anti-Rutschzauber gelegt.
Speaker 0: Er versuchte sich zu reuspern, aber keiner hörte ihn.
Speaker 0: Daraufhin gab er Sirius ein Zeichen und um ihn herumschossen winzte sich kleine Feuerwerke in die Luft, die die Aufmerksamkeit aller auf ihn lenken und er begann seine kleine Ansprache.
Speaker 0: Hallo ihr alle!
Speaker 0: Erst einmal wünsche ich euch natürlich ein wunderschönes Weihnachtsfest und ich will auch gar keine langen Reden schwingen, aber wie ihr wisst bin ich vielleicht dafür zu schüchtern.
Speaker 0: Ein Lachen ging durch die Reihen der älteren Schüler, die James noch als arroganten Sprücheklopfer kennengelernt hatten, und James wartete ab, bis auch der Letzte sich wieder beruhigt hatte.
Speaker 0: Wer aber genau hinguckte, konnte die kleine Rötung auf seinen Wangen sehen.
Speaker 0: Und wer hoffen im Namen der Hauselfen, dass ihr ihnen mit dem ganz besonderen Menü das gleich folgt, verzeiht.
Speaker 0: Guten Appetit!
Speaker 0: Dazu klatschte er in die Hände und auf den Tischen erschienen scheinbar unendlich viele verschiedene Schüsseln, die allesamt wie ihr Inhalt durchsichtig waren.
Speaker 0: Sirius kaute auf einer durchsichtigen Zuckerstange herum und schmommelte irgendetwas von, Merlin, bin ich voll, als Lily ihm auf die Schulter tippte und ihm ins Ohr flüsterte, weißt du wo James ist?
Speaker 0: Er sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an.
Speaker 0: Ich dachte, er wäre bei dir.
Speaker 0: Lilly rundzündet die Stirn, aber bevor die etwas sagen konnte, erklang Rehmusstimme hinter ihnen.
Speaker 0: Ich will hier jetzt keine Gerüchte in die Welt setzen, aber ich glaube erst draußen.
Speaker 0: Lilly lächelt ihm dankbar zu und kämpfte sich durch die anderen Schüler in Richtung Tür.
Speaker 0: Sirius kratzte sich am Kopf und sah seinen Freund verwirrt an.
Speaker 0: Wie konntest du verstehen, was sie wollte?
Speaker 0: Sirius grinste ihn an und sagte, wer Wolf gehört?
Speaker 0: Außerdem bin ich den Anblick von Lilly alleine schon gar nicht mehr gewohnt.
Speaker 0: Da konnte sie nur ihr Gegenstück suchen.
Speaker 0: Lilly rannte mit hastigen Schritten die Treppen zu ihren Räumen hoch und blickte von dort aus dem Fenster.
Speaker 0: Und tatsächlich, ganz in ihrer Nähe, schwebte James Gedankenverloren auf seinem Besen.
Speaker 0: Nachdem sie ihren Umhang aus ihrem Zimmer geholt hatte, kletterte sie auf das Fensterbrett und rief James zu, hey, du Fremder, nehm ich mit!
Speaker 0: Als er Lilis Stimme hörte, zuckte James zusammen und blickte sich verwirrt um.
Speaker 0: Entsetzt stellte er fest, dass seine Freundin dort verdammt weit über dem Erdbogen im Fensterrahmen balancierte, und schnell flog er zu ihr hinüber, sodass sie vor ihm auf den Besen klettern konnte.
Speaker 0: Nachdem sie beide eine bequeme Position gefunden hatten, beschwerte er sich, erschreck mich nicht so, lilies helles Lachen erklang in der Nacht.
Speaker 0: Hey, du bist derjenige, der verschwunden war.
Speaker 0: Wenn überhaupt, hätte ich ein Recht, mir Sorgen zu machen.
Speaker 0: James murmelte eine Entschuldigung in ihrer Haare, und flenkte seinen Besen langsam in Richtung See.
Speaker 0: Lilly schwieg.
Speaker 0: Irgendetwas stimmte nicht mit James und sie war fest entschlossen herauszufinden, was es war, aber er würde von selbst den Anfang machen müssen.
Speaker 0: Nachdenklich stützte er sein Kind auf ihrem Kopf ab und schloss die Augen.
Speaker 0: Der Besen schwankte im ersten Moment als James seine Hände vom Griff nahm und sie um Lilly's Bauch legte, beruhigte sich dann aber wieder.
Speaker 0: Genüsslich kuschelte sie sich stärker an.
Speaker 0: Zum einen war ihr diese Position durchaus gefiel, Zum anderen, weil sein Körper hier draußen in dieser Kälte eine nicht unbekommene Wärmequelle darstellte.
Speaker 0: Sie war so in ihrer eigene Welt versunken, dass sie erst recht nicht mitbekam, dass James sprach, und sie musste nachfragen, ähm, Entschuldigung, ich hab grad nicht zugehört, was hast du gesagt?
Speaker 0: James lächelte und wiederholte, ich hab gesagt, dass ich alles so schön geplant hatte.
Speaker 0: So eine Stimme klang bedauert.
Speaker 0: Ich wollte am Weihnachtsabend zu dir ins Zimmer apparieren und dich überraschen.
Speaker 0: Er säufzte und fuhr fort.
Speaker 0: Und jetzt das.
Speaker 0: Ich hab noch nicht mal dein Weihnachtsgeschenk hier.
Speaker 0: Lely reagierte nicht direkt auf seine Aussage, sondern wies ihn nur kurz dazu an, sie gut festzuhalten.
Speaker 0: Ganz vorsichtig hob sie ihr linkes Bein über den Besen, sodass sie seitwärts saß, und schaffte es dann in einem Balanceakt, ihre Position erneut zu verändern, so, dass sie nun umgecatch Platz auf James Silver Arrow hatte und ihm in die Augen blicken konnte.
Speaker 0: James hatte nun seine Hände hinter ihrem Rücken verschanzt, sodass sie die ihren frei hatte und ihm mit der behandschuten Hand über die von Kälte geröteten Bangen streichen konnte.
Speaker 0: Dann lehnte sie sich vor und platzierte einen schnellen Kurs auf seinen Lippen.
Speaker 0: Weißt du, während Lilly sprach, fuhr sie die Konturen seiner Gesichtszüge nach.
Speaker 0: Ich finde alleine schon der Gedanke zählt.
Speaker 0: Ich brauche kein Geschenk von dir, dass wir hier zusammen sind, ist schon mehr als genug.
Speaker 0: Man sah James an, dass er am liebsten protestiert hätte, Aber Lily legte ihm einen Finger auf die Lippen.
Speaker 0: Ob wir nun hier oder in meinem Zimmer in London sind, tut nichts zur Sache.
Speaker 0: Hauptsache, wir sind zusammen.
Speaker 0: Und außerdem, sie deutete mit der freien Hand auf die Landschaft unter ihnen.
Speaker 0: Einen so schönen Blick hätten wir aus meinem Fenster zu Hause nicht gehabt.
Speaker 0: Und zum ersten Mal an diesem Abend nahmen James sich die Zeit, sich umzugucken, ohne dabei immer Frust zu empfinden.
Speaker 0: Sie schwebten über dem zugefrorenen großen See und in der Ferne glitzerte Hogwarts.
Speaker 0: In fast jedem Fenster des Schlosses fleuchteten Kerzen und spiegelten sich an den zugefrorenen Mauern wieder.
Speaker 0: Der Regen hatte über Nacht das ganze Gebäude mit einer Eisschicht überzogen, die nun bei Nacht alles erstrahlen ließ.
Speaker 0: Und wenn man ganz genau hinhörte, so klang auch hier noch die leise Musik aus der Festhalle nach.
Speaker 0: Ein Lächeln erreichte seine Lippen und fand sein Gegenstück auf Lelys Gesicht.
Speaker 0: Seine eine Hand umfasste wieder den Holzgriff des Besens und mit der anderen zog er Lely noch näher an sich.
Speaker 0: Vorsichtig ertasteten seine kalten Lippen Lilis und sie versanken in einem langen Kuss, der so leidenschaftlich wurde, wie man es sich eben erlauben kann, wenn man fünfzig Meter über dem Erdboden auf einem Besen schwebte.
Speaker 0: Hey, ihr Turdeltorben auseinander!
Speaker 0: Ihr werdet vermisst?
Speaker 0: So aufeinander konzentriert hatten Lily und James nicht mitbekommen, wie sich der Rest der Rumtreiber auf ihren Besen angepürscht und umkreist hatten.
Speaker 0: Serious stützte mit dem Ellenbogen auf dem Griff und beobachtete sie interessiert.
Speaker 0: Während Remus in seiner Hand eine magische Kamera hielt und sich offensichtlich über ein so eben geschossenes Foto freute.
Speaker 0: James schlöste sich zwar nur ungern von Lilly, war Fremus aber einen, wir reden später, Blick zu.
Speaker 0: Doch der streckte ihm nur die Zunge raus, verstaute die Kamera sicher in seiner Umhangtasche und rief ihm herausfordernd zu, fang mich doch.
Speaker 0: Und er lehnte sich vor und flog mit beachtlichem Tempo los in Richtung Schloss.
Speaker 0: Lilly merkte, wie James sich anspannte und sie blickte ihn bahnen an.
Speaker 0: Das wachst du nicht!
Speaker 0: Er grinste sie entschuldigend an, fasste vor ihr an den Besengriff, sodass sie sicher zwischen seinen Armen war und raste Remus hinterher.
Speaker 0: So eine Freundin schrie entsetzt auf.
Speaker 0: Lachend blickten Peter und Sirius ihnen hinterher, aber nachdem man ihre Freunde aufgrund der Dunkelheit kaum noch erkennen konnte, fragte Peter besorgt, meinst du, Lily verzeitprunks das?
Speaker 0: Sirius legte dem kleineren Jungen eine Hand auf die Schulter und meinte halbs spöttisch, halb beruhigend, Du machst dir zu viele Sorgen, Romtail.
Speaker 0: Wenn Lily nicht halb so viel Spaß daran hatte wie James, dann mache ich nach Hessen einen Heiratsantrag.
Speaker 0: Er hatte Glück, denn als sie einige Zeit später auf dem glatten Boden vor der Haupttür landeten und prompt auf dem Boden ausrutschten, fanden sie eine völlig zerzauste, aber hysterisch lachende Lily in James' Armen.
Speaker 0: Den anderen beiden ging es nicht wie besser.
Speaker 0: Bremus hing der Umhang nur noch halb auf der Schulter und lediglich sein Besen hinderte ihn daran umzufallen, Ihr schwarzhaariger Freund hatte sein Gesicht in Lillis Haaren vergraben und seine Schultern zuckten unkontrolliert.
Speaker 0: Sirius und Peter zogen sich gegenseitig aneinander hoch und alle zusammen schlitterten sie durch die Tür wieder ins Gebäude hinein.
Speaker 0: Erst jetzt fiel ihnen auf, wie kalt es draußen gewesen war.
Speaker 0: Ihre Nasen und Bangen glüten so rot wie Lillis Haar und an den Borsten ihrer Besen hatten sich Eiskristalle gebildet, die jetzt schmolzen und zu Boden tropften.
Speaker 0: So machten sie einen kurzen Umweg über die Schulsprecherräume, wo Lilly einen Wärmezauber über sie alle verhängte, bevor sie sich wieder in der großen Halle einfanden.
Speaker 0: Dort war das Fest in vollem Gange.
Speaker 0: Die großen Tannenbäume, die Hagrid schon in der vergangenen Woche in die Halle gebracht hatte, bogen ihre Äste unter der Last der vielen Holzsterne und roten Äpfel und überall glitzerten und funkelten Tausende von Kerzen.
Speaker 0: Keiner trug die Schuluniform und die meisten waren in ihren ganz normalen Alltagsklamotten, wie sie gerade modern waren in der magischen und der Muggelwelt erschienen, was dem Ganzen eine sehr gemütliche und heimische Atmosphäre verlieh.
Speaker 0: Sie mischten sich wieder unter die Menge, denn an diesem Tag gab es keine Haustische, auch wenn natürlich Klickenbildung vor allem in Richtung der Slytherin-Mitglieder nicht zu verhindern war.
Speaker 0: Lily, die mit James in Richtung Sam und Brianna schlenderte, deutete auf eine Gruppe junger Hexen und Zauberer, die auf einem der Tische saß und mit viel Elan auf einigen klassischen Musikinstrumenten spielten.
Speaker 0: Remus hatte sie so eben mit seiner Gitarre in der Hand zu ihnen gesellt und eine helle Frauenstimme stimmte Go Tell it on the Mountain an.
Speaker 0: Langsam aber stetig fielen immer mehr Stimmen in den Chor ein, der immer weiter anschwoll, bis er die ganze Halle erfüllte.
Speaker 0: James drückte lächend Lillis Hand.
Speaker 0: Sie mussten nicht sagen, sie verstanden sich auch so.
Speaker 0: Das war eines der Dinge gewesen, das nicht geplant war.
Speaker 0: Aber das Weihnachtsfest hatte etwas bewirkt, was seit vielen Jahren nicht mehr da gewesen war.
Speaker 0: Es hatte geschafft, die Schüler aller Häuser, wenn auch nur für einen kurzen Zeitraum zu vereinen, zu einer Gruppe, die alle zusammen das Fest der Liebe feierten.
Speaker 0: Ihr könnt stolz auf euch sein.
Speaker 0: Elvis Dumbledore war hinter sie getreten.
Speaker 0: In seiner Hand zieht er einen großen Kerchpunsch und seine Augen glänzten gerührt.
Speaker 0: Ihr habt ein unglaubliches Fest auf die Beine gestellt.
Speaker 0: James grinste ihn nur mit fröhlich funkelnden Augen an und sagte, das war nicht wir, Professor, das war der Geist von Weihnachten.
Speaker 0: Und er fiel mit Lilly in den Chor ein, der nun stille Nacht heilige Nacht sang.
Speaker 0: Lilly hatte recht gehabt.
Speaker 0: Sie brauchten keine pompösen, teuren Geschenke.
Speaker 0: Es gab so viel unbezahlbares, was so viel mehr wert war, und Lilly neben ihm war ganz sicher eines davon.
Speaker 0: Nox.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zum nächsten Türchen.
Speaker 0: Hab eine wundervolle Adventszeit, deine Jana.
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