Kann Snape Harry retten? - Heal me 💚 OneShot - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchEiner sucht, einer findet. Wer am Ende welcher war, spielt keine Rolle mehr.
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast.
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß mit der neuen Folge.
Speaker 0: Blumos!
Speaker 0: Hey ihr Lieben, ich bin wieder zurück aus meinem zwei Wochen Arbeitsurlaub und freue mich sehr, mich diese Woche schon wieder in neue Geschichten zu setzen und die Planung zu machen für das erste halb Jahr und einfach wieder ein bisschen mit euch zu quatschen, auch wenn das jetzt ein bisschen einseitig ist natürlich.
Speaker 0: Ich hoffe, ihr seid alle gut reingekommen und erstmal herzlichen Dank für euer Regis mitmachen beim Adventskalender Gewinnspiel.
Speaker 0: Das werde ich diese Woche auf jeden Fall noch auslosen.
Speaker 0: Schaut da immer gerne mal auf YouTube vorbei.
Speaker 0: Da werde ich in den Beiträgen dann die Gewinne zeigen und natürlich in den Folgen auch sagen, wer gewonnen hat, wer bei der Verlosung ist geworden ist.
Speaker 0: Und vielen Dank also für euer Mitmachen.
Speaker 0: Es hat mich so gefreut, dass der Adventskalender so gut ankam.
Speaker 0: Hab das Gefühl, das war sogar der Beste bis jetzt, ich weiß es gar nicht.
Speaker 0: Aber klar, der Kanal wächst auch immer, also von daher wird es so und so immer mehr.
Speaker 0: Und vielen, vielen Dank auch für eure ganzen Geschenke von der Wischlist.
Speaker 0: Ich hab mich so gefreut, es war echt so, so cool, weil man ja irgendwie als Erwachsener Mensch auch einfach nicht mehr so viel bekommt.
Speaker 0: Und ja, es war echt sehr, sehr cool, dass ich... dieses Jahr an Weihnachten so viele Geschenke hatte von euch.
Speaker 0: Vielen, vielen herzlichen Dank für diese Wertschätzung.
Speaker 0: Auch herzlichen Dank an Bettina und an Madeleine für eure Spende.
Speaker 0: Und ja, es ist einfach echt mega, so eine coole Community wie euch zu haben.
Speaker 0: Vielen, vielen Dank.
Speaker 0: Die Kommentare werde ich jetzt auch im Laufe der nächsten zwei Wochen beantworten, haben sich ja einige angehäuft.
Speaker 0: Viele natürlich mit dem Gewinnspiel, aber generell wisst ihr ja, ich versuche immer auf alle zu antworten, auch wenn es manchmal etwas dauert, so wie jetzt, wo ich diese Pause hatte.
Speaker 0: Und ja, genau.
Speaker 0: Ich würde sagen, wir beginnen gleich mal mit dem heutigen One-Shot.
Speaker 0: Hear Me von Enora noch etwas dazu.
Speaker 0: Schreibt mir unbedingt jetzt die Tage auch gerne in die Kommentare, was ihr euch in nächster Zeit für Pairings wünscht.
Speaker 0: Das ist eine Meine kommt natürlich auf jeden Fall immer vor, das weiß ich schon.
Speaker 0: Aber schreibt mir auf jeden Fall auch, wenn ihr andere Pairings möchtet.
Speaker 0: Je öfter ich die in den Kommentaren lese, desto wahrscheinlicher ist es, dass ich die dann auch raussuche, falls es da zu Geschichten gibt, die passen und ich die Erlaubnis bekomme.
Speaker 0: Das ist immer so eine Sache bei den unbekannteren Pairings, aber ich gebe mein Bestes.
Speaker 0: Und da ich mich jetzt an die Planung setze, nutzt die Chance und bringt euer Paring ins Spiel.
Speaker 0: Genau.
Speaker 0: Aber jetzt erst mal viel Spaß mit Hilmi.
Speaker 0: Severus befand sich auf einem gewöhnlichen Rundgang durch die Schule.
Speaker 0: Manchmal stockte er noch, dort wo Dinge plötzlich anders aussahen als früher.
Speaker 0: Am neuen Tor zur großen Halle, auf der Hängebrücke, dem Zugang zu den Gewächshäusern, dem wir dukt.
Speaker 0: Die Veränderungen waren klein, aber für das aufmerksame Auge nicht zu übersehen.
Speaker 0: Der Stein war neuer, heller, weniger abgenutzt.
Speaker 0: Die Motive auf dem Holz waren minimal anders.
Speaker 0: Die Farbe der Metallverankerung der Bolzen der Hängebrücke war etwas dunkler als früher.
Speaker 0: Das Holz duftete außerdem noch frisch und es gab kein Moos an der Unterseite der Holzbretter.
Speaker 0: Es waren keine Veränderungen, die irgendjemanden stürten.
Speaker 0: Die meisten nahmen sie nicht einmal wahr.
Speaker 0: Cerverus Name es war.
Speaker 0: Vielleicht war sein Gehirn einfach damit unterfordert, nur noch Tränke, Meister und angeblicher Kriegsheld zu sein.
Speaker 0: Man sollte doch annehmen, es sei eine Erleichterung, kein Spion für zwei Seiten mehr sein zu müssen und sich nicht mehr in permanenter Gefahr zu befinden.
Speaker 0: Doch hatte er manchmal das Gefühl, dass ihm eine Aufgabe fehlte.
Speaker 0: Etwas, das ihn erfüllte.
Speaker 0: Das Meer war als das stumpfe Abarbeiten einer Liste.
Speaker 0: Selbst seine Zaubertränke hatten diesen Effekt nicht mehr auf ihn.
Speaker 0: Er hatte sie alle gebraut, kannte Tausende Zutaten und ihre Eigenheiten auswendig.
Speaker 0: Selbst daran zu forschen, gab ihm nicht mehr dieses innere Gefühl von Zufriedenheit.
Speaker 0: Er fand sich selbst gelassener als irgendwann in den letzten zwanzig Jahren.
Speaker 0: Das Unterrichten bescherte ihm keine durchgängigen Kopfschmerzen mehr und selbst die Schüler konnte er besser ertragen.
Speaker 0: Sollte er also nicht einfach zufrieden sein?
Speaker 0: Er hatte überlebt, und nun konnte er leben glücklich bis an sein Lebensende, wenn er denn nur glücklich wäre.
Speaker 0: Er zogte aus seinen Gedanken auf, als er ein leises Geräusch hörte und scente den dunklen Gang zum Kerker mit den Augen.
Speaker 0: Bei Schülern, die sich nachts aus ihren Betten schlichen, brachte er auch dieser Tage nicht viel Geduld auf.
Speaker 0: Er hörte es wieder und setzte sich lautlos in Bewegung, aber als er den Ursprung und die Art des Geräusches näher bestimmen konnte, ließ die ansteigende Anspannung etwas nach.
Speaker 0: Das hier würde wohl keine Gelegenheit bieten, einen Knutschen des Pärchen mit harschen Worten zurück in ihre Betten zu jagen.
Speaker 0: Er schlug den Wandvorhang, sachte zur Seite und starte auf das Häufchen Elend, das sich dahinter zusammengekauert hatte.
Speaker 0: Porzer, mummelte er leise, nunmehr gänzlich ohne die geplante Anklage in der Stimme und ging langsam vor ihm in die Hocke.
Speaker 0: Der junge Mann, gerade erst achtzehn und hält Englans, hatte sich Severus bescheidener Meinung nach arg verändert.
Speaker 0: Er war zurückgezogen, still und ging Leuten eher aus dem Weg, wie es schien.
Speaker 0: Jetzt kauerte er hinter diesem Vorhang und das leise Geräusch, das Severus gehört hatte, bei seinen Japsen nach Luft.
Speaker 0: Er hatte seine angezogenen Beine mit den Armen umschlungen, sein Gesicht war kreidebleich und seine Augen riesig und blicklos.
Speaker 0: Severus war ehrlich gesagt überrascht, dass er nicht mehr Schüler in einem ähnlichen Zustand häufiger antraf.
Speaker 0: Aber im Moment konzentrierte er sich auch lieber auf Potter, der einem vollkommen furchtbaren Atemrhythmus nachjagte und dabei aussah, als würde er gleich ersticken.
Speaker 0: — Beruhige dich, sagte Erleise, und schob sich, von der Hocke auf die Knie gehend, langsam weiter zu ihm heran.
Speaker 0: Vorsichtig und langsam genug, um ihn wieder zu erschrecken, noch ihn in die Berührung zu zwingen, legte er beide Hände an seine Oberarme und drückte leicht zu.
Speaker 0: — Hörst du mich, fragte Erleise, weil Potters Mimik nicht ferit oder bei ihn überhaupt wahrgenommen hatte.
Speaker 0: Er sah aus, als wäre er mindestens ein tausend Jahre weit weg, aber vermutlich war es nur ein halbes Jahr.
Speaker 0: Mehr als ein Stocken seines Atems bekam er allerdings auch nicht zu Antwort.
Speaker 0: Konzentriere dich auf meine Stimme, auf meine Berührung, wies er ihn leise an, sagte seine Oberarme drückend während der Sprach.
Speaker 0: Es stien zu funktionieren, denn immerhin blinzelte er wieder und sank noch weiter in sich zusammen.
Speaker 0: Gut so.
Speaker 0: lobte Severus leise und strich ihm das vom kalten Schweiß feuchte Haar aus der Stirn.
Speaker 0: Schönen gleichmäßig atmen, einhalten und aus, einhalten und aus, wie sah ihn weiter an.
Speaker 0: Nach und nach beruhigte sich sein Atem, und er wirkte einfach nur noch erschlagen.
Speaker 0: Sein Blick wendete sich jedoch nicht nach außen, erstarrte einfach nur seine in seinem Schoß liegenden Hände an, Und Cerberus beschloss, dass es keinen Sinn machte, ihn jetzt allein des Schloss zu schicken.
Speaker 0: Komm mit, mummelte er und zog ihn langsam auf die Beine.
Speaker 0: Harrys Körper folgte mechanisch, funktionierte aber immerhin gut genug.
Speaker 0: Er brachte ihn in seine eigenen Räumlichkeiten, die nicht weit entfernt waren und setzte ihn hier auf dem Sofa ab.
Speaker 0: Wörte hier, wies er ihn an, auch wenn Harry nicht so aussah, als würde er es sich freiwillig vom Fleck bewegen.
Speaker 0: Er wirkte vollkommen teinnahmslos, als sei sein Kopf nach der Pane geben, nicht mehr in der Lage, sich für besonders viel zu interessieren.
Speaker 0: Severos selbst ging hier lieber in sein Schlafzimmer, öffnete seinen Schrank und starte für einen Moment hinein.
Speaker 0: Er musste nichts suchen.
Speaker 0: Er zögerte nur damit, das zu tun, was ihm eben in den Kopf gekommen war.
Speaker 0: Aber schließlich zog er die Decke hervor und kehrte damit ins Wohnzimmer zurück.
Speaker 0: Harry saß noch genauso hier, wie er ihn zurückgelassen hatte.
Speaker 0: Die dunke, grüne Decke war schwer und dennoch weicher als alles andere, was Severus je in seinem Leben berührt hatte.
Speaker 0: Er wickelte sie um Harry, zog einen Zipfel über seinen Hinterkopf und setzte sich daneben ihn.
Speaker 0: Er zog den Harry-Deckenburrito an seine Brust und schlang einen Arm um seinen Oberkörper.
Speaker 0: Es dauerte einen Moment, dann schmolz Harry regelrecht in das warme Nest hinein, wurde winzig, aber gleichzeitig ganz weich und nachgiebig.
Speaker 0: Severus hielt ihn wortlos und ließ ihn ausruhen.
Speaker 0: Er drängte Harry nicht, sondern ließ ihm die Zeit, die er brauchte, nicht nur um sich von dem Eben zu erholen, sondern um sich auszuruhn, um die Wärme und Sicherheit zu genießen, um wieder ein kleines Bisschen in sich selbst anzukommen.
Speaker 0: Er musste nicht fragen, sondern spürte, als es soweit war, denn Harry setzte sich leicht um, sodass er nur noch schwerer gegen Severus lehnte und rieb mit den Fingerspitzen über seine eigenen Hosenbeine.
Speaker 0: Danke, murmelt er dabei.
Speaker 0: Severus war versucht, die Schultern zu zucken, aber Harry gegenüberbrauchte er diese Geste nicht kleinzureden.
Speaker 0: Ganz davon abgesehen, dass ihm sicher klar war, dass Severus diese exakte Decke nicht in seinem Schrank hatte, weil er darin regelmäßig Schüler einwickelte.
Speaker 0: Was ist passiert, fragte er stattdessen.
Speaker 0: Immerhin war er schon am Ende seiner Runde gewesen, es musste also gegen Mitternacht sein, als er Harry fand, in eine Ecke zum Kerker.
Speaker 0: kein Ort, an dem er sich gewöhnlich aufhielt, weder tagsüber noch nachts.
Speaker 0: Er hatte den Kerl über die Jahre hinweg ja nun wirklich an allen möglichen Orten aufgespürt, aber den Kerlke hatte er bisher doch eher selten freiwillig aufgesucht.
Speaker 0: Die Eingangshalle, murmelte Harry, hat sei damit alles gesagt, aber er tat sich einfach schwer, damit weiterzusprechen.
Speaker 0: Severus drängte nicht, sondern ließ ihm die Zeit, die er brauchte, ist, manchmal, schwer sie zu kreuzen.
Speaker 0: Weiß nicht, warum.
Speaker 0: Für Severus ergab das auch nicht direkt Sinn.
Speaker 0: Er wusste, dass einige Schüler Probleme damit hatten, die Große Halle aufzusuchen, weil dort während der Schlag die Opfer gelegen hatten.
Speaker 0: Ungünstig, mummelte er dennoch.
Speaker 0: Immerhin musste man sie mindestens für jede Mahlzeit dennoch durchqueren und auch häufig genug, um zum Unterricht in den entsprechenden Schloss teilzugelangen.
Speaker 0: Harry brummte und rieb weiter über seine Hosenbeine.
Speaker 0: – Elf das?
Speaker 0: fragte Severus aufmerksam.
Speaker 0: Er wusste, dass die Mentalheile allen Schülern das eine oder andere simple Tool an die Hand gegeben hatten.
Speaker 0: Die Heiler kamen an jedem einzelnen Wochentag ins Schloss, dennoch konnte nicht jeder Schüler jede Woche einen Termin haben.
Speaker 0: Sie begleiteten die Mahlzeiten aus vorgenannten Gründen und eiten manchmal auch bei Notfällen zur Hilfe.
Speaker 0: – Nein, ich kann mich nicht darauf konzentrieren, sagte Harry, mittlerweile immer wieder zusammenhängender sprechend.
Speaker 0: Ich mache Diggeste, aber ich spüre es nicht.
Speaker 0: Severus nickte leicht, den Ahn noch immer schwer um Harry gelegt.
Speaker 0: Ihm war das Gefühl von selektiver Taubheit in den Händen durchaus bekannt.
Speaker 0: Sie funktionierten, taten, was sie sollten, aber was sie taten, konnte man hinterher kaum noch sagen.
Speaker 0: Bist du die Treppe runtergefallen?
Speaker 0: Er hatte ihn zugegeben, nicht weiter untersucht, als er ihn fand.
Speaker 0: Aber wenn die Eingangshalle ihn so mitgenommen hatte, bestand ja die Möglichkeit, dass er so überhaupt in den Kerker gefunden hatte.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Ich bin schnell durch, aber es wurde noch schlimmer, als ich sie im Nacken hatte, seufzte er.
Speaker 0: Warum wolltest du ihn denn kackern?
Speaker 0: Ich wollte zu ihnen?
Speaker 0: Er klang sich selbst gar nicht so sicher, wie er das sagte, zögerlich, oder wollte er es nur nicht gerne zugeben?
Speaker 0: Warum fragte Severus weiter?
Speaker 0: Weiß nicht, hat sich richtig angefühlt, irgendwie.
Speaker 0: Das verblüffte Severus zwar ziemlich, andererseits auch überhaupt nicht.
Speaker 0: Es gibt einen Geheimgang aus dem dritten Stock, der in den Kärker führt.
Speaker 0: Kennst du ihn?
Speaker 0: Benutzt nicht das Mal den.
Speaker 0: Er spürte, wie Harry stockte, was nur zu verständlich war.
Speaker 0: Es war Severus' Aufgabe, ihn dafür zurechtzuweisen, nicht nachts durch Schloss zu wandern, und sein altes Ich hätte sicherlich angefügt, dass er bei ihm schon mal gar nichts verloren hatte.
Speaker 0: Aber sein altes Ich war eindeutig in der heulenden Hütte abgekratzt.
Speaker 0: Es hätte Harry nämlich auch niemals in diese Decke gewickelt.
Speaker 0: Oder sich die Mühe gemacht, Harry Potter durch eine Panikattacke zu helfen, außer vielleicht mit purer Gemeinheit.
Speaker 0: – Er stimmt, murmelte er, offenbar nicht sicher, wie er nun mit Severos umgehen sollte.
Speaker 0: Aber er rückte auch nicht von ihm ab.
Speaker 0: – Kommst du mit den Heilern zurecht?
Speaker 0: fragte Severos also weiter, weil er den Eindruck hatte, dass es Harry ganz gut tat, sich zu unterhalten.
Speaker 0: – Hab meinen Platz in Hermine abgegeben, nur schulte er müde.
Speaker 0: But, surft the Severus, aber Harry schüttelte den Kopf leicht.
Speaker 0: Sie braucht den Dringende, wirklich es.
Speaker 0: Geht dir sehr schlecht.
Speaker 0: Severus wusste das.
Speaker 0: Er sah es jeden Tag, jeder sah es.
Speaker 0: Wann immer Wiesli sich zwei Millimeter von ihr weg bewegte, was ohnehin kaum vorkam, fing sie an zu zittern, hielt plötzlich den Mund und bewegte sich nicht mehr.
Speaker 0: Er wusste nicht, was vorgefallen war, es ging ihn auch nichts an.
Speaker 0: Sie hatten alle ihre Probleme aus dem Krieg mitgebracht, egal für wie stark man jemanden hielt.
Speaker 0: Selbst viele der Lehrer hatten das Angebot der Heile angenommen und wenigstens ein paar Sitzungen besucht.
Speaker 0: Severus war wie Harry vorgegangen, er hatte seine Platz an Minerva abgegeben.
Speaker 0: Sie war hingegangen und das war alles, was er wissen musste.
Speaker 0: Vermutlich ging es Harry genauso.
Speaker 0: Sie konnten nicht aktiv helfen, aber wenigstens das konnten sie tun.
Speaker 0: Und du, hm, Harry ließ die Schultern sinken.
Speaker 0: Ratlos nahm Severus an, erschüttelte den Kopf und schlang den Arm wieder fester um ihn.
Speaker 0: Rodig aus legte er fest.
Speaker 0: Vielleicht half ihm das ja ein wenig.
Speaker 0: Und Severus störte es zugegeben nicht, ihn so hier zu haben.
Speaker 0: Das hätte ihn überrascht, wäre er noch in der Lage, sich von irgendetwas überraschen zu lassen.
Speaker 0: So jedoch nahm er es einfach zur Kenntnis und Harry lehnte sich gegen ihn.
Speaker 0: Na komm, sagte er eine gute Stunde später.
Speaker 0: Harry hatte nicht geschlafen, sondern hatte sich ganz ruhig gegen ihn gekuschelt.
Speaker 0: Bringen wir dich hoch.
Speaker 0: Er half ihm auf die Beine und wickelte die Decke so um ihn, dass er sich auf den Treppen nicht das Genick brechen würde, weil er über einen Zipfel stolperte.
Speaker 0: Dann legte er den Arm um seine Schultern und führte ihn durchs Schloss.
Speaker 0: Sie nahmen besagten Geheimgang und er klommen dann ganz langsam Stufe für Stufe den Turm.
Speaker 0: Severus hetzte ihn nicht und Harry bewegte sich so schnell wie es eben ging.
Speaker 0: Sein Knie, das er sich, wie jeder aus dem Tagespropheten wusste, während seines letzten Kampfs mit dem dunklen Lord zertrümmert hatte, machte Probleme, aber er beschwert es sich nicht.
Speaker 0: Er machte einfach so, wie es ging und viel mehr konnte und wollte Severus auch nicht von ihm verlangen.
Speaker 0: Die Turmu schlug gerade drei, als sie den Gang zur fetten Dame betraten, die schien zu verstehen, dass Harry in seinem Zustand keine Maßregelung gebrauchen konnte und als Harry ihr das Passwort zumummelte, schwangen sie einfach zur Seite.
Speaker 0: Severus hatte den Arm weiter um Harrys Schultern gelegt und brachte ihn hinein.
Speaker 0: Er wurde sich gewahr, dass er den Gryffindor Gemeinschaftsraum noch nie zuvor betreten hatte und sah sich flüchtig um.
Speaker 0: Es sah genauso chaotisch und überladen aus, wie er es sich immer vorgestellt hatte.
Speaker 0: Es gab nur einen einzigen Kamin, was ihn sehr überraschte.
Speaker 0: Er verließ sich darauf, dass Harry die richtige Treppe ansteuerte.
Speaker 0: Sein Bedürfnis von der berüchtigten Jungs, hassend in Mädchentreppe geschleudert zu werden, war äußerst gering.
Speaker 0: und begleitete ihn weiter bis zur Tür seiner Schlafsatz.
Speaker 0: Hier wollte Harry sich aus der Decke wickeln, aber Severos klopfte ihn nur wortlos auf die Schulter und schob ihn in den Raum.
Speaker 0: Er selbst wendete sich ab und ging zurück nach unten.
Speaker 0: Seinen Blick schweifte erneut durch den leeren Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Warum war es hier so klein und vollgepackt?
Speaker 0: Der Slytherin-Gemeinschaftsraum musste viermal so groß sein, und sie hatten mehrere Kamine.
Speaker 0: Höllenlöwen, offensichtlich.
Speaker 0: Er schüttelte sich und verließ den Raum, um in seine Gemächer zurückzukehren, wo er sich in sein Bett zurückzog.
Speaker 0: Der Alltag in Hogwarts war ruhiger als früher.
Speaker 0: Es waren natürlich auch deutlich weniger Schüler als der einst.
Speaker 0: Es hatte weniger Erstklässler gegeben und von den älteren Schülern fehlten viele, sodass die zurückgekehrten Achtklässler, die das letzte Schuljahr wiederholten, gar nicht so sehr ins Gewicht fielen.
Speaker 0: Vermutlich waren es gar nicht weniger Schüler, stellte Severus fest, als er in Blick über die Haustasche fiel.
Speaker 0: Sie waren einfach nur leiser.
Speaker 0: Einige der Mentalheiler saßen zwischen den Schülern neben besonders angeschlagenen Kindern.
Speaker 0: Sie waren beinahe gleichmäßig auf die Häuser verteilt, fiel ihm dabei auf.
Speaker 0: Harry saß neben Granger, die von der anderen Seite von Weasley abgeschimpft wurde.
Speaker 0: Wenn jemand sich nach dem Krieg wirklich positiv entwickelt hatte, dann war es Weasley, wie er zugeben musste.
Speaker 0: Er war ernster geworden, erwachsen.
Speaker 0: Verantwortungsbewusst wollte er beinahe sagen, Züge, die er vorher nie gezeigt hatte.
Speaker 0: Er war permanent aufmerksam für seine Freundin, ohne sich selbst zu vernachlässigen und hatte sogar noch Essen an ihren entwickelt.
Speaker 0: Harry auf der anderen Seite wirkte furchtbar still und erschien große Probleme mit dem Essen zu haben.
Speaker 0: Aber er war bei seinen Freunden und das war gut.
Speaker 0: Longbottons aus nicht im Gryffindor-Tisch, sondern bei den Ravenclaws, neben seiner kleinen durchgeknallten Freundin, wie die er täglich und durchgängig ein sanftes Lächeln herumtrug.
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Sie hatten alle ihre Art, wie sie mit dem umgingen, was geschehen war.
Speaker 0: Als es an seiner Tür klopfte, hatte die Sprechstunde gerade begonnen, und er wusste schon, wer davor stand, bevor er sie öffnete.
Speaker 0: Porter sah mit großen Augen zu ihm hoch die gefaltete Decke in den Händen.
Speaker 0: Für etliche Momente sahen sie sich einfach nur an.
Speaker 0: Harrys Adams Apfel hüpfte und erwarten, die nicht über seine Lippen drangen.
Speaker 0: Severus gab ihm noch einen Moment länger.
Speaker 0: Ihre Decke, sir, wollte er vermutlich sagen.
Speaker 0: und schaffte es nicht.
Speaker 0: Komm rein, sagte Severus daher stattdessen.
Speaker 0: Im Vorbeigehen warf er ein weiteres Holzscheid ins Feuer, dann setzte er sich auf seine Couch und deutete Potter zu ihm zu kommen.
Speaker 0: Harry kam eher zögerlich näher, scheinbar nicht so sicher, ob das, was er gerade im Begriff war zu tun, wirklich in Ordnung war, aber Severus hinderte ihn nicht daran, die Decke wieder aufzufalten, um sich zu schlingen und einen Moment später gegen Severus zu sinken.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: flüsterte er aus dem Deckenhaufen heraus.
Speaker 0: Severus brummte nur und legte den Arm um ihn.
Speaker 0: Sie schwiegen.
Speaker 0: Harry war nicht zum Reden gekommen und Severus musste nicht reden, um Stille zu überbrücken.
Speaker 0: Es war nicht unangenehm.
Speaker 0: Harry ruhte Severus ebenso.
Speaker 0: Erst ein besonders lautes Knacken aus dem Feuer, irgendwann gegen Mitternacht, ließ Harry leicht zusammenzucken.
Speaker 0: Er satzte sich langsam auf.
Speaker 0: »Wilst du gehen?« fragte Severus leise.
Speaker 0: Ist nicht so, dass ich eine Wahl hätte, oder?
Speaker 0: Du könntest einfach dein übliches unerträgliches Selbst hervorkramen und dich weigern.
Speaker 0: Harry startte ihn für einen Moment mit großen Augen an.
Speaker 0: Severus Worte waren ohne Schärfe gesprochen.
Speaker 0: Und nach einem Augenblick schien ihm klar zu werden, dass es kein Vorwurf war, sondern eine Aufforderung.
Speaker 0: Er zögerte einen Moment, dann drehte er sich etwas und kuschelte sich aktiv gegen Severus Seite.
Speaker 0: Severus schob den Arm wieder um ihn, und brachte ihn erst drei Stunden später zurück in seinen Schlafsalm.
Speaker 0: Manchmal fragte sich Severus, ob so etwas wie Schicksal existierte.
Speaker 0: Wenn es Prophezeiungen gab, die bar werden konnten, dann musste es so sein, nicht?
Speaker 0: Anders konnte er sich nicht erklären, dass er genau an jenem Abend, an dem er sich eingestand, dass sein Leben zu leer war, Harry aufsammelte und dieser ihm offenbar genau das gab, was er brauchte.
Speaker 0: Harry bei sich zu haben war keine Aufgabe, keine Pflicht, nichts, was ihn etwas kostete.
Speaker 0: Er tat das nicht, weil er glaubte, etwas wieder gut machen zu können oder zu müssen.
Speaker 0: Nach einigen Tagen musste er sich eingestehen, dass er es einfach gut fand.
Speaker 0: Dass Harry diese Art von Vertrauen zu ihm faste, war ehrlich gesagt ein Wunder für sich.
Speaker 0: Ihre Vergangenheit war freundlich ausgedrückt verdammt schwierig.
Speaker 0: Er hatte angenommen, wenn Harry häufiger zu ihm kam, würde er sich irgendwann auch dafür rechtfertigen müssen.
Speaker 0: sich entschuldigen und erklären müssen, das musste er nicht.
Speaker 0: Harry schien die Vergangenheit tatsächlich besser hinter sich lassen zu können als die meisten.
Speaker 0: Natürlich hatte er seine Probleme und sie waren nicht plötzlich kleiner, nur weil er einen Zufluchtspunkt hatte.
Speaker 0: Mehr als einmal kam er zitternd und vollkommen außer sich bei Servus an.
Speaker 0: Aber wenn er da war, dann half es ihm.
Speaker 0: Dann ging es ihm besser.
Speaker 0: Manchmal saßen sie stundenlang auf dem Sofa und schwiegen, Harry in die schwere, weiche Decke gehüllt, Cerverus von der Hitze, die er abstrahlte, beinahe gar gekocht.
Speaker 0: Manchmal weinte Harry und klammerte sich an ihm fest und Cerverus konnte nicht viel mehr tun, als ihn gleichsam festzuhalten und sagte, mit den Fingern durch seine Haare zu streicheln.
Speaker 0: Und manchmal ruten sie einfach nur aus.
Speaker 0: Als sie das erste Mal beide auf dem Sofa einschliefen, überfielen Cerverus diverse Zweifel, aber Harry kam am nächsten Abend zurück, als er nichts anders gewesen als sonst.
Speaker 0: Und eigentlich war es das auch nicht, wenn man davon ab sah, dass sie nicht noch mitten in der Nacht durch Schloss starksen mussten.
Speaker 0: Also nahm er auch das am Ende hin.
Speaker 0: Mehr noch er gewöhnte sich daran und an den seltenen Abenden, an denen Harry nicht zu ihm kam, fühlte er sich plötzlich merkwürdig.
Speaker 0: Seit wann war es so unbequem, die halbe Nacht in seinem Sessel zu sitzen und zu lesen?
Speaker 0: Und wann war Harry eigentlich seine persönliche Armlehne geworden, die ihm jetzt vor dem Körper fehlte?
Speaker 0: Aber er blieb nie lange fort.
Speaker 0: Severus wusste, dass er wann und dann versuchte, allein zu schlafen, es manchmal sogar schaffte.
Speaker 0: Und manchmal wachte er dafür mitten in der Nacht auf und irgendwann begann er damit, morgens um drei Uhr plötzlich vor Severus Tür zu stehen.
Speaker 0: Aber auch das störte ihn nicht.
Speaker 0: Er war eigentlich eher erleichtert.
Speaker 0: Bei ihm war Harry nicht nur sicher und geborgen, er fühlte sich auch so und das wiederum erfüllte Severus.
Speaker 0: Er hätte erwartet, dass es morgens unangenehm und peinlich werden würde.
Speaker 0: Das wurde es nie.
Speaker 0: Vielleicht fehlt Harry einfach die Kraft für Charme.
Speaker 0: Einmal gestand er außerdem, dass er es nicht in die Halle zum Frühstück schaffen würde.
Speaker 0: Die Eingangshalle musste er dazu nämlich in jedem Fall durchqueren und sie aßen gemeinsam hier.
Speaker 0: Und manchmal kam er früh am Abend zu ihm, weil er es auch dann nicht in die Halle geschafft hatte oder weil er es den gesamten Tag nicht geschafft hatte.
Speaker 0: Und weder empfand Severus nichts als Erleichterung.
Speaker 0: Er kam zu ihm, teilte seine Probleme mit, und sie behoben es ohne viel Aufhebens.
Speaker 0: Es war Harrys Art, sich trotz seiner Probleme um seine simpelsten Bedürfnisse zu kümmern.
Speaker 0: Zweimal schickte Severus ihn duschen.
Speaker 0: Körperpflege konnte ein kaum zu bewältigen bis Problem werden.
Speaker 0: Das wusste Severus nur zu gut.
Speaker 0: Aber von Severus zu hören, dass er es dennoch tun sollte, ihn zu helfen.
Speaker 0: Severus half ihm.
Speaker 0: Und Harry half Severus, der sich ausgeglichen und ruhig fühlte.
Speaker 0: Er füllte zufrieden beinahe.
Speaker 0: Ach, was seiner Zufriedenheit wirklich abträglich war, waren die Nächte auf dem Sofa.
Speaker 0: Er mochte noch keine Fürzig sein, aber Merlin sein Rücken sah das anders.
Speaker 0: Was ist, mummelte Harry Mütte.
Speaker 0: Mein Rücken bringt mich um, softste er.
Speaker 0: Dann sollten wir vielleicht im Bett schlafen, gehente der Jüngere, und Severus musste fast lachen.
Speaker 0: Es war eine so trockene, unschuldige Bemerkung, die doch so wahr und simpel war.
Speaker 0: Cerverus haderte seit Tagen mit dieser Idee, Harry in sein Bett mitzunehmen, das war ihm falsch vorgekommen.
Speaker 0: Und zugegeben hatte er es nicht gewaltlos vorzuschlagen.
Speaker 0: Harry war einfach pragmatisch und erschien gar nicht in Betracht zu ziehen, dass Cerverus das ablehnen könnte.
Speaker 0: Das ist vielleicht die beste Idee, die die Jemals hattest, stellte er schließlich fest.
Speaker 0: So bin ich.
Speaker 0: Harry Potter, der Typ mit den tollen Ideen.
Speaker 0: Daher kennt man mich, gähnte er und säufzt ihn daher.
Speaker 0: Heißt aber auch, dass ich mich bewegen muss, oder?
Speaker 0: Severus, der noch immer unangebracht amüsiert über den schläfrigen Harry, war nickte.
Speaker 0: Musst du, komm hoch.
Speaker 0: Er nahm ihn mitsamt der schweren, weichen Decke mit sich in sein eisiges Schlafzimmer.
Speaker 0: Harry bekam davon dank des Stoffs gar nichts mit.
Speaker 0: Er kroch in Severus' Bett, als wäre das auch nichts anderes als ein Sofa.
Speaker 0: und kaum das Severus ebenfalls lag, schober sich zu ihm heran und kuschelte sich an seine Seite.
Speaker 0: Severus schlang den Arm um ihn.
Speaker 0: Schlaf gut, flüsterte er.
Speaker 0: – Tu ich immer, wenn ich bei dir bin, mummelte er, schon halb weggedriftet.
Speaker 0: Severus schüttelte unweigerlich den Kopf.
Speaker 0: Es musste so sein, sonst würde er nicht ständig wiederkommen.
Speaker 0: Aber wie abgefahren war das bitte, hm?
Speaker 0: Als er am nächsten Morgen erwachte, stockte er für einen Moment und versuchte sich ganz bewusst, das Bild vor Augen zu rufen, das sie abgaben.
Speaker 0: Harry lag nicht mehr an seine Seite gekuschelt, eingewickelt in die grüne Decke.
Speaker 0: Er hatte einen Arm über Severus Brust gelegt, ein Bein lag über seinem Schoß und er benutzte Severus Oberarm als Kopfkissen.
Speaker 0: Sabah klebte an seinem Mundwinkel und in Severus Ärmel und seine Haare waren noch chaotischer als sonst.
Speaker 0: Es war vielleicht das erste Mal in seinem Leben, dass er das Wort Süß im Kopf hatte, ohne dass es dabei um Zucker ging.
Speaker 0: Nein, Harry war einfach niedlich gerade, wie er das Klammeräffchen spielte und Severus dabei ganz sorgenfrei voll sabberte, Merlin und Morgana.
Speaker 0: Wie sollte ihn das denn nicht zufrieden stimmen?
Speaker 0: Der Frühling brachte schwere Gewitter mit sich, die das Erste waren, was Harrys Schlaf in seinem Arm stürten.
Speaker 0: Er lag wach, zitterte und gab keinen Laut von sich.
Speaker 0: Severus nahm an, dass es an den Blitzen lag, deren Licht sich grün auf der Seeoberfläche brach und durch die Oberlichter in sein Schlafzimmer zuckte.
Speaker 0: Und zugegeben verlor das tiefe Grollen des Donners in den Bergen wenig an seiner Kraft über die glatte Wasseroberfläche hinweg.
Speaker 0: Vorsichtig schub er beide Arme unter Harrys hindurch und zog ihn fest an sich, wölbte die Schultern um ihn und schirmte ihn so von den Lichtern und dem Poltern ab.
Speaker 0: Das half ein wenig.
Speaker 0: Harry drückte sich fest an seine Brust.
Speaker 0: Hat ich jemals jemand so gehalten?
Speaker 0: fragte er flüstern.
Speaker 0: Severus konnte nicht viel mehr tun, als den Kopf zu schütteln und leise zu brummen.
Speaker 0: Harry stockte einen Moment, dann schob er selber die Arme um Severus.
Speaker 0: Er hielt sich nicht fest, sondern hielt Severus.
Speaker 0: Seine kühlen Fingerspitzen fanden dabei in seinen Nacken und er rieb ganz sachte über seinen Haaransatz.
Speaker 0: Severus stießt die Luft langsam aus und ließ dabei die Spannung aus seinen Schultern ein wenig entweichen.
Speaker 0: Irgendwie in diesem Ball aus Körpern und Gliedmaßen schmelzend.
Speaker 0: Manchmal fragte er sich, ob sich eigentlich niemand wunderte, wo Harry jede Nacht war.
Speaker 0: Andererseits besorgte es ihn nicht genug, um jeder nachzufragen, und er nahm an, dass jeder einfach genügend mit sich selbst beschäftigt war.
Speaker 0: So ging es ihm doch auch.
Speaker 0: An diesem Punkt vernachlässigte er die Flurwache schon seit Monaten, denn er verließ seine Räume nicht, wenn Harry hier war, und das waren mittlerweile im Regelfall sechs von sieben Nächten in der Woche.
Speaker 0: Es war gut so.
Speaker 0: Was auch immer vorher gewesen war, spielte keine Rolle mehr.
Speaker 0: Am Morgen waren sie beide vermutlich besser ausgeruht als jemals in den letzten Jahren und die Abende, an denen Harry vollkommen fertig zu ihm kam, nahmen immer weiter ab.
Speaker 0: Er kam nicht mehr, weil er keinen anderen Ausweg sah.
Speaker 0: Er kam, weil er gerne hier war.
Speaker 0: Und Severus ließ ihn nicht herein, weil er Harry diesen Ausweg bieten wollte, sondern weil er sich freute, wenn Harry herkam.
Speaker 0: Manchmal, wenn Severus schlecht träumte, wachte er morgens auf, Harry im Arm, die schwere grüne Decke um sich selbst geschlungen.
Speaker 0: Denn konnte er sich schon gar nicht mehr daran erinnern, was er eigentlich geträumt hatte.
Speaker 0: Er war so entspannt wie vielleicht noch niemals in seinem Leben.
Speaker 0: Nicht einmal die Prüfungswochen konnten ihn wirklich stressen, die Tage zogen leicht in ihm vorbei, ohne Katastrophen, ohne Kopfschmerzen, ohne Sorgen.
Speaker 0: Vielleicht traf es ihn auch deshalb so vollkommen unvorbereitet, als er plötzlich in der Eingangshalle stand und alle Schüler fort waren.
Speaker 0: Er sah sich um und führte sich, verloren.
Speaker 0: Harry hatte sich nicht von ihm verabschiedet.
Speaker 0: Warum nicht?
Speaker 0: Etwas betäubt ging er in sein Quartier, um seine Sachen zusammenzupacken.
Speaker 0: Ihn drängte nichts dazu, in sein Haus zurückzukehren, aber in Hogwarts konnte er ja nun auch nicht bleiben.
Speaker 0: Einen wirklichen Schlag versetzte es ihm, als er seine Tür öffnete und auf seinem Sofa die schwere grüne Decke lag, ordentlich zusammengefaltet.
Speaker 0: Er schluckte hart und ging hinüber, hob sie hoch, sie roch nach Harry.
Speaker 0: Es war genau dieser Moment, in dem ihm klar wurde, dass Harry Hogwarts gerade für immer verlassen hatte.
Speaker 0: Sie hatten nie darüber gesprochen, aber nun war es so.
Speaker 0: Vielleicht hätte er damit rechnen müssen, trotzdem fühlte er sich davon überfahren.
Speaker 0: Pfarrig packte er seine Sachen, inklusive der grünen Decke und disapparierte eine Stunde später zurück in sein Haus, das ihn düster in Empfang nahm.
Speaker 0: Es war still, wenn man von den Bodendielen absah, die schon in seiner Kindheit geknaht hatten.
Speaker 0: Er hatte keine Nahrung im Haus, fühlte sich aber auch außerstande daran, etwas zu ändern und sank stattdessen einfach auf die durchgesessene Couch.
Speaker 0: Er verstand nicht so ganz, was mit ihm passiert war.
Speaker 0: Also, natürlich verstand er es sehr gut.
Speaker 0: Er hatte etwas gefunden, das ihn erfüllte, und jetzt war es weg.
Speaker 0: Das war nur kein Gefühl, das er jemals zuvor gefühlt hatte.
Speaker 0: Er kannte Verlust und Schmerz und Trauer, aber das hier fühlte sich anders an.
Speaker 0: Es hinterließ keinen reißenden Schmerz in seiner Brust, der ihn den Atem nahm.
Speaker 0: Vielmehr hatte es ihm sämtliche Energie entzogen.
Speaker 0: Harry hatte, ohne dass sie je viel miteinander gesprochen hatten, einen Platz in seinem Leben eingenommen, der zuvor niemals existiert hatte.
Speaker 0: Und ganz plötzlich wurde er sich bewusst, wie wenig er das eigentlich gelebt hatte.
Speaker 0: Er hatte sich immer vorgenommen, sich irgendwann noch bei ihm zu entschuldigen, ihm Fragen zu stellen und selbst ein paar Antworten zu geben.
Speaker 0: Als er nun hier saß und die Einsamkeit langsam zurück in sein Bewusstseinsig hatte, kam er sich vor wie der Größte nach der Welt.
Speaker 0: Er glaubte, hätte Harry gefragt, wäre er nicht einfach gegangen.
Speaker 0: Nein, Harry war jemand, der dazu neigte zu gehen, wenn er sich unsicher war, ob er gewollt war.
Speaker 0: Oder man es ihm nicht viel mehr direkt unter die Nase rieb.
Speaker 0: Vermutlich glaubte er sogar, dass es eine Erleichterung für Severus war, ihn los zu sein.
Speaker 0: Da bestimmte das nicht.
Speaker 0: Und nun?
Speaker 0: Er hatte keinen Schimmer, wohin Harry gehen würde.
Speaker 0: Sicherlich nicht in das Haus, in dem er eine so furchtbare Kindheit erlebt hatte.
Speaker 0: Da war er einfach klüger als Severus.
Speaker 0: In den Gremaltplatz?
Speaker 0: Er wog den Gedanken kurz ab, kam dann aber zu dem Schluss, dass Harry an keinem Ort glücklich werden könnte, an dem sein Pate gelitten hatte.
Speaker 0: Bei den Weaslies.
Speaker 0: Die Möglichkeit bestand, denn er wusste, dass Harry diese rot-harige Bande für den Rest seines Lebens als seine Familie betrachten würde.
Speaker 0: Aber er wusste oder glaubte zumindest gehört zu haben, dass die gerade dabei waren, das Haus umzubauen, um es an ihre zukünftigen Bedürfnisse anzupassen.
Speaker 0: Und damit?
Speaker 0: hatte Severus keinen Schimmer, wo er sein könnte.
Speaker 0: Er wusste nicht einmal, was Harry jetzt mit seinem Leben anfangen wollte, was für ein riesengroßer Idiot er doch war.
Speaker 0: Stunde um Stunde hatte Severus auf seine alten Couch gesessen und in den staubigen dunklen Raum gestarrt.
Speaker 0: Der Umso dunkler wurde umso weiter der Abend heraufzog und war dabei nicht viel weitergekommen, als sich selbst in Gedanken dafür zu schelten, wie unfähig er war, Dinge, die ihm gut taten, bei sich zu behalten.
Speaker 0: Als müsste er es nicht mittlerweile gelernt haben.
Speaker 0: Aber dieses Mal war es anders.
Speaker 0: Er hatte nichts verloren.
Speaker 0: Man hatte ihm nichts entrissen.
Speaker 0: Er hatte Harry gehen lassen.
Speaker 0: Herr schnaufte.
Speaker 0: Das war es doch, was man tun sollte, wenn man etwas liebte, nicht loslassen.
Speaker 0: Und dann käme es zu einem zurück oder sowas.
Speaker 0: Er zuckte furchtbar zusammen, als es plötzlich an seine Tür klingelte.
Speaker 0: Ehrlich gesagt hatte er bei einer vergessen, dass das Haus eine Tür klingel besaß.
Speaker 0: Seit seiner Kindheit hatte er dieses Geräusch nicht mehr gehört und es verwirrte ihn zutiefst.
Speaker 0: Kein Muckel würde je an seiner Tür klingeln, oh Merlin, ihm fiel ein, dass er quasi das erste Mal seit seiner Entlassung aus dem Sanctmungus in seinem Haus war, was wenn die Presse ihn hier abpassen wollte, oder noch schlimmer, Fans.
Speaker 0: Es klingelte wieder und er erhob sich langsam.
Speaker 0: Wer auch immer das war, er sollte die Person besser gleich oblivieren, sodass sie seine Adresse wieder vergaßt.
Speaker 0: Er trat zur Seite, öffnete sie und stockte.
Speaker 0: Harry stand draußen.
Speaker 0: Er sah mit großen Augen zu ihm hoch, ganz genauso, wie er es bei den ersten paar Malen gemacht hatte, als er zu seinem Quartier in Hogwarts kam, als würde er damit rechnen, dass Severus zu verstand kam und ihn zum Teufel jagte.
Speaker 0: Und genauso wie in Hogwarts hielt er eine Decke in den Händen.
Speaker 0: Natürlich nicht Severus, grüne Decke, denn die lag ja noch auf der Couch.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Es handelte sich um die gleiche Machart.
Speaker 0: Er erkannte die Struktur des Materials und die Naht war genauso abgesteppt wie bei seiner Decke.
Speaker 0: Harrys Exemplar war jedoch dunkelrot.
Speaker 0: Er stand da und sein Adams Apfel zuckte unter Worten, die er nicht herausbrachte und Severus schloss die Augen einen Moment, ehe er einen Schritt zurücktratt.
Speaker 0: Komm rein, sagte er, wie immer eben.
Speaker 0: Anders als sonst, jedoch hob Harry heute tatsächlich einen Mundwinkel.
Speaker 0: Er folgte ihm wortlos in das düsterer Haus zur durchgesessenen Couch, und setzte sich neben ihn.
Speaker 0: Die Decke behielt er dabei zusammen gefaltet auf seinem Schoß.
Speaker 0: Was machst du hier?
Speaker 0: Musste Severus einfach fragen.
Speaker 0: Er hätte in tausend Jahren nicht geglaubt, dass Harry zu ihm kommen würde, zurückkommen würde.
Speaker 0: Harry straffte die Schultern und sah Severus ganz wach an.
Speaker 0: Ich möchte hier bleiben.
Speaker 0: Er gab sich sicher Mühe, aber seine Stimme blieb leise und vorsichtig.
Speaker 0: Hier, in diesem Haus, Und niemand, wirklich niemand wollte in diesem Haus sein, das machte absolut keinen Sinn.
Speaker 0: Bei dir.
Speaker 0: Severos legte unweigerlich den Kopf leicht schief.
Speaker 0: Vielleicht dachte er, vielleicht kamen Dinge, die man liebte ja wirklich zu einem zurück, wenn man sie losließ.
Speaker 0: Und vielleicht durfte man sie dann behalten.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Jetzt noch schnell ein Like, die Eule mit einem Kommentar los schicken und abonnieren.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Leine Jana.
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