GANZES HÖRBUCH! Zwischen uns ⎮Minerva & Albus ⎮Harry Potter FanFiction, Einschlafen, Entspannen
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction, Einschlafen, EntspannenAus einer nächtlichen Romanze im Oktober 1935, entsteht für Minerva McGonagall ein großes Problem. Anfangs auf sich allein gestellt, hält sie tapfer dem Hohn und der Schikane stand, bis die Wahrheit sich allein ihren Weg sucht und neue Wege aber auch neue Probleme mit sich bringt.
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Speaker 0: Hey, schön, dass Sie wieder eingeschaltet habt.
Speaker 0: zu einer neuen Folge Jana liest.
Speaker 0: Hier lese ich regelmäßig spannende Hörbücher und Fanfiction aus der Harry Potter-Welt.
Speaker 0: Wenn euch die Geschichten gefallen, dann unterstützt meine Podcast gerne durch ein Like, einen Kommentar und ein Abo.
Speaker 0: Außerdem könnt ihr mir auch gerne bei Instagram folgen, unter Jana, Unterstrich, Ambrosi, Unterstrich, Sprecherin.
Speaker 0: Dort gebe ich euch viele Einblicke in meinen Sprecherinnenalltag.
Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Viel Spaß mit der Geschichte.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Kapitel eins.
Speaker 0: Geständnis.
Speaker 0: Es war ein eiskalter Winter im Jahre nineteenhundertsechsunddreißig.
Speaker 0: Die schottischen Hochlande waren von einer undurchdringlichen Schicht Schnee bedeckt und jeder Baum sah aus wie gepudert.
Speaker 0: Ein wildes Schnee treiben tobte und es war eine rauhe Nacht, die kein Lebewesen draußen verbringen wollte.
Speaker 0: Wie ein dunkler Wächter tronte ein gewaltiges Schloss auf einer Klippe über einem der zahllosen Lochs in Schottland.
Speaker 0: Der gewaltige See war nur im Uferbereich gefroren, doch selbst der harte Winter vermochte es nicht, sich bis in die Mitte des Lochs vorzukämpfen.
Speaker 0: Vereinzelte warme Lichter drangen durch das Schneegestöber.
Speaker 0: Einige Fenster des Schlosses waren hell vom Fackellicht erleuchtet.
Speaker 0: Doch selbst das Feuer mochte die Kälte nicht komplett aus den Gemäuern Hogwarts Bannen.
Speaker 0: Die altehrwürdige Schule für Hexerei und Zauberei trotzte dem Wetter wie ein stoischer Kämpfer.
Speaker 0: Im Inneren ein wenig behaglicher, tummelten sich Schüler außerhalb des Unterrichts und vor allem zu später Stunde doch lieber in den gemütlichen Gemeinschaftsräumen der einzelnen Häuser.
Speaker 0: Denn der malerische Winterzauber, der sich noch zu Weihnachten über die Ländereien gelegt hatte, machte nun Platz für den stürmischen Januar.
Speaker 0: Laut hallende Schritte waren in einem Korridor zu hören und eine Gestalt alte, schnellen Schrittes voran.
Speaker 0: Es war kalt, trotz der Fackeln an den Wänden und an den Fensterscheiben bildeten sich Eisblumen.
Speaker 0: Ständig wurden Blicke über die Schulter geworfen, denn es war eine Schülerin aus dem sechsten Jahrgang.
Speaker 0: Ab der fünften Klasse war es, den älteren Schülern abends gestattet sich länger außerhalb des Gemeinschaftsraums aufzuhalten.
Speaker 0: Natürlich war der hauptsächliche Gedanke dafür, dass es ab dem Zackjahr mehr zu arbeiten gab und um das Pensum an Hausaufgaben zu schaffen, war es diesen Schülern auch gestattet, länger in der Bibliothek zu verweilen.
Speaker 0: Doch natürlich wurde diese Zeit auch für freizeitliche Zwecke genutzt.
Speaker 0: Doch die Sperrstunde ab um neun Uhr am Abend war bereits überschritten und die Schülerin hatte Sorge, erwischt zu werden.
Speaker 0: Mit zitternden Händen drückte sie eine endlich erreichte Türklinke hinunter und betrat die Mädchentolette.
Speaker 0: Hier war es ein wenig wärmer und der große Raum lag vollkommen verlassen vor ihr.
Speaker 0: Mit einem erleichterten, aber auch klammen Ausdruck eilte sie zunächst besten Kabine.
Speaker 0: Es war nicht so, dass sie es nicht mehr in die Bäder ihres Gemeinschaftsraums geschafft hätte, doch sie wollte allein sein, was in einem Schloss voller Schüler und Lehrer manchmal unmöglich erschien.
Speaker 0: Sie ließ ihre mit Büchern bepackte Schultasche fallen, ließ nun alles außer Acht, denn sie konnte es nicht länger unterdrücken und gab dem Drang nach.
Speaker 0: Sie beugte sich über die Toilette und er brach sich nach einigen schweren Atemzügen.
Speaker 0: Tränen liefen ihr über das Gesicht, während sie sich in einigen heißen Schüben übergab.
Speaker 0: Sie atmetete schwer, richtete sich jedoch erst auf, als sie sicher war, dass es vorbei war.
Speaker 0: Sie spülte und verließ vollkommen entkräfte die Kabine, um sich am Waschbecken den Mund auszuwaschen.
Speaker 0: Sie benetzte ihr Gesicht und schaute hoch in den Spiegel.
Speaker 0: Minerva McGonagall war eine Sechsklässlerin aus Grifendorf.
Speaker 0: Sie war eine hochgewachsene, junge, angehende Frau.
Speaker 0: Sie war Vertrauenschülerin ihres Hauses und eine äußerst begabte Hexe.
Speaker 0: Ihre Zacks hatte sie mit Glanznoten bestanden und man erwartete viel von ihr.
Speaker 0: Ihr langes schwarzes Haar hatte sie zu einem festen Knoten gebunden und einige Stränen hingen ihr hübsch links und rechts hinunter.
Speaker 0: Doch gerade sah sie eher sehr krank aus.
Speaker 0: Ihre Haut war ganz blass, alle Farbe war aus ihr Gewichen und ihre grünen Augen waren glasig.
Speaker 0: Sie wischte sich die letzten Stränen aus den Augen und griff nach einem Handtuch, um ihr Gesicht zu trocknen, Doch mittlerweile konnte sie kaum noch ihre Gefühle zurückhalten und musste sich arg zusammenreisen, um ihre Tränen zu zügeln.
Speaker 0: Nach einigen Sekunden hatte sie sich wieder im Griff und ließ das Handtuch sinken.
Speaker 0: Sie konnte sich nichts mehr vorliegen.
Speaker 0: Seit Wochen ging es ihr schlechter und schlechter.
Speaker 0: Sogar so sehr, dass sie teils Hausaufgaben versäumte zu erledigen und sich deshalb Punkteabzug und Nachsätzen einhandelte.
Speaker 0: Doch sie wusste, dass die Professoren taten, dass.
Speaker 0: Doch sie wusste, die Professoren taten das nur widerwillig, da sie wussten, dass Minerva eine glänzende Schülerin war.
Speaker 0: Die unwissenden Professoren taten es als heranwachsenden Unmut ab, den Schüler in ihrem Alter eben durch liefen, doch dem war nicht so.
Speaker 0: Minerva wusste es besser.
Speaker 0: Müde schulterte sie ihre Schultasche, prüfte, ob die Luft rein war und stahl sich aus der Mädchentolette zurück in ihren Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Wie sie es geschafft hatte, ohne eine Aufsichtsperson zu begegnen, in ihren Gemeinschaftsraum zu gelangen, war Minerva ein ziemliches Rätsel, doch sie war dankbar und steil sich in den Mädchenschlafsaal.
Speaker 0: Ein paar Mädchen waren noch wach, als sie eintrat, doch niemand sah auf, da sie es bereits gewohnt waren, dass Minerva lange fort war, um zu lernen.
Speaker 0: Minerva ging rasch auf ihr Bett zu und legte ihre Sachen ab.
Speaker 0: Du bist ziemlich blass?
Speaker 0: sagte ein Mädchen im Bett neben ihr.
Speaker 0: Sie sah nicht wirklich von ihrem Zaubertrankbuch auf, doch sie hatte es bemerkt.
Speaker 0: Alain Pruvert war eine stemmige junge Hexe mit roten Locken und haselnussbraunen Augen.
Speaker 0: Immer direkt und ehrlich und eigentlich eine gute Freundin.
Speaker 0: Sie blickte von ihrem Buch kurz auf eine Uhr.
Speaker 0: Und bist spät heute?
Speaker 0: Ich habe die Zeit vergessen und bin müde, Aline.
Speaker 0: Mommelte mir nervig zerstreut und griff sich ihren Pyjama, um sich ins Badezimmer zu verziehen.
Speaker 0: Wenn du meinst, sagte sie wieder abwesend.
Speaker 0: Dachte nur, du triffst dich vielleicht mit diesem Ravenclaw, mit diesem Goldstein.
Speaker 0: Nun sahen auch die anderen Mädchen auf.
Speaker 0: Uuuuh, Medorian!
Speaker 0: fragte Heather Weasley, ein somerspossiges Mädchen mit flammend roten Haaren neugierig.
Speaker 0: Die sah gut aus, hinde Junge, aus der Siebten.
Speaker 0: Macht euch nicht lächerlich.
Speaker 0: Momulteminer war leicht errütend.
Speaker 0: Es war eine Tatsache, dass sie sich hin und wieder mal mit Dorian Goldstein straf.
Speaker 0: Er war ein wirklich gut aussehender Ravenclaw mit dunklem Haar und dunklen Augen.
Speaker 0: Er hatte sie zum ersten Hoxmead-Besuch gefragt, ob sie ihn begleiten wollte, und da sie ihm nicht ganz abgeneigt war, hatte sie zugesagt.
Speaker 0: Aber wirklich zusammen waren sie nun auch nicht, da Minerva sich mehr auf die Schule konzentrierte und auch Dorian mit seinen Uzz zu tun hatte.
Speaker 0: Und sie sich noch sehr unsicher war, ob sie das wirklich wollte.
Speaker 0: Was sie definitiv gerade wirklich nicht wollte, war, ihn nun auch noch zu sehen.
Speaker 0: Missmutig über die kichernden Zimmergenossinnen verzog sich Minerva ins Badezimmer und schloss sich ein, um in Ruhe duschen zu können.
Speaker 0: Unwillkürlich sah sie an sich hinunter, doch noch war nicht viel zu sehen, aber dennoch.
Speaker 0: Wenn sie über ihren Bauchstrich spürte sie es und wiederkoch ihr die Panik in den Nacken und die wurde ganz kalt.
Speaker 0: Sie konnte sich nicht länger selbst belügen.
Speaker 0: Und es wurde langsam Zeit, dass sie etwas tat.
Speaker 0: Minerva hatte die Nacht nicht gut geschlafen und saß auch mit einer etwas grünlichen Farbe im Gesicht am Tisch der Griffendors.
Speaker 0: Die große Halle war reichlich gefüllt zum Frühstück und dichte Flocken trieben an der verzauberten Decke der Halle.
Speaker 0: Draußen vor den Fenstern war es noch dunkel und sie startete mit schwerem Magen auf ihr Toast.
Speaker 0: – Ist dir nicht gut?
Speaker 0: – Du siehst schrecklich aus, sagte Aline, die ihr gegenüber saß.
Speaker 0: Sie musterte sie misstrausch, aber auch leicht besorgt.
Speaker 0: Mir ist schlecht.
Speaker 0: sagte Minerva leise, hat nicht gut geschlafen.
Speaker 0: Geht doch in den Krankenflügel, du siehst nicht nur heute so mies aus, das geht schon eine ganze Weile, sagte ihre Freundin belehrend, und Minerva war für einen grimmigen Blick zu, wusste aber, dass sie recht hatte.
Speaker 0: Aber aus einem anderen Grund war sie sich im Klaren, dass sie dringend den Krankenflügel besuchen musste.
Speaker 0: Aber alles in ihr sträubte sich dagegen.
Speaker 0: Das wird schon wieder, sagte sie leise und versuchte tapfer zu essen, Doch nachdem sie bereits ein wenig würgen musste, langte es Eileen.
Speaker 0: Schluss jetzt, du gehst zum Krankenflügel, sagte sie nachtrücklich.
Speaker 0: Ich sage Professor Slacown, wo du bist, also los und gib mir deine Schultasche, ich schaff sie für dich in den Schlafsaal.
Speaker 0: Sie sahen sich eine Weile an, dann senkte Minerva langsam ihre Augen.
Speaker 0: Danke, blösterte sie und erhob sich vom Frühstückstisch.
Speaker 0: Während sie zum Krankenflügel ging, wurde ihr zum Glück weniger schlecht.
Speaker 0: Die Hoffnung, dass es eine Magenverstimmung war, hatte sie schon längst aufgegeben.
Speaker 0: Sie rangen sichtlich mit sich und wollte immer wieder auf dem Absatz kehrtmachen, aber wie erklärte sie es Eileen?
Speaker 0: Sie hatte ohnehin schon lange den Verdacht, dass ihre Freundin etwas ahnte.
Speaker 0: Wie sie es sich auch zurechtlegte, es brachte nichts.
Speaker 0: Sie erreichte die Pforte vom Krankenflügel und nun wurde ihr vor Angst schlecht, aber sie war eine Gryffindor.
Speaker 0: Sie war mutig.
Speaker 0: Sie musste es tun.
Speaker 0: Tief durchatmend, aber trotzdem zitternd, trat sie ein und sah die vielen leeren Betten vor sich.
Speaker 0: Alles war warm und behaglich und machte einen freundlichen Eindruck.
Speaker 0: Als Minerva unsicher eintrat, sah sie die kranken Schwester Madame Marygold sofort.
Speaker 0: Sie war eine heileren mittleren Alters und ihr blondes, leicht ergrautes Haar zierte eine Haube.
Speaker 0: Sie wandte sich um, als sie Minerva bemerkte und lächelte ihr freundlich zu, während sie ihre Arbeit stehen ließ und auf sie zukam.
Speaker 0: Oh, da habe ich ja heute sehr früh Besuch, sagte sie für sorglich.
Speaker 0: Was gibt es denn, Miss McGonagall?
Speaker 0: Beinahe wäre mir nervauf dem Absatz herumgewirbelt und davon gelaufen, aber sie zwang sich zu bleiben.
Speaker 0: Ihr Herz hemmerte unangenehm und sie zitterte und stammelte, brachte kaum einen anständigen Satz hervor.
Speaker 0: Sie musste es tun, es blieb ihr nichts mehr.
Speaker 0: Sie würde sich nicht selbst helfen können.
Speaker 0: M-M-Madam Marygold, wäre es möglich, dass ich... Sie vertraulich sprechen könnte, fragte sie unter Aufbringung all ihren Mutes.
Speaker 0: Die Krankenschwester war sichtlich verwundert über diese eigentümliche Bitte, nickte jedoch ohne zu fragen und wies mit der Hand auf eine kleine Tür neben der Flügeltür.
Speaker 0: Natürlich messen McGonagall nur dahinein, sagte sie und führte sie in ein kleines Büro.
Speaker 0: Es war voll mit Regalen und Krankenakten.
Speaker 0: Verschiedene Modelle des Körpers waren überall aufgestellt und inmitten des Ganzen ein überfilter Schreibtisch mit einem kleinen Stuhl davor, auf dem Minerva Platz nehmen konnte, während Madame Marygold hinter ihrem Schreibtisch Platz nahm.
Speaker 0: Die Tür war geschlossen, sie würde nun vertraulich sprechen können.
Speaker 0: Es gab kein Zurück mehr.
Speaker 0: Nun, was bedrückt sie denn?
Speaker 0: fragte sie beinahe mütterlich.
Speaker 0: Sie ... Sie werden es niemanden sagen?
Speaker 0: fragte Minerva besorgt.
Speaker 0: Auch nicht.
Speaker 0: meinen Eltern oder anderen Lehren oder oder dem Schulleiter?
Speaker 0: Ich unterliege meiner Schweigepflicht, versicherte sie ihr nun ernsthaft besorgt.
Speaker 0: Was war so schlimm, dass es niemand erfahren konnte und das arme Mädchen in ihrer Not zu ihr kam?
Speaker 0: Minerva senkt ihren Blick.
Speaker 0: Sie ertrug es nicht, die Krankenschwester dabei anzusehen.
Speaker 0: Mir geht es schon eine ganze Zeit lang sehr schlecht und und anfangs dachte ich, dass ich nur eine Magenverstimmung hätte, aber Mittlerweile gibt es Anzeichen und ... ich ... ich glaube ich ... bin schwanger, sagte Minerva verzweifelt, aber mit leiser Stimme.
Speaker 0: Tränen kam ihr und sie schluchzte unterdrückt.
Speaker 0: Die Gefühle überschwemmten und ertränkten sie.
Speaker 0: Sie schämte sich so sehr dafür und hatte so eine Angst.
Speaker 0: Nicht nur davor, sondern auch vor ihren Eltern, vor ihrer nun unsicheren Zukunft.
Speaker 0: Würde sie Hogwarts überhaupt noch besuchen dürfen, wenn es herauskam?
Speaker 0: War die Schande zu groß für ein uneheliges Kind?
Speaker 0: Alders kreiste ihrem Kopf herum.
Speaker 0: Madame Marygold sagte erst nichts.
Speaker 0: Sicher musste sie auch erst einmal verarbeiten, was Minerva da gerade offenbart hatte.
Speaker 0: Doch zu ihrer Überraschung stand die Krankenschwester auf und fasste sie vorsichtig an der Schulter.
Speaker 0: Ihr Gesicht war nicht zu deuten, doch ihre Stimme war sanft und mitführend.
Speaker 0: Komm, Kind, mach dich hinter dem Vorhang frei.
Speaker 0: Mach dich hinter dem Vorhang frei.
Speaker 0: Ich sehe es mir an, sagte sie bestimmt.
Speaker 0: Minerva folgte ihre Anweisung und ließ sich von Madame Marygold gründlich untersuchen.
Speaker 0: Sie wusste nicht genau, was die Hexe tat.
Speaker 0: Sie hatte ihren Zauberstab auf sie gerichtet und murmelte unverständliche Beschwörungen oder tat ungesagte Zauber.
Speaker 0: Sie notierte sich nach jedem Zauber etwas auf einem Bogenpergament und murmelte vor sich hin.
Speaker 0: Schließlich durfte sich Minerva wieder anziehen und wartete ängstlich auf dem Stuhl.
Speaker 0: Lange sagte die Krankenschwester nichts.
Speaker 0: Studierte das, was sie aufgeschrieben hatte und Saminer war nun sehr ernst an.
Speaker 0: Diese schluckte schwer.
Speaker 0: Nun, es gibt keinen Zweifel.
Speaker 0: Sie erwarten eindeutig ein Kind und sind schätzungsweise im dritten Monat schwanger.
Speaker 0: Ich unterliege meiner Schweigepflicht und werde sie zu regelmäßigen Untersuchungen vertraulich behandeln, aber die Schulroben werden es nicht ewig verbergen können.
Speaker 0: Erläuterte sie ihr das Problem, was sich ihr auch vor Augen auftat.
Speaker 0: Es würde bemerkt werden früher oder später.
Speaker 0: Beschäbend sah Minerva wieder auf ihre Knie.
Speaker 0: Madame Mary Gold seufzt zu schwer.
Speaker 0: Es ist nun einmal Passiertkind, und wenn sie bereit sind, werde ich es mit ihnen gemeinsam dem Schulleiter erläutern.
Speaker 0: Professor Dippet ist streng, aber ich bin sicher, dass er ihn anbetracht ihrer schulischen Leistungen Gnade walten lässt.
Speaker 0: Sie musserte Minerva nur mit einem mitleidigen Ausdruck, da diese nichts anderes tun konnte, als Stumm zu weinen und zu nicken.
Speaker 0: Sie zweifelte an Dippets Gnade.
Speaker 0: Bereit war sie noch lange nicht.
Speaker 0: Sie musste das verarbeiten.
Speaker 0: Sie hatte es gewusst, dennoch war es um einiges schlimmer, nun eine offizielle Bestätigung vor sich zu haben.
Speaker 0: Madame Marygold würde sie versorgen, doch sie hatte recht.
Speaker 0: Wie lange würden ihre Roben das wachsende Leben verbergen?
Speaker 0: Sie war gerade mal sechzehn.
Speaker 0: Verzeihen Sie mir eine vielleicht zu genaue Frage, sagte Madame Marygold leise, doch Minerva wusste, was sie fragen wollte, hob den Blick und sagte dumm vor lauter Tränen, ich kann nicht verraten, wer der Vater ist.
Speaker 0: Ich kann es nicht.
Speaker 0: Ich will es
Speaker 0: nicht.".
Speaker 0: Nun waren die Tränen unauffaltsam und sie vergrub ihr Gesicht in den Händen.
Speaker 0: Schluchzer schüttelten sie heftig und nur mit einem Stärkungstrang konnte Madame Marygold das arme Mädchen ein wenig aufpäppeln.
Speaker 0: Minerva besuchte den Krankenflügel nun in regelmäßigen Abständen.
Speaker 0: Durch Madame Marygoods fürsorgliche Hilfe wurden ihr diese schrecklichen Symptome genommen und sie konnte immerhin den Schulalltag wieder ohne größere Probleme bewältigen.
Speaker 0: Was die Heilerin jedoch nicht konnte, war Minervas Gefühle zu kurieren.
Speaker 0: Immer wieder hatte sie Anfälle, wo die Tränen einfach flossen und sie war übermäßig empfindlich.
Speaker 0: Das macht es ihr nicht einfacher, aber sie hielt sich wacker, weil jedoch immer noch nicht bereit offen zu kommunizieren.
Speaker 0: Auch wenn Madame Marygold dabei ihre Hilfe angeboten hatte, sie konnte es noch nicht über sich bringen, zum Schulleiter zu gehen und ihm die Wahrheit zu sagen.
Speaker 0: Was würde das für einen Skandal auslösen?
Speaker 0: Würde er Gnade zeigen, wie die Heilerin ihr zugesichert hatte, oder würde er sie in Schande fortschicken und ihre Ausbildung wäre für immer zerstört?
Speaker 0: Zukunftsängste plagten sie so schrecklich, dass sie es nicht wagte.
Speaker 0: Doch Madame Marygold hatte ihr offen gesagt, dass sie es nicht ewig verstecken könnte.
Speaker 0: Das Kind würde Juli oder August zur Welt kommen und spätestens zum ersten September in ihrem letzten Jahr würde sie sich verraten.
Speaker 0: Ein Kind konnte man unmöglich verstecken.
Speaker 0: Minerva wusste, dass sie früher oder später mit der Wahrheit rausrücken musste.
Speaker 0: Miss McGonigal unterbrach eine Stimme ihrer düsteren Gedanken und sie blickte überrascht auf.
Speaker 0: Sie hatte vollkommen ausgeblendet, dass sie im Unterricht saß und sie eigentlich mit den anderen Schülern ihren Raben vor sich in eine Vase verwandeln sollte.
Speaker 0: Aber sie hatte bisher nichts getan, als wie eine leere Hülle auf den Raden zu starren.
Speaker 0: Nun jedoch blickte sie auf und begegnete den blauen Augen von Prof.
Speaker 0: Dumbledore, ihrem Lehrer für Verwandlung.
Speaker 0: Er war ein hochgewachsener Mann mit kastanienbraunen Haaren und einem Vollbad.
Speaker 0: Er war durch seine krumme Nase, die aussah, als wäre sie mal gebrochen gewesen, ein wenig markant, dennoch ein gut aussehender Mann.
Speaker 0: Besonders seine blauen Augen waren so intensiv, dass sie einen durchschauen konnten und momentan konnte sie diesem Blick kaum standhalten.
Speaker 0: Ja, Sir?
Speaker 0: fragte sie und wurde etwas rot, da sie bemerkte, dass auch die anderen Schüler sie anstarten.
Speaker 0: Die anderen Schüler sind schon seit einigen Minuten am Üben, aber sie haben noch nicht einmal angefangen, sagte er.
Speaker 0: Er klang mehr besorgt als streng, immerhin war er zusätzlich auch ihr Hauslehrer.
Speaker 0: Geht das ihnen nicht gut?
Speaker 0: Doch.
Speaker 0: wießt sie ihm ein wenig aus, richtete sich nun etwas auf und hob ihren Zauberstab.
Speaker 0: Sie schaffte den Zauber sofort und ihre Arbe verwandelte sich in eine Wase.
Speaker 0: Verwandlung war schon immer ihr stärkstes Fach gewesen.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Dumbledore musste die ihre Wase, dann sie, doch er drang nicht weiter auf sie ein und machte normal mit seinem Unterricht weiter.
Speaker 0: Minerva sah betrübt auf ihr Pult hinab und verbrachte den Rest der Stunde mit der angewiesenen Übung, doch sie war immer noch nicht wirklich bei der Sache.
Speaker 0: Und sie war so verdammt müde.
Speaker 0: Sie hatte die letzten Nächte schlecht geschlafen.
Speaker 0: Miss McGonagall?
Speaker 0: Minerva fuhr hoch und schaute sich verwirrt um.
Speaker 0: Sie war immer noch im Verwandlungsklassenzimmer, aber dieses war komplett leer.
Speaker 0: Sie hörte draußen Fußgetrappel und Geschnatter, scheinbar hatte die Stunde gerade erst aufgehört und eine Hand an ihrer Schulter hatte sie leicht wachgerittelt.
Speaker 0: Sie blickte auf und sah erneut Professor Dumbledore über sich und nun wurde ihr Eis kalt.
Speaker 0: Sie erhob sich und packte rasch ihre Sachen zusammen, Was sie nun gar nicht gebrauchen konnte, war noch jemand, der nach ihrem befinden Boote.
Speaker 0: »Verzeihen Sie, ich bin eingeschlafen«, sagte sie zerstreut und stopfte alles untypisch unordentlich in ihrer Tasche, um nur schnell den Raum verlassen zu können.
Speaker 0: Sie schulterte ihre Tasche so schnell, dass ihr kurz schwarz vor Augen wurde.
Speaker 0: Sie bemerkte gar nicht, wie sie kippte und schüttelte keuchen den Kopf.
Speaker 0: Ihr wurde wieder klar vor Augen und erst jetzt bemerkte sie, dass er sie am Arm festhielt, um sie am Fallen zu hindern.
Speaker 0: Vielleicht wäre es ratsam in den Krankenflügel zu gehen, meinte Herr Ernst.
Speaker 0: Ihre Leistungen im Allgemeinen nehmen zusehends ab, und wenn sie bereits im Unterricht einschlafen ... Wut, steck ihn hier hoch, wie ein jäß Feuer, und sie riss sich von ihm los.
Speaker 0: Danke, ich habe alles im Griff, Professor, sagte sie knapp, schnappte sich ihre Tasche und stimmte nach draußen, ließ ihn einfach dastehen.
Speaker 0: Im Nachhinein tat es ihr ein wenig leid.
Speaker 0: So hatte sie nicht mit ihm reden wollen, aber ... Anders verdient hatte er es auch nicht.
Speaker 0: Und wieder kamen ihr die Tränen.
Speaker 0: Gerade noch so konnte sie sich in ein leeres Klassenzimmer flüchten und weinte, weinte bitterlich.
Speaker 0: Die Stelle, an der er sie am Arm gepackt hatte, brannte noch.
Speaker 0: Brannte wie jede andere Berührung von ihm, und sie konnte nicht fassen, dass sie wieder so mächtig überrollte wie eine tödliche Lawine.
Speaker 0: Die Erinnerungen an diese eine Oktobernacht.
Speaker 0: Völlig entkräftet taumelte sie durch die dunklen Gänge von Hogwarts.
Speaker 0: Ihre Robe war ein wenig durchtränkt vom Regen, kam sie doch gerade vom Astronomieturm.
Speaker 0: Es war ein scheuslicher Oktobersturm und ein heftiges Gewitter.
Speaker 0: Die meisten waren sicherlich bereits in ihren Betten, und selbst die Geister des Schlosses waren nicht zu sehen.
Speaker 0: Ihre Beine begangen zu zittern, und sie lehnte sich erschöpft gegen die kalte Mauer des Ganges.
Speaker 0: Erst als sie Schritte hörte, erst als sie Schritte hörte, wurde sie hellhörig, Doch es war zu spät.
Speaker 0: Professor Dumbledore kam um die Ecke und sein Blick viel genau auf Minerva, wie sie da völlig fertig an der Wand lehnte.
Speaker 0: Einem Moment lang schien er von ihrem Anblick überrascht zu sein, und Minerva eher erleichtert, dass es nur Dumbledore war und nicht der Hausmeister.
Speaker 0: Dennoch blickte er sich streng über seine Brille hinweg an und ließ seinen erleuchteten Zauberstab sinken.
Speaker 0: Miss McGonagall, es ist schon weit nach Mitternacht.
Speaker 0: Was tun sie?
Speaker 0: begann er, doch er hielt inne und musterte nun ihre Verfassung.
Speaker 0: Er blickte auf ihre nasse Kleidung, auf den Sturm draußen vor den Fenstern und wieder zurück auf sie, und sie wusste, dass er es sofort verstand.
Speaker 0: Seine anfängliche Strenge war sofort gewichen.
Speaker 0: Sie haben es geschafft, fragte er leise lächelnd.
Speaker 0: Minerva nickte Matt.
Speaker 0: Mit der Hilfe ihres Verwandlungsprofessors hatte sie es geschafft, ein Animagus zu werden.
Speaker 0: Es hatte Monate lang gedauert und sie hatte viele extra Stunden bei ihm verbracht, um diese hohe Kunst der Verwandlung zu meistern.
Speaker 0: Und heute, zu so einem schrecklichen Oktobersturm, mitten in der Nacht, hatte sie es geschafft.
Speaker 0: Doch das alles hatte sie weit entkräftet und sie wusste nicht, ob sie es ohne Hilfe noch weiter schaffen würde, einen Schritt zu tun.
Speaker 0: Minerva, das ist wunderbar!
Speaker 0: Sie haben es geschafft!
Speaker 0: Das ist ein komplexer Zweig der Verwandlung!
Speaker 0: sagte er mit sichtlichem Stolz in der Stimme, legte einen Teil der Firmlichkeiten ab, trat zu ihr und half ihr sich richtig aufzustellen.
Speaker 0: Ihre Beine gaben in einer Sekunde der Schwäche nach und überraschte schlangen er seine Arme um sie, während sie sich an seiner Robbe festhielt.
Speaker 0: Sie sah zu ihm auf und ihr war noch nie klar gewesen, wie tief diese blauen Augen waren.
Speaker 0: Nur verschwommen konnte sie sich daran erinnern, dass sie sich immer näher gekommen und noch verschwommener daran wie sie in dieser leeren Kammer gelandet waren.
Speaker 0: Während der Extrastunden waren sie sich natürlich etwas näher gekommen und sie hatte ihn schon immer bewundert.
Speaker 0: Aber dass er sie so begehrte, war ihr nicht klar gewesen.
Speaker 0: Für sie war es eine unerreichbare Schwermerei und nun spürte sie seine Hände an Stellen, die sonst kein Mensch berühren sollte.
Speaker 0: Der Druck der Wand in ihrem Rücken und seine verlangenden Küße, es brach sie und machte sie schwach.
Speaker 0: Sie warf ihre Vernunft fort und gab sich ihrem Schwarm ganz hin, nicht glauben können, dass es gerade wirklich passierte.
Speaker 0: Doch alles Denken war fort, als sie nur noch ihn spürte.
Speaker 0: Minerva schlug ihre verweinten Augen auf, ihr ganzer Körper krippelte immer noch, wenn sie an diese Nacht dachte und die Dinge, die er mit ihr angestellt hatte.
Speaker 0: Sie schauderte, Doch verbot sich darüber positiv zu denken, denn sobald es vorbei war, so erwachte scheinbar auch er aus seinem Begehren und hatte es sofort bereut und sie einfach allein in dieser Kammer stehen lassen.
Speaker 0: Seitdem tat er einfach so, als wäre nie etwas passiert und behandelte sie wie jeden anderen auch.
Speaker 0: Er war noch nicht einmal beschämt darum, wenn er ihr dieses Lächeln schenkte oder sie im Unterricht lobte.
Speaker 0: Aber sie hatte es kaum ertragen können und ging ihm seither aus dem Weg, soweit es eben ging.
Speaker 0: Sie meldete sich auch nicht mehr in seinem Unterricht, machte nicht mehr aktiv mit, sondern arbeitete stumpf vor sich hin.
Speaker 0: Wie hatte er ihr das antun können?
Speaker 0: Ihre leichtsinnige Hoffnung, ihre Schwermerei könne wahr werden, hatte er mit einem Hieb auf seinem Höhepunkt zerschlagen.
Speaker 0: Wenn sie auch nur daran dachte, schämte sie sich in Grund und Boden.
Speaker 0: Sie hätte klüger sein sollen, es besser wissen müssen, doch was war mit ihm?
Speaker 0: Er hatte es genauso getan, und er war auch noch ein Professor hier, ihr Professor.
Speaker 0: Irgendwann hatte sie sich entschlossen, seinem Beispiel zu folgen und so zu tun, als wäre nie etwas geschehen, als hätte es diese Nacht nie gegeben.
Speaker 0: Sie hatte angefangen, sich mit Dorian zu verabreden, doch sie wusste, dass er sie nicht glücklich machen konnte.
Speaker 0: Und als dann irgendwann ihre Probleme anfingen, wurde ihr klar, was diese Nacht eine einzige Dummheit angerichtet hatte.
Speaker 0: Und sie musste nun für ihren und seinen Fehler gleichermaßen bezahlen.
Speaker 0: Die Schulglocke riss sie aus ihren Gedanken und sie schreckte auf, doch ihr war absolut nicht nach Unterricht.
Speaker 0: Ihr war schlecht, sie führte sich schwummerig und sie legte ihre Hand auf ihren Bauch und führte zum ersten Mal in der ganzen Lehre und Verzweiflung einen Anflug von Hass auf das, was in ihr heranwuchs.
Speaker 0: Würde sie es ihm sagen?
Speaker 0: Nein, niemals.
Speaker 0: So wie er sie hatte stehen lassen, so würde ihn auch dieses Kind nicht interessieren.
Speaker 0: Der Hass jedoch schwanz so schnell, wie er gekommen war, und sie fühlte sich schlecht, dass sie überhaupt so dachte.
Speaker 0: Dieses Kind konnte gar nichts dafür.
Speaker 0: Da Minerva sich absolut nicht wohlgefühlt hatte, war sie in den Krankenflügel gegangen, wo Madame Marie Gold sich ihre Annahmen und sie ein wenig aufpeppelte.
Speaker 0: Die Heilerin war eine angenehme Gesellschaft, da sie nicht jedes Mal auf sie einredete.
Speaker 0: Sie hatte ja am Anfang die Konsequenzen und die Probleme mitgeteilt und wartete nun einfach darauf, dass Minerva den ersten Schritt machte.
Speaker 0: Solange kümmerte sie sich in stimmer Fürsorge um die Schülerin.
Speaker 0: Doch Minerva rührte sich auch im folgenden Monat nicht.
Speaker 0: Der Februar war so unangenehm wie der Januar, nur ein wenig feuchter und von schweren Regenfällen belastet.
Speaker 0: Doch es war auch ihr vierter Monat und ihre Übelkeitsanfälle und der ständig lästige Schwindel ließen ein wenig nach.
Speaker 0: Alles im Allen war es sogar ein entspannter Monat, wo sie sich endlich etwas mehr auf die Schule konzentrieren konnte.
Speaker 0: Sie saß mit ihrer Freundin Eileen Prevert in der Bibliothek und sie schrieben gerade einen komplizierten Aufsatz für Prof.
Speaker 0: Dumbledore über die Transfiguration eines Menschen in andere Lebewesen oder Gegenstände.
Speaker 0: Es war ein sehr anspruchsvolles Thema und mir näher war Halv Eileen tatkräftig bei ihrem Aufsatz.
Speaker 0: Ich verstehe nicht, wie du auch nur ein Wort begreifst, was der Olle Dumbledore davon sich gibt.
Speaker 0: stöhnte Eileen mit rauchendem Kopf über ihren Aufzeichnungen brütend.
Speaker 0: Ich verstehe ihr selbst kaum, was ich da eigentlich schreibe, aber ich hoffe, es klingt wichtig genug, um kein M zu bekommen.
Speaker 0: Zum ersten Mal seit langem lachte Minerva wieder ausgelassen, und es machte ihr auch kaum etwas aus, das ist dabei, um etwas von Dumbledore ging.
Speaker 0: Sie hatte wieder angefangen, so zu tun, als wäre nichts passiert, und ging damit sehr gut durch ihren Alltag.
Speaker 0: »Kam schon«, ermutigte sie ihre Freundin.
Speaker 0: Zudem kann man nicht in allen Fächern gut sein.
Speaker 0: Wenn ich bedenke, dass du Professor Schlaghorn folgen kannst, bei dem ganzen Trankgepanche, da bin ich jedes Mal am verzweifeln.
Speaker 0: Eileen grinste, sah aber kaum von ihrem Aufsatz auf.
Speaker 0: Na ja, stimmt.
Speaker 0: Wo ist eigentlich noch dieses dumme Buch mit den Zaubersprüchen für diese dummen Verwandlungen?
Speaker 0: Oh, ich hab's wieder ins Regal gestellt.
Speaker 0: Warte, ich hole es dir, sagte mir Nerva, stand auf und ging zu dem besagten Regal.
Speaker 0: Es war ziemlich weit oben und sie streckte sich, um es zu erreichen.
Speaker 0: Auf einmal keuchte Eileen auf.
Speaker 0: Sie hatte Minerva dabei zugesehen und etwas bemerkt, als der Umhang durch die Bewegung ein wenig verrutschte.
Speaker 0: – Minerva?
Speaker 0: keuchte sie.
Speaker 0: – Was, was ist das?
Speaker 0: – Eine Moment war die angesprochene Versört.
Speaker 0: Sie blickte ihre rot-gelockte Freundin an und wedelte mit dem Buch.
Speaker 0: – Ähm, ein Buch?
Speaker 0: – Nein, zischte Eileen und deutete auf ihren Bauch.
Speaker 0: Sie war schlau genug, um ihre Stimme zu senken.
Speaker 0: – Dein Bauch, Minerva!
Speaker 0: Und Minerva erbleichte so sehr, dass sie dem Schnee vor dem Fenster Konkurrenz machte.
Speaker 0: Sofort schob sie ihren Schulumhang wieder zurecht, der ihren wachsenden Bauch verdeckte.
Speaker 0: Doch Aline hatte es gesehen, und sie würde sich nicht mit einer Ausrede, die ihr ohnehin nicht einfielen, zufrieden geben.
Speaker 0: Also packte sie ihre Freundin und zog sie in die hinterste Ecke der verbotenen Abteilung, wo sie sich vergewisserte, dass niemand hinter den Regalen stand und lauschen oder sie sehen könnte.
Speaker 0: Schließlich wandte sie sich ihrer Freundin zu, und säufzte, ergeben und grimmig.
Speaker 0: Mit einem Schwung zog sie ihren Umhang beiseite und zeigte Aline den kleinen Bauch.
Speaker 0: Diese machte riesige Augen und starte sie an.
Speaker 0: »Mir nerva«, sagte sie schwach.
Speaker 0: »Ich weiß«, sagte sie knapp und verhüllte sich wieder rasch.
Speaker 0: »Und das muss unter uns bleiben, du darfst es niemandem sagen, niemandem.
Speaker 0: Nur Madame Marygold weiß es und sie unterliegt der Schweigepflicht.
Speaker 0: Aline, habe ich dein Versprechen?«.
Speaker 0: Eileen blickte sie mit ihren dunklen Augen an.
Speaker 0: Ihre Augen glänzten ein wenig.
Speaker 0: Minerva wusste, was sie durch den Kopf ging und die vielen Fragen, die sie gerne stellen würde.
Speaker 0: Doch sie nickte ernst.
Speaker 0: Ich verspreche es.
Speaker 0: Aber Minerva warf sie dann wieder verzweifelt ein.
Speaker 0: Ein Kind, du kannst das nicht eh mich verstecken.
Speaker 0: Irgendwann wird man es sehen und dann hilft auch kein Umhang mehr und Madame Marygolds Schweigepflicht ist dann hinfällig.
Speaker 0: Ich weiß, sagte sie schwer.
Speaker 0: Ich weiß, ich muss eine Entscheidung treffen.
Speaker 0: Ich muss es dem Schulleiter gestehen und ... und meinen Eltern.
Speaker 0: – Die wissen es nicht?
Speaker 0: – keuchte Aline.
Speaker 0: – Natürlich nicht.
Speaker 0: Was glaubst du, was sie tun werden, wenn das rauskommt?
Speaker 0: Himmel, ich bin sechzehn ohne Abschluss und unverheiratet.
Speaker 0: Denkst du, sie werden mich per Glück wünschen?
Speaker 0: – Nein, gestand Aline, deine Nüchter.
Speaker 0: Und plötzlich umarmte Aline mir nervar fest, und diese Umarmung drückte so viel aus.
Speaker 0: Ihre ganze Freundschaft und Vertrauen ... und sie schämte sich, dass sie es ihr nicht eher gesagt hatte.
Speaker 0: Sie erwiderte die Umarmung und hatte wieder Tränen in den Augen.
Speaker 0: Sie wusste, ihre Freundin würde für sie da sein und schweigen, trotz der Schande, die Minerva über sich gebracht hatte.
Speaker 0: Danke, Eileen.
Speaker 0: Es tut mir so leid, mummelte sie bedrückt.
Speaker 0: Ich hätte gleich ehrlich sein sollen.
Speaker 0: Nein, Minerva, ich wüsste nicht, was ich getan hätte.
Speaker 0: Vermutlich das gleiche, winkte sie ab.
Speaker 0: Aber wer zum Teufel ist der Vater?
Speaker 0: Doch nicht etwa Dorian Goldstein?
Speaker 0: Einem Moment war mir nervosichtig verwirrt, dann wurde er klar, dass sie sich öfter mit Dorian traf, doch sie hatte ihn seit ihren Problemen mehr und mehr abgewiesen, und schließlich hatte er es wohl aufgegeben, noch weiter an sie ranzukommen.
Speaker 0: Jedenfalls hatte er sie bis dato nicht mehr angesprochen, und da auch nie mehr gelaufen war, bis er von ein paar heimliche Küße, war es nichts.
Speaker 0: Nein, sagte sie traurig.
Speaker 0: Nein, er ist es nicht, und ... Alen, ich kann den noch nicht sagen, bitte verstehe mich.
Speaker 0: Eileen verstand und fragte nicht mehr danach.
Speaker 0: Der Februar schwann dahin und dann eisig kalte, aber sonniger März begann und somit auch Minervas fünfter Monat.
Speaker 0: Eileen sowie Madame Marygold hatten recht behalten.
Speaker 0: Minervas Bauch war nun kaum noch mit ihrem Schulumhang zu verbergen und sie musste sich eingestehen, dass es nun keins zurückgab.
Speaker 0: Entweder die ganze Schule fand es durch Zufall heraus oder sie nahm all ihren Mut zusammen und würde mit der Heilerin zum Schulleiter gehen.
Speaker 0: Es kam ohnehin aufs Gleiche hinaus und Minerva wusste, dass sie Sport und Hohn dann irgendwie ertragen musste.
Speaker 0: Aber sie hatte es auch nicht anders verdient für ihre eigene Dummheit.
Speaker 0: Mit gestraften Schultern war sie also an einem Sonntagmorgen, um möglichst allein und ungesehen im Schloss zu sein, zu Madame Marie Gold in den Krankenflügel gegangen und hatte ihr gesagt, dass sie es nun nicht mehr länger aufschieben konnte.
Speaker 0: Sie war dankbar, dass die Heilerin sie begleiten würde, da sie nicht wusste, ob sie das ohne sie schaffen oder gar erklären könnte.
Speaker 0: Zuvor jedoch war sie in die Eulerei gestiegen und hatte ihre Schleiheule Noctos mit einem Brief nach Hause geschickt.
Speaker 0: Sie wollte nicht, dass es ihre Eltern durch ein amtliches Schreiben der Schule erfuhren, obwohl sie das mehr Überwindung gekostet hatte, als nun mit der Heilerin das Büro des Schulleiters aufzusuchen.
Speaker 0: Es war Vormittag und nachdem Madame Marygold alles eingerichtet hatte, begleitete sie Minerva nun schweigend zum Turmbüro.
Speaker 0: Minervas Herz pochte voller Angst und Nervosität.
Speaker 0: Ihr wurde schlecht und eiskalt, als sie den goldenen Wasserspeyer erblickte und nahm kaum wahr, wie Madame Mary Gold das Passwort sagte, und sie mit der sich bewegenden Treppe hinauf in den Turm stiegen.
Speaker 0: Minerva war schon das Öfteren in diesem Büro gewesen, da sie als Vertrauensschülerin auch hin und wieder mit Professor Dippet sprechen musste.
Speaker 0: Daher erstaunte sie das Büro nicht sonderlich und konnte sie auch nicht mit ihrer Fülle an Büchern und wunderschönen Gegenständen ablenken.
Speaker 0: Dass die ganzen Portreys der ehemaligen Schulleiter und Schulleiterinnen wach waren und alles mit ihren Augen und Ohren verfolgen, machte es für Minerva nur noch schlimmer.
Speaker 0: Als würden hunderte Blicke sie anklagend ansehen, obwohl noch kein einziges Wort gefallen war und niemand wusste, worum es eigentlich ging, bis auf Minerva und Madame Marygold.
Speaker 0: Minervas Herz setzte einen Moment aus, daneben Professor Dippitz schreibtisch, niemand Anderer, als Professor Dumbledore stand.
Speaker 0: Siehend heiß fiel ihr ein, dass er als ihr Hauslehrer bei besonders ernsten Situationen ebenfalls anwesend sein musste, und Madame Emery Gold musste ihn verständigt haben.
Speaker 0: Sie wusste immerhin nicht alles.
Speaker 0: Aber Minerva fühlte sich, als würde sie gleich in Ohnmacht fallen, kämpfte sich aber tapfer weiter.
Speaker 0: Die beruhigende Hand von der Heilerin half ich jedoch nicht mehr und sie zitterte im ganzen Leib.
Speaker 0: Professor Dippet war ein Ehrfrüchtserbietender Mann mit einem schweren, dunklen Umhang weißem Bart und watteartigen, gekräuselten Haaren.
Speaker 0: Sein schmales Gesicht vermittelte stets Wachsamkeit und Würde und Minerva wusste, dass er sehr streng sein konnte, da er noch die alten Wege bevorzugte.
Speaker 0: Vor ihrem geistigen Auge erschienen rasselnde Ketten in Kerkern und Peitschenhiebe zur Bestrafung, aber das würden sie nicht zulassen, oder?
Speaker 0: Sie schluckt schwer und war einer Ohnmacht nahe.
Speaker 0: Aber Professor Dippit sprach nicht sie an, sondern Madame Marygold.
Speaker 0: Nun, mähm, sie haben mich um eine Unterredung mit Professor Dumbledore und Miss McGonagall gebeten.
Speaker 0: Sie schien in einen sehr wichtigen Grund zu haben und ich hoffe doch stark, dass Miss McGonagall nichts Strafbares angerichtet hat, sagte er und wandte seinen Blick auf Minerva und sie konnte in seinen Augen lesen, dass er es sich nicht vorstellen konnte.
Speaker 0: Sie war eine herausragende Schülerin, was sollte gerade sie an Regeln verletzen?
Speaker 0: Es geht nicht um Schulregeln, Professor Dippet, sagte mir Marygold Ernst.
Speaker 0: Miss McGonagall kam Anfang Januar sehr verzweifelt zu mir und suchte ein vertrauliches Gespräch.
Speaker 0: Meiner Schweigepflicht bin ich nachgekommen, allerdings ist es ein Problem, welches nicht länger verheimlicht werden kann und Miss McGonagall fasste dem Mut, um es ihnen persönlich zu sagen.
Speaker 0: Bevor sie Miss McGonagall jedoch sprechen, Schulleiter, möchte ich, dass sie wissen, wie schwer es sie fiel und wie viel Mut sie aufbrachte, hierher zu kommen, um ihnen nun die Wahrheit zu sagen.
Speaker 0: Als sie geendet hatte, sah Prof.
Speaker 0: Dippert sie auffordernd an und Minerva konnte kein Wort sagen.
Speaker 0: Schließlich nahm sie all ihren Mut zusammen, schloss sie Augen und zog mit bebenen Händen ihren Umhang beiseite, wo ihr Bauch nun deutlich sichtbar war.
Speaker 0: Sie konnte nicht verhindern, dass sie stumm weinte.
Speaker 0: Der Schulleiter erhob sich langsam und sein Ausdruck von sehr unterdrückter Wut lagen seinen Augen.
Speaker 0: Ihre Augen flackerten für den Bruchteil.
Speaker 0: einer Sekunde zu Dumbledore, der überrascht wirkte allerdings nicht sehr getroffen oder gar schuldbewusst.
Speaker 0: Vermutlich dachte er, wie Eileen zuvor auch, dass Dorian der Vater war, da sie sich öfter zusammengezeigt hatten.
Speaker 0: Er war sich also keiner schuldbewusst und dennoch nahm es sie mit, sein Gesicht zu ausdruckslos zu sehen.
Speaker 0: Ich kann es nicht in Worte fassen, Miss McGonagall, was sie für eine Schande da über sich gebracht haben, sagte der Schulleiter.
Speaker 0: Er schrie nicht, aber seine Stimme bebte vor Zorn und Schmach.
Speaker 0: Sie senkte den Kopf, das wusste sie selbst.
Speaker 0: Ausgerechnet sie, ich habe sie immer für eine vernünftige Person gehalten, die ihre Ausbildung sehr ernst nimmt, aber mit so etwas kann und will ich sie nicht weiter an meiner Schule behalten.
Speaker 0: Minerva blickte nun auf und fand zum ersten Mal ihre Sprache wieder.
Speaker 0: Professor Debet, bitte, rief sie verzweifelt.
Speaker 0: Ich weiß, ich habe einen Fehler gemacht, ich weiß, ich bin in Ungnade gefallen, aber bitte, bitte lassen Sie mich weiter lernen.
Speaker 0: Und wie stellen Sie sich das vor?
Speaker 0: fragte er hart.
Speaker 0: Wie weit sind Sie?
Speaker 0: Wenn das Bike dieser Schuljahr nicht kommt, dann spät dessen in Ihrem Uziah, und wie wollen Sie das schaffen?
Speaker 0: Direktor, es gibt sicher eine Möglichkeit, sagte Madame Mary-Golden und betroffen.
Speaker 0: Schweigen Sie, wies er sie ruhig aber bestimmt an.
Speaker 0: Und durchborte die völlig fertige Minerva mit seinen Augen.
Speaker 0: Da es zwei in dieser Sache gibt, müssen auch zwei bestraft werden, also wer ist dieser Unhold, der sie geschwängert hat?
Speaker 0: Minerva stockte der Atem und wurde kreidebleich.
Speaker 0: Ich stammelte sie und sie wusste, dass, wenn sie die Wahrheit sagte, es noch schlimmer würde.
Speaker 0: Sie hätte allen Grund gehabt, ihm bloßzustellen, doch sie konnte es nicht und nahm nun die größte Schande überhaupt auf sich und sagte leise, ich weiß es nicht.
Speaker 0: Sie wissen es nicht?
Speaker 0: Sie wissen es nicht?
Speaker 0: rief Dippet und sie wusste, was er nun denken würde.
Speaker 0: Schämen sie sich denn gar nicht.
Speaker 0: Ich kann es einfach nicht glauben, dass so eine Schande hier in meinem Amt geschehen muss.
Speaker 0: Ich werde ihren Eltern schreiben und sie werden ihre Abzeichen enthoben.
Speaker 0: Sie packen ihre Koffer, Miss McGonagall.
Speaker 0: Professor Dippet, sagte nun Dumbledore und regte sich zum ersten Mal seit diesem schrecklichen Treffen.
Speaker 0: Wie sollte nichts überstürzen, Miss McGonagall der Schule zu verweisen, bei einem Zaubergrad Abschluss mit Ohnegleichen?
Speaker 0: Dumbledore, können Sie mir bitte sagen, wie dieser Schülerin einen Uzz mit einem Buster an ihrer Seite schaffen soll und wie sie es hier beherbergen will?
Speaker 0: Wie Madame Marygoth sagte, es wird sicher eine Möglichkeit geben, aber ich denke, dass wir ihr einen Abschluss gewähren müssen, um auch die Zukunft des Kindes zu sichern.
Speaker 0: Dippit schnaubte abfällig und sah mir näher war wie etwas an, was ekliger war als eine Kaka-Lake.
Speaker 0: Doch schließlich setzte er sich langsam wieder und knirschte mit den Zähnen.
Speaker 0: Er war offenbar hin und her gerissen zwischen der unendlichen Schande und mir nervast Talent als Hexe.
Speaker 0: Schließlich schloss er die Augen.
Speaker 0: – Gut.
Speaker 0: – Gut, wir werden so verfahren, sagte Eleise.
Speaker 0: Aber glauben Sie nicht, Miss McGonnege, dass ich Sie vor dem Hohn der Schüler und Lehrer beschützen werde.
Speaker 0: Sie haben es sich selbst zugeschrieben und müssen die Verantwortung allein tragen.
Speaker 0: Auch werden Sie keine Sonderbehandlung erfahren und die Prüfungen nächstes Jahr werden Sie genauso hart absolvieren wie andere Schüler auch.
Speaker 0: Wenn es andere Narren gibt, die sie unterstützen, dann beglückwünsche ich sie, aber warten sie keine große Hilfe.
Speaker 0: Und sollten ihre Eltern etwas anderes für sie bereit halten, dann müssen sie es tragen.
Speaker 0: Das ist mein letztes Wort.
Speaker 0: Sie können gehen.
Speaker 0: Nach diesem einschneidenden Gespräch verbreitete sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer in der ganzen Schule.
Speaker 0: Minerva, die ihren Bauch nicht mehr gut verstecken konnte, hatte es sich jedoch schlimmer vorgestellt.
Speaker 0: Natürlich wollte sie nicht sagen, dass es nicht schlimm war, Sie bemerkte, wie viele um sie herumtuschelten und mit den Händen auf sie zeigten.
Speaker 0: Viele, mit denen sie sich zuvor gut verstanden hatten, sprachen nicht mehr mit ihr, als würde sie eine ansteckende Seuche in sich tragen.
Speaker 0: Nur wenige hielten zu ihr, wie ihre Freundin Eileen.
Speaker 0: Natürlich machten sich Gerüchte breit, wonach Dorian Goldstein der Vater war, und auch der Ravenclaw bekam die volle Macht der Gerüchte und die Schmach zu spüren, bis Vinnear war beim Frühstück der Kragenplatzte, als sie hinter sich am Ravenclaw-Tisch in der großen Halle hörte, wie einige Schüler Dorian bedrinken.
Speaker 0: Es reicht, sagte sie laut und stand auf, sodass das munterre Gemurmel beim Frühstück in der großen Halle erstab.
Speaker 0: Sie wirbelte herum zu der kleinen Traube an Schülern und sie fühlte sich nun wieder mehr wie eine wahre Gryffindor, als sie diese mit ihren grünen Augen zornig anfunkte.
Speaker 0: Fällt euch nichts Besseres ein, als dummgläubig anderen auch noch das Leben schwer zu machen, herrschte sie und wurde ganz groß angesehen, auch von Dorian.
Speaker 0: Dorian ist nicht der Vater, ihr könnt aufhören, ihn wie einen Aussätzigen zu behandeln.
Speaker 0: Es reicht schon, wenn ihr mit den Fingern auf mich zeigt, aber er hat damit nichts zu tun.
Speaker 0: Sie war als Dorian einfach schuldig, dass sie ihn daraus holte.
Speaker 0: Er hatte nichts getan und wurde zu unrecht verdächtigt, weil sie es nicht über sich bringen konnte, die Wahrheit zu sagen.
Speaker 0: Ihm durch ihren Fehler, die Zukunft zu verbauen, lag nicht in ihrem Interesse, und zu ihrem Glück war der Schulleiter nicht in der Halle anwesend, da sie noch ganz selbstbewusst behauptet hatte, sie wisse nicht, wer es war, und sie hatte ganz offenkundig etwas mit Dorian gehabt.
Speaker 0: Nach dem Frühstück packte sie ihre Sachen, um zum Unterricht zu gehen, da hielt Dorian sie auf.
Speaker 0: Er wirkte bedrückt und etwas unwohl, aber er redete ganz normal mit ihr.
Speaker 0: Danke wegen vorhin, sagte er leise.
Speaker 0: Ich kann nicht verstehen, wie du es aushälst.
Speaker 0: Mir war es schon zu viel und, na ja, danke, dass du es richtig gestellt hast.
Speaker 0: Es wäre nicht gerecht, winkte Minerva ab und wirkte traurig.
Speaker 0: Hör mal, war das der Grund, warum du dich nicht mehr mit mir treffen wolltest?
Speaker 0: fragte er dann.
Speaker 0: Dorian, seufzte Minerva, das alles ist vor dir passiert.
Speaker 0: Aber ja, ich wollte nicht, dass du damit reingezogen wirst, als ich bemerkte, dass ich schwanger bin.
Speaker 0: Hat leider nicht wirklich geklappt, das tut mir sehr leid.
Speaker 0: Ich hoffe, sie lassen dich jetzt in Ruhe.
Speaker 0: Er nickte ein wenig verlegen und senkte seine Stimme und fragte dann, weißt der echte Vater denn etwas?
Speaker 0: Du kannst mir nicht erzählen, dass du nicht weißt, wer es war.
Speaker 0: Du bist keine, keine, du weißt schon, das kannst du mir nicht weiss machen.
Speaker 0: Minerva sah ihn verdutzt, aber auch etwas gerührt an, dass er nicht wie der Rest der Schule dachte, dass sie so viele Jungs hatte, dass sie nicht wusste, wer es war.
Speaker 0: Er sah sie mit diesen klugen, dunklen Augen an, und ihr war klar, dass auch er hinter ihr stand, auch wenn es ihn über Windung kostete.
Speaker 0: Doch auch ihm konnte sie nicht die Wahrheit sagen, aber er hatte auch nicht nach dem Vater gefragt, zumindest das konnte sie ihm also beantworten.
Speaker 0: Er weiß es nicht, sagte sie leise, und ich kann es niemanden sagen, es geht nicht.
Speaker 0: Wie auch Eileen zuvor, drängt Dorian sie nicht nach einer Antwort, sondern nahm es einfach hin.
Speaker 0: Minerva besuchte Madame Mary Golden regelmäßig und machte auch keinen Geheimnis mehr daraus.
Speaker 0: Während ihrer Unterrichtszeit zeigte sie ihr ganzes Potenzial und arbeitete härter als alle anderen, um jedem zu zeigen, dass sie auch Mitschwangerschaft in der Lage war, ihre Schule zu meistern.
Speaker 0: Natürlich forderten es viele Nerven und Tränen und sie saß oft in ihrem Schlafsaal oder auf dem Klo und weinte sich die Seele aus dem Leib.
Speaker 0: Die ständige Schmach zu ertragen war nicht einfach und nahm sie seelisch doch mehr mit, als sie zu Anfang noch dachte.
Speaker 0: Mittlerweile bröckelte auch ihr Vorhaben so zu tun, als wäre nichts passiert.
Speaker 0: Diese Gleichkültigkeit, die Dumbledore zeigte, war zwar nicht anders als vorher, doch nun umfand sie es umso schlimmer.
Speaker 0: Sie fühlte sich im Stich gelassen und ertrug es nicht, wenn jemand ihr Baby Bastard nannte, weil es unehelig und ungeplant war.
Speaker 0: Sie zahlte für eine Dummheit und immer noch wollte sie ihn da nicht mit reinziehen, weil sie sich auch nichts davon erhoffte.
Speaker 0: Weder Rache, noch plötzliche Zuneigung seinerseits.
Speaker 0: Also schwieg sie eisern.
Speaker 0: Denn er ahnte ja noch nicht einmal etwas, das er in einer Nacht so ins Schwarze getroffen hatte.
Speaker 0: Er schien diesen Gedanken noch nicht einmal in Betracht zu ziehen.
Speaker 0: Aber das Schlimmste war nicht der Hohen und Spott der Schule, noch nicht einmal das Gespräch mit Dippet oder Dumbledos nähen seinem Unterricht.
Speaker 0: Nein, das Schlimmste trat in Form ihres Vaters in Erscheinung, was Minerva vollkommen ausgeblendet hatte.
Speaker 0: Die große Halle lag ruhig da.
Speaker 0: Es war ein sonniger, aber kühler spät Nachmittag.
Speaker 0: Die Haustusche waren vereinzelt mit Schülern besetzt, die ihre Hausaufgaben erledigten.
Speaker 0: Dazu gab es ein paar Knappereien, Tee oder Köbesaft.
Speaker 0: Professor Slakorn und Professor Dumbledore führten die Aufsicht und unterhielten sich leise in einiger Entfernung.
Speaker 0: Minerva war es nur recht und brütete über ihren Zauberkunstaufsatz, sodass sie gar nicht bemerkte, wie jemand die große Halle betrat.
Speaker 0: Erst Eileen, die einen besseren Blick auf das Portal hatte, sah auf und wurde blass.
Speaker 0: Noch ehe sie Minerva warnen konnte, war es bereits zu spät und ein Griff, so fest wie der eines Schraubstocks, kralte sich um ihren Oberarm und riss sie so heftig von der Bank, dass sie es fast von den Füßen warf.
Speaker 0: Ihr Tintenfass lehrte sich über ihren Aufsatz und sie riss ihr Buch versehnlich mit sich, was nun unbeachtet auf dem Boden landete.
Speaker 0: Und sie starte in die dunklen Augen ihres Fates.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: McGonagall war ein hoher, düster, wirkender Mann und besaß ein strenges Gesicht.
Speaker 0: Er war in seiner Pfarrer-Tracht gekleidet und wegte jedoch alles andere als Fromm, sondern so zornig, als wäre er besessen.
Speaker 0: Kaum stand Minerva auf ihren Beinen, stieß er sie von sich und sie taumelte ein wenig rückwärts, konnte sich jedoch halten und sah ihren Vater entsetzt an.
Speaker 0: Der warf einen Blick auf ihren wachsenden Bauch und zorn sprühte förmlich aus seinen Augen.
Speaker 0: Also ist es tatsächlich wahr, sagte erbebend, meine Tochter und ein uneheliches Kind.
Speaker 0: Meine Tochter und der Sünde verfallen wir ein abscheulicher Dämon.
Speaker 0: Wie tief willst du unsere Namen in Schande trinken?
Speaker 0: Vater, bitte, sagte Minerva den Treinner.
Speaker 0: Vater, du wachst es, mich noch so zu nennen, nachdem du alles getan hast, um uns zu entehren?
Speaker 0: Einen Basta trägst, der noch nicht einmal einen Stammbaum haben wird, weil du nicht einmal weißt, wer es gezockt hat, rief er und sein Zornschwoll so stark an, dass er bedrohlich wirkte.
Speaker 0: Wäre es nicht ebenfalls Sünde, würde ich es dir aus dem Leib reißen.
Speaker 0: Deine Mutter schämte sich so sehr, dass sie es nicht über sich brachte, dich noch einmal zu sehen, sagte er zischend.
Speaker 0: Minerva war schockiert über die Sachen, die er zu ihr sagte.
Speaker 0: Sie waschen immer nie gut mit ihm ausgekommen, aber er hatte sie dennoch unterstützt.
Speaker 0: Aber etwas an seiner Aussage machte sie stutzig.
Speaker 0: Was meinst du damit?
Speaker 0: fragte sie.
Speaker 0: beend.
Speaker 0: Ich meine, dass du nicht mehr willkommen bist, nach Hause zu kommen, sagte er hart.
Speaker 0: Dich und dieses Balk will ich nicht in meinem Haus sehen.
Speaker 0: Es ist mir egal, was aus dir wird, du hast es dir selbst eingehandelt und du wirst die Konsequenzen auch alleine tragen.
Speaker 0: Außer du bekennst dich endlich der Wahrheit, sprichst sie aus und heirates diesen Unhold, der dich geschwängert hat, dann sehe ich zwar nicht über die Schande hinweg, aber ich werde es hinnehmen.
Speaker 0: Minervas munstand einfach nur offen, nachdem was ihr Vater da gesagt hatte.
Speaker 0: Das konnte er nicht ernst meinen, doch am selben Moment wusste sie, dass er sicher keine Scherze machte.
Speaker 0: Er würde sie rauswerfen, wenn sie nicht die Wahrheit sagte, und dennoch streubte sich etwas mit aller Macht dagegen, sich selbst zu retten.
Speaker 0: Es würde ihre Situation nicht verbessern, dazu konnte sie ihren Vater nur zu gut.
Speaker 0: Du willst also schweigen, fragte er und streffte seiner Haltung.
Speaker 0: Dann sei es so.
Speaker 0: Und er wandte sich ab, und nun erwachte Minerva all zuvor und packte ihn am Arm.
Speaker 0: Nein, Vater, das kannst du nicht machen, rief sie verzweifelt, doch erschüttelte sie ab und schlug sie mit flacher Hand hart ins Gesicht.
Speaker 0: Sie taumelte und erholte erneut aus.
Speaker 0: Plötzlich stieß sie mit dem Rücken gegen jemanden und der in lange Arm schnellte vor und packte die zuschlagende Hand fest und hielt sie von Minerva fern.
Speaker 0: Dumbledore war hinter ihr erschienen und hatte den zweiten Schlag abgefangen.
Speaker 0: Seine Hand war so fest um das Gelenk ihres Vaters geschlossen, dass sie schwören könnte, es würde ihrem Vater Schmerzen bereiten.
Speaker 0: Das Gesicht des sonst ruhigen Professors hatte sich verändert und es war voller Zorn und wirkte gefährlich.
Speaker 0: Etwas, was man sonst nie bei ihm zu Gesicht bekam.
Speaker 0: Es genügt, sagte mit fester Stimme.
Speaker 0: Schande oder nicht, es ist immer noch eine schwangere Frau, die sie da schlagen, und eine Schülerin aus meinem Haus.
Speaker 0: Ich werde sie nun bitten, das Gelände zu verlassen, Mr.
Speaker 0: McGonagall.
Speaker 0: Alice, ihren Vater, los, stieß ihn dabei jedoch leicht von Minerva fort und schub sie bestimmt an der Schulter hinter sich.
Speaker 0: Minerva ließ es einfach geschehen.
Speaker 0: Sie war so geschockt von dem, was ihr gerade alles passierte, dass ihr es sogar zuließ, dass er sie anfasste und sie verteidigte.
Speaker 0: Sie begriff nicht, dass sie so gestraft werden musste wegen eines Fehlers.
Speaker 0: Ihr Vater schnaubte nur verächtlich, wandte sich abrupt ab und marschierte aus der Halle, die nun toten still war.
Speaker 0: Dumbledore blieb noch eine Weile vor ihr stehen und wartete, bis ihr Vater außer Sicht war.
Speaker 0: Dann wandte er sich zu ihr um und blickte sie besorgt an.
Speaker 0: Miss McGonagall sagte er leise und sie wandte sich ab.
Speaker 0: Sie war froh, dass Aline zu ihr rannte und sie in den Arm nahm.
Speaker 0: – Minerva, deine Nase, sagte sie entsetzt, sie blutet, bei Merlin, wie kann er dich nur schlagen?
Speaker 0: Minerva hob abwesen die Hand an die Nase und sah Blut an ihren Fingern.
Speaker 0: Ihr Gesicht pochte ein wenig, aber sie führte es kaum.
Speaker 0: Betreten nahm sie ihre Sachen zusammen und ging mit gesenktem Kopf an Dumbledore vorbei.
Speaker 0: Sie brachte nicht einmal mehr ein Dank über die Lippen, denn ihm hatte sie das alles erst zu verdanken.
Speaker 0: Doch natürlich war auch sie schuld, weil sie es zugelassen hatte.
Speaker 0: Sie ertrug seine Nähe nicht, seine Berührungen nicht.
Speaker 0: Hörte es nie auf?
Speaker 0: Wann war dieser Eiptraum vorbei?
Speaker 0: Unerwartete Hilfe.
Speaker 0: Nach diesem schrecklichen Ereignis mit ihrem Vater war Minerva sicher, dass es eigentlich nicht noch schlimmer werden konnte.
Speaker 0: Ihre Angst stieg ihr beinahe über den Kopf, denn ihr Vater hatte ihr Schicksal besiegelt.
Speaker 0: Sie war zu Hause nicht mehr willkommen und würde nicht mehr in der Lage sein, sich für ihr Leben zu finanzieren.
Speaker 0: Sie wäre nicht in der Lage, ihre Schulotensilien für das nächste Jahr zu bezahlen, und sie könnte ihr Kind nicht ernähren.
Speaker 0: Sie hatte nicht einmal mehr ein Dach über dem Kopf, wenn sie im Sommer das Schuljahr beenden würde.
Speaker 0: Mühsam hatte sie ihre ganzen Ersparnisse zusammengekratzt, doch es würde nicht einmal reichen, um eine Woche zu überleben.
Speaker 0: Sie konnte es auch nicht über sich bringen, den Schulleiter zu bitten, dass sie hier in Hogwarts bleiben durfte.
Speaker 0: Sie kannte seine Antwort, er hatte ihr zuvor schon versichert, dass er ihr garantiert nicht helfen würde.
Speaker 0: Auch lehnte sie Alins Hilfe ab, die anbot, dass sie ihre Eltern fragte, ob sie bei ihnen wohnen konnte.
Speaker 0: Es war eher eine Kurzschlussreaktion, dass sie ablehnte, aber das konnte sie nicht verlangen.
Speaker 0: Immerhin war sie in tiefer Schande und wollte nicht, dass Aline damit reingezogen wurde.
Speaker 0: Auch verwarf sie den absurden Gedanken, es Dumbledore einfach zu gestehen, Sie erwartete nicht, dass es ihre Lage bessern würde, und sie erwartete auch nicht von ihm, dass er ihr helfen würde.
Speaker 0: Aber allein schaffte sie es nicht, das wusste sie, und Angst war ihr stetiger Begleiter.
Speaker 0: Gerade machte sie in einer dunklen Ecke des Gemeinschaftsraumes von Gryffindor ihre Zaubertrunkhausaufgaben, als das Porträtloch aufging und Professor Dumbledore eintrat.
Speaker 0: Sie bemerkte ihn erst, als er genau neben ihr stand und sie mit dunklen Ringen unter den Augen zu ihm aufblickte.
Speaker 0: Er wirkte ernst und ihr lief es etwas kalt den Rücken hinunter bei seinem Blick.
Speaker 0: Der Schulleiter wünschte sie zu sprechen.
Speaker 0: Wenn sie mir bitte folgen würden, Miss McGonagall, sagte er und machte eine leichte Handbewegung in Richtung Porträt.
Speaker 0: Minerva sparte sich die Frage, warum er sie sprechen wollte.
Speaker 0: Sie hatte aufgegeben, zu hoffen, dass ihre Lage besser werden könnte.
Speaker 0: Also packte sie ihre Bücher zusammen, schaffte alles hoch in ihren Schlafsaal und folgte ihrem Hauslehrer hinaus aus dem Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: ignorierte dabei die vielen Blicke der anderen Gryffindors.
Speaker 0: Schweigend ging sie neben ihm her und hielt sich dabei unbewusst schützend ihren Bauch.
Speaker 0: Wenn sie daran dachte, was sie beim Schulleiter erneut erwarten würde, wurde er Angst und Bange.
Speaker 0: Aber sie spürte auch einen schuldbewussten Stich, der es ihrem Anstand gebot, endlich etwas auszusprechen.
Speaker 0: Professor, sagte sie leise, ich wollte mich noch bei ihnen bedanken, dass sie mich vor meinem Vater beschützt haben.
Speaker 0: Auch wenn sie all den Ärger nur wegen ihm hatte, so musste sie zugeben, dass es wohl niemand sonst getan hätte, als ihr Vater auf sie einschlug.
Speaker 0: Dumbledore sah sie kurz an und nickte einfach.
Speaker 0: Er hatte einen Dank.
Speaker 0: wohl nicht von ihr wartet, denn er wusste genau, dass sie wegen ihm litt.
Speaker 0: Auch wenn er es mit der Vaterschaft nicht wusste, doch wegen der Nacht im vergangenen Oktober.
Speaker 0: Sie hätte allen Grund, ihm für nichts zu danken, was er tat.
Speaker 0: Doch bevor ein weiteres Wort fallen konnte, hatten sie den goldenen Wasserspeyer bereits erreicht und er geleitete sie nach oben in das Büro des Schulleiters.
Speaker 0: Als er klopfte und ihr die Tür aufhielt, wappnete sich Minervas für alles Mögliche, doch was sie nicht erwartet hatte, war die Frau, die der Amkamin des Schulleiters stand und wartend in die Flammen blickte.
Speaker 0: Grüne Augen begegneten Minervas ebenso Grünen.
Speaker 0: Die hohe, schlanke Frau war bereits sehr alt und ihr weißes Haar zu einem strengen Knoten geflochten.
Speaker 0: Ihr grünes Gewand jedoch wirkte edel und aufwendig geschneidert und an ihrem spitzen Hexenhut ragten drei Fasahnenfedern hervor.
Speaker 0: Minerva konnte es nicht fassen.
Speaker 0: Großmutter!
Speaker 0: rief sie und waschen auf halben Weg zu ihr, als sie stoppte und sie misstrauisch anblickte.
Speaker 0: Was, wenn sie auch nur hier war, um ihr ihre Schmach zu vermitteln?
Speaker 0: Aber zu ihrer Überraschung lächelte ihre Großmutter und winkte sie zu sich.
Speaker 0: Minervas Kehle schnürte sich zu, als sie diesen Blick voller Mitgefühl bei ihrer Großmutter sah.
Speaker 0: Mit Tränen in den Augen warf sich die Schülerinnen ihre Arme, und es war so wunderbar, einmal wieder Liebe zu erfahren, dass die geschlagene Minuten einfach nur in ihren Armen weinte.
Speaker 0: Es war ihr egal, wer ihr dabei alles zusah.
Speaker 0: Na, na, Minerva, sagte Madame Rossmit fühlend, Wo ist denn meine starke Enkelin hin?
Speaker 0: Es tut mir so leid, Großmutter, weite Minerva leise.
Speaker 0: Ich kann nicht mehr stark sein.
Speaker 0: Ich habe einen Fehler gemacht und schannen über mich und über die Familie und Vater.
Speaker 0: Madame Ross hob ihre faltige Hand und Minerva schwieg sofort.
Speaker 0: Nun aber, sagte sie streng, zum Teufel mit Robert.
Speaker 0: Mein schwiegersohn hatte schon immer eine nicht sehr charmante Art an sich, seinen Unmut mitzuteilen.
Speaker 0: Sie musterte Finster, dass immer noch sichtbare Feilchen, was er ihr verpasst hatte.
Speaker 0: Professor Dippet war so freundlich und hat mir eine Eule gesandt, in deren Brief ich erst erfahren habe, was vor sich geht, sagte sie, und Minerva warf an den verwunderten Blick auf Professor Dippet, der so tat, als würde er arbeiten an seinem Schreibtisch und nur kurz mit der Hand abwinkte.
Speaker 0: War die Aussicht, dass Minerva nun ohne Heimdarstand doch in seinen Augen zu hart?
Speaker 0: Doch irgendwie hatte sie eher das Gefühl, dass Dumbledore da seine Finger im Spiel hatte, der ganz ruhig an der Tür stand und wartete.
Speaker 0: Aber Großmutter, sagte Minerva schwach, mein Kind, es ist immer noch ein Kind, sagte sie entschieden, Bastard oder nicht, das spielt keine Rolle, Minerva.
Speaker 0: Ich kenne dich zu lange, ich weiß, dass du einen einzigen Fehler gemacht hast, und nun tapfer jede Konsequenz trägst und das noch dazu ganz allein.
Speaker 0: Und da meine eigene Tochter zu schwach ist und zu handeln, werde ich es tun.
Speaker 0: Sie griff in ihren Umhang und zog einen kleinen Bund hervor, an dem drei Schlüssel funkelten.
Speaker 0: Zwei davon sahen aus wie ganz normale Schlüssel für Haus oder Wohnung, und einer war klein, golden und reich verziert, und es war ein Gringotschlüssel.
Speaker 0: Minerva verstand die Welt nicht mehr.
Speaker 0: Ich habe mich um alles gekümmert, sagte sie und reichte Minerva dem Bund.
Speaker 0: Die zwei Schnüssel gehören zu einem kleinen Haus in Hoxmead hier.
Speaker 0: Ich habe es gekauft und möchte, dass du es nimmst, und dieser ist für ein Verlies in Gringots.
Speaker 0: Dein Großvater, Gott hab ihn seelig, hat dir einen Teil seines Vermögens vermacht, und ich habe einen Teil dazu beigesteuert.
Speaker 0: Eigentlich solltest du es bekommen, wenn du volljährig wirst, aber angesichts der Lage habe ich es eingerichtet, dass du es jetzt bekommst.
Speaker 0: Du solltest also über das letzte Schuljahr kommen und ein ausreichendes Stadtkapital haben für dich und das
Speaker 0: Kind.".
Speaker 0: Minerva konnte es nicht fassen und warf sich ihre Großmutter erneut in die Arme.
Speaker 0: Madame Ross gehörte zu einer sehr alten und wohlhabenden Familie, und Minerva war sogar nach ihr benannt.
Speaker 0: Sie war überwältigt, denn sie dachte, dass gerade sie ebenfalls in Schande versinken würde, sollte sie es erfahren, aber sie half ihr und rettete ihr damit sogar das Leben.
Speaker 0: Sie hätte nicht gewusst, was sie sonst getan hätte.
Speaker 0: Doch vermutlich tat sie es gerade deshalb.
Speaker 0: Madame Ross wusste, dass Minerva sie niemals um Gold bitten würde, auch wenn sie wusste, dass ihre Großmutter vermögend war.
Speaker 0: Madame Ross tätschelte Minervas Haar und musterte sie nun eingehend.
Speaker 0: Ich werde Robert noch ein paar Takte erzählen, wenn ich mir deine Wange ansehe, Kind, sagte sie düster.
Speaker 0: Aber nun erzähl mal, wie geht es dir und dem Kind?
Speaker 0: Konnte die Krankenschwester schon feststellen, was es mal wird?
Speaker 0: Minerva war dankbar, dass sie nicht nach dem Vater fragte.
Speaker 0: Die alte Frau wusste, dass sie in Anwesenheit des Schulleiters und ihres Hauslehrers sicher nichts sagen konnte und wollte.
Speaker 0: Minerva legte ihre Hand auf den Bauch.
Speaker 0: Es war ihr ein wenig unangenehm, immerhin stand der unwissende Vater keine zehn Schritte von ihnen entfernt.
Speaker 0: Abgesehen von dem ganzen Sport eigentlich ganz gut, dank Madame Marry Gold kann ich ohne große Beschwerden die Schule schaffen und es wird ein Junge.
Speaker 0: Sie sagte es stolz, als er wartet und ihre grünen Augen funkelten sogar.
Speaker 0: So sehr sie sich auch gewünscht hatte, das Kind zu hassen, konnte sie es nicht.
Speaker 0: Ihre Liebe dazu wuchs ununterbrochen, auch wenn es ihr so viele Sorgen und Probleme eingehandelt hatte, auch wenn es durch eine wilde Liebelei in einer Nacht entstanden ist, aber es war ihr Sohn und der Sohn ihrer einzig waren heimlichen Liebe, Dumbledore.
Speaker 0: Gefühle übermanden sie und sie fühlte wieder trauer über das, was geschehen war.
Speaker 0: Wie er sie einfach so sitzen gelassen hatte, nachdem er sich mit ihr vergnügt hatte und nun so tat, als wäre nichts zwischen ihnen passiert.
Speaker 0: Immer noch schollt sie sich, wie dumm sie gewesen war, dass sie ihrer Liebe so nachgegeben hatte.
Speaker 0: Sie hätte wissen sollen, dass er es als Fehler ansehen würde.
Speaker 0: Immerhin war er Professor und hätte es nicht tun dürfen.
Speaker 0: Madame Ross musste die ihr verhalten, doch sie wartete mit ihrer Frage, bis sie das Schulleiterberuf verlassen und sich auch von Dumbledore verabschiedet hatten.
Speaker 0: Immerhin musste sie Minerva nun auch das Haus in Hoxmead zeigen.
Speaker 0: »Hand aufs Herz, Kind«, sagte Madame Rossno-Leise.
Speaker 0: »Professor Dippe teilte mir mit, du wüsst es nicht, wer der Vater ist, aber ich weigere mich zu glauben, dass meine Enkelin so viele Affären hat, dass sie den Überblick verliert.«.
Speaker 0: Minerva sah ihre Großmutter verängstigt an.
Speaker 0: »Ich, ich weiß, wer es ist, aber ich habe es ihm nie gesagt und ich kann es niemanden sagen, Großmutter«, sagte sie leise und wieder kamen ihr die Tränen.
Speaker 0: »Wurde die Gewalt angetan?« fragte sie nun scharf und Minerva zuckte zusammen.
Speaker 0: Niemand hatte ihr diese Frage je gestellt, deshalb kam sie so überraschend.
Speaker 0: Nein, keuchte sie entsetzt.
Speaker 0: Nein, Großmutter, er hat mir keine Gewalt angetan.
Speaker 0: Es war freiwillig, aber es war ein Fehler.
Speaker 0: Und ich möchte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen.
Speaker 0: Madame Ross sah sie mit einem sehr seltsamen Blick an, als wüsste sie genau, was ihre Enkelin da sagen wollte, und Minerva hatte Angst, dass sie zu viel gesagt hatte.
Speaker 0: Ihre Großmutter war extrem gerissen und ihr Blick verriet, dass sie es ahnte.
Speaker 0: Aber sie sagte kein Wort.
Speaker 0: Edelmoot, sagte sie stattdessen seufzend, wir Gryffindors sind doch alle auf eine andere Art und Weise töricht.
Speaker 0: Nun gut, Minerva, ich werde dich nicht zur Wahrheit drängen, wenn du noch nicht bereit bist.
Speaker 0: Das Haus in Hoxmead war weiter am Rande des Dorfers Richtung Gebirge hinaus.
Speaker 0: Es war ein kleines, süßes, ehevoll bewachsenes Haus aus Kalkstein.
Speaker 0: Es wirkte ein wenig schief und die Statik geht sicher auch nur mit Magie.
Speaker 0: Es war umringt von einer niedrigen, bröckeligen Steinmauer mit einem verwitterten Holztor.
Speaker 0: Der Vorgarten war klein und wild und benötigte ein wenig Pflege.
Speaker 0: Der Garten hinter dem Haus war noch wilder, aber etwas größer mit ein paar Bäumen und Brombeerstreuchern, die so hoch wuchsen, dass sie teilweise die Mauer zum Verschwinden brachten.
Speaker 0: Mit ein paar Zaubern wird er wieder so hübsch, wie er einmal war, sagte Madame Ross zuversichtlich und schritt voran und öffnete die Haustür.
Speaker 0: Minervatrat neugierig ein.
Speaker 0: Der untere Teil des Hauses war ein einziger Raum, in dem Küche und Wohnraum vereint waren.
Speaker 0: Einige Säulen und Holzbalken stützen die Decke, und eine Treppe wandt sich nach oben.
Speaker 0: Der Boden war von einer Staubschicht bedeckt, und die Möbel verhangen mit weißen Tüchern.
Speaker 0: Die Küche war, wie der Rest des Hauses, eine rustikale Landküche, und obwohl alles alt und längst verlassen aussah, wirkte es wie ein schönes Eigenheim, wenn man hier kräftig durchfägte und putzte.
Speaker 0: Es ist ein wenig alt, aber nichts, was man nicht mit einigen Zaubern wieder hinbekommt, sagte Madame Ross und wischte eine Spinwebe aus der Luft.
Speaker 0: Mach dir keine Gedanken, ich werde meine Hauselfen schicken, die werden alles im Nu wieder auf Hochglanz bringen und den Garten heimisch machen, sobald du siebzehn bist, wirst du es allein schaffen.
Speaker 0: Minerva hatte ganz vergessen, dass sie erst im Oktober siebzehn und volljährig wurde, bis dahin hätte sie hier nichts allein zaubern dürfen.
Speaker 0: Sie stand einfach nur da und wusste nicht, wie sie ihrer Großmutter jemals danken konnte.
Speaker 0: Sie stand einfach nur da und wusste nicht, wie sie ihrer Großmutter jemals danken konnte, für diese große Hilfe, die sie ihr zukommen ließ.
Speaker 0: Sie nahm ihr ein gewaltiges Stück der Sorge von ihren Schultern ab, die sie zu erdrücken gedroht hatte.
Speaker 0: Denn zu wissen, dass sie versorgt war und dein Dach über dem Kopf besaß, dass ihr Kind nicht hungern musste, das beruhigte sie ungemein.
Speaker 0: Großmutter wie?
Speaker 0: Wie kann ich?
Speaker 0: stammelte Minerva fassungslos berührt.
Speaker 0: »Mir danken, Kind, ich will keinen Knut von dir zurück.
Speaker 0: Das Gold ist ein rechtmäßiges Erbe, und dieses Haus ist nicht der Rede wert.
Speaker 0: Ich kann nur hoffen, dass dein Sohn wenigstens nicht von irgendeinem idiotischen Muckelstämmigen ist, der unseresgleichen wie Dreck behandelt.«.
Speaker 0: Minerva wusste, dass sie beispielsweise an ihren eigenen Vater dachte, aber Minerva lief leicht rosa an und konnte sich sogar ein leichtes Läche nicht verkneifen.
Speaker 0: Wenn du wisstest, murmelte sie, sagte aber nichts weiter.
Speaker 0: Nach dem Besuch ihrer Großmutter kehrte Minerva in den Gemeinschaftsraum zurück.
Speaker 0: Immerhin hatte sie noch Hausaufgaben fertigzustellen.
Speaker 0: Eine völlig aufgelöste Eileen wartete auf sie und war erleichtert, Minerva in einem Stück zu sehen.
Speaker 0: Du bist wieder da, keuchte sie, als sie Minerva erblickte.
Speaker 0: Als Dampel dort ich holen kam, dachte ich, der Schulleiter hat sich wieder irgendetwas Gemeines ausgedacht um, aber was ist nun passiert?
Speaker 0: Zur Abwechslung mal etwas Gutes.
Speaker 0: sagte Minerva lächent.
Speaker 0: Meine Großmutter war ein Büro des Schulleiters und sie hat mir Hilfe zugesichert und mir eine Unterkunft in Hoxmead besorgt.
Speaker 0: Sie erzählte Aileen alles, von ihrem Erbe und dem Haus.
Speaker 0: Natürlich würde es ihre Schande nicht nehmen, aber sie war nun abgesichert und würde ihr Kind sicher durchbringen können.
Speaker 0: Aileen freute sich sehr für sie und war auch sehr erfreut, als sie ihr mithalte, dass es ein Junge war.
Speaker 0: Dazu hatte sie noch keine Gelegenheit gehabt, es ihr zu sagen.
Speaker 0: Oh, Wahnsinn!
Speaker 0: Freute sich, Aline.
Speaker 0: Ein Junge!
Speaker 0: bewegt er sich schon?
Speaker 0: Noch nicht viel, aber ein wenig, meinte Minerva verlegen.
Speaker 0: Möchtest du mal fühlen?
Speaker 0: Darf ich?
Speaker 0: fragte sie erfreut, und auf Minervas Nicken hinlegte sie vorsichtig eine Hand auf ihren Bauch und spürte die sanften Bewegungen.
Speaker 0: Zu Minervas Überraschung war sie nicht die Einzige, die mal fühlen wollte.
Speaker 0: An Park Riffendors kamen neugierig näher.
Speaker 0: Minerva wurde klar, dass wenigstens ihr eigenes Haus teilweise zu ihr hielt und sie nicht verurteilte, was ihr Hochgefühl noch ein wenig steigerte.
Speaker 0: Fünftes Kapitel Edelmut.
Speaker 0: Mit den Wochen, die vergingen, stiegen jedoch auch wieder Minervas körperliche Probleme.
Speaker 0: Der kleine Kerl in ihrem Leib war scheinbar gar nicht so klein und wuchs gut.
Speaker 0: Ihr Rücken und ihr Schlafrhythmus waren jedoch völlig durcheinander und während sie manchmal vor Schmerzen nicht wusste, wohin mit sich, schlief sie auch sehr schlecht dadurch.
Speaker 0: Aber dennoch versuchte sie, eisern das Pensum der Unterrichtsstunden zu erfüllen.
Speaker 0: Sie arbeitete hart, wollte niemanden eine Vorlage geben, ihr Schwäche zu unterstellen, da sie allen zeigen wollte, dass sie es schaffte und besser war, trotz der Schande über ihrem Ruf.
Speaker 0: Allerdings war das nicht das einzige Problem.
Speaker 0: Das Kind entwickelte scheinbar schon in ihrem Leib diverse magische Kräfte, die zu minervas Erleichterung zwar nur selten auftraten, aber leider auch in den unpassendsten Situationen.
Speaker 0: So geschah es eines Morgens, dass sie wieder einmal in Gedanken versunken war und trübsselig kurz zu Dumbledore geschaut hatte, der sich am Frühstückstisch mit Dippet unterhielt.
Speaker 0: Und plötzlich erhob sich dessen Kaffeetasse von ganz allein und schleuderte den Inhalt seitlich in sein Gesicht.
Speaker 0: Minerva war so erschrocken, dass sie sich schnell abwandte, dass sie keine Lust hatte, dass Dumbledore sah, dass sie ihn angeblickt hatte.
Speaker 0: Aber es war nicht ihrem Agi gewesen.
Speaker 0: In Dumbledores Unterricht war es jedoch weitaus schlimmer.
Speaker 0: Hin und wieder wirbelten seine Unterlagen einfach von seinem Pult oder die große Tafel krachte einfach ohne sichtliches Zutun um.
Speaker 0: Und es passierte so einiges in seiner Anwesenheit.
Speaker 0: So kam es, wie es kommen musste.
Speaker 0: Die Schulglocke beendete eine weitere Stunde Verwandlung, und Minerva packte wie alle anderen ihre Bücher und Unterlagen zusammen.
Speaker 0: Nacheinander verließen die Schüler den Klassenraum, und kurz bevor sie die Tür erreicht hatte, drang Dampeldos Stimme zu ihr durch.
Speaker 0: Miss McGonagall?
Speaker 0: Bitte auf ein Wort, sagte seine Stimme ernst, und sie drehte sich unwohl auf der Stelle um.
Speaker 0: Ich habe nun gleich Zaubertränke, Professor, sagte sie unsicher, doch sein Blick sagte ihr, dass sie bleiben musste.
Speaker 0: Eileen versprach ihr, dass sie Prof.
Speaker 0: Slockhorn sagen würde, wo sie steckte und verschwand nun ebenfalls aus dem Klassenraum.
Speaker 0: Dumbledore schritt an Minerva vorbei und schloss die Tür.
Speaker 0: Der Tumult auf den Gängen wurde ein wenig gedämpft und er sah sie ernst und ungewöhnlich streng an, sodass Minerva sich ziemlich mulmig fühlte.
Speaker 0: Nun, sagte er ruhig, aber durchaus anklagend.
Speaker 0: Können sie mir bitte erklären, was diese Schikane soll?
Speaker 0: Minerva starrt ihn fassungslos an und Wut stieg in ihr hoch, doch sie hielt ihre Stimme bemüht ruhig.
Speaker 0: Wie konnte er ihr allen Ernstes unterstellen, dass sie es war?
Speaker 0: Denken sie wirklich, dass ich mich zu solchen Dingen herablasse?
Speaker 0: fragte sie kühl.
Speaker 0: Ich kann es nicht kontrollieren, wenn mein Kind bereits magische Anwandlungen besitzt.
Speaker 0: Dumbledore musterte sie scharf und mit einer Misstrausch hochgezogenen Augenbraue.
Speaker 0: Minerva wusste, was er dachte, und er kamen Madame Marygolds Worte wieder in den Sinn.
Speaker 0: Nur Kinder von sehr machtvollen Zauberern oder Hexen zeigten bereits im Mutterleib magisches Potenzial.
Speaker 0: Das war selten, konnte aber vorkommen.
Speaker 0: Sicher konnte er sich nur vorstellen, welcher Schüler genug eben diesem magischen Potenzial besaß.
Speaker 0: Zugegeben, sie selbst war sehr talentiert, aber sie würde sich niemals als mächtig bezeichnen.
Speaker 0: Es war also nicht verwunderlich, dass er sie mit diesem Blick betachte.
Speaker 0: Hören sie, versuchte sie es ruhiger, als er sie weiterhin skeptisch anblickte.
Speaker 0: Jetzt bin ich es wirklich nicht.
Speaker 0: Der Kleine ist das.
Speaker 0: Ich bin es wirklich nicht.
Speaker 0: Der Kleine ist das.
Speaker 0: Es tut mir leid, wenn es sie trifft.
Speaker 0: Vielleicht spürt er einfach, wenn ich ... Sie brach ab und senkte den Kopf.
Speaker 0: Sie konnte ihm kaum sagen, dass sie immer noch daran dachte, dass es ihr immer noch zu schaffen machte, und sie sich Gedanken machte, da er der unwissende Vater ihres Kindes war.
Speaker 0: Dass sie es nicht ertug, wenn er sie so gleichgültig behandelte, und sie nun auch noch verdächtigte.
Speaker 0: Ich habe keine Kraft mehr, Professor, schloss sie matt.
Speaker 0: Ich habe keine Kraft.
Speaker 0: Es ist schwer genug für mich, sie vergessen zu müssen, so zu tun, als wäre nie etwas passiert.
Speaker 0: Schwer genug zu ertragen, dass sie mich weggeworfen haben wie einen gebrauchten Gegenstand und meine Gefühle für sie schamlos benutzten.
Speaker 0: Schwer genug, ihre Anwesenheit in jeder Stunde zu ertragen, zu ertragen, dass es nichts für sie bedeutet hat und sie so einfach darüber hinwegsehen können.
Speaker 0: Ich kann es nicht, aber deswegen würde ich sie niemals mutwillig verärgern oder bloßstellen.
Speaker 0: Hätte ich gewollt, dass ihr Leben zur Hölle wird wie meines, dann hätte ich niemals meinen Mund gehalten.
Speaker 0: Die Worte waren aus ihr raus, ehe sie es verhindern konnte.
Speaker 0: Sie sagte ihm endlich ins Gesicht, was sie monatelang fühlte und ertragen musste.
Speaker 0: Er sah sie wahrhaftig, sprachlos an und machte eine leichte Bewegung in ihrer Richtung.
Speaker 0: Minerva, sagte er leise und nutzte ihre Namen wieder.
Speaker 0: Ich, ich wusste nicht.
Speaker 0: Ich muss zum Unterricht, schnitt sie ihm bemüht, beherrscht das Wort ab.
Speaker 0: Wenn sie mich nun bitte entschuldigen würden.
Speaker 0: Und noch eher etwas sagen oder tun konnte, drehte sie sich um und verließ das Klassenzimmer.
Speaker 0: Zu ihrem Glück folgte er ihr nicht, sie ertrug seine Nähe nicht eine Sekunde mehr.
Speaker 0: Dabei sah sie jedoch nicht, wie er ihr nachdenklich hinterher sah.
Speaker 0: Minerva ging nicht zum Unterricht, sie suchte ein anderes leeres Klassenzimmer auf, sank an einer Mauer hinab und weinte.
Speaker 0: – Minerva, wo warst du denn?
Speaker 0: Hast du die ganze Stunde mit Dumbledore gesp….
Speaker 0: Oh Gott, hast du geweint?
Speaker 0: fragte Aline entsetzt, als sie Minerva auf dem Weg zum Mittagessen begegnete.
Speaker 0: Minerva hatte die ganze restliche Stunde in dem leeren Klassenraum verbracht und geweint.
Speaker 0: Erst zum Leuten der Schulglocke war sie aus ihrem Versteck gekommen, hatte sich in einer nahen Toilette etwas frisch gemacht und war die Treppen runtergestiegen zur großen Halle.
Speaker 0: Es ist nichts, sagte Minerva leise, doch Aline packte kurz entschlossen ihren Arm und sah sie ernst an.
Speaker 0: Minerva, sagte sie ganz leise und sah sie beinah verzweifelt an.
Speaker 0: Bitte sag mir nicht, dass er der Vater ist!
Speaker 0: Minerva startte sie an.
Speaker 0: Sie musste sich nicht dummstellen.
Speaker 0: Sie wusste, dass Eileen ganz genauer Professor Dumbledore mit ihren Worten meinte.
Speaker 0: Schon lange hatte Minerva den Verdacht, dass Eileen mehr ahnte, als sie zugeben wollte.
Speaker 0: Aber nun schien sich ihre Freundin viele Dinge und Zusammenhänge selbst zusammengereimt zu haben und stellte sie zur Rede.
Speaker 0: Sie machte sich einfach ernsthafte Sorgen, und Minerva war wieder einmal fasziniert und erstaunt, wie tief ihre Freundschaft zueinander war.
Speaker 0: Ihr langes Schweigen war Eileen wohl auch Antwort genug, und sie stöhnte verzweifelt auf.
Speaker 0: Minerva, sagte sie voller Kummer, verdammt.
Speaker 0: – Woher weißt du das?
Speaker 0: fragte Minerva nun leise.
Speaker 0: – Ich bin deine Freundin, und ich bin weder blind noch dumm, sagte Eileen mit leichtem Ärger in der Stimme.
Speaker 0: Ich habe deine Gesten für ihn doch gesehen, und nach den Extrastunden wegen deines Animagus-Trainings warst du wieder ausgetauscht.
Speaker 0: Verdammt, das war jetzt wahrlich nicht schwer, und dem Unterricht hatte ich jedes Mal so angesehen, aber ich dachte mir eigentlich nichts bei ihm.
Speaker 0: Sie schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Bitte, sag mir, dass es freiwillig war, sagte sie, und wie bei ihrer Großmutter vor einiger Zeit, war Minerva über diese Frage überrascht.
Speaker 0: Natürlich!
Speaker 0: Himmel, was denkst du denn von ihm?
Speaker 0: zischte sie und sah sich hektisch um.
Speaker 0: – Nicht hier, komm!
Speaker 0: Sie packte Eileen und zog sie in eine kleine Kammer, wo der Hausmeister seine Besen aufbewahrte.
Speaker 0: Als sie völlig in Ruhe und im Schein der Zaubersterbe berichtete, wie er sich zugetragen hatte, lauschte Eileen, ohne sie zu unterbrechen.
Speaker 0: Minerva sagte ihr nun alles und die ganze Wahrheit.
Speaker 0: Sie erzählte ihr von der Nacht, davon, wie er sich stehen gelassen hatte, und auch von der Begegnung zuvor nach seinem Unterricht.
Speaker 0: – Du musst das ihm sagen, sagte Eileen geschockt.
Speaker 0: Du musst ihm sagen, dass dieses Kind von ihm ist.
Speaker 0: Himmel, er ahnt einfach nichts, aber natürlich, wir alle dachten, es wäre Dorian, weil du dich so oft mit ihm getroffen hast.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob er etwas ahnt.
Speaker 0: Wenn ja, dann verbirgte er es gut, gestand mir Nerva und musste an seinem Blick denken, als er sie im Klassenraum zur Rede gestellt hatte.
Speaker 0: Aber ich werde es ihm nicht sagen, ich werde ihn auch nicht bloßstellen.
Speaker 0: Er ist ein bedeutender Zauberer und Lehrer.
Speaker 0: Na und?
Speaker 0: rief Aline entrüstet.
Speaker 0: Er trägt genauso viel Schuld daran wie du, aber du nimmst alles allein auf dich, um ihn zu schützen?
Speaker 0: Warum zur Hölle sollte er das verdient haben?
Speaker 0: Eileen schwieg abruppt, als sie Minervas Tränen sah.
Speaker 0: Du, liebst ihn wirklich?
Speaker 0: Es war viel mehr für dich?
Speaker 0: Minerva nickte schluchzend.
Speaker 0: Ich kann es nicht sagen.
Speaker 0: Er hat auch einen Fehler gemacht, aber ich kann nicht verantworten, dass er wegen mir in Ungnade fällt.
Speaker 0: Nicht er, der verdammt nochmal mächtigste Zauberer der Welt!
Speaker 0: Minerva, säufzte Eileen leise und beinahe verzweifelt.
Speaker 0: Du bist selbst für Gryffindor zu edelmütig und mutig.
Speaker 0: Sie nahm ihre Freundin in den Arm.
Speaker 0: Aber irgendwie muss es gut werden, mummelte sie Minerva zu.
Speaker 0: Irgendwie, irgendwann.
Speaker 0: Nach diesem Erlebnis ließ Dumbledur sie jedoch soweit es möglich war in Ruhe.
Speaker 0: Dennoch hatte Minerva manchmal das Gefühl, dass er sie beobachtete, Obwohl er dann, wenn sie hin sah, irgendetwas anderes tat oder beschäftigt war.
Speaker 0: Sie hatte keine Ahnung, ob er etwas ahnte, und es war ihr ehrlich gesagt auch egal.
Speaker 0: Die Prüfungen rückten näher und der Sommer.
Speaker 0: Ihr Bauch war nun nicht mehr zu übersehen, und nur dank ihrer magischen Fähigkeiten musste sie sich keine neuen Kleider bestellen.
Speaker 0: Sie zauberte die Alten einfach etwas größer.
Speaker 0: Aline war tatkräftig an ihrer Seite und trug ihr oft auch die schweren Schulsachen durch die Gegend.
Speaker 0: Viele verächtliche Blicke trafen sie nun noch mehr, je deutlicher sie schwanger war, doch ausinteressierte mir aber nicht.
Speaker 0: Sie hatte Angst, dass sie in der Sommerhitze und mit der Last des Kindes zusammen die Prüfungen nicht schaffen würde.
Speaker 0: Dabei lernte sie ununterbrochen und saß bis zu absoluten Grenze der Ausgangssperre in der Bibliothek.
Speaker 0: Sie hatte spitzen Noten, und dennoch war sie voller Zweifel und Angst.
Speaker 0: Kommst du?
Speaker 0: fragte Eileen, als sie ihre Bücher in ihre Gale der Bibliothek zurückstellte und ihre Sachen nahm.
Speaker 0: Sie hatten zusammen bis zur Erschöpfung gelernt und Hausaufgaben erledigt.
Speaker 0: Nur Minerva hing ein wenig hinterher.
Speaker 0: »Ich komme nach, ich möchte das noch fertig bekommen«, sagte Minerva erschöpft.
Speaker 0: »Gut, aber bitte übertreibt nicht, du siehst nämlich echt nicht gut aus«, sagt ihre Freundin besorgt.
Speaker 0: Minerva hatte wieder dunkle Schatten unter den Augen und sah ausgezerrt aus.
Speaker 0: Ihr Bauch war ziemlich groß und hinderlich geworden, doch sie hörte sie kein einziges Mal klagen.
Speaker 0: Sie ließ Minerva allein zurück in der Bibliothek und diese paugte noch lange über ihrem Zaubertrankbuch und an ihrem Aufsatz für Slakorn.
Speaker 0: Sie merkte gar nicht, wie die Messinglampen langsam ausgingen und sie in Dunkelheit saß.
Speaker 0: Die Sperrstunde war schon weit überschritten und seufzend packte sie ihre Sachen zusammen.
Speaker 0: Sie nahm alles zusammen und verließ auf Leisen so in die Bibliothek, doch sie kam nicht allzu weit, denn aus einem der Regalgänge kam jemand hervor und sie prallte genau in die Person hinein.
Speaker 0: Ihr Herz setzte aus.
Speaker 0: Warum ausgerechnet er?
Speaker 0: Professor Dumbledore, sagte sie leise und ziemlich verhalten.
Speaker 0: Verzeihen Sie, ich habe noch gelernt und die Zeit vergessen, ich wollte gerade zurück.
Speaker 0: Er hatte sie wahrscheinlich genauso wenig erwartet und sie drückte sich an ihm vorbei, doch er hielt sie an der Schulter fest.
Speaker 0: Warte, bitte, sagte er leise, und er klang so betrübt, dass sie seiner Bitte folgte und sich langsam zu ihm umwandte.
Speaker 0: Seine blauen Augen waren selbst in der Dunkelheit noch wunderbar zu sehen und ihre Haut krippelte leicht, doch sie verbot sich, diese Gefühle sie übermannen zu lassen.
Speaker 0: Was du mir damals gesagt hast in meinem Klassenraum, mir war nicht bewusst, wie heftig deine Gefühle für mich waren oder noch sind und wie sehr ich dir geschadet habe.
Speaker 0: Und es tut mir aufrichtig leid, dass ich dich beschuldigt habe und ... er wirkte wirklich aufrichtig, aber auch ungewohnt unsicher, wie er weitersprechen sollte.
Speaker 0: Aber ich kann deine Gefühle nicht erwidern.
Speaker 0: Ich bin dein Lehrer, ich bin ... War es Ihnen ernst?
Speaker 0: fragte Minerva leise.
Speaker 0: Er sah sie verwundert an und schien nicht zu verstehen.
Speaker 0: Diese Nacht, erklärte Minerva daraus deutlicher, war es Ihnen ernst oder war ich einfach nur eine Ablenkung?
Speaker 0: Ich erwarte nichts von Ihnen, ich würde es nur zu gerne wissen.
Speaker 0: Er schwieg eine ganze Weile und sah sie ernst an.
Speaker 0: Es war mir ernst.
Speaker 0: Ich habe nicht mit dir gespielt, wenn du das meinst.
Speaker 0: Aber ich kann nicht, verstehe das bitte.
Speaker 0: Minerva nickte.
Speaker 0: Irgendwie war sie froh um den Gedanken, dass es ihm doch etwas bedeutet hatte, anders als sie gedacht und es ihm zuletzt auch vorgeworfen hatte.
Speaker 0: Seine Augen wanderten an ihr hinunter.
Speaker 0: Wie geht es dir?
Speaker 0: fragte Eliza.
Speaker 0: Ich habe etwas Angst, die Prüfungen nicht zu schaffen, murmelte sie.
Speaker 0: Aber so gut.
Speaker 0: Madam Marygold meinte, er würde wohl Anfang August kommen.
Speaker 0: Du wirst es schaffen, meinte er nun etwas sanfter.
Speaker 0: Du hast härter gearbeitet als alle anderen.
Speaker 0: Eine peinliche Stille trat zwischen ihnen ein.
Speaker 0: Soll ich dich zum Gemeinschaftsraum begleiten?
Speaker 0: fragte er sich schließlich.
Speaker 0: Bevor dich jemand weniger gutgesinntes entdeckt?
Speaker 0: Eigentlich behagte es mir näher war nicht, doch sein Einwand war berechtigt und sie nägte matt.
Speaker 0: Sie verließen die Bibliothek und er brachte sie ohne Zwischenfälle zum Porträt der fetten Dame.
Speaker 0: Sie nannte das Passwort und es schwang auf.
Speaker 0: Sie war schon halb hinein geklettert, da wandte sie sich noch einmal um.
Speaker 0: Sie wollte ihm danken für die Ehrlichkeit und seine Worte, doch sie brachte es nicht über sich.
Speaker 0: Sein Anblick schmerzte so sehr.
Speaker 0: Er war genau vor ihr und doch so unerreichbar und er lächelte traurig.
Speaker 0: Und plötzlich fiel ihr ein seltsamer Gedanke ein.
Speaker 0: Wenn er sagte, er hatte nicht mit ihr gespielt, aber er wusste wohl nicht, wer der Vater ihres Kindes war?
Speaker 0: Würde er denken, sie hätte mit ihm gespielt?
Speaker 0: Sie öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch er war schneller.
Speaker 0: Mit einer Bewegung, die sie kaum wahrnahm, war er bei ihr und hauchte einen Kuss auf die Lippen.
Speaker 0: Es ging so schnell, und die unendliche Wärme war fort.
Speaker 0: Mit einem gequälten Ausdruck in den Augen sah er sie an, dann wandte er sich ab und verschwand in der Dunkelheit.
Speaker 0: Seine Schritte waren so schnell, als würde er flüchten, und wenn er war, wusste es nun.
Speaker 0: Er verbot es sich, sie zu lieben.
Speaker 0: Schuldbewusst legte sie eine Hand auf ihren Bauch und ihre Fingerspitzen auf ihre Lippen, die immer noch brannten.
Speaker 0: Alles in ihr sagt ihr, sie sollte es ihm endlich sagen, um ihm den quälenden Gedanken zu nehmen, das ein anderer in ihrem Leben gewesen war.
Speaker 0: Aber sie wusste, sie würde ihn nur ruinieren.
Speaker 0: Sie durfte es nicht.
Speaker 0: Kapitel VI.
Speaker 0: Aaron Die Prüfungen kamen so schnell, dass Minerva sich fragte, wo die Zeit hin war.
Speaker 0: Das ganze Schuljahr hatte sie sich versporten lassen müssen, hatte sie sich gemeine Dinge angehört und die Schande getragen, die sie über sich gebracht hatte.
Speaker 0: Nun jedoch hatte sie ein wenig Ruhe, der sich jeder mit den Prüfungen beschäftigte.
Speaker 0: Minerva konnte es nur recht sein, denn sie hatte es sichtlich schwer.
Speaker 0: Die Hitze machte ihr zu schaffen und ihr Kreislauf spielte oft verrückt.
Speaker 0: Insgeheim war sie dankbar, dass die Prüfung im sechsten Jahr keine alles Entscheidenden waren.
Speaker 0: Dennoch wollte sie natürlich gut abschneiden, da ihre Noten darüber bestimmen würden, welches Fach sie weiterhin belegen durfte und welches nicht.
Speaker 0: Manche Professoren, die die Aufsicht führten über die einzelnen Prüfungen, interessierten mir näher was Beschwerden nicht, doch andere stellten ihr unauffällig ein Glas Wasser bereit oder eine Kleinigkeit zu essen.
Speaker 0: Vor allem, wenn Dumbledore die Prüfungsaufsicht führte, war immer etwas aus Schokolade auf ihrem Tisch und sie führte sich schlecht und dankbar gleichermaßen über seine Gesten.
Speaker 0: Nach dem flüchtigen Kuss hatten sie nicht mehr miteinander gesprochen, da es auch die Zeit nicht zugelassen hatte.
Speaker 0: Allerdings wusste sie nun, dass er sich wirklich um sie sorgte und ihr schlechtes Gewissen wuchs umso mehr.
Speaker 0: Verwandlung war eines der letzten Fächer, die geprüft wurden, und Minerva saß mitten in der prallen Sonne.
Speaker 0: Sie schwitzte und atmete schwer.
Speaker 0: Ihr Leib schmerzte leicht, aber stetig, wenn sich der Kleine bewegte.
Speaker 0: Mit ihrer Feder kratzte sie die Antworten eilig auf das Pergament, doch sie konnte sich immer weniger konzentrieren, immer wieder verschwann die Sicht vor ihren Augen und irgendwie nahmen die Schmerzen unaufhaltsam zu.
Speaker 0: Minerva bemerkte kaum, wie sie gar nicht mehr ihre Antworten aufschrieb, sondern einfach gekrümmt an ihrem Platz hockte und versuchte, die Schmerzen wegzuatmen.
Speaker 0: Es half nicht, und sie bissig auf die Unterlippe, um keine Laut von sich zu geben.
Speaker 0: Verdammt, was war nur los?
Speaker 0: Miss McGonigal?
Speaker 0: Dumbledos Stimme drang nur schwach zu ihr durch, sie konnte nicht einmal zu ihm aufsehen, und ein schmerzerfülltes Wimmern überkam nun doch ihre Lippen.
Speaker 0: Sie bemerkte nicht, wie alle von ihren Pergamenten aufsaan und beobachteten, wie Dumbledore ihr versuchte, auf die Beine zu helfen.
Speaker 0: Sie es jedoch nicht schaffte, allein zu stehen.
Speaker 0: Professor Slakorn eilte ebenfalls herbei und startte hilflos auf die Schülerin und dann auf seinen Kollegen.
Speaker 0: Er wollte Dumbledore schon helfen, Minerva zu halten, da stieß sie ein klägliches Jammern aus und hielt sich ihren Bauch.
Speaker 0: Was sollen wir tun, Albus?
Speaker 0: fragte er keuchend.
Speaker 0: S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S.
Speaker 0: Übernehmen die Aufsicht, Horace, sagte Dumbledore knapp und alarmiert.
Speaker 0: Ich schaffe sie sofort in den Krankenflügel.
Speaker 0: Er schob einen Arm um ihren Rücken und den anderen unter ihre Knie kehlen und hob sie auf seine Arme.
Speaker 0: Sie jammerte erneut auf und er spürte, wie sie unter ihren Schmerzen krampfhaft zitterte, so bealte er sich, um sie möglichst schnell in den Krankenflügel zu bringen.
Speaker 0: Atme weiter, Minerva, nicht die Luft anhalten, sagte er immer wieder, obwohl er sich nicht sicher war, ob sie ihn wirklich hörte.
Speaker 0: Halte noch ein wenig aus.
Speaker 0: Innerlich verfluchte er Dippert aufs Tiefste.
Speaker 0: Minerva hatte diese Prüfung bei dieser Hitze niemals schreiben dürfen.
Speaker 0: Selbst Madame Marygold hatte ihre Bedenken geäußert.
Speaker 0: Es war einfach unverantwortlich gewesen.
Speaker 0: Er konnte nur hoffen, dass es falsche Alarm war und es keine wirklichen Wehen waren.
Speaker 0: Unwohl sah er auf sie hinab, während der schnell voranschritt.
Speaker 0: Minerva war ganz bleich und sah krank aus.
Speaker 0: Sie hatte ihr Gesicht in seine Brust gepresst und weinte.
Speaker 0: Er presste seine Lippen aufeinander, richtete seinen Blick wieder nach vorn und beschleunigte seine Schritte.
Speaker 0: Ein seltsames Gefühl pochte in seiner Brust, aber das war einfach nicht möglich.
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Blinzelnd wachte Minerva auf, aber ihre Schmerzen waren immer noch schwach spürbar.
Speaker 0: Sie bemerkte, dass sie nicht mehr in der großen Halle bei der Prüfung saß, sondern in einem weichen Bett lag, und sie konnte diesen besonderen Geruch wahrnehmen, den nur der Krankenflügel besaß.
Speaker 0: Langsam öffnete sie ihre Augen und sah sogleich Madame Marygold über sich.
Speaker 0: Die Heilerin sah von ihrem Bauch auf, als sie bemerkte, dass sie erwacht war.
Speaker 0: Ganz ruhig, Kind!
Speaker 0: sagte sie sofort und legte ihr eine Hand auf die Schulter, bevor Minerva auch nur Anstalten machen konnte, sich aufzusetzen.
Speaker 0: Bleib ruhig liegen.
Speaker 0: Minerva tat, was sie verlangte.
Speaker 0: Sie hatte ohnehin keine Kraft, sich aufzusetzen, und ihr Leib zwickte noch ein wenig.
Speaker 0: Grelles Sonnenlicht blendete sie.
Speaker 0: Viel Zeit schien nicht vergangen zu sein.
Speaker 0: Dann bemerkte sie Dumbledore, der ein wenig im Hintergrund stand und ziemlich blass wirkte.
Speaker 0: Dunkel erinnerte sie sich, wie er neben ihrem Tisch gestanden hatte, als die Schmerzen begonnen hatten, aber an den Rest konnte sie sich nicht erinnern.
Speaker 0: Nur an seine Wärme und seinen Geruch.
Speaker 0: Er musste sie den ganzen Weg von der Halle bis hierher getragen haben.
Speaker 0: Und sofort fuhren ihre Hände erschrocken an ihren Bauch.
Speaker 0: – Was ist mit meinem Baby?
Speaker 0: – tragte Minerva besorgt und sah zu der Krankenschwester auf.
Speaker 0: – Alles in Ordnung, beruhigte Madame Mary Goldsey mit sanfter Stimme.
Speaker 0: Das waren lediglich vor Wien.
Speaker 0: Das ist vollkommen normal und gerade bei dem ersten Kind können sie stark ausfallen.
Speaker 0: Aber dem Baby geht es gut.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Dumbledore hat geistesgegenwärtig gehandelt und dich sofort zu mir gebracht.
Speaker 0: Etwas beruhigter.
Speaker 0: Schloss Minerva die Augen und die Krankenschwester tetschelte ihre Stirn.
Speaker 0: Ich hole dir einen Stärkungstrang, sagte sie und wuselte davon.
Speaker 0: Während ihre Schritte leiser wurden, trat Dumbledore Trath Dumbledore zögerlich an ihr Bett, setzte sich zu ihr auf einen Stuhl und sie blickte zu ihm auf.
Speaker 0: Er wirkte immer noch sehr blass und auch reichlich mitgenommen.
Speaker 0: Seine blauen Augen funkelten voller Sorge.
Speaker 0: Danke, murmelte sie schwach, wie ihre Hilfe.
Speaker 0: Nicht, nicht nur jetzt.
Speaker 0: Sie meinte auch seine Aufmerksamkeiten in den Prüfungen, die ihr sehr geholfen hatten, diese zu überstehen.
Speaker 0: Ich veranlasse, dass du die Prüfung noch einmal schreiben darfst.
Speaker 0: sagte er matt.
Speaker 0: Professor Dippet wird sich fügen, du bist die beste Schülerin in meinem Fach, und ich werde nicht hinnehmen, dass du eine verfremdete Note bekommst und dir dadurch das Uzzfach für Verwandlung verwehrt wird.
Speaker 0: Sie nickte leicht und dankbar.
Speaker 0: Sagt, strich sie sich über den noch leicht schmerzenden Bauch, und abermars kam ihr dieser Gedanke wegen dem Kind.
Speaker 0: Doch sie durfte diesen schwachen Moment nicht zulassen.
Speaker 0: Sie durfte es ihm nicht sagen, und gerade so wollte sie es erst recht nicht.
Speaker 0: Doch er machte es ihr nicht gerade leicht, als er das Wort erneut der Griff.
Speaker 0: Du hast genug gepüsten.
Speaker 0: Minerva, ich, ich wünschte, ich könnte mehr tun, sagte er leise, griff vorsichtig nach ihrer Hand und drückte sie leicht.
Speaker 0: Sein Blick wanderte zu ihrem Bauch und er schluckte schwer.
Speaker 0: Ganz sacht und vorsichtig, als würde er sich fast nicht getrauen, das zu tun, legte er eine Hand auf ihren Bauch.
Speaker 0: Minerva durchfuhre ein seltsames Gefühl bei dieser Berührung.
Speaker 0: Es war nicht unangenehm, aber sehr intensiv.
Speaker 0: Das Kind ist keine Schande, sagte er leise und traurig.
Speaker 0: Du bist keine Schande.
Speaker 0: Tränen brannten in ihren Augen, und ihr eisener Wille kippte bedrohlich.
Speaker 0: So fing sie beend an, doch ehe sie weitersprechen konnte, war Madame Marygold zurück.
Speaker 0: Sofort zog er seine Hand zurück und die Heilerin schickte ihren Hauslehrer Resolut davon, da Minerva nun etwas Schlaf brauchen würde.
Speaker 0: Verzweifelt blickte sie ihm nach und auch er warf ihr einen letzten Blick zu, dann ließ sie sich erschöpft ins Kissen sinken und schloss die Augen.
Speaker 0: Nein, sie durfte es nicht, aber sein Blick, seine Worte, es bereitet er ihr wirklich Sorgen.
Speaker 0: Minerva durfte die Prüfung tatsächlich noch einmal schreiben und hatte es dann endlich auch geschafft.
Speaker 0: Die Prüfungen waren vorbei und es würde eine Woche frei geben, in der die Professoren sie jedoch bereits auf das Uziah vorbereiteten, bevor sie alle in die Sommerferien starten würden.
Speaker 0: Minerva war dankbar über die viele Freizeit, in der sie endlich auch mal durchatmen konnte.
Speaker 0: Der ständige Stress, der Druck und die Angst hatten ihr wirklich nicht gut getan.
Speaker 0: Zusammen mit Eileen saß Minerva im Schatten eines Baumes und ihre beste Freundin lauschte an ihrem Bauch.
Speaker 0: Mittlerweile war dieser so groß geworden, dass Minerva fast bezweifelte, dass da wirklich nur einer drin sein sollte.
Speaker 0: Sie konnte sich kaum anständig bewegen.
Speaker 0: Der ist echt aktiv, sagte Eileen lächend.
Speaker 0: Hast du die eigentlich schon einen Namen überlegt?
Speaker 0: Nur nicht.
Speaker 0: Ich dachte, Aaron würde mir gefallen.
Speaker 0: sagte sie verlegen, denn sie hatte tatsächlich lange überlegt, aber dieser Name war von Anfang an bei ihr Hängen geblieben.
Speaker 0: Mit den Bedeutungen, der erleuchtete und der große Kämpfer, passte dieser Name wirklich, allen voran, wenn sie dabei an seinen Vater dachte.
Speaker 0: Schöner Name, klingt nach einem starken Mann, sagte Eileen, und sah sie ein wenig wissend an, als könnte sie sich lebhaft vorstellen, wie es zu diesem Namen kam.
Speaker 0: Aber Minerva Ich weiß, du hast deine Gründe, um es ihm nicht zu sagen, aber denkst du nicht, dass er es nicht irgendwann selbst merken wird?
Speaker 0: Was, wenn der Kleine ihm ähnlich ist?
Speaker 0: Was, wenn Dumbledas ohnehin schon ahnt?
Speaker 0: Seine Blicke werden immer deutlicher.
Speaker 0: Ich denke nur, er will es nicht wahrhaben.
Speaker 0: Daran hatte Minerva natürlich gedacht, und sie hatte selbst keine Lösung parat.
Speaker 0: Ihr war sein Verhalten im Krankenflügel nicht entgangen.
Speaker 0: Da sie jedoch nicht antwortete, ging Aline nicht mehr darauf ein und wechselt das Thema.
Speaker 0: Wo wirst du ihn bekommen, im St.
Speaker 0: Münge?
Speaker 0: Nein, Madame Marygold hat mir zugesichert, dass sie bis zu Geburt in Hogwarts bleiben wird, und ich werde ihn wohl auch in Hogwarts bekommen, sagte sie nachdenklich und streich sich über den Bauch.
Speaker 0: Ich kann es nicht fassen, dass er schon bald da sein wird.
Speaker 0: Nach all der Schinderei und der Probleme, all der Schande.
Speaker 0: Aber ich kann ihn nicht hassen, und ich werde er es auch niemals.
Speaker 0: Vielleicht ist es ja anders, wenn du siebzehn bist, meinte Aline Waage.
Speaker 0: Oder wenn du Hogwarts abgeschlossen hast, das wird dann kein mehr interessieren.
Speaker 0: Vielleicht sagst du es Dumbledore dann.
Speaker 0: Eileen, sagte Minerva, kopfschüttelnd.
Speaker 0: Das glaubst du doch wohl selber nicht, zudem will ich es ihm nicht sagen, und es ist gut so, ich werde ihn ruinieren mit der Wahrheit.
Speaker 0: Eileen schnaubte, sagte aber nichts mehr und sprach erneut ein anderes Thema an.
Speaker 0: Minerva wusste, dass sie nicht viel auf Dumbledore setzte und ihn auch nicht wirklich mochte.
Speaker 0: Eileen mochte da auch irgendwie recht haben, immerhin konnte sich Minerva nun auch nicht mehr vorstellen, dass er es nicht irgendwie ahnte.
Speaker 0: Aber nach ihrer Aussprache war es besser zwischen ihnen, wenn auch immer noch weit voneinander entfernt, und es würde sie beide wohl auch nie ein Weg zusammenführen.
Speaker 0: Sie wusste, dass er Gefühle für sie hatte, aber sie konnte es sich nicht vorstellen.
Speaker 0: Es wäre einfach zu schön, um wahr zu sein, und sie glaubte nicht ein Wunder.
Speaker 0: Sie hatte sich damit abgefunden.
Speaker 0: Ich habe meiner Mom geschrieben, Sie meinte, wenn du Hilfe brauchst, dann schreib uns und wir kommen.
Speaker 0: Ich hab sechs Geschwister, sie weiß, wie es geht.
Speaker 0: Dad ist nicht so begeistert, weil es unehrlich ist, und er denkt, du verdienst es, aber, na ja, er hatte klein beigegeben.
Speaker 0: Danke, sagte mir, er war ehrlich überrascht, denn davor hatte sie ebenfalls etwas Angst.
Speaker 0: Sie hatte noch nie mit Babys zu tun gehabt, und obwohl auch ihre Großmutter ihr Hilfe zugesichert hatte, so war sie sich nicht sicher, ob sie es wirklich schaffte.
Speaker 0: Aber wenn sie die Schule schaffte, würde sie auch das schaffen, um zu zeigen, dass sie nicht schwach war.
Speaker 0: Nur leider konnte man nicht alles aus Büchern lernen.
Speaker 0: Der letzte Morgen in Hogwarts war begleitet von einem wirklich seltsamen Gefühl für Minerva.
Speaker 0: So vieles würde sich nun für sie ändern und sie musste sich auf viele neue Dinge einstellen.
Speaker 0: Obwohl sie eigentlich kaum Appetit hatte, ars sie mit Aline ausgiebig zum Frühstück.
Speaker 0: In der großen Halle herrschte Regis Treiben, Gewusel und Gemurmel.
Speaker 0: Jeder prüfte noch seine gepackten Koffer und Verabschiedungen wurden ausgesprochen.
Speaker 0: Minerva zuckte zusammen, als urplötzlich ihre Schleieräule Noctus auf einem großen Milchkrug vor ihr landete.
Speaker 0: Er ließ einen Brief auf ihren Zeller fallen und blickte dann erhaben über den Tisch hinweg.
Speaker 0: «Innisterium?« fragte Aline überrascht, als sie das große, prägnante M auf dem Siegel erkannte.
Speaker 0: «Ich glaube, ich weiß, was das ist, meinte Minerva, riss ihn auf und tatsächlich.
Speaker 0: Der Brief, den Noctus ihr gebracht hatte, war ein offizielles Schreiben vom Zaubereiministerium, welches ihr eine Sondergenehmigung erteilte für Magie außerhalb der Schule.
Speaker 0: Ihre Großmutter hatte dies beantragt, damit Minerva im Zweifelsfall legal ihre Magie gebrauchen durfte, da sie erst im Oktober volljährig wurde und die Spur verlor.
Speaker 0: Erleichtert atmete Minerva auf.
Speaker 0: Das würde ihr eine weitere Last abnehmen.
Speaker 0: Sie streicherte Noctus dankbar über die weißen Federn und er flog elegant wieder davon.
Speaker 0: Ihre Eule hatte über ihr Schuljahr wenig zu tun gehabt, da der Kontakt zu ihren Eltern gefehlt hatte.
Speaker 0: Aber im Sommer würde er sicher alles nachholen können, da sie versprochen hatte, Aline zu schreiben.
Speaker 0: Nach dem Frühstück nahm ihn näher war ihre Sachen und verabschiedete sich von den wenigen, die sie nicht verachteten.
Speaker 0: Selbst Dorian kam durch die Menge zu ihr und wünschte ihr alles Gute.
Speaker 0: Ihnen würde sie nächstes Jahr nicht wiedersehen, da er seine Uts abgelegt hatte und Hogwarts verlassen würde.
Speaker 0: Aber es war zu viel passiert und sie verblieben einfach freundschaftlich.
Speaker 0: Zudem sich Minerva unter all den seltsamen Umständen nicht vorstellen konnte, Gefühle für einen anderen zu hegen.
Speaker 0: Eileen, die sonst immer sehr standhaft war, holte sich an ihrer Schulter aus, da sie Minerva nun allein lassen musste und niemand zu der Geburt dabei sein konnte.
Speaker 0: Minerva wusste das auch, aber sie überspielte es tapfer, tätschelte ihrer Freundin den Rücken und versprach ihr hoch und heilig, dass sie ihr schreiben und auch auf die Hilfe zurückkommen würde, sollte sie es nicht alleine schaffen.
Speaker 0: Schweren Herzens verabschiedete sie sich von ihr und machte sich auf den Weg nach Hoxmead.
Speaker 0: Allein.
Speaker 0: Es war ein seltsames Gefühl, dass sie nicht umringt war von einer begeisterten Schülerschar.
Speaker 0: Ohne die Besucher Hogwarts machte das Dorf einen sehr ruhigen Eindruck, und man sah nur den normalen Trubel eines kleinen Dorfes.
Speaker 0: Natürlich wurde sie seltsam angesehen, während sie ihren Schulkoffer über die gepflasterte Straße zog und ihr Bauch mehr als präsent war.
Speaker 0: Doch einige winkten ihr freundlich zu, wie die nette Dame aus dem Honigtopf, deren Staubwedel magisch einige Spinnenweben entfernte oder vom Wirt der drei Besen, der gerade neben einem selbstfegenden Besen stand und nebenbei Schmutz von den Fenstern zauberte.
Speaker 0: Minerva winkte den beiden freundlich zurück.
Speaker 0: Wahrscheinlich waren die beiden Ladenbesitzerin nur nicht erstaunt, weil sie Minerva bereits bei ihren Hoxmead-Besuchen schwanger angetroffen hatten.
Speaker 0: Es war unheimlich friedlich, wie hier jeder zum frühen Morgen sein Geschäft vorbereitete, aber sie konnte auch sehen, dass einige Läden geschlossen blieben und vermutlich über die Sommerzeit ebenfalls Ferien machten.
Speaker 0: Einige Geschäfte schienen sich nicht zu lohnen, ohne die Zahlen des Schülerscher.
Speaker 0: Lächelt, aber auch etwas außer Atem, kam Minerva am Ende des Dorfes an und konnte erkennen, dass ihre Großmutter nicht zu viel versprochen hatte.
Speaker 0: Das Haus sah genauso aus wie zuvor, jedoch wirkte es, als wäre es nie verlassen gewesen.
Speaker 0: Der Garten war ordentlich, überall Blüten, Blumen, Kräuter und Sträucher.
Speaker 0: Der Garten hinterm Haus besaß nun eine hübsche Terrasse mit Tisch und Stühlen und die wilden Brombeersträucher waren zu einer braven Größe geschrumpft.
Speaker 0: Es wirkte nicht steril, alles wuchs immer noch ein wenig durcheinander, aber so mochte Minerva es und sie betrat das Haus und ihr Mund klappte auf.
Speaker 0: Was zuvor noch dunkel verwebt und staubig war, war nun ein helles, rustikales kleines Landhäuschen.
Speaker 0: Die dunklen Möbel waren auf Hochglanz gebracht, die weiße Decke war mit Holzbalken verziert und goldenes Licht flutete durch die Butzenscheiben.
Speaker 0: Im Wohnzimmer war ein gewaltiger und kunstvoller Kamin deutlich präsent und überall waren schwere Regale mit Büchern und einer ausladenden Wohnlandschaft.
Speaker 0: Ein hübscher, leicht alter Perser bedeckte den Bereich des Wohnzimmers, da dieser mit hellen Kacheln bedeckt war und erst zur Küche hin ins Paket überging.
Speaker 0: Minerva bemerkte, dass ihre persönlichen Gegenstände von ihrer Großmutter geholt und hergebracht waren, jedoch noch nicht ausgepackt.
Speaker 0: Das würde Minerva ohnehin gerne selbst erledigen.
Speaker 0: Großmutter, du bist verrückt!
Speaker 0: mummelte sie ein wenig schwummerig vor Glück.
Speaker 0: Sie schloss die Tür hinter sich, stellte ihren Koffer erst einmal dort ab und ging neugierig die Treppe hinauf, der sie diesen Bereich noch nicht gesehen hatte.
Speaker 0: Oben angekommen war bereits der Giebel erreicht, doch die Dachschrägen beeinflussten den Platz nicht.
Speaker 0: Hier gab es ein kleines Badezimmer mit hübschen Grünen und weißen Fliesen und gegenüber ein leeres Kinderzimmer.
Speaker 0: Das letzte Zimmer war ein Schlafzimmer für sie mit einem großen Doppelbett, weichen weißen Kissen und einer Tagestecke mit Schottenkaru.
Speaker 0: Minerva führte sich sofort wohl in ihrem neuen Zuhause, obwohl sie die Einsamkeit ein wenig aufs Gemüt drückte.
Speaker 0: Also machte sie sich daran, ihre Sachen auszupacken und fing an, ihr kleines Haus näher zu erkunden und die hergebrachten Sachen einzurichten.
Speaker 0: Es fehlte noch einiges an Persönlichkeit in den Räumen, doch das würde Minerva sich nach und nach aufbauen.
Speaker 0: Wichtig war erst einmal auch nur, dass sie nicht heimatlos war.
Speaker 0: Irgendwann, gegen späten Nachmittag, war sie fertig mit allem und saß mit einem guten Buch und einer Kanathe in ihrem Garten.
Speaker 0: Sie hatte noch ein wenig erspartes Einstecken gehabt und hatte sich im Dorf mit Lebensmitteln eingedeckt.
Speaker 0: Danach hatte sie Noctus zu Gringscots geschickt, damit sie ihr etwas Gold zuschicken konnten.
Speaker 0: Mit ihrem Bauch konnte sie weder apparieren noch das Flohnerzwerk benutzen.
Speaker 0: Nun genoss sie im Schatten den schönen Sommertag und tat einfach das, was sie heute mal wollte.
Speaker 0: Schulaufgaben würde sie noch später erledigen und sie hatte dieses Jahr so hart gearbeitet, dass sie eine Pause redlich verdient hatte.
Speaker 0: Minerva hatte sich sehr gut in ihrem kleinen Haus in Hoxmead eingelebt und hatte auch den leeren Raum für ihr Baby hübsch eingerichtet.
Speaker 0: Ein Kinderbett stand nun platziert im Raum und sie hatte sich dieses mit anderen gebrauchten Möbeln und Babysachen von einer netten Dame aus dem Dorf geleistet, die sie beim Einkaufen kennengelernt hatte.
Speaker 0: Natürlich hätte sie sich auch alles neu kaufen können, doch sie wollte das geerbte Gold nicht verschleudern, solange sie noch kein eigenes verdiente.
Speaker 0: Und die Sachen waren wirklich sehr schön.
Speaker 0: Es war ein kleiner Schrank und eine Wickelkommode, die kunstvoll mit Phönixen bemalt war und die Minerva ein wenig an die Seee erinnerte, aber auch an ihn.
Speaker 0: Über dem Bettchen hing ein kleines Mobile mit kleinen Eulen daran und ihre Großmutter hatte ihr die Spieluhr ihrer Kindheit zugeschickt, die eine wirklich wunderschöne Melodie erklingen ließ und ein Licht darin funkelte Sterne an die Wände werfen konnte.
Speaker 0: Sie war so dankbar, dass ihre Großmutter all ihrer Habseligkeiten gerettet hatte, bevor ihr Vater alles vernichten konnte.
Speaker 0: Sie musste nun auch täglich hoch nach Hogwarts, da Madame Marie Gold sie stetig untersuchte, und das war auch gut so, denn Minerva bekam mehr und mehr Wehen, und an einem eher trüben Augustag war es dann soweit.
Speaker 0: Die Berge des Hochlands?
Speaker 0: Die Berge des Hochlands waren in Nebel gehüllt, und ein ekelhafter Niesleregen ließ alles klamm und kalt werden.
Speaker 0: Hogwarts war kaum im Nebel zu erkennen, und schmerzerfüllte Schreie halten aus dem Krankenflügel durch die nahen Korridor.
Speaker 0: Minerva lag schon seit Stunden mit weh in einem Krankenflügel und Madame Marygold hatte sich aus dem Sankt Mungo eine Heilerin gerufen, die sie unterstützen würde.
Speaker 0: Die beiden waren wirklich sehr nett und fürsorglich und versuchten alles, um Minerva die Angst zu nehmen, da wirklich niemand für sie da war, bei ihr war.
Speaker 0: Minerva tat alles, was sie ihr anwiesen, obwohl die Schmerzen teilweise so unerträglich waren, dass sie nur schreien und weinen konnte.
Speaker 0: Die Geburt war wirklich ziemlich schwierig.
Speaker 0: Minerva wollte nicht mehr, sie konnte nicht mehr.
Speaker 0: Sie wollte aufgeben, sie schaffte das nicht.
Speaker 0: Ich, ich kann nicht mehr, feinte Minerva verzweifelt.
Speaker 0: Es, es tut so weh.
Speaker 0: Sie müssen weitermachen, sagte Madame Ruegold zwar verständnisvoll, aber auch streng.
Speaker 0: Es ist bald überstanden, nur noch ein bisschen mehr.
Speaker 0: Minerva schluchzte, doch sie nickte.
Speaker 0: Hart bis sie ihre Zähne aufeinander und schrie unterdrückt durch sie hindurch, als sie erneut mit dem Schmerz kämpfte.
Speaker 0: Und gerade jetzt erinnerte sie sich an die Wärme von Dumbledore.
Speaker 0: Das war sein Kind.
Speaker 0: Sie durfte nicht aufgeben.
Speaker 0: Und endlich war es soweit.
Speaker 0: Vor den Fenstern war es bereits dunkel.
Speaker 0: Minerva hörte endlich einen kräftigen Schrei, der Schmerz und der Druck wich, und Madame Marygold legte Minerva ihren Sohn auf die Brust.
Speaker 0: Das Baby schrie und weinte, doch beruhigte sich mehr und mehr, als es ihren Herzschlag hörte.
Speaker 0: Minerva war so überwältigt, dieses kleine Wesen darf ihrer Brust so warm und friedlich, und sie weinte.
Speaker 0: Sie weinte einfach vor Glück, vor Schmerz, vor Freude.
Speaker 0: vor Erschöpfung.
Speaker 0: Alles kam in ihr Hoch, und obwohl sie ganz allein war, hatte sie immer noch ihn.
Speaker 0: Ihren kleinen Aaron.
Speaker 0: Minerva wurde von Madame Marygold gründlich untersucht und bekam ein frisches Bett und frische Sachen zum Anziehen, denn die Nacht würde sie hier verbringen müssen.
Speaker 0: Währenddessen untersuchte die Heilerin des St.
Speaker 0: Mungo ihren Sohn, machte auch ihn sauber und gab ihn einen kleinen Strampler mit süßen Eulen darauf.
Speaker 0: Minerva blickte erschöpft auf, als diese mit dem Baby auf dem Arm zu ihren Bett kam.
Speaker 0: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.
Speaker 0: Es war wirklich reichlich ungewöhnlich, dass der Kleine bereits so magisch war.
Speaker 0: Schon bei ihren Untersuchungen während ihrer Schwangerschaft hatte sie dies festgestellt.
Speaker 0: Es waren Umstände, die sie nachdenklich stimmten.
Speaker 0: Sie bemitleitete das Mädchen, das nun die Bürde ganz allein tragen musste.
Speaker 0: Doch Minerva hatte nur Augen für ihren kleinen Sohn.
Speaker 0: Sie hatte sich nicht vorstellen können, was sie empfinden würde, wenn er da war.
Speaker 0: Doch das es so überwältigte, hatte sie nicht geglaubt.
Speaker 0: Er war wirklich sehr süß, brauner Flaum auf seinem Kopf zu sehen und seine eine kleine Hand klammerte sich um ihren Finger.
Speaker 0: Er schlief friedlich.
Speaker 0: Und gerade wünschte sie sich nur noch schmerzlich Dumbledore an ihrer Seite.
Speaker 0: Sein Sohn war auf die Welt gekommen und er war nicht da wegen ihr.
Speaker 0: Ihr Herz zog sich zusammen und sie weinte strumm.
Speaker 0: Glück und Trauer waren zusammen in einem Atemzug und die Erschöpfung ließ sie irgendwann einschlafen.
Speaker 0: und vergessen.
Speaker 0: Am nächsten Morgen wurde Minerva früh geweckt von ihrem Sohn.
Speaker 0: Er lachte und sah sie mit seinen großen blauen Augen an.
Speaker 0: Minerva schluckte ein wenig.
Speaker 0: Sie wusste, dass Babys alle Anfangsblaue Augen besaßen, aber dieses Blau war so intensiv und ihr unheimlich bekannt.
Speaker 0: Sie schluckte schwer, dennoch nahm sie ihn heraus und Madame Marygold war zur Stelle und zeigte ihr, wie sie ihm die Brust gab und ihn halten musste.
Speaker 0: Gestern hatte sie sich noch ein wenig ungeschickt angestellt, doch sie war auch nicht mehr aufnahmefähig gewesen.
Speaker 0: Während sie stillte, erkläte sie ihr noch mehr und Minerva war dankbar für die vielen Tipps und Ratschläge.
Speaker 0: Sie fühlte sich noch ein wenig ausgelaugt, aber sie war glücklich.
Speaker 0: Ihre Großmutter besuchte sie nach dem Frühstück und war sofort ganz vernaht in Aaron, der friedlich in den Armen der alten Frau schlief.
Speaker 0: Minerva war so froh, dass sie für sie da war und sie besuchte, Die Heilerin hatte er noch am Abend zuvor eine Eule gesandt, um sie von der Geburt in Kenntnis zu setzen.
Speaker 0: Oh, was für ein hübsches Kind, schwämte sie leise.
Speaker 0: Ein sehr süßer Junge, aber der erste unserer Linie, der wohl nicht unser schwarzes Haar besitzt.
Speaker 0: Sie striche über den braunen Flaum auf seinem Kopf und sah Minerva fragend an.
Speaker 0: Diese tat einfach so, als müsste sie nicht darauf antworten und zog sich fertig an, da sie den Krankenflügel verlassen durfte.
Speaker 0: Madame Marie Gold hatte sie und den Kleinen noch einmal untersucht und befunden, dass er gesund und kräftig war und ihr zugesichert, dass sie sich auch während des nächsten Schuljahres ihrer annehmen würde.
Speaker 0: Ich habe mir die Freiheit genommen und dir bereits einige Sachen bereitgestellt, sagte Madame Ross, als sie Minerva Aaron zurückgab.
Speaker 0: Du hast also alles da, was du für ihn brauchen wirst, und wenn du nicht weiter weißt, dann ruf mich einfach und ich komme sofort.
Speaker 0: Danke, Großmutter, sagte Minerva, Mart lechend.
Speaker 0: Eine Moment lang betrachtete Madame Ross ihre Enkelin, dann legte sie ihr eine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Du wirst das schaffen, Minerva.
Speaker 0: Du bist stark.
Speaker 0: Vergiss das nie.
Speaker 0: Minerva lächelte dankbar und zusammen machten sie sich auf den Weg hinunter zum Dorf.
Speaker 0: Sie hatte nur Augen für Aaron, weil jedoch dankbar, dass ihre Großmutter noch ein wenig bei ihr blieb, damit sie zu Hause ankommen konnte und sie anfangs nicht ganz allein war.
Speaker 0: Sie würde das schaffen.
Speaker 0: Endlich die Wahrheit.
Speaker 0: Die ersten Tage waren für Minerva sehr anstrengend.
Speaker 0: Aaron war zwar ein sehr ruhiges und liebes Baby, aber Minerva musste erst einmal einen Rhythmus finden und herausfinden, was er hatte oder wollte.
Speaker 0: wenn er wirklich mal schrie und weinte.
Speaker 0: Sie dankte sämtlichen Wesen im Himmel, dass es ihr gestattet war, zaubereit zu benutzen, denn ohne diese war sie sich sicher, hätte sie es nicht geschafft.
Speaker 0: Noch nie hatte sie ein ganzes Haus selbst zu bewirtschaften und zusätzlich noch ein Kleinkind zu versorgen.
Speaker 0: So nahmen sie Eilins angebotene Hilfe nun doch in Anspruch und einen Tag später stand ihre Freundin mitsamt ihrer Mutter vor ihrem Haus.
Speaker 0: Minerva öffnete den beiden mit Aaron auf den Armen die Tür und Aline bekam sofort große Augen und Atmete hörbar hingerissen ein.
Speaker 0: Oh Minerva, der ist ja wirklich goldig.
Speaker 0: Darf ich ihn mal halten?
Speaker 0: fragte sie atemlos und Minerva musste ein wenig lächeln.
Speaker 0: Obgleich Aline Dumbledore absolut nicht mochte, so schien sie sich sofort den Aaron verguckt zu haben.
Speaker 0: Doch sie konnte es ihrer besten Freundin auch nicht verdenken, denn Aaron war wirklich ein hübscher kleiner Kerl.
Speaker 0: Nun lasst dem Mädchen doch erst mal Luft, Eileen, sagte Miss Previd mit milder Strenge.
Speaker 0: Kommt doch bitte rein, ich danke Ihnen so sehr, Miss Previd, sagte Minerva und ließ die beiden eintreten.
Speaker 0: Miss Previd war eine stämmige kleine Hexe mit genauso rostigen Locken und haselnussbraunen Augen wie Eileen sie hatte.
Speaker 0: Zu Minervas Freude behandelte sie sie wie ihre eigene Tochter und zeigte ihr, wie sie Haushaltszauber perfekt wirken konnte, denn das hatte Minerva noch nie gelernt.
Speaker 0: Durch ihr Talent als Hexe schaffte sie es jedoch in kürzester Zeit.
Speaker 0: Minerva wollte eigenständig sein, soweit es eben ging.
Speaker 0: Zwar spürte sie einen Stich, da es nicht ihre eigene Mutter war, die ihr dabei half, ihr Kind zu versorgen, aber sie warmes Privet sehr dankbar für all das Gute, was sie ihr entgegenbrachte.
Speaker 0: Eileen war wirklich ganz vernahrt in Aaron und wenn Miss Privet mal nicht in der Nähe war, unterheten sie sich darüber, wie der kleine jetzt schon ein offensichtlicher Dumbledore war.
Speaker 0: Der Flaume auf dem Kopf wurde zunehmend Kastanienbraun und die Augen so unverkennbar blau mit einem Funkeln.
Speaker 0: Zudem war nicht zu übersehen, dass er sich rasch entwickelte und bereits nach einigen Wochen fähig war zu sitzen, was Muggelkinder erst weit später schaffen konnten.
Speaker 0: Auch Magie konnte er bereits halbwegs gezielt anwenden.
Speaker 0: Verdammt, er hat wirklich seine Augen, flüsterte Eileen, die Aaron auf ihrem Schoß hatte und ihn auf ihrem Knie leicht wippte, was den Kleinen zum Lachen brachte.
Speaker 0: Ich weiß, sagte Minerva, halb stolz, halb verzweifelt.
Speaker 0: Und ich fürchte wirklich, dass es ihm auffallen wird.
Speaker 0: Tja, so einen offenen Beweis kann er nicht ignorieren, meinte Eileen säufzend.
Speaker 0: Wobei er schon ein Talent dafür besitzt, das Offensichtliche abzustreiten.
Speaker 0: Rede nicht so von ihm, mut Minerva betreten.
Speaker 0: Minerva, du weißt genau, dass ich recht habe, sagte Eileen ernst.
Speaker 0: Oder glaubt er wirklich daran, dass du die Nerven hattest, nach dieser Nacht mit ihm einen anderen zu lieben?
Speaker 0: Selbst wenn du dich mit Dorian getroffen hast, du liebst nur Dumbledore, und das müsste auch dem letzten Trottel bewusst sein.
Speaker 0: Zu ihrem Glück musste Minerva nicht darauf antworten, denn sie wurden von Miss Privet und ihrer Großmutter unterbrochen.
Speaker 0: Auch Madame Ross half Minerva tatkräftig und besuchte sie so oft, als ihr möglich war.
Speaker 0: Minerva tat es sehr gut, bei einer Tasse Tee mit ihr über alles sprechen zu können, was sie bedrückte und ihr Sorgen machte, doch schwieg sie immer noch eisern, wenn Madame Ross versuchte, ihr Antworten über den Vater zu entlocken.
Speaker 0: Hin und wieder stellte sie so geschickte Fragen, dass Minerva sich fast verplappert hätte.
Speaker 0: Ihre Großmutter war eben ein Fuchs.
Speaker 0: Aber sie meinte es nicht böse und Minerva wusste, dass sie ihr früher oder später die Wahrheit sagen musste, allein weil sie ihr so viel ermöglicht hatte.
Speaker 0: Auch Alins Worte geisterten ihrem Kopf umher, doch sie blendete es aus.
Speaker 0: Sie wollte ehrlich gesagt auch nicht darüber nachdenken.
Speaker 0: Miss Prevet und Madame Ross waren ihr wirklich eine große Hilfe.
Speaker 0: Die beiden Frauen hatten sich in der Zeit kennengelernt, waren nun gut befreundet und halfen Minerva zusammen.
Speaker 0: Gemeinsam saßen sie mit Minerva und Aileen draußen auf der Terrasse, bei Tee und Gebäck, und Aaron saß auf Minervas Schoß.
Speaker 0: Geband starre Aaron auf die Schale mit Keksen und plötzlich erhob sich einer davon in die Luft und schwebte auf ihn zu, doch Minerva fischte ihn schnell aus der Luft.
Speaker 0: Nein, Aaron, dafür bist du aber wirklich noch zu klein, sagt die Minerva schmunzelt.
Speaker 0: Als der Kleine eine Schnute zog und sie beinahe vorwurfsvoll anblickte.
Speaker 0: Ich muss schon sagen, du hast da einen außergewöhnlichen Spross, sagte ihre Großmutter erhaben.
Speaker 0: Der Vater des Kleinen war ja scheinbar doch kein Nichts-Nutz, wenn dein Sohn bereits so eine fortgeschrittene Magie zeigt.
Speaker 0: Isabel konnte erst nach zwei Jahren Magie wirken, und auch bei dir hat es länger gedauert.
Speaker 0: Eileen warf mir, er war einen kurzen Blick zu.
Speaker 0: die leicht rosa anlief.
Speaker 0: Nun aber mal ehrlich, Kindchen, meinte Miss Pruvert, und beugte sich vor.
Speaker 0: Du weißt doch sicher genau, wer der Vater ist, nicht wahr?
Speaker 0: Mam, drehen sie nicht, war auf Eileen vorwurfsvoll ein.
Speaker 0: Irgendwann werde ich es euch sagen, sagte Minerva Leise.
Speaker 0: Aber bitte nicht jetzt.
Speaker 0: Ich brauche noch Zeit, und es ist sehr kompliziert.
Speaker 0: Madame Ross sah sie unangenehm scharf an, doch sie wicheren Blick aus.
Speaker 0: Mittlerweile meisterte Minerva ihren Haushalt und ihr Baby mit mehr und mehr Übungen.
Speaker 0: Alles dank ihrer Großmutter, Miss Prevet und Eileen.
Speaker 0: Bald schon brauchte sie nicht mehr so viel Hilfe und schaffte es allein.
Speaker 0: Sogar ihre Schulaufgaben schaffte sie nebenbei und ihre anfängliche Angst wichendlich.
Speaker 0: Minerva hatte sich nicht vorstellen können, jemals Mutter zu sein und ehrlich gesagt hatte sie auch eigentlich keine Kinder gewollt.
Speaker 0: Daher war sie umso glücklicher, dass der kleine Mann ihre Meinung komplett geändert hatte.
Speaker 0: Als dann noch der Brief von Hogwarts kam, mit der Liste an Dingen, die sie für das letzte Jahr in der Schule benötigte, kaufte sie einige Sachen bereits in Hogsmeed und bestellte den Rest einfach in der Winkelgasse per Eule, da sie mit Aaron keinen so großen Einkaufsbummel unternehmen konnte oder gar wollte.
Speaker 0: Allerdings war ein Einkaufsbummel kein Problem, wenn sie in Hogsmeed-Lebensmittel einkaufen ging.
Speaker 0: Sie hatte sich an die Dorfbewohner gewöhnt und diese sich an sie und ihr Kind.
Speaker 0: Die nette Dame im Lebensmittelladen freute sich immer, wenn Minerva auf einen Einkauf vorbeikam.
Speaker 0: Sie hatte sich ebenso in die blauen Augen des Kleinen verguckt.
Speaker 0: Erin war zu ihrem Einkauf immer in einem Wickeltuch auf ihrer Brust und geschützt vor Wind und Wetter unter ihrem Umhang.
Speaker 0: Als sie den Laden betrat, stand er wird vom Eberkopf an der Theke, ein ziemlich schludrig und unheimlich wirkender Mann mit wildem Haar und Bart.
Speaker 0: Minerva nahm sich gerade einen Handkorb zum Einkaufen, nachdem sie die nette Dame begrüßt hatte, als Aaron plötzlich aus ihrem Wickeltuch schwebte.
Speaker 0: Das hatte er noch nie getan, und Minerva stockte der Atem und versuchte, ihr Kind noch zu greifen, als er lachend durch den Laden trudelte, genau in das Gesicht des Wirts schwebte und sich daran festklammerte.
Speaker 0: Er machte diese übrumpelt und verärgert und hob die Hände.
Speaker 0: Minerva bekam fast einen Herzstillstand, doch der Wirt zog Aaron unerwartet vorsichtig von seinem Gesicht und Aaron wedelte mit den Ärmchen und Beinchen und lachte zu ihm hoch.
Speaker 0: Verwirrte, musterte der Wirt das Baby, dann sah er zu Minerva auf, die eilig zu ihm schritt.
Speaker 0: »Es tut mir so leid, das hat er noch nie gemacht«, sagte sie entschuldigend und nahm ihn wieder entgegen.
Speaker 0: »Schon gut« brummte der Wirt und sah Aaron ein wenig seltsam an, während der Kleine auf ihn zeigte und lachte.
Speaker 0: Pass nur das nächste Mal besser auf das Bike auf.
Speaker 0: Minerva hob Aaron wieder in sein Tragetuch und war auf dem Wirt einen beleidigten Blick zu.
Speaker 0: Ein Bulk war Aaron nun wirklich nicht und woher sollte sie wissen, dass er sich selbst in die Luft befördern konnte?
Speaker 0: Nun sei mal nicht so grandig.
Speaker 0: zu dem Mädchen-App, tattelte ihn die Dame an der Theker streng.
Speaker 0: Manche Kinder sind eben schon sehr magisch, da passiert so etwas schon mal.
Speaker 0: Der wird grummelt und etwas Unverständliches, warf Aaron noch einmal einen wirklich seltsamen Blick zu, der Minerva beinahe nachdenklich erschien, bezahlte bei der Dame und verließ mit einem knappen Abschiedsgruß den Laden.
Speaker 0: Nachdenklich sah Minerva ihm nach.
Speaker 0: Achte nicht auf ihn, er ist zu niemandem wirklich freundlich, sagte die nette Dame.
Speaker 0: Aber er trägt das Herz am rechten Fleck.
Speaker 0: Minerva nickte nur.
Speaker 0: Da mußte etwas dran sein, immerhin hatte er Aaron wirklich vorsichtig behandelt, dennoch.
Speaker 0: Seine Blicke auf Aaron waren merkwürdig.
Speaker 0: Was für eine seltsame Begegnung.
Speaker 0: Ebenfalls seltsam war es, als es am ersten September elf Uhr schlug und sie nicht im Hogwarts-Express war.
Speaker 0: Sie wusste, dass die Dampflok um etwa neunzehn Uhr am Bahnhof in Hogsmeed einfuhr und da würde sie dann warten, um mit ihren Freunden zusammen zum Schloss zu fahren.
Speaker 0: Die Zeit vertrieb sie sich mit einem letzten Großputz und spielte mit Aaron vor dem Kamin im Wohnzimmer mit seinem bunten Bauchlötzchen.
Speaker 0: Immer noch war sie fasziniert, wie magisch entwickelt er bereits war.
Speaker 0: Er versuchte bereits, mit Magie die Klötzchen übereinander zu stapeln.
Speaker 0: Das war so ein fortgeschrittenes Verhalten, das sie jedes Mal über ihn staunen musste, aber auch einen tiefen Stolz in sich spürte.
Speaker 0: Als es halb sieben war, zog sie sich ihre Schuluniform an, zog Aaron einen passenden rot-goldenen Strampler mit einem goldenen Löwen an und hob ihn in ihr Tragetuch.
Speaker 0: Ihr Schulumhang schützte ihn vor dem rauen Septemberwetter.
Speaker 0: Ihr Gepäck hatte sie bereits nach Hogwarts gesandt und fand sich pünktlich am Bahnhof ein.
Speaker 0: Sie ging nicht direkt zum Bahnsteig, da das laute Pfeifen der Lok für Arons Ohren zu laut wäre.
Speaker 0: Sie wartete bei den führerlosen Kutschen und sah bald Eileen auf sie zurennen.
Speaker 0: Die anderen Mädchen aus ihrem Schlafsaal waren hinter ihr, die Aron noch gar nicht gesehen hatten.
Speaker 0: Der Weg zum Schloss kam näher war viel kürzer vor als sonst, denn alle in ihrer Kutsche wollten den Kleinen sehen.
Speaker 0: Aron schlief dabei seelig und ließ sich nicht weiter stören.
Speaker 0: Auch in Gewusel in der Eingangshalle und beim Geschwatze in der großen Halle wurde er nicht wach und brabbelte höchstens im Schlaf ein wenig.
Speaker 0: Jeder in ihrer Nähe warf einen neugierigen Blick auf sie und versuchte auch einen Blick auf Aaron zu erhaschen.
Speaker 0: Doch als das goldene Portal aufging und Professor Dumbledore mit den Erstklässlern eintrat, kam Ruhe in die Halle.
Speaker 0: Minervas Herz schlug etwas schneller.
Speaker 0: Im Vorbeigehen warf er ihr einen kurzen Blick zu, war jedoch schneller näher vorbei und ließ die Erstklässler vor dem Lehrerpodium warten.
Speaker 0: Professor Dippeter hob sich und hielt eine kurze Rede über die Regeln der Schule und eröffnete schließlich die Auswahl.
Speaker 0: Minerva hatte gar nicht bemerkt, dass Aaron wach wurde, sie verfolgte mit ihren Augen, wie Dumbledore die lange Perkamentrolle entfaltete und die Namen darauf verließ, damit einer nach dem anderen einem Haus zugeteilt werden konnte.
Speaker 0: Als es geschah.
Speaker 0: Fröhlich gluchzend schwebte Aaron plötzlich hoch in die Luft und abermals bekam Minerva einen halben Herzinfarkt.
Speaker 0: In einem kleinen Laden, gut, aber in der großen Halle?
Speaker 0: Sie sprang auf und versuchte erneut, ihn zu ergreifen, doch er rutschte glatt durch ihre Finger.
Speaker 0: Auch Eileen starte fassungslos auf den kleinen, belustig trudelte Aaron durch die Luft und schwebte über dem Haustisch.
Speaker 0: Minerva sprang gänzlich von der Bank auf und auch der letzte in der Halle hatte mitbekommen, was hier vor sich ging.
Speaker 0: Minerva stockte der Atem als Aaron lachend auf Professor Dumbledore zuflug und diese instinktiv den Ahn nach ihm ausstreckte.
Speaker 0: Immerhin landete Aaron an seiner Brust und nicht im Gesicht.
Speaker 0: Schnell hielt Dumbledore ihn mit einem Arm oben und wirkte mehr als verblüfft.
Speaker 0: Er sah Minerva an, die auf halbem Weg stehen geblieben war und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Unsicher folgte sie seiner stummen Anweisung und setzte sich wieder hin, sah aber sorgenvoll nach vorn.
Speaker 0: Doch Aaron benahm sich soweit vorbildlich und Prof.
Speaker 0: Dumbledore versuchte standhaft so zu tun, als wäre es völlig normal, dass Babys durch die große Halle flogen und die Auswahl stört.
Speaker 0: Einige sahen säuerlich darein, andere lachten unterdrückt.
Speaker 0: Dippit war einer der weniger begeisterten, doch Dumbledore machte so professionell weiter, wie es eben mit einem Baby auf dem Arm möglich war.
Speaker 0: Er hielt Aaron im linken Arm und die Schriftrolle in der rechten Hand und verlass weiter die Namen, um die Auswahl voranzubringen.
Speaker 0: Hin und wieder machte es ihm Aaron etwas schwer, wenn er an seinem Bar zog oder seine Händchen gegen seine Wange patchte, doch alles in allem war der Kleine sehr friedlich.
Speaker 0: Nachdem Aaron ihm sehr interessiert beim Verlesen der Namen zugesehen hatte, kuschelte er sich irgendwann nur müde in seine Robe und durste vor sich hin.
Speaker 0: Eileen warf mir, er war einen vielsagenden Blick zu und diese erwiderte den mit einem eher hilflosen.
Speaker 0: Wusste Aaron, dass Dumbledore sein Vater war?
Speaker 0: Aber er hatte es immerhin auch mit dem Wirt vom Eberkopf getan, also war sich Minerva da gar nicht so sicher.
Speaker 0: Er war so klein, noch keinen ganzen Monat alt, wie sollte er das schon können?
Speaker 0: Aber er hatte ja bereits bewiesen, dass er ein wenig außergewöhnlich war.
Speaker 0: Nachdem alle Erstklässler endlich in ihre Häuser eingeteilt waren, ließ Dumbledore den Hocker und den entsprechenden Hut verschwinden und kam langsam mit Aaron hinunter an den Gryffindor-Tisch.
Speaker 0: Sofort stand Minerva auf und wollte ihn entgegennehmen, doch Aaron hatte scheinbar etwas dagegen und klammerte sich mit seinen kleinen Händen an Dumbledore umhangfest.
Speaker 0: Komm schon Aaron, lass Professor Dumbledore los, sagte Minerva leise, aber je mehr sie es versuchte, umso mehr weinte Aaron und als sie es geschafft hatte, war er kaum noch zu halten.
Speaker 0: Dicke Tränen kullerten aus seinen Augen und er versuchte mit seinen Händen nach Dumbledore zu greifen.
Speaker 0: Minerva war sich nun sicher, dass der Kleine es spürte und auch in ihren Augenbranden tränen, denn ringsum begangen einige wieder höhnische und abfällige Kommentare fallen zu lassen.
Speaker 0: Minerva drückte den Wein den Aaron an sich und stimmte aus der großen Halle, legte dabei schützend eine Hand auf seinen Kopf.
Speaker 0: Dumbledor stand ein wenig perplex da und sah ihr nach.
Speaker 0: Er wandte sich um und seine Augen begegneten denen Professor Dippitz und ein genadenloser Blick traf ihn.
Speaker 0: Der Schulleiter machte eine abfällige Geste und winkte ihn zum Lehrertisch, doch dann bilder.
Speaker 0: er widerte den Blick ziemlich verärgert.
Speaker 0: Er wandte sich von dem Schulleiter ab und folgte seiner Schülerin hinaus aus der großen Halle.
Speaker 0: Eileen blickte ihm nachdenklich, aber auch besorgt hinterher.
Speaker 0: Er musste gar nicht lange suchen.
Speaker 0: Minerva saß auf einer Treppenstufe zu den Klassenräumen.
Speaker 0: Aaron wimmerte nur noch ein wenig, hatte sich aber weitestgehend beruhigt.
Speaker 0: Sie wiegte in sanft hin und her und summte ein kleines Schlaflied.
Speaker 0: Es klang sehr schön, und er verwahlte einen Moment, bis er sich schließlich faste, langsam zu ihr trat und sich neben sie auf die Treppe setzte.
Speaker 0: Sie schwiegen einen Moment lang gemeinsam.
Speaker 0: – Geht.
Speaker 0: – Ist sie gut, Minerva?
Speaker 0: fragte er leise.
Speaker 0: – Minerva schwieg eine ganze Weile nach dieser Frage.
Speaker 0: – Ich, ich denke nicht.
Speaker 0: Es tut mir leid, sagte mir, er war schließlich leise und drückte ihr Baby an sich.
Speaker 0: Er weiß es nicht besser, aber ich, ich musste daraus, ich konnte nicht ertragen, dass er, dass er jetzt schon den Honen und Sport zu spüren bekommt.
Speaker 0: Er ist jetzt schon sehr magisch und, na ja, sie wüsste sich ein paar neue Tränen fort.
Speaker 0: Das Fliegen hat er nur einmal bisher gemacht.
Speaker 0: Ich wusste nicht, dass er es heute nochmal macht und ich... wollte sie nicht in eine unangenehme Situation bringen.
Speaker 0: Dumbledore hörte ihr Schweigen zu und musterte das Kind in ihren Armen.
Speaker 0: Ihm war nicht entgangen, was für blaue Augen der kleine Kerl besaß, und dass er wirklich eine beeindruckende Magie in sich bark.
Speaker 0: Doch eine Art Eisklumpen hatte sich in seinen Magen gesetzt, und all seine unschönen Ahnungen vor einiger Zeit wurden wieder in ihm wach.
Speaker 0: Er musste es wissen, er musste einfach, auch wenn er glaubte, die Antwort bereits zu kennen.
Speaker 0: Minerva, sagte er leise, wer ist der Vater?
Speaker 0: Sie knifft die Augen zusammen und tränen raneneh über die Wangen.
Speaker 0: Sie konnte nicht mehr lügen und sah voller Schmerz zu ihm auf, wie er sie da ansah.
Speaker 0: Sie wollte es ihm nicht sagen, aber sie konnte nicht länger schweigen.
Speaker 0: Es war vorbei.
Speaker 0: Es gab keine andere Nacht.
Speaker 0: Niemals hätte ich es über mich bringen können, nach ihnen noch einen anderen zu lieben, einem anderen zu vertrauen.
Speaker 0: Nicht auf diese Art und Weise, schluchzte sie bitte.
Speaker 0: Nur mit, mit ihnen gab es eine Nacht.
Speaker 0: Sie sind es, sie sind sein Vater.
Speaker 0: Sie wandte ihren Blick ab, zu beschämt, um noch weiter in seine Augen zu sehen.
Speaker 0: Sie schämte sich vor der Wahrheit, sie wusste, er würde es nicht akzeptieren können oder wollen.
Speaker 0: Es wäre sein Ruin, und das durfte nicht passieren.
Speaker 0: Sie musste es ohne ihn schaffen, und sie erwartete auch nicht, dass er nun den Vater spielte oder ihr half, nachdem sie so lange geschwiegen hatte.
Speaker 0: Er hatte es ihr damals in der Bibliothek gesagt, dass er nicht bei ihr sein konnte, hatte ihr gesagt, dass er ihr Lehrer war, und sie verstand es.
Speaker 0: Sie wusste, dass Dippet ihm eulenwendend entlassen würde.
Speaker 0: Es tut mir so leid, Professor, schlucht so sie verzweifelt.
Speaker 0: Ich konnte es nicht sagen, erst war ich so wütend auf sie, so enttäuscht.
Speaker 0: Aber dann war mir klar, was es bedeuten würde, wenn ich die Wahrheit sage.
Speaker 0: Es wäre ihr Ende.
Speaker 0: Ich konnte nicht zulassen, dass sie entlassen werden, dass sie genau das erfahren müssen, was ich erfuhr.
Speaker 0: Nicht sie.
Speaker 0: Nicht wegen mir.
Speaker 0: Wegen den verdammten Gefühlen einer Schülerin und einem ungewollten Kind.
Speaker 0: Aber es durfte einfach nicht sein und ich ... Ich habe es versucht zu verstecken, aber ... Sie konnte nicht weitersprechen und atmete tief und zitternd durch.
Speaker 0: Ich weiß, sie können nicht, sagte sie irgendwann erstickt.
Speaker 0: Ich weiß, dass es nicht geht, und ich erwarte nicht, dass sie etwas tun nach alledem.
Speaker 0: Dammelder wirkte zutiefst erschüttert, und alle Farbe war aus ihm gewichen.
Speaker 0: Man merkte förmlich, wie es in seinem Kopf arbeitete, und seine Augen waren genau auf ihre gerichtet.
Speaker 0: Er hatte es nicht gewusst, und sie die ganze Bürde alleine tragen lassen.
Speaker 0: Doch schuldbewusst musste er sich eingestehen, dass er es mir näher war, nicht zugetraut hatte, einen anderen zu lieben.
Speaker 0: Er hatte es nur nicht sehen wollen, nicht begreifen wollen, dass dieses Kind sein eigenes war.
Speaker 0: Es war seine Schuld, dass es überhaupt dazu gekommen war, da er einen kurzen Moment der Schwäche zugelassen hatte.
Speaker 0: Doch wie hätte er wissen sollen, dass er in einer einzigen Nacht so einen Treffer landen würde?
Speaker 0: Er wollte es nicht glauben, auch wenn er es geahnt hatte.
Speaker 0: Er war der festen Überzeugung, dass nicht er der Vater sein konnte, und nun hatte er dieses Baby vor sich und die Wahrheit aus Minervas Mund.
Speaker 0: Und er hätte sie früher fragen sollen, die Anzeichen waren da gewesen, aber er hatte die Augen verschlossen.
Speaker 0: Sie hatte für ihn geschwiegen.
Speaker 0: Sie hatte nichts von ihm erwartet und wollte ihn nicht ruinieren.
Speaker 0: All die Probleme, die Schmerzen und das Leid.
Speaker 0: Alles wegen ihm.
Speaker 0: Und er musste sich nichts vorlügen.
Speaker 0: Er hatte die Macht gehabt, das alles zu verhindern oder das Geschehen, er für Minerva zu meldern.
Speaker 0: Aber er hatte nichts getan.
Speaker 0: Aus seiner lächerlichen Furcht vor der Wahrheit.
Speaker 0: Ein großer Teil in ihm wollte alle vor sich über Bord werfen, doch die Vernunft sagte ihm, er dürfte es nicht.
Speaker 0: Und Minerva hatte es ausgesprochen, noch bevor er es tun konnte.
Speaker 0: Aber wollte er das?
Speaker 0: Es tut mir so leid, sagte er endlich leise.
Speaker 0: Du hast so gelitten und hast alles wegen mir.
Speaker 0: Du warst so stark und hast das alles geschafft und ... Wo war ich?
Speaker 0: Minerva, ich weiß einfach nicht weiter.
Speaker 0: Er wirkte verzweifelt und begrubt das Gesicht in seinen Händen.
Speaker 0: Eine Geste, die Minerva von ihm nicht kannte und ihre eigene Verzweiflung ein wenig dämpfte.
Speaker 0: Noch nie hatte sie erlebt, dass er um Worte ringen musste und Schwäche vor anderen sichtbar zeigte.
Speaker 0: Aber es zeigte ihr auch deutlich, dass auch ein mächtiger Zauberer wie er nur ein Mensch war, fehlbar.
Speaker 0: Verwundbar.
Speaker 0: Bitte, Professor, ich.
Speaker 0: Ich erwarte wirklich nichts, sagte Minerva.
Speaker 0: Mat.
Speaker 0: Ihr müssen so tun, als wäre.
Speaker 0: Nichts, fragte er bitte und blickte zu ihr auf.
Speaker 0: Das ist mein Sohn in deinen Armen, und du erwartest, dass ich nichts mache?
Speaker 0: Ich habe schon genug nichts getan, hat sich dich herbestehen lassen in dieser eine Nacht, und ich bereue erst bis heute.
Speaker 0: Die letzten Tränen trockneten, und Minerva blinzerte ihn überrascht an.
Speaker 0: Das hatte sie nicht erwartet.
Speaker 0: Aber, aber ihr ruft und ihre Stellung, Sir, ich kann nicht zulassen, und sie sagten mir doch an der Bibliothek damals.
Speaker 0: Was ich gesagt habe, habe ich nicht mit gutem Gewissen gesagt, und es fiel mir äußerst schwer, sagte Erleise.
Speaker 0: Ich habe dich verletzt und dich in Schwierigkeiten gebracht, durch meine Schwäche.
Speaker 0: Ich habe deine Gefühle missachtet und die Augen vor der offensichtlichen Wahrheit verschlossen.
Speaker 0: Jeden Tag zu sehen, wie du dich durch die Schande gekämpft hast, die ich über dich gebracht habe.
Speaker 0: Nichts hat mir mehr zugesetzt.
Speaker 0: Aber ich war zu feige zu handeln.
Speaker 0: Und sprich mir nicht mehr Anerkennung zu, als ich es verdient habe.
Speaker 0: Wir beide wissen, dass ich die gemacht gehabt hätte, etwas zu tun, auch ohne dein Wort.
Speaker 0: Also verlange alles von mir, Minerva, aber bitte verlange nicht von mir, dass ich dich noch einmal im Stich lasse.
Speaker 0: Ich war ein Nahr, Minerva.
Speaker 0: Verdammt, ich muss verrückt sein, aber ich liebe dich.
Speaker 0: Er sah sie dabei direkt an und wirkte so ernst wie noch nie.
Speaker 0: Minerva starte ihn an und ihr Herz setzte einen Moment lang aus.
Speaker 0: Das meinte er ernst.
Speaker 0: Die Barriere, die er zwischen ihnen letztes Jahr aufgebaut hatte, brückelte stetig vor sich hin.
Speaker 0: Er hatte es wirklich versucht zu unterdrücken und sie von sich fernzuhalten, aber er war nicht stark genug seinen Gefühlen weiter zu widersprechen.
Speaker 0: Er hatte sie verletzt, er hatte sie in Schwierigkeiten gebracht und nun sollte er sie noch einmal im Stich lassen.
Speaker 0: Nein, das konnte er nicht.
Speaker 0: Das wollte er nicht.
Speaker 0: Minerva sah lange in seiner Augen, als könnte sie ihn zum ersten Mal richtig erkennen.
Speaker 0: Ihr Herz wurde warm und sie musste sich zusammenreißen, nicht noch mehr Tränen zu vergießen.
Speaker 0: Sie war zutiefst gerührt über seine Worte und seine Ehrlichkeit.
Speaker 0: Nie und nimmer hatte sie gedacht, dass er ihr diese Worte jemals sagen würde, ihr gestehen würde, dass er sie wirklich liebte.
Speaker 0: Und bei dem Gedanken flossen doch wieder die Tränen.
Speaker 0: Sacht, beugte er sich zu ihr hinunter und legte eine Hand sanft an ihre Wange.
Speaker 0: Mit seinem Daumen strich er ihre Tränen fort und schüttelte leicht den Kopf.
Speaker 0: Beine nicht, Minerva.
Speaker 0: Ich bin es nicht wert, dass du auch nur eine Träne vergießt, sagte er leise, und sie konnte eine tiefe Bitterkeit in seiner Stimme hören.
Speaker 0: Ich las dich nie mehr allein.
Speaker 0: Und er überwand den geringen Abstand zwischen ihnen.
Speaker 0: Minerva spürte seine Wärme, seinen Atem, und endlich küsste er sie.
Speaker 0: Wärme und Liebe tränkte ihr Herz, und sie zitterte heftig vor fassungslosem Glück, dann erwiderte sie seinen Kurs liebevoll.
Speaker 0: Ich liebe dich, hauchte sie, als er sich von ihr löste.
Speaker 0: Danke, ich danke dir so.
Speaker 0: Immer noch reichlich plass und ein wenig bebend betrat Dumbledore die große Halle.
Speaker 0: Das Festessen war ein vollem Gange, und ein gedämpftes Stimmengemommel war überall zu hören.
Speaker 0: Etliche Köpfe wandten sich in seine Richtung, als er auf den Lehrertisch zuschritt.
Speaker 0: Vor allem die Gryffindors sahen sich nach Minerva um, doch sie hatte sich nicht nach Gesellschaft gefühlt und war bereits in den Gryffindorturm gegangen, nachdem er ihr das Passwort verraten hatte.
Speaker 0: Als er seinen Platz neben Professor Dippet eingenommen hatte, warf dieser ihm einen abschätzigen Blick zu, doch hat hart richtig daran, ihn nicht darauf anzusprechen.
Speaker 0: Scheinbar war ihm deutlich anzusehen, dass er gerade ungesund angespannt war.
Speaker 0: Er hätte wohl auch kein einziges negatives Wort über Minerva und den Kleinen verkraftet.
Speaker 0: Alles in Ordnung, Elvis, fragte Professor Slughorn Leise neben ihm und er blickte auf.
Speaker 0: Oh, ja, sagt er zerstreut.
Speaker 0: Es war nichts weiter, das Kind hat sich beruhigt und Miss McGonagall ist bereits oben im Turm.
Speaker 0: Ohne etwas zu essen, fragte er besorgt.
Speaker 0: Würdest du denn nach etwas dergleichen einen Bissen hinunterbekommen?
Speaker 0: Entgegnete er seufzend und sah selbst auf seinen leeren Teller.
Speaker 0: Appetitlos schob bei ihn schließlich von sich weg.
Speaker 0: Er bebte immer noch, wenn er an das Erfahrene und Geschehene dachte, daran, dass er ihr wirklich seine Liebe gestanden hatte.
Speaker 0: Sicher, es war wahrscheinlich das Unverantwortlichste, was er mit seinem Leben getan hatte, gleich nach dieser Nacht mit ihr.
Speaker 0: Doch er konnte einfach nicht mehr länger nur zusehen, wie sie sich quälte.
Speaker 0: Und er liebte sie wirklich so sehr.
Speaker 0: Und bei dir ist alles in Ordnung, Albers, fragte Slacker nun besorgt.
Speaker 0: Ihm war sein Verhalten nicht entgangen, er nickte einfach.
Speaker 0: Es ist nichts, wie ich er ihm müde aus.
Speaker 0: Ich bin nur der Schande überdrüssig, die sie jedes Mal da erdulden muss.
Speaker 0: Ich denke, dass es endlich genug ist, und das auffallen muss.
Speaker 0: Sein Herz sehnte sich nach Minervas Nähe, doch er wusste, das war gerade nicht möglich.
Speaker 0: Dennoch wollte er sich am liebsten dem Trubel der Halle und den Blicken seiner Kollegen entziehen.
Speaker 0: Minerva war oben im Schlafsaal und bettete Aaron in ein kleines Bettchen neben ihrem.
Speaker 0: Sie zitterte immer noch leicht, doch nicht vor Graben, sondern vor fassungsloser Glückseligkeit.
Speaker 0: Sie hatte alles erwartet, aber nicht das.
Speaker 0: Das Dumbledore-Gefühle für sie besaß, das hatte sie letztes Schuljahr in der Bibliothek erfahren, aber, dass er sie so sehr liebte, das war nicht einmal ihr bewusst gewesen.
Speaker 0: Sie liebte ihn schon die ganze Zeit und endlich konnte sie ihm ihre Gefühle offen zeigen.
Speaker 0: Dennoch war es etwas, was sie geheim halten mussten.
Speaker 0: Niemand würde gerade im Beifall ausbrechen, sollte das ans Licht kommen.
Speaker 0: Die Tür wurde aufgerissen und Eileen stand keuchen vor ihr.
Speaker 0: Die anderen waren scheinbar noch unten und sie hatte sie abgehängt.
Speaker 0: Sofort eidte sie zu Minerva und sah sie mit aufgerissenen Augen an.
Speaker 0: Was war los?
Speaker 0: Dumbledore ist dir gefolgt und er war ewig fort.
Speaker 0: Du warst nicht bei ihm, als er zurückkam und er sah wirklich mitgenommen aus.
Speaker 0: Was ist passiert?
Speaker 0: sprudelten die Fragen aus ihrem Munde und Minerva legte einen Zeigefinger in ihren eigenen Mund, damit sie leiser sprach.
Speaker 0: Aaron schlimmerte schon friedlich.
Speaker 0: Er hat es geahnt und mich gefragt.
Speaker 0: Ich musste ihm die Wahrheit sagen, sagte mir, er war leise.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: drängte Eileen nach Antworten.
Speaker 0: Es ist weiter unser Geheimnis.
Speaker 0: Ich möchte nicht, dass er meinetwegen in Schwierigkeiten kommt.
Speaker 0: Aber er ist bei mir, Eileen, fügte sie glücklich hinzu, bevor Eileen noch zu Unrecht schimpfte.
Speaker 0: Unendliche Erleichterung entwich ihrer Freundin mit einem Pfiff.
Speaker 0: Gut, dann nehme ich all das Schlechte zurück, was ich eh über ihn gesagt habe.
Speaker 0: sagte sie Matt.
Speaker 0: Ich dachte nämlich hier wirklich, dass er dich trotzdem sitzen lässt.
Speaker 0: Streit unter Brüdern.
Speaker 0: Die ersten Sonnenstrahlen drangen leicht durch die Wolken hindurch.
Speaker 0: Minerva war bereits angezogen, lag noch ein wenig dösend auf dem Bett und stillte Aaron, damit er die anderen Mädchen nicht wecken würde.
Speaker 0: Sie dachte viel über den vergangenen Abend nach, und es fühlte sich so fern an, wie sie mit Dumbledore auf der Treppe gesessen und ihm die Wahrheit gesagt hatte, wie er seine Gefühle gestanden hatte.
Speaker 0: Dass er nun heimlich für sie da sein wollte, das stimmte sie unendlich froh.
Speaker 0: Doch sie wusste auch, dass es sie beide einiges kosten würde, so zu tun als wäre nichts, um sich nicht zu verraten.
Speaker 0: Nach und nach wachten auch die anderen Mädchen auf, und Minerva war froh, dass sich niemand an Erben störte.
Speaker 0: Im Gegenteil, sie waren neugierig und stellten Minerva so viele Fragen über Erin, dass sie kaum alle beantworten konnte.
Speaker 0: Danach schwerbten sie vom Festessen, was Minerva verpasst hatte und so langsam begann auch ihr Magen hungrig zu knurren.
Speaker 0: Erin hatte heute einen schläfrigen Tag und Minerva konnte in Ruhe frühstücken.
Speaker 0: Sie hörte auch kaum dabei das abfällige Gemommel um sich herum, da sie viel zu sehr damit beschäftigt war, ausgiebig zu essen.
Speaker 0: Das verpasste Festessen von gestern Abend hatte einen ziemlich leeren Magen bei ihr hinterlassen.
Speaker 0: Die Hauslehrer gingen nach und nach durch die Häusertische und verteilten die Stundenpläne.
Speaker 0: Erst die Erstklässler bis hin zu den Siebtklässlern.
Speaker 0: Dumbledore blieb ganz zuletzt bei ihr stehen.
Speaker 0: Miss McGonigal?
Speaker 0: Es ist dieses Jahr ein wenig schwieriger für sie, sagte er und studierte die Fächer, die sie für die Uzz belegt hatte.
Speaker 0: Ausgegebenem Anlass bereden wir daher alles in meinem Büro.
Speaker 0: Madame Marie Gold wird auch dazustoßen.
Speaker 0: Ist es in Ordnung, wenn Sie mir gleich folgen?
Speaker 0: Ja, Professor, sagte Minerva, erhob sich und wandte sich Eileen zu, die ihr einen vielsagenden Blick zuwarf.
Speaker 0: Bis später, Eileen.
Speaker 0: Sie folgte ihm in sein Büro und tatsächlich war Madame Marie Gold schon da und wartete.
Speaker 0: Minerva kannte das Büro nur zu gut, denn sie hatte hier viele Stunden verbracht für den Animagusunterricht mit ihm.
Speaker 0: Sie lächelte, als sie den Phönix Forks auf seiner Stange hinter dem Schreibtisch erblickte.
Speaker 0: Der wunderschöne Vogel sah sie aus dunklen Augen, vertrauensvoll an und trellerte melodisch wie zum Gruß.
Speaker 0: Auf Dumbledos Wink setzte sie sich neben Madame Marygold und wartete, bis auch er Platz genommen hatte.
Speaker 0: Nun, ich muss sagen, sie haben ein ziemlich anspruchsvolles Ozea vor sich, Finger anzusprechen und überflog abermals die Liste ihrer Fächer.
Speaker 0: Zauberkunst, Verwandlung, Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zaubertränke, Kräuterkunde, alte Runen und Arithmatik.
Speaker 0: Sehr schön.
Speaker 0: Er sah zu ihr auf und wirkte nun ernst.
Speaker 0: Dennoch konnte sie ein stolzes Funkeln in den Augen erkennen.
Speaker 0: Sie war sich sicher, dass er es ihr Hoch anrechnete, dass sie all ihre angehenden Uzzfächer mit Ohnegleichen trotz der Belastung ihrer Schwangerschaft durch die Prüfung geschafft hatte.
Speaker 0: Nun, ich habe mich ein wenig mit dem Schulleiter unterhalten und nach einiger Überredungskunst habe ich ihn dazu gebracht, dass er immerhin zustimmt, dass ihnen dieses Jahr ein wenig mehr Freiraum gelassen wird, was die Sperrstunde betrifft.
Speaker 0: Da sie weit mehr Fächer belegt haben als andere Schüler, hielt ich es für notwendig und richtig.
Speaker 0: Minerva sah ihn mit großen Augen an, doch sie konnte sich auch gut denken, dass da noch ein anderer Gedanke dahinter steckte und sie musste sich ein Lächeln verknifen.
Speaker 0: Ich danke Ihnen, Professor.
Speaker 0: Das wird mir wirklich helfen, sagte sie ehrlich.
Speaker 0: Wie lange mussten sie da mit ihm diskutieren, Albus, fragte Madame Marygold mit zuckenden Mundwinkeln.
Speaker 0: So lange, zäuft Stelgrimmig, denn Dippitz Uneinsichtigkeit zu überreden, war wahrlich nicht leicht, selbst für einen wortgewandten Mann wie ihn.
Speaker 0: Und für zusätzliche Hilfe mit ihrem Sohn ließ er sich nicht erweichen.
Speaker 0: Aber ich denke auch, das werden wir meistern, ob es ihm passt oder nicht.
Speaker 0: Fügte Dumbledore zwingend hinzu, tippte mit dem Zauberstab auf den Stundenplan und überreichte ihn Minerva.
Speaker 0: Ich danke Ihnen, sagte sie zu Dumbledore und er nickte ihr zu.
Speaker 0: Dann kommen wir wohl zu mir.
Speaker 0: Ich erwarte sie regelmäßig zu jedem dritten Samstag im Krankenflügel, sagte Madame Marie Gold nun und erhob sich.
Speaker 0: Es wird noch einiges auf sie zukommen mit dem Kleinen, aber ich werde ihnen auch dieses Jahr zur Seite stehen.
Speaker 0: Sie nickte Minerva zu, verabschiedete sich und verließ Dumbledores Büro.
Speaker 0: Kaum war sie draußen und die beiden allein stand Dumbledore auf und blickte sie leicht besorgt an.
Speaker 0: Wie geht es sie nach dem Abend gestern, fragte Eliza und trat zu ihr, auch Minerva erhob sich.
Speaker 0: Etwas besser, sagte sie ehrlich, dass die Wahrheit endlich raus ist, ist eine ungemeine Erleichterung und deine Worte brauchte ich wirklich.
Speaker 0: Er sah sie lächend an, doch es schwand ein wenig und er wirkte wirklich unsicher.
Speaker 0: Wenn es denn das ist, was du wirklich willst.
Speaker 0: Wenn ich der bin, den du wirklich willst, ich, mein Nerver, ich möchte dich jetzt nicht verängstigen mit meinen Worten, sagte er leise.
Speaker 0: Ich liebe dich wirklich mehr als du denkst, aber ich bin alt, weit älter als du.
Speaker 0: und ist das das, was du willst, was du dir wünschst?
Speaker 0: Mein Nerver sah ihn eine Weile an.
Speaker 0: Denkst du wirklich, dass ich mir darüber nicht im Klaren bin?
Speaker 0: Mir ist das bewusst, dass es Bezahlst.
Speaker 0: Vielleicht sogar äußerst unsittlich, aber ich will das wirklich.
Speaker 0: Ich will dich wirklich, sagte sie leise, aber mit einem Lächeln.
Speaker 0: Ich weiß, was das für dich bedeutet, dass du viel aufs Spiel setzt wegen mir.
Speaker 0: Nein, schnitt er ihr entschieden das Wort ab.
Speaker 0: Mit Nerva es ist mir egal, was andere denken, und sollte es jemals rauskommen, dann sei es so.
Speaker 0: Ich wollte nur sicher gehen, verzei mir, ich.
Speaker 0: Nun wirkte er wieder unsicher und langsam schien sie zu verstehen, was er ausdrücken wollte.
Speaker 0: »Du bist keine Bürde, Albus«, sagte sie, und beim Klang seines Namens aus ihrem Mund sah er sie überrascht, aber auch berührt an.
Speaker 0: Er nickte leicht, doch sie wollte ihn gar nicht weiter darüber nachdenken lassen.
Speaker 0: »Wilst du?
Speaker 0: Willst du ihn mal halten?« fragte sie sanft.
Speaker 0: Dumbledore sah sie überrascht an und nickte Perplex.
Speaker 0: Er hatte Aaron gestern nicht im reinen Wissen gehalten, dass er sein Sohn war, und nun legte Minerva ihm das schlafende Baby in die Arme.
Speaker 0: Und er wusste, es war sein eigenes, und er verlor sich ganz in seinem Anblick.
Speaker 0: Er bemerkte den Kastanienbrannen-Flaumen auf dessen Kopf, und als er ein wenig gähnte, dizzelten ihn zwar funkelnde blaue Augen an.
Speaker 0: Minerva fand, dass ihm das Baby im Arm sehr gut stand, obwohl er dennoch ein wenig seltsam damit aussah.
Speaker 0: Immerhin war er ein so mächtiger Zauberer und hatte trotz seiner Güte immer etwas unnahbar gewirkt.
Speaker 0: Nun war er vollkommen gefesselt von seinem Sohn und wiegte ihn ein wenig unbeholfen in den Armen.
Speaker 0: Seine Augen wurden jedoch erneut ein wenig trüb.
Speaker 0: Es tut mir so leid, dass ich nicht bei dir war, als er zur Welt kam, sagte er traurig.
Speaker 0: – Bitte entschuldige dich nicht, sagte mir ner Verrasch.
Speaker 0: Ich habe entschlossen, dass ich es für mich behalte, damit du nicht auch noch in Schande fällst.
Speaker 0: Ich bin froh, dass du es nun weißt und ein wenig dankbar, dass mir Aaron die Entscheidung abgenommen hat.
Speaker 0: Es wird schwer für uns beide, aber ich denke, wir schaffen das irgendwie.
Speaker 0: Er blickte zu ihr auf und streckte eine Hand nach ihr aus, damit sie zu ihm kam.
Speaker 0: Er zog sie an seine Brust und köste sanft ihre Stirn, Aaron in ihrer Mitte.
Speaker 0: Wenn er war, konnte es immer noch nicht richtig fassen, dass er ehrliche Gefühle für sie besaß und es nun doch zuließ.
Speaker 0: Doch so, wie sie es nicht glauben konnte, so schien er es ebenfalls noch nicht zu können, sonst hätte er nie seine Zweifel laut werden lassen.
Speaker 0: Ihr war bewusst, was er ausdrücken wollte.
Speaker 0: Es war furcht.
Speaker 0: So dummes vielleicht Klang.
Speaker 0: In seinem Alter würde sie sich wohl auch nach einer festen Konstante im Leben und erst recht in einer Beziehung sehnen.
Speaker 0: Sie würde seine Seite nicht verlassen, niemals.
Speaker 0: Es tat so gut, seine Wärme und Nähe zu spüren, und sie wusste, dass sie es mit diesen Gedanken durch das Jahr schaffen würde.
Speaker 0: Irgendwann war dieses vorbei, und vielleicht konnten sie dann wirklich zusammen sein.
Speaker 0: Minervas Alltag war ein wenig angenehmer, als es zu ihrer Schwangerschaft war.
Speaker 0: Aaron war wirklich ein Engel und war in jeder Unterrichtsstunde, die sie hatte, am Schlafen, oder beschäftigte sich damit, dass er andere im Unterricht anstarte.
Speaker 0: Minerva wusste, dass Babys das Taten, um sich Gesichter einzuprägen, dennoch, so von einem Kleinkind angestarrt zu werden, war hin und wieder tatsächlich unangenehm.
Speaker 0: für einige und manchen war es so unheimlich, dass sie ihre hämischen Kommentare runterschluckten.
Speaker 0: Diesen bohrenden Blick hast du nicht von mir, schmunzelte sie leise.
Speaker 0: Natürlich war es für Minerva wirklich anstrengend, die ganzen Hausaufgaben zu schaffen, zu lernen und zusätzlich noch Aaron zu versorgen.
Speaker 0: Der kleine brauchte immerhin auch viel Aufmerksamkeit, doch der halbe Gemeinschaftsraum der Gryffindors erklärte sich bereit, mit Aaron zu spielen oder ihn zu beschäftigen, während Minerva ihre Hausaufgaben erledigen konnte.
Speaker 0: Immerhin hatte sie ihn so auch gut im Blick und sie wurde das Gefühl nicht los, dass Alina ein wenig nachgeholfen hatte.
Speaker 0: Er hat so blaue Augen, seufzen die Mädchen immer ganz hingerissen, und Minerva sah Eileen ein wenig unsicher an, die jedoch nur ihre Schultern zuckte.
Speaker 0: Aber niemand schien diese Ähnlichkeit aufzufallen, und wenn, dann dachte niemand daran, dass der kleine ein Dumbledore war.
Speaker 0: In dessen Unterricht gestaltete es sich allerdings ein wenig schwieriger.
Speaker 0: Aaron hatte ein Fable dafür entwickelt, ständig in Dumbledore's Arme zu fliegen, aber dieser konnte es sehr gut überspielen.
Speaker 0: Er gab ihn während der Stunde auch nicht mehr her und führte diese einfach mit ihm auf dem Arm fort.
Speaker 0: So professionell wird.
Speaker 0: zur Auswahlsheremonie.
Speaker 0: Und Minerva konnte sehen, dass er den Vorwandgenoss, den Aaron ihm gab, denn er selbst hatte nicht viel von seinem Sohn.
Speaker 0: Er war immerhin ein Professor und mit Unterricht beschäftigt und sie durften sich nicht zu oft treffen.
Speaker 0: Sollte es auffallen, wäre ihr ganzes Geheimnis dahin.
Speaker 0: Seiner Meinung nach wäre es ihm lieber, es doch offen zu gestehen, doch Minerva wollte das nicht, da sie Angst hatte, dass er sofort von der Schule flog.
Speaker 0: Minerva saß am Kamin im Gemeinschaftsraum und krizerte ihre Hausaufgaben für Zauberkunstfertig auf ein Pegament nieder.
Speaker 0: Sie konnte sich kaum konzentrieren, obwohl Aaron friedlich in seinem Tragetuch schlief.
Speaker 0: Sie vermisste Albus so sehr, dass es weht hat.
Speaker 0: Seit er ihr gestanden hatte, dass er sie wahrlich liebte, konnten sie es dennoch nicht wagen, sich näher zu kommen.
Speaker 0: Was ist los?
Speaker 0: fragte Aline, die neben ihr saß und über ihrem Zaubertrankbuch brütete.
Speaker 0: Minerva hatte ständig aufgehört zu schreiben und nachdenklich ins Feuer gestarrt.
Speaker 0: Hm?
Speaker 0: Oh, ach, nichts, murmelte sie.
Speaker 0: Und wie immer, wenn sie das sagte, glaubte Aline ihr nicht und blickte nun auf.
Speaker 0: Sie musterte sie mit diesem wissenden Blick und streckte die Hände aus.
Speaker 0: Gib ihn mir schon.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: fragte Minerva, verdutzt.
Speaker 0: Aaron.
Speaker 0: Geh bin mir, ich bring ihn ins Bett und pass auf ihn auf und du schleichst dich zu ihm, okay?
Speaker 0: sagte sie, und Minerva konnte kaum fassen, was sie da hörte.
Speaker 0: Sie zögerte.
Speaker 0: Komm schon, ich kann deine und seine Blicke sehen und ihr werdet bald beide verrückt, wenn das so weitergeht.
Speaker 0: Ich pass schon auf, ich hab ihn ja so oft, versicherte Aline ihr und endlich will ich dir sie ein.
Speaker 0: Sie löste vorsichtig das Tuch und legte Aaron in Alines Arme.
Speaker 0: Danke, hauchte sie leise und verschwand rasch aus dem Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Minerva rannte durch die dunklen Gänge und in Richtung seines Büros.
Speaker 0: Dabei musste sie aufpassen, dass sie von niemanden gesehen wurde.
Speaker 0: Immerhin war bereits Sperrstunde.
Speaker 0: Auch wenn ihr etwas Freiraum zugesichert wurde, diesen wollte sie dennoch nicht überstrepperzieren.
Speaker 0: Aber sie kam sicher an.
Speaker 0: Mit klopfendem Herzen zögerte sie einen Moment vor seiner Tür, dann klopfte sie an und hörte seine bekannte Stimme, die sie hereinbart.
Speaker 0: Das Büro war von einem Kamin und einer Kerze auf dem Schreibtisch erleuchtet.
Speaker 0: Er korrigierte scheinbar einige Aufsätze, da etliche Pargamente auf seinem Schreibtisch lagen und er eine Feder in der Hand hielt, als er aufblickte.
Speaker 0: Er wirkte überrascht.
Speaker 0: Er hat sie nicht mit ihr gerechnet, schon gar nicht um so eine Zeit.
Speaker 0: Schnell stand er auf, als sie eintrat und die Tür schloss.
Speaker 0: – Ist etwas passiert?
Speaker 0: Wurst Aaron fragte er sofort und eilte auf sie zu.
Speaker 0: – Schon gut, er ist bei Erlin, beruhigte sie ihn.
Speaker 0: – Ich, ich wollte dich sehen.
Speaker 0: Ich vermisse dich so sehr, es macht mich fast wahnsinnig, aber, aber wenn es nicht passt, ich, ich meine, ich kann auch wieder gehen, oder?
Speaker 0: Er sah sie einen Moment lang seltsam an, dann löste er sich aus seiner Haltung und zog sie in seine Arme hinein.
Speaker 0: Geh nicht, sagte er leise.
Speaker 0: Es macht mich fast verrückt, dich wie alle anderen zu behandeln, und so zu tun, als wären du und Aaron nicht mein, und ich verdammt dich es eh nämlich so sehr nach dir.
Speaker 0: Er nahm vorsichtig ihr Gesicht zwischen seine Hände.
Speaker 0: Bleib bei mir heute Nacht.
Speaker 0: Hauchte er leise.
Speaker 0: Kalte Sonnenstrahlen kitzelten Minerva sanft im Gesicht und sie drehte sich.
Speaker 0: Elbus neben ihr rührte sich leicht und drückte sie an sich.
Speaker 0: Sein warmer Körper war eine so wunderbare Erfahrung, denn endlich hatte sie bei ihm sein können, die ganze Nacht.
Speaker 0: Im Halbschlaf kuschelten sie miteinander und genossen diesen Moment nur für sich, denn er würde bald vorbei sein.
Speaker 0: Ein fernes Klopfen machte die beiden endgültig wahr und er war mit einem Mahl auf den Beinen.
Speaker 0: Er warf Minerva einen Blick zu, dass sie leise sein und hier bleiben sollte, warf sich einem Morgenmantel über und eilte aus dem Schlafgemach raus in sein Büro, an dessen Tür es ununterbrochen klopfte.
Speaker 0: Minerva konnte nicht hören, wer es war, und was gesprochen wurde, doch wenig später schloss er die Büro-Tür und kam ein wenig zerzaust und mit Aaron auf den Armen zurück.
Speaker 0: Minerva setzte sich sofort auf.
Speaker 0: Schuldbewusst musste sie sich gestehen, dass sie ihn ganz vergessen hatte.
Speaker 0: Miss Previd, sagte Elbus Leise, gab ihn Minerva und legte sich wieder zu ihr.
Speaker 0: Der kleine hat scheinbar sein Frühstück verlangt.
Speaker 0: Das war nicht zu übersehen, denn Aaron blickte sie sehr vorwurfsvoll an und hatte immer noch ein paar Tränchen auf den Wangen.
Speaker 0: Sie legte sich ins Kissen zurück und stillte den kleinen Nimmer satt.
Speaker 0: Minerva schloss der Weih die Augen und dürfte noch ein wenig, doch sie bemerkte seinen Blick und sah zu ihm.
Speaker 0: Er lehnte neben ihr und sah sie gefesselt an.
Speaker 0: – Was ist?
Speaker 0: fragte sie leise lächend.
Speaker 0: Ich habe dich noch nie beim Stillen gesehen.
Speaker 0: Es ist sehr bewegend, sagte er, und streichete über den braunen Flaumen auf Iron's Kopf.
Speaker 0: Ich hätte Minier träumen lassen, dass ich ihm hat seine Familie bekomme.
Speaker 0: Es ist lange her, dass ich dieses Gefühl von Geborgenheit hatte.
Speaker 0: Minier war's Lächeln schwand ein wenig.
Speaker 0: Sie wusste nicht viel über seine Vergangenheit, hatte aber während ihres Privatunterrichts mit ihm nach und nach herausgefunden, dass er wohl keine Familie mehr besaß.
Speaker 0: Sicher waren es nur vage Andeutungen gewesen, dennoch.
Speaker 0: Was ist mit deiner Familie geschehen?
Speaker 0: fragte sie vorsichtig.
Speaker 0: Wenn die Frage nicht zu persönlich ist, du musst nicht antworten.
Speaker 0: Er sah von Aaron zu ihr auf und seufzt zu.
Speaker 0: Ich möchte keine Geheimnisse vor die haben.
Speaker 0: Lügen sind keine gute Grundlage für eine Beziehung.
Speaker 0: Aber es ist keine schöne Vergangenheit und teilweise ist das sogar meine Schuld, gestand er.
Speaker 0: Doch da sie ihn wartend anblickte, begange zu erzählen.
Speaker 0: Angefangen bei dem Angriff auf seine Schwester und seinen rachsüchtigen Vater, der in Askaban verstarb.
Speaker 0: Seine Schwester, deren Magie sie zu einem Obscurus gemacht hatte und letztlich das Leben seiner Mutter ausgelöscht hatte.
Speaker 0: Bei ihm, der frustriert seine Zukunft hinwerfen musste, um für seine Geschwister zu sorgen, obwohl er sein Talent vergeutet sah.
Speaker 0: Gerade dort konnte sie die Reue in seinen Augen sehen.
Speaker 0: Doch Minerva konnte sich vorstellen, wie schwer das gewesen sein musste.
Speaker 0: Er erzählte weiter von Grindelwald, den er kennen gelernt und ihn befreundet hatte, und von den wahren Absichten Grindelwalds, wobei einem Kampf schließlich seine Schwester jung ums Leben kam und sein Bruder ihn seither verachtete.
Speaker 0: Er konnte noch nicht einmal sicher sagen, ob es nicht sein Fluch war, der ihr Leben viel zu früh beendet hatte.
Speaker 0: Er konnte noch nicht einmal sicher sagen, ob es nicht sein Fluch war.
Speaker 0: der ihr Leben viel zu früh beendet hatte.
Speaker 0: Es war ein schweres Gewicht in Minervas Magen, als er ihr das alles erzählte und sie den Schmerz in seinen Augen sah.
Speaker 0: Wie sie hatte er für einen Fehler so sehr büßen müssen, der ihn für sein Leben lang gezeichnet und geerdet hatte.
Speaker 0: Und was sie Liebe angeht, setzt er noch bitterlächend hinzu.
Speaker 0: Nun, keine Frau hat es wirklich lang mit mir ausgehalten, aber vermutlich ist es das Geringste, was ich verdiene.
Speaker 0: Niemand verdient es allein zu sein.
Speaker 0: Nicht, wenn man bereits für all das Gebüßt hat, was man an Fehlern begangen hat.
Speaker 0: Und nun alles versucht, um sie vielleicht nicht rückgängig zu machen, aber es für die Zukunft besser zu machen.
Speaker 0: Und wer das nicht ertragen kann in der Liebe, dem kann man nicht mehr helfen, sagte sie leise, und erstarrte sie an.
Speaker 0: Denke nicht, dass es mir nicht schon früher aufgefallen ist, welche Narben du wirklich trägst, welche Bürde auf deinen Schultern lastet und wie verloren du wirklich warst.
Speaker 0: Hinter der Fasade des immer zulächenden, machtvollen Professors lag eine erschreckende Einsamkeit.
Speaker 0: Was auch immer du glaubst, verdient zu haben, sollte niemand erfahren.
Speaker 0: Und wenn andere Frauen dich nur wegen deines Namens lieben, ist das schrecklich.
Speaker 0: Aber ich brauche keine Macht, keine Anerkennung, keine Titel und keine berühmten Taten.
Speaker 0: Ich brauche keine Fassade.
Speaker 0: Sondern die Ehrlichkeit, die du mir gezeigt hast.
Speaker 0: Ich brauche einfach nur dich.
Speaker 0: Sie schmiegte sich an ihn, Aaron in ihrer Mitte, und sie spürte etwas Feuchtes und Warmes auf ihrer Wange.
Speaker 0: Es war eine Träne, aber es war nicht ihre, es war seine.
Speaker 0: Sie spürte seinen unendlichen Dank, dass sie ihn nicht von sich stieß, nach allem, was sie über ihn erfahren hatte.
Speaker 0: Dass sie ihm solche kräftigen Worte schenkte, die ihm noch nie jemand geschenkt hatte.
Speaker 0: Sie hatte gar keine Ahnung, wieviel sie damals wirklich in dieser Nacht gerettet hatte.
Speaker 0: Sie war bei ihm.
Speaker 0: Weihnachten stand vor der Tür und die Schüler waren sie ihren Familienheim gefahren.
Speaker 0: Hogwarts war so gut wie verlassen, und dennoch zog Minerva es vor, das Schloss ebenfalls hinter sich zu lassen, um mit Aaron in ihrem kleinen Haus am Rande von Hogsmeade die Feiertage zu verbringen.
Speaker 0: Sie schmückte ihr Haus ein wenig und war gerade dabei, einen kleinen Weihnachtsbaum zu dekorieren, als es an der Tür klopfte.
Speaker 0: Minerva hob Aaron von seiner Decke am Boden auf, damit er keine Blödsinn machte, wenn sie sich kurz wegdrehte und ging zur Tür.
Speaker 0: Draußen herrschte dichtes Schneegestöber und sie lächete als Elbus mit einem Winterumhang vor ihr Stand.
Speaker 0: Es war ebenfalls ein Grund, warum sie hier sein wollte, denn hier mussten sie nicht zu sehr aufpassen, dass jemand sie sah.
Speaker 0: Ihr Haus war weit genug am Rande des Dorfes und Richtung Gebirge hinaus, weit ab, von neugierigen Blicken.
Speaker 0: Komm rein, wärmlich auf, sagte sie, und trat beiseite, damit er eintreten konnte.
Speaker 0: Er zog die Kapuze vom Kopf und hängte seinen Winterumhang an einen Kleiderhaken, doch als er sich zu ihr Umwandte, keuchte mir, der war entsetzt.
Speaker 0: Sie hatte es durch die Kapuze nicht gesehen, doch er stand mit Blutender Nase vor ihr.
Speaker 0: – Was ist, mein Gott, was ist passiert?
Speaker 0: fragte sie entsetzt.
Speaker 0: – Ein Haar!
Speaker 0: Kleine Auseinandersetzung unter Brüdern, sagte er, schöpft, und setzte sich vor den Kamin, während sie Aaron wieder auf seine Decke setzte und zur Küche eilte, um ihn ein Tuch für seine blutende Nase zu holen.
Speaker 0: Wenige Momente zuvor war Dumbledore von Hogwarts hinunter ins Dorf gegangen.
Speaker 0: Dichter Schnee wirbelte umher und kaum eine Menschenseele hatte sich nach draußen verirrt.
Speaker 0: Er schritt zügig voran, um schnell bei Minerva und seinem Sohn zu sein, doch in einer Seitengasse konnte er noch eine bekannte Person erkennen.
Speaker 0: Elbus zögerte einen kurzen Moment, doch dann schritt er ebenfalls in die Seitengasse und obwohl niemand mehr zu sehen war, wusste er genau, wohin er gehen musste und betrat den schmuddeligen und düsteren Pap Eberkopf.
Speaker 0: Der Schankraum war komplett verlassen, bis auf den Wirt selbst, der Entschneebepuder des Fass abstellte und sich nach dem Gast umdrehte.
Speaker 0: Seine Mine wurde düster und er wandte sich ab.
Speaker 0: Was willst du denn hier?
Speaker 0: brummt er unfreundlich.
Speaker 0: Ich hab noch geschlossen.
Speaker 0: Elberforth, säuftste Elbus und trat etwas näher an seinem Bruder heran.
Speaker 0: Komm schon, es ist bald Weihnachten, wollen wir nicht wenigstens.
Speaker 0: Zu dieser Zeit uns benehmen wir eine Familie.
Speaker 0: Familie, spuckte Elberforth.
Speaker 0: dass du es überhaupt wachst, dieses Wort in den Mund zu nehmen.
Speaker 0: Aber sicher bist du wie ausgetauscht, nachdem du dieses junge Dingbuck gelückt und dir ein Kind angelacht hast.
Speaker 0: Albus wurde sichtlich gleich.
Speaker 0: Woher?
Speaker 0: Denkst du, ich bin blöd?
Speaker 0: zischte Aberforth.
Speaker 0: Ich hab sie gesehen und ich hab das Bulk gesehen.
Speaker 0: Und nur ein Idiot sieht den Zusammenhang nicht oder will es nicht wahrhaben, dass der Achso- und Noble-Professor seine Schülerin geschwingert hat.
Speaker 0: Aaron ist kein Bulk.
Speaker 0: sagte Elbus leise und leicht thront.
Speaker 0: – Ach, du kümmerst dich um sie und das Kind.
Speaker 0: Oder tust du es heimlich, um deinen glänzenden Ruf zu retten.
Speaker 0: Ja, Elbus, du würdest es doch nie zulassen, dass minderwertigere Menschen in deinem Weg stehen.
Speaker 0: Elbus wusste nicht, was er tat.
Speaker 0: Mit einem Mal war er aber seinem Bruder, hatte ihn am Kragen gepackt und ihn hart gegen die Tegel gepresst.
Speaker 0: Durch die Wucht flogen ein paar Barhocker um und hinter Erbaforth klärten einige Gläser.
Speaker 0: Eine untypische Wut hatte ihn gepackt, und er sah seinen Bruder Zornfunkend an, während sein Griff sich immer mehr um dessen Kragen zog.
Speaker 0: Er konnte kein Wort mehr ertragen, was Aberforth davon sich gab, konnte nicht zulassen, dass er seinen Sohn einem Balk nannte.
Speaker 0: Na, und da sind ja ganz andere Seiten von der Elves, knurte sein Bruder beinahe amüsiert.
Speaker 0: Na zu, schlag mich doch, schlag mich, wenn ich falsch liege.
Speaker 0: Sie starten einander Finster an, und Elves Griff lockerte sich ein wenig.
Speaker 0: Ein Hochwahrheit lag in Erberforth's Worten, nämlich, dass er es heimlich tat und sich nicht verriet.
Speaker 0: Er kümmerte sich um Minerva und Aaron, aber er stand nicht öffentlich dazu, und ein schuldbewusster Stich war in seiner Brust spürbar.
Speaker 0: Erberforth packte nun seinerseits Albus am Kragen.
Speaker 0: Ich wusste es doch, sagte Knurrndt, du würdest dein Rufen nicht aufs Spiel setzen, selbst wenn das Ministerium irgendwann mit davon bekommt und ihr das Bike wegnimmt, weil sie wahrscheinlich feststellen, dass ein Baby in Hogwarts keinen Platz hat.
Speaker 0: Hauptsache du hattest ein Spaß mit ihr.
Speaker 0: Elbis startte ihn an.
Speaker 0: Erbefortskriff wurde immer stärker und stärker und drängte ihn zurück.
Speaker 0: Er sah seine Faust, doch er konnte nicht reagieren, als diese ihn hart im Gesicht traf und er zurücktaumelte.
Speaker 0: Blut spritzt aus seiner Nase und erhielt sich den Umhangrasch davor.
Speaker 0: Schmerz hemmerte in seinem Gesicht und er blickte voller Wut, aber auch Gramm zu seinem Bruder auf.
Speaker 0: Herrster Elberforf nun noch mehr provoziert, schrägt vor und packt ihn erneut vorn am Kragen.
Speaker 0: – Denkst du, ich hab Mitleid mit dir?
Speaker 0: – Es.
Speaker 0: – Es ist anders, Elb.
Speaker 0: – sagte Elbis Leise.
Speaker 0: – Anders?
Speaker 0: – Als bitte soll ich von dir halten, Elbis.
Speaker 0: Du bist bereits tief in meiner Sympathie gesunken, aber das schießt ja wirklich die Eule aus der Luft.
Speaker 0: – War's wenigstens gut?
Speaker 0: Hast du sie ordentlich besorgt?
Speaker 0: – Hör, hör auf, keuchte Elbis und griff nach den Händen seines Bruders.
Speaker 0: Doch er ließ nicht locker.
Speaker 0: Dieses Mädchen war sechzehn, als du beschlossen hast, sie zu entähren, knurte Epperforth.
Speaker 0: Sind die anderen Frauen nicht gut genug für den ach so tollen Elbus Dumbledore?
Speaker 0: Nein, es muss junges Fleisch sein, unberührt und unschuldig, damit es auch umso süßer schmeckt, wenn du sie danach einfach wegwärst.
Speaker 0: Ich, ich habe nicht.
Speaker 0: Was nicht?
Speaker 0: Was hast du nicht?
Speaker 0: Das ganze Dorf hat sich das Maul über das Mädchen zerrissen, und du kamst dabei in keiner Silber vor.
Speaker 0: Was denkst du wohl, was ich daraus schließe?
Speaker 0: dass du mal wieder abgehauen bist, als es Gott verdammte Scheiße zu ernst wurde, auf dein hochglanzpoliertes Ego, und als du gemerkt hast, was du da eigentlich angerichtet hast.
Speaker 0: Und was für ein Mann bist du, der sie nach so einer Scheiße allein sitzen lässt?
Speaker 0: Lass mich raten.
Speaker 0: Sie hat nach dir geschrien, als du abgehauen bist, hat dich unter Tränen angepfleht, als du bleibst, hat dein Kind unter Schmerzen allein zur Welt gebracht, hat sie?
Speaker 0: Elbus schwieg und starte seinem Bruder entsetzt an.
Speaker 0: Achst du was?
Speaker 0: Lachte Aberforth leise, du hast ihre Gnale nicht verdient, ihre Liebe nicht verdient, du bist einfach nur ekelhaft, Elbus.
Speaker 0: Mit diesen Worten stieß er ihn weit von sich und deutete mit der Hand zur Tür.
Speaker 0: Raus mit dir, vor ich mich ganz vergesse.
Speaker 0: Minerva tupfte vorsichtig das Blut von Elbus' Nase, doch zum Glück war sie nicht gebrochen.
Speaker 0: Sie hatte ihm zugehört, wie er von der Begegnung mit seinem Bruder erzählt hatte.
Speaker 0: Nein, das kann er doch nicht wirklich meinen!
Speaker 0: sagte Minerva entsetzt.
Speaker 0: Ich habe dich doch gedrängt, dass wir es für uns behalten und nicht umgekehrt.
Speaker 0: Schon.
Speaker 0: Aber im Grunde hat er irgendwie recht, sagte er schwer.
Speaker 0: Ich sollte öffentlich zu dir und Aaron stehen.
Speaker 0: Dann würde es leichter werden.
Speaker 0: Das kannst du nicht ernst meinen, sagte Minerva.
Speaker 0: Nein, Elbus, das geht nicht.
Speaker 0: Für dich steht alles auf dem Spiel, alles.
Speaker 0: Ich habe noch kein Leben aufgebaut, was ich mir ruinieren könnte, aber bei dir ist das anders.
Speaker 0: Elbus schwieg.
Speaker 0: Er wollte nicht streiten oder diskutieren.
Speaker 0: Er wusste, dass er vor Recht hatte und seine Worte geisterten ihm durch den Kopf.
Speaker 0: Würde das Ministerium wirklich so weit gehen?
Speaker 0: Aber bisher hatte es das in Hogwarts auch noch nie gegeben.
Speaker 0: Seine Nase pochte unangenehm, doch er glaubte, dass er diesem Schlag verdient hatte.
Speaker 0: Kapitel IX Keine Lügen mehr.
Speaker 0: Die nächsten Tage kam das Thema nicht noch einmal zur Sprache.
Speaker 0: Dank Elbus Hilfe konnte Minerva die wenigen Hausaufgaben erledigen, die sie über Weihnachten aufbekommen hatte und er konnte sich einmal ohne Unterbrechung auf seinen Sohn konzentrieren.
Speaker 0: Am Morgen des heiligen Abends war da noch alles schon getan und Elbus lag ausgestreckt auf dem alten Perser vor dem Kamin und ließ aus seinem Zauberstab bunte Rauchwöckchen erscheinen, die Aaron mit kindlichem Vergnügen zu Fassen versuchte und immer völlig verblüfft staunte, als er seinem Vater seine leeren Händchen zeigte.
Speaker 0: Minerva lag neben Elbus angeschmiegt und lächelte entspannt, denn es waren zum ersten Mal mehrere zusammenhängende Tage, in denen sie eine Familie waren, ohne dass jemand auch nur ansatzweise an die Schande oder Schuld dachte.
Speaker 0: Elbis war so glücklich, dass er sogar den Streit mit seinem Bruder ein wenig vergaß und sich den Freuden des Vaterseins völlig hingab.
Speaker 0: Auch, dass er Minerva Tag und Nacht bei sich hatte, machte ihn gerade zum glücklichsten Mann auf Erden und am liebsten würde er dieses Haus nie wieder verlassen wollen.
Speaker 0: um nach Weihnachten in Hogwarts zu lehren.
Speaker 0: Könnte es nicht immer so friedlich und besinnlich sein.
Speaker 0: Ein Klopfen riss sie aus ihrem wohligen Bahagen heraus und mit leicht besorgtem Blick stand Minerva auf und ging zur Tür.
Speaker 0: Als sie öffnete, stand ihre Großmutter im Schneegestüber und bevor sie auch nur ein Wort sagen konnte, war sie bereits über die Schwelle getreten und schüttelte ihren Reisemantel ab.
Speaker 0: Da haben wir ja dieses Jahr wieder sehr weisse Weihnachten, nicht wahr?
Speaker 0: sagte sie, und rieb sich die Hände vor Kälte.
Speaker 0: Ich dachte, ich komme vorbei, damit du Weihnachten nicht allein.
Speaker 0: Sie hatte sich zum Kamin gewandt, und ihre grünen Augen, die mir nervos so ähnlich waren, fielen auf Dumbledore, der sich nur halb hatte erheben können, und als er schließlich stand, war Aaron nicht gerade hilfreich, da er erwartungsvoll an seiner Hose zog.
Speaker 0: Dumbledore rang sichtlich mit sich, Doch er konnte seinen Sohn nicht so kalt ignorieren, also bückte er sich ergeben und hob ihn sanft auf die Arme.
Speaker 0: Minerva wusste, dass es nun zu spät war, um die Situation irgendwie anders zu erklären, also schloss sie die Tür, damit die Kälte draußen blieb, und sagte dann schließlich leise, «Möchtest du einen Tee, Großmutter?».
Speaker 0: Madame Ross wandte ihren sterren Blick langsam auf Minerva und nickte knapp.
Speaker 0: Sie schritt Würdevorlauf den Sessel zu und ließ sich darin nieder, nachdem auch Dumbledore eine Begrüßung gemummelt hatte.
Speaker 0: Als Minerva mit dem Tee zurückkam und sich mit ihm auf die kleine Couch setzte, Aaron immer noch auf seinem Schoß, trat betretenes Schweigen ein.
Speaker 0: Ich ... Ich denke, ich muss dir etwas erklären, Großmutter, sagte Minerva säufzend.
Speaker 0: Madame Ross hob die Hand.
Speaker 0: Ich denke, diese Erklärung kannst du dir sparen.
Speaker 0: Ich sehe es sehr deutlich vor mir.
Speaker 0: sagte sie, und musterte Dumbledore unangenehm genau.
Speaker 0: Dann sind sie es also, der meine Enkelin all dieser Strapazen bereitet hat?
Speaker 0: Nun, ich kann nicht sagen, dass ich es nicht irgendwie geahnt habe, dennoch.
Speaker 0: Ihr scharfer Blick bedachte nun Minerva, die ein wenig nervös schluckte.
Speaker 0: Warum hast du es mir nicht gleich gesagt, Minerva?
Speaker 0: Warum hast du geschwiegen?
Speaker 0: Wie hätte ich das gestehen sollen?
Speaker 0: murmelte sie leise.
Speaker 0: Du kannst dir sicher denken, dass die Situation schwierig für mich war.
Speaker 0: Und warum war sie überhaupt schwierig?
Speaker 0: fragte sie scharf und ihr Blick wechselte nun zwischen Minerva und Dumbledore.
Speaker 0: Was bei Merlin muss ihnen in den Sinn gekommen sein, dass so etwas überhaupt geschehen musste.
Speaker 0: Bitte Großmutter, ich habe es bewusst niemandem gesagt, verteidigte Minerva ihn, bevor Dumbledore überhaupt zu Wort kam.
Speaker 0: Die Wahrheit habe ich ihm erst nach der Willkommensfeier gesagt.
Speaker 0: Aber ich möchte nicht, dass es irgendjemand
Speaker 0: erfährt.".
Speaker 0: Madame Ross stellte ihre Tee-Tasse beiseite und sah Dumbledore nun direkt an.
Speaker 0: »Warum Minerva?« fragte sie ihn offen und sogar leicht bedrohlich.
Speaker 0: »Sie entspricht nicht gerade ihrem Alter, und ich möchte mich sehr wundern, was sie dazu bewegt hat, mit ihr zu schlafen.
Speaker 0: Und erzählen sie mir nicht, dass sie es nicht geahnt haben.
Speaker 0: Dieses ganze Elend hätte Minerva erspart bleiben können.
Speaker 0: Sie sind doch so brillant?
Speaker 0: Was ist nur in sie gefahren?«.
Speaker 0: Sie sprach es ganz direkt aus und Minerva wusste auch, warum.
Speaker 0: Da sie selbst die Schwangerschaft so geheim gehalten und sie strikt geweigert hatte, irgendetwas zu sagen und ihr gegenüber noch sagte, es sei ein Fehler gewesen, ihre Großmutter musste sich tatsächlich sehr wundern.
Speaker 0: Dennoch war sie sprachlos, wie sie mit ihm sprach, doch ihnen schien das weder zu überraschen noch zu beeinflussen.
Speaker 0: Er erwiderte den Blick der alten Frau ruhig, dennoch sehr ernst.
Speaker 0: Ich liebe ihre Enkelin Madame Ross, sagte er genauso direkt, wie ihre Fragen es waren.
Speaker 0: Ich bin mir der schweren Umstände und der Schwierigkeiten bewusst, die ich über Minerva gebracht habe, und es vergeht kein Tag, an dem ich diesen schrecklichen Fehler nicht bereue.
Speaker 0: Nicht bereue, dass ich sie im Stich gelassen habe.
Speaker 0: Unsere Beziehung mag verwerflich sein, gewiss, es mag vielleicht auch nicht ihren Ansprüchen gerecht werden.
Speaker 0: und vielleicht stimmt etwas ganz und gar nicht mit mir, dass ich mich ausgerechnet ihr so hingezogen fühle, aber ich werde mir Nerva und Aaron nicht mehr hergeben, seien sie sich da gewiss.
Speaker 0: Sie fixierten sich mit den Augen, schließlich sah Madame Ross mit geschlossenen Augen da einem kleinen Lächeln seitlich weg, als würde sie Dumbledore diesen ersten Sieg überlassen.
Speaker 0: Gut, sagte sie und lehnte sich zurück.
Speaker 0: Ich nehme ihre Worte für Bare Galeone, Dumbledore, Und ein Mann von ihrem Kaliber entspricht garantiert meinen Ansprüchen.
Speaker 0: Auch wenn mir das Alter nicht recht passt, aber ich kann darüber hinwegsehen.
Speaker 0: Sie sah mir Nerva an.
Speaker 0: Wenn es dein Wunsch ist, weiter stillschweigen zu wahren, muss sich das akzeptieren, aber sei gewiss, dass es sicher noch Probleme bereiten wird.
Speaker 0: Früher oder später wird sich die Wahrheit ihren Weg suchen, genau wie die Wahrheit ihren Weg zu ihm fand.
Speaker 0: So lange diese Wahrheit zwischen euch steht, ist euer Weg durch den ganzen Ärger noch nicht beendet.
Speaker 0: »Du kannst dem Wort deiner alten Großmutter vertrauen«, Dumbledore und Minerva wechselten einen flüchtigen Blick.
Speaker 0: Aber Vorths Worte kamen ihm wieder in den Sinn und ihm wurde etwas kalt.
Speaker 0: »Sollte diese Zeit kommen, da werden wir ja sehen, ob sie auch mit ganzem Herzen meine Enkele lieben«, meinte sie und ihm war klar, dass sie es akzeptierte, aber in Funke Misstrauen erhalten blieb und er konnte es der alten Frau nicht verdinken.
Speaker 0: Bis dahin werde ich zusehen.«.
Speaker 0: Minerva öffnete empört ihren Mund, doch Dumbledore legte beruhigend eine Hand auf ihre.
Speaker 0: Er verstand die Warnung und akzeptierte sie.
Speaker 0: Und ihm war ganz sicher nicht danach, den Zorn dieser Dame auf sich zu ziehen.
Speaker 0: Die heilige Nacht war stürmisch und wilde Flocken wehten vor den Fenstern.
Speaker 0: Elbus hatte Aaron ins Bett gebracht und strich über dessen Wange.
Speaker 0: Er schlief friedlich und merkte nichts von dem Unwetter draußen.
Speaker 0: Lächelnd ging er leise aus dem Zimmer und ließ die Tür angelehnt, damit sie ihn hören könnten, sollte er schreien.
Speaker 0: Minerva saß aufrecht im Bett und sah nachdenklich aus dem Fenster, sah jedoch auf, als er sich zu ihr legte und seinen Kopf auf ihre Schulter bettete.
Speaker 0: »Was betrückte ich?« fragte er, obwohl er die Antwort bereits kannte.
Speaker 0: »Ich kann es nur nicht fassen, dass Großmutter dir so misstraut,« säufzte Minerva matt.
Speaker 0: »Oh, ich kann es ihr nachfühlen.« Verwirrte, blickte, mir näher war zu ihm hinunter und seine blauen Augen funkelten.
Speaker 0: Sie macht sich Sorgen um dich, und das zu Recht.
Speaker 0: Die ganzen Umstände sind in ihren Augen mehr als merkwürdig, und ehrlich gesagt stimmt es auch.
Speaker 0: Du warst damals erst sechzehn, und auch siebzehn ist nicht gerade besser im Vergleich zu meinem Alter.
Speaker 0: Er wirkte sehr bedrückt und lehnte sich ein wenig zurück.
Speaker 0: Du weißt ja, dass ich nie Glück in der Liebe hatte, sagte er leise.
Speaker 0: Ich bin wahrlich kein einfacher Mensch.
Speaker 0: Du hast mich so fasziniert, schon von Beginn an.
Speaker 0: Und als du älter wurdest und wir den Einzelunterricht hatten für dein Animagus-Training, meine Faszination schlug so schnell in wahre Gefühle für dich um, es beängstigte mich beinahe.
Speaker 0: Noch nie habe ich für jemanden so stark empfunden.
Speaker 0: Du warst so bodenständig, bestrebt, talentiert.
Speaker 0: Ich habe diese Stunden so genossen, habe so gerne mit dir zusammen gelacht.
Speaker 0: Und dieser Unterricht war bald so viel mehr für mich.
Speaker 0: Es war gewagt, dass ich es überhaupt versucht habe, den näher zu kommen und mich packte im Nachhinein an immense Angst.
Speaker 0: Er drehte sich zu ihr und schmiegte sich an ihre Seite.
Speaker 0: Was dann kam, darauf bin ich immer noch nicht stolz.
Speaker 0: Ich habe dir sehr weh getan und habe die Augen vor der offensichtlichen Wahrheit verschlossen.
Speaker 0: Daher bin ich dankbar, dass das vorbei ist und ich endlich sehen konnte, wie viel du mir bedeutest und dass ich ohne dich nicht mehr sein möchte.
Speaker 0: Klingt das zu geschwollen?
Speaker 0: Minerva lachte leise und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Nein, es klingt wunderbar, meinte sie lächend.
Speaker 0: Sie sahen sich liebevoll an, und Elbus zog Minerva an sich.
Speaker 0: Er konnte ihre Großmutter wirklich verstehen, dennoch liebte er Minerva und würde sie nie mehr hergeben, egal ob es moralisch richtig war oder nicht.
Speaker 0: Alles war ihm egal, war sie nur bei ihm.
Speaker 0: Alles in allem war sein friedliches Weihnachten und die schönen gemeinsamen Tage nur zu schnell wieder vorbei.
Speaker 0: Minerva kam es vor, als wäre es ein schöner Traum gewesen, als sie sich nun völlig allein wieder für Hogwarts zurechtmachen musste.
Speaker 0: Elvis war bereits vorgegangen, da er auch seinen Unterricht vorbereiten musste.
Speaker 0: Aber ihre melancholische Stimmung blieb nicht lang, da sie bald Eileen in der Eingangshalle traf, dick eingemummelt in ihren Winterumhang und einen schönen Drifendorschal.
Speaker 0: winkte sie fröhlich.
Speaker 0: Schönes Weihnachten gehabt?
Speaker 0: Danke übrigens für dieses Buch über Zaubertränke.
Speaker 0: Das ist so interessant und hat so viele Tränke, die wir gar nicht im Unterricht hatten.
Speaker 0: Ich muss unbedingt mal Professor Slughorn über einige davon befragen.
Speaker 0: Kein Problem.
Speaker 0: Freut mich, dass es dir gefällt.
Speaker 0: Die neuen Sachen für Aaron waren genauso toll.
Speaker 0: Ich habe mich richtig gefreut.
Speaker 0: Er wächst ja wirklich schnell.
Speaker 0: Sie erzählte von ihrem Weihnachten mit ihrer Großmutter und Dumbledore, und Eileen war ganz der Meinung ihrer Großmutter, dass es wohl tatsächlich irgendwann Probleme geben könnte.
Speaker 0: Aber an solche dunklen Vorstellungen wollte Menaer war gerade keine Gedanken verschwenden und sie schlug vor, ihre Sachen abzulegen und in der großen Halle noch zum Weihnachtstee zu gehen, da der Unterricht erst morgen wieder anfangen würde.
Speaker 0: Die große Halle war herrlich warm und die Weihnachtsbäume funkelten immer noch in ganzer Pracht.
Speaker 0: Einige hatten sich hier eingefunden, um Tee und Gebäck zu sich zu nehmen und Erzählungen über Weihnachten auszutauschen, sich gegenseitig die Errungen in Geschenke zu zeigen oder in letzter Minute noch die Hausaufgaben zu erledigen.
Speaker 0: Auch Dumbledore saß zwischen Dippert und Slughorn am Lehrertisch und unterhielt sich mit ihnen.
Speaker 0: Er zwingte Minerva kurz zu, hat sich ihre Blicke trafen.
Speaker 0: Aileen berichtete ausführlich über ihr Weihnachten mit ihren vielen Geschwistern und der ganzen Familie, dass es extrem laut und anstrengend war, aber auch sehr schön.
Speaker 0: Sie berichtete, dass ihr Onkel ihr eine eigene Eule geschenkt hatte, einen schönen Uho, den sie Angus getauft hatte.
Speaker 0: Zuvor hatte Aileen immer die Schuleulen nehmen müssen oder hatte sich Minervas Schleiheule geborgt.
Speaker 0: Minerva hörte Eileen gerne zu.
Speaker 0: Sie hatte ihre beste Freundin über die Feiertage sehr vermisst und genoss ihrer Anwesenheit wirklich sehr.
Speaker 0: Minerva und Eileen waren so in ihrem Gespräch vertieft, dass keine der beiden die zwei Männer bemerkte, die die große Halle betraten.
Speaker 0: Erst als sie genau hinter Minerva zum Stehen kamen und sie direkt ansprachen, zuckte die Besagte zusammen und blickte auf.
Speaker 0: Die zwei trugen schwere schwarze Umhänge und während der eine etwas kleiner und untersetzt war, mit einer dicken Brille, war der andere hochgewachsen und hatte ein spitzes und kaltes Gesicht.
Speaker 0: Minerva wusste nicht, wer die beiden waren, doch sie erklärten sich kurz darauf.
Speaker 0: Der kleine Mann sprach zuerst.
Speaker 0: Miss McGonagall, mein Name ist Mr.
Speaker 0: Otkin und das hier ist Mr.
Speaker 0: Travis.
Speaker 0: Wir sind von der Abteilung der magischsten Strafverfolgung aus dem Ministerium und wegen ihres Sohnes hier, sagte er mit ruhiger Stimme und sein Blick wanderte auf Aaron, der Volk um ihn ruhig zu ihnen aufsah.
Speaker 0: Die magische Strafverfolgung, wie der Holterminär war verunsichert, waren das?
Speaker 0: Uns ist ihr Misskredit zu Ohren gekommen, nachdem beantragt wurde, dass sie eine Sondergenehmigung erteilt bekamen, zur Magie außerhalb der Schule, antwortete Travis leicht schnippisch.
Speaker 0: Eine seltsame und unangebrachte Sache an eine Schule.
Speaker 0: Sie verstehen sicher, dass wir der Sache nachgehen mussten.
Speaker 0: Nein, ehrlich gesagt verstehe ich das nicht, antwortete Minerva Kühl.
Speaker 0: Sie waren minderjährig, als es passiert ist, bemühte sich Ortgen etwas freundlicher zu erklären.
Speaker 0: Und da sie bisher keine Angaben über einen Vater gemacht haben, können wir nicht davon ausgehen, dass sie allein fähig sind, sich um ein Kind zu kümmern, zudem sie sich mitten in ihrer Ausbildung befinden und deshalb nun….
Speaker 0: Es schien ihm sehr unangenehm zu sein, so dass Travers die Bombe platzen ließ.
Speaker 0: Deshalb sieht sich das Ministerium in der Pflicht, dieses Kind bis zur Aufklärung zu Beschlagnahmen, bis sich herausstellt, dass sie auch in der Lage sind es zu versorgen oder der Vater ermittelt werden kann.
Speaker 0: Minerva startet die Männer entsetzt an.
Speaker 0: Beschlagnahmen, keuchte sie.
Speaker 0: Aaron ist kein Gegenstand, er braucht mich, er ist, er ist mein Sohn, nein, ich werde ihn ganz sicher nicht hergeben.
Speaker 0: Sie hatte sich erhoben und drückte ihr Kind schützend an sich und trat ein paar Schritte zurück.
Speaker 0: Das tote uns erleid, murmelte Ortgen.
Speaker 0: Es ist alles bereits geklärt, bitte geben sie uns das Kind.
Speaker 0: Ich versichere ihnen, er wird eine nette Pflegefamilie bekommen, und sie bekommen ihn auch wieder zurück.
Speaker 0: Es ist nur
Speaker 0: temporär.".
Speaker 0: Nein, rief sie entsetzt und wich weiter zurück.
Speaker 0: Das konnte nur ein schlechter Scherz sein.
Speaker 0: Travis schob Ortgen ungeduldig beiseite, packte Minerva am Arm und zog so grob an ihr, dass Aaron zu weinen begangen.
Speaker 0: Er hatte scheinbar begriffen, dass hier etwas Schlechtes vor sich ging.
Speaker 0: Aline sprang ermpört auf, doch ihr Blick wurde von etwas am Lehrertisch abgelenkt.
Speaker 0: Stellen Sie sich nicht so an, Mädchen, herrschte er das Kind sofort.
Speaker 0: Minerva startte ihn voller Furcht an, doch sie ließ Aaron nicht los.
Speaker 0: Travers war ihrem Gesicht unangenehm nah und sie drehte sich ein wenig von ihm weg, während sein Griff ihr wirklich weht hat.
Speaker 0: Sie fühlte sich unangenehm berührt, bedrängt und wollte, dass er sie losließ.
Speaker 0: Er war ihr und Aaron viel zu nah.
Speaker 0: Auch Odgen schien dieses Benehmen nicht tolerieren zu wollen.
Speaker 0: Lassen Sie doch das Mädchen los, Travis, wir klären diese Sache hier auf anständige Weise.
Speaker 0: Plötzlich waren schnelle Schritte hinter ihr zu hören und Minerva wandte leicht den Kopf nach hinten.
Speaker 0: Dumbledore hatte sich vom Lehrertisch erhoben und schritt so schnell auf sie zu, dass er halbrannte.
Speaker 0: Sein Gesicht war weiß und eine kalte Wut stand ihm ins Gesicht geschrieben, was Minerva nur einmal bei ihm gesehen hatte.
Speaker 0: Ihre Augen weiterten sich, als er plötzlich seinen Zauberstab zückte und weit damit ausholte.
Speaker 0: Es zischte und knackte reisend in der Luft, als der Fluch durch den Mittelgang der Häusertische donnerte.
Speaker 0: Travers konnte gerade noch ihrem Blick folgen, da wurde er bereits hart von dem Fluch getroffen und von Minerva fortgerissen.
Speaker 0: Wo er noch vor Sekunden gestanden hatte, war nun nichts mehr und Travers wirbelte im Hohenbogen durch die Luft.
Speaker 0: Hart und garantiert auch schmerzhaft, kam er auf dem Marmorboden der Halle auf und schlug sich dabei den Hinterkopf auf.
Speaker 0: Minerva war wie erstarrt, und auch Otkin konnte nur auf seinen getroffenen Kollegen starren.
Speaker 0: Travers jedoch richtete sich recht schnell, wenn auch echt sind, auf die Beine auf und auch er hatte seinen Zauberstab erhoben.
Speaker 0: Mit schierer Wut in den Augen, peitschte er diesen durch die Luft und blaue Flammen präschten auf sie zu.
Speaker 0: Minerva drehte sich eilig weg, Da war Dumbledore bereits bei ihr, nahm sie in seine Arme und riss den Zauberstab schützend hoch.
Speaker 0: Der Zauber war zwar nicht für sie bestimmt, aber sie war genau in der Schusslinie.
Speaker 0: Die Flammen stoben mit einem fauchenden Geräusch in alle erdenklichen Richtungen und die Schüler in der Nähe tauchten schreiend ab.
Speaker 0: Minerva vergrub ihr Gesicht an seiner Brust, hielt Aaron schützen zwischen sich und ihm und Dumbledore dringte den Fluch von Travers hart zurück, bis die Flammen erloschen.
Speaker 0: Schwere Atmen stand Dumbledore da und richtete sich langsam auf.
Speaker 0: Sein Zauberstab war immer noch erhoben, und er hielt Minerva sicher bei sich.
Speaker 0: Er hatte es eine Weile mit angesehen, doch als sie Aaron von Minerva forderten, konnte er nicht mehr, und als Travers, den er nie hatte ausdehnen können, Minerva anpackte und sein Kind zum Weinen brachte, brannte etwas in ihm durch, und er sah nur noch rot.
Speaker 0: Beide Männer belagerten sich drohend, bis Ordgen sich endlich faste und sich mutig zwischen sie stellte.
Speaker 0: Er hob die Hände und sah zwischen Dumbledore und Travis hin und her.
Speaker 0: «Es genügt!
Speaker 0: Bitte senken Sie beide Ihre Waffen!« rief er aus.
Speaker 0: Was da eben passiert war, schien nicht nur ihn aus der Fassung zu bringen, denn es war toten still in der gesamten Halle.
Speaker 0: Niemand hatte je auch nur einen Hauch von Aggression bei Dumbledore erlebt und nun duillierte er sich offen mit einem Ministeriumsbeamten.
Speaker 0: Selbst Travis hatte das nicht kommen sehen, denn Dumbledore hatte bisher all seinen Schikanen gegen ihn mit munterer Gelassenheit gestrotzt.
Speaker 0: Der Zorn in Dumbledore's Gesicht war jedoch nicht gewichen, als er und Travis ihre Zauberstäbe langsam sinken ließen.
Speaker 0: Sie sind wohl sehr erpicht darauf, dass sie ruft bei mir wieder.
Speaker 0: ganz rasant sinkt, Dumbledore, sagte Travis leise und trat wieder näher heran.
Speaker 0: Gehen Sie beiseite, wir haben unsere Anordnungen.
Speaker 0: Auch wenn sie ihr Hauslehrer sind, geben sie ihre Schülerinnen nun frei.
Speaker 0: Doch Dambelder rührte sich nicht.
Speaker 0: Das werde ich nicht, Travers, sagte er kalt.
Speaker 0: Dambeldor, flüsterte Ortgen sehr unbehaaglich, bringen sie sich nicht in Schwierigkeiten.
Speaker 0: Dieser blickte den Ministeriumsbeamten jedoch nur streng an und er verstummte sofort.
Speaker 0: Doch Travers ließ sich nicht so leicht abwimmeln.
Speaker 0: Er hob erneut seinen Zauberstab.
Speaker 0: Sie widersetzen sich den obersten Anweisungen des Ministeriums, beiseite, oder ich schaffe mir persönlich Platz, um diesen dreckigen Basta dieser kleinen Hure zu beschlagnahmen.
Speaker 0: Minerva sorg scharf Luft ein und auch Eileen, sowie Otgen, klappte der Mund auf.
Speaker 0: Dumbledore hatte seinen eigenen Zauberstab gezückt, noch ehe Travers den Mund geschlossen hatte.
Speaker 0: Mit einem Ruck wurde dieser in die Luft befördert und was für einen Moment amüsant aussah, wie er damit in Beinen strampelte, wurde bald zu bitterem Ernst.
Speaker 0: Etwas schien ihm am Hals unsichtbar gepackt zu haben und hielt ihn in der Luft, strangulierte ihn regelrecht und ertastete mit den Händen entsetzt ins Leere und kämpfte gegen das an, was ihn erstickte.
Speaker 0: Ortgen keuchte, aber war zuerst start, um schnell zu reagieren.
Speaker 0: Einige schrien im Umkreis, doch Dumbledore hielt den Zauberstab mit purer Gewalt in der Luft und zog ihn nicht zurück.
Speaker 0: Travers Japsen wurde nun schlimmer und er lief blau an.
Speaker 0: Minerva keuchte und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Elvis, hör auf!
Speaker 0: schrie sie und ihr Schrei schien Dumbledore aus seiner Stare zu reißen.
Speaker 0: Seine Augen zuckten von Travers fort und erwandte sich halb verwirrt, halb erschrocken zu ihr um.
Speaker 0: Sein Zauberstab senkte sich ein wenig und Travis fied zu Boden.
Speaker 0: Minerva startte ihn an, voller Angst, denn er brachte sich selbst in Schwierigkeiten und sie hatte vor allen Leuten seinen Namen geschrien.
Speaker 0: Dumbledore startete sie an, in seinen blauen Augen lag ein Sturm der Gefühle.
Speaker 0: Er könnte einfach diese ganze Masquerade weiterspielen, doch er wusste und spürte, dass es vorbei war.
Speaker 0: Es musste ein Ende haben.
Speaker 0: Er hatte sie schon einmal im Stich gelassen, er würde es nicht noch einmal tun.
Speaker 0: Langsam schritte auf sie zu und schloss sie schützend in die Arme, bark sie und Aaron in seinem Umhang und küsste Minervas Haaransatz.
Speaker 0: Er bestätigte nur, was ohnehin alle dachten.
Speaker 0: Kein Lehrer würde sich ohne einen solchen Grund so für eine Schülerin einsetzen und sogar einen vom Ministerium täglich angreifen.
Speaker 0: Er starte Dippit, der sich am Lehrertisch erhoben hatte, grimmig über Minervas Kopf hinweg an, der seine Lehrer mit Schierer, Wut und Entsetzen anstarte.
Speaker 0: Es wird nicht nötig sein Aaron seiner Mutter wegzunehmen, Otkin, sagte er schließlich leise und wandte den Blick langsam zu dem Ministeriums Angestellten.
Speaker 0: Er ist mein Sohn und mit Minerva zusammen meine Familie.
Speaker 0: Wenn sie nun bitte so freundlich wären und sich umgehend vom Gelände entfernen, Otkin starte Dumbledore an.
Speaker 0: Normalerweise war es nicht möglich, etwas dergleichen so simpel zu regeln, doch er sah ein, dass es hier nun genug war.
Speaker 0: Zwar war ihm bewusst, dass der Angriff auf Travers folgen haben würde, doch dieses Problem sollte zweitrangig sein.
Speaker 0: Er hatte lediglich sein Kind beschützt.
Speaker 0: Er wüsste nicht, was er an seiner Stelle getan hätte.
Speaker 0: Travers hatte immerhin nicht seine charmanteste Art gezeigt.
Speaker 0: Odgen halb Travers auf die Beine und drückte ihn ein wenig in Richtung Ausgang, da er nicht erpicht darauf war, dass dieser Dumbledore erneut provozierte.
Speaker 0: Diese jedoch spuckte und scheimte Verwut und riss sich von ihm los.
Speaker 0: »Wir sind hier noch nicht fertig, Dumbledore, keuchte Travers außer sich.
Speaker 0: Sehen Sie sich eigentlich im Klaren, was Sie da getan haben?
Speaker 0: Ich werde nicht gehen ohne dieses verdammte Balk.«.
Speaker 0: Dumbledore löste sich von Minerva und rehte sich mit einem beinahe resignierten Gesichtsausdruck zu ihm um.
Speaker 0: Dennoch ging etwas bedrohliches von ihm aus.
Speaker 0: Die gefährliche Grenze war erneut weit überschritten.
Speaker 0: Dumbledore nahm noch nicht einmal seinen Zauberstab.
Speaker 0: Er packte Travers fest am Kragen, holte weit aus und schlug ihm seine Faust so hart ins Gesicht, dass es ihn erneut von den Füßeneres.
Speaker 0: Ich warne sie, Travers.
Speaker 0: Noch ein Wort.
Speaker 0: Und ich werde das geringste Problem sein, was sie in ihrem Leben besitzen werden, sagte Dumbledore unheimlich ruhig, dennoch mit wutverzartem Gesicht.
Speaker 0: Seine Faust pochte unangenehm, doch er ignorierte diesen Schmerz.
Speaker 0: Schaffen Sie ihn mir aus den Augen, Odgen, bevor ich mich ganz vergesse.
Speaker 0: Odgen riss Travers nun bestimmt auf die Beine und drängte ihn aus der Halle hinaus.
Speaker 0: Obgleicher immer noch Drohungen und Beschimpfungen ausstieß, ließ er sich endlich abführen, und bald schon waren sie endlich verschwunden.
Speaker 0: In der großen Halle war es toten still und lediglich Dippe schien langsam aus einer Stare zu erwachen.
Speaker 0: Dumbledore bemerkte das und löste sich leicht von Minerva.
Speaker 0: Geh bitte in deinen Gemeinschaftsraum Minerva, sagte er leise und sah sie ernst an.
Speaker 0: Geh, es ist alles in Ordnung.
Speaker 0: Er drückte sie in Richtung des Portals.
Speaker 0: Aline löste sich ebenfalls aus der Stare und zog Minerva mit sich, die jedoch voller Angst zu ihm zurückblickte.
Speaker 0: Er schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln, was schwand, als sie aus der Sicht waren.
Speaker 0: Als er sich umdrehte, war da Dippit genau vor ihm und packte ihn am Kragen.
Speaker 0: Sein Gesicht war so vor Zorn verzerrt, dass es beinahe grotesk aussah.
Speaker 0: Er schäumte vor Wut.
Speaker 0: Da seine eigene Wut jedoch fort war, wehrte er sich nicht gegen den Schulleiter.
Speaker 0: Haben sie nicht getan.
Speaker 0: Das kann nicht ihr Ernst sein, rief Dippet und schüttelte ihn bei jedem Satz einmal durch.
Speaker 0: Wissen sie eigentlich, was sie da angerichtet haben?
Speaker 0: Ich weiß, was ich getan habe, sagte Dumbledur Leise.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: Und?
Speaker 0: brauchste Dippet auf, eine minderjährige Schwingern, Schande über eine angesehene Familie bringen, einem Ministeriumsbeamten angreifen.
Speaker 0: Und sie sagen einfach, und?
Speaker 0: Ist ihre Stellung in ihn gar nichts wert?
Speaker 0: Und was ist mit dem Mädchen?
Speaker 0: Oh, bitte, knurze Dumbledore, packte Dippets Hände um seinen Kragen und stieß ihn von sich.
Speaker 0: Es war ihm egal, dass die halbe Schule, die seit Diskussion beivohnte.
Speaker 0: Sagen sie mir nicht, dass sie sich auf einmal um ihn näher war, so wohl er gehen sorgen.
Speaker 0: Sie haben nichts getan, um ihr zu helfen.
Speaker 0: Und niemand fasst meine Familie an, ohne die Konsequenzen zu tragen.
Speaker 0: Dippet, niemand.
Speaker 0: Er starte ihn mit offenen Mund an.
Speaker 0: Mein Büro, sagte Dippet, und wies mit seiner Hand hinaus aus der Halle.
Speaker 0: Er bebte.
Speaker 0: Sofort!
Speaker 0: Kapitel X Die Verhandlung.
Speaker 0: Dumbledore kam sich vor wie ein Schuljunge, der etwas ausgefressen hatte.
Speaker 0: Er stand im Schulleiter-Büro vor dem Schreibtisch von Dippet und spürte die Augen aller Porträts auf sich, doch er ignorierte sie.
Speaker 0: Er stand hoch erhobenen Hauptestar und verfolgte mit seinen blauen Augen den aufgebrachten Schulleiter, der sich nicht ruhig setzen konnte, sondern hinter dem Tisch hin und her Schritt.
Speaker 0: Immer noch war er aufgebracht und zornig.
Speaker 0: Das war sichtbar und spürbar.
Speaker 0: Doch Dumbledore würde nicht einen Schritt zurückweichen oder seine Meinung ändern.
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: In meinem ganzen Amt und sicher auch in der ganzen Geschichte von Hogwarts ist mir so etwas noch nicht unter die Augen gekommen, brauste Dippit auf.
Speaker 0: Ein Lehrer und einer Schülerin in einer heimlichen Beziehung.
Speaker 0: Ein Lehrer, der mit einer Schülerin ein Kind hat.
Speaker 0: Jetzt verstehe ich auch, warum sie so Eisern geschwiegen hat, obwohl sie so mit alles auf sich nahm.
Speaker 0: Und was, wussten sie das schon damals in meinem Büro?
Speaker 0: Nein, antwortete er wahrheitsgemäß.
Speaker 0: Nein, ich habe es noch nicht gewusst.
Speaker 0: Ich hatte mit ihr eine einzige Nacht und habe es sofort beendet, weil ich mir bewusst war, dass es nicht ging.
Speaker 0: Dass Aaron mein Sohn ist, habe ich erst bei der Willkommensfeier erfahren, und seitdem bin ich heimlich für sie da.
Speaker 0: Minerva wollte mich weiterhin schützen, und ich ehere ihren Mut.
Speaker 0: Aber nun ist das vorbei.
Speaker 0: Ich kann nicht länger hinnehmen, wie mit ihr und meinem Sohn umgesprungen wird.
Speaker 0: Das haben wir ja gerade alle mitbekommen, schnaubte Dippit, und setzte sich schließlich doch hinter seinen Schreibtisch und sah ihn halb wütend, halb verzweifelt an.
Speaker 0: Und was in Merlin's Namen soll ich nur mit ihnen machen, Dumbledore?
Speaker 0: Können Sie mir das vielleicht sagen?
Speaker 0: Dieser zuckte gelassen die Schultern.
Speaker 0: Ich verstehe vollkommen, wenn Sie mich entlassen wollen, sagte er leicht hin und er konnte es sich erlauben.
Speaker 0: Niemals würde er Hogwarts freiwillig verlassen wollen, aber es war auch nicht so, dass er nie wieder Arbeit finden würde.
Speaker 0: Offenbar dachte Dippe das auch, denn er sah ihn finster an.
Speaker 0: Er wusste genau, dass kein Lehrer besser geeignet war als er.
Speaker 0: Er war qualifiziert und ein mächtiger Magier, Hauslehrer und sogar stellvertretender Schulleiter, Grindelwald ebenbürtig.
Speaker 0: und doch war ihm alles egal.
Speaker 0: Er würde alles geben, nur um Minerva und Aaron zur Seite zu stehen.
Speaker 0: Plötzlich klopfte es und widerwillig bat der Schulleiter den Besuch herein.
Speaker 0: Dumbledore war äußerst überrascht, als er die Person erkannte, die würdevoll eintrat, Madame Ross.
Speaker 0: Sie sind also schon dabei, Dippert, fragte sie gebieterisch und schritt auf sie zu.
Speaker 0: Dumbledore fing ihren Blick für den Bruchteil einer Sekunde auf und sein Herz begann schneller zu schlagen.
Speaker 0: Die alte Frau jedoch wandte sich so gleich an den Schulleiter.
Speaker 0: Was für ein Mann ist ihr Professor für Verwandlung, der meiner Enkelin eine unendliche Bürde aufgelastet hat und nun sein ganzes Ansehen, seinen ganzen Ruhm auf den Namen Dumbledore hinwirft?
Speaker 0: sich mit der magischen Strafverfolgung offen anlegt und diese angreifte wie ein Besessener.
Speaker 0: Professor Dippet sah Madame Ross seltsam an und Dumbledore starte nur auf den Boden, versuchte sein Zittern zu unterdrücken.
Speaker 0: Doch ihm war kalt, eiskalt, und er wusste nicht, was er denken und fühlen sollte.
Speaker 0: Doch plötzlich?
Speaker 0: Ich hoffe doch sehr, dass sie diesen Mann nicht entlassen.
Speaker 0: Auch der Schulleiter sah sie verwundert an.
Speaker 0: Ich habe sie sicher falsch verstanden, fragte er höflich.
Speaker 0: Ganz und gar nicht.
Speaker 0: Dieser Mann hat mehr Kurrasch bewiesen als dieser ganze Kasperverein an Ororen, und dieser Mann steht zu seinen Fehlern, obgleich es ihn selbst ruinieren könnte.
Speaker 0: Dumbledore blickte überrascht auf, und Madame Ross wandte sich zu ihm um und sah Dumbledore aus ihren klugen grünen Augen an, die diesen so stark an Minervas erinnerten.
Speaker 0: Wie zwei funkelnde Dioptas.
Speaker 0: Ich habe sie falsch eingeschätzt, Dumbledore, sagte sie leise.
Speaker 0: Sie haben sich nun mein Vertrauen redlich verdient.
Speaker 0: Sie haben nicht weggesehen, und sind Minerva und dem Kleinen zur Hilfe geeilt, obwohl nun auch der Letzte Bescheid weiß, und obgleich sie sich selbst in Schwierigkeiten gebracht haben mit der Wahrheit.
Speaker 0: Sie legte ihre faltige Hand auf seine Schulter.
Speaker 0: Niemand!
Speaker 0: packt die Enkelin einer Ross an.
Speaker 0: Niemand.
Speaker 0: Wenn sie Travers nicht eine verpasst hätten, hätte ich es getan.
Speaker 0: Ich weiß, es wird einiges noch auf sie zukommen, und wie ich Travers kenne, wird er es nicht auf sich sitzen lassen.
Speaker 0: Aber seien sie sich gewiss, dass meine Unterstützung auf ihrer Seite steht.
Speaker 0: Damaldor Lächelte sagt, er konnte sich lebhaft vorstellen, dass mit dieser Frau nicht gut Kirschen essen war, wenn man sie auf dem falschen Fuß erwischtte.
Speaker 0: Er selbst hatte bereits einen Vorgeschmack bekommen und war immer noch nicht bemüht, darum sie zu verärgern.
Speaker 0: Er nickte dankbar über diese Geste des Vertrauens.
Speaker 0: Mit einem gebieterischen Blick auf Dippet und einer freundlichen Geste in seine Richtung verschwand Madame Ross aus dem Büro und hinterließ eine sehr unangenehme Stille.
Speaker 0: Langsam drehte sich Dumbledore zu dem Schulleiter um und sah ihn an.
Speaker 0: Dieser schien verärgert, doch er hatte auch die Mine eines Mannes, der sich geschlagen geben musste.
Speaker 0: Nun, sagte Erleise, ich denke, damit ist dieses Gespräch beendet, wenn sie nun bitte mein Büro verlassen würden.
Speaker 0: Dumbledore sah ihn eine Weile an und Dippert hob die Braun.
Speaker 0: Oder ist noch etwas?
Speaker 0: Nein, so, sagte Erleise und wandte sich ab.
Speaker 0: Dippert würde ihn nicht entlassen.
Speaker 0: Doch er war sich sicher, dass er auch keinen Finger rühren würde, um ihm zu helfen, sollte es noch Konsequenzen geben für seinen Angriff auf Travis.
Speaker 0: Sein Inneres war sehr aufgewühlt, als er das Beruf verließ und als er vor dem Wasserspeier angekommen war, atmete er tief ein und aus.
Speaker 0: Er hatte Seiten von sich gezeigt, die er sonst tief unter Verschluss hielt.
Speaker 0: Eine rasende Wut hatte er bisher immer belustigt überspielen können und er hatte sich stets im Griff.
Speaker 0: Dass einzig Liebe so seine Entgleisung bei seinen Gefühlen zum Vorschein brachte, machte ihm selbst ein wenig Angst.
Speaker 0: Doch er liebte Minerva und Aaron.
Speaker 0: Er wollte bei ihnen sein.
Speaker 0: Und vielleicht würde es nun leichter werden, dass sie sich nicht ständig verstecken mussten.
Speaker 0: Dennoch machte er sich um Minerva Sorgen.
Speaker 0: Würden die Schüler sie nun noch hämischer behandeln, oder würden sie es nicht wagen, weil sie nun wussten, wer Aaron's Vater war?
Speaker 0: Fragen, die er nun gerade nicht beantworten konnte.
Speaker 0: Der Weg zu seinem Büro kam ihm ewig vor und immer noch konnte er nicht fassen, das Dippert ihm gewertet zu bleiben.
Speaker 0: Als er sein Büro aufschloss und eintrat, war er ein wenig verwirrt, das im Kamin ein Feuer brannte und sein Blick zuckte zu einem Sessel vor dem wärmenden Feuer.
Speaker 0: Minerva saß darin und hatte den schlafenden Aaron bei sich.
Speaker 0: Forks hockte auf der Kopflehne des Sessels und sah auf, als er eingetreten war.
Speaker 0: Auch Minerva folgte den Blick und in ihren Augen lag Unsicherheit und Angst.
Speaker 0: Langsam erhob sie sich.
Speaker 0: – Was?
Speaker 0: – Was hat Professor Dippet gesagt?
Speaker 0: fragte sie voller Sorge.
Speaker 0: Dumbledore sah sie einem Moment lang nur an, schließlich überwand er den Abstand zwischen ihnen und schloss sie in die Arme.
Speaker 0: Immer noch waren seine Gefühle aufgewühlt und er konnte kaum sprechen, stand einfach schweigend da und hatte sie im Arm, spürte, dass sie noch da war, und dass er sie nicht verlassen musste.
Speaker 0: Er fasste sich irgendwann und erzählte ihr mit gedämpfter Stimme, um Aaron nicht zu wecken, was in der großen Halle und im Büro anschließend geschehen war und dass es noch keine Konsequenzen haben würde.
Speaker 0: Ich dachte, er schmeißt dich raus, hauchte Minerva erleichtert bebend und setzte sich wieder.
Speaker 0: Ich dachte wirklich, dass er dich sofort, und dass das Ministerium, nachdem du Travers, sie schüttelte den Kopf, konnte selbst kaum reden.
Speaker 0: Ich schärme mich ehrlich gesagt ein wenig, dass du das mit ansehen musstest, sagte er leise und setzte sich neben sie, sah ihn die Flammen des Kamins.
Speaker 0: Diese Seite an mir habe ich selbst noch nie gesehen, aber ich habe einfach nur Rot gesehen, nachdem er dich und Aaron angepackt hat.
Speaker 0: Forks kurze, melodisch und beruhigend und er fühlte sich gleich ein wenig besser und ruhige.
Speaker 0: Es war sehr.
Speaker 0: Frucht einflößend, eben weil man es nicht von dir erwartet, gestand mir näher war.
Speaker 0: Aber du hast mich und vor allem Aaron beschützt.
Speaker 0: Ich denke, jeder Vater würde durchgehen bei so einem Anblick.
Speaker 0: Sie schenkte ihm ein mattes Lächeln, was er kurz erwiderte, aber stolz war er dennoch nicht auf sich.
Speaker 0: Möchtest du lieber allein sein?
Speaker 0: fragte sie verständnisvoll, da sie sein aufgewühltes Gemüt deutlich in seinen Augen sehen konnte, doch erschüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ich denke, das wäre noch ungesünder für mich, sagte er.
Speaker 0: Bleib bitte.
Speaker 0: Minerva strahlte ihn an und auch das stimmte ihn wesentlich ruhiger und hob seine Stimmung ein wenig mehr.
Speaker 0: Irgendwann musste der Schulalltag jedoch weitergehen, auch wenn es der ganzen Situation gut tat, dass noch ein Tage Ruhe dazwischen lag.
Speaker 0: Dumbledore wäre nicht Dumbledore, wenn er seinen Unterricht nicht wie gewohnt fortsetzen würde.
Speaker 0: Er verhielt sich kein bisschen anders, war immer noch sehr professionell, gütig und hin und wieder mit Humor auf der Zunge.
Speaker 0: Minerva bemerkt hat zwar, dass er ein wenig nachdenklicher in unbeobachteten Momenten erschien, doch wirklich einen Abbruch hatte es seinem Verhalten nicht getan und die Schüler, sowie Lehrer, akzeptierten nach und nach seine neue Stellung als Vater von Aaron oder trauten sich einfach nicht etwas zu sagen.
Speaker 0: Für Minerva hingegen hatte sich recht viel verändert.
Speaker 0: Tatsächlich war es so, dass der offene Sport vorbei war.
Speaker 0: Niemand wagte es, sie direkt zu verhöhnen, nun, da jeder wusste, wer wirklich der Vater ihres Kindes war.
Speaker 0: Minner war war es nur recht.
Speaker 0: Sie hatte zwar gelernt, es für sich zu ignorieren, aber wenn Aaron beleidigt wurde, setzte ihr das immer zu.
Speaker 0: Dumbledos Auftritt in der großen Halle hatte offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen und niemand wollte den Zorn Dumbledos auf sich lenken.
Speaker 0: Aber es war für sie beide wirklich angenehmer, nicht mehr so tun zu müssen, als wären sie sich nicht weiter bekannt, als wie es eben für Lehrer und Schüler übrig war.
Speaker 0: Wenn sie sich auf den Gängen trafen, konnten sie auch mal offen ihre Zuneigung zueinander zeigen und sich auch ohne Aufsehen zu erregen, Aaron's Aufsicht einteilen.
Speaker 0: So hatte auch er endlich mehr von seinem Sohn.
Speaker 0: Minerva hatte es sich auch angewöhnt, öfter bei ihm zu schlafen, außer wenn er wirklich viel zu tun hatte, dann schlief sie mit Aaron im Schlafsaal vom Gryffindor Turm.
Speaker 0: Alles in allem hätte es nicht passabler laufen können, wäre da nicht noch die Sache mit der tätlichen Auseinandersetzung gewesen.
Speaker 0: Sie spürte deutlich eine Veränderung in ihm und fand ihn oft versunken in Gedanken.
Speaker 0: Die Schule Glocke läutete und die letzte Stunde war vorbei.
Speaker 0: Jeder beeilte sich, packte seine Sachen zusammen und verschwand in ein wohlverdientes Wochenende.
Speaker 0: Minerva trödelte bewusst und Eileen konnte sehen, dass sie etwas beschäftigte.
Speaker 0: Sacht beugte sie sich vor und nahm ihr Aaron ab, was Minerva verwundert aufblicken ließ, doch Aline nickte nur Sturmen Richtung Leerapult, wo Dumbledore seine Unterlagen zusammenschub.
Speaker 0: Sie sollte allein mit ihm sprechen, während sie Aaron nahm und auf ihn aufpasste.
Speaker 0: Minerva nickte dankbar und als Aline die Tür geschlossen hatte, waren sie allein im Klassenraum.
Speaker 0: Er sah auf und Minerva bemerkte, wie müde er aussah, beinahe ein wenig krank.
Speaker 0: Ich merke schon seit einiger Zeit, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist mit dir.
Speaker 0: Er sah sie müde an und säufste schwer, setzte sich erschöpft hinter Sampult.
Speaker 0: Schließlich richtete er sich leicht auf und schob ihm einen Brief über das Pult hin.
Speaker 0: Verwirrte und beunruhigte Lars Minerva den Brief und erfuhr, dass es tatsächlich eine Anhörung geben würde.
Speaker 0: Langsam blickte sie zu ihm auf.
Speaker 0: Es überrascht mich ehrlich gesagt nicht, meinte er leise.
Speaker 0: und ich glaube auch nicht, dass es eine erwähnenswerte Strafe geben wird.
Speaker 0: Aber es beschäftigt dich, stellte sie fest und musterte ihn genau.
Speaker 0: Minerva, so oft Stermatt.
Speaker 0: Ich habe Dinge getan, die ich sonst nie getan hätte.
Speaker 0: Ich war nicht klar bei Verstand, und das macht mir tatsächlich Sorgen.
Speaker 0: Es ist egal, was Trothers getan hat.
Speaker 0: Ich hätte die Beherrschung nicht verlieren dürfen.
Speaker 0: Was, wenn ich ... nicht dir oder Aaron Albus, schnitt sie ihm das Wort ab.
Speaker 0: Du glaubst auch nicht allen Ernst, dass das du jemals mir oder deinem Sohn etwas antun könntest.
Speaker 0: Du hast nicht löblich gehandelt, aber du bist kein böser Mensch.
Speaker 0: Auch die größten und besten unter uns könnt die Kontrolle über ihre Gefühle verlieren.
Speaker 0: Das ist nichts, wofür du dich schämen müsstest.
Speaker 0: Er schöpft, sah Elvis zum Inneren auf.
Speaker 0: Er schämte sich dennoch dafür, doch ihre Worte bagen auch eine Wahrheit in sich, die er zuvor nicht bemerkt hatte.
Speaker 0: Er hatte nie für eine andere Person so große Gefühle empfunden wie für Minerva.
Speaker 0: Liebe raubte ihm hin und wieder die klare Sicht auf diverse Dinge.
Speaker 0: Er war dankbar für ihre Worte und dachte darüber nach, dass die beste Lösung war, seine Strafe hinzunehmen.
Speaker 0: Sie hatte ja recht.
Speaker 0: Auch seine Gefühle waren nicht bis zur Unendlichkeit strapazierfähig.
Speaker 0: Er war ein machtvoller Zauberer, aber auch nicht unfehlbar.
Speaker 0: Nun, mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen, stand er von seinem Pult auf und küsste Minervas Stirn.
Speaker 0: Danke, sagte er ehrlich.
Speaker 0: Mit großen Augen sah sich Minerva in dem riesigen Atrium des Ministeriums für Zorberei um.
Speaker 0: Noch nie hatte sie auch nur einen Fuß hier hineingesetzt und konnte die Augen kaum von den schönen, prunkvollen Dingen abwenden, die es hier zu sehen gab.
Speaker 0: Auch Aaron startet mit seinen blauen Kinderaugen überall umher, Alles funkelte und glitzerte, und der goldene Brunnen der magischen Geschwister war sowohl für ihn als auch für Minerva nur zu bestaunen.
Speaker 0: Sie stand mit dem Kleinen am Rande des Brunnens, während Dumbledore ein wenig abseits mit einem Ministeriumsmann sprach, er schien gut bekannt zu sein und hatte zum Glück nicht nur Feinde.
Speaker 0: Minerva beugte sich über den Rand des Brunnens und sah, dass der Boden über und über mit Münzen übersät war.
Speaker 0: Durch das Wasser und das Licht funkelten die Galleonen und Sikkel schön.
Speaker 0: Wohl etwas zuschön, denn Aaron streikte seine Hände danach aus und mit einem lauten Rauschen und Patschen schossen die Goldmünzen aus dem Wasser hervor und regneten auf die umstehenden Leute herab.
Speaker 0: Aaron lachte und klatschte in die Hände.
Speaker 0: stöhnte Minerva und tastete hastig nach ihrem Zauberstab, doch ehe sie ihn ergriffen hatte, schwebten die Münzen wieder sanft vom Boden in den Brunnen hinein.
Speaker 0: Dumbledore kam mit erhobenen Zauberstab zu ihr und erstreichete Erwin über den Kopf, während die letzten Münzen ihren Weg zurück ins Wasser fanden.
Speaker 0: Er lächelte ein wenig amüsiert, dass sein Sohn bereits so eine Magie zeigte, erfüllte ihn mit viel Stolz und auch die umstehenden Menschen sahen mit großen Augen auf das Baby.
Speaker 0: Ich hoffe, er macht das nicht auch noch in der Verhandlung, sagte Minerva besorgt, und Elvis lachte ein wenig.
Speaker 0: Oh, das wäre sicher schlimm, zwingte er, und erschien die Vorstellung verlockend amüsant zu finden.
Speaker 0: Nachdem er sich ihr über die drohende Verhandlung anvertraut und mit ihr über seine Gefühle gesprochen hatte, war er wesentlich entspannter geworden und hatte sie mitkommen lassen.
Speaker 0: Und sie würde sich ganz sicher nicht von Travers Einschüchtern lassen, sollte er dies versuchen.
Speaker 0: Zusammen gingen sie zu den Fahrstühlen und hinunter zu den Gerichtssälen, bis sie die Nummer sieben erreichten.
Speaker 0: In diesem Saal sollte die Verhandlung stattfinden.
Speaker 0: Sie warteten gemeinsam auf einer Bank vor der Tür und Elbus lenkte sich ab, indem er mit seinem Zauberstab Seifenblasen heraufbeschwor, die Aaron vergnügt, platzen ließ.
Speaker 0: Es dauerte nicht lange, da wurden sie aufgerufen.
Speaker 0: Tatsächlich war es ein kleiner Saal und es waren wenige Menschen anwesend, sodass es sehr leer wirkte.
Speaker 0: Minerva erkannte Odgin, der sie zu sich winkte, und sie folgte ihm, als Elvis ihr Zugenickt hatte.
Speaker 0: Travers saß auf einer Reihe gegenüber, und sie warf ihm einen knurrigen Blick zu.
Speaker 0: Die Anderen hatte sie noch nie gesehen.
Speaker 0: «Es ist ungewöhnlich, in dieser Position zu sehen, Dumbledore», sagte eine Stimme, und Minerva blickte auf zum Richterpult.
Speaker 0: Dort saß ein hoher, leichtkräftiger Mann mit braunen Flusenhaaren und braunen Augen.
Speaker 0: Er hatte eine knöllige Nase und wirkte und sprach sehr sympathisch.
Speaker 0: Minerva atmete auf, das schien ja nicht so schlimm zu werden, denn Elvis lächelte Matze dem Mann auf.
Speaker 0: »Dem stimme ich zu, Minister Forley.
Speaker 0: Allerdings stehe ich nicht ganz zu unrecht hier.
Speaker 0: Sie können beginnen.
Speaker 0: Ich bin bereit,« sagte er höflich.
Speaker 0: Hector Forley, der amtierende Minister, nickte und verlass die Anklage.
Speaker 0: Jeder lauschte ruhig, nur Travers saß ziemlich verkrampfter und warf stetig finstere Blicke zu Dumbledore, der diese jedoch nicht beachtete und dem Minister seine Aufmerksamkeit schenkte.
Speaker 0: Nun, das sind harte Vorwürfe, endete Forley und blickte auf.
Speaker 0: Haben sie dem noch etwas beizusteuern, oder können wir gleich mit der Verteidigung beginnen?
Speaker 0: Alles präzise formuliert, Mr.
Speaker 0: Forley, neigte Dumbledore höflich den Kopf.
Speaker 0: Und ich stimme zu, dass sich sowohl den Kampf eröffnet, einen Schlag gegen Mr.
Speaker 0: Travers ausgeführt und ihn mit meinem Zauberstab in die Luft befördert und gewirkt habe.
Speaker 0: Er macht seine Pause und sah Travers an.
Speaker 0: Minerva konnte Elbus Gesicht nicht sehen, doch sie war sich sicher, dass in seinen Augen deutlich Abneigung zu lesen war.
Speaker 0: Durch diverse Umstände haben Mr.
Speaker 0: Travers und Mr.
Speaker 0: Ottgen einen Auftrag bekommen, in dem es um die Beschlagnahmung des Kindes von Miss Minerva McGonagel ging.
Speaker 0: fing Elbus an, die näheren Umstände zu erläutern und wies auf Minerva und Aaron, der kleine winkte mit seinen Ärmchen zu seinem Vater, dessen Mundwinkel verdächtig zuckten.
Speaker 0: Zu dem Zeitpunkt wusste ich bereits, dass es mein Kind war, doch aus persönlichen Gründen haben wir es noch geheim gehalten.
Speaker 0: »Uns ist dieser Umstand bekannt«, sagte Forley nachsichtig und lächelte zu Minerva und Aaron rüber.
Speaker 0: Minerva wurde ein wenig rosa auf den Wangen.
Speaker 0: Durch dessen Urteil obliegt natürlich nicht den Ministerium.
Speaker 0: waren sie fort, Dumbledore.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Odgin versuchte es diplomatisch und freundlich, natürlich wollte mir er aber nicht den Kleinen hergeben.
Speaker 0: und als Travers sie am Arm packte, nun, er hob ein wenig die Schultern.
Speaker 0: Aber ich gegen Travers ausgeholt.
Speaker 0: Ein unangebrachtes, aber durchaus verständliches Handeln, sagte Foley.
Speaker 0: Ich bete sie!
Speaker 0: unterpracht Travers das Gespräch.
Speaker 0: Er hat mich anschließend mit einem Zauber so lange gewirkt, dass ich fast erstickt bin.
Speaker 0: Er hat unser Kind als einen dreckigen Bastard und mich als eine Hure bezeichnet, begehrte Minerva auf und funkelte Travers wütend an.
Speaker 0: Durch ihre Handgreiflichkeit kam es erst zu dieser ganzen Situation.
Speaker 0: Hätten sie sich verhalten, wie ihr Kollege, wäre das alles nicht passiert.
Speaker 0: Er hat nur Aaron und mich beschützt.
Speaker 0: Und jeder Vater und Mann würde das tun.
Speaker 0: Können sie das bestätigen, Mr.
Speaker 0: Otkin, fragte Forley an den kleinen Mann gewandt.
Speaker 0: Dieser sah Travers kurz an, dann wieder dem Minister.
Speaker 0: Nun, ich kann nicht abstreiten, dass Travis Miss McGonigal zuerst grob angepackt hat und das Kind als auch Miss McGonigal beschimpfte, was der Auslöser der ganzen Situation wurde.
Speaker 0: Himmel, es ist doch verständlich, dass eine Mutter ihr Kind nicht ohne Weiteres hergibt.
Speaker 0: Da muss man Geduld haben.
Speaker 0: Ich bin selbst Vater und kann nachvollziehen, dass auch die größten und besten unter uns ihre Gefühle nicht immer unter Kontrolle haben.
Speaker 0: Also Dumbledore, ich werde sie in diesen Punkten freisprechen, muss ihnen Gesetzeshalber jedoch eine Goldstrafe von dreihundert Galeonen auferlegen.
Speaker 0: Er beendete die Verhandlung mit einem Hammerschlag und Minerva ließ Aaron los, der bereits versuchte, loszuschweben und flog direkt in Dumbledore's Arme.
Speaker 0: Eine Goldstrafe war wirklich das beste Urteil, was sie hatten erhoffen können.
Speaker 0: Dumbledore wandte sich Minerva zu und lächelte sie seltsam an.
Speaker 0: So, ich bin also dein Mann, schmunzete er und sie lief Rosa an.
Speaker 0: Er lachte und zog sie an sich.
Speaker 0: Es war überstanden.
Speaker 0: Der Winter machte Platz für den Frühling und Minerva musste immer mehr lernen für ihre Uzz.
Speaker 0: Sie war unendlich dankbar, dass Elvis ihr Aaron dabei immer wieder und mehr abnahm, damit sie das alles schaffen konnte.
Speaker 0: Dank der Tatsache, dass nun jeder wusste, dass sie zusammen waren und einen Sohn hatten, musste sich Madame Rary Gold nicht während dieser Zeit um Aaron kümmern.
Speaker 0: Nach seinen Unterrichtsstunden trafen sie sich also meistens noch vor einem anderen Klassenzimmer, wenn Minerva noch Unterricht hatte und erholte Aaron ab.
Speaker 0: Mittlerweile hatten sich alle daran gewöhnt und weder Sport noch Hohn war aus irgendeinem Mund zu hören, auch wenn es sicher nicht alle befürworteten.
Speaker 0: Es war ein völlig normaler Anblick, wenn Dumbledore mit seinem kleinen Sohn in einem Tragetuch durch das Schloss ging oder einen Ausflug auf das Gelände oder nach Hoxmead machte.
Speaker 0: Immerhin brachte der kleine Mann auch mal frische Luft.
Speaker 0: Was meinst du?
Speaker 0: fragte Elbe seinen Sohn und hielt ihm zwei Kinderbücher vor die Nase, während er in dem kleinen Buchladen in Hoxmead stand.
Speaker 0: Natürlich fragte er ihn nicht ernsthaft, immerhin war er zu klein, um ihn wirklich zu verstehen, aber Aaron zeigte fröhlich glucksend auf das Buch mit den Drachengeschichten, also kaufte er das für ihn.
Speaker 0: Die Märchen von Biedl waren immerhin auch irgendwann erschöpft und seine enorme Sammlung an Büchern beinhaltete keine Kinderbücher.
Speaker 0: Nachdem er das Buch bezahlt hatte, trat er auf die helle Straße hinaus und hielt inne.
Speaker 0: Er stand aber vor, gegenüber.
Speaker 0: Beide Brüder waren erstarrt, denn niemand hatte mit dem anderen gerechnet.
Speaker 0: Doch Elbis wusste zu gut, wie ihre letzte Begegnung ausgegangen war, also senkte er den Blick und ging zurück Richtung Schloss.
Speaker 0: Elbis brummte die Stimme seines Bruders.
Speaker 0: Warte mal.
Speaker 0: Er wandte sich ein wenig unwillig um und sah hinunter zu seinem Bruder.
Speaker 0: Aaron lachte aber voran, als er diesen erkannte.
Speaker 0: Dieser schien tatsächlich ein wenig unangenehm berührt zu sein.
Speaker 0: Hör mal, das in meinem Papp.
Speaker 0: Was ich gesagt habe, druckste er herum.
Speaker 0: Als ich hörte, was du für das Mädchen getan hast.
Speaker 0: Nun, es tut mir leid.
Speaker 0: Elberforth atmete tief ein und aus, und Elbes lächelte ein wenig schreck.
Speaker 0: Er sah deutlich, wie schwer es für seinen Bruder war, diese Worte laut auszusprechen.
Speaker 0: Schon gut, Ep.
Speaker 0: Im Grunde hattest du recht damit, was du gesagt hast, gab er zu.
Speaker 0: Aber ich wollte nicht, dass es tatsächlich so wird, wie du sagtest.
Speaker 0: Ich liebe sie wirklich.
Speaker 0: Ich weiß, es mag seltsam sein.
Speaker 0: Aberforth musterte seinen älteren Bruder und sah ihn schief an.
Speaker 0: Hast du Travers wirklich die Fresse poliert?
Speaker 0: Ähm, machte Elbus mit schlecht unterdrücktem Lächeln und einem zeitgleich schuldbewussten Blick.
Speaker 0: Aberforth lachte laut auf.
Speaker 0: Dass mein Nobler Bruder sich mal ein Beispiel an mir nimmt, hätte ich nicht gedacht.
Speaker 0: Aber man, Travers hat nichts anderes verdient, prompt er nun ernster.
Speaker 0: Eigentlich habe ich nicht vor, dass es zu meiner Normalität wird, sagte Elbusmat lächend.
Speaker 0: Ein gutes Gespräch ziehe ich doch eher vor.
Speaker 0: Sag der, der den Typen anschließend was du umgebracht hat, sagte Aberforth verschmitzt.
Speaker 0: Aber verdammt, ich hätte es nicht anders gemacht.
Speaker 0: Abus war dankbar für diesen Moment.
Speaker 0: Zum ersten Mal verstanden sie sich sogar ganz gut, auch wenn ihr restliches Gespräch ihr Verhalten und Unsicher war.
Speaker 0: Sie hatten so viele Jahre kaum miteinander gesprochen, dass es für die beiden nun schwer war, aufeinander zuzugehen.
Speaker 0: Aberforth durfte Aaron jedoch mal halten, immerhin war er sein Onkel.
Speaker 0: Ich hätte nicht gedacht, dass du überhaupt mal Kinder haben wirst, sagte er nachdenklich und blickte auf den Gluxenden Aaron.
Speaker 0: So wie du immer drauf hast.
Speaker 0: Aber Himmel, der Kleine ist ja jetzt schon wie aus dem Gesicht geschnitten, wenn ich an die alten Kinderfotos von uns denke.
Speaker 0: Erreichte ihn wieder an Elbis Arme und sah ihn ernst an.
Speaker 0: Hast du eigentlich keine Angst, Elbis?
Speaker 0: Wegen ihm?
Speaker 0: Es vergeht keinen Tag, an dem ich keine Angst habe.
Speaker 0: Nachdenklich stand Erbis am Fenster und sah hinaus auf die Ländereien von Hogwarts, die immer schwerer zu erkennen waren in der Dämmerung des Abends.
Speaker 0: Die Worte seines Bruders hatten nur wachgerufen, was er vom ersten Tag angefüchtet hatte, denn Minerva und Aaron könnten in Gefahr sein.
Speaker 0: Grindelwald könnte sie gegen ihn verwenden, doch er wusste nicht, wie viel er seinem alten Freund zutrauen würde.
Speaker 0: Ein leises Weinen riss ihn aus seinen Gedanken, und er sah sich zu dem Kinderbettchen um, wo Elber noch zuvor friedlich geschlafen hatte.
Speaker 0: Samt hob er ihn aus dem Bett und bark ihn in seinen Armen, streich beruhigend über seinen Rücken.
Speaker 0: Da er satt und sauber war, vermutete Elbus, dass der Kleine einfach nur schlecht geträumt hatte oder Nähe brauchte.
Speaker 0: Machte er leise, weine nicht, ich bin da.
Speaker 0: Er summte ein leises Schlaflied, welches seine Mutter immer gesungen hatte.
Speaker 0: Er war kein Gesangsterlent, doch er traf immerhin die Töne beim Summen.
Speaker 0: Aaron beruhigte sich nach einer Weile und schlief tief und fest an seiner Brust.
Speaker 0: Er blickte auf seinen Sohn hinunter und küsste sanft seine Stirn.
Speaker 0: Niemals würde er zulassen, dass ihm etwas geschah.
Speaker 0: Er würde er sein Leben geben.
Speaker 0: Kapitel elf Ein neuer Professor.
Speaker 0: Sonnenlicht flutete durch die Fenster der Bibliothek und ließ den Staub in der Luft leicht funkeln.
Speaker 0: Minerva saß zusammen mit Aaron in seinem Tuch an einem schwer beladenen Tisch, voll mit Büchern und Perkamenten.
Speaker 0: Es war früh am Morgen und sie hatte zwei Freistunden, die sie jedoch mit Hausaufgaben und Lernen verbringen musste.
Speaker 0: Das Uziah war wesentlich anspruchsvoller und auch entscheidender als alle anderen Jahre zuvor.
Speaker 0: In ihrem letzten Jahr entschied sich immerhin, ob sie Hogwarts erfolgreich abschließen würde oder nicht.
Speaker 0: und welche Zukunft sie letztendlich einschlagen könnte.
Speaker 0: Minerva führte sich ein wenig an ihre Schwangerschaft zurück erinnert, als sie genauso hart und mehr gelernt hatte als alle anderen.
Speaker 0: Mit dem Unterschied, dass sie keine körperlichen Beschwerden besaß und wesentlich entspannter arbeiten konnte.
Speaker 0: Aaron schlief tief und fest in seinem Tragetuch und ließ sich nicht im Geringsten von allem stören.
Speaker 0: Nach der Gerichtsverhandlung ging ihr gemeinsamer Alltag normal von Statten und bald schon redete niemand mehr über das Thema.
Speaker 0: Was zu Anfang noch undenkbar gewirkt hatte mit einem Kind und ihrem Lehrer in einer heimlichen Beziehung, entpuppte sich nun als normal.
Speaker 0: Niemand verhöhnte Minerva, niemand zeigte mit dem Finger auf sie oder Aaron, niemand sprach mehr über diesen ganzen Skandal.
Speaker 0: Minerva hatte zwar immer noch den Eindruck, dass ich einfach niemand getraute, irgendetwas zu sagen, da niemand sich mit Dumbledore offen anlegen wollte, doch es war auch nicht so, dass es sie störte.
Speaker 0: Sie genoss diese Ruhe nach dem letzten Schuljahr und dem Anfang ihres Oziaris sehr.
Speaker 0: Minerva tauchte gerade ihre Feder in ihr Tintenfässchen, als sie hastige Schritte vernahmen und wenig später Aline Keuchent hinter einem Regal hervorkam.
Speaker 0: Sie atmete wirklich schwer, als sei sie den ganzen Weg bis zur Bibliothek hergerannt.
Speaker 0: Verwundert blickte sie zu ihrer besten Freundin auf, die kaum ein Wort beginnen konnte zu sprechen.
Speaker 0: «Aileen!» sagte Minerva verwundert und richtete sich etwas auf.
Speaker 0: «Was bei Merlin ist denn geschehen?
Speaker 0: Ich keuchte sie und holte Tiefluft.
Speaker 0: Ich habe dich überall gesucht.
Speaker 0: Es geht um Professor Melvethort.
Speaker 0: Wusstest du, dass sie Hogwarts verlassen hat?
Speaker 0: – Wie bitte?
Speaker 0: fragte Minerva erschrocken.
Speaker 0: Professor Mary Thornt war eine schon recht betagte Hexe und ihre Lehrerin für das Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Speaker 0: Sie hatte bereits davon gesprochen, dass sie sicher nicht mehr lange unterrichten würde, doch dass sie mitten im Schuljahr aufhören würde, noch dazu vor dieser wichtigen Prüfung.
Speaker 0: Das hatte Minerva nicht erwartet.
Speaker 0: Der Schock war also berechtigt und nun konnte sie auch Aline verstehen, die es ihr sofort mitteilen wollte.
Speaker 0: Ja!
Speaker 0: Du hast das Frühstück verpasst, aber Prof.
Speaker 0: Dippet hat es so eben dort verkündet.
Speaker 0: Heute fällt die Unterricht also aus und heute Abend soll ein neuer Lehrer eintreffen.
Speaker 0: Wir dürfen das Abendessen also unter keinen Umständen verpassen.
Speaker 0: Sie setzte sich neben sie und strahlte begeistert und aufgeregt, ein Gefühl, was Minerva nicht teilen konnte.
Speaker 0: Sie hatte den Unterricht bei Prof.
Speaker 0: Marrithort immer sehr genossen und konnte sich nicht vorstellen, vor den Urzprüfungen noch einen neuen Lehrer zu bekommen, mit anderen Lehrmethoden.
Speaker 0: Hat Dippet erzählt, warum sie gegangen ist?
Speaker 0: fragte Minerva und Aline, zuckte die Schultern.
Speaker 0: Keine Ahnung, er hat das ja zumindest nicht erwähnt, aber du kannst ja Dumbledore fragen, er weiß es vielleicht, immerhin ist er sein Stellvertreter, schlug sie vor und Minerva nickte.
Speaker 0: Sie würde Elvis heute im Unterricht und am Abend nach dem Abendessen sehen, vielleicht konnte er ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
Speaker 0: Aline musterte Minerva nun aufmerksamer.
Speaker 0: Du siehst nicht begeistert aus, sollte ich?
Speaker 0: fragte sie säufzend.
Speaker 0: »Wir stehen vor einer wichtigen Prüfung, Eileen.
Speaker 0: Und Verteidigung ist ein Pflichtfach.
Speaker 0: Und ich weiß nicht, ich habe kein gutes Gefühl.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Maryshott würde doch nicht einfach mitten im Schuljahr verschwinden.
Speaker 0: Sie war immer sehr Pflichtbewusst.
Speaker 0: Aber alt, fügte Eileen hinzu.
Speaker 0: Komm schon, sie wird das wohl einfach nicht mehr geschafft haben.
Speaker 0: Du interpretierst da zu viel rein.
Speaker 0: Minerva öffnete schon im Mund, um ihre Bedenken weiter zu äußern.
Speaker 0: Da kam die Bibliothekaren um die Ecke.
Speaker 0: Sie war eine dürre Frau, die eher das Aussehen eines Poltergeistes besaß, mit ihren eingefallenen Mondaugen und ihrer bleichen Haut.
Speaker 0: »Dies ist eine Bibliothek, kein Pausenraum für laute Unterhaltungen«, fauchte sie in einem leisen, aber sehr scharfen Ton.
Speaker 0: »Verzeihung, Madame«, sagten Minerva und Aileen Synkron und Schuldbewusst.
Speaker 0: Ein giftiger Blick traf die beiden, doch dann tackelte die alte Dame davon und Aileen seufzte erleichtert auf.
Speaker 0: Besser wie verschwinden, diese Frau ist gruseliger als der blutige Baron.
Speaker 0: Minerva stellte über den Tag hinweg fest, dass es kein anderes Gesprächsthema gab, als Prof.
Speaker 0: Mary Thoughts abdanken und dem neuen Lehrer für Verteidigung.
Speaker 0: An für sich war sie dankbar, dass endlich ein anderes Thema den Weg in die Gerüchteküche gefunden hatte, dennoch waren es teilweise so abstruse Theorien, dass sie sich am liebsten die Ohren zugehalten hätte.
Speaker 0: Leider war auch Eileen brennend an diesem Thema interessiert und spekulierte über den neuen Professor.
Speaker 0: Ich frage mich, wie er wohl sein wird, oder sie, Dippet hat nicht gesagt, ob es ein Mann oder eine Frau ist, sprach sie unauffällig weiter über das Thema.
Speaker 0: Aber ich bin so gespannt, Mary Thought war wirklich gut, aber etwas langweilig, hoffentlich haben wir etwas mehr Praxis im Unterricht und ... Eileen, schnitt mir näher war ihre Freundin das Wort ab.
Speaker 0: Bitte, können wir etwas anderes sprechen?
Speaker 0: Das geht schon den ganzen Tag lang, und wir werden es heute Abend noch früh genug sehen, wen sie uns vorsetzen.
Speaker 0: Ach komm schon, grünste sie.
Speaker 0: Etwas frischer, wenn dir diesen alten Gemäuern wird mal gebraucht.
Speaker 0: Immerhin werden wir nur von alten Staubwedeln unterrichtet.
Speaker 0: Ähm, sie bemerkte mir néer was eisigen Blick bei der Erwähnung.
Speaker 0: Immerhin war einer dieser Staubwedel, der Vater ihres Sohnes und ihr Partner.
Speaker 0: Nun, du weißt schon, wie ich es meine, fügte sie hastig hinzu.
Speaker 0: Minerva dankte Merlin im Himmel, dass sie endlich unterbrochen wurden, als Dumbledore das Klassenzimmer betrat und Ruhe einkehrte.
Speaker 0: Verwandlungen war wirklich ein sehr anspruchsvoller Unterricht.
Speaker 0: Professor Dumbledore ließ sie sämtliche alte Zauber aus den vergangenen Jahren wiederholen, von denen er sicher war, dass sie ihn der Prüfung relevant sein würden.
Speaker 0: Und es erwies sich als durchaus richtig, denn viele schafften noch nicht einmal einen simplen Verwandlungszauber aus der zweiten Klasse.
Speaker 0: Für Minerva jedoch war das kein Problem und eher eine gute Auffrischung ihres Könnens.
Speaker 0: Für ihre Leistungen holte sie auch eine gute Punktzahl für ihr Haus, da sie jetzt einzige jeden einzelnen Zauber im ersten Durchgang geschafft hatte.
Speaker 0: Die Schulglocke leutete zur kurzen Pause und die Schüler beeilten sich, da sie nun den langen Weg in die Kerker zu Prof.
Speaker 0: Schlackhorn antreten mussten.
Speaker 0: Minerva jedoch trödelte ein wenig und trat an das Pult zu Dumbledore, der bereits seine Unterlagen für seine nächste Klasse hervorholte.
Speaker 0: Mit einem Lächeln sah er auf und gab ihm einen flüchtigen Kuss.
Speaker 0: »Du musst dich sputen, Minerva«, sagte er, und legte den Kopf nachdenklich zur Seite.
Speaker 0: »Beschäftig dich etwas, du siehst nachdenklich aus.
Speaker 0: Ich wollte fragen, ob du etwas zu Professor Maywe-Thout sagen kannst, erklärte sie ihre Bedenken.
Speaker 0: Ich weiß nicht, aber es ist seltsam, dass sie mit einem Schuljagd geht.
Speaker 0: Damildos Mine wurde ernst.
Speaker 0: Ich kann dir leider nicht mehr sagen, als der Schulleiter es verkündet hat,« säufzte er.
Speaker 0: Galatea ist scheinbar über Nacht gegangen.
Speaker 0: Ich finde es ebenfalls merkwürdig, auch, dass so schnell eine Vertretung für sie gefunden wurde.
Speaker 0: Du ernst gar nicht, was es heute für eine Diskussion im Lehrerzimmer gab.
Speaker 0: Niemand hat es gewusst, bis auf Professor Dippert.
Speaker 0: Minerva war dankbar, dass sie nicht allein war mit ihrem unguten Bauchgefühl.
Speaker 0: Wir sprechen heute Abend weiter.
Speaker 0: in Ordnung, sagte er, denn der Unterricht würde bald beginnen.
Speaker 0: Ich freue mich auf euch.
Speaker 0: Er strich Aaron über die Wange und gab hier einen weiteren raschen Kuss.
Speaker 0: Minerva lächelte ihn dankbar an und beeilte sich nun ebenfalls, dass sie pünktlich zu Slakon kam.
Speaker 0: Minerva war insgeheim dankbar, dass der Tag geschafft und endlich Zeit für das Abendessen war.
Speaker 0: Eileen drängelte sie regelrecht dazu, dass sie pünktlich dort erschienen und es entging ihr nicht, dass die Halle auffällig voll war.
Speaker 0: Normalerweise waren nie alle zur selben Zeit anwesend und auch der Lehrer-Tisch war voll besetzt.
Speaker 0: Jeder wollte die Vertretung für Prof.
Speaker 0: Marythout sehen.
Speaker 0: Aaron war so viel Trubel nicht wirklich gewohnt und er drückte mit einem unzufriedenen Ausdruck sein Gesicht in ihrer Brust.
Speaker 0: Beruhigend streicht sie über seinen Kopf.
Speaker 0: Alles gut, murmelte sie verständnisvoll.
Speaker 0: Wir essen schnell und dann verschwinden wir hier.
Speaker 0: Das aufgeregte Geschnatter wurde ein wenig gedämpft, als alle nach und nach begangen zu essen.
Speaker 0: Minerva fütterte Aaron zuerst mit ein wenig Brei, da er sich langsam von ihrer Milch entwöhnen konnte.
Speaker 0: Das Essen stimmte ihn auch wesentlich friedlicher und auch Aline war endlich etwas abgelenkt von dem ganzen Thema, als sie ihm ebenfalls ein paar Löffel gab, während Minerva nebenbei etwas zu sich nahm.
Speaker 0: Plötzlich öffnete sich das Portal der großen Halle und die Gespräche verstummten reihum.
Speaker 0: Alle hoben ihre Blicke und drehten ihre Köpfe zum Portal.
Speaker 0: Aline streckte sich sogar ein wenig.
Speaker 0: Minervas Augen verengten sich.
Speaker 0: Dort, im Eingang der großen Halle, stand eine hohe, schlanke Frau.
Speaker 0: Sie war in einer edlen, schwarzen Rube gekleidet.
Speaker 0: Silberne Knöpfe schimmerten im Kerzenschein und ihr glattes, schwarzes Haar war zu einem Knoten gebunden.
Speaker 0: Die Haut der jungen Frau war so hell wie reiner Schnee und ihre Augen waren klar und von einem hellen Graublau.
Speaker 0: Ein Blick wie Eis.
Speaker 0: Sie war ohne Zweifel sehr hübsch und adrett gekleidet.
Speaker 0: Elegant und sehr sicher schritt sie durch den Mittelgang auf den Lehrertisch zu.
Speaker 0: Für den Bruchteil einer Sekunde dachte Minerva, dass sie sie ansehen würde, als sie an ihr Vorbeischritt und unbewusst hielt sie Aaron versteckt unter ihrem Umhang.
Speaker 0: Dieser Blick ließ es hier eiskalt den Rücken runterlaufen, aber scheinbar war sie mit diesen Gefühlen allein, denn jeder andere warf ihr erstaunte und teils faszinierte Blicke nach.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Dippet erhob sich und wies sie sofort auf den leeren Platz von Prof.
Speaker 0: Marrithout.
Speaker 0: Zumine er war's bitter im Ärger, war dieser genau neben Dumbledore.
Speaker 0: Sie wusste nicht, warum sie so fühlte, wie sie es gerade tat, aber etwas an dieser Frau war alles andere als richtig.
Speaker 0: Dippit gebot den Schülern Ruhe und alle Augen waren auf ihn gerichtet.
Speaker 0: Ehe sie bereits alle wissen, hat Professor Marithort ihren vorzeitigen Ruhestand eingereicht, sagte er, und er klang nicht danach, dass es ihn irgendwie berührte.
Speaker 0: Zu meiner Freude haben wir einen recht schnellen Ersatz für das Fachverteidigung gegen die dunklen Künste erwerben können.
Speaker 0: Bitte begrüßen sie alle recht herzlich, Professor Rosier.
Speaker 0: Sie wird die Stunden von ihr nahtlos übernehmen, damit der Schulalltag ab morgen wieder normal vonstatten geht.
Speaker 0: Die große Halle klatschte höflich, doch Professor Rosier schien das kalt zu lassen.
Speaker 0: Sie neigte höflich den Kopf mit einem ekelhaften Lächeln und setzte sich.
Speaker 0: Minerva kochte innerlich, als er sich sofort Dumbledore zuwandte, ihm ebenso dieses falsche Lächeln schenkte und ihn sofort in ein Gespräch vertiefte.
Speaker 0: – Was, hast du etwas gesagt?
Speaker 0: fragte sie verwirrt.
Speaker 0: – Meine gute Minerva, wenn Blicke töten könnten, lächelte Aline vorsichtig.
Speaker 0: – Du schanzt die neue Professorin, ihr jetzt schon nicht ausstehen zu können.
Speaker 0: – Ich habe kein gutes Gefühl, murmelte Minerva leise.
Speaker 0: – Irgendetwas an ihr ist falsch.
Speaker 0: Ach komm, das sagst du nur, weil eine attraktive Frau neben deinem Dambel ersetzt, grünzte Aline, doch Minerva konnte nicht über diesen schlechten Witz lachen.
Speaker 0: Normalerweise war Minerva nicht eifersüchtig, denn sie vertraute Elbis.
Speaker 0: Aber dieser Frau ... nicht.
Speaker 0: Komm schon, gib mir wenigstens eine Chance.
Speaker 0: Versuch dir, sie ist nun versöhnliche.
Speaker 0: Der erste Eindruck kann auch täuschen.
Speaker 0: Ja, sagte Minerva, wieder will ich, hast dir recht.
Speaker 0: Minerva jedoch beendete das Abendessen relativ schnell.
Speaker 0: Sie konnte es einfach nicht mehr mit ansehen, wie diese Schlange Elbus mit ihrem Lächeln zu Bezirzen schien und brachte Aaron hoch zu seinem Büro.
Speaker 0: Elbus hatte ihr schon seit geraumer Zeit freien Zutritt gewährt und so konnte sie ohne Probleme eintreten.
Speaker 0: Im Kamin brannte bereits ein Feuer und eine angenehme Wärme empfing sie.
Speaker 0: Sie badete Aaron, machte ihn bettfertig und setzte sich auf die Couch, um noch ein wenig vor dem Schlafengehen zu kuscheln.
Speaker 0: Aaron schlief immer am besten ein, wenn er nah bei ihr war.
Speaker 0: Sie war erleichtert, als Elbus auch nicht so lange auf sich warten ließ.
Speaker 0: Er lächelte sie an, als er eintrat, legte seine Schultasche auf den Schreibtisch und setzte sich zu ihr.
Speaker 0: Seine Blicke habe ich bis hoch zum Lehrer-Tisch gespürt, schmunzete er und Minerva wurde ein wenig rot auf den Wangen.
Speaker 0: Sie hatte nicht gedacht, dass er es bemerken würde, aber sie hatte sich auch nicht die Mühe gemacht, das zu verbergen.
Speaker 0: Hast du denn kein seltsames Gefühl?
Speaker 0: fragte sie leise.
Speaker 0: Bisher nicht, nein, sagt er, berascht, und Minerva's Laune sank wieder ein wenig.
Speaker 0: Ehrlich gesagt war sie eine wirklich angenehmer Gesprächspartnerin, und ich bin sicher, dass sie euch sehr viel noch beibringen wird.
Speaker 0: Natürlich gebe ich dir recht, dass diverse Umstände seltsam sind, aber ich würde in dem Ganzen noch keine große Bedeutung beimesen.
Speaker 0: Minerva schwieg einfach, und Elbus sah sie nachdenklich an.
Speaker 0: Minerva?
Speaker 0: Wieder will ich, blickte sie zu ihm auf.
Speaker 0: Es gibt keinen Grund, eifersüchtig zu sein, sagte er, mattlächend.
Speaker 0: Du weißt ich liebe dich und dich allein.
Speaker 0: Du könntest mir die schönste Frau der ganzen Welt zur Seite stellen.
Speaker 0: Es würde mich nicht interessieren, denn ich habe diese bereits an meiner Seite.
Speaker 0: Dich und deinen wunderbaren Sohn.
Speaker 0: Minerva machte dem Feuer im Kamin an Farbe durchaus Konkurrenz.
Speaker 0: Es war nicht zu fassen, wie genau er ihre Gefühle erraten konnte.
Speaker 0: Stand er es wirklich so offenkundig ins Gesicht geschrieben?
Speaker 0: Aber seine Worte entlockten ihr auch entdankbares Lächeln.
Speaker 0: Das ist es nicht, Elvis.
Speaker 0: Ich vertraue dir wirklich, aber etwas an ihr bereitet mir Bauchschmerzen.
Speaker 0: Vielleicht häusche ich mich ja, aber ich kann es gerade nicht erklären, tut mir Leid, säufzte sie.
Speaker 0: Er lächelte und beugte sich vor, um mir Aaron aus dem Arm zu nehmen.
Speaker 0: Dieser schlief bereits tief und fest.
Speaker 0: Es ist nichts Schlechtes auf sein Gefühl zu hören, Minerva.
Speaker 0: Versuchte, er sie zu beruhigen, und sie stand säufzend auf und folgte ihm in Aaron's kleines Kinderzimmer.
Speaker 0: Ich weiß, aber es wäre übertrieben, die Hypogreife scheut zu machen, obwohl noch ein gar nichts passiert ist.
Speaker 0: Nun, bis auf Professor Marry-Thoughts plötzlich es verschwinden.
Speaker 0: Gemeinsam brachten sie Aaron ins Bett und betrachten ihren Sohn liebevoll.
Speaker 0: Schließlich wandte sich Elvis an Minerva und legte seine Finger sacht unter ihr Kinn.
Speaker 0: Vielleicht sollte ich dich ein wenig auf andere Gedanken bringen?
Speaker 0: Röte schoss in ihre Wangen und die wurde sichtlich warm.
Speaker 0: Obwohl sie nun schon eine gewisse Zeit zusammen waren, war es für Minerva immer noch ziemlich aufregend, wenn er sich ihr in dieser Art und Weise zuwandte.
Speaker 0: Durch die viele Lernerei und seinen Unterricht und die damit verbundene Arbeit blieb nie viel Zeit für diese Art von Nähe.
Speaker 0: Mit einem überraschten Laut umschlagen sie mit ihren Armen seinen Hals, als er sie ohne zu fragen auf seine Arme hob und sie mit diesem ganz besonderen Lächern anblickte, welches nur dieser Mann zustande bekam.
Speaker 0: Dieses verwegende Lächern.
Speaker 0: Immerhin schuldest du mir noch ein Nachsitzen aus dem vergangenen Schuljahr.
Speaker 0: Ich habe dir viel durchgehen lassen, lächelte er, während er sie zum Schlafzimmertrug.
Speaker 0: Wenn Nachsitzen bei ihnen immer so endet, dann muss ich in Zukunft öfter meiner Hausaufgaben vergessen, Professor.
Speaker 0: Grinste mir, er war leiser.
Speaker 0: Er schmunzelt er amüsiert und schloss die Schlafzimmertür.
Speaker 0: Der darauffragende Tag fingen für mir näher war wesentlich angenehmer an und alle Zweifel und Sorgen waren für den Moment vergessen.
Speaker 0: Sie war furchtbar müde, aber glücklich.
Speaker 0: Elbus hatte sie die Nacht auf andere Gedanken gebracht, auf seine Art und Weise.
Speaker 0: Ihr Gemüt war nun wesentlich entspannter und sie ging gemeinsam mit Aline nach dem Frühstück zu ihrer ersten Stunde Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Speaker 0: Sie wollte nicht gleich verteufeln, was sie fühlte und dachte.
Speaker 0: Aline und auch Elbus hatten sicher recht und es würde halb so schlimm werden und ihre Sorgen unbegründet.
Speaker 0: Auch, dass Aline nun aufgeregt spekulierte, wie der Unterricht verlaufen würde, tat sie mit ruhiger Gelassenheit ab.
Speaker 0: Ein wenig neugierig war sie immerhin nur noch selbst.
Speaker 0: Sie belegte mit Aline ihren Platz am Fenster, recht mittig im Klassenzimmer.
Speaker 0: Der Raum hatte eine kleine Veränderung durchgemacht, er wirkte ein wenig dunkler und bedrückender als noch bei Professor Mayrithort und alle Hand seltsame magische Objekte und Gegenstände hatten hier ihren Platz gefunden.
Speaker 0: Kein ist davon verstand, Minerva, doch sie ging davon aus, dass es zur Bekämpfung der dunklen Künste diente.
Speaker 0: Sie packte ihre Sachen aus und Minerva überprüfte noch einmal, ob Aaron richtig in seinem Tuch saß.
Speaker 0: Aber der schlief noch seelig an ihre Brust gekuschelt.
Speaker 0: Lächeln strichste ihm über den Kopf und hüllte ihn ein wenig in ihren Umhang ein, als Professor Rosier aus ihrem Büro kam und an ihr Pult vor die Klasse trat.
Speaker 0: Sofort kehrte absolute Ruhe ein und jeder sah aufmerksam nach vorn.
Speaker 0: sagte sie mit einer sehr weichen Stimme, die jedoch auch im winzigsten Ton bereits so vermitteln vermochte, dass sie hier die Autorität besaß.
Speaker 0: Sie besaß einen leicht französischen Akzent.
Speaker 0: Mein Name ist Prof.
Speaker 0: Rosier und ich unterrichte euch nun im Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Dipet hat mir die Aufzeichnungen und den Unterrichtsplan von Prof.
Speaker 0: Marrithott zukommen lassen und ich muss sagen, sie hat euch ja von den guten Stand gebracht.
Speaker 0: Doch dies wird weitaus nicht genügen, um in einer Abschlussprüfung zu überzeugen.
Speaker 0: Sie lächelte verhalten und die Schüler sahen sich untereinander verunsichert an.
Speaker 0: Ich möchte zuerst in Stunde einige relevante Verteidigungszauber wiederholen, um euren Könensstern zu demonstrieren.
Speaker 0: Dies beinhaltet auch wichtige Zauber ihrer Urts, die bisher in jeder Prüfung relevant wurden.
Speaker 0: Stellt euch in Paaren zusammen und zaube Sterbe raus.
Speaker 0: Minerva und Darlin stellten sich zu einem Paar zusammen und verbrachten die Zeit mit den angewiesenen Zaubern.
Speaker 0: Verteidigung war für Minerva wie Verwandlung ebenfalls kein Problem und sie schaffte die Zauber hervorragend.
Speaker 0: Aaron unter ihrem Umhang brappelte ein wenig, dann verschluckte er sich und hustete.
Speaker 0: Minerva und Darlin senkten ihre Zauberstäbe und sie klopfte ihm sanft auf den Rücken, während sie ihn ein wenig beruhigend wiegte.
Speaker 0: Was ist das?
Speaker 0: fragte eine kalte Stimme in einem knappen Ton.
Speaker 0: Minerva blickte auf und sah Professor Rosia mit kühlem Blick bei ihnen stehen.
Speaker 0: Da sie ihren Zauber starb wie einen Zeigestock verwendete, zeigte sie drohend damit auf Aaron und Minerva drehte sich unbewusst ein wenig zur Seite, um ihn aus der direkten Schussbahn zu nehmen.
Speaker 0: Grimmig, aber versucht höflich, sah sie zu ihr auf.
Speaker 0: Verzeihen sie, Professor.
Speaker 0: Er hat sich nur verschluckt.
Speaker 0: Wir machen sofort weiter, sagte sie leise.
Speaker 0: Wie ist ihr Name?
Speaker 0: schnaubte sie und Minerva bekam ein immer unschöneres Gefühl.
Speaker 0: Minerva McGonagall.
Speaker 0: Nun, Miss McGonagall, ich will gar nicht hinterfragen, was ein junges Mädchen dazu veranlasst hat, bereits ein Kind in die Welt zu setzen, doch seien sie sich im Klaren, dass ich so etwas nicht in meinem Unterricht dulde, sagte sie mit einem eisigen Lächeln.
Speaker 0: Aber, aber jeder andere Professor erlaubt ihn im Unterricht, protestierte Minerva verärgert, bisher gab es nie Probleme.
Speaker 0: Am liebsten hätte sie noch hinzugefügt, was ihr gottverdammtes Problem war.
Speaker 0: Doch das schien man ihr ansehen zu können, und Professor Rossier baute sich nun drohender Feuer auf.
Speaker 0: Ich bin nicht jede andere Professor, meine Liebe, sagte sie zischend und leise.
Speaker 0: Ihr Zauberstab zeigte nun drohend auf sie.
Speaker 0: Wir üben hier mächtige Flüche und Gegendflüche, und ein Kind hat nichts in meinem Unterricht zu suchen.
Speaker 0: Sie können den Unterricht nun vorzeitig verlassen und sorgen sie dafür, dass mir so etwas nicht noch einmal unter die Augen kommt.
Speaker 0: Sie lächelte und Minerva starte sie fassungslos an.
Speaker 0: Sie warf sie tatsächlich aus dem Unterricht.
Speaker 0: Einen kurzen Moment lang wollte sie erneut das Wort gegen sie erheben, doch sie schloss den Mund wieder und setzte eine kühle Mine auf.
Speaker 0: Ja, Professor, sagte sie knapp, hob den Zauberstab und ihre Sachen packten sich ordentlich in ihre Tasche zurück.
Speaker 0: Sie schuld hatte diese und verließ den Raum, ohne ihr oder den anderen Schülern noch eines Blickes zu würdigen.
Speaker 0: Erst draußen vor der Tür atmete sie tief ein und aus, in ihr kochte es, und sie machte sich eilig auf dem Weg zum Verwandlungsklassenzimmer, um Elbus nach seinem Unterricht abzupassen.
Speaker 0: Kapitel XII.
Speaker 0: Anders als gedacht Mit wütendemmernden Schritten marschierte Minerva durch die Gänge der Hogwarts-Schule.
Speaker 0: Jeder Schritt halte laut in den langen Korridoren wieder, da immer noch Unterricht herrschte.
Speaker 0: Ihr Herz schlug wütend und voller Aufregung.
Speaker 0: gegen ihre Brust und ihre Wangen zierte ein zorniges Rot.
Speaker 0: Noch nie in ihren ganzen sieben Schuljahren war sie auch nur ein einziges Mal aus dem Unterricht verwiesen worden.
Speaker 0: Nie.
Speaker 0: Noch nicht einmal im letzten Schuljahr, als ihre Leistungen durch ihre Schwangerschaft einen enormen Hänger bekommen hatten.
Speaker 0: Und diese Frau erdreistete sich, sie wegen Aaron rauszuwerfen.
Speaker 0: Diese kalten Augen und dieses verdammte Lächeln waren ihr immer noch im Gedächtnis und sie fletschte schäumend vor Zorn die Zähne, beherrschte sich aber weiterhin.
Speaker 0: Immerhin wollte sie Aaron nicht auffühlen oder gar zum Weinen bringen.
Speaker 0: Dieser sah sie nur verwundert aus seinen großen blauen Augen an und schien nicht zu begreifen, warum seine Mutter so wütend war.
Speaker 0: Minerva war sich sicher, dass es keine andere Lösung geben konnte, um weiterhin Verteidigung besuchen zu dürfen.
Speaker 0: Professor Rosier würde Aaron nicht dulden, egal unter welchen Umständen, und sie brauchte auch nicht zu versuchen, beim Schulleiter eine Erlaubnis einzuholen.
Speaker 0: Dippit würde den Teufel tun, das hatte er bereits in ihrer Schwangerschaft mehr als einmal bewiesen.
Speaker 0: Durch seine Gunst war sie schon längst gefallen.
Speaker 0: Und zeitgleich hatte sie auch keinen Bedarf, Aaron dieser furchtbaren Frau auszusetzen, Allein, wie sie mit ihrem Zauberstab auf ihn gezeigt hatte, das hatte Minerva bereits genügt.
Speaker 0: Tief im Inneren und durch ihre Wut hindurch glommen zwar der Gedanke, dass sie irgendwo auch Recht hatte mit ihren Worten, dennoch war die Art und Weise Minerva ein Dornen im Auge.
Speaker 0: Sie erreichte das Verwandlungsklassenzimmer und zu ihrer Erleichterung stand die Tür offen.
Speaker 0: Was bedeutete, dass Eldus eine Freistunde hatte und sicher am Arbeiten war.
Speaker 0: Und dem war auch so.
Speaker 0: Er saß an seinem Pult im leeren Klassenzimmer und korrigierte einige Studententests.
Speaker 0: Lächend blickte er auf, als sie sich mit einem Klopfen ankündigte, doch sein Lächchen schwand abrupt, als er erkannte, dass sie es war.
Speaker 0: Dazu war das Schloss auch noch viel zu still.
Speaker 0: Mit einem grimmigen Blick schloss sie die Tür, damit sie in Ruhe sprechen konnten.
Speaker 0: Aus diesem bin ich gerade entlassen worden, sagte sie immer noch mit bebender Stimme vor unterdrückter Wut.
Speaker 0: Professor Rosia war sehr epig darauf, dass Aaron aus ihrem Unterricht entfernt wird.
Speaker 0: Er drehte sich auf seinem Stuhl ein wenig, um sie besser ansehen zu können.
Speaker 0: Da Aaron ihn erkannte, wollte er natürlich zu ihm auf den Arm, und Elbus kam dem wedelnden Ärmchen seines Sohnes zugleich nach.
Speaker 0: Doch er bedachte sie mit einem seltsamen Blick.
Speaker 0: Nun, vielleicht versuchte er es mit milder Vorsicht.
Speaker 0: Vielleicht ist es auch nicht sonderlich verkehrt.
Speaker 0: Verteidigung hat viel mit Kampfpraxis zu tun.
Speaker 0: Vermutlich ist es eine reine Vorsichtsmaßnahme.
Speaker 0: «Elbus!« rief Minerva Zorn in Brand aus.
Speaker 0: Versuch nicht, dieses Verhalten zu entschuldigen.
Speaker 0: Ich sehe durchaus dieses Argument ein, aber du warst nicht dabei.
Speaker 0: Du hast sie nicht gesehen.
Speaker 0: Diese Frau ist eiskalt und, glaub mir, sie schert sich sicher nicht um Aaron's Wohlergehen.
Speaker 0: Er schwieg eine Weile nachdenklich und wiegte seinen Sohn in seinen Armen.
Speaker 0: Schließlich säufzte er.
Speaker 0: Ich werde mit Professor Rosier sprechen, Minerva, sagte er matt.
Speaker 0: Allerdings kann ich nicht garantieren, dass ich sie umstimmen kann.
Speaker 0: Du sollst sie auch nicht umstimmen.
Speaker 0: Ich werde Aaron sicher nicht mehr in ihrer Nähe erlauben, sagte sie kühl, doch ihr Blick trug tiefste Sorge, als sie den Kleinen in seinen Armen betrachtete, und Erbys entging dies nicht.
Speaker 0: Er glaubte ihr durchaus, dass diese Konfrontation sehr unschön war.
Speaker 0: Minerva kam selbst mit den strengsten Lehrern immer gut und diplomatisch aus.
Speaker 0: Selbst im letzten Schuljahr, als sie allen Grund gehabt hätte, keinen Anstand ihm gegenüber zu zeigen, so war sie immer bemüht gewesen, höflich mit ihm zu sprechen.
Speaker 0: Sie würde sich das nicht einfach ausdenken.
Speaker 0: Wenn du einverstanden bist, werde ich Aaron zu deinem Verteidigungsstunden nehmen, sagte er ruhig.
Speaker 0: Minerva sei inskeptisch an.
Speaker 0: Aber was ist mit deinem Unterricht?
Speaker 0: Nicht der Rede wert.
Speaker 0: Im letzten Schuljahr habe ich den Unterricht ebenfalls mit ihm handeln können und sollte alles nicht passen, können wie immer noch mehr der Marygold um Hilfe bitten.
Speaker 0: Nichtsdestotrotz werde ich mit Professor Rossier sprechen.
Speaker 0: Vielleicht hilft es, wenn sie erfährt, dass Aaron mein Sohn ist und ich auch dezent ungehalten werden kann bei diesem Thema.
Speaker 0: Minerva erinnerte sich an seinen Aussetzer in der großen Halle mit Travis.
Speaker 0: Es war ein verlockender Gedanke, dass er sie einfach in die Luft befördern würde, auch wenn das ein wenig unkonventionell war und selbst verständlich würde er dies nicht tun.
Speaker 0: Dennoch machte sie sich Sorgen.
Speaker 0: Er würde sicher durchaus diplomatisch und unparteiisch bleiben bei diesem Gespräch, Doch Minerva hatte wenig Hoffnung, dass es etwas ändern würde.
Speaker 0: Doch da sie ihn wahrscheinlich ohnehin nicht davon abhalten könnte, erhob sie keine Einwände.
Speaker 0: Ihr Gespräch hatte ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen, denn die Schulglocke unterbrach sie laut und schallend.
Speaker 0: Wenn du möchtest, kann ich ihn dir abnehmen, schlug Elbus freundlich vor, doch Minerva schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Danke, Elbus.
Speaker 0: Aber den restlichen Tag überhabe ich Fächer mit normalen Lehrern, sagte sie softsend.
Speaker 0: Sehen wir uns heute Abend?
Speaker 0: Dann könnten wir es etwas ausführlicher besprechen als zwischen Tür und Angel.
Speaker 0: Sicher, meine Schöne, lächelte er, stand auf und gab ihr Iron wieder zurück, beugte sich zu ihr hinunter und küsste sie.
Speaker 0: Es war kein flüchtiger Kuss, es war kein flüchtiger Kuss, wie so oft zwischen den Unterrichtsstunden.
Speaker 0: Er war viel tiefer und inniger und minerva blieb sogar ein wenig die Luft weg.
Speaker 0: Danke, Elbus, sagte sie etwas atemlos, dass du mir zugehört hast und es ernst nimmst.
Speaker 0: Er hätte immerhin auch alles runterreden können, immerhin war es nicht üblich, dass es Beschwerden über andere Professoren gab.
Speaker 0: Und Minerva wusste, dass er ihr auch zugehört hätte, wenn sie nicht zusammen wären.
Speaker 0: Das schätzte sie schon immer an ihm, dass er Sorgen und Ängste ernst nahm.
Speaker 0: Immer Minerva.
Speaker 0: Nun spute dich aber, nicht, dass du dir aus einem anderen Grund noch einmal Ärger einhandelst, lächelte er.
Speaker 0: Professor Bins merkt doch ohnehin nichts mehr, schmunzelt Minerva und er lachte amüsiert, schob sie aber bestimmt in Richtung Tür.
Speaker 0: Wir sehen uns heute Abend.
Speaker 0: Das Gespräch mit Albus hatte Minerva ein wenig beruhigt und sie schloss rasch zu ihrer Klasse auf, die bereits in das Geschichtsklassenzimmer von Professor Binz strömte.
Speaker 0: Aline war erleichtert, dass sie Minerva sah und ihr Blick war beinahe schuldbewusst.
Speaker 0: Es tut mir so leid, was passiert ist, sagte sie ganz vergreimt.
Speaker 0: Du hattest recht, wie sie dich vor der Klasse bloßgestellt hat, aber war Aaron noch nicht einmal laut gewesen.
Speaker 0: Wo, wo warst du die restliche Stunde?
Speaker 0: Eileen, nun entschuldige dich nicht für etwas, an dem du keine Schuld trägst, lächelte Minerva beruhigend.
Speaker 0: Ich habe dem Ganzen immerhin ebenfalls eine Chance gegeben, aber wenn sie den Kampf will, kann sie ihn gerne bekommen.
Speaker 0: Ich war bei Elvis, ich habe es ihm erzählt.
Speaker 0: Denkst du, dass er etwas dagegen tun kann?
Speaker 0: fragte Eileen nachdenklich, während sie ihre Bücher auspackte.
Speaker 0: Ehrlich gesagt wollte ich nicht unbedingt, dass er etwas tut, aber er will mit dir sprechen.
Speaker 0: Aaron will dir doch während ich Verteidigung habe bei ihm und bleiben.
Speaker 0: Ich lasse nicht zu, dass diese schreckliche Frau noch einmal mein Kind bedroht.
Speaker 0: Zudem hat sie leider die besseren Argumente.
Speaker 0: Das hätte man trotzdem netter sagen können, stimmte Alinie zu.
Speaker 0: Man könnte meinen, dass sie es gezielt auf dich abgesehen hat.
Speaker 0: Wir werden sehen, versuchte mir näher, war sich selbst zu beruhigen.
Speaker 0: So weit wollte sie noch nicht denken, auch wenn ihr Bauchgefühl sie in Alarmbereitschaft versetzte.
Speaker 0: Sie spürte es so deutlich wie nie.
Speaker 0: Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht, doch sie hatte weder eine Handhabe noch Beweise.
Speaker 0: Und was sollte sie schon tun?
Speaker 0: Ob sie wollte oder nicht?
Speaker 0: Rosier hatte nicht ganz unrecht damit, dass in Verteidigung auch mal Flüche fielen.
Speaker 0: Auch Elbus hatte dies nicht abgestritten und dennoch hatte sie nicht das Gefühl, dass es tatsächlich darum ging.
Speaker 0: Sie würde es in der nächsten Stunden sehen.
Speaker 0: Das Lehrerzimmer der Hogwarts-Schule war ein langer Holz getäffelter Raum.
Speaker 0: Ein langer Tisch war mit vielen unterschiedlichen und kaum zusammen passenden Stühlen bestückt, dennoch konnte hier jeder Professor der Schule bequem Platz finden und zu arbeiten oder um an Besprechungen teilzunehmen.
Speaker 0: In einem Kamin brannte ein wärmendes Feuer und es herrschte eine ruhige Atmosphäre.
Speaker 0: Einige Professoren nutzten die Ruhe vor dem Abendessen, um noch Aufsätze zu korrigieren oder ihren Unterricht für den nächsten Tag vorzubereiten.
Speaker 0: Als Professor Dammeldern in Raum betrat, waren nicht viele Kollegen anwesend.
Speaker 0: Professor Kesselbrandt, der Lehrer für Pflegemagischer Geschöpfe, war in einer anregenden Diskussion mit dem Hüter der Schlüssel Mr.
Speaker 0: Oak vertieft.
Speaker 0: Dumbledore hörte nur mit halbem Ohr, dass es dabei um die Testrale der Schule ging, doch seine Aufmerksamkeit wurde von zwei anderen Kollegen auf sich gezogen.
Speaker 0: Sein langjähriger Freund und Kollege Horace Loughorn stand am Kamin und sprach mit seiner lauten, drönenden Stimme mit Professor Rosier.
Speaker 0: Innerlich wappnete sich Dumbledore ein wenig und trat auf die beiden zu.
Speaker 0: Ah, Elbus, freute sich Professor Slakkon.
Speaker 0: Komm doch zu uns.
Speaker 0: Ich sprach gerade angeregt mit Professor Rosia über seltene Zaubertrankzutaten und sie gab mir einige nützliche Tipps, wie man an diverse von ihnen rankommt.
Speaker 0: Er rieb sich die Hände und Elbus konnte nicht anders als über seinen Freund zu lächeln.
Speaker 0: Wenn es darum ging, auf Schnäppchenjagd zu gehen, dann war Horace ganz vorn mit dabei.
Speaker 0: Doch sein Lächeln werte nur kurz und ersetzte eine ernste Mine auf.
Speaker 0: So verlockend dieses Gesprächsthema auch zu sein scheint, muss sich ablehnen Horace, sagte er und rupt seine Hand.
Speaker 0: Allerdings trifft es sich gut, dass ich sie hier antreffe, Professor Rossier.
Speaker 0: Die junge Frau lächelte ihm seidig zu und ihre klaren Augen waren wissend auf ihn gerichtet.
Speaker 0: Sie hatte die Arme locker vor ihrer Brust verschränkt und legte ihren Kopf ein wenig schräg, während sie ihm dieses Lächeln schenkte.
Speaker 0: Sie schaar sind sie nur an einem Gespräch mit mir interessiert, um mich zu schärten?
Speaker 0: fragte sie schmunzend und honig süß.
Speaker 0: Es war zu erwarten, dass eine Schülerin ihres Auses sich bei ihnen über mich beschwert.
Speaker 0: Allerdings bleibe ich bei meiner Entscheidung, Professor.
Speaker 0: Professor Sluckhorn sah verwirrt vom Rosier zu Dumbledore und wieder zurück.
Speaker 0: Er konnte dem Gespräch nicht folgen, dennoch lauschte er interessiert.
Speaker 0: An ihrer Entscheidung gedenke ich auch nichts verändern zu wollen, meinte er höflich, doch mit einem gewissen Unterton.
Speaker 0: Ich sympathisiere nur nicht mit ihrer Methode, meine Schülerin einfach ihres Unterrichtes zu verweisen.
Speaker 0: Ich bin sicher, man hätte auch einen friedlicheren Tonus wählen können, allen voran, wenn ein Kleinkind darin verwickelt ist.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Rosier lachte hell auf.
Speaker 0: Oh, sie amisieren mich Dumbledore, schmunzte sie, doch Dumbledore lächelte nicht.
Speaker 0: Gerade deshalb sollte man dem jungen Ding doch ein wenig zeigen, wie man es nicht machen sollte.
Speaker 0: Ein Kleinkind in einem Unterricht mit Flöchen und Zaubern zu nehmen, grenzt schon an verantwortungslosem Verhalten.
Speaker 0: Doch ich erwarte keins Verständnis von Miss McGonigal, wenn sie es bereits in Min der jährigem Alter geschafft hat, sich von irgendeinem dahergelaufenden Lüsterling schwingern zu lassen.
Speaker 0: Demen müssten sie doch zustimmen.
Speaker 0: Slakorn, der nun Begriff um was es ging, machte ein nervöses Geräusch und schien sich alles andere als wohl in Dumbledos näher zu fühlen.
Speaker 0: Dieser strahlte eine beeindruckende Erhabenheit aus, dennoch sank die Temperatur im Raum spürbar ab und auch die Gespräche um sie herum waren verstummt.
Speaker 0: Es ist mein Kind, sagte er leise und mit verengten Augen.
Speaker 0: Wir werden uns zu meiner Lösung kümmern, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden.
Speaker 0: Sollte mir allerdings noch einmal etwas dergleichen zu Ohren kommen, werde ich einen weniger höflichen Ton anschlagen.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Rosiersmine war ausdruckslos.
Speaker 0: Es war unmöglich zu sehen, ob sie nun erstaunt war über diese Offenbarung oder nicht.
Speaker 0: Nach einer Weile schenkte sie ihm ein Lächeln.
Speaker 0: Eine Kampfansage, Kollege, schmunzete sie und wandte sich zum Gehen.
Speaker 0: Gewiss nicht, meinte er Nüchtern.
Speaker 0: Nur eine höflich gemeinte Warnung.
Speaker 0: Sie lachte hell und machte mit ihrer Hand eine winkende Bewegung.
Speaker 0: Gut.
Speaker 0: Denn in einem Kampf bin ich ungern der Verliere, sagte sie mit einem gefährlich charmanten Nächen.
Speaker 0: Abend sie noch einen eingenämmen Abend und, und genießen sie ihn, Professor.
Speaker 0: Und mit diesen Worten war sie aus dem Lehrerzimmer verschwunden, und Dumbledore stieß seine angespannte Luft aus.
Speaker 0: Niemand wagte es sich zerrühren.
Speaker 0: Schlakorn füfft ein wenig durch die Zähne.
Speaker 0: Die Frau hat Feuer, Elbus.
Speaker 0: Verbrände ich nur nicht an der.
Speaker 0: Aufmerksam wie immer, Horace, softste Dumbledore, doch er wirkte ernst.
Speaker 0: Das halb ich nicht vor.
Speaker 0: Aaron, flieg, lachte Minerva und streckte ihre Arme aus, als Aaron bei diesen Worten anfing zu schweben.
Speaker 0: Es war ein gemütlicher Abend nach dem Abendessen und sie stand in Dumbledores Räumen und übte mit ihm seine doch recht außergewöhnliche Magie.
Speaker 0: Aaron hatte schon oft bewiesen, dass er bereits sehr magisch veranlagt war und obwohl er weder sprechen noch laufen konnte, so verstand er bereits ein paar ihrer Worte und konnte diese auch ausführen.
Speaker 0: Für ihn war es ein Spiel.
Speaker 0: Natürlich war Minerva stets wachsam, nicht, dass er doch mal aus der Luft fiel.
Speaker 0: Mit weniger als einem Jahr war seine Aufmerksamkeitsspanne nun auch nicht so hoch.
Speaker 0: Gerade fing sie ihn wieder auf und lobte ihn fröhlich, als die Tür aufging und Erbis eintrat.
Speaker 0: Seine Mine wirkte ziemlich hart.
Speaker 0: und sie spürte sofort, dass irgendetwas geschehen sein musste.
Speaker 0: Auch sein Lächeln, als er sie erblickte, war eher schlecht als recht.
Speaker 0: »Das ist geschehen«, fragte sie sofort, als er seinen Umhang ablegte und sich beinahe schon frustriert, säufzend auf die Couch fallen ließ.
Speaker 0: »Professor Rosier ist geschehen«, sagte er trocken.
Speaker 0: Langsam setzte sich Minerva zu ihm und sah ihn sorgenvoll an.
Speaker 0: Er schien wohl tatsächlich ein Gespräch mit ihr geführt zu haben, Was auch immer dabei vorgefallen war, schien Elvis alles andere als gefallen zu haben.
Speaker 0: Selten war er so offenkundig verärgert.
Speaker 0: Normalerweise konnte er seine Gefühle immer sehr gut verbergen, eine Eigenschaft, die sie auch oft gern besäßte.
Speaker 0: Das Gespräch lief wohl nicht sonderlich gut, fragte sie vorsichtig.
Speaker 0: Nicht, wie ich es erhofft habe, säufzte er und fuhr sich über das Gesicht.
Speaker 0: Aaron und du, ihr seid ein Thema, welches mich schnell ungehalten werden lässt.
Speaker 0: Ich konnte meine Ruhe bewahren, allerdings habe ich zu offen gezeigt, wie wichtig ihr mir wirklich seid.
Speaker 0: Minerva sah ihn ein wenig missmutig an.
Speaker 0: Na, vielen Dank auch Erdys, sagte sie mirrisch.
Speaker 0: Er warf hier einen untypisch strengen Blick zu, der sie ein wenig zusammenzuckten ließ.
Speaker 0: Du und ich, wir kennen diese Frau beide nicht richtig, und wir beide wissen, dass die Umstände, warum sie hier in Hogwarts ist, merkwürdig sind, sagte er in seinem besten Lehrerton.
Speaker 0: Es ist also durchaus nicht ratsam, seine ganze Gefühlswelt wie ein offenes Kartenblatt zu präsentieren und ich lege dir nahe deine Fassade gut aufrecht zu erhalten.
Speaker 0: Ernste Worte, Elbus, doch nicht mehr so überzackt von ihr, schnaubte mir nervig.
Speaker 0: Sie konnte durchaus verstehen, wie er es meinte und warum er ihr nahe legte, nicht zu offen, Professor Rosier gegenüber zu sein.
Speaker 0: Aber sie konnte auch verstehen, dass er seine Gefühle schwer verbergen konnte, wenn es um sie beide ging.
Speaker 0: Es war die Sorge, die ihn antrieb und unbedacht sprechen und handeln ließ.
Speaker 0: Sicher ärgerte er sich darüber, doch Minerva wusste, dass ihm das sicher kein zweites Mal passieren würde.
Speaker 0: Dass es nicht das, was ich damit ausdrücken wollte, softste er erschöpft und vorsicht durch sein Haar, startte in die Flammen des Kamins.
Speaker 0: Sie ist immer noch eine Professorin von Hogwarts.
Speaker 0: Allerdings kann ich nicht verhehlen, dass ich misstrauischer bin.
Speaker 0: Sei ... sei einfach nur ein wenig bedachter in ihrer Nähe.
Speaker 0: Ich habe nicht vor ihr meine tagische Lebensgeschichte bei Kaffee und Kuchen zu erzählen, meinte sie und legte eine Hand auf seine Schulter.
Speaker 0: Ich habe es verstanden, Elbus.
Speaker 0: Nun komm, sieh dir lieber an, was Aaron gelernt hat.
Speaker 0: Er hob seine Augenbraue, setzte sich aber interessiert auf.
Speaker 0: Minerva wandte sich Aaron zu, der die beiden groß bei ihrer Diskussion angesehen hatte.
Speaker 0: Aaron, flieg, lächelte Minerva und erneut begann der kleine Lachend aus ihren Armen zu schweben und wieder zurück.
Speaker 0: Es zauberte Elvis tatsächlich ein kleines Lächeln auf die Lippen.
Speaker 0: Du verpackst zauberstablose Magien an Spiel.
Speaker 0: Das ist wirklich eine gute Übung, seine Magie jetzt schon zu formen, welche der anerkennt.
Speaker 0: Ich weiß, dass zauberstablose Magie ein wenig verrufen ist, doch er macht das schon super.
Speaker 0: Ich glaube, er wird mal ganz wie sein Vater.
Speaker 0: Ohne Bescheidenheit auszudrücken, schmunzete sie, und nun lachte auch er ein wenig.
Speaker 0: Nun, hierzulande mag zauberstablose Magie verrufen sein, aber glaub mir.
Speaker 0: Sie ist gerade in kniffligen Situationen hilfreich, meinte er, und Minerva blickte überrascht auf.
Speaker 0: Sag nicht, du beherrschst das!
Speaker 0: Wobei, was frage ich eigentlich, meinte sie dann staunend.
Speaker 0: Sie hatte ihn noch nie stablose Magie wirken sehen, deswegen war sie auch so überrascht.
Speaker 0: Aber wie immer faszinierte er sie, und ihr wurde wieder einmal bewusst, wie machtvoll er wirklich war.
Speaker 0: Sicher zeigte er noch nicht einmal einen Bruchteil seines eigentlichen Könnens.
Speaker 0: Schon immer hatte sie sich gewundert, dass jemand wie er ein simpler Lehrer an einer Schule war und nicht Zaubereiminister.
Speaker 0: Auch wenn er sicher seine Gründe dabei besaß.
Speaker 0: Selbstverständlich.
Speaker 0: Ich habe es an der Schule Uragadou in Afrika gelernt, als ich dort ein Jahr mit meinem Freund Nicholas Alchemie erforschte.
Speaker 0: Uragadou ist bekannt für ihre zauberstablose Magie und ihr enormes Wissen im Bereich der Alchemie.
Speaker 0: Dort gelang es uns auch einige Anwendungen von Drachenblut herauszufinden, erzählte er hier.
Speaker 0: Er richtete seine Hand auf die Flammen im Kamin und dieser dimmte sich bei, er richtete seine Hand auf die Flammen im Kamin und diese dimmten sich beinahe bis zur Glut.
Speaker 0: Er macht eine drehende Bewegung und die Flammen nahmen wieder ihre volle Größe an.
Speaker 0: Ungesagt, unauffällig und durchaus mächtig, sagte er ruhig.
Speaker 0: Es erfordert viel Willenskraft, seine Magie durch die bloßen Hände zu wirken, anstatt durch eine Zauberstab, wo Holz und Kern diese leitend unterstützen.
Speaker 0: Verrufen.
Speaker 0: Aber nutzlich.
Speaker 0: Nachdenklich blickte Minerva zu ihm auf und er sah sie lächend an.
Speaker 0: – Stimmt etwas nicht, fragte er.
Speaker 0: – Elvis?
Speaker 0: sagte sie langsam.
Speaker 0: – Kannst du es mir beibringen?
Speaker 0: Kapitel treizen, unangenehme Begegnung.
Speaker 0: Minerva war Feuer und Flamme.
Speaker 0: Sie konnte kaum sagen, wenn sie sich zuletzt so sehr in eine Sache reingekniet hatte, wie sie es gerade aktuell tat.
Speaker 0: Seit ihrem Animagus-Training hatte Minerva keinen Einzelunterricht mehr bei Elvis genommen, doch die Stunden mit ihm allein in seinem Klassenzimmer bereiteten ihr, trotz der vielen Hausaufgaben und der Prüfungsvorbereitung, viel Freude und sie zeigte all ihren Willen und ihre Lernbereitschaft.
Speaker 0: Sie hatte nicht viel Überredungskunst benötigt, um ihn zu bitten, ihr die zauberstablose Magie beizubringen und sie trafen sich jeden Abend vor dem Abendessen, um ein oder zwei Stunden zu üben.
Speaker 0: Minerva merkte, dass es tatsächlich viel Willenskraft und Konzentration forderte, die Magie ohne ein Werkzeug wirken zu können, doch sie machte Fortschritte.
Speaker 0: Warum wollte sie es lernen?
Speaker 0: Es war eine rein instinktive Entscheidung gewesen und sie hatte auch das Gefühl, dass die staplose Magie sie ein wenig festdichte, sowohl in ihrem magischen Können als auch in ihrem Charakter.
Speaker 0: Sie würde lügen, wenn sie behaupten würde, dass es nicht aufgrund von Professor Rosier war, dass sie diese Entscheidung getroffen hatte.
Speaker 0: Sie wollte eine bessere Grundlage besitzen, ihr Baby zu schützen, auch wenn es noch eine simple Unterstellung war.
Speaker 0: Allein der Gedanke an diese Frau reichte jedoch aus, um sie anzusporen.
Speaker 0: Ich denke, das genügt für heute Minerva.
Speaker 0: Holte Elbus Stimme sie aus ihrer Konzentration und mit einem Seufzen ließ sie den Schild-Zauber, den sie gewirkt hatte, fallen, indem sie ihre Hände sinken ließ.
Speaker 0: Mit einem Lächeln und Aaron auf den Armen kam er zu ihr und küsste sie sanft auf die Stirn.
Speaker 0: Du machst wirklich große Fortschritte, Minerva.
Speaker 0: Ich bin sicher, dass du es ebenso innerhalb eines Jahres schaffen kannst, sagte er und sie lächelte verlegen, als sie ihm Aaron abnahm.
Speaker 0: Er klatschte lässig in die Hände und die Polte der Schüler schwebten von den Wänden zurück an ihren angestammten Platz, die sie während ihrer Übung beiseite gestellt hatten.
Speaker 0: Minerva bewunderte, dass er diese Art der Magie bereits ohne Probleme wirken konnte.
Speaker 0: Sie erschöpfte es noch ziemlich, Zauber und Flüche zu wirken ohne ihren Zauberstab, auch wenn sie immer besser darin wurde.
Speaker 0: Was du dir bereits überlegt, was du mal nach Hogwarts machen wirst, fragte er sie neugierig und sie sah verwundert auf.
Speaker 0: Sie hatten noch nie wirklich über dieses Thema gesprochen, doch da die Uts in einigen Monaten anstanden, rückte auch ihre kommende Zukunft immer näher.
Speaker 0: Ehrlich gesagt habe ich damals immer davon geträumt, ein wenig die Welt zu bereisen, um meine Magie zu festigen und von anderen Zauberern und Hexen zu lernen, sagte sie muttlächend und küsste Aaron auf die kleine Stirn.
Speaker 0: Aber das ist nicht möglich, nicht mehr.
Speaker 0: Verwandlung macht mir wirklich sehr viel Freude, vielleicht etwas in diese Richtung.
Speaker 0: Sie war verwundert, als sie seinen schuldbewussten Ausdruck im Gesicht sah.
Speaker 0: Es….
Speaker 0: es tut mir leid, Minerva, säufzte er schwer.
Speaker 0: Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut, fliegen zu wollen, aber auf der Erde gefesselt zu sein.
Speaker 0: Ich wollte dich nicht in die gleiche Situation bringen, die ich damals in meiner Jugend verteufelt habe.
Speaker 0: Du hast ein unglaubliches Talent und so viel Potenzial.
Speaker 0: Du solltest es nicht verschenken.
Speaker 0: So ein Unsinn, Elbus, sagte sie streng.
Speaker 0: Mein Leben ist dadurch nicht vorbei.
Speaker 0: Ich mag einige Ziele verloren haben, doch ich habe etwas gewonnen, von dem ich nicht einmal gedacht hätte, dass es für mich funktionieren würde.
Speaker 0: Ein Kind von dir und deine Liebe.
Speaker 0: Und Liebe ist wie Mehrwert als eine Weltreise.
Speaker 0: Glaube nicht eine Sekunde daran, dass ich das alles irgendwie nicht wollen würde.
Speaker 0: Ich liebe euch.
Speaker 0: Leider war in Hogwarts nicht alles so einfach und schön wie ihre Sonderstunden bei Elvis.
Speaker 0: Beim Mittagessen brachte sie kaum einen Bissen runter, denn sie wusste, dass gleich darauf eine neue Stunde Verteidigung gegen die dunklen Künste auf sie wartete.
Speaker 0: Aaron hatte sie bereits bei Elvis abgegeben, denn sie wollte Professor Rosier weder provozieren, noch Aaron in ihrer Nähe bringen.
Speaker 0: Aliens Versuche, ihr sämtliche Speisen am Gryffindor-Tish anzubieten, scheiterten kläglich, Und irgendwann gab sie es auf, ihre Freundin zum Essen zu bewegen.
Speaker 0: Komm schon Minerva, versuchte Aileen sie zu beruhigen.
Speaker 0: Du bist eine verdammt talentierte Hexe und Aaron ist bei Professor Dumbledore, also was soll sie gegen dich in der Hand haben?
Speaker 0: Minerva fielen so einige Dinge ein, doch sie nickte einfach nur ab, was Aileen gesagt hatte, um nicht mehr darauf eingehen zu müssen.
Speaker 0: Vielleicht war es tatsächlich ein wenig Paranoid, dass sie sich solche Sorgen machte.
Speaker 0: Aber schon beim letzten Mal, als sie der Situation eine Chance geben wollte, war sie klärglich gescheitert.
Speaker 0: Sie atmete tief durch und setzte eine neutrale Mine auf.
Speaker 0: Elvis hatte ihr nahegelegt, dass sie Prof.
Speaker 0: Rosier keine Angriffsfläche bieten sollte, und das würde sie auch umsetzen.
Speaker 0: – Hast recht, Aline.
Speaker 0: Gehen wir?
Speaker 0: – Ich bekomme trotzdem nichts runter, sagte sie lächend.
Speaker 0: Als die beiden im Klassenzimmer für Verteidigung ihre Plätze eingenommen hatten, war Prof.
Speaker 0: Rosier bereits in ihrem Pult.
Speaker 0: Minerva entging nicht, dass die kalten Augen sie für einen Moment lang absuchten, doch da Aaron nicht bei ihr war, senkten sich ihre Augen wieder auf ihre Unterlagen.
Speaker 0: Minerva hatte den Blick bewusst nicht gekreuzt und so getan, als würde sie ihn nicht bemerken.
Speaker 0: Als schließlich die gesamte Klasse anwesend war und es zum Unterricht läutete, atmete sie noch einmal tief durch.
Speaker 0: Professor Rosier machte weiter wie bisher und prüfte die ganzen alten Verteidigungszauber und sie sollten sich erneut in Paaren auf Stellen und Flüche und deren Verteidigung in einem kleinen Schaukampf üben.
Speaker 0: Sie und Eileen schlugen sich wirklich gut und Minerva hatte sogar ein wenig Spaß daran.
Speaker 0: Natürlich mussten sie sich ein wenig zurückhalten, immerhin war dies ein Klassenzimmer und kein Schlachtfeld.
Speaker 0: Eileen schaffte es irgendwann einen Entwaffnungszauber auf sie zu wirken und ihr Zauberstab flog im hohen Bogen durch die Luft.
Speaker 0: Minerva streckte ihre Hand aus und es war eher ein Instinktiv, dass sie das anwandte, was Elbus ihr beigebracht hatte.
Speaker 0: Ihr Zauberstab schnellte noch im Flug in ihre Hand zurück und sie parierte den darauf folgenden Fluch von Aline geschickt.
Speaker 0: – Wow, das war der Wahnsinn, rief Aline begeistert aus.
Speaker 0: Wie hast du das denn gemacht?
Speaker 0: – Gut gemacht, tönte eine kühle und weiche Stimme hinter ihr und Minerva drehte sich zu Professor Rosier um.
Speaker 0: – Oh, bitte nicht schon wieder.
Speaker 0: Haben sie das alle gesehen?
Speaker 0: sagte sie laut in ihre Klasse hinein, und die Schüler drehten sich neugierig zu ihnen um.
Speaker 0: Miss McGonagall hat es geschafft, einen Entwaffnungszauber entgegenzuwirken, unkonventionell, doch darauf kommt es in der Realität an.
Speaker 0: Heilose Verwirrung machte sich in Minerva breit.
Speaker 0: Hat das tatsächlich ein Lob?
Speaker 0: Drätten sie bitte alle beiseite.
Speaker 0: Miss McGonagall?
Speaker 0: Wir beide haben jetzt einen kleinen Schaukampf.
Speaker 0: Ich würde Sie gerne ein wenig mehr testen.
Speaker 0: Sie konnte kaum ablehnen, was sie verlangte, also nickte sie ernst, doch innerlich war ihr alles andere als wohl bei dieser Sache.
Speaker 0: Sie könnte das nutzen, um ihn näher war zu schaden, doch sie würde das nicht vor der versammelten Klasse tun, hoffte sie.
Speaker 0: Sie warf Eileen einen klammen Blick zu und stellte sich dann Professor Rosier gegenüber und hob den Zauberstab.
Speaker 0: Sie musste sich arg zusammenreißen, dass sie nicht zitterte und ordentlich ziehen konnte.
Speaker 0: Professor Rosier ließ auch nicht lange auf sich warten.
Speaker 0: Sie griff sie so gleich an und ihre Flüche waren um einiges stärker als die von Arlene.
Speaker 0: Da sie ungesagt waren, konnte Minerva nicht wissen, um welche Essicht aber handelte, doch sie parierte die Flüche gut und konnte einige auch geschickt kontern.
Speaker 0: Rosier holte mit dem Zauberstab aus wie mit einer Peitsche und ließ ihn durch die Luft schneiden.
Speaker 0: Etwas unsichtbares, riss Minerva am Knöche zurück, stürzte dabei hinter rücks auf dem Boden und ihr Zauberstab fiel ihr aus der Hand.
Speaker 0: Keuchend blickte sie auf, doch bevor sie ihn erneut greifen konnte, rief Rosier ihn auf und erflog in ihre Hand.
Speaker 0: Erschrocken sah sie, wie sie ihren Zauberstab erneut hob, Minerva wich zurück und hob ihre Hand abwährend.
Speaker 0: Der Fluch knallte laut gegen ihren Zauberstablosen Protegozauber und ein weiterer Ebenso.
Speaker 0: Minervas grüne Augen begegneten den Kalten von Rosiers und sie lächelte die Schülerin beinahe amüsiert an, doch schließlich richtete sie sich auf und senkte ihre Waffe.
Speaker 0: – Sehr gut, meinte sie und schritt zu ihr.
Speaker 0: Sie reichte ihr ihren Zauberstab zurück und Minerva packte diesen mit grimmigen Blick.
Speaker 0: Doch sie war überrascht, als sie ihr auch die Hand reichte, um ihr auf die Beine zu helfen.
Speaker 0: Sie zögerte, doch dann griff sie nach der dargebotenen Hand und ließ sich auf die Beine ziehen.
Speaker 0: Ohne Kampfpraxis ist es vollkommen normal, dass sie keine reale Chance hatten, aber sie abend sich überraschend gut geschlagen.
Speaker 0: Ich kann nicht verhehlen, dass sie eine talentierte Exe sind, Miss McGonigal, sagte sie lächend und deutete mit ihrem Zauberstab erneut wie mit einem Zeigestock auf sie.
Speaker 0: Nennen wir zwanzig Punkte für Gryffindor.
Speaker 0: Uns bleibt nicht viel Zeit, packt eure Sachen zusammen.
Speaker 0: Wir sehen uns in der nächsten Stunde.
Speaker 0: Verwirrt packte Minerva ihre Sachen in ihre Schultasche.
Speaker 0: Hunderte Gedanken und Fragen schossen ihr durch den Kopf, doch keine davon machten Sinn oder beantworteten sich von allein.
Speaker 0: Sie folgte Eileen zur Tür des Klassenzimmers, als Professor Rosiers Stimme durch den Raum halte und sie zurück rief.
Speaker 0: Einen Moment miss, McGonagall, sagte sie und winkte sie zu sich.
Speaker 0: Ich ätte gern ein Wort mit ihnen.
Speaker 0: Allein, fügte sie hinzu, da auch Aline stehengeblieben war.
Speaker 0: Die beiden tauschten einen Blick, und Minerva nickte nur.
Speaker 0: Ich sage, Professor Dammelder wurde bist, sagte Aline ein wenig zu deutlich, sicher machte sie sich Sorgen, sie allein zu lassen.
Speaker 0: Danke, sagte sie, und Aline verließ den Raum und schloss die Tür.
Speaker 0: Seufzend ging sie zurück zur Professor Rosier, die sie mit diesem Lächeln bedachte, bei dem ihr ganz flau im Magen wurde.
Speaker 0: Auch wenn sie Minerva heute gelobt hatte, was sie bei ihr in der Nähe besaß, nicht abstellen.
Speaker 0: Nun, Miss Mighornigan, scheinbar gab es zwischen uns einige Missverständnisse, was ihren Spressling angeht, schmunzete Professor Rosier seid ich.
Speaker 0: Mein Unterricht kann jedoch ihn und wieder auch gefahren bergen, also werde ich meine Meinung dahingehend nicht ändern.
Speaker 0: Und sie kämpfen gut.
Speaker 0: Sie haben Intuition, das ist wichtig.
Speaker 0: Und sie nutzen recht eigenständige Wege ihrer Magie zu gebrauchen.
Speaker 0: Es war mir ein Reflexprofessor, sagte Minerva höflich.
Speaker 0: Sie wollte nicht unbedingt preisgeben, dass Elbus sie in zauberstabloser Magie unterrichtete.
Speaker 0: Nun lachte Rosier ein wenig und beugte sich unangenehm nah zu ihr hinunter und erdreistete sich Minerva's Kinn zwischen ihre Finger zu nehmen.
Speaker 0: Röte schoss Minerva in die Wangen, doch sie blieb standhaft und sah ihr grimmig entgegen.
Speaker 0: Die Missachtung ihres persönlichen Abstandes war wirklich etwas, was Minervas Wut gegen diese Frau steigen ließ.
Speaker 0: Zeitgleich fuhr ihr jedoch ein kalter Schauer der Angst über den Rücken, als sie in diese klaren Augen starte.
Speaker 0: »Nur nicht so bescheiden, Miss McGonagall«, hauchte sie zart.
Speaker 0: »Ich kann langsam verstehen, warum jemand wie Dumbledore für sie fallen konnte.«.
Speaker 0: Sie haben Begabung, sind Charakterstark und Ungalogen wirklich eine Augenweide.
Speaker 0: Minerva bissig auf die Zunge und Schwiegeisern.
Speaker 0: Sie wollte nicht darauf eingehen, denn sie wusste, das würde nur noch mehr Gefahr bedeuten.
Speaker 0: Auch würde sie am liebsten ihre Hand wegschlagen, doch sie röte sich nicht und hielt ihrem Blick weiterhin stand.
Speaker 0: Wohin sie diese Aussage einordnen sollte, wusste sie nicht.
Speaker 0: Sie gehörend dann so viel mehr sein.
Speaker 0: Sie hätten so viele Möglichkeiten.
Speaker 0: und doch, brach sie weiter und musste dem Minerva mit einem sehr unangenehmen Lächeln.
Speaker 0: Er ert sie am Boden gefangen.
Speaker 0: Seien sie nicht naiv, Mädchen.
Speaker 0: Minervas Blick blieb star.
Speaker 0: Sie wollte nichts erwidern, auch wenn ihr tausend Worte auf der Zunge lagen.
Speaker 0: Doch sie schluckte sie alle hinunter, denn sie durfte sich nicht zu einer Antwort verleiten lassen.
Speaker 0: Alles, was gegen sie genutzt werden konnte, sollte sie besser unter Verschluss halten, denn wenn sie diese Frau eines nicht entgegenbrachte, dann war es Vertrauen.
Speaker 0: Sie ahnte, dass Rosier in ihren Kopf wollte, ihr diese Gedanken einpflanzen wollte, dass Aaron und Elvis sie nur hinderten, eine Zukunft zu haben, aber das durfte und würde sie nicht zulassen.
Speaker 0: Hm, machte Rosier sanft, als sie keine Antwort erhebt und ließ los.
Speaker 0: Sie können gehen.
Speaker 0: Genesien sie ihrer Verwandlungsstunde.
Speaker 0: Mit immer noch hemmandem Herzen, alte Minerva durch die stillen Gänge des Schlosses.
Speaker 0: Bis zum Verwandlungsklassenzimmer waren es einige Minuten zu Fuß und sie bealte sich, dass sie nicht so viel von der Stunde verpasste.
Speaker 0: Immer noch rotierten Rosiers Wort in ihren Kopf und sie versuchte, diese ärgerlich aus ihren Gedanken zu verbannen.
Speaker 0: Nie und nimmer würde sie Aaron oder Elvis im Stich lassen, nur, um vielleicht eine strahlende Zukunft zu ergreifen, Denn zu welchem Preis?
Speaker 0: Sie hatte keine Ahnung, warum Prof.
Speaker 0: Rosier ihr diese Worte gesagt hatte.
Speaker 0: Immer noch wurde sie ein wenig rot auf den Wangen, wenn sie an ihrer Hand dachte, die sie am Kinn gefasst hielt.
Speaker 0: Minerva fühlte sich aufgewühlt und alles andere als wohl.
Speaker 0: Was hatte diese Frau nur damit bezwecken wollen?
Speaker 0: Endlich war sie vor der Tür des Verbandlungslassenszimmers angekommen.
Speaker 0: Sie atmete tief durch, klopfte und trat ein.
Speaker 0: Die Klasse wandte sich zu ihr um, doch sie hatte nur Augen für Dumbledore, der an seinem Pult stand und Aaron unter seinem Umhang trug.
Speaker 0: Seine blauen Augen begegneten ihr sofort, und obwohl er seine Mine bewahrte, so konnte sie die Sorge deutlich spüren.
Speaker 0: Doch es war mitten im Unterricht.
Speaker 0: Sie würden erst später sprechen können, obwohl Minerva seltsamerweise lieber nicht darüber sprechen wollte.
Speaker 0: Sie wusste, dass es ihn aufregen würde, doch so würde ihn auch kaum anliegen können, dass alles in Ordnung sei.
Speaker 0: Stumm nickte er sie auf ihren Platz und machte mit seinem Unterricht weiter.
Speaker 0: Minerva arbeitete auch alles, was sie in der Zeit verpasst hatte, wieder auf, und als das Ende der Stunde geläutet hatte und alle zur nächsten Stunde strömten, blieb Minerva zurück, auch um Aaron wieder an sich zu nehmen.
Speaker 0: Er wartete nicht einmal darauf, dass das Zimmer leer war, sondern ging gleich zu ihr hinunter an ihr Pult.
Speaker 0: Minerva streckte ihre Hände aus, nahm Aaron entgegen und ließ sich etwas Zeit dabei, ihnen sein Tuch zu setzen.
Speaker 0: Irgendwie konnte sie Elbus gerade nicht in die Augen sehen.
Speaker 0: Was hat sie dir gesagt, kam er sofort zum Punkt, und seine Stimme verriet ihr, dass er misstrauisch erschien und auch ein Hauch Ärger schwang dabei mit.
Speaker 0: Er ist nur wegen dem Unterricht, mummelte sie und vermiet es immer noch ihn anzusehen.
Speaker 0: Wir, nun ja, Eileen und ich haben Verteidigungszaubere an Flüche geübt und ich habe versehentlich zauberstablose Magie verwendet.
Speaker 0: Sie lief etwas rot an.
Speaker 0: Hier war es sichtlich Unangenehmes zuzugeben.
Speaker 0: Professor Rosier hat es natürlich gesehen und wollte mich testen.
Speaker 0: Da habe ich es wieder getan.
Speaker 0: Sie hat mich entwaffnet und irgendetwas auf mich gefeuert.
Speaker 0: Ich wollte mich nur verteidigen, gestand sie beschämt.
Speaker 0: Dann hat sie vermutlich versucht, mir einzureden, dass Aaron und du mich nur aufhalten würden.
Speaker 0: Ich habe ihr keine Antwort gegeben auf nichts.
Speaker 0: Daraufhin hat sie mich gehen lassen.
Speaker 0: Davon, dass Rosier sie so angefasst hatte, erzählte sie ihm besser nichts.
Speaker 0: Es war schon schlimm genug.
Speaker 0: Er hatte ihr klar und deutlich gesagt, dass sie sich bedeckt halten sollte.
Speaker 0: und dazu gehörte auch die zauberstablose Magie.
Speaker 0: Minerva sagte seine Stimme ernst, sieh mich an.
Speaker 0: Zögerlich hob sie den Blick und erbeugte sich zu ihr hinunter.
Speaker 0: Seine Augen waren voller Sorge, er legte seine Hand beinahe zart an ihre Wange, und seine Stimme klang darauf hin vorsichtig, sanft.
Speaker 0: »Geth es dir denn gut?
Speaker 0: Sie hat dir nichts weiter getan«, fragte er, und ihre Augen glänzten verdächtig.
Speaker 0: Das entging ihm natürlich nicht.
Speaker 0: Minerva schüttelte den Kopf, doch sie vermutete, dass er es ihr nicht ganz abkaufte, jedoch drang er nicht weiter auf sie ein.
Speaker 0: Seufzen zucker sie in seine Arme, und nun tat es ihr Leid, dass sie annahm, er könnte irgendwie wütend auf sie sein.
Speaker 0: Er schien eher erleichtert, dass es ihr halbwegs gut ging.
Speaker 0: Es tut mir Leid, Erbes, mummelte sie trotzdem betrübt.
Speaker 0: Du hast mir noch gesagt, dass ich mich zurückhalten soll bei ihr, und dann das Minerva.
Speaker 0: sagte er ernst.
Speaker 0: Da gibt es nichts zu entschuldigen.
Speaker 0: Du hast dich selbst verteidigt, und du hast richtig gehandelt, indem du ihr keine Antwort gegeben hast.
Speaker 0: Dennoch, dass sie so etwas tut, geht mir beinahe schon zu weit, und ich sehe, dass du mir nicht alles sagen möchtest.
Speaker 0: – Albus, bitte, lass mir es darauf erst einmal beruhen, versuchte mir, näher bei ihn zu beruhigen, und legte eine Hand auf seinen Arm.
Speaker 0: Er sah sie skeptisch an, doch zu ihrer Erleichterung nickte er dann leicht.
Speaker 0: Es war besser und klüger, erst einmal abzuwarten und zu sehen, ob sie noch etwas dergleichen wagen würde.
Speaker 0: Außerdem wollte Minerva ihr nicht erneut eine Grundlage für etwas dergleichen geben, nur weil Albus mit ihr gesprochen hatte.
Speaker 0: Gut, solltete er geben.
Speaker 0: Dennoch, sollte sie die irgendetwas tun, egal in welcher Weise.
Speaker 0: Bitte denke nicht, dass du damit nicht zu mir kommen kannst.
Speaker 0: In Ordnung.
Speaker 0: Minerva nickte dankbar und senkte den Blick.
Speaker 0: Sie lächerte leicht und wusste, wie dumm sie war, ihm nicht alles gesagt zu haben.
Speaker 0: Aber sie war dankbar, dass er sie nicht drängte und ihr zusicherte, dass er diese Situation sehr ernst nahm.
Speaker 0: Minerva war dankbar, dass der restliche Unterricht einiges von ihr abforderte.
Speaker 0: Diese ganze Situation machte sie regelrecht fertig auf die Nerven und so hatte sie sich seit ihrer Schwangerschaft schon nicht mehr gefühlt.
Speaker 0: Doch die anderen Professoren gaben ihr keine Gelegenheit darüber nachzudenken, denn jeder von ihnen ließ die Uzzklassen all die Zauber, Flüche und Tränke wiederholen, die für die Prüfungen wichtig waren.
Speaker 0: Es war eine Menge Arbeit, und auch Minerva rauchte ordentlich der Kopf.
Speaker 0: Natürlich hatte sie alles, was sie Elbus erzählt hatte, auch Aline ausführlich beim Abendessen berichtet.
Speaker 0: Die beiden hatten sich ziemlich weit vom Lehrertisch entfernt hingesetzt und sprachen eingehend darüber.
Speaker 0: Eileen erzählte sie sogar, wie Professor Rosier sie angefasst hatte.
Speaker 0: Das lag nicht daran, dass sie Elbus weniger vertraute als ihrer besten Freundin, doch sie wusste, dass Eileen nicht sofort losmarschieren würde, um dieser Frau die Leviten zu lesen.
Speaker 0: Dennoch entrüstete sich ihre Freundin sehr über diese Begegnung der anderen Art, und dennoch hatten sie beide keine Ideen, was Professor Rosier damit bezwecken wollte.
Speaker 0: Vielleicht war es auch nur ein Versuch, dich irgendwie einzuschüchtern, Wie, um dir zu zeigen, dass es ihr egal ist, in welcher Beziehung du zu Dumbledore stehst?
Speaker 0: Mutmaster Aline schließlich matt.
Speaker 0: Wobei ich auf der anderen Seite doch irgendwie denke, dass sie dein Talent schätzt.
Speaker 0: Eine seltsame Art, das zu zeigen, meinte Minerva, und sie bekam immer noch eine Gänsehaut, wenn sie an diese Stunde zurückdachte.
Speaker 0: Du weißt, dass die Wege mancher Frauen oft seltsam sind, lächelte Aline ein wenig.
Speaker 0: Ein Räuspern unterbrach die beiden und sie blickten auf.
Speaker 0: Minerva blickte überrascht auf Elbus, den sie gar nicht bemerkt hatte.
Speaker 0: Sie sah seinem Blick und wusste sofort, dass etwas nicht stimmte.
Speaker 0: Minerva, entschuldige, du musst das Abendessen unterbrechen und mich begleiten.
Speaker 0: Es ist wirklich wichtig, sagte er ernst, und sie erhob sich, doch zu ihrer Verwunderung wandte er sich auch noch an Eileen.
Speaker 0: Miss Privet wären sie bitte so freundlich und würden uns Elrin für eine Zeit abnehmen.
Speaker 0: Ich möchte ihn ungern dabei haben.
Speaker 0: Natürlich, Professor!
Speaker 0: sagte die Schülerin überrascht, und wenn er war, reichte Eileen Aaron in die Arme, sei jedoch dabei Elvis sehr ernst an.
Speaker 0: »Was um Himmels Willnis los?« fragte sie mit gedämpfter Stimme, dass es nicht unbedingt jeder mitbekam.
Speaker 0: Er machte ein undeutliches Geräusch, als würde er ein Knurren unterdrücken.
Speaker 0: Sie konnte sehen, dass er nervös war und zeitgleich sehr verärgert, auch wenn er es gut überspielen konnte.
Speaker 0: Das machte sie selbst ebenso nervös, denn so ein Verhalten war untypisch für ihn.
Speaker 0: Beim besten Willen, ich weiß es selbst nicht, gestand er grimmig.
Speaker 0: Allerdings wurden wir beide zum Schulleiter berufen, und es schien dringend, da er keinen Aufschub duldete.
Speaker 0: Also bitte, folge mir, Miss Privet, wir holen Aaron danach ab.
Speaker 0: Ich kümmere mich um ihn.
Speaker 0: keine Sorge, Sir, nickte sie pflichtbewusst, und er nickte ihr ebenso dankbar zu.
Speaker 0: Er winkte Minerva mit sich, und die beiden machten sich gemeinsam auf den Weg zum Schulleiterbüro.
Speaker 0: Kapitel XIV Allein bei Nacht.
Speaker 0: Minerva fühlte sich unweigerlich an ihre Schwangerschaft zurückerinnert und wie sie mit Madame Marygold damals den Gang zum Schulleiterbüro angetreten hatte.
Speaker 0: Die gleiche Übelkeit und Angst tobte in ihrem Magen und sie bereute es ein wenig, so ausgiebig beim Abendessen gegessen zu haben.
Speaker 0: Immer wieder atmete sie tief durch, um sich irgendwie zu beruhigen.
Speaker 0: Es fühlte sich an, als stünde sie vor einer wichtigen Prüfung und die Tatsache, dass Elbis ebenfalls nicht wusste, um was es ging, machte es nur noch schlimmer.
Speaker 0: Minerva wagte einen kurzen Blick zu ihm, doch seine Mine war steinen und seine Augen starr nach vorn gerichtet.
Speaker 0: Seine ganze Haltung war gerade und erschien sich auf alles fortzubereiten.
Speaker 0: Als sie den goldenen Wasserspeyer erreicht hatten, hörte sie ihn ebenfalls tief durchatmen.
Speaker 0: Er nannte das Passwort und der Wasserspeyer erwachte zum Leben und gab die sichterehende Wendeltreppe in den Turm hinauf frei.
Speaker 0: Minervas Herz raste nun und ihr wurde schwindelig.
Speaker 0: Elbus mummelte sie und er nahm ihre Hand fest in seine.
Speaker 0: Wo ich Minerva, sagte er leise, ich bin bei dir.
Speaker 0: Als sie endlich vor der dunklen Büro-Tür ankamen, klopfte Elbus an und sie wurden hereingebeten.
Speaker 0: Ah, Dumbledore!
Speaker 0: Miss McGonagall, ich habe sie bereits erwartet, sagte Professor Dippet knapp und winkte sie zu sich.
Speaker 0: Die beiden tratten gemeinsam an seinen Schreibtisch und Minerva fühlte sich, als hätten sie beide irgendetwas angestellt.
Speaker 0: Tatsächlich überlegte sie hin und her, ob es einen möglichen Grund geben könnte, doch ihr fiel einfach nichts ein, was es diesmal sein könnte.
Speaker 0: Also blieb ihnen nichts anderes übrig, als zu warten, was Dippet ihnen erzählte.
Speaker 0: Sie wollten uns beide sprechen, schulerte, wagte Elbis schließlich ruhig, und Professor Dippet lehnte sich in seinem Stuhl zurück und musterte die beiden sichtlich streng.
Speaker 0: Allerdings, sagte er ernst.
Speaker 0: Nun, ich habe dem ganzen langen Bedenkzeit gegeben, bin jedoch zu dem Schluss gekommen, dass Hogwarts immer noch eine Schule ist und mit Verlaub kein Ort sein sollte, um Schandhaftes zu befürworten.
Speaker 0: Er wies mit seiner Hand auf Minerva, die ihn zwar noch verwirrt, aber in einer bösen Ahnung anstarte.
Speaker 0: Ich war weitherzig genug, dass ich erlaubte, dass ihr Kind hier in Hogwarts beherbergt wird.
Speaker 0: Allerdings habe ich in keiner Silbe erwähnt, dass ich es gestatte, wie sie beide miteinander umgehen.
Speaker 0: Sie, Dumbledore, sind immer noch ein Lehrer an meiner Schule, und sie, Miss McGonagall, eine Schülerin in ihrem letzten Jahr.
Speaker 0: Minerva ahnte, worauf dies wohl hinauslaufen würde, der noch schwieg.
Speaker 0: sie und auch Dumbledore sagte noch kein einziges Wort.
Speaker 0: Sie wagte es allerdings auch nicht, einen Blick auf ihn zu werfen.
Speaker 0: Dass sie als Schülerin bei einem Lehrer ein- und ausgehen des Nachts, ist ungesittet und könnte andere Schüler auf den Gedanken bringen, dass es vollkommene Normalität sei.
Speaker 0: Dumbledore neben ihr regte sich ein wenig und er sah den Schulleiter grimmig an.
Speaker 0: Und zu welchem Schluss hat sie dies geführt, Sir?
Speaker 0: fragte er Verhalten.
Speaker 0: Ich gestatte nicht, dass Miss McGonagall bei ihnen nächtigt.
Speaker 0: Zudem fügte er hinzu, denke ich eben so, dass es angebracht wäre, dass das Kind aus dem Schlafsal entfernt wird.
Speaker 0: Die Mädchen in ihrem Jahrgang sollten sich nicht zu sehr mit diesem Einfluss beschäftigen.
Speaker 0: Er wird also bei ihnen über Nacht bleiben, Dumbledore.
Speaker 0: Das kann nicht ihr Ernst sein!
Speaker 0: stieß Minervazor nicht aus.
Speaker 0: Es war ihr Vollkommen.
Speaker 0: egal, dass es der Schulleiter war, mit dem sie sprach.
Speaker 0: Sie wusste, dass Professor Dippert altmodische und vergangene Ansichten besaß, doch, dass er so weit gehen würde, ihr Allen an gewissen Abschnitten des Tages zu verwehren, das ging ihr zu weit.
Speaker 0: Sie hätte durchaus eingesehen, dass sie bei Elbus vielleicht nicht ständig ein- und ausgehen konnte.
Speaker 0: Es wäre schwer gewesen, doch sie hätten es bis zum Ende des Schuljahres ertragen können.
Speaker 0: Aber die Sache mit Aaron?
Speaker 0: Nein, das würde sie nicht so einfach hinnehmen.
Speaker 0: Aaron ist mein Baby und er braucht mich, auch nachts, sagte sie wütend.
Speaker 0: Das können sie nicht einfach bestimmen.
Speaker 0: Wählen sie ihren Ton bedachter, Miss McGonagall, drohte er ihr Leise.
Speaker 0: Ich war von Anfang an dagegen, dass sie überhaupt weiterhin Hogwarts-Bell suchen dürfen, also strepazieren sie meine Gnade nicht mit ihrem Widerwillen.
Speaker 0: In Minerva kochte es und ein zorniges Rot schoss in ihre Wangen.
Speaker 0: Sie war kurz davor, ihre Fassung zu verlieren und machte sogar einen halben Schritt auf ihn zu, als Elbe sich zwischen sie und Dippetschub.
Speaker 0: Er hatte scheinbar bemerkt, dass sie kurz davor war, den Schulleiter anzuschreien und hatte das Schlimmste noch einmal verhindert.
Speaker 0: Wenn das ihr Wille ist, Schulleiter, werden wir dem vorerst nachkommen, sagte er verärgert, aber in einem abschließenden Tonfall.
Speaker 0: Ich denke, es ist momentan alles gesagt und wir gehen besser.
Speaker 0: Minerva konnte es nicht fassen und sie wollte protestieren, doch erfasste sie bestimmt an der Schulter.
Speaker 0: Der Schulleiter entließ sie aus seinem Büro, und Elbus schob sie regelrecht hinaus.
Speaker 0: Unten vor dem Wasserspeier angelangt, riss sich Minerva von ihm los und wirbelte Zorn nicht zu ihm herum.
Speaker 0: — Warum hast du ihm zugestimmt?
Speaker 0: fragte sie außer sich.
Speaker 0: — Er hat kein Recht darauf, mir vorzuschreiben wann und wo ich Aaron sehen darf, und gerade nachts braucht er mich zum Einschlafen.
Speaker 0: Es war nicht so, dass sie es Elbus nicht zutrauen würde, Aaron ebenfalls einen ruhigen Schlaf zu geben, denn noch war ihr Mutterinstinkt enorm.
Speaker 0: Sie hatte ihn die ganze Schwangerschaft allein getragen und hatte niemanden bei sich.
Speaker 0: Natürlich vertraute sie Erin auch zwischenzeitlich anderen Personen an, wie Aline oder ihrer Großmutter, doch das war nur für eine kleine Zeit, nicht eine ganze Nacht.
Speaker 0: Die Aussicht, mehrere Stunden von ihrem Baby getrennt zu sein, war schrecklich.
Speaker 0: Sie hatte es nur ein einziges Mal getan und ... und nie wieder wollte sie dieses schlechte Gewissen in sich tragen müssen.
Speaker 0: Ich weiß, es ist nicht gerecht, Minerva, sagte er, säufzend.
Speaker 0: Aber warum hast du es dann einfach hingenommen?
Speaker 0: fragte sie zornig.
Speaker 0: Weil ich beim Merlin nicht allmächtig bin, fuhr er sie nun ebenfalls an, ein wenig ungewollt laut.
Speaker 0: Auch wenn ich den Namen Dumbledore trage, habe ich nicht die Macht, alles tun und lassen zu können, wie es mir beliebt, Minerva.
Speaker 0: Denkst du wirklich, dass es mir gefällt oder mir egal ist?
Speaker 0: Das ist es nicht.
Speaker 0: Aber eine Diskussion zu starten mit der Grundlage von aufgewühlten Gefühlen?
Speaker 0: Du hast gesehen, dass er sich nicht auf etwas dergleichen einlässt, und ich habe nur verhindern wollen, dass er einen Schritt weitergeht.
Speaker 0: Du kannst nicht einfach gegen den Schulleiter ausholen, in einem Ton, der ihm sicher missfallen wird, und ich bin nicht in der Position Bestimmungen einfach zu ignorieren.
Speaker 0: Sie sahen sich gegenseitig an.
Speaker 0: Minerva standen Tränen in den Augen, und dennoch verflog ihre Wut nicht.
Speaker 0: Er konnte sehen, wie er noch einiges auf der Zunge lag, sie ist jedoch scheinbar runterschluckte, denn sie knifft die Augen zusammen und sah von ihm weg.
Speaker 0: Er sah sie zittern und wusste, dass er sich davon abhalten wollte zu weinen.
Speaker 0: Und in dem Moment tat es ihm auch schon leid, dass er sich so im Ton vergriffen hatte, auch wenn er jedes Wort so meinte, wie er es gesagt hatte.
Speaker 0: Leise säufzte er.
Speaker 0: Minerva versuchte er es nun ruhiger und auch vorsichtiger.
Speaker 0: Bitte denke nicht, dass ich es so stehen lassen werde.
Speaker 0: In einem gegebenen Moment werde ich noch einmal versuchen, mit dem Schulleiter zu sprechen, doch gerade ist es nicht der richtige Zeitpunkt.
Speaker 0: Es kam nur ein Nicken, ein Schluchzen, und sie vergrubt das Gesicht in ihren Händen.
Speaker 0: Schuldbewusst trat er zu ihr und nahm sie in seine Arme.
Speaker 0: Zu seiner Erleichterung stieß sie ihn nicht von sich und schien diese Umarmung zu brauchen, nachdem er sie so zurechtgewiesen hatte.
Speaker 0: Er hatte sich nicht im Ton vergreifen wollen, allen voran bei ihr nicht.
Speaker 0: Aber auch seine Nerven waren nicht grenzenlos strapazierfähig.
Speaker 0: Schweigsam gingen sie zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors.
Speaker 0: Er begleitete sie, da Aaron an sich nehmen würde und sie gezwungenermaßen allein im Turm zurückbleiben musste.
Speaker 0: Minerva war anzusehen, dass sie hin und her gerissen war zwischen Trauer, Enttäuschung und grenzenloser Wut.
Speaker 0: Und dennoch wirkte sie nachdenklich.
Speaker 0: Beschäftigte ich noch etwas, fragte er sacht, bevor sie den Turm betraten und blickte zu ihr hinunter.
Speaker 0: Sie warf ihm einen Blick zu, voller Unbehagen.
Speaker 0: Es war ein deutliches Jahr, dennoch schwieg sie für einen Moment.
Speaker 0: Schließlich säufzte sie leise.
Speaker 0: Ich weiß, es klingt ziemlich weit hergeholt, aber ich denke, dass Rosier ihre Finger da im Spiel hat, sagte sie leise.
Speaker 0: korrigierte er sie, und sie schoss ihm einen finsteren Blick zu.
Speaker 0: Und ich verstehe deine Gefühle ihr gegenüber, aber was sollte sie davon haben?
Speaker 0: Mir war bewusst, dass du so denkst, sagte Minerva müde.
Speaker 0: Doch all die Probleme, die wir gerade bekommen, haben mit ihrem Auftauchen angefangen.
Speaker 0: Minerva, du bist aufgewühlt, wütend, und es ist viel passiert in den letzten Tagen, versuchte er es bedachte.
Speaker 0: Vielleicht nun, ja, du denkst dich, rede mir etwas ein?
Speaker 0: schnappte sie wütend.
Speaker 0: Ich fantasiere nur.
Speaker 0: Er säufzte schwer und rieb sich mit einer Hand über die Augen.
Speaker 0: Er wollte nicht schon wieder einen Streit anfangen.
Speaker 0: Die ganze Zeit überhatte Stippet nicht interessiert Elbus, sagte sie leise.
Speaker 0: Und jetzt plötzlich denkt er, dass er uns trennen muss, mich von Aaron trennen muss.
Speaker 0: Verflucht Elbus, ich will doch auch nicht streiten, aber dieser Sache stinkt zum Himmel, ich fühle es.
Speaker 0: Bitte versuch dort nicht zu viel rein zu interpretieren, Minerva, sagte er leise.
Speaker 0: Ich kann all deine Gefühle und Gedanken nachvollziehen, wirklich.
Speaker 0: Allerdings bitte, lass ein paar Tage verstreichen und versuch dich zu beruhigen.
Speaker 0: Aufgewühlt hat man oft keinen klaren Blick auf die offensichtlichen Dinge und niemand ist geholfen, haltlose Unterstellungen zu verbreiten.
Speaker 0: Sie schwiegbetreten und ihre Augen waren bitte in die Ferne gerichtet, der noch nickte sie leicht.
Speaker 0: Er wusste, dass sie gerade nichts davon hören wollte und hatte selbst auch keine Kraft mehr, gegen zu argumentieren.
Speaker 0: Er wusste, dass er bei Minerva momentan auf Granit traf und es keinen Sinn machte, sie eines Besseren belehren zu wollen.
Speaker 0: Zudem wollte er ihre Gefühle nicht noch mehr verletzen.
Speaker 0: Im Gemeinschaftsraum saß Alina am Kamin und hielt Erin in ihren Armen.
Speaker 0: Sie blickte auf, als die beiden eintraten und erhob sich von dem Sofa, auf dem sie gesessen hatte.
Speaker 0: Da bist du ja wieder Minerva, sagte sie erleichtert.
Speaker 0: Das hat wirklich lange gedauert, ist... Aline unterbrach sich, als sie Minervas Tränen sah, als sie ihr Aaron Stumm abnahm.
Speaker 0: Verwirrte beobachtete ihre Freundin, wie sie ihr Kind liebevoll, aber unter Tränen auf die Stirnküste und schließlich an Dumbledore weitergab.
Speaker 0: Minervas schluchzte auf, wandte sich ab und rannte ohne ein Abschiedswort an Dumbledore hinauf in ihren Schlafsal.
Speaker 0: Aline sah ihr erschrocken nach.
Speaker 0: Minerva rief sie und wollte ihr nach, doch eine Hand auf ihrer Schulter hielt sie zurück.
Speaker 0: Lassen Sie sie, Miss Privet, sagte Prof.
Speaker 0: Dumbledore Ernst.
Speaker 0: Es war eine Menge zu schlucken.
Speaker 0: Geben Sie ihr ein wenig Zeit.
Speaker 0: Was bei Merlin ist geschehen, fragte sie entsetzt.
Speaker 0: Seufzens erzählt er ihr kurz und knapp, was Prof.
Speaker 0: Dippet angeordnet hatte und auch von Minervas Vermutung wegen Prof.
Speaker 0: Rosier.
Speaker 0: Ihren Streit ließ er bewusst aus, ihm war klar, dass Minerva wahrscheinlich selbst darüber mit Miss Privet sprechen würde.
Speaker 0: Doch die Schülerin war bereits von allein darauf gekommen.
Speaker 0: Gab es einen Streitprofessor?
Speaker 0: fragte sie Matt.
Speaker 0: Minerva war nicht mehr so aufgeführt seit ihrer Schwangerschaft.
Speaker 0: Ich muss gestehen, dass meine Tonlage nicht gerecht ihr gegenüber war.
Speaker 0: Jedoch wollte ich einfach verhindern, dass sie dem Schulleiter die Stirn bietet.
Speaker 0: Verhindern, dass er schlimmere Dinge entscheidet, als er es ohnehin schon getan hat.
Speaker 0: Minerva ist wütend, aufgewühlt, nicht rational.
Speaker 0: Sie würde niemals grundlos jemanden etwas unterstellen, gab Eileen zu bedenken.
Speaker 0: Ich weiß, dass sie es ihnen nicht erzählt hat, Sir, und vermutlich ist es nicht gerecht, dass ich es ihnen sage, aber diese Frau hat sie nicht nur verbal bedrängt.
Speaker 0: Dumbledore sah sie an und Aline konnte deutlich sehen, dass er überrascht wirkte.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: fragte er erschrocken.
Speaker 0: Aline erzählte es ihm mit wenigen Worten, und seine Mine wurde ernst und nachdenklich.
Speaker 0: Das war also der Grund, warum sie kaum mit ihm sprechen konnte, als er sie über dieses Treffen befragt hatte.
Speaker 0: Er nickte schließlich knapp.
Speaker 0: Danke, Miss Privat, dass Sie mir das anvertraut haben, sagte Eliza.
Speaker 0: Bitte kümmern Sie sich um Minerva.
Speaker 0: Natürlich, Sir, sagte Eileen und blickte ihm nach, bis er mit Aaron den Turm verlassen hatte.
Speaker 0: Schließlich wurde ihr Ausdruck ernst und sie folgte Minerva in ihren Schlafsaal.
Speaker 0: Minerva saß zusammengekauert auf ihrem Bett.
Speaker 0: Sie hatte ihr Kissen in ihrer Arme genommen und hielt es umschlossen, als würde sie versuchen, den leeren Platz zu füllen, den Aaron hinterlassen hatte.
Speaker 0: Sie wusste, dass ihr Baby sicher und wohlbehütet bei Elvis war, dennoch machte es sie nervlich fertig, dass es ihr nicht gestattet war, ihn wenigstens im Schlafsaal zu behalten.
Speaker 0: Alles andere hätte sie irgendwie noch mit einem Zähneknirschen verkraften können, doch nicht das.
Speaker 0: Sie weinte bitterlich.
Speaker 0: Nicht nur Professor Dippert hatte sie mit dieser Entscheidung sichtlich mitgenommen, auch Elvis Einwände und sein Herunterspielen ihrer Gefühle und Gedanken machte sie fertig.
Speaker 0: Tief im Inneren wusste sie zwar, dass er es nur gut meinte und sicher einen klareren Kopf besaß als sie momentan, dennoch war es wie ein Stich mitten ins Herz.
Speaker 0: Die Tür zum Schlafsaal ging leise auf, doch Minerva blickte nicht hoch.
Speaker 0: Sie wusste, dass es Eileen war und wenig später setzte sich ihre beste Freundin an das Fußende ihres Bettes.
Speaker 0: Eine ganze Weile schwiegen sie beide, dann erhob Eileen das Wort.
Speaker 0: Professor Dumbledore hat mir von dem Gespräch mit Dippit berichtet, und von eurem Streit, sagte sie leise, und Minerva hob leicht ihren Kopf aus dem Kissen und wischte sich über die Augen.
Speaker 0: Und ich muss mich entschuldigen, Minerva, aber ich habe ihm erzählt, was wirklich zwischen die und diese Rosi abgelaufen ist.
Speaker 0: Minerva starbte sie erschrocken an.
Speaker 0: Warum Eileen?
Speaker 0: fragte sie bestürzt.
Speaker 0: Ich wollte nicht.
Speaker 0: Verdammt, was wenn er?
Speaker 0: Eileen griff rasch vor und packte ihre Hand.
Speaker 0: Ernst und direkt sah sie ihre Freundin an und Minerva schloss ihren Mund.
Speaker 0: Dieser Blick war wie der einer strengen, aber mit fühlenden Mutter.
Speaker 0: – Jetzt beruhige dich bitte Minerva, er wird nichts tun, sagte sie bestimmt.
Speaker 0: Aber es war notwendig, dass er es weiß, damit er deine Gefühle auch verstehen kann.
Speaker 0: Auch wenn er sich im Ton vergriffen hat, ist ihm nicht damit geholfen, wenn du ihm das Wichtigste verschweigst.
Speaker 0: Er konnte es gar nicht nachvollziehen.
Speaker 0: Aber nun kann er es, und er ist nicht wütend.
Speaker 0: Und Merlin, ich bin die Letzte, die jemanden wie ihn verteidigen würde.
Speaker 0: Traurig sah Minerva auf ihr Kissen in den Armen hinunter und wischte sich die letzten Tränen fort.
Speaker 0: Arlin hatte Recht, aber sie hatte dies in ihrer Wut gar nicht weiter bedacht.
Speaker 0: Zu Unrecht hatte sie ihn scharf angefahren und nun tat es ihr tatsächlich Leid, genauso sehr, wie es wahrscheinlich auch ihm Leid tat.
Speaker 0: So, sagte Arlin und ließ Minerva los.
Speaker 0: Und jetzt atmet tief durch.
Speaker 0: Die Situation ist schlimm und ungerecht, aber nicht das Ende.
Speaker 0: Ich bin mir sicher, dass Dumbledore da noch nicht das letzte Wort gesprochen hat, und sei froh, dass du Erwin immerhin über den Tag hinweg behalten darfst.
Speaker 0: Ich, du hast recht, murmelte Minerva ernüchtert.
Speaker 0: Ich war ungerecht, ich habe nicht nachgedacht, Merlin, ich muss mich morgen bei Erbis entschuldigen.
Speaker 0: Nun, ich kann es dir nicht übel nehmen, ich wäre an deiner Stelle ebenso außer mir, solltete Aline.
Speaker 0: Aber für solche Sachen bin ich für dich da, Minerva, um dich wieder auf den Teppich zu holen.
Speaker 0: Danke, Aline.
Speaker 0: Wirklich, sagte sie mit beben der Stimme.
Speaker 0: Was würde ich nur ohne dich machen?
Speaker 0: Wahrscheinlich durchdrehen, grenzte Aline.
Speaker 0: Na komm, es ist spät.
Speaker 0: Morgen müssen wir wieder fit sein für den letzten Tag vor dem Wochenende.
Speaker 0: Und sie ist mal so.
Speaker 0: Dippert hat nur etwas von der Nacht gesprochen.
Speaker 0: Dann müsst ihr eben über den Tag hinweg unanständig sein.
Speaker 0: Hör auf!
Speaker 0: Versuchte es mir näher war streng, wurde aber knallrot auf den Wangen und warf nun doch ein wenig lachend das Kissen nach Alin.
Speaker 0: Der Abend verging und die Nacht kehrte ein.
Speaker 0: Hockwurz wurde ganz still, beinahe friedlich und doch drückte eine eisige Stimmung auf das Gemüt von Dumbledore, der erschöpft durch die dunklen Gänge des Schlosses Schritt.
Speaker 0: Auch wenn Dippet es angeordnet hatte, dass er für Aaron des Nachts verantwortlich war, musste er dennoch seine Aufsicht über Nacht führen und er hatte seinen Sohn in seinem Kinderbett zurücklassen müssen.
Speaker 0: Zwar würde sein Phönix Forks bei ihm wachen, dennoch war es ihm alles andere als recht so.
Speaker 0: Minerva würde einen Anfall bekommen, wenn sie das wüsste.
Speaker 0: Sein Kopf drückte ein wenig und er fühlte sich ausgelaut.
Speaker 0: Eigentlich wollte er einfach nur in sein Bett fallen und schlafen, Doch er musste noch ein paar Runden durch das Schloss drehen, bevor er in den Feierabend entlassen war.
Speaker 0: Der Streit mit Minerva belastete ihn arg.
Speaker 0: Immer noch sah er vor seinem geistigen Auge, wie sie einfach in ihren Schlafseigerand war, vermutlich um endlich ihren Gefühlen nachzugeben und zu weinen.
Speaker 0: Es schmerzte in seiner Brust, und er wünschte sich so sehr, dass er sie nicht so grob angefahren hätte.
Speaker 0: Das hatte sie einfach nicht verdient.
Speaker 0: Noch schuldiger führte er sich, nachdem es Privet ihm offenbart hatte, was wirklich der Grund für Minervas Misstrauen war.
Speaker 0: Er hätte sie anhören sollen, statt sie zu maßregeln, auch wenn er immer noch befand, dass er richtig gehandelt hatte, um Schlimmeres zu verhindern.
Speaker 0: Er würde Dippet durchaus zutrauen, dass er die Nerven hätte, Minerva kurz vor ihren Uzz aus Hogwarts zu verweisen, wenn sie aus der Reihe tanzte.
Speaker 0: Und auch, wenn er Minerva damit verletzt hatte, würde er niemals zulassen, dass sie ihre Zukunft aufs Spiel setzte.
Speaker 0: Nicht wegen einem alten, verbitterten Mann, der ihre Gefühle mit Füßen trat.
Speaker 0: Solftsend bocke in die Bibliothek ein und hob seinen leuchtenden Zauberstab.
Speaker 0: Er bezweifelte eigentlich, dass sich heute jemand herumtreiben würde, denn noch war es seine Pflicht, nachzusehen.
Speaker 0: Umso überraschter war er, als er einen hellen Schein in der verbotenen Abteilung entdeckte und ging nahezu lautlos auf die Lichtquelle zu.
Speaker 0: Doch es war kein Schüler, der das Nachzieher rumschlich und zwei klare Augen funkelten ihn an, begleitet von einem Lächeln.
Speaker 0: — Oh, guten Abend, Professor!
Speaker 0: Sie sind wohl auf böse Schüler Jagd, wie ich annäme?
Speaker 0: — schmunzerte Professor Rosier inseidig an, während sie das Buch, welcher sie in der Hand gehalten hatte, zuklappte und zurück in das Regal stellte.
Speaker 0: Dumbledors Inneres zog sich ein wenig zusammen, der noch bewahrte er seine Höflichkeit und senkte seinen Zauberstab ein wenig, um ihr nicht direkt in das Gesicht zu leuchten.
Speaker 0: Nachtaufsicht, ja, sagte er.
Speaker 0: Ich nehme mir jedoch an, wenn sie hier sind, dass sich niemand sonst in der Bibliothek befindet, dann kann ich meine Runde weitermachen.
Speaker 0: Guten Abend, Professor.
Speaker 0: Er wandte sich von ihr ab, obwohl er verleitet war, sie auf Minerva anzusprechen.
Speaker 0: Aber er wollte sie nicht noch in eine weitere unangenehme Situation manövrieren, also tat er so, als wüsste er von nichts.
Speaker 0: Nur leider war Rosier scheinbar nicht daran interessiert, das Gespräch schon abzubrechen.
Speaker 0: Ich habe von der Entscheidung des Schulleiters gehört, sagte sie schmunzend.
Speaker 0: So fragte er und wandte sich mit gehobener Augenbraue wieder zu ihr um.
Speaker 0: Sie scheinen ja bestens informiert zu sein.
Speaker 0: Ich habe Mittel- und Wegeprofessor, lachte sie und legte den Kopf schreck.
Speaker 0: Nun, weit schon ist Mies-Migonega durch ihre Prüfungen, dann können sie doch immer noch ihren eigenwilligen Gelüste nachkommen.
Speaker 0: Dumbledore Schwieg sah sie jedoch dezent manend an.
Speaker 0: Rosier lächelte herausfordernd.
Speaker 0: Ich kann verstehen, warum sie für Mies-Migonega fallen konnte, Sie ist wahrlich eine Schönheit.
Speaker 0: Haben sie ihr das auch in dieser Art und Weise gesagt, als sie sie körperlich bedrängt haben, fragte er leise und sehr kühl.
Speaker 0: Nun konnte er nicht länger so tun, als würde er nichts wissen.
Speaker 0: Ihre Worte über Minerva lesen es ihm kalt den Rücken runterlaufen.
Speaker 0: Diese Frau war unberechenbar und sie trat provokant näher an ihn heran.
Speaker 0: Damit kennen sie sich doch bestens aus, nicht wahr?
Speaker 0: Was Jens könnte sie bewegt haben, sie schon eine Mädchen zu bedienen, welches ihre Tochter sein könnte.
Speaker 0: Ja, sie ist wirklich schön.
Speaker 0: Ich kann mir vorstellen, dass es ein Erlebnis war, der erste bei ihr zu sein.
Speaker 0: Er konnte nichts sagen, warum, doch ein sehr eigenartiges Gefühl machte sich in ihm breit.
Speaker 0: Seine Brust war wie zugeschnürt und erdruck in seinem Kopf wuchs.
Speaker 0: Ein Unwohlsein jenseits allem, was er je in dieser Art verspürt hatte, breltete sich aus, und er hatte das Bedürfnis zu flüchten, doch er rührte sich nicht.
Speaker 0: Nach seinem Gefühl wollte er ihr eine böse Antwort geben, und doch schwieg er eisern.
Speaker 0: »Und mies me Garnagal, da noch noch schwängern«, zehrte sie weiter auf, »in einer Art und Weise, in der es ihm schlecht wurde.«.
Speaker 0: »Es war nicht meine Intention, ein Kind zu zeugen«, sagte er leise.
Speaker 0: Tatsächlich war er nach dieser Nacht so aufgewühlt gewesen, dass er es schlicht vergessen hatte, diesen einen wichtigen Zauber zu sprechen, der dies verhindert hätte.
Speaker 0: Sie schen nicht, lachte sie leise und trat noch näher.
Speaker 0: Ein Kind bedeutet immerhin Verantwortung, Bindung.
Speaker 0: Sehen sie denn überhaupt der Mann dafür, um sich an so ein junges Ding zu binden?
Speaker 0: Und plötzlich waren ihre Finger an seiner Brust und wanderten langsam hinauf.
Speaker 0: Es war, als würde Dumbledore ein Schlag treffen, und sein Herz setzte für einen Moment aus, als er sah, wie nah sie ihm kam.
Speaker 0: Stopp, wie verzornen Brandt, packte sie und hielt sie von sich fern.
Speaker 0: Wie können sie es wagen, sich mir in dieser Art und Weise so schamlos zu nähern?
Speaker 0: Ich liebe Minerva, und für keine Frau der Welt würde ich sie betrügen, niemals.
Speaker 0: Er ließ sie abrupplos und trat noch mehr von ihr zurück.
Speaker 0: Seine blauen Augen funkelten gefährlich und er war für einen zornigen und angewiderten Blick zu.
Speaker 0: Zu seiner Verwunderung schien sie das gar nicht zu treffen.
Speaker 0: Sie richtete ihren Umhang gelassen und sah ihm ernst an.
Speaker 0: »Gott für Sie«, sagte sie knapp und schritt an ihm vorbei.
Speaker 0: »Sie sehen wohl doch eine rührend treue Selle«, sie lachte sanft und er drehte sich aufgebracht zu ihr um.
Speaker 0: »Was sollte das?« herrschte er sie an und schritt ihr nach, da wirbelte sie elegant herum und er hatte die Spitze ihres Zauberstabs nur Zentimeter von seiner Kehle entfernt.
Speaker 0: Ihre klaren Augen glommen im kalten Licht seines Zauberstabs und da war kein Lächeln mehr auf ihren Lippen.
Speaker 0: Was sie dem Mädchen der aufgebürtete Abend für eine Nacht ihres Persönlächeln vergnügen stammelt door.
Speaker 0: Denken sie da nicht, da es sich mir einen kleinen Test erlauben darf, zischte sie und ließ den Zauberstab langsam über seine Kehle gleiten, hinunter zu seiner Brust.
Speaker 0: Ist es denn verwerflich, wenn ich ihre Loyalität infrage stelle?
Speaker 0: Ich wollte es mit eigenen Augen sehen, denn erzählen können sie mir viel Dumbledore.
Speaker 0: Sie senkt ihren Stab und setzte wieder ein Lächeln auf.
Speaker 0: Aber diese Nacht war durchaus ergibig.
Speaker 0: Sie sah auf ihre Uhr.
Speaker 0: Ich denke, ihre Zeit ist um.
Speaker 0: Eine angenehme Nacht, Professor.
Speaker 0: Und mit einem Lächeln entschwebte sie und ließ ihn in der Dunkelheit zurück.
Speaker 0: Sein Herz hemmerte und er konnte immer noch kaum begreifen, was da gerade vor sich gegangen war.
Speaker 0: Hat es tatsächlich passiert?
Speaker 0: Und ihre letzten Worte stimmten ihn nachdenklich ergiebig.
Speaker 0: Doch warum sollte sie so erpicht darauf sein, seine Teue zu Minerva zu testen?
Speaker 0: War es eine sehr seltsame und verdrehte Art, ihre Sympathie für die Schülerin zu zeigen?
Speaker 0: Er konnte sich keinen Reim darauf machen, und er fühlte sich noch erschöpfter als zu Beginn seiner Nachtschicht.
Speaker 0: Müde und ausgelaugt kehrte er in seine Räume zurück und sah nach seinem Sohn.
Speaker 0: Aaron schlief friedlich, und Forks verließ die Strebe seines Kinderbettchens, als er seinen Herren erblickte.
Speaker 0: Nachdenklich betrachte er seinen Sohn.
Speaker 0: Wenn er in dieser Nacht einen kühlen Kopf bewahrt hätte, wäre Aaron nie geboren, und er hätte Minerva nie in diese grausame Schwangerschaft befördert.
Speaker 0: Dass er in einer Nacht viel zerstört hatte, das war ihm bewusst.
Speaker 0: Immer noch fühlte er die Schuld darüber, doch er liebte sie wirklich.
Speaker 0: Minerva war sein und sein allein.
Speaker 0: Und obwohl er niemals gedacht hätte, je Kinder zu bekommen oder sich diese zu wünschen, Es bewegte ihn, dass dieses kleine Geschäft dort in dem Kinderbett sein Sohn war.
Speaker 0: Und auch, wenn er vielleicht nicht gewollt war, so würde er ihn nie wieder hergeben wollen.
Speaker 0: Seufzen zog er sich um und ließ sich in sein Bett fallen, doch es war leer und kalt ohne Minerva an seiner Seite.
Speaker 0: Eine ganze Zeit lang wälzte er sich hin und her, zog dann ihr Kissen in seiner Arme, um ihren Duft um sich herum zu haben.
Speaker 0: So viele Gedanken kreisten ihm im Kopf umher, und so viele Gefühle übermanden ihn mit voller Macht.
Speaker 0: Er drückte sein Gesicht in das Kissen hinein und Tränen brannten in seinen Augen.
Speaker 0: Und er weinte, weinte vor Erschöpfung, vor Schuldgefühlen und Sehnsucht nach Minervas Nähe.
Speaker 0: Er fühlte sich so verletzlich wie nie und wünschte sich nichts Sehnlicher als ihren warmen Körper neben sich, ihre Arme, ihren Duft, ihre Nähe.
Speaker 0: Und nach einer schier endlosen Nacht weinte er sich schließlich in den Schlaf.
Speaker 0: Für Minerva kam der Morgen viel zu früh, da die Nacht auch viel zu kurz war.
Speaker 0: Sie hatte einfach nicht schlafen können, denn die ganze Nacht hatte sie Schuldgefühle und Trauer geplagt, dafür, dass sie sich nicht mehr mit Elbis hatte aussprechen können, sich nicht hatte entschuldigen können.
Speaker 0: Zwar hatte das Gespräch mit Aline ihr Gut getan, dennoch war es eine schwere Last auf ihrem Herzen.
Speaker 0: Obwohl ihr Magen grummelte und knurrte, bekamen sie kaum einen Bissen runter, als sie mit Aline am Frühstückstisch in der großen Halle saß.
Speaker 0: Immer wieder hielt sie Ausschau nach Elbus, doch er erschien nicht zum Frühstück und Sorgen plagten sie.
Speaker 0: Was, wenn er sie gerade nicht sehen wollte, wenn er wütend war?
Speaker 0: Minerva, jetzt macht ihr doch keine solchen Sorgen, versuchte Aline sie zu beruhigen.
Speaker 0: Du weißt doch, dass wir gleich Verteidigung haben und der Aaron ohnehin bei sich hat in dieser Zeit.
Speaker 0: und hatte er nicht ohnehin Nachtschicht, er wird bestimmt nicht wütend auf dich sein, sondern einfach noch schlafen, also höh jetzt aufzuspinnen.
Speaker 0: Minerva säufzte und nickte.
Speaker 0: Diese ganze Situation machte sie nervlich fertig und sie musste sich zur Ruhe zwingen.
Speaker 0: Aline hatte recht.
Speaker 0: Nach einer Nachtschicht würde er sicher noch schlafen, doch normalerweise war sie dann immer bei ihm gewesen und hatte Aaron versorgt, während er noch ein wenig ruhen konnte.
Speaker 0: Wir sehen ihn nach Verteidigung, dann kannst du mit ihm sprechen, in Ordnung?
Speaker 0: »Jetzt mach dich mal nicht verrückt.
Speaker 0: Du brauchst deine Konzentration gleich, wenn wir mir diese Gruselhexe Unterricht haben.«.
Speaker 0: »Ja, du hast dir recht, Aline.
Speaker 0: Dennoch, säuft's, Timina war schwer, doch sie nickte schließlich.
Speaker 0: Es ist nur so ungewohnt, dass ich Aaron so lange mit ihm alleine lasse.
Speaker 0: Es ist nicht so, dass ich es ihm nicht zutraue, aber...«.
Speaker 0: »Du bist Aaron's Mutter.
Speaker 0: Es ist doch nur verständlich, dass du bei deinem Kind sein willst,« meinte Aline sanft, und schob ihr ein Glas Kürbessaft hin.
Speaker 0: Nun komm, jetzt trink wenigstens ein Glas Saft und dann lass uns losgehen, nicht, dass wir uns noch bei Rosier verspäten.
Speaker 0: Darauf hatte Minerva ebenfalls keine Lust, also lehrte sie Aline zu liebe das Glas und die beiden beeilten sich, umpünktlich zum Verteidigungsklassenzimmer zu kommen.
Speaker 0: Die Stunden in Verteidigung gegen die dunklen Künste wurden immer anspruchsvoller.
Speaker 0: Kaum einer in ihrer Klasse konnte das Pensum schaffen, was Professor Rosier ihnen aufwürdete.
Speaker 0: Auch wenn Minerva viele Gründe besaß, diese Frau zu verteufeln, so musste sie gezwungenermaßen zugeben, dass ihr Unterricht trotz der Härte sehr lehrreich und praktisch war.
Speaker 0: Sie bekam nicht nur Unterricht in der Wirkung der Flüche und Abwehr, sie förderte auch das Können in einem Duell.
Speaker 0: Allen voran Minerva lobte sie oft in den Himmel, wobei auch Eileen viele Pluspunkte bei ihr sammelte, was beide Mädchen dennoch nicht blenden konnte.
Speaker 0: Sie wussten beide, dass hinter dieser netten Fassade auch ein anderes Gesicht stecken konnte.
Speaker 0: Mit reichlich vielen Punkten für das Konto von Gryffindor wurde die Stunde durch die Pausenglocke beendet.
Speaker 0: Minerva beeilte sich, alles rasch zusammenzupacken, da sie so schnell wie möglich zu Albus und Aaron wollte, um die beiden vielleicht vor dem Unterricht noch abzupassen.
Speaker 0: Auf halben Wege jedoch blieb sie abrupt stehen und stieß einen nicht salonfähigen Fluch aus.
Speaker 0: Was ist los, Minerva?
Speaker 0: fragte Eileen, die ebenfalls anhielt.
Speaker 0: Ich habe meinen Umhang vergessen, sagte Minerva entnervt.
Speaker 0: Während ihre Übungen hatte sie ihn abgelegt, um ein wenig beweglicher zu sein.
Speaker 0: Sie war so in Eile gewesen, dass sie ihn glatt vergessen hatte.
Speaker 0: Also wurde das wohl nichts, Elbus eher zu sehen.
Speaker 0: Ich gehe schnell zurück und hole ihn, sagte sie ärgerlich seufzend.
Speaker 0: Soll ich mitkommen?
Speaker 0: fragte Eileen.
Speaker 0: Nein, ich will nicht, dass du wegen mir zu spät kommst.
Speaker 0: Ich beeile mich, bis gleich, sagte sie und machte auf dem Absatz Kert.
Speaker 0: Sie eilte zurück durch die Lehrer werdenden Korridore und schlüpfte schnell in das Klassenzimmer für Verteidigung.
Speaker 0: Der Raum war komplett leer und auch Professor Rosier war nirgends zu sehen.
Speaker 0: Dennoch machte sie so leise, wie es ihr nur möglich war und durchquerte den Raum.
Speaker 0: Er hing immer noch über ihrem Stuhl.
Speaker 0: Erleichtert nahm sie ihn an sich und wollte sich bereits zum Gehen abwenden.
Speaker 0: »Durchaus, interessant, was du mir da berichtest, Winder«, tönte eine gedämpfte Stimme und Minerva blickte über die Schulter.
Speaker 0: Das Büro des Verteidigungslehrers war ein wenig erhöht und mit einer kleinen Treppe verbunden.
Speaker 0: Die Tür war nun angelehnt, weshalb sie die Stimmen hören konnte.
Speaker 0: Es war eine männliche Stimme, die ihr unbekannt war, und da war noch die Stimme von Professor Rosier selbst.
Speaker 0: Minerva wurde mulmig und sie sollte besser gehen, als dann ein ganz bestimmter Name fiel.
Speaker 0: Dörmeldor hat also doch eine Schwäche, mit der man arbeiten kann, raunte die unbekannte Stimme mit einem belustigten Unterton.
Speaker 0: Minerva blieb abrupt stehen und ihr Herz begangen laut zu klopfen.
Speaker 0: Auf Leisensohn schlich sie zu der Tür und hinauf zu der Bürotür.
Speaker 0: Was war das nur für ein Mann, der dort mit Professor Rosiersprach?
Speaker 0: Und warum ging es dabei um Elbes und dessen Schwäche?
Speaker 0: Ein ungutes Gefühl überkamen sie, und all ihre dunklen Vorahnungen, dass irgendetwas im Gange war, machten sich erneut in ihr Breit.
Speaker 0: Mit angehaltenem Atem lauschte sie weiter.
Speaker 0: Ich werde ihn weiter beobachten und erneut berießt der Stadt hin, da er mir misstrauisch gegenüber ist, dies des schweren, ihn errandzukommen.
Speaker 0: Doch ich denke, es reicht, wenn ich die Basis einer Kollegin halten kann.
Speaker 0: Er scheint die Bissehe nichts zu ahnen, sagte Professor Rosier seidig.
Speaker 0: Gut, seid ihr noch bedacht in seiner Nähe?
Speaker 0: Auch wenn es den Anschein hat, dass er nichts ahnt, es ist immer noch Dumbledorf, an dem wir sprechen.
Speaker 0: Und die unbekannte Stimme brach abrupt ab und Minerva wusste nicht, warum.
Speaker 0: Bevor sie jedoch langsam zurückschleichen konnte, wurde die Tür aufgerissen und eine Hand packte sie grob am Kragen und zerrte sie so heftig in den Raum, dass es sie beinahe von den Füßen riss.
Speaker 0: Mit einem Krachen flog die Tür zu und sie wurde hart dagegen gestoßen.
Speaker 0: Minerva entfuhr ein schmerzhaftes Keuchen und sie wurde mit einem Arm hart gegen die Tür gepresst, während eine andere Hand ihr einen Zauber starb gegen die Kehle stach.
Speaker 0: Flachatmend riss sie die Augen auf und hatte Professor Rosier über sich.
Speaker 0: Sie hielt sie drohend fest und besaß eine beeindruckende Kraft, die sie dieser zierlichen Gestalt kaum zugetraut hatte.
Speaker 0: Minervas Augen huschten umher, doch nirgendwo war eine andere Person zu sehen, auch kein passendes Versteck für einen erwachsenen Mann.
Speaker 0: Einzig ein unnötig großer Spiegel stand wie ein Bild auf ihrem Schreibtisch.
Speaker 0: War dies ein Zweivegespiegel?
Speaker 0: Soll ich es dürigst oder wagemutisch nennen, dass sie die Nerven aben, mich zu belaschen, miss mich, gonigel?
Speaker 0: fragte Rosier mit einem kalten Blick und einem gefährlichen Lächeln.
Speaker 0: Minerva wusste, dass es keinen Zweck hatte, alles abzustreiten.
Speaker 0: Angst jagte durch ihren ganzen Körper und dennoch versuchte sie, ihre Fassung zu bewahren.
Speaker 0: Was hat das zu bedeuten?
Speaker 0: Was wollen sie von Erbis?
Speaker 0: fragte sie beibend.
Speaker 0: Rosier lachte und dieses Lachen machte Minerva beinahe noch mehr Angst, als mit einem Zauberstab bedroht zu werden.
Speaker 0: Rosier senkte ein wenig den Kopf vor Lachen, sie schien es tatsächlich amüsent zu finden.
Speaker 0: Doch auch sie wusste, dass sie Minerva nicht für dumm verkaufen konnte.
Speaker 0: Die Frage ist nicht, was ich von ihm wollen könnte, Miss McGonigal, sondern, was er von ihm wollen könnte, lachte sie leise, und nun zählen sie eins und eins zusammen.
Speaker 0: Minerva starte sie entsetzt an.
Speaker 0: Sie meinte, Grindelwald?
Speaker 0: Panik stieg ihn her hoch, und mit ihr aufkommender Kraft stieß sie rosierschreiend von sich.
Speaker 0: Angst erfüllt wirbelde sie zur Tür herum, doch sie wurde hart an der Schulter gepackt und brutal zurück in den Raum geworfen.
Speaker 0: Schmerzhaft landete sie auf dem Boden und hob abwährend die Hände, als sie mir näher war zu Boden drückte.
Speaker 0: Lassen sie mich los, damit kommen sie nicht durch, rief sie voller Zorn und tränende Angst standen ihr in den Augen.
Speaker 0: Ich wusste es, ich wusste, dass etwas nicht mit ihnen stimmt.
Speaker 0: Was haben sie mit Professor Mary Thought gemacht?
Speaker 0: Rosier grinst er nun beinahe manisch und starte mit einem eiskalten Blick zu ihr hinunter.
Speaker 0: Was denken sie meine Schöne?
Speaker 0: lachte sie, und Minerva wurde schlecht.
Speaker 0: Ihr Blutschien wie gefroren, doch sie hatte keine Zeit darüber nachzudenken.
Speaker 0: Rosier beugte sich sehr tief zu ihr hinunter.
Speaker 0: Minerva wandte bebend und angewiderte das Gesicht von ihr ab und knifte die Augen zusammen.
Speaker 0: Angst?
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Die darfst du gerne in meine Anwesenheit haben, hochte sie ihr ins Ohr.
Speaker 0: Ich werde dein Leben verschonen und dich nun gern lassen.
Speaker 0: Doch ich schwöre dir.
Speaker 0: Ein einziges Wort an irgendjemanden und dein Kind wird vor deinen Augen sterben.
Speaker 0: Du wirst schweigen.
Speaker 0: Sie ließ ihre Worte nachhallen, richtete sich dann langsam auf und trat zurück.
Speaker 0: Minerva wagte es erst nicht, sich aufzurichten oder sich überhaupt zu bewegen, doch dann, langsam und zitternd, kam sie auf die Beine.
Speaker 0: Das pure Grauen stand ihr im Gesicht und sie starte Rosia an, die nun zur Türschritt und diese für sie aufhielt.
Speaker 0: Einen wahnsinnigen Moment lang überlegte sie, ihren Zauberstab zu ziehen, doch sie konnte es nicht.
Speaker 0: Die Angst um Erin hielt sie zurück.
Speaker 0: Schmunzete sie nun in ihrem üblichen, honig-süßen Ton und nichts ließ mir darauf schließen, dass sie eben noch Morddrohungen ausgesprochen hatte.
Speaker 0: Mit abgehackten Bewegungen starbete Minerva in ihr vorbei.
Speaker 0: Denk daran, kein Wort, wen dein Kind überleben soll.
Speaker 0: Glaub mir, ich hab keine Skrupell, ein Kind zu töten, also denk nach, bevor du meine Genande verwirkst.
Speaker 0: Zischte sie ihr im Vorbeigehen noch zu und mit einem Knall wurde die Tür hinter ihr geschlossen.
Speaker 0: Minerva taumelte durch das Klassenzimmer wie durch einen Albtraum, fand kaum ihr Gleichgewicht.
Speaker 0: Ihr drehte es sich im Kopf und ihre Schritte wurden schneller und schneller, bis sie in absolute Angst rannte, als wäre die Hölle hinter ihr her.
Speaker 0: Sie wollte schreien, sie wollte um Hilfe rufen, aber sie blieb stumm.
Speaker 0: Rosia würde Aaron töten, sie meinte das ernst.
Speaker 0: Das war garantiert kein Blöff.
Speaker 0: Rosier hatte sie in der Hand.
Speaker 0: Als Minerva vor dem Klassenraum von Verwandlung angelangt war, war sie völlig außer Atem.
Speaker 0: Immer noch jaggenangst und unendliches Grauen durch ihre Adern und ein Sturm aus Gedanken fegte durch ihren Kopf.
Speaker 0: Sie hatte erfahren, dass Professor Marrithout ermordet wurde, dass Rosier in Grindelwalds Auftrag Dumbledos Schwäche herausfinden sollte oder es bereits hatte, Und Minerva hatte eine schreckliche Ahnung, was diese Schwäche genau war.
Speaker 0: Sie.
Speaker 0: Sie und Aaron.
Speaker 0: Und Rosia hatte einen verdammt klugen Schachtzug gespielt, denn Minerva einfach aus dem Weg zu räumen, würde Elvis sofort auf den Plan rufen.
Speaker 0: Also drohte sie ihr mit Aarones Leben.
Speaker 0: Und sie machte keine Späße.
Speaker 0: Sie würde es tun, wenn sie auch nur einer einzigen Menschenseele davon erzählte.
Speaker 0: Minerva war eine talentierte Hexe und auch Elvis war eigentlich so oft in ihrer und Aarones Nähe, und dennoch fühlte sie, dass Rosia schon einen Weg finden würde, wenn sie wirklich ihre Drohung wahrmachen wollte.
Speaker 0: Und sie konnte nicht Arons Leben gefährden, nicht ihr eigenes Kind.
Speaker 0: Angestrengt versuchte sie, sich mit einer langsameren Atmung zu beruhigen, doch es wirkte kaum.
Speaker 0: Sie konnte ihr Gesicht nicht sehen, doch sie war sicher, dass ihr der Schock noch tief in den Knochen steckte.
Speaker 0: Doch einfach von Elbis Unterricht fernbleiben war nicht möglich, das wäre noch verdächtiger.
Speaker 0: Sie rieb sich über das Gesicht und versuchte krampfhaft eine neutrale Mine aufzusetzen.
Speaker 0: Als sie sich sicher war, es halbwegs zu schaffen, klopfte sie an die Tür und trat ein.
Speaker 0: Die Klasse war bereits am üben und ihr Blick begegnete des Seine.
Speaker 0: Albus stand nicht, er saß an seinem Pult, hatte den schlafenden Aaron an seiner Brust und hielt ihn ungewohnt nah bei sich.
Speaker 0: Er sah so müde und erschöpft aus, dass Minervas Schuldgefühle sie wieder übermanden, und dennoch sah sie in seinem blauen Augen einen fragenden Ausdruck, doch er nickte einfach nur und wies sich stumm auf ihren Platz.
Speaker 0: Er stand nicht auf, sondern blieb weiterhin sitzen und hielt Aaron weiter nah bei sich.
Speaker 0: – Alles in Ordnung?
Speaker 0: Was hat das so lange gedauert?
Speaker 0: fragte Eileen flüstern.
Speaker 0: – Nichts, mummelte Minerva leise.
Speaker 0: Ich….
Speaker 0: Ich habe tiefs getroffen und musste einen kleinen Umweg machen.
Speaker 0: Alles gut.
Speaker 0: Was üben wir gerade?
Speaker 0: Aline sah sie nachdenklich an, doch sie behielt ihre Fragen erst einmal für sich.
Speaker 0: Minerva war bewusst, dass ihre beste Freundin bereits ein Gespür dafür hatte, wann Minerva ehrlich war und wann nicht.
Speaker 0: Und darin war sie leider verdammt gut.
Speaker 0: Doch sie erklärte ihr, was sie gerade übten und Minerva konnte sich mit der Aufgabe auseinandersetzen.
Speaker 0: Sie war erstaunt, dass sie überhaupt einen anständigen Verwandlungszauber zustande brachte, so aufgewühlt wie sie innerlich war.
Speaker 0: Hin und wieder fiel ihr Blick jedoch auf Elbus, der sich die ganze Stunde nicht von seinem Platz bewegte und Aaron hielt, als würde er ihn irgendwie verlieren können, sollte er ihn loslassen.
Speaker 0: Die Schulglocke beendete den Unterricht endlich und läutete zum Mittagessen.
Speaker 0: Da Eileen wusste, dass Minerva mit Elbus sprechen wollte, blieb sie nicht, sondern ging schon einmal voraus in die große Halle.
Speaker 0: Minerva wartete, bis alle aus dem Klassenraum verschwunden waren, dann ging sie langsam zu Elvis Pult hinauf, wo er immer noch unbeweglich da saß.
Speaker 0: Doch er ignorierte sie nicht, sondern blickte müde zu ihr auf.
Speaker 0: Schuld und Trauer waren gepaart mit der Angst und dem Schock.
Speaker 0: Minerva konnte nur schwer ihre Gefühle ordnen, doch sie senkte bitter ihren Blick.
Speaker 0: — Elvis, ich — Ich muss mich bei dir entschuldigen, — murmelte sie leise.
Speaker 0: — Ich war gestern nur so verdammt wütendig.
Speaker 0: Ich habe nicht darüber nachgedacht und ich gebe dir auch sicher keine Schuld.
Speaker 0: Aline hat mir gestanden, dass sie dir diese eine Sache berichtet hat und trotzdem ist es kein Grund gewesen, dich so anzugehen.
Speaker 0: Es tut mir so leid.
Speaker 0: Mir ebenso, sagte Eliza.
Speaker 0: Ich habe zwar jedes Wort so gemeint, wie ich es dir gesagt habe, dennoch war es nicht richtig, die Beherrschung zu verlieren.
Speaker 0: Mir war bewusst, dass du wütend bist, aufgebracht.
Speaker 0: Du bist Aaron's Mutter, natürlich willst du nicht von ihm getrennt sein.
Speaker 0: Er senkte den Blick.
Speaker 0: Ich konnte nun nicht nachvollziehen, woher dieses Misstrauen kommt.
Speaker 0: Doch nun kann ich es, sagte er seufzend.
Speaker 0: Und ich hatte gestern Nacht eine Begegnung mit ihr in der Bibliothek.
Speaker 0: Er atmete tief durch.
Speaker 0: Er hat auf eine sehr groteske Art und Weise versucht, meine Treue und meine Liebe zu dir und Aaron in Frage zu stellen, sagte er, und nun schwang ein Hauch Ärger in seiner Stimme mit.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: fragte mir, er war langsam erschrocken.
Speaker 0: Wie?
Speaker 0: Er warf ihr einen vielsagenden Blick zu, und er musste eigentlich gar nichts erklären.
Speaker 0: Ich denke, du kannst dir ganz genau denken, wie sie es versucht hat, sagte er grimmig.
Speaker 0: Aber ich liebe dich.
Speaker 0: Und auch, wenn sie versucht hat, es so hinzustellen, als sei.
Speaker 0: Als sei Aaron nur ein unbeliebtes Nebenprodukt einer wilden Affäre, das ist er nicht.
Speaker 0: Minerva sei Albus lange an.
Speaker 0: Das war also der Grund, warum er Aaron so nah bei sich hielt.
Speaker 0: Sie hatte keine Ahnung, was Rosier ihm da versucht hatte einzureden, doch ihre Worte schienen eine gewisse Wirkung erzielt zu haben, denn sonst hatte Elbus niemals so direkt darüber nachgedacht.
Speaker 0: Darum hielt er auch Aaron so nah bei sich, wie um sich selber zu zeigen, dass er ihn liebte, auch wenn er sicher nicht geplant gewesen war.
Speaker 0: Minerva wurde langsam klar, warum sie Elbus Loyalität zu ihr testen wollte.
Speaker 0: Es war nur eine Bestätigung, dass er ihr die Treue hielt, dass sie seine Schwäche war.
Speaker 0: Es war ein Teufelskreis.
Speaker 0: Sie kämpfte diese Begegnung zuvor jedoch schnell zurück.
Speaker 0: »Du siehst müde aus, Elbus«, sagte sie stattdessen, »hat es dich die ganze Nacht so sehr beschäftigt?«.
Speaker 0: Er nickte leicht.
Speaker 0: »Ich habe viel darüber nachgedacht, über uns, über vergangenes Schuljahr und in welcher schreckliche Situation ich dich gebracht habe,« sagte er matt.
Speaker 0: »Ich habe ernsthaft meine Gefühle infrage gestellt, doch es brauchte keine Sekunde um zu sehen, wo mein Herz liegt, nämlich bei dir.«.
Speaker 0: Endlich bekam er ein kleines Lächeln zustande und Minerva sah ihn berührt an.
Speaker 0: Gefühle regten sich in ihr und sie musste sich zusammenreißen, dass ihr nicht die Tränen kam.
Speaker 0: Doch natürlich entging es ihm nicht, er stand endlich auf und zog sie an sich.
Speaker 0: Minerva fühlte seine Arme um sich, er bark sie und Aaron sicher darin und sie hatte das Gefühl, dass bei ihm alles Böse von ihr fernbleiben könnte.
Speaker 0: Diese Wärme und Geborgenheit Sie hatte das so schmerzlich vermisst, obwohl sie nur eine einzige Nacht getrennt waren.
Speaker 0: Doch sie hatte das Gefühl, dass es auch ihm zugesetzt hatte.
Speaker 0: So tönte seine Stimme sanft.
Speaker 0: Und weshalb hast du dich dieses Mal verspätet?
Speaker 0: Die Geborgenheit kippte.
Speaker 0: Als Kalt legte sich ein Klumpen in ihren Magen und ihre Augen weiteten sich schockiert.
Speaker 0: Doch da ihr Gesicht noch in seinem Umhang verborgen war, konnte er es nicht sehen.
Speaker 0: Ich hatte meinen Umhang vergessen, mummelte sie.
Speaker 0: Ich wollte so schnell zu dir und Aaron, dass ich nicht richtig die Gedanken beisammen hatte, und dann bin ich noch pießbegegnet und ich musste ihm einen Umweg nehmen.
Speaker 0: Sie hoffte, dass er es hier abkaufen würde, doch sie wollte ihn auch gar nicht so lange über diese Erfahrung nachdenken lassen und hob ihren Blick.
Speaker 0: Albus sagte sie darum rasch.
Speaker 0: Ich weiß, dass Dippit es verboten hat, aber ich kann das nicht, nicht so, nicht unter Zwang, bitte.
Speaker 0: Er blickte, sorgenvoll dreien und schien über ihre Worte nachzudenken.
Speaker 0: Sicher, er wollte sie eben so bei sich haben, doch wie?
Speaker 0: Und plötzlich schien ihm ein Gedanke zu kommen und ein Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus.
Speaker 0: Minerva machte mit Aline noch ihre Hausaufgaben im Gemeinschaftsraum der Gryffindors.
Speaker 0: Lange hatte ihre Freundin versucht, ihr Antworten zu entlocken, doch Minerva beharrte auf der Geschichte mit Peeves und irgendwann schien es Aline ihr dann doch zu glauben.
Speaker 0: Was sie ihr jedoch wirklich anvertraute war, dass sie sich heute Nacht heimlich mit Elvis treffen würde, um sie sich auch schon etwas überlegt hatten.
Speaker 0: Daher wunderte sich Aline also auch nicht, dass Minerva im Gemeinschaftsraum blieb, während sie hinauf in den Schlafzahl verschwand.
Speaker 0: Es dauerte noch ein bisschen ehe der gemütliche Raum komplett leer und auch der letzte Gryffindor zu Bett gegangen war.
Speaker 0: Stille umfingen sie, die ihr jedoch nicht behagte, denn es brachte sie zu sehr dazu, über alles nachzudenken, was ihr heute wieder fahren war.
Speaker 0: Ein wenig fürchtete sie sich auch, dass Elbis es irgendwie bemerken könnte, doch sie würde versuchen, ihr Gesicht zu wahren.
Speaker 0: Eine Stichflamme loderte in der Luft auf und unterbrach ihre Gedanken.
Speaker 0: Sie blickte auf, als sich ein großer Vogel aus diesen Empor, Hub und seine riesigen Flügel weit ausbreitete.
Speaker 0: Scharlachrote und goldene Tupfen tanzten in der Luft und ein warmer Schimmer gelorben über das Gefieder.
Speaker 0: Elegant und lautlos ließ sich Elbis Phoenix Fox auf der Lene eines Stuhls nieder und blinzelte sie freundlich aus seinen dunklen Augen heraus an.
Speaker 0: Lächend trat sie an das Tier heran und streichete den gefiederten Kopf.
Speaker 0: Danke, Fox, hochte sie sanft und erblickte vertrauensvoll zu ihr auf, wie sehr sie dieser Blick an Elbis erinnerte.
Speaker 0: Sie hielt ihm den Arm hin und er kletterte geschickt darauf.
Speaker 0: Sein Gewicht lasse da ein wenig auf ihr, immerhin bei dieser Phönix nicht gerade klein.
Speaker 0: Seine warmen Federn drückten sanft gegen ihre Wange und sie schmiegte sich unbewusst hinein.
Speaker 0: Flammen schossen abrupt an ihr hoch und die Welt um sie herum kippte.
Speaker 0: Sie verlor den Halt unter ihren Füßen und hatte das Gefühl, unkontrolliert zu stürzen.
Speaker 0: Nur einen Augenaufschlag später schlugen ihre Füße auf bekannten Boden und Elbesräume umgaben sie sicher und geborgen.
Speaker 0: Ihr war ein wenig schwindelig, als Forks ihre Schulter verließ und zurück auf seine Stange flog.
Speaker 0: Doch da waren bereits Elbes Arme, die sie auffingen.
Speaker 0: Es ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, ich weiß, lächelte er entschuldigend, aber ein effektiver Weg, ungesehen durch das Schloss zu kommen.
Speaker 0: Ich hoffe dennoch, dass du dich nicht in Schwierigkeiten bringst, Elbes, sagte sie besorgt.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, gerade ist es mir egal, was der Schulleiter angeordnet hat, mummelte er und nahm ihr Gesicht in seine Hände.
Speaker 0: Aber sorge dich nicht, Volks wird dich rechtzeitig zurückbringen.
Speaker 0: Sanft hob er ihr Kind an und ein angenehmer Schauer lief ihr über den Rücken.
Speaker 0: Er ließ sie all ihre schrecklichen Erlebnisse heute vergessen.
Speaker 0: Sie war hier sicher.
Speaker 0: Sie und Aaron.
Speaker 0: Seine Lippen und Hände waren überall.
Speaker 0: Lieb kosten ihren Körper auf eine Weise, in der all seine Sehnsucht, seine Liebe, all sein Herz und sein Verlangen ausdrückte.
Speaker 0: Seine Liebe erschien dringlicher, vordender, und sie konnte alles vergessen.
Speaker 0: Sie konnte nur fühlen, ihn spüren, nur ihn.
Speaker 0: Sein Atem, seine Wärme, seine Haut auf ihre.
Speaker 0: Sie wünschte sich nicht sehnlicher, als das dieses Gefühl für immer anhielt.
Speaker 0: Und er ließ sie es vergessen die ganze Nacht.
Speaker 0: Kapitel XVI.
Speaker 0: Auf ein gutes Spiel.
Speaker 0: Dumbledores.
Speaker 0: Schlafgemach war still und nur das hereinscheinende Mondlicht erhältte die Konturen des Zimmers.
Speaker 0: Eng umschlungen lag Minerva mit ihm im tiefen Schlaf, doch sie regte sich leicht, zuckte und vereinzerte Tränen rannen aus ihren geschlossenen Augen.
Speaker 0: Ein Albtraum jagte die Schülerin durch die Nacht, und nach einer Weile wurde Elbis durch ihre ständigen Bewegungen und laute Wach.
Speaker 0: Müde blinzelte er in die Dunkelheit und bemerkte nach einer Weile, dass etwas nicht mit Minerva stimmte.
Speaker 0: Er stützte sich ein wenig auf seinen Unterarm, und versuchte mit der anderen Hand sie leicht wachzurütteln.
Speaker 0: Minerva!
Speaker 0: Minerva!
Speaker 0: Wach auf!
Speaker 0: sagte er leise, aber beharlich.
Speaker 0: Entsetzt riss sie ihre grünen Augen auf und schien sich einem momentlang nicht bewegen oder ihn gar erkennen zu können.
Speaker 0: Ihre Wangen glänzten von ihren Tränen und sie atmete schwer und panisch.
Speaker 0: Obwohl sie in seinen Armen lag und sich regelrecht an ihm festkrallte, schien sie es nicht beruhigen zu können, und es war auch kein Vorteil, dass in diesem Moment Aaron aus seinem Kinderzimmer heraus zu Weinen begangen.
Speaker 0: Mit einem Ruck saß Minerva senkrecht im Bett, riss sich von ihm los, schwang ihre Beine aus dem Bett und rannte aus dem Schlafzimmer.
Speaker 0: Elvis starte ihr entsetzt nach.
Speaker 0: Was bei allen guten Geistern hatte Minerva nur geträumt, dass sie so außer sich war.
Speaker 0: Obwohl es normalerweise ausreichte, wenn einer von ihnen nachsehen ging, was Aaron hatte, wenn er weinte, stand Elvis ebenfalls eilig auf, denn Minerva ging es offenkundig nicht gut.
Speaker 0: Rasch eilte er über den kalten Boden durch sein Büro und hinüber zum Kinderzimmer.
Speaker 0: Minerva hob das weinende Baby aus dem Bettchen hoch und hielt ihn schützend bei sich.
Speaker 0: Immer noch weinte sie unterdrückt und versuchte ihn zu beruhigen.
Speaker 0: Elvis stieß ein wenig seinen Atem aus und ging langsam zu ihr.
Speaker 0: Er fasste sie sacht an der Schulter und küsste ihre Schläfe.
Speaker 0: – Minerva, was?
Speaker 0: – Was ist los?
Speaker 0: fragte er, und sie blickte regelrecht ausgezehrt zu ihm auf.
Speaker 0: – Es tut mir leid, ich wollte dich nicht wecken, sagte sie leise und schniefte ein wenig.
Speaker 0: So langsam schien sie sich zu erholen, denn auch ihre Tränen wurden weniger.
Speaker 0: – Ich hatte nur einen richtig schlimmen Albtraum, dass Aaron und die etwas passiert ist, und ich euch nicht helfen konnte.
Speaker 0: und als ich ihn dann wirklich weingehört habe, sie saufzte müde und regelrecht verzweifelt auf.
Speaker 0: Mit Fühlen strächer ihr über den Rücken.
Speaker 0: Er konnte ihr gut nachempfinden, wie sie sich nun fühlte, denn auch ihnen jagten hin und wieder schreckliche Träume.
Speaker 0: Es war so dumm.
Speaker 0: Tut mir leid, Elvis.
Speaker 0: Nicht doch, sagte er ruhig und nahm sie und erbenen seine Arme.
Speaker 0: Das ist nicht dumm.
Speaker 0: Manche Träume jagen einen schlimmer als die Realität.
Speaker 0: Glaub mir.
Speaker 0: Ich hätte wahrscheinlich nicht anders reagiert.
Speaker 0: Sein Blick fiel auf Elrin, der immer noch klagte, und dicke Tränen liefen über seine Wangen, während er sich an Minervas Nachthemd klammerte.
Speaker 0: Ein wenig ratlos blickte Elbus Minerva an, doch sie schien bereits zu wissen, was ihn zum Weinen brachte.
Speaker 0: Er wird wohl zahnen, Erbes, murmelte sie matt.
Speaker 0: Ich habe schon in den letzten Tagen bemerkt, dass er anhänglicher ist, und ich ihn kaum zum Essen bewegen konnte.
Speaker 0: Madame Rarygold meinte, er sei langsam soweit, dass seine ersten Zähne kommen.
Speaker 0: Sicher tut es ihm einfach nur weh.
Speaker 0: Sie lächerte ihm beruhigend zu und ging mit Aaron hinaus.
Speaker 0: Aber es folgte ihr und sie ging mit ihm ins Badezimmer, wo sie ein weiches Tuch im Wasser und einer Tinctur tränkte, die ihm noch gar nicht wirklich in seinem Regal aufgefallen war.
Speaker 0: Madame Rarygold hat mir das vor ein paar Tagen gegeben.
Speaker 0: Es soll ihm ein wenig die Schmerzen nehmen, wenn er darauf herum kaut.
Speaker 0: erklärte sie und setzte sich auf den Rand der Badewanne, während sie Aaron hielt und ihn auf dem Tuch herumkauen ließ.
Speaker 0: Scheinbar schien ihm die Tinctur auch zu schmecken, und nach schon kurzer Zeit war er sichtlich ruhiger und ließ sich von Minerva schnell wieder in den Schlaf wiegen.
Speaker 0: Elvis sah ihr dabei zu und hatte sich neben sie gesetzt.
Speaker 0: Er bewunderte wirklich, wie Minerva den Kleinen handeln konnte, wo er bereits schon ratlos war, was zu tun sei.
Speaker 0: Doch sie beide lernten von Aaron.
Speaker 0: Auch, wenn es oft schlaflose Nächte bedeutete.
Speaker 0: Können wir dennoch sein Bett an meine Seite stellen?
Speaker 0: fragte sie entbittend.
Speaker 0: Nach diesem Traum, ich hätte ihn gern nah bei mir.
Speaker 0: Natürlich Minerva, sagte er sanft.
Speaker 0: Als Aaron's Bett neben ihrem Stand und Minerva ihn zum Schlafen hingelegt hatte, war sie sichtlich ruhiger und auch ihre Tränen waren getrocknet.
Speaker 0: Möde vergrub sie sich wieder unter der Bettdecke, und Elbis rückte nah zu ihr und legte seine Arm um ihre Talie.
Speaker 0: Seine Nähe tat Minerva wirklich gut, und ihr Albtraum verblasste auch immer mehr, dennoch zuckten hin und wieder diese grausamen Bilder vor ihren Augen, und dennoch war sie beruhigt.
Speaker 0: Ihr Kind war bei ihr, und auch Elbis war hier.
Speaker 0: Doch obwohl sie müde war, wagte sie es noch nicht einzuschlafen.
Speaker 0: Elbis wagte sie leise in die Dunkelheit.
Speaker 0: Hm, machte er leise und schmiegte sich enger an sie.
Speaker 0: Eine Momente lang wollte Minerva Elbis die Wahrheit sagen, die Wahrheit über Rosier und ihre Zusammenarbeit mit Grindelwald, ihre Morddrohung an Aaron.
Speaker 0: Und als sie dies dachte, schwieg sie eisern.
Speaker 0: Sie konnte es einfach nicht.
Speaker 0: Wenn ihr Albtraum dann irgendwann Realität wurde, würde sie sich das im Leben nicht verzeihen.
Speaker 0: Doch irgendwie musste sie einen Weg finden, Elbis einen Hinweis zu geben.
Speaker 0: Rosier war sicher nicht ohne Grund auf Grindelwalds Anweisung auf seinen Fersen.
Speaker 0: Ihnen wollte sie genauso wenig gefährden oder gar verlieren wie ihr gemeinsames Kind.
Speaker 0: Dann gehört, dass ich die Nacht bei dir sein darf, murmelte sie stattdessen.
Speaker 0: Sein Arm übte einen sanften Druck auf sie aus und erkuschelte sein Gesicht ein wenig mehr in ihr Haar.
Speaker 0: Geborgenheit umfing sie, obwohl er dafür nicht einmal etwas sagen musste.
Speaker 0: Er schöpft, schloss mir näher war schließlich doch die Augen.
Speaker 0: Sie war so müde.
Speaker 0: So ... Verdammt müde.
Speaker 0: Elbis spürte, dass Minerva endlich eingeschlafen war und blickte Sorgen voll auf sie herunter.
Speaker 0: Irgendetwas musste heute vorgefallen sein, und er wusste einfach nicht, was es war.
Speaker 0: Minerva wusste eigentlich, dass sie mit ihren Problemen und Sorgen zu ihm kommen konnte, doch irgendetwas schien sie ihm zu verschweigen.
Speaker 0: Vielleicht interpretierte er aber auch zu viel hinein, und sie war einfach nur erschöpft von den ganzen Dingen, die in den letzten Tagen und Wochen geschehen waren.
Speaker 0: Es war viel gewesen, auch für ihn.
Speaker 0: Seufzens küsste ihre Schläfe, schmiegte sich wieder an sie und barkte sie fest in seinen Armen.
Speaker 0: Minerva war dankbar, dass es endlich Wochenende war und zur Abwechslung lernte sie nicht über ihre normalen Hausaufgaben hinaus.
Speaker 0: Aaron war wirklich sehr weinerlich aufgrund seines Zahnens und natürlich störte er dadurch den Unterricht, auch wenn Minerva alles tat, um seine Beschwerden zu mildern.
Speaker 0: Ein Baby zu haben war eben auch nicht nur eine romantisierte Vorstellung, sondern bedeutete schlaflose Nächte, blank liegende Nerven und viel, sehr viel Geduld.
Speaker 0: Doch Minerva war dankbar, dass Elvis Aaron nicht einfach komplett auf sie abwälzte.
Speaker 0: Er teilte sich mit ihr über den Tag hinweg ein und an diesem Wochenende war ihnen Dippitz Anordnung schlichtweg egal, denn Aaron brauchte sie beide gleichermaßen.
Speaker 0: Gerade in dieser Zeit war er oft wechselhaft.
Speaker 0: was seine Bezugspersonen anging, Mal war erfriedlicher bei Minerva, Mal bei Elbus.
Speaker 0: Dennoch nutzte Minerva den Anfang des Wochenendes, um den Krankenflügel aufzusuchen, um Rat bei Madame Marie Gold einzuholen, da es Momente gab, in denen er sich gar nicht beruhigen wollte.
Speaker 0: Den ganzen Weg zum Krankenflügel weinte er sich die Seele aus dem Leib und nichts, was sie tat, half auch nur ansatzweise.
Speaker 0: An einem Punkt wie diesem hatte Minerva das Gefühl, dass er nur weinte, um Lärm zu machen, und dennoch hielt sie ihn erschöpft, aber liebevoll nah bei sich.
Speaker 0: Die Krankenschwester hörte sie bereits kommen, war Aaron's Weine nicht verwunderlich, und kam Minerva bereits entgegen, als sie den hellen Saal betrat.
Speaker 0: »Nach, das hört sich ja sehr klagend an,« sagte sie mütterlich, »und musste Minervas unausgeschlafene Erscheinung.
Speaker 0: Ich sehe, dass die Tintur nicht mehr hilft.
Speaker 0: Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Speaker 0: gestand Minerva frustriert.
Speaker 0: Er weint und weint und hört einfach nicht auf.
Speaker 0: Er will kaum noch etwas essen und Fieber hatte auch.
Speaker 0: Lass mich mal sehen, sagte sie freundlich, und Minerva übergab ihr Baby in die Arme der Heilerin.
Speaker 0: Sie legte ihn auf eine kleine Kommode und leuchtete mit dem Zauberstab in Aaron's Mund, was nicht sonderlich schwer war.
Speaker 0: Immerhin weinte er so sehr, dass der Mund ständig offen war.
Speaker 0: Oh ja, alles so rot, säuft, zu der sie mitfühlen.
Speaker 0: Bei dem ganzen Ärger kommen hoffentlich schöne Zähnchen zum Vorschein.
Speaker 0: Sie gab ihn Minerva zurück in die Arme und diese setzte sich wartend auf einen Stuhl, während Madame Marygold einige Kräuter zusammenmischte und eine dünne Schicht der Paste auf dem Zahnfleisch von Evan einmassierte.
Speaker 0: Er kwängelte eine Weile stark dagegen an, doch irgendwann hörte er endlich auf zu weinen und die Ruhe, die Minerva umfing, war beinah eine Wohltat.
Speaker 0: Die Zähne werden sicher bald durchbrechen, denn wird es schmerzloser, wenn sie nur herauswachsen, erklärte die Heilerin Minerva freundlich.
Speaker 0: Masier diese Paste einfach immer vor seinen Mahlzeiten auf sein Zahnfleisch, dann wird er auch ein wenig ruhiger.
Speaker 0: Wenn er Nachtschmerzen hat, kannst du sie auch noch einmal vor dem Schlafengehen benutzen.
Speaker 0: Er hat es bald überstanden.
Speaker 0: Ich mach dir noch ein wenig mehr der Paste.
Speaker 0: Danke, Madame Marigold, seufzte Minerva erleichtert.
Speaker 0: Mit einem grimmigen, aber entschlossenen Blick nannte Dumbledore das Passwort zum Schulleiterbüro.
Speaker 0: Der goldene Wasserspeyer erwachte zum Leben und öffnete ihm den Durchgang zu der Treppe in den Turm hinauf.
Speaker 0: Er und Minerva hatten sich durch die Hefe von Forks immer wieder heimlich getroffen, wenn auch nicht zu oft.
Speaker 0: Doch durch Aaron's Probleme hatte er beschlossen, dass es nun ein guter Zeitpunkt war, den Schulleiter auf dieses absurde Verbot noch einmal anzusprechen.
Speaker 0: Es war eine Begegnung, die er gern vermieden hätte, dennoch tat er es Minerva zuliebe.
Speaker 0: Natürlich hatte er auch keine Lust, sich weiterhin daran zu halten und hatte sich oft genug darüber hinweggesetzt.
Speaker 0: Dennoch wäre ihm behaglicher zumute, sollte der Schulleiter sich offiziell erbarmen.
Speaker 0: Als er an die Bürotür klopfte, wurde er auch so gleicher reingebitten und zu seiner Überraschung war Professor Dippert nicht allein in seinem Büro.
Speaker 0: Die klaren Augen von Professor Rosier blickten ihm entgegen und die Strängen vom Schulleiter selbst.
Speaker 0: Innerlich säuft der Elbes resigniert auf.
Speaker 0: Diese Frau hat ihm gerade noch gefehlt, und er hatte sie ungern dabei.
Speaker 0: Verzeihen Sie, Schulleiter, störe ich.
Speaker 0: Dann komme ich ein anderes Mal wieder, sagte er verhalten, doch Deport winkte ihn zu sich.
Speaker 0: Sie störe nicht, Dumbledore, kommen Sie nur, sagte er, und blickte ihn beinahe wissend an.
Speaker 0: Ich kann mir vorstellen, warum Sie mich aufgesucht haben.
Speaker 0: Professor Rosier und ich sprachen gerade darüber.
Speaker 0: Tatsächlich fragte er Milde und warf seiner Kollegin einen unergründlichen Blick zu.
Speaker 0: Diese schenkte ihm ihr übliches Lächeln.
Speaker 0: Mir ist zu Ohren gekommen, dass er, Spross, gerade eine unangenehme Zeit durchläuft und den Schulalltag redlich stört, sagte Dippert mit einer Stimme, die Dumbledore deutlich zeigte, wie wenig Interesse er an seinem Kind hegte.
Speaker 0: Sein Blick zuckte kurz zu Rosier rüber.
Speaker 0: Das war wohl das Thema ihres Gesprächs mit Dippet.
Speaker 0: Nun, meinte Dumbledore Knapp, dann sollten sie offentlich einverstanden sein, wenn ich sie dringendst bitte ihr Verbot noch einmal zu überdenken.
Speaker 0: Mir ist es ehrlich gesagt gleich, wie sie über meine Beziehung zu Minerva denken.
Speaker 0: Allerdings sollten sie sehen und verstehen können, dass unser Kind beide Elternteile gleichermaßen benötigt.
Speaker 0: Um ihre abnormen Geliste erneut zu unterstützen, Dumbledore fragte Dippet mit hochgezogener Augenbraue.
Speaker 0: Dumbledore schwieg einen Moment und atmete tief ein und aus.
Speaker 0: Er war sehr bemüht, darum seine Fasade zu halten, doch diese haltlosen Unterstellungen machten ihn zunehmend Ungehaltene.
Speaker 0: Professor Dippet, sagte er leise, es geht hier nicht um irgendwelche Neigungen oder dergleichen.
Speaker 0: Ich habe bereits zuvor klar und deutlich gemacht, dass ich mir näher war, liebe, und obwohl ich weiß, dass der Altersunterschied enorm ist, betone ich gerne auch noch einmal, dass dies nichts hier zur Sache tut.
Speaker 0: Immerhin gehe ich nicht wahrlos auf Schülerinnen los, also bitte.
Speaker 0: Sie sollte nächst den beiden Gestattendirektor, war auf die weiche Stimme von Professor Rossier ein und Dumbledore sowie Dippert selbst, warfen ihr einen verwirrten Blick zu.
Speaker 0: Ich kann ihre Hintergründe verstehen, Direktor, dennoch trägt die Lage nicht zu einem ruhigeren Schulalltag bei und ich stauche sicher keine förderliche Sache für die Entwicklung des Kindes.
Speaker 0: Und ist Hogwarts nicht auch ein Ort, wo das sowohl der Kinder an erster Stelle steht?
Speaker 0: Das Baby mag vielleicht kein Schüler sein, aber ist immer noch ein Schutzbevollener in diesen Gemäuern, der beide Eltern braucht.
Speaker 0: Dumbledore glaubte tatsächlich, dass er sich verhört hatte.
Speaker 0: Nach der Begegnung in der Bibliothek hatte er angenommen, dass auch sie es befürworten würden, sollten er und Minerva getrennt sein, und Aaron wäre ihr egal.
Speaker 0: Doch aus irgendwelchen Gründen schien sie ihre Meinung geändert zu haben.
Speaker 0: Irgendwie wartete er noch auf ein großes Aber an dieser rührenden Ansprache, doch es kam nicht.
Speaker 0: Der Schulleiter musste sie einen Moment lang nachdenklich, und Rosier legte noch einmal nach.
Speaker 0: Sie sind streng Schulleiter, und ich schätze ihrer Sorge um die anderen Schüler, die sich vielleicht negativ beeinflusst sehen könnten, doch sollten wir nicht eine Sache vermitteln und nicht verteufeln.
Speaker 0: Das Leber, wie größte, bekannte Macht ist.
Speaker 0: Schweigen herrschte in dem Turmbüro, und Dumbledore blickte von ihr zu Dippet und wieder zurück.
Speaker 0: Schließlich säufzte der Schulleiter schwer und ergeben.
Speaker 0: Sein Gesicht wirkte durchaus unzufrieden mit der Sache, dennoch... Nun, ich kann leider nicht entkräften, was sie da gesagt haben, Professor Rosier, sagte er leise.
Speaker 0: Gut, gut, Dumbledore.
Speaker 0: Ich erlaube am Messme Gonegel bei ihnen.
Speaker 0: Allerdings werden sie dafür Sorge tragen, dass sie ihre Abnormität nicht offen in der Schule präsentieren, und ich verbiete weiterhin das Kind im Schlafsaal der Mädchen.
Speaker 0: Danke, Sir, sagte Dumbledore, und unterdrückte seine Erleichterung darüber.
Speaker 0: gut.
Speaker 0: Wir werden die Einschränkungen berücksichtigen, Schulleiter.
Speaker 0: Ja, ja, nun gehen sie schon, haben sie nicht noch Arbeit zu erledigen, murte der Schulleiter genervt, und mit einem Lächeln neigte Dumbledore den Kopf und wandte sich zum Gehen.
Speaker 0: Ich komme mietisch, muss noch meinen Unterricht vorbereiten, schmunzte Rosier und schwebte hinter Dumbledore her.
Speaker 0: Auf dem Weg nach unten schwiegen sie einen Moment behalig, bis Dumbledore schließlich säufzte.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob ich dankbar oder misstrauisch sein soll, sagte er ehrlich, weil dies eine Geste des Verständnisses oder einfach nur eine weitere unerklärliche Handlung, um mir näher war und mich zu peinigen.
Speaker 0: Werden noch Dumbledore, sagte sie seidig, Wiederbefürworte ich ihre seltsame Zunägung zu einem so jungen Mädchen, noch möchte ich, dass es für beide von ihnen schädlich endet.
Speaker 0: Sie haben mir in der Bibliothek wahre Hingabe und Treue gezeigt, und ich war ehrlich überrascht.
Speaker 0: Sie lachte leise, doch es klang nicht spöttisch, es klang ehrlich.
Speaker 0: Sie schaust mir bewusst, dass meine Art und Weise sie abgestossen haben muss, dennoch hat es mir gezeigt, dass sie kein Mann sind, der mit den Gefühlen anderer spielen würde.
Speaker 0: Schon gar nicht mit Miss McGonagall.
Speaker 0: Und auch, wenn ich es selbst nicht gut eisse, ähre ich das.
Speaker 0: Und ich denke, Miss McGonagall wird dadurch auch ein gewaltiges Stück der Last abgenommen.
Speaker 0: Sie ist sehr talentiert.
Speaker 0: Und auch, wenn sie mich nicht sonderlich und wohl auch meinerseits verdient, gut leiden kann.
Speaker 0: Schätze ich dieses Mädchen sehr.
Speaker 0: Sie erinnert mich an wenig an mich selbst.
Speaker 0: Sie lächelte ihn sacht an, als sie unten angelangt waren.
Speaker 0: Nur mit dem Unterschied, dass sie jemanden hat, der sie liebt.
Speaker 0: Sie machte eine lässig winkende Bewegung mit der Hand und wandte sich von ihm ab.
Speaker 0: Er sah ihr noch eine ganze Weile hinterher und hatte wirklich gemischte Gefühle.
Speaker 0: Sein Misstrauen prallte gegen die Dankbarkeit und er wusste nicht, was er nun von ihr denken sollte.
Speaker 0: Doch eine Sache wusste er, nämlich, dass er Minervas Seite niemals verlassen würde und ihr wohl auch gleich die gute Nachricht überbringen würde.
Speaker 0: Er musste auch nicht allzu lange das Schloss absuchen, denn Minerva hatte ihm noch mitgeteilt, dass sie mit Aaron zu Madame Marygold gehen würde.
Speaker 0: Auf dem Weg zum Krankenflügel kam sie ihm also mit ihrem Sohn auf den Armen entgegen.
Speaker 0: Immer noch wirkte sie furchtbar erschöpft von den letzten Tagen, in denen Aaron alles getan hatte, um ihnen beiden keine ruhige Minute zu gönnen.
Speaker 0: Umso erleichterter war er, als der kleine tatsächlich ruhig war und wohl ebenso erschöpft in Minervas armen schlief.
Speaker 0: Als ihn bemerkte, lächelte sie matt und schritt ihm ein wenig zügiger entgegen.
Speaker 0: «Wie ich sehe, konnte Madame Marygold ihm helfen», fragte er.
Speaker 0: erleichtert, denn er hatte sich tatsächlich Sorgen um diesen andauernden Zustand gemacht.
Speaker 0: Auch wenn er als Lehrer viel mit Kindern zu tun hatte, hieß das nicht, dass er sich mit Kleinkindern auskannte.
Speaker 0: Er, wie auch Minerva, mussten nach und nach dazulernen.
Speaker 0: Ja, Merlin sei dank, solch zu sie erleichtert.
Speaker 0: Sie hat mir auch ein neues Heilmittel gegeben und mir versichert, dass die Zähne bald durch sein würden.
Speaker 0: Dann werden auch seine Schmerzen nachlassen.
Speaker 0: Nun schläft er erst mal.
Speaker 0: Wir sind nicht die einzigen, die elendlich müde sind.
Speaker 0: Sie schmunzelt er ein wenig und strich Aaron sanft über den Kopf.
Speaker 0: Dann blickte sie zu Elbis auf.
Speaker 0: — Hast du mich gesucht?
Speaker 0: fragte sie dann, denn normalerweise verbrachte er den Samstagvormittag mit Arbeit.
Speaker 0: — Tatsächlich ja, sagte er sanft.
Speaker 0: Ich war so eben beim Schulhälter.
Speaker 0: Dieser unsägliche Zustand hat uns allen auf die Nerven geschlagen, und ich habe noch einmal mit ihm über seine Anweisungen gesprochen.
Speaker 0: Minerva blickte verwundert, aber auch neugierig auf.
Speaker 0: — Und er hat dem zugestimmt?
Speaker 0: fragte sie skeptisch.
Speaker 0: Zumindest hat er zugestimmt, dass es dir wieder erlaubt ist, bei mir ein- und auszugehen, solange wir es diskret halten.
Speaker 0: Deinen Schlaf sei, muss Elbin allerdings nach wie vor fern bleiben.
Speaker 0: Minerva solchste erleichtert auf.
Speaker 0: Es war mehr, als sie sich hatte erhoffen können, und sie war Elbis wirklich unendlich dankbar, dass er diesen Schritt noch einmal gegangen war.
Speaker 0: Es war wirklich eine Belastung für sie beide gewesen, und die ständig heimlichen Treffen waren auch mehr als riskant.
Speaker 0: Dennoch wunderte sie sich, wie er es geschafft hatte, dass Professor Dippet den zustimmte.
Speaker 0: – Wie hast du das gemacht?
Speaker 0: fragte sie und sah seinen unsicheren Gesichtsausdruck.
Speaker 0: – Ehrlich gesagt war es nicht wirklich mein eigener Verdienst, gab er zu.
Speaker 0: Es ergab sich, dass Professor Rosia zufällig im Büro des Schulleiters anwesend war.
Speaker 0: Das Gespräch entwickelte sich auch nicht sonderlich gut, bis sie Einwender erhob und den Schulleiter umstimmen konnte.
Speaker 0: Minerva wurde sichtlich bleich und unbewusst drückte sie ihr Baby enger an sich.
Speaker 0: Was auch immer die Intention hinter dieser Sache war, diente sicher nicht dem Willen, Minerva und Elvis zu helfen.
Speaker 0: Immer noch nicht hatte sie verarbeiten können, was sie erfahren hatte und dennoch konnte sie es Elvis nicht offenkundig erzählen.
Speaker 0: Rosier würde Elvis etwas antun und immer noch überlegte sie fieberhaft, wie sie Elvis einen Hinweis geben konnte, dass er es allein herausfand.
Speaker 0: Wahrscheinlich war dies auch nur ein weiterer Schritt von Rosier gewesen, um in einem guten Licht bei ihm dazustehen, und es hatte ja offenkundig funktioniert.
Speaker 0: Wie sollte sie also ein einziges, negatives Wort begründen?
Speaker 0: Dennoch war er nicht dumm und merkte sofort, dass etwas nicht stimmte, und bevor er den Mund öffnen konnte, um zu fragen, sagte sie eilig, das ist wunderbar.
Speaker 0: Er beäugte sie sehr skeptisch, und mir nerver wusste, dass seine Frage nicht lange auf sich warten lassen würde.
Speaker 0: Noch nie war sie so erleichtet gewesen, dass ihr Gespräch abrupt unterbrochen wurde.
Speaker 0: Minerva, da bist du also!
Speaker 0: Heather Weasley rannte auf sie zu und ihr sammelsprossiges Gesicht war gerötet von der ganzen Rennerei, die sie wahrscheinlich hinter sich gebracht hatte, nur um sie zu finden.
Speaker 0: Es musste wohl wirklich wichtig sein, wenn sie nicht darauf warten konnte, dass sie zu den Mahlzeiten oder im Gemeinschaftsraum erschien.
Speaker 0: Sie beide waren auch nicht wirklich befreundet, Man akzeptierte sich gegenseitig, hatte aber sonst nichts miteinander zu tun.
Speaker 0: Heather, sagte Minerva, deshalb überrascht und gab Aaron in Elvis Arme.
Speaker 0: Was ist los?
Speaker 0: Ich habe dich schon überall gesucht.
Speaker 0: Es ist wirklich ein Notfall, keuchte sie und faltete ihre Hände wie zum Gebet.
Speaker 0: Henry Potter hat sich mit seiner dämlichen Art mal wieder Nachsitzen eingehandelt und das kurz vor dem letzten Quiddish-Spiel.
Speaker 0: Eine Katastrophe.
Speaker 0: Aber du, Minerva, du hast doch so lange für die Mannschaft gespielt.
Speaker 0: Kannst du bitte, bitte, bitte nächste Woche für Henry einspringen?
Speaker 0: Ich, keuchte Minerva, sichtlich überrumpelt.
Speaker 0: Seit sie damals gemerkt hatte, dass sie schwanger war, war sie aus der Gryffindor Quidditch-Mannschaft ausgestiegen.
Speaker 0: Eigentlich war sie Kapitänin gewesen und hatte die Mannschaft sehr erfolgreich geführt, doch seit diesem Tag hatte sie nie wieder einem Besen bestiegen.
Speaker 0: Es war nicht so, dass sie es sich nicht zutrauen würde, doch wie stellte sich Heather das vor?
Speaker 0: Heather, ich habe gerade eigentlich andere Probleme, und ich habe Aaron, wie ich sie ein wenig aus.
Speaker 0: Die Schülerin aus ihrem Jahrgang schien jedoch alles andere als aufgeben zu wollen, und zu ihrer Überraschung wandte sie sich einfach an Elbis.
Speaker 0: Es ist doch ihr Sohn, Sir, können Sie nicht während des Spiels auf ihn aufpassen?
Speaker 0: Heather, rief mir nerversträng, dass sie es sich überhaupt erreistete, so mit ihm zu sprechen.
Speaker 0: Minerva bei Merlin, das ist ein verdammt wichtiges Spiel.
Speaker 0: Slytherin darf uns nicht platt machen, es geht immerhin um den Quidditch-Pokal, knurrte Heather, als würde Minerva die Tragweite des Spiels nicht begreifen können.
Speaker 0: Mittlerweile dachte Minerva, dass sie wohl doch lieber die Diskussion mit Elvis fortgesetzt hätte, als sich hier für irgendetwas rechtfertigen zu müssen.
Speaker 0: Nun, ich hätte nichts dagegen, warf Elvis ein und lächelte.
Speaker 0: Minerva sacht an.
Speaker 0: Ich habe nächste Woche wirklich sehr viel zu tun und könnte dem Spiel ohnehin nicht beiwohnen.
Speaker 0: Minerva wirkte unentschlossen.
Speaker 0: Einerseits wollte sie nicht spielen, da sie genug um die Ohren hatte, doch andererseits erwachte so langsam auch ihr Kampfgeist und ihre Begeisterung für das Spiel.
Speaker 0: Und Slytherin war immer ein Gegner, dem man plattmachen musste.
Speaker 0: Bitte, bitte, bitte, bitte, wie Fever erneut flehend aus.
Speaker 0: Ich….
Speaker 0: Na schön, ergab sich Minerva schließlich säufzend.
Speaker 0: Heather jubelte befreit und versicherte Minerva, dass sie ihr die Trainingszeiten bei zukommen lassen würde.
Speaker 0: Schließlich rannte sie davon, um sicher die Nachricht den anderen Spielern mitzuteilen.
Speaker 0: Minerva blieb ein wenig missmutig zurück, doch als Elvis leise und unterdrückt brusten musste, war all der Ärger und auch die Sorge wegen Rosier einem Moment lang verschwunden.
Speaker 0: Sie schielte gespielt für Ärger zu ihm hoch und erklopft die ihr mitführend auf die Schulter.
Speaker 0: Du schuldest mir was, Elvis, sagte sie und verschränkte die Arme.
Speaker 0: dafür, dass du mir von vorne in den Rücken gefallen bist.
Speaker 0: Aber sicher, Minerva, lacht er amüsiert und gemeinsam, um noch ein wenig die Ruhe des Wochenendes zu genießen, machten sie sich auf den Weg in seine Räume.
Speaker 0: Zwischen uns Kapitel siebzehn.
Speaker 0: Zufall?
Speaker 0: Mit einem erschöpften Seufzer ließ sich Minerva auf einen Sessel im Gemeinschaftsraum der Gryffindors fallen.
Speaker 0: Immer noch trug sie ihren rot-goldenen Trainingsumhang und kam geradewegs vom Quidditch-Spielfeld.
Speaker 0: Da Heather so sehr gebettelt hatte, hatte Minerva für das letzte Spiel der Saison wieder angefangen zu spielen und die Trainings-Einheiten irgendwie zwischen ihre Hausaufgaben, Prüfungsvorbereitungen und Aaron gequetscht.
Speaker 0: Innerlich scholz sie sich für diese dumme Entscheidung, immerhin bürdete sie sich nun selbst zusätzliche Last auf, obwohl das Spiel in wenigen Tagen stattfinden würde.
Speaker 0: Für Minerva hatte sich trotz der langen Pause zu Quidditch nichts verändert.
Speaker 0: Nach wie vor war sie eine glänzende Sucherin und das Training machte ihr trotz der Anstrengung viel Freude.
Speaker 0: Sie hatten nun auch eine reale Chance, Slytherin zu besiegen und den Quidditch-Pokal zu holen.
Speaker 0: Wie war das Training Minerva?
Speaker 0: fragte ihre Freundin Aline, die soeben durch das Porträtloch gestiegen war und sich zu ihr gesellt hatte.
Speaker 0: In ihrer Begleitung war Henry Potter, ein Junge aus dem sechsten Jahr mit wildem schwarzen Haar.
Speaker 0: Sehr gut, säufzte sie lächend.
Speaker 0: Ich denke, wir können das gewinnen.
Speaker 0: Ich rate es dir, McGonagall.
Speaker 0: Denn der beste Sucher bin und bleibe ich, sagte Potter mit einem überheblichen Lächeln.
Speaker 0: Die beiden Mädchen seien ihn resigniert an.
Speaker 0: Nur zu dumm, dass der beste Sucher sich Nachsitzen eingehandelt hat, schnahte Eileen Hönisch.
Speaker 0: woraufhin der angesprochene eine ungesunde rote Farbe im Gesicht annahm.
Speaker 0: Kann ich doch nichts dafür, dass diese Rosier keinen Sinn für Humor hat, brummte er, und bei der Erwähnung dieses Namens schreckte Minerva zusammen und richtete sich auf.
Speaker 0: Es hatte sie eigentlich nicht interessiert, bei wem oder warum Potter sich Nachsitzen eingehandelt hatte und dennoch setzte sich etwas wie ein schwerer Stein in ihrem Magen fest.
Speaker 0: Rosier hatte ihm Nachsitzen verpasst.
Speaker 0: Sie atmete tief durch, um sich zu beruhigen.
Speaker 0: Vielleicht war das Zufall.
Speaker 0: Zufall.
Speaker 0: Nur Zufall.
Speaker 0: Rosier konnte nicht wissen, dass Heather sie fragen würde, ob sie für Potter einspringen würde, oder?
Speaker 0: Mittlerweile traute sie dieser Frau alles zu.
Speaker 0: Sie bemerkte gar nicht, dass Eileen sie versuchte anzusprechen.
Speaker 0: Erst, als sie immer lauter wurde, schrägte sie auf.
Speaker 0: – Minerva!
Speaker 0: Ja?
Speaker 0: keuchte sie ein wenig neben sich und sah irritiert auf.
Speaker 0: Potter hatte sich bereits zu seinen Freunden verzogen und Eileen setzte sich mit einer ernsten Mine zu ihr.
Speaker 0: Der Blick ihrer Freundin ließ keinen Zweifel offen, dass sie ganz genau wusste, dass mit Minerva etwas nicht stimmte.
Speaker 0: Schon lange konnte sie ihr nichts mehr vormachen.
Speaker 0: Dennoch ließ es Minerva kalt den Rücken runterlaufen, wenn sie an Rosiers Drohung dachte.
Speaker 0: Was ist eigentlich los mit dir?
Speaker 0: Gerade eben wieder, wenn auch nur der Name von Rosier fällt, wirkst du, als würde sie gleich hinter der nächsten Ecke vorspringen, sagte Eileen direkt.
Speaker 0: Minerva sah beibend auf ihre Knie.
Speaker 0: Was hat sie dir getan?
Speaker 0: fragte sie besorgt und mit gesenkter Stimme.
Speaker 0: Und erzähl mir nichts anderes, ich sehe, dass du Angst hast.
Speaker 0: Bitte, Eileen, stell keine Fragen, sagte Minerva knapp und stand auf.
Speaker 0: Bitte tu das nicht, es geht nicht.
Speaker 0: Ich muss schweigen.
Speaker 0: Sie blickte zu Eileen auf und sah sie durchdringend an.
Speaker 0: Und das ist bereits zu viel, was ich dir gesagt habe, sagte sie leise.
Speaker 0: Bitte Eileen, sag es niemandem, auch nicht Elbes.
Speaker 0: Versteh mich, es geht nicht.
Speaker 0: Eileen blickte sie entsetzt und sehr besorgt an, doch sie schwieg und ließ Minerva gehen.
Speaker 0: Diese stieg eilig hoch in den Schlafsaal, schnappte sich ihre normale Schuhuniform und verschwand rasch ins Badezimmer.
Speaker 0: Sie wollte sich einfach nur frisch machen und sofort zu Elvis und Aaron aufbrechen.
Speaker 0: Als sie jedoch zurück in den Schlafsaal kam, um ihre Trainingsrobe zu verstauen, saß Aline auf ihrem Bett.
Speaker 0: Sie wirkte ernst.
Speaker 0: Ich weiß nicht, was sie dir getan oder gesagt hat, Minerva.
Speaker 0: Und wenn es dein Wunsch ist, zu schweigen, dann akzeptiere ich das, sagte sie leise.
Speaker 0: Aber damit werden sich deine Probleme nicht lösen.
Speaker 0: Was denkst du, Aline, dass ich das nicht selber weiß?
Speaker 0: wo sie ihre Freundin ungewollt hat, an, doch Eileen hielt ihrem Blick ruhig stand.
Speaker 0: Du musst dich entscheiden, Minerva.
Speaker 0: Das kann ich dir nicht abnehmen, seufzte sie schwer.
Speaker 0: Es ist nicht so einfach, Eileen.
Speaker 0: Und ich kann nichts sagen, versteh das doch, seufzte Minerva bitter.
Speaker 0: Sie hat dir gedroht, oder?
Speaker 0: Mit etwas, was du liebst, traf sie mitten ins Schwarze, und Minerva bebte, bemüht, ihre Tränen zu unterdrücken.
Speaker 0: Eileen war es Antwort genug.
Speaker 0: und stand auf.
Speaker 0: »Sag es, Professor Dumbledore!
Speaker 0: Ich kann nicht!«.
Speaker 0: »Er ist der verdammt noch mal mächtigste Zauberer seiner Zeit.
Speaker 0: Sicher kann er!
Speaker 0: Ich kann es nicht!« schrie mir Nerver aus und Tränen ranne nun ohne Halten über ihre Wangen.
Speaker 0: Sie keuchte, rang nach Luft und hatte einem Moment das Gefühl zu ersticken.
Speaker 0: Schwer sog sie Luft ein und ihre Brust schmerzte heftig.
Speaker 0: Reue überkam sie sofort, nachdem sie Aline angeschrien hatte.
Speaker 0: Bitte, Eileen, bitte kein Wort mehr darüber.
Speaker 0: Stell keine Fragen.
Speaker 0: Es, es tut mir leid.
Speaker 0: Sie stimmte an ihr vorbei und die Treppen hinunter, raus aus dem Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Und Eileen folgte ihr nicht.
Speaker 0: Es war Abend, als Minerva sichtlich erschöpft in Elblos Räume glitt.
Speaker 0: Die Stunden zuvor hatte sie an einem einsamen Ort geweint.
Speaker 0: Sie war so ratlos, so verzweifelt.
Speaker 0: Sie konnte einfach nicht glauben, in was für eine Situation sie sich erneut gebracht hatte.
Speaker 0: Einfach nur, weil sie lauschen musste.
Speaker 0: Dann hatte sie auch noch ihre beste Freundin angeschrien, obwohl diese nur das Beste für sie wollte und sich ernsthafte Sorgen um sie machte.
Speaker 0: Erst, als sie sicher war, dass man ihr das Weinen nicht mehr ansehen konnte, hatte sie sich auf den Weg zur Elbis gemacht.
Speaker 0: Seine Räumlichkeiten waren warm und behaglich und ein Kaminfeuer brannte hell.
Speaker 0: Als sie eingetreten war, sah sie ihn an seinem Schreibtisch sitzen vor einer Schale mit einer seltsamen silbrigen Flüssigkeit darin.
Speaker 0: Nachdenklich blickte er dort hinein und sein Gesicht wurde dadurch ein wenig unheimlich von unten angestrahlt.
Speaker 0: Als er aufblickte, kam Minerva gleich zu ihm.
Speaker 0: Aaron musste schon schlafen, denn er war nicht bei ihm.
Speaker 0: Du bist spät heute, sagte er.
Speaker 0: besorgt, weil jedoch überrascht, als sie sich einfach an ihn schmiegte und seine Nähe suchte.
Speaker 0: Minerva, alles in Ordnung?
Speaker 0: Ich bin nur müde.
Speaker 0: Es war ein langer Tag heute, murmelte sie und blickte hinunter zu der Schale.
Speaker 0: Was ist das Elbis?
Speaker 0: Das ist ein Denkarium, erklärte er ihr.
Speaker 0: Ein Objekt, was erlaubte Erinnerungen abzulegen und sie erneut zu durchleben, um einen anderen Blickwinkel auf gewisse Dinge zu bekommen und um vielleicht Details zu erfahren, die einem zuvor entgangen sind.
Speaker 0: Zudem ist es oft nicht schlecht, hin und wieder ein wenig den Kopf freier zu machen, fügte er schmunzelt hinzu.
Speaker 0: Er zog seinen Zauberstab und legte ihn sich an die Schläfe.
Speaker 0: Er schien sich auf eine Sache zu konzentrieren und als er den Zauberstab wegzog, zog ein silbern Rauchen der Faden mit, der wie Nebel in der Flüssigkeit des Beckens versank.
Speaker 0: Farben wirbelten auf und Minerva konnte auf der Oberfläche ein Bild erkennen, Es war sie selbst, wie sie gerade durch die Tür gekommen war.
Speaker 0: Fasziniert blickte sie auf dieses Objekt hinab.
Speaker 0: Elvis lächelte sie an, stand auf und öffnete einen Schrank, der eine Reihe an Fiolen beinhaltete, in denen ebenso Erinnerungen gespeichert waren.
Speaker 0: Dazu gab es noch leere Fiolen und eine freie Stelle, an die er das Dinkarium zurückstellte.
Speaker 0: Das silberne Licht verschwand, als er den Schrank wieder schloss, Und Minerva musste ein wenig blinzeln, um sich an das normale Licht im Kamin zu gewöhnen.
Speaker 0: Eine Moment lang sah sie den Schrank noch an, dann wandte sie sich Elvis zu.
Speaker 0: Aaron schläft schon, fragte sie ihn leise.
Speaker 0: Elvis nickte und sah sie nachdenklich an.
Speaker 0: Ihr war bewusst, dass er ihr die Sorgen ansehen konnte.
Speaker 0: Doch Minerva wollte ihn gar nicht dazu kommen lassen, nachzufragen.
Speaker 0: Hast du noch zu arbeiten, Elvis, mummelte sie erschöpft.
Speaker 0: Im Grunde ja.
Speaker 0: Allerdings denke ich, dass du mehr Zuwendung benötigst als meine Unterlagen, meinte er und zog sie in seine Arme.
Speaker 0: Minerva schmiegte ihr Gesicht in seine Rube hinein und atmete seinen Duft tief ein, der sie immer zu beruhigen konnte.
Speaker 0: Sie konnte spüren, dass er Fragen hatte, doch scheinbar schwieg er nur, um sie nicht noch mehr zu entkräften, und gerade war sie wirklich dankbar dafür.
Speaker 0: Sie sah noch einmal nach Aaron, dann schleppte sie sich in das Schlafzimmer, wo er bereits im Bett auf sie wartete.
Speaker 0: Er saß aufrecht gegen das Kopfende gelehnt und Minerva kuschelte sich an ihn.
Speaker 0: Seine Hand striche ein wenig über das Haar, und in der anderen hatte er ein Buch.
Speaker 0: Sicher blieb er noch ein wenig auf, doch Minerva war dankbar, dass er dennoch bei ihr war und sie mit seiner Nähe beruhigte.
Speaker 0: Sein Streicheln, sein Duft, die Wärme seines Körpers, Schon bald zogen sich Minervas Augen einfach zu und sie konnte seit langem Mal wieder tief und fest schlafen.
Speaker 0: Die Zeit verging wie im Fluge und noch ehe es sich Minerva versah, brach der Morgen des letzten Quidditch-Spiels an.
Speaker 0: Zeitig schon war die Schülerin auf den Beinen und versorgte erst Aaron, dessen Zähne endlich durchbrachen und seine Schmerzen immer mehr nachließen.
Speaker 0: Er war weitaus friedlicher als in den vergangenen Wochen und sie hatte heute keine Probleme, ihm das Essen zu geben.
Speaker 0: Während sie ihm den letzten Döffel Brei in den Mund schob, kam auch Elvis etwas verschlafen aus dem Schlafzimmer, gähnte einen guten Morgen, gab ihm einen Kuss auf die Wange und verschwand im Badezimmer, um sich fertig zu machen.
Speaker 0: Er würde heute in Hogwarts bleiben und auf Aaron aufpassen, während sie unten beim Spiel sein würde.
Speaker 0: Normalerweise würde er dem Spiel auch beiwohnen, doch er hatte noch jede Menge Arbeit zu erledigen und wollte auch noch einen Brief an seinen Freund Nicholas Flamel schicken, mit dem er in reger Korrespondenz stand.
Speaker 0: Minerva hatte ihn zwar nie gefragt, worum es dabei ging, doch sie war sich fast sicher, dass es irgendein Thema über Alchemie sein musste.
Speaker 0: Während er im Badezimmer verschwunden war, legte Minerva Aaron auf seine Spieldecke und huschte hinter seinen Schreibtisch.
Speaker 0: Sie lauschte angespannt, doch das Rauschen der Dusche war noch zu hören.
Speaker 0: So öffnete sie schnell den Schrank, wo Elvis sein Denkarium aufbewahrte und glaubte eine leere Fiole hervor und steckte sie sich eilig in die Tasche.
Speaker 0: Schnell schloss sie den Schrank und setzte sich zu Aaron, als auch schon Elvis aus dem Badezimmer kam.
Speaker 0: Bist du sicher, dass du nicht noch eine Kleinigkeit frühstücken möchtest?
Speaker 0: fragte er, als er in seinem Bademantel auf der Couchplatz nahm und Aaron lächend auf die Arme hob.
Speaker 0: Sehr sicher, ich habe noch nie vor einem Spiel irgendetwas runterbekommen, sorgte mir näher und stand auf.
Speaker 0: Es wurde Zeit, dass sie sich zurechtmachte.
Speaker 0: Stimmt auch wieder, schmunzete er.
Speaker 0: Ich erinnere mich noch gut an diese Momente in der großen Halle.
Speaker 0: Der Werteprofessor hat mich also damals schon im Blick gehabt, fragte sie, als sie zum Badezimmer ging und hörte ihn amüsiert lachen.
Speaker 0: Sie lächelte sanft und verschwand rasch im Badezimmer.
Speaker 0: Als Minerva ihre Quiddittstrobe angezogen hatte und aus dem Badezimmertrat, musterte Elbis sie mit einem sehr genauen Blick und einem ganz gewissen Lächeln.
Speaker 0: Sie konnte es nicht verhindern, dass sie bei diesem Blick Rosa anlief und sie ärgerte sich, dass es sie immer noch passierte, obwohl sie nun schon eine ganze Weile zusammen waren.
Speaker 0: Aber er schaffte es immer wieder, sie zum Erröten zu bringen.
Speaker 0: Du saß schon immer umwerfend aus in diesen Roben, sagte er lächend.
Speaker 0: Es war stets erstaunlich, dass du auf dem Feld wie eine Löwin gekämpft hast, während du im normalen Schulalltag so ruhig und besonnen warst.
Speaker 0: Quidditch ist auch eine Leidenschaft, nicht nur ein Sport, sagte sie verlegen.
Speaker 0: Da kann ich die nur zustimmen, sagte er heiter.
Speaker 0: In meiner Schulzeit war ich Feuer und Flamme für dieses Spiel.
Speaker 0: Oh ja, wir haben wirklich sehr gut gespielt.
Speaker 0: Allerdings kann man dieser Mannschaft heute auch kaum das Wasser reichen.
Speaker 0: Du hast Quidditch gespielt?
Speaker 0: fragte Minerva unglaublich und wusste nicht, ob sie zeitgleich auch lachen sollte.
Speaker 0: Wenn sie sich eines nicht vorstellen konnte, dann wie ein Dumbledore auf einem Besen saß.
Speaker 0: Allein die Vorstellung, wie er als Teenager ausgesehen haben musste, war grenzwertig.
Speaker 0: Er wirkte auf sie, als wäre er schon immer in diesem Alter gewesen, auch wenn das natürlich Unsinn war.
Speaker 0: Selbstverständlich, lachte er und blickte sie nachsichtig an, dafür, dass sie erst kaum glauben konnte.
Speaker 0: Wenn man mit Können gesegnet ist und sich im Sprüdengewirr aus Büchern zu verlieren droht, sollte man sich in seiner Freizeit immer ein wenig beweglich zeigen.
Speaker 0: Quidditch war eine Willkommene Abwechslung auf meinem schulischen Werdegang.
Speaker 0: Sag bloß, du hast im Pokalzimmer nie meinen Namen gelesen.
Speaker 0: Ehrlich gesagt habe ich mir die anderen Pokale und Auszeichnungen nie wirklich angesehen, gestand sie verlegen.
Speaker 0: Und bei aller Liebe, Elvis, ich kann mir es nicht vorstellen, dass du jemals einen Besen bestiegen hast.
Speaker 0: Zumindest nicht in der heutigen Zeit.
Speaker 0: Er lachte amüsiert.
Speaker 0: Dann muss ich wohl demnächst mal alle die alten Fotos hervorholen, dann wirst du ja sehen, wie gut es mir gestanden hat.
Speaker 0: Lächerte er und erhob sich.
Speaker 0: Aber nun solltest du dich sputen, nicht, dass du noch zu spät kommst.
Speaker 0: Er küsste sie in ich und strich er über ihre Wange.
Speaker 0: Seine blauen Augen funkelten liebevoll, aber sie konnte auch einen Hauch Sorge darin erkennen.
Speaker 0: Wir sehen uns nach dem Spiel.
Speaker 0: Viel Glück, meine Schöne, und gib auf dich acht.
Speaker 0: Minerva hatte die Augen geschlossen und gemeinsam mit den anderen Spielern stand sie bereit.
Speaker 0: Bereit zum Abflug.
Speaker 0: Die Tribünen beten und tausend Stimmen schalten in der Luft, ließen diese regelrecht erzittern.
Speaker 0: Minervas Herz schlug heftig, doch es war nicht nur Aufregung, es war auch Freude und Kampfgeist.
Speaker 0: So lange hatte sie nicht mehr in einem Spiel teilgenommen, und obwohl sie sich erst so gesträubt hatte mitzumachen, so fühlte sie, dass es eine richtige und gute Entscheidung war, obwohl ihr dennoch so viele Sorgen und Ängste im Herzen zur Last fielen.
Speaker 0: Dieses tosender Brüllen, die Fan-Gesänge Gryffindor gegen Slytherin.
Speaker 0: Ein besseres Gefühl konnte es nicht geben in diesem Moment, und sie griff den Stil ihres Besens umso fester.
Speaker 0: Licht flutete in Minervas Gesicht, als das Tor endlich geöffnet wurde, und sie flog hinter den anderen Spielern ihres Hauses her.
Speaker 0: Der Stadionsprecher rief ihre Namen aus und sie drehten eine rasante Runde um das Feld, bis beide Teams ihre Positionen einnahmen.
Speaker 0: Der Lehrer für die Besenflugstunden, Prof.
Speaker 0: Berber, trat in seiner schwarz-weißen Robe auf das Feld und stellte sich neben den schon bereits stehenden Koffer, in dem die Bälle aufbewahrt wurden.
Speaker 0: Mit einem lässigen Kick gegen diese öffnete sich der Deckel und die Klatscher schossen wie zwei Kanonen Kugeln in die Luft, gefolgt vom goldenen Schnatz.
Speaker 0: Ich möchte von allen heute ein feres Quidditch sehen, wie verlaut zu den Spielern hoch und sah vor allem die Slytherins dabei sehr streng an.
Speaker 0: Er hob den Quoffel aus dem Koffer und warf ihn hoch in die Luft.
Speaker 0: Mit einem Pfiff wurde das Spiel eröffnet und die Jäger schossen los.
Speaker 0: Minerva presste mit ihrem Besen in die Luft und hoch über das Spiel geschehen hinaus.
Speaker 0: Mit ihren grünen Augen suchte sie nach dem goldenen Schnatz.
Speaker 0: Sie hatte sich die Richtung gemerkt, in die er beim Eröffnen geflogen war.
Speaker 0: Nur mit halbem Ohr lauschte sie den Durchsagen des Stadionsprechers und den Fan gesängen der Gryffindors.
Speaker 0: Während sie die Umgebung absuchte, hatte sie auch den Sucher des Lederins im Auge, denn dieser durfte den Schnatz nicht vor ihr erreichen.
Speaker 0: In der Luft auf ihrem Besen waren all ihre Sorgen so fern wie der Boden unter ihr.
Speaker 0: Minerva führte sich frei, und obwohl dieses Spiel ebenso ernst war, wünschte sie, es würde nie vergehen.
Speaker 0: Aber irgendwann würde sie sich ihren Ängsten erneut stellen müssen.
Speaker 0: Als sie an der Tribüne der Lehrer vorbeiflug, konnte sie für den Bruchteil einer Sekunde Professor Rosier erkennen, und Minerva wurde ein wenig stutzig.
Speaker 0: Hatte Potter nicht erwähnt, dass er sich bei ihren Nachsätzen eingehandelt hatte?
Speaker 0: Was also tat sie hier beim Spiel?
Speaker 0: Minerva schüttelte den Kopf und verscheuchte die schräglichen Gedanken.
Speaker 0: Sie musste sich konzentrieren.
Speaker 0: Dennoch blieb ihr ungutes Gefühl.
Speaker 0: Gryffendor führte bereits mit dreißig Punkten zu zehn und noch immer war nicht die geringste Spur des Schnatzes zu sehen.
Speaker 0: Zwar hatte Minerva ihn bereits ein paar Mal aufblitzen sehen, doch der kleine flinke Ball konnte sich im Sonnenlicht verdammt gut tarnen.
Speaker 0: Obwohl es bestes Wetter zum Fliegen war, so waren die Verhältnisse ungünstig etwas zu sehen.
Speaker 0: Es war schlicht zu hell.
Speaker 0: Doch plötzlich?
Speaker 0: Ein goldenes Funkeln an der Torstange des Slytherins, der Schnatz.
Speaker 0: Minerva gab ihrem Besen die Sporen und rauschte durch die Luft.
Speaker 0: Die Zuschauer bemerkten das und feuerten sie an oder boten sie aus.
Speaker 0: Trotz des Luftzugs an ihren Ohren konnte sie hinter sich einem Besenfliegen hören und wusste, dass der Suche des Litterans an ihren Fersen hing.
Speaker 0: Sie trieb ihren Besen zur Höchstgeschwindigkeit und alles um sie herum war nur ein Strudel aus Farben.
Speaker 0: Ihre Augen hatten nur ein Ziel, den Schnatz.
Speaker 0: Sie war schneller.
Speaker 0: Minervas Herz raste und sie streckte die Hand aus, als sie von schräg hinten aus dem Augenwinkel heraus einen Schatten herandonnen sah.
Speaker 0: Für den Bruchteil einer Sekunde löste sie ihren Blick vom Schnatz und wandte den Kopf, doch da war es bereits zu spät.
Speaker 0: Sängender Schmerz, jenseits allem, was sie bisher gespürt hatte, jagte durch ihren Kopf.
Speaker 0: Ein Klatscher war mit rasender Geschwindigkeit von hinten gegen ihre Schläfe geschlagen.
Speaker 0: Die Wucht, begleitet von ihrem eigenen Tempo, hatte sie geradewegs nach vorn über dem Besenstiel geschleudert und unglücklich gegen den Turpfosten geworfen.
Speaker 0: Sie spürte noch, wie ihre Rippen brachen, doch der Schlag gegen ihren Kopf hatte sie schneller ausgeschaltet, als sie hören konnte, wie die Zuschauer vor Schreck und Entsetzen schrien.
Speaker 0: Sie fühlte noch nicht einmal ihren Sturz und ihren noch heftigeren Aufprall.
Speaker 0: Nicht, wie ihr etwas Heises über das Gesicht lief und das ihre Mund.
Speaker 0: Die Welt, um sie herum, existierte nicht mehr.
Speaker 0: Sie fiel ins Dunkel.
Speaker 0: Tief, tief.
Speaker 0: Minerva fühlte sich, als würde sie knapp unter einer Wasseroberfläche schweben.
Speaker 0: Schwere Losigkeit umhüllte sie und Dunkelheit umfasste sie wie ein schwerer Schleier.
Speaker 0: Nur Dumf konnte sie Stimmen hören, doch sie verstand kein einziges Wort.
Speaker 0: Sie wollte nicht in die Oberfläche kommen, sie wollte hier bleiben, in Frieden.
Speaker 0: Doch die dumpfen Geräusche hörten einfach nicht auf und sie blindzinte.
Speaker 0: Immer heller wurde es, während sie bemüht, ihre Augen zu öffnen, versuchte.
Speaker 0: Licht blendete sie und ihrer schwerelosigkeiteres ab.
Speaker 0: Die Schmerzen kamen mit einem jähvernichtenden Schlag zurück und sie riss die Augen auf.
Speaker 0: Sie lag nicht mehr auf dem Spielfeld.
Speaker 0: Sie lag in einem Bett im Krankenflügel.
Speaker 0: Hände lagen auf ihrer Brust und hielten sie mit sanftem Druck unten, denn Panik machte sich in ihr breit.
Speaker 0: Ihr Blick zuckte zu der Person über sich und sie wollte sich schon wehren und schreien, Doch dann erkannte sie das schreckverzehrte Gesicht von Elvis, neben dem die Krankenschwester Madame Mary Gold stand, und sie beide versuchten, sie unten auf dem Bett zu halten.
Speaker 0: Erinnerungen strimmten zurück, und dennoch schmerzte ihr Kopf heftig.
Speaker 0: Zischend griff sie danach und spürte einen straffen Verband darum und um ihr rechtes Auge.
Speaker 0: Erneut drohte die Panik, sie zu ergreifen, und sie richtete sich auf.
Speaker 0: Schrie jedoch so gleich vor Schmerz auf, als ihre Rippen zu brennen begangen, und sie nur schwer Luft holen konnte.
Speaker 0: Miss McGonagall, jetzt bitte, bleiben sie liegen!
Speaker 0: versuchte es.
Speaker 0: Madame Emery Goldstreng, aber durchaus besorgt.
Speaker 0: Sie hatten einen schweren Unfall beim Quidditch und ihre Knochen sind erst frisch geheilt.
Speaker 0: Also legen sie sich hin, nicht, dass sie erneut brechen.
Speaker 0: Minerva, es ist alles in Ordnung.
Speaker 0: versuchte Elvis, ihr beruhigend zuzusprechen.
Speaker 0: Beim Klang seiner Stimme zitterte Minerva und legte sich mit seiner Hilfe vorsichtig zurück in das Bett.
Speaker 0: Nach einigen Atemzügen schwanden die Schmerzen ein wenig und sie blickte auf.
Speaker 0: Was, fand sie mühsam, ihre Sprache wieder?
Speaker 0: Was ist, geschehen?
Speaker 0: Ein Klatscher hat sie im Kopf getroffen und schwer verletzt, säufzte Madame Mary Goldbitter und verärgert.
Speaker 0: Es war wirklich eine sehr unglückliche Stelle und ihre Augenhöhle wurde zertrümmert.
Speaker 0: Zwar konnte ich alles wieder zusammenfügen, und das Gehlewachs wirkt noch.
Speaker 0: Allerdings wird wohl ihr See vermögen einen Schaden davon getragen haben.
Speaker 0: Minerva starte die Heilerin entsetzt an.
Speaker 0: Ich habe alles in meiner Macht stehende getan, doch sie werden sich wohl mit einer Brille arrangieren müssen.
Speaker 0: Jedoch müssen wir abwarten, wie stark es ausfallen wird, softste sie.
Speaker 0: Nun, ich hole ihnen einen kleinen Stärkungstrang.
Speaker 0: Wahrscheinlich sagte sie dies auch nur, um ihr einen Moment der Ruhe mit Elbis zu geben, der immer noch ihre Hand hielt und kreidebleich im Gesicht war.
Speaker 0: Ein wenig starb legte sie zu ihm auf.
Speaker 0: Sie konnte kaum verarbeiten, was die Heilerin ihr da offenbart hatte.
Speaker 0: Ihr See vermögen war geschädigt durch den Unfall, und nur die Zeit würde zeigen, wie stark.
Speaker 0: Sie bekam kein Wort über die Lippen, und Ränen brannten ihr in den Augen.
Speaker 0: Minerva, bitte, versuchte es Elbis mitführend.
Speaker 0: Du wirst wieder gesund.
Speaker 0: Wir suchen bereits nach Zaubern und Tränken, um den Schaden zu mildern.
Speaker 0: Und es hätte weiß Gott wesentlich schlimmer ausgehen können.
Speaker 0: Du bist aus mehreren Metern in die Tiefe gefallen, nicht auszudenken, was noch geschehen wäre, wenn Professor Rosier dich nicht mit einem Zauber verlangsamt hätte.
Speaker 0: Zu Minervas Entsetzen richtete er seinen Blick auf das Bettende, wo Rosier in wenigem Abstand wartete.
Speaker 0: Minerva war so in Panik gewesen, dass sie sie gar nicht bemerkt hatte.
Speaker 0: Voller Furcht stärte sie in diese klaren Augen.
Speaker 0: Und diese Maske des Mitgefühls konnte sie sich sparen.
Speaker 0: Einen schwachen Moment lang hätte sie beinahe einen Fluch gegen sie ausgestoßen, doch sie besannen sich rasch.
Speaker 0: Schnell legte sie ihren Kopf zurück und wandte sich stumm weinend elbis zu, der ihr beruhigend über das Haarstrich.
Speaker 0: Dann plötzlich fiem ihn aber etwas auf und sie hätte sich beinahe erneut erhoben vor Schreck.
Speaker 0: – Wo ist Aaron?
Speaker 0: rief sie entsetzt.
Speaker 0: – Elbus, wo ist er?
Speaker 0: – Ganz ruhig, Minerva, sagte Elbus sanft.
Speaker 0: Er maß ihrem Verhalten wohl keine andere Bedeutung bei, als schockt durch den Unfall.
Speaker 0: Er ist sicher bei Miss Prevet.
Speaker 0: Ich hole ihn später von ihr ab und schicke sie zu dir.
Speaker 0: Sie stirbt immerhin ebenfalls fast vor Sorge.
Speaker 0: Minerva nickte schwach, als Madame Marygold zurückkam.
Speaker 0: Sie verabreichte ihr den Trank und scheuchte nun die anwesenden Professoren auf, da Minerva ruhen musste.
Speaker 0: Ihr graute es, als Elbe sich erhob, und sie griff nach seiner Rube.
Speaker 0: Verwundert sah er zu ihr hinunter.
Speaker 0: – Elbes, bitte, bleib, zitterte sie am ganzen Leib, und erbeugte sich mit fühlen zu ihr hinunter.
Speaker 0: – Ich komme bald wieder, Minerva, versprochen, aber nun mußte dich ausruhen, sagte er, und hauchte ihr einen zarten Kuss auf die Lippen.
Speaker 0: Sie weinte stumm und blickte ihm ängstlich nach, als er mit einem sorgenvollen Blick aus dem Krankenflügel schritt.
Speaker 0: Dann traf ihr Blick auf Rosier.
Speaker 0: Als Elbis und die Heilerin sich abgewandt hatten, zeigte sich ein ekelhaftes Grinsen für einen kurzen Moment auf ihren Lippen, und mit einem warnenden Blick wandte sie sich ebenso um und ging mit Elbis hinaus.
Speaker 0: – Gute Besserung, Miesmeegornegel, sagte sie noch heuchlerisch sanft, und Minerva kam es beinahe hoch.
Speaker 0: Minerva wollte er bis nachschreien, doch sie konnte es nicht.
Speaker 0: Frustriert weinend schloss sie die Augen und griff sich an den Verband.
Speaker 0: Sie war das.
Speaker 0: Sie musste es gewesen sein.
Speaker 0: Sie hatte den Klatscher verzaubert.
Speaker 0: Das war nie und nimmer Zufall.
Speaker 0: War dies eine Warnung, da sie ihre Zweifel erkannt hatte?
Speaker 0: Oder war ihr Unfall nur ein kleiner Schritt im Verlauf einer größeren Handlung?
Speaker 0: Zwischen uns Kapitel achtzehn.
Speaker 0: Gegen die Zeit.
Speaker 0: Minerva.
Speaker 0: Eine leise Stimme flüsterte zu ihr und eine Hand rüttelte sie vorsichtig an ihrem Arm.
Speaker 0: Es war mitten in der Nacht und Minerva lag im Bett des Krankenflügels.
Speaker 0: Die Lampen über den Betten waren bereits gelöscht und nur Fackellicht von draußen erhältte ein wenig den dunklen Saal.
Speaker 0: Für einen Moment regte sich die angesprochene kaum und stöhnte ein wenig.
Speaker 0: Mit einem Blinzeln öffnete sie ihre Augen.
Speaker 0: hatte sie geträumt.
Speaker 0: »Inerva!« flüsterte die Stimme nun eindringlicher, aber eindeutig neben ihr.
Speaker 0: Sie riss die Augen auf und drehte den Kopf.
Speaker 0: Die Bewegung schmerzte ihr, und sie echtste ein wenig auf, bis sich jedoch sofort auf die Lippen, als sie die Person erkannte, die sie da so dringend versuchte, zu wecken.
Speaker 0: »Eileen!« zischte Minerva erschrocken, aber auch erleichtert.
Speaker 0: »Was machst du denn hier?
Speaker 0: Es ist mitten in der Nacht.«.
Speaker 0: Du bekommst noch Ärger.
Speaker 0: Das ist mir egal, ich wollte dich sehen, lüsterte ihre beste Freundin ernst.
Speaker 0: Professor Dumbledore hat mir mitgeteilt, dass du ausruhen musst, als er Aaron wieder von mir holen kam, aber ich musste dich einfach sehen.
Speaker 0: Verdammt, mein Nerva!
Speaker 0: Ich hab das alles mit ansehen müssen!
Speaker 0: Es sah schrecklich aus, wie, wie geht es dir jetzt?
Speaker 0: Sie musterte mit einem Blick voller Sorge ihren Verband um ihren Kopf und um ihr Auge.
Speaker 0: Minerva hatte immer noch Schmerzen, doch das Gehlewachs zeigte bereits ein wenig Wirkung.
Speaker 0: Immerhin klangen die Nachwähnen ihrer plötzlichen Bewegung schneller ab.
Speaker 0: Müde und erschöpft legte sie sich in ihr Kissen zurück und blickte zu Aline auf.
Speaker 0: Ihr sichtbares grünes Auge glänzte verdächtig.
Speaker 0: »Nun ja, mir ging es schon einmal besser,« zeufzte sie matt.
Speaker 0: »Aber meine Verletzungen sind gerade zweitrangig, Aline.
Speaker 0: Ich bin froh, dass du hier bist.«.
Speaker 0: Ich habe nämlich eine Bitte an dich.
Speaker 0: Sie streckte ihre Hand unter ihr Pichama-Oberteil und zog eine kleine Fiole an einer Kette hervor.
Speaker 0: Eileen machte große Augen, als sie eine silbrige Flüssigkeit darin leuchten sah, und Minerva, ihr das Gefäß, hinhielt.
Speaker 0: Ich möchte, dass du das hier an dich nimmst.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Was ist das?
Speaker 0: fragte sie leise und nahm es vorsichtig entgegen.
Speaker 0: Das ist eine Erinnerung, Eileen, sagte Minerva leise.
Speaker 0: Und es ist wichtig, dass du sie hast.
Speaker 0: Dazu, es tut mir wirklich unendlich leid, dass ich dich angeschrien habe, aber verstehe, dass ich dir nichts sagen kann.
Speaker 0: Aber diese Erinnerung kann es.
Speaker 0: Besorgt, aber auch verwirrt, blickte Aline sie an.
Speaker 0: Warum gibst du mir das?
Speaker 0: Ich habe es im Gefühl, dass noch etwas geschehen wird.
Speaker 0: Aline, etwas Schlimmes, sagte sie, ganz abgekämpft von ihren Schmerzen.
Speaker 0: Dieser Unfall war sicher kein Zufall.
Speaker 0: Bitte, Eileen, sollte der Zeitpunkt kommen, an dem etwas passiert und ich, ich nicht da sein werde.
Speaker 0: Bitte, gib diese Erinnerung, dann an Elvis.
Speaker 0: Die beiden Freundinnen sahen sich lange an, dann legte sich Eileen die Kette um den Hals und ließ die Fiole unter ihrer Kleidung verschwinden.
Speaker 0: Minerva säufzte dankbar und schloss die Augen.
Speaker 0: Eileen war immer bei ihr.
Speaker 0: egal wie hart und verzweckt die Situation auch war, egal wie aufgebracht Minerva ihr Gegenüber sich verhalten hatte.
Speaker 0: Und sie spürte, dass sie keine bessere Freundin haben könnte.
Speaker 0: Ich verspreche es dir, Minerva, sagte Eileen ernst und pflichtbewusst.
Speaker 0: Ich vertraue dir, wie du mir einen Teil von dir anvertraust.
Speaker 0: Ich danke dir so sehr, Eileen.
Speaker 0: Es wird alles erklären zum richtigen Zeitpunkt.
Speaker 0: Aber gerade ist es nicht dieser.
Speaker 0: Es tut mir leid, dass ich es dir nicht persönlich anvertrauen kann, aber ich würde es nicht aus bösem Willen tun.
Speaker 0: Das weiß ich, beruhigte sie mir näher war und erhob sich langsam.
Speaker 0: Ich werde nun zurückschleichen.
Speaker 0: Bude ich bitte gut aus in Ordnung?
Speaker 0: Und mach dir keine Sorgen, die Erinnerung ist bei mir sicher.
Speaker 0: Mit einem schweren Seufzer kam Dumbledore endlich in seinen Räumen an.
Speaker 0: Aaron schlummerte friedlich an seiner Brust und er würde ihn gleich ins Bett bringen.
Speaker 0: Dieser Tag hatte mehr von seinen Nerven gefordert, als er es für möglich gehalten hätte.
Speaker 0: Niemals hätte er mit einem solchen Ende gerechnet, als Minerva zum Quidditch-Spiel aufgebrochen war.
Speaker 0: Er hatte den ganzen Tag gearbeitet und nur hin und wieder den Geräuschen des Spiels gelauscht, die bis hoch zu seinen Fenstern geweht waren.
Speaker 0: Als erschrockenes Schreie zu hören gewesen waren, überkam ihn schon da ein ungutes Gefühl.
Speaker 0: Doch Unfälle waren etwas völlig Normales bei Quidditch.
Speaker 0: Also hatte er seinen Brief an Nicholas mit seinen Abhandlungen über die Alchemie zusammen mit Forks nach Frankreich geschickt.
Speaker 0: Sein Phönix hatte wesentlich schnellere und effektivere Reisemethoden als eine Eule und dennoch verfluchte sich Dumbledore dafür, dass er ihn fortgeschickt hatte, denn vielleicht hätte Forks mit seinen heilenden Tränen noch das Schlimmste verhindern können.
Speaker 0: Immer noch überkam ihn das kalte Grauen, als er von Professor Rosier aufgesucht und in den Krankenflügel bestellt wurde.
Speaker 0: Von da an hatte er gewusst, dass Minerva irgendetwas zugestoßen sein musste und er hatte sie schließlich blutüberströmend in einem der vielen Betten vorfinden müssen.
Speaker 0: Gemeinsam mit Madame Marygold und auch seinem Freund Prof.
Speaker 0: Flakhorn hatten sie alles getan, was sie konnten, um den Schaden einzudämmen.
Speaker 0: Doch auch sie hatten kaum etwas ausrichten können, als die Knochen und die sichtbaren Verletzungen zu heilen.
Speaker 0: Immerhin konnten sie verhindern, dass Minerva ihr Augenlicht auf der einen Seite komplett verlor.
Speaker 0: Das wäre ein Desaster für einen so jungen Menschen wie Minerva.
Speaker 0: Ein seltsames Gefühl begleitete ihn, schon seit er den Krankenflügel gezwungenermaßen auf Madame Marygolds Anweisungen verlassen musste.
Speaker 0: Dumbledore konnte es nicht einordnen, doch Minervas Reaktion, ihr ganzes Verhalten zuvor, ihrer Angst, ihrer Verschlossenheit, ihr hilfloses Flehen, das er doch bei ihr bliebe, Nachdenklich trug er Aaron in sein kleines Kinderzimmer und legte ihn vorsichtig zum Schlafen, um ihn nicht aufzuwecken.
Speaker 0: Trüb blickte er auf seinen Sohn hinunter und Striche bei dessen Wange.
Speaker 0: Natürlich hatte er von der ganzen Aufregung etwas mitbekommen und hatte lange und kläglich geweint.
Speaker 0: Nun jedoch war er zum Glück friedlich und er konnte nur hoffen, dass Minerva bald aus dem Krankenflügel entlassen werden konnte.
Speaker 0: Aaron hatte sich von ihm kaum beruhigen lassen und Dumbledore ahnte, dass er die Abwesenheit seiner Mutter spürte, ähnlich wie er bei der Auswahlzeremonie seine Anwesenheit gespürt hatte.
Speaker 0: Er war noch so klein und dennoch steckte er voller Überraschungen.
Speaker 0: Er war wirklich etwas ganz Besonderes.
Speaker 0: Leise verließ er das Kinderzimmer und lehnte die Tür nur an.
Speaker 0: Der Tag war lang genug gewesen, er würde nun auch zu Bett gehen.
Speaker 0: Die ganze Sache schlug ihm auf die Nerven und er fühlte sich zu unkonzentriert, um überhaupt irgendetwas noch anzufangen.
Speaker 0: Er schöpft und müde, fiel er in sein Bett, und seine Hand strich über die Leerefläche auf der sonst Minerva lag, bei ihm.
Speaker 0: Er verstand nicht, warum momentan so viel passierte, ausgerechnet Minerva, die bereits genug durchmachen musste.
Speaker 0: Aber er konnte sich dem Kopf noch so sehr darüber zerbrechen, eine Antwort darauf war immer noch zu fern, um sie zu ergreifen.
Speaker 0: Er schloss Mott die Augen und sein ganzer Körper wurde unendlich schwer.
Speaker 0: Und es dauerte nicht lange, da schlief er tief und fest.
Speaker 0: Verworrene und unheimliche Träume jagten Dumbledore durch die Nacht.
Speaker 0: Er schlief unruhig und drehte sich andauernd hin und her.
Speaker 0: Immer wieder hustete und atmete er schwer.
Speaker 0: Sein Körper hat alles, um ihn aus dem festen Schlaf zu holen und für einen verwirrten Moment blinzerte Dumbledore an den Baldachien seines Bettes.
Speaker 0: Das Szenario, welches sich vor seinen Augen abspielte, wurde zwar von ihm wahrgenommen, doch er war noch so schlaftrunken, dass er es kaum begreifen konnte.
Speaker 0: Sein Bewusstsein fiel in seinen Körper zurück, wie ein schwerer Stein in tiefes Wasser.
Speaker 0: Und er riss die Augen auf.
Speaker 0: Sängende Hitze umgab ihn, überall war Rauch und Qualm, und ein grelles Licht blendete seine Sicht.
Speaker 0: Alles um ihn herum brannte Lichter lo.
Speaker 0: Was er für eine Sekunde für einen weiteren Albtraum hielt, entpuppte sich als grausame Realität.
Speaker 0: Er war eindeutig wach.
Speaker 0: Mit einem reißenden Geräusch riss der brennende Vorhang seines Bettes ab und holte ihn nun endgültig aus seiner Stare.
Speaker 0: Hastig hechtete er zurück und stieß gegen das Kopfende des Bettes.
Speaker 0: Gerade so konnte er seine Beine anziehen, dass der brennende Stoff nicht auf ihm landete.
Speaker 0: Keuchen sprang er aus dem Bett und griff nach seinem Zauberstab, doch er war nicht da, wo er ihn sonst immer liegen hatte.
Speaker 0: Fahrricht durchsuchte er den kleinen Schrank neben seinem Bett und riss die Schubladen auf, durchwühlte seine Sachen, die er zuvor ausgezogen hatte, doch nichts.
Speaker 0: Der Rauch wurde immer dichter und das Feuer breitete sich mehr und mehr aus.
Speaker 0: Er musste hier raus.
Speaker 0: Hustend und taumelnd eilte er zu der Tür, die jedoch verschlossen war.
Speaker 0: Nie und nimmer hatte er sie geschlossen.
Speaker 0: Er ließ sie doch immer offen, um Aaron zu hören.
Speaker 0: Da wurde ihm entsetzt, klar, Aaron.
Speaker 0: Er war in Gefahr.
Speaker 0: Heftig rüttelte er an der Tür, schlug dagegen, sie ließ sich nicht öffnen.
Speaker 0: Verdammt, rief er panisch aus und schlug erneut gegen das schon kokelnde Holz.
Speaker 0: Kein Zauberstab, kein Ausgang und alles stand in Flammen.
Speaker 0: Er war so abgehetzt und zeitgleich voller Furcht, zu unkonzentriert, um einen Zauber ohne seinen Zauberstab zu wirken.
Speaker 0: Müsam stemmte er sich gegen die Tür und hustete schwer.
Speaker 0: Sein Atem wurde langsam knapp.
Speaker 0: Ein klägliches Weinen drang in seine Ohren, obwohl das Feuer um ihn herum furchtbar laut war.
Speaker 0: Er riss seinen Kopf nach oben und sein Herz zog sich zusammen.
Speaker 0: Aaron!
Speaker 0: schrie er verzweifelt und in dem Moment wurde ihm klar, dass er nur auf ein im Weg noch rauskommen konnte.
Speaker 0: Er blickte sich in letzter Hoffnung, sein Zauberstab möge noch irgendwo herum liegen im Raum um, doch schließlich trat er zurück nahm Anlauf und rammte seine Schulter mit aller Kraft gegen die Tür.
Speaker 0: Mit einem Krachen stürzte er halb in sein Wohnzimmer und auch hier brannte alles Licht erloh.
Speaker 0: Hitze und Flammen schossen ihm zugleich entgegen und da riss seine Arme schützend vor sein Gesicht.
Speaker 0: Als er aufblickte, stockte ihm, der ohnehin schon knappe Atem.
Speaker 0: Da in seinem Wohnzimmer stand jemand.
Speaker 0: Eine vermummte Gestalt, und diese hatte den schreienden und weinenden Aaron auf den Armen.
Speaker 0: Sein Sohn währte sich gegen die fremde Person, und er hinterfragte erst gar nicht, wer bei der gottlosen Morgana das war.
Speaker 0: »Lass sofort mein Kind los!« herrschte er außer sich und stürmte durch die Flamme nach vorn.
Speaker 0: Die Person bemerkte ihn, sah von dem Fenster auf, an dem sie sich zu schaffen gemacht hatte, und wich ihm rasch aus.
Speaker 0: Er konnte das Gesicht nicht sehen, doch es schien eindeutig ein Mann zu sein.
Speaker 0: Dambildor packte den Arm des Fremden, der Richtung Tür flüchten wollte, hielt ihn am Ellbogen fest und riss daran.
Speaker 0: Der Mann taumelte, packte jedoch am Kamin einen Gegenstand und holte mit Schwung gegen ihn aus.
Speaker 0: Dumbledore konnte einen Schürhaken auf sich herniederstagen sehen und ließ ihn abrupt los, sprang zurück.
Speaker 0: Der Haken schlug mit einem metallen Geräusch heftig auf dem Boden auf und erneut schlug der Fremde zu.
Speaker 0: Dumbledore konnte die Waffe noch mit den Händen packen und abfangen, bekam jedoch einen heftigen Tritt in den Magen und stürzte rückwärts auf den Boden.
Speaker 0: Ächzen drichtete er sich auf und er konnte noch nicht einmal aufsehen, da traf ihn die Eisenstange hart im Gesicht.
Speaker 0: Seine Nase brach und erhielt sich die Hände vor Schmerzen vor's Gesicht.
Speaker 0: Und als wäre das noch nicht genug, um ihn abzuschütten, jagte der Fremde den Schürhaken, der die Form eines Speers besaß, mit der Spitze voran, durch seinen Oberschenkel hindurch.
Speaker 0: Er brüllte vor Schmerz und hörte nur schwach, wie der Fremde nun eilig an ihm vorbeirannte und zum Fenster.
Speaker 0: Der plötzliche Luftzug fauchte die Flamme nur noch mehr an und er wollte ihm nach, doch er konnte es nicht.
Speaker 0: Seine Schmerzen waren unerträglich und mit dem Schürhaken in seinem Bein konnte er nicht aufstehen, obwohl er es dennoch versuchte, als er Aaron weinen hörte.
Speaker 0: Schreiend vor Schmerz und Zorn kam er auf die Beine, mehr schlecht als recht.
Speaker 0: Doch der Fremde war verschwunden, mitsamt seines Kindes.
Speaker 0: Aaron, nein!
Speaker 0: schrie er wie von Sinnen und er stimmte trotz der Qualen zum Fenster, nicht zwar zu sehen, der Fremde war fort.
Speaker 0: Die Tür hinter ihm wurde aus den Angeln gesprengt und jemand packte ihn, zerrte ihn grob über dem Boden und endlich hinaus aus der Feuerhöhle.
Speaker 0: Etwas hart wurde er gegen die Wand des Korridors draußen gesetzt und in seinen Ohren rauschte es.
Speaker 0: Nur dumpf konnte er die Stimme wahrnehmen, die zu ihm sprach und er sah Professor Rosiers Gesicht über ihn.
Speaker 0: Ihre Züge waren vor Schreck verzerrt.
Speaker 0: Ihr Mund bewegte sich, doch er konnte die Worte nicht hören.
Speaker 0: Hinter ihr sah er weitere Kollegen, die den Brand löschten.
Speaker 0: Dumbledore wurde eiskalt und ihm wurde schwarz vor Augen.
Speaker 0: Ohne es auch nur zu bemerken, kippte er auf die Seite und blieb am Boden liegen.
Speaker 0: Das Letzte, was ihm durch sein Bewusstsein ging, war Aaron.
Speaker 0: Sein Baby.
Speaker 0: Er war fort.
Speaker 0: »Mademury, Gold, schnell!«.
Speaker 0: Minerva wachte schlagartig aus ihrem ohnehin unruhigen Schlaf auf und richtete sich echt zent in ihrem Bett auf.
Speaker 0: Der Krankenflügel war dunkel und nur von wenigen Laternen beleuchtet.
Speaker 0: Madame Marygold war bereits in einem Morgenmantel gekleidet, als sie aus ihrem Büro.
Speaker 0: alte und lange Schatten zogen sich aus dem Portal hervor.
Speaker 0: Minerva riss die Augen entsetzt auf.
Speaker 0: Professors Lacorn und Professor Dippet erschienen und stützten links und rechts den vor Schmerzen gekrümmten Dumbledore in ihrer Mitte.
Speaker 0: Sie brachten einen entsetzlichen Geruch von Rauch mit sich, Und Dabildos Pichama war auch an mehreren Stellen angesenkt, während in seinem Bein irgendein Objekt zu stecken schien.
Speaker 0: Jedenfalls war sein Hosenbein Blut getränkt.
Speaker 0: Bei jedem Schritt bis er die Zähne heftig zusammen und schrie nur dumpf und unterdrückt.
Speaker 0: Sofort richtete sich Minerva entsetzt auf, ihre frisch gehalten Knochen brannten höllisch, doch sie ignorierte es.
Speaker 0: Elvis rief sie voller Grauen und machte Anstalten, zu ihm zu rennen.
Speaker 0: Während Prof.
Speaker 0: Dippert und Madame Marygold den Verletzten auf ein Bett legten, hielt Prof.
Speaker 0: Slakon sie keuchend, aber versucht bedacht fest.
Speaker 0: – Nicht, Miss McGonagall, schnauf der außer Atem.
Speaker 0: Starr verschreckt hielt sie inne und wangte, doch Slakon hielt sie sicher aufrecht, half ihr auch ein wenig näher zu treten, ließ jedoch genug Abstand, dass Madame Marygold schnell und effizient arbeiten konnte.
Speaker 0: Es waren auch noch mehr Professoren hier anwesend, doch Minerva hatte nur Augen für Elvis.
Speaker 0: Mit nur wenigen Zauberstab-Schwingen hatte die Heilerin das Objekt, was Minerva als den Schürhaken aus seinen Räumen erkannte, entfernt und die tiefe Wunde und auch die in seinem Gesicht versorgt.
Speaker 0: Er musste auch irgendeinen Zaubertrank schlucken, der ihm wohl half seine Lunge von Rauch zu befreien und letztendlich war er recht schnell wieder auf dem Damm, zumindest halbwegs.
Speaker 0: Minerva löste sich von Slakorn und Alte trotz ihrer eigenen Schmerzen an seine Seite.
Speaker 0: – Elbis, bei Merlin, was ist geschehen?
Speaker 0: fragte sie besorgt, und er hoppschwer atmend seinen Blick.
Speaker 0: In seinen blauen Augen sah sie das Grauen über das Geschehene.
Speaker 0: – Ein, ein Feuer, hustete er noch ein wenig.
Speaker 0: – Feuer?
Speaker 0: keuchte sie, dann riss sie die Augen auf.
Speaker 0: – Aaron, ist dabei Alin?
Speaker 0: – Elbis sah sie nicht an.
Speaker 0: Und Minerva wurde eiskalt.
Speaker 0: Albus, wo ist Aaron?
Speaker 0: giff sie bebend aus.
Speaker 0: Da war jemand in meinen Räumen, sagte Eliza.
Speaker 0: Ich habe die Person nicht erkannt, aber sie muss das Feuer gelegt haben und hatte Aaron bei sich.
Speaker 0: Ich habe versucht Aaron zu retten, aber Zittern vergrub er das Gesicht in seinen Händen.
Speaker 0: Ich hatte keinen Zauberstab.
Speaker 0: Ich konnte nicht.
Speaker 0: Er ist Minerva.
Speaker 0: Er ist fort, lebte seine Stimme voller Reue und Angst.
Speaker 0: Stille breitete sich im Krankenflügel aus und Minerva fühlte sich taub.
Speaker 0: Ihr Baby war fort, geraubt von einer unbekannten Person, jemanden, der willendlich in Kauf genommen hatte, das Elbes verbrannte.
Speaker 0: Und sie spürte sie.
Speaker 0: Diese unangenehme Präsenz in ihrem Nacken, und sie drehte sich langsam um.
Speaker 0: Professor Rosier stand ebenfalls mit unter den anderen Lehren, die Elbes gerettet hatten.
Speaker 0: Doch Minerva wusste es besser, sie fühlte es.
Speaker 0: Das war kein Zufall mehr.
Speaker 0: Das alles war sie.
Speaker 0: Minervas Atem wurde schwer, ihre Brust brannte, was nichts mit ihren neugehaltenen Rippen zu tun hatte.
Speaker 0: Ihr ganzer Leib zitterte und ein haltloser Zorn sprühte aus ihren grünen Augen.
Speaker 0: Ihre Zähne waren aufeinander gepresst und sie wusste, dass sie nichts sagen durfte.
Speaker 0: Dennoch entlut sich ihrer Wut ungezügelt.
Speaker 0: Vor Zorn schnaufend drehte sie sich auf der Stelle und hatte ihren Zauberstab in der Hand.
Speaker 0: Sie!
Speaker 0: schrie sie wie im Wahn und hielt auf Rosier zu, holte mit ihrem Zauberstab aus.
Speaker 0: Sie!
Speaker 0: Ihr Fluch knallte gegen ein Schild, welches Rosier eilig heraufbesporen hatte, und die umstehenden Professoren waren sprachlos vorschreck.
Speaker 0: Die Luft vibrierte, so heftig war der Aufschlag gewesen, und Minerva hatte auch vorgehabt, sie zu verletzen.
Speaker 0: Niemand wusste, was nun vor sich ging, und auch Elbes rappelte sich ein Setz aus dem Krankenbett auf.
Speaker 0: Minerva holte erneut aus, da packte Elbes ihr Handgelenk fest und hielt sie davon ab, erneut gegen die Professoren auszuholen.
Speaker 0: Minerva, riefer entsetzt, bist du denn von allen guten Geistern verlassen?
Speaker 0: Lass mich los, Elvis, schrie sehen an und werte sich gegen seinen Griff.
Speaker 0: Ich weiß, dass sie es war.
Speaker 0: Sie wollte dich töten und sie hat auch Aaron entführt.
Speaker 0: Ein verständenesloser Blick begegnete ihr und er drückte ihren Zauberstabarm hart nach unten.
Speaker 0: Wäre er nicht selbst so eben durch die Hölle gegangen, hätte er wohl auch anders reagiert.
Speaker 0: Doch seine Nerven lagen blank.
Speaker 0: Es reicht.
Speaker 0: herrschte er sie ungehalten an.
Speaker 0: Professor Rosier war eine Jena, die mich aus dem Feuer befreit haben, und der Entführer war eindeutig ein Mann.
Speaker 0: Ich weiß, dass du viel durchgemacht hast.
Speaker 0: Ich weiß, dass Aaron's Entführung dich wie auch mich hart trifft, Minerva.
Speaker 0: Aber das hier geht zu weit.
Speaker 0: Das sind nicht tragbare Unterstellungen, und ich will, dass du es unterlässt, eine Lehrerin wie von Sinnen anzugreifen.
Speaker 0: Niemand wagte es, sich in dieses Gefecht einzumischen.
Speaker 0: Selbst der Schulleiter war still.
Speaker 0: Minerva riss sich von Erbis los und wandte sich nun ihm zu.
Speaker 0: Mach die Augen auf, schrie sie zurück.
Speaker 0: Denkst du, dass all dieser kleinen Vorkommnisse gottverdammter Zufall waren?
Speaker 0: Jedenfalls sehe ich keinen Zusammenhang, wenn du mir nicht erklärst, wie du auf so eine Ungehörigkeit kommst, wie verwütend aus.
Speaker 0: Professor Rossier kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein und was für einen Grund sollte sie haben, Minerva.
Speaker 0: Wir beide wissen, dass es nur einen geben könnte, der davon profitiert, und er weiß weder von dir noch von Aaron, also erklär es mir.
Speaker 0: Minerva schwieg abrupt und starte ihn an.
Speaker 0: Sie sah, wie abgekämpft er war, wie fertig mit den Nerven, und sie sah auch, sie tränen in seinen Augen.
Speaker 0: Ihm war das alles nicht egal, doch er konnte die Wahrheit nicht sehen, und sie konnte sie nicht laut aussprechen.
Speaker 0: Denn nun war Aaron nicht mehr in ihrem schützenden Umfeld.
Speaker 0: Sie spürte Rosiers Blicke im Rücken.
Speaker 0: Auch wenn viele Professoren und Elbes selbst anwesend waren, es reichte nur ihr Befehl, und die Chance, Aaron lebend wiederzubekommen, war gleich null.
Speaker 0: Sie hatte Aaron entführt.
Speaker 0: Minerva wusste, dass sie ihn als Druckmittel verwenden würden, sonst hätten sie ihn in den Flammen sterben lassen.
Speaker 0: Grimmig sahen sie sich gegenseitig an, dann senkte Minerva den Blick.
Speaker 0: Auch wenn sie seine Zweifel verstehen konnte, so tat es dennoch unendlich weh, dass er ihr nicht glaubte.
Speaker 0: Sie bissig auf die Lippen, dann wandte sie sich ohne ein weiteres Wort ab und ließ ihn stehen.
Speaker 0: Doch sie ging nicht zurück zu ihrem Bett, sondern schritt zügig, aber aufrecht aus dem Krankenflügel.
Speaker 0: »Wie nerv'a!« rief er erschrocken.
Speaker 0: »Mess McGonagall, sie sind noch nicht entlassen!« rief auch Madame Marygold entsetzt, doch sie ignorierte die Heilerin und auch Elbis.
Speaker 0: Sie musste hier raus, weg, weg von Elbis und seinen aufgebrachten und unglaubigen Blicken.
Speaker 0: Er würde irgendwann verstehen, dass sie recht hatte, bis dahin musste sie sich wappnen.
Speaker 0: Und sie wusste, wie töricht es war, dass die Schritt geradewegs in Professor Rosiers Büro und wartete dort einfach.
Speaker 0: Sie war nicht einmal überrascht, dass es nicht abgestoßen war.
Speaker 0: Minerva musste nicht zu lange warten.
Speaker 0: Professor Rosier kam in das dunkle Büro und ihre klaren Augen zeigten, dass sie Minerva bereits hier erwartet hatte.
Speaker 0: Das war ein wahrlich meisterhafter Auftritt, Miss McGonigal, schmunzerte sie honig süß.
Speaker 0: Ich muss schon sagen, dass ihre Angriffe beeindruckend waren, und obwohl sie nah an der Grenze waren, wette ich über dieses kleine, emotionale Ausrutscher hinwegsehen.
Speaker 0: Das waren sie, oder?
Speaker 0: Sie haben das alles in die Wege geleitet, um mich jetzt an diesem Punkt zu haben, flüsterte Minerva Kalt.
Speaker 0: Dippitz, Anordnung, mich von Elbis und Aaron zu trennen.
Speaker 0: Ihr beherzt das Einschreiten, ihn wieder umzustimmen, nur um bei Elbis in einem guten Licht dazustehen.
Speaker 0: Potters Nachsitzen, mein Quidditch-Unfall, der Brand.
Speaker 0: Und das alles.
Speaker 0: Wofür?
Speaker 0: Rosier sah sie ruhig an, dann hob sie die Hände und klatschte Höhne speifallen.
Speaker 0: Ich muss schon sagen, meine Schöne, da sahen sie wirklich gut durchschaut.
Speaker 0: Wo ist Aaron?
Speaker 0: fragte mir, er war drohend und unterbrach ihr unnötiges Geräte somit.
Speaker 0: Sparen sie sich ihre Nettigkeiten, ich weiß, worauf sie es abgezieht haben.
Speaker 0: Von mir aus nehmen sie mich, aber lassen sie mein Baby in Frieden.
Speaker 0: Bitte, er ist, er ist unschuldig.
Speaker 0: Ihre Stimme brach zum Ende hindoch, wenn sie daran dachte, was ihr kleiner Sohn nun für eine Angst haben musste, wie er weinte und gar nicht verstand, wo seine Mutter und sein Vater hin verschwunden waren.
Speaker 0: Oh, noch keine Sorge, schmunzte Rosier.
Speaker 0: Das Baby wird schon gut versorgt werden, zu dem haben wir ihn nicht wegen Dumbledore, sondern wegen ihnen.
Speaker 0: Minerva hob ihren Blick, sobald sie Rosier aus dem Verband heraus noch sehen konnte.
Speaker 0: Sie hatte gewusst, dass all diese Vorkommnisse keine Zufälle waren.
Speaker 0: Mit einer lässigen Bewegung streckte sie ihre Hand in den schwarzen Umhang, und Minerva spannte sich an.
Speaker 0: Doch der Zauber starb, der da zum Vorschein kam, war nicht Rosiers.
Speaker 0: Es war Elbis.
Speaker 0: Sie warf ihr den Zauberstab zu und sie fing ihn rasch auf.
Speaker 0: Dann legte sie Rosier zornig an.
Speaker 0: Was wollen sie also von mir?
Speaker 0: fragte sie leise.
Speaker 0: Dann Belldor wollen wir.
Speaker 0: Einen Zauberer wie ihn kann man nicht einfach in eine Falle locken.
Speaker 0: Deshalb wir etwas nachheffen müssen.
Speaker 0: Mit ihnen.
Speaker 0: Er vertraut ihnen und wird ihnen folgen.
Speaker 0: Ist es nicht bitter, dass der, der sie doch so lieben und unterstützen sollte, ihnen nicht einmal glaubt, wenn sie die Wahrheit aussprechen?
Speaker 0: fragte sie schmunzend und trat wieder ziemlich nah an sie heran.
Speaker 0: Oh, wie bitter sie es, wenn er sie maßregelt, obwohl sie es nicht verdient haben, denken sie wirklich, dass er sie liebt?
Speaker 0: Rosier lachte bei ihrer letzten Frage und schien diesen Gedanken absurd zu finden.
Speaker 0: Sehen sie ein, dass er nur bei ihnen ist wegen dem Kind, vielleicht auch nur wegen ihrem Körper.
Speaker 0: Wieso sonst sollte jemand wie Dambel dort seine Mädchen stehen, welches so jung ist und einfach nur ein wunderschöner Zeitvertrepp war?
Speaker 0: Minerva sah sie unsicher an und konnte ihrem Blick nicht standhalten.
Speaker 0: Sie schwieg eisern.
Speaker 0: Doch Rosier schmunzerte wissend.
Speaker 0: Ich weiß, wie es ist, benutzt zu werden, meine Schöne.
Speaker 0: Ich war damals auch in einer ähnlichen Situation.
Speaker 0: Sie sind allergleich.
Speaker 0: Heuscheln dir die große Liebe vor, und letzten Endes ist man nicht mehr als ein lästiges Anhängsel, was man schleinigst wieder loswerden muss, weil man nicht ausreichend ist.
Speaker 0: Das, das ist nicht wahr.
Speaker 0: sagte Minerva leise, aber es ist nicht so.
Speaker 0: Tatsächlich, gönnen sie mir das Aussagen, wenn sie mich dabei ansehen?
Speaker 0: Minerva schwieg verbissen und Rosier lächelte milder.
Speaker 0: Genau wie ich dachte, hauchte sie zart und richtete sich dann schließlich auf.
Speaker 0: Sie abend drei Stunden, miss me gonegal.
Speaker 0: Es ist mir egal, wie sie es anstellen.
Speaker 0: Aber wenn sie mir Dumbledore in der vorgeschriebenen Zeit im Atrium des Ministeriums ausliefern, dann bekommen sie ihr Baby und ihr Leben zurück.
Speaker 0: Ansonsten ist ihr Kind in drei Stunden tot.
Speaker 0: Minerva starte sie entsetzt an, doch Rosier wandte sich ab.
Speaker 0: Die Zeit läuft Miss McGonagall.
Speaker 0: Zwischen uns Kapitel XIX.
Speaker 0: Kein zurück.
Speaker 0: Die Korridore der Hochwortsschule flogen regelrecht an Minerva vorbei.
Speaker 0: Ihre neu gehalten Knochen machten ihr zu schaffen und auch ihr Kopfschmerz derheftig.
Speaker 0: Doch das alles war so nebensächlich, dass sie es schlicht ignorierte.
Speaker 0: Sie konnte nur hoffen, dass ihr Körper ihr den Dienst nicht versagte, wenn sie wirklich darauf angewiesen war.
Speaker 0: Geradewegs kam sie von Professor Rosier und war auf direktem Weg zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors.
Speaker 0: Ihre Zeit lief, und sie hatte nicht mehr viele Optionen.
Speaker 0: Sie konnte nur hoffen, dass sie ihre Rolle im Büro von dieser grausamen Sapperhexe gut gespielt hatte.
Speaker 0: Minerva wusste, dass sie sie versucht hatte, zu manipulieren, um Elvis ans Messer zu liefern, doch das würde sie nicht tun, niemals.
Speaker 0: Natürlich glaubte er ihn nicht, aber wie könnte er?
Speaker 0: Seine Nerven lagen am Boden, er hatte Aaron verloren und hatte es nicht geschafft, ihn zu retten.
Speaker 0: Und sie hatte ihm die Wahrheit verschweigen müssen, da Rosier sie in der Hand hatte.
Speaker 0: Natürlich tat es Minerva weh, dass er ihr keinen Glauben schenkte, oder zu fertig war, um ruhig und klar denken zu können.
Speaker 0: Doch niemals würde sie ihn deswegen verraten und Grindelwald zum Fraß vorwerfen.
Speaker 0: Sie liebte ihn.
Speaker 0: L-Lövenherz, keuchte sie der fetten Dame entgegen, die numerisch ihre Augen öffnete.
Speaker 0: Was ist denn das für eine Zeit?
Speaker 0: zählte das Porträt.
Speaker 0: Du solltest längst schon im Bett liegen.
Speaker 0: Das weiß ich selbst und lass mich endlich rein, fauchte Minerva Ungehalten, da sie keine Zeit zu verlieren hatte.
Speaker 0: Löwenherz, jetzt mach schon.
Speaker 0: Schon gut, dafür, dass du so spät bist, hast du es aber verdammt eilig, knurte die fette Dame und schwang endlich auf.
Speaker 0: Minerva stürmte hinein und hoch in den Schlafsaal.
Speaker 0: Sie dachte nicht daran, leise zu machen und stürmte eilig zu ihrem Bett.
Speaker 0: Noch während sie sich in größter Hast, die Kleider vom Krankenflügel auszog und ihre normalen Sachen hervorholte, wurden einige im Schlafsaal auch wach.
Speaker 0: Eileen, die im Bett neben ihr schlief, setzte sich verschlafen auf und blinzelte sie durch die Dunkelheit hindurch an.
Speaker 0: – Minerva?
Speaker 0: fragte sie verwirrt und riss schließlich die verschlafenen Augen auf.
Speaker 0: – Minerva, was machst du denn hier?
Speaker 0: Du bist doch noch gar nicht gesund.
Speaker 0: Ich weiß.
Speaker 0: Aber es ist unwichtig, ich habe keine Zeit, sagte sie knapp und zog sich eilig an.
Speaker 0: Aaron ist entführt worden.
Speaker 0: Mit wenigen Worten erklärte sie, was vorgefallen und was ich dann im Krankenflügel zugetragen hatte.
Speaker 0: Minerva war es nun auch gleich, dass es nicht nur Aileen mitbekam, was vor sich ging.
Speaker 0: Sie achtete ohnehin nur auf ihre beste Freundin.
Speaker 0: Und du gehst jetzt etwa allein?
Speaker 0: keuchte Aileen entsetzt.
Speaker 0: Mir bleibt keine andere Wahl, knurte Minerva.
Speaker 0: Eileen, ich habe keine Zeit.
Speaker 0: Sie wollen Elvis, aber das werde ich nicht tun.
Speaker 0: Und wenn ich nicht jetzt handle, dann werden sie Aaron töten.
Speaker 0: Wahrscheinlich wird das Ministerium nach und nach infiltriert, und das kann ich mir den Treffpunkt nicht erklären.
Speaker 0: Aber was wenn sie dich töten, keuchte sie entsetzt und packte ihren Arm.
Speaker 0: Minerva blickte Eileen an.
Speaker 0: Grüne Augen trafen auf Braune, und sie zog sie in ihre Arme.
Speaker 0: Fest drückte sie ihre Freundin, und versuchte alles, was sie für sie empfand, in diese Umarmung zu legen.
Speaker 0: Sie wusste, wie gefährlich und dumm ihr Vorhaben war.
Speaker 0: Sie war verletzt, sie konnte durch den Verband nur einseitig sehen, und sie war eine Schülerin gegen erwachsene Zauberer und Hexen.
Speaker 0: Ihr war bewusst, wie viel bei dieser Sache schiefgehen konnte, doch sie würde um Aaron kämpfen.
Speaker 0: Es war noch nicht zu spät.
Speaker 0: Eileen, egal, was mit mir passiert, du darfst mir nicht folgen.
Speaker 0: sagte Minerva leise und trat zurück.
Speaker 0: »Du bist die beste Freundin, die ich mir jemals wünschen könnte.
Speaker 0: Hörst du?
Speaker 0: Aber ich muss es tun.
Speaker 0: Ich werde mein Kind nicht opfern und ich werde Elbis nicht ans Messer liefern.
Speaker 0: Hier, nimm das bitte.
Speaker 0: Rosea hatte ihn, er gehört Elbis.
Speaker 0: Eileen nahm verdutzt den Zauberstab des Professors und nickte schwach, doch ebenso entschlossen, wie Minerva es war.
Speaker 0: Ich weiß.
Speaker 0: Geh schnell!«.
Speaker 0: Kaum war Minerva draußen, packte Eileen ihre Morgenmantel und warf ihn sich über.
Speaker 0: Eilig schlüpfte sie in ihre Schuhe und packte ihren Zauberstab.
Speaker 0: Was hast du vor?
Speaker 0: keuchten die anderen Mädchen, die von der ganzen Unterhaltung wach geworden waren.
Speaker 0: Ich muss etwas erledigen, sagte Eileen knapp und ohne auf weitere Fragen zu warten, rannte sie die Treppe hinunter und verschwand aus dem Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Die fette Dame rief ihr ungehalten hinterher.
Speaker 0: Ist heute der Tag der offenen Tür oder was?
Speaker 0: Er schöpft und müde, lag Elvis im Bett des Krankenflügels.
Speaker 0: Obwohl sein Bein, seine Nase und auch seine Verbrennungen geheilt waren, wollte Madame Marygold, dass er über Nacht zur Beobachtung blieb.
Speaker 0: In Anbetracht der Situation hatte er sich erst geweigert, sein Sohn war entführt, seine Räume ein Haufen Asche und Minerva war außer sich und auf und davon.
Speaker 0: Das waren alles Gründe, um auf den Beinen zu bleiben und etwas dagegen zu unternehmen, Doch er hatte immer noch keine Ahnung, wo sein Zauberstab war und wer Aaron entführt hatte.
Speaker 0: Er wüsste gar nicht, wo er anfangen sollte zu suchen.
Speaker 0: Dennoch ließ es ihn nicht schlafen und er dachte fieberhaft nach, was er tun könnte.
Speaker 0: Unwohl blickte er zu dem leeren Bett, woren Minerva noch zuvor geschlafen hatte, bevor die ganze Situation eskaliert war.
Speaker 0: Schuldgefühle plagten ihn.
Speaker 0: Sie hatten die letzten Tage oft Streit gehabt, doch dieser übertraf alles.
Speaker 0: Er war vollkommen außer sich gewesen und es machte ihm zu schaffen, dass er sie nicht angehört hatte.
Speaker 0: Doch warum Rosier?
Speaker 0: Dass er gab einfach keinen Sinn, obwohl sie selbstverständlich nicht viel dazu beigetragen hatte, von Minerva gemocht zu werden.
Speaker 0: Doch sie derart heftig zu attackieren, Minerva würde so etwas niemals tun, auch wenn sie ein deutlich temperamentvollerer Charakter war, als er es war.
Speaker 0: Nun, in Ruhe und ein wenig fern von dem ganzen Stress, wurde ihm bewusst, wie heftig er sie angeschrien hatte, wie er ihr nicht geglaubt hatte, und es schmerzte ihm so sehr, dass er nicht anders reagiert hatte.
Speaker 0: Er musste sich dringend bei Minerva entschuldigen.
Speaker 0: Sie mussten zusammenhalten, wenn sie Aaron zurückholen wollten.
Speaker 0: Schnelle Schritte waren aus dem Gang draußen zu hören, und er blickte verwundert auf.
Speaker 0: War Minerva doch zurückgekommen?
Speaker 0: Doch es war nicht Minerva, die da im Morgenmantel eilig und versucht leise zu ihm rannte.
Speaker 0: Es war Miss Privet, sagte er verwundert und setzte sich rasch auf.
Speaker 0: Oh, Merlin, seid dank, sie sind wach, keuchte die Schülerin und musste einen Moment innehalten und zu Atem kommen.
Speaker 0: Sie schien den ganzen Weg vom Gemeinschaftsraum bis hierher gerannt zu sein.
Speaker 0: Normalerweise war Miss Privet in seiner Nähe immer sehr verhalten oder nur da, wenn sie es musste.
Speaker 0: Doch die Tatsache, dass sie ihn dringend aufsuchen wollte, bereitete Elbes doch Sorgen.
Speaker 0: Was ist geschehen, fragte er ernst.
Speaker 0: Minerva ist fort, sagte Eileen Bitter und zu Gast der Tasche ihres Morgenmantels zu seiner großen Überraschung, seinen Zauberstab.
Speaker 0: Sie übergab ihn und der Name ihn erleichtert, aber auch unendlich verwirrt entgegen.
Speaker 0: Woher haben sie, wollte er bereits fragen, doch sie schnitt ihm das Wort ab.
Speaker 0: Keine Zeitprofessor, sagte sie eilig und leise, um Madame Marygold nicht zu wecken.
Speaker 0: Minerva gab ihn mir, bevor sie verschwunden ist, er wurde von Rosier gestohlen.
Speaker 0: Professor, sie ist fortum Aaron zurückzuholen, und sie gab mir dies, empfalle, dass etwas geschehen sollte und sie nicht da ist.
Speaker 0: Sie nestete an ihrem Kragen herum und zog eine Kette mit einer Fiole daran hervor.
Speaker 0: In dem kleinen Glas schwamm eine silberne Substanz, die er bis sofort als seine Erinnerung erkannte.
Speaker 0: Minerva musste die Fiole von ihm genommen haben, ohne dass er es bemerkt hatte.
Speaker 0: Doch warum sollte sie ihm eine Erinnerung hinterlassen?
Speaker 0: Es sei denn... Es wird alles erklären, hat sie mir gesagt.
Speaker 0: Wir müssen sofort los, wir haben keine Zeit, tränkte sie den Professor, zerrte an seinem Ärmel und erschwang auch so gleich seine Beine aus dem Bett.
Speaker 0: Mit seinem Zauberstab fuhr er sich kurz über den Körper und er stand in voller Robe und bekleidet vor ihr.
Speaker 0: Sein Blick war ernst und er winkte sie mit sich.
Speaker 0: Folgen sie mir, Miss Pruitt.
Speaker 0: Sein Büro war beinahe bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
Speaker 0: Bücher und Unterlagen waren nicht mehr zu retten.
Speaker 0: Seine Gerätschaften für Alchämie und Astronomie waren rußgeschwärzt und es war fraglich, ob sie noch funktionierten.
Speaker 0: Zu seiner Erleichterung hatte der Schrank mit dem Denkarium nicht viel abbekommen und es war immer noch intakt.
Speaker 0: Sacht nahm er es aus der Halterung und ließ es in den Raum schweben.
Speaker 0: Geben sie die Erinnerung hier hinein, sagte er, und Alin trat bebend näher, entkorkte die Fiole und schütte den Inhalt in das silberig nebliche Wasser hinein.
Speaker 0: Sie hätte schon einmal von einem Denkarium gehört, doch noch nie eines gesehen oder gar benutzt.
Speaker 0: Farben wirbelten in der Flüssigkeit auf und sie sah Dumbledore unsicher an, der höflich auf das Becken ließ.
Speaker 0: Nach ihnen, Miss Privet, einfach mit dem Gesicht voran, sagte er freundlich, und obgleich es eine seltsame Anweisung war, tat sie, was er ihr gesagt hatte.
Speaker 0: Tief luftholend schloss sie die Augen und tauchte ihr Gesicht in die Flüssigkeit.
Speaker 0: Es war überhaupt nicht nass, sondern nur kalt und mit einem Ruck wurde sie gänzlich in das Becken gekippt.
Speaker 0: Panisch trudelte sie durch die Dunkelheit und landete wankend auf dem Marmorboden eines Korridors.
Speaker 0: Es war mitten am Tag und das plötzliche Sonnenlicht blendete sie ein wenig, als Dumbledore kurze Zeit später neben ihr landete.
Speaker 0: Seine Landung war um einiges eleganter als ihre, doch es war ihr gleich, denn in dem Moment entdeckte sie sich selbst und Minerva.
Speaker 0: Sie waren in Eile, als Minerva innehielt und ihr mitteilte, dass sie ihren Umhang vergessen hatte.
Speaker 0: Eileen erinnerte sich sofort daran, was dies für ein Tag war und auch Dumbledore schien zu realisieren, dass es der Tag war, an dem sich Minerva so sehr nach innen gekehrt hatte.
Speaker 0: Nun endlich würden sie beide erfahren, was wirklich an diesem Tag geschehen war, denn Eileen hatte ihr die Geschichte mit Piefs bis heute nicht abgekauft.
Speaker 0: Eilig folgten sie der Minerva aus den Erinnerungen, als sie looseilte, um ihren Umhang zu holen.
Speaker 0: Im Klassenzimmer von Verteidigung war es leer und sie fand den Umhang auch so gleich.
Speaker 0: Als sie sich zum Gehen umwandte und schon fast an der Tür war, hielt sie inne und Eileen hörte Dumbledore etwas flüstern, was sich wie ein bitteres Nein anhörte, als Minerva sich dazu entschloss, an der Tür zu lauschen.
Speaker 0: Doch er sah nicht wütend aus, sondern furchtsam.
Speaker 0: Was würden sie nun gleich erfahren?
Speaker 0: Gemeinsam mit Minerva lauschten sie an der Tür und sie hörten, dass Rosier mit einem unbekannten Mann sprach.
Speaker 0: Doch Dumbledore erkannte diese Stimme sofort.
Speaker 0: Kreidebleich war er im Gesicht und ein fassungslose Ausdruck zeichnete sich darauf ab.
Speaker 0: Eileen schrie entsetzt auf, als die Tür plötzlich aufgerissen und Minerva hineingezahlt wurde.
Speaker 0: Raj folgten sie, bevor die Tür zuschlug und hilflos und voller grauen, mussten sie mit ansehen, wie Rosier Minerva bedrohte und sie erfuhren alles.
Speaker 0: Von Grindelwald, von Professor Merrithort und von dem Vorhaben Grindelwalds Dumbledos Schwäche herauszufinden.
Speaker 0: Eileen brach es das Herz, als sie Minerva da am Boden liegen sah und Rosier ihr mit Aarons Leben drohte.
Speaker 0: Sie hörte Dumbledore neben sich schwer atmen und sie konnte seinen Zorn und seine Verzweiflung darüber spüren, was Minerva ertragen musste.
Speaker 0: Als Minerva nach draußen taumelte, riss die Erinnerung ab und Dumbledore packte Eileen am Arm und sie hatte das Gefühl, dass sie beide nach oben schäbten.
Speaker 0: Sie brachen aus dem Denkarium hervor und Dumbledore stand stocksteif da und schien erst einmal verarbeiten zu müssen, was er da gesehen hatte.
Speaker 0: Und auch Eileen war fassungslos.
Speaker 0: Sie hat das so lange mit sich herumgetragen, keuchte Eileen bestürzt, so lange in Angst um Aaron, und sie konnte es niemanden sagen.
Speaker 0: Nun verstehe ich es.
Speaker 0: Homynärve, was hat dir dieser gottverdammte Schlange nur angetan?
Speaker 0: Sie wandte sich zu Dumbledore um, der aussah, als sei ihm schlecht.
Speaker 0: Wir müssen ihr nach, wir müssen sie retten, sie rennt direkt in ihren Tod, rief sie schockiert.
Speaker 0: Wenn die sehen, dass Minerva allein gekommen ist und sie nicht ausliefert, dann ist ihr und Aaron's Leben keine Knut mehr wert.
Speaker 0: Zu Aileen's Erleichterung zögerte er keine Sekunde.
Speaker 0: Hat sie gesagt, wohin sie geht, fragte er eindringlich.
Speaker 0: Ich, ich glaube, sie hätte irgendetwas vom Ministerium erzählt.
Speaker 0: Das Atrium, sagte Aileen.
Speaker 0: Wir müssen da sofort hin.
Speaker 0: Wir werden nirgends hingehen, sagte Dumbledore Streng.
Speaker 0: Das ist viel zu gefährlich, und ich kann als ihr Lehrer nicht verantworten, dass sie ihr Leben so bereit will ich aufs Spiel setzen.
Speaker 0: Ich ähre ihren Mut, Miss Privet, aber ich werde allein gehen.
Speaker 0: Dann soll ich einfach hier bleiben und nichts tun, während mein Nerver ihr Leben riskiert?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Denn es gibt etwas anderes, was sie für mich tun können, sagte er ernst und machte eine rasche Bewegung mit seiner Hand.
Speaker 0: Wo zuvor noch nichts gewesen war, erschien eine kleine Karte mit leuchtenden Elementen.
Speaker 0: Erreichte ihr diese und Aline verstand.
Speaker 0: In dem Moment tippte etwas gegen die Fensterscheibe und die beiden wandten den Blick.
Speaker 0: Während Aline verwirrt Dreinsa, schien Dumbledorf für Erleichterung zu strahlen.
Speaker 0: Vor dem Fenster saß Forks.
Speaker 0: Als Minerva im Atrium des Zaubereiministeriums apparierte, war alles still.
Speaker 0: Der Brunnen der magischen Geschwister glänzte golden in einem schummrigen Licht und ohne das Regetreiben der Ministeriums angestellten und deren Besucher war das Atrium so leer und ruhig, dass es beinahe unheimlich erschien.
Speaker 0: Einzig das sanfte Wasserrauschen des Brunnen zwar zu vernehmen und Minervassinne waren bis zum Zerreißen gespannt.
Speaker 0: Ihr Zauberstab war komplett auf Bereitschaft gezückt und sie würde sofort angreifen, sollte sich ihr jemand unbedacht nähern.
Speaker 0: Ihre weiten Schritte halten laut in der riesigen Halle und ihre Augen huschten scharf hin und her, auch wenn der Verband um ihr Auge sie dabei ein wenig hinderte.
Speaker 0: Langsam blieb sie stehen und sah sich suchend um.
Speaker 0: Wo war Rosier?
Speaker 0: Nach ihren Worten wird ihre Zeit bald ablaufen und sie hatte sie doch eindeutig je herbestellt.
Speaker 0: Allmählich wurde Minerva nervös und angespannt.
Speaker 0: Doch bevor sie zu Zweifeln beginnen konnte, hörte sie Schritte und Rosier tat aus einem Schatten hinter dem Brunnen hervor.
Speaker 0: Ihre Bewegungen waren elegant und ihre klaren Augen beinahe amüsiert auf Minerva gerichtet.
Speaker 0: Diese umklammerte ihren Zauberstab fest und ließ sie nicht aus den Augen.
Speaker 0: Das leise Lachen der Frau halte unheimlich im leeren Atrium und sie blieb auf einer guten Distanz zu ihr stehen.
Speaker 0: Ich hätte eigentlich wissen sollen, dass eine Gryffindor, wie sie es sind, neben Mats, ihren Lebhaber Dumbledore aushändigen würde.
Speaker 0: Schmonze der Rosier doch mit einem fast schon Mitleidigen unterton.
Speaker 0: Wo ist mein Kind?
Speaker 0: fragte Minerva leise und ging nicht darauf ein.
Speaker 0: Rosier sah sie nachdenklich an, schließlich drehte sie sich ein wenig und ruckte mit dem Kopf.
Speaker 0: Weitere Schritte ertönten und Minerva riss die Augen auf.
Speaker 0: Travers kam hinter dem Brunnen hervor und trug Aaron auf seinen Armen.
Speaker 0: Ein eiskalter Schauer lief hier über den Rücken.
Speaker 0: Sie?
Speaker 0: dies Minerva?
Speaker 0: zornig, aber auch entsetzt aus.
Speaker 0: Sie sind doch dem Ministerium unterstellt, aus der magischen Strafverfolgung, und Sie schließen sich Grindelwald an?
Speaker 0: Travers schenkt ihr nur ein höhnisches Flächen.
Speaker 0: Grindelwald hat eben die besseren Argumente, meinte er schulterzuckend.
Speaker 0: Wir stehen gerade am Anfang, aber bald schon wird vorles Regiment enden, und dann weht hier ein anderer Wind.
Speaker 0: Zudem würde ich alles tun, nur um Dumbledore leiden zu sehen.
Speaker 0: Minerva knischte mit den Zähnen, doch gerade war ihr das Ministerium nur zweitrangig.
Speaker 0: Wichtiger war Aaron, der mit einem sehr unzufriedenen Blick zu Travers starte.
Speaker 0: Er wandte seinen Kopf, und als er sie erkannte, begann er zu strahlen und wedelte mit den Ärmchen.
Speaker 0: Doch Travers packte ihn ziemlich grob, so dass Aaron aufschrie und sofort zu weinen begann.
Speaker 0: Lassen sie ihn los!
Speaker 0: schrie Minerva außer sich und hob ihren Zauberstab.
Speaker 0: Sie hätten ihn so einfach zurückbekommen können, seufzte Rosierleise.
Speaker 0: Sie hätten uns einfach nur Dumbledore bringen, Misschen.
Speaker 0: Aber scheinbar ist ihnen das Leben ihres Kindes gar nichts wert.
Speaker 0: Travers grinste, packte das Wein und der Baby hinten am Kragen und hielt es einfach in die Luft.
Speaker 0: Tränen rannend mir näher aus den Augen und eine unbändige Wut kochte in ihr, doch auch eine unendliche Verzweiflung.
Speaker 0: Lassen Sie ihn!
Speaker 0: Bitte!
Speaker 0: Er ist auch nur ein Baby!
Speaker 0: Nehmen Sie mich an seiner Stelle!
Speaker 0: Bitte!
Speaker 0: Aber lassen Sie mein Baby!
Speaker 0: Tun Sie ihn bitte nicht
Speaker 0: weh!"
Speaker 0: flehte sie und sah dabei Rosier direkt in die Augen.
Speaker 0: Für den Bruchteil einer Sekunde meinte Minerva etwas wie eine mitleidige Regung in den kalten Augen zu sehen.
Speaker 0: Doch das war schneller fort, als sie sich versichern konnte.
Speaker 0: Es tut mir fast leid.
Speaker 0: Aber das Baby benötigern den nicht mehr.
Speaker 0: Sie hat denn ihre Chance, er ihn zu retten, lächelte sie, und Minervas Herz setzte aus, als sie Travers an Zeichen gab.
Speaker 0: Travers zog schon fast triumphierend grinsen seinen Zauberstab und hob Aaron nun so hoch, dass er verzweifelt Weinen strempelte.
Speaker 0: Sein Mund stand weit offen und eröffnete die blauen Augen und blickte zu Minerva.
Speaker 0: Der Ruf traf Minervas Herz wie ein tödlicher Pfeil.
Speaker 0: Zum ersten Mal hatte Aaron etwas gesagt.
Speaker 0: Und sein erstes Wort war kein fröhliches Wort.
Speaker 0: Es war ein Hilferuf an sie, an seine Mutter.
Speaker 0: Und etwas in Minerva brannte durch.
Speaker 0: Sie sah komplett rot und brüllte hysterisch auf, so dass Travis sogar von Aaron aufblickte und ganz vergaß, was er mit ihm tun sollte.
Speaker 0: Minerva presste voran, als würde sie um ihr Leben rennen, und ihr kam nur eine einzige Idee.
Speaker 0: Aaron!
Speaker 0: schrie sie ihrem Baby entgegen.
Speaker 0: Flieg!
Speaker 0: Ihre Formen verwischten und schrumpften.
Speaker 0: Der Verband ihres Augesflug wehend fort.
Speaker 0: Sowohl Rosier als auch Travers hielten in ihrer Handlung inne und waren vor Überraschung erstarrt.
Speaker 0: Nur Travers schrie und brüllte aus Leibeskräften, als eine getigerte Katze mit ausgefahrenen Krallen und gebleckten Zähnen genau in sein Gesicht sprang.
Speaker 0: Fauchend bis und kratzte sie sich durch die Haut und er ließ das Baby aus Reflex los.
Speaker 0: Aaron jedoch schwebte unkontrolliert in die Luft, obwohl er immer noch weinte.
Speaker 0: Rosier war zuerst start und konnte nur dem unwirklichen Szenario zusehen, wie Travers von der Katze regelrecht mal trittiert wurde.
Speaker 0: Sie hatte Minerva einiges zugetraut, doch nicht, dass sie ein Animagus war.
Speaker 0: Aber natürlich, das war mal wieder Dumbledos Handschrift.
Speaker 0: Steht er nicht einfach so da, Frau, fauchte Travers und schlug um sich, versuchte die Katze zu greifen.
Speaker 0: Schaff mir dieses Vieh vom Leib!
Speaker 0: Doch Rosier konnte nicht zielen, ohne in Gefahr zu laufen, dass ihr Zauber ihn traf statt Minerva.
Speaker 0: Doch die Katze hatte bereits mit einem Satz von ihm abgelassen, stieß sich an seinem Gesicht ab und sprang hoch in die Luft, dem Baby entgegen.
Speaker 0: Noch im Flug verwandelte sich die Katze in Minerva zurück und sie schnappte sich Erwin aus der Luft.
Speaker 0: Fest, sicher und sanft, bark sie ihnen ihren Armen und kam taumelnd, aber unversehrt am Boden auf.
Speaker 0: Ignorierte das notorische Brennen ihrer Rippen.
Speaker 0: Minerva wusste jedoch, dass sie noch nicht gewonnen hatte.
Speaker 0: Sie sah die Bewegung, während sie herumwirbelte und riss ihren Zauberstab instinktiv hoch.
Speaker 0: Der Fluch knallte so heftig gegen ihren Protego, dass sie es von den Füßen riss.
Speaker 0: Sie landete ziemlich unsampft am Boden, da sie Aaron festhielt, um ihn vor dem Aufprall zu schützen.
Speaker 0: Schwer Atme interruptte sie ein wenig zurück, blickte grimmig zu Rosier auf und hob ihren Zauberstab trotz der ungünstigen Position.
Speaker 0: Sie wusste, dass sie gegen zwei Erwachsene und erfahrene Magier kaum eine bis gar keine Chance hatte.
Speaker 0: Aber sie musste es schaffen, Aaron hier lebend rauszubekommen.
Speaker 0: Nur ihre Möglichkeiten gingen ihr so langsam aus.
Speaker 0: Roséa hob ihren Zauberstab und richtete ihn genau auf sie.
Speaker 0: »So endet the world, dein Leben, meine Schöne«, sagte sie leise, und ihre klaren Augen musterten die geschundene Erscheinung von Minerva.
Speaker 0: und wie sie verzweifelt versuchte, ihr Baby zu retten.
Speaker 0: Mutig und edel bis zum bitteren Ende und nicht gewählt, dein unschuldiges Kind zu opfern.
Speaker 0: Ehrlich gesagt wollte ich, wenn er dich noch dein Kind töten, aber du lässt mir nicht wirklich einen Wahl.
Speaker 0: Ich könnte es nicht ertragen, sollte er tatsächlich einen Nutzen in dir finden.
Speaker 0: Du solltest überleben, doch euer Tod wird Dumbledore brechen.
Speaker 0: und ihm einen Gefallen tun, das wird genügen.
Speaker 0: Minerva schluckte und starte ihr entgegen, hielt Aaron in ihrem Umhang verborgen und eine unnatürliche Taubheit überkam sie.
Speaker 0: Das war es.
Speaker 0: Sie hatte es nicht geschafft.
Speaker 0: Und das ging ihr nicht einmal um ihr eigenes Leben.
Speaker 0: Aaron war durch ihr Versagen verloren und wie in Zeitlupe sah sie, wie Rosier mit ihrem Zauberstab ausholte.
Speaker 0: Sie schloss die Augen und drückte ihr Baby an sich.
Speaker 0: Verzei mir, Elbis, ging es ihr Beben durch den Kopf.
Speaker 0: Flammare diabolica!
Speaker 0: Zwischen uns Kapitel zwanzig Zwischen uns Aus Rosiers Zauberstab brachen die zerstörerischen Flammen des Dämonenfeuers.
Speaker 0: Nichts konnte diese Flammen stoppen und Minerva kannte keinen Zauber, der diese blocken könnte.
Speaker 0: Sie würde binnen eines Atemzugs verbrennen und Aaron mit ihr.
Speaker 0: Fest drückte sie ihr Baby an sich und knifft die Augen zusammen.
Speaker 0: Sie wollte die herandonnende Feuerwalze nicht sehen.
Speaker 0: Hitze brannte in ihrem Gesicht und sie war bereit, als sie plötzlich einen magischen Gesang unter dem Feuertosen hörte.
Speaker 0: Ein tiefer Frieden breite der sich in ihr aus und ihre Angst war verflogen.
Speaker 0: War dies ein Zeichen, dass sie bereit war, ihren Tod anzunehmen?
Speaker 0: Kam dieser Gesang aus ihrem Herzen?
Speaker 0: Doch er wurde immer lauter und übertönte alles.
Speaker 0: Minervaar ist die Augen auf.
Speaker 0: Vor ihr züngelten rot-goldene Flammen auf und diese teilten in letzter Sekunde das Demonsfeuer.
Speaker 0: Schirmten sie und Aaron davor ab.
Speaker 0: Sie schützte Aaron vor der sengenden Hitze und bebte vor Furcht, als die tödlichen Flammen knapp neben ihr vorbei donneten.
Speaker 0: Doch ihre Augen waren auf das Feuer gerichtet, welches in der Luft vor ihr rotierte und immer größer wurde, bis es die feindlichen Flammen verschluckt hatte.
Speaker 0: Der Gesang wurde immer lauter und mit einem Mal erhoben sich gewaltige Schwingen aus den Flammen.
Speaker 0: Ein Scharlachroter und Goldner Phönix stieg melodisch rein in die Luft und hatte jemanden bei sich.
Speaker 0: Die Flammen erloschen und sowohl Rosier als auch Travers wichen einige Schritte zurück, als niemand andere als Elvis Dumbledore mit erhobenen Zauberstab und zornverzerrtem Gesicht vor ihnen stand.
Speaker 0: Forks kreiste drohend über ihren Köpfen und sang sein magisches Lied, welches Minerva Hoffnung gab, doch in ihren Feinden das Gegenteil auszulösen schien.
Speaker 0: Rosier hielt sich solide, doch Travers Knie zitterten sichtlich vor Angst.
Speaker 0: Elvis keuchte Minerva, unendlich erleichtert ihn zu sehen.
Speaker 0: All der Streit, all die Meinungsverschiedenheiten und all die Zweifel waren wie fortgeweht, denn er war da und sie spürte es deutlich in sich.
Speaker 0: Nun würde alles gut werden.
Speaker 0: Minerva, nimm Forks und bring Aaron und dich in Sicherheit, wie es er sie bestimmt an, ließ dabei aber nicht Rosier und Travis aus den Augen.
Speaker 0: Aber wollte sie schon widersprechen, doch sie verstummte von allein.
Speaker 0: Sie musste ihm vertrauen, doch auch wenn sie wusste, dass er ein verdammt mächtiger Zauberer war, so war es immer noch einer gegen zwei.
Speaker 0: Forks zog eine weite Schlaufe und rief sie fordernd auf sich zu bewegen.
Speaker 0: Also kämpfte sie sich mühsam auf die Beine und rannte in die entgegengesetzte Richtung von Elbis, wie Forks ihr wies.
Speaker 0: Sie hatte sich kaum eine Geschritte entfernt, da hörte sie bereits, wie hinter ihr ein heftiger Kampf entfachte.
Speaker 0: Als sie genügend Abstand hatten, stoppte Minerva keuchend.
Speaker 0: Ihre Rippen brannten und auch ihr Kopf schmerzte, doch sie konnte dem noch nicht nachgeben.
Speaker 0: »Fox!« keuchte sie, und der Phönix landete vor ihr auf dem Boden.
Speaker 0: »Bitte nimm Aaron mit dir, bring ihn in den Krankenflügel zu Madame Marygold.
Speaker 0: Ich muss Elvis helfen.«.
Speaker 0: Die schwarzen Augen des Phönix funkelten einen Moment lang skeptisch zu ihr hinauf, und sie erinnerten Minerva so sehr an Elvis.
Speaker 0: Schließlich senkte der Phönix den fedrigen Kopf, und Minerva legte Aaron sacht auf den Boden.
Speaker 0: Forks schmiegte sich bedacht um das Baby und in einer Stichflamme waren sie verschwunden.
Speaker 0: Minerva atmete befreit auf, Aaron war außer Gefahr und mit einem grimmigen Blick zückte sie ihren Zauberstab.
Speaker 0: Spielend leicht partierte Dumbledore die heftigen und brutalen Flüche von seinen beiden Gegnern.
Speaker 0: Obwohl es kein gleichwertiger Kampf war, allein gegen zwei, konnte Emilos alle beide in Schach halten und teilte auch ordentlich aus.
Speaker 0: Seine Wut kochte innerlich so heiß wie Feuer, denn sie hatten es einmal zu oft gewagt, Minervas und Aaron's Leben zu bedrohen.
Speaker 0: Travers knickte bereits nach kurzer Zeit unter seiner geballten Wut ein und auch Rosier hatte kein Lächeln mehr auf den Lippen, sondern war hochkonzentriert.
Speaker 0: Doch auf langer Sicht waren sie beide ihm einfach nicht gewachsen.
Speaker 0: Mit einem einzigen Zauber hatte er die beiden von den Füßen geholt und nur schwerfällig kamen sie wieder auf die Beine.
Speaker 0: Dumbledore fixierte Rosier und Travis voller Verachtung und Zorn.
Speaker 0: Seine blauen Augen funkelten gefährlich und seine Lippen verzogen sich zu einem freudlosen Lächeln.
Speaker 0: In einer laufenden Konversation zu platzen, es warlich sehr unhöflich von mir gewesen, doch ich denke, wir sind hier ohnehin fertig, sagte er ruhig und funkelte besonders Rosier kühl an.
Speaker 0: Ich kann nicht verhehlen, dass sie mich täuschen konnten.
Speaker 0: Doch ich hätte wissen müssen, dass etwas Höheres im Gang ist.
Speaker 0: Gellerts eiskalter Handschrift ist wirklich nicht mehr zu übersehen.
Speaker 0: Die arme Professor Marythought.
Speaker 0: Minerva und meinen Sohn zu bedrohen, war jedoch äußerst töricht.
Speaker 0: Und er hatte auch viele grausame Dinge über ihn in Erfahrung gebracht.
Speaker 0: Er schreckte wirklich von nichts zurück, nur um ihn vernichtet zu sehen.
Speaker 0: Gellert ging wahrlich über Leichen.
Speaker 0: Hogwarts zu infiltrieren, war tatsächlich ein Schachzug, den er nur Geller zutrauen würde, heimlich, schleichend und unbemerkt.
Speaker 0: Und es hatte auch ihn getäuscht.
Speaker 0: Aber nun war es vorbei.
Speaker 0: Und sie hatten bei ihm die Grenze überschritten.
Speaker 0: Er würde sich nicht nähdig zeigen.
Speaker 0: Und sie, Travers, sie sind eine Schande für die magische Strafverfolgung, fuhr an ihn gewonnen fort.
Speaker 0: Jene, die Schutz suchen, werden offen von ihnen ans Messer geliefert.
Speaker 0: Aber sie werden das Ministerium nicht zum Fallen bringen.
Speaker 0: Sie reden zuviel Dumbledore.
Speaker 0: Hätte er sie nicht lebend gewollt, hätte ich sie liebend gern bereits in dieser Feuerhalle Mundtot gemacht.
Speaker 0: Und sind sie sich das sicher?
Speaker 0: fragte Travers Kühl und hob seine Hand kurz, wie als würde er ein Zeichen geben.
Speaker 0: Aus dem Schatten des Atriums taucht mehrere Gestalten auf.
Speaker 0: Keiner davon war Dumbledore Ministeriums bekannt und sicher waren es Anhänger Grindelwaldz.
Speaker 0: Sie wollen auf Nummer sicher gehen, schmunzete Dumbledore und war tatsächlich ein wenig amüsiert.
Speaker 0: Haben Sie die Furcht, Sie könnten einen Zweikampf erneut verlieren, denn, wenn Sie das waren, haben Sie mich nun wirklich wütend gemacht.
Speaker 0: Trevers Augen flackerten für einen Atemzug an ihm vorbei.
Speaker 0: Im Bruchteil einer Sekunde wirbelte er herum und wollte bereits einen Fluch auf jeden Abfeuern, der ihn hinter rücks angreifen wollte, doch da ertönte bereits ein Schrei.
Speaker 0: und der Zauberer kippte ohnmächtig vor seine Füße.
Speaker 0: Dumbledore blickte überrascht auf und sah Minerva mit ausgestreckten Zauberstab über den bewusstlosen Mann springend und an seine Seite eilen.
Speaker 0: – – – – – – – – – – – – – – – – – – –.
Speaker 0: Er hätte es wissen müssen, und obwohl er nicht gewollt hatte, dass sie sich für ihn in Gefahr begab, so rührte es ihn dennoch ungemein, dass sie bereit war, an seiner Seite mit ihm zu kämpfen.
Speaker 0: Doch für mehr liebevollen Austausch bis auf seine Blicke war keine Zeit.
Speaker 0: Sie waren immer noch umzingelt von Grindelwalds Anhängern.
Speaker 0: Er nickte entschlossen.
Speaker 0: Ich halte die dann an Rücken frei, sagte er, und sie nickte knapp.
Speaker 0: Hab keine Angst, Minerva.
Speaker 0: Rücken an Rücken stellten sie sich aneinander, die Zaubersterbe erhoben und sie würden kämpfen, bis zum bitteren Ende.
Speaker 0: Dennoch war Minerva realistisch, selbst ein Dumbledore konnte doch unmöglich gegen so viele Feinde auf einmal gewinnen, oder?
Speaker 0: Er wirkte so ruhig und der Situation erhaben, als hätte er irgendetwas geplant.
Speaker 0: Sie musste ihm einfach vertrauen und würde aus seinem Rückendecken, so gut sie es vermochte.
Speaker 0: Wohin wollt ihr fliehen?
Speaker 0: Oder euch durchkämpfen?
Speaker 0: Kapituliert, dann werden wir euch Grindelwald lebendig ausliefern.
Speaker 0: Kämpft und ihr werdet sterben.
Speaker 0: Waren sie wirklich das Leben des Mädchens, riskieren Dumbledore?
Speaker 0: Minerva spürte Dumbledores Rückenzittern und für einen unrealistischen Moment fürchtete sie, er würde unter dem Druck, ihr Leben zu retten einknicken.
Speaker 0: Doch das war kein furchtsames Beben.
Speaker 0: Er ... lachte?
Speaker 0: Was ist daran so lustig, Dumbledore?
Speaker 0: Sauchte Travers außer sich vor Zorn und Minerva wagte einen Blick, denn auch ihre Gegenspieler waren voll von irgendetwas abgelenkt.
Speaker 0: Eine Person war hinter Travers erschienen und tippte ihm gelassen auf die Schulter.
Speaker 0: Minerva konnte ihren Augen nicht trauen, als sie die alte Frau hinter ihm erkannte und Madame Ross blickte Travers herablassend an.
Speaker 0: »Finger weg von meiner Enkelin«, sagte sie grimmig und mit einer Kraft die man diese alten Frau gar nicht zugetraut hatte, verpasste sie ihm einen Faustschlag, der sich gewaschen hatte.
Speaker 0: Als hätte dieser Faustschlag den Kampf eröffnet, brach das haltlose Chaos aus.
Speaker 0: Überall in den umliegenden Kaminen flammte grünes Feuer auf und reihenweise strömten bekannte Gesichter daraus hervor und griffen grindelweils überrumpelte Anhänger an.
Speaker 0: Minerva erkannte den Wirt vom Eberkopf, die Dame aus dem Honigtopf, Hogwarts-Professoren, der Minister höchstpersönlich, sogar Dorian, ihr ehemaliger Schulfreund und noch so viele mehr.
Speaker 0: Blitze und Flüche feuerten kreuz und quer und nun kam auch Leben in Minerva.
Speaker 0: Gemeinsam mit Elbis trat sie den Kampf bei und sie dualierten sich gnadenlos mit ihren Widersachern.
Speaker 0: Minerva hätte wissen müssen, dass Elbis niemals ohne einen grandiosen Plan oder nicht mindestens einen rettenden Plan B in eine derart gefährliche Situation platzen würde.
Speaker 0: Sie wusste, wie dumm und gefährlich ihr Alleingang gewesen war, doch sie hatte keine Wahl gehabt.
Speaker 0: Ein Lichtblitz saute knapp an ihrem Gesicht vorbei und sie wirbelte herum.
Speaker 0: Doch Elbis war schneller und brachte ihren Angreifer Spielen zu Fall.
Speaker 0: In hohem Bogen wurde er durch die Luft geschleudert, und landete mit einem unschön knackenden Geräusch auf dem Boden.
Speaker 0: Ihre Blicke trafen sich, doch ihre Sicht verschwamm plötzlich und sie spürte, wie sie bedrohlich wangte.
Speaker 0: Eine Momentlang hatte sie das Gefühl zu fallen, doch wenig später spürte sie seine Arme um sich herum, um sie am Fallen zu hindern.
Speaker 0: »Wie nervig!
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Du bist immer noch verletzt!« sagte er.
Speaker 0: voller Sorge und eilig, aber dennoch bedacht, lozte er sie durch die kämpfende Menge.
Speaker 0: In der Nische eines Kamins setzte er sie auf dem Boden ab und packte sorgenvoll ihre Schultern.
Speaker 0: Ihr Blick klärte sich ein wenig und sie sah seine blauen Augen vor sich.
Speaker 0: Er strich mit der Hand behutsam über ihr verletztes Auge und sie wollte sich gar nicht ausmalen, wie schlimm es wirklich aussehen musste, denn er war sichtlich bleich im Gesicht, als er die Stelle betrachtete und sie konnte sein Entsetzen erkennen.
Speaker 0: Es tut mir so leid, Elvis.
Speaker 0: Das alles.
Speaker 0: sagte sie erschöpft und Tränen sammelten sich in ihren Augen.
Speaker 0: Ich ... ich war so dumm.
Speaker 0: Nein, ich weiß Bescheid Minerva, sagte er ernst.
Speaker 0: Ich habe alles in deiner Erinnerung gesehen, und ich bin der, der sich entschuldigen sollte.
Speaker 0: Ich habe dich nicht angehört.
Speaker 0: Ich habe die Zeichen nicht gedeutet und ... bitte Elvis, es ist schon gut.
Speaker 0: Nein, Minerva, selbst in meiner größten Verzweiflung ist es nicht hinnehmbar, wie ich dich behandelt habe.
Speaker 0: Hätte ich dich nur angehört, seine Bedenken ernst genommen, dann wäre vermutlich vieles nicht passiert, sagte er bitte.
Speaker 0: Statt dich zu maßregeln hätte ich mir Gedanken machen sollen, dass du so etwas niemals ohne Grund tun würdest, ich….
Speaker 0: es tut mir so verdammt leid, bitte, Minerva, verzei.
Speaker 0: Weiter kam er nicht, denn Minerva packte ihn vorn am Kragen und zog ihn zu sich herunter in einen enigen Kuss.
Speaker 0: Sofort gab er ihr nach und wärme durchflutete ihren geschundenen Körper.
Speaker 0: Sie verstand ihn.
Speaker 0: Sie verzieh ihm, und er verlor kein Wort mehr darüber, als sie sich langsam voneinander lösten.
Speaker 0: Ich liebe dich so sehr, Minerva, plüsterte er, und sie lächelte mit Tränen in den Augen.
Speaker 0: Tränen der Liebe, der Erschöpfung, aber auch des Schmerzes, und er drückte sie fest und bestimmt zurück.
Speaker 0: Bleib hier in Deckung.
Speaker 0: Schnapp sie dir, lächelte sie matt, und nach einem weiteren Kuss stand er auf und stürzte sich wieder in den andauernden Kampf.
Speaker 0: Minerva lehnte sich zurück gegen die Wand und bis die Zähne zusammen.
Speaker 0: Ihr Körper brannte, ihr Kopf pochte so heftig wie nie und Tränen liefen über ihre Wangen.
Speaker 0: Ihr Auge fühlte sich an, als würde es jeden Moment aus ihrem Schädel bersten.
Speaker 0: Sie wollte, dass es aufhörte.
Speaker 0: Ihr ganzer Körper bebte, doch sie durfte ihre Tränen nicht erliegen.
Speaker 0: Sie musste stark bleiben.
Speaker 0: Ächzen drichtete sie sich ein wenig auf, hob dem Blick und sah auf das Kampf geschehen.
Speaker 0: Kaum nahm sie wahr, wer die Oberhand besaß, denn wie in einem Tunnelblick sah sie eine ganz bestimmte Person, die sich einfach vom Kampf geschehen fortschlich.
Speaker 0: Minerva konnte es kaum fassen.
Speaker 0: Dieser Schlange.
Speaker 0: Vor Schmerz jammernd und fluchend versuchte sich Minerva auf die Beine zu kämpfen.
Speaker 0: Ihr Körper sagte nein, aber ihr Wille trieb sie auf die Füße.
Speaker 0: Sie durfte Rosier nicht entkommen lassen.
Speaker 0: Nicht die Frau, die all das Leid über sie und Elvis gebracht hatte, die Aaron hatte entführen lassen, die Elvis hatte im Schlaf verbrennen lassen wollen.
Speaker 0: Die ihr mit dem Leben ihres Kindes gedroht hatte, sollte sie sich jemandem anvertrauen.
Speaker 0: In ihren grünen Augen flackerte ein entschlossenes Feuer, und mit gezücktem Zauberstab kam sie endlich in Bewegung und stürmte durch die kämpfende Menge.
Speaker 0: Sie fluchte sich ihren Weg regelrecht frei, sollte es jemand wagen, sich ihr in den Weg zu stellen.
Speaker 0: Doch die Wenigsten schenken ihr Beachtung, und sie stürmte geradewegs hindurch, am Brunnen der magischen Geschwister vorbei und hindurch in den dunklen Durchgang, Rosier nach.
Speaker 0: In einem erbitterten Zweikampf duellierte sich Dumbledore mit dem letzten noch stehenden Mann, Travers.
Speaker 0: Die beiden nahmen sich nicht zurück, und ihre Flüche pralten heftig aufeinander.
Speaker 0: Jeder wollte den anderen ausschalten, doch Dumbledore war einfach der geschickte Magier.
Speaker 0: Nach einem heftigen Kampf entwaffnete er den ehemaligen Leiter der magischen Strafverfolgung und der blickte seinem Zauberstab entsetzt nach.
Speaker 0: Abwehren trob er seine Hände, als Dumbledore langsam auf ihn zuschritt.
Speaker 0: Doch seine Aufmerksamkeit wurde kurz abgelenkt, als sein Blick rüber zu dem Kamin zuckte, an dem er Minerva abgesetzt hatte.
Speaker 0: Entsetzt musste er feststellen, dass sie nicht mehr da war, wo er sie verlassen hatte, und seine kurze Unaufmerksamkeit wurde ihm so gleich zum Verhängnis.
Speaker 0: Noch ehe er den Kopf drehen konnte, war Travers zu seinem Zauberstab gehächtet.
Speaker 0: Der Aufprall des Fluchs war heftig, doch durch die gehetzte Bewegung von Travers verfehlte er das eigentliche Ziel und traf stattdessen seinen linken Oberschenkel.
Speaker 0: Seine Robe zerriss und Blut schoss wie eine Fontäne aus der klärfenden Wunde.
Speaker 0: Dambildor entfuhr ein heftiger Schrei und er knickte bedrohlich ein, Doch noch ehe er seinen Zauberstab erheben konnte, hatte Madame Ross Travers mit einem stürmischen Zauber ausgeschaltet.
Speaker 0: Elbus pulte die Stimme seines Bruders, als er sich echt zint auf den Boden setzen musste.
Speaker 0: Ihm war kurz schlecht und schwarz vor Augen geworden.
Speaker 0: Aberforth erschien neben ihm und auch Madame Ross eilte hinzu.
Speaker 0: Verdammt, Elbus!
Speaker 0: Deine gottverdammte Deckung hattest du schon mal besser im Griff!
Speaker 0: fluchte sein Bruder und wollte schon den Zauberstab auf die Wunder richten, um die Blutung zu stoppen, da fand Dumbledore seine Stimme abgehackt vor Schmerz wieder.
Speaker 0: Minerva, keuchte er nach Luft schnappend, hat jemand sie gesehen.
Speaker 0: Aber Forth und Madame Ross wechselten sorgenvolle und alarmierende Blicke, und während Dumbledore über die besiegte Menge an Anhängern schaute, wurde ihm etwas schräglich bewusst.
Speaker 0: Rosier war nicht unter ihnen.
Speaker 0: Kaum hatte er dies erkannt, lenken heftige Kampfgeräusche ihre Aufmerksamkeit auf die oberen Etagen und entsetzt erkannte er, wie Minerva sich in bedrohlicher Höhe auf einer der vielen Brücken über dem Atrium duellierte.
Speaker 0: Minerva, keuchte Madame Ross, als auch sie ihre Enkelin erkannte.
Speaker 0: Ohne seine eigene Verletzung noch zu spüren, sprang Dumbledore auf die Beine.
Speaker 0: Blut tränkte sein Hosenbein bereits scharlachrot, doch er rannte wie von Sinnen los.
Speaker 0: Er musste Minerva erreichen.
Speaker 0: Er durfte nicht zu spät kommen, er durfte sie nicht verlieren, nicht sie.
Speaker 0: Elbus, dein verdammtes Bein!
Speaker 0: will ihm sein Bruder entgeistert nach, doch er achtete nicht auf ihn.
Speaker 0: Minerva war Rosia hinauf über das Adrium gefolgt.
Speaker 0: Mehrere Büros flogen an ihr vorbei und ihre Lunge rissschmerzhaft, als sie die Treppenstufen hinaufrannte.
Speaker 0: Auf einem weitläufigen Plateau entdeckte sie Rosia an einen Kamin mit goldenen Verzierungen, Sie wollte tatsächlich von hier verschwinden und bevor Minerva sie verbal stellen konnte, riss sie ihren Zauberstab in die Höhe und feuerte einen ungesagten Bombado auf den Kamin.
Speaker 0: Der Fluch schoss nur knapp an Rosier vorbei und mit einer heftigen Explosion wurde die Frau schwer zurückgeworfen.
Speaker 0: Splitter und Trümmerteilchen regneten auf sie hinab, wie abertausende Hagelkörner und ihre Fluchtmöglichkeit war zerstört.
Speaker 0: Hustend rappelte sich Rosier auf die Beine, und ihre klaren Augen fanden Minerva durch den sich legenden Rauch hindurch, die mit erhobenen Zauberstab langsam auf sie zuschritt.
Speaker 0: In Minervas Brust hemmerte ihr Herz, und sie konnte kaum einordnen, wie sie sich gerade fühlte, als sie Rosier betrachtete.
Speaker 0: Doch eines war ihr sehr deutlich bewusst, nämlich, dass Rosier bezahlen sollte, für das, was sie Elvis, Aaron und ihr angetan hatte.
Speaker 0: Sie durfte nicht einfach so entkommen, sie sollte wissen, was sie getan hatte, Und scheinbar waren all diese Gefühle deutlich auf ihrem Gesicht zu erkennen, denn Rosia schenkte sich ihr falsches Lächeln.
Speaker 0: Du gehst nirgendwo hin, zischte Minerva kalt und fixierte sie mit ihren Augen.
Speaker 0: Sie legte die Hüftlichkeitsfloskeln ab, denn Rosia hatte nichts davon mehr verdient.
Speaker 0: Du sollst zahlen für all die Vergehen bestraft werden.
Speaker 0: Rosia musterte ihren in Mitleidenschaft gezogenen Körper und dennoch war ihr nicht nach Lachen zumute.
Speaker 0: Sie hatte die Wut einer liebenden Frau und Mutter auf sich gezogen, und sie wusste genau, dass diese selbst in einem aussichtslosen Zustand immer noch austalen konnte.
Speaker 0: Auch sie zog nun ihren Zauberstab.
Speaker 0: »Du ersternst mich immer wieder, meine Schanne«, sagte Rosierleise, »und ich bleibe bei meinen Worten, da es dir so viel mehr sein könntest.
Speaker 0: Es ist noch nicht so spät für dich.«.
Speaker 0: Denkst du wirklich, dass ich elbe Seite verlassen werde für etwas so Nichtiges wie Macht, sagte Minerva leise, dass ich mein Kind im Stich lasse für etwas so Wertloses wie Rum?
Speaker 0: Es gibt etwas so viel Wertvolleres als all das.
Speaker 0: Und ich werde es niemals loslassen.
Speaker 0: Und was wäre das?
Speaker 0: fragte Rosier mit verengten Augen angespannt.
Speaker 0: Ihr war anzusehen, dass sie Minervas Erhabenheit über ihre Worte und Ruhe leicht nervös machten.
Speaker 0: Nun war es von Angesicht zu Angesicht und das eben bürtig.
Speaker 0: Sie hatte keine Drohung mehr im Rückhalt und Minerva musste keine Angst haben.
Speaker 0: Sie könnte jene verletzen, die ihr etwas bedeuteten.
Speaker 0: Sie war nun ganz auf sich und ihr Können gestellt.
Speaker 0: Und obwohl Rosia eine begnadete Hexe war, so unterschätzte sie diese junge Frau nicht.
Speaker 0: Liebe, gab Minerva schlicht zur Antwort.
Speaker 0: Und nun legt es an dir.
Speaker 0: Tu das Richtiger.
Speaker 0: oder wähle den leichten Weg.
Speaker 0: Für den Bruchteil einer Sekunde meinte Minerva etwas wie eine Regung in den klaren Augen zu erkennen, etwas, was sie bereits zuvor schon einmal bei ihr vermeintlich gesehen hatte.
Speaker 0: Ihr Zauberstab senkte sich kaum merklich und sie startte Minerva groß an.
Speaker 0: Doch als Werte nicht einmal an den Atem zu gelangen, da wurden ihre klaren Augen wieder kalt und hart.
Speaker 0: Ich bin auf dem richtigen Weg, rief sie heftig aus, Und dieser Weg führt mich zu ihm.
Speaker 0: Grindelwald ist die Zukunft.
Speaker 0: Und eine Fahrflucht der Lehrer, hoher wie du es spießt, wird mich nicht davon abhalten, zu ihm zurückzugehen.
Speaker 0: Ihr Fluch surrte durch die Luft, und Minerva riss im letzten Moment den Zauberstab hoch, um ihn zu blocken.
Speaker 0: Ein Donnernder laut vibrierte in der Luft, und sie musste nach Luft schnappen.
Speaker 0: Das war ein Fluch, der sie hätte umbringen können.
Speaker 0: Rosier meinte es ernst.
Speaker 0: Es gab kein Zurück mehr, und entschlossen nahm sie den Kampf auf.
Speaker 0: Minervas und Rosiersflüche prallten immer wieder heftig aufeinander.
Speaker 0: Verfehlten sie ihre Ziele, so war die Umgebung der absoluten Zerstörungswut der beiden Frauen, gnadenlos ausgesetzt, und sie beide hinterließen eine regelrechte Schneise der Verwüstung.
Speaker 0: Keine der beiden ließ auch nur ein kleines bisschen nach, Und Minerva war durch die vielen Unterrichtsstunden bei Rosier in deren Kampfstil eingeweiht und konnte dementsprechend gut reagieren und Angriffe parieren.
Speaker 0: Dennoch schätzte sich Minerva überglücklich, dass sie die letzten Wochen Einzelstunden bei Albus genommen hatte.
Speaker 0: Die zauberstablose Magie ließ sich hervorragend mit ihrer normalen Hexerei verbinden und rettete sie aus einigen brenzligen Situationen.
Speaker 0: Albus hatte sie immerhin hauptsächlich in der Verteidigung gelehrt und das sicher auch nicht ohne Grund.
Speaker 0: Denn austeilen konnte sie gut allein und zog alle Register, die sie sich über die Jahre angeeignet hatte.
Speaker 0: Minerva drängte Rosier immer weiter zurück auf einen der vielen Verbindungsbrücken über dem Atrium.
Speaker 0: Sie befanden sich nun in schwindelerregender Höhe über der Halle und dem Brunnen der magischen Geschwister.
Speaker 0: Doch ihr Körper war weit über sein Limit hinaus und bevor sie einen weiteren Zauber wirken konnte, verschwam ihre Sicht erneut und sie verlor das Gleichgewicht.
Speaker 0: Rosier nutzte diesen schwachen Moment und riss den Zauberstab in einer fließenden Bewegung nach oben und mit ungehinderter Wucht wurden ihre ohnehin bereits verletzten Rippen getroffen.
Speaker 0: Es knackte bedrohlich und Minerva spürte unter einem reißenden Schmerz, wie sie erneut brachen.
Speaker 0: Mit einem weiteren Zauber wurde ihr Zauberstab aus der Hand gerissen und im hohen Bogen über die Brüstung geschleudert, doch Minerva bemerkte das nicht einmal.
Speaker 0: Echzend hielt sie sich die Rippen und krümmte sich, während sich ihre Lippen leicht rot benetzten.
Speaker 0: Mit einem Ruck landete sie auf ihren Knien und stemmte sich mit einer Hand am Boden ab, während sie mit der anderen schützend ihre Verletzung abschirmte.
Speaker 0: Heftig bis sie die Zähne aufeinander und sah zischend atmend zur Rosier auf.
Speaker 0: Diese bolgte sich zu ihr hinunter, packte ihr Haar am Nacken und riss ihren Kopf zu ihr hoch.
Speaker 0: Es schmerzte Minerva, doch sie ließ sich nicht zu einem Schrei herab und starte ihr Hass erfüllt in die Augen.
Speaker 0: Wird, wird, liebelt ich nun retten?
Speaker 0: Hauchte sie ihr beinahe zart entgegen, doch Minerva konnte hören, dass auch Rosier am Ende ihrer Kräfte war.
Speaker 0: War ich dein wunderbarer Professor?
Speaker 0: nun?
Speaker 0: Damboldor wird dich nicht retten.
Speaker 0: Aber vorzu auch.
Speaker 0: Was ist schon dein Leben gegen seins?
Speaker 0: Er... Muss mich nicht retten, presste sie Wüten zwischen ihren Zähnen hindurch.
Speaker 0: Mit letzter Kraft riss ihren Arm nach oben und Rosier wurde von ihrer Magie zurückgeworfen.
Speaker 0: Die zauberstablose Magie traf die Hexe vollkommen unerwartet und kalt erwischt, schleuderte sie zurück.
Speaker 0: Dabei fiel ihr der Zauberstab aus der Hand.
Speaker 0: Keuchen vor Schmerzen und Anstrengung robte Minerva über den Boden und griff Rosiers Zauberstab, bevor sie ihn ergreifen konnte.
Speaker 0: Beide Frauen lagen nun nach Atemringend am Boden, nur dass Minerva Rosiers Zauberstab auf deren Gesicht richtete.
Speaker 0: Auch wenn sie schwer verwundet war, so hatte sie eine Waffe.
Speaker 0: Nur ihr schwindendes Bewusstsein war ein Wettlauf gegen die Zeit.
Speaker 0: Die Schmerzen forderten alles von ihrem Körper ab, was er bieten konnte.
Speaker 0: Ich kann gut auf mich selbst aufpassen.
Speaker 0: Und ich weiß, dass er da sein wird, knurrte Minerva keuchend.
Speaker 0: Albers wird immer bei mir sein.
Speaker 0: Aber was ist mit dir?
Speaker 0: Wird er denn bei dir sein, wenn du mit so einem Rückschlag zurückkehrst?
Speaker 0: Obwohl ihr ganzer Körper dagegen schrie, kämpfte sich Minerva auf ihre Beine.
Speaker 0: Wankend baute sie sich über Rosier auf, die getroffen auf dem Rücken lag und hasserfüll zu ihr aufblickte.
Speaker 0: Doch in den klaren Augen sammelten sich auch Tränen, die über die blassen Wangen liefen.
Speaker 0: Minerva atmete schwer und nach einer schier endlosen Zeit senkte sie den Zauberstab.
Speaker 0: Sie hatte genug, sie wollte nicht mehr, sie war nicht so.
Speaker 0: Rosier war am Boden, es war vorbei.
Speaker 0: Minerva konnte und wollte nicht noch mehr auf sie eintreten.
Speaker 0: Rosier weinte und ihr Herz regte sich, obwohl diese Frau nichts getan hatte, um diese Gnade zu verdienen.
Speaker 0: Minerva!
Speaker 0: Sie wandte sich um und konnte Elbes erkennen, der keuchend auf dem Plateau angelangt war.
Speaker 0: Sein Gesicht war ganz weiß, sein Zauber starb im Anschlag und seine blauen Augen vor Frucht geweitet.
Speaker 0: Minerva lächelte vor Erleichterung und Erschöpfung.
Speaker 0: Sie wollte einfach nur zu ihm, in seine Arme.
Speaker 0: Sie wollte mit ihm nach Hause, nach Hogwarts und zurück zu Aaron.
Speaker 0: Sie machte einige Schritte in seine Richtung, doch sein Entsetzen wich nicht aus seinem kalkweißen Gesicht und erschrie.
Speaker 0: Er schrie, wie sie ihn noch nie hatte, schreien hören.
Speaker 0: Es war ein Laut, voller grauen, erfüllter Panik, und er machte eine ausholende Bewegung mit seinem Arm, als er ihr entgegenbrüllte, Minerva, hinter dir!
Speaker 0: Minerva konnte sich jedoch nicht mehr umdrehen, als sie von hinten angegriffen wurde.
Speaker 0: Rosier hatte sich schreiend auf sie gestürzt, als sie ihr den Rücken zugekehrt hatte.
Speaker 0: Kreischend und fluchend versuchte sie Minerva, den Zauberstab wieder abzunehmen, und obwohl Rosier größer und kraftvoller war, wehrte sich Minerva heftig.
Speaker 0: Albus könnte keinen Zauber anwenden, da Minerva treffen könnte, doch sie konnte ihn im Handgemengen ohnehin nicht mehr sehen.
Speaker 0: Sie spürte die harte Brüstung in ihrem Kreuz und Rosier hing regelrecht über ihr, versuchte den Stab aus ihrer ausgestreckten Hand zu greifen, die Minerva immer weiter von sich hielt.
Speaker 0: Mit ihrer anderen Hand schlug Rosier auf Minervas verletztes Auge ein und presste sie immer tiefer über den Abgrund.
Speaker 0: Mit einem Mal verlor sie den Halt unter sich und rutschte Rücklings über die Brüstung hinweg und rosier gleich mit ihr.
Speaker 0: Ein scharfer und schmerzhafter Ruck riss durch Minervas Arm und Hals, als jemand sie fest am Handgelenk aber auch am Umhang packte.
Speaker 0: Minerva wirkte, während er bis sie angeschränkt am Arm fest hielt und dabei ebenfalls halb über der Brüstung hing.
Speaker 0: Zwei Personen gleichermaßen zu halten war auch eine unwirkliche Kraftanstrengung, denn an Minervas Umhang hatte sich Rosier festgeklammert.
Speaker 0: »Minerva!« keuchte Elbes angestrengt und er rutschte bedrohlich.
Speaker 0: »Ich kann dich nicht mehr lange halten!«.
Speaker 0: Sie öffnete ihre Augen.
Speaker 0: Blut lief hier über die Lippen und über die Stirn, dort, wo Rosier sie verletzt hatte.
Speaker 0: Sie sah, wie Elbes Aage Probleme bekam sie zu halten und sich selbst ebenso.
Speaker 0: Sie sah seine Tiefe Wunde am Bein.
Speaker 0: Und instinktiv fuhr ihre freie Hand zu ihrer Branche, die ihren Umhang zusammenhielt und bereits arg verbogen war.
Speaker 0: Schreien vor Anstrengung riss sie mit ihrer Hand daran und ihr Umhang riss auseinander.
Speaker 0: Rosiers Gewicht war plötzlich verschwunden.
Speaker 0: Ein schrecklicher Schrei halte in Minervas Ohren und ein grausames Geräusch folgte.
Speaker 0: In einem jähen Anflug von Entsetzen über ihre Tat riss sie ihren Kopf in die Tiefe, obwohl Elbis der selbst von Schock gezeichnet war, ihr noch zurief, nein, Minerva, sie nicht hin!
Speaker 0: Doch sie hatte hingesehen.
Speaker 0: Und dieses Bild würde sich für ihr Leben lang in ihrem Gedächtnis einbrennen.
Speaker 0: Da hang sie, den Körper in einer grotesken Haltung verbogen und gepfällt vom goldenen Zauberstab der gewaltigen Zauberstatur des Brunnenst, der magischen Geschwister.
Speaker 0: Rotes Blut lief über das schimmernde Gold hinweg, Und Minerva konnte es einfach nicht begreifen, was sich ihren Augen für ein bestialisches Bild bot.
Speaker 0: Ihre Lippen begannen zu beben.
Speaker 0: Sie hatte sie getötet.
Speaker 0: Das war ihre Handschrift, ihr Werk.
Speaker 0: Nein, nein, nein, nein, keuchte sie und wandte ihren Blick bitter verzerrt von Rosier ab.
Speaker 0: Mit einem Kopfschütteln holte sich Elvis aus seinen eigenen Entsetzen heraus.
Speaker 0: Fest und entschlossen packte er Minerva nun mit mehr Leichtigkeit und zog sie über die Brüstung hinweg auf sicheren Grund.
Speaker 0: Keuchend fiel er mit ihr zu Boden.
Speaker 0: Er ließ sie jedoch nicht los, zog sie in seine Arme und bark sie schützend darin.
Speaker 0: Wollte nicht, dass sie weiterhin auf dieses schreckliche Bild sehen musste, was Rosier bot.
Speaker 0: Elvis wusste, dass Minerva es nicht beabsichtigt hatte, es war im Affect geschehen und sie hatte sich von dem Umhang befreit, um ihn und sich zu retten.
Speaker 0: Albus glaubte nicht, dass Minerva Rosier willentlich hatte in den Tod stürzen lassen und ihre Reaktion bestätigte dies nur.
Speaker 0: Es war nicht so, dass es wahrscheinlich irgendjemanden kümmern würde.
Speaker 0: Für das Ministerium war Rosiers Tod nur ein Problem weniger.
Speaker 0: Doch Albus wusste, dass es Minerva bis ans Ende ihres Lebens verfolgen würde.
Speaker 0: Ihm selbst waren solche Effekthandlungen oft geschehen im aktiven Kampf gegen Grindelwald und er wusste, wie sie sich nun fühlen musste.
Speaker 0: Es war weder ein glorreiches, noch heldenhaftes Gefühl, und sie hatte einfach nur getan, was sie in dem Moment für richtig gehalten hatte.
Speaker 0: Und das war, ihn zu beschützen und ihr Leben zu retten.
Speaker 0: Er hätte sie nie und nimmer beide halten können, und da gab ihr keine Schuld an dem Geschehen.
Speaker 0: Es war ein Unglück, welches unausweichlich gewesen war, und dennoch führte er ihre Verzweiflung und ihre immensen Schmerz darüber, ein Leben ungewollt beendet zu haben.
Speaker 0: Es ist vorbei mir nervig.
Speaker 0: Blüsterte er leise.
Speaker 0: Es ist vorbei.
Speaker 0: Es ist schon gut.
Speaker 0: Nein, nein, weint er sie bitte.
Speaker 0: Jedoch auch nicht mehr Herr ihres Bewusstseins.
Speaker 0: Ich, ich wollte das nicht.
Speaker 0: Es war nichts.
Speaker 0: Oh, Gott!
Speaker 0: versuchte er sie zu beruhigen und strich über ihr Haar.
Speaker 0: Ich weiß, ich weiß, mein Herber.
Speaker 0: Obwohl er selbst verletzt war, hopper sie auf seine Arme und langsam, ein wenig wankend, unendlich erschöpft, aber am Leben.
Speaker 0: kam er auf die Beine und trug sie hinunter in das Adrium.
Speaker 0: Doch davon bekam ihn ja nichts mehr mit.
Speaker 0: Sie lag in seinen Armen, ihr Gesicht an seine warme Brust gelehnt.
Speaker 0: Ihr Körper hatte seinen Dienst und sein Limit weit überschritten, und nun, in Sicherheit und in Erbesnähe erlaubte sie sich endlich, die Augen zu schließen.
Speaker 0: Fern waren die Rufen und die Stimmen, die ihren Namen ausriefen, und Schwärze zog sie in eine unendliche Tiefe.
Speaker 0: Fort von ihren Schmerzen, ihren Gefühlen und ihrer Schuld.
Speaker 0: Nachdenklich stand Minerva am Fenster im Schulleiterbüro und sah hinaus auf die abendlichen Ländereien der Hochwortsschule für Hexerei und Zauberei.
Speaker 0: Sie verbannt ziemlich viel Negatives mit diesem Büro, dennoch stand sie hier in völliger Ruhe und ohne jegliches Gruppel, denn dieses hatte einen anderen Glanz gewonnen.
Speaker 0: Gedanken verloren musterte sie ihre hauchzarte Spiegelung im Fensterglas, die ihre grünen Augen zeigten, nur umrahmt von einer Brille.
Speaker 0: Die Ereignisse, die sich im Ministerium zugetragen hatten, lagen gar nicht so lang zurück und dennoch erinnerte sich Minerva nur verschwommen daran, wie sie im Sengmunge-Hospital wieder zu sich gekommen war.
Speaker 0: Ihre Verletzungen hatten die Fähigkeiten der schulkranken Schwester Madame Marie Goldweit überschritten, und obwohl die Heiler im Hospital alles gegeben hatten, konnten sie ihr Augenlicht nicht mehr in den Zustand bringen, in dem es einst gewesen war.
Speaker 0: Aber eine Brille war das weitaus tragbare Übel und so schlecht zierte diese ihr Gesicht nun auch wieder nicht.
Speaker 0: Es war in ihrer Abwesenheit viel passiert und eines dieser vielen Geschehnisse war der Grund, warum sie hier im Schulleiter-Berot stand und nicht in den üblichen Räumen von Elbis.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Dippert war nach allem, was geschehen war, aus seinem Amt zurückgetreten.
Speaker 0: Er hatte es sich nicht verzeihen können, nicht erkannt zu haben, dass Rosier Prof.
Speaker 0: Marrithort getötet hatte, um sich hier einen Platz zu erschleichen und wollte sein Amt mit dieser Schuld nicht mehr tragen.
Speaker 0: Es war jedoch auch nicht so, dass Minerva ihm hinterher trauerte, denn er hatte ihr das Leben ordentlich erschwert mit seinen Ansichten und Bestimmungen.
Speaker 0: Doch es war so, dass folglich Albus, sein Stellvertreter, zum neuen Schulleiter der Hogwarts-Schule ernannt wurde.
Speaker 0: Minerva war außer sich gewesen vor Freude, als sie noch im St.
Speaker 0: Mungo davon erfahren durfte, in dem Albus sie regelmäßig mit Aaron besucht hatte.
Speaker 0: Sie war sich sehr sicher, dass unter seiner Leitung die Schule in einem wesentlich besseren Licht dastehen und er auch einige Dinge grundlegend ändern würde.
Speaker 0: Er selbst hatte nicht viel von dem Kampf davon tragen müssen, bis auf eine Narbe oberhalb seines Linken knies.
Speaker 0: Säufzend dachte sie an Rosier.
Speaker 0: Es war nicht so, dass sie über ihren Tod trauerte, doch Minerva dachte nicht, dass sie diesen, trotz all dem Leid, welches sie über sie und Erbels gebracht hatte, verdient hatte.
Speaker 0: Schon gar nicht war es ihr Wille gewesen, ihr Leben zu beenden auf so eine schreckliche Art und Weise.
Speaker 0: Wenn sie an diese Regung in den kalten Augen dachte, an die Tränen, wahrscheinlich war sie gar kein schlechter Mensch gewesen, nur eben auf dem falschen Weg.
Speaker 0: Durch den Kampf hatten sie es jedoch verhindern können, dass das britische Ministerium infiltriert wurde.
Speaker 0: Travers wurde auf direktem Wege nach Askerbahn verfrachtet und sämtliche Angestellte mussten sich einer genauen Untersuchung stellen, um sämtliche Zweifel auszuschließen.
Speaker 0: Travers Schicksal war wirklich ein grausames, doch sie spürte kein Mitleid.
Speaker 0: Er hat ... er hatte Aaron töten wollen und das ohne Gewissen und Zögern.
Speaker 0: Ihr Kind hatte von all der groben Behandlung seitens Travers zum Glück keinen Schaden davon getragen und hatte auch das Geschehene gut verarbeitet.
Speaker 0: Die ersten Nächte hatte er jedoch nur geweint, hatte Elvis ihr berichtet, da er nicht allein sein wollte, auch nachts.
Speaker 0: Umso erleichterter war Minerva, als sie das Hospital verlassen und wieder bei Elbis und ihrem Sohn sein konnte.
Speaker 0: Die letzten Wochen hatte sie trotz allem hart gearbeitet, um all den verpassten Stoff aufzuholen und die Uzz mit Glanznoten bestanden.
Speaker 0: Läche erinnerte sich an die Abschlussfeier, die dennoch kein Abschied bedeutet hatte.
Speaker 0: Denn es war Elbis, der Minerva sofort nach ihrem Abschluss von Hogwarts, die Stelle als Verwandlungsprofessoren angeboten hatte.
Speaker 0: Und natürlich hatte sie zugesagt, wie konnte sie auch so ein Angebot ablehnen.
Speaker 0: Und sie könnte nicht glücklicher sein, denn auch Eileen war nach Hogwarts zurückgekehrt, nachdem sie auch in den folgenden Wochen kein Ersatz für den Lehrer für Verteidigung gefunden hatten.
Speaker 0: Da Eileen nach Hogwarts eine Ausbildung zur Ororin im Ministerium angefangen hatte, wollte sie zeitweise auf Hogwarts unterrichten.
Speaker 0: Sie war es auch gewesen, die die Verstärkung ins Ministerium gesand hatte, nachdem sie gemeinsam mit Elbis die Wahrheit herausgefunden hatte.
Speaker 0: Minerva könnte nicht glücklicher sein.
Speaker 0: Sie war zu Hause.
Speaker 0: Ihre Familie war hier, hier in Hogwarts.
Speaker 0: Sie alle.
Speaker 0: Hier steckst du also, tönte eine sanfte Stimme und mit einem warmen Lächeln bande sich Minerva Elbis zu, der soeben sein Büro betreten hatte.
Speaker 0: Aaron taumelte noch recht ungeschickt an seiner Hand, doch seine ersten Schritte meisterte er mit Bravour.
Speaker 0: Der kleine hatte sich so wunderbar entwickelt, und Minerva könnte nicht stolzer sein.
Speaker 0: Als die blauen Kinderaugen sie erblickten, strahlte er und winkte.
Speaker 0: – Mami!
Speaker 0: ließ die Hand seines Vaters los und eilte noch ein wenig Tap sich auf sie zu.
Speaker 0: Minerva kniete sich nieder und empfing ihn fröhlich in ihren Armen, hob ihn mit Schwung hoch und wirbelte ihn in der Luft herum, ehe sie ihn in die Arme schloss.
Speaker 0: Aaron lachte laut bei diesem Manöver und kuschelte sich an sie.
Speaker 0: Tut mir leid ich, habe nur die Aussicht genossen und alles noch einmal Revue passieren lassen, mummelte sie sanft und küsste Aaron auf sein Näschen.
Speaker 0: Zudem, ich bin ein wenig nervös.
Speaker 0: Elvis schmunzelte liebevoll, doch erschüttelte den Kopf.
Speaker 0: Du wirst das wunderbar machen, Minerva.
Speaker 0: Die Auswahlzeremonie leiten ist wirklich ein wundervolles Erlebnis, glaub mir, sagte er stolz und musterte sie zärtlich.
Speaker 0: Und wenn ich dir ein kleines Geheimnis verraten darf, welches dich vielleicht etwas beruhigt, ich war bei meiner ersten Nacht als Zeremonienleiter ebenso furchtbar nervös, so nervös, dass die verzauberte Decke in der großen Halle es schneien ließ.
Speaker 0: Er lachte ein wenig über diese eigene, leicht chaotische Erinnerung Doch es wirkte.
Speaker 0: Minerva fühlte sich gleich nicht mehr so unsicher und sie wollte es auch garantiert nicht schneien lassen.
Speaker 0: Ihr Blick lag gerührt auf Elbis und sie atmete tief durch.
Speaker 0: Da... gibt es noch etwas Elbis, sagte sie leise und nun auch sichtlich nervös.
Speaker 0: Ein Hauch Rosa zeichnete sich auf ihren Wangen ab, während sie Aaron fest an sich drückte.
Speaker 0: Elbis sah sie freundlich, aber neugierig an, und sie führte sich in die Zeit zurückversetzt, in der es ihr kaum möglich war, einen anständigen Satz in seiner Nähe hervorzubringen.
Speaker 0: Nun, es war eine sehr ereignisreiche Zeit, meinte sie leise, und nun es könnte sein, dass wir etwas unbedacht waren.
Speaker 0: Nun wurde sein Blick sehr fragend.
Speaker 0: Minerva, worauf willst du hinaus?
Speaker 0: fragte er sie schon fast besorgt.
Speaker 0: Sie lief nun knalrot an und hatte Mühe, seinem Blick stand zu halten.
Speaker 0: Wie sehr sie das hasste, dass er sie immer noch nach allem zum Erröten bringen konnte.
Speaker 0: Man hat es mir im Sankt Mungo mitgeteilt, bevor ich entlassen wurde, stammelte sie leise.
Speaker 0: Wir, nun ja, wir werden noch einmal ältern.
Speaker 0: Ich bin schwanger.
Speaker 0: Unsicher über seine Reaktion blickte sie zögerlich in seine Augen und traf einen unglaubigen Blick.
Speaker 0: Er musste ungefähr so aussehen, wie sie es getan hatte, als die Stationsleiterin es ihr zum Abschied noch eröffnet hatte.
Speaker 0: Sie hatte den Quidditch-Unfall und dann noch die Strapazen des Kampfes einstecken müssen, da grenzte es schon an ein Wunder, dass dieses kleine Leben dies alles überstanden hatte.
Speaker 0: Doch zugegeben, es war immerhin von Elbis, da sollte sie es auch wieder nicht wundern.
Speaker 0: Elbis startete sie regelrecht überrumpelt an.
Speaker 0: und er hatte mit vielen Hiops-Botschaften gerechnet, doch nicht mit so etwas.
Speaker 0: Minerva war bewusst, dass zwar momentan alles gut lief, aber die Gefahr durch Grindelwald noch nicht gebannt war, und Aaron war schon ungeplant gewesen.
Speaker 0: Wie würde er nur reagieren, jetzt, wo sie ihm noch einmal eine Schwangerschaft offenbarte?
Speaker 0: Sorge und Angst plagten sie, bis Albus diese mit einem unglaubigen Lächeln auf sein Lippen verjagte.
Speaker 0: Minerva atmete leicht auf.
Speaker 0: Wir erwarten tatsächlich noch ein Kind, fragte er leise nach, und nachdem Minerva noch einmal bestätigend genickt hatte, zog er sie und Aaron fest in seiner Arme.
Speaker 0: Oh Minerva, das ist, das ist wirklich wunderbar, ich freue mich so.
Speaker 0: Er strahlte sie an, und so ausgelassen.
Speaker 0: glücklich hatte sie ihn in den letzten Wochen nicht mehr gesehen.
Speaker 0: Sie hatte nicht gewusst, wie sie darüber fühlen sollte, doch nun, da sie sein Strahlen, seine Liebe in den Augen sah, So schwanden alle Zweifel.
Speaker 0: Und Glück bereitete sich in ihr aus, denn sie wusste, es würde nicht so sein wie beim ersten Mal.
Speaker 0: Dieses Mal war er bei ihr, und sie müsste es nicht vor ihm verheimlichen.
Speaker 0: Ein Klopfen riss sie aus dieser Situation, und Aline streckte ihren Kopf durch die Tür.
Speaker 0: Ah, ihr seid hier, sagte sie lächend.
Speaker 0: Kommt so langsam runter, die Schüler werden bald eintreffen.
Speaker 0: Minerva, soll ich Aaron schon mitnehmen?
Speaker 0: Eileen stockte einen kurzen Moment und sah zwischen ihr und Dumbledore hin und her.
Speaker 0: Oh, machte sie langsam und verstehend.
Speaker 0: Tut mir leid, bin sofort weg.
Speaker 0: Erin, komm zu mir.
Speaker 0: Sie lächelte und Minerva setzte Erin auf dem Boden ab, der lachend auf Eileen zustürmte.
Speaker 0: Die beiden waren wirklich ein unzertrennliches Gespann.
Speaker 0: Dann lassen wir deine Eltern mal in Ruhe diese Romantik über die Bühne bringen, flüsterte sie unüberhörbar und streckte ihre Zunge raus.
Speaker 0: Aaron tat es ihr gleich.
Speaker 0: Aileen, bring ihn doch nicht jetzt schon so einem Blödsinn bei, säufzte Minerva, doch sie schaffte es nicht, wirklich streng zu klingen und bekam nur ein Zwinkern ab.
Speaker 0: Bin schon weg, meinte sie unschuldig und verspätet euch nicht und genahde ihre Merlin, wenn ich auch nur eine Träne beim Minerva entdecke, Dumbledore.
Speaker 0: Damit war sie mit Aaron verschwunden und die beiden wieder allein im Schulleiterbüro.
Speaker 0: Während Minerva aufsäufzte, schmunzelte Elbes in sich hinein, dann nahme ihre Hände in seine.
Speaker 0: In seinem Blick lag Sophie Freude, doch auch Sorge.
Speaker 0: Miss Prevert war da mehr als deutlich.
Speaker 0: Ich werde die gleichen Fehler nicht noch einmal machen.
Speaker 0: Aber Minerva, ich freue mich wirklich, aber….
Speaker 0: Ist es denn das, was du auch willst?
Speaker 0: tragte Ermat.
Speaker 0: Du, du bist noch so jung, du hast noch so viel vor dir.
Speaker 0: Ich wollte dich nicht erneut in so eine Situation bringen.
Speaker 0: Ich muss den Zauber wohl in dem Stress vergessen haben.
Speaker 0: Glaub mir, Albus, ich war genauso wenig darauf vorbereitet wie zum ersten Mal, lächelte mir nerverschwach und legte eine Hand an seine Wange.
Speaker 0: Aber denke nicht, dass ich das nicht wollen könnte, zudem ich dieses Mal nicht allein sein werde.
Speaker 0: Stell dich schon mal auf, tränen Hormone und ganz viel Brechreiz ein, und sieh das als deine Strafe für die Unachtsamkeit.
Speaker 0: Er lachte amüsiert, Doch dann küsste er sie liebevoll.
Speaker 0: Doch schließlich wurde sein Blick wieder ein wenig dunkler, und sie sah ihn fragend an.
Speaker 0: »Was beschäftigte ich noch?« fragte sie vorsichtig, und er blickte auf.
Speaker 0: »Ich weiß nicht, ob es zu früh dafür ist.
Speaker 0: Der richtige Zeitpunkt.
Speaker 0: Doch so sehr ich dich liebe, so sehr würde ich dir auch endlich diese unterschwellige Schande nehmen, die ich über dich gebracht habe.« säufzte er schwer.
Speaker 0: Aber Grindelwald ist immer noch da draußen.
Speaker 0: Auch wenn er von dir und Aaron weiß, Fühle ich, dass es noch nicht richtig ist, obwohl ich dich mehr als alles andere liebe.
Speaker 0: Er schien Schwierigkeiten zu haben, sich zu erklären, doch Minerva konnte sie schon denken, worauf er eigentlich hinaus wollte.
Speaker 0: Als sie leise lachte, sah er sie verwirrt an.
Speaker 0: Elvis, ich brauche keinen Ring, um zu wissen, dass du mich liebst.
Speaker 0: Und ganz ehrlich, es ist mir egal, was diese Asgeier an Klatschpack über uns denken, sagte sie ernst.
Speaker 0: Wähle den Zeitpunkt, den du verrichtig hältst, Elvis.
Speaker 0: Nach allem, was wir durchgemacht haben, kann ich warten.
Speaker 0: Zudem, fügte sie zwingkant hinzu, dachtest du wirklich, dass unser Leben ruhig und besinnlich wird?
Speaker 0: Er säufzte auf, erleichtert und befreit.
Speaker 0: Er liebte sie wirklich, er wollte sie zu seiner Frau, doch gerade war es nicht der richtige Zeitpunkt.
Speaker 0: Und er war dankbar, dass sie dies verstand, denn dieser Gedanke belastete ihn schon eine ganze Zeit lang.
Speaker 0: Du hast recht, schmunzelt er, er sagt.
Speaker 0: Aber etwas weniger Aufregung im Leben wäre doch hin und wieder begrüßend.
Speaker 0: – Oh, sicher!
Speaker 0: Das wäre aber schade, immerhin dachte ich, dass wir heute Abend diese immerzu monotone Willkommensfeier mit etwas Aufregung noch beenden könnten.
Speaker 0: Nur du und ich negte sie ihn, und er sah sie wahrlich sprachlos an, denn er verstand genau, was sie wirklich meinte.
Speaker 0: – Besser, wie machen uns langsam auf den Weg nach unten, sagte Minerva leise lächend, nicht, dass wir beide zu Willkommensfeier zu spät kommen.
Speaker 0: Er nickte, doch er treibt noch einmal nahezu ihr, legte seine Finger unter ihr Kinn und küsste sie zärtlich.
Speaker 0: Minervas Herz sprang ungesund schnell in ihrer Brust.
Speaker 0: Ich liebe dich so sehr, Minerva.
Speaker 0: Ich könnte glücklicher nicht sein mit dir an meiner Seite, sagte er, und seine blauen Augen glänzten verdächtig, als er den Kuss flöste und sie liebevoll ansah.
Speaker 0: Sie und sein Kind machten sein Leben erst vollständig.
Speaker 0: Und dieses Mal bin ich bei dir.
Speaker 0: Dieses Mal bleibt dir all das Leid und der Hohn erspart.
Speaker 0: Und die Wahrheit wird niemals mehr dort stehen, wo sie nicht hingehört, Minerva.
Speaker 0: Zwischen uns.
Speaker 0: Wem diese Geschichte genauso gut gefallen hat wie mir, der kann sich schon auf die Vorgeschichte und die Fortsetzung freuen.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Ich hoffe, die hat dir heutige Geschichte gefallen.
Speaker 0: Schreib mir das super gerne in die Kommentare und unterstütze so die Reichweite.
Speaker 0: Falls du eine Geschichte hast, die ich lesen soll, kannst du mir auch das sehr gerne schreiben.
Speaker 0: Ich freue mich auf jeden Fall von dir zu hören.
Speaker 0: Und jetzt bis zur nächsten Geschichte, deine Jana.
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