Ein alptraumhaftes Halloweenfest 🎃 Snarry - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchWie reagiert Harry, wenn er auf einmal nackt in der großen Halle steht? Wie reagieren die Schüler? Und wie seine Kollegen?
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast.
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Speaker 0: Ich freue mich, euch dort zu sehen.
Speaker 0: und jetzt ganz viel Spaß!
Speaker 0: Walter geht's mit den Halloween-Geschichten im Oktober und zwar mit Halloween-Challenge, ein albtraumhaftes Halloweenfest von Verena Teresa.
Speaker 0: Ich bin sehr gespannt, wie ihr die Geschichte findet.
Speaker 0: Schreibt mir das sehr gerne unten in die Kommentare und vergesst nicht den Emoji of the Day und zwar Kleider.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Ihr findet es gleich heraus, wenn ihr rein hört.
Speaker 0: Viel Spaß!
Speaker 0: Und noch die kleine Erinnerung.
Speaker 0: Bitte, bitte unterstützt meinen Podcast, indem ihr mich auf Spotify bewertet.
Speaker 0: Gerne natürlich mit fünf Sternen.
Speaker 0: Ich würde mich sehr darüber freuen, auch wenn ihr auf YouTube hört.
Speaker 0: Gerne auf Spotify bewerten, das würde mir sehr helfen.
Speaker 0: Vielen Dank.
Speaker 0: Harry stand im Klassenzimmer und wartete auf seine Klasse für die letzte Doppelstunde in Verteidigung gegen die dunklen Künste an diesem Tag.
Speaker 0: Die ersten zwei Doppelstunden hatte er schon mehr schlecht als recht gemeistert.
Speaker 0: Am heutigen Tag war irgendwie der Wurm drin.
Speaker 0: Zum einen war heute der dreißigste Tod des Tags seiner Eltern.
Speaker 0: Deswegen ist ihm besonders schwer viel daran zu denken, wie es wohl gewesen wäre, bei ihnen aufzuwachsen und zu bedauern, dass er sie nur so kurz hatte kennenlernen dürfen und keine eigenen Erinnerungen an die Zeit mit ihnen hatte.
Speaker 0: Als wäre das nicht schon genug, um einen den Tag zu versauen, war heute Abend auch noch die große Halloween-Party in der großen Halle, und seine Klassen waren dementsprechend aufgeregt und nur wenig bei der Sache, wenn er ihnen irgendetwas zeigen wollte.
Speaker 0: Die Klasse, die jetzt kommen sollte, hatte sich in der Vergangenheit gerne mal als schwer händelbar gezeigt.
Speaker 0: Harry musste davon ausgehen, dass aufgrund der bevorstehenden Feier die Klasse noch unruhiger war als in normalen Stunden.
Speaker 0: Er hatte schon überlegt, ob er heute eine Theorie-Einheit einlegen sollte.
Speaker 0: Jedoch erschien ihm dies angesichts der praktischen Defizite als wenig sinnvoll.
Speaker 0: Daher hatte er sich entschieden, trotz des Tages und seiner Bedenken, ein paar einfache Verteidigungszauber wie den Expelliarmus und den Stupor zu wiederholen.
Speaker 0: Er hatte die Stelle als Professor für Verteidigung erst zu Beginn des Schuljahres übernommen, nachdem er zuerst zwei Jahre lang professionell Quidditch gespielt hatte und danach in Amerika Verteidigung und Heilkunde studiert hatte.
Speaker 0: Heilkunde hatte er nach drei Jahren abgelegt, aber die Grundlagen kannte er, was als Lehrer für Verteidigung von Vorteil war, Verteidigung hatte er weiter studiert, bis er schließlich theoretisch und praktisch so gut war, dass er seinen Meister bekommen hatte.
Speaker 0: Minerva, die mittlerweile die Schulleitung inne hatte, hatte ihn nach seinem Abschluss gefragt, ob er sich vorstellen konnte, in Hogwarts zu unterrichten, nachdem die letzten Verteidigungslehrer allesamt nach kurzer Zeit das Handtuch geworfen hatten.
Speaker 0: Sie hatten das Internatsleben unterschätzt.
Speaker 0: Man selbst war mitten in den schottischen Highlands und die Partnerinnen oder der Partner waren in einem anderen Teil von England.
Speaker 0: Zwar konnte man zweimal im Monat ein Wochenende außerhalb der Schule verbringen, aber die meisten entschieden sich doch schnell wieder gegen Hogwarts und für eine Tätigkeit in der Nähe der Familie.
Speaker 0: Harry selbst hatte dieses Problem zum Glück nicht.
Speaker 0: Er genoss es, abgeschnitten von der Außenwelt und fernab von irgendwelchen Papparazzi leben zu können.
Speaker 0: Während seinem Studium in Heilkunde hatte sein ehemaliger Zaubertränkelehrer aus Hogwarts einen Gastvortrag über die wichtigsten Haltränke gehalten, Und irgendwie waren sie sich nach diesem Vortrag näher gekommen.
Speaker 0: Mittlerweile waren sie seit zweieinhalb Jahren ein Paar und Harry war glücklich seinen Partner in seiner Nähe zu haben und abends nicht allein in seiner Wohnung sitzen zu müssen.
Speaker 0: Seine hereinkommende sechste Klasse riss ihn aus seinen Gedanken.
Speaker 0: Er straffte seine Schultern und atmete innerlich noch einmal tief durch, bevor er die Türe zu seinem Klassenzimmer schloss und mit dem Unterricht begann.
Speaker 0: Guten Tag zu eurer letzten Stunde am heutigen Tag.
Speaker 0: Ich weiß, ihr seid alle aufgeregt wegen heute Abend.
Speaker 0: Trotzdem bitte ich euch, diese zwei Stunden noch konzentriert mitzuarbeiten.
Speaker 0: Wir wollen heute zwei der gängigsten Verteidigungssprüche üben.
Speaker 0: Wer kann mir sagen, wie diese heißen?
Speaker 0: Ein paar Schüler meldeten sich, aber man sah deutlich die Spuren, die die wechselnden Lehrer hinterlassen hatten.
Speaker 0: Das sind der Stupor und der Expeliamo Sir, sagte Kevin Smith, nach dem Harry ihn aufgerufen hatte.
Speaker 0: Sehr gut, Mr.
Speaker 0: Smith, lobte Harry diesen, bevor er dazu überging, etwas zu den beiden Zaubersprüchen zu erklären.
Speaker 0: Danach teilte er seine Schüler in Zweigruppen ein und ließ sie an einer Puppe die entsprechenden Zaubersprüche üben.
Speaker 0: Für ein kleines Duell waren sie noch nicht gut genug und auch so hatte er schon genug damit zu tun, fehlgeleitete Zaubersprüche abzuwehren und zu verhindern, dass ein Klassenzimmer am Ende Kleinholz war.
Speaker 0: Kurzum er war erleichtert, als die Klasse das Zimmer endlich verlassen hatte, unter sich auf seinen Stuhl fallen ließ, um einmal kurz durchzuatmen.
Speaker 0: Er hatte jedoch nicht bemerkt, dass ein Schüler zurückgeblieben war.
Speaker 0: Professor Potter wurde er von diesem Schüler nun angesprochen.
Speaker 0: Harry hob seinen Kopf und fragte, ja, Mr Smith?
Speaker 0: Heute ist der Todestag ihrer Eltern nicht wahr.
Speaker 0: Sie wirken nicht so fröhlich wie sonst.
Speaker 0: Harry säufzte kurz bevor er antwortete.
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Heute ist ihr Todestag, der dreißigste, um genau zu sein.
Speaker 0: An diesen Tagen frage ich mich immer, wie es wäre, wenn sie noch da wären.
Speaker 0: Harry stoppte.
Speaker 0: Es war eigentlich nicht so eine Art, vor seinen Schülern sein Herz auszuschütten, aber Kevin hatte einen Punkt bei ihm getroffen, mit dem er immer noch haderte.
Speaker 0: Der Schüler war währenddessen vor seinen Schreibtisch getreten und lehnte sich leicht vor.
Speaker 0: Darf ich ihnen helfen, auf andere Gedanken zu kommen, flüsterte er mit verführerischer Stimme.
Speaker 0: Noch bevor Harry antworten konnte, wurde die Tür von seinem Klassenzimmer zugeknallt.
Speaker 0: Kevin Smith, der sich durch das knallende Geräusch erschreckt hatte, zog seinen Kopf etwas nach hinten und brachte dadurch wieder Abstand zwischen sich und seinen Lehrer.
Speaker 0: Dieser war in der Zwischenzeit aufgestanden und sprach mit ernster Stimme.
Speaker 0: Zwanzig Punkte Abzug für Gryffindor und morgen Abend nachsitzen bei Mr.
Speaker 0: Fitch.
Speaker 0: Wie ich mit dem Tod meiner Eltern umgehe, ist meine Sache.
Speaker 0: Da brauche ich kein unmoralisches Angebot von einem Schüler.
Speaker 0: Und jetzt raus!
Speaker 0: Den letzten Satz schrie Harry förmlich und der Gryffindor trat schnellstmöglich seinen Rückzug an.
Speaker 0: Auch Harry verließ sein Klassenzimmer nach diesem Vorfall zügig, um in seiner und Severus Wohnung durchatmen zu können und hoffentlich ein bisschen trost bei seinem Partner zu finden.
Speaker 0: An die knallende Tür dachte er schon gar nicht mehr.
Speaker 0: Als er die Wohnung betrat, war er leicht verwundert, dass er diese Leer vorfand.
Speaker 0: Allerdings kam es häufiger vor, dass Severus noch in der Bibliothek war oder über einem seiner Experimente hangt und dadurch die Zeit vergaß.
Speaker 0: Harry schaute auf die Uhr und erkannte, dass er noch eine Stunde Zeit hatte, bevor er mit Severus in den verbodenen Wald zum Kräuter sammeln wollte und es sogar noch sechs Stunden bis zur Halloween-Party in der großen Halle waren.
Speaker 0: Er hatte also durchaus noch Zeit und daher verließ er die Wohnung nochmal, um sich in der Küche einen kleinen Snack zu holen.
Speaker 0: Beladen mit ein paar belegten Brötchen und einer Flasche Kühlbesaft, machte er sich auf den Rückweg und hoffte, dass Cerberus mittlerweile da wäre und mit ihm zusammen essen würde.
Speaker 0: Er hatte extra ein paar Brötchenmeer mitgenommen, doch als er die Wohnung wieder betrat, war diese immer noch leer.
Speaker 0: Er solchste auf und setzte sich auf das Sofa, um seine Brote essen zu können und in seinem Foto-Albung von Hagrid in Erinnerungen schwelgen zu können.
Speaker 0: Er stellte sich vor, wie es wohl wäre, wenn seine Eltern noch leben würden.
Speaker 0: Wie hätten sie wohl reagiert, als er im ersten Jahr ins Quidditch-Team kam, weil er regelwidrig doch geflogen war?
Speaker 0: Wie hätten sie seinen Schulabschluss gefeiert?
Speaker 0: Wäre seine Mutter nach jedem etwas härteren Quidditch-Bee zu ihm gekommen, um ihn zu fragen, ob alles okay ist?
Speaker 0: Wie hätten sie auf sein Outing reagiert?
Speaker 0: Und noch spannender, wie hätte sein Vater auf die Tatsache reagiert, dass Severus sein Partner war?
Speaker 0: Hätten sich die beiden ausgesprochen.
Speaker 0: Je länger er darüber nachdachte, desto mehr sank Harrys Stimmung in den Keller.
Speaker 0: So gerne hätte er sich jetzt ans Hef gekuschelt und mit ihm geredet, oder auch einfach nur in seinen Armen geweint.
Speaker 0: Dieser war jedoch immer noch nicht da, und deshalb musste Harry sich mit einem Kissen, das noch seinem Partner Rauch zufrieden geben.
Speaker 0: Die Tränen kamen, und er hatte nicht mehr die Kraft sie zurückzuhalten.
Speaker 0: Er führte sich einsam und sehnte sich nach einer Umarmung und ein paar verständnisvollen Worten.
Speaker 0: Aber er bekam weder das eine noch das andere.
Speaker 0: Irgendwann schlief er, das Kissen fest an sich gedrückt ein.
Speaker 0: Als er wieder aufwachte, waren zwei Stunden vergangen.
Speaker 0: Eigentlich wäre er jetzt schon mit dem Tränkemeister beim Kräuter sammeln.
Speaker 0: Warum hatte Severus ihn nicht geweckt, damit sie losgehen konnten?
Speaker 0: Der andere war nicht der Typ dafür, solche Verabredungen zu vergessen, zumal sie ja gemeinsam Zeit verbringen wollten.
Speaker 0: Harry war sich sicher, dass irgendwas in der Luft war.
Speaker 0: Kurz dachte er daran, ob Severus ihm einfach den Schlaf gönnen wollte, Aber dann schüttelte er gedanklich den Kopf.
Speaker 0: Wäre das so gewesen, hätte sein Partner ihn zugedeckt und nicht einfach so liegen lassen.
Speaker 0: Irgendwas musste geschehen sein.
Speaker 0: Mit diesem Gedanken war Harry hellwach.
Speaker 0: Severus hatte doch keinen Unfall beim Tränkebraun gehabt.
Speaker 0: Schnellstrich er das Hemd glatt, bevor er aufstand und sich auf den Weg ins Labor machte.
Speaker 0: Er klopfte zweimal und als ihm keine Antwort hatte, öffnete er die Tür.
Speaker 0: Doch das Labor war leer und von Severus war keine Spur zu sehen.
Speaker 0: Harry schnaufte einmal kurz durch.
Speaker 0: Er lag zumindest nicht bewusstlos in seinem Labor.
Speaker 0: Sein nächster Weg führte ihn zum Krankenflügel, so ganz glaubte er noch nicht, dass Severus gesund war.
Speaker 0: Schließlich hätte er normalerweise in irgendeiner Form mitgeteilt, warum er ihn nicht geweckt hatte und wohin erckte gegangen war.
Speaker 0: Aber auch im Krankenflügel war er nicht und mit dem Pomfray zuckte nur mit den Schultern, als sie nach dem stets schwarz gekleideten Professor gefragt wurde, auch sie hatte ihn das letzte Mal beim Frühstück gesehen.
Speaker 0: Herr River erleichtert, dass ein Partner nicht verletzt war und sich vermutlich irgendwo gesund und munter auf dem Gelände befand.
Speaker 0: Die entscheidende Frage war nur, wo?
Speaker 0: Diese Frage sollte ihn die nächste Zeit beschäftigen.
Speaker 0: Zuerst lief er in die Bibliothek, auch ein Ort, an dem Severus Stunden verbringen konnte und erfahrungsgemäß gerne mal die Zeit vergaß.
Speaker 0: Auf dem Weg dorthin begegnete ihm Minerva, die er so gleich fragte, hast du Severus gesehen?
Speaker 0: Wir waren eigentlich zum Kräutersammeln verabredet, Aber ich bin in unserer Wohnung eingeschlafen und er hat mich nicht geweckt.
Speaker 0: Tut mir leid, Harry.
Speaker 0: Ich habe ihn schon seit dem Frühstück nicht mehr gesehen.
Speaker 0: Seinen Unterricht hatte er aber ganz normal gehalten, sonst hätte ich das mitbekommen, antwortete seine ehemalige Verwandlungslehrerin und die jetzige Schulleiterin auf seine Frage.
Speaker 0: Harry atmete einmal frustriert aus, bevor er sich für die Auskunft bedankte und weiter in Richtung Bibliothek ging.
Speaker 0: Denk an die Party heute Abend.
Speaker 0: Da siehst du ihn sicher wieder und kannst ihn fragen, was los war.
Speaker 0: wurde ihm noch hinterhergerufen.
Speaker 0: Der Verteidigungslehrer schnaubte nur einmal kurz, als ob er das vergessen würde.
Speaker 0: Dieses außerordentlich wichtige Fest, das blöderweise am Tod des Tags seiner Eltern gefeiert werden musste.
Speaker 0: Er betrat die Bibliothek und ging zuerst in die verbotene Abteilung.
Speaker 0: Wenn Severus sich ein Buch nahm und gleich dort etwas nachschlug, war er in diesem Teil, da es dort ruhiger war.
Speaker 0: Als er den Tränkemeister dort nicht fand, ging der die verschiedenen Reihen entlang, Vielleicht suchte er noch ein Buch und war noch gar nicht so weit, dass es sich zum Lesen zurückgezogen hatte.
Speaker 0: Obwohl er alle rein, bei der Astronomie angefangen, bis zu den Fachbüchern für Zaubertränke am anderen Ende der Bibliothek abgesucht hatte, fand er ihn dort auch nicht.
Speaker 0: Harry überlegte, ob er noch weiter suchen sollte, aber nach dem Hockwort so groß war, entschied er sich dagegen.
Speaker 0: Wenn Silveros nicht gefunden werden wollte, fand man ihn auch nicht.
Speaker 0: Dafür kannte der andere zu viele unbekannte Orte in dem Schloss.
Speaker 0: Um sich abzulenken und in der Hoffnung, dass er seinen Partner doch noch fand, machte er sich auf den Weg nach draußen, um ein bisschen spazieren zu gehen.
Speaker 0: Sein Weg führte ihn zum Schwarzen See, der still dalag.
Speaker 0: Selbst der Krake planchte heute nicht fröhlich im Wasser, sondern harte sich in die Tiefen des Sees verzogen.
Speaker 0: Eine herde-testrale Trank am Ufer und verschwand dann wieder in den Tiefen des verbotenen Waldes.
Speaker 0: Irgendwie schien ihn heute die ganze Welt daran erinnern zu wollen, dass heute der Todestag seine Eltern war.
Speaker 0: Auch der Tagesprophet hatte heute die tragische Geschichte des Helden der Nation aka ihm abgedruckt, was zu noch mehr Gesprächsstoff unter den Schülern gesorgt hatte.
Speaker 0: Mittlerweile hatten die meisten Schüler ihn als Lehrer akzeptiert und himmelten ihn nicht mehr an oder versuchten anderweitig seine private Aufmerksamkeit zu erlangen.
Speaker 0: Zum Glück gab es heute nur ein Angebot, den zu trösten oder auf andere Gedanken zu bringen von seinen Schülern, Aber seit diesem hatte sich sein Tag um ein Vielfaches verschlechtert.
Speaker 0: Er war nur froh, dass die Schilde um Hogwarts auch Reporter zuverlässig abhielten und er um ein Interview herumgekommen war.
Speaker 0: Versucht hatte es der Tagesprophet trotzdem, aber Eulen konnte man gut ignorieren.
Speaker 0: Auf seinem Spaziergang kam er am Quidditch-Feld vorbei, und da dort momentan keine Mannschaft trainierte, spielte er mit dem Gedanken, einfach eine Runde zu fliegen und sich die Zeit dadurch noch ein bisschen zu vertreiben, bis das Fest in ein paar Stunden losgehen würde.
Speaker 0: Entschlossen betrat er das Feld und rief mit einem Accio seinen Besen zu sich.
Speaker 0: Wie lange war es her, dass er einfach mal so zum Spaß geflogen war?
Speaker 0: Er konnte es wirklich nicht sagen.
Speaker 0: Als er bei den Tuitchill Tornados gespielt hatte, war jeder Flug ein Teil seines Jobs.
Speaker 0: Es ging darum, den Schnatz noch schneller zu fangen oder den Blöff noch sauberer und unvorhersehbarer zu fliegen.
Speaker 0: Während seines Studiums hatte er oft keine Kraft, nach einem langen Vorlesungstag noch einmal aufzustehen und sich auf dem Weg zum Quidditch-Feld zu machen.
Speaker 0: Es gab Tage dabei, einfach nur froh im Bett zu sein und bis zum nächsten Tag nicht mehr aufstehen zu müssen.
Speaker 0: Um nicht weiter über die Vergangenheit nachzudenken, stieg er schließlich auf seinen Besen und stieß sich vom Boden ab.
Speaker 0: Nach den ersten paar Schleifen, die er über dem Stadion gedreht hatte, war ihm wieder bewusst, wie sehr er das Fliegen eigentlich vermisst hatte.
Speaker 0: Er schrie euphorisch in den Himmel, bevor er einen Looping flog und dann in den Sturzflug überging.
Speaker 0: Kurz vor dem Boden riss er den Besenstil wieder nach oben und drehte sich um die eigene Achse, während er wieder in den Himmel stieg.
Speaker 0: Er flog noch eine ganze Weile.
Speaker 0: immer das Gefühl genießend, die Manöver und Figuren fliegen zu können, auf die er Lust hatte und nicht diejenigen, die unbedingt geübt werden mussten.
Speaker 0: Er wirkte einen kurzen Tempuszauber und stellte fest, dass er nur noch eine Stunde bis zum großen Fest hatte und landete daher wieder auf dem Boden.
Speaker 0: Er schuldete seinen Besen und machte sich auf den Weg zurück ins Schloss.
Speaker 0: Minerva hatte angeordnet, dass sie sich alle verkleiden sollten und auch die Lehrer von dieser Verpflichtung nicht befreit.
Speaker 0: So musste er noch mal zurück in ihre Wohnung und sein Kostüm anziehen.
Speaker 0: Vielleicht war Severus ja mittlerweile in der Wohnung, immerhin musste er sicher auch noch verkleiden.
Speaker 0: Und er glaubte nicht, dass ein Partner länger als nötig in seiner Verkleidung im Schloss rumlaufen würde.
Speaker 0: Beschwingt von diesem kleinen Lichtblick an diesem schwierigen Tag, ging Harry die Treppen Richtung Kärker hinunter.
Speaker 0: Severus hatte seine Gemächer immer schon dort unten und er war einfach dort eingezogen.
Speaker 0: Sie hätten zwar auch eine andere Wohnung haben können, aber nachdem sein Labor auch im Keller war, hatte Severus heftig widersprochen und Harry hatte sich dem anderen gefügt.
Speaker 0: Eigentlich war es ihm auch egal, ob seine Räume jetzt im Kaker oder in einem der Türme waren, weil es hatte seine Vor- und Nachteile.
Speaker 0: Er murmelte das Passwort und betrat ihre Wohnung.
Speaker 0: Diese war immer noch leer und sah so aus, wie er sie verlassen hatte.
Speaker 0: Nicht mal das belegte Brot, das Harry für Severus auf dem Küchentisch gelegt hatte, war angefasst worden, Mittlerweile machte sich Harry ziemliche Sorgen um Severus.
Speaker 0: Was war nur los, dass dieser ihre Verabredung vergessen hatte, nicht aufhindbar war und auch ihre Räume offensichtlich seit geraumer Zeit nicht mehr betreten hatte?
Speaker 0: Harry wusste es nicht, nahm sich aber vor, dieses Rätsel heute noch zu lösen und betrat währenddessen ihr Schlafzimmer um sein Kostüm anzuziehen.
Speaker 0: Er hatte lange überlegt, als was er sich verkleiden sollte und hatte sich schlussendlich für ein Piratenkostüm entschieden, da er der Meinung war, dass die Lehrer nicht so gruselig sein sollten, um etwas ängstliche Schüler nicht zu sehr zu erschrecken.
Speaker 0: Er trug eine etwas lockerere, ausgebleichte Hose und ein beisches, weites Hemd mit einer Weste darüber.
Speaker 0: Über einem seiner Augen hatte er eine Augenklappe und auf seinem Kopf war ein dreieckiger Hut.
Speaker 0: An seinem Gürtel hatte er einen Säbel und dank eines Zaubers hatte er nun lange Haare und einen Bart.
Speaker 0: So hatte er sich verändert, war aber seiner Meinung nach nicht so gruselig, dass jemand Angst vor ihm haben musste.
Speaker 0: Er wartete noch etwas in ihrer Wohnung, in der Hoffnung, dass Severus vielleicht doch noch kommen würde.
Speaker 0: Doch dieser kam nicht, und so machte sich Harry schweren Herzens allein auf den Weg in die Halle.
Speaker 0: Die Hauselfen und Minerva hatten sich wirklich Mühe gegeben bei der Dekoration.
Speaker 0: Bereits auf dem Weg in die große Halle stellte er fest, dass die Fackeln in den Gängen noch mehr flackerten als sonst und dem Ganzen daher ein gruseliges Ambiente verliehen.
Speaker 0: Als er um eine Ecke bog, fuhr ein Windstoß durch den Gang und bließ sämtliche Fackeln aus.
Speaker 0: Es war dunkel und in der Entfernung glaubte er Schritte und rasseln der Ketten zu hören.
Speaker 0: Auf einmal flog eine Fledermaus knapp über seinem Kopf hinweg und stieß dabei einen kreischenden Laut aus.
Speaker 0: Harry zuckte zusammen, hatte er die Fledermaus doch zuvor nicht bemerkt.
Speaker 0: Der Wind blies weiterhin unbarmherzig durch den Gang und es wurde merklich kälter.
Speaker 0: Und dann von einem Augenblick auf den nächsten entzündeten sich die Fackeln wieder, der Wind hörte auf zu pfeifen und die Schritte und die rasselnden Ketten verschwanden.
Speaker 0: Ein beeindruckendes Stück Magie, das musste Harry wirklich zugeben, er war sich nun nicht sicher, ob die Fledermaus auch in diesem Zauber enthalten war oder ob sie sich zufällig in den Gang verirrt hatte.
Speaker 0: Aber das würde sich herausfinden lassen.
Speaker 0: Erstmal war er froh, dass er seinen Weg fortsetzen konnte, ohne nochmal im Dunkeln zu stehen oder eine sonstige, gruselige Überraschung zu erleben.
Speaker 0: Auch die große Halle war liebevoll dekoriert.
Speaker 0: Es hingen riesige Spinnweben an der Decke und an den Ecken von den Tischen.
Speaker 0: Skelette waren in der Halle verteilt und mit einigen Assessoires, wie zum Beispiel Schwertern, gruselig gestaltet worden und auch hier flackerten die schwebenden Kerzen.
Speaker 0: Die Decke war bewölkt und ab und zu sammern schwarze Schatten über den Himmel fliegen, Harry war sich sicher, dass auch die Geister von Hogwarts später noch ihren Auftritt haben würden und für Angst und Schrecken sorgten.
Speaker 0: Sein Blick wanderte hoch zum Lehrertisch, wo einige seiner Kollegen schon saßen.
Speaker 0: Jedoch war Severus Platz immer noch leer, und Harry's Sorge wuchs noch mehr.
Speaker 0: Wo war er bloß?
Speaker 0: Zielstrebig stucke er den Weg Richtung Lehrertisch ein, um seine Kollegen zu begrüßen und ihre Kostüme zu bewundern.
Speaker 0: Minerva hatte sich als Hexe verkleidet, mit einer großen Barze auf der Nase und einem Hexenbuckel.
Speaker 0: Ihre Fingernägel waren schwarz schlackiert und auf ihrer Schulter thront eine schwarze Katze.
Speaker 0: Neville, der mittlerweile der Professor für Kräuterkunde war, hatte sich als Zombie verkleidet, unser Harrys Meinung nach wirklich zum Furchten aus.
Speaker 0: Die Kleidung war zerfetzt und dank eines Zauberspruchs sah es aus, als wäre sein rechtes Auge aus der Höhle gesprungen und hing nur noch am Seenerv.
Speaker 0: Auf seiner Haut waren blutige Stellen und teilweise blitzten die Knochen heraus.
Speaker 0: Auch die anderen Lehrer hatten sich viel Mühe mit ihren Kostümen gegeben, nur Madame Pomfrey hatte sich gegen einen Kostüm entschieden, für den Fall, dass sie einen Schüler behandeln musste.
Speaker 0: Harry wüsste gerne, wie sich Cerberus verkleiden würde, dieser war nach wie vor nicht anwesend.
Speaker 0: Langsam wurde er echt unruhig, nachdem das Fest in Kürze beginnen sollte und es seinem Partner nicht ähnlich sah, dass er zu spät zu solchen Veranstaltungen kamen.
Speaker 0: Langsam begaben sie sich auf ihre Plätze und auch die meisten Schüler waren schon da.
Speaker 0: Vereinstelt kamen noch Nachzügler, Doch schließlich waren alle Schüler anwesend und saßen an ihren Haustaschen.
Speaker 0: Minerva war bereits ans Rednerpult getreten, um ein paar Worte zu sagen und dann das Festmal zu eröffnen, als plötzlich die Tür am Seiteneingang beim Lehrertisch aufging.
Speaker 0: Cerberus eilte zu seinem Platz, ohne eine Notiz von den Schülern und seinen Kollegen zu nehmen, und ließ sich dann auf seinem Platz neben Harry fallen.
Speaker 0: Dessen Blick wanderte bewundernd über Cerberus' Körper.
Speaker 0: Er hatte sich wenig überraschend als Vampir verkleidet und trug ein weißes Hemd unter einen schwarzen Frag dazu.
Speaker 0: Die Haare hatte er nach hinten gegelt und im Nacken einen lockeren Pferdeschwanz gebunden.
Speaker 0: Seine Lippen waren blutrot und die Eckzähne waren etwas flänger als normal und liefen unten spitzt zu.
Speaker 0: Kurzum er sah zum Anbeißen aus.
Speaker 0: Hey, begrüßte Harry ihn.
Speaker 0: Er bekam lediglich ein Schnauben als Antwort.
Speaker 0: Harry schaute seinen Partner genauer an.
Speaker 0: Seine Augen waren rot und geschwollen, als hätte er geweint.
Speaker 0: Alles gut bei dir, fragte er ihn leise.
Speaker 0: Lass mich einfach in Ruhe, wurde ihm ebenfalls leise, aber zischend geantwortet.
Speaker 0: Der Verteidigungslehrer wusste nicht, was los war, aber sein Lebensgefährte wollte wohl mit ihm nicht darüber sprechen, und so ließ er das Thema vorerst fallen.
Speaker 0: Minerva hatte in der Zwischenzeit ihre Rede beendet und das Essen erschien auf den Tischen.
Speaker 0: Es gab einerseits normale Speisen, Aber manche Gerichte waren von den Hauselfen aufgepäppt worden, um noch etwas mehr Gruselstimmung zu verbreiten.
Speaker 0: So schwammen zum Beispiel in den Karaffen mit Kürbessaft Augen und dieser war rot eingefärbt worden.
Speaker 0: Es gab Wöstchen, an deren Ende eine Mandel war und die so eingeritzt waren, dass es außer als würde man Finger essen und auf diversen Gerichten saßen Spinnen aus unterschiedlichsten essbaren Materialien.
Speaker 0: Die Schüler begannen begeistert zu essen und freuten sich, wenn sie wieder eine neue, gruselige Spinne entdecken und dann aufarsen.
Speaker 0: Auch am Lehrer-Tisch hatte sich eine gefräßige Stille breit gemacht.
Speaker 0: Harry hoffte, dass das Fest bald vorbei war.
Speaker 0: Er würde gerne ohne Zuschauer mit Severus reden und rausfinden, was diesem auf dem Herzen lag.
Speaker 0: Davor musste er allerdings noch die anstehende Party überstehen.
Speaker 0: Die Skulled Eyes hatten sich angekündigt und würden durch ihr Musik für das nötige Rahmenprogramm sorgen.
Speaker 0: Dieser Fakt hatte die Schüler schon weit im Vorfeld der Party in heller Aufregung versetzt.
Speaker 0: Schließlich war diese Band aktuell eine der bekanntesten in der magischen Welt und ausgerechnet hier in Hogwarts gaben sie für die Schüler einen quasi Privatkonzert.
Speaker 0: Neville hatte diesen Act organisiert, da sein ehemaliger Nachbar der Tourmanager der Band war und er hatte ihm im Gegenzug schon ab und zu mal bei verschiedenen Dingen geholfen.
Speaker 0: Harry konzentrierte sich wieder auf sein Essen.
Speaker 0: Es brachte schließlich auch nichts, wenn es kalt werden würde oder er dann hungrig ins Bett gehen müsste.
Speaker 0: Das würde eher dafür sorgen, dass sein Tag noch schlechter und nicht besser werden würde.
Speaker 0: Während er aß, wagte er einen kurzen Blick zu Severos, der direkt neben ihm saß.
Speaker 0: Doch dieser würdigte ihn keines Blickes und starte demonstrativ auf seinen Teller.
Speaker 0: Harry solfts der lautlos und wandte sich wieder seinem Teller zu.
Speaker 0: Wenn sein Partner so drauf war, musste er aufs gar nicht versuchen, ihn zu einem Gespräch zu bewegen.
Speaker 0: Welche Laus ist Severus denn über die Leber gelaufen?
Speaker 0: Der ist noch mühser drauf als normalerweise an Halloween, wurde er von Minerva angesprochen, die auf seiner anderen Seite saß.
Speaker 0: Harry zuckte nur mit den Schultern.
Speaker 0: Ich weiß es nicht.
Speaker 0: Den ganzen Nachmittag habe ich nach ihm gesucht, das hast du ja noch mitbekommen.
Speaker 0: In die große Halle kam er ja auch ziemlich spät und ich glaube, er hat geweint.
Speaker 0: Er ignoriert mich nur leider.
Speaker 0: Ich glaube, irgendwas ist vorgefallen, das ihn so traurig macht.
Speaker 0: Harry wusste, dass Severus ihn gehört haben musste.
Speaker 0: Aber dieser Wante nur sein Gesicht in die andere Richtung ab und reagierte sonst nicht.
Speaker 0: Gefällt dir das fest wenigstens?
Speaker 0: Ich weiß, es ist für dich ein schwieriger Tag.
Speaker 0: Aber vielleicht kannst du trotzdem mal für ein paar Stunden abschalten und einfach den Tag genießen.
Speaker 0: Fragte Minerva, die wohl bemerkt hatte, dass er sich auch nicht so recht wohlfühlt.
Speaker 0: Es fällt mir schwer.
Speaker 0: Die Deko ist wirklich gut und normalerweise würde es mich schon ablenken.
Speaker 0: Aber dadurch, dass ich nicht weiß, was mit Severus ist, kann ich nicht so wirklich abschalten.
Speaker 0: antwortete Harry ehrlich, da die Schulleiterin seine ehrliche Meinung verdient hatte.
Speaker 0: Minerva setzte gerade zu einer Antwort an, als ein weißer Zauber auf Harry flog.
Speaker 0: Sekunden später war er nackt und auch sein Zauberstab war verschwunden.
Speaker 0: Die gesamte Aufmerksamkeit der großen Halle lag auf einmal auf ihm und es dauerte keine zwei Sekunden bis der erste Pfiff ertönte.
Speaker 0: Einige rufe wie sexy und heiß folgten sofort.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Smith, der Schüler, der Harry im Klassenzimmer abgefangen hatte, steckte seinen Zauberstab weg, bevor er fragte, wie sieht das aus, Professor?
Speaker 0: In zehn Minuten am Rand der Wünsche, sie sind echt scharf.
Speaker 0: Die anderen Schüler jolten, hatte er ihnen doch die Gelegenheit verschafft, den Helden der Nation nackt zu sehen.
Speaker 0: Zwar soll man aktuell nur den Oberkörper, aber irgendwann würde er auch aufstehen müssen.
Speaker 0: Kaum hatte einer angefangen, ein anzügliches Angebot zu unterbreiten, zogen einige Schüler nach.
Speaker 0: Kurz darauf hagelte es Aufforderungen und Angebote.
Speaker 0: Könnte dieser Tag noch schlimmer werden, fragte sich Harry.
Speaker 0: Minerva trat zum Rednerpult, um dem Ganzen Einhalt zu gebieten.
Speaker 0: Zweihundert Punkte Abzug für Gryffindor.
Speaker 0: Was fällt ihnen ein, einen Professor so derart zu demütigen, begann sie.
Speaker 0: Harry hatte sich in der Zwischenzeit seine Servierte und die von Severos geschafft, um sich notdürftig zu verdecken und Hustet zum Ausgang.
Speaker 0: Kurz bevor er diesen erreichte, spürte er, wie eine Unterhose erschien und zumindest seinen Intimbereich verdeckte.
Speaker 0: Er blickte sich um und so ein Neville, der ihm zuzwinkerte, Danke, formten Harry's Lippen, bevor er die große Halle endgültig verließ und in ihre Gemächer flüchtete.
Speaker 0: Dort wurde er schon erwartet.
Speaker 0: Severus hatte es geschafft, vor ihm in ihren Räumen zu sein und funkelte ihn nun zornig an.
Speaker 0: Hall, bürgern Harry, doch er wurde wüst unterbrochen.
Speaker 0: Was fällt dir eigentlich ein, mit mir einen auf Liebespart zu machen und hinter meinem Rücken noch eine Affäre am Laufen zu haben?
Speaker 0: schrie Severus und Harry zuckte zusammen.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Ich habe keine Affäre.
Speaker 0: Na klar, und Mr.
Speaker 0: Smith hat dich heute in deinem Klassenzimmer nur zufällig geküsst.
Speaker 0: Sag, wie lange läuft das schon?
Speaker 0: Ich dachte echt, ich könnte dir vertrauen.
Speaker 0: Harry erinnerte sich, die zuschlagende Tür.
Speaker 0: Servus hatte nur den Teil mit dem Angebot gehört und nicht, wie er seinen Schüler danach abgewiesen hatte.
Speaker 0: Warum suchst du dir nicht irgendeinen von den Schülern aus?
Speaker 0: Angebote hast du ja genögend.
Speaker 0: Oder vielleicht doch lieber eine Schülerin.
Speaker 0: Ich bin ja anscheinend zu alt für dich.
Speaker 0: Ich hätte es wissen müssen.
Speaker 0: Was soll an mir bitte so attraktiv sein, dass der Held der Zauber welt ein ernsthaftes Interesse an mir hätte?
Speaker 0: Die letzten Worte sagte er ganz leise.
Speaker 0: Severus, du verstehst etwas falsch.
Speaker 0: Ich habe keine Affäre.
Speaker 0: Weder mit Mr.
Speaker 0: Smith noch mit irgendwem anders.
Speaker 0: Ich liebe nur dich, begann Harry.
Speaker 0: Das kannst du deiner Großmutter erzählen.
Speaker 0: Und jetzt raus aus meinen Gemächern.
Speaker 0: Frag doch irgendeinen deiner Liebhaber, ob du bei ihm schlafen kannst.
Speaker 0: Severus war verletzt und in Rage.
Speaker 0: Harry musste einsehen, dass momentan wohl kein vernünftiges Gespräch möglich war.
Speaker 0: Er schnappte sich seinen Zauberstab, der auf dem Tisch lag, zauberte sich Klamotten an und verließ das Quartier.
Speaker 0: Kurz bevor die Tür zu viel hörte, er ein leises Schluchzen.
Speaker 0: Er wäre gerne zurückgegangen, aber er wusste, dass das Ganze heute keinen Sinn mehr haben würde.
Speaker 0: Konnte der Tag noch schlimmer werden?
Speaker 0: Jetzt hatte er seine Antwort und sie lautete Ja.
Speaker 0: Er schrie frustriert in den leeren Gang.
Speaker 0: Schwer atmen schreckte er auf.
Speaker 0: Irgendetwas hatte ihn an der Schulter berührt.
Speaker 0: Harry brauchte einen Moment, um sich zu orientieren.
Speaker 0: Er lag in seinem Bett.
Speaker 0: Neben ihm lag Severus, der seine Hand von seiner Schulternahme, der ihn wohl geweckt hatte.
Speaker 0: Es war alles nur ein Traum.
Speaker 0: Halloween war bereits vor zwei Wochen gewesen.
Speaker 0: An Halloween war nichts Ungewöhnliches passiert, weder im Unterricht, wenn man von der normalen Unruhe vor dem Fest einmal absah, noch auf der großen Party am Abend.
Speaker 0: Es war alles gut.
Speaker 0: Mit dieser Erkenntnis wie in Harry tausend Steine vom Herzen, und ehe er sich versehen konnte, hatte er sich in die Arme seines Partners gestürzt und weinte leise an seiner Brust.
Speaker 0: Dieser Traum hatte ihn wirklich fertig gemacht.
Speaker 0: Severus war zwar leicht irritiert, begann aber, seinen Partner vorsichtig zu streicheln und ihm beruhigend zuzureden.
Speaker 0: Was ist denn los?
Speaker 0: Betrede mit mir.
Speaker 0: Doch Harry konnte gerade nicht reden.
Speaker 0: Er musste sich vergewissern, dass Severus wirklich hier und das Ganze nur ein sehr schlechter Traum war.
Speaker 0: Als der Tränkemeister sich bewegte, klammerte er sich noch fester an ihn.
Speaker 0: Dieser sah ein, dass Harry momentan wohl nicht reden wollte und streichete weiter vorsichtig über seinen Rücken.
Speaker 0: Durch das stetige Streichen an seinem Rücken beruhigte sich Harry langsam wieder und flockerte seine Umarmung.
Speaker 0: Ganz loslassen konnte er seinem Partner noch nicht.
Speaker 0: Schließlich hatte er sich so weit beruhigt, dass er von seinem Albtraum und seinen damit einhergehenden Ängsten berichten konnte.
Speaker 0: Und, und dann hast du gesagt, ich soll zu einem meiner Liebhaber gehen.
Speaker 0: Aber ich habe doch gar keinen anderen Liebhaber, schluchzte Harry, und Severus drückte ihn ein bisschen mehr an sich.
Speaker 0: Es ist alles okay, Harry.
Speaker 0: Es war nur ein böser Traum.
Speaker 0: Ich weiß, dass du keinen anderen hast.
Speaker 0: Ich liebe dich, und du liebst mich.
Speaker 0: Und so wird es immer bleiben.
Speaker 0: Versuchte der Tränkemeister seinen Freund zu beruhigen und streichete ihn weiter, in der Hoffnung, dass er sich soweit beruhigen würde, dass sie weiter schlafen konnten.
Speaker 0: Als er merkte, dass Harrys Atmung wieder ruhiger wurde, legte er sie beide wieder hin und zog ihn in seine Arme.
Speaker 0: Trotz des auffühlenden Traums fanden sie beide zurück in einen friedlichen Schlaf.
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Leine Jana.
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