GANZES HÖRBUCH! Off Light - Spin-Off Zwischen uns - Harry Potter Hörbuch FanFiktion - Reading
Über diese Folge
Harry Potter Hörbuch FanFiktionZwei Jahre lang lag der Sieg über Grindelwald aber auch der Verlust von Arya zurück. Minerva und Albus hatten ihr Leben solide im Griff, doch es war nie mehr wie zuvor. Ihre Liebe jedoch überflügelte die Geschehnisse und erblühte neu - brachte neues Glück mit sich, doch auch neue Sorgen … [spielt zwischen dem Ende des Kampfes und dem Epilog von "Zwischen Uns II"]
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Speaker 0: Hey, ich hoffe, ich kann dir heute wieder beim Entspannen helfen mit einer neuen spannenden Geschichte aus dem wundervollen Harry Potter-Universum.
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Speaker 0: Ich danke dir riesig.
Speaker 0: und wünsche dir ganz viel Spaß mit der neuen Folge, Lumos.
Speaker 0: Der Dorfkern war herrlich, mit einem gewaltigen Weihnachtsbaum geschmückt und einige Feuertonnen luden zum Verbleib und Gesprächen ein.
Speaker 0: Auch die Gasthäuser waren gut besucht und doch war das alles so fern von dem kleinen Häuschen am Rande des Gebirges und weit am Ende des Dorfes.
Speaker 0: Minerva McGonagall summte leise und entspannte eine Melodie vor sich hin, während sie dabei war, einen dampfenden Weihnachtskuchen aus dem Ofen zu holen.
Speaker 0: Sofort verbreitete sich der winterlich würzige Duft süß und herb im ganzen Wohnraum und Minerva stellte ihn zufrieden auf die Anrechte zum Abkühlen.
Speaker 0: Dieses Jahr war er ihr wirklich sehr gut gelungen und sie war schon sehr stolz auf sich.
Speaker 0: Ihre Talente lagen in der Magie, im Unterrichten, bei allem was mit Zauberreiht zu tun hatte, doch nicht in der Küche.
Speaker 0: Sie hatte über die Jahre hinweg jedoch genügend Nachhilfe bei ihrer besten Freundin Eileen bekommen, um auch ihrer kleinen Familie immer zu und außerhalb von Hogwarts etwas Genüssliches auftischen zu können.
Speaker 0: und mittlerweile machte es ihr auch tatsächlich Freude.
Speaker 0: Sanft lächelnd blickte sie über ihre Schulter zurück ins Wohnzimmer, wo Albus gemeinsam mit Aaron einen Weihnachtsbaum dekorierte, natürlich in Rot und Gold.
Speaker 0: Forks saß dabei auf der Lene eines Sessels und hatte das Ganze sehr interessiert im Blick.
Speaker 0: Hin und wieder drehte er seinen Kopf, als müsste er überlegen, ob die Kugeln dort an den Zweigen wirklich gut aussahen, während Elbus seinen Sohn irgendwann auf die Arme heben musste, da er noch nicht selbstständig die Spitze des Baumes erreichen konnte, die selbst Elbus überragte.
Speaker 0: Aufgeregt plapperte Erwin dabei von nichts anderem als dem nahestehenden Weihnachtsfest und wie sehr er sich auf Eileen und Lily aber auch seine Granny freute.
Speaker 0: Doch es fehlte jemand.
Speaker 0: Minervas Lächeln schwand ein wenig und sie schluckte ihre aufkommende trauer Haar zurück.
Speaker 0: Zwei ganze Jahre waren vergangen, zwei Jahre nach dem Grindelwald gefallen war.
Speaker 0: Und es war erneut ein Weihnachten ohne sie.
Speaker 0: Ah ja!
Speaker 0: Und es verging kein Tag, an dem sie ihr kleines Mädchen nicht vermisste.
Speaker 0: Gerade während solch besinnlicher Zeiten wie Weihnachten, das Fest der Liebe und der Familie, Dort wurde sie nur umso gnadenloser an die Lehre erinnert, die sie hinterlassen hatte, und die sich niemals schließen würde.
Speaker 0: Ihre Seele flog frei als Phönix, und dieser Gedanke tröstete sie ein wenig, doch er konnte den Schmerz einfach nicht versiegen lassen.
Speaker 0: Sie hatte es nicht verdient, so jung zu sterben, gestorben und aufgeopfert für etwas, das nicht ihr Verschulden gewesen war.
Speaker 0: »Mam, sieh nur, wir sind fertig!«.
Speaker 0: Minervas Blick klärte sich etwas überrascht, und sie blickte auf.
Speaker 0: Aaron stand voller Stolz vor dem fertigen Baum, der im Kaminlicht wunderschön und in voller Pracht funkelte.
Speaker 0: Die blauen Kinderaugen strahlten in aufgeregter Vorfreude und Minerva lächelte gerührt, doch sie musste die Tränen heftig unterdrücken.
Speaker 0: Sie zog ihre Ofenhandschuhe aus und trat näher heran, um den Baum in all seinem Glanz zu bewundern, und er war ungelogen wirklich mit Abstand der Schönste, den sie bisher hatten.
Speaker 0: Der hast wunderbar geworden, Aaron.
Speaker 0: Lächelte sie sanft.
Speaker 0: Aber nun ist es wirklich spät, mein Liebling.
Speaker 0: Geh doch bitte hoch und mach dich fertig fürs Bett in Ordnung.
Speaker 0: Schon, fragte er bettelnd und blickte nun zu seinem Vater auf, der jedoch ebenfalls nur lächelte und seinen Sohn etwas anschob.
Speaker 0: Wir sind schon weit über deiner Bettzeit, junger Mann.
Speaker 0: Ab nach oben schmunzete er liebevoll.
Speaker 0: Wir kommen sofort nach.
Speaker 0: Na schön, aber du liest mir trotzdem noch etwas vor.
Speaker 0: fragte Aaron hoffnungsvoll und Albus lachte sanft und zwingerte Minerva versöhnlich zu, die bereits Luft holte, um zu protestieren.
Speaker 0: Es war wirklich schon sehr spät.
Speaker 0: Ich denke, das lässt sich einrichten.
Speaker 0: Klasse, Dad!
Speaker 0: grinst der Aaron aufgeregt und stürmte die Treppe nach oben, um sich wie versprochen bedfertigt zu machen.
Speaker 0: Minerva schoss Albus einen strengen Blick zu.
Speaker 0: Albus, er ist bereits seit fünf in der Früh wach und nun ist es schon weit nach neun, machte sie ihn unnötigerweise darauf aufmerksam, und bekam dennoch nur ein sanftes Lächeln geschenkt.
Speaker 0: Es ist doch bald Weihnachten, Minerva, und wir haben keinerlei Verpflichtungen, beschwichtigte er sie, trat nah zu ihr und strich sanft durch ihr schwarzes Haar.
Speaker 0: Ihre verschränkten Arme lockerten sich etwas und ihre strenge Haltung begann zu bröckeln.
Speaker 0: Sein Blick auf sie war so intensiv, dass sie immer noch nach all den Jahren leicht errötete und sich sofort durch Schaut fühlte.
Speaker 0: Er legte seine Hand warm an ihre Wange und sie fühlte sich so gleich ruhiger.
Speaker 0: Albus hatte ja recht.
Speaker 0: Es war Weihnachten.
Speaker 0: Geht es dir denn aber gut?
Speaker 0: fragte er sehr leise, und sie wich schwermütig lächend seinem Blick aus, legte jedoch ihre Hand über seine.
Speaker 0: Das hast du gesehen?
Speaker 0: Es ist immer wieder faszinierend, wie genau du meine Gefühle erkennst, Albus, sagte sie matt und blickte wieder zu ihm auf.
Speaker 0: Ich ... das geht schon.
Speaker 0: Ich musste nur wieder an sie denken.
Speaker 0: Gerade jetzt fühlt sich diese Lehre noch größer an, die sie hinterlassen hat.
Speaker 0: Aber es, es geht mir gut, mach dir keine Sorgen.
Speaker 0: Und immer, wenn du das sagst, mache ich mir erst recht Sorgen, lächelte Erders schwer und zog sie in seine Arme hinein.
Speaker 0: Minerva schmägte sich an seine Brust und genoss diese Wärme und Geborgenheit, die sie jedes Mal bei ihm verspürte.
Speaker 0: In diesen Jahren waren sie noch mehr an diesem Verlust gewachsen.
Speaker 0: Ohne Elbis hätte sich Minerva in ihrem Leid und ihrer Trauer verloren.
Speaker 0: Er hatte all ihre Tränen aufgefangen, mit ihr geweint, und sie dennoch immer wieder auf die Beine gestellt.
Speaker 0: Ohne ihn hätte sie nicht mehr die Kraft gehabt, zu kämpfen.
Speaker 0: Und sie war Elbis so dankbar für alles.
Speaker 0: Es hatte auch lang gedauert, bis sie sich wieder berühren konnten.
Speaker 0: Es war nicht wichtig gewesen in dieser Zeit, und auch jetzt hatte sie noch Probleme damit, Doch auch hier begegnete er ihr mit seinem grenzenlosen Verständnis und seiner unendlichen Geduld.
Speaker 0: Er liebte sie deswegen nicht weniger.
Speaker 0: Ich liebe dich, flüsterte sie an seiner Brust und hob ihren Blick.
Speaker 0: Seine blauen Augen funkelten voller Liebe, und er beugte sich vorsichtig zu ihr hinab.
Speaker 0: Doch sie ließ seinen Kuss zu, und er tränkte ihre gefrorene Seele mit so viel Wärme und Liebe.
Speaker 0: Wie ich schaffte es dieser Mann auch nach so vielen Jahren sie so zu berühren, als würde sie zum ersten Mal dieses Kribbeln und Brennen spüren.
Speaker 0: Elvis' dunkle Stimme summte angenehm durch das Wohnzimmer, begleitet vom leisen Knistern des Kamins.
Speaker 0: Minerva lehnte entspannt an seiner Seite und hörte ihm zu, wie er die Geschichte für Aaron vorlas, der in ihrer Mitte bereits tief und fest unter der kuscheligen Decke eingeschlafen war.
Speaker 0: Minerva machte Elvis stumm lächend darauf aufmerksam und dieser legte das Buchschmunzeln beiseite.
Speaker 0: Es war bereits so spät, dass das Klopfen an der Tür sehr überraschend kam.
Speaker 0: Doch Erin wurde dadurch zum Glück nicht geweckt.
Speaker 0: Minerva und Elbers blickten verwundert auf.
Speaker 0: – Erwartest du noch Besuch?
Speaker 0: fragte Elbers leise, und Minerva schüttelte den Kopf und stand auf.
Speaker 0: Sie spürte ihren Zauberstab genau griffbereit, und obgleich es Zeiten des einkehrenden Friedens waren, so hatte sie mit den Jahren gelernt, dass sie nicht vorsichtig genug sein konnte.
Speaker 0: Mit festen Schritten ging sie zur Tür und öffnete sie einen Spaltbreit.
Speaker 0: und konnte nicht glauben, wer da im Schneegestöber vor ihr stand.
Speaker 0: Du?
Speaker 0: Aus einem Impuls heraus wollte Minerva die Tür glatt zuschlagen, doch sie atmete tief durch und starte der Frau entgegen, die sie über so viele Jahre hinweg nicht mehr gesehen hatte.
Speaker 0: Sie war erschrocken, wie sehr sie gealtert war in dieser Zeit und ihre einst schwarzen Haare sehr ergraut waren, während ihr einst hübsches Gesicht gezeichnet war von Schuld und Trauer.
Speaker 0: Doch Minerva verspürte kein Mitleid und in ihrem Inneren kochte es.
Speaker 0: Was willst du hier, Mutter?
Speaker 0: fragte sie kühl, machte jedoch keine Anstalten, sie in ihr Haus zu lassen.
Speaker 0: Zehn Jahre hatte es sie nicht interessiert, was aus ihrer Tochter geworden war, und nun tauchte sie einfach auf.
Speaker 0: Bitte Minerva, flüsterte sie schwach.
Speaker 0: Können wir bitte reden?
Speaker 0: Hart musste Minerva ihren Zorn hinunterschlucken.
Speaker 0: Die ehrliche Antwort war nein.
Speaker 0: Dennoch trat sie wieder willig einen Schritt zurück und wies sie ins Haus.
Speaker 0: Ihre Mutter trat eilig ein, denn draußen herrschte eine furchtbare Kälte, und sie sah sich interessiert um, bis ihr Blick auf Elbus hängen blieb, der den schlafenden Aaron in seinen Armen trug.
Speaker 0: Auch Elbus wirkte überrascht vom ausgerechnet ihren Besuch, doch der Blick aus seinen blauen Augen war weniger willkommen heißend.
Speaker 0: Er suchte minervas Augen, doch sie nickte nur knapp.
Speaker 0: Bring Aaron bitte hinauf ins Bett, bevor er aufwacht, Elbis.
Speaker 0: Und du, fügte sie hart an ihrer Mutter hinzu und wies nicht vor den wärmenden Kamin, sondern auf den Küchentisch.
Speaker 0: Mach es dir nicht zu sehr bequem.
Speaker 0: Sie ließ ihre Mutter auf einem Stuhlplatz nehmen und setzte sich auf den, der am weitesten von ihr entfernt war.
Speaker 0: Sie bot ihr nichts an, keinen Tee, nichts.
Speaker 0: Sie sollte die Worte aufbringen, die sie auf ihrem Herzen hatte, und gehen.
Speaker 0: Ihre Mutter verschlang unangenehm, berührt ihre Finger ineinander, und schien über ihre nächsten Worte sehr genau nachzudenken.
Speaker 0: Ich wusste nicht es, das Dumbledore.
Speaker 0: Du wüsstest es, hättest du auch nur einmal versucht, Kontakt mit mir aufzunehmen.
Speaker 0: Dies Minerva, ihre Mutter, den Satz nicht beenden.
Speaker 0: Natürlich wusste sie von gar nichts Bescheid.
Speaker 0: Ihre Großmutter hatte den Teufel getan, um ihrer eigenen Tochter irgendeine Information über Minerva zu überbringen, und sie hatten ihre Beziehung nie so offen herausgetragen, das es die ganze Welt wusste.
Speaker 0: Und es ging auch niemanden etwas an, besonders nicht sie.
Speaker 0: Minerva konnte ihr einfach nicht freundlich begegnen.
Speaker 0: Sie hatte ihre Chance und sie hatte nichts getan.
Speaker 0: Ihre Mutter sah sie vergremt an, doch Minerva erwiderte den Blick nur eisig.
Speaker 0: Was willst du reden, Mutter?
Speaker 0: Es gibt nichts zu reden.
Speaker 0: Du kommst nach zehn Jahren vor meine Tür gekochen und erwartest, dass ich dich mit offenen Armen empfange?
Speaker 0: Wo warst du, als ich schwanger war?
Speaker 0: Wo warst du, als ich dich am meisten gebraucht habe?
Speaker 0: Wo warst du bei der Geburt eines Enkels?
Speaker 0: Du warst es nicht, die mir geholfen hat, mich um Aaron zu kümmern.
Speaker 0: Es waren andere Menschen, die mir ihr Herz geöffnet haben.
Speaker 0: Du hast immer weggesehen.
Speaker 0: Du hast zugelassen, wie Vater mich behandelte, wie er mich versteß.
Speaker 0: Und jetzt denkst du, es wird alles wieder gut?
Speaker 0: Warum bist du gekommen?
Speaker 0: Warum jetzt?
Speaker 0: Ich fing sie zögerlich an und ihre Augen huschten nervös umher.
Speaker 0: Ich hörte von ... von deinem Verlust und ... Mit einem lauten Geräusch hatte Minerva ihre Hände auf die Tischplatte geschlagen und erhob sich.
Speaker 0: Ihr Herz raste, ihre wangenbaren Zornes rot und ihr Blutkochte regelrecht in ihren Adern.
Speaker 0: Wag es nicht, herrschte sie sie an und ihre grünen Augen glommen in Tränen.
Speaker 0: Ich brauche dein Mitleid nicht und jetzt sammel deine Worte und sprich aus, warum du wirklich hier bist.
Speaker 0: Ich glaub dir kein Wort hast.
Speaker 0: du hier bist, um ein Leid zu betrauern.
Speaker 0: Die Wahrheit, sofort!
Speaker 0: Oder du kannst gleich aufstehen und gehen!
Speaker 0: Ihre Mutter wurde so gleich wie der Schnee draußen vor den Fenstern.
Speaker 0: Minerva konnte gut verstehen, dass sie erschrocken war, was aus ihr über die Jahre geworden war.
Speaker 0: Damals hatte Minerva es nicht gewagt, auch nur ein Wort gegen ihre Eltern zu erheben, doch diese Zeiten lagen lange zurück und sie würde sich nicht von diesem Mitleidsgeheuchel blenden lassen.
Speaker 0: Zwar hatte ihre Mutter ihr nie etwas angetan, doch sie hatte auch nie gehandelt und weggesehen, wie Minerva sie brauchte.
Speaker 0: Dein Vater »Bist gestorben«, flüsterte ihre Mutter.
Speaker 0: Und diese Information kam tatsächlich so überraschend, dass Minerva verwundert stutzte.
Speaker 0: Nicht ein Funken Mitleid regte sich in ihr, sie hatte ihn gefürchtet und er hatte sie ohnehin nie geliebt.
Speaker 0: Und er hat mir zwei Söhne und deinen Berg an Schulden hinterlassen.
Speaker 0: Deine Brüder besitzen kein magisches Blut Minerva und ich weiß einfach nicht was.
Speaker 0: Verschwinde!
Speaker 0: flüsterte Minerva und presst ihre Zähne hart aufeinander.
Speaker 0: Sie wollte kein einziges Wort mehr hören.
Speaker 0: Du hast dich für dieses Leben entschieden.
Speaker 0: Du hattest immer eine Wahl.
Speaker 0: Du bist schuld, wenn du dein Leben jetzt nicht mehr in den Griff bekommst.
Speaker 0: Du hast das getan.
Speaker 0: Also löse deine Probleme selbst.
Speaker 0: Tränen Rannen aus Minervas Augen und sie starte ihre Mutter Hass erfüllt an.
Speaker 0: Wie konnte sie es wagen unter dem Deckmantel des Mitleids zu ihr zu kommen, um sie tatsächlich um Hilfe anzuflehen?
Speaker 0: für ein Leben, was sie zugelassen hatte, das es ihr Vater zerstörte.
Speaker 0: Sie hatte damals keinen Finger gerührt, um ihr zu helfen, und sie willentlich und wissentlich vor die Tür gesetzt.
Speaker 0: Minerva musste sich so vieles selbst erkämpfen, auch wenn sie Hilfe von anderen bekommen hatte.
Speaker 0: Doch sie hatte sich entschieden zu kämpfen.
Speaker 0: Doch sie würde es nicht für eine Familie tun, die nicht mehr länger ihre war.
Speaker 0: Und nun raus!
Speaker 0: Und wenn ich dich noch ein einziges Mal sehe, dann gnaden dir Merlin.
Speaker 0: Du bist nicht mehr länger ein Teil von meinem Leben, also verschwinde endgültig daraus.
Speaker 0: Raus, raus!
Speaker 0: Minerva schritt zur Tür und riss sie auf, deutete mit ihrem Finger nach draußen und musste sich arg beherrschen, sie nicht regelrecht aus ihrem Leben zu fluchen.
Speaker 0: Ohne ein weiteres Wortschritt, ihre Mutter an ihr vorbei und drehte sich noch einmal zu ihr um.
Speaker 0: Es tut mir so leid, Minerva, flüsterte sie.
Speaker 0: Doch Minerva knallte ihr die Tür vor der Nase zu und stützte sich schwer atmend mit den Händen gegen das Holz.
Speaker 0: Tränen ran in ihr ohne Halt aus den Augen, und sie meinte, keine Luft mehr zu bekommen.
Speaker 0: Warme Hände griffen ihre Schultern, und sie sah seitlich zu Elvis auf.
Speaker 0: Sie hatte ihn gar nicht bemerkt und wusste auch nicht, wie viel und was er von dem Gespräch mitbekommen hatte.
Speaker 0: Doch so, wie er sie ansah, vermutlich alles.
Speaker 0: Atme, Minerva, flüsterte er und zog sie an sich, verschränkte seine Arme vor ihrer Brust.
Speaker 0: Ganz ruhig.
Speaker 0: War ich zu hart?
Speaker 0: fragte sie bebend.
Speaker 0: und mit einem Anflug eines schlechten Gewissens, doch Elbis schüttelte nur leicht den Kopf und legte sein Kinn auf ihrer Schulter.
Speaker 0: Du wusstest, was in diesem Moment richtig ist, Minava, sagte er sanft, aber auch vorsichtig.
Speaker 0: Vergebung in dieser Art zu suchen ist nur ein weiterer Schnitt in dein Herz.
Speaker 0: Sie hatte zehn Jahre, und das sollte nicht deine Bürde sein.
Speaker 0: Nicht jeder Mensch kann so stark sein, doch jeder hat die Möglichkeit, sich für das Richtige zu entscheiden.
Speaker 0: Minava-Schloss erschöpft ihre Augen.
Speaker 0: Dann löste sie sich leicht von Elbus und blickte zu ihm auf.
Speaker 0: Ich danke dir, Elbus.
Speaker 0: Aber bitte verzei mir ich.
Speaker 0: Ich muss nun kurz allein sein und nachdenken, murmelte sie und griff sich ihren Wintermantel.
Speaker 0: Du sorgt sei ihr nach, wie sie durch die Tür verschwand und in die winterliche Nacht hinaus trat.
Speaker 0: Für einen kurzen Moment blieb er dort, wo sie ihn verlassen hatte und setzte sich dann säufzend vor den Kamin.
Speaker 0: Warum nur?
Speaker 0: Kontaminer war nicht ein einziges Mal durchatmen.
Speaker 0: Warum war es ihr einfach nicht vergönnt, zur Ruhe zu kommen?
Speaker 0: Und er machte ihr noch nicht einmal einen Vorwurf, dass sie gerade Zeit für sich benötigte, um ihre Gedanken zu sortieren.
Speaker 0: Doch während der wartete Flossen die Stunden dahin, und irgendwann konnte er nicht mehr ruhig sitzen bleiben.
Speaker 0: Er ging zur Tür, schnappte sich seinen Umhang und wandte sich an Forks, der einen sanften Schrei ausstieß.
Speaker 0: Achte auf Aaron Forks!
Speaker 0: Ich muss zu ihr, sagte er leise.
Speaker 0: und verschwand ebenfalls in der Dunkelheit im Schneegestöber.
Speaker 0: Elbus musste Minerva gar nicht lang suchen.
Speaker 0: Seine Füße trugen ihn wie von allein durch die Nacht und hinaus aus dem Dorf.
Speaker 0: Hogwarts war immer noch sanft beleuchtet von einigen Fackeln, und obgleich es ein logischer Schluss wäre, sie im Schulleiterturm zu suchen, so schlug er doch einen anderen Weg ein.
Speaker 0: Einen, den er schon einige Jahre nicht mehr genommen hatte, Und die verlassenen Korridore waren wie eine alte Erinnerung, als er die einsame Tür am Ende eines Ganges erkannte.
Speaker 0: Sein altes Büro.
Speaker 0: So lange hatte er hier seine Zeit verbracht, seit er in Hogwarts begonnen hatte zu lehren.
Speaker 0: Hier hatte er so viel Zeit mit Minerva verbracht, sie begonnen richtig kennen zu lernen und lieben zu lernen.
Speaker 0: Dieser Ort war etwas Besonderes, und als er auch nur seine Finger nach dem Knauf ausstreckte, klickte dieser bereits sanft und gewährte ihm anstandslos eintritt.
Speaker 0: Elbe es kam es vor wie eine nostalgische Zeitreise.
Speaker 0: Nichts hatte sich hier verändert und es wunderte ihnen wenig.
Speaker 0: Minerva hatte dieses Büro von ihm übernommen, nutzte es allerdings nur zum Arbeiten, weswegen er keinen Anlass gehabt hatte es jemals wieder zu betreten.
Speaker 0: Daher war er umso erstaunter, dass sich nicht ein kleines Detail hier verändert hatte.
Speaker 0: Es war genauso, wie er es verlassen hatte, bis auf die Tatsache, dass seine ganz privaten Gegenstände fehlten.
Speaker 0: Das Büro war dunkel und der Kamin beinahe zu Glut heruntergebrannt.
Speaker 0: Minerva saß auf der Couch davor und hatte ihren Kopf gesenkt.
Speaker 0: Es war nicht zu übersehen, dass sie geweint hatte.
Speaker 0: Vorsichtig trat er zu ihr und setzte sich schweigend neben sie.
Speaker 0: Einen Moment lang herrschte eine allesumfassende Stille und erblickte zu ihr hinunter und sah sie wehmütig lächeln.
Speaker 0: Ich komme meistens hierher, wenn meine Gedanken und Gefühle mich zu erdrücken drohen, fing sie leise an zu sprechen.
Speaker 0: Diesen Ort verbinde ich mit meinen schönsten Erinnerungen und mit dem Gefühl, dass mich hier nichts Böses erreichen kann.
Speaker 0: Auch wenn du diesen Ort nicht mehr betreten hast, so fühle ich immer noch deine Sicherheit hier.
Speaker 0: Sie säufzte schwer und richtete sich etwas auf.
Speaker 0: Ich wollte dich sicher nicht von mir halten, Ordess, murmelte sie entschuldigend.
Speaker 0: Es ist in Ordnung, wenn du deine Zeit brauchst, um deine Gefühle zu sortieren, Minerva, meinte er Kopfschüttelnd.
Speaker 0: Das ist nichts, wofür du dich entschuldigen musst.
Speaker 0: Ich fühle mich nur so, so zerrissen, sagte sie ratlos.
Speaker 0: Zu erfahren, dass Vater tot ist, ich Geschwister habe, dass es ihnen nicht gut geht, das tut weh.
Speaker 0: Doch zeitgleich will ich ihr nicht helfen.
Speaker 0: Ich, ich kann ihr nicht vergeben.
Speaker 0: Es ist nicht länger dein Leben, Minerva.
Speaker 0: Du kannst nicht für die Fehler anderer gerade stehen, und sie kann nicht verlangen, dass du ihr die Hand reichst, nachdem sie die Ihe verwährt hat.
Speaker 0: Das bedeutet nicht, dass du herzlos oder egoistisch bist, Minerva.
Speaker 0: Hin und wieder ist es wichtig, seinen eigenen Seelenfrieden zu bewahren.
Speaker 0: Warum, dann fühlt es sich denn auch so… so schlecht an, fragte Minerva bitte.
Speaker 0: Weil du nicht herzlos bist, gab er sanft zurück.
Speaker 0: Und du genau weißt, dass deine Mutter niemals so ein starker Mensch sein wird, oder gar wahr wie du.
Speaker 0: Ich weiß, dass tief in dir der Wille da ist, ihr zu helfen.
Speaker 0: Aber Minerva, es ist dennoch nicht die richtige Art gewesen, wie sie dir begegnet ist.
Speaker 0: Sie wollte deine Hilfe, nicht dich.
Speaker 0: Es tut mir leid, dir das so zu sagen.
Speaker 0: Ich will dich nur davor bewahren.
Speaker 0: Minerva blickte zu ihm auf, und ihre grünen Augen waren so wunderschön in dieser mondlosen Nacht.
Speaker 0: Sein Herz zog sich zusammen, als er immer noch die Spuren der Tränen auf ihren Wangen sah, und er es einfach nicht verhindern konnte.
Speaker 0: Sie sollte nicht mehr weinen müssen.
Speaker 0: Sie war so strahlend hell in seinen dunkelsten Stunden, und er hatte das Gefühl, dass er ihr dies einfach nicht zurückgeben konnte.
Speaker 0: Sie stand in der Blüte ihres Lebens, und er, Albus, holte mir nervos Stimme ihn aus seinen tiefen Gedanken, und er sah auf.
Speaker 0: Du staßt schon wieder, worüber denkst du nach?
Speaker 0: »Oh, tut mir leid«, lüsterte Ermad lächelnd, und für einen Moment überlegte er, ob er es ihr einfach verschweigen sollte.
Speaker 0: Doch er hatte über die Jahre gelernt, dass es ungesund war, sie von seinen Gedanken fernzuhalten.
Speaker 0: Ich… hm….
Speaker 0: frage mich nur, ob ich dir noch das geben kann, was du wahrlich brauchst.
Speaker 0: Bitte verstehe das nicht falsch, Minerva.
Speaker 0: Ich liebe dich so sehr, ich könnte ohne dich nicht mehr atmen.
Speaker 0: Doch diese ganzen Jahre waren so kraftraubend und schwer, gerade für dich.
Speaker 0: Und ich fühle diese Distanz.
Speaker 0: Ich weiß einfach nicht, ob ich nicht zu alt für dich.
Speaker 0: Hör auf, flüsterte Minerva entsetzt, und er sah ihr müde in die Augen.
Speaker 0: Er fühlte das wirklich.
Speaker 0: Bitter schüttelte Minerva den Kopf.
Speaker 0: Albus, ich bitte dich.
Speaker 0: Denk nicht einmal daran, dass du in irgendeiner Hinsicht zu alt für mich sein könntest.
Speaker 0: Ich habe es dir damals bereits gesagt, und ich sage es dir heute noch einmal.
Speaker 0: Ich möchte an deiner Seite stehen, und niemand kann mir das geben, was du mir jeden Tag schenkst.
Speaker 0: Dich, deine Liebe, dein Verständnis, dein offenes Ohr für jedes noch so kleine, belanglose Problem.
Speaker 0: Dein verdammt großes Herz, welches mich niemals losgelassen hat.
Speaker 0: Deine Nähe, die immer um mich herum ist, selbst wenn ich gerade Luft zum Atmen brauche.
Speaker 0: Aber auch ich kann ohne dich nicht atmen, Elvis.
Speaker 0: Nicht den Weg vor mir sehen ohne dich, denn du bist mein Licht, meine Kraft.
Speaker 0: Es tut mir so leid, dass ich dir das so lange nicht zeigen konnte, obwohl ich es jeden Tag fühle.
Speaker 0: Ich liebe nur dich, Albus.
Speaker 0: Du bist der Mann, den ich will.
Speaker 0: Du bist alles, was ich brauche.
Speaker 0: Und wenn du über hundert Jahre alt wärst, deine Anzüge irgendwann über Bord werfen, in seltsamen Roben herumlaufen und dir Haar und Bartmeter langwachsen lassen würdest, ich würde dich dennoch lieben und bei dir sein, denn du, Albus, du bist mein Leben.
Speaker 0: Ihre treinen Glitzerten in der Glut.
Speaker 0: und langsam bolgte er sich zu ihr hinunter und wischte sie sanft von ihren Wangen fort.
Speaker 0: Zart legte er seine Finger unter ihr Kinn und tob es sanft an.
Speaker 0: Minerva wurde so schmeichlerisch rot auf ihren Wangen und er konnte nicht anders.
Speaker 0: Er liebte sie so sehr für diese liebenswerte Eigenheit.
Speaker 0: Doch mehr noch für diese Worte, die er wirklich gebraucht hatte.
Speaker 0: Sie wollte ihn.
Speaker 0: Ganz gleich, ob zwischen ihnen acht und dreißig Jahre lagen.
Speaker 0: Es war ihr gleich, denn sie wollte keinen jüngeren Mann.
Speaker 0: Nur ihn.
Speaker 0: Er beugte sich zu ihr hinab und spürte ihr aufgeregtes Zittern.
Speaker 0: Ihre Lippen schmeckten so süß, dass er sich kaum von ihr lösen konnte.
Speaker 0: All ihre Worte hatten ein altes Feuer in ihm entfacht, und er wollte es auch nicht zurückhalten.
Speaker 0: Es sollte brennen.
Speaker 0: Und als er zu ihr hinab sah, kam dieser Wille auch über seine Lippen.
Speaker 0: Ich will dich, hauch der Atem los.
Speaker 0: Ich will dich so sehr, Minerva, und du gehörst nur mir.
Speaker 0: Es tut mir so leid, dass ich dich so von mir gehalten habe, Elbus, murmelte Minerva in die Dunkelheit hinein.
Speaker 0: Sie lag mit Elbus gemeinsam in seinem alten Bett und sie hatte ihn warm in ihrem Rücken, während er ihr immer wieder küsse auf ihre Schultern und in ihren Nacken hauchte.
Speaker 0: Er hielt sie sicher und warm und sie genoss seine Nähe so sehr.
Speaker 0: Sie hatte das so vermisst und hatte erst jetzt gemerkt, wie sehr ihr seine Liebe gefehlt hatte.
Speaker 0: Lass es ruhen, Minerva.
Speaker 0: flüsterte er glücklich an ihrem Ohr und schmiegte sich an sie.
Speaker 0: Ich liebe dich so sehr.
Speaker 0: Dennoch, ich, bin dir so dankbar für deine Worte und, dass du das hier hast geschehen lassen.
Speaker 0: Lechend drehte sich mein Erbe auf ihren Rücken und küsste sanft seine Lippen, während sie warm an seiner Brust lehnte.
Speaker 0: Nun, ich kann nicht behaupten, dass du in dieser Hinsicht zu alt bist, neckte sie ihn liebevoll und ein verwegenes Lächeln schlich sich in sein Gesicht.
Speaker 0: Zudem sich das hier etwas wie früher anfühlt.
Speaker 0: Als du dir vorgestellt und gewünscht hast, dass ich dich schon als Schülerin hier hinein entführe, fragte er und lachte amüsiert auf, als sie ihm einen finsteren Blick zuschuss und ihre Wangen zu brennen begannen, bei Merlin dieser Mann.
Speaker 0: Als ob du nicht daran gedacht hättest, grummelte sie und erküsste Entschuldigen ihre Stirn.
Speaker 0: Aber der Werte Professor war bis zum letzten Nobel und Edel.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, kürzte mich dieser Gedanke ein einziges Mal.
Speaker 0: Für einen schwachen Moment gestand er und nun hob sie überrascht ihren Kopf von seiner Brust, und er lachte sanft und sogar recht schuldbewusst.
Speaker 0: Erinnerst du dich an den Tag, an dem dein Vater dich in Hogwarts aufsuchte, um dich in eine Ehe zu zwingen?
Speaker 0: Oh, erinnere mich nicht daran.
Speaker 0: An diesem Tag waren die Lüridenschauer, und du bist in meinen Armen eingeschlafen.
Speaker 0: Das war ein solch inniger Moment, in dem ich auch die persönlichen Grenzen weitstrappaziert habe.
Speaker 0: Zu einem schwachen Moment wollte ich, dass du bei mir schläft, mit mir aufwachst.
Speaker 0: Erinnerte er sich schwer lächend an diese Nacht.
Speaker 0: Aber im Nachhinein war ich dankbar, dass dort meine Vernunft gesiegt hatte.
Speaker 0: Du bist damals so jung gewesen, und immer noch.
Speaker 0: – Wo reißt du es?
Speaker 0: fragte Minerva Leise.
Speaker 0: Sie klang nicht besorgt, schon gar nicht nach dieser innigen Nacht, doch sie schien es ehrlich zu interessieren.
Speaker 0: – Zu Anfang unserer Beziehung?
Speaker 0: – Ja, meinte Ermat.
Speaker 0: Nicht, weil ich dich nicht geliebt hätte, aber du warst so verdammt jung.
Speaker 0: Ich habe einfach nicht mehr nachgedacht.
Speaker 0: Und auch wenn ich Aaron liebe, ich hätte es die niemals so früh aufbürden wollen, eine Mutter zu sein, zumal ich zu Anbeginn ohnehin nicht daran geglaubt hatte, dass je die Möglichkeit bestand, Vater zu werden.
Speaker 0: Nun richtete er sich ein wenig auf und legte ihr seine Hand auf ihren Bauch.
Speaker 0: In einer eher unbewussten Bewegung hinderte sie ihn daran, den Zauber auszusprechen, der Alders verhinderte, und verwundert blickte er zu ihr hinunter, doch sie wich seine Blick leicht aus.
Speaker 0: Minerva, bitte, spreche nicht aus.
Speaker 0: sagte sie leise.
Speaker 0: Ich möchte es geschehen lassen, wenn, wenn du es auch wünschst.
Speaker 0: Für einen kurzen Moment war er sichtlich sprachlos und nahm seine Hand von ihrem Bauch, nur, um sie kurze Zeit später wieder darüber zu legen.
Speaker 0: Sein Sorgen voller Blick rührte sie ehrlich, doch gerade wollte sie es nicht verhindern.
Speaker 0: Minerva, bist du dir sicher?
Speaker 0: Ich meine, du musst nicht, versuchte eher, ihren Gefühlen auf den Grund zu gehen.
Speaker 0: Es sind erst zwei Jahre vergangen.
Speaker 0: Ich würde es verstehen, wenn du noch lange nicht bereit bist für ... Ich weiß, lächelte sie nervös.
Speaker 0: Und ich ... habe auch ehrlich etwas Angst davor, aber ich will es.
Speaker 0: Es fühlt sich richtig an.
Speaker 0: Minerva konnte es in diesem Moment nicht richtig erklären.
Speaker 0: Sie wollte Aya sicher nicht ersetzen, denn das würde einfach nicht möglich sein.
Speaker 0: Sie wollte auch nicht die Lehre füllen, denn sie würde sie und Elvis immer verfolgen.
Speaker 0: Doch sie fühlte es tief in sich drin, dass sie es nicht verhindern wollte, sollte sich sein Blut erneut mit ihrem verschmelzen.
Speaker 0: Und so Merlin wollte, sollte es geschehen oder auch nicht.
Speaker 0: Würdest du es denn wollen, Arbus?
Speaker 0: fragte sie unsicher.
Speaker 0: Es würde mich glücklich machen, doch ich würde nicht wollen, dass du es nur für mich tust, sagte er liebevoll, aber auch ernst und sie lächelte sanft.
Speaker 0: Und genau deswegen liebe ich dich so sehr, Arbus, flüsterte sie und küsste ihn in ich.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: Es war so wunderschön, in seinen Armen zu liegen, und am liebsten wäre sie an Ort und Stelle eingeschlafen.
Speaker 0: Doch sie wusste, dass es gerade nicht möglich war.
Speaker 0: Sie mussten zurück, und sie säufzte schwer, wenn sie daran dachte, aus dieser Wärme in diese bittere Kälte hinauszutreten.
Speaker 0: Und Elbis schien sie wieder einmal wortlos zu verstehen, denn sein Griff um sie herum wurde ungewohnt fest, und unter seiner Haut erwachte die alte Magie mit einem warmen Glühn.
Speaker 0: Minerva fühlte sich als würde sie fallen, und sie klammerte sich instinktiv fester an Elvis.
Speaker 0: Alles drehte sich, und im nächsten Augenaufschlag waren sie nicht mehr in Hogwarts, sondern lagen in ihrem gemeinsamen Bett in ihrem kleinen Haus in Hoxmead.
Speaker 0: Das Lagen und die Decke über ihnen waren noch unangenehm kühl, und sie fröstelte sogleich, doch Elvis hielt sie warm bei sich, auch wenn er etwas erschöpft atmete.
Speaker 0: Alles in Ordnung, fragte sie besorgt.
Speaker 0: Du hättest deine Kraft nicht nutzen müssen.
Speaker 0: Mir geht es gut, keine Sorge, lächelte er, Atmete tief durch und legte sich zurück in das weiche Kissen.
Speaker 0: Ich hatte sie nur zu oft benutzt, als ich mit Erwin seine gefestigt habe.
Speaker 0: Ich sehe noch schnell nach Erwin und Tolle, die im Anschluss einen Stärkungstrang, softste Minerva streng und stand auf.
Speaker 0: Du bleibst legen, Elvis.
Speaker 0: Lass mich nicht zu lange in der Kälte warten, meine Schöne, schmunzete er.
Speaker 0: Und nimm das bitte wenigstens ein bisschen ernst, fügte Minerva im Hinausgehen grimmig hinzu, bekam aber nur ein unschuldiges Ja-Ja zur Antwort.
Speaker 0: Sein Bett stand hinten unter der Dachschräge und ihr Sohn schlief tief unter seinen Decken vergraben.
Speaker 0: Lediglich sein Haarschopf und das Ziegenkuscheltier, was er vor langer Zeit von Aberforth geschenkt bekommen hatte, lugten unter der Decke hervor.
Speaker 0: Einige Regale mit Büchern standen überall, Aaron war eine Leseratte und liebte es sich immerzu neues Wissen anzueignen.
Speaker 0: Auf einem Schreibtisch unter dem Dachfenster waren ebenfalls Bücher ausgebreitet und eine Schale mit Bertie Botz Bohnen stand auf dem Einband des obersten Buchs.
Speaker 0: Die wenigen Fleckenwand, die nicht zugestellt waren mit Regalen, waren bepinnt mit allen möglichen Sachen.
Speaker 0: Von Familienfotos, selbst gemalten Bildern und Bannern und Pins von den Montrose Magpies, einer Quidditch-Mannschaft.
Speaker 0: Es hatte sich damals sehr viel Überwindung gekostet, das Kinderzimmer von Aya Sachen zu befreien, dieses und auch das im Schulartatur.
Speaker 0: Doch Aaron war nun einmal wieder ein Einzelkind und sollte sich auch nicht täglich daran erinnert fühlen, dass seine Schwester nicht mehr da war.
Speaker 0: Forks döste auf der Lähne des Fußendes und hatte seinen Kopf unter seinen Federn.
Speaker 0: Sanft lächend lehnte sie die Tür wieder an und holte aus dem Badezimmer einen Stärkungstrang, doch auch Elbis war in einen tiefen Schlaf versunken, als sie an seine Seite zurückkehrte.
Speaker 0: Lächern stellte sie das Fläschchen auf seine Nachtschrank, küsste ihn liebevoll auf die Schläfe und legte sich warm an seine Seite.
Speaker 0: Noch im Schlaf schmiegte er sich nahe an Minerva und sie schloss nun ebenfalls müde ihre Augen.
Speaker 0: Es war viel geschehen und sie war so verdammt müde.
Speaker 0: Der Januar legte sich stürmisch und dunkel über die Ländereien von Hogwarts.
Speaker 0: Der malerische Winterzauber war vergangen und der Schnee lag bereits Meter hoch.
Speaker 0: Es stürmte tagtäglich so heftig, als würden sie fern vom Licht leben.
Speaker 0: Fackeln und Kamine brannten dauerhaft in Hogwarts und Unterrichtsfächer wie Kreuterkunde, Astronomie oder pflegemagischer Geschöpfe fielen bis auf weiteres aus.
Speaker 0: Die Schüler tummelten sich zwischen den Unterrichtszeiten in der großen Halle oder in ihren Gemeinschaftsräumen, die Licht und Wärme spendeten.
Speaker 0: Nachdenklich betrachtete Minerva das wilde Treiben vor den Fenstern ihres Klassenzimmers, während ihre Schüler schweigsam einen Test schrieben.
Speaker 0: Das Kratzen der Federn und das Heulen des Windes waren die einzigen Geräusche in ihrem Klassenraum, Und Minerva unterdrückte ein leidendes Seufzen.
Speaker 0: Sie wusste nicht, ob sie wohl eine Erkältung ausbrütete.
Speaker 0: Ihr ging es schon in den letzten Tagen wirklich nicht gut.
Speaker 0: Und sie würde Madame Marie Gold wohl heute noch einen Besuch im Krankenflügel abstatten.
Speaker 0: Ihre grünen Augen wandten sich von dem trieben Wetter auf die Sanduhr auf ihrem Schreibtisch und sie blickte anschließend zu ihrer Klasse auf.
Speaker 0: Beenden sie bitte alle ihre letzten Worte und legen sie die Federn weg, wies sie ihre Schüler an und erhob sich.
Speaker 0: In dem Moment wurde ihr kurz schwarz vor Augen und sie musste sich an ihrem Pult abstützen.
Speaker 0: Tief atmete sie ein und aus.
Speaker 0: Offenbar sollte sie nicht zu lange mit ihrem Besuch bei der Heilerin warten.
Speaker 0: Alles in Ordnung, Professor, fragte eine Schülerin besorgt und sie blickte etwas erschöpft auf.
Speaker 0: Die ganze Klasse hatte es bemerkt und die vielen Blicke auf sie waren erschrocken und besorgt.
Speaker 0: Sie kannten Minerva McGonagall als eine junge Lehrerin, die stets Stärke und gerechte Strenge ausstrahlte, doch niemals etwas wie simple Schwäche zeigte.
Speaker 0: Zu Recht waren sie besorgt.
Speaker 0: Alles gut, danke im Miss Harris, sagte sie knapp und strafte ihre Haltung.
Speaker 0: Ihr Herz raste und ihr war wirklich übel, doch sie ließ sich nichts anmerken.
Speaker 0: Mit ihrem Zauberstab ließ sie die Tests auf ihr Pult schweben und die Schulglocke entließ ihre Klasse in die Mittagspause.
Speaker 0: Normalerweise hätte sie die Zeit genutzt, um die Tests gleich zu korrigieren, doch sie packte alles in ihre Tasche, schulterte diese und verließ ebenso auf direktem Wege ihr Klassenzimmer.
Speaker 0: Der Weg in den Krankenflügel war für sie allerdings nicht so ruhig, wie sie es sich erhofft hatte.
Speaker 0: Begegnete sie zu ihrem Leidwesen Professor Elfinston Urquart, der neue Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste und Nachfolger des verstorbenen Professor Rakepic.
Speaker 0: Im Allgemeinen war Urkart eigentlich ein recht angenehmer Zeitgenosse, ein nett anzusehender Mann in seinen Vierzigern recht intelligent und auch äußerst erfahren im Umgang mit den dunklen Künsten und auch ein begnadeter Durland.
Speaker 0: Wäre da nicht unbedingt die Tatsache, dass er ihr seit seiner Einstellung sehr offensiv und oft auch dreist, den Hof machte.
Speaker 0: Es war lästig.
Speaker 0: Zu Anfang hatte es Minerva als simple Schwärmerei für sie hingenommen, Mittlerweile war er in ihrer Sympathie jedoch sehr gesunken, da auch ein simples Nein nicht bei ihm anzukommen schien, und er die Tatsache gern ignorierte, dass sie mit Elbis in einer Beziehung lebte.
Speaker 0: Ah, Professor McGonagall, flötete er mit seinem schmeichlerischsten Lächeln, welches ihre Laune noch tiefer sinken ließ.
Speaker 0: Ihr blieb auch nichts erspart heute.
Speaker 0: Sind sie auf dem Weg zum Mittagessen?
Speaker 0: Dürfte ich mich ihnen anschließen?
Speaker 0: Tut mir Leid, Professor, doch ich bin auf dem Weg zu Madame Marygold.
Speaker 0: Mein Seminar war knapp und blieb auch nicht für ihn stehen.
Speaker 0: Natürlich folgte er ihr.
Speaker 0: Fühlen Sie sich denn nicht gut?
Speaker 0: fragte er besorgt.
Speaker 0: Was denken Sie?
Speaker 0: Konnte sie sich eine schnippische Antwort nicht verknifen.
Speaker 0: Der Krankenflügel ist nicht unbedingt meine erste Anlaufstelle für meine wohlverdiente Pause.
Speaker 0: Natürlich geht es mir nicht gut.
Speaker 0: Und wenn Sie mich nun bitte entschuldigen, ich habe heute wirklich keine Nerven für Ihre Flirtversuche.
Speaker 0: Sie sagte es direkt und ohne es schön zu reden.
Speaker 0: Er sollte gern wissen, dass er ihr auf die Nerven ging.
Speaker 0: Und es war auch nicht so, als würde sie es nie offen sagen.
Speaker 0: Doch natürlich ignorierte er auch das.
Speaker 0: Zu schade, grinst er gut gelaunt, schnippte säufzend mit den Fingern und schlug zu ihrer Erleichterung nun den Weg zur großen Halle ein.
Speaker 0: Aber vielleicht kann ihr sonniges Gemüt meines ein anderes Mal erhell'n.
Speaker 0: Ich wünschte, mein Gemüt würde dir das Licht ausknipsen, knote sie sehr leise und marschierte davon, ohne ihm noch einen Funken an Beachtung zu schenken.
Speaker 0: In der Nähe von Elbus hielt er sich natürlich zurück, doch wenn sie allein war, dann war er ziemlich provokant mit seinen Annäherungen.
Speaker 0: Und oft hatte Minerva überlegt, Elbus darüber zu informieren.
Speaker 0: Doch solange sie es selbst handeln konnte, wollte sie ihn nicht mit so etwas belasten.
Speaker 0: Es war in diesen Zeiten schon schwer genug leerpersonal zu finden, und er war ja auch kein schlechter Lehrer.
Speaker 0: Zudem, oh, Elbus würde an die Decke gehen.
Speaker 0: Im Krankenflügel angekommen, atmet er sie befreit auf.
Speaker 0: Hier war es heller als im Rest des Schlosses und auch eine angenehme Wärme empfing sie.
Speaker 0: Der Duft nach Kräutern beruhigte sie ungemein.
Speaker 0: Madame Mary Gold stand vor ihrem Vorratsschrank mit allen notwendigen Heilutensilien und Tränken und erklärte gerade die verschiedensten Heiltränke und ihre Wirkung ihrer Heilerin in der Lehre Poppy Pomfrey.
Speaker 0: Sie war eine junge und sehr engagierte Hexe, äußerst freundlich, aber auch mit der benötigten Strenge, wie sie schon die Heilerin selbst besaß.
Speaker 0: Minerva mochte sie sehr, war sie auch nur etwas jünger, als sie es war.
Speaker 0: In ihrer Gesellschaft verbrachte sie auch gern ihre freie Zeit, da sie eine wirklich angenehme Gesprächspartnerin war.
Speaker 0: Oh, Professor McGonagall bemerkte Poppy sie auch gleich, und mit dem Marigold drehte sich ebenfalls zu ihr um.
Speaker 0: Himmel Minerva, du siehst aus, als hättest du den Schrecken persönlich getroffen, keuchte sie und tackelte sofort auf sie zu.
Speaker 0: Wie können wir dir helfen?
Speaker 0: Wenn der Schrecken-Professor Aquat ist, dann ja, murmelte Minerva grimmig, doch sie schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Mir geht es schon einige Tage nicht sehr gut und zuvor im Unterricht wurde mir schwarz vor Augen und übel.
Speaker 0: Ich denke, ich werde den Unterricht für heute beenden müssen.
Speaker 0: Das auf jeden Fall.
Speaker 0: Die Gesundheit geht vor.
Speaker 0: Poppy sei doch so gut und macht die Erstuntersuchung, während ich die Bescheinigung für den Schulleiter ausstelle, wies sie die junge Heilerin an und diese wies Minerva freundlich auf eines der Betten.
Speaker 0: Sie zog den Sichtschutz vor und begann gewissenhaft damit, die ersten Untersuchungen durchzuführen.
Speaker 0: Hin und wieder musste sie einige Zauber überdenken, doch Minerva wartete geduldig, denn jeder hatte einmal klein angefangen und sie machte ihre Sache wirklich gut.
Speaker 0: Als Madame Marygold mit der Bescheinigung zurückgekehrt war, ließ sie sich von Poppy den Bericht zeigen und ihr blieb ein wenig der Mund offen stehen.
Speaker 0: Ihre Mine wurde schlagartig so ernst, dass Minerva etwas schlucken musste.
Speaker 0: »Bist nicht krank, Minerva?« sagte sie langsam und blickte zu ihr hinunter.
Speaker 0: »Du bist ... schwanger!«.
Speaker 0: Minerva öffnete ihren Mund, schloss ihn allerdings wieder und starte auf einen unbedeutsamen Punkt am Boden.
Speaker 0: Obgleich sie sich bewusst gewesen war, dass sie Elbis den Zauber nicht hatte sprechen lassen, so kam diese Information doch so unerwartet, dass es ihr für einen Moment lang die Sprache verschlagen hatte.
Speaker 0: Für einen schwachen Moment lang wusste sie auch nicht mehr, wie sie darüber fühlen sollte, ob es die richtige Entscheidung gewesen war.
Speaker 0: Doch schon einen Atemzug später hielt sie sich ihren Bauch und blickte mit einer Mine auf, die Angst aber auch freudige Überraschung zeigte.
Speaker 0: Sie erwartete erneut ein Kind.
Speaker 0: Sie wurde erneut Mutter.
Speaker 0: Tief durchatmend stand Minerva vor der dunklen Tür des Schulleiterbüros und fühlte sichert, wäre sie eine Schülerin, die etwas ausgefressen hatte.
Speaker 0: Sie klopfte kurz und trat ein, Elvis das hinter seinem Schreibtisch und arbeitete, doch als sie eintrat, blickte er ihr überrascht auf.
Speaker 0: Zu Recht sollte sie doch im Unterricht bei ihren Klassen sein.
Speaker 0: Minerva, sagte ihr überrascht und stand sofort auf.
Speaker 0: Mit einem sorgenvollen Blick umrundete er seinen Schreibtisch und kam ihr entgegen.
Speaker 0: Er spürte sofort, dass etwas nicht in Ordnung war und nahm sie warm in seine Arme hinein.
Speaker 0: Minava genoss seine Wärme, wirklich sehr für diesen kurzen Moment.
Speaker 0: Es tut mir leid, dass ich dich in deiner Arbeit störe, Erbis, mummelte sie erschöpft.
Speaker 0: Ich komme soeben von Madame Mary Gold und sie hat mir eine Entschuldigung ausgefertigt.
Speaker 0: Professor Shiverfall übernimmt freundlicherweise den restlichen Unterricht für Verbandlung.
Speaker 0: Was fehlt dir?
Speaker 0: Du bist blass, stellte er voller Sorge fest, während er ihre Bescheinigung gar nicht ansah, sondern sie nur auf seinen Schreibtisch legte.
Speaker 0: Er war äußerst überrascht, als sie erneut seine Nähe suchte und sich an seine Brust schmiegte.
Speaker 0: Minerva?
Speaker 0: Du, du wirst Vater Elbes, lächelte sie unsicher zu ihm auf.
Speaker 0: Ich bin schwanger.
Speaker 0: Seine blauen Augen weiteten sich, denn diese Worte kamen auch für ihn überraschend.
Speaker 0: Nur langsam schien er zu realisieren, was sie ihm da so eben offenbart hatte, und sein Ausdruck schwangte so sehr zwischen unendlicher Sorge, Doch es war nicht zu übersehen, wie sehr er davon gerührt war.
Speaker 0: Er lehnte seine Stirn gegen ihre und griff ihre Hände fest mit seinen.
Speaker 0: Uuh, hauchte er leise und so glücklich.
Speaker 0: Oh, mein Nerva, das, das ist so wundervoll!
Speaker 0: Erschrocken blickte sie zu ihm auf und sah, wie heiße Tränen über seine Wangen liefen.
Speaker 0: Er lächelte und dennoch konnte sie diese tief schneidende Trauer sehen und auch in seinen Worten hören.
Speaker 0: Er schien nicht atmen zu können und zitterte.
Speaker 0: – Elvis, nicht, flüsterte sie voller Sorge.
Speaker 0: – Nicht, bitte weine nicht.
Speaker 0: – Es tut mir leidig.
Speaker 0: Ich freue mich wirklich, es ist nur diese.
Speaker 0: Diese verdammte Schuld in mir, wie ich, wie ich Aya damals behandelt habe und ich habe Angst, dass ich – Elvis – Bitte, du wirst ein wundervoller Vater.
Speaker 0: sagte Minerva bestimmt und legte ihre Hände an seine Wangen.
Speaker 0: Was damals geschehen ist, hast du nicht getan, weil du es wolltest und es wird sich nicht wiederholen.
Speaker 0: Du bist ein wundervoller Mann und du wirst diesem neuen Leben all die Liebe geben, die du aufbringen kannst.
Speaker 0: Ich weiß das.
Speaker 0: Bitte, hab keine Angst.
Speaker 0: Deine Schuld wurde schon längst verziehen.
Speaker 0: Bebend blickte er zu ihr hinunter und schloss dankbar seine Augen.
Speaker 0: Ich liebe dich so sehr, Minerva.
Speaker 0: Ich liebe dich, du machst mich so, so glücklich.
Speaker 0: Und ich werde dich und das Kind beschützen, egal, was es mich kosten wird.
Speaker 0: Säufzend legte sich Minerva in das Bett, während Elvis noch etwas bei ihr sitzen wollte, bis sie ihren Schlaf gefunden hatte.
Speaker 0: Es war zwar noch nicht einmal Abend, doch sie fühlte sich so müde und erschöpft.
Speaker 0: Während sie sich mit ihrem Kopf auf seinen Shows bettete, gingen ihr jedoch so viele Gedanken durch den Kopf.
Speaker 0: Sie hatte nicht gewusst, wie heftig er darüber fühlte.
Speaker 0: Er hatte die ganze Zeit auch nach Ayers Tod stets so standhaft gewirkt.
Speaker 0: Doch letzten Endes wurde ihr bewusst, dass er lediglich für sie stark geblieben war.
Speaker 0: Wie es bei ihm innerlich aussah, hatte er so tief verschlossen, dass es nicht einmal ihr aufgefallen war.
Speaker 0: Doch nun war alles hochgekommen und sie wusste, dass er sich die Schuld gab, da er weder sie noch sein Kind beschützen konnte.
Speaker 0: Doch es war nicht seine Schuld gewesen damals, und niemals würde sie ihm sein Verhalten von einst vorwerfen.
Speaker 0: Es würde dieses Mal anders sein.
Speaker 0: Friedlicher.
Speaker 0: Sie würden nicht das gleiche Schicksal durchleben wie mit Aya.
Speaker 0: Dieses Mal wäre ihr gemeinsames Kind sicher und wohlbehütet.
Speaker 0: Als Minerva ihre Augen aufschlug, fühlte sie sie schrecklich.
Speaker 0: Schwer nur kam ihr der Atem über ihre Lippen, und in ihrem Magen kochte es so sehr, dass sie sich fürchtete, sich sofort ins Bett zu übergeben.
Speaker 0: Die Seite neben ihr war leer, Elbis musste also noch arbeiten.
Speaker 0: Schlotternd und nur schwerfällig kam sie auf ihre Beine, alles um sie herum drehte sich bedrohlich und sie musste sich an der Wand abstützen, als sie den Rundgang betrat.
Speaker 0: Es war eiskalt hier oben, der Schneesturm holte vor den Fenstern und endlich fand sie im Dunkeln die Klinke des Badezimmers.
Speaker 0: Sie riss die Tür auf und stolperte regelrecht zur Toilette.
Speaker 0: Hart kam sie auf ihre Knie auf, und sie hatte sich kaum vorgebeugt, da brach es bereits bitter und heiß aus ihr hervor.
Speaker 0: In heftigen Schieben erbrach sie sich und wirkte immer wieder aufs Neue, selbst als ihr Magen bereits leer war.
Speaker 0: Die bittere Galle brannte in ihrer Kehle und auf ihrer Zunge und Tränen strömten ihr über ihre Wangen.
Speaker 0: Sie atmete schwer, und obwohl sich ihr Magen langsam entspannte, so führte sie sich unbeschreiblich schwach und sang gänzlich auf die kalten Fliesen am Boden.
Speaker 0: Sie konnte nicht.
Speaker 0: Sie kam einfach nicht auf die Beine, sie hatte keine Kraft.
Speaker 0: Oh nein!
Speaker 0: Der warme Schein einer Laterne erhältte sperrlich das Badezimmer und Aaron rannte hastig zu seiner Mutter und griff an ihrer Schulter.
Speaker 0: Sie konnte ihrem Sohn jedoch einfach keine Worte geben, selbst dafür fehlte ihr jegliche Kraft.
Speaker 0: Sie schloss die Augen, sie brauchte Hilfe.
Speaker 0: Mami!
Speaker 0: rief Aaron ängstlich, dann sprang er auf und rannte aus dem Badezimmer.
Speaker 0: Seine nackten Füße schossen über den kalten Boden, die treppen hinauf und erriss die Tür des Schulleiterbüros auf.
Speaker 0: Einige Porträts der ehemaligen Schulleiter Schrecken empört aus ihrem Schlaf und sein Vater blickte von seiner Arbeit auf.
Speaker 0: Dad, rief Aaron, noch bevor seinen Vater auch nur den Mund öffnen konnte.
Speaker 0: Dad, komm bitte schnell, Mom, ihr geht es richtig schlecht, sie liegt im Badezimmer.
Speaker 0: Minerva flüsterte er keuchend und sprang sofort auf.
Speaker 0: Er stimmte an seinem Sohn vorbei und hinunter in das Badezimmer, wo er Minerva auch so gleich vorfand.
Speaker 0: Sofort eilte er an ihre Seite, packte sie und hob sie in seine Arme, während er neben ihr auf den Fliesen kniete.
Speaker 0: Sie konnte ihre Augen kaum öffnen, und ihre Haut war so blutleer, wie er sie noch nie erlebt hatte.
Speaker 0: – Äh, was?
Speaker 0: – wissbeute sie fast unverständlich.
Speaker 0: – Öff' mir, bitte.
Speaker 0: Ihr Kopf sakte an seine Brust, und ihm wurde eiskült.
Speaker 0: Einen kurzen Moment war er wie er start, bis dann tief in seinem Inneren eine leise Stimme ihm zuflüsterte, was zu tun war.
Speaker 0: Es war so abwegig, und er noch so richtig, könnte das sein?
Speaker 0: Er schloss die Augen, und unter seinem Anzug begann es zu glühen.
Speaker 0: Wie ein leiser Nebel suchte sich seine Magie ihren Weg zu Minerva und sank in ihre Brust.
Speaker 0: Sie atmet er sofort freier, und auch ihre bleiche Haut bekam etwas mehr Farbe.
Speaker 0: Und doch hatte er somit eine schreckliche Bestätigung, dass ihr Nachwuchs die alte Magie bark.
Speaker 0: Doch warum nur traf es Minerva so heftig?
Speaker 0: Auch bei Aya ging es ihr sichtlich schlechter als wie mit Aaron, doch das war kein Vergleich.
Speaker 0: Was hatten Mami?
Speaker 0: tönte.
Speaker 0: Aaron Stimme weinerlich hinter ihm und ertrehte sich langsam zu seinem Sohn.
Speaker 0: W-wird sie wieder gesund?
Speaker 0: Sie kommt wieder in Ordnung, sagte er knapp und hob sie auf seine Arme.
Speaker 0: Bitte, Aaron, geh zurück ins Bett.
Speaker 0: Aber geh bitte in dein Bett, wies er seinen Sohn nun etwas harsch an und unter Tränen schlich sich Aaron zurück in sein Zimmer.
Speaker 0: Sofort bekam er bis ein schlechtes Gewissen.
Speaker 0: Er hatte ihn nicht so streng anfahren wollen, konnte er doch nichts für diese ganze Situation und hatte ihn sogar geist, das Gegenwertig zur Hilfe geholt.
Speaker 0: Doch gerade Warminer war wichtiger und er würde Aaron später über diese ganze Situation aufklären und sich entschuldigen.
Speaker 0: Unruh stand Elbis am Bettende und lehnte mit verschränkten Armen gegen eine der Säulen des Baldachiens.
Speaker 0: Madame Mary Gold war auf seinen dringenden Ruf zu ihm hinaufgekommen und untersuchte Minerva, die auch endlich wieder bei Bewusstsein war, gründlich.
Speaker 0: Es ist leider noch zu früh, um irgendetwas über das Kind zu sagen, sorgte die Heilerin sehr ernst und packte ihre Utensilien in ihre Tasche zurück.
Speaker 0: Auf den ersten Blick ist alles in Ordnung, doch wenn du mir bereits sagst, dass du die alte Magie ihm verdacht hast, Dann wird dem auch so sein.
Speaker 0: Aber warum ist es so eine heftige Reaktion?
Speaker 0: fragt er angespannt.
Speaker 0: Wie gesagt, ich kann leider noch nichts Konkretes sagen.
Speaker 0: Es gibt zu selten Fälle, in denen alte Magie vererbt wird, und dieses Wissen ist über die Jahrhunderte verloren gegangen.
Speaker 0: Ich verschreibe nun erst einmal Stärkungstränke für jeden Morgen und Abend und nehme sie erst einmal aus ihrem Unterricht heraus.
Speaker 0: Dazu strenge Bettruhe.
Speaker 0: Wir müssen abwarten, bis das Kind genug gewachsen ist, dann kann ich auch hoffentlich mehr Antworten geben.
Speaker 0: Danke Caroline, flüsterte Minerva Matt, denn Elbe sah weniger zufrieden aus.
Speaker 0: Die Heilerin nickte nur und nahm ihre Tasche.
Speaker 0: Wenn etwas ist, ruft mich sofort, verabschiedete sie sich und verließ das Schlafzimmer.
Speaker 0: Elbe setzte sich frustriert säufzend auf das Bett zu Minerva und vergrubs ein Gesicht in den Händen.
Speaker 0: Minerva griff schwach vor und fasste seinen Unterarm.
Speaker 0: Bitte, Elbus, beruhige dich.
Speaker 0: Es kommt schon wieder in Ordnung, sagte sie leise.
Speaker 0: Nichts ist in Ordnung, Minerva, sagte er verzweifelt und aufgebracht.
Speaker 0: Du leidest, erneut.
Speaker 0: Und das wegen mir, wegen meinem Kind.
Speaker 0: Ich hätte diesen schwachen Moment niemals nachgeben sollen.
Speaker 0: Es war eine unbedachte Entscheidung gewesen, ausgerechnet jetzt ein Kind zu wünschen.
Speaker 0: Wenn es dir jetzt schon so schlecht geht, ich will nicht wissen, wie die Geburt.
Speaker 0: Mimmin, aber ich will dich nicht verlieren.
Speaker 0: Das wirst du nicht, Albus.
Speaker 0: Bitte beruhige dich, sagte sie etwas fester und zog sich mühsam an ihm hoch, doch er nahm sie eilig in seine Arme und drückte sie fest an sich.
Speaker 0: Sie spürte ihn am ganzen Leib eben.
Speaker 0: Diese Magie ist stark, Albus, doch sie stammt von dir.
Speaker 0: Und ich glaube daran, dass sie mir niemals ernsthaft schaden wird, so schwer und schrecklich es auch wird.
Speaker 0: Ich will dieses Kind.
Speaker 0: Ich weiß, dass du Angst hast, Elvis, aber ich werde es überstehen, wenn du bei mir bist und es ebenfalls witzst.
Speaker 0: Sie küsste sanft seine Wange, und er sah er schöpft zu ihr hinunter.
Speaker 0: Woher nimmst du diese Kraft?
Speaker 0: Immer wieder fragt er leise.
Speaker 0: Du gibst mir die Kraft, Elvis, und den Willen, weil ich dich liebe, sagte Minerva sanft lächend.
Speaker 0: Schon damals mit Aaron war es der Gedanke an dich, dem ich kämpfen ließ.
Speaker 0: Du denkst vielleicht, dass du nichts tust, doch das stimmt nicht.
Speaker 0: Du bist die Quelle meines Lichts.
Speaker 0: Elvis, also bitte, lass keine Zweifel zu.
Speaker 0: Wenn du aufgibst, wie soll ich es dann schaffen?
Speaker 0: Er starte sie wahrlich sprachlos an, dann senkte er lächend den Kopf.
Speaker 0: Er war ihre Kraft, sie sein Licht.
Speaker 0: Als Elvis leise das Kinderzimmer von Aaron mit Draht saß sein Sohn aufrecht im Bett und versuchte vergeblich sein Beinen zu unterdrücken.
Speaker 0: Er zuckte etwas zusammen, als er seinen Vater bemerkte, und Elbus entging nicht wie kläglich er versuchte, eine straffere Haltung einzunehmen.
Speaker 0: Aaron sah Elbus nicht an, als er sich neben ihn auf das Bett setzte, und vor einen kurzen Moment sah er sich selbst in Aaron, als er weinte und versuchte stark zu sein.
Speaker 0: Wie geht es dir, Aaron?
Speaker 0: fragte Elbus leise.
Speaker 0: Gut, mummelte er knapp.
Speaker 0: Und natürlich war das eine glatte Lüge, all bis solchste schwer.
Speaker 0: Es tut mir ehrlich leid, wie ich mit dir gesprochen habe, Aaron.
Speaker 0: Ich war so in Sorge, um deine Mutter, dass ich deine Gefühle nicht geachtet habe, sagte er reuevoll.
Speaker 0: Es war nicht richtig.
Speaker 0: Einen Moment lang herrschte Schweigen und Aaron's blaue Augen, die seinen so ähnlich waren, füllten sich mit bitteren Tränen, die groß und gnadenlos über seine Wangen liefen.
Speaker 0: Muss Mommy sterben?
Speaker 0: fragte er schluchzend und blickte zu seinem Vater auf.
Speaker 0: Ich will nicht, dass sie stirbt.
Speaker 0: Ich will das nicht.
Speaker 0: Ich konnte nichts machen.
Speaker 0: Ihr Alper nicht helfen und stand nur im Weg.
Speaker 0: Es tut mir so leid, dass ich Mami nicht helfen konnte.
Speaker 0: Sie soll nicht sterben.
Speaker 0: Er weinte so heftig und verschlang seine Arme um sich selbst, dass es Albus wahrlich schockte und sein Herz sich zusammenzog.
Speaker 0: Aaron war so intelligent und wortgewandt, dass er eine Sache hin und wieder schrecklicherweise vergaß, dass er immer noch nur ein Kind war.
Speaker 0: Er hatte bereits mit Ansehen müssen, wie seine Schwester gestorben war, und nun seine Mutter in so einer Situation zu finden, musste ihn bis auf den Grund verängstigt haben.
Speaker 0: Und er hatte das noch nicht einmal bedacht.
Speaker 0: Aaron flüsterte er voller Kummer und zog seinen Sohn auf seinen Schoß und fest in seine Arme.
Speaker 0: Dieser weinte sich an seiner Schulter aus und klammerte sich an ihn, als könnte er ihn ebenfalls verlieren, sollte auch nur ein wenig locker lassen.
Speaker 0: Es ist in Ordnung, du darfst weinen.
Speaker 0: Deine Mutter wird wieder gesund, sie wird nicht sterben, Aaron hörst du?
Speaker 0: Diese Worte wiederholte er immer wieder leise und sanft an seinem Ohr, bis sich Aaron nach und nach beruhigte, tröstend stricher ihm über seinen Rücken und küsste seinen Haarschopf.
Speaker 0: Du bist noch viel zu jung, Aaron.
Speaker 0: Du hättest nichts tun können, doch du hast das einzig Richtige getan und mich geholt, sagte Eliza.
Speaker 0: Du warst so mutig und hast dir deswegen schnell Hilfe gegeben.
Speaker 0: Deine Mutter ist so stark, Erin.
Speaker 0: Sie wird das schaffen.
Speaker 0: Möchtest du zu ihr?
Speaker 0: Darf ich?
Speaker 0: fragte Erin Wimmband und wischte sich über seine Augen.
Speaker 0: Sie macht sich doch genauso viele Sorgen um dich wie du, dir um sie.
Speaker 0: Na komm, lächelte Elle das liebevoll und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Schlafzimmer.
Speaker 0: Aaron traute sich fast nicht hinein, doch als er seine Mutter aufrecht im Bett sah und ihr Lächeln ihm begegnete, flossen erneut die Tränen und er sprang eilig zu ihr ins Bett und Minerva nahm ihn fest in ihre Arme.
Speaker 0: »Mommy!« meinte Aaron.
Speaker 0: »Ich dachte, ich dachte, du stirbst!«.
Speaker 0: »Mir geht es gut, Aaron.
Speaker 0: Bitte weinen nicht, mein Junge!« flüsterte sie liebevoll.
Speaker 0: Es tut mir so leid, dass du das mit ansehen musstest.
Speaker 0: Du warst so mutig, als du deinen Vater geholt hast.
Speaker 0: Ich danke dir.
Speaker 0: Doch wir müssen dir auch etwas sagen, Aaron.
Speaker 0: Aaron setzte sich unsicher auf und blickte abwechselnd zu seiner Mutter und seinem Vater.
Speaker 0: Was ist das?
Speaker 0: fragte er beunruhigt.
Speaker 0: Bist du etwa krank, Mom?
Speaker 0: Oh nein, schmunzelt er mir nerversanft, aber auch noch etwas erschapft.
Speaker 0: Es ist nur so, dass unsere Familie bald etwas größer wird.
Speaker 0: Und du wirst ein großer Bruder, fügte Elvis hinzu und Aaron startete die beiden groß an.
Speaker 0: Wirklich?
Speaker 0: rief verfassungslos aus.
Speaker 0: Wann, was wird es?
Speaker 0: Bekomme ich einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester?
Speaker 0: Oh, Süßer, ich glaube, du musst dich noch bis nächsten Sommer gedulden, lachte Minerva Matt, doch sie war glücklich, dass ihr Sohn es so gut auffaßte.
Speaker 0: Aaron hatte die volle Aufmerksamkeit seiner Eltern seit Aryas Tod nie teilen müssen.
Speaker 0: Und sie waren natürlich besorgt gewesen, ob er diese Information gut auffassen würde.
Speaker 0: Seine Freude wich auch bald in Unsicherheit.
Speaker 0: Also geht es dir deswegen so schlecht?
Speaker 0: fragte er leise.
Speaker 0: Albus und Minerva wechselten einen kurzen Blick, dann säufzte sie leise.
Speaker 0: Ja, sagte sie Matt.
Speaker 0: Sie mussten Aaron nicht anlügen.
Speaker 0: Und das wird mir auch noch eine Weile schlecht gehen.
Speaker 0: Doch das ist nicht die Schuld des Kindes.
Speaker 0: Niemand hat dabei Schuld Aaron.
Speaker 0: Manche Geburten sind leichter als die anderen, verstehst du das?
Speaker 0: Ich denke schon, mummelte Aaron besorgt.
Speaker 0: Kann ich heute trotzdem bei euch schlafen?
Speaker 0: Aaron hatte schon lange nicht mehr danach gefragt, ob er bei ihnen schlafen durfte, da er darauf beharrt hatte, langsam zu groß dafür zu werden.
Speaker 0: Doch niemals würden sie ihm diese Bitte verwehren, gerade auch nicht nach dem, was er heute miterleben musste.
Speaker 0: Denn ab unter die Decke schmunzte De Minerva und glücklich kuschelte Aaron sich an seine Mutter.
Speaker 0: Elvis zog sich ebenfalls um, löschte die Lichter und legte sich zu ihnen ins Bett.
Speaker 0: Aaron war daraufhin auch recht schnell eingeschlafen, und Elvis küste Minerva über seinem Kopf hinweg.
Speaker 0: Wie geht es dir?
Speaker 0: Wirklich, fragte er leise.
Speaker 0: Nicht gut, aber besser, sagte sie ehrlich und schloss ihre Augen.
Speaker 0: Bleibt die Nacht nah bei mir, Arbus.
Speaker 0: Doch Minervas Zustand verschlechterte sich über den Monat hinweg drastisch.
Speaker 0: Sie konnte so gut wie nichts mehr essen oder es auch nur für längere Zeit in sich behalten.
Speaker 0: Selbst die Stärkungstränke, die ihr helfen sollten, ihre Kraft zu bewahren, brachen aus ihr hervor, sobald sie diese auch nur einnahm.
Speaker 0: Um für Minerva gänzlich und ungeteilt da sein zu können, hatte Albus Aaron in die Hände von Minervas Großmutter gegeben, die sich natürlich bereitwillig um ihn kümmern wollte.
Speaker 0: Er hatte die Leitung der Schule an Horace seinem Stellvertreter übergeben und Minerva in ihr Haus in Hox mitgebracht, um ihr gänzlich Ruhe zu geben.
Speaker 0: Doch ein weiterer Abend brach an und Albus wusste sich einfach keinen Rat.
Speaker 0: Niemand konnte Minerva helfen, nicht einmal Madame Marygold oder das St.
Speaker 0: Mungo, welches sie ebenfalls zur Hilfe gerufen hatten.
Speaker 0: Es war, als würde Minerva nun gänzlich in den Händen des Schicksals liegen und er spielte bereits mit dem schrecklichen Gedanken, Madame Marygold zu bitten, diese Schwangerschaft abzubrechen, um Minervas Leben zu retten.
Speaker 0: Sorgenvoll deckte er sie gut zu und küsste ihre kalte Stirn.
Speaker 0: Gede Nacht fürchtete er sich, dass sie irgendwann nicht mehr aufwachen würde und er konnte deswegen selbst kaum schlafen.
Speaker 0: Auch seine alte Magie half nur minderwertig und er stieß mittlerweile an eine sehr ernste Grenze.
Speaker 0: Ein Klopfen an der Tür unten, die es ihn aufblicken und erstand, resigniert auf.
Speaker 0: Nicht jetzt, solch der grimmig, denn er ließ Minerva nur ungern allein, doch da sie erschöpft schlief, wagte er es, ihre Seite für einen kurzen Moment zu verlassen.
Speaker 0: Als er unten angelangt war und die Tür öffnete, war er überrascht, dass er seinem Bruder Aberforth erblickte, der voll bepackt war mit einigen Tüten.
Speaker 0: Er ließ ihn eintreten, doch er verbarg seinen Unmut über den Besuch nicht gerade gut.
Speaker 0: Aber vor, das ist gerade ein schlechter Zeitpunkt, ich muss zurück an Minervas Seite, seufzte er erschöpft, doch sein Bruder stellte nur die Tüten auf den Küchentisch und blickte ihn grimmig an.
Speaker 0: Glaub mir, du kannst mir später danken, Bruder, knurte dieser und breitete die verschiedenen Lebensmittel auf dem Tisch aus.
Speaker 0: Und jetzt setz dich für einen Moment, der siehst scheißlich aus.
Speaker 0: Frustriert seufzend ließ sich Albus auf einen Stuhl fallen und fing eine Kartoffel ab, die über den Tisch kulerte, Müde mustete er die Erdfrucht und blickte schließlich verwirrt auf.
Speaker 0: Wozu hast du das alles mitgebracht?
Speaker 0: Minerva kann einfach nichts essen, aber sie muss.
Speaker 0: Meine Magie wird sie nicht ewig bei Kräften halten können und er brach bitter ab und vergrubs sein Gesicht in den Händen, während sein Bruder weiter alles auspackte.
Speaker 0: Ich weiß, darum bin ich hier, meinte er grimmig und setzte sich zu ihm.
Speaker 0: Erinnerst du dich an unsere Großmutter?
Speaker 0: Er schapft Schub Elbe sein Gesicht aus den Händen.
Speaker 0: Großmutter Namida?
Speaker 0: Ich, ja ein wenig, warum?
Speaker 0: Oh!
Speaker 0: Nun richtete er sich etwas auf und sah wie Ebba Forth ein sehr, sehr, sehr altes, selbstgebundenes Büchlein in der Hand hielt.
Speaker 0: Die Seiten waren bereits hauchdünn und vergilbt, der Einband blätterte bereits und als er es aufschlug, konnte er eine feine schräge Handschrift erkennen, die seiner starklich.
Speaker 0: Es war die Handschrift seiner Großmutter.
Speaker 0: Hier steht alles drin, und ich überlasse die Ehrenotizen für einige Zeit.
Speaker 0: Sie sind mir heilig, also fordere ich sie auch wieder zurück.
Speaker 0: Doch für die Kleine da oben, für sie gebe ich sie in deine Hände, knurte Erbaforf, und reichte ihm das Buch in seine Hände hinein.
Speaker 0: Alles, was du dafür brauchst, habe ich dir mitgebracht.
Speaker 0: Alles Weitere liegt bei dir.
Speaker 0: Auch jemand wie du kann das nicht versauen.
Speaker 0: Er übersblickte fassungslos zu seinem jüngeren Bruder auf, und er neigte in Tränen seinen Kopf vor ihm.
Speaker 0: Ich danke dir so sehr, Eb.
Speaker 0: flüsterte erzitend.
Speaker 0: Als Minerva erschöpft ihre Augenaufschlug, wusste sie anfangs nicht, was sie geweckt hatte.
Speaker 0: Elbus war nicht bei ihr und das verängstigte sie ein wenig, denn er war immer bei ihr, wenn sie wach wurde.
Speaker 0: Es war dunkel, doch die Tür vom Schlafzimmer stand weit offen und sie bemerkte einen warmen Schein, der von unten hinaufdrang und einen wohl riechenden Duft.
Speaker 0: Tief sog sie diesen Geruch ein.
Speaker 0: Es roch so gut und lecker, dass sie etwas schlucken musste.
Speaker 0: Seit Langem wieder wurde ihr von einem solchen Duft nicht schlecht und sie richtete sich etwas auf.
Speaker 0: Ihr Magen knote bereits heftig, dass es ihr sogar weht hat.
Speaker 0: Sie schlug die Bettdecke zurück und kam wankend auf ihre wackeligen Beine.
Speaker 0: Schritt für Schritt arbeitete sie sich wie eine alte Frau durch den Flur und die Treppe hinunter und was sie erblickte, ließ sie tatsächlich auf der letzten Stufe verweilen.
Speaker 0: Elbes stand in der Küche und rührte in einem großen Topferrum.
Speaker 0: Noch nie hatte sie ihn dabei erlebt, wie er etwas kochte, und sie hatte ihm auch nie einen Vorwurf gemacht, da sie es selbst erst lernen musste.
Speaker 0: Die Küche, gleich auch einem wilden Chaos, doch das, was dort in dem Topf berodelte, Albus bemerkte sie erst, als er den Topf vom Herd nahm und ihn auf den Küchentisch stellte.
Speaker 0: Er schrocken über ihren Anblick, alte er auf sie zu, um sie zu stützen.
Speaker 0: Minerva, du solltest dich doch ausruhen!
Speaker 0: sagte er besorgt und half ihr das letzte Stück zu einem Küchenstuhl, auf dem sie sich schwer atment niederließ.
Speaker 0: »Es tut mir leidig.
Speaker 0: Hat nur diesen Duft vernommen und wollte sehen, was es ist,« sagte sie müdelechend, »und nun genau vor dem Topf sitzen, schloss sie softend die Augen.«.
Speaker 0: »Oh, das riecht herrlich, Erbes!
Speaker 0: Du bekommst sofort etwas, flüsterte Erbes erleichtert und küsste ihre Schläfe.«.
Speaker 0: Mit einem Schwenk seines Zauberstabs beseitigte sich das Chaos, welches er hinterlassen hatte, und eine Kelle, eine Schale und ein Löffel schwebten herbei, und die Kelle tat ihr ordentlich in die Schüssel hinein.
Speaker 0: Nervös setzte sich Albus neben Minerva, die den Inhalt der Schale nun musterte.
Speaker 0: Es war eine dickliche rötliche Suppe mit undefinierbaren Brocken darin.
Speaker 0: Wirklich ansehnlich war es nicht, doch sie tauchte den Löffel hinein, pustete ein wenig den Dampf weg und schob ihn sich in den Mund.
Speaker 0: Angespannt hielt Elbis den Atem an, doch Minerva solchste befreit.
Speaker 0: Es schmeckte ihr, und sie behielt es in sich.
Speaker 0: Glücklich sah Elbis wie Minerva Löffel für Löffel die Schüsse leerte und schmiegte sich tröstend an sie, da sie in ihren ohnehin verwirrten Gefühlen zu weinen begann.
Speaker 0: Ich bin da, Minerva.
Speaker 0: Es ist okay.
Speaker 0: Es wird alles wieder gut.
Speaker 0: Momelte er sanft und ließ sie weinen, bis Minerva sich beruhigte.
Speaker 0: Der Kamin brannte warm und hell.
Speaker 0: Und Minerva lag nah bei Elbis unter einer Decke auf der Couch und ruhte auf seiner Brust.
Speaker 0: Elbis strichte immer wieder über ihren Rücken und hauchte ihr endlose Küsser auf ihre Stirn.
Speaker 0: Sie hatte die Suppe nicht ausbrechen müssen und bekam zum ersten Mal wieder mehr Farbe ins Gesicht und auch deutlich mehr Kraft.
Speaker 0: – Woher hast du dieses Rezept, Elbis?
Speaker 0: fragte sie leise in die Stille hinein.
Speaker 0: – Ich fühle mich so viel besser und mir ist es auch gar nicht mehr schlecht.
Speaker 0: Aber Forth hat die Notizen unserer Großmutter überlassen, um für dich zu sorgen, sagte er bis sanft, und er konnte auch seine Erleichterung nicht mehr aus der Stimme verbannen.
Speaker 0: Großmutter Namida war eine bemerkenswerte Frau, und ich erinnere mich leider nur wenig an sie.
Speaker 0: Sie wusste genau, wie die alte Magie zu behandeln war, und sie hat für meine Mutter vieles zubereitet, da es auch ihr so schlecht ging, als sie mit mir schwanger war.
Speaker 0: Mich erinnere mich, wie sie mich immer in den Arm genommen hat.
Speaker 0: Ihre Augen waren immer zu voller Liebe.
Speaker 0: Ich fühlte mich immer beschützt bei ihr.
Speaker 0: Sie hat zugehört.
Speaker 0: Und sie war immer da, bis sie starb.
Speaker 0: Seine Stimme brach und erwischte sich eine Träne fort.
Speaker 0: Er hatte die Erinnerungen an sie so tief verschlossen, dass er selbst darüber erschrak, wie sehr er sie wirklich vermisste und wie wenig er in seinem Leben von ihr mitbekommen hatte.
Speaker 0: Es war so bitter, und dennoch sannte er stumm.
Speaker 0: seinen Dank an sie, da es ihr Erbe war, welches Minerva zurück ins Leben geholt hatte.
Speaker 0: Das klingt nach einer wunderbaren Frau.
Speaker 0: lächete Minerva sanft und ihr war natürlich nicht entgangen, wie traurig Elbus reagiert hatte.
Speaker 0: Und wenn du so von ihr erzählst, muss ich an dich denken, Elbus.
Speaker 0: Du hast sehr viel von ihr.
Speaker 0: Er lächete gerührt und küsste sie sanft.
Speaker 0: Danke, flüsterte er.
Speaker 0: Und ich bin so froh und glücklich, dass es dir wieder etwas besser geht.
Speaker 0: Hast du ein Foto von ihr?
Speaker 0: fragte sie neugierig.
Speaker 0: Ich würde so gern mehr über deine Familie erfahren, Elbus.
Speaker 0: Du redest so wenig von ihr.
Speaker 0: und doch sind deine Erzählungen immer so schön.
Speaker 0: Er blickte zu ihr auf, dann lächelte er matt.
Speaker 0: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –.
Speaker 0: Ihr Lächeln steckte einfach an und Minerva musste sogar ein wenig schmunzeln, als sie ein Foto gezeigt bekam, wo Elvis als Baby auf ihrem Schoß saß und sie so zufrieden und glücklich wirkte über ihren Enkel.
Speaker 0: Du warst wirklich ein süßes Baby, grinste sie und erlachte verlegen, während er sich an sie lehnte.
Speaker 0: So ein ähnliches Foto hängt bei meiner Großmutter im Haus, wo mein Großvater mich auf dem Schoß sitzen hat.
Speaker 0: Er hat meinen Vater so sehr verachtet und ist meiner Mutter immer vorgeworfen, ihn geheiratet zu haben.
Speaker 0: Aber als er mich zum ersten Mal gesehen hat, da wusste er, dass er mich über alles lieben würde.
Speaker 0: Wehmütig lächete Minerva und unterdrückte ihre aufkommenden Tränen.
Speaker 0: Ich vermisse ihn wirklich sehr.
Speaker 0: Er hätte sich sicher so sehr über seine Uhrenkel gefreut, zeufzte sie schwer, doch sie lachte wieder etwas amüsierter, als sie ihn zufügte, gerade weil sie dein Blut in sich tragen.
Speaker 0: Elvis, er hatte sich überschlagen vor Stolz, bis so sicher, dass er mich so leicht befürwortet hätte, Schmunzete Erbes und Strich über Minervas Bauch.
Speaker 0: Die anfängliche Verzweiflung und Abneigung über das Ungeborene waren wie hin fortgeweht.
Speaker 0: Er hatte es im Gefühl, nun würde es wirklich gut werden.
Speaker 0: Ähm, nun, vermutlich in einer ähnlichen Reaktion wie Großmutter, lächelte sie, sagt.
Speaker 0: Sie zeigt es nicht sehr oft, aber im Grunde würde sie mir keinen anderen Mann mehr wünschen.
Speaker 0: Innerhalb des nächsten Monats ging es Minerva bedeutsam besser.
Speaker 0: Elvis nahm sich die Notizen seiner Großmutter wirklich zu Herzen und kochte jeden Tag für Minerva die verschiedenen Rezepte.
Speaker 0: Mit den regelmäßigen Mahlzeiten wurde sie auch wieder kräftiger, sodass kein Stärkungstrang und auch keine Magie von Elvis notwendig waren, um diesen enormen Sog des Ungeborenen zu genügen.
Speaker 0: Natürlich war Minerva hin und wieder auch übel und sie schlief recht viel, doch im Allgemeinen ging es endlich bergauf.
Speaker 0: Und bald schon konnten sie auch wieder normal essen, so dass Elvis auch Aaron nach wenigen Tagen von Madame Ross abholen konnte.
Speaker 0: Ich weiß nicht, bist du sicher?
Speaker 0: fragte Elvis Minerva sorgenvoll, als sie gemeinsam am Frühstückstisch saßen.
Speaker 0: Minerva hatte den Vorschlag gemacht, dass es langsam an der Zeit war, dass zumindest Elvis seine Arbeit wieder aufnahm und sie zurück nach Hogwarts kehren sollten.
Speaker 0: Mir geht es gut genug, dass ich mir die Strecke bis zum Schloss zutraue, Elvis, lächelte Minerva sanft.
Speaker 0: während sie Aaron einen Nachschlag an Haarverbrei in seine Schüssel tat.
Speaker 0: Zudem Madame Marygold sich ja darauf drängen wird, dass ich endlich bei ihr erscheine.
Speaker 0: Ich möchte immerhin auch endlich wissen, ob es vielleicht Antworten gibt.
Speaker 0: Nun gut, aber du sagst mir bitte sofort, wenn du dich auch nur ansatzweise schwach fühlst, sagte er und sie machten einen Fingerschwur.
Speaker 0: Natürlich Professor, sagte sie gespielt pflichtbewusst, so dass Aaron lachen musste und Elvis Schmunz in seinen Kopf schüttelte.
Speaker 0: Madame Marygold wuselte um Minerva herum und sprach dabei immer wieder einige Zauber und notierte sich alles auf einem Bogenpagament.
Speaker 0: Aaron stützte sich aufgeregt am Fußende des Krankenbettes ab und auch Elvis stand nun etwas nervös hinter seinem Sohn und wartete die Untersuchung ab.
Speaker 0: Sehr schön, Minerva, deine Vitalfunktionen sind allesamt wieder vollkommen im Normalbereich, nickte die Heilerin sehr zufrieden und Minerva und Elvis seufzend erleichtert auf.
Speaker 0: Und ich kann durchaus sagen, dass es den beiden sehr prächtig geht.
Speaker 0: Oh, ich bin so froh, das zu hören.
Speaker 0: Moment, wie bitte?
Speaker 0: stürzte Minerva und Madame Marygold blickte von ihren Unterlagen auf.
Speaker 0: Würden Sie das bitte noch mal wiederholen?
Speaker 0: Es sind zwei Kinder.
Speaker 0: Ihr erwarte Zwillinge, lächelte Madame Marygold und schmunzelte nicht wenig über die doch sehr überraschten Gesichter von Elvis und Minerva.
Speaker 0: Gerade Elbus starte die Krankenschwester an, als hätte er sich irgendwie verhört.
Speaker 0: Und das wird auch diesen enormen Kraftverlust erklären.
Speaker 0: Die beiden sind überaus magisch und gleich zweimal alte Magie in sich tragen, hat dich wahrlich an deine Grenzen getrieben.
Speaker 0: Und nur weil momentan alles in Ordnung ist, heißt das jedoch nicht, dass wir uns nicht für die kommende Geburt vorbereiten müssen.
Speaker 0: Das letzte Mal war mir bereits zu gefährlich.
Speaker 0: Und nun gleich zweimal... Allerdings wissen wir nun, womit wir es zu tun haben und können entsprechend handeln.
Speaker 0: Sie tätschelte ihre Schulter zur Berührung.
Speaker 0: Und nun werde ich dich dennoch eine Woche aus deinem Unterricht nehmen, nur um sicher zu sein, dass du auch nicht rückfällig wirst.
Speaker 0: Danach bist du entlassen.
Speaker 0: Ist es recht so, Elbus?
Speaker 0: Natürlich, gab dieser etwas über Rumpel zu Antwort, und als sie davon wuselte, um die Bescheinigung auszustellen, setzte sich Elbus Perplex neben mir näher auf das Bett.
Speaker 0: Zwillinge?
Speaker 0: sagten sie gleichzeitig Matt und sahen sich an.
Speaker 0: Ich bekomme zwei Geschwister!
Speaker 0: Wahnsinn!
Speaker 0: Freute sich Aaron.
Speaker 0: Ich hoffe, ich bekomme beides.
Speaker 0: Ein Bruder und eine Schwester.
Speaker 0: Das zu sagen ist noch zu früh, schmunzte De Minerva und strich ihrem Jungen über sein dunkles Haar.
Speaker 0: Allerdings ist dieser Wunsch auch in meinem Herzen laut.
Speaker 0: Sie blickte zur Elbis auf.
Speaker 0: Sie sah in seinen Augen diese enorme Freude, aber auch diese tiefe Sorge.
Speaker 0: Er wusste ganz genau, dass die Geburt ein enormes Risiko sein würde.
Speaker 0: Die Geburt von Arya hatte sie bereits regelrecht über ihr Limit hinausgetrieben und es war ungelogen eine hauchdünne Kippe zwischen Leben und Tod gewesen.
Speaker 0: Nie hatte sie Elbus wirklich erzählt, wie Nasi ihrem eigenen Tod gewesen war, doch sie vermutete bei seinem Blick, dass er dies bereits selbst wusste.
Speaker 0: Langsam griff sie nach seiner Hand, drückte sie und er erwiderte dies stumm.
Speaker 0: Es wird gut, Elbus.
Speaker 0: Vertrau mir, ich spüre es, sagte sie sanft und ernickte leicht.
Speaker 0: Dann zog er sie in seine Arme hinein und küsste ihre Stirn.
Speaker 0: Du machst mich überglücklich, Minerva, flüsterte er.
Speaker 0: Ich hoffe so sehr, dass du recht hast.
Speaker 0: Der Papp, die drei Besen, war an diesem Abendgut besucht.
Speaker 0: Musik spielte entspannt im Hintergrund und die verschiedenen Gespräche der Gäste überkreuzen sich in der Luft.
Speaker 0: Minerva saß am Tresen bei ihrer besten Freundin Eileen, die ihr ein großes Glas mit einer roten Flüssigkeit und Schirmchen vor die Nase stellte.
Speaker 0: Ihr war es in den letzten Wochen und Monaten so schlecht gegangen, bis Albus ihr hatte helfen können mit den Rezepten seiner Großmutter, dass sie gar nicht daran denken konnte, Eileen darüber zu informieren.
Speaker 0: Und es war wirklich in der Zeit, da sich ihre beste Freundin bereits ernsthaft Sorgen gemacht hatte, da Minerva immer regelmäßig bei ihr vorbeischaufte.
Speaker 0: In ihrer Begleitung befand sich Aberforth, der den Eberkopf heute geschlossen hatte, da kaum Kundschaft auf den Straßen unterwegs war.
Speaker 0: Sie hatten sich zufällig hier getroffen, doch Minerva freute sich natürlich auch über seine Gesellschaft.
Speaker 0: Für die wertende Mutter meine alkoholfreie Spezialität aus Melone und Erdwehren rinnste Eileen und steckte ihr noch einen Strohhalm ins Glas.
Speaker 0: Dann stützte sie sich auf ihren Tresen und musterte ihre beste Freundin.
Speaker 0: Zwillinge also, huh?
Speaker 0: Dambelder hat wirklich eine hohe Treffsicherheit.
Speaker 0: Minerva wurde feuerrot im Gesicht und verschluckte sich fast an ihrem Getränk, während Eberforth nur genervt mit seinen Augen rollte.
Speaker 0: Eileen rustete sie voller Scham und ihre Freundin lachte, das war nur Spaß, ich freu mich wirklich für dich und ausnahmsweise auch für ihn.
Speaker 0: zinkerte sie verschmitzt.
Speaker 0: Dennoch bist du denn schon bereit für diese Schwangerschaft?
Speaker 0: Wann ist man schon je bereit für so etwas, säufzte Minerva matt.
Speaker 0: Doch dieses Mal habe ich albes Gebeten seinen Zauber zu vergessen, Ich wollte es wirklich erleben, auch wenn ich natürlich etwas Angst habe und auch immer noch spüre.
Speaker 0: Zu Recht, wenn man bedenkt, dass du noch vor wenigen Tagen halbtod wirst, brummte er aber fortgrimmig.
Speaker 0: Gleich zwei dieser kleinen Teufel.
Speaker 0: Ich hoffe, du hast dir das gut überlegt.
Speaker 0: Als ob du nicht der erste sein wirst, der bei dem Anblick dieser kleinen Teufel weich wird, schmunzte Minerva und elbes Bruder wurde daraufhin ungesund rot unter seinem ungepflegten Bad.
Speaker 0: Immerhin hast du Elbus auch sehr selbstlos das Buch von eurer Großmutter überlassen, damit er sich um mich kümmern kann.
Speaker 0: Ach, hör schon auf, mummelte er verlegen und nahm einen Schluck aus seinem Krug.
Speaker 0: Minerva schmunzete wissend und trank ihr Glas aus, dann rutschte sie von dem Barhocker hinunter.
Speaker 0: Ihr Bauch war bereits sichtlich am Wachsen.
Speaker 0: nach dem dritten Monat, da sie Zwillinge erwartete, sah man bereits sehr deutlich, dass sie schwanger war.
Speaker 0: Damals mit Aaron oder Arya hatte man das noch nicht gekonnt.
Speaker 0: Ich mach mich wieder auf den Weg zurück, lächete Minerva Eileen zu.
Speaker 0: Soll nicht ich begleiten, brummte Aberforth und Minerva schüttelte freundlich den Kopf.
Speaker 0: Nein, App, alles gut, bis Hogwarts ist es ja nicht weit, bis zum nächsten Mal.
Speaker 0: Aberforth stöhnte genervt und verlegen auf und fuhr sich mit seinen Händen über das Gesicht, während Eileen Minervas Glas beiseite stellte.
Speaker 0: Verwirrte Gefühle, App, schmunzerte sie mitleidig.
Speaker 0: Kannst du laut sagen.
Speaker 0: Ich freue mich für Albus, dass dieser charmante Trottel endlich eine anständige Frau wie Minerva hat, brummte Elka mich.
Speaker 0: Nur hin und wieder ist es so verdammt schwer.
Speaker 0: Für mich ist sie wie eine Tochter.
Speaker 0: Und Albus ist mein Bruder, das ist... uuck.
Speaker 0: Rauchst du einen Magen bitte?
Speaker 0: Grinste Eileen.
Speaker 0: Mit Eis bitte.
Speaker 0: Während Minerva auf dem Weg zurück nach Hogwarts war, strich sie sich über ihren Bauch.
Speaker 0: Mittlerweile war sie überglücklich und spürte, dass es die richtige Entscheidung war.
Speaker 0: Sie konnte die tiefe Sorge von Elbis natürlich nachvollziehen, und auch sie war noch lange nicht befreit von der nahenden Furcht vor der Geburt ihrer beiden Kinder.
Speaker 0: Doch irgendwie hatte sie es im Gefühl, dass es dieses Mal anders sein würde.
Speaker 0: Sie konnte es sich einfach nicht erklären, vielleicht weil sie wusste, was auf sie zukam, vielleicht weil diese Schwangerschaft zur Abwechslung auch geplant war, aber vielleicht auch weil ihre Kinder unversehrt waren.
Speaker 0: Anders als Aja.
Speaker 0: Minerva hob resignierend ihren Blick.
Speaker 0: Dort, auf der obersten Stufe der Eingangshalle Hogwarts, stand Professor Orchardt.
Speaker 0: Der hatte ihr natürlich gerade noch gefehlt, doch sie straffte ihre Haltung.
Speaker 0: Und ich wüsste nicht, was sie es angeht, erwiderte sie kühl.
Speaker 0: Nun kommen sie schon, nicht so empfindlich.
Speaker 0: Sie sind eine junge, alleinstehende Frau und in einem äußerst angreifbaren Zustand, schmunzete er, und Minerva hielt abrupt an und startte ihm fassungslos entgegen.
Speaker 0: Zu ihrer Information, allein stehend trifft es nicht sonderlich genau, meinte sie nun sichtlich eisig.
Speaker 0: Das angreifbar ließ sie getrost weg, der würde sie bald kennenlernen.
Speaker 0: Oder ist Elvis Dumbledore kein Begriff für sie?
Speaker 0: Und wie kommt es denn, dass er sie noch nicht geheiratet hat?
Speaker 0: So lange sie keinen Ring tragen, habe ich meine Chancen.
Speaker 0: Von so viel Dreistigkeit wusste Minerva für einen sprachlosen Moment nicht, was sie darauf erwidern sollte.
Speaker 0: Dieser arrogante Überflieger dachte scheinbar wirklich das, was er sagte, und in seinen Augen war sie einfach nur freiwild, bereit zur Jagd.
Speaker 0: Sie hatte seine Annäherungsversuche eigentlich immer sehr gut allein handeln können, doch gerade jetzt war sie ernsthaft am überlegen, ob sie Arbus nicht doch davon erzählen sollte, denn das hier ging ihr definitiv zu weit.
Speaker 0: Ich habe kein Interesse an ihnen und dies oft genug und mehr als deutlich gezeigt, sagte Minava Leise.
Speaker 0: Wenn sie kein Nein akzeptieren können, dann….
Speaker 0: Dann war's, grinst er höhnisch.
Speaker 0: Und für einen schrecklichen Moment fühlte sie sich wirklich an ihre Schulzeit und an Malfeuer erinnert.
Speaker 0: Er trat so nah an Minerva heran, dass es ihr wahrlich unangenehm wurde, doch sie wollte auch nicht einen Schritt zurückweichen, um ihm irgendwie Schwäche zu zeigen.
Speaker 0: Er hob seine Hand, wollte sie berühren, doch Minerva packte sein Handgelenk und hielt ihn zurück.
Speaker 0: Fass mich nur ein einziges Mal an Orchard, und ich vergesse mich!
Speaker 0: zwischen Minervan und Zornig, und sie meinte das ernst.
Speaker 0: In ihrem Leib spürte sie die alte Magie ihrer Kinder, und sie hatte es im Gefühl, würde sie die Kontrolle über ihre Gefühle verlieren.
Speaker 0: Er wäre mehr als tot.
Speaker 0: Ich habe keine Angst vor dir, Mädchen, grinsde er, und war sich der aufkochenden Magie in ihr gar nicht bewusst.
Speaker 0: Tatsächlich?
Speaker 0: Wie wäre es dann mit mir?
Speaker 0: Öhrkört zuckte so heftig von Minerva zurück, dass seine zuvor gewählten Worte beinahe ins Lächerliche gezogen wurden.
Speaker 0: Doch Minerva atmete erleichtert auf, denn Elvis trat aus den Schatten hervor und schlenderte in einer gefährlichen Gelassenheit auf die beiden zu.
Speaker 0: Minerva sah sein Lächeln und es jagte sogar ihr einen Schauer über den Rücken.
Speaker 0: In diesem Moment wurde ihr wieder einmal so deutlich bewusst, warum Elvis Dumbledore der mächtigste Zauberer der verdammten Welt war.
Speaker 0: Er benötigte keinen Zauberstab, keine Waffe, keine Drohungen, um jemanden in Angst zu versetzen.
Speaker 0: Es genügte bereits dieses Lächeln, um zu wissen, wann man bei ihm durch seine Sympathie gefallen war und Angst haben sollte.
Speaker 0: In einer eleganten Bewegung hatte er sich zwischen Minerva und ihn gestellt, und obwohl Minerva sein Gesicht nicht mehr sehen konnte, spürte sie diese enorme Macht, die von ihm ausströmte und ihre ganze Haut zu Schaudern begann.
Speaker 0: Würden Sie diese Worte noch einmal gütigerweise für mich wiederholen?
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Erkart fragte Elbis unangenehm freundlich, wir wollen doch Missverständnisse ausschließen.
Speaker 0: Nicht wahr?
Speaker 0: Erkart bekam keinen vernünftigen Satz zustande, besser gesagt, kein Ton kam aus ihm hervor und er sah nur zu seinem Vorgesetzten auf, im Wissen, wie tiefer es sich mit ihm verschärzt hatte.
Speaker 0: Kaum hatte er auch nur den Mund aufgemacht, hob Elbis seine Hand, um ihn zum Schweigen zu bringen, und es wirkte sofort.
Speaker 0: Ich möchte ihr Gewissen bestimmt nicht überstrepazieren, schmunzelt der Elbishalter.
Speaker 0: Es ist immerhin schon rechtlich spät.
Speaker 0: Sagen wir, sie bekommen die Chance, sich zu erklären.
Speaker 0: Morgen, zehn Uhr, in meinem Büro.
Speaker 0: Und seien sie sich gewiss, fügte er fröhlich lachend hinzu.
Speaker 0: Dass ich ihr schlimmster Albtraum bei Tag und bei Nacht sein werde, wenn sich herausstellt, dass sie meiner Frau willendlich zu nahe gekommen sind.
Speaker 0: Das wollen wir doch nicht.
Speaker 0: Oder?
Speaker 0: Nein, Sir.
Speaker 0: Stammelte Urkart sehr leise und war kreidebleich.
Speaker 0: Gewiss nicht.
Speaker 0: Sehr schön.
Speaker 0: Dann sind sie hiermit entlassen.
Speaker 0: Eine angenehme Nacht, Professor.
Speaker 0: Lächelte er das.
Speaker 0: und der Professor taumelte so schnell davon, dass er ausserwie betrunken.
Speaker 0: Erst als er außer Sicht war, spürte Minerva, wie diese enorme magische Energie nachließ, und als er sich zu ihr umwandte, konnte sie in einem Atemzug noch erkennen, wie die alte Magie langsam erloscht.
Speaker 0: Sie sah es ihm durch das Schlechen an.
Speaker 0: Albus war richtig wütend.
Speaker 0: Ein Zeichen seiner Selbstbeherrschung, das zur Urkart nicht so heftig in den Boden gestampft hatte, dass der Erdkern seinen Arsch eingeäschert hätte.
Speaker 0: wobei sie ihm ansehen konnte, dass er mit dem Gedanken vermutlich gespielt hatte.
Speaker 0: Minerva sah Akad nach und dann zur Albus auf.
Speaker 0: Der wird doch nie im Leben in deinem Büro erscheinen, lächelte sie schreck.
Speaker 0: Das war der weniger amüsante Weg ihn zu entlassen, aber offenkundige Morde machen sich nicht sehr gut im Lebenslauf eines Schulleiters, wenn ich einen Nachfolger für ihn finden möchte, meinte Albus recht neutral, doch seine Mundwinkel zuckten verdächtig.
Speaker 0: Doch schließlich wurde er ernst und besorgt.
Speaker 0: Geht es dir gut?
Speaker 0: Er kann nicht dazu etwas zu tun, beräuchte sie ihn.
Speaker 0: Allerdings hätte ich es dir nach dieser Leistung von ihm sicher erzählt, wobei er im Grunde froh sein kann, dass du eingeschritten bist.
Speaker 0: Die alte Magie unserer Kleinen war bereits im Anlauf, ihn ungespitzt in den Boden zu rammen.
Speaker 0: Er grinste beinahe zu, amüsiert.
Speaker 0: Dieser Gedanke schien ihm regelrecht zu gefallen und er küsste ihre Stirn.
Speaker 0: Minerva solchste Schuldbewusst.
Speaker 0: Ich habe es dir bewusst nicht erzählt.
Speaker 0: Ich wollte dich damit nicht in Schwierigkeiten bringen, eine neuen Lehre zu finden, solange es nur stumpfes Gerede war.
Speaker 0: Doch dieses Mal war es wirklich ernst.
Speaker 0: Und wie oft habe ich dir gesagt, dass du mir alles anvertrauen kannst, ganz gleich, was es ist, fragte er nun streng säufzend.
Speaker 0: Komm schon, wer hätte dann die Blutspuren beseitigt?
Speaker 0: Du oder ich?
Speaker 0: fragte sie schnippisch.
Speaker 0: Und das kam so aus dem Nicht, dass er tatsächlich lachen musste und ganz vergaß mich näher, was Edelmut zu Maß regeln.
Speaker 0: Er legte einen Arm um ihre Talie und sie küsste seine Wange.
Speaker 0: Gemeinsam machten sie sich auf den Weg hinauf zum Schulleiter Turm, doch Minerva bemerkte, wie Eldus ziemlich schweigsam war, auf dem Weg nach oben.
Speaker 0: Sein Blick war weit in die Ferne gerichtet und erschien über etwas sehr tief nachzudenken.
Speaker 0: In diesem Zustand war es ihr Schleiherhaft, wie er dennoch mühelos einen Weg fand.
Speaker 0: — Was hast du?
Speaker 0: fragte sie besorgt, und er war für einen unsicheren Blick zu.
Speaker 0: — Stört es dich eigentlich?
Speaker 0: fragte er leise.
Speaker 0: dass wir nicht verheiratet sind?
Speaker 0: Verwundert, Samine war in seine Augen.
Speaker 0: Er hatte wohl mehr von dem Gespräch mit Orchard mitbekommen, als sie angenommen hatte.
Speaker 0: Ehrlich gesagt habe ich darüber nie wirklich nachgedacht, meinte sie ehrlich, denn sie hatten dieses Thema schon einmal, kurz nachdem sie Hogwarts abgeschlossen hatte.
Speaker 0: Damals waren ihn die Zeiten so unsicher, um sie wahrlich zu seiner Frau zu nehmen, und natürlich war sie auch ohne Ring glücklich mit ihm.
Speaker 0: Eine so frühe Ehe hätte sie vermutlich auch nicht gewollt, Nicht weil sie ihn nicht wahrlich liebte, erst fühlte sich allerdings nicht richtig an.
Speaker 0: Und so hatte er es vermutlich ebenfalls damals gefühlt.
Speaker 0: Über die Jahre hinweg hatten sie nur nie die Gelegenheit, wirklich darüber nachzudenken, hatten sie andere Verpflichtungen und Sorgen wegen Grindelwald.
Speaker 0: Nun jedoch gab es das alles nicht mehr.
Speaker 0: Natürlich wäre ... Es wäre wunderschön, deine Namen zu tragen, Erbis.
Speaker 0: Gerade weil ich mit meinem Nichts verbinde als eine schlechte Vergangenheit, meinte sie sanft.
Speaker 0: Doch ich bin glücklich mit dir, mit oder ohne Ring.
Speaker 0: Seh dich nicht in der Pflicht, etwas zu tun, nur weil so ein Notgeiler Arsch mich als Freiwild ansieht, wenn ich keinen Ring trage.
Speaker 0: Er nickte leicht.
Speaker 0: Doch wirklich loslassen, schienen ihn diese Gedanken nicht.
Speaker 0: Minerva wollte ihn auch nicht weiter dazu befragen.
Speaker 0: Er würde schon seine Gründe besitzen.
Speaker 0: Nachdenklich saß Elbus in dem Wohnzimmer des Schulleiter-Turms.
Speaker 0: Es war dunkel und der Kamin war beinahe heruntergebrannt.
Speaker 0: Minerva und Aaron lagen schon längst in ihren Betten, doch er konnte einfach keinen Schlaf finden.
Speaker 0: In tiefen Gedanken drehte er das kleine Kästchen in seinen Händen hin und her.
Speaker 0: Es lag schon so lange in seinem Besitz und dennoch hatte er es nie gewagt.
Speaker 0: Er liebte Minerva.
Speaker 0: Er liebte sie so verdammt stark und er wusste genau, dass diese Liebe auf Gegenseitigkeit beruhte.
Speaker 0: Sie machte ihn so verdammt glücklich und erhältte sein dunkles Leben mit jedem Tag, mit jedem Anblick, mit jeder Berührung, jedem Wort, jedem Kuss.
Speaker 0: Ohne sie wollte er sich sein Leben nicht mehr vorstellen.
Speaker 0: Allein dieser Gedanke machte ihm eine immense Angst.
Speaker 0: Oft hatte er sich vorgestellt, wie er sie um ihre Hand bitten wollte und verwarf jeden einzelnen Gedanken, denn keiner davon wurde Minerva gerecht.
Speaker 0: Sie hatte das Beste verdient und er wusste nicht, wie er es ihr geben sollte.
Speaker 0: Er hatte Angst, dass sie sich mit einer Ehe vielleicht zu gebunden fühlte.
Speaker 0: Er wusste, wie dumm dieser Gedanke war, doch er konnte ihn nicht von sich halten.
Speaker 0: Sie war immer noch jung und er ... nein, sie würde ihn niemals verlassen.
Speaker 0: Sie liebte ihn und wollte niemand anderen.
Speaker 0: Aber würde dieser gewaltige Schritt sie ängstigen?
Speaker 0: Vielleicht, wenn er ... Elvis?
Speaker 0: Minerva sanfte Stimme ließ ihn heftig zusammenzucken und er preste das Kästchen fest an sich.
Speaker 0: Er hatte nicht bemerkt, wie sie an seiner Seite erschienen war, so tief in Gedanken war er wieder einmal versunken.
Speaker 0: Sein Herz schlug aufgeregt und er blickte sie an, als hätte er sie noch nie gesehen.
Speaker 0: Sie lächelte entschuldigend.
Speaker 0: Tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken, sagte sie und küsste beruhigend seine Schläfe.
Speaker 0: Dann blickte sie auf seine verschränkten Hände.
Speaker 0: Was hast du da?
Speaker 0: Einen Moment lang wollte Elvis das Kästchen verschwinden lassen und es einfach niederreden, doch er konnte nicht.
Speaker 0: Langsam öffnete er seine Hand und zeigte es ihr.
Speaker 0: Sie verstand sofort, blickte ihn fragend an, doch er nickte nur leicht.
Speaker 0: Vorsichtig nahm sie es in ihre Hände und öffnete es mit zitternden Fingern.
Speaker 0: Zum Vorschein kamen zwei Silberringe, für ihre Hand und für seine.
Speaker 0: – Aber es hauchte sie fassungslos.
Speaker 0: – Wie, wie lange hast du?
Speaker 0: – So lang, will ich ja ihrem Blick aus.
Speaker 0: – Ich wollte es schon so lange, dich schon längst fragen, ob du Wahrlich, meine Frau werden willst.
Speaker 0: So lange schon wollte ich dir diesen unliebsamen Ruf meiner Liebhaberin nehmen.
Speaker 0: Du bist nichts davon.
Speaker 0: Du bist meine Frau, meine Liebe.
Speaker 0: Ohne, die ich einfach nicht leben möchte.
Speaker 0: Aber ich hatte Angst, dass es zu viel für dich sein könnte.
Speaker 0: Du dich als so junger Mensch zu gebunden fühlst.
Speaker 0: an jemanden, der, nun, an jemanden, der so wundervoll ist, fragte sie leise und erhob überrascht seinen Blick.
Speaker 0: an jemanden, der in jeder Lebenslage zu mir gehalten und nicht festgehalten hat, der trotz Zweifel immer wieder seine Liebe beteuert hat und lojal war, auch durch bittere Zeiten hindurch.
Speaker 0: »Albis, du sagst mir jedes Mal, wie schön ich bin, aber hast du auch nur den Hauch eine Ahnung, wie schön du eigentlich bist?«.
Speaker 0: Er starte sie an und in seinen blauen Augen brannten die Tränen und rannen heiß über seine Wangen.
Speaker 0: Er stand auf, zog sie in seine Arme hinein, und vergrub sein Gesicht in ihrem Haar.
Speaker 0: Minerva hob ihre Arme und strich ihm über den Nacken, den Rücken, und sie spürte, dass er es endlich verstanden hatte, und sie jeden Zweifel endlich auslöschen konnte.
Speaker 0: Sie wollte keinen anderen, jetzt nicht und auch in hundert Jahren nicht.
Speaker 0: Sie wollte und liebte nur ihn, Erbis.
Speaker 0: Und die Antwort ist ja, flüsterte sie an seinem Ohr, und auch ihr kamen nun die Tränen, obwohl sie so glücklich lächelte.
Speaker 0: Ja, ich möchte deine Frau werden.
Speaker 0: Ich möchte und will nur dir gehören, nur dir allein.
Speaker 0: So oft hatte er sich vorgestellt, sie zu fragen, hatte nichts davon angenommen, und nun war es doch so simpel und zeitgleich der innigste Moment in seinem Leben.
Speaker 0: Es brauchte nicht mehr.
Speaker 0: Kein großes Gala-Essen, kein teurer Ausgang, noch nicht einmal zu recht gelegte Worte.
Speaker 0: Ihr Wort und ihre Wärme waren ihm mehr als genug.
Speaker 0: Er brauchte nichts.
Speaker 0: Nur sie.
Speaker 0: Minerva.
Speaker 0: Tief atmete erlb es ein und aus und versuchte sein nervöses Herz zu berücken.
Speaker 0: Es tanzte ihm immer wieder aus dem Rhythmus und er konnte auch einfach nicht stillstehen.
Speaker 0: Immer wieder betrachtete er sich im Spiegel, doch der Anzug, der ihm edel auf den Leib geschneidert war, änderte sein Aussehen deswegen nicht.
Speaker 0: Der Winter hatte sich dem Ende geneigt und der Frühling legte eine sanfte Wärme und frisches neues Leben über die Ländereien und über Hoxmead.
Speaker 0: Ihr kleines Haus am Rande des Dorfes war an diesem Abend gut besucht und der Garten in einer festlichen Pracht geschmückt.
Speaker 0: Denn es war der Tag seiner Hochzeit.
Speaker 0: Nie im Leben hatte er geglaubt, jemals zu heiraten.
Speaker 0: Vor Minerva hatte er niemals eine Frau so immens geliebt, dass er diesen Wunsch geäußert hätte.
Speaker 0: Bei ihr jedoch war es anders, denn Minerva war die erste Frau in seinem Leben, die von Anbeginn nur ihn geliebt hatte.
Speaker 0: Nicht seinen Namen, nicht sein Blut, nicht seine Macht, nur ihn.
Speaker 0: Bei ihr durfte er er selbst sein.
Speaker 0: Er durfte Gefühle und Schwächen zeigen, weinen, lachen.
Speaker 0: Sie war bei ihm, was auch immer geschah.
Speaker 0: Der große Elbesdambelder bezwingt die dunkelsten Mächte, aber vor der eigenen Hochzeit zitterst du wie Espenlaut.
Speaker 0: Tönte eine raue und amüsierte Stimme und sein Bruder Epperforth trat mit einem breiten Grinsen an ihn heran.
Speaker 0: Der sonst so ungepflegte Wirt des Eberkopfes hatte sich heute richtig herausgeputzt und sogar sein Haar und seinen Bart gezähmt.
Speaker 0: In diesem Aufzug war kaum zu übersehen, dass die beiden wirklich Brüder waren.
Speaker 0: Ich bin so... Nervös, Eb, lächelte Elbis webend.
Speaker 0: Minerva wird endlich meine Frau.
Speaker 0: Wird seid, brummte Ebberforth zustimmend und klopfte ihm auf die Schulter.
Speaker 0: Und ich habe die Traditionen mal wieder mit Füßen getreten und einen Blick auf sie riskiert.
Speaker 0: Du bist ein glücklicher Mann, Elbis.
Speaker 0: Die Kleine sieht umwerfend aus, selbst mit den zwei kleinen Teufelsbraten in ihrem Bauch.
Speaker 0: Ich kann mich wahrlich glücklich schätzen, flüsterte Elbis sanft.
Speaker 0: Dass so ein wundervoller Mensch wie Minerva jemanden wie mich liebt.
Speaker 0: Mich.
Speaker 0: Nicht das, was mein Name verspricht, sondern... Ja, ja, schon kapiert.
Speaker 0: Deine Frauengeschichten vor Minerva waren wirklich allesamt zum Kotzen.
Speaker 0: Faste Eberforth in seiner mal wieder sehr charmanten Grobschlechtigkeit zusammen und sah auf seine Uhr.
Speaker 0: Und es wird nun Zeit, Elvis bereit, die Kleine glücklich zu machen.
Speaker 0: Elvis lachte leise.
Speaker 0: Ich war schon lange bereit dafür.
Speaker 0: Tief atmete Minerva ein und aus und versuchte ihren nervösen Herzschlag zu gerügen.
Speaker 0: Sie stand mit ihrer Großmutter in ihrem Schlafzimmer oben im Haus und ließ sich von ihr noch fertig zurechtmachen.
Speaker 0: Ihr Brautkleid hatte Mrs.
Speaker 0: Privet für sie gezaubert, genau wie sie damals für sie das Abschlussballkleid geschneidet hatte.
Speaker 0: Es war wahrlich ein traumhaftes Kleid, in einem strahlenden Weiß.
Speaker 0: Der Stoff unterhalb ihrer Brust war fließend und blocker, sodass ihr wachsen dabei auch sanft verschleiert wurde.
Speaker 0: Ihre schwarzen Haare waren hochgesteckt und weiße und grüne Blumen gaben ihr noch etwas mehr Zierte.
Speaker 0: Sie war so aufgeregt, dass sie kaum einen klaren Gedanken fassen konnte.
Speaker 0: Sie konnte es einfach nicht fassen, dass sie heute wahrlich Albus Frau werden würde.
Speaker 0: Einst war sie seine Schülerin, seine Vertraute, seine Liebe.
Speaker 0: Und nun würde sie mit ihm gemeinsam den ewigen Bund eingehen.
Speaker 0: Hätte man es ihr damals gesagt, als sie noch frisch verliebt war, dass sie diesen mächtigen Zauberer irgendwann heiraten würde, so hätte sie es nicht geglaubt.
Speaker 0: Und umso glücklicher war sie, dass es nun ihre Wahrheit sein würde.
Speaker 0: Sie war schon immer auch ohne Ring mit ihm glücklich gewesen, auch wenn es zu Zeiten wie diesen verrufen war.
Speaker 0: Doch sie wusste, dass er diese Ehe nicht wollte, um ihr diesen Ruf zu nehmen, nur seine Liebhaberin zu sein.
Speaker 0: Er wollte das, weil er sie so tief liebte, dass er es der ganzen Welt zeigen wollte.
Speaker 0: Und sie wollte es auch.
Speaker 0: Ihr Herz flatterte dennoch so nervös, wie damals, als sie noch frisch in ihn verliebt war.
Speaker 0: Atme etwas ruhiger Minerva, schmunzte ihre Großmutter und band ihr Kleid hinten am Rücken zu.
Speaker 0: Du betrittst immerhin den Gang zum Altar und nicht zum Galgen.
Speaker 0: Sie schritt um sie herum und hob ihr Kind an.
Speaker 0: Ihre Augen, die Minervas so ähnlich waren, funkelten voller Freude und Stolz.
Speaker 0: Ihre faltigen Lippen verzogen sich zu einem strahlenden Lächeln und ein wenig musste sie eine Träne wegblinzen.
Speaker 0: Kopfwürdevoll nach oben, Minerva, du bist wahrlich eine Schönheit und eine so starke Frau.
Speaker 0: Dieser Mann kann sich glücklicher nicht schätzen, schmunzerte sie liebevoll.
Speaker 0: Danke, Großmutter, ich bin nur so aufgeregt, lächelte Minerva nervös.
Speaker 0: Wie war das damals bei deiner Hochzeit, als du Großvater geheiratet hast?
Speaker 0: Oh, ich bin vor Aufregung fast umgefallen, lachte die alte Frau.
Speaker 0: Wir wurden damals zueinander versprochen, ohne unsere Zustimmung, doch er war schon immer anders als der Rest dieser elenden Schnösel gewesen.
Speaker 0: Er war ein Freigeist, ehrlich, bodenständig, mutig, ein liebevoller Idiot.
Speaker 0: Er bemühte sich so entzückend um meine Gunst, und obgleich ich anfangs gegen diese Ehe war, so schaffte er es, dass ich mich ehrlich in ihn verliebte.
Speaker 0: Es war nicht länger ein Zwang, und als ich Tohehl dann zu unserer Hochzeit gesehen habe, wusste ich, dass es die richtige Entscheidung war und er der richtige Mann.
Speaker 0: Und so wird es auch bei dir sein, Minerva, ganz gleich durch was du schreiten musstest.
Speaker 0: Erbes war immer bei dir.
Speaker 0: Und obgleich ich auch zu Anfang gegen diese Beziehung war, so hat er mir bewiesen, dass er dich liebt.
Speaker 0: Bei dir ist loyal und aufrichtig und der richtige Mann für dich.
Speaker 0: Dein Großvater wäre nun sicher sehr stolz auf dich, genauso stolz wie ich es bin.
Speaker 0: Ich wünschte, er könnte hier sein und mich begleiten, sagte Minerva traurig.
Speaker 0: Da ihr eigener Vater verstorben und ohnehin verhasst war, hätte sie sich gewünscht, dass es ihr Großvater sein würde, der sie begleitet.
Speaker 0: Sie vermisste ihn so furchtbar in diesem Moment.
Speaker 0: Er ist immer bei dir, Minerva.
Speaker 0: Jene, die wir lieben, die verlassen uns nie gänzlich, lächerte ihre Großmutter und hakte sich bei ihrer Enkelin unter.
Speaker 0: Aber ich werde dich begleiten, und er läuft mit dir, glaube mir.
Speaker 0: Minerva lächerte gerührt und lehnte sich vertrauensvoll an ihre Seite.
Speaker 0: Danke, Großmutter.
Speaker 0: Elbis wartete voller Aufregung vor den versammelten Gästen.
Speaker 0: Es waren nicht wirklich viele eingeladen, doch all jene, die ihnen beiden etwas bedeuteten und ihnen nahestanden.
Speaker 0: Es wärmte sein Herz, dass sie alle gekommen waren, um mit ihnen gemeinsam ihr Glück zu feiern.
Speaker 0: Sein Bruder und Eileen standen bei ihm, würden sie doch beide ihre Traurzeugen sein.
Speaker 0: Sein Herz schlug langsam, aber laut und stark.
Speaker 0: Und als leiser sanfte Klänge von Musik ertönten und die Menge in einer hingerissenen Faszination aufsäuftste, hob er seinen Blick, und er hatte das Gefühl, sein Herz müsste vor schmerzendem Glück verbluten.
Speaker 0: Minharva sah so, so wunderschön aus.
Speaker 0: Im Blieb der Mund leicht offen stehen und er begegnete ihrem strahlenden Lächeln, ihren Dioptas grünen Augen und seinem größten Glück auf Erden.
Speaker 0: Ihr Anblick brachte ihn reichlich durcheinander und seine Liebe zu ihr erschütterte sein ganzes Sein.
Speaker 0: Sie würde nun sein, allein werden.
Speaker 0: Er konnte seinen Blick einfach nicht von ihr nehmen, als sie an seine Seite trat und er nahm ihre Hände sanft in seine.
Speaker 0: Madame Ross stellte sich vor sie alle und nur schwer konnten sie beide ihre Blicke voneinander abwenden und ihr ihre Aufmerksamkeit schenken.
Speaker 0: Sie beide hatten keinen Redner gewollt, der sie beide nicht kannte und ihre Großmutter hatte diese Aufgabe dankend entgegengenommen und sofort kehrte Ruhe über den abendlich anmutenden Garten ein.
Speaker 0: Heute Abend fing Madame Ross erhaben lächend an und ließ ihren Blick über die Gäste und das Brautpaar schweifen.
Speaker 0: Haben wir uns alle hier zusammengefunden, Freunde, Familie, Vertraute, um bei Merlins gewogenen Willen zwei Herzen zu vereinen.
Speaker 0: Eure Liebe, Minerva und Elvis, hat Wege beschritten, Kämpfe gefochten und Geschichten geschrieben, wie wahrlich kein anderes Paar erzählen könnte.
Speaker 0: Dunkelste und tiefste Zeiten, schwerste Verluste, verern von jedem Licht, haben euch dennoch nie entzweien können.
Speaker 0: Eure Herzen schlagen als eines, stark, lojal und mit einem Mut der Gryffindor übertrumpfen kann.
Speaker 0: Ihr habt einander nie allein gelassen und euer Licht in Zeiten der Dunkelheit strahlend hell leuchten lassen.
Speaker 0: Du, Minerva, wirst frei von einem Namen werden, der dich an die schlimmsten Zeiten deiner Jugend erinnern wird, und der dich nie getragen hat.
Speaker 0: Heute wirst du einen Namen annehmen, der dir gerecht wird, wie der Mann, der ihn dir schenkt.
Speaker 0: Hiermit gebe ich dir meinen Segen Elbes und reiche meine Enkelin in deine Hände.
Speaker 0: Du hast mir wahrlich bewiesen, dass du der richtige und einzige Mann für Minerva bist, der er sie auf Händen trägt und durch die schlimmsten Zeiten, der sie liebt, wie sie es verdient hat.
Speaker 0: und der ihr all das Glück schenkt, welches sie einzig in dir finden wird.
Speaker 0: Er bis standen Tränen in den Augen und ersängte in tiefer Ehrfurcht und Dankbarkeit seinen Kopf vor dieser alten erhabenen Frau.
Speaker 0: Vieles hatte zwischen ihnen gestanden und sie hatte ihn zwar immer akzeptiert, aber nie wirklich bewilligt.
Speaker 0: Und nun wusste er, dass sie seine Liebe zu Minerva zuließ.
Speaker 0: Und das bedeutete ihm wirklich sehr viel.
Speaker 0: Madame Ross reichte ihnen beiden die Ringe und öffnete ihre Arme in einer sanften Geste.
Speaker 0: Albus nahe Minervas Hand in seine und streifte ihr den Ring über ihren Finger, der sich so perfekt an ihre Haut legte, als hätte er dort schon immerhin gehört.
Speaker 0: Minervas hat es mit seiner Hand und auch sein Ring wirkte, als würde er ihn schon über viele Jahre tragen.
Speaker 0: Sie waren perfekt.
Speaker 0: Er hob seinen Blick, lächelte sie so wunderschön an und wischte ihr sanft ihre Tränen von den Wangen.
Speaker 0: So Merlin und das Schicksal wollte, seit ihr nun wahrlich eins, und Mann und Frau, endete Madame Ross feierlich, hob ihren Zauberstab, und ein funkelnder Schauer ging auf die beiden Herr Nieder, als Elvis Minerva an sich zog und sie sich innig küsten.
Speaker 0: Die Gäste applaudierten voller Freude für die beiden, hoben ebenfalls ihre Zauberstäbe und ließen die Luft in einem Gold- und Silberschauer erstrahlen.
Speaker 0: Ein melodischer Schrei tönte durch die Luft, als Fox, aber auch ein zweiter Phönix in Gold und Blau, fröhlich über sie hinwegflogen.
Speaker 0: Erbes und Minerva weinten vor Glück und Trauer gleichermaßen, als der Phönix bald schon in der hereinbrechenden Nacht verschwand.
Speaker 0: Sie war gekommen, um für einen kurzen Moment ihren Eltern zu zeigen, wie sehr sie sich freute und dass sie immer noch bei ihnen war.
Speaker 0: Mit einem erschöpften aber überglücklichen Seufzen setzte sich Minerva auf eine kleine Bank vor ihrem Haus.
Speaker 0: Hinten im Garten wurde noch ausgelassen, gefeiert, und sie selbst hatte so viel getanzt, dass ihre Füße bereits brannten.
Speaker 0: Sie brauchte einen kleinen Moment der Ruhe, und sie hielt sich ihren Bauch.
Speaker 0: Ihr Ring funkelt an ihrer Hand, und sie betrachtete ihn glücklich lächend.
Speaker 0: Minerva Dumbledore.
Speaker 0: Das klang noch reichlich ungewöhnlich in ihren Ohren, und dennoch war sie voller Freude, endlich ihren alten Namen los geworden zu sein.
Speaker 0: Den Namen ihres Vaters.
Speaker 0: Minerva.
Speaker 0: Minerva war so in ihren Gedanken versunken, dass sie die geflüsterte Stimme beinahe nicht gehört hatte.
Speaker 0: Doch als sie überrascht aufblickte, er kannte sie eine, ihr nur zu bekannte Person hinter ihrem Gartentor stehen.
Speaker 0: Ihre Mine verhärtete sich und sie stand auf.
Speaker 0: hatte ich dir nicht gesagt, dass du aus meinem Leben verschwinden sollst, fragte Minerva ihrer Mutter leise und trat etwas näher an das Tor heran.
Speaker 0: Ich weiß und ich werde auch sofort wieder gehen, sagte sie bitte.
Speaker 0: Ich weiß, dass heute ein besonderer Tag für dich ist und ich möchte ihn dir sicher nicht verdärben.
Speaker 0: Ich wollte mich lediglich bei dir entschuldigen.
Speaker 0: Es tut mir wirklich so aufrichtig leid.
Speaker 0: Du hattest mit all deinen Worten recht.
Speaker 0: Ich habe nichts getan, um dir je zu helfen.
Speaker 0: und habe dann noch um Hilfe gebeten, ausgerechnet dich.
Speaker 0: Sie säufzte schwer und sah zur Seite weg.
Speaker 0: Ich bin nicht hier um Mittler zu erhaschen, murmelte sie ehrlich.
Speaker 0: Ich wollte nur, dass du weißt, dass ich mein Leben nun wieder aufgenommen habe und wieder arbeite.
Speaker 0: Ich versuche stark zu sein, wie du es so oft gewesen bist.
Speaker 0: Du hast mich weilig übertroffen und gestatte mir zu sagen, dass ich stolz auf dich bin.
Speaker 0: Hier.
Speaker 0: Sie überreichte Minerva ein kleines verpacktes Geschenk.
Speaker 0: Für den ersten Moment wollte sie es ausschlagen, doch sie hatte ihre Mutter zugehört und ihre Wut war ein wenig abgeflaut.
Speaker 0: Sie hatte sich aufrichtig entschuldigt für alles, was sie getan und nicht getan hatte.
Speaker 0: Minerva spürte deutlich, dass sie es ehrlich meinte und sie nicht anlog, um sie auf ihre gute Seite zu ziehen.
Speaker 0: Es würde diese Beziehung nicht retten, doch es war ein Anfang, den sie eh auch nicht verwehren wollte.
Speaker 0: Langsam öffnete sie das kleine Päckchen und sie machte große Augen.
Speaker 0: Dort lag genau die Branche, die ihr beim Kampf im Ministerium vor so vielen Jahren kaputt gegangen war, als Rosier sich an ihrem Umhang festgehalten hatte.
Speaker 0: Sie hatte sie nie vergessen können, denn sie war ein Geschenk ihres Großvaters an sie gewesen.
Speaker 0: Damals hatte sie gedacht, dass sie verloren gegangen sei.
Speaker 0: Sie hatte nicht gewusst, dass ihre Mutter sie hatte.
Speaker 0: Doch bevor ihre Mutter ihren Vater geheiratet hatte, war sie bei Gringods eine Fluchbrecherin gewesen.
Speaker 0: Sie kannte sich mit wertvollen Objekten aus und musste sie wieder repariert haben.
Speaker 0: Deine Großmutter brachte mir sie, nachdem sie damals zerstört wurde.
Speaker 0: Es ist an der Zeit, dass ich sie dir wieder zurückgebe.
Speaker 0: Es ist nicht viel, aber ... Danke, flüsterte Minerva ehrlich.
Speaker 0: Diese Branche bedeutet mir sehr viel.
Speaker 0: Hört zu, Mutter, es ... Es macht nicht wieder gut, was geschehen ist und ich bin auch noch nicht bereit für ... Regenkontakt.
Speaker 0: Aber ich danke dir für deine ehrlichen Worte und deine Entschuldigung.
Speaker 0: Und wenn die Zeit reif ist und ich mich bereit fühle ... Ich verstehe, Minerva.
Speaker 0: Du musst dich vor mir nicht rechtfertigen, lächelt ihre Mutter schwach.
Speaker 0: Es ist ein Anfang, der mich bereits glücklich macht.
Speaker 0: Ich werde dann auch nun gehen, deine Gäste und vor allem dein Mann warten doch sicher auf dich.
Speaker 0: Oh, stimmt.
Speaker 0: Ich sollte nun besser gehen, bevor Elvis sich Sorgen macht.
Speaker 0: Erinnerte sich Minerva an ihre eigene Hochzeit und wandte sich bereits zum Gehen.
Speaker 0: Pass auf dich auf, Mutter.
Speaker 0: Minerva?
Speaker 0: Hm?
Speaker 0: Sie drehte sich noch einmal zu ihrer Mutter um.
Speaker 0: Macht er dich glücklich?
Speaker 0: Behandelt er dich gut?
Speaker 0: fragte sie besorgt und musste sicher an ihren verstorbenen Mann denken, der das komplette Gegenteil war.
Speaker 0: Minerva lächelte sanft.
Speaker 0: Elvis würde mir nie etwas antun.
Speaker 0: Und er macht mich jeden Tag zur glücklichsten Frau der Welt.
Speaker 0: Die Gäste verabschiedeten sich nach und nach.
Speaker 0: Die Nacht war tief und Sternen klar.
Speaker 0: Gemeinsam hatten sie mit nur wenigen Zaubern Ordnung in ihren kleinen Garten und auch ins Haus gebracht.
Speaker 0: Elbis hatte Elben hoch in sein Bett gebracht, der vollkommen erledigt in den Armen seines Vaters eingeschlafen war, obgleich er zuvor noch protestiert hatte, nicht müde zu sein.
Speaker 0: Er schöpft, müde, aber überglücklich, saß Minerva auf der kleinen Mauer, die die Terrasse von ihrem Garten trennte und betrachtete den klaren Nachthimmel.
Speaker 0: Wenig später setzte sich Elvis neben sie und sie lehnte sich warm an seine Seite.
Speaker 0: Wie geht es dir?
Speaker 0: fragte er sanft und strich liebevoll über ihren Bauch.
Speaker 0: Mir geht es so gut, ich könnte es in die Welt hinaus schreien.
Speaker 0: Lächerte sie mit einer unendlichen Zufriedenheit, die ihn wahrlich glücklich stimmte.
Speaker 0: So ausgelassen und fröhlich war Minerva schon lange nicht mehr gewesen.
Speaker 0: »Bist du sehr erschöpft und müde?« fragte er leise, und nun sah sie verwundert zu ihm auf und er lächelte verschmitzt.
Speaker 0: »Wird das eine Einladung zu einer Hochzeitsnacht?« schmunzete sie anreizend und strich über seine Brust, so dass er sogar etwas schlucken musste.
Speaker 0: Sie war zwar schwanger, doch das hieß nicht, dass sie nicht miteinander schlafen und ihre Liebe und Nähe in dieser Art teilen konnten.
Speaker 0: Ich, vielleicht, hauchte er etwas atemlos.
Speaker 0: Doch zuerst hätte ich noch nun ein Geschenk für dich.
Speaker 0: Er nahm ihre Hände und erhob sich von der Mauer, sorg sie sanft mit auf ihre Füße und nah an sich heran.
Speaker 0: Sie ahnte, was er vorhatte und hielt sich eng an ihm fest.
Speaker 0: Vertraust du mir, fragte er leise und sie küsste ihn liebevoll.
Speaker 0: Das ist immer noch eine Frage, lachte sie sanft.
Speaker 0: Ich vertraue dir mein Leben an Elbes.
Speaker 0: Als seine alte Magie von ihnen abließ, spürte Minerva deutlich, wie sie den Ort gewechselt hatten.
Speaker 0: Es war ein wenig kühler um sie herum, doch sie spürte sofort ein vertrautes Gefühl, und Elbes küsste sie warm auf ihre Stirn.
Speaker 0: Hinter ihm erstreckten sich ein Licht der Wald und ein Weg hinab.
Speaker 0: Sie mussten sich auf einem Hügel oder einem kleinen Berg befinden, denn sie konnte in einem Tal viele kleine Lichte einer Kleinstadt erkennen.
Speaker 0: Doch sie waren hier oben fern des Lichts.
Speaker 0: Und dennoch, ein warmer Schein ließ sie sanfte Schatten werfen, doch er hinderte sie noch daran, sich umzusehen.
Speaker 0: Wo sind wir?
Speaker 0: fragte sie leise.
Speaker 0: An einem ganz besonderen Ort, flüsterte er liebevoll, aber auch sichtlich nervös.
Speaker 0: Ich habe wirklich lange überlegt, ob es eine gute oder gar richtige Entscheidung sein würde.
Speaker 0: Doch je länger ich mich damit befasste, umso größer wurde dieser Wunsch in meinem Herzen.
Speaker 0: Du darfst dich nun umdrehen.
Speaker 0: Sanft ließ er sie los, Und Minerva drehte sich langsam auf der Stelle um.
Speaker 0: Und dort, in einem warmen Schein und hinter sicheren Mauern, stand eine erhabene Villa aus fern zurückliegenden Tagen.
Speaker 0: Dieses alte Gebäude erstrahlte jedoch in einem vollkommen neuen Glanz und keine Spuren der Zeit waren mehr zu erkennen, bis auf den Efeut erweite Teile in einer wunderschönen Pracht überwucherte.
Speaker 0: Ein Garten erstreckte sich in die Ferne, dass man ein Ende kaum erblicken konnte.
Speaker 0: Ein gewaltiges Bogen torschützte vor ungebetenen Gästen und Minerva erkannte darin ein verschnöckeltes Wappen.
Speaker 0: Es war sein Wappen.
Speaker 0: Das der Familie Dumbledore.
Speaker 0: war das etwa... Nein, es ist nicht mein Geburtshaus.
Speaker 0: China ihre Frage bereits zu erahnen.
Speaker 0: Es gehörte einst meiner Großmutter und sie hat es mir vermacht.
Speaker 0: Ich habe es über die letzten Monate wieder zum Leben erweckt.
Speaker 0: Nun wirkte er wieder sehr nervös.
Speaker 0: Ich... dachte nur, jetzt, wo wir Zwillinge erwarten und auch Aaron größer wird, dass wir etwas mehr Raum benötigen könnten, meinte Eliza.
Speaker 0: Ich weiß, das Haus in Hawksmeade ist dir wichtig und ich möchte auch nicht, dass wir es loswerden.
Speaker 0: Doch ich wollte etwas, das uns beide nicht daran erinnern muss, warum dieses Haus eigentlich vernüten war.
Speaker 0: Du hast etwas Besseres verdient und Großmutter Namida behauptete von diesem Ort, dass jeder, der durch diese Pfoten schreitet, mit Glück gesegnet sein wird.
Speaker 0: Und Du verdienst alles Glück auf dieser Erde.
Speaker 0: Mein Glück eralte mich erst spät in meinem Leben, doch es kam in deiner Gestalt.
Speaker 0: Du bist mir so wichtig, Minerva.
Speaker 0: Ich weiß, es wirkt vielleicht alles zu viel, zu groß, aber weiter kam er nicht.
Speaker 0: Minerva hatte ihn an sich gezogen und küsste ihn mit so viel Liebe, dass es ihm alle zweifel nahm.
Speaker 0: Er leichtert er wieder der Erdenkus.
Speaker 0: Er hatte sich damals geschworen, mit seiner Vergangenheit abzuschließen.
Speaker 0: Doch die jüngsten Ereignisse hatten Erinnerungen in ihm wachgerufen, die nicht alle schlecht waren.
Speaker 0: Seine Großmutter war ein wichtiger Teil in seinem jungen Leben gewesen, und diese Wille, erneut zum Leben zu erwecken, hatte auch all das Schöne in ihm wachgerufen, was verloren gegangen war.
Speaker 0: Und Minerva verdiente das alles.
Speaker 0: Äh, was das ist?
Speaker 0: Ich bin so sprachlos.
Speaker 0: Bist du sicher?
Speaker 0: Dieser Ort ist etwas so Persönliches für dich.
Speaker 0: Möchtest du wirklich?
Speaker 0: fragte sie atemlos und ernicktesanft.
Speaker 0: Großmutter würde es mit Freude erfüllen, sollte ihr zu Hause wieder ein Ort des Lebens werden.
Speaker 0: Es ist alles unser.
Speaker 0: Nach dir, meine Schöne, flüsterte er liebevoll.
Speaker 0: Minerva war von dieser Villa wahrlich fasziniert.
Speaker 0: Sie war so offen und groß, besaß so viel Raum, den sie einfach nicht gewohnt war.
Speaker 0: Selbst der Schulleiter Turm in Hogwarts war immer etwas beengt, doch hier führte sie sich in jedem Raum so frei.
Speaker 0: Natürlich halten ihre Schritte hier noch sehr wider, da die Villa immer noch teilweise leer stand.
Speaker 0: Doch je mehr sie sich umblickte, umso mehr formten sich Bilder und Vorstellungen, wie es hier letztendlich aussehen könnte.
Speaker 0: Das Schönste jedoch war dieses so große Wohnzimmer, welches an einen wunderschönen Wintergartenanschluss mit einem Ausgang zum Garten draußen.
Speaker 0: Oh, Elbus, hier ist so viel Platz für unsere Familie, schwärmte Minerva glücklich und drehte sich, um auch jedes Detail wahrnehmen zu können.
Speaker 0: Das ist so wunderschön hier.
Speaker 0: Ich bin so glücklich, dass es dir gefällt.
Speaker 0: Und bald wird hier auch alles von Leben erfüllt sein, lächelte elbe sanft und trat an ihrer Seite.
Speaker 0: Es war nicht mehr alles mit Magie zu retten, doch ich würde wollen, dass wir uns hier selbst verwirklichen können.
Speaker 0: Dass es dennoch unser Heim wird.
Speaker 0: Ich sehe dann Strahlen in den Augen.
Speaker 0: Ich stelle es mir genau vor, strahlte mir nahver zu ihm auf.
Speaker 0: Das Haus in Hoxmed war bereits fertig eingerichtet, da mir damals einfach keine Mittel zur Verfügung standen.
Speaker 0: Ich konnte mich nie wirklich selbst verwirklichen.
Speaker 0: und, und jetzt, du machst mich so glücklich damit, Elvis.
Speaker 0: Er legte seine Hand warm an ihre Wange und seine blauen Augen funkelten sanft.
Speaker 0: Weißt du, wie schön es ist, dich endlich wieder so ausgelassen, fröhlich zu sehen?
Speaker 0: Dein Lächeln macht dich so wunderschön und es tut so gut, dass du wieder ins Leben gefunden hast, Minerva, sagte er sanft.
Speaker 0: Ich weiß, dass Aryas Tod immer eine Lehre bei uns hinterlassen wird, die auch niemals und durch nichts füllbar sein wird.
Speaker 0: Ich hatte wirklich eine tiefe Angst, dass dich diese Lehre irgendwann gänzlich verschlucken könnte.
Speaker 0: Doch gerade jetzt sehe ich, wie das Leben wieder in dir erblüht.
Speaker 0: Du weißt, dass ich niemals Tränen in deinen wunderschönen Augen sehen möchte.
Speaker 0: Doch das natürlich nicht jeden Tag möglich ist, ist mir bewusst.
Speaker 0: Doch ich werde alles tun, damit dein Lächeln immer überwiegt.
Speaker 0: Er legte seine Finger zart unter ihr Kinn und kam ihr so nah, dass Minerva der Atem wegblieb.
Speaker 0: Sie wurde ganz rot auf ihren Wangen und spürte seinen Atem so nah an ihren Lippen.
Speaker 0: Ihre Hände fassten in seine Schultern und ihr Herz schlug aufgeregt.
Speaker 0: Die erste Nacht hier soll nur uns gehören, Minerva, flüsterte er sanft.
Speaker 0: Ich will nur dir gehören.
Speaker 0: Aaron schlug die Augen auf.
Speaker 0: Er lag in seinem Bett und Sonnenlicht funkelte sanft durch seine Vorhänge.
Speaker 0: Seit er mit seinen Eltern in diese neue Villa seiner Urgroßmutter umgezogen war, waren vier weitere Monate vergangen.
Speaker 0: Er hatte sich schnell an sein neues Zuhause gewöhnt und liebte sein neues Zimmer, welches um so vieles größer war als sein altes und welches er sich auch nicht mit seinen zukünftigen Geschwistern teilen müsste.
Speaker 0: Seine Mutter war bereits hoch schwanger und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Kleinen geboren wurden.
Speaker 0: Und obwohl nicht nur er, sondern auch sein Vater neugierig war, was die Kleinen später werden würden, wollten sie sich dieses Mal die Überraschung bis zur Geburt aufbewahren.
Speaker 0: Es war ein sonniger Tag mitten in den Sommerferien und zugleich der Tag.
Speaker 0: Sein Geburtstag.
Speaker 0: Aaron riss die Bettdecke zur Seite und sprang auf.
Speaker 0: Endlich war er elf Jahre.
Speaker 0: Auf zehn Spitzen schlich er sich die gewaltige Treppe und ins Wohnzimmer hinunter und sah bereits hübsch verpackt seine Geschenke.
Speaker 0: Aber das tollste Geschenk würde jeden Moment kommen.
Speaker 0: Und tatsächlich.
Speaker 0: Einen Moment später tippte etwas gegen die Scheiben des Wintergartens und erstürmte eilig vor und riss die Tür zum Garten auf.
Speaker 0: Eine sehr alte Schleier-Eule ließ einen Brief in seine Hände fallen, flatterte auf eine Stuhlähne und begann zu schlafen.
Speaker 0: Es war Noctus, die Schleier-Eule seiner Mutter.
Speaker 0: Über die vielen Jahre war auch er gealtert und bald schon zu alt, um noch als Post-Eule zu fliegen.
Speaker 0: Doch scheinbar hatte er diese wichtige Aufgabe selbst übernehmen wollen.
Speaker 0: Aaron streichete die ausgeglichenen Federn und Noctus Schuhhute nur müde, aber dankbar.
Speaker 0: Forks beobachtete alles ruhig von seiner Stange aus, wie Aaron den Brief nun aufriss und jubelnd den Inhalt in der Luft herumwirbelte.
Speaker 0: Endlich war sein Brief aus Hogwarts da.
Speaker 0: Er stürmte hoch und ins Schlafzimmer seiner Eltern und dachte nicht mehr daran, leise zu sein.
Speaker 0: Mom!
Speaker 0: Dad!
Speaker 0: rief er und sprang auf das Bettende des gewaltigen Himmelbettes.
Speaker 0: Seine Eltern zuckten zusammen und fuhren aus ihrem Schlaf hoch, sahen noch reichlich verschlafen zu ihrem Sohn, der die beiden anstrahlte und mit dem Brief wedelte.
Speaker 0: Mein Brief, er ist endlich da!
Speaker 0: – Beruhige dich, etwas Aaron.
Speaker 0: Schmunzerte sein Vater gähnend, aber sanft und nickte zu seiner Mutter, die sich noch etwas beruhigen, über den Baustrich.
Speaker 0: – Oh, entschuldige Marm, sagte Aaron schuldbewusst.
Speaker 0: Doch sie schüttelte nur lächend den Kopf.
Speaker 0: Es ist alles in Ordnung, lächete Minerva beruhigend.
Speaker 0: Deine Aufregung ist mehr als nachvollziehbar.
Speaker 0: Der Brief aus Hogwarts war auch für uns beide damals ein aufregendes Erlebnis.
Speaker 0: Und da wir ohnehin nun alle wach sind, wie wäre es mit einem schönen Geburtstagsfrühstück?
Speaker 0: Minerva und Elvis verarbeiteten stumm den Schreck über den plötzlichen Weckruf, standen auf und machten gemeinsam Frühstück.
Speaker 0: Bevor es jedoch gemeinsam an einen Tisch ging, packte Erwin voller Aufregung seine Geschenke aus.
Speaker 0: Von seiner Urgroßmutter hatte er einen brandneuen Kessel und Zaubertrank Zutaten bekommen, die auch Teil seiner Liste für Hogwarts waren.
Speaker 0: Er freute sich riesig und ersteigerte seine Freude auf die Schule noch mehr.
Speaker 0: Sein Onkel Aberforth hatte ihm ein Banner der Montrose-Mac-Peace und eine Schachtel Schokofrosche geschenkt.
Speaker 0: Von Aline und Lily bekam er eine Geschenkbox aus dem Honigtopf und ein brandneues Schreibfederset mit einem greifen Federkiel und verschiedenen Tintenfässchen.
Speaker 0: Doch das Geschenk seiner Eltern war das Beste.
Speaker 0: Wow, Mom, Dad, das ist ein brandneuer Silberpfeil, lief er vollkommen begeistert aus und betrachtete den Besen in seiner Hand.
Speaker 0: Es war der neueste Rennbesen auf dem Markt.
Speaker 0: Der Stiel war auf Hochglanz poliert und die Reisige perfekt geformt.
Speaker 0: Als er aufsah, konnte er sehen, wie seine Mutter seinem Vater einen liebevollen Blick zuwarf.
Speaker 0: Er rannte zu ihnen und umarmte sie beide fest.
Speaker 0: Normalerweise schenkten ihm seine Eltern nie sehr teure Geschenke und lehrten ihm Bescheidenheit.
Speaker 0: Doch Aaron wusste, dass beide viel arbeiteten, um ihm das alles zu ermöglichen.
Speaker 0: Darum war er so hin und weg und dankbar über so ein tolles Geschenk.
Speaker 0: Es war sein großer Traum, in Hogwarts irgendwann in der Häusermannschaft mitspielen zu können.
Speaker 0: Wir sollten wohl bald in die Winkelgasse und seine Schulsachen besorgen, Erbis, sagte Minerva, während Erbis seinem Sohn lächend zusah, wie er seine Geschenke rasch nach oben in sein Zimmer schaffte.
Speaker 0: Er goss ihnen beiden Tee ein und lehnte sich entspannt in seinem Stuhl im Wintergarten zurück.
Speaker 0: Bist du sicher, dass du dir diese Reise in deinem Zustand zutraust?
Speaker 0: fragte er sanft.
Speaker 0: Ich würde es ungern verpassen, wie unser Junge seinen Zauberstab erhält.
Speaker 0: Und je eher desto besser, du weißt, wie überfüllt die Winkelgasse wird, wenn sie alle auf den letzten Atemzug noch die Erledigungen tätigen.
Speaker 0: und Minerva brach ihr ab und sie stützte sich schwer atmend an dem Tisch ab, an den sie sich gerade setzen wollte.
Speaker 0: Ihr Gesicht war von einem plötzlichen Schmerz durchzogen und sie hielt sich ihren Bauch.
Speaker 0: Sofort sprang Elvis auf, hielt sie fest und half ihr sich auf den Stuhl zu setzen.
Speaker 0: Minerva keuchte er voller Sorge, doch sie konnte ihm nicht gleich antworten.
Speaker 0: Atme, Minerva, ganz ruhig.
Speaker 0: Es, es geht gleich, ächzte sie schwer und der Schmerz schien endlich abzuklingen, da auch ihr Atem und ihre Haltung entspannter wurden.
Speaker 0: Bei Merlin, es ist noch etwas zu früh, meine Kleinen, soll ich Madame Marygold rufen, Minerva, fragte Elbus voller Sorge.
Speaker 0: Ich denke, eine Untersuchung wäre vermutlich nicht verkehrt, das war wahrlich schmerzhaft gewesen.
Speaker 0: murmelte sie und war immer noch reichlich blass, doch als sie Elbes Blick sah, fasste sie beruhigend seine Hände.
Speaker 0: Bitte, sorge dich nicht, Elbes.
Speaker 0: Es wird nicht wie das letzte Mal, ich fühle es.
Speaker 0: Gerade fällt es mir schwer, mich nicht zu sorgen.
Speaker 0: Bist du wirklich sicher, Minerva?
Speaker 0: Elbes besorgter Blick traf sie und erstrich beunruhigt über ihren Bauch.
Speaker 0: Madame Marygold hatte Minerva vor einer Woche untersucht und befunden, dass die kleinen wohl bald nicht mehr lang auf sich warten lassen würden.
Speaker 0: Zu ihrer wirklichen Enttäuschung war es ihr so nicht vergönnt, mit ihrem Sohn und Elbis die Erledigungen vor Hogwarts zu tätigen.
Speaker 0: Es war zu anstrengend und zu riskant.
Speaker 0: Doch allein lassen wollte Elbis sie erst recht nicht.
Speaker 0: Macht ihr keine Sorgen, Elbis, lächelte Minerva schwer.
Speaker 0: Mir geht es wirklich gut, und ich werde wie versprochen die Füße stillhalten.
Speaker 0: Zudem Aline und Forks bei mir sind, sollte etwas passieren.
Speaker 0: Er säufzte schwer und reichlich unzufrieden mit der Situation.
Speaker 0: Ich weiß nicht, es ist immer noch Zeit, vielleicht gehen wir ein anderes Mal.
Speaker 0: Nun sei nicht albern, Elbez, Erwin freut sich schon seit einer Woche auf diesen Ausflug, und es wird höchste Zeit, meinte Minerva nun etwas strenger.
Speaker 0: Soll er etwa als Sohn des Schulleiters als Letzter seine Schulsachen besorgen?
Speaker 0: Nun wieder etwas schmunzeln, schlug sie ihm sacht gegen die Brust.
Speaker 0: Er küsste sie sanft und strich über ihre Wange.
Speaker 0: In seinen Augen war zu sehen, dass er es nicht gern tat.
Speaker 0: Ich habe nur ein ungutes Gefühl, murmete er.
Speaker 0: Ich möchte dich nicht erneut allein lassen, wenn unsere Kinder zur Welt kommen, zudem die alte Magie, es wird nicht passieren.
Speaker 0: Vertrau mir, flüsterte sie sanft.
Speaker 0: Nun geh schon, wir sehen uns später, und ihr berichtet mir dann alles ausführlich.
Speaker 0: Erbis behackte es nicht, Minerva allein zu lassen, auch wenn Forks und Aline bei ihr sein würden, um auf sie zu achten.
Speaker 0: Er hatte es schon die ganze Zeit im Gefühl, dass er bei ihr sein sollte.
Speaker 0: Doch Erwin hatte sich, wie Minerva schon sagte, so sehr auf diesen Tage freut, und er wollte seinen Sohn auch nicht länger warten lassen.
Speaker 0: Sie hatten gemeinsam die Einkäufe für die Schule erledigen können, wobei es viel Zeit beanspruchte, da er bei jedem gut bekannt war.
Speaker 0: Hin und wieder musste er sich auch tatsächlich losreißen, da Aaron sicher nicht warten lassen wollte.
Speaker 0: Heute ging es um ihn, und das sollte auch so bleiben.
Speaker 0: Fehlt nur nach der Zauberstab, meinte er lächend mit einem Blick auf die Liste.
Speaker 0: Ollivanders ist gleich da vorn.
Speaker 0: Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss.
Speaker 0: Ich bin so nervös, Dad!
Speaker 0: Momente Aaron tief durchatmend und Elbis schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Kein Grund nervös zu sein.
Speaker 0: Der erste Zauberstab ist immer eine besondere Erfahrung und oftmals eine Bindung fürs ganze Leben, sagte Erbis beruhigend.
Speaker 0: Es wird einen Zauberstab geben, der nur auf dich wartet.
Speaker 0: Du wirst sehen.
Speaker 0: Mit einem Schnippen des Elderstabs ließ er Aaron's bereits gekaufte Sachen verschwinden, sodass sie nach Hause in sein Zimmer geschickt wurden.
Speaker 0: und so betraten sie den letzten Laden.
Speaker 0: Evans Herz stug ihm bis zum Hals, als er sich in dem staubigen, dunklen Laden umblickte.
Speaker 0: Überall stapelten sich in den Regalen verschiedene Schachteln und er konnte kein System daraus deuten.
Speaker 0: Die Luft war etwas unangenehm zu atmen, Roch ist die ganze Zeit nach einem alten Kleiderschrank, der Jahre nicht mehr geöffnet wurde.
Speaker 0: Die drückende Stille machte es auch nicht gerade angenehmer.
Speaker 0: Hinter einer kleinen Ladentheke mit einer sehr alten Messingkasse hingen Bilddurcheinander Phoenix-Federn ein Hornhaar und Drachenherzfasern in Bündeln an der Wand.
Speaker 0: Dieser Laden ließ Aaron eher fürchtig innehalten, doch sein Vater schob ihn sanft weiter.
Speaker 0: Aus der Dunkelheit hinter der Theke kam ein ziemlich alter Mann hervor, dessen Mond helle Augen in der staubigen Düsternis hell zu leuchten schien.
Speaker 0: Er wirkte so alt, wie der ganze Laden erschien, und Aaron bewunderte beinahe, wie gut er zu Fuß noch war.
Speaker 0: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.
Speaker 0: Ja, ja, ich habe mich bereits gefragt, wann sie wohl hier auftauchen würden.
Speaker 0: So lange durfte ich schon keinen Dumbledore mehr ausstatten.
Speaker 0: Eine Ehre, eine Ehre.
Speaker 0: Ohne weiterzusprechen wuselte der Zauberstabmacher herbei, zog Aaron sacht ein wenig von seinem Vater weg und mit einem Schnippen erschien ein Maßband, welches alle möglichen Stellen von ihm vermaß.
Speaker 0: Sein Vater lächerte ihm ermuntern zu, als Aaron ihm einen hilfesuchenden Blick zuwarf.
Speaker 0: Denn Mister Olivander war ein wenig unheimlich, ob gleich erfreundlicher schien.
Speaker 0: Nachdem alles Erdenkliche von Aaron vermessen wurde, verschwand Olivander und kam mit einigen länglichen Schachteln zurück.
Speaker 0: Aaron musste etliche Zauberstäber ausprobieren und sobald er einen in der Hand hatte, riss ihn Olivander gleich wieder fort und gab ihm einen neuen.
Speaker 0: Auf was erwartete, wusste Aaron nicht wirklich, doch da niemand etwas dazu sagte, machte er einfach weiter.
Speaker 0: Je länger es dauerte, desto glücklicher schien Olivander zu werden.
Speaker 0: Schwieriger Kunde nicht wahr, zumte er gut gelaunt.
Speaker 0: Genau wie ihre Eltern, es ist mir beinah nicht möglich zu unterscheiden, ob ihr Vater oder ihre Mutter länger bei mir im Laden verweilen mussten, aber wir werden den richtigen Zauberstab schon finden.
Speaker 0: Irgendwann, Aaron wusste nicht, wie lange sie schon hier waren, reichte er ihm einen weiteren Stab.
Speaker 0: Er war von einem dunklen Holzton bis beinah ins Schwarz hinunter.
Speaker 0: Was anfänglich wie Rinde am Griff ausgesehen hatte, waren kältische Knotenmuster.
Speaker 0: Kaum hatte er den Stab berührt, durchströmte eine unglaubliche Wärme seinen gesamten Körper und erhob den Zauberstab instinktiv.
Speaker 0: Ein Schauer goldener Funken stob hervor und eine unendliche Freude ergriffen ihm Besitz, denn er spürte es deutlich.
Speaker 0: Das war sein Zauberstab.
Speaker 0: Oh, sehr schön, freute sich Oliwenda und klatschte in seine knorrigen Hände.
Speaker 0: einer der selteneren Städe, doch ich hätte gleich ahnen sollen, daß ein seltenes Blut sich auch nicht mit den ordineeren Städen zufrieden geben wird.
Speaker 0: Eh freu, greifen feder, dreizehn Zoll, geschmeidig und fest.
Speaker 0: Ein seltenes und mächtiges Holz für loyale, mutige Menschen, die die treuesten Freunde, aber auch die unversöhnlichsten Feinde sein können, Und greifen Fiedern Erwelle nur selten einen würdigen Träger, der nicht Ehrgeiz, Mut, Intelligenz und innere Stärke besitzt.
Speaker 0: Eine ungewöhnliche Kombination?
Speaker 0: Sicherlich dürfen wir Großes von ihnen erwarten.
Speaker 0: Nachdenklich saß Aaron mit seinem Vater im tropfenden Kessel und stocherte in seinem Essen herum.
Speaker 0: Nach diesem Ausflug hatte er ziemlich großen Hunger und war auch etwas erschöpft.
Speaker 0: Und dernoch bekam er kaum einen einzigen Bissen hinunter.
Speaker 0: Nicht nur, weil er vom Essen seiner Mutter und Hogwarts verwöhnt war, sondern auch, weil ihm Ollivanders Worte nicht mehr aus dem Kopf ging.
Speaker 0: Aaron, sagte die leise Stimme seines Vaters, du musst wenigstens ein bisschen essen, danach geht es auch sofort nach Hause.
Speaker 0: Über was denkst du nach?
Speaker 0: Er saht zu ihm und betrachtete seinen Sohn, wie er Gedanken verloren seinen Zauberstab ansah.
Speaker 0: Da hätte was, meinte Ollivander, damit, dass man Großus von mir erwarten kann, fragte er unvermittelt und sah zu seinem Vater auf.
Speaker 0: Erlbes lächelte leicht und stützte sich mit seinen Armen auf die Tischplatte.
Speaker 0: Zaubersterbe aus Evoy suchen sich Zauberer oder Hexen mit einer ungewöhnlichen Charakterstärke und Loyalität, erklärte er seinem Sohn ruhig.
Speaker 0: Leute mit Schafsinn, Aufnahmefähigkeit und den Drang ihrer Lieben zu beschützen.
Speaker 0: Das Holz mit der Greifenfeder macht es zu einem besonderen Stab.
Speaker 0: Zaubersterbe sehen bis auf den Grund unserer Seelen.
Speaker 0: und erkennen Gaben, die selbst dem Träger hin und wieder verborgen bleiben.
Speaker 0: Du bist bereits ein außergewöhnlicher, junger, zauberer Aaron, und nicht viele Sterbe sind fähig, alte Magie zu leiten.
Speaker 0: Oh, machte Aaron verlegen.
Speaker 0: Es ist nur, ich habe noch nichts geleistet in dieser Welt.
Speaker 0: Ich will nicht, dass man denkt, ich sei großartig, obwohl ich noch gar nichts getan habe.
Speaker 0: Selbst die alte Magie stammt von Aya und hat mich lediglich akzeptiert.
Speaker 0: Albus sah seinen Sohn lange an.
Speaker 0: Seit dem Kampf gegen Grindelwald war Aaron überaus bescheiden geworden.
Speaker 0: Zuvor war er sehr stolz und hatte sich nie um Bescheidenheit bemüht und auch gern mit den Fähigkeiten seiner Eltern geprahlt.
Speaker 0: Doch nun dachte er nach, bevor er etwas sagte, und sah, dass Macht und Größe nicht von allein oder von einem Namen kam.
Speaker 0: Es war nicht unbedingt das Schlechteste, was passieren konnte.
Speaker 0: Auch er selbst hatte durch Grindelwald diese Art der Bescheidenheit gelernt, eben auf die harte Tour.
Speaker 0: Er legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Mit leerem Magen wirst du auch nichts leisten können, schmunzete er sanft.
Speaker 0: Nun aber los, deine Mutter wartet bereits und... Weiter kam er nicht, denn in diesem Moment lodete eine Stichflamme vor ihnen auf und Volks erschien.
Speaker 0: Er schrie melodisch aber aufgeregt und schlug mit seinen enormen Schwingen.
Speaker 0: Und Erbis wusste sofort, dass ihn sein ungutes Gefühl die ganze Zeit nicht getäuscht hatte.
Speaker 0: MAM!
Speaker 0: keuchte Erwin und die beiden sprangen auf.
Speaker 0: Minerva!
Speaker 0: Fox, bring uns sofort zu ihr.
Speaker 0: Als Albus gemeinsam mit Arryn in ihrem Heim erschienen, hörten sie bereits die verzweifelten und schmerz erfüllten Schreie von oben, doch Minerva war nicht allein.
Speaker 0: Eileen eilte hektisch auf Albus zu.
Speaker 0: Madame Harrygold ist bereits bei ihr, Albus.
Speaker 0: Geh schnell, ich bleibe bei Arryn, sagte sie knapp und er stimmte sofort die vielen Treppen hinauf ins obere Geschoss und folgte den Schreien in ihr Schlafzimmer.
Speaker 0: Er hörte bereits die aufgebrachte Stimme von der Heilerin.
Speaker 0: Minerva, du kannst nicht länger warten, wir müssen die beiden sofort zur Welt bringen.
Speaker 0: Ich, ich muss auf Elvis warten, weinte Minerva verzweifelt.
Speaker 0: Es geht nicht, ich muss... Minerva!
Speaker 0: Elvis stürmte eilig durch die Tür und an ihrer Seite.
Speaker 0: Minerva weinte vor Erleichterung und schmiegte sich in seine Arme, während er ihre schweißnasse Stirn küsste.
Speaker 0: Elvis schlurzte sie, bleibt diesmal bei mir, bitte.
Speaker 0: Ich bin da, Minerva, ich bin da, flüsterte er sanft und ich werde nicht gehen.
Speaker 0: Er blickte zu Madame Marygold auf, die nur knapp nickte.
Speaker 0: Wir müssen sie sofort entbinden, sagte Madame Marygold ernst.
Speaker 0: Es ist zu spät, um noch eine Heilerin zu rufen.
Speaker 0: Elvis, du hältst sie fest, während ich mich um die Kinder kümmere.
Speaker 0: Elvis sah sie für den Bruchteil einer Sekunde unendlich besorgt an, dann schluckte er seine Angst hinunter und nickte ernst.
Speaker 0: Er hob sie sacht an, damit sie sich aufsetzte und hielt sie von hinten fest.
Speaker 0: Sein Herz schlug voller Furcht, denn die Geburt alter Magie war gefährlich.
Speaker 0: Doch Minerva war stark.
Speaker 0: Sie musste es einfach sein.
Speaker 0: Die Geburt gestaltete sich jedoch als schwierig, schmerzhaft und langwierig.
Speaker 0: Minervas Schreie mussten in der ganzen Villa zu hören sein.
Speaker 0: Sie schluchzte, weinte, jammerte und Erbes konnte das alles kaum ertragen, während er sie festhielt.
Speaker 0: Mittlerweile blendete er auch vollkommen die Heilerin aus und hielt Minerva eng um Schlungen.
Speaker 0: Ich kann nicht mehr.
Speaker 0: weinte Minerva verzweifelt.
Speaker 0: Ich, ich will nicht mehr, bitte!
Speaker 0: Es ist bald überstanden, du machst das wunderbar, weiter machen, rief Madame Marygold streng.
Speaker 0: Minerva bebte, und obwohl sie sich nur noch nach der erlösenden Ohnmacht sehnte, kämpfte sie weiter.
Speaker 0: Sie schrie erneut heftig auf und lehnte ihr Gesicht in seine Brust.
Speaker 0: Bitte, bitte!
Speaker 0: wimmerte sie leise, sodass nur er es hören konnte.
Speaker 0: Lass mich nicht allein!
Speaker 0: Erbes wurde eiskalt und erschlugte schwer.
Speaker 0: Er bezweifelte beinahe, dass sie es nur gesagt hatte, weil sie am Rande eines Zusammenbruchs stand.
Speaker 0: Es klang so flehend aus tiefstem Herzen.
Speaker 0: Arons und Ayas Geburt hatte er nicht miterleben dürfen, und dieses Mal würde er sie nicht im Stich lassen.
Speaker 0: Er würde ihre Seite nicht verlassen, auch wenn es eine Qual war, Minerva so leiden zu sehen.
Speaker 0: Ich hab dich Minerva, sagte er leise und zitternd.
Speaker 0: Du bist nicht allein.
Speaker 0: Ich bin da.
Speaker 0: Du schaffst das.
Speaker 0: Ich weiß, du kannst das.
Speaker 0: Du hast so viel erleiden müssen, du kannst jetzt nicht
Speaker 0: aufgeben.".
Speaker 0: Seine Worte schienen wirklich bei ihr anzukommen.
Speaker 0: Sie richtete sich etwas auf, bis ihre Zähne zusammen und schrie erneut vor Schmerz.
Speaker 0: Doch sie kämpfte.
Speaker 0: Sie war Tapfer.
Speaker 0: Und der erste Druck wichendlich.
Speaker 0: Der Schmerz flaute etwas ab und der kräftige Schrei eines Kindes klang durch das Schlaf gemacht.
Speaker 0: Die Heilerin rief ihre Freude und Erleichterung laut aus, und Elvis starte auf dieses kleine, neu geborene Wesen.
Speaker 0: Das alles war auch für ihn zu viel, und er konnte nicht verhindern, dass stumme Tränen über seine Wangen liefen, während er Minerva im Arm hielt.
Speaker 0: Er hatte nicht gewusst, wie bewegend es war zu sehen, wie sein Kind geboren wurde.
Speaker 0: Madame Marygold legte das Baby auf Minervas Brust, und obgleich sie kaum mehr Kraft besaß, schaffte sie, es sich aufzusetzen und ihr Baby zu halten.
Speaker 0: Sie bebte, sie weinte, und dennoch konnte man ein Lächeln auf ihren Lippen erkennen.
Speaker 0: Ihr Gesicht schwankte zwischen Schmerz, Erschöpfung und unendlicher Freude.
Speaker 0: Doch bald schon ergriffen neue Wehen von ihrem Körperbesitz, doch das zweite Kind folgte beinahe ohne weitere Qualen, und auch dieses legte Madame Marygold ihr auf die Brust neben das andere Kind.
Speaker 0: Minerva lehnte schwach gegen seine Brust, und Elvis konnte nun über ihre Schulter hinweg einen Blick auf die Babys werfen.
Speaker 0: Die beiden wimmerten ein wenig, doch in Minervas Armen wurden die Kleinen zunehmend friedlicher.
Speaker 0: Albus konnte es nicht glauben, es war so ein tiefgreifender Moment, und etwas tief in ihm rührte ihn erneut zu tränen.
Speaker 0: Er konnte Minerva nicht loslassen.
Speaker 0: Das waren seine Kinder.
Speaker 0: Madame Marigold nahm die beiden jedoch recht bald an sich, um sie zu untersuchen und zu säubern.
Speaker 0: Minerva und das Ehebett hatte sie bereits von all dem Blut befreit, und diese Route erschöpft in Albus Armen.
Speaker 0: Kein Wort wurde gesprochen, bis die Heilerin mit den beiden Kindern zurückkehrte und sie frisch und sauber in ihre Arme legte.
Speaker 0: Ein Junge und ein Mädchen, beide sind gesund und stark.
Speaker 0: Herzlichen Glück, wunsch ihr zwei, schmunzerte sie, doch Minerva hatte nur noch Augen für ihre Kinder.
Speaker 0: Sieh nur Elpis, flüsterte sie erschöpft, aber voller Glück.
Speaker 0: Sie sind wundervoll.
Speaker 0: Die Kleinen waren wirklich sehr süß.
Speaker 0: Brauner Flaum war auf dem Köpfchen seiner Tochter zu sehen, während ihr Sohn Minervas schwarzes Haar trug.
Speaker 0: Sie schlummerten friedlich in ihren Armen, und Elbes Herz wärmte sich in Liebe und Glück.
Speaker 0: Du warst so stark, Minerva.
Speaker 0: Süßendpfeff, flüsterte immer noch unter den Tränen der Rührung und strich ganz vorsichtig über die Wange seiner Tochter.
Speaker 0: Wie möchtest du sie nennen?
Speaker 0: Unser Sohn soll den Namen Tuhil tragen, flüsterte Minerva mattlächend.
Speaker 0: Und unsere Tochter den Namen Namida.
Speaker 0: Im Andenken an unsere Großeltern.
Speaker 0: Ihre Namen begleiteten mich über die ganze Schwangerschaft hinweg, Arbus.
Speaker 0: Was sie uns auf den Weg mitgegeben haben, das zeugte nur vom Guten.
Speaker 0: Es waren wundervolle Menschen, und die beiden Kleinen werden ihren Namen mit Würde weiter tragen.
Speaker 0: Weißt du, wie verdammt glücklich du mich machst, Minerva?
Speaker 0: fragte er leise und küsste sie ihn nicht.
Speaker 0: Dank.
Speaker 0: Ich danke dir so sehr.
Speaker 0: Minerva schmunzelte liebevoll.
Speaker 0: Ihr war bewusst gewesen, dass Erbes mit der Wahl der Namen zufrieden sein würde, und sie blickte zu ihm auf.
Speaker 0: Möchtest du sie halten, fragte sie, und er sah sie ganz aufgeregt an.
Speaker 0: Bitte, hauchte atemlos, und Minerva gab ihm die beiden vorsichtig in seine Arme hinein.
Speaker 0: Sie waren so unendlich klein an seiner Brust, und sofort flossen seine Tränen, während er sie schützend bei sich hielt.
Speaker 0: Die Gefühle übermanden ihn unerwartet stark, und er küste die beiden sanft auf die Stirn.
Speaker 0: Er lehnte sich an Minerva und schloss seine Augen.
Speaker 0: Sie machte ihn so glücklich.
Speaker 0: Ich werde sie mit meinem Leben beschützen, Minerva.
Speaker 0: Das weiß ich, Albus, flüsterte sie und sank erschöpft an seine Seite, sodass sich seinen Glück sofort wieder etwas dämpfte.
Speaker 0: Minerva sah so entkräftet aus und hatte ihre Augen geschlossen, während sie schwer atmete.
Speaker 0: Caroline rief Albus die Heilerin alarmiert, und sie kam sofort erneut herbei.
Speaker 0: Elbis stand hastig auf, um ihr genügend Platz zu schaffen und sah Sorgen voll auf Minerva herab.
Speaker 0: Das war zu erwarten.
Speaker 0: Sie hat viel Kraft gebraucht, mummelte sie säufzend.
Speaker 0: Doch sie wird wieder Elbis, macht ihr keine Sorgen.
Speaker 0: Und lass sie nun etwas schlafen.
Speaker 0: Einige Tage waren vergangen und Minerva hatte sich zur Elbis Erleichterung recht schnell von den Strapazen der Geburt erholt, die tatsächlich nicht so verheerend gekommen war, wie Elbis es befürchtet hatte.
Speaker 0: Und all das als beim letzten Mal waren sie darauf vorbereitet, wie sie mit der alten Magie ihre Spresse umgehen konnten, wobei die kleinen dennoch wesentlich friedlicher in auch Minervas Armen waren.
Speaker 0: Elbus jedoch wollte das Glück nicht herausfordern und trug Minerva absolute Ruhe auf.
Speaker 0: Entspannt lag sie mit ihren beiden Babys auf der Couch und war umrundet von ihren Liebsten.
Speaker 0: Eileen, Aberforth und Madame Ross waren gekommen, um die Neuzugänge der Familie zu begrüßen, Und wie erwartet, war Minervas Großmutter zu Tränen gerührt, nachdem sie erfuhre, dass Minervas Sohn den Namen ihres Großvaters trug.
Speaker 0: Eileen war ebenfalls ganz hingerissen von den beiden.
Speaker 0: Ich glaub, die Zahl meiner Lieblingsdambeldoss steigt auf drei, grinste sie verschmitzt und säufzte ganz hingerissen.
Speaker 0: Minerva, diese zwei sind wirklich goldig.
Speaker 0: Na, aber vor, wie fühlt man sich als Onkel von zwei so honig süßen Herzchen?
Speaker 0: Äh, ja, sie sind ganz süß, brummt er nur.
Speaker 0: Wartet ab, bis die erste Windel daneben geht oder sie euch voll kotzen oder die ganze Nacht durchholen oder... Ich denke, wir wissen, was du meinst.
Speaker 0: Danke, Aberforth.
Speaker 0: Schnitt er bis seine Aufzählungen ab.
Speaker 0: Und setzte sich zu Minerva, die sich zufrieden lächend an ihn schmiegte.
Speaker 0: Du kannst mir der noch nicht erzählen, dass du nicht hingerissen bist von den beiden.
Speaker 0: Sie sind ja auch dein Problem, nicht meins.
Speaker 0: Ich bin immer hingerissen, wenn du jemanden den letzten erfraubt und du nichts dagegen unternehmen kannst.
Speaker 0: Sprich, da der Neid herausliebst, der Bruder?
Speaker 0: Auf gar keinen Fall.
Speaker 0: Ich liebe mein ruhiges Leben ohne diese kleinen Biester, die dir mindestens siebzehn Jahre an der Backe kleben, die die Haare vom Kopf fressen, dein hart erspartes Aufbrauchen und sich in ihrer Pubertät auch noch darüber beschweren, wie aufopferungsvoll man sich gekümmert hat.
Speaker 0: Mehr geht es also gut damit, danke der Nichtnachfrage.
Speaker 0: Sollte ich jemals den Drang verspüren, mein eigenes, beschissenes Leben und zu meiner Zeit für ein anderes Lebewesen zu opfern, hole ich mir lieber einen Gittrasch ins Haus.
Speaker 0: Wir haben wenigstens weiches Fell, sind eh schon tot, pennen am Tag und fressen deine Feinde.
Speaker 0: Du kannst einen der monischen Geisterhund doch nicht mit einem Kind gleichsetzen, sagte Eileen unskeptisch, und aber fort verschränkte seine Arme.
Speaker 0: Doch kann ich.
Speaker 0: Immerhin hat eines davor ein gutes Preislastungsverhältnis.
Speaker 0: Jeder sah ihn reichlich perplex an.
Speaker 0: Lediglich Minerva lachte amüsiertlos.
Speaker 0: Sie liebte eberforts trockenen Humor, der auch nah an ihren herankam.
Speaker 0: Dieser zeigte mit dem Finger auf sie.
Speaker 0: Seht ihr?
Speaker 0: Wenigstens die Kleine kapiert, was ich meine.
Speaker 0: Als Minerva sich am Abend für das Bett zurechtmachte und Tuhil und Namida zum Schlafen hingelegt hatte, schmunzete sie immer noch vor sich hin.
Speaker 0: Elbus, der ihre wichtigsten Sachen für Hogwarts packte, drehte sich zu ihr um.
Speaker 0: Lachst du etwa immer noch über diesen schlechten Scherz von Everforth?
Speaker 0: fragte er schräg lächelnd und sie hielt sich amüsiert ihre Hand vor den Mund.
Speaker 0: Schon etwas grinste sie.
Speaker 0: Aber es ist auch nichts Verwerfliches.
Speaker 0: Man kann auch ohne Kinder glücklich sein, da hat er schon recht.
Speaker 0: Wenn ich bedenke, dass ich mir nie vorstellen konnte, welche zu haben, ganz ehrlich, wäre diese Sache zwischen uns nie erblüht.
Speaker 0: Ich wäre wohl nie auf den Gedanken gekommen.
Speaker 0: Allerdings haben wir mit Aaron und hoffentlich auch mit den beiden kleinen hier nie große Probleme bekommen.
Speaker 0: Auch wieder war, schmunzete Elbe sanft und schloss ihren Koffer, dann säufzte er.
Speaker 0: Schwer zu begreifen, dass wir ab morgen nicht mehr nur seine Eltern sein werden, sondern seine Professoren und ich sein Schulleiter.
Speaker 0: Macht dir das Sorgen?
Speaker 0: fragte Minerva sanft und trat an seine Seite heran.
Speaker 0: Nicht wegen uns, eher wegen ihm.
Speaker 0: Er steht im Schatten eines großen Namens Minerva.
Speaker 0: Auch ich habe damals viel tun müssen, um die Toten meines Vaters zu überflügeln und zu zeigen, dass ich anders bin, als es mir nachgesagt wurde, so oft ist der schwer.
Speaker 0: Ich fürchte mich einfach nur, dass es ihm schaden könnte.
Speaker 0: Aaron ist stark Erbes.
Speaker 0: Er wird seinen Weg gehen und uns stolz machen.
Speaker 0: Da bin ich mir sicher, sagte sie sanft.
Speaker 0: Zudem er nicht erreichen muss, was du erreicht hast, er soll das Leben nach seinen Wünschen gestalten.
Speaker 0: Von ihm wird nicht erwartet, der mächtigste Zauberer, Professor oder Schulleiter zu werden.
Speaker 0: Er soll das tun, was ihn glücklich macht.
Speaker 0: Langsam nickte Elbus und Minerva sah ihn weiterhin nachdenklich an.
Speaker 0: »Das beschäftige ich dich noch«, fragte sie leise und legte ihre Arm um seine Talie.
Speaker 0: Elbus blickte zu ihr hinab.
Speaker 0: Er wollte ihr von dem jungen Berichten, den er in dem Muckelweisenhaus besucht hatte, wollte ihr sagen, wie viele Sorgen er sich machte, um die Dunkelheit, die bereits in dessen Herz verwuchert war.
Speaker 0: Dass sein Sohn und dieser Junge denselben Jahrgang teilen würden, das machte ihm Bedenken.
Speaker 0: dass sich die Geschichte irgendwie wiederholen könnte.
Speaker 0: Doch er lächelte nur erschöpft.
Speaker 0: Nichts weiter, meine Schöne.
Speaker 0: Ich zerdenke mir die Sache nur zu sehr.
Speaker 0: Du hast vollkommen berecht.
Speaker 0: Er wird seinen Weg gehen, lächelte er und küsste ihre Stirn.
Speaker 0: Wollen wir zur Bett?
Speaker 0: Morgen erwartet uns alle ein neuer Abschnitt.
Speaker 0: Minerva strich Liebe voll über seine Wange und seinen Bart.
Speaker 0: Doch als sie bereits im Bett lagen, ging die Tür zu ihrem Schlafzimmer leise auf und ein Schatten huschte an ihr Bettende.
Speaker 0: Dad, flüsterte Aaron unsicher und sie hoben verwundert ihre Köpfe, als sie ihren Sohn bei sich sahen.
Speaker 0: Aaron, was ist los?
Speaker 0: Kannst du nicht schlafen?
Speaker 0: fragte Minerva besorgt und richtete sich etwas mehr auf.
Speaker 0: Nervös rieb sich ihr Sohn seinen Arm.
Speaker 0: Nicht wirklich.
Speaker 0: Kann ich ein letztes Mal bei euch schlafen?
Speaker 0: fragte er peinlich berührt und Minerva und Elvis blickten sich an.
Speaker 0: Elvis nickte ihr sanft zu und Minerva schloss lächend ihre Augen.
Speaker 0: Dann kam her Aaron.
Speaker 0: lächelte sie und glücklich krappelte Aaron über ihre Decke und kuschelte sich zwischen seine Eltern.
Speaker 0: Minerva und Elbus legten beide ihre Arme über ihr Kind und Elbus schloss langsam seine Augen.
Speaker 0: Er machte sich zu viele Sorgen.
Speaker 0: Aaron würde niemals die gleichen Fehler begehen wie er in seiner Jugend, dazu wurde er bereits zu oft mit Verlust und dem Ausmaß schwarzer Magie konfrontiert.
Speaker 0: Und er würde immer bei ihm sein und ihn gemeinsam mit Minerva anleiten.
Speaker 0: Seine Geschichte konnte sich nicht wiederholen, war eher damals allein gewesen und Aaron Stitz von ihnen begleitet.
Speaker 0: Und sei das Schicksal oft fern des Lichts, sie würden es gemeinsam leuchten lassen.
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