Dad mit Hindernissen 3/13 - Severitus - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchBeginn: 5. Schuljahr - Harry findet heraus, dass ein Teil seiner Familie noch immer lebt, erfährt jedoch weiterhin nur Abneigung und schleppt sich eher beiläufig durch das restliche Schuljahr. In den Sommerferien, die noch schlimmer sind, als in den Jahren davor, ändert sich schließlich alles und als letzten Ausweg sucht Harry die sofortige Konfrontation mit Voldemort. (Severitus + leicht Drarry)
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du wieder da bist.
Speaker 0: Bevor wir in die magische Welt abtauchen, ein riesiges Danke an alle, die durch das Hören der Werbung diesem Podcast möglich machen.
Speaker 0: Wenn du noch tiefer in die Welt der Fan Fictions eintauchen willst, inklusive werbefreier Folgen und spicy Bonusvertonungen, die es nirgendwo anders gibt, dann werdet heil unserer magischen Gemeinschaft auf Patreon.
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Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Schnappt ihr einen Kürbisaft, lehnt dich zurück und genießt das neue Kapitel.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Dad mit Hindernissen, Kapitel drei.
Speaker 0: Stirb oder lass mich sterben?
Speaker 0: Der heutige Emoji ist dieser Explosions-Emoji.
Speaker 0: Schnell nach unten in die Kommentare und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Schon gut, ganz ruhig, murmelte er, als Harry Träger die Augen öffnete und gleich darauf vor ihm zurückzuckte.
Speaker 0: Es ist alles gut, versprach er.
Speaker 0: etwas vor dem Sofa in die Hocke gehend, um den Jungen nicht so weit zu überragen.
Speaker 0: Der sah ihn an, als würde er sich fragen, ob er den Verstand verloren hatte.
Speaker 0: Klar, in seinen letzten aktiven Erinnerungen war er an einem anderen Ort mit anderen Menschen gewesen, und ein Severus-Name war wohl auch nicht gerade, mit einem Helden in strahlender Rüstung zu vergleichen.
Speaker 0: Wach, krecht er, Severus griff zum Tee und reichte ihm einen Becher.
Speaker 0: Trink, befahl er ruhig.
Speaker 0: Harry musterte den Becher skeptisch, nahm ihn dann aber wie ein kleines Kind in beide Hände und Trank.
Speaker 0: Er ist einen Schluck, denn ganz hektisch mehr.
Speaker 0: Severus füllte nach und auch der zweite Becher wurde schnell gelehrt und ließ Harry atemlos zurück.
Speaker 0: Du kannst später mehr trinken, legte er fest, damit er das gleich mal wusste.
Speaker 0: Harry blinzelte ihn mit großen Augen an.
Speaker 0: Hier, das kannst du essen.
Speaker 0: Er reichte ihm einen Zwieberg.
Speaker 0: Harry nahm ihn, sah ihn an, dann wieder zu ihm nach oben, ehe er vorsichtig anfing, daran zu knabbern, ohne Severus aus den Augen zu lassen.
Speaker 0: Severus selbst schubte sich wieder auf seinen Sessel.
Speaker 0: Es war längst Mittag, und Harry machte nicht den Eindruck, länger wachbleiben zu können, als es das Essen erforderte.
Speaker 0: Er reichte ihm schließlich nur einen weiteren Becher Tee, von dem er sogar nur noch nippte.
Speaker 0: »Rudig aus, wir sprechen später« legte er dem nach fest.
Speaker 0: Harry träumte Vyrr.
Speaker 0: Das war soweit nicht ungewöhnlich, er träumte immer furchtbar.
Speaker 0: Aber davon zu träumen, dass er im Haus von Severus Snape war, das er noch nie gesehen hatte, sich jetzt aber ganz klar vor seinen Augen abzeichnete, war noch nie vorgekommen.
Speaker 0: Er blinzelte in den Raum, der nur von Kerzenlicht erhält wurde.
Speaker 0: Bücher über Bücher in hohen Regalen.
Speaker 0: Die Couch auf der Erlag, eingewickelt in eine schlichte Wolldecke, ein einzelner Sessel und ein niedriger Tisch.
Speaker 0: Es war düster und alt und irgendwie heruntergekommen.
Speaker 0: Du bist wach.
Speaker 0: Sein Lehrer erschien im Durchgang zum Flur und sah ihn aufmerksam an.
Speaker 0: Dein Zauberstab liegt dort, neben deinem Beutel mit deinen Sachen.
Speaker 0: Mach langsam, befahl er, als Harry sofort die Hände danach austrägte.
Speaker 0: Er ließ sich jedoch nicht zurückhalten, sondern nahm beides an sich.
Speaker 0: Wie lange war er denn schon hier, dass sich das Armband zurück verwandelt hatte?
Speaker 0: und Und wann war er zu dem Schluss gekommen, dass das hier doch kein Traum war?
Speaker 0: Er schub sich den Fellbeutel in die Hosentasche, während Snape-T in einen Becher einschenkte und ihm reichte.
Speaker 0: «Danke, Sir!» murmelte er und drank alles flair, was er bekam, diesen Becher und gleich noch einen zweiten.
Speaker 0: Moment, irgendwie hatte er dabei ein Déjà-vu.
Speaker 0: «Was ist passiert?» hatte er vielleicht den gleichen Traum zweimal, aber eigentlich hatte er ja schon festgestellt, dass es gar kein Traum war.
Speaker 0: Ich habe deine Verwandten darin gehindert, dich umzubringen, bevor der dunkle Lord seine Chance bekommt, entgegnete der Mann trocken.
Speaker 0: Oh, hm, machte Harry leise, der nicht so richtig wusste, was er dazu sagen wollte.
Speaker 0: Warum, was, neb dein Imlik-Guster-Weg gewesen?
Speaker 0: Sie, sie wollten mit mir reden, fragte er demnach verwirrt.
Speaker 0: Warum sollte ich, gab er kühl zurück.
Speaker 0: Harry senkte den Blick und zog die Schultern ein.
Speaker 0: Ja, warum sollte er?
Speaker 0: Wir werden schon Zeit nach eine sinnvolle Unterkunft für dich finden.
Speaker 0: Es sollte ja praktisch überall besser sein als dort.
Speaker 0: Oh ja.
Speaker 0: Und warum sollte er eigentlich bei Snape bleiben?
Speaker 0: Dazu gab es ja nun wirklich keinen Grund.
Speaker 0: Es war ja nicht so, dass sie verwandt wären oder sowas.
Speaker 0: Warum haben sie mich überhaupt erst dort rausgeholt?
Speaker 0: fragte Ermüde und setzte sich richtig auf.
Speaker 0: Nicht aufs Entimentalität, falls du das glaubst.
Speaker 0: Harry hatte es wirklich für einen Moment geglaubt.
Speaker 0: Er schluckte und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Natürlich nicht, mommelte er.
Speaker 0: Sie hätten mich auch einfach dort verrecken lassen können.
Speaker 0: Er schob die Decke von sich und stand langsam auf.
Speaker 0: Irgendwann lernst du vielleicht noch, dass nicht jeder Mensch auf der Welt alles nach deinem Willen tut, sondern eigene Entscheidungen aus eigenen Beweggründen fällt, die dich in aller Regel absolut nichts angehen.
Speaker 0: Harry surft stetiv.
Speaker 0: Keine Sorge, Sir.
Speaker 0: Ich habe schon vor langer Zeit gelernt, dass nichts an mir liebenswürdig ist und niemand mich haben möchte.
Speaker 0: Versicherte er leise, griff nach seinem Zauberstab und wendete sich dem Flur zu.
Speaker 0: Sie sind da wirklich nicht der Erste.
Speaker 0: Was glaubst du, wo du hingehst?
Speaker 0: knurte Snape jetzt, als er schon fast an der Haustür war.
Speaker 0: Harry hielt inne und schluckte hart, ihr er ganz langsam den Blick zu ihm zurückrichtete.
Speaker 0: Welche Rolle sollte das spielen?
Speaker 0: mummelte er rau.
Speaker 0: Griff nach der Klinke und schub sich aus der Haustür hinaus in den kühlen Abend.
Speaker 0: Erst jetzt wurde ihm klar, dass er immer noch nur die blöde Hose von Dudley trug.
Speaker 0: Kein Shirt, keine Socken, vor allem keine Schuhe.
Speaker 0: Aber auch das war mittlerweile egal nicht.
Speaker 0: Er ging los, einfach die Straße entlang, in der jedes Haus gleich aussah.
Speaker 0: Alt heruntergekommen, schmutzig.
Speaker 0: Was für ein furchtbare Ort.
Speaker 0: Er fogte dem Fluss auf der anderen Straßenseite, indem er sich durch einen kaputten Maschenbratzaun schob, raus aus dem Ort.
Speaker 0: Auf dem Grasfließ ist sich besser laufen und er hatte ohnehin nicht vor, so schnell stehen zu bleiben.
Speaker 0: Da er außerhalb seines eigenen Wohnorts war und hier in der Nähe ohnehin ein Zauberer lebte, wagte er es sich mit einem Lumus, den Weg zu leuchten, an einer Baumgruppe vorbei.
Speaker 0: Hermine hatte ihm gesagt, dass minderjährigen Zauberei eigentlich nur auffiel, wenn es in der Nähe eben nur minderjährige gemeldete Zauberer gab.
Speaker 0: Hier draußen sollte er also alles zaubern können, nicht?
Speaker 0: Hier war nichts mehr von der Stadt zu hören, die er gerade verlassen hatte.
Speaker 0: Das Gras war feucht vom Regen am Tag, die Luft recht kühl, sodass er als bald mehr als nur fröstelte, aber er blieb in Bewegung.
Speaker 0: Wiese, ein kleines Waldstück, fällt noch ein Waldstück, und dann wieder Wiese, weit und breit.
Speaker 0: Er sah sich aufmerksam um.
Speaker 0: Irgendwo ganz weit entfernt konnte er ein rotes Blinken sehen, von einer Fabrik oder so etwas.
Speaker 0: Aber es gab in großem Umkreis keine Häuser, Schuppen oder sonst irgendetwas, wo sich Muckel normalerweise so aufhielten, also atmete er tief durch.
Speaker 0: Es stimmte, er konnte nirgendwo hin.
Speaker 0: Egal wohin er ging, er würde Menschen in Gefahr bringen oder einfach unerwünscht sein.
Speaker 0: Der einzige Ort, an dem er hatte leben dürfen, stand ihm nicht mehr offen.
Speaker 0: Snape hatte ihn dort weggeholt, und wenn er jetzt wieder bei den Dursleys auftauchte, würde Vernon ihn tot prügeln, da war er sich sicher.
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf, nahm den Zauberstab und stief ihn in die Luft.
Speaker 0: Mats Mordre, rief er.
Speaker 0: Und nichts passierte.
Speaker 0: Was zum Teufel glaubst du, was du da tust, fuhr Snape ihn plötzlich an, einfach neben ihm auftauchend.
Speaker 0: Walde mate rufen, sie sollten gehen, murmelte er.
Speaker 0: Was hat er falsch gemacht?
Speaker 0: Das funktioniert so nicht.
Speaker 0: Bist du eigentlich noch ganz bei Trost?
Speaker 0: Snape packte seine Schultern und schüttelte ihn regelrecht.
Speaker 0: Harry startete zu ihm hoch und musterte sein Gesicht.
Speaker 0: Er sah richtig aufgebracht aus.
Speaker 0: Der dunkle Lord bringt dich um, wenn du ihn rufst.
Speaker 0: Du bist fünfzehn, Harry.
Speaker 0: Der schluckte, senkte den Blick und nickte.
Speaker 0: Ja, er war fünfzehn.
Speaker 0: Und wenn ich sechzehn wäre, oder siebzehn, oder zwanzig, Welchen Unterschied würde es machen, fragte er leise.
Speaker 0: Ich werde Voldemort niemals mehr entgegenzusetzen haben als jetzt.
Speaker 0: Ich werde niemals ein großer schwarzer Magier sein und die kniffligsten Flüche beherrschen.
Speaker 0: Dumbledore kann ihn nicht besiegen, also warum sollte ich das jemals können, fragte er leise.
Speaker 0: Dann höre geferlichst auf mit diesem Blödsinn.
Speaker 0: Was glaubst du, was das bringt?
Speaker 0: Er schüttelte ihn wieder.
Speaker 0: Harry schluckte erneut und konnte nicht verhindern, dass ihm Tränen in die Augen stiegen.
Speaker 0: Wenn ich weg bin, dann, dann hängt es nicht mehr an mir, dann muss es jemand anderes machen, aber dann, dann kann niemand mehr wegen mir sterben und ich bin irgendwo im Weg, flüsterte er rau.
Speaker 0: Ich will das nicht mehr, hauchte er und schlutzte und erdrückte.
Speaker 0: Ich will nicht mehr, dass Leute sterben, weil ich es nicht hinkriege, ihn einfach aufzuhalten, ich.
Speaker 0: Er rang um Atem und schüttelte sich.
Speaker 0: Ich will zu meinem Mann, nur schüttelte er, stickt.
Speaker 0: Snape atmete scharf ein, aber jetzt hatte er einmal angefangen.
Speaker 0: Und zu meiner Schwester und zu dem Mann, für den es okay war, mein Dad zu sein und zu serious, schlutzte er weinend.
Speaker 0: Harry mummelte Snape recht hilflos.
Speaker 0: Sie können mich sowieso nicht davon abbringen.
Speaker 0: Er zog die Nase hoch und rieb sich übers Gesicht.
Speaker 0: Sie können mich nirgendwo hinbringen.
Speaker 0: Egal wo ich bin, ich bringe alle Leute in Gefahr und zu den Dursels gehe ich nie wieder.
Speaker 0: Und am Ende muss ich doch gegen ihn kämpfen.
Speaker 0: Er bebte, schaffte es aber, die Tränen wieder zurückzudringen.
Speaker 0: Ich mache das jetzt, ob sie mir helfen oder nicht.
Speaker 0: Snape ging vor ihm in die Hocke, sodass er plötzlich zu ihm runtersehen musste.
Speaker 0: Wer verstecken dich?
Speaker 0: Du musst das jetzt noch nicht tun, sagte er rau.
Speaker 0: Doch muss ich.
Speaker 0: Ich werde nichts mehr lernen, dass mir was nutzen wird.
Speaker 0: Ich kenne den Zauber, ich weiß, was ich machen muss.
Speaker 0: Entweder ich schaff's oder halt nicht.
Speaker 0: Wenn sie ihn rufen und so tun, als hätten sie mich für ihn aufgegabelt, passiert ihnen nichts, wenn ich verliere.
Speaker 0: Das war doch kein schlechter Plan, oder?
Speaker 0: Snape starte ihn regelrecht an.
Speaker 0: Harry begann er erneut, doch jetzt schüttelte er entschieden den Kopf.
Speaker 0: Nein, rief er laut.
Speaker 0: Nein, verstehen sie das nicht.
Speaker 0: Ich will nicht der Auserwählte sein.
Speaker 0: Ich will nicht, dass alle Leute auf mich zeigen und über mich flüstern.
Speaker 0: Die hassen mich doch eh, weil ich einfach nicht mache, was ich doch machen muss.
Speaker 0: Ich will nicht mehr, dass die Leute sagen, dass ich lüge, oder denken, dass ich irgendetwas sonst wie Tolles kann, oder dass ich ein Stück Müll bin.
Speaker 0: Ich will nicht mehr ständig nur im Weg sein.
Speaker 0: Ich will das alles nicht mehr.
Speaker 0: Und ich will nicht mehr sehen, wie Leute sterben und ich will einfach ... Er rang um Atem und wäre vielleicht in die Knie gegangen, wenn Snape ihn nicht immer noch festgehalten hätte.
Speaker 0: Ich will nicht mehr sehen, wie Leute über ihren toten Kindern verzweifeln.
Speaker 0: keuchte er und weinte doch wieder.
Speaker 0: Ich habe ihn so oft besiegt.
Speaker 0: Ich muss es doch nur einmal richtig machen, damit ich endlich meine Ruhe habe.
Speaker 0: Snape schüttelte den Kopf leicht.
Speaker 0: Du schaffst das nicht, Harry, mummelte er bedrückt.
Speaker 0: Das ist mir so egal.
Speaker 0: Es ist mir einfach nur noch egal.
Speaker 0: Ich ertrag das nicht mehr.
Speaker 0: Leute wie Sie, Leute wie Anbridge, Leute wie Dumbledore.
Speaker 0: Zwei Menschen sind schon wegen mir gestorben, und dass es nicht mehr waren, war pures Glück.
Speaker 0: Meine ganzen Freunde könnten jetzt tot sein.
Speaker 0: Snape richtete sich etwas auf und zog ihn an sich.
Speaker 0: Harry klammerte sich sogar wirklich für einen Moment an ihm fest, ehe er den Kopf wieder schüttelte.
Speaker 0: Bitte rufen sie ihn.
Speaker 0: Bitte.
Speaker 0: Vielleicht schaffe ich es nicht, aber es gibt überhaupt gar keine Alternativen.
Speaker 0: Selbst wenn ich es bis September irgendwie schaffe, dann spaziert er eben einfach nach Hogwarts und bringt da alle um.
Speaker 0: Dafür hatte er so große Angst.
Speaker 0: Merlin, er hatte solche Angst davor, noch mehr Menschen sterben zu lassen.
Speaker 0: Lass, schnell bräusperte sich.
Speaker 0: Lass es uns sinnvoll angehen.
Speaker 0: Wir rufen erst den Orten, dann ihn, mummelte er.
Speaker 0: Nein, nein, ich will nicht, dass irgendjemand sonst kämpft, dann kann ich mich ja überhaupt nicht mehr konzentrieren.
Speaker 0: Aber er wird nicht allein kommen.
Speaker 0: Das weiß ich, aber das ist egal.
Speaker 0: So ist ein Todesser, die tun ihnen nichts, wenn sie denen das Richtige erzählen.
Speaker 0: und er lässt ihn nicht gegen mich kämpfen.
Speaker 0: Er will mich selbst umbringen.
Speaker 0: Er muss es tun.
Speaker 0: Er bebte jetzt vor Kälte, vor Anspannung, vor Verzweiflung.
Speaker 0: Snape schloss die Augen und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ich weiß, dass sie mich beschützt haben, aber das geht jetzt nicht mehr.
Speaker 0: Ich habe das selbst versaut.
Speaker 0: Sie können mir jetzt nur noch helfen, indem sie mich das Ganze endlich, endlich beenden lassen.
Speaker 0: Irgendwie.
Speaker 0: Bitte.
Speaker 0: flehte er erneut und ruckte leicht an Snape's Robe, die er immer noch festhielt.
Speaker 0: Das ist die beschissenste Idee, die du jemals hattest, und dass er bei deinen Ideen etwas heißen, murte er, krempelte aber dennoch seinen Ärmel hoch, um das Dunkelmal freizulegen.
Speaker 0: Harry schluckte schwer und löste sich.
Speaker 0: Snape berührte das Dunkelmal mit seinem Zauberstab, einen Ruf an seinen Herren und dessen Gefolge aussendend, ehe er sich erhob und hinter Harry trat, eine schwere Hand in seinen Nacken legend, um wenigstens den Eindruck zu machen, ihn festzuhalten.
Speaker 0: Harry versuchte ganz tief und bewusst zu atmen.
Speaker 0: Dann würde er Voldemort eben verholt entgegentreten, aber er musste ihn wenigstens sehen können.
Speaker 0: Es geschah, nicht nach und nach, vielmehr erhoben sich Voldemort und seine Todesser alle gleichzeitig aus dem Schatten.
Speaker 0: Servus, soll sollte er, genauso bravus wie Harry, aber dank seiner Robe nicht ganz so nackt.
Speaker 0: Seit wann liefert man Beute mit Zauberstab aus, fragte er skeptisch.
Speaker 0: Er will kämpfen, Herr, entgegnete er steif und löste sich von Harry um einen Schritt vorzutreten.
Speaker 0: Wie allein konnte man sich fühlen?
Speaker 0: Dennoch reckte Harry das Kinn, kratzte alles an griffender Mut zusammen und trat einen Schritt vor, den Zauberstab leicht erhoben.
Speaker 0: So endete es also, stellte Voldemort ruhig fest, zog seinen Stab und deutete eine Verbeugung an, die Harry diesmal leicht erwiderte, bevor er dazu gezwungen wurde.
Speaker 0: Anstatt jedoch sofort anzugreifen, taksierten sie sich.
Speaker 0: Voldemort hatte die letzten beiden Male verloren.
Speaker 0: Einmal war Harry geflohen, einmal er selbst.
Speaker 0: Ja, Tom Reddle mummelt Harry.
Speaker 0: Voldemort zischte leise.
Speaker 0: Weißt du mittlerweile, wie die Prophezeiung endet?
Speaker 0: fragte er und trat noch einen Schritt vor.
Speaker 0: Die Todesser, die als schwarze Masse um ihn herum standen, blendete er aus.
Speaker 0: Er konzentrierte sich ganz und gar auf das bleiche unmenschliche Gesicht, das ihn in seinen Träumen heimsuchte.
Speaker 0: »Wen interessiert schon diese lächerliche Prophezeiung?« Dich sollte sie interessieren.
Speaker 0: Er griff seinen Stab fester.
Speaker 0: Es heißt, keiner kann leben, während der andere überlebt.
Speaker 0: Da hast du schon gemerkt, oder?
Speaker 0: Dass du nicht leben kannst, weil ich noch da bin.
Speaker 0: Das steht dir im Weg, egal was du tust oder planst.
Speaker 0: Dieser lächerliche, fünfzehnjährige Zwerg, der dir schon so oft entkommen ist.
Speaker 0: Voldemort's Augen blitzten rot auf, Adrenalin flutete Harrys Körper.
Speaker 0: Darauf hatte er gehofft.
Speaker 0: Er machte ihnen beiden Angst.
Speaker 0: Das war schlecht.
Speaker 0: Aber sonst hätte er nach allem, was in den letzten Tagen passiert war, vermutlich überhaupt keine Kraft umzukämpfen.
Speaker 0: Das endet jetzt!
Speaker 0: Im gleichen Zug hob Voldemort seinen Zauber, starb und schleuderte Harry seinen Erwader entgegen, der ohne auch nur darüber nachzudenken, wie er den Expelliarmus wählte.
Speaker 0: Er hatte das nicht tun wollen, aber jetzt war es zu spät.
Speaker 0: Die Zauber prallten aufeinander, genau wie auf dem Friedhof, und Harry packte mit der zweiten Hand zu, um die enorme Kraft, die auf ihn wirkte, halten zu können.
Speaker 0: Voldemort schrie vor Wut.
Speaker 0: Stürt wie deine nutzloser, schlammblut Mutter!
Speaker 0: Harry keuchte.
Speaker 0: Seine Mutter.
Speaker 0: Sein Vater.
Speaker 0: Seine Schwester.
Speaker 0: Cedric.
Speaker 0: Serious.
Speaker 0: Die Liste derer die Voldemort ihm genommen hatte, ob persönlich oder nicht, war zu lang.
Speaker 0: Es würde ihn nicht stören, hier und heute zu sterben.
Speaker 0: Aber das durfte so nicht weitergehen.
Speaker 0: Er musste es wenigstens versuchen.
Speaker 0: Mit einem Aufschrei warf er sich regelrecht körperlich in den Zauber, das Rot weiter nach vorn treibend, aber Voldemort war so stark.
Speaker 0: Wenn er nur vereinen, wo man zögern würde, wenn ihm nur jemand ein verdammtes Bein stellen würde, würde nur irgendetwas geschehen, um ihm ein ganz kleines bisschen zu helfen.
Speaker 0: Plötzlich schoben sich Snaps Hände auf seine Schultern.
Speaker 0: So vieles, an die es das Wert geliebt zu werden, flüsterte er.
Speaker 0: Und so viele Menschen lieben dich genau dafür, nicht weil du der Auserwählte bist.
Speaker 0: Two is Harry.
Speaker 0: Beende es, ich weiß, dass du es kannst.
Speaker 0: Und dann gehen wir nach Hause, versprach Severus ihm, just wie ein Dutzend und mehr Blitze vom Himmel fuhren.
Speaker 0: Ob Snaps Worte ihn trieben, ob es seine Hände auf seinen Schultern waren, Harry warf alles, was er hatte in seinen Zauber, seine Verzweiflung, seine Angst, seine Traurigkeit und Einsamkeit, seine Liebe und Zuneigung.
Speaker 0: jeden guten und jeden schlechten Moment, den er jemals erlebt hatte, bis sein Zauber endlich durchbrach, Voldemort entwaffnete und seinen eigenen Zauber auf ihn zurückprallen ließ.
Speaker 0: Severus ging sofort in die Knie und fing Harry auf, der einfach zusammenbrach.
Speaker 0: Schon gut.
Speaker 0: Es ist alles gut.
Speaker 0: Du hast es geschafft, Harry, flüsterte er eindringlich.
Speaker 0: Es ist vorbei versprochen.
Speaker 0: Flüsterte er und zog seinen Oberkörper an sich, seinen Umhang halb um ihn schlingend, weil er furchtbar ausgekühlt war.
Speaker 0: Die Kämpfe um ihn herum, die nur Sekunden gedauert hatten, kamen langsam zum Erliegen.
Speaker 0: Einige Todesser disapparierten einfach, viele waren von den Ordensmitgliedern, die er gerufen hatte, just nach dem Moment, in dem er das dunkle Mal aktivierte, gefesselt und geschockt worden.
Speaker 0: Harry!
Speaker 0: Es war Remus Stimme, und es war Remus Gesicht, das als Allererstes bei ihnen auftauchte.
Speaker 0: Was ist mit ihm?
Speaker 0: fragte er panisch, als der Junge nicht reagierte.
Speaker 0: Es geht ihm gut, er ist nur sehr schöpft, entgegnete Severus, ohne ihn loszulassen.
Speaker 0: Remus sagte auf die Knie vor sich herab.
Speaker 0: Merlin, seid Dank, hauchte er.
Speaker 0: Jetzt näherten sich langsam auch die anderen.
Speaker 0: Voldemort ist eindeutig tot, knote Moody, der bei seiner Leiche hockte.
Speaker 0: Dank, Alster.
Speaker 0: führt Askerbahn doch seinen neuesten Besucher zu und bereitet ein paar Zellen für den Rest vor, wie Stambelder an, der alle Anwesenden überragte.
Speaker 0: Modi, Kingsley und die anderen Auroren, die zum Orden gehörten, kümmerten sich direkt darum.
Speaker 0: Was ist passiert, Severus?
Speaker 0: Warum ist Harry hier?
Speaker 0: fragte er nun streng an ihn gerichtet.
Speaker 0: Er wollte nicht mehr warten und das mit dem dunklen Laut aufnehmen.
Speaker 0: Wie man sieht, erfolgreich gab er glatt zurück.
Speaker 0: Und du hast dir gedacht, apparierst du ihn aus der Sicherheit des Hauses seiner Familie hierher?
Speaker 0: Zufällig unweit deines eigenen Wohnortes, fragte der Schulleiter scharf.
Speaker 0: Welche Rolle spielt das?
Speaker 0: mischte sich Lupin ein, der über Harrys Haare streichelt.
Speaker 0: Harry hat ihn besiegt.
Speaker 0: Es ist vorbei, endgültig.
Speaker 0: Oder nicht, hakte er nach, zu dem Leichnam im Gras blickend.
Speaker 0: So scheint es.
Speaker 0: Nun bringen wir Harry zurück und nein.
Speaker 0: für Severus scharf dazwischen.
Speaker 0: Es besteht absolut keine Notwendigkeit, ihn an diesen furchtbaren Ort zurückzubringen, wo ihm nichts als Schmerz widerfährt, knurte er und zog ihn noch dichter an sich.
Speaker 0: Elbus hob eine Braue.
Speaker 0: Sie sind nun einmal seine letzten Verwandten, pah, machte Severus, und wühlte ihn Harrys Hosen Tasche, bis er den Beutel gefunden hatte, der ihn natürlich nicht an sein Innenleben ließ, sondern lieber nach ihm schnappte.
Speaker 0: Was suchst du?
Speaker 0: sprang Lupin bei, den Zauberstab gezückt, weil Severus eben keine dritte Hand zur Verfügung hatte und auch nicht gewillt war, Harry loszulassen, nicht schon wieder.
Speaker 0: Die Ergebnisse eines Abstammungstests.
Speaker 0: Accio-Abstammungstest rief Lupin und hielt gleich darauf den reichlich abgegriffenen Zettel in der Hand, alles andere als überrascht aussehend, und hielt diesen auch direkt dem Schulleiter entgegen.
Speaker 0: Was soll das sein?
Speaker 0: fragte Elvis fast misstrauisch.
Speaker 0: Es stimmt, sagte Lupin, e.o.
Speaker 0: Severus, den Mund aufmachen konnte.
Speaker 0: James hat es uns erzählt, noch vor Harrys Geburt.
Speaker 0: Nur Sirius, James, Lily und ich wussten davon.
Speaker 0: Und Harry seit ungefähr einem halben Jahr.
Speaker 0: Nun, dennoch wäre es, nein, unterbrach Severus erneut.
Speaker 0: Er ist mein Sohn und ich lasse nicht zu, dass er noch einmal zu diesen Menschen kommt.
Speaker 0: Ich kann mich vielleicht nicht gut um ihn kümmern, aber ich lasse ihn nicht verhungern und schlage ihn nicht, knurte er.
Speaker 0: was Lupin neben ihm ein noch viel tieferes Knurren abverlangte.
Speaker 0: Du könntest ihn einfach hinlegen, weißt du?
Speaker 0: Er ist kein Baby mehr, sagte Lupin, amüsiert.
Speaker 0: Wenn du mir sagst, wie das geht, ohne dass ich ihm die Arme brechen muss, erhält sich fest, entgegnete Severus und verdrehte die Augen.
Speaker 0: Ihm war es doch selbst nicht geheuer, wie er hier auf dem Sessel in seiner Wohnung in Hogwarts saß, Harry auf dem Schoß, der die Arme um ihn geschlungen hatte und schlief.
Speaker 0: Er war überhaupt noch nicht wieder richtig aufgewacht, nur das Apparieren hatte ihn kurz geweckt, nach dem Dumbledore wiederwillig zugestimmt hatte.
Speaker 0: Ach, gib's doch zu, du genießt das, grünzte Lupin.
Speaker 0: Halt die Klappe oder ich schmeiß dich raus.
Speaker 0: Der Wehrwolf lachte leise vor sich hin.
Speaker 0: Herrzu, ich weiß nicht, wie lang ich noch hierbleiben kann, und Harry kann auf keinen Fall zurück zu diesen Muggeln.
Speaker 0: Als sein biologischer Vater werde ich dich als Partner eintragen lassen.
Speaker 0: Wäre das in Ordnung, fragte er unsicher.
Speaker 0: Lupin blinzelte.
Speaker 0: Ich, äh, natürlich, immer, aber was meinst du damit?
Speaker 0: Sembrus solftste tief.
Speaker 0: Ich bin ein Todesserimus.
Speaker 0: Und ich bin Albus gerade ziemlich auf die Füße gedrehten, er wird mir also kaum helfen, dem Ministerium meine Rolle zu erklären und die Auroren aus dem Orten wissen zu wenig.
Speaker 0: Lupin runzelte die Stirn jetzt tief.
Speaker 0: Trage mich gerne ein.
Speaker 0: Ich sage den anderen Bescheid, damit wir gewappnet sind, legte er dennoch fest.
Speaker 0: Schub sich auf die Füße, hielt aber noch einmal inne.
Speaker 0: Er wird immer bei uns unterkommen, versprach er ihm.
Speaker 0: Bei mir, bei den Weasleys, sogar bei Minerva.
Speaker 0: Auch wenn, na ja, egal warum.
Speaker 0: Er zückerte jetzt deutlich den Raum zu verlassen, als sie ihm plötzlich wieder klar geworden, dass Cerberus und Harry sich eigentlich nicht besonders grün waren.
Speaker 0: Cerberus verdrehte die Augen.
Speaker 0: Geh schon, wer Wolf, ich fresse ihn nicht.
Speaker 0: Er säufzte und lehnte sich etwas mehr nach hinten zurück.
Speaker 0: Lupin verließ das Zimmer und schloss die Tür in leise hinter sich.
Speaker 0: Du streitest dich gerne mit ihm, oder?
Speaker 0: nuschelte Harry auf seiner Brust.
Speaker 0: Du bist ja wach.
Speaker 0: Hmm, voll.
Speaker 0: Gut, der schlief noch halb.
Speaker 0: Würdest du mich loslassen?
Speaker 0: Nein, das klang schon etwas deutlicher, und stattdessen hielt Harry sich sogar sehr viel aktiver fest als eben noch.
Speaker 0: Keine Sorge, du musst nicht zurück zu diesen verfluchten Muggeln, versicherte er ihm daher.
Speaker 0: Okay.
Speaker 0: Remus als Partner klingt gut.
Speaker 0: Er ließ ihn trotzdem nicht los.
Speaker 0: Was hast du noch so mitbekommen?
Speaker 0: Wie lange war er schon wach?
Speaker 0: Dass du ein Idiot bist?
Speaker 0: Na, das ist ja neu, sagte Severus Trocken.
Speaker 0: Weswegen dieses Mal?
Speaker 0: Weil du denkst, dass ich zulasse, dass sie dich nach Azkaban bringen.
Speaker 0: Oh, und du denkst, du könntest das verhindern?
Speaker 0: Klar, gab er noch immer.
Speaker 0: nur schön, dabei überzeugt zurück, die Augen geschlossen haltend.
Speaker 0: Stell dir mal das emotionale Trauma vor.
Speaker 0: Bei dem Typen, der Voldemort umgebracht hat, nachher haben wir ja gleich die nächsten schwarzen Magier brummt er vor sich hin.
Speaker 0: Clever.
Speaker 0: Wolltest du nicht aufhören, irgendeinem Status gerecht zu werden?
Speaker 0: Harry seufzt und legte sich ein bisschen um.
Speaker 0: Das hieß, er positionierte seine Beine bequeme auf Severus, der sich langsam vorkam wie ein lebendiges Kissen.
Speaker 0: Und wie konnte dieser Zwerg eigentlich so schwer sein?
Speaker 0: Ich glaub, das kriegt man nicht mehr los.
Speaker 0: Dazu hätte ich schon abkratzen müssen, aber du hast mich ja nicht gelassen.
Speaker 0: Mh, machte Cerberus leise und fuhr mit den Fingern über seine Schultern.
Speaker 0: Aus der Not heraus hatten sie ihm einfach eins von Cerberus Hemden an den Körper gezaubert und eine Wolldecke lag auch über seinen Beinen.
Speaker 0: Das hätte man im Schnitt deutlich runtergezogen.
Speaker 0: Harry brummte leise, deutlich tiefer und gleichmäßig eratmet.
Speaker 0: Ey, schleifst du jetzt schon wieder?
Speaker 0: fragte.
Speaker 0: Cerberus.
Speaker 0: hat empört, aber hauptsächlich unglaublich.
Speaker 0: But er seufzte er, als er sich nicht mehr rührte und lehnte den Kopf nach hinten, die Augen schließend.
Speaker 0: großartig.
Speaker 0: Einfach großartig.
Speaker 0: Andererseits war der dunkle Lord endlich Geschichte, also... Ja, verdammt.
Speaker 0: Es war großartig.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Wenn dir das Kapitel gefallen hat, dann verteil doch ein paar Hauspunkte in Form einer Bewertung und eines Abos.
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Speaker 0: Wir hören uns bei der nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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