#239-240 Geliehene Zeit, zwei Umdrehungen - Severus & Hermine Zeitreise - Harry Potter FanFiction
Über diese Folge
Harry Potter FanFictionHogwarts, 1993. Zwei Umdrehungen können nicht schaden, denkt sich die 14jährige Hermine, als sie in der Halloweennacht ihres dritten Schuljahres erfährt, dass Sirius Black angeblich ins Schloss eingedrungen ist, um ihren Freund Harry Potter zu töten. Damit setzt sich die ehrgeizige Schülerin, der Professor McGonagall zwei Monate zuvor einen äußerst seltenen Zeitumkehrer ausgehändigt hat, damit sie mehrere Kurse gleichzeitig belegen kann, über das wichtigste Gebot hinweg: dass Zeit möglichst nicht verändert werden darf. Prompt bezahlt sie teuer dafür: Was als zweistündiger Ausflug geplant war, entwickelt sich zu einem wahren Horrortrip zwanzig Jahre in die Vergangenheit, die Zeit der Rumtreiber, Lily Evans’ und … eines sehr jungen Severus Snape. Unter ihrem Decknamen Jean Perlman muss Hermine so manches Abenteuer bestehen, doch als ihr lang ersehntes Ziel – die Rückkehr in ihre Zeit – endlich in greifbare Nähe rückt, muss sie sich entscheiden: für ihre alten Freunde oder eine neue Liebe zu einem alten Feind …
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Speaker 0: Schön, dass du wieder da bist.
Speaker 0: Bevor wir in die magische Welt abtauchen, ein riesiges Danke an alle, die durch das Hören der Werbung diesem Podcast möglich machen.
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Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Schnappt ihr einen Kürbisaft, lehnt dich zurück und genießt das neue Kapitel.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Weiter geht es mit geliner Zeit zwei Umdrehungen.
Speaker 0: Kapitel twohundertneununddreißig Krütenwanderung.
Speaker 0: Ihr wisst natürlich jetzt sofort, was der Emoji of the Day ist.
Speaker 0: Ein Frosch natürlich.
Speaker 0: Also postet ihn sehr gerne unten in die Kommentare und... Bevor wir loslegen, muss ich noch ein herzliches Dankeschön an Holger und Aurelia für eure Spenden.
Speaker 0: Explizit für geline Zeit, ihr seid große Fans davon.
Speaker 0: Deswegen hoffe ich, dass ihr ganz viel Spaß mit den beiden neuen Folgen habt.
Speaker 0: Vielen, vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung.
Speaker 0: Der Pulk an Schülerinnen löste sich langsam auf.
Speaker 0: Einige kehrten an ihre jeweiligen Tische zurück, doch die meisten strömten gleich aus der großen Halle heraus in Richtung ihrer jeweiligen Häuser.
Speaker 0: Interessante Ansprache, lobte Brüher betont locker.
Speaker 0: Man könnte meinen, du machst sowas öfter.
Speaker 0: Hatte sie den Zwist zwischen ihnen vergessen, fragte sich Jean.
Speaker 0: Das, was sie am Ende des Satzes gesagt hatte, enthielt trotz allem eine gewisse Spitze.
Speaker 0: Doch schien der rote Kessel nicht mehr ganz so stark zu brodeln wie noch heute Morgen.
Speaker 0: Danke, gab Jean mit einem vorsichtigen Lächeln zurück.
Speaker 0: Hast du auch vorzukommen?
Speaker 0: Weiß ich noch nicht.
Speaker 0: Geht von euch jemand zur Aufklärung morgen früh?
Speaker 0: kam es von Lilly.
Speaker 0: Hier, ich meldete sich Mary.
Speaker 0: Ich auch.
Speaker 0: Das war Brüher.
Speaker 0: Prädiker?
Speaker 0: Nein, ich will gern zu Duellzaubern.
Speaker 0: Ein bisschen Aktion, ja?
Speaker 0: Aber zu deine Kurs, Jean, ich komme auf jeden Fall.
Speaker 0: So viel dazu.
Speaker 0: Die restlichen Gryffindor Mädchen packten ihre Sachen zusammen und machten sich auf den Weg in den siebten Stock.
Speaker 0: Remus schloss sich ihnen an.
Speaker 0: Du, Jean.
Speaker 0: Erklang es kurze Zeit später hinter ihr auf der Treppe, sie drehte sich um.
Speaker 0: Ja, Remus, hast du noch eine Frage?
Speaker 0: Der junge Wehrwolf fuhr sich verlegen mit der Hand durch sein verstruppeltes Haar.
Speaker 0: Ich, also, ich wäre dir dankbar, wenn du es den drei anderen gegenüber nicht erwähnen würdest, falls ich morgen tatsächlich zu deinem, äh, Kurs komme.
Speaker 0: Aha, waren die übrigen Rumtreiber also wenig tolerant?
Speaker 0: Ich werde absolutes Stillschweigen über jeden Bewahren, der mitmacht, stellte Jean klar, da musst du dir keine Sorgen machen.
Speaker 0: Danke, Remus Klang erleichtert.
Speaker 0: Es ist irgendwie komisch.
Speaker 0: Ich würde Sirius, James und Peter mein Leben anvertrauen, aber der Gedanke, dass sie mich auslachen könnten, schon gut, beräuchte Jean ihn.
Speaker 0: Beide standen jetzt etwas abseits von den anderen im Treppenhaus, darauf wartend, dass eine der Treppen vor ihnen andockte.
Speaker 0: Ich kann mir vorstellen, dass das ein wenig, naja, Scham besetzt für dich ist, für dich als einzigen Jungen.
Speaker 0: Und ich sage dir, ich hätte die Ersten, die mir das vorgeschlagen haben, am liebsten für verrückt erklärt.
Speaker 0: Ich habe sowas auch noch nie gemacht.
Speaker 0: Doch ich habe drüber nachgedacht und finde es lohnt sich, das durchzuziehen.
Speaker 0: Auf dem Weg in den siebten Stock unterhielten sie sich weiter über Malerei.
Speaker 0: Kurz bevor sie das Porträtloch erreichten, nahm Remus Jean beiseite.
Speaker 0: Wegen des noch fehlenden männlichen Modells, meinte er Zögernd, frag doch mal MacMahillian.
Speaker 0: Wie ihn bitte, fragte Jean Peplex.
Speaker 0: Sie glaubte, sich verhört zu haben, Remus grinste.
Speaker 0: MacMillian, wiederholte er dann ohne schottischen Zungen schlag.
Speaker 0: Martek MacMillian, den Fünftklässler.
Speaker 0: Du kennst ihn doch, oder?
Speaker 0: Jean spürte, wie sie rot anlief, obwohl sie nicht recht verstand, warum.
Speaker 0: Nun ja, kennen es zu viel gesagt.
Speaker 0: Wir waren gestern beide bei Poppys magischer erster Hilfe.
Speaker 0: Habe ich gehört, Gabremus mit einem leisen Lächeln zurück.
Speaker 0: Anscheinend hat er heute die gesamte Mittagspause damit verbracht, nach dir ausschaut zu halten.
Speaker 0: Der auch, hätte Jean Beinah gefragt, doch dann begnügte sie sich mit einem simplen, ach?
Speaker 0: Ja, bestätigte Remus, wenn du mich fragst, der Kerl ist in Ordnung.
Speaker 0: Nicht so wie dein Schniefeluss.
Speaker 0: Ein bisschen verrückt, aber auf lustige Art und Weise.
Speaker 0: Bei ihm könnte ich mir vorstellen, dass er es macht.
Speaker 0: Ach, meinte Jean zum zweiten Mal hintereinander, aber ihr fiel einfach nichts Besseres ein.
Speaker 0: Wollte sie Stacey in ihrem Kurs haben?
Speaker 0: Warum eigentlich nicht?
Speaker 0: Er war ihr sympathisch.
Speaker 0: Außerdem sah er gut aus, ohne als überheblicher Schöning zu gelten wie ein gewisser Nordal Nielsen.
Speaker 0: Dessen Name war übrigens mehrfach im Zusammenhang mit den männlichen Aktmodellen gefallen.
Speaker 0: Zum Glück hatte Jean mit der Info aufwarten können, dass der Dermstreng aufgrund des derzeit herrschenden Sturms noch immer im Sengt-Mungo-Hospital in London festsaß.
Speaker 0: Nie und nimmer hätte sie den arroganten Arsch in ihrem Kurs geduldet.
Speaker 0: Doch das sagte sie nicht explizit.
Speaker 0: Und auch Drude durfte sich nicht einbilden, willkommen zu sein.
Speaker 0: Hat Stacey deswegen nach mir gesucht?
Speaker 0: fragte Jean Remus.
Speaker 0: um mir zu sagen, dass er sich zur Verfügung stellen würde?
Speaker 0: Weiß ich nicht, erwiderte der Achselzucht.
Speaker 0: Er hat mich gefragt, wo du bist, praktisch jeden aus unserer Klasse, Schien wichtig zu sein.
Speaker 0: Jean versuchte vor Remus zu verbergen, wie geschmeichelt sie sich fühlte.
Speaker 0: Sie beschloss, nach dem Abendessen kurz mit Stacey zu quatschen, sofern das möglich war.
Speaker 0: Aber wieso hatte er sie nicht schon beim Tee angesprochen, wenn er angeblich die ganze Mittagspause hindurch nach ihr gesucht habe?
Speaker 0: Doch war der Hufflepuff überhaupt in der großen Halle gewesen?
Speaker 0: Sie hatte nicht auf ihn geachtet.
Speaker 0: Auf Severus übrigens auch nicht, musste sie überrascht und gleichzeitig ein bisschen wehmütig feststellen.
Speaker 0: Tut mir wirklich leid, dass ich einfach so abgehauen bin.
Speaker 0: Lily und Jean hatten sich wieder einmal ihre Lieblingssessel am Kamin des Gryffindor Gemeinschaftsraums erkämpft und befanden sich mitten in einem vertraulichen Gespräch.
Speaker 0: Jean hatte ihrer besten Freundin einiges erzählt.
Speaker 0: Wie sie dann Christopher's Information durch den Rücken von Gunhilda von Gorsomor in den Keller des Honigtopfes gelangt war, wie ihr im Schneesturm eine havarierte Eule ins Gesicht geklatscht war und auch einen Teil dessen, was sie mit Madame Rosmerta in den drei Besen besprochen hatte.
Speaker 0: Allerdings hatte sie mehr oder weniger nur das wiedergegeben, was Rosmerta ganz allgemein zum Thema Hollunda-Hexen und dem von Jean geplanten Aktmalkurs von sich gegeben hatte.
Speaker 0: ohne zu erwähnen, was es mit dem Raum der Wünsche auf sich hatte.
Speaker 0: Sie wollte es, wenn es irgendwie ging, so hinbiegen, dass niemand erfuhre, dass der Ort, an dem sie zusammenmalen würden, ein durch und durch besonderer war.
Speaker 0: Von dem mulmigen Gefühl, dass sie beim Verlassen des Honigtopfes beschlichen hatte, hatte Jean-Lily allerdings ausführlich berichtet.
Speaker 0: Ich kann mir schon denken, wer außer dir noch dort unten war, teilte Lily ihr mit einem grimmigen Nicken zur gegenüberliegenden Seite des Raumes mit, wo alle vier Rumtreiber einträchtig beieinander saßen.
Speaker 0: Vor ihnen auf dem Tisch lag eine große Papiertüte, die seltsam vibrierte, wenn man genauer hinsah.
Speaker 0: Alle paar Sekunden streckte einer von ihnen die Hand aus, griff hinein und zog etwas daraus hervor, was direkt von besagter Hand in den Mund wanderte.
Speaker 0: Los, komm mit!
Speaker 0: Verblüfft musste Jean mit ansehen, wie Lily mir nichts dir nichts ihren kostbaren Platz vor dem Kaminaufgab und zu den vier Jungs hinüberschlenderte.
Speaker 0: Jean selbst blieb vorsorglich auf halben Wege stehen, damit sie notfalls ihre Sitzplätze verteidigen konnte.
Speaker 0: Auch von hier aus konnte sie gut verstehen, was dort hinten gesprochen wurde, denn Lilly sprach nicht eben leise.
Speaker 0: Was habt ihr denn da, hörte sie sie sagen.
Speaker 0: Alle vier Jungs zogen wie auf Kommando die Köpfe ein.
Speaker 0: Gibt's ihr was umsonst?
Speaker 0: Peter war der Einzige, der überhaupt auf ihre Frage reagierte.
Speaker 0: Er bekam riesige Augen und schüttelte stumm den Kopf.
Speaker 0: Als keiner von ihnen antwortete, ergriff Lilly wortlos einen Zipfel der Tüte und riss sie in die Höhe, ehe jemand sie aufhalten konnte.
Speaker 0: Dutzender von Schokofroschenquollen heraus, einmal ins Freie gelangt, ergriffen sie alsbald die Flucht.
Speaker 0: Von der Tischplatte aus hüpften sie in alle Himmelsrichtungen davon.
Speaker 0: Aufs Fensterbrett, auf die Tische ringsum, sogar in die Schultaschen, der sich in nächster Nähe befindlichen Schüler.
Speaker 0: Es war ein heilloses Chaos.
Speaker 0: Jean lachte leise hinter vorgehaltener Hand, während die Rundtreiber, genau wie die übrigen Gryffindors aller Altersklassen, versuchten, die Wilddurcheinanderspringenden Frösche wieder einzufangen.
Speaker 0: Vollkommen uneigennützig, wie Jean sakastisch grinsend feststellte.
Speaker 0: Ups, was ist das denn?
Speaker 0: Lelys Stimme klang unschuldig.
Speaker 0: Krötenwanderung?
Speaker 0: Sie schnappte sich den nächsten besten Frosch vom Tisch, wo er gerade zum Sprung ansetzte und bis ihm ganz ungeniert den Kopf ab.
Speaker 0: Serious Black sah aus, als wollte er ebenfalls springen, und zwar an ihre Gurgel.
Speaker 0: James' Gesichtsausdruck war eine Mischung aus Ärger und Bewunderung.
Speaker 0: Peter tauchte unter den Tisch, um nach entfleuchenden Fröschen zu grabschen.
Speaker 0: Und Remus startete Jean einfach nur an, als wollte er sagen, danke für gar nichts, Pearlman.
Speaker 0: Jean zuckte betont gleichgültig mit den Schultern und griff sich ebenfalls einen Frosch, bevor der so dumm sein konnte, mitten ins Kaminfeuer zu hüpfen und steckte ihn sich in den Mund.
Speaker 0: Hmm, lecker.
Speaker 0: Echt toll, Evans, brüllte James durch den ganzen Raum.
Speaker 0: Das wirst du uns büßen.
Speaker 0: Na klar doch.
Speaker 0: Ohne sich noch einmal umzudrehen, stolzierte Lily zum Kamin zurück, wo sich Jean schon wieder in ihrem angestammten Sessel räkelte.
Speaker 0: Jetzt weißt du, wer dir heute Nachmittag solche Angst eingejagt hat, sagte sie genießere Schmatzen.
Speaker 0: Hm, erwiderte Jean ebenfalls count.
Speaker 0: Jetzt bin ich bereucht.
Speaker 0: Und danke für den Snack.
Speaker 0: Schon vor dem Abendessen kam Stacey vom Hufflepuff-Tisch zu Jean herüber und begrüßte sie lächelnd.
Speaker 0: Sie musste gar nichts dazu tun.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: Haben dir meine Pralinen geschmeckt?
Speaker 0: Jean's Hand, die gerade ihre Tasse erhoben hatte, um einen Schluck Tee zu trinken, blieb bewegungslos in der Luft hängen.
Speaker 0: Verflickst!
Speaker 0: Stacey selbst gemachte Leckereien hatte sie völlig vergessen.
Speaker 0: Sie mussten sich noch immer in einer der Taschen von Lilis Grasgrünem Anorak befinden.
Speaker 0: Tatsächlich hatte sie völlig vergessen, sie herauszunehmen, als sie das geliehene Kleidungsstück wieder an die Garderobe im Schlafzahl gehängt hatte.
Speaker 0: Den mit einem Klecks Siegel wachsversehenden Brief vom Bein des kleinen Kautzes dagegen hatte sie sicher in ihrem Schrankkoffer verstaut.
Speaker 0: Leider ließ das anonyme Siegel keine Rückschlüsse auf den Absender zu.
Speaker 0: Sobald das Tierchen wieder flugfähig war, würde sie ihm ihn wieder anhäften, sodass es damit zu seinem Empfänger fliegen konnte.
Speaker 0: Hoffentlich stand nichts Wichtiges darin, denn der Brief würde unweigerlich mit mehreren Tagen Verspätung ankommen.
Speaker 0: Jemand, der vermutlich gar nicht mit einem Sturm gerechnet hatte, hatte viel Geld für eine Expresszustellung hingeblättert und es völlig umsonst.
Speaker 0: Da sich die Verspätung jedoch gut mit dem Sturm begründen ließ, machte sich Jean darüber keine großartigen Gedanken.
Speaker 0: Seit wann kann ich bloß so gut lügen?
Speaker 0: fragte sich Jean gleichermaßen beunruhigt wie verblüfft.
Speaker 0: Der Junge, der ja nicht gerade schmal gebaut war, quetschte sich zwischen sie und eine verdutzte Zweitklässlerin auf die Hölzerne Sitzbank.
Speaker 0: Er hatte einen Kreuz wie ein Treiber und hatte die Kleine fast unter den Tisch geschubst, ohne es überhaupt zu bemerken.
Speaker 0: Pickiert rückte das Mädchen von ihm ab.
Speaker 0: Freut mich zu hören!
Speaker 0: Stacy strahlte vor Stolz.
Speaker 0: Einem Hufflepuff konnte man seine Gefühle stets vom Gesicht ablesen, Die Angehörigen dieses Hauses waren für andere oft wie offene Bücher.
Speaker 0: Außerdem wirkten sie stets ein wenig unbedarft und naiv, was durchaus seinen Reiz haben konnte, fand Jean.
Speaker 0: Aber eigentlich wollte ich was anderes wissen.
Speaker 0: Warum geht's?
Speaker 0: Jean tragt noch einen Schluck Tee.
Speaker 0: Mann, Monkel, du hättest dich zur Kursleiterin aufgeschwungen, sagte der rot blonde Junge mit einem frechen Grinsen.
Speaker 0: Gut möglich, wie geltet Jean ab.
Speaker 0: Sie wollte keinen weiteren Mundvolltee mehr nehmen, aus Angst, sich diesmal zu verschlucken.
Speaker 0: Dass das eine Weiseentscheidung gewesen war, merkte sie, als day-süßig im nächsten Augenblick nach vorn beugte und ihr dabei ziemlich nahe kam.
Speaker 0: Meinst du, ich könnte vielleicht auch teilnehmen, flüsterte der Hufflepuff ihr ins Ohr.
Speaker 0: Dabei berührten seine Lippen fast die feinen Herrchen an ihren Ohrmuscheln, was ihr einen Schauder über den Rücken jagte.
Speaker 0: Ich habe gehört.
Speaker 0: Ich habe gehört, die Herrin der Schöpfung seien noch eher spärlich vertreten.
Speaker 0: Da hast du richtig gehört.
Speaker 0: Jean wickelte sich Cockett eine Haarstreine um den Finger.
Speaker 0: So ein Verhalten kannte sie von sich gar nicht.
Speaker 0: Flörtete sie etwa?
Speaker 0: Es gibt da nur ein klitzekleines Problemchen.
Speaker 0: Sie machte eine Kunstpause.
Speaker 0: Welches wäre?
Speaker 0: fragte Stacey, als sie nicht weitersprach.
Speaker 0: Langsam zog er sich wieder ein Stück zurück und gab ihr dadurch Raum.
Speaker 0: Doch noch immer berührte sein Oberschenkel, die Ihren, und es schien ihm überhaupt nicht unangenehm zu sein.
Speaker 0: Das war es Jean auch nicht, aber sie war sich seiner körperlichen Nähe überdeutlich bewusst.
Speaker 0: Ihr Herz begann schneller zu schlagen und ihre Handflächen wurden feucht.
Speaker 0: Es schlag einfach nur an der räumlichen Nähe.
Speaker 0: Sie war es nicht gewohnt so eng, neben einem Jungen zu sitzen, vor allem nicht neben einem, den sie kaum kannte.
Speaker 0: Mehr war da nicht, oder?
Speaker 0: Kichernd neigte sie den Kopf zur Seite.
Speaker 0: Mit einem Mal fühlte sie sich, als hätte sie noch immer hochprozentiges Butterbier im Blut.
Speaker 0: Tja, wissperte sie zurück, indem sie sich ebenso weit zu ihm herüberlehnte, wie er es eben bei ihr getan hatte.
Speaker 0: Du könntest eventuell noch teilnehmen, aber nur unter einer Bedingung, denn die Plätze sind heiß begehrt.
Speaker 0: Ich habe entschieden, nur noch Personen zuzulassen, die sich gleichzeitig auch dazu bereit erklären, für uns andere Modell zu stehen.
Speaker 0: Sie spürte Stacey's Verblüffung mehr, als dass sie sie ihm ansah.
Speaker 0: Du willst, dass ich mich für euch allen ausziehe?
Speaker 0: Wenn du so willst, sie sei im gerade Weg in die grauen Augen, kein Cocketieren mehr.
Speaker 0: Ist das ein Problem für dich?
Speaker 0: Eine kleine Pause entstand und Jean wartete gespannt auf seine Antwort.
Speaker 0: Noch immer hielt sie den Blick Kontakt und ihm fiel es ebenfalls nicht ein, wegzugucken.
Speaker 0: Kann ich schon tun, meinte Stacey schließlich langsam und im breitesten schottischen Dialekt.
Speaker 0: Er hatte eine ziemlich tiefe Stimme für einen Fünftklässler, fiel Jean auf, und außerdem klang er tatsächlich so, als würde ihm die von ihr genannten Zugangsvoraussetzungen rein gar nichts ausmachen.
Speaker 0: Aber ich habe auch eine Bedingung.
Speaker 0: Welche wäre, schnurrte Jean, seine Worte von vorhin bewusst wiederholend.
Speaker 0: Davon abgesehen fehlte ihr zu einem längeren Satz der Atem, aber warum nur?
Speaker 0: Noch immer hatte keiner von beiden den Blick abgewandt.
Speaker 0: Die Spitze von Stacey's linken Zeigefinger berührte wie zufällig ihr rechtes Handgelenk und ein glühender Blitz wie aus einem Zauberstab, wo Jean direkt zwischen die Beine und wir.
Speaker 0: kürlich schlug sie sie übereinander.
Speaker 0: Wir unterhalten uns ein bisschen miteinander, du und ich, Mädel, aber nicht so zwischen Türenange, wie wir es bis jetzt immer getan haben.
Speaker 0: Ein ronde Wuh also.
Speaker 0: Jean's Marken führte sich an, als stünde sie an Bord einer Schaluppe mit Kurs auf die Orgneinseln, Hatte sie überhaupt schon einmal ein richtiges Runde-Wu gehabt?
Speaker 0: Hatte sie mit Severus ein Runde-Wu gehabt?
Speaker 0: Ich habe dem nichts entgegen zu se-.
Speaker 0: Äh, ich wüsste nicht, was dagegen spreche, verbesserte sie sich rasch, aber es war schon zu spät.
Speaker 0: Wie peinlich, ihr wurde schlagartig wahnsinnig heiß.
Speaker 0: Denn es stimmte, sie hatte Stacy seltsamerweise gerade überhaupt nichts entgegenzusetzen.
Speaker 0: Das offene Buch war in diesem Fall sie selbst.
Speaker 0: Was ging hier gerade vor sich?
Speaker 0: Abrupt brach sie den Augenkontakt ab und zog sich von ihm zurück.
Speaker 0: Sie tat es nicht etwa bei seine Nähe ihr unangenehmbar, ganz im Gegenteil.
Speaker 0: Die Berührung Haut an Haut hatte dazu geführt, dass es zwischen ihren Schenkeln noch immer heftig kribbelte.
Speaker 0: Es war kaum auszuhalten.
Speaker 0: Und dann hatte sie sich auch noch auf so eine dämliche Weise versprochen.
Speaker 0: Siegmund freut der Psychomuckel, dies grüßen.
Speaker 0: Jetzt musste sich Stacy McMillian für einen schottischen Casanova halten.
Speaker 0: Gut, dass wir darüber gesprochen haben.
Speaker 0: Lässig schwang sich Stacey von der Bank.
Speaker 0: Er schien gespürt zu haben, dass eine Nähe, die er ihr mehr oder weniger aufgezwungen hatte, Jean verwirrte.
Speaker 0: Als er hinter ihr stand, legte er beide Hände für einen kurzen Moment auf ihre Schultern und drückte sie ganz leicht zum Abschied.
Speaker 0: Er ging ohne ein weiteres Wort.
Speaker 0: — Woher kennst du den denn?
Speaker 0: — Mary war ganz buff.
Speaker 0: — Gut, dass er weg ist jetzt, Predika kicherte, was sie sehr selten tat.
Speaker 0: — Professor Eulenbeule, wie guckt, habt ihr gesehen?
Speaker 0: Er war auch bei Mägestern, antwortete Jean möglichst gleichgültig und stach hatte in ihrem Essen herum, ohne wirklich etwas davon wahrzunehmen, was sie sich noch vor wenigen Minuten auf den Teller gehäuft hatte.
Speaker 0: Ihre Hose war zwischen den Beinen triefend nass.
Speaker 0: Es war nur eine kleine Stelle, niemand würde es bemerken, wenn sie aufstand, aber allein die Tatsache, dass es passiert war, reichte schon.
Speaker 0: Es schien ihr, als habe das Gespräch mit Rosmerta Dinge heraufbeschworen, die sich nicht mehr kontrollieren ließen.
Speaker 0: Das machte Jean Angst.
Speaker 0: Und gleichzeitig, nur mochte sie das nicht einmal vor sich selbst zugeben, erregte es sie über alle Maße.
Speaker 0: Capitöl zweihundertvierzig.
Speaker 0: Aber bitte mit Sahne.
Speaker 0: Schade, dass ich nicht auch bei magische Erste Hilfe war, säufzte Mary und folgte Stacey's Abgang mit verzückten Blicken.
Speaker 0: Sein Hintern in der Jeans gefällt mir.
Speaker 0: Ich liebe die Wochenenden auch, verkündete Lily, sich die Hände reibend, wenn nicht alle Knackärsche von langweiligen schwarzen Umhängen bedeckt sind.
Speaker 0: Aber älteren Mädchen, die in unmittelbarer Nähe saßen und ihren Kommentar gehört hatten, begannen laut zu lachen und sich auf die Schenkel zu klopfen, was ihnen schräge Blicke zumindest von den Rumtreibern einbrachte.
Speaker 0: Aber ehrlich gesagt ist der Typ mir davor noch nie so richtig aufgefallen, bekannte Jean, was ja auch der Wahrheit entsprach.
Speaker 0: Weil du eben nie auf seinen Hintern geglötzt hast, bekräftigte Mary, wo lebst du hinter Mond?
Speaker 0: Stacey McMillian ist heiß, musste selbst Prüa zugeben.
Speaker 0: Soweit ein Havelpuffel überhaupt heiß sein kann, natürlich.
Speaker 0: Süß eher.
Speaker 0: Ich glaube nicht, dass ein Slytherin mit ihm ausgehen würde.
Speaker 0: Aber in den anderen drei Häusern könnte er sich die Mädchen aussuchen.
Speaker 0: Da kann es sich also glücklich schätzen, sollte er ehrliches Interesse an dir haben.
Speaker 0: Wieder so eine Spitze.
Speaker 0: im letzten Satz fiel Jean auf.
Speaker 0: War es ihr Tonfall?
Speaker 0: Prüa schien gerade zu ein Talent dafür zu haben, sie zu verunsichern.
Speaker 0: Das war ihr früher noch nie aufgefallen?
Speaker 0: Merkte ihre Klassenkameradin das überhaupt oder tat sie es gar mit Absicht?
Speaker 0: Oder hörte sie Jean etwa die Flöhe husten?
Speaker 0: Konnte es sein, dass Brüher ihr ihren plötzlichen Schlag bei den Jungs neidete?
Speaker 0: Für Jean war Brüher Partil mit ihrer immer gebräunten Haut und dem schimmenden schwarzen Haar eines der hübschesten Mädchen der Schule.
Speaker 0: Für Ehre schien sie trotzdem keine zu haben.
Speaker 0: Sie beschloss Brüher direkt auf das Thema anzusprechen.
Speaker 0: So, du denkst also, er meint es nicht ernst mit mir?
Speaker 0: Prüyer, die gerade ein paar lange grüne Bohnen mit der Gabel aufgespießt hatte, ließ die Hälfte davon gleich wieder fallen.
Speaker 0: Das hab ich doch gar nicht gesagt, verteidigte sie sich in bissigem Ton.
Speaker 0: Nein, aber es kam bei mir so an.
Speaker 0: Du interpretierst vielleicht manchmal ein bisschen zu viel in die Dinge hinein, schaltete Lily, die Jean wie immer fast gegenüber saß sich ein, vor allem wenn du gestresst bist wie jetzt gerade.
Speaker 0: Jean, die es auf einen neuerlichen Disput mit Brüher angelegt hätte, stürzte.
Speaker 0: Auf Lilis Urteil legte sie großen Wert, denn sie hatte auch Severus impulsives Verhalten schon ein paar Mal richtig für sie gedeutet.
Speaker 0: Tut mir leid, Brüher.
Speaker 0: Entschuldigter Jean sich aufrichtig.
Speaker 0: Ich glaube, Lilie hat recht.
Speaker 0: Ich bin gerade wirklich etwas dünn heute.
Speaker 0: Aber denkst du wirklich, dass dieser Kerl, z.B.
Speaker 0: nickt er zum Hufflepuff-Tische nüber, wo Stacey sich mit mehreren Jungs unterhielt, die ihm alle andächtig zu Lauschen schienen, sich regelmäßig neue Mädchen aussucht?
Speaker 0: Er ist kein schwerer Nöter, wie der Sprachlili, bevor Brüder oder Mary antworten konnten.
Speaker 0: Ich hab noch nie gehört, dass er mit jemandem einfach so rumgemacht hätte, weil er mal eben Bock drauf hatte oder voll war wie ein Kessel.
Speaker 0: Bis vor ein paar Monaten war er außerdem mit einer Siebklässlerin aus seinem Haus zusammen, Zitze Wittkomp.
Speaker 0: Er hat Schluss gemacht.
Speaker 0: Jean horchte auf.
Speaker 0: Ist das nicht die, die auf Jungs und Mädchen steht?
Speaker 0: Genau die, die die aussieht wie ein Mannecker.
Speaker 0: Mein Munkel, sie hatten schon mal einen flotten Dreier.
Speaker 0: Die Hufflepuff sind auch nicht mehr das, was sie mal waren, meinte Jean Schulter zuckend und sah sich nach einem Stück Kartoffelauflauf um, das nicht zu groß für ihren Magen war.
Speaker 0: Meinst du, etwa hier im Schloss?
Speaker 0: Mary Kich hatte hinter vorgehaltene Hand.
Speaker 0: Zwei Jungs oder zwei Mädchen?
Speaker 0: Ich meine gar nichts, werte Lilly ab.
Speaker 0: Solche Gerüchte stimmen meistens sowieso nicht.
Speaker 0: Jean war ordentlich warm geworden und es schlag nicht an dem dampfenden Essen vor ihr auf dem Tisch.
Speaker 0: Stacey wirkte auf sie nicht wie einer, der seine Freundinnen wie die Unterhosen wechselte.
Speaker 0: Er schien jedoch nicht unerfahren zu sein.
Speaker 0: Und dann noch eine um zwei Jahre ältere Ex, die erstens super aussah und zweitens baldseutig bespielbar war, bestimmt waren eine Menge Jungs neidisch auf ihn und eine Menge Mädchen hätten sicher gerne eine Verabredung mit ihm gehabt.
Speaker 0: Stacey Macmillian also, sagte Lilly Schelmisch, als sie sich später oben im Turmbad fertig machten.
Speaker 0: Die anderen drei Mädchen waren gerade im Bad.
Speaker 0: Prüyer hat recht erst süß, obwohl einen leichten Bauch hatte schon.
Speaker 0: Er backte eben gerne, verteidigte Jean den Hufflepuff.
Speaker 0: Glaubst du, dass es das, womit er Sitze gekötert hat, mit seinem Sahne Bézé?
Speaker 0: Jean war fortlos ein Kissen nach ihr, was die Freundin aber nicht beeindruckte.
Speaker 0: Dafür erhielt sie lediglich ein sakastisches Schnauben als Antwort.
Speaker 0: Du warst ja eine Zeitlang in Buxbaton, fuhr Lily Kichern fort.
Speaker 0: Ist es wahr, dass Bézé Ficken heißt?
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Zur Halle?
Speaker 0: Lillys Frage hatte Jean Kalt erwischt.
Speaker 0: Ihre Großmutter mütterlicherseits hatte ihr die französische Sprache nahe gebracht.
Speaker 0: Über Geschlechtsverkehr hatten sie sich jedoch wen wundert es, eher weniger unterhalten.
Speaker 0: Es heißt eigentlich Küssen, konnte sie sich so gerade noch retten und war froh, als Schlelly beschlossen, nicht allzu tief in dieses Thema einzusteigen.
Speaker 0: Zum einen damit nicht auffiel, wie rudimentär ihr aktuelles Französisch tatsächlich war, da sie die Sprache lange nicht mehr gesprochen hatte.
Speaker 0: Und zum Zweiten, weil allein die Wörter ficken und französisch sie irgendwie hibbelig machten.
Speaker 0: Willst du Seff eigentlich eifersüchtig machen?
Speaker 0: Lilly schüttelt der energisch ihr Kopfkissen auf.
Speaker 0: Es sah aus, als wollte sie jemandem an die Gugel gehen.
Speaker 0: Bei Merlin Spart, dachte Jean.
Speaker 0: Sie feuert gerade aber auch aus allen Zauberstäben.
Speaker 0: Denkst du wirklich, das würde funktionieren?
Speaker 0: stellte Jean die Gegenfrage.
Speaker 0: Er hat jedenfalls nicht schlecht geguckt, als du vorhin fast auf Stacey's Schoß gesessen hast.
Speaker 0: Hey, Stacey hat sich zu mir gesetzt, nicht umgekehrt.
Speaker 0: Jean bückte sich nach einem einzelnen Strumpf, der halb unter das Bett gerutscht war.
Speaker 0: Hat Severus echt zu uns hingeguckt?
Speaker 0: Hingeguckt, lili schnaubte, gestarrt hat er.
Speaker 0: Seine Augen waren groß wie Untertassen.
Speaker 0: Sie zog sich ihr Nachthemd über den Kopf.
Speaker 0: Er hat auch nicht schlecht gestaunt, als Stacey heute Mittag rumlief wie ein aufgescheuchter Hufflepuff und jeden Nacht ihr gefragt hat, einschließlich ihm.
Speaker 0: Was machst du mit dem armen Jungen?
Speaker 0: Klangen sie vielleicht auch ein bisschen vorwurfsvoll?
Speaker 0: Welchen von den beiden meinst du jetzt, meinte Jean betonvergnügt?
Speaker 0: Übrigens, weiß nicht, ob du es mitgekriegt hast.
Speaker 0: Stacy hat sich als Aktmodell angeboten.
Speaker 0: Wow!
Speaker 0: Lilly stieg in ihr Bett und kuschelte sich fest in ihre Daunendecke.
Speaker 0: Wie hast du ihn denn dazu gekriegt?
Speaker 0: Ich habe gar nichts gemacht, verteidigte sich Jean.
Speaker 0: Er hat sich freiwillig angeboten, wenn ich es doch sage.
Speaker 0: Ist das vielleicht eine Reaktion auf das Gespräch mit Rosmerta?
Speaker 0: Sie hat dir doch geraten, dich auszuprobieren, oder?
Speaker 0: Fürst bereute Jean, dass sie Lily diesen Teil ihres Gesprächs mit der Wirtin des Drei Besen auch erzählt hatte.
Speaker 0: Ich habe nicht vor, was mit ihm anzufangen, Lily, obwohl er mich um eine Verabredung gebeten hat.
Speaker 0: Jean schlug die Bettdecke zurück und schnappte sich ebenfalls ihr Nachthemd, das darunter gelegen hatte.
Speaker 0: Das wird ja immer besser!
Speaker 0: Lily drehte sich auf den Bauch und sah Jean herausfordernd an.
Speaker 0: Der wird bestimmt mehr wollen, als ne Händchen halten, dass dir das klar ist.
Speaker 0: Vielleicht will ich ja nicht mehr, er wieder Eugene und begann sich auszuziehen.
Speaker 0: Warum hast du dann zugesagt?
Speaker 0: Du hast doch zugesagt, oder?
Speaker 0: Ja, antwortet Eugene schlicht.
Speaker 0: Na also.
Speaker 0: Hör mal, ich mag Stacey.
Speaker 0: Er ist total lustig und nicht so von sich selbst überzeugt wie ein Nielsen, ein Porter oder ein Black.
Speaker 0: Er kann über sich selbst lachen, eine Eigenschaft, die ich durchaus schätze an einem Jungen.
Speaker 0: Guter Punkt.
Speaker 0: Severus kann das nicht.
Speaker 0: Stimmt, Humor ist generell nicht so seine Stärke.
Speaker 0: Jean stand noch immer neben ihrem Bett und war auf einem Blick aus dem Fenster, wo der Schnee fortwährend in winzigen Flocken herumwirbelte.
Speaker 0: Trotzdem gewann sie so langsam den Eindruck, dass das Schlimmste vorbei war.
Speaker 0: Ich hoffe, der kleine Eule geht es gut, sagte sie leise.
Speaker 0: Lenk jetzt nicht ab, fuhr Lily ihr über den Mund.
Speaker 0: Tue ich nicht, hielt Jean dagegen.
Speaker 0: Ich hoffe es wirklich.
Speaker 0: Hagrid wird sein möglichstes Tun.
Speaker 0: Er kriegt sie wieder hin, wisst schon sehen.
Speaker 0: Die Tür zum Bad ging auf und Bredika kam heraus.
Speaker 0: Ich freue mich so auf morgen, Jean.
Speaker 0: Ich mich auch, Bredika, seufzt der Jean.
Speaker 0: Aber bitte erwarte nicht zu viel.
Speaker 0: Ich hab so was noch nie gemacht.
Speaker 0: Es reicht, dass es ist neu.
Speaker 0: Bredika löste ihren Zopf und schüttelte kurz ihr Haar aus.
Speaker 0: Ergibt es nicht auf Burgdormstrang.
Speaker 0: Kunst nicht so wichtig an unserer Schule, du verstehst?
Speaker 0: Immer nur Kämpfen, immer nur Segen.
Speaker 0: Deshalb ich bin ganz aufgeregt und so fröhlich.
Speaker 0: So gesehen haben wir hier in Hogwarts auch nicht allzu viel mit Kunst zu tun, wandte Lilly ein.
Speaker 0: Ha, bestimmt wird der Kurs supergut.
Speaker 0: Dankbar sah Jean die beiden an.
Speaker 0: Sie versuchte es vor allem zu verbergen, doch sie fühlte sich zunehmend unsicher.
Speaker 0: Würde sie den Raum der Wünsche überhaupt finden?
Speaker 0: Falls ja, wäre für alles gesorgt.
Speaker 0: Sie würde keinerlei Materialien besorgen müssen, der Raum würde alles bereitstellen.
Speaker 0: Doch was, wenn sie den Eingang nicht fand?
Speaker 0: Jean nahm sich fest vor Morgen in der Mittagspause, in den siebten Stock hochzusteigen und ihn einmal probeweise herauf zu beschwören, damit sie sich nachmittags nicht vor allem bis auf die Knochen blamierte.
Speaker 0: Wenn es ihr nämlich nicht gelang, hatte sie noch ein paar Stunden Zeit, den Kurs zu verschieben und es noch einmal zu versuchen, sobald sie Rosmerta um Rat gefragt hatte.
Speaker 0: In dieser Nacht träumte sie seltsames Zeug.
Speaker 0: Sie stand im Dualierkurs und musste mit ansehen, wie Severus Stacy herausforderte.
Speaker 0: Der Slytherin kämpfte mit unlauteren Mitteln, unter anderem schließen Schlangen aus der Spitze seines Zauberstabes, doch das schien Boris Besovsky nicht mitzubekommen.
Speaker 0: Als Stacy von einem mächtigen Fluch getroffen zurückgeworfen wurde und dabei auf dem Rücken landete, begann es ganz unvermittelt, Kuchen und Törtchen aus der verzauberten Decke der großen Halle zu regnen und alle Teilnehmer liefen wild durcheinander, erst um so viel wie möglich von dem süßen Zeug zu erhaschen, später dann, um nicht mehr getroffen zu werden.
Speaker 0: Außerdem träumte Jean wieder einmal sehr intensiv von Krumbein, was schon länger nicht mehr passiert war.
Speaker 0: Er kam langsam auf sie zu.
Speaker 0: Die kleinen Haarbüschel an den Ohren wippten und sein Schwanz, der in einer kleinen rot-weißen Quaste endete, befand sich ganz über dem Körper, während der Po wackelte, wie immer, wenn er sich freute, sie zu sehen.
Speaker 0: Für niemand anderen hatte er das je getan.
Speaker 0: Irgendwann verblasste das Kertas Bild, obwohl sie nicht aufhören konnte, nach ihm zu greifen.
Speaker 0: Und Jean wachte auf.
Speaker 0: Wieder einmal weinte sie sich zurück in den Schlaf.
Speaker 0: Der nächste Morgen begann ohne besondere Vorkommnisse.
Speaker 0: Noch vor dem Frühstück suchte Jean Hagrid auf, der ihr glaubhaft versicherte, dem kleinen Elfenkautz gehe es schon bedeutend besser.
Speaker 0: Er, oder besser gesagt sie, sah es noch immer auf dem Zeigestock zwischen den Stühlen und sah recht munterdreien.
Speaker 0: Während des Frühstücks saß Jean wie üblich so, dass sie die Wand im Rücken und alle Haustische vor sich im Blick hatte.
Speaker 0: Stacey sah mehrmals zu ihr Herr Rüber und grinste, wenn ihre Blicke sich trafen.
Speaker 0: Und auch Cerberos konnte es sich anscheinend nicht verknifen, zu verfolgen, was zwischen ihr und dem Havelpaar vor sich ging.
Speaker 0: Am liebsten wäre Jean noch vor dem mit Spannung erwarteten Aufklärungskurs zum Wandteppich von Barnabas dem Bekloppen gegangen, um zu versuchen, den Raum der Wünsche zu finden.
Speaker 0: Doch dazu blieb keine Zeit, obwohl die Stelle sich nur unweit von der Wendeltreppe befand, die bis zur Aussichtsplattform des Astronomieturms hinaufführte.
Speaker 0: Natürlich durfte diese zur Zeit von niemandem betreten werden, auch nicht von Professor Himmels Stürmer selbst.
Speaker 0: Der von ihr geleitete Kurs sollte in dem Klassenzimmer stattfinden, indem sie ihren Theorieunterricht abhielt.
Speaker 0: Das hieß, wenn die Schüler nicht mit ihren Sternenkarten hinter den Schulteleskopen unter freiem Himmel saßen.
Speaker 0: Wie es hieß, wären ihre Vorlesungen von Freitag und Samstag gut besucht gewesen, wieder hauptsächlich von Mädchen.
Speaker 0: Als Jean und ihre Klassenkameradinnen sich gegen neun Uhr am verabredeten Ort einfanden, teilte die junge Lehrerin ihnen mit, dass der Schulbetrieb am nächsten Morgen, Montag, wieder wie gehabt stattfinden würde.
Speaker 0: Es war den Schülern sogar freigestellt worden, ob sie die Sonntagskurse überhaupt besuchen wollten, denn schließlich war der Sonntag eigentlich ein Ruhetag.
Speaker 0: Keiner von den Lehrern ahnte jedoch, dass sich eine Gruppe von Schülern gerade diesen Tag ziemlich vollgepackt hatte.
Speaker 0: Remus Lupin war ebenfalls zugegen, was Jean überraschte.
Speaker 0: Er war tatsächlich der einzige Junge im Kurs, sozusagen der Hahn im Korb.
Speaker 0: Als die junge Professorin ihn wegen seines Verantwortungsgefühls lobte, rutschte er unruhig auf seinem Platz herum und starte Löcher in die Decke, als sei er zum Astronomie-Kurs gekommen und befände sich im falschen Raum.
Speaker 0: Jean hätte sich gewünscht, Severus ebenfalls dort fortzufinden, doch dem war nicht so.
Speaker 0: War er vielleicht schon am Vortag da gewesen?
Speaker 0: Sie hatte in den letzten Tagen kaum etwas von ihm mitgekriegt, war zu sehr mit ihrem eigenen Kram beschäftigt gewesen.
Speaker 0: Freier Himmelsstürmer trug zur Abwechslung keinen Umhang, wie es die Lehrer im Unterricht üblicherweise taten, sondern ein grün-gelb-gebartigtes Kleid, das ihr sehr gut stand.
Speaker 0: Auf den Tischen vor den Schülern standen Schalen mit Obst, Nüssen und anderen Knappereien, die Veranstaltungen glich mehr einem netten Kaffee-Kränzchen als sexuellem Aufklärungsunterricht.
Speaker 0: Die Lehrerin machte ihre Sache gut, wie Jean fand.
Speaker 0: Während des Vormittags ging es hauptsächlich um Anatomie und körperliche Aspekte, Später am Nachmittag sollte es dann um Verhütungsmethoden für Jungen und Mädchen gehen, die ein paar teilweise recht knifflige Zaubersprüche oder Tränke beinhalteten.
Speaker 0: Doch das war etwas für.
Speaker 0: nach der Mittagspause, erklärte ihnen die Lehrerin, dafür müsse man konzentriert sein.
Speaker 0: Unter anderem sprachen sie auch über das Begehren.
Speaker 0: Und ob es beispielsweise eine gute Idee war, mit jemandem Geschlechtsverkehr zu haben, wenn man sich noch nicht bereit fühlte.
Speaker 0: Wie man jemanden zurückweisen konnte, ohne zu kränken oder selbst gekränkt zu werden, Jean hörte aufmerksam zu.
Speaker 0: Phoebe war das einzige Mädchen ihres Alters, das sie kannte, welches schon einmal mit einem Jungen geschlafen hatte.
Speaker 0: Vielleicht waren es sogar schon mehrere gewesen, genau wusste sie das nicht, und sie wollte auch nicht Lilly fragen, weil es im Grunde niemanden etwas anging als Phoebe selbst.
Speaker 0: Doch wenn sie in die jungen Gesichteringsumblickte, und es waren fast ausschließlich Mädchen, der unteren vier Jahrgangsstufen vertreten, Dann konnte sie nicht umhin sich auszumalen, wer von ihnen es vielleicht schon mal getan hatte.
Speaker 0: Sie ertappte ebenfalls andere Mädchen dabei, dass sie sie selbst anstarten.
Speaker 0: Bestimmt hatten sie alle schon von ihresgleichen gehört.
Speaker 0: Jean führte sich zutiefst unwohl bei dem Gedanken, dass einige von ihnen sie vielleicht bloß für ein sexy Hexie hielten, also eine Hexe mit viel sexueller Erfahrung.
Speaker 0: Vielleicht fragten sie sich, was ausgerechnet sie hier zu suchen hatte, wo sie doch angeblich schon alles wusste.
Speaker 0: Keiner von den hier Anwesenden hatte das Wort Jungfrau auf der Stirn stehen.
Speaker 0: Remus musste als einziger Junge oft für Fragen, sowohl seitens Professor Himmels Stürmer als auch der Mädchen herhalten, doch nach anfänglicher Scheu nahm er es gelassen und Jean stellte mit Verwunderung fest, dass sie ihrem Klassenkameraden nicht unattraktiv fand.
Speaker 0: Sirius Blackser wirklich gut aus mit seinen ebenmäßigen Zügen und dem dunklen Haar, außerdem wirkte er geheimnisvoll und willensstark.
Speaker 0: Ein klassischer böser Bube.
Speaker 0: Remus hingegen war viel zugänglicher.
Speaker 0: Und die kleinen Narben und Schürfwunden, die seine Haut von Zeit zu Zeit aufwies und von denen nur Jean wusste, woher sie stammten, schienen seltsamerweise ebenfalls attraktiv auf eine gewisse Sorte Mädchen zu wirken.
Speaker 0: Ein böser Bube, der keiner war.
Speaker 0: So ließ sich Remus in ihren Augen am besten beschreiben.
Speaker 0: Jean enttappte sich bei dem Gedanken, dass sie sich wünschte, er möge bald eine Freundin finden, die ihn auch dann nicht verließ, wenn sie erfuhr, in was er sich einmal im Monat verwandelte.
Speaker 0: Im Grunde genommen hatte doch ein jeder von ihnen Liebe verdient.
Speaker 0: Aufrichtige Liebe.
Speaker 0: Gleichgültig in Bas man sich das Nachts verbandelte.
Speaker 0: In einen Wehrwolf, in eine Schlampe, in einen Abtrünnigen.
Speaker 0: NOX Wenn dir das Kapitel gefallen hat, dann verteil doch ein paar Hauspunkte in Form einer Bewertung und eines Appos.
Speaker 0: Und wenn du Feedback hast, schick deine Eule einfach direkt in die Kommentare oder per Nachricht bei Instagram los.
Speaker 0: Du willst, dass die Geschichte direkt weitergeht?
Speaker 0: Auf Patreon wartet schon der nächste Nachschlag an exklusiven Kapiteln auf unsere Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Für alle, die mich über das Hören hinaus unterstützen.
Speaker 0: Ob als treue Ordensmitglieder auf Patreon, mit einem virtuellen Schokofrosch wie a PayPal oder einer Überraschung von meiner Wischlist.
Speaker 0: Ihr alle seid der magische Kern, der diesen Podcast am Laufen hält.
Speaker 0: Aber auch jeder Kommentar und jedes Like zählt.
Speaker 0: Also schickt schnell noch eure fleißigen Eulen los.
Speaker 0: Ohne eurer aller Unterstützung wäre meine Welt ein Stück weniger zauberhaft.
Speaker 0: Wir hören uns bei der nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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