GANZES HÖRBUCH Eine Grindelwald in Hogwarts 1-4 - Harry Potter Hörbuch - FanFiction Hörspiel
Über diese Folge
Hörbücher zum Einschlafen und Entspannen aus der Harry Potter Welt. Romantisch, spannend, gruselig - für jeden etwas dabei!
Valeria Grindelwald. Ein Mädchen mit einem Geheimnis, das besser geheim bleiben würde. Eine junge Hexe, die sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich mit ihrem besten Freund nach Hogwarts zu gehen. Doch was, wenn alles anders kommt?
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Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Viel Spaß mit der Geschichte.
Speaker 0: Lebenslänglich in Askerbahn und das nicht einmal zu Unrecht.
Speaker 0: Sie konnte einfach nicht mehr.
Speaker 0: Ein Blick zu ihrer Tochter genügte, wie sie so unschuldig spielte, wie sie sich ihre schwarzen Haare immer wieder unbewusst hinter die Ohren schob, wie ihre grünen Augen funkelten, wenn sie sich freute.
Speaker 0: Sie konnte diesem armen Mädchen doch nicht auch noch die Bürde auferlegen, sie als Mutter zu haben, jetzt, wo ihr Vater weg war.
Speaker 0: Sie musste etwas tun, sie musste sie weggeben, zu Valerias Besten.
Speaker 0: Die Frau holte Tiefluft und brugte sich zu ihrer Tochter hinunter.
Speaker 0: Sie flüsterte, Valeria, wir bekommen Besuch.
Speaker 0: Ich habe dir doch von meiner Freundin Walburger erzählt.
Speaker 0: Sie besucht uns heute, aber vergiss nicht, sie darf niemals erfahren, was du ... kannst.
Speaker 0: Beinahe hätte sie, was du bist, gesagt.
Speaker 0: Aber das hätte sich dann doch irgendwie gemein und abwertend angehört.
Speaker 0: Das konnte sie ihrer gerade siebenjährigen Tochter, die ohnehin schon aufgewühlt war, nicht antun.
Speaker 0: Sie hatte Walburga bereits eine Eule geschickt, und jetzt wartete sie.
Speaker 0: Später, am selben Abend, verließ das Mädchen mit den langen schwarzen Haaren und tiefgrünen Augen das Haus, in dem sich die Szene abgespielt hatte, und wurde von einer schlecht gelaunt aussehenden Frau durch ein paar nebelige Gassen geführt.
Speaker 0: Geführt war das falsche Wort, denn Valeria wollte nicht weg.
Speaker 0: Sie sträubte sich so gut es ging, aber sie hatte keine Chance und ihre Mutter hatte immerhin gesagt, sie solle mitkommen.
Speaker 0: Irgendwann waren sie da.
Speaker 0: Cremol Platz Nummer zwölf.
Speaker 0: Die Frau, Walburga Black, nahm das ängstlich aussehende Mädchen mit nach drinnen.
Speaker 0: Das sind meine beiden Söhne, Sirius und Regulus Black.
Speaker 0: Du wirst dich sicher gut mit ihnen verstehen, solange du hier bist, sagte sie.
Speaker 0: Wehe zu sich selbst, fügte sie leiser hinzu.
Speaker 0: Oder eben nicht, ist mir dann auch egal.
Speaker 0: Hauptsache, du bist hier.
Speaker 0: Eine Grindelwald bei dem Blacks, was für eine Ehre für uns.
Speaker 0: Der ebenfalls sieben Jahre alte Junge mit schwarzen Haaren und grauen Augen, den seine Mutter als Serious vorgestellt hatte, verdrückte sich schnell wieder.
Speaker 0: Das Mädchen, das immer noch ziemlich verloren im Zimmer herumstand, beachtete er nicht weiter und, wenn doch, dann eher mit Abneigung.
Speaker 0: Eine Grindelwald.
Speaker 0: Noch so eine Familie mit Warn vom reinen Blut.
Speaker 0: Damit wollte er lieber nichts zu tun haben.
Speaker 0: Auch Ballburger verließ bald das Zimmer und so blieb nur noch der andere schwarzhaarige Junge, der etwas jünger schien, mit dem Mädchen zurück.
Speaker 0: Nachdem sie beide eine Weile geschwiegen hatten, fragte der Junge schließlich, wie heißt du?
Speaker 0: Aleria.
Speaker 0: Aleria Grindelwald, antwortete das Mädchen Schüchtern.
Speaker 0: Sie wartete darauf, dass der Junge schleunigst das Weite suchen würde, so wie es die meisten Taten, die von ihrer Verwandtschaft mit dem bösen Zauberer erfuhren.
Speaker 0: Zu ihrer Überraschung blieb er jedoch, wo er war.
Speaker 0: Lediglich der überraschte Gesichtsausdruck, der kurz über sein Gesicht huschte, verriet, dass er damit nicht gerechnet hatte.
Speaker 0: Dann gab er sich einen Ruck und hielt ihr mit einem kleinen Lächeln im Gesicht die Hand hin.
Speaker 0: Ich bin regelos, regelos Black.
Speaker 0: Wenn du willst, zeige ich dir alles.
Speaker 0: Valeria, nun ihrerseits lächend, ergriff die Hand und zum ersten Mal seit Langem fühlte sie sich nicht mehr ganz so einsam.
Speaker 0: Jahre vergingen und sie wohnte abwechselnd bei allen möglichen, rein blütigen Zaubererfamilien.
Speaker 0: Manchmal hatte sie jemanden zum Spielen, manchmal eben nicht.
Speaker 0: Alles, was sie von ihrer Mutter wusste, war, dass sie nicht mehr hier war.
Speaker 0: Sie hatte sich das Leben genommen, aber das war für die kleine Valeria noch schwer zu verstehen.
Speaker 0: Ihre Mutter würde nicht mehr zurückkommen.
Speaker 0: Sie war ganz auf sich gestellt, so viel hatte sie verstanden, mehr aber auch nicht.
Speaker 0: Valeria saugte alles Wissen in sich auf, dass sie irgendwo herbekommen konnte.
Speaker 0: Sie war ein unglaublich neugieriges Kind, wenn auch ihr ein Einzelgänger.
Speaker 0: Trotzdem kam sie mit Regulus Black immer gut aus, womit er auch ziemlich der Einzige war, dem sie ihr Vertrauen schenkte.
Speaker 0: Aber auch er erfuhr nichts von ihrem Geheimnis, dass für alle, die sich in ihrer Nähe aufhielten, eine Gefahr darstellen könnte und für das Valeria ernsthafte Schwierigkeiten bekommen könnte, sollte es jemals jemand lüften.
Speaker 0: Endlich!
Speaker 0: Ich würde nach Hogwarts gehen!
Speaker 0: Juhu!
Speaker 0: Regulus hat mir schon davon erzählt, und so war die Vorfreude groß.
Speaker 0: Das würde das erste Jahr sein, in dem ich nicht von einer Familie zu anderen gereicht wurde.
Speaker 0: Sicher, es war ungewöhnlich, dass ich hier erst im fünften Jahr anfing, aber in Durmstrang, wo ich zuvor gewesen war, wäre mein kleines Geheimnis beinah ins Licht gekommen, das Risiko war zu groß geworden.
Speaker 0: Klar, ich hatte dort einige Schüler gerettet.
Speaker 0: Aber vor mir selbst.
Speaker 0: Was Gott sei Dank keiner kapiert hatte.
Speaker 0: Na ja, jeder hat doch ein kleines Geheimnis, oder?
Speaker 0: Okay, mein Geheimnis war eigentlich nicht klein.
Speaker 0: Genau genommen war es vermutlich ein Geheimnis der Größenordnung, die kaum jemand mit sich herum schleppte.
Speaker 0: Aber egal, darüber wollte ich jetzt nicht nachdenken.
Speaker 0: Das versaute mir sonst nur den hoffentlich besten Tag meines Lebens, denn endlich durfte ich nach Hogwarts.
Speaker 0: Eigentlich hatte ich schon immer nach Hogwarts gewollt, zumindest seit Regulus dort angefangen hatte.
Speaker 0: Ich hatte das Pech gehabt, in dem Jahr, in dem ich elf wurde, bei einer Familie näher bei Doomstrong als bei Hogwarts zu wohnen.
Speaker 0: Und dann hatte, weil Burger Black mir mitgeteilt, ein Schulwechsel würde nur meinen Lernprozess hemmen und überhaupt.
Speaker 0: Jetzt war ich mehr oder weniger von Doomstrong geflogen, weil sie der Meinung waren, ich hätte irgendein Monster freigelassen.
Speaker 0: Das nicht der Fall war.
Speaker 0: Und obwohl ich genau genommen alle gerettet hatte, naja, eigentlich war es mir nur recht.
Speaker 0: Sollten sie doch glauben, was sie wollten.
Speaker 0: Gerade war ich durch die Absperrung zwischen Gleis neun und zehn gelaufen, als ich regulus entdeckte.
Speaker 0: Eilig lief ich zu ihm.
Speaker 0: Man konnte nicht sagen, dass wir beste Freunde waren, das wäre übertrieben, aber erwart die Person, mit der ich mich am besten verstand.
Speaker 0: Wobei, eigentlich waren wir das vermutlich doch beste Freunde.
Speaker 0: Das heißt, du kommst wirklich nach Hogwarts, die Gerüchte stimmen, stellte er freudestrahlenfest.
Speaker 0: Ebenso begeistert nickte ich und dann stiegen wir auch schon in den Hogwarts-Express.
Speaker 0: Ich war mehr als nur aufgeregt und schaute der Landschaft zu, wie sie am Fenster vorbeirauschte.
Speaker 0: Zwischendurch entdeckte ich immer mal wieder ein paar bekannte Gesichter, denn im Laufe der Jahre hatte ich durch die ständigen Wechsel meiner Unterkunft den einen oder anderen Zauberer bzw.
Speaker 0: die eine oder andere Hexe in meinem Alltag kennengelernt, wenn ich mich auch mit kaum einem von ihnen weiter beschäftigt hatte.
Speaker 0: In dem Moment liefen vier Jungs lachend an unserem Abteil vorbei.
Speaker 0: Ich hätte schwören können, dass einer von ihnen serious war, Regulus Bruder, denn nie etwas für mich übrig gehabt hatte, was zugegeben auf Gegenseitigkeit beruhte.
Speaker 0: Auf meine Frage hin erklärte Regulus, ja, das war Sirius, mit seinen Gryffindor-Freunden, die halten sich alle für was besseres und geben sich mit Blutsverrätern ab, oder sind sogar selbst welche.
Speaker 0: Ich an deiner Stelle würde mich von ihnen fernhalten, die bringen nur Ärger.
Speaker 0: Du hast das Pechsee in deinem Jahrgang zu haben.
Speaker 0: Na toll, das fing ja schon mal super an.
Speaker 0: Aber egal, Regulus hatte recht, alles, was ich tun musste, war, mich von ihnen fernzuhalten, was vermutlich nicht allzu schwer würden würde, immerhin.
Speaker 0: Was sollten Sie denn bitte von mir wollen?
Speaker 0: Endlich waren wir angekommen.
Speaker 0: Mit Kutschen, die von Testralen gezogen wurden, fuhren wir das letzte Stück zum Schloss.
Speaker 0: Es sah wirklich atemberaubend aus.
Speaker 0: Wenig später war ich auf dem Weg in die große Halle, bei deren Anblick mir der Mund offen stehen blieb.
Speaker 0: Die Decke war so verzaubert, dass man den Himmel sehen konnte.
Speaker 0: Die Sterne glitzerten atemberaubend schön und die große Halle machte ihrem Namen wirklich alle Ehre.
Speaker 0: Ohne, dass ich es überhaupt gemerkt hatte, war es soweit und Professor McGonagall rief auch schon meinen Namen auf.
Speaker 0: Valeria Grindelwald.
Speaker 0: Sämtliche Gespräche verstummten und für meinen Geschmack waren viel zu viele Augenpaare auf mich gerichtet.
Speaker 0: Warum, warum, warum nur musste ich so heißen wie ich hieß?
Speaker 0: Na ja, gut, ich war tatsächlich mit Gellert Grindelwald verwandt, das war nicht nur eine Namensgleichheit.
Speaker 0: Und das hatte sich folgendermaßen ergeben.
Speaker 0: Gellert Grindelwald heiratete eine gewisse Marianne Carrow.
Speaker 0: Nach der Hochzeit, von der keiner je gehört hatte, genauso wie von ihr eben, hieß sie nicht mehr Carrow, sondern Grindelwald.
Speaker 0: Das war meine Großmutter.
Speaker 0: Und Gellert Grindelwald war mein Großvater.
Speaker 0: Jedenfalls bekamen die beiden dann einen Sohn, meinen Vater, Faroe Grindelwald.
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Zunge an der Namensgebung sah man wohl, wie böse Gellert Grindelwald wirklich war.
Speaker 0: Aber egal, vielleicht hatte ihm der Name ja gefallen, wer wusste das schon?
Speaker 0: Pharao Grindelwald herrattete eine gewisse Eleanor Lee Strange, die ebenso unbekannt war.
Speaker 0: Sie nahm auch den Namen ihres Mannes an, und das waren meine Eltern, Pharao und Eleanor Grindelwald.
Speaker 0: Ihr wundert euch jetzt vielleicht, warum ich von Familie zu Familie gereicht wurde, wenn ich doch Eltern hatte?
Speaker 0: Tja.
Speaker 0: Pharao wurde wegen Mordes nach Askerbahn gebracht, wo er kurze Zeit später verstarb.
Speaker 0: Eleanor übergab mich nach seiner Festnahme an Walburga Black und beginnt dann Selbstmord.
Speaker 0: Ta-ta-ta-ta, meine Familiengeschichte.
Speaker 0: Mitreißend, oder?
Speaker 0: Erstaaten mich immer noch alle an, was ich ziemlich nervig fand.
Speaker 0: Leise Säuften stand ich auf und ging nach vorne, wo mir der sprechende Hut auf den Kopf gesetzt wurde.
Speaker 0: Die Stimme des Hutes erklang in meinem Kopf.
Speaker 0: Was mache ich nur mit dir?
Speaker 0: Klar, jeder andere würde dich sofort nach Slytherin schicken, aber ich kann ja auch in deinen Kopf sehen.
Speaker 0: Neugierig, mutig, loyal.
Speaker 0: Auf den Kopf gefallen bist du auch nicht.
Speaker 0: Hm, schwierig, schwierig.
Speaker 0: Die Auswahl zog sich immer länger und länger hin, und ich hatte das Gefühl, am liebsten im Boden zu versinken.
Speaker 0: Warum verkündete der Hut nicht endlich sein Ergebnis?
Speaker 0: Ich wollte nicht länger angestarrt werden.
Speaker 0: Gerade als ich dachte, ich müsse aufspringen und weglaufen, rief der sprechende Hut für alle lautvernehmlich, Gryffindor.
Speaker 0: Augenblicklich setzte das Getuschen wieder ein, lauter als zuvor, und ich war natürlich das Hauptgesprächsthema.
Speaker 0: Ich war einfach nur fassungslos.
Speaker 0: Wie war das möglich?
Speaker 0: Ich war doch eindeutig eines Lilleren.
Speaker 0: Ich war so erzogen worden, das wurde von mir erwartet.
Speaker 0: Das wäre einfach logisch.
Speaker 0: Wieso war ich dann in Gryffindor?
Speaker 0: Während ich unter zahllosen Blicken so schnell ich konnte zum Griffen der Tisch ging, fuhren die Gedanken in meinem Kopf kausell.
Speaker 0: Egal, darüber konnte ich mir später noch Sorgen machen.
Speaker 0: Das sollte schon groß passieren.
Speaker 0: Wird schon schief gehen, dachte ich mir.
Speaker 0: Zweites Kapitel.
Speaker 0: Wo geht's lang?
Speaker 0: When nothing goes right, go left.
Speaker 0: Valerias Sicht Ich sollte recht behalten, in gewisser Weise.
Speaker 0: Es würde schief gehen.
Speaker 0: Und zwar so richtig.
Speaker 0: Am Abend war ja noch alles gut, denn auch wenn die anderen Mädchen in meinem Schlafsaal nicht mit mir redeten und generell einen möglichst großen Abstand zu mir einzuhalten versuchten, schlief ich gut.
Speaker 0: Trotz all meiner Überlegungen und was wäre, wenn Gedanken, siegte schließlich die Müdigkeit.
Speaker 0: Am nächsten Morgen jedoch begann der ganze Ärger.
Speaker 0: Bis in die große Halle schaffte ich es gerade noch so.
Speaker 0: Ich saß alleine am Griffendor-Tisch.
Speaker 0: Wie das, wo es doch so viele Griffendors gab, Vielleicht sollte ich das anders formulieren.
Speaker 0: Ich saß an einem Ende vom Gryffindor-Tisch und sämtliche Gryffindors schienen so weit wie möglich, auf der anderen Tischseite zu sitzen.
Speaker 0: Dabei warfen sie mir immer wieder verstohlene Blicke zu und tuschelten dabei unauffällig.
Speaker 0: Das schienen sie zumindest zu denken, oder aber es war ihnen egal, denn über wen sie da eigentlich ablästerten, war unschwer zu erkennen.
Speaker 0: Mich.
Speaker 0: Mir sollte es recht sein, ich würde schon irgendwie ohne See auskommen.
Speaker 0: Als ich fertig war, stand ich auf, aber jetzt hatte ich ein neues Problem.
Speaker 0: Laut meinem Stundenplan hatte ich jetzt Verwandlung, nur wo?
Speaker 0: zum Geier war das Klassenzimmer für Verwandlung.
Speaker 0: Ein paar griffender Mädchen, die ich nach dem Weg fragen wollte, machten so schnell sie konnten, dass sie weg kamen.
Speaker 0: Serious Black und seine drei Freunde, die ich um Hilfe bat, ließen mich, nachdem sie mich herablassend angeschaut und noch ein paar nicht allzu nette Kommentare abgelassen hatten, einfach stehen.
Speaker 0: Ein paar Erstklässler starten mich mit großen Augen an und schienen meine Frage nicht einmal wirklich kapiert zu haben.
Speaker 0: Die Ravenclaws und Hufflepuffs hatten generell nichts für mich übrig und ignorierten mich einfach.
Speaker 0: Die Slytherins strafften mich mit Verachtung, mit einer Gryffindor wollten sie nichts zu tun haben.
Speaker 0: Schließlich entdeckte ich Regulus, der sich gerade mit ein paar seiner Freunde unterhielt.
Speaker 0: Eilig ging ich auf ihn zu, er würde mir sicher helfen können.
Speaker 0: erkundigte ich mich hoffnungsvoll.
Speaker 0: Gerade öffnete er dem Mund zu einer Antwort, aber einer seiner Kumpels vor schneller.
Speaker 0: Nein, kann er nicht.
Speaker 0: Ich sah den Slytherin verwirrt an.
Speaker 0: Wieso nicht?
Speaker 0: Wir sind Freunde.
Speaker 0: Daraufhin brachen die Slytherins in Gelächter aus.
Speaker 0: Na toll, wenn ich Pech hatte, würde ich jetzt schon zu spät kommen.
Speaker 0: Als der Slytherin sich wieder halbwegs beruhigt hatte, wandte er sich Regulus zu und fragte spätisch, bist du ernsthaft mit ihr befreundet?
Speaker 0: Regulus schien sich sichtlich unwohn in seiner Haut zu fühlen und stotterte etwas davon, dass die Frage nicht so einfach zu beantworten sei.
Speaker 0: Nur wollte sich sein Kumpel damit nicht zufrieden geben.
Speaker 0: So schwer ist die Frage nicht.
Speaker 0: Bist du jetzt mit ihr befreundet, ja oder nein?
Speaker 0: Regulus schien kurz mit sich zu ringen, dann momelte er, ohne mich anzusehen.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Nein, ich bin nicht mit ihr befreundet.
Speaker 0: Ich glaubte kurz, dass ich mich verhört hätte, Aber da sagte mir das Slytherin auch schon schadenfroh ins Gesicht, siehst du, da hast du's.
Speaker 0: Und warum ist er nicht mit dir befreundet?
Speaker 0: Ganz einfach, Slytherins wie wir geben uns doch nicht mit irgendwelchen Gryffindors ab.
Speaker 0: Lachen zogen sie davon, Ragulus mit ihnen.
Speaker 0: Und für mich brach eine Welt zusammen.
Speaker 0: Er war der einzige gewesen, der dem, was ich mir unter einem Freund vorstellte, auch nur ansatzweise nahe kam.
Speaker 0: Aber scheinbar war diese Freundschaft ziemlich einseitig gewesen.
Speaker 0: Jetzt wusste ich immerhin, woran ich war.
Speaker 0: Mittlerweile war der Gang Menschen leer.
Speaker 0: Traurig und einsamer als jemals zuvor, versuchte ich, das Klassenzimmer für Verwandlung doch noch zu finden, indem ich in die Richtung lief, in die die anderen Gryffindors aus meinem Jahrgang verschwunden waren.
Speaker 0: Ich war noch nicht einmal einen Tag hier und schon hatte Hogwarts seinen Glanz verloren.
Speaker 0: Freunde hatte ich zwar in Durmstrang auch nicht wirklich gehabt, aber immerhin hatte ich Regulus ab und zu gesehen und alle hatten mich weitgehend freundlich behandelt.
Speaker 0: Ich wollte einfach nur noch hier weg.
Speaker 0: Mein Leben war im Arsch.
Speaker 0: Viel zu spät, wie mir sehr wohl bewusst war, fand ich schließlich das richtige Klassenzimmer.
Speaker 0: Miss Grindelwald, Sie sind zu spät.
Speaker 0: Was haben Sie zu Ihrer Entschuldigung zu sagen?
Speaker 0: Tellte Professor McGonigal mir mit, gleich nachdem ich das Klassenzimmer betreten hatte.
Speaker 0: Ich habe das Klassenzimmer nicht gefunden.
Speaker 0: mummelt ich niedergeschlagen, einige in der Klasse kicherten, aber auf McGonagalls strengend blick hin verstummten sie wieder.
Speaker 0: »Wieso haben sie niemanden nach dem Weg gefragt?« bohrte sie weiter nach.
Speaker 0: Ein Junge mit schwarzen Haaren und haselnussbraunen Augen mummelte so laut, dass sie jeder es hören konnte.
Speaker 0: »Nicht mal mithilfe, findet sie rechtzeitig hierher.
Speaker 0: Wo wäre sie wohl ganz ohne gelandet, im See?«.
Speaker 0: Er und Sirius fingen an zu lachen.
Speaker 0: Ein paar Schüler stünden mit ein.
Speaker 0: »Omit hatte ich das nur verdient.«.
Speaker 0: Vor allem wussten sie ganz genau, dass ich sehr wohl nach dem Weg gefragt hatte.
Speaker 0: Wütend funkelte ich sie an, was sie allerdings nur noch mehr zum Lachen brachte.
Speaker 0: Schließlich gebot Professor McGonagall ihnen Einhalt.
Speaker 0: Das reicht jetzt, Mr.
Speaker 0: Potter und Mr.
Speaker 0: Black, fünf Punkte Abzug für Gryffindor, weil sie scheinbar nicht in der Lage sind, ihre Aussagen zu überdenken, bevor sie sie mit der Welt teilen.
Speaker 0: Irgendwie war ich schadenfroh, andererseits schien das ihren Hass auf mich nur noch mehr zu schüren.
Speaker 0: Na toll.
Speaker 0: Außerdem war ich ja auch in Gryffindor.
Speaker 0: Jetzt wandte sich Professor McGonagall wieder mir zu.
Speaker 0: Wie dem auch sei, setzen sie sich, Miss Grindelwald, und möglicherweise können sie uns demonstrieren, wie man ein Tier in einen Trinkpokal verwandelt.
Speaker 0: Natürlich war es keine Bitte, sondern eine Aufforderung, aber da Zaubern mir immer schon recht leicht gefallen war, stand kurz darauf ein einwandfreier Trinkpokal vor mir, und dann ging der Unterricht ganz normal weiter.
Speaker 0: Drittes Kapitel.
Speaker 0: Sehen und Kontrollverluste.
Speaker 0: No one is you, and that is your power.
Speaker 0: Valerias Sicht In den nächsten Tagen wurde es auch nicht besser.
Speaker 0: Ich lernte zwar interessante Sachen, aber wurde eigentlich von allen ignoriert.
Speaker 0: Naja, außer sie waren wieder einmal dabei auf mir herum zu hacken.
Speaker 0: Die Gryffindors, besonders die Rumtreiber, wie sich Sirius Black und seine Freunde James Potter, Peter Pettigrew und Remus Lupin selbst nannten, weil ich eine Grindelwald war.
Speaker 0: Und die Slytherins, weil ich eine Gryffindor war.
Speaker 0: Es war wie verhext.
Speaker 0: Zum millionensten Mal in den letzten Tagen wünschte ich mir, der sprechende Hut hätte mich einfach nach Slytherin gesteckt.
Speaker 0: Oder aber ich hätte einen anderen Nachnamen.
Speaker 0: Das würde alles so viel einfacher machen, aber nein, ich hatte natürlich wieder mal Pech.
Speaker 0: Den Großteil meiner Freizeit verbrachte ich an eher abgelegenen Orten.
Speaker 0: Dafür kam zum Beispiel der Seeinfrage oder auch der Astronomieturm.
Speaker 0: So schlenderte ich auch heute mal wieder am Seeufer entlang, Es war wunderbar ruhig, und nur das leise Gurgeln des Sees war zu hören, sowie das Zwitschern vereinzelter Vögel und das Rauschen des Windes.
Speaker 0: Da wurde die Stille auch schon unterbrochen, und zwar von den Rumtreibern, die genau in meine Richtung kamen.
Speaker 0: Schnell wollte ich mich unauffällig verdrücken, ich hatte keine Lust auf ihre Stiche leihen, aber da hatten sie mich bereits entdeckt.
Speaker 0: – Hey, Grandelwald, wohin denn so eilig, wef mir Potter hinterher?
Speaker 0: – Generft drehte ich mich um.
Speaker 0: – Was wollt ihr, gab ich bis ich zurück.
Speaker 0: Wir wollen nur mit dir reden, verkündete Black, aber seine Stimme hatte einen leichten Unterton, der mir sogar nicht gefiel.
Speaker 0: Was hatten sie denn jetzt schon wieder ausgeheckt?
Speaker 0: Die Vier trieben mich ständig zur Weißglut.
Speaker 0: Na ja, vor allem Potter und Black.
Speaker 0: Dieser Loop hinschien die Aktionen seiner Freunde nur bedingt gut zu heißen, und Patty Grew war sowieso eher ein Anhängsel der beiden.
Speaker 0: Trotzdem, es kam aufs Selbe hinaus.
Speaker 0: Aha, und was wollt ihr bitte mit mir reden?
Speaker 0: Erkundigte ich mich gelangweilt.
Speaker 0: Wir wollen wissen, was du planst.
Speaker 0: verkündete Potter.
Speaker 0: Mittlerweile waren die vier bei mir angekommen.
Speaker 0: Aber was meinte er denn damit jetzt wieder?
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: So in etwa musste mein Gesichtsausdruck wohl auch ausgesehen haben, denn Black führte weiter aus.
Speaker 0: Na ja, du bist eine Grindelwald.
Speaker 0: Wir wollen wissen, was du davon hast, dass du den Sprechen in Hut verzaubert hast, um nach Gryffindor zu kommen.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Die waren ja komplett irre.
Speaker 0: Ich hab den Sprechen in Hut nicht verzaubert.
Speaker 0: Und falls es dich interessiert, ich wäre viel lieber in Slytherin, gab ich leicht ärgerlich zurück.
Speaker 0: Die Jungs schauten mich nur unglaublich an.
Speaker 0: Und das sollen wir dir abkaufen, meinte Potter-Spöttisch.
Speaker 0: Schön, langsam wurde es mir zu bunt.
Speaker 0: Wer dachten die eigentlich, dass sie waren?
Speaker 0: Ich konnte sie nicht ausstehen, hatte ich das schon erwähnt.
Speaker 0: Mittlerweile kurz davor, die Nerven zu verlieren, fuhr ich sie an.
Speaker 0: Ja, sollt ihr, aber wenn nicht, ist es mir auch egal, solange ihr mich in Ruhe lasst.
Speaker 0: Kümmert euch einfach um euren eigenen Mist, kapiert?
Speaker 0: Ich spürte, dass ich kurz davor war, die Kontrolle zu verlieren, was mir schon lange nicht mehr passiert ist.
Speaker 0: Eilig drehte ich mich um und stapfte davon, nur leider hatte ich meine Rechnung ohne die Rumtreiber gemacht.
Speaker 0: Noch schneller als ich ihr seit Doof sagen konnte, landete ich direkt im, der Jahreszeit entsprechend, nicht allzu warmen Wasser des Sees.
Speaker 0: Die Rumtreiber lachten sich schlapp, während ich sie aus dem See heraus zornig anfunkelte.
Speaker 0: Plötzlich hörte Black auf zu lachen und sah mich irritiert an.
Speaker 0: Ich wusste, was das bedeutete, ich konnte spüren, wie mir die Kontrolle schön langsam entglitt.
Speaker 0: Meine Augen mussten mittlerweile einen mehrblauen Farbton angenommen haben, das war gar nicht gut.
Speaker 0: Eilig blinserte ich ein paar Mal und balte die Hände zu fäusten.
Speaker 0: Hoffentlich gelang es mir, das alles noch irgendwie zu stoppen.
Speaker 0: Ich konzentrierte mich darauf, ganz ruhig zu bleiben und gleichmäßig ein- und auszuatmen.
Speaker 0: Schön langsam erlangte ich meine Fassung wieder und als Black verwirrte den Kopf schüttelte, wie um seine Gedanken zu sortieren und eine Erklärung für das, was er für einen Sekundenbruchteil gesehen hatte zu finden, wusste ich, dass ich es geschafft hatte.
Speaker 0: Gerade noch mal so.
Speaker 0: Nach einer Weile zogen die Rumtreiber ab und ich folgte etwas später, nachdem ich meine Kleidung mit meinem Zauberstab trocken gezaubert hatte.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Natürlich hatte sie den Sprechen den Hut verzaubert, was denn sonst?
Speaker 0: Ich kannte sie noch aus unserer Kindheit und sie war immer mit Regulus befreundet gewesen.
Speaker 0: Wenn ich so darüber nachdachte, hatte ich die beiden, seit wir in Hogwarts waren, nicht mehr zusammen gesehen.
Speaker 0: Seltsam, aber nicht meine Sache.
Speaker 0: Vor allem aber war es ja nicht weiter wichtig, ob sie mit Regulus befreundet war oder nicht.
Speaker 0: Das war mir herzlich egal.
Speaker 0: Allerdings hatten sie immer die gleichen Einstellungen und Ansichten gehabt und die waren von den meinen ungefähr so weit entfernt wie der Erdmittelpunkt von der Sonne, wenn ich sogar noch weiter.
Speaker 0: Es waren durch und durch böse Ansichten und dieses ganze Gerede vom reinen Blut konnte ich einfach nicht mehr hören.
Speaker 0: Außerdem, ich wusste zwar nicht viel darüber, warum sie noch Hogwarts gewechselt hatte, aber dass es einen Zwischenfall gegeben hatte, das wusste ich.
Speaker 0: Soviel ich es mitbekommen hatte, hatte sie irgendwie ihn vor irgendwas gerettet.
Speaker 0: Aber wieso hätte sie danach alles dafür tun sollen, auch Hogwarts zu dürfen?
Speaker 0: Das würde doch nur Sinn machen, wenn sie daran beteiligt gewesen wäre.
Speaker 0: Im schlechten Sinne.
Speaker 0: Fakt war, ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie wirklich und wahrhaftig eine Gryffindor sein sollte.
Speaker 0: Und, dass sie eine mächtige Hexe war, stand für mich außer Frage.
Speaker 0: Nur, wie sollten wir es beweisen, wenn sie nichts, aber auch rein gar nichts sagte?
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Beim Abendessen warf mir Black von der anderen Seite des Tisches aus immer wieder komische Blicke zu.
Speaker 0: — Was glotzt du so blöd, rief ich schließlich schlecht gelaunt, als es mir zu dumm wurde.
Speaker 0: — Nichts, nichts, erwiderte er, sehr überzeugende Antwort.
Speaker 0: — Und schon wieder hatte ich einen Tag geschafft, was für ein Glück.
Speaker 0: — Ehrlich, und das sollte ich noch drei Jahre aushalten?
Speaker 0: Wie machten das die anderen nur?
Speaker 0: — Okay, die meisten anderen hießen mit Nachnamen nicht so wie der gefüchteste Zauberer aller Zeiten.
Speaker 0: Also natürlich vor, Lord Voldemort, der jetzt an Macht gewann.
Speaker 0: Und ja, die meisten waren auch keine Mitglieder von zauberer Familien, die, na ja, einen gewissen Hang zu dunkler Magie hatten und landeten dann in Gryffindor.
Speaker 0: Hm, gut, mein anderes kleines Problem hatten sie vermutlich genauso wenig.
Speaker 0: Das erklärte wohl einiges.
Speaker 0: Viertes Kapitel.
Speaker 0: Ich löse mich in Luft auf.
Speaker 0: You will never know your limits unless you push yourself to them.
Speaker 0: Es war schon dunkel und, ja, eigentlich sollte ich im Bett liegen, aber ich war einfach noch nicht müde, also hatte ich mich nach draußen geschlichen.
Speaker 0: Zuerst aus dem größten der Gemeinschaftsraum hinaus und dann bis zum Astronomieturm.
Speaker 0: Wenn mich hier jemand erwischen würde, hätte ich mächtig Ärger am Stecken, aber im Moment war mir das egal, ich wollte einfach nur meine Ruhe haben.
Speaker 0: Als ich so in den Nachtschwarzen Himmel blickte und zu den Sternen aufschaute, während ein kühler Nachtwind durch meine Haare fuhr, hatte ich das auch endlich.
Speaker 0: Ruhe und Frieden.
Speaker 0: Zeit für mich, in der niemand auf mir herum hackte.
Speaker 0: Zeit, in der ich über alles nachdenken konnte.
Speaker 0: Und da erst wurde mir klar, was in den letzten Tagen alles passiert war.
Speaker 0: Ich hatte nicht nur meinen bisher besten und einzigen Freund verloren, ich hatte generell alle verloren, die vielleicht auch nur in irgendeiner Form als Freunde infrage gekommen wären.
Speaker 0: Ich würde die nächsten drei Jahre und auch die Zeit danach alleine gefürchtet und verachtet verbringen.
Speaker 0: Bei dem Gedanken daran, dass ich kaum ein paar Tage durchgehalten hatte, spürte ich, wie Tränen in meine Augen schossen.
Speaker 0: Wieso war es immer mein Leben, dass den Bach runterging?
Speaker 0: In dem Moment hörte ich hinter mir Schritte und fuhr herum.
Speaker 0: Um ein Haar wäre ich vor Schreck vom Astronomietum gestürzt.
Speaker 0: Im letzten Moment schickte ich reflexartig einen Windstoß aus, der mich wieder auf festen Boden katapultierte.
Speaker 0: Leider stieß ich dabei genau die Person um, die sich von hinten genährt hatte.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Stieß Black völlig überrumpelt hervor, dann rappelte er sich wieder hoch.
Speaker 0: Na toll.
Speaker 0: Natürlich musste ich ausgerechnet ihn hier treffen.
Speaker 0: Was sollte das?
Speaker 0: Vollendete er seinen Satz.
Speaker 0: Und wie sollte ich das jetzt wieder erklären?
Speaker 0: Meine Zauberstab hatte ich in den Tiefen meiner Jacke vergraben, das ich gezaubert hatte, konnte ich schon mal nicht als Ausrede nehmen.
Speaker 0: Äh, gab ich sehr geistreich von mir.
Speaker 0: Black sah mich an, als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Speaker 0: Vor allem aber schien er immer noch auf eine Antwort meinerseits zu warten.
Speaker 0: Mist, das war gar nicht gut.
Speaker 0: Ähm, ich hab mich erschrocken, stammelte ich.
Speaker 0: Und deswegen rennste mich um.
Speaker 0: anstatt in die andere Richtung?
Speaker 0: Morte er, scheinbar kaufte er mir das nicht so ganz ab.
Speaker 0: Aber irgendwie war es ja sogar die Wahrheit, dass ich nicht in ihn hineingerannt war, sondern mich ein von mir entfesselter Windstoß in diese Richtung katapultiert hatte, musste er ja nicht unbedingt wissen.
Speaker 0: Auf der anderen Seite ging es in den sicheren Tod, da dachte ich mal nicht neben den anderen Weg.
Speaker 0: Hätte ich gewusst, dass ausgerechnet du dort bist, hätte ich vielleicht nochmal drüber nachgedacht.
Speaker 0: Gab ich genervt zurück.
Speaker 0: Black wirkte mindestens so genervt wie ich, sah dann aber wohl ein, dass das sehr wohl Sinn machte.
Speaker 0: Allerdings sah er mich immer noch abwartend an.
Speaker 0: Was, erkundigte ich mich schließlich.
Speaker 0: Ich hatte sogar kein Interesse daran, die ganze Nacht mit ihm auf dem Astronomietum herumzustehen.
Speaker 0: Abgesehen davon hatte er mich um meine Ruhe gebracht.
Speaker 0: Sympathiepunkte brachte ihm das bei mir jetzt auch nicht unbedingt ein.
Speaker 0: Black rollte mit den Augen und konnte offensichtlich nicht fassen, dass ich da auch nicht von selbst drauf kam.
Speaker 0: Entschuldigung?
Speaker 0: Das war jetzt nicht sein Ernst, oder?
Speaker 0: Ich stieß einmal mit ihm zusammen, versehentlich wohlgemerkt, und er dachte, ich würde mich entschuldigen, obwohl er und die anderen Rumtreiber mich dauernd irgendwo hinschubsten und zwar mit voller Absicht?
Speaker 0: Da könnte er lange warten.
Speaker 0: Sauer drängte ich mich an ihm vorbei und war froh, dass es dunkel war, denn ich hatte den Verdacht, dass meine Augen gerade eine leichte Graufärbung angenommen hatten.
Speaker 0: Ich war schon fast weg, als er mich am Arm packte und fest hielt.
Speaker 0: Ich warte, verkündete er.
Speaker 0: Er schien das tatsächlich ernst zu meinen.
Speaker 0: Ich aber auch.
Speaker 0: Und wenn er wusste, was gut für ihn war, würde er mich jetzt besser in Ruhe lassen.
Speaker 0: Sonst konnte ich für nichts mehr garantieren.
Speaker 0: Mit einer Stimme so scharf wie ein Messer, teilte ich ihm mit.
Speaker 0: Ich warne dich, Black.
Speaker 0: Wenn du mich nicht auf der Stelle loslässt, dann schwöre ich dir, wirst du dir wünschen, nie geboren worden zu sein.
Speaker 0: Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass das tatsächlich funktionieren würde, aber instinktiv ließ an mich tatsächlich los, auch wenn mir sein spöttisches Lachen noch nachhalte, als ich so schnell ich konnte, davon stürmte.
Speaker 0: Nur weg hier.
Speaker 0: Hoffentlich war dieser Depp klug genug, mir nicht zu folgen.
Speaker 0: Während ich rannte, spürte ich, wie mein Körper sich veränderte, während der Wind an meinen Haaren zerrte.
Speaker 0: Meine Augen waren jetzt eisgrau und im nächsten Moment schwebte ich im Wind davon.
Speaker 0: Nein, ich war der Wind.
Speaker 0: Verdammt, jetzt würde ich die restliche Nacht als Luftelementarier zubringen müssen.
Speaker 0: Zum Glück hatte ich es noch rechtzeitig von Blackwerk geschafft, denn auch wenn ich ihn nicht leiden konnte, für seinen Tod wollte ich nicht verantwortlich sein.
Speaker 0: Jetzt, da die Verwandlung abgeschlossen war, musste ich mich nur noch unauffällig verhalten, bis der Morgen wieder anbrach und ich mich unbemerkt zurückverwandeln konnte.
Speaker 0: Kinderspiel.
Speaker 0: Trotzdem, ich durfte mich unter keinen Umständen nochmal so gehen lassen.
Speaker 0: In dem Zustand kurz bevor ich mich verwandelte war ich absolut tödlich und hier in Hogwarts war das Risiko enorm groß gesehen zu werden oder jemanden zu verletzen.
Speaker 0: Das würde mir nicht noch einmal passieren, dafür würde ich sorgen.
Speaker 0: Aber klein kriegen würde mich die Rumtreiber auch nicht, nicht, wenn ich es verhindern konnte.
Speaker 0: Den Gefallen würde ich ihnen nicht tun, nur über meine Leiche.
Speaker 0: Fünftes Kapitel.
Speaker 0: Wer geht diesmal schwimmen?
Speaker 0: I may not be perfect, but at least I am not fake.
Speaker 0: Valerias Sicht Es war ein schräglicher Tag wie jeder andere.
Speaker 0: Mit einem Unterschied.
Speaker 0: Ich hatte vor mir nichts mehr von den Rumtreibern bieten zu lassen.
Speaker 0: Und wenn?
Speaker 0: Dann mit der Hoben im Haupt.
Speaker 0: Denn in der Nacht hatte ich einen Entschluss gefasst.
Speaker 0: Ich war wer ich war und von nun an würde ich bestmöglich damit leben.
Speaker 0: Ich war eine Grindelwald und ich würde nicht aufgeben.
Speaker 0: Ich war eine Gryffindor und so schnell würde ich mich nicht mehr für blöd verkaufen lassen.
Speaker 0: Ich war eine Grindelwald in Gryffindor und ich war stolz darauf.
Speaker 0: Und diese Einstellung würde ich möglichst beibehalten, komme, was da wolle.
Speaker 0: Zum Frühstück erschien ich mit einem für mich ziemlich unöblichen Lächeln auf dem Lippen.
Speaker 0: Seit dem Vorfall am Astronomieturm waren ein paar Tage vergangen und ich fühlte mich gut.
Speaker 0: Ich hatte immer noch keine Freunde, ja, aber ansonsten könnte es nicht besser laufen.
Speaker 0: Nach dem Unterricht begab ich mich wie so oft zum See und wie so oft tauchten auch die Rumtreiber auf, was sie jetzt schon wieder vor hatten, konnte ich nur raten.
Speaker 0: Ihre Verschwörungstheorien, von wegen ich würde irgendetwas im Schild geführen, hatten sie immer noch nicht aufgegeben.
Speaker 0: Doch an diesem Tag war alles anders.
Speaker 0: Anstatt mich provozieren zu lassen, ignorierte ich sie, was mir auch gelang.
Speaker 0: Der Gedanke daran, wie wenig Ahnung sie von dem hatten, was wirklich vorging, machte es mir leicht, ruhig zu bleiben.
Speaker 0: Irgendwann wurde es Ihnen scheinbar zu dumm, denn Black machte Anstalt, mich wieder in den See zu schubsen.
Speaker 0: Da das Wasser mittlerweile aber wirklich eiskalt war und ich überhaupt keine Lust hatte, nass zu werden, hatten sie keine Chance, zumal ich damit rechnete.
Speaker 0: Na ja, mein kleines Geheimnis war manchmal eben doch ganz hilfreich.
Speaker 0: Ese sich versahen wurden sie von einer Windbühne in den Segeweht und von ein paar Wellen von den Füßen gerissen.
Speaker 0: Tja, Pech gehabt, was für ein Zufall.
Speaker 0: aber auch das ausgerechnet jetzt und ausgerechnet hier ein besonders starker Windwehte.
Speaker 0: Das einzige, was von einer Beteiligung meinerseits zeugte, war das kaum wahrnehmbare Sturmgraue und darauf folgende mehr blaue Aufblitzen meiner Augen, bevor sie weder ihren gewohnten Grüntun annahmen.
Speaker 0: Ich lachte mich schlapp.
Speaker 0: Die Gesichter der vier wären einfach unbezahlbar.
Speaker 0: Wie sie da so überrumpelt im See saßen und mich anstärken, sah aber auch wirklich komisch aus.
Speaker 0: Remussicht.
Speaker 0: Was zur Hölle?
Speaker 0: Freicherheit, die konnte uns doch nicht einfach so auslachen.
Speaker 0: Okay, wie man sah, konnte sie eben doch.
Speaker 0: Wir mussten ja wirklich aussehen wie eine Crew, wenn's blitzt.
Speaker 0: Und möglicherweise hatten wir es ein bisschen verdient.
Speaker 0: Ich persönlich war ja nur bedingt der Meinung, aber James und Sirius waren fest davon überzeugt, dass sie etwas im Schild geführte und somit war Peter sowieso dabei.
Speaker 0: Ich war mir nicht sicher, ob dieses ständige Nachbohren für mein eigenes kleines Geheimnis so gut war, was, wenn sie ihrerseits anfingen, Nachforschungen anzustellen, andererseits, wieso sollte sie?
Speaker 0: Trotzdem.
Speaker 0: Ein bisschen unfair war es schon, im Zweifelsfall für den Angeklagten und so weiter.
Speaker 0: Nur wenn sich James und Sirius etwas in den Kopf gesetzt hatten, na ja, dann wären sie sowieso nicht mehr zu stoppen.
Speaker 0: Und jetzt, jetzt musste ich erst mal wieder trocken werden, ich konnte es gar nicht gebrauchen, mir eine Erkältung einzufangen.
Speaker 0: Valeria's Sicht.
Speaker 0: Bisher war ja alles wie geschmiert gelaufen, nur war der Tag noch nicht zu Ende.
Speaker 0: Da ich jetzt endlich wieder Selbstbewusstsein hatte, beschloss ich, Regulus zu rede zu stellen, bevor es zu spät war und man von unserer Freundschaft überhaupt nichts mehr retten konnte.
Speaker 0: Ich entdeckte ihn schließlich im Innenhof, wo er mit ein paar seiner Freunde herumstand.
Speaker 0: Wie sollte ich es nur anstellen, ihn irgendwie zu einem Gespräch mit mir zu bewegen?
Speaker 0: Solange seine Freunde in der Nähe waren, würde das nichts werden.
Speaker 0: Aber seine Freunde waren gefühlt immer in der Nähe.
Speaker 0: Das konnte ich getrost vergessen.
Speaker 0: Was wiederum hieß, ich musste irgendwie vor seinen Freunden mit ihm reden, ohne dass diese kapierten was Sache war.
Speaker 0: Nur wie sollte ich das anstellen?
Speaker 0: Dazu müsste ich schon eine andere Sprache sprechen, die Regulus kannte, seine Freunde aber nicht.
Speaker 0: Dann hatte ich eine Idee, eine andere Sprache oder eine Geheimsprache.
Speaker 0: Und ich wusste schon genau welche.
Speaker 0: Kapitel sechs.
Speaker 0: Freunde oder keine Freunde, das ist hier die Frage.
Speaker 0: Friends, I like stars.
Speaker 0: You don't always see them, but you know they are there.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ich ging auf Regulus zu und rief ... Für alle, die nicht Bescheid wussten, klang es einfach nur wie irgendein Cowder Welch, aber wir hatten die Geheimsprache in unserer Kindheit so verfeinert, dass wir sie flüssig sprechen konnten.
Speaker 0: Ganz einfach den ersten Buchstaben eines jeden Wortes nach hinten und ein X dran.
Speaker 0: Das war natürlich trotzdem Übungssache, aber Übungen hatten wir ja mehr als genug.
Speaker 0: Seine Freunde starten mich an, als wäre mir gerade ein zweiter Kopf gewachsen, aber ich wartete einfach nur geduldiger für eine Antwort.
Speaker 0: Regulus schien für einen Moment verwirrt, dann jedoch verstand er.
Speaker 0: Mittlerweile starten beinahe alle zu uns herüber, mir sollte es recht sein.
Speaker 0: Aztix, Eidwix, Udix, Ochtix, Inaugix war für mich schließlich vor.
Speaker 0: Eben nicht.
Speaker 0: Zumindest wollte ich es aus seinem Mund hören.
Speaker 0: Also antwortete ich, Einix, Uthix, Schicks, ich nix.
Speaker 0: Reklernix, Saix, Yermix, Itabix.
Speaker 0: Regulus schien nachzudenken.
Speaker 0: Seine Freunde schien nämlich einfach loswerden zu wollen, aber sie hatten keine Ahnung, um was es eigentlich ging.
Speaker 0: Also, was sollten sie schon groß tun?
Speaker 0: Regulus startte immer noch nachdenklich in der Gegend herum.
Speaker 0: Itabix fügte hinzu.
Speaker 0: Regulus blickte mir direkt in die Augen, dann meinte er, ach nix, emdix, snikes, mics, stronomito mics.
Speaker 0: Ich nickte und ging.
Speaker 0: Viele Augenpaare folgten mir.
Speaker 0: Im Wege hin konnte ich einen von Regulus' Freunden unglaublich sagen hören, was war das denn bitte?
Speaker 0: Tja, das würde er wohl nie erfahren.
Speaker 0: Nach dem Essen lief ich gleich zum Astronomietum.
Speaker 0: Es achtete sowieso keiner auf mich, als ich die große Halle verließ.
Speaker 0: Das dachte ich zumindest, aber als ich mein Ziel gerade erreicht hatte, tauchte plötzlich Black hinter mir auf.
Speaker 0: Und damit meinte ich leider nicht Regulus.
Speaker 0: Wohin denn so eilig, fragte er mich.
Speaker 0: In seiner Stimme schwang ganz deutlich ein Unterton mit, Er war misstrauisch.
Speaker 0: Was sollte ich denn bitte tun, wenn Regulus gleich kam?
Speaker 0: Das würde nicht gut enden.
Speaker 0: Ich musste black loswerden sofort.
Speaker 0: Weg von dir und den anderen Rumtreibern, giftete ich zurück und hoffte, dass er einfach abhauen würde.
Speaker 0: Tja, mir nicht anders zu erwarten, war das nicht der Fall.
Speaker 0: Mist.
Speaker 0: So was zu sagen, ist aber nicht allzu nett, Grindelwald, erwiderte er belehrend.
Speaker 0: Okay, nur ruhig bleiben wahl, du das auf keinen Fall ausrasten.
Speaker 0: Das sagte ich mir so lange, bis es zu wirken schien.
Speaker 0: Nachdem ich tief durchgeatmet hatte, wandte ich mich schließlich wieder black zu, der mich nach wie vor misstrauisch anblickte.
Speaker 0: Wieso könnt ihr mich nicht einfach an Ruhe lassen?
Speaker 0: Was habe ich euch denn bitte getan?
Speaker 0: Einerseits hoffte ich, dass er keine Antwort wissen und sich einfach verziehen würde, andererseits interessierte es mich wirklich.
Speaker 0: Obwohl ich es mir ja eigentlich denken konnte.
Speaker 0: Bevor er auch nur irgendwas antworten konnte, stand plötzlich Regulus hinter mir.
Speaker 0: Was machst du denn hier?
Speaker 0: erkundigte er sich genervt, das war an Black gerichtet.
Speaker 0: Da dieser nicht antwortete, sondern nur zwischen Regulus und mir hin und her schaute, sah er jetzt mich an.
Speaker 0: Was macht er denn hier?
Speaker 0: Tja, das frage ich mich auch schon die ganze Zeit, grummelte ich gereizt.
Speaker 0: Jetzt starten wir beide Black an.
Speaker 0: Dieser erwiderte unseren Blick kurz, dann murte er, wie ich sehe, bin ich hier nicht erwünscht.
Speaker 0: Ich gehe da mal und lasse euch eure Zweisamkeit.
Speaker 0: Er wandte sich um und dann war er verschwunden.
Speaker 0: Wurde aber auch Zeit.
Speaker 0: Wie konnte eine einzelne Person nur so unaustählich sein?
Speaker 0: Er ist mir gefolgt, die Rumtreiber meinen andauernd ich würde irgendwas im Schilder führen, erklärt ich augenrollend.
Speaker 0: Regulus warf mir einen mit fühlenden Blick zu.
Speaker 0: Wieso können wir nicht mehr befreundet sein, erkundigte ich mich schließlich ernst.
Speaker 0: Du bist eine Gryffindor, ich ein Slytherin, klärt Regulus mich auf.
Speaker 0: Toll, soweit war ich tatsächlich selbst schon gekommen, unglaublich.
Speaker 0: Das war für mich aber kein richtiger Grund.
Speaker 0: Ja, aber wieso?
Speaker 0: Ich bin immer noch dieselbe.
Speaker 0: hackte ich nach.
Speaker 0: Weil, weißt du, es liegt ja nicht nur an mir, ich weiß ja, dass du immer noch du bist.
Speaker 0: Aber wenn ich mit einer Gryffindor befreundet bin, werden meine Freunde nichts mehr mit mir zu tun haben wollen, vom Zorn meiner Mutter mal ganz zu schweigen.
Speaker 0: Das geht nicht, begründete er seine Aussage.
Speaker 0: Ich bin also nicht wichtig genug, stellte ich traurig fest.
Speaker 0: Regulus sah mich geschockt an.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Nein, so meine ich das doch gar nicht.
Speaker 0: Aber ich kann doch nicht einmal eine Freunde plus Familie gegen mich aufbringen, nur mit einer Person befreundet zu sein, verstehst du?
Speaker 0: Und sie würden dir auch das Leben zu Hölle machen, das kann ich nie zulassen.
Speaker 0: Ja gut, das macht irgendwie Sinn, aber trotzdem.
Speaker 0: Deine Freunde würden wirklich den Kontakt mit dir abbrechen, nur weil du zusätzlich mit mir befreundet wärst?
Speaker 0: fragt dich unglaublich nach.
Speaker 0: Ragulus nickte nur.
Speaker 0: Ich sah ihm direkt in die Augen.
Speaker 0: Dann sind es keine wahren Freunde.
Speaker 0: Ragulus erwiderte meinen Blick.
Speaker 0: Das mag schon sein, aber es sind die einzigen, die ich habe, die einzigen, die meine Mutter akzeptieren würde, und das weißt du, es tut mir Leidwahl, wirklich.
Speaker 0: Er wandte sich zum Gehen, aber kurz bevor er weg war, rief ich ihm hinterher.
Speaker 0: Regulus!
Speaker 0: Er drehte sich zu mir um.
Speaker 0: Vergiss mich nicht.
Speaker 0: Und wenn du mich brauchst, ich bin da, versprochen, sagte ich noch.
Speaker 0: Er nickte traurig, dann wandte er sich erneut um und ging.
Speaker 0: Irgendwann war er weg, und ich blieb alleine zurück und musste die Tränen zurückhalten.
Speaker 0: Auch wenn ich jetzt wusste, dass ich ihm doch irgendwie wichtig war, es war ein Abschied gewesen, in gewisser Weise.
Speaker 0: Nachdem ich mich wieder gesammelt hatte, ging ich zum Gryffindor Gemeinschaftsraum, wo zu meinem Leidwesen die Rumtreiber vollzählig versammelt waren und auf etwas zu warten schien.
Speaker 0: Oder auf jemanden.
Speaker 0: Auf mich, wenn mich nicht alles täuschte.
Speaker 0: Vomit hatte ich das nur schon wieder verdient.
Speaker 0: Siebtes Kapitel.
Speaker 0: Idiotische Anschuldigungen und Geheimnisse im Mundenschein.
Speaker 0: The sun watches what I do, but the moon knows all my secrets.
Speaker 0: Valerias sicht.
Speaker 0: Was konnten die Rumtreiber nur wieder wollen?
Speaker 0: Naja, vielleicht warteten sie auch gar nicht auf mich, sondern auf jemand anderen und... Hey, Gründelwald!
Speaker 0: Meine Hoffnungen wurden von Potters Ruf zerstört.
Speaker 0: Mist.
Speaker 0: Und sie waren ja nicht mehr in der Lage meinen echten Namen zu sagen.
Speaker 0: Also klar war Grindelwald mein Nachname, aber jetzt mal im Ernst, werdet ihr mit allen der bösesten Zauberer überhaupt verwandt, würdet ihr dann gerne so genannt werden?
Speaker 0: Vor allem wenn ihr absolut nichts mit seinen ganzen Einstellungen und Vorhaben unter was auch immer am Hut habt und auch nichts davon wissen wollt?
Speaker 0: Eben.
Speaker 0: Als ob es so schwer wäre, mich Valeria zu nennen.
Speaker 0: Okay, ich nannte sie ja auch beim Nachnamen, aber meiner war ja auch eindeutig tausendmal bescheuerter, mindestens.
Speaker 0: Wir wissen jetzt, was du tust, für kündete Black unheilverheißend.
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Was meinten sie denn jetzt schon wieder?
Speaker 0: Irgendwie verwirrten mich ihre ganzen Anschuldigungen immer.
Speaker 0: Da ich nicht in Hauch eine Ahnung hatte, was genau sie eigentlich meinten, fragte ich nach.
Speaker 0: Was sofort bereute ich, nicht einfach an ihnen vorbei, die rechte Treppe hoch zu den Schlafsälen der Mädchen gegangen zu sein, dort hätte ich meine Ruhe gehabt.
Speaker 0: Ich und meine gottverdammte Neugier.
Speaker 0: Das in Kombination mit meiner möglicherweise etwas zu großen Klappe, brachte selten etwas Gutes.
Speaker 0: Du spionierst die Gryffindors aus und mein Bruder ist deine Kontaktperson zu den Slytherins.
Speaker 0: War von mir vor.
Speaker 0: Hat er noch alle Tassen im Schrank?
Speaker 0: So laut wie er, alles immer durch die Gegend brüllte und mit der ganzen Aufmerksamkeit, die er auf sich zog, wäre nicht mal Spione nötig, um zu spionieren.
Speaker 0: Da würde ich mir doch nicht die Mühe machen und extra nach Gryffindor kommen.
Speaker 0: Ehrlich, es ist echt beschissen hier, was nicht zuletzt an euch liegt.
Speaker 0: Würde ich die Gryffindors ausspionieren wollen, würde ich einfach irgendeinen Gryffinder dazu bringen, mir Informationen zu geben.
Speaker 0: Oder irgendwie anders Nachforschungen anstellen.
Speaker 0: Aber doch nicht so, dass tut sich kein normaler Mensch freiwillig an, gab ich herablassend zurück.
Speaker 0: Als ob jemand sich so viel Mühe machen würde, um nach Gryffindor zu kommen, dort dann keine Freunde, dafür haufenweise Leute, die eine nicht mochten zu haben, nur um ein paar Informationen zu bekommen.
Speaker 0: Theromtreiber sahen mich misstrauisch an und da erst wurde mir klar, was ich da gerade gesagt hätte.
Speaker 0: Hätte auf mich so anzusteinen, ich meine ja nur, wenn ich das vor hätte, dann würde ich es so machen, aber das habe ich nicht vor, also lasst mich in Ruhe, ich bin müde, stell dich schnell richtig.
Speaker 0: Ob ich sie in diesem Punkt überzeugte oder nicht, wusste ich nicht so genau, aber Black war ohnehin noch nicht fertig.
Speaker 0: Und was hast du da mit meinem Bruder gemacht?
Speaker 0: Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss kurz die Augen.
Speaker 0: Konnten sie mich nicht einfach in Frieden lassen?
Speaker 0: Ich atmete tief durch und musste mich zurückhalten, sie nicht mit einem Windstoß vom Sofa zu katapultieren und dann einfach abzuhauen.
Speaker 0: In geschlossenen Räumen gab es nun einmal keinen Wind, das zu erklären, wäre dann wohl ziemlich schwer gewesen.
Speaker 0: Schließlich sah ich Black direkt an und antwortete, was soll ich schon mit deinem Bruder gemacht haben?
Speaker 0: Wir sind Freunde.
Speaker 0: Oder auch nicht, was weiß ich.
Speaker 0: Auf jeden Fall haben wir nur geredet.
Speaker 0: Ist das für Hördern mal zu Ende, falls es euch eingangen sein sollte, ist es mitten in der Nacht und morgen ist wieder Unterricht.
Speaker 0: Welches Verhör?
Speaker 0: Schaltete sich in dem Moment Pettigrew ein.
Speaker 0: Ich surfs doch resigniert.
Speaker 0: Na welches wohl?
Speaker 0: Wenn ich das richtig sehe, stellt ihr mir irgendwelche blöden Fragen und lächert mich dabei mit Blicken.
Speaker 0: Wie würdest du es denn nennen, wenn nicht Verhör?
Speaker 0: Teile dich hiermit, als würde ich mit einem Kleinkind sprechen.
Speaker 0: Pettigrew erwiderte verwirrt.
Speaker 0: Äh, Gespräch?
Speaker 0: Jetzt wurde es mir aber zu bunt.
Speaker 0: Generft erklärte ich.
Speaker 0: Ein Gespräch ist meine Auffassung nach einer Unterhaltung, wo sich alle miteinander unterhalten und nicht der Großteil der Gruppe einen ausfragt.
Speaker 0: Und jetzt gute Nacht.
Speaker 0: Mit diesen Worten wandte ich mich um und ging die Treppe zu meinem Schlafsaal hoch.
Speaker 0: Das Letzte, was ich noch hörte, war Lupin, der den anderen Rumtreibern mithalte, dass ich mit dem Verhör genau genommen recht hatte.
Speaker 0: Wenigstens einer hatte es kapiert.
Speaker 0: Was mir jetzt auch nichts half.
Speaker 0: Ich wälzte mich hin und her und es dauerte lange, bis ich schließlich einschlief.
Speaker 0: Am nächsten Tag nerften die Rumtreiber mich so gut wie gar nicht.
Speaker 0: Seltsam.
Speaker 0: Irgendwie traute ich dieser Ruhe nicht.
Speaker 0: Den ganzen Tag über waren sie mit sich selbst beschäftigt, genauer gesagt mit Lupin, der ziemlich schlecht gelaunt wirkte.
Speaker 0: In den paar Gesprächsfetzen, die zu mir herüber wehten, kam mehrmals das Wort Mond vor.
Speaker 0: Was für ein Mond war denn heute?
Speaker 0: Irgendetwas Besonderes?
Speaker 0: Ich wüsste nicht was.
Speaker 0: Es war eben Vollmond.
Speaker 0: Na ja, bitte.
Speaker 0: Sollten sie doch über den Mond reden, wenn sie dadurch zu abgelenkt waren, um mich zu ärgern, umso besser.
Speaker 0: Mittlerweile war es Abend.
Speaker 0: Nach dem Essen ging ich wieder zum Astronomieturm, das war mittlerweile schon fast so etwas wie eine Gewohnheit.
Speaker 0: Einfach ein Walchen die Sterne ansehen und die Stille genießen.
Speaker 0: Auch auf das Gelände von Hogwarts hatte man einen ganz guten Blick.
Speaker 0: Nichts rührte sich, alles schien friedlich.
Speaker 0: Wobei, Moment mal, viergestalten, wenn mich nicht alles täuschte, die Rumtreiber, machten sich auf den Weg zur peitschenden Weide.
Speaker 0: Und waren dann einfach verschwunden?
Speaker 0: Ich blieb noch eine Weile, wo ich war, aber sie tauchten nicht wieder auf.
Speaker 0: Seltsam.
Speaker 0: Sollte ich nachsehen gehen?
Speaker 0: Man, jetzt war ich neugierig.
Speaker 0: Aber mittlerweile war es sowieso zu spät, wo auch immer sie waren, ich würde sie sicher nicht mehr einholen.
Speaker 0: Gerade als ich wieder gehen wollte, nahm ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung war.
Speaker 0: Ich sah genauer hin und entdeckte vier Gestalten, die exakt dort auftauchten, wo die Rumtreiber zuvor verschwunden waren.
Speaker 0: Und diese vier Gestalten waren definitiv nicht menschlich.
Speaker 0: Leider konnte ich von hier oben nichts genaueres erkennen, aber eins war klar, auch wenn ich bisher nicht spehniert hatte, jetzt würde ich definitiv Nachforschungen anstellen, denn meine Neugier war geweckt und ich würde so lange weiterforschen, bis ich die Wahrheit kannte.
Speaker 0: Achtes Kapitel, Halloween mit tierischen Überraschungen.
Speaker 0: Logic will take you from A to B, Imagination will take you everywhere.
Speaker 0: Valerias Sicht Heute war Halloween und anlässlich dazu würde ich mich verkleiden.
Speaker 0: Natürlich verkleideten sich auch andere, aber das ich mich verkleidete hatte genau zwei Gründe.
Speaker 0: Erstens, keiner würde mich erkennen, also würde wohl auch keiner auf mir rumhacken.
Speaker 0: Zweitens, keiner würde mich erkennen und so hätte ich in Ruhezeit mich ein bisschen umzuhören.
Speaker 0: Aber eins nach dem anderen, zuerst musste ich noch etwas machen.
Speaker 0: Ich lief zum Astronomie-Turm und wartete.
Speaker 0: Wenig später tauchte Black auf.
Speaker 0: Normalerweise wäre ich genervt, in dem Fall tat ich nur so.
Speaker 0: Was willst du, Black?
Speaker 0: mault ich genervt.
Speaker 0: Innerlich jedoch freute ich mich, weil einmal in meinem Leben alles nach Plan zu laufen schien, oder so ähnlich.
Speaker 0: Dasselbe könnte ich dich fragen, gab der schwarz-harge Junge zurück.
Speaker 0: Ich bin hier, wenn man so eine schöne Aussicht hat, antwortete ich.
Speaker 0: Black-nickte.
Speaker 0: zustimmend, eilig fuhr ich mit meinem Plan fort, nicht es noch etwas schief ging.
Speaker 0: Letzens habe ich von hier aus was echt Seltsames gesehen, stell dir vor, da sind vier Tiere bei der Peitschnin beide aufgetaucht, wir aus dem Nichts.
Speaker 0: kaum zu glauben, oder?
Speaker 0: Ich versuchte möglichst so zu wirken, als hätte ich absolut keine Hintergedanken bei dieser Bemerkung.
Speaker 0: In Wahrheit beobachtete ich Black's Reaktion genau, und ich war mir ziemlich sicher, dass ein Ausdruck von bodenlosen Entsetzen über sein Gesicht gehuscht war, nur ganz kurz, aber doch.
Speaker 0: Was du nicht sagst, mummelte er, dann verabschiedete er sich, weil er noch etwas Deringendes mit den anderen zu bereden hätte.
Speaker 0: Als er weg war, begann ich zu grinsen.
Speaker 0: So viel zu Schritt eins meines Plans.
Speaker 0: Es könnte schlimmer sein.
Speaker 0: Wenig später ging ich in die bereits gruselig geschmückte große Halle.
Speaker 0: Das Licht war schummrig und auch ansonsten waren keine Mühen gescheut worden.
Speaker 0: Ich trug mein Mumienkostüm, wobei ich den Teil vor meinem Gesicht so verzaubert hatte, dass ich zwar hinaus, aber niemand hineinsehen konnte.
Speaker 0: Sehr viel Getarnte war meiner Meinung nach kaum noch möglich.
Speaker 0: Wenn mich so jemand erkannte, alle Achtung.
Speaker 0: Unerfällig ließ ich mich am Rand einer Schülergruppe nieder und zwar so, dass ich jedes Wort der Rumtreiber hören konnte.
Speaker 0: Gerade Zistepleck seinen Freunden panisch zu.
Speaker 0: Ich sage euch, sie ahnt etwas.
Speaker 0: Aber wieso sollte sie?
Speaker 0: Sie hat doch nur eine Ratte an den Hirsch, einen Hund und einen Wolf gesehen, zistepotter ebenso panisch zurück.
Speaker 0: Mir kam es so vor, als würde er selbst nicht so ganz daran glauben.
Speaker 0: Allerdings war das eine interessante Info, welche Tiere es gewesen waren, hatte ich nämlich gar nicht erkennen können.
Speaker 0: Nur, warum hatte er Wolf so komisch betont?
Speaker 0: Egal, auf jeden Fall hatten die Rumtreiber bei dieser Sache ihre Finger im Spiel, und ich würde herausfinden, was es war.
Speaker 0: Wenn sie es rausfindet, dann habe ich ein Problem, und ihr vermutlich gleich mit, meint in dem Moment Lupin, ich hätte euch da nicht mit reinziehen sollen.
Speaker 0: Black Sahin einerzeit hätte eine Schraube locker, oder ihr zehn schrauben, das traf den Gesichtsausdruck schon besser.
Speaker 0: Bist du ihre Muni?
Speaker 0: Für so was sind Freunde doch da, rief er aus, und als ich ihnen einige Blicke zuwandten, sprach er schnell leiser.
Speaker 0: Potter, der in dem Punkt auf jedem Fall Black's Meinung zu sein schien, warfe ein, naja, vielleicht sind normale Freunde nicht für, ähm, exakt so etwas da, aber wir schon, und damit Ende der Diskussion.
Speaker 0: Aber ihr habt recht, sie darf es auf keinen Fall herausfinden.
Speaker 0: Stellt euch mal vor, einen Grindelwald wüsste davon, wir wären erledigt.
Speaker 0: Die anderen nickten zustimmend, und dann redeten sie über allerlei belangloses Zeug.
Speaker 0: Ich hingegen war um einiges klüger als vorher.
Speaker 0: Scheinbar hat es irgendwas mit Lupin zu tun.
Speaker 0: Was auch immer es war, ich hätte auch gerne solche Freunde gehabt, aber das würde wohl nie etwas werden.
Speaker 0: Schon mal wie Potter meine Namen betont hatte, Grindelwald, als wäre es irgendeine ansteckende Krankheit oder so.
Speaker 0: Dass der Name vor allem bei den Zauberern, die nichts für dunkle Magie übrig hatten, jetzt nicht so hoch im Kurs stand, war mir schon klar.
Speaker 0: Aber konnte ich etwa irgendetwas dafür, dass ich so hieß?
Speaker 0: Eben.
Speaker 0: Später, als ich im Bett lag, spuckten mir alle möglichen Gedanken durch den Kopf.
Speaker 0: Ich war schon fast eingedöst, als ich plötzlich hochschreckte.
Speaker 0: Aufrecht im Bett sitzen, fuhren zwei Wörter in meinem Kopfkarussell.
Speaker 0: Wolf.
Speaker 0: Vollmond.
Speaker 0: Was wenn?
Speaker 0: Was wenn einer von ihnen ein Wehrwolf war?
Speaker 0: Als ich am nächsten Morgen wach wurde, musste ich über meine eigene Dummheit grinsen.
Speaker 0: Als ob, das wäre ja mehr als unwahrscheinlich.
Speaker 0: Und selbst wenn, wie ließen sich dann die anderen Tiere erklären?
Speaker 0: Naja.
Speaker 0: Die Chancen, dass ich mit meiner Werwolf-Theorien schwarze traf, waren wohl eher gering.
Speaker 0: Kapitel neun.
Speaker 0: Kommt alles ans Licht?
Speaker 0: Take the risk or lose the chance.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Als ich am nächsten Morgen in einem Baum gelähnt herum saß und Gedanken verloren auf den spiegelglatten See hinaus stahte, tauchte plötzlich Black auf.
Speaker 0: Weder einmal.
Speaker 0: Also echt schön langsam hatte ich das Gefühl, dass ich nicht die Einzige war, die hier spionierte.
Speaker 0: Was machst du hier, Grindelwald?
Speaker 0: erkundigte er sich.
Speaker 0: Ich sitze hier und genieße die Ruhe.
Speaker 0: Das habe ich zumindest gemacht, bis du hier aufgekreuzt bist.
Speaker 0: Oder ist es etwa verboten, hier zu sein, gab ich genervt zurück.
Speaker 0: Er sollte gefälligst wieder abhauen, war das etwa so viel verlangt.
Speaker 0: Leider fiel mir auf die Schnelle nichts ein, um ihn loszuwerden, also waren nicht ein wenig riskieren.
Speaker 0: Ich weiß übrigens, was es mit den vier Tieren auf sich hat, die ich gesehen habe, teile dich hiermit.
Speaker 0: Sichtlich nervös, hackte Black nach.
Speaker 0: Ach ja, und was?
Speaker 0: Das musste ein wirklich schreckliches Geheimnis sein, wenn die Rumtreiber so panisch wurden.
Speaker 0: Einer von euch ist ein Wehrwolf, werfe ich ihm vor, auch wenn ich nicht daran glaubte, vielleicht würde ich ihn dadurch loswerden.
Speaker 0: Black, der gerade einen Stein aufgehoben hatte, um ihn in den See zu werfen, ließ diesen vor Schreck fallen.
Speaker 0: Er starte mich an, als hätte er ein Gespenst gesehen.
Speaker 0: Das war ein Witz, fügt dich irritiert hinzu.
Speaker 0: Wieso führte er sich denn bitte so auf?
Speaker 0: Es sei denn?
Speaker 0: Es sei denn, es stimmte.
Speaker 0: Na ja, ich konnte meine Werwolf-Theorie auf jeden Fall noch nicht komplett ausschließen.
Speaker 0: Black wirkte ziemlich durch den Wind während der Murmelte.
Speaker 0: Natürlich, ein Witz logisch, was sollte es denn sonst sein?
Speaker 0: Das wäre ja lächerlich, also echt.
Speaker 0: Dann drehte er sich um und lief davon.
Speaker 0: Kopfschütteln folgte ich ihm ein bisschen später und kam so gerade rechtzeitig, um eine Unterhaltung der Vier mit anzuhören.
Speaker 0: Serious Sicht Gerade weil ich bei Krone Wummspanz und Muni angekommen, musste erst mal wieder zur Atem kommen.
Speaker 0: Ich war den ganzen Weg vom See bis in die große Halle gerannt.
Speaker 0: Sie weiß es, sie weiß es, stieß ich schließlich hervor.
Speaker 0: Die anderen drei sprangen sofort panisch auf und redeten wild durcheinander, schließlich namuni die Sache in die Hand.
Speaker 0: Jetzt sei doch mal ruhig, Tate, wie, seit wann?
Speaker 0: wir brauchen mehr Informationen, stellte er mit erstaunlich ruhiger Stimme fest.
Speaker 0: Ich atmete tief durch, dann erklärte ich ihnen alles.
Speaker 0: Naja, genau genommen hat sie gemeint, es wäre ein Witz gewesen, nur ist meine Reaktion in etwa so ausgefallen wie eure gerade, deshalb äh... Wir diskutierten hin und her, was nun zu tun sei, aber solange sie nichts tat, würden wir auch nichts tun.
Speaker 0: Immerhin vielleicht glaubte sie immer noch, dass das lächerlich wäre, aber wir mussten sie im Auge behalten und extrem vorsichtig sein, wann wir wo was sagten.
Speaker 0: Wenn sie unser kleines Geheimnis kennen würde, hätten wir so richtig verkackt.
Speaker 0: Valéria sicht.
Speaker 0: Okay.
Speaker 0: Damit hatte ich zwar nicht gerechnet, aber scheinbar hatte man unterbewusstsein richtig kombiniert.
Speaker 0: Eine von ihnen war ein Wehrwolf.
Speaker 0: Ich würde mal stark auf Lupin tippen.
Speaker 0: Und die anderen hatten in dem Zusammenhang auch irgendetwas zu verbergen.
Speaker 0: Wow!
Speaker 0: So einfach konnte es gehen, hinter die Wahrheit zu kommen.
Speaker 0: Und die Wahrheit würde ich natürlich für mich behalten.
Speaker 0: Ich war hier nicht blöd.
Speaker 0: Der Umtreiber hingegen schienen mir nicht wirklich über den Weg zu trauen.
Speaker 0: Sie warfen mir immer wieder seltsame Blicke zu, von denen sie wohl dachten, dass sie unauffällig waren.
Speaker 0: Aber jetzt muss ich erst einmal los.
Speaker 0: Meine Hausaufgaben machten sich schließlich auch nicht von alleine.
Speaker 0: Leider.
Speaker 0: Kapitel zehn.
Speaker 0: Weihnachten mit Höhen und Tiefen.
Speaker 0: The pen is mightier than the sword or the rent.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Einige Zeit war vergangen und alles war wieder beim Alten.
Speaker 0: Die Umtreibe erschienen sich keine Sorgen mehr zu machen, dass ich hinter ihr Geheimnis kommen könnte.
Speaker 0: Was sich ja zugegeben schon längst war, aber das mussten sie meiner Meinung nach nicht so genau wissen.
Speaker 0: Mittlerweile war Weihnachten.
Speaker 0: Genau genommen war morgen Weihnachten.
Speaker 0: Ich würde die Ferien in der Schule verbringen, die Rumtreiber leider ebenso.
Speaker 0: Die Mädchen aus meinem Schlafsaal hingegen verbrachten die Weihnachtsferien zu Hause, so wie Regulus auch.
Speaker 0: Die Schüler, die nach Hause fuhren, machten sich schön langsam auf den Weg.
Speaker 0: Ich ging noch kurz Regulus suchen, denn ich hatte ein kleines Geschenk für ihn.
Speaker 0: Ich hätt immer noch ausschauen nach ihm, als er plötzlich auf mich zukam.
Speaker 0: Rohefix, ein Nacht in Wix, sagte er, was mich zum Grinsen brachte.
Speaker 0: Rohefix ein Nachtenwix, gab ich zurück, und im Vorbeigehen drückte ich ihm ein kleines Päckchen in die Hand.
Speaker 0: Ein paar Süßigkeiten und ein blauer Stein, ein Lapis-Larzuli, ein Freundschaftstein.
Speaker 0: Ich hatte auch einen und trug ihn an einer Kette um meinen Hals.
Speaker 0: Schließlich zogen ihn seine Freunde mit sich, aber immerhin hatte ich ihm noch frohe Weihnachten gewünscht.
Speaker 0: Wobei ich mir immer noch nicht sicher war, ob wir eigentlich befreundet waren oder nicht.
Speaker 0: Genau genommen wohl eher nicht, das hatte er mir klipp und klar gesagt, aber trotzdem.
Speaker 0: An diesem Tag ging ich früh ins Bett und schlief schnell ein.
Speaker 0: Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich schlechte Laune.
Speaker 0: Na ja, er konnte es mir verübeln.
Speaker 0: Es war ja auch ziemlich deprimierend, die Weihnachtszeit Mutterseelen allein zu verbringen.
Speaker 0: Als ich in den Gemeinschaftsraum kam, waren die Rumtrauber dort schon lachend, damit beschäftigt, ihre Geschenke auszupacken.
Speaker 0: Als sie mich mit meiner miesen Laune vorbeigehen sahen, rief Potter mir hinterher, wo willst du denn hin, Grindelwald?
Speaker 0: Es ist doch Weihnachten!
Speaker 0: Wieso machst du so ein Gesicht?
Speaker 0: Meine Laune fiel, falls irgendwie möglich, noch weiter.
Speaker 0: Was findest du denn so toll an Weihnachten?
Speaker 0: giftete ich ihn an.
Speaker 0: Meine Reaktion schien ihn zu überrumpeln, aber er antwortete, äh, Zeit mit seinen Freunden, Kekse, Geschenke.
Speaker 0: Die vier schien er nicht so ganz schlau aus mir zu werden.
Speaker 0: Ich fuhr sie an.
Speaker 0: Tja, um Geschenke zu bekommen, bräuchte man jemanden, der einem etwas schenkt.
Speaker 0: Und Zeit mit Freunden zu verbringen, brauchten an Freunde.
Speaker 0: Und Kiekse werde ich schon noch irgendwo auftreiben, also kümmert euch einfach um euren eigenen Kram.
Speaker 0: Dann rauschte ich wütend davon, direkt zum Astronomie-Turm, wo ich meinen Frieden hatte.
Speaker 0: Da Black ja augenscheinlich beschäftigt war, vielleicht diesmal sogar wirklich.
Speaker 0: Nur, wenn ich ehrlich war, brauchte ich gar keine Ruhe, sondern Freunde.
Speaker 0: Ich fühlte mich so einsam wie selten, und dass die Rumtreiber zusammen so viel Spaß hatten, macht es auch nicht unbedingt besser.
Speaker 0: Und das auch noch zu Weihnachten.
Speaker 0: Da ich auf die Gesellschaft der Rumtreiber aber ebenso gut verzichten konnte, wie sie auf meine, und sonst niemand da war, hatte ich wohl kaum eine Wahl.
Speaker 0: Also doch lieber die Ruhe.
Speaker 0: Als ich angekommen war, entdeckte ich dort, wo ich immer saß, etwas, das mich stützen ließ.
Speaker 0: Eine Karte und ein kleines Päckchen.
Speaker 0: Wer sollte das denn da ablegen?
Speaker 0: Ich schnappte mir die Karte und er kannte sofort Regulus Schrift darauf.
Speaker 0: Pro Weihnachtenwahl.
Speaker 0: Tut mir leid, dass wir uns kaum sehen und nicht wirklich befreundet sein können.
Speaker 0: Es ist besser so, aber zu Weihnachten wollte ich meiner Lieblings Gryffindor natürlich trotzdem etwas schenken.
Speaker 0: Regulus.
Speaker 0: In dem Päckchen, das ich natürlich sofort öffnete, erkannte ich nicht nur eine kleine Schachtel vor der Kekse und Süßigkeiten, sondern auch ein Foto in einem Rahmen.
Speaker 0: Auf dem Foto waren ich und Regulus zu sehen.
Speaker 0: Es war einen Tag, bevor er sein erstes Schuljahr in Hogwarts und ich mein zweites Schuljahr in Dormstrang antrat, aufgenommen worden.
Speaker 0: Darauf sahen wir glücklich aus und es war nicht zu übersehen, dass wir gute Freunde waren.
Speaker 0: Nein, keine guten Freunde, beste Freunde.
Speaker 0: Wir lachten miteinander, wie wir es seit unserer Kindheit immer getan hatten.
Speaker 0: Bis sich dieses Jahr alles änderte.
Speaker 0: Meine Laune hatte sich erheblich gebessert.
Speaker 0: Mittlerweile fand ich diesen Weihnachtstag gar nicht mehr so schlecht.
Speaker 0: Immerhin hatte er mich offensichtlich nicht ganz vergessen.
Speaker 0: Da es kalt wurde, beschloss, sich zurückzugehen.
Speaker 0: Ich hätte natürlich ohne weiteres Dank meines kleinen Geheimnisses ein paar Flammen heraufbespüren können, aber wenn das jemand gesehen hätte, hätte ich ein Problem gehabt, zumal ich meine Zauberstab in meinem Schlafsaal vergessen hatte.
Speaker 0: Also ab ins Warme und an den Keksen, an den Kragen.
Speaker 0: James Sicht Was war das denn schon wieder gewesen?
Speaker 0: Okay, ohne meine Freunde würde ich Weihnachten vermutlich auch nicht so toll finden.
Speaker 0: Aber hatte sie wirklich gar keine, der ihr etwas schenkte?
Speaker 0: Hey, was ist denn das für eine Karte?
Speaker 0: ragte Tatze plötzlich.
Speaker 0: Eine einsame Karte lag noch herum.
Speaker 0: Die ist für Grindelwald, teilte ich ihr mit, nachdem ich einen Blick darauf geworfen hatte.
Speaker 0: Tatze hatte scheinbar beschlossen, sich die Karte genauer anzusehen, denn dann nahm sie in die Hand und begann zu lesen.
Speaker 0: Tatze, bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?
Speaker 0: Die Karte gehört dir nicht, wandte Moni ein.
Speaker 0: Irgendwie musste ich ihm da recht geben, aber Tatze reagierte nicht, sondern laß einfach weiter.
Speaker 0: Hast da wohl draufstand?
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Ja, vermutlich hatte Muni recht.
Speaker 0: Trotzdem, ich hatte auf der Karte eine mir wohl bekannte Schrift entdeckt, und jetzt musste ich natürlich wissen, um was es ging.
Speaker 0: Alles in allem klang es nur bedingt gut.
Speaker 0: Valeria Grimbewald, dass du in Gryffindor gelandet bist, ist eine Schande für alle rein blötigen Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Du solltest dich schämen.
Speaker 0: Liegt ihr denn gar nichts am Ruf deiner Familie?
Speaker 0: Im Übrigen wollte ich dir nur mitteilen, dass du eine absolute Enttäuschung bist.
Speaker 0: Genauso schlimm wie dieser Blutsverräter Sirius.
Speaker 0: Ach ja, halte dich gefälligst von Regulus fern.
Speaker 0: Ich kann es gar nicht gebrauchen, dass du ihm irgendwelche Flausen in den Kopf setzt.
Speaker 0: In den Sommerferien kannst du meinen Wegen noch mal zu uns kommen, weil das schon so abgesprochen war.
Speaker 0: Aber dann war's das.
Speaker 0: Walburga Black.
Speaker 0: Okay.
Speaker 0: Jetzt hört ich fast schon etwas Mitleid mit ihr, aber nur fast.
Speaker 0: In dem Moment kam sie wieder herein, dieses Mal mit spürbar besserer Laune.
Speaker 0: Und am Abend trug sie ein Foto, wenn mich nicht alles täuschte von ihr und Regulus und eine kleine boxvolle Süßigkeiten.
Speaker 0: Also hatte sie doch noch ein Geschenk bekommen.
Speaker 0: Eigentlich legte ich die Karte wieder zurück, aber natürlich hatte sie gesehen, dass ich sie zuvor gelesen hatte.
Speaker 0: Ärgerlich meinte sie, gehört sich das bei euch etwa so, dass man in der Post an derer Leute herum schniffelt?
Speaker 0: Allen war klar, dass es sich um eine rhetorische Frage handelte und so schwiegen wir.
Speaker 0: Sie schnappte sich die Karte und begann zu lesen, dabei wurde ihr Gesichtsausdruck immer finsterer.
Speaker 0: Sie drehte sich um und warf die Karte im Vorbeigehen in die Flammen des Kamins, wo sie sofort verbrannte.
Speaker 0: James konnte es mal wieder nicht lassen und rief ihr hinterher, was ist, will dich deine Familie etwa auch nicht?
Speaker 0: Rückartig blieb sie stehen und fuhr herum, dann brüllte sie ihn an, du hast doch keine Ahnung!
Speaker 0: Im nächsten Moment wippelte sie auf dem Absatz herum und stimmte davon.
Speaker 0: Hatte ich mir das rote Glühne ihrer Augen nur eingebildet?
Speaker 0: James öffnete den Mund, um mir noch etwas hinterherzurufen, aber ich raunte ihm zu, James, lass es, nicht jetzt.
Speaker 0: Er schaute mich irritiert an, aber er hatte den Brief ja auch nicht gelesen.
Speaker 0: Außerdem, ich wusste zwar nicht viel über ihre Familie, aber wenn alles gut wäre, wäre sie wohl kaum von einer Familie zur nächsten gereicht worden, oder?
Speaker 0: Das war definitiv nicht der richtige Zeitpunkt für noch mehr Stichelein.
Speaker 0: Kapitel elf.
Speaker 0: Die Sache mit den Familien.
Speaker 0: The pain you feel today is the strange you feel tomorrow.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ach du verdammte Kacke!
Speaker 0: Fast hätte ich die Kontrolle verloren.
Speaker 0: Aber was so viel war, war so viel.
Speaker 0: Und überhaupt, was brachte Potter dazu, so absolut nichts mit mir zu tun haben zu wollen?
Speaker 0: Schlimmer noch, die ganze Zeit auf mir herum zu hacken.
Speaker 0: Mein Nachname?
Speaker 0: Mit Black war er doch auch befreundet.
Speaker 0: Okay, Grindelwald war vermutlich schlimmer, aber trotzdem.
Speaker 0: Weihnachten war wieder mal gründlich versaut.
Speaker 0: Und Black hatte auch noch den Brief gelesen.
Speaker 0: Okay, hätte es vermutlich sowieso erfahren.
Speaker 0: Allerdings las man nun einmal keine Post von anderen, das tat man einfach nicht.
Speaker 0: Ganz ruhig bleiben, weil... Nachdem ich ein paar Mal tief durchgeatmet hatte, beruhigte ich mich wieder.
Speaker 0: Den Rest des Weihnachtstages brachte ich allein auf meinem Bett zu und manpfte Kekse.
Speaker 0: Nichts gegen die Kekse, aber das war nicht so ganz der Zeitvertreib, den ich mir für Weihnachten wünschen würde.
Speaker 0: Das würden trostlose Ferien werden.
Speaker 0: Tatsächlich hielt sich die Langeweile in Grenzen.
Speaker 0: Ich verbrachte viel Zeit in der Bibliothek, wo ich alles las, was mir in die Hände fiel.
Speaker 0: Wenn ich gerade nicht dort war, verbrachte ich meine Zeit meist am See oder am Astronomieturm.
Speaker 0: Der Schnee und die damit verbundenen Spuren bereiteten mir Sorgen, aber zu meiner Überraschung ließen sich die Rumtreiber die ganzen Ferien über nicht blicken.
Speaker 0: Als der Unterricht wieder begann, wusste ich nicht so recht, ob ich traurig oder erleichtert sein sollte.
Speaker 0: Nach und nach ging der gewohnte Schulalltag los und auch die Rumtreibern nervten mich wieder mehr und mehr.
Speaker 0: Remussicht.
Speaker 0: Seit den Ferien waren erst wenige Tage vergangen und ich hatte übelst schlechte Laune.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Heute war wieder Vollmond.
Speaker 0: In den Ferien hatten Sirius und James Grindelwald größtenteils ihren Frieden gelassen.
Speaker 0: Ob das in der Weihnachtszeit lag oder an dem Brief, und dessen Inhalt uns Taze nach wie vor nichts verriet, oder aber an etwas ganz anderem konnte ich beim besten Willen nichts sagen.
Speaker 0: Hoffentlich führte die Veränderung ihres Verhaltens nach den Ferien nicht dazu, dass Grindelwald ihre Nase wieder in Dinge hineinsteckte, die besser geheim bleiben sollten.
Speaker 0: Auf der anderen Seite des Innenhofs redeten gerade ein paar Slytherins mit Lily Evans.
Speaker 0: Viel von der Unterhaltung konnte ich nicht verstehen, Aber das Wort Schlammblut und wie sehr es das rothaarige Mädchen verletzte, bekam ich deutlich mit.
Speaker 0: Ohne uns absprechen zu müssen, setzen wir uns alle vier gleichzeitig in Richtung Slytherins in Bewegung.
Speaker 0: Wenn ich Tertzus und Krones Gesichter richtig deutete, würden die noch was erleben können, und auch ich war unglaublich wütend.
Speaker 0: James Sicht Wie konnten sie es wagen, Lily, so zu nennen?
Speaker 0: Das würden sie noch bereuen.
Speaker 0: Ich wurde von einer unbändigen Wut erfasst, während wir auf Lily zustrebten, aber wir sollten nie dort ankommen.
Speaker 0: Grindelwald dringte sich plötzlich an uns vorbei und ich rechnete damit, dass wir uns gleich gegen eine Person mehr behaupten mussten, aber ich lag falsch.
Speaker 0: Und wie falsch ich lag?
Speaker 0: Valerius sicht.
Speaker 0: Das hatte er nicht getan.
Speaker 0: Er hatte sie gerade nicht ernsthaft so genannt.
Speaker 0: Das Blut rauschte in meinen Ohren und ich war so unglaublich wütend.
Speaker 0: Aber ich durfte mich nicht gehen lassen, durfte nicht die Kontrolle verlieren.
Speaker 0: Von den fatalen Konsequenzen mal abgesehen, hatte ich noch ein Höhnchen mit Regulus zu rupfen.
Speaker 0: Der konnte sich auf etwas gefasst machen.
Speaker 0: Ich stieß die Rumtreibe aus dem Weg und stapfte auf Regulus und die anderen Slytherins zu, während ich meine Wut gerade noch so zurückhehlt.
Speaker 0: Nehmt das sofort zurück, fauchte ich, als ich bei ihnen angekommen war in einem Ton, der keinen Widerspruch zuließ.
Speaker 0: Regulus schaute mich verwirrt an, also wiederholte ich, was ich gesagt hatte, dieses Mal mit mehr Nachdruck.
Speaker 0: Was, wieso?
Speaker 0: Regulus schien sich immer noch nicht hundertprozentig sicher zu sein, woran er bei mir war.
Speaker 0: Man sagt sowas nicht, zu keinem, niemals und unter gar keinen Umständen.
Speaker 0: Das ist doch kompletter Mist, als ob jemand besser oder schlechter wäre, nur weil seine Eltern zauberer sind oder eben nicht.
Speaker 0: Und vielleicht solltest du dich mal entschuldigen, les ich meiner Wut schließlich freien Lauf.
Speaker 0: Sämtliche Gespräche waren mittlerweile verstummt.
Speaker 0: Alle Augen waren auf mich gerichtet.
Speaker 0: Plötzlich mischte sich einer der anderen Slytherins ein.
Speaker 0: Er wird sich sicher nicht entschuldigen.
Speaker 0: Wer glaubst du eigentlich, dass du bist, so mit uns zu reden?
Speaker 0: In dem Moment mischte sich Regulus wieder ein.
Speaker 0: Hör mal, es tut mir leid, weil er willklich.
Speaker 0: Bei mir brauchst du dich nicht zu entschuldigen, fuhr ich ihn an.
Speaker 0: Dann wandte ich mich wieder dem anderen Slytherins zu und erklärte mit einer gefährlichen Ruhe in der Stimme.
Speaker 0: Ich bin Valeria Grindelwald, und das glaube ich nicht nur, das weiß ich.
Speaker 0: Und ich führe hier gerade ein Gespräch mit Regulus, also halte ich da gefälligst raus, sonst haben wir zwei ein Problem miteinander.
Speaker 0: Kapiert?
Speaker 0: Deslytherin sagte nichts mehr.
Speaker 0: Wenn ich wollte, konnte ich ganz schön einschüchtern sein.
Speaker 0: Ich war außer mir vor Wut.
Speaker 0: Mir war selbst klar, dass meine Augen schon lange nicht mehr grün waren.
Speaker 0: Ich musste bald hier weg, sonst würde das hier in einer ausgewachsenen Katastrophe enden.
Speaker 0: Vorsichtig erkundigte sich Regulus.
Speaker 0: Wieso setzt du dich eigentlich so für sie ein?
Speaker 0: Du magst sie doch nicht mal.
Speaker 0: oder liege ich da falsch?
Speaker 0: Da hatte er recht.
Speaker 0: Alle Gryffindors behandelten mich auf ihrer eigene Art, als wäre ich entweder gefährlich, hinterhältig, böse oder was auch immer.
Speaker 0: Trotzdem.
Speaker 0: Hast du mir nicht zugehört?
Speaker 0: Ich sagte niemand, wirklich niemand verdient es, auf seine Familie reduziert zu werden.
Speaker 0: Stellte ich mit schneidender Stimme klar.
Speaker 0: Oh Mann, ich spürte schon leichten Winteraufkommen.
Speaker 0: und zwar keinen normalen Wind.
Speaker 0: Wenn ich nicht schnell hier wegkam, würde es hier ein Blutbad geben.
Speaker 0: Ich war schon fast weg, als mir noch etwas einfiel und ich mich erneut umdrehte.
Speaker 0: Ich brüllte wütend, aber auch traurig.
Speaker 0: Du fragst, warum ich es falsch finde, anderen nur nach ihrer Herkunft zu beurteilen?
Speaker 0: Weil ich nur zu gut weiß, wie es ist, wenn alle auf einem herum hacken, nur wegen der Familie, in die man eben zufällig hineingeboren wurde, obwohl man rein gar nichts dafür kann.
Speaker 0: Mit diesen Worten drehte ich mich um und lief weg, so schnell mich meine Beine trugen.
Speaker 0: Ich war gerade mal um die nächste Ecke verschwunden, als ich spürte, wie mein Körper sich in Luft auflöste.
Speaker 0: Na toll.
Speaker 0: In dem Zustand fühlte ich mich immer ein bisschen wie ein Geist und sah vermutlich auch so aus.
Speaker 0: Zu meinem Glück war es noch Tag, das hieß, ich konnte mich jederzeit zurück verwandeln und musste nicht bis zum Morgen warten.
Speaker 0: Ich schwebte bis zum Astronomie-Turm, wo ich, als meine Wut abgeklungen war, mit der Rückverwandlung startete.
Speaker 0: Als das erledigt war, ließ ich den Tränen freien Lauf.
Speaker 0: Es waren Tränen der Wut, aber auch Tränen der Trauer, der Einsamkeit.
Speaker 0: Denn was ich gesagt hatte, stimmte.
Speaker 0: Alle waren gemeint zu mir wegen meinem Nachnamen, meiner Familie.
Speaker 0: Darauf, wer ich wirklich war, achtete keiner.
Speaker 0: Zwölftes Kapitel.
Speaker 0: Doch nicht so geheime Geheimnisse.
Speaker 0: The things that should be kept secret.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Im Innenhof war es Toten still.
Speaker 0: Man hätte eine Stecknadel fallen hören können.
Speaker 0: Eine gefühlte Ewigkeit langröte sich keiner, doch irgendwann setzten Stocken die Gespräche wieder ein.
Speaker 0: Ragulus zog mit den anderen Slytherins ab, aber ich hätte schwören können, dass er Irvins im Vorbeigehen eine Entschuldigung zugemommelt hatte.
Speaker 0: Ich und die anderen Rumtreiber schaute uns an.
Speaker 0: Zumindest bei mir meldete sich eine leise Stimme des schlechten Gewissens.
Speaker 0: Immerhin war nicht so schwer zu erraten, wen Grindelwald gemeint hatte.
Speaker 0: Und Irvins hatte sie auch verteidigt.
Speaker 0: Vielleicht sollte sich bei ihr auch mal jemand anderes entschuldigen oder bedanken, und dieser jemand war dann wohl einer von uns.
Speaker 0: Da ich mir ziemlich sicher war, wo ich sie finden würde, verabschiedete ich mich schnell von den anderen und machte mich auf den Weg zum Astronomietum.
Speaker 0: Kurz dachte ich, ich hätte mich geirrt und sie wäre doch nicht da, aber dann sah ich sie zusammengekauert in einer Ecke sitzen.
Speaker 0: Geh weg, Black, sagte sie, ohne sich umzudrehen.
Speaker 0: Woher weißt du denn, dass ich es bin?
Speaker 0: Erkundigte ich mich, um auch etwas zu sagen.
Speaker 0: Weil du immer derjenige bist, der hier auftaucht, wenn ich meine Ruhe haben will, und jetzt verzieh dich.
Speaker 0: Ich konnte deutlich die Tränen hören, die in ihrer Stimme mitschwangen.
Speaker 0: Ich hatte allerdings nicht im Geringsten vor, mich einfach so verscheuchen zu lassen.
Speaker 0: War leere als Sicht.
Speaker 0: Plötzlich setzte er sich neben mich.
Speaker 0: Was sollte das denn jetzt schon wieder?
Speaker 0: Was willst du?
Speaker 0: Fuhre ich ihn resigniert an.
Speaker 0: Das hatte er doch keins weg.
Speaker 0: Ich sah ihn immer noch nicht an.
Speaker 0: Genau genommen wollte ich mich bedanken, dass du für Evans eingestanden bist und so.
Speaker 0: Moment her nach einer Weile.
Speaker 0: Jetzt drehte ich mich doch zu ihm um.
Speaker 0: Ich habe es nicht für sie getan und für euch schon gar nicht.
Speaker 0: Ich habe es getan, weil es das Richtige war, erwiderte ich.
Speaker 0: Ich wollte keinen Dank.
Speaker 0: Ich wollte nur einen anderen Nachnamen.
Speaker 0: Black sah mich mit schief gelegten Kopf an.
Speaker 0: Aber du hast es getan und darauf kommt es an.
Speaker 0: Stell dir vor, Regulus hat sich sogar entschuldigt.
Speaker 0: Hätte einer von uns ihn zur Rede gestellt, hätten wir das gleich vergessen können.
Speaker 0: Eine Weile saßen wir schweigend herum und hingen unseren eigenen Gedanken nach, Aber schließlich brach ich das Schweigen.
Speaker 0: Ich kapiere nicht, was du gegen mich hast.
Speaker 0: Von allen hier müsstest du mich doch noch am ehesten verstehen.
Speaker 0: Und trotzdem, wenn mich jemand ärgert, bist du immer ganz vorne dabei.
Speaker 0: Wieso?
Speaker 0: Eine lange Zeit sagte Black nichts und ich rechnete schon gar nicht mehr mit einer Antwort, als er schließlich erwiderte.
Speaker 0: Du hast vermutlich recht.
Speaker 0: Aber schon als ich dich mit sieben Jahren das erste Mal gesehen habe, wollte ich nichts mit dunklen Mächten und dem ganzen Wahn vom reinen Blut zu tun haben.
Speaker 0: Alles, was meine Mutter gut fand, versuchte ich zu meiden.
Speaker 0: Äh, und du warst eben meine Grindelwald, und das meine Mutter Grindelwald toll fand, hatte ich natürlich kapiert.
Speaker 0: Und ich weiß auch nicht, als du dann noch nach Griffender gekommen bist, war ich der Bezeugung, das könnte nur ein Trick sein.
Speaker 0: Immerhin warst du mir nie so vorgekommen, als ob du irgendetwas gegen die Einstellung in meiner Mutter hättest oder so.
Speaker 0: Außerdem, du weißt schon, deine Nachname, ich hab das heute bemerkt, dass du vermutlich ganz anders tickst, als wir immer dachten.
Speaker 0: Und was wir eigentlich getan haben.
Speaker 0: Deshalb... Es tut mir leid.
Speaker 0: Würde ich sagen, dass es schon in Ordnung wäre, wäre das gelogen.
Speaker 0: Aber ich kann das irgendwie nachvollziehen, mommelte ich, nachdem ich kurz überlegt hatte.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Ich neckte, dass eine Entschuldigung nicht alles ungeschehen machen würde bei mir selbst klar.
Speaker 0: Plötzlich sah sie mich seltsam von der Seite an.
Speaker 0: — Musst du nicht schön langsam los?
Speaker 0: fragte sie.
Speaker 0: Ich schaute sie verwirrt an.
Speaker 0: Wo hin denn bitte?
Speaker 0: Scheinbar hatte man mir meine Verwirrung angesehen, denn sie erklärte, Na ja, ich weiß auch nicht, es wird schon Abend und heute ist Vollmond und ich dachte, dass du vielleicht noch zu Lupin gehst, bevor er den Mond anholt.
Speaker 0: Kurz nickte ich, da hatte sie recht, aber dann traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag.
Speaker 0: Du weißt es?
Speaker 0: Brauch es entsetzt aus mir heraus.
Speaker 0: Ich hatte das passieren können, und was bedeutete das jetzt für den armen Muni?
Speaker 0: Grindelwald zog nur eine Augenbrauch hoch.
Speaker 0: Natürlich weiß ich es.
Speaker 0: Es tut mir leid, aber deine Reaktion zu Halloween hat so ziemlich alles gesagt.
Speaker 0: Außerdem habe ich eure Unterhaltung danach belauscht.
Speaker 0: Wer weiß sonst noch davon, hakte ich angespannt nach und hoffte einfach auf das Beste.
Speaker 0: Sie wusste Bescheid, das war eine ausgewachsene Katastrophe.
Speaker 0: Grindelwald schaute mich irritiert an.
Speaker 0: Niemand verkündete sie dann.
Speaker 0: Sie klang dabei, als hätte ich da auch selbst draufkommen können.
Speaker 0: Aber konnte ich ihr das wirklich glauben?
Speaker 0: Würde ich wohl oder übel tun müssen.
Speaker 0: Was willst du dafür, erkundigte ich mich und hoffte, dass ich mich nicht so panisch anhörte, wie ich mich fühlte.
Speaker 0: Wenn sie es auch nur irgendjemandem sagte, hätten wir ein gigantisches Problem.
Speaker 0: Aus irgendeinem Grund schien sie meinen Gedankengängen nicht so ganz folgen zu können.
Speaker 0: Wie was will ich dafür?
Speaker 0: Für was sollte ich etwas wollen?
Speaker 0: fragte sie sichtlich verwirrt.
Speaker 0: Das wiederum verwirrte mich.
Speaker 0: Aber egal.
Speaker 0: Na ja, dafür, dass du nichts verrätst.
Speaker 0: Was willst du dafür?
Speaker 0: klärt ich sie auf.
Speaker 0: Aus irgendeinem Grund stärkte sie mich jetzt so an, als wäre mir ein zweiter Kopf gewachsen.
Speaker 0: Dann erwiderte sie, als wäre es das Normalste auf der Welt.
Speaker 0: Ich will gar nichts dafür.
Speaker 0: Ich hätte es ohnehin nicht weiter erzählt.
Speaker 0: Es gibt Geheimnisse, die bleiben eben besser geheim.
Speaker 0: Okay, damit hatte ich nicht gerechnet.
Speaker 0: Für was hatte sie denn dann unbedingt herausfinden müssen, was hinter den vier Tieren steckte, die sie gesehen hatte?
Speaker 0: Aber bitte, war eh besser für uns.
Speaker 0: Mittlerweile war es fast dunkel.
Speaker 0: Du hast recht, ich muss wirklich los, Grindelwald, meinte ich, stand auf und ging.
Speaker 0: Ich war noch nicht wart gekommen, als sie mir hinterher rief.
Speaker 0: Black, warte mal, ich habe noch eine Bitte.
Speaker 0: Also doch eine Bedingung, meinte ich, tonlos.
Speaker 0: Ich hatte es ja gewusst, nichts im Leben war umsonst.
Speaker 0: Es gab immer einen Haken.
Speaker 0: Doch Grindelwald schüttelte nur den Kopf.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Nein, keine Bedingung, habe ich doch gesagt.
Speaker 0: Es ist einfach nur eine Bitte eben.
Speaker 0: Wenn es zu mich vielleicht nicht dauernd Grindelwald nennen, mit deinem Namen will ich eigentlich nichts zu tun haben, meinte sie dann.
Speaker 0: Das wiederum konnte ich gut nachvollziehen.
Speaker 0: Das ergibt Sinn, bei mir ist es ja nicht anders.
Speaker 0: Aber wie soll ich dich denn stattdessen nennen, stimmte ich zu.
Speaker 0: Valeria, oder Val, kannst du dir aussuchen.
Speaker 0: sagte sie schulterzuckend.
Speaker 0: Ich wandte mich wieder zum Gehen.
Speaker 0: Gute Nacht, Valeria, rief ich ihr über die Schulter zu.
Speaker 0: Gute Nacht, Sirius, kam es zurück, was mich zum Lächeln brachte.
Speaker 0: Endlich hatte mal jemand gemerkt, dass ich mich mit meinem Nachnamen auch nicht so recht einfreunden konnte.
Speaker 0: Kapitel XIII.
Speaker 0: Das letzte Puzzleteil.
Speaker 0: Sometimes the smallest step in the right direction ends up being the biggest step of your life.
Speaker 0: Remus Sicht.
Speaker 0: Wir warteten auf Sirius.
Speaker 0: Wo blieb er nur?
Speaker 0: Wenn er noch viel länger brauchte, würden wir ohne ihn gehen müssen, der Mond war kurz davor, aufzugehen.
Speaker 0: Da kam er auch schon angerannt.
Speaker 0: Sie weiß es, meinte er tonlos.
Speaker 0: Damit meinte er doch wohl nicht.
Speaker 0: Oh Mann, nachdem ich mich zurück verwandelt hatte, konnte ich auch gleich meinen Koffer packen gehen und hoffen, dass sie nur meinen Teil des Geheimnisses kannte.
Speaker 0: Aber wie hatte das passieren können?
Speaker 0: Wir waren in letzter Zeit wirklich vorsichtig damit gewesen und hatten ausschließlich in unserem Schlafsaal darüber geredet.
Speaker 0: James sah ziemlich blass aus und Wumpschwanz wirkte, als würde er gleich anfangen zu hyperventilieren.
Speaker 0: Tatze jedoch schien gar nicht so von der Rolle zu sein, wie ich es unter diesen Umständen erwartet hätte.
Speaker 0: Fragen sah ich ihn an.
Speaker 0: Sie hat gesagt, dass sie nichts weiter sagt, klärt er mich auf.
Speaker 0: Krone ließ sich davon nicht überzeugen.
Speaker 0: Das ist ja schön und gut, wenn sie das gesagt hat, aber woher sollen wir wissen, ob sie es auch ernst meint?
Speaker 0: Das war eine sehr gute Frage.
Speaker 0: Sie weiß es seit Halloween.
Speaker 0: Ich glaube, dass sie unser kleines Geheimnis für sich behalten wird.
Speaker 0: Keine Sorge, Muni, furt hat sofort.
Speaker 0: Wenn er das sagte, dann würde ich es ihm jetzt einfach mal glauben und hoffen, dass er sich nicht erte.
Speaker 0: Jetzt mussten wir aber schon langsam wirklich los.
Speaker 0: Immerhin würde der volle Mond den Mächst aufgehen.
Speaker 0: Gemeinsam setzten wir uns in Bewegung und ich war wieder einmal froh, dass ich so gute Freunde hatte.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Viel gestalten auf dem Weg zur peitschenden Weide.
Speaker 0: Einige Zeit später kamen vier Tiere wieder heraus.
Speaker 0: Ein Hund, eine Ratte, ein Hirsch und ein Wehrwolf.
Speaker 0: Das machte durchaus Sinn, weil Wehrwürfel für Tiere keine Gefahr darstellten.
Speaker 0: Eine andere Frage war jedoch, wo waren Potter, Paddy, Grun, Sirius abgeblieben und wo kamen die Tiere auf einmal her?
Speaker 0: In dem Moment fiel mir auf, dass sich die Spitznamen, die sie füreinander hatten, durchaus mit den Tieren verbinden ließen.
Speaker 0: Tatze wie bei einem Hund, Wurmschwanz wie der Schwanz einer Ratte, Krone wie das Geweih bei einem Hirsch.
Speaker 0: Und natürlich Moony wie Mond und Mond wie Vollmond, wo sich Werbölfe verbandelten.
Speaker 0: Das war es, das letzte Puzzleteil.
Speaker 0: Was, wenn das nicht einfach irgendwelche Tiere waren?
Speaker 0: Was, wenn das die Rumtraber waren?
Speaker 0: Was, wenn sie Animagi waren?
Speaker 0: Da würde ich demnächst einen von ihnen zur Rede stellen müssen.
Speaker 0: Ach du Scheiße, ich hatte verschlafen, oder?
Speaker 0: Wo wir schon dabei waren, wo war ich überhaupt?
Speaker 0: Und warum war es so eiskalt?
Speaker 0: Oh Mann, war ich etwa immer noch am Astronomietum?
Speaker 0: Ich musste gestern eingeschlafen sein.
Speaker 0: Toll.
Speaker 0: Ich hatte gerade erfolgreich im Jänner eine Nacht auf den eiskalten Steinen des Astronomietums verbracht.
Speaker 0: Kein Wunder, dass mir kalt war.
Speaker 0: Meine Zähne klapperten, und als ich aufstand, merkte ich, dass mir schwindelig wurde.
Speaker 0: Habe ich etwa krank geworden?
Speaker 0: Wunder würde es mich jetzt nicht, abgesehen davon tat mir alles weh.
Speaker 0: Ich machte mich auf dem Weg in einen Krankenflügel, wo mein Promfree mich erst einmal anwies, mich in eines der Betten zu legen.
Speaker 0: Den Schnupfen, den ich mir eingefangen hatte, konnte sie zwar in Nullkommann nichts heilen, da ich aber ein paar fies aussehende Erfrierungen gehabt hatte, sollte ich den Tag hier verbringen, zumal es sowieso schon fast Mittag war.
Speaker 0: Mir sollte es recht sein, hier war es immerhin warm.
Speaker 0: Remussicht Als ich wach wurde, war das Bett neben mir nicht mehr leer.
Speaker 0: War das etwa Grindelwald?
Speaker 0: Was machte sie denn hier?
Speaker 0: Schwer verletzt, schien sie nicht zu sein, denn als sie merkte, dass sie aufgewacht war, wandte sie sich mir zu und grinste mich an.
Speaker 0: Kalt draußen heute, meinte sie.
Speaker 0: Dem konnte ich nur zustimmen, auf dem Weg zur peitschenden Weide und wieder zurück nach Hogwarts waren meine Zähne fast abgefroren.
Speaker 0: Wo wir schon dabei wären, jetzt war der perfekte Moment, um mich selbst davon zu überzeugen, dass sie nichts ausplaudern würde.
Speaker 0: Aber wie sollte ich so ein Gespräch am besten beginnen?
Speaker 0: Nachdenklich musterte ich sie.
Speaker 0: Gründelwald schien zu erraten, was ich gerade dachte, denn sie flüsterte mir zu.
Speaker 0: Dein kleines Geheimnis ist bei mir sicher, keine Sorge.
Speaker 0: Immerhin hat jeder so seine Geheimnisse, von denen besser keiner erfährt.
Speaker 0: Beruhigt atmete ich aus, dann fiel mir noch etwas ein.
Speaker 0: Wenn du gar nicht vorhattest, das irgendwem zu sagen, wieso hast du dann Nachforschungen angestellt, erkundigte ich mich.
Speaker 0: Tatsächlich wirkte sie ein klein wenig verlegen, während sie murmelte, naja, ich bin ziemlich neugierig.
Speaker 0: Ich kann einfach nicht anders, wenn ich irgendwo ein Geheimnis finde, muss ich die Wahrheit wissen.
Speaker 0: Einfach nur für mich.
Speaker 0: Aber eine Frage hätte ich noch.
Speaker 0: Die anderen.
Speaker 0: Sind sie eine Magie?
Speaker 0: Ich nickte nur.
Speaker 0: Es abzustreiten hätte vermutlich eh nichts gebracht.
Speaker 0: Später am Nachmittag nach dem Unterricht tauchten die anderen Rumtreiber auf, um mich abzuholen.
Speaker 0: Nachdem er sich versichert hatte, dass es mir gut ging, wanderte tatses Blick weiter zu Grindelwald.
Speaker 0: Was ist denn dir passiert, Valeria?
Speaker 0: erkundigte er sich.
Speaker 0: Valeria?
Speaker 0: Sie schien jedenfalls weniger schlecht gelaunt darauf zu reagieren, als auf Grindelwald.
Speaker 0: Interessant.
Speaker 0: Wobei, wen wundert er das schon.
Speaker 0: Wenn ich so eine Nachname hätte wie sie, würde ich meinen Vornamen auch vorziehen.
Speaker 0: Sie murmelte etwas von wegen sie wäre eingeschlafen.
Speaker 0: Am Astronomie-Turm, bei dieser Eiseskelte, hackte Tatze nach.
Speaker 0: Valeria nickte.
Speaker 0: Das stellte ich mir ziemlich ungemütlich vor.
Speaker 0: Kein Wunder, dass sie vorhin gemeint hatte, dass es draußen kalt sei.
Speaker 0: Valeria-Sicht.
Speaker 0: Ja, Valeria.
Speaker 0: Endlich mal jemand, der mich so nannte.
Speaker 0: Außer Regulus nannten mich sonst immer alle beim Nachnamen.
Speaker 0: Absolut bescheuert.
Speaker 0: Obwohl die Rumtreiber sich scheinbar darauf geeinigt hatten, mich nicht zu ärgern, oder es zumindest nicht taten, war ich mir nicht sicher, ob ich dem Frieden trauen konnte.
Speaker 0: Irgendwie wirkte die Ruhe trügerisch.
Speaker 0: Vor allem aber wusste ich, dass man nur enttäuscht werden konnte, wenn man Vertrauen in jemanden setzte oder sich Hoffnungen machte.
Speaker 0: Hüstel, Regulus, Hüstel.
Speaker 0: Nun ja, solange sie nicht gemein zu mir waren, würde ich auch nett sein.
Speaker 0: Und was die ganze Wehrwolf und Animagi-Sache betraf, da hatte ich sowieso nicht vor, auch nur ein Sterbenswörtchen zu verlieren.
Speaker 0: Im Moment lag der Fokus dann wohl auf dem Unterricht, uns darauf, mein eigenes Geheimnis bestmöglich zu verstecken und unter Kontrolle zu halten.
Speaker 0: Damit dürfte ich beschäftigt genug sein.
Speaker 0: Komplizierte Freundschaften.
Speaker 0: Life is simple, don't make it complicated.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Ich hatte Mist gebaut, das ließ ich nicht abstreiten.
Speaker 0: Und wie sollte ich well davon überzeugen, dass es mir wirklich und ganz ernst gemeint leidt hat?
Speaker 0: Mir fehl nichts ein, vor allem weil man wäl so wieso noch schwer erraten konnte, was sie dachte.
Speaker 0: Vielleicht sollte ich einfach mal mit ihr reden.
Speaker 0: Irgendwie musste ich das Eis brechen, bevor es undurchdringlich wurde.
Speaker 0: Ja, das war ein guter Plan.
Speaker 0: Gleich morgen würde ich mit ihr sprechen.
Speaker 0: Beim Frühstück sah ich sie nicht und auch auf den Gängen lief sie mir nicht über den Weg.
Speaker 0: Als ich sie auch vor Zaubertränke, dass wir nach ihrer Klasse hatten, nichts sah, begann nicht mehr Sorgen zu machen.
Speaker 0: Den Rest ihrer Klasse hatte ich gesehen.
Speaker 0: Wo war nur sie?
Speaker 0: Meine Sorge vergrößerte sich von Minute zu Minute, und ich konnte mich kaum auf den Unterricht konzentrieren.
Speaker 0: Als Zaubertränke endlich vorbei war, war ich kurz davor, durchzudrehen.
Speaker 0: Zum Glück hörte ich einen Schüler sagen, dass er well in den Krankenflügel gehen hatte, sehen.
Speaker 0: Das war gleich aus zwei Gründen gut.
Speaker 0: Erstens wusste ich jetzt, wo sie war, und zweitens war es vermutlich nichts Lebensbedrohliches, wenn sie selbst dorthin gegangen war.
Speaker 0: Nachdem ich nun wusste, wo sie war, stand außer Frage, was ich als nächstes tun würde.
Speaker 0: meinen Freunden sagte ich, dass ich mich nicht auch so gut fühlte und in den Krankenflügel gehen würde.
Speaker 0: Das war nicht einmal komplett gelogen.
Speaker 0: So schnell ich konzer machte, ich mich auf den Weg, aber dann blieb ich in der Tür wie angewurzelt stehen.
Speaker 0: Sie war nicht allein.
Speaker 0: Sirius und seine Gryffindor-Freunde, die Rumtreiber waren da.
Speaker 0: Zuerst überlegte ich, ob sie möglicherweise wie so oft auf ihr herum hackten, aber diese Vermutung verwarf ich schnell wieder, als ich die Lage genauer erfasste.
Speaker 0: Gerade hatte Sirius die Valeria genannt.
Speaker 0: Und sie hatte ihn angelächelt.
Speaker 0: Was wurde das denn jetzt?
Speaker 0: Ich dachte, sie konnten sich gegenseitig nicht leiden.
Speaker 0: Ich dachte, Well hatte für die anderen Gryffindors besonders für die Rumtreiber nichts übrig.
Speaker 0: Außerdem war sie mit mir befreundet.
Speaker 0: Okay, man konnte mit mehreren Leuten befreundet sein, aber ich spürte trotzdem einen kleinen Stich im Herz, so mal ich mir im Moment nicht einmal sicher war, ob sie mit mir überhaupt je wieder ein Wort wechseln würde.
Speaker 0: Als ich sie so glücklich sah, wurde mir mit einem einmal klar, wie dumm ich gewesen war.
Speaker 0: Ich hätte nicht kommen sollen.
Speaker 0: Scheinbar brauchte sie mich nicht.
Speaker 0: Wie auch, da war ja immer noch serious.
Speaker 0: Klug, gut aussehend, auch in Gryffindor.
Speaker 0: So schnell ich konnte, machte ich, dass ich wegkam.
Speaker 0: Mittlerweile fühlte ich mich wirklich ziemlich mies, irgendwie verraten.
Speaker 0: Weil war meine beste Freundin schon seit Kindheitstagen.
Speaker 0: Die hatte es nur soweit kommen können.
Speaker 0: Valerias Sicht Am Tag darauf, war ich zum Glück aus dem Krankenflügel entlassen worden und da es ein Samstag war, machte ich mich auf den Weg zum See.
Speaker 0: Natürlich war es immer noch ziemlich kalt, aber immerhin konnte ich hier in Ruhe über alles nachdenken.
Speaker 0: Alles bezog sich zu einem ziemlich großen Teil auf die Rumtreiber.
Speaker 0: Einerseits hatten sie mich nicht mehr geärgert, andererseits war ich mir nicht sicher, ob das nicht nur die Ruhe vor dem Sturm war.
Speaker 0: Dann war da noch die Wehrwolf und Animagi-Sache, die ich jetzt zwar aufgedeckt hatte, um die meine Gedanken aber logischerweise trotzdem kreisten.
Speaker 0: Und Regulus?
Speaker 0: Sollte ich mit ihm reden?
Speaker 0: Aber andererseits hatte er seine Seite offensichtlich gewählt, und wenn ihm unsere Freundschaft wichtig genug war, würde er schon von sich aus zu mir kommen.
Speaker 0: Naja, vor allem war ich nach wie vor wütend auf ihn, irgendwie.
Speaker 0: Ich hing immer noch meinen Gedanken nach, als ich vom Schlauss her Sirius und Lupin auf mich zukommen sah.
Speaker 0: Was wollten die denn schon wieder?
Speaker 0: Und vor allem, wo waren die anderen Rumtreiber?
Speaker 0: Sirius sicht.
Speaker 0: Hallo Valeria.
Speaker 0: Begrüßte ich sie, als wir bei ihr angekommen waren.
Speaker 0: Irgendwie wirkte sie nervös, wie ich feststellte.
Speaker 0: Dauernd huschte ihr Blick hin und her, als würde sie etwas suchen.
Speaker 0: Wo sind Potter und Pettigrew?
Speaker 0: Erkundigte sie sich schließlich.
Speaker 0: Moni klärte sie auf.
Speaker 0: Die kommen gleich.
Speaker 0: Was wollt ihr schon wieder?
Speaker 0: meinte Valeria und ich konnte deutlich die Unruhe in ihrer Stimme hören.
Speaker 0: Wieso nur wirkte sie so gehetzt?
Speaker 0: Wenn ich es mir recht überlegte, wusste ich die Antwort darauf.
Speaker 0: Sie dachte, wir planten einen Hinterhalt oder etwas in die Richtung.
Speaker 0: Anders ließen sich ihre ständigen Blicke über die Schulter und ihrer Frage nach dem Verbleib von Krone und Wurmschwanz kaum erklären.
Speaker 0: Willkommen in Frieden, verkündete ich.
Speaker 0: Sie sah nicht so aus, als würde sie mir das hundertprozentig abkaufen, deshalb fügte ich schnell hinzu.
Speaker 0: Ehrlich.
Speaker 0: Immer noch leicht zweifeln, sah sie mich direkt an.
Speaker 0: Und was wollt ihr dann von mir?
Speaker 0: Eine Grindelwald in Hogwarts, Kapitel Fünfzehn.
Speaker 0: Gift im Kuchen?
Speaker 0: Cake is the answer, no matter what the question is.
Speaker 0: Valerius Sicht.
Speaker 0: Da kamen Potter und Pettigrew auch schon vom Schloss her auf uns zugeeilt.
Speaker 0: Gut, immerhin würden sie sich da nicht heimlich von hinten anschleichen können.
Speaker 0: Keuchend kamen sie neben Sirius und Lupin zum Stehen und mir entgegen.
Speaker 0: nicht, dass Potter etwas hinter seinem Rücken versteckte.
Speaker 0: Nur was?
Speaker 0: Sirius fuhr fort, ähm, also wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns extrem beschissen dir gegenüber verhalten haben, und deshalb wollten wir uns entschuldigen.
Speaker 0: Es tut uns wirklich leid.
Speaker 0: Die anderen drei mummelten ebenfalls Entschuldigungen, und ich war verwirrt.
Speaker 0: Sagten sie die Wahrheit, oder warteten sie nur darauf, dass ich ihnen auf den Leim ging, um irgendetwas Extrem fieses zu tun?
Speaker 0: Welcher bereits festgestellt hatte, mit Vertrauen war es so eine Sache.
Speaker 0: Andererseits, wieso sollte ich ihn nicht wenigstens zuhören?
Speaker 0: Also blieb ich, wo ich war, als Potter etwas hinter seinem Rücken hervorholte.
Speaker 0: Innerlich bereitet ich mich darauf vor, wegzulaufen, falls es sich um einen Trick handelte.
Speaker 0: Doch was zum Vorschein kam, war nichts anderes als ein Kuchen.
Speaker 0: Eine Weile starte ich, die Rumtreiber einfach nur verwirrt an, dann erkundigte ich mich.
Speaker 0: Was ist das?
Speaker 0: Hilfreich?
Speaker 0: wie immer klärte Serious mich auf.
Speaker 0: Ein Kuchen?
Speaker 0: Ich schaute ihn entnervt an.
Speaker 0: So weit war ich doch tatsächlich schon alleine gekommen, man glaubte es kaum.
Speaker 0: Blupim, dem anscheinend aufgefallen war, dass das nicht so ganz die Antwort war, auf die ich gewartet hatte, fügte hinzu, wer haben ihn als Entschuldigung gebacken?
Speaker 0: Konnte man dem Glauben schenken?
Speaker 0: Ist er vergiftet?
Speaker 0: hakte ich nach.
Speaker 0: Ich meinte, das durchaus ernst.
Speaker 0: Zutrauen würde ich es ihnen.
Speaker 0: Natürlich nichts Tödliches, aber es gab ja auch andere Sachen, die passieren könnten.
Speaker 0: Bunte Haare, Ohrwürmer, Blähungen.
Speaker 0: Und die Rumtreiber waren in diesem Gebiet mehr als nur bewandert.
Speaker 0: Jetzt war es, an den Rumtreibern zu starren.
Speaker 0: Aber ehrlich, was dachten sie sich denn bitte, dass sich so vertrauensselig, so naiv war?
Speaker 0: Äh, nein, ist er nicht, verkündete Potter schließlich.
Speaker 0: Ich war immer noch nicht überzeugt.
Speaker 0: und schließlich schlug Serious vor.
Speaker 0: Weißt du was, wir lassen ihn einfach hier und stören dich mal nicht weiter.
Speaker 0: Die anderen drei nicken zustimmend und dann zogen sie wieder ab.
Speaker 0: Ich blickte ihnen hinterher, den Schokoladenkuchen, der wirklich unglaublich lecker aussah, nahm ich mit in den Schlafsaal.
Speaker 0: Ob ich ihn essen wollte oder nicht, konnte ich später immer noch entscheiden.
Speaker 0: Mitten in der Nacht traf ich schließlich eine Entscheidung.
Speaker 0: Ich traf sie aus dem Bauch heraus, buchstäblich, denn ich hatte Hunger.
Speaker 0: Außerdem, was sollte schon groß passieren?
Speaker 0: Es war ja nicht so, als hätte ich bei irgendwem einen Ruf zu verlieren.
Speaker 0: Der Kuchen war wirklich köstlich.
Speaker 0: Und vor allem, wie mir nach dem zweiten Stück auffielen, viel zu viel für mich alleine.
Speaker 0: So kam es, dass ich am Morgen im Gryffindor Gemeinschaftsraum versuchte, ein paar Stück könnte die Leute zu bringen.
Speaker 0: Nur wollte aus der Lilly keiner ein Stück und auch sie sah leicht misstrauisch aus.
Speaker 0: Fünf Stücke hatten natürlich ein anderes Schicksal.
Speaker 0: Eigentlich wollte ich Regulus eines geben, aber ich traf ihn nie alleine an.
Speaker 0: Als ich ihm ein Stück anbot, einer seiner Freunde ist zu Boden schlug und er absolut nichts dagegen unternahm, hatte ich genug.
Speaker 0: Sollte er doch meinetwegen ins Slytherin Gemeinschaftsraum verrotten.
Speaker 0: Wenn er von sich aus mit mir reden wollte, gut, aber ich würde ihm sicher nicht mehr hinterherlaufen.
Speaker 0: Regular Sicht.
Speaker 0: Na toll, sie würde nie wieder ein Wort mit mir wechseln.
Speaker 0: Ich war ein Idiot.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Als ich aufwachte, rochte es nach Schokolade.
Speaker 0: Das an und für sich war nichts Besonderes.
Speaker 0: Muni liebte Schokolade, aber es roch nach Schokoladenkuchen.
Speaker 0: Ich sah mich um und entdeckte ein Kuchenstück, das neben meinem Bett stand.
Speaker 0: Wie kam das denn dahin?
Speaker 0: Und hieß, dass sie hatte die Entschuldigung akzeptiert oder dass wir unseren blöden Kuchen sonst wo hinstecken konnten.
Speaker 0: Auch die anderen hatten die Kuchen mittlerweile entdeckt.
Speaker 0: Glaubt ihr, sie hat irgendetwas reingetan?
Speaker 0: meint sie schließlich.
Speaker 0: Moni und Harze wussten es nicht, aber wo um Schwanz schüttelte, überzeugte den Kopf.
Speaker 0: Wieso bist du dir so sicher?
Speaker 0: hakte Moni nach.
Speaker 0: Eine Antwort war nicht nötig, denn in dem Moment hatten wir den bereits leeren Kuchenteller in seinen Händen entdeckt.
Speaker 0: Wir brachen in Gelächte aus und dann machten wir uns über den Kuchen her.
Speaker 0: Beim Frühstück konnte ich ganz deutlich ein paar Kuchenkrümel auf den Umhängen der Rumtreiber ausmachen.
Speaker 0: Sie hatten den Kuchen also gegessen, was im besten Fall hieß, dass sie ihre Entschuldigung ernst gemeint hatten.
Speaker 0: Hoffentlich würde der Frieden andauern, ich hatte keine Lust, dass das ganze Theater innerhalb kürzester Zeit von vorne losging.
Speaker 0: Die Zeit verging und ich machte mir immer weniger Sorgen wegen der Rumtreiber.
Speaker 0: Mit Regulus sprach ich zwar nach wie vor nicht, aber ich hatte immerhin meine Ruhe.
Speaker 0: Auch die anderen Gryffindors, Hufflepuffs und Ravenclaws, schienen dazu übergegangen zu sein, mich einfach nicht zu beachten, was ich toll fand.
Speaker 0: Einzig und alleine die Slytherins bereitet mir Ärger, aber damit konnte ich leben, denn sie hatten etwas gegen mein Haus, nicht meine Nachnamen, und so ging es vielen anderen Gryffindors auch.
Speaker 0: Einmal als Professor Slughorn und zum Unterricht Partnern zugeteilt hatte und ich mit Potter ein Team bilden sollte, dachte ich, das war es jetzt.
Speaker 0: Zu meiner – und vermutlich auch seiner – Überraschung, klappte es jedoch ganz gut.
Speaker 0: Wir hatten es geschafft, einen Trank des lebenden Todes zu brauen, der zwar nicht perfekt, aber immerhin mehr als in Ordnung war – und das ohne zu streiten.
Speaker 0: Ein anderes Mal hätte ich fast die Kontrolle verloren, denn einer des Litterins hatte es mit seinen Beleidigungen zu weit getrieben.
Speaker 0: Während er sich also rühmte, eine Gründe weit in die Flucht geschlagen zu haben, wusste ich genau, dass ich ihm mit meiner Flucht das Leben gerettet hatte.
Speaker 0: Als ich als Elementarwesen, dieses Mal ganz aus Wasser im See, in Ruhe über alles nachdachte, war ich froh, dass ich nicht umgekehrt war, denn kurz hatte ich mit dem Gedanken gespielt, so wütend war ich gewesen.
Speaker 0: Das hätte allerdings neben schwerer Körperverletzung bis hin zu Mord zur Offenbarung meines Geheimnisses geführt, was auf lange Sicht betrachtet so gar nicht gut war.
Speaker 0: Auf Kurze eigentlich auch nicht.
Speaker 0: Also nochmal Glück gehabt.
Speaker 0: Generell hatte bisher alles gut geklappt und die Prüfung entstanden an, das Jahr würde bald zu Ende sein.
Speaker 0: Aber zuvor hieß es Lernen, Lernen, Lernen.
Speaker 0: Es war anstrengend, aber ich gab mein Bestes.
Speaker 0: Remussicht.
Speaker 0: Gerade unterhielt sich Valeria mit irgendeinem Slytherin.
Speaker 0: Und ja, unterhalten war das falsche Wort.
Speaker 0: Sie versuchte ihn abzuwimmeln.
Speaker 0: Das Wort Wehrwolf konnte ich jedoch deutlich heraushören.
Speaker 0: Scheiße!
Speaker 0: Wie angewurzelt blieb ich stehen.
Speaker 0: Tatze, Krone und Wurmschwanz, die es ebenfalls bemerkt hatten, warfen sich erschrockene Blicke zu.
Speaker 0: Möglichst unauffällig folgten wir ihr, um zu hören, was sie alles sagen würde.
Speaker 0: Ja klar ist er ein Wehrwolf, meinte Valeria.
Speaker 0: Augenrollen zu den Slytherin.
Speaker 0: Ich hielt die Luft an.
Speaker 0: Sie hatte gesagt, sie würde dich halten.
Speaker 0: So viel dazu.
Speaker 0: Ich musste doch irgendetwas tun.
Speaker 0: Jetzt mal ehrlich, das glaubst du doch wohl selber nicht.
Speaker 0: Kein einziger sogenannte Beweis ist, dass er jeden vollmond verschwindet?
Speaker 0: Schon mal daran gedacht, dass er das vielleicht absichtlich macht, damit alle denken, er hätte etwas zu verbergen?
Speaker 0: Überleg doch mal, wir sind hier in einer Schule.
Speaker 0: Wie groß ist deiner Meinung nach die Chance, je vor ein Wehrwolf zu treffen?
Speaker 0: Eben.
Speaker 0: Also nerv mich nicht, lass es einfach, du verschwendest deine Zeit, glaub mir, fügte sie dann jedoch herablassend hinzu.
Speaker 0: Deslederon wirkte tatsächlich überzeugt und verdrückte sich.
Speaker 0: Uff, gerade nochmal gut gegangen.
Speaker 0: Erleichterung pur.
Speaker 0: Valeria schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Dann drehte sie sich plötzlich zu uns um.
Speaker 0: Ich sag nichts weiter, hab ich doch gesagt.
Speaker 0: Ihr braucht mich nicht zu verfolgen, teilte sie uns augenrollend mit.
Speaker 0: Möglicherweise sahen wir ein bisschen ertappt aus, aber nur ein bisschen.
Speaker 0: Valeria's Sicht.
Speaker 0: Also schließlich Zeit für die Prüfungen war, war ich vorbereitet.
Speaker 0: Als ich sie dann hinter mir hatte, war ich mir ziemlich sicher, zumindest nirgends durchgefallen zu sein.
Speaker 0: Relativ gut gelaunt verbrachte ich die letzten Wochen und die Prüfungen fielen sogar besser als erwartet aus.
Speaker 0: Irgendwann war der letzte Tag da.
Speaker 0: Mit dem Hogwarts Express fohren wir zum Gleis und ich war einigermaßen enttäuscht, dass das Schuljahr schon vorbei war.
Speaker 0: Am Bahnsteig stieß ich gemeinsam mit Regulus und Sirius zu Weiburger Black.
Speaker 0: Ich konnte sie nicht leiden.
Speaker 0: Wenig später waren wir im Hause der Blacks angekommen.
Speaker 0: Hier hatte ich ziemlich viel Zeit in meinem bisherigen Leben verbracht, aber heute fühlte ich mich irgendwie fremd.
Speaker 0: Dieses Jahr hatte ich mich verändert, das war nicht zu leugnen.
Speaker 0: Ich vertrat dieselben Überzeugungen wie zuvor, hatte immer noch ein Geheimnis, aber ich hatte gelernt, mich zu behaupten.
Speaker 0: Ich hatte gelernt, dass viele Menschen nur auf Äußerlichkeiten, Verwandtschaften und Namen achteten und Menschen, die entweder absichtlich oder durch eine unglückliche Fügung des Schicksals anders waren, verachteten.
Speaker 0: Ich hatte gelernt, dass viele sich nicht die Mühe machten, hinter die Fassade zu blicken und dass Vorurteile ganze Freundschaften in Gefahr bringen konnten.
Speaker 0: Und das Wichtigste von allem, ich hatte gelernt, dass ich dafür absolut kein Verständnis hatte.
Speaker 0: Jeder sollte so sein dürfen, wie er war, und es sollte auf niemandem herumgehakt werden, nur weil er anders war.
Speaker 0: Jeder war unterschiedlich, und das war gut so.
Speaker 0: Valeria Grindlwald, du bist eine Schande für alle Zauberer.
Speaker 0: Du solltest dich was schämen.
Speaker 0: Nicht nur, dass du verräterischerweise nach Gravender gekommen bist.
Speaker 0: Nein, du bist auch nicht dazu in der Lage, Regulus in Ruhe zu lassen.
Speaker 0: Das schwarzhaarige Mädchen balte die Hände zu fäusten und unterbrach Walburger Black wütend.
Speaker 0: Aber wir sind Freunde.
Speaker 0: Walburger Black hörte auf zu schreien.
Speaker 0: Sie sah Valeria direkt in die Augen.
Speaker 0: Und als sie weitersprach, war ihre Stimme klirrend und kalt wie Eis.
Speaker 0: Wie kannst du es wagen, mich zu unterbrechen?
Speaker 0: Ich werde niemals, ich wiederhole, niemals zulassen, dass Stragolus auch nur irgendetwas mit abschauen, wie dir zu tun hat.
Speaker 0: Sie wandte sich zum Gehen und Valeria atmete erleichtern auf, doch sie hatte sich zur Früh gefreut.
Speaker 0: In dem Moment fuhr Valburger Black noch einmal zu den Mädchen herum.
Speaker 0: Valeria wandt sich vor Schmerzen, doch trotz des Groatius Fluches kam kein Laut über ihre Lippen.
Speaker 0: Während die Frau den Raum endgültig verließ, fauchte sie, sei froh, dass wir dich überhaupt hier wohnen lassen.
Speaker 0: Ich hoffe, du hast eine Lektion gelernt und hältst dich von Regulus fern, denn das ist meine letzte Warnung.
Speaker 0: Dann war sie weg.
Speaker 0: Valeria ließ sich zur Boden sinken und stürzte den Kopf in die Arme.
Speaker 0: Aber selbst wenn sie hier weg könnte, wo sollte sie hin?
Speaker 0: Sie hatte ja niemanden.
Speaker 0: Dieser Sommer war das Schlimmste, den sie jemals gehabt hatte.
Speaker 0: Doch sie würde ihre Meinung nicht verstecken, nie wieder.
Speaker 0: Sie würde für das kämpfen, was sie für richtig hielt.
Speaker 0: Koste es, was es wolle.
Speaker 0: Hier kommt also der zweite Band und der Prolog.
Speaker 0: It's hard to wake up from a nightmare if you aren't even asleep.
Speaker 0: Sie war wütend, so unglaublich wütend.
Speaker 0: Am liebsten würde sie alles und jeden in Stücke reißen, doch sie durfte nicht.
Speaker 0: Sie wusste, dass die Wut von ihr Besitzergriff, genauso wie die Elemente, und sie nicht mehr rational dachte.
Speaker 0: Sie wusste, sie musste sich beherrschen, denn sonst würde die Magie sie beherrschen.
Speaker 0: Aber das war einfacher gesagt als getan.
Speaker 0: Plötzlich war es zu spät.
Speaker 0: Ihren normalerweise grünen Augen, die nun in einem tiefen Meerblau leuchteten, blitzten, während sie sich auf denjenigen stürzte, der da ihre Wut auf sich gezogen hatte.
Speaker 0: Sie konnte das Geräusch hören, als ihr Opfer nach Luft rang.
Speaker 0: Doch mit all ihrer Magie sorgte sie dafür, dass er nach und nach ertrank, obwohl weit und breit kein Wasser zu sehen war.
Speaker 0: Kaum, dass er zusammengebrochen war, ging sie weiter.
Speaker 0: Da waren noch mehr Menschen.
Speaker 0: Eine Stimme in ihrem inneren Schrie sie an aufzuhören, aber sie war besinnungslos vor Zorn, kannte keine Gnade.
Speaker 0: Ihre Augen wechselten von blau zu feuerrot und eben solches heiß lodern des Feuerschoss aus ihren Händen, jedoch ohne sie zu verbrennen.
Speaker 0: Ein verkohlter Körper fiel in sich zusammen, sie stieg darüber hinweg.
Speaker 0: Während sie einen Sturm rief, der die von Nebel nicht zu erkennende Person vor ihr immer und immer wieder gegen die Steine der Klippen schlagen ließ, bis diese sich nicht mehr bewegte, nahmen ihre Augen ein undurchdringliches Sturmgrau an.
Speaker 0: Sie wusste, sie musste aufhören, sie musste es lassen, sie hatte schon genug angerichtet.
Speaker 0: Doch als eine weitere Welle Hass in ihrem Inneren wogte, wandte sie sich noch einer vierten Person zu.
Speaker 0: Ohne mit der Wimper zu zucken oder mit ihren braunen Augen auch nur zu blinzen, ließ sie zu, dass die Erde ihr Opfer zermeimte.
Speaker 0: Da erlichtete sich der Nebel.
Speaker 0: Doch obwohl sie die vier Toten nicht identifizieren konnte, packte sie mit einem Mal das Grauen.
Speaker 0: Was hatte sie nur getan?
Speaker 0: In dem Moment kamen viele Zauberer auf sie zu, und während sie sich noch wehrte, wurde sie mit Fäden aus purem Licht gefesselt, das Einzige, was sie halten konnte.
Speaker 0: Sie wussten es.
Speaker 0: Sie wussten es alle, und die Folgen würden schrecklich sein.
Speaker 0: Valeria Grindelwald schreckte schweißgebadet aus dem Schlaf hoch.
Speaker 0: Sie keuchte und hatte Angst vor sich selbst.
Speaker 0: Sie war ein Monster.
Speaker 0: Erst nach und nach sickerte die Erkenntnis in ihr müdes Gehirn.
Speaker 0: Es war nur ein Traum gewesen.
Speaker 0: Sie hatte niemanden getötet.
Speaker 0: Keiner hatte ihr Geheimnis enthüllt.
Speaker 0: Sie war sicher.
Speaker 0: Sie hatte alles unter Kontrolle.
Speaker 0: Zu tiefst erleichtert ließ sie sich zurück in ihr Kissen sinken.
Speaker 0: Morgen würde ein schrecklicher Tag werden.
Speaker 0: So wie jeder Tag im Hause der Familie Black es in diesen Ferien bisher für sie gewesen war.
Speaker 0: Teil eins Schmerzen ohne Schreie Well, rief Regulus mir zu und so blieb ich stehen und drehte mich zu ihm um.
Speaker 0: Regulus sagte ich, als er bei mir ankam, in meiner Stimme schwang nicht die kleinste Gefühlsregung mit.
Speaker 0: Was er jetzt wohl wollte, nachdem er mich seit mindestens einem halben Jahr einfach ignorierte, wir müssen reden.
Speaker 0: fuhr er fort und schaute immer wieder nervös über die Schulter zurück.
Speaker 0: Ich stimmte ihm zu.
Speaker 0: Ja, da hast du recht.
Speaker 0: Immerhin war er mir noch eine Erklärung schuldig.
Speaker 0: In dem Moment tauchte Creature auf, der mürrische Hauself der Familie Black.
Speaker 0: Mastire Agulus, sie dürfen nicht mit Miss Grindelwald sprechen, wenn das ihre Mutter erfährt.
Speaker 0: Damit lag er natürlich Gold richtig.
Speaker 0: Mrs.
Speaker 0: Black hatte sowohl Regulus verboten, sich mit mir zu treffen, als auch mir jeglichen Kontakt mit ihm untersagt.
Speaker 0: Bitte, Creature, sag es ihr nicht, wir müssen mal reden, es ist wirklich wichtig, flehte Regulus den Hauselfen an.
Speaker 0: Der war noch sichtlich unentschlossen, andererseits hatte er Regulus immer schon gern gehabt, und so stimmte er zu uns nicht zu verraten.
Speaker 0: Nachdem Creature gegangen war, begann Regulus erneut zu reden.
Speaker 0: Ich korrigiere, wir müssen reden, aber nicht hier.
Speaker 0: Nach dem Essen in meinem Zimmer.
Speaker 0: Ich nickte knapp, dann trennten wir uns eilig, nicht, dass Mrs.
Speaker 0: Black uns doch noch zusammen sah.
Speaker 0: Das Essen verlief wie immer.
Speaker 0: Es wurde kaum gesprochen.
Speaker 0: Regulus und ich mieten jeglichen Blickkontakt und seine Mutter wagte sowieso niemanden anzusehen.
Speaker 0: Serious starte schlecht gelaunt vor sich hin.
Speaker 0: Soweit ich das mitbekommen hatte, waren seine Ferien noch schlimmer als meine, falls das überhaupt möglich war.
Speaker 0: Mrs.
Speaker 0: Black bestrafte ihn wegen jeder Kleinigkeit.
Speaker 0: Mich zwar auch.
Speaker 0: Aber irgendwie hatte er ein ziemliches Talent dafür, sich in Schwierigkeiten zu bringen, während ich mich eher unauffällig verhielt.
Speaker 0: Als wir fertig gegessen hatten, machte ich mich auf den Weg zur Reguluszimmer.
Speaker 0: Kaum, dass ich die Tür hinter uns geschlossen hatte, fühlte ich mich sicher.
Speaker 0: Was natürlich kompletter Blödsinn war, aber wie hätte ich auch damit rechnen sollen, dass Mrs.
Speaker 0: Black nur Sekunden, nachdem wir überhaupt so reden begonnen hatten, hereinschneiden würde?
Speaker 0: Was wird das denn, wenn es fertig ist?
Speaker 0: Ihre Stimme war schneidend wie ein Messer und in dem Moment wusste ich, dass ich jetzt ein Problem hatte, größer noch als jemals zuvor.
Speaker 0: Ich klopfte den Mund auf, um etwas zu meiner Verteidigung zu sagen.
Speaker 0: Dann kloppte ich ihn wieder zu.
Speaker 0: Mir fiel nichts ein, was helfen könnte.
Speaker 0: Regulus schien es nicht anders zu gehen.
Speaker 0: Regulus, du wartest hier.
Speaker 0: Valeria, du kommst mit.
Speaker 0: Wurm ist es bleik wütend fort.
Speaker 0: Mit gesenktem Kopf und dem Wissen, dass was auch immer sie vorhatte, nicht lustig werden würde, folgte ich ihr in ein anderes Zimmer.
Speaker 0: Es war das Zimmer, in dem ich Regulus und Sirius mit sieben Jahren das erste Mal begegnet war, ein Kamin stand in der Ecke.
Speaker 0: Mrs.
Speaker 0: Black schloss die Tür hinter sich, dann wandte sie sich mir zu.
Speaker 0: So, und jetzt, zu dir, verkündete sie unheifeheißend.
Speaker 0: Ich schluckte.
Speaker 0: Schon setzte sie laut Zetern zu ihrer Strafbredigt an.
Speaker 0: Was habe ich dir gesagt?
Speaker 0: Du sollst dich von Regulus fernhalten.
Speaker 0: Und was machst du?
Speaker 0: Schleichst dich einfach so in sein Zimmer.
Speaker 0: Du solltest dich was schämen.
Speaker 0: Crucio, rief sie.
Speaker 0: Der Cruacius Fluch war schmerzhafter als alles, was ich jemals hatte aushalten müssen.
Speaker 0: Irgendwie schaffte ich es nicht zu schreien und nicht umzukippen, aber Mrs.
Speaker 0: Black war noch gar nicht fertig, noch lange nicht.
Speaker 0: Einfach so allen rein blötigen Familien, den Rücken zu kehren und nach Rathendor zu kommen.
Speaker 0: Gruzio!
Speaker 0: Und ich verschlamm Blüter einzusetzen.
Speaker 0: Gruzio!
Speaker 0: Einglück, dass ich dich in einer Woche los bin.
Speaker 0: Und nächstes Jahr über Nacht in meinen Dwegen unter einer Brücke ist mir dann auch egal.
Speaker 0: Gruzio!
Speaker 0: Gruzio!
Speaker 0: tobte sie weiter.
Speaker 0: Mittlerweile krümte ich mich auf dem Boden.
Speaker 0: Es hat alles so weh.
Speaker 0: Ich wusste, ich könnte sie ganz einfach besiegen.
Speaker 0: Aber wäre die Offenbarung meines Geheimnisses das wert?
Speaker 0: Wohl kaum.
Speaker 0: Vor allem bekam ich vor lauter Schmerzen meine Wut nicht wirklich zu fassen.
Speaker 0: Es war grauenvoll, und Mrs.
Speaker 0: Black machte immer weiter.
Speaker 0: Würde das denn nie enden?
Speaker 0: Regulus sicht.
Speaker 0: Crucio, crucio!
Speaker 0: Halte die boshafte Stimme meiner Mutter bis in mein Zimmer.
Speaker 0: Es folgte kein Schrei, aber Well war einfach zu stur, um ihr die Genugtuung zu geben.
Speaker 0: Ich hielt es fast nicht mehr aus.
Speaker 0: Wie konnte man nur so grausam sein?
Speaker 0: In diesem Moment wurde mir klar, dass meine Freundschaft mit Well keine Zukunft hatte.
Speaker 0: Nicht, weil ich es nicht wollte, aber ich konnte nicht verantworten, dass meine Mutter so mit ihr umsprang.
Speaker 0: Ab nächstes Jahr wäre Well für immer von mir weg, und wenn sie keinen Kontakt mit mir hatte, hatte meine Mutter auch keinen Grund, ihr Weh zu tun.
Speaker 0: Mein Entschluss stand fest.
Speaker 0: So sehr es mir auch im Herzen wehtut, ich würde nicht mehr mit Well sprechen, nie wieder.
Speaker 0: Es war der einzige Weg, sie zu schützen.
Speaker 0: Zero Sicht.
Speaker 0: Ganz deutlich konnte ich hören, wie meine Mutter den Kroatius-Fluch anwandte.
Speaker 0: Immer und immer wieder.
Speaker 0: Aber Valeria schrie nicht.
Speaker 0: Wieso?
Speaker 0: Vielleicht war das alles nur inszeniert, um entweder mehr der Regulus eine Lektion zu erteilen.
Speaker 0: Ich wusste es nicht.
Speaker 0: Und wenn ich ehrlich war, war es mir auch egal.
Speaker 0: Ich wollte nicht mehr hier sein, wollte einfach nur weg.
Speaker 0: Und heute würde ich es durchziehen.
Speaker 0: Vor wenigen Minuten hatte ich James einen Brief geschickt.
Speaker 0: Mittlerweile war mein Koffer gepackt und als ich hörte, dass meine Mutter ein Regulus Zimmer war, allem Anschein nach, um ihm eine Standpauke zu halten, schlich ich mich an ihr vorbei nach unten.
Speaker 0: Schnell das Flohpulver nehmen, in den Kamin und weg.
Speaker 0: Ganz einfach.
Speaker 0: Allerdings hatte ich den Raum kaum betreten, als ich wie angewurzelt stehen blieb.
Speaker 0: Valeria lag zusammen gekrümmt in der Ecke und rührte sich nicht.
Speaker 0: An ihrem Hinterkopf konnte ich eine kleine Platzwunde erkennen.
Speaker 0: Vielleicht hatte sie sich verletzt, während sie auf dem Boden zusammengebrochen war.
Speaker 0: Schnell zog ich meinen Zauberstab.
Speaker 0: Auch wenn ich es eilig hatte, ich konnte sie doch nicht einfach so hier liegen lassen.
Speaker 0: Ich wollte ihr doch helfen, aber sie wirkte so, als hätte sie Angst vor mir.
Speaker 0: Okay, ich war extrem wütend und möglicherweise sah ich auch so aus.
Speaker 0: Und ich hielt meinen Zauberstab auf sie gerichtet.
Speaker 0: Gut, vermutlich erklärte das zumindest das Warum.
Speaker 0: Aber jetzt mal ernsthaft, dachte sie das wirklich von mir, dass ich jemanden, der offensichtlich eh schon am Boden lag, noch zusätzlich quälen würde?
Speaker 0: Nun gut, darum würde ich mich später kümmern.
Speaker 0: Vorsichtig ging ich in die Hocke und mit einem Schwung meines Zauberstabs halte ich ihre Kopfwunde.
Speaker 0: Valeria sah mich mit großen, grünen, verängstigten Augen an.
Speaker 0: Es half alles nichts, ich musste sie mitnehmen.
Speaker 0: Ich hau hier ab, willst du mit?
Speaker 0: flüsterte ich hierzu.
Speaker 0: Sie nickte kaum wahrnehmbar, dann verlor sie wieder das Bewusstsein.
Speaker 0: Mit einem schnellen Aufrufezauber holte ich ihren Koffer, der Gott sei Dank schon gepackt war, immerhin genächste Woche die Schule wieder los.
Speaker 0: Vorsichtig hob ich Valeria hoch, Stieg mit ihr und unserem Gepäck in den Kamin, ließ das Flohpulver fallen und sagte klar und deutlich, Haus der Potters.
Speaker 0: Dann verschwanden wir im grünen Feuer.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Was zum?
Speaker 0: Ich saß nichts Ahnend auf dem Sofa, als mir plötzlich aus dem Kamin nicht nur eine riesige Staubwolke, sondern auch ein gehetzt wirkendes Serious entgegenkam.
Speaker 0: Vor Schreck sprang ich auf.
Speaker 0: Ich hatte seinen Brief zwar erhalten, aber nicht mit einer derartigen Ankunft gerechnet.
Speaker 0: Darf ihm im Blick auf das bewusstlose Mädchen in seinen Armen.
Speaker 0: Was macht denn Grindlwald hier?
Speaker 0: erkundigt ich mich überrascht.
Speaker 0: Grindlwald?
Speaker 0: hört ich meine Mutter im Nebenzimmer verwundert sagen.
Speaker 0: Sie kam zu uns und begrüßte die beiden Neuankömmlinge.
Speaker 0: Hallo Sirius, und wer ist das denn?
Speaker 0: Valeria Grindlwald, sie ist in unserer Klasse, stellte ich sie vor.
Speaker 0: Meine Mutter übernahm sofort das Kommando.
Speaker 0: Wie auch immer, sie braucht Ruhe, würde ich sagen.
Speaker 0: Legt sie doch in eines der Gästezimmers, Sirius.
Speaker 0: Und dann kannst du mir in Ruhe erzählen, was überhaupt passiert ist.
Speaker 0: Cerys Tatvige heißen, und meine Mutter und ich folgten ihm nach oben.
Speaker 0: Eine Weile standen wir alle drei schweigend herum, dann sagte Cerys plötzlich leise.
Speaker 0: Es war der Kroatius Fluch.
Speaker 0: Ich konnte sie einfach nicht dort lassen.
Speaker 0: Nicht so.
Speaker 0: Cerys sicht.
Speaker 0: James nickte langsam, dann scheuchte Mrs.
Speaker 0: Potter uns nach draußen, damit sie sich in Ruhe um Valeria kümmern konnte.
Speaker 0: Wir gingen in James Zimmer, da es ohnehin schon Zeit zum Schlafen war.
Speaker 0: Allerdings bekam ich kein Auge zu und James schien es ähnlich zu gehen.
Speaker 0: »Tatze, schläft du schon?« erkundigte er sich nahezu im fünf Minuten-Takt.
Speaker 0: »Nein,« gab ich jedes Mal zurück.
Speaker 0: »Was ist passiert?« hakte er schließlich nach.
Speaker 0: »Ich habe es nicht so genau mitbekommen.
Speaker 0: Ich glaube, sie hat mit Regulus gesprochen.
Speaker 0: Das hat meiner Mutter wohl nicht gepasst.
Speaker 0: Denn, na ja, ein wenig später habe ich sie halt bewusst losgefunden.
Speaker 0: Ich dachte mir, wenn ich sie jetzt da liegen lasse, dann werde ich auf ewig ein schlechtes Gewissen haben, erzählte ich im Flüsterton.
Speaker 0: Kann ich verstehen.
Speaker 0: Aber jetzt sollten wir wirklich schlafen.
Speaker 0: Gute Nacht, hat sie, antwortete James.
Speaker 0: Gute Nacht, James, murmelte ich zurück.
Speaker 0: Und obwohl ich relativ schnell einschlief, schreckte ich immer wieder hoch, bis ich irgendwann beschlossen, nach Valeria zu sehen.
Speaker 0: Valeria's Sicht.
Speaker 0: Als ich vorsichtig die Augen öffnete, wusste ich zuerst nicht, wo ich war.
Speaker 0: Ich lag in einem Bett und jemand saß daneben.
Speaker 0: Aber wer?
Speaker 0: Als ich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erkannte ich Serious.
Speaker 0: Wo sind wir?
Speaker 0: fragte ich leise.
Speaker 0: Meine Stimme war kaum mehr als ein Krächzen.
Speaker 0: In Sicherheit, bei dem Potters, keine Sorge, meinte er, während er mir ein Glas Wasser reichte, dass ich gierig austrank.
Speaker 0: Das fühlte sich viel besser an.
Speaker 0: Aber was war passiert?
Speaker 0: Das Letzte, woran ich mich erinnern konnte, war dieser alles-einehmende Schmerz und die Vorwürfe von Mrs.
Speaker 0: Black, der Crew an.
Speaker 0: und dann?
Speaker 0: Wobei, falsch, dann war da noch Serious gewesen.
Speaker 0: Er hatte mich gefragt, ob ich mitkommen wollte, er musste mich hergebracht haben.
Speaker 0: Danke, murmelte ich, als mir das klar wurde.
Speaker 0: Danke, dass du mich nicht dort gelassen hast.
Speaker 0: Serious sah mich direkt an.
Speaker 0: Kein Ding.
Speaker 0: Ein schwaches Lächeln breitete sich in meinem Gesicht aus, Serious lächelte zurück.
Speaker 0: In dem Moment, wo dir die Tür stürmisch aufgerissen und ein panisch wirkender James stimmte herein, was war nur in ihn gefahren?
Speaker 0: Sofort sprang Sirius auf, reflexartig machte ich es ihm nach, fiel aber gleich wieder zurück ins Bett, ich war noch zu schwach.
Speaker 0: Was ist passiert?
Speaker 0: Werden wir angegriffen?
Speaker 0: rief Sirius aufgeschreckt, aber James schien sich wieder gefangen zu haben.
Speaker 0: Ach da bist du, ich dachte ich hätte das alles nur geträumt und du wärst in Gefahr oder deine Mutter hätte dich wieder geholt oder weiter kam James nicht.
Speaker 0: Ja, da hast du vermutlich recht.
Speaker 0: Stimmt der James zu, dann entdeckte er mich.
Speaker 0: Ah, Grindelwald, du bist wach.
Speaker 0: Wie geht's dir?
Speaker 0: erkundigte er sich.
Speaker 0: Gut, antwortete ich mehr oder weniger wahrheitsgemäß.
Speaker 0: James nickte erleichtert.
Speaker 0: Gut, kommt ihr mit runter zum Frühstück?
Speaker 0: Schaffst du es schon mit runter zum Frühstück?
Speaker 0: Ich nickte überzeugt, auch wenn ich mir dessen nicht ganz so sicher war.
Speaker 0: Während die beiden Jungs die Schwarzen auf den Weg machten, folgte ich ihnen langsamer, was mehr oder weniger gut klappte, bis ich stolperte und fast die Treppe runtergefallen wäre.
Speaker 0: James und Sirius schaute zu mir und warfen sich dann einen Blick zu.
Speaker 0: Wenig später hatten sie mich in die Mitte genommen und irgendwie waren wir ohne gröbere Verletzungen von einem kleinen blauen Fleck mal abgesehen und angekommen.
Speaker 0: Meine Eltern sind beruflich weg, wir haben das Haus die ganze Woche über für uns.
Speaker 0: Aber hier ist es sicher.
Speaker 0: Auch über das Floh-Netzwerk kann keiner mehr unbefugt eindringen, klärte James uns auf.
Speaker 0: Dann machten wir uns über das Frühstück her.
Speaker 0: Ich hatte gar nicht gewusst, wie hungrig ich gewesen war.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Wo ist sie?
Speaker 0: Was hast du mir dir gemacht?
Speaker 0: schrie ich meine Mutter an.
Speaker 0: Eine leise Stimme in meinem Kopf teilte mir mit, als es eigentlich keine gute Idee war, meine Mutter dermaßen anzubrüllen.
Speaker 0: Aber das war mir in diesem Moment sowas von egal.
Speaker 0: Well war weg.
Speaker 0: Wo war Well nur?
Speaker 0: Jetzt komm mal wieder runter und ich habe keine Ahnung, wo sie ist, oder Serious.
Speaker 0: Als ich sie zuletzt gesehen habe, war sie unten.
Speaker 0: Und jetzt hütet deine Zunge, so hast du nicht mit mir zu reden, fuhr sie mich an.
Speaker 0: Aber immerhin bestand die Chance, dass Serious sie mitgenommen hatte, wohin auch immer.
Speaker 0: Also war sie hoffentlich in Sicherheit, oder zumindest von hier weg.
Speaker 0: Mir fiel ein gewaltiger Stein vom Herzen.
Speaker 0: Und jetzt nur noch die letzte Ferienwoche durchhalten.
Speaker 0: Teil drei.
Speaker 0: Your rings already exist.
Speaker 0: All you have to do is fly.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ich wurde von einem Lachen geweckt, einem durch und durch fröhlichen Lachen.
Speaker 0: Zuerst war ich verwirrt.
Speaker 0: Im Haus der Blacks wurde selten gelacht, und wenn dann war es ein boshaftes, gemeines Lachen, das einem die Haare zur Berge stehen ließ.
Speaker 0: Schnell zog ich mich an, dann machte ich mich auf die Suche nach dem Ursprung des Gelechters.
Speaker 0: Draußen angekommen entdeckte ich Sirius und James, die auf Besen durch die Gegend flogen, und dabei ausgelossen lachten.
Speaker 0: Sehnsüchtig schaute ich ihnen zu, wie gerne würde ich selbst wieder einmal fliegen.
Speaker 0: Auf einem Besen natürlich.
Speaker 0: Mit den Elementen konnte ich sowieso fliegen, aber das war gefährlich.
Speaker 0: Die beiden Jungs hatten mich mittlerweile entdeckt und setzten sich neben mir zur Landung an.
Speaker 0: – Hey, Grindelwald, willst du mitfliegen?
Speaker 0: rief James mir gut gelaunt zu.
Speaker 0: Ich nickte begeistert und wenig später hielt ich einen Besen, den er scheinbar noch irgendwo aufgetrieben hatte, in der Hand.
Speaker 0: Innerhalb kürzester Zeit sah sich auf dem Besen und Flug durch die Lüfte.
Speaker 0: Ich liebte es einfach.
Speaker 0: Jetzt kamen noch ein paar Bälle dazu.
Speaker 0: Natürlich waren wir zu dritt, zu weniger, um Quidditch zu spielen, aber Bälle zu schießen ging trotzdem.
Speaker 0: So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr gehabt.
Speaker 0: James Sicht Als es Mittag wurde, gingen wir nach drinnen, um zu essen.
Speaker 0: Du kannst echt gut fliegen, weißt du das, erkundigte ich mich bei Grundelwald.
Speaker 0: Sie war ein Naturtalent.
Speaker 0: Ich denke, ich bin nicht schlecht, murmelte sie.
Speaker 0: Was heißt da nicht schlecht, du bist brillant?
Speaker 0: Wieso bist du nicht in der Quiddish-Mannschaft?
Speaker 0: mischte sich Serious ein und das konnte ich ihm noch recht geben.
Speaker 0: Ich habe ja darüber nachgedacht, aber die hätten mich eh nicht genommen, egal ob ich gut spiele oder nicht, druckste Grindelwald herum.
Speaker 0: Warum meinte sie?
Speaker 0: wegen ihrem Nachnamen?
Speaker 0: Okay, vermutlich hatte sie es damit wirklich nicht einfach.
Speaker 0: Nachdem wir während dem Essen einfach über irgendetwas geredet hatten, griff ich das Thema wieder auf.
Speaker 0: Ernsthaft, du solltest es dieses Jahr versuchen.
Speaker 0: Grindelwald sah mich verwirrt an und auch Serious schien nicht so ganz zu wissen, von was ich redete.
Speaker 0: Schnell fügte ich eine Erklärung hinzu, das Quidditch-Team, du solltest versuchen, reinzukommen.
Speaker 0: Was ist schon das Schlimmste, was passieren kann, dass du nicht genommen wirst?
Speaker 0: Na und?
Speaker 0: Dann hast du es wenigstens versucht.
Speaker 0: Sie schien zu überlegen, dann antwortete sie, na gut, ich versuch's.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Die letzte Ferienwoche verging wie im Flug und ich war heilfroh, dass wir nicht mehr in die Winkel gasse mussten.
Speaker 0: Dort war es trostlos und alle versuchten möglichst schnell wieder wegzukommen, denn Voldemorts Todesser lauerten an jeder Ecke.
Speaker 0: Es herrschte Krieg, diese Tatsache ließ ich nicht mehr ignorieren.
Speaker 0: Aber ich hatte meine Seite gewählt und ich würde sie sicher nicht mehr wechseln, ganz egal was noch passierte.
Speaker 0: Diesen ganzen Wahn vom reinen Blut, die Gewalttätigkeit.
Speaker 0: Das passte mit meinen Einstellungen und Prinzipien ungefähr so gut zusammen, wie sich Feuer und Wasser vertrugen.
Speaker 0: Also im Normalfall nicht wirklich, ich musste es schließlich wissen.
Speaker 0: Wir waren gerade am Bahnhof Kings Cross angekommen und liefen auf die Absperrung zwischen Gleis neun und zehn zu, endlich.
Speaker 0: Endlich wieder hier, auf diesem Gleis, auf dem man das Gefühl hatte, dass die Magie nahezu mit Händen zu greifen war.
Speaker 0: Endlich wieder auf Gleis neun, drei Viertel.
Speaker 0: Serious und James machten sich sofort auf, um Remus und Peter zu begrüßen.
Speaker 0: Ich schielte kurz zu Regulus hinüber, den ich entdeckt hatte, aber erstens war seine Mutter bei ihm und zweitens schaute er sofort weg, als er meinen Blick bemerkte.
Speaker 0: Dann eben nicht.
Speaker 0: Ich stieg in den Zug und machte mich auf die Suche nach einem Abteil.
Speaker 0: Regulus hatte ja offensichtlich kein Interesse daran, dass ich mich zu ihm gesellte.
Speaker 0: Die Menschen aus meinem Schlafsaal wohl eher auch nicht.
Speaker 0: Die Rumtreiber vielleicht?
Speaker 0: Hm, ziemlich unwahrscheinlich.
Speaker 0: Auch wenn die letzte Ferienwoche bei dem Potters Toll gewesen war, ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie etwas mit mir zu tun haben wollten.
Speaker 0: Also setzte ich mich kurzerhand einfach in den Gang.
Speaker 0: In Hogwarts würde ich schon irgendwie ankommen, dafür brauchte ich ja kein Abteil.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Als die Türe unseres Abteils öffnete, wäre ich fast über Valeria gestorbert.
Speaker 0: Was machte sie bitte hier?
Speaker 0: Warum sitzt ihr hier draußen auf dem Boden?
Speaker 0: erkundigte ich mich.
Speaker 0: Es war nirgends mehr frei, mummelte sie.
Speaker 0: Und deshalb setzte sie sich auf den Boden, anstatt sich irgendwo dazu zu quetschen.
Speaker 0: Das war zwar eigentlich ihre Sache, aber trotzdem.
Speaker 0: Wenn du willst, kannst du bei uns sitzen, da ist noch Platz, verkündete ich kurze Hand.
Speaker 0: Es war ja nicht so, als würden wir zu viert das ganze Abteil ausfüllen.
Speaker 0: Valeria schaute mich überrascht an, dann nickte sie.
Speaker 0: In dem Moment kam auch der Süßigkeitenwagen vorbei und mit einem kleinen Vorrat beladen und Valeria im Schlepptau machte ich mich wieder auf den Weg in unser Abteil.
Speaker 0: Die anderen wirkten kurz erstaunt über Valerias Anwesenheit, sorgten aber nichts.
Speaker 0: Wenn ich später unterhieten wir uns über alles Mögliche, lachten bis uns die Bäuche wehtaten und forderten so viele Süßigkeiten, bis ich Angst hatte, wir würden nichts mehr von dem Festessen runter bekommen, und zwar alle fünf.
Speaker 0: Kapitel V. Ein guter Rat wird umgesetzt.
Speaker 0: Don't be afraid to fail.
Speaker 0: Be afraid not to try.
Speaker 0: Valerias Sicht In Hogwarts angekommen ging es nach der Häuserverteilung dem Festessen an den Kragen.
Speaker 0: Dass ich überhaupt noch etwas essen konnte, war ziemlich überraschend.
Speaker 0: Aber es geschah wohl doch noch Zeichen und Wunder.
Speaker 0: An diesem Tag fühle ich müde, aber auch glücklich ins Bett.
Speaker 0: Ausnahmsweise hatte ich einmal keine Albträume davon, wie ich andere Menschen wegen meinem kleinen Elementarproblem ermordete.
Speaker 0: Da ich in letzter Zeit viele solcher Träume gehabt hatte, sah ich das als vollen Erfolg.
Speaker 0: Leider musste ich am nächsten Tag früh aufstehen, denn natürlich ging der Unterricht wieder los.
Speaker 0: Nachdem ich immer noch ziemlich schläfrig mein Frühstück hinter mich gebracht hatte, ging ich los zur Zaubertränke.
Speaker 0: Ich stimmte nicht mit ein.
Speaker 0: Ich hatte sowieso immer mit dem zusammenarbeiten müssen, der das Pech hatte, zum Schluss übrig zu bleiben.
Speaker 0: Diese Taktik hatte bisher ganz gut funktioniert.
Speaker 0: Wieso sollte ich sie jetzt ändern?
Speaker 0: Dementsprechend beschloss ich, einfach so weiter zu machen und blieb ruhig auf meinem Sessel sitzen, während alle wild durcheinanderredeten.
Speaker 0: Plötzlich tippte mich jemand von hinten an.
Speaker 0: Ich fuhr herum, bereit, wenn nötig, denjenigen zu breit zu schlagen.
Speaker 0: Dieser jemand stellte sich als Serious heraus.
Speaker 0: Erleichtert atmete ich aus, hatte ich mich erschreckt.
Speaker 0: — Willst du mit mir ein Team bilden?
Speaker 0: fragte er.
Speaker 0: Ich blinzelte zweimal und starte ihn an.
Speaker 0: Hatte er das gerade ernsthaft gesagt, als ob irgendjemand mit mir ein Team bilden wollte?
Speaker 0: — Äh, hallo.
Speaker 0: Erde an Valeria.
Speaker 0: Residious mich schließlich aus meiner Ersterrung.
Speaker 0: — Oh ja, äh, das wäre super, wieso nicht wirklich toll?
Speaker 0: stotterte ich eilig.
Speaker 0: In dem Moment klatscht das Lackhorn in die Hände und alle wandten sich ihm zu.
Speaker 0: Ich hoffe, ihr habt alle einen Partner gefunden.
Speaker 0: Die Teams bleiben bis Ende des Jahres bestehen.
Speaker 0: Ich werde mir die Teams jetzt notieren.
Speaker 0: Also fangen wir an.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Potter mit Ms.
Speaker 0: Evans, wenn ich das richtig gesehen habe.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Lupin mit Mr.
Speaker 0: Patty Grew.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Black mit Ms.
Speaker 0: Grindelwald.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Snape mit... Professor Slakon schrieb sich alle Teams auf und dann ging es mit dem wirklichen Unterricht los.
Speaker 0: Wir brauen heute Veritaserum.
Speaker 0: Kann mir jemand sagen, was das ist?
Speaker 0: Ja, Mößgrindlwald, sagte der Professor.
Speaker 0: Veritaserum ist ein Wahrheitsserum, nur wenige Tropfen davon und jeder spuckt seine geheimsten Geheimnisse aus, erklärte ich.
Speaker 0: Slakon nickte.
Speaker 0: Sehr richtig.
Speaker 0: Fünf Punkte für Gryffindor.
Speaker 0: Und jetzt schlagt bitte die Bücher auf und legt los.
Speaker 0: Ich grante mein Zaubertränkebuch hervor und suchte mir die richtige Seite.
Speaker 0: Während ich noch dabei war, wurde mir bewusst, wie fatal dieses Serum für mein kleines Geheimnis sein könnte oder für das von Remus.
Speaker 0: Aber jetzt mussten wir es erst einmal brauen.
Speaker 0: Eine gefühlte Ewigkeit später hielten wir es schließlich in der Hand.
Speaker 0: Unser selbstgebrautes Veritaserum.
Speaker 0: Natürlich durften wir es nicht behalten, das wäre ja auch nahezu fahrlässig von Professor Slakon gewesen.
Speaker 0: Einige Tage später, es war bereits Nachmittag, ging ich zum Quidditch-Feld.
Speaker 0: Ich wollte den Vorsatz aus den Ferien in die Tat umsetzen und versuchen ins Team zu kommen.
Speaker 0: Mit Besen, Quidditch-Klamotten und extrem viel Nervosität ausgestattet stand ich schließlich zwischen den anderen Bewerbern.
Speaker 0: Wobei ich wohlgemerkt mehr als genug Platz hatte, da keiner neben mir stehen wollte.
Speaker 0: Nach kurzer Zeit kam schließlich James.
Speaker 0: Alle flogen und zeigten, was sie konnten, dann war endlich ich dran.
Speaker 0: Sobald meine Füße den Boden verließen, wurde ich ruhiger.
Speaker 0: Es gab nur noch mich, meinen Besen, den unendlich blauen Himmel und natürlich den goldenen Schnatz.
Speaker 0: Die anderen Schüler, die unten standen, blendete ich aus, während ich hinter dem Schnatz her schoss.
Speaker 0: Ich fing ihn, ließ ihn wieder frei, fing ihn erneut.
Speaker 0: Schon lange hatte ich nicht mehr so viel Spaß gehabt.
Speaker 0: Meine erste Eindruck in den Ferien hatte mich nicht getäuscht.
Speaker 0: Sie war gut.
Speaker 0: Sie war sogar richtig gut.
Speaker 0: Auch die anderen, die sich als Sucher beworben hatten, waren nicht schlecht.
Speaker 0: Aber Grindelwald spielte schon in einer anderen Liga.
Speaker 0: Trotzdem, so beeindruckend es auch war, ihr zuzusehen, wie sie anmutig durch die Lüfte flog und entschnerzt dabei keine Sekunde aus den Augen ließ.
Speaker 0: Auch die anderen wollten ihr Glück versuchen, und wir hatten schließlich nicht bis übermorgen Zeit.
Speaker 0: Grindelwald, du kannst wieder runterkommen, wef ich ihr zu.
Speaker 0: Keine Reaktion.
Speaker 0: Grindelwald!
Speaker 0: Grindelwald?
Speaker 0: brüllte ich etwas lauter hinauf.
Speaker 0: Hörte sie mich nicht?
Speaker 0: Sie wirkte immer noch extrem konzentriert und das war ziemlich windig, aber zumindest seinen eigenen Namen bekam man doch meistens mit.
Speaker 0: Ratlos überlegte ich gerade, ob ich einen stimmverstärkenden Zauber durchführen sollte, als Serious sich an mir vorbeidrängelte.
Speaker 0: Lass mich das machen, sagte sein Blick.
Speaker 0: Hey, Valeria!
Speaker 0: Sie hob den Kopf und als Serious merkte, dass er ihre Aufmerksamkeit hatte, fuhr er fort.
Speaker 0: Du kannst wieder runterkommen.
Speaker 0: Hattet das jetzt daran gelegen, wie er sie genannt hatte oder was?
Speaker 0: Nur um sicher zu gehen, nahm ich mir vor, sie ab jetzt mit Vornamen anzusprechen.
Speaker 0: Grindel... ähm, Valeria, schnappte sich ein letztes Mal den Schnatz und setzte dann zur Landung an.
Speaker 0: Nach ihr waren nur noch wenige andere dran, dann musste ich eine Entscheidung treffen.
Speaker 0: Ich machte sie mir nicht leicht, aber wenig später wusste ich genau, wer ins Team kommen würde und wer nicht.
Speaker 0: Sobald alle versammelt waren, begann ich.
Speaker 0: Okay, zuerst geht es um die Position des Suchers.
Speaker 0: Valéria's Sicht.
Speaker 0: Angespannt hielt ich die Luft an, aber ehrlich gesagt rechnete ich mir nicht allzu hohe Chancen aus.
Speaker 0: Der Gryffindor, der neben mir saß, ich hatte keine Ahnung, wie er hieß, hingegen wohl schon, wenn ich ihn mir so ansah.
Speaker 0: Er sah aus, als hätte er den Posten schon.
Speaker 0: Vermutlich stimmt er das sogar, ich hatte ihn spielen sehen.
Speaker 0: Egal, ich hatte sowieso hauptsächlich deshalb mitgemacht, weil James gesagt hatte, ich sollte es versuchen.
Speaker 0: Mir würde es absolut nichts ausmachen, nicht ins Team zu kommen.
Speaker 0: James verkündete gerade, okay, ich mache es einfach kurz und schmerzlos.
Speaker 0: Die Position des Gryffindor-Suchers geht in diesem Jahr an Valeria Grindelwald.
Speaker 0: Ich war sprachlos.
Speaker 0: Der Gryffindor Junge neben mir auch, aber er fing sich schnell wieder.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Das kann ich denn ernst sein, die verlaut und sichtlich empört.
Speaker 0: Ach, und wieso kann das nicht sein ernst sein, erkundigte sich Serious genervt.
Speaker 0: Na weil sie, ihr wisst schon, meinte der Junge mit gehässigem Blick zu mir.
Speaker 0: James antwortete mit ruhiger Stimme.
Speaker 0: Nein, wissen wir nicht.
Speaker 0: Worauf willst du hinaus?
Speaker 0: Als ob das nicht schon längst offensichtlich wäre.
Speaker 0: Der Gryffindor fuhr mit einer Stimme voller Verachtung fort, weil sie einer von den Bösen ist.
Speaker 0: Kurz war es still.
Speaker 0: Dann brach Chaos aus.
Speaker 0: Einige gaben ihm recht, andere zweifelten.
Speaker 0: Und ich?
Speaker 0: Ich war kurz davor, die Kontrolle zu verlieren.
Speaker 0: Ich war so wütend auf den Jungen und auf mich selbst.
Speaker 0: Ich hatte gewusst, dass sie mich nicht im Team haben wollten.
Speaker 0: Ich hatte es gewusst, aber trotzdem traf es mich.
Speaker 0: Nicht, weil sie mich nicht im Team haben wollten.
Speaker 0: Das an und für sich war mir herzlich egal.
Speaker 0: Aber die Gründe, aus denen sie mich nicht im Team haben wollten, waren einfach nur gemein.
Speaker 0: Schließlich schaffte James es für Ruhe zu sorgen.
Speaker 0: Meinst du das ernst?
Speaker 0: Haagte er mit einer gefährlichen Ruhe in der Stimme nach.
Speaker 0: Der junge Nicke überzeugt.
Speaker 0: Und dann wurde er zu Boden gerissen.
Speaker 0: Kapitel V Die Sache mit der Wahrheit.
Speaker 0: Don't judge my choices without understanding my reasons.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Was zur Hölle war passiert, während ich noch immer mit meinen Gefühlen zu kämpfen hatte, bekam ich gerade mal so viel mit, dass James und ein paar andere den immer noch wütenden Serios von dem Jungen wegzehrten.
Speaker 0: Dieser rappelte sich entsetzt auf und machte, dass er so weit wie möglich von Sirius wegkam.
Speaker 0: – – – – – – – – – – – – –.
Speaker 0: Serious wollte den Mund öffnen, um zu protestieren, aber James bedeutete ihm leise zu sein und fuhr dann fort.
Speaker 0: Aber jetzt mal ehrlich, du bist selber schuld.
Speaker 0: Das nennt man Karma.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Du stellst dich auf seine Seite?
Speaker 0: Wenn ihr nicht befreundet wird, würdest du das nicht tun?
Speaker 0: mischte sich der Junge wieder ein.
Speaker 0: Ich war komplett überfordert mit der Situation.
Speaker 0: Was war eigentlich passiert?
Speaker 0: Ja, ich war kurz abgelenkt gewesen, aber jetzt mal ernsthaft, wie konnte die Situation in so kurzer Zeit derart eskalieren?
Speaker 0: James sah mittlerweile auch ziemlich angepisst auf den Jungen aus.
Speaker 0: Würde ich nicht.
Speaker 0: Sie spielt besser als du und Punkt.
Speaker 0: Wie sie mit Nachnamen heißt, sollte dir am Arsch vorbeigehen.
Speaker 0: Und da du sowieso nicht im Team bist, halte ich es für das Beste, wenn du jetzt gehst, verkündete er wütend.
Speaker 0: Der Junge röte sich nicht vom Fleck, also setzte James hinterher.
Speaker 0: Sonst las ich Serious wieder los.
Speaker 0: Das wirkte.
Speaker 0: Immer noch wütend machte er, dass er wegkam.
Speaker 0: James atmete einmal tief durch und auch Serious schien sich wieder einigermaßen beruhigt zu haben und dann machte James weiter, als wäre nichts gewesen.
Speaker 0: Wer die restlichen Teammitglieder waren, bekam ich nicht wirklich mit.
Speaker 0: Meine Gedanken drehten sich im Kreis, denn endlich hatte ich kapiert, was hier lief.
Speaker 0: Serious hatte sich auf diesen Idioten gestürzt, weil der mich beleidigt hatte und James vertrat definitiv dieselbe Meinung.
Speaker 0: Vielleicht gab es mittlerweile doch Menschen, die etwas mit mir zu tun haben wollten oder mich zumindest nicht komplett scheiße fanden?
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Dieser Deb am liebsten hätte ihn windelweich gebrügelt.
Speaker 0: Natürlich wusste ich, dass ich und die Rumtreiber Anfang des letzten Jahres nicht wie besser gewesen waren, aber... aber... aber immerhin hatten wir unsere Lektion gelernt und wussten mittlerweile, dass Valeria überhaupt nicht so war.
Speaker 0: Und irgendwer musste jetzt eben die anderen davon überzeugen.
Speaker 0: Okay, vielleicht hatte ich etwas überreagiert, aber jetzt war's ohnehin zu spät.
Speaker 0: Egal.
Speaker 0: Ein paar Tage später hatten wir wieder Zaubertränke.
Speaker 0: Wir sollten ein Verwirrungselexier brauen.
Speaker 0: Zugegeben, das traf es ziemlich gut.
Speaker 0: Ich war nämlich verwirrt.
Speaker 0: Tatsächlich schafften wir es aber bis zum Ende der Stunde irgendwie ein Verwirrungselexier herzustellen.
Speaker 0: Unglaublich.
Speaker 0: Jetzt nur noch die restlichen Stunden durchhalten.
Speaker 0: Hausaufgaben machen und dann ab zum Abendessen.
Speaker 0: War Lehrjahrs Sicht.
Speaker 0: Ich war müde und freute mich schon aufs Bett.
Speaker 0: Aber zuerst einmal gab es etwas zu essen.
Speaker 0: Mit halbem Ohr hörte ich zu, was die Rundtreiber redeten, als ich plötzlich stürzte.
Speaker 0: Hatten sie gerade angekündigt, als Nächsten streich Snaps Haare pink zu färben?
Speaker 0: Das war grundsätzlich ja keine schlechte Idee, aber Snaps stand definitiv und nicht zu übersehen in Hörweite.
Speaker 0: Normalerweise verrieten sie doch nie, was sie planten, auch nicht, wenn jemand fragte.
Speaker 0: Wo wir schon dabei waren, als Snape nachhagte, sagten sie im ihren Plan auch noch direkt ins Gesicht.
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Wachen die irgendwie blöd?
Speaker 0: Das werden wir ja noch sehen, grummelte Snape.
Speaker 0: Hey Lupin, was ist eigentlich dein größtes Geheimnis?
Speaker 0: fragte er dann wie beiläufig.
Speaker 0: Anstatt einfach wegzugehen oder was auch immer, setzte der gefragt tatsächlich zu einer Antwort an.
Speaker 0: Das ist leicht, ich bin ein... Weiter kam er nicht, denn ich hatte ihn unauffällig mit einem Schweigezauber belegt.
Speaker 0: Irgendetwas war hier faul und ich hatte auch schon einen starken Verdacht, was.
Speaker 0: Die anderen Rumtreiber und Snape sahen sich verwirrt um, aber ich tat einfach so, als würde es mich nicht im Geringsten interessieren, was sie da redeten.
Speaker 0: Weißt du sein Geheimnis denn, wandte sich Snape nun an Sirius.
Speaker 0: Dieser erwiderte, ja, er ist nämlich Schweigezauber.
Speaker 0: Als nächstes fing James an.
Speaker 0: Was die beiden sagen wollten, war, dass Muni schweige Zauber.
Speaker 0: Nun setzt auch Peter zu einer Antwort an.
Speaker 0: Ich verstehe zwar nicht, was das hier soll, aber Muni, weiter kam auch er nicht, schweige Zauber.
Speaker 0: Ich atmete erleichtert aus.
Speaker 0: Nur wie sollte ich Snape jetzt am besten loswerden?
Speaker 0: Dann hatte ich eine Idee.
Speaker 0: Ich schnappte mir James Glas und tat so, als würde ich trinken.
Speaker 0: Ups, das war dein Glas, James, tut mir Leid, meinte ich, so dass Snape es natürlich bemerkte.
Speaker 0: Wenn ihnen wirklich Veritaserum untergejubelt worden war, wie ich vermutete, dann könnte es ja nicht schaden, wenn Snape dachte, dass ich die Wahrheit sage.
Speaker 0: Dieser mummelte gerade schlecht gelaunt zu sich selbst.
Speaker 0: Meist denn sonst noch wäre das Geheimnis?
Speaker 0: Das war mein Moment.
Speaker 0: Möglichst gleichgültig verkündete ich.
Speaker 0: Ja, ich.
Speaker 0: Jetzt hatte ich Snapes Aufmerksamkeit.
Speaker 0: Ehrlich dachte ich mir eine Ausrede aus.
Speaker 0: Ich habe es rausgefunden.
Speaker 0: Es ist nämlich so, Remus ist gar nicht so ein Musterschüler, wie man denken könnte mit allen seinen Büchern und so.
Speaker 0: Er schleicht sich oft nachts nach draußen, um mit die Bibliothek zu gehen.
Speaker 0: Auch in die verbotene Abteilung.
Speaker 0: Kannst du dir das vorstellen?
Speaker 0: verkündete ich.
Speaker 0: Ob ich ihm das auch glaubhaft verkaufen konnte, keine Ahnung.
Speaker 0: Aber versuchen musste ich jetzt auf jeden Fall.
Speaker 0: Snape sah enttäuscht aus.
Speaker 0: Das ist alles?
Speaker 0: Und das ist sicher das Geheimnis, dass die anderen auch meinen, hakte er nach.
Speaker 0: Ich nickte überzeugend.
Speaker 0: Schlecht gelaunt machte Snape sich wieder auf den Weg zu seinem Tisch.
Speaker 0: Und ich, ich eskottierte die vier Stummen rumtreiber so schnell wie möglich in einen leeren Klassenraum.
Speaker 0: Kann ich mal eure Zaubersterbe haben?
Speaker 0: fragte ich.
Speaker 0: Obwohl sie die Frage seltsam zu finden schien, gaben sie sie mir und wenig später saßen sie zauberstablos und immer noch ohne Stimmen in einem verschlossenen Klassenzimmer fest.
Speaker 0: Das tat mir auch unglaublich leid und so, aber eine bessere Lösung fiel mir auf die Schnelle nicht ein.
Speaker 0: Wenn jemand den Schweigetzhaber löste und dann die passende Frage stellte, die Folgen wären fatal.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Alles Hemmern an der Tür brachte nichts.
Speaker 0: Abgesehen davon, dass um diese Zeit hier sowieso keiner mehr unterwegs war, hatte Grindelwald sicher dafür gesorgt, dass man uns nicht hörte.
Speaker 0: Ansonsten wäre das Ganze unter Fangen ja sinnlos gewesen.
Speaker 0: Und dumm war sie sicher nicht.
Speaker 0: Sie hatte uns verraten.
Speaker 0: Anders konnte man es nicht ausdrücken.
Speaker 0: Sie hatte uns unsere Stimme genommen.
Speaker 0: Ich war mit so neunundneunzig, neun Prozent sicher, dass sie es gewesen war, unsere Zaubersterbe geklaut.
Speaker 0: Gut, wir hatten sie ihr gegeben, aber sie war damit abgehauen und uns in einem Klassenzimmer eingesperrt.
Speaker 0: Nur wieso?
Speaker 0: Ich hatte gedacht, man könnte ihr vertrauen.
Speaker 0: Und was hatte sie denn bitte davon?
Speaker 0: War das jetzt die Rache dafür, dass wir Anfang des letzten Jahres so gemein zu ihr gewesen waren?
Speaker 0: Hatte sie die ganze Zeit nur so getan, als hätte sie uns vergeben und ich Idiot war darauf reingefallen.
Speaker 0: Im schlimmsten Fall war die Offenbarung von Monys Geheimnis jetzt ihr nächster Schritt.
Speaker 0: Denn was war schlimmer, als von jemandem verraten zu werden, von dem man es sowieso erwartete?
Speaker 0: Genau.
Speaker 0: Von jemandem verraten zu werden, dem man vertraute.
Speaker 0: Möglicherweise war genau das ihr Plan gewesen.
Speaker 0: So viele Fragen geisterte meinen Kopf herum und ich wusste keine Antworten.
Speaker 0: Seit dem Nachdenken hatte ich ja mehr als genug.
Speaker 0: Wir konnten uns nämlich logischerweise nicht unterhalten.
Speaker 0: Und wer wusste schon, wann uns jemand finden würde?
Speaker 0: Immerhin war es Freitagabend.
Speaker 0: Ich war auf immer wieder nervöse Blicke auf die Uhr.
Speaker 0: Fünfzehn Minuten.
Speaker 0: Gut, das sollte auf jeden Fall reichen.
Speaker 0: Dummerweise höre ich in dem Moment Schritte.
Speaker 0: Ein Vertrauenschüler auf Patrouille?
Speaker 0: Na toll, eilig ging ich wieder in Deckung, und nachdem die Schritte definitiv weg waren, ging ich zurück zur Tür und schloss sie auf.
Speaker 0: Natürlich würden die Rumtreiber nicht gut auf mich zu sprechen sein, aber es geschah alles zu ihrem Besten, das würden sie verstehen, ganz sicher.
Speaker 0: Ich war noch keine zwei Schritte in den Raum getreten, als sich vier sichtlich verärgerte Jungs auf mich stürzten.
Speaker 0: Ihre Zaubersterbe fielen mir aus der Hand, und wenig später hat der Remus sich seinen gekrallt und dafür gesorgt, dass alle widersprechen konnten.
Speaker 0: Was nichts daran änderte, dass mein Knie von dem Aufprall am Boden schmerzte.
Speaker 0: Aber das hatte ich vermutlich verdient.
Speaker 0: Kaum, dass sie widersprechen konnten, bauten sich die Rumtreiber wütend vor mir auf.
Speaker 0: »Verräterin!« rief Sirius.
Speaker 0: »Miese Schlange!« warf James mir vor.
Speaker 0: »Missstück!« kommentierte Peter.
Speaker 0: »Du solltest dich was schämen, du Hinterhältige!«.
Speaker 0: Fingremus an, aber weiter kam er nicht, denn jetzt wurde es mir zu bunt.
Speaker 0: Sollten sie doch sehen, wie sie ohne mich zurecht kamen.
Speaker 0: Wenn sie nicht mal nach dem Barum fragten, einfach annehmen, ich hätte sie verraten.
Speaker 0: Schön, dann rette durch euren blöden Arsch nächstes Mal eben selber, giftete ich sie an, dann stapfte ich davon.
Speaker 0: Meine Augen funkelten in einem gefährlichen Rot, wie ich feststellte, als ich mein Spiegelbild in einer Ritterrüstung sah.
Speaker 0: So schnell ich konnte, lief ich los zum Astronomie-Turm.
Speaker 0: Hoffentlich konnte ich das noch irgendwie aufhalten.
Speaker 0: Die Sonne war schon untergegangen und ich hatte keine Lust, die ganze Nacht als Feuerelementarier zu verbringen.
Speaker 0: Nach einer gefühlten Ewigkeit des Tiefen durchatmens und des möglichst ruhigbleibens, verrauchte meine Wut schließlich langsam und wich stattdessen so etwas wie ... Enttäuschung?
Speaker 0: Sie hatten nicht mal nachgefragt.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Was meinte sie denn jetzt damit?
Speaker 0: Wie wir sollten uns unseren Arsch nächstes Mal selber retten.
Speaker 0: Inwiefern waren wir denn bitte in Gefahr gewesen?
Speaker 0: Obwohl ich zugeben musste, dass ich mich an das Essen nur noch bedingt erinnern konnte.
Speaker 0: Und dann hatte sie uns hier eingesperrt.
Speaker 0: Die Situation war eindeutig.
Speaker 0: Was gab es dann noch zu sagen?
Speaker 0: Trotzdem, irgendetwas war komisch.
Speaker 0: Warum hatte sie das getan?
Speaker 0: Diese Frage ließ mir keine Ruhe.
Speaker 0: Und so sagte ich schließlich, wir sollten mit ihr reden.
Speaker 0: James, Remus und Peter sahen mich an, als hätte ich den Verstand verloren.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Ich finde, wir sollten zu Dumbledore gehen.
Speaker 0: Sie hat uns immerhin eingesperrt und verhext, kwiegte Peter.
Speaker 0: Da hatte er recht, aber dennoch.
Speaker 0: Können wir ja danach immer noch?
Speaker 0: Ich gehe jetzt mit ihr reden, tut nichts Unüberlegtes, sagte ich bestimmt.
Speaker 0: Die anderen sahen mich zweifelnd an, stimmten dann aber zu.
Speaker 0: Bevor ich weg war, rief James mir noch hinterher, Aber wenn du in einer halben Stunde nicht zurück bist, Hatze, dann kommen wir dich retten.
Speaker 0: Ich nickte, damit konnte ich leben.
Speaker 0: Wenig später kam ich beim Astronomieturm an.
Speaker 0: Was willst du?
Speaker 0: fuhr Valeria mich genervt an.
Speaker 0: Was ich will?
Speaker 0: Ist das nicht offensichtlich?
Speaker 0: Ich will wissen, was du damit gemeint hast.
Speaker 0: Inwiefern hat es uns bitte gerettet, ohne Stimme und Zauberstäbe in einen Raum gesperrt zu sein, erkundigte ich mich.
Speaker 0: Ich konnte den wütenden Unterton in meiner Stimme nicht verhindern.
Speaker 0: Ich war immer noch wütend.
Speaker 0: Aber Valeria auch.
Speaker 0: Inwiefern ich euch gerettet habe, stell dich doch nicht blöd.
Speaker 0: Ihr hättet um Haares Breite alle vier Remus Pelziges kleines Geheimnis Snape direkt ins Gesicht gesagt.
Speaker 0: Während euch quasi alle hätten hören können, platzte es aus ihr heraus.
Speaker 0: Das war doch lächerlich.
Speaker 0: Wieso sollten wir so etwas tun?
Speaker 0: Das fragte ich sie dann auch.
Speaker 0: Nur auf die Erklärung war ich mal gespannt.
Speaker 0: Ich konnte förmlich hören, wie die Zahnräder in ihrem Kopf zu Rattern begannen, dann antwortete sie.
Speaker 0: Werita Serum und sein Verwirrungselex hier.
Speaker 0: Wie kommst du darauf?
Speaker 0: hakte ich ärgerlich nach.
Speaker 0: Ihr habt vor allem verkündet, dass ihr als euren nächsten Streichsnaps Haare pink färben wollt, meinte sie schlicht.
Speaker 0: Okay, woher wusste sie das?
Speaker 0: Woher weißt du das?
Speaker 0: rief ich unglaublich aus.
Speaker 0: Wir hatten es niemandem gesagt, niemanden.
Speaker 0: Immer noch leicht genervt klärte Valeria mich auf.
Speaker 0: Sag ich doch, ihr habt es gesagt, in der großen Halle.
Speaker 0: Deshalb tippe ich auf Veritaserum und Verwirrungselexier.
Speaker 0: Aber keine Sorge, ich habe Snape abgewimmelt und ihm einfach irgendwas erzählt.
Speaker 0: Und das mit dem Einsperren tut mir leid und so, aber hätte euch jemand gesehen, hätte er den Schweigezauber auflösen und dann eine fatale Frage stellen können.
Speaker 0: Und es war keine Zeit, um erklären.
Speaker 0: Und wenn du mich jetzt tassen willst, mach das bitte, aber nenn mich nicht Verräter, das bin ich nämlich nicht.
Speaker 0: Oh, oh, oh, Mist!
Speaker 0: Ich öffnete den Mund und schloss ihn wieder.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Äh, es tut mir leid, ich dachte nur, ich, naja, stammelte ich schließlich eine Entschuldigung.
Speaker 0: Ups, da hatten wir uns ja wohl gründlich vertan.
Speaker 0: Aber dann fiel mir noch etwas ein.
Speaker 0: Verdammte Scheiße, Krone, Muni und Wurmschwanz laufen noch irgendwo frei herum, wenn sie auf jemanden treffen, wir müssen sie sofort suchen.
Speaker 0: Pane schaut dich zu Valeria, aber zu meiner Überraschung brach sie ihnen Gelächte aus.
Speaker 0: Nein, keine Sorge, das passt schon.
Speaker 0: Weißt du noch, was im Buch über die Anwendung von Veritasir umsteht, meinte sie grinsend.
Speaker 0: Äh, nee, den Absatz habe ich nicht gelesen, musste ich zugeben.
Speaker 0: Sie sollte schneller machen, es ging hier immerhin um Munis Geheimnis.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Schadenfroh grinste ich ihn an, das hatte er verdient.
Speaker 0: Hättest du aber mal sollen, das hätte dich jetzt die Panik erspart.
Speaker 0: Veritaserem verlet nach etwa zehn Minuten seine Wirkung.
Speaker 0: Unter Verwirrungszauber oder Trank, der vermutlich verwendet wurde, damit ihr euch nicht mehr so genau daran erinnern könnt, was ihr alles verraten habt, wirkt auch nicht mehr.
Speaker 0: Oder fühlst du dich noch verwirrt?
Speaker 0: Also verwirrte als sonst, brachte ich schließlich hervor, nachdem ich es irgendwie geschafft hatte, nicht mehr zu lachen.
Speaker 0: Serious atmete sichtlich erleichtert aus.
Speaker 0: In dem Moment tauchten James, Remus und Peter auf, die Zaubersterbe auf mich gerichtet.
Speaker 0: Irritiert schaute ich sie an.
Speaker 0: Was sollte das denn jetzt?
Speaker 0: Sabres schien genau zu wissen, was es sollte, denn er ließ schnell zu den Dreien und redete auf sie ein.
Speaker 0: Ich versuchte nicht, allzu neugierig zu ihnen zu schauen, was mir eher schlecht als recht gelang, aber sie waren sowieso voll und ganz mit sich selbst beschäftigt.
Speaker 0: Schließlich ließen sie ihre Zauberstelle besinken und wandten sich mir zu, dann, nachdem sie eine Entschuldigung gemummelt hatten, machten sie sich auf den Weg zurück zum Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Als die anderen schon weg waren, wandte sich Remus noch einmal zu mir um.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: sagte er, dann verschwand er auch.
Speaker 0: Ich wartete noch ein Weilchen, bis ich ihn folgte.
Speaker 0: Besteh mal einer die Rumtreiber.
Speaker 0: Kapitel sieben.
Speaker 0: Quidditch mit Höhen und Tiefen.
Speaker 0: Sometimes happy memories hurt the most.
Speaker 0: Valerias Sicht Die Zeit verging wie im Flug und ehe ich mich versauer Weihnachten vorbei und die Ferien zu Ende.
Speaker 0: Tatsächlich konnte man sagen, dass ich mittlerweile mit den Rumtreibern befreundet war, oder so etwas Ähnliches.
Speaker 0: Der Unterricht und das Quidditch-Training hielten mich auf Trab und so kam ich kaum dazu, mich um etwas anderes zu kümmern.
Speaker 0: Meine Freundschaft mit Regulus zum Beispiel.
Speaker 0: Wenn ich ihm auf dem Weg zum Unterricht oder wohin auch immer begegnete, hatte ich anfangs versucht mit ihm zu sprechen, doch erwandte sich immer ab und ging einfach weg, also hatte ich es irgendwann aufgegeben.
Speaker 0: Nur wollte irgendetwas tief in meinem Herzen Ob es dieses Gefühl von Verbundenheit, dass man in wirklich guten Freundschaften hat war oder diese Wut, weil er nie den Mut dazu hatte, sich mir zu stellen, einfach nicht akzeptieren, dass es vorbei war, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben wollte.
Speaker 0: Aber dann kam das Quidditch-Spiel Riffendor gegen Slytherin und erst als ich das Feld betrat, wurde mir klar, dass ich gegen Regulus spielen würde.
Speaker 0: Immerhin war er der Slytherin-Sucher.
Speaker 0: Diese kleine Information hatte man hörenwohl bisher verdrängt.
Speaker 0: Egal, ich würde das schon irgendwie hinkriegen.
Speaker 0: Das Spiel lief gut für Gryffindor, wir hatten ein wirklich tolles Team und ich zog meine Kreise immer auf der Suche nach dem Schnatz.
Speaker 0: Schließlich entdeckte ich ihn, Regulus ebenso.
Speaker 0: Als ich direkt neben Regulus flog, war es vorbei mit der Konzentration und ich erkannte meine Chance.
Speaker 0: Du bist ein Feigling, warf ich ihm vor.
Speaker 0: Das brachte ihn aus dem Konzept und er stieß versehentlich gegen meinen Besen, was mich wiederum aus dem Konzept brachte.
Speaker 0: Ich ein Feigling?
Speaker 0: Wie kommst du darauf?
Speaker 0: fragte er nach, wir flogen jetzt nebeneinander her, auf das Spiel achtete ich nicht mehr.
Speaker 0: Du traust dich nicht mal mit mir zu reden, wieso, spuckte ich ihm entgegen.
Speaker 0: Ich war wütend auf ihn, aber wenn er eine gute Entschuldigung hätte, würde ich ihm vermutlich verzeihen.
Speaker 0: Was meinst du?
Speaker 0: Ich muss ja wohl nicht mit dir reden, wenn ich nicht will, und jetzt hau ab, du nervst, zischter in meine Richtung.
Speaker 0: Okay, das tat weh.
Speaker 0: Aber, aber ich konnte nicht glauben, dass er das gerade ernst meinte.
Speaker 0: Verpiss dich!
Speaker 0: schob er hinterher.
Speaker 0: Dann, als ob das noch nicht genug wäre, stieß er mich mit voller Wucht zur Seite, sodass ich fast vom Besen flog.
Speaker 0: Erst später ging mir auf, dass er mich damit davor bewahrt hatte, mit voller Wucht in eine Tribüne hineinzufliegen.
Speaker 0: Im Moment hatte ich jedoch andere Sorgen, denn da erst kapierte ich, dass wir ja immer noch mitten in einem Quidditchspiel waren.
Speaker 0: Ich war wütend.
Speaker 0: So richtig.
Speaker 0: Slytherin würde untergehen, dafür würde ich sorgen.
Speaker 0: Angespannt von meinem Zorn, den ich zum Glück noch zügeln konnte, machte ich mich auf die Suche nach dem Schnatz.
Speaker 0: Dann entdeckte ich ihn.
Speaker 0: Ich beschleunigte.
Speaker 0: Fünf Meter, drei, einen.
Speaker 0: Ich musste nur noch die Hand ausstrecken und….
Speaker 0: Grindelwald fängt den Schnatz, Gryffindor gewinnt.
Speaker 0: Er scholl eine laute Stimme über das Feld.
Speaker 0: Wir hatten gewonnen!
Speaker 0: Alle bis auf die Slytherins jubelten.
Speaker 0: Es war ein großartiges Gefühl.
Speaker 0: Und meine Wut auf Regulus war auch fast verraucht.
Speaker 0: Vielleicht, nur vielleicht war es einfach nicht der passende Augenblick gewesen.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Mist!
Speaker 0: Hoffentlich merkte sie nicht, dass ich sie nur gestoßen hatte, um sie zu retten.
Speaker 0: Ich wollte doch, dass sie auf Abstand ging, und dazu musste sie mich am besten hassen, so schwer es auch war.
Speaker 0: Dabei würde es nicht helfen, wenn sie dachte, sie wäre mir irgendwie wichtig.
Speaker 0: Was sie war, deshalb machte ich das ja alles.
Speaker 0: Meine Mutter war gefährlich, keine Frage, und solange Well sich nicht von mir fernhielt, musste ich mit dem Schlimmsten rechnen.
Speaker 0: Aber nur weil ich Well miet, bedeutete das offensichtlich nicht, dass sie das auch tat.
Speaker 0: Also musste ich dafür sorgen, dass sie mich wirklich und wahrhaftig hasste.
Speaker 0: Kaum, dass ich gelandet war, kam Snape zu mir.
Speaker 0: Hast du sie etwa absichtlich gewinnen lassen?
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Nein, wie kommst du denn auf so was?
Speaker 0: antwortete ich verwirrt.
Speaker 0: Man hört Gerüchte darüber, dass du und Grindelwald befreundet werden.
Speaker 0: sagte er vorwursvoll.
Speaker 0: Ich wollte ihn gerade einfach irgendwie abwimmeln, als ich wahr bemerkte, die mich von der Seite beobachtete und offensichtlich zuhörte.
Speaker 0: Das war meine Chance.
Speaker 0: Nein, sind wir nicht.
Speaker 0: Waren wir nicht und werden wir nie sein.
Speaker 0: Ich will doch nichts mit dreckigen Gryffindors und Blutsverrätern zu tun haben.
Speaker 0: Was bin ich froh, dass meine Mutter sie nicht mehr in meiner Nähe haben will, dann habe ich wenigstens eine Ausrede.
Speaker 0: Teile ich Ney-Blaut deutlich und möglichst gehässig mit.
Speaker 0: Dabei sah ich wahr direkt an.
Speaker 0: und ich konnte sehen, wie viel Schmerz ihr meine Worte bereiteten.
Speaker 0: Aber was sollte ich tun?
Speaker 0: Es musste sein, damit sie ein sicheres Leben führen konnte.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Sämtliche gute Laune war mir abhandengekommen, während ich mühevoll die Tränen zurückgielt.
Speaker 0: Meinte er das ernst?
Speaker 0: War er nie wirklich mit mir befreundet gewesen?
Speaker 0: Ich wollte einfach nur hier weg.
Speaker 0: Ich wandte mich gerade zum Gehen, als ein übermütiger Serious auf mich zukam.
Speaker 0: Genial gespielt!
Speaker 0: Wir feiern nachher im Gemeinschaftsraum, kommst du auch?
Speaker 0: teilte er mir mehr als nur gut gelaunt mit.
Speaker 0: Abwesend mummelte ich.
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Ja, vielleicht.
Speaker 0: Ich hatte immer noch traurig in regulos Richtung, als ob das ändern würde, was er gesagt hatte.
Speaker 0: Als ob irgendetwas das ändern könnte.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Meine gute Laune war kaum noch zu toppen.
Speaker 0: Wir hatten die Slytherins besiegt.
Speaker 0: Dann fiel mir auf, dass Valeria alles andere als fröhlich aussah und zu den Slytherins hinüberstarte.
Speaker 0: Genauer gesagt zu Regulus, so wirkte am Boden zerstört.
Speaker 0: Sie wandte sich zum Gehen, ich folgte ihr.
Speaker 0: Was hat er gesagt, fragte ich tonlos.
Speaker 0: Wir wussten beide, wen ich meinte.
Speaker 0: Nach einer Weile flüsterte sie kaum hörbar und mit reinen erstickter Stimme.
Speaker 0: Er hat gesagt, er wäre nie richtig mit mir befreundet gewesen.
Speaker 0: Er, er hat, sie blieb vor mir stehen und ihre Schultern beten.
Speaker 0: Dieser Idiot, wie konnte er nur?
Speaker 0: Da ich nicht wusste, was ich sonst tun sollte, nahm ich sie kurzer Hand in den Arm und hielt sie fest.
Speaker 0: Valeria weinte sich aus, und als sie schließlich zu mir aufblickte, waren ihre Augen rot und mein Shirt drehen nass.
Speaker 0: Sie trat einen Schritt zurück.
Speaker 0: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –.
Speaker 0: Kommst du mit?
Speaker 0: Etwas zögerlich nickte sie und im Gryffindor Gemeinschaftsraum wurde bis tief in die Nacht gefeiert.
Speaker 0: Wir hatten wieder einmal Flugstunde.
Speaker 0: Kein Problem für mich.
Speaker 0: Immerhin war Fliegen eine der wenigen Sachen, in denen ich wirklich und ohne Schwierigkeiten gut war.
Speaker 0: Zum Aufwärmen sollten wir einfach fünf Runden fliegen, wie üblich.
Speaker 0: Ich versuchte natürlich vorne zu sein, denn auch wenn es laut Madame Hooch kein Wettrennen war, unter den Schülern war es inoffiziell eben doch eines.
Speaker 0: Der einzige, der mir gefährlich nahe kam, war James.
Speaker 0: Das wunderte mich insofern nicht, dass er wirklich gut fliegen konnte.
Speaker 0: Als er schließlich an mir vorbeizog, es war einfach nicht mein Tag, rief er mir mit einem Grinsen zu, na, Grindelwald, bist du etwa eingerostet?
Speaker 0: Er meinte es als Witz, das war unschwer zu erkennen, doch plötzlich hörte ich in meinem Kopf eine Stimme.
Speaker 0: Wenn er drauf geht, gewinnst du.
Speaker 0: Du könntest ihn so leicht vom Besen werfen.
Speaker 0: Benutz deine Kräfte, und keiner wird dich je verdächtigen.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: rief ich geschockt aus und fiel vor Schreckfass vom Besen.
Speaker 0: Im letzten Moment packte James meine Hand, Auch wenn er über meinen schockierten Gesichtsausdruck, mit dem ich ihn anstarte, verwundert zu sein schien.
Speaker 0: Irgendwie schafften wir es, gemeinsam mich zurück auf den Besen zu hiefen.
Speaker 0: Was meinst du denn mit was?
Speaker 0: So schlimm war das auch wieder nicht.
Speaker 0: Jeder hat mal einen schlechten Tag.
Speaker 0: Aber ich wollte dich nicht kränken oder so.
Speaker 0: Tut mir Leid, entschuldigte er sich auch noch.
Speaker 0: Ich murmelte ausweichend, nein, ich hab gar nicht dich gemeint, das war nur ... nach nichts.
Speaker 0: Mittlerweile waren alle anderen Schüler schon längst an uns vorbeigeflogen.
Speaker 0: Geht's dir gut?
Speaker 0: erkundigte James sich schließlich besorgt.
Speaker 0: Ich wirkte wohl immer noch ziemlich durch den Wind.
Speaker 0: Ich nickte, nach wie vor total neben der Spur.
Speaker 0: Was war das denn bitte gewesen?
Speaker 0: Es war in meinem Kopf gewesen, ganz klar, aber auch keine richtigen Gedanken, oder doch?
Speaker 0: Denn was außer meinen Gedanken sollte bitte in meinem Kopf sein?
Speaker 0: Und wenn dem so war, dann stellte sich mir eine noch wichtigere Frage, wieso zur Hölle hatte ich solche Gedanken überhaupt?
Speaker 0: Das war seltsam, aber vermutlich war ich einfach nur müde oder wurde krank oder was auch immer.
Speaker 0: Einige Tage vergingen und ich kam zu dem Schluss, dass ich mir die seltsame Stimme wohl nur eingebildet hatte.
Speaker 0: Es war schon kurz vor Mitternacht und ich war gerade auf dem Weg vom Astronomieturm zurück zum Gemeinschaftsraum, wie oft in letzter Zeit, als ich plötzlich leise Schritte hörte.
Speaker 0: Eilig ging ich in Deckung und wer da an mir vorbeispazierte, war niemand anderes als Serious Black.
Speaker 0: Ich ging auf ihn zu und, als er mich erkannte, versuchte er, einen Stück Pergament hinter seinem Rücken zu verstecken.
Speaker 0: Komisch.
Speaker 0: Naja, vielleicht waren darauf Pläne für den nächsten Streich der Rumtreiber oder etwas Ähnliches.
Speaker 0: Wobei, moment mal, auf dem Pergament hatte sich etwas bewegt.
Speaker 0: Was ist das?
Speaker 0: erkundigte ich mich, meine Neugier war geweckt.
Speaker 0: Ein stinknormales Stück Pergament?
Speaker 0: antwortete Sirius ausweichend.
Speaker 0: Darf ich mal sehen?
Speaker 0: Noch eher er reagieren konnte, hielt ich das Pergament in der Hand.
Speaker 0: Und darauf bewegte sich wirklich etwas.
Speaker 0: und wie sich etwas darauf bewegte.
Speaker 0: Ist das?
Speaker 0: Ist das etwa Hogwarts?
Speaker 0: Mit jedem, der darin ist, stieß ich fassungslos hervor.
Speaker 0: Es war mir eine Feststellung als eine Frage, aber Sirius zuckte nur, wohl im missglückten Versuch, unschuldig zu wirken, mit den Schultern.
Speaker 0: Ich klappte das Stück Pagament, das ja offensichtlich eine Karte war, zu und Lars war's vorne draufgeschrieben stand.
Speaker 0: Die Hochwohlgeborenen Herrern Muni, Wurmschwanz, Tatze und Krone präsentieren stolz die Karte des Rumtreibers.
Speaker 0: Ich zog eine Augenbraue hoch und meinte spöttisch, so, so.
Speaker 0: Und von dieser Extrafunktion des, ähm, stinknormalen Stückpagaments wusstest du natürlich rein, gar nichts.
Speaker 0: Nicht wahr?
Speaker 0: Tatze?
Speaker 0: Ist das nicht ein bisschen, ich weiß auch nicht, übertrieben, mit Hochwohlgeboren und überhaupt?
Speaker 0: Äh, erwiderte der angesprochene Äußerst Geistreich.
Speaker 0: Ich konnte mir das Lachen gerade noch so verkneifen, denn ich hatte eine viel wichtigere Frage.
Speaker 0: Wie funktioniert sie?
Speaker 0: Wie kommst du darauf, dass sie noch irgendwas kann?
Speaker 0: Haagte Serious nach.
Speaker 0: Also für so dämlich so eine Karte für alle lesbar zu machen, halte ich euch dann auch wieder nicht, gab ich zum besten.
Speaker 0: Serious rollte mit den Augen.
Speaker 0: Wie schön, dass du so viel Vertrauen in uns setzt.
Speaker 0: Na ja, da du sie ja sowieso gesehen hast, ist es wohl eh egal.
Speaker 0: Aber das muss geheim bleiben.
Speaker 0: Missed hat begangen.
Speaker 0: Ich schwöre feierlich, ich bin ein Tu nicht gut.
Speaker 0: Wow.
Speaker 0: Zuerst verschwand die Karte, dann tauchte sie wieder auf.
Speaker 0: Und dann fiel mir noch etwas auf, denn auf der Karte waren ich und Sirius nicht allein.
Speaker 0: Im Türrahmen der Tür vor uns waren Peter, James und Remus eingezeichnet, aber ich konnte weit und breit niemanden sehen.
Speaker 0: Seltsam.
Speaker 0: Als ich Sirius danach fragte, stammelte er nur etwas von einer möglichen Fehlfunktion, was ich ihm nicht abnahm.
Speaker 0: Stattdessen hatte ich eine Idee.
Speaker 0: Ich ging auf die Tür zu und plötzlich fühlte ich mitten in der Luft etwas Festes, das mit Stoff bedeckt war, obwohl ich immer noch nichts sah.
Speaker 0: Kurzerhand zog ich an dem unsichtbaren Stoff und nur Sekunden später wurden die ziemlich verdattet aussehenden restlichen Rumtreiber sichtbar und ich hielt einen alten schäbigen Umhang in der Hand.
Speaker 0: Ein Tahnumhang.
Speaker 0: Ihre Gesichter sahen wirklich zum Tod lachen aus und das tat ich dann auch.
Speaker 0: Bis mir auffiel, dass wir immer noch mitten in der Nacht außerhalb unserer Betten unterwegs waren.
Speaker 0: Ups!
Speaker 0: Aber zum Glück schien niemand etwas gehört zu haben.
Speaker 0: Immer noch grinsend gab ich den drei Jungs den Tarnumhang zurück.
Speaker 0: Viel Funktion, ja, wandte ich mich immer noch grinsend an Sirius.
Speaker 0: Diesem schien ausnahmesweise einmal die Worte zu fehlen.
Speaker 0: Was macht ihr überhaupt hier?
Speaker 0: fragte ich.
Speaker 0: Dasselbe könnten wir dich fragen, war Fremus ein.
Speaker 0: Damit hatte er natürlich recht, also erwiderte ich.
Speaker 0: Gut, ich war auf dem Weg zurück zum Gemeinschaftsraum, als ich Serious gesehen habe, und ihr?
Speaker 0: Schweigen seitens der Rumtreiber.
Speaker 0: Ihr plant einen Streich, oder?
Speaker 0: stellte ich schließlich fest.
Speaker 0: Immer noch Schweigen, aber keiner stritt es ab.
Speaker 0: Und ihr müsst durch diese Tür, hakte ich nach.
Speaker 0: Die Jungs nickten zögerlich.
Speaker 0: Und das klappt nicht, erkundigte ich mich wissend.
Speaker 0: Warum sonst sollten sie immer noch hier draußen herumstehen?
Speaker 0: Sie nickten wieder.
Speaker 0: Habt ihr es schon mit Alohomora versucht?
Speaker 0: Schluck-Series den anderen vor, aber das hatten sie schon probiert ohne Erfolg.
Speaker 0: Sie hatten bereits alles versucht, was ihnen einfiel und einen Schlüssel hatten sie ja nicht.
Speaker 0: Würdest du vielleicht, ähm, wieder gehen, Valeria?
Speaker 0: meinte James schließlich.
Speaker 0: Nichts für ungut, aber das ist ein Rumtreiber-Streich.
Speaker 0: Tja.
Speaker 0: Ich hatte aber noch ein Ass im Ärmel.
Speaker 0: Und abwimmeln lassen würde ich mich bestimmt nicht.
Speaker 0: Spöttisch meinte ich, na ja, momentan sieht es mit diesem Streich wohl eher schlecht aus, weil ihr nicht durch die Tür kommt, sehe ich das richtig?
Speaker 0: Allgemeine Zustimmung.
Speaker 0: Ich fuhr fort.
Speaker 0: Dann müsst ihr mich wohl bleiben lassen.
Speaker 0: Ich habe nämlich den Schlüssel.
Speaker 0: Kapitel neun.
Speaker 0: Blaue Wunder und andere Lachnummern.
Speaker 0: The Devil's Voice is sweet to hear.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: rief James unglaublich aus.
Speaker 0: Wie?
Speaker 0: erkundigt Rhee muss sich im selben Moment.
Speaker 0: Woher?
Speaker 0: wollte Sirius wissen.
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: steuerte Peter sehr geistreich bei.
Speaker 0: Schon wieder musste ich mir das Lachen verknifen.
Speaker 0: Nun ja, noch hatte ich den Schlüssel nicht, aber das brauchten sie ja nicht zu wissen.
Speaker 0: Hinter meinem Rücken und mithilfe meiner Kräfte war ich schon dabei einen Schlüssel zu formen.
Speaker 0: Dann steckte ich ihn in das Schloss, verpasste ihm einen letzten Feinschliff und drehte ihn.
Speaker 0: Die Tür schwang auf.
Speaker 0: »Was habt ihr überhaupt geplant?« fragte ich, die immer noch Perplexen rumtreiber.
Speaker 0: »Das wüsstest du wohl gerne.
Speaker 0: Nur so viel.
Speaker 0: Die Slytherins werden ihr blaues Wunder erleben.
Speaker 0: Und jetzt komm und fass das Pulver ja nicht an, meinte Sirius, während der Grinsend an mir vorbei ging.
Speaker 0: Gemeinsam streuten wir, mittels Schwebezauber, weil wir sollten es ja nicht anfassen.
Speaker 0: Irgend ein Pulver über Slytherin-Umhänge, die in dem Raum waren.
Speaker 0: Interessant, was das wohl werden würde?
Speaker 0: Nach einer Weile waren wir schließlich fertig und machten uns auf den Rückweg zum Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Wohin müssen wir den Schlüssel zurückschmuggeln, erkundigte sich James im Flüster-Ton.
Speaker 0: Gar nirgends, der ist nachgemacht.
Speaker 0: Ihr könnt ihn behalten, teilt dich ihm mit.
Speaker 0: Braust du ihn nicht selbst?
Speaker 0: hakte Remus nach.
Speaker 0: Ich schüttete den Kopf.
Speaker 0: Für was denn?
Speaker 0: Ich konnte mir ja jederzeit einen neuen machen, aber das konnten sie natürlich nicht ahnen, von Wissen ganz zu schweigen.
Speaker 0: Am nächsten Morgen beim Frühstück ging mir auf, was das Pulver bewirkt hatte.
Speaker 0: Zuerst war alles wie immer, aber irgendwann blickte ich irritiert ein paar Slytherins an.
Speaker 0: Das hat es serious also mit blauem Wunder gemeint.
Speaker 0: Die Slytherins waren von Kopf bis Fuß blau.
Speaker 0: Ich pustete los und damit war ich nicht die einzige.
Speaker 0: Schon bald lachte sich die ganze große Halle schlapp, die Slytherins, die nach und nach aus der Halle stürmten, ausgenommen, dann entdeckte ich Regulus.
Speaker 0: Ich hielt mitten im Lachen inne und starte ihn an.
Speaker 0: Gleichzeitig traurig, wütend und triumphierend, immerhin hatte er seine Strafe bekommen.
Speaker 0: Seine Strafe bekommen?
Speaker 0: Er hat dir quasi das Herz gebrochen, dich links liegen gelassen, und du meinst, als Strafe wäre es genug, ihn vorübergehend blau zu färben, giftete mich die Stimme in meinem Kopf an.
Speaker 0: Ich riss erschrocken die Augen auf, nicht schon wieder, aber die Stimme war noch nicht fertig.
Speaker 0: Er hätte viel Schlimmeres verdient, grauenhafte Schmerzen für das, was er dir angetan hat, und du Du wärst ohne Probleme dazu in der Lage.
Speaker 0: Schon langsam bekam ich Angst vor mir selbst.
Speaker 0: Wieso hatte ich seit Neuestem eine seltsame, offensichtlich gewalttätige Stimme in meinem Kopf?
Speaker 0: Bevor ich mich auf Regulus stürzen konnte oder auch nur in Versuchung kam, was die Stimme ja scheinbar erreichen wollte, riss mich jemand aus meinen Gedanken.
Speaker 0: Well, ich fuhr herum.
Speaker 0: Well?
Speaker 0: Aber Regulus stand doch dort drüben.
Speaker 0: Tatsächlich stand ich niemand anderem als Serious gegenüber.
Speaker 0: Ignorier ihn, setzte er noch hinzu.
Speaker 0: Ich nickte, dann machten wir uns auf den Weg zu Kräuterkunde.
Speaker 0: Das Problem war nur, dass, auch wenn ich Regulus nicht sah, meine Gedanken die ganze Zeit um ihn kreisten.
Speaker 0: Und die Stimme in meinem Kopf war wiedergekehrt und schlug mir in einer Tour irgendwelche Foltermethoden vor, die ich dank meiner Kräfte anwenden könnte.
Speaker 0: Das, was mir jedoch am meisten Angst machte, War nicht etwa, dass ich verrückt wurde.
Speaker 0: Was ja wahrscheinlich der Fall war, ich hörte immerhin komische Stimmen.
Speaker 0: Nein, ich hatte Angst vor mir selbst.
Speaker 0: Denn irgendwas tief in mir drinnen, schien gefallen, an den Ideen der Stimme zu finden.
Speaker 0: Ich flog über das Gelände von Hogwarts.
Speaker 0: Ja, ich flog.
Speaker 0: Ich war gerade ein Windelementarier.
Speaker 0: Es war Nacht, und ich war auf der Suche nach einem Opfer.
Speaker 0: Irgendetwas in mir wollte sich nicht mehr damit zufrieden geben, nur während ich mich verwandelte, blutrünstig zu sein.
Speaker 0: Ja, das war es.
Speaker 0: Ich wollte Blut sehen.
Speaker 0: Viel Blut und Schmerzen.
Speaker 0: Plötzlich hielt ich inne.
Speaker 0: Da war jemand.
Speaker 0: Wie in einem Rausch flog ich auf ihn zu, von hinten.
Speaker 0: Dann begann der Zorn in mir zu brennen, heiß und lodend wie eine Flamme.
Speaker 0: Ohne Vorwarnung erschien eine eben solche Flamme auf meinen Händen, und ich warf sie auf den Jungen, der das Pech hatte, mir jetzt zu begegnen.
Speaker 0: Er schrie vor Schmerz auf und fuhr zu mir herum, aber wegen dem Rauch konnte er wohl nicht allzu viel erkennen.
Speaker 0: Ich kannte keine Gnade, warf immer mehr und mehr Feuer auf ihn.
Speaker 0: Die Füße des Jungen hatte ich mithilfe von Erdmagie im Boden festgemacht.
Speaker 0: Er würde nicht entkommen.
Speaker 0: Irgendwann sank er zu Boden, ob tot oder bewusstlos konnte ich nicht sagen.
Speaker 0: Da erst merkte ich, was ich da eigentlich tat, und sobald ich wieder Herr meiner Sinne war, wangte ich ein paar Schritte zurück.
Speaker 0: Was hatte ich getan?
Speaker 0: Noch mehr Schmerz, noch mehr Leiden.
Speaker 0: Er hat es verdient, rief die Stimme in meinem Kopf.
Speaker 0: Es jetzt wurde mir klar, was ich da eigentlich immer hörte.
Speaker 0: Es waren die Elemente.
Speaker 0: Und wenn ich nicht aufpasste, übernahmen sie die Kontrolle oder überredeten mich zu wirklich brutalen Sachen.
Speaker 0: Jetzt erkannte ich auch den Jungen zu meinen Füßen.
Speaker 0: Es war regellos.
Speaker 0: Schweiß gebadet und mit einem Schrei wachte ich auf.
Speaker 0: Im nächsten Moment tauchten rote Haare meinem Blickfeld auf.
Speaker 0: »Bist du okay?« erkundigte sich Lilly besorgt.
Speaker 0: Ich nickte.
Speaker 0: Es war nur ein Albtraum gewesen.
Speaker 0: Lilly ging wieder ins Bett.
Speaker 0: Es war noch immer mitten in der Nacht.
Speaker 0: Mein Wildklopfen das Herz beruhigte sich langsam.
Speaker 0: Es war nur ein Traum gewesen.
Speaker 0: Die Erkenntnis sickerte schleppend langsam in mein müdes Gehirn.
Speaker 0: Es war nur ein Traum.
Speaker 0: Regulus ging es gut.
Speaker 0: Allen ging es gut.
Speaker 0: Ich hatte ihn nicht angegriffen, ich hatte gar keinen angegriffen.
Speaker 0: Ich hatte nicht einmal mein Bett verlassen.
Speaker 0: Alles war gut.
Speaker 0: Nur, warum fühlte es sich denn nicht so an?
Speaker 0: Kapitel X. Ärztliche Verordnungen der anderen Art.
Speaker 0: Chocolate doesn't ask silly questions.
Speaker 0: Chocolate and the Stance.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ich verfiel wieder in einen unruhigen Schlaf, aber als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich einfach nur kaputt.
Speaker 0: Müde ging ich zum Frühstück in die Große Halle, wo ich auf die anderen traf.
Speaker 0: Wir waren noch nicht einmal mit dem Essen fertig, als Professor McGonagall mit Ernst Amine auf uns zukam.
Speaker 0: Oh verdammt, wusste sie es etwa?
Speaker 0: Vielleicht hatte sie mein Geheimnis herausgefunden, vielleicht würde sie mich jetzt holen kommen, vielleicht….
Speaker 0: Bist du blöd?
Speaker 0: Woher sollte sie es denn wissen?
Speaker 0: schalt mich die Stimme in meinem Kopf.
Speaker 0: Toll!
Speaker 0: Jetzt bezeichnete ich mich schon selbst als blöd, oder so etwas Ähnliches.
Speaker 0: Zu meiner bodenlosen Erleichterung wollte Professor McGonagall gar nicht zu mir, sondern zu Sirius.
Speaker 0: Sie bat ihnen kurz mit ihr vor die Tür zu kommen, was er mit einem ratlosen Blick zu uns zurück dann auch tat.
Speaker 0: Nur, was konnte sie wollen?
Speaker 0: Ich sollte es früh genug herausfinden.
Speaker 0: Professor Dumbledore klatschte in die Hände und schlagartig richteten sich alle Augen auf ihn.
Speaker 0: Ich würde euch ja gar nicht beim Frühstück stören, wenn es nicht wichtig wäre, aber ich muss eine Warnung aussprechen.
Speaker 0: Heute Nacht wurde ein Schüler von etwas angegriffen.
Speaker 0: Wir glauben, dass es sich um ein gefährliches Elementarwesen handelt.
Speaker 0: Natürlich tun wir unser Möglichstes, um es zu fangen, aber um eure eigenen Sicherheit willen, passt auf euch auf.
Speaker 0: Schleicht euch nicht nachts davon.
Speaker 0: Das wäre dann alles.
Speaker 0: Keine Panik, alles wird in Ordnung kommen.
Speaker 0: Als Dumbledore Verstummte fingen natürlich sämtliche Schüler an Panik zu schieben und wild durcheinander zu reden.
Speaker 0: Ich blieb wie eingefroren Sitzen.
Speaker 0: Scheiße!
Speaker 0: Scheiße!
Speaker 0: Von wegen Traum!
Speaker 0: Hoffentlich ging es regellos gut.
Speaker 0: Hoffst du das wirklich?
Speaker 0: Verges nicht, was er dir angetan hat.
Speaker 0: Und wenn er dich nun erkannt hat, meldete sich die Stimme in meinem Kopf zu Wort.
Speaker 0: «Halt doch einfach die Klappe!« rief ich entnervt aus.
Speaker 0: James, der schon mal gerade etwas gesagt hatte, sah mich seltsam von der Seite an und meinte, ist ja schon gut, du musst ja nicht gleich so rumschreien, nur weil ich versuche, uns auf andere Gedanken zu bringen.
Speaker 0: Ich nickte und lächelte ihn entschuldigend an.
Speaker 0: Ups, mein Leben wurde echt immer komplizierter und komplizierter.
Speaker 0: Jetzt musste ich mich noch vor Leuten, die auf der Suche nach einem Elementarwesen waren, in Acht nehmen, aber zuerst Sirius.
Speaker 0: Sobald ich mich irgendwie loseisen konnte, machte ich mich auf den Weg zum Astronomietum.
Speaker 0: Ein Mädchen etwa in unserem Alter kam mir gerade entgegen.
Speaker 0: Wenn mich nicht alles täuschte, war sie die Glückliche, mit der Sirius sich im Moment abgab.
Speaker 0: Also es konnte natürlich auch sein, dass das mit den beiden schon wieder vorbei war, ich hatte da ein wenig den Überblick verloren.
Speaker 0: Misstrauisch sah sie mich an.
Speaker 0: Wo willst du denn hin?
Speaker 0: Das geht dich rein gar nichts an, erwiderte ich genervt.
Speaker 0: Ihm geht es gut, er braucht dich nicht, er hat mich, zischte sie mir zu.
Speaker 0: Ich könnte sie jetzt schon nicht leiden.
Speaker 0: Außerdem schien sie da einen springenden Punkt vergessen zu haben.
Speaker 0: Sie mochte zwar seine momentane Freundin sein, die ja wirklich im rasanten Tempo wechselten, aber ich war seine, sagen wir mal, beste Freundin.
Speaker 0: Oder so etwas in die Richtung.
Speaker 0: Und da sein Bruder offensichtlich schwer verletzt war, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es ihm gut ging.
Speaker 0: Auch, wenn er seine Probleme mit Regulus hatte.
Speaker 0: Ärgerlich und ohne ein Wort zu sagen, drängte ich mich an dem anderen Mädchen vorbei, das mir mit zusammengekniffenen Lippen hinterherstarte.
Speaker 0: Sollte sie doch, wenn sie nichts Besseres zu tun hatte?
Speaker 0: Schließlich entdeckte ich Sirius, er saß zusammengekauert am Boden.
Speaker 0: Als er meine Schritte hörte, fuhr er hoch, wandte mir jedoch immer noch den Rücken zu.
Speaker 0: Langsam ging ich auf ihn zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Serious, sagte ich leise.
Speaker 0: Schließlich drehte er sich zu mir um, seine Augen waren gerötet, als hätte er geweint.
Speaker 0: Mir geht es gut, meinte er mit Nachdruck, jedoch nicht sehr überzeugend.
Speaker 0: Nein, nein tut es nicht, brachte ich die Sache auf den Punkt.
Speaker 0: Serious widersprach nicht, das sagte alles.
Speaker 0: Ich umarmte ihn.
Speaker 0: Irgendwie musste ich ihn wieder aufmuntern.
Speaker 0: Dann hatte ich eine Idee.
Speaker 0: Mit einem Schwungmann des Zauberstabs zauberte ich zwei Tassen voll heißen Kakao herbei.
Speaker 0: Sirius sah mich skeptisch an.
Speaker 0: Ernsthaft?
Speaker 0: Ja, ernsthaft!
Speaker 0: Und jetzt setze ich hin und trink dein Kakao, ärztliche Verordnung, erwidert dich grinsend.
Speaker 0: Sirius, der jetzt auch leicht lächelte, meinte spöttisch, ich kann mich nicht erinnern, bei einem Arzt gewesen zu sein.
Speaker 0: Tja.
Speaker 0: Pech gehabt, du bist heute mein Patient und ich verordne dir Kakao, also keine Wiederrede, gab ich zurück.
Speaker 0: Serious gab sich geschlagen und wenig später saßen wir nebeneinander am Astronomie-Turm und tranken Kakao.
Speaker 0: Wie geht es eigentlich, Regulus?
Speaker 0: wagte ich schließlich zu fragen, denn ich musste es einfach wissen.
Speaker 0: Serious sah mich überrascht an.
Speaker 0: Gut, aber woher weißt du, dass genau er angegriffen wurde?
Speaker 0: Das war doch geheim.
Speaker 0: Mist, wo hatte ich mich dann nur wieder hinein manövriert?
Speaker 0: Egal, eine geniale Ausrede musste her.
Speaker 0: Na ja, ich dachte mal, weil ihr ja verwandt seid, du benachrichtigt worden bist und ich ihn den ganzen Tag noch nicht gesehen habe, schwimmelte ich rasch.
Speaker 0: Wo wir schon bei dem ganzen Tag sind, solltest du nicht im Unterricht sein?
Speaker 0: Viel Serious da ein.
Speaker 0: Sollte ich tatsächlich.
Speaker 0: Er aber auch.
Speaker 0: Das teilte ich ihm auch mit, worauf er nichts mehr sagte.
Speaker 0: Und außerdem, der Unterricht würde wohl ohne mich auskommen, bei Serious war ich mir da momentan nicht so sicher.
Speaker 0: Da Sirius definitiv vorging, würden die Lehrer heute wohl auf mich verzichten müssen.
Speaker 0: Das war ja nicht mein Problem.
Speaker 0: Äh, okay, vermutlich doch, aber das Sirius, mich brauchte, mussten sie wohl verstehen.
Speaker 0: Und wenn nicht, dann eben nicht.
Speaker 0: Na, sitzen würde ich schon verkraften.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Wo war Sirius nur?
Speaker 0: Und wo war Valeria?
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Ich konnte nur hoffen, dass keiner von beiden etwas Dummes tat.
Speaker 0: Im besten Fall trösteten sie sich gegenseitig.
Speaker 0: Denn ich hatte unter dem Tarnumhang ausgekundschaftet, wer angegriffen worden war.
Speaker 0: Da die Lehrer das vermutlich auch wussten, fragten sie nicht nach, wo die beiden waren.
Speaker 0: Gut, denn keiner von uns hätte es ihnen gesagt, selbst wenn wir es gewusst hätten.
Speaker 0: Echte Freunde tarieten ihre Freunde nämlich nicht, niemals.
Speaker 0: Kapitel elf.
Speaker 0: Es werde Licht.
Speaker 0: Hoffentlich nicht.
Speaker 0: Control your Angel, because it is just one letter away from danger.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: In den folgenden Tagen, Wochen, ja sogar Monaten, wurde es nicht besser.
Speaker 0: Ich träumte schlecht.
Speaker 0: Am nächsten Morgen wurde jemand schwer verletzt, aufgefunden, und alle hatten Angst vor irgendeinem Elementarwesen, das auf dem Gelände von Hogwarts ein Unwesentrieb.
Speaker 0: Die Stimme in meinem Kopf machte mich verrückt, und ich machte mir furchtbare Vorwürfe.
Speaker 0: Manchmal fragte ich mich, ob es nicht besser wäre, sie würden mich erwischen.
Speaker 0: Dann wäre keiner mehr in Gefahr.
Speaker 0: Aber ich wollte auch ein normales Leben führen, und so beließe ich alles beim Alten.
Speaker 0: Immerhin bisher war niemand gestorben.
Speaker 0: Noch nicht.
Speaker 0: Eigentlich war mir klar, dass das nur eine Frage der Zeit war.
Speaker 0: Denn es wurde schlimmer.
Speaker 0: Viel schlimmer.
Speaker 0: Ich hatte immer größere Probleme, meine Kräfte unter Kontrolle zu halten und oft merkte ich mitten im Unterricht, dass ich meine Hand in Luft verwandelt hatte oder mein Bein plötzlich aus Wasser bestand.
Speaker 0: Einmal wachte ich von einem beißenden Brandgeruch auf und merkte, dass meine Haare branden.
Speaker 0: Auch wenn das Feuer mir nichts anzuhaben schien.
Speaker 0: Alles in allem hatte ich einfach Angst.
Speaker 0: Vor mir selbst.
Speaker 0: Würde es jemand herausfinden, wären alle sicher, ja.
Speaker 0: Aber tief in mir drin wusste ich, dass ich dazu nicht selbstlos genug war.
Speaker 0: Ich würde definitiv nicht nach Azkaban gehen oder noch Schlimmeres, nicht, wenn ich es verhindern konnte.
Speaker 0: Allerdings wippen sich die, ähm, ja, gegebenen Umstände nicht gerade gut auf meine Laune aus.
Speaker 0: Mieskelaun schnautzte ich jeden an, der mir auch nur in irgendeiner Weise blöd kam, ganz egal, ob es böse gemeint war oder nicht.
Speaker 0: Wobei man an dieser Stelle sagen musste, auch die anderen waren reizbarer geworden.
Speaker 0: Ich zog mich trotzdem immer weiter von der Gruppe zurück, einfach weil es schwer war zu hören, was die anderen über dieses gefährliche Elementarwesen zu schimpfen hatten.
Speaker 0: Und natürlich wollte ich sie auch nicht in Gefahr bringen.
Speaker 0: Oft blieb ich bis spät in die Nacht wach, in der Hoffnung, dass, wenn ich nur wach bliebe, ich die Kontrolle nicht verlieren würde, Aber irgendwann schlief ich immer ein, und das Ergebnis war jedes Mal dasselbe.
Speaker 0: Augenscheinlich gab es nach wie vor irgendwelche selbstmörderischen Idioten, die das Monster im Alleingang unschädlich machen wollten und dementsprechend draußen herumliefen.
Speaker 0: Also echt, man müsste doch meinen, sie wären klüger, aber nein.
Speaker 0: Ich hatte es mit einem Haufen Schwachköpfe zu tun, die allem anscheinend nichts hatten, was einem vernünftigen Selbsterhaltungstrieb auch nur annähernd nahe kam.
Speaker 0: Dafür aber eine umso größere Klappe.
Speaker 0: Zu meinem Glück hatten die Rumtreiber etwas mehr Hirn, was das anging.
Speaker 0: Gerade saßen wir wieder einmal in der großen Halle beim Abendessen.
Speaker 0: Wieso oft treten sich die Gespräche um mich?
Speaker 0: Naja, um das Elementarwesen eben.
Speaker 0: Wieder einmal überlegten sie verzweifelt, wie sie es nur dingfest machen konnten.
Speaker 0: Wirkungsvolle Lösungsansätze waren nicht dabei, aber ich hatte nicht vor, sie darüber aufzuklären.
Speaker 0: Dass man ein Feuerwesen kaum verbrennen konnte, sollten sie bitteschön selbst herausfinden.
Speaker 0: Ich würde ihnen was das an gegen sichern nicht helfen.
Speaker 0: Im Gegenteil, die gemeinen Sachen, die sie sagten, machten mich so wütend, dass ich anfing zu zittern.
Speaker 0: Nur wurde das falsch interpretiert, was alles noch schlimmer machte.
Speaker 0: Keine Sorge, weil wir kriegen es.
Speaker 0: Und wenn wir es haben, dann kennen wir keine Gnade.
Speaker 0: Du bist in Sicherheit, meinte Sirius.
Speaker 0: Naja, ähm, logischerweise hatten diese Worte nicht so ganz den Effekt auf mich, den sie bei jemand anderem gehabt hätten.
Speaker 0: Aber ich zwang mich zu einem beruhigten Lächeln und verließ dann sobald es ging die große Halle, ich musste allein sein.
Speaker 0: Am Astronomieturm hatte ich wenigstens meine Ruhe.
Speaker 0: Oder auch nicht, denn plötzlich hörte ich hinter mir Schritte.
Speaker 0: Aber ich war so wütend und für die Elemente war es ein leichtes, mir die Kontrolle zu entreißen.
Speaker 0: Ich fuhr herum und schnürte demjenigen, der da kam, langsam aber sicher die Luft ab.
Speaker 0: Mit meiner Magie versteht sich.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Ich starte sie entsetzt an, während ich mir an den Hals fasste.
Speaker 0: Ich bekam keine Luft.
Speaker 0: Und in dem Moment wurde mir alles klar.
Speaker 0: Sie war es.
Speaker 0: Das Elementarwesen.
Speaker 0: Die ganze Zeit über gewesen.
Speaker 0: Ihre Augen glüten in einem Grau, das da definitiv nichts sein sollte.
Speaker 0: Valeria hatte grüne Augen.
Speaker 0: Ich öffnete den Mund und schloss ihn wieder.
Speaker 0: Ob ich das jetzt tat, um etwas zu sagen oder um nach Luft zu schnappen, wusste ich selbst nicht so genau.
Speaker 0: Ich wusste nur, dass ich Luft brauchte.
Speaker 0: Jetzt!
Speaker 0: Schwarze Punkte begangen, von meinen Augen zu tanzen, und ich sank auf die Knie.
Speaker 0: Wieso?
Speaker 0: Wieso tat sie das?
Speaker 0: Ich hatte gedacht, wir wären Freunde.
Speaker 0: Verrat!
Speaker 0: Das war alles, was ich denken konnte, während sich mein Sichtfeld langsam trübte.
Speaker 0: Dann war sie plötzlich weg.
Speaker 0: Einfach vom Turm gesprungen.
Speaker 0: Oder geflogen, das konnte ich nicht so genau beurteilen.
Speaker 0: Und ich konnte wieder atmen.
Speaker 0: Aber mein Leben würde nie wieder so sein, wie es zuvor gewesen war.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Was tat ich da nur schon wieder?
Speaker 0: Wie hatte es so weit kommen können, erst Regulus, dann Sirius, von den zahllosen anderen Pechvögeln ganz zu schweigen?
Speaker 0: Aber Sirius hatte mich erkannt, das stand außer Frage.
Speaker 0: Wie er mich angesehen hatte.
Speaker 0: So verraten, als würde er mich zutiefst verabscheuen.
Speaker 0: Ich fühlte mich grauenhaft, während ich immer weiter flog, nur weg von hier.
Speaker 0: Mittlerweile war ich irgendwo im verbodenen Wald.
Speaker 0: Vielleicht ... nur vielleicht sollte ich zurückgehen.
Speaker 0: Serious hätte dann schon Bericht erstattet und es wäre endlich vorbei.
Speaker 0: Aber ... aber ... ich wollte nicht eingesperrt sein, es half alles nichts.
Speaker 0: Halb blind vor Verrücktspielen der Empfindungen flog ich in einem irren Tempo durch den Wald.
Speaker 0: In meiner jetzigen Gestalt, die ganze und gar aus Luft bestand, konnte ich sowieso gegen keine Hindernisse prallen.
Speaker 0: Das erleichtete das Ganze natürlich erheblich.
Speaker 0: Doch plötzlich wurde mein Flug abrupt gestoppt und ich wurde zu Boden gerissen.
Speaker 0: Was war das denn jetzt?
Speaker 0: Von einer Sekunde auf die andere war ich wieder in meiner menschlichen Gestalt.
Speaker 0: Aber wie war das möglich?
Speaker 0: Es war mitten in der Nacht.
Speaker 0: Rund um mich herum wurde nun ein Käfig aus purem Licht sichtbar.
Speaker 0: Wer auch immer ihn hier aufgestellt hatte, hatte seine Hausaufgaben gemacht.
Speaker 0: Denn gebündelte Sonnenlicht war das Einzige, was mich halten konnte.
Speaker 0: Und in diesem Moment schlängelten sich zwei Fesseln, die ebenso aus Licht bestanden, auf meine Hände zu und umschlossen diese.
Speaker 0: Verdammt, ich war gefangen!
Speaker 0: Und das bekam ja gar nicht.
Speaker 0: Ich merkte schon, wie ein Stechen der Kopfschmerz einsetzte und meine Haut dort, wo sie das Licht berührte, blasen barf.
Speaker 0: Aber was sollte ich schon tun?
Speaker 0: Alleine würde ich niemals entkommen, und wer außer vielleicht der Fallensteller oder mir anderweitig feindlich gesinnten Besen, sollte mich hier schon finden.
Speaker 0: Nach dem Vorfall am Astronomieturm war ich erst einmal ins Bett gegangen, auch wenn ich lange nicht einschlafen konnte.
Speaker 0: Meine Gedanken wirbelten durch meinen Kopf und es fiel mir schwer, auch nur einen einzigen von ihnen zu fassen zu bekommen.
Speaker 0: Am nächsten Morgen beim Frühstück stand schließlich fest, dass Valéria weg war.
Speaker 0: Das bereitete mir einerseits Sorgen, andererseits war ich froh darüber.
Speaker 0: Die anderen nahmen natürlich an, dass sie das nächste Opfer der Angriffsserie geworden war und ich ließ sie in dem Glauben.
Speaker 0: Ich wusste selbst nicht, warum.
Speaker 0: Ich wusste nur, dass ich erst einmal mit ihr reden musste oder sie zumindest sehen, mich davon überzeugen, dass die Ereignisse der letzten Nacht wirklich stattgefunden hatten.
Speaker 0: Während ich noch vor mich hingröbelten, trugen mich meine Füße wie von selbst in den verbotenen Wald.
Speaker 0: Plötzlich entdeckte ich etwas.
Speaker 0: Einen Käfig, der grelleuchtete.
Speaker 0: Und im Inneren lag niemand anderes als Valeria, zusammen gekrümmt in einer Ecke und rönte sich nicht.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ich hörte Schritte und öffnete die Augen.
Speaker 0: Dazu musste ich fast meine gesamte Kraft aufwenden.
Speaker 0: Mit hat alles weh und mein Kopf drönte.
Speaker 0: Sirius kam auf mich zu, Ich konnte deutlich die Wut in seinen Augen sehen.
Speaker 0: Er berührte den Käfig mit der Hand und griff einfach hindurch, als wäre er gar nicht da.
Speaker 0: Okay, darauf hätte ich auch selbst kommen können.
Speaker 0: Es war ja nur Licht.
Speaker 0: Vorsichtig trat er zu mir herein und ich robte so gut, dass ging von ihm weg.
Speaker 0: Ich wollte noch nicht sterben.
Speaker 0: Diese Situation erinnerte mich sehr stark an die letzte Ferienwoche, als er mich mit zu dem Potters genommen hatte.
Speaker 0: Nur, dass er jetzt wütend auf mich war.
Speaker 0: Und ich wusste, dass ich nicht einmal ganz menschlich war, dass ich ein Monster war.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Wieso hatte sie jetzt bitte Angst vor mir?
Speaker 0: Na gut, dass sie nicht im Bestform war, konnte man klar erkennen, aber trotzdem.
Speaker 0: Egal, sie hatte sie verdient.
Speaker 0: Sie hatte mich die ganze Zeit angelogen.
Speaker 0: Vermutlich war sie auch noch auf der Seite von Voldemort und die ganze Gryffindorsache war wirklich ein Schwindel gewesen.
Speaker 0: Ich zog meinen Zauberstab hervor und richtete ihn auf sie.
Speaker 0: Warum floh sie eigentlich nicht?
Speaker 0: Sie versuchte nach hinten zu entkommen, aber als sie gegen den Käfig stieß, zuckte sie zurück.
Speaker 0: Als hätte sie sich verbrannt.
Speaker 0: Im Nachhinein bedacht, war das wohl wirklich was passiert war.
Speaker 0: Immerhin, dieser Käfig wurde wohl kaum hier herumstehen, wenn er das Monster, das er fangen sollte, nicht auch halten könnte.
Speaker 0: Aber dann wurde mir eine Sache klar.
Speaker 0: Ich hatte meine Bestätigung.
Speaker 0: Sie war ein Elementarwesen.
Speaker 0: Ich war hier fertig.
Speaker 0: Also drehte ich mich um und ging.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Mir war schwindelig.
Speaker 0: Sirius ging, aber ich musste noch mit ihm reden.
Speaker 0: Sirius, warte, murmelte ich und hoffte, dass er mich hörte.
Speaker 0: Tatsächlich drehte er sich zu mir um und sah mich feindselig an.
Speaker 0: Wieso sollte ich, damit du mich doch noch umbringen kannst?
Speaker 0: Seine Stimme war kalt wie Eis.
Speaker 0: Nein, ich, hör mal, ich muss mit dir reden, stotterte ich.
Speaker 0: Mittlerweile begangen schwarze Punkte von meinen Augen zu tanzen.
Speaker 0: Aber das hier war wichtig, ich durfte jetzt nicht noch unmächtig werden.
Speaker 0: Tja, ich will aber nicht mit dir reden.
Speaker 0: Du bist ein Monster.
Speaker 0: Das ist nur was du verdienst, dafür was du getan hast.
Speaker 0: War für mir vor, seine Stimme war voller Hass.
Speaker 0: Mein Herz zog sich zusammen.
Speaker 0: Er war der beste Freund, den ich jemals gehabt hatte.
Speaker 0: Na ja, abgesehen von Regulus, aber das hatte ich ja auch gründlich vergeigt.
Speaker 0: War ich dazu bestimmt, für immer allein zu sein?
Speaker 0: Vielleicht.
Speaker 0: Aber dann konnte ich genauso gut dafür sorgen, dass die, die mir wichtig waren, in Sicherheit waren.
Speaker 0: Ich nahe meine Umgebung nur noch unschaffbar, aber eine letzte Sache musste ich noch loswerden.
Speaker 0: Du hast recht, und es tut mir leid.
Speaker 0: Dann wurde alles schwarz, und mein Kopf sackte zu Boden.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Es tat ihr leid?
Speaker 0: Das glaubte sie doch selber nicht.
Speaker 0: Und noch weniger konnte sie glauben, dass sich ihr das auch abnahm.
Speaker 0: Und doch, wie ich sie jetzt so bewusstlos in dem Käfig liegen sah, wurde mir so einiges klar.
Speaker 0: Ich konnte sie nicht verraten.
Speaker 0: Denn ich war kein Verräter.
Speaker 0: Und das hier hatte keiner verdient.
Speaker 0: Vermutlich.
Speaker 0: Es half alles nichts.
Speaker 0: Ich traf meine Entscheidung aus dem Bauch heraus und ging zu ihr zurück.
Speaker 0: Mit deinem Schwung meines Zauberstabs ließ ich den Käfig und die Fesseln verschwinden.
Speaker 0: Sollte sie jetzt doch sehen, wie sie selbst zurechtkam.
Speaker 0: Ich wandte mich um und ohne noch einmal zurückzuschauen, ging ich zum Schloss, wo die anderen Rumtreiber sich sicher schon fragten, wo ich geblieben war.
Speaker 0: Valéria's Sicht.
Speaker 0: Schritte.
Speaker 0: Viele hektische Schritte.
Speaker 0: Ich rüsse schrocken die Augen auf, als sämtliche Lehre auf mich zukam.
Speaker 0: Auch wenn ich beschlossen hatte, mich meinem Schicksal zu stellen, streubte sich jetzt alles in mir dagegen.
Speaker 0: Aber da bemerkte ich etwas Entscheidendes.
Speaker 0: Der Käfig war weg.
Speaker 0: Und die Lehrer schienen sich mehr, um mich als vor mir zu sorgen.
Speaker 0: Geht es ihnen gut, Miss Grindelwald, erkundigte sich Professor McGonagall besorgt.
Speaker 0: Ich nickte, immer noch verwirrt.
Speaker 0: Bis auf ein paar kleine Brandwunden war ich okay.
Speaker 0: Keine Sorge, wir bringen sie gleich in den Krankenflügel, aber zuerst müssen sie uns sagen, haben sie das Elementarwesen, das sie angegriffen hat, erkannt, fragte nun Professor Dumbledore nach.
Speaker 0: Da erst wurde mir klar, dass sie keine Ahnung hatten, dass ich das Monster war.
Speaker 0: Im Gegenteil, sie dachten, ich wäre eines der Opfer.
Speaker 0: Das war gut.
Speaker 0: Na ja, wie man es eben sah.
Speaker 0: Ich verneinte und wenig später lag ich in einem gemütlichen Bett, während Madame Pomfrey meine Verbrennungen halte.
Speaker 0: Irgendwann fiel ich in einen tiefen Schlaf, aus dem ich jedoch hochschreckte, als mir etwas Entscheidendes klar wurde.
Speaker 0: Jemand hatte den Käfig verschwinden lassen und es war keiner der Lehrer gewesen, sonst hätten sie ja sofort gewusst, was Sache war.
Speaker 0: Und wer dieser jemand war, Klar mussten die anderen denken, dass ich nicht ganz dicht war.
Speaker 0: Immerhin saß ich bei strahlendem Sonnenschein und wolkenfreiem Himmel alleine in der Bibliothek.
Speaker 0: Aber das hier war wichtig.
Speaker 0: Immerhin, durch meine Bauchentscheidung, von der ich immer noch nicht wusste, ob sie die Richtige gewesen war, lief jetzt ein Elementarwesen frei herum.
Speaker 0: Okay, das hat das vorher auch getan, aber nichtsdestotrotz wollte ich jetzt mehr darüber herausfinden.
Speaker 0: Also saß ich schon seit Stunden hier und wählste Bücher.
Speaker 0: Schließlich wurde ich in einem dicken Buch endlich fündig.
Speaker 0: Menschen, die die Elemente kontrollieren können und dazu in der Lage sind, sich in ein Elementarwesen zu verwandeln, sind gemeinhin als Elementarier bekannt.
Speaker 0: Grundsätzlich werden die Elementarkräfte vererbt, dabei wurden aber oft mehrere Generationen übersprungen und die Abstände wurden immer größer, bis sie vor etwa hundert Jahren als ausgestorben erklärt wurden.
Speaker 0: Elementarier werden als extrem gefährlich eingestuft, das heißt so viel wie, halte dich von ihnen fern, wenn dir dann Leben lieb ist.
Speaker 0: Ja, du bist gemeint.
Speaker 0: Wenn du einen Elementarier auch nur aus der Ferne siehst, nimm die Beine in die Hand.
Speaker 0: Das ist so ungefähr der klügste Rat, den man im Umgang mit Elementariern geben kann.
Speaker 0: Man sollte nämlich eigentlich gar keinen Umgang mit Elementariern pflegen.
Speaker 0: Diese können zwischen einem und vier Elementen kontrollieren und im Normalfall nützt ein Zauberstab dann auch nicht mehr viel.
Speaker 0: Wenn Elementarier in ihrer Menschengestalt enorm wütend werden, verwandeln sie sich automatisch.
Speaker 0: Sie können sich jedoch auch nach Belieben verwandeln.
Speaker 0: Interessant ist zudem, dass Elementarier, wenn sie sich nach Sonnenuntergang verwandeln, erst bei Sonnenaufgang wieder in ihrer menschliche Gestalt zurückkehren können.
Speaker 0: Vielmehr ist nicht bekannt, weil sämtliche Forscher, die sich einem Elementarier genährt haben, nicht mehr dazu in der Lage waren, etwas darüber zu berichten.
Speaker 0: Abschließend sollte noch gesagt werden, dass Elementarier wohl zu den tödlichsten Geschöpfen der Welt zählen.
Speaker 0: Und hier noch einmal, nur um sicher zu gehen, Regel Nummer eins von eins im Umgang mit Elementariern Lauf so schnell, wie du noch nie gelaufen bist.
Speaker 0: Das hörte sich nicht allzu gut an, um ehrlich zu sein.
Speaker 0: In dem Moment hörte ich Schritte und als ich aufblickte, erkannte ich Valeriam, die auf mich zukam.
Speaker 0: Scheiße, was hatte ich gerade gelesen?
Speaker 0: Weglaufen?
Speaker 0: Aber das wäre wohl in der momentanen Situation nicht allzu effizient.
Speaker 0: Also schlug ich das Buch eilig zu und versuchte den Titel mit einem Stück Packament unauffällig zu verdecken.
Speaker 0: Valerias Sicht Was machst du da?
Speaker 0: erkundigte ich mich, obwohl es offensichtlich war.
Speaker 0: Ich wollte lediglich sehen, ob er mir die Wahrheit sagen würde.
Speaker 0: Ähm, Hausaufgaben verkündete Sirius ausweichend.
Speaker 0: Lass ich mal sehen, hakte ich nach.
Speaker 0: Nein, nein, lieber nicht, kam die leicht panische Antwort.
Speaker 0: Sirius startte mich mit einer Mischung aus Angst und Trotz an.
Speaker 0: Das konnte ich verstehen.
Speaker 0: Ich wusste sehr wohl, was in den meisten Büchern über Elementarier stand, und es war ja auch nicht wirklich gelogen.
Speaker 0: Naja, Teile davon.
Speaker 0: Ich so oftste resigniert.
Speaker 0: Du hättest mich auch einfach fragen können, sagt ich.
Speaker 0: Verwirrtser Serious mich an und versuchte immer noch, seine kleine Schwindelai aufrechtzuerhalten.
Speaker 0: Keine Ahnung, was du meinst.
Speaker 0: Jetzt stell dich doch nicht so an, du weißt genau, was ich meine.
Speaker 0: Du hättest mich einfach fragen können, wir sind Freunde, meinte ich mittlerweile etwas genervt.
Speaker 0: Serious schien sich immer noch sichtlich unbehaglich zu fühlen.
Speaker 0: Sind wir das denn?
Speaker 0: Okay, gut, die Frage war durchaus berechtigt.
Speaker 0: Immerhin hatte ich ihn fast umgebracht, versehentlich wohlgemerkt.
Speaker 0: Das hätte jeden passieren können.
Speaker 0: Oder so ähnlich.
Speaker 0: Trotzdem.
Speaker 0: Mir ist schon klar, dass Freundschaft nur beidseitig funktioniert, aber von meiner Seite aus schon.
Speaker 0: Ich wollte das nicht, weißt du?
Speaker 0: Manchmal übernehmen die Elemente die Kontrolle und dann, ich wollte das alles nicht, erklärt dich schließlich leise.
Speaker 0: Serious Nick sehr langsam, dann kam er auf mich zu und hielt mir die Hand hin.
Speaker 0: Freunde, ich nahm seine Hand.
Speaker 0: Freunde, erwiderte ich mit einem Lächeln.
Speaker 0: Den Rest des Tages verbrachten wir gemeinsam in der Bibliothek und erlöcherte mich mit Fragen, die ich so gut wie möglich beantwortete.
Speaker 0: Zum Beispiel erklärte ich ihm die Sache mit meiner Augenfarbe.
Speaker 0: Dass meine Augen je nach dem Element, das ich gerade benutzte, eine andere Farbe hatten, also Luft, Grau, Erde Braun, Wasserblau und Feuer Rot.
Speaker 0: Außerdem fand er es interessant, dass ich Stimmen in meinem Kopf hörte, auch wenn er sichtlich besorgt deswegen war.
Speaker 0: und ich wusste ja selbst, dass ich das irgendwie unter Kontrolle bekommen musste.
Speaker 0: Schließlich, es war fast Zeit zum Abendessen, meinte ich ernst.
Speaker 0: Solltest du jemals in die Situation kommen, dass ich als Elementarwesen jemanden angreife, oder auch nur irgendetwas in die Richtung, dann musst du eingreifen.
Speaker 0: Aber ich weiß gar nicht wie, und außerdem wandte Sirius ein, aber ich unterbrach ihn.
Speaker 0: Ich glaube, du weißt sehr wohl wie.
Speaker 0: Nämlich mit gebündeltem Sonnenlicht, Lumus solem.
Speaker 0: Bitte, es ist zur Sicherheit von allen Beteiligten, erklärt ich eindringlich.
Speaker 0: Serious will ich das schließlich zögerlich ein?
Speaker 0: und dann gehen wir zum Essen, wo wir auf die anderen Rumtreiber trafen, die sichtlich erleichtert schienen, mich in einem Stück zu sehen.
Speaker 0: Auch wenn sie natürlich keine Ahnung von der Wahrheit hatten.
Speaker 0: Dass es eine ziemlich gefährliche Nacht für mich gewesen war, stimmte ja sogar, wenn auch anders als sie dachten.
Speaker 0: Später traf ich mich mit Serious am Astronomieturm.
Speaker 0: Wir verabredeten uns nicht oder so, wir waren nur beide da.
Speaker 0: Eine Weile standen mir einfach schweig nebeneinander, dann öffnete ich meinen Mund und fragte, wieso verkraftest du es eigentlich so einfach, dass ich, naja, was ich bin?
Speaker 0: Diese Frage geisterte schon seit geraumer Zeit in meinem Kopf herum und ich war schon sehr gespannt, die Antwort darauf zu erfahren.
Speaker 0: Serious überlegte kurz, dann antwortete er schließlich ernst.
Speaker 0: Ich weiß es nicht, vielleicht, weil wir befreundet sind.
Speaker 0: Oder weil ich es schon gewohnt bin, immerhin hat Monia auch so ein Geheimnis.
Speaker 0: Oder es ist einfach nur so ein Bauchgefühl, keine Ahnung.
Speaker 0: Wer wusste das schon?
Speaker 0: Vielleicht hier eine Mischung aus allem.
Speaker 0: Im Endeffekt war es auch egal, warum er mir verzieh.
Speaker 0: Mir reichte es schon voll und ganz, dass er mir überhaupt verzieh.
Speaker 0: Kapitel Vierzehn.
Speaker 0: Ferien voraus.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Einige Zeit war vergangen und das hatte sich nichts verändert.
Speaker 0: Naja, fast nichts.
Speaker 0: Die elementarie Angriffe hatten immer noch nicht aufgehört, obwohl ich und Seavius wirklich nach einer Lösung gesucht hatten.
Speaker 0: Natürlich waren alle besorgt deswegen, aber dass die Stimmung generell ziemlich hektisch und rastlos war, lag eher an den herannahenden Prüfungen.
Speaker 0: Dass das Jahr fast zu Ende war, trug auch nicht wirklich zu meiner Laune bei.
Speaker 0: Genau genommen brachte es mich nur dazu zu überlegen, wozu Hölle ich in den Ferien hin sollte.
Speaker 0: Ob ich in Hogwarts bleiben könnte?
Speaker 0: Wohl kaum.
Speaker 0: Zu den Blacks zurück gingen auch nichts, selbst wenn ich wollte.
Speaker 0: Auch wenn ich noch mit Regulus befreundet gewesen wäre, hätte es seine Mutter sicher nicht erlaubt.
Speaker 0: Und unsere Freundschaft lag nach wie vor auf Eis.
Speaker 0: Er wollte ja offensichtlich nichts mit mir zu tun haben und ich war immer noch beleidigt.
Speaker 0: Was sich in absehbarer Zeit vermutlich auch nicht ändern würde.
Speaker 0: Wieso oft machten wir uns von der Bibliothek auf den Weg zurück zum Gryffindor Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Es war schon spät und unsere Gehirne waren voll mit allerlei Zaubern, Tränken und Informationen über Tierwesen.
Speaker 0: Das Gespräch drehte sich jedoch um etwas anderes.
Speaker 0: Wieder einmal ging es darum, wie man das Elementarwesen am besten fangen könnte, warum es hier war und was man darüber wusste.
Speaker 0: Obwohl nicht diese Art von Gesprächen sowohl traurig als auch wütend stimmten, jette ich mich heraus.
Speaker 0: Im Moment bestand meine Strategie darin, jegliche Art von Aufmerksamkeit tunlichst zu vermeiden.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Ich blickte in Valerias Richtung.
Speaker 0: Sie stellte ihr Pokerface zur Schau, wie so oft in letzter Zeit.
Speaker 0: Mir war natürlich trotzdem sonnenklar, wie es ihr gerade ging.
Speaker 0: Und da ich erstens nicht wollte, dass die anderen ihre Gefühle verletzten und zweitens keine Lust darauf hatte, das Well ausrastete und sich in ein gefährliches, mörderisches Ungeheuer verwandelte, beschloss ich, dem ein Ende zu setzen.
Speaker 0: Woher wollt ihr eigentlich wissen, dass das Elementarwesen böse ist, warf ich ein.
Speaker 0: Alle blieben ruckartig stehen und starten mich erstaunt an.
Speaker 0: Vielleicht, vielleicht ist das nur auf der Suche nach einem Zuhause oder ist einsam oder hat Angst oder es verliert die Kontrolle über seine Kräfte.
Speaker 0: Ich hab zufällig gelesen, dass es so passieren kann, macht ich weiter.
Speaker 0: Passt genau willst du uns eigentlich sagen, dass dieses Monster das unschuldige Schüler angreift eigentlich unser bester Freund ist und wir es einfach machen lassen sollen, weil es kann ja nichts dafür, hakte Peter sakastisch nach.
Speaker 0: Naja, irgendwie brachte er es ziemlich auf den Punkt.
Speaker 0: Aber das konnte ich natürlich nicht sagen, ohne Valeria zu verraten, der eine Mischung aus Verwirrung, Wut, Angst und Dankbarkeit ins Gesicht geschrieben stand.
Speaker 0: Schnell lese ich mir eine Ausrede einfallen, die jedoch irgendwie der Wahrheit entsprach.
Speaker 0: Nein, nein, ich ... Sagt ja nur, wir sollten das Selementarwesen nicht einfach verurteilen, nur wegen ein paar Dingen, die wir gehört haben.
Speaker 0: Man kann nicht beurteilen, wie jemand wirklich ist, wenn man ihn nicht kennt.
Speaker 0: Die anderen Rumtreiber, inklusive Lily, die auch mit von der Partie war, dachten eine Weile darüber nach, und auch Valeria schien in meine Worte zum Grübeln zu bringen.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Da hatte er allerdings recht.
Speaker 0: Jetzt nicht nur auf mich bezogen, sondern allgemein.
Speaker 0: Hoffentlich sahen die anderen das auch so.
Speaker 0: Schließlich wandte sich James an Sears.
Speaker 0: Ich hab zwar keine Ahnung, wann du zum Freund aller Monster geworden bist, aber irgendwie hast du recht.
Speaker 0: Was meint ihr?
Speaker 0: Auch die anderen Murmeten zustimmend, und zum ersten Mal seit Wochen stahl sich ein Lächeln auf mein Gesicht.
Speaker 0: An diesem Abend schlief ich glücklich ein.
Speaker 0: Mittlerweile war die letzte Schulboche, und wir hatten die Prüfungen hinter uns.
Speaker 0: Endlich!
Speaker 0: Ferienpläne hatte ich allerdings immer noch keine, aber darüber würde ich mir später den Kopf zerbrechen.
Speaker 0: Jetzt verbrachten wir erst einmal einen schönen Tag am See.
Speaker 0: Was machst du eigentlich in den Ferien?
Speaker 0: fragte Seemius mich.
Speaker 0: Okay, vielleicht würde ich mich doch nicht ein anderes Mal darum kümmern.
Speaker 0: Ich zog der Hilfluss mit den Schultern.
Speaker 0: Ich hab keine Ahnung.
Speaker 0: Also ich bin bei James, vielleicht kannst du, ting's seriös an, wurde aber von James unterbrochen.
Speaker 0: Wenn du willst, kannst du auch kommen, Valeria, teilt dir Amy gut gelaunt mit.
Speaker 0: Ich überlegte, ob er das ernst meinte, konnte in seinem Gesicht jedoch nichts finden, was auf einen Witz hendeutete.
Speaker 0: Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus.
Speaker 0: Gerne, antwortete ich.
Speaker 0: Den Rest des Tages verbrachten wir über dies und jenes schwarzend am See und ich verschwendete keine Gedanken mehr an all meine Probleme.
Speaker 0: Der Krieg, Voldemort und seine Todesser, das Elementarierproblem, Remus kleines Pelziges Geheimnis, die unregisterierten Animage gestalten.
Speaker 0: der Rumtreiber, nervige Mitschüler und komplizierte Freundschaften konnten mir im Moment egal sein.
Speaker 0: Was mir jedoch nicht egal sein konnte, wie sich herausstellte, war der neueste Streich der Rumtreiber.
Speaker 0: Das fiel mir auf, als wir uns am letzten Schultag auf den Rückweg nach drinnen machten, zum Packen.
Speaker 0: Es war fast schon komisch, bereitete einem aber auf dauer fürchterliche Kopfschmerzen.
Speaker 0: Aus irgendeinem Grund, den wir wohl nur die Rumtreiber nennen könnten, blinkten sämtliche Steine, Möbel und weiß der Kuckuck, was noch alles in Hogwarts, in bunten Farben.
Speaker 0: Dazu erzeugten sie noch Töne und das Ganze wurde ausgelöst, wenn man vorbei ging.
Speaker 0: Sie hatten mich gefragt, ob ich mitmachen wollte, und ich hatte sogar bei der Planung geholfen, aber als es dann an die Umsetzung ging, musste ich nachsetzen, weil ich einfach ohne Erklärung aus dem Unterricht gestimmt war.
Speaker 0: Wieso ich das getan hatte?
Speaker 0: Ganz einfach.
Speaker 0: Mein Bauch hatte sich in Feuer verwandelt, und es hatte ziemlich komisch ausgesehen, wenn ich plötzlich mitten im Unterricht zu Rauchen angefangen hätte.
Speaker 0: Aber das jetzt nicht allzu unauffällige Ergebnis zu sehen, reichte schon voll und ganz aus.
Speaker 0: Jetzt hatten die Lehre über den Sommer auf jeden Fall etwas zu tun.
Speaker 0: Hektisch liefen alle herum.
Speaker 0: Fast alle waren auf der Suche nach irgendetwas, dass sie verloren hatten, aber jetzt, da es Zeit für die Heimreise wurde, unbedingt wieder finden mussten.
Speaker 0: Ich hatte bereits alles beisammen und freute mich mittlerweile schon riesig auf die Ferien bei dem Potters.
Speaker 0: Momentan stand ich am Bahnsteig bei James, Peter, Remus, Lilly und Sirius und wartete auf den Hogwarts-Express.
Speaker 0: Wobei, wo war denn Sirius abgeblieben?
Speaker 0: Es dauerte nicht lange, bis ich ihn entdeckte.
Speaker 0: Er verabschiedete sich gerade äußerst tränenreich, das Mädchen von seiner momentan freundlichen, einer blonden Ravenclaw.
Speaker 0: Ich konnte darüber nur den Kopf schütteln.
Speaker 0: Wieso nur fehlen die Mädchen immer noch scharenweise auf ihn herein?
Speaker 0: Irgendwann musste ihnen doch auffallen, dass kaum eine der Beziehungen länger als eine Woche hielt, wenn überhaupt.
Speaker 0: Aber gut, sollten sie doch.
Speaker 0: Irgendwann, als sich Serious von dem Mädchen losgemacht hatte, saßen wir zu sechst in einem Zugabteil.
Speaker 0: Gemeinsam lachten wir und vernichteten noch ein paar letzte Schokofrosche, während der Hogwarts-Express aus dem Bahnhof fuhr.
Speaker 0: Jetzt konnten die Ferien kommen.
Speaker 0: Zwischen Quidditch-Spielen, zahllosen Laachflash und mehreren Rumtreiber Notfalltreffen, die sich meistens als absolut unnötig herausstellten, da Sirius sie nur ein Brief in ihm langweilig war, also zum Beispiel mitten in der Nacht, blieb kaum Zeit zum Nachdenken und so bemerkte ich bei einem Blick auf den Kalender, dass mehr als die Hälfte der Ferien schon wieder vorbei waren.
Speaker 0: Schade.
Speaker 0: Denn wenn ich so zurückdachte, war ich kaum jemals glücklicher gewesen, als in diesem Sommer bei den Portals mit meinen Freunden.
Speaker 0: Aber dann eines Abends kam es zu dem Streit.
Speaker 0: Zuerst war alles wie immer, dann jedoch machte James eine blöde Bemerkung zu meinem Namen.
Speaker 0: Alle lachten.
Speaker 0: Dass es als Witz gedacht war, war unschwer zu erkennen, aber ich war schon lange nicht mehr in meiner Elementargestalt gewesen und die Elemente in mir wurden unruhig und wütend.
Speaker 0: Irgendwo in meiner Magengegend begang es zu brodeln.
Speaker 0: Das reichte aus, um mir zu prüfe Zeilen, was als nächstes passieren würde.
Speaker 0: So schnell ich konnte, stand ich auf und lief ohne ein weiteres Wort davon, in der nahen Wald.
Speaker 0: Hoffentlich folgten sie mir nicht.
Speaker 0: James sicht.
Speaker 0: Was sollte das denn jetzt schon wieder?
Speaker 0: Wo wollte sie hin?
Speaker 0: So hatte ich das doch gar nicht gemeint.
Speaker 0: Eigentlich war es nur ein Witz gewesen, aber scheinbar war sie jetzt sauer auf mich.
Speaker 0: Mist, ich sollte das wohl besser klären.
Speaker 0: Eilig stand ich auf, um ihr hinterher zu laufen, aber serious hielt mich auf.
Speaker 0: Bleib hier, James, ich regel das.
Speaker 0: Weder will ich setzte ich mich wieder.
Speaker 0: Sirius hatte von uns allen definitiv den besten Draht zu Valeria und zudem das selbe Namensproblem.
Speaker 0: Er hatte recht, es war nur logisch, dass er mit ihr sprach.
Speaker 0: Ihm würde sie am ehesten zuhören.
Speaker 0: Sirius sicht.
Speaker 0: Ich folgte Valeria in den Wald.
Speaker 0: Warum sie weggelaufen war, war mir Glas klar, die Elemente spielten wieder verrückt.
Speaker 0: Insofern war es vermutlich ziemlich idiotisch von mir, dass ich ihr folgte, aber es war auch eher eine intuitive Handlung als ein wohlüberlegter Schritt.
Speaker 0: Egal, das sollte schon groß passieren.
Speaker 0: Okay, gut, es gab vieles, was passieren könnte, wie mir im Nachhinein klar wurde.
Speaker 0: Aber später ist man ja bekanntlich immer klüger.
Speaker 0: Zuerst war alles gut, dachte ich zumindest, Valeria drehte sich ziemlich erschrocken zu mir um und fuhr mich auch gleich an, ich solle gefälligst abhauen, wenn mir mein Leben lieb wäre, was es war und was sie vermutlich auch wortwörtlich meinte.
Speaker 0: Ich dachte mir immer noch nichts.
Speaker 0: Schließlich bemerkte ich, dass ihre Haare Funken sprühten.
Speaker 0: Das sollten Haare meines Wissens nach eigentlich nicht tun.
Speaker 0: Es war mittlerweile klar zu erkennen, dass Gefahr im Verzug war, aber jetzt war es ohnehin zu spät für Flucht.
Speaker 0: Abgesehen davon, dass sie vermutlich schneller wäre als ich, stand ich dummerweise mit dem Rücken zu einer Felswand.
Speaker 0: Wozu Hölle kann die denn auf einmal her?
Speaker 0: Valerias Augen leuchteten dunkelbraun.
Speaker 0: Oh, das erklärte wohl alles.
Speaker 0: Leider kam sie jetzt auf mich zu.
Speaker 0: Gar nicht gut.
Speaker 0: Ihre Haare begangen Feuerrot zu glühen und auf ihren Händen züngelte kleine Flämmchen, die aber stetig größer wurden.
Speaker 0: Generell schien sie immer mehr aus Feuer zu bestehen.
Speaker 0: Scheiße!
Speaker 0: Wenn ich sie nicht irgendwie in ihrer menschliche Gestalt zurückbringen konnte, war ich ein toter Mann.
Speaker 0: Denn meinen Zauberstab hatte ich Deb in der Eile natürlich auf dem Sofa liegen lassen.
Speaker 0: Valeria!
Speaker 0: Well!
Speaker 0: Ich weiß, dass du da drin bist.
Speaker 0: Du musst dagegen ankämpfen.
Speaker 0: Hörst du mich Well?
Speaker 0: Kämpfe!
Speaker 0: Du kannst es schaffen.
Speaker 0: Ich weiß es!
Speaker 0: versuchte ich irgendwie zu ihr durchzudringen.
Speaker 0: Keine Reaktion.
Speaker 0: Mittlerweile trennte sie nicht viel mehr als ein Schritt von mir.
Speaker 0: Mit einem dämonischen Grinsen auf dem vorigen Gesicht kam sie mir mit Händen aus Feuer immer näher.
Speaker 0: Überall, wo sie mich berührte, breitete sich eine sengende Hitze und ein unerträglicher Schmerz aus.
Speaker 0: Ich schrie.
Speaker 0: Dann kniff ich die Augen und die Zähne fest zusammen und klammerte mich an den Gedanken, dass jetzt immerhin nicht James derjenige war, der sterben würde.
Speaker 0: Ich stand immer noch vollkommen neben mir und das war wohl die einzige Erklärung für das, was folgte.
Speaker 0: Denn ohne überhaupt richtig zu realisieren, was ich da eigentlich tat, beugte ich mich vor und küsste serious.
Speaker 0: und küsste mich zurück.
Speaker 0: Und das war der Moment, in dem ich kapierte, was hier abging.
Speaker 0: So schnell ich konnte wich ich zurück und starte Sirius erschocken an.
Speaker 0: Ich hatte Sirius Black geküsst.
Speaker 0: Den Jungen bei den Beziehungen, sagen wir mal, nicht sehr dauerhaft waren.
Speaker 0: Den Jungen, der bereits reinweise Mädchenherzen gebrochen hatte, war ich noch ganz bei Sinnen, es diesen elenden Ziegen nachzumachen?
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ich könnte mich selbst urfeigen.
Speaker 0: Selbst wenn ich etwas anderes als Freundschaft für ihn empfinden würde, was definitiv nicht der Fall war.
Speaker 0: Ich wusste ja, wie er war.
Speaker 0: Okay, möglicherweise war das gelogen, aber selbst wenn das war ein absolutes No-Go.
Speaker 0: Nur wie sollte ich das jetzt wieder ungeschehen machen?
Speaker 0: Seriös war mich immer noch ziemlich seltsam an.
Speaker 0: Und als ich merkte, wie er sich hinten an der Felswand abstützte, um nicht umzufallen und verschmerzte die Zähne zusammen bis, fehl mir etwas ganz anderes ein.
Speaker 0: Mein Liebesleben, falls man es als solches bezeichnen konnte, musste warten.
Speaker 0: Immerhin war Sirius trotz allem ein bester Freund und offensichtlich verletzt, was nicht zuletzt meine Schuld war.
Speaker 0: Ich ging auf ihn zu und streckte die Hände aus.
Speaker 0: Sirius sah mich alarmiert an.
Speaker 0: Was machst du da?
Speaker 0: erkundigte er sich misstrauisch.
Speaker 0: Dir helfen, also halt mal still!
Speaker 0: Antwort hatte ich konzentriert.
Speaker 0: Hoffentlich würde das etwas werden.
Speaker 0: Warte mal, mit deinen Elementarkräften?
Speaker 0: Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist.
Speaker 0: Es tut auch gar nicht so weh.
Speaker 0: Das geht schon klar.
Speaker 0: Vielleicht sollten wir einfach.
Speaker 0: War auf Serious leicht panisch ein.
Speaker 0: Aber dass er sehr wohl Schmerzen hatte, war nicht zu übersehen.
Speaker 0: Ich war ein bisschen beleidigt.
Speaker 0: Natürlich waren Serious Bedenken nicht ganz unbegründet, aber trotzdem.
Speaker 0: Ich kann nicht nur Schaden anrichten, weißt du?
Speaker 0: Ich kann auch helfen.
Speaker 0: Außerdem, du bist mal bester Freund, denkst du etwa, ich würde dir absichtlich weh tun?
Speaker 0: Also, wenn ich gerade alles unter Kontrolle habe, das wird schon Vertrauen mir, meinte ich.
Speaker 0: Da Sirius nicht widersprach, ob ich ihn jetzt überzeugt hatte oder ob er einfach seine ganze Energie darauf verwendete, nicht umzufallen, wusste ich nicht, fuhr ich fort.
Speaker 0: Ich hatte zwar noch nicht allzu viel Heilerfahrung, genau genommen nur ein paar Kratzer bei mir selbst, aber ich war zuversichtlich, dass das klappen würde, es musste einfach.
Speaker 0: Ich konzentrierte mich und versuchte, die Kraft aller vier Elemente in meine Hände zu lenken.
Speaker 0: Gleichzeitig ließ ich sie den Schaden beheben, den sie angerichtet hatten.
Speaker 0: Das war alles anderer als einfach und vor allem anstrengend.
Speaker 0: Aber als ich Sirius sichtlich entspannte, wusste ich, dass es funktionierte.
Speaker 0: Schließlich war ich fertig und setzte mich erschöpft auf den weichen Waldboden.
Speaker 0: Sirius, der auch ziemlich fertig aussah, setzte sich zu mir.
Speaker 0: Danke, du bist super, flüsterte er mir zu.
Speaker 0: Mir war das irgendwie unangenehm, denn genau genommen war ich ja auch schuld in seinen Verletzungen gewesen, da war das wohl das Mindeste, was ich tun konnte.
Speaker 0: Ach, von wegen, ich bin eine wandelnde Katastrophe, da warnt greif ich irgendwie hinan, nur weil ich meine Kräfte nicht unter Kontrolle habe, und das jetzt so super, fuhr ich ihn an.
Speaker 0: Es kam schärfer rüber als eigentlich geplant, und sofort bereute ich meinen kleinen Ausbruch wieder.
Speaker 0: Allerdings war es auch die Wahrheit, das ließ ich nicht bestreiten.
Speaker 0: Well, hast du es etwa nicht bemerkt?
Speaker 0: meinte Sirius verwirrt.
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Was sollte ich bemerkt haben?
Speaker 0: Oder eben nicht.
Speaker 0: Ich sah ihn irritiert an und dann grinsste mich Sirius tatsächlich an.
Speaker 0: Du bist immer noch an deine Elementar gestalt und du bist im Moment definitiv normal.
Speaker 0: Von wegen wandelnde Katastrophe verkündete er mir gut gelaunt.
Speaker 0: Das konnte doch gar nicht sein.
Speaker 0: Aber als ich an mir herunterschaute, erkannte ich, dass ich tatsächlich nach wie vor Ausfeuer bestand, ich schien allerdings nichts anzuzünden, Und in meinem Kopf hörte ich keine Mordgedanken.
Speaker 0: Das war gut.
Speaker 0: Das war sogar richtig gut.
Speaker 0: Ich schaute Serious unglaublich an und der brach bei meinem Gesichtsausdruck prompt in Gelächter aus.
Speaker 0: Frechheit!
Speaker 0: Ich versuchte beleidigt auszusehen, was mir aber kläglich misslang.
Speaker 0: Und nur Sekunden später konnte ich nicht anders als mitzulachen.
Speaker 0: Schließlich wurde Serious wieder ernst.
Speaker 0: Wegen vorhin fing er an.
Speaker 0: Ach ja, da war ja noch was.
Speaker 0: Mist.
Speaker 0: Wie hatte ich nur so dumm sein können?
Speaker 0: Es tut mir leid, ich war noch total unter Schock und irgendwie nicht ganz bei mir, stammelte ich los.
Speaker 0: Was genau tut ihr jetzt, Leid, hakte er nach.
Speaker 0: Konnte er das nicht lassen?
Speaker 0: Es war so schon unangenehm genug.
Speaker 0: Alles, vergiss es einfach, okay, stieß sie schließlich hervor.
Speaker 0: So konnte man es am besten zusammenfassen.
Speaker 0: Mir tat nämlich wirklich alles Leid, dass ich ihn verletzt hatte.
Speaker 0: und der Kuss.
Speaker 0: Hoffentlich kapierte er das und ließ es einfach auf sich beruhen.
Speaker 0: Tarte natürlich nicht.
Speaker 0: Aber wieso denn, erkundigte sich Serious?
Speaker 0: In dem Moment wünschte ich ihn einfach dahin, wo der Pfeffer wächst.
Speaker 0: Bis mir aufging, dass es allein meine Schuld war, dass ich dieses Gespräch jetzt führen musste, dann wünschte ich mich selbst ganz weit weg.
Speaker 0: Aber Pech gehabt, jetzt war es eben so.
Speaker 0: Ich atmete tief durch, dann erklärte ich mit ruhiger Stimme, Serious, du kennst mich.
Speaker 0: Die Frage kannst du dir ohne Probleme selbst beantworten.
Speaker 0: Denkst du, ich würde mich gerne in die Schlange Hirnloser Ziegen einreihen, die du sowieso alle nach kürzester Zeit wieder abservierst?
Speaker 0: Denn das war das Problem.
Speaker 0: Ich hatte sowieso nur die Möglichkeit, zwischen mit ihm befreundet zu sein und mir mein Herz brechen zu lassen.
Speaker 0: Und auf Letzteres konnte ich getrost verzichten.
Speaker 0: Auf Ersteres nicht.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Aha, das war also das Problem, denn der Kurs hatte mir gefallen.
Speaker 0: Und ihr auch, das vermutet ich zumindest.
Speaker 0: Irgendwie verständlich, aber trotzdem.
Speaker 0: Aber du bist besonders.
Speaker 0: Glaubst du wirklich, ich würde dich einfach so fallen lassen?
Speaker 0: erkundigte ich mich unglaublich.
Speaker 0: Würde ich nicht, niemals.
Speaker 0: Und ich meinte jedes Wort davon ernst.
Speaker 0: Valeria sah mir in die Augen, dann sagte sie, ja, ja, das würdest du.
Speaker 0: Als Freundin niemals, aber ansonsten, ouch.
Speaker 0: Aber ich meine das ernst, meinte ich, mittlerweile leicht verzweifelt.
Speaker 0: Dass man mir jedoch nichts an sah.
Speaker 0: Sie schaute mich zweifelnd an, dann warf sie mir vor.
Speaker 0: Das sagst du doch sicher zu allen.
Speaker 0: Ich kenne dich nicht erst seit vorgestern, darauf fall ich nicht rein.
Speaker 0: Bitte, Sirius, können wir das nicht einfach vergessen?
Speaker 0: Einfach Freunde bleiben?
Speaker 0: Sie sah mich flehend an.
Speaker 0: Das Problem war, dass ich das Gefühl hatte, dass ich sie nicht würde überzeugen können.
Speaker 0: Nicht jetzt, nicht heute.
Speaker 0: Und verlieren wollte ich sie schon gar nicht, also nickte ich.
Speaker 0: Gut, Freunde?
Speaker 0: Valeria lächelte mich erleichtert an.
Speaker 0: Nein, beste Freunde.
Speaker 0: Kapitel siebzehn, im Dunkel der Nacht.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Seit diesem kleinen, ähm, Vorfall, waren ein paar Tage vergangen.
Speaker 0: Tatsächlich hatte ich James davon überzeugen können, dass mir nur schwindlig geworden war und ich wegen der frischen Luft nach draußen gelaufen war.
Speaker 0: Es war mitten in der Nacht und ich lag hell wach in meinem Bett und starte in die Dunkelheit.
Speaker 0: Aus irgendeinem Grund konnte ich nicht schlafen.
Speaker 0: Ich wusste, dass ich meine Augen schließen musste, sonst würde das sowieso nichts werden, aber es geisterten einfach zu viele Gedanken in meinem Kopf herum.
Speaker 0: Wie sollte das nächstes Jahr ein Hogwarts werden?
Speaker 0: Immerhin waren dort wieder viele Schüler, die ich versehentlich verletzen könnte.
Speaker 0: Was würde danach geschehen?
Speaker 0: War ich wirklich bereits schon in einem Jahr mit der erwachsenen Welt konfrontiert zu werden, mit dem Krieg?
Speaker 0: Und was, wenn jemand hinter mein Geheimnis kam, würde das dann dafür sorgen, dass meine anderen Sorgen sinnlos waren, weil ich sowieso den Rest meines Lebens in Askaban verbringen würde?
Speaker 0: Ich wusste es nicht.
Speaker 0: Und diese Ungewissheit machte mir Angst.
Speaker 0: Plötzlich hörte ich, wie sich meine Zimmer-Tür leise bewegte.
Speaker 0: Jemand kam herein, aber ich konnte niemanden erkennen.
Speaker 0: Angespannt drückte ich auf den Lichtschalter, aber auch nachdem meine Augen sich an das grelle Licht gewöhnt hatten, konnte ich niemanden sehen.
Speaker 0: Dabei war ich mir sicher, dass jemand da war.
Speaker 0: – Wer ist da?
Speaker 0: fragte ich nervös.
Speaker 0: Unsichtbare Gestalten, die sich im Dunkel der Nacht in irgendwelche Zimmer schlichen, führten selten etwas Gutes im Schilde.
Speaker 0: In dem Moment tauchte Sirius wie aus dem Nichts auf, den Tarnumhang in der Hand.
Speaker 0: Fast hätte ich aufgeschrien, aber nur fast.
Speaker 0: Eilig beruhigte er mich.
Speaker 0: – Alles gut, ich bin es nur.
Speaker 0: Ich habe nämlich eine Idee.
Speaker 0: Kommst du?
Speaker 0: – Was wochen sollte ich kommen?
Speaker 0: – Um die Uhrzeit.
Speaker 0: Mein Gesichtsausdruck schien alles zu sagen, denn Serious fügte hinzu.
Speaker 0: Na ja, ich hab mir gedacht, wir könnten das ja üben, also, dass du die Elemente im Griff hast und so.
Speaker 0: Er schaute mich fragend an.
Speaker 0: Die Idee fand ich gut, und so nickte ich.
Speaker 0: Okay, dann los, meinte Serious gut gelaunt.
Speaker 0: Ähm, hallo?
Speaker 0: Ich war immer noch im Pyjama.
Speaker 0: Das teilte ich ihm dann auch mit.
Speaker 0: Aber alles, was ich von Serious bekam, war ein Ja und Idiot.
Speaker 0: Abgesehen davon, dass ich sicher nicht im Pyjama mitten in der Nacht in den Wald laufen würde, wenn ich voll angezogen wäre und wir am nächsten Morgen zurückkämen, könnten mir immer noch behaupten einen Morgenspaziergang gemacht zu haben, was mit Pyjama wohl kaum Glaubbehaft rüberkommen würde.
Speaker 0: Wobei, was wusste ich schon?
Speaker 0: Vielleicht machten manche Menschen gerne Morgenspaziergänge im Pyjama.
Speaker 0: Ich stempelte diese Überlegung als rechtlich unwahrscheinlich ab.
Speaker 0: Gegen meine Argumentation könnte Sirius auch nichts mehr sagen, und so will ich der ein, dass ich mich eben noch schnell umziehen sollte.
Speaker 0: Allerdings rührte er sich nicht vom Fleck.
Speaker 0: Sirius, meinte ich, genervt.
Speaker 0: Was, erwiderte dieser mit Unschutzmine.
Speaker 0: Raus, forderte ich mit Nachdruck.
Speaker 0: Nur rund tat er, was ich verlangte, und wenig später war ich soweit.
Speaker 0: Unter dem Tarnumhang schlichen wir uns nach draußen und waren schon bald im Wald.
Speaker 0: Okay, und jetzt verwandel ich.
Speaker 0: Aber, äh, bitte versuch mich nicht umzubringen.
Speaker 0: Danke schon mal im Voraus.
Speaker 0: Ordnet das Serios an.
Speaker 0: Na ja.
Speaker 0: Nur war ich mir nicht sicher, ob ich das konnte.
Speaker 0: Also verwandeln, wenn ich nicht wütend war.
Speaker 0: Und wenn ich wütend war, dann konnte ich leider nicht mehr für die Sicherheit von irgendwem garantieren.
Speaker 0: Das ging natürlich auch nicht.
Speaker 0: Wir versuchten es immer und immer wieder.
Speaker 0: Nacht für Nacht.
Speaker 0: Und mittlerweile neigten sich die Ferien dem Ende zu.
Speaker 0: Erfolg hatten wir bisher noch nicht gehabt.
Speaker 0: Ich war kurz davor, einfach aufzugeben.
Speaker 0: Aber da hatte ich meine Rechnung ohne Serious gemacht.
Speaker 0: Denn dieser ermutigte mich, wo er nur konnte, so auch in dieser Nacht.
Speaker 0: Well, ich kann nicht zulassen, dass du unverbreitet bist.
Speaker 0: Das ist gefährlich.
Speaker 0: Für dich und für alle anderen.
Speaker 0: Es hilft alles nichts.
Speaker 0: Du musst es kontrollieren lernen.
Speaker 0: Und wenn es nicht mit Hass geht, dann musst du es eben mit etwas anderem versuchen.
Speaker 0: Du schaffst das.
Speaker 0: Ich glaub an dich.
Speaker 0: Und da machte es in meinem Kopf klick.
Speaker 0: Ich konnte mich mithilfe von Wut verwandeln.
Speaker 0: Wut war eine Emotion.
Speaker 0: Vielleicht?
Speaker 0: Nur vielleicht ging es ja auch mit einer anderen, einer positiven.
Speaker 0: Liebe und Hass waren bekanntlich nicht allzu weit voneinander entfernt.
Speaker 0: Bisher hatte ich meine Kräfte immer gehasst.
Speaker 0: Sie hatten alles so kompliziert gemacht.
Speaker 0: Immer waren sie der Teil von mir gewesen, den ich zurückzwingen, kontrollieren muss.
Speaker 0: Aber was, wenn ich sie nicht versteckte?
Speaker 0: Was, wenn ich sie einfach akzeptieren und als Teil von mir sah?
Speaker 0: Ich schlaß meine Augen und breitete meine Arme aus.
Speaker 0: Dann ließ ich mich von den Elementen durchströmen, und es fühlte sich gut an.
Speaker 0: Stark, unbesiegbar, aber trotzdem nicht blutrünftig.
Speaker 0: Es war genial.
Speaker 0: Ich öffnete meine Augen wieder und sah an mir herunter.
Speaker 0: Ich bestand aus Feuer, lodendem knisterndem Feuer, aber ich verbrannte nichts.
Speaker 0: Ähm, well, erkundigte Sirius sich vorsichtig.
Speaker 0: Irgendwie schien es, als wäre er sich nicht ganz sicher, ob ich gerade wirklich ich war.
Speaker 0: Das war zwar jetzt wirklich fies, aber ein bisschen Spaß musste sein.
Speaker 0: Ich ging auf ihn zu und versuchte dabei möglichst furchteinflößend auszusehen.
Speaker 0: Well, Serious Stimme klang leicht panisch.
Speaker 0: Buh, machte ich, und als ich Serious wirklich komischen Gesichtsausdruck sah, konnte ich nicht anders als loszuprusten.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: fing Serious an, aber er schien nicht wirklich zu wissen, was er eigentlich sagen wollte.
Speaker 0: Es hat funktioniert, du Genie, es hat geklappt, rief ich freudestrahlend, und sobald Serious das auch erkannt hatte, kam auch er aus dem Grinsen nicht mehr heraus.
Speaker 0: Wir hatten es geschafft, wir hatten es tatsächlich geschafft.
Speaker 0: Das waren großartige Neuigkeiten.
Speaker 0: Ich probierte noch ein paar Mal, mich auch in die anderen Elemente zu verwandeln, und das klappte einwandfrei.
Speaker 0: Schließlich, fast ohne darüber nachzudenken, stellte ich mir meine Menschengestalt vor.
Speaker 0: Und das stand ich.
Speaker 0: Ein normales Mädchen mit schwarzen Haaren und maraktgrünen Augen ohne eine Spur der Elemente.
Speaker 0: Mitten in der Nacht.
Speaker 0: Das sollte eigentlich unmöglich sein.
Speaker 0: Und doch, mit dieser Methode funktioniert es offenbar.
Speaker 0: Das war einfach super.
Speaker 0: So glücklich wie in diesem Moment war ich schon lange nicht mehr gewesen.
Speaker 0: Und gemeinsam mit Serious machte ich mich auf den Rückweg.
Speaker 0: Am nächsten Tag wollten wir immerhin in die Winkelgasse und sollten dementsprechend ausgeschlafen sein.
Speaker 0: große Klasse im Waren von Geheimnissen.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Die Ferien waren fast zu Ende und wir waren auf dem Weg zur Winkelgasse.
Speaker 0: Unsere Hogwarts-Briefe hatten wir schon bekommen, in meinem war doch tatsächlich ein Vertrauensschülerabzeichen gewesen.
Speaker 0: Also echt, wer auch immer es dorthin getan hatte, hatte doch einen an der Waffel.
Speaker 0: Also natürlich war ich verantwortungsbewusst und so, aber möglicherweise war das dank der vielen Streichel noch nicht so ganz bis zu den Lehrern durchgedrungen.
Speaker 0: Oder eben doch, keine Ahnung.
Speaker 0: Eigentlich war's auch egal.
Speaker 0: In der Winkelgasse würden wir Remus und Peter treffen, und wenn ich Glück hatte, Lily.
Speaker 0: Ich war immer noch dabei, sie für mich zu gewinnen, und China am Ende des Jahres sogar Fortschritte gemacht zu haben.
Speaker 0: Gut gelaunt apparierten wir in die Winkelgasse.
Speaker 0: Dort angekommen, wachten wir uns erst einmal auf den Weg, um unsere Schulsachen zu kaufen.
Speaker 0: Natürlich warf ich auch dem neuesten Besen einen Blick zu.
Speaker 0: Oder zwei.
Speaker 0: Na gut, vielleicht waren es doch ein paar viele Blicke.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Nachdem wir alles beisammen hatten, wollten wir eigentlich gehen.
Speaker 0: Die Winkelgasse war einfach nicht mehr das, was ihm all gewesen war.
Speaker 0: Alles war trostlos und jeder hasstete mit misstrauischem gehetzten Blick vorbei.
Speaker 0: Das war einfach nichts für mich.
Speaker 0: Nur hatte James den armen Besen scheinbar noch nicht lange genug mit Blicken gelöchert.
Speaker 0: Wenn es nach ihm ginge, wären wir wohl bis zum St.
Speaker 0: Nimmerleins Tag hier geblieben.
Speaker 0: Plötzlich hatte ich ein komisches Gefühl.
Speaker 0: Es war, als würden die Elemente in mir mich anschreien, doch ich konnte nicht verstehen, was sie sagten.
Speaker 0: Irgendetwas liegt in der Luft, meinte ich zu James, der immer noch fasziniert eine Besen anstarte.
Speaker 0: Ich wurde weitestgehend ignoriert, aber das flaue Gefühle meiner Magen breitete sich immer weiter aus.
Speaker 0: Irgendwas stimmte nicht, ich konnte es fühlen.
Speaker 0: Die Elemente wollten mich warnen, nur wovor.
Speaker 0: Ich sollte es früher erfahren, als mir lieb war.
Speaker 0: Mit einem Knall explodierte ein Laden ein paar Meter weiter.
Speaker 0: Menschen schrien und rannten wild umher, Todesser.
Speaker 0: Und nicht zu wenige.
Speaker 0: Ich wollte gerade James, Remus und Peter folgen, die sich ins Getümmel stürzen, als Serious mich am Arm zurückzog.
Speaker 0: Guck mal, dahinten ist Lily, rief er mir zu.
Speaker 0: Und er hatte recht.
Speaker 0: Da war Lily, aber sie war nicht allein.
Speaker 0: Einer der Todesser hatte sie in eine Ecke gedrängt, sie entwaffnet und war nun bereit, ihrem Leben ein Ende zu setzen.
Speaker 0: Nicht so lange ich es verhindern konnte.
Speaker 0: Serious und ich liefen gleichzeitig los, aber ich wusste von vornherein, dass wir zu spät kommen würden.
Speaker 0: Aus einem Instinkt herausriss ich die Arme hoch, aus denen heiße Flammen schossen und auf den Todesser zuflogen.
Speaker 0: Dieser wusste gar nicht wie ihm geschah und musste schließlich Notgedrungen apparieren.
Speaker 0: Und dann realisierte ich, was ich getan hatte.
Speaker 0: Lily startete mich an, als wäre ich, na ja, als wäre ich ein Monster oder keine Ahnung, Vielleicht war es auch nur der Schock, gerade so dem Tod entronnen zu sein?
Speaker 0: Serious packte meine rechte Hand, die immer noch brannte und versteckte sie so.
Speaker 0: Erschrocken löschte ich das Feuer, und Serious ließ mich wieder los.
Speaker 0: Du, was, stottete Lily und zusammenhängt.
Speaker 0: Später, antwortete ich.
Speaker 0: Jetzt war wirklich nicht der richtige Zeitpunkt für so etwas, während alles um mich herum im K. aus Versank ging mir nur ein Gedanke durch den Kopf.
Speaker 0: Im Waren von Geheimnissen war ich wirklich große Klasse.
Speaker 0: Höstel, höstel.
Speaker 0: Kaum, dass die Todesser besiegt waren, apparierten wir zurück zu den Potters.
Speaker 0: Ich hatte noch nicht einmal die Zimmertür hinter mir geschlossen, als Serius herein platzte und schnell einen Schweigezauber über den Raum legte.
Speaker 0: Was hast du dir nur dabei gedacht?
Speaker 0: schrie er mich an, aber er wickte nicht wütend, eher unglaublich und besorgt.
Speaker 0: Ich, eigentlich hab ich gar nicht gedacht, aber ich konnte doch nicht zulassen, dass dieser Todesser Lilly, stammelte ich schließlich.
Speaker 0: Serious atmete einmal tief durch, dann meinte er.
Speaker 0: Okay, Lily hat es gesehen, daran besteht kein Zweifel.
Speaker 0: Aber wir könnten ihr Gedächtnis verändern und….
Speaker 0: schockiert sah ich ihn an.
Speaker 0: Serious nein, wir verändern doch nicht einfach das Gedächtnis von Leuten, schon gar nicht von unseren Freunden.
Speaker 0: Wie kommst du auf sowas?
Speaker 0: Naja, irgendwas müssen wir doch tun, und bevor sie dich verrät, mummelte er unsicher.
Speaker 0: Ja schön, aber dich sowas.
Speaker 0: Das sagte ich ihm dann auch, und er versprach, dass wir uns dann eben etwas anderes überlegen würden.
Speaker 0: Schließlich war der Tag da.
Speaker 0: Wir waren alle am Gleis und warteten auf den Hogwarts-Express, der auch kurz darauf in den Bahnhof einfuhr.
Speaker 0: Drinnen stieß ich fast gegen Regulus.
Speaker 0: Regulus, meinte ich mit tonloser Stimme.
Speaker 0: Er rieb sich sichtlich unbehaglich den linken Arm und dabei rutschte sein Ärmel für einen Moment hoch.
Speaker 0: Was ich dort sah, bereitete mir Gänsehaut.
Speaker 0: Ein Tattoo einer Schlange, die sich im Mund eines Totenkopfes ringelte, das dunkle Mal.
Speaker 0: Er war einer von ihnen.
Speaker 0: Well, ich setzte Regulus zu einem Satz an, er hatte scheinbar nicht bemerkt, was ich gesehen hatte.
Speaker 0: Schließlich schwieg er und sah betreten zu Boden.
Speaker 0: In dem Moment kam Sirius von der anderen Seite und blickte zwischen uns hin und her.
Speaker 0: Kommst du well, fragte er dann.
Speaker 0: Ich schaute kurz to Regulus, wartete, ob er mich nicht vielleicht auch aufhalten würde, Aber er rührte sich nicht.
Speaker 0: Mit Vergnügen, antwortete ich, dann folgte ich serious ins Abteil der Rumtreiber.
Speaker 0: In meinem Kopf fuhren die Gedanken Achterbahn.
Speaker 0: Ragulus war ein Todesser.
Speaker 0: Was ich gesehen hatte, war eindeutig.
Speaker 0: Und das wiederum hieß, dass er genau genommen mein Feind war.
Speaker 0: Na toll, ich hatte wieder mal das größte Glück von allen gehabt.
Speaker 0: Ironie lässt grüßen.
Speaker 0: Kapitel XIX.
Speaker 0: Da sind es jetzt schon zwei.
Speaker 0: Valerius sicht.
Speaker 0: Endlich zurück in Hogwarts, yippie!
Speaker 0: Es war schön, wieder hier zu sein, und tatsächlich hatte ich jetzt nach den Ferien das Gefühl, nicht mehr ganz so gefährlich für andere zu sein.
Speaker 0: Das war schon mal gut, würde ich sagen.
Speaker 0: Natürlich hatte ich nicht vergessen, dass ich noch ein Gespräch mit Lily würde führen müssen, wie in Hogwarts konnte ich hier kaum ausweichen.
Speaker 0: Serious schien das wohl auch aufgefallen zu sein, und augenscheinlich hatte er vor auf jeden Fall anwesend zu sein, jedenfalls klebt er fast durchgehend an mir.
Speaker 0: Dass seine Bemühungen zwar nett, aber eigentlich ziemlich sinnlos waren, zumal ich und Lily im selben Schlafsaal waren, erwähnte ich nicht.
Speaker 0: Und Lily schien es sowieso egal zu sein, wenn Serious auch mit von der Partie war, denn als sie mich schließlich auf die Ereignisse in der Winkelgasse ansprach, waren wir gerade zu dritt am Astronomieturm, also Serious, Lily und ich.
Speaker 0: Ich hatte meine Ruhe gewollt, Serious hatte beschlossen, dass ich die genauso gut in seiner Gesellschaft haben konnte, und Lily war uns wohl gefolgt.
Speaker 0: Also stand sie jetzt vor uns und schien nicht so recht zu wissen, wie sie anfangen sollte.
Speaker 0: Lilly's Sicht.
Speaker 0: Vielleicht hätte ich nicht kommen sollen, vielleicht war das alles ein riesiger Fehler, vielleicht... Nein, ich hatte gesehen, was ich gesehen hatte und ich wollte eine Erklärung.
Speaker 0: Jetzt.
Speaker 0: Das war das Mindeste, was sie tun konnte.
Speaker 0: Und außerdem war Black ja dabei, also konnte sie mich nicht einfach ermorden.
Speaker 0: Naja, theoretisch könnte sie uns natürlich beide ermorden, aber... Okay Lilly, das reicht jetzt aber schon wieder.
Speaker 0: Sie hat dir das Leben gerettet, verdammt.
Speaker 0: Warum sollte sie dich da ermorden?
Speaker 0: Aber was wusste ich schon, was in ihrem Kopf vorging?
Speaker 0: Egal.
Speaker 0: Augen zu und durch.
Speaker 0: Oder besser Augen auf.
Speaker 0: Vorsicht war ja bekanntlich besser als Nachsicht.
Speaker 0: Ich weiß, was du bist, stieß sie schließlich viel zu schnell hervor.
Speaker 0: Valeria blinzete ein paar Mal, dann schien sie aber zu kopieren, was ich gesagt hatte.
Speaker 0: Ach ja?
Speaker 0: Und was erkundigte sie sich?
Speaker 0: Als ob das nicht offensichtlich wäre, aber bitte….
Speaker 0: Ein Elementarier, meinte ich mit fester Stimme.
Speaker 0: Zumindest hoffte ich, dass meine Stimme fest war.
Speaker 0: Hundertprozentig sicher war ich mir da nämlich nicht.
Speaker 0: Egal, jetzt war es sowieso zu spät.
Speaker 0: Ich behielt sie die ganze Zeit im Auge und so bemerkte ich erst viel zu spät, wie Black seinen Zauberstab zog und auf mich richtete.
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Was sollte das denn jetzt?
Speaker 0: Erraunte Valeria etwas zu, dass ich verdächtig nach, wir können ihr Gedächtnis immer noch verändern, weißt du, anhörte.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Im selben Moment, wie ich unterstehe dich, Black Reef, zischte Valeria genäfft, nein, das hatten wir doch schon, wir ändern von niemandem das Gedächtnis.
Speaker 0: Black ließ einen Zauberstab wieder sinken und murmelte, ich glaube, ich wurde überstimmt.
Speaker 0: Immerhin etwas.
Speaker 0: Ich wandte mich wieder Valeria zu.
Speaker 0: Ich war noch nicht fertig.
Speaker 0: Ich wollte sagen, du bist ein Elementarier, aber ich werde es keinem verraten.
Speaker 0: Immerhin haben die Rumtraber ja scheinbar auch nichts dagegen, und für so dumm halte ich sie dann auch wieder nicht.
Speaker 0: Außerdem, du hast mir das Leben gerettet.
Speaker 0: Ach, danke dafür übrigens, meinte ich.
Speaker 0: Sie lächelte mich an.
Speaker 0: Ich lächelte zurück.
Speaker 0: Black hakte unglaublich nach.
Speaker 0: Seit wann gibst du so viel auf meine Meinung, Evans?
Speaker 0: Ich rollte die Augen.
Speaker 0: Die anderen wissen es nämlich gar nicht, weißt du.
Speaker 0: Nur ich und du und Well fügte er hinzu.
Speaker 0: Gut zu wissen, nicht, dass ich am Ende noch etwas ausgeplaudert hätte, aber jetzt war ich ja gewarnt.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Sie wusste es, und das war ihr egal.
Speaker 0: Puh, da waren es schon zwei.
Speaker 0: Nachdem ich das Gespräch endlich hinter mir hatte, war ich beruhigt.
Speaker 0: Ich hatte gar nicht gemerkt, wie viel Nervosität sich in meinem Inneren aufgestaut hatte, bis sie verschwunden war.
Speaker 0: Heute war bereits der einund dreißigste Dezember.
Speaker 0: Silvester.
Speaker 0: Bisher war das Jahr extrem schnell vergangen, ich war auch wieder in der Quidditch-Mannschaft.
Speaker 0: Allerdings gab es für die Prüfung schon mehr als genug zu lernen.
Speaker 0: Anlässlich des Ende des Jahres wurde natürlich gefeiert, und zwar im Gryffindor Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Außerdem gab es Feuerwerke, und kein Entstörter ist, dass wir bis spät in die Nacht wachblieben.
Speaker 0: Irgendwie war ich mit Sirius am Astronomieturm gelandet.
Speaker 0: Wieder einmal.
Speaker 0: Aber ich hatte dem Lärm einfach kurz entkommen müssen, und der war mir gefolgt.
Speaker 0: Schön hier, die Sterne und alles, meinte ich, als ich seine Schritte hinter mir näher kommen hörte.
Speaker 0: Ja, guck mal, da ist der große Bagen.
Speaker 0: Sirius deutete gegen Himmel.
Speaker 0: Ich war nicht gerade ein Ars in Astronomie, aber das bekam ich eben noch so hin.
Speaker 0: Meine Weile standen mir schweigend nebeneinander und betrachteten die Sterne.
Speaker 0: Nur noch wenige Minuten bis Mitternacht.
Speaker 0: Da fiel mir etwas auf.
Speaker 0: Solltest du nicht bei deiner Freundin sein, wer auch immer das gerade ist?
Speaker 0: Sirius sah mich überrascht an, was wiederum ich überraschte.
Speaker 0: Ich hab seit den Sommerferien keine Freundin mehr gehabt, weißt du, meinte Sirius ernst.
Speaker 0: Dabei sah er mich so seltsam an.
Speaker 0: und mir war sehr wohl klar, was er damit sagen wollte.
Speaker 0: Ich blickte resigniert zu ihm.
Speaker 0: Serious?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Ich habe es dir doch schon gesagt.
Speaker 0: Es tut mir auch unglaublich leid und so, aber ... Freunde, ich weiß, meinte Serious.
Speaker 0: Aber er klang nicht so, als wäre das in seinen Augen die optimalste Lösung.
Speaker 0: Ja, sagte ich erleichtert.
Speaker 0: Freunde.
Speaker 0: Dann schlug die Uhr Mitternacht und ein neues Jahr begann.
Speaker 0: Kapitel zwanzig.
Speaker 0: Was wäre, wenn?
Speaker 0: Valéria's Sicht Der Frühling war mittlerweile eingekirrt.
Speaker 0: Warm sah zwar anders aus, aber es war immerhin nicht mehr, mir frieren gleich die Finger abkalt.
Speaker 0: Gemeinsam mit den Rumtreibern, Lilly und noch ein paar anderen Schülern verbrachte ich meinen Freitag nachmittag draußen am See.
Speaker 0: Wir spielten, was wäre wenn, was mich unweigerlich dazu brachte, zu überlegen, was passieren würde, wenn die Rumtreiber hinter mein kleines Geheimnis kommen würden, Klar, bei Sirius und Lily hatte das toll geklappt, aber wie groß standen meine Chancen auf noch mehr Glück, was das anging?
Speaker 0: Wie ich schon so oft festgestellt hatte, manche Geheimnisse blieben eben besser geheim.
Speaker 0: Es war schon fast Abend und die anderen wollten wieder hineingehen, aber es war gerade so unglaublich gemütlich, einfach hier zu liegen und die letzten Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren, also blieb ich alleine zurück.
Speaker 0: Irgendwie musste ich wohl eingedöst sein, denn ich wachte auf, weil mir kalt war.
Speaker 0: Es war mittlerweile dunkel, und als ich gen Himmel blickte, erblickte ich nicht nur zahllose Sterne, sondern auch den unverkennbar vollen Mond.
Speaker 0: Scheiße.
Speaker 0: Das war gar nicht gut.
Speaker 0: Plötzlich hellbar sprang ich auf und wollte gerade auf schnellsten Weg zurück zum Schloss laufen, als ich das Heulen hörte.
Speaker 0: Und es kam näher.
Speaker 0: Das war sowas von überhaupt nicht gut.
Speaker 0: Zu allem Überfluss war ich in der Eile über eine Wurzel gestäubert, und als ich mich aufreipelte, stand ich einem knurrenden Wehrwolf direkt gegenüber.
Speaker 0: Irgendwo hinter einer Hügelkuppe konnte ich einen Hund und einen Hirsch ausmachen, die in Höchstempo auf uns zukamen.
Speaker 0: Eine Ratte musste wohl auch irgendwo sein, aber sie würden es nicht rechtzeitig schaffen.
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Sie waren einfach zu weit weg.
Speaker 0: Ich wäch langsam zurück, stieß aber mit dem Rücken gegen ein Baum.
Speaker 0: Hilfe!
Speaker 0: Ich wollte noch nicht sterben!
Speaker 0: In diesem Moment meldete sich seit langer Zeit die Stimme in meinem Kopf wieder einmal zu Wort und schrie mich an, bist du irgendwie verblödet?
Speaker 0: Du kannst dich einfach in Luft auflösen, wortwörtlich.
Speaker 0: Willst du etwa sterben oder zum Wehrwolf werden, als ob du nicht schon genug gefährliche Probleme hättest.
Speaker 0: Das waren ja alles gute Punkte, aber die Rumtreiber waren zwar zu weit weg, um zu helfen, jedoch nahe genug, um alles zu sehen.
Speaker 0: Ich konnte doch nicht.
Speaker 0: Erneut wurden meine Gedankengänge, von der sich nun beinahe überschlagenden Stimme unterbrochen.
Speaker 0: Was musst du da überhaupt noch nachdenken?
Speaker 0: Das kann in die Hose gehen, ja, aber anders geht es auf jeden Fall schief.
Speaker 0: Also mach endlich!
Speaker 0: Während ich noch mit mir rang, setzte der Werwolf zum Angriff an und sprang auf mich zu.
Speaker 0: Obwohl ich immer noch keine Entscheidung getroffen hatte, handelte ich intuitiv.
Speaker 0: Und der Werwolf, der nicht damit gerechnet hatte, dass ich mich in Luft verwandelte, flog glatt durch mich hindurch und knallte mit dem Kopf gegen den Baum hinter mir.
Speaker 0: Der Hirsch und die mittlerweile gut erkennbare Ratte blieben ruckartig stehen, der Hund scherzte sich nicht darum.
Speaker 0: Der Wehrwolf blieb bewusstlos liegen und ich schwebte einfach herum und wusste nicht zurecht, was zu tun war.
Speaker 0: Schließlich kam der schwarze Hund Alias Sirius vor mir zum Stehen und schaute mich erwartungsvoll an.
Speaker 0: Eilig schenkte ich ihm ein kleines Lächeln und ihm zu signalisieren, dass mir nichts fehlte.
Speaker 0: Dann drehte ich mich um und flog so schnell ich konnte davon.
Speaker 0: Bevor ich zu weit weg war, erkannte ich noch, wie der schwarze Hund den Bärwolf mit der Schnauze anstupste und der Hirsch und die Ratte vorsichtig näher kam.
Speaker 0: In was für eine Scheiße hatte ich mich dann nur wieder reingeritten.
Speaker 0: Sobald ich der Meinung war, genug Abstand zwischen mich und die Rumtraber gebracht zu haben, verwandelte ich mich zurück.
Speaker 0: Nur was sollte ich jetzt machen?
Speaker 0: Sie wussten es.
Speaker 0: Zwecks mangelnde Alternativen lehste ich mich schließlich einfach auf einen Stein beim Seenieder und blieb dort sitzen, bis die Sonne aufging und noch darüber hinaus.
Speaker 0: Es musste kurz vom Mittag sein, als ich schließ die Schritte näherkommen hörte.
Speaker 0: Als ich aufsah, erkannte ich, dass aus die Rumtreiber waren, die auf mich zukamen.
Speaker 0: Ich stand auf, jetzt nur nicht die Nerven verlieren.
Speaker 0: Schließlich waren sie bei mir angekommen.
Speaker 0: Eine Weile sagte niemand etwas, sie starten mich nur an und ich starte zurück.
Speaker 0: Dann räusperte James sich und brachte hervor.
Speaker 0: Du bist ein Elementarier!
Speaker 0: Ich nickte.
Speaker 0: James fuhr fort.
Speaker 0: Du bist der Elementarier, der letztes Jahr unschuldige Schüler angegriffen hat.
Speaker 0: Ich bejarte wieder, aber James war noch nicht fertig.
Speaker 0: Dambildor weiß nichts davon, und das Ministerium auch nicht.
Speaker 0: Zu Stimmung meinerseits.
Speaker 0: Vielleicht würde es doch nicht so schlimm werden, aber dann bemerkte ich die Blicke, mit denen James, Remos und Peter mich bedachten.
Speaker 0: Als wäre ich ein gefährliches Ungeheuer.
Speaker 0: Ich schluckte.
Speaker 0: Wieso sagst du immer nur Ja?
Speaker 0: Willst du nicht vielleicht mal was zu deiner Verteidigung sagen?
Speaker 0: Brauchste Remus auf.
Speaker 0: Tja, es war ja nicht wirklich so, als hätten sie bisher irgendwelche Anklagen gegen mich erhoben.
Speaker 0: Alles, was sie getan hatten, war Fakten aufzuzählen.
Speaker 0: Der Meinung schien wohl auch serious zu sein, denn er meinte, reagiert ihr nicht vielleicht ein bisschen über und überhaupt gegen was soll sie sich denn genau verteidigen?
Speaker 0: Die anderen Rumtreiber warfen ihm sogleich unglaubige Blicke zu.
Speaker 0: Hast du uns irgendwie nicht zugehört?
Speaker 0: Stieß James schließlich fassungslos hervor.
Speaker 0: Sie ist ein Elementarier.
Speaker 0: Du weißt schon, dieser gefährlichen Monster.
Speaker 0: Und du sagst, wir reagieren über.
Speaker 0: Serious ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, ja genau das denke ich.
Speaker 0: Und dass hier eine Elementarier ist, ist ja jetzt auch nicht wirklich was Neues.
Speaker 0: Einem Moment lang schienen die drei Jungs das Gesagte zu verarbeiten.
Speaker 0: Dann fuhr James wieder zu Serious herum.
Speaker 0: Warte, was?
Speaker 0: Du wusstest es schon?
Speaker 0: Du wusstest es und hast es uns nicht gesagt?
Speaker 0: Sowas gehört sich nicht für Rumtreiber und für Freunde schon gar nicht.
Speaker 0: Serious öffnete den Mund, wie um etwas zu sagen, schloss ihn aber wieder.
Speaker 0: Und ich?
Speaker 0: Ich überlegte, ob ich nicht vielleicht einfach gehen sollte.
Speaker 0: Offensichtlich redeten sie ja eh nur über mich und nicht mit mir.
Speaker 0: Kapitel einundzwanzig.
Speaker 0: Die Show war wohl zu gut.
Speaker 0: Valerias Sicht Wo willst du hin?
Speaker 0: erkundigte sich James mit scharfer Stimme.
Speaker 0: Na ja, weg, allem Anschein nach werde ich je ja gerade eh nicht gebraucht, meinte ich schulderzuckend.
Speaker 0: Allerdings sahen das die Rumtreiber wohl anders, denn James sagte mit fester Stimme, oh nein, du gehst nirgendwo hin.
Speaker 0: Das ging jetzt aber zu weit.
Speaker 0: Sagt wer, gab ich herablassen zurück.
Speaker 0: Sag ich, antwortete James trocken.
Speaker 0: So eine Frechheit, er hatte mir gar nichts zu sagen.
Speaker 0: Mürrisch spuckte ich ihm entgegen.
Speaker 0: Ach, und wieso sollte mich das kümmern?
Speaker 0: James öffnete den Mund und schloss ihn wieder.
Speaker 0: Eben.
Speaker 0: Kopfschütteln drehte ich mich um und wollte gehen, aber ich war noch keine zwei Schritte weit gekommen, als ausgerechnet Peter sich zu Wort meldete.
Speaker 0: Weil wir sonst zu Dumbledore gehen!
Speaker 0: Langsam drehte ich mich wieder um.
Speaker 0: James und Dremos schienen ehrlich überrascht, von Peters Vorschlag zu sein, aber der meinte es ernst, das war nicht zu übersehen.
Speaker 0: Sirius hingegen blickte sichtlich unsicher, was zu tun war zwischen mir und den anderen Rumtreibern hin und her.
Speaker 0: Nach einer Weile räusperte sich James.
Speaker 0: Gut, da wir das jetzt geklärt hätten, tazze, ich finde es wirklich gemeint von dir, dass du nichts gesagt hast.
Speaker 0: Verräterisch, konnte man sagen, fügte Peter hinzu.
Speaker 0: Sirius zuckte bei diesen Worten kaum merklich zusammen.
Speaker 0: Kein Wunder, immerhin war er vieles, aber sicher kein Verräter.
Speaker 0: Und da beschloss ich, dass ich genug hatte.
Speaker 0: Ihr bin nehmt euch idiotisch, barf ich ihnen wütend vor.
Speaker 0: Vier Gesichter, die mich scheinbar schon wieder völlig vergessen hatten, wandten sich mir zu.
Speaker 0: Schließlich hakte James nach.
Speaker 0: Inwiefern?
Speaker 0: Augen rollen klettig hinauf.
Speaker 0: Also erst mal ist es dumm, dass ihr sauer auf Serious seid.
Speaker 0: Er hat ein Geheimnis bewahrt, das macht man mit Geheimnissen nun mal so.
Speaker 0: Das solltet ihr eigentlich wissen, vor allem du Remus.
Speaker 0: Diese und auch die anderen schauten leicht betreten zu Boden, aber ich war noch nicht fertig.
Speaker 0: Außerdem ist es lachhaft, dass ihr vermessen genug seid, zu glauben, dass ihr mich aufhalten könntet, wenn ich wirklich weg wollte.
Speaker 0: Ich meine, eigentlich war ich der Meinung, ihr hättet recherchiert.
Speaker 0: Die Rumtreiber starten mich mit offenen Mund an.
Speaker 0: Trost du uns etwa?
Speaker 0: stieß Peter schließlich mit einer Mischung aus Überraschung, Panik und Unglaubigkeit hervor.
Speaker 0: Ich verzog meine Mund zu einem übertriebenen Lächeln und sagte Zuckersüß.
Speaker 0: Nein, ich liste lediglich die Fakten auf.
Speaker 0: Natürlich hatte ich nicht vor sie zu verletzen, ich war ja nicht komplett irre, außerdem machen sie meine Freunde, auch wenn sie das momentan vielleicht nicht so sahen.
Speaker 0: Wütend war ich trotzdem und ihre Lektion konnten sie von mir aus gerne lernen.
Speaker 0: Mittlerweile richteten drei der vier Umtreiber ja richtig geraten, serious ausgenommen, ihre Zaubersterbe mit leicht zitternden Händen auf mich.
Speaker 0: Ich versuchte möglichst gefährlich auszusehen und während ich meinen Händen knisterndes Feuer erschuf, machte ich einen Schritt auf sie zu.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Was war denn jetzt los?
Speaker 0: Ich hatte gedacht, wir hätten das so weit geübt, dass sie die Kontrolle nicht mehr verlor.
Speaker 0: Muss ich irgendwie Angst haben?
Speaker 0: Wobei, wenn ich das mir recht überlege, sah sie ganz anders aus als bei ihren, ähm, naja, ungeplanten Elementaranfällen.
Speaker 0: Viel weniger als wäre sie von irgendetwas besessen und dafür viel menschlicher.
Speaker 0: Nur, dass sich ihren Gesichtsausdruck irgendwie seltsam fand, erinnerte eher einer Grimasse und sah wirklich etwas gruselig aus.
Speaker 0: Da ging mir auf, dass sie sich das Lachen nur mit Mühe verkneifen konnte und das alles gut war.
Speaker 0: Er leichtert atmete ich aus und dachte bei mir, dass die anderen das auch ein bisschen verdient hatten.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Scheiße, das sah ja monströs und gefährlich auf höchster Stufe aus.
Speaker 0: Was stammt nach Marlin?
Speaker 0: all den Büchern über Alimentaria?
Speaker 0: Halte dich um jeden Preis von ihnen fern.
Speaker 0: Nimm die Beine in die Hand und lauf weg.
Speaker 0: Sie hatten recht.
Speaker 0: Wir waren Idioten gewesen, zu denken, es alleine schaffen zu können.
Speaker 0: Wir hatten zwar einen Zauber, aber ob der auch wirklich klaffte stand in den Sternen.
Speaker 0: Zitternd richtete ich meinen Zauberstab auf sie, und Remus und Peter taten es mir gleich.
Speaker 0: Serious rührte sich nicht vom Fleck, aber erschien mit dieser Situation insgesamt etwas übervorder zu sein.
Speaker 0: Egal, die Frage war, sollten wir oder sollten wir nicht?
Speaker 0: Immerhin war Valeria trotz allem unsere Freundin, also vermutlich, die im Moment wohlgemerkt zu ausser als würde sie uns gleich umbringen.
Speaker 0: Also lieber auf Nummer sicher, auch wenn es mir ein bisschen Leid hat.
Speaker 0: Valerios Sicht.
Speaker 0: Ich war mit einer kleinen Showeinlage noch nicht ganz fertig, als plötzlich grell weißes Sonnenlicht aus den Zauberstäben von James Remus und Peter Schoss.
Speaker 0: Autsch!
Speaker 0: Das brannte und hat so höllisch weh.
Speaker 0: Vor Schmerz vergaß ich sogar mein gefährliches Aussehen aufrecht zu erhalten und so erloschen die Flammen in meinen Händen binnen weniger Sekunden.
Speaker 0: Peter wirkte als Einzige der drei wirklich von der Richtigkeit seiner Handlung überzeugt.
Speaker 0: aber da er generell kein großes Ass in Zauberkunst war, fiel sein Zauberverhältnismäßig schwach aus.
Speaker 0: Die von Remus und James ebenso, wobei das meine Einschätzung nach weniger an Mangel dem Zauber-Talent und mehr an fehlender Überzeugung lag.
Speaker 0: Siebius hingegen starte seine Freunde erschrocken an, und obwohl ich es durch das grelle Licht und all die Schmerzen, die meine Sinne vernebelten, kaum erkennen konnte, musste er wohl kurzerhand als Hund seinen Freunden die Zauberstäber aus der Hand gerissen haben.
Speaker 0: Denn als das Licht plötzlich verschwand, sah ich einen schwarzen Hund mit drei Zaubersterben im Maul davonlaufen.
Speaker 0: Die verbliebenen drei Rumtreiber schauten mich kurz mit schreckweiteten Augen an, dann machten sie sich an die Verfolgung.
Speaker 0: Und ich, ich besah mir erst einmal den Schaden, den die Sonnenlicht-Zauber angerichtet hatten und versuchte die Geschehnisse der letzten paar Stunden zu verarbeiten.
Speaker 0: Diese Idioten!
Speaker 0: Wie konnten sie nur?
Speaker 0: Sie hatten zwar darüber gesprochen, aber dass sie den Zauber wirklich durchziehen würden, hätte ich nicht gedacht.
Speaker 0: Gerade hatte ich die Zauberstelle der anderen Rumtreiber möglichst weit weg abgelegt, da entdeckte ich sie auch schon, wie sie in einiger Entfernung auf mich zuliefen.
Speaker 0: So schnell es mit meiner Pfote, die von letzter Nacht übel zugerichtet war, eben ging, lief ich zurück zur Well.
Speaker 0: Vielleicht war sie verletzt.
Speaker 0: Kaum, dass ich bei ihr angekommen war, verwandelte ich mich zurück.
Speaker 0: Oh mein Gott, well, bist du verletzt?
Speaker 0: Es tut mir so leid, ich hätte sie irgendwie aufhalten sollen, ich ... begang ich, aber weiter kam ich nicht.
Speaker 0: Sirius, komm mal wieder runter.
Speaker 0: Mir geht so weit gut und den Rest haben wir auch gleich, unterbrach well mich.
Speaker 0: Sie schloss die Augen und dann begangen sie in einem seltsamen Licht zu leuchten.
Speaker 0: Mittlerweile wusste ich, dass sie so aussah, wenn sie sich halte.
Speaker 0: Obwohl ich zugeben musste, dass es schon etwas gruselig aussah.
Speaker 0: Tatsächlich verschwanden die Brandwunden fast augenblicklich und sie wandte sich zu mir.
Speaker 0: Du bist ja auch verletzt, stellte sie besorgt fest.
Speaker 0: Ist das von letzter Nacht?
Speaker 0: Mein Ärmel war hochgerutscht und so war ihr natürlich nicht entgangen, in was für einem Zustand sich mein Arm befand.
Speaker 0: So, Madame Pomfrey, hatten wir damit logischerweise nicht gehen können.
Speaker 0: Immerhin, wie hätten wir eine Wunde in diesem Ausmaß vernünftig erklären sollen?
Speaker 0: Well kam auf mich zu.
Speaker 0: Keine Sorge, ich mach das, verkündete sie und schloss die Augen.
Speaker 0: Dann streckte sie die Hand aus, die bereits zu Leuchten begonnen hatte und bewegte sie langsam auf mich zu.
Speaker 0: Ihre Hand war nur noch wenige Zentimeter von mir entfernt, als der Schrei erklang.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Kaum, dass wir unsere Zauberstäbe hatten, liefen wir wieder los.
Speaker 0: Oh Mann, wir mussten Seelius retten.
Speaker 0: Naja, genau genommen lief ich los, denn Remus hatte Probleme mit seiner Hüfte und Peter schien generell mehr als nur außer Atem zu sein.
Speaker 0: Auch gut, aber jetzt zählte jede Sekunde.
Speaker 0: Ich war vielleicht auf zwanzig Meter herangekommen, als war Leria ihre gefährlich leuchtende Hand immer weiter auf Sirius zu bewegte.
Speaker 0: Warum lief er nicht weg?
Speaker 0: War er lebensmüde?
Speaker 0: Aber das konnte ich nicht zulassen, niemals nicht Sirius.
Speaker 0: Stopp!
Speaker 0: brüllte ich, so laut ich konnte.
Speaker 0: Sirius und Valeria zuckten erschrocken zusammen und das leuchten erlosch.
Speaker 0: Valeria sah mich aus ihren grünen Augen an und ich konnte die Wut darin deutlich erkennen.
Speaker 0: Wenn, wenn du dich unbedingt an jemanden rechnen willst, dann nehm mich!
Speaker 0: Sirius hatte mit der ganzen Sache absolut nichts zu tun.
Speaker 0: Lass ihn in Ruhe!
Speaker 0: verkündete ich eilig mit zittriger Stimme.
Speaker 0: Obwohl es sich vielleicht nicht so anhörte, meinte ich jedes Wort ernst.
Speaker 0: Valeria sah mich nur verständnislos an, dann begann ihre Hand erneut zu glühen.
Speaker 0: Mit herausforderndem Blick sah sie mich an, während ihre Hand auch noch die letzten Zentimeter überwand und schließlich Sirius brustberührte.
Speaker 0: Nein, schrie ich, aber ich konnte nichts tun.
Speaker 0: Ich hatte versagt.
Speaker 0: Aber, aber warum schien es Sirius dann gut zu gehen?
Speaker 0: Valeria griff nach seinem Ärmel und zog ihn hoch und, darunter, Nichts!
Speaker 0: Von der Verletzung, von der ich definitiv wusste, dass sie da sein sollte, keine Spur!
Speaker 0: Wie war das möglich?
Speaker 0: Ich überwand die letzten Meter zwischen uns und wandte mich besorgt Serious zu.
Speaker 0: Gibt's dir gut?
Speaker 0: Ging mir nie besser, verkündete er und grinst gut gelaunt.
Speaker 0: Mein verwirrter Blick huschte weiter zu Valeria, die mich mit einem Blick bedachte, der wohl so viel wie ich hab's dir doch gesagt bedeutete.
Speaker 0: Was zur Hölle?
Speaker 0: Valerios Sicht Hast du es immer noch nicht kapiert?
Speaker 0: Ich will niemandem etwas tun.
Speaker 0: Ich habe letztes Jahr ein paar Mal die Kontrolle verloren.
Speaker 0: Ja, aber seit den Ferien passiert mir das nicht mehr.
Speaker 0: Ich bin auf Eurer Seite, verkündete ich schließlich, auch wenn James, wie er so dumm aus der Wäsche schaute, wirklich einen witzigen Anblick abgab.
Speaker 0: Doch so leicht ließ er sich nicht überzeugen.
Speaker 0: Und was ist mit vorhin?
Speaker 0: hackte er argwünisch nach.
Speaker 0: Das?
Speaker 0: erkundigte ich mich, während ich kleine Flämchen in meinen Händen erschuf und in seine Richtung schnippte.
Speaker 0: Die Flämchen verpufften, bevor sie ihn überhaupt erreichten.
Speaker 0: Ich war sauer, ja, aber die verdienen eine Lektion.
Speaker 0: sauer und nicht, die sollte man schnellstmöglich um die Ecke bringen, sauer.
Speaker 0: James nickte langsam.
Speaker 0: In dem Fall, es tut mir wirklich leid wegen vorhin und weiter kam er nicht.
Speaker 0: Lass stecken, ich hätte euch nicht zu erschrecken sollen, war meine Schuld, unterbrach ich ihn gut gelaunt.
Speaker 0: Er lächelte mich vorsichtig an und ich lächelte zurück.
Speaker 0: Da entdeckte ich, dass ich über seinem Bauch eine riesige Wunde zog.
Speaker 0: Wie das?
Speaker 0: Na ja, bei all dem Aufruhr hatte sie wohl wieder zu Bluten angefangen, das ging natürlich gar nicht.
Speaker 0: Also ging ich auf ihn zu.
Speaker 0: Tatsächlich wich er keinen Schritt zurück, das war gut.
Speaker 0: Aber jetzt vor Angst, wie versteinert oder von meiner Ungefährlichkeit überzeugt war, konnte ich nicht so genau sagen.
Speaker 0: Vielleicht auch eine Mischung aus beidem.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Was hatte sie vor?
Speaker 0: Würde sie mich jetzt doch noch ermorden?
Speaker 0: Vielleicht hatte sie das, was sie gesagt hatte, nur auf Serious bezogen gemeint.
Speaker 0: Oder sie hatte gelogen, oder?
Speaker 0: Was dachte ich da?
Speaker 0: nur für ein Quatsch?
Speaker 0: Okay, Augen zu und durch.
Speaker 0: Ich kniff meine Augen fest zu, und plötzlich spürte ich wie eine Welle der Wärme über meinem Bauch strömte.
Speaker 0: Dann war es vorbei, und als ich die Augen wieder aufriss, stand Valeria ein Stück entfernt.
Speaker 0: Und ich hatte keine Schmerzen mehr.
Speaker 0: Das war genial!
Speaker 0: Vermutlich konnten wir ihr wirklich vertrauen, was mich auf den Gedanken brachte, dass wir ja noch mit Remus und Peter sprechen mussten, bevor die irgendetwas Unbedachtes taten.
Speaker 0: Nachdem ich das Serious mitgeteilt hatte, beschlossen wir, das jetzt gleich hinter uns zu bringen.
Speaker 0: Valeria ging ihrer eigenen Wege und wir Rumtraber hielten erst einmal ein Notfalltreffen ab.
Speaker 0: In dem Fall handelte es sich ja tatsächlich um einen Notfall.
Speaker 0: Das restliche Jahr verlief eigentlich relativ ereignislos.
Speaker 0: Na ja, zumindest bis jetzt.
Speaker 0: Man hörte zwar immer wieder, dass die Macht von Lord Voldemort und seinen Todessern wuchs, und das bereitete mir schon Sorgen, aber hier in Hogwarts fühlte es sich nicht gefährlich an, nicht wirklich.
Speaker 0: Als würde der ganze Krieg zu einem anderen Leben gehören, dabei musste ich mich dem spätestens Ende des Jahres stellen.
Speaker 0: Auf welcher Seite ich stehen würde, war mir natürlich Sonnen klar, und dass ich kämpfen wollte, auch.
Speaker 0: Aber nichtsdestotrotz hatte ich erst einmal andere Sorgen.
Speaker 0: nämlich die Prüfungen, die immer näher rücken.
Speaker 0: Mit den Rumtreibern war alles wie immer und so war die wenige Freizeit, die wir nicht mit Lernen verbrachten, unglaublich witzig.
Speaker 0: Heute waren jedoch nur ich und Sirius am See.
Speaker 0: James war irgendwo mit Lilly und Dremos Kapitänachilfe in Zauberkunst.
Speaker 0: Wir schlenderten lachend am Seeufer entlang, als ich plötzlich über einen Stein störperte, mit den Armen ruderte und dann rücklings im See landete.
Speaker 0: Sirius lachte mich aus.
Speaker 0: So eine Frechheit.
Speaker 0: Dabei war ich nur deshalb tatsächlich umgefallen, weil er nachgeholfen hatte.
Speaker 0: Ansonsten hätte ich mein Gleichgewicht rechtzeitig wiedergefunden.
Speaker 0: Rache, rief ich, dann begann unter Serious plötzlich Wasser aus dem Boden zu schießen.
Speaker 0: Kaltes Wasser.
Speaker 0: Das sorgte dafür, dass er erschrocken aufschrie.
Speaker 0: Macht das aus, macht das aus, rief er mir zu.
Speaker 0: Das Wasser schien immer genau dort aus dem Boden zu kommen, wo er sich gerade befand.
Speaker 0: So ein Hüstel-Hüste-Zuchfall aber auch.
Speaker 0: Na gut, aber nur wenn du mir raushilfst, meinte ich schließlich großzügig und versuchte mir, meine Hintergedanken bei dieser Forderung nicht anmerken zu lassen.
Speaker 0: Eilig kam Sirius auf mich zu und streckte mir die Hand entgegen.
Speaker 0: Ich ließ das Wasser versiegen, aber anstatt mich von Sirius aus dem See ziehen zu lassen, zog ich ihn hinein.
Speaker 0: Sobald dieser wieder aufgetaucht war, verkündete er brustend, na warte, wenn ich dich erwische!
Speaker 0: Das wiederum endete in einer Wasserschlacht, die sich sehen lassen konnte.
Speaker 0: Plötzlich trafen sich unsere Blicke und die Zeit schien für einen Moment stillzustehen.
Speaker 0: Unsere Gesichter kamen sich immer näher, bis sich unsere Lippen schließlich berührten.
Speaker 0: Und dann küsste er mich und ich küsste ihn zurück.
Speaker 0: Irgendwo in meinem Hinterkopf meinte diese kleine Stimme, der vernünscht, dass ich das sofort lassen sollte, aber ich hörte nicht auf sie.
Speaker 0: Als wir uns wieder voneinander lösten, sahen wir uns eine Weile einfach nur an.
Speaker 0: Dann meinte Sirius, hat da etwa jemand seine Meinung geändert?
Speaker 0: Grinsend gab ich zurück, vielleicht?
Speaker 0: Darauf folgte ein weiterer Kuss.
Speaker 0: Ich lächelte.
Speaker 0: In meinem Leben war ich selten so glücklich gewesen.
Speaker 0: Nachdem wir uns wieder trocken gezaubert hatten, gingen wir Hand in Hand zurück zum Schloss.
Speaker 0: Endlich dachten die Schmetterlinge in meinem Bauch, die wohl gerade eine Party feierten.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Endlich!
Speaker 0: Darauf hatte ich viel zu lange warten müssen.
Speaker 0: Beim Abendessen strahlte ich immer noch über das ganze Gesicht und natürlich hatte er sich da schon rumgesprochen.
Speaker 0: Immer wieder wurden uns neugierige Blicke zugeworfen.
Speaker 0: Plötzlich tauchte Regulus vor mir auf.
Speaker 0: Sirius, kommst du mal?
Speaker 0: fragte er.
Speaker 0: Ich sah ihn überrascht an.
Speaker 0: Was wollte er denn jetzt?
Speaker 0: Ich muss mit dir reden, fügte er hinzu.
Speaker 0: Tja, ich wollte jetzt aber nicht.
Speaker 0: Das sagte ich ihm dann auch, aber er ließ sich nicht so einfach abschütteln.
Speaker 0: Sirius, es ist wichtig, meinte er, und irgendetwas in seinem Blick veranlasste mich schließlich dazu, ihm zu folgen.
Speaker 0: Kaum, dass wir uns in einem leeren Klassenzimmer befanden und einen Schweigezauber gesprochen hatten, fing er an.
Speaker 0: Wenn du war wehtust, dann haben wir ein Problem miteinander.
Speaker 0: Kapiert?
Speaker 0: Wenn du sie einfach fallen lässt, dann wirst du dir wünschen, du wärst nie geboren worden.
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Ich dachte, er wollte nichts mit Welt zu tun haben.
Speaker 0: Generft gab ich zurück.
Speaker 0: Das musst du gerade sagen.
Speaker 0: Oh.
Speaker 0: Damit hatte ich zwar nicht gerechnet, aber ... Eigentlich hatte er recht.
Speaker 0: Regulus schüttelte kurz den Kopf, wie um seine Gedanken zu ordnen.
Speaker 0: Noch mal!
Speaker 0: Wenn du ihr das Herz brichst, mach ich dich platt, kapiert, fügte er dann hinzu.
Speaker 0: Ja, aber nur zu deiner Information, das hatte ich sowieso nicht vor, teilte ich ihm mit.
Speaker 0: Regulus nickte erleichtert und ich wandte mich gerade zum Gehen, aber da rief er mich noch einmal zurück.
Speaker 0: Serious?
Speaker 0: Pass auf sie auf!
Speaker 0: versprich mir das.
Speaker 0: Ich drehte mich noch einmal zu ihm um.
Speaker 0: Versprochen, bekündete ich feierlich, und das meinte ich ernst.
Speaker 0: Nicht wegen ihm, aber auf Well.
Speaker 0: aufpassen würde ich auf jeden Fall, koste es, was es wolle.
Speaker 0: Auch wenn sie sich von uns allen vermutlich am besten verteidigen konnte, zurück bei den anderen hakte sie auch gleich nach, was er den gewollt hatte.
Speaker 0: Nicht so wichtig, antwortete ich ausweichend.
Speaker 0: Sie durfte auf keinen Fall erfahren, was Regulus gesagt hatte.
Speaker 0: Ansonsten würde sie sich nämlich wieder mit ihm vertragen wollen und dann würde unsere Mutter das erfahren, was wiederum ganz schlecht wäre.
Speaker 0: Welche meine Antwort zwar nicht zuzusagen, sie fragte aber auch nicht noch einmal nach.
Speaker 0: Und jetzt nur noch ein paar Wochen Prüfungen und dann waren wir fertig mit Hogwarts.
Speaker 0: Kommt zu glauben, aber wahr.
Speaker 0: Nur, wo sollte ich dann hin?
Speaker 0: Erst mal zu den Potters?
Speaker 0: Vielleicht?
Speaker 0: Und dann kämpfen.
Speaker 0: Immerhin musste irgendwer diesen dunklen Lord und seinen Todessern Einhalt gebieten.
Speaker 0: Dumbledore hatte mich, die Rumtreiber und noch ein paar andere gefragt, ob wir seiner Widerstandsgruppe dem Orden des Phönigs beitreten wollten.
Speaker 0: Und natürlich hatten wir zugesagt.
Speaker 0: Also würden wir wohl erst einmal sehen, was noch passierte und was er plante.
Speaker 0: Ja, das war eine gute Idee.
Speaker 0: Dumbledore würde schon etwas wissen, was wir tun konnten, um diesem Idioten zu zeigen, wo es lang ging.
Speaker 0: Ein schwarzhaariger Junge und ein Mädchen mit derselben Haarfarbe saßen am Astronomieturm von Hogwarts und unterhielten sich.
Speaker 0: Heute war ihr letzter Abend hier, schon morgen würden sie Hogwarts für immer verlassen.
Speaker 0: Die Prüfungen waren geschafft und das echte Leben konnte beginnen.
Speaker 0: Was machst du als erstes, erkundigte sich das Mädchen neugierig.
Speaker 0: Ich gehe mal zu so einem Ordens treffen, dann, keine Ahnung, meinte der Junge.
Speaker 0: Verwirrt sah ihn das Mädchen an.
Speaker 0: Welcher Orden?
Speaker 0: Sirius?
Speaker 0: Überrascht stahte der Junge Sirius zurück.
Speaker 0: Der Orden des Phoenix, eine Widerstandsgruppe von Dumbledore, sagt nicht, er hat dich gar nicht gefragt, ob du mitmachen willst, weil ... Hat er nicht, sagte Valeria unsicher.
Speaker 0: Sie sahen sich an und schienen beide angestrengt nachzudenken.
Speaker 0: Schließlich sprangen Sirius auf und verkündete, weißt du was, ich nehme dich einfach mit, ich nehme mal an, du willst auch kämpfen.
Speaker 0: Valeria nickte entschlossen und so kam es, dass sie wenige Tage später zu zweit beim ersten Treffen des Orden des Phönigs auftauchten.
Speaker 0: Natürlich tuschelten die Leute.
Speaker 0: Sie sagten Sachen wie, das ist eine Grindelwald, wer hat die denn eingeladen?
Speaker 0: Oder war ja klar, Black und Grindelwald, das kann ja nicht gut enden.
Speaker 0: Oder wenn uns jemand verrät, müssen wir immerhin nicht lange überlegen, wer.
Speaker 0: Tatsache war jedoch, dass die beiden die Bemerkungen zwar hörten, aber weitestgehend ignorierten.
Speaker 0: Sie wären so etwas gewohnt und solange ihre Freunde zu ihnen hielten, war alles gut.
Speaker 0: Sie würden es allen beweisen.
Speaker 0: Sie würden beweisen, dass sie mehr waren als ihre Nachnamen.
Speaker 0: Mehr als die Familien, aus denen sie kamen.
Speaker 0: Denn sie waren anders.
Speaker 0: Und das war gut so.
Speaker 0: Prolog.
Speaker 0: Trust your intuition, it never lies.
Speaker 0: Valeria Grindelwald, eine junge Frau mit nachtschwarzen Haaren und tiefgrünen Augen, saß gerade nichts ahnend auf der Couch der Potters und las ein Buch, als wie aus dem Nichts ein Hauself vorher auftauchte.
Speaker 0: Erschrocken sprang sie auf, sie kannte diesen Hauselfen.
Speaker 0: Es war Creature, der Hauself der Familie Black, aber was zur Hölle hatte er hier zu suchen?
Speaker 0: Pane schaute er sich um, dann stieße hervor, Höle!
Speaker 0: Hilfe!
Speaker 0: Obwohl Valeria nicht hundertprozentig sicher war, um was es eigentlich ging, war ihr eines Sonnen klar.
Speaker 0: Regulus steckte in Schwierigkeiten.
Speaker 0: Und auch wenn ihre Freundschaft momentan auf Eis lag, wusste sie von Anfang an, was sie tun würde.
Speaker 0: Dass es eine Falle sein könnte, und Regulus einer von ihnen war, ein Todesser, war ihr ohne Zweifel bewusst.
Speaker 0: Dennoch meinte sie ohne zu zögern, wo?
Speaker 0: Bring mich hin, Creature, schnell!
Speaker 0: Der Elf nickte, nahm ihre Hand und gemeinsam apparierten sie weg.
Speaker 0: Wohin?
Speaker 0: Das stand in den Sternen.
Speaker 0: Serious Black kam gerade noch rechtzeitig ins Zimmer, um zu sehen, dass Valeria gemeinsam mit einem Hauselfen, den er als Creature erkannte, verschwunden war.
Speaker 0: Wohin nur?
Speaker 0: War ihr nicht klar, wie gefährlich das war?
Speaker 0: Er musste sofort zu ihr.
Speaker 0: Nur hatte er nicht den Hauch einer Ahnung, wo sie sich jetzt befand.
Speaker 0: Es war zum Aus der Haut fahren.
Speaker 0: Was sollte er nur tun?
Speaker 0: Kapitel eins.
Speaker 0: Rettungsmissionen und Panikattacken.
Speaker 0: Never run faster than your angel can fly.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Klar wusste ich, dass es höchstwahrscheinlich eine Falle war.
Speaker 0: Und natürlich war mir auch bewusst, dass ich mich äußerst dumm verhielt.
Speaker 0: Aber wenn es nun keine Falle war, wenn Regulus wirklich in Gefahr war.
Speaker 0: Eben.
Speaker 0: Außerdem vertraute ich in solchen Situationen meistens auf mein Bauchgefühl.
Speaker 0: Das hatte zwar auch nicht in jedem Fall recht.
Speaker 0: Aber wenn man es immer mal wieder versuchte, musste man ihr irgendwann mal einen Treffer landen.
Speaker 0: So nach dem Motto wird schon schief gehen, beschloss ich also einfach mal mitzukommen.
Speaker 0: Gemeinsam mit Creature apparierte ich, und wo ich landete, war eine riesige Höhle.
Speaker 0: Es sah ziemlich gruselig aus, was nicht zuletzt an den Inferi lag.
Speaker 0: Sie sahen aus wie zum Leben erweckte Leichen, was sie ja genau genommen auch waren.
Speaker 0: In der Höhle befand sich ein See, in dessen Mitte lag eine kleine Insel mit einer komischen Schale darauf, und auf eben dieser Insel stand ich.
Speaker 0: Aber wo war Regulus?
Speaker 0: Da ging mir auf, dass nicht nur Inferi im Wasser waren.
Speaker 0: Dazwischen schlug etwas oder jemand um sich.
Speaker 0: Und bei genauerem Hinsehen war ich mir ziemlich sicher, dass es sich bei diesem jemand um Regulus handelte, den die Inferi unweigerlich in die Tiefen des schwarzen Wassers zogen.
Speaker 0: Das konnte ich natürlich nicht zulassen.
Speaker 0: Todesmütig stürzte ich in die Fluten und schwamm auf die Stelle zu, an der ich ihn zuletzt gesehen hatte.
Speaker 0: Alles, was ich jetzt tun konnte, war, mich zu beeilen und zu beten, dass ich ihn rechtzeitig erreichen würde.
Speaker 0: Ich wusste nicht, was ich tun würde, wenn ich zu spät kam.
Speaker 0: Ich schwamm so schnell wie noch nie zuvor und tauchte schließlich unter.
Speaker 0: Natürlich griffen die Inferie auch mich an, aber einmal in meinem Leben war es nützlich, dass ich ein Elementarier war.
Speaker 0: Abgesehen davon, dass ich problemlos unter Wasser atmen konnte, konnte ich die Inferie ohne große Mühe von mir fernhalten.
Speaker 0: Als ich bei Regulus ankam, musste ich feststellen, dass er bereits bewusstlos war und von den Ferry immer weiter nach unten gezogen wurde.
Speaker 0: Ich hoffte, dass er wirklich nur bewusstlos war.
Speaker 0: So schnell es mir möglich war, entriss ich ihn den in Ferry und hielt sie auf Abstand, während ich mit Regulus im Schlepptau wieder zu Insel zurückschwamm.
Speaker 0: Kaum dort angekommen, griff ich wieder nach Creatures Hand und wenig später befanden wir uns ... ja, wo eigentlich.
Speaker 0: Feststand, dass ich keinen blassen Schimmer hatte, wo ich war.
Speaker 0: Mist.
Speaker 0: Es war auf jeden Fall ein kleines, gemütliches Haus.
Speaker 0: Nur was machten wir hier?
Speaker 0: Damit würde ich mich später befassen.
Speaker 0: Zuerst einmal musste ich mich um Regulus kümmern.
Speaker 0: Regulus lag neben mir am Boden und rührte sich nicht.
Speaker 0: Sein Herz schlug zwar noch, aber nur sehr schwach.
Speaker 0: Außerdem blutete er aus mehreren Wunden und hatte sicher Wasser in der Lunge.
Speaker 0: Das war alles in allem so was von überhaupt nicht gut.
Speaker 0: Eilig rief ich die Elemente an.
Speaker 0: Ich hatte zwar keine Ahnung, ob ich etwas ausrichten konnte, aber irgendetwas musste ich ja wohl tun.
Speaker 0: Seriosicht.
Speaker 0: Dreiundzwanzig Stunden.
Speaker 0: Und sie war immer noch nicht zurück.
Speaker 0: Wo steckte sie bloß?
Speaker 0: Es war zum Aus der Hautfahren.
Speaker 0: Wäre es nach mir gegangen, hätten wir jeden Stein einzeln umgedreht.
Speaker 0: Und wenn ich dabei den Todessern direkt in die Hände gelaufen wäre, bitte.
Speaker 0: Aber natürlich ging es wieder einmal nicht nach mir, sondern nach James.
Speaker 0: Er hatte mir gesagt, ich sollte erst einmal einen Tag warten.
Speaker 0: Vierundzwanzig Stunden.
Speaker 0: In der Zeit konnten sie, was wusste ich schon alles mit ihr anstellen.
Speaker 0: Sie könnte längst tot sein.
Speaker 0: Erst als James mir gedroht hatte, mich an einen Stuhl zu fesseln, wenn ich nicht auf der Stelle runterkam, hatte ich eingewilligt.
Speaker 0: Vierundzwanzig Stunden.
Speaker 0: Und keine Sekunde länger.
Speaker 0: Die Uhr ließ ich nicht vor einem Moment aus den Augen.
Speaker 0: Noch eine halbe Stunde.
Speaker 0: Diese Ungewissheit machte mich wahnsinnig.
Speaker 0: Und überhaupt was hatte sie sich bitte dabei gedacht?
Speaker 0: Sie konnte doch nicht einfach mit dem Hauselfen einer Familie, die bis auf mich der anderen Seite eingehörte, abhauen.
Speaker 0: Und dann auch noch alleine.
Speaker 0: Selbst wenn sie früher mit Regulus befreundet gewesen war, jetzt sicher nicht mehr.
Speaker 0: Zumindest von ihr aus, dafür hatte er gesorgt.
Speaker 0: Jetzt erst zickerte die Erkenntnis in mein Gehirn, dass Regulus well nie etwas antun würde.
Speaker 0: Erleichterung pur.
Speaker 0: Aber konnte ich mich auch darauf verlassen?
Speaker 0: Auch jetzt noch, wo er für Lord Voldemort höchstpersönlich arbeitete?
Speaker 0: Seit unserem Gespräch am Ende meines letzten Schuljahres in Hogwarts war etwas mehr als ein Jahr vergangen.
Speaker 0: Zu dem Zeitpunkt hätte ich meinen Zauberstab darauf verwettet, dass Welle in Sicherheit war.
Speaker 0: Nur galt das immer noch?
Speaker 0: Oder würde er seine Loyalität dem dunklen Lord gegenüber höher stellen, als seine Freundschaft zu Welle?
Speaker 0: Das Problem war, ich wusste es nicht.
Speaker 0: Was mich wieder an den Anfang zurückbrachte.
Speaker 0: Sie könnte in Gefahr oder sogar tot sein.
Speaker 0: Und ich würde vielleicht nie erfahren, was aus ihr geworden war.
Speaker 0: Ich hätte schreien mögen.
Speaker 0: Leider zweifelte ich keine Sekunde daran, dass James seine Idee mit den Fesseln ernst gemeint hatte.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Die Magie strömte nur so aus meinen Händen.
Speaker 0: Mittlerweile hatte ich mich verwandelt, das machte es leichter.
Speaker 0: Ich keuchte, als wäre ich gerade gerannt, während ich neben Regulus am Boden kniete und versuchte ihn irgendwie am Leben zu halten.
Speaker 0: Tatsächlich machte ich Fortschritte.
Speaker 0: Wie lange ich jetzt schon dabei war, konnte ich nicht sagen.
Speaker 0: Minuten, Stunden, Tage?
Speaker 0: Creature wuselte um mich herum, brachte mir etwas zu essen und ließ ein seltsames Medaillon mit einer Schlange darauf nicht aus den Augen.
Speaker 0: Seltsam.
Speaker 0: Was das wohl war?
Speaker 0: Aber jetzt musste ich mich erst einmal konzentrieren.
Speaker 0: Regulus durfte einfach nicht sterben.
Speaker 0: Zweites Kapitel.
Speaker 0: Man hat immer eine Wahl.
Speaker 0: My life, my choices, my mistakes, my lessons, not your business.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ich war mittlerweile mehr als nur fertig, aber ich durfte einfach nicht aufgeben.
Speaker 0: Als ich Regulus vorsichtig anstopfte, fiel plötzlich mit einem leise klirrenden Geräusch ein Stein auf den Boden.
Speaker 0: Ich fuhr zusammen.
Speaker 0: Meine Nerven lagen einfach blank.
Speaker 0: Da erst ging mir auf, um was für einen Stein es sich handelte.
Speaker 0: Es war ein Lapis-Lazuli, aber nicht irgendeiner.
Speaker 0: Es war exakt der Freundschaftstein, den ich ihm in meinem fünften Schuljahr zu Weihnachten geschenkt hatte.
Speaker 0: Vorsichtig holte ich meinen eigenen unter meinem T-Shirt hervor.
Speaker 0: Er hatte ihn behalten.
Speaker 0: Also konnte ich ihm doch nicht so egal sein, oder?
Speaker 0: Andererseits, warum hatte er sich dann so beschissen verhalten?
Speaker 0: Mit einem weiteren Blick auf seinen regungslosen Körper beschloss ich, dass er mir das ja erklären konnte, wenn er wach war, und er musste einfach aufwachen, um jeden Preis.
Speaker 0: Gerade als ich dachte, ich könnte mich nicht noch mehr verzweifeln, schlug er die Augen auf.
Speaker 0: Als er mich ja blickte, fuhr er zurück und riss die Augenverschreck weit auf.
Speaker 0: Ich war immer noch in meiner Elementalgestalt, oops, ich sprang auf.
Speaker 0: Hör mal, ich kann das erklären, ich stotterte ich eilig los.
Speaker 0: Schon wurde ich von Regulus unterbrochen, der mittlerweile eher überrascht als Panisch wirkte.
Speaker 0: Du, du bist ein Elementarier.
Speaker 0: Ich weiß.
Speaker 0: Und weißt du was?
Speaker 0: Es ist mir egal.
Speaker 0: Komplett überfordert mit der Situation, öffnete ich den Mund ein paar Mal und schloss ihn wieder.
Speaker 0: Er hatte es gewusst?
Speaker 0: Dann kam mir ein Gedanke.
Speaker 0: War das der Grund, warum du, warum du nichts mehr mit mir zu tun haben wolltest?
Speaker 0: Im selben Moment, wie die Worte meinen Mund verließen, kannte ich auch schon die Antwort.
Speaker 0: Nein, denn er hatte schon angefangen mich zu meiden lange bevor ich mich das erste Mal verwandelt hatte.
Speaker 0: Trotzdem wartete ich auf eine Antwort.
Speaker 0: Regulus nickte unsicher.
Speaker 0: Lügner, sagte ich wütend, schaute betreten zu Boden.
Speaker 0: Warum, fragte ich nach, meine Hände waren zu feustengeballt.
Speaker 0: Ich, ich wollte das ja gar nicht, aber meine Mutter, sie hätte dich gefoltert oder noch schlimmeres.
Speaker 0: Und du hättest von dir aus niemals, verstehst du, ich hatte keine Wahl.
Speaker 0: Seine Worte machten mich nur noch wütender.
Speaker 0: Mit verwutzitternder Stimme zischte ich, man hat immer eine Wahl.
Speaker 0: Und vor allem war es meine Wahl, die du da einfach mal schnell für mich getroffen hast.
Speaker 0: Im Übrigen, wenn du ja zu meinem besten und so nichts mit mir zu tun haben willst, warum bin ich denn hier?
Speaker 0: Das frag ich mich allerdings auch.
Speaker 0: Creature meinte Regulus Radlos.
Speaker 0: Creature trat vor und erklärte, Master Regulus war in Gefahr, also hat Creature die einzige Person geholt, die ihr helfen würde.
Speaker 0: Ach so ist das, hönte ich.
Speaker 0: Nicht einmal deine Todesserfreunde wollen, was mit dir zu tun haben.
Speaker 0: Regulus öffnete den Mund, wie um etwas zu sagen, aber ich ließ ihn gar nicht zu Wort kommen.
Speaker 0: Muss deprimieren sein, wenn man plötzlich ganz alleine dasteht, weil der einzige echte Freund, den man jemals hatte, weg ist.
Speaker 0: Aber soll ich dir mal was sagen?
Speaker 0: Ich weiß ganz genau, wie sich das anfühlt.
Speaker 0: Denn ich hab jahrelang jeden Tag gefragt, was ich denn falsch gemacht habe, warum mein einziger bester Freund nichts mehr mit mir zu tun haben will.
Speaker 0: Und das alles nur wegen dir.
Speaker 0: Die letzten Worte schrie ich ihm entgegen.
Speaker 0: Ich war so wütend und gleichzeitig den Trainer.
Speaker 0: Wir trafen Thing Regulus an.
Speaker 0: Well, ich... Es tut mir... Ich unterbrach ihn und brüllte.
Speaker 0: Jetzt komm ja nicht so!
Speaker 0: Du hast eine Wahl getroffen, also musst du jetzt auch mit dir leben!
Speaker 0: Dann drehte ich mich auf dem Absatz um und stürzte aus dem Zimmer.
Speaker 0: Wo willst du hin?
Speaker 0: rief Regulus hinterher.
Speaker 0: Irgendwo hin, wo du nicht bist, gab ich zurück.
Speaker 0: Kommst du wieder?
Speaker 0: hakte er nach und ich bildete mir ein, so etwas wie echtes Bedauern in seiner Stimme zu hören.
Speaker 0: Resigniert und kurz davor loszuhallen, flüsterte ich.
Speaker 0: Ich weiß es nicht.
Speaker 0: Regulus nickte traurig und ich apparierte.
Speaker 0: Seriosicht.
Speaker 0: Eine Minute noch.
Speaker 0: Eine Minute noch und dann würde ich sie suchen und nicht aufhören, ehe ich sie gefunden hatte.
Speaker 0: Plötzlich fuhr ich herum.
Speaker 0: Ich hatte hinter mir einen Geräusch gehört.
Speaker 0: Da stand sie.
Speaker 0: Well.
Speaker 0: Und sie sah einfach elend aus.
Speaker 0: Eilig nahm ich sie in den Arm und dann brach sie in Tränen aus.
Speaker 0: Was haben die mit dir gemacht, blüßerte ich.
Speaker 0: Zwischen zwei Schluchzern stieß sie hervor.
Speaker 0: Nicht die.
Speaker 0: Er.
Speaker 0: Ich will nicht darüber reden.
Speaker 0: Dieser Depp.
Speaker 0: Wenn ich ihnen die Finger bekam, konnte er was erleben.
Speaker 0: Alles ist gut.
Speaker 0: Jetzt bist du ja wieder hier.
Speaker 0: Dir kann nichts passieren.
Speaker 0: Ich bin da, well, mummelt ich.
Speaker 0: Irgendwann versiegten ihre Tränen und sie sah mich aus verweinten Augen an.
Speaker 0: Danke, Sirius.
Speaker 0: Ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun würde.
Speaker 0: Mit einem leichten Lächeln gab ich zurück.
Speaker 0: Vermutlich alles und jeden abfackeln.
Speaker 0: Tatsächlich hoben sich weils Mundwinkel kaum merklich.
Speaker 0: Nicht so frech, sonst fackel ich gleich dich ab.
Speaker 0: meinte sie.
Speaker 0: Ich musste lachen.
Speaker 0: Und siehe da, sie lachte mit.
Speaker 0: Drittes Kapitel.
Speaker 0: Aufgeben steht nicht zur Debatte.
Speaker 0: It is never too late to be what you might have been.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Es war der nächste Morgen und ich saß gerade mit den anderen Rundtreibern am Frühstückstisch.
Speaker 0: Lilly war auch mit von der Partie und irgendwie wirkte sie ziemlich aufgeregt.
Speaker 0: Als ich es nicht mehr aussieht, meinte ich schließlich grinsend, jetzt spuck es schon aus.
Speaker 0: Was ist los?
Speaker 0: Du verheimlichst uns doch was.
Speaker 0: Mit einem Blick zu James ging mir auf, dass nicht nur Lilly etwas verheimlichte.
Speaker 0: Lilly meinte, und zwar, wir haben beschlossen, dass wir, weiter kam sie nicht, denn James über das ganze Gesicht strahlend unterbrach sie.
Speaker 0: Wir werden heiraten!
Speaker 0: Sofort brachen lautstarke Diskussionen aus und alle waren bester Laune.
Speaker 0: Endlich mal eine gute Nachricht.
Speaker 0: Von denen bekam man ja nicht allzu viel in letzter Zeit.
Speaker 0: Plötzlich bemerkte ich, wie Sirius fröhliche Mine in sich zusammenfiel.
Speaker 0: Dabei startete er unglaublich die Zeitung vor ihm an.
Speaker 0: Ich warf einem Blick darauf und verstand.
Speaker 0: Der Erbel, der Blacks, ist tot.
Speaker 0: Das war die Schlagzeile.
Speaker 0: Sirius schaute mich an und ich merkte, dass ihm der vermeintliche Tod seines Bruders viel mehr erschütterte, als er Zug ab.
Speaker 0: Mich stimmte das Ganze auch traurig, aber war er denn wirklich tot?
Speaker 0: Oder dachten das nur alle?
Speaker 0: Ich hatte ihn immerhin gerettet.
Speaker 0: Ich ... Ich muss mal allein sein, mummelte ich in Sebelius Richtung und machte, dass ich wegkam.
Speaker 0: Ich brauchte Gewissheit.
Speaker 0: Sebelius blieb zurück und erklärte den anderen, was los war.
Speaker 0: Mit einem schnellen Schwung meines Zauberstabs apparierte ich in das Haus, in dem ich Regulus am Tag sofort zurückgelassen hatte und hoffte einfach, dass er noch da war.
Speaker 0: Ich wanderte ziellos durch das Haus, bis ich ihn schließlich entdeckte.
Speaker 0: Er drehte sich zu mir um und sah mich ausdruckslos an.
Speaker 0: Wie lange, fragte er.
Speaker 0: Was, erwiderte ich reichlich verwirrt.
Speaker 0: Was meinte er denn jetzt schon wieder?
Speaker 0: Wie lange muss ich nach Ascarban?
Speaker 0: Führt Regulus eine Frage weiter aus.
Speaker 0: Aber wie kam er denn jetzt bitte darauf, dass er nach Ascarban musste?
Speaker 0: Wieso meinst du, dass du nach Ascarban musst, hake dich nach.
Speaker 0: Jetzt war es ein Regulus verwirrt zu sein.
Speaker 0: Naja, ich hab das dunkle Mal und warum solltest du sonst hier sein, wenn nicht um mich vor Ministerium... oder vom Orden des Phönigs oder von was auch immer gefangen nehmen zu lassen.
Speaker 0: Du hast mich.
Speaker 0: Ich hasse dich doch nicht.
Speaker 0: Ich bin sauer und du hättest das nicht tun sollen, aber….
Speaker 0: Ich hätte dasselbe getan, erklärte ich rasch.
Speaker 0: Dessen war ich mir hundertprozentig sicher.
Speaker 0: Und wenn ich auch so gehandelt hätte, konnte ich ihm wohl kaum einen Vorwurf machen, oder?
Speaker 0: Das heißt, du verzeist mir?
Speaker 0: Erkundigte sich Regulus hoffnungsvoll.
Speaker 0: Ich überlegte kurz, dann sagte ich, nein.
Speaker 0: Aber wenn du willst, können wir noch mal neu anfangen.
Speaker 0: Allerdings gibt es da, wie du bereits angemerkt hast, immer noch ein kleines, aber wirklich problematisches Problem.
Speaker 0: Du bist ein Todesser.
Speaker 0: Er sah mir direkt in die Augen, während er mit ernster Stimme erwiderte.
Speaker 0: Nicht mehr.
Speaker 0: Aha.
Speaker 0: Und das sollte ich ihm einfach so glauben?
Speaker 0: Skeptisch hob ich eine Augenbraue.
Speaker 0: Herr Malwell, ich hab gesehen, was Sie machen.
Speaker 0: Ich will mit sowas nichts mehr zu tun haben, ich will den dunklen Lot stürzen, beallte er sich zu sagen.
Speaker 0: Seine Stimme klang so ehrlich, dass ich ihm glaubte.
Speaker 0: Ob das jetzt klug war oder nicht, würde sie sich schon noch herausstellen.
Speaker 0: Wie lautet der Plan, erkundigte ich mich unternehmungsfreudig.
Speaker 0: Wenn er eine Idee hatte, um die Todesser aufzuhalten, dann war ich dabei.
Speaker 0: Ich war lange genug herum gesessen und hatte mit dem Orden Dinge unternommen, die ihn wahrheit kaum halten.
Speaker 0: Ich wollte mal loswerden, um jeden Preis, damit meine Freunde in Sicherheit waren.
Speaker 0: damit sie ein sicheres Leben führen konnten.
Speaker 0: Dafür würde ich auch Risiken eingehen.
Speaker 0: Das heißt, du bist dabei und du glaubst mir, erkundigte sich Regulus verblüfft.
Speaker 0: Ja, sollte ich nicht, meinte ich leicht hin.
Speaker 0: Regulus wirkte erleichtert und teilte mir mit, das ist super und ich habe tatsächlich schon einen Plan oder sowas ähnliches.
Speaker 0: Sagt dir der Begriff Horcrux was?
Speaker 0: Also echt, natürlich wusste ich, was ein Horcrux war.
Speaker 0: Und nein, ich war nicht an dunkler Magie interessiert.
Speaker 0: Ich war nur gerne in allen Gebieten informiert.
Speaker 0: Ein Horcrux war ein Teil seiner Seele, die man durch Mord abspaltete und in einem beliebigen Gegenstand versteckte.
Speaker 0: Sollte man dann getötet werden, konnte man nicht wirklich sterben.
Speaker 0: Dann kam mir ein Gedanke.
Speaker 0: Du denkst, Woldemord hat einen Horcrux erschaffen?
Speaker 0: Regulus hielt mit einem vielsagenden Blick das Medaillon mit der Schlange darauf hoch, das mir am Tag zu Forschen aufgefallen war.
Speaker 0: Aber was ist dann das Problem, hakte ich nach.
Speaker 0: Wenn Regulus den Horcrux bereits hatte, dann war doch quasi alles schon geschafft.
Speaker 0: Mit zerknischtem Blick zerstörte Regulus meine Hoffnungen.
Speaker 0: Nur hat er nicht nur einen Horcrux erschaffen.
Speaker 0: Ich habe eine Unterhaltung belauscht, und wenn ich das richtig kombiniert habe, dann sind es sieben.
Speaker 0: Sieben, stieß ich unglaublich hervor, betreten Nicter Regulus.
Speaker 0: Aber wie sollen wir die finden, überlegt ich laut.
Speaker 0: Auch darauf hat er eine Antwort.
Speaker 0: Naja.
Speaker 0: Ich habe mitbekommen, dass er einen Lucius Malfoy und einen Bellatrixless Strange gegeben hat.
Speaker 0: Natürlich hat er nicht gesagt, dass es ein Horcrux ist, aber ich bin mir eigentlich relativ sicher.
Speaker 0: Irgendwas von Horcwards hat er auch erwähnt, und er ist nahezu besessen von reinen Blut, und ich denke, er wird nur irgendwelche bedeutenden wertvollen Gegenstände verwenden.
Speaker 0: Ah, also auch noch ein zu großes Ego steuerte ich hilfreich wie immer bei.
Speaker 0: Regulus Granstem, was uns zugute kommt.
Speaker 0: Aber das heißt, wir müssen bei den Melphäus einbrechen, falls sich der Horcrux überhaupt bei ihnen und nicht den Gringords oder so befindet.
Speaker 0: Dasselbe gilt für die Listranges.
Speaker 0: Horcrux müssen wir auch auseinandernehmen und dann haben wir immer noch erst vier und zerstören müssen wir sie auch noch.
Speaker 0: Tja, ich schätze mal, wir sind in nächster Zeit beschäftigt.
Speaker 0: Faste ich unsere Lage zusammen.
Speaker 0: Zuversichtlich stimmte mich das Ganze nicht gerade, aber Aufgeben stand nicht zur Debatte.
Speaker 0: So einfach war das.
Speaker 0: Ich blickte auf die Uhr.
Speaker 0: Langsam sollte ich mal zurückgehen, nicht dass Serious noch das ganze Haus auseinander nahm.
Speaker 0: Ich sollte dann auch mal wieder, meinte ich.
Speaker 0: Regulus nickte und sagte, pass auf dich auf und sag niemandem, was du tust.
Speaker 0: Ich hab nämlich auch mitbekommen, dass es einen Verräter im Orden gibt.
Speaker 0: Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das sogar jemand in eurem Alter.
Speaker 0: Ein Verräter?
Speaker 0: Lily?
Speaker 0: James?
Speaker 0: Remus?
Speaker 0: Serious?
Speaker 0: Oder Peter?
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Aber was, wenn doch?
Speaker 0: Ich versprach, vorsichtig zu sein und stillschweigen zu wahren, dann apparierte ich zurück.
Speaker 0: Immerhin galt es Serious über seinen vermeintlich toten Bruder zu trösten, worüber ich ihm leider nicht die Wahrheit sagen konnte, und dann mussten wir noch eine Hochzeit planen.
Speaker 0: Ich war jetzt an diesem Punkt.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Nein, ich war nicht von Voldemort und seine Todessern entführt, in einen Käfig gesperrt und gezwungen worden, mir in einer Tour Opern anzuhören.
Speaker 0: Es war noch viel schlimmer.
Speaker 0: Und es war alles serious schuld.
Speaker 0: Hätte er nicht gemeint, dass man die Gelandten doch prima dazu verwenden könnte, ein Spinnennetz durchs ganze Haus zu bauen, dann würden wir jetzt nicht auf dem Klo festsitzen und hoffen, dass James und Lily bald nach Hause kam.
Speaker 0: Wie wäre es mit Feuer, schlug Serious vor.
Speaker 0: Da er schon mit ungefähr einer Trilliade sinnloser Ideen angekommen war, war ich logischerweise etwas genervt.
Speaker 0: Unsere Zauberstäbe liegen unten, knurte ich.
Speaker 0: Das Klo war zu eng für zwei.
Speaker 0: Wieso hatten uns auch ausgerechnet hier, die Gelandenausgehen müssen?
Speaker 0: Und überhaupt, wieso mussten die sich so ineinander verhaken?
Speaker 0: Und mit einem extra festen Klebezauber ausgestattet sein?
Speaker 0: Eine Sauerei war das.
Speaker 0: Ich meinte ja auch, dass du dich verwandelst, führte Sirius eine Idee weiter aus.
Speaker 0: Puh, schön wär's.
Speaker 0: Wäre es so einfach, wären wir schon vor Stunden hier rausgekommen.
Speaker 0: Die sind feuerfest verdammt nochmal.
Speaker 0: Wehe, du besorgst noch mal solche.
Speaker 0: Die sollten leicht brennbar und nicht feuerfest sein, murte ich und warf resigniert die Arme in die Luft.
Speaker 0: Ouch, kam es von Sirius.
Speaker 0: Ups, du könntest dich ja trotzdem verwandeln und unsere Zauberstäbe holen, schluck Sirius weiter vor.
Speaker 0: Da, wo die Zaubersterbe sind, liegt der ganze Glasschmuck rum.
Speaker 0: Weißt du nicht, wie stark die das Licht bündeln?
Speaker 0: Ich komm da nicht mal in die Nähe, giftete ich zurück.
Speaker 0: Eigentlich war ich ja nicht auf ihn sauer, sondern auf... Okay, doch, irgendwie.
Speaker 0: Irgendwie wusste ich aber auch, dass ich die ganze Situation so saumäßig lustig finden würde, sei es er ich nicht gerade in diesem winzigen Klo fest.
Speaker 0: Und zwar seit Stunden.
Speaker 0: Leider war genau das der Fall.
Speaker 0: Eine Weile war serious stumm, dann fing er wieder an.
Speaker 0: Glaubst du, wir könnten?
Speaker 0: In dem Moment hörte ich von unten einen Schrei.
Speaker 0: Lilly.
Speaker 0: Was bei Merlin habt ihr hier angestellt?
Speaker 0: Was kann man echt nicht allein lassen?
Speaker 0: rief sie unglaublich aus.
Speaker 0: Etwas leiser hörte ich sie mummeln.
Speaker 0: Sofort auf zu lachen, James, das ist nicht lustig.
Speaker 0: Das Gelechter wurde lauter.
Speaker 0: Da waren sie wohl unterschiedlicher Meinung.
Speaker 0: Das ist eine Katastrophe, wir heiraten hier immerhin morgen, erwiderte Lilly.
Speaker 0: Dabei klang sie leicht hysterisch.
Speaker 0: Das Gelächter entfernte sich, scheinbar ging James wieder raus.
Speaker 0: Wir müssen noch was besorgen, bis wir wieder da sind, habt ihr hier aufgeräumt.
Speaker 0: Ist das klar, tönte Lilly schreif und unten, dann entfernte auch sie sich.
Speaker 0: Und da machte es in meinem Gehirn Klick.
Speaker 0: In dem von Sirius scheinbar ebenso.
Speaker 0: Wir sahen uns entsetzt an, dann prühten wir gleichzeitig los in der Hoffnung, jemand würde uns hören und hier rausholen.
Speaker 0: Denn ein Durchkommen in dem gelandten Salat war unmöglich.
Speaker 0: Die Eingangstür fiel hinter Lilly ins Schloss.
Speaker 0: Na toll.
Speaker 0: Wir könnten doch einfach, versuchte Sirius erneut.
Speaker 0: Er verstummte, als erwarte er, dass ich ihn wieder unterbrach.
Speaker 0: Ich seufzte nur resigniert.
Speaker 0: Wir könnten was, fragte ich nach.
Speaker 0: Wir könnten doch einfach den Geheimgang benutzen, meinte Sirius gut gelaunt.
Speaker 0: Moment, Geheimgang?
Speaker 0: Das musste ich erst mal sicken lassen.
Speaker 0: Serious drückte eine bestimmte Stelle an der Wand nach hinten und ein Gang öffnete sich.
Speaker 0: Ich starte ihn mit offenen Mund an und konnte es nicht fassen.
Speaker 0: – Hast du?
Speaker 0: Hast du gerade?
Speaker 0: Du hast mir nie erzählt!
Speaker 0: stotterte ich unglaublich.
Speaker 0: Mit einem Grinsen im Gesicht wandte sich Serious mir zu.
Speaker 0: Den habe ich mal zufällig gefunden.
Speaker 0: Cool, was?
Speaker 0: Ich starte ihn an und blindste ihn ein paar Mal.
Speaker 0: Dann brüllte ich Wir sitzen hier stundenlang fest und du kommst mit Ideen, wie wir angeln die Zaubersterbe mit Klopapier, bevor du den Geheimgang erwähnst?
Speaker 0: Sag mal, merkst du was?
Speaker 0: Das mit dem Angel mittels Klopapier hat er tatsächlich gebracht.
Speaker 0: Irgendwo zwischen den ersten paar tausend Vorschlägen.
Speaker 0: Äh, sagte Sirius zu seiner Verteidigung.
Speaker 0: Ich rollte mit den Augen und betrat den Geheimgang.
Speaker 0: Wenig später trat ich ins Sonnenlicht und nachdem Sirius unsere Zaubersterbe geholt hatte, War es ein leichtes für uns, dir gelandt zu entwirren und ordentlich aufzuhängen.
Speaker 0: Immerhin hatte Lilly recht.
Speaker 0: Es ging um ihre Hochzeit.
Speaker 0: Irgendwann kamen Lilly und James wieder nach Hause.
Speaker 0: Lilly nickte uns beiläufig zu, wie um uns zu sagen, ihr habt tatsächlich auf mich gehört.
Speaker 0: Ein Wunder.
Speaker 0: James hingegen grinst über das ganze Gesicht und meinte, starke Leistung.
Speaker 0: Aber ich habe einmal das ganze Haus inklusive Dach eingewickelt.
Speaker 0: Insofern tut mir leid.
Speaker 0: Ein Rekord wird das nicht mehr.
Speaker 0: Wir haben uns mehr oder weniger im Klo eingesperrt und Sirius hier, ich war auf einem bedeutungsvollen Blick in Sirius Richtung, während er versuchte, möglichst unschuldig auszusehen, hat mir erst nach Stunden von dem Geheimgang erzählt.
Speaker 0: Da war keine Zeit mehr für eine Verschönerung des Daches.
Speaker 0: James brach in Gelächter aus und ich stieg mit ein.
Speaker 0: Sirius hielt seine beleidigte Mine auch nicht lange durch und selbst Lily musste grinsen.
Speaker 0: Dann öffnete sich die Tür.
Speaker 0: Was ist denn mit euch los, wollte Remus wissen und auch Peter lugte hinter ihm herein.
Speaker 0: Ich versuchte alles zu erklären, aber zwischen mehreren Lachsalben brachte ich nicht viel mehr als Gelande, ha ha, Klo eingesperrt, ha ha, Geheimgangs-Series heraus.
Speaker 0: Die beiden sahen reichlich verwirrt aus.
Speaker 0: Okay, ich habe keine Ahnung von was du sprichst, klingt aber nach einem ereignisreichen Tag.
Speaker 0: teilte mich serious mit.
Speaker 0: War es nicht wirklich gewesen, weil ich fast den ganzen Tag lang in Klo eingesperrt gewesen war.
Speaker 0: Aber das konnte ich nicht sagen, dazu musste ich viel zu viel lachen.
Speaker 0: Kapitel V. Lilly traut uns zu ihrem Kind Blödsinn beizubringen.
Speaker 0: Wie kann sie nur?
Speaker 0: Life is far too important to be taken seriously.
Speaker 0: Lilly sicht.
Speaker 0: Nur keine Panik.
Speaker 0: Aha, ich würde gleich heiraten, in wenigen Minuten.
Speaker 0: Hilfe!
Speaker 0: Gott sei Dank war Valeria da und leistete mir seelischen Beistand, ansonsten würde ich wohlvoll alter Nervosität tot umfallen.
Speaker 0: Das mit dem Tod umfallen wäre gar nicht mal so schwer, denn man glaube es oder nicht, so ein Hochzeitskleid war die rennste Stolperfalle.
Speaker 0: Oben war es mit kleinen weißen Blumen bestickt und fiel dann bis zum Boden.
Speaker 0: Auf der rechten Seite hatte es einen Schnitt und der Schleier, der in meinen Haaren befestigt war, tat den Rest.
Speaker 0: Es war zwar durchaus der Fall, dass ich mich mit dem wunderschönen weißen Kleid und der Hochsteckfrisur, die Valeria für mich fabriziert hatte, ein bisschen wie eine Prinzessin fühlte, aber nichtsdestotrotz fühlte ich mich, naja, wie eine kleine Prinzessin eben, wie eine, die dringend mal Hilfe und vor allem Zeit zum Tiefdurchatmen gebraucht hätte.
Speaker 0: Immerhin half mir Valeria dahingehend, dass sie mir in einer turschlechte Witze erzählte und auf mich einredete, dass schon alles gut gehen würde.
Speaker 0: Allerdings hatte ich irgendwie das Gefühl, dass sie mindestens genauso nervös war wie ich.
Speaker 0: Der weiche Stoff ihres maraktgrünen Kleides fiel wie ein Wasserfall bis zu ihren Knien.
Speaker 0: Der obere Teil des Kleides war mit silbernen Stickereien verziert, die perfekt zu den silbernen Fäden passten, die sie in ihre nachtschwarzen Haare eingeflochten hatte.
Speaker 0: Auf ihren silberfarbenen Schuhen, die sie um ein paar Zentimeter größer machten, als das normalerweise der Fall gewesen wäre, sah sie aus wie die Königin von Welt.
Speaker 0: Trotzdem wirbelte sie immer wieder an ein paar Haarsträhen herum oder spielte nervös mit einem Lapislarzuli, den sie an einer kettelnden Hals trug.
Speaker 0: Schließlich war es soweit.
Speaker 0: Die nächsten Minuten rauschten an mir vorbei, ohne dass ich es wirklich bemerkte.
Speaker 0: Plötzlich schritt ich nach vorne zum Altar und da stand er, James, in seinem besten Anzug.
Speaker 0: Er lächelte mich an und ich lächelte zurück.
Speaker 0: Ehe ich es, ehe ich es mich versah, hatten wir beide ja gesagt, trugen Ringe und küsten uns.
Speaker 0: Es war wohl der schönste Moment meines Lebens.
Speaker 0: Valerias Sicht Nichts gegen Hochzeiten, aber warum zur Halle man da Kleider und Stöckelschuhe tragen sollte, verstand ich beim besten Willen nicht.
Speaker 0: Es war doch einen Tag zum Feiern und Spaß haben, oder?
Speaker 0: Na ja, wie sollte ich das bitte machen, wenn ich fast umkippte?
Speaker 0: Also, wenn ich einmal heiraten würde, wäre das ganz anders.
Speaker 0: Egal, ich würde das schon irgendwie durchhalten.
Speaker 0: Gerade küsten sich Lilly und James und da erst merkte ich, wie wichtig dieser Tag für uns war, für uns alle.
Speaker 0: Endlich wieder etwas Schönes, etwas Fröhliches zu erleben, das war einfach unbezahlbar.
Speaker 0: Sogar die Gelandten hatten alle ihren Bestimmungsort erreicht.
Speaker 0: Naja, als mein Blick zufällig das Dach traf und ich dort ein paar einzelne Gelandten ausmachen konnte, die die Worte ein Hurra auf die Potters bildeten, wurde mir klar, dass ein paar eben doch auf Irwelge geraten waren.
Speaker 0: Scheinbar hatten, ähm, jemand, die unausgesprochene Herausforderung angenommen, dass er das Tag eben doch einwickeln konnte.
Speaker 0: Spätestens als Serious in meine Richtung blickte und mich schälmisch angrinste, war mir klar, wer der Schuldige war.
Speaker 0: Da das Ganze jedoch toll aussah, sah ich kein Problem darin, auch wenn ich in Gedanken nur den Kopf schütteln konnte.
Speaker 0: Den Rest des Abends wurde dann gefeiert und alle waren so fröhlich wie schon lange nicht mehr.
Speaker 0: Irgendwann, wir waren gerade im engsten Freundeskreis des frisch verheirateten Paares versammelt, trat Lily vor.
Speaker 0: Ich muss euch etwas sagen.
Speaker 0: Also, wir fingen sie an.
Speaker 0: Noch bevor James, der offensichtlich wieder einmal kurz davor war, ihr ins Wort zu fallen, auch nur einen Ton herausbrachte, rief ich voller Tatendrang, darf ich Patentante werden?
Speaker 0: Alle starten mich an.
Speaker 0: Woher weißt du?
Speaker 0: hackte Lilly verwirrt nach.
Speaker 0: Gut gelaunt verkündete ich.
Speaker 0: Naja, verheiratet seid ihr jetzt, also was sollte sonst kommen?
Speaker 0: Grinsen schüttelte James den Kopf.
Speaker 0: Gebonkt.
Speaker 0: Aber du musst dir den Posten mit Serious teilen.
Speaker 0: Wir hatten sowieso euch bei dem Hinterkopf.
Speaker 0: Also, ehrlich gesagt, frage ich mich, wie Serious Patentante werden soll, merkte ich grinsend an.
Speaker 0: Sei doch nicht immer so.
Speaker 0: Ich werde der coole Patenonkel und du kannst dann ja die langweilige Patentante sein, grinst es Serious und sah mich herausfordernd an.
Speaker 0: Das könnte ich natürlich nicht zu einfach auf mir sitzen lassen, auch wenn ich schon kurz davor war, mich vor Lachen zu krimmen.
Speaker 0: Langweilig?
Speaker 0: Na warte, wenn ich dich erbische!
Speaker 0: Hilfe!
Speaker 0: So Hilfe!
Speaker 0: Hebt Serious gespielt, verängstigt und lief weg.
Speaker 0: Natürlich nahm ich sofort die Verfolgung auf, dass ich immer noch am Lachen war, rettete Serious, ansonsten hätte ich ihn schon längst erwischt.
Speaker 0: Also, vielleicht müssen wir uns das nochmal anders überlegen, hörte ich Lily mit einem Grinsen in der Stimme sagen, als ich gerade vorbeiliefe.
Speaker 0: Ich sehe es schon bildlich vor mir, der oder die Kleine fragt... Darf ich mit dem Dreirad fahren?
Speaker 0: Und die beiden werden sich unbedingt gegenseitig übertrumpfen müssen.
Speaker 0: Klar, nimm doch lieber das normale Rad.
Speaker 0: Wie wär's mit dem Besen?
Speaker 0: Nein, das Motorrad, das kann auch fliegen.
Speaker 0: Moment, ich hab eine viel bessere Idee.
Speaker 0: Klauen wir doch ein fliegendes Auto.
Speaker 0: Da kam auch Sirius wieder vorbei gelaufen.
Speaker 0: Scheinbar hatte Erliles Worte gehört, denn er rief ihm vorbei, gehen zu... Quatsch mit Soße.
Speaker 0: Wieso ein fliegendes Auto nehmen, wenn man genauso gut einen fliegenden Rennwagen besorgen könnte?
Speaker 0: Alle fingen an zu lachen, und das Serious langsamer wurde, um mitzulachen, war sein großer Fehler.
Speaker 0: Mit einem Kriegsschrei sprang ich und riss ihn mit mir zur Boden, wo wir uns dann vor Lachen kugelten.
Speaker 0: Selten so sehr gelacht, und das grüne Kleid, das dann zugegeben mit ein paar vielen Grasflecken überzogen war, konnte man ja wieder sauber zaubern.
Speaker 0: Liebe Nala, herzlichen Dank für deine beiden Geschenke von meiner Wischlist.
Speaker 0: Ich habe mich mega gefreut, als ich das gelesen habe und ich bin schon sehr gespannt, wenn sie ankommen und ich dann mit ihnen basteln kann.
Speaker 0: Vielen, vielen Dank und viel Spaß mit deiner Folge.
Speaker 0: Kapitel VI.
Speaker 0: Gangster Masken auf und los.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Eigentlich war ich jetzt da.
Speaker 0: Die Hochzeit vorbei war totmüde und wollte einfach nur mehr ins Bett fallen und schlafen.
Speaker 0: Ich war sogar zu faul, um mir das Kleid auszuziehen, aber aus meinem anfänglichen Plan wurde nichts.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Kaum, dass ich die Augen zu hatte, tauchte mit einem Knall ein Hauself neben mir auf.
Speaker 0: Creature, was gibt's, mommelte ich verschlafen.
Speaker 0: Master Regulus hat sich gefragt, ob Miss Grindelwald wohl zufällig gerade Zeit hätte, teilte mir der Hauself mit.
Speaker 0: Hm, klar, wieso fragst du?
Speaker 0: Ich leg hier nur rein zufällig im Pet herum und tu so, als würde ich schlafen.
Speaker 0: In Wahrheit warte ich die ganze Zeit schon, dass du mich abholst, grummelt ich ironisch.
Speaker 0: Nur irgendwie schien Creature da irgendetwas missverstanden zu haben, denn er meinte nur, super, nahm meine Hand und weg waren wir.
Speaker 0: Mit einem Knall schlug ich auf dem Boden auf.
Speaker 0: Ouch.
Speaker 0: Appariert niemals unvorbereitet, während ihr quasi aus dem Bett fallt.
Speaker 0: Ehrlich, bringt nur Schmerzen.
Speaker 0: Ich rappelte mich auf und sah mich verwirrt um.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Ich wollte doch schlafen, gummelte ich genervt vor mich hin, während ich aufstand.
Speaker 0: Erst da ging mir auf, dass Regulus vor mir stand und mich anstarte.
Speaker 0: Was zur Hölle ist denn mit dir passiert?
Speaker 0: stieß er schließlich hervor.
Speaker 0: Ich entdeckte mein Spiegelbild in einer Fensterscheibe.
Speaker 0: Das ehemals wunderschöne Kleid war voller Flecken und auch ein bisschen zerrissen.
Speaker 0: Meine Haare ständen wild in alle Richtungen ab, Schuhe hatte ich gar keine an und ich sah aus, als würde ich von Müdigkeit gleich umfallen.
Speaker 0: Irgendeine bizarre Mischung aus Vampir und Zombie.
Speaker 0: Bist du in einen Kampf geraten, oder sei die überfallen worden, oder?
Speaker 0: Keine Ahnung, was ist passiert?
Speaker 0: Haagte er nach, als man übermütet das Gehirn immer noch damit beschäftigt war, die Lage zu analysieren.
Speaker 0: Ich schüttelte den Kopf und versuchte mich zu konzentrieren, nur nicht dem Stehen einschlafen.
Speaker 0: Dann erklärte ich, ja, also wir wurden nicht überfallen.
Speaker 0: gekämpft haben, ich und Sirius.
Speaker 0: Ein erschrockenes Ausatmen von Regulus.
Speaker 0: Aber nur im Spaß.
Speaker 0: Ich bin seit heute übrigens zukünftige Patentante, war bis gerade eben wegen der Hochzeit auf und wollte eigentlich nur schlafen, als Creature aufgetaucht ist und mich gewissermaßen aus dem Bett geworfen hat.
Speaker 0: Du, äh, ach egal, meint Regulus.
Speaker 0: Warum ich dich eigentlich gebraucht habe?
Speaker 0: Ich habe eine Idee wegen unserer kleinen Schnitzeljagd.
Speaker 0: Schnitzeljagd?
Speaker 0: Wiederholte ich mit hochgezogene Augenbraue.
Speaker 0: Ja, Schnitzel jagt, bestätigte Regulus grinsend, bevor er fortfuhr.
Speaker 0: Ich finde, wir sollten zuerst zu den Melfoys gehen und uns dort mal umsehen.
Speaker 0: Bist du gerade in der Verfassung für deinen ersten Einbruch überhaupt?
Speaker 0: Wer sagt, dass das mein erster Einbruch ist, gab ich so ernst, ich konnte zurück.
Speaker 0: Entgeistert starte er mich an.
Speaker 0: Du meinst, du bist schon mal wo eingebrochen?
Speaker 0: Nein, war nur ein Scherz.
Speaker 0: Jetzt konnte ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen.
Speaker 0: Klar bin ich in der Verfassung, jetzt bin ich sowieso wach, fügte ich dann hinzu.
Speaker 0: und so standen wir nur Sekunden später vor dem Malfoy-Mainer.
Speaker 0: Und jetzt flüsterte ich in die nächtliche Stille hinein.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Äh, kannst du dich kurz in Luft auflösen und mir ein Fenster aufmachen oder so?
Speaker 0: Und dann würde ich sagen, durchleucht mir das ganze Mal.
Speaker 0: mit einem Aufspürungszauber schlug ich vor.
Speaker 0: Nichts leichter als das, meinte sie leise und schon hatte sie ihre Elementargestalt angenommen und war durch die Tür davon geschwebt.
Speaker 0: Hoffentlich war das eine gute Idee, wenn es nun irgendwelche Fallen oder Alarmanlagen gab, die auch für Elementarier gefährlich waren oder was, wenn sie gesehen wurde.
Speaker 0: Aber ich hatte mir ganz umsonst Sorgen gemacht, nur wenige Minuten später ging im unteren Bereich des Hauses ein Fenster auf und ich schlüpfte erleichtert hinein, wo Valéria schon auf mich wartete, diesmal in ihrer normalen Gestalt.
Speaker 0: Auf leisen Sohlen schlichen wir herum und probierten immer mal wieder Aparecium.
Speaker 0: Der Zauber sollte verborgenes Sichtbar machen und so hofften wir auf Geheimtüren oder etwas Ähnliches.
Speaker 0: Irgendwann wurden wir schließlich fündig.
Speaker 0: Eine Art von kleinem Tresoraum.
Speaker 0: Ich versuchte es mit aller Humora, aber nichts Tatsich.
Speaker 0: Schließlich hatte Welle eine Idee, die mir so gar nicht gefiel.
Speaker 0: Eigentlich teilte sie mir ihre Idee nicht mit oder so, aber da sie sich wieder in Luft auflöste und auf den Tressor zuging, waren ihre Absichten ziemlich offensichtlich.
Speaker 0: Nur war das sicher?
Speaker 0: Sie konnte doch nicht einfach in einen winzigen Tressoraum rein.
Speaker 0: Da hatte sie nie im Leben Platz.
Speaker 0: Elementarier hin oder her, das konnte doch nicht gut gehen.
Speaker 0: Ich schüttelte heftig den Kopf.
Speaker 0: Well sah mich herausfordernd an und nickte entschieden.
Speaker 0: Dann war sie weg.
Speaker 0: Einfach in der Wand verschwunden.
Speaker 0: So was Blödes aber auch.
Speaker 0: Valéria's Sicht.
Speaker 0: Tja, nur weil ihm das nicht passte, wir hatten uns darauf geeinigt, dass er keine Entscheidungen mehr für mich traf und im Übrigen würde mir schon nichts passieren.
Speaker 0: Ich sah mich in dem Tresorraum um.
Speaker 0: Er war wirklich winzig.
Speaker 0: Ich konnte mich also nicht einmal zurück verwandeln.
Speaker 0: In dem Tresor lag ein Buch?
Speaker 0: Ein schlichtes schwarzes Tagebuch, auf dem die Worte Tom Fall of Strudel zu lesen waren.
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Wer war das schon wieder?
Speaker 0: Und was machte sein Tagebuch hier?
Speaker 0: Egal, das wollte ich mir näher anschauen, aber nicht hier.
Speaker 0: Immerhin stand Regulus immer noch völlig ungeschützt vor dem Tresor herum.
Speaker 0: So schnell es eben möglich war, fertigte ich mithilfe der Elemente eine Kopie des Tagebuchs an, schloss den Tresor von innen auf, flog nach draußen, verwandelte mich zurück und schnappte mir das echte Tagebuch.
Speaker 0: Jetzt noch schnell die Tresortür wieder zu und nichts wie raus.
Speaker 0: Kinderspiel.
Speaker 0: Kapitel sieben Ich setzte meine Einbrecherkarriere fort oder so ähnlich.
Speaker 0: Okay, also wenn ich jetzt auf meinen allerersten Einbruch überhaupt zurückblickte, konnte ich sagen, dass ich definitiv genug hatte.
Speaker 0: Dieser ganze Verbrecherkram war einfach nichts für mich.
Speaker 0: Streichespielen, schön und gut, aber wirklich ein Verbrechenbegehen?
Speaker 0: Nur leider würde ich das wohl noch öfter machen müssen, wenn ich so darüber nachdachte.
Speaker 0: Wir wussten noch nicht mal, ob dieses Tagebuch von diesem komischen Tom Fall of Striddle überhaupt ein Hock Rux war.
Speaker 0: Abgesehen davon war es leer und deshalb hatten wir auch nicht die geringste Ahnung, wer dieser Tom war.
Speaker 0: Eine Sache mehr, über die wir uns den Kopf zerbrechen mussten.
Speaker 0: Juhu!
Speaker 0: Sobald ich im Bett lag, stief ich wie ein Stein.
Speaker 0: Viel zu früh schon wurde ich von Serious geweckt.
Speaker 0: Nach ein Nachteil am Leben eines Einbrechers, man arbeitete nachts und durfte trotzdem nicht ausschlafen.
Speaker 0: Grrrr!
Speaker 0: Ich hatte ja nicht gewusst, dass ich so ein Morgenmuffel sein konnte, aber offensichtlich, beim Frühstück hatte ich alle Mühe, meine Augen offen zu halten.
Speaker 0: Die anderen diskutierten angeregte bei irgendwas, aber, wie man so schön sagte, bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus.
Speaker 0: Ich kaufte verschlafen auf meinem Toast herum, als sich plötzlich alle Blicke auf mich richteten.
Speaker 0: Erschrocken fuhr ich hoch.
Speaker 0: Hm?
Speaker 0: Sirius sah mich irritiert an.
Speaker 0: Hast du etwa nicht zugehört?
Speaker 0: Nein, hatte ich nicht, wie ich Wolo der Übel zugeben musste.
Speaker 0: Es geht um den Namen, klärte er mich auf.
Speaker 0: Ich schaute ihn nur verständnelesslos an.
Speaker 0: Welcher Name denn schon wieder?
Speaker 0: Es gab viele Namen.
Speaker 0: Etwas mehr Detail, wen ich bitten durfte.
Speaker 0: Für das Baby.
Speaker 0: Vielleicht solltest du früher ins Bett gehen.
Speaker 0: Wie lange warst du denn gestern bitte auf?
Speaker 0: meinte Lilly Grinsend.
Speaker 0: Mff, machte ich entrüstet.
Speaker 0: Wenn die wüssten, die anderen brachen in Gelächte aus, Frechheit.
Speaker 0: Also, falls es ein Mädchen wird, bin ich für Hope, teilte Lilly mit.
Speaker 0: Hoffnung könnten wir momentan echt dringend gebrauchen.
Speaker 0: Aber ich bin für Harriet, mutte Sirius.
Speaker 0: Und ich bin immerhin Patenonkel.
Speaker 0: Ja, aber ich bin die Mutter, war für Lilly ein.
Speaker 0: Remus und Peter, die auch mit von der Partie waren, schauten sich nur kopfschüttelnd an.
Speaker 0: Dann wanderten alle Blicke zu James, der in diesem Moment in die Küche geschlendert kam.
Speaker 0: Hope oder Harriet?
Speaker 0: kam es wie aus der Pistole geschossen von Sirius.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Für The Witcher und James in die Runde, dann verstand er.
Speaker 0: Ach so, wie wär's mit Xawenia Maybelline Cleopatra?
Speaker 0: Einen Moment lang starten ihn alle blinzelt an, dann rief Lily aus, was wir wohl alle dachten.
Speaker 0: Nur über meine Leiche!
Speaker 0: Beschwichtigen tobt James die Hände.
Speaker 0: Schon gut, war ja nur ein Witz.
Speaker 0: Und jetzt mal ehrlich, ich find beide Namen schön.
Speaker 0: Aber wenn es ein Junge wird, wie wäre es mit Harold?
Speaker 0: Das konnte man doch nicht mit ansehen.
Speaker 0: Jetzt mach mal halb lang.
Speaker 0: Wenn schon sowas in die Richtung warunder nicht Harry, Harry James Potter, das wär doch was oder nicht, schlug ich vor.
Speaker 0: Tatsächlich hatte dagegen keine Einwände und wir ließen das Thema erst einmal auf sich beruhen.
Speaker 0: Immerhin hatte jeder von uns noch genug zu tun.
Speaker 0: In meinem Fall hieß das, sofort nach dem Frühstück wieder ins Bett zu fallen und zu schlafen wie ein Toter.
Speaker 0: Gut, dass ich tagsüber geschlafen hatte, dann kam ich nach dem Abendessen wieder im Bett angekommen, als auch schon Creature neben mir auftauchte.
Speaker 0: Etwas Unverständliches vor mich hin, Momen, streckte ich ihm, resigniert meine Hand hin und nur einen Sekunden Bruchteil später befand ich mich bei Regulus.
Speaker 0: Und was steht heute auf dem Plan?
Speaker 0: erkundigte ich mich gernend.
Speaker 0: Dummerweise war ich immer noch müde, aber das würde sich jetzt wohl auch nicht mehr ändern lassen.
Speaker 0: Ein typischer Fall von Müdigkeit aufgrund von zu viel Schlaf.
Speaker 0: Heute, sagte Regulus, brechen wir bei den Les Stranges ein.
Speaker 0: Das war mal eine Ansage.
Speaker 0: Und nach wenigen Minuten später setzten wir uns auf Vorhaben auch schon in die Tat um.
Speaker 0: Oder versuchten es zumindest.
Speaker 0: Regular Sicht.
Speaker 0: Okay, machen wir es wieder so wie letztes Mal, flüsterte ich welt zu.
Speaker 0: Sie antwortete nicht und als ich mich nach hier umsah, merkte ich, dass sie das Haus wie gebannt anstarte.
Speaker 0: Es war hier auch ganz schön eindrucksvoll.
Speaker 0: Groß, punkvoll, irgendwie sogar ähnlich dem Hause der Blacks.
Speaker 0: Aber das war doch noch lange keinen Grund, es so komisch anzustärken, oder?
Speaker 0: Nein, das wird hier nicht funktionieren, murmelte sie abwesend.
Speaker 0: Ich so nicht, hakte ich verwirrt nach.
Speaker 0: Genau genommen war es mir sogar lieber, wenn sie sich nicht in Gefahr brachte, aber ich sah das Problem nicht.
Speaker 0: Ich... hier ist sowieso nichts.
Speaker 0: Und ich komme auch nicht rein, meinte sie, und ich war immer noch verwirrt, wenn ich sogar noch verwirrte als sonst.
Speaker 0: Wie meinst du das?
Speaker 0: Und woher weißt du, dass hier nichts ist?
Speaker 0: erkundigte ich mich still und runzelt.
Speaker 0: Irgendwie wirkte sie seltsam abwesend und mit den Gedanken ganz woanders.
Speaker 0: Was war nur mit dir los?
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Wo zur Hölle war sie denn jetzt schon wieder?
Speaker 0: Natürlich konnte sie machen, was sie wollte, aber es war bereits Mitternacht und sie hatte nichts gesagt.
Speaker 0: Was wenn sie entführt worden war?
Speaker 0: Was wenn ihr etwas zugestoßen war?
Speaker 0: Was wenn... Okay, Serious, komm mal wieder runter und geh nicht immer vom Schlimmsten aus.
Speaker 0: Vielleicht ist sie auch einfach nur draußen und macht einen Spaziergang.
Speaker 0: Ja, gute Idee.
Speaker 0: Da würde ich doch gleich mal wieder nachsehen gehen.
Speaker 0: Eilig schnappte ich mir meine Jacke und meinen Zauberstab und machte mich auf den Weg in den Nahen Wald.
Speaker 0: Hoffentlich würde ich sie hier finden, es machte mich fertig, dass sie da und einfach ohne Vorwarnung verschwand.
Speaker 0: Ähm, zu viel Schokolade?
Speaker 0: Ich wandte mich nun doch Regulus zu und sah ihn direkt an.
Speaker 0: Weil ich hier aufgewachsen bin, erklärte ich, aus irgendeinem Grund zitterte meine Stimme leicht.
Speaker 0: »Was?« rief Regulus unglaublich aus.
Speaker 0: »Wie du bist hier aufgewachsen?«.
Speaker 0: Schulter zuckend begann nicht zu erzählen.
Speaker 0: »Naja, bis ich sieben war eben.
Speaker 0: Meine Mutter war eine gebürtige Lestrange und hier haben wir gelebt.
Speaker 0: Und warum ich nicht rein kann, naja.
Speaker 0: Ich habe mich als kleines Kind ab und zu im Schlaf verwandelt und da hat meine Mutter Sicherheitsvorkehrungen getroffen, damit ich nicht mal schnell die Nachbarn ermorden gehe.
Speaker 0: Ganz normales Zeug eben, du weißt schon.«.
Speaker 0: Abgesehen davon war ich viel zu Hause.
Speaker 0: Ich kenne quasi jeden Millimeter dieses Hauses.
Speaker 0: Da ist einfach nichts, wo man etwas wirklich Wichtiges wie einen Horcrux verstecken würde.
Speaker 0: Regulus startete mich unglaublich an, dann schüttelte er den Kopf, wie um seine Gedanken zu ordnen.
Speaker 0: Okay, wenn das so ist, mit der Nacht gelage mit Keksen und Kakao bei mir?
Speaker 0: Ich warfe ihm einen vernichtenden Blick zu.
Speaker 0: Und da fragst du noch, wie lange kennst du mich jetzt noch mal?
Speaker 0: Auch wieder war, na dann los, grinst der Regulus und griff nach meiner Hand.
Speaker 0: Nur einen Sekunden Bruchteil später befanden wir uns wieder in dem Haus, und da kam auch schon Creature zur Tür herein, beladen mit Schokokeksen und zwei riesigen Tassen Kakao, als ob er es geahnt hätte.
Speaker 0: Wobei, er kannte mich schon genauso lange wie Regulus und den kannte er noch länger, vermutlich hatte er es wirklich geahnt.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Im Wald war sie auch nicht, war ja mal wieder klar.
Speaker 0: Da es wirklich schon spät war, beschloss ich noch mal in ihrem Zimmer nachzusehen.
Speaker 0: Vielleicht hatte ich sie ja nur verpasst.
Speaker 0: Wer wusste das schon?
Speaker 0: Und wenn sie nicht da war, konnte ich immer noch den anderen Bescheid geben.
Speaker 0: Ja, das war ein guter Plan.
Speaker 0: Eilig machte ich mich auf den Weg zurück.
Speaker 0: Es war nämlich eigentlich viel zu kalt und dunkel, um hier herum zu spazieren.
Speaker 0: War Lehrersicht.
Speaker 0: Wie spät war es?
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Schon zehn Uhr?
Speaker 0: Zehn Uhr morgens?
Speaker 0: Über Keksen und Kakao musste ich wohl eingenickt sein.
Speaker 0: Oh Scheiße.
Speaker 0: Serious würde mich umbringen.
Speaker 0: Vorausgesetzt, er ließ sich nicht selbst vor lauter Panik umbringen.
Speaker 0: Ich musste sofort zurück.
Speaker 0: Wie spät ist es, mummelte Regulus auf der anderen Couch verschlafen.
Speaker 0: Sein Blick streift dir die Uhr und ihres erschrocken die Augen auf.
Speaker 0: Scheiße!
Speaker 0: Wiedersehen bis bald, ich sorge wieder für Kekse.
Speaker 0: Und jetzt los, rattete er ihn weniger als eine Sekunde herunter.
Speaker 0: Schon sprang er auf, zog mich in eine blitzschnelle Umarmung und bevor ich auch nur irgendwas sagen konnte, hatte er mir schon meinen Zauberstab in die Hand gedrückt.
Speaker 0: Für Wirt Blinsen starte ich ihn an, dann apparierte ich.
Speaker 0: Ich apparierte direkt in mein Zimmer, nur war ich dort dummerweise nicht allein.
Speaker 0: Wo hast du gesteckt?
Speaker 0: Das Bett ist leer, nirgendwo ein Zettel, du hättest dabei umkommen können, brüllte mich seriös an.
Speaker 0: Äh, setzte ich sehr überzeugend zu meiner Verteidigung an.
Speaker 0: Scheiße, was sollte ich ihm jetzt nur wieder sagen?
Speaker 0: Ich war nur kurz, äh, äh, äh, also ich hatte Hunger auf Schokolade, meinte ich, und wie zur Bestätigung deutete ich auf mein Gesicht, in dem sich tatsächlich noch ein paar Überreste der Schokokegse befanden.
Speaker 0: Hoffentlich kaufte er mir das ab.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Hm, das klang ja ganz einleuchtend.
Speaker 0: Es gab nur ein Problem bei der Sache.
Speaker 0: Meines Wissens nach befand sich in diesem Haus momentan keine Schokolade.
Speaker 0: Also musste sie ganz so anders gewesen sein.
Speaker 0: Mir fiel eigentlich nur eine Person ein, die definitiv immer Schokolade zur Hand hatte.
Speaker 0: Und das war Mooney.
Speaker 0: Nur, was sollte Well mitten in der Nacht heimlich bei ihm gewollt haben?
Speaker 0: Und vor allem, warum sagte sie es dann nicht einfach?
Speaker 0: Da lief doch nicht etwa was zwischen den beiden.
Speaker 0: Nein, sicher nicht.
Speaker 0: Well würde niemals irgendwen verraten.
Speaker 0: Es gab sicher eine logische Erklärung für ihr Verschwinden und sie musste mir ja nicht alles sagen.
Speaker 0: Außerdem hatte ich Hunger.
Speaker 0: Wenn du meinst, egal, es ist Zeit fürs Frühstück, teilte ich hiermit.
Speaker 0: Gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach unten, wo Lilly und James bereits um den Frühstückstisch versammelt waren.
Speaker 0: Ich beschloss, meine schlechte Laune und meine ebenso schlechte Vorordnung erst einmal so gut wie möglich zu ignorieren.
Speaker 0: Okay, also ich bog mir ein paar Sachen aus und wir reisen nach Hogwarts.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: In den darauf folgenden Wochen und Monaten besuchte ich Regulus immer wieder.
Speaker 0: Es war ziemlich anstrengend, dass ich das Heim nicht tun musste und ich hatte das Gefühl, dass Serious zu sehens Misstrauscher wurde, aber es hat alles nichts.
Speaker 0: Eigentlich suchten wir ja nach den Hockruxen, aber da wir meistens entweder einen Filmabend oder einen Spieleabend oder einen Schokowettessen oder alles auf einmal machten und jede Menge Spaß miteinander hatten, so wie früher eben, waren wir noch nicht wirklich weitergekommen.
Speaker 0: Um ihn Gringors einzubrechen, würde das wohl einiges an Planung benötigen und außer, dass wir nach Hogwarts mussten, hatten wir kaum Anhaltspunkte.
Speaker 0: Da die Macht von Lord Voldemort und seinen Todessern aber stetig zunahmen, beschloss ich eines Abends, dass wir etwas tun mussten.
Speaker 0: Wir sollten los nach Hogwarts, noch morgen, meinte ich schließlich.
Speaker 0: Regulus nickte.
Speaker 0: Offensichtlich hatte er sich auch schon Gedanken gemacht.
Speaker 0: Mit diesem Beschluss und dem Mund voller Schokolade verabschiedete ich mich von Regulus und nur Sekunden später war ich zurück in meinem Zimmer.
Speaker 0: Da es schon spät war, fiel ich sofort ins Bett und schlief bereits nach wenigen Sekunden ein.
Speaker 0: Aufstehen, wir müssen mal reden, wurde ich von Serious Stimme geweckt.
Speaker 0: Diese Worte deuteten auf ein ernstes Gespräch hin und das schon so früh am Morgen.
Speaker 0: Mit Mühe versuchte ich, meine Augen offen zu halten und wandte mich Serious zu.
Speaker 0: Kann es sein, dass du mir was verheimlichst?
Speaker 0: erkundigte er sich.
Speaker 0: Ach, das Gespräch ging in die Richtung, na toll.
Speaker 0: Wie kommst du denn darauf, hakte ich möglichst unschuldig nach.
Speaker 0: Na ja, du verschwindest dauernd, weißt Gott wohin und bist auch sonst zu verschlossen, erklärte Sirius.
Speaker 0: Herr Mist.
Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Ähm, ich verheimliche nichts.
Speaker 0: Aber du musst ja auch nicht immer unbedingt genau wissen, wo ich bin, oder?
Speaker 0: stellte ich mit fest, da stimme richtig.
Speaker 0: Man, es war zu früh für so ein Gespräch.
Speaker 0: Ich konnte deutlich sehen, wie Sirius Mine sich verschloss.
Speaker 0: Wie du meinst, sagte er.
Speaker 0: Ich konnte den Ausdruck in seinem Gesicht nicht richtig deuten.
Speaker 0: Begeistert war er jedenfalls nicht, so viel war klar zu erkennen.
Speaker 0: Ich grübelte den ganzen Vormittag über, was ich jetzt nur wegen Serials tun sollte.
Speaker 0: Ich glaubte eigentlich nicht, dass er der Spion war, auf keinen Fall.
Speaker 0: Aber was, wenn ich mich erte?
Speaker 0: Denn genau das war das Problem.
Speaker 0: Ich konnte mir noch so sicher sein, ich wusste es einfach nicht.
Speaker 0: Es war zum Aus der Haut fahren.
Speaker 0: Also konnte ich ihm nicht sagen.
Speaker 0: Ich konnte niemandem etwas sagen.
Speaker 0: Schließlich war es soweit.
Speaker 0: Nach dem Mittagessen verdrückte ich mich mit einer Ausrede auf mein Zimmer und schon war ich verschwunden, aber natürlich nicht ohne mich zuvor ordentlich auszurüsten.
Speaker 0: Regulus wartete bereits auf mich.
Speaker 0: Okay, also einfach rein und mal umschauen oder wie lautet der Plan, erkundigt er sich.
Speaker 0: Naja, äh, ja, so in etwa, antwortete ich.
Speaker 0: Fakt war, es gab nicht wirklich einen Plan, aber wird sich nicht jemand wundern, was wir machen, war Regulus ein.
Speaker 0: Das war natürlich ein berechtigter Punkt, aber ich hatte vorgesorgt.
Speaker 0: Nö, ich habe nämlich ein paar Dinge, äh, ausgeliehen, meinte ich, und zog den Tarnumhang und die Karte des Rumtreibers hervor.
Speaker 0: Du meinst, du hast dir einfach genommen, oder?
Speaker 0: stellte Regulus mit hochgezogener Augenbrauber richtig.
Speaker 0: Ja, vielleicht.
Speaker 0: Aber ich bin sicher, James und die anderen Rumtreiber hätten nichts dagegen, wenn sie wissen, wofür ich sie brauche.
Speaker 0: Also los.
Speaker 0: Mit diesen Worten apparierten wir nach Hawksmeade, denn natürlich ging das auf dem Gelände von Hogwarts nicht.
Speaker 0: Unter dem Tarnumhang schlichen wir uns in den Keller des Honigtopfes, wo sich ein Geheimgang befand, der direkt nach Hogwarts führte.
Speaker 0: Was für ein Glück, dass wir die Karte hatten.
Speaker 0: Wir liefen gerade irgendwo durch den siebten Stock, als Regulus plötzlich stehen blieb und dann dreimal auf und ab ging und dabei etwas Unverständliches vor sich hin murmelte.
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Ich schaute auf die Karte des Rumtreibers, aber da war absolut nichts, was sein Verhalten erklärt hätte.
Speaker 0: Bevor ich jedoch auch nur nachfragen konnte, erschien plötzlich wie aus dem Nichts eine Tür und dahinter befand sich, naja, es befanden sich extrem viele Regale und so weiter dahinter.
Speaker 0: Die Regale und Stapel voller Gerümpel waren bestückt mit allerlei Dingen, immer noch staunend folgte ich Regulus hinein und hinter uns verschloss sich die Tür wieder.
Speaker 0: Was war das hier nur?
Speaker 0: Und wieso war der Raum nicht auf der Karte des Rundtreibers eingezeichnet?
Speaker 0: Wo sind wir hier?
Speaker 0: fragte ich, leise an Ragulus gewandt.
Speaker 0: Das, well, erklärte der Gefragte, ist der Raum der Wünsche.
Speaker 0: Kapitel zehn.
Speaker 0: Im Raum der Wünsche werden Wünsche wahr, oder so.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Zwecks Mangel der Planung begannen wir schließlich einfach zwischen Regalreihen und Gerümpelhaufen herumzulaufen und nach möglichen Hockruxen Ausschau zu halten.
Speaker 0: Natürlich war das komplett sinnlos, da ein Hock Rucks einfach alles sein konnte und hier, naja, eben gefühlt alles herumlag.
Speaker 0: Aber plötzlich wurde ich stutzig.
Speaker 0: Ich war schon wieder fast zehn Meter weiter, als ich mich wie von der Tarantel gestochen umdrehte und zurück grante.
Speaker 0: Ohne wirklich darauf zu achten, was ich tat, räumte ich wahrlos alle Gegenstände beiseite, die meinen Fund bedeckten und las, was in dem alten staubigen Wälzer zu lesen war.
Speaker 0: Tom Vorlost Riddle ist wohl der mächtigste und gefährlichste aller Zauberer.
Speaker 0: Heute ist er freilich unter einem ganz anderen Namen bekannt, der hier aber nicht genannt wird.
Speaker 0: Er und seine Anhänger sind gegen alle muckelstämmigen Zauberer, was durchaus verwunderlich ist, da er doch selbst ein Halbblut ist.
Speaker 0: Regulus kam angerannt.
Speaker 0: Hast du was gefunden?
Speaker 0: Ja, nein, ich weiß es noch nicht.
Speaker 0: Mein Gehirn lief wie auf Hochtouren.
Speaker 0: Mächtigste und gefährlichster Zauberer Gegen Muckelstämmige Zauberer, ein Name, der nicht genannt wird, dann machte es Klick.
Speaker 0: Ich keuchte auf, Regulus sah mich erwartungsvoll an.
Speaker 0: Unter einem ganz anderen Namen bekannt, der hier nicht genannt wird, Regulus, das ist es, der dessen Name nicht genannt werden darf, sprudelte es aus mir hervor.
Speaker 0: Regulus sah mich noch nicht allzu überzeugt an, für mich jedoch leuchtete meine Theorie ein.
Speaker 0: Das müsste aber schon ein ganz schön großer Zufall sein, war Fregulus ein.
Speaker 0: Da hatte er zwar recht, aber wobei, nein, doch nicht.
Speaker 0: Immer noch total aufgeregt überlegte ich laut weiter.
Speaker 0: Nein, weil wir nämlich Tom Riddle's Tagebuch bei den Malfights gefunden haben.
Speaker 0: Dort, wo wir einen Hock Rucks vermutet haben.
Speaker 0: Vielleicht ist das das ja, ein Hock Rucks meine ich.
Speaker 0: Und außerdem, ich überlegte kurz, und außerdem ist das ein Anagramm.
Speaker 0: Was, kam es von Regulus?
Speaker 0: Was war ein Anagramm?
Speaker 0: Könntest du vielleicht alles sagen, was du gerade denkst, damit ich auch hinterher komme?
Speaker 0: Das ist genial!
Speaker 0: Tom follows Riddle.
Speaker 0: Wenn man die Buchstaben anders anordnet, dann ergibt das, wenn ich mich nicht irre, dann ergibt das Lord Voldemort.
Speaker 0: Tom follows Riddle ist Lord Voldemort.
Speaker 0: Und wenn das der Fall ist, dann wissen wir das jetzt so viel mehr.
Speaker 0: Dann können wir mehr über seine Familie rausfinden.
Speaker 0: Und außerdem wissen wir, dass das Tagebuch tatsächlich was damit zu tun hat.
Speaker 0: Ich war in meiner Begeisterung kaum noch zu stoppen und allem anscheinend hatte ich auch Regulus mittlerweile angesteckt.
Speaker 0: Doch dann ging mir mit einem mal etwas Entscheidendes auf, was meiner Laune einen gewaltigen Dämpfer versetzte.
Speaker 0: Aber wir haben den Hock Rux hier im Schloss immer noch nicht.
Speaker 0: Wir können doch nicht ganz Hockwurz umgraben.
Speaker 0: Das würde Jahre dauern.
Speaker 0: Schon mal hier im Raum der Wünsche.
Speaker 0: Aus irgendeinem Grund fängt Regulus jetzt an zu grinsen.
Speaker 0: Nichts da, well.
Speaker 0: Da hast du ihn nämlich schon gefunden, teilte er mir mit.
Speaker 0: Habe ich?
Speaker 0: erkundigte ich mich verwirrt.
Speaker 0: Hä, hatte ich irgendwas nicht mitbekommen?
Speaker 0: Schau doch mal, was du in der Hand hältst, klärte er mich auf.
Speaker 0: Ich war auf einem Blick auf meine Hand, in der ich immer noch ein Diadem hielt, das ich zuvor aus dem Weg geräumt hatte.
Speaker 0: Und jetzt, wo Regulus es sagte, er hatte recht, ich bekam ganz große Augenveröberraschung.
Speaker 0: Nicht nur, dass ich mir jetzt, wenn ich mich darauf konzentrierte, hundertprozentig sicher war, dass es sich um einen Hock Rucks handelte, nein.
Speaker 0: Weißt du, was das ist?
Speaker 0: Flüsterte ich fassungslos.
Speaker 0: Das ist das verschollene Diadem von Rhaena Ravenclaw.
Speaker 0: Nachdem wir den Schock überwunden hatten, endlich einmal auf ganzer Linie erfolgreich gewesen zu sein, machten wir uns auf den Rückweg.
Speaker 0: Das Diadem verwarte in der Zwischenzeit Regulus, da keiner wusste, dass er noch am Leben war, hatten wir beschlossen, dass bei ihm das bessere Versteck wäre.
Speaker 0: Es war bereits spät und Serious machte sich bestimmt schon wieder Gedanken, wo ich abgeblieben war und schon Panik, also nichts wie los.
Speaker 0: Wie sich herausstellte, war das ganz und gar nicht der Fall.
Speaker 0: Panik schob er zwar und in extremen Ausmaß noch dazu, wie ich fand, aber mit mir hatte das nichts zu tun.
Speaker 0: und ob er sich dabei auch nur über irgendwas Gedanken machte, na ja, wohl eher nicht.
Speaker 0: Ich apparierte also in mein Zimmer, streckte den Kopf vor die Tür, um zu sehen, was die anderen so machten und wurde nur um eine Haaresbreite nicht von Serious umgerannt.
Speaker 0: Dieser schien mich kaum zu bemerken und hetzt aus irgendeinem Grund quer durch das ganze Haus.
Speaker 0: Dabei mummelt er immer wieder Sachen wie Muss ihn finden.
Speaker 0: Ich weiß, dass er hier irgendwo ist.
Speaker 0: Hier nicht, da auch nicht.
Speaker 0: Da war ich schon misst!
Speaker 0: Nur keine Panik, nur keine... ahhh!
Speaker 0: Nachdem ich eine Weile einfach verblüfft zugeschaut hatte, wurde es mir zu bunt.
Speaker 0: Serious?
Speaker 0: rief ich.
Speaker 0: Keine Reaktion.
Speaker 0: Danke dafür.
Speaker 0: Serious!
Speaker 0: Immer noch nichts.
Speaker 0: Nur noch mehr Hektisches herumgerenne.
Speaker 0: Als er mir das nächste Mal entgegen kam, stellte ich mich ihm entschlossen in den Weg.
Speaker 0: Serious, rief ich genervt aus.
Speaker 0: Was ist denn überhaupt los?
Speaker 0: Kapitel elf.
Speaker 0: Es kommt, es kommt, das ist keine Übung.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Serious atmete tief durch, dann sprudelte es aus ihm heraus.
Speaker 0: Es kommt, das ist keine Übung, Lilly und James haben gesagt, ich soll hier bleiben, weil ich panisch wäre oder so, aber das ist kompletter Blödsinn und außerdem fände ich den Hund nicht.
Speaker 0: Hm, und das nannte er nicht panisch?
Speaker 0: Okay, dann wollte ich nicht erleben, wie es war, wenn er wirklich panisch war.
Speaker 0: Aber jetzt erst mal zur wichtigsten Frage.
Speaker 0: Welcher Hund?
Speaker 0: Noch bevor ich diese jedoch stellen konnte, ging mir die Bedeutung von Serious Worten auf.
Speaker 0: Es kam das Baby.
Speaker 0: Und nein, ich schub jetzt keine Panik oder so überhaupt nicht.
Speaker 0: Okay, vielleicht ein klitz kleines bisschen, egal.
Speaker 0: Wir müssen sofort los, rief ich.
Speaker 0: Aber Lilly und James haben gesagt, setzt das Serious an.
Speaker 0: Das ist doch egal, die wissen nur noch nicht, wie dringend sie uns brauchen.
Speaker 0: Außerdem sind wir immerhin die Paten des Kleinen, los jetzt!
Speaker 0: Mittlerweile klang ich möglicherweise ein bisschen hysterisch.
Speaker 0: Aber der Hund, ich kann den Hund nicht finden, verkündete Sirius glätlich.
Speaker 0: Zum Wiederholten Male fragte ich mich, von welchem Hund er da bitte sprach.
Speaker 0: Welcher Hund Sirius, hackte ich schließlich nach.
Speaker 0: Na der Stoffhund, für das Baby, den hab ich doch extra besorgt, teilte er mir mit, als hätte ich da selber drauf kommen können.
Speaker 0: Hätte ich vielleicht auch, er hatte da mal sowas erwähnt.
Speaker 0: Aber trotzdem, das erklärte immer noch nicht, warum er wie ein Verrückte durchs Haus rannte.
Speaker 0: Diese Tätigkeit hatte er nämlich wieder aufgenommen, aus welchem Grund auch immer.
Speaker 0: Dann ging mir ein Licht auf.
Speaker 0: Grinsen wandte ich mich zu serious.
Speaker 0: Kann es sein, dass du was Wichtiges vergessen hast?
Speaker 0: Abruppt blieb erstehen und verkündete empört.
Speaker 0: Natürlich nicht, ich vergesse nie was Wichtiges.
Speaker 0: Nach kurzer Überlegung fügte hinzu.
Speaker 0: Du hast heute aber nicht Geburtstag oder so, oder?
Speaker 0: Lachen schüttelte ich den Kopf.
Speaker 0: Du bist ein zauberer Sirius.
Speaker 0: Dieser sah immer noch reichlich verwirrt aus.
Speaker 0: Ja und?
Speaker 0: Ich zog meinen Zauberstab.
Speaker 0: Akio stoff Hund.
Speaker 0: Nur Sekunden später kam eben dieser von der Lampe auf mich zugeflogen.
Speaker 0: Was hatte er denn da zu suchen gehabt?
Speaker 0: Ich beschloss lieber nicht nachzufragen.
Speaker 0: Schnell drückte ich Sirius den Hund in die Hand und dann apparierten wir ins Krankenhaus.
Speaker 0: Dort angekommen stürzten wir sofort zum Empfang und Sirius rief, ich muss sofort zur Lilia Ippota, sie bekommt nämlich mein Baby.
Speaker 0: Die Frau nannte uns das Zimmer, dann hob sie Stirnrunze den Kopf.
Speaker 0: Aber moment mal, bei Lily Potter ist schon ein Vater, sind sie sicher?
Speaker 0: Wir ließen sie gar nicht ausreden, sondern liefen einfach los.
Speaker 0: Dein Baby?
Speaker 0: Hast du da nicht was verwechselt?
Speaker 0: Erkundigte ich mich.
Speaker 0: grinsen im Laufen.
Speaker 0: Serious verkündete wie selbstverständlich.
Speaker 0: Vielleicht ein bisschen, aber es ist James Baby, also ist es auch so gut wie meins.
Speaker 0: Diese Logik konnte ich nicht bestreiten.
Speaker 0: Außerdem wollten wir das Baby ja nicht stehlen oder so, wir wollten nur Hanno sagen.
Speaker 0: Mit einem lauten Knall stieß Serious die Tür auf, dass man das im Krankenhaus vielleicht eher lassen sollte, sagte ich ihm.
Speaker 0: nicht, dazu war ich viel zu aufgeregt.
Speaker 0: Lilly und James waren gar nicht da, nur eine Krankenschwester, die uns völlig verblüfft anstarte und ein Baby auf dem Arm hielt.
Speaker 0: Das Baby trug an seinem Handgelenk ein Armband, das gut lesbar mit dem Namen Harry Potter versehen war.
Speaker 0: Harry startete uns blindzellend aus Lilly's grünen Augen an.
Speaker 0: – Koko!
Speaker 0: – machte er.
Speaker 0: Ich deute das mal als total toll, euch kennen zu lernen und nicht als, was denn denn das für irre und warum treten die grundlos Krankenhaustüren ein?
Speaker 0: Serious neben mir schien von Harry noch mehr angetan zu sein, als ich, falls das irgendwie möglich war.
Speaker 0: Geben sie mir Harry, verlangte er von der Krankenschwester, die so aussah, als würde sie jeden Moment in Ohnmacht fallen.
Speaker 0: Schließlich drückte sie ihm Harry in die Hand und lief so schnell sie konnte davon.
Speaker 0: Möglicherweise hat mir sie etwas erschreckt.
Speaker 0: Lillys Sicht.
Speaker 0: Eine völlig aufgelöste Krankenschwester kam zur Tür hereingeschürzt.
Speaker 0: War das nicht die Säbe, die auf Harry aufgepasst hatte?
Speaker 0: Oh mein Gott, was war nur passiert?
Speaker 0: Ich sprang auf und bereute es fast augenblicklich wieder.
Speaker 0: Hätte James mich nicht aufgehalten, wäre ich glatt umgekippt.
Speaker 0: Auch er runzerte die Stirn und blickte die Frau verwirrt an.
Speaker 0: Sobald diese sich so halbwegs wieder gefangen hatte, stieß sie hervor.
Speaker 0: Zwei verrückte, haben Harry geklaut.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Ich starte sie unglaublich an und wartete darauf, dass sie verkündete, sie hätte sich in der Tür geirrt oder es wäre nur ein Witz gewesen.
Speaker 0: Taut sie natürlich nicht.
Speaker 0: Na toll.
Speaker 0: Aber eines war klar, wer auch immer es wagte, sich an meinem Harry zu vergreifen, der konnte was erleben.
Speaker 0: Mit so feusten, geballten Händen schüttelte ich James' Hand ab und stappte wütend los.
Speaker 0: Ähm, Lily, bist du sicher, dass du… fing James an.
Speaker 0: Aber als er meinen entschlossenen Blick sah, verstummte er und folgte mir lieber.
Speaker 0: Die Krankenschwester schlich verängstigt hinter uns her, denn Harry auch nur ein Haar gekrümmt worden war.
Speaker 0: Zwölf.
Speaker 0: Wir lösen jede Menge Chaos und Panik aus, aus Versehen wohlgemerkt.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Die Tür flog mit einem Knall auf.
Speaker 0: Dieses Mal waren es definitiv nicht die Schuld von Sirius und mir.
Speaker 0: Und eine äußerst wütend aussehende Lilly stimmte herein, dicht gefolgt von James und weniger dicht gefolgt von der Krankenschwester.
Speaker 0: Rückt sofort, Harry!
Speaker 0: Serious well?
Speaker 0: Hi Leute, Harry ist so süß, aber Serious will ihn mich nicht halten lassen.
Speaker 0: Könntest du das vielleicht für mich klären?
Speaker 0: Ich würde ihm nur ungern mit der Ladies First Nummer kommen und so plapperte ich munter drauf los.
Speaker 0: Verwarte, ihr kennt die?
Speaker 0: erkundigte sich in dem Moment die Krankenschwester.
Speaker 0: Da wurde die Tür schon wieder aufgerissen, also echt, keine Rücksicht in diesem Krankenhaus und ein paar uniformierte Männer kamen herein, gefolgt von der Dame vom Empfang.
Speaker 0: Das sind sie!
Speaker 0: Das sind die zwei, die unbefugt eingedrungen sind, rief sie los und deutete auf mich und Sirius.
Speaker 0: Also wirklich, warum du wollte uns keiner hier haben?
Speaker 0: Harry hielt das vor einem passenden Moment, um mal ordentlich die Luft zu verpesten.
Speaker 0: Øh, guckt mal, er hat das erste Mal in seinem Leben in die Windel gemacht, rief Sirius begeistert aus.
Speaker 0: Ja, und weißt du was?
Speaker 0: Du wirst der Erste sein, der sich darum kümmert, gab ich ebenso begeistert und mit einem suffisanten Grinsen zurück.
Speaker 0: Serious startete mich vernichtend an, dann ging er mit Harry ins Nebenzimmer.
Speaker 0: Was ist hier eigentlich los, erkundigte sich die Empfangsdame schließlich.
Speaker 0: Das sind nur Serious und Well, die parten von Harry alles gut, tut uns leid wegen der Aufregung, klärte Lily die Lage endlich auf.
Speaker 0: Alle bis auf James, Lily und mich verließen den Raum.
Speaker 0: Was heißt denn hier nur, empörte ich mich.
Speaker 0: Nur bedeutet, dass ihr keine ihren Kidnapper seid, was uns zu einer anderen Frage bringt, warum seid ihr überhaupt hier?
Speaker 0: teilte James mir trocken mit.
Speaker 0: Kein Grund, gleich so eine schlechte Laune zu haben.
Speaker 0: Serious wollte Harry doch unbedingt den Hund geben.
Speaker 0: Und ich wollte Harry sehen, das ist doch wohl noch erlaubt, beräuchte ich ihn.
Speaker 0: Ja, das schon, aber wie um alles in der Welt habt ihr es geschafft, so ein Chaos anzurichten.
Speaker 0: Lily klang ziemlich unglaublich.
Speaker 0: Und ich dachte, du kennst uns mittlerweile lang genug.
Speaker 0: Hallo, wir richten doch eigentlich immer Chaos an.
Speaker 0: Abgesehen davon, wir waren vielleicht ein bisschen zu übermotiviert und aufgeregt.
Speaker 0: Oh ja, und irgendwann darfst du mein Fliegen des Motorrad nehmen.
Speaker 0: Das haben wir Lilly doch versprochen nicht, dann kannst du damit zur Schule fliegen, das wird der Knaller.
Speaker 0: Serious betrat den Raum und wir starten ihn an.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: begann ich, aber ich hatte keine Ahnung, was ich eigentlich sagen wollte.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: erkundigte sich Serious unschuldig.
Speaker 0: Ich rede nur mit Harry über seine Zukunft und wir sind da total einer Meinung, nicht wahr Harry?
Speaker 0: Seht ihr, da habt ihr es.
Speaker 0: Serious sah uns an, als würde das alles erklären.
Speaker 0: Super.
Speaker 0: James sah begeistert aus.
Speaker 0: Ich überlegte, ob wir das fliegende Motorrad nicht noch irgendwie upgraden könnten.
Speaker 0: Auf ein fliegendes Auto zum Beispiel.
Speaker 0: Da hatten mehrere Platz und das Gepäck noch dazu.
Speaker 0: Und Lilly.
Speaker 0: Lilly sah so aus, als würde sie gerade irgendetwas ganz stark bereuen.
Speaker 0: Also ihre Entscheidung, mich und Sirius zu Harrys Parten gemacht zu haben, konnte es unmöglich sein.
Speaker 0: Der restliche Abend war super.
Speaker 0: Wir luden Remus und Peter ein und dann wurde erst mal gefeiert.
Speaker 0: Harry wurde immer mal wieder weitergereicht und hatte mit allen seinen Spaß.
Speaker 0: Am liebsten war er bei Serious.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Keine Ahnung, vielleicht macht er einfach die Vorstellungen, noch bevor er richtig stehen konnte, einen eigenen Besen zu besitzen.
Speaker 0: Das zumindest verkündete Serious.
Speaker 0: Und dann begann er doch tatsächlich mit Harry die Einzelheiten zu besprechen.
Speaker 0: Klar, mehr als ein paar Guus und Gas steuerte dieser nicht bei.
Speaker 0: Aber bei Serious hätte man doch glatt denken können, er würde dieses Gespräch mit einem totalen Besenkenner führen.
Speaker 0: So klang es zumindest.
Speaker 0: Wir anderen sahen uns immer mal wieder an und versuchten nicht zu lachen.
Speaker 0: So schwer war mir das selten gefallen.
Speaker 0: Baby-Sitting mit Hindernissen und alles Gute zum Geburtstag.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Mittlerweile war einige Zeit vergangen und diese hatten wir zu einem großen Teil damit verbracht auf Harry aufzupassen.
Speaker 0: Dazu gab es tatsächlich ein paar ganz schön witzige Anekdoten, auf die ich hier allerdings nicht näher eingehen werde, da das viel zu lange dauern würde.
Speaker 0: Zum Beispiel war er dieses eine Mal, als wir verstecken gespielt haben und Harry dann in der Kühltruhe fanden.
Speaker 0: Oder als ich Kekse mit Schoko-Stückchen backen wollte und besagtes Schoko-Stückchen partout nicht finden konnte.
Speaker 0: Nein, Sirius, der eilig mit Harry im Badezimmer verschwand und ihn komplett umzog, vernichtete sicher keine Beweismittel.
Speaker 0: Oder dieses eine Mal, das war noch gar nicht so lange her, als Sirius gelandet für seinen Geburtstag aufhängen wollte und Harry plötzlich irgendwo in dem gelandten Wirfer landete und wir alles wieder runterholen mussten.
Speaker 0: Lustige Geschichte und fragte einfach nicht.
Speaker 0: Das war tatsächlich erst vorgestern gewesen.
Speaker 0: Und heute, heute war der dritte November.
Speaker 0: Serious Geburtstag.
Speaker 0: Was war ich froh, dass ich das mit dem Geburtstagsgeschenk schon erledigt hatte?
Speaker 0: Ich war grottenschlecht, was Last-Minute-Geschenke anging.
Speaker 0: Aus irgendeinem nicht vorhandenen Grund hatte ich mich bereit erklärt, den Kuchen zu backen.
Speaker 0: Schwere Fehler, wie ich jetzt erkennen musste.
Speaker 0: Ich hatte zwar jetzt Schokostückchen, allerdings immer noch große Probleme.
Speaker 0: Ich hatte ein Rezept, das schon, aber obwohl ich mich strikt an die Anleitung hielt, wollte er es einfach nicht klappen.
Speaker 0: Frustriert pfefferte ich den Mixer in eine Ecke und machte mich dann über den missglückten Teig her.
Speaker 0: Menigstens schmeckte er.
Speaker 0: Lillysicht.
Speaker 0: Oh Mann, gerade hatte ich die Küche betreten, mich traf fast der Schlag.
Speaker 0: Kuchenbacken war irgendwie nicht zu ihrer Stärke.
Speaker 0: Im Kuchenessen dagegen war sie große Klasse.
Speaker 0: Soll ich dir vielleicht bei irgendwas helfen, Frau Oberkuchenbeckerin?
Speaker 0: Erkundigte ich mich grinsenbar well.
Speaker 0: Diese fuhr zu mir herum, nickte dann mit Nachdruck.
Speaker 0: Tja, was soll ich sagen?
Speaker 0: Ich hatte da ein besseres Händchen für.
Speaker 0: Wenig später hatten wir zusammen einen Schokoladenkuchen verpriziert, das ich sehen lassen konnte.
Speaker 0: Jetzt nur noch warten, bis die anderen da waren und fertig.
Speaker 0: Wegen der allgemeinen Gefahr durch die Todesser hatten wir uns entschlossen, dieses Jahr nur im engsten Kreis zu feiern.
Speaker 0: Das hieß James, Remus, Peter, Well, ich und logischerweise Sirius, unser Geburtstagskind.
Speaker 0: Ach ja, Harry war natürlich auch mit von der Partie.
Speaker 0: Serious klebte sowieso an ihm, quasi dauernd.
Speaker 0: Insofern wäre er von dieser Feier nicht wegzudenken.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Okay, es war Zeit.
Speaker 0: Gerade waren Remus und Peter eingetroffen, alle anderen waren schon da.
Speaker 0: Immerhin wohnten Serious und ich im Moment bei den Potters, wo auch die Feier stattfinden würde.
Speaker 0: Wir lachten, redeten, tanzen, arsen, spielten mit Harry und hatten auch sonst jede Menge Spaß.
Speaker 0: Irgendwann, als es schon später war, zog ich Serious mit mir mit nach draußen.
Speaker 0: Wir waren schon viel zu lange nicht mehr unter uns gewesen.
Speaker 0: Es war einfach zu viel los.
Speaker 0: Was gibt's?
Speaker 0: Tragt es Serious gut gelaunt.
Speaker 0: Ich hab auch noch ein Geburtstagsgeschenk für dich, teilte ich ihr mit.
Speaker 0: Echt?
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Sag schon, sag schon, sag schon!
Speaker 0: quängelt es Serious wie ein kleines Kind.
Speaker 0: Also wirklich, ich war mir nicht sicher, wer hier von wem lernte.
Speaker 0: Harry hatte wohl schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Speaker 0: Das wüsstest du wohl gerne, meinte ich, und ein spätisches Grinsen umspielte meine Lippen.
Speaker 0: Klar, das war fies.
Speaker 0: Aber ein bisschen Spaß musste eben sein.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Man, ich hasste Geheimnisse und Überraschungen, und Well wusste das nur zu gut.
Speaker 0: Das war gemein.
Speaker 0: Jetzt sag schon, sonst jamm hatte ich weiter, obwohl mir beim besten Willen keinen sonst einfiel.
Speaker 0: Well brach in Gelächter aus.
Speaker 0: War das etwa so offensichtlich?
Speaker 0: Dann scheint.
Speaker 0: Ich zog ein beleidigtes Gesicht.
Speaker 0: Ich sag es dir nicht, aber ich kann es dir zeigen, verkündete Well in dem Moment.
Speaker 0: Sofort war ich Feuer und Flamme.
Speaker 0: Sie streckte mir ihre Hand hin und ich ergriff sie.
Speaker 0: Nur einen Augenblick später hatte ich das Gefühl, als würde ich durch einen engen Gummischlauch gezwängt werden und dann waren wir verschwunden.
Speaker 0: Ich mag keine schlechten Nachrichten.
Speaker 0: Können wir sie nicht aussperren?
Speaker 0: Ich schaute mich um.
Speaker 0: Wo waren wir nur?
Speaker 0: Allem anscheinend nach handelte es sich um eine kleine Wohnung.
Speaker 0: Klein, aber gemütlich.
Speaker 0: Was ist das hier?
Speaker 0: Erkundigte ich mich neugierig bei Well.
Speaker 0: Das ist, naja, das könnte unsere neue Wohnung sein, wenn du willst.
Speaker 0: Es muss auch nicht sein, ich dachte nur, da wir schon ein paar Mal drüber geredet haben, klärte mich well auf.
Speaker 0: Wow, cool!
Speaker 0: Vor allem hatte sie recht.
Speaker 0: So groß das Haus der Potters auch war, und obwohl ich wirklich gern dort wohnte, das war einfach stressig mit so vielen Leuten und Harry und überhaupt.
Speaker 0: Das ist deine großartige Idee, meinte ich lächend, und dann zog ich sie erst einmal an mich.
Speaker 0: Wir hatten schon viel zu lange nichts mehr gemacht, nur wir zwei.
Speaker 0: Wie sehr ich das vermisst hatte.
Speaker 0: Valéria's Sicht.
Speaker 0: Tja, genau genommen war das auch eine der letzten Tage gewesen, an denen wir uns hundertprozentig vertrauten.
Speaker 0: Denn, dass es einen Verräter im Orden gab, war klar, und dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit einer von uns war auch.
Speaker 0: Ich wurde das Gefühl nicht los, dass Sirius mich verdächtigte, und das machte mich fertig.
Speaker 0: Als die Monate vor Anschritten lebten, wir zwar nach wie vor in der kleinen Wohnung zusammen und passten zusammen auf Harry auf und all solche Sachen, aber ich merkte, dass er mir misstrauische Blicke zuwarf, wann immer ich wieder auftauchte, nachdem ich ohne Vorwarnung verschwunden war.
Speaker 0: Naja, sollte ich sagen, ich war eben bei Rackalos gewesen.
Speaker 0: Er hat mit unseren Nachforschungen sogar ein paar Fortschritte gemacht.
Speaker 0: Die Mutter von Voldemort, der ja eigentlich Tom Fallost Riddle hieß, war Mirore Riddle und die war eine gebürtige Gaunt.
Speaker 0: Bei den Gaunts wiederum handelte es sich um direkte nachfahren Sallasas Litterans, Worauf diese sehr stolz waren, genauso wie auf ihrer Reinblötigkeit.
Speaker 0: Marowb jedoch verliebt er sich in einen Muggel, Tom Riddle, und brachte ihn mit einem Liebestrank dazu, sie zu heiraten.
Speaker 0: Sie erwartete ein Kind, wollte keinen Liebestrank mehr verwenden, er verließ sie und kurz nach der Geburt ihres Sohnes, den sie in einem Muggelweisenhaus zur Welt brachte, verstarb sie.
Speaker 0: Tada, das hat er toll geklappt, wirklich.
Speaker 0: Und die Moral von der Geschichte... Verwendet nie Liebestrank, ehrlich Leute, sonst sterbt ihr angebrochenem Herzen, verwirrt ein paar Muckel und euer Sohn entwickelt sich zum gefährlichsten Zauberer aller Zeiten.
Speaker 0: Also, ich hab euch gewarnt.
Speaker 0: Das alles konnte ich Serious natürlich nicht erzählen.
Speaker 0: Ich konnte ihm gar nichts erzählen, nicht einmal das Regulus noch lebte.
Speaker 0: Aber obwohl ich ihm grundsätzlich vertraute, wusste ich es eben nicht mit Sicherheit.
Speaker 0: Leider.
Speaker 0: Lillysicht Gerade spieten wir nichts an mit Harry, als es an der Tür klopfte.
Speaker 0: Als ich öffnete, war ich mehr als nur überrascht.
Speaker 0: Elvis dampelte höchstpersönlich.
Speaker 0: Was wollte der denn jetzt?
Speaker 0: Ich fürchte, ich bringe schlechte Neuigkeiten.
Speaker 0: Darf ich reinkommen?
Speaker 0: verkündete der Schulleiter.
Speaker 0: Das wäre der Moment gewesen, in dem ich ihm die Tür vor der Nase hätte zugnallen sollen.
Speaker 0: Tade ich aber nicht.
Speaker 0: Stattdessen ließ ich ihn herein und als ich dann auch noch James und Harold dazugeholt hatte, begann er zu erklären.
Speaker 0: Es gibt da diese Prophezeiung.
Speaker 0: Alles genau zu erklären würde zu lange dauern.
Speaker 0: Aber ich weiß aus verlässlichen Quellen, dass Voldemort denjenigen, auf denen sie sich bezieht, töten wird.
Speaker 0: Denn er wird in der Lage sein, ihn zu besiegen.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: stieß ich unglaublich hervor.
Speaker 0: Töten?
Speaker 0: Und von wem zur Hölle sprach er eigentlich?
Speaker 0: Wer?
Speaker 0: Auf wen bezieht sich die Prophezeiung?
Speaker 0: erkundigte sich James und in seiner Stimme schwang dasselbe Entsetzen mit wie ihn meiner.
Speaker 0: Ist das einer von uns?
Speaker 0: flüsterte ich.
Speaker 0: Ich hoffte von ganzem Herzen, dass dem nicht so war.
Speaker 0: Aber andererseits, warum wäre er sonst hier?
Speaker 0: Ihr müsst untertauchen.
Speaker 0: Ich würde den Fidelius-Zauber empfehlen.
Speaker 0: Davon habt ihr sicher schon einmal gehört, machte Dumbledore weiter.
Speaker 0: Ja klar hatte ich davon schon gehört, der Fidelius-Zauber konnte einen Ort, also auch den Aufenthaltsort einer Person verstecken, und zwar mit Hilfe eines sogenannten Geheimniswarrers.
Speaker 0: Aber das beantwortete immer noch nicht unsere Frage nach dem Wehr.
Speaker 0: Da fuhr der alte Zauberer auch schon fort.
Speaker 0: Ihr müsst euch alle verstecken.
Speaker 0: Denn Voldemort ist hinter einem Kind her, das Ende Juli geboren ist.
Speaker 0: Er ist hinter Harry her.
Speaker 0: Und das waren die Worte, die ich für den Rest meines Lebens nicht mehr vergessen würde.
Speaker 0: Mit einem erschrockenen Aufschrei drückte ich Harry an mich und ich sah, dass es James nicht besser erging.
Speaker 0: Das war ein Witz?
Speaker 0: Das muss ein Witz sein, denn wenn es real war, nein, daran mochte ich gar nicht denken.
Speaker 0: Fünfzehn.
Speaker 0: Die einen verstecken sich, die anderen werden aus ihren Verstecken gelockt.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Oh nein, das klang ja schrecklich.
Speaker 0: Gerade hatte mir James alles berichtet.
Speaker 0: Natürlich mussten sie sofort untertauchen, niemand rötte Harry an, wenn ich es verhindern konnte und auch sonst nicht.
Speaker 0: Ich hatte mich auch gleich als Geheimniswahrer gemeldet und kaum einen Tag später, voila, hier waren wir nun, bereit den Zauber zu verziehen.
Speaker 0: Nur ging mir in diesem Moment etwas Entscheidendes auf.
Speaker 0: Jeder würde damit rechnen, dass ich der Geheimniswahrer war.
Speaker 0: Die Todesser würden mich sofort jagen.
Speaker 0: Es ging mir hier weniger um meine eigene Sicherheit als darum, dass ich dadurch auch Lily und James und natürlich Harry gefährden würde.
Speaker 0: Als ich James meine Bedenken mitteilte, sah mich dieser Ernst an.
Speaker 0: Und wen schlägst du vor, fragte er.
Speaker 0: Das war eine gute Frage.
Speaker 0: Keine Ahnung.
Speaker 0: Jemanden, dem wir vertrauen, der aber unauffällig ist und mit dem sie nicht rechnen, meinte ich.
Speaker 0: James nickte.
Speaker 0: Jemand wie… Well schlug er vor.
Speaker 0: Ja, also eigentlich setzte ich an.
Speaker 0: Aber in dem Moment schrie Harry im Nebenzimmer los und Lily war gerade nicht da.
Speaker 0: James lief los und ich stand herum und fragte mich, was ich tun sollte.
Speaker 0: Ich war mir nämlich nicht so sicher, ob Welle die beste Lösung war.
Speaker 0: Klar, sie konnte sich von uns allen sicher am besten verteidigen, aber was, wenn sich meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten, wenn sie wirklich die Verräterin war.
Speaker 0: Bevor ich allerdings die Möglichkeit bekam, jemandem meine Bedenken mitzuteilen, wurde ich von Dumbledar weggeschickt.
Speaker 0: Klar, dass du weniger Leute wussten, wer der Geheimnis war, war, dass du besser.
Speaker 0: Also ging ich.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ich saß gerade auf dem Sofa und tat nichts.
Speaker 0: Serious war, keine Ahnung, wo er war, weg eben.
Speaker 0: Plötzlich tauchte Creature neben mir auf.
Speaker 0: Was gibt's?
Speaker 0: erkundigte ich mich.
Speaker 0: Dann fiel mir etwas auf.
Speaker 0: Creature wirkte viel zu aufgewühlt für einen normalen Besuch.
Speaker 0: Er wirkte eher so wie an dem Tag, als ich Regulus aus der Höhle mit den Inferi geholt hatte.
Speaker 0: Das war nicht gut.
Speaker 0: Was ist los, Creature?
Speaker 0: fragte ich nach.
Speaker 0: In meiner Stimme schwang meine böse Vorahnung mit.
Speaker 0: Sie haben ihn gefunden.
Speaker 0: Master Regulus ist in Gefahr, brachte der Elf schließlich heraus.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Wo?
Speaker 0: Schnell, Creature, bring mich hin, rief ich aus.
Speaker 0: Ich brachte gar nicht erst nachfragen, wer ihn gefunden hatte.
Speaker 0: Natürlich die Todesser.
Speaker 0: Aber niemand, ich wiederhole ihn, niemand krümmte meinen Freunden auch nur ein Haar.
Speaker 0: Also apparierten wir.
Speaker 0: Die Szene, die sich mir bot, war alles andere als gut.
Speaker 0: Regulus entwaffnet, umringt von Todessern und erstand Voldemort direkt gegenüber.
Speaker 0: Alles andere als gut war Dermassenuntertrieben, das ich beinahe laut losgelacht hätte.
Speaker 0: Was mich definitiv verraten hätte, meine Ecke war nicht unbedingt das beste Versteck, also ließ ich es.
Speaker 0: Voldemort, der sehr wohl bewaffnet war, richtete gerade seinen Zauberstab auf ihn.
Speaker 0: Du hast uns verraten.
Speaker 0: Und wir wissen doch alle, was wir mit Verrettern machen, oder?
Speaker 0: Voldemorts Stimme hatte etwas Schlangenhaftes an sich, das mir einen kalten Schauer über den Rücken hinunterjagdte.
Speaker 0: Ich wusste zwar nicht, was mit Verrätern passierte, aber ich konnte es mir ungefähr denken.
Speaker 0: Aber es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, fuhr Voldemort fort.
Speaker 0: Jetzt wurde ich hellhörig.
Speaker 0: Jede Möglichkeit, die anders war, war besser.
Speaker 0: Also vermutlich.
Speaker 0: Wenn du mir allen nennst, denen du irgendetwas erzählt hast oder die wissen, dass du eben doch nicht tot bist und sich entweder aus dem Weg räumst oder zur richtigen Seite bekehrst.
Speaker 0: Könnte ich möglicherweise davon absehn, dich umzubringen?
Speaker 0: Wo du doch so viel versprechend warst, zischt er weiter.
Speaker 0: Regulus hob den Kopf und noch eher ein Wort seinem Mund verlassen konnte, wusste ich, dass er sich niemals ergeben würde.
Speaker 0: Er würde auch mich nicht verraten.
Speaker 0: Er war bereit, für diese Sache zu sterben.
Speaker 0: Das sagte sein Blick ganz klar.
Speaker 0: Aber es gab da eine kleine, aber entscheidende Tatsache.
Speaker 0: Ich war nicht bereit, ihn für die Sache sterben zu lassen.
Speaker 0: Also trat ich vor, So dumm, dass ihm nachhinein bedacht auch war.
Speaker 0: Noch mal, niemand vergriff sich an meinen besten Freund, solange ich es verhindern konnte.
Speaker 0: Auch nicht der dunkelste Zauberer aller Zeiten, dieser am allerwenigsten.
Speaker 0: Ich hab einen Plan.
Speaker 0: Welchen?
Speaker 0: Improvisieren.
Speaker 0: Und jetzt halt die Klappe.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Was machte sie hier?
Speaker 0: War sie verrückt geworden?
Speaker 0: Alle mich eingeschlossen starten sie unglaublich an.
Speaker 0: Ihr lasst ihn sofort in Ruhe, sonst setzt was, zischte sie.
Speaker 0: und ihre Augen sprühten förmlich Funken.
Speaker 0: Am liebsten würde ich mich gerade einfach in Luft auflösen.
Speaker 0: Sie würde sich noch umbringen, wenn sie nicht hier abhaute.
Speaker 0: Und wer genau bist du?
Speaker 0: erkundlichte sich der, dessen Name nicht genannt werden darf nach einer kurzen Schocksekunde.
Speaker 0: Vielleicht war es auch weniger Schock und mehr die Tatsache, dass keiner mit einer so riesengroßen Dummheit rechnete.
Speaker 0: Egal jetzt, was so spät.
Speaker 0: Ich bin Valeria Grindelwald und ich verlange, dass ihr Ragalos in Ruhe lasst.
Speaker 0: verkündete Well, sie blickte dem dunklen Lord direkt in die Augen.
Speaker 0: Angst sah anders aus, nur war genau das Wells Problem.
Speaker 0: Ihr war es egal, ob ihr etwas passierte, ich musste etwas unternehmen.
Speaker 0: Ich reusperte mich leicht und unterbrach so das Blickduell.
Speaker 0: Dürfte ich Well mal kurz ausleihen, fragte ich, und noch ehe ich eine Antwort erheb, zog ich sie hinter mir her ein paar Schritte weg.
Speaker 0: Bist du irre?
Speaker 0: zischte ich hier entgegen.
Speaker 0: Nö, aber du, ohne mich wärst du tot, also bedanken kannst du dich später.
Speaker 0: zischte sie genauso aufgebracht zurück.
Speaker 0: Da hatte sie zwar recht, aber ... aber es nützt keinem was, wenn auch du tot bist.
Speaker 0: Also, hohe Gefälligst ab!
Speaker 0: Wir fruchten beide dermaßen aufgebracht mit den Händen, dass die Todesser unsere kleine Auseinandersetzung sich erwitzig anzusehen fanden.
Speaker 0: Wie, nur wie sollte ich ein Welts Kopf hineinbekommen, das hier weg musste?
Speaker 0: War leere ihr Sicht.
Speaker 0: So, jetzt reicht es aber.
Speaker 0: Hör mal.
Speaker 0: Du weißt doch sicher noch, dass es nichts als Streit bringt, wenn du versuchst, Entscheidungen für mich zu treffen.
Speaker 0: Also lass es einfach bleiben, teilte ich ihm genervt mit.
Speaker 0: Aber... Bab, aber... Bab, aber... Mein Vernichten der Blick brachte ihn zum Verstummen.
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Eins zu Null für mich.
Speaker 0: Ich atmete einmal tief durch, dann wandte ich mich wieder Voldemort zu.
Speaker 0: Okay, also wenn ich das richtig verstanden habe, dann tötet ihr ihn nicht, wenn alle, die Bescheid wissen entweder Tod sind oder Todesser.
Speaker 0: Faste ich die Lage zusammen.
Speaker 0: Ein bestätigendes Nicken seitens Voldemort reichte mir als Antwort.
Speaker 0: Gut, denn da ich die einzige bin, die Bescheid weiß, müsste es ja reichen, wenn ich mir eine der beiden Optionen aussuche.
Speaker 0: oder machte ich weiter.
Speaker 0: Weder Nicken.
Speaker 0: Hell fing Regulus besorgt an, aber mein Blick ließ ihn verstummen.
Speaker 0: Ob er den Blick.
Speaker 0: jetzt als ich habe einen Plan oder als ich improvisiere oder als halt die Klappe interpretierte, konnte ich nur raten.
Speaker 0: Ich für meinen Teil konnte alle drei Varianten nicht ganz ausschließen.
Speaker 0: Gut, dann würde ich mich für die Option zwei entscheiden, teilte ich den Todesser mit.
Speaker 0: Sie mussten ja nicht wissen, dass ich keinesfalls vorhatte, wirklich ein Todesser zu werden.
Speaker 0: Schon mal der Name, also wirklich, wer hatte sich den denn ausgedacht?
Speaker 0: Einfach grauenhaft.
Speaker 0: Da keine etwas dagegen einzuwenden zu haben schien, trabte ich kurzer Hand vor und streckte meine linke Hand aus.
Speaker 0: Moment, warf einer der versammelten Todesser ein und ein Expeliamus später hielt er meinen Zauberstab in der Hand.
Speaker 0: Was mir jetzt zugegeben nicht allzu viel ausmachte, immerhin brauchte ich ihn ja nicht zwingend, um mich zu verteidigen.
Speaker 0: Aber davon hatten sie keinen Schimmer, was umso besser für mich war.
Speaker 0: Ein Schachspiel zeigt mir, wo es lang geht.
Speaker 0: Sieh'hör's nicht.
Speaker 0: Das durfte nicht wahr sein!
Speaker 0: Das durfte alles einfach nicht wahr sein!
Speaker 0: Ich stieß ein ersticktes Köuchen aus, und das war es wohl, was mich verrät.
Speaker 0: Nur Sekunden später kamen ein paar Todesser um die Ecke, und mir blieb nichts anderes übrig, als zu operieren.
Speaker 0: Zurück in der kleinen Wohnung, die ich gemeinsam mit Well bewohnte, ließ ich mich erst einmal auf das Sofa fallen.
Speaker 0: Eigentlich hatte ich nur ein bisschen spionieren wollen, aber was ich da entdeckt hatte...
Speaker 0: Well?!
Speaker 0: ...pief ich so laut, ich konnte.
Speaker 0: Ich bekam keine Antwort.
Speaker 0: Sie waren nicht zu Hause.
Speaker 0: Wie auch, wo ich sie doch gerade erst gesehen hatte.
Speaker 0: Ich schüttelte leicht den Kopf.
Speaker 0: Was ich da mitverfolgt hatte, konnte einfach nicht wahr sein.
Speaker 0: Und da hatte sich das Bild unwiederruflich in mein Gehirn eingebrannt.
Speaker 0: Regulus, den ich für Tod gehalten hatte, bei ihnen, bei den Todessern und mitten unter ihnen.
Speaker 0: Well, meine Well, von der ich einfach nicht hatte glauben wollen, dass sie die Verräterin war.
Speaker 0: Aber so wie sie die linke Hand ausgestreckt hatte, die Beweislage war unumstößlich.
Speaker 0: Und da kam mir ein furchtbarer Gedanke, was wenn Lilly und Jamesy wirklich als ihre Geheimniswahrerin gewählt hatten?
Speaker 0: Valeria Sicht.
Speaker 0: Voraus vorderen starte ich ihn an, und noch während sich mein Zauberstab meiner linken Hand näherte, schloss ich unauffällig die rechte Hand zur Faust.
Speaker 0: Plötzlich hielt er inne, klarer Fall von Luftknappheit.
Speaker 0: — Wisst ihr was?
Speaker 0: Ich richtete meine Worte in die ganze Runde.
Speaker 0: Mit einem unauffälligen Wing brachte ich meinen Zauberstab dazu, in meine Hand zurückzufliegen.
Speaker 0: Ich konnte ihn doch nicht hier zurücklassen.
Speaker 0: Ich hab's mir anders überlegt.
Speaker 0: Noch eher jemand reagieren konnte oder auch nur ansatzweise bemerkte, dass ihr Anführer vor sich hinröcherte und nicht merkte, wie ihm geschah, trat ich blitzschnell ein paar Schritte zurück, bis ich direkt neben Regulus zum Stehen kam.
Speaker 0: Ich will eurer Bande von Idioten nicht beitreten, man sieht sich.
Speaker 0: Noch eher meine letzten Worte verklungen waren, griff ich nach Regulus Hand und wenige Augenblicke später apparierten wir.
Speaker 0: Sobald wir unser Ziel, das Haus in dem Regulus sich versteckt hatte, erreicht und Schutzzauber gesprochen hatten, fuhr er zu mir herum.
Speaker 0: Bist du verrückt?
Speaker 0: stieß er unglaublich hervor.
Speaker 0: Wenn du mit verrückt absolut super übelst, genial und originell meinst, ja, teilte ich ihm mit einem absolut unschuldigen Grinsen mit.
Speaker 0: Regulus murmelte etwas, das ich nicht verstand, und wenn ich mir seinen Gesichtsausdruck zu ansah, dann war das vermutlich auch besser so.
Speaker 0: Ich konnte deutlich sehen, dass er mit sich rang.
Speaker 0: Einerseits war er sauer auf mich, andererseits wusste er, wozu das führen konnte, und außerdem hatte es ihm meiner Meinung nach die Sprache verschlagen.
Speaker 0: Hör mal, es ist doch nichts passiert.
Speaker 0: Aber wenn du glaubst, dass ich dich diesen Idioten überlassen werde, dann hast du dich geschnitten, teilte ich ihr mit.
Speaker 0: Regulus atmete einmal tief durch, dann wandte er sich wieder mir zu.
Speaker 0: Okay, sagte er.
Speaker 0: Aber bemühte ich wenigstens Ärger aus dem Weg zu gehen.
Speaker 0: Ich nickte ernst.
Speaker 0: Und dann?
Speaker 0: Dann war es mit der Ernsthaftigkeit wieder vorbei, denn ich entdeckte ein altes Zauber-Schach-Set.
Speaker 0: Das beschäftigte uns erst einmal.
Speaker 0: Etwas später, es war schon Abend, hob ich plötzlich den Kopf.
Speaker 0: Irgendetwas stimmte nicht.
Speaker 0: Es war wie damals in der Winkelgasse vor dem Todesserangriff und doch ganz anders.
Speaker 0: Die Elemente wollten meine Aufmerksamkeit, doch als ich in mich hinein lauschte, war da noch etwas anderes.
Speaker 0: Schachmat, verkündete Regulus in diesem Moment.
Speaker 0: Mein Blick wanderte auf das Spielfeld, wo die weißen Figuren fast gänzlich zertommert waren und die Schwarzen bedrohlich vorrückten.
Speaker 0: Gerade hackte ein schwarzer Läufer dem weißen König den Kopf ab.
Speaker 0: Ein schwarzer, dunkler, böser Läufer, ein Überläufer, der wichtigste Teil der hellen Seite wurde getroffen.
Speaker 0: Ich sprang auf.
Speaker 0: Mit einem Mal wusste ich, was mein mieses Gefühl zu bedeuten hatte.
Speaker 0: Ragalos, ich habe keine Zeit für Erklärungen, aber ich muss sofort nach Gottwilks Hollow, teilte ich ihm wie paralysiert mit, nur Sekunden später war ich auch schon disappariert.
Speaker 0: Halleluja, wie kann man nur dermaßen aneinander vorbeireden?
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Kaum, dass ich angekommen war, sah ich mich auch schon hektisch um.
Speaker 0: Und was ich sah, konnte ich einfach nicht fassen.
Speaker 0: Das Haus der Potters in Trümmern.
Speaker 0: Und niemand war zu hören oder zu sehen.
Speaker 0: In dem Moment sah ich seriös um die Ecke kommen.
Speaker 0: Eine unbändige Wut breitete sich in meinem Bauch aus.
Speaker 0: Dieses Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr gespürt.
Speaker 0: Das Gefühl, dass die Elemente die Kontrolle übernehmen wollten, dass sie töten wollten.
Speaker 0: Dieses Gefühl hatte ich zu unterdrücken gelernt.
Speaker 0: Mit Serious Hilfe.
Speaker 0: Aber jetzt fragte ich mich eines.
Speaker 0: Wollte ich das gerade überhaupt?
Speaker 0: Wenn er sie wirklich verraten hatte.
Speaker 0: Wenn er uns verraten hatte.
Speaker 0: Wenn er mich verraten hatte.
Speaker 0: Als Serious mich entdeckte, blieb er ruckartig stehen und sah mich unglaublich an.
Speaker 0: Ich kann nicht fassen, dass du dich tatsächlich für deren Seite entschieden hast.
Speaker 0: wie für mir wütend entgegen.
Speaker 0: So, so, jetzt war ich also schuld, weil ich keine Todesserin war?
Speaker 0: Musst du gerade sagen, brüllte ich genauso wütend zurück.
Speaker 0: In meinen Augen loderte ein wütendes Feuer.
Speaker 0: Von Grün waren sie ungefähr so weit entfernt wie, naja, wie Rot von Grün eben.
Speaker 0: Viel fehlte nicht mehr und ich würde einfach alles und jeden im näheren Umkreis in einen Haufen Asche verwandeln.
Speaker 0: Aber hier war nur serious.
Speaker 0: Warum also dagegen ankämpfen?
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Ich hatte sie bei den Todessern gesehen, ja, aber ich konnte einfach nicht fassen, dass sie tatsächlich die Dreistheit besaß, hier aufzutauchen, nach allem, was sie ihnen angetan hatte, nach ihrem Verrat.
Speaker 0: Ihre Augen glüten rot und ihre Haare sprühten Funken und ich wusste, ich sollte hier weg, wenn mir mein Leben lieb war.
Speaker 0: Nur war mir das im Moment egal.
Speaker 0: James war tot.
Speaker 0: Ich hatte es mit eigenen Augen gesehen und Lily wohl auch.
Speaker 0: Zumindest hatte sie nicht auf meinen Ruf reagiert.
Speaker 0: Ich war überhaupt nur deshalb wieder herausgekommen, weil ich etwas gehört hatte.
Speaker 0: Ich konntest du nur.
Speaker 0: Lilly und James waren deine Freunde.
Speaker 0: Du warst ihr Liebe meines Lebens, verdammt.
Speaker 0: Und du hast nichts Besseres zu tun, als dich mit meinem Bruder zusammen zu tun und sie an die Todesser zu verraten, schrie ich ihr Wut entbrannt entgegen.
Speaker 0: Ich konnte es immer noch nicht fassen.
Speaker 0: Valéria's Sicht.
Speaker 0: In meinen händenbaren, lodernde Flammen erschienen, bereit zu vernichten.
Speaker 0: Doch bei seinen Worten fehlen sie in sich zusammen und ich starte ihn verwirrt an.
Speaker 0: Woah, woah, woah, woah, woah, warte!
Speaker 0: Spuh noch mal zurück, was soll ich getan haben?
Speaker 0: Stieß ich unglaublich hervor.
Speaker 0: Das wiederum schien serious zu verwirren, was mich noch mehr verwirrte.
Speaker 0: Du hast Lily und James an Voldemort verraten, widerholte er, aber er klang weit nicht mehr so sicher wie zuvor.
Speaker 0: Ich?
Speaker 0: Ich hab nichts dergleichen getan, empörte ich mich.
Speaker 0: So eine Frechheit, das zu behaupten, wo er doch selbst... Oh, langsam dämmerte mir, wo das Problem lag.
Speaker 0: Ich hab dich doch gesehen, dich und Regulus bei dem Todesser treffen, ließ Sirius nicht locker.
Speaker 0: Ja, weil er so blöd war und sich fangenl hat lassen.
Speaker 0: und überhaupt woher weiß ich denn, dass du nicht der Verreiter bist, erkundigte ich mich.
Speaker 0: Mittlerweile hatten meine Augen wieder ihre normale Farbe angenommen und ich sah ihn fragend an.
Speaker 0: Es wäre zu offensichtlich gewesen, mich als Geheimnis wahrer zu nehmen.
Speaker 0: Daher habe ich gesagt, jemand anderes wäre besser und ich habe dich vorgeschlagen.
Speaker 0: Haben sie dich nicht gefragt, klärte Sirius mich auf.
Speaker 0: Und nein, das hatten sie ganz und gar nicht.
Speaker 0: Ich schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Sirius rundete die Stirn und überlegte laut.
Speaker 0: Aber wenn ich nicht der Verräter bin, und du auch nicht, wer ist es dann?
Speaker 0: Vervollständigte ich seinen Gedanken.
Speaker 0: Wir warfen uns einen Blick zu, Und plötzlich huschte ein Ausdruck der Erkenntnis über Sirius' Gesicht.
Speaker 0: Im selben Moment tauchte auch in meinem Kopf ein Name auf.
Speaker 0: Peter Pettigrew.
Speaker 0: Neunzehn.
Speaker 0: Baby Alarm.
Speaker 0: Harry schlichtet unseren Streit.
Speaker 0: Valerias sicht.
Speaker 0: Ich schnappe ihn mehr, stieß Sirius wütend hervor.
Speaker 0: Wen er meinte, war mir klar, aber so nicht.
Speaker 0: Von wegen, er gehört mir, empörte ich mich.
Speaker 0: Du bleibst schön hier, das gibt Ärger also.
Speaker 0: versuchte Sirius meine Meinung zu ändern.
Speaker 0: Eigentlich müsste er mich lange genug kennen, um zu wissen, dass das sinnlos war.
Speaker 0: Ich öffnete gerade den Mund, um zu widersprechen, als ein durchdringender Schrei die Stille durchbrach.
Speaker 0: Es war der Schrei eines Babys.
Speaker 0: Harry!
Speaker 0: flüsterte ich umgläubig.
Speaker 0: Dann drehte ich mich auf dem Absatz um und lief ins Haus.
Speaker 0: Sirius war nur ein paar Schritte hinter mir.
Speaker 0: Als ich das Zimmer betrat, blieb ich wie angewurzelt stehen.
Speaker 0: Sirius hinter mir tat es mir nach.
Speaker 0: Da lag sie.
Speaker 0: Lilly.
Speaker 0: Ihre Augen waren weit geöffnet und starten ins Leere.
Speaker 0: So sollte das nicht sein, nicht Lily, die doch immer so lebensfroh gewesen war.
Speaker 0: Eine einsame Träne bahnte sich ihren Weg über meine Wange, doch dann fehl mein Blick auf Harry.
Speaker 0: Er stand in seinem Bettchen und starte mich mit großen Augen an.
Speaker 0: Serious lief sofort zu ihm und hob ihn hoch, tatsächlich schien er unversehrt zu sein.
Speaker 0: Wie?
Speaker 0: Wie ist das möglich?
Speaker 0: stieß ich fassungslos hervor.
Speaker 0: Sirius schüttelte nur den Kopf, er hatte auch keine Ahnung.
Speaker 0: In dem Moment entdeckte ich eine blitzförmige Narbe auf Harry Stirn.
Speaker 0: Bei Merlin's Bart!
Speaker 0: Mein Blick traf den von Sirius und wir wussten beide, was das zu bedeuten hatte.
Speaker 0: Lord Voldemort war weg, er war gescheitert.
Speaker 0: Es hatte viele Opfer gegeben, doch Harry war keines von ihnen geworden, warum auch immer.
Speaker 0: Doch dann gab es da immer noch jemanden, der frei und am Leben war.
Speaker 0: Ich hatte gedacht, Serious wäre der Geheimniswahrer gewesen und ich war seine Freundin.
Speaker 0: Warum also sollten die anderen anders denken?
Speaker 0: Was wiederum hieß, dass sie den Falschen hassen würden und der eigentliche Schuldige würde ungestraft davon kommen.
Speaker 0: Nicht mit mir.
Speaker 0: Behalte du Harry, ich kümmere mich um ihn, teilte ich Serious mit.
Speaker 0: Natürlich war das genau der Moment, in dem er mir Harry in die Hand drückte.
Speaker 0: Nein, du passt auf Harry auf, ich erledige das, widersprach er.
Speaker 0: Harry schaute interessiert zwischen uns hin und her, während wir ein hitziges Gespräch, das kaum über die Worte nein du und nein ich hinausging, führten.
Speaker 0: Valeria!
Speaker 0: Sirius!
Speaker 0: Harry!
Speaker 0: Also ist es wahr, stieß Hagrid, der in just dem Moment neben uns auftauchte, überrascht hervor.
Speaker 0: Wir treten uns zu ihm um.
Speaker 0: Ich soll Harry zu seinen einzigen, lebenden Verwandten bringen, Befehl von Dumbledore, zahlte der Halbriese uns mit.
Speaker 0: Ich schaute zu Serious.
Speaker 0: Dieser erwiderte meinen Blick.
Speaker 0: Wir dachten beide dasselbe.
Speaker 0: Wenn Harry in Sicherheit war, dann konnten wir volles Risiko eingehen.
Speaker 0: Dann konnten wir Lilly und James rechen.
Speaker 0: Denn wir würden Ärger kriegen.
Speaker 0: Auf jeden Fall.
Speaker 0: Doch das war es wert.
Speaker 0: Ich drückte Hackwood Harry in die Hand und dieser machte sich auf den Weg.
Speaker 0: Serious hatte ihm sogar sein Fliegen des Motorrad gegeben, was mir noch einmal vor Augen führte, wie ernst die Lage war.
Speaker 0: Ich drehte mich zu Serious um.
Speaker 0: Wohin jetzt?
Speaker 0: erkundigte ich mich in der Hoffnung, dass er einen Plan hatte.
Speaker 0: Ich wüsste da tatsächlich eine Gegend, wo er sein könnte.
Speaker 0: Ich glaube nicht, dass er weiß, dass ich es weiß.
Speaker 0: Also wäre es einen Versuch wert, denke ich.
Speaker 0: Aber nochmal, das gibt Ärger, also vielleicht solltest du lieber mit einem vernichtenden Blick brachte ich ihn zum Verstummen.
Speaker 0: Dann apparierten wir.
Speaker 0: Zwanzig.
Speaker 0: Askerbahn war eigentlich noch nie ein Reiseziel von mir, aber naja.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Da war er.
Speaker 0: Pete, eh, Pettigrew, dieser elende Verräter, diese dreckige Ratte, vor Wutzittern stand ich am Eingang zur Gasse, well direkt neben mir.
Speaker 0: Peter blickte uns angsterfüllt an, aber auch irgendwie schuldbewusst?
Speaker 0: Tja, das hätte er sich vorher überlegen sollen.
Speaker 0: Jetzt, wo sie tot waren, war es zu spät.
Speaker 0: Er war der Grund, warum mein bester Freund und seine Frau tot waren.
Speaker 0: Er war der Grund, warum Harry jetzt beim Muggeln aufwachsen musste.
Speaker 0: Er war der Grund, warum dieser ganze Mist passierte.
Speaker 0: Und er würde bezahlen, so war ich hier stand.
Speaker 0: Peter, warum, stieß ich hier vor.
Speaker 0: Ich konnte es immer noch nicht ganz fassen.
Speaker 0: Der angesprochene Murmelte etwas Unverständliches, dann richtete er mit zitternder Hand den Zauberstab auf uns.
Speaker 0: Und da wusste ich, worauf es hinauslaufen würde.
Speaker 0: Lily und James!
Speaker 0: Serious?
Speaker 0: Well, wie konntet ihr nur?
Speaker 0: – lief Pettigrew gespielt, unglaublich und traurig.
Speaker 0: Noch bevor ich überhaupt realisieren konnte, was hier abging, feuerte er einen sprengen Fluch auf uns ab und das letzte, was ich von ihm sah, war eine Ratte, die sich durch die Kanalisation davon machte.
Speaker 0: Valeria's Sicht.
Speaker 0: Nein, das konnte nicht sein!
Speaker 0: Es durfte nicht!
Speaker 0: Er durfte nicht entkommen!
Speaker 0: Und doch war er schon weg.
Speaker 0: Und ich, ich wurde von der Wut über Mann, die mich schon die ganze Zeit gepackt hatte und das mir unmöglich machte, mich an der zugegeben nicht sehr wortreiche Unterhaltung zu beteiligen.
Speaker 0: Nein, brüllte ich außer mir vor Zorn.
Speaker 0: Aus meinen Haaren stoben Funken, auf meinen Händen knisterte ein mörderisches Feuer und in meinen Augen loderten heiße Flammen.
Speaker 0: Dann sah ich nur noch rot und ich verwandelte mich vollständig in einen Elementarier.
Speaker 0: Das war schon so lange nicht mehr passiert, aber jetzt war es soweit.
Speaker 0: Der Hass hatte mich übermand, doch ich nahm es kaum war.
Speaker 0: Nur undeutlich spürte ich, wie ich in alle Richtungen Flammen schickte und dass die Leute, die von der Explosion unbeschadet geblieben waren, schreiend davon liefen.
Speaker 0: Alle bis auf einen.
Speaker 0: Serious versuchte, näher an mich heranzukommen und mich mit Worten zur Rückverwandlung zu bewegen.
Speaker 0: Da war ich mir sicher, doch meine Ohren drönten und ich konnte ihn nicht verstehen.
Speaker 0: Ich wusste, ich musste mich zurückverwandeln, sonst könnte das mein Ende bedeuten.
Speaker 0: Doch ich konnte nicht.
Speaker 0: Und dann kamen die Auroren.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Alles ging schief.
Speaker 0: Patty Groover entkommen, Well schien mich nicht zu hören, und dann tauchten auch noch die Auroren auf.
Speaker 0: Wir waren sowas von am Arsch.
Speaker 0: Als sie Well in ihrer feurigen Gestalt erblickten, wichen sie geschockt zurück, doch sie fingen sich schnell wieder.
Speaker 0: Mit gezückten Zaubersterben kamen sie auf uns zu.
Speaker 0: Ergeben sie sich und kamen sie mit erhobenen Händen hierher.
Speaker 0: Sie haben keine Chance, brüllte einer der Auroren.
Speaker 0: Keine Reaktion von Well.
Speaker 0: mich schienen sie als kleinere Gefahr anzusehen, zumindest wurde ich weitestgehend ignoriert.
Speaker 0: Einer der Errohren flüsterte seinen Kollegen etwas zu und dieser nickte.
Speaker 0: Ein ganz übles Gefühl machte sich in meiner Markengegend breit.
Speaker 0: Nur Sekunden später flogen Lichtplätze durch die Luft.
Speaker 0: Sonnenlicht!
Speaker 0: Das durfte doch wohl nicht wahr sein!
Speaker 0: Lass sie sofort in Ruhe!
Speaker 0: Hey!
Speaker 0: Lass das!
Speaker 0: Sie können doch nichts dafür!
Speaker 0: brüllte ich in dem Versuch, den Lärm zu übertönen, vergeblich.
Speaker 0: Ich stellte mich ihnen in den Weg.
Speaker 0: Aber alles, was das bewirkte, war, dass ich verhaftet wurde.
Speaker 0: Ohne weitere Umschweife wurden mir Handschellen angelegt, sie nahmen mir meinen Zauberstab ab und dann musste ich mit ansehen, wie sie sich über Well hermachten.
Speaker 0: Über meine Well.
Speaker 0: Sie musste sich beruhigen, denn sonst würde sie womöglich nicht in Askerbahn, sondern im Nachleben landen.
Speaker 0: Verzweifelt Ressich an meinen Fesseln, aber außer Schreien konnte ich nichts tun.
Speaker 0: Und das war ein schreckliches Gefühl.
Speaker 0: Man kann sagen, was man will, aber die, die leben, haben es am schwersten.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Unruhig, tigerte ich auf und ab.
Speaker 0: Es war schon Stunden her, das Welle mir gesagt hatte, dass sie nach Gottricks Hollow musste.
Speaker 0: Genauso lange war es auch schon her, dass sie mir nicht gesagt hatte, was sie dort wollte.
Speaker 0: Keine Zeit für Erklärungen.
Speaker 0: Schön, aber ich hätte doch mitkommen können.
Speaker 0: Ich hätte helfen können.
Speaker 0: Aber nein.
Speaker 0: Jetzt stand ich hier und wusste nicht, was ich tun sollte.
Speaker 0: Mittlerweile konnte sie schon sonst wo sein, und ich wusste ganz genau, dass sie nicht wollen würde, dass ich mich schon wieder in ihre Angelegenheiten einmische, zumal ich keine Ahnung hatte, um was es eigentlich ging.
Speaker 0: Also lief ich Walter auf und ab, machte mir Sorgen und aus Schokolade.
Speaker 0: Das war leider so ziemlich das Einzige, was ich gerade tun konnte.
Speaker 0: Außerdem erinnerte es mich an Well.
Speaker 0: Ich hatte noch mit keiner Person mehr Schokolade gegessen als mit ihr.
Speaker 0: Irgendwann kam eine Eule mit der neusten Ausgabe des Tagespropheten zum Fenster herein geflattert, Ich bezahlte sie und ließ meinen Blick lustlos über die erste Seite wandern.
Speaker 0: Plötzlich stockte ich.
Speaker 0: Oh nein.
Speaker 0: Oh nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
Speaker 0: Verräter sind näher, als man denkt, Rückkehr der Elementarier, Sturz des dunklen Lords und Heldentod waren nur ein paar der Schlagzeilen, die es dort zu lesen gab.
Speaker 0: Auch ohne die Artikel zu lesen, wusste ich, was passiert war.
Speaker 0: Trotzdem tatte ich es, und danach hatte ich mich nur noch in ein noch größeres Häufchen Elend verwandelt.
Speaker 0: Fakt war, ich hatte so eben alle Freunde verloren, die ich jemals gehabt hatte.
Speaker 0: Willi und James, Peter... Wieso musste er auch so dumm sein und versuchen, das allein mit ihnen aufzunehmen?
Speaker 0: Well und serious, warum nur?
Speaker 0: Warum hatten sie uns den Rücken gekehrt?
Speaker 0: Auch egal, von mir aus sollten sie in Askerbahn verrotten, für mich waren sie gestorben.
Speaker 0: Und Harry?
Speaker 0: Was war mit Harry?
Speaker 0: Er lebte, wer man dem, was im Tagespropheten stand, glauben konnte.
Speaker 0: Aber wie?
Speaker 0: Und wo?
Speaker 0: verdammt nochmal?
Speaker 0: Das Begräbnis fand noch in den folgenden Tagen statt.
Speaker 0: Ich kam nicht.
Speaker 0: Ich wollte, aber ich konnte nicht.
Speaker 0: Ich wusste, wie die Leute mich anschauen würden, vorwurfsvoll.
Speaker 0: Ich hätte es verhindern müssen, ich hätte statt ihnen sterben sollen.
Speaker 0: Wieso blieb ausgerechnet ich zurück, ein Monster, ein Wehrwolf?
Speaker 0: Und selbst wenn die Leute das nicht denken würden, ich dachte es, und das reichte voll und ganz aus.
Speaker 0: Schließlich raffte ich mich doch dazu auf und besuchte die Gräber.
Speaker 0: Ich stand da, in düsteren Gedanken versunken und konnte immer noch nicht fassen, dass unter diesem Haufen Dreck meine besten Freunde liegen sollten.
Speaker 0: Lilly, die immer so lebensfroh gewesen war.
Speaker 0: Sie liebte doch das Licht und strahlte Freude aus.
Speaker 0: Sie war immer so hoffnungsvoll und ein richtiger Sonnenschein.
Speaker 0: Unter der Erde ging das doch alles verloren.
Speaker 0: James, mit seiner großen Klappe.
Speaker 0: Was würde ich jetzt alles dafür geben, einen seiner ewig langen Monologe über den neuesten Besen zu hören zu bekommen?
Speaker 0: Und Peter?
Speaker 0: Wieso hatte ich eigentlich immer gedacht, er wäre ein Feigling?
Speaker 0: Er war der Mutigste von uns allen gewesen.
Speaker 0: Aber jetzt... Jetzt war es zu spät.
Speaker 0: Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch.
Speaker 0: Es waren Schritte.
Speaker 0: Ich fuhr herum, und was ich erblickte, ließ meine angestaute Wut um ein Zehnfaches wachsen.
Speaker 0: Du!
Speaker 0: stieß ich unglaublich hervor.
Speaker 0: Ja, ich kam es tonlos zurück.
Speaker 0: Zweiundzwanzig.
Speaker 0: Gemeinsame Feinde machen keine Freunde, aber zumindest so was Ähnliches.
Speaker 0: Remus Sicht.
Speaker 0: Aber du bist tot!
Speaker 0: stieß ich fassungslos hervor.
Speaker 0: Es war einfach nicht möglich.
Speaker 0: Er war tot, das wusste ich.
Speaker 0: Und doch stand er jetzt vor mir.
Speaker 0: Regulus Black höchstpersönlich.
Speaker 0: Was konnte er nur wollen?
Speaker 0: Offensichtlich bin ich das nicht, erwiderte er.
Speaker 0: Was willst du?
Speaker 0: fragte ich immer noch auf der Hut, den Zauberstab fest in der Hand.
Speaker 0: Black öffnete den Mund und schloss ihn wieder.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, das weiß ich gar nicht so genau, meint er dann.
Speaker 0: Haha, genau.
Speaker 0: Du tauchst also einfach so hier auf, ohne Grund?
Speaker 0: Gab ich zurück, wobei mein Unglauben deutlich in meiner Stimme mitschwang.
Speaker 0: Er gab keine Antwort.
Speaker 0: Es denken eh schon alle, dass du tot bist, und du bist ein Todesser.
Speaker 0: Was sollte mich davon abhalten, dich hier und jetzt umzubringen, sagt ich kalt.
Speaker 0: Naja, genau genommen gibt es schon so was wie einen Grund, warum ich hier bin.
Speaker 0: Wir kennen uns eigentlich nicht, aber ich brauche Hilfe.
Speaker 0: Und sonst ist nun einmal keiner mehr da, lautete die rätselhafte Antwort.
Speaker 0: Ich liest den Zauberstab kein Stück sinken und durchborte ihn ferm nicht mit Blicken.
Speaker 0: Er starte genauso stur zurück.
Speaker 0: – Ach ja?
Speaker 0: Und bei was brauchst du bitte meine Hilfe?
Speaker 0: fragte ich schließlich.
Speaker 0: – Ich und meine Neugier.
Speaker 0: – Es geht um Serious und Well, setzte er an, doch weiter kam er nicht.
Speaker 0: Mit zwei großen Schritten war ich bei ihm und warf ihn einfach um.
Speaker 0: Wie konnte er es wagen, ihren Namen zu nennen?
Speaker 0: Hier, wo Lilly und James begraben lagen?
Speaker 0: Ich war so wütend, dass ich nicht einmal daran dachte, meinen Zauberstab zu verwenden.
Speaker 0: Ich wollte ihn einfach nur noch leiden sehen.
Speaker 0: Besinnungslos schlug ich auf ihn ein, immer und immer wieder.
Speaker 0: Zu meiner Überraschung versuchte er nicht einmal, sich zu wehren.
Speaker 0: Du verstehst nicht.
Speaker 0: Sie sind unschuldig, wirkte er hervor.
Speaker 0: Mitten im Schlag hielt ich inne.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Regulus sicht.
Speaker 0: Ouch!
Speaker 0: Verdammt, wieso konnte der so dermaßen fest zuschlagen?
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Speaker 0: Er starte mich unglaublich an.
Speaker 0: Es war der Blick von jemandem, der seinen Ärger und seinen Schmerz gerade erfolgreich auf jemanden gerichtet hatte.
Speaker 0: Der jemanden gefunden hatte, der ihn verdiente.
Speaker 0: Und der jetzt den Boden verloren hatte und wieder nicht wusste, wohin mit all der Wut.
Speaker 0: Sie waren es nicht.
Speaker 0: Ich kenne well.
Speaker 0: Sie ist auf jeden Fall nicht die Verräterin.
Speaker 0: Und wenn sie es nicht ist, dann ist es serious auch nicht, sonst würde er nicht mehr leben, versuchte ich, meine Schlussfolgerung zu erklären.
Speaker 0: Klar, vom kompletten Überblick über die Lage war ich ungefähr so weit entfernt wie vom Mond.
Speaker 0: Aber in paar Dinge wusste ich zumindest mit Sicherheit.
Speaker 0: Alem voran, dass die Dementoren jetzt die Falschen festhieten.
Speaker 0: Dann ging mir noch etwas ganz anderes auf.
Speaker 0: Ich hatte keine Ahnung, was Lupin alles wusste und was nicht.
Speaker 0: Nur zu Sicherheit sollte ich ihn vielleicht mal aufklären, denn wer glaubte schon einem Todesser?
Speaker 0: Äh, übrigens, ich bin kein Todesser mehr, falls du das denkst.
Speaker 0: Und wel….
Speaker 0: naja, sie ist ein Elementarier, aber sie ist definitiv auf unserer Seite und….
Speaker 0: Walter kam ich mit meinen Erklärungen nicht, denn Lupin unterbrach mich.
Speaker 0: Das mit Well weiß ich schon längst black.
Speaker 0: Und was dich angeht, wir werden sehen.
Speaker 0: Denn wenn du die ganze Zeit schon auf unserer Seite warst, wo warst du dann?
Speaker 0: Du hättest helfen können, warf er mir vor.
Speaker 0: Oh, ich hab geholfen.
Speaker 0: Hock Ruckse, sagt dir der Begriff was.
Speaker 0: Ich und Well sind auf der Jagd nach den sieben, die er erschaffen hat, schon seit Ewigkeiten, stellte ich fest.
Speaker 0: Er musterte mich prüfend und antwortete dann.
Speaker 0: Okay, nehmen wir mal an, ich glaub dir das.
Speaker 0: Dann ist das jetzt auch egal, denn wenn du wirklich recht hast, wenn Well und Sirius unschuldig sind, dann müssen wir sie da rausholen, vollendete ich seine Überlegung.
Speaker 0: Ja, das würden wir.
Speaker 0: Wir würden sie retten, und dann würden wir den Dunklen Lord endgültig vernichten.
Speaker 0: So war ich hier stand.
Speaker 0: Epilogue.
Speaker 0: Eine schwarzharige Frau wurde von Fesseln aus Sonnenlicht, deren Enten aus den Zauberstäben mehrerer Zauberer kamen vorangetrieben.
Speaker 0: Ein ebenso schwarzhariger Mann störperte neben ihr her.
Speaker 0: »Well geht's dir gut«, zischte er ihr besorgt zu.
Speaker 0: Ihr angesprochenen nickte nur, aber es war klar zu erkennen, dass dem eben nicht so war.
Speaker 0: Sie wirkte ganz blass und zuckte jedes Mal zusammen, wenn die Fesseln ihrer Hände noch mehr berührten.
Speaker 0: Irgendwann schlossen sich ihrer Prozession auch noch dem Mentoren an, die hungrig um sie herumschwebten.
Speaker 0: »Es tut mir so leid, ich hätte dich da nicht mit reinziehen sollen«, meinte der Mann.
Speaker 0: Die Frau, Well, drehte sich zu ihm um.
Speaker 0: Die plötzliche Bewegung schien die anderen Zauberer fast zu Tode zu erschrecken.
Speaker 0: Wenn mir jetzt gut so serious, sagte sie leise aber bestimmt.
Speaker 0: Ich bin hier, weil ich das so wollte.
Speaker 0: Nichts, was du hättest tun können oder sagen können, hätte daran etwas geändert.
Speaker 0: Also hör sofort mit dieser negativen Einstellung auf.
Speaker 0: Davon werden wir in nächster Zeit noch genug haben.
Speaker 0: Ihre Befürchtungen bewahrheiteten sich in just diesem Moment, denn sobald sie sich in einem käfig aus purem Licht befand, Übernahmen die Dementoren und die Zauberer zogen ab, so schnell sie konnten.
Speaker 0: Fast augenblicklich überfiel die beiden Gefangenen eine Mutlosigkeit, wie sie sie noch nie gefühlt hatten.
Speaker 0: Sie würden hier nie wieder wegkommen.
Speaker 0: Doch als ich ihre Blicke für einen Moment trafen, wurde ihnen etwas entscheidendes klar.
Speaker 0: Sie waren unschuldig und ihre Mission war noch nicht abgeschlossen.
Speaker 0: Und solange sie ihr Ziel klar vor Augen hatten, würden sie einen Weg finden, komme, was da wolle, denn dies War nicht das Ende.
Speaker 0: Zumindest nicht das Ehre.
Speaker 0: Prolog.
Speaker 0: Im Legusta-Weg IV ging es trotz der späten Stunde wild her, was nicht zuletzt an den beiden schreienden Babys lag.
Speaker 0: Das schwarzhaarige Baby versuchte von dem anderen wegzukommen, das wie Wild herumbrüllte.
Speaker 0: Wernon?
Speaker 0: Wernon, komm schnell!
Speaker 0: Harry älgert schon wieder unser Diddy-Spätzchen!
Speaker 0: brüllte eine große Frau, Betunia Dursley gerade.
Speaker 0: Andere hätten das vielleicht etwas anders gesehen, denn es war in der Tat der Fall, dass Petunias Deddy Spätzchen es auf Harry abgesehen hatte und nicht umgekehrt.
Speaker 0: Mit seinem jungen Alter von noch nicht einmal zwei Jahren war es seine liebste Beschäftigung mit Harry zu raufen, was dieser überhaupt nicht toll fand.
Speaker 0: Doch Harry war klein und Dudley war dick, deshalb konnte er Verstecke erreichen, an die Dudley nicht herankam.
Speaker 0: Auch an diesem Tag hatte er sich in eine besonders kleine Nische verkrochen und schrie ununterbrochen.
Speaker 0: Was er da schrie, ging beinahe im Lärm von Dudley's Wut-Anfall unter, doch wenn man sich anstrengte, konnte man es doch verstehen.
Speaker 0: Es waren zwei Namen immer und immer wieder diese beiden Namen.
Speaker 0: Ba und Sirius.
Speaker 0: Wir hätte er auch ahnen können, dass sich eben diese beiden Belle und Sirius gerade in einer überaus verzwickten Lage befanden, und das irgendwo mitten in der Nordsee umzengelt von Dementoren.
Speaker 0: Doch so hoffnungslos ihre Lage auch erscheinen mochte, sie würden nicht aufgeben.
Speaker 0: Tag und Nacht überlegten sie, was zu tun sei.
Speaker 0: Natürlich setzten ihnen die Dementoren zu, aber sie wollten ja auch nicht glücklich sein, sie wollten Rache.
Speaker 0: Rache für ihre toten Freunde.
Speaker 0: Und so dachten sie, wenn sie nur nicht aufgaben.
Speaker 0: dann würden sie diese auch früher oder später bekommen.
Speaker 0: Kapitel I. Gefängnisausbruch für Anfänger.
Speaker 0: Valéria's Sicht.
Speaker 0: Hier waren wir also in Ascaphan.
Speaker 0: Ich schielte immer wieder zu Sirius hinüber, der mir gegenüber in einer Zelle hockte und wie ein Häufchen elend aussah.
Speaker 0: Na gut, das tat ich vermutlich auch.
Speaker 0: Leider schien mindestens einer der Auroren über Elementarier Bescheid zu wissen, denn ansonsten wäre der Sonnenlicht Zauber und die Tatsache, dass sich in einem Käfig, der von Sonnenlicht umgeben war, saß, schon ein ziemlich großer Zufall gewesen.
Speaker 0: Ich überlegte hin und her, aber was konnten wir nur tun?
Speaker 0: Denn das war ja das Problem, wir konnten nichts tun, außer hier zu sitzen und darauf zu warten, dass uns die Anwesenheit der Dementoren wahnsinnig machte und wir zu hoffnungslosen Zombies wurden.
Speaker 0: Wenn die vom Ministerium nicht sogar noch auf die Idee kamen, dass uns so ein Dementorenkurs überhaupt nicht schaden würde.
Speaker 0: Tatsächlich hatte sich jegliches Glück in mir bereits verflüchtigt.
Speaker 0: Allerdings gab es immer noch zwei Dinge, die mich antrieben.
Speaker 0: Einerseits war der Sirius.
Speaker 0: Ich musste es irgendwie schaffen, den Mann, den ich liebte, hier herauszubekommen, denn das hatte er nicht verdient.
Speaker 0: Und dann war da noch diese nagende Wut, dieser Durst nach Hache.
Speaker 0: Diese elende, ratepätige Ruhe entkommen, und nun war er an unserer Lage schuld, so wie er auch am Tod von Lily und James die Schuld trug.
Speaker 0: Dafür würde er büßen.
Speaker 0: Die Menschen betrauerten seinen angeblichen Tod als Heldentod, aber ich würde dafür sorgen, dass er das bekam, was er verdiente.
Speaker 0: Ich würde dafür sorgen, dass die Gerechtigkeit wieder hergestellt werden würde.
Speaker 0: Und wenn es das Letzte sein sollte, was ich tat, dann war das eben so.
Speaker 0: Ich würde es trotzdem tun.
Speaker 0: Nur musste ich dazu erst einmal hier rauskommen.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Wir mussten hier raus.
Speaker 0: Das war zwar leichter gesagt als getan, aber es war so.
Speaker 0: Das Problem war nur, dass ich hier sicher nicht ohne Well verschwinden würde.
Speaker 0: Wie ich entkommen konnte, wusste ich nämlich schon.
Speaker 0: Zu meinem Glück hatte nie jemand Well und Lilly ausgenommen vom Geheimnis der Rumtreiber erfahren.
Speaker 0: Inklusive dem Teil in dem James diese Mese Ratte und ich an die Magie geworden waren.
Speaker 0: Dementsprechend hatten sie dafür Vorkehrungen getroffen.
Speaker 0: Das war eigentlich meine Chance, aber, well, serious, ich habe eine Idee, wie wir hier rauskommen, zischte sie mir in dem Moment von ihrem Sonnenlichtkäfig aus zu.
Speaker 0: Das war gut.
Speaker 0: Offensichtlich war ich nicht der Einzige, der sich darüber den Kopf zerbrach.
Speaker 0: Naja, Idee ist übertrieben, aber der Käfig hält mich nur so lange gefangen, wie das Sonnenlicht hier ist.
Speaker 0: Und das gibt durchaus Orte, zu denen einfach kein Sonnenlicht durchdringt.
Speaker 0: Zu unserem Glück ist zu ein Ort gleich in der Nähe, erklärte sie aufgeregt.
Speaker 0: Sie sah mich so an, als sollte ich wissen, was gemeint war, tat ich nun leider nicht, bewirb schaute ich zurück.
Speaker 0: Ja, also ich könnte als Hund flüchten, denke ich mal, aber wo zur Hölle soll dieser sonnenlichtlose Ort sein, gab ich zurück.
Speaker 0: Ein klitzekleines Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht und ihre grünen Augen funkelten gefährlich.
Speaker 0: Das bekam man hier in Askaphan wohl eher selten zu sehen.
Speaker 0: Na, dort, wo es ganz dunkel ist.
Speaker 0: Am Meeresgrund, teilte Vanir triumphierend mit.
Speaker 0: Und mir stockte fast das Herz.
Speaker 0: Ich sollte sie im Meer versenken?
Speaker 0: Kapitel II.
Speaker 0: Mit Plänen ist es so eine Sache.
Speaker 0: Valerias Sicht Jetzt hör sofort auf, so entsetzt zu schauen.
Speaker 0: Du weißt genau, dass ich unter Wasser atmen kann.
Speaker 0: Und das auch, wenn ich gerade nicht in meiner Elementarier gestalt bin.
Speaker 0: Ich bin ja auch nicht so feuer und hitzerempfindlich.
Speaker 0: klärte ich Serious auf, der mich schockiert anstarte.
Speaker 0: Also ist es dein Job, den Käfig ins Meer zu schaffen und dann zu verschwinden.
Speaker 0: Ist doch Baby einfach.
Speaker 0: Irgendwie wirkte er immer noch nicht gänzlich überzeugt.
Speaker 0: Und du bist ja da ganz sicher, wollte er wissen.
Speaker 0: Ja, also raus mit dir und ab ins Meer, bestätigte ich.
Speaker 0: Serious war auf mir noch einen zweifelnden Blick zu.
Speaker 0: Dann schrumpfte er und nur Augenblicke später saß ein schwarzer Hund an der Stelle, an der er eben noch gestanden hatte.
Speaker 0: Ich grinste.
Speaker 0: Oh ja, die Dementoren mochten jegliches Glück aus uns heraussaugen, aber wir waren so gut wie frei.
Speaker 0: Da konnten sie sich meinetwegen auf den Kopf stellen, diese Tatsache konnten auch sie nicht ändern.
Speaker 0: Der schwarze Hund Akasius schlüpfte durch die Gitterstäbe, lief auf den Käfig zu und zerrte ihn nach kurzem Zögern einfach hinter sich her.
Speaker 0: Lustig war das nicht, zumindest nicht für mich.
Speaker 0: Ich saß ja immer noch im Käfig, aber anders ging es wohl nicht, also beschwerte ich mich nicht.
Speaker 0: Die Dementoren schienen höchst verwirrt zu sein, und bis sie auch nur irgendetwas kapierten, waren wir bereits bei den Mauern angekommen.
Speaker 0: Der Hund blickte mich fragend an.
Speaker 0: Ganz klar, er hielt meinen Plan immer noch nicht gerade für Idioten sicher, eher das Gegenteil.
Speaker 0: Und er fand es gar nicht gut, dass er mich in einem Käfig im Meer versenken sollte.
Speaker 0: Jetzt mach schon, das klappt, hundertprozentig.
Speaker 0: Wir treffen uns ein Land, murmelt ich ihm zu.
Speaker 0: Als die Dementoren um eine Ecke kamen, blieb uns keine andere Wahl mehr.
Speaker 0: Siebius versetzte dem Käfig einen Schubs und machte dann selbst, dass er ins Wasser kam.
Speaker 0: Während ich noch inklusive Käfig sank und es immer dunkler wurde, konnte ich vier strampelne Pfoten erkennen, die sich in Richtung Festland entfernten.
Speaker 0: Nur zur Sicherheit hielt ich die Luft an, denn die Wahrheit war, dass ich keinen Schimmer hatte, ob ich auch in einem Licht Käfig unter Wasser atmen konnte.
Speaker 0: Und ob es einen Unterschied machte, ob es sich um Salz oder Süßwasser handelte.
Speaker 0: Oder was wusste ich?
Speaker 0: Vielleicht kam es auch auf die Einwohnerzahl von Fischen an.
Speaker 0: Naja, das wohl eher nicht.
Speaker 0: Aber trotzdem, jetzt hieß es beten, dass meine Unterwasseratmung funktionierte.
Speaker 0: Mit etwas Glück tat sie das.
Speaker 0: Wenn ich, dann nun ja, darum würde ich mich kümmern, wenn es soweit war.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Hast du gesehen, was der Tagesprophet schreibt, Black?
Speaker 0: Mit diesen Worten kam Lupien zur Tür herein, hatte ich in der Tat.
Speaker 0: Die beiden waren ausgebrochen, well und serious.
Speaker 0: Sie hatten es irgendwie geschafft, an den Dementoren vorbeizukommen.
Speaker 0: Wie war mir ein Rätsel?
Speaker 0: Ja, die beiden sind frei, antwortete ich.
Speaker 0: Ich war immer noch auf der Hut, was Lupin anging.
Speaker 0: Klar, wir standen jetzt auf derselben Seite, aber von Vertrauen oder einem Team oder gar so etwas wie Freundschaft, waren mir noch weit entfernt.
Speaker 0: Das auch, aber ich meinte danach, klärte er mich auf.
Speaker 0: Sirius wurde gesehen, gar nicht weit von Askaban an der Küste.
Speaker 0: Warum sollte er so dämlich sein und sich zeigen, dachte ich laut nach.
Speaker 0: Wieso sollte er das tun?
Speaker 0: Man müsste doch meinen, er würde sich erst einmal bedeckt halten, wenn er doch gerade erst entkommen war.
Speaker 0: Immer noch hatte ich gemischte Gefühle, wenn ich an Sirius dachte.
Speaker 0: Ja, er war mein Bruder, aber zwischen uns war so viel passiert.
Speaker 0: Ich wusste nicht, ob wir diese Kluft jemals wieder schließen würden können.
Speaker 0: Und da war da ja immer noch Well.
Speaker 0: Welche Rolle spielte sie bei der ganzen Sache?
Speaker 0: Das ist doch klar, er will damit nicht dem Ministerium sagen, wo er ist, sondern uns.
Speaker 0: Mit diesen Worten reslupeln mich aus meinen Gedanken.
Speaker 0: Und wenn das wahr war, dann würden wir jetzt wohl erst einmal eine kleine Reise machen.
Speaker 0: Bereit, trakte ich.
Speaker 0: Bereit, kam es zurück.
Speaker 0: Kapitel drei.
Speaker 0: Elementarierkräfte sind schon etwas gemein.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Tja, so toll mir der Plan auch zuerst erschienen war, mittlerweile hatte ich schon ziemlich große Bedenken.
Speaker 0: Als es nicht mehr ging, atmete ich dann doch auf und hoffte auf das Beste.
Speaker 0: Aber natürlich konnte ich nicht unter Wasser atmen.
Speaker 0: Er war auch zu schön gewesen, und der Käfig sank immer weiter.
Speaker 0: Wie wild paddelte ich herum, in dem Versuch, den Käfig doch aufzubekommen.
Speaker 0: Das Sonnenlicht war auch schon merklich schwächer geworden, aber durchdringen konnte ich es immer noch nicht.
Speaker 0: Was, wenn es auch am Grund des Meeres noch einen Rest Sonnenlicht gab?
Speaker 0: Oder was, wenn ich bis ich dort ankam, einfach ertrank?
Speaker 0: Und dabei hatte ich Sirius doch versprochen, dass das klappen würde.
Speaker 0: Er würde mich sowas von Köpfen, wenn er mich jemals in die Finger bekam.
Speaker 0: Okay, wenn dem der Fall war, dann würde er das gar nicht müssen, weil ich dann hier überlebt hätte.
Speaker 0: Hätte, hätte, Fahrradkette.
Speaker 0: Ich musste etwas tun.
Speaker 0: Und zwar jetzt.
Speaker 0: Rund um mich herum zogen Fische ihre Kreise.
Speaker 0: Und irgendwann ging mir auf, dass ich die Oberfläche zwar kaum mehr sehen konnte, es aber trotzdem Tag hell war.
Speaker 0: Wollten meine Kräfte mich irgendwie verarschen?
Speaker 0: Unter Wasser sehen konnte ich, aber Atmen war nicht drin.
Speaker 0: Es war noch nicht einmal eine halbe Minute vergangen, seit ich aufgehört hatte, die Luft anzuhalten, und mittlerweile hatte ich mehr als nur Probleme.
Speaker 0: Erstens schmeckte mehr Wasser absolut scheißlich, und zweitens sah ich schon Punkte von meinen Augentanzen vor Luftmangel.
Speaker 0: Meine Augenlieder wurden immer schwerer und schwerer, und irgendwann fielen sie ganz zu.
Speaker 0: Ich atmete ein letztes Mal ein, auf der verzweifelten Suche nach Luft.
Speaker 0: Und als ich wieder die Augen aufschlug, war ich in meiner Elementargestalt und schwebte auf der Stelle, während der Käfig immer weiter nach unten sank.
Speaker 0: Ernsthaft?
Speaker 0: Ganz offensichtlich hatte ich mittlerweile einen Tiefe erreicht, in der es keinen Sonnenlicht mehr gab.
Speaker 0: Das war ja auch gerade nochmal gut gegangen.
Speaker 0: Nur um sicher zu gehen, würde Sirius nie etwas davon erfahren.
Speaker 0: Wo wir schon dabei waren, Sirius erwartete sich ja schon auf mich.
Speaker 0: Eilig machte ich mich auf den Weg zum Festland.
Speaker 0: Um nicht gesehen zu werden, barnte ich mir meinen Weg unter Wasser.
Speaker 0: Es hatte durchaus Vorteile, ein Elementarier zu sein.
Speaker 0: Rémussicht.
Speaker 0: Wir irden schon seit Stunden an der Küste herum.
Speaker 0: Wo konnten sie nur stecken?
Speaker 0: Und wenn sie jetzt schon weg waren, es war zum Aus der Hautfahren.
Speaker 0: Plötzlich schoss etwas blitzschnell an mir vorbei.
Speaker 0: Ich fuhr herum und sah gerade noch wie Well sich mit schwungen Blacks Arme schmiss.
Speaker 0: Du Idiot, warum läufst du hier frei herum?
Speaker 0: Was, wenn dich einer sieht?
Speaker 0: murmelte sie.
Speaker 0: Äh, damit du mich findest!
Speaker 0: Und außerdem, es ist auch schön, dich zu sehen, gab Black zurück.
Speaker 0: Oh, jetzt hör' aber auf!
Speaker 0: So unhöflich war ich gar nicht, oder war ich?
Speaker 0: Auch egal, teilte sie ihm grinsend mit.
Speaker 0: Ich würde mal sagen, an den Dingen, die Black mir erzählt hatte, war durchaus was dran.
Speaker 0: Zumindest schien er sehr gut mit Valbefreunde zu sein, und sie schien es absolut nicht seltsam zu finden, dass er noch am Leben war.
Speaker 0: Ach hallo Remus, ich hab dich gar nicht gesehen, meinte Well dann, nachdem sie sich aus der Umarmung gelöst hatte.
Speaker 0: Darüber konnte ich nur den Kopf schütteln.
Speaker 0: Typisch Well.
Speaker 0: Na well, schön, dass du nicht mehr in Askerbahn versauerst, gab ich zurück.
Speaker 0: Ich sah mich suchend um.
Speaker 0: Wo steckt eigentlich Sirius, wollte ich wissen.
Speaker 0: Wo steckt eigentlich Sirius, wollte ich wissen.
Speaker 0: Eigentlich war ich ja der Meinung gewesen, die beiden wären gemeinsam unterwegs.
Speaker 0: Der steht dort hinten wache, erklärte Well und deutete in die entsprechende Richtung.
Speaker 0: Du kannst ihn ja mal abholen.
Speaker 0: Also machte ich mich auf den Weg.
Speaker 0: Immerhin war Sirius mein bester Freund und er musste mir noch den ganzen schlamm Assel erklären, in den wir da alle hineingeraten waren.
Speaker 0: Keiner weiß woran er ist.
Speaker 0: Ich fuhr herum.
Speaker 0: Ich hatte hinter mir ein Geräusch gehört, Schritte.
Speaker 0: Und wen ich da sah, das überraschte mich jetzt wirklich.
Speaker 0: Was bei Merlin's Bad machte Remus hier.
Speaker 0: Moni, begrüßte ich ihn erfreut und ging auf ihn zu, aber ein paar Schritte von ihm entfernt blieb ich widerstehen und musterte ihn misstrauisch.
Speaker 0: Ob er wohl den Tagespropheten gelesen hatte?
Speaker 0: und noch viel wichtiger, glaubte er, was darin stand?
Speaker 0: Verübeln konnte ich es ihm ja nicht, die Beweislage musste auf einen außenstehenden Unumstößfläch und eindeutig wirken.
Speaker 0: Trotzdem hatte ich jetzt keine Ahnung, wie ich mich verhalten sollte.
Speaker 0: Waren wir noch Freunde?
Speaker 0: Oder war er hier um mich zu verhaften, oder sowas.
Speaker 0: Oder wollte er, so wie ich ja auch, rache an den Verrätern, und war am Ende hinter dem Falschen her?
Speaker 0: Plötzlich überbrückte er die restliche Entfernung zwischen uns und umarmte mich kurz.
Speaker 0: Also Freunde, was war ich erleichtert?
Speaker 0: Warum nur hast du so ein großes Talent, dir Ärger einzuhandeln, wollte er nach kurzem Schweigen wissen.
Speaker 0: Ich grinste ihn an und zuckte nur mit den Schultern.
Speaker 0: Ganz offensichtlich habe ich ein noch viel größeres Talent, dem Ärger wieder zu entkommen, also was soll's, meinte ich gut gelaunt.
Speaker 0: Und dann folgte ich ihm dorthin, wo ich Well zurückgelassen hatte, weil sie die Gegend erkunden hatte wollen und ich als Wachposten fungiert hatte.
Speaker 0: Als wir jedoch um die Ecke bogen, stockte mir der Atem.
Speaker 0: Well war nicht allein im Gegenteil.
Speaker 0: Da war er.
Speaker 0: Regulus.
Speaker 0: Ich hatte zwar gewusst, dass er eben doch nicht tot war, aber bis jetzt hatte mein Gehirn das noch nicht richtig realisiert.
Speaker 0: Und ich war wütend.
Speaker 0: Oh ja, ich war wütend auf ihn.
Speaker 0: Wieso nur hatte er all diese Zeit auf der falschen Seite gestanden.
Speaker 0: Du, zischt ich ihm zornig entgegen.
Speaker 0: Ich?
Speaker 0: Wieso ich?
Speaker 0: Es ist ja nicht so, als wär ich derjenige, der gerade aus Askerbahn ausgebrochen ist.
Speaker 0: Spuckt er zurück.
Speaker 0: Okay, er war auch sauer.
Speaker 0: Warum war er sauer?
Speaker 0: Ich hatte ja wohl viel mehr Grund dazu.
Speaker 0: Und ich bin nicht derjenige, der ein Todesser ist.
Speaker 0: Ach, Verzeihung, wahr!
Speaker 0: Ich legte soviel Verachtung in meine Stimme, wie ich konnte, und der angeblich tot ist.
Speaker 0: Schon öffnete er den Mund, vermutlich um mich anzubrüllen, aber jemand anderes war schneller.
Speaker 0: – Halte sofort die Klappe, alle beide!
Speaker 0: – Wir starten wel beide geschockt an.
Speaker 0: Sie schien mindestens genauso wütend zu sein wie wir, wenn ich sogar noch wütende.
Speaker 0: – Was ist eigentlich euer Problem?
Speaker 0: Wir stehen jedoch alle auf derselben Seite.
Speaker 0: Ihr seid mir beide wichtig, Regulus, du bist mein bester Freund und Serious, ich liebe dich, aber ich warne euch, denn ihr nicht sofort aufhört zu streiten, dann rede ich mit keinem von euch auch nur ein Wort mehr, wetterte sie weiter.
Speaker 0: Regulus und ich wechselten einen Blick.
Speaker 0: Meinte sie das ernst?
Speaker 0: Ihrer wütenden, aber auch entschlossenen Mine entsprechend, ja.
Speaker 0: Weil atmete einmal tief durch und wandte sich dann wieder zu uns.
Speaker 0: In der Gasse dort drüben ist keiner.
Speaker 0: Geht da hin?
Speaker 0: Und wenn ihr euch vertragen habt, dann kommt wieder.
Speaker 0: Und nicht vorher.
Speaker 0: Diese Mission wird nichts, wenn wir kein Team sein können.
Speaker 0: Wenn wir uns nicht vertrauen können, also klärt das jetzt.
Speaker 0: Bitte, ordnete sie an.
Speaker 0: Ohne zu widersprechen, setzten wir uns beide in Bewegung.
Speaker 0: Ganz klar, was Well sagte Baba.
Speaker 0: Nur, wie sollten wir uns wieder vertragen?
Speaker 0: Nach so langer Zeit und so vielen Hindernissen.
Speaker 0: Fakt war aber, wir mussten es versuchen.
Speaker 0: Und wenn es nicht für uns war, dann eben für unsere Mission.
Speaker 0: Für unser Team, aber vor allem für Welle.
Speaker 0: Friede, Freude, Schoko Kuchen.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Minuten lang standen wir einfach nur stumm nebeneinander, dann meldete sich schließlich Regulus zu Wort.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Warum was, fragte ich nach.
Speaker 0: Es gab viele, warum's?
Speaker 0: Warum hatte ich keinen Schoko Kuchen?
Speaker 0: Warum machte ich keine Handstand?
Speaker 0: Warum hatte ich mich erwischen und nach Askaban bringen lassen?
Speaker 0: Warum, warum, warum?
Speaker 0: Echt, da musste er sich schon etwas genauer ausdrücken.
Speaker 0: Warum bist du so sauer auf mich?
Speaker 0: führte er seine Frage weiter aus.
Speaker 0: Warum ich echt jetzt?
Speaker 0: Das wusste er nicht?
Speaker 0: Offensichtlich, sonst hätte er ja nicht gefragt.
Speaker 0: Na weil du, ich meine, warum hast du mir nie gesagt, dass du noch lebst?
Speaker 0: brach es schließlich aus mir heraus.
Speaker 0: Ja, warum?
Speaker 0: Irgendwie gab es zwischen uns ganz schön viele Ungeklärte, warum's?
Speaker 0: Also erstens mal wusste ich nicht, wer der Verräter ist, nur dass es einen gibt.
Speaker 0: klärte Regulus mich auf.
Speaker 0: Und zweitens, zweitens hättest dich doch eh nicht interessiert.
Speaker 0: Bei den letzten Worten wurde er immer leiser und bevor ich wirklich gedacht hatte, dass er tot war, hätte ich ihm vermutlich auch zugestimmt.
Speaker 0: Aber nein, hätt es eben doch.
Speaker 0: Weißt du eigentlich, wie verdammt schwer das war?
Speaker 0: So zu tun, als würde mir das überhaupt nichts ausmachen, dass mein Bruder tot ist, aber weil er ein Todesser ist, kümmert es kein, widersprach ich.
Speaker 0: Das ehrlich?
Speaker 0: Du warst nicht froh, dass ich einfach weg bin?
Speaker 0: Hackt Rackulus unglaublich nach.
Speaker 0: Natürlich nicht.
Speaker 0: Du bist doch trotzdem mein Bruder, sagt ich mit Nachdruck.
Speaker 0: Aber eine Frage hätte ich da noch.
Speaker 0: Wieso bist du zu den Todessern gegangen?
Speaker 0: Naja, ich hatte ja keinen.
Speaker 0: Nur die, die dann selbst auch Todesser geworden sind.
Speaker 0: Und Mom, so weißt ja wie sie ist.
Speaker 0: Nachdem du für sie quasi gestorben warst, musste ich das eben tun.
Speaker 0: Der perfekte Erbe der Blacks.
Speaker 0: Ich hatte eigentlich nie eine Wahl, was das angeht.
Speaker 0: Denn jemanden, der das statt Essen übernehmen konnte, gab es ja nicht, erklärte Regulus.
Speaker 0: Tut mir Leid, ich wusste nicht, dass nur, weil ich weg bin, das du, das dann, fing ich an, aber weiter kam ich nicht.
Speaker 0: Eigentlich finde ich es gut, dass du weg bist.
Speaker 0: So konnte wenigstens einer von uns das tun, was er wollte, unterbrach er mich.
Speaker 0: Jetzt stahl sich ein leises Lächeln auf meine Lippen.
Speaker 0: Wir beide meinst du wohl, besser später als nie.
Speaker 0: Ja, da hast du wohl recht.
Speaker 0: Das bin ich froh, dass wir auf derselben Seite stehen.
Speaker 0: antwortete Regulus.
Speaker 0: Und jetzt los, immerhin müssen wir ein paar Todessern in den Hintern treten, schlug ich vor.
Speaker 0: Damit bin jetzt aber hoffentlich nicht ich gemeint, oder?
Speaker 0: hakte er misstrauisch nach.
Speaker 0: Das kommt ganz drauf an.
Speaker 0: Zähltst du dich denn selbst dazu?
Speaker 0: wollte ich wissen.
Speaker 0: Der entgeisterte Blick, den Regulus mir zuwarf, reichte vollkommen als Antwort.
Speaker 0: Ich musste grinsen.
Speaker 0: Ach, komm her, verkündete ich, und dann zog ich ihn erst einmal in eine Umarmung.
Speaker 0: Vielleicht war es ja doch noch nicht zu spät.
Speaker 0: Wir waren immerhin Brüder.
Speaker 0: Das musste doch auch etwas heißen, oder etwa nicht.
Speaker 0: Plötzlich räusperte sich Werle hinter uns und wir fuhren auseinander, was sie wiederum sehr amüsant zu finden schien.
Speaker 0: Ich finde es echt toll, dass ihr euch wieder vertragen habt.
Speaker 0: Im Übrigen gibt es überhaupt nichts gegen Umarmungen einzuwenden, teilte sie uns lächend mit.
Speaker 0: Aber das Grinsen blieb nicht lange auf ihrem Gesicht.
Speaker 0: Ich würde sonst ja auch eine Gruppenumarmung draus machen, aber wir haben ein Problem.
Speaker 0: Ob sie damit wohl meinte, dass wir zu viel Schokokuchen hatten?
Speaker 0: Bei unserem üblichen Glück wohle er nicht.
Speaker 0: Kapitel sechs.
Speaker 0: Wieso hat denn auch keiner einen Mundkalender dabei?
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Die beiden schauten mich aufmerksam an.
Speaker 0: Was war ich froh, dass sie sich vertragen hatten?
Speaker 0: Nur leider hatten wir momentan wirklich dringendlichere Probleme, denn natürlich hatte keiner von uns bedacht, dass heute Vollmund war.
Speaker 0: Und mit keiner meinte ich wirklich keiner.
Speaker 0: Welches Problem fragten die beiden, wie aus einem Mund?
Speaker 0: Na ja, es ist so, ähm, setzt sich an, aber dann verstummte ich.
Speaker 0: Wie viel Wuster Regulus über Remus klitze kleines Problem.
Speaker 0: Und noch wichtiger, wie viel wollte Remus, dass er davon erfuhr.
Speaker 0: Es ist so, da draußen läuft ein Wehrwolf frei rum, also aufteilen und suchen.
Speaker 0: Und wehe ihr lasst euch beißen, vollendete ich schließlich meine Erklärung.
Speaker 0: Ohne ein weiteres Wort machten wir uns auf den Weg, aber Serious blieb noch bei mir.
Speaker 0: Mit Werwolf meinst du doch wohl nicht Moni, oder?
Speaker 0: wollte er besorgt wissen.
Speaker 0: Nein, natürlich nicht, fing ich ironisch an.
Speaker 0: Sirius, sag mal, wie viele Werwolf erkennst du denn die gerade zufällig in der Gegend rumlaufen?
Speaker 0: Beziehungsweise wie viele Werwolf erkennst du überhaupt?
Speaker 0: Ja, ja, ich frag ja nur, malte Sirius.
Speaker 0: Und dann machten die uns auf den Weg in unterschiedliche Richtungen.
Speaker 0: Der konnte nur hoffen, dass wir nicht zu spät kamen.
Speaker 0: Regular Sicht.
Speaker 0: Ein Werwolf hier in der Gegend?
Speaker 0: Oh Mann, irgendwie schienen wir allesamt Ärger, wie magnetisch anzuziehen.
Speaker 0: Meinen Zauberstab hielt ich fest in der Hand, nur um sicher zu gehen.
Speaker 0: Mittlerweile befand ich mich irgendwo in einem nahegelegenen Wald.
Speaker 0: Wenn der Werbolvier war, dann war ich auf jeden Fall der einzige weit und breit, für den er gefährlich werden könnte.
Speaker 0: Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch, das Knacken von Ästen, und dann kam das Knurren hinzu.
Speaker 0: Meine Nackenhaare stellten sich auf, und ich versuchte, nicht allzu sehr in Panik zu verfallen, während ich mich langsam umdrehte.
Speaker 0: Da stand er, der Wehrwolf, um es nett auszudrücken.
Speaker 0: Es gab wirklich schönere Wesen auf dieser Welt.
Speaker 0: Und auch mindestens genauso viele, mit denen ich meine Zeit lieber verbringen würde.
Speaker 0: Der Wehrwolf knurte immer noch bedrohlich und kam dann zu allem Überfluss auf mich zu.
Speaker 0: Braves Hündchen?
Speaker 0: Meine Stimme war um mindestens eine Oktape so hoch und der Zauberstab in meiner Hand zitterte.
Speaker 0: Aus irgendeinem Grund hatte ich eine riesige Angst vor Wehrwölfen.
Speaker 0: Ob es daran lag, dass sich Fenrir Garryback bereits über den Weg gelaufen war oder an Wehrwölfen allgemein wusste ich nicht.
Speaker 0: Wehrwölfe töten nicht, zumindest nicht immer.
Speaker 0: Aber wenn man mal ehrlich war, dem was sie taten, war der Tod auf jeden Fall vorzuziehen.
Speaker 0: Selbst ein Wehrwolf zu sein, die Kontrolle zu verlieren, das war sogar noch schlimmer als ein Todesser zu sein.
Speaker 0: Da bekam man immerhin mit, was vor sich ging.
Speaker 0: Natürlich war der Wehrwolf alles andere als ein braves Hündchen, und während ich noch ein Stückchen zurückweg, überlegte ich viel behaft, ob ich nicht deinen Spruch wusste.
Speaker 0: Das hätte ich wohl fragen sollen, oder serious.
Speaker 0: Ich konnte jetzt ganz einfach nicht draufgehen, nicht jetzt, wo wir unseren Ziel so nahe waren, nicht jetzt, wo wir endlich alle wieder auf derselben Seite waren.
Speaker 0: Und eigentlich war ich persönlich ja der Meinung, dass ich sowieso noch viel zu jung zum Sterben war.
Speaker 0: Ob der Wehrwolf mir da wohl zustimmte?
Speaker 0: Kapitel sieben.
Speaker 0: Null Tote, ein Wehrwolf, alles klar soweit.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Ich wich immer weiter vor dem Wehrwolf zurück.
Speaker 0: Eigentlich war das ziemlich dämlich, da Wölfe bei Anzeichen von Schwäche nur noch angrafslustiger wurden, aber ich würde sicher nicht hier stehen bleiben und mich fressen, beißen, anderweitig verletzen lassen, nur damit der Wehrwolf nicht meinte, ich sei ein Feigling.
Speaker 0: Blöd nur, dass ich in eben diesem Moment beinahe in eine Schlucht gefallen wäre, die hinter mir war und ich dank der Dunkelheit nicht bemerkt hatte.
Speaker 0: Ich musste also eine Kurve machen, der Werwolf folgte.
Speaker 0: Plötzlich sah ich, wie ihr stehen blieb und die Muskeln anspannte.
Speaker 0: Der wollte doch wohl nicht etwas springen.
Speaker 0: Wollte er eben doch.
Speaker 0: Erschrocken riss ich die Augen auf, stolperte über einen Ast und feuerte den ersten Zauber ab, der mir einfiel.
Speaker 0: Stupor!
Speaker 0: Da war der Werwolf weg.
Speaker 0: Wo war er nur?
Speaker 0: Wie konnte der sich denn einfach in Luft auflösen?
Speaker 0: Die Antwort auf meine Frage lag näher als gedacht, denn schon hörte ich aus der Schlucht ein leises Winseln.
Speaker 0: Der Wehrwolf hatte sich also weder in Luft aufgelöst, noch hatte ihn mein Zauber ausgeschaltet.
Speaker 0: Er hatte ihn lediglich weit genug zur Seite gestoßen, dass er in die Schlucht gestürzt war.
Speaker 0: Nur was sollte ich jetzt machen?
Speaker 0: Ich konnte kaum gehen, was, wenn der Wehrwolf doch entkam?
Speaker 0: Er sah zwar so aus, als könnte er nicht heraus, aber allzu tief war die Schlucht dann auch wieder nicht, da wollte ich lieber kein Risiko eingehen.
Speaker 0: Also setzte ich mich hin und wartete.
Speaker 0: Spätestens am Morgen musste er sich ja zurück verwandeln.
Speaker 0: Er ist.
Speaker 0: jetzt bemerkte ich, dass ich übel an meiner linken Hand blutete.
Speaker 0: Das musste wohl von dem Sturz kommen.
Speaker 0: Es sah so aus, als hätte ich mich mit einem Ast aufgespießt.
Speaker 0: Da mir Patou kein passender Heilzauber einfallen wollte, riss ich einfach ein Stück meiner Kleidung ab und wickelte es fest darum.
Speaker 0: Das würde fürs Erste reichen müssen.
Speaker 0: Da ich ja gerade sowieso nichts Besseres zu tun hatte, rief ich schon einmal Kleidung herbei, denn in der Ferne begann es schon zu dämmern.
Speaker 0: Es könnte also nicht mehr lange dauern.
Speaker 0: Ich musste wohl eingenickt sein, denn ich wurde von einem leisen Stöhnen geweckt, das direkt aus der Schlucht kam, und es war definitiv kein Wolf mehr, der diese Geräusche von sich gab.
Speaker 0: Den Zauberstab fest in der Hand späte ich über den Rand der Schlucht, und was ich dort sah, überraschte mich dann doch.
Speaker 0: Dort befand sich nämlich niemand anderes als Remus Lupin, und er sah wirklich ziemlich mitgenommen aus.
Speaker 0: Du bist der Wehrwolf!
Speaker 0: stieß ich unglaublich hervor.
Speaker 0: Und da hielt es keiner für nötig mich zu informieren?
Speaker 0: Remos Sicht.
Speaker 0: Erschrocken fuhr ich zusammen.
Speaker 0: Ich war somit mir selbst beschäftigt gewesen, dass ich nicht bemerkt hatte, dass da noch jemand war.
Speaker 0: Und dieser jemand war niemand anderes als Black.
Speaker 0: Was hatte er nur vor?
Speaker 0: Klar waren wir im selben Team, aber ich war immerhin ein Wehrwolf und... Moment, war das etwa Blut an seinem Arm?
Speaker 0: Hatte ich ihn auch noch verletzt?
Speaker 0: Das wurde ja immer schlimmer.
Speaker 0: Äh, antwortete ich äußerst geistreich.
Speaker 0: Kurzer Hand kletterte er zu mir herunter.
Speaker 0: Ich blickte ihm unsicher entgegen.
Speaker 0: Ich hasste es, wenn ich nicht wusste, woran ich bei jemandem war.
Speaker 0: War ich das?
Speaker 0: fragte ich schließlich, nachdem er das Schweigen zu lang wurde.
Speaker 0: Dabei deutete ich auf seinen Arm.
Speaker 0: Klar, gemeinsam mit den sechs Toten gab er zurück.
Speaker 0: Sechs?
Speaker 0: Ich startte ihn komplett Entgeistert an, doch er begann nur zu grimsen.
Speaker 0: War nur ein Witz.
Speaker 0: Sobald ich das mitbekommen habe, hast du überhaupt nichts gemacht, außer mir den Schock meines Lebens zu verpassen und in diese Schlucht zu fallen, also alles gut drehen muss, teilte er mir schnell mit.
Speaker 0: Man, ich hatte schon gedacht, jag mir nie wieder so einen Schrecken ein.
Speaker 0: Regulus, meinte ich, immer noch erleichtert.
Speaker 0: In dem Moment tauchte Welts Kopf am oberen Rand auf und Serious folgte.
Speaker 0: Da seid ihr ja alle noch am Leben, ja, stellte sie fest.
Speaker 0: Gut.
Speaker 0: Na dann, wer will Schokolade?
Speaker 0: Kapitel acht.
Speaker 0: Wir machen einen Plan.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Wir befanden uns mittlerweile wieder in dem Haus, in dem wir schon so oft Schutz gesucht hatten.
Speaker 0: Wie versprochen, gab es tatsächlich Schokolade.
Speaker 0: Das war aber auch dringend nötig, denn Well hatte offensichtlich vor, jede Menge mit uns zu besprechen.
Speaker 0: Wir müssen reden.
Speaker 0: So begann sie das Gespräch.
Speaker 0: Das sagte ja wohl alles.
Speaker 0: Starke Nerven waren jetzt gefragt.
Speaker 0: Nur über was wollte sie jetzt reden?
Speaker 0: Erwartungsvoll wurde sie von drei wachsamen Augenpaaren beobachtet.
Speaker 0: Ich finde, wir sollten alle auf denselben Stand sein, bevor wir so richtig losstarten, erklärte sie.
Speaker 0: Jeder von uns sollte alle Informationen kennen, dann stehen die Chancen besser, dass wir erfolgreich sind und auch die restlichen Hockruxe finden und dann schlussendlich auch zerstören können.
Speaker 0: Wir nickten zustimmend.
Speaker 0: Wo sie recht hatte, hatte sie recht.
Speaker 0: Ich sag einfach mal, was Ragalos und ich schon so alles herausgefunden haben, okay?
Speaker 0: Und dann legte Val los.
Speaker 0: Sie berichtete von dem Tagebuch, welches wir in Malphalmerina gefunden hatten, von dem Diadem aus dem Raum der Wünsche, von dem Medaillor aus der Inferihöhle und dann noch von unseren Erkenntnissen, dass Lord Voldemort eigentlich den Namen Tom, Vorlust, Riddle trug, über seine Mutter, seinen Vater und was wir eben sonst noch wussten.
Speaker 0: Wir glauben, dass die Hock Rukse Gegenstände sind, die entweder mit ihm oder mit reinblütigen Zauberern, also zum Beispiel den Gründern von Hockwurz zu tun haben, schloss ich schließlich.
Speaker 0: Also sollten wir uns mal informieren, was es bei seiner Familie so gibt und auch, ob es von Hufflepuff und Gryffindor irgendetwas gäbe, dass in Frage käme, fast serious die Lage zusammen.
Speaker 0: Exakt, pflichtete Well ihm bei.
Speaker 0: Will noch jemand etwas hinzufügen?
Speaker 0: Ich finde das irgendwie lustig, schaltete ich mich ein, worauf ich erst mal einen seltsamen Blick erntete.
Speaker 0: Inwiefern, wollte Remus wissen.
Speaker 0: Naja, das ausgerechnet wir die besten Chancen haben, den dunkelsten Zauberer aller Zeiten endgültig zu besiegen.
Speaker 0: Ich meine, ein Werwolf, ein Ex-Totesser, ein Elementarier, ein mutmaßlicher Mörder, drei davon in Familien voller Reinblut-Fanatikern, zwei gesucht und aus Askaban geflohen und einer angeblich tot, erklärte ich.
Speaker 0: Das ist doch irgendwie lustig.
Speaker 0: Du hast was vergessen, warf Serious ein.
Speaker 0: Hatte ich?
Speaker 0: Was denn?
Speaker 0: Eigentlich wäre das doch schon eine ganz schön lange Liste.
Speaker 0: Einer ist ein Animagus, teilte Emmy mit.
Speaker 0: Moment mal, einer war was?
Speaker 0: Du bist ein Animagus?
Speaker 0: stieß ich unglaublich hervor.
Speaker 0: Serious nickte.
Speaker 0: Und das sagte mir keiner?
Speaker 0: Gibt es noch irgendwelche anderen Geheimnisse, von denen ich vielleicht wissen sollte, fragte ich in die Runde.
Speaker 0: Alles schüttelten den Kopf.
Speaker 0: Na gut, aber ein Animagus und ein Werwolf, das waren ja schon mal zwei sehr große Geheimnisse.
Speaker 0: Viel mehr konnte es da gar nicht geben.
Speaker 0: Zurück zum Thema fing Serious schließlich an.
Speaker 0: Ich schlage vor, wir suchen alle erdenklichen Informationen, die wir zur Familie Gaunt auftreiben können.
Speaker 0: Mit der Familie seines Vaters werden die Hockroaks sowohl nichts zu tun haben, der ist ja ein Muckel, aber mit der seiner Mutter.
Speaker 0: Wenn mich nicht alles täuscht, sind die Gaunts reinblütig, das meint ihr.
Speaker 0: Klingt gut, aber wo kriegen wir die Informationen her?
Speaker 0: Die werden wir kaum durch nettes Fragen bekommen, war Fremus ein.
Speaker 0: Auch wieder war... Aus dem Ministerium, ich kann als Hund gehen, schluck Serious vor, was sofort für lautstärken Protest sorgte.
Speaker 0: Schließlich sorgte Serious für Ruhe.
Speaker 0: Well, du bist vielleicht mächtig, aber fehlt so auffällig und die kennen dein Geheimnis.
Speaker 0: Regulus, du bist offiziell tot und giltst als Todesser, also viel zu riskant.
Speaker 0: Und Moni, es war gerade Vollmond und du bist der einzige von uns, der noch nicht tot oder in Askerbahn sein sollte, also nix da, ich gehe.
Speaker 0: Gegen diese Argumentation konnte keiner von uns etwas einwenden und wenig später apparierte Sirius.
Speaker 0: Wenn das nur gut ging.
Speaker 0: Immerhin war es riskant, ob Hund oder nicht.
Speaker 0: Und ob er im Fall der Fälle ein weiteres Mal aus Askerbahn entkommen könnte, wenn ihm nicht Schlimmeres drohen würde.
Speaker 0: Ich zwang mich schließlich positiv zu bleiben.
Speaker 0: Oder besser gesagt Welt hat das.
Speaker 0: Während Remus ein Nickechen machte, zwangen sie mich quasi dazu, mit ihr Zauberschacht zu spielen.
Speaker 0: Doch auch sie war kaum bei der Sache, und so beschwerten sich die Spielfiguren hauptsächlich über unsere Spielzüge.
Speaker 0: Großartig, das hatte ich jetzt gerade noch nötig gehabt.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: In einige Entfernung zum Zaubereiministerium tauchte ich auf und verwandelte mich nur Sekunden später in einen pechschwarzen Hund.
Speaker 0: Unauffällig schummelte ich mich mit ein paar anderen Zauberern in den Aufzug und so gelangte ich schließlich ins Zaubereiministerium.
Speaker 0: Ich lief herum und betete, dass keiner auf mich aufmerksam werden würde, als ich plötzlich einen Blick im Nacken spürte.
Speaker 0: Ich wandte mich um, und ich wurde tatsächlich beobachtet.
Speaker 0: Niemand anderes als Minerva Medonegel hatte ihre Augen auf mich gerichtet, und zwar zweifellos, genau auf mich.
Speaker 0: Wäre ich gerade ein Mensch gewesen, hätte ich jetzt geschluckt.
Speaker 0: Arnte sie etwas?
Speaker 0: Nein, das konnte nicht sein.
Speaker 0: Sie wusste nichts von der ganzen Animagesgeschichte.
Speaker 0: Aber warum sollte sie einen normalen Hund so anstarren?
Speaker 0: Bevor ich mir darüber noch weitere Gedanken machen konnte, ging eine ganze Schaf von Hexen und Zauberern vorbei, wodurch ich sie aus den Augen verlor und sie mich hoffentlich auch.
Speaker 0: So schnell ich konnte, versuchte ich zu den Aufzügen zu gelangen und dann in einer entsprechenden Abteilung zu landen, aber in dem Moment fingen meine Hundeohren etwas auf, dass ich eindeutig wie schwarzer Hund dort drüben und rausschaffen anhörte.
Speaker 0: Nun war ich zwar kein Falkling, aber dumm war ich auch nicht.
Speaker 0: Wenn sie mich erwischen würden, würden sie kaum davon ausgehen, dass ich ein normales Tier war.
Speaker 0: Was sollte ein solches im Zaubereiministerium zu suchen haben?
Speaker 0: Und dann wäre meine ganze Tarnung mein größter Vorteil dahin.
Speaker 0: So schnell ich konnte, hättste ich wieder in den Aufzug, der mich nach draußen bringen würde und dort erst einmal in die Gasse, in der ich zuerst appariert war.
Speaker 0: Dort war ich jedoch nicht allein.
Speaker 0: Eine getigerte Katze hockte in der Gasse und ich kannte eben diese getigerte Katze nur so gut aus dem Verwandlungsunterricht.
Speaker 0: Noch bevor ich umdrehe und mich auf schnellstem Weg wieder aus dem Staub machen konnte, nahm die Katze vor meinen Augen die Gestalt von Professor McGonagall an.
Speaker 0: Konnte das Zufall sein?
Speaker 0: Vielleicht hatte sie sich gerade einfach zufällig hier verwandelt und... Mr.
Speaker 0: Black, Sie haben jetzt genau zwei Möglichkeiten.
Speaker 0: Entweder Sie verwandeln sich auf der Stelle oder ich werde Sie schneller in die Luft jagen, als Sie bellen können.
Speaker 0: verkündete sie mit eiskalter Stimme, während sie mit ihrem Zauberstab auf mich deutete.
Speaker 0: Verdammt, ich saß so richtig in der Klemme.
Speaker 0: Was also tun?
Speaker 0: Ich zähle bis drei.
Speaker 0: Eins, zwei, meinte die Hexe.
Speaker 0: Okay, ich wollte definitiv nicht in die Luft gespringt werden.
Speaker 0: Eilig nahm ich wieder Menschengesteld an.
Speaker 0: Also dafür, dass ich als Massenmörder galt, wirkte sie ziemlich ruhig.
Speaker 0: Genau genommen hätte ich momentan eher darauf getippt, dass sie die Mörderin von uns beiden war.
Speaker 0: Zumindest hatte sie einen absolut tödlichen Blick drauf.
Speaker 0: Sie haben eine halbe Minute, um etwas zu sagen, das mich darin hindert, die Auroren auf den Plan zu rufen, teilte mir Professor McGonagall mit.
Speaker 0: Ich strahlte sie einfach nur an.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Irgendwie war ich mit der ganzen Situation überfordert.
Speaker 0: Noch zehn Sekunden, sagte sie nach einer Weile.
Speaker 0: Das riss mich aus meiner Stache.
Speaker 0: Irgendetwas musste ich sagen, und zwar ein bisschen zackig.
Speaker 0: Also rief ich einfach das Erste, das mir in den Sinn kam.
Speaker 0: Ich war es nicht.
Speaker 0: Kapitel zehn.
Speaker 0: Ebola, ein Planester.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Dass es sich bei Ich war es nicht, ja nicht gerade um die beste Ausrede aller Zeiten handelte, wunderte es mich schon sehr, dass Professor McGonagall mir nicht sofort den Kopf wegpustete.
Speaker 0: Als sie ihren Zauber starb, dann auch noch kaum merklich sinken ließ und mich mit nicht mehr ganz so dolcheinlichen Blicken löcherte, war ich endgültig baff.
Speaker 0: Wer dann, wollte sie wissen.
Speaker 0: Peter erklärte ich reichlich verwirrt.
Speaker 0: Sie nickte, als hätte sie sich das schon gedacht.
Speaker 0: Was ging hier eigentlich ab?
Speaker 0: Wieso wirken sie so, als würde sie das kein Stück überraschen, erkundigte ich mich neugierig.
Speaker 0: Weil es mich nicht überrascht, bestätigte die Hexe meine Vermutung.
Speaker 0: Sie würden ihre Freunde nicht verraten, und Mr.
Speaker 0: Lupin auch nicht.
Speaker 0: Dazu sind sie doch beide viel zu froh, dass sie welche haben wegen ihrer Familie beziehungsweise dem kleinen pälzigen Problem.
Speaker 0: Auch wieder war.
Speaker 0: Und warum jagen sie mir dann so einen Schrecken ein, wollte ich wissen.
Speaker 0: Das war ja wirklich unnötig, wenn sie sowieso von meiner Unschuld überzeugt gewesen war.
Speaker 0: Tatsächlich schlich sich ein leises Lächeln auf das Gesicht meiner ehemaligen Verwandlungslehrerin.
Speaker 0: Sicher ist sicher.
Speaker 0: Also, was haben sie im Ministerium zu suchen und wer ist noch mit dabei bei der Mission?
Speaker 0: Informationen über... Ich hielt inne.
Speaker 0: Woher weiß ich, dass sie mit diesen Informationen nicht schnurrstraxt zu den Auroren rennen?
Speaker 0: Mehr als einen vernichtenden Blick bekam ich dafür nicht.
Speaker 0: Na gut, na gut, man durfte ja wohl noch fragen.
Speaker 0: Wir also Well, Mooney, Regulus und ich, Walter kam ich nicht.
Speaker 0: Regulus?
Speaker 0: Mein Bruder.
Speaker 0: Aber der ist doch tot?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Interessant?
Speaker 0: Ja, nicht, stimmte ich hierzu.
Speaker 0: Egal.
Speaker 0: Zurück zum Thema.
Speaker 0: Wir suchen Informationen zu den Gons sowie zu Hufflepuff und Gryffindor bzw.
Speaker 0: zu Hock Ruchsen.
Speaker 0: Und wo im Ministerium wolltest du die suchen, hakte Professor McGonagall interessiert nach.
Speaker 0: Ich zuckte nur mit den Schultern, also so durchgeplant war der Plan dann auch wieder nicht.
Speaker 0: Okay, folgen der Vorschlag, verkündete sie nach kurzer Überlegung.
Speaker 0: Der nächste Vollmond kommt bestimmt, und so könnte Mr.
Speaker 0: Lupin ja wieder so ein altes Quartier verwenden, und wenn sie alle mitkommen, nun, vielleicht finde ich bis dahin etwas.
Speaker 0: Und wie sollen wir da unerfällig hinkommen?
Speaker 0: Weil sie das vergessen haben, wir haben allesamt nicht gerade eine weiße Weste, warf ich ein.
Speaker 0: Ich gehe davon aus, Mr.
Speaker 0: Black, dass sie mehr Wege, um Ungesehen nach Hogwarts zu gelangen kennen, als ich, stellte sie trockenfest.
Speaker 0: Und jetzt entschuldigen sie mich, ich komme wegen ihnen noch zu spät zu einem Treffen mit Professor Dumbledore und Ministerin Bangnold.
Speaker 0: Nur Sekunden später war sie aus der Gasse gerauscht, noch bevor sie ganz verschwunden war, drehte sie sich noch einmal zu mir um.
Speaker 0: Und serious, schön dich zu sehen.
Speaker 0: fügte sie hinzu, dann drehte sie sich auf dem Absatz um und war endgültig verschwunden.
Speaker 0: Und ich?
Speaker 0: Ich stand blinzelt herum und versuchte zu realisieren, dass das gerade wirklich passiert war.
Speaker 0: Ein kleines Lächeln umspielte meine Mundwinkel.
Speaker 0: Schließlich ging mir auf, dass ich wohl besser los sollte und so apparierte ich zurück zu den anderen.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: war das erste, das ich fragte, sobald Sirius mit einem leisen Plop neben uns aufgetaucht war.
Speaker 0: Ich habe leider nichts gefunden, informierte Sirius uns.
Speaker 0: Dafür aber jemanden getroffen.
Speaker 0: Nächsten Vollmond besuchen wir Hogwarts und dann hat hoffentlich Mini-Informationen für uns.
Speaker 0: Moment, du hast Professor McGonagall getroffen?
Speaker 0: Und sie hat dich nicht verhaftet oder in die Luft gesprengt oder in Grund und Boden geschimpft oder zur Schnecke gemacht?
Speaker 0: Ha, das war witzig, zur Schnecke gemacht, aber bist du ein Hund, grinst der Well und unterbrauch so die Fragen flut meiner drei Mitstreiter.
Speaker 0: Nein, hat sie nicht.
Speaker 0: Sie hat mir geglaubt, stellte ich richtig.
Speaker 0: Und ich denke, das ist schon mal eine sehr gute Voraussetzung dafür, dass wir Erfolg haben.
Speaker 0: Der nächste Monat verging schnell.
Speaker 0: Man konnte nicht wirklich sagen, dass wir untätig waren, ganz im Gegenteil, aber wir wussten einfach nicht, wo wir sonst nach Informationen suchen sollten.
Speaker 0: In diesem Punkt würden wir uns wohl einfach auf Professor McGonagall verlassen müssen.
Speaker 0: Klar, wir versuchten alles Erdenkliche, um die bereits gefundenen Horkruxe zu zerstören, aber….
Speaker 0: und ja, die machten auf mich einen ziemlich unkapputbaren Eindruck.
Speaker 0: Außerdem kam ich davon Kopfschmerzen.
Speaker 0: Anfangs hatte ich dem keine Beachtung geschenkt, doch mittlerweile bestand kein Zweifel.
Speaker 0: Immer wenn ich mich zu lange in der unmittelbaren Nähe der Horkruxe aufhielt, tat mein Kopf übel weh, und zwar genau von dem Punkt aus, von dem ich normalerweise die Elemente spürte, wenn ich sie beherrschte.
Speaker 0: Da ich kein großer Fan von diesen Kopfschmerzen war, überließ ich es meistens den anderen erneut einen erfolglosen Versuch zu starten, die Horkruxe aus der Welt zu schaffen.
Speaker 0: Abgesehen davon spieten wir noch Zauber-Schach, quatschten über alles Mögliche und machten jede Menge Schokolade den Ger aus.
Speaker 0: Bereits in dieser Nacht war es Zeit für den Vollmond.
Speaker 0: Remus würde dementsprechend immer launischer und ruheloser und wir anderen gleich mit.
Speaker 0: Einerseits konnte das daran liegen, dass das ansteckend war, andererseits würden wir vielleicht endlich Antworten bekommen.
Speaker 0: Schließlich hielt ich es nicht mehr aus.
Speaker 0: Wir saßen schon seit Wochen in einem Haus herum, ich wurde schon ganz irre davon.
Speaker 0: So, mir reicht's, ich muss mal an die frische Luft, verkündete ich und stapfte nach draußen.
Speaker 0: Wie erwartet folgte mir Sirius.
Speaker 0: Du weißt genau, dass das gefährlich ist, was?
Speaker 0: wenn dich jemand sieht, warf er besorgt ein.
Speaker 0: Klar wusste ich das, aber trotzdem fiel hier einfach die Decke auf den Kopf und ich würde mich ganz einfach nicht erwischen lassen.
Speaker 0: Musst du gerade sagen, wer war denn im Ministerium, hm?
Speaker 0: beschwerte ich mich.
Speaker 0: Ja, ich, aber das musste ich.
Speaker 0: Immerhin wollen wir doch eine sicher Zukunft für Harry schaffen und... Plötzlich hielt er inne.
Speaker 0: Und was?
Speaker 0: Doch schon im selben Moment verstand ich.
Speaker 0: Harry!
Speaker 0: stieß Serious hervor.
Speaker 0: Du bist ein Genie.
Speaker 0: Los, komm, wir besuchen ihn.
Speaker 0: Stimmt dich, grinsen zu.
Speaker 0: Wir informierten Remus, der sich unserer Mission anschloss und Regulus, der in der Zwischenzeit hier bleiben und die Hockruck superbachen wollte, dann apparierten wir.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Als wir vor dem Haus der Dursleys wieder auftauchten, blickten wir uns erst einmal um.
Speaker 0: Sicherheitshaber kontrollierte ich mit einem schnellen Blick, ob wir auch wirklich vollständig vom Tarnumhang bedeckt waren.
Speaker 0: Da entdeckte ich Harry im Garten.
Speaker 0: Sichtlich genervt von einem extrem dicken Baby, krabbelte er um sein Leben.
Speaker 0: Das erwies sich allerdings als sehr kompliziert, dank der dicken Winterbekleidung, war ein Vorankommen kaum möglich.
Speaker 0: Schmunzeln sah ich ihm zu, und ein Blick zu Well und Moni bestätigte mir, dass sie ihn auch unheimlich süß fanden.
Speaker 0: Schließlich schaffte es Baby Harry sich durch eine Lücke im dichten Buschwerk vor dem anderen Baby in Sicherheit zu bringen.
Speaker 0: Die Dörrschlis scherzte der Verbleib ihres Nerven einen feuchten Dreck.
Speaker 0: Wir tauschten einen raschen Blick und dann bewegten wir uns in Harrys Richtung.
Speaker 0: Hinter den Büschen und somit vor neugierigen Blicken verborgen, lagten wir es schließlich den Tarnumang abzunehmen.
Speaker 0: Als wir so aus dem Nichts auftauchten, starb der Harry uns aus großen Augen blind sind an.
Speaker 0: Fall, färios, muy, prabbelte er los.
Speaker 0: Dann versuchte er mit ein paar wackeligen Schritten auf uns zuzugehen.
Speaker 0: Spätestens jetzt war es um mich geschehen.
Speaker 0: Ich verhinderte, dass er eine Bruchlandung hinlegte und zog Harry in eine Umarmung, aus der ich ihn am liebsten gar nicht mehr losgelassen hätte.
Speaker 0: Pass auf, du erstickst ihn noch, warnte Well schließlich.
Speaker 0: Und außerdem will ich ihn auch begrüßen.
Speaker 0: Wieder will ich, drückte ich Harry Well in die Hände, die ihn nicht minder glücklich umarmte.
Speaker 0: Ein Lächeln breitete sich auf Wells Gesicht aus, das hatte ich jetzt wirklich schon lange nicht mehr gesehen.
Speaker 0: Plötzlich veränderte sich ihr Gesicht aus Druck.
Speaker 0: Von einer Sekunde zur anderen zog sie erst irritiert und dann Schmerz erfüllt die Augenbrauen zusammen.
Speaker 0: «Wel, was ist los?
Speaker 0: fragte ich verwirrt.
Speaker 0: Harry fiel ihr fast aus den Händen und Moni schnappte ihn sich, bevor er zu Boden stürzen konnte.
Speaker 0: «Wel, wel, was ist mit dir?
Speaker 0: fragte ich weiter, mittlerweile leicht panisch.
Speaker 0: Was konnte sie nur haben?
Speaker 0: Doch statt einer Antwort presste sie sich nur die Hände auf den Kopf, als hätte sie starke Schmerzen.
Speaker 0: Mein Blick huschte zwischen Harry und ihr hin und her.
Speaker 0: Was sollte ich jetzt tun?
Speaker 0: Als nun doch Petuniana Harry rief, war der Fall für mich klar.
Speaker 0: Ich bedeutete Moni Harry abzusetzen, verabschiedete mich eilig und schubste meinen Patensohn sanft durch das Loch in die Hecke.
Speaker 0: Dann wandte ich mich welzu, die sehr blass geworden war.
Speaker 0: Schmerz erfüllt wegte sie nur noch bedingt, doch dafür so als hätte sie eben einen Geist gesehen.
Speaker 0: Sie reagierte nicht auf meine Worte, und so tat ich das Erste, was mir in den Sinn kam.
Speaker 0: Ich hielt sie behutsam fest, tauschte einen Blick mit Moni und dann apparierten wir mit ihr zurück zu Regulus.
Speaker 0: Hoffentlich konnten wir ihr dort helfen.
Speaker 0: Kapitel XII.
Speaker 0: Manche Erkenntnisse hätte man besser nie gehabt.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Das durfte doch echt nicht wahr sein.
Speaker 0: Ich wusste, ich sollte die Anderen nicht einfach ignorieren, denn sie machten sich Sorgen um mich.
Speaker 0: Doch ich war viel zu sehr damit beschäftigt, die letzten Puzzleteile zusammenzusetzen.
Speaker 0: Und das Ergebnis gefiel mir ganz und gar nicht.
Speaker 0: Well, well, verdammt, sie reagiert immer noch nicht.
Speaker 0: Hörte ich Regulus, wie aus weiter Ferne rufen.
Speaker 0: Was könnte sie nur haben?
Speaker 0: Schock?
Speaker 0: Aber warum?
Speaker 0: Mutmaster Remus aufgewühlt.
Speaker 0: Wir müssen doch irgendetwas tun, wir könnten sie.
Speaker 0: Hat einer von euch einen einmal kaltes Wasser?
Speaker 0: Vielleicht weckt sie das auf, schlückt Serious vor.
Speaker 0: Diese Worte brachten mich wieder in die Wirklichkeit zurück.
Speaker 0: Gerade noch rechtzeitig, um einen einmalvoller Wasser auf mich zu schweben zu sehen, fuchsierte ich mich wieder auf die Realität.
Speaker 0: «Unterstetig!« warnte ich seriös und stand rückartig auf.
Speaker 0: Sofort wurde ich von den Dreien umringt, der Wassereimer war vergessen und fiel mit einem lauten Platschen zu Boden.
Speaker 0: «Was hast du?
Speaker 0: Bist du verletzt?
Speaker 0: Brauchst du irgendwas?
Speaker 0: Geht's dir gut?«.
Speaker 0: Ihre Fragen vermischten sich zu einem einzigen Würfer an Worten, aus dem ich kaum etwas verstand.
Speaker 0: «Seid doch mal ruhig!« beschwerte ich mich schließlich.
Speaker 0: «Dann könnte ich euch aufklären.
Speaker 0: Schlagartig hörten sie auf, mich mit Fragen zu löchern und sahen mich stattdessen erwartungsvoll an.
Speaker 0: Also es ist so, immer wenn ich Horcruxen zu lange zu nahe komme, bekomme ich diese richtig fiesen Kopfschmerzen, begann ich zu erklären.
Speaker 0: Und gerade vorhin auch.
Speaker 0: Also gibt es bei den Dursleys einen Horcrux, hakte Regulus unglaublich nach.
Speaker 0: Ja und nein, antwortete ich.
Speaker 0: Ich glaube, dass Harry weiter kam.
Speaker 0: ich nicht, denn Remus unterbrach mich.
Speaker 0: Du glaubst doch wohl nicht, dass er, dass er der Horcrux ist.
Speaker 0: Ja genau, Horcruxe sind doch nur Gegenstände, stimmte Regulus ihm zu.
Speaker 0: Na ja, so ungern ich das jetzt auch sage, aber fing Sirius an.
Speaker 0: Sagt wer, man weiß doch kaum etwas über Horcruxe, viel zu wenig um das sagen zu können.
Speaker 0: Vielleicht, nur vielleicht ist das auch der Grund, dass er noch lebt.
Speaker 0: Das Sirius, das auch so sah, fand ich absolut bescheuert.
Speaker 0: Jetzt waren wir schon zu zweit und auch Remus und Regulus wirken nicht abgeneigt, dieser Theorie Glauben zu schenken.
Speaker 0: Aber wenn diese Theorie wahr war, dann war das richtig übel.
Speaker 0: Dann beherbergte mein Patensohn einen Teil der Seele des wohl dunkelsten Zauberers überhaupt.
Speaker 0: Was, wenn ihm dadurch nun etwas passierte?
Speaker 0: Langzeitfolgen oder so?
Speaker 0: Das würde er mir büßen.
Speaker 0: Ich würde auch noch die letzten Horcruxe finden und zerstören und dann würde ich Voldemort für immer auslöschen.
Speaker 0: Danach konnte ich mich dann noch um Peter kümmern.
Speaker 0: Aber jetzt hatte Voldemort erst einmal Vorrang.
Speaker 0: Leute!
Speaker 0: schaltete sich in dem Moment Remus ein.
Speaker 0: Wir müssen schon langsam los.
Speaker 0: Wo er recht hatte, hatte er recht.
Speaker 0: Es war schon später Nachmittag und wir mussten ja erst einmal zum Schloss gelangen.
Speaker 0: Immerhin konnte man auf dem Gelände von Hogwarts nicht apparieren.
Speaker 0: Schon hatte Sirius die Karte des Rumtreibers sowie den Tarnumhang geholt.
Speaker 0: Wie immer blieb mein Blick etwas länger als nötig an den beiden Gegenständen hängen.
Speaker 0: Der Tarnumhang hatte James gehört und die Karte des Rumtreibers, James, Peter, Remus und Sirius.
Speaker 0: Es war einfach zu traurig, wenn man daran dachte, dass es jetzt nur noch drei Rumtreiber gab und nicht einmal alle auf derselben Seite.
Speaker 0: Schließlich wandte ich den Blick doch ab und wir quetschten uns alle unter den Tarnumhang, leichter gesagt als getan, aber mit Serious als Hund und mir als Luftelementarier durchaus möglich.
Speaker 0: Gemeinsam apparierten wir nach Hoxmead, genauer gesagt in den Keller des Honigtopfes.
Speaker 0: Hoffentlich sah uns keiner.
Speaker 0: Kapitel XIII.
Speaker 0: Unerwünschter Besuch.
Speaker 0: Unerwünschter Moment, das kann nur Unglück geben.
Speaker 0: Remussicht.
Speaker 0: Tatsächlich gelangten wir problemlos durch den Geheimgang ins Schloss und sogar genauso problemlos zu Prof.
Speaker 0: McGonagalls Büro.
Speaker 0: Eilig winkte sie uns herein und schloss sorgsam die Tür.
Speaker 0: Also, ich habe Ihnen einiges zu erzählen.
Speaker 0: Ich habe nämlich tatsächlich etwas geff... fing sie an, doch weiter kann sie nicht.
Speaker 0: Plötzlich hielt sie inne und lauschte und wir taten es ihr gleich.
Speaker 0: Vor der Tür waren unverkennbar Schritte zu hören.
Speaker 0: Lautlos bedeutete Professor McGonagall uns zu warten und verschwand dann nach draußen.
Speaker 0: Frau Ministerin, hörten wir ihre gedämpfte Stimme.
Speaker 0: Was verschafft uns die Ehre?
Speaker 0: Wir tauschten einen erschrockenen Blick aus.
Speaker 0: In diesem Moment dachten wir wohl alle dasselbe.
Speaker 0: Was konnte die Ministerin hier wollen?
Speaker 0: Sie wollen mit Mr.
Speaker 0: Loop hinsprechen, vernahm ich Professor McGonagall's Stimme.
Speaker 0: Könnte es mir nur so vor, als würde sie unnatürlich laut sprechen?
Speaker 0: Na gut, vermutlich war das Absicht.
Speaker 0: Bevor ich mir darüber Sorgen machen konnte, was die Zaubereiministerin von mir wollen könnte, musste ich mir erst einmal über etwas anderes Gedanken machen.
Speaker 0: Hekte schließ ich meinem Blick durch den Raumschweifen, bis er schließlich an einem Schrank hängen blieb, der mir groß genug erschien.
Speaker 0: Schnell, hier rein, zischt ich meinen Freunden zu.
Speaker 0: Da passen wir niemals zu viert rein, wandte weltzweifelnd ein.
Speaker 0: Wo sie recht hatte, hatte sie recht, aber das mussten wir auch gar nicht.
Speaker 0: Aber ihr drei tut es, stellte ich richtig.
Speaker 0: Mich sucht sie schon, warum auch immer, aber euch darf sie unter gar keinen Umständen zur Gesicht bekommen, keinen von euch.
Speaker 0: Es war äußerst abgenankt von der Idee, aber doch bestiegen die drei schließlich den Schrank.
Speaker 0: Gerade noch rechtzeitig, denn kaum, dass ich wieder unauffällig in der Mitte des Raumes stand, ging auch schon die Tür auf.
Speaker 0: Ah, Mr.
Speaker 0: Lupin begrüßte mich die Ministerin, eine dratige Frau, die mich irgendwie an Professor McGonagall erinnerte, aber dann auch wieder ganz anders war.
Speaker 0: Genau mit ihnen wollte ich sprechen.
Speaker 0: Freut mich, Frau Ministerin, wer kündet dich eilig, worum geht's?
Speaker 0: War Lehrjahrsicht.
Speaker 0: Ich konnte von diesem verdammten Schrank aus absolut nichts sehen.
Speaker 0: Es war aber auch wirklich zu eng zu tritt.
Speaker 0: Aber was besprochen wurde, das bekamen wir gut mit.
Speaker 0: Leider bin ich wegen einer ernsten Angelegenheit hier, meinte die Stimme, die ich als die der Zaubereiministerin identifizierte gerade.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Lupin, ich rede gar nicht erst um den heißen Brei herum.
Speaker 0: Wo stecken Valeria Grindelwald und Sirius Black?
Speaker 0: Erschrocken zog ich die Luft ein, und auch Regulus und Sirius sahen mich mit großen Augen an.
Speaker 0: Sie ahnte irgendetwas.
Speaker 0: Woher sollte ich das wissen, spielte Remus den Dummen.
Speaker 0: Nur, wie lange würde er das glaubwürdig schaffen?
Speaker 0: Irgendetwas sagte mir, dass die Ministerin nicht nur wegen Vermutungen hier war, dafür klang sie viel zu sicher.
Speaker 0: Lügen sie mich nicht an, kam da auch schon die trockene Antwort.
Speaker 0: Wir haben Beweise.
Speaker 0: Ach ja?
Speaker 0: Ich konnte deutlich hören, dass Remus schon langsam nervös wurde.
Speaker 0: Naja, eigentlich hörte man es fast gar nicht, aber mir war es trotzdem sonnenklar.
Speaker 0: Vielleicht, weil ich ihn mittlerweile schon so lange kannte.
Speaker 0: Aber egal wie nervös er war oder auch nicht, es war nichts gegen Serious.
Speaker 0: Dessen Nervosität war nahezu mit Händen zu greifen.
Speaker 0: Und vorsichtshalber rückte ich ein Stück vor ihn, damit er nicht plötzlich in den Raum stimmen konnte.
Speaker 0: Regulus, der offensichtlich denselben Gedanken gehabt hatte, tat das mir nach.
Speaker 0: Siyoshi mittlerweile auch aufgefallen zu sein, was wir vorhatten, denn er zischte uns zu, lass mich vorbei, wir müssen Moni helfen.
Speaker 0: Ernsthaft jetzt?
Speaker 0: Was wollte er denn machen?
Speaker 0: Die Zaubereiministerin angreifen?
Speaker 0: Ich schüttelte kaum merklich den Kopf und irgendwie artete das erst einmal in einen kleinen Gerangel aus.
Speaker 0: Was war das?
Speaker 0: ertönte in dem Moment die Stimme der Ministerin von draußen.
Speaker 0: Schlagartig erstarten wir in unseren Bewegungen.
Speaker 0: Das sie uns gehört hatte, stand außer Frage.
Speaker 0: Kapitel XIV.
Speaker 0: Läuft bei uns.
Speaker 0: Zwei in die falsche Richtung, aber läuft.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Ganz übel.
Speaker 0: Was sollten wir nur tun?
Speaker 0: Schon hörte ich, wie sich unserem Versteck langsam Schritte näherten und schließlich vor dem Schrank zum Stehen kam.
Speaker 0: Es würde nur noch Sekunden dauern, bis sie uns entdecken würden, und dann hätten wir ein gewaltiges Problem.
Speaker 0: Und mit wir meinte ich uns alle.
Speaker 0: Well, Sirius, ich, Remus und auch Professor McGonagall.
Speaker 0: Dass wir dann unsere Horcrux-Zerstörungsmission nicht mehr fortsetzen können würden, war leider auch eine logische Folge.
Speaker 0: Ich hielt den Atem an und hoffte auf ein Wunder.
Speaker 0: Das bekam ich zwar nicht, dafür aber anderweitig Hilfe.
Speaker 0: Das ist wohl ein Irrwicht, von denen haben wir hier im Schloss Haufenweise.
Speaker 0: Ignorieren Sie ihn einfach, Frau Minister, tat Prof.
Speaker 0: McGonagall die Sache ab.
Speaker 0: Auch wenn sie unmöglich gesehen haben konnte, wo wir uns versteckt hatten, sie wusste ganz offensichtlich Bescheid.
Speaker 0: Also, sie sagen, sie haben Beweise, schaltete sich da Remus wieder ein.
Speaker 0: Welche?
Speaker 0: Allerdings, die haben wir, machte die Ministerin meine letzte Hoffnung, auf einem Blöff zu nichte.
Speaker 0: Ein Muckel hat im Legusta-Weg ein Foto von ihnen dreien gemacht.
Speaker 0: Auch in den Muckelnachrichten sind Mr.
Speaker 0: Black und Ms.
Speaker 0: Grindelwald ja bekannt.
Speaker 0: Remus-Sicht.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Darauf hier mir jetzt auch keine Ausrede mehr ein.
Speaker 0: Jetzt erst ging mir auf, wie sehr ich tatsächlich in der Patsche saß.
Speaker 0: Also, wo sind sie?
Speaker 0: widerholte Ministerin Bengnolls sichtlich ungeduldig.
Speaker 0: Aber so einfach würde sie ihre Antworten nicht bekommen, nicht von mir jedenfalls.
Speaker 0: Ich würde meine Freunde nicht verraten, nur über meine Leiche.
Speaker 0: Ich habe keine Ahnung, verkündete ich mit fester Stimme.
Speaker 0: Die Botschaft, die wirklich hinter meinen Worten steckte, nämlich, ich werde meine Freunde sicher nicht verraten, blieb sicher nicht verborgen.
Speaker 0: In dem Fall, so leid es mir auch tut, verkündete die Ministerin mit einer Stimme, die klar machte, dass es ihr überhaupt nicht leid hat.
Speaker 0: Muss ich sie hiermit verhaften, Mr.
Speaker 0: Lupin?
Speaker 0: Sie wissen aber, was für ein Mond heute ist, oder?
Speaker 0: erkundigte ich mich.
Speaker 0: Jetzt erst ging mir auf, dass ich nicht mehr viel Zeit hatte.
Speaker 0: Und das wäre sicher nicht gerade günstig, wenn ich versehentlich die Zaubereiministerin zerfleischen würde.
Speaker 0: Ja, aber dafür sind wir im Ministerium gerüstet, kam die kalte Antwort.
Speaker 0: Eigentlich hatte ich gar keine Lust darauf, den Vollmond in einer Ministeriumszelle zu verbringen und danach schnellsten Weg in Askerbahn abgeladen zu werden.
Speaker 0: Nur, was sollte ich schon machen?
Speaker 0: Bevor ich jedoch kapitulieren konnte, mischte sich Prof.
Speaker 0: McGonagall ein.
Speaker 0: Frau Ministerin, er hat Recht.
Speaker 0: Sie können auf dem Gelände von Hogwarts nicht apparieren.
Speaker 0: Sie müssten zuerst laufen.
Speaker 0: Dafür reicht die Zeit nicht.
Speaker 0: Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Lupin bleibt hier und Sie können ihn in den nächsten Tagen abholen.
Speaker 0: Ich bürge für ihn.
Speaker 0: Zuerst schien es, als wollte die Ministerin zustimmen, doch dann zog sie irritiert die Augenbrauen zusammen.
Speaker 0: In den nächsten Tagen?
Speaker 0: Ja, immerhin muss er sich danach erst einmal auskurrieren, argumentierte meine ehemalige Verwandlungslehrerin.
Speaker 0: Nein, nur über Nacht, forderte die Ministerin.
Speaker 0: Sie wurde mir von Sekunde zu Sekunde unsympathischer, wobei sie den absoluten Nullpunkt an Sympathie wohl schon erreicht hatte, als sie mich festgenommen hatte, aber sei es drum.
Speaker 0: Ein Tag.
Speaker 0: versuchte Prof.
Speaker 0: McGonagall es weiter, was ich ihr wirklich hoch anrechnete.
Speaker 0: Ein halber Tag will ich den Ministerin Bengnold schließlich ein.
Speaker 0: Morgenmittag komme ich ihn abholen und wenn er nicht da ist, dann muss ich wohl oder übeln sie mitnehmen.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: McGonagall nickte lediglich knapp und dann verließ die Zauberer- ministerin schnellen Schrittes den Raum.
Speaker 0: Erst als die Anspannung von mir abfiel, merkte ich, dass sie da gewesen war.
Speaker 0: Als mein Blick aus dem Fenster wanderte und sich dem immer dunkler werdenden Abendhimmel zuwandte, wusste ich, dass ich jedoch keinesfalls Zeit für Entspannung hatte.
Speaker 0: Im Gegenteil Eile war geboten, leider hatte der Mond es nicht so mit Verspätungen und meine Wehrwolf gestellt, ließ da auch nicht mit sich reden.
Speaker 0: Kapitel XV Die Sache mit dem Vertrauen.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Ein Blick aus dem Fenster verriet mir alles, was ich wissen musste.
Speaker 0: Wir waren sowas von spät dran.
Speaker 0: Okay, wir reden morgen weiter.
Speaker 0: Remus, Sirius und ich machen uns dann mal auf den Weg, teilte ich den anderen mit, sobald wir den Schrank verlassen hatten.
Speaker 0: Ich war bereits ziemlich hektisch, aber wäre ich das nicht gewesen, hätte ich sicher früher gemerkt, dass Ragolas mir einen seltsamen Blick zuwaf.
Speaker 0: Wir waren schon fast zur Tür hinaus, als er schließlich sagte, ihr wisst aber, dass ich auch auf eurer Seite bin, oder?
Speaker 0: Und dass ich total vertrauenswürdig bin und auch nichts dagegen habe, dass Remus ein Wehrwolf ist.
Speaker 0: Überrasch trete ich mich zu ihm um.
Speaker 0: Natürlich wussten wir das, warum sollten wir nicht?
Speaker 0: Ragulus stand etwas verloren mitten im Raum herum und vermiet es tunlichst, uns direkt anzusehen.
Speaker 0: Klar wissen wir das, stellte Sirius an meiner Stelle richtig.
Speaker 0: Jetzt hob mein bester Freund seit Kindheitstagen den Kopf und stellte endlich Blickkontakt her.
Speaker 0: Und warum geht ihr dann ohne mich, wollte er wissen.
Speaker 0: Bildete ich mir das nur ein oder klang er vorwursvoll?
Speaker 0: Und da erst kapierte ich worauf er hinaus wollte, Oh Mann, er dachte doch wohl nicht, dass das an ihm lag.
Speaker 0: Regulus, natürlich vertrauen wir dir, das hat nichts damit zu tun.
Speaker 0: Es ist nun einmal so, wer?
Speaker 0: Wölfe sind gefährlich, erklärte ich.
Speaker 0: Für Menschen war auf Serios dazwischen.
Speaker 0: Nicht für Elementarier und Hunde, Ende der Remus.
Speaker 0: Tut mir wirklich leid, aber du kannst nicht mit, das ist viel zu gefährlich, verkündete ich, um das nur noch einmal deutlich zu sagen.
Speaker 0: Oh, meinte Regulus.
Speaker 0: Wenn ihr das so betrachtet?
Speaker 0: Egal wie sie es betrachten, sie müssen los!
Speaker 0: Jetzt, mischte sich nun auch Professor McGonagall ein.
Speaker 0: Ich werde mit Mr.
Speaker 0: Black hier bleiben.
Speaker 0: Wie immer hatte sie recht.
Speaker 0: Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, machten wir uns auf dem Weg zur heulenden Hütte.
Speaker 0: Keine Sekunde zu früh, denn die Tür war kaum hinter uns ins Schloss gefallen, als die Verwandlung einsetzte.
Speaker 0: Eilig verwandelten auch Sebelius und ich uns.
Speaker 0: Jetzt waren wir bereit.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Etwas ratlos blieb ich mit Professor McGonagall zurück.
Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Sie sind also nicht tot, stellte sie fest und bedachte mich mit einem Blick, der mich förmlich zu durchleuchten schien.
Speaker 0: Nein, antwortete ich.
Speaker 0: Das sollte ich auch sonst sagen, war ja irgendwie offensichtlich.
Speaker 0: Meine ehemalige Verwandlungslehrerin musterte mich, als würde sie nicht recht schlau aus mir werden.
Speaker 0: Wieso haben sie das getan, wollte ich schließlich wissen.
Speaker 0: Was genau?
Speaker 0: Na ja, für Remus gebürgt und so, was wenn er morgen Mittag nicht hier ist, ob durch seine eigene Schuld oder nicht, führte ich meinen Gedanken weiter aus.
Speaker 0: Was hätten sie denn getan, Mr.
Speaker 0: Black, ihn einfach so dem Ministerium überlassen, ohne alles Mögliche versucht zu haben, antwortete Prof.
Speaker 0: McGonagall mit einer Gegenfrage.
Speaker 0: Das war einfach, ich hatte immer nur eine beste Freundin gehabt, doch obwohl wir noch gar nicht so lange überfreundet waren, Außer Well hatte ich noch nie so gute Freunde gehabt wie Remus und Sirius.
Speaker 0: Und Sirius und ich hatten uns nicht mal als Kinder so gut verstanden wie jetzt.
Speaker 0: Ich hätte wohl dasselbe getan, gestand ich schließlich ein.
Speaker 0: Aber wir sind auch befreundet.
Speaker 0: Sie sind seine ehemalige Lehrerin, das ist doch irgendwie was anderes.
Speaker 0: Ich vertraue Ms.
Speaker 0: Grindelwald, Mr.
Speaker 0: Lupin und ihrem Bruder.
Speaker 0: Und in weiterer Folge auch ihnen verkündete Prof.
Speaker 0: McGonagall mit fester Stimme.
Speaker 0: Ich glaube, dass sie alle recht haben, was ihre Horcrux-Theorie angeht.
Speaker 0: Das brachte ihr erst einmal einen verwirrten Blick meiner Satz ein.
Speaker 0: Ja, ich weiß von den Horcruxen, ich kann eins und eins zusammen zählen, bestätigt ihr sie mit einem leichten Lächeln.
Speaker 0: Und jetzt, solange wir warten, würden sie vielleicht einen Tee?
Speaker 0: Kapitel XVI, wir informieren uns.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Wir waren kaum zurück ins Schloss und dem Krankenflügel versammelt, damit Rehmus sich ausruhen konnte, als auch schon Professor McGonagall schnellen Schrittes den Raum betrat.
Speaker 0: Also, am besten wir beeilen uns.
Speaker 0: Ich habe ein bisschen recherchiert und ich weiß jetzt, wo die Gorn zu leben.
Speaker 0: Ich kann es ihnen später zeigen.
Speaker 0: Außerdem bin ich tatsächlich über ein paar Artefakte gestoßen, die passen könnten.
Speaker 0: Schon mal vom Kelt von Helga Hufflepuff gehört?
Speaker 0: Ach ja, und das Schwert von Gryffindor natürlich, schloss sie.
Speaker 0: Danke, Professor!
Speaker 0: meinte Sirius, nachdem wir alle kurz gebraucht hatten, um die neuen Informationen zu verarbeiten.
Speaker 0: Sie wissen aber, dass ich nicht mehr ihre Lehrerin bin, oder?
Speaker 0: erkundigte sich Professor McGonagall darauf hin.
Speaker 0: Also bitte, einfach Minerva.
Speaker 0: In dem Fall Minerva, forderte Sirius, solltest du mich auch Sirius nennen.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Black ist erstens viel zu förmlich, und zweitens haben wir zwei Mr.
Speaker 0: Blacks hier also.
Speaker 0: Ja, und ich werde ein Remus.
Speaker 0: Und ich verliere ja.
Speaker 0: Ja, ja, ich glaube, sie hat's kapiert.
Speaker 0: Vornamen.
Speaker 0: Aber, Leute, könnten wir bitte beim Thema bleiben.
Speaker 0: Es ist ja nicht so, als hätten wir hier ewig Zeit.
Speaker 0: Unterbrach Regulus schließlich dieses zugegeben etwas seltsame Gespräch.
Speaker 0: Natürlich hatte er damit voll und ganz recht.
Speaker 0: Also, wir wissen, dass Bellatrix Listrange einen Horcrux hat.
Speaker 0: Wir wissen auch, dass wir bereits vier von vermutlich sieben Horcruxen ausfindig gemacht haben.
Speaker 0: Wenn wir Glück haben, finden wir einen bei den Gorns.
Speaker 0: Dann gibt es nur noch einen, über den wir wirklich absolut gar nichts wissen.
Speaker 0: Das ist doch schon mal was.
Speaker 0: versuchte ich, unsere Lage möglichst positiv darzulegen.
Speaker 0: Habt ihr eine Ahnung, wie ihr sie zerstören wollt?
Speaker 0: erkundigte sich Prof.
Speaker 0: Eh Minerva.
Speaker 0: Gute Frage.
Speaker 0: Nächste Frage.
Speaker 0: Nein, hatten wir nicht.
Speaker 0: Wir schüttelten den Kopf.
Speaker 0: Also brüteten ihr bis Mittag über diversen Büchern, um eine Möglichkeit zu finden, die Horcruxe zu zerstören.
Speaker 0: Hey, hier steht was.
Speaker 0: Mit Baselisten-Gift kann man sie unschädlich machen, rief schließlich Regulus begeistert aus.
Speaker 0: Großartig, erwiderte ich übertrieben enttusiastisch.
Speaker 0: Was für ein Glück, dass ich schon seit Monaten eine in meiner Tasche mit mir herum schleppe.
Speaker 0: Ich wusste doch, dass der noch mal nützlich werden würde.
Speaker 0: Regulus warf mir einen vernichtenden Blick zu.
Speaker 0: Ich grünste ihn entschuldigend an.
Speaker 0: Aber so toll es auch war, etwas gefunden zu haben.
Speaker 0: Es gab meines Wissens nach keine Basilisken mehr.
Speaker 0: Und wenn doch, dann wusste ich nicht wo.
Speaker 0: Und auch wenn es welche geben würde, sah ich so aus, als würde ich gerne sterben?
Speaker 0: Na eben.
Speaker 0: In dem Moment klopfte es an der Tür.
Speaker 0: Sofort flog mein Blick zu Uhr.
Speaker 0: Mittag!
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Das musste die Ministerin sein.
Speaker 0: Auch die anderen waren wohl zu diesem Schluss gekommen, denn Ragulus klopfte Remus noch schnell auf die Schulter und hechtete dann in den Schrank.
Speaker 0: Sirius umarmte ihn eilig und tat es Ragulus dann in Hunde gestalt gleich.
Speaker 0: Und Minerva hatte den Raum fluchtartig verlassen und die Tür hinter sich zugeknallt.
Speaker 0: Ich konnte deutlich hören, wie sie der Ministerin etwas von der Architektur Hogwarts erzählte.
Speaker 0: Ganz offensichtlich versuchte sie, Zeit für uns zu schänden.
Speaker 0: Ich umarmte Remus auch und wollte gerade ebenfalls in den Schrank schlüpfen, als er mich am Abend zurückkehlt.
Speaker 0: – Mir ist gerade was eingefallen, flüsterte er mir hektisch zu.
Speaker 0: – Ihr solltet mal das Verlies von Ballard Rixless Strange in Gringots durchsuchen und geht ja nicht drauf.
Speaker 0: – Ich nickte kurz und kletterte dann in den Schrank.
Speaker 0: – Ihr holen dich da raus, Remus, versprochen, zischte ich ihm noch zu, bevor ich die Tür hinter mir schlass.
Speaker 0: Das hatten wir doch schon mal gehabt.
Speaker 0: Doch diesmal machte Sirius keine Anstalten nach draußen zu stürmen.
Speaker 0: Vermutlich, weil er wusste, dass es aussichtslos war, wir alle wussten das.
Speaker 0: Da muss Doremus jetzt durch, aber wir würden ihn holen kommen.
Speaker 0: Wir würden unsere Unschuld und seine gleich mitbeweisen, und wir würden Voldemort endgültig besiegen.
Speaker 0: Und dann, dann würden wir nochmal neu anfangen.
Speaker 0: Kapitel siebzehn.
Speaker 0: Ich haue einen Tisch.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Er war gemein zu mir.
Speaker 0: Sirius Sicht.
Speaker 0: Tja.
Speaker 0: Jetzt war er also weg.
Speaker 0: Wehe er die Taten, Monivas.
Speaker 0: Es machte mich so sauer, absolut nichts tun zu können.
Speaker 0: Wobei, genau genommen gab es doch etwas, was ich tun konnte, nämlich unsere aller Unschuld beweisen und Lord Voldemort endgültig aus der Welt schaffen.
Speaker 0: Also, die Gaunts, du kannst uns hinbringen, bandte ich mich schließlich an Minerva.
Speaker 0: Diese nickte nur kurz und dann streckte sie den Arm aus.
Speaker 0: Wenige Sekunden später waren wir auch schon alle vier appariert.
Speaker 0: Neugierig blickte ich mich in dem Haus um.
Speaker 0: Irgendwie wirkte es heruntergekommen, aber auch gewöhnlich.
Speaker 0: Hier könnte jeder leben.
Speaker 0: Da fiel mir die Schlange ins Auge.
Speaker 0: Oh, und da waren ja noch mehr.
Speaker 0: Ganz offensichtlich war die Schlange hier ein sehr beliebtes Motiv.
Speaker 0: Zumindest zierte sie sowohl Fensterrahmen als auch Türknäufe.
Speaker 0: Und das wiederum deutete doch auf die Richtigkeit unseres Aufenthaltsortes hin.
Speaker 0: Außerdem war ich mir sicher, dass Minerva richtig recherchiert hatte.
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Okay, wenn wir also Glück hatten, befand sich hier ein Horcrux.
Speaker 0: Aber ehrlich, wenn dem so war, dann fanden wir ihn hoffentlich schnell.
Speaker 0: Irgendwie fand ich dieses Haus gruselig.
Speaker 0: Ich wandte mich well zu.
Speaker 0: Spürst du irgendwas?
Speaker 0: Erkundigte ich mich vorsichtig.
Speaker 0: Klar konnten wir alle suchen, aber wirklich gezielt finden würden wir den Horcrux wohl nur durch Well, da sie die einzige von uns war, die Horcrux verspüren konnte.
Speaker 0: An der Satz bekam sie davon ganz offensichtlich Schmerzen.
Speaker 0: Ja, wir sollten uns auf jeden Fall beeilen, aber davor bewahren würde ich sie wohl nicht können, da musste sie jetzt durch.
Speaker 0: So gerne ich meine beste Freundin auch vor allem übel beschützt hätte, das hier war wichtiger, und es war womöglich unsere einzige Chance.
Speaker 0: Valerias sicht.
Speaker 0: Einen Moment schwieg ich und heuchte in mich hinein.
Speaker 0: Ja, ich spürte... etwas.
Speaker 0: Nur konnte ich es noch nicht genau zuordnen.
Speaker 0: Ich nickte abwesend.
Speaker 0: Ich schloss die Augen und versuchte mich ganz auf das feine Pochen in meinem Kopf zu konzentrieren, das mich im besten Fall zum Horcrux führen würde.
Speaker 0: Immer noch drehte ich mich mit geschlossenen Augen, bis ich meinte, die entsprechende Richtung gefunden zu haben.
Speaker 0: Ich setzte mich in Bewegung und stieß im selben Moment gegen einen Tisch, in dem Ragulus Sirius und Minerva alle drei Warnungen riefen.
Speaker 0: Generft öffnete ich die Augen wieder.
Speaker 0: Das war ja wohl ein Witz.
Speaker 0: Wer stellte bitte diesen blöden Tisch hier ab?
Speaker 0: Und natürlich hatte ich über diese Ablenkung die Spur des Horcruxes wieder verloren.
Speaker 0: Gerade wollte ich mich wieder umdrehen und von vorne anfangen, als ich mitten in der Bewegung innehielt.
Speaker 0: Wie in Tross bewegte ich mich erneut auf den Tisch zu, diesmal langsam und mit offenen Augen.
Speaker 0: Ich schlug leicht gegen den Tisch.
Speaker 0: Nichts.
Speaker 0: Also schlug ich fest dazu.
Speaker 0: Immer noch nichts.
Speaker 0: Mittlerweile hemmerte ich förmlich gegen den Tisch, als ich plötzlich ein Geheimfach öffnete.
Speaker 0: Und darin lag ein Ring mit einem pechschwarzen Stein darauf.
Speaker 0: Als ich ihn in die Hand nahm, bestand kein Zweifel mehr.
Speaker 0: Das war er, der Horcrux.
Speaker 0: Wir hatten ihn tatsächlich gefunden.
Speaker 0: Grinsend drehte ich mich zu den anderen um.
Speaker 0: Leute, wartet mal, was ich gerade gefunden habe.
Speaker 0: Etwas, mit dem du den Tisch noch besser verprügeln kannst, wollte Sirius Grinsend wissen.
Speaker 0: Leider nein, erwiderte ich ebenso grinsend.
Speaker 0: Dafür das hier.
Speaker 0: Es ist der Horcrux.
Speaker 0: Wir haben es geschafft.
Speaker 0: Kapitel XVIII.
Speaker 0: Irgendwie werden wir immer weniger.
Speaker 0: Remussicht.
Speaker 0: Miss Mutig folgte ich der Zaubereiministerin.
Speaker 0: Was hätte ich auch sonst tun sollen?
Speaker 0: Bei den zahlreichen Ororen, die uns unauffällig, wobei sie das unwohl nicht ganz so ernstnamen folgten.
Speaker 0: Über kurz oder lang waren wir in einem Gerichtssaal gelandet, wo noch mehr finsterdreienblickende Zauberer versammelt waren.
Speaker 0: Ich wurde angewiesen, mich auf einen Stuhl in der Mitte zu setzen.
Speaker 0: Kaum, dass ich Platz genommen hatte, schossen Ketten daraus hervor und machten mir ein Entkommen unmöglich.
Speaker 0: Die Ketten waren auch noch von einer feinen Silberschicht überzogen.
Speaker 0: Danke dafür.
Speaker 0: Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, dass die Zauberer meine Reaktion genau beobachteten.
Speaker 0: Wo auch auf die wohl warteten, auf ein Geständnis, da würden sie lange warten können.
Speaker 0: Also, Mr.
Speaker 0: Lupin, wandte sich mir nach ein paar Quellen langen Sekunden der Stille schließlich Ministerin Begnoll zu.
Speaker 0: Sie wollten mir gestern nichts über den Aufenthaltsort von Mr.
Speaker 0: Black und Miss Grindelwald verraten, aber wie sieht es jetzt aus?
Speaker 0: Wenn Sie nichts sagen, werden dann Sie auf direktem Weg nach Askerbahn.
Speaker 0: Wie schon gesagt, ich habe keine Ahnung, wo Sie sind, teilte ich Ihr ruhig mit.
Speaker 0: Hatte ich ja wirklich nicht.
Speaker 0: Also, wo Sie jetzt waren.
Speaker 0: Wo Sie gewesen waren, wusste ich natürlich schon, aber musste Sie das wissen?
Speaker 0: Nein, vor allem war Ihr das vermutlich ohnehin klar.
Speaker 0: Und sie werden ihre Meinung diesbezüglich auch nicht mehr ändern, erkundigte sie sich mit kalter Stimme.
Speaker 0: Nein, verkündete ich überdeutlich.
Speaker 0: Sie konnten machen, was sie wollten, aber meine Freunde verraten würde ich sicher nicht, nur über meine Leiche.
Speaker 0: Na gut, dann werden wir abstimmen.
Speaker 0: Remus John Lupin weigert sich den Standort zweier gesuchter Massenmörder, einer davon ein Elementarierpreis zu geben.
Speaker 0: Selbst ist er ein Wehrwolf.
Speaker 0: Das letzte Wort betonte die Ministerin besonders.
Speaker 0: Was zweifelsohne ein trifftiger Grund für dieses Verhalten sein könnte, wer stimmt für eine Verurteilung?
Speaker 0: Wenig anders zu erwarten, gingen alle Hände in die Luft.
Speaker 0: Das war mein Ticket nach Azkaban.
Speaker 0: Hip hip hurrah!
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Also nächster Schritt, ein Brupal Gringots, verkündete ich, unsere bisherige Erfolgespornten mich umso mehr an, fragte sich nur noch wie.
Speaker 0: Blöderweise ist das ein ziemlich großes Fragezeichen, grummelte Well.
Speaker 0: Ganz offensichtlich wurde sie mir der Tatsache, dass Remus jetzt den Askaban saß, auf eine ganz andere Art fertig als ich.
Speaker 0: Und wenn ich mich so umschaute, Serious und Minerva auch.
Speaker 0: Es war nicht so, dass es mir egal war, im Gegenteil, aber wir konnten im Moment doch sowieso nichts tun.
Speaker 0: Nur weitermachen, das konnten wir.
Speaker 0: Und deshalb würden wir das auch.
Speaker 0: Dann sollten wir es wohl besser mal kleiner machen.
Speaker 0: Ich schaute Well direkt in die Augen.
Speaker 0: Nichts tun hilft uns nämlich auch nicht weiter.
Speaker 0: Daß hinter uns ein ganz klares Remus steckte, schien nicht unbemerkt zu bleiben, zumindest erhoben sich jetzt sowohl Well als auch Serious und Minerva drehten sich in meine Richtung.
Speaker 0: Da hast du wohl recht, meinte Serious schließlich.
Speaker 0: Wir müssen einfach weitermachen, schloss sich auch Well an.
Speaker 0: Na also, schnappen wir uns diesen Horcrux, verkündete ich grinsend.
Speaker 0: Endlich kam wieder Bewegung in die Sache, wurde aber auch Zeit.
Speaker 0: Aber vorher warf Serious ein und wandte sich mehr dazu.
Speaker 0: Vorher kenne ich dann noch jemand, der zurück nach Hogwarts muss, weil er dort gebraucht wird.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Nein, ich werde definitiv hier gebraucht, beschwert diese sich so gleich.
Speaker 0: Nein, also vielleicht etwas, aber in Hogwarts auf jeden Fall mehr beharte Serious.
Speaker 0: Und da hatte er leider recht.
Speaker 0: Wir konnten sie da nicht noch mehr reinziehen und all diese zahlreichen Schüler brauchten sie mehr als wir hier.
Speaker 0: Er hat recht, stimmte Welli mit eindringlicher Stimme zu.
Speaker 0: Versucht ihr einfach, kein Ärger einzuhandeln, read Sirius Minerva.
Speaker 0: Ihm viel wohl selbst auf wie komisch es war, dass er seiner ehemaligen Lehrerin plötzlich von Ärger abraten musste, anstatt umgekehrt, zumindest schlich sich auf sämtliche Gesichter einlächeln, seien es eingeschlossen.
Speaker 0: Na gut, lenkte die ältere Hexe schließlich ein, aber solltet ihr irgendwas brauchen, egal was, dann rennen wir dir die Tür ein, bestätigte Sirius mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Speaker 0: Ich zweifelte keine Sekunde daran, dass er das ernst meinte.
Speaker 0: Die Hauslehrerin von Gryffindor nickte uns noch ein letztes Mal zu und dann apparierte sie.
Speaker 0: Da waren es nur noch drei.
Speaker 0: Kapitel neunzehn.
Speaker 0: Alles klappt.
Speaker 0: Nein, doch nicht.
Speaker 0: Doch!
Speaker 0: Nein, war ein Irrtum.
Speaker 0: Valerios Sicht.
Speaker 0: Hier waren wir jetzt also.
Speaker 0: Wir standen vor der Gringords Bank und versuchten nicht auffällig zu wirken.
Speaker 0: Da zwei von uns gesucht wurden und der dritte angeblich tot war, war das wohl eine ziemlich riskante Angelegenheit.
Speaker 0: Aber nur fürs Protokoll, den Tarnumhang, hatten wir gerade erst abgelegt.
Speaker 0: Ein richtiger Plan war es zwar nicht, aber wir hatten beschlossen, dass wir ebenso gut gleich handeln konnten.
Speaker 0: Immerhin wollten wir in eine Bank einbrechen, in die man angeblich nicht einbrechen konnte.
Speaker 0: Also alles oder nichts.
Speaker 0: Soweit klappte ja alles.
Speaker 0: Immerhin waren wir offensichtlich ungesehen, bis an unser Ziel gekommen.
Speaker 0: Das war ja auch nicht nichts.
Speaker 0: Auf schnellstem Weg machten wir uns auf dem Weg nach drinnen.
Speaker 0: Wir bauten darauf, dass die Kobolde nicht sofort Alarm schlagen würden, immerhin waren sie ja auch nicht gerade das, was man Ministerium-Fans nennen würde.
Speaker 0: Ähm, machte Sirius sie schließlich auf uns aufmerksam.
Speaker 0: Ich würde gerne mein Verlies sehen.
Speaker 0: Überrascht sah der Kobold auf, doch dann streckte er nur den Arm aus und überprüfte Sirius Zauberstab, den dieser ihm entgegenhielt.
Speaker 0: Nach einem kurzen Nicken bedeutete er uns, ihm zu folgen.
Speaker 0: Wenn das nur klappen würde.
Speaker 0: Unser Plan... nein, unser Ziel, wir hatten nämlich nichts geplant, war es, den Kobalt zu überwältigen, dann das Verlies von Bella Tricks less strange aufzusuchen und danach... äh, danach würden wir schon sehen, was passieren würde.
Speaker 0: Zum Glück lagen die von Sirius und Bella Tricks laut ihm nicht weit auseinander, so dass wir bis ganz zum Schluss warten konnten.
Speaker 0: Vielleicht würde das ja tatsächlich klappen.
Speaker 0: Tja, wie üblich war das der Zeitpunkt, an dem alles schief ging.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Ich ernte Böses, als ich die batenden Zauberer erblickte, auf die wir genau zufuhren.
Speaker 0: Vielleicht war den Kobolden doch nicht ganz so egal, wen sie so in ihrer Bank hatten.
Speaker 0: Ein Blick zur Well und Regulus verriet mir, dass sie dasselbe dachten.
Speaker 0: Verdammt.
Speaker 0: Der Kobold grinnste uns gemein an.
Speaker 0: Sofort war er mir unsympathisch, also noch unsympathischer, als er ohnehin schon gewesen war.
Speaker 0: Unerfällig tastete ich nach meinem Zauberstab.
Speaker 0: Regulus tat es mir gleich, aber Well rührte keinen Finger.
Speaker 0: Dann fiel mir das feurige Glimmern in ihren Augen auf.
Speaker 0: Oh ja, sie war auch bereit, so viel stand fest.
Speaker 0: Als die Karre vor den Zauberern zum Stehen kam, zögerten wir keine Sekunde.
Speaker 0: Gleichzeitig mit mir feuerte Regulus mehrere Entwaffnungszauber ab und Well ließ diverse Bankangestellte durch die Luft fliegen.
Speaker 0: Klar, sie schossen auch Flüche auf uns ab, aber es war offensichtlich, dass diese Unternehmung nicht von langer Hand geplant gewesen war und so konnten wir den Großteil davon abwehren und der Rest ging sowieso daneben.
Speaker 0: Seite an Seite kämpfen wir uns unseren Weg frei, und ich dachte schon, alles würde gut gehen, als Regulus von meiner rechten Seite verschwand.
Speaker 0: Überrascht, fuhr ich herum.
Speaker 0: Er haut ab, rief er da auch schon, die Karre, mit der der Kobold wohl hatte flüchten wollen, hielt er mit einer Hand umklammert, wodurch er halb über dem Abgrund hing.
Speaker 0: Well und ich liefen gleichzeitig auf ihn zu, doch da beschleunigte die Karre auch schon und Regulus konnte sich nicht mehr halten.
Speaker 0: Na!
Speaker 0: Nein, brüllte ich, aber ich konnte nichts tun, nur zu sehen, wie mein Bruder in der Tiefe immer kleiner wurde.
Speaker 0: Ich konnte ihn doch nicht verlieren.
Speaker 0: Ich schon wieder!
Speaker 0: Kapitel zwanzig.
Speaker 0: Könnten die dem Horcrux nicht ein Schild umhängen, das sagt, hier bin ich?
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Während ich immer noch verzweifelt in den Abgrund starte, schoss plötzlich etwas Geisterhaftes an mir vorbei.
Speaker 0: Ich brauchte nur einen Augenblick, um zu erkennen, dass es sich um Welle in ihrer Elementariergestalt handelte.
Speaker 0: Nur Sekunden später kam sie wieder hochgeflogen, einen geschockten Regulus im Schlepptau.
Speaker 0: Sofort sprang ich auf.
Speaker 0: Jag mir nie wieder so einen Schrecken ein, rief ich, wen von den beiden ich jetzt genau meinte, wusste ich selbst nicht.
Speaker 0: Nur leider hatten wir bei der ganzen Sache eine doch nicht ganz unwichtige Kleinigkeit vergessen.
Speaker 0: Wir waren immer noch irgendwo in Gringots und auch den Horcrux hatten wir noch nicht gefunden.
Speaker 0: Und schlüssig standen wir herum, bis ich plötzlich etwas entdeckte.
Speaker 0: Ein bewusstloser Kobold lag in einer Ecke.
Speaker 0: Offensichtlich musste er die Zauberer, die zum Glück immer noch außer Gefecht waren, hergebracht haben und im Kampf hatte ihn wohl ein verirrter Zauber getroffen.
Speaker 0: Gemeinsam packten wir ihn und dann machten wir uns auf den Weg zur Bellatrix verließ.
Speaker 0: Zum Glück war ich früher mehrmals mit ihr in der Winkelgasse gewesen, wodurch ich wusste wohin wir mussten.
Speaker 0: Immer auf der Hut betraten wir schließlich besagtes Verließ.
Speaker 0: Plötzlich schließ Well einen leisen Schrei aus.
Speaker 0: Erschrocken fuhr ich herum.
Speaker 0: Ärgerlich startete sie einen Ring an, als hätte sie sich daran verbrannt.
Speaker 0: Und dann passierte es.
Speaker 0: Vor unseren Augen verdoppelte sich der Ring, war ja klar.
Speaker 0: Natürlich hatte Bella den Horcrux noch mehr versteckt, wäre sonst ja auch zu einfach gewesen.
Speaker 0: Wie in Zeitlupe rollte der Ring weiter und als er gegen Regulus rollte, verdoppelte er sich gleich noch einmal.
Speaker 0: Auch er verzog Schmerz, erfüllt das Gesicht.
Speaker 0: Ich wollte gerade vorschlagen, sich die Lage nochmal von draußen anzusehen, doch die Tür hatte sich wieder geschlossen.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Zum Glück hatten wir den Kobolt noch dabei.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Das lief hier alles überhaupt nicht gut.
Speaker 0: Man musste kein Genie sein, um zu erkennen, dass die zahlreichen Reichtümer sich immer weiter vervielfältigen würden, bis wir schließlich von ihnen zerquetscht werden würden.
Speaker 0: Eher suboptimal.
Speaker 0: Dabei waren wir schon so weit gekommen.
Speaker 0: Ich konnte den Horcrux sogar schon spüren.
Speaker 0: Das alles machte mich so sauer.
Speaker 0: Konzentriert und mit geballter Wut und Kraft versuchte ich, mit zusammengekniffenen Augen die genaue Position des Horcruxes zu bestimmen.
Speaker 0: Diese verdammten Horcruxe.
Speaker 0: Alles mussten sie ruinieren.
Speaker 0: Ohne sie wäre Voldemort vielleicht schon längst weg.
Speaker 0: Aber nein, irgendwer musste diese ganze Scheiße ja erfinden und auch noch aufschreiben, damit ihre Schüler wie Tom Riddle sie finden und durchführen konnten.
Speaker 0: So viele Menschen, die mir etwas bedeuteten, hatten darunter schon gelitten.
Speaker 0: Lily, James, Remus.
Speaker 0: Peter war auch vom rechten Weg abgekommen, Regulus wäre fast drauf gegangen, mehrmals wohlgemerkt und dann waren da immer noch Serious und ich und so viele andere.
Speaker 0: Das war so dermaßen unfair.
Speaker 0: Was hatten wir denn bitte falsch gemacht?
Speaker 0: Wir waren gerade mal Anfang unserer Zwanziger, da sollten wir doch keinen Krieg führen müssen.
Speaker 0: Vor lauter Zorn balte ich die Fauste, sodass ich meine Nägel tief in meiner Hand innenflächen gruben.
Speaker 0: Und dann kam die Explosion.
Speaker 0: Kapitel XXI.
Speaker 0: Wir erfüllen Kindheitsträume.
Speaker 0: Valerias sicht.
Speaker 0: Vor Schreck riss ich die Augen auf, und da sah ich es.
Speaker 0: Ein Kälch am anderen Ende des Verlieses war explodiert, mit Funken, Lärm und Atem drum herum.
Speaker 0: Und noch etwas fiel mir in diesem Moment auf.
Speaker 0: Ich konnte den Horcrux nicht mehr spüren.
Speaker 0: Was hatte das zu bedeuten?
Speaker 0: Nur hatte sich durch die Explosion eine Lawine an verdammt schmerzhaften sich vervielfältigenden Schätzen gelöst und rollte genau auf uns zu.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Sofort raus hier!
Speaker 0: brüllte Sirius und da konnte ich ihm nur zustimmen.
Speaker 0: Regulus schnappte sich den Kobolt und nur Sekunden bevor die Welle der Wertgegenstände sich dort brach, wo wir gerade noch gestanden hatten, hechteten wir nach draußen.
Speaker 0: Der Horcrux, Well, kannst du ihn spüren?
Speaker 0: erkundigte sich Regulus schließlich schwer atmend.
Speaker 0: Nein, antwortete ich, immer noch darum bemüht einen Sinderen zu sehen.
Speaker 0: Nicht mehr!
Speaker 0: Da war all diese Wut.
Speaker 0: und dann auf einmal die Explosion.
Speaker 0: und dann war er plötzlich einfach weg.
Speaker 0: Serious warf mir einen seltsamen Blick zu.
Speaker 0: Was ist, erkundigte ich mich.
Speaker 0: Hab ich was im Gesicht?
Speaker 0: Denn wenn dann informiere ich dich hiermit freundlich, dass wir gerade dringend ihre Sorgen haben.
Speaker 0: Ach, dein Gesicht sieht so hübsch aus wie immer, teilte er mir grinsend mit, woraufhin ich lächeln musste.
Speaker 0: Aber wenn du sagst, weg, meinst du dann, du spürst ihn nicht mehr oder er ist nicht mehr da?
Speaker 0: Naja, wenn ich ihn nicht spüren kann, woher soll ich denn dann wissen, ob er hier ist oder nicht, grummelte ich ratlos.
Speaker 0: Aber wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen, er ist weg.
Speaker 0: Und wenn du sagst, woot, meinst du, dann eine, die was mit den Elementen zu tun hat, hakte er weiter nach.
Speaker 0: Und die eventuell, was zum Explodieren bringen könnte, schaltete sich nun auch Regulus ein.
Speaker 0: Ähm, ja, bejahte ich.
Speaker 0: Ich bekam eine Ahnung davon, worauf die Blackburü dahinaus wollten.
Speaker 0: Ihr meint, ich war das mit der Explosion, und sie hat den Horcrux zerstört, fasste ich schließlich zusammen.
Speaker 0: Die beiden neckten.
Speaker 0: Gut, dass wir das jetzt geklärt haben, beendete Regulus unsere Überlegungen.
Speaker 0: Aber könnten wir jetzt machen, dass wir hier rauskommen, damit wir diese Superentdeckung nicht mit uns grab nehmen?
Speaker 0: Dagegen gab es jetzt wirklich gar nichts einzuwenden, nur was jetzt?
Speaker 0: In dem Moment fuhr eine der Gringotskarren vorbei, ob mit weiteren feindlich gesinnten Zauberern oder einfach jemandem, der zu seinem Verlies wollte, konnte ich nicht sagen.
Speaker 0: Heißt so noch, wie du als Kind unbedingt eine dieser Muckelachterbahnen klauen wolltest?
Speaker 0: erkundigte sich regulos und grünste mich schälmisch an.
Speaker 0: Denn ich glaube, dass wir an dieses Unternehmen nie wieder näher ankommen werden als jetzt.
Speaker 0: Da musste ich ihm recht geben.
Speaker 0: Voller Konzentration streckte ich die Hand aus und schickte einen Windstoß los.
Speaker 0: Wir würden nämlich wohl kaum in ein rasend schnelles Gefährt hineinspringen können, würde eher nach hinten losgehen oder in unserem Fall nach unten.
Speaker 0: Langsam aber sicher blieb die Keure vor uns stehen und darin saß niemand anderes als Mary MacDonald.
Speaker 0: Ein Mädchen aus unserem Jahrgang, die uns entgeistert anstarte.
Speaker 0: Mir fiel nichts Besseres ein als Hi, Mary, zu sagen, dass sich immer noch die Karre an Ort und Stelle hielt, wie angeblich gesuchte Mörder bzw.
Speaker 0: Tod waren und auch sonst eigentlich gar nichts Normal war ignoriertig gekonnt.
Speaker 0: Kapitel, Zweiundzwanzig.
Speaker 0: Wir finden ein neues Reiseziel.
Speaker 0: Valerias sicht.
Speaker 0: Ich, was ihr, stottete Mary los.
Speaker 0: Verständlich, dass sie verwirrt war.
Speaker 0: Aber dafür hatten wir jetzt wirklich keine Zeit.
Speaker 0: Kurze Hand platzierten wir den Kobolt neben der Karre.
Speaker 0: Ihr wisst sowieso nicht, wie man steuert, ihr bekommt hier nie raus.
Speaker 0: Und quetschen uns dann neben Mary, die immer noch nach den richtigen Worten zu suchen schien.
Speaker 0: Mit einem Lächeln, so nach dem Motto, von wegen wir kommen nie heraus, das werden wir schon auch sehen, bedachte ich den Kobolt.
Speaker 0: und dann sorgte ich dafür, dass der Wind stärker wurde und die Karre nicht mehr stand, sondern sich wieder nach oben bewegte.
Speaker 0: Das war schon ein Vorteil von Schienen.
Speaker 0: Wenn man ihnen folgte, dann kann man auch irgendwie zum Ziel.
Speaker 0: Schließlich reusperrte sich Mary.
Speaker 0: Nervösstrich sie sich eine dunkle Haarstreine hinter das Ohr.
Speaker 0: Wieso nur hatte ich das Gefühl, dass wir ihr eine Erklärung schuldeten?
Speaker 0: Da ich ja mit Fahren beschäftigt war, Telefonieren am Steuer war ja verboten, was auch immer das genau bedeutete.
Speaker 0: Ich hatte es nur mal bei den Muggeln mitbekommen.
Speaker 0: Da war ein ernstes Gespräch dieser Art wohl nicht viel besser.
Speaker 0: Übernahm's Serious das Reden.
Speaker 0: Also, nur um das gleich mal festzustellen, was auch immer du über uns denkst, es ist nicht wahr, verkündete er.
Speaker 0: Ganz sicher?
Speaker 0: hackte Mary nach, offensichtlich von der Tatsache bestärkt, dass wir sie noch nicht umgebracht hatten oder ähnliches.
Speaker 0: Na ja, das kommt natürlich ziemlich darauf an, was du von uns denkst, klingte ich mich jetzt doch ins Gespräch ein.
Speaker 0: Du bist ein Elementarier, Mary deutete auf mich.
Speaker 0: Von dir dachte ich eigentlich, dass du tot bist.
Speaker 0: Das war an Regulus gerichtet.
Speaker 0: Und von euch allen weiß ich, dass ihr im Ministerium ziemlich unbeliebt seid.
Speaker 0: Aber was ich nicht weiß, stimmt das, was die behaupten?
Speaker 0: Erstens ja, zweitens ganz offensichtlich nein und drittens beruht auf Gegenseitigkeit.
Speaker 0: Und wenn du mit was die behaupten meinst, dass wir angeblich Lily und James verraten hätten und den ganzen Blödsinn, dann ganz entschieden nein, klärte Sirius sie auf.
Speaker 0: Nachdenklich Nick de Mary.
Speaker 0: Hab ich mir schon gedacht.
Speaker 0: Irgendetwas hat sich einfach dabei falsch angefühlt.
Speaker 0: Aber was bei Merlin's Bart macht ihr dann hier?
Speaker 0: Naja, Karrenclown, das sah man doch.
Speaker 0: Und mit Kobolden rumhängen und alte Bekannte treffen, abgesehen davon.
Speaker 0: Das, was das Ministerium eben nicht macht, antwortete ich.
Speaker 0: Voldemort endgültig aus dem Weg räumen.
Speaker 0: Bevor wir unser Gespräch noch weiter ausführen konnten, waren wir auch schon angekommen.
Speaker 0: Möglichst unauffällig kletterten wir aus der Karren, nur Mary blieb sitzen.
Speaker 0: Wisst ihr, war nicht euch mal wiederzusehen, aber ich muss eigentlich tatsächlich.
Speaker 0: zu meinem Verlies teilte sie uns augenzwinkern mit.
Speaker 0: Wir verabschiedeten uns und waren schon fast weg, als sie uns noch einmal zurück rief, wie übrigens, wenn ihr wirklich in der Woldermatt her seid, dann würde ich es mal in Albanien versuchen.
Speaker 0: Ich hab da Gerüchte gehört.
Speaker 0: Und ich hoffe für euch, dass ihr nicht so raus wollt, da werdet ihr nämlich verhaftet, bevor ihr auch nur Piep sagen könnt.
Speaker 0: Danke, Mary, und keine Sorge, wir sind vorbereitet.
Speaker 0: Cap-Series zurück.
Speaker 0: Dann verschwand sie auch schon wieder in den Tiefen von Gringods und wir schlüpften unter den Tarnumhang und beteten, dass wir auch wirklich komplett verdeckt waren.
Speaker 0: Albanien also war wohl einen Versuch wert.
Speaker 0: Ich versuche Harry nicht explodieren zu lassen.
Speaker 0: Wir befanden uns wieder in unserem Versteck.
Speaker 0: Das Medaillon, das Diadem, das Tagebuch und der Ring lagen vor uns.
Speaker 0: Konzentriert war ich gerade dabei, das Medaillor mit meinem Horcrux hinanzubisieren und nach Möglichkeit so zu zerstören, wie das ja im Verlies geklappt hatte.
Speaker 0: So weit so gut, das nannte man dann wohl ein kaputtes Medaillor.
Speaker 0: Mehr als ein paar verkohlte Trümmer waren nicht mehr übrig und das alles hatte ich mit einer klitzekleinen Flamme hinbekommen, die nicht einmal etwas ruiniert hatte.
Speaker 0: Schon nahm ich mir das DRDem vor.
Speaker 0: Du weißt, dass du das auch irgendwie mit Harry machen musst, oder?
Speaker 0: Durchbrach Serious plötzlich die Stille.
Speaker 0: Vor Schreck verlor ich die Kontrolle und die Explosion, die das Diadem erzeugte, ließ den Boden beben und verkohlte die doch ziemlich hohe Decke.
Speaker 0: Verdammt, daran hatte ich noch gar nicht gedacht.
Speaker 0: Entgeistert starte ich seriös an.
Speaker 0: Ich kann doch nicht meinem Patensohn abfackeln.
Speaker 0: Na ja, können schon, aber schaltete sich da Regulus ein, wurde aber von zwei bösen Blicken zum Schweigen gebracht.
Speaker 0: Ich sag ja nur, meint er abwährend.
Speaker 0: Blöderweise hatte er damit auch recht, na toll.
Speaker 0: Du hast ja noch zwei Horcruxe zum Üben.
Speaker 0: Klappt doch schon gut, meinte Sirius.
Speaker 0: Leider kannte ich ihn schon viel zu gut.
Speaker 0: Er hatte mindestens genauso große Bedenken wie ich, was diese ganze Sache anging.
Speaker 0: Schlucken zerstörte ich auch noch die anderen beiden Horcruxe.
Speaker 0: Das Gute war, dass es klappte, und das mit sehr großer Anstrengung und Kontrolle sogar ganz ohne Explosion.
Speaker 0: Der Ring sei noch genauso aus wie zuvor.
Speaker 0: Hätte ich es nicht besser gewusst, hätte ich gesagt, dass es nicht geklappt hatte, aber ich spürte den Horcrux nicht mehr.
Speaker 0: Also hatte es das eben doch.
Speaker 0: Okay, jetzt, Harry, ich hole ihn schnell, verkündete Sirius.
Speaker 0: Als er wenig später zurückkam, Harry auf dem Arm, fragte ich lieber gar nicht weiter, was die Dursleys dazu gesagt hatten oder ob es sie überhaupt scherte, dass ihr Neffe gerade von einem vermeintlichen Massenmörder mitgenommen worden war.
Speaker 0: Das hätte mich nur sauer gemacht und ich würde alle Ruhe und Kontrolle brauchen, die ich aufbringen konnte.
Speaker 0: Sirius setzte mir Harry auf den Schoß und sah mich ernst an.
Speaker 0: Du schaffst das, das weiß ich.
Speaker 0: sagte er leise.
Speaker 0: Regulus nickte bestätigend, dann tratten die beiden ein Stück zurück und ich schloss die Augen.
Speaker 0: Ja, ich konnte den Horcrux in Harry spüren, aber diesmal war es etwas anderes.
Speaker 0: Als ich mich geistig immer weiter näherte, begannen Bilder vom einem inneren Auge aufzutauchen.
Speaker 0: Zuerst nur Bilder, bis es eine ganze Szene wurde.
Speaker 0: Eine Erinnerung verschwommens war und aus der Sicht eines Kleinkindes aber eine Erinnerung, Harrys Erinnerung.
Speaker 0: Da war Mommy, sie hatte vor etwas Angst.
Speaker 0: Ohne zu wissen, was passierte, hatte ich auch Angst.
Speaker 0: Sie sagte etwas, sie hatte mich lieb, aber was genau hieß denn das jetzt überhaupt?
Speaker 0: Was passierte hier?
Speaker 0: Dann kam jemand in den Raum, ich konnte ihn nicht erkennen, und plötzlich verschwand Mommi mit jeder Menge grünem Licht und einem Schrei aus meinem Blickfeld.
Speaker 0: Wohin nur?
Speaker 0: Wer war das?
Speaker 0: Dieser jemand machte mir Angst.
Speaker 0: Er deutete mit einem Zauberstab auf mich.
Speaker 0: Die konnten lustige Funken machen, der die hatte es mir gezeigt.
Speaker 0: Würde er auch Funken für mich machen?
Speaker 0: Doch als der Mann einen Zauber sprach, kam nur ein grünes Licht heraus, das auf mich zukam.
Speaker 0: Das grüne Licht war böse, das wusste ich.
Speaker 0: Woher wusste ich das?
Speaker 0: Einen der vier mir bekannten Stimmen in meinem Kopf lüsterte es mir zu.
Speaker 0: Plötzlich begann meine Stirn fürchter Licht zu brennen, als würde etwas von innen dagegen hemmern.
Speaker 0: Dann kam ein braun-blau-rot luftiger Lichtwirbel dem grünen Licht entgegen, und als es mich traf, war es auch schon weg.
Speaker 0: Und mit ihm der bunte Wirbel und die Stimmen.
Speaker 0: Jetzt kam ein komisches, durchsichtiges Ding auf mich zugeflogen.
Speaker 0: Warum flogen heute dauernd Sachen?
Speaker 0: Als es mich traf, wurde alles schwarz.
Speaker 0: Keuchen fuhr ich hoch.
Speaker 0: Fast schon abwesend schickte ich die Elemente los, um den Eindringningen aus Harrys Körper zu entfernen.
Speaker 0: Doch das, was ich gesehen hatte, schockierte mich zutiefst.
Speaker 0: Nicht nur, dass Lilly offensichtlich vor meinen, äh, Harrys Augen gestorben war, Harry hatte an vier Stimmen gedacht.
Speaker 0: Vier Stimmen, vier Farben, braun, blau, rot und luftig.
Speaker 0: Die vier Elemente?
Speaker 0: War es möglich?
Speaker 0: Konnte es sein?
Speaker 0: War Harry ein Elementarier?
Speaker 0: Kapitel Vierundzwanzig.
Speaker 0: Wir haben Glück im Unglück.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Schon seit geraumer Zeit starte Well Harry ziemlich seltsam an.
Speaker 0: Ich tauschte einen verwirrten Blick mit Regulus, diesem Schienen ganz ähnliche Gedanken durch den Kopf zu gehen.
Speaker 0: Was zur Hölle war los?
Speaker 0: Äh, Well machte ich sie schließlich auf uns aufmerksam.
Speaker 0: Das schönste Mädchen, das ich kannte, hob den Kopf und blickte mich aus ihren grünen Augen ernst an.
Speaker 0: Was ist?
Speaker 0: erkundigte sich Regulus.
Speaker 0: Ich glaube, Harry ist ein Elementarier, brachte sie heraus.
Speaker 0: Was rief ich aus?
Speaker 0: Ein Elementarier?
Speaker 0: Harry?
Speaker 0: Das wäre doch wohl aufgefallen.
Speaker 0: Und überhaupt, wie sollte das denn bitte gehen?
Speaker 0: Wie?
Speaker 0: Das ist ja wohl die wichtige Frage, mischte sich Regulus ein.
Speaker 0: erschien von der Ankündigung ähnlich überrollt geworden zu sein wie ich.
Speaker 0: Na ja, theoretisch werden bei den Elementarier-Genen ja oft mehrere Generationen übersprungen, darum galten sie ja auch als ausgestorben.
Speaker 0: Von dem her wäre das durchaus plausibel zu erklären, klär Tovel uns auf.
Speaker 0: Woher genau ich das weiß, kann ich auch nicht erklären, aber ich bin mir sicher.
Speaker 0: Vor allem aber ist es eh egal.
Speaker 0: Die Elemente sind nämlich weg, und nur deshalb hat Harry überlebt.
Speaker 0: Also, könntest du das auch?
Speaker 0: Einen Todesfluch überleben, hakte ich interessiert nach.
Speaker 0: Weil strafte mich mit einem vernichtenden Blick.
Speaker 0: Hab ich noch nicht ausprobiert, teilte sie mir trocken mit.
Speaker 0: Aber ich glaube nicht.
Speaker 0: Ich habe Erinnerungen von ihm gesehen.
Speaker 0: Die Elemente sind sozusagen aus ihm raus und haben ihn beschützt.
Speaker 0: Ich kann mich noch erinnern, in meiner Kindheit sind die Elemente auch ab und zu aus mir rausgekommen.
Speaker 0: Das hat mir zumindest meine Mutter erzählt.
Speaker 0: Na ja, also in den ersten zwei bis drei Jahren eben.
Speaker 0: Danach hat sich das erledigt.
Speaker 0: Darauf folgte erst einmal Schweigen, und zwar eine ganze Menge davon, bis Harry sich bemerkbar machte, und zwar mit einer stinkigen Überraschung.
Speaker 0: Wie wäre es, wenn wir Harry jetzt zurück zu den Dursleys bringen?
Speaker 0: Immerhin wollten wir doch nach Albanien, schlug ich vor.
Speaker 0: Regulus und Val waren meiner Meinung, und so bekamen die Dursleys wenig später den Jackpot, sie durften Bindeln wechseln, Karma, wenn man mich fragt, und wir anderen apparierten nach Albanien.
Speaker 0: Ich wusste nicht, ob ich es als Glück oder Unglück betrachten sollte, aber als ich mich nicht mehr so fühlte, als müsste ich gleich kotzen, blickte ich direkt ins weit offene Maul einer riesigen Schlange, die mir eine volle Ladung Mundgeruch ins Gesicht pustete.
Speaker 0: Nur Sekundenspälter befand sich mein Mittagessen neben mir auf dem Waldboden.
Speaker 0: Diese Schlange, die gehört dem dunklen Lord, er hatte sie eigentlich immer dabei, raunte uns in diesem Moment Dracula zu.
Speaker 0: Sonst noch was, was wir wissen müssten, lüsterte ich zurück.
Speaker 0: Zum Beispiel, ob die gerade Hunger auf Zauberrafilee hat, fügte Well hinzu.
Speaker 0: Da bin ich überfragt, aber wenn du es rausfinden willst, ich lass dir gern den Vortritt, gab mein Bruder zurück.
Speaker 0: Langsam, um sie nicht noch wütender zu machen, als sie ohnehin schon war, konnte ich verstehen.
Speaker 0: Ich mochte auch keinen, der mir vor die Füße kotzte, bewegten sich unsere Hände in Richtung unserer Zauberstäbe.
Speaker 0: Dummerweise hatte ich meinen beim Abgeben meines Mageninhals fallen gelassen.
Speaker 0: Plötzlich fasste sich Well an die Stirn und riss die Augen dann wie von der Akkromantulargebissen auf.
Speaker 0: Erkenntnis glitzerte darin.
Speaker 0: Willst du uns erleuchten, erkundigte ich mich.
Speaker 0: Ja, ja, will ich.
Speaker 0: Leute, wir haben noch einen gefunden, einen Horcrux.
Speaker 0: Es ist die Schlange.
Speaker 0: Kapitel Vierfünfundzwanzig.
Speaker 0: Zu viele Zauber.
Speaker 0: Das sind großartige Neuigkeiten.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Plötzlich ging alles ganz schnell.
Speaker 0: Serious schnappte sich seinen Zauberstab, die Schlange setzte mit weit ausgerissene Maul zum Sprung an, ich versuchte in Windeseile den Horcrux zu zerstören, im Gegenteil zu Harrys Fall, diesmal ohne jegliche Rücksicht auf Verluste.
Speaker 0: Zeitgleich flogen vier Zauber auf die Schlange zu und dann explodierte sie.
Speaker 0: Er leichtert atmetig aus, doch dann ging mir etwas ganz Entscheidendes auf.
Speaker 0: Vier Zauber?
Speaker 0: Zeitgleich?
Speaker 0: Von mir kam keiner und dann waren da ja nur noch Regulus und Serious.
Speaker 0: und die waren definitiv nur zu zweit.
Speaker 0: Sirius neben mir stieß plötzlich einen seltsamen Laut aus, der irgendwo zwischen Unglauben, Freude und einem Würgen lag.
Speaker 0: Dabei starte er auf etwas hinter mir.
Speaker 0: Ich fuhr herum und keuchte auf.
Speaker 0: Die rothaarige Frau mit den grünen Augen und den schwarzhaarigen Brillenträger daneben kannte ich nur zu gut.
Speaker 0: Vor mir standen Lily und James Potter, aber das war nicht möglich.
Speaker 0: Ihr, ihr seid tot, brachte ich schließlich hervor.
Speaker 0: Ihr seid tot, wer zur Hölle seid ihr?
Speaker 0: Also nur fürs Protokoll, das ist eher meines Wissens auch.
Speaker 0: Informierte mich James, so ferne es denn wirklich war, mit einem Blick zu Regulus.
Speaker 0: Der Einwand wurde übergangen.
Speaker 0: Wir starten die beiden immer noch fassungslos an.
Speaker 0: Wenn das ein Trick war, dann würde ich den, der dafür verantwortlich war, eigenhändig umbringen.
Speaker 0: Einfach dafür, dass er mir Hoffnung gemacht hatte.
Speaker 0: Naja, also das ist eine etwas längere Geschichte.
Speaker 0: Vielleicht sollten wir das nicht unbedingt hier, schlug Lily vor, doch ich schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Wir haben Zeit, meinte auch Sirius neben mir bestimmt.
Speaker 0: Ihnen schien das plötzliche Auftauchen unserer tot geglaubten Freunde ebenso mitzunehmen wie mich.
Speaker 0: Na gut, also uns wurde geraten, einen Illusionszauber anzuwenden, nur für alle Fälle, sodass wir uns verstecken konnten, während ein Angreifer mit Illusionen kämpfen würde, erklärte James.
Speaker 0: Und Harry war auf Sirius ein.
Speaker 0: Eine sehr berechtigte Frage, wie ich fand.
Speaker 0: Das mit Harry war nicht geplant.
Speaker 0: Es hatte auch statt ihm eine Illusion da sein sollen, aber er hat sich selbstständig gemacht und ist zurückgekrappelt.
Speaker 0: Bis wir ihn gefunden hatten, war es schon zu spät, erzählte Lily.
Speaker 0: Als wir gesehen haben, dass er wie durch ein Wunder noch lebte, haben wir beschlossen, dass wir erst einmal untertauchen müssen.
Speaker 0: Der Tod erschien uns als die beste Tarnung, um Voldemort unauffällig endgültig zur Strecke zu bringen.
Speaker 0: Ich nehme an, deshalb seid ihr auch hier.
Speaker 0: Ihr hättet uns Bescheid sagen können, ihr hättet uns, warf Serious ihnen vor, und mir ging es genauso.
Speaker 0: Wir dachten, ihr werdet tot verdammt noch mal!
Speaker 0: Lilly und James blickten uns schuldbewusst an.
Speaker 0: Ja, ich weiß, und das tut uns leid, aber wir wollten kein Risiko eingehen, entschuldete sich James.
Speaker 0: Das wiederum konnte ich irgendwie nachvollziehen.
Speaker 0: Sirius und ich setzen uns gerade in Bewegung, als Regulus uns zurückhielt.
Speaker 0: Einen Moment, woher wissen wir, dass sie das wirklich sind?
Speaker 0: Es könnte auch ein Trick sein.
Speaker 0: Erwandte sich an unsere Freunde.
Speaker 0: Wie habt ihr rausbekommen, dass Werline Elementaria ist?
Speaker 0: Ein Todesser hätte mich fast umgebracht und sie hat mich gerettet, antwortete Lily.
Speaker 0: Moni hätte sie fast angegriffen bei einem voll….
Speaker 0: äh, seinen Blick wanderte zu Regulus.
Speaker 0: Keine Sorge, er weiß es, beruhigte ich ihn.
Speaker 0: Doch jetzt hatte ich genug, das reichte, sie waren es.
Speaker 0: Serious schien zu dem selben Schluss gekommen zu sein, fast zeitgleich stürzten wir uns auf die beiden und umarmten sie.
Speaker 0: Ich war so froh, dass sie doch nicht tot waren, dass ich fast vergessen hatte, dass wir ja aus einem bestimmten Grund hier waren.
Speaker 0: Fast.
Speaker 0: Denn gerade war mir etwas aufgefallen.
Speaker 0: Wer hat euch denn eigentlich den Tipp mit den Illusionen gegeben, erkundigte ich mich.
Speaker 0: Die Antwort, die James mir gab, überraschte mich dann doch.
Speaker 0: Pete?
Speaker 0: Kapitel XXVI.
Speaker 0: Wir sammeln uns.
Speaker 0: Oder auch wir bereiten Woldies Ende vor.
Speaker 0: Lilly's Sicht.
Speaker 0: Pete wie in Peter Paddygrew stieß series unglaublich aus.
Speaker 0: Ich nickte bestätigend.
Speaker 0: Klar, das musste etwas seltsam auf sie wirken, immerhin war er derjenige gewesen, der als der eigentliche Verräter darstand, was aber nicht hundertprozentig der Wahrheit entsprach.
Speaker 0: Wir denken, dass er unter dem Imperiusflug stand.
Speaker 0: Er hat sich irgendwie komisch verhalten, und als er uns gewarnt hat, hat es so gewirkt, als würde er irgendwas versuchen, ihn daran zu hindern, informierte ich die drei.
Speaker 0: Aber wo ist er dann, warum ist er nicht bei euch, wollte nun Well wissen.
Speaker 0: Vermutlich hat er Angst, oder fühlt sich schuldig, oder was auch immer, keine Ahnung.
Speaker 0: meinte James.
Speaker 0: Plötzlich sah Well ziemlich nachdenklich aus, das fiel auch den anderen auf.
Speaker 0: Was denkst du gerade, erkundigte sie schließlich Regulus.
Speaker 0: Ich war immer noch etwas verwirrt von der Tatsache, dass er offensichtlich doch nicht tot war und auch noch auf unserer Seite stand, aber das würden sich Serious und Well schon überlegt haben.
Speaker 0: Wir sind alle hier um gegen Voldemort zu kämpfen, richtig, stellte Well fest, wir nickten dennoch.
Speaker 0: Aber es gibt da draußen noch mindestens zwei, wenn nicht sogar drei oder vier Hexen und Zauberer, die früher oder später bei unserer Mission mit dabei waren, aber nicht hier sind.
Speaker 0: Du meinst, wir sollten sie holen?
Speaker 0: Oder zumindest mal vorbeischneiden und fragen, ob sie uns helfen wollen?
Speaker 0: Fast da James zusammen.
Speaker 0: Das schwarzare Mädchen nickte.
Speaker 0: Da hatte sie irgendwie recht.
Speaker 0: Und wenn es nur war, damit sie nicht dachten, wir würden ihnen ihre Rache nicht gönnen.
Speaker 0: Denn einen Grund dazu hatte heutzutage eigentlich jeder.
Speaker 0: Von wem sprechen wir jetzt genau, hakte ich nach.
Speaker 0: Das wiederum schien Sirius kapiert zu haben.
Speaker 0: Mooney, Minnie, Peter und Mary?
Speaker 0: Ganz genau, bestätigte Well.
Speaker 0: Und die finden wir.
Speaker 0: wo genau, erkundigte sich in diesem Moment Regulus.
Speaker 0: Eine sehr berechtigte Frage, wie ich fand.
Speaker 0: Mooney sitzt danachskabern, überlegt es Sirius laut.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Entfuhr es mir und James schien nicht weniger verwirrt von dieser Ankündigung zu sein.
Speaker 0: Uns trafen drei Blicke nach dem Motto, lange Geschichte fragt einfach nicht.
Speaker 0: Dann eben nicht.
Speaker 0: Mini sollte in Hogwarts sein, macht er weiter.
Speaker 0: Mary dürfte schon zu finden sein, vielleicht ist sie ja noch an der Winkelgasse.
Speaker 0: Und was Peter angeht, der hat sich als Ratte irgendwo versteckt.
Speaker 0: Das wird wohl das größte Problem werden.
Speaker 0: Er hat sich in einen Animagus verwandelt.
Speaker 0: Das ist Magie, damit könnten wir ihn vielleicht aufspüren.
Speaker 0: Überlegte James laut.
Speaker 0: Gut, wir sollten uns aufteilen.
Speaker 0: Spätestens morgen Abend wieder hier, schlug Sirius vor.
Speaker 0: Ich könnte Mary suchen, und Sirius sah uns der Reihe nach nachdenklich an.
Speaker 0: Denn suche ich Pete, meinte James.
Speaker 0: Okay, und ich besuche Professor McGonagall, erbot ich mich.
Speaker 0: Ich gehe Remus befreien, vermutlich habe ich da die besten Chancen auf Erfolg, verkündete Well.
Speaker 0: Und ich besuche Andromeda, sie wird uns sicher helfen, was meinst du, Sirius, schlug Regulus vor.
Speaker 0: Der angesprochene Nikte und auch alle anderen waren einverstanden und so apparierten wir einer nach dem anderen.
Speaker 0: Jetzt würden wir unsere Truppe zusammenstellen.
Speaker 0: Und dann würde Voldemort hören und sehen vergehen, denn wir waren nicht nur allesamt gute Zauberer, wir waren auch noch extrem wütend.
Speaker 0: Jeder hatte derzeit einen oder eher sogar mehrere gute Gründe, um auf den dunklen Zauberer sauer zu sein.
Speaker 0: Wir hatten etwas, wofür wir kämpfen konnten.
Speaker 0: Und wenn es nicht Harrys Zukunft war, dann ja wohl unsere Freundschaft.
Speaker 0: Und eines war klar, wir würden nicht aufgeben.
Speaker 0: Dazu waren wir schon zu weit gekommen.
Speaker 0: Dafür hatten wir zu viel durchgemacht.
Speaker 0: Kurzum, dafür war es schon lange zu spät.
Speaker 0: Und genau deshalb würden wir auch siegen.
Speaker 0: Kapitel siebenundzwanzig.
Speaker 0: Wir rekrutieren und Voldemort wird verlieren.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Jetzt war ich genau dort, wo Sirius und Val Pete das letzte Mal gesehen hatten.
Speaker 0: Apare vestigium, flüsterte ich.
Speaker 0: Sofort war die Luft voll von goldenen Spuren, die die hier verwendeten Zauber zeigten.
Speaker 0: Würrende Wasserspeier, was hatten die denn bitte alle diesen Sonnenlicht-Zauber zu schaffen gehabt?
Speaker 0: Okay, gut, die waren dann wohl für Well bestimmt gewesen.
Speaker 0: Also, wo war Pete?
Speaker 0: Ah, hier.
Speaker 0: Am Boden konnte ich ganz klar erkennen, wie sich die Spur zu einer goldenen Ratte verfestigte.
Speaker 0: Hoffentlich war er noch in der Nähe.
Speaker 0: Pete?
Speaker 0: rief ich in die leere Gasse.
Speaker 0: Ist du noch da?
Speaker 0: Keine Reaktion.
Speaker 0: Ich drehte mich säufzend um und wollte gerade wieder gehen, als ich hinter mir eine mir wohlbekannte Stimme hörte.
Speaker 0: James, bist du das?
Speaker 0: Höchstpersönlich.
Speaker 0: Grinsen wandte ich mich dem Rattenanimagus zu.
Speaker 0: Also ich weiß, du hast Fehler gemacht, aber das haben wir alle und nicht alles davon war deine Schuld.
Speaker 0: Außerdem, du hast auch dafür gesorgt, dass Lilly und ich überlebt haben und keiner ist mehr sauer auf dich.
Speaker 0: Na ja, so gut wie.
Speaker 0: Vielleicht etwas, aber das tut hier nichts zu Sache.
Speaker 0: Wichtig ist, wir werden Voldemort endgültig auslöschen.
Speaker 0: Und jetzt meine Frage an dich.
Speaker 0: Wirst du an unserer Seite kämpfen?
Speaker 0: Regulus Sicht.
Speaker 0: Gerade war ich in einem Drömmel, das Garten appariert.
Speaker 0: Ich war hier so gut wie noch gar nie gewesen.
Speaker 0: Ich hatte sie auch schon ewig nicht mehr gesehen.
Speaker 0: Und offensichtlich hatte sie eine Alarmanlage, denn es waren kaum zwei Wimpernschläge vergangen, als sie auch schon vor mir stand, den Zauberstab auf mich gerichtet.
Speaker 0: Erstens, was machst du in meinem Garten?
Speaker 0: Zweitens, warum bist du nicht tot?
Speaker 0: Drittens, was machst du in meinem Garten?
Speaker 0: wollte sie wissen, den Zauberstab ließ sie kein Stück sinken.
Speaker 0: Ich interpretierte das mal so, dass sie wohl etwas sauer auf mich war und mir nicht über den Weg traute.
Speaker 0: Irgendwie verständlich.
Speaker 0: Weißt du, ich bin jetzt auf der guten Seite.
Speaker 0: Und ja, ich bin nicht tot.
Speaker 0: Lange Geschichte, informierte ich sie.
Speaker 0: Jedenfalls, wir versuchen den dunklen Lord endgültig auszuschalten, und da wollte ich dich fragen, kommst du mit?
Speaker 0: Wer ist wir?
Speaker 0: hakte sie immer noch misstrauisch nach.
Speaker 0: Das sind Well, Wörter kam ich nicht.
Speaker 0: Die, die auf der Flucht und ein Elementarier ist?
Speaker 0: Ja, also, äh, ja.
Speaker 0: Und Serious, der auch auf der Flucht und gerade ein gesuchter Mörder ist?
Speaker 0: Äh, ja.
Speaker 0: Beziehungsweise eigentlich nein.
Speaker 0: Jedenfalls, dann sind da noch Lily und James dabei.
Speaker 0: Die, die tot sind.
Speaker 0: Ähm, eben nicht.
Speaker 0: Und ich und ein paar, die wir noch fragen, endet ich.
Speaker 0: Interessante Truppe, kommentierte meine schwarzhaare Kusine und ließ endlich ihren Zauberstab sinken.
Speaker 0: Wann wollen wir los?
Speaker 0: Irritiert sah ich sie an.
Speaker 0: Wie jetzt?
Speaker 0: Du glaubst mir das einfach?
Speaker 0: rief ich fassungslos aus.
Speaker 0: So was Verrücktes könnte sich keiner ausdenken, teilte sie mir mit einem vernichtenden Blick mit.
Speaker 0: Also wollen wir hier Wurzeln schlagen oder was?
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Jetzt lief ich also durch die Winkelgasse und versuchte A. Nicht aufzufallen und B. Mary zu finden.
Speaker 0: Das tat ich schließlich auch.
Speaker 0: Oder eher sie mich.
Speaker 0: Als ich plötzlich in eine Seitengasse gezahlt wurde, war ich bereit, jedem Angreifer zu trotzen.
Speaker 0: Aber dann erkannte ich Mary.
Speaker 0: – Ihr wollt also kämpfen?
Speaker 0: – erkundigte sie sich.
Speaker 0: – Ja.
Speaker 0: – Und du wolltest mich fragen, ob ich mitmache?
Speaker 0: – wollte sie weiter nach.
Speaker 0: – Ja, aber woher?
Speaker 0: – Warum würdest du denn sonst so auffallend unauffällig hier rumlaufen?
Speaker 0: – informierte mich meine ehemalige Mitschielerin.
Speaker 0: – Ach ja, ich bin übrigens dabei.
Speaker 0: – Ab nach Albanien, würde ich sagen.
Speaker 0: Kapitel achtundzwanzig.
Speaker 0: Jetzt sind wir endlich vollzählig.
Speaker 0: Lillysicht.
Speaker 0: Es führte sich komisch an, wieder zurück in Hogwarts zu sein.
Speaker 0: Komisch, aber auch schön.
Speaker 0: Als könnte ich all den Schrecken der letzten Jahre einfach vergessen und unbeschwert Magie lernen.
Speaker 0: Konnte ich aber nicht.
Speaker 0: Ich ress mich zusammen und kontrollierte noch einmal, ob der Tarnumhang auch passte.
Speaker 0: Die Karte des Rumtreibers hielt ich fest in der Hand.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: McGonagall befand sich demnach in ihrem Büro und dorthin wollte ich jetzt auch.
Speaker 0: Vorsichtig klopfte ich auf die Tür und überprüfte noch einmal, ob sie auch wirklich allein war.
Speaker 0: Als sie die Tür öffnete, zog ich mir den Tarnumhang vom Kopf.
Speaker 0: Fast hätte sie aufgeschrien, da war ich mir sicher, aber nur fast.
Speaker 0: Komm nur rein, Lilly, meinte sie leise, hinter mir schloss sie die Tür eilig.
Speaker 0: Also, das wird sie jetzt vermutlich überraschen, aber wir sind nicht tot und wir planen Voldemort endgültig zu vernichten, informierte ich meine ehemalige Verwandlungslehrerin.
Speaker 0: Erstens, ja, ich bin positiv überrascht.
Speaker 0: Zweiteres eher weniger, antwortete Prof.
Speaker 0: McGonagall.
Speaker 0: Das heißt, wenn zu wir auch Sirius, Strelagulus und Valeria gehören.
Speaker 0: Unter anderem ja, bestätigte ich.
Speaker 0: Na dann, worauf warten wir noch?
Speaker 0: Ich grinste.
Speaker 0: Voldemort konnte sich auf was gefasst machen.
Speaker 0: Valeria sicht.
Speaker 0: Ich war gerade in Ascarbahn appariert.
Speaker 0: Die Zaubereiministerinnen und einige andere wichtig aussehende Zauberer standen zufällig in der Nähe und redeten auf jemanden in einer Zelle ein.
Speaker 0: Und dieser Jemand war niemand anderes als Remus Lupin.
Speaker 0: Sie fuhren zu mir herum und starten mich unglaublich an.
Speaker 0: Aber jetzt fiel mir wieder ein, dass ich eigentlich sauer auf sie war.
Speaker 0: Na gut, vielleicht hatte ich auch etwas Spaß an der Sache.
Speaker 0: Ich glaube, wir wurden uns noch nie richtig vorgestellt, Frau Ministerin.
Speaker 0: Aber ich denke mal, Sie wissen bereits, wer ich bin.
Speaker 0: Began ich mit einem kleinen Grinsen im Gesicht.
Speaker 0: Und jetzt hätte ich bitte gerne Remus zurück.
Speaker 0: Er wird nämlich anderweitig gebraucht.
Speaker 0: Die Zaubersterbe ließ ich ihnen mit einem kleinen Windstoß einfach aus der Hand fliegen und in meinen Haaren und Augen knisterten die Funken.
Speaker 0: Aber nicht, weil ich die Kontrolle verlor, sondern einfach, weil ich ihnen gerade Angst anjagen wollte.
Speaker 0: War es dumm, sich mit der Zaubereiministerin anzulegen?
Speaker 0: Vermutlich ja.
Speaker 0: War es für diese Erkenntnis etwas zu spät?
Speaker 0: Definitiv.
Speaker 0: Würde das etwas an meinem weiteren Vorgehen ändern?
Speaker 0: Nö, auf keinen Fall.
Speaker 0: Sie!
Speaker 0: Sie machen sich strafbar, wenn sie uns angreifen!
Speaker 0: teilte mir Ministerin Bagnold mit unnatürlich hoher Stimme mit.
Speaker 0: Also ich sehe das ja eher so, dass sie mich angreifen wollten und ich sie entwaffnet habe, stellte ich richtig.
Speaker 0: Noch mehr Ärger brauchte ich da nämlich wirklich nicht.
Speaker 0: Was wollen sie, Miss Grindelwald, wurde die Ministerin weiter nach.
Speaker 0: Das hatte ich doch gerade gesagt.
Speaker 0: War sie irgendwie schwer von Begriff oder stellte sie sich absichtlich dumm?
Speaker 0: Remus Lupin informierte ich die versammelten Zauberer erneut.
Speaker 0: Das können Sie vergessen, wir rufen die Dementoren und dann brauchst ein anderer Zauberer auf.
Speaker 0: In dem Moment klingt es sich jedoch auch Remus in das Gespräch mit ein.
Speaker 0: Und dann was?
Speaker 0: Glauben Sie, die haben auf sie weniger Einfluss?
Speaker 0: Das nahm ihr irgendwie den Wind aus den Segeln.
Speaker 0: Sie öffnete den Mund, doch kein Ton kam heraus.
Speaker 0: Folgen der Vorschlag.
Speaker 0: Sie lassen Remus frei, wir verschwinden hier und irgendwann werden sie sich dann bei uns bedanken, dass wir ihnen den Arsch gerettet haben, zeigte ich der Ministerin freundlicherweise ihre Möglichkeiten auf.
Speaker 0: Oder aber sie stehen im Weg rum, dann nehme ich ihn trotzdem mit und sie werden mit trotzdem irgendwann dankbar sein, aber jetzt im Moment wird es deutlich unangenehmer für sie.
Speaker 0: Sie haben die Wahl.
Speaker 0: Wenig später stand Remus neben mir.
Speaker 0: Das hat dir Spaß gemacht, oder?
Speaker 0: flüsterte Emil Grinsen zu.
Speaker 0: Vielleicht ein bisschen gab ich ebenso Grinsen zurück.
Speaker 0: Merken sie sich meine Worte.
Speaker 0: Sie werden uns noch dankbar sein, rief ich den versammelten Zauberern zu.
Speaker 0: Niemals kam es zurück, doch da apparierten wir auch schon.
Speaker 0: Das würden wir schon auch sehen.
Speaker 0: Remussicht.
Speaker 0: Also wirklich.
Speaker 0: Da war man einmal kurz in Askapan und schon gab es nichts als Chaos.
Speaker 0: Und offensichtlich jede Menge Leute, die überrascht waren, jemanden zu sehen.
Speaker 0: Das machte eigentlich Mary hier.
Speaker 0: Ach egal, dasselbe könnte ich mich bei ungefähr der Hälfte unserer kleinen Versammlung hier fragen, also ließ ich es lieber gleich bleiben.
Speaker 0: Also, wir wollten Voldemort finden und endgültig aufhalten.
Speaker 0: Wir vermuten, dass er, oder eher das, was noch von ihm übrig ist, sich hier in der Gegend aufhält.
Speaker 0: Einen besser durchgeplanten Plan haben wir nicht, noch fragen, klärte uns schließlich James auf.
Speaker 0: Keine hatte Fragen, also machten wir uns auf den Weg.
Speaker 0: Nach was wir eigentlich suchten, wussten wir nicht so genau, aber wir streiften trotzdem durch den Wald.
Speaker 0: Ich hab was!
Speaker 0: Das ist verdammt noch mal kein Hirsch, rief plötzlich Well.
Speaker 0: Wir fuhren alle zu ihr herum.
Speaker 0: Sie kniete neben einem großen Hirsch mit roten Augen, der tatsächlich viel zu wenig schreckhaft für einen Hirsch war.
Speaker 0: Als er ihre Worte hörte, richtete er sich auf und plötzlich kam ein komisches, geisterähnliches Ding aus dem Hirsch heraus und kam Schweden vor uns zum Stehen.
Speaker 0: Der Hirsch brach tot zusammen.
Speaker 0: Du hast den Hirsch umgebracht, stellte Lilly fassungslos fest.
Speaker 0: Ich mag Hirsche!
Speaker 0: Ja, das wussten wir alle.
Speaker 0: Es war ja nicht so, als wäre sie mit einem Teilzeithirsch verheiratet oder sowas.
Speaker 0: Ihr könnt mich nicht besiegen, behauptete der Geist.
Speaker 0: Welten doch, hielt James dagegen.
Speaker 0: Ich war da ganz auf seiner Seite.
Speaker 0: Zumindest wäre es ansonsten ziemlich blöd für alle Beteiligten.
Speaker 0: Außer einen natürlich.
Speaker 0: Und Voldemort würde ich nun wirklich nichts Gutes.
Speaker 0: Dann begannen die ersten Zauber durch die Luft zu zischen.
Speaker 0: Aber anscheinend konnte der Voldemort-Geist denen ziemlich gut ausweichen.
Speaker 0: Er wurde jedenfalls nicht getroffen, zumindest nicht tödlich.
Speaker 0: Naja, ich hatte auch noch nie von einem Zauber gehört, der einen Geist umbringen konnte, und da wir es hier mit einem Beinahegeist zu tun hatten, plötzlich war die weiße Erscheinung weg und Welschrie entsetzt auf.
Speaker 0: Valeria sicht.
Speaker 0: Was werdet ihr jetzt tun?
Speaker 0: fragt es Sirius mit Voldemorts Stimme, seiner augenbaren Rotglühn.
Speaker 0: Werdet ihr einen der euren Töten nur mich zu besiegen, grennt ihr mit dieser Schuld leben?
Speaker 0: Ich stand da wie Erstaat und wusste nicht, was ich tun sollte.
Speaker 0: Ich konnte nicht, nicht serious.
Speaker 0: Und augenscheinlich konnte das keiner hier.
Speaker 0: Ich wusste es, ihr seid schwach und machtlos auf eure Zauberstäbe angewiesen, und die helfen euch hier nichts.
Speaker 0: Es sei denn natürlich, ihr wollt euren Freund töten, spottete Voldemort weiter.
Speaker 0: Ich war so unglaublich wütend und verzweifelt.
Speaker 0: Wir waren unserem Ziel so nah und doch schien es unerreichbar.
Speaker 0: Denn er hatte Recht.
Speaker 0: Wir konnten nichts tun.
Speaker 0: Wir waren vollkommen machtlos.
Speaker 0: Du magst Recht damit haben, dass wir mit Zauberstäben hier nichts ausrichten können, schaltete sich in dem Moment mein bester Freund ein.
Speaker 0: Aber nicht alle von uns brauchen einen Zauberstab.
Speaker 0: Du, richtete sich der dunkle Zauberer jetzt an Regulus.
Speaker 0: Du hast dich für die falsche Seite entschieden.
Speaker 0: Abgesehen davon, wie so lebst du eigentlich noch?
Speaker 0: Aus dem selben Grund, aus dem du gleich Geschichte sein wirst, informierte ihn Regulus und endlich verstand ich.
Speaker 0: Ich hatte bereits Teile von Voldemort-Säle aus Dingen rausbekommen, sogar schon aus Menschen.
Speaker 0: Warum sollte ich es nicht noch einmal schaffen?
Speaker 0: Die anderen konnten ihn vielleicht nicht besiegen, aber ich schon.
Speaker 0: Wisst ihr, vielleicht sollte ich euren Freund einfach selbst umbringen, schlug Voldemort beiläufig vor.
Speaker 0: So, das reichte.
Speaker 0: Mehr Motive brauchte ich wirklich nicht mehr.
Speaker 0: Und jetzt, mein Lieber, informierte ich die letzten Überreste des gefürchtesten Zauberers unserer Zeitkalt.
Speaker 0: Jetzt hast du leider den Zeitpunkt verpasst, dein Testament zu machen.
Speaker 0: Kapitel dreißig.
Speaker 0: Wir berufen mehr oder weniger unsere eigene Gerichtsverhandlung ein.
Speaker 0: James Sicht.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Das war das letzte Wort, dass diese Welt jemals von Lord Voldemort hören würde.
Speaker 0: Wer war Sauer?
Speaker 0: So richtig.
Speaker 0: Ich kannte sie ja jetzt auch schon ein Weilchen, aber ich hatte sie noch nie so wütend erlebt.
Speaker 0: Sie bedachte Sirius Woldemort mit einem Blick, der alleine eigentlich schon hätte reichen sollen, um ihn umzubringen.
Speaker 0: Ich ging jedoch davon aus, dass es nicht das war, dass dafür sorgte, dass Sirius Augen wieder ihr gewohntes Grau annahmen, sondern dass da noch mehr dahinter steckte.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Das war das letzte Wort, das wir von Sirius zu hören bekamen, bevor Well sich auf ihn stürzte und ihn köste.
Speaker 0: Währenddessen versuchte ich und offensichtlich auch die anderen, das zu verarbeiten, was gerade passiert war.
Speaker 0: Voldemort war weg?
Speaker 0: Puff!
Speaker 0: Für immer!
Speaker 0: Sobald das in mein Hirngesickert war, stürzte ich mich auch auf die beiden.
Speaker 0: Ja, das war vielleicht gerade etwas unpassend, aber man durfte sich ja wohl noch freuen.
Speaker 0: Wenig später steckten wir alle in einer riesigen Umarmung mit Val und Sirius in der Mitte fest.
Speaker 0: Wir hatten es tatsächlich geschafft.
Speaker 0: Valerios Sicht.
Speaker 0: Er war weg.
Speaker 0: Ich hatte das letzte Seelentalchen förmlich zerquetscht.
Speaker 0: Er war besiegt, endgültig.
Speaker 0: Nur eine Sache mussten wir noch erledigen.
Speaker 0: Ihr wisst, dass wir uns irgendwann dem Ministerium stellen müssen, richtig?
Speaker 0: Also nicht alle von uns, aber doch einige, zerstörte ich die gute Laune gleich mal.
Speaker 0: Von wegen nicht alle warf Mary dazwischen.
Speaker 0: Und wie wir alle mitmissen, informierte uns Minerva.
Speaker 0: Die können euch nicht einsperren, keinen von euch, verkündete auch Andromeda bestimmt.
Speaker 0: Na dann, los geht's!
Speaker 0: meinte Sirius wenig begeistert.
Speaker 0: Fakt war aber, dass wir ein Team waren.
Speaker 0: Wir waren alle unschuldig.
Speaker 0: Und wir würden uns auf keinen Fall wieder einsperren lassen.
Speaker 0: Da konnte sich die Ministerin meine Dwegen auf den Kopf stellen, daran konnte sie auch nichts ändern.
Speaker 0: Wenig später waren wir im Zaubereiministerium angekommen.
Speaker 0: Wie wir so nebeneinander hergingen, die Köpfe hoch erhoben, keine Spur von Angst, könnten wir fast als Helden aus einem dieser Muckel-Superhelden-Filme durchgehen.
Speaker 0: Als wir vorbei gingen, folgten uns die Blicke, was garantiert nicht darin lag, dass unter uns vier angeblich Tote und drei gesuchte Verbrecher waren, und alle machten uns Platz, bis wir schließlich unten im Verhandlungsraum ankam.
Speaker 0: Die Zaubereiministerinnen und einige andere Zauberer waren versammelt, auf mich wirkte es so, als hätten sie gerade eine Gerichtsverhandlung beendet.
Speaker 0: Ministerin Bagnold, es ist mir wirklich eine Freude, sie wiederzusehen, verkündete ich grinsend.
Speaker 0: Ah ja, gut, das war gelogen, aber wir wollten ja freigesprochen werden.
Speaker 0: Also lieber freundlich
Speaker 0: sein."
Speaker 0: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — informierte Regulus sie schlicht.
Speaker 0: Oder wofür wollen sie sie verhaften?
Speaker 0: Für den Mordern Peter Pettigrew, den Tod von Lily und James Potter erscheint mir irgendwie ziemlich unfair, zumal sie alle drei noch am Leben sind.
Speaker 0: Nun kam die Ministerin nicht mehr umhin, die ganze versammelte Runde zum Mustern.
Speaker 0: Während ihr Blick von einem zum anderen wanderte, wurden ihre Augen immer größer.
Speaker 0: Aber, aber, aber sie ist ein Elementarier, warf sie nun mir mit anklagendem Blick vor.
Speaker 0: Und das kümmert uns, weil, fragte Remus Trocken.
Speaker 0: Sie hat auch als Elementarier niemanden ermordet.
Speaker 0: Im Gegenteil, sie hat Leben gerettet.
Speaker 0: Sie hat ihre Kräfte unter Kontrolle.
Speaker 0: Ach, und welche Leben wären das?
Speaker 0: fragte sie unglaublich nach.
Speaker 0: Meinst zum Beispiel meldete sich nun Lilly.
Speaker 0: Und meines schloss ich Regulus an.
Speaker 0: Und wissen sie, welches sie damit beendet hat, mischte sich nun auch Minerva ein.
Speaker 0: Das von Lord Voldemort.
Speaker 0: Das hört sich für Micha auch eher nach einem Orden an als nach einem Grund für eine Verurteilung.
Speaker 0: gab auch Marion Senf dazu.
Speaker 0: Die Ministerin schien immer noch nach einem Grund zu suchen, uns verhaften zu lassen, aber augenscheinlich fiel ihr keiner ein.
Speaker 0: Stimmen sie doch ab, schlug nun Peter vor.
Speaker 0: Wer dafür ist uns alle hier, aber insbesondere Sirius Black und Valeria Grindelwald frei zu sprechen, der hebe jetzt die Hand.
Speaker 0: Immer mehr Hände wanderten in die Höhe, erst zögerlich dann immer schneller.
Speaker 0: Ich würde sagen, das ist eindeutig die Mehrheit, kommentierte James gut gelaunt.
Speaker 0: Obwohl das der Ministerin gar nicht zu gefallen schien, murmelte sie schließlich.
Speaker 0: schlecht gelaunt, in allen Punkten frei gesprochen.
Speaker 0: Jubelnd fielen wir uns alle in die Arme.
Speaker 0: Und dann machten wir erst einmal, dass wir aus dem Ministerium weg kamen.
Speaker 0: Kapitel einundreißig.
Speaker 0: Nur fürs Protokoll, Serious ist nicht vergesslich.
Speaker 0: Valerias Sicht.
Speaker 0: Einige Wochen waren seit unserer offiziellen Freisprache vergangen und Serious und ich waren wieder in unsere kleine Wohnung eingezogen.
Speaker 0: Alles war wieder beim Alten und wir brauchten uns, um nichts mehr Sorgen zu machen, was Sirius aus einem mir unbekannten Grund dennoch seit Tagen tat.
Speaker 0: Als ich es schließlich ansprach, grinst es Sirius nur.
Speaker 0: Vertraust du mir?
Speaker 0: fragte er mich schließlich.
Speaker 0: Das verwirrte mich dann doch etwas.
Speaker 0: Worauf wollte er hinaus?
Speaker 0: Sirius, denk doch mal darüber nach, was wir schon alles gemeinsam durchgemacht haben.
Speaker 0: Natürlich vertraue ich dir, informierte ich ihn freundlich.
Speaker 0: Gut.
Speaker 0: Sirius nahm meine Hand und dann apparierten wir.
Speaker 0: Wohin, das erfuhr ich erst später.
Speaker 0: Staunen schaute ich mich um.
Speaker 0: Wir waren in einem Wald, aber in was für einem?
Speaker 0: Die Bäume glitzerten magisch und das konnte nun wirklich keinen natürlichen Grund haben.
Speaker 0: Darüber konnte man einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten.
Speaker 0: Es sah gerade zum Märchenhaft aus.
Speaker 0: Jetzt erst erkannte ich eine Felswand, die ich selbst erschaffen hatte.
Speaker 0: Das hier war der Wald in der Nähe des Hauses der Potters.
Speaker 0: Der Wald, in dem ich meine Elementarierkräfte unter Kontrolle gebracht hatte, der Wald, in dem wir uns das erste Mal geküsst haben, sagte Serious Leise, als hätte er meine Gedanken erraten.
Speaker 0: Fand ich irgendwie passend.
Speaker 0: Ich kapierte zwar immer noch nicht ganz, was hier los war, aber immerhin schien es nichts Allzu Schreckliches zu sein.
Speaker 0: Weil wir kennen uns jetzt schon ewig und du bist so ungefähr das klügste und schönste Mädchen, das mir je über den Weg gelaufen ist.
Speaker 0: Du bist die Liebe meines Lebens.
Speaker 0: Und deshalb stelle ich die hiermit eine sehr wichtige Frage.
Speaker 0: Plötzlich ging er vor mir auf die Knie und schön langsam dämmerte mir auch, was hier abging.
Speaker 0: Sofort begangen tausend Schmetterlinge in meinem Bauch, eine Party zu feiern.
Speaker 0: Valeria Grindelwald, ich würde gerne den Rest meines Lebens mit dir verbringen.
Speaker 0: Willst du mich heiraten?
Speaker 0: Mein Herz schlug so schnell wie selten und als ich dann antwortete, war meine Stimme kaum mehr als ein Windhauch.
Speaker 0: Ja, ich will.
Speaker 0: Sofort schien jegliche Anspannung von Sirius abzufallen und Grinsen schaute er mich an.
Speaker 0: Und ich dachte schon, ich hätte es vergeigt, meinte er sichtlich erleichtert.
Speaker 0: Wie kommst du denn darauf, wollte ich wissen.
Speaker 0: Hab so gut wie jeden um Rat gefragt, aber die hatten alle unterschiedliche Ratschläge.
Speaker 0: Ich dachte schon, ich hätte was vergessen oder so, erklärte mein, das durfte ich ja jetzt sagen, verlobte.
Speaker 0: Hast du tatsächlich?
Speaker 0: Aber ich würde dich so oder so heiraten, informierte ich Sirius grinsend.
Speaker 0: Was habe ich denn vergessen?
Speaker 0: Den Ring, sagt wer, kam die Antwort und dieses typische Serious Black Grinsen folgte.
Speaker 0: Sieh doch mal auf deine Hand.
Speaker 0: Und das tat ich, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie sich aus Silberfäden langsam ein wunderschön verschlungener Ring um den Ringfinger meiner linken Hand bildete.
Speaker 0: Ganz zum Schluss landete noch ein kleiner nachtschwarzer Edelstein darauf.
Speaker 0: Es sah atemberaubend aus.
Speaker 0: Hin und weg starte ich abwechselnd den Ring und dann Sirius an.
Speaker 0: Solltest du dich nicht bei mir entschuldigen, erkundigte sich dieser mit einem schelmischen Grinsen.
Speaker 0: Wieso?
Speaker 0: Na ja, du hast mir unterstellt, ich wäre vergesslich.
Speaker 0: Und was stellst du dir da als Entschuldigung vor?
Speaker 0: Wollte ich wissen und lächelte kokett.
Speaker 0: Noch bevor er antworten konnte, beugte ich mich vor und küsste ihn direkt auf den Mund.
Speaker 0: Also, das ist auf jeden Fall schon mal ein guter Anfang, nuschelte Serious und küsste mich zurück.
Speaker 0: Idiot, dachte ich glücklich.
Speaker 0: Nein, mein Idiot stellte mein Gehirn eilig richtig.
Speaker 0: Ganz allein meiner.
Speaker 0: Kapitel, Zweiunddreißig.
Speaker 0: Rundtreiber sollten früh anfangen.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Wenn mich gerade jemand suchte, dann war ich wohl irgendwo in der Gegend von Wolker Sieben anzutreffen.
Speaker 0: Sie hatte tatsächlich Ja gesagt.
Speaker 0: Gemeinsam gingen wir zu den Potters, wo an diesem Abend auch der Rest der Rumtreiber, so wie Mary Regulus und Andromeda und natürlich Harry und Lily versammelt waren.
Speaker 0: Ja, und dann konnte ich es wieder nicht lassen.
Speaker 0: Darf ich euch meine Ex-Freunden vorstellen, informierte ich die anderen.
Speaker 0: Well rollte mit den Augen, aber sie grönzte dabei.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Ihr habt euch getrennt?
Speaker 0: rief Peter fassungslos aus.
Speaker 0: Okay, vielleicht hatte ich wegen dem Antrag doch nicht alle um Hilfe gefragt.
Speaker 0: Nur fast.
Speaker 0: Nein, Pete, haben wir nicht.
Speaker 0: Was er euch damit auf ziemlich umständliche Weise mitteilen will, wir sind verlobt, klärte Well ihn schließlich auf.
Speaker 0: Was für riesengroße Begeisterungsstürme sorgte, und dann wurde erst mal gefeiert.
Speaker 0: Später bat Ragulus mich erst einmal um ein Gespräch unter vier Augen.
Speaker 0: Du weißt doch noch, was ich dir über Well und dich gesagt habe, erkundigte er sich ernst.
Speaker 0: In deinem letzten Jahr in Hogwarts?
Speaker 0: Ach, du meinst das Gespräch, in dem du mir gedroht hast, mich Platz zu machen, wenn ich Valvetour erkundigt dich mich?
Speaker 0: Genau das bestätigte Regulus.
Speaker 0: Okay, und was ist damit, wollte ich wissen.
Speaker 0: Vergiss es nicht, warte mich mein jüngerer Bruder.
Speaker 0: Feierlich nickte ich, würde ich nicht.
Speaker 0: Dann grinst er mich an, und ich grinst so zurück, und gemeinsam gingen wir wieder zu den anderen zurück.
Speaker 0: Valerias Sicht Als es dann wenige Wochen später wirklich so weit war und ich tatsächlich vor dem Altar stand, In einem relativ normalen Sommerkleid, da Sirius und ich beide noch Albträume von der Kleiderordnung von Lilis und James Hochzeit hatten, hatten wir entschieden, dass einfach alle, was halbwegs Schönes aber normales anziehen sollten, zogen zahlreiche Momente durch meinen Kopf, die ich gemeinsam mit Sirius erlebt hatte.
Speaker 0: Unser erster Kuss, als wir endlich zusammengekommen waren, als er mir den Antrag gemacht hat, als wir über den Nachnamen diskutiert hatten, weil wir jetzt mittlerweile doch beide relativ stolz auf unsere Namen waren und ihn gerne behalten wollten, und die darauf folgende Diskussion, wer von uns einen Doppelnamen bekommen würde.
Speaker 0: Das Ergebnis war, dass ich Valeria Grindelwald-Black heißen würde.
Speaker 0: Dann war es auch schon so weit.
Speaker 0: Nachdem wir uns beide das Jahrwort gegeben hatten, erklangen die Worte, sie dürfen die Braut jetzt küssen.
Speaker 0: Und das tat Serious dann auch, und die Braut küste zurück.
Speaker 0: Serious Sicht.
Speaker 0: Spelte.
Speaker 0: auf der Hochzeit erblickte ich etwas, dass meine Aufmerksamkeit erregte, und damit meinte ich jetzt nicht well.
Speaker 0: Eine rothaarige Frau schimpfte gerade mit ebenso rothaarigen Zwillingen, die allerhöchsten sechs Jahre alt sein konnten.
Speaker 0: Was soll aus euch nur einmal werden?
Speaker 0: Kleine Rundtreiber, das seid ihr.
Speaker 0: Ihr könnt hier doch keine Stinkbomben hochgehen lassen, woher ihr die auch immer habt, das ist eine Hochzeit.
Speaker 0: Und die werdet ihr Valeria und Cirrus sicher nicht kaputt machen, verstanden?
Speaker 0: Die beiden nickten, aber etwas in ihren Blicken ließ mich stutzen.
Speaker 0: Vielleicht die Tatsache, dass sie kaum ihr das ihnen ihre Mutter den Rücken zugewandt hatte, sich schon wieder schämisch angrinsten.
Speaker 0: Wer seid ihr denn, erkundigte ich mich bei den beiden.
Speaker 0: Gretton Forge informierte mich einer der Zwillinge.
Speaker 0: Ah, ihr seid die Weasley Zwillinge, Gretton George, mutmaßte ich.
Speaker 0: Jetzt fiel mir wieder ein, dass ich schon was von Zwillingen mit diesem Namen gehört hatte, die beiden nicken.
Speaker 0: Stinkbomben also, hakte ich nach, auf meiner Hochzeit.
Speaker 0: Kurz versuchten sie, Betreten auszusehen, aber einer der beiden fasste sich schließlich ein Herz.
Speaker 0: Du hättest sie eben besser verstecken müssen.
Speaker 0: Jetzt, wo sie es sagten, ich hatte vor einiger Zeit tatsächlich ein paar Stinkbomben im Garten gelagert, für Notfälle.
Speaker 0: Die Zwillinge schauten herausfordernd zu mir auf.
Speaker 0: So, so, ihr seid also Rundtreiber, stellte ich fest.
Speaker 0: Dann habe ich genau das Richtige für euch.
Speaker 0: Mit einem schnellen Accio rief ich die Karte des Rundtreibers zu mir und tieß sie ihn hin.
Speaker 0: Das hier wird euer Leben verändern.
Speaker 0: Wenn ihr sie entschlüsseln könnt, bis ihr ein Hockwort seid, dann könnt ihr Großes erreichen, teilte ich ihn mit.
Speaker 0: Das ist ein Stück Pergament.
Speaker 0: Die beiden bedachten mich mit einem zweifelnden Blick.
Speaker 0: Oh, glaubt mir, das ist nicht nur ein Stück Pergament, meinte ich, Augen zwingend.
Speaker 0: Aber wenn es wie das aussehen würde, dass es ist, dann würde es doch innerhalb einer halben Sekunde beschlagnahmt werden.
Speaker 0: Viel Erfolg damit hierum, Treiber.
Speaker 0: Mit diesen Worten schlänterte ich wieder davon.
Speaker 0: Als ich einen Blick im Rücken spürte, wandte ich mich um und erblickte meine Braut, die mir einen zweifenden Blick schenkte.
Speaker 0: Du gibst die Karte zwei Kindern, wandte sie zweifend ein.
Speaker 0: Na ja, uns nützt sie ja nichts mehr, wir sind nicht in Hogwarts.
Speaker 0: Außerdem haben die beiden Potenzialen, du wirst schon sehen, erklärte ich.
Speaker 0: Wenn du das sagst, verkündete Well schließlich Schulterzuckend.
Speaker 0: In dem Fall auf die neue Generation der Rumtreiber.
Speaker 0: Nox, habt ihr diese Folge gefallen?
Speaker 0: Schreibt mir das doch super gerne in die Kommentare.
Speaker 0: Ich freue mich von dir zu hören und hoffe dir geht es gut.
Speaker 0: Bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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