CreepyPasta: Von Geisterhand 2/2 - Harry Potter Hörbuch mit Gruselatmosphäre
Über diese Folge
FanFiction Harry Potter HörbuchProfessor Dumbledore bricht auf um Grindelwald endgültig zu stellen. Einige Tage bleibt er spurlos verschwunden ohne ein Lebenszeichen. Doch plötzlich taucht er wieder auf … bald jedoch merkt Minerva, dass mit dem Professor etwas nicht stimmt.
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß mit der neuen Folge.
Speaker 0: Emoji of the Day, diesmal die Hand, posse das gerne unten in die Kommentare.
Speaker 0: und dann viel Spaß mit Kapitel II.
Speaker 0: Keine Spuren.
Speaker 0: Wärme umfing Minerva und sie atmete tief den Duft von Erbes ein.
Speaker 0: Der kalte Sturm vor den Fenstern wurde immer heftiger und die Fensterscheiben rüttelte es laut durch.
Speaker 0: Regen peitschte gegen die Scheiben und der Wind holte laut zwischen den Zinnen und Türmen des Schlosses.
Speaker 0: Doch das alles war für Minerva so fern, denn sie war bei ihm, und er hielt ihr alles Böse und ihre schrecklichen Gefühle fern.
Speaker 0: Ihr Schmerz über den Verlust ihrer Familie war für den Moment betäubt, und am liebsten würde sie nie wieder etwas fühlen wollen, außer diese innige Wärme von ihm.
Speaker 0: So viel war geschehen, und sie wollte sich nur gegen seine warme Brust lehnen und einschlafen, doch sie wusste, das würde nicht ewig wären.
Speaker 0: Die Zeit war gekommen, und er würde sie verlassen.
Speaker 0: Auf ihren Lippen lag der dringliche Wunsch, er möge nicht gehen.
Speaker 0: sondern bei ihr bleiben.
Speaker 0: Er sollte nicht losziehen, um einen Kampf auszutragen, der nicht länger seiner war.
Speaker 0: Und doch wusste sie, dass sie ihn nicht davon abbringen konnte.
Speaker 0: So schwieg sie einfach, als er sich mit einem schweren Säufzen von ihrer Seite löste, sich aufsetzte und die Wärme sie verließ.
Speaker 0: Aber's sanft griff sie nach seinem Arm, als er bereits anstalten machte, sich zu erheben.
Speaker 0: Ein trauriger Blick begegnete ihr, doch sie wollte ihn auch nicht aufhalten.
Speaker 0: Sein Anblick schmerzte so sehr, es fühlte sich an, als wäre es ein vergangener Traum, als wäre das alles nie geschehen.
Speaker 0: Sie wollte nicht, dass es endete, doch er würde gehen, das wusste sie.
Speaker 0: Bereits, dass er seine Abreise verzögert hatte, nur um ihr diese Wärme und Liebe zu schenken, war mehr, als sie von ihm verlangen konnte.
Speaker 0: Doch sie fürchtete sich so sehr, ihn loszulassen.
Speaker 0: Wenn ihre Finger von seinem Arm glitten, fürchtete sie, er würde nie wiederkehren, nie wieder.
Speaker 0: Komm zu mir zurück, bitte!
Speaker 0: Minerva, so öffnste er schwer.
Speaker 0: Doch als er in ihre Augen sah, schloss er die Lippen wieder.
Speaker 0: Er schien über irgendetwas nachzudenken und wirkte so ernst und beinahe verzweifelt, wie sie es noch nie bei ihm gesehen hatte.
Speaker 0: Einen kurzen Moment konnte er ihrem Blick nicht standhalten, doch er nickte ganz leicht und griff nach ihrer Hand, die seinen Arm umschlossen hielt.
Speaker 0: Ich verspreche es.
Speaker 0: Er beugte sich zu ihr hinunter und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen.
Speaker 0: Er wirkte gewappnet und traurig musste Minerva zusehen, wie er sich anzug und nach seinem Zauberstab griff.
Speaker 0: Noch in dieser Stunde würde er Hogwarts verlassen.
Speaker 0: Minerva wusste, es wäre nun unausweichlich und dennoch hätte sie die Macht, dies zu tun, würde sie ihn aufhalten.
Speaker 0: Sie würde ihn nicht gehen lassen, könnte sie das Schicksal ändern, aber sie konnte es nicht.
Speaker 0: Mit der Hand auf der Klinke zögerte er und blickte zu ihr zurück.
Speaker 0: Sie lächelte bitter, doch sie nickte.
Speaker 0: Auch wenn es nicht gerecht war, so verstand sie seine Gefühle und warum er es tun wollte.
Speaker 0: Er musste nicht gehen.
Speaker 0: Er wurde nicht in die Arena geschleift, sondern schritt hoch erhobenen Haut das Grindelwald entgegen.
Speaker 0: Das war ein Unterschied, und sie würdigte seinen Mut sehr.
Speaker 0: Ich liebe dich, flüsterte sie, und er atmete schwer ein und aus.
Speaker 0: Ich liebe dich, Minerva.
Speaker 0: sagte er leise und mit einem letzten Blick voller Sehnsucht, verschwand er durch die Tür.
Speaker 0: Was Minerva nicht sehen konnte, war, wie er sein Gesicht in den Händen vergrubt und Tränen über seine Wangen liefen.
Speaker 0: Er wollte das nicht, nicht mehr.
Speaker 0: Noch zuvor war er sich seiner Sache so sicher gewesen, und nun fürchtete er, seinen ganzen Verstand zu verlieren, sollte er sie verlassen.
Speaker 0: Doch je mehr er die Augen vor Grindelwald verschloss, umso weniger konnte er mit der Schuld und Schande leben.
Speaker 0: Es war nicht seine Pflicht, ihn zu bekämpfen, es war seine Tugend.
Speaker 0: War es richtig gewesen, Minerva in dieser dunklen Stunde die Wahrheit zu sagen, ihrer Liebe nachzugeben, dieser Wärme nachzugeben?
Speaker 0: Oder hätte er einfach schweigend von dann entziehen sollen?
Speaker 0: Aber das würde er sich nicht verzeihen.
Speaker 0: Doch ihre Schluchze, die er noch durch die Tür hindurch hören konnte, brachen ihm das Herz.
Speaker 0: Er wollte so eindringlich kehrt machen, zu ihr zurück und sie in den Arm nehmen, sie trösten und ihr sagen, er würde nicht gehen.
Speaker 0: Aber es ging nicht.
Speaker 0: Und er schritt eilig davon, um nicht doch noch dieser Schwäche gänzlich zu erliegen.
Speaker 0: Minerva fuhr aus ihrem tiefen Traum und schnappte keuchend nach Luft.
Speaker 0: Schwer eratmete sie ein und aus, immer wieder.
Speaker 0: Tränen liefen über ihre Bangen und für einen kurzen Moment konnte sie sich nicht bewegen.
Speaker 0: Ihr Körper war wie gelämmt und nur langsam realisierte sie, dass das alles eine längst vergangene Erinnerung war, die sie in diesem Traum hatte erneut durchleben müssen.
Speaker 0: Ihre Gefühle drohten sie zu überschwemmen, doch sie kämpfte die Tränen hart zurück und wischte sich über die Augen.
Speaker 0: Blinzeln startete sie hoch an die gewölbte Decke des Krankenflügels.
Speaker 0: Die Messinglampe über ihrem Bett war gedimmt, und für einen kurzen Moment war Minerva confuss über die Tatsache, dass sie hier lag.
Speaker 0: Nur langsam kehrten ihre Erinnerungen zurück, doch diese waren lückenhaft.
Speaker 0: Sie war im Unterricht gewesen, es war Nacht, und sie waren im verbotenen Wald, und da war ... Was war da gewesen?
Speaker 0: Weiter konnte sie sich nicht erklären, wie sie hier gelandet.
Speaker 0: Ihre Gedanken wurden je unterbrochen.
Speaker 0: Erschrocken starbte sie hinauf zu der Messinglampe.
Speaker 0: Diese begann auf einmal zu flackern.
Speaker 0: Erst nur leicht, dann jedoch immer mehr.
Speaker 0: Und ihr Herz erstarrte, als sie es zum ersten Mal seit der Bibliothek hörte.
Speaker 0: Dieses körperlose, schreckliche Stöhnen und Flehen.
Speaker 0: Sie verstand kein wirklich klares Wort daraus.
Speaker 0: Es schien zu wandern.
Speaker 0: zu griechen, zu schweben.
Speaker 0: Es war überall, und bewegte sich unsichtbar für sie umher.
Speaker 0: Eine tief schürfende Angst tränkte erneut ihren ganzen Körper wie ein tiefes Eiswasser, und sie sah zum Portal des Krankenflügels.
Speaker 0: Dieses war festgeschlossen, und die anderen Betten waren leer.
Speaker 0: Da war nichts, was dieses Stöhnen erzeugen könnte, doch da wanderte das Geräusch wie über sie hinweg, als würde es über das Gewölbe gleiten.
Speaker 0: Schließlich klang es, als wäre es genau in ihrem Nacken.
Speaker 0: Bebend und mit vorangstschlagendem Herz wandte sie sich langsam im Bett zur anderen Seite und hätte fast laut aufgeschrien.
Speaker 0: Eine Hand schnellte vor und legte sich über ihren Mund und erstickte ihren Schrei.
Speaker 0: Dort, genau neben ihr, saß Professor Dumbledore und hatte seine andere Hand an seine Lippen gelegt.
Speaker 0: Bedeutete ihr, dass sie still sein sollte, um niemanden zu alarmieren.
Speaker 0: Wie hatte sie ihn nicht gleich bemerken können?
Speaker 0: Während es nur die Nachwehen des Traumes hatte sie sich etwas eingebildet oder etwas anderes gehört.
Speaker 0: Denn diese unheimlichen Geräusche waren fort und die Lampe über ihrem Bett brannte wieder warm und golden.
Speaker 0: Langsam ließ er sie los, als er sich erschien, dass sie sich beruhigt hatte.
Speaker 0: Merlin Albus fluchte mir näher, war leise und atmete immer noch schwer vom Schreck.
Speaker 0: Bist du denn von allen guten Geistern verlassen?
Speaker 0: Sie säufzte auf.
Speaker 0: Dann hatte sie sich immerhin nicht eingebildet, dass er zurück war.
Speaker 0: Sie hatte sich im Wald verlaufen, er hatte sie zurückgebracht.
Speaker 0: Mehr war von dieser Nacht nicht hängen geblieben.
Speaker 0: Aber sie war so erleichtert, ihn zu sehen, auch wenn der Blick in seinen Augen immer noch stumpf und seine Haltung schwach war, als wäre sämtliches Leben aus ihm gewichen.
Speaker 0: Verzei mir, Minerva, ich wollte dich nicht erschrecken, sagte er leise und beugte sich vor.
Speaker 0: Ich wollte sehen, wie es dir geht, und bis zurück, unterbrach sie ihn.
Speaker 0: und Tränen standen in ihren Augen, doch sie lächelte.
Speaker 0: Ich hatte so eine Angst, dass ich dich nie wiedersehen würde.
Speaker 0: Sie streckte ihre Hand nach ihm aus, doch er wich ein wenig davor zurück.
Speaker 0: Nun sah sie ihn besorgt an.
Speaker 0: Elvis?
Speaker 0: Was, was hast du?
Speaker 0: Er sah sie lange an, ein wenig zu lang für ihren Geschmack, und sein Gesicht war nicht zu lesen.
Speaker 0: Minerva, es geht mir nicht sonderlich gut.
Speaker 0: Körperendlich eine Antwort, und das konnte sie auch deutlich sehen.
Speaker 0: Allein hier zu sitzen und zu sprechen schien ihm unheimliche Anstrengung zu kosten, dennoch bemühte er sich, ihr Antworten zu geben.
Speaker 0: Es liegt nicht an dir.
Speaker 0: Ich kann nur gerade nicht.
Speaker 0: Bitte, entschuldige.
Speaker 0: Ihre Sorge wuchs ununterbrochen.
Speaker 0: Er hatte seine Augen gesenkt und schien wirklich mit jedem Wort kraftloser.
Speaker 0: Doch er atmete tief durch.
Speaker 0: Kannst du dich an etwas erinnern?
Speaker 0: Nicht viel, Albes, warum?
Speaker 0: Nicht wichtig, softste Erweiter, was sie nur noch mehr verunsichert.
Speaker 0: Doch ich möchte dich bitten, dass unser Treffen unter uns bleibt.
Speaker 0: Dass ich hier bin, ist nur in deinem Wissen.
Speaker 0: Es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt für mich.
Speaker 0: Diese Formulierung war wahrlich merkwürdig, eigentlich wie alles, was er momentan in diesem Gespräch von sich gab und Minerva sah ihn fragend an.
Speaker 0: Doch er wirkte so müde, so erschöpft und blass, dass sie es noch nicht einmal in Gedanken wagte, dies zu hinterfragen.
Speaker 0: Also versuchte sie, das Thema zu wechseln.
Speaker 0: War es denn ein Sieg, fragte sie unsicher.
Speaker 0: Ein Sieg, wie eine Niederlage.
Speaker 0: Du wirst es bald erfahren.
Speaker 0: Bitte, ich bin zu erschöpft.
Speaker 0: Ich kann nicht darüber sprechen.
Speaker 0: Es gibt gerade Wichtigeres und ich habe nicht viel Zeit.
Speaker 0: sagte er leise und erhob sich langsam.
Speaker 0: Ruh dich aus, Minerva.
Speaker 0: Wir treffen uns bald wieder versprochen.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Wohin gehst du?
Speaker 0: fragte sie erschrocken, als er sich bereits abwandte.
Speaker 0: Albers!
Speaker 0: Es schien ihm schwer zu fallen, doch langsam blieb er stehen.
Speaker 0: Dahin, wo du mir nicht folgen solltest, sagte er, doch als er ihr das Gesicht zuwandte, zwang er sich zu einem Lächeln.
Speaker 0: Es wird alles gut.
Speaker 0: Schlaf.
Speaker 0: Schlaf?
Speaker 0: Dieses Wort regte irgendetwas in ihr, doch ... nein, das war nicht passiert, oder?
Speaker 0: Elvis, warum, setzte sie an, doch als sie aufsah, war er verschwunden.
Speaker 0: Erschrocken blickte sie sich um, aber er war wirklich fort.
Speaker 0: Und obwohl sie sich über seine Rückkehr freute, so war irgendetwas nicht richtig.
Speaker 0: Irgendetwas, was sie bereits zuvor verspürt hatte, doch sie konnte sich einfach nicht an diesen Waldgang erinnern.
Speaker 0: Er war da gewesen, aber was war geschehen?
Speaker 0: Was war mit ihm geschehen?
Speaker 0: Warum konnte er nicht gänzlich zurückkommen?
Speaker 0: Warum war es nicht die richtige Zeit?
Speaker 0: Minerva verstand gar nichts mehr, und dennoch würde sie seine Bitte berücksichtigen.
Speaker 0: Er würde schon seine Gründe haben, dennoch schmerzte es ihr sehr, dass er ihr so ausgewichen war, sie miet, sie ihr nicht berühren wollte und sich auch nicht freuen konnte sie zu sehen.
Speaker 0: Zäufzend legte sie sich in das Bett zurück, doch schlaf, vermochte sie die restliche Nacht nicht mehr zu finden.
Speaker 0: Der Morgen brach für Minerva mit einem gehörigen Taddel mit dem Marigolds an.
Speaker 0: Doch nachdem sie sich stumm und räumütig ihren Monolog über verantwortungslose Unterrichtsmethoden und grenzwertige Neugierde angehört hatte, durfte Minerva nun auch endlich den Krankenflügel verlassen.
Speaker 0: Sie stieg durch das recht einsame Treppenhaus hinunter in die große Halle.
Speaker 0: Die Häusertische waren reichlich zum Frühstück besetzt und sie ließ ihren Blick kurz zum Lehrertisch weifen, doch Elbus war nicht dort.
Speaker 0: Sie konnte es sich einfach nicht erklären, warum er es um jeden Preis vermied, dass man von seiner Rückkehr in Kenntnis gesetzt wurde.
Speaker 0: Doch er würde seine Gründe besitzen.
Speaker 0: Allerdings war es ihr ein Rätsel, wie er sich durch das Schloss bewegte, ohne von irgendjemandem gesehen zu werden.
Speaker 0: Es gab nicht nur Schüler und Lehrer hier.
Speaker 0: Es gab Geister, Porträtes, die sprechenden Rüstungen.
Speaker 0: Irgendjemand musste es doch mitbekommen haben.
Speaker 0: Doch wenn sie einen zweiten Gedanken darüber verschwendete, wurde ihr bewusst, dass Albus ein machtvoller Magier seine Methoden besitzen würde, um unerkannt und ungesehen zu bleiben.
Speaker 0: Er schapft, lief sie am Gryffindor-Tisch entlang und setzte sich auf einen freien Platz bei ihrer Freundin Eileen, die gebannt über dem Tagespropheten gebeugt war.
Speaker 0: Über Kopf konnte sie die Schlagzeile nicht lesen, doch ihre beste Freundin blickte überrascht zu ihr auf, als sie sie bemerkt hatte.
Speaker 0: Geht es dir wieder besser?
Speaker 0: fragte sie sofort, sorgenvoll, und musterte sie aufmerksam, als würde sie jeden Moment umfallen können.
Speaker 0: Bei Merlin, du ziehst das Unglück geradezu magisch an, können das sein?
Speaker 0: Erst die Bibliothek und nun der Wald.
Speaker 0: Warum bist du einfach verschwunden?
Speaker 0: Ich fing mir nervazögerlich an, denn sie wusste nicht, wieviel sie ihrer Freundin davon erzählen sollte.
Speaker 0: Nun, ich habe ein Irlicht gesehen und bin ihm wie von selbst gefolgt.
Speaker 0: Ich konnte es nicht steuern.
Speaker 0: Als es fort war, habe ich erst bemerkt, wie tief ich mich verlaufen habe.
Speaker 0: An mehr kann ich mich leider nicht erinnern.
Speaker 0: Ähm, was liest du da?
Speaker 0: Sie versuchte, das Thema schnell auf etwas anderes zu lenken und Eileen sprang darauf an.
Speaker 0: Ernst hob sie den Tagesprofeken und drehte ihn mit dem Titelblatt zu ihr.
Speaker 0: Hast du das noch nicht mitbekommen?
Speaker 0: Grinnelwald wurde tot aufgefunden.
Speaker 0: Allerdings hat niemand auch nur den Hauch einer Spur von Dumbledore gefunden.
Speaker 0: Es wird bereits spekuliert, dass er entweder geflohen oder ... oder ... Eileen wurde immer leiser und brach schließlich ab.
Speaker 0: Sie wusste, dass Minerva Gefühle für ihren Professor hegte und nicht hören wollte, dass er für Tod gehalten wurde.
Speaker 0: Am liebsten hätte Minerva auch lautstark gegen die Behauptung protestiert, er sei einfach feige geflohen, nachdem er Grindelwald ermordet hatte.
Speaker 0: Sie wusste es besser, doch sie hatte ihm ihr Schweigen versprochen.
Speaker 0: Ermordet?
Speaker 0: Das klang einfach nicht nach Elvis.
Speaker 0: Hätte er ihn wirklich einfach umgebracht?
Speaker 0: Aber Grindelwald war tot, das war eine Tatsache, und wer sonst hätte es tun sollen?
Speaker 0: Minerva?
Speaker 0: holte die Stimme von Aileen sie wieder aus ihren Gedanken, und sie zuckte zusammen.
Speaker 0: Ihre dunklen Augen musterten sie sorgenvoll, doch sie mied ihren Blick und stand auf, ohne etwas vom Frühstück gegessen zu haben.
Speaker 0: Ihr war der Appetit vergangen, doch sie versuchte ein Lächeln zu erzwingen.
Speaker 0: Ich bin nicht hungrig, Aileen.
Speaker 0: Tut mir leid, ich muss etwas allein sein, sagte sie Matt, und verließ die große Halle so schnell, wie sie sie betreten hatte.
Speaker 0: Erbes war kein Mörder.
Speaker 0: An seinen Händen klebte nicht Grindelwalds Blut.
Speaker 0: Sie glaubte es einfach nicht.
Speaker 0: Aber die Beweise sprachen eindeutig gegen ihn.
Speaker 0: Und vielleicht war es das?
Speaker 0: Hielt er sich aus diesen Gründen versteckt, weil er sich dafür schämte, ein Leben einfach ausgelöscht zu haben?
Speaker 0: Ihre Füße trugen sie rastlos durch die Korridore und für einen Moment lang blieb sie stehen.
Speaker 0: Eine setzame Übelkeit überkam sie und sie musste sich einen kurzen Augenblick sammeln, atmete tief durch und schüttelte dieses Gefühl so gut es ging von sich.
Speaker 0: Meine Nerven gehen mit mir durch, murmelte sie frustriert.
Speaker 0: Verdammt Albus, warum kommst du nicht einfach zurück?
Speaker 0: Die Sonne neigte sich langsam hinter eine Wolkendecke und es wurde von Minerva erst unbemerkt ungewöhnlich dunkel.
Speaker 0: Erneut drang dieses leise gequälte Stöhnen in ihre Ohren und sie überkam sofort ein Gefühl der greifbaren Angst.
Speaker 0: Sie konnte sich das nicht jedes Mal einbilden.
Speaker 0: Doch es währte nur für einen kurzen Moment und schien weiter von ihr fortzuwandern, und als Minerva sich zum ersten Mal richtig umsah, bemerkte sie, dass sie weitem siebten Stock stand, im Korridor, der zu seinem Beruf führte.
Speaker 0: Sie machte einen zögerlichen Schritt, und da war es plötzlich erneut nah an ihrem Ohr.
Speaker 0: Er zetzte aus, als sie jemand von hinten packte und ihr Mund und Nase zuhielt, um sie am Schreien zu hindern.
Speaker 0: Sie riss ihren Blick hinauf, und ihre Augen weiteten sich, noch wären sie sich losriss.
Speaker 0: Albus, fluchte sie zorn entbrannt und schnappte nach Luft, während sie ihn erneut vor sich sah.
Speaker 0: Er hatte sich nicht verändert, trug auch immer noch den selben Anzug, doch beim genaueren Betrachten wirkte er weit kraftloser als zuvor.
Speaker 0: Ich werde langsam verrückt, du tauchst auf wie ein Geist und verschwindest genauso lautlos und plötzlich.
Speaker 0: Immer wenn du auftauchst, höre ich dieser schrecklichen Geräusche und fing sie bereits an.
Speaker 0: Doch dann saß sie zum ersten Mal unter seinem Jackett einen großen Blutfleck unter seiner Brust und seitlich an seinen Ritten.
Speaker 0: Sie war sich sicher, dass diese Verletzung zuvor noch nicht sichtbar gewesen war, es wäre ihr aufgefallen.
Speaker 0: Und wenn sie ihn genauer betrachtete, wirkte sein Anzug schäbig, schmutzig.
Speaker 0: Er legte seine Hand an seine Lippen und winkte sie leicht mit sich.
Speaker 0: Komm, flüsterte er, als könnte jemand sie belauschen und sie folgte ihm.
Speaker 0: War so schockiert und überrascht, dass sie für einen Moment um Worte geschlagen war.
Speaker 0: Während sie ihm folgte, musterte sie seine Verfassung.
Speaker 0: Er sah schlimmer aus denn je.
Speaker 0: Erlbis, bist du verletzt?
Speaker 0: sagte sie.
Speaker 0: Doch er reagierte nicht darauf und führte sie zu seiner Büro-Tür, vor der er einen Moment wie verloren stand.
Speaker 0: Sie holte auf und trat an seine Seite.
Speaker 0: Sein Blick war leer, traurig, und endlich sah er sie direkt an.
Speaker 0: Wir sind da.
Speaker 0: Es ist dort drin, flüsterte er kraftlos.
Speaker 0: Was ist dort drin?
Speaker 0: fragte sie ratlos.
Speaker 0: Doch er senkte nur seine blauen Augen und streckte seine Hand nach dem Griff der Tür aus, doch er zog sie langsam wieder zurück.
Speaker 0: Ich kann nicht.
Speaker 0: Geh du.
Speaker 0: Sie ist offen für deine Hand.
Speaker 0: Mein Schreibtisch mummelte er, während das Sonnenlicht sich Fenster für Fenster langsam wieder näherte.
Speaker 0: Schnell!
Speaker 0: Minerva öffnete die Tür, die tatsächlich einfach so unter ihrer Hand aufschwang, und sie trat in sein Büro ein.
Speaker 0: Es war dunkel und verhangen.
Speaker 0: Eine dicke Staubschicht bedeckte den Boden und seine Möbel.
Speaker 0: Vermutlich hatten es selbst die Hausäfen nicht gewagt, diesen Ort zu betreten oder es einfach nicht gekonnt.
Speaker 0: Der Kamin war leer und alte Asche lag darin.
Speaker 0: Auf der Couch lag ein aufgeschlagenes Buch, seine Unterlagen waren auf dem Schreibtisch ordentlich sortiert und ein Umhang hing über seiner Stuhlähne.
Speaker 0: Es war als wäre eine ganz normale Alltagssituation eingefroren und mit der Zeit vergangen.
Speaker 0: Er ging langsam durch den dunklen Raum und ließ sehnsüchtig seinen Blick schweifen, Sog die stickige Luft auf und blickte zu seinem Schreibtisch, doch ernährte sich ihm nicht.
Speaker 0: Dort sagte er nur, und wies mit einem Kopfnicken zu dem schweren Möbelstück.
Speaker 0: In einem der oberen Schieber.
Speaker 0: Nimm es.
Speaker 0: Sie warf ihm einen unsicheren Blick zu, doch nun röte sie sich nicht.
Speaker 0: Sie drehte sich ihm zu.
Speaker 0: Erbes, bitte, erklär mir, was hier eigentlich vor sich geht.
Speaker 0: Ich erkenne dich nicht wieder, sagte sie flehend und streckte ihre Hand nach ihm aus, doch erneut wich er davor zurück, was sie tief verletzte.
Speaker 0: Er konnte das natürlich sehen und seine Augen glänzten in einer nicht zu begreifenden Qual.
Speaker 0: Unsicher streckte er seine Hand nach ihr aus, seine Finger und ließ zu, dass sie ihre mit seinen Verschlangen.
Speaker 0: Doch seine Hände führten sich eiskalt an und sie zog sie unsicher zurück.
Speaker 0: Erbes, bitte, was ist los?
Speaker 0: fragte sie leise, und er senkte den Blick.
Speaker 0: Ich kann nicht, sagte er, kraftlos.
Speaker 0: Ich habe keine Zeit, bitte verstehe das.
Speaker 0: Mein Schreibtisch, nimm es bitte an dich, ich flehe dich an, du wirst es verstehen.
Speaker 0: Sie säufzte bitter, doch sie nickte und drehte sich nun endlich dem Schreibtisch zu.
Speaker 0: Bedacht und auch andächtig umrundete sie ihn und suchte den oberen Schieber auf der linken Seite auf.
Speaker 0: Auf einem Stoßpagamenten und einigen Federn lag ein versiegelter Brief.
Speaker 0: Vorsichtig nahm sie ihn hinaus und drehte das Kuvert um zu sehen, ob darauf etwas geschrieben stand.
Speaker 0: Es war seine Handschrift mit einer Adresse.
Speaker 0: Das Ministerium?
Speaker 0: Bring ihn in die Eulerei.
Speaker 0: Bitte tu es für mich, flüsterte seine Stimme.
Speaker 0: Und als sie aufsah, war es, als hätte er niemals bei ihr gestanden.
Speaker 0: Er war fort.
Speaker 0: Und im Staub waren keine Fußspuren, nur ihre eigenen.
Speaker 0: Kapitel III.
Speaker 0: Jenseits Mühde saß Minerva im Unterricht für Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Speaker 0: Normalerweise liebte sie die sehr praktischen Unterrichtsmethoden von Prof.
Speaker 0: Marythought, jedoch war sie heute ausnahmsweise dankbar darüber still, ein Kapitel zu lesen und zu erinnerlichen.
Speaker 0: Es war nun beinahe eine ganze Woche her, dass sie den Brief von Elvis zur Eulerei gebracht und ihn mit ihrer Schleiheule Noctus ins Ministerium gesandt hatte.
Speaker 0: Ihre Eule war bald darauf ohne eine Antwort zurückgekehrt und das war leider alles, was sie für ihn hatte tun können.
Speaker 0: Elbers hatte sich ihr seit diesem Tag auch nicht mehr gezeigt und ihre Sorge um seinen Zustand wuchs ans Unermessliche, gerade da sie diese schwer blutende Verletzung an seiner Brust bemerkt und wie schäbig er im Vergleich zum ersten Treffen ausgesehen hatte.
Speaker 0: Als würde er irgendwo ihm nichts verwahrlosen, was einfach nicht zu ihm passte.
Speaker 0: Elbers war immer zu darauf bedacht, ein ansehnliches Äußeres zu präsentieren und sich gehen zu lassen, war ganz sicher nichts an Charakter.
Speaker 0: Doch nicht nur um ihn machte sie sich Gedanken.
Speaker 0: Auch sie selbst war nicht in der besten Verfassung und es wurde von Woche zu Woche unerträglicher.
Speaker 0: Sie konnte kaum schlafen und ihr war durchgängig schlecht.
Speaker 0: Die Müdigkeit verfolgte sie bis in ihre Unterrichtsstunden hinein, doch sie kämpfte sich tapfer durch jede einzelne davon, denn sie würde ihre Ots nicht schaffen, sollte sie auch nur ein wenig nachlassen in ihrer Leistung.
Speaker 0: Einen Klopfen durchbrach die einnehmende Stille im Klassenraum und die Schülerblickten von ihren Büchern auf.
Speaker 0: Professor Mary Thordt hob ihren Blick zur Tür und rund sollte die Stirn, Es war unüblich im Schulalltag, dass eine Unterrichtsstunde gestört wurde und sie richtete sich auf.
Speaker 0: «Herein!« rief sie erhaben und ein Mann betrat das Klassenzimmer.
Speaker 0: Er war hochgewachsen, was aus dunkle Locken und ebenso dunkler Augen, sein schmales Gesicht wirkte reserviert und unabbar.
Speaker 0: Sein schwarzer Anzug war edel und sein Umhang trug ein Symbol auf der Brust, das des Ministeriums.
Speaker 0: Er trat auf die Professorin zu, die ihm nachdenklich ihr Ohr hinhielt und im Flüsterton teilte er ihr etwas mit.
Speaker 0: Ihre Mine wurde zunehmend ernster und sie nickte, bis sich ihre Augen auf Minerva richteten, die bei diesem direkten Augenkontakt zusammenzuckte.
Speaker 0: Miss McGonagall sagte sie und Minerva wurde kalt und ihr Herz raste.
Speaker 0: Würden sie bitte Mr.
Speaker 0: Bones zum Büro des Schulleiters begleiten?
Speaker 0: Sie sah sie verständnislos an und wandte ihre grünen Augen von ihrer Professorin zu dem Ministeriumsbeamten, der sie zwar distanziert, aber auch dezent interessiert, musterte, als hätte er irgendeine andere Person erwartet.
Speaker 0: Sie hörte ihre Mitschüler leise tuscheln und spürte Eileen's Blicke auf sich.
Speaker 0: Sie selbst hatte so viele Fragen, doch sie nickte lediglich und erhob sich.
Speaker 0: Langsam, ohne jemanden anzusehen, folgte sie Mr.
Speaker 0: Bones schweigsam aus dem Klassenraum.
Speaker 0: Selbst auf dem Weg zum Schulleiterturm war dieser Mann schweigsam, doch Minerva dämmerte es, warum er hier war.
Speaker 0: War er die Antwort auf Dumbledores Brief?
Speaker 0: Im Büro von Prof.
Speaker 0: Dippet angelangt war Minerva ein wenig außer Atem.
Speaker 0: Normalerweise machten ihr solche Strecken nichts aus, doch die letzten Monate waren für sie nicht gerade leicht.
Speaker 0: Nicht nur ihre Gefühle spielten verrückt, auch ihr ganzer Körper schien dem Druck nicht standhalten zu können.
Speaker 0: Doch gerade musste sie sich konzentrieren und schluckte ihre aufkommende Schwäche hart hinunter.
Speaker 0: Ah, Miss McGonagall, sagte Prof.
Speaker 0: Dippet knapp und wies sie auf einen Stuhl vor seinem Schreibtisch.
Speaker 0: Bitte entschuldigen Sie, dass wir Sie aus Ihrem Unterricht holen mussten, doch wir sehen uns mit einer Angelegenheit konfrontiert, in der Sie uns vielleicht weiterhelfen können.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Bones ist aus dem Zauberer-Gamot des Ministeriums.
Speaker 0: Er wird Ihnen die Umstände erklären.
Speaker 0: Sie schwieg angespannt, und der Schulleiter nickte Mr.
Speaker 0: Bones zu, der zu ihr herantrat, seine Hand in seinen Umhang steckte und einen Brief daraus hervorholte.
Speaker 0: Sie erkannte ihn als jenen, den sie mit Noctus abgeschickt hatte.
Speaker 0: Also ging es doch um Darmelder.
Speaker 0: Uns erreichte für einigen Tagen dieser Brief, Miss McGonigal, fing Mr.
Speaker 0: Bones an zu erzählen, und seine Stimme war überraschend sanft, was nicht zu seinem Auftreten passte.
Speaker 0: Er beinhaltet ein dringliches Schreiben von Professor Albus Dumbledore.
Speaker 0: Er machte eine Pause, vermutlich in der Hoffnung, dass sie irgendetwas zur Lösung des Rätsel beitragen oder sagen würde, doch Minerva wusste ja selber nicht, was dieser Brief bedeutete und welchen Inhalt er trug.
Speaker 0: So musste sie ihrer Ahnungslosigkeit noch nicht einmal Schauspielern, Sie bemerkte, wie er sie dabei eingehend beobachtete, doch sie hielt seinen Blick.
Speaker 0: Es tut mir sehr leid, Sir, doch was hat das mit mir zu tun?
Speaker 0: fragte sie erschöpft.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Bones und der Schulleiter wechselten einen kurzen Blick miteinander.
Speaker 0: Es ist sein Testament, klärte Bones sie über den Inhalt des Briefs auf, und nun machte sie tatsächlich große Augen, wobei ihr Herz in einem unangenehmen Rhythmus schlug.
Speaker 0: Sein Testament.
Speaker 0: Nein, das konnte nicht richtig sein, denn Erbus war am Leben.
Speaker 0: Er hatte ihr doch selbst gezeigt, wo sie den Brief finden konnte und ... Minna war schloss ihre Lippen.
Speaker 0: Sie wusste gar nichts mehr.
Speaker 0: Was war richtig, was falsch?
Speaker 0: Mittlerweile zweifelte sie fast an ihrem eigenen Verstand.
Speaker 0: Er war doch bei ihr gewesen.
Speaker 0: Doch alles, was ihr passierte, wenn er bei ihr war, war er wirklich bei ihr gewesen.
Speaker 0: Hatte sie sich in ihrer Verzweiflung irgendetwas eingebildet?
Speaker 0: Niemand hatte ihn je gesehen außer ihr.
Speaker 0: Nein, hauchte sie leise und schüttelte den Kopf während ihrer Augen branden.
Speaker 0: Das kann nicht stimmen, das würde doch bedeuten, dass er, er kann nicht tot sein.
Speaker 0: Und warum zeigen sie mir das alles?
Speaker 0: Weil es an sie gerichtet ist, Miss McGonigal, erwiderte Bones bedauert und einfühlsam.
Speaker 0: All seine Hinterlassenschaften, all seine Besitztümer, seinen Vermögen in Gringots, all das hat er ihnen hinterlassen.
Speaker 0: Und wir fragen uns zurecht, warum.
Speaker 0: Zudem es nicht alles ist.
Speaker 0: Anbei liegt uns ein Stipendiums, ihren Gunsten für ein Studium im Fachbereich Verwandlung vor.
Speaker 0: Wir haben alles eingehend geprüft und es gibt keinen Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Testaments.
Speaker 0: Auch die Universität bestätigt die Richtigkeit.
Speaker 0: Es ist von Dumbledore.
Speaker 0: Bitte, Miss McGonagall, wir wollen Ihnen nichts Böses.
Speaker 0: Wir wollen lediglich antworten.
Speaker 0: Minerva senkt ihren Blick und wischte sich ihre Tränen fort.
Speaker 0: Sie brauchte einen Moment, in dem sie nicht sagen konnte, und die beiden Männer warteten geduldig auf eine Antwort.
Speaker 0: Schließlich atmete sie tief ein und aus.
Speaker 0: Es würde sich sicher aufklären, was mit Dumbledore geschehen war, und vielleicht zeigte er sich ihr auch noch einmal, damit sie ihn selbst fragen könnte.
Speaker 0: Doch gerade wollte sie nicht preisgeben, dass sie sich getroffen hatten und das sogar in Hogwarts.
Speaker 0: Wie auch sollte sie das beweisen?
Speaker 0: Dennoch.
Speaker 0: Wir ... standen uns nah, gestand sie leise, näher als üblich.
Speaker 0: Ich kenne nicht all seine Hintergründe, doch ich glaube kaum, dass er noch Familie besitzt, der etwas vererben wollte oder gar könnte.
Speaker 0: Vielleicht wählte er deswegen mich.
Speaker 0: Er wusste, wie es um meine Familienverhältnisse stand, dass auch ich niemanden mehr besitze und dass ich studieren wollte.
Speaker 0: Die Männer sahen sich erneut kurz gegenseitig an, dann räusperte sich der Schulaterverhalten.
Speaker 0: Was genau meinen Sie mit?
Speaker 0: näher als üblich, Miss McGonagall?
Speaker 0: Minerva kniff ihre trennenden Augen zusammen, doch auch Zorn schäumte sich nun in ihrer Kehle auf und verbreitete einen bitteren Geschmack auf ihre Zunge.
Speaker 0: Sie hatte diese Fragen satt, war sie es doch selbst, die Fragen über Fragen besaß und Elbe, sie ihr keine davon beantworten würde, da er nicht bei ihr war und wie vom Erdboden verschluckt.
Speaker 0: Was wollen sie von mir hören, rief sie verzweifelt.
Speaker 0: Ja, verdammt, wir sind uns näher gekommen, aber es war lediglich eine einzige Nacht, bevor er Hogwarts verlassen hat.
Speaker 0: Der Schulleiter öffnete bereits den Mund, doch Mr.
Speaker 0: Bones hob seine Hand und hinderte ihn daran, etwas darauf zu sagen.
Speaker 0: Er schien die Wochen herunterzurechnen und machte ein undefinierbares Geräusch, beinah wie ein Seufzen.
Speaker 0: Miss McGurnagel, darüber zu urteilen, steht uns nach ihrer Volljährigkeit nicht mehr zu.
Speaker 0: Dennoch könnte es vielleicht sein, dass er ihnen in dieser Nacht mehr hinterlassen hat.
Speaker 0: Fragte er sie äußerst bedacht und sie hob verwirrt ihren Blick.
Speaker 0: Was meinen sie?
Speaker 0: Ich will damit fragen, ob sie schwanger sein könnten, stellte Herr Clara, und sie startte ihn an.
Speaker 0: Das kam so unerwartet, dass sie gar nicht darauf antworten konnte.
Speaker 0: Sie fühlte sich über die letzten Wochen sehr schlecht, doch an diesen Gedanken war sie nicht einmal ansatzweise herangekommen.
Speaker 0: Sie öffnete ihren Mund, schloss ihn wieder und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ich, ich, ich weiß es nicht wirklich, meinte sie leise.
Speaker 0: Und Ich kann Ihnen wirklich nicht mehr dazu sagen, ich weiß nicht, wo er ist.
Speaker 0: Ich wüsste es doch selbst gern.
Speaker 0: Und das, dachte mir Nerva Bitter, war leider die Wahrheit.
Speaker 0: Gut, säuft's der Mr.
Speaker 0: Bounds schwer.
Speaker 0: Dann denke ich, sollten Sie sich auf direkte Wege in den Krankenflügel begeben, um Klarheit in diese Angelegenheit zu bringen.
Speaker 0: Das Erbe steht Ihnen zu, mit oder ohne meiner Seuchen.
Speaker 0: Das Erbe steht Ihnen zu, mit oder ohne einer Seuchen-Situation.
Speaker 0: Mit leerem Blick lag Minerva in ihrem Bett im Gryffindor-Turm.
Speaker 0: Es dämmerte bereits zum Abend und die Sonne neigte sich über die Wipfel des verbotenen Waldes.
Speaker 0: Ihre so viel geweinten Tränen waren mittlerweile getrocknet und sie konnte einfach nur stumpf ins Nichts sterren.
Speaker 0: Vor wenigen Stunden hatte sie die Bestätigung der schulkranken Schwester erhalten, dass sie tatsächlich ein Kind erwarten würde und obgleich es sie freuen sollte, konnte sie es einfach nicht.
Speaker 0: Sie hatte Angst, sie war unvorbereitet und Albus war immer noch fort.
Speaker 0: Nach all dem hatte Mr.
Speaker 0: Bones ihr alles ausgehändigt, was Dumbledore ihr hinterlassen hatte.
Speaker 0: Seinen Gringods Schlüssel, diverse Urkunden für ein Haus an der Küste von Cornwall, ihr Stipendium für ein Studium in London und noch mehr, was er ihr hinterlassen hatte.
Speaker 0: Doch sie wollte das alles nicht.
Speaker 0: Sie wollte ihn.
Speaker 0: Sie wollte, dass er endlich aus seinem Versteck kam und bei ihr war.
Speaker 0: Wusste er überhaupt, dass sie schwanger war?
Speaker 0: Oder war es eine reine Vorsichtsmaßnahme?
Speaker 0: Wie nur sollte sie es ohne ihn schaffen?
Speaker 0: Sie war noch nicht bereit für so etwas, schon gar nicht ohne Albus.
Speaker 0: Würde er das überhaupt wollen?
Speaker 0: Als Minerva leistes Raschelnvernamen reagierte sie erst nicht darauf, denn sie war der festen Überzeugung, es würde Eileen sein, die ihr Beistand leisten und Trost spenden wollte.
Speaker 0: Einem Moment später jedoch war Minerva verwirrt über die Tatsache, dass sie die Tür nicht vernommen hatte, die nahezu unmöglich lautlos zu öffnen war.
Speaker 0: Sie hob ihren Blick und sah in den Schlafsaal hinein, doch da war niemand.
Speaker 0: Unsicher ließ sie ihren Blick schweifen und stand schließlich aus ihrem Bett auf.
Speaker 0: Ein ganz leises, fernes Stöhnen war erneut zu vernehmen, und sie suchte umher, bis sie vor ihrem Fenster in der einbrechenden Dunkelheit ein feuriges blaues Flämmchen erblickte.
Speaker 0: Es schwebte ziellos auf und ab, als würde es versuchen, einen Weg hineinzufinden, und Minerva zögerte.
Speaker 0: Es war erneut ein Irrlicht.
Speaker 0: Langsam und mit zitternden Fingern öffnete sie das Fenster zum Turm, doch es glitt nicht zu ihr hinein.
Speaker 0: Bedacht streckte sie ihre Hand danach aus, doch es löste sich einfach auf, ehe sie es berühren konnte, und Minerva lehnte sich aus dem Fenster.
Speaker 0: Im Dunkeln war es besser zu erkennen, und sie sah es ganz klein unten im Innenhof.
Speaker 0: Ich werde noch wahnsinnig, mummelte sie leise.
Speaker 0: Dann zog sie sich ihre Schuhe an, schnappte sich ihren Umhang und machte sich eilig auf den Weg nach unten.
Speaker 0: Im Gemeinschaftsraum sprach sie niemand an, doch es wusste auch nur ihre Freundin Aline von all der Tragik, die sich bei ihr abspielte.
Speaker 0: Jedem anderen, der sie Zwecks des Ministeriums angesprochen hatte, hatte sie nur erzählt, es ginge um ein Stipendium in London.
Speaker 0: Keine besonders spannende Neuigkeit, so hatte auch niemand mehr nachgefragt.
Speaker 0: Zu ihrem großen Glück war Aline nicht im Gemeinschaftsraum, so konnte sie einfach durch das Porträloch und hinaus in den Korridor.
Speaker 0: Der Weg zum Innenhof hinab war ihr nahezu ungesehen möglich.
Speaker 0: Viele Schüler waren entweder noch beim Abendessen oder in der Bibliothek, um angefallene Arbeit zu erledigen.
Speaker 0: Keiner, den sie gut kannte, begegnete ihr und im Innenhof fand sie auch so gleich das Irrlicht, welches wohl auf sie gewartet hatte.
Speaker 0: Kaum war sie in dessen Reichweite begann es einen langsamen Weg hinab zum verbotenen Wald.
Speaker 0: Minerva behagte es gar nicht, sich noch einmal von so einem Licht in das Gewür aus Bäumen zu begeben, doch sie hatte einfach das Gefühl, dass sie ihm folgen musste.
Speaker 0: Sie spürte es tief in sich, dass sie endlich Antworten erhalten würde, Und vielleicht war es auch ein Zeichen von Erbis.
Speaker 0: Schon beim letzten Mal war er es gewesen, der ihr kurz nach den Irrlichtern erschien war.
Speaker 0: Ihre Hoffnung war hoch und ihr Herz schlaut.
Speaker 0: Sie wollte ihn wieder.
Speaker 0: Sie wollte bei ihm sein, ihn endlich in ihre Arme schließen und nie wieder loslassen, damit dieser Albtraum endlich beendet werden würde.
Speaker 0: Er war nicht tot.
Speaker 0: Er war nicht tot.
Speaker 0: Der verbotene Wald wurde bald schon dunkler und dunkler, je weiter sie dem Irrlicht ins Innere hinein folgte.
Speaker 0: Der Pfad war verschlungen und von Wurzeln und Unebenheiten nicht gerade leicht zu begehen, und obgleich sie sich nicht gänzlich sicher war, so vermutete sie, dass es der gleiche Weg sein musste, den sie auch beim letzten Mal genommen hatte.
Speaker 0: Einiges kam ihr bekannt vor, doch wirklich und endgültig sicher war sie sich erst, als sie die Senke erreicht hatte.
Speaker 0: Das Irrlicht verschwand erneut und Minerva blieb für einen verlorenen Moment stehen.
Speaker 0: Die Stille hier war erdrückend, und das fehlende Licht des Irrlichtes machte es ihr kaum möglich, etwas zu sehen.
Speaker 0: Sie tastete bereits nach ihrem Zauberstab, als sie es erneut hörte.
Speaker 0: Dieses schreckliche Stöhnen, dieses leidende Seufzen.
Speaker 0: Und als sie sich langsam umdrehte, stand er da, einfach zwischen den Bäumen.
Speaker 0: Sie starte ihn an und ihr Herz raste vor Schock.
Speaker 0: Obgleich sie mit ihm gerechnet hatte, war es ihr immer noch unheimlich, wie jäh und lautlos er bei ihr erschien, ohne dass sie ihn hatte kommen hören.
Speaker 0: Seine Füße trugen ihn schwerfällig über den Waldboden zu ihr, und er sah im schwachen Dämmerlicht noch schrecklicher aus.
Speaker 0: Er sah sie nicht an, stand einfach neben ihr und blickte ihn die Senke hinab.
Speaker 0: Es ist Zeit, flüsterte er schwer und bedeutete ihr, dass ihm folgen sollte.
Speaker 0: Zeit für was?
Speaker 0: fragte sie furchtsam und folgte ihm eilig, da sie seine Nähe nicht verlassen wollte.
Speaker 0: Doch je näher sie der Senke kamen, umso mehr Drang ein schrecklicher Geruch in ihre Nase, von dem sie beinah sofort erbrochen hätte.
Speaker 0: Angebiedert schlug sie sich die Hand vor Mund und Nase und wandte sich würgend ab.
Speaker 0: – Elvis?
Speaker 0: fragte sie keuchend und er war stehen geblieben.
Speaker 0: – Was ist hier eigentlich los?
Speaker 0: – Bitte antworte mir.
Speaker 0: Warum kehrst du nicht zurück?
Speaker 0: – Komm zu mir zurück.
Speaker 0: Wir werden Eltern, Elvis.
Speaker 0: Ich brauche dich, bitte.
Speaker 0: Ich schaffe das nicht ohne dich.
Speaker 0: Sie sah mit trennenden Augen zu ihm auf.
Speaker 0: Doch immer noch machte ihr der Geruch zu schaffen, und er reagierte auch nicht auf ihre Worte.
Speaker 0: Er stand einfach nur da.
Speaker 0: Er zeigte nicht einmal eine Reaktion auf die Tatsache, dass er Vater wurde.
Speaker 0: Albus, lass uns bitte gehen.
Speaker 0: Was sollen wir hier?
Speaker 0: Hast du gehört, was ich gesagt habe?
Speaker 0: Es ist Zeit, wiederholte er nur schwer.
Speaker 0: Zeit, dass du mich zurückholst.
Speaker 0: Ich habe alles getan, was mir möglich war, Minerva.
Speaker 0: Es tut mir leid.
Speaker 0: Minerva starrt auf seinen Rücken.
Speaker 0: »Was redest du?« flüsterte sie ängstlich.
Speaker 0: »Kannst du dich nicht mehr erinnern?« fragte er bitter und drehte sich langsam mit einem Lächeln zu ihr um und sie wich schreien vor ihm zurück, denn er sah, er sah grauenhaft aus.
Speaker 0: Seine Haut war fahl, sein Gesicht eingefallen, verdreckt und altes Blut klebte überall an ihm.
Speaker 0: Seine Kleidung wirkte, als wäre sie seit sehr langer Zeit der Witterung ausgesetzt, und er wirkte einfach nicht lebendig.
Speaker 0: Du hast mich schon längst gefunden, Minerva.
Speaker 0: Nun bitte ich dich, mich heinzuholen, damit ich endlich zur Ruhe kommen kann, flüsterte er und trat langsam zur Seite, um den Blick auf das freizugeben, was Verborgen unter dem Laub versteckt lag.
Speaker 0: Minerva störte auf den ausgestreckten Körper, der dort mit dem Gesicht zur Boden lag.
Speaker 0: Sie begriff einfach nicht, was es war, obgleich sie tief in sich wusste, dass es Albus war.
Speaker 0: Schon als sie das erste Mal hier war, musste sie ihn gesehen haben, und irgendetwas hatte sie vergessen lassen, was sie wahrlich gesehen hatte.
Speaker 0: Er hatte sie vergessen lassen, dass sie ihn bereits tot aufgefunden hatte, um sie anzuleiten, das zu tun, wozu er nicht mehr in der Lage gewesen war.
Speaker 0: Er war nicht geflohen.
Speaker 0: Er hatte versucht, zurück nach Hogwarts zu kommen, und war hier gestorben.
Speaker 0: Ganz allein, qualvoll.
Speaker 0: Er hatte keine Möglichkeit, das zu überleben, und er musste es gewusst haben.
Speaker 0: Sein Zauberstark lag immer noch in seiner Hand.
Speaker 0: Es war alles getan, und er konnte endlich Ruhe finden.
Speaker 0: Doch Minerva startte auf Elbes toten und bereits stark verwessten Körper.
Speaker 0: Sie vernahm so deutlich den Geruch des Todes, und doch konnte sie nicht begreifen, was sie sah.
Speaker 0: Er war tot.
Speaker 0: Die ganze Zeit überhatte sie mit einer Illusion gesprochen.
Speaker 0: Deswegen konnte er auch einfach erscheinen und verschwinden, deswegen hinterließ er keine Spuren und wurde immer stärker gezeichnet, je schwächer dieses Abbild seiner Seele wurde.
Speaker 0: Einzig für sie hatte er nicht ruhen wollen und war durch die reinste Tortur gegangen.
Speaker 0: Deswegen wollte er, dass sie sein Testament ans Ministerium sannte, denn er wusste, dass er nicht mehr für sie da sein konnte.
Speaker 0: Deswegen hatte er so dringlich, sie versucht zu erreichen, denn er hatte nur eine begrenzte Zeit in der Zwischenwelt, bevor er sich entscheiden musste zwischen dem Tod und dem Geisterleben.
Speaker 0: Und sie spürte, dass er gegangen war, endgültig.
Speaker 0: So groß die Liebe zu ihr auch war, er wäre nicht geblieben, und Minerva hätte das auch nicht gewollt.
Speaker 0: Langsam kniete sich Minerva zu ihm.
Speaker 0: Tränen rannen über ihre Wangen.
Speaker 0: Sie fühlte sich, jetzt würde sie ersticken.
Speaker 0: Er war tot.
Speaker 0: Du hast es mir versprochen, wenn wir das sich schluchzen.
Speaker 0: Was versprochen, zu mir zurückzukommen.
Speaker 0: Er war zurückgekommen.
Speaker 0: Doch nicht für immer.
Speaker 0: Und Minerva beugte sich.
Speaker 0: Sie zerbrach.
Speaker 0: Denn kein Zauber konnte die Toten zurückholen.
Speaker 0: Keine Macht könnte Arbus aus dem Jenseits zu ihr ins irdische Leben bringen.
Speaker 0: Sie musste damit leben, dass er sie für immer verlassen hatte.
Speaker 0: Epilogue von Geisterhand Mit geschlossenen Augen saß Minerva auf der Veranda ihres Hauses in Cornwall.
Speaker 0: Die Seeluft blies ihr angenehm entgegen und die Wellen rauschten sanft weit unten am Strand.
Speaker 0: Die Gisch zeichnete ihre Linien in den feinen Sand hinein und die Sonne neigte sich gern Himmel, um bald brennend von den Wellen verschluckt zu werden.
Speaker 0: Vor vielen Jahren hatte sich hier ein neues Heim gefunden.
Speaker 0: Sein Heim.
Speaker 0: In seinem Testament hatte Albus Dumbledore ihr nicht nur sein Vermögen, sondern auch sein Haus vermacht.
Speaker 0: Sie hatte nicht einmal gewusst, dass er eines besaß, und es war zu einem ganz besonderen Ort für sie geworden.
Speaker 0: Obgleich Elvis schon lang vergangen sein Leben lassen musste, so besaß dieses Haus immer noch seine Präsenz, die stets Sicherheit und Wärme ausstrahlte, als wäre er immer noch hier.
Speaker 0: Kaum etwas hatte sie hier verändert, sollte es genau so bleiben, wie er es ihr hinterlassen hatte.
Speaker 0: Immerzu hatte sie sich vorgestellt, wie es wohl sein könnte, an seiner Seite hier zu leben, Doch natürlich waren das Wunschträume, die niemals in Erfüllung gehen könnten, den erweilte nicht mehr unter den Lebenden.
Speaker 0: Sie erinnerte sich, als wäre all das erst vor kurzem geschehen, dass sie seinen toten Körper im verbotenen Wald auf dem Grund von Hogwarts gefunden hatte.
Speaker 0: Wie intros war sie zurück zum Schloss gelaufen, um jemanden darüber zu informieren.
Speaker 0: Sie wusste schon gar nicht mehr, wer es gewesen war.
Speaker 0: wusste nur, dass sie ihrem Schulleiter Rede und Antwort hatte stehen müssen, da es kein Zufall sein konnte, dass sie ihn nach der Eröffnung seines Testaments ausgerechnet dargefunden haben sollte.
Speaker 0: Ihre Aussagen wirken unglaubwürdig, selbst für die magische Gesellschaft und einzig ihre Erinnerungen hatten bestätigt, dass sie die Wahrheit gesprochen hatte.
Speaker 0: Fehl später erst wurde ihr berichtet, dass ihre Wagenvermutungen sich bestätigt hatten, dass er seine Seele für einen kurzen Zeitraum in einer Zwischenwelt verankern konnte, um ihr die nötigen Informationen zu geben, die sie erhalten sollte.
Speaker 0: Er hätte dabei seine Seele zerstören können, doch er hatte es für sie getan.
Speaker 0: Und sie wusste, dass er es geschafft hatte und weitergegangen war.
Speaker 0: Auf seinem Begräbnis erst hatte sie seinem Bruder Eberforb kennengelernt, der ihr in der Zeit bis zur Geburt ihres Kindes und auch danach eine große Stütze war.
Speaker 0: Sie waren enge Freunde, doch ein anderer Mann hatte es einfach nicht in ihr Leben geschafft.
Speaker 0: Sie hatte ihr Studium zu meistern und ein Kind groß zu ziehen, und das war nun elf Jahre her.
Speaker 0: »Mam, ich habe alles für Hogwarts gepackt«, tönte eine aufgeregte Stimme neben ihr, und blaue Augen funkelten sie strahlend an.
Speaker 0: Minerva lächelte liebevoll, als sie ihren Sohn erblickte und klopfte auf die Bank, damit er sich zu ihr setzte.
Speaker 0: Er war das Ebenbild seines Vaters.
Speaker 0: Albus würde stolz sein, das wusste sie.
Speaker 0: Denn sie war es genauso.
Speaker 0: Ich bin so nervös, Mom, was wenn ich nicht nach Gryffindor komme, fragte er.
Speaker 0: Doch Minerva lächelte sanft und strich ihm durch sein dunkles Haar.
Speaker 0: Ich würde sagen, denn würden die anderen Häuser einen brillanten Zuwachs begrüßen dürfen, schmunzelte sie amüsiert.
Speaker 0: Mich wollte der Hut damals nach Ravenclaw schicken, entschied sich dann jedoch für Gryffindor.
Speaker 0: Und auch dein Vater war einer mit Herz und Blut.
Speaker 0: Es wird schon gut gehen.
Speaker 0: Doch egal, wo du deine Jahre verbringen wirst, ich werde stolz auf dich sein.
Speaker 0: Er nickte unsicher aber mit einem kleinen Lächeln.
Speaker 0: »Und ich werde mich bemühen dich, Professor, und nicht mahm zu nennen«, sagte er.
Speaker 0: mit diesem so bekannten Zwingern, denn Minerva würde ab diesem Jahr auch sein Professor sein, hatte sie den alten Posten von Elbus nach ihrem Studium übernommen und vertrat ihn seither würdig.
Speaker 0: »Wie wäre es, wenn du lieber in dein Bett verschwindest, um morgen früh ausgeschlafen zu sein?« lächelte Minerva dann und knuffte ihn ein wenig in die Seite.
Speaker 0: »Auf, auf!
Speaker 0: Ich komme sofort nach und sage gute Nacht!«.
Speaker 0: Ja, Ma, lächelte ihr Sohn, küsste sie auf ihre Wange und beeilte sich, um sich betfertigt zu machen.
Speaker 0: Minerva sah im Sanft hinterher, dann lehnte sie sich zurück und schloss die Augen.
Speaker 0: Eine einzelne Träne ranne bei ihre Wange, und sie schluckte schwer ihr Leid hinunter, welcher sie auch nach so langer Zeit verfolgte und niemals loslassen würde.
Speaker 0: Er ist ihr so ähnlich.
Speaker 0: Ich wünschte, du könntest ihn aufwachsen sehen, Albus, hauchte sie zitternd.
Speaker 0: Ich liebe dich.
Speaker 0: Und somit stand sie auf, strafte ihre Haltung und folgte ihrem Sohn hinein ins Haus.
Speaker 0: Die Meeresbrise wehte sanft und die Scheiben der Haustür beschlugen hauchdünn.
Speaker 0: Wie von Geisterhand zeichneten sich Wörter darin ab.
Speaker 0: Ich werde immer bei euch sein.
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
Speaker 0: Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das per PayPal oder mit der Wischlist machen.
Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Leine Jana.
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