Friday I'm in love ❣️Drarry - Harry Potter Hörbuch - FanFiction
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Musik & Thumbnail mit KI erstellt.
vorlesen #harrypotter #hörbuch #einschlafen
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Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß
mit der neuen Folge "BloomOS".
Friday I'm in Love von Just some crazy human.
"Emoji of the day" ist natürlich eine Musiknote, einfach weil ihr wohl alle einen
Orbum habt nach diesem Titel.
Viel Spaß jetzt beim Hören.
Erstens.
Prologue.
Harry war müde, sehr müde, seit Tagen hatte er nicht mehr durchgeschlafen, statt
dessen schlicht ein nachts hinter Dragohair und Pasta auf.
Bis jetzt hatte er nichts Auffälliges beobachten können, der Blonde war zwar genauso wie Harry
ständig abends noch auf dem Außengelände unterwegs, aber mir auch nicht, das war verboten,
aber Harry konnte schließlich nicht sagen, Melphoy hätte die Regeln gebrochen, wenn
er selbst das Gleiche getan hatte.
Auch heute war er wieder auf dem Weg in Richtung Melphoy, seine genaue Position hatte
der schwarzhaarige durch die Karte des Rumtreibers immer im Auge.
Jetzt gerade befand Dragoh sich im Astronomieturm.
So leise wie möglich schlich Harry die dunklen, kalten und leeren Gänge des großen Schlosses
entlang.
Als er nach mehreren Minuten des Laufens und wiederholtem auf die Karte blicken, endlich
vor der riesigen Treppe hielt, zögerte er kurz.
Sollte er wirklich hinaufgehen?
Es sah nämlich nicht so aus, als ob Melphoy heute noch etwas geplant hätte, er hatte
sich gerade umgedreht, als Pansy Parkinson an ihm vorbeirauschte.
Was will die denn?
fragte sich Harry.
Nun hatte er keinen Grund mehr, nicht davon auszugehen, dass Melphoy etwas im Schild
geführte.
So schnell wie beim Schleichen nur möglich lief Harry hinter Pansy her.
Als er oben angekommen war, sah er leider keinen Dragoh, der die Köpfe mit Pansy zusammensteckte
und Pläne schmiedete.
Na ja, die Köpfe hatten sie schon zusammengesteckt, sie waren aber zu sehr damit beschäftigt,
um zu knutschen, als dass sie Pläne schmieden könnten.
Als Harry dort oben stand und seinen Erzfeind mit diesem Mädchen herum knutschen sah,
da zerbrach irgendetwas in ihm.
Er fühlte sich betrogen, auch wenn er nicht verstand, warum.
Er wusste nicht, warum er dort oben stehen blieb, obwohl er eigentlich viel lieber verschwinden
und heulen wollte.
Er wusste noch weniger, wieso er überhaupt das Bedürfnis hatte zu heulen, oder warum
er Pansy am liebsten vom Turm geschubst hätte.
Er wusste auch nicht, wie lange er dort gestanden hatte, bis er sich schließlich umdrehte und
verschwand.
2.
"I don't care if Monday's blue"
Vollkommen gerädert wachte Harry am nächsten Morgen auf.
Nachdem er in den Schlafsaal zurückkam, hatte er sich zwar sofort in sein Bett gelegt,
konnte jedoch nicht schlafen.
Die Gedanken waren in seinem Kopf herumgerast und es war unmöglich gewesen, zur Ruhe zu
kommen.
Eigentlich hatte der Schwarzharige gedacht, dass er, wenn er nur ein wenig schlafen würde,
verstehen könnte, wieso er am Abend zuvor so gefühlt hatte.
Nur leider hatten die knapp zwei Stunden Schlaf nichts gebracht.
Die schmerzhaften Bilder der vergangenen Nacht spugten ihm immer noch sehr präsent
im Kopf herum.
Als er den Gemeinschaftsraum der Gryffindors betrat, schlug ihm die stickige Kamminluft
entgegen.
Die aufdringliche Wärme machte es zwar nicht einfacher zu atmen, jedoch war Harry dankbar
dafür.
Draußen tobte ein starker Schneesturm und man hörte den eisigen Wind, der ums Schloss
fegte, leise zischen.
Hermine saß in einem der gemütlichen roten Samtsessel und las.
Als sie Harry erblickte, legte sie ihr Buch auf den kleinen Tisch neben sich, das Lächeln
auf ihrem Gesicht wiech schnell einem besorgen Ausdruck, als sie die tiefen Augenringe ihres
besten Freundes sah.
"Mein Gott, Harry, was ist denn mit ihr passiert?" fragte sie.
"Alles gut, Mine, hab nur schlecht geschlafen."
Harry versuchte Hermine anzulächeln, was ihm aber nicht wirklich gelang.
"Verarschen kann ich mich selber, Harry," meinte sie.
Innerlich verfluchte Harry die braunhaarige für ihre guten Menschenkenntnisse, setzte
sich aber trotzdem neben sie.
"Also, was ist los?"
fragte seine beste Freundin.
"Ich wünschte, ich könnte es dir sagen," surfte Harry.
"Ich, ich weiß es doch selber nicht.
Wenn du reden willst, bin ich immer für dich da," sagte Hermine und legte ihm eine Hand
auf die Schulter.
"Danke, das weiß ich doch," erwiderte Harry und schaffte es diesmal doch noch zu
lächeln.
Auf einmal flog die Tür zum jungen Schlafsaal auf und Ron stürmte, "Ich hab verschlafen!"
schreiend an ihnen vorbei.
Hinter ihm kam ein lachender Dean Thomas mit Ron Zwecker in der Hand aus der Tür.
Ron war so laut gewesen, dass auch der Rest der Gryffindor es jetzt wach war.
Der Rotharige hatte natürlich nicht verschlafen, sie waren alle rechtzeitig fürs Frühstück
in der großen Halle.
Ron war zwar ein wenig sauer auf Dean, aber alles in allem war die Stimmung ausgelassen.
Heute war der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien und keiner der Lehrer wollte heute noch
besonders viel machen.
Nur Harry war etwas aufgewühlt.
Als dann auch noch Gregor mit Pensy an seiner Seite flüstern und kichern den Saal betrat,
da hatte er keinen Hunger mehr.
Mit einem "Warte schon mal im Kerker" verabschiedete er sich von Ron und Hermine.
Er versuchte die große Halle so lässig wie möglich zu verlassen, rannte aber sobald
er draußen war durch die Gänge und die alte Steintreppe hinunter in den eiskalten Keller.
Normalerweise war der Unterrichtsraum immer abgeschlossen, jedoch schien Harry Glück
zu haben.
Er wusste zwar, würde er sich jetzt schon auf seinen Platz setzen, dann wäre das ein
gefundenes Fressen für Professor Snape, aber das war ihm gerade egal.
Er setzte sich also und wartete.
Es dauerte nicht lange, da betrat ihr Zaubertrank lehrer den Raum.
"Potter, was machen Sie hier?", forchte er.
Harry schreckte hoch.
"Der Raum war offen und ich wollte nicht draußen warten, es tut mir leid, Professor."
Snape knifft prüfend seine schlangenartigen Augen zusammen.
"Nun gut, zwei Punkte für Gryffindor, weil sie so pünktlich sind."
Verwirrte schaute Harry den Professor an, traute sich aber nicht etwas zu sagen.
Den nächsten zehn Minuten saßen die beiden einfach nur in Stille da.
Irgendwann hörte Harry die lauten Stimmen seiner Klassenkameraden, ab da hatte er
nicht aufgehört zuzuhören.
3.
Tuesdays Gray and Wednesdays Two Der restliche Schultag verging schleppend
langsam.
Harry wurde mehrmals aufgefordert, sich zu konzentrieren.
Er spürte die besorgten Blicke seiner Freunde auf sich und hörte das hemische Gechicher des
Litterans.
Er führte sich immer unwohler, er wollte einfach nur weg.
Als es endlich Zeit für die Schüler war, ihre Koffer zu packen und sich bereit für
die Abreise am nächsten Morgen zu machen, verzog Harry sich in die Eulerei.
Dort hatte er seine Ruhe und konnte seinen Gedanken hinterherhängen, ohne von jemandem
gestört zu werden.
Ohne wirklich darüber nachzudenken, begann er hetwig, welche sich auf seine Schulter
gesetzt hatte, alles zu erzählen.
Und jetzt weiß ich nicht mehr weiter, beendete Harry seine Erzählung.
Er blickte seine Euler an und konnte vermutlich spüren, wie ihn das schlaue Tier für komplett
bescheuert erklärte.
"Warum erzähle ich dir das eigentlich?", soffte Harry und erschrak als eine sanfte
Stimme ertönte.
"Verstehen tun sie dich bestimmt", sagte Luna und trat hinter der Holztür hervor.
"Luna, was machst du hier?", fragte Harry harschals beabsichtigt.
"Meine Sachen suchen, wie ich jedes Mal", antwortete sie und lächerte ihn an.
"Sag mal, Harry, ich habe dir auch zugehört.
Und kann es vielleicht sein, dass du eifersüchtig bist?", fragte sie.
Verwirrte blickte Harry in Luna's große blaue Augen.
"Eifersüchtig?
Auf wen denn, Malphoi?
Ich habe doch gar kein Interesse an Parkenzen."
Beim Gedanken, dass er auf Pensy stehen könnte, musste er lachen.
"Nein, du Dummärchen, nicht auf Strakko, auf Pensy", lachte Luna.
Fassungslos startete Harry sie an.
"Niemals war er in Malphoi verknallt."
"Okay, der Blonde war schon nicht schlecht anzusehen, aber er war ja noch nicht einmal
schwul.
Oder?"
"Stop!
So geht das nicht weiter, ich werde hier noch verrückt", dachte Harry und sagte.
"Danke für deinen Ratschlag, Luna, aber ich muss jetzt gehen."
Schnell huschte er aus der Tür.
Natürlich mochte er Luna gerne, aber manchmal ging ihm ihre exzentrische Art echt auf die
Nerven.
Wie schaffte es dieses Mädchen nur immer, dass er alles hinterfragte?
Es war ja wohl klar, dass er ganz sicher nicht eifersüchtig war, definitiv nicht auf die
Olle Parkenzen.
Aber warum fühlte er sich denn so?
Er hatte keine Ahnung.
Was er aber wusste war, dass er einen riesigen Hunger hatte, und es war Zeit fürs Atembrot.
4 – Thursday I Don't Care About You
Als Harry nach dem Abendessen den Gemeinschaftsraum betrat, war er froh, dass er ab morgen für
die nächsten zwei Wochen seine Ruhe hatte.
Die ganze Fragerei von Hermine und Ron war ja nur gut gemeint, ging ihm aber schrecklich
auf die Nerven.
Ihm spugten immer noch die verrückten Worte von Luna im Kopf herum, und Hermine, die
ihn beim Abendbrot nach seinem schnellen Verschwinden nach dem Frühstück nicht mehr aus den Augen
ließ, half ihm auch nicht weiter.
Eigentlich hatte Harry gedacht, er würde diese Nacht wieder schlaflos verbringen, aber er
war so erschöpft, dass er irgendwann doch noch ins Reich der Träume abdriftete.
Das hohe Schrillen von Ron's Wäcker riss Harry und den gesamten jungen Schlafsaal am
nächsten Morgen unsanft aus dem Schlaf.
Nur einer schlief immer noch – natürlich hatte Ron mal wieder nichts gehört.
Fred löste das Problem jedoch, indem er seinen Bruder einfach aus dem Bett schubste.
"Hey!", rief Ron Empird. "Wer war das?" Bütend blickte er seine sich vor lachen,
krimmenden Brüder an. "Na, warte!" knurte er und stürzte sich auf Fred.
So begann eine wilde Verfolgungsjagd durch Halbhawkworts, die auch die weiblichen
Gryffindors aus den Betten holte. Irgendwann gab Ron erst auf,
da sein Hunger des Bedürfnis nach Rache langsam überwog. Zum Frühstück gab es heiße
Schokolade, Pfannkuchen und noch einige andere Leckereien. Harry ars ordentlich etwas,
naja, nicht so viel wie Ron, aber das schaffte vermutlich niemand. Als irgendwann gegen zwölf
Uhr die Kutschen vor den riesigen Touren der Schule hielten und der Großteil seiner Freunde
und Schulkameraden, die fürs Weihnachtsfest nach Hause fuhren, zur Abfahrt bereit im Innenhof
standen, da fühlte er wie eine Last, von der er nicht mal gewusst hatte, von ihm abfiel.
"Vielleicht werden das hier ja doch noch schöne Feiertage," dachte er.
"Pancy war weg, Draco war weg. Nun musste er ihn endlich nicht mehr jeden Tag sehen und sich
wünschen, ihre täglichen Wortwechsel würden nicht mehr nur aus abfälligen Bemerkungen bestehen.
Moment, was dachte er denn da? Malphal war ihm doch total egal."
"Porter?" Harry zuckte zusammen. Er drehte sich um und konnte fast nicht glauben,
wie ihn er da sah. Wieso hatte er nur immer so viel Pech? Malphal, erwiderte er so gleichgültig
wie möglich. "Wieso bist du nicht bei deinen Eltern?" fragte er den Blonden. Dieser schnaubte
nur abfällig. "Ich weßte nicht, was dich das angeht, Porter," antwortete er auf Harrys Frage.
"Täuschte Harry sich oder war das, was er in den Augen seines Gegenübers sah, trauer?"
Plötzlich spürte Harry, wie sich ein komisches Gefühl in seiner Magen gegend ausbreitete.
Er hatte das Bedürfnis, Malphal in den Arm zu nehmen, ihm zu versichern, dass alles wieder
gut werden würde und ihn erst wieder loszulassen, wenn alles ein bisschen an Traurigkeit aus ihm
verschwunden war. Geschockt von seinen eigenen Gedanken stand Harry bewegungsunfähig einfach
nur dort und starte Draco an. "Er ist ein abfälliges, was denn los,
Porter? Hast du noch nie einen Menschen gesehen, oder warum starst du mich so an,
herrissen ihn aus seiner Schockstarre heraus?" "Äh, nee," war nur in Gedanken, antwortete Harry
und spürte wie ihm die Scharmesröte ins Gesicht kocht. "Aha," meinte Draco,
drehte sich um und verschwand hinter der nächsten Ecke. "Verdammt," dachte Harry,
"wie peinlich, warum hatte er das nur gedacht? Malphal konnte ihm doch gar nicht egaler sein,
oder?" "Fünf." "It's Friday, I'm in love." Es war hoffnungslos,
Harry sah schon wieder in der Eulerei. Schon wieder war das Einzige in seinem Kopf der
Blonde gut aussehen des Litterin. "Stopp, es reichte langsam." Dieses Ganze hin und
her konnte so nicht weitergehen. Er konnte nicht auch noch heilig Abend damit verbringen,
in jeder Sekunde an den Blonden zu denken. Er musste mit irgend wem über all das reden.
Er wusste auch schon mit wem. So schnell er konterante Harry die menschenleeren Gänge von
Hogwarts entlang. Er musste sofort anfangen, wenn er bald eine Antwort haben wollte. Abgelenkt
und in Eile bemerkte Harry nicht, dass er geradewegs in Draco hineinrannte. "Aua,
verdammt Potter, hast du keine Augen am Kopf," mozte Malphal. Harry, der erst jetzt bemerkte,
dass er auf Draco drauf lag, wurde schon wieder knallrot. Pane sprang er auf. "Malphal,
äh, es tut mir wirklich leid, ich hab dich nicht gesehen." Sein Gegenüber, der immer noch auf
dem Fußboden saß, säufzte. "Schon gut, kannst du mir wenigstens aufhelfen?" murmelte
Draco und hielt ihm seine Hand hin. Zögerlich ergriff Harry diese. Sie war erstaunlich weich.
"Benutzt du Handcreme?" Kaum, dass dieser Satz einen Mund verlassen hatte,
wollte Harry am liebsten im Boden versinken. Vermutlich sah sein Kopf jetzt aus wie eine
Tomate. Er erwartete, dass Draco ihm jetzt eine Schallern würde. Wieder, alles erwarten,
lachte dieser jedoch. Dracos lachen war das schönste Geräusch, das Harry jemals gehört hatte.
"Also, echt jetzt, Potter, wie kommst du denn jetzt darauf?" fragte der Blonde,
nachdem er sich ein wenig beruhigt hatte. "Äh, also, deine Hände sind so weich,"
murmelte Harry immer noch beschämt. Grinsen blickte Draco ihn an. "Vielleicht bist du ja doch nicht
so schlimm, wie ich immer gedacht hab. Wir sehen uns, Potter", sagte Draco, zu dem nun vollkommen
verwirrten Harry und machte sich auf den Weg zum slyderen Gemeinschaftsraum. Erst als der
Blonde schon längst nicht mehr zu sehen war, fiel Harry das warme Gefühl in seiner Magen
gegend auf. Und vom Kribbeln in der Hand, mit der er mal voll geholfen hatte, ganz zu schweigen.
Der Brief war hiermit offiziell überfällig. Harry erkannte auch so was los war. "Verdammt,"
dachte er. Er hatte sich verliebt in Draco Lucius Malfoy.
6. Monday You Can Fall Apart
Das war mal wieder typisch Harry. Sich in die einzige Person verlieben, die seine Gefühle
vermutlich nicht mal in zwei Milliarden Jahren erwidern würde. Das einzig Gute an der Situation
war, dass Malfoy ihn nicht mehr vollkommen zu verabscheuen schien. Vielleicht konnte
er sich ja sogar mit dem Blonden anfreunden. Auch wenn er bezweifelte, dass unmittelbare
Nähe zu Draco besonders gut für ihn war, so wollte er ihm dennoch nah sein. Aber wie sollte
er das hinbekommen? So erst sollte er vermutlich mit dem Slyderen reden.
Als Harry sich zum Abendessen in die große Hale begab, wurde klar, dass er nicht der Einzige
mit dem Ziel einer Freundschaft oder wenigstens eines Waffenstillstandes war. Da die Anzahl
an Schülern, die in den Weihnachtsferien, blieben sehr gering war, sie waren gerade
mal fünfzehn, stand in der großen Halle nur noch ein großer Tisch, an dem alle Lehrer
und Schüler gemeinsam aßen. Draco nutzte diese Chance, um sich neben Harry zu setzen
und ein Gespräch anzufangen. Nachdem ich gegangen bin, fiel mir auf, dass
ich deine Frage gar nicht beantwortet habe. Verwirrte schaut Harry seinen Sitznachbarn
an. Welche Frage? Harry konnte sich an keine Frage erinnern. Na ja, er könnte schon. Er
war nur zu beschäftig damit, Dracos Weihnachtspoli anzustarren und sich zu fragen, was wohl
drunter war. Leidest du unter Demenz oder was? Du hast mich gefragt, ob ich Handcreme benutze,
lachte der Blonde. Oh ja, die Frage. Schon alleine bei der Erinnerung wurde Harry wieder
rot. Ja genau, die Frage. Die Antwort ist nein. Beim Anblick des roten Gesichts von Harry
musste Draco noch mehr grinsen. Harry, der seinem Blick endlich von Dracos Brust lösen
konnte, musste nun auch grinsen. Gott, das war so peinlich, lachte Harry. Ja, aber auch
extrem witzig, sagte Draco. Schnell hatten die ehemaligen Erzfeine bemerkt, dass sie
sich doch nicht so schlecht verstanden. Beide führten sich richtig wohl in der Gegenwart
des anderen. Auch nach dem Essen sprachen sie noch lange über alles Mögliche. Als Harry
dann irgendwann in seinem Bett lag, bekam er das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
Er und Draco würden sich morgen in der Bücherei treffen, um schon mal ein paar Hausaufgaben
zu erledigen. Es waren ja zum Glück nicht viele. Am nächsten Morgen sprang Harry förmlich
aus dem Bett und stimmte die riesigen Treppen herunter, um so schnell wie möglich mit dem
Frühstück anfangen zu können. Er war etwas besorgt, da Draco nicht aufgetaucht war. Er
hoffte, dass dieser trotzdem in die Bibliothek kommen würde. Zum Glück wurde er nicht enttäuscht.
Draco kam in die Bibliothek. Zwar war er etwas zu spät, das erklärte er jedoch damit,
dass er verschlafen hatte. Aus dem gleichen Grund war er auch nicht beim Frühstück gewesen.
Harry war das relativ egal. Er war nur froh, dass Draco da war.
"Also, wo willst du anfangen?" fragte Harry, nachdem sich die beiden an einen kleinen
Tisch am Fenster gesetzt hatten. "Am besten mit dem Aufsatz in Muggelkunde, der über Wohnungen
und Wohnhäuser in der Muggelwelt, meinte Draco. Klar, warum nicht? Harry begann damit seine
Bücher herauszuholen." Harry hatte nicht erwartet, dass Draco so wenig über die Muggel
wusste. Gerade war der Schwarzharige dabei, dem Blonden zu erklären, was genau ein Fernseher
war. "Also, eine flimmernde Kiste mit Menschen drin?" fragte Draco verwirrt. Harry lachte.
So in der Art. Check ich nicht. Harry schaute sonnengegenüber an. Mit seinem verwirrten
Gesichtsausdruck und den leicht gespreizten Lippen sah er zum Anbeißen aus. Der Gryffinder
musste sich wirklich zusammenreißen. Am liebsten würde er sich Draco einfach schnappen
und ihn küssen, bis er keine Luft mehr bekam. Draco war der intensive Blick des anderen
nicht entgangen. Er grinste und beugte sich langsam über den Tisch, bis sein Mund nur
noch ein paar Zentimeter von Harrys Lippen entfernt war. Man konnte Harry hart schlucken
hören, während Draco den Abstand vollkommen überbrückte. Als seine Lippen, die des Blonden
trafen, war es als würde ein Feuerwerk in ihm explodieren. Klar hatte er schon mal
wen geküsst, aber das hier war anders. Es fühlte sich gleichzeitig sicher, geborgen
und wie auf Drogen an. Es war, als hätte er nie etwas anderes gemacht als Draco zu
küssen. Es war perfekt. Es war ungemütlich für beide in dieser Position, aber keiner
wollte von dem anderen ablassen. Wenn der menschliche Körper keinen Sauerstoff brauchen
würde, um zu überleben, dann wären sie für immer so geblieben.
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