ENDE! Verlieben für Fortgeschrittene 35/35 🔥 Snamione - FanFiction - Harry Potter Hörbuch
Über diese Folge
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🪄 Autorin: Efraimstochter 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/d/4cbf15540000e29f067007d0/Verlieben-fuer-Fortgeschrittene
Das ist der zweite Teil der "Verlieben für"-Reihe. Hier kannst du den ersten anhören: https://youtu.be/tldZi-M2o-M?feature=shared
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Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß
mit der neuen Folge "Blomos".
Ihr Lieben, der letzte Teil der Epilogue von Verlieben für Fortgeschrittene, es war eine
lange Reise und ja, ich hoffe, sie hat euch genau so viel Spaß gemacht wie mir.
Es war wirklich eine tolle Geschichte und Efraeims Tochter schreibt einfach grandios,
da kann man nichts sagen.
Es gibt ja noch einen dritten Teil.
Wenn ihr wollt, dass ich den auch irgendwann einlese, dann schreibt mir das unbedingt unten
in die Kommentare, davon mache ich das ein bisschen abhängig und ja, postet natürlich
auch unbedingt den Emoji of the Day und zwar eine Himbeere.
Und jetzt, ganz viel Spaß mit dem Epilogue, zwei kleine Geschenke.
Erst gegen 15 Uhr schaffte Cerverus es zurück in die Kerke.
Minerva hatte ihn zu allem Unglück noch mit der Begrüßung des Ministerialen Prüfungskomitees
beauftragt und die Herren und Damen konnten einfach nicht genug davon bekommen, in staubigen
Erinnerungen zu schwägen und sich in mehr als unwahrscheinlichen Anekdoten aus ihren
weit und weit entfernten Schülertagen schier zu überbieten.
Außerdem hatte es eine nicht geringe Zeit in Anspruch genommen, dem seltsamen Verhalten
von Miss Benson und Mr.
Carter auf den Grund zu gehen.
Zum Glück für die beiden erwies sich ihre Not als eine wirklich körperliche, denn anscheinend
hatten die beiden einen mehr als ungünstigen Platz für ihr letztes heimliches Treffen gewählt
und die juckenden Pusteln auf den Beinen und an ihren Intimregionen zwangen sie in den
letzten Tagen häufiger zum Aufsuchen verschwiegender Orte.
Erst am heutigen Morgen war es Miss Benson gelungen, ein Gegenmittel zu beschaffen,
das sie natürlich ebenfalls schnellstmöglich ihrem Freund zukommen lassen wollte, verständlich
mit juckendem Hintern konnte man sich auch wirklich nicht gut auf seine Prüfungen konzentrieren.
Schon im Gang vor seinen Gemärchern drang ihm der süßliche Geruch nach Himbeeren entgegen
und er solchste genervt auf diese blöde Krankheit.
Änergisch öffnete er die Tür, um sich einen Überblick über den Stand des pinken Chaos
in seinen Räumen zu verschaffen, blieb allerdings auf der Schwelle stehen und zog schließlich
leise die Tür hinter sich zu, während sich ein breites Grinsen auf seinem Gesicht ausbreitete.
Auf der Couch hat er anscheinend ein ereignisreicher Frauentag stattgefunden, denn dort flach seine
ganze Familie friedlich über und nebeneinander und schnarchte einträchtig vor sich hin.
Wenn man sich die Szenerie genauer anschaute, musste es ein sehr, sehr harter Tag gewesen
sein, um sie herumlagend Berge von benutzten Taschentüchern und auf dem Tisch standen mehrere
Becher mit den Resten von Tee und Saft.
Zudem lagen überall Blätter mit Zeichnungen verstreut.
Aha, hier entstand wahrscheinlich Teil zwei.
Sehr gut, sein Teil zwei war auch bald soweit.
Es fehlte gar nicht mehr viel, ärgerlich, dass die blöde Schulglocke klingeln musste,
bevor er die letzten zwei Bilder fertiggestellt hatte.
Auf zehn Spitzen schlich er sich in sein Büro, damit er seine Frauen nicht unnötig von
der Genesung abhielt und noch die letzten Federstrecche in Ruhe zu Ende bringen konnte.
Die Arbeit machte riesigen Spaß und ging ihm gut von der Hand und so bemerkte er gar
nicht, wie schnell die Zeit verging.
Daher war er auch mehr als erstaunt, als eine immer noch reichlich desolatwirkende
Hermine im dicken Flanellschlafanzug und kuscheligen Morgenmantel, dessen große ausgebeute Taschen
ins Auge stachen, den Kopf durch seine Bürothüre schub.
"Professor Snape!" schniefte sie im Pört.
"Seit wann fleichen sie sich in ihre Gemächer und teilen den sehnsüchtig ausharrenden
Mitbewohnerinnen nicht mit, dass sie schon seit Stunden da sind?"
"Ich wollte euch nicht stören, ihr habt so einmütig und friedlich geschnarcht."
er grünste sie an und musterte sie von oben bis unten.
"Mir scheint du siehst schon ein wenig besser aus, wie spät ist es denn?"
er packte Tinte und Feder weg, denn vor wenigen Minuten war er fertig geworden.
"Findest du wirklich?" fragte sie zweifelnd und musste schon wieder nießen und sich die
Nase putzen.
"Ich finde jedenfalls, dass meine Nase immer noch genauso penetrant vor sich hertrapfelt
wie gestern und vorgestern, es sind übrigens noch genau drei Stunden und zwei Minuten bis
das die seitdämliche Schnupfen wieder aufhört."
sie deutete auf ihre Armbanduhr.
"Und ansonsten ist es bereits höchste Zeit für das Abendessen, wir haben schon auf
dich gewartet und uns knurren die Mägen."
sie kam bis auf drei Meter näher.
"Was machst du hier eigentlich?"
"Meine Frauen beschenken, er hätte sie wirklich gerne in seine Arme gezogen, aber dann wäre
die Ansteckungsgefahr einfach zu groß gewesen."
"Oh, ein Geschenk, wie schön, was ist es denn?"
Hermines Augen fingen an zu glänzen, was natürlich auch an diesem Schnupfen liegen konnte.
"Nun freu dich nicht zu früh," meinte er warnend und steigerte mit seinem Zauberstab
die Brennleistung seines Kamins, nicht, dass sie sich noch einen weiteren Schnupfen holte.
"Es ist nämlich eine Gegendarstellung."
"Eine Gegendarstellung, was willst du denn widerlegen?"
erkundigte sich Hermine interessiert und zückte ein neues Taschentuch, während sie
sich auf seinen Besucherstuhl sinken ließ.
"Eure Mom und Dad Story natürlich."
"Oh, warum das denn, ich fand sie so süß," grinste seine Ehefrau.
"Ja, schon klar, dass du sie süß fandest, du sahst auch so süß darin aus, dagegen
kam ich nicht so gut weg, und außerdem habt ihr einige Dinge gänzlich falsch dargestellt,
wie Frauen das eben so tun, voller Gefühlsthuselei und diesen ekligen Rosa-Herzchen.
Ich musste das selbstverständlich korrigieren," erläuterte Severus mit erhobenen Zeigefinger.
"So," machte Hermine, "hat es der etwa lange Weile während der Prüfung?
Verdammt, diese Frau kannte ihn wirklich viel zu gut."
"Tatsächlich waren die Stunden dort ein wenig eintönig, was aber nur daran lag,
dass meine Ehefrau sich mein Buch, das ich extra für diesen Zweck in meine Tasche gesteckt
hatte, unter den Nagel reißen musste."
"Du hast es mir geliehen," verbesserte ihn Hermine.
"Vielleicht hatte ich es dir großzügigerweise vor einen Temporär äußerst begrenzten Zeitraum
zur Verfügung gestellt, meine Liebe," gab Severus zu und hatte sie so gerne geküsst,
denn sie hatte ihre Unterlippe wieder ein klein wenig vorgeschoben.
"Jedenfalls habe ich das Werk meiner Töchter und meiner Foulens und den Ehefrau gründlich
angesehen und dann entschieden, euch kränkelnden Weibern zu vorzukommen und eine eigene Fortsetzung
zu schreiben."
"Ich war gar nicht an der Entstehung beteiligt," war Hermine ein.
"Aber ich finde es trotzdem toll, dass du eine Fortsetzung geschrieben hast.
Zeig her."
"Moment, Professor Granger, nicht so ungeduldig," winkte Severus amüsiert ab und erhob sich,
bevor seinem Kamin auf und abzuschreiten.
"Auch wenn du ausnahmsweise unschuldig warst, habe ich mir erlaubt, zwei Versionen anzufertigen,
eine als Flairstück für unsere Kinder, damit sie aus einer sicheren, verlässlichen und
vor allem maskulinen Quelle erfahren, wie es weiter ging und dann, er schaute sie mit
einem kleinen Wolfsgrenzen an, eine zweite, die, nun sagen wir mal dir, meine Liebe, helfen
könnte, dir die etwas pikanteren Details deines zweiten Meisterjahres wieder ins Gedächtnis
zu rufen."
"Ach, es gab da etwas an, das ich mich erinnern sollte," fragte Hermine frech und vergaß ganz
sich die rosa laufende Nase zu putzen.
"Das ein oder andere vielleicht," erreichte ihr Nase rümpfend sein Taschentuch, "aber
ich gebe es dir erst, wenn dieses Geschniefe aufgehört hat."
"Was? Ich muss noch zwei Stunden und fünfzig Minuten warten?" jammerte Hermine und schaute
ihn bittend an.
"Warum?"
"Ganz einfach, weil ich mir vorstellen könnte, dass du dann in einer gewissen Stimmung bist,
die zwangsläufig bestimmte Aktivitäten auch sich zieht."
"Gewisse Stimmung? Bestimmte Aktivitäten?" rätselte Hermine nachdenklich.
"Was könnte das denn sein?"
Dann blitzte sie ihn voller Schalk an.
"Ich weiß, ich werde ärgerlich und fange an dich zu verhexen und das geht ohne Schnupfen
viel besser als mit."
"Oder ich werde müde und schlafe sofort ein, dann schnarche ich auch nicht mehr."
"Oder?"
"Nein, das ist es alles nicht," schnaubte Savaros, sie belustigt unterbrechend und
winkte ihr damit sie ihm folgte.
"Komm, lass uns essen gehen, damit dein Gehirn wieder mit Energie versorgt wird und du nicht
auf solche Ideen kommst."
Er hatte noch nicht ganz die Türe geöffnet, da wurde er schon von einem Lautstärken
"Dad, da bist du ja endlich empfangen."
"Da ihr mich mit eigenen Augen seht, meine Damen, bin ich wohl auch da", meinte Savaros
und verbarg das zufriedene Grinsen geschickt, er liebte es, wenn seine Töchter ihn so begrüßten.
Und ihr zwei hört sofort damit auf auf unserer armen Couch herum zu springen, befahl er weiter
streng, sah sich im Raum um und stemmte die Hände auf die Hüften.
Rammt diese ekligen Taschentücherberge und alle anderen Spuren eures Gelages weg, dann
deckt den Tisch, denn bevor ihr nicht eure Tellerratzerputz leer gegessen und mindestens
zwei Tassen Tee getrunken habt, bekommt ihr nicht das, was ich hier in meiner Tasche
für euch freche Hexen habe.
"Oi, ein Geschenk", jauchte Sarah, während sie eilig einen Papierkopp herbeischleppte.
"Was ist es, Dad, sag schon?"
"Nein, das tue ich natürlich nicht, erst wenn wir gegessen haben", blieb Savaros hart
und verlängerte den Ess-Tisch um ein gutes Stück, damit er die zwei bis drei Meter Sicherheitsabstand
zu seinen zauberer Schnupfen erregerverschleudern den Familienmitgliedern aufrecht erhalten
konnte.
"Mir wollte er es auch nicht zeigen", murte Hermine verschwörerisch zu Eileen, die
die Tee-Tassen in die Küche geräumt hatte.
"Hast du eigentlich unseren Umschlag aufgemacht, Dad?"
erkundigte sich seine Älteste und nahm erwartungsvoll am Tischplatz.
"Ja, das habe ich und ich muss wirklich sagen, er wurde unterbrochen, denn das von
Hermine georderte Abendessen erschien auf dem Tisch."
"Es ist echt der Oberkracher, stimmt's?"
vervollständigte Sarah seinen Satz etwas forsch und Hermine musste sie abfangen, damit
sie ihrem Vater verlaute Aufregung nicht zu nahe kam.
"Zu allererst einmal, meine Damen, eine dicke Rüge, war es wirklich nötig, meiner
Nase so riesig zu malen und meine Haare so schlaff", beschwerte er sich und blitzte
die zwei Finster an.
"Aber klar, Dad", nickte Sarah heftig und begann ihr Essen in sich hineinzuschaufeln.
"Wir mussten es doch eher mystisch machen, das hat han Terminär war auch gemeint."
"Das heißt realistisch und warum musstet ihr euer Kunstwerk auch noch der Direktorin
zeigen", sorgt's der Servus.
"Na, weil sie uns doch dabei geholfen hat, das Ganze mit ein paar guten Zaubern aufzupeppen",
meinte Eileen.
"Also, wie findest du unseren Teil 1?"
Beide unterbrachen ihr Essen und starten ihn gespannt an.
"Er hätte sie gerne noch etwas zappeln lassen, aber das brachte er nicht übers Herz, daher
meinte er möglichst kühl.
Nun, ich will mal sagen, bis auf die rosa Herzen und diese ganze Gefühlsthuselei am
Schluss, mehr als annehmbar."
"Wenn es mehr als annehmbar ist, könnte es also auch einen Erwartungen übertroffen
sein", fragte Eileen spitzbibisch und stupste ihre Schwester an.
"Nun ja, da ich eine solch fantastische Bildergeschichte ja nicht erwartet hatte", räumte Severus
säufzend ein und wechselte mit seiner Frau einen kleinen Blick.
"Und da sie ja auch ganz und gar einmalig ist und es keine Zweite davon gibt, außer
die Kopie von Mam versteht sich, half Serra mit breitem Grinsen und schluckte den letzten
Bissen ihres Abendessens herunter, müsste es doch eigentlich ein Ohnegleichen sein oder
dead?"
"Meine schlauen Töchter", schüttelte Severus den Kopf.
"Zwar ist nicht alles, was es nur einmal auf der Welt gibt, gleich mit einem Ohnegleichen
zu bewerten, aber in diesem Falle…"
"Yippie, ich wusste, dass es ihm gefällt", rief Serra voller Enthusiasmus.
"Mam war auch ganz aus dem Häuschen."
"Ja, eure Mam ist schnell zu begeistern", murmelte ihr Vater und erntete einen entrüsteten
Blick seiner Frau dafür.
"Wir sind übrigens alle fertig, jetzt musst du uns sagen, was das Geschenk ist", verlangte
Serra und wischte sich mit der Severte nicht nur den Mund ab, sondern auch praktischerweise
gleich die Nase mit.
"Gut, Nikto Severus, übersah diese mehr als unhygienische Aktion seiner Jüngsten
geflissentlich und griff in seine Westentasche.
Ich habe mir mal einige Gedanken zu Teil zwei der Mam und Dead Story gemacht."
Er schob einen ähnlichen Umschlag zu den dreien Herrüber, wie den in dem Teil eins am Morgen
gesteckt hatte.
Die Augen der Mädchen wurden groß und größer.
"Oh, klasse!" riefen sie begeistert.
Serra war die schnellste und griff sich das kleine Päckchen.
"Lass uns auf die Couch gehen, da ist das gemütlicher", schlug Hermine vor.
"Euer Dead kann abräumen."
Natürlich blieben solche Sachen immer an ihm hängen.
"Gut, das ist nur eines kleinen Zaubers bedurfte, um den Ess-Tisch von den Spuren des Abendessens
zu befreien."
"Es sind richtig viele Seiten", meinte Eileen anerkennend und machte es sich unter
Hermine's Decke gemütlich.
"Waren die Prüfungen so langweilig, Dead?"
Nein, missnurseweis, tadele des Severus.
"Es ist einfach so viel passiert in diesem Jahr."
"Hier steht, dass du an allem Schuld warst, Maan", freute sich Sarah, und wies mit ihrem
Zeigefinger auf das erste Bild.
Darauf war ein Kessel und eine riesige Explosion zu erkennen, und Tokwurz, Zaubertrankmeister,
mit wesentlich kleinerer Nase, versteht sich, mitten drin.
"Waar das damals, als du aussahst, wie dieser Schönling, wollte Eileen wissen?"
"Können sein", legte sich Severus nicht fest, er hatte sich in seinem Lieblingsfessel
nahe am Kamin gesetzt und schaute sich die Gesichter seiner Töchter an, in denen man
lesen konnte wie in einem Buch.
"Oh ja, das war, weil dein Vater immer an mich denken musste und dabei das Zellen
vergessen hat", war Femine grinsend ein, "schade, dass er die Löckchen nicht mochte, sie
standen ihm so gut."
"Ich finde, dass du mehr als genug Löckchen für uns beide zusammen haust, Femine Granger",
entgegnet to Severus, und übersah die herausgestreckte Zunge, die seine manchmal recht kindische
Frau ihm gerade herausstreckte.
"Oh, und hier bist du, ma'am", Sarah hatte ungeduldig auf das zweite Bild geblättert.
"Du hast ganz viele Orden, um und Geschenke und schaust ganz drollig aus der Wäsche."
In Wahrheit fielen ihr fast die Augen vor Erstaunen aus dem Kopf, wenn sich Severus
recht erinnerte.
"Ich schaue so, weil ich mehr als überrascht war, dass dein Dad, der sich mal wieder vor
einem Fest drücken wollte, damals wieder erwarten doch auf meiner Abschlussfeier erschienen
ist, und dort sogar eine Rede auf mich gehalten hat", erklärte Hermine, und war auf Severus
seinen immer noch recht vorwurfsvollen Blick zu, ob dies wohl an den gemalten Clubschaugen
oder an den Ereignissen damals lag.
"Was hast du denn über ma'am gesagt?", fragte Eileen interessiert.
"Nun, erläuterte Severus gerne, ich habe da gelegt, dass ich deine Mutter für mehr
als annehmbar finde, sowohl ihre Leistungen als auch sie als Person."
"Echt, ma'am?" hat Dad damals ganz öffentlich gesagt, dass er dich klasse findet, staunte
Eileen, sie wusste ja, wie distanziert ihr Vater normalerweise in der Öffentlichkeit
war.
"Ja, der Teig ist Prophet, war am nächsten Tag auch von den Socken", kicherte Hermine.
"Oh, warum fallen hier denn die Leute alle in Ohnmacht?", staunte Sarah und betrachtete
sich Bild Nummer drei etwas näher.
"Sehen die alle schwanger?"
"Nein, die sind nicht schwanger", schnaubte Severus, obwohl auch eher bei Ohnmacht und
Übelkeit sofort an andere Umstände denken musste.
"Die haben gerade erfahren, dass ich deine Mutter in mich verliebt hat."
"Und du dich in mich?", ergänzte Hermine fröhlich.
"Das müssen Tantamin Air war und Onkel Ron und Onkel Harry sein, die da umfallen."
"Die ehemaligen Schulleiter, die fast vor lauter Schreck aus ihren Rahmen gefallen
wären, habe ich weggelassen", grinste Severus und musste sehr an seine Selbstbeherrschung
appellieren, damit er sich nicht zu den Dreien aufs Sofa setzte.
"So schlimm war es aber gar nicht, kaum einige Monate später hatten sie sich mehr oder
weniger daran gewöhnt", wiegelte Hermine ab und schlug Bild Nummer vier auf.
Als sie es sah, bekam sie einen Lachanfall.
"Was ist?" fragte Eileen verwirrt und zog das Bild etwas zu sich heran.
"Ist das der Heiratsantrag?"
"Anscheinend", lachte Hermine immer noch, "allerdings in der Version eures Vaters."
"Ich denke, ihr Frauen steht auf Romantik", meinte er entrüstet, wobei er darauf eigentlich
nur gewartet hatte, denn seine Version war eine etwas freiere Variante der damaligen
Ereignisse auf dem heiligen Berg in Südamerika.
Er hatte sich mit ausgebreiteten Armen und einem funkelnden Ring in der Hand vor Hermine
knieend gezeichnet und säuselte, "Heirate mich, du schönste Allerschönen!"
"Du siehst auf dem Bild aber echt fertig aus", befand Sarah, wenig schmeichelnd an
Hermines Adresse gewandt.
"Das war auch kein Wunder, mein Schatz", stimmte Hermine zu und wischte sich die Tränen
aus den Augen, danach putzte sie auch gleich in einem, ihre immer noch triefende Nase.
Immerhin war ich klatschnass, hatte irrsinnige Kopfschmerzen und war völlig am Ende meiner
Kräfte, weil euer Vater in einem mörderischen Tempo diesen Berg hinaufgerannt ist und alles
nur weil er unbedingt mal romantisch sein wollte.
"Jedenfalls hast du ihn genommen", freute sich ihre pragmatische Jüngste, womit sie
unbestritten recht hatte.
"Oh, hier verträgst du aber die Augen, da ist einen richtig dicken Bauchmarm, bekommst
du da schon Eileen?", wunderte sich Sarah bei Bild Nummer fünf.
"Nein, da hatte ich nur so viel gegessen, damit ich meinte, platzen zu müssen, und
daran ist nur euer Vater schuld gewesen", behauptete Hermine und überkreuzte vorwurfsvoll
die Arme vor der Brust.
"Er hat mich ohne Vorwarnung zu Senior Ayorantes nach Mailand geschickt, damit der mich dort
vollstopft und betrunken macht."
"Warum?", staunte Eileen.
"Well, Senior Ayorantes meint mit dieser Taktik weniger für unsere Zaubertrank Zutaten
bezahlen zu müssen", erläuterte Severus grinsend.
"Und hat er das geschafft?"
"Nein, eure Mutter und vor allem eure Grandma haben seinen Keller leer gefuttert, ihn unter
den Tisch gesoffen und einen Spitzenpreis für unsere Zutaten herausgeschlagen."
"Vergiss nicht zu erwähnen, dass mich alle drei Ayorantes-Söhne auf der Stelle heiraten
wollten", war Hermine stolz ein.
"Echt?"
kam es bewundern von den Mädchen.
"Jawohl", nickte Hermine sehr zufrieden.
"Allerdings würde ich jetzt bereits über 400 Pfund wiegen und hätte ein dickes Alkoholproblem,
wenn ich Ihrem Werben damals nachgegeben hätte", setzte sie erschaudernnd hinzu.
"Dann ist das doch besser, du hast Dad genommen, bei ihm bekommst du nicht so viel zu essen
und zu trinken", kommentierte Sever liebenswürdig.
"Oh je, was macht Dad denn hier für komische Grimmassen?", fragte Eileen erschrocken.
Als sie Bild Nummer sechs anschaufte.
"Ich lächle, mein Schatz", erklärte Severus höhnisch.
"Und zwar volle drei Tage lang, weil deinem Mann mich hinterhältigerweise mit einem
Freundlichkeitszauber belegt hat", erschenkte seiner Frau einen vernichtenden Blick, nur
weil sie Sorge hatte, dass ich ihre Verwandtschaft verschrecken würde.
"Die Sorge war nicht ganz unberechtigt", verteidigte sich Hermine.
"Allerdings sah ich ja schneller erkannt, dass das keine gute Idee war."
"Ich finde er sieht komisch aus, ein bisschen zum Furchten", befand auch Sera und fnießte
auf das Bild.
"Genau, mir hat der lächelnden, charmante Professor Snape auch nicht gefallen und euren
Großeltern auch nicht", nickte Hermine und reinigte mit einem kleinen Zauberstab wisch
die Zeichnung von Alemrosa Schleim.
"Aber alle anderen fanden ihn toll."
"Ich mag der Hetzel, wie er immer ist", meinte Sera vehement und ihre große Schwester
nickte heftig.
"Sehr schön", fand Severus zufrieden.
"Hier hast du ihn geheiratet, oder?" jubelte Sera und wies auf Bild Nr. 7.
"Ja, das ist die Hochzeit", nickte Hermine verträumt.
"Aber warum hast du einen Besen in der Hand?", wundertte sich Eileen.
"Woll deine Mutter lieber mit dem Besen einen kleinen Ausflug nach Amerika gemacht
hätte, als mich in die große Halle zu begleiten", schnaubte Severus hemisch.
"Oh, hattest du so viel Angst?", fragte Eileen mitführend, sie wusste wie ungern
Hermine flog.
"Ja, ich gebe zu, auf dem Weg vom Kerker hinauf hatte ich ziemliches Lampenfieber",
räumte Hermine beschämt ein.
"Allerdings hätte sich euer Vater beinahe verdrückt, auf und davon gemacht hätte er
sich ohne mich natürlich, so viel Angst hatte der nämlich."
"Ich hätte dich unbedingt mitgenommen, aber immerhin ist das alles besser als sich
zu übergeben, wie dein Vater bei seiner Hochzeit", konterte Severus ungerührt.
"Er hat einen schwachen Magen", entschuldigte Hermine das Verhalten von Henry Granger.
"Schade, das ist ja schon das letzte Bild", bedauerte Sever und blätterte auf Bild Nummer
8.
"Wo war das denn?", fragte Eileen, als sie die beiden wohlbekannten Helden der Geschichte
einträchtig in einem blauen See schwimmend betrachtete.
"Das war auf unserer Hochzeitsreise, die haben uns eure Großeltern und die Lehrer
und Lehrerinnen von Hogwarts geschenkt."
"Dann ist das Australien, wo der dich das zweite Mal heiraten musste", warf Sever ein.
"Genau, doppelt genäht, hält besser", nickte Hermine und blickte auf die Wohnzimmer
Uhr die Lautanschlug.
"Oh, so spät schon, dann müsst ihr zwei Triefnasen euch jetzt waschen gehen und dann
geht ihr zu Bett, vergesst nicht die Zähne gründlich zu putzen, morgen Mittag dürfte
dieser lästige Schnupfen dann auch schon fast vorbei sein", bestimmte sie schwungvoll,
immerhin wartete auf sie auch noch eine andere Überraschung und genau pünktlich seit zwei
Minuten tropfte ihre Nase nicht mehr.
"Oh nein, wie schade, können wir nicht noch etwas aufbleiben, aber ma'am, wir möchten
das Buch noch einmal anschauen", versuchten die beiden noch einige Minuten herauszuschlagen.
"Nein, es ist auch schon spät", stimmte auch ihr dazu, "aber ihr dürft das Fleep
Porello mitnehmen und es in eurem Zimmer noch mal genau ansehen".
"Na gut", malte Sever und trottete zögerlich hinter ihrer großen Schwester her, "aber
mit euch macht das viel mehr Spaß".
Eileen drehte sich noch mal zu ihren Eltern herum, bevor sie in ihrem Zimmer verschwand
und sagte mit einem Schelmisch und lächelten, "wir haben uns übrigens auch schon einige
Gedanken zu Teil 2 gemacht, vielleicht machen wir es für euch morgen zusammen mit Tante
Minerva fertig", funkelte sie Hermine und Severus an.
"Keine schlechte Idee, aber denkt an meine Nase", grinste Severus und folterte die Decken
der Mädchen zusammen.
Hermine hatte schon einen Desinfektionsspruch über die Sitzgarnitur gesprochen und folgte
den beiden in ihr Zimmer.
Wenige Augenblicke später streckten seine Töchter noch einmal den Kopf durch die Türe
und wünschten ihren Dad eine gute Nacht.
Hermine kam auch bald zurück und baute sich vor ihm auf, kaum dass sich die Türe hinter
ihnen geschlossen hatte.
"So, und jetzt will ich meine Version", verlangte sie mit glitzenden Augen.
Meine Nase läuft auch gar nicht mehr, "wirklich?", Severus musste über ihre Neugierde lächeln,
sprach aber vorsichtshalber einen Diagnose Zauber und als sein Zauberstab grün leuchtete,
grinste ernickend.
"Gut, Zauberer schnupfen weg, dann nimm ein Bad und komm ins Bett, ich geh schon mal vor
und wärme das Bett an.
Sehr schön", freute sich Hermine und verschand schnell wie der Wind im Bad.
"Hast du alle Kleidung in die Wäsche gegeben und diese eklicken Taschentücher entsorgt?"
fragte er, als sie wenig später mit noch feuchtem Haar zu ihm ins Bett kroch.
"Aber natürlich", erwiderte Hermine, kuschelte sich eng an ihn heran und strahlte ihren
Ehemann erwartungsvoll an, sie erinnerte ihn wirklich sehr an seine Mädchen.
"Nun, wo ist es?"
"Wo ist du was?", fragte er scheinheilig.
"Das weißt du ganz genau, soll ich einen Aufrufe-Zauber sprechen?" meinte sie ungeduldig.
"Schon gut, hier ist es", erreichte ihr lächelnd ein kleines Päckchen mit einem
roten Band.
"Na, da hat sich unser Oberst Lidderen in der Farbe der Verpackung geirrt", kommentierte
Hermine, während sie das Band eilig löste.
"Nein, es ist eher ein Hinweis auf den Inhalt", Zauberer hatte den Kopf auf seinen Arm gestützt
und beobachtete seine Frau genau.
"Oh, machte diese, als sie das kleine Büchlein in Händen hielt und das Deckblatt betrachtete,
schnell blätterte sie es blatt für blatt durch, und ihre Augen wurden immer größer
und ihre Wangen immer röter, und als sie sich das letzte Bild angeschaut hatte, musste
sie schlucken und nuschelte unglaublich.
"Mein Gott, haben wir das damals alles getan?"
"Ja wohl, dummeine Güte", sie presste das Büchlein fest an ihre Brust und schloss
die Augen für einen Moment, dann ging sie das Bild für Bild erneut von vorne durch,
während sie leise murmelte, "Unterwäsche, braun im Dunkeln, im Gebüsch am See, Rom,
noch mal Rom, der Lotus-Trank unserer Hochzeitsnacht."
"Sehr schön, du erinnerst dich ja doch noch", merkte Zauberus mit tiefer Stimme an,
er hatte nämlich keine Überschrift darüber geschrieben.
"Und wie sieht es mit der praktischen Wiederholung einiger dieser Aktionen aus, jetzt und hier?"
Hermines Antwort war sehr, sehr positiv und äußerst stimmungsreich ausgefallen und
entschädigte ihn für weit mehr als die vier einhalb pinkfarbenen Tage Dauerschnupfen.
Als sie im Morgengrauen das Pflicht endgültig löschten, beschloss er seine Frau am nächsten
Tag auch an die anderen kleinen Episoden zu erinnern, die ihm von diesem zweiten Jahr
kostbar in Erinnerung geblieben waren.
Von ihren Gesprächen in Bordeaux und von ihrem Besuch in Spinners End zum Beispiel.
Und wenn er sehr viel Mut aufbrachte, erzählte er ihr vielleicht auch, was ihn damals zu
der Überzeugung gebracht hatte, ihr einen Antrag zu machen, oder auch was er mit Onkel
Peter angestellt hatte, bei Cousine Emilys Hochzeit, oder von der furchtbaren Zeit ohne
sie, als er sie beinahe vergrault hätte.
Er legte seine Arme vorsichtig um seine bereits tief und festschlafende Frau herum und vergrub
seine Nase in ihrem Haar.
Dann atmete er tief und zufrieden ein und war schneller eingeschlafen, als er "verdammt
glücklich" sagen konnte.
Sein letzter Gedanke war "Bei Merlin", das war wirklich alles nur ihre Schuld.
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Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte, deine Jana.
Podbean