Dramione - To this memory I will hold - Draco ❤️ Hermine - Harry Potter FanFiction
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchHalloweenfeier in Hogwarts mit einem Kürbisschnitzen, zahlreichen Streichen und einer unerwarteten Zusammenkunft.
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Speaker 0: Blumos.
Speaker 0: Ein Klavier, denn diese Geschichte ist von Piano nine-acht-null.
Speaker 0: In der großen Halle herrschte am Morgen des einundreißigsten Oktober Harrys sechstem Schuljahr lautes Stimmengewirr.
Speaker 0: In heller Aufregung flogen gefühlt ein tausend Eulen über den Köpfen der Schüler und ließen unkoordiniert Briefe auf die Haustür schuffallen.
Speaker 0: Hermine fing einen der Briefe noch in der Luft auf und öffnete ihn.
Speaker 0: Harry Runn hört euch das an, sie wollen bei der Halloween Party einen Kürbisschnittswettbewerb veranstalten, Die Lehrer nehmen auch teil und….
Speaker 0: Alles ohne Zauberrei, sagte Sheamus betrübt, der seine zahlreichen Streichepläne während der Feier gerade schwinden sah.
Speaker 0: Wir kriegen unsere Zauberstäbe den ganzen Abend abgenommen und sollen auf Muckelart schnetzen.
Speaker 0: Tja, Sheamus, aber zum Glück haben wir ja schon einiges vorbereitet.
Speaker 0: Keine Zauberrei währenddessen, aber niemand sagt was von davor, sagte die in Augen zwingend.
Speaker 0: Sheamus war sofort aufgeheitert.
Speaker 0: Natürlich nicht mit Zauberrei, das wäre ja ungerecht all den jüngeren Schülern gegenüber, sagte Hermine, recht schaffen wie eh und je.
Speaker 0: Harry und Ron sahen zum Slytherin-Tisch rüber.
Speaker 0: Das würde gewiss ein Riesenspaß werden, Wetschnitzen mit den Slytherins zu machen.
Speaker 0: Und es stärkt die Freundschaft zwischen den Häusern, bildern Hermine, doch Harry und Ron blicken sich zweifelnd an und hörten lieber weg.
Speaker 0: Denn was nun folgte, war unweigerlich ein Vortrag aller Hermine.
Speaker 0: Zur gleichen Zeit am Slytherin-Tisch.
Speaker 0: Dracomal vorstarte milde Fassungslos den mit Kürbissen und schwarzen Katzen dekorierten Brief an.
Speaker 0: Ein Kürbisschnitzen.
Speaker 0: Das war bestimmt wieder so eine grandiose Idee von Dumbledore.
Speaker 0: Und eine leichte Kostümierung war gefordert.
Speaker 0: Das konnte er wirklich heiter werden.
Speaker 0: Was hältst du davon, Draco?
Speaker 0: Ein Kürbesschnittswettbewerb, wie Muggl, als wären wir noch kleine Kinder oder Schlammbelüter, sagte Pensy und sah ihn um Bestätigung heischend an.
Speaker 0: Draco, der schon wieder mit den Gedanken seinem Auftrag naching, blickte auf.
Speaker 0: Sollte es eben einen Kürbesschnitzen geben, über solche Kleinigkeiten machte er sich jetzt keine Gedanken.
Speaker 0: Dann benimm dich nicht wie ein Kind, sagte er schlicht zu Pensy und alter aus der großen Halle.
Speaker 0: Blaze blickte ihm hinterher und sagte, keine Sorge, Penze, ich werde mir was einfallen lassen, um Halloween-Partys hier ein Stück interessanter zu machen.
Speaker 0: Er hasste Halloween.
Speaker 0: Er hasste es wirklich abgrundtief.
Speaker 0: Als Kind hatte er immer Angst vor Halloween gehabt, aber jetzt in seinem Alter war es einfach nur kindisch.
Speaker 0: Hermine machte sich mit Ron und Harry auf den Weg zur großen Halle.
Speaker 0: Sie trug kleine silberne Spinnenohrringe, ein weißes Kleid und hatte sich ein kleines Spinnennetz auf die Stirn gezeichnet, Dazu hatte sie silbrige Fäden, die Spinnennetzen nicht unähnlich sahen, in ihr Haar eingeflochten.
Speaker 0: Und sie trug ein kleines silbernes Spinnenarmband, das sie vor langer Zeit einmal gekauft hatte und bisher nie eine Gelegenheit gefunden hatte, es zu tragen.
Speaker 0: Harry und Ron hatten sich dazu entschieden, als wer Wolf zu gehen und sich Flux zwei simple graue Wolfsmasten bestellt und ihre Umhänge grau und fällig gezaubert.
Speaker 0: Fred und George waren auch da.
Speaker 0: Dumbledore hatte sie eingeladen, damit sie Halloween noch ein wenig aufpeppen konnten.
Speaker 0: Hermine war sogar Angelina begegnet, die offenbar als Freds Begleitung mitgekommen war.
Speaker 0: Denn ganzen Tag waren alle geschäftig dabei gewesen, Kostüme zu erstellen, Streiche zu überlegen und auszuführen.
Speaker 0: Fred und George hatten Filch und Snape bereits die Hölle heiß gemacht und hatten sich auf die Halloween-Party gefreut.
Speaker 0: Drucker betrachtete sich im Spiegel.
Speaker 0: Eigentlich hatte er sich trotz äußerer Ablehnung immer auf Halloween gefreut, aber er hatte immer den Auftrag im Hinterkopf und war einfach nur müde und angeschlagen.
Speaker 0: Nach einem Blick auf die Uhr bemerkte er, dass er kaum noch Zeit hatte und Zucker einen absichtlich ausgefransten Umhang an, er würde als Dementor gehen.
Speaker 0: Als Hermine in der großen Halle ankam, traf sie dort auf Severo Snape, der mit spöttischem Lächeln Zauberstab schnahte.
Speaker 0: Er war offenbar, als er selbst gegangen, gruselig genug war er ja.
Speaker 0: Schnell händigte sie ihm ihren Zauberstab aus und lief, ohne auf Harry und Ron zu warten, in die große Halle.
Speaker 0: Bewundernd sah sie sich um.
Speaker 0: Überall waren Kürbisse, wunderschöne silbrige Spinnennetze.
Speaker 0: an der Decke flogen Mini-Dementoren.
Speaker 0: Auf einer schwarzen mit roter Farbe bespritzen Gelandestand Happy Halloween.
Speaker 0: Die Buchstaben tanzen umher, sodass nicht selten Happ-Hell-Pylowien daraus wurde.
Speaker 0: Überall waren kleine schwarze Katzen, die schnell durch die Gegend huschen, die Hausgeister flogen umher, das machte inszenierte Gespenster unnötig.
Speaker 0: Piefs schien einen Haldenspaß daran zu haben, Schüler mit blutrotem Tomatensaft zu bespritzen und die Erstklässler einzuschüchtern.
Speaker 0: Filsch rannte ihm, gefolgt von Miss Norris, fluchend hinten rein.
Speaker 0: Außerdem, zu Hermines Freude, waren einige Hauselfen zugegen.
Speaker 0: Dobby lief mit einem halben Kürbis auf dem Kopf herum, Winkie tog einen Hexenhut und viele andere Elfen wuselten mit Vampierspitzenchen und Kostümchen herum, die sie offensichtlich selbst gemacht hatten.
Speaker 0: Besonders knuffig waren die gefühlt tausend Knuddelmuffs, die winzige Hütchen trugen und begeistert durch den Saal hüpften.
Speaker 0: Alle waren kostümiert, doch das knalligste Kostüm hatte wie immer Luna.
Speaker 0: Riesige Kürbis-Ohrringe, bei denen man sich ernsthaft fragte, wie ihre Ohren das Gewicht eigentlich tragen konnten, ein grelloroschnes, dickbauchig-kürbis-formähnliches Kleid und dazu passend grelloroschne Schuhe.
Speaker 0: Auf dem Kopf hatte sie einen flachen, gezackten, ebenfalls orangenen Hut mit Stil, der aussah wie der Deckel eines Kürbisses.
Speaker 0: «Schönes Kostüm!« sagte Hermine zu Luna, die daraufhin erfreut lächelte und erzählte, wie sie es erstellt hatte.
Speaker 0: Hermine fragte sich insgeheim schon, wie sie sich je wieder loseißen sollte, als Dumbledore sich vorne auf sein Podest stellte und mit seiner ungeschwärzten Hand umruhebart.
Speaker 0: Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Hauselfen, Geister und wer noch alles da ist.
Speaker 0: Ich heiße euch herzlich willkommen zum allerersten Kürbisschnitts-Wettbewerb, seit es Hogwarts gibt.
Speaker 0: Die Regeln sind einfach, ihr habt zwei Stunden Zeit, der schönste Kürbis gewinnt.
Speaker 0: Die ersten drei Plätze erhalten einen Preis.
Speaker 0: Das ist kein Konkurrenzkampf wie üblich zwischen den Häusern, sondern ein allgemeiner Wettbewerb.
Speaker 0: Natürlich nehmen auch wir Lehrer begeistert am Schnitzenteil, jedoch nur zum Spaß und ohne Bewertung.
Speaker 0: Im Anschluss seid ihr frei zu tun, was ihr möchtet.
Speaker 0: Auch in den Gängen wird während ihr Schnitzt einiges vorbereitet, nicht zuletzt mit Hilfe unserer Freunde Fred und George Weasley, die ein paar Minuten später kommen.
Speaker 0: Wir dachten dieses Jahr verbieten wir ihre Streichie nicht, denn mal unter uns.
Speaker 0: Sie sind wirklich genial.
Speaker 0: Also haben wir sie eingeladen, obwohl sie eigentlich gar nicht mehr zur Schule gehen.
Speaker 0: Das ganze Hogwarts-Gelände steht euch zur freien Verfügung und im Innenhof wird es eine Tanzfläche mit Musik geben.
Speaker 0: Ich wünsche fröhliches Gruseln.
Speaker 0: Und jetzt wünsche ich natürlich frohes Schnützen und setzt euch hin, wo ihr möchtet, sagte er.
Speaker 0: Mit einem Schlenker seines Zauberstabs änderte er die Tischformation, sodass die Tische jetzt u-förmig in der großen Halle standen und nicht mehr nach Häusern getrennt.
Speaker 0: Auf den Tischen erschienen derweil Schnitzmesser in vielen verschiedenen Größen und Formen und Kürbisse.
Speaker 0: Außerdem Süßigkeiten in Form von Augäpfeln, Spinnen, Gespenstern und noch viel mehr.
Speaker 0: Auch ein Getränken mangelte es definitiv nicht.
Speaker 0: Es gab blutrote Bowl, rot gefärbtes Butterbier, grünlich-gliberigen Punch.
Speaker 0: Alle Alten zu den Tischen entsetzen sich bis auf ein paar Slytherins in relativ gemischten Gruppen an die Tische.
Speaker 0: Kurz öffnete sich noch einmal die Tür, doch kaum einer bemerkte es, da die meisten bereits eifrig am Schnitzen waren.
Speaker 0: Dragon Malphoy, alte Verspäte durch die Tür.
Speaker 0: Harry, Ron, Luna, Neville und Hermine saßen nebeneinander und schnitzten mit unterschiedlichem Erfolg.
Speaker 0: Neville hatte es nun schon zum zweiten Mal geschafft, sich in die Finger zu schneiden.
Speaker 0: Luna wollte den Kürbis vorerst von Schlickschlupfen befreien und drehte ihn um seine eigene Achse.
Speaker 0: Ron bewies auch nicht gerade ein Schnitz-Talent, hatte den Kürbis aufgespießt und das Messer steckte fest.
Speaker 0: Amüsiert sahen sich Hermine und Harry an, für die es beide nicht das erste Kürbis Schnitzen war.
Speaker 0: Hey Ron, ich dachte, wir sollen den Kürbis ausschnitzen und nicht aufspießen.
Speaker 0: Und Luna, willst du den Kürbis zum Erbrechen bringen?
Speaker 0: Höhnte Pancy vom Tischende.
Speaker 0: Wie immer einfach ignorieren, begann Hermine.
Speaker 0: Obwohl sie selbst daran dachte, pens sie etwas wegen der Sauerei, die sie jetzt schon mit ihrer Schnitzerei angerichtet hatte, an den Kopf zu werfen.
Speaker 0: Wir werden ja sehen, wer am Ende einen Preis bekommt.
Speaker 0: Ron, der rot angelaufen war, sah missmutig rein.
Speaker 0: Er würde den Preis gewiss nicht bekommen, so wie sein Kürbis jetzt schon aussah.
Speaker 0: Luna hatte inzwischen beschlossen, auch anzufangen.
Speaker 0: Stach jedoch so sanft auf den Kürbis ein, dass Hermine allein schon beim Zusehen das Bedürfnis bekam, ihr zu helfen.
Speaker 0: Gewissermaßen schnitzte sie den Kürbis nur an und nicht aus.
Speaker 0: Sag mal Luna, willst du nicht ein wenig, äh, fester schnitzen?
Speaker 0: So wird das heute nichts mehr, begann Hermine vorsichtig.
Speaker 0: Doch Luna lächelte nur wissend und machte weiter wie bisher.
Speaker 0: Hey Nether, willst du den Kürbis nicht lieber gleich zur Hax stücken?
Speaker 0: rief Draco, der nur zwei Plätze entfernt war.
Speaker 0: Neville, der sich gerade einen ernsthaften Kampf mit Kürbis Kernen und Kürbis Innereien lieferte, sah erschrocken auf.
Speaker 0: Doch zu seiner Überraschung sah Drago nicht überheblich und bösartig aus, sondern aufrichtig amüsiert.
Speaker 0: Zumal sein eigener Kürbis sowohl von innen als auch von außen außer wie ein Schlachtfeld.
Speaker 0: Hermine freute sich.
Speaker 0: Dumbledores Strategie, mal keinen Häuserkonkurrenzkampf zu machen, ging zumindest einigermaßen auf.
Speaker 0: Sie warf Ron einen Blick zu, der unablässig verdummter Dummkürbis raunte und sich vergeblich abmühte.
Speaker 0: Plötzlich ging die Tür auf und Fred und George kamen als Mumien herein, beide mit leuchtenden Augen.
Speaker 0: Das ist wirklich toll geworden, können wir euch sagen.
Speaker 0: Das Schloss war noch nie schöner als dieses Jahr, sagte Fred.
Speaker 0: Ihr werdet euch wundern, ergänzte George noch.
Speaker 0: Dann schnappen sie sich hier einen Kürbis und legten sich ins Zeug.
Speaker 0: Auf Fragen, was sie alles organisiert hatten, geboten die beiden Eisern es stillschweigen.
Speaker 0: Schelmes und Dean, deren geplante Streiche von Snape durchkreuzt worden waren, sahen sich an und grinsten.
Speaker 0: Wenn schon keine Streiche von ihnen, dann eben von den Weasleys.
Speaker 0: El Freddy, sie mal ich mach ne Zykloppen, rief George begeistert und stark unkoordiniert auf den jetzt schon arg mitgenommenen Kürbis ein.
Speaker 0: Du meinst wohl eher Kürbis Mosaik, oder?
Speaker 0: Entgegneter Fred belustigt.
Speaker 0: Alle im Umkreis lachten und es wurde ein lustiges Schnitzen.
Speaker 0: Die zwei Stunden waren schnell vorbei und die meisten waren noch nicht fertig, als die Kürbisse mit Namen versehen und abgegeben werden mussten.
Speaker 0: Die Lehrer schienen sich auch größtenteils amüsiert zu haben, nur Professor Snape blickte missmutig auf die Kürbisse hinab und Professor Slakhorns Kürbis war weitestgehend unberührt.
Speaker 0: Ganz im Gegensatz zu dem neben ihm stehenden Met.
Speaker 0: Um Punkt ein Uhr findet hier die Preisverleihung statt.
Speaker 0: Und ich bitte euch alle, darum pünktlich wieder hier zu sein.
Speaker 0: Danach ist die Feier beendet.
Speaker 0: Bis dahin viel Spaß.
Speaker 0: Die Zaubersterbe bleiben weiterhin hier in der Kiste.
Speaker 0: Professor Snape wird sie bewachen.
Speaker 0: Beim Wettbewerb werden bewertet, begann Dumbledore, als plötzlich alle Lichter ausgingen.
Speaker 0: Die Halle, die vorher in schaurig rotes Licht getaucht war, war nun stockdunkel.
Speaker 0: Schockiert hielten alle inne.
Speaker 0: Der erste Gedanke war natürlich, dass Fred und George dafür verantwortlich waren, doch diese hatten wie alle im Saal keine Zauberstelle.
Speaker 0: Als es dann im Raum zunehmend kälter wurde und leise, schaurige Stimmen zu vernehmen waren, brach allmählich Panik aus.
Speaker 0: Außerdem meinten sie, ein Knazen zu vernehmen, als würde jemand über die verzauberte Decke laufen.
Speaker 0: Erschauernd dachte Harry an der Mentoren, sie hatten genau diesen Effekt.
Speaker 0: Obwohl sich keiner so wirklich unglücklich fühlte, Ein langgezogener Mark erschütternder Schrei halte an den Wänden der großen Halle wieder.
Speaker 0: Sofort versuchten die meisten Schüler zum Ausgang zu kommen, der jedoch verschlossen war und stießen dabei immer wieder aneinander.
Speaker 0: Keiner versuchte noch rational zu denken, sie dachten nur daran, dass Voldemort wieder da war und hatten Angst vor einem Todhesserangriff.
Speaker 0: Auch die Lehrer waren zunächst ratlos, doch schließlich flüsterte Snape Dumpel dazu, «Bless the beanie ist nicht zum Kürbisschnitzen erschienen».
Speaker 0: Dumbledore verstand und rief Akiots Zauberstab, der ihm aus einer Küste entgegen geflogen kam und sorgte mit Lumus schnell wieder für Licht.
Speaker 0: Ruhe, ruhe, beruhigt euch.
Speaker 0: Es war nur ein dummer Streich, rief Dumbledore in das allgemeine Stimmengewürr hinein.
Speaker 0: Dann schwang er nochmal seinen Zauberstab und öffnete damit die Tür zu großen Halle.
Speaker 0: Davor stand, offenbar durch ein stummgesprochenes Petrifikus totalus erstarrt, Blaze Cebini, neben einem Lautsprecher.
Speaker 0: Hermine wusste gar nicht, dass es so etwas in der Zauberer Welt gab und dachte, dass er die Kälte wohl mit seinem Zauberstab erzeugt hatte.
Speaker 0: Er stand jedoch in einer seltsamen Pose erstarrt, auf einem Bein, das andere wie zum Laufen von sich gestreckt und die Arme komisch verdreht.
Speaker 0: Alle mussten, ob dieses Anblick und aufgrund allgemeiner Erleichterung zugleich aufatmen und lachen.
Speaker 0: Die Lichter waren wieder angegangen und die große Halle wieder von Rotem Licht durchflutet.
Speaker 0: Dumbledore setzte kein zweites Mal zu einer Rede an, sondern lief mit nahezu dem gesamten Lehrerkollegium auf Blaze zu.
Speaker 0: Das würde Ärger geben.
Speaker 0: Was soll's, dachte sich Hermine.
Speaker 0: Was werdet ihr tun, fragte sie und wandte sich zu Harry und Ron.
Speaker 0: Ach, weißt du, Lavenda und ich wollten ein wenig über das Hogwarts-Gelände begannen, Ron schon gut unter Brachamine ingenerft.
Speaker 0: Und du, Harry?
Speaker 0: Also, erst mal dachte ich, wir könnten ein wenig durch Schloss laufen und in einer halben Stunde will Neville mir unbedingt die extra für Halloween gezüchteten Teufelschlängen zeigen und Luna will dort nach Nageln suchen und, äh, naja, ich konnte mich nicht rausreden.
Speaker 0: Du kannst gerne mitkommen, fragte er hoffnungsvoll.
Speaker 0: Hermine lachte, nee du, das hast du dir selbst eingebrockt.
Speaker 0: Ich denke, ich werde dann mal zur Tanzfläche gehen, aber lass uns erstmal losgehen.
Speaker 0: Sie liefen durch Schloss, nicht ohne dabei fast von knallrömpfigen Krötern verbrannt zu werden, die in den Ecken lauerten und in glibberig durchsichtigen lebendigen Schleim zu treten, der einen erst losließ, wenn man ein Lied sang.
Speaker 0: Von der Decke tropfte rote Fade, sodass man aufpassen musste, nichts in die Haare zu kriegen, In jeder nächstbesten Ecke lauerten unechte Vampire und Dementoren, die einem in den Weg sprangen.
Speaker 0: Obwohl die zum Teil so echt wirken, dass sich Hermine nicht sicher war, ob sie nicht auch echt waren.
Speaker 0: Außerdem Portres, die einen erst durchließen, wenn man einen eklig aussehendes und riechendes Getränktrank essen, das wenn man reinbeißen wollte, plötzlich zum Leben erwachte und sämtliche andere von den Beastly-Zwillingen ausgedachte Späße.
Speaker 0: Zahlreiche Irrwichte lauerten in den Schränken und da ja niemand einen Zauberstab hatte, wollte denen lieber keiner zu nahe kommen.
Speaker 0: Allein zum Kräuterkundegebäude zu kommen, hatte mit all den Hindernissen so lange gedauert, dass Hermine sich bereits am Eingang vom leidend aussehenden Harry verabschiedete und sich auf den Weg zum Innenhof machte.
Speaker 0: Auf dem Weg dorthin traf sie auf Angelina und Fred, der ihr Zuzwing hatte und offensichtlich auch zur Tanzfläche wollte.
Speaker 0: George machte sich in dessen mit Lee Jordan über die Opfer seiner Streichelustig.
Speaker 0: Auch er zwinkerte Hermine kurz zu und fragte rhetorisch, wo ist denn unser One-One?
Speaker 0: Hermine verdrehte nur kurz die Augen und lief weiter.
Speaker 0: Auf der Tanzfläche war einiges los und, da sie ja keinen Tanzpartner hatte, steuerte sie einen der nebenstehenden Tische an, nachdem sie sich etwas von diesem Blut drohten, leicht alkoholischen Kunsch geholt hatte, den sie vorhin schon getrunken hatte und den sie lecker fand.
Speaker 0: Doch als sie sich hinsetzte, schrie der Stuhl runter und verspritzte rote Flüssigkeit.
Speaker 0: Hastig sprang Hermine auf und wangte leicht nach hinten, wo sie in ein riesiges Spinnennetz fiel, aus dem sie sich nicht allein befreien konnte.
Speaker 0: Das Netz haftete an ihr wie eine zweite Haut.
Speaker 0: Dass wir aber auch keine Zauberstäbe haben, dachte sie verärgert.
Speaker 0: Obwohl, so wie ihre Arme im Moment festklebten, wäre das wohl sowieso keine Option gewesen.
Speaker 0: Braucht da wohl jemand Hilfe?
Speaker 0: fragte da eine Spöttische und Hermine nur allzu bekannte Stimme.
Speaker 0: Wenn du blöde Fragen stellen willst, kannst du auch gleich wieder gehen, Drako, sagte Hermine genervt.
Speaker 0: Ich denke, ich amüsier mich lieber noch ein bisschen, sagte er schelmisch, machte aber ein paar Schritte auf sie zu und befreilte ihre Arme und Beine von den wirklich extrem klebrigen Spinweben.
Speaker 0: Danke, sagte Hermine, ziemlich überrascht.
Speaker 0: Insgeheim hatte sie erwartet, dass er einfach weiterlaufen würde.
Speaker 0: oder sie weiterhin verspotten würde.
Speaker 0: Drako hatte sich derweil an einen der Tische gesetzt.
Speaker 0: Hermine lief zu dem Tisch und fragte, ist da noch frei?
Speaker 0: Auf einen Stuhl deutend, der gegenüber vom Drako stand.
Speaker 0: Ja, und man kann sich sogar gefahren frei draufsetzen, sagte er mit blitzenden Augen.
Speaker 0: Hermine, die ihm nicht ganz traute, testete vorher mit ihrer Hand, ob irgendwas passierte, wenn man die Sitzfläche berührte.
Speaker 0: Aber nein, sie setzte sich, suchte Blickkontakt mit Drako und sagte noch einmal, Danke.
Speaker 0: Er sah sie kurz aus seinen eiskraublauen Augen an.
Speaker 0: Hermine konnte es nicht ganz identifizieren, da es ziemlich dunkel war und sagte, nicht der Rede wert.
Speaker 0: Dann blickte er wieder resigniert in die Lehre.
Speaker 0: Hermine, der das nicht entging, hatte eine Idee.
Speaker 0: Warum nicht, dachte sie, und sah er sehnsüchtig den Tanzenden auf der Tanzfläche zu.
Speaker 0: Darunter Angelina, die mit Fred eine ziemlich gute Figur machte, stand auf, hielt Drako ihre Hand hin und fragte, darf ich um diesen Tanz bitten?
Speaker 0: Auch wenn er sie ein Schlammblut genannt hatte und das nicht nur einmal, heute war Halloween und er war momentan genauso alleine wie sie.
Speaker 0: Außerdem war sie dauerhaft so wütend auf Ron, dass sie nicht rational denken konnte.
Speaker 0: Und zu ihrer großen Überraschung lächelte Drago tatsächlich kurz, stand wortlos auf, nahm sie an der Hand und zog sie mit zur Tanzfläche.
Speaker 0: Keiner redete darüber, was die anderen denken könnten, was sie gerade für Probleme hatten oder dass sie sich ja eigentlich gar nicht leiden konnten.
Speaker 0: Hermine dachte nur an diesem perfekten Moment.
Speaker 0: Sie tanzten, und sie waren beide begnadete Tänzer.
Speaker 0: Draco dachte daran, wie hübsch Hermine eigentlich in diesem silberig weiß glänzenden Kleid aussah und nahm den Duft ihrer Haare wahr, warf den Gedanken jedoch beiseite.
Speaker 0: Er durfte so nicht denken.
Speaker 0: Von den anderen Menschen auf der Tanzfläche nahmen sie kaum Notiz.
Speaker 0: Nach einer Weile setzten sie sich wieder hin und begannen sich zu unterhalten über belanglose Themen.
Speaker 0: die Lehrer, den Unterricht, bis die Uhr viertel vor Eins schlug.
Speaker 0: Beide wussten, dass es jetzt Zeit war zu gehen.
Speaker 0: Und bevor Drako reagieren konnte, stand Termine auf, legte ihre Hände in Drako's Nacken, küsste ihn auf die Wange und flüsterte, ich danke dir für diesen wunderschönen Abend.
Speaker 0: Dann löste sie sich schnell von ihm und wollte loslaufen, doch Drako hielt ihren Arm fest, zog sie näher zu sich heran und küsste sie auf den Mund.
Speaker 0: Diesmal war es Strako, der sich von ihr löste und sagte, ich danke dir.
Speaker 0: Zärtlich strich er ihr noch einmal kurz über die Wange und lief dann los in Richtung Große Halle.
Speaker 0: Hermine folgte ihm zwei Minuten später, um kein Aufsehen zu erregen, denn das wollte er vermutlich nicht.
Speaker 0: Obwohl er heute so anders gewesen war und nicht wie in Begleitung von Pansy und den anderen.
Speaker 0: Und nicht ganz so angespannt und gehetzt, wie er sonst im Moment immer aussah.
Speaker 0: Außerdem konnte man sich wirklich gut mit ihm unterhalten.
Speaker 0: Ihr war auch nie aufgefallen, wie intelligent er eigentlich war.
Speaker 0: Er schien so verletzlich, nicht wie dieser eiskalte, höhnische, verwöhnte Junge, den er sonst immer spielte.
Speaker 0: Irgendwie kamte in ihr die Hoffnung, dass er wirklich kein Todesser war, entgegen Harrys Vermutung.
Speaker 0: Obwohl sie zugeben musste, dass das angespannte, gehetzte Verhalten ein Indiz dafür sein könnte.
Speaker 0: Er hatte etwas zu verbergen.
Speaker 0: Aber es ging sie grundsätzlich ja nichts an und Drago würde morgen vermutlich wieder seinen Mantel an Arroganz umlegen und sie ignorieren.
Speaker 0: Sie beschloss sich jetzt keine Gedanken mehr darüber zu machen und das Hochgefühl beizubehalten, das sie gerade hatte.
Speaker 0: Soweit man so etwas beschließen konnte.
Speaker 0: In der großen Halle herrschte bereits buntes Treiben.
Speaker 0: Fledermäuse flogen umher, die vorhin noch nicht da gewesen waren und kleine Zombies versuchten sie zu erhaschen.
Speaker 0: Um Punkt ein Uhr begann Dumbledormette Auswertung.
Speaker 0: Nun also die Preisverleihung unseres zauberhaften Kürbisschnittswettbewerbs.
Speaker 0: Den dritten Platz belegt Luna Love God für ihre Kreativität.
Speaker 0: Damit bekommt sie einen Gutschein für den Honigtopf.
Speaker 0: Unter Applaus lief Luna nach vorne und nahm Stolz den Gutschein und ihren Kürbiss entgegen, der tatsächlich nur angeschnitzt war, aber es hatte definitiv was.
Speaker 0: Den zweiten Platz belegt George für Einfallsreichtum, rief Dumbledore und hielt George's arg in Mitleidenschaft gezogenen Zyklopenkürbis in die Höhe und damit einen Gutschein für Zoncos Scherzartikel laden.
Speaker 0: Und der erste Platz geht an Hermine Granger für Detailtreue und das schönste Schnitzmuster.
Speaker 0: Damit bekommt sie einen Gutschein von Flourish und Blotz.
Speaker 0: Hermine freute sich und lief nach vorne, um ihren Gutschein abzuholen.
Speaker 0: Sie vermutete, dass die Preise extra auf sie abgestimmt worden waren und deshalb vorher nicht angekündigt.
Speaker 0: Beim Laufen sah sie Draco, der ihr Lächeln zuzwinkerte und klatschte wie alle anderen im Saal.
Speaker 0: Und jetzt an alle.
Speaker 0: Schlaft gut und erholt euch gut vom heutigen Tag.
Speaker 0: Am Ausgang bekommt ihr alle eure Zaubersteppe zurück.
Speaker 0: Hermine verließ zusammen mit Ginny die Halle, nahm ihren Zauberstab entgegen und sie machten sich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Bei den Schlafsälen angekommen, wünschten sie sich eine gute Nacht und versprachen sich morgen davon zu erzählen, was sie heute gemacht hatten.
Speaker 0: Das Einzige, dass Ginny Hermine noch hinterher rief, kurz bevor diese ihre Tür zum Schlafsal geschlossen hatte, war, du weißt schon, dass Drucker mal völlig gerade die ganze Zeit angeschaut hat, Hermine lächelte, schloss die Tür und lief zu ihrem Bett.
Speaker 0: Tod müde, ließ sie sich darauf nieder und war im nächsten Moment eingeschlafen.
Speaker 0: Auch Draco lief zu seinem Schlafsaal und war unendlich müde, doch es war nicht die bleiernde Müdigkeit wie sonst, sondern eine angenehme Erschöpftheit.
Speaker 0: Er zog seinen Dementorumhang aus, leise, klärend viel etwas zu Boden.
Speaker 0: Es war das silberne Armband mit der kleinen Spinne, das Hermine angehabt hatte.
Speaker 0: Es hatte sich wohl in seinem Umhang verfangen, er grenzte.
Speaker 0: Immerhin hatte er nun einen Grund mit ihr zu reden.
Speaker 0: Er sah sich zu Blaze um, Der hatte sich wohl früh schlafen gelegt, zur Strafe für seinen Streich musste er am morgigen Tag bei den Putz- und Aufräumarbeiten des Festes helfen, wenn die anderen noch schliefen.
Speaker 0: Geschieht dem Recht, dachte Draco amüsiert.
Speaker 0: Dann ließ er im Geiste den Abend noch einmal Revue passieren und schlief zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit zufrieden ein.
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Leine Jana.
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