DRARRY Romance - Tagebuch 1/2 - Harry Potter & Draco Malfoy FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
FanFiction HörbuchDraco verliert ein wichtiges Pergament und macht sich Sorgen, wer es gefunden haben könnte. Harry bringt dieses Pergament zum Nachdenken und schon bald will er nichts lieber, als immerzu in den stürmischen Himmel Schottlands zu schauen.
🫱🏼🫲🏾 Werbepartner: https://www.linktr.ee/jannaambrosy
🪄 Autor*in: MinaEverheart 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/6592df37000ea46fd7ca80f/5/Tagebuch
🎁 Amazon Wishlist: https://www.amazon.de/registries/gl/guest-view/2Y4JUGQZI0TVG ✨ Patreon: https://patreon.com/Jannaliest
⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ UNTERSTÜTZEN: ☕️ PayPal Friends: https://www.paypal.me/jannaambrosy ✨ Patreon: https://patreon.com/Jannaliest 😍 Kanalmitglied werden und exklusive Vorteile erhalten: https://www.youtube.com/channel/UCgN6zLut3WR1SdceKYgIbQ/join ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ SOCIAL MEDIA: ❤️ Instagram: https://www.instagram.com/jannaambrosysprecherin/ ❤️ TikTok: https://www.tiktok.com/@jannaambrosy_sprecherin/ ❤️ Mail für Anfragen: info [at] janna-ambrosy.de ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Musik & Thumbnail mit KI erstellt.
vorlesen #harrypotter #hörbuch #einschlafen
Ich nutze Affiliate-Links - für dich entstehen keine Kosten, ich bekomme lediglich eine kleine Provision von Amazon gezahlt, die ich für den Aufbau meines Kanals nutzen kann.
Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast.
Speaker 0: Danke, dass du dir die Werbung anhörst und so meine Arbeit unterstützt.
Speaker 0: Für eine werbefreie Version, exklusive Geschichten und Geschenke schau gerne auf meinem Patreon-Profi vorbei.
Speaker 0: Den Link findest du in der Beschreibung.
Speaker 0: Du kannst mich auch auf Instagram oder TikTok besuchen.
Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß mit der neuen Folge.
Speaker 0: Blumos.
Speaker 0: Wir lesen heute Tagebuch von Mina Everhardt.
Speaker 0: Emoji of the Day ist natürlich ein Buch, Notizbuch oder ähnliches, postet es sehr gerne unten in die Kommentare und unterstützt somit mich und das Video.
Speaker 0: Außerdem natürlich nicht vergessen zu abonnieren und vielleicht ihr auch hypen, wenn euch das Video besonders gut gefällt.
Speaker 0: Ich würde mich sehr darüber freuen und danke schon einmal.
Speaker 0: Viel Spaß jetzt mit Kapitel eins, der erste elfte, nineteenhundertneunzig, Harry.
Speaker 0: Das war ein verrückter Tag.
Speaker 0: Ich ging wie jeden Tag nach der Stunde pflege magischer Geschöpfe bei Hagrid, gemeinsam mit Hermine und Ron zurück ins Schloss.
Speaker 0: Wir lesen uns heute Zeit, denn es war Montag und es war die letzte Unterritzstunde für heute.
Speaker 0: Da Hermine Ron versprochen hatte, ihm bei seinem Aufsatz für Zaubertränke zu helfen, verabschiedete ich mich von ihnen und machte einen Abstecher zum Ufer des schwarzen Sees.
Speaker 0: Im November war es kalt in den schottischen Highlands und doch fühlte ich mich wie immer heimisch, als ich das Wasser erreichte.
Speaker 0: Ich sah auf den See hinaus und konnte in der Ferne erkennen, wie der Krake einen Arm in die Luft hielt.
Speaker 0: Es sah aus, als wolle er die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen.
Speaker 0: Ich ließ mich am Stammer eines alten knorrigen Baumes nieder und schloss die Augen.
Speaker 0: Seid ich vor zwei Monaten wieder nach Hogwarts gekommen war, hatte ich nicht einmal mehr als eine Stunde für mich allein gehabt.
Speaker 0: Keine Frage, ich liebte Hermine und Ron, und es war wunderbar, dass sie immer da waren, wenn ich sie brauchte, aber manchmal wollte ich trotz allem meine Ruhe haben.
Speaker 0: Obwohl ich bereits zwei Jahre in Hogwarts hinter mir hatte und mich hier zum ersten Mal heimisch und willkommen gefühlt hatte, hatte ich mich noch immer nicht daran gewöhnt, ständig von so vielen Menschen umgeben zu sein.
Speaker 0: Auch heute schien es das Schicksal nicht gut mit mir zu meinen.
Speaker 0: Na, Porter, kein Bock mehr auf das Wiesel, hörte ich hinter mir die arrogante Stimme, die ich auch erkannte, ohne die Augen zu öffnen.
Speaker 0: Ich säufzte.
Speaker 0: Nein, Malfoy, ich habe mich nur hingesetzt, um zu überlegen, wie ich dich nerven könnte.
Speaker 0: entgegnete ich und öffnete nun doch die Augen.
Speaker 0: Da stand er, groß, angepest wie immer und irgendwie erstaunlich süß.
Speaker 0: Nein, warte, das hatte ich nicht gedacht.
Speaker 0: Das kam nur jetzt im Nachhinein.
Speaker 0: Aber warum?
Speaker 0: Egal.
Speaker 0: Also zurück zum Thema.
Speaker 0: Er stand vor mir und sah mich mit seinem typisch hochnäsigen Grinsen an.
Speaker 0: Daran hatte ich mich inzwischen gewöhnt und irgendwie packte es mich nicht mehr.
Speaker 0: Zumindest nicht mehr auf die gleiche Weise.
Speaker 0: Ich starte zurück und stand auf.
Speaker 0: Leider war ich trotz allem immer noch einige Zentimeter kleiner als er und musste ein Stück nach oben schauen, um ihm trotzig in die Augen zu sehen.
Speaker 0: Da erst war mir aufgefallen, wie unfassbar interessant seine Augen waren.
Speaker 0: Sie sahen aus wie der herbstliche Himmel über dem See und erinnerten mich an einen starken Sturm.
Speaker 0: Die grauen Wolken in seinen Iriden schwebten beinahe hypnotisch um die dunkle Popille und, während wir hier voreinander standen, hatte ich das Gefühl, dass die kühle Brise, die leicht um uns wehte, auch die Wolken in seinen Augen bewegten.
Speaker 0: Es sah unglaublich aus.
Speaker 0: Nicht, dass der Charakter des Jungen vor mir auch nur im entferntesten ein toller Anblick war, doch ich musste mir eingestehen, dass sein Äußeres durchaus ansehnlich war.
Speaker 0: Tja, Potter, der denn der, die dir offensichtlich nicht beigebracht hat, was es bedeutet, rein es Blut zu haben, bevor er seinen nabengesichtigen Sohn zurückgelassen hat, würde ich das nun tun.
Speaker 0: Der Einzige, der hier das Recht hat, jemanden zu nerven, das bin ich.
Speaker 0: Und abgesehen davon ist meine Anwesenheit keine nervige Angelegenheit, sondern sollte als Ehre zu verstehen sein.
Speaker 0: Du solltest es wertschätzen, dass ich mich überhaupt so weit hin abbegebe, um mit dir zu reden, fauchte er mir entgegen.
Speaker 0: Ich wollte nicht darauf eingehen, denn ich wusste, wenn ich jetzt anfing zu schreien und ihn zu verkloppen, würde ich irgendwann wohl oder übel anfangen zu weinen.
Speaker 0: Er hatte meine Eltern ins Spiel gebracht.
Speaker 0: Er wusste, dass mich das verletzte, denn im ersten Schuljahr war ich vor ihm in Tränen ausgebrochen, nachdem er meine Mutter bis aufs Äußerste beleidigt hatte.
Speaker 0: Seitdem reagierte ich nicht mehr darauf und ging ihm aus dem Weg, sobald er meine Eltern ins Spiel brachte, denn es war mir peinlich.
Speaker 0: Ich wollte nicht, dass er mich erneut so verzweifelt und hilflos sah, das wollte ich einfach nicht.
Speaker 0: Also ging ich auch heute ohne ein weiteres Wort weg vom Ufer und hörte hinter mir das dreckige Lachen von Draco Malfoy.
Speaker 0: Die Tränen standen mir in den Augen, und ich war mir sicher, dass er es wusste, auch wenn er es nicht gesehen hatte.
Speaker 0: Ich hatte es ihn schon seit Monaten nicht mehr sehen lassen.
Speaker 0: Schnell ging ich in meinen Schlafsaal und zog die Vorhänge vor meinem Bett zu.
Speaker 0: Ich ließ mich darauf fallen und ließ den Tränen endlich freien Lauf.
Speaker 0: Es dauerte einige Zeit, bis ich mich wieder beruhigt hatte.
Speaker 0: Doch als es endlich soweit war, raffte ich mich auf und ging zum Abendessen in die Große Halle, denn mein Magen sagte mir eindeutig, dass er gefüllt werden wollte.
Speaker 0: Ich ließ mich erschöpft neben Ron an den Tisch fallen, der sich bereits Händchen keulen, Kürbispasteten und Kartoffeln in den Mund schob, gleichzeitig wohl gemerkt.
Speaker 0: Wie von allein ließ ich meinen Blick über die Häusertische gleiten und blieb an dem leeren Platz von Dracoma verhängen.
Speaker 0: Wo war er?
Speaker 0: Warum erschien er nicht zum Abendessen?
Speaker 0: Ich wusste es nicht, doch gleichzeitig fragte ich mich, was es mich kümmern sollte, welchen Grund dieses Ekelpaket haben könnte, der großen Halle fernzuleiben.
Speaker 0: Erster, Elfter, nineteenhundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
Speaker 0: Um genau zu sein, war das Einzige, was ich an ihm hasste, dass er mich hasste, obwohl ich wusste, dass es meine eigene Schuld war.
Speaker 0: Ich mochte ihn.
Speaker 0: Es war schwer gewesen, mir das einzugestehen, und doch konnte ich nicht anders.
Speaker 0: Wochenlang hatte ich probiert, Potter aus meinen Gedanken zu verbannen, doch ich hatte es nicht geschafft.
Speaker 0: Beinahe die gesamten Ferienüber hatte ich in meinem Zimmer in Mainer verbracht und darüber nachgedacht, warum zur Halle ich Potter nicht aus meinen Gedanken raus bekam.
Speaker 0: Kurz bevor die Schule wieder begann, war es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.
Speaker 0: Ich mochte ihn.
Speaker 0: Und der einzige Grund dafür war, dass es eben keinen Grund gab, ihn nicht zu mögen.
Speaker 0: Natürlich, er ging davon aus, dass ich ein beschissenes Monster war, und das wertvollste, was ich besaß, meine Abstimmung war.
Speaker 0: Doch ich hatte noch nie diesen Quatsch vom reinen Blut geglaubt.
Speaker 0: Hätte ich ihm das gesagt, hätte er es mir wohl niemals geglaubt, deshalb würde ich es nicht tun.
Speaker 0: So hätte ich mir eingestanden hatte, dass ich mich in Potter verliebt hatte, wollte ich einfach nur Aufmerksamkeit von ihm.
Speaker 0: Ich konnte trotz allem nicht freundlich zu ihm sein, denn ich wusste, für mein Herz war negative Aufmerksamkeit, um einiges besser als ignoriert zu werden.
Speaker 0: Es bestand keine Chance darauf, dass wir jemals ein richtiges Paar werden würden.
Speaker 0: Dafür stand viel zu viel zwischen uns.
Speaker 0: Das größte Problem war wohl, dass er Harry fucking Potter war und ich Dragonmalfoy.
Speaker 0: Wie sollte das schon was werden?
Speaker 0: Der Held und das Monster, hell und dunkel, gut und böse, schwarz und weiß, stark und schwach.
Speaker 0: Mutig und feige.
Speaker 0: Denn ja, ich war feige.
Speaker 0: Das wusste ich.
Speaker 0: Wäre ich mutig gewesen, hätte ich das Pergament, welches ich seit den Ferien in meiner Umhangtasche befand, Potter längst gegeben.
Speaker 0: Aber ich traute mich nicht, aus Angst vor der Zurückweisung, die unweigerlich folgen würde.
Speaker 0: Dieses Pergament könnte meinen Untergang bedeuten.
Speaker 0: Würde es jemals jemand sehen, würde ich freiwillig von der Schule gehen und zu meinem schrecklichen Vater ins Mainer gehen, um dort von ihm und meiner verrückten Tante gefolter zu werden.
Speaker 0: Alles war besser, als die Wahrheit zu zeigen und der ganzen Schule meine Gefühle darzulegen.
Speaker 0: Wo ich jetzt so in meinem Bett sah und gegen die Wand starte, merkte ich gar nicht, wie die Trennen meine Wange hinabliefen.
Speaker 0: Erst als die ersten Tropfen auf meinen Unterarm fielen, realisierte ich, dass ich armselig hier saß und mich selbst bemitleitete.
Speaker 0: Mit einem schnellen Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass es zu spät war, um noch etwas vom Abendessen zu ergattern, doch ich hatte sowieso nicht den Drang zu essen.
Speaker 0: Stattdessen stand ich auf und lief mit Tränen verschmiert im Gesicht durch den leergefickten Gemeinschaftsraum, durch Querte einige Flure, stieg Treppen hinauf und kam schließlich beinahe etwas außer Atem auf dem Astronomieturm an.
Speaker 0: Ich hatte mir nicht die Mühe gemacht, die Tränen von meinem Gesicht zu wischen, denn während des Abendessens war die einziger lebende Seele, der man in Hogwarts außerhalb der großen Halle begegnen konnte, Mrs.
Speaker 0: Norris und die gruselige Katze würde sich wohl kaum über mich lustig machen.
Speaker 0: Auch wenn es ihr bei genauerem Dörfer nachdenken durchaus möglich sein könnte.
Speaker 0: Aber am heutigen Tag traf ich nicht einmal auf das sterische Katzenvieh und war durchaus froh darüber.
Speaker 0: Auf dem Astronomie-Turm angekommen, satzte ich mich auf den Boden und lehnte mich gegen eine der hohen Säulen.
Speaker 0: Erst jetzt ließ ich meine Tränen wieder ungehindert fließen.
Speaker 0: Seit einiger Zeit brauchte ich manchmal einfach einen Moment für mich, um zu weinen.
Speaker 0: Häufig wusste ich noch nicht einmal, warum ich in dem jeweiligen Moment meine Tränen loswerden musste, Doch es ging einfach nicht anders.
Speaker 0: Dazu verzog ich mich meistens hierher rauf, denn niemand außer mir verirrte sich außerhalb der Astronomie-Stunden hierher.
Speaker 0: Ich hatte meine Ruhe und konnte meine Emotionen laufen lassen, ohne mich dafür in einem Zimmer verstecken zu müssen.
Speaker 0: Auch wenn man von außen meinen sollte, dies wären die traurigsten Momente meines Lebens, so waren es doch eigentlich die einzigen, in denen ich mich frei fühlte.
Speaker 0: Obwohl ich weinte, obwohl mein Herz mir sagte, dass etwas fehlte, wären dies die einzigen Momente, in denen ich mich fühlte, Als gäbe es vielleicht doch irgendwann die Möglichkeit, ein normales Leben zu führen, eine Familie zu gründen und einen Partner zu haben, der mich liebte und den ich liebte.
Speaker 0: Hier oben vergaß ich häufig die Zeit und nicht selten kettig erst nach Anbruch der Sperrstunde zurück in den Kärker.
Speaker 0: Doch das war es mir wert.
Speaker 0: Blaze, mein bester Freund seit der ersten Klasse, wusste, dass ich manchmal meine Privatsphäre benötigte.
Speaker 0: Und so schlief er meist schon, wenn ich in den Schlafsaal trat.
Speaker 0: Dank meines Vaters teite ich mit in Saal nur mit Blaze und nicht wie alle anderen mit fünf anderen Leuten.
Speaker 0: Dies war das Einzige, wofür ich meinem Vater dankbar war, denn alles andere, was er tat, konnte man ohne Zweifel als schlecht bezeichnen.
Speaker 0: Auch heute hatte es einige Zeit gedauert, bis meine Tränen versiegt waren.
Speaker 0: Ich saß noch lange auf dem Turm, auch nachdem meine Wangen bereits von dem kalten Wind, der hier oben herrschte, getrocknet worden waren, und sah hinauf in den Sternen klaren Himmel.
Speaker 0: Ich liebte die Sterne.
Speaker 0: Ich war nach einem Sternenbild benannt worden, und der Drache war die erste Konstellation gewesen, die ich am Himmel erkennen konnte.
Speaker 0: Schon immer interessierte ich mich für die Weiten des Universums und die Sterne, die wie die Seelen vergangener Zeiten am Himmel schwebten und auf die Erde hinab sahen.
Speaker 0: Und diesen Abend dachte ich viel über Potter nach.
Speaker 0: Ich konnte mich noch nicht dazu durchringen, ihn beim Vornamen zu nennen, denn das würde es so real machen.
Speaker 0: Nicht einmal in meinen eigenen Gedanken schaffte ich es lächerlich.
Speaker 0: Es war bereits nach Mitternachter, sich den Weg zurück durch die langen Flure Hogwarts entlangging, um in mein Bett zu kommen.
Speaker 0: Ich wusste, dass mir niemand ansehen würde, dass ich geweint hatte.
Speaker 0: Dafür konnte ich meine Emotionen zu gut verschließen.
Speaker 0: Die meisten dachten wahrscheinlich, ich wäre gar nicht in der Lage dazu, etwas zu fühlen, doch das war nicht der Fall.
Speaker 0: Ich fühlte extrem viel und extrem ausgeprägt.
Speaker 0: Ich legte es lediglich nicht darauf an, jeden Wissen zu lassen, was ich fühlte.
Speaker 0: Das ging auch kein etwas an.
Speaker 0: Ich ging also in meinen Schlafsaal, zog meinen Pyjama an, bürstete mir die Zähne im anliegenden Bad und schlüpfte so leise wie möglich, um Blaze nicht zu wecken in mein Bett.
Speaker 0: Es dauerte nicht lange, bis ich eingeschlafen war.
Speaker 0: Zweiter, Elfter, nineteenhundertneunzig.
Speaker 0: Harry.
Speaker 0: Was für ein verwirrender Tag.
Speaker 0: Ich wachte auf, als Ron Schreie in meinem Gehirn ankam.
Speaker 0: Gleichzeitig spürte ich, wie ich will, durchgeschüttelt wurde.
Speaker 0: »Mann, Harry, jetzt wachendlich auf, ich hab Hunger.
Speaker 0: Wir müssen zum Frühstück, sonst gibt das gleich nichts mehr.
Speaker 0: Wir sind viel zu spät.
Speaker 0: Hermine wartet schon in Gemeinschaftsraum auf uns.
Speaker 0: los, beeil dich«, kreischte er mir ins Ohr.
Speaker 0: »Wes für ein entspannte Start in den Tag?«.
Speaker 0: Träge öffnete ich erst ein Auge, dann das zweite.
Speaker 0: Ich setzte mich in meinem Bett auf und sah meinen besten Freund an.
Speaker 0: Dieser stand bereits vollständig gekleidet vor mir und sah, aus als hätte er seit Wochen nichts Vernünftiges zu essen bekommen.
Speaker 0: obwohl ich das hundertprozentig widerlegen konnte, denn ich hatte genau gesehen, wie er sich am gestrigen Abend die Köstlichkeiten in den Mund gestopft hatte.
Speaker 0: Alles gut, Ron.
Speaker 0: Geht doch schon mal vor, ich komme gleich nach, sagte ich deshalb und sah gerade noch, wie er von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer flitzte.
Speaker 0: Am liebsten hätte ich mich wieder fallen lassen, um weiterzuschlafen, doch da machte sich auch mein Magen bemerkbar.
Speaker 0: Generft stand ich also auf und huschte ins Bad.
Speaker 0: Er schnappte mir meinen Umhang, zog mich an und versuchte, wie jeden Morgen vergeblich meine Haare zu steilen.
Speaker 0: Nachdem sie weiterhin wild in alle Richtungen abstanden, gab ich es auf und ging langsam in Richtung der großen Halle.
Speaker 0: Mit einem Blick auf die Armbanduhr, die mir Hermine letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hatte, realisierte ich, dass ich nicht mehr viel Zeit hatte, bis der Unterricht begann.
Speaker 0: Wenn ich vorher noch etwas essen wollte, musste ich mich beeilen.
Speaker 0: Also rannte ich los um Ecken und ich flure.
Speaker 0: Ich war beinahe bei der großen Halle angekommen, als ich um die letzte Ecke bog Und noch ehe ich realisieren konnte, was passierte, kam mir der Boden plötzlich sehr nah.
Speaker 0: Es war seltsam.
Speaker 0: Es fühlte sich an, als würde etwas tonnenschwer auf meiner Brust liegen.
Speaker 0: Ich lag auf dem Rücken und noch bevor ich meine Augen öffnen konnte, strömte ein zitroniger Duft in meine Nase.
Speaker 0: Ich musste den Drang unterdrücken, auch einmal tief einzuatmen, als ich die Augen aufschlug und erkannte, warum meine Brust sich so zerquetscht anfühlte.
Speaker 0: Verdammt, Malfoy, geh runter von mir!
Speaker 0: Keifte ich ihn sofort an.
Speaker 0: dass mich sein Geruch völlig fertig machte, konnte ich mir selbst nicht erklären.
Speaker 0: Er rocht betörend, und mein Körper wehrte sich dagegen, dass mein Verstand ihn von mir runterstoßen wollte.
Speaker 0: Leider, nein, Gott sei Dank, gewann mein Verstand diesen kleinen inneren Kampf, und da mehrvoll sich nicht bewegte, stembte ich meine Hände auf den Boden und drückte mich hoch.
Speaker 0: Malvor erregte sich nun auch endlich wieder und sprang regelrecht von mir runter.
Speaker 0: Ich stand auf und sah mich ihm direkt entgegen.
Speaker 0: Erst jetzt merkte ich, wie groß er wirklich war.
Speaker 0: Er ragte vor mir auf, und ich fühlte mich kurz an Hagrid erinnert, auch wenn dieser Vergleich vielleicht doch etwas übertrieben war, und meldvoll mich wahrscheinlich umbringen würde, würde er wissen, dass ich ihn in Gedanken mit Hagrid verglich.
Speaker 0: Mein Blick traf auf seinen und verfing sich darin.
Speaker 0: Ich kam nicht mehr von ihm los.
Speaker 0: Und schon wieder glaubte ich direkt in den stürmischen Himmel zu sehen.
Speaker 0: Diese Augen brachten etwas in meinem Inneren dazu, sich offensichtlich nicht mehr ganz richtig zu verhalten, Denn plötzlich hatte ich den unbändigen Drang Malphoi an mich zu reißen und stürmisch zu küssen.
Speaker 0: Sofort lief ich rot an und wollte mich gerade wegdrehen, um wenigstens noch einen galanten Abgang hinzulegen, als auch Malphoi rot an Lief herumwirbelte und Halsüberkopf davon stürmte.
Speaker 0: Seinem wehenden Umhang und den unfassbar hellen Haaren mit den Augen folgend bekam ich nur aus dem Augenwinkel mit, wie ein kleines Stück Pergament still und heimlich zu Boden segelte.
Speaker 0: Er hatte es verloren.
Speaker 0: Langsam ging ich auf das Schriftstück zu und hob es auf.
Speaker 0: Es war mehrfach gefaltet, doch ich konnte meine Neugier nicht zurückhalten.
Speaker 0: So öffnete ich es, und was ich las, brachte meinen Atem zum Stocken.
Speaker 0: Die Wörter standen dort in Malphos einzigartig ordentlicher Handschrift mit schwarzer Tinte, und ich musste sie mir mehrmals durchlesen, bis ich sie gänzlich verstanden hatte.
Speaker 0: Ich dachte kurz darüber nach, es einfach wieder zusammenzufalten und mehrfach zurückzugeben, wenn wir uns das nächste Mal stritten.
Speaker 0: Doch dann entschied ich mich anders und steckte es in meine Umhangtasche.
Speaker 0: Ich würde es behalten.
Speaker 0: Vielleicht würde es mir helfen, seine Beweggründe zu verstehen.
Speaker 0: Nein, ganz sicher würde es mir helfen, denn es begann bereits.
Speaker 0: Verdammt, ich hätte ihn eben fast an die Wand gepresst und abgeknutscht, wenn man das nicht als Veränderung bezeichnen kann.
Speaker 0: Kapitel IV.
Speaker 0: Zweite Elfte, Ninzehne, Dreieunzig.
Speaker 0: DRAIKO.
Speaker 0: Scheiße, der Tag wurde immer schlimmer.
Speaker 0: Was zur Hölle war mit mir los?
Speaker 0: Ich war mit Harry zusammen gestoßen und unglücklicherweise direkt auf ihm gelandet.
Speaker 0: Sein unfassbarer Geruch brachte mein Gehirn dazu, kurzzeitig einfach auszusetzen.
Speaker 0: Und ich wollte einfach nur genießen, wie nah er mir war.
Speaker 0: Er rochnacht in Jasmin Blüten, in deren Geruch ich mich vor einigen Jahren bei dem gemeinsamen Urlaub mit meiner Mutter verliebt hatte.
Speaker 0: Wir waren in China in einem unglaublich teuren Hotel gewesen und überall war Jasmin gewachsen.
Speaker 0: Der Geruch hatte mich geweckt, beim Einschlafen betäubt und jeden Tag überbegleitet.
Speaker 0: Er hatte mir geholfen abzuschalten.
Speaker 0: In diesem Urlaub konnte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben entspannen, ohne immer den nächsten Befehl meines Vaters im Hinterkopf zu haben oder das Irrelachen meiner Tante durch die Artikel im Tag als Propheten zu sehen.
Speaker 0: Auch jetzt, wo Harry nach meinem absoluten Lieblingsblumen duftete, fuhr mein Geist augenblicklich runter.
Speaker 0: Es war also, ob all meine Sorgen auf Knopfdruck verschwunden waren.
Speaker 0: Doch da hörte ich es.
Speaker 0: Verdammt Malfolge herunter von mir!
Speaker 0: Er zerstörte den Moment, und mir wurde peinlich bewusst, dass ich wohl unbeweglich auf Harry gelegen hatte, ohne mich zu rühren oder den Anschein zu machen, heute noch einmal aufstehen zu wollen.
Speaker 0: Ich sprang also auf und kurz darauf stand Harry auch schon vor mir.
Speaker 0: Ich musste mich stark zusammenreißen, nicht schon wieder den Faden zu verlieren und meine Gedanken unter Kontrolle zu halten.
Speaker 0: Fuck!
Speaker 0: Die gern ich ihn jetzt einfach am Kragen gepackt hätte, um ihn in einen stürmischen Kuss zu ziehen.
Speaker 0: Bevor mein Körper etwas Unüberlegtes tun konnte, drehte ich mich schnell um und rannte schon beinahe davon.
Speaker 0: Da ich gerade vom Frühstück gekommen war, als ich mit Harry zusammengeprallt war, musste ich jetzt wenigstens nicht wieder in die große Halle gehen und konnte so dem Risiko entkommen, Harry erneut zu begegnen.
Speaker 0: Ich rannte also in Richtung der Kerke, schrie der Steinmauer förmlich das Passwort entgegen und ließ mich schwer auf mein Bett fallen, als ich in meinem Schlafsal angekommen war.
Speaker 0: Ich fing beinahe übergangslos an zu weinen.
Speaker 0: Jedes Mal, wenn meine Gedanken zu Rasen begann und ich kurz davor war zu verzweifeln, griff ich in die Innentasche meines Umhangs und holte das Stück Pagament heraus, von dem ich mich nicht traute, es Harry zu geben.
Speaker 0: Inzwischen kannte ich es beinahe auswendig.
Speaker 0: Doch ich sah es mir wieder und wieder an, bis meine Tränen versiegt waren und Blaze durch die Tür kam.
Speaker 0: Dry Man, der Unterricht fängt gleich... Er stockte, als er mein verheultes Gesicht sah.
Speaker 0: Fuck, bro, was ist los?
Speaker 0: Er wieder der Erster dessen.
Speaker 0: Und ich hielt kraftlos das Pergament in die Höhe.
Speaker 0: Er erkannte es beinahe sofort, denn es war nicht das erste Mal, dass er mich so vorfand.
Speaker 0: Blaze war mein bester Freund, und der Einzige, der wusste, was ich für Harry empfand, er war auch der Einzige, der überhaupt wusste, dass ich auf Männer stand.
Speaker 0: Er setzte sich neben mich auf mein Bett und nahm ich wortlos in den Arm.
Speaker 0: Er wusste, wenn er mich bedrängte, würde ich nicht reden wollen.
Speaker 0: Ich musste von allein anfangen, das war schon immer so.
Speaker 0: Er riecht nach.
Speaker 0: erst mit ihm.
Speaker 0: Nuschelte ich irgendwann ein Blaze-Schulter, und er hob meinen Kopf leicht an, um mich fragend anzusehen.
Speaker 0: – Jasmin, ich liebe Jasmin, und er riecht danach.
Speaker 0: Warum kann er nicht wenigstens eine schlechte Angewohnheit haben?
Speaker 0: Aber nein, er ist der Gute, er ist der Hübsche, er ist er mit den tollsten Haaren, und er riecht verdammt nochmal nach Jasmin, das geht doch nicht.
Speaker 0: Ich wusste, ich klang verzweifelt, aber das war mir egal, schließlich war ich es auch.
Speaker 0: Jeden Tag versuchte ich einen Grund zu finden, damit ich Harry wieder hassen konnte, oder ihn zumindest provozieren konnte, damit er mich ansah und ich in seinen smaraggrünen Augen sehen konnte.
Speaker 0: Diese Augen, die mich immer an die unendlichen Weiten der Ländereien von Hogwarts erinnerten, auf denen ich mich so frei fühlte.
Speaker 0: Doch mir fiel immer weniger ein, was ich ihm an den Kopf werfen konnte, sodass ich immer wieder mit seinen Eltern anfangen musste, obwohl ich wusste, wie sehr es ihn schmerzte.
Speaker 0: Ich wollte ihn nicht verletzen, aber ich hatte keine andere Möglichkeit.
Speaker 0: Nachdem ich Blais erzählt hatte, was passiert war und ich mich beruhigt hatte, zwanger mich ins Bad um zu duschen.
Speaker 0: Ich wusste, ich hatte es dringend nötig, denn mein Gesicht sah verholt aus und ich hatte überall sehr unmännliche rote Flecken auf den Wangen und dem Hals.
Speaker 0: Unter dem heißen Wasser dachte ich nochmal über den heutigen Tag nach und realisierte, dass er eigentlich noch gar nicht richtig angefangen hatte.
Speaker 0: Schließlich hatten wir noch nicht einmal eine Unterrichtsstunde hinter uns.
Speaker 0: Fuck.
Speaker 0: Die erste Stunde heute Morgen würde Verteidigung gegen die dunklen Künste sein.
Speaker 0: zusammen mit Gryffindor und dementsprechend auch Harry.
Speaker 0: Nach dem peinlichen Aufeinandertreffen von gerade eben wollte ich ihn eigentlich nicht so schnell wiedersehen.
Speaker 0: Ich bealte mich, trocknete mich ab, als ich fertig war und ging mit meinem Handtuch um die Hüften zurück in den Schlafsaal.
Speaker 0: Dort schlagen meine Jogginghose ein bequemer Pulli und ein kleines Pergament auf meinem Bett.
Speaker 0: Zieh das ein und legt dich ins Bett, ruhe dich ein bisschen aus.
Speaker 0: Ich weiß, dass du Harry jetzt nicht sehen willst.
Speaker 0: Ich sage Lupin, dass es dir nicht gut geht.
Speaker 0: Lass dich nicht mehr blicken bis zum Mittagessen, ich hole dich ab, Blaze.
Speaker 0: Ich liebte ihn.
Speaker 0: Er war der beste Freund, den man sich nur vorstellen konnte, und dankbar tat ich wie befolen.
Speaker 0: Ich lag einige Stunden im Bett und schlief.
Speaker 0: Als ich wieder aufwachte, nahm ich mir ein Buch bei Quidditch-Techniken vom Schreibtisch und Blätter durch die Seiten.
Speaker 0: Meine Gedanken drifteten ab zu dem Pagament in meiner Umhangtasche, der in der schwarzen Garderobe hing, und daf einmal stockte mein Atem.
Speaker 0: Erst jetzt fiel mir auf, dass das zweite Pergament mein Tagebucheintrag heute morgen nicht in der Tasche war, als ich das andere zur Beruhigung noch ein wenig angeschaut hatte.
Speaker 0: Ich sprang vom Bett auf und ging gedanklich nochmal alle Situationen durch, in denen das Pergament die Möglichkeit hatte, aus meinem Umhang zu fallen.
Speaker 0: Und als ich im Ablauf bei dem Moment ankam, als ich auf Harry lag, bekam ich einen Schreck.
Speaker 0: Scheiße, verdammte Scheiße!
Speaker 0: Was sollte ich tun, wenn Harry Potter, der Held der Zauberer Welt, der Junge, der überlebt hat, mein geheimstes Geheimnis enthüllt hatte?
Speaker 0: Er würde es doch niemals für sich behalten.
Speaker 0: Er würde es der gesamten Schule erzählen und das Pergament wahrscheinlich in der großen Halle aufhängen oder wahlweise zumindest im Gryffindorturm.
Speaker 0: Scheiße!
Speaker 0: Trotz des Verdachts, dass Harry das Pergament gefunden hatte, rannte ich in Windeseile zu der Ecke, an der wir aufeinander getroffen waren und schaute mich hastig auf dem Boden zu allen Richtungen um.
Speaker 0: Es war weg, das Pergament lag dort nirgends, mein Hoffnungsschimmer verblasste, und ich spürte erneut die Tränen in meine Augen aufsteigen.
Speaker 0: Was sollte ich nun machen?
Speaker 0: Wenn ich morgen wieder in den Unterricht gehen würde, würde die gesamte Schule über mein Geheimnis Bescheid wissen, und dann könnte auch Blaze fürsorge mich nicht mehr retten.
Speaker 0: Mein Leben war praktisch vorbei, und mein Stolz war dahingeschwunden wie Eis in der Sonne.
Speaker 0: Das Mittagessen ließ ich ausfallen, um mich wenigstens noch ein paar Stunden vor dem Sturm zu wappnen.
Speaker 0: Bis zum Abendessen konnte ich mir einbilden, dass alles in Ordnung war.
Speaker 0: Wenigstens ein wenig wollte ich mich noch fühlen, als ob die Welt ein heiler Ort wäre und ich einfach weiterhin heimlich in Harry verliebt wäre, wie eine ganz normale Teenagerschwärmerei.
Speaker 0: So verbrachte ich meinen Tag mit Lesen, Schlafen und Zeichnen.
Speaker 0: Ja, ich zeichnete.
Speaker 0: Das wusste tatsächlich so gut wie niemand außer meiner Mutter, denn sie hatte auch schon immer gerne gezeichnet und früher hatte sie es oft getan.
Speaker 0: Ich hatte es geliebt, wenn meine Mutter zeichnete.
Speaker 0: Sie malte dann weiße Pfauen, stolze Pferde im Sonnenuntergang am Meer und wunderschöne Landschaften, die ich alle liebend gerne besucht hätte.
Speaker 0: Heute zeichnete ich jemanden, der mir sehr wichtig war und er schon seit einiger Zeit meine Gedanken beherrschte.
Speaker 0: Natürlich malte ich Harry wen auch sonst.
Speaker 0: Ich hatte Harry schon so häufig gemalt, aus jeglichen Perspektiven und mit jeglichen Gesichtsausdrücken.
Speaker 0: Liebevoll, glücklich, stolz, überrascht und stark.
Speaker 0: Alles war bereits dabei gewesen, nur damit ich mir dieses Gesicht immer wieder vor Augen rufen konnte.
Speaker 0: Denn ich hoffte, dass es eines Tages passieren würde, aber Ausdrücke wie Stolz oder Liebe hatte ich in Harrys Gesicht noch nie mir gegenüber erkennen können.
Speaker 0: Als es schließlich Zeit fürs Abendessen war, packte ich die Sachen zusammen und machte mich auf den Weg ins Verderben.
Speaker 0: Ich traf einige Schüler aus Hufflepuffort im Weg in die Große Halle und wunderte mich keineswegs über die abfälligen Blicke, die sie mir zuwarfen.
Speaker 0: Was mich allerdings wunderte, war, dass sie nicht abfälliger waren als sonst auch.
Speaker 0: Als ich durch die großen Flügel-Tür in die große Halle trat, jedicht den Blick gesenkt, doch ich konnte Hunderte von Augenpaaren auf mir spüren.
Speaker 0: Alle schien mich anzustarren.
Speaker 0: Hast ein Augenwinkeln soll ich ein paar Gryffindor-Mädchen die Köpfe zusammenstecken und tuscheln, und unwillkürlich zog ich meine Schulter noch ein wenig höher.
Speaker 0: Als ich mich neben Blaze fallen ließ, schaute der mich sehr verwirrt an.
Speaker 0: Hey, Bro, was ist los?
Speaker 0: Warum schaust du so bedröppelt?
Speaker 0: Ist irgendwas passiert?
Speaker 0: fragte er mich deshalb und ich konnte nur den Kopf schütteln.
Speaker 0: Nach einer gefühlten Ewigkeit schaffte ich erst den Kloß in meinem Hals runterzuschlucken und antwortete leise, mein Tagebucheintrag.
Speaker 0: Ich habe ihn verloren, aber ich weiß nicht, wer ihn hat.
Speaker 0: Ich habe ihn gesucht, er ist weg.
Speaker 0: Blaze, er ist einfach weg, nicht mehr da.
Speaker 0: Schon wieder stiegen mir die Tränen in die Augen.
Speaker 0: Doch hier in der großen Halle ließ ich nicht zu, dass sie anfingen, über meine Wangen zu laufen.
Speaker 0: Gewaltsam drängte ich sie zurück und war selber erstaunt, wie gut mir das gelang.
Speaker 0: Okay, okay, weißt du was?
Speaker 0: Wenn ihr niemand gefunden hätte, dann wüsste schon die ganze Schule Bescheid.
Speaker 0: Aber ich sag dir, es gibt kein Gelaber und niemand hier schaut sich komisch an.
Speaker 0: Oder er hat gekotzt, als du durch die Tür kamst, okay?
Speaker 0: Versuchte, blaß mich zu beruhigen.
Speaker 0: Und tatsächlich klappte es etwas.
Speaker 0: Ich hob den Kopf und sah, dass wirklich niemand zu mir rüber sah und alles wie immer aussah.
Speaker 0: Sofort wanderte mein Blick durch die Halle zu Harry.
Speaker 0: Er sah mich nicht an, aber er ahs auch nicht.
Speaker 0: Er stocherte nur mit der Gabel in seinem Essen rum und starrte Löcher in die Luft.
Speaker 0: Er schien nachzudenken.
Speaker 0: So ahs ich schließlich auch etwas und ging danach zusammen mit Blaze zurück zum Kerker.
Speaker 0: Obwohl ich den halben Tag geschlafen hatte, war ich völlig fertig und schlief sofort ein, als ich mich ins Bett gelegt hatte.
Speaker 0: Blaze Frage, ob ich ihm vielleicht nochmal erklären könnte, was genau passiert war, bekam ich gar nicht mehr mit.
Speaker 0: Zu sehr hatte mich der heutige Tag gestresst.
Speaker 0: Natürlich träumte ich von Harry.
Speaker 0: Wovon auch sonst?
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Jetzt noch schnell ein Like, die Eule mit einem Kommentar losschicken und abonnieren.
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
Speaker 0: Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das per PayPal oder mit der Wischlist machen.
Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
Podbean