Dramione - Make my wish come true ❤️ Harry Potter FanFiction Hörbuch | Adventskalender Tür 6
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchNeben einer sich ankündigenden Erkältung quält Hermine auch dich Frage, was sie Draco zu Weihnachten besorgen könnte. Dass dieser sich bereits darum gekümmert hat, erfährt sie allerdings, als sie ihrem Freund unerwartet bei der vorweihnachtlichen Geschenkejagd über den Weg läuft.
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🪄 Autor*in: Asmodeus 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/585f73fc00027f522e8fa52e/1/Make-my-wish-come-true
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du beim diesjährigen Adventskalender dabei bist.
Speaker 0: Natürlich auch dieses Jahr wieder mit Gewinnspiel.
Speaker 0: Dafür einfach bei jedem Video den Emoji of the Day in die Kommentare posten.
Speaker 0: Es gibt tollen Harry Potter Merch und Handgemachtes zu gewinnen.
Speaker 0: Danke, dass du dir die Werbung anhörst und so meine Arbeit unterstützt.
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß beim heutigen Türchen.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Willkommen zu Türchen Nummer sechs.
Speaker 0: Make my wish come true.
Speaker 0: Ich wünsche euch auch noch einen wunderschönen Nikolaustag und hoffe natürlich, der Nikolaus war brav.
Speaker 0: Viel Spaß nun mit der Dramini von Asmodeos.
Speaker 0: Der Emoji für heute und für das Gewinnspiel ist der schniefende, erkältete Emoji.
Speaker 0: Schaut mal, ob ihr ihn findet, wenn ich postet einfach einen anderen.
Speaker 0: Wucher!
Speaker 0: Anders ließ es sich nicht ausdrücken, als Hermine empört die Apotheke in der Winkelgasse mit spürbar leichter gewordenem Portemonnaieverlies.
Speaker 0: Bereits zur Schulzeiten hatte sie bei den Besorgungen für das anstehende Jahr in Hogwarts unzählige Zauberer gesehen, die sichtlich erboßt über die Preise aus dem kleinen Gebäude gestirmt waren.
Speaker 0: und endlich konnte sie selbst diese Aufregung nachvollziehen.
Speaker 0: Hätte sie, wie zunächst beabsichtigt, eine einfache Muckelapotheke aufgesucht, wäre es ihr Erspart geblieben, sich von einem nicht unerheblichen Teil ihres hart erarbeiteten Geldes verabschieden zu müssen.
Speaker 0: Andererseits machten sich wie in den letzten Tagen wieder diese nervtötenden Kopf- und Halsschmerzen bemerkbar, nahmen sogar an Intensität zu.
Speaker 0: Ein weiterer Fußmarsch durch die Straßen Londons wäre ihre angeschlagenen Gesundheit sicher nicht zuträglich gewesen, hätte ihr bei dieser trockenen Eiseskelte mit großer Wahrscheinlichkeit mehr geschadet als geholfen.
Speaker 0: Selbst Kingsley's Shacklebolts wassamen Auge war nicht entgangen, dass sie nicht ganz auf der Höhe war, als sie ihm persönlich Berichte über den Fortschritt einiger abgeänderter Bestimmungen erstattet hatte.
Speaker 0: Dass sonst so perfekte Pokerface des älteren Zauberers sich einem mitleidigen lächeln und der höflichen Aufforderung sich die nächsten Tage getrost freizunehmen, bis sie sich erholt hatte.
Speaker 0: Klein beigebend hatte sie dann doch das Ministerium verlassen und sich mit dem Gedanken getröstet, dass ein Teil der Arbeit wohl auch von zu Hause aus erledigt werden konnte.
Speaker 0: Besaßig Hermine jedoch wieder das geschäftige Treiben in der Winkelgasse, bereute sie es nicht stärker protestiert zu haben.
Speaker 0: Bis Weihnachten waren nicht einmal mehr drei Wochen Zeit gewesen, um die letzten Geschenke zu besorgen.
Speaker 0: Die Überstunden, die sie bereits im vergangenen Monat angehäuft hatte, waren daher mehr als nur willkommen und nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Speaker 0: Noch immer hatte sie keinerlei Vorstellung davon, was sie Drago besorgen sollte.
Speaker 0: Abgesehen davon, dass es einzigartig und anspruchsvoll sein sollte, kam ihr einfach nichts in den Sinn.
Speaker 0: Was sollte man auch jemandem schenken, der es von klein auf gewohnt war, nahezu alles zu bekommen, wonach er sich sehnte?
Speaker 0: Obgleich er in ihrer fast dreijährigen Beziehung auf die mehr oder weniger subtilen Fragen Hermin ist danach, stets mit gelangweiltem Augen verdrehen und der Beteuerung, sie müsste ihm nichts besorgen, reagiert hatte, hatte er selbst keine Hemmungen dabei empfunden, Geld mit beiden Händen zum Fenster hinauszuwerfen, um ihr eine Freude zu bereiten.
Speaker 0: Dass Strakow ihr trotz allem jedes Mal seine Dankbarkeit auf typisch zurückhaltende Art und Weise zeigte, halb ihr nicht unbedingt in dem Vorhaben weiter seinen Geschmack treffen zu wollen.
Speaker 0: Bei ihren Arbeitskollegenrat einzuholen hatte sich im Nachhinein als schwierig erwiesen.
Speaker 0: Einige von ihnen waren trotz mehreren Jahren, die seit dem Krieg nun verstrichen waren, noch immer nicht besonders gut auf den Namen Merlvoll zu sprechen gewesen, zeigten ihren Unmut jedoch nur hinter vorgehaltener Hand.
Speaker 0: Dementsprechend wussten immer noch nur ihre beiden Freundeskreise von der Beziehung und selbst in diesen hatte es zunächst Ausnahmen gegeben.
Speaker 0: Somit schätzte sich Hermine weitestgehend allein bei der Beschaffung eines geeigneteren Geschenkes.
Speaker 0: Wenig optimistisch trottete die junge Hexe an den weihnachtlich geschmückten Schaufenstern vorbei, noch auf einen geistes Blitz hoffend.
Speaker 0: Als ihr Blick bei einem jungen Pärchen hängen blieb, welches gerade in einiger Entfernung sichtlich amüsiert ein kleines Geschäft verließ, hielt sie plötzlich inne.
Speaker 0: Das Platin blonder Haar des jungen Mannes war an sich allein unverkennbar, als seine Begleiterin ihn jedoch leicht in den Arm boxte, woraufhin er leise lachte, er kannte Hermine auch die Stimme des anderen.
Speaker 0: Draco?
Speaker 0: Was in Merlin's Namen geht hier vor?
Speaker 0: Einen Augenblick lang wunderte sich Hermine, ob sie ihren Freund nicht durch reine Kraft ihrer Gedanken herbeilbeschworen hatte, fing sich jedoch schnell wieder.
Speaker 0: Es gab keinen Grund, Alban zu sein.
Speaker 0: Eigentlich hatte sie Draco durch ihre Arbeitszeiten bedingt in den letzten Tagen kaum zu Gesicht bekommen.
Speaker 0: Wann immer sie sich dann doch gesehen hatten, war es zwischen Tür und Angel gewesen, da er selbst beteuert hatte, sich um wichtige Angelegenheiten kümmern zu müssen.
Speaker 0: Umso größer war ihre Überraschung ausgerechnet in der Winkelgasse auf ihn zu treffen und das auch noch in Begleitung.
Speaker 0: Nach wichtigen Angelegenheiten sah dieses unbeschwerte Bummel nun wirklich nicht aus.
Speaker 0: Darauf bedacht nicht sofort entdeckt zu werden, vergrupp Hermine das Gesicht noch tiefer in ihrem Wollschal und schmuggelte sich hinter eine Gruppe vorbeilaufender älterer Hexen, um sich den beiden diskret zu nähern.
Speaker 0: Erst als sich die zwei voneinander abwandten und wieder gemächlich in Bewegung setzten, erkannte sie bei wem es sich um der Begleitung handelte.
Speaker 0: Niemand Geringeres als Daphne Greengrass, Dracos Klassenkameradin aus Hogwarts, traf sich wohl gerade mit ihrem ehemaligen Mitschüler.
Speaker 0: Eigentlich sollte Hermine bei dieser Erkenntnis ein Stein vom Herzen fallen.
Speaker 0: Die junge Frau Ostledurin war nach dem Beenden der Schulzeit eine der wenigen Schulfreunde gewesen, welche noch Regenkontakt mit Immerfeuerben hegten, trotz der geringen Schätzung, die ihm andere für die Taten von Lychus immer noch entgegenbrachten.
Speaker 0: Hermine hatte das Wissen erleichtert, dass ihr Freund trotz allem in der Lage gewesen war, sich nach und nach einen eigenen Freundeskreis aufzubauen.
Speaker 0: Es tat ihm ohne Frage gut und Daphne hatte sich nach beiderseitiger anfänglicher Zweifel als angenehme und mittlerweile tolerante Gesellschaft erwiesen.
Speaker 0: Kein einziges Mal war es zwischen ihnen zu Anfeindungen bezüglich ihrer Abstammung gekommen.
Speaker 0: Trotzdem stellte sich die Frage, was die beiden gemeinsam im Schild geführten.
Speaker 0: Eifer sucht war nie ein Thema in ihrer Beziehung gewesen, denn sowohl Hermine als auch Draco hielten sich nie lange mit der Wahrheit zurück, wenn ihnen etwas auf der Seele lag.
Speaker 0: Dennoch war das Ganze etwas merkwürdig.
Speaker 0: Draco hatte es beim gemeinsamen Frühstück klingen lassen, als hätte er noch einige dringliche, familiäre Angelegenheiten klären müssen.
Speaker 0: Warum schlug er also scheinbar unbeschwert in der Winkelgasse seine Zeit tot?
Speaker 0: Neugierig und mittlerweile genervt von ihren Halsschmerzen folgte Hermine den beiden ehemaligen Slytherins unauffällig in einige Entfernung.
Speaker 0: Wenn es etwas gab, worauf sie sich nach der Erklärung dieses Rätsels freute, dann war es sich endlich zu Hause in ihr warmes Bett zu legen.
Speaker 0: Drago und Daphne bekamen ihrerseits nichts davon mit, dass sich jemand an ihre Fersen geheftet hatte und schlenderten noch eine kurze Weile gemächlich weiter, bevor sie vor einem kleinen Kaffee stehen blieben.
Speaker 0: Hermine drehte sich leicht weg.
Speaker 0: hörte jedoch genau hin, als ich Daphne an ihren Freund wandte.
Speaker 0: Hier wären wir.
Speaker 0: Leider muss ich aber auch schon wieder los.
Speaker 0: Ich bin vor heute Abend noch mit meiner Schwester verabredet.
Speaker 0: Sicher, dass du nicht noch mit reinkommen willst?
Speaker 0: Ich weiß, du lässt keine Gelegenheit auf Essen oder Drinks aus, wenn jemand anderes dafür zahlt.
Speaker 0: Fast so wie Weaselby.
Speaker 0: Ein leises Stühnen deutete daraufhin, dass Daphne ihn für die Bemerkung erneut sanft in den Arm geboxt hatte.
Speaker 0: Hermina wollte ihr am liebsten dafür danken und musste schmonzeln.
Speaker 0: Ihre Schulzeit lag schon einige Jahre zurück, dennoch kam es dann und wann immer noch zu vergleichsweise harmlosen Seiten heben zwischen Ron und Draco, obgleich sich ihre Beziehung zueinander deutlich verbessert hatte.
Speaker 0: Beine zeigten bei Gelegenheit zum allgemeinen Missmut ihrer Freunde, dennoch nur allzu oft ihre Unreihe für Seite.
Speaker 0: Unverschämtheit!
Speaker 0: Aber wie auch immer, ich drück dir jedenfalls die Daumen, also zieh nicht so ein Gesicht, als würdest du zur Schlachtbanke führt, okay?
Speaker 0: Vor allem nicht, wo es sich um einen so schönen Anlass handelt.
Speaker 0: Drago murmelte nur irgendetwas Unverständliches, klang dabei eher skeptisch und bedankte sich bei seiner Begleiterin, ehe sie sich mit einer kurzen Umarmung verabschiedeten und darfne ihnen vor dem kleinen Kaffee alleine stehen ließ.
Speaker 0: Er musterte das kleine Etablismo einige Augenblicke lang zögerlich, gab dann aber nach und trat seufzend ein, immer noch nichts ahnend, dass er dabei eine äußerst verwirrte Hermine zurückließ.
Speaker 0: Was hatte das zu bedeuten?
Speaker 0: Wofür musste sie ihn denn die Daumen drücken?
Speaker 0: Unweigerlich musste die junge Hexe an die Zeit während des Krieges zurückdenken, so wie die drag und zugeteilte Rolle, die er darin spielen hatte, und ein mulmiges Gefühl machte sich in ihrer Magen gegend bemerkbar.
Speaker 0: Noch immer quälten ihn Albträume, über die er nur ungern mit jemandem sprach, so gut ihm dies auch tat.
Speaker 0: Es gab weiß Gott genug Dinge, die Hermine selbst, wie viele andere mit angesehen hatte, und nur zu gerne für immer aus ihrem Gedächtnis gelöscht hätte.
Speaker 0: So schmerzhaft es auch war, darüber zu reden, es hatte stets dabei geholfen, sich über diese Erlebnisse jemanden anzuvertrauen, der sie nachvollziehen konnte.
Speaker 0: Das hatte sie überhaupt erst enger zusammengeschweißt.
Speaker 0: Dass ihr Freund sich aber dafür entschied, ihr etwas zu verheimlichen und sich stattdessen Daphne anvertraut hatte, gab ihr Grund zur Besorgnis.
Speaker 0: Hat er es etwas mit seiner Familie zu tun?
Speaker 0: Oder womöglich mit ihr selbst?
Speaker 0: Schluckend näherte sich Hermine dem kleinen Kaffee und versuchte vorsichtig durch das Fenster hineinzuspähen.
Speaker 0: Allzu lange konnte seit der Eröffnung noch nicht vergangen sein, denn die Fensterrahmen sowie die Tür des Lokals waren scheinbar neu, und in einem Rosarton gestrichen worden, welcher einem sofort ins Auge stach, wenn man die Winkelgasse entlang lief.
Speaker 0: Erst an diesem Tag war ihr der Laden aufgefallen.
Speaker 0: Drinnen war die Stube mit lauter kleinen Tischchen und Stühlen vollgestellt.
Speaker 0: Was war es also, das ausgerechnet Draco dazu verleitet hatte, hier einzutreten?
Speaker 0: Dabei mochte er noch nicht einmal die wenigen Cafés mit schlichterer Dekorationen sonderlich, die sie gemeinsam besucht hatten.
Speaker 0: Lange über mögliche Bewegrunde grübeln konnte Hermine nicht.
Speaker 0: Denn im nächsten Augenblick öffnete sich schon die Eingangstür laut mit einem Klingeln und holte sie sofort zurück in die Realität.
Speaker 0: Fast glitt ihr die Tüte mit der Medizin aus der Hand und zu dieser Etappe zur Boden als eine ältere Frau an sie herantrat, die zweifellos hier arbeitete.
Speaker 0: Kann ich dir vielleicht irgendwie helfen, Liebes?
Speaker 0: Raschoss ihr die Schamesröte in die Wangen?
Speaker 0: und Hermine versuchte schnell sich eine plausibel klingende Entschuldigung zurechtzulegen, die nicht danach klang, als hätte sie bis gerade eben noch jemandem nachgestellt.
Speaker 0: Als sie endlich aufsah und genauer in das freundliche Gesicht herangestellten blickte, hielt sie jedoch inne.
Speaker 0: Die etwas untersetzte ältere Frau kam ihr bekannt vor.
Speaker 0: Es war zwar immer noch zu einem Haarknoten frisiert, aber ihr schwarzes Haar war nun von einigen grauen Stränen durchzogen, und um ihre güthigen Augen herum hatten sich mehrere Falten gebildet.
Speaker 0: Auch ohne einen Blick auf das über der Eingangstür prangende Schild zu werfen, erkannte Hermene sie sofort.
Speaker 0: Damals bei ihren Ausflügen nach Hoxmead war sie der Frau mehrmals über den Weg gelaufen.
Speaker 0: Madame Pudifood?
Speaker 0: Das Grinsen eben dieser, wie ich nur kurz einem verwirrten Gesichtsausdruck, bevor sie den Kopf schief legte und wieder schnell in gewohnt unbeschwerte Festtagsstimmung verfiel.
Speaker 0: Fast Jean es so, als könnte sie die Fragen hören, die sich in Hermine's Kopf anhäuften.
Speaker 0: Ganz recht, Herzchen.
Speaker 0: Wir sind uns bereits in Hoxmead begegnet, richtig?
Speaker 0: Erkundigte sie sich, was von der Jüngerin lediglich mit einem zögerlichen Nicken quittiert wurde.
Speaker 0: Tut mir leid, aber es kamen damals jedes Jahr so viele Schüler bei mir vorbei.
Speaker 0: Da fällt es schwer, Gesichter oder Namen im Gedächtnis zu behalten.
Speaker 0: Entschuldigte sich, Madame Pudi.
Speaker 0: fortgrundlos trat er an Hermine heran und tagte sich bei dieser Unter.
Speaker 0: Meine Tochter hat jedenfalls in der Zwischenzeit die Leitung des Teehauses dort übernommen, während ich hierhin expandiert bin.
Speaker 0: Bemerkenswert.
Speaker 0: Hermine hätte die ältere Dame auf den ersten Blick niemals als gastronomisches Geschäftstalent eingeschätzt.
Speaker 0: Während da nicht wichtigere Dinge gewesen, um die sie sich hätte kümmern müssen, hätte sie Madame Pudifood ihre Bewunderung ausgesprochen.
Speaker 0: Allerdings kam sie auch dazu nicht mehr, als sich die ältere in Bewegung setzte und Hermine dadurch unweigerlich mit sich in das kleine Kaffee zog.
Speaker 0: «Verteihung, aber ich denke nicht... Ach, was liebes, winkte die rundlichere Hexe nun ab.
Speaker 0: Nimm es mir nicht übel, aber du siehst etwas unterkühlt aus.
Speaker 0: Wärm dich drinnen erst einmal ein wenig auf.
Speaker 0: Ich bestehe darauf.
Speaker 0: Nur ungern hätte Hermine das Angebot ausgeschlagen, wie sie sich eingestehen musste.
Speaker 0: Mitunter auch deswegen, weil Madame Pudi Fuzzi mit ihrer liebevoll aufdringlichen Art etwas an Molly Weasley erinnerte.
Speaker 0: Die behagliche Wärme, welche die beiden im Inneren des beschaulichen kleinen Lokals empfing, war ebenfalls zu angenehm, um sie ablehnen zu können.
Speaker 0: Der Jüngeren entfuhr ein wohliger Seufzer und für einen Moment, als der Duft frisch gebackener Kekse und heißer Schokolade ihr in die Nase stieg, hatte sie es sich gestattet, den vorweihnachtlichen Stress von sich abfallen zu lassen.
Speaker 0: Langsam kehrte das Gefühl in ihre durchgefrorenen Finger zurück und tatsächlich hatte sie beinahe vergessen, warum sie überhaupt erst hier gewesen war.
Speaker 0: Zumindest so lange, bis sie den Blick in dem sperrlich besuchten Café wandern ließ und ihn erblickte.
Speaker 0: Drako saß im hinteren Teil der gutbeheizten Stube, leicht von ihnen abgewandt und hatte den Kopf auf die Hand gestützt.
Speaker 0: Seinen eigenen Gedanken hinterherhängend, wie es den Anschein machte, denn sonst hätte er sie sofort entdeckt.
Speaker 0: Hermine wurde stocksteif, versuchte sich prompt eine Ausrede einfallen zu lassen, warum sie nun ebenfalls hier eingetroffen war, denn der scharf-sinnigen Madame Pudi-Food war nicht entgangen, wem ihrer Aufmerksamkeit galt.
Speaker 0: Das Grinsen der älteren Hexe wurde breiter, als sie ihren Blick folgte und sie ihm nur auch schon gemeinsam den kleinen Tisch ansteuerten, an dem ihr Freund saß, ehe sie noch Protest anmelden konnte.
Speaker 0: Mehr oder weniger unabsichtig, trämpelte Madame Pudi-Food von hinten den Stuhl Dracos an, als sie sich zusammen durch die engen Tischreien quetschten.
Speaker 0: Generft säufzend drehte sich der Malfoy-Erbe zu ihnen herum, wollte sich zweifellos bei der älteren Frau beschweren, verstummte aber sofort, als er seine Freundin hinter ihr erblickte.
Speaker 0: Graue Augen, geweitet vor Überraschung, starten sie einige Sekunden lang an.
Speaker 0: Und Termine fühlte sich für den Bruchteil einer Sekunde wie damals, als er sie bei ihrer ersten gemeinsamen Verabredung abgeholt hatte.
Speaker 0: Mit geröteten Bangen stand sie unbeholfen da und nahm nur am Rande wahr, wie Madame Pudifood ihr mit einem sanften Klaps auf die Schulter deutete, sich hinzusetzen.
Speaker 0: Sich innerlich verfluchend leistete Hermine der Aufforderung Folge, während Madame Pudifood, gut gelaunt wie ihr und je hinter der Theke verschwand.
Speaker 0: Jetzt war es ohnehin zu spät, noch einen Rückzieher zu machen, so viel Stand fest.
Speaker 0: Selbst Draco schien ihr dies mit seinem nun unbeeindruckten Blick signalisieren zu wollen und hob erwartungsvoll die Augenbrauen.
Speaker 0: Und was das für ein Zufall ist, nicht wahr?
Speaker 0: Stönend legte Hermine die Tüte auf den kleinen Tisch und schlüpfte aus ihrem Wintermantel.
Speaker 0: Die Wärme in der Stube wäre an Landfalls nicht zu ertragen gewesen.
Speaker 0: Draco nahm während der ganzen Zeit die Augen nicht von ihr, was ihr nur zusätzlich das Gefühl gab, dass das hier auf eine Art Verhör hinauslaufen würde.
Speaker 0: Selbst wenn dem so war, sie hatte sich nichts vorzuwerfen.
Speaker 0: Sie war immerhin nicht diejenige, die sich hier merkwürdig verheelt.
Speaker 0: Worer füllst du hinaus?
Speaker 0: Ich mach mir hier nur einen schönen Tag.
Speaker 0: Genauso wie du.
Speaker 0: Das ist doch nicht verboten, oder?
Speaker 0: Ach, wirklich.
Speaker 0: kam die belustigte Frage, sicher, dass du nicht vielleicht gefeuert wurdest?
Speaker 0: Es sollte zwar nur ein Scherz sein, aber als Hermine Leise die Nase hoch zog, verschwand das hochmütige Lächeln von seinem Gesicht und wich einen besorgten Gesichtsausdruck.
Speaker 0: Der starke Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen konnte keinesfalls gesund sein, nicht jetzt, wo sie ohnehin schon gesundheitlich angeschlagen war.
Speaker 0: Kingsley hat mich auf unbestimmter Zeit freigestellt, bis ich wieder vollkommen auf der Höhe bin, gestand sie klein laut.
Speaker 0: In der Zwischenzeit habe ich mir etwas aus der Apotheke geholt.
Speaker 0: Der mittlerweile wieder ernster gewordenen Draco folgte ihrem Fingerzeug und musterte die nicht-sagende braune Papiertüte vor ihm misstrauisch als Schläger.
Speaker 0: ein Fluch darauf.
Speaker 0: So ein durchdringender Blick wanderte erneut hoch zu ihrem Gesicht.
Speaker 0: Warum hast du mir heute Morgen nicht Bescheid gegeben, dass du dich nicht wohl fühlst?
Speaker 0: Du hättest zu Hause bleiben sollen, wenn es dir so schlecht geht und solltest überhaupt nicht hier sein.
Speaker 0: Ich hätte dir die Sachen holen können.
Speaker 0: Entschuldige vielmals, Draco entgegnete sie ihm gespielt reuevoll.
Speaker 0: Ich hätte aber den Eindruck, als hättest du heute einen straffen Terminkalender.
Speaker 0: Vielleicht lag es bloß an den sich langsam zurückmeldenden Kopfschmerzen.
Speaker 0: Vielleicht war es tatsächlich nicht Dracos Absicht gewesen, vorwurfsvoll oder bevormunden zu klingen.
Speaker 0: Irgendwie lief das Gespräch aber definitiv in die vollkommen entgegengesetzte Richtung, die sie sich vorgestellt hatte.
Speaker 0: Sie hatte keinen Grund, sich zurechtfertigen.
Speaker 0: Für sie selbst war es nicht derart seltsam gewesen, in einem gemütlichen, romantisch angehauchten Kaffee gesehen zu werden, welches vielleicht mit einem ticken zu viel Weihnachtstekoration aufwartete.
Speaker 0: Was machst du überhaupt hier?
Speaker 0: Ich habe dich vorhin noch mit Daphne gesehen, legte Hermine schließlich die Karten auf den Tisch, ihre Neugierde ins Unermessliche wachsend.
Speaker 0: Aber das ist irgendwie eine vollkommen untypische Örtlichkeit für dich, nichts für Ungut.
Speaker 0: Ihr Freund verschränkte die Augen verdrehend die Arme vor der Brust, wirkte aber nicht wirklich gekränkt.
Speaker 0: Dennoch neigte Draco hin und wieder gerne zur Theatralik und machte aus einer Mücke einen Elefanten.
Speaker 0: Zuerst spiel und jährste mir hinterher und jetzt versuchste mich zu kränken, lauteten seine Anklagepunkte, aber ihr Hermine sich noch erklären konnte, winkte er gelassen ab.
Speaker 0: Stattdessen wechselte er zu ihrer Verwunderung abrupt das Thema, als er nachdenklich wirkt nach ihrer Handgriff.
Speaker 0: Ich dachte, du magst solche Örtlichkeiten.
Speaker 0: Einige Male blinzelte die junge Frau verwundert, startte ihr gegenüber Sturm an, trieb da jemand Unfug mit ihr und hatte sich mittels vielsaft Tränkes in ihren Freund verwandelt?
Speaker 0: Nein, das war schon wieder ein alberner Gedanke.
Speaker 0: Draco wirkte als erwartete er eine Antwort, doch Madame Pudifood war schneller und stellte mit einem vielsagenden Lächeln einen Teller Kekse sowie einen krug heißes Butterbier für sie ab.
Speaker 0: Einige der bunten kleinen Kicks, Rentiere, waren offensichtlich mit einem Zauber versehen und grünzten sie gut gelaunt vom Tellerrand aus an, zumindest so lange bis der unbeeindruckte Drago nach einem von ihnen Griff und ihm ohne zu zögern den Kopf abbiss.
Speaker 0: Hermine ließ sich dadurch nicht lange ablenken, sah sie stattdessen um und wandte sich schulterzuckend an ihren erwartungsvollen Freund.
Speaker 0: Es ist reizend hier keine Frage, vielleicht ein Hauch zu viel Deko, aber das ist nicht so schlimm.
Speaker 0: Ich verstehe aber trotzdem immer noch nicht, was das damit auf sich hat, dass du hier in der Winkelgasse unterwegs bist.
Speaker 0: Sich elegant die Hände von Krümeln befreiend, legte der junge Malfoy den Kopf schief und suchte kaunt nach der richtigen Antwort.
Speaker 0: Ich war lediglich auf der Suche nach einer angemessenen Lokalität.
Speaker 0: Aber was hattest du denn hier vor?
Speaker 0: Nachdem du in der Apotheke warst, meine ich.
Speaker 0: Schon wieder dieses Spiel.
Speaker 0: Was hat das zu bedeuten?
Speaker 0: angemessener Lokalität?
Speaker 0: angemessen wofür, und warum weicht er bloß immer aus?
Speaker 0: Nach einer Weile machte es endlich Klick, und sie beugte sich unglaublich über den Tisch zu ihm herüber.
Speaker 0: Jetzt sagt mir bloß nicht, du hast mir etwas zu Weihnachten besorgt.
Speaker 0: Scheinbar war die Antwort darauf für Draco so offensichtlich, dass er sie nun anstarnte, als hätte sie den Verstand verloren, vor allem, weil sie anders reagierte, als er es sich vermutlich ausgemalt hatte.
Speaker 0: Und wenn ich dir sage, dass dem so wäre, fragte er, zurückgelehnt und die Hände beschwichtigend erhoben.
Speaker 0: Haust du mir dann wieder eine runter, so wie damals?
Speaker 0: Fast hätte sie bei dieser Erinnerung gelacht, die von dem anderen immer dann wieder ausgegraben wurde, wenn er scheinbar etwas verbrochen hatte.
Speaker 0: Bevor sie den Krug an ihre Lippen führte und einen wohltunenden Schluck ihres warmen Butterbiers nahm, bedachte sie Dragum mit einem amüsierten Blick.
Speaker 0: Das hattest du verdient und das weißt du.
Speaker 0: Du weißt aber doch, ich will nicht, dass du meine Dwegen ein Vermögen auf den Kopf haust.
Speaker 0: Keine Sorge, wurden ihre Bedenken prompt abgewunken.
Speaker 0: Du musste ich dieses Jahr nicht mit der Jagd nach einem Geschenk für mich verrückt machen, wo von mir in der Vergangenheit wohlgemerkt alle gefallen haben.
Speaker 0: Nun war es an Hermine die Augen zu verdrehen, hellhörig war sie trotz allem aber dennoch geworden, was auch ihrem Gegenüber nicht ingangen war.
Speaker 0: Ich meine, ich habe sozusagen dein Geschenk für mich mit besorgt.
Speaker 0: Verständnislos stellte sie den Kug vor sich ab, und musterte ihren sonst so gefassten Freund eingehend, der nun den Blick von ihr abgewandt hatte und stattdessen seine plötzlich so interessant gewordenen Fingernägel studierte, darum bemüht dabei gelassen zu wirken.
Speaker 0: Ehe sie noch den Mund aufmachen konnte, um sich danach zu erkundigen, was es denn war, dass Strakow plötzliche Heimlichtuerei und Unruhe auf den Plan gerufen hatte, nahm Hermina ein Leuchten aus dem Augenwinkel vor.
Speaker 0: Madame Pudifood mit ihrem perfekten Timing hatte sich nicht nehmen lassen, auf die ihr so eigene Art und Weise Festtagsstimmung zu verbreiten und stand fröhlich summend hinter der Theke, den Zauberstab immer noch in einer Hand und sichtlich zufrieden mit ihrem Werk.
Speaker 0: Als sie ihren Kopf hob, fiel der Blick der jungen Hexe dann schließlich auf das Ziel ihres Zaubers.
Speaker 0: Unter der niedrigen hölzernen Decke hingen an einem Balken einige unscheinbar wirkende Ästchen, die von alleine aufblüten, und in einen ansehlichen Mistelzweig verwandelten.
Speaker 0: Kopfschütteln senkte Hermine wieder den Blick und kämpfte vergeblich gegen die in ihren Bangen aufsteigende Rüte an.
Speaker 0: Mit Madame Pudy-Foods Begriff von Subzilität oder Zurückhaltung musste es in etwa genauso weit her sein wie mit Harrys Vorstellung von einem ereignislosen Schuljahr in Hogwarts.
Speaker 0: Erneut griff Drago noch ihre Hand und reuspernte sich, was sie zunächst aufschrecken ließ, bis sie dann den Ausdruck auf seinem Gesicht bemerkte.
Speaker 0: Sonst war er nicht der Typ für öffentliche Zuneigungsbezeugungen, also musste der Malfoy-Erbe heute aus irgendeinem Grund besonders guter Laune sein.
Speaker 0: Ich bitte dich, willst du dich etwa noch bei mir anstecken?
Speaker 0: Schnorben vertretete ich junge Mann die Augen, ließ ich davon nicht abhalten, sich weiter zu seiner Freundin herüberzubeugen.
Speaker 0: Ich bitte dich.
Speaker 0: Nach allem, was geschehen ist, denkst du allen Ernstes, dass mir eine Erkältung etwas ausmachen würde?
Speaker 0: Also schön.
Speaker 0: Denk aber ja nicht, dass ich so schnell locker lassen werde, Draco.
Speaker 0: Käme mir überhaupt nicht in den Sinn, Liebes.
Speaker 0: Hermine versuchte, dem Drang zu widerstehen, bis über beide Ohren zu grinsen.
Speaker 0: Jedoch musste sie einsehen, dass ihr dies nicht gelang.
Speaker 0: Letzten Endes war sie erst, die das Nachsehen hatte und das übertreibende Gejammer eines kranken Malfoys über sich ergehen lassen musste.
Speaker 0: Von dieser Aussicht ließ sie sich aber nicht beirren, als sich endlich weiche Lippen auf die Ehren legten und Wärme sich auch nun in ihrem Inneren ausbreitete, welche nicht durch die beheizte Stube oder heißen Butterbieres bedingt war.
Speaker 0: Genauso wenig, wie sie sich später an den unbeholfenen Versuchen Dragos störte, ihr die patentierte Hühnersuppe ihrer Mutter zu zaubern, damit sie sich rasch wieder erholte.
Speaker 0: oder an der Dramatisierung seiner Symptome, als er kurz darauf unvermeidbar selbst erkrankte.
Speaker 0: Oder daran, zwei Wochen später beim Aufräumen das kleine Schächtelchen vorzufinden, welches er in einer Manteltasche vergessen hatte.
Speaker 0: Immerhin hatte Hermine es doch noch geschafft, ihm und sich selbst an diesem Weihnachten eine unvergleichliche Freude zu bereiten.
Speaker 0: Und das Einzige, was es sie gekostet hatte, war ein kleines, aber bedeutendes Wörtchen.
Speaker 0: Ja, Nox.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zum nächsten Türchen.
Speaker 0: Hab eine wundervolle Adventszeit, deine Jana.
Podbean