Dramione 🐦🔥 Ein unbrechbarer Schwur 1+2/16 - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Was, wenn man plötzlich erfährt dass man nicht die ist die man zu sein scheint? Was, wenn man durch einen vor langer Zeit gesprochenen Schwur auf Leben und Tod an eine Person gebunden ist? Und was, wenn diese Person vielleicht ganz anders ist als gedacht?
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🪄 Autor*in: Sanna2907 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/61f991a0000b29fa23e17bda/9/Ein-unbrechbarer-Schwur
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Ihr Lieben, nachdem es jetzt so viele Wandshots gab, Und dass auch im Adventskalender sehr viele Wandshots geben wird, gibt es jetzt noch eine kurze längere Geschichte.
Speaker 0: Und zwar eine Dromini von Sanna-.
Speaker 0: Ich bin gespannt, wie ihr sie findet.
Speaker 0: Schreibt mir das sehr gerne unten in die Kommentare und vergesst auch nicht den Emoji of the Day ein Pferd.
Speaker 0: Und jetzt viel Spaß mit ein unbrechbarer Schwur pro Lok.
Speaker 0: Immer wenn Lucius Malfoy eine Verabredung mit einem anderen Todesser wahrnehmen musste, hatte er ein ungutes Gefühl.
Speaker 0: Natürlich vertrat er die Ansichten des dunklen Lords und doch war ihn die Treue seiner neuen Freunde zu ihrem Herrn manches Mal gar zu fanatisch.
Speaker 0: Auch an diesem Morgen wollte ihm sein Frühstück nicht recht schmecken, hatte doch Evan Rossier ihn zu sich eingeladen und die Dringlichkeit dieses Besuchs allzu deutlich gemacht.
Speaker 0: Lucius schuldete dem kompromisslosen Anhänger Voldemorts noch einen Gefallen, hatte er doch einige Fehler in seiner Anfangszeit unter den Todessern für ihn unter den Tisch fallen lassen.
Speaker 0: Fehler, für die er sich andernfalls vor dem dunklen Lord hätte schrecklich verantworten müssen.
Speaker 0: Besorgt und liebevoll sah er zu seiner jungen Ehefrau hinüber, die ihm ziemlich blass gegenüber saß.
Speaker 0: Nazissa würde im Frühsommer ihr erstes Kind zur Welt bringen und hatte mit Morgenübelkeit zu kämpfen.
Speaker 0: Alles in Ordnung, Liebes, hast du den Trank genommen, den Severus für dich gebracht hat.
Speaker 0: Die junge Hexe erwiderte sein Aufmunterndes Schlechen ebenso liebevoll.
Speaker 0: Es geht schon Lucius.
Speaker 0: Ich kann das Baby jetzt gelegentlich spüren.
Speaker 0: Schnell griff er nach ihrer Hand und drückte diese zeitlich.
Speaker 0: Ich muss gleich kurz weg, mein Schatz, aber heute Abend machen wir es uns gemütlich.
Speaker 0: Vielleicht begrüßt der Kleiner dann auch seinen Daddy.
Speaker 0: Warum denkst du, dass es ein Junge wird?
Speaker 0: Ich denke es nicht, ich bin sicher.
Speaker 0: Unser Sohn.
Speaker 0: Seine Frau lachte leise und trank einen Schluck Tee, ehe ihr Blick ihn wieder eindringlich traf.
Speaker 0: Wo gehst du hin, Lucius?
Speaker 0: Der junge Zauberer beschloss zu lügen, etwas, das er sicher nicht gerne tat.
Speaker 0: Allerdings blieb ihm keine andere Wahl, war es doch besser, wenn Erzisser so wenig wusste wie möglich.
Speaker 0: Ich, ich habe Termine in der Stadt.
Speaker 0: Schnell stand sie auf und schlang ihre Arme um seinen Hals.
Speaker 0: Pass bitte auf dich auf.
Speaker 0: Denk an mich und an das Baby.
Speaker 0: Natürlich, das weißt du doch.
Speaker 0: Wie eine stumme Mahnung begann das Mal an seinem Linken, unterarm leicht zu pochen, und er legte schnell seine rechte Hand darauf.
Speaker 0: Schmerzt es noch, Lychus?
Speaker 0: Nein, nicht mehr so wie am Anfang.
Speaker 0: Meinst du, es war die richtige Entscheidung, sich ihm anzuschließen?
Speaker 0: Lychus schüttelte beinahe ihre Arme ab, verließ den Tisch und blieb ihr so eine Antwort schuldig.
Speaker 0: Tatsächlich war er selber nicht mehr sicher, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte, für sich, Narcissa und das Baby.
Speaker 0: Narcissa war ihm in die Eingangshalle nachgeeilt und sah mit verschränkten Armen dabei zu, wie er von einer Elfe seinen Umhang annahm.
Speaker 0: Eine ihrer so zärtlichen Hände lag beschützend auf ihrem leicht gewölbten Bauch.
Speaker 0: Mit einem Mal wurde ihm bewusst, wie sehr er diese Frau liebte und wie viel Glück er hatte, die Erlaubnis erhalten zu haben, sie heiraten zu dürfen.
Speaker 0: Ich werde nicht lange fort sein.
Speaker 0: Ich... Ich liebe dich zu sie, rastrat er auf sie zu und zog die kleinere Frau in seine Arme, ein sanfter Kustraf erst ihren Scheitel und als sie zu ihm aufsah ihren Mund.
Speaker 0: Bitte lass uns nicht allein Lüsches, denn ich, nein, wir, lieben und brauchen dich ebenfalls.
Speaker 0: Er lächelte warm, ließ sie los und verschwand in Dunkelheit und Schnee treiben.
Speaker 0: Das große Anwesen der Familie Rosier lag bei seiner Ankunft in völliger Dunkelheit.
Speaker 0: Eine Tatsache, die Lucius zunächst verwunderte und dann ängstigte.
Speaker 0: Warum sollte er in ein anscheinend verlassenes Haus kommen?
Speaker 0: Er überwand sich, die wenigen Stufen zur Haustür hinaufzugehen und betätigte den alten Türklapfer.
Speaker 0: der Dumpf im Inneren Widerhalte.
Speaker 0: Nach wenigen Minuten erschien eine Elfe und verbeugte sich tief vor ihm.
Speaker 0: Sie müssen Mr.
Speaker 0: Malfoy sein, der Master kann sie leider nicht begrüßen, es geht ihm sehr schlecht.
Speaker 0: Warum bittet er mich dann hierher?
Speaker 0: Tini soll sie zu ihm führen, er wird ihnen alles erklären.
Speaker 0: Lyschus folgte der Elfe durch die dunklen Räume und vernahm plötzlich deutlich das Schrein eines Zeuglings.
Speaker 0: Ein Baby.
Speaker 0: Ja, Herr, die Tochter des Masters, sie ist beinahe fünf Monate alt.
Speaker 0: Seit dem Tod ihrer Mutter und der Krankheit unseres Masters kümmern wir uns um sie.
Speaker 0: Ihr kümmert euch um das Baby?
Speaker 0: Ja, Herr, wie ich sagte, ihre Mutter starb, als sie zur Welt kam.
Speaker 0: Lyschus schauberte.
Speaker 0: mochte sich nicht ausmalen, wie es wäre, nach Zisser zu verlieren.
Speaker 0: Schon jetzt stand die alte Wiege der Familie in ihrem Schlafzimmer und wartete geduldig auf ihren neuen Bewohner.
Speaker 0: Niemals würde er die Betreuung seines Kindes ausschließlich den Elfen überlassen.
Speaker 0: Wie schlecht mochte es seinem Gastgeber gehen?
Speaker 0: Diese Frage beantwortete sich von selber, als er den Raum betrat, vor den die Elfe ihn geführt hatte.
Speaker 0: Der ihnen gut bekannte Mann in seinem Alter lag im Bett.
Speaker 0: Dabei erinnerte er ihn frappierend an seinen vor wenigen Monaten verstorbenen Großvater.
Speaker 0: Evan Rosier sah aus wie ein Greis, was gelettartig dünn und atmete nur mühsam.
Speaker 0: Ah, Lucius, wie schön, dass du gekommen bist.
Speaker 0: Evan, du siehst nicht gut aus.
Speaker 0: Es geht mir auch nicht gut, Lucius.
Speaker 0: Der andere Zauberer hustete anhaltend, und braucht eine Weile, bevor er wieder in der Lage war zu sprechen.
Speaker 0: Das ist was denjenigen passiert, die im Dienste des Lords Fehler machen.
Speaker 0: Das ist, wovor ich dich bewahrt habe.
Speaker 0: Es ist ein Fluchelisches, der mich tötet, langsam, wahlvoll und gründlich.
Speaker 0: Man kann nichts tun?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Und ich verdiene, was ich leide.
Speaker 0: Wer für den Lord hätt ich ist, dem dürfen keine Fehler unterlaufen.
Speaker 0: Aber, aber da ist meine Tochter und das, was mit ihr geschehen soll.
Speaker 0: Wieder hustete der Mann im Bett und gab lüsches Zeit zu antworten.
Speaker 0: Ist das Baby auch betroffen?
Speaker 0: Merlin sei dank noch nicht, aber wenn ich nicht mehr da bin und der Lord von ihr erfährt, wird es ihr schlechter gehen.
Speaker 0: Ich Ich habe das von deiner Frau gehört, das tut mir leid.
Speaker 0: Rosier fuhr sich mit seiner beinahes gelettierten Hand über die Augen.
Speaker 0: Sie, sie hat die Entbindung nicht überstanden, und ich war schon zu schwach, um sie ins Mungus zu bringen.
Speaker 0: Lüschus schwieg, wusste nicht, was er sagen sollte.
Speaker 0: Mühsam setzte sich der Kranke nun auf, sah seinen Gast flehend an.
Speaker 0: Du schuldest mir noch einen gefallen, Lüschus.
Speaker 0: Bring sie in Sicherheit, wenn ich nicht mehr bin.
Speaker 0: Sorge dafür, dass der dunkler Lord sie nicht findet.
Speaker 0: Schwöre es.
Speaker 0: Evan, wie soll ich das bitte machen?
Speaker 0: Wir bekommen demnächst selbst ein Kind.
Speaker 0: Du musst sie nicht behalten.
Speaker 0: Bring sie nur weit fort von all dem.
Speaker 0: Das bist du mir schuldig.
Speaker 0: Sonst verrate ich auf dem Sterbebett, welchen Fehler du begangen hast.
Speaker 0: Lucius zuckte zusammen, dachte an Azissa, die ihm vertraute, an das Baby in ihrem Bauch.
Speaker 0: Nichts und niemand sollte seine Familie in Gefahr bringen.
Speaker 0: Gut, gut, ich werde es machen, bitte verrate mich nicht, ich, ich mache alles, das schwierig dir.
Speaker 0: Lüschuss sah in den Augen seines Gegenübers, dass er so leicht nicht davon kommen würde.
Speaker 0: Ich will, dass wir einen nicht so brechenden Schwur vollziehen, zu meinen Bedingungen, den ich möchte, mein Kind versorgt wissen.
Speaker 0: Was um Merlins Willen willst du?
Speaker 0: Ich will.
Speaker 0: dass du schwärst, meine Tochter vor dem dunklen Lord in Sicherheit zu bringen, und auch, dass du sie mit deinem Kind sollte es ein Sohn werden verheiratest, wenn beide zwanzig Jahre alt sind.
Speaker 0: Ihr seid reich, und Hermine wäre mit dieser Heirat abgesichert.
Speaker 0: Aber das geht doch nicht so einfach.
Speaker 0: Was, wenn sie einander nicht mögen oder einander nicht heiraten wollen?
Speaker 0: Unsinn, Lucius.
Speaker 0: Du weißt, dass das in unseren Kreisen keine Rolle spielt.
Speaker 0: Also, gehst du darauf ein?
Speaker 0: Oder soll ich ein Pergament an den dunklen Laut schicken?
Speaker 0: Angst.
Speaker 0: Lucius hatte mit einem Mal furchtbare Angst, um die, die er liebte.
Speaker 0: Bitte, ich mache alles.
Speaker 0: Der Mann spuckte etwas Blut in ein Taschentuch.
Speaker 0: Gut, das wollte ich hören.
Speaker 0: Tini, die Elfe ploppte auf.
Speaker 0: Ja, Master?
Speaker 0: Geh und hole Mr.
Speaker 0: Listrange hierher, wir brauchen ihn.
Speaker 0: Die Elfe ging und kam wenig später mit Rodolfus Listrange zurück, der sich löstern die Hände rieb.
Speaker 0: Guten Tag, alleseits.
Speaker 0: Was hört man, ein nicht zu brechen der Schwur?
Speaker 0: Nun denn, ich bin soweit.
Speaker 0: Lycius kniete sich vor das Bett, ihm war übel.
Speaker 0: Alles in seinem Kopf drehte sich.
Speaker 0: Er musste Nazissa und das Baby schützen, und so griff er nach Rosiers Spindeldürm unterarm.
Speaker 0: Ich, Lucius Malfoy, schwöre, Evan Rosiers Tochter vor dem dunklen Lot zu schützen, und in ihrem zwanzigsten Lebensjahr mit meinem Kind sollte ich einen Sohn bekommen zu verheiraten.
Speaker 0: Ich, Evan Rosiers, stimme dem zu und verfüge das nach meinem Tod der Schwur auf meine Tochter, genau wie bei Lucius Malfoy's Ableben auf einen eventuellen Sohn der Familie Malfoy übergeht.
Speaker 0: Eine Flamme züngelte aus dem Zauberstab des dritten Todessers, umschlang ihrer Unterarme, und Lucius Schloss ergeben die Augen.
Speaker 0: Er war gefangen.
Speaker 0: Auch sein Selbstmord würde seinen eventuellen Sohn nicht von all dem befreien.
Speaker 0: Schnell stand er auf und floh beinahe aus dem Krankenzimmer.
Speaker 0: Die Äfer begleitete ihn zur Tür.
Speaker 0: Tini wird kommen und Mr.
Speaker 0: Malfoy holen, wenn es soweit ist.
Speaker 0: Lucius nickte knapp und apparierte auf dem schnellsten Weg nach Hause.
Speaker 0: An diesem Abend wollte er Nazissa überhaupt nicht mehr loslassen, um Schloss mit seinen Händen schützend ihren Bauch.
Speaker 0: Die zarten Bewegungen seines Kindes ließen ihn die Schrecken des Tages beinahe vergessen.
Speaker 0: Nur wenige Wochen später aber erschien, wie versprochen, die kleine Elfe im Mainer.
Speaker 0: Merlin sei dankbar, es spielte am Abend und Nazissa schlief bereits.
Speaker 0: Er schrocken fuhr Lychus aus dem Sessel auf und ließ das Buch fallen, in dem er gelesen hatte.
Speaker 0: Es ist so weit, Mr.
Speaker 0: Malfoy, der Master ist tot.
Speaker 0: Der junge Zauberer war vorbereitet, hatte recherchiert und sich einen Plan zurechtgelegt.
Speaker 0: Er würde das kleine Mädchen dort unterbringen, wo der dunkle Lord sicher nicht suchen würde, bei absoluten Muggeln.
Speaker 0: Er hatte die Familie gründlich ausgesucht, denn sie würde für viele Jahre seine zukünftige Schwiegertochter beherbergen.
Speaker 0: Mittlerweile war klar, dass Nazissa einen Jungen zur Welt bringen würde, eine Tatsache, die ihn eine Untersuchung im Mungus unabänderlich bestätigt hatte.
Speaker 0: Hermine würde in einem hübschen Londoner Vorort aufwachsen, bevor sie ohne Zweifel zu ihrem elften Geburtstag einen magischen Brief bekommen würde.
Speaker 0: Die Grangers waren Zahnärzte, eigentlich ganz nett und nicht arm.
Speaker 0: Ein kleiner Gedächtnis Zauber würde ausreichen, sie in dem Glauben zu lassen, eine Tochter zu haben.
Speaker 0: Und so wurde in einer stürmischen Aprilnacht aus Hermine Jean-Rosier Hermine Jean Granger.
Speaker 0: Wieder nur Wochen später ließ ein weiteres freudiges Ereignis Lychus das kleine Mädchen beinahe vergessen.
Speaker 0: In einer gewittrigen Nacht Anfang Juni wurde sein Sohn geboren, ein wunderschöner Junge, der den Namen Dragway erhielt.
Speaker 0: In diesem Augenblick war Lychus sich sicher richtig gehandelt zu haben, nicht ahnend, was noch kommen würde.
Speaker 0: Kapitel I. Draco Malfoy wachte an seinem zwanzigsten Geburtstag früh auf und blieb einige Minuten bewegungslos in seinem Bett liegen.
Speaker 0: Wie jeden Tag durchflutete ihn, Erleichterungen zu Hause aufwachen zu dürfen und nicht mehr den kalten Steinboden einer Gefängniszelle unter seinem Rücken zu spüren.
Speaker 0: Wie auch seine Eltern hatte er einige Wochen nach dem Krieg in Askerbahn eingesessen.
Speaker 0: Seine große schlanke Hand fuhr an der Seite seines Halses entlang, den nun, wie bei seinem Vater, das Tattoo seiner Heftlingsnummer entstellte.
Speaker 0: Beinahe einem Ritual folgend tastete er anschließend nach dem dunklen Mal auf seinem linken Unterarm.
Speaker 0: Als wäre all das nicht genug, zierte er zwei Wochen ein großer Phönix seinen Rücken.
Speaker 0: Dieser streckte die Flügel aus und flog der Sonne entgegen.
Speaker 0: Sehr zum Missfallen seiner Mutter war dieses Kunstwerk auf seiner Haut selbst gewählt und der junge Zauberer war sehr stolz, sich dazu entschieden zu haben.
Speaker 0: Der Phönix offenbarte wie seine Pläne für die Nähere und weitere Zukunft haussahen.
Speaker 0: Drucker war fest entschlossen, den Namen mal voll wieder zu etwas Gutem werden zu lassen, wie ein Phönix, der aus seiner Asche neu entsteht.
Speaker 0: Er lächelte zufrieden, stand aus seinem Bett auf und ging nackt in das angrenzende Bad.
Speaker 0: Nach einer kurzen Dusche betrachtete er sich kritisch im Spiegel, denn es hatte einige Zeit gebraucht, um nach dem Gefängnis wieder in Form zu kommen.
Speaker 0: Reiten war dabei eine große Hilfe gewesen, aber nicht etwa auf normalen Pferden.
Speaker 0: Mittlerweile verbrachte er viel Zeit in den großen Stellen der Familie, die eine eindrucksvolle Apraxana-Zucht beherbergten.
Speaker 0: Auch jetzt schlüpfte er in Pullover, Jeans und Reitstiefel, um noch vor dem Frühstück bei den Tieren nach dem Rechten zu sehen.
Speaker 0: Seine Basecap-Aufsetzen ging erleise durch den Flur, um seine Eltern nicht zu wecken.
Speaker 0: Später gäbe es ein Geburtstagsfrühstück und im Anschluss ein Gespräch, um das sein Vater ihn sehr ernst gebeten hatte.
Speaker 0: Über den riesigen Parkanlagen des Mainer ging gerade die Sonne auf, Und für einen Augenblick hielt Draco genießend sein Gesicht in die bereits wärmenden Strahlen.
Speaker 0: Die bei der Familie angestellten Zwerge waren schon emsig bei der Arbeit und verbeugten sich tief, als Draco den Stall betrat.
Speaker 0: Guten Morgen, Master.
Speaker 0: Guten Morgen.
Speaker 0: Ist alles in Ordnung?
Speaker 0: Natürlich, Master.
Speaker 0: Alle Tiere sind wohl auf, bereits gefüttert und geputzt.
Speaker 0: Sehr schön.
Speaker 0: Bitte macht Thor bereit.
Speaker 0: Ich möchte gleich noch ausreiten.
Speaker 0: Selbstverständlich.
Speaker 0: Schnell ging der junge Zauberer in den Boxen vorbei, um seinen besonderen Liebling zu begrüßen.
Speaker 0: Tor war der gigantische Zuchtengst der Herde, wahnsinnig wild, und Draco treu ergeben.
Speaker 0: Dieser blieb vor der Box des Riesenstehen, sprach leise und sanft mit ihm.
Speaker 0: – Guten Morgen, mein großer.
Speaker 0: Gleich geht es raus.
Speaker 0: Hast du Lust?
Speaker 0: Denn heute ist mein Geburtstag.
Speaker 0: Als würde er jedes Wort verstehen, neigte der Hengst den Kopf und schnupperte vorsichtig an seinem Herrn.
Speaker 0: Zärtlich stricht Draco ihm über das Samtene Maul.
Speaker 0: So ist es recht.
Speaker 0: Gleich bringe ich dir einen schönen Apfel mit.
Speaker 0: Das Tier schnaubte und wandte sich dann wieder ab, um das von den Zwergen gebrachte Futter zu fressen.
Speaker 0: Auch der junge Zauberer ging wieder ins Haus, wo er im Esszimmer bereits seine Mutter antraf.
Speaker 0: Guten Morgen, Mutter.
Speaker 0: Guten Morgen, mein Schatz, und alles Liebe zum Geburtstag.
Speaker 0: Narcissa trat mit geschmeidigen Bewegungen auf ihn zu und schloss ihre Armo um ihn.
Speaker 0: Er erwiderte die Umarmung und legte sein Kinn für einen Augenblick auf ihrem Scheitel ab.
Speaker 0: Ist Vater auch schon wach?
Speaker 0: Und ob ich das bin?
Speaker 0: Alles Gute zum Geburtstag, Draco.
Speaker 0: Auch Lüschst vertrat nun das Esszimmer, beschränkte sich aber damit, seinem Sohn kurz eine Hand auf die Schulter zu legen.
Speaker 0: Dann nahm er am Tischplatz und rief nach den Elfen.
Speaker 0: Bald saß die Familie bei einem üppigen Frühstück, denn am Geburtstag des jungen Herrn trugen die Elfen auf, was Küche und Keller hergaben.
Speaker 0: Erst nach seinem zweiten Brötchen räuspert er sich Lucius.
Speaker 0: Möchtest du gleich noch raus, Draco?
Speaker 0: Ja, ich möchte Tor bewegen und eine Weile herumfliegen.
Speaker 0: Bitte denke an unser Gespräch vorher.
Speaker 0: Es ist wirklich wichtig und duldet keinen Aufschub.
Speaker 0: Vater, wenn das so ein Vater-Sohn-Ding wird, ist das rechtlich spät dafür.
Speaker 0: Draco grinst du seinen Vater unverschämt an und erschrak beinahe über dessen ernst das Gesicht.
Speaker 0: Das ist es sicher nicht, Draco.
Speaker 0: Es geht vielmehr um deine nähere und weitere Zukunft.
Speaker 0: Unruh sei der junge Zauberer zu seiner Mutter hinüber, die scheinbar ungerührt auf ihren Teller hinunter sah.
Speaker 0: Auch sie schien ihm nicht erklären zu wollen, was das zu bedeuten hatte.
Speaker 0: Nach dem Essen folgte er darum seinem Vater schnell in dessen Büro und schloss die Tür hinter sich.
Speaker 0: Also, Schluss mit dem Rätselraten.
Speaker 0: Und was geht das Vater?
Speaker 0: Lysius deutete auf einen Sessel.
Speaker 0: Setz dich bitte.
Speaker 0: Draco nahm Platz und sah seinen Vater herausfordernd, aber auch neugierig an.
Speaker 0: Draco, heute an deinem zwanzigsten Geburtstag wird sich einiges für dich ändern.
Speaker 0: Da deine Mutter und ich nur das Beste für dich wollen, ist es nun an der Zeit dein Leben in... naja, in geregelte Bahnen zu lenken.
Speaker 0: Um es kurz zu machen, du wirst heiraten, und wir wissen auch schon wen.
Speaker 0: Der junge Zauberer sprang aus einem Sessel auf.
Speaker 0: Bitte, was soll ich?
Speaker 0: Oh, aber ganz sicher nicht.
Speaker 0: Wen soll ich denn heiraten?
Speaker 0: Etwa eine dieser dummen Puten aus diesen vermeintlich hochherrschaftlichen Familien?
Speaker 0: Wüten liefer im Zimmer auf und ab, sah vor seinem inneren Auge eine junge Hexe, die ihm wieder kognitiv noch irgendwie anders würde folgen können.
Speaker 0: Sein Vater nahm nun hinter seinem schreibtisch Platz und griff halssuchend nach der Tischkante.
Speaker 0: Es ist ganz anders, wie du denkst, Draco.
Speaker 0: Na dann los, erzähl es mir, wie es ist.
Speaker 0: Und Lycius erzählte, ließ nichts aus, offenbarte seinem Sohn, was er hatte tun müssen.
Speaker 0: Erklärte ihm, dass sogar nach seinem Tod der Schwur seine Gültigkeit nicht verlieren würde, sondern viel mehr einfach auf Drago übergehen würde.
Speaker 0: Nur den Namen der zukünftigen Braut nannte er nicht, aber sein Sohn ließ ihn nicht davonkommen.
Speaker 0: Wer?
Speaker 0: Wer ist es?
Speaker 0: Wen soll ich heiraten?
Speaker 0: Die Tochter von Evan Rosier.
Speaker 0: Ich habe sie damals beim Muggeln untergebracht, unter neuem Namen, um sie wie versprochen zu schützen.
Speaker 0: Kenne ich sie?
Speaker 0: Lucius nickte und wappnete sich.
Speaker 0: Du kennst sie gut und auch wieder nicht.
Speaker 0: Sie war in der Schule in deinem Jahrgang, auch wenn ich nie gedacht hätte, dass Evans Tochter Gryffindor zugeteilt werden könnte.
Speaker 0: Ihr werdet euch nach allem, was passiert ist, Mühe geben müssen, miteinander auszukommen.
Speaker 0: Dragow ließ sich schwer wieder in den Sessel fallen und fauchte seinen Vater wütend an.
Speaker 0: Wie ist ihr verdammter Name?
Speaker 0: Granger.
Speaker 0: Hermine Granger.
Speaker 0: Die nun folgende Stille war beinahe ergreifbar, und Lucius konnte dabei zuschauen, wie das Gesicht seines Sohnes alle Farbe verlor.
Speaker 0: Dragos erste Frage nach dieser Offenbarung wunderte ihn jedoch.
Speaker 0: Weiß sie es?
Speaker 0: Der ältere Zauberer hatte mit Abwehr gerechnet, sogar mit offener Ablehnung.
Speaker 0: Die beinahe besorgt klingenden Worte seines Sohnes brachten ihn völlig aus dem Konzept.
Speaker 0: Tja, sie erfährt es gerade im Ministerium.
Speaker 0: Der Minister hat mich kontaktiert.
Speaker 0: Er ist bei der Recherche nach den Muggeln, die sie aufgezogen haben, irgendwie darauf gestoßen.
Speaker 0: Miss Granger hat nach ihnen gesucht, um ihre Gedächtnisse wiederherzustellen.
Speaker 0: Das wird sie sich nicht einfach gefallen lassen, Vater.
Speaker 0: Aber es erklärt auch ihre Brillianz, was die Magie betrifft.
Speaker 0: Draco, du weißt, dass das Unsinn ist, auch zwei Muggel können.
Speaker 0: Draco gelang ein schiefes Grinsen, dann schüttelte er ernährgest in Kopf.
Speaker 0: Nicht so eine Hexe, wie sie es ist.
Speaker 0: Was ist mit Wiesli?
Speaker 0: Ich kann ihm doch nicht einfach die Frau wegnehmen.
Speaker 0: Obwohl, Draco.
Speaker 0: Natürlich nicht.
Speaker 0: Shacklebolt hat mir berichtet, dass die beiden sich getrennt haben.
Speaker 0: Eine glückliche Fügung, denn heiraten müsst ihr auch, wenn es diese Beziehung noch gäbe.
Speaker 0: Ich habe sie vor heute Abend zum Essen eingeladen.
Speaker 0: Der Minister wird sie hierher begleiten.
Speaker 0: Heute Abend schon?
Speaker 0: Vater, ich muss nachdenken.
Speaker 0: Bitte gib mir etwas Zeit, mich an den Gedanken zu gewöhnen.
Speaker 0: Ich bin draußen.
Speaker 0: Damit rannte er beinahe nach draußen, schwang sich auf seinen Hengst und gab diesen die Spuren.
Speaker 0: Erst als sie gemächtlich durch den hellen Vormittagshimmel flogen, schaffte er es, einen klaren Gedanken zu fassen.
Speaker 0: Hermine Granger, das musste er zugeben, war bei Weitem nicht die schlechteste Option.
Speaker 0: Sie war intelligent, schien ein großes Herz zu haben und sah so vieler wusste ganz annehmbar aus.
Speaker 0: Trotzdem würde sie sich wahrscheinlich mit Händen und Füßen gegen all das wehren.
Speaker 0: Er schöpft legte er seinen Kopf auf dem Hals seines Hengstes ab.
Speaker 0: Sie wird Amor laufen, Tor, einfach Amor laufen, und sie will uns sicher nicht heiraten.
Speaker 0: Kannst du dir das
Speaker 0: vorstellen?".
Speaker 0: Er lachte leise und beschloss sie an diesem Abend auf Herz und Nieren zu prüfen.
Speaker 0: Daneben benehmen, würde er sich völlig daneben benehmen.
Speaker 0: Kapitel II.
Speaker 0: Während Drako am Himmel dahin flog, betrat Hermine aufgeregt das Ministerium.
Speaker 0: Natürlich war sie nicht alleine gekommen und mehr als froh, ihre beste Freundin Genie wie schon so oft an ihrer Seite zu wissen.
Speaker 0: Der Brief den Kingsley Shacklebold, ihr mit einer Express-Eule, hat dazukommen lassen und klang sehr ernst.
Speaker 0: Er bestand darauf, sie persönlich in seinem Büro zu begrüßen, hatte aber nichts weiter verraten.
Speaker 0: Die junge Hexe hoffte, dass es endlich brauchbare Neuigkeiten zu ihren Eltern gab und vielleicht sogar einen Weg, die Gedächtnisse der beiden wieder herzustellen.
Speaker 0: Gemeinsam betraten die jungen Frauen die rote Telefonzelle.
Speaker 0: Herzlich willkommen im Ministerium für Zauberei.
Speaker 0: Was ist der Grund ihres Besuchs?
Speaker 0: Mein Name ist Hermine Granger.
Speaker 0: Ich bin um zehn mit dem Minister verabredet.
Speaker 0: Miss Weasley begleitet mich.
Speaker 0: In Ordnung, bitte befestigen Sie die Besucherausweise an Ihrer Kleidung.
Speaker 0: Rumpelt verschwand das Häuschen im Boden und wenige Minuten später lag das eindrucksvolle Atrium vor Ihnen.
Speaker 0: Soll ich mit Ihnen einkommen?
Speaker 0: Wenn du alleine mit ihm sprechen möchtest, warte ich hier.
Speaker 0: Hermine griff Halssuchend nach dem Arm der rothaarigen Hexe und sah diese Beine flehendlich an.
Speaker 0: Nein, bitte komm mit, ich weiß doch nicht, was er mir sagen möchte, da kann ich Unterstützung gut gebrauchen.
Speaker 0: Ihre Freundin nickte, und bald standen sie vor der imposanten Büro-Tür des Ministers.
Speaker 0: Zerkraft klopfte Hermine an, und nur Sekunden später ertönte Kingsley's tiefe Stimme aus dem Inneren.
Speaker 0: Herr Reinh.
Speaker 0: Sie betraten den eleganten Raum, wo der große Mann ihnen bereits entgegenalte.
Speaker 0: Hermine, willkommen, schön, dass du so schnell kommen konntest.
Speaker 0: Hallo, Genie, bitte setzt euch doch.
Speaker 0: Er deutet auf eine bequeme Sitzecke und nahm dann ebenfalls gegenüber der Hexenplatz.
Speaker 0: Darf ich euch etwas anbieten, Kaffee, Tee oder etwas anderes?
Speaker 0: Während eine Elfe die Gäste mit Kaffee bewirtete, sah der Minister Hermine bedeutungsvoll an.
Speaker 0: Ich möchte dich nicht lange auf die Folter spannen.
Speaker 0: Leider haben wir Mr.
Speaker 0: und Mrs.
Speaker 0: Granger nicht ausfindig machen können.
Speaker 0: Und doch haben wir deine Eltern gefunden.
Speaker 0: Hermine sah ihn verständnislos an und auch Genieschen verwirrt.
Speaker 0: Wie meinst du das Kingsley?
Speaker 0: Der Minister beschloss, dass es das Beste sein musste, gleich die ganze Wahrheit zu erläutern.
Speaker 0: Hermine war einfach zu intelligent, um sie lange im Unklaren zu lassen.
Speaker 0: Es ist gut, dass du Ginny bei dir hast, denn du musst jetzt sehr stark sein.
Speaker 0: Wir haben, und es besteht sicher kein Irrtum, herausgefunden, dass deine Eltern nicht deine Eltern sind.
Speaker 0: Du bist dort aufgewachsen, aber nicht geboren.
Speaker 0: Fassungslosigkeit breitete sich auf Hermines Gesicht aus und sie schüttelte energisch den Kopf.
Speaker 0: Aber das kann doch nicht sein, ich bin ganz sicher, dass sie meine Eltern sind.
Speaker 0: Kingsley, es gibt Fotos von mir, die nur Minuten nach meiner Geburt gemacht wurden, in den Armen meiner Mutter.
Speaker 0: Kingsley stand auf, trat um den Tisch herum und nahmen Hermines anderer Seite Platz.
Speaker 0: Es gibt einen Grund, warum es diese Aufnahmen gibt.
Speaker 0: Sie sind absolut magisch.
Speaker 0: Ein Zauberer hat sie gemacht, um den Gedächtnis Zauber, dem die Grangers unter Lagens untermauern.
Speaker 0: Hermine, es besteht kein Zweifel.
Speaker 0: Die junge Hexe schlug ihre Hände vor das Gesicht, schluchte mit einem Mal haltlos und ließ sich in die Arme ihrer besten Freundin ziehen.
Speaker 0: Jenny behielt einen kühlen Kopf und bat den Minister, darum einige Minuten hinauszugehen, um Hermine die Möglichkeit zu geben, sich zu fassen.
Speaker 0: Kingsley ging und Hermine brach zunächst völlig zusammen.
Speaker 0: Erst nach Minuten fand sie die Kraft, sich aufzusetzen und ihre Freundin beinahe panisch anzusehen.
Speaker 0: Weißt du, was das Schlimmste ist, Jenny?
Speaker 0: Ich habe es immer irgendwie geahnt.
Speaker 0: Du meinst, dass deine Eltern nicht deine richtigen Eltern sind?
Speaker 0: Ja, so oder etwas Ähnliches.
Speaker 0: Ich muss wissen, wer ich wirklich bin.
Speaker 0: Ich muss einfach.
Speaker 0: Als wäre das sein Stichwort, erschien Schäkelbold wieder in seinem Büro.
Speaker 0: Geht es einigermaßen, Hermine?
Speaker 0: Es ist natürlich ein Schock, aber ich möchte unbedingt wissen, wer ich wirklich bin.
Speaker 0: Das kann ich verstehen.
Speaker 0: Warte einen Augenblick.
Speaker 0: Er holte eine Mappe von seinem Schreibtisch und legte diese zunächst auf dem Tisch ab.
Speaker 0: Du bist am neunzehnten September, neunzehntneunundsiebzig, als Tochter von Evan und Jalot Razia auf die Welt gekommen.
Speaker 0: Deine Mutter starb bei der Entbindung.
Speaker 0: Das ist sie.
Speaker 0: Das Foto, das er nun der Mappe entnahm, zeigte eine junge Frau, die lächend in die Kamera winkte.
Speaker 0: Ihre Ähnlichkeit mit Hermine war so frappierend, dass Ginny überrascht aufschrie.
Speaker 0: Hermine aber nahm das Bild, strich sanft mit dem Finger darüber.
Speaker 0: Darf ich es behalten?
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Das hier ist dein Vater.
Speaker 0: Er starb fünf Monate nach deiner Geburt an einem schleichenden Fluch, mit dem Voldemort ihn bestraft hat.
Speaker 0: Dann waren meine Eltern Gegner des dunklen Lorz?
Speaker 0: Im Gegenteil.
Speaker 0: Sie waren Todesser, aber dein Vater scheint in den Augen des Lorz zu viele Fehler begangen zu haben.
Speaker 0: Trotzdem gehört deine Familie zu den achtundzwanzig Unantastbaren, genau wie der Zauberer, der dich damals rettete.
Speaker 0: Mit zittern den Händen betrachtete sie nun auch ihren Vater, dessen schönes, aber hochmütiges Gesicht ihr entgegensah.
Speaker 0: – Mich hat jemand gerettet?
Speaker 0: – Ja, Herr Mine, er brachte dich fort und versteckte dich bei den Grangers vor dem dunklen Lord, der sicher sonst auch dich getötet hätte.
Speaker 0: Sogar einen nicht zu brechenden Schwurnahm dieser Mann auf sich, um dein Leben zu retten.
Speaker 0: Seine Beweggründe dafür kennen wir nicht wirklich, aber auch er hat wohl seine Familie schützen wollen.
Speaker 0: – Wer Kingsley?
Speaker 0: Wer war es?
Speaker 0: Und was beinhaltet der Schwur?
Speaker 0: Schägelbold zählte innerlich bis drei, hoffte sie nicht noch mehr zu erschrecken.
Speaker 0: Es war Lucius Malphoy.
Speaker 0: In diesem Augenblick fiel Genis Tasso Schäpphand auf den Boden.
Speaker 0: Ist das Ministerium sich da wirklich sicher?
Speaker 0: Weißt du, was das für Hermine bedeutet?
Speaker 0: Kingslaser betreten auf seine Hände hinunter.
Speaker 0: Das wissen wir.
Speaker 0: Und ihr habt ja keine Ahnung, was es wirklich für Hermine bedeutet.
Speaker 0: Hermine, die Gedanken verloren, die Fotos ihrer Eltern betrachtet hatte, sah nun aufmerksam auf.
Speaker 0: Mutig hob sie ihr Kind und sah den Minister durchdringend an.
Speaker 0: Da ist noch mehr, oder?
Speaker 0: Es gibt einen Haken.
Speaker 0: Gibt es etwa noch etwas, das mit den Malfoys zu tun hat?
Speaker 0: Du bist zu schlau, um dir irgendetwas zu verheimlichen, und es kommt sowieso auf dich zu.
Speaker 0: Ehe ich dir erzähle, worum es geht, versichere ich dir, dass ich dir zur Seite stehen werde, so gut ich es vermag.
Speaker 0: Der Schwur, den Lucius und dein Vater geleistet haben, beinhaltet noch mehr, viel mehr.
Speaker 0: Dein Vater hat damals wahrscheinlich nur in guter Absicht gehandelt, wollte dich abgesichert und versorgt wissen.
Speaker 0: Der Schwur beinhaltet, dass du Draco mal vorhin noch dieses Jahr heiraten wirst.
Speaker 0: Auch Hermine verlor, wie Draco an diesem Morgen nun jede Gesichtsfarbe.
Speaker 0: Abgesehen davon, dass diese Vorstellung völlig absurd ist, will Draco dem sicher nicht zustimmen.
Speaker 0: Wir haben uns in der Schule gehasst, Ich wurde im Haus der Merfels gequält.
Speaker 0: All das weiß ich, Hermine.
Speaker 0: Trotzdem tritt der Schwur noch dieses Jahr in Kraft, denn ihr sollt heiraten, wenn ihr beide zwanzig seid, was mit dem heutigen Tag der Fall ist.
Speaker 0: Selbst wenn Lucius Merfels sterben würde, ginge der Schwur einfach auf Drago über, so wie er als dein Vaterstab auf dich übergegangen ist.
Speaker 0: Was passiert, wenn ihr einfach darüber hinwegeht, brauche ich dir kaum zu erklären.
Speaker 0: Ergeben schloss Hermine ihre Augen und lehnte sich heilsuchen dann ihre beste Freundin.
Speaker 0: Dann gibt es nur zwei Optionen.
Speaker 0: Entweder mit Dracor leben oder ohne ihn sterben.
Speaker 0: Der Minister nickte und legte nun ebenfalls eine Hand auf den zitternden Arm der jungen Hexe.
Speaker 0: Es war Ginny, die nun das Wort ergriff.
Speaker 0: Weißt Dracor denn schon von dem Schwur?
Speaker 0: Ja, Elucio spricht gerade mit ihm.
Speaker 0: Heute ist sein zwanzigster Geburtstag.
Speaker 0: Wir sind zum Abendessen eingeladen, Hermine.
Speaker 0: Mit einem Rucksetzte sich Hermine gerade hin.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Heute Abend schon?
Speaker 0: Erschrocken sah sie ihr Spiegelbild in einem Spiegel an, der gegenüber an der Wand hing.
Speaker 0: Sie war blass wie ein Gespenst, die Augen rot unterlaufen.
Speaker 0: Hermine beschloss, in diesem Augenblick mit erhobenem Haupt ihrem Schicksal entgegenzugehen.
Speaker 0: Denn auch wenn ihre Eltern tatsächlich Todesser gewesen waren, so hatten sie doch in vermeintlich bester Absicht für ihr Kind gehandelt.
Speaker 0: Nicht nur sie war von Drago abhängig, sondern er genauso sehr von ihr.
Speaker 0: Sie würde ihm und seiner Familie stolz und aufrecht gegenübertreten.
Speaker 0: Jetzt aber brauchte sie erst einmal Ruhe, den Rat ihrer Freundin und eine Menge Zeit im Bart.
Speaker 0: Wann müssen wir dort sein?
Speaker 0: Um achtzehn Uhr.
Speaker 0: Ich hole dich im Fuchsbau ab.
Speaker 0: Danke, Kingsley.
Speaker 0: Ich werde fertig sein.
Speaker 0: Schwanken stand sie auf und sah ihre beste Freundin ernst an.
Speaker 0: Bleiben wir Freunde, Ginny?
Speaker 0: Du, ich und die anderen?
Speaker 0: Die rothaarige Hexe überlegte keine Sekunde.
Speaker 0: Wir sind deine Familie, Hermine.
Speaker 0: Das wird Harry so sehen, genau wie meine Eltern und Geschwister.
Speaker 0: Gut.
Speaker 0: Dann brauche ich euch jetzt dringend, jetzt und in Zukunft.
Speaker 0: Aufrecht verließ sie mit Ginny das Büro des Ministers und ignorierte dabei gekonnt das Getuschel der beiden Sekretärinnen.
Speaker 0: Nox.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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