Dramione 💋 Doesn't even feel like Christmas 3/4 - Harry Potter FF Hörbuch - Adventskalender Tür 13
Über diese Folge
Harry Potter FF HörbuchWeihnachten läuft weder für Hermine noch für Draco dieses Jahr nach Plan. Ob das nun jedoch gut oder schlecht ist, bleibt abzuwarten.
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🪄 Autor*in: Nordkrone 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/61c9bf31000042243931f22d/1/Doesn-039-t-even-feel-like-Christmas-at-all
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du beim diesjährigen Adventskalender dabei bist.
Speaker 0: Natürlich auch dieses Jahr wieder mit Gewinnspiel.
Speaker 0: Dafür einfach bei jedem Video den Emoji of the Day in die Kommentare posten.
Speaker 0: Es gibt tollen Harry Potter Merch und Handgemachtes zu gewinnen.
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß beim heutigen Türchen.
Speaker 0: Lumos!
Speaker 0: Was?
Speaker 0: brach es schließlich aus Hermine heraus.
Speaker 0: Ich meine, wie?
Speaker 0: Also ist das dein Ernst?
Speaker 0: Sie stotterte und konnte das eben gehörte nicht wirklich komplett erfassen.
Speaker 0: Sie hätte ja mit vielem gerechnet am heutigen Abend Stichelein, Streit, eventuell auch, dass sie ab einem bestimmten Punkt auf Professor Snape trinken würden, aber keinesfalls damit.
Speaker 0: Muss wohl so sein, immerhin haben wir komplette Aufrichtlichkeit vereinbart.
Speaker 0: Drago schnaubte und Hermine versuchte ihre Gedanken zu sammeln, da sprach er bereits weiter.
Speaker 0: Sag los, das schockiert dich jetzt, Granger.
Speaker 0: Natürlich schockiert mich das.
Speaker 0: Immerhin warst du so ziemlich der schrecklichste Snob und ein noch größerer Idiot während unserer Schulzeit.
Speaker 0: Ich hab dir in der Dritten sogar die Nase gebrochen, wenn ich dich daran erinnern darf.
Speaker 0: Wie kommst du bitte auf die absurde Idee zu denken, dass du in mich verknallt gewesen sein willst?
Speaker 0: Und überhaupt, was soll das bedeuten, ich fasziniere dich nach wie vor.
Speaker 0: Bist du betrunken?
Speaker 0: Sie hatte den ersten Schock über seine Worte langsam verdaut und schmunzelte nun, während sie versuchte, das leise Prägel in ihrem Nacken zu ignorieren.
Speaker 0: Ohne dass sie es wollte, hatten so eine Worte ihr geschmarchelt, irgendwie.
Speaker 0: Kein Mann hatte ihr bisher offen und ehrlich ins Gesicht gesagt, dass er Interesse an ihr hatte.
Speaker 0: Oder irgendwann mal gehabt hatte, wie in Malphäusfall.
Speaker 0: Weder Victor damals, der sich vermutlich schlicht und ergreifend nicht richtig artikulieren hätte können im Englischen, noch Run, für den wohl einfach klar gewesen war, dass er und Hermine ein Paar wurden, ohne dass er ihr sein Interesse hätte bekunden müssen.
Speaker 0: Draco lachte leise auf und wandte seinen Blick von ihr ab und starte nun seinerseits ins Feuer, während er seine nächsten Borte sprach.
Speaker 0: Keine Sorge, dass du mir die Nase gebrochen hast, das habe ich definitiv nicht vergessen.
Speaker 0: Er machte eine kreative Pause.
Speaker 0: Ich glaube tatsächlich, dass das so ein typisches Ding von wegen nicht haben können ist.
Speaker 0: Der Mensch tendiert doch immer dazu, ein Interesse an Dingen zu haben, die unerreichbar sind oder utopisch oder was weiß ich.
Speaker 0: Fakt ist, dass es höchstwahrscheinlich aus genau diesem Grund war.
Speaker 0: Und auch heute noch.
Speaker 0: Er zuckt mit den Schultern und lenkt zu seinem Blick wieder zu ihr.
Speaker 0: Vermutlich das gleiche Thema.
Speaker 0: Also, unterm Strich würde das bedeuten, dass, wenn auch nur die kleinste Chance auf eine romantische Beziehung in welcher Art auch immer oder vielleicht sogar nur Freundschaft bestehen würde, dann wäre diese Faszination oder, wie du es nennen magst, verschwunden?
Speaker 0: Hermine war ernsthaft interessiert an seine Antwort.
Speaker 0: Es war seltsam und befremdlich, mit ihm über solch ein Thema zu sprechen, das direkt sie selbst betraf, aber auf der anderen Seite war es unheimlich interessant, was sie hier gerade abspielte.
Speaker 0: Es fühlte sich an wie ein seltsames Experiment, was sie aktuell durchführten, und Hermine wusste zwar nicht, wohin sie dieses führen würde, aber sie hatte sich selten so gut unterhalten gefühlt an einem Weihnachtsabend.
Speaker 0: Er schien kurz bei ihre Worte nachzudenken.
Speaker 0: Vermutlich.
Speaker 0: Okay, sagte sie.
Speaker 0: Okay, was, wollte er wissen, und zog fragend eine Augenbraue in die Höhe.
Speaker 0: Lass es uns testen!
Speaker 0: Insgeheim gab Hermine sich eine Ohrfeige, denn das war höchstwahrscheinlich die aller dümmste Idee, die sie jemals gehabt hatte.
Speaker 0: Abgesehen von der sich gestern Abend mit ihm am Arbeitsplatz zu betrinken, oder der einfach an Weihnachten auf seiner Türschwelle auftauchen.
Speaker 0: Aber wie sagte man so schön, der Zug war sowieso schon abgefahren, und Termine fiel nichts ein, was sie jetzt noch großartig zu verlieren hatte.
Speaker 0: Dies konnte sie womöglich zu einem Teil ihrer Neugier zuschreiben, oder ihrem Gryffindor-Mut oder schlicht und ergreifend dem, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, deym, Seine Stimme klang etwas unsicher und vorsichtig, so als müsste er mit jemandem sprechen, der den Verstand verloren hatte.
Speaker 0: Was vielleicht gar nicht so abwegig war, ihre nächste Handlung machte die Sache nicht besser, und beinahe hätte sie laut losgelacht beim Anblick von Melphoi, der sie mit großen Augen ansah, während sie Aufstand, Schnurrstraks, die wenigen Meter zu ihm überbrückte und sich reusband vor ihnen stellte und ihre Hand austreckte.
Speaker 0: Freunde, Draco lachte.
Speaker 0: Er konnte beim besten Willen rein gar nichts gegen das keelige Lachen tun, welches sich aus seinem Innersten an die Oberfläche kämpfte, und das tat ihm beinahe schon leid, dass er Granger in ihrem Enthusiasmus ausbremsen musste, aber nur beinahe.
Speaker 0: Granger, ich weiß nicht genau, ob du die letzten zwei Tage hinter einem Stein gelebt hast, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir schon eine Weile keine Feinde mehr sind.
Speaker 0: Wenn dem so wäre, hätte ich dich nämlich schon gestern Abend hochkant aus meinem Büro geworfen.
Speaker 0: Der Blick, den sie ihm nun schenkte, war unbezahlbar, denn für einen kurzen Moment sah sie aus wie ein getretener Welpe.
Speaker 0: Aber ich dachte, ihre Hand schwebte immer noch in der Luft vor seiner Nase und einer inneren Intuition folgend ergriff er sie.
Speaker 0: Dass das ein Fehler gewesen war, bekam er Postwänden zu spüren, denn kaum lag ihre kleine Hand in seiner Fingern seine Finger an zu prickeln, und dieses Prickeln zog sich schnurstrakt seinem Arm entlang, und ran in warmen Schauern seine Wirbelsäule hinunter.
Speaker 0: Das war mit eindeutiger Sicherheit keine Reaktion auf den sechshundert Pfund teuren Wein, den sie gemeinsam gelehrt hatten, denn dieses Gefühl war neu.
Speaker 0: Verfluchte Granger.
Speaker 0: Er hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee gewesen sein konnte, sie in sein Haus zu lassen.
Speaker 0: Es war für ihn noch nie eine gute Idee gewesen, sie auf irgendeine Art und Weise in sein Leben zu lassen.
Speaker 0: Ob nun nur in seinem Kopf oder in Person, wie er nun feststellte.
Speaker 0: Er hatte nicht die geringste Ahnung, was er hier tat.
Speaker 0: Und Draco entschied sich in eben dieser Sekunde, dass er auch nicht weiter darüber nachdenken würde.
Speaker 0: Dieses Weihnachten war sowieso seltsam genug.
Speaker 0: Da kam es hierauf nun wirklich nicht mehr an.
Speaker 0: In einer energischen Bewegung zog Aggranger an ihre Hand zu sich und umfasste mit seinem anderen Arm ihre Hüfte, während sie leicht unsanft auf seinem Schoß landete und einen erschrockenen Laut von sich gab.
Speaker 0: Doch er liest ihr keine Zeit, eine Frage zu formulieren, denn er griff bereits in ihren Nacken und zog sie bestimmt zu sich.
Speaker 0: Um was ich dich bitte, Granger, aber brich mir hierfür einfach nicht schon wieder die Nase.
Speaker 0: Seine geräumten Worte waren das Letzte, was er für eine längere Zeit sagen würde.
Speaker 0: Wie in Zeit Lupe trafen ihre Lippen aufeinander und hatte er sich zuvor schon über das seltsame Prickeln gewundert, war dies doch nichts im Vergleich zu dem Gefühl, das von ihm besitzt ergriff, als er zum ersten Mal in seinem Leben Hermine Granger küste.
Speaker 0: Drago hätte es nicht zu beschreiben vermocht, welche Gefühle ihre Lippen auf seinen in ihm hervorriefen, selbst wenn sein Leben davon abgehangen hätte.
Speaker 0: Erstaunlicherweise kam nicht das kleinste Bisschen Gegenwehr von ihr.
Speaker 0: Was vielleicht dem Überraschungseffekt zuzuschreiben war, er wusste es nicht.
Speaker 0: Was er jedoch wusste war, dass er ganz und gar nicht auf seine eigene Reaktion gefasst gewesen war.
Speaker 0: Ihm war heiß und kalt und schwindlig.
Speaker 0: Ihre weichen Litten bewegten sich zögerlich gegen seine, und völlig aus der Fassung brachte ihn die Tatsache, dass ihre kleinen Hände sein Gesicht umfassten und ihn noch näher zu sich ziehen.
Speaker 0: Auch er verstärkte seinen Griff in ihren Nacken, und wenn es überhaupt möglich war, zog er sie noch näher zu sich mit dem Arm, der nach wie vor um ihre Talier geschlungen war.
Speaker 0: Letzten Endes war er es, der den Kuss vertiefte, und diesen in eine waschechte Knutscherei verwandelte.
Speaker 0: Er leises Keuchen war Musik in seinen Ohren, Und der Duft ihrer Haare, der ihm in die Nase stieg, vernebelte ihm gleichzeitig alle noch vorhandenen Sinne.
Speaker 0: Er war geliefert.
Speaker 0: So war es von.
Speaker 0: Von wegen ungesunde Faszination.
Speaker 0: Er war besessen.
Speaker 0: Und am Arsch.
Speaker 0: Denn er konnte unmöglich auch nur daran denken, irgendeine Art romantischer Beziehung mit Granger einzugehen.
Speaker 0: Sie war seine Kollegin.
Speaker 0: Und als ob das nicht schon schlimm genug war, war sie darüber hinaus auch noch Potters beste Freundin.
Speaker 0: Astoria war noch nicht mal richtig aus seinem Leben verschwunden und er selbst war nicht bereit, sich auch nur auf irgendetwas einzulassen, was auch immer es sein mochte.
Speaker 0: Genau genommen war es schon grob fahrlässig, auch nur daran zu denken, Granger zu küssen.
Speaker 0: Vielleicht war es nur ein Kuss, aber wenn alleine ein einziger Kuss ihn schon so in die Bredolia brachte, was würde passieren, wenn er nicht hier und jetzt damit aufhörte?
Speaker 0: Er traute sich im Moment selbst keinen Meter über den Weg.
Speaker 0: Und unter Aufbringung all seiner Selbstbeherrschung schaffte er es nach einer kleinen Ewigkeit endlich, sich von ihr zu lösen.
Speaker 0: Schwer atmen, sah er sie an, und auch Granger schien sich nur langsam wieder zu sammeln, während sie ihn verwirrt anstarte.
Speaker 0: Nur langsam klärte sich ihr Blick, und die Verwirrung durch einem fragenden Ausdruck.
Speaker 0: Und, wollte sie leise wissen, und Draco stutzte.
Speaker 0: Er hatte keinen Schimmer, was sie hier gerade von ihm wissen wollte, und rünstelte nur die Stirn.
Speaker 0: Sie schien zu merken, dass er ziemlich auf dem Schlauch stand und zu seiner Überraschung kicherte sie leise.
Speaker 0: Hat er es nun in der Theorie bestätigt?
Speaker 0: Ist die Faszination verschwunden?
Speaker 0: Pt, sie war eine Idiotin!
Speaker 0: Aber es kam nun mal nicht jeden Tag vor, dass man von Draco Malpha überrumpelt und geküsst wurde.
Speaker 0: Und was für ein Kuss das gewesen war!
Speaker 0: Hermine war noch immer schwindlig und dass sie noch auf seinem Schoß saß, war lediglich der Tatsache geschuldet, dass sie sich nicht traute, aufzustehen.
Speaker 0: Denn ihre Beine würden ihr definitiv den Dienst versagen.
Speaker 0: Sie konnte sich nicht daran erinnern, jemals in ihrem Leben so geküsst worden zu sein.
Speaker 0: Das Kribbeln in ihrem Bauch machte sie schier wahnsinnig.
Speaker 0: Und wenn sie es nicht besser wüsste, dann würde sie sagen, dass es Malphoi kein Haar anders ging.
Speaker 0: Denn erstarrte sie gerade an, als sei sie das achte Weltwunder.
Speaker 0: Und sie konnte sich nicht erinnern, Malphoi jemals verwirrt gesehen zu haben.
Speaker 0: Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis er sich reusperte und offensichtlich seine Stimme widerfand.
Speaker 0: Ja, ja absolut, nichts mehr übrig davon.
Speaker 0: Er rang sich einen Grinsen ab und Hermine wusste noch in der gleichen Sekunde, dass er so eben ihre Vereinbarung zur genadenlosen Ehrlichkeit gebrochen hatte.
Speaker 0: Es versetzte ihr einen kleinen Stich, wenn sie ehrlich zu sich selbst war, doch vermutlich war es besser so.
Speaker 0: Ja, sie hatte mittlerweile wohl eingesehen, dass auch er eine gewisse Faszination auf sie ausübte.
Speaker 0: Aber wahrscheinlich tat er gut daran, seine Mauern wieder hochzuziehen.
Speaker 0: Sie wollte das Gleiche tun, denn egal, was sich hier gerade zwischen ihnen abspielte, konnte einfach keine gute Idee sein.
Speaker 0: Durfte keine gute Idee sein.
Speaker 0: Langsam erhob sie sich und trat einen Schritt zurück, während sie sich eine imaginäre Falte aus ihrem Pulloverstrich.
Speaker 0: Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich glaube, es ist ein guter Zeitpunkt, sich zu verabschieden.
Speaker 0: Auch wenn das hier nichts zu bedeuten hatte, ist das irgendwie ein gutes Ende für einen wirklich seltsamen Abend.
Speaker 0: Und das meinte sie tatsächlich so, wie sie es sagte.
Speaker 0: Sie hatte keine Ahnung, wie sie sich nun noch weiter mit ihm unterhalten sollte, ohne ihn anzuschmachten wie Becky aus der Presseabteilung, und so tief wollte sie auf keinen Fall sinken.
Speaker 0: Ihre Beine waren immer noch seltsam weich und fühlten sich an wie Wackelpudding.
Speaker 0: Hoffentlich war das nun kein Dauertzustand.
Speaker 0: Malphold hat es ihr gleich und erhob sich aus einem Sessel, Doch sie winkte nur ab, während sie zu ihren Schuhen hinüber lief und schnell hineinschlüpfte.
Speaker 0: Du musst mich nicht zur Türe bringen, ich finde schon raus.
Speaker 0: Nein, sie floh nicht vor Dragomalfoy.
Speaker 0: Die Zeiten, in denen er sie eingeschüchtern konnte, waren vorüber.
Speaker 0: Viel eher traute sie sich hier selbst nicht zurecht über den Weg, wenn sie nicht ganz schnell das Weite suchte.
Speaker 0: Sie war schon halb zur Türe hinaus, als er sie auffielt.
Speaker 0: Granger.
Speaker 0: Abruppt blieb sie strehn und drehte sich noch einmal um.
Speaker 0: Mit einem seltsamen Ausdruck im Gesicht kam er auf sie zu, nur um ihre Jacke von der Garderobe zu greifen und ihr entgegenzuhalten.
Speaker 0: Es ist immer noch Winter da draußen, und du musst nicht überstürzt flüchten, weißt du?
Speaker 0: Und dann tat er etwas, was sie tatsächlich erschütterte.
Speaker 0: Er lächelte.
Speaker 0: Kein herablassendes Grinsen, kein spöttisches Lachen, nichts, was sie bisher jemals bei ihm gesehen hatte.
Speaker 0: Ein aufrichtiges Lächeln.
Speaker 0: Es sah merkwürdig falsch aus auf seinen Lippen, die nur wenige Augenblicke noch auf ihren eigenen gelegen hatten und die ihr zugegebenermaßen noch immer den Verstand vernebelten.
Speaker 0: Doch, Malphoi, das ist genau das, was ich jetzt tun muss, erwiderte sie leise und lächelte zurück.
Speaker 0: Was für ein überaus seltsamer Abend.
Speaker 0: Hastig zog sie sich die Jacke über und war im nächsten Moment schon zur Türe hinaus in die Dunkelheit der Nacht verschwunden.
Speaker 0: Hermino sah nicht mehr Dracus amüsiertes Kopf schütteln, während er langsam die Türe hinter ihr Schloss.
Speaker 0: Es war wie verhext.
Speaker 0: Drako hatte zwar gewusst, dass es eine ziemlich blöde Idee gewesen war, Granger zu küssen, aber die weitreichenden Konsequenzen hatte er einfach nicht bedacht.
Speaker 0: Es war der neunzwanzigste Dezember und eigentlich hatte er sich gefreut, dass er nach diesem seltsamen Weihnachten wieder ins Büro konnte, um sich abzulenken von seinen eigenen Gedanken.
Speaker 0: Nicht, bedacht hatte er jedoch, dass Granger auch dort war, als eine der wenigen, die zwischen den Jahren arbeiteten.
Speaker 0: Diese Frau kannte offenbar keinen Urlaub.
Speaker 0: Er schnaubte genervt, als er die Tür seines Büros hinter sich zuschlug.
Speaker 0: Soeben kam er aus einem Meeting, das Kingsley kurzfristig einberufen hatte und dem ein paar wenige Abteilungsleiter beigewohnt hatten.
Speaker 0: Die, die ebenso dumm waren, um zwischen den Jahren im Ministerium aufzutauchen.
Speaker 0: Granger hatte es doch tatsächlich die ganze Zeit über geschafft, ihn zu ignorieren.
Speaker 0: Und Reco war sich sicher, dass sie es absichtlich tat, denn sie hatte es irgendwie sogar geschafft mit ihm zu sprechen, ohne ihn persönlich anzusprechen.
Speaker 0: Es fuchste ihn.
Speaker 0: Und über diese Tatsache ärgerte er sich noch zusätzlich, denn diese zwei Abender, die er mit ihr verbracht hatte, änderten alles.
Speaker 0: Ihre schöne Verachtung, die sie über die Jahre füreinander perfektioniert hatten, war auf einen Schlag verschwunden.
Speaker 0: Und was blieb, war diese komische Spannung zwischen ihnen.
Speaker 0: Er war kein Idiot.
Speaker 0: ihm war schon klar, dass dieser Kurs und alles, was dazu geführt hatte, der Zündstoff gewesen war, für sein nun eindeutig gesteigertes Interesse an ihr.
Speaker 0: Was er nun mit diesem Wissen anfangen sollte, wusste er auch nicht.
Speaker 0: Mehrmals war er schon kurz davor gewesen, in ihr Büro zu stürmen und sie zur Rede zu stellen.
Speaker 0: Gedanklich.
Speaker 0: In Wirklichkeit würde er sich eher die Zunge abbeißen, ehe er ihr sagen würde, dass er irgendeine Art Gefühle für sie entwickelte.
Speaker 0: Frustriert ließ er sich auf seinen Schreibtischstuhl fallen und zog sich den Stapel Akten heran, um wenigstens ohne Altlasten ins neue Jahr zu starten.
Speaker 0: Zumindest versuchte er es, doch seine Konzentration schien ebenfalls irgendwo zwischen Weihnachten und heute Verschollen zu sein.
Speaker 0: Er nahm seine Lesebrille ab und kniff sich in die Nasenwurzel, um den aufkommenden Kopfschmerz zu vertreiben, während er die Augen schloss.
Speaker 0: Auch das war keine gute Idee gewesen, Denn diese ehemalige Griffin durchschien sich einfach nicht aus seinem Kopf verbannt zu lassen.
Speaker 0: Generft blickte er auf die Uhr an seiner Wand.
Speaker 0: Er beschloss, dass er heute Frühjahr Feierabend machen und die Altlasten Altlasten sein würde.
Speaker 0: Entschlossen griff er seine Jacke und machte sich zielstrebig auf den Weg nach draußen.
Speaker 0: Vielleicht würde er spontan noch Urlaub einreichen, damit er zumindest ein paar grangerfreie Tage hatte bis zum neun Jahr.
Speaker 0: Er wusste zwar auch noch nicht, was er mit diesen freien Tagen anfangen sollte.
Speaker 0: aber ihm würde schon etwas einfallen.
Speaker 0: Er könnte zu Hause ein wenig umdekorieren, eventuell eine neue Einrichtung fürs Schlafzimmer kaufen gehen oder sich eine neue Küche planen lassen.
Speaker 0: Während er überlegte, welches Zimmer er nach Astorias Auszug wohl als erstes ersetzen sollte, war er an den Aufzügen angekommen und bemerkte erst in der letzten Sekunde, dass bereits jemand anderes vor eben diesen wartete.
Speaker 0: Natürlich nicht nur irgendjemand, nein.
Speaker 0: Genau die Person, vor der er hier versuchte, verzweifelt Abstand zu gewinnen.
Speaker 0: Er stöhnte innerlich auf.
Speaker 0: Granger hatte ihn zwischenzeitlich auch bemerkt, und auch wenn es einem Außenstehenden vermutlich nicht aufgefallen wäre, so stellte Drago mit ein wenig Genugtuung fest, dass sie ihren zierlichen Körper strafte, während sie ihren Mantel noch etwas enger um ihren Körper zog.
Speaker 0: Auch Feuerabend fragte er Silapida nur, um überhaupt irgendetwas zu sagen und das peinliche Schweigen zwischen ihnen zu brechen.
Speaker 0: Hermine nickte knapp.
Speaker 0: Ja, ich habe heute noch ein paar Dinge zu erledigen, antwortete sie ihm, während die Türen des Fahrstuhls mit einem lauten Ping aufgingen.
Speaker 0: Drago deutete ihr diesen zuerst zu betreten und hoffte insgeheim, dass noch jemand zusteigen würde.
Speaker 0: Doch natürlich wurden seine Gebete nicht erhöht, denn nur wenige Sekunden später sah er sich selbst eingesperrt in diesem fahrenden Gefängnis mit Granger, die seit neuestem seine Nämme.
Speaker 0: es war, und tat sich selbst sehr, sehr leid.
Speaker 0: Ich ebenso... Ich habe beschlossen, eine neue Küche zu kaufen.
Speaker 0: Warum erzählte er ihr das?
Speaker 0: Es ging sie überhaupt nichts an, welche Pläne er hatte.
Speaker 0: Er wusste ja noch nicht mal, ob er überhaupt eine Küche kaufen wollte.
Speaker 0: Vielleicht war er einfach nur verrückt geworden.
Speaker 0: Oder er hatte vergessen, wie man sich normal verhielt.
Speaker 0: Zumindest für Granger, wie es schien.
Speaker 0: Oh, macht der Hermine sichtlich überrascht.
Speaker 0: Und das erste Mal seit Tagen sah er den Anflug eines leichten Lächens auf ihrem Gesicht.
Speaker 0: Das ist lustig.
Speaker 0: Ich habe beschlossen, ein neues Sofa kaufen zu gehen.
Speaker 0: Das war alles.
Speaker 0: Mehr sagte sie nicht.
Speaker 0: Und auch er hatte keine Ahnung, was er noch hätte erwidern können, ohne sich selbst vollkommen zum Affen zu machen.
Speaker 0: Also nickte er nur und gemeinsam warteten sie schweigend ab, bis der Fahrstuhl endlich nach einer gefühlten Ewigkeit zum Stehen kam und sie beide im großen Atrium des Zabereiministeriums ausspuckte, welches zu dieser Tageszeit äußerst wenig besucht war.
Speaker 0: Weiterhin schweigend gingen sie nebenan daher in Richtung der Ausgänge und die Situation wurde immer seltsamer und unangenehmer.
Speaker 0: Hast du irgendwelche spannenden Pläne für Silvester, wollte Granger dann von ihm wissen und er entließ die Luft aus seinen Lungen, von der er nicht gewusst hatte, dass er sie überhaupt angehalten hatte.
Speaker 0: Smalltalk war gut, unverfänglich, glaubt er zumindest.
Speaker 0: Nicht wirklich.
Speaker 0: Eigentlich waren wir jedes Jahr mit Blyce und Daphne zusammen, aber ich gestark davon aus, dass das dieses Jahr ans Wasser fällt.
Speaker 0: Du stellte er dann die Gegenfrage und sah sie an.
Speaker 0: Was ein Fehler war.
Speaker 0: Denn im gleichen Moment sah sie zu ihm auf, und ihre verdammten Rehaugen in Kombination mit den langen, dunklen Wimpern, die diese in dichten Kaskaden umrahmten, machten die ganze Sache nicht besser.
Speaker 0: Sogar nicht.
Speaker 0: Ich kaufe mir eine neue Couch, grinste sie, und da er offensichtlich den Anschein machte, dass er nicht ganz verstand, worauf sie hinaus wollte, fügte sie noch an, da, wie jedes Jahr immer alle gemeinsam im Fuchsbau feiern, werde ich mich vermutlich keinen Meter von dieser weg bewegen.
Speaker 0: Zwischenzeitlich waren sie an den Ausgängen angekommen.
Speaker 0: Also dann, Malfai, neckte Granger ihm zu und war bereits im Begriff, in die grünen Flammen zu steigen, da hielt er sie auf.
Speaker 0: Granger, sie hielt inne und blickte nochmals überrascht auf ihn zurück.
Speaker 0: Ja?
Speaker 0: Es wäre die Gelegenheit, ihr nun zu sagen, dass er seit Weihnachten keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte.
Speaker 0: Oder sie um ein Date zu bitten.
Speaker 0: Oder um sie auf einen Kaffee einzuladen.
Speaker 0: Merlin, sie wollte in ein Möbelgeschäft.
Speaker 0: Warum lud er sie nicht auf einen Shopping-Ausflug ein und schenkt ihr das verdammte Sofa?
Speaker 0: Kommen gut ins neue Jahr, war jedoch alles, was er noch hervorbrachte, ehe er sich von ihr abwandte und nun selbst in einen Kamin trat, um in den grün aufzüngelnden Flammen zu verschwinden.
Speaker 0: Er sah nicht den enttäuschten Ausdruck in Granger's Gesicht, während sie ebenfalls in ihrem Kamin verschwand.
Speaker 0: Nox.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zum nächsten Türchen.
Speaker 0: Hab eine wundervolle Adventszeit, deine Jana.
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