Dramione 💋 Doesn't even feel like Christmas 2/4 - Harry Potter FF Hörbuch - Adventskalender Tür 12
Über diese Folge
Harry Potter FF HörbuchWeihnachten läuft weder für Hermine noch für Draco dieses Jahr nach Plan. Ob das nun jedoch gut oder schlecht ist, bleibt abzuwarten.
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🪄 Autor*in: Nordkrone 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/61c9bf31000042243931f22d/1/Doesn-039-t-even-feel-like-Christmas-at-all
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Musik & Thumbnail mit KI erstellt.
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du beim diesjährigen Adventskalender dabei bist.
Speaker 0: Natürlich auch dieses Jahr wieder mit Gewinnspiel.
Speaker 0: Dafür einfach bei jedem Video den Emoji of the Day in die Kommentare posten.
Speaker 0: Es gibt tollen Harry Potter Merch und Handgemachtes zu gewinnen.
Speaker 0: Danke, dass du dir die Werbung anhörst und so meine Arbeit unterstützt.
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß beim heutigen Türchen.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Teil zwei von Dossend eben viel like Christmas at all.
Speaker 0: Auch heute wieder die Kerze als Emoji.
Speaker 0: Schnell doch unten in die Kommentare geschrieben und viel Spaß beim hören.
Speaker 0: Sie hätte es wissen müssen, dass es keine gute Idee gewesen war, sich am Heiligabend mit Melphol zu betrinken.
Speaker 0: Doch ihre neunmal kloge Kopfstimme brachte sie auch nicht wirklich weiter.
Speaker 0: Darum versuchte sie, diese zum Schweigen zu bringen und hoffte, dass sie gemeinsam mit den Kopfschmerzen zur Hölle fahren würde.
Speaker 0: Natürlich hatte sie ausgerechnet heute keinen Antikartetrink zu Hause gehabt und darum war sie auch jetzt am Nachmittag noch verkartert.
Speaker 0: Nun, was hieß heute?
Speaker 0: Sonst betrank sie sich nicht sinnlos und brauchte keine Tränke gegen die Nachwehen eines übermäßigen Alkoholkonsums.
Speaker 0: Doch heute wäre sie wirklich gerne darauf vorbereitet gewesen.
Speaker 0: Daran ändern konnte sie jedoch auch nichts mehr.
Speaker 0: Also versuchte Hermine den immer noch anhaltenden Kopfschmerz und die Übelkeit willkommen zu heißen und es als Strafe für ihre eigene Dummheit zu sehen.
Speaker 0: Welcher Hypogreif hatte sie nur geritten, den gestrigen Abend in Malphos Büro zu verbringen und mit ihm gemeinsam Kingsleys privaten Alkoholvorrat zu vernichten?
Speaker 0: Hatte sie diesen eigentlich wieder zurückgestellt?
Speaker 0: Sie konnte sich nicht wirklich daran erinnern, dass sie das getan hatte.
Speaker 0: Hermine säufzte, während sie sich fertig machte, um zu den Wiesleys aufzubrechen.
Speaker 0: Sie war zu spät dran, vermutlich würde sie die letzte sein, die ihm Fuchsbau aufschlug.
Speaker 0: Doch das war ihr zugegebenermaßen relativ egal am heutigen Tag.
Speaker 0: Hastig stieg sie in ihre Schuhe, packte die verkleinerten Geschenke in ihre Handtasche, die sie bereits seit einigen Tagen fertig verpackt bereit liegen hatte, und zog sich ihren Mantel über, ehe sie mit einem leisen Knall verschwand und nur Sekunden später schon wieder vor dem Fuchsbau auftauchte.
Speaker 0: Hermine atmete einmal tief durch.
Speaker 0: Sie konnte die vielen Stimmen hören, die durch Molly's Küche surten, Molly selbst, die wie immer versuchte, Herrin über die schnatternde Mäute zu werden, und der Duft von Punch und Braten stiege in die Nase.
Speaker 0: Ja, sie freute sich hier zu sein.
Speaker 0: Ein wenig, irgendwie.
Speaker 0: Doch etwas hinderte sie daran, einfach die Klinke zu drücken und einzutreten.
Speaker 0: Es war, als würde sie eine höhere Macht davon abhalten wollen, und plötzlich bekam Hermine Panik.
Speaker 0: Sie wollte nicht auf Run treffen.
Speaker 0: Sie war nicht bereit dazu, allen fröhliche Weihnachten fortzugaukeln, wenn es ihr so rein gar nicht nach Weihnachten zumute war.
Speaker 0: Sie hätte im Nachhinein nicht mehr sagen können, ob es eine Kurzschlussreaktion gewesen war oder ob sie ganz einfach einen Blackout gehabt hatte.
Speaker 0: Doch wie mechanisch griff Hermine in ihre Tasche und zog ihren Zauberstab.
Speaker 0: Schon im nächsten Moment hörte sie ihren eigenen Patronus in Molly's Küche, der verkündete, dass es ihr leider nicht gut ginge und sie darum kurzfristig absagen musste.
Speaker 0: In dem Moment, in dem sie realisiert hatte, was sie hier gerade tat, drehte sie sich auf dem Absatz um und rannte wie von der Tarantel gestochen davon, in die Dunkelheit der Nacht.
Speaker 0: Du bist wirklich keine Schönheit, brummte Draco, während er mit verschränkten Armen vor dem riesigen Weihnachtsbaum in seinem Wohnzimmer stand und diesen begutachtete, weil er sonst nichts Besseres zu tun hatte.
Speaker 0: Vermutlich musste er mal ein ernstes Wort mit dem Hauself reden, der für die Weihnachtstekoration zuständig war.
Speaker 0: Denn Drago vermutet her, dass dieser langsam ein wenig senil wurde.
Speaker 0: Langsam ließ er seinen Blick durch sein Wohnzimmer gleiten.
Speaker 0: Mit jedem Mal starck ihm etwas Neues ins Auge, was eine Noch-Ehe-Frau mitgenommen hatte.
Speaker 0: Die Möbel hatte sie im Netterweise zum Großteil dargelassen.
Speaker 0: Jedoch fehlte einiges an Dekoration.
Speaker 0: Selbst einen Teil der Bücher hatte sie mitgenommen und das, obwohl er sie in all den Jahren nicht ein einziges Mal hatte lesen sehen.
Speaker 0: Seine Gedanken wanderten zu Granger und zum gestrigen Abend in seinem Büro zurück.
Speaker 0: Ob Weasley wohl auch nur ein einziges Buch mitgenommen hatte, als er ausgezogen war?
Speaker 0: Vermutlich nicht.
Speaker 0: Granger hatte ihre Babys sicher zu verteidigen gewusst.
Speaker 0: Er schüttelte kurz seinen Kopf über diesen Gedankengang und wandte sich ab und setzte sich in seinen Lieblingssessel vor dem Kamin, in dem ein wärmenes Feuer fröhlich vor sich hinflackerte.
Speaker 0: Er hasste es alleine zu sein.
Speaker 0: Nicht immer.
Speaker 0: denn meistens hieß er die Einsamkeit willkommen, doch heute an Weihnachten setzte ihm die Stille in diesem Haus zu.
Speaker 0: Seine Eltern würde er erst morgen sehen.
Speaker 0: Kurz hatte er in Erwägung gezogen, Blaze zu eulen, doch vermutlich war das keine besonders gute Idee.
Speaker 0: Er hatte keine Ahnung, wo Estheria untergekommen war, doch er vermutete stark, dass sie bei ihrer Schwester war und somit auch bei Blaze zu Hause.
Speaker 0: Im Nachhinein betrachtet war das eine wirklich bescheuerte Idee gewesen, die Schwester der Frau seines besten Kumpels zu heiraten.
Speaker 0: – Master!
Speaker 0: – kwiegte es plötzlich zu seiner Rechten und erzuckte kurz zusammen, denn der kleine Elf hatte ihn aus seinen Gedanken gerissen.
Speaker 0: Bonki wollte ihnen nur mitteilen, dass eine junge Missus vor der Türe steht seit einigen Minuten und keine Anstalten macht, zu klopfen oder wieder zu gehen.
Speaker 0: Soll Bonki die Türe öffnen, Master?
Speaker 0: Draco rund sollte verwirrt die Stirn, während er den kleinen Hauselfen ansah, der ihn mit großen erwartungsvollen Augen anglotzte.
Speaker 0: Eine Missus?
Speaker 0: Kurz flackerte vor seinem inneren Auge ein Bild von Astoria auf, die reumütig vor seiner Türe stand.
Speaker 0: Doch warum sollte sie zurückgekommen sein?
Speaker 0: und wenn, warum sollte sie vor der Türe stehen und nicht direkt in das Wohnzimmer apparieren?
Speaker 0: Zumal die Hauselfen Astoria kannten und sie nicht mit eine Missus betiteln würden.
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf.
Speaker 0: – Nein, ich werde mich selbst darum kümmern.
Speaker 0: Ohne sich bei seinem Elfen zu bedanken, stand er auf und machte sich auf den Weg durch den Salon zur Eingangstüre, die er mit einer schwungvollen Bewegung aufzog.
Speaker 0: Er wusste zwar nicht, was er erwartet hatte, jedoch war es mit Sicherheit nicht Granger gewesen, die erschrocken zusammenzuckte und einen kleinen Satz nach hinten vollführte, während sie ihn mit genauso großen Augen anstarte wie sein Hauself noch zuvor.
Speaker 0: Er war auch viel zu überrascht, um irgendetwas zu sagen in diesem Moment, der sich gefühlt wie Kaugumme in die Länge zog, während er seine Kollegin ansah, die sich nun reusperte und verlegen von einem Bein auf das andere Draht.
Speaker 0: – Hi, Melphoi, sagte sich schließlich nach diesem langen Moment der Peinlichkeit und strafte ihre schmalen Schultern.
Speaker 0: – Was machst du hier, wollte er verdutzt und ohne weitere begrüßende Worte wissen.
Speaker 0: Dieser Abend war von jetzt auf gleich wirklich seltsam geworden, und kurz fragte er sich, ob er vielleicht eingeschlafen war und träumte, doch die Kälte, die von draußen ins Innere seines Hauses warberte, fühlte sich nicht unecht an.
Speaker 0: Auch Granger sah ganz und gar nicht unecht aus, als sie in ihre Handtasche griff und ein längliches, in goldenes Geschenkpapier gewickeltes Päckchen herauszog.
Speaker 0: Ich komme in Frieden und bringe Wein, sie grinste.
Speaker 0: Und ohne, dass er sich erklären konnte, warum, grünzte er zurück, machte einen kleinen Schritt zur Seite und deutete ihr einzutreten.
Speaker 0: Abwartend beobachtete er sie, während sie ihm ein dankbares Flächeln schenkte und an ihm vorbei in seiner Eingangshalle trat und sich neugierig umsah.
Speaker 0: Hier wohnst du also was, meinte sie beiläufig, als sie ihre Jacke auszog und sich über den Arm hängte.
Speaker 0: Sieht auf jeden Fall gemütlicher aus als das Mainer, wenn ich das mal so sagen darf.
Speaker 0: Draco schnaubte belustigt.
Speaker 0: Nun, das ist um ehrlich zu sein noch nicht sonderlich schwer.
Speaker 0: Gibt mir deine Jacke, forderte er sie auf, und genoss gleichzeitig ihre Verwirrung darüber.
Speaker 0: Er war nicht dumm, Drago wusste genau, dass Granger nach wie vor an dieser verqueren Elfenbefreiungssache hing.
Speaker 0: Jeder im Ministerium hatte schon mindestens einmal einen Witz auf ihre Kosten darüber gemacht.
Speaker 0: Doch es war Weihnachten, und er hatte keine Lust, sich heute in eine Diskussion über Elfenrechte zu stürzen.
Speaker 0: Warum er kurzerhand beschloss, Bonki nicht herzurufen, solange Granger sich in seinem Haus aufhehlte?
Speaker 0: Was ihn zu seiner ursprünglichen Frage zurückbrachte, warst tat sie hier.
Speaker 0: Noch bevor er diese Frage erneut stellen konnte, begann sie weder zu sprechen, während sie ihm ihre Jacke gab, die ihr Fachgerecht in der Garderobe neben der Eingangstüre verstaute.
Speaker 0: Tut mir leid, dass ich dich störe, aber ich glaube, ich hatte irgendwie eine Kurzschlussreaktion.
Speaker 0: Und um ehrlich zu sein weiß ich nicht mehr genau, warum ich hier gelandet bin letzten Endes.
Speaker 0: Du hattest das gestern Abend vermutlich nicht einmal ernst gemeint.
Speaker 0: Natürlich nicht.
Speaker 0: Aber nachdem ich panisch vor dem Zusammentreffen mit Ron im Fuchsbau geflohen bin, dachte ich, es wäre irgendwie netter, den Wein, den ich eigentlich für Arthur gekauft habe, nicht allein zu Hause zu trinken.
Speaker 0: und, na ja, auf jeden Fall, frohe Weihnachten.
Speaker 0: Mit diesen letzten Worten drückte sie ihm den verpackten Bein in die Hand und verzog den Mund zu einem schiefen Lächeln.
Speaker 0: Merfeu antwortete nicht darauf und Termine kam sich ein klein wenig dumm vor.
Speaker 0: Es war ihr peinlich, dass sie tatsächlich zu ihm gekommen war.
Speaker 0: Noch viel peinlicher war es, dass sie vor seiner Türe gestanden hatte und sich nicht getraut hatte zu klopfen.
Speaker 0: Sie war gerade im Begriff gewesen, wieder zu verschwinden, als er überraschenderweise die Tür geöffnet hatte und nun hatte sie den Salat.
Speaker 0: Abwartend blägte sie den Glonten an und atmete erleichtert auf, als er belustigt schnaubte und ihm mit einem Nicken zu verstehen gab, das ihm folgen sollte.
Speaker 0: Er führte sie in ein großzügig geschnittenes Wohnzimmer, wo ein gemütliches Feuer im Kamin prasselte, dessen Flackern sich in den großen, silbernen Kugeln an dem leicht windschiefen Weihnachtsbaum widerspiegelte, der in der rechten Ecke des Raumes stand.
Speaker 0: Emine musste zugeben, dass auch dieser Raum mit den dunkelgrauen Sofas und dem cremefarbenen, flauschigen Teppichboden sowie der großen Bücherwand auf der anderen Seite wirklich gemütlich aussah.
Speaker 0: Vermutlich hatte seine Frau einiges bei der Einrichtung mitgewirkt.
Speaker 0: Oder Drackel Malfoy hatte tatsächlich einen guten Geschmack, was sie ebenso wenig überrascht hätte.
Speaker 0: So, du bist also vor Wiesleger flohnt, rissen seine Worte sie aus ihren Gedanken, und sie hörte auf den Raum zu inspezieren und wandte ihre gesamte Aufmerksamkeit wieder dem Blonden zu, der zwischenzeitlich zwei Gläser in der Hand hielt und diese, mitsamt der Weinflasche, die er irgendwann während ihrer geistigen Abwesenheit geöffnet haben musste, auf den kleinen Wohnzimmertest stellte.
Speaker 0: Hermine nahm dies zum Anlass, sich auf das gemütlich wirkende Sofa zu setzen und wartete ab, bis er ihr Gegenüber in einem Sessel Platz genommen hatte.
Speaker 0: Ja, also, nun ja, nicht direkt geflohen, aber ... Man kann sagen, dass ich entschlossen habe, die Weasleys heute zu meiden.
Speaker 0: Sie zuckte nur mit den Schultern.
Speaker 0: Eigentlich hätte es ihr Pein nicht sein müssen, ihre Schwäche gerade vor Malfoy zuzugeben, doch komischerweise hatte Hermene das Gefühl, dass er sie nicht dafür verurteilte.
Speaker 0: Auch wenn er eindeutig belustig darüber schien, doch selbst das nahm sie ihm nicht übel.
Speaker 0: Lustig, wie ein gemeinsames Besäufnis die Dinge ändern konnte.
Speaker 0: Wie ich sehe, hat deine Frau dir den Baum gelassen, sprach sie nun das Offensichtliche aus, und lehnte sich ein wenig tiefer in die Sofa-Kissen hinein.
Speaker 0: Diese Couch war wirklich bequem.
Speaker 0: Vielleicht sollte sie ihre nächste auch einmal ausnahmsweise nicht im Discounter bestellen.
Speaker 0: Mal voll, lachte dunkel auf.
Speaker 0: Und merkwürdigerweise bescherte ihr dieses Geräusch ein seltsames Kribbeln, das sich leise aber nachdrücklich in ihrem Nacken sammelte.
Speaker 0: Erst jetzt fiel ihr überhaupt auf, dass er ganz und gar anders aussah als sonst im Büro.
Speaker 0: Er trug eine verwaschene Jeanshose, einen hellgrauen, gestricken Rollkragen-Pullover und zu ihrem größten Erstaunen weder Schuhe noch Socken.
Speaker 0: Beinahe erschrak sie, ob seine nächsten Worte, so fasziniert war sie von der Tatsache, dass er hier Barfuß vor ihr saß.
Speaker 0: So hässlich wie er ist, hätte sie wenigstens hier Erbarmen zeigen können und das Windschiefer-Teil ebenfalls mitnehmen.
Speaker 0: Scherzte er nun und nahm daraufhin einen großen Schluck seines Weins.
Speaker 0: Hermine kicherte nun und tat aus ihm gleich, während sie damit fortfuhr, indiskret zur Mustern.
Speaker 0: Es dauerte kurz, bis sie sich von seinen Füßen losreißen konnte, und ihr Blick glitt über sein restliches Erscheinungsbild und blieb an seiner linken Hand hängen, in der er das Weinglas hielt und an dem goldenen Ehring an seinem Finger.
Speaker 0: Er bemerkte ihren Blick und wackelte ein wenig mit seinem Ringfinger.
Speaker 0: Zähemlich nicht war, so jung zu heiraten, würde ich vermutlich heute auch nicht mehr so machen, sinierte er.
Speaker 0: und sah über den Rand seines Glases, während er einen weiteren großen Schluck nahm.
Speaker 0: Er mir ne Grünste.
Speaker 0: Ich will dir nicht zu nahe treten, Malfoy, aber das wäre auch jetzt nicht mehr möglich.
Speaker 0: Jung bist du schon lange nicht mehr.
Speaker 0: Und das stimmte.
Speaker 0: Wenn die Zeit an jemandem nicht ganz spurlos vorübergegangen war, dann wohl an Draco Malfoy, dessen Gesicht jegliches jungenhafte verloren hatte.
Speaker 0: Seine Kieferlinie war noch mal kanter geworden, seine Statur maskuliner und seine Haltung noch eine Spur aristokratischer, als es damals schon der Fall gewesen war.
Speaker 0: Das war keinesfalls jedoch etwas Schlechtes, muss der Hermine sich im Stillen eingestehen.
Speaker 0: Das Mal voll gut aussah, war kein Geheimnis.
Speaker 0: Und nicht nur einmal hatte sie mit den Augen gerollt, wenn Becky aus der Presseabteilung mal wieder schmachtend in der Cafeteria über ihren Eiweiß-Shake hinweg gelugt hatte, um einen Blick auf den Blonden zu erhaschen.
Speaker 0: Tatsächlich erinnerte sie sie ein wenig an Pansy Parkinson, wenn sie genauer darüber nachdachte.
Speaker 0: Granger, ich bin siebenundzwanzig, was redest du da?
Speaker 0: Außerdem meine ich mich zu erinnern, dass du schon immer ein knappes Jahr älter warst, hat sich, rüber sie aus ihren Gedanken und sie lachte.
Speaker 0: Frauen werden nie älter als fünfundzwanzig mehr voll, wusstest du das nicht, scherzte sie nun, und beschloss im selben Moment sich zu erheben, um das hohe Bücherregal auf der anderen Seite des Raumes zu begutachten.
Speaker 0: Ihre Schritte machten nicht das kleinste Geräusch auf dem Hoflohr, während sie den Raum durchquerte und auch direkt begann, seine Sammlung zu inspezieren.
Speaker 0: Wie erwartet hatte er eine ordentliche Auswahl an Fachliteratur.
Speaker 0: Doch ihr Augenmerk fiel auf eine Reihe von Romanen einer Muggelschriftstellerin, die sie kannte und die sie selbst, vor allem früher, sehr gerne gelesen hatte.
Speaker 0: Die Finger ihrer rechten Hand, welche nicht das Weinglas hielten, fuhren andächtig über die Buchrücken und beinahe hätte sie ihr Glas fallen lassen vor Schreck, als sie plötzlich mehr volles Stimme dicht neben sich wahrnahm.
Speaker 0: Ich habe mich schon gefragt, wie lange du es auf dem Sofa aushälzt.
Speaker 0: Eigentlich hatte er Spetteschlingen wollen, doch so recht wollte ihm das nicht gelingen.
Speaker 0: Viel zu fasziniert war er immer noch von der Tatsache, dass ausgerechnet Hermine Granger an Weihnachten in seinem Haus zu Gast war, und er sich nicht erklären konnte, warum ihn das kein bisschen störte.
Speaker 0: Virginia Wolf hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht erwartet in deiner Sammlung, meinte sie schulterzuckend.
Speaker 0: und drehte sich ein Stück weit in seine Richtung, um ihn anzusehen.
Speaker 0: Draco schmunzelte, stellte sein eigenes Weinglas im Regal ab und zog eines der Bücher hervor, während er ihr antwortete.
Speaker 0: Manchmal ist es erfrischend, der Zauberer Welt für eine Weile zu entfliehen.
Speaker 0: Und ob du es glaubst oder nicht.
Speaker 0: Feministische Romane zu lesen bringt einen als Mann ganz schön weiter.
Speaker 0: Ach ja?
Speaker 0: Inwiefern das?
Speaker 0: Lachte Hermine nun laut auf.
Speaker 0: Und Draco verschlug es für einen kurzen Moment die Sprache.
Speaker 0: Er führte sich plötzlich in seine Schulzeit zurückversetzt und schüttelte schnell den Kopf, um diesen Gedankengang so schnell es ging, zu vertreiben.
Speaker 0: Er konnte jetzt wirklich alles gebrauchen, aber nicht das.
Speaker 0: Nun ja, je mehr du aus Sicht einer Frau liest, umso mehr beginnst du langsam zu verstehen, wie Frauen denken, versuchte er zu beschreiben, was er meinte.
Speaker 0: Und Granger schien tatsächlich einen Moment darüber nachzudenken.
Speaker 0: Ehe er sich jedoch versah, hatte sie ihm das Buch aus der Hand geschnappt und sie schlug willkürlich eine Seite auf.
Speaker 0: Sie würde ihn nie kennen.
Speaker 0: Er würde sie nie kennen.
Speaker 0: Die menschlichen Beziehungen waren alle so, dachte sie, und am schlimmsten waren die zwischen Männern und Frauen.
Speaker 0: Zwangsläufig waren diese äußerst unaufrichtig, zitierte Hermine nun und runzelte die Stirn.
Speaker 0: Vermutlich hast du recht.
Speaker 0: Das scheint tatsächlich ziemlich gut, die Denkweise einer Frau wieder zu spiegeln, zumindest von den meisten, signierte sie im Anschluss und dachte für einen kurzen Moment auch tatsächlich über die eben gelesenen Worte nach.
Speaker 0: Melville schien dies zu merken und griff den Faden auf.
Speaker 0: Ob du es glaubst oder nicht, ich bin der Meinung, dass die Schriftstellerin auch in vielem Recht hat.
Speaker 0: Ach ja, antwortete Hermine verblüfft.
Speaker 0: Also meinst du, dass Beziehungen zwischen Männern und Frauen zwangsläufig unhaffrichtig sind, wollte sie ehrlich interessiert wissen und sein knappes und promptes Ja, wie sie stutzen.
Speaker 0: Melville nahm ihr das Buch aus der Hand, klappte es zusammen und schob es bedacht wieder an den ihm angedachten Platz im Regal zurück.
Speaker 0: Es dauerte einen Moment, ehe er sich weiter dazu äußerte, in dem Hermine gespannt abgewartet hatte, was er noch zu diesem Thema zu sagen hatte.
Speaker 0: Sie würde es zwar niemals offen und ehrlich zugeben, aber sie genoss es, hier mit ihm zu stehen und sich über tiefgreifende Themen zu unterhalten.
Speaker 0: Mit ihren Freunden war das meistens nicht möglich.
Speaker 0: Harry war zwar ein guter Gesprächspartner, aber Philosophieren lag ihm dennoch überhaupt nicht und Ginny war meistens eher sprunghaft in den Themen, die sie besprachen.
Speaker 0: Mit Rodden irgendwelche Lebensphilosophien zu erörtern, war auch immer ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen gewesen, doch Malfoy war anders.
Speaker 0: Vermutlich ist genau dieser Auszug des Buches, der in dem die meiste Wahrheit liegt, riss seine Stimme sie aus ihren Gedanken.
Speaker 0: Denk doch nur mal an deine Beziehung mit Weasley.
Speaker 0: Ich werte, es gibt spontan etwas, was dir einfällt, bei dem du nicht aufrichtig warst.
Speaker 0: Genau genommen gibt es vermutlich hunderte solcher Situationen allein an einem einzigen Tag.
Speaker 0: Und dabei kommt es noch nicht mal so wirklich darauf an, ob man sich in einer romantischen Beziehung, einer freundschaftlichen oder in einer Geschäftsbeziehung befindet.
Speaker 0: Mit dem eigenen Geschlecht ist man vielleicht auch nicht immer aufrichtig, aber definitiv aufrichtiger, wenn du mich fragst.
Speaker 0: Meinem Kumpel würde ich eher die Meinung sagen, wenn sein Essen beschissen geschmeckt hat als meiner Partnerin.
Speaker 0: Hermine hatte ihre Stirn gerunzelt und nickte zögerlich.
Speaker 0: Du hast recht.
Speaker 0: Allerdings, wenn man das genauer betrachtet, ist das ziemlich traurig.
Speaker 0: Das würde ja bedeuten, dass eine Beziehung größtenteils auf Unehrlichkeit basiert.
Speaker 0: Darüber habe ich noch nie wirklich nachgedacht.
Speaker 0: Nun ja, vieles dient ja auch dem Selbstschutz oder zum Schutz der anderen.
Speaker 0: Mit bedingungsloser und schonungsloser Ehrlichkeit können Menschen nicht umgehen, antwortete der Blonde ihr, und Termine wollte gerade protestieren, als er ihr ins Wort fiel.
Speaker 0: Nein, auch du nicht, Granger.
Speaker 0: Er lachte, und Termine knifle ich die Augen zusammen, während sie ihn taksierte.
Speaker 0: Es wäre die Gelegenheit, Draco Malfoy einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.
Speaker 0: Die Frage war nur, wollte sie das?
Speaker 0: Vielleicht war es dem Geist der Weihnacht zuzuschreiben, vielleicht im Rotwein, oder ganz einfach nur ihrer eigenen Neugier, aber sie überlegte nicht lange, ehe sie ihn herausforderte.
Speaker 0: Wollen wir wetten, Malfoy?
Speaker 0: Was meinst du, kam es verblüfft, und Hermine verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust und funkelte Draco auffordernd an.
Speaker 0: Schonungslose Ehrlichkeit für den Rest des Abends, ohne Ausnahmen.
Speaker 0: Gelinde gesagt fühlte er sich überrumpelt.
Speaker 0: Mit dieser Wendung des Abends hat er er nicht gerechnet und er bezweifelte auch, dass Granger beim Betreten seines Hauses mit so etwas gerechnet hatte.
Speaker 0: Aber verdammt, es war tatsächlich ein verlockendes Angebot.
Speaker 0: Eines, das er eigentlich nicht ausschlagen konnte, denn das würde ihm Einblicke in Grangers Leben geben, die vermutlich niemand sonst kannte.
Speaker 0: Vielleicht könnte er ihr schmutzige Geheimnisse entlocken, mit denen er sie später irgendwann einmal ärgern konnte.
Speaker 0: Auf der anderen Seite bedeutete dies aber auch, dass er selbst die eine oder andere unangenehme Wahrheit preisgeben musste.
Speaker 0: War es das wert?
Speaker 0: Seine Antwort kam prompt.
Speaker 0: Okay.
Speaker 0: Granger sah kurz ehrlich überrascht aus, fing sich aber schnell wieder.
Speaker 0: Wahrscheinlich hatte sie nicht gedacht, dass er sich auf so etwas einlassen würde, hatte er selbst hier auch nicht.
Speaker 0: Weiner führte er sich in die Schulzeit zurückversetzt, als er mit seinen Freunden hin und wieder Pflicht oder Wahrheit gespielt hatte, nur eben ohne den Pflichtteil.
Speaker 0: Vorsichtshalber nahm er sein Beinglas aus dem Regal und genehmigte sich nochmals einen großen Schluck.
Speaker 0: Dann los, Granger, was willst du wissen?
Speaker 0: Hast du die Akte gestern noch bearbeitet?
Speaker 0: kam es wie aus der Pistole geschossen und ihm entgleiste für einen kurzen Moment das Gesicht, ehe er dunkel auflachte.
Speaker 0: Granger!
Speaker 0: Es gibt eine Milliarde Dinge, die du mich fragen könntest, und du fragst nach der Akte.
Speaker 0: Sie zuckte die Schultern.
Speaker 0: Das ist das Erste, was mir eingefallen ist.
Speaker 0: Nein, ich brauche sie eigentlich nicht vor dem neuen Jahr, aber es macht mir einfach spaßig zu ärgern und dir das Leben damit schwer zu machen, antwortete er, und genoss das empörte Schnauben von ihr.
Speaker 0: Gleichzeitig fragte er sich, warum sie eigentlich immer noch hier am Regal standen, Aber, da seine Besucherinnen keine Anstalten machte, sich wiederzusetzen, blieb auch eher an Ort und Stelle stehen.
Speaker 0: Ich wusste es, stieß Hermine aus und rollte zeitgleich mit den Augen, schien aber nicht ernsthaft sauer, deswegen zu sein.
Speaker 0: Meinst du, du kannst das künftig unterlassen?
Speaker 0: Das nervt mich nämlich wirklich, und ich hätte gestern schon viel früher Feierabend machen können.
Speaker 0: Dann wärst du aber nicht mehr zu mir ans Büro gekommen, und ganz wahrscheinlich wärst du dann auch heute nicht auf die Idee gekommen, hier aufzukreuzen.
Speaker 0: Und ich denke, dass es dir nicht ganz unrecht ist, Weihnachten mit mir zu verbringen, habe ich recht.
Speaker 0: Versuchte er nun sie aus der Reserve zu locken, was erstaunlich gut funktionierte.
Speaker 0: Denn es schien, als würde ihr in diesem Moment bewusst, was sie sich mit dieser Aufrichtigkeitssache eingebrockt hätte.
Speaker 0: Dragor lachte innerlich diabolisch auf.
Speaker 0: Das war mit Abstand das beste Weihnachten seit langem.
Speaker 0: Ja, tatsächlich.
Speaker 0: Es ist überraschend angenehm, Weihnachten einmal anders zu verbringen.
Speaker 0: Und du bist gar keine so schlechte Gesellschaft, wie ich immer gedacht hatte.
Speaker 0: Granger grinste ihn an und Drago war sich nicht so sicher, wohin das hier überhaupt führen sollte.
Speaker 0: Er gab ihr nämlich recht, denn lustigerweise empfand er ihre Gegenwart auch als angenehm.
Speaker 0: Und wenn ihn nicht alles täuschte, waren sie hier auf dem besten Weg, eine seltsame Art Freundschaft zu schließen.
Speaker 0: Ganz sicher war er sich aber nicht, ob das eine gute Idee war.
Speaker 0: Hast dich, griff er nach seinem Glas, und beschloss sich doch wieder in seinen Sessel zu begeben, und Granger tat es ihm gleich.
Speaker 0: Die nächste Stunde verging wie im Flug, und wieder erwarten hatten weder er noch Hermine irgendwelche peinlichen Fragen gestellt.
Speaker 0: Sie waren relativ schnell auf die Arbeit gekommen und hatten größtenteils bei Kollegen gelestert, die sie beide nicht leiden konnten, darüber seniert, wieso Kingsley wohl so einen großen Vorrat ein Whiskey brauchte, und selbst über die aktuellen Fälle haben sie kurz gesprochen, dann aber gemeinsam beschlossen, dass die Arbeit kein Thema für Weihnachten sei.
Speaker 0: Die zweite Weinflasche, die Draco irgendwann aus dem Keller geholt hatte, neigte sich zwischenzeitlich dem Ende und seit einigen Minuten hatte sich ein angenehmes Schweigen über den Raum gelegt.
Speaker 0: Oftmals empfand Draco es als unangenehm, wenn eine längere Konversationspause entstand, nicht aber mit Granger, die sich zwischenzeitlich die Schuhe von den Füßen gestreift und sich gemütlich in die Ecke seines Sofas gekuschelt hatte und ins Feuer im Kamin starte.
Speaker 0: Vermisst du, Wiesli?
Speaker 0: Er wusste nicht, wieso er ihr nun diese Frage stellte.
Speaker 0: Es interessierte ihn nicht mal wirklich, wie sie mittlerweile zu ihrem verflossenen Stand.
Speaker 0: Wobei, das war nicht richtig.
Speaker 0: Irgendwie interessierte es ihn doch, und da sie gezwungenermaßen ehrlich antworten musste, wartete er nun gespannt ihre nächsten Worte ab.
Speaker 0: Nicht wirklich, glaube ich, setzte Hermine langsam an, ohne ihren Blick vom Feuer abzuwenden.
Speaker 0: Draco konnte die Reflexion der Flammen in ihren Augen sehen, selbst auf die Distanz.
Speaker 0: Es sah aus, als Lodere ist direkt in ihnen, und dieses Schauspiel war recht beeindruckend, wenn er ehrlich war.
Speaker 0: Als Freund, ja, nicht als Partner.
Speaker 0: Ich vermisse die Unbeschwertheit, die wir einst hatten, ehe wir ein Paar wurden, und ich vermisse auch das Gefühl, jemanden zu haben, der einfach da ist, wenn man nach Hause kommt.
Speaker 0: Jemanden, den man von seinem Tag erzählen möchte.
Speaker 0: Nähe, Vertrautheit.
Speaker 0: Das alles eben.
Speaker 0: Aber Ron selbst als Partner vermisse ich nicht.
Speaker 0: Sie hatte während ihren Worten nicht aufgesehen, und so hatte Dragwood die Möglichkeit, sie weiter zu beobachten.
Speaker 0: Er war kein Idiot.
Speaker 0: Ihm war schon lange vor dem heutigen Abend aufgefallen, dass Granger über die Jahre eine schöne Frau geworden war.
Speaker 0: Ihre Haare flossen ihr in weichen, honigfarbenen Wellen über die Schultern.
Speaker 0: Die Konturen in ihrem Gesicht waren geradezu perfekt, musste er zugeben, ihr Make-up niemals übertrieben oder auffällig.
Speaker 0: Doch es schien ihm, als wäre dies auch nicht nötig.
Speaker 0: Und nicht nur ihr Äußeres hatte sich gewandelt.
Speaker 0: Er hatte sich insgeheim im Ministerium schon öfter darüber gewundert, dass sie seit geraumer Zeit eine völlig neue Persönlichkeit entwickelt zu haben schien, ohne ihre Alte gänzlich verloren zu haben.
Speaker 0: Meistens empfand er sie nämlich immer noch als besser, wisserisch und nervig.
Speaker 0: Doch da war noch mehr.
Speaker 0: Stärke, Erhabenheit und eine Eleganz, die früher definitiv noch nicht in diesem Umfang da gewesen war.
Speaker 0: Schnell nahm er noch einen Schluck aus seinem Glas und schüttelte kaum merklich den Kopf, um diese Gedanken zu vertreiben.
Speaker 0: Er konnte unmöglich auf diese Art und Weise über Granger nachdenken.
Speaker 0: Vor allem nicht, wenn seine noch ehe Frau vor gerade einmal vierundzwanzig Stunden ausgezogen war.
Speaker 0: Schlimm genug, dass er damals in Hogwarts schon eine wirklich ungesunde Faszination für Granger gehabt hatte.
Speaker 0: Es muss im fünften Jahr gewesen sein.
Speaker 0: Er selbst würde nicht so weit gehen und sagen, dass er verliebt gewesen war, Auch wenn Blazda ganz und gar anderer Meinung war, doch es war definitiv nicht gesund gewesen.
Speaker 0: Und nun, elf Jahre später saßen sie hier in seinem Wohnzimmer, erwachsen, tranken Wein, sanierten über das Leben, und Drago stellte mit Entsetzen fest, dass all die Jahre der Faszination Granger keinen Abbruch getan hatten, ganz im Gegenteil.
Speaker 0: Seine Gedankengänge wurden jedoch je unterbrochen, als Granger ihren Blick plötzlich vom Feuer abwandte, und ihm geradewegs in die Augen sah.
Speaker 0: Was denkst du gerade, wollte sie wissen.
Speaker 0: Fuck!
Speaker 0: Wenn es etwas gab, was er ihr nicht sagen konnte, dann war es wohl das.
Speaker 0: Oder?
Speaker 0: Er musste theoretisch ja eigentlich ehrlich sein.
Speaker 0: Er sollte definitiv lügen, doch tatsächlich glaubte Draco daran, dass es Karma gab.
Speaker 0: Würde er sie jetzt anlügen, hätte er die Regeln gebrochen.
Speaker 0: Und vermutlich würde er sich dann später beim Zubettgehen den Hals brechen, während er die Treppen hinabstürzte, oder der Sicherheitszauber des Kamins würde nicht mehr funktionieren und sein Haus über Nacht in Flammen aufgehen.
Speaker 0: Das konnte er nun wirklich nicht riskieren.
Speaker 0: Dass ich in der fünften ganz schön verknallt in dich gewesen war, und ich mir beim besten Willen nicht erklären kann, warum du mich nach wie vor faszinierst.
Speaker 0: Wie Hermine darauf reagiert und wie die Geschichte endet, das erfahrt ihr morgen.
Speaker 0: Nox.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zum nächsten Türchen.
Speaker 0: Hab eine wundervolle Adventszeit, deine Jana.
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