Dramione 💋 Doesn't even feel like Christmas 1/4 - Harry Potter FF Hörbuch - Adventskalender Tür 11
Über diese Folge
Harry Potter FF HörbuchWeihnachten läuft weder für Hermine noch für Draco dieses Jahr nach Plan. Ob das nun jedoch gut oder schlecht ist, bleibt abzuwarten.
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🪄 Autor*in: Nordkrone 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/61c9bf31000042243931f22d/1/Doesn-039-t-even-feel-like-Christmas-at-all
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du beim diesjährigen Adventskalender dabei bist.
Speaker 0: Natürlich auch dieses Jahr wieder mit Gewinnspiel.
Speaker 0: Dafür einfach bei jedem Video den Emoji of the Day in die Kommentare posten.
Speaker 0: Es gibt tollen Harry Potter Merch und Handgemachtes zu gewinnen.
Speaker 0: Danke, dass du dir die Werbung anhörst und so meine Arbeit unterstützt.
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß beim heutigen Türchen.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Das sind eben viele Christmas at all von Nordkone.
Speaker 0: Emoji of the Day und für das Gewinnspiel ist heute die Kerze.
Speaker 0: Hatten wir sie schon, ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich verliere den Überblick.
Speaker 0: Aber ja, postet gerne noch schnell die Kerze unten in die Kommentare und dann viel Spaß.
Speaker 0: Endlich, mommelte Hermine vor sich hin, während sie die letzten Memus auf ihren Stapel der abgearbeiteten Fälle warf und massierte sich im gleichen Atemzug ihre schmerzenden Schläfen.
Speaker 0: Nicht, dass sie ihre Arbeit nicht gerne machte, doch irgendwann reichte es auch ihr, vor allem an Weihnachten.
Speaker 0: Auch wenn sie zu Hause nicht erwartet wurde, so freute sie sich nun doch auf ein Glas Wein und auf ihr Sofa.
Speaker 0: Vielleicht würde sie sich sogar noch einen Weihnachtsbaum zaubern, denn es hatte ihr bisher einfach die Zeit gefehlt, sich darum zu kümmern.
Speaker 0: Sie hatte immer einen Baum gehabt in den letzten Jahren, doch dieses Jahr sollte das Erste sein, indem sie diesen Alleinwürder aufstellen müssen.
Speaker 0: Hermene versuchte ihre trüben Gedanken zu ignorieren, die gerade in dieser Jahreszeit vermehrt aufzutreten schien.
Speaker 0: Es war nun über ein halbes Jahr her, dass Ron ausgezogen war.
Speaker 0: Sie sollte zwischenzeitlich wirklich einmal darüber weg sein.
Speaker 0: Dennoch war der Gedanke, das erste Weihnachtsfest allein zu verbringen, weniger erfreulich.
Speaker 0: Und auch die Tatsache, dass sie ihn morgen Abend bei den Weasleys zu Hause antreffen würde, bereitete ihr unbehagen und Hermine war sich immer noch nicht ganz sicher, ob sie nicht in letzter Minute absagen würde.
Speaker 0: Ihr Blick fiel auf die Akte, die sie sich vor einigen Stunden zurechtgelegt hatte und die sie auf dem Weg noch im Büro ihres Kollegen abliefern wollte, musste.
Speaker 0: Von Wollen konnte keine Rede sein, denn es handelte sich hier nicht um irgendeinen Kollegen, sondern um den Kollegen, den sie in der Regel weitläufig miet.
Speaker 0: Draco Maffoi, Leiter der magischen Strafverfolgungspatrouille.
Speaker 0: Allein diese Tatsache war schon absurd genug, wenn man es mal genau nahm.
Speaker 0: Dummerweise hatte sie hin und wieder mit ihm zu tun, seit sie ihren neuen Job ausübte und vor drei Monaten die Leitung des Büros gegen den Missbrauch der Magie übernommen hatte.
Speaker 0: Hätte sie vorher gewusst, dass sie in dieser Position Hand in Hand mit ihrem ehemaligen Schulkameraden arbeiten musste, hätte sie sich die ganze Sache vielleicht besser überlegt.
Speaker 0: Anfänglich hatte Hermine noch gehofft, dass auch Melfäu sich über die Jahre hingeändert hatte und nicht mehr ganz das Ekelpaket aus ihrer gemeinsamen Schulzeit war, doch schnell hatte sie feststellen müssen, dass auch nach sechs Jahren noch immer keine Änderung in Sicht war.
Speaker 0: Zumindest, was ihre Beziehung zueinander anging.
Speaker 0: Noch heute früh hatte der Blonde Mistkel einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er nicht das kleinste bisschen manieren am Leib trug.
Speaker 0: als er an ihrem Büro gestoppt hatte und ihr unfreundlich wie eh und je zu verstehen gegeben hatte, dass er diese Akte noch heute fertig bearbeitet bräuchte.
Speaker 0: Woraufhin sie ihm die Türe vor der Nase zugeschlagen hatte, mit dem Hinweis, dass er sich wie jeder andere auch gefälligst gedulden musste und dass sie den Fall noch heute bearbeiten würde.
Speaker 0: Man konnte ihr vielleicht einiges nachsagen, aber nicht, dass sie sich nicht an ihre Abgabe fristen hielt.
Speaker 0: Nicht umsonst hatte sie zwischenzeitlich wohl so viele Überstunden gesammelt, dass sie vermutlich das nächste halbe Jahr zu Hause bleiben könnte, wenn sie den wollte.
Speaker 0: Zu heftzend Griff Hermine nach den Dokumenten schnappte sich ihren Mantel und ihre Tasche und verließ ihr Büro, nachdem sie das Licht gelöscht hatte.
Speaker 0: Der Gang im zweiten Stock war wie ausgestorben und zwischenzeitlich war auch nur noch die Nachtbeleuchtung aktiv.
Speaker 0: Doch auch das war für Hermine nichts Neues.
Speaker 0: Sie war regelmäßig eine der Letzten, die das Ministerium verließ, und die Ruhe in den späteren Abendstunden war wirklich angenehm.
Speaker 0: Keine Memos mehr, die pausenlos durch die Gänge sorten, niemand, der sie von ihrer Arbeit abhielt und auch keiner, mit dem sie sich unterhalten musste.
Speaker 0: Sie hasste Smalltalk, vor allem, wenn sie so viel Wichtigeres zu tun hatte und man sie damit nur von der Arbeit ablenkte.
Speaker 0: Schnellen Schrittes schluck sie den Weg nach rechts ein, in die entgegengesetzte Richtung der Aufzüge.
Speaker 0: Einerseits war es wohl Glück, dass Malfoy's Büro am anderen Ende des Gangs lag, Doch jetzt im Moment war es ein Ärgernis, denn sie würde gleich wieder den gesamten Weg zurücklaufen müssen.
Speaker 0: Ihre klackenden Schritte auf dem dunklen Marmorboden halten laut durch die Stille des Korridors, und als sie sich gerade freute, dass sie ihre Schuhe bald von den Füßen kicken konnte, stieß sie die Tür zum Morpheus-Büro auf und es starte gleichzeitig in der Bewegung.
Speaker 0: Sie hätte nicht damit gerechnet, dass heute außer ihr noch jemand um diese Uhrzeit im Ministerium sein würde und schon gar nicht, dass Malphoi noch hier war, der sonst immer pünktlich Feierabend machte, soweit sie das beobachtet hatte.
Speaker 0: Doch da saß er und schickte einen generften Blick in ihre Richtung, als er registrierte, wer da eben, ohne anzuklopfen in sein Büro gestürmt war.
Speaker 0: Wird auch Zeitgranger, zeigte er auf die Akte in ihrer Hand und legte seine Feder auf den Tisch, Ehe er sich in seinem Stuhl zurücklehnte und die Arme vor der Brust verschränkte.
Speaker 0: Etwas früher wäre nett gewesen, dann hätte ich vielleicht noch vor Mitternacht nach Hause gehen können.
Speaker 0: Sein Blick war wie immer herablassend.
Speaker 0: Und die Tatsache, dass er eine Lesebrille trug, hinter der er gerade mit den Augen rollte, machte die Sache nicht besser.
Speaker 0: Wie gerne sie ihm die Akte um die Ohren schlagen würde, ging ins Hermine durch den Kopf.
Speaker 0: Doch stattdessen atmete sie einmal tief durch, machte einen Schritt nach vorne und war auf ihm die Dokumente auf den Tisch.
Speaker 0: Ich habe dir gesagt, du bekommst es heute.
Speaker 0: Ich bin also im Zeitplan.
Speaker 0: Und du kannst mir nicht erzählen, dass du den Fall heute noch bearbeiten willst.
Speaker 0: Was machst du überhaupt noch hier?
Speaker 0: Es ist Weihnachten, brachte sie das Offensichtliche auf den Punkt.
Speaker 0: Und bis sich gleichzeitig auf die Zunge doch zu spät.
Speaker 0: Das war dämlich gewesen.
Speaker 0: Immerhin war sie selbst auch noch an Weihnachten so spät im Büro.
Speaker 0: Und wie sie mal voll kannte, würde er diesen Fakt aufgreifen, um sie zu verhöhnen.
Speaker 0: Und sie lag richtig mit ihrer Vermutung, denn ein gehässiges Grinsen schließt sich nun in seinen Gesicht.
Speaker 0: Fragt die Frau, die sich in ihrem Büro verschanzt, um ihrem Leben zu entfliehen?
Speaker 0: War mal volles Kommentar darauf und termine Stockte.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Komm schon, Granger.
Speaker 0: Seit Weasley abgehauen ist, verbringst du mehr Zeit im Büro als alle anderen in diesem Stockwerk zusammen.
Speaker 0: Das ist eine Tatsache.
Speaker 0: Hermine schnaubte und stemmte ihre Arme in die Hüften.
Speaker 0: Und du willst das, woher genau wissen?
Speaker 0: Normalerweise bist du keine Sekunde länger als nötig an deinem Arbeitsplatz anzutreffen.
Speaker 0: Die Leute reden, zogte er nur mit den Schultern und zog die Unterlagen zu sich, die Hermine soeben gebracht hatte und begann beiläufig darin herum zu blättern.
Speaker 0: Sie schüttelte den Kopf und war gerade schon im Begriff, sich einfach umzudrehen und zu gehen.
Speaker 0: Da überlegte sie es sich doch anders.
Speaker 0: Hermine wusste genau, warum sie mal voll normalerweise aus dem Weg ging, denn jedes verdammte Mal schaffte er es, sie mit seiner unfreundlichen, sarkastischen und hochnäßigen Art so aufzuregen, dass sie noch Tage später wütend auf ihn war.
Speaker 0: Sie wusste nicht mehr genau, woran es lag, doch er machte sie wahnsinnig.
Speaker 0: Doch heute würde sie seine dummen Bemerkungen nicht einfach schlucken und akzeptieren, dass er sich wohl niemals ändern würde.
Speaker 0: Sie hatte die Schnauze voll.
Speaker 0: Du hast eine ganz schön große Klappe in Anbetracht der Tatsache, dass du selbst am Weihnachtsabend alleine deine Büro setzt, ärzte sie ihm entgegen und versuchte ihn so wütend wie nur möglich anzufunkeln.
Speaker 0: Hat deine Frau dich für einen Termin bei der Maniküre versetzt?
Speaker 0: Okay, das war weit unter ihrem Niveau, das war Hermine bewusst.
Speaker 0: Aber es war nun mal eine unumstrittene Tatsache, dass Astoria Malfoy die Inkarnation einer Modepuppe war.
Speaker 0: Und ebenfalls unumstrittenbar die Tatsache, dass sie dieses Weibsbild nicht leiden konnte.
Speaker 0: Auch wenn sie Malphos Frau bisher nur wenige Male gesehen hatte.
Speaker 0: Sie war genauso eingebildet, genauso überheblich und genauso unverschämt wie der ehemalige Slytherin hier vor ihr.
Speaker 0: Sie passten wirklich wunderbar zusammen.
Speaker 0: Malphos murderischer Blick traf sie jedoch unvorbereitet.
Speaker 0: Wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie meinen, dass er ihr gleich einen unverzeihlichen Fluch auf den Hals setzen würde.
Speaker 0: Er antwortete nicht, und Hermine hatte das Gefühl, dass er sich mehr als nur beherrschen musste, um nicht vollkommen die Kontenors zu verlieren.
Speaker 0: Doch dann passierte etwas, dass sie beinahe dazu brachte, sich zu kneifen und zu sehen, ob sie tatsächlich wach war, denn mal vores Blick wurde gequält, und ein Arm seine Lesebrille von der Nase warf diese auf den dunklen Mahagonischreibtisch und fuhr sich kurz mit der Hand über sein Gesicht.
Speaker 0: Danach ließ er seinen blonden Schopf stöhnend in seine Handflächen sinken und schloss die Augen.
Speaker 0: Nein, Granger.
Speaker 0: Wenn du es genau wissen willst, ist Astoria gerade dabei, aus unserem Haus auszuziehen.
Speaker 0: Und ich habe beschlossen, diese Aktion nicht beizuwohnen.
Speaker 0: Womit hatte er das eigentlich verdient, dass ihm heute auch noch Granger auf den Sack ging mit ihrer nervigen, besser wisserischen Art.
Speaker 0: Aber er war ja selbst schuld und hätte es besser wissen müssen.
Speaker 0: Natürlich hatte sie seine Unterlagen noch fertiggestellt, nachdem er sie früher am Tag einmal mehr geärgert hatte.
Speaker 0: Er brauchte die Akte eigentlich gar nicht heute, aber es war immer wieder eine schöne Abwechslung Granger zu tritzen.
Speaker 0: Beinahe fühlte es sich an wie früher in Hogwarts.
Speaker 0: Er konnte es einfach nicht lassen, sie zu ärgern und ihr damit eine Reaktion zu entlocken.
Speaker 0: Welche war dabei so ziemlich zweitrangig?
Speaker 0: Nicht damit gerechnet hatte er allerdings, dass sie quasi mitten in der Nacht in seinem Büro auftauchen und denen daran erinnern würde, dass seine Ehe gerade den Bach runter ging.
Speaker 0: Er hatte keine Ahnung, warum er es ihr überhaupt erzählt hatte, denn im Grunde genommen ging sie sein Privatleben einen feuchten Kericht an.
Speaker 0: Es war ihm einfach rausgerutscht und dafür könnte er sich selbst urfeigen, denn wenn es allen Menschen in diesem Ministerium gab, dem er eigentlich keine Schwäche zeigen wollte, dann war das Granger.
Speaker 0: Drako hatte immer noch seine Augen geschlossen und nahm an, dass seine nervige Kollegin einfach gegangen war, doch scheinbar hatte er sich in ihr getäuscht.
Speaker 0: Denn als er aufblickte, sah er, dass sie gerade eben ihre Jacke und die Handtasche über die Lene seines Besucherstuhls hängte und sich selbst darauf platzierte.
Speaker 0: Er wusste nicht, wie er ihren Blick zuordnen sollte.
Speaker 0: Sie sah weder schadenfroh noch mitleidig aus und doch war ihm ihr Blick unangenehm.
Speaker 0: Fragen zog er eine Augenbraue in die Höhe.
Speaker 0: Doch das einzige, was sie tat, war, ihren Zauberstab aus ihrer Tasche zu ziehen und ihn in die Luft zu halten.
Speaker 0: Agio Kingsley ist Geheimvorrat an Feuervisky, sagte sie lässig.
Speaker 0: Und als wäre diese Situation nicht sowieso schon seltsam genug, beobachtete Drago erstaunt, wie drei Flaschen hochwertigen Feuerwisky durch seine immer noch geöffnete Türe schwebten und sich mit einem dumpfen Geräusch selbst auf seinem Tisch abstellten.
Speaker 0: Oh, machte Granger und gab ein belustigtes Schnauben von sich.
Speaker 0: Als ich das das letzte Mal getan habe, war es nur eine Flasche.
Speaker 0: Scheint als hätte der gute Kingsley aufgestockt.
Speaker 0: Ohne ihn weiter zu beachten, schwang sie ihren Stab erneut und verwandelte zwei seiner Bleistifte in Whisky-Tambler.
Speaker 0: Granger?
Speaker 0: Was soll das werden?
Speaker 0: fragte er nun vorsichtig und ahnte Schreckliches.
Speaker 0: Wohin sieht es aus?
Speaker 0: Wir trinken jetzt den Whisky aus Kingsley's Geheimversteck.
Speaker 0: Ohne noch weiter auf seine Frage einzugehen, goss sie ihn beide Gläser einen großzügigen Schluck des Bernsteinfarbenen Alkohols und schub ihm auffordernd eines davon entgegen.
Speaker 0: Zu gerne hätte er protestiert und sie Postwänden aus seinem Büro geschmissen, doch sie prostete ihn bereits zu und darum war er das einzige, was er tat, mit den Schultern zucken und zu akzeptieren, dass er jetzt wohl mit Hermine Granger einen Whiskey trank.
Speaker 0: Warum auch immer.
Speaker 0: Mit einem großen Schluck stürzte er sich den Inhalt seiner Kehle hinab und hieß das angenehme Brennen Willkommen, welches sich sofort in seinem Inneren ausbreitete.
Speaker 0: Seinen Blick fiel erneut auf Granger, die ihn nun nachdenklich musterte.
Speaker 0: Was, wollte er wissen, und stellte sein Glas geräuschvoll auf dem Tisch ab.
Speaker 0: Willst du darüber reden?
Speaker 0: antwortete sie und brachte ihn damit aus dem Konzept.
Speaker 0: Wahrscheinlich musste er mehr als nur verwirrt reinblicken, denn sie schmunzelte und schenkte nochmals nach.
Speaker 0: Ich meine, du musst nicht.
Speaker 0: Aber um ehrlich zu sein, siehst du aus, als könntest du jemanden brauchen, der dir zuhört.
Speaker 0: Granger.
Speaker 0: Selbst wenn, dann wärst du mit Sicherheit nicht meine erste Wahl, schnahte er daraufhin unfreundlich, griff erneut nach seinem Glas und flehnte sich tief in seinem Stuhl zurück, während er sie abschätzend musterte.
Speaker 0: Warum tat sie das?
Speaker 0: Wollte sie sich an ihm rechen, für all die vergangenen Jahre, in denen er gemein zu ihr gewesen war?
Speaker 0: War sie vielleicht schon betrunken gewesen, als sie sein Büro betreten hatte und war einfach nicht mehr zurechnungsfähig?
Speaker 0: Sie schien ihm jedoch nicht wie die Person, die ein Alkoholproblem hatte.
Speaker 0: Was auch immer der Grund für ihr Verhalten war, so war es doch unterhaltsamer als seiner.
Speaker 0: noch ehe Frau beim Auszug zuzuschauen, musste er sich eingestehen.
Speaker 0: Na ja, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber ich bin im Moment die einzige Wahl, die du hast.
Speaker 0: Und ich lehne mich jetzt einfach mal weiter aus dem Fenster und behaupte, dass die Option immer noch besser ist, als jetzt weiterzuarbeiten oder gar nach Hause zu gehen.
Speaker 0: Sie grinnste und Draco rollte mit den Augen.
Speaker 0: Doch wenn er genau darüber nachdachte, dann lag sie damit gar nicht zu falsch.
Speaker 0: Es gibt nichts, was ich darüber zu sagen hätte.
Speaker 0: Meine Ehe war scheinbar nicht für die Ewigkeit bestimmt.
Speaker 0: Wir haben zu früh geheiratet, nach ein paar Jahren festgestellt, dass wir nicht zusammenpassen.
Speaker 0: Ein weiteres Jahr erfolglos versucht uns zusammenzuraufen und gestern hat sie mir eröffnet, dass sie heute auszieht.
Speaker 0: Es interessiert mich nicht weiter.
Speaker 0: Ich habe nur keine Lust mehr anzusehen, wie sie das Haus ausräumt.
Speaker 0: Und wir reden hier von Astoria.
Speaker 0: Sie wird mit Sicherheit keiner halben Sachen machen.
Speaker 0: Und das war ausnahmslos die Wahrheit.
Speaker 0: Es interessierte ihn nicht.
Speaker 0: Nicht wirklich.
Speaker 0: Draco könnte nicht behaupten, dass er sehr traurig darüber war, dass Astoria auszog.
Speaker 0: Und dennoch fühlte er einen kleinen Stich in der Brust, wenn er daran dachte.
Speaker 0: Sie hatten nicht immer nur schlechte Zeiten gehabt.
Speaker 0: Er hatte sie geliebt, irgendwie.
Speaker 0: Doch das war er schon so lange her, dass er sich kaum noch an diese Zeit erinnerte.
Speaker 0: Abwesend nahm er einen weiteren Schluck aus seinem Glas und schmunzelte, als ihm klar wurde, dass Granger gerade den Minister bestohlen hatte.
Speaker 0: Und letztendlich, sagte Hermine und hob ihre Hand in einer generösen Geste in die Luft, habe ich ihm dann gesagt, dass er dort hingehen kann, wo der Pfeffer wächst.
Speaker 0: Das hat er sich dann nicht zweimal sagen lassen.
Speaker 0: Sie wusste nicht mehr genau, wann sie angefangen hatte, mal voll von ihrer unschönen Trennung von Ron zu erzählen.
Speaker 0: Vermutlich nach dem vierten Glas von Kingsley Swisky.
Speaker 0: Wahrscheinlich müsste sie später die Inhalte der Flaschen ein wenig zusammenschütten und den Rest mit Wasser auffüllen, denn eine der drei Flaschen war schon knapp zur Hälfte gelehrt.
Speaker 0: Und Kingsley würde das sicher merken.
Speaker 0: Doch das war ihr im Moment eigentlich ziemlich egal.
Speaker 0: was höchstwahrscheinlich dem Alkohol zuzuschreiben war, denn den spürte sie zwischenzeitlich ganz deutlich in ihrem Kopf.
Speaker 0: Vielleicht sollte sie sich mal Gedanken darüber machen, wie sie später nach Hause kommen sollte.
Speaker 0: Eventuell könnte sie Harry einen Patronus schicken und ihn bitten, sie abzuholen.
Speaker 0: Doch dann müsste sie ihrem besten Freund erklären, warum sie spät abends betrunken im Ministerium rumhing mit Merfäu.
Speaker 0: Wahrscheinlich war das auch nicht die beste Idee.
Speaker 0: Na Granger, wenn ich ehrlich sein darf, Weasley war dir noch nie gewachsen.
Speaker 0: Es war nur eine Frage der Zeit, bis ihr beiden das schließlich erkennt.
Speaker 0: Malvoll machte eine wegwerfende Bewegung mit seiner Hand und hätte dabei beinahe die Flasche vor seiner Nase umgeworfen.
Speaker 0: Auch er schien ein wenig zu oft ins Glas geschaut zu haben, denn seine Augen hatten einen verräterischen Glanz angenommen und er war eindeutig zu nett geworden über die letzten drei Gläser.
Speaker 0: Sollte das ein verkochtes Kompliment sein, kicherte sie und beschloss, im gleichen Moment ihre unbequemen Pumps auszuziehen.
Speaker 0: Mal voll beobachtet das Skeptisch, wie sie sich diese von den Füßen streifte und zur Seite warf.
Speaker 0: Macht dich nicht lächerlich, als ob ich dir Komplimente machen würde.
Speaker 0: Doch seinen Grinsen strafte seine Worte lügen.
Speaker 0: Aber die Wahrheit ist, dass du ohne Wiesli besser dran bist.
Speaker 0: Hermine säufzte und zuckte mit den Schultern, während sie überlegte, ob sie nochmals nachschenken sollte oder nicht.
Speaker 0: Doch ihr wurde die Entscheidung abgenommen, denn Mal vollgriff soeben nach der Flasche, um erneut ihre Gläser zu füllen.
Speaker 0: Kann sein, aber trotzdem ist das echt bescheuert.
Speaker 0: Ich muss morgen zu den Wiesles und ich hab nicht die geringste Ahnung, wie ich das überleben soll.
Speaker 0: Dann geh einfach nicht hin, schlug Mal voll vor, und aus seinem Mund hörte sich das so einfach an, doch das war es nicht.
Speaker 0: Seit Jahren hatte sie diese Tradition, Weihnachten bei den Weasleys.
Speaker 0: Normalerweise waren auch ihre Eltern eingeladen, wenn diese nicht gerade wie in diesem Jahr ihren Jahresurlaub beim Skifahren verbrachten.
Speaker 0: Also hatte sie so oder so keine andere Option und irgendwie freute sie sich ja auch auf alle, wäre da nicht Ron.
Speaker 0: Und stattdessen frustriert zu Hause sitzen, ich hab nicht mal ein Baum, das ist echt erbärmlich, rief sie nun aus.
Speaker 0: und sah nicht mal volles nachdenklichen Blick und sein Stirn ründseln, während sie angestrengt dabei war, sich selbst zu bemitleiden.
Speaker 0: Sie sollte die Finger von ihrem Glas lassen, doch vielleicht, wenn sie genug trank, könnte sie am nächsten Tag noch davon zähren und würde den Tag mit einer angenehmen Gleichgültigkeit hinter sich bringen, oder einem monströsen Kater.
Speaker 0: Das langt zumindest mal nach einem Plan.
Speaker 0: Was machst du morgen an Weihnachten, wollte sie dann plötzlich wissen.
Speaker 0: und Draco schnaubte.
Speaker 0: Frustriert zur Hause sitzen, aber zumindest habe ich einen Baum, lachte er.
Speaker 0: Wenn Astoria ihn nicht mitgenommen hat, fügte er da noch an und brachte Hermine damit zum Lachen, auch wenn es eigentlich überhaupt nicht lustig war, dass seine Frau gerade dabei war, aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen, doch sie konnte nicht anders.
Speaker 0: Diese Unterhaltung mit dem ehemaligen Slytherin war einfach zu erfrischend, auch wenn sie nichts weiter taten, als sich zu betrinken und sich über ihre Verflossenen zu beschweren.
Speaker 0: Ich sehe schon, wir sollten uns morgen zusammen tun und unsere erbärmlichen Leben begießen, sagte Hermine, und hätte sich am nächsten Moment am liebsten die Zunge abgebessen.
Speaker 0: Was für ein Blödsinn kam da eigentlich aus ihrem Mund!
Speaker 0: Sie sollte tatsächlich besser langsam nach Hause gehen, auch wenn sie immer noch keine Ahnung hatte, wie zur Hölle sie das in ihrem Zustand anstellen sollte.
Speaker 0: Vermutlich mußte sie ein teures Taxi bestellen.
Speaker 0: Er wusste nicht, warum er es sagte und Drago hätte auch vermutlich in vollkommen nüchternem Zustand keine Erklärung dafür gehabt.
Speaker 0: Doch zum Glück war er erstens nicht mehr komplett nüchtern und zweitens war es ihm ganz prinzipiell gesehen auch völlig egal.
Speaker 0: Im Moment zumindest.
Speaker 0: Ja, das sollten wir wirklich tun.
Speaker 0: Wenn du die Schnauze voll vom Weasley-Klan hast, was höchstwahrscheinlich passieren wird, Dann bist du herzlich eingeladen, vorbeizukommen, um dich mir anzuschließen, wenn ich die Hausbar ausräume und mir den Baum schön
Speaker 0: trinke.".
Speaker 0: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – und er grinste.
Speaker 0: – Granger, du willst hoffentlich nicht mehr apparieren, fragte er amüsiert, während er seinen Stab schwang und den Whisky zurück in Kingsleys Geheimes versteck schickte, wo auch immer dieses sein sollte.
Speaker 0: Und dabei musste er sich mehr als sonst beim Zaubern konzentrieren.
Speaker 0: Wahrscheinlich sollte er selbst auch nicht mehr apparieren und sich seinen Hauselfen herrufen, um später nach Hause zu kommen.
Speaker 0: – Ich denke, ich nehme ein Taxi, antwortete sie ihm und zog sich ihren Mantel an, wobei er sie beobachtete.
Speaker 0: Ihre Wangen waren gerötet und ihre Augen funkelten dunkel, als sie ihn ansah und sie lächelte, als ihre Blicke sich kreuzten.
Speaker 0: Er wollte etwas sagen, doch es war plötzlich, als hätte er verlernt, sich zu artikulieren.
Speaker 0: Er hatte das absurde Bedürfnis, sich bei ihr zu bedanken, für die Ablenkung.
Speaker 0: Doch die Worte wollten einfach nicht aus seinem Mund kommen.
Speaker 0: Auch Granger schien zu merken, dass die Situation langsam seltsam wurde und reusperlte sich.
Speaker 0: Der auch Granger, nickte er.
Speaker 0: Und sein Blick folgte ihr, als sie ihre Tasche an sich nahm und sein Büro verließ.
Speaker 0: Nicht jedoch, ohne über den kleinen Absatz im Türrahmen zu stolpern, was ihn schmunzeln und Granger fluchen ließ.
Speaker 0: Ob die beiden wirklich Weihnachten zusammenfeiern, das erfahrt ihr morgen.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Jetzt noch schnell einen Like, die Eule mit einem Kommentar los schicken und abonnieren.
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
Speaker 0: Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das auch bei PayPal machen oder mir etwas von der Wischlist schenken.
Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zum nächsten Türchen.
Speaker 0: Hab eine wundervolle Adventszeit, deine Jana.
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