Dad mit Hindernissen 8/13 - Severitus - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchBeginn: 5. Schuljahr - Harry findet heraus, dass ein Teil seiner Familie noch immer lebt, erfährt jedoch weiterhin nur Abneigung und schleppt sich eher beiläufig durch das restliche Schuljahr. In den Sommerferien, die noch schlimmer sind, als in den Jahren davor, ändert sich schließlich alles und als letzten Ausweg sucht Harry die sofortige Konfrontation mit Voldemort. (Severitus + leicht Drarry)
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du wieder da bist.
Speaker 0: Bevor wir in die magische Welt abtauchen, ein riesiges Danke an alle, die durch das Hören der Werbung diesem Podcast möglich machen.
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Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Schnappt ihr einen Kürbisaft, lehnt dich zurück und genießt das neue Kapitel.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Dad mit Hindernissen von Enora geht weiter mit Kapitel acht Zaubertränke.
Speaker 0: Und da habt ihr natürlich auch schon den Emoji of the Day, nämlich ein Trank.
Speaker 0: Ich glaube, es gibt doch dieses blubbernde Röhrchen, oder?
Speaker 0: Schaut mal, ob es das gibt.
Speaker 0: Pause das unten.
Speaker 0: Und jetzt ganz viel Spaß.
Speaker 0: Da sein Dad und Dremos gemeinsam auf den wieder aufgestellten Sesseln saßen und Schach spielten, zu Carrie sich direkt in sein Zimmer zurück, wo er sich aufs Bett legte.
Speaker 0: Und einfach eine Weile weinte.
Speaker 0: Es stimmte, was er zu Luna gesagt hatte.
Speaker 0: Es ging ihm nicht blendend, nicht nach allem, was im letzten halben Jahr passiert war.
Speaker 0: Es ging ihm viel besser, aber viele Dinge belasteten ihn nach wie vor und der Tag heute hatte viel davon aufgewühlt.
Speaker 0: Er war unglaublich dankbar für seine Freunde, für jeden Einzelnen davon.
Speaker 0: Jeder schien eine andere Facette abzudecken.
Speaker 0: Luna mit ihrem Erkennen, Hermine mit ihrem Verstehen, Genie, die ihn bis aufs Blut verteidigte und Ron, der ihm immer Zuspruch gab und dazu die Zwillinge, die das Ganze einfach abrundeten und im richtigen Moment zwischen witz und ernst unterscheiden konnten.
Speaker 0: Er erzählte auch Neville gerne zu der Runde, wenn er auch eher eine Art Randerscheinung war, aber er hatte genauso seine Daseinsberechtigung in Harrys kleinem Kosmos.
Speaker 0: Sein kleiner Kosmos, der um anderthalb Personen gewachsen, aber eben auch einer Person beraubt worden war.
Speaker 0: Als sich die Matratze neben ihm leicht senkte und warme Hände über seine Schultern strichen, lehnte er sich sachte gegen seinen Dad.
Speaker 0: Danke, flüsterte Harry.
Speaker 0: Gerne, auch wenn mir nicht gefällt, dass es dich zum Weinen bringt.
Speaker 0: Harry schüttelte den Kopf leicht.
Speaker 0: Meine Freunde können nichts dafür, dass zuletzt einfach alles richtig beschissen war.
Speaker 0: Ich habe ein halbes Jahr nur neben ihnen existiert.
Speaker 0: Aber als ich mich in Gefahr gebracht habe, waren sie sofort bei mir, entgegnete er leise und rieb sich mehrfach übers Gesicht.
Speaker 0: Mir wäre es zwar lieber, sie hätten dich davon abgehalten, aber ich verstehe deinen Punkt, räumte er ein.
Speaker 0: Kann ich etwas tun?
Speaker 0: fragte er unsicher.
Speaker 0: Du tust schon so viel, gab Harold zurück.
Speaker 0: Es kommt mir nicht vor, als wäre es genug, nicht nach all der Zeit.
Speaker 0: Harry stießt die Luft aus und löste sich, um sich ihm zuwenden zu können.
Speaker 0: Du, wir können die Zeit nicht nachholen.
Speaker 0: Das habe ich schon mit Serious gelernt.
Speaker 0: Die Zeit, die verloren gegangen ist, bleibt verloren.
Speaker 0: Das ist okay.
Speaker 0: Severus verzog die Lippen.
Speaker 0: Nicht, war Harry leise.
Speaker 0: Ich versuche es so gut wie möglich zu verdrängen.
Speaker 0: Ich weiß nicht, wie gesund das ist, brummte sein Vater.
Speaker 0: Du bist hier.
Speaker 0: Ganz egal, was vorher war, ich, ich brauche dich, hauchte Harry zu ihm aufsehend.
Speaker 0: Nicht, weil ich sonst keinen Platz hätte, wo ich hin könnte.
Speaker 0: Ich brauche dich.
Speaker 0: Ist okay.
Speaker 0: Ich bin hier, versprach er schnell.
Speaker 0: Und wenn ich etwas nicht mitbekomme, kannst du jederzeit Remus rufen.
Speaker 0: Nein, du.
Speaker 0: Ich brauche dich, nicht Remus.
Speaker 0: Egal, ob du etwas gut hinbekommst oder nicht, du.
Speaker 0: Er atmete mehrfach tief durch und schloss die Augen für einen Moment.
Speaker 0: Ich weiß, dass du mich bei Gericht beschützen wirst und alles, aber ich….
Speaker 0: Ich mache mir Sorgen, was passiert, wenn die Schule wieder losgeht, erklärte er kleinlaut.
Speaker 0: Das war, was er seinen Freunden gegenüber nicht erwähnt hatte.
Speaker 0: Sich vor denen halbwegs normal zu verhalten, das mochte Gehen, das hatte er ihm auch zugetraut.
Speaker 0: Aber was, wenn ein Dragon Malfoyens Spiel kam oder es generell um die Slytherins ging?
Speaker 0: Severus stieß die Lufthörber aus, nickte aber, durchaus verstehen, worauf Harry hinaus wollte.
Speaker 0: Ich habe dir am Anfang gesagt, dass ich dir nicht versprechen kann, mich immer angemessen zu verhalten, räumte er ein.
Speaker 0: Aber, da zu Schuljahresbeginn bekannt werden wird, dass ich dein Vater bin, werde ich ausreichend Möglichkeiten haben, das vorher zu klären.
Speaker 0: Der Unterricht wird nicht mehr so ablaufen wie bisher, versprach er ihm ernst, dass Harry einerseits unglaublich erleichterte.
Speaker 0: Auf der anderen Seite wurde ihm schlecht, wenn er sich das alles vorstellte.
Speaker 0: Schon nur, weil ich sehe, dass es dich wirklich interessiert.
Speaker 0: Tatsächlich würde ich dich ganz gerne fördern, wenn das geht.
Speaker 0: Warte kurz.
Speaker 0: Er erhob sich und verschwand aus dem Zimmer, so dass Harry einige Momente hatte, um sich ein bisschen zu fassen.
Speaker 0: Es fiel ihm nach wie vor schwer, solche Dinge anzusprechen und sich so auszudrücken, dass man ihn verstand und er mit seinen eigenen Worten zufrieden war.
Speaker 0: Als sein Dad zurückkam und sich wieder neben ihn setzte, drückte er ihm ein ziemlich großes Geschenk in die Hand.
Speaker 0: Ich wollte das nicht machen, während alle dabei waren.
Speaker 0: erklärte er zurückhaltend.
Speaker 0: Harry lächelte schief.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: Du hast noch gar nicht reingeschaut.
Speaker 0: Nein, aber trotzdem danke, lachte er leise und löste das Geschenkpapier, das eigentlich viel zu edel aussah, um es einfach zu zerreißen.
Speaker 0: Zum Vorschein kam eine vollständig ausgestattete Apotheke mit haufenweise Zutaten, die in normalen Schülerapotheken nicht enthalten waren.
Speaker 0: Und obendrauf lag ein altes, etwas zerflettertes Buch.
Speaker 0: Harry stellte den Zutatenkasten zur Seite und schlug stattdessen das Buch auf.
Speaker 0: Der Halblutprinz hergte er unwissend nach.
Speaker 0: Es ist mein altes Schulbuch.
Speaker 0: In der sechsten Klasse war ich längst über den normalen Schulstoff hinaus, was Tränke anging.
Speaker 0: Das Buch wird immer noch zum Unterrichten benutzt, aber es ist voller Fehler und sehr veraltet.
Speaker 0: Ich will das nicht im Unterricht bei dir sehen, aber, dagegen es in deiner Freizeit zu lesen, kann niemand etwas sagen.
Speaker 0: Harry, der ein bisschen weiter geblättert hatte und all die vielen Anmerkungen zu den ganzen Rezepten bemerkte, sah überrascht auf.
Speaker 0: Und du findest nicht, dass das Schummeln ist?
Speaker 0: hakte er nach.
Speaker 0: Warum sollte es?
Speaker 0: Meine Anmerkungen stehen in normalen Schulbüchern nicht drin, aber jedem Schüler ist es jederzeit gestattet, sich in seiner Freizeit weiterzubilden.
Speaker 0: Wenn du aus diesem Buch lernst, würdest dir helfen, aber lernen musst du es trotzdem.
Speaker 0: Harry strahlte ihn richtig an und fuhr mit den Fingern über dilettierten Seiten.
Speaker 0: Deswegen schreibst du so winzig, murmelte er.
Speaker 0: In Büchern ist selten viel Platz für Anmerkungen, stimmte er zu.
Speaker 0: Ich, wenn du es nicht haben willst, doch, sagte Harry schnell und zog es regelrecht an sich.
Speaker 0: Man hörte ganz davon abgesehen, ob ich nun capiere, was da drinsteht oder nicht.
Speaker 0: Es ist von dir, erklärte er.
Speaker 0: Das überraschte Severus sichtbar, aber gleich darauf lächelte er ganz leicht.
Speaker 0: Dieses Lächeln zu erkennen hatte Harry erst mal lernen müssen.
Speaker 0: Jetzt, wo er es erkannte, fand er, dass es eine der aufrichtigsten Reaktionen war, die Severus überhaupt zeigte.
Speaker 0: Ich habe noch etwas für dich, merkte er dann an und zog aus seinem Umhang ein Holzkästchen.
Speaker 0: Harry nahm es achtsam entgegen und klappte es auf, überrascht aufblickend.
Speaker 0: Schachfiguren?
Speaker 0: Du spielst Schach mit mir?
Speaker 0: Nein, entgegnete er zurückhaltend.
Speaker 0: Aber mit ihnen kannst du mit Weasley üben.
Speaker 0: Ich weiß, dass er sehr gut spielt.
Speaker 0: Und du hast dich beklagt, dass dich fremde Figuren durcheinander bringen, wenn sie dir in deine Spielzüge quatschen.
Speaker 0: Die hier sind ganz neu und werden mit dir gemeinsam lernen.
Speaker 0: Danach spielen wir.
Speaker 0: Harry grinste und betrachtete die roten Figuren.
Speaker 0: Severus spielte immer mit Weiß, das wusste er und Ron passenderweise auch.
Speaker 0: Die Figuren waren schon für sich wunderschön, das dunkel-rote Holz poliert.
Speaker 0: Wer spielt eigentlich besser Schach?
Speaker 0: Du oder Professor McGonagall?
Speaker 0: Haagte er mit gehobener Braue nach.
Speaker 0: Darüber sind wir uns noch nicht einig.
Speaker 0: Unsere Partien dauern manchmal mehrere Monate.
Speaker 0: Harry schüttelte lachen den Kopf.
Speaker 0: Aber Weasley hat Minerva im ersten Jahr sehr beeindruckt.
Speaker 0: Also kannst du von ihm genügend lernen, damit ich dir nicht in deine Spielzüge quatsche.
Speaker 0: Ich lerne es, versprach Harry sofort und drückte das Kästchen und das Buch an seine Brust.
Speaker 0: Wenn ich Ron schlage, wenn er keinen schlechten Tag hat, sage ich dir Bescheid.
Speaker 0: Cerverus nickte zufrieden.
Speaker 0: Danke, wiederholte Harry.
Speaker 0: Und danke für die große Apotheke.
Speaker 0: Damit könnte man ziemlich viel Blödsinn anstellen.
Speaker 0: Die wirst du brauchen, merkte Cerverus an.
Speaker 0: Zum einen verlangt der Utzkurs eine bessere Ausrüstung, aber wenn du einverstanden bist, würde ich noch während der Ferien gerne etwas mit dir brauen und dir dabei die Zutaten erklären.
Speaker 0: Harry startte ihn regelrecht an.
Speaker 0: Du lässt mich freiwillig in dein Labor?
Speaker 0: fragte er fast ehrfürchtig.
Speaker 0: Wir versuchen es zumindest.
Speaker 0: Ich will den Wolfsband-Trank brauen.
Speaker 0: Remus wird ihn brauchen, wenn er hier ankommt.
Speaker 0: Harry nickte schnell.
Speaker 0: Wenn ich merke, dass du zu genervt bist, gehe ich, versprach er.
Speaker 0: Severus schien selbst nicht ganz zufrieden damit zu sein, dass er nicht versichern konnte, es gut hinzubekommen.
Speaker 0: Aber für Harry war schon der Versuch viel wert und er würde sich einfach besonders viel Mühe geben.
Speaker 0: Dann machen wir das morgen, schlug Severus vor, und Harry nickte erneut.
Speaker 0: Er freute sich darauf.
Speaker 0: Harry kam zu dem Schluss, dass er sein Leben im Moment absolut nicht einschätzen konnte.
Speaker 0: Bisher waren die Parameter irgendwie klar gewesen.
Speaker 0: Furchtbare Sommerferien bei den Dursleys, wo er im Grunde genau wusste, wie er sich verhalten musste und was auf ihn zukam, das Schuljahr in Hogwarts, wo irgendein bekloppter versuchte ihn zu töten, während er sich mit dem ganz normalen Wahnsinn von Hogwarts herum schlug.
Speaker 0: Seine Freunde, auf die er sich verlassen konnte, seine Gegner, auf die er sich verlassen konnte, Snape, der ihn hasste, Dumbledore, der seine Pläne für ihn hatte, und der Rest, der irgendwie normal war.
Speaker 0: Jetzt schien nur noch wenige Punkte davon zu stimmen.
Speaker 0: Seine Freunde waren immer noch seine Freunde, aber dann ... Voldemort war tot.
Speaker 0: Zu den Dursleys musste er nie wieder zurück, das Hötte Severus ihm versprochen und der Abstammungsnachweis aus dem Ministerium unterstützte das.
Speaker 0: Im Zweifelsfall würde sich Remus um ihn kümmern.
Speaker 0: Es gab keinen hasserfüllten Lehrer mehr und Dumbledore brauchte ihn auch nicht mehr.
Speaker 0: Was war mit seinen sonstigen alten Gegnern?
Speaker 0: Würde Melphor es noch wagen, ihn anzugreifen, wenn er erfuhr, dass Harry der Sohn seines eigenen Partnerunkels war?
Speaker 0: Und noch etwas wäre neu.
Speaker 0: Sein Unterricht in Zaubertränke.
Speaker 0: Nicht nur wegen Servers verhalten ihm gegenüber, sondern weil er sich vorgenommen hatte, richtig gut zu werden.
Speaker 0: Gleich am Abend seines Geburtstages hatte er angefangen, das alte Buch zu lesen und war vollkommen darin versumpft.
Speaker 0: Jetzt, nach dem Frühstück, legte er es nur beiseite, weil es ins Labor ging und dafür gab sein Vater ihm ein händisch aufgeschriebenes Rezept.
Speaker 0: Du hast das Rezept sehr verbessert, oder?
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Leider wird es dadurch deutlich komplizierter und kostspieliger.
Speaker 0: Den Grundtrank kann beinah jeder Wehrwolf brauen, wenn er irgendwie an die Zutaten kommt.
Speaker 0: Diese Version jedoch?
Speaker 0: Alleine ist es sehr anspruchsvoll, wenn man sich nicht auskennt, quasi unmöglich.
Speaker 0: Und die neuen Zutaten kosten mehr, als ein durchschnittlicher Werwolf sich leisten kann.
Speaker 0: Harry nickte verstehend und folgte vorsichtig ins Severus-Privat des Labor.
Speaker 0: Hier gab es natürlich keine Tischreihen wie im Unterrichtsraum, sondern eine große Arbeitsfläche mittig im Raum.
Speaker 0: Vier Feuer konnte man gleichzeitig entzünden und die Zutaten befanden sich in Schränken an der Seite.
Speaker 0: Umsichtig stellte er seinen Zutatenkasten ab und schlegte ihn auf den Rücken, damit er überall gut dran kam, ohne dass etwas herausfallen konnte.
Speaker 0: Severus beobachtete ihn dabei aufmerksam und reichlich skeptisch.
Speaker 0: Erzähl ruhig, sagte Harry Sanft.
Speaker 0: Severus atmete tief ein.
Speaker 0: Das Wichtigste sind Sauberkeit und akkurates Arbeiten.
Speaker 0: Es ist besser, zehn verschiedene Schnittbretter zu benutzen als eines und dabei Zutaten miteinander zu vermischen, bevor sie in den Trank gelangen.
Speaker 0: Harry wusste diese Dinge, nickte aber dennoch ruhig.
Speaker 0: Wenn es Servos die Sicherheit gab, die er brauchte, ihm das noch einmal zu erzählen, dann war das nicht schlimm.
Speaker 0: Egal, welche Zutat du mit einem Messer zerschneidest, es ist immer erforderlich, es gleichmäßig zu tun.
Speaker 0: Denn nur so ist gewährleistet, dass die Bestandteile sich alle Zeit gleich lösen und entfalten, erklärte er weiter.
Speaker 0: viel ausführlicher als in einer normalen Unterrichtsstunde, und Harry nickte ernst.
Speaker 0: Das akkurate Schneiden fällt mir noch schwer, gab er zu.
Speaker 0: Seine Stückchen waren immer alle unterschiedlich groß.
Speaker 0: Ja, das stimmt.
Speaker 0: Deswegen würde ich dich heute gerne mit den Zutaten arbeiten lassen, die ihn den Mörser gehören oder aufgeschnitten oder zerdrückt werden müssen.
Speaker 0: Harry nickte erneut.
Speaker 0: Wenn das dazu beitrug, dass sie den Trank bis zum Ende zusammenbrauen konnten, dann war das für ihn absolut in Ordnung.
Speaker 0: Sein Dad rang deutlich mit sich.
Speaker 0: Hoffenbar hätte er ihm am liebsten das gesamte Rezept Schritt für Schritt erklärt.
Speaker 0: Aber dann nickte er nur zur Arbeitsfläche und Harry machte sich daran, all die Zutaten zusammenzusuchen, die er selbst bearbeiten würde.
Speaker 0: Er gab sich große Mühe, alles ordentlich abzuwiegen.
Speaker 0: Am schwersten war das bei Dingen, von denen man ein Stück brauchte.
Speaker 0: Woher wusste man denn nun, wie viel der Wurzel die exakte Grammzahl waren, ohne dass man am Ende ganz viele unterschiedliche Stücke hatte?
Speaker 0: Glücklicherweise war in seinem Teil nur eine Senfzwerkwurzel enthalten, und da diese ohnehin im Mörser zerstoßen wurde, war es nicht schlimm, dass ihm dreizehn Gramm fehlten.
Speaker 0: Er nahm sie einfach Scheibe für Scheibe nach.
Speaker 0: Sie kam von seinen Zutaten auch als Erstes dran, also bereitete er sie direkt vor, ehe er sich dem Rest zuwendete.
Speaker 0: Als ihm die Schlafbohne in die Hände fiel, erinnerte er sich daran, dass er gerade gestern Abend in dem alten Buch gelesen hatte, dass die Anweisung im Buch falsch war.
Speaker 0: Dort stand aufschneiden, Severus hatte in seiner winzigen Schrift mit dem Messerzerdrücken aufgeschrieben.
Speaker 0: Und siehe da, wie er die saubere Klinge seines Silbermessers darauf drückte, platzte die Kapsel sofort auf.
Speaker 0: Severus sah ihn dermaßen zufrieden an, dass Harry fast so schwebend begann.
Speaker 0: Du lernst schon.
Speaker 0: Ich gebe mir Mühe, hauchte er, selbst davon begeistert, dass er schon etwas gelernt und behalten hatte.
Speaker 0: Erklärst du mir, warum die Schlafbohne überhaupt in den Trank kommt?
Speaker 0: Die ist doch eher Verberuhigungs- und Schlaftränke, oder?
Speaker 0: Im Grunde stimmt das.
Speaker 0: Aber sie wird auch oft bei Tränken beigefügt, die aggressive Regungen unterdrücken sollen.
Speaker 0: Im Fall dieses Tranks sorgt sie für deutlich mehr innere Ruhe und Ausgücklichkeit dank der anderen Zutaten.
Speaker 0: Da der Wehrwolf aber nicht einschlafen soll, ist es nur der Saft einer Bone.
Speaker 0: Harry lächelte und nickte verstehend.
Speaker 0: Das ergab ja sogar Sinn.
Speaker 0: Harry wendet es sich wieder seinen Zutaten zu.
Speaker 0: Zwei Mal musste er sich ganz schön beeilen, um ihm pünktlich die richtige Zutat zu reichen, aber er schien es noch zu schaffen, denn der zufriedene Ausdruck blieb auf Cerberus Zügen erhalten, bis er am Ende das Feuer löschte.
Speaker 0: Das war sehr gut, lobte er und Harry strahlte regelrecht.
Speaker 0: Der Trank ist ungefähr sechs Wochen haltbar, wenn man ihn gekühlt aufbewahrt, muss vor dem Verzehr aber wieder erhitzt werden auf genau seventy-vier Grad.
Speaker 0: Und man darf keinen Zucker ran machen, erinnerte sich Harry.
Speaker 0: Severus hob eine Braue.
Speaker 0: – Das stimmt.
Speaker 0: Wollst du auch, warum?
Speaker 0: – Er schüttelte den Kopf und bekam dann Gelegenheit, einem gar nicht mal so schlechten Lehrer dabei zuzuhören, wie er ihm ausführlich die Wirkung von Zucker auf verschiedene Zutaten erklärte, die in diesem speziellen Fall dafür sorgen würden, dass die Wandlung nicht mehr wirklich beeinflusst würde.
Speaker 0: – Wow!
Speaker 0: machte Harry Leise, der er absolut alles daran verstanden hatte und auch glaubte, es sich gut merken zu können.
Speaker 0: – Das war sehr gut erklärt, merkte er an.
Speaker 0: Severus sah ihn skeptisch an.
Speaker 0: Ich meine, wenn du das im Unterricht zu erklärst, merken es sich bestimmt fast alle.
Speaker 0: Severus schürzte die Lippen, ehe er die Schultern leicht hob.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob ich im Unterricht die Geduld dazu haben werde, gab er zu.
Speaker 0: Im Uzzkurs wird es leichter, weil alle, die ihn belegen, zumindest ein ganz gutes Grundwissen haben.
Speaker 0: Wird Weasley ihn auch belegen, hakte er mit verzogenen Lippen nach.
Speaker 0: Ron will auch Ruhr werden und hat den Zack geschafft, also er, ich denke schon, und Hermine auch.
Speaker 0: Hermine belegte natürlich einfach alle Urzkurse, klar, abgesehen von Barsagen und Astronomie vielleicht.
Speaker 0: Cerberus sah nicht besonders glücklich damit aus, nickte aber.
Speaker 0: Mach ihm klar, dass er seine Leistungen über das Schuljahr hinweg halten und auch beweisen muss.
Speaker 0: Wer in meinem Urzkurs nicht mithält, fliegt raus, stellte er klar.
Speaker 0: Die Tränke sind zu gefährlich, um jemanden dran zu lassen, der es nicht ernst nimmt.
Speaker 0: »Okay, danke, ich sage es ihm, versprach er.«.
Speaker 0: »Du hast mir deine Zacks übrigens noch nicht gezeigt, merkte Severus dann an.
Speaker 0: Eine Ministeriumsäule hatte ihm den Brief vor ungefähr einer Woche zugestellt.«.
Speaker 0: »Oh, du willst die sehen?
Speaker 0: Klar, stimmte er zu, und machte sich daran, die Schneidbretter und alle anderen Sachen ordentlich aufzuwaschen.
Speaker 0: Das waren jetzt deutlich mehr, als er im Unterricht benutzt hätte, aber er gab sich wirklich Mühe, jeden Ratschlag und jede Anweisung zu befolgen.
Speaker 0: ihr sie das saubere Labor verließen und Harry den Umschlag aus seinem Zimmer holte.
Speaker 0: Hier.
Speaker 0: Severus schlug das Periment auf und überflog es.
Speaker 0: Sechs Zacks.
Speaker 0: Was ist denn in Geschichte und Astronomie passiert?
Speaker 0: fragte er mit gehobener Braue.
Speaker 0: Äh, in Geschichte hatte ich die Vision von Sirius, mummelte Harry, und schlugte unweigerlich.
Speaker 0: Und während Astronomie haben die Leute von Umbridge versucht, Hagrid zu schnappen und dabei Professor McGonagall angegriffen, Danach war ich irgendwie raus, deshalb nur das A gab er zu.
Speaker 0: Na, dafür ist das nicht übel.
Speaker 0: Gut gemacht, sagte er, augenscheinlich zufrieden.
Speaker 0: Harry lächelte unwirklich, da er noch nie ein Lob für ein Zeugnis bekommen hatte.
Speaker 0: Gut, dass Severos gar nicht erst nach wahrsagen fragte.
Speaker 0: Machst du alle Hauptföcher weiter?
Speaker 0: Auf jeden Fall, stimmte Harry zu.
Speaker 0: Ich will auch Pflege weiterhin machen, solange ich es hinbekomme.
Speaker 0: Mach das.
Speaker 0: Es kann ich schaden.
Speaker 0: Auch wenn Will Hermine aus Unterricht darin sehr anspruchsvoll sein wird.
Speaker 0: Herr Gritt wird den Unterricht bis zu den Zacks weitermachen, erklärte er dabei.
Speaker 0: Bei Pflege kannst du noch einiges über Zaubertrankzutaten lernen.
Speaker 0: Und damit schien er es auch für ein wichtiges Fach zu halten, was Harry zufrieden stimmte.
Speaker 0: Natürlich könnte er mehr Zacks haben, wie Hermine etwa mit ihren Zehenzacks.
Speaker 0: Aber für seine Ansprüche und wenn er das Arbeitspensum des letzten Jahres bedachte, war er wirklich zufrieden.
Speaker 0: Machen deine Freunde die gleichen Fächer, wie du?
Speaker 0: fragt du Cerberus weiter.
Speaker 0: Äh, Ron denke ich schon, wobei er denke ich pflegesausen lassen wird, genau wie Hermine, weil sie lieber alte Runen weitermacht.
Speaker 0: Aber die Hauptfächer machen wir, abgesehen von Astronomie und Geschichte, alle weiter.
Speaker 0: Hm, vermutlich wird Hermine auch Geschichte machen wollen, er verdrehte die Augen.
Speaker 0: Unwahrscheinlich, da kommt nie ein ganzer Otskurs zusammen, nicht, dass es Bins stören würde, seinen Unterricht für einen Schüler abzuhalten.
Speaker 0: Gut gemacht, widerholte er und reichte Harry das Zeugnis zurück.
Speaker 0: Der stockte.
Speaker 0: Warte mal, nimmst du nicht eigentlich nur O-Schüler, fragte er, auf sein E in Zaubertränke blickend.
Speaker 0: Servus hob die Schultern.
Speaker 0: Offenbar nehme ich jetzt auch E-Schüler.
Speaker 0: Harry grinste breit und nickte zufrieden.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Wenn dir das Kapitel gefallen hat, dann verteil doch ein paar Hauspunkte in Form einer Bewertung und eines Appos.
Speaker 0: Und wenn du Feedback hast, schick deine Eule einfach direkt in die Kommentare oder per Nachricht bei Instagram los.
Speaker 0: Du willst, dass die Geschichte direkt weitergeht?
Speaker 0: Auf Patreon wartet schon der nächste Nachschlag an exklusiven Kapiteln auf unsere Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Für alle, die mich über das Hören hinaus unterstützen.
Speaker 0: Ob als treue Ordensmitglieder auf Patreon, mit einem virtuellen Schokofrosch wie a PayPal oder einer Überraschung von meiner Wischlist.
Speaker 0: Ihr alle seid der magische Kern, der diesen Podcast am Laufen hält.
Speaker 0: Aber auch jeder Kommentar und jedes Like zählt.
Speaker 0: Also schickt schnell noch eure fleißigen Eulen los.
Speaker 0: Ohne eurer aller Unterstützung wäre meine Welt ein Stück weniger zauberhaft.
Speaker 0: Wir hören uns bei der nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Yanna.
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