Dad mit Hindernissen 2/13 - Severitus - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchBeginn: 5. Schuljahr - Harry findet heraus, dass ein Teil seiner Familie noch immer lebt, erfährt jedoch weiterhin nur Abneigung und schleppt sich eher beiläufig durch das restliche Schuljahr. In den Sommerferien, die noch schlimmer sind, als in den Jahren davor, ändert sich schließlich alles und als letzten Ausweg sucht Harry die sofortige Konfrontation mit Voldemort. (Severitus + leicht Drarry)
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du wieder da bist.
Speaker 0: Bevor wir in die magische Welt abtauchen, ein riesiges Danke an alle, die durch das Hören der Werbung diesem Podcast möglich machen.
Speaker 0: Wenn du noch tiefer in die Welt der Fan Fictions eintauchen willst, inklusive werbefreier Folgen und spicy Bonusvertonungen, die es nirgendwo anders gibt, dann werdet heil unserer magischen Gemeinschaft auf Patreon.
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Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Schnappt ihr einen Kürbisaft, lehnt dich zurück und genießt das neue Kapitel.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Weiter geht es mit Dead mit Hindernissen von Inora.
Speaker 0: Kapitel II.
Speaker 0: Hilfe.
Speaker 0: Der Emoji of the Day ist heute ein weinender Emoji oder die Träne.
Speaker 0: Severus beobachtete Potter schon seit Wochen deutlich aufmerksamer als früher.
Speaker 0: Seit dem Gespräch zwischen ihm und dem Schulleiter, dass er mehr oder weniger unfreiwillig belauscht hatte, ließ er ihn kaum noch aus den Augen.
Speaker 0: Der Bängel sah übel aus, obwohl ihm von seinen Verletzungen aus dem Ministerium nicht mehr viel anzusehen war, blass, fahrig und permanent schweigend.
Speaker 0: Das einzige, was er tat, als hingel sein Leben davon ab, war Essen, ohne dass er jemals den Eindruck erweckte, es zu genießen oder auch nur zu mögen, was er in sich reinstopfte.
Speaker 0: Severus hatte ihn unter einem Zauber versteckt, selbst im Zug noch begleitet und beobachtet, hatte gesehen, wie er sich heimlich süß kram in die Kleidung schob, wie er kleine, persönliche Dinge verhexte, und gehört, wie er wieslibert seine Eule und seinen Besen mitzunehmen.
Speaker 0: Es ging ihn nichts an, und es interessierte ihn auch nicht.
Speaker 0: Dennoch würde er sich das jetzt verdammt noch mal ansehen, denn irgendetwas stank an dieser Geschichte bis zum Himmel.
Speaker 0: Also blieb er am Bahnhof mit Potter zurück, der seinen Freunden verzweifelt wirkend zunickte, als sie sich verabschiedeten.
Speaker 0: Er umklammerte den Griff seines Koffers so sehr, dass seine Arme zitterten, und musste sich sichtbar durchringen einen Schritt vor den anderen zu setzen, aus der Bahnhofshalle heraus, nach draußen auf den Parkplatz, wo er sich ängstlich umsah.
Speaker 0: Als er Petunia Dorsley erkannte, erzitterte er regelrecht, dann setzte er sich in Bewegung.
Speaker 0: Der gewaltige Mann neben der dürren Frau brüllte ihn an, knallte seinen Koffer hinten in den Wagen, dann stieß er Harry auf den Rücksitz und brüllte immer noch, als er selbst wieder einstieg.
Speaker 0: Und weiter, als er an Severus, der unsichtbar auf dem Bürgersteig stand, vorbei fuhr.
Speaker 0: Dabei wurde sein Kopf so rot, dass man davon ausgehen konnte, er könnte als bald platzen.
Speaker 0: Zwei Stunden später befand sich Severus in einem Albtraum aus Blümchenmustern und Kälte.
Speaker 0: Es war leicht gewesen, zwischen Harry und seiner Familie ins Haus zu schlüpfen, denn keiner half ihm mit seinem Koffer, nachdem dieser das wertvolle Auto erst einmal verlassen hatte, sodass er deutlich zurückgefallen war.
Speaker 0: Auspacken, verlangte Dursley, kam das Harry im Flurstand und deutete ins Wohnzimmer.
Speaker 0: Harry zitterte noch immer unnatürlich, kniete sich auf den Boden im Wohnzimmer und öffnete dann seinen Koffer.
Speaker 0: Säuberlich getrennt stapelte er hier seine Schulkleidung, die typische abgerissene Kleidung, die er ansonsten manchmal trug und seine Schulsachen, die Bücher, die kleine Apotheke, Pergamente, Federn und Hefte.
Speaker 0: Schneller Bursche, verlangte Dursley.
Speaker 0: So eine Frau hatte sich verzogen, dafür war nun eine kleinere Ausgabe von dem gewichtigen Mann hier grinsend einen Stock in der Hand haltend, mit dem er Harry gegen den Hinterkopf schlug, um der Anweisung Nachdruck zu verleihen.
Speaker 0: Harry zuckte nur und beeilte sich auch Tintenfässchen und Notizen rauszukramen, bis nur noch sein Zauberstab im Koffer lag.
Speaker 0: Er machte nicht einmal Anstalten danach zu greifen, sondern schlaß den Koffer und schob ihn ein wenig weg, ehe er zum Kamin rüber rutschte.
Speaker 0: Severus hatte sich schon gefragt, warum man bei den Außentemperaturen heizte, jetzt erfuhr er es.
Speaker 0: Nacheinander riss Harry Seiten aus seinen Schulbüchern und verfütterte sie an das gierige Feuer.
Speaker 0: Er zitterte noch immer, starte aber nur ausdruckslos vor sich hin, wie schon die ganzen letzten Wochen.
Speaker 0: Bücher, Notizen, seine Schulroben, Hauskrawatten, Aufsätze, Federn und selbst das Tintenfässchen landeten in den Flammen.
Speaker 0: Es stank ziemlich, aber Dursley öffnete nur das Fenster.
Speaker 0: Das da auch, blaffte er auf die Zutatenapotheke deutend.
Speaker 0: Das sind Magische zu, weder traf ihn der Stock am Hinterkopf.
Speaker 0: Das sagt man nicht, you freak, rief der dicke Junge begeistert.
Speaker 0: Sehr richtig dat lé, stimmte sein Vater zufrieden zu.
Speaker 0: Das sind Zutaten aus der Schule, verbesserte Porter leise.
Speaker 0: Und können die explodieren oder sowas?
Speaker 0: Porter schloss die Augen einen Moment.
Speaker 0: Wenn das hier jedes Jahr so ablief, hatte er die Frage vermutlich schon häufiger beantwortet.
Speaker 0: Kann schon sein.
Speaker 0: Auf jeden Fall sollten sie nicht mit Feuer in Berührung kommen.
Speaker 0: So viel hatte er also in fünf Jahren Tränke Unterricht gelernt.
Speaker 0: Schön, spiel sie im Klo runter, befahl Dursley und überwachte das sehr genau, ehe er ihn die Treppe wieder herunterschubste und zurück ins Wohnzimmer dirigierte.
Speaker 0: Ausziehen, befahl er.
Speaker 0: Harry sah zum ersten Mal auf, vollkommen entsetzt wirkend und schon traf ihn der Stock in die Seite.
Speaker 0: Er zuckte nicht mal.
Speaker 0: – Ist du schwer?
Speaker 0: fragte sein Onkel, gefährlich leise.
Speaker 0: Petonia, die im Türrahmen erschienen war, sah nur mit gespitzen Lippen angewieder zu, während sie bereits die anderen Kleidungsstücke vom Boden aufsammelte.
Speaker 0: Zögerlich zog Harry sein Shirt über den Kopf und reichte es ihr.
Speaker 0: – Abmachen!
Speaker 0: lautete der nächste Befehl mit einem Finger deut auf das Armband, das Harrys persönliche Habe beinhaltete.
Speaker 0: Geht nicht, ist verflucht, loog Harry, und hob die schmalen Schultern leicht.
Speaker 0: Dafür, dass er in den letzten Tagen so viel gegessen hatte, war immer noch sehr schmal, von den ganzen Narben mal abgesehen, die Severus sehr deutlich bestätigten, dass er es in diesem Haus gewohnt sein musste, mit Gewalt konfrontiert zu werden.
Speaker 0: Bist du noch bei Trost?
Speaker 0: So was bringst du in unser Haus?
Speaker 0: fluchte sein Onkel.
Speaker 0: Und er und das dicke Kind wichen etwas zurück.
Speaker 0: Es macht nichts, es geht nur nicht ab.
Speaker 0: Das fällt in ein paar Tagen von sich aus ab, versicherte er jedoch.
Speaker 0: Es ist dann einfach weg.
Speaker 0: Er hielt das linke Handgelenk hoch, wobei man die roten Narben auf seinem Handdrücken gut sah, nicht, dass es hier jemanden interessierte.
Speaker 0: Schön, weiter ausziehen, forchte sein Onkel.
Speaker 0: Warum gab Harry jetzt zurück?
Speaker 0: Dursley machte einen drohenden Schritt auf ihn so und streckte die Hand in Richtung seines Sohnes aus, der ihm bereitwillig seinen Stock gab.
Speaker 0: Es ist deadless Kleidung, hör auf so dumm zu fragen, verurte der Mann.
Speaker 0: Fragen schien er nicht zu mögen, aber dass die Kleidung dem anderen Jungen gehörte, mochte er bezweifeln.
Speaker 0: Dessen Kleidung hatte keine Löcher, andererseits, wenn er sich die beiden Jungen so ansah, doch vermutlich war es seine Kleidung gewesen vor ein paar Jahren.
Speaker 0: Dursley und Harry maßen sich einige Momente mit Blicken, ehe Harry nachgab und seine Jeans öffnete.
Speaker 0: Natürlich fielen mit dem Stoff auch die Hälfte der Pasteten auf den Boden und gleich darauf sauste der Stock sirrend durch die Luft.
Speaker 0: Zweimal, dreimal.
Speaker 0: Etliche Male und Harry tat nicht mehr, als seinen Kopf mit den Armen zu schützen und sich leicht zur Seite wegzudrehen.
Speaker 0: Es gab kein Blut, aber dicke rote Streamen, die sich über seinen Körper zogen und die gewiss bald blau würden.
Speaker 0: Und das wiederholte sich, nachdem die restlichen Pasteten aus seinen Socken und dem Bund sein Erfieh zu großen Unterhose fielen.
Speaker 0: Hinterher kniet der Harry nackte und keuchend auf dem Fußboden, tränen Tropfen von seinen Wangen und doch gab er keinen Ton von sich.
Speaker 0: »Gymmer dich um den Rasen«, verlangte sein Onkel, der die heruntergefallenen Süßigkeiten eigenhändig in den Kamin warf.
Speaker 0: Dabei sah er aus, als müsste er tickende Bomben schnell loswerden.
Speaker 0: »Wernen«, mahnte seine Frau erstmals.
Speaker 0: und zog eine kurze graue Trainingshose aus dem Stapel.
Speaker 0: Wenn ihm die Nachbarn sehen, warnte sie.
Speaker 0: Dursley schien das egal zu sein, aber er warf ihm die Hose dennoch entgegen, nur um mit dem Stock, der seinen Hinterentraf klarzumachen, dass er sich zu beeilen hatte.
Speaker 0: Severus lehnte an der Wand des furchtbaren Wohnzimmers und hatte Mühe, sich nicht auf den geblümten Teppich zu übergeben.
Speaker 0: So viel zu seiner Illusion eines perfekten Lebens des Außerwelten.
Speaker 0: Porters Worte in Dumbledos Büro machten jetzt sehr viel mehr Sinn.
Speaker 0: Dass seine Magie sich nicht selbstständig hierher gegen zur Wehr setzte, lag höchstens daran, dass er es dermaßen gewöhnt war, hier gedehmütigt und verletzt zu werden.
Speaker 0: Und leider machte auch Dumbledos Erwiderung, er möge seine Magie auf sich selbst fokussieren Sinn.
Speaker 0: Das würde er vermutlich brauchen, um die Ferien zu überleben.
Speaker 0: Harry mattet draußen in der blanken Sonne den Rasen, die render zu den Betenschnitt er mit einer verdammten Schere.
Speaker 0: Die Hose rutschte ihm alle zwei Sekunden vom Nackten hintern, als die Familie sich zum Abendessen setzte, arbeitete Potter noch.
Speaker 0: Als die Straßenbeleuchtung anging, arbeitete Potter immer noch.
Speaker 0: Erst als die Dursleys sich zu Nacht fertig machten, ließ Petunia ihn herein, drückte ihm ein Glas Wasser in die Hand, das er sofort austrinken musste, während er auf einem Putztuch stand, damit seine nackten Füße nicht schmutzig machten, bevor sie ihn nach oben in sein Zimmer jagte.
Speaker 0: Die Zimmertür brachte den Breichreiz wieder.
Speaker 0: Sieben verdammte Schlösser und eine Katzenklappe.
Speaker 0: Severus hatte es nicht geschafft, sich in sein Zimmer zu schmuggeln, aber vielleicht war es auch besser, für heute den Rückzug anzutreten.
Speaker 0: Er musste verarbeiten, was er gesehen und erlebt hatte.
Speaker 0: Er, der daneben stand, wenn der dunkle Lord seine Feinde und Verbündete folterte.
Speaker 0: Er verließ das Haus durch den Garten, dann das Apparier geschützte Stück um das Haus und verschwand.
Speaker 0: Vielleicht würde er nie wieder zurückkehren.
Speaker 0: Das wäre besser für sein Seelenheil.
Speaker 0: Er war zurückgekehrt, allerdings erst nach neun Tagen.
Speaker 0: Derweilen, so hoffte er, hätte sich die Stimmung beruhigt und die Muckel wieder akzeptiert, dass Harry eben da war.
Speaker 0: Er hatte sich getäuscht.
Speaker 0: Harry, mittlerweile mit feuerrotem Sonnenbrand, durchzogen von nessenen Blasen, stand noch immer in der gleichen Hose und sonst nichts im Garten und trank gerade heimlich Wasser aus dem Schlauch, mit dem er eigentlich die Pflanzen gießen sollte, die noch im Schatten standen.
Speaker 0: Er trank so kirig und sein Bauchumurte so laut, dass Severus unweigerlich davon ausgehen musste, dass die letzten Tage nicht anders abgelaufen waren als der erste.
Speaker 0: Er sah furchtbar aus.
Speaker 0: Sein Haar war stränig und stand nach oben, seine Haut war entweder blau oder feuerrot und er hatte offensichtlich noch ein paar neue Schläge eingesteckt.
Speaker 0: An der rechten Schläfe hatte er eine kleine Platzwunde und sein linkes Knie war aufgeschrammt.
Speaker 0: Das darfst du nicht, flötete sein Cousin, der gerade in den Gartentrat und wo noch gesehen hatte, wie Harry etwas trank.
Speaker 0: Geh doch pätzen, gab Harry Müde zurück.
Speaker 0: Wie das kleine, grausame, dumme Kind, das du bist, schob er leise hinterher.
Speaker 0: War der Kerl lebensmüde?
Speaker 0: Andererseits, ja, vermutlich war er das.
Speaker 0: Plötzlich war Dudley neben ihm und donnerte ihm die fette Faust auf seine aufgeplatzte Schläfe.
Speaker 0: Freak, rüllte er und setzte bereits nach.
Speaker 0: Harry hatte vermutlich purest Glück, Dudley in dem Moment zu schupsen, in dem der ausholte, so dass er auf seinem dicken Hintern landete und verdattert nach oben schaute, ehe er ein magerschütterndes Heulen von sich gab.
Speaker 0: Schon erschienen seine Eltern in der Tür, seine Mutter kreischte, sein Vater brüllte und Harry sein Kriegelrecht in sich zusammen.
Speaker 0: Versucht ihn umzubringen, sehr schwer verletzt, zur Polizei bringen, ins Krankenhaus fahren.
Speaker 0: Die beiden redeten so laut durcheinander, dass sogar Severus nur die Hälfte verstand.
Speaker 0: Überhaupt verstand er nicht, was gerade passierte.
Speaker 0: Die beiden konnten diesem großen, starken Jungen unmöglich abnehmen, dass Harry ihm wirklich etwas hätte antun können und das Brüllen war doch für niemanden als Weinen ernst zu nehmen.
Speaker 0: Sie nahmen es ernst.
Speaker 0: Dursley prügelte Harry regelrecht nach drinnen und die Treppe hinauf.
Speaker 0: Er schlug immer wieder zu, schubste ihn, zerrte ihn an den Haaren zurück und trat nach ihm.
Speaker 0: Severus musste eine Entscheidung treffen.
Speaker 0: Er entschied sich für Harry.
Speaker 0: Als Thursley die Tür hinter ihm zuwerfen wollte, rempelte er ihn unsichtbar beiseite.
Speaker 0: Aber er war so in Rage, dass er es gar nicht wirklich mitbekam, da fiel die Tür auch schon zu und all die vielen Schläser wurden geschlossen.
Speaker 0: Harry war auf dem Rücken in dem quasi leeren Raum gelandet.
Speaker 0: Es gab einen schiefen alten Schrank, von dem Severus annahm, das er leer war, und ein schlichtes, schmales Bett sowie einen vollkommen leeren Schreibtisch.
Speaker 0: Das alles nahm er nur im Augenwinkel war, denn er war auf Harry fokussiert, der um Atem ringend auf dem Boden lag und offensichtlich verzweifelt versuchte, ein Wort hervorzubringen.
Speaker 0: Man, das war es, was seine Lippen in einem stimmenden Schrei formten, während er sich nicht rühren konnte und die Tränen ungehindert flossen.
Speaker 0: Severus hatte ohne Magie kaum Möglichkeiten ihm zu helfen.
Speaker 0: Harry hatte längst das Bewusstsein verloren, aber sein Körper krampfte dennoch und er atmete unglaublich flach.
Speaker 0: Der Delle an seiner Seite nachzuschließen hatte er wenigstens zwei gebrochene Ritten und Severus konnte nur hoffen, dass das Blut aus seinem Mund daherrührte, dass er sich gebissen oder wörnen ihm einen Zorn ausgeschlagen hatte.
Speaker 0: Er sah auf und entdeckte das Gitter am Fenster.
Speaker 0: Selbst wenn er wollte, über diesen Weg könnte er ihn nicht rausbringen und rausbringen musste er ihn so vielbar klar und das ohne seinen Zauberstab zu benutzen.
Speaker 0: Harrys ureigene Magie würde ihm helfen, da war er sich sicher.
Speaker 0: Wie sonst hätte er bitte die letzten Ferien ohne Hilfe überstanden.
Speaker 0: Er war seit nicht einmal zwei Wochen hier, dennoch hatte er süchtbar abgenommen, von den Verletzungen gar nicht zu sprechen.
Speaker 0: Seine Magie arbeitete vermutlich auf Hochtouren, um das fehlende Essen auszugleichen und ihn trotz Erschöpfung und Schmerz jeden Morgen wieder aufstehen zu lassen.
Speaker 0: Severus knurte unwillig auf.
Speaker 0: dann öffnete er das Fenster und verwandelte sich Kraft seines Willens, ohne seinen Zauberstab zu benutzen, in seine Animarkusform.
Speaker 0: Wer hätte gedacht, dass es irgendwann nochmal von Vorteil sein würde, eine beschämend kleine Tierform anzunehmen?
Speaker 0: Und wie gut, dass er ausgerechnet durch Bleck gelernt hatte, dass es auch ohne Zauberstab möglich war, sich zu verwandeln, wenn man es nur wollte.
Speaker 0: Geschmeide sprang er auf den Fensterstock, schlängelte sich zwischen den Gitterstäben hindurch und verließ das Grundstück, nur um sich ungesehen in seine menschliche Form zurückzubringen und gleichte rauf an der Haustür der Dursleys zu klopfen.
Speaker 0: Niemanden umbringen.
Speaker 0: Er konnte drohen, so viel er wollte, aber er durfte nicht zaubern, sonst würde das Ministerium auf der Matte stehen.
Speaker 0: Dursleys Kopf war immer noch hochrot, als er die Tür aufriss, aber er kam gar nicht dazu etwas zu sagen, da lag bereits die Spitze von Severus Zauberstab an seinem Hals.
Speaker 0: Sie wissen, was ich bin, und Ihre Frau weiß, wer ich bin.
Speaker 0: Geben Sie mir seinen Koffer inklusive Inhalt, und ich nehme den Jungen mit, machte er klar.
Speaker 0: Außer Sie wollen mir einen Geföhlen tun und sich weigern, knurte er hinterher.
Speaker 0: Petunia, die in dem Moment in den Flur kam, stieß einen markerschütternden Schrei aus und machte den Eindruck, gleich ohnmächtig werden zu wollen, aber für diesen Schwachsin hatte er keine Zeit.
Speaker 0: Dursley ging langsam rückwärts und fummelte Fahrrich an einem Zahlenschloss, an einem Schrank unter der Treppe herum, bis er den Koffer hervorzog, den Servos gleich darauf hinter sich her nach oben zog.
Speaker 0: Leistig.
Speaker 0: Er öffnete ihn, nahm den Zauberstab heraus und ließ ihn offen liegen.
Speaker 0: Mehr war ja ohnehin nicht mehr darin.
Speaker 0: Dösley hatte es der Weilen geschafft, endlich all die Schlösser zu öffnen.
Speaker 0: Richten sie sich darauf ein, vom Ministerium für Magie zu hören.
Speaker 0: Sie haben den Helden und aus Erwelten der Zauberer Welt auf widerwertigster Weise misshandelt.
Speaker 0: Und da er mein Sohn und nicht volljährig ist, werde ich persönlich dafür sorgen, dass ihnen der Prozess gemacht wird, knote er, als er erneut sah, wie zugerichtet Harry hier lag.
Speaker 0: Mit aller Vorsicht schob er die Arme unter ihn.
Speaker 0: Aber wir, aber ich, aber Potter, stammelte Dursley.
Speaker 0: Severus ignorierte ihn, das verschwendete nur Zeit.
Speaker 0: Stattdessen hob er den viel zu leichten Jungen vorsichtig hoch, gerade froh, dass er ohne Bewusstsein war, weil ihm das unglaubliche Schmerzen bereiten musste.
Speaker 0: Er trug ihn wortlos aus dem Zimmer die Treppe runter aus dem Haus.
Speaker 0: Nachbarn starten ihn an, er sah nur gerade aus.
Speaker 0: Er verschwand mit ihm um die nächste Ecke hinter einige hohe Hecken und disapparierte mit ihm.
Speaker 0: Spinners End war kein Ort, an dem irgendjemand sich gern aufhielt.
Speaker 0: Schon gar nicht ein verstörter Jugendlicher, der ohnehin nicht wissen würde, was eigentlich vor sich ging.
Speaker 0: Da er jedoch im Moment nicht wusste, was im Schulleiter vor sich ging und ob er auf ihn zählen könnte, war es eigentlich der einzige Ort, an den er Harry für den Moment bringen konnte.
Speaker 0: Eine äußerst schlechte Wahl, denn hier könnte jederzeit auch der ein oder andere Todesser vor der Tür stehen.
Speaker 0: Dennoch trug er ihn vorsichtig in das dunkle Wohnzimmer, wo er Kraft seiner Gedanken die Kerzen und den Kamin auflammen ließ, um etwas mehr sehen zu können.
Speaker 0: Hogwarts wäre noch aus anderen Gründen ein besserer Ort.
Speaker 0: Die Krankenstation und auch sein Labor waren sehr gut ausgerüstet.
Speaker 0: Da er so selten in seinem eigenen Haus war, waren seine Vorräte hier sehr begrenzt und es gab auch kaum Nahrung im Haus.
Speaker 0: Dennoch gab er sich alle Mühe, für den Anfang mal Harrys Rippen zu heilen, was ihn schon mal viel freier atmen ließ und dann den schlimmen Sonnenbrand einfach mit Dipptharm zu behandeln, nachdem er die Wunde in seine Mund gefunden hatte, die für das Blut verantwortlich war.
Speaker 0: Die Essenz war so stark, dass sie die ramponierte Haut, die sich an so vielen Stellen heftig schälte und blasen hatte, rosig und unverletzt zurückließ.
Speaker 0: Nur die Folgen der Schläge und Tritte konnte er auch damit nicht kurieren.
Speaker 0: Er krämte Harry ein, so gut das ging.
Speaker 0: wenig Rücksicht darauf nehmend, dass er ihm dafür die Hose vom Hintern ziehen musste.
Speaker 0: Harry bekam es ohnehin nicht mit, und für seine eigenen Animositäten war gerade einfach kein Platz.
Speaker 0: Als Severus sich wieder erhob und den Kerl betrachtete, musste er unwirklich den Kopf schütteln.
Speaker 0: Er sah so winzig und schmal aus, wie er zwischen Severus' Sofa-Kissen lag, die aufgeplatzten Lippen leicht geöffnet.
Speaker 0: Nicht einmal im Schlaf wirkte er entspannt.
Speaker 0: Er hatte in den letzten Wochen und Monaten sehr viel Zeit gehabt, überall das nachzudenken.
Speaker 0: über diesen verfluchten Stammbaum, der sich in sein Gehirn gebrannt hatte.
Speaker 0: Es war möglich, ja.
Speaker 0: Er hatte mit Lily geschlafen, nicht nur einmal.
Speaker 0: Manchmal nur, weil Potter sich wie ein Arsch benommen und Lily Trost gebraucht und bei ihm gefunden hatte.
Speaker 0: Sie waren nie ein echtes Paar gewesen, das hatte er sich schön selbst versaut.
Speaker 0: Dass sie von ihm schwanger wäre, hatte er jedoch nie auch nur für eine Sekunde in Betracht gezogen.
Speaker 0: Und Harry, mit seinem vollkommen wirren Haar, erinnerte wirklich eher an James.
Speaker 0: Severus hatte sie sie schon früh lang wachsen lassen.
Speaker 0: Zum einen, weil ihn niemand zum Friseur geschickt hatte und zum anderen, und er säufzte sehr tief bei der Erkenntnis, weil sie kurz immer gemacht hatten, was sie wollten.
Speaker 0: Letztlich war der Test aber eindeutig.
Speaker 0: Harry hatte ihn richtig gebraut und selbst wenn nicht, dann hätten sie eben kein Ergebnis erhalten.
Speaker 0: Das hatten sie jedoch, schwarz auf weiß.
Speaker 0: Harry war und mit der Erkenntnis kämpfte er auch nach all den Monaten noch sein Sohn.
Speaker 0: Sein Sohn, um den er sich keinen Tag in seinem Leben gekümmert hatte.
Speaker 0: Klar, er hatte ihm den Hinten gerettet, mehr als einmal, doch eher aus Pflicht heraus.
Speaker 0: Nicht, weil es ihm um den Jungen gegangen war.
Speaker 0: Er war furchtbar zu ihm gewesen und hatte es genossen, seinen Zorn an dem einzigen auszulassen, das von James Potter noch da war.
Speaker 0: Severus Nape war eben alles nur kein guter Mensch.
Speaker 0: Wie sollte das hier also weitergehen?
Speaker 0: Sie würden ja wohl kaum auf heile Familie machen können.
Speaker 0: Harry verabscheute ihn, zu Recht.
Speaker 0: Und Cerverus war einfach permanent wütend auf ihn.
Speaker 0: Wenigstens nicht immer zu Unrecht.
Speaker 0: Nach einer Weile gab er sich Mühe, im wenigstens ein bisschen Wasser einzuflösen, je die Küche auf der Suche nach einem halbwegs verträglichen Frühstück durchsuchte.
Speaker 0: Warum er den Zwieback irgendwann mal gekauft hatte, wusste er nicht mehr.
Speaker 0: Und er war auch schon seit einer Weile abgelaufen, aber sowas wurde nicht schlecht richtig.
Speaker 0: Solange Harry nicht bei Bewusstsein war, konnte er jedenfalls nicht einkaufen gehen, ganz davon abgesehen, dass es mittlerweile Nacht war.
Speaker 0: Also kochte er leichten Tee und brachte den Zwieback mit.
Speaker 0: Er probierte das Zeug, schmeckte, wie es schmecken sollte, also quasi nach nichts, und er schob es wieder von sich.
Speaker 0: Für Harry wäre es gut, nicht weil er ihm nicht mehr gönnen würde, sondern weil er mehr vermutlich nicht gut verzog.
Speaker 0: Merlin und Morgana.
Speaker 0: Wer würde ihm denn glauben, dass er, ausgerechnet er, sich besser um den Jungen kümmerte, als seine Verwandten es getan hatten?
Speaker 0: Niemals hätte er geglaubt, dass sie ihn so schlimm behandelten.
Speaker 0: Dass sie die Magie ablehnten, sah er ja noch ein.
Speaker 0: Ihm alles wegzunehmen?
Speaker 0: Die Schläge?
Speaker 0: Das Verweigern von Essen?
Speaker 0: Das war zu viel.
Speaker 0: Viel zu viel.
Speaker 0: Und erinnerte ihn grausam an seine eigene Kindheit.
Speaker 0: Wie oft war Harry Kurz davor gewesen, zu verhungern?
Speaker 0: An seinen Verletzungen zu sterben?
Speaker 0: Das war grausam und sonst gar nichts.
Speaker 0: Als hätte man ihn zum dunklen Lord gegeben, damit der ihn aufzog.
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf und lehnte sich auf seinem Sessel zurück.
Speaker 0: Harry musste erst einmal aufwachen.
Speaker 0: Dann konnten sie weiter sehen.
Speaker 0: Wenn dir das Kapitel gefallen hat, dann verteile doch ein paar Hauspunkte in Form einer Bewertung und eines Appos.
Speaker 0: Und wenn du Feedback hast, schick deine Eule einfach direkt in die Kommentare oder per Nachricht bei Instagram los.
Speaker 0: Du willst, dass die Geschichte direkt weitergeht?
Speaker 0: Auf Patreon wartet schon der nächste Nachschlag an exklusiven Kapiteln auf unsere Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Für alle, die mich über das Hören hinaus unterstützen.
Speaker 0: Ob als treue Ordensmitglieder auf Patreon, mit einem virtuellen Schokofrosch, wie ein PayPal oder eine Überraschung von meiner Wischlist.
Speaker 0: Ihr alle seid der magische Kern, der diesen Podcast am Laufen hält.
Speaker 0: Aber auch jeder Kommentar und jedes Like zählt.
Speaker 0: Also schickt schnell noch eure fleißigen Ollen los.
Speaker 0: Ohne eurer aller Unterstützung wäre meine Welt ein Stück weniger zauberhaft.
Speaker 0: Wir hören uns bei der nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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