Dad mit Hindernissen 1/13 - Severitus - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction Hörbuch
Beginn: 5. Schuljahr - Harry findet heraus, dass ein Teil seiner Familie noch immer lebt, erfährt jedoch weiterhin nur Abneigung und schleppt sich eher beiläufig durch das restliche Schuljahr. In den Sommerferien, die noch schlimmer sind, als in den Jahren davor, ändert sich schließlich alles und als letzten Ausweg sucht Harry die sofortige Konfrontation mit Voldemort. (Severitus + leicht Drarry)
Speaker 0: Schön, dass du wieder da bist.
Speaker 0: Bevor wir in die magische Welt abtauchen, ein riesiges Danke an alle, die durch das Hören der Werbung diesem Podcast möglich machen.
Speaker 0: Wenn du noch tiefer in die Welt der Fanfictions eintauchen willst, inklusive werbefreier Folgen und spicy Bonusvertonungen, die es nirgendwo anders gibt, dann werde Teil unserer magischen Gemeinschaft auf Patreon.
Speaker 0: Für täglichen Austausch und Blicke hinter die Kulissen folgt mir auf Instagram oder TikTok.
Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Schnappt ihr einen Kürbisaft, lehnt dich zurück und genießt das neue Kapitel.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Entweder einfach ein Vater oder mit Kind gibt's, glaub ich, auch als Smiley.
Speaker 0: Schaut mal, was ihr findet.
Speaker 0: Und jetzt ganz viel Spaß mit Kapitel eins.
Speaker 0: Die Tragik eines Lebens.
Speaker 0: forderte er von den beiden.
Speaker 0: Seh mal, Harry, hob nun auch Serious sein.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Verflucht noch mal, nein!
Speaker 0: Das kann nicht euer verdammter Ernst sein.
Speaker 0: Und selbst wenn, es scheint ihn ja ohnehin nicht zu interessieren.
Speaker 0: Harry verschränkte die Arme vor der Brust.
Speaker 0: Wir, Harry, wir wissen nicht einmal sicher, ob er es weiß, sagte Remus leiser.
Speaker 0: James war vollkommen betrunken, als er es uns erzählte.
Speaker 0: Am nächsten Morgen kam er furchtbar besorgt zu uns.
Speaker 0: Er hatte sich mit Lilly geeinigt, es niemals jemandem zu erzählen und bat uns, es niemanden zu verraten.
Speaker 0: James hatte ich als seinen Sohn anerkannt.
Speaker 0: Für ihn war es nicht wichtig, versprach der Wehrwolf.
Speaker 0: Also haben sie es ihm vielleicht nie gesagt.
Speaker 0: Harry schüttelte einfach nur noch mit dem Kopf.
Speaker 0: Ich flohe nach Hogwarts.
Speaker 0: Ich will mit ihm reden, knurrte er und wollte schon zum Kamin marschieren, aber dieses Mal hielt Sirius ihn an den Schultern zurück.
Speaker 0: Mach das bitte nicht, Harry.
Speaker 0: Wenn er nichts weiß, wird er aus allen Wolken fallen und mit deiner Stimmung hätte er keine Chance, es überhaupt richtig zu kapieren.
Speaker 0: Und ihr geht euch nur gegenseitig an die Gurgel.
Speaker 0: Und wenn er es weiß, dann eilt es nicht.
Speaker 0: Harry bist die Kiefer fest aufeinander.
Speaker 0: Warum jetzt?
Speaker 0: Warum habt ihr es mir jetzt erzählt?
Speaker 0: Sirius riep sanft über seine Schultern.
Speaker 0: Du hast in letzter Zeit sehr schlecht von ihm gesprochen.
Speaker 0: Du sprichst ständig schlecht über ihn, gab Harry zurück.
Speaker 0: Stimmt, und ich habe auch allen Grund dazu, meiner Meinung nach.
Speaker 0: Ich wollte einfach, ich denke einfach, dass du ein Recht darauf hast.
Speaker 0: Die beiden sind nicht mehr da, um es dir zu sagen und wir sind endlich einmal für länger als fünf Minuten allein, ohne dass du die ganze Zeit herumgescheucht wirst.
Speaker 0: Da draußen herrscht trotz allem einen Krieg und jedem von uns kann jederzeit etwas zustoßen, auch ihm.
Speaker 0: Deswegen, und weil ich der Meinung bin, dass du alt genug dafür bist, wollte ich es dir sagen.
Speaker 0: Harry schüttelte ablehnend und fassungslos den Kopf.
Speaker 0: Du hast mir gesagt, ich sehe aus wie mein Dad, warf er serious vor.
Speaker 0: Der strich sich unsicher die Locken aus dem Gesicht.
Speaker 0: Also, weißt du, wenn du mal über das Offensichtliche hinaus schaust, stimmt das.
Speaker 0: Durch die Brille und die Haare siehst du James sehr ähnlich.
Speaker 0: Und du hast definitiv eine wesentlich hübschere Nase, schob er schnell hinterher, als Harry schon wieder den Mund öffnen wollte.
Speaker 0: Jetzt schwieg erster dessen und starte vor sich hin, die Arme um sich selbst geschlungen.
Speaker 0: Bleib hier, Harry, ich bitte dich.
Speaker 0: Wenn du ihn nach Weihnachten immer noch zu redestellen willst, kannst du das nach den Ferien, ja.
Speaker 0: Aber bleib erst einmal hier und lass es dir ein bisschen durch den Kopf gehen, Bad Remus sanft.
Speaker 0: Harry schnaufte und schubb sich an den beiden vorbei, um den Solon zu verlassen, allerdings durch die Tür, nicht durch den Kamin.
Speaker 0: Na, das schläft doch klasse, Momente Sirius.
Speaker 0: Ich habe dir gesagt, dass es furchtbar wird.
Speaker 0: Er hätte seinen Dad gebraucht.
Speaker 0: Seine Muggelverwandten wollten ihn nie.
Speaker 0: Und wenn jetzt noch rauskommt, dass seine magische Verwandtschaft ihn auch ablehnt, ich weiß nicht, was das mit ihm macht, womelte Remus besorgt, die Tür ansehend.
Speaker 0: Wir fangen ihn auf.
Speaker 0: Zu uns können er immer kommen, und ich bin ja trotzdem sein Paarte.
Speaker 0: Und wenn Schniefel aus gemein zu ihm ist, bräuch ich ihm die Nase eben einfach nochmal, legte Sirius grimmig fest.
Speaker 0: Remus seufzt der Tief und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Das hat deine Probleme damals schon nicht gelöst.
Speaker 0: Severus Snape war einiges von seinen Schülern gewohnt.
Speaker 0: Dass sie frech und aufsassig waren, dass sie seine Anweisungen ignorierten und zu dumm für ihr eigenes Überleben waren, dass sie ihn hinter vorgehaltener Hand beleidigten und über ihn rätselten, dass sie sich vor ihm fürchteten.
Speaker 0: Aber ganz sicher hatte ihn noch nie ein Schüler derart angeschaut, wie das Potter-Balk es seit zehn Minuten hat.
Speaker 0: Anstatt den Trank zu brauen, den Severus seiner Klassenstufe aufgetragen hatte, starte der Bangle ihn an, so zornig, wie Severus seines Wissens nach lange niemanden mehr gemacht hat.
Speaker 0: Er war es gewohnt, dass Potter ihm stur und feindlich entgegen sah.
Speaker 0: Unterkriegte man den Jungen ja nicht.
Speaker 0: Aber wenn Severus nicht mindestens dafür verantwortlich wäre, dass die Eltern des Jungen tot waren, wüsste er wirklich nicht, wofür er diesen Blick nun verdient hatte.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: War er genau daran schuld, bedauerlich.
Speaker 0: Allerdings war das eine Information, die der Bengel eigentlich nicht haben sollte.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Potter, fangen Sie an den Trank zu brauen oder zu Ihrem Nachhilfeunterricht?
Speaker 0: geselt sich noch nachsitzen, stellte er kalt klar.
Speaker 0: Potter sagte keinen Ton, sondern fixierte ihn nur weiter.
Speaker 0: Harry, komm schon, mummelte Granger neben ihm, aber er ignorierte sie.
Speaker 0: Was auch immer los war, seine Freunde schienen es auch nicht zu wissen, die sahen nämlich hauptsächlich besorgt aus.
Speaker 0: Jetzt, Mr.
Speaker 0: Potter, befahl er.
Speaker 0: Er sah, wie der Junge die Zähne fest aufeinander bis und die Fäuste an den Seiten balte, als müsste er sich mit aller Macht davon abhalten, ihn hier und jetzt vor der gesamten Klasse anzubrüllen.
Speaker 0: Schön, nachsitzen bis zum Abendessen popte, legte er kalt fest und ignorierte ihn dann.
Speaker 0: Zumindest darin war er in den letzten Jahren ein Meister geworden, was sich jetzt als angenehm erwies.
Speaker 0: Dieser Blick war ja wirklich murderisch.
Speaker 0: Und trotzdem wurde er das Gefühl nicht los, dass mir dahinter steckte, vielleicht wegen dem Oklomantikunterricht für den Potter, nebenbei bemerkt keinerlei Talentbewies, vielleicht fühlte er sich wieder einmal unfair behandelt.
Speaker 0: War ihm seine Extrawurst nicht groß genug?
Speaker 0: Ach, das tat Severus.
Speaker 0: aber leid, wirklich.
Speaker 0: Als Auserwählt, aber es sicher ganz furchtbar, wenn es einen einzelnen Menschen auf der Welt gab, der nicht nach der eigenen Pfeife tanzte.
Speaker 0: Die gesamte Stunde hindurch lag dieser Blick auf ihm, bis die anderen Schüler sich endlich verzogen hatten.
Speaker 0: Also, wollen sie mir nun mitteilen, womit ich den Auserwählten dermaßen verärgert habe?
Speaker 0: fragte er desinteressiert und wollte sich eigentlich den Kessel zuwenden, die Potter für ihn schruppen sollte.
Speaker 0: Der tauchte nun allerdings direkt vor Cerberus auf.
Speaker 0: Näher, als sich die meisten Menschen mit gesundem Verstand überhaupt zu ihm wagten.
Speaker 0: Wissen Sie es, fauchte er aufgebracht.
Speaker 0: Severus hatte recht.
Speaker 0: Dahinter steckte mehr.
Speaker 0: Hinter dieser heißen Wut steckten Tränen, wenn er sich nicht erte.
Speaker 0: Weiß ich was, fragte er, ablehnend auf ihn herabblickend.
Speaker 0: Das Geheimnis meiner Marm!
Speaker 0: Merlin hatte der Junge ein Organ.
Speaker 0: Welches Geheimnis auch immer er meinte, wenn er weiter so brüllte, wusste es alsbald die gesamte Schule.
Speaker 0: Lilly zuliebe schirmte er den Raum magisch ab, würde er die Umstände ihres Todes meinen, hätte er gewiss anders gefragt.
Speaker 0: Ich weiß nicht wovon sie sprechen und hören sie gefälligst auf mich anzubrüllen.
Speaker 0: Sie sprechen hier nicht mit irgendeinem ihrer Fans.
Speaker 0: Für einen Moment hatte Severus den Eindruck, Potter würde ihm am liebsten einer reinhauen.
Speaker 0: Dazu sollte er vielleicht mal noch einen halben Meter wachsen.
Speaker 0: Dafür brüllte er jetzt so laut, dass ihm die Stimme beinah versagte, weil seine Stimmbänder nicht mehr mit seinen Gefühlen mithalten konnten.
Speaker 0: Ich will verdammt noch mal wissen, ob sie wussten, dass ich ihr Sohn bin und nicht der von James Potter.
Speaker 0: Seine Faust landete lautstark auf dem Pult.
Speaker 0: Servos Feder hüpfte über ein Pergament davon.
Speaker 0: Der Trinkemeister blinzelte den Kerl an.
Speaker 0: Sie sind wohl nicht ganz bei Trost.
Speaker 0: gab er pikiert zurück.
Speaker 0: Davon abgesehen, dass sie eine Miniaturausgabe von Potter sind, wüsste ich wohl, wenn ich sowas wie sie in die Welt gesetzt hätte.
Speaker 0: Potter zuckte zurück, als hätte er ihn geschlagen.
Speaker 0: Sie sind doch so ein toller Tränkemeister, machen sie einen Abstammungstest, fordte er dennoch.
Speaker 0: Den Teufel werde ich.
Speaker 0: Kriegen sie sich wieder ein, Potter, und hören sie auf, derartige Gerüchte in die Welt zu setzen.
Speaker 0: Das war ja regelrecht gruselig.
Speaker 0: Machen Sie den Test, beharte Potter, und walte die Hände wieder zu feusten.
Speaker 0: Nein, schmetterte Severus ihn erneut ab.
Speaker 0: Was sollte dieser Unsinn denn jetzt?
Speaker 0: Potter wirbelte herum, trat zum Regal und nahm sich einfach einen Kessel heraus, den er zunächst besten freien Feuer trug.
Speaker 0: Was glauben Sie, was Sie da tun?
Speaker 0: Den bescheuerten Trank für den Test braun knurte er und knallte den Kessel aufs Gestell.
Speaker 0: Als ob Sie das hinbekommen würden.
Speaker 0: Ganz davon abgesehen, dass sie dafür meinen Blut bräuchten.
Speaker 0: Der Bängel ignorierte ihn einfach.
Speaker 0: Vollkommen selbstverständlich ging er hinüber in den Lagerraum, in dem alle Zutaten aufgehoben wurden und war schon halb auf dem Weg zurück.
Speaker 0: Severus war mäßig erstaunt, dass er tatsächlich die richtigen Zutaten dabei hatte, auch wenn es sich um einen Trank aus dem dritten Jahr handelte.
Speaker 0: Aber Potter hatte nie irgendeine Begabung in dem Fach gezeigt.
Speaker 0: Stellte er sich ihm in den Weg.
Speaker 0: Stellen sie das zurück.
Speaker 0: forderte er ganz und gar ruhig.
Speaker 0: Potter funkelte ihn an.
Speaker 0: Gehen sie mir aus dem Weg, Professor.
Speaker 0: Sie interessiert dieser Mist vielleicht nicht, mich aber schon.
Speaker 0: Es geht hier um ein beschissenes Leben, und ich hab die Nase voll davon, dass mir niemals irgendjemand die volle Wahrheit sagt.
Speaker 0: Sie maßen sich mit Blicken.
Speaker 0: Potter wirkte jetzt ruhiger, nicht mehr so, als würde er ihn direkt angreifen, sondern wirklich eher so, als wollte er mit aller Macht herausfinden, was zum Teufel eigentlich los war.
Speaker 0: Severus treff eine Entscheidung.
Speaker 0: Er treibt beiseite unser Potter zu, der die Zutaten zum Tisch brachte und begann den Trank zu brauen.
Speaker 0: Wenn sie den Trank versammeln, verschwinden sie aus meinem Unterricht, legte er dabei fest.
Speaker 0: Für immer.
Speaker 0: Potter hob nur die Schultern und begann bereits zu wiegen und abzumessen.
Speaker 0: Mist, das hätte seine Chance so sein können, aber scheinbar hatte der Zwerg in den letzten fünf Jahren doch das ein oder andere gelernt.
Speaker 0: Er ließ sich auch überhaupt nicht von Servros ablenken, der wie ein lauerndes Raubtier seine Runden um ihn zog und ihn beobachtete.
Speaker 0: Nein, er konzentrierte sich verbissen auf das, was er tat.
Speaker 0: Irgendwann holte er nur sein Lehrbuch dazu und schlug ein paar Dinge nach, bis er nach einer guten Dreiviertelstunde den Trank ordnungsgemäß gebraut hatte.
Speaker 0: Sie könnten sich im Unterricht derart viel mehr geben, brunte Snape verstimmt.
Speaker 0: Sie könnten mich im Unterricht ja mal derart in Ruhe lassen.
Speaker 0: forchte Potter zurück und warf ihm die leere Viola-Regel recht entgegen, ehe er eine zweite Namen und ein paar Tropfen Blut aus seiner Fingerspitze hineinfallen ließ.
Speaker 0: Cerberus, der immer noch keinen Schimme hatte, woher derartige Gerüchte kommen sollten und wenn, warum Potter darauf beharren sollte, dem nachzugehen, zögerte deutlich, ehe er es doch machte.
Speaker 0: Es würde nichts rauskommen und fertig.
Speaker 0: Erzählen Sie mir mal, wer solchen Unsinn behauptet.
Speaker 0: forderte er und reichte ihm die Viole.
Speaker 0: Potter antwortete nicht, sondern gab ruhig beide Blutproben zur gleichen Zeit in den abgekühlten Trank.
Speaker 0: Aus seiner Schultasche zog er, während er mit der anderen Handweite umrührte, ein leeres Pergamentblatt, über das er dann achtsam genau fünf Tropfen gab.
Speaker 0: Snape rückte näher, so dass sie gemeinsam beobachteten, was geschah.
Speaker 0: Natürlich war er sich sicher, dass gar nichts geschehen würde.
Speaker 0: Sie waren nicht verwandt, maximal über fünfhundert Ecken, wie eben alle Magier, und demnach würde das Pergament auch nichts ausspucken, weil der Test nur drei Generationen zurückreichte und ... Harry keuchte auf, als sich langsam Linien auf dem Pergament bildeten, die sich zu einem kleinen Stammbaum zusammensetzten.
Speaker 0: Mit gewalteten Augen betrachteten sie, wie sich die Geburts- und Sterbedaten von Lilis und Potters und seinen Eltern entfalteten.
Speaker 0: Danach wurde es breiter, als man erwarten sollte.
Speaker 0: Petunia war nämlich mit ihrer unsäglichen Familie auch darauf, und von Lilly ging ein Strich zu James Potter und von den beiden ein Strich nach unten, unter dem sich jedoch nur ein Fragezeichen bildete.
Speaker 0: Ein zweiter Strich von Lilly führte unglaublicherweise zu Severos Namen und von dort ... Snape ich beinahe einen Schritt zurück.
Speaker 0: Dass er es nicht tat, lag möglicherweise nur daran, dass er sich nicht bewegen konnte.
Speaker 0: Harry startte ebenfalls nur auf das Bergament.
Speaker 0: Anders als Severus, den alles davon forttrieb, trat Harry näher und schien jeden Buchstaben, der dort stand, regelrecht in sich aufzusaugen.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Raus, grollte Severus rau.
Speaker 0: Harry blinzelte zu ihm rüber.
Speaker 0: Was ist Raus?
Speaker 0: Harry zog die Schultern an und schlugte, ehe sein Blick deutlich ausdrucksloser wurde.
Speaker 0: Ja, schon klar.
Speaker 0: Er fischte den Zettel von Tisch, nahm seine Tasche auf und ging.
Speaker 0: Harry war klar gewesen, sollte es stimmen, würde sich Snape nicht mehr für ihn interessieren als vorher, also gar nicht.
Speaker 0: Das überraschte ihn nicht, auch wenn es trotzdem weht hat.
Speaker 0: Die Dursleys hatten ihm längst klargemacht, dass Familie nicht bedeutete, dass man einander liebte oder irgendwie wichtig war, das war nicht mehr neu.
Speaker 0: Neu war das kleine Fragezeichen unter dem Namen seiner Mom in der Verbindung mit James Potter.
Speaker 0: Das war neu.
Speaker 0: Und das war es, was Harrys Herzzerres.
Speaker 0: Das war der Grund, warum er nicht nach oben in den Gemeinschaftsraum ging und warum er später nicht beim Abendessen auftauchte.
Speaker 0: Er hatte das Gefühl überhaupt nicht mehr atmen zu können, nur wegen diesem kleinen Fragezeichen.
Speaker 0: Auch wenn Snape ihn seine Frage nicht hatte stellen lassen, so blöd am Ende nicht zu wissen, was es bedeutete, war er dann doch nicht.
Speaker 0: Seine Marm war schwanger gewesen, als Voldemort sie umbrachte.
Speaker 0: Sie ist einen vermeintlichen Dad und sein ungeborenes Geschwisterchen, von dem er nicht einmal wusste, ob es eine Schwester oder ein Bruder geworden wäre.
Speaker 0: Trotzdem stellte er sich unweigerlich eine Schwester vor, mit roten Haaren natürlich.
Speaker 0: Er wäre vielleicht fast zwei gewesen, wenn sie zur Welt gekommen wäre und ihr großer Bruder.
Speaker 0: Er hätte auf sie aufgepasst und ihr allen möglichen Blödsinn beigebracht, während sein Dad nur darüber lachte und seine Mom die Augen verdrehte.
Speaker 0: In einer perfekten Welt.
Speaker 0: einer guten Welt, einer Welt, die nicht nur dazu da war, ihm weh zu tun, wäre es so gekommen.
Speaker 0: In einer Welt, in der er nicht der Bescheuerte auserwählte, war in einer Welt, in der er einen echten Platz gehabt hätte.
Speaker 0: Bei Lilly und James, zusammen mit seiner Schwester, hatten sie es gewusst.
Speaker 0: Hatte Lilly gewusst, dass sie nicht nur sich, sondern auch ihre Tochter opferte, wenn sie sich weigerte, von Harrys Bettchen wegzutreten?
Speaker 0: Hätte sie es dann überhaupt getan?
Speaker 0: Eltern sollten sich immer zuerst und das jüngste Kind sorgen, oder?
Speaker 0: So stellte er sich vor.
Speaker 0: Er krönte sich zusammen.
Speaker 0: Der Schmerz in seiner Brust war unbeschreiblich.
Speaker 0: Warum musste mit allem, was er herausfand, alles nur immer schlimmer werden?
Speaker 0: Jedes Mal war da dieser kurze Moment der Erhoffnung, dass etwas Gutes geschah oder wenigstens das etwas Schlimmes zu Ende ging.
Speaker 0: Als er serious traf und kapierte, dass er nicht mehr zu den Dursleys zurück musste und am Ende doch wieder in ihrem Haus landete.
Speaker 0: Als er gemeinsam mit Cedric nach dem Pokalgriff überglücklich, dass das Turnier endlich vorbei sein würde und stattdessen mit ihm auf dem Friedhof landete, wo nicht nur Cedric vollkommen unschuldig und unnötig starb, sondern auch noch Voldemort wieder auferstand.
Speaker 0: Und nun, als er erfuhr, dass er eigentlich noch einen Date hätte, der ihn jedoch nicht wollte, gepaart mit der Erkenntnis, dass mit seinen Eltern auch sein Geschwister gestorben war.
Speaker 0: Geschwister?
Speaker 0: War das in dem Satz überhaupt ein Wort?
Speaker 0: Schwester.
Speaker 0: In seinem Kopf wäre es seine Schwester gewesen.
Speaker 0: Jedes Mal die kleine Leisehoffnung, dass etwas besser wurde, und dann stürzte der Himmel auf ihn herab und machte ihm wieder klar, dass er Harry Potter war.
Speaker 0: Zu blöd zum Sterben, aber ein Leben hatte er wohl auch nicht verdient.
Speaker 0: Also musste er einfach immer weiter leiden.
Speaker 0: Leiden und leiden.
Speaker 0: Wie er durch diese Wochen gekommen war, war ihm im Nachhinein ein Rätsel.
Speaker 0: Wie er es überhaupt geschafft hatte, die DA am Laufen zu halten und nebenbei dem Unterricht zu folgen, verstand er gar nicht erst.
Speaker 0: Und nachdem die DA aufgeflogen und Dampel der Vertrieben war, wurde ohnehin alles noch viel schlimmer und erhielt einfach nur noch den Kopf gesenkt.
Speaker 0: Er wollte nicht mit Ron und Hermine sprechen, und mit Sirius und Remus auch nicht.
Speaker 0: Er wollte überhaupt nicht sprechen.
Speaker 0: Also ließ er es einfach bleiben.
Speaker 0: Er ging auch nicht mehr zum Oklomentikunterricht, weil er den Gedanken nicht ertrug, mit Snape allein zu sein.
Speaker 0: Stattdessen saß er ständig abends bei Umbridge nach, so oft, dass die Narbe auf seinem Handdrücken unmöglich jemals wieder verschwinden würde.
Speaker 0: Vielmehr fragte er sich, ob man wohl irgendwann seine blanken Knochen sehen würde, weil die Narben so tief wurden.
Speaker 0: Er hatte keine Visionen mehr, was nur Sinn machte.
Speaker 0: Wenn er eine Verbindung zu Voldemort hatte, würde der den Teufel tun, sich seinem Schmerz auszusetzen, den er doch gar nicht kapieren konnte, wo ihm doch ohnehin niemals irgendjemand wichtig gewesen war.
Speaker 0: Hermine bereitete sie wie jedes Jahr auf die Prüfungen vor, was er schweigend über sich ergehen ließ.
Speaker 0: Selbst die Prüfungen plätschatten nur so an ihm vorbei.
Speaker 0: Er empfand nicht einmal stolz, als er in seiner Verteidigungsprüfung seinen Patronus vorführen durfte.
Speaker 0: Nur die Prüfung in Astronomie, während der Professor McGonigal angegriffen wurde und die Hagrid zur Flucht zwang, riss ihn für ein paar Minuten aus seinem Loch.
Speaker 0: Aber nachdem klar war, dass er dagegen überhaupt nichts machen konnte, versackte er darin einfach wieder.
Speaker 0: Was er trotz eines furchtbaren Verhaltens für unglaublich gute Freunde hatte, zeigte sich, als er in seiner Vision sah, wie Sirius gefoltert wurde.
Speaker 0: Als seine Freunde ihn nach London begleiteten, wo die Hölle über sie hereinbrach, wo sie alle schwer verletzt wurden, Und wo Sirius starb?
Speaker 0: Harry wusste nicht mehr, wann er das letzte Mal geatmet hatte.
Speaker 0: Er hatte das Gefühl, seit Monaten die Luft anzuhalten.
Speaker 0: Er war so abseits von einfach allem, dass ihn nicht einmal die Prophezeiung noch schockte.
Speaker 0: Er musste Voldemort umbringen oder durch seine Hand sterben.
Speaker 0: Es überraschte ihn gar nicht.
Speaker 0: Es passte einfach in die lange Liste an Tragödien, aus denen sein Leben bestand.
Speaker 0: Sir?
Speaker 0: Professor Dumbledore?
Speaker 0: Der hatte ihn entlassen und Harry war schon an der Tür angekommen, als er sich noch einmal umwendete.
Speaker 0: Er sah ihm aufmerksam entgegen.
Speaker 0: Werden sie dieses Jahr mit meinen Verwandten sprechen, fragte er leise.
Speaker 0: Dambelder säufzte und wirkte sehr alt jetzt.
Speaker 0: Harry, wir führen dieses Gespräch jedes Jahr wieder, tadelte er.
Speaker 0: Sir, ich habe wirklich Angst, dass ich die Kontrolle über meine Magie verliere, versuchte er zu erklären.
Speaker 0: Konzentriere dich und deine Magie auf dich selbst, das wird dir helfen.
Speaker 0: Voldemort ist nun offiziell zurückgekehrt.
Speaker 0: Du bist fast sechzehn Harry, und ich denke, ich kann erwarten, dass du dich verantwortungsvoll verhältst.
Speaker 0: Du wirst die Ferien im Haus deiner Verwandten verbringen.
Speaker 0: Keine Ausflüge, kein Weg laufen, sagt er ungewohnt streng.
Speaker 0: Was heißt das, dass ich das Haus nicht verlassen darf?
Speaker 0: Was ist mit Ron?
Speaker 0: Ich wollte Ron besuchen.
Speaker 0: Hauchte er, weil die Tränen, die er nun schon so lange zurückbrängte, ihn erstickten.
Speaker 0: Keine Besuche.
Speaker 0: Und ja, du bleibst im Haus.
Speaker 0: Harry, das ist wichtig, verstehst du das.
Speaker 0: Wenn du nach draußen gehst, bringst du andere Menschen in Gefahr.
Speaker 0: Harry's Herz meldete sich von seiner Abwesenheit zurück und starck so sehr, dass er fast in die Knie ging.
Speaker 0: Wie serious, flüsterte er.
Speaker 0: Gut, dass du verstehst, was ich meine.
Speaker 0: Du bleibst acht Wochen dort, dann kehrst du nach Hogwarts zurück.
Speaker 0: Wenn du weder hier bist, kümmern wir uns verstärkt um deine Ausbildung und darum, dass du alles erfährst, was du erfahren musst.
Speaker 0: Die Weeslüs sind bereits informiert, dass du nicht kommst und sie auch den Kontakt zu dir nicht suchen sollten.
Speaker 0: Jetzt starte Harry den Schulleiter doch Angst erfüllt an.
Speaker 0: Aber Sir Harry unterbrach er ihn etwas lauter.
Speaker 0: Wer Kontakt zu dir hat, ist in Gefahr, macht er klar.
Speaker 0: Harry senkte den Blick, nickte und wendete sich dann wieder der Tür zu, wo er beinahe ins Snape krachte, der hier offenbar darauf wartete, eingelassen zu werden und vor Schreck fast die Treppe runterfiel, zusehend, dass er bloß schnell wegkam.
Speaker 0: Keine Sorge, Alter.
Speaker 0: Keine Macht auf dieser Welt hindert meine Mann darin, die Essen zu schicken, versprach Ron, nachdem sie in den Hogwarts-Express eingestiegen und sich ein Abteil mit Hermine, Luna, Ginny und Neville gesucht hatten.
Speaker 0: Wenigstens zum Geburtstag schickte die auf jeden Fall was.
Speaker 0: Und ich schicke dir dann auch was, stimmte Hermine zu.
Speaker 0: Plätzchen oder so, was lange haltbar ist und dich weder ein bisschen auf die Beine bringt, versprach sie lächelnd.
Speaker 0: Harry nickte, sagte.
Speaker 0: Er war dankbar, so war das nicht.
Speaker 0: Aber seine Freunde gingen nach wie vor davon aus, dass Harry eben wenig zu essen bekam.
Speaker 0: Plätzchen und Pastete zum Geburtstag waren ein Traum, aber das war erst in vier Wochen.
Speaker 0: Wie sollte er das schaffen?
Speaker 0: Die Dursleys waren im Jahr zuvor so wütend gewesen wegen der Sache mit dem Juxbombon.
Speaker 0: Er würde nichts zu essen bekommen, da war er sich absolut sicher.
Speaker 0: Mittlerweile war es nicht mehr neu, dass er einfach schweigend bei den anderen saß, also unterschied es sich nicht von den letzten Wochen.
Speaker 0: Als er auf dem Gang die Hexe mit dem Süßigkeitenbagen hörte, murmelte er, dass er aufs Klo misste und verzog sich dann etwas weiter nach hinten in den Zug, wo er sich in ein freies Abteilschub.
Speaker 0: Hier kaufte er der Hexe kleine Pasteten ab, die er sich unter den Hosen bunt und in die Socken stopfte.
Speaker 0: Lange würde er damit nicht auskommen, aber er hoffte, dass es reichte.
Speaker 0: Danach nahm er die wenigen persönlichen Dinge, die er hatte, stopfte sie in den Geldbeutel von Hagrid, ehe er ihn mit aller Anstrengung zu einem schlichten Lederarmband werden ließ, nachdem er brechenvoll war.
Speaker 0: Mehr konnte er nicht tun.
Speaker 0: Er schloss vor einem Moment die Augen, dann kehrte er zu den anderen zurück.
Speaker 0: Ron fragte erleise, als sie sich London näherten.
Speaker 0: Würdest du Hitwig mitnehmen?
Speaker 0: Und meinen Besen fragte er leise.
Speaker 0: Ron verzog die Lippen deutlich.
Speaker 0: Anders als Hermine hatte er eine bessere Vorstellung davon, was bei ihm zu Hause ablief.
Speaker 0: Entsprechend nickte er.
Speaker 0: Natürlich, Gumpel.
Speaker 0: Ich pass gut auf sie auf.
Speaker 0: Darf ich, äh, den Besen mal fliegen?
Speaker 0: Klar.
Speaker 0: Harry lehnte sich angespannt zurück.
Speaker 0: Acht Wochen.
Speaker 0: Es waren ja nur Acht Wochen.
Speaker 0: Es schloss die Augen.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Wenn dir das Kapitel gefallen hat, dann verteil doch ein paar Hauspunkte in Form einer Bewertung und eines Abos.
Speaker 0: Und wenn du Feedback hast, schick deine Eule einfach direkt in die Kommentare oder per Nachricht bei Instagram los.
Speaker 0: Du willst, dass die Geschichte direkt weitergeht?
Speaker 0: Auf Patreon wartet schon der nächste Nachschlag an exklusiven Kapiteln auf unsere Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Für alle, die mich über das Hören hinaus unterstützen.
Speaker 0: Ob als treue Ordensmitglieder auf Patreon, mit einem virtuellen Schokofrosch wie a PayPal oder einer Überraschung von meiner Wischlist.
Speaker 0: Ihr alle seid der magische Kern, der diesen Podcast am Laufen hält.
Speaker 0: Aber auch jeder Kommentar und jedes Like zählt.
Speaker 0: Also schickt schnell noch eure fleißigen Eulen los.
Speaker 0: Ohne eurer aller Unterstützung wäre meine Welt ein Stück weniger zauberhaft.
Speaker 0: Wir hören uns bei der nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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