Aus der Asche, die wir säen GANZES HÖRBUCH - Harry Potter FanFiktion - Reading - German Audiobook
Über diese Folge
Harry Potter FanFiktionNach ihrem langen und mühsamen Weg, endlich ihre Liebe zu Dumbledore offen leben zu dürfen, ziehen sich Schatten über Minervas Schicksal. Nur als Teil eines größeren Plans stehen erneut moralische Zweifel zwischen Minerva und Dumbledore.
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Speaker 0: Und jetzt ganz viel Spaß mit der Geschichte.
Speaker 0: Lomas.
Speaker 0: Hey ihr Lieben, da sind wir nun mit der Fortsetzung zu zwischen uns aus der Asche, die wir sehen von der lieben Livenna aka Tonic Water.
Speaker 0: Ich bin schon sehr, sehr gespannt, wie es weitergeht.
Speaker 0: Ich habe extra die Geschichte vorher noch nicht gelesen und auch mir quasi die Überraschung jetzt die ganze Zeit vorenthalten, damit wir gemeinsam in die Fortsetzung starten können.
Speaker 0: Es wurde schon sehr, sehr viel angeteasert.
Speaker 0: Ich bin sehr gespannt.
Speaker 0: Und ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß mit Kapitel eins.
Speaker 0: Licht in dunkelster Nacht.
Speaker 0: Noch nie waren die Ländereien Hogwarts so bunt wie in diesem Jahr.
Speaker 0: Der Oktober war kalt und frierend, dennoch malte er die Bäume in allen Farben des Herbstes.
Speaker 0: Trockene und sonnige Herbsttage luden oft zu langen Spaziergängen über die Ländereien, aber auch zu einigen Besuchen Hoxmeeds ein.
Speaker 0: Und sie bescherten den Bewohnern der Schule und des Dorfes noch einige angenehme Tage, bevor sich Nebel und Regen über die Berge des Hochlands legen würden.
Speaker 0: Mit einem milden Lächeln saß Minerva McGonagall auf einer kleinen Steinbank, die auf einem Hügel oberhalb des Schwarzen Sees tronte.
Speaker 0: Von hier aus besaß man einen herrlichen Blick auf das Schloss, die umliegenden Berge und den See.
Speaker 0: Es war weit an der Grenze des Schlossgeländes, doch immer noch im geschützten Bereich.
Speaker 0: Eine kühle Brise hauchte über ihr Gesicht und sie kuschelte sich ein wenig mehr in ihren Winterumhang, während sie Gedanken verloren über ihren wachsenden Bauchstrich.
Speaker 0: Liebevoll beobachtete sie, wie ihr kleiner Sohn Aaron durch das Laub taumelte und dabei war die schönsten Blätter zu sammeln, die er finden konnte.
Speaker 0: Immerzu, wenn er eines gefunden hatte, drehte er sich mit seinem schönsten Strahlen zu ihr und wedelte mit seiner errungenen Trophäe.
Speaker 0: Minerva hatte nicht gewusst, wie schnell die Zeit fließen konnte.
Speaker 0: Es war unbegreiflich, dass es erst wenige Monate her war, dass sie um sein und ihr Leben fürchten und kämpfen musste, nun hier in Hogwarts eine Zukunft und Heimat besaß und neues Leben erblühte.
Speaker 0: Obwohl sie noch eine so junge und unerfahrene Professoren für Verwandlung war, so meisterte sie diese neue Aufgabe mit Bravour.
Speaker 0: Doch sie hatte auch noch sehr viel zu lernen und Elbers half ihr dabei geduldig durch jeden einzelnen Schritt.
Speaker 0: Gemeinsam verbrachten sie viele Stunden damit, Minervas Verwandlungskunst auszubauen, Und Elbus brachte ihr Magie bei, die in keiner Schule gelehrt wurde, jedoch wichtig war, um sich als Professor behaupten zu können.
Speaker 0: Aufgrund ihrer Schwangerschaft hatten sie es jedoch vereinbart, dass sie vorerst nur den ersten und zweiten Jahrgang unterrichten würde und eher weiterhin die älteren Jahrgänge, so konnte sie sich schonen und dennoch Übung und Sicherheit gewinnen, eine Klasse zu unterrichten.
Speaker 0: Und bei Fragen und Bedenken standen Elbus, aber auch die anderen Professoren, ihr Helfen zur Seite.
Speaker 0: Obwohl Minerva wirklich sehr unsicher und nervös war, als sie diese Stelle angetreten hatte, so hatte sie sich mittlerweile gesunden Respekt unter den Schülern verschafft.
Speaker 0: Hin und wieder war es dennoch seltsam, da sie viele noch aus ihrer eigenen Schulzeit kannte.
Speaker 0: Nach all den Tragödien, die in ihrem letzten Schuljahr geschehen waren, war dieser normale Alltag eine willkommene Abwechslung und sie konnte sich an dieses dramaturgisch ereignislose Leben durchaus gewöhnen.
Speaker 0: Angst, Zweifel, Zwietracht und Nahtoderfahrungen hatte sie für ihr Leben genug gesammelt.
Speaker 0: Da war das Unterrichten ihr mehr als willkommen.
Speaker 0: Lien rief Aaron vergnügt aus und wedelnte seine Blätter wie Fähnchen umher.
Speaker 0: Minerva blickte auf und sah ihre beste Freundin Eileen Privet auf sie zukommen.
Speaker 0: Aline hatte aushilfsweise Verteidigung gegen die dunklen Künste gelehrt, konzentrierte sich jedoch mehr und mehr auf ihre Auroren-Ausbildung und war bereits oft in Einsätzen unterwegs.
Speaker 0: Doch mittlerweile hatte es Elbus auch geschafft, einen neuen Professor für dieses Fach aufzutreiben, Damon Rackpeak, ein ehemaliger Schüler seinerseits und ein ausgebildeter und erfahrener Ex-Auror.
Speaker 0: Nachdem er mehrere Jahre dem Ministerium gedient hatte, war er um die Welt gereist und besaß somit eine Menge Erfahrung in Umgang mit Flüchen und Gegenflüchen.
Speaker 0: Eileen und Minerva waren auch schnell auf eine Wellenlänge mit ihm gekommen, da er mit seinen noch so verhältnismäßig jungen Jahren auch nicht weit mit ihnen auseinander war, zumindest nicht so weit wie Minerva mit Albes.
Speaker 0: Allen voran Eileen verstand sich sehr gut mit ihm und Minerva vermutete, dass da auch etwas mehr dahinter war als bloße freundliche Sympathie.
Speaker 0: Er war auch ein wirklich gut aussehender Mann mit hoher Statur, dunklem Haar und grauen Augen, doch auf Minerva wirkte er immer etwas düster.
Speaker 0: Manchmal hatte sie das Gefühl, dass dieses Schulfach auch eine gewisse Art an Leuten anzog.
Speaker 0: Professor Merrithort hatte auch immer eine dunkle Ausstrahlung besessen, obwohl sie eine gerechte und freundliche Person gewesen war, die Minervas Bild auf den Professorenberuf auch stark geprägt hatte.
Speaker 0: Von Elvis einmal abgesehen.
Speaker 0: Aaron taumelte auf ihre beste Freundin zu und diese nahm ihn lächend hoch in die Arme.
Speaker 0: Oh, was für schöne Blätter, grinste sie den Kleinen an.
Speaker 0: Bei dieser Sammlung verneigt sich sogar Merlin.
Speaker 0: Suchst du für mich auch eins?
Speaker 0: Ja, Lin, hief Aaron nun sehr eifrig, als sie ihn wieder auf die Füße stellte und er sofort losalte, um nach einem neuen Blatt Ausschau zu halten.
Speaker 0: Dabei überprüfte er den Boden mit einem so ernsten und entschlossenen Blick, dass die beiden sich sehr darüber amüsierten und ihm bei dieser wichtigen Mission zusahen.
Speaker 0: Lächeln kam Eileen zu Minerva rüber und setzte sich zu ihr auf die Bank.
Speaker 0: Er ist wirklich ein Goldschatz Minerva, grinste sie und lehnte sich, sagt Anzi.
Speaker 0: Jeden Tag wird er dem Ollen Dumbledore ähnlicher, aber für diese blauen Augen schmelze sogar ich.
Speaker 0: Minerva schnaubte amüsiert und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Komm schon!
Speaker 0: Ohne den Ollen Dumbledore gäbe es den kleinen Romeo dahinten nicht, lachte sie sanft.
Speaker 0: Sie hatte sich inzwischen mit dieser Freundschaft auf abgeneigter Ebene der beiden abgefunden und nahm diese eher mit Humor.
Speaker 0: Ich dachte eigentlich, dass du bereits abgereist wärst.
Speaker 0: Ich freue mich, dich doch noch einmal zu sehen.
Speaker 0: Ich gehe doch nicht ohne mich von meiner besten Freundin und von meinem Lieblingsdambel dort zu verabschieden, scherzte Alin Heiter, doch ihr Blick wurde gleich darauf etwas ernster.
Speaker 0: Außerdem wird es Zeit, dass ich meine Ausbildung endlich durchgängig verfolge.
Speaker 0: Scamander bringt mich noch um, wenn ich ständig in Hogwarts bin und so sehr ich Hogwarts auch liebe und errichten ist auch nicht wirklich mein Talent.
Speaker 0: Damon wird da besser geeignet sein.
Speaker 0: – Ah, ihr seid also schon beim Vornamen, schmunzete Minerva, und Eileen lief etwas rot an.
Speaker 0: – Äh, was?
Speaker 0: Ach, so ein Unsinn, wir verstehen uns einfach nur gut.
Speaker 0: – Sicher, Eileen.
Speaker 0: Manche Professoren von Hogwarts haben eben das gewisse Etwas, lachte Minerva sanft, wurde dann aber wieder ernst.
Speaker 0: – Wohin geht es denn eigentlich?
Speaker 0: Schickt's Commander dich weit weg?
Speaker 0: Diesmal geht es ins Ausland, mummelte Aileen und sah nicht wirklich glücklich aus mit diesem Einsatzort.
Speaker 0: Ich darf leider nicht verraten, wohin genau, es könnte also dauern, bis ich wieder zurück bin.
Speaker 0: Minerva sah sie voller Sorge an und solchste schwer.
Speaker 0: Aileen musste nichts verraten, sie konnte sich gut denken, in welche Gefilde sich die Auroren bewegen mussten.
Speaker 0: Grindelwald fragte sie und traf natürlich mitten ins Schwarze.
Speaker 0: Nun, ja, äh ... Du weißt, ich darf über Einsätze nicht sprechen, entschuldigte sich ihre Freundin erneut, doch Minerva hob nur abwinken ihre Hand.
Speaker 0: Sie verstand das natürlich.
Speaker 0: Immerhin waren es wichtige Informationen, die niemand in der Öffentlichkeit herumposaunen sollte wie ein frei begängliches Konzert.
Speaker 0: Aber ich pass auf mich auf, versprochen.
Speaker 0: Ich muss doch immerhin noch den anderen Herzensbrecher hier kennenlernen, fand sie erneut ihr Lächeln wieder und Minerva strich sich unbewusst über den Bauch.
Speaker 0: Wirst du bald erfahren, was es wird?
Speaker 0: Ich bin schon so gespannt.
Speaker 0: Es ist noch ein wenig zu zeitig, schmunzelte sie.
Speaker 0: Wobei ich es auch nicht mehr abwarten kann.
Speaker 0: Aber was auch immer es wird, ich liebe es schon jetzt.
Speaker 0: Wenn ich es erfahre, werde ich Albus einen Hinweis schicken.
Speaker 0: Eine blaue Socke für einen Jungen und eine Grüne für ein Mädchen.
Speaker 0: Socken?
Speaker 0: lachte Eileen verwirrt amüsiert.
Speaker 0: Klingt ganz nach etwas was Dumbledore.
Speaker 0: Lien!
Speaker 0: rief Aaron Stimme und die beiden Frauen blicken auf.
Speaker 0: Aaron kam auf sie zugerannt.
Speaker 0: So gut es mit seinem kurzen Beinchen bereits ging, in seiner Faust hielt er den Stängeln eines feuerroten Ahornblattes.
Speaker 0: Er bremste sich selbst mit seinen Händen an Eileen's Knie ab und hielt ihr das Blatt stolz hin, welche sie auch gleich an sich nahm.
Speaker 0: Oh, danke, Aaron!
Speaker 0: So ein schönes Blatt ist wirklich für mich, fragte Eileen lächend.
Speaker 0: Der Kleine sah sie eine Weile grübelnd an, dann lachte er und nickte.
Speaker 0: Weißt du was?
Speaker 0: Das wird mein Glücksbringer für meinen kleinen Ausflug, lächerte sie und steckte es in ihre Tasche.
Speaker 0: Minerva wusste, dass sie es auch wirklich behielt und nicht nur so.
Speaker 0: daher sagte.
Speaker 0: Eileen liebte Aaron wirklich sehr und sammelte all seine kleinen Geschenke an sie.
Speaker 0: Wobei Minerva zugeben musste, dass Aaron wirklich ein Auge für schöne Objekte besaß, so langweilig sie auch sein mochten.
Speaker 0: Seien es Steine, Blumen oder eben Blätter.
Speaker 0: Er pickte sich stets die interessantesten davon heraus, war ein aufmerksamer Beobachter und bemerkte Dinge, an denen Minerva bereits vorbeigegangen wäre.
Speaker 0: Das liebte sie wirklich an ihm.
Speaker 0: Ich muss nur langsam aufbrechen, Minerva, sagte Eileen dann schwer, und sie erhoben sich gemeinsam.
Speaker 0: Auch für Minerva und Aaron wurde es Zeit, sich langsam auf den Weg nach Hogwarts zu machen, da es bereits dämmerte, und sie wusste, wer sich er bald sein Essen verlangen würde.
Speaker 0: Blätter sammeln war immerhin auch eine anstrengende Aufgabe gewesen, die belohnt werden musste.
Speaker 0: Minerva umarmte Aileen fest und innig.
Speaker 0: Komm sicher zurück, bitte, flüsterte sie voller Sorge, als sie sich langsam von ihr löste.
Speaker 0: Ich passe auf, ich verspreche es, murmelte Aileen und wischte sich über die Augen.
Speaker 0: Hack, bei Merlin verdammt, solche Verabschiedungen sind einfach nichts für mich.
Speaker 0: Aileen schüttelte mit feuchten Augen den Kopf, doch sie hatte sich bald schon wieder im Griff.
Speaker 0: Sie hob ein letztes Mal Aaron hoch, drückte ihn liebevoll und gab ihn dann in Minervas Arme weiter, die ihn den restlichen Weg zum Schloss tragen würde.
Speaker 0: Diese Strecke war für ihn dann doch zu weit.
Speaker 0: Schwer wandte sich Aline von den beiden ab und schritt auf das nahe Tor zu, welches Hockworts von der Außenwelt trennte.
Speaker 0: Minerva hob ihre Hand, als Aline noch einmal zum Abschied winkte und durch die Tore der Schlossmauenschritt.
Speaker 0: Schweigend sah Minerva ihrer Freunde nach.
Speaker 0: Dann säufzte sie schwer.
Speaker 0: und hielt Aaron nah bei sich.
Speaker 0: Viel Glück!
Speaker 0: Die große Halle war bereits reichlich zum Abendessen mit Schülern und Lehrern gefüllt, als Minerva mit Aaron eintrat.
Speaker 0: Viele Stimmen summten durch die Luft und die vier Haustische waren wieder herrlich, mit aller Hand Speisen gedeckt.
Speaker 0: Eine wohlige Wärme empfing sie und es duftete gut.
Speaker 0: Aaron an ihrer Hand zappelte bereits, da sie sich nach ihrem Ausflug auf die Ländereien erst einmal umziehen und die errungenen Schätze ablegen mussten.
Speaker 0: Nun zog er aufgeregt an ihrer Hand, sodass sie ihn kurzerhand auf ihre Arme hob.
Speaker 0: Eine Aufregung, die ich bei solch verführerischen Düften nachvorziehen kann, tönte eine dunkle und amüsierte Stimme hinter ihnen und Minerva drehte sich lächend um.
Speaker 0: Elvis Dumbledore, Schulleiter von Hogwarts und die Liebe ihres Lebens, hatte die große Halle betreten.
Speaker 0: Auf seinen Lippen lag ein sanftes Schmunzeln und seine blauen Augen funkelten belustigt.
Speaker 0: Auch Elrin erkannte seinen Vater, strahlte und streckte seine Ärmchen nach ihm aus.
Speaker 0: Daddy rief er und schwebte aus Minervas Armen.
Speaker 0: Elbus lächelte seinem Sohn entgegen und empfing ihn mit seinen Armen, als dieser geradewegs hinein schwebte.
Speaker 0: Liebevoll beobachtete Minerva, wie Elbus seinen Sohn fest in die Arme schloss und seine Nase gegen Elrins rieb, was den Kleinen immer zu zum Lachen brachte.
Speaker 0: Ihr Herz wähmte sich jedes Mal aufs Neue, wenn sie daran dachte, dass diese beiden ihre Familie waren und sie nicht glücklicher sein könnte.
Speaker 0: Nach all dem Ärger, den sie gemeinsam durchleben mussten, war es beruhigend und schön, dass sie ihre Liebe zueinander nun frei leben durften.
Speaker 0: Seit er Schulleiter war, hatte sich ohnehin vieles in Hogwarts zum Positiven verändert.
Speaker 0: Mit Aaron auf den Armen kam er zu ihr und küsste sie liebevoll.
Speaker 0: Minerva wurde etwas rose auf den Wangen, immerhin sahen hier in der Halle alle zu, doch sie war glücklich es nicht mehr verstecken zu müssen.
Speaker 0: Es war lediglich ein Umstand, an den sie sich noch gewöhnen musste, da sie es so lange verbergen oder es diskret halten mussten.
Speaker 0: Nun frei zu sein und offen zu zeigen, dass sie ein Paar waren, eine Familie.
Speaker 0: Es war neu, aber sie genoss es wirklich sehr.
Speaker 0: Wie war der Ausflug auf die Ländereien, Minerva, fragte er liebevoll.
Speaker 0: Angenehm, Elbis.
Speaker 0: Wir haben Blätter gesammelt, schmunzerte sie, betont wichtig.
Speaker 0: Aryans Errungenschaften liegen in deinem Büro, er will sie dir später sicher zeigen.
Speaker 0: Arlene kam dann ebenfalls noch hinzu, aber sie musste bereits abreißen.
Speaker 0: Ich weiß, sie hatte sich bei mir zuvor abgemeldet.
Speaker 0: Nun, da Professor Rackpick Verteidigung unterrichtet, wird sie uns endgültig verlassen.
Speaker 0: Allerdings habe ich ihr zugesichert, dass sie ihn Hogwarts wohnen kann, bis sie eine eigene Unterkunft gefunden hat, seufzte Elbis schwer.
Speaker 0: Dann legte er sacht eine Hand auf ihren Bauch.
Speaker 0: Und wie geht es dir?
Speaker 0: Es war nicht zu anstrengend?
Speaker 0: Minerva lachte leise.
Speaker 0: Sie wusste, dass ein schlechtes Gewissen über seine Abszenz während ihrer ersten Schwangerschaft noch tief und schwer auf ihm lastete und nun versuchte er natürlich alles, um ihr diese Zeit so komfortabel wie möglich zu gestalten.
Speaker 0: Dennoch musste sie ihn hin und wieder daran erinnern, dass sie schwanger war und nicht sterbenskrank.
Speaker 0: Auch wenn sie seine liebevollen Gesten natürlich sehr gern annahm.
Speaker 0: Sie war auch sicher nicht gerade der einfachste Mensch in dieser Zeit.
Speaker 0: Oft hatte er bis zu kämpfen mit grundlosen Weinkrämpfen, extremer Anhänglichkeit und hin und wieder richtig schlechter Laune ihrerseits, bei der er bereits gelernt hatte, einfach nichts zu sagen und schweigend, aber liebevoll abzuwarten, bis es vorbei war.
Speaker 0: Mittlerweile hatte er es auch raus, wann er wie mit ihr sprechen konnte, denn hin und wieder reichte eine unbedachte, nichtige Bemerkung, um Minerva zum Weinen zu bringen.
Speaker 0: Er hatte es schon nicht einfach mit ihr.
Speaker 0: Doch das Schlimmste war mittlerweile überstanden.
Speaker 0: Mittlerweile war es ihr Schleiherhaft, wie sie es beim ersten Mal geschafft hatte, so stabil und höflich ihm gegenüber zu bleiben.
Speaker 0: Nein, es ist alles gut.
Speaker 0: Ich muss auch mal meine Beine vertreten, Elbez.
Speaker 0: Und als ich mit Aaron schwanger war, war ich durch den Unterricht auch ständig zu Fuß unterwegs, schmunzelte sie und musterte den zunehmend unzufriedeneren Ausdruck auf Aarons Gesicht.
Speaker 0: Apropos, wir sollten uns besser setzen und essen.
Speaker 0: Du erinnerst dich bestimmt an das letzte Mal, als wir ihn damit haben warten lassen?
Speaker 0: Lebhaft, sagt er.
Speaker 0: amüsiert, aber auch etwas alarmiert, als er das Gemüt seines Kindes nun selbst bemerkte.
Speaker 0: Sie beide waren nicht unbedingt verleitet, dass die verzauberte Decke in der großen Halle es noch einmal Meteor-Schauer hageln ließ.
Speaker 0: Der beißende Geruch nach verbranntem Holz hang noch wochenlang in der großen Halle nach von Madame Marygolds übervollen Krankenflügel mit Brandverletzungen mal abgesehen.
Speaker 0: Seit Elbus zum Schulleiter von Hogwarts ernannt wurde, lebten die beiden auch gemeinsam im Schulleiterturm.
Speaker 0: Sein altes Büro war zwar in Minervas Besitz übergegangen, doch dieses nutzte sie nur noch zum Arbeiten.
Speaker 0: Das Schlafzimmer lag im Halbdunkel, und Minerva regte sich, sagt.
Speaker 0: Von irgendetwas war sie gewacht, und als sie sich drehte, war Elbus Seite verlassen.
Speaker 0: Seine Decke war immer noch ordentlich zusammengefaltet, was hieß, dass er noch gar nicht ins Bett gekommen war.
Speaker 0: Nach einem Blick auf ihre Uhr wunderte es Minerva jedoch, es war nichts Ungewöhnliches, dass er meist sehr spät ins Bett kam, da er als Schulleiter und zusätzlicher Lehrer für Verwandlung mehr als genug Arbeit besaß.
Speaker 0: Doch es war bereits gegen drei in der Nacht.
Speaker 0: Nachdenklich, aber auch besorgt, warf Minerva ihre Decke zurück und stand auf.
Speaker 0: Frösteln schlüpfte sie in ihre Pantoffeln und warf sich ihren Morgenmantel über, Es würde ihr ohnehin keine Ruhe lassen, also ging sie besser nachsehen.
Speaker 0: Auf Leisensohlen ging sie den Rundgang entlang und gelangte zu einer kleinen, gewundenen Treppe, die nach oben führte.
Speaker 0: Bereits am Fuß der Treppe hörte sie gedämpfte, aber aufgebrachte Stimmen und sich die graschte letzten Stufen nach oben, die sie zu Tür des Schulleiterbüros führte.
Speaker 0: Nun konnte sie die Stimmen klar verstehen und es klang nach einem deutlichen Streit.
Speaker 0: Wir tragen alle unsere Verantwortung in Dumbledore.
Speaker 0: Und sie sollten am besten wissen, wo ihre liegen sollte, hörte Minerva einen Mann aufgebracht sprechen und sich stockte an der Tür.
Speaker 0: Ganz eindeutig konnte sie die Stimme nicht zuordnen, doch es klang stark nach einem Besuch aus dem Ministerium.
Speaker 0: Mittlerweile kamen sie so oft, dass es fast eine unliebsame Normalität war, waren es auch immer recht ungebetene Besuche, dieser hier wohl ebenso.
Speaker 0: Ihre Hand verwahlte Zitternd auf dem Türknopf, doch sie rührte sich nicht.
Speaker 0: Meine Verantwortungen liegen in Hogwarts und bei meiner Familie, Mr.
Speaker 0: Scamander, hörte sie elbis kühl auf diese Aussage antworten.
Speaker 0: Diese Forderung ist nicht tragbar und ich möchte kein Wort mehr darüber hören.
Speaker 0: Minerva horchte auf.
Speaker 0: Thesois Scamander war der neue Leiter der Errohrenzentrale und Kopf der magischen Strafverfolgung.
Speaker 0: Minerva kannte ihn nicht wirklich persönlich und auch nur aus Eilins Erzählungen, da er ihr Vorgesetzter war.
Speaker 0: Gesehen hatte sie ihn nur hin und wieder.
Speaker 0: Kaum fragte sie sich, um was es eigentlich in diesen Streit ging, sprach Scamander weiter.
Speaker 0: Seine Stimme war bemüht beherrscht und versucht Höflichkeit auszudrücken, doch Minerva wusste, dass dies nicht bei Elbus greifen würde.
Speaker 0: Er hatte seine eigene Einstellung gegenüber dem Ministerium und erst recht der magischen Strafverfolgung gegenüber, nicht ganz unschuldig war der Vorfall mit Aaron und Travis.
Speaker 0: Dampeldor!
Speaker 0: Sie wissen, dass sie in Gefahr ist, seid Rosier durch ihre Hand starb, sprachs Gemänder weiter und erklang gestresst.
Speaker 0: Minerva hat Rosier nicht getötet, miss des Gemänder, flüsterte Elbus sichtlich eisig.
Speaker 0: Es war ein Unfall und sie wissen das.
Speaker 0: Ich verbitte mir also diese Formulierung.
Speaker 0: Natürlich weiß ich das, winkte Skamander unwäsch ab.
Speaker 0: Himmel Dumbledore, jeder weiß das und wir streiten es auch nicht ab.
Speaker 0: Aber er sieht das vielleicht anders.
Speaker 0: Ob sie es wollen oder nicht, sie hat seine rechte Hand ausgelöscht.
Speaker 0: Die Person, die ihm am nächsten stand und alle Informationen übermittelt hat.
Speaker 0: Und das war unseren Informanten nach nicht gerade wenig, da es ihnen schon einmal gelungen ist, in Hogwarts einzudringen.
Speaker 0: Der Plan an sie heran zu kommen, Dumbledore.
Speaker 0: War nicht der Einzige.
Speaker 0: Allerdings haben wir noch nicht mehr herausfinden können.
Speaker 0: Wir wissen nur, dass Miss McGonagall Teil eines Vorhabens sein soll.
Speaker 0: Minerva hielt den Atem an, doch Elvis schwieg weiterhin.
Speaker 0: Sie konnte ihn nicht sehen, doch sie konnte sich vorstellen, dass er nachdachte.
Speaker 0: Dumbledore fing Scamander erneut an.
Speaker 0: Ich möchte mir nicht ausmalen, was er mit ihr tun wird, wenn er sie in den Fingern hat.
Speaker 0: Und Mort wird die letzte Option sein.
Speaker 0: Also wenn ihnen etwas an ihr liegt, dann helfen sie uns und reden mit ihr.
Speaker 0: Nicht unter diesen Forderungen.
Speaker 0: Ich werde Minerva nicht als Lockmittel für ihn verwenden, nicht wenn sie ihn akuter Gefahr schwebt.
Speaker 0: Sie kennen Grindelwald nicht wie ich ihn kenne.
Speaker 0: Es steht mir zu viel auf dem Spiel.
Speaker 0: Ich bin bereit, Opfer zu bringen, aber nicht Minerva, nicht mein ungeborenes Kind.
Speaker 0: Ihre noble Rede, dass, wenn mir etwas an ihr liegt, können sie sich also sparen, wenn es darum geht, sie diesen Tieren zum Fraß vorzuwerfen.
Speaker 0: Und kommen sie mir nicht mit Sicherheit.
Speaker 0: Ich vertraue nicht auf ihre Methoden, ist das Scamander.
Speaker 0: Das Ministerium hat mein Vertrauen schon längst verloren.
Speaker 0: Minerva hatte genug gehört.
Speaker 0: Sie hob ihre Hand, klopfte laut an die Tür und trat ein.
Speaker 0: Elbus und Scamander standen sich vor dem Schreibtisch gegenüber.
Speaker 0: Forks hockte hoch über dem Geschehen auf dem Treppengeländer zum Observatorium hinauf.
Speaker 0: Er blickte sie aus dunklen Augen an und Trellerte sanft.
Speaker 0: Verzeihung, sagte Minerva Leise und tat einfach so, als hätte sie nicht alles mit angehört, doch natürlich konnte sie Elbis nichts vormachen.
Speaker 0: Der Blick aus seinen blauen Augen war eindeutig, doch erschien dankbar für den Vorwand zu sein, dieses Gespräch endlich beenden zu können.
Speaker 0: Ich wollte nur sehen, wo du bist, Elbis.
Speaker 0: Störe ich?
Speaker 0: Nein, Minerva.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Scamander wollte ohnehin gerade gehen, sagte er, und war auf einen mahnenden Blick auf den Ministeriumsbeamten, der es nicht wagen sollte, auch nur ein Wort an sie zu richten.
Speaker 0: Der stumme Wink war ihm wohl auch genug und er schnaubte zornig.
Speaker 0: Sie wissen, dass diese Diskussion noch nicht vorbei ist, Dumbledore, knurte er.
Speaker 0: Sie werden mich für heute dennoch entschuldigen.
Speaker 0: Es ist spät und ich habe alles gesagt, meinte er abschließend.
Speaker 0: Guten Abend noch.
Speaker 0: Grimmig marschiert das Gemeinde an Minerva vorbei und hinaus aus dem Schulleiterbüro.
Speaker 0: Sie schloss die Tür und Alter auf Elbes zu.
Speaker 0: Er schloss sie säufzend in seine Arme und legte seine Stirn gegen ihre.
Speaker 0: Es war ihm anzusehen, dass er erschöpft war, aber auch dankbar, sie nun in seinen Armen halten zu können.
Speaker 0: Ich wollte nicht lauschen, allerdings war es auch nicht zu überhören, murmelte sie.
Speaker 0: Ich wurde wach.
Speaker 0: als du nicht im Bett lagster, dachte ich, ich sehe nach dem Rechten.
Speaker 0: Alles gut.
Speaker 0: Ich hätte es dir so oder so erzählt, bevor sie es dich auf irgendeine Weise wissen lassen, gab er grimmig zurück.
Speaker 0: Doch da gibt es keine Diskussion.
Speaker 0: Sie können sich auf den Kopf stellen, ich werde dem nicht zustimmen.
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Ich bin bereit zu helfen, aber nicht so.
Speaker 0: Nicht auf diese Weise.
Speaker 0: Und das trächt nicht, wenn man dich und mein Kind Feige an die Front vorschiebt.
Speaker 0: Er wirkte bitter und verärgert und nahm ihr Gesicht sanft in seine Hände.
Speaker 0: Ich hätte euch schon einmal fast verloren.
Speaker 0: Niemals will ich diese Angst erneut spüren müssen.
Speaker 0: Niemals will ich, dass du für etwas kämpfen musst, was nicht dein Kampf ist.
Speaker 0: Ich könnte es nicht ertragen, und dass alles nur weil er mich vernichten will.
Speaker 0: Elbos, sagte Minerva sanft und strich über seine Wange.
Speaker 0: Seine Augen glänzten, und sie konnte die tiefe Sorge deutlich erkennen.
Speaker 0: Ich bin da.
Speaker 0: Ich verstehe dich, sagte sie und küsste ihn zart.
Speaker 0: Und ich weiß, dass du das niemals zulassen würdest.
Speaker 0: Aber ich war mir der Risiken bewusst, die meine Liebe zu dir mit sich brachte.
Speaker 0: Dennoch würde ich deine Seite nie verlassen.
Speaker 0: Und du trägst nicht die Schuld an diesem ganzen Krieg.
Speaker 0: Wenn Grindelwald entscheidet zu kämpfen, ist das nicht deine Schuld.
Speaker 0: Jeder hat die Möglichkeit, etwas Gutes aus seinem Leben zu machen und für das Gute einzustehen.
Speaker 0: Dunkelheit in den Herzen wird es immer geben.
Speaker 0: Wir alle tragen unsere Schatten mit uns.
Speaker 0: Es liegt aber nicht an anderen, wenn wir es zulassen, diese Schatten frei zu lassen.
Speaker 0: Er starte sie reichlich sprachlos an, dann lächete er müde.
Speaker 0: Manchmal frage ich mich wirklich, wie es sein kann, dass ein junger Mensch wie du bereits so eine Weisheit und einen grenzenlosen Edelmut in sich tragen kann.
Speaker 0: Du bist eine wahre Gryffindor Minerva.
Speaker 0: Als dein ehemaliger Hauslehrer könnte ich nicht stolzer sein.
Speaker 0: Ach!
Speaker 0: Professor, zu viel der Ehre, schmunzete Minerva und schlug sanft gegen seine Brust.
Speaker 0: Er zog sie fest an sich und umarmte sie.
Speaker 0: Ich meine, es ist wirklich so, Minerva.
Speaker 0: Diese Güte in dir ist etwas ganz Besonderes.
Speaker 0: Bewahre sie gut, denn nicht jeder kann von sich behaupten so wahrhaftig zu denken und zu fühlen.
Speaker 0: Nicht einmal ich selbst, sagte Eliza.
Speaker 0: Es ist kein Wunder, dass ich mich in dich verlieben konnte.
Speaker 0: Du berührst mein Herz mit jedem deiner gütigen Worte.
Speaker 0: Du bist mein Licht in dunkelster Nacht.
Speaker 0: Ich liebe dich so sehr, Minerva.
Speaker 0: Minerva vergrub ihr Gesicht in seiner Brust und Tränen der Rührung brannten in ihren Augen.
Speaker 0: Seine Worte waren wirklich kräftig und berührend.
Speaker 0: Doch sie wusste, dass er sie wirklich so meinte.
Speaker 0: Erstrich beruhigen die bei ihren Rücken, spürte, dass sie weinte.
Speaker 0: Komm, Minerva, lass uns endlich schlafen gehen.
Speaker 0: Ich halte dich warm, sagte er liebevoll und sie nickte.
Speaker 0: Sie wischte sich ihre Tränen fort und gemeinsam verließen sie sein Büro.
Speaker 0: Danke, Elvis.
Speaker 0: Kapitel II.
Speaker 0: Opfer des Verrats.
Speaker 0: Die Schulglocke beendete Minervas Unterricht und die Erstklässler packten eilig ihre Sachen zusammen.
Speaker 0: Aufgeregt Schnattern gingen sie los zum Mittagessen in die Große Halle und redeten dabei noch angeregt über die vergangen Stunde, über ihre Erfolge und Misserfolge, eine Feder in ein Taschentuch zu verbandeln.
Speaker 0: Seufzend lächend ging Minerva mit erhobenen Zauberstab durch die Reihen der Schülerpulte, machte Ordnung und sammelte die Federn ein, die ihre Schüler verwandeln sollten.
Speaker 0: Nicht jede war dabei unversehrt geblieben, doch der Großteil hatte es mit Bravour geschafft.
Speaker 0: Mit jeder Stunde bekam sie mehr Übung und Sicherheit im Unterrichten.
Speaker 0: Und obwohl sie Hogwarts selbst erst abgeschlossen hatte, so hatte sie sich bereits den Respekt der Klassen verdient, da sie auch sehr streng sein konnte, wenn man ihr auf der Nase herumtanzte.
Speaker 0: Ein Vorgeschmack ihrer magischen Fähigkeiten hatte da bereits genügt und ihre Schüler waren rei um Lammfrom.
Speaker 0: Nicht zuletzt waren es jedoch auch die Ereignisse im Ministerium und ihre Fähigkeit, sich in eine Katze zu verwandeln gewesen, was die jüngeren Schüler restlos begeistert hatte.
Speaker 0: Die jüngsten Klassen waren auch eine gute Übung für später, wenn sie die älteren Klassen irgendwann von Elbis übernehmen würde.
Speaker 0: Hin und wieder war es für Minerva noch arg seltsam, an dem Platz zu stehen, wo Elvis sonst immer gestanden hatte, im gleichen Raum, am gleichen Pult.
Speaker 0: So lebhaft erinnerte sie sich an ihre eigene Schulzeit und als sie dort gesessen hatte, wo ihre Schüler nun saßen.
Speaker 0: Liebevoll Lächeln erinnerte sie sich ebenso, wie sie so oft nach seinem Unterricht geblieben war, nur um Elvis über die Themen zu befragen, die er mit der Klasse behandelt hatte, und wie sie irgendwann Alan Mo zusammengenommen hatte, um ihn zu bitten, ihr beizubringen, ein Animakus zu werden.
Speaker 0: Wohl war es auch diese Entscheidung gewesen, die den ganzen Stein ihrer Beziehung ins Rollen gebracht hatte.
Speaker 0: Oft fragte sie sich, wie sie zu ihm stehen würde, hätte sie es damals nicht gewagt, ihn zu fragen.
Speaker 0: Auch wenn der Weg mit vielen Tränen verbunden gewesen war, so bereute sie nichts von alledem.
Speaker 0: Als alles ordentlich und an seinem Platz war, setzte sich Minerva an ihr Pult und arbeitete noch ein wenig ihre Unterlagen ab.
Speaker 0: Vor heute hatte sie es geschafft, die anderen Klassen würde Elbis übernehmen.
Speaker 0: Wie lieb ihr das Unterrichten auch war, sie war dankbar, dass Elbis sie noch schonete.
Speaker 0: Ihr Bauch war zwar noch nicht sonderlich groß, dennoch strengte es Minerva mit wachsender Zeit doch an.
Speaker 0: Und wenn ihr kleiner Spross erst einmal geboren war, musste sie ohnehin eine Weile aussetzen und Elvis suchte bereits noch eine Vertretung, die Verbandlung dann für sie beide übernehmen konnte.
Speaker 0: Minerva Überraschblickte Minerva beim Erklingen der vertrauten Stimme auf.
Speaker 0: Sie sah ein wenig mitgenommener aus, als sie ihr sonst tat, doch ihre beste Freundin wirkte wohl auf.
Speaker 0: Voller Freude stand Minerva auf und eilte durch die Reihen der Pulte auf sie zu.
Speaker 0: Aileen endlich wieder zu sehen erfüllte ihr Herz mit einer Wärme und Freude, die sie nur bei wenigen Menschen verspürte.
Speaker 0: Ihre beste Freundin war ein wichtiger Teil in ihrem Leben und zu sehen, dass sie unversehrt war, das war eine ungemeine Erleichterung.
Speaker 0: Aileen, du bist wieder da, freut sie sich und umarmte sie fest.
Speaker 0: Du bist zeitig zurück, wie ist es dir ergangen, geht es dir gut?
Speaker 0: Mir geht es gut, lächelte Aileen matt und erwiderte die Umarmung sanft.
Speaker 0: Nur ein wenig erschöpft.
Speaker 0: Diese Woche hatte es in sich gehabt.
Speaker 0: Allerdings waren wir nicht wirklich erfolgreich, weshalb wir unverrichteter Dinge wieder abreisen mussten.
Speaker 0: Aber du weißt ja, mehr darf ich nicht verraten.
Speaker 0: Sicher, darum geht es auch nicht.
Speaker 0: Ich bin froh, dass du gesund zurück bist, sagte Minerva erleichtert, doch ihre Mine wechselte zu milder Trauer.
Speaker 0: Allerdings vermute ich, dass du uns wohl bald wieder verlassen wirst.
Speaker 0: Elvis erwähnte es.
Speaker 0: Eileen zuckte schieffläch in die Schultern.
Speaker 0: Ich liebe Hogwarts wirklich, aber mein Platz ist nicht mehr hier, zu dem Damon meinem Posten übernommen hat, und wir wussten auch von Anbegehen, dass ich nur temporär hier bleiben werde.
Speaker 0: Bis das Gemhänder bringt mich noch um, wenn ich ständig in meiner Ausbildung unterbrechen muss, hast gerade gar nicht gut auf Dampeldeur zu sprechen, das kann ich dir sagen.
Speaker 0: Oh, frag nicht, Wombelteminer war bedacht.
Speaker 0: Die beiden hatten eine dezenthitzige Auseinandersetzung.
Speaker 0: Aileen lachte vorsichtig auf und es war so wunderbar, ihre Stimme zu hören und zu sehen, dass es ihr gut ging.
Speaker 0: Minerva hatte sie über diese Woche sehr vermisst.
Speaker 0: Es stimmte sie traurig, dass sie Aileen bald weniger sehen würde, doch natürlich war es richtig, dass sie ihre Zukunft folgte und die lag eben nicht auf Hogwarts.
Speaker 0: Dennoch würde sie ihre erfrischende Anwesenheit vermissen.
Speaker 0: Sieben Jahre war Aileen bei ihr gewesen und eine sehr wichtige Person in ihrem Leben geworden.
Speaker 0: Nun getrennte Wege gehen zu müssen, stimmte sie über aus traurig.
Speaker 0: Doch natürlich verstand sie es, und es bedeutete nicht das Ende.
Speaker 0: Ich hole gleich Aaron von Madame Marygold ab, sagte Minerva sanft.
Speaker 0: Wollen wir zum Mittagessen und einen kleinen Ausflug unternehmen?
Speaker 0: Ich bin sicher Aaron wird sich riesig freundlich noch einmal zu sehen, bevor du abreißt.
Speaker 0: Gern, einen Ausflug mit meinem Goldschatz werde ich niemals ablehnen, dann kann ich auch meine restlichen Sachen mitnehmen.
Speaker 0: Der Krankenflügel lag ruhig und verlassen da, als Minerva und Eileen diesen betraten.
Speaker 0: Bis auf die Heilerin Madame Mary Gold und Erin war niemand hier und man hörte nur das Brodeln eines Kessels.
Speaker 0: Ein angenehmer Duft von Kräutern hingen sanften Nebelschwaden in der Luft.
Speaker 0: Das Sonnenlicht, welches durch die hohen Bogenfenster schien, ließ den seichten Dampf und die leeren Kristallphyolen hübsch funkeln.
Speaker 0: Minerva musste lächeln, als sie sah, wie Aaron der Heilerin am Rocksaum hing und natürlich vergeblich versuchte, einen Blick auf das zu werfen, was sie da gerade in ihrem Kessel zusammen braute.
Speaker 0: Er war eben schlicht zu klein.
Speaker 0: Madame Marygold ließ sich alles andere als von ihm stören und sie kam auch im Allgemeinen sehr gut mit Aaron zurecht.
Speaker 0: Noch nie hatte es auch nur eine Beschwerde ihrerseits über den Kleinen gegeben.
Speaker 0: Seit Aaron die Heilerin auch regelmäßiger sah, da Minerva und Elbis es nun nicht mehr anders takten konnten, um ihn selbst zu nehmen, hatte er sie als Vertrauensperson angenommen und war gern die kurze Zeit bei ihr, in der Minerva unterrichten musste.
Speaker 0: Madame Marygold blickte auf und lächelte ihnen entgegen.
Speaker 0: Siehmal Aaron, wer da ist, schmunzete sie und der kleine drehte den Kopf und strahlte.
Speaker 0: Sofort war die Neugie über den Kesselinhalt vergessen und erlöste sich von den Beinen der Heilerin.
Speaker 0: – Mami, rief er und alte Wankend und taumelt auf sie zu.
Speaker 0: – Ich hoffe, er hat sich benommen, Madame, sagte mir nervosanft und hob ihren Sohn auf die Arme.
Speaker 0: – Dann können auch mal, dass sie ihn uns während des Unterrichts abnehmen.
Speaker 0: Das hilft mir und vor allem Elbis wirklich sehr.
Speaker 0: Er testet nur momentan auch gern seine Grenzen aus, also zögern sie nicht mit ihm zu schimpfen, sollte er es übertreiben.
Speaker 0: Das mache ich doch gern.
Speaker 0: Und nein, er ist ein sehr lieber kleiner Junge und wirklich eine angenehme Ablenkung in meinem Alltag, wenn ich mal keine Patienten zu versorgen habe, winkte Madame Rery goldfreundlich ab und sah an Minerva vorbei.
Speaker 0: Ah, Miss Privet, schön, dass Sie wieder bei uns sind.
Speaker 0: Ich hoffe doch unverletzt.
Speaker 0: Ja, aber ich bin nur hier, um meine Sachen abzuholen und mich zu verabschieden, meinte Eileen höflich.
Speaker 0: Sie lächelte Aaron zu, der zu Minervas Überraschung zwar zurücklächelte, doch seine Ärmchen fest um ihren Hals schlang und sein Gesicht bei ihr vergrub.
Speaker 0: Das war merkwürdig, denn normalerweise liebte er Eileen abgöttisch und hatte noch nie bei ihr gefremdelt.
Speaker 0: Hey, was ist denn los?
Speaker 0: fragte sie leise und etwas besorgt.
Speaker 0: Das ist Eileen Aaron, komm schon, du kennst sie doch.
Speaker 0: Doch Aaron hielt seinen Griff fest um ihren Hals und wollte auch nicht runter.
Speaker 0: Mit seinen blauen Augen musterte er Eileen, als hätte er sie noch nie zuvor gesehen.
Speaker 0: Auch wenn er sie natürlich erkannte und sich auch irgendwie zu freuen schien, so wirkte er sehr unsicher und wollte lieber die schützenden Arme seiner Mutter nicht verlassen.
Speaker 0: Dieses Verhalten legte er jedoch nur bei Fremden an den Tag, nicht bei Bekannten.
Speaker 0: Lass ihn nur minerva, es ist schon gut, ich war ja nun noch eine Weile nicht da, er torschen wieder auf, meinte Eileen versöhnlich und sie nickte nur unsicher.
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Vermutlich, murmelte Minerva nachdenklich und nickte, doch ihr Bauchgefühl war ungut, und dieses hatte sie bisher noch nie getäuscht.
Speaker 0: Dennoch einen Reim darauf konnte sie sich nicht machen.
Speaker 0: Nach dem Mittagessen in der großen Halle machten sie sich gemeinsam auf dem Weg nach Hoxmead.
Speaker 0: Da sie sich so viel zu erzählen hatten, machten sie sich zusammen auf zu einem kleinen Wanderweg Richtung Gebirge, um ein wenig die Aussicht über die Länder reinzugenießen.
Speaker 0: zudem die Luft dort oben wirklich frisch und angenehm war und eine Willkommene Abwechslung zu den Schlossgründen.
Speaker 0: Eileen hatte diese Strecke vorgeschlagen, da sie von Hogwarts allmählich ein wenig die Nase voll hatte.
Speaker 0: Der Gebirgspfad lud zu einem Spaziergang ein und auch wenn Eileen nichts von dem Einsatz erzählen durfte, so hatten sie dennoch viel zu besprechen.
Speaker 0: Minerva wollte wissen, wie es für Eileen weiterging, wo sie nun leben würde und jene erkundigte sich nach ihrem Unterricht und dem Ungeborenen.
Speaker 0: Minerva hatte Erwin dabei stets im Blick, denn die Pfade hier waren etwas unwegsam und teilweise musste sie ihn an die Hand nehmen oder tragen.
Speaker 0: Mittlerweile hatte er sich auch ein wenig beruhigt, hielt wieder eifrig nach neuen Schätzen ausschauen und achtete dabei gar nicht mehr auf Eileen oder seine Mutter.
Speaker 0: Es wird seltsam sein, dich nicht mehr ständig im Umkreis zu haben, so öffnste Minerva matt lächend, während sie den Weg gemeinsam beschritten.
Speaker 0: Dennoch, ich bin sicher, dass Erbis es dir gestattet hätte, noch eine Weile länger zu bleiben.
Speaker 0: Doch natürlich verstehe ich, wenn du dich endlich auf deine Ausbildung konzentrieren musst, wobei ich ehrlich gesagt Skopel habe, was sie euch lehren, nach dem Elbis ständig Besuch bekommt von Aurora.
Speaker 0: Es ist besser, wenn ich meine eigenen Wege gehe, meinte Aline leicht hin und blieb bei Aaron stehen, der einige Blumen am Wegesrand inspezierte.
Speaker 0: Und, nimm es mir nicht übel, Minerva, aber Dumbledores Misstrauen ist nicht gerade förderlich für eine Zusammenarbeit.
Speaker 0: Keine unserer Methoden sind ihm je recht.
Speaker 0: Denk ja nicht so hoch von ihm, meinte Minerva nun leicht abgeneigt und säufzte.
Speaker 0: – Ehrlich mal, Eileen, wenn du wüsstest, was sie verlangen, Elbis beschützt nur das, was er liebt, und ohne sein wachsames Auge über unsere Familie würde sich das Ministerium einiges mehr herausnehmen.
Speaker 0: Sie ging einige Schritte weiter, doch sie wusste nicht weshalb.
Speaker 0: Irgendwie kam das ungute Gefühl zurück in ihren Magen geschlichen, und ihr wurde etwas schlecht.
Speaker 0: Warum konnte Minerva nicht erklären?
Speaker 0: Normalerweise war sie sehr entspannt und vertraut in Aileen's Anwesenheit, doch gerade war es, dass ihr innerst, dass sie anschrie, sie sollte laufen.
Speaker 0: Dieses Gefühl hatte sie zuletzt bei Rosier verspürt.
Speaker 0: Es bei Aileen zu spüren, ließ ihr Gefühl gegen ihren Verstand arbeiten und sie zögerte.
Speaker 0: Es ist ohnehin besser, wenn du vorerst aus seinem wachsamen Blick verschwindest.
Speaker 0: Minerva dritte sich nachdenklich zu Aileen um.
Speaker 0: Dies war eine reichlich merkwürdige Aussage.
Speaker 0: Doch kaum hatte sie sich ihrer besten Freundin zugewandt, so sah sie sich ihrem erhobenen Zauberstab gegenüber.
Speaker 0: Noch nie hatte Minerva eine so ausdruckslose Mimik bei Erlin gesehen und erst recht noch nicht erlebt, dass sie ihren Zauberstab auf sie richtete.
Speaker 0: Für einen langen Moment sah Minerva ihr einfach nur Starr entgegen, ohne etwas zu tun.
Speaker 0: Sie konnte es nicht fassen, nicht begreifen, was sich gerade vor ihren Augen abspielte.
Speaker 0: Es war so surreal.
Speaker 0: Ihre grünen Augen zuckten zu Aaron, der hinter Aline stand und völlig verblüfft zu seiner Mutter sah, natürlich begriff er nicht, was hier vor sich ging.
Speaker 0: Aline?
Speaker 0: Minerva griff langsam und vorsichtig in ihre Tasche und zog ihren eigenen Zauberstab.
Speaker 0: Sie konnte nicht begreifen, was vor sich ging, doch mittlerweile war sie sich sicher, warum Aaron bei ihr zuvor gefremdelt hatte.
Speaker 0: Er hatte gespürt, dass etwas nicht stimmte.
Speaker 0: Doch wie sollte sie das einordnen?
Speaker 0: Aline würde das niemals... tun, nie.
Speaker 0: Und wie sollte ausgerechnet Minerva den Menschen angreifen, den sie liebte wie ihre eigene Schwester?
Speaker 0: Ihr erhobener Zauberstab blieb nutzlos.
Speaker 0: Es war ihr nicht möglich, das ging einfach nicht.
Speaker 0: Minerva konnte sie nicht angreifen.
Speaker 0: Aileen, was soll das hier?
Speaker 0: fragte sie leise und wieder zuckte ihr Blick zu Aaron.
Speaker 0: Er stand unglücklich weit von ihr entfernt und sie wagte es nicht, ihn einfach zu packen und zu laufen.
Speaker 0: Dafür stand der Aileen viel zu nah.
Speaker 0: Und solange sie nicht wusste, was hier gespielt wurde, sollte sie besser erst einmal abwarten.
Speaker 0: Es tut mir leid, Miss McGonagall, aber sie kann sie nicht hören.
Speaker 0: Tönte eine andere, raue Stimme genau hinter ihr und sie wirbelte herum.
Speaker 0: Ihre grünen Augen verengten sich, als sie den Mann erkannten, der Hogwarts und Elbys schon oft einen Besuch abgestattet hatte.
Speaker 0: Normalerweise war er immer das lästige Anhängsel von Scamander, doch jetzt war er allein.
Speaker 0: Er war ein hoher Mann in einem schwarzen Anzug und einem ebenso schwarzen Umhang gekleidet.
Speaker 0: Das prägnante M auf der Brust war ein deutliches Zeichen des Ministeriums.
Speaker 0: Sein kantiges, unrasiertes Gesicht besaß hoher Wangenknochen und fiese schwarze Augen.
Speaker 0: Die welligen dunklen Haaren waren zurückgekämmt, er wirkte halb edel, halb verwahrlost.
Speaker 0: Doch Minerva hatte bereits einen fiesen Charakter in Hogwarts kennenlernen müssen.
Speaker 0: Dann hat Scamander sie von der Leine gelassen?
Speaker 0: Oder wie kann ich das hier verstehen?
Speaker 0: Ich weiß, worauf das Ministerium es abgezieht hat, aber nicht, was dieses Schmierenteater hier soll.
Speaker 0: Und was ist mit Eileen?
Speaker 0: Was haben sie ihr angetan?
Speaker 0: Ich muss zugeben, dass Scamander diesem Plan durchaus zugestimmt hat.
Speaker 0: Immerhin hätte Dumbledore niemals mit uns kooperiert.
Speaker 0: Und ich habe mir die Freiheit genommen, ihre Freundin mit einem Imperiusflug zu belegen.
Speaker 0: Ich wusste, dass sie ihr überall hinfolgen und wir sie so mit Schnellausdampel aus Nähe weglocken würden, schmunzete Dollaho und schnalzte mit der Zunge.
Speaker 0: Nur leider legte meine Loyalität nicht beim Ministerium und ich musste es Gemeindersvorhaben ein wenig vor andere Zwecke verfeinern.
Speaker 0: Normalerweise war sein Gedanke, dass wir sie überreden, indem wir an ihr Gewissen appellieren.
Speaker 0: Aber er verfolgt andere Zwecke mit ihnen.
Speaker 0: Minerva starte ihn an.
Speaker 0: Ein Hinterhalt.
Speaker 0: Und sie war genau hineingelaufen.
Speaker 0: Sie wusste, dass Albus Recht hatte, dem Ministerium momentan kein Vertrauen zu schenken.
Speaker 0: Dollarhoe war also ein Anhänger Gründelwalds.
Speaker 0: Das musste Minerva noch nicht einmal erfragen.
Speaker 0: Sie spürte es.
Speaker 0: Und mittlerweile überraschte es sie noch nicht einmal.
Speaker 0: Dennoch empfand sie eine tiefe Wut in sich, dass sie Eileen damit reingezogen hatten und sie als Lockmittel missbrauchten.
Speaker 0: Sie hätte gleich auf ihr ungutes Gefühl hören sollen, doch sie hatte es nicht bemerkt.
Speaker 0: Sie hob ihren Zauberstab, doch Dolorhoh machte eine tadelnde Geste mit seiner Hand.
Speaker 0: Das würde ich an ihrer Stelle unterlassen, Miss McGonagall, sagte er, und wies hinter sie.
Speaker 0: Aileen hatte Aaron mittlerweile auf ihren Armen und sie schlugte beklommen.
Speaker 0: Ihr Zauberstab war genau auf seine Schläfe gerichtet.
Speaker 0: und vor ihren Augen zuckten die schrecklichen Erinnerungen von vor wenigen Monaten, als auch da Aaron's Leben bedroht wurde.
Speaker 0: Wer wollen doch nicht zu einer Eskalation wie beim letzten Mal?
Speaker 0: Nicht wahr?
Speaker 0: Was will Grindelwald von mir?
Speaker 0: herrschte Minerva kalt und aufgebracht und tief in ihrem Inneren erinnerte sie sich an die Worte von Rosier, bevor sie sie mit Demonsfeuer hatte töten wollen.
Speaker 0: Dieser ganze Aufwand nur um mich zu beseitigen?
Speaker 0: oder Elbes zu vernichten?
Speaker 0: Was steckt da wirklich dahinter?
Speaker 0: Ach, softste Dollar-Hot heatralisch, dass uns aber auch immer solcher ein stumpfer Gewaltzin unterstellt wird.
Speaker 0: Glauben Sie mir, es gibt schlimmere Dinge als den Tod, und er hat tatsächlich noch einiges mit Ihnen vor.
Speaker 0: Natürlich ist dieser Aufwand nicht, um sie umzubringen.
Speaker 0: Auch wenn es mir mehr belieben würde, ihr vorlautes Mundwerk zum Schweigen zu bringen, erklatschte geschäftig in die Hände.
Speaker 0: Also, freiwillig oder muss ich Morddrohungen gegen ihr Kind aussprechen, fragte er ekelhaft höflich und mir näher war Knirscht mit den Zähnen.
Speaker 0: Ihre Augen zuckten zu Eileen und Aaron, schließlich knurte sie ergeben und warf ihren Zauberstab ins Gras.
Speaker 0: Dollar-Ho kam auf sie zu und kickte ihren Stab noch weiter fort, dann packte er ihren Arm und zuck seinen eigenen Zauberstab.
Speaker 0: Gut, dann werden wir nun auf eine kleine Reise gehen, Miss McGonagall.
Speaker 0: Aber vorerst grünzte er und richtete den Stab auf Aline.
Speaker 0: Finite.
Speaker 0: Alines Blick klärte sich mit einem Mal und sie starte, verwirrte auf ihren Zauberstab, der immer noch auf Aaron zeigte, und auf Dollar Ho und Minerva vor sich.
Speaker 0: Minerva sah diesen fragenden Blick und sie ergriff ihre letzte Chance.
Speaker 0: Albus hatte sie letztes Jahr ausführlich in zauberstabloser Magie gelehrt.
Speaker 0: Vielleicht würde es wenigstens Aileen und Aaron retten können.
Speaker 0: Aileen, schnell!
Speaker 0: Nimm Aaron und verschwinde!
Speaker 0: Radeck ist einer von Grindelwald!
Speaker 0: Los!
Speaker 0: schrie sie und stieß Dollahoe hart in die Rippen, damit er ins Taumeln geriet, dann ließ sie ihn in die Luft schweben.
Speaker 0: Dollahoe keuchte und fluchte laut, dass sie der zauberstablosen Magie mächtig war, hatte ihn kalt erwischt.
Speaker 0: Aileen war für einen Moment lang wie festgefroren.
Speaker 0: Sie konnte nicht begreifen, was ihr vor sich ging, und Minerva stellte es sich auch schrecklich vor, in einer Situation wie dieser und einem fremden Ort aufzuwachen und nichts mehr von dem zu wissen, was geschehen war und warum.
Speaker 0: Minerva?
Speaker 0: Lauf!
Speaker 0: brüllte Minerva, die Schwierigkeiten bekam, den Zauber zu halten, da es ihr einiges an Kraft raubte, und endlich kam Leben in ihre Freundin.
Speaker 0: Sie fasste Aaron fester und rannte los, doch in dem Moment verließ Minerva die Kraft und warf sie von den Füßen.
Speaker 0: Dollar Howe stürzte aus der Luft, landete geschickt und hob seinen Zauberstab.
Speaker 0: Oh nein, das wirst du nicht tun, grünste er keuchend.
Speaker 0: Etwas Spaß muss sein und dich brauchen wir nicht mehr, Miss Prevet.
Speaker 0: Er peitschte den Zauberstab durch die Luft, als würde er etwas nach ihr werfen.
Speaker 0: Ein roter Licht blitzurte wie ein rotierendes Schwert in hoher Geschwindigkeit auf Aaron und Aline zu.
Speaker 0: Minerva schrie panisch.
Speaker 0: Aaron klammerte sich ängstlich an Eileen fest und für einen kurzen Moment glaubte sie, dass etwas um ihre Freundin herum blau aufleuchtete.
Speaker 0: Doch der Fluch traf sie direkt im Rücken.
Speaker 0: Ein schrecklicher Schreizer riss die Luft.
Speaker 0: Blut spritzte scharlachrot, tränkte das Gras und Eileen stürzte glatt von über.
Speaker 0: Kein Laut kam er von ihr und sie regte sich nicht mehr.
Speaker 0: Eileen!
Speaker 0: schrie mir nahe wer entsetzt, wollte zu ihr.
Speaker 0: Doch doller Hope hackte sie nun grob und zählte sie auf die Beine.
Speaker 0: Nein, lass mich los, Eileen!
Speaker 0: Minerva wehrte sich aus Leibes Kräften, doch sie kam einfach nicht gegen Dollar-Ho an und mit einem letzten Aufschrei disapparierten sie.
Speaker 0: Reglos lag Aline am Boden des Bergpfades.
Speaker 0: Ihr Blut drängte die Erde bereits scharlachrot.
Speaker 0: Stille kehrte über den Bergen ein und nur schwach regte sich etwas unter Alins Umhang.
Speaker 0: Wehmann kämpfte sich Aron unter ihr hervor.
Speaker 0: Seine kleinen Hände waren aufgeschürft und auch an seiner Stirn klaffte eine blutende Schürfwunde.
Speaker 0: Tränen rannen aus den blauen Augen und er krappelte taumelnd über den Boden zu Eileen und packte mit seinen Händen ihren Umhang.
Speaker 0: Er versuchte sie zu rütteln, doch natürlich hatte er nicht die Kraft dazu.
Speaker 0: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – und er weinte.
Speaker 0: Weinte laut, während er sich an Aline klammerte und rief klärtlich nach seiner Mutter, die ihm keine Antwort geben konnte.
Speaker 0: Mit einem grimmigen Ausdruck im Gesicht verfolgte Elbis den aufgebrachten Scamander, der in seinem Büro auf und abschritt.
Speaker 0: Die leidige Diskussion hat neue Dimensionen angenommen und mittlerweile strippen sie sich heftig über diese absurde Sache.
Speaker 0: Es ist mein letztes Wort, Mr.
Speaker 0: Scamander, sagte Elbis bemüht beherrscht.
Speaker 0: Meine Geduld neigt sich dem Ende, provozieren sie mich nicht noch weiter, ich warner sie.
Speaker 0: Ich hatte immer guten Respekt vor ihnen, auch wenn wir verschiedene Ansichten besitzen, bringen sie mich also nicht dazu, mein Vertrauen in sie ebenfalls zu verlieren.
Speaker 0: Sehen sie denn nicht, dass wir nicht anders an ihn herankommen?
Speaker 0: Ich versichere ihnen Dumbledore, es kann nichts geschehen.
Speaker 0: Und es tut mir leid, aber ich habe bereits Handlungen ergriffen.
Speaker 0: sagte er schließlich in seinem Zorn und langsam stand Elbus von seinem Stuhl auf.
Speaker 0: Was muss ich darunter verstehen?
Speaker 0: fragte er leise und drohnt.
Speaker 0: In seiner Brust zog ein ekelhaftes Gefühl und der fixiertes Gemeinde mit seinen Augen.
Speaker 0: Eine ungute Vorahnung machte sich in ihm breit, doch das würden sie nicht verhagen.
Speaker 0: Doch mittlerweile traut er ihnen alles zu.
Speaker 0: Sie, sie haben mich dazu gezwungen, Dumbledore, und seien sie unbesorgt, wir wollen lediglich mit ihr reden.
Speaker 0: Sie haben sie von uns ständig abgeschirmt, aber vielleicht hat sie eine andere Meinung, knurte er, und mit einem Mal war Dumbledore um seinen Schreibtisch herum bei ihm und hatte ihn hart an seinem Kragen gepackt.
Speaker 0: Scamander starte ihn an und noch nie hatte er diesen Ausdruck in Dumbledore's Gesicht gesehen.
Speaker 0: Sie hatten viel gestritten, viele Meinungsverschiedenheiten und viele Diskussionen und nie hatte er ans Aufgeben gedacht.
Speaker 0: Doch nun, in diesem einen Moment, wurde ihm bewusst, dass er einen Schritt zu weit gegangen war und die gefährliche Grenze von Dumbledore überschritten hatte.
Speaker 0: Bereits als seine Hand ihn berührt hatte, ging ein Gefühl durch seine Leib jenseits von Gut und Böse.
Speaker 0: Er spürte Dumbledore's Zorn, aber auch seine Angst.
Speaker 0: Und er wusste nicht, was davon er mehr fürchtete.
Speaker 0: Sie wagen es, meiner schwangeren Frau so ein schreckliches Angebot zu unterbreiten, sind sie von Winnen, herrschte er ihn gefährlich an.
Speaker 0: Sie wagen es, ihren Gutwillen und Edelmut für ihre minderwertigen Zwecke ausnutzen zu wollen, obwohl sie sich der Gefahren bewusst sind.
Speaker 0: Wo ist sie?
Speaker 0: Wo ist Minerva?
Speaker 0: Sie müsste eigentlich bald zurück sein, meinte er nun doch ein Geschichte hat.
Speaker 0: Tollo, hohe Wollte.
Speaker 0: Ein aufgeregter Schreitönte aus dem Deckengewirbe des Turms und ein rot-goldener Schauer schoss über sie hinweg.
Speaker 0: Elbis blickte auf, als sein Phönix Forks genau auf seiner Schulter landete.
Speaker 0: Seine Kralen drückten in seine Schultern und er schlug mit den gewaltigen Flügeln, während er einen warnenden Schrei ausschließ, der durch Mark und Bein ging.
Speaker 0: Und eine tiefe Angst schlug in seinem Herzen Alarm.
Speaker 0: Da ist etwas passiert, flüsterte er beben und blickte drohend in Scamander's Augen.
Speaker 0: Scamander!
Speaker 0: Gnade ihnen, wenn das mit diesem wahnsinnigen Plan zu tun hat.
Speaker 0: Er packte seinen Arm so fest, dass es weht hat.
Speaker 0: Bring uns zu ihnen, Vorks.
Speaker 0: Als Erbes Füßen auf unebenen Boden aufschlugen und die Flammen Vorks aus seiner Sicht verschwanden, hörte er sofort das schreckliche Wein in seine Sohne.
Speaker 0: Mit seinen Augen suchte er innerhalb weniger Atemzüge die Umgebung ab.
Speaker 0: Vorks kreiste in luftiger Höhe, doch auch sein Phönix schien nichts ausmachen zu können, was aktive Gefahr bedeutete.
Speaker 0: Miss Privet lag nicht weit von ihnen entfernt.
Speaker 0: Mit dem Gesicht zu Boden und Blut klaffte aus einer schrecklichen Wunde an ihrem Rücken.
Speaker 0: Und Minerva war nicht zu sehen.
Speaker 0: Dennoch alte er vor und nahm zu allererst sein Beinen des Kind in die Arme.
Speaker 0: Aaron weinte noch lauter und herzzerreißender, als er ihn erblickte und klammerte sich so fest an ihn, dass es Elbis in der Seele schmerzte.
Speaker 0: Was musste sein Kind mit angesehen haben?
Speaker 0: Und verletzt war er obendrein auch noch.
Speaker 0: Fest barker ihn in seinen Armen und versuchte ihn zu beruhigen, während es gemänder an die Seite von Miss Privet alte.
Speaker 0: Sie atmet noch, keuchte er, und endlich wandte Elvis seine Aufmerksamkeit auf sie.
Speaker 0: Rasch, dennoch fest mit Aaron in seinen Armen, kniete er sich auf die andere Seite von ihr und fuhr mit seiner freien Hand über die Wunde.
Speaker 0: Seine Finger zuckten leicht zurück und ihm wurde kalt.
Speaker 0: Schwarze Magie, mummelte er und ihm wurde schlecht.
Speaker 0: Ein schwerer Fluch, aber etwas muss ihn geschwächt haben.
Speaker 0: und das hätte sie nicht überleben können.
Speaker 0: Er hob den Blick in Himmel und pfiff durch die Zähne hindurch.
Speaker 0: Forks beendete seine Kreisen denn runden in der Luft und segelte zu ihnen auf die Erde.
Speaker 0: Elegant landete er neben ihm und wusste, was er zu tun hatte.
Speaker 0: Er beugte seinen schönen Kopf über die Wunde und treufelte seine Tränen in die offene Verletzung hinein.
Speaker 0: Es dampfte und langsam schloss sich der Enorme Riss.
Speaker 0: Doch selbst die heilenden Tränen konnten die Wunde nicht bis zur Gänze schließen, und die schwarze Magie steckte immer noch in ihrem Körper.
Speaker 0: »Sie hat viel Blut verloren,« murmelt das Gemänder besorgt.
Speaker 0: »Sie muss sofort ins Zenk-Mungo.
Speaker 0: Was bei Merlin ist hier nur geschehen?«.
Speaker 0: Aaron in seinen Armen wimmerte nur noch ein wenig.
Speaker 0: Durch seine Nähe hatte er sich etwas beruhigen können.
Speaker 0: Dennoch wiederholte er immer wieder das Wort.
Speaker 0: Mami und Elvis war schmerzlich bewusst, dass hier etwas Schreckliches geschehen sein musste.
Speaker 0: Minerva war nicht zu sehen und er befürchtete bereits das Schlimmste.
Speaker 0: Langsam erhob er sich und zog seinen Zauberstab, entfernte sich ein wenig von Scamander und der verletzten Miss Prevet.
Speaker 0: Er hob den Zauberstab über den Kopf und ließ ihn sacht kreisen.
Speaker 0: April vestigium, flüsterte er, und ein Nebel aus Gold breitete sich über den Bereich aus, auf dem sie sich befanden.
Speaker 0: Legte sich sanft über den Bergpfad und machte Fußspuren golden sichtbar, aber auch Magie in der Luft.
Speaker 0: Er blickte sich suchend am Boden um und schritt schneller auf eine abgelegene Stelle zu.
Speaker 0: Minervas Zauberstab lag dort verborgen im Gras und erhob ihn auf.
Speaker 0: Sofort wurde ihm klar, dass hier etwas gewaltig schief gelaufen war.
Speaker 0: Er spürte die schwarze Magie in der Luft und hob abermals den Zauberstab.
Speaker 0: Revelio flüsterte er und aus dem goldenen Nebel erhob sich eine schreckliche Szene.
Speaker 0: Die beiden Männer konnten ihren Augen nicht trauen.
Speaker 0: Scamander startte auf Dullerhoe, der Auslöser des ganzen Verrats war, Und sie sahen dem verzweifelten Versuch zu, wie Minerva, Miss Prevet und Aaron einen Vorsprung geben wollte.
Speaker 0: Sie ist jedoch nicht schaffte.
Speaker 0: Elbus bemerkte dabei das blaue Leuchten um Miss Prevet herum und konnte die Magie deutlich fühlen.
Speaker 0: Aaron hatte unbewusst ein Schild erschaffen, welches Miss Prevet wohl das Leben gerettet hatte.
Speaker 0: Als Dollar-Ho mit Minerva disapariert war, legte sich der goldene Schleier und sowohl Elbus als auch Scamander waren wie erstarrt.
Speaker 0: Kapitel III Schatten über Nurmengard.
Speaker 0: Dolo, ho, ein Verräter!
Speaker 0: Ich kann es einfach nicht fassen, dass ich das nicht gesehen habe.
Speaker 0: Er war mein bester Mann und ausgerechnet, er ist ein Anhänger Gründelwaldz.
Speaker 0: Aufgebracht, schrittsgemänder im Krankenflügel auf und ab.
Speaker 0: Forks hatte sie alle auf dem schnellsten Wege zurück nach Hogwarts gebracht, wo Madame Marygold sich der armen Miss Privet annahmen und sie sofort in St.
Speaker 0: Mungo überweisen konnte.
Speaker 0: Schwarze Magie dieser Art übertraf letztendlich ihren Könnenstand als einfache Schulkranken-Schwester.
Speaker 0: Und obwohl Forks mit seinen heilenden Tränen das Schlimmste abgewährt hatte, so war sie dennoch nicht außer Gefahr.
Speaker 0: Bei diesen tiefen Verletzungen war ihr Leben noch nicht gerettet.
Speaker 0: Und Merlin allein wusste, ob sie es schaffen würde oder nicht.
Speaker 0: Auch sie war nur ein Opfer in einer Verkettung von schrecklichen Entscheidungen und falschem Vertrauen.
Speaker 0: Elvis betete für ihr Leben.
Speaker 0: Miss Priewicz stand Minerva unendlich nah und ihr Tod wäre wohl für sie zu viel.
Speaker 0: Zudem sie ein so junger Mensch war, zu jung, um bereits den Tod zu finden.
Speaker 0: Sie tog keine Schuld an diesem Vorfall und er würde es ihr auch niemals vorwerfen.
Speaker 0: Ihre letzte Handlung war der verzweifelte Versuch, Aaron in Sicherheit zu bringen und dafür würde er ihr auf ewig dankbar sein.
Speaker 0: Das alles war Dollar Ho.
Speaker 0: der sich Scamanders Vertrauen erschlichen hatte, der Scamanders Plan mit Minerva zu reden, um sie von ihrem Vorhaben zu überzeugen, für Grindelwalds Zwecke missbrauchte, und der die arme Miss Prüvert dazu zwang, ihre beste Freundin zu verraten.
Speaker 0: Ich habe ihnen mehr als einmal mitgeteilt, dass sie ihr Vertrauen in ihre Leute überprüfen sollten, sagte Dumbledore Leise, Er saß mit Aaron auf einem Stuhl und hielt ihn fest, während Madame Marygold seine kleinen Hände und die Stirn mit Diphtam betupfte.
Speaker 0: Das branze natürlich unangenehm und der kleine weinte sehr, dennoch hielt er tapfer still.
Speaker 0: Ich habe ihm vertraut, murmelt das Gemeinder zerknischt und in tiefer Bitterkeit.
Speaker 0: Und jeder musste sich eine Untersuchung stellen nach diesen Ereignissen im Ministerium.
Speaker 0: Es sind andere Zeiten, ist das Gemeinder, solft's der.
Speaker 0: Vertrauen ist momentan ein hohes Gut, welches nicht so leichtfertig an jedermann verschenkt werden sollte.
Speaker 0: Ob es nun eine Überprüfung gab oder nicht.
Speaker 0: Grindelwald wird sich seine Wege suchen.
Speaker 0: Scamander hielt inne in seinem aufgewühlten Trott und starte Dumbledore grimmig an, doch er erhob keine Einwände gegen diese Worte.
Speaker 0: Bitter musste er zugeben, dass er recht gehabt hatte.
Speaker 0: Sein blindes Vertrauen in Dollerhoe hatte es zu dieser Situation kommen lassen.
Speaker 0: Er hatte helfen wollen, das Richtige tun wollen und nun hatte er das freigesetzt, wovor Dumbledore ihn immer gewarnt hatte.
Speaker 0: Und dabei war es nicht er selbst gewesen, der den größten Verlust erleiden musste, sondern Dumbledore.
Speaker 0: Zusätzlich war Miss Prübert so schwer verletzt, dass ihr Schicksal ungewiss war und sie war ihm unterstellt.
Speaker 0: Er trug die Verantwortung und er würde es auch ihrer Familie mitteilen müssen.
Speaker 0: Wie hatte das alles nur so wahnsinnig schiefgehen können?
Speaker 0: Und nun?
Speaker 0: fragte Scamander knapp.
Speaker 0: Nun, wiederholte Dumbledore Leise, und es ging etwas Gefährliches von ihm aus.
Speaker 0: Scamander war sich sicher, dass er nur wegen seinem weinenden Kind so ruhig sprach.
Speaker 0: Nun werden sie Himmel und Hölle in Bewegung setzen und mir den Aufenthalt Nurmengardt bereitstellen.
Speaker 0: Schweigen breitete sich im Krankenflügel aus und die Worte des Schulleiters halten noch lange nach.
Speaker 0: Sie, da Dumbledore, Nurmengardt ist genauso geschützt und verborgen wie Hogwarts.
Speaker 0: Wie stellen sie sich das vor?
Speaker 0: Und was dann?
Speaker 0: Wollen sie dort einfach reinmarschieren und alles blindwütig vernichten, was ich ihnen entgegenstellen könnte?
Speaker 0: Dann bildte er Blickte zu ihm auf und die blauen Augen bestätigten nur, was er in seinem verzweifelten Honen ausgesprochen hatte.
Speaker 0: Schwer schlug das Gemänder und konnte diesen Blick voll mit grenzenlosen Zoren und Hass kaum standhalten.
Speaker 0: Es gab nichts weiter zu sagen, nichts zu diskutieren.
Speaker 0: Dumbledore meinte das bitter ernst und würde sich nicht mit etwas anderem zufrieden geben.
Speaker 0: Letzten Endes war es sein Befehl gewesen, der zu dieser Tragödie geführt hatte und auch, wenn er es nicht gern zugab.
Speaker 0: Es war nun seine Pflicht und seine Ehre, Dumbledore und vor allem diesem armen Mädchen zu helfen.
Speaker 0: Ich ... ich sehe, was ich tun kann und wie viele meiner Informanten wissen ... Dumbledore, aber bitte machen sie sich nicht so viele Hoffnungen, sie lebend.
Speaker 0: Minerva ist stark, sagte Dumbledore Leise.
Speaker 0: Sie wird Grindelwald überleben.
Speaker 0: Sie muss.
Speaker 0: Als die bedrückende Schwerze des Apparierens von Minerva abfiel, schnappte sie keuchend nach Luft und atmete höherbar angestrengt ein und aus.
Speaker 0: Sie fühlte sich alles andere als gut, doch sie war auch noch nie schwanger disappariert.
Speaker 0: Das hatte sie bisher immer gemieden.
Speaker 0: Zurecht, denn ihr war Spei-Übel und ihr Leibschmerzte unangenehm, sodass sie sich kurz ihren Bauch halten musste.
Speaker 0: Eine eisige Kälte empfingen sie.
Speaker 0: Schnee und kleine Eissplitter schlugen ihn ihr Gesicht.
Speaker 0: Die Robe, die sie für ihren Ausflug angezogen hatte, war alles andere als geeignet für die harten Temperaturen dieser Gegend.
Speaker 0: Bebend blickte Minerve auf und schluckte ihre Übelkeit hinunter.
Speaker 0: Zwischen dem Nebel und dem Schneesturm erhob sich das dunkle Schloss wie ein finsterer Wächter in Schwindelerregen der Höhe auf der schorfigen Klippe.
Speaker 0: Der Wind holte unheimlich durch die Zinnen und um den mächtigen Turm, auch wenn es im Vergleich zu Hogwarts ein eher kleines Schloss war.
Speaker 0: Doch die ganze Ausstrahlung war düster und getränkt mit schwarzer Magie.
Speaker 0: Minerva konnte sie regelrecht in der eisigen Luft spüren und erschauderte, was nichts mit der Kälte um sie herum zu tun hatte.
Speaker 0: Ihr schwarzes Haar löste sich aus dem lockeren Knoten, als sie sich gegen den Sturm stemmte und besorgt zur Seite wegblickte.
Speaker 0: Ein tödlicher Abgrund erstreckte sich rings um sie herum und sie holte nervös Luft.
Speaker 0: Nürmengard.
Speaker 0: Der wegt dich, wies doller Hosey harsch an und stieß seine Hand in ihren Rücken.
Speaker 0: Und bitte freiwillig, dann sparen wir uns das unnötige Drama.
Speaker 0: Langsam setzte sich Minerva in Bewegung.
Speaker 0: Mit ihren grünen Augen suchte sie die Fassaden und Dächer des Schlosses ab und prägte es sich genau ein, bis sie einen weiteren Stoß in den Rücken bekam.
Speaker 0: »Wer sind nicht hier fürs Zeitsehen?«.
Speaker 0: »Das wäre mir ja glatt ein Fallen, dollaho!« gab Minerva knapp zurück.
Speaker 0: Ihre Situation erlaubte es nicht, dennoch konnte sie sich diesen bissigen Kommentar nicht verkneifen.
Speaker 0: Dieser schrecklich schöne Horrorfassade lädt doch zu einem besinnlichen Spaziergang ein, nicht wahr?
Speaker 0: Dollarhog knurrte jedoch nur rau und wies ihr in seiner weniger charmanten Art die Richtung.
Speaker 0: Deine vorlauten Worte werden dir bald in der Kehle stecken bleiben, raunte er düster.
Speaker 0: Das Innere des Schlosses hatte an Aussehen nicht unbedingt hinzugewonnen, wenn auch prunkvoll und edel.
Speaker 0: Es war noch dunkler und bedrückender, als es bereits von außen gewirkt hatte.
Speaker 0: Minerva konnte sich nicht vorstellen, wie man hier auf diese Art und Weise freiwillig leben konnte.
Speaker 0: Wobei sie nicht sagen konnte, dass es nicht sauber und ordentlich war.
Speaker 0: Alles hier jedoch schrie geradezu nach schwarzer Magie, und die dunkle Aura erschütterte regelrecht ihr Inneres.
Speaker 0: Dennoch prägte sich Minerva auch hier die Wege und Gänge gut ein.
Speaker 0: Ihre Schritte halten unheimlich in den verlassenen Gängen laut wieder, und irgendwann kamen sie zu einer dunklen Flügel-Tür.
Speaker 0: Dolla Ho klopfte laut und öffnete die Tür, ohne auf eine Antwort zu warten.
Speaker 0: Er schob sie grob voraus und Minerva sah sich rasch um.
Speaker 0: Der Raum war genauso düster wie der Rest des Schlosses, dennoch spendeten einige Kerzen in goldenen, mans hohen Kronständern ein wenig Licht.
Speaker 0: Ein Kamin bot eine größere Quelle an Licht und Wärme, die sich jedoch nicht weit in den Raum ausbreitete.
Speaker 0: Sie erkannte nicht viel in diesem Zwielicht, doch es schien ein Arbeitszimmer zu sein.
Speaker 0: Sie erkannte Bücherregale, einen Schreibtisch, Alles wirkte recht leer und eine große Fensterfront zeigte die Berge und den Schneesturm draußen.
Speaker 0: Und dort, in einem hohen Sessel vor dem Kamin, saß er.
Speaker 0: Gelad Grindelwald.
Speaker 0: Minerva wusste nicht, was sie erwartet hatte.
Speaker 0: Vermutlich eine andere Erscheinung.
Speaker 0: Er füllte dieses Schloss doch alles an finsteren Klischees, die sich anbieten konnten.
Speaker 0: In den warnwitzigen Moment lang war Minerva auch tatsächlich ein wenig an Elbes erinnert.
Speaker 0: Auch wenn sie sich äußerlich um Welten nicht gelichen, so besaßen sie doch beide diese ganz besondere Ausstrahlung, die einen in ihren Bann ziehen konnte, ohne etwas dafür aktiv tun zu müssen.
Speaker 0: Grindelwald blickte auf und Minerva begegnete einen Blick, den sie nicht einschätzen konnte.
Speaker 0: Er war berechnend, sehr intensiv, als würde er alles durchschauen können und dennoch.
Speaker 0: Irgendwie barkt dieser Blick eine seltsame Ruhe und Sanftmut.
Speaker 0: Doch Minerva ließ sich nicht davon täuschen.
Speaker 0: Wie schon bei Rosier hatte sie dieses Gefühl, welches alles in ihr in Alarmbereitschaft versetzte und ihr Zuschrie, das sie laufen sollte, das hier gefahrt rote.
Speaker 0: Sie wusste, zu was er fähig war und was er getan hatte.
Speaker 0: Sie hatte auch genug von Elbis über ihn erfahren, um ihn abgrundtief zu verachten.
Speaker 0: Dieser Mann war gefährlich.
Speaker 0: Besonders sein dezent helleres Auge machte Esminerva schwer, den Blick von ihm abzuwenden, und sie schluckte.
Speaker 0: Heterochromie war bei Menschen wirklich eine Seltenheit.
Speaker 0: Sie war so von seinem Anblick gefesselt, dass sie Dolla Ho gar nicht zuhörte, was er sprach, bis er sich an sie wandte und sie ziemlich grob anpackte.
Speaker 0: Ich sagte, verneig dich vor ihm, herrschte er, und so langsam reichte Esminerva mit diesem Benehmen.
Speaker 0: Lass deine widerlichen Hände von mir, Darlo Ho, fauchte sie kalt und war verleitet, ihre zauberstablose Magie zu verwenden.
Speaker 0: Doch sie behielt sich das noch vor.
Speaker 0: Vielleicht konnte sie sie in einem nötigeren Moment gebrauchen.
Speaker 0: Lieber leck ich den Boden ab, als mich zu verneigen.
Speaker 0: Den Wunsch kann ich dir gerne erfüllen, drohte Darlo Ho grinsend und packte sie am Nacken.
Speaker 0: Doch eine ruhige Stimme unterbrach ihn.
Speaker 0: Darlo Ho, sagte Grindelwald leise und dennoch manend.
Speaker 0: Wenn das die Art ist, wie wir eine Lady behandeln, dann sollte ich ihnen doch besser die Hände abfauen lassen.
Speaker 0: Ich kenne einige unschöne und schmerzhafter Flüche für Männer, die ihre Manieren nicht wahren können.
Speaker 0: Also bitte, würdest du gütigerweise deine Hände von ihr nehmen und uns allein lassen?
Speaker 0: Dollarhouse-Hände zuckten von Minerva Ford, als hätte er sich verbrannt.
Speaker 0: Mit einem dennoch sehr unzufriedenen Blick auf Minerva nickte er nur grimmig, verschwand aus dem Raum und hinterließ eine unangenehme Stille.
Speaker 0: Grindelwald klappte das Buch zu, welches er zuvor gelesen hatte und legte es beiseite.
Speaker 0: Schließlich stand er auf und schritt auf Minerva zu, dennoch warte er einen höflichen Abstand zu ihr.
Speaker 0: Er war etwa genauso groß wie Elbus und trug einen schlichten schwarzen Anzug.
Speaker 0: Aus der Nähe konnte Minerva sein blasses Gesicht besser erkennen, Sie schluckte schwer bei diesem intensiven Blick.
Speaker 0: Ich habe bereits viel von ihnen gehört, Miss McGonagall, sagte er leise und mit seiner angenehmen Stimme.
Speaker 0: Er verneigte sich leicht vor ihr.
Speaker 0: Bitte entschuldigen sie die doch sehr grobe Art meines Dieners.
Speaker 0: In manieren sollte ich sie alle noch einmal schulen.
Speaker 0: Bitte, sie sehen mitgenommen aus.
Speaker 0: Setzen sie sich doch.
Speaker 0: Minerva fiel in einige Sachen ein, die sie erwidern wollte, doch es war momentan klüger abzuwarten und zu sehen, wo diese Konversation hinführen würde.
Speaker 0: Sie spürte die deutliche Gefahr, dennoch hatte sie nicht das Gefühl, dass er sie töten wollte.
Speaker 0: Das wäre immerhin einfacher und schneller vonstatten gegangen und hätte nicht ihre Entführung kosten müssen.
Speaker 0: Langsam, ohne ihn aus den Augen zu lassen, setzte sie sich auf den anderen Sessel vor dem Kamin, auf den er sie höflich wies.
Speaker 0: Auch er nahm wieder Platz und musterte sie mit diesem unangenehmen Lächeln.
Speaker 0: Er konnte durchaus charmant wirken, war er auch kein unansehnlicher Mann, dennoch jagte es mir näher über einen kalten Schauer über ihren ganzen Leib und unbewusst hielt sie sich ihren Bauch.
Speaker 0: Sein Blick folgte ihren Händen.
Speaker 0: Ein weiterer Spross meines alten Freundes, wie ich sehe, fragte er seidig und sich schwieg verbissen, sodass er leise lachte.
Speaker 0: Natürlich eine reichlich private Frage.
Speaker 0: Und belanglos.
Speaker 0: Ich wusste es bereits.
Speaker 0: Ich muss zugeben, dass Elbes Geschmack in all den Jahren nicht gelitten hat, wenn er sich sie auserwählt hat.
Speaker 0: Meine liebe Winda konnte mir mitteilen, wie viel Potenzial in ihnen steckt.
Speaker 0: Er wählte also Jugend, Schönheit und Stärke.
Speaker 0: Und Wie ich zuvor mitbekommen habe, auch Charakter.
Speaker 0: Minerva blickte ihn nun direkt an.
Speaker 0: Sie haben mich sicher nicht verschleppen lassen, um mich mit Komplimenten und Schmeichelain zu umgarnen, Mr.
Speaker 0: Grindelwald, sagte sie höflich, aber sehr kühl.
Speaker 0: Und sicher auch nicht, um Elvis aus der Reserve zu locken.
Speaker 0: Auch der letzte gescheiterte Plan, es ging gar nicht um Elvis, oder?
Speaker 0: Zumindest nicht direkt, wenn ich es richtig vermute.
Speaker 0: Minerva meinte zu sehen, wie Überraschung über sein Gesicht huschte, bevor er wieder diese lächende Fasade aufsetzte.
Speaker 0: Und er lachte sehr amüsiert auf.
Speaker 0: Es war unerwartet laut, so dass sie bei dem Jähen Klang zusammenzuckte.
Speaker 0: Jemanden mit ihrem Schaf sehen könnte ich gut in meinen Reihen gebrauchen, lachte er sanft.
Speaker 0: Tatsächlich so direkt, dass ich es nicht mit Lügen vertrischen könnte.
Speaker 0: Nur leider scheitert jeder Plan an den belanglosen Emotionen einiger Anhänger.
Speaker 0: In diesem Sinne bin ich beinahe froh darum, dass der Plan von Elbis vereitelt wurde, denn ihr Leben war zwingend notwendig und wichtig.
Speaker 0: Winda, sie hat mich auf mehreren Ebenen stark enttäuscht und ihren Tod durch ihre Hand durchaus verdient.
Speaker 0: Mit Verlaub Das war kein Schafsinn, ich höre einfach nur zu.
Speaker 0: Und niemand verdient den Tod, flüsterte Minerva bitter.
Speaker 0: Wir haben nicht das Recht, über das Leben unter den Tod anderer Menschen und Lebewesen zu entscheiden.
Speaker 0: Wer sind wir schon, dass wir es uns anmaßen könnten?
Speaker 0: Wenn unsere eigenen Handlungen uns in den Tod treiben, mag es verdient sein, dennoch.
Speaker 0: Sie reden geradezu über den Tod, als wäre etwas Leichtes.
Speaker 0: Und ich habe es in Rosiers Augen gesehen.
Speaker 0: Sie hat den Tod nicht verdient, auch wenn sie Schlimmes getan hat.
Speaker 0: Doch, natürlich, was erwarte ich an Verständnis von Ihnen, ist der Grindelwald.
Speaker 0: Minerva hielt ein wenig den Atem an, dennoch warte sie ihr Gesicht.
Speaker 0: Sie wusste, dass ihre Worte gewagt waren, dass sie sich in gefährlichen Gefilden bewegte.
Speaker 0: Dennoch war ihr Sinn für Gerechtigkeit zu groß, um darauf einfach nichts zu erwidern.
Speaker 0: Sie hatte es gewusst.
Speaker 0: Schon als Rosier ihr diese seltsamen Worte im Ministerium gegeben hatte, bevor sie Minerva hatte töten wollen, dass sie es nicht ertragen könnte, sollte er einen Nutzen in ihr finden.
Speaker 0: Da schon wusste sie, dass es eigentlich gar nicht wirklich um Elbes ging.
Speaker 0: Zumindest nicht nur.
Speaker 0: Lächerte.
Speaker 0: er sacht und stand auf.
Speaker 0: Mir war nicht bewusst, was mich erwarten würde.
Speaker 0: Natürlich hatte ich von Elbis Partnerwahl einiges ein Potenzial erhofft und ich wurde auch nicht enttäuscht.
Speaker 0: Mittlerweile übersteigen sie meine Vorstellungen bereits zu meiner Zufriedenheit.
Speaker 0: Obwohl sie so jung sind, halten sie ziemlich viel Mut und Edelmut inne.
Speaker 0: Kommen sie.
Speaker 0: Er winkte sie mit sich, und obwohl ihr alles andere als danach war, ihm irgendwohin zu folgen, so überwog auch ihre Neugier.
Speaker 0: Hätte er ihr etwas antun wollen, hätte er es getan, also wog sie sich noch in einer begrenzten Sicherheit.
Speaker 0: Sie wollte ihr Glück nicht überstrapazieren.
Speaker 0: Wenn es wirklich um sie ging, dann sollte sie ihre Vorsicht bewahren und ihre Worte gut wählen.
Speaker 0: Denn auch wenn er gerade nichts tat, außer reden, so war Minerva bewusst, dass irgendetwas auf sie zukam, und dass sicher nichts Gutes bedeuten würde.
Speaker 0: Grindelwald durchquerte das düstere Zimmer und stand vor einem unscheinbaren Regal.
Speaker 0: Sanft klopfte er auf das Holz an einer bestimmten Stelle und die Bücher kamen alle samt in Bewegung.
Speaker 0: Sie rückten auseinander und ordneten sich in einer anderen Position wieder ein, bis sie eine Türpreis gaben, die bisher hinter ihnen verborgen lag.
Speaker 0: Nach ihnen lächelte Grindelwald höflich und wies auf den Raum, doch Minerva rührte sich nicht.
Speaker 0: Danke doch!
Speaker 0: Als Gast ist es recht unhöflich, fremde Räume vor dem Eigentümer zu betreten, sagte sie betonfreundlich.
Speaker 0: Gehen sie vor!
Speaker 0: Sie hätte nicht gedacht, dass er dem zustimmen würde, doch er schmunzelte nur Verhalten und ging voraus.
Speaker 0: Ihr Misstrauen war ihr anzusehen, das war sicher keine wahre Höflichkeit ihrerseits.
Speaker 0: Sie wusste, dass sie ihn sicher nicht täuschen konnte, aber noch weniger wollte sie ihn im Rücken haben.
Speaker 0: Er hatte wirklich etwas an sich, was sie stark an Erbes erinnerte, auf eine eher dunkle Art und Weise und mittlerweile konnte sie fast verstehen, warum die beiden damals befreundet waren und auf einer Wellenlänge.
Speaker 0: Sicher wären sie es immer noch, wäre Grindelwald nicht so tief gesunken.
Speaker 0: Sie folgte ihm langsam in den Raum und die Tür hinter ihr schloss sich sanft, doch sie bewegte sich keinen Schritt weiter, als sie das große, präsente Betzer.
Speaker 0: Ihr Herz sank und eine eisige Kälte breitete sich in ihr aus.
Speaker 0: Ruhig.
Speaker 0: Das muss noch nichts bedeuten.
Speaker 0: Also... fing sie zögerlich an und versuchte sich wieder auf Grindelwald zu konzentrieren, der in die Flammen eines Kamins startte und diese nachdenklich betrachtete.
Speaker 0: Warum ich?
Speaker 0: Wenn sie mich nicht töten wollen und Elbes nicht mit mir locken möchten, warum brauchen sie mich dann?
Speaker 0: Ich bin gerade mal mit Hogwarts fertig, nur eine junge Lehrerin.
Speaker 0: Ich habe keine besonderen Talente oder Fähigkeiten.
Speaker 0: Also, ich verstehe es nicht.
Speaker 0: Grindelwald wandte sich zu ihr um.
Speaker 0: Sein Gesicht und gerade sein blassblaues Auge wurden von den Flammen unheimlich angestrahlt.
Speaker 0: Sein Lächeln wird dadurch auch sehr gefährlich, beinah manisch.
Speaker 0: Wissen Sie, was wahrlich große Magier und Hexen ausmacht, fragte er sie rhetorisch und Minerva antwortete nicht auf diese verwirrende Frage.
Speaker 0: Bescheidenheit Doch sie müssen nicht bescheiden sein, meine Liebe.
Speaker 0: Sie sind jung, intelligent, schön, charakterstark und fähig, seine Kinder zu tragen.
Speaker 0: Minerva runzerte die Stirn.
Speaker 0: Was war das denn bitte für eine Aussage, als ob das eine besondere Eigenschaft wäre?
Speaker 0: Im Normalfall war jede Frau dazu fähig und sie war auch nicht die erste Frau in Elvis Leben.
Speaker 0: Es hatte eben erst mit ihr sein sollen, dass er Kinder hatte.
Speaker 0: Also warum betont er es so eigenartig?
Speaker 0: Ihre Augen verfolgen, wie er langsam auf sie zukam, und sie trat den einen Schritt zurück, spürte das Holz der Tür in ihrem Rücken und die Herzbegang voller Angst zu schlagen, als sich sein Schatten bedrohlich über sie legte.
Speaker 0: Mit einem Mal war er ihr Sohn nah, dass sie die Luft anhielt.
Speaker 0: Der Abstand, den er zuvor noch höflich bewahrt hatte, war nun nichts mehr wert.
Speaker 0: und sie fühlte sich schrecklich an Rosier erinnert, als er ihr Kind zwischen seine Fingernamen.
Speaker 0: Er tat ihr nicht weh, doch die Berührung lähmte sie beinahe.
Speaker 0: Ihre grünen Augen konnten sich nicht von diesem ungleichen Augenpaar wenden.
Speaker 0: Sie haben alles, um mir mit deiner kleinen Sache behilflich zu sein.
Speaker 0: Minerva, sagte Eliza, und seine Stimme ließ ihren ganzen Körper beben.
Speaker 0: Ihr Name auf seinen Lippen hörte sich so falsch an.
Speaker 0: Dieser Duft, diese Nähe, diese Wärme, das war nicht richtig, denn es war nicht die von Elbis, und dennoch blickte sie mutig zu ihm auf, während sie sich gegen die Tür drückte.
Speaker 0: Lieber sterbe ich Grindelwald, flüsterte sie eisig.
Speaker 0: Ein Lächeln zog sich über seine Lippen und erbeugte sich so nah zu ihrem Gesicht hinunter, dass sie verleitet war, ihres von ihm angewidert abzuwenden, doch sie zwang sich, diesen Blick stand zu halten.
Speaker 0: Er würde sie nicht brechen.
Speaker 0: Nicht er.
Speaker 0: Du wirst den Tod in diesen Mauern nicht finden, flüsterte er sanft und schub sein Gesicht ungeniert sanft an ihrer Wange entlang, bis seine Lippen an ihrem Ohr lagen.
Speaker 0: Mir näher war schloss die Augen.
Speaker 0: Ihr Herz und ihr Atem rasten so schnell, dass es ungesund war.
Speaker 0: Zwischen ihnen war kaum mehr Abstand und seine Handstrich von ihrer Kehle an ihren Bauch.
Speaker 0: Seine Hand legte sich sanft über dieses kleine Leben, Und Minerva hielt in tiefer Angst den Atem an.
Speaker 0: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.
Speaker 0: Allerhand zwielichtige Gestalten, Raufbolde und andere düstere Genossen kamen ihr zusammen.
Speaker 0: Es war ein rauer Anblick, doch Eberford wusste, dass niemand hier einander gefährlich werden würde.
Speaker 0: Er hatte seine Regeln und an diese hielten sich auch ein jeder.
Speaker 0: Eberforth war ein stiller Barmann, doch wenn es Ärger gab, konnte er seinem noblem Bruder an Magie durchaus Konkurrenz machen.
Speaker 0: Mit einem Dumbledore legte man sich eben nicht gern an, egal ob Professor oder Barmann.
Speaker 0: Mit einem grimmigen Lächeln lauschte er seinem Stammgast Butsch, der diese lächerliche Geschichte so laut zum Besten gab, dass es auch jeder mitbekam.
Speaker 0: Butsch war ein Hühner, ein Kerl mit mehr Muskeln als Hirn, breit gebaut, Narben überall, glatze, vollbart und tätowiert mit allerhand grenzwertigen Symbolen.
Speaker 0: Jeder seiner breiten Finger trug einen Ring und seine ganze Erscheinung war alles andere als sympathisch oder liebenswert.
Speaker 0: Doch Aberforth wusste nur zu gut, dass dieser Berg an Mann keiner Fliege was zu Leide tun könnte.
Speaker 0: Zumindest Unschuldigen gegenüber war er so sanft wie ein Knudelmuff.
Speaker 0: Er kannte Butch sehr gut, war ja auch ein Barmann aus der Nocturngasse.
Speaker 0: Wobei das Wolfsverderb noch einmal andere spezielle Kunden anlockte.
Speaker 0: An seinen Schließtagen kam er immer auf einen eigenen Absacker vorbei.
Speaker 0: Ich habe ihr Mais ins Glas getan und gesagt, was härteres gibt's nicht, Junge, brüllte er verlachen und schlug mit seiner Faust so hart auf den Tresen, dass die Gläser klirrten.
Speaker 0: Das dumme Gesicht hättet ihr sehen sollen.
Speaker 0: Wollt sich prügeln, aber nicht mit mir.
Speaker 0: Der flug schneller als ein Klatscher aus meinem Laden.
Speaker 0: Butch, lös' mein Tresen ganz, knurte Epper fort und der angesprochene leerte sein Glas mit einem Zug.
Speaker 0: Ah, sorry, Epp.
Speaker 0: Pumpte-Butsch grenzend und schubt sich von seinem echten den Hocker.
Speaker 0: Das ist mich ohnehin los, hab mich noch ein Deal abzuwickeln und darf mich nicht schon wieder verspähten.
Speaker 0: Ähm, Galion nächstes Mal ab?
Speaker 0: Deine Liste werde immer länger auf der du die Zeche prillst, Pumpte-Epperforth.
Speaker 0: So auf weniger, wenn du es nicht bezahlen kannst.
Speaker 0: oder bediene dich in deiner eigenen Bar.
Speaker 0: Wenn du nächstes Mal nicht zahlst, fluche ich dich bis Gringorz, ich schwörst dir.
Speaker 0: Wisse Besse-App, grinste Butch und polterte aus dem Schankraum in die dunkle Nacht.
Speaker 0: Das war nicht freundlich gemeint, rief er im Grand dich nach.
Speaker 0: Damlock.
Speaker 0: Es dauerte höchstens ein paar wenige Momente, da krachte die Tür zum Eberkopf erneut auf und Butch war zurück auf der Schwelle.
Speaker 0: Einem Moment lang dachte Aberforth, dass er etwas vergessen hätte, doch er hatte sie unter dem ganzen Haufen Mann auch erst nicht bemerkt.
Speaker 0: Merlin!
Speaker 0: keuchte Eberforth und ließ sein Glas fallen, welches er soeben geputzt hatte.
Speaker 0: Eilig kam er um den Tresen herum, das munterige Murmel war verstummt und Eberforth rannte zur Butch, der in seinem bulligen Armen niemand anderen als Minerva trug.
Speaker 0: Ihre nasse Kleidung war voller Schutzstaub und Blut klebte ihr im Gesicht, lief ihr aus dem Mundwinkel.
Speaker 0: Natürlich hatte Eberforth von dieser ganzen Sache gehört, doch, dass sie so schnell wieder auftauchen würde.
Speaker 0: Sie lag draußen, stammelte Butch.
Speaker 0: Scheiße, der same Mädel.
Speaker 0: Das ist die Frau meines Bruders, keuchte er berforth und schlug ihr Sachte gegen die Wange, um ihr irgendeine Reaktion zu entlocken.
Speaker 0: Oh fuck, von L bis Dumbledore?
Speaker 0: Ich hab nichts gemacht, ich schwör's, betreierte Butch verängstigt.
Speaker 0: Halt die Klappe, das weiß ich, knurrte er, und in dem Moment flackerten die Augenlieder von ihr.
Speaker 0: Einem Moment lang war Minerva vollkommen orientierungslos, doch als sie ihn erkannte, wirkte sie unendlich erlöst.
Speaker 0: Tränen der Erleichterung lief mir aus den grünen Augen, doch sie war schwach.
Speaker 0: Hilf mir, Eb, flehte sie leise, atmete schwer bei jedem Wort.
Speaker 0: Äh, Ebos, im Gefrohr beinahe das Blut in den Adern bei diesen Worten, doch er zögerte keine Sekunde.
Speaker 0: Butch, sagte Ebafort knapp, ich vertraue dir, bring sie sofort ins St.
Speaker 0: Mungo, hier ist schwarze Magie am Werk.
Speaker 0: Ich gehe sofort nach Hogwarts, alle hier, der Laden ist geschlossen, verschwindet.
Speaker 0: Er wandte sich an Minerva und legte seine Hand auf ihren Arm.
Speaker 0: – Butch, kannst du vertrauen, Minerva?
Speaker 0: Du bekommst gleich Hilfe, aber das muss ich ein Heiler ansehen.
Speaker 0: Ich hole Elbes, sagte er, und sie nickte dankbar und schloss erschöpft die Augen.
Speaker 0: – Jetzt los!
Speaker 0: Kapitel IV Alte Magie.
Speaker 0: Als Minerva blinzend ihre Augen öffnete, führte sie sich benommen und unendlich erschöpft.
Speaker 0: Eine seltsame Schwere hatte von ihrem Körper Besitz ergriffen, Doch im Allgemeinen konnte sie nicht sagen, dass sie sich sonderlich schlecht fühlte.
Speaker 0: Körperlich, ihre Augenschmerzen noch leicht von dem goldenen Licht, was durch die hohen Bogenfenster flutete.
Speaker 0: Durchsichtige Vorhänge wehten wie sanfte Schleier hin und her, da ein offenes Fenster die angenehme Herbstluft hineinließ.
Speaker 0: Sonnenstrahlen tanzten funkelnd in leeren Fiolen auf einem Tischlein neben ihr und warfen goldene Tupfen gegen die Wände.
Speaker 0: Das gab ihr ein vertrautes Gefühl.
Speaker 0: und dieser Geruch war unverkennbar.
Speaker 0: Das sang Mungo.
Speaker 0: Angestrengt blinzte Minerva und atmete tief ein und aus, um sich etwas zu sammeln.
Speaker 0: Schon einmal war sie hier in einer ähnlichen Situation erwacht.
Speaker 0: Sie spürte das weiche Bett unter sich und eine nur zu vertraute Wärme.
Speaker 0: Langsam und mat hob sie den Kopf aus ihrem Kissen und ihr verletztes Herz weinte vor Glück.
Speaker 0: Auf einem Hocker neben ihrem Bett saß Elbus, doch er war über ihr Bett gebeugt und hatte seinen Kopf bei ihr gebetet.
Speaker 0: Eine Hand hielt ihre, die andere war schützend über ihren Bauch gelegt und erschlief fest.
Speaker 0: Sein Gesicht lehnte gegen ihre Schulter und er war blass und wirkte unendlich erschöpft.
Speaker 0: Minerva wollte gar nicht wissen, in welcher Sorge er gewesen sein musste und wie lange er neben ihrem Bettwache gehalten, bis die Müdigkeit ihn schließlich doch zu sich geholt hatte.
Speaker 0: Nur Dunkel konnte sie sich erinnern, dass sie vor dem Eberkopf zusammengebrochen war.
Speaker 0: und welches unfassbare Glück ihr beigestanden hatte, dass sie es überhaupt so weit geschafft hatte.
Speaker 0: Mühsam setzte sie sich auf, versucht vorsichtig, um Elbis nicht zu wecken.
Speaker 0: Sanft strich sie über sein Haar, küsste seine Stirn und schloss erleichtert die Augen.
Speaker 0: Sie war wieder bei ihm.
Speaker 0: Sicher.
Speaker 0: Er ist die ganze Nacht bei dir gesessen, tönte eine müde Stimme, und obwohl sie mir näher war, so vertraut war, zuckte sie zusammen und wandte den Kopf.
Speaker 0: Auf ihrer anderen Seite saß noch ein bekanntes Gesicht und grüne Augen musterten ihre erschöpfte und ausgezehrte Erscheinung eindringlich.
Speaker 0: Madame Ross saß erhaben auf einem weiteren Hocker und hatte ihre Beine übergeschlagen.
Speaker 0: Ihr verjährtes Gesicht wirkte noch älter und auch sie schien nicht geschlafen zu haben.
Speaker 0: So erschöpft hatte Minerva sie noch nie gesehen.
Speaker 0: Großmutter, solch dem Minerva immer noch etwas erschrocken und atmete tief durch.
Speaker 0: Wie lange?
Speaker 0: Wie lange habe ich geschlafen?
Speaker 0: Für den Zustand, mit dem du hier eingeliefert wurdest, nicht lang, meinte Madame Ross mit Mutterstimme und sah sie besorgt an.
Speaker 0: Gestern Nacht, und ich bin ehrlich überrascht, dass dich der Schlaf nicht länger gefangen hält.
Speaker 0: Allerdings habe ich den Highland Amons Feuer unter ihrem bekietelten Hintern entfacht, um zu garantieren, dass du die beste und schnellste Behandlung erfährst.
Speaker 0: Wobei, nun etwas amüsiert, nickte sie zu Dumbledore.
Speaker 0: Er mir dabei mehr als Konkurrenz gemacht hat.
Speaker 0: Minerva lächelte matzuell bis hinunter und fasste seine Hand, die auf ihrem Bauch lag.
Speaker 0: Sie konnte sich lebhaft vorstellen, dass er alles andere als ruhig gewesen war und sie hatte bereits zu Genüge erlebt, dass man ihn dabei besser nicht auf dem falschen Fuß erwischte.
Speaker 0: Als Minerva wieder aufblickte, begegnete sie einem unangenehmen genauen Blick von ihrer Großmutter.
Speaker 0: Doch die alte Frau säufzte nur schwer und beugte sich vor.
Speaker 0: Die Heile haben uns zu Recht darauf hingewiesen, dir keine Fragen zu stellen, sagte sie leise und grimmig.
Speaker 0: Dennoch, Minerva, ich frage nicht, was er dir angetan hat, aber ich frage dich, hat er dir etwas angetan?
Speaker 0: Minerva startte sie schockiert an und ihre Augen füllten sich mit Tränen.
Speaker 0: Sie blickte zur Seite weg, er trug es nicht, ihre Großmutter dabei anzusehen.
Speaker 0: Diese atmete hörbar ein und aus.
Speaker 0: als müsste sie sich gewaltig beherrschen, nicht aufzuspringen und Nurmengard in einem Aschehaufen zu verwandeln.
Speaker 0: Minerva wollte nicht darüber sprechen, und sie war dankbar, dass ihre Großmutter keine weiteren Fragen mehr darzustellte.
Speaker 0: Minerva, sagte ihre Stimme, und sie zwang sich, sie anzusehen.
Speaker 0: Ich weiß, dass Worte dein Leid nicht aufwiegen können.
Speaker 0: Aber ich bin stolz auf dich.
Speaker 0: Du hast wahre Stärke und Mut bewiesen und bist diesem Scheusal entkommen.
Speaker 0: und du weißt, dass du nicht allein bist, wann immer du bereit dazu bist zu sprechen.
Speaker 0: Danke, Großmutter, flüsterte mir, er war leise, doch innerlich wusste sie ganz genau, dass besser niemals ein Wort von Nürnmengard über ihre Lippen kommen sollte.
Speaker 0: Ihre Großmutter schien genau zu wissen, was wahrlich in ihr vor sich ging, doch sie nackte den Kopf in eine respektvollen Geste und erhob sich.
Speaker 0: Ich lasse dich nun mit ihm allein, sagte sie sanft und bewegte sich zur Tür.
Speaker 0: Ich bleibe aber nicht weit.
Speaker 0: Danke Großmutter, blüsterte Minerva, und als sie mit Elbis allein war, beugte sie sich zu ihm hinunter und küsste ihn sanft auf die Stirn.
Speaker 0: Dieser regte sich erschöpft und stuch seine Augen auf.
Speaker 0: Er wirkte eine momentlang orientierungslos, doch als er Minervas Blick begegnete, richtete er sich abrupt auf.
Speaker 0: Minerva keuchte er, außer sich vor Glück und Erleichterung, und dennoch zögerte er.
Speaker 0: Minerva sah deutlich die große Sorge und Unsicherheit in seinen Augen, so dass er es sich fast nicht getraute, sie zu berühren, als fürchtete er sich vor ihrer Reaktion.
Speaker 0: Und Minerva verstand es, denn er musste sich alle möglichen Horrorszenarien ausgemalt haben, die sie unter Grindelwald ertragen musste.
Speaker 0: Doch als sie ihn nur ansah, ihn vor sich wusste, seine Wärme spürte, seine Nähe.
Speaker 0: Er war da, bei ihr.
Speaker 0: Und sie konnte es nicht verhindern.
Speaker 0: Die Tränen flossen ohne ein Halten und sie weinte bitterlich.
Speaker 0: Elbus schlutzte sie und flüchtete sich in seine Arme.
Speaker 0: Sie war dankbar, als er sie fest umschloss und sie nah bei sich hielt.
Speaker 0: Bei ihm durfte sie weinen.
Speaker 0: Hier in seinen Armen musste sie nicht mehr stark sein und konnte das loslassen, was ihr Herz erdrückte.
Speaker 0: Er sagte nichts, kein einziges Wort, keine Frage.
Speaker 0: Er strich ertrüstend über den Rücken, über ihr Haar.
Speaker 0: Erst als sie sich langsam beruhigte, löste er sich sacht von ihr und strich über ihre Wange und ihre Tränen fort.
Speaker 0: Sie konnte die vielen Fragen in seinen Augen erkennen, doch erstellte keine einzige davon, um sie zu schonen.
Speaker 0: Doch er brauchte keine Worte von ihr, um zu wissen, dass Grindelwald ihr etwas angetan hatte.
Speaker 0: Was auch immer es gewesen war, es war schrecklich genug, um ihn näher zu brechen.
Speaker 0: Er hatte sie oft weinen gesehen, doch noch nie so herzzerreißend wie eben jetzt.
Speaker 0: Sie wollte ihn gar nicht loslassen und klammerte sich regelrecht an ihn, doch er ließ es zu.
Speaker 0: – Minerva, mummelte er voller Kummer.
Speaker 0: Was hat er dir angetan?
Speaker 0: – Elbus, nimm mich mit dir zurück nach Hogwarts.
Speaker 0: – wimmerte sie leise und blickte zu ihm auf.
Speaker 0: – Bitte.
Speaker 0: Er blickte sie eine Weile an, sicher in Sorge um ihren Zustand, doch dann nickte er Sacht und zog sie warm und fest in seine Arme hinein.
Speaker 0: Er würde später mit den Heilern sprechen, um ihn näher bei einer Hochwurz holen zu können.
Speaker 0: Doch gerade spürte er, dass sie seine Nähe brauchte.
Speaker 0: – Lass mich nicht allein, Elvis!
Speaker 0: – flüsterte sie gegen seine Brust.
Speaker 0: – Nein, sagte er liebevoll, und dennoch war sein Blick über ihren Kopf hinweg hart, und seine blauen Augen funkelten in schrecklicher Rache.
Speaker 0: Was auch immer Grindelwald ihr angetan hatte, würde er eines Tages bitter bereuen.
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Als Minerva endlich wieder einen Fuß auf die Gründe von Hogwarts setzen konnte, fiel eine unendliche Anspannung von ihr ab.
Speaker 0: Hier war sie sicher.
Speaker 0: Hier war sie zu Hause.
Speaker 0: Und alles hier war ihr vertraut.
Speaker 0: Dies war der Ort, an dem Albus immer bei ihr war und sie sicher vor ihm.
Speaker 0: Sie war noch ein wenig unsicher auf ihren Beinen, doch sie hatte darauf bestanden, zurück nach Hogwarts zu kehren.
Speaker 0: Die Heiler hatten dem erst nicht zugestimmt, doch da Minerva so weit geheilt war und auch Hogwarts über eine Heilerin verfügte, hatten sie dem schließlich doch nachgegeben, nach dem Elbis lange mit ihnen diskutieren musste.
Speaker 0: Sie war Elbis so dankbar, dass er sie zurück nach Hogwarts geholt hatte.
Speaker 0: Gerade wollte sie nur noch in seiner Nähe sein.
Speaker 0: Wenn er da war, hatte sie dieses Gefühl, dass es irgendwie gut werden würde.
Speaker 0: Es war doch immer so, wenn er da war, Und fest hielt sie sich an seinem Arm, während sie sich langsam durch das Schloss bewegten.
Speaker 0: Sie spürte, dass er immer wieder Blicke zuwarf, bis er sich schließlich überwand und das Wort an sie richtete.
Speaker 0: Minerva, wenn die irgendetwas zu viel sein sollte, dann bitte sprich mit mir, sagte Elbus, als sie zum Krankenflügel hin unterwegs waren.
Speaker 0: Egal, was es sein sollte, und wenn es dir noch so belanglos erscheint.
Speaker 0: Danke, Elbus, murmelte sie ehrlich und hielt sich beim Laufen weiter an ihm fest.
Speaker 0: Wegen deinem Unterricht macht dir bitte keine Gedanken, fügte er noch hinzu.
Speaker 0: Ich habe mich bereit zum alles gekümmert und eine sehr alte Bekannte gebeten, den Unterricht zu übernehmen, damit auch ich für dich da sein kann.
Speaker 0: Sie hat mich damals selbst unterrichtet.
Speaker 0: Nimm dir also bitte die Zeit, die du benötigst.
Speaker 0: Ich gebe sie dir Minerva.
Speaker 0: Sie nickte Matt und drückte seinen Arm fester.
Speaker 0: Normalerweise war Minerva keine Person, die sich lange schonen wollte, doch gerade war sie sehr dankbar dafür.
Speaker 0: Sie wusste nicht, ob sie bereit war, bereits vor einer Klasse zu treten, wenn ihre eigenen Gefühle noch nicht wieder im Lot waren.
Speaker 0: Selten hatte sie sich so zerbrechlich und schwach gefühlt.
Speaker 0: Doch Elbes Nähe bestärkte sie in ihrem sicheren Gefühl, denn er konnte genau sehen, was sie wirklich brauchte.
Speaker 0: Und sie war ihm so dankbar dafür.
Speaker 0: Doch eine Sache war dann noch.
Speaker 0: Elbes fing sie dann nach einer Weile zögerlich an.
Speaker 0: Was, was ist mit Aline?
Speaker 0: Ihr Herz schlug unangenehm schnell und sie fürchtete sich vor seine Antwort, denn bereits sein Ausdruck im Gesicht war ihr genug.
Speaker 0: Aber sie musste es wissen.
Speaker 0: Eileen war nur wegen ihr in diese Situation gekommen.
Speaker 0: Man hatte sie benutzt, verraten und anschließend zum Sterben zurückgelassen.
Speaker 0: Und Minerva hatte dem Ganzen nur hilflos zusehen können.
Speaker 0: Ihre Versuche, Dollahor aufzuhalten, waren einfach zu schwach gewesen und innerlich gab sie sich die Schuld für dieses ganze Unglück und Eileens Verletzung.
Speaker 0: Sie hat Überlebt, meinte er leise.
Speaker 0: Doch es ist nicht abzusehen, ob sie wirklich durchkommt.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Scamander ist in reger Korrespondenz mit mir.
Speaker 0: Er fühlt sich verantwortlich für dieses ganze Unglück.
Speaker 0: Zu Recht, wenn man bedenkt, wodurch er zuerst dazu kam.
Speaker 0: Er säufzte schwer und bemerkte mir nervos sorgenvollen Ausdruck.
Speaker 0: Dennoch, ich hätte dich warnen sollen, dass es außerhalb des Schlosses zu gefährlich wird.
Speaker 0: Es ist nicht deine Schuld, Elvis.
Speaker 0: Ich habe über dasselbe Wissen verfügt, wie du es getan hast und du hast mir nichts verschwiegen, sagte sie nun mit festerer Stimme und er hörte schon ein wenig mehr seine alte Minerva durch diese schwache Abbild hindurch.
Speaker 0: Es war unbedacht, ich habe mich in Hoxmead immer sicher gefühlt und die Zeichen nicht gedeutet, als ich noch die Gelegenheit dazu hatte.
Speaker 0: Er sah sie fragend an und sie säufzte schwer.
Speaker 0: Ein weiterer Fehler, den sie sich auflastete.
Speaker 0: Sie hätte von der Zeit mit Rosier lernen sollen, auf ihr Gefühl zu hören.
Speaker 0: Sie hatte versagt.
Speaker 0: An dem Tag, als Aileen mich abholte, hat Aaron mit ihr stark gefremdelt.
Speaker 0: Etwas, was er zuvor noch nie getan hat.
Speaker 0: Aaron liebt Aileen.
Speaker 0: Da hätte mir bereits klar sein müssen, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Speaker 0: Er hat das gespürt.
Speaker 0: Er war es auch, der ihr Leben gerettet hat, bügte er hinzu und sie blickte überrascht auf.
Speaker 0: Ich habe das Geschehen mit einigen Zaubern wieder herstellen können und Aaron hat unbewusst ein magisches Schild erschaffen, als Dollar-How-Angriff.
Speaker 0: Er ist zu klein für diese komplexe Magie, doch es hat gereicht, um sie nicht sofort zu töten.
Speaker 0: Dann habe ich mir dieses blaue Leuchten doch nicht nur eingebildet.
Speaker 0: Minerva blickte ihn nachdenklich an, und etwas, was Grindelwald gesagt hatte, kam ihr wieder in den Sinn.
Speaker 0: Sie schluckte ein wenig und führte sich ziemlich unwohl, dennoch wagte sie das Wort an Elbus.
Speaker 0: Er würde das verstehen, sicher.
Speaker 0: Du wirkst nicht überrascht, fing sie leise an.
Speaker 0: Nun, nein, meinte er nachdenklich.
Speaker 0: Es bestand eine Möglichkeit, dass Aaron meine Magie vererbt bekommt.
Speaker 0: Aber es ist auch nichts Neues, dass er bereits sehr magisch für sein Alter ist.
Speaker 0: Durch mein Blut ist er mit Fox verbunden.
Speaker 0: Er hat seine große Not gespürt und Alarm geschlagen.
Speaker 0: Andernfalls wären wir auch für Miss Prevet viel zu spät gekommen.
Speaker 0: Warum fragst du?
Speaker 0: In dem Moment traten sie durch die Pforte des Krankenflügels.
Speaker 0: Das Strahlen auf Aarons Gesicht war heller als der Krankenflügel selbst.
Speaker 0: Sofort rannte er so schnell ihn seine kleinen Kinderbeinchen trugen auf die beiden zu.
Speaker 0: Aufgeregt rief er immer wieder, Mami, Daddy!
Speaker 0: Und Minerva erstarrte regelrecht und vergaß das Gespräch mit Elvis komplett.
Speaker 0: Um dem Kleinen den ganzen Stress und die Aufregung zu ersparen, war er in der Obhut der Heilerin geblieben.
Speaker 0: Doch nun endlich konnte er zurück zu seinen Eltern.
Speaker 0: Aaron, Aaron, rief Minerva und stürmte ihrem Kind schluchzend entgegen.
Speaker 0: Sie ließ sich auf die Knie fallen und empfing ihn mit ihren Armen.
Speaker 0: Weynend drückte sie ihr Baby an sich und war so glücklich, ihn sicher in ihren Armen halten zu können.
Speaker 0: Aaron verstand nicht, warum seine Mutter weinte, doch erkuschelte sich fest an sie.
Speaker 0: Abus betrachtete Trüb wie Minerva ihren Sohn in den Armen hielt und warf Madame Marygold einen vielsagenden Blick zu.
Speaker 0: Die Heilerin hatte ihre Arbeit stehen gelassen und war Aaron gefolgt.
Speaker 0: Auch sie wechselte einen Blick mit dem Schulleiter und das musste kein Wort gesprochen werden.
Speaker 0: Müde und erschöpft lag Minerva in ihrem vertrauten Bett im Schulleiter Turm.
Speaker 0: Hier oben fühlte sie sich frei von allen irdischen Bürden und sie lauschte ein wenig dem Wind, der durch die Zinnen holte.
Speaker 0: Elbus kam auch recht bald hinzu und sie hatte das Gefühl, dass er seine Arbeit schlicht für sie unterbrochen hatte.
Speaker 0: Dennoch wirkte er unsicher, als er an seine Seite des Bettestrat.
Speaker 0: Müde blickte sie zu ihm auf.
Speaker 0: Was hast du?
Speaker 0: fragte sie leise und erseufzte schwer.
Speaker 0: Ich ... bin mir nur unsicher.
Speaker 0: mummelte er trüb, ob es denn in Ordnung ist, wenn ich bei dir schlafe.
Speaker 0: Nun stützte sie sich etwas auf und schüttelte bitter den Kopf.
Speaker 0: Komm zu mir, Erbis, sagte sie bitten, und mit einem beruhigten, dennoch besorgten Ausdruck legte er sich zu ihr und sie schmiegte sich an seine warme Brust.
Speaker 0: Er leichtert legte er seine Arme um sie und zog sie nah zu sich heran.
Speaker 0: Das tat so gut, ihre Wärme zu spüren und ihren Duft wieder so präsent um sich zu haben.
Speaker 0: Er hatte es so schmerzlich vermisst und gedacht, er würde sie nie wieder so halten können.
Speaker 0: Er würde bei ihr sein, doch sie fürchtete sich vor dem, was ihre Worte anrichten würden.
Speaker 0: Ich bin noch nicht bereit, Elvis.
Speaker 0: Es tut mir leid, aber eine kann ich lieber antworten.
Speaker 0: Er hat mich nicht, er hat mich nicht berührt.
Speaker 0: Ihre Stimme brach und sie schluckte hörbar.
Speaker 0: Sagt löste er sich von ihr und blickte zu ihr hinunter.
Speaker 0: Seine blauen Augen glänzten verdächtig, und ihr war bewusst, dass er es die ganze Zeit befürchtet hatte.
Speaker 0: Doch diese Antwort nahm ihm eine gehörige Last von seinem Herzen.
Speaker 0: Ihm war bewusst, dass das nicht die ganze Wahrheit war, dennoch spürte er, dass sie ihn nicht anlog, nur um ihn zu beruhigen.
Speaker 0: Die Wahrheit war brüchig, und dennoch waren ihre Worte ehrlich, und er würde sie nicht nach Antworten drängen.
Speaker 0: Das war erst einmal genug.
Speaker 0: Du musst also bitte keine Angst haben, Elvis.
Speaker 0: Wenn du mich berührst, wenn du mich umarmst, ich habe keine Angst vor deiner Nähe, sagte sie leise.
Speaker 0: Niemals könnte ich dich fürchten.
Speaker 0: Sie überwand den kleinen Abstand zu ihm und küsste ihn liebevoll.
Speaker 0: Nur zu gern erwiderte er diesen Sanft und gemeinsam kuschelten sie schweigend in der Dunkelheit.
Speaker 0: Elbis spürte, wie Minerva diese Nähe genoss und sich auch wesentlich mehr entspannte.
Speaker 0: Er wusste nicht, was genau vorgefallen war, doch er wusste, dass es schrecklich gewesen sein musste.
Speaker 0: Er würde ihr die Zeit geben, die sie brauchte.
Speaker 0: Minerva war stark, das hatte sie ihm mehr als einmal bewiesen.
Speaker 0: Doch unter diesen ganzen Zärtlichkeiten fiel ihm noch etwas anderes ein, eine Sache, die sie nicht beendet hatten.
Speaker 0: Langsam stützte er sich auf und blickte zu ihr hinunter.
Speaker 0: Ihr Lächeln war so wunderschön, und es erfüllte ihn mit Freude, dass der Glanz in ihren grünen Augen langsam zurückkehrte.
Speaker 0: Doch er musste es wissen.
Speaker 0: fing er langsam an.
Speaker 0: Weshalb?
Speaker 0: Ihr Lächeln schwand ein wenig, doch sie wirkte ernst und nicht unsicher.
Speaker 0: Säuften strich sie über seine Brust und lehnte sich an seine Seite.
Speaker 0: Grindelwald, erwähnte deine Magie, meinte sie, wage und besorgt.
Speaker 0: Ich habe nicht verstanden, was er damit meint, aber kann es sein, dass es in diesem ganzen Krieg und auch in dem letzten Kampf im Ministerium gar nicht um dich ging, sondern um deine Magie?
Speaker 0: Er richtete sich ein wenig auf, hielt sie jedoch sanft bei sich.
Speaker 0: Sein Blick jedoch verriet deutlich, dass sie da etwas in ihm wachgerufen hatte, was tief unter Verschluss lag.
Speaker 0: Ein geistesabwesender Ausdruck lag in seinem Gesicht und erschien aber etwas sehr intensiv nachzudenken.
Speaker 0: So intensiv, dass er ihr gar nicht mehr antwortete, sondern sich in seinen Gedanken verlor.
Speaker 0: Albus fragte sie unsicher, als eine ganze Weile nicht mehr auf sie reagierte.
Speaker 0: Sein Blick klärte sich und er sah zu ihr hinunter.
Speaker 0: Dieser Blick war so nüchtern, dass es ihr beinahe Angst einjagte, und sie sich fragte, was nun kommen möchte.
Speaker 0: »Uhr alte Magie«, sagte er schließlich leise.
Speaker 0: »Eine Magie, die über die Jahrhunderte verloren gegangen ist.
Speaker 0: Nur äußerst wenig ist, infähig diese zu spüren, und noch seltener Sönjene, die sie nutzen können.
Speaker 0: Doch sie bringt auch eine große Verantwortung mit sich.
Speaker 0: In den falschen Händen ist sie fatal.
Speaker 0: Selbst in den richtigen Händen ist sie gefährlich.
Speaker 0: gerade wenn der Nutzer seine Emotionen nicht im Griff hat.
Speaker 0: Minerva startte ihn an.
Speaker 0: Sie hatte von dieser Magie gehört.
Speaker 0: Sie hatte auch viel darüber gelesen.
Speaker 0: Es war ein Bestandteil des Buches, welches er ihr vor langer Zeit geliehen hatte, als sie noch ihren Animagusunterricht bei ihm hatte.
Speaker 0: In all den Jahren wurde es als Aberglaube abgetan, als Märchen.
Speaker 0: Und eigentlich sollte es sie nicht sonderlich wundern, dass ihm diese Macht zur Verfügung stand.
Speaker 0: Nur hatte sie ihn diese noch nie nutzen sehen.
Speaker 0: Sie wüsste gar nicht, worin sich diese Magie von normaler Magie unterschied.
Speaker 0: Doch es musste enorm sein, wenn Grindelwald sie haben wollte.
Speaker 0: Plus wie?
Speaker 0: Minerva hatte noch nie von etwas gehört, was Magie aus einem Körper entfernen konnte, aber zugegeben, sie hatte auch nie die Abgründe der Magie erforscht.
Speaker 0: Also, ja, sagte er schließlich leise.
Speaker 0: Es geht genau darum.
Speaker 0: Aber, machte sie?
Speaker 0: danach denke ich, wenn diese Magie so mächtig ist, Warum hast du sie nicht längst genutzt, um Grindelwart zu stellen?
Speaker 0: Weil es nicht so einfach ist, wie man es sich vielleicht vorstellen mag, lächelte er nachsichtig.
Speaker 0: Mit dieser Magie kann man die Welt um sich herumformen, Minerva.
Speaker 0: Hat Einfluss auf den Lauf der Natur.
Speaker 0: Hogwarts selbst wird nachgesagt, mit dieser Magie erbaut worden zu sein.
Speaker 0: Und wenn man ganz genau hinsieht, hinhört und versucht, diese Magie zu spüren, hört man sie flüstern.
Speaker 0: Man kann erschaffen, aber auch zerstören.
Speaker 0: und nicht nur Gutes mit ihr bewirken.
Speaker 0: Sie hat weit mehr Macht, als du es dir vorstellen könntest.
Speaker 0: Ich wurde damit geboren.
Speaker 0: Es war mir möglich, sie zu zähmen, und ich wusste, dass Grindelwald hinter ihr her sein wird.
Speaker 0: Als junger Mann in deinem Alter war ich weit unbedachter, damit diese Magie zu nutzen, und habe sie dem so leichtfertig gezeigt, der später mein erbitterster Feind wurde.
Speaker 0: Sollte ich mich von Gefühlen leiten lassen und sie dafür entfesseln, es wäre fatal.
Speaker 0: Und glaub mir, Ich wollte es tun, um dich aus Nurmengard zu holen.
Speaker 0: Hätte mir Skamander den Ort nennen können.
Speaker 0: Es wäre nichts mehr von Grindelwald übrig, was man hätte verhaften können.
Speaker 0: Und obgleich es mein Gedanke war, dich zu retten, hätte es dir auch enorm schaden können.
Speaker 0: Ich hätte das zerstören können, was ich liebe.
Speaker 0: In meiner blinden Wut loszulassen, was verschlossen gehört.
Speaker 0: Verstehst du das Minerva?
Speaker 0: Lange dachte Minerva über seine Worte nach.
Speaker 0: Etwas an seiner letzten Aussage rief etwas in ihr Wach.
Speaker 0: was vor geraumer Zeit geschehen war.
Speaker 0: Er wurde etwas kalt.
Speaker 0: Der Abend der Abschlussfeier, als du mich vom Melfall verteidigt hast, da habe ich diese enorme Kraft gespürt und meinte etwas in deinen Augen zu sehen, was uns nie da war.
Speaker 0: War das alte Magie?
Speaker 0: fragte sie leise und ernickte bitter.
Speaker 0: Es genügte ihr und sie fragte nicht weiter nach, wollte nicht die Erinnerungen an diesen Abend wachrufen.
Speaker 0: So wechselte sie schnell das Thema.
Speaker 0: Und Aaron?
Speaker 0: Aaron besitzt diese Magie ebenfalls?
Speaker 0: fragte sie besorgt.
Speaker 0: Mach dir bitte nicht so viele Sorgen darum, Minerva.
Speaker 0: Versuchte, er sie zu beruhigen.
Speaker 0: Aaron wird es im Blut liegen, gewiss.
Speaker 0: Allerdings glaube ich nicht daran, dass er ihr mächtig ist und sie wahrlich erblüht.
Speaker 0: Wenn sich bisher nichts gezeigt hat, wird es das auch später nicht.
Speaker 0: Glaub mir, Minerva.
Speaker 0: Du hättest es sofort bemerkt.
Speaker 0: Seine Magie wird sich ganz normal, wenn auch mächtiger, entwickeln.
Speaker 0: Es ist wirklich selten, Minerva.
Speaker 0: Auch in meiner Familie übersprangen diese Magie Generationen und meine Geschwister hatten es ebenfalls nicht vermocht, sie zu wirken, obwohl sie beide sehr machtvolle Magie haben bzw.
Speaker 0: hatten.
Speaker 0: Minerva sah nachdenklich auf ihren Bauch und sie führte seinen Blick.
Speaker 0: Was beschäftigte ich noch, fragte er, sagt.
Speaker 0: Grindelwald meinte, ich sei fähig, deine Kinder zu tragen, meinte sie nun sehr leise.
Speaker 0: Diese Aussage beschäftigt mich, seit ich sie gehört habe.
Speaker 0: Was meint er damit?
Speaker 0: Ich meine ... Steh mich nicht falsch, Elvis.
Speaker 0: Es geht mich auch eigentlich nichts an, was du vor mir mit anderen Frauen hattest.
Speaker 0: Aber nun frage ich mich wirklich, warum hattest du nie Kinder?
Speaker 0: Als sie zu ihm aufblickte, bereute sie diese Frage sogleich.
Speaker 0: In seinen blauen Augen lag ein Schmerz jenseits allem, was sie bei ihm je gesehen hatte.
Speaker 0: Er sah auf ihren Bauch und legte seine Hand sach darüber.
Speaker 0: Scheinbar hatte er gehofft, dass diese Frage nie gestellt wurde, doch natürlich wollte er sie auch nicht anlügen.
Speaker 0: Wo macht so hell erstrahlt, liegen auch lange Schatten, sagte er leise.
Speaker 0: Keines meiner Kinder hat es je über die ersten Monate in auch nur irgendeine Mutterleib geschafft.
Speaker 0: Keine Frau wollte dies hinnehmen.
Speaker 0: Mein Name versprach einen überaus mächtigen Erben und ausgerechnet der große Elbe Stumbledore konnte keine Kinder zeugen.
Speaker 0: Was mir als Schwäche unterstellt wurde, bag jedoch eine andere Wahrheit.
Speaker 0: Es war zu viel.
Speaker 0: zu viel Magie für so ein kleines Leben.
Speaker 0: Auch wenn es nicht zwangsweise vererbt werden muss, so ist sie dennoch da.
Speaker 0: Ich kann mein Blut nicht ändern, Minerva, und so blieb ich irgendwann kinderlos und allein, bis ich dich traf.
Speaker 0: Deshalb habe ich es anfangs auch nicht geglaubt.
Speaker 0: Ich konnte es nicht begreifen, nicht annehmen, dass wirklich die Möglichkeit bestand, dass du stark genug warst, dass mein Kind in dir überleben konnte.
Speaker 0: Ich hatte Zweifel, doch ich musste mich nicht selbst belügen.
Speaker 0: Ne und Nimmer hätte ich von dir gedacht, dass du einen anderen lieben könntest, und so war es ja dann auch.
Speaker 0: Aber vielleicht kannst du mein Zögern und meine Zweifel damals nun besser verstehen.
Speaker 0: Du bist auch die erste Frau, der ich das alles erzähle, aber du verdienst die Wahrheit und Antworten.
Speaker 0: Und bei dir muss ich keine Befürchtung haben, dass du meine Macht mehr lieben könntest als mich.
Speaker 0: Minerva nickte Matt und sie griff nach seiner Hand auf ihrem Bauch und drückte sie sanft.
Speaker 0: »Was tut mir so leid, hast du zu hören?« sagte sie leise.
Speaker 0: »Das muss so schmerzhaft gewesen sein, so bitter.
Speaker 0: Aber nun erklärt es einiges.
Speaker 0: Ich habe mich damals wirklich gefragt, warum es dir nicht merkwürdig vorkam oder du angenommen hast, dass es dein Kind war.
Speaker 0: Damals im Büro des Schulleiters, als ich es offen gestehen musste, hatte ich, na ja, irgendeine Reaktion erwartet.
Speaker 0: Es schmerzte sehr, dass sie nicht kam.
Speaker 0: Doch nun ... Ja, nun macht das alles Sinn.
Speaker 0: Warum hast du es mir nicht damals gesagt?
Speaker 0: Ich sah keine Notwendigkeit darin, dich in irgendeiner Weise damit zu beunruhigen, meinte er schlicht.
Speaker 0: Und du hattest es nie hinterfragt.
Speaker 0: Warum also sollte ich mögliche Angst in dir wecken und Sorge um Aaron, wenn bis jetzt nichts geschehen war, was eine Erklärung forderte?
Speaker 0: Natürlich, nun muss ich dir Rede und Antwort stehen und du verdienst die Wahrheit.
Speaker 0: Doch damals, ich wollte es ruhen lassen.
Speaker 0: Natürlich, Ebers, ich verstehe das.
Speaker 0: Du musst dich deswegen nicht rechtfertigen.
Speaker 0: Ich hätte es wohl genauso getan an deiner Stelle, sagte sie leise.
Speaker 0: Dennoch, warum gerade ich?
Speaker 0: Warum du stark genug bist, überlegte er und sie nickte.
Speaker 0: Ich habe keine klare Antwort.
Speaker 0: Ich kann nur vermuten, dass es auch in deiner Blutlinie lang vergangen jemanden gab, der dieser Magie mächtig war.
Speaker 0: Die Familie Ross war schon immer bekannt für ihre starken Erben und ihre beeindruckende Magie.
Speaker 0: Vielleicht liegt der Ursprung dort.
Speaker 0: Du siehst, es muss nicht magisch vererbt werden.
Speaker 0: Aber es birgt andere Gaben.
Speaker 0: Und bei Merlin, du bist wahrlich eine außergewöhnliche Hexe Minerva.
Speaker 0: Schon als Schülerin war ich von deinem enormen Talent fasziniert und du überraschst mich immer wieder aufs Neue mit einer grenzenlosen Stärke.
Speaker 0: Minerva spieg eine ganze Weile, dann blickte sie zu ihm auf.
Speaker 0: Danke, dass du mir das alles erzählt hast, Elbis, sagte sie ehrlich, doch erschüttelte den Kopf.
Speaker 0: Für die Wahrheit musst du mir nicht danken.
Speaker 0: Auch wenn es schwer war, so hast du sie verdient, meinte er sanft.
Speaker 0: Zudem weiß ich durch deine Worte nun sicher, was Grindelwald tatsächlich sucht.
Speaker 0: Wie geht's dir, Kleiner?
Speaker 0: Gemächlich schlenderte Minerva mit Elbis Bruder Eberforth über die Ländereien von Hogwarts.
Speaker 0: Es hatte einige Tage gedauert, wo Minerva den Schulleiter Turm nicht verlassen konnte.
Speaker 0: Sich emotional und körperlich zu sammeln, hatte ihre Zeit beansprucht, doch mittlerweile führte sie sich wieder in der Lage, am Alltag von Hogwarts teilzunehmen.
Speaker 0: Sie vermisste das Unterrichten wirklich sehr, doch Elbus hatte sie nach dieser Sache zur strengen Ruhe verurteilt und sie fühlte sich auch noch nicht so weit.
Speaker 0: Eine sehr alte Bekannte von Elbus, Matilda Wiesli, hatte den Verwandlungsunterricht für alle Klassen übernommen.
Speaker 0: Eine sehr betagte, allerdings auch äußerst kluge und begabte Hexe.
Speaker 0: Sie selbst hatte Elbus noch zu ihrer Zeit in Hogwarts unterrichtet.
Speaker 0: Trotz ihres hohen Alters machte man ihr nichts vor.
Speaker 0: Minerva mochte sie wirklich sehr.
Speaker 0: Sie war fair und gerecht, aber auch sehr streng, mit ein wenig Witz.
Speaker 0: Ihre Erzählungen von Elbus Schultagen waren jedes Mal sehr amüsant für Minerva und helfen ihr auch, dieses schreckliche Erlebnis ein wenig zu verdrängen.
Speaker 0: Auch gab's ihr nützliche Tipps für ihren späteren Unterricht, für die Minerva äußerst dankbar war.
Speaker 0: Alles, was ihr für ihre späteren Tage als Lehrerin helfen würde, nahm sie herzlich entgegen.
Speaker 0: Da Minerva selbst auf Elbes Anweisung nicht unterrichtete, machte sie mit Aaron gemeinsam Spaziergänge durch Hogwarts oder auf dem Gelände.
Speaker 0: Dieses würde sie auch nicht mehr ohne Elbesbegleitung verlassen.
Speaker 0: Eine Tragödie hatte ihr genügt.
Speaker 0: Daher war sie dankbar, dass sie heute Besuch von Aberforth bekam, der sich nach ihrem Befinden erkunden wollte.
Speaker 0: Sie gingen über den Verwandlungsinnenhof und setzten sich dort auf eine Bank.
Speaker 0: Aaron erkundete den Weifer Brunnen, der sehr präsent den Hof zierte, doch Minerva hatte ihr Kind immer gut im Blick für den Fall, dass er hinein klettern wollte.
Speaker 0: Ein wenig besser, sagte sie Mathe.
Speaker 0: Ich würde gern wieder unterrichten, doch Albus hält es noch für zu früh und ich fühle mich auch noch nicht wirklich dazu in der Lage.
Speaker 0: Bald wird Madame Marygold ebenfalls der Meinung sein, dass ich zu schwanger dafür sein werde.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Wiesli meinte zwar, dass sie gerne so lange bleibt, wie sie gebraucht wird, aber ich weiß nicht, ich sollte vielleicht... Ach, der alte Wiesli macht das schon.
Speaker 0: Nimm du dir die Zeit, die du brauchst und schon dich, meinte der wird vom Eberkopf abwinkend.
Speaker 0: Den Stress bekommst du noch früh genug weder, wenn meine Kleine nicht der geboren wird.
Speaker 0: Also lass die Wiesli die Arbeit.
Speaker 0: Zu meiner Zeit hat sie uns ordentlich Feuer gemacht und daran wird sich auch vierzig Jahre später nichts geändert haben.
Speaker 0: Ja, sie ist wirklich faszinierend.
Speaker 0: Ich lerne viel bei ihr und genieße ihre Gesellschaft und die Gespräche mit ihr wirklich sehr.
Speaker 0: Lächelte mich nervig und aberforth schielte sie an.
Speaker 0: Das meinte ich eigentlich nicht als Kompliment.
Speaker 0: Besonders mich hatte sie immer im Visier.
Speaker 0: Elvis war ihr Liebling, was auch sonst.
Speaker 0: Dieser Aufschneider konnte jeden Professor mit seinem beschissenen Können umgaren, knote er und Minerva lacht, amüsiert.
Speaker 0: Es tat gut, wieder zu lachen.
Speaker 0: Sie hatte fast geglaubt, dass sie vergessen hatte, wie es ging.
Speaker 0: Ich glaube kaum, dass es am Können lag, Aberforth.
Speaker 0: Elvis spricht von deiner Magie immer in hohen Tönen.
Speaker 0: Ich mag mich täuschen, aber Elvis war wohl eher ihr Liebling, weil er weiß, wie man sich benimmt, sagte Minerva, amüsiert lachend und auch Aberforth musste geschlagen brummen.
Speaker 0: Ich wollte dir im Übrigen noch einmal danken.
Speaker 0: Ich bin froh, dass du mich besuchst, damit ich es dir persönlich sagen kann.
Speaker 0: Ohne deine Hilfe ... Ich weiß nicht, was vielleicht noch gekommen wäre.
Speaker 0: Ach, nun übertreibt mal nicht, Mutter Aberforth.
Speaker 0: Doch Minerva konnte unter seinem ungepflegten Bart erkennen, dass er etwas rot wurde.
Speaker 0: Zu dem Bart, den ich gefunden hat, nicht ich.
Speaker 0: Aber der Feigling würde niemand seinen Fuß nach Hogwarts setzen.
Speaker 0: Ha, hat Schiss vor Erbus.
Speaker 0: Denkt wohl immer noch, dass er ihn dafür angreiten würde.
Speaker 0: Idiot.
Speaker 0: »Gut, dann übermittel ihm doch bitte meinen Dank, wenn du ihn das nächste Mal siehst«, meinte sie bitten.
Speaker 0: »Ja, ja, wird gemacht.
Speaker 0: Aber genug jetzt von unseren Heldentaten, brummte er und sah sie scharf an.
Speaker 0: Es war ein Blick, der wohl den Dumbledores im Blut lag und Minerva fühlte sich sofort durchschaut.
Speaker 0: Wie geht es dir wirklich?«.
Speaker 0: Minerva startte ihn an, dann wandte sie ihren Blick von ihm ab und hielt sich ihren Bauch beinahe schützend.
Speaker 0: Eigentlich wollte sie nicht darüber sprechen.
Speaker 0: Selbst Albus hatte sie sich nicht wirklich anvertraut und tat ab, was sie fühlte.
Speaker 0: Teilweise war es wirklich sehr akute Verdrängung, doch Minerva wusste nicht, wie sie es erklären sollte.
Speaker 0: Für so etwas war normalerweise ihre Freundin Alinda, die immer noch im Sankt Mungo um ihr Leben kämpfen musste.
Speaker 0: Und Minerva wusste auch nicht, warum, doch Aberforth, so verkommen er auch sein mochte, war ihm der noch eine Vertrauensperson.
Speaker 0: Ich, ich hab Angst, Eb, mummelte sie.
Speaker 0: Ich weiß, dass Elbus Fragen hat, dass jeder Fragen hat, aber ich weiß nicht, wie ich sie beantworten soll, ohne ... ohne noch mehr Schaden anzurichten.
Speaker 0: Ich mag es schaffen, eine solide Fassade zu halten, aber ich fühle mich jetzt, könnte ich jeden Moment zerbrechen.
Speaker 0: Elber fort, schwieg eine ganze Weile und sah sie an.
Speaker 0: Und was hielt ich davon ab, zu brechen, fragte er direkt?
Speaker 0: Ich habe Elbus, Aaron, meine ungeborene Tochter, mummelte sie leise.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: Das ist ja äußerst selbstlos klein, aber was ist mit dir?
Speaker 0: brummt er.
Speaker 0: Was auch immer Grindelwald mit dir getan hat, hat etwas mit dir gemacht.
Speaker 0: Und ich kenne dieses mesesteck-doxy-scheiße.
Speaker 0: Ich weiß, wozu er fähig ist und was er wirklich will.
Speaker 0: Er mag gut aussehen, charmant sein und dir die Wolken vom Himmel schmeicheln können, aber innerlich ist er der Teufel persönlich.
Speaker 0: Ich habe es schon damals gesehen, wie er Albus manipulieren konnte.
Speaker 0: Mein Bruder wollte meine Warnungen nicht hören.
Speaker 0: Und letzten Endes mußt unsere Schwester diesen Fehler mit ihrem Leben bezahlen.
Speaker 0: Aber mittlerweile, und vielleicht auch nur deine Wegen, mache ich ihm da nicht mehr wirklich einen Vorwurf.
Speaker 0: Was auch immer Grindelwald getan hat, diente einem höheren Zweck und leugne es nicht.
Speaker 0: Er hat etwas getan.
Speaker 0: Ja, sagte Minerva mit festerer Stimme, als er wartet.
Speaker 0: Aber ich werde nicht brechen.
Speaker 0: Ich werde ihm diesen Sieg nicht überlassen.
Speaker 0: Und ich werde schützen, was er zerstören will.
Speaker 0: Aberforth startte sie an.
Speaker 0: Es war selten, dass der Wirt vom Eberkopf mal um ein Wort verlegen schien.
Speaker 0: «By God, Ricks Herz!
Speaker 0: Und ich dachte, mein verdammter Bruder sei ein nobler Gebrannt-Markter, fluchte ergrantig, doch mein Nerver konnte in seinen blauen Augen auch etwas anderes funken sehen.
Speaker 0: Ganz ehrlich, wir sind nicht die besten Freunde, Elvis und ich, aber ich bin mittlerweile froh und dankbar, dass jemand wie er, jemanden wie dich an seiner Seite hat.
Speaker 0: Aber höre auf meine Worte, Kleine.
Speaker 0: Die Wahrheit kann nicht ewig verborgen bleiben.
Speaker 0: Lass sie nicht erneut zwischen euch stehen.
Speaker 0: Irgendwann musst du mit Elvis sprechen.
Speaker 0: Ich ... ich weiß, Ep, ich weiß noch nicht wie.
Speaker 0: Die große Halle war zum Mittagessen gut besucht von Schülern und auch Lehrern.
Speaker 0: Minerva hatte sich nach Aberforts Besuch mit Aaron auf dem Weg zum Essen gemacht und hatte Professor Wiesli dabei getroffen, die sie fröhlich schwarzend begleitete.
Speaker 0: Sie lenkte sie ein wenig von diesen düsteren Gedanken ab, die sie die ganze Zeit überbegleiteten, seit Aberforth sie verlassen hatte.
Speaker 0: Zu meiner Zeit waren die Schüler wesentlich disziplinierter.
Speaker 0: Auch wenn das natürlich nicht heißt, dass sie sich alle an die Regeln gehalten haben.
Speaker 0: Wenn ich bedenke, wie himmelweit Elbus und Aberforth auseinander waren.
Speaker 0: Der eine ist ein Tu nicht gut, der andere ein herausragender Zauberer.
Speaker 0: So einen Zaubergrad und Utsabschluss hatte ich in meiner gesamten Laufbahn als Lehrerin noch nicht und auch nie wieder erlebt.
Speaker 0: Natürlich will ich nicht sagen, dass Eberforth kein hervorragender Zauberer war, aber Elvis war eben mit Talent gesegnet und Eberforth hat seines etwas vergeudet.
Speaker 0: Minerva verfolgte mit einem Lächern die Erzählungen von Professor Weasley.
Speaker 0: Sie konnte Eberforth wirklich nicht zustimmen.
Speaker 0: Sie war eine so angenehme Person und es war interessant, mal einige alte Geschichten über Elbers zu hören, da er eigentlich nie über seine Schulzeit sprach oder nur äußerst selten, wenn es das Thema erlaubte.
Speaker 0: Wenn sie ehrlich war, wusste sie kaum etwas über seine Vergangenheit und sie hatte sie natürlich auch nie in Frage gestellt.
Speaker 0: Hin und wieder, gerade mit dem jetzigen Wissen und den jüngsten Ereignissen, fragte sie sich allerdings schon, was damals in seinem Leben so vorgefallen war.
Speaker 0: Hat Dinge mit seiner Magie bewerkstelligt, da haben selbst die besten Professoren gestaunt.
Speaker 0: und so ein gut aussehender Junge.
Speaker 0: Natürlich jetzt immer noch ein sehr hübscher Mann, aber es lag den Dumbledos schon immer im Blut, wenn ich an seinen Vater Percival denke, so charmant und ansehnlich, nur leider ein sehr tragisches Ende der Gute.
Speaker 0: Eine Verschwendung sage ich dir.
Speaker 0: Aber unser nächster Dumbledore wird bestimmt genauso hübsch und talentiert, wenn ich mir auch die Mutter ansiehe.
Speaker 0: Die alte Hexe zinkerte Aaron und Minerva zu, die ziemlich rosa anlief.
Speaker 0: Sie setzte Aaron auf dem Boden ab, als er ansteigend machte, allein laufen zu wollen und ertaumelte vor ihnen her.
Speaker 0: Gut, dass der Junge endlich jemanden gefunden hat, fügte Professor Wiesli hinzu, als sie die große Halle gemeinsam betraten.
Speaker 0: Dachte schon, dieses Herz wird niemand erobern können.
Speaker 0: Seine Wahl fiel zu meiner Überraschung zwar als jung aus, aber zu meiner Zeit war das nicht unüblich.
Speaker 0: Und Mädchen, auf alten Besen lernt man fliegen, nicht wahr?
Speaker 0: Da wird der Hof noch ordentlich gekehrt.
Speaker 0: Professor, rief Minerva voller Scham, wurde Feuerrot im Gesicht und die alte Hexe lachte herzlich.
Speaker 0: Selbst einige Schüler, die die Worte aufgeschnappt hatten, kicherten heimlich und Minerva war klar, dass sie nun genau das dachten, was Minerva dachte.
Speaker 0: Das könnte wieder etwas Arbeit bedeuten, sich Respekt zu verschaffen, doch ihr Unterricht würde ohnehin auf sich warten lassen.
Speaker 0: Da sehe ich ja meinen Liebling aus Slytherin, Horace.
Speaker 0: Entschuldige mich meine Liebe, wir sehen uns bestimmt ein anderes Mal zum Plauschen, zudem du sicher gleich beansprucht wirst.
Speaker 0: Mit einem Lächeln tatschelte sie Evans' Kopf im Vorbeigehen und tackelte vor zum Lehrratisch.
Speaker 0: Minerva blieb verwundert im Mittelgang stehen.
Speaker 0: Was meinte sie denn damit?
Speaker 0: Wer sollte sie beanspruchen?
Speaker 0: Minerva!
Speaker 0: Die aufgeregte Stimme von Ebys lenkte ihre Aufmerksamkeit auf sich und sie drehte sich überrascht um.
Speaker 0: Schon von weitem konnte sie sein helles Strahlen erkennen, als er eilig auf sie zurannte.
Speaker 0: Stürmisch umarmte er sie, hob sie glatt von den Füßen und wirpelte sie einmal herum, ehe er sie sicher wieder auf die Füße abstellte.
Speaker 0: Seine Hände fassten ihre Wangen und seine blauen Augen funkelten voller Vorfreude.
Speaker 0: Minerva hatte bereits eine Ahnung, warum er so außer sich vor Freude war, dass er selbst die Schüler und Lehrer um sich herum vollkommen ausblendete.
Speaker 0: Es war ihm egal, dass die halbe Schule seiner Freude und seinem Glück beiwohnte und auch, als er sie innig küsste.
Speaker 0: Weißt du eigentlich, wie glücklich du mich machst, Minerva?
Speaker 0: flüsterte er zärtlich und küsste andächtig ihre Stirn.
Speaker 0: Ist das wahr?
Speaker 0: Du schenkst mir eine Tochter?
Speaker 0: Ja, Elvis, lachte Minerva liebevoll und unendlich gerührt.
Speaker 0: Sie hatte es selbst erst durch eine erneute Untersuchung bei Madame Marie Gold erfahren.
Speaker 0: Warten wollen, bis Elvis mit seiner Arbeit fertig sein würde, wollte Minerva nicht.
Speaker 0: Und sie hatte ihm einen kleinen Hinweis mit ihrer Schleiheule Noctus gesandt.
Speaker 0: Eine kleine, grüne Socke.
Speaker 0: Minerva konnte ihr Glück über seine Reaktion nicht verbergen und wollte es auch nicht.
Speaker 0: Da sie selbst so lange von ihrem eigenen Vater verachtet wurde, war sie umso glücklicher, dass ihre Tochter nicht das gleiche Schicksal erleiden würde.
Speaker 0: Elvis würde sie genauso lieben wie Aaron.
Speaker 0: Dennoch würde dies bedeuten, dass sie trotz allem hockwortsichere Mauern verlassen müssten und sie legte behutsam eine Hand auf seinen Arm.
Speaker 0: Deswegen wollte ich dich um etwas bitten, sagte sie leise.
Speaker 0: Wir werden einige Dinge für sie benötigen, Dinge, die man eine Eule nicht unbedingt für den Transport zumuten sollte.
Speaker 0: Wenn wir dafür gemeinsam nach Hoxmead gehen könnten, ich weiß, es ist unsicher, allerdings, wenn du dabei wärst, Elvis.
Speaker 0: Seine große Freude will ich sogleich unendlicher sorge, doch er wusste, dass sie um diese Erledigungen nicht herumkommen würden.
Speaker 0: Natürlich könnte er das alles selbst besorgen, doch er vertraute Minervas Urteil über die benötigten Sachen mehr als seinem eigenen, so dem er sie auch nicht ausschließen wollte bei Entscheidungen, die sie beide gemeinsam treffen sollten.
Speaker 0: Schließlich sorgte er ergeben.
Speaker 0: Nun gut, Minerva, wir werden einen Tag finden, doch du verlässt meine Nähe nicht, meinte er entschieden.
Speaker 0: Es könnte gut sein, dass er wegen dir zurückkommt.
Speaker 0: Du wirst denken, ich hätte einen Klebezauber an dir angewandt, schmunzete sie und brachte somit sein Lächeln ebenfalls wieder zurück.
Speaker 0: Einige anerkennende Pfeffer unterbrachen die beiden und holten sie in die große Halle zurück.
Speaker 0: Dabei begegneten sie nicht wenigen lachenden Gesichtern, die sich für das neue Glück der Professoren mitfreuten.
Speaker 0: Selbst ein paar Lehrer winkten ihnen Schmunzeln zu.
Speaker 0: Minerva konnte Professor Weasley's breites Grinsen erkennen und musste an ihre Worte denken.
Speaker 0: Nun wieder etwas Rose auf den Wangen, hob sie Erin auf ihre Arme und folgte Elvis, der aus dem Schmunzeln nicht herauskam, hinauf zum Lehrertisch.
Speaker 0: Würde Erin nicht sicher gleich vor Hunger protestieren, wäre sie am liebsten hier verschwunden.
Speaker 0: Doch natürlich freute sie sich, dass es diesmal Zustimmung und keine Verachtung hagelte.
Speaker 0: Minerva atmet er befreit auf.
Speaker 0: Der Besuch in Hoxmead war wirklich eine willkommen Abwechslung zu den Schlossgründen.
Speaker 0: Niemals würde Minerva behaupten, dass Hogwarts-Länderreien sie an einem Tag nicht verzaubern würden mit den unzähligen Orten, an denen man sich aufhalten konnte.
Speaker 0: Der Hawksmead war eben etwas anderes und sie liebte dieses idyllische Dorf mit den vielen Hexen und Zauberern, Besucher oder Anwohner.
Speaker 0: Und obwohl Minerva dieses Dorf bereits in und auswindig kannte, so entdeckte man immer etwas Neues oder traf jemanden Bekannten zum Plaudern.
Speaker 0: Auf dem Dorfkern trafen sich Mrs.
Speaker 0: T. Stale, die Betreiberin der magischen Rübe, die allerhand magische Pflanzen und deren Bestandteile verkaufte, aber auch als Lebensmittelladen fungierte.
Speaker 0: Bei ihr war sie auch immer einkaufen gekommen, als sie noch neu in Hoxmead war.
Speaker 0: Als die nette Dame Minerva mit Erwin erblickt hatte, musste sie sofort zu ihr kommen und Minerva freute sich wirklich, sie zu treffen.
Speaker 0: Oh, der Kleine wird so schnell groß, schwärmte sie hingerissen von Aaron, ganz die Augen vom Vater und sicher bald auch ein genauso stattlicher Mann.
Speaker 0: Sie müssen sicher sehr stolz sein Schulleiter.
Speaker 0: Natürlich, Mrs.
Speaker 0: Teestale, schmunzete Elvis nachsichtig zu der alten Dame hinunter.
Speaker 0: Konnt mich doch bitte in Westhawks mit in meinem Laden besuchen, sobald der nächste Phönix geschlüpft ist, schmunzete Mrs.
Speaker 0: Teestale fröhlich.
Speaker 0: Wobei ich dann hoffe, dass mir ein paar schöne grüne Augen entgegenstrahlen.
Speaker 0: Machen mir sicher, Mrs.
Speaker 0: Teesdale, lächerte Minerva verlegen.
Speaker 0: Während die alte Dame sich noch bei Elvis nach der Qualität ihrer Waren erkundigte, Hogwarts war Hauptabnehmer der magischen Rübe, blickte Minerva nachdenklich gern Himmel.
Speaker 0: Der Herbstwind nahm doch recht stark zu und die kalte Brise ließ selbst Aaron leicht erschaudern.
Speaker 0: Beinahe misstrauisch beobachtete sie, wie eine dunkle Wolke sich schleichend über Hoxmit legte und es bedrohlich nach einem Sturm aussah.
Speaker 0: Die hübschen und bunten Fassaden bekamen durch das schwindende Licht immer mehr matere und grauere Farben.
Speaker 0: Ihr Atem stuhg leichte Nebelschwaden aus und es wurde bitter kalt.
Speaker 0: Nicht nur sie bemerkte den Wetterumschwung, auch Elbes blickte gen Himmel.
Speaker 0: Er schien die gleiche Empfindung zu besitzen wie Minerva, denn sein Blick war ernst und ein Schrecken lag darin, der es Minerva schlecht werden ließ.
Speaker 0: Etwas in ihrem Leib regte sich und sie atmete schwer.
Speaker 0: Auf Minervas ganze Haut stach es unerträglich, ihr Magen zuck sich zusammen und ihr Blick war stark in Himmel gerichtet.
Speaker 0: Wumm!
Speaker 0: Wumm!
Speaker 0: Wumm!
Speaker 0: Alle Geräusche erstaben und Taubheit umfing Minerva.
Speaker 0: Einzig und allein ihr Herzschlag war zu hören, stark, laut und immer schneller werdend.
Speaker 0: Es schlug in ihrer Brust, in ihrer Kehle im Kopf.
Speaker 0: Es schlug so schnell, als würde es verzweifelt, um ihr Leben schlagen.
Speaker 0: Es war eine Angst, die sie für sich selbst noch nie verspürt hatte.
Speaker 0: Eine tief verankerte Urangst vor dem Tod.
Speaker 0: Elbus hauchte sie mit leiser bebender Stimme und trat eine Geschritte zurück.
Speaker 0: Elbus, sie kommen, sie kommen!
Speaker 0: Kaum hatte sie diese Worte gesprochen, begann sich Eiskristalle griechend über die Oberflächen des Dorfes auszubreiten.
Speaker 0: Minervas grüne Augen weiteten sich den Abgrund tiefer furcht, als sie sah, wie der Frost sich lauernd auf sie zubewegte.
Speaker 0: Es knirschte leise und die Kälte tauchte gewaltsam in ihr Inneres ein, sodass sie sich wie Erfroren fühlte und ihre Beine unsicher wankten.
Speaker 0: Verdammt, verdammt!
Speaker 0: Diese Stille im Dorfkern breitete ihr eine unbeschreibliche Angst.
Speaker 0: Doch die ersten fernen Schreie waren zu vernehmen, als sich aus den dunklen Schatten der Wolken schreckliche Gestalten absonderten.
Speaker 0: Kreaturen, eingehüllt in schwarzer Seide, mit einem abscheulich rasselnden Atem, als würden sie alles Glück dieser Welt in ihrem unendlichen Schlund aus nichts absolvieren wollen.
Speaker 0: Wie er start, konnte Minerva nur zusehen, wie es immer mehr und mehr wurden und sie sich zu einer schwarzen Wand aus Angst und Grauen zusammenschlossen, der Mentoren.
Speaker 0: Erneute Taubheit umfing sie, als würde sie unter Wasser stehen.
Speaker 0: Sie hörte kaum Elbes Stimme durch diesen Sog aus Elend und Leid hindurch, obwohl sie ihm genau ins Gesicht starte und sehen konnte, dass er hektisch auf sie einredete.
Speaker 0: Erst als er sie hart an der Schulter packte, dass es ihr sogar wehtat, wachte sie aus dieser eisigen Trance auf und ihr Blick klärte sich.
Speaker 0: Minerva kommt zu dir, rief er und hatte seinen Zauberstab gezückt.
Speaker 0: Die Geräusche kamen zurück in ihre Ohren.
Speaker 0: Dorfbewohner randen bereits schreiend an ihnen kreuz und quer vorbei und versuchten sich in ihre Häuser oder in die nächsten Läden zu retten.
Speaker 0: Doch einige blieben auch mutig zurück und hoben ihre Zauberstäbe gegen die entgegenkommende Wand aus unheilvollen Kreaturen, die sich durch jede Gasse drückten, wie eine schwarze Materie.
Speaker 0: Minerva fiel es schwer, sich auf Elbes zu konzentrieren.
Speaker 0: Ständig zuckten diese Bilder in ihrem Kopf und ihr ganzer Körper bebte in Angst und Schmerz.
Speaker 0: Ihr Herz schlug erneut so laut in ihren Ohren, dass alles um sie herum nichtig wurde.
Speaker 0: Sie konnte nicht.
Speaker 0: Sie konnte sich nicht bewegen.
Speaker 0: Elbis schrie sie regelrecht an, dass sie es tun sollte, doch sie hörte ihn nicht.
Speaker 0: Detementoren kamen genau auf sie zu.
Speaker 0: Es fehlte nicht mehr viel.
Speaker 0: Nein, nein, nein!
Speaker 0: Elbis rysminär war in seiner Arme und den Zauberstab wie ein Schwert über sich empor.
Speaker 0: Ein grälles, silbernblaues Licht erhellte den zur Nacht gewordenen Tag.
Speaker 0: Wie ein Geister Phönix erhältte der Patronus von Elbis den Himmel, und die herandonnende Wand aus dem Entoren prallte zischend und kreischend an ihm ab.
Speaker 0: Minerva vergrub ihr Gesicht an seiner Brust.
Speaker 0: Minerva, rief er eh erneut, warnen zu, Minerva, wach auf, Minerva!
Speaker 0: Er schüttelte sie, doch als sie immer noch nicht reagieren konnte, bis er sich hart auf seine Lippe, er wollte das nicht tun.
Speaker 0: Doch er musste.
Speaker 0: Er hob seine Hand und schlug sie mit flacher Hand hart ins Gesicht.
Speaker 0: Der Schmerz zuckte so je durch ihre Wange, dass es ihr Tränen in die Augen trieb, doch es kam kein Schrei über ihre Lippen.
Speaker 0: Ihre Angst hatte sie stumm geschlagen, doch ihr Blick zuckte endlich auf Elbus, der sie verzweifelt und schuldbewusst ansah.
Speaker 0: Jetzt bewege dich endlich, lass nicht zu, dass dein Leid ihre Stärke wird.
Speaker 0: Los, lauf!
Speaker 0: Heftig schüttelte sie ihren Kopf, um diese drückende Kälte und diese Bilder abzuschütteln.
Speaker 0: Schließlich atmete sie tief durch und drückte Aaron in seine Arme hinein.
Speaker 0: Sie wusste, dass er bei Albus momentan sicherer war als bei ihr.
Speaker 0: Nimm du Aaron Albus, keuchte sie erstickt und ernickte ihr zu, erleichtert, dass sie endlich auf ihn reagierte.
Speaker 0: Er packte ihre Hand und riss sie mit sich.
Speaker 0: Eilig randen sie die verwinkelten Dorfstraßen entlang.
Speaker 0: Hockwords schützende Grenzen waren noch eine ganze Weile entfernt, doch Minerva würde in diesem Zustand nicht desapparieren können.
Speaker 0: Es war zu riskant.
Speaker 0: Der silberne Phönix folgte ihnen und schützte sie vor der nahenden Dunkelheit.
Speaker 0: Minerva wagte einen Blick zurück, doch sie konnte keine Dorfbewohner mehr ausmachen.
Speaker 0: Die Dementoren schoben sich wie eine einheitliche Masse durch die Straßen und genau ihnen nach.
Speaker 0: Sie hatte keine Zeit und Kraft über dieses Geschehen nachzudenken, doch Minerva war sich sicher, dass sie nicht ohne Grund und erst recht nicht ohne Befehl hier waren.
Speaker 0: Keuchend richtete sie ihren Blick wieder nach vorn auf den Weg.
Speaker 0: Ihr Leib schmerzte.
Speaker 0: Das Kind war eine zusätzliche Last in ihrem Sprint und diese Kälte holte sie immer weiter ein.
Speaker 0: Sie konnte die Tore von Hogwarts bereits sehen, doch ihre Schritte wurden immer langsamer.
Speaker 0: Bleib nicht stehen, lauf weiter, lauf weiter!
Speaker 0: Doch ihre Beine machten das genaue Gegenteil, und echt sind, ging sie auf ihre Knie.
Speaker 0: Sie konnte nicht mehr.
Speaker 0: Diese Bilder rissen an ihrem Herz, und sie machte sich so klein wie möglich, schlug die Hände über ihrem Kopf zusammen.
Speaker 0: Er sollte aufhören.
Speaker 0: Sie ertrug es einfach nicht, diese schrecklichen Bilder aus Normengard.
Speaker 0: Ihr Zauberstab lag nutzlos in ihrer Hand.
Speaker 0: Es war nicht möglich, eine glückliche Erinnerung zu finden.
Speaker 0: Sie sah alles, aber nicht Glück und Freude.
Speaker 0: Es war, als würde sich ihr Leben zurückspulen und sie noch einmal alles durchleben lassen, was sie grausames und leidendes ertragen musste.
Speaker 0: Der Tod ihres Großvaters, die Verachtung ihres eigenen Vaters, elbeste ihr den Rücken zu Kette nach ihrer ersten Nacht, Diese Zeit, die sie sich allein durch die Schande kämpfte, der Kampf im Ministerium, Rosiers Tod, Normangard, Normangard, Normangard, sie schluchzte.
Speaker 0: Die kälte Koch in den Rücken, sie war verloren.
Speaker 0: und doch, nein, das durfte nicht sein, steh auf!
Speaker 0: Minerva, schrie Elbis entgegen, er war mit ihr auf die Knie gegangen und hatte sie in seinen Armen, doch sie bemerkte es einfach nicht.
Speaker 0: Ich flehe dich an, gib nicht auf, bitte, steh auf!
Speaker 0: Es war so dunkel.
Speaker 0: Die Dementoren, sie waren da, kreisten sie ein, während der Patronus sie nur spärlich fernhalten konnte.
Speaker 0: Aaron weinte, verzweifelt, und Minerva konnte sich nicht erheben.
Speaker 0: Flee, lass mich zurück, Elvis, bitte.
Speaker 0: Ich kann nicht, ich bring Aaron und dich in Sicherheit, bitte, weinte sie flehend.
Speaker 0: Ich kann einfach nicht, Elvis, ich will nicht.
Speaker 0: Ich las dich niemals zurück, rief er, und sie spürte, wie er sie fester in seiner Arme schloss.
Speaker 0: Elbus flüsterte sie verzweifelt aus und startte in die leeren, verhüllten Gesichter dieser scheißlichen Kreaturen.
Speaker 0: Sie sah Elbus nicht mehr, obwohl er immer noch bei ihr war.
Speaker 0: Sie sah nur noch diese Schwerze.
Speaker 0: Tote Hände, die nach ihr greifen wollten.
Speaker 0: Nein, nicht Elbus, nicht Aaron, bitte nicht!
Speaker 0: Und Minerva schrie.
Speaker 0: Ihr Herz schüttete die Verzweiflung hinaus.
Speaker 0: Und die Erde begann zu bieben.
Speaker 0: Todesangst fuhr durch seinen ganzen Leib, als Elbis mit nervos verzweifelten Schreien seinem Ohr hörte.
Speaker 0: Ihr Schrei erschütterte sein ganzes Sein.
Speaker 0: Er ließ sie nicht los, schloss sie und Aaron so fest in seine Arme und schloss seine Augen.
Speaker 0: Er würde sie nicht zurücklassen, nicht sie.
Speaker 0: Er riss seinen Zauberstab empor und wollte den Patronus, der schützend über ihn entschwebte, auf diese sich schließende Wand aus dem Entoren werfen.
Speaker 0: Doch noch bevor er diese Bewegung ausführte, ging eine Druckwelle durch den gesamten Grund.
Speaker 0: Kaum hatte Minerva den Schrei ausgestoßen und es jagte auch durch seinen Leib.
Speaker 0: Die Erde erzitterte und erechzte.
Speaker 0: Er war unfähig, sich zu bewegen.
Speaker 0: Ein grelles Licht erstrahlte in der Dunkelheit und stob die Dementoren auseinander.
Speaker 0: Wildkreischend und rassend flogen sie umher, versuchten vor dem Licht zu fliehen, welches sie gnadenlos zurückdrängte und durch die Luft schleiderte.
Speaker 0: Noch nie hatte Elvis etwas so helles erblickt, und er musste sein Gesicht abwenden, da es in seinen Augen schmerzte.
Speaker 0: Doch die Magie erschütterte das ganze Land und zwang ihn regelrecht zu Boden.
Speaker 0: Er hielt Aaron und Minerva fest in seinen Armen und war nicht gewillt, sie loszulassen.
Speaker 0: Ihm blieb regelrecht die Luft weg, und obwohl er heftig nach Atem rang, füllte sich sein Brustkorb an, als würde er ihn erdrücken.
Speaker 0: Sein inneres schmerzte so heftig, dass er am liebsten geschrien hätte.
Speaker 0: Doch er unterdrückte diesen Drang mit Leibeskräften.
Speaker 0: Die dunklen Wolken rissen auf, als eine erneute Druckwelle aus Licht die Erde und die Luft erschütterte und die letzten Dementoren flüchteten sich eilig ins Nichts zurück.
Speaker 0: Dieses druckwellenartige Licht erloscht und auch diese heftigen Schmerzen in seiner Brust ließen nach.
Speaker 0: Schwer atmend richtete er sich zitternd auf.
Speaker 0: Aaron an seiner Brust sagte keinen Mux.
Speaker 0: Selbst Erschien vollkommen erstarrt von dem, was so eben geschehen war.
Speaker 0: Diese drückende Stille ließ jedoch von seinen Ohren ab und rings um ihn herum erwachte die Natur erneut zum Leben, als wäre das alles nie geschehen.
Speaker 0: Doch seine Augen waren nur auf die zusammen gekrümmte Gestalt von Minerva in seinen Armen gerichtet.
Speaker 0: Minerva keuchte erleiser und schüttelte sie leicht.
Speaker 0: Minerva!
Speaker 0: Zitternd hob sie ihre Arme vom Gesicht und sah zu ihm auf, nicht glauben können, was so eben geschehen war.
Speaker 0: Doch Elbis hätte schreien können für Erleichterung.
Speaker 0: Minerva stemmte sich zitternd auf ihre Hände, beugte sich vor und erbrach sich glatt an Ort und Stelle.
Speaker 0: Sie schlottete am ganzen Leib vor Anstrengung, Kälte und Furcht.
Speaker 0: Was war das?
Speaker 0: flüsterte Minerva zitternd und blickte endlich auf.
Speaker 0: Elbus, war das dein Patronus?
Speaker 0: Minerva, das kam von dir.
Speaker 0: Und es gibt nichts Vergleichbares.
Speaker 0: Das war sie.
Speaker 0: Unser Baby, meinte er beunruhigt und half ihr sacht auf die Beine.
Speaker 0: Langsam, Minerva.
Speaker 0: Ganz vorsichtig, ich hab dich.
Speaker 0: Nein, nein, nein, nicht sie.
Speaker 0: Stammelte sie ein wenig zusammenhanglos und legte eine Hand auf ihren Bauch und auch Albus folgte ihren Blick.
Speaker 0: Sie sie, aber das ist nicht möglich, unmöglich.
Speaker 0: Bebend blickte sie zu Albus auf und sah seinen besorgten Blick.
Speaker 0: Albus, was ist das?
Speaker 0: Alte Magie?
Speaker 0: Mit einem leisen Geräusch apparierte ein Mann auf eine Anhöhe über Hoxmead.
Speaker 0: Unwir stricher sich seinen Anzug glatt und trat auf den Mann zu, der dem ganzen Spektakel aus sicherer Entfernung zugeschaut hatte.
Speaker 0: Ich hoffe, diese ganze Eskalation hat sich auch gelohnt, Grindelwald, knurrte er ungehalten.
Speaker 0: Ich riskiere hier Kopf und Kragen und wofür?
Speaker 0: Dafür, dass selbst die Dementoren nichts an dieses verdammte Miststück rankommen?
Speaker 0: Messiger ein wenig deinen Ton, mein Lieber.
Speaker 0: Und dieser kleine Test war genau, wie ich es erhofft hatte, schmunzerte Grindelwald und drehte den Älterstab zwischen seinen Fingern hin und her, während er in der Ferne erkannte, wie sein alter Freund ihr auf die Beine half und sie fürsorglich nach Hogwarts brachte.
Speaker 0: Eine wahrlich faszinierende junge Frau, und er bereute seine Wahl nicht.
Speaker 0: «Pardon?» knurte der Mande aufgebracht.
Speaker 0: «Also war dieser ganze Charade für nichts?
Speaker 0: Nur dass das passiert?
Speaker 0: Und dafür riskiere ich meine Stellung unter Dumbledore und Scamander.
Speaker 0: Das hätte man nicht weniger auffällig testen können, was auch immer.
Speaker 0: Mit einer sanften Bewegung drehte sich Grindelwald zu seinem Helfer um und dieser verstummte sogleich.
Speaker 0: Ein äußerst charmantes Lächeln begegnete ihm, doch es war spürbar, dass er nun besser keinen Ton weiter von sich gab und seine nächsten Worte bedacht erwelte.
Speaker 0: Ganz genau schmunzete er seidig.
Speaker 0: Es bestätigt nur, was ich erhofft habe.
Speaker 0: Wäre etwas anderes geschehen, wäre ich doch sehr enttäuscht gewesen.
Speaker 0: Die Macht war beeindruckend und nur ein Staubkorn von dem, was noch möglich wäre.
Speaker 0: Ich hätte es gern für dieses Mädchen schonender getestet, doch ich musste sehen, wie weit diese Macht reicht.
Speaker 0: Und ich habe nun genug gesehen.
Speaker 0: Dank deiner Informationen.
Speaker 0: Galant ging er an ihm vorbei und grimmig drehte sich der andere zu ihm um.
Speaker 0: Und was nun, fragte er bis sich.
Speaker 0: Nun, schmonzte Grindelwald, nun werden wir warten und du wirst sie und das Kind genau im Auge behalten.
Speaker 0: Minerva säufzte befreit auf, als sie sich in das warme Schaumbad legte.
Speaker 0: Das Badezimmer im Schulleiter-Turm war nicht so groß wie das für die Vertrauensschüler, doch nicht weniger reich ausgestattet und prunkvoll.
Speaker 0: Im Halbdunkel, hoch oben in der Luft, schwebten einige Kerzen im Gewölbe und spendeten ein angenehmes Licht.
Speaker 0: Das dampfende Wasser wärmte ihren durchgefrorenen Körper, denn der dementoren Angriff steckte ihr immer noch tief in den Knochen.
Speaker 0: Minerva führte sich so erschöpft, dass sie es nicht wagte, die Augen zu schließen, aus Angst dabei einschlafen zu können.
Speaker 0: Sie spürte, wie ihr ganzer Leib Schlaf verlangte, doch bevor das geschah, musste sie sich wirklich dringend aufwärmen.
Speaker 0: Sie hatte dem Mentoren noch nie aus der Nähe gesehen und erst recht noch nicht am eigenen Leib erfahren müssen, wie furchtbar ihr Einfluss und ihre Macht wirklich waren.
Speaker 0: Dass sie eine Angst in ihr auslösen konnten, die sie darin gehindert hatte, sich selbst zu schützen, das war wahrlich schrecklich.
Speaker 0: Selten hatte sie sich so verloren und machtlos in ihrem Leben gefühlt, und diese Begegnung hatte es wahrlich in sich gehabt.
Speaker 0: Was war da nur geschehen?
Speaker 0: Und warum war es geschehen?
Speaker 0: So viele Fragen, und Minerva spürte auch irgendwie, dass sie die Antworten verschwommen vor sich hatte.
Speaker 0: Doch sie konnte sie noch nicht klar erkennen oder greifen.
Speaker 0: Allein ihre wagen Ahnungen genügten jedoch, um sie in tiefe Sorge zu versetzen.
Speaker 0: Wäre sie damals nur stärker gewesen in Nürmengard, dann wären vielleicht viele Dinge anders gekommen.
Speaker 0: Und dieser Angriff nie geschehen.
Speaker 0: Die Bilder, die die Dementoren in ihr Wachgerufen hatten, zuckten immer noch vor ihrem geistigen Auge hin und her und brachten die Angst zurück, die sie so eisenverschlossen hatte.
Speaker 0: Minerva war bewusst, dass sie nicht für den Rest ihres Lebens davor weglaufen könnte, doch sie war einfach noch nicht bereit, der Wahrheit in die Augen zu sehen.
Speaker 0: Immer noch hatte sie das Gefühl, dass sie mit dieser Wahrheit mehr Schaden anrichten würde, als es ohnehin bereits der Fall war.
Speaker 0: Ein sanftes Klopfen ertönte und erlbestrat ein.
Speaker 0: Minerva spürte seinen prüfenden Blick und sah müde zu ihm auf, dennoch schenkte sie ihm ein schwacher Flächen.
Speaker 0: Sein Anblick beruhigte sie ungemein und gab ihr ein gutes und geborgenes Gefühl.
Speaker 0: Dieses Gefühl, das nichts und niemand an sie herankommen konnte, wenn er in ihrer Nähe war.
Speaker 0: Aaron schläft nun endlich, sagte er erschöpft, kam zu ihr hinüber und ging neben der Wanne in die Hocke, um mit ihr auf Augenhöhe zu sein.
Speaker 0: Forks ist bei ihm und spendet ihm ebenfalls wärmer und ich habe sein Bett neben unseres gestellt.
Speaker 0: Das alles war reichlich viel heute.
Speaker 0: Aber wie fühlst du dich, Minerva?
Speaker 0: Etwas besser.
Speaker 0: Das Wasser ist angenehm, mummelte sie und stürzte sich auf dem Rand auf, um ihn näher zu sein.
Speaker 0: Es hilft ein wenig gegen diese Kälte.
Speaker 0: Ich kann nur hoffen, dass Eren es verkraftet.
Speaker 0: Er hat bereits genug in seinem jungen Leben ertragen müssen.
Speaker 0: Er wird es überstehen, sorge dich nicht, Minerva, versuchte er sie zu beruhigen, schmiegte sein Gesicht ein wenig ein Ihres und küsste sie liebevoll.
Speaker 0: Dieser zarte Kuss hauchte ihr zusätzliche Wärme ein und sie erwiderte ihn nur zu gern.
Speaker 0: Ich hätte achtsamer sein sollen, flüsterte er nach einer Weile bitter und Minerva blickte auf.
Speaker 0: In seinen blauen Augen funkelte eine tiefe Angst und Schuld.
Speaker 0: Für den ersten Moment wusste sie nicht, was er damit meinte, doch sie musste nicht nachfragen, da er bald weitersprach.
Speaker 0: Hätte ich, dich nur nicht gehen lassen, dann wärst du nicht erneut durch die Hölle gegangen.
Speaker 0: Ich hatte den Einfluss unterschätzt, den diese abscheulichen Kreaturen auf dich haben könnten.
Speaker 0: Ich hätte, hey, bist du bist nicht daran schuld, sagte Minerva bestimmt.
Speaker 0: Du hast getan, was du konntest.
Speaker 0: Es war ein Unglück, was rechtzeitig abgewährt wurde.
Speaker 0: Er säufzte schwer und bekümmert.
Speaker 0: Ich hätte dich verlieren können.
Speaker 0: Erneut, murmelte er und musterte ihre Wange.
Speaker 0: Sanft griff er vor und strichzart über die leichte Schwellung, wobei seine blauen Augen nur noch Schmerz erfüllter funkelten.
Speaker 0: Der Schlag tut mir so leid.
Speaker 0: Bitte, verzei mir, ich wollte dir nicht wehtun, aber... Elvis, bitte, meinte mir näherer Sanft.
Speaker 0: Versuch es nicht zu sehr an dich heranzulassen.
Speaker 0: Du hast getan, was du musstest und was richtig war.
Speaker 0: Ich weiß, dass du mich niemals aus Boßwillen schlagen würdest.
Speaker 0: Es war notwendig, um mich endlich aus dieser Angst zu reißen.
Speaker 0: Und das tut auch nicht mehr weh.
Speaker 0: Minerva blickte zu ihm auf und musterte ihn sehr genau.
Speaker 0: Dafür, dass sie noch Stunden zuvor durch eine unbeschreiblich grausame Qual schreiten mussten, wirken ihre grünen Augen äußerst wachsam.
Speaker 0: Und wie fühlst du dich, Albus, fragte sie besorgt, und er lachte sanft.
Speaker 0: Ich, Minerva, um mich brauchst du dir keine Sorgen machen.
Speaker 0: Wichtig ist, dass es dir und Aaron bald besser geht, winkte er ab, doch sie schien nicht zufrieden mit seiner Antwort.
Speaker 0: Bildte dir nicht ein, dass ich es nicht gemerkt habe, flüsterte sie bitte.
Speaker 0: Was auch immer da geschehen ist.
Speaker 0: Ich konnte deinen Schmerz fühlen.
Speaker 0: Er war genau hier, tief unter der Rippe.
Speaker 0: Es tat so, so verdammt weh.
Speaker 0: Und ich sehe, dass du ebenfalls zitterst vor Kälte.
Speaker 0: Also erzähl mir nicht, dass alles in Ordnung ist.
Speaker 0: Ich möchte, antworten Elbes, wenn du sie mir geben kannst.
Speaker 0: Minervosa ihm sorgenvoll entgegen und erhebt den Blick ernst, stand.
Speaker 0: Ihm war bewusst, dass er dem nicht ausweichen konnte und Ausreden bei Minerva abrallen würden.
Speaker 0: Schließlich säufzte er.
Speaker 0: Ich hätte nicht gedacht, dass du ihn spürst, den Schmerz.
Speaker 0: Dabei, da sie noch in deinem Leib schläft, sollte es mich ebenfalls nicht wundern, sagte er leise.
Speaker 0: Du meinst, unsere Tochter fragte Minerva unsicher und ernikte Matt.
Speaker 0: Deine Vermutung nach dem Angriff war richtig.
Speaker 0: Es war alte Magie, entstanden aus einer tiefen Furcht.
Speaker 0: Sie konnte es spüren und handelte, wo du es nicht konntest.
Speaker 0: Und ich vermute, dass es Grindelwald genau darauf abgezieht hat mit diesem grausigen Test.
Speaker 0: Es wird nichts anderes gewesen sein.
Speaker 0: All das dreht sich um die alte Magie.
Speaker 0: Nachdenklich blickte Minerva auf einem Punkt an seiner Schulter und schien sich an etwas zu erinnern.
Speaker 0: Etwas längst vergangenes und damals nicht als so wichtig erachtet es.
Speaker 0: Nun jedoch, als, als ich mit Aaron schwanger war, konnte er auch eine gewisse Magie anwenden, wenn er deine Anwesenheit fühlte, sagte sie langsam.
Speaker 0: Diese ganzen kleinen Gemeinheiten, die in deiner Nähe und einem Unterricht passierten, weil er fühlte, was ich fühlte.
Speaker 0: Obwohl ich nicht wollte, dass du diese Schikanen erfahren musst, aber er da wohl anders dachte.
Speaker 0: Ist das ähnlich dem, was heute geschehen ist?
Speaker 0: Ähnlich ja, meinte er sanft.
Speaker 0: Nur ihre ist weitaus mächtiger.
Speaker 0: Ich möchte nicht behaupten, dass Aaron nicht ebenfalls zu solchen Wundern fähig wäre, doch ich kann mich nur wiederholen, dass ich nicht denke, dass alte Magie in ihm liegt.
Speaker 0: Es liegt ihm im Blut, aber wenn sie sich jetzt noch nicht gezeigt hat, wird sie es auch später nicht tun.
Speaker 0: Er scheint frei von dieser Bürde zu sein.
Speaker 0: Jedoch können wir davon ausgehen, dass die Kleine in deinem Leib genau diese Magie innehat, von der ich die erzählt habe.
Speaker 0: Er solchste schwer und fasste sich an seine Brust, da, wo er zuvor den quälenden Schmerz gespürt hatte.
Speaker 0: Da ich dieselbe Magie sehe und fühlen kann, erschüttert es mich gewaltig und traf mich ehrlich gesagt auch sehr unerwartet.
Speaker 0: Eine uralte Verbindung, mehr weiß ich leider selbst nicht, wenn er war.
Speaker 0: Jene Menschen, die mich anleiten konnten, starben viel zu früh in meinem Leben.
Speaker 0: Alles, was ich erlangt habe, musste ich mir selbst aneignen.
Speaker 0: Es ... in seinen Augen glommen nun ein Sorgen voller Schimmer, doch sie wollte nicht weiter nachfragen.
Speaker 0: An Antworten genügte es ihr erst einmal.
Speaker 0: Er solchste leise und schien über irgendetwas beunruhigt zu sein.
Speaker 0: Minerva jedoch griff nach seiner Hand.
Speaker 0: Sollte ich wissen, was dich beunruhigt, fragte sie leise.
Speaker 0: Es wäre, denke ich, zu vage, um es sicher zu sagen.
Speaker 0: und es war genug heute, was dich in Angst versetzt hat, meinte er betrügt.
Speaker 0: Dennoch gestatte mir eine Frage, wenn das für dich in Ordnung ist.
Speaker 0: Schon gut, Elvis, ich vertraue dir, flüsterte sie und küsste ihn erneut liebevoll.
Speaker 0: Was möchtest du wissen?
Speaker 0: Doch sie hatte nicht mit der Frage gerechnet, die er ihr nun stellte.
Speaker 0: Wie ist Aaron's Geburt vonstatten gegangen?
Speaker 0: Minerva startte ihn verwundert an und musste sich einen kleinen Moment sammeln, da sie wirklich nicht mit so einer Frage gerechnet hatte.
Speaker 0: Sie konnte sich auch nicht erklären, warum er das unbedingt wissen wollte.
Speaker 0: Er hatte sie das noch nie gefragt und Minerva hätte es auch nicht als zu wichtig erachtet.
Speaker 0: Ich... Nun ja, es war meine erste Geburt, darum weiß ich nicht genau, ob es normal war oder nicht, meinte sie nachdenklich.
Speaker 0: Doch es war schmerzhaft und lang.
Speaker 0: Sie trieb mich wirklich an den Rand der Verzweiflung.
Speaker 0: Ich wollte aufgeben, doch allein durch den Gedanken an dich kämpfte ich mich bis zum Schluss durch.
Speaker 0: Wieso möchtest du das wissen?
Speaker 0: Er schwieg eine ganze Weile und wirkte ehrlich unsicher, wie er seine nächsten Worte formulieren sollte, ohne sie in zu tiefe Sorge zu versetzen.
Speaker 0: Weil die Geburt von alter Magie schwerer wirkt, tiefer schneidet, sagt er unsicher.
Speaker 0: Auch meine Mutter wurde an den Rand ihrer Kräfte gebracht, und es nahm mir sogar beinahe das eigene Leben.
Speaker 0: Ich will dich sicher nicht verängstigen, ich möchte einfach nur, dass du es weißt.
Speaker 0: Minerva und Er sahen sich lange an, dann senkte sie ihren Blick.
Speaker 0: Elvis wollte auch nicht weiter auf sie eindringen, sie schien es angenommen zu haben, und er wollte auch keine Antwort von ihr zwingen.
Speaker 0: Obgleich er so viele Fragen hatte bezüglich Normengards, was auch immer Grindelwald ihr angetan hatte.
Speaker 0: Es ging dabei um sein Kind in ihrem Leib und um die alte Magie.
Speaker 0: Sie war nun gewappnet und vorbereitet, anders als beim letzten Mal.
Speaker 0: Seine ungeborene Tochter zeigte deutliche Anzeichen mehr als deutlich.
Speaker 0: Grindelwald hatte es nicht umsonst getestet und ihm lagen so viele Fragen auf der Zunge, was der Grund dafür sein könnte.
Speaker 0: Minerva war da in Normengard.
Speaker 0: Doch erwagte es nicht.
Speaker 0: Er wollte sie nicht danach fragen, und ihr somit noch mehr Leid zufügen.
Speaker 0: Doch eine Sache war merkwürdig.
Speaker 0: Warum hast du eigentlich so vehement verneint, dass sie es war?
Speaker 0: Es war unmöglich gehalten, dass sie diese Magie wirkte, fragte er sie nun nachdenklich.
Speaker 0: Minerva zuckte aus ihren Gedanken und schluckte schwer, doch sie straffte ihre Haltung.
Speaker 0: Ich, nun, würdest du es denn für möglich halten, wenn du so etwas noch nie gesehen und erst recht noch nicht gefühlt hast?
Speaker 0: Gerade wenn der Mensch, der diese Magie wirkt, noch nicht einmal geboren wurde, gab sie ihm eine Gegenfrage als Antwort und erschien das für plausibel genug zu halten.
Speaker 0: Minerva war dankbar, dass er nicht mehr nachhagte und nun aufstand.
Speaker 0: Natürlich, Minerva, verzei mir die Frage, ich ruhe dich noch ein wenig aus und mach es dir warm.
Speaker 0: Kann ich dich kurz allein lassen?
Speaker 0: fragte er sanft und sie nickte, blickte ihn jedoch misstrauisch und auch etwas betrübt an.
Speaker 0: Erwartest du etwa noch jemanden?
Speaker 0: Ich hatte gehofft, du würdest mir Gesellschaft leisten, sagte sie etwas enttäuscht, denn trotz der vielen Offenbarungen und Geschehnisse sehnte sie sich nach seiner Nähe.
Speaker 0: Einfach im warmen Wasser in seinen Armen liegen und ruhen, das wäre gerade genau das, was sie brauchen könnte.
Speaker 0: Sagen wir, der Besuch hat sich selbst eingeladen.
Speaker 0: Verzei mir, solch sehr schwer.
Speaker 0: Doch mir war bewusst, dass sie kommen werden.
Speaker 0: Ich versuche dieses Gespräch kurz zu halten.
Speaker 0: Wir sehen uns danach, Minerva.
Speaker 0: Ich halte dich dann nachher warm.
Speaker 0: Als Dumbledore sein Büro betrat, herrschte eine drückende Stille, obgleich sein Stellvertreter und Freund Horace Loughorn gemeinsam mit Thesaus Scamander auf seine Ankunft wartete.
Speaker 0: Die Stimmung war kalt und niemand schien es zu wagen, auch nur ein Wortlaut werden zu lassen.
Speaker 0: Stumme Blicke begegneten ihm, als er sein Büro durchquerte und sich hinter seinen Schreibtisch setzte.
Speaker 0: Dumbledores Aufmerksamkeit legte sich so gleich auf Scamander und erblickte ihm ernst entgegen.
Speaker 0: Ich denke, Sie wissen, dass dieser Angriff kein Zufall war, sagte Dumbledore Leise.
Speaker 0: Allmählich entgleitet uns die Kontrolle.
Speaker 0: Das Ministerium ist kein sicherer Ort mehr, um Vertrauen zu streuen.
Speaker 0: Dollar How hat den Anfang gemacht und irgendjemand muss auch dafür verantwortlich gewesen sein, die Dementoren aus Askerbahn hierher zu senden.
Speaker 0: Niemals verlassen die Dementoren ohne einen Befehl diese Insel.
Speaker 0: Das wissen Sie genauso gut wie ich es tue.
Speaker 0: Scamander nickte knapp, doch erwartete die weiteren Borte des Schulleiters ab, denn zu dieser Sache gab es nichts hinzuzufügen.
Speaker 0: Ihm war durch das Bewusst, dass sie mittlerweile ein erhebliches Problem besaßen und es nur eine Frage der Zeit war, bevor Grindelwald sich auch dieses Ministerium zu eigen machte.
Speaker 0: Was Politik anging, war er gerissen und sie bewegten sich immer mehr auf gefährlichem Terror.
Speaker 0: Dumbledore schloss kurz die Augen und zitierte seine Gedanken.
Speaker 0: Es fiel ihm schwer, einen klaren Gedanken zu fassen, nachdem was er heute erleben musste und nach all den neuen Fragen, die offen standen.
Speaker 0: Ihm war bewusst, dass er Minerva hätte dann erfragen sollen, was in Nürmengard geschehen war.
Speaker 0: Es würde ihm erheblich in die Hände spielen, um Fragen zu beantworten und Dinge zu sehen, die ihm leider noch verborgen blieben.
Speaker 0: Doch er hatte es nicht gekonnt, nicht gewollt.
Speaker 0: Minerva sollte sich nicht gezwungen fühlen, etwas zu erzählen, was sie nicht wollte, auch wenn es vielleicht hilfreich wäre.
Speaker 0: Ob es ihnen nun gefällt oder nicht.
Speaker 0: Es wurden bereits zu viele Fehler begannen und dadurch zu viele Opfer gebracht.
Speaker 0: Ich kann keinen davon verzeihen, fuhr Dumbledore eine Spur kühler fort.
Speaker 0: Sie haben mein Vertrauen gebrochen, indem sie Minerva in diese Falle locken.
Speaker 0: Ich bin mir bewusst, dass ihre Absichten nicht das erzielen wollten, was letztlich geschehen ist, doch es ist nun einmal so gekommen.
Speaker 0: Minerva war in Grindelwald's Händen und schweigt zu den Geschehnissen in Nürmengard.
Speaker 0: Miss Privet kämpft immer noch um ihr Leben.
Speaker 0: Und heute dieser Angriff, wir müssen vorsichtig sein.
Speaker 0: Gefährliche Zeiten, begünstigen gefährliche Menschen.
Speaker 0: Eine unangenehme Stille breitete sich im Schulleiterbüro aus.
Speaker 0: Scamander und er fixierten sich mit den Augen, doch schließlich senkte der Aurore bitter seinen Blick und fluchte leise.
Speaker 0: Ich weiß, Dumbledore, sagte er tief durchatmend.
Speaker 0: Ich weiß, dass Fehler gemacht wurden, auch von meiner Seite her.
Speaker 0: Und dass das Ministerium nicht mehr der Ort der Sicherheit ist, der er sein sollte.
Speaker 0: Aber dieser Angriff war nicht einfach aus dem Nichts gegriffen, wie sie bereits sagten.
Speaker 0: Er ist wegen ihr gekommen.
Speaker 0: Er bezweckt irgendetwas damit.
Speaker 0: Und wir müssen herausfinden, was.
Speaker 0: Es wird langsam Zeit, dass sie mir Antworten geben, Dumbledore.
Speaker 0: Hier geht es nicht mehr nur um das Ministerium oder Grindelwald selbst.
Speaker 0: Also, was bei Merlin wird hier gespielt.
Speaker 0: Und sagen sie mir nicht, dass sie nicht mindestens eine brilliente Ahnung davon haben.
Speaker 0: Es war Dumbledore anzusehen, dass er seine nächsten Worte mit Bedacht abwog und wählte.
Speaker 0: Er wirkte nicht zufrieden mit der Situation, doch sie waren alle an einem Punkt angelangt, in dem es nicht mehr ratsam war, Schuld hin- und herzuschieben.
Speaker 0: Nun war es an der Zeit, endlich den Mund aufzumachen und die Karten offen auf den Tisch zu legen.
Speaker 0: Andernfalls treten sie sich alle nur noch gefährlich im Kreis.
Speaker 0: Er hatte es vermeiden wollen, doch ein gewisses Maß an Wahrheit war nun von großer Notwendigkeit.
Speaker 0: Der Angriff war ein Test, meinte er schließlich ernst.
Speaker 0: Und ein Makabara noch dazu.
Speaker 0: Tief atmete Dumbledore durch.
Speaker 0: Es war notwendig.
Speaker 0: Sie mussten es wissen, soweit er es zulassen konnte zumindest.
Speaker 0: Die Magie meines Kindes ist das, was er will.
Speaker 0: So wie die Magie, die in mir wohnt.
Speaker 0: Alte Magie, Mr.
Speaker 0: Scamander.
Speaker 0: Ich denke, ich muss nicht erklären, um was es sich dabei genau handelt, sagt er knapp.
Speaker 0: Ich bin sicher, es hätte einen anderen Weg gegeben, diesen Test durchzuführen.
Speaker 0: Doch Minerva lag nicht mehr in seiner Hand, so musste er zu anderen Mitteln greifen.
Speaker 0: Er wollte sehen, wie machtvoll diese Magie sein kann und wie weit sie reicht.
Speaker 0: Er hat gesehen, was er sehen wollte.
Speaker 0: Alles Weitere liegt in den Händen der Zeit.
Speaker 0: Es tut mir leid.
Speaker 0: Mehr Antworten kann ich Ihnen nicht geben, denn Sie verbergen Ihr Antlitz vor mir ebenso.
Speaker 0: Schweigen breitete sich zwischen den Männern aus und Horace pfiff ein wenig Luft aus.
Speaker 0: Darum ging es also.
Speaker 0: Scamander startte ihn an, als würde er ihn zum ersten Mal richtig erkennen.
Speaker 0: Er öffnete den Mund, schloss ihn wieder.
Speaker 0: Selbst der Wortgewandte Auro hatte darauf keine direkte Antwort.
Speaker 0: Er hatte mit vielen kryptischen Machenschaften gerechnet, aber nicht mit etwas Dergleichen.
Speaker 0: Und dennoch konnte er das Problem deutlich erkennen.
Speaker 0: Aber….
Speaker 0: Warum das Kind?
Speaker 0: fragte Slakon der Unsicher und regte sich zum ersten Mal seit diesem unangenehmen Gespräch.
Speaker 0: Das macht keinen Sinn.
Speaker 0: Es macht noch keinen Sinn, säufte Dumbledore schwer.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, ich kenne es mir ebenfalls noch nicht erklären.
Speaker 0: Mein Kind besitzt die alte Magie, doch mir ist noch nicht klar, was sie damit zu tun hat, wo er doch auch Zugriff auf mich hätte, würde er sie wirklich wollen.
Speaker 0: Nein, nein, ich kenne Gellert, er plant etwas damit.
Speaker 0: Und wie ich ihn kenne, wird es perfide.
Speaker 0: Das darf nicht geschehen, wenn er bekommt, was er sucht, unter Braßgemänder ihn leise.
Speaker 0: Dann sind wir und die ganze Welt dem Untergang geweiht, endete Dumbledore Nickend.
Speaker 0: Miss McGonagall war bei ihm.
Speaker 0: Sie und das Kind sind der Grund.
Speaker 0: Wenn sie uns Antworten gibt, dann könnten wir vielleicht sehen was... Nein, unterbracht Dumbledorein bestimmt.
Speaker 0: Ich bezweifle, dass Grindelwald sich dem Ausmaß dieser Magie bewusst ist.
Speaker 0: Und das könnte uns helfen.
Speaker 0: etwas dagegen uns unternehmen, Mr.
Speaker 0: Scamander.
Speaker 0: Sie haben Recht, dass wir handeln müssen.
Speaker 0: Dennoch möchte ich, dass Sie respektieren, dass ich mir näher war, nicht über Nürmengard oder Grindelwald befragen werde, solange sie noch nicht dazu bereit ist.
Speaker 0: Doch ich bin mir im Klaren, dass etwas getan werden muss.
Speaker 0: Ich bin bereit zu helfen, wenn sie Minerva in Frieden lassen.
Speaker 0: Und sollte es notwendig sein, werde ich auch kämpfen.
Speaker 0: Albus, sagte uns Lackhorn besorgt, Albus, deine Familie, Minerva, Hogwarts, willst du wirklich?
Speaker 0: Danke Horace, mommelte Dumbledermatt lächend.
Speaker 0: Ich weiß, was auf dem Spiel steht, aber mittlerweile kann ich nicht weiter wegsehen, während Grindelwald seine Spur aus Leid und Tod weiter ungehindert hinterlassen kann.
Speaker 0: Nicht, wenn es um ein eigenes Kind geht und er seine kalten Hände nach ihr ausstreckt.
Speaker 0: Es muss etwas getan werden.
Speaker 0: Ich werde nie aufhören, wenn er nicht gestoppt wird.
Speaker 0: Und ich warte ungern auf den Moment, in dem er Seelen ruhig hier einmarschiert und sich nimmt, was er will.
Speaker 0: Horace schnaubte missfällig und ihm war bewusst, wie sehr der Professor gegen dieses Unternehmen war.
Speaker 0: Er konnte es auch nachvollziehen, denn auch er wollte nicht kämpfen und Gefahr laufen, seine Familie dadurch im Stich zu lassen.
Speaker 0: Ohne klare Antworten ein gefährliches Unterfangen.
Speaker 0: Antworten waren da, aber nicht alle, und die, die es gab, waren noch zu verworren, um daraus wirklich eine Strategie zu erkennen.
Speaker 0: Doch sollte ein Kampf dem Zweck dienen, sie alle zu schützen, würde er es tun.
Speaker 0: Minerva, Aaron und seine ungeborene Tochter.
Speaker 0: Sie waren sein Leben allemal wert.
Speaker 0: Und vielleicht konnte er dann auch endlich die Fehler wieder gutmachen, die er in der Vergangenheit begangen hatte.
Speaker 0: Mit einem beinah lautlosen Geräusch erschien Dumbledore in luftiger Höhe auf dem Dach von Pellis auf Westminster.
Speaker 0: Der nascalte Märzsturm verschluckte jedoch alle Geräusche und sofort legte sich ein seichter, nasser Film auf seine Haut.
Speaker 0: Die Nacht war wolkenverhangen und neblich, nur von den Straßen unten drang das warme Licht der Laternen zu ihm hoch und er warf einen Blick nach unten auf die Straße.
Speaker 0: Nur wenige Muckel trotzten diesem Wetter, doch etwas Verkehr war auf den Straßen zu hören.
Speaker 0: Und irgendwo dort unten wartet das Gemeinder mit einigen Errohren, um ihm den Rücken in einem absoluten Notfall freizuhalten.
Speaker 0: Fünf volle Monate waren vergangen, bis sie endlich Informationen erhalten hatten, wo es um ein heimliches politisches Treffen in Westminster ging.
Speaker 0: Grindelwalds Plan, das Ministerium ebenfalls komplett zu übernehmen, war wahrlich ein guter Schachzug, doch auch ein zeitaufwendiger, denn Treffen innerhalb des Ministeriums waren zu auffällig.
Speaker 0: Dumbledore hatte jedoch auch nichts anderes von seinem alten Freund erwartet.
Speaker 0: Er war schon immer ein Strategie und versuchte zu viel Blutvergießen und Massenmorde zu vermeiden.
Speaker 0: Sie sollten ihn hören und feiern, nicht fürchten.
Speaker 0: Leider traf seine Propaganda auf fruchtbaren Boden bei den Zauberen und Hexen, denn diese bekamen nur die schönen Seiten und Vorteile zu Gesicht.
Speaker 0: Was sich an Grauen im Hintergrund und in aller Heimlichkeit abspielte, das verschleierte Grindelwald nahezu perfekt.
Speaker 0: Er hatte es schon einmal fast geschafft, mit einer offiziellen Wahl zu entkommen.
Speaker 0: Sie mussten das um jeden Preis verhindern.
Speaker 0: Es war wahrlich nicht einfach gewesen, überhaupt an diese Auskunft heranzukommen.
Speaker 0: Zu viel stand auf dem Spiel, jemanden zu vertrauen, der eventuell Falschinformationen verbreitete oder sie an Grindelwald verriet.
Speaker 0: Deswegen waren nur ausgewählte Auroren und das Germän das Fittige.
Speaker 0: Es hatte wahrlich lang gedauert, bis zu diesem Tag, doch Dumbledore würde Sorge tragen, dass es nicht umsonst war.
Speaker 0: Raschlich er über das gewaltige Dach vom Westmensterpalast und arbeitete sich geschickt in die Mitte des gewaltigen Baus vor.
Speaker 0: Es war Rutschig durch den Nieselregen und Eis kalt, doch er ignorierte das alles.
Speaker 0: Sein Herz schlug voller Aufregung und er wusste nicht, was er momentan fühlen sollte.
Speaker 0: Er dachte einfach nur an Minerva, die sicher in Hogwarts war.
Speaker 0: Er ließ sie eigentlich ungern allein, da sie bereits in ihrem neunten Monat war, doch er hatte sie auch nicht im Ungewissen zurückgelassen.
Speaker 0: Nach so vielen Dingen, die sie gemeinsam durchgemacht hatten, war ihm klar, dass er mit der Wahrheit besser kam.
Speaker 0: Es versetzte sie natürlich in Angst um ihn, doch immerhin wusste sie somit Bescheid.
Speaker 0: Helles Licht erstrahlte vor ihm aus einer Glaskuppel heraus.
Speaker 0: Das warme Licht funkelte im Regen ein wenig und er trat bedächtig näher heran und wagte einen Blick hinunter.
Speaker 0: Er sah genau auf eine lange Tafel hinunter, besetzt mit wichtigen Persönlichkeiten und auch bekannten Gesichtern aus dem Ministerium.
Speaker 0: Und zwischen all diesen wichtigen Leuten saß er.
Speaker 0: Dambildos Herz stug ein wenig schneller, als er ihn nach so vielen Jahren wieder zu Gesicht bekam.
Speaker 0: Er war natürlich älter geworden, doch er hatte immer noch diese frische Ausstrahlung von damals.
Speaker 0: Sein Charisma hatte nicht gelitten und dennoch wusste er, dass hinter diesem Gesicht etwas anderes lag, etwas Gefährliches und zutiefst Verdorbenes.
Speaker 0: Langsam zog er seinen Zauberstab, Doch plötzlich spürte er eine unangenehme Präsenz in seinem Nacken und ein leises Lachen ertönte.
Speaker 0: »Netter Versuch, Dumbledore!« sagte eine ihm nur zu bekannte Stimme und er richtete sich resigniert sorgzend auf, als er den Zauberstab in seinem Nacken spürte.
Speaker 0: »Gewahr' ich wohl ein wenig unbedacht, radig!« schmunzete er leicht und doller Hose schnaubte abfällig.
Speaker 0: »Sparen Sie sich das!
Speaker 0: Ich will Ihre Hände sehen, Dumbledore!«.
Speaker 0: Langsam hob er seine Hände und die sebernen Elemente seines Zauberstabs funkelten im warmen Licht.
Speaker 0: Er atmete tief durch, doch er verlor sein Lächeln nicht dadurch.
Speaker 0: Zauberstab fallen lassen, wurde angewiesen, und der Zauberstab von Dollahoe wurde ihm etwas grob in den Rücken gedrückt.
Speaker 0: Er senkte seine Zauberstabhand und ließ ihn wie befolen fallen, dann hob er erneut die Hände.
Speaker 0: Eigentlich hätte ich von ihnen mehr erwartet, Dumbledore.
Speaker 0: lachte Dollahou nun hämmisch und sammelte seinen Zauberstab vom Boden auf.
Speaker 0: Sie lassen wohl nachseits sie ins Familie-Leben eingestiegen sind, doch beim Anblick dieser Schönheit wären meine Gedanken auch stets fernab.
Speaker 0: Vermutlich, meinte Dumbledore Sanft und sogar ein wenig heiter.
Speaker 0: Ich nehme an, sie sollten nun Grindelwald über meine Anwesenheit informieren, statt über das Aussehen meiner Frau in ihrer abstoßenden Art und Weise zu senieren.
Speaker 0: Dollahou lachte rau auf und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ha!
Speaker 0: Nur nicht so empfindlich, grinst der Erböse.
Speaker 0: Aber wenn Sie schon darauf bestehen, dann lassen wir das Gründel bald darauf schnellsten Wege wissen, wenn Sie es uns schon so einfach machen.
Speaker 0: Dambel der Schmunzelte leise, doch Dolla Hau konnte sein gefährliches Funkeln in den blauen Augen nicht sehen, da er immer noch mit dem Rücken zu ihm stand.
Speaker 0: Auf schnellsten Wege also?
Speaker 0: Seufzend lehnte sich Gellert Grindelwald in dem edlen Stuhl zurück und lauschte den Diskussionen der einflussreichsten magischen Menschen Britanniens.
Speaker 0: Es war ein Übel, welches er in Kauf nehmen musste, wie sehr in diese einfältigen und eindimensionalen Menschen langweiten mit ihren verdrehten Ansichten und ihrer fast schon entzückenden Naivität.
Speaker 0: Doch dies auszuhalten, gehörte nun einmal dazu und erwählte lieber den politischen Weg anstelle des Blutgetränken.
Speaker 0: Auch wenn er keinerlei Skrupel besaß, die auszulöschen, die auf seinem Weg gestanden, so war es unklug, seine Ansichten mit Gewalt durchzubringen.
Speaker 0: Zumindest auf offizieller Seite.
Speaker 0: Die Menschen sollten ihn lieben, ihn bejubeln und das unterstützen, was er zu erreichen versuchte.
Speaker 0: Eine reine Welt, eine magische Welt und den Schritt aus der Unterjochung durch diese dreckigen Muckel.
Speaker 0: Das schützen, was keinen Schutz verdiente.
Speaker 0: Das musste ein Ende haben.
Speaker 0: Muggelblut verseuchte diese wunderbaren magischen Seelen und jene, die irgendwann geboren wurden.
Speaker 0: Sie waren nicht wertlos, dennoch gehörten sie nicht an den Platz, an dem sie momentan standen.
Speaker 0: Seine Gedanken schweiften ab während dieser ermüdenden Rede.
Speaker 0: Er dachte immer noch an sie.
Speaker 0: Es war kaum zu fassen, dass eine einzige junge Hexe noch nicht einmal ein Rheinblut ihn so faszinieren konnte.
Speaker 0: Er hätte sie gern behalten, um herauszufinden, was Elvis wirklich an ihr fand.
Speaker 0: Doch er hatte sein Ziel erreicht und das genügte ihm ebenso.
Speaker 0: Dennoch niemals könnte er diese grünen Augen vergessen.
Speaker 0: Genauso wie er seine Augen niemals vergessen könnte.
Speaker 0: Seine Tagträume rein wurden je von einer gewaltigen Explosion zerrissen und in einem Scherben mehr zerbarst die Gläserne Kuppel an dem verzierten Deckengewölbe, als etwas diese einfach durchschlug und in den Saal stürzte.
Speaker 0: Glassplitter regneten klimpernd und brasselnd auf die schreienden Leute am Tisch hernieder und mit einem dumpfen, aber lauten Aufprall schlug der leblose Körper von Dollahoe mitten auf die Tafel und brachte den gewaltigen Tisch zu Bruch.
Speaker 0: Die absolute Panik brach aus und diese politischen Aufschneider flohen hals über Kopf aus dem Versammlungssaal, nur um ihr eigenes Ego zu retten.
Speaker 0: Doch nicht eher.
Speaker 0: Grindelwald sprang auf, den Elder starb im Anschlag und starte hinauf zu der nun zerstörten Kuppel, während um ihn herum die Menschen haltlos flohn.
Speaker 0: Blaue Augen funkelten ihn gefährlich durch die Dunkelheit hinweg an und er verzog seine Lippen zu einem zähne fletschenden Grinsen.
Speaker 0: Du, lachte er leise und hob seinen Zauberstab.
Speaker 0: Dumbledore hoch über ihm tat es ihm gleich.
Speaker 0: Verzei mir das Chaos, alter Freund, sagte Dumbledore freudlos lächend.
Speaker 0: Doch dein Gefolge wollte dir auf schnellstem Wege mitteilen, dass ich euch mit meiner Anwesenheit beglückt habe, und ich bin ihm dabei ein wenig zur Hand gegangen.
Speaker 0: Grindelwald starte zu ihm hoch, dann zu dem hoffentlich nur bewusstlosen Dollar-Hau zwischen den gebrochenen Tischtrümmern und Scherben.
Speaker 0: Er lachte laut und schallend auf.
Speaker 0: Du hattest schon immer einen sehr eigenwilligen Humor, Elvis, grinste Grindelwald Böse.
Speaker 0: Doch der wird dir noch vergehen, alter
Speaker 0: Freund.".
Speaker 0: Damildos Blick wurde eiskalt.
Speaker 0: Leg es nicht drauf an, Grindelwald.
Speaker 0: Einen ganzen Artenzug lang sahen sie sich einfach nur gegenseitig an.
Speaker 0: Dann, mit einer so leichten Bewegung, dass man sie kaum wahrnehmen konnte, riss Grindelwald seinen Zauberstab nach oben und eine gewaltige Explosion erschütterte den ganzen Saal, als die wunderschön bemalte Decke der Länge nach Aufriss.
Speaker 0: Er apparierte genau dorthin, wo Dumbledore noch gestanden hatte und blickte sich auf dem Dach des Westminsterpalaces um.
Speaker 0: Der Schutt und Nebel legte sich langsam rieselnd hernieder und er sah ihn genau vor sich.
Speaker 0: Dumbledore.
Speaker 0: Was wird das Elbes?
Speaker 0: lachte er leise und breitete seine Arme aus.
Speaker 0: Erst konfrontierst du mich so offensiv und dann weichst du bereits dem ersten Angriff Feige aus.
Speaker 0: Wir beide wissen doch, dass du mehr kannst.
Speaker 0: Als das.
Speaker 0: Er sah seine blauen Augen gefährlich funkeln, doch er konnte auch ganz genau den Grund in ihnen sehen, warum er ihn noch nicht angegriffen hatte.
Speaker 0: Das hätte ihn auch nicht wundern sollen.
Speaker 0: Gelassen klopfte er sich etwas schutt von seinem Anzug und schlenderte lauern auf seinen alten Freund zu.
Speaker 0: Sie belagerten sich kreisend wie zwei Raubtiere, die bereit waren, zuzuschlagen, hoch über dem nächtlichen London.
Speaker 0: Die Nacht war klamm.
Speaker 0: Es nieselte ununterbrochen und einige Serienen waren bereits in der Ferne zu hören.
Speaker 0: Eine Explosion an einem so wichtigen Ort blieb natürlich nicht lang unentdeckt, doch was wollten diese Polizisten der Muggles schon ausrichten?
Speaker 0: Es war Grindelwald gleich, denn er hatte ohnehin nur Augen für ihn.
Speaker 0: Sein alter Freund hatte an Größe und Glanz in all den Jahren nichts verloren.
Speaker 0: Dennoch war er schwach, gezeichnet von seiner lächerlichen Liebe zu diesem jungen Ding.
Speaker 0: Er hätte so groß werden können.
Speaker 0: An seiner Seite stehend hätten sie alles erreichen können, und dennoch verschloss er die Augen vor dieser enormen Macht, die er nutzen und nicht verstecken sollte.
Speaker 0: Aber er war schon immer ein Feigling gewesen, nicht gewillt, das zu nutzen, zu was er bestimmt war, zu was er geboren wurde.
Speaker 0: Er dachte an jeden anderen, aber nie an sich.
Speaker 0: Diesene noble Eigenschaft würde heute auf ihn zurückfeuern, dafür würde er Sorge tragen.
Speaker 0: Ich sehe deine Frage deutlich in deinen Augen, sagte er fast flüstern.
Speaker 0: Wie deinen unstellbaren Durst nach Rache.
Speaker 0: Du wärst aus keinem anderen Grund, aus deinem Schloss gekrochen gekommen, um mich zu stellen.
Speaker 0: Ist es nicht so?
Speaker 0: Was hast du Minerva angetan, Gelad?
Speaker 0: fragte Dumbledore Leise und Rond und ging dabei nicht auf die Provokation ein.
Speaker 0: Was hat sie in deinen Händen ertragen müssen?
Speaker 0: antworte mir.
Speaker 0: Wenn sie dir keine Antwort gibt, warum sollte ich es dann tun?
Speaker 0: schmunzete er sanft.
Speaker 0: Dein Geschmack hat jedoch überall die Jahre nicht gelitten, Elbus.
Speaker 0: Du hattest schon immer einen Hang für das Außergewöhnliche.
Speaker 0: Doch sie, ja, sie übertrefft wahrlich alles.
Speaker 0: Minerva ist wirklich eine Schönheit und besitzt eine beeindruckende Stärke.
Speaker 0: Doch auch den stärksten Menschen kann man brechen.
Speaker 0: wenn man weiß, wie.
Speaker 0: Schätz dich glücklich, Elvis.
Speaker 0: Sie ist dir wahrlich treu gewesen, bis zum bitteren Ende.
Speaker 0: Gründelwalds widerliches Lachen brachte ihn um seinen klarsten Verstand.
Speaker 0: Zornbebend atmete Dumbledor tief durch und erknischte mit den Zähnen.
Speaker 0: Sein Herz zog sich schmerz erfüllt zusammen und ein gewaltiger Fluch erhältte die Nacht.
Speaker 0: Grindelwald parierte ihn eilig, denn die Plötzlichkeit und die Wucht waren enorm, auch für ihn.
Speaker 0: Er leitete ihn keuchend ab und der Fluch schlug stattdessen eine Schneise in das Dach hinein, bis sie bei dieses hinaus und Trümmerteile hagelten auf die Straßen unter ihnen hernieder.
Speaker 0: Ferne schreihe, unschuldiger Menschen waren zu vernehmen, doch es kümmerte alle beide nicht.
Speaker 0: Grindelwald sei diese absolute Zerstörungswut, obwohl er wusste, dass das nur ein Bruchteil dessen war, was Dumbledore anrichten konnte.
Speaker 0: Na endlich, lachte Grindelwald amüsiert, aber nur noch etwas Angespannter.
Speaker 0: Jetzt sprechen wir die selbe Sprache.
Speaker 0: Der nächste Fluch ließ auch nicht lange auf sich warten.
Speaker 0: In einem Blitzgewitter jagten sie sich gegenseitig über das Dach des Palace of Westminster und hinterließen nichts außer Zerstörung.
Speaker 0: Das alt-ehrwürdige Gebäude war dem Zorn der beiden mächtigsten Zauberer der Zeit schutzlos ausgeliefert.
Speaker 0: Die dunklen Wolken über den Zinnen wurden immer wieder erhält, wenn ihre Flüche aufeinander pralten und die Erde wurde selbst von hier oben aus heftig erschüttert.
Speaker 0: Dumbledore war stark, brachte Grindelwald ordentlich außer Atem, doch er gab nicht alles, was er konnte.
Speaker 0: Rasch des apparierte Grindelwald über das Dach hinweg auf den Central Tower des Palästas und sah auf Dumbledore hinunter, der ihn recht bald mit seinen Augen fand und den Stab drohend gegen ihn erhob.
Speaker 0: Mehr hast du nicht zu bieten, brüllte Grindelwald ihm entgegen.
Speaker 0: Ich will sie sehen, zeig sie mir!
Speaker 0: Dann wird.
Speaker 0: er keuchthe heftig, doch er starte voller Hass zu ihm auf.
Speaker 0: Niemals, schrie er ihm entgegen.
Speaker 0: Du hast keine Ahnung zu was diese Magie fähig ist.
Speaker 0: Ich weiß, dass du es darauf abgezieht hast.
Speaker 0: Es ging dir nie wirklich um mich, schon damals nicht.
Speaker 0: Und wenn das der einzige gottlose Grund war, mir näher war, etwas anzutun, dann ist auch dein Leben nichts mehr für mich wert, Gellert.
Speaker 0: Zorn brodelte in seiner Brust und er startete Dumbledore Hass erfüllt an.
Speaker 0: Jedes Mal diese Noble versuch ihn auf den rechten Weg zu lenken, mit seinen verdammten Worten, reden, reden, immer nur reden.
Speaker 0: Das war das Einzige, was dieses Stück dreck konnte.
Speaker 0: Und dennoch traf es ihn sehr persönlich, dass er sein Leben als wertlos erachtete für diese dreckige Hure.
Speaker 0: Saar er denn nicht, dass es seine Bestimmung war zu herrschen, groß zu sein, an seiner Seite und nicht an ihrer?
Speaker 0: Mit einem tobenden Aufschrei peitschte er den Elderstab schneidend durch die Luft.
Speaker 0: Der Fluch war gewaltig und Dumbledore konnte ihn kaum abwehren.
Speaker 0: Er knallte frontal auf sein Schild, erzeugte dabei eine Druckwelle, die das ganze Gebäude erschütterte und mit einer heftigen Explosion wurde er vom Dach geschleudert und das halbe Gemäuer gleich mit ihm.
Speaker 0: Eins sich.
Speaker 0: sein Schild bewahrte ihn vor mehr Schaden, als er dennoch hart auf dem Asphalt auf der Straße aufkam und sich mehrmals heftig überschlug.
Speaker 0: Sein ganzer Leib brannte vor sängendem Schmerz, doch er stemmte sich langsam echzend hoch.
Speaker 0: Trümmer Teile des Daches regneten auf die Straße hellnieder und er blickte mit verschwommener Sicht auf, als Grindelwald in einiger Entfernung zu ihm auf der Straße apparierte.
Speaker 0: Die fernen Schreie der anderen Menschen drangen gar nicht erst in seine Ohren.
Speaker 0: Er sah nur ihn, hörte nur ihn, fühlte nur ihn.
Speaker 0: Und ihm blieb beinahe der Atem weg.
Speaker 0: Du hast diese verdammte Macht in dir, Albers, schrie er im Beiner hysterisch entgegen.
Speaker 0: Und doch lässt du zu, dass ich dich herum schleudere wie eine wertlose Puppe.
Speaker 0: Selbst wenn dein Leben bedroht wird, bist du immer noch zu feige, das zu zeigen, was du kannst und was wahrhaftig in dir steckt.
Speaker 0: Du bist ein Feigling, wie damals.
Speaker 0: Du hättest so groß werden können, wir hätten die Welt gemeinsam in Brand gesetzt.
Speaker 0: Du an meiner Seite, das war unsere Bestimmung.
Speaker 0: Du hast mich verraten, dich von mir abgewandt.
Speaker 0: Mich betrogen für dein friedliches, ruhiges Leben.
Speaker 0: Für dieses elende Miststück, was du geschafft hast zu schwängern.
Speaker 0: Du solltest mehr gehören, nicht ihr.
Speaker 0: Du bist ein elender Feigling.
Speaker 0: Dumbledore keuchte und spuckte das Blut aus, was ich in seinem Mund gesammelt hatte.
Speaker 0: Kellert.
Speaker 0: Echt sehr außer sich und kämpfte sich in seiner rasenden Wut wankend auf die Beine.
Speaker 0: Mach die Augen auf!
Speaker 0: Du spielst hier mit dem Feuer.
Speaker 0: Diese Macht ist nicht für deine Hände bestimmt.
Speaker 0: Du hast ja keine Ahnung.
Speaker 0: Und ich werde nicht zulassen, dass du sie dir zu eigen machst.
Speaker 0: Ich werde nicht zulassen, dass du meine Familie noch einmal anrufst.
Speaker 0: Minervas leidgellert.
Speaker 0: Es wird dein Verderben sein.
Speaker 0: Du wirst sie nicht bekommen.
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Sie.
Speaker 0: Gehört mir.
Speaker 0: Der Sturm wurde immer heftiger, die fernen Geräusche der Sirenen schallender und das immer wieder aufblitzende Blaulicht.
Speaker 0: Das alles fachte seinen unendlichen Zorn, eine brennende Lust nach Rache, aber auch seine heftige Verzweiflung an.
Speaker 0: Er hob seinen Zauberstab und sei Grindelwald vor sich.
Speaker 0: Er grinste so triumphierend, dass ihm beinah schlecht wurde.
Speaker 0: Doch er würde hier nicht sterben.
Speaker 0: Nicht hier, nicht so, nicht vor ihm.
Speaker 0: Dafür ist es bereits zu spät, lachte Grindelwald leise in sich hinein und dennoch konnte Dumbledore ihn hören.
Speaker 0: Auch ohne dich, alter Freund.
Speaker 0: Die Spitzen ihrer Zaubersterbe begangen fauchen zu glühen und sie hoben sich beide zum letzten vernichtenden Schlag.
Speaker 0: Es würde enden, hier und heute.
Speaker 0: Stopp!
Speaker 0: Aufhören!
Speaker 0: schrie eine helle Stimme aus dem Nichts.
Speaker 0: Und mit einem Mal Rante Minerva, trotz dass sie Hochschwanger war, genau zwischen die kämpfenden Magier.
Speaker 0: Hört auf zu kämpfen!
Speaker 0: In meinem Feuer wirst du brennen.
Speaker 0: Mit ausgestreckten Armen stand Minerva heftig atment zwischen den mächtigsten Magiern, die die jüngste Welt je zu Gesicht bekommen hatte.
Speaker 0: Ihre Zaubersterbe fauchten, bereit einander zu vernichten, und doch war sie nicht zu spät.
Speaker 0: Im allerletzten Moment brachen sie den Angriff ab, ansonsten wäre Minerva der geballten Wut der beiden zum Opfer gefallen.
Speaker 0: Doch sie hatte es billigend in Kauf genommen.
Speaker 0: Der Regen nahm unaufhaltsam zu und das Licht der Laternen und das Blaulicht schillerten Blenden auf dem Nassnaßfalt.
Speaker 0: Sie wusste, dass nicht nur Schusswaffen, sondern auch Zauberstäbe auf sie alle gerichtet waren.
Speaker 0: Wer auf welcher Seite stand, war weder deutlich noch wichtig, denn Minerva war nicht hier für das Welt geschehen, sondern für Grindelwald und Elbes.
Speaker 0: Dieser wahnsinnige Kampf musste ein Ende haben.
Speaker 0: Bereits als Elbis es ihr offenbart hatte, wohin er gehen würde und warum, da hatte sie gewusst, dass sie etwas dagegen unternehmen musste.
Speaker 0: Irgendetwas.
Speaker 0: Hier nun im Kreuzfeuer zu stehen, war alles andere als eine angenehme Erfahrung, aber sie musste den Versuch wagen.
Speaker 0: Und das beenden, was niemals hätte beginnen dürfen.
Speaker 0: Dumbledore senkte sofort seinen Zauberstab und er war vollkommen außer sich vor Schock und Sorge.
Speaker 0: Minerva hatte ihn den Rücken zugewandt, denn er war es, den sie vor Grindelwald schützen wollte.
Speaker 0: Und auch dieser senkte zu seiner Überraschung den Älterstab, wenn auch nur leicht.
Speaker 0: Es war eine gnädige Geste, die er nicht verstand und der er auch nicht traute.
Speaker 0: Minerva rief Dambelder voller Grauen.
Speaker 0: Was tust du hier?
Speaker 0: Bist du von Sinnen?
Speaker 0: Geh aus dem Weg!
Speaker 0: Bring dich ins Sicherheit!
Speaker 0: Doch Minerva rührte sich nicht.
Speaker 0: Ich werde nicht zulassen, dass er mir den einzigen Mann im Leben nimmt, den ich so verdammt liebe und für ihn sterben würde, rief sie bebend aus.
Speaker 0: Und Elbis konnte deutlich sehen, dass ihr die fortgeschrittene Schwangerschaft Probleme bereitete, aufrecht nach dieser Anstrengung zu stehen.
Speaker 0: Doch sie gab nicht ein kleines bisschen nach und behielt ihre schützende Position vor ihm.
Speaker 0: Elbis konnte es einfach nicht fassen, dass sie diese Worte von sich gab.
Speaker 0: Einerseits war er zutiefst gerührt.
Speaker 0: dass sie den grenzenlosen Mut aufbrachte, für ihn ihr Leben zu opfern, und dennoch würde er es niemals zulassen, dass sie das tat, nur über seine eigene Leiche.
Speaker 0: Minerva, geh bei Seite, rief er nun dringlicher, doch erneut hörte sie nicht auf das, was er verlangte.
Speaker 0: Das werde ich nicht, Elvis, rief sie, und er hörte deutlich, dass ihre Stimme von Tränen bebte und beinah zerbrach, dass sie Sprachtapfer weite.
Speaker 0: Denn er wird nicht angreifen, wenn ich zwischen euch stehe.
Speaker 0: Er wird es nicht tun.
Speaker 0: Nicht, wenn er das alles so hervorragend geplant hat.
Speaker 0: Er würde nicht das vernichten, was er erschaffen hat.
Speaker 0: Absolute Stille breitete sich über die gesamte Straße aus.
Speaker 0: Fern waren die Sirenen.
Speaker 0: Die fernliegenden Stimmen und Schreie erreichten ihn nicht mehr.
Speaker 0: Dambelder fühlte sich taub, als würde er nur das Rauschende Temse hinter sich wehnehmen, den Regen, und er konnte nur sie sehen.
Speaker 0: Minerva.
Speaker 0: Er sah, wie sie bedrohlich bebte, und er spürte ihren Schmerz so deutlich wie noch nie, auch wenn sie so weit von ihm entfernt stand, und er ihr Gesicht nicht sehen konnte.
Speaker 0: Ihre Tränen brannten in ihren wunderschönen, grünen Augen, und er konnte spüren, wie ihr Herz brach.
Speaker 0: Grindelwald startte ihr mit Steinernamine entgegen, und dennoch.
Speaker 0: Er senkte den Elderstab nun gänzlich zu Boden.
Speaker 0: und trat einen Schritt zurück.
Speaker 0: Dumbledore verstand nicht, was hier vor sich ging, und er begriff Minerva's Worte nicht, obwohl er sie so deutlich vernommen hatte.
Speaker 0: In seiner Brust zog ein Schmerz, den er nicht einordnen konnte, und sein Zauberstab in seiner Hand bebte.
Speaker 0: Minerva, seine Stimme war nicht zweiter als ein Flüstern, und dennoch konnte sie ihn hören.
Speaker 0: Es, es tut mir so leid, Elvis.
Speaker 0: Ich konnte nicht.
Speaker 0: Ich hatte so eine Angst.
Speaker 0: mich so geschämt.
Speaker 0: Schluchzte sie in einer unendlichen Bitterkeit und unter so vielen Tränen, die längst hätten geweint werden sollen.
Speaker 0: Aber, aber ich kann nicht.
Speaker 0: Ich kann einfach nicht mehr schweigen.
Speaker 0: Er wird dich nicht töten.
Speaker 0: Ich werde das verhindern, wenn.
Speaker 0: ich liebe dich.
Speaker 0: Und nichts kann zwischen uns stehen.
Speaker 0: Nichts.
Speaker 0: Und niemand.
Speaker 0: Nicht einmal er.
Speaker 0: Sie bebte und zitterte und sowohl Grindelwald als auch Dumbledore zuckten zusammen bei dem grauen vollen klagenden Aufschrei.
Speaker 0: Minerva verlor sich ganz in ihren Gefühlen und alles brach aus ihr heraus.
Speaker 0: Alles, was sie Monate für sich behalten hatte, um die zu schützen, die sie liebte, das alles brach nun heraus und zerbarst ihr Herz zu einem Scherben mehr aus Leid.
Speaker 0: Sie griff sich an ihren Bauch.
Speaker 0: Ist nicht mehr länger dein Kind, Elbus.
Speaker 0: Schrie sie schluchzend.
Speaker 0: Er hat sie getötet.
Speaker 0: Und einfach gegen seines ausgetauscht.
Speaker 0: Er hat sie, er, Elbus.
Speaker 0: Sie lebt nicht mehr.
Speaker 0: Verzei mir, verzei mir bitte.
Speaker 0: Ich war nicht stark genug.
Speaker 0: Ich konnte sie nie retten.
Speaker 0: Sie atmet erheftig und zitternd ein und aus.
Speaker 0: Aber... Aber ich werde nicht zulassen, dass er dich mir auch noch nimmt.
Speaker 0: Er sterbe
Speaker 0: ich!".
Speaker 0: Bebend und unter ihren verzweifelten Tränen, starbte sie Gründelwald in diese kalten Augen.
Speaker 0: Den Mann erneut zu sehen, der ihr all dieses Leid angetan hatte, ließ sie beinahe einknicken.
Speaker 0: Doch sie war stark.
Speaker 0: Sie musste es sein.
Speaker 0: Sie würde ihn nicht einfach gewähren lassen und sie würde Elbis schützen.
Speaker 0: Er würde es ihn nicht angreifen.
Speaker 0: Nicht, wenn dieses Kind in ihrem Leib wuchs.
Speaker 0: Dennoch drohte sie an der Wahrheit Beina zu ersticken.
Speaker 0: Plötzlich waren langsame Schritte hinter ihr zu hören, und sie wandte immer noch unter Tränen den Kopf.
Speaker 0: Elbis hatte sich nun gänzlich aufgerichtet, und der Ausdruck auf seinem Gesicht jagte ihr eine so schreckliche Angst durch den Leib, dass sie Beina vor ihm zurückgewichen wäre.
Speaker 0: Sie hatte ihn oft zornig und außer sich gesehen, Doch niemals, nie, so.
Speaker 0: Er sah nicht zu ihr, sondern hatte seine blauen Augen auf Grindelwald gerichtet, und sein Blick war mörderisch.
Speaker 0: Da war keine Güte mehr, kein Funkeln.
Speaker 0: Seine blauen Augen waren einfach nur eiskalt und voller grenzimlosen Hass.
Speaker 0: Sie konnte seine Magie spüren wie noch nie zuvor, und seine dunkle Stimme brachte beinah den ganzen Erdboden zum Erzittern.
Speaker 0: Was hast du getan?
Speaker 0: schrie er laut hallend, wobei seine Stimme fast unnatürlich tief und verzart klang und Minerva, aber auch jeder andere, knickte unter dieser Macht regelrecht ein.
Speaker 0: Was hast du ihr angetan?
Speaker 0: Minerva keuchte ängstlich und dennoch riss sie die Augen auf.
Speaker 0: Irgendetwas unter seinem Hemd schien rot zu glühen, als würde seine Haut um die Rippen und dem Brustbein herum regelrecht brennen.
Speaker 0: Die Glut schien sich auch in seinen Augen zu spiegeln, und er sah grauenvoll aus.
Speaker 0: Noch nie hatte sie in Elbes Nähe Angst verspürt.
Speaker 0: Noch nie Angst vor ihm.
Speaker 0: Doch gerade in diesem Moment wusste sie, dass er sich komplett verlor, und sie packte ihn am Arm, als er an ihn vorbeigehen wollte.
Speaker 0: Sie musste ihn stoppen, er war blind vor Zorn und Rache.
Speaker 0: – Elvis, bitte!
Speaker 0: – Nein, nein!
Speaker 0: – flehte sie ihn an, doch er riss seinen Arm aus ihrem Griff und stieß sie einfach aus dem Weg.
Speaker 0: Es tat nicht weh, dennoch schockte es mir.
Speaker 0: näher war, dass er nicht einmal mehr auf ihr Wort hörte.
Speaker 0: Und auch Grindelwald schien zu realisieren, dass hier irgendetwas mächtig schief lief und der ganze Kampf zu eskalierend rote.
Speaker 0: Du warst einst mein Freund.
Speaker 0: Du hast mich verraten.
Speaker 0: Wir waren Brüder.
Speaker 0: Und du hast mich verlassen, als ich dich am meisten gebraucht habe.
Speaker 0: Und das ist dein Dank!
Speaker 0: schrieb Dumbledore in blinder Wut und schritt immer weiter auf Grindelwald zu, dessen Gesicht kalt weiß war.
Speaker 0: Ich habe immer an einen Funken Liebe und Güte in dir geglaubt.
Speaker 0: Und du, widerwärtiges Stück Scheiße hast die Nerven mein ungeborenes Kind aus dem Leib meiner Frau zu reißen, um sie mit deiner scheißlichen Saat zu bepflanzen?
Speaker 0: Er riss einen Zauberstab wie ein Schwert hoch über den Kopf und ließ ihn herniederschnellen.
Speaker 0: Der Fluch war so heftig, dass er sogar noch im Flug den Asphalt aufriss und Grindelwald blieb nichts anderes übrig, als zu disapparieren, um sich vor der geballten Wut zu retten.
Speaker 0: Der Fluch knallte laut und bebend gegen die Fassade des Palace of Westminster und schlug einen gähnenden Krater mitten in das Gebäude hinein.
Speaker 0: Die Struktur fiel in sich zusammen und Trümmer und Schutt flogen ungezügelt umher, während eine gewaltige Rauchwolke in die Nacht stieg und die Menschen schreiend vor dem Einsturz flüchten mussten.
Speaker 0: Gründewald brüllte er in die Nacht hinein und aus dem Nachthimmel hinter ihm erhob sich ein schaler Roter und goldener Phönix und Forks rauschte schreiend über seinen Kopf hinweg und voran.
Speaker 0: Finde ihn!
Speaker 0: Finde ihn!
Speaker 0: Vox verschwand in der dunklen Nacht und Dumbledore richtete seinen Zauberstab genau auf den Boden.
Speaker 0: Minerva beobachtete voller Grauenbier mit seiner tiefen, hallenden Stimme in einer fremdartigen Sprache einen Zauber ausführte.
Speaker 0: Sobsigilum mio ignio non evadere poteris, rief er laut und beinahe hysterisch aus.
Speaker 0: Sie konnte den Wahn in seiner Stimme hören.
Speaker 0: Unter meinem Feuer Siegel wirst du nicht entkommen.
Speaker 0: Minervas ist beinah von den Füßen, als der Boden anfing zu bieben.
Speaker 0: Die Erde unter Elbes Füßen glühte blutrot auf und eine Druckwelle breitete sich tobend über das Land aus, als sich ein brennender Ring von dieser Stelle rasend ausbreitete.
Speaker 0: Als er unter Minervas Füßen hinfortschoss, konnte sie diese Magie spüren, die so tief und schwarz war, dass es sie nun wirklich in panische Angst versetzte.
Speaker 0: Das war nicht mehr Elbes.
Speaker 0: War die alte Magie, die ihn völlig wahnsinnig machte?
Speaker 0: Der brennende Ring breitete sich in einem gewaltigen Radius über ganz Westmünster aus und Minerva spürte, wie ihre Magie teilweise gebannt war.
Speaker 0: Sie war sich sicher, dass dies ein Radius einfasste, aus dem man nicht mehr entkommen konnte.
Speaker 0: Forks schrie aus irgendeiner weit entfernten Richtung und er bishob den Blick.
Speaker 0: Er würde dem Ruf folgen, doch das musste sie verhindern.
Speaker 0: Sie wangte vor, obwohl sie selbst kaum mehr Kraft besaß.
Speaker 0: Elvis!
Speaker 0: Elvis, bitte!
Speaker 0: Hör auf!
Speaker 0: Hör auf!
Speaker 0: Komm zu dir!
Speaker 0: Schrie sie verzweifelt, doch in einem schwarzen und rot glühenden Rauch war er verschwunden und flog hoch über die Dächer Londons.
Speaker 0: Ihre Beine gaben nach, doch da packte sie plötzlich eine Hand und hielt sie fest.
Speaker 0: Sie wandte den Blick und saß gemänder neben sich stehen.
Speaker 0: Sein Gesicht war ein grauen Verzerrt.
Speaker 0: Was zur Hölle ist das?
Speaker 0: Schrie er entsetzt und blickte in den Himmel.
Speaker 0: »Was passiert mit ihm?«.
Speaker 0: Minerva schluchzte und blickte ebenso wie der Genhimmel, an dem sich dieser schwarze Nebel, der Elbus einhüllte, zu einer Art unnormal gewaltigen Phönix formte, größer noch als der größte existierende Drache.
Speaker 0: Eine sengende Glut stob daraus Empor, und sie konnte die alte Magie genau dort glühen sehen, wo sie ihren Ursprung hatte.
Speaker 0: Genau hinter den Rippen.
Speaker 0: Sie schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Er war völlig außer Kontrolle.
Speaker 0: Äh!
Speaker 0: Wollte sie schon seinen Namen schreien, doch ihr Ruf ging in einen schmerzerfüllten Klage laut über, als ein heftiger Schmerz in ihren Leib fuhr.
Speaker 0: Nein, nicht jetzt!
Speaker 0: Miss McGonagall, sie müssen hier weg!
Speaker 0: Wir müssen sie ins Sankt Mungo bringen!
Speaker 0: keuchte es gemände auf, der sofort erkannte, was gerade mit ihr geschah.
Speaker 0: Nein, nicht das Sankt Mungo!
Speaker 0: Haugwurz!
Speaker 0: keuchte sie und sie wusste nicht, warum sie das verlangte.
Speaker 0: doch sie hatte das Gefühl, dass ihr Kind nur dort sicher sein würde.
Speaker 0: Vor allem und jedem.
Speaker 0: Grindelwald rannte keuchend über die Dächer von London.
Speaker 0: Er konnte einfach nicht aus dem Bereich von Westminster disapparieren und das musste mit diesem verdammten Siegel zu tun haben, was Elbis beschworen hatte.
Speaker 0: So oft er ihn auch verhöhnt hatte, hatte selbst er nicht ahnen können, dass Elbis sich auf so eine schreckliche Art vergessen könnte, So oft hatte er diese alte Magie sehen wollen, wollte ihn verleiten, sie anzuwenden.
Speaker 0: Doch er hatte nicht gewusst, was sie unter dem Ausbruch dieser Wahrheit anrichten konnte.
Speaker 0: Elvis war vollkommen außer Kontrolle und wollte ihn vernichten, egal welchen Preis er dafür zahlen musste und wie viele ihm dabei unschuldig und unwissend im Wege standen.
Speaker 0: Ihm blieb dennoch nichts anderes übrig, als diesen Bereich zur Fuß zurückzulegen.
Speaker 0: Er konnte disapparieren, doch nicht nahe genug an die Grenze des Siegels heran.
Speaker 0: Er war hier gefangen.
Speaker 0: Ein rot-goldener Schaurschuss über ihn hinweg und er sah Elvis-Phoenix-Forks über ihn hinweg fliegen und Melode schreien.
Speaker 0: Diese Melodie ließ ihn regelrecht erstarren und erechztekäuchend.
Speaker 0: Forks war wie ein Vorboter eines gewaltigen Übels.
Speaker 0: Er blickte gehetzt über die Schulter hinweg und sah etwas noch gewaltigeres auf sich zukommen.
Speaker 0: Doch noch ehe er dieses Dingen in der Nacht erkennen konnte, spiel es eine gewaltige Salve an alles vernichtenden Flammen aus.
Speaker 0: Das Feuer war so machtvoll, dass es bis auf die Straßen hinunterreichte und die Dächer komplett und unter heftigen Explosionen zerstörte.
Speaker 0: Dachziegel, Holz und Stein splitterten in einem glühenden Meer aus Trümmern in die Luft.
Speaker 0: Gerade so konnte er sich sammeln und schnell einige Meter entfernt auf ein anderes Dach des Apparieren, von wo aus er endlich einen Blick auf das werfen konnte, was ihn angegriffen hatte.
Speaker 0: Mächtige schwingen aus Schwerze und Glut und ein inneres Leuchten, so rot wie Blut.
Speaker 0: Glühender Augen suchten die Umgebung nach ihm ab und er konnte einfach nicht begreifen, dass dieses Ding Dumbledore war.
Speaker 0: Ein Flammen der Phönix aus Schwerze und Glut und Schwingen, die die Nacht noch dunkler werden ließen.
Speaker 0: Weitere Dächer fielen dem vernichtenden Feuer zum Opfer und Grindelwald hörte panische und grauenvolle Schreie, Menschen, die um ihr Leben rannten, die ihm Feuer verbrannten, eingesperrt waren in den brennenden Trümmern.
Speaker 0: Er hörte die Angst und die Panik.
Speaker 0: Und im Grunde wäre es ihm egal, doch allein das Dumbledore der Auslöser des Leids war, ließ ihn die Angst deutlich sein Herz erdrücken.
Speaker 0: In einer seltsam entdrückten Panik, jedoch, war er unendlich fasziniert, was er wirklich anrichten konnte.
Speaker 0: Endlich zeigte er ihm sein wahres Potenzial.
Speaker 0: Dumbledore vernichtete alles auf seinem Höllenflug und wollte ihn brennen sehen.
Speaker 0: Er war in blinder Rage und würde nicht ruhen, bis alles um ihn herum lichterloh brannte.
Speaker 0: Grindelwald keuchtevoller Grauen und blickte sich hektisch um, als im diesen Moment die Glocken des Big Ben laut zu über das brennende Westminster schalten.
Speaker 0: Wie in Tross starte er den gewaltigen Tauer an.
Speaker 0: Er rannte über die noch nicht brennenden Dächer darauf zu, bis er spürte, dass er nah genug war, als Dumbledore eine weitere Feuersalve aus dem Nichts auf ihn herniedersandte.
Speaker 0: Die Explosion schleuderte ihn vom Dach hinunter und nur ein schneller Zauber schützte seinen gewaltigen Aufschlag.
Speaker 0: Keuchend rappelte er sich auf seine Beine.
Speaker 0: Sein edler Anzug war getränkt in Regen, Wasser, Dreck und Schutt.
Speaker 0: Sein sonst immer ordentliches Haar wild durcheinander.
Speaker 0: Menschen randen in unbändiger Panik um ihn herum in der schmalen Straße und sie ergriffen noch panischer die Flucht, als sich der schwarze Phönix auf die Straße herniederließ, sich im schwarzen Rauch auflöste und Dumbledore, langsam und lauernd aus diesem Hervortrat.
Speaker 0: Seine sonst blauen Augen glommen in roter Glut.
Speaker 0: Grindel Waldhob abwehren seine Hände und grinst die Zähne fletschend.
Speaker 0: Er war hin und her gerissen, zwischen Grenzen, Loser, Angst und Faszination.
Speaker 0: Komm schon, Elvis, keuchte er grinsend.
Speaker 0: Willst du das wirklich tun?
Speaker 0: Da Mölder blieb er von der guten Distanz zu ihm stehen und störte ihm mörderisch entgegen.
Speaker 0: Es war nicht zu sagen, ob er seine Worte überhaupt vernahm.
Speaker 0: Seine tiefe Stimme halte laut in der engen Straße und schien die ganze Luft erzittern zu lassen.
Speaker 0: Du wirst jede ihrer Tränen mit deinem Leben bezahlen, lief er so eiskalt, dass die Feuerhölle um ihn herum beinahe vergessen war.
Speaker 0: Langsam kam er ihm immer näher und Grindelwald bis die Zähne angespannt aufeinander.
Speaker 0: Die brennenden Häuser um ihn herum knackten und fauchten bedrohlich.
Speaker 0: Du kannst dich nicht retten, Grindelwald.
Speaker 0: Es gibt kein Entkommen.
Speaker 0: Ich werde dich finden, und wenn ich dich habe, wirst du brennen, dass selbst ein abtröniges Scheißal wie du an die Hölle glauben und zum Himmel beten wird.
Speaker 0: Der schwarz gelühende Nebel hüllte Dumbledore erneut ein und kreischend riss der schwarze Phönix den Kopf nach oben.
Speaker 0: Er glühte scharlachrot, und alles vernichtende Flammen schossen ihm brüllend und tosend entgegen, sprengten die Fenster der umliegenden Häuser.
Speaker 0: Gerade so noch konnte er disapparieren und schnappte nach Luft, doch mittlerweile atmete er nur noch Rauch und Qualm ein.
Speaker 0: Er sah sich kurz orientierungslos um, dadurch, dass alles in Flammen stand und in Trümmern lag, konnte er kaum ein Gebäude von dem anderen unterscheiden.
Speaker 0: Doch er war wieder zurück auf dem durchschlagenden Palace of Westminster.
Speaker 0: Der Big Ben ließ immer noch seine Glockenschläge wie ein warnendes Signal über London scheinen und Grindelwald fluchte.
Speaker 0: Er musste Dumbledore irgendwie stoppen.
Speaker 0: Doch kaum hatte er diesen Gedanken gefasst, erschien er erneut hinter ihm und erwirbelte mit dem Elderstab gezückt herum.
Speaker 0: Dumbledore wirkte noch gefährlicher als zuvor und das sollte etwas heißen.
Speaker 0: So hatte ihn Grindelwald noch nie erlebt.
Speaker 0: Dachtest du, ich wusste nicht, dass dieser Tag kommen wird?
Speaker 0: brüllte er ihm entgegen und seine machtvolle Stimme ließ ihn erzittern.
Speaker 0: Dass du diesen Weg gehst, nur um an meine Macht heranzukommen, du wolltest sie so dringend sehen und nun sieh sie dir genau an, denn es wird das Letzte sein, was du in deinem Leben zu Gesicht bekommst.
Speaker 0: Dumbledoris seine Krawatte vom Hals und sein Hemd auf.
Speaker 0: Grindelwald starte wie in Trance auf dessen Brust unter deren Haut diese Magie ergelühte und durch die Rippen hindurchdrang.
Speaker 0: Er keuchte leise und eine seltsame Taubheit ergriff ihn.
Speaker 0: Bebend ging er auf die Knie, während sein alter Freund langsam auf ihn zuschritt.
Speaker 0: Dabei konnte er jedoch nicht den Blick von dieser Stelle nehmen, bis er schließlich genau vor ihm stand und er hoch in diese glühenden Augen blickte.
Speaker 0: Seine Mimik schwankte zwischen einem Grinsen und Angst.
Speaker 0: als er zu Dumbledore aufsah.
Speaker 0: Dessen Stimme war nun leise, doch nicht weniger erschütternd als zuvor.
Speaker 0: Er legte seine Hand auf die Brust und starb zu ihm hinunter.
Speaker 0: Ich bin beinah verleitet, dir dieser Magie zu überlassen, flüsterte er kalt und ein wahnsinniger Ausdruck lag in seinen Augen.
Speaker 0: Nur um zu sehen, wie sie deinen Verstand vergiftet.
Speaker 0: zu sehen, wie sie deine Seele foltert, deine ganze Moral verseucht und dich in den Wahnsinn treibt.
Speaker 0: Grindelwald startte ihn an.
Speaker 0: Er konnte kaum noch atmen, so intensiv war auch nur die Nähe dieser Magie.
Speaker 0: Der Wahnsinn dambel das Augen wichnigt, doch seine Mimik wurde dunkler, sein Lächeln schwand.
Speaker 0: Doch nein, sagte er tief und bitter.
Speaker 0: Dieses kleine Spiel bringt mein Kind nicht mehr zurück.
Speaker 0: Ich denke, unser Weg endet hier.
Speaker 0: Grindelwald riss die Augen auf, als sich erneut dieser schwarze Nebel um ihn herumschloss und der schwarze Phönix seine gelühende Asche auf ihn herniederregnen ließ, als die gewaltigen Schwingen erneut die Nacht verdunkelten.
Speaker 0: Es brodelte wie wallende Lava und er sah die Feuerwalze heran donnen.
Speaker 0: In seinen Ohren tobte ein Sturm und nur mit aller Willenskraft konnte er noch im letzten Moment disapparieren.
Speaker 0: Schwer nach Luft atment taumelte Grindelwald hoch über London auf eine Aussichtsplattform über den gewaltigen Ohrenblättern des Big Ben.
Speaker 0: Die Glockenschläge waren hier oben so laut wie noch nie, dennoch war das Tosen des Feuers nicht zu überhören.
Speaker 0: Und erst hier oben konnte er einen klaren Gedanken fassen, und starte in grauen Erfülltem Entsetzen auf das brennende Westminster hinab.
Speaker 0: Und dort über den Dächern flog dieser schwarz gelühnde Materie und verschlang alles in seinem Feuer.
Speaker 0: Mittlerweile war es egal, ob er Grindelwald sah oder nicht.
Speaker 0: Dumbledore hatte keinerlei Kontrolle mehr über sein eigenes Handeln und er riss so viele Menschen mit in den Tod, dass selbst sein dunkles Herz spürte, dass dieses Massenmorden aufhören musste.
Speaker 0: Diese alte Magie war wahrlich mitreißend.
Speaker 0: und endlich sah er, was sie anrichten konnte.
Speaker 0: Doch auch er wusste, dass es Aufhören und Dumbledoreinhalt geboten werden musste.
Speaker 0: Wenn er so weitermachte, dann würde bald die ganze Stadt brennen.
Speaker 0: Der Sturm und Regen fegte um ihn herum und der Glockenschlag erschütterte seinen Verstand.
Speaker 0: Schwer atmend erhob er seinen älter Stab und zielte auf den schwarzen Phönix, der seine Salven an Feuer immer wieder auf die Stadt sannte, auf der Suche nach ihm.
Speaker 0: Seine Zähne knirschen und er peitschte den Stab heftig durch die Luft.
Speaker 0: Ein silberner Lichtblitz zischte durch die Luft und traf ihn direkt, doch er prallte einfach an ihm ab, als wäre es nichts.
Speaker 0: Grindelwald stockte nun der Atem.
Speaker 0: Gab es denn überhaupt irgendetwas, was ihn noch stoppen konnte?
Speaker 0: Er schoss noch einmal, noch einmal, wieder und wieder.
Speaker 0: Es war aussichtslos.
Speaker 0: Doch, Moment, das konnte es vielleicht sein.
Speaker 0: Der schwarze Phönix kreiste brüllend und fauchend über London und Grindelwald verfolgte ihn genau mit dem Elderstab.
Speaker 0: Er wartete auf den richtigen Moment.
Speaker 0: Endlich drehte er ab und seine Brust lag offen vor ihm.
Speaker 0: Das Leuchten, in dessen inneren Pochte.
Speaker 0: aggressiv und brüllend.
Speaker 0: vor Anstrengung feuerte er erneut einen silbernen Lichtblitz ab, der genau gegen das Brust beeintprallte.
Speaker 0: Der Schrei war markerschütternd und endlich hatte er seine Aufmerksamkeit gewonnen.
Speaker 0: Er drehte genau auf den Big Ben zu und in einer Wand aus Schwerze und Glut rauschte er erst unter ihm vorbei und genau über ihn hinweg.
Speaker 0: Hoch hinauf auf dem Dach des Glockenturms erschien Dumbledore echzend und dennoch tobend vor Zorn.
Speaker 0: Dumbledore keuchte ein wenig, doch wirkte nicht weniger zerstörerisch wie zuvor.
Speaker 0: Seine Augen glommen wie Blut und erstahte herausfordernd zu ihm hinunter.
Speaker 0: Du wachst es in meinen Weg zu treten!
Speaker 0: brüllte er ihn an und erneut ließ seine Stimme ihn beben.
Speaker 0: »Siehst du denn nicht, was du tust?« schrie ihm Grindelwald entgegen.
Speaker 0: »Sieh es dir an!
Speaker 0: London, ein Inferno!
Speaker 0: Kommt so dir, Elbes, das!
Speaker 0: Das ist es nicht wert!«.
Speaker 0: Nur das Tosen des Feuers unter ihnen war zu hören und er bekam nur einen mörderischen Blick.
Speaker 0: »Wer dir denn das Leben meines Kindes etwas wert?«.
Speaker 0: »Nein!«.
Speaker 0: »So ist es mir jedes Apfer wert!« flüsterte Dumbledur.
Speaker 0: drohnt.
Speaker 0: Jedes Leben soll vergehen, wenn es mir das zurückbringt, was du widerlich das Scheusal mit Nerva geraubt hast.
Speaker 0: Du glaubst, das ist die Lösung.
Speaker 0: Selbst wenn ich es wollte, ich kann es nicht rückgängig machen.
Speaker 0: Und egal wie viele Leben du auslöscht, du wirst es nicht zurückbringen können und mich nicht besiegen, schrie er beinertriumfierend.
Speaker 0: Ich hab eine Macht, die du niemals besitzen wirst, denn wir wissen beide, dass du deine einzige Schwäche niemals ablegen wirst.
Speaker 0: Er hatte keine Ahnung, ob seine Worte wirklich bei Dumbledore ankamen, doch erschwieg eine ganze Weile.
Speaker 0: Plötzlich glühten die Augen vor ihm auf und Grindelwaldstriumf wurde ein wenig gedämpft.
Speaker 0: Bist du dir da sicher?
Speaker 0: lachte er wahnhaft.
Speaker 0: Ich werde das vernichten, was du erschaffen hast.
Speaker 0: Ich werde nicht zulassen, dass dieser kleine, abscheuliche Bastard den Platz meines Kindes einnimmt.
Speaker 0: Was willst du nun tun?
Speaker 0: Du bist verlassen, Grindelwald.
Speaker 0: Dir bleibt nichts mehr.
Speaker 0: Kein Ausweg.
Speaker 0: Keine Hilfe.
Speaker 0: Nur noch dein Tod.
Speaker 0: Und mit einem markerschütternden Aufschrei stürzte sich Dumbledore genau auf ihn hernieder.
Speaker 0: Eilig beschwore Grindelwald ein Schild herauf und die Druckwelle war enorm, als er genau dagegen prallte.
Speaker 0: Doch er hielt dem Eisern entgegen.
Speaker 0: Er konnte es in seinen Augen sehen.
Speaker 0: Er wollte ihn vernichten.
Speaker 0: und nichts weiter von ihm übrig lassen, als Asche.
Speaker 0: Grindelwald stemmte sich so heftig dagegen, dass seine Füße über den Boden rutschten und erstarrte in diese Augen hinein.
Speaker 0: Doch sein Blick richtete sich erneut auf seine glühende Brust.
Speaker 0: Es hatte schon einmal funktioniert.
Speaker 0: Schreiend vor Anstrengung löste er eine Hand von seinem Elderstab und griff heftig ins Nichts hinein, doch er hörte ein echtendes und lautes Stöhnen von brechender Metall.
Speaker 0: Uns mit einem Ohren betäubenden Knall sprang der Minutenzeiger des Big Benz vom Ohrenblatt ab, schleuderte hoch und genau auf sie zu.
Speaker 0: Dambelder blickte auf, da traf ihn die gewaltige Spitze des Zeigers bereits genau in die Brust und riss ihn von ihm los.
Speaker 0: Mit einem donnernden Krachen brach er mitsamt des Zeigers durch die Mauern hindurch und genau in den Glockenturm hinein.
Speaker 0: Aufkäuchend ließ Grindelwald das Schild verschwinden und unter einem schrecklichen Schrei von Dumbledore und mehreren Erschütterungen wurde dieser den ganzen Weg nach unten durch den Turm befördert.
Speaker 0: Die Glocke riss aus ihrer Verankerung und schleuderte die Etagen mit in die Tiefe, Holz splitterte und mit einem unheimlichen und lauten Gong legte sich eine unnatürliche Stille über Westminster.
Speaker 0: Das Siegel über Westminster erlosch und Grindelwald spürte sofort, dass seine Magie nicht länger unterdrückt wurde.
Speaker 0: Keuchend wirbelte er herum und disapparierte in eine sichere Distanz, wo das Feuer nicht Leben und Bauwerke vernichtete.
Speaker 0: Er konnte einen warnwitzigen Moment nicht fassen, dass er tatsächlich noch am Leben war und er lachte hysterisch in die Nacht hinein.
Speaker 0: Er hatte sie gesehen.
Speaker 0: Er wusste, wozu dieser Macht fähig war.
Speaker 0: Und wenn der Zeitpunkt kam, würde er sie nutzen.
Speaker 0: Dennoch, Dumbledos Worte gingen ihm nicht aus dem Kopf, doch er vertraute darauf, dass das Mädchen das verhindern würde.
Speaker 0: Denn mittlerweile traute er Elbus nun doch mehr zu, als er angenommen hatte.
Speaker 0: Schwer atmet, drehte er sich um und starte auf den in der Ferne liegenden Big Ben, der wie ein dunkler Wächter in dem Inferno stand.
Speaker 0: Nur das Fauchen des Feuers war zu vernehmen.
Speaker 0: Nicht einmal mehr Schreie wurden in der Nacht laut.
Speaker 0: Einen Moment lang schluckte er.
Speaker 0: Hatte er ihn.
Speaker 0: Doch noch bevor er diesen Gedanken beenden konnte, begann der Big Ben von innen heraus zu glühen.
Speaker 0: Es breitete sich von ganz unten bis hoch in den Turm hinauf aus.
Speaker 0: Die schmalen Fenster barsten auseinander, die Uhrenblätter sprengen und die Splitter streuten sich in alle Himmelsrichtungen, glommen im Licht des Feuers.
Speaker 0: Flammen stoben aus den kreisrunden Löchern und verwandelten den Glockenturm in eine monströse Fackel über London.
Speaker 0: Und Dumbledore erhob sich aus den Flammen, wie ein Phönix aus der Asche, und er brüllte.
Speaker 0: Der Turm verließ seine ohnehin machtvollen Stimme ein nachhallendes Echo und ließ sie über die gesamte Stadt erklingen.
Speaker 0: Hör meine Worte, Gellert!
Speaker 0: Hör sie!
Speaker 0: Der Tag, an dem sich unsere Wege erneut kreuzen, bring ich dich
Speaker 0: um!".
Speaker 0: Noch lange stand Dumbledore hoch oben auf dem Dach des Big Ben und startte kalt und leer auf das brennende London hinab.
Speaker 0: Er konnte nichts fühlen, wenn er dieses Inferne betrachtete.
Speaker 0: Da war nichts mehr.
Speaker 0: Keine Regung, keine Reue.
Speaker 0: Die Flammen spiegelten sich in seinen blauen Augen wieder, Und es war der einzige Glanz in ihnen.
Speaker 0: Etwas war in dieser Nacht mit seinem Kind gestorben.
Speaker 0: Du kannst dich nicht von meinem Feuer retten.
Speaker 0: Du hast ein Schicksal gewählt.
Speaker 0: Und du wirst brennen.
Speaker 0: Und wenn ich die ganze Welt niederbrennen muss, ich finde dich.
Speaker 0: Ein rot-goldenes Funkeln lenkte seinen kalten Blick in Himmel.
Speaker 0: Volks kreiste über ihm und stieß einen melodischen Schrei aus.
Speaker 0: Er segelte genau auf ihn hernieder und er streckte seine Hand nach ihm aus.
Speaker 0: Und in einem Flammensog waren sie verschwunden.
Speaker 0: Ich werde euch in die Kommentare schreiben, worum genau es geht, was getrickert werden könnte.
Speaker 0: Wenn ihr da also Themen habt, dann schaut doch gerne mal nach, ob dieses Kapitel vielleicht ausgelassen werden könnte, damit ihr da nicht getrickert werdet.
Speaker 0: Ansonsten wünsche ich euch ganz viel Spaß.
Speaker 0: Es wird sehr, sehr spannend.
Speaker 0: Die Flammen des Phönigs schwanden in die Nacht, und Forks stieg ein wenig taumelnd in die Lüfte.
Speaker 0: Die Flügelschläge waren schwach und kraftlos, und das sonst so glänzende Gefieder wirkte matt in der Dunkelheit.
Speaker 0: Ohne noch einen Blick zurückzuwerfen, flog der Phönigs davon und Richtung des Schlosses.
Speaker 0: Dumbledore blickte ihm eine Weile nach, dann setzte er sich selbst in Bewegung und schritt zügig voran.
Speaker 0: Es war als würde ihm, trotz der vorherrschende Nacht, ein gewaltiger Schatten folgen, der sich über das gesamte Schloss legte.
Speaker 0: Immer noch glomm die alte Magie unter seiner Haut, nur nicht mehr so intensiv wie vor wenigen Momenten noch über London.
Speaker 0: Seine rasende Wut hatte sich dennoch nur verschwinden beruhigt.
Speaker 0: Einzig der Gedanke an Minerva hielt seinen Verstand davon ab, sich erneut zu verlieren.
Speaker 0: Er musste sie sehen, und obwohl er sie in London aus den Augen verloren hatte, wusste er, dass sie hier in Sicherheit war.
Speaker 0: Forks hatte ihn nicht umsonst hier abgesetzt und vermutlich war es auch richtig, dass sein Phönix ihn nicht direkt zu ihr gebracht hatte.
Speaker 0: Er brauchte kurz die kalte Luft um sich herum und die Stille um seine Gedanken zu sortieren.
Speaker 0: Es war ihm fast unmöglich an etwas anderes zu denken und er wollte so sehr vernichten, was Grindelwald erschaffen hatte.
Speaker 0: Doch zuallererst musste er dort sein, wo er gebraucht wurde, bei Minerva.
Speaker 0: Seine Füße trugen ihn instinktiv zum Krankenflügel.
Speaker 0: Keine Menschen Seele begegnete ihm während er durch das Schlossschritt.
Speaker 0: Das Portal des Krankenflügels stand weit offen, doch der behagliche Saal mit den warm leuchtenden Laternen war nicht verlassen.
Speaker 0: Mehrere Augenpaare wandten sich in seine Richtung als er eintrat.
Speaker 0: Madame Ross, sein Bruder Aberforth, Horace, Madame Marygold, die in Begleitung von zwei weiteren Heilerinnen war, sicher aus dem St.
Speaker 0: Mungo.
Speaker 0: Nur Minerva blickte nicht zu ihm auf.
Speaker 0: Sie saß in einem der Krankenbetten und hatte den Blick von ihm abgewandt.
Speaker 0: Die Blicke der anderen waren dunkel, fassungslos und anklagend.
Speaker 0: Er wusste, dass sie von dem Inferno in London gehört haben mussten.
Speaker 0: Von wem war ihm gleich.
Speaker 0: Er hatte ohnehin nur Augen für Minerva und er ging geradewegs auf sie zu, als sich Madame Ross in seinen Weg stellte.
Speaker 0: Ihr Zauberstab lag in ihrer Hand und obwohl sie ihn nicht gegen ihn erhoben hatte, wusste er genau, dass sie ihn seine Wegen bereithielt.
Speaker 0: Kalt und auch zornig blickte er auf sie hinab.
Speaker 0: Doch sie war nicht die Einzige.
Speaker 0: Auch Madame Marygold hatte ihren Zauberstab in der Hand.
Speaker 0: »Lasst uns allein«, sagte er ruhig, aber sehr kühl.
Speaker 0: Ging dabei nicht auf die subtilen Drohungen ein.
Speaker 0: »Wir bleiben«, erwiderte Madame Ross knapp.
Speaker 0: »Ich lasse sie nicht mit meiner Enkelin allein nach dem, was sie geht.«.
Speaker 0: dann haben.
Speaker 0: Das war keine Bitte, flüsterte er nun bedrohlicher, doch Madame Mary Goldrat an die Seite von Minervas Großmutter, um sie in ihrem Standpunkt zu unterstützen.
Speaker 0: Sei es mutig oder töricht, dass sie sich ihm in seinem Zustand entgegenstellten, Elbus war es gleich.
Speaker 0: Ihm war momentan egal, wer vor ihm stand.
Speaker 0: Nein, Elbus, sagte sie leise und in einem untypisch gefährlichen Ton.
Speaker 0: Das Wohl meiner Patientin liegt über dem Wort des Schulleiters.
Speaker 0: Wir bleiben.
Speaker 0: Zudem die Wehen bereits eingesetzt haben, das Kind könnte jeden Moment zur Welt kommen.
Speaker 0: Eine Momente lang sahen sie sich gegenseitig grimmig an, dann hörten sie eine leise Stimme.
Speaker 0: Bitte, lasst Elvis zu mir, sagte Minerva Matt, und mit einem äußerst widerwilligen Blick auf ihn tratten die beiden Frauen zurück, und er konnte endlich zu ihr.
Speaker 0: war sich der wachsamen Blicke im Rücken durchaus bewusst, doch es interessierte ihn nicht.
Speaker 0: Immer noch sah Minerva ihn nicht an und hielt sich schützend ihren Bauch.
Speaker 0: Wenn er das auch nur mit Ansa wurde er bereits weder zorn entbrannt, doch er beherrschte sich ihr Zuliebe.
Speaker 0: Dennoch konnte er es nicht begreifen, wie konnte sie nur das schützen wollen, was Grindelwald ihr eingepflanzt hatte, die Magie in seiner Brust pochteraggressiv, doch er atmete tief durch.
Speaker 0: Was hast du getan, Elpis?
Speaker 0: fragte Minerva leise schluchzend, diese ganzen Menschen, Longon, ein Inferno und das alles, wofür?
Speaker 0: Endlich sah sie zu ihm auf und ihre grünen Augen schwammen in Tränen.
Speaker 0: Ihr Blick zockte von Unverständnis, von Angst, von Schmerz.
Speaker 0: Mit so einem Blick hatte sie ihn noch nie angesehen.
Speaker 0: Es war, als hätte sie ihn noch nie zuvor gesehen und als wäre er etwas, was man fürchten musste.
Speaker 0: Dieser Blick verletzte ihn, doch es war auch nicht so, dass er es nicht verstand.
Speaker 0: Dennoch, was hätte ich tun sollen?
Speaker 0: ihn damit davon kommen lassen, fragte er leise, und sie schüttelte bitter den Kopf.
Speaker 0: Denkst du, mit mehr Gewalt und Zerstörung konnte man bisher irgendetwas ändern?
Speaker 0: rief sie jährschlürzend aus.
Speaker 0: Denkst du, es macht irgendetwas rückgängig, wenn du unschuldige Leben ausschlöscht auf deinem Weg der Rache?
Speaker 0: Denkst du, es hilft mir, wenn du dich... vollkommen verliess und noch nicht einmal meine Worte dein Herz erreichen können?
Speaker 0: Also soll ich es... einfach hinnehmen?
Speaker 0: fragte er leise.
Speaker 0: Das Glühend auf seiner Brust wurde erneut stärker.
Speaker 0: Einfach akzeptieren, was er getan hat?
Speaker 0: Du hast Menschen ermordet!
Speaker 0: schrie sie ihn nun heftig an.
Speaker 0: In einem blindwütigen Anfall von Rache!
Speaker 0: Merkst du das überhaupt?
Speaker 0: Und denkst du, ich werde akzeptieren, was er getan hat?
Speaker 0: Verbringt es unser Kind zurück, indem du ganz London zerstörst und unschuldige Menschen deinen Wegen sterben und anderen nun ebenso Verluste beklagen müssen?
Speaker 0: Die Ororen werden London wieder herstellen können, als wäre nichts geschehen.
Speaker 0: Aber niemand kann die Toten zurückholen.
Speaker 0: Niemand!
Speaker 0: Miss McGonigal, bitte, flüsterte die Heilerin besorgt, ihr Kind.
Speaker 0: Doch sie hob nur die Hand, damit sie verstummte.
Speaker 0: Tränen ran in ihr aus den Augen, und sie starbte Elbis an, wie sie ihn noch nie angesehen hatte.
Speaker 0: Doch sie bemerkte dieses Glühn auf seiner Brust.
Speaker 0: Irgendetwas stimmte da nicht, das war nicht ihr Elbis.
Speaker 0: Ihr Elbis würde niemals etwas so Unverzeihliches tun.
Speaker 0: Du hättest es mir sagen sollen.
Speaker 0: Gleich nachdem du Normengard entkommen konntest, sagte er leise, ich hätte dem ein Ende sitzen können, dich befreien und all das verhindern können.
Speaker 0: Es hätte nicht soweit kommen müssen.
Speaker 0: Und du willst es weiterhin beschützen?
Speaker 0: Bitte wach auf, Elvis, flehte sie leise.
Speaker 0: Sie konnte kaum fassen, was er da wirklich von sich gab, und wie einfach er darüber sprach, dieses kleine Leben auszuleschen.
Speaker 0: Hörst du überhaupt, was du da sagst?
Speaker 0: Langsam zog er seinen Zauberstab, und nun startte Minerva ihn entgeistert an, während um ihn herum ebenfalls Zauberstäbe bereitgehalten wurden.
Speaker 0: Es schien ihn gar nichts interessieren, was sie sagte.
Speaker 0: Doch Minerva war sich fast sicher, dass er sie einfach nicht hören konnte.
Speaker 0: Diese Magie vergiftete seinen Verstand.
Speaker 0: Er warf einen angewiderten Blick auf ihren Bauch.
Speaker 0: Es war ein Blick so leer und eisig, dass es nicht zu fassen war, dass er wirklich von Elbis kam.
Speaker 0: Ich werde nicht zulassen, dass dieser scheißliche Saat in dir blüht, flüsterte er kalt, und Minerva startte ihn fassungslos an.
Speaker 0: Das hatte er nicht wirklich gesagt.
Speaker 0: Das wollte er nicht tun.
Speaker 0: Ich werde dem ein Ende setzen.
Speaker 0: Minervas Kehle schnürte sich zu, und obwohl sie nicht die Kraft hatte, obwohl sie in ihren ersten Wehen lag, sie kam dennoch auf die Beine, bevor auch nur ein einziger von den anderen Anwesenden eingreifen konnte.
Speaker 0: Eine unbändige Wut hatte von ihr Besitz ergriffen, aber auch eine haltlose Angst um das noch ungeborene Leben in ihr.
Speaker 0: Jeder wich vor ihr zurück, denn sie konnten alle in ihren Augen sehen, was sie nun fühlte.
Speaker 0: Elbes blickte dezent überrascht in ihre Augen auf, da traf ihn ihre flache Hand bereits so hart im Gesicht, dass er zurücktaumelte.
Speaker 0: Dieser Schlag hatte wahrlich gesessen.
Speaker 0: Er griff sich an die Wange, da, wo Minerva ihn geoffheit hatte, und starte sie fassungslos an, der nun und wahrlich zum ersten Mal hatte sie ihren eigenen Zauberstab gegen ihn erhoben.
Speaker 0: Ihre Brust hob und senkte sich rasch, und sie starte ihn mit gewalteten Augen an, bereit den Mann anzugreifen, den sie über alles liebte.
Speaker 0: Gerade in diesem Moment war dieser Mann jedoch nicht der, den sie lieben gelernt hatte.
Speaker 0: Und gerade würde sie alles tun, um dieses Kind zu schützen, auch wenn das bedeutete Elbes zu verletzen.
Speaker 0: Sie fletschte die Zähne und ihre Hand bebte, während er sich erneut aufrichtete.
Speaker 0: Es war Elbes Dumbledore.
Speaker 0: Was könnte sie schon ausrichten?
Speaker 0: Doch sie würde es.
Speaker 0: Sie würde sich wehren, sollte er erneut die Kontrolle verlieren und seine Worte wahrmachen wollen.
Speaker 0: Sie wollte das alles nicht, aber er ließ ihr gerade keine andere Wahl.
Speaker 0: Wenn du sie anröst, Elbes, sagte Minerva, bebend aber bestimmt.
Speaker 0: Dann tut es mir leid.
Speaker 0: Dann musst du mich ebenfalls umbringen, denn du wirst sie nicht verletzen, solange ich lebe.
Speaker 0: Ich werde sie vor allen Gefahren schützen.
Speaker 0: Auch vor dir, Elbes.
Speaker 0: Das Brennen auf seiner Brust verglüte nach und nach, und seine blauen Augen bekamen den Glanz zurück, der darin verloren gegangen war.
Speaker 0: Und endlich schien er zu realisieren, was er gesagt hatte, was er getan hatte, und wer da eigentlich vor ihm stand und ihn mit ihrem Zauberstab bedrohte.
Speaker 0: Minerva sah das Elbe es endlich erwachte.
Speaker 0: Sein Blick war einen Moment irritiert, dann zeichnete sich regelrecht der Schock auf seinen Zügen ab und er ließ seinen Zauberstab abruptfallen, als er merkte, dass er Minerva damit bedrohte.
Speaker 0: Tränen ranne nahe immer mehr aus den Augen und sie ließ den Stab langsam sinken.
Speaker 0: Das Atmen fiel ihr schwer, doch sie bemerkte diese unnatürliche Angstschwinden, die sie in seiner Nähe so surreal verspürt hatte.
Speaker 0: Und endlich war das Gelühen unter seiner Haut erloschen, und die alte Magie legte sich erneut zur Ruhe, ungesehen und unangetastet.
Speaker 0: Minerva, keuchte er, doch sie war die wenigen Schritte zu ihm gegangen und flüchtete sich in seine Arme.
Speaker 0: Sie wusste, dass er wieder bei sich war.
Speaker 0: Bei klarem Verstand und diese verfluchte Magie nicht mehr sein Denken und Handeln überschattete.
Speaker 0: Sie spürte es deutlich, ihr wahrer Elbes war wieder bei ihr.
Speaker 0: Schwach nahm er sie in die Arme und erbebte.
Speaker 0: Fassungslos, was er zu Minerva gesagt hatte, was er hatte tun wollen.
Speaker 0: Er hatte die Frau bedroht, die er über alles liebte, der er die Welt zu Füßen legen würde, für die er eine ganze Stadt in Brand gesetzt hatte.
Speaker 0: Über Leichen gegangen war, Unschuldige.
Speaker 0: Tränen brannten in seinen Augen und er fühlte sich, als würde er jeden Moment ersticken.
Speaker 0: Seine Brust schmerzte so heftig und seine Beine gaben leicht nach, doch er hielt sich aufrecht und Minerva fest in seinen Armen.
Speaker 0: Sein Atem ging schwer und die Tränen rannen nun ohne Halten aus seinen Augen.
Speaker 0: Er stand unter Schock, konnte kein vernünftiges Wort hervorbringen, kein einziges Wort.
Speaker 0: vog das auf, was er getan hatte.
Speaker 0: Doch er spürte ihre Arme um sich herum, spürte, dass sie bei ihm war, wie sie es immer war, ohne Angst vor ihm.
Speaker 0: Dass er sie überhaupt an diesen Punkt gebracht hatte, dass sie sich vor ihm fürchtete, das war nicht zu verzeihen.
Speaker 0: Was hatte er nur getan?
Speaker 0: Minerva, oh Merlin, bitte, verzeih mir!
Speaker 0: flüsterte er schluchzend und drückte sein Gesicht in die Haar.
Speaker 0: Ich wollte das nicht, das war nicht ich, bitte, bitte glaub mir!
Speaker 0: Er löste sich nur von ihr, um ihn die Augen zu sehen.
Speaker 0: Seine Hände hielten ihr Gesicht, doch sie lächete schwach zu ihm auf.
Speaker 0: Eine Geste voller Wärme, die er nicht verdient hatte.
Speaker 0: Jere ist ein scharfer Schmerz durch Minervas Leib und sie schrie japsend auf.
Speaker 0: Schnell schlang er seine Arme, um sie um sie festzuhalten, während sie ihre Hände schon schmerzhaft in seine Schultern kralten.
Speaker 0: Sie führte keinen Halt mehr, der Schmerz war viel zu stark.
Speaker 0: Minerva keuchte er entsetzt und gemeinsam mit der herbeige Alten Madame Mary Gold brachte er sie zurück zum Bett.
Speaker 0: Minerva legte sich echzend hin und hielt sich wimmernd ihren Bauch.
Speaker 0: Madame Marygold war bei ihr und wies sie an, richtig zu atmen.
Speaker 0: Nach einer Weile klangen die Schmerzen auch wieder ab, doch das Kind würde nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Speaker 0: Minerva streckte ihre Hand nach Elbis aus und zögerlich ergriff er sie und setzte sich zu ihr.
Speaker 0: Ihre Blicke trafen sich, der senkte schuldbewusst und beschämt den Kopf.
Speaker 0: Minerva, ich, flüsterte er und wusste nicht, was er sagen sollte.
Speaker 0: Erst langsam realisierte er, was eigentlich wirklich geschehen war, was er getan hatte.
Speaker 0: Es tut mir so leid.
Speaker 0: Minerva drückte seine Hände fest, ihr war anzusehen, dass der ständige Schmerz durch die Wehen ihr zu schaffen machte.
Speaker 0: Sie war ganz blass, sah kränklich aus, dennoch strahlte sie eine beeindruckende Stärke aus, die Elbus sprachlos machte.
Speaker 0: Das in London war das, diese Macht, von der er gesprochen hat.
Speaker 0: fragte sie bitter und nach einer Weile nickte er schwach.
Speaker 0: Sie säufzte schwer und beinahe ernüchtert.
Speaker 0: Ich habe es damals nicht begriffen.
Speaker 0: Deine Worte und Bedenken nicht so ernst genommen, wie ich erst hätte tun sollen.
Speaker 0: Ich weiß, ich hätte dir die Wahrheit sofort sagen sollen, Erbis.
Speaker 0: Vielleicht wäre es dann niemals so weit gekommen.
Speaker 0: Mit immer mehr Tränen sah sie zu ihm auf.
Speaker 0: Sie sah in seinen blauen Augen den selben, furchtsamen Glanz, den er damals ebenfalls besessen hatte.
Speaker 0: damals nachdem er Travers angegriffen hatte.
Speaker 0: Als er seine Bedenken geäußert hatte, er habe die Angst, ihr und Aaron etwas anzutun, und nun verstand sie diese Angst.
Speaker 0: Damals hatte sie es als Überreaktion abgetan, aber nun?
Speaker 0: Nun hatte sie gesehen, zu was er wahrlich fähig war und warum ihm nachgesagt wurde er sei der größte Zauberer der verdammten Welt.
Speaker 0: Hätte sie es verhindert, hätte sie ihm sofort alles gestanden?
Speaker 0: Wären all diese Unglücke nie geschehen?
Speaker 0: Hätte sie Elvis dennoch verloren?
Speaker 0: Doch nein.
Speaker 0: Sie war so dumm.
Speaker 0: Er hätte ihn niemals etwas angetan.
Speaker 0: Nicht in einem zweisamen Gespräch.
Speaker 0: Das Grindelwald vor Ort war, das war ausschlaggebend, denn an ihm wollte er sich rächen, nicht an ihr.
Speaker 0: Ich, ich liebe dich, Elvis.
Speaker 0: Ich, ich habe gesehen, dass du nie, du warst es, es war diese, diese Magie.
Speaker 0: Du, du würdest uns nie etwas antun.
Speaker 0: Bitte, Elvis.
Speaker 0: Ich fürchte dich nicht,
Speaker 0: niemals!"
Speaker 0: erstarrte sie an, und sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen.
Speaker 0: Minerva so zu sehen erfüllte ihn mit einem unendlichen Leid, und dass er der Grund dafür war, bereitete ihm nur noch mehr Schmerzen.
Speaker 0: Tränen sammelten sich nun auch in seinen Augen, und er atmete tief durch.
Speaker 0: Nach allem, was er getan und gesagt hatte, stand sie immer noch loyal an seiner Seite, und dennoch.
Speaker 0: Wann, wann hättest du es mir gesagt, Minerva?
Speaker 0: fragte er verzweifelt aber leise, wenn ich das Kind in meinen Armen halte und es selber merke.
Speaker 0: Ich wusste, dass irgendetwas geschehen sein musste und ich wollte dich nicht dazu drängen zu reden, doch das, ich weiß, es war ein Fehler.
Speaker 0: Ich hätte es dir früher sagen sollen, doch wie, wie sagt man seinem liebenden Mann, der sich so sehr auf sein Kind freut?
Speaker 0: Das ist, das ist.
Speaker 0: Ihre Stimme brach und sich schluchzte, Herz zerreißend.
Speaker 0: Ich hatte so eine Angst, dass ich mit der Wahrheit nur mehr Schaden anrichten würde, als es ohnehin schon der Fall war.
Speaker 0: Hätte ich es dir nur zu einem anderen Zeitpunkt gesagt, dann wäre das alles nicht geschehen.
Speaker 0: Ich wollte dich beschützen und habe mit der Wahrheit etwas in dir wachgerufen, was niemals hätte hervorbrechen dürfen.
Speaker 0: Du hast mir gesagt, was ich anrichten kann.
Speaker 0: Jetzt musst wir es alles sehen und nur wegen der Wahrheit.
Speaker 0: Nur weil ich zu feige war, mit dir zu sprechen.
Speaker 0: Es tut mir so leid, Elbez.
Speaker 0: Es alles.
Speaker 0: Es ist meine Schuld.
Speaker 0: Elbez beugte sich zu ihr und nahm ihr Gesicht zwischen seiner Hände.
Speaker 0: Schüttelte bestimmt und entsetzt den Kopf.
Speaker 0: Er war schockiert, dass Minerva sich verantwortlich fühlte, sich für irgendetwas entschuldigen und rechtfertigen zu müssen.
Speaker 0: Für etwas, was nicht in ihrer Macht gelegen hatte.
Speaker 0: Er wusste, wie stark sie war und sein konnte.
Speaker 0: Doch auch sie hätte dieses Unglück nicht abwenden können.
Speaker 0: Ohne Zauberstab gegen einen der mächtigsten dunklen Magier zu bestehen, war einfach unmöglich gewesen.
Speaker 0: Grindelwald hätte sich geholt, was er wollte.
Speaker 0: Sie hätte sie nicht schützen können.
Speaker 0: Doch das war niemals ihre Schuld.
Speaker 0: Auch nicht, dass er in seinem Hass und seiner Verzweiflung London dem Erdboden gleichgemacht hatte.
Speaker 0: Sicher hätte es einiges verhindern können, hätte sie sich ihm nur anvertraut.
Speaker 0: Doch sie war nicht verantwortlich für das, was andere getan hatten, was er getan hatte.
Speaker 0: Und dennoch kamen diese Worte über ihre Lippen, und es schmerzte ihm.
Speaker 0: »Du trägst keine Schuld, Minerva«, sagte er eindringlich.
Speaker 0: »Dieses ganze Unglück ist nicht auf deine Schultern zu bürden.
Speaker 0: Es ist nicht deine Schuld, wenn ich entschlossen habe, meinen Schatten loszulassen.
Speaker 0: Und ich werde mich dafür verantworten müssen.
Speaker 0: Aber das ist niemals deine Schuld.«.
Speaker 0: Er striche ihre Tränen sanft fort und hielt ihr seiner Hände nun entgegen.
Speaker 0: Zeigst du es mir?
Speaker 0: fragte er leise, und mir nerveres die Augen auf, sah ihn genau in die Augen.
Speaker 0: Sie hatte diese Frage schon einmal gehört.
Speaker 0: Vor langer, langer Zeit, als er noch ihr Professor war, und sie seine Schülerin.
Speaker 0: Wenn du mich lässt, wenn du mir vertraust, sie sah auf seine Hände, dann erneut in seine Augen.
Speaker 0: Bitte, bitte, tu dir das nicht an.
Speaker 0: Ich will es sehen.
Speaker 0: Aber nur wenn du mich lässt, ich werde dich nicht dazu zwingen, ich möchte nur genau den Schmerzfühlen, den du fühlst.
Speaker 0: Ich will verstehen und bei dir sein.
Speaker 0: Ich werde mich nicht verlieren, du hast mein Wort, Minerva.
Speaker 0: Madame Marie Gold war es anzusehen, dass sie gern wieder Worte hätte laut werden lassen, doch sie unterbrach sie nicht.
Speaker 0: Minerva wusste, dass es vielleicht ein ungünstiger Zeitpunkt war, doch gerade führte sie sich wieder sicher bei Elvis.
Speaker 0: Sie spürte, dass es richtig war, es ihm zu zeigen, obwohl sie das alles eigentlich nicht noch einmal durchleben wollte.
Speaker 0: Hätte sie sich ihm nur eher anvertraut, in einem ruhigen Moment, doch nun war es dafür zu spät.
Speaker 0: Aber es war nicht zu spät, Elvis endlich zu zeigen, was wirklich geschehen war.
Speaker 0: Sie legte ihre Hände zitternd in seine hinein, und er schlass sanft seine Finger um sie.
Speaker 0: Tief atmete sie durch und schloss die Augen.
Speaker 0: Es war nicht einfach, ihren Geist frei zu machen, und sie ließ es zu, dass er ihre Gedanken berührte.
Speaker 0: Und in einem dunklen Sog aus Farben wurde sie zurückversetzt, zurück zu diesem schrecklichen Tag in Normengard.
Speaker 0: So wirst den Tod in diesen Mauern nicht finden, flüsterte Grindelwald sanft und schob sein Gesicht ungenäht an ihrer Wange entlang, bis seine Lippen an ihrem Ohr lagen.
Speaker 0: Minerva schloss die Augen, ihr Herz und der Atem rasten so schnell, dass es ungesund war.
Speaker 0: Zwischen ihnen war kaum mehr Abstand und seine Handstrich von ihrer Kehle an ihren Bauch.
Speaker 0: Seine Hand legte sich sanft über dieses kleine Leben, und Minerva hielt in tiefer Angst den Atem an.
Speaker 0: Nicht, flehte sie leise, und sie spielte seine Lippen an ihrem Ohr lächeln.
Speaker 0: Aber was ist mit ihr?
Speaker 0: Minerva riss ihre Augen auf und mit einem heftigen Aufschrei packte sie Grindelwald und stieß ihn mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte, weit von sich fort.
Speaker 0: Er taumelte, doch er konnte sich noch abfangen und sie startte ihm hasserfüllt entgegen.
Speaker 0: Wage es nicht, sie anzurühren, rief sie, doch ihr war die Angst deutlich anzusehen, denn es gab keinen Ausweg aus dieser Situation.
Speaker 0: Wenn das der Nutzen sein soll, den Rosier erwähnte, dann nur über meine verdammter leiche Grindelwald!
Speaker 0: Diese richtete sich auf und streichte sich über seinen Anzug.
Speaker 0: Minnava fixierte ihn mit ihren grünen Augen.
Speaker 0: Sie bewegte sich auf sehr dünnem Eis.
Speaker 0: Das war ihm deutlich anzusehen.
Speaker 0: Dennoch setzte er sich auf die Bettkante und lächerte sie unangenehm an.
Speaker 0: Als Finda in meinem Auftrag nach Hogwarts kam, war mir nicht bewusst, was mein alter Freund sich dort in der vergangenen Zeit aufgebaut hatte.
Speaker 0: Ich war äußerst interessiert an dir und bekam einige schöne Details zu hören.
Speaker 0: Seine Magie ist zu stark gewesen, doch nicht für dich.
Speaker 0: Und wenn da bekam ihre Chance, mir eine Nutzen zu bringen, und hätte beinah alles zur Nichte gemacht, sagte er sanft, und mir nerver wurde schlecht.
Speaker 0: Diese ganzen Wagenandeutungen, Rosiers emotionaler Ausbruch und ihre blinde Treue zu Grindelwald, Ihre Tränen.
Speaker 0: Und nun wurde Minerva so einiges klar.
Speaker 0: Sie war besessen und abhängig von Grindelwald und hatte es nicht ertragen, dass seine Pläne Minerva bevorzugten und nicht mehr sie selbst.
Speaker 0: Angewiedert schäumte es in ihre Magen, wenn sie diesen Mann betrachtete, der so eiskalt von Rosier sprach, als wäre sie nicht mehr wert als der Dreck unter seinen Füßen.
Speaker 0: Aber Minerva wusste es besser.
Speaker 0: Sie hat sie geliebt, flüsterte sie bedauend.
Speaker 0: Sie hätte alles für sie getan.
Speaker 0: Sie hat mich enttäuscht, gab er leise zurück.
Speaker 0: Ich habe sie ausgewählt, weil ich dachte, sie sei stärker als andere.
Speaker 0: Doch das war nicht der Fall.
Speaker 0: Als sie mir jedoch von dir erzählte, wusste ich, dass ich dich unbedingt in meiner Hand brauchte.
Speaker 0: Ich brauchte eine starke Mutter.
Speaker 0: Ich werde Elvis nicht betrügen, Grindelwald, knurte sie eisig.
Speaker 0: und sein Lächeln wurde nun unheimlich, als er zu ihr aufblickte.
Speaker 0: Nicht freiwillig und auch nicht unter Zwang!
Speaker 0: Das wird auch nicht nötig sein, lachte er leise und stand wieder auf.
Speaker 0: Denn ich brauchte dich unbedingt schwanger von ihm, von Elvis.
Speaker 0: Hast du dich denn nie gewundert, warum der wunderbare und so beliebte Elvis dambelte, niemals einen Erben in die Welt gesetzt hat?
Speaker 0: Bis zu dem Zeitpunkt, in dem er sich mit dir vergnügte?
Speaker 0: Voller Grauen startte sie ihm entgegen, und er kam Schritt für Schritt näher.
Speaker 0: Sein ganzes Auftreten wurde immer bedrohlicher, und Minerva verstand einfach nicht, was hier vor sich ging und was eigentlich gespielt wurde.
Speaker 0: Worauf zielte es Grindelwald ab?
Speaker 0: Es musste etwas mit Elvis zu tun haben, sonst würde er diesen ganzen Aufwand nicht veranstalten.
Speaker 0: Aber warum brauchte er sie schwanger?
Speaker 0: Woher hätte er wissen sollen, dass sie… Rosier?
Speaker 0: Hatte Rosier das bereits bemerkt?
Speaker 0: Denn Minerva war es nicht aufgefallen, dass sie schwanger war bis zu der Mitteilung des St.
Speaker 0: Mungo.
Speaker 0: Hatte sie deshalb diesen brutalen Weg gewählt?
Speaker 0: Und vielleicht dieses kleine Leben auszulöschen, bevor Grindelwald es nutzen konnte?
Speaker 0: Ihr Kind, das war die einzige Verbindung zu Elvis.
Speaker 0: Was wollen sie von mir?
Speaker 0: fragte sie bebend.
Speaker 0: Ich verstehe es nicht.
Speaker 0: Minerva zuckte zurück, als seine Hand knapp neben ihrem Kopf auf die Tür aufschlug, und er ihr Neut bedrohlich nah war.
Speaker 0: Er blickte zu ihr hinunter und packte ihre Kehle, preste sie hart gegen das Holz.
Speaker 0: Minerva schnappte nach Luft und griff mit ihren Händen an seine, doch er ließ nicht locker.
Speaker 0: Ich kann nachvollziehen, was er an dir findet, blüsterte er eisig und ließ ihr nur so viel Luft, die sie zum Atmen benötigte.
Speaker 0: Elvis hat schon immer einen Hang für das Besondere.
Speaker 0: Aber denk nicht, dass dich das in meinen Augens etwas von Wert macht.
Speaker 0: Du bist lediglich das Mittel zum Zweck, denn du bist fähig, seine Kinder zu gebären und starke Seelen zu zeugen.
Speaker 0: Mit starker Magie, seiner Magie.
Speaker 0: Und du wirst mir das ermöglichen, was auf natürlichem Wege niemals möglich gewesen wäre.
Speaker 0: Elvis und ich.
Speaker 0: »Wir werden endlich eins.«.
Speaker 0: »Wenn er war, starte ihn an.
Speaker 0: Seine Worte waren wahnsinnig.
Speaker 0: Er war wahnsinnig.
Speaker 0: Er sah sie an, als wäre er verleitet, sie zu töten oder ihr etwas anzutun.
Speaker 0: Doch irgendetwas hielt ihn zurück.
Speaker 0: »Elbe sollte mir gehören,« sagte er leise.
Speaker 0: »Mir!
Speaker 0: Dass er dich mir vorzieht, ist beinahe ein Grund, für mich dich zu vernichten.
Speaker 0: Du kannst dankbar sein, dass du sein Kind trägst.«.
Speaker 0: Sie sind ja völlig wahnsinnig, rief mir Nerva aus und sofort wurde sie erneut heftig gegen die Tür geschlagen und ihr die Luft etwas mehr abgedrückt.
Speaker 0: Hast du jemals etwas mit eigenen Augen gesehen, was Dumbledors Macht bestätigen könnte?
Speaker 0: Nein, lachte er manisch und zog seinen Zauberstab.
Speaker 0: Ich kann dir sagen, warum er diese Macht so feige wie er ist nicht nutzt.
Speaker 0: Es wäre fatal.
Speaker 0: Er könnte groß werden, herrschen.
Speaker 0: Er vergeutet diese Macht und dennoch, sie ist da und du hast keine Ahnung davon.
Speaker 0: Aber wenn du es schaffst, ihm stand zu halten, dann habe ich meinen Weg gefunden, ihm diese Macht zu entreißen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist und zudem noch eine wunderschöne Frau gefunden, die unseren Erben zur Welt bringt.
Speaker 0: Er wird am Ende des Weges sehen, dass ich immer die bessere Wahl war.
Speaker 0: Und er richtete seinen Zauberstab genau auf ihren Bauch.
Speaker 0: Ein Sängen der Schmerz riss in ihrem Unterleib, und Minerva konnte nicht anders als vor quälendem Schmerz zu schreien.
Speaker 0: Das war ein so unnatürlicher Schmerz, und er nahm stetig zu.
Speaker 0: Sie hatte Angst und Panik, denn sie wusste einfach nicht, was er da tat.
Speaker 0: Als er den Zauberstab langsam zu sich zog, dachte Minerva, sie müsste sterben.
Speaker 0: Ihre Schreie überschlugen sich regelrecht, doch irgendetwas hielt sie auf den Beinen, und sie konnte sich auch nicht mehr bewegen, obwohl sie sich am liebsten gewunden hätte.
Speaker 0: Wie ein dampfenden Nebel drang etwas Blutrotes und Unförmiges magisch aus ihrem Leib und formte sich vor Grindelwald zu fester Materie zusammen.
Speaker 0: Doch Minervas Leib jagten immer noch schreckliche Schmerzen, dennoch versuchte sie zu erkennen, was das war.
Speaker 0: Höhnisch betrachtete Grindelwald dieses unförmige Objekt, und obwohl Minerva kaum beschreiben konnte, was sie da wirklich sah, spürte sie es deutlich.
Speaker 0: Das war ihr ungeborenes Kind.
Speaker 0: umhüllt von einer schützenden Masse aus Fleisch und Blut.
Speaker 0: «Nein, nein, was tun Sie da?
Speaker 0: Lass sie!« schrie sie flehend aus, doch sie kannte sich immer noch nicht bewegen.
Speaker 0: Sie war wie gelämmt.
Speaker 0: «Lass mein Baby!«.
Speaker 0: Grindelwald hörte gar nicht auf ihrer flehenden Schreie, während er diese Masse eingehend betrachtete.
Speaker 0: Langsam tauchte er mit seinem Zauberstab in das rote Etwas ein und zog daraus etwas hervor, was zwar noch recht undeutlich zu erkennen war, Doch es war ihr Kind.
Speaker 0: Mit Grauen sah sie auf ihre kleine Tochter und ignorierte ihre eigenen schrecklichen Schmerzen.
Speaker 0: Grindelwald machte eine sachte, kreisende Bewegung mit dem Zauberstab, und die zerbrechliche, noch nicht fertig entwickelte Gestalt des Ungeborenen löste sich in sichtlicher, aber stummer Qual von der schützenden Verbindung.
Speaker 0: Ihr Inneres leuchtete, doch der Körper trennte sich von dem Licht ab, welches mit Minerva verbunden blieb.
Speaker 0: Es war ein warmes Licht.
Speaker 0: hell und strahlend.
Speaker 0: Und dort war noch etwas.
Speaker 0: Ein Glühn, welches sie irgendwie bekannt vorkam.
Speaker 0: Das ist sie.
Speaker 0: Oh ja, sie ist so wunderschön.
Speaker 0: Dann war diese ganze Quellerei nicht umsonst, flüsterte er wie besessen.
Speaker 0: Grindelwald richtete den Zauberstab nun auf seine eigene Brust und etwas kalt läuchendes Drang daraus hervor.
Speaker 0: Es war dem Licht ähnlich, was mit Minerva noch verbunden war, Doch es war wesentlich schwächer und nur ein Bruchteil dessen.
Speaker 0: Wie eine Hülle legte sich das Licht um das von ihr, und nach einigen weiteren Zaubern von Grindelwald, die er in einer Sprache vor sich hin murmelte, die Minerva nicht verstand, formte sich aus diesem Licht ein neuer Körper, ein neues Kind.
Speaker 0: Grausame Schmerzen ließen Minerva erneut schreien, weinen und rissen sie aus ihrem eigenen Schockzustand.
Speaker 0: Sie schüttelte heftig den Kopf als Grindelwald alles wieder in Minerva einpflanzte und der kleine Körper von Elbis und ihrem Kind nun über der Spitze seines Zauberstabs schwebte.
Speaker 0: Minerva schnappte nach Luft und riss die Augen auf.
Speaker 0: Schon bald wird diese Macht mein sein, unser und das hier.
Speaker 0: Das brauchen wir nicht mehr.
Speaker 0: Er drehte sich von Minerva fort und schritt langsam zu dem brennenden Kamin.
Speaker 0: Minerva war außer sich.
Speaker 0: Schock, Angst und unendlicher Schmerz jagten durch ihren ganzen Leib.
Speaker 0: Sie konnte einfach nicht begreifen, was Grindelwald getan hatte.
Speaker 0: Es war zu grausam, um es zu begreifen.
Speaker 0: Doch sie wusste, dass dieser kleine leblose Körper ihres war, ihre Tochter, ihre und Elvis.
Speaker 0: Nein, nein, nein!
Speaker 0: schrie sie hysterisch und wehrte sich heftig gegen das, was sie lähmte.
Speaker 0: Grindelwald wandte sich höhnisch zu ihr um, warf ihr einen Blick zu.
Speaker 0: Da war keine Regung in diesen kalten, ungleichen Augen.
Speaker 0: Er betrachtete das Ungeborene noch einmal lächend, dann warf er es einfach achtlos in die Flammen des Kamins.
Speaker 0: Minerva kreischte.
Speaker 0: Sie schrie so laut, dass sie es selbst kaum noch hören konnte, und mit einem Mal war ihre Lähmung verschwunden.
Speaker 0: Sie kam auf dem Boden auf und konnte nichts mehr sehen.
Speaker 0: Die Wände begann zu beben und der Boden zu erzittern, und ehe er es sich versah, war sie frei und schleuderte einen zauberstablosen Fluch so heftig gegen ihn, dass die Wand hinter ihm zerbarst.
Speaker 0: Der Kamin und die Flammen explodierten heftig, die gesamte Wand riss der Länge nach auf.
Speaker 0: Eiskalte Winterluft suchte sich ihren Weg nach innen, und sie konnte Grindelwald nicht mehr sehen.
Speaker 0: Minerva war blind.
Speaker 0: Sie konnte nichts hören, nichts fühlen, kaum etwas sehen.
Speaker 0: Sie wusste nicht genau, wie sie es geschafft hatte, doch sie schaffte es, den einstürzenden Trümmern zu entkommen und floh.
Speaker 0: Durch das Arbeitszimmer hindurch, weg hier, lauf, lauf um dein Leben.
Speaker 0: Wie in einem Tunnelblick folgte sie den finsteren Gängen, die sie sich zuvor eingeprägt hatte.
Speaker 0: Doch Norman Gart war nicht verlassen.
Speaker 0: Grindelwalds Anhänger waren ihr Dicht auf den Fersen, und sie konnte es nicht wagen, den Weg zu nehmen, den sie gekommen war.
Speaker 0: Ihre Tränen blendeten ihre Sicht beinahe, doch in einer Sackgasse sah sie ein gewaltiges Fenster vor sich.
Speaker 0: Sie holte schreiend mit ihrem Arm aus und es barst einfach nach außen auf.
Speaker 0: Scherben regneten auf die verschneiten Dächer und Minerva nahm Anlauf und sprang dem eiskalten Sturm entgegen.
Speaker 0: Dolorhoh und einige andere kamen keuchend in der Sackgasse zum Stehen und Dranten zum zerstörten Fenster.
Speaker 0: Mit ihren Augen und Zaubersterben suchten sie die Umgebung ab, ohne Erfolg.
Speaker 0: Wo ist sie verdammt?
Speaker 0: nochmal?
Speaker 0: schrie Dallerhaar wütend aus.
Speaker 0: Ist sie gesprungen oder disappariert, fragte ein anderer, doch Dallerhaar schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ohne Zauberstab?
Speaker 0: Unmöglich.
Speaker 0: Man kann nicht ohne Zauberstab disapparieren.
Speaker 0: Los, gehen wir!
Speaker 0: Wir müssen die Umgebung absuchen.
Speaker 0: Dieses Messstück kann nicht weit gekommen sein.
Speaker 0: Als sie sich abwandten und losalten, sei jedoch niemand die getiegerte Katze, die wankend über die Dächer balancierte und sich Stück für Stück ihren Weg nach unten suchte.
Speaker 0: Flink und lautlos rannte die Katze durch die Tore Nurmengards über die Brücke mit dem tödlichen Abgrund und auf und davon in den Wald hinein.
Speaker 0: Der Schnee war hoch, dennoch kämpfte sie sich mit heftigen Sprüngen weiter.
Speaker 0: Erst als sie sicher war, dass sie weit genug von Nurmengard entfernt und sie auch beinahe zu Tode erfroren war, verwandelte sich die Katze zurück.
Speaker 0: Minerva sagte keuchend und am Ende ihre Kräfte an einem Baum zusammen.
Speaker 0: Sie zog ihre Beine an und kauerte sich in den Schnee.
Speaker 0: Ihre Tränen waren bereits gefroren und sie schlangen ihre Arme um ihre Knie.
Speaker 0: Blut klaffte an ihrer Stirn.
Speaker 0: Sie hatte nicht gemerkt, wie sie doch von den Trümmern getroffen wurde.
Speaker 0: Auch auf ihre Zunge schmeckte sie das Blut.
Speaker 0: Sie war verloren.
Speaker 0: Sie würde hier entweder entdeckt werden oder erfrieren.
Speaker 0: Es gab einfach keinen Kommen.
Speaker 0: Und der Schock über das Erlebte machte sie taub.
Speaker 0: Vielleicht war es besser, wenn sie starb.
Speaker 0: Dann hätte sie Grindelwalds Plan vereitelt, auch wenn das hieß, dass sie Elbis verlassen würde, für immer.
Speaker 0: Kaum hatte sie diese bitteren Gedanken im Kopf, erschien vor ihr ein kleines Licht.
Speaker 0: Minerva hatte nicht bemerkt, woher es gekommen war, doch es war ihr unendlich vertraut und trotz der Temperaturen und ihrem eigenen Leid, fühlte sie sich so warm und geborgen, dass sie sich an die Arme von Elbis erinnert fühlte.
Speaker 0: Sie fühlte eine seltsame Vertrautheit, und wusste, dass sie dieses Licht nicht fürchten musste.
Speaker 0: Unter all dem Schnee wirkte es dennoch heller als alles andere.
Speaker 0: Sanft fuhr es in ihren Leib und Minerva keuchte.
Speaker 0: Etwas in ihr pochte, doch es tat nicht weh.
Speaker 0: Sie spürte es deutlich.
Speaker 0: Trotz, dass sie zauberstablos war, konnte sie es fühlen, und sie dachte voller Verzweiflung an Hoxmied und Elbes.
Speaker 0: In einem eiskalten Windhauch verschwand Minerva und brach genau vor den Toren des Eberkopfes zusammen.
Speaker 0: Ihr Bewusstsein schwand und die Erinnerung riss ab.
Speaker 0: Kapitel neun.
Speaker 0: Arya.
Speaker 0: Wie aus einem schrecklichen Albtraum Fominerva hoch und keuchte leise.
Speaker 0: Ihre grünen Augen schwammen in bitteren Tränen und ihre Sicht war ganz verschwommen.
Speaker 0: Nur am Rande bemerkte sie die warmen Hände von Elbis, die immer noch um ihre geschlossen waren und bebend blickte sie zu ihm auf.
Speaker 0: In seinem Gesicht lag ein Grauen, welches sie noch nie bei ihm gesehen hatte.
Speaker 0: Er hatte jede Minute nun mit ihr gemeinsam durchgestanden und tatenlos zusehen müssen.
Speaker 0: Es war immerhin nur eine Erinnerung gewesen, mit anzusehen, wie sein eigenes Kind aus ihrem Leib gerissen und eiskalt vernichtet wurde.
Speaker 0: Er mir nervos qualvolle Schreie mit anhören musste und er hatte einfach nichts tun können, denn das alles war bereits geschehen, ohne ihn.
Speaker 0: Ohne eingreifen hatte er Minervas Folter mit ansehen müssen und die schrecklichen Gründe dafür erfahren, warum das alles geschehen musste.
Speaker 0: Und die Wahrheit schockierte ihn zutiefst.
Speaker 0: Grindelwald war besessen von ihm.
Speaker 0: Nicht nur von seiner Magie.
Speaker 0: Schon zu seiner Jugendzeit hatte er bemerkt, dass Gellert anscheinend mehr für ihn empfand, als es für Elbes komfortabel war.
Speaker 0: In seiner blinden Freundschaft zu ihm hatte er es jedoch abgetan und nicht beachtet.
Speaker 0: Ein Fehler, wie sich herausstellte.
Speaker 0: Hätte er sich den Gefühlen seines alten Freundes damals angenommen, vielleicht hätten sie eine Lösung finden können.
Speaker 0: Vielleicht wäre vieles nicht so gekommen, wie es nun war.
Speaker 0: Doch, dass er so weit geht, nur wegen ihm?
Speaker 0: In seiner abnormalen Zuneigung glaubte Gellert scheinbar wirklich, dass er Elbis irgendwie erwachen könnte, sich zu ihm bekehren könnte.
Speaker 0: War es Liebe oder Wahnsinn?
Speaker 0: Er konnte es nicht verstehen, wie verquert er fühlen und denken musste, um jemand anderem so etwas anzutun.
Speaker 0: Und er wollte es auch nicht verstehen.
Speaker 0: Er hatte gewusst, dass Gellert eine seltsame Faszination für ihn besaß, doch das ist so schlimmer.
Speaker 0: Das wurde ihm erst jetzt schrecklich bewusst.
Speaker 0: Er bekam kaum mehr Luft und in seinen Gedanken tobte ein unauffaltsamer Sturm an Gefühlen.
Speaker 0: Minerva hatte diese Wahrheit so lange mit sich herumgetragen.
Speaker 0: In der schrecklichen Angst, noch mehr Schaden anzurichten, obwohl der schlimmste Schaden ihr zugefügt wurde.
Speaker 0: Wie sie es hatte ertragen können, ohne zu zerbrechen, war ihm einfach nicht klar.
Speaker 0: Wie konnte ein einziger und noch so verdammt junger Mensch so eine Stärke erzeugen, nur zum Wohle anderer?
Speaker 0: Elvis, flüsterte Minerva brüchig, leise und dennoch.
Speaker 0: Unter all dem Grauen, was sie erneut hatte, mit Ansehen müssen, schien sie irgendetwas nachdenklich zu stimmen.
Speaker 0: und sie hielt sich ihren Bauch nun noch schützender.
Speaker 0: Doch dieses Mal nicht seinetwegen.
Speaker 0: Sie schieren irgendetwas zu realisieren, was ihm gerade nicht klar werden wollte.
Speaker 0: Er blickte auf und sie fand seinen Blick.
Speaker 0: Ihre grünen Augen waren glasig und erneut schmerzte es ihm, wie viel Leid Minerva in ihrem jungen Leben ertragen musste, und das alles seinetwegen.
Speaker 0: Dieses Licht versuchte sie fester zu sprechen und ihre Gedanken wirkten fern.
Speaker 0: Das war das.
Speaker 0: Minerva unterbrach sich, denn ein schrecklicher Schmerz jagte erneut durch ihren Leib und sie bis hart die Zähne aufeinander.
Speaker 0: Ihre Atmung wurde immer heftiger und unkontrollierter und ihr Jammern ging in schrecklich klagende Schreie über.
Speaker 0: Elvis war wie er start und konnte sie nur hilflos ansehen.
Speaker 0: Es war als würde er auf seinen Ohren ein sätzamer Druck lassen und er konnte Minerva nur durch eine Art Tunnel sehen.
Speaker 0: Irgendjemand packte seinen Arm und zog ihn mit leichter Gewalt auf die Füße und von Minervas Bett fort.
Speaker 0: Doch er konnte sie nicht allein lassen, nicht schon wieder.
Speaker 0: – Minerva!
Speaker 0: Nein, Minerva!
Speaker 0: rief er verzweifelt, als die Heilerinnen des Senkmungo um sie herumhetzten und alles vorbereiteten, denn die Geburt stand kurz bevor.
Speaker 0: Doch das war doch nicht richtig.
Speaker 0: Diese Schreie waren doch so viel mehr als wehen.
Speaker 0: Das waren Schreie in absoluter Qual.
Speaker 0: – Minerva!
Speaker 0: rief er erneut, doch da war Madame Marygold bei ihm und drückte ihn zurück.
Speaker 0: – Elvis, du kannst nichts tun.
Speaker 0: Bitte bleib zurück, rief sie streng, aber auch alarmiert.
Speaker 0: – Ich weiß, du willst bei ihr sein, aber du wirst momentan nur ein Hindernis.
Speaker 0: – Nein, Caroline, ich muss zu ihr.
Speaker 0: Ich darf sie nicht allein lassen, nicht noch einmal, flehte er die Heilerin unter Tränen an, als Minerva erneut vor Schmerz schrie.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Das kann nicht sein.
Speaker 0: Mein Blut ist nicht mehr in diesem Kind.
Speaker 0: Warum wird sie so gequält?
Speaker 0: Es ist nicht möglich.
Speaker 0: Wir tun alles, was wir können, aber bitte, Elvis, geh mit den anderen hinaus, wie sie ihn erneut an, und er wollte bereits etwas erwidern, doch sie hatte sich längst von ihm abgewandt, denn sie musste den anderen Heilerinnen helfen.
Speaker 0: Elvis wusste nicht, was er tat.
Speaker 0: Er war schockiert, verängstigt und ging wieder Willen einige Schritte zurück.
Speaker 0: Er starrte nur auf Minerva, die sich immer weiter von ihm entfernte und ihre Schreie sich beinahe überschlugen.
Speaker 0: Ähnlich denen waren, die er in ihrer Erinnerung ertragen musste.
Speaker 0: Was tat er da?
Speaker 0: Er durfte nicht gehen!
Speaker 0: Äh, bus!
Speaker 0: Minervas flehender Schreie ließ ihn erwachen und er stemmte sich heftig gegen seinem Bruder an, der ihn am Arm gepackt hatte, ohne dass er es bemerkt hatte.
Speaker 0: Er wollte zurück, zurück zu ihr!
Speaker 0: Doch da schlug das Portal bereits vor ihm zu, und er schlug heftig mit den Fäusten einmal dagegen.
Speaker 0: Minerva!
Speaker 0: Minerva, bitte, lass mich zu ihr!
Speaker 0: schrie er und schlug verzweifelt gegen das massive Holz, doch das Portal öffnete sich nicht mehr.
Speaker 0: Nein, nein, nein!
Speaker 0: schluchzend sanke an dem Portal zu Boden und auf seine Knie.
Speaker 0: Er war am Ende.
Speaker 0: Er konnte nicht mehr.
Speaker 0: Er wollte nicht mehr.
Speaker 0: Und die Schreie hinter dem Portal verstummten einfach nicht.
Speaker 0: Er musste ihnen zuhören und konnte Minerva nicht helfen, nicht bei ihr sein, während sie dieses Kind gebar.
Speaker 0: Er konnte sie nicht allein lassen, nicht wenn dieses Ding sie gerade an den Rand ihres Lebensendes brachte.
Speaker 0: All seine grauenvollen Bedenken wurden wieder in ihm wach, dass die Geburt von alter Magie gefährlich sein konnte.
Speaker 0: Aber wie war das möglich?
Speaker 0: Dieses verfluchte Kind war nicht länger sein es, es war nicht möglich, dass Das Licht!
Speaker 0: Dieses kleine Licht!
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Das tatenlose Warten machte die Zeit für alle Anwesenden schrecklich zu ertragen.
Speaker 0: Die stetigen Schreie zu hören machte sie irgendwann Taub für alles andere.
Speaker 0: Niemand sprach auch nur ein einziges Wort.
Speaker 0: Jeder verblieb in seiner eigenen Stummen und starren Haltung und wartete, betete.
Speaker 0: Madame Ross hatte sicher eine kleine Bank vor dem Krankenflügel niedergelassen und das Gesicht in ihren Händen vergraben.
Speaker 0: Das Leben ihrer Enkelin stand auf dem Spiel, denn diese Geburt war anders von normalen Geburten.
Speaker 0: Horace flehnte in einer Wand, hatte die Arme um den eigenen Leib geschlungen und startte auf einem Punkt am Boden.
Speaker 0: Auch wenn es nicht wirklich seine Angelegenheit war, so war Elbis sein Freund und erfühte seinen Schmerz.
Speaker 0: Zudem er als sein Stellvertreter sich ebenfalls ein Bild von der Lage machen musste, so unpassend es auch gerade war.
Speaker 0: Aber sollte Elbis nicht sein Amt fortführen können, müsste er das tun.
Speaker 0: Aber Forth lehnte mit verschränkten Armen neben dem Portal und wirkte, als würde er sich an etwas erinnern, was es ihm übel werden ließ, jedes Mal, wenn Minerva voller Qual schrie.
Speaker 0: Und Elvis kniete immer noch vor dem Portal am Boden und starte auf seine Hände hinab.
Speaker 0: Hände, die Minervas halten sollten.
Speaker 0: Er sollte bei ihr sein und nicht hier.
Speaker 0: Niemand wusste, wie viel Zeit bereits vergangen war.
Speaker 0: Minuten, Stunden?
Speaker 0: Es war nicht wichtig.
Speaker 0: denn die Schreie und Schluchzer hörten einfach nicht auf.
Speaker 0: Die ersten kühlen Sonnenstrahlen beendeten die Nacht über Hogwarts und Minervas Schreie verstummten.
Speaker 0: Als das Weinen des Neugeborenen durch das geschlossene Portal drang, kam auch endlich wieder Leben in die Wartenden und jeder blickte auf.
Speaker 0: Elbis rappelte sich keuchend auf die Beine hoch, doch das Tor blieb noch eine ganze quälende Zeit lang verschlossen.
Speaker 0: Eine weitere Stunde Floss zählte dahin und der Gang wurde immer heller und freundlicher.
Speaker 0: Das Sonnenlicht war fast ein Hohn zu den Gefühlen aller anderen, die um ihn näher was Leben bankten.
Speaker 0: Dann endlich ertönten Schritte und das Portal wurde geöffnet.
Speaker 0: Madame Mary Gold wirkte unendlich erschöpft und hatte auch eine sehr ernste Mine aufgesetzt.
Speaker 0: Jeder erhob sich und starte sie an, doch sie sah nur Elbes an, der in Beben denne Angst die Luft anhielt.
Speaker 0: Es ist überstanden, sagte sie müde.
Speaker 0: Aber bitte, Elbes, sei sanft und vorsichtig.
Speaker 0: Minerva hat viel Blut verloren.
Speaker 0: Mit diesen Worten trat sie zurück, und obwohl er zuvor alles getan hätte, um bei Minerva zu sein, so bekam er nun kaum einen Fuß vor den anderen.
Speaker 0: Sofort, als er den Krankenflügel betrat, fiel ihm dieser schwache Geruch auf, der in der Luft hing.
Speaker 0: Dieser schwache Geruch von Blut.
Speaker 0: Wenn er es bereits wahrnehmen konnte, wollte er sich nicht vorstellen, wie viel Blut Minerva wirklich verloren haben musste.
Speaker 0: Minerva lag aufrecht in ihrem Kissen.
Speaker 0: Dennoch wirkte sie so blass und schwach, so verdammt erschöpft und ihre Wangen glänzten noch von so viel geweinten Tränen.
Speaker 0: Sie hatte ihre Augen geschlossen und Elbis war sich im ersten Moment gar nicht sicher, ob sie überhaupt bei Bewusstsein war.
Speaker 0: Erst als er sich neben sie setzte und ihre Hand vorsichtig berührt hatte, öffnete sie schwach ihre Augen und drehte leicht den Kopf in seine Richtung.
Speaker 0: Trotz ihrer eigenen Schwäche rang sie sich ein Lächeln ab, als sie ihn erblickte.
Speaker 0: Sie schien so dankbar und glücklich zu sein, dass er endlich bei ihr war und das trieb ihm die Tränen in die Augen.
Speaker 0: Er war um Worte geschlagen, er wusste einfach nicht, was er zu ihr sagen sollte.
Speaker 0: In nur wenigen Stunden hatten sie so viel erleben und erfahren müssen, dass es unmöglich schien, irgendwie darüber zu sprechen.
Speaker 0: Doch es brauchte auch keine Worte.
Speaker 0: Tief beugte er sich zu ihr hinunter und küsste sie zart, dann lehnte er seine Stirn gegen ihre und hielt sie fest.
Speaker 0: Minerva fühlte sich kalt an und er spürte sie zittern.
Speaker 0: Er schluchzte und seine Tränen fielen in rascher Folge auf das Bett lagen, doch auch Minerva weinte leise.
Speaker 0: Er wollte nichts sehnlicher als sie mit sich nehmen, gemeinsam Ruhe mit ihr finden, bei ihr sein und sie halten, fern von allem.
Speaker 0: Schritte ertönten und als eine der Heilerinnen des St.
Speaker 0: Mungo an die andere Seite ihres Bettestrat, sah er dieses Kind.
Speaker 0: Minerva löste sich sanft von ihm, streckte ihre Arme aus und nahm es vorsichtig entgegen.
Speaker 0: Liebevoll strich sie über den kleinen Kopf.
Speaker 0: Wie schon Erin war auch sie ein sehr süß anzusehendes Baby.
Speaker 0: Die wenigen, flaumigen Haare waren unverkennbar schwarz und die Kleiner schlief friedlich in ihrem grünen Strempler.
Speaker 0: Äußerlich ließ sie auf den ersten Blick nichts vermuten, dass dieses Kind einen Teil gründelbar zwar, doch Elvis konnte sie nur anstarren.
Speaker 0: Er wusste nicht, was er fühlen sollte.
Speaker 0: Minervas grüne Augen trafen auf seine und sie sah ihn vorsichtig an.
Speaker 0: Äh, Bess, sagte sie leise und fliehend und erhob den Blick von dem Baby zu ihr.
Speaker 0: Bitte, du hast dieses Licht gesehen, diese Magie gesehen, die sie zustande bringt.
Speaker 0: Sie ist immer noch da, unsere Tochter ist immer noch bei uns.
Speaker 0: Er starte sie an, dann erneut auf das Kind in ihren Armen.
Speaker 0: Minerva hatte recht.
Speaker 0: Das war eine Wahrheit, die nicht von der Hand zu weisen war.
Speaker 0: Er hatte es selbst gesehen, das kleine Licht.
Speaker 0: Die Seele ihrer Tochter war immer noch intakt.
Speaker 0: Grindelwald hatte sie vorsätzlich nicht zerstört, das war Elbis schrecklich bewusst.
Speaker 0: Und obwohl er wusste, dass sie da war, irgendwie, so streubte sich etwas mit aller Macht dagegen, etwas für dieses Kind zu empfinden.
Speaker 0: Er sollte sich freuen, doch er konnte es nicht.
Speaker 0: Auch wenn ihre Seele immer noch da war, so war dieser Körper einen Splitter von Grindelwald's Seele selbst.
Speaker 0: Das war tiefe schwarze Magie, zu tief um sie beim Namen zu nennen und noch schwerzer als ein Hockrocks.
Speaker 0: Doch die alte Magie war die wahre Ursache dieser grausamen Geburt, nicht Grindelwald.
Speaker 0: Dennoch war all das zu viel, um dies noch auseinanderzuhalten.
Speaker 0: Doch trotz der Seele seines Kindes konnte er nichts für dieses Kind in Minervas Armen empfinden.
Speaker 0: Er wollte es nicht.
Speaker 0: Und gerade durch diese schwere Geburt war es so viel leichter, es zu verachten.
Speaker 0: Dieses Kind hätte dich beinahe von mir geraubt, ich.
Speaker 0: Ich kann nicht, sagte er bitter, und er konnte sie kaum noch ansehen.
Speaker 0: Minerva ich.
Speaker 0: Voller Angst sah Minerva zu ihm auf und Tränen sammelten sich erneut in ihren Augen, als er sich zögerlich erhob und ein paar wenige Schritte zurück trat.
Speaker 0: Er wollte gerade nicht in der Nähe dieses Kindes sein.
Speaker 0: Bitte lass sie nicht spüren, was geschehen ist, Elbis.
Speaker 0: Sie ist genauso unschuldig und ein Opfer, wie es unser Kind war.
Speaker 0: Wer Vergebung und Gnade verdient hat, ist sie, flehte sie Elbis an.
Speaker 0: Und sie soll mit Liebe aufwachsen, bitte.
Speaker 0: Sie verdient eine Chance.
Speaker 0: Sie wird niemals sein Kind sein, Elbis.
Speaker 0: Ihre Seele ist immer noch da, bitte.
Speaker 0: Ich... Elvis bekam fast keine Luft mehr.
Speaker 0: Er fühlte sich schrecklich, denn er wusste, Minerva sprach die Wahrheit, aber er konnte einfach nicht.
Speaker 0: Je länger er dieses Kind ansah, umso mehr hatte er das Gefühl, er würde daran zerbrechen.
Speaker 0: Sein Atem war knapp, ihm war schwindelig und Tränen brannten in seinen Augen.
Speaker 0: Er hielt es einfach nicht mehr aus.
Speaker 0: Ich kann nicht, ich muss raus, ich brauche Luft, keuchte er und drehte sich abrupt von Minerva fort.
Speaker 0: Eilig schritt er zum Ausgang.
Speaker 0: Seine Schritte waren nicht gerade, ihm war Spei übel.
Speaker 0: Er ertrug es einfach nicht mehr länger.
Speaker 0: Doch Minervas verzweifelte Rufen waren eine Qual auf seinem Herzen.
Speaker 0: Doch so sehr er sie liebte und bei ihr sein wollte, er konnte es gerade nicht und er drehte sich nicht nachher um.
Speaker 0: Elvis!
Speaker 0: Elvis, bitte!
Speaker 0: Bitte geh nicht, Elvis!
Speaker 0: Lass mich nicht allein!
Speaker 0: Bitte!
Speaker 0: Schrie sie ihm fassungslos und verzweifelt nach.
Speaker 0: Doch er kam nicht zurück.
Speaker 0: Madame Ross alte vor zu ihrer Enkelin und nahm ihr das Baby ab, da sich das arme Mädchen nun völlig verlor.
Speaker 0: Sie konnte nicht mehr.
Speaker 0: Es war zu viel.
Speaker 0: Der Einzige, der sie in ihrer Stärke hätte unterstützen können, wandte sich von ihr ab und ließ sie allein.
Speaker 0: Tief im Inneren verstand, Minerva, es zwar, dass Elvis gerade ebenso mit dem Verlust und der Wahrheit zu kämpfen hatte, und dennoch tat es so weh, dass er sie nicht festhielt, dass er nicht bei ihr war.
Speaker 0: dass er sie und das Kind gerade nicht sehen wollte oder konnte.
Speaker 0: Sie weinte.
Speaker 0: Sie weinte bitterlich und rief immer wieder seinen Namen, doch er kam nicht zurück.
Speaker 0: Ihr ganze Körper wiegte vor und zurück.
Speaker 0: Es war ein elendiges Bild, was sich den umstehenden bot und Eberforth wandte sich mit grimmigen Blick von allen ab und folgte seinem Bruder hinaus aus dem Krankenflügel.
Speaker 0: Eberforth musste gar nicht so lange das Schloss absuchen.
Speaker 0: Draußen vor dem großen Eichenportal saß ein ältester Bruder auf der Treppe und hatte sein Gesicht in den Armen vergraben.
Speaker 0: Sein zusammengekauter Körper bebte und er hörte deutlich, wie verzweifelt er weinte.
Speaker 0: Es war ein Schmerz, den er fühlen konnte und seine anfängliche Wut auf ihn verflog sofort.
Speaker 0: Von dem machtvollen Zauberer und Schulleiter Elvis Dumbledore war nicht mehr viel übrig.
Speaker 0: Nicht nur das Mädchen machte gerade einen Gang durch die leibhaftige Hölle, auch sein Bruder litt.
Speaker 0: Es war egal, was er zuvor noch getan und gesagt hatte.
Speaker 0: Gerade war er genauso zerbrechlich, wie Minerva.
Speaker 0: Mit einem schweren Seufzer ging er langsam zu ihm und setzte sich neben ihm auf die Treppe.
Speaker 0: Er war eigentlich nicht gut darin, mit jemandem über dessen Gefühle und Probleme zu sprechen, schon gar nicht mit seinem eigenen Bruder.
Speaker 0: Auch wenn sie ihre Beziehungen ein wenig gefestigt hatten, so war die Kluff zwischen ihnen oft noch unüberwindbar.
Speaker 0: Doch gerade brauchte Elbis jemanden, der ihn wieder auf die Beine zog.
Speaker 0: Denn Minerva brauchte Elbis.
Speaker 0: Er musste sich, so hart es auch war, für Minerva zusammenreißen.
Speaker 0: Doch natürlich hatte er ebenso ein Recht, darauf zu trauern und wütend zu sein.
Speaker 0: Vorsichtig legte er aber vor, ihm eine Hand auf die bebende Schulter.
Speaker 0: Sein ursprünglicher Plan war es, ihm einfach die Fresse zu polieren, aber er konnte es nicht mehr.
Speaker 0: Diese ganzen verruchten Umstände waren einfach nicht zu fassen.
Speaker 0: Er hatte Grindelwald einige widerliche Scheiße zugetraut, doch nicht einmal von einem Scheusal wie ihm hatte er erwartet, so etwas Unverzeihliches zu tun.
Speaker 0: Nach all den vergangenen Jahren hatte er geglaubt, dass dieser wahnsinnige Bastard über Elvis hinweggekommen sei, doch weit gefehlt.
Speaker 0: Seine kranke Obsession zu Elvis hatte die Grenzen nun weit überschritten.
Speaker 0: Es tut mir so leid, Elvis, mummelt er leise.
Speaker 0: Wirklich.
Speaker 0: Elvis hob den Kopf aus seinen Armen.
Speaker 0: Seine blauen Augen schwammen in Tränen und diese verzweifelte Wut verzerrte sein ganzes Gesicht.
Speaker 0: Er griff sich mit beiden Händen an den Kopf und kniff erneut die Augen fest zusammen, versuchte einen neuen Anfall an Tränen zurückzukämpfen, doch seine Stimme war abgehackt und von Schluchzern erschüttert.
Speaker 0: Wie kann sie nur ab?
Speaker 0: Wie kann sie es ertragen?
Speaker 0: Und dieses... Monster akzeptieren, als wäre nie etwas geschehen, schluchzte er in einer tiefen Bitterkeit.
Speaker 0: Wie kann sie es nur ansehen, ohne selbst zu zerbrechen?
Speaker 0: Was macht sie richtig, was ich falsch mache?
Speaker 0: Wie soll ich dieses Monster als mein Kind ansehen können?
Speaker 0: Aber Forsgriff um seine Schultern wurde nun grober und er blickte seinen Bruder streng an.
Speaker 0: Das ist kein Monster Elbes.
Speaker 0: Das ist dein Kind, versuchte er ihn zu erreichen.
Speaker 0: Es ist sein Kind, rief Elvis heftig aus und stieß seine Hand fort.
Speaker 0: Niemals, nein, sie wird niemals meine Tochter sein.
Speaker 0: Aber Ford hatte erneut das große Bedürfnis, ihm einfach ins Gesicht zu schlagen, doch er unterdrückte diesen Drang.
Speaker 0: Tief atmete er ein und aus.
Speaker 0: Er verstand ihn ja auch, doch mehr noch verstand er Minerva.
Speaker 0: Elvis, die Seele deines Kindes ruht in ihr.
Speaker 0: Sie ist immer noch da.
Speaker 0: Sie hat Minerva beschützt und braucht dich, um angeleitet zu werden.
Speaker 0: Sie braucht dich, um dieser Magie herzuwerden, sagt er eindringlich.
Speaker 0: Und Minerva ist verdammt noch mal so stark wie kein Mensch auf dieser gottverlassenen Erde.
Speaker 0: Sie verzeiht dem, was geschehen ist.
Speaker 0: Sie verzeiht dem Kind.
Speaker 0: Sie gibt ihr nicht die Schuld und sieht sie als Mensch, obwohl sie genau weiß, dass sie ein Seelenfragment von Grindelwald ist.
Speaker 0: Sie bewahrt das Licht in ihrem Inneren.
Speaker 0: auch wenn es beinahe ihr eigenes Leben gekostet hätte.
Speaker 0: Und das Elbes ist der wahre Zauber der Liebe.
Speaker 0: Und Minervas wahre Stärke.
Speaker 0: Und es wird sein verdammter Niedergang sein, weil er diese Magie niemals verstehen wird.
Speaker 0: Aber dafür musst du über deinen eigenen Schmerz hinwegsehen können und ihr der Vater sein, den sie braucht.
Speaker 0: Du darfst trauern, du darfst toben, weinen, schreien, aber du darfst nicht vergessen zu leben.
Speaker 0: Ein betretenes Schweigen breitete sich zwischen den Brüdern aus und Elbis blickte erfüllt von Stummen Kummer auf den Boden vor sich.
Speaker 0: Es war ihm anzusehen, dass er über die Worte seines Bruders nachdachte und Aberforth ließ ihm ein wenig Zeit, um seine Worte nachklingen zu lassen.
Speaker 0: Als jedoch immer noch keine Antwort von Elbis kam, legte er noch einmal nach.
Speaker 0: Denkst du, unsere Mutter wäre nicht beinahe an dir gestorben?
Speaker 0: fragte er leise.
Speaker 0: Und hat sie dich jeder für gehasst?
Speaker 0: Oder hat Vater dich als Monster gesehen?
Speaker 0: Ihre Geburt war nicht anders als deine eigene Elbis.
Speaker 0: Ist diese Magie nicht bei Weiß genug, dass deine Tochter noch in ihr weiterlebt?
Speaker 0: Und willst du die Frau, die dein Leben erhält und zu etwas verdammt noch mal Besserem gemacht hat, nun einfach fallen lassen, weil du es nicht ertragen kannst?
Speaker 0: Nun kam endlich Leben in Elbis und erstarrte ihn voller Entsetzen an.
Speaker 0: Nein, rief er keuchend.
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Ich würde Minerva niemals verlassen.
Speaker 0: Bist du von Sinnen, App?
Speaker 0: Du bist von Sinnen.
Speaker 0: Denn was zur Hölle hast du denn gerade vor wenigen Minuten getan, knurte Eberforth ihn an und bitter Sir Elvis auf seine Knie.
Speaker 0: Ich weiß, dass ich bei ihr sein sollte, aber ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
Speaker 0: Ich liebe Minerva und ich weiß, dass ihr recht hat, dass du recht hast.
Speaker 0: Ich weiß, dass ihre Seele am Leben gelassen wurde, aber er brach in einem rastlosen Seufzen ab.
Speaker 0: Denkst du, dass Minerva nicht das gleiche fühlt wie du, fragte Eberforth ernst.
Speaker 0: Denkst du, dass es ihr am Arsch vorbeigeht.
Speaker 0: Sie ist genauso zerbrochen wie du es bist, aber es kann nichts geben, was zerbrochen genug ist, um es nicht gemeinsam wieder zusammenzusetzen.
Speaker 0: Elvis, ich weiß, dass du das kannst.
Speaker 0: Auch wenn es schwer wird, aber dieses Kind braucht dich, Minerva braucht dich, auch wenn du nicht alles richtig machst.
Speaker 0: Sei für deine Familie
Speaker 0: da!".
Speaker 0: Elbis starrte ihn groß an, doch auch irgendwie fern, als hätte er diese Worte schon einmal gehört.
Speaker 0: Vor langer Zeit.
Speaker 0: Tief durchatmend nickte Elbis schließlich, und Eberforth stand auf, hielt ihm seine Hand entgegen.
Speaker 0: Zögerlich ergriff Elbis diese und ließ sich von seinem Bruder wieder auf die Beine ziehen, Er klopfte ihm grob auf die Schulter, sodass es weht hat.
Speaker 0: Und jetzt dreist sich zusammen, brummte er bestimmt.
Speaker 0: Die Ohrfeige von Minerva sollte genügt haben, ohne dass ich nachhelfen muss.
Speaker 0: Und nun schwingt einen arroganten Arsch, dort hin, wo er gebraucht wird.
Speaker 0: Als sich Ernest im Krankenflügel mit seinem Bruder näherte, hörte er bereits die herztzureißenden Schluchzer von Minerva.
Speaker 0: Sie schien sich gar nicht mehr beruhigen zu können, und seine Schritte wurden nun eiliger.
Speaker 0: Er musste zu ihr.
Speaker 0: Er war so ein verdammter Feigling, dass er sich in dieser Situation allein ließ.
Speaker 0: Aber Forth hätte ihm doch besser noch eine verpassen sollen, er hätte es verdient.
Speaker 0: Er musste zwar selbst fürchterlich aussehen, doch es war ihm egal.
Speaker 0: Eilig schritt er zu ihrem Bett, und als Minerva ihn erblickte, weinte sie nur noch mehr und flüchtete sich sofort in seine Arme, sobald er bei ihr auf dem Bett saß.
Speaker 0: Er hielt sie fest und sicher, strich über ihr Haar und versuchte sie mit leiser Stimme zu beruhigen.
Speaker 0: Ihm war bewusst, dass Madame Ross ihm einen sehr bösen Blick schenkte, doch er ignorierte sie.
Speaker 0: Ihm war bewusst, dass er nicht richtig gehandelt hatte, doch was war schon richtig und falsch in einer Situation wie dieser?
Speaker 0: Er wusste, dass er Minerva verletzt hatte, doch er würde sie niemals wirklich verlassen.
Speaker 0: Nie.
Speaker 0: Bitte verzei mir Ernest, es tut mir leid, es tut mir so leid.
Speaker 0: Wimmerte Minerva und klammerte sich an ihm fest.
Speaker 0: Bestimmt nahm er ihr Gesicht zwischen seine Hände und Striche ihre Tränen fort, obgleich ihm seine eigenen Tränen selbst über die Wangen liefen.
Speaker 0: »Hör auf, Minerva!
Speaker 0: Du bist nicht verpflichtet, diese Worte zu sprechen«, sagte er bebend, aber bestimmt.
Speaker 0: »Glück und Zuversicht, selbst in Zeiten der Dunkelheit zu finden.
Speaker 0: Ich hätte nie vermöglich gehalten, dass du dieses Licht selbst jetzt leuchten lassen kannst, trotz allem, was dir angetan wurde.
Speaker 0: Du hast mehr ertragen, als ein Mensch tragen sollte.
Speaker 0: Ich mag eine mächtige Magie besitzen, Minerva.
Speaker 0: Aber die wahre Stärke, die liegt nicht bei mir.
Speaker 0: Das hast du mir so deutlich gezeigt wie noch nie.
Speaker 0: Und ich liebe dich so sehr dafür.
Speaker 0: Niemals könnte ich dich verlassen.
Speaker 0: Es tut mir so leidig.
Speaker 0: Ich wusste nicht, wie ich das ertragen sollte.
Speaker 0: Tief atmete er durch, um sich selbst zu beruhigen, und Minerva legte ihre Hände sanft über seine.
Speaker 0: Es ist schon gut, Elvis.
Speaker 0: Ich verschläge dich.
Speaker 0: Schluckte sie noch etwas matt.
Speaker 0: Aber ich möchte, dass sie mit Liebe aufwächst.
Speaker 0: Ich möchte nicht, dass sie deswegen anders behandelt wird oder Verachtung erfährt.
Speaker 0: Sacht löste sie sich von ihm und drehte sich zu ihrer Großmutter, die ihre kleine Uhrenkelin in den Armen hielt.
Speaker 0: Madame Ross übergab das Baby wieder in ihre Arme und Elvis schluckte schwer.
Speaker 0: Ich frage mich, woher du diese Kraft schöpfen kannst, Minerva.
Speaker 0: Dein Mut, dein Edelmut, übersteigt gar den Gryffindor selbst.
Speaker 0: sagte er Matt.
Speaker 0: Er schenkte ihr ein schwaches Lächeln, um ihr zu zeigen, dass er es um ihre Dwillen versuchen wollte.
Speaker 0: Schließlich atmete er noch einmal tief durch und beugte sich über Minervas Schulter zu dem Baby hinab.
Speaker 0: Zögerlich strich er mit seinen Fingern über ihre Wange.
Speaker 0: Sie war so weich und warm, und plötzlich klammerte sich ihre kleine Hand um seinen Finger.
Speaker 0: Ein Gefühl durchfuhr seinen ganzen Leib.
Speaker 0: Das es ihn kurz lähmte doch.
Speaker 0: Es war nicht unangenehm.
Speaker 0: Und irgendwie… Wirklich warm.
Speaker 0: Er schmiegte sein Gesicht gegen Minervas Wange und küsste diese sanft.
Speaker 0: Auch wenn es schwer sein würde, dieses kleine Wesen, es regte doch sein verletztes Herz.
Speaker 0: Wie?
Speaker 0: Wie willst du sie nennen?
Speaker 0: fragte er Minerva leise.
Speaker 0: Natürlich hatten sie sich zuvor über einige mögliche Namen unterhalten, doch das letzte Wort sollte Minerva haben.
Speaker 0: Diese blickte ihn zögerlich an, dann drückte sie ihr Baby sanft an sich.
Speaker 0: Ich... Ich dachte an Aya, meinte sie leise, und er sah zu ihr hinunter.
Speaker 0: Dieser Name verfolgt mich bereits, bevor ich dir gestanden hatte, dass ich schwanger war.
Speaker 0: Es sollte ein kleines Andenken an deine Schwester sein, sollte es ein Mädchen werden, aber wenn du einen anderen Namen willst, nein, sagte er leise und zutiefst gerührt.
Speaker 0: Nein, Aya ist wundervoll.
Speaker 0: Säuften stieg Minerva aus der dampfenden Badewanne.
Speaker 0: Es war fast ein voller Tag vergangen und Minerva hatte den Krankenflügel nur mit viel Überredungskunst und einer Ration Stärkungs- und Blutbildungstränken verlassen dürfen.
Speaker 0: Sie fühlte sich noch sehr schwach, dass sie wollte einfach die Sicherheit und Wärme um sich haben, die ihr der vertraute Schulleiter Turm schenkte.
Speaker 0: Minerva war normalerweise ein sehr unabhängiger Charakter und dennoch fühlte sie, dass sie an einem sehr schwachen Punkt angelangt war, wo sie einfach elbes Nähe und Sicherheit benötigte.
Speaker 0: Hier war sie immer in Erbesnähe und führte sich geborgen, obwohl sehr viel geschehen war und auch noch einiges auf sie zukommen würde.
Speaker 0: Und nicht nur auf sie.
Speaker 0: Es war nur eine Frage der Zeit, bis Gemeinde erneut hier eintreffen würde, ob es nun der alte Magie geschuldet war oder nicht.
Speaker 0: Elvis hatte in seiner Rage Westminster in eine Feuerhölle verwandelt und es hatte der Abteilung der magischen Strafverfolgung und auch der Abteilung für magische Unfälle und Katastrophen einiges an Arbeit gekostet, um das Geheimhaltungsabkommen zu wahren und London erneut in einen normalen Zustand zu versetzen.
Speaker 0: Die Opferzahl war Minerva unbekannt und ehrlich gesagt wollte sie es nicht so genau wissen.
Speaker 0: Sie wusste, dass es nicht wenige sein würden und das war schon schrecklich genug.
Speaker 0: Nachdem Elbis die Zeit bekam, sich zu beruhigen und das alles zu verarbeiten, kam auch eine schreckliche Reue in ihm auf.
Speaker 0: Ihr war bewusst, dass er das niemals bei klarem Verstand getan hätte.
Speaker 0: Elbis war ein Rechtschaffender Zauberer und würde niemals unschuldige willendlich sterben lassen.
Speaker 0: Er musste es ihr aber auch nicht erklären oder sich vor ihr rechtfertigen.
Speaker 0: Sie wusste, dass diese Magie seinen Verstand vergiftet hatte und nun konnte sie die Angst darüber auch deutlicher verstehen.
Speaker 0: Verstehen, warum er sie nie eingesetzt hatte gegen Grindelwald.
Speaker 0: Sie war wahrlich fatal.
Speaker 0: Nach dem heißen Bad nahm sie noch ihrer verordneten Tränke, und es ging ihr daraufhin auch ein wenig besser.
Speaker 0: Sie sah noch einmal kurz nach Aaron, der friedlich in seinem Bett zwischen seinen Kuscheltieren schlief.
Speaker 0: Aaron hatte die ganze Zeit bei Professor Weasley verbracht.
Speaker 0: Bevor sie Elvis nach London gefolgt war, hatte sie ihn bei ihr abgegeben und nach ihrer Entlassung aus dem Krankenflügel wieder abgeholt.
Speaker 0: Es war gut, dass er nichts von all der Tragik mitbekommen hatte.
Speaker 0: Sie strich im Liebe voll durch sein dunkles Haar und lehnte seine Tür nur an.
Speaker 0: Als sie in Iris und Elbis Schlafzimmer glitt, hatte sie nicht erwartet, dass Elbis da sein würde.
Speaker 0: Der Anblick wärmte mir nerves Herz.
Speaker 0: Er lag seitlich im Bett und hatte Aya an seiner Brust liegen.
Speaker 0: Elbis blickte zu ihr auf, als sie näher trat und lächete müde.
Speaker 0: Er wirkte so kraftlos und traurig und dennoch versuchte er für sie, sein Lächeln zu bewahren.
Speaker 0: Sie wusste, dass er innerlich genauso zerbrochen war wie sie und trotz allem versuchte, seine Bitterkeit hinunterzuschlucken.
Speaker 0: Für Minerva.
Speaker 0: Sie wollte einfach nicht einschlafen, mummelte er erschöpft, aber leicht lächend und blickte auf das kleine zerbrechliche Mädchen in seinen Armen.
Speaker 0: Arya hatte ihre kleinen Hände in sein Hemd vergraben und hielt sich an ihm fest.
Speaker 0: Minerva schmunzelte und schmiegte sich unter die Decke an seine Seite.
Speaker 0: Liebevoll küsste sie ihn und musterte Elbis mit ihrer Tochter an seiner Brust.
Speaker 0: Zu sehen, dass er es über sich gebracht hatte, sie wirklich in seine Arme zu nehmen, das rührte ihr verletztes Herz.
Speaker 0: Wie fühlste dich Elvis, fragte sie leise.
Speaker 0: Ich weiß es noch nicht wirklich, mummelte er entschuldigend.
Speaker 0: Es ist kein unangenehmes Gefühl, sie zu halten, aber es ist noch schwer.
Speaker 0: Aber ich versuche nur, ihre Seele zu sehen.
Speaker 0: Nicht den Teil von ihm.
Speaker 0: Minerva lächete Matt.
Speaker 0: Natürlich war es schwer und würde auch nicht von heute auf morgen tolerabel sein, doch sie würde Aya nicht für etwas hassen, was sie nicht verursacht hatte.
Speaker 0: Ihr Körper mochte durch einen anderen ausgetauscht worden sein, doch ihre Seele war immer noch intakt und das würde sie schützen, wie sie auch Minerva geschützt hatte.
Speaker 0: Sie wollte diese Seele mit Liebe erfüllen, so hart es auch werden mochte und ganz gleich dessen, was Grindelwald mit ihr geplant hatte.
Speaker 0: Und sie musste sich nichts vorlügen, er hatte etwas geplant und ihre Seele bewusst in ihrem Körper belassen.
Speaker 0: Sie hat dein Haar, sagte Elbis plötzlich, sacht und strichleicht über den schwarzen Flaum.
Speaker 0: Es ist erstaunlich, dass sie ihm nicht ähnlich ist.
Speaker 0: Nach allem.
Speaker 0: Sie wird sicher genauso schön wie du.
Speaker 0: Minerva lächete gerührt, doch ihre Mine wurde besorgt und ernst.
Speaker 0: Er hat ihre Seele bewusst nicht zerstört, nicht wahr, fragte sie leise und ernickte nach kurzem Zögern.
Speaker 0: Seine Hand wanderte zu Aya's Wange und strich ihr mit zwei Fingern über die weiche Haut.
Speaker 0: Es war ihm anzusehen, wie sehr er sich sorgte, obwohl er zuvor noch so deutlich seine Abneigung bekundet hatte.
Speaker 0: Trotz allem war es immer noch ein wehrloses Kind.
Speaker 0: Es wird einem höheren Zweck dienen, seufzte er.
Speaker 0: Ich habe eine gewisse Ahnung.
Speaker 0: Nur noch keine klare Antwort darauf.
Speaker 0: Aya's kleine Hände klammerten sich um seine Finger und Elges Mine wurde für einen Moment lang steinern.
Speaker 0: Doch es war nicht wegen der Berührung, Minerva konnte sehen, wie sehr er versuchte, seine Gefühle zu unterdrücken.
Speaker 0: Seine blauen Augensprachen jedoch eine deutliche Sprache.
Speaker 0: Seine Ahnungen erwiesen sich meist als richtig, und auch Minerva konnte sich vorstellen, warum Ayas Seele am Leben gelassen wurde.
Speaker 0: Er wird sie nicht bekommen, meinte Minerva dann leise und ziemlich gefährlich.
Speaker 0: Weder sie noch ihre Magie, ich werde das beschützen, was er zerstören will, egal was es mich kosten wird.
Speaker 0: Damals haben wir es verhindern können mit Aaron.
Speaker 0: Sie haben ihn nicht entführt, um uns zu locken, denn ich bedenke, dass er, nein, ich will es mir nicht vorstellen.
Speaker 0: Einzig Rosiers verzweifelter Liebe zu Grindelwald hat Aaron's Leben gerettet.
Speaker 0: Geh doch ihres Verdammt.
Speaker 0: Elbis blickte zu Minerva auf und sie griff nach seiner Hand, die über Arya lag.
Speaker 0: Ihr Kind lag sicher und warm zwischen ihnen und sie verstanden sich stumm.
Speaker 0: Sie würden ihr Leben geben, solange es ihre Liebsten retten würde.
Speaker 0: Und sie würden Grindelwald zeigen, dass sein Handeln ein schwerer Fehler war.
Speaker 0: Kapitel X Anfang vom Ende.
Speaker 0: Wenige Tage waren Verstrichen, seit Aja geboren wurde, und es gab dennoch genug neue Sorgen, die Minerva schwer beschäftigten.
Speaker 0: Die kleine gestaltete sich als unerwartet kompliziertes Kind, die Minerva des Nachts sehr oft stundenlang wach hielt.
Speaker 0: stetig klägliches Weinen und es scheinbar auch oft grundlos.
Speaker 0: Wenn Minerva auch nur ansatzweise ein Wimmern vernahmen, gingen sie mit Arya sofort ein Elbis Büro, um ihm selbst etwas Schlaf und Erholung zu schenken.
Speaker 0: Nach seinem Ausbruch in London war er so entkräftet, dass er den Schlaf dringend benötigte und sie auch nicht wollte, dass er mitbekam, was Arya für Probleme veranstaltete.
Speaker 0: Sie fürchtete, es würde ihm weitere Gründe geben, um das Kind als seines abzulehnen.
Speaker 0: Minerva war sich unsicher, wie sie darüber fühlen sollte.
Speaker 0: Sie wollte Elvis nicht damit belasten, nicht, nachdem ihn die Wahrheit über sein Kind so zerbrochen hatte.
Speaker 0: Minerva entging nicht, dass es ihm a. Geschwierigkeiten bereitete, die Kleine überhaupt nur anzusehen.
Speaker 0: Dass er sie freiwillig in den Arm nahmen und ihr Nähe gab, war bereits fast zu viel.
Speaker 0: Und unter all dieser Tragik nahm sie es ihm auch nicht einmal übel, obwohl es ihr natürlich schmerzte.
Speaker 0: Sie wusste, dass Elbis es wirklich versuchte und sie wollte ihn auch nicht drängen, es vielleicht mehr oder besser zu versuchen.
Speaker 0: Das konnte und wollte sie nicht von ihm verlangen.
Speaker 0: Nicht, wenn sie sah, wie sehr er sich darum bemühte, trotz seiner eigenen Schmerzen.
Speaker 0: Hin und wieder plagten sie selbst Zweifel, ob es die richtige Entscheidung gewesen war.
Speaker 0: Doch auch nur der Gedanke, daran ein kleines Leben auszulöschen, ganz gleich welchen Ursprungs, es ging nicht.
Speaker 0: Minerva war bewusst, dass Arya Albus Herz dennoch irgendwie rührte, denn es war ihm anzusehen, dass er sie wirklich versuchte, zu lieben und sie vor seinen eigenen Gefühlen zu beschützen.
Speaker 0: Und gerade kämpfte auch Minerva mit ihren Gefühlen.
Speaker 0: Das Stillen gestaltete sich als regelrechter Kampf.
Speaker 0: Die kleine Trank nur mäßig, wenn überhaupt.
Speaker 0: Nach wenigen Zügen von ihrer Milch hustete sie diese bereits aus und wollte nicht mehr weiter trinken, oder brach nach dem Trinken einfach alles wieder hervor.
Speaker 0: Minerva war am Ende unverzweifelt.
Speaker 0: Sie wusste sich einfach keine Rat.
Speaker 0: So eine Situation hatte sie noch nie erlebt.
Speaker 0: Erin hatte damals auch nicht immer trinken wollen, doch niemals die Nahrung so aktiv verweigert.
Speaker 0: Ihr Kopf schmerzte heftig, denn der Schlafmangel und der Kraftverlust durch die Geburt forderten einiges von Minerva ab, was auch die verordneten Tränke nicht so leicht und schnell ausgleichen konnten.
Speaker 0: So auch jetzt.
Speaker 0: Es war erneut eine dieser Nächte und fast den Tränen nah saß Minerva am leeren Kamin und versuchte ihre kleine Tochter erneut zu stillen, die sich weinend dagegen werte und ihre kleinen Hände gegen sie stemmte.
Speaker 0: Hin und wieder hatte sie so arge Probleme, sie überhaupt zu halten, dass sie wahrlich glaubte, dass ihr eigenes Kind sie nicht anerkannte.
Speaker 0: Es brach Minervas ohnehin verletztes Herz, doch sie dachte nicht daran aufzugeben.
Speaker 0: Bitte, Aya, so öffnste Minerva verzweifelt.
Speaker 0: Du musst trinken.
Speaker 0: Komm schon.
Speaker 0: Keine Chance.
Speaker 0: Egal, was Minerva auch versuchte, es wirkte nicht.
Speaker 0: Und mittlerweile flossen auch bei ihr die Tränen unauffaltsam.
Speaker 0: Sie war an einem Punkt angelangt, an dem sie einfach keine Kraft mehr besaß und die Angst in ihr aufwahlte zu versagen.
Speaker 0: Mit Aaron hatte sie auch einige Schwierigkeiten gehabt.
Speaker 0: Sicher, doch das war nicht so gravierend und ernst wie bei Arya.
Speaker 0: Dass ihr Kind vor reinem Hunger weinte und sie sie einfach nicht dazu bewegen konnte zu trinken, es zählte heftig an ihren schwachen Nerven.
Speaker 0: Minerve hatte wirklich alles versucht, was sie wusste.
Speaker 0: Sie versuchte sie warm zu halten, nah bei sich.
Speaker 0: Aber es war, als würde Aya ihre Nähe nicht wollen.
Speaker 0: Sie regelrecht abstoßen.
Speaker 0: Mittlerweile zweifelte sie sogar daran, doch eine gute Mutter zu sein, wenn ihr bereits diese giftigen Gedanken kamen, sich ihrer doch zu entledigen und Grindelwald Seelen splittert, die ganze Schuld zuzuschreiben.
Speaker 0: Minerva bemerkte in ihrer Verzweiflung gar nicht, wie die Tür zum Schulleiterbüro aufging.
Speaker 0: Erst, als sie eine Bewegung in der Dunkelheit im Augenwinkel war, nahm, zuckte sie keuchend zusammen und blickte gehetzt auf.
Speaker 0: Elvis stand vor ihr.
Speaker 0: Er wirkte noch ein wenig Schlaftrunken.
Speaker 0: aber auch unendlich verwirrt darüber, was sie in dieser späten Stunde hier zu suchen hatte.
Speaker 0: Als er mitten in der Nacht erwachte und Minerva's Seite im Bett leer war, wurde er stutzig und hatte sie hier mit dem Baby gefunden.
Speaker 0: Sein Büro war eigentlich kein geeigneter Ort, um ein Baby zu berügen, doch es dämmerte ihm schon Waage, warum sie ausgerechnet hier war.
Speaker 0: Dieser Raum war am weitesten vom Schlafzimmer entfernt, sodass er nichts von der Unruhe mitbekommen hätte.
Speaker 0: Minerva?
Speaker 0: Was machst du denn hier?
Speaker 0: mummelte er müde und blickte auf das weinende Baby in ihren Armen.
Speaker 0: Eigentlich hätte er sich diese Frage sparen können, er sah sehr deutlich, warum ihn er war hier war.
Speaker 0: Doch er bemerkte nun auch ihre Tränen und wie er schöpft sie zu ihm aufsah, beinahe sogar ein wenig ängstlich.
Speaker 0: Es tut mir leid, Elvis, ich wollte dich nicht wecken, schluchzte sie leise.
Speaker 0: Ah ja, weint fast jede Nacht, sie trinkt nicht, will noch nicht einmal in meinen Armen liegen.
Speaker 0: Ich weiß einfach nicht, was ich falsch
Speaker 0: mache.".
Speaker 0: Langsam wurden seine blauen Augen klarer.
Speaker 0: Er löste seine Morgenmantel und legte ihn warm um die Nervers Schultern.
Speaker 0: Sorgenvoll setzte er sich zu ihr und legte seinen Arm tröstend um ihre Talie.
Speaker 0: Dankbar schmiegte sie sich an seine Seite und weinte stumm an seiner Schulter, und er ließ sie bei ihnen, während er sein Gesicht sanft gegen ihres schmiegte.
Speaker 0: Ihre ganzen Gefühle überschwemmten sie und mit einem Mal brachen ihre ganzen Sorgen aus ihr heraus.
Speaker 0: Sie wollte Elbis nicht damit belasten, doch sie konnte es auch nicht länger zurückhalten.
Speaker 0: Es tut mir so leid, weinte sie verzweifelt.
Speaker 0: Ich weiß einfach nicht weiter, sie weint und weint ununterbrochen.
Speaker 0: Nichts ist, nichts, was ich tu, hilft auch nur ansatzweise.
Speaker 0: Und sie braucht so viel Aufmerksamkeit und Nähe.
Speaker 0: Aber sie will scheinbar nicht bei mir sein, ich kann sie nicht beruhigen.
Speaker 0: Was, wenn ich Aaron dadurch vernachlässige, dich vernachlässige?
Speaker 0: Ich will nicht, ich weiß einfach nicht, was ich machen soll.
Speaker 0: Elvis war sichtlich erschrocken über ihren heftigen Gefühlsausbruch.
Speaker 0: Seit gleich schmerzte es ihm, dass sie sich wohl einfach nicht getraut hatte, mit ihm darüber zu sprechen, da sie wusste, dass er noch problematische Gefühle gegenüber dem Baby besaß.
Speaker 0: Doch das sollte sie nicht.
Speaker 0: Er liebte sie so sehr, er würde sie sicher nicht allein lassen mit der ganzen Situation.
Speaker 0: Dennoch wurde ihm schmerzlich bewusst, dass sein Verhalten nicht gerade dazu beigetragen hatte, dass Minerva sich ihm anvertraut hätte.
Speaker 0: Minerva nicht doch, mummelt er sanft.
Speaker 0: Sagt, nahm er sie in seine Arme, bark Minerva und Aya in ihnen und seufzte schwer.
Speaker 0: Es tut mir so leid, Minerva, dass alles, lass es raus, ich halte dich, sagte er leise und liebevoll.
Speaker 0: ließ sie weinen.
Speaker 0: Sie sollte weinen, denn ihre Tränen zurückzuhalten, würde sie nur mehr verletzen.
Speaker 0: Er sagte nichts mehr und strich ihr Trösten über den Rücken, und bald schon wurde Minerva auch wieder ruhiger und sie schien das wirklich gebraucht zu haben.
Speaker 0: Als sie zu ihm aufblickte, waren ihre grünen Augen noch ganz verschwommen, doch ihr Kuss zeugte von einer tiefen Dankbarkeit, dass er jetzt bei ihr war.
Speaker 0: Warum hast du mich denn nie geweckt?
Speaker 0: Mir nichts gesagt, ich ... Ich weiß, dass mein Verhalten nicht gerade förderlich war, doch, hattest du so eine Angst vor mir?
Speaker 0: fragte er besorgt, denn tatsächlich, er hatte nichts davon mitbekommen.
Speaker 0: Nur, dass Minerva von Tag zu Tag immer blasser wurde, doch durch die schlimme Geburt hatte er dem keine große Bedeutung beigemessen.
Speaker 0: Er selbst sah auch nicht besser aus nach seiner Eskalation in London und der anschließenden Tortur im Krankenflügel.
Speaker 0: Ich hatte keine Angst, ich.
Speaker 0: Ich wollte dich nur nicht belasten, Elvis.
Speaker 0: wimmerte Minerva und bestätigte seine Vermutung.
Speaker 0: Nicht, wenn das alles noch so frisch ist und du sie noch nicht wirklich akzeptieren kannst und du deine Kräfte schonen musst.
Speaker 0: Und du etwa nicht, fragte er nun etwas strenger und in seinem besten Lehrer-Ton.
Speaker 0: Minerva, du weißt, dass du mit allem zu mir kommen kannst.
Speaker 0: Bitte, wir stehen das gemeinsam durch, ja?
Speaker 0: Sieh dich nicht in der Pflicht, allein für sie verantwortlich zu sein.
Speaker 0: Auch wenn es mir schwerfällt, bin ich für dich und unsere Tochter da.
Speaker 0: Aber du hilfst weder dir noch mir, wenn du mir so etwas verschweigst, nur um mich schonen zu wollen.
Speaker 0: Das ist wirklich edel von dir, Minerva, aber es ist nicht allein deine Aufgabe.
Speaker 0: Ich bin bei dir, immer.
Speaker 0: Sie knifft die Augen zusammen und neue Tränen strömten unauffaltsam hervor, doch sie nickte voller Dankbarkeit.
Speaker 0: Ihre grünen Augen schwammen erneut in Tränen, als sie zu ihm aufblickte.
Speaker 0: Er säufzte schwer und wischte ihre Tränen sanft fort, hob ihr Kind leicht an und küsste sie zärtlich.
Speaker 0: Sie sollte das nicht alles allein durchstehen, nur weil sie seine Gefühle schonen wollte.
Speaker 0: Er war ihr dankbar für diese Geste, doch das war immer noch eine Sache, die sie beide durchstehen mussten.
Speaker 0: Und so hart es auch war, er würde Minerva niemals damit allein lassen.
Speaker 0: Sie war auch noch so jung und momentan einfach überfordert mit der ganzen Situation.
Speaker 0: Gerade weil es noch Erwin gab.
Speaker 0: Er verstand ihre Gefühle, dass sie keines ihrer Kinder oder gar ihn hinten anstellen wollte.
Speaker 0: Doch dafür waren sie ja auch zu zweit.
Speaker 0: Arya hatte sich in dieser Zeit auch nicht beruhigt und weinte immer noch klärtlich.
Speaker 0: Minerva sah nun verzweifelt auf sie hinunter, während er sie nachdenklich betrachtete.
Speaker 0: Sie muss wirklich Hunger haben, aber sie trinkt einfach nicht.
Speaker 0: Ich versuche es schon die ganze Zeit, sagte sie wieder ratlos und müde.
Speaker 0: Wir sollten morgen früh zu Madame Marygold gehen, wenn sie nicht trinken will.
Speaker 0: Ohne Muttermilch werden auch zwei starke Seelen nicht überleben, warf Elbes leise ein und stricht zögerlich über den schwarzen Flaum auf ihrem Kopf.
Speaker 0: Minerva entging dabei jedoch nicht, dass er dennoch sehr besorgt um sie schien.
Speaker 0: Doch in seinem Gesicht lag noch ein anderer Ausdruck, den sie nicht wirklich deuten konnte.
Speaker 0: «Dorf, ich sie nehmen?« fragte er vorsichtig und Minerva sah ihn überrascht an, da er diese Bitte sonst nie geäußert hatte, doch sie nickte matt.
Speaker 0: Sanft legte sie die Kleine in Elbes Arme und es war fast kaum zu fassen, doch mit einem Mal war Ruhe.
Speaker 0: Kurz schluckte die Kleine ein paar Mal, hustete und schließlich schmickte sie sich an seine Brust und klammerte sich mit ihrem Händchen an seinem Pyjama fest.
Speaker 0: Die plötzliche Stille, die Minerva umgab, war eine Wohltat nach so vielen Nächten ohne Schlaf und Ruhe.
Speaker 0: Minerva wusste nicht, was es war, was sie nun ruhig gestimmt hatte.
Speaker 0: Aber sie war dankbar, dass sie in Elvis-Armen endlich friedlich schlief.
Speaker 0: Dieser blickte zu ihr auf und sie sah diesen Ausdruck erneut bei ihm, als hätte er das bereits erwartet.
Speaker 0: Ich habe schon vermutet, dass sie bei mir ruhiger sein wird, murmelte er leise, als sie ihn fragend anblickte.
Speaker 0: Ich erkenne mich selbst in ihr.
Speaker 0: Eine zu starke Seele und eine unkontrollierte rastlose Magie.
Speaker 0: Ein unangenehmes Gefühl und nicht fähig das alles zu verarbeiten.
Speaker 0: Meine Mutter erzählte mir, dass ich nur bei meinem Vater friedlich war, der ebenfalls alte Magie innertrug, nachdem er geboren wurde.
Speaker 0: Ich brauchte seine Kraft und habe ohne ihn lange Zeit nicht selbstständig leben können.
Speaker 0: Alte Magie kann gesehen und gefühlt werden und auch gegeben.
Speaker 0: Er blickte auf Arya hinab und schloss die Augen.
Speaker 0: Durch sein offenes Oberteil seines Pyjamas kontaminär war unter seinen Rippen erneut dieses Glühnen erkennen.
Speaker 0: Doch es war dieses Mal nicht gefährlich rot, sondern kühl und blau.
Speaker 0: Wie ein sanfter Nebel schien es hervorzutreten und in den kleinen Körper von Aya zu fahren.
Speaker 0: Die Kleine wurde nun noch ruhiger und schlief binnen Sekunden friedlich in seinen Armen ein.
Speaker 0: Als Elvis wieder die Augen öffnete, erloscht auch das Glühn.
Speaker 0: Sie sollte sich nun etwas besser fühlen, sagte er matt, aber leicht lächend.
Speaker 0: Was, was hast du, was war das?
Speaker 0: fragte Minava erstaunt, die dem Vorgang ganz fasziniert zugesehen hatte.
Speaker 0: Im Grunde konnte sie sich vorstellen, was er getan hatte, doch es war irgendwie auch unheimlich, obwohl es etwas Gutes gewesen zu sein schien.
Speaker 0: Wie gesagt, meinte er nachsichtig aufgrund ihrer Reaktion.
Speaker 0: Ich habe ihr ein wenig meiner Magie gegeben.
Speaker 0: Es ersetzt natürlich keine Nahrung, aber es sollte ihr etwas Kraft spenden.
Speaker 0: Alte Magie kann gegeben werden, im Gegensatz zu unserer Magie.
Speaker 0: Minerva schwieg beunruhigt.
Speaker 0: Sie wollte das Thema ein Gründelwald nicht noch einmal in den Raum stellen, gerade weil sie sich wohl auch bewusst war, dass Elbis dies bereits selbst wusste.
Speaker 0: Wenn alte Magie gegeben werden konnte, konnte sie auch genommen werden.
Speaker 0: Wie das möglich wäre und welche Rolle ihr Kind dabei spielte, war Minerva noch nicht im Klaren, doch allein diese Tatsache jagte ihr Angst ein.
Speaker 0: Sie schüttelte den Kopf, um diesen Gedanken zu verscheuchen.
Speaker 0: Elbis, wie lange hält dieser Zustand an, fragte sie stattdessen bitte.
Speaker 0: Wer zieh mich überhaupt je anerkennen?
Speaker 0: Verzei mir ich, ich bin dankbar, dass sie sich in deinen Armen sicher und geborgen fühlt.
Speaker 0: Vielleicht bin ich auch egoistisch.
Speaker 0: Das bist du nicht, sagte er ernst.
Speaker 0: Deine Gefühle sind für mich vollkommen nachvollziehbar und alles andere als egoistisch.
Speaker 0: Das wird irgendwann vergehen, Minerva, sobald sie sich ihre Magie von allein formen kann.
Speaker 0: Je älter ich wurde, desto unabhängiger wurde auch ich und liebte meine Mutter gleichermaßen Obwohl die Verbindung zu meinem Vater etwas Besonderes war.
Speaker 0: Jedoch hat es mir zumindest körperlich nicht geschadet, nachdem ein Vater von mir getrennt und in Askaban inhaftiert wurde.
Speaker 0: Bedrückt sah Minerva auf ihre Tochter hinab und Elvis lächete müde.
Speaker 0: Es wird alles gut werden, versuchte er sie noch einmal zu beruhigen.
Speaker 0: Uns wird auch etwas einfallen, um sie zum Trinken zu bewegen.
Speaker 0: Jetzt hat sie erst einmal genug Kraft, um die Nacht bis morgen ruhig zu schlafen.
Speaker 0: Komm Minerva, lass uns zurück ins Bett gehen, du brauchst deinen Schlaf genauso.
Speaker 0: Ich achte auf Arya.
Speaker 0: Minerva war Elbis so dankbar für seine berühmten Worte und seine Hilfe, dass er ihr Arya nun abgenommen hatte, damit auch sie wenigstens ein bisschen Schlaf finden konnte.
Speaker 0: Sie schämte sich, dass sie es ihm nicht einfach gesagt hatte.
Speaker 0: Elbis hätte sie angehört und sie verstanden, und er hatte es ja auch.
Speaker 0: Durch seine Worte war sie beruhigt und wusste, dass es nicht irritwegen war, dass Arya keine Ruhe fand.
Speaker 0: Das beruhigte Minerva.
Speaker 0: als noch so junge Mutter wirklich sehr.
Speaker 0: Als sie gemeinsam ins Bett stiegen, führte sich ihr ganzer Körper so schwer an, dass sie nur noch schlafen wollte.
Speaker 0: Elvis nahm die Kleine einfach mit und ließ sie auf seiner Brust schlafen, doch Minerva bekam davon nicht mehr viel mit.
Speaker 0: Sie schmiegte sich an Elvis Seite und schloss die Augen.
Speaker 0: Sie war so müde und konnte endlich nach all den schlaflosen Nächten wieder einmal durchschlafen.
Speaker 0: Besorgt blickte Elvis auf Minerva hinunter.
Speaker 0: Sie war so schnell eingeschlafen, dass er sich wirklich fragte, wie lange das bereits ging, dass Aya sie wach hielt.
Speaker 0: Nun, an seiner Brust schlief die kleine friedlich und ließ sich von nichts stören.
Speaker 0: Er surfzte schwer und legte seine Hand über Aya, die sie fast komplett bedeckte.
Speaker 0: Sie war so verdammt klein und doch sehr süß, wie sie sich dabei ihm einkuschelte und ihre kleinen Hände sich in seinem Hemd vergruben.
Speaker 0: Bei diesem Anblick fehl es ihm wieder schwer, an Grindelwald zu denken, und es war vielleicht auch nicht das Schlechteste Zeichen.
Speaker 0: Er wollte nicht, dass er sich jedes Mal an ihn erinnert fühlte, wenn er sie sah.
Speaker 0: Sanft küsste er sie auf die Stirn und blickte an den Baldach hin seines Bettes, als er sich zurücklehnte.
Speaker 0: Er wollte sie nicht hassen, nicht mehr.
Speaker 0: Er versuchte nur, die Seele seines Kindes zu sehen.
Speaker 0: Alles, was von ihrem Kind übriggeblieben war.
Speaker 0: Und er würde es versuchen.
Speaker 0: Sie zu lieben.
Speaker 0: Er wollte Grindelwald nicht in die Hände spielen, denn wahrscheinlich zieht er es genau darauf ab, dass er den Kind Verachtung entgegenbrachte.
Speaker 0: Doch diesem Gefallen würde er ihm nicht tun.
Speaker 0: Auch wenn es ihn über Windung kostete.
Speaker 0: Die erholsame Ruhe hielt jedoch nicht lange an.
Speaker 0: Schon am nächsten Morgen hatte Minerva erneut A-Geprobleme, damit Aja zum Trinken zu bewegen, während Elvis Aaron sein Frühstück gab.
Speaker 0: Nachdem es sich auch Elbis eine Weile angesehen hatte, entschied er, dass sie nun gleich zu mehr der Marigold gehen sollten.
Speaker 0: Immerhin brauchte sie die Muttermilch, sonst würde die kleine bald keine Kraft mehr besitzen, und das konnte sehr gefährlich werden.
Speaker 0: Seine Magie würde sie nicht ewig bei Kräften halten können, wenn sie jegliche Nahrung verweigerte.
Speaker 0: Gemeinsam und auch mit Aaron machten sie sich auf den Weg zum Krankenflügel.
Speaker 0: Elbis erbarmte sich und trug Aja bei sich, damit sie ein wenig Ruhe finden konnte, Je mehr er sie auch bei sich hatte, desto angenehmer empfand er es auch, sie zu halten.
Speaker 0: Zudem ist sein Herz rührte, wenn er sah, wie verzweifelt sich die Kleine an ihm festhielt.
Speaker 0: Der Krankenflügel war hell und freundlich und Aaron rannte fröhlich voran, als er die Heilerin Madame Marygold erkannte.
Speaker 0: Liebevoll strich die Krankenschwester den Kleinen durch sein dunkles Haar und blickte sich so gleich nach seinen Eltern um.
Speaker 0: Mit einem geübten Blick für Probleme und Sorgen konnte sie sofort erkennen, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging und sie sicher nicht für einen Kontrollbesuch bei ihr erschienen waren.
Speaker 0: «So früh habe ich nicht mit einem Besuch gerechnet!« sagte sie besorgt, umkam eilig auf die beiden zu.
Speaker 0: «Stimmt mit der kleinen etwas nicht?
Speaker 0: Es tut uns leid mit dem Marigold!« sagte Minerva erschöpft.
Speaker 0: «Es ist nur, Aya trinkt einfach nicht.
Speaker 0: Sie währt sich mit Händen und Füßen dagegen.
Speaker 0: Und ohne Elbis Nähe ist sie nur im Weinen.
Speaker 0: Ich weiß mir einfach kein Rat mehr.
Speaker 0: Die Heilerin wandte den Blick und musterte das Baby in den Armen des Schulleiters.
Speaker 0: Sie setzte bereits zu einer berechtigten Frage an, doch Elbis nahm ihr die Antwort vorweg.
Speaker 0: Es ist die Magie, die sie beruhigt Caroline, erklärte Elbis auf den fragenden Blick hin.
Speaker 0: Es war bei mir in der Vergangenheit genauso.
Speaker 0: Die alte Magie leidt ihr ein wenig Kraft, aber es wird natürlich keine Nahrung ersetzen.
Speaker 0: Sie muss trinken, andernfalls wird dieser künstliche Körper zugrunde gehen.
Speaker 0: Ich sehe es mir an, meinte Madame Rarigold sanft und nahm ihm das Baby vorsichtig ab.
Speaker 0: und natürlich protestierte Aya stark dagegen und versuchte mit ihren Händen nach ihrem Vater zu greifen.
Speaker 0: Sie weinte laut, als sie es nicht schaffte.
Speaker 0: Doch auch die Heilerin konnte keinen Grund finden, warum Aya nicht trinken wollte.
Speaker 0: Nach einigen Untersuchungen stellte sie fest, dass sie gesund war, Dennoch gab sie ihr Bestes, um den frischen Eltern und natürlich dem Baby zu helfen.
Speaker 0: Aja wäre nicht das erste Baby, welches Probleme beim Trinken besaß.
Speaker 0: In ihrem Kessel mischte sie eine Ersatzmilch an, die sie mit einer geringen Dosis eines Stärkungstrankes versetzte, da die Kleine über die Tage nicht viel zu sich genommen hatte.
Speaker 0: In einer Flasche schüttelte sie das Gemisch gut durch, prüfte die Temperatur und reichte mir.
Speaker 0: näher war die Flasche.
Speaker 0: Versuch es damit.
Speaker 0: Vielleicht nimmt sie die Flasche, meinte sie besorgt.
Speaker 0: Das sollte ihr auch gleich etwas mehr Kraft geben.
Speaker 0: Doch auch die Flasche wollte Aya nicht annehmen und schlug weinend dagegen.
Speaker 0: Nun war auch Madame Marygold ratlos.
Speaker 0: Was sollte man tun, wenn ein vollkommen gesundes Kind einfach die Nahrung verbeigerte?
Speaker 0: Doch Minerva blickte langsam zu Elbes auf und wirkte nachdenklich.
Speaker 0: Es war ein Versuch wert.
Speaker 0: Und eigentlich auch sehr offensichtlich.
Speaker 0: Elbes sagte sie müde und er blickte auf.
Speaker 0: Könntest du es bitte versuchen?
Speaker 0: Wenn sie durch deine Magierur bekommt, vielleicht trinkt sie bei dir.
Speaker 0: Er sah sie weniger überrascht an und nickte Matt.
Speaker 0: Die Nacht über hatte Aya die ganze Zeit ohne Beschwerden auf seiner Brust geschlafen, und nichts hatte sie dabei irgendwie gestört.
Speaker 0: Kaum war sie jedoch wieder in anderen Armen gegen das Klagen erneut los.
Speaker 0: Obwohl Minerva unendlich erschapft war und dass sie auch ein wenig wohnte, dass ihr eigenes Kind in ihrer Nähe so weinte, schlich sie die Erkenntnis ein, dass, wenn es bei Elbis damals auch so war, Aya bei ihm endlich trinken würde.
Speaker 0: Und erneut war Aya ruhig und drückte ihr Gesicht in seine Brust, kaum lag sie wieder in seinen Armen.
Speaker 0: Welch bitterer Ironie, dass sie ausgerechnet Elbis so zugetan war, der sie jedoch alles andere als sein eigenes Kind anerkannte.
Speaker 0: Als Elbis versuchte ihr die Flasche zu geben, nahm sie diese endlich an und trank.
Speaker 0: Minerva atmete erleichtert auf, als sie das sah und mit was für einem Appetit.
Speaker 0: sie trank.
Speaker 0: Hey, hey, langsam, versuchte Elbis, die Kleine zu bremsen, doch nun gab Aya die Flasche nicht mehr her und sie war so schnell leer getrunken, dass selbst Madame Maricol staunte.
Speaker 0: Oh, nun, das Problem scheint genöst, meint die Heilerin Perplex.
Speaker 0: Gut, ich mische der Kleinen etwas mehr zusammen.
Speaker 0: Ihr solltet die versetzte Milch noch ein paar Tage verabreichen und danach probierst du einfach nochmal ihr die Brust zu geben.
Speaker 0: In Ordnung, nickte Minerva dankbar und blickte hinüber zu Elvis.
Speaker 0: Noch etwas unbeholfen hob Aya an seine Schulter und tätschelte sanft ihren Rücken, damit die Luft besser aus dem Bauch kam.
Speaker 0: Es war ihm deutlich anzusehen, dass es sich damit noch schwer tat, ihre Nähe wirklich hinzunehmen.
Speaker 0: Elvis.
Speaker 0: flüsterte Minerva Matt, und sie blickte nachdenklich auf Arya an seiner Schulter.
Speaker 0: Ohne sein Wissen und seine Hilfe hätte sie nicht gewusst, was sie vielleicht letztendlich für Fehler begannen hatte.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: Du musst mir nicht danken.
Speaker 0: Alte Magie ist sehr kryptisch, und auch ich weiß nur wenig darüber.
Speaker 0: Doch es ist, als würde sich meine Geschichte wiederholen, meinte er nachdenklich.
Speaker 0: Aber bitte Minerva, lass das Ganze nicht zu sehr an dich heran.
Speaker 0: Es ist eine Phase, die vergeht.
Speaker 0: Wenn sie sich erst an Nahrung gewöhnt hat und ihre Kräfte besser sammeln kann, dann wird sich ihr Verhalten auch bei dir ändern.
Speaker 0: Ein voller Magen stimmt doch einen jeden friedlich.
Speaker 0: Auch bei mir war es nicht, weiter kam er nicht, denn Aya stieß plötzlich auf.
Speaker 0: Natürlich kam dabei auch gleich ein wenig der Milch wieder hervor und verteilte sich auf seine Schulter.
Speaker 0: Angewiedert hielt er das Baby weit von sich weg, wobei die Kleine dabei lachte.
Speaker 0: Ein schönes Geräusch nach den ganzen Tränen.
Speaker 0: Und obwohl eigentlich genug passiert war, um keinen Grund zum Lachen zu finden, Minerva konnte einfach nicht anders und lachte ebenfalls amüsiert.
Speaker 0: Es fühlte sich beinahe fremd anders zu tun.
Speaker 0: So lange hatte sie schon nicht mehr vermocht, dies zu tun.
Speaker 0: Nach all den Tränen jedoch war es wie ein Befreiungsschlag.
Speaker 0: Und nach einem missmutigen Blick von Elbis musste jedoch auch eher ein wenig schmunzeln.
Speaker 0: «Guck nicht so, Elbis!« lachte Minerva leise.
Speaker 0: «Du glaubst gar nicht, wie oft mich Erwin nach seinen Mahlzeiten angespuckt hat.
Speaker 0: Sie ist als Liebesbeweis.
Speaker 0: Wenn das ein Liebesbeweis sein soll, dann bin ich froh, wenn das nun Babys machen, schmunzete Elbis und nahm Aya wieder in die Arme, nachdem sich Minerva erbarmt und das Erbrochene mit einem Schwenk ihres Zauberstabs zum Verschwinden gebracht hatte.
Speaker 0: Aaron, der dem Ganzen interessiert zugesehen hatte, tapste bedacht an Elbis Knie heran und musterte das Baby in seinen Armen.
Speaker 0: Es war so viel geschehen, dass sie die beiden gar nicht wirklich miteinander vertraut machen konnten.
Speaker 0: Minerva hob Arryn hoch auf ihren Schoß, während sie sich neben Elbe setzte.
Speaker 0: So hatte Arryn einen guten Blick auf Arya.
Speaker 0: Er musterte sie sehr kritisch und strengte seine kleine Hand nachher aus, berührte sacht ihre Wange.
Speaker 0: Er spürte selbständig, dass er hier vorsichtig sein musste.
Speaker 0: Unsicher war für einen Blick zu seinen Eltern hoch und suchte nach einer Bestätigung.
Speaker 0: Das machst du sehr gut, Arryn, flüsterte Minerva sanft.
Speaker 0: Das ist deine kleine Schwester Arya.
Speaker 0: Aaron blickte wieder zurück auf das Baby und runzerte seine Stirn.
Speaker 0: Ah ja, wiederholte er noch etwas holprig, aber er hatte es begriffen.
Speaker 0: Danach kuschelte er sich in die Arme seiner Mutter und schien noch etwas unsicher zu sein, ob er diese neue Gesellschaft mochte oder nicht.
Speaker 0: Bisher hatte er seine Eltern nie teilen müssen, doch er wirkte nicht sonderlich aufgeregt darüber.
Speaker 0: Liebevoll lächend blickten sich Elbis und Minerva an.
Speaker 0: Ihm war bewusst, dass Minerva Angst hatte, dass sie eines ihrer Kinder vernachlässigen könnte, doch er machte ihr keinen Vorwurf für diese Furcht.
Speaker 0: Minerva war so jung und ein Kind war bereits eine Herausforderung.
Speaker 0: Ein zweites und dann noch recht magisch problematisches Kind war natürlich überfordert, gerade durch die ganzen Umstände, die es mit sich gebracht hatte.
Speaker 0: Das war keine Schande und sicher würden sie alle beide nicht immer alles richtig machen.
Speaker 0: Doch so, wie Aaron mit seiner kleinen Schwester umging, waren sie sich sicher, dass er sie gut angenommen hatte, obwohl er selbst noch so klein war.
Speaker 0: Aaron tapste vor seinen Eltern her und liebevoll, aber auch sehr erleichtert, beobachtete Minerva wie Elle bis seine Tochter in seinen armen Barg und diese sich friedlich in seine Robo klammerte.
Speaker 0: Trotz seiner bitteren Gefühle tat er alles, um der Kleinen zu helfen.
Speaker 0: Und dennoch säufzte er schwer.
Speaker 0: dass sie sich ausgerechnet zu mir so hingezogen fühlt, obwohl du es warst, die sie bis zum Schluss getragen hat, die ihr Liebe entgegenbrachte, obgleich sie nicht das ist, was sie sein sollte.
Speaker 0: Es fühlt sich nicht gerecht an, wenn sie dich so abweist, obwohl sie es natürlich nicht besser weiß und es der Magie geschuldet ist.
Speaker 0: Seine blauen Augen funkelten voller Sorge, und Minerva wusste, dass er genau spürte, wie Minerva es zuvor im Krankenflügel belastet hatte, dass ihr Kind sich nicht von ihr beruhigen oder zum Essen bewegen ließ.
Speaker 0: Er wusste genau, dass sie ein wenig bitter darüber war, dass sie jedoch zurückdrängte, denn weder das Kind noch Elvis konnten irgendetwas dafür.
Speaker 0: Niemand trug Schulter an.
Speaker 0: Elvis macht ihr darüber bitte keine Gedanken, sagte Minerva leise.
Speaker 0: Natürlich würde ich lügen, wenn ich behaupten würde, es würde mich nicht irgendwie traurig stimmen, aber soll ich dich dafür verantwortlich machen?
Speaker 0: Ehrlich gesagt bin ich froh, dass sie diese Verbundenheit zu dir besitzt, durch eure Magie.
Speaker 0: Ich möchte mir ehrlich gesagt nicht ausdenken, was geschehen wäre, wenn dem nicht so.
Speaker 0: Nun, sie schluckte schwer und verscheuchte diesen Gedanken aus ihrem Kopf.
Speaker 0: Sich vorzustellen, dass ihr Baby verhungert wäre, das war ein schrecklicher Gedanke, den sie auch nicht laut aussprechen wollte.
Speaker 0: Doch das musste sie nicht.
Speaker 0: Elbis Blick verriet ihr, dass er wohl das Gleiche dachte.
Speaker 0: Allerdings, wie geht es dir damit?
Speaker 0: fragte sie dann Matt.
Speaker 0: Immerhin, nun ihr hart weißt schon.
Speaker 0: Es fühlt sich immer noch fremd an, murmelt.
Speaker 0: er betrügt, aber nicht unangenehm.
Speaker 0: Ich spüre diese Verbindung ebenfalls, nur meine Gefühle zu ihr sind noch sehr kompliziert.
Speaker 0: Wenn ich Aaron ansehe, spüre ich Glück und Freude.
Speaker 0: Wenn ich sie ansehe ... Nur das Leid und den Verlust.
Speaker 0: Aber ich möchte, dass ich irgendwann genau das für sie empfinde, was ich auch bei Aaron spüre.
Speaker 0: Liebevoll sah Minerva in seiner Augen und erlächete schwach.
Speaker 0: Es waren sehr bewegende Worte für Minerva, dass er darauf hinarbeiten wollte und auch ehrlich zu ihr war, was er wirklich fühlte.
Speaker 0: Lin!
Speaker 0: Der fröhliche Ruf von Aaron hatte die beiden unterbrochen und sie blickten auf, als sie in der Eingangshalle angekommen waren.
Speaker 0: Das Schloss war still.
Speaker 0: Es herrschte auch noch Unterricht und durch das große Eichenportal flutete angenehmes Licht, als eine Person langsam und noch etwas unsicher auf den Beinen diese betrat.
Speaker 0: Minerva konnte ihren Augen nicht trauen, als sie so unerwartet und plötzlich Aline vor sich sah.
Speaker 0: Monate lang war sie im Sekt Mungo und hatte jeden einzelnen Tag um ihr Leben kämpfen müssen.
Speaker 0: Die Nachrichten um ihren Zustand waren immer weniger geworden und Minerva hatte bereits die Hoffnung verloren, dass sie ihre beste Freundin jemals wiedersehen würde.
Speaker 0: Doch nun, nun stand sie einfach vor ihr.
Speaker 0: Aileen's Gestalt war über die Monate schmaler geworden und sie wirkte auch ein wenig gealtert.
Speaker 0: Die schwarze Magie hatte ihrem Körper schwer zugesetzt und dennoch strahlte sie eine Art Stärke aus und ihre braunen Augen funkelten golden im Sonnenlicht.
Speaker 0: Aileen hauchte Minerva mit aufgerissenen Augen und ohne es zu bemerken war sie losgestimmt.
Speaker 0: Aileen!
Speaker 0: Ein Grinsen, Arme, die sich ausbreiteten, und Eileen empfing Minerva offen mit ihren Armen und drückte sie innig und herzlich.
Speaker 0: Minerva konnte nicht von ihr ablassen und weinte vor Erleichterung und Glück.
Speaker 0: Sie war wieder bei ihr, sie war am Leben.
Speaker 0: Aua, aua, Minerva, meine Rippen, grinste Eileen und klopfte ihr Sacht auf den Rücken.
Speaker 0: Nicht so doll, ich will nicht unbedingt wieder ins Sankt Mungo, nur weil du mir meine Knochen brichst.
Speaker 0: Minerva schluchzte und lachte gleichermaßen.
Speaker 0: Hör auf mit deinen dummen Scherzen, rief sie aus.
Speaker 0: Es tut mir so verdammt leid, das ist nur meine Schuld.
Speaker 0: Wegen mir wurdest du in diese Sache reingezogen und fast getötet.
Speaker 0: So ein verdammter Unsinn, sagte Aline bestimmt.
Speaker 0: Bist du schuld, wenn irgendwelche Spinner meinen, sich jemanden wie Grindelwald anzuschließen?
Speaker 0: Glaub mir, wenn ich Dollar Hoe in die Finger bekomme, dann werde ich mich für diese Scheiße revanchieren.
Speaker 0: Wegen ihm habe ich meine beste Freundin verraten.
Speaker 0: Eileen wirkte wirklich grimmig und entschlossen.
Speaker 0: Du wirst doch nicht etwa sofort wieder als Auroren einsteigen, fragte Minerva besorgt, und ein Schatten legte sich über Eileen's Mine, doch ihre Stimme war fest.
Speaker 0: Nein, solchste sie bitte.
Speaker 0: Meine Karriere als Auroren ist beendet.
Speaker 0: Der Fluch von Dollow Howe hat einen immensen Schaden an meinem Rücken hinterlassen, und ich werde nicht mehr fähig sein, zu meinen alten Leistungen zurückzukehren.
Speaker 0: Aber was soll's?
Speaker 0: Ich hätte immerhin auch tot sein können.
Speaker 0: Ohne Aaron und Professor Dumbledore wäre ich wohl noch dort auf dem Bergpfad gestorben, aber das ist jetzt nicht wichtig.
Speaker 0: Damon erzählte mir, dass du Grindelwald inflihen konntest, was ist?
Speaker 0: Ihr Blick wanderte von ihr zu Elbis hinüber, während Aaron begeistert an Eileen's Beinen hing.
Speaker 0: Sie bemerkte erst jetzt das Baby in seinen Armen, und ihr Blick zuckte zurück zu Minerva und auf ihren Bauch.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Ich habe ernsthaft die Geburt verpasst, rief sie entsetzt und bemerkte nun auch, wie ausgezerrt und schlecht, sowohl Minerva als auch Elbis aussahen.
Speaker 0: Minerva, was?
Speaker 0: Diese schluckte schwer und erneut sammelten sich Tränen in ihren grünen Augen, aber sie kämpfte sie tapfer zurück.
Speaker 0: Elbis, wandte sie sich leise an ihn.
Speaker 0: Ich, ich würde gern.
Speaker 0: Sicher, sagte er sanft und nickte den beiden nachsichtig zu.
Speaker 0: Geh nur, Minerva, es ist gut.
Speaker 0: Sie ging zu ihm und nahm ihm vorsichtig Aya aus den Armen.
Speaker 0: Einem Moment hielt sie die Luft an, doch die Kleine klammerte sich an ihre Bluse und kuschelte ihr Gesicht an ihre Brust.
Speaker 0: Auch Elbis wirkte erleichtert, dass die Kleine, wohl nun, da sie endlich einen vollen Bauch hatte, auch bei Minerva ruhig und friedlich war.
Speaker 0: Dieser stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste Elbis in sich.
Speaker 0: Sanft strich er durch ihr Haar und über ihre Wange.
Speaker 0: In seinem Blick lag Sorge, doch sie lächelte matt.
Speaker 0: Sie wandte sich erneut Eileen zu, die bereits Aaron auf ihren Armen trug und ihn fröhlich begrüßte.
Speaker 0: Gehen wir etwas an den See, meinte Minerva leise.
Speaker 0: Es ist eine lange Geschichte.
Speaker 0: Eileen und Minerva machten einen langen Ausflug um den Schwarzen See herum und Minerva erzählt ihrer besten Freundin alles.
Speaker 0: Von Anfang bis Ende und ließ kein Detail aus, auch wenn es erneut schlechte Erinnerungen in ihr Wachrief und auch Tränen dabei flossen.
Speaker 0: Sie setzen sich auf eine verwitterte Bank am See und beobachteten, wie Aaron am Ufer nach hübschen Steinen ausschauhiet, während Arya in Minervas Umhang gekuschelt lag.
Speaker 0: Eine Moment lang herrschte Schweigen und Aline wirkte, als wüsste sie nicht, was sie dazu noch sagen sollte.
Speaker 0: Sie war fassungslos, was ihre Freundin alles ertragen musste und blickte dann auf das Baby in ihren Armen.
Speaker 0: Ihr Blick war nicht zu deuten.
Speaker 0: Also ist, ist Arya, was ist sie?
Speaker 0: fragte sie leise und bedacht.
Speaker 0: Elbis und ich haben noch nicht darüber gesprochen, Murmelte Minerva bedrückt.
Speaker 0: Doch ich denke uns beiden ist klar, es ist tiefe schwarze Magie sein muss, so dunkel und aus den Abgründen, dass man es kaum in den Mund nehmen möchte.
Speaker 0: Ayasvara Körper wurde zerstört, und das, was Grindelwald aus seinem eigenen Körper entnommen hatte, ist ein Teil seiner eigenen Seele.
Speaker 0: Er hat sicher auch genügend Morde begannen, um seine Seele zu spalten.
Speaker 0: Und er hat sie benutzt, um einen neuen Körper daraus zu erschaffen.
Speaker 0: Er ist besessen von Elbis und bezweckt damit etwas, was mit der alten Magie verbunden ist, die in Ayas Varaseele ruht.
Speaker 0: Und was es auch sein wird, es wird nichts Gutes dabei auf uns zukommen.
Speaker 0: Sie softste schwer.
Speaker 0: Dennoch, die Seele unserer Tochter ist immer noch intakt und in diesem falschen Körper, sagte Minerva, bitte.
Speaker 0: Aber ich möchte nicht, dass sie ohne Liebe aufwächst.
Speaker 0: Sie soll das Leben bekommen, was sie verdient und was für unsere Tochter vorgesehen war, bevor er sie von uns raubte.
Speaker 0: Aline senkte ihren Blick im Stummen bedauern und sah dann auf den See hinaus.
Speaker 0: Ihr Schweigen wog schwer auf den beiden und Minervas Brust schnürte sich zu, sodass es ihr kaum möglich war zu atmen.
Speaker 0: Diese Worte auszusprechen ließ es ihr nur deutlicher vor Augen erscheinen, dass in ihren Armen ein Teil Grindelwaldslag.
Speaker 0: Minerva söffzte Aline schwer.
Speaker 0: Ich weiß, du willst das wahrscheinlich nicht hören, gerade jetzt nicht, aber….
Speaker 0: Ich weiß, was du sagen willst, meinte Minerva leise.
Speaker 0: Mir ist bewusst, was diese Entscheidung auslösen wird.
Speaker 0: Mir ist das bewusst.
Speaker 0: Uns beiden ist das bewusst.
Speaker 0: Aber ich, ich kann nicht.
Speaker 0: Nicht, wenn ihre Seele noch da ist.
Speaker 0: Nicht die, meines eigenen Kindes.
Speaker 0: Und Grindelwald wird sie nicht bekommen, dafür werde ich sorgen.
Speaker 0: Und wenn es mich umbringt, ich werde das nicht zulassen.
Speaker 0: Tief, atmete Minerva durch.
Speaker 0: Ihr war bewusst, dass Aline zu hoher Wahrscheinlichkeit recht hatte.
Speaker 0: Und dass es wohl auch Elbis dachte, wie es jeder denken würde und wie es auch anfangs in ihren Gedanken lauerte.
Speaker 0: Dass es besser war, das zu vernichten, was Grindelwald mit Arya erschaffen hatte.
Speaker 0: Elbis hatte es in seiner Rage fast tun wollen und sie hatte das verhindert.
Speaker 0: Minerva wusste, was für Gefahren mit ihr einherkommen würden.
Speaker 0: Doch sie würde das nicht über sich bringen können und sie würde sie nicht aufgeben, nicht für das größere Wohl.
Speaker 0: Sie würde dafür sorgen, dass Aya gut und gerecht aufwuchs und das Grindelwald seine Niedergang selbst gewählt hatte.
Speaker 0: Er würde es noch bitter bereuen, seine Hände auf Elbes und ihr Baby gelegt zu haben.
Speaker 0: Irgendwann.
Speaker 0: Was, was wirst du nun tun, Aline?
Speaker 0: fragte Minerva, um auch das Thema zu wechseln, während sie Aaron dabei zu sah, wie er im Ufer kauerte und das Wasser beobachtete.
Speaker 0: Aline bemerkte, dass der Themenwechsel gezwungen war, doch sie wollte Minerva nicht weiter dazu befragen, wenn sie nicht dazu bereit war.
Speaker 0: Sie selbst softste schwer und ihre Mine wurde bitter.
Speaker 0: Der Betreiber der drei Besen sucht nach einem neuen Mitarbeiter und später auch Nachfolger.
Speaker 0: Es wäre zumindest eine Arbeit, die meinen Rücken nicht zu sehr belasten würde.
Speaker 0: Und ich wäre in deiner Nähe mir näher war.
Speaker 0: Und in Damons fügte diese Schmunz sind hinzu und Eileen wurde Feuerrot, doch schließlich nickte sie leicht.
Speaker 0: Immer wieder verknoteten sich ihre Finger ineinander und ihr war die Nervosität sehr offensichtlich anzusehen.
Speaker 0: Nun, er steht mir sehr nah, das stimmt.
Speaker 0: Und ich mag ihn wirklich gern, mummelte Eileen unsicher.
Speaker 0: Er hat mich sehr oft in Sengt Mungo besucht.
Speaker 0: Vielleicht, na ja.
Speaker 0: Minerva legte eine Hand auf ihre und Eileen sah sie unsicher an.
Speaker 0: Möchtest du darüber sprechen, fragte Minerva sanft, denn damals war Eileen auch für sie da gewesen und hatte ihr zugehört, als sie unglücklich in Elbes verliebt war.
Speaker 0: Nun wollte sie ihr das alles zurückgeben.
Speaker 0: Eileen nickte dankbar und begann zu erzählen.
Speaker 0: Ein wenig erschöpft betrat Elbis sein Büro im Schulleiterturm.
Speaker 0: Alles war ruhig und das Sonnenlicht funkelte freundlich durch die hohen Fenster.
Speaker 0: Es waren genug Tage vergangen.
Speaker 0: Er musste endlich wieder seine Arbeit aufnehmen, denn Hogwarts brauchte seine Leitungen und es hatte sich genügend Arbeit angehäuft, die Horace einfach nicht geschafft hatte.
Speaker 0: Dennoch war es notwendig gewesen, es ruhen zu lassen.
Speaker 0: Allen voran wegen Minerva.
Speaker 0: Er hatte einfach für sie da sein müssen.
Speaker 0: Sonst wäre sie unter der schweren Last des Verlustes zusammengebrochen.
Speaker 0: Sie war stark, weit stärker als er, dennoch.
Speaker 0: Seufzend blickte er sich nach Volks um.
Speaker 0: Sein Phönix hatte sich nach seiner Rasenden Wut in London zurückgezogen.
Speaker 0: Es hatte dem Feuervogel viel Kraft gekostet, denn ein Phönix war nicht für solch unreine Gefühle bestimmt.
Speaker 0: Er hockte auf seiner Stange neben seinem Schreibtisch und hatte seinen Kopf unter dem Flügel.
Speaker 0: Seine Federn fielen ihm nun regelmäßig aus und erwirkte ganz abgestumpft.
Speaker 0: Sicher würde Forks bald einen Brandtag erleben.
Speaker 0: Es war einfach zu viel gewesen für den Phönix.
Speaker 0: Und obwohl er bis wusste, dass er wieder auferstehen würde, so führte er sich dennoch schlecht und schuldig, dass er seinet wegen so an den Rand seiner Kräfte gezwungen wurde.
Speaker 0: Auch wenn Phönixe freie und wilde Geschöpfe waren, so war Forks durch seine Treue an ihn gebunden und er würde ihn auch nie verlassen.
Speaker 0: Es war schon immer so in seiner Familie gewesen, dass ein Phönix jedem Dumbledore in größter Not erschien.
Speaker 0: Langsam trat er auf ihn zu und berührte sacht seine Federn, strich über seinen Rücken und erhob blinzelnden Kopf.
Speaker 0: Aus seinen trüben Augen sah er ihn jederfreundlich an und Elbes Kehle brannte verschuld bei diesem Blickvolle Vertrauen, trotz allem, was er getan hatte.
Speaker 0: Oh mein Freund, es tut mir so leid, flüsterte er mit beben der Stimme und schloss die Augen.
Speaker 0: Ich habe einfach nicht bemerkt, was ich dir mit meiner blinden Rache angetan habe.
Speaker 0: Forks Gurte sanft, streckte sich und knapperte an seiner Hand, eine Geste der Zuneigung und ein stummes Annehmen seiner Entschuldigung.
Speaker 0: Einen Klopfen unterbrach seine aufgewühten Gefühle und der Blickte irritiert über die Schulter hinweg zur Tür.
Speaker 0: Minerva konnte es nicht sein, sie war eben noch mit Miss Prevet an den See hinuntergegangen, er rief den Besuch müde herein, und war auch nicht sonderlich überrascht, als er es Gemänder eintreten sah.
Speaker 0: Dennoch säufzt er ratlos.
Speaker 0: Gerade hatte er keine Nerven dafür, doch er wusste, dass er sich diesem Gespräch nicht entziehen könnte.
Speaker 0: Seine Gnadenzeit war längst überschritten.
Speaker 0: «Dumbledore, haben Sie einen Moment Zeit für mich?« fragte es Gemänder ernst und schloss die Tür zum Büro, damit sie ungestört sprechen konnten.
Speaker 0: «Ich habe mich bereits gefragt, wann Sie mich aufsuchen würden,« sagte er bis leise und wies höflich auf einen freien Stuhl vor seinem Schreibtisch.
Speaker 0: Bitte, Mr.
Speaker 0: Scamander, setzen Sie sich doch.
Speaker 0: Der Aurora nickte dankbar und die beiden Männer setzten sich.
Speaker 0: Eine Moment lang herrschte schweigen, bis Scamander sich ein wenig reusperte und das Wort ergriff.
Speaker 0: Nun, ich konnte nur mit viel Mühe und Einsatz das Ministerium davon überzeugen, nicht in Hogwarts einzumarschieren, um sie zu verhaften.
Speaker 0: Dumbledore.
Speaker 0: Ich hoffe, das ist Ihnen bewusst, Finger anzusprechen.
Speaker 0: Er wirkte sehr ernst und dennoch besorgt.
Speaker 0: Mit seinen dunklen Augen hatte er natürlich Dumbledores erschöpften Zustand gesehen.
Speaker 0: Doch sein eigenes Mitleid mit dem Schulleiter hatte hier keine Rolle zu spielen.
Speaker 0: Für das, was sie getan haben, würde eine lebenslange Haftstrafe in Askerbahn auf sie warten.
Speaker 0: Aber das konnte ich gerade noch verhindern.
Speaker 0: Nicht zuletzt, weil Forley ihnen so zugetan ist und wir die Wahrheit zu ihren Gunsten nun vertuschen konnten.
Speaker 0: Elvis wirkte tatsächlich wenig überrascht und blickte nachdenklich auf seine Hände hinab.
Speaker 0: Er sprach noch nicht, die Scamander's Worte nachklingen und ihn mit einer leichten Handbewegung auch weiter sprechen.
Speaker 0: Allerdings schulden sie mir eine verdammt gute Erklärung, fuhr Scamander grimmig fort.
Speaker 0: Ich bin für sie in die Bresche gesprungen, obwohl ich mit eigenen Augen gesehen habe, dass sie es waren, der London in ein Inferno verwandelt hat.
Speaker 0: Ich musste Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass davon nichts an den Tagespropheten gelangt.
Speaker 0: Dumbledore, dort sind Muggl gestorben.
Speaker 0: Viele Muggl.
Speaker 0: Ganz zu schweigen, von dem enormen Aufwand alles wieder in Ordnung zu bringen und das Geheimhaltungsabkommen zu bewahren.
Speaker 0: Mir war bewusst, dass ein Kampf gegen Grindelwald nicht ohne Schaden und Zeugen ausgetragen werden kann, doch was bei Merlin ist in dieser Nacht mit ihnen geschehen?
Speaker 0: Elvis liest die Worte von Scamander eine Weile in der Luft hängen, dann blickte er ihm in die Augen.
Speaker 0: Auch wenn sie wahrlich viele Differenzen in der Vergangenheit hatten, so spürte er eine tiefe Dankbarkeit in sich.
Speaker 0: Es wäre nicht seine Aufgabe gewesen, ihn zu schützen, aber er hatte es getan.
Speaker 0: Trotz allem vertraut das Scamander ihm und das rührte ihn tatsächlich.
Speaker 0: Er hatte von dem Gespräch viel Unangenehmes erwartet, doch nicht so etwas.
Speaker 0: Er forderte Antworten, gewiss, doch er brachte ihm auch Fürsorge entgegen, die ihm deutlich zeigte, dass ihm das alles nicht egal war.
Speaker 0: Tief atmete er durch, um sich für seine nächsten Borte zu wattnen.
Speaker 0: Ich hoffe, sie können mir einiges ihrer Zeit schenken, Mr.
Speaker 0: Scamander.
Speaker 0: Denn es bedarf einigen Erklärungen, die ich ihnen schuldig bin, sagte er leise und ernst.
Speaker 0: Denn das alles war erst der Anfang vom Ende.
Speaker 0: Alles Gute zum Geburtstag, Aaron!
Speaker 0: Die wenigen Anwesenden klatschen fröhlich in die Hände, als Eileen eine wunderschöne Erdbeer-Torte auf ihrem Zauberstab durch die Luft balancierte.
Speaker 0: Zwei bunte Kerzen brannten hell darauf und sanft ließ sie die Torte auf einen Tisch im Garten von Minervas Haus schweben.
Speaker 0: Dort war eine kleine Tafel aufgebaut, an der die Gäste aber auch die bunt eingepackten Geschenke ihren Platz fanden.
Speaker 0: Es war eine ausgelassene Stimmung, trotz dass diese durch Grindelwalds Verbrechen überschattet wurden.
Speaker 0: Beinah führte es sich seltsam an, etwas wie einen Geburtstag zu feiern, obwohl die Welt nah am Rand der Dunkelheit lag.
Speaker 0: Fünf ganze Monate waren vergangen und der August neigte sich dem Ende.
Speaker 0: Es war sonnig, angenehm warm und mitten in den Schulferien.
Speaker 0: Das Dorf Hoxmead wurde von Elbus und auch dem Ministerium mit einem zusätzlichen Schutzwahl ausgestattet, so war es auch relativ sicher für die kleine Familie von Elbus und Minerva, aber auch für die einzelnen Dorfbewohner.
Speaker 0: Es war eine Sicherheit, die noch ein wenig Beständigkeit und Leben erhalten konnte.
Speaker 0: Minerva war äußerst dankbar über diese zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen, die Elbis errichtet hatte, obwohl sie dafür lang mit ihm diskutieren musste.
Speaker 0: Auch ihr wurde Hogwarts irgendwann zu viel, so malerisch und magisch es auch war.
Speaker 0: Die Ausflüge nach Hoxmead waren eine bekommene Abwechslung, da es ihr kaum gestattet war, sich irgendwo anders aufzuhalten.
Speaker 0: Die Gefahr, die von Grindelwart ausging, war immer noch hoch und spürbar und obgleich es um seine Aktivitäten gegenwärtig unheimlich still geworden war.
Speaker 0: Doch das hieß nicht, dass er keine Anhänger irgendwo getarnt positioniert hatte.
Speaker 0: Elvis hatte es Minerva strikt verboten, sich frei zu bewegen und diese eingeschränkte Freiheit war auch für Minerva nicht einfach.
Speaker 0: An die hitzige Diskussion mit ihm darüber erinnerte sie sich nicht allzu gern, doch immerhin hatte er dem letztendlich zugestimmt.
Speaker 0: Sie konnte seine Sorge natürlich verstehen, doch sie wollte sich auch nicht einsperren lassen.
Speaker 0: Oder Elbis jedes Mal um Begleitung bitten müssen, nur weil sie vielleicht Aline besuchen oder etwas schlendern wollte.
Speaker 0: Diese fünf Monate waren nicht ganz spurlos an ihnen vorbeigegangen.
Speaker 0: Doch trotz der dunklen Zeiten war es kein Grund, den Geburtstag ihrer Sohnes nicht zu feiern.
Speaker 0: Aaron wurde nun zwei Jahre alt und er war wirklich sehr groß geworden.
Speaker 0: Mit jedem Tag wurde er Elbis immer ähnlicher und hatte sich wunderbar entwickelt.
Speaker 0: Er konnte für sein Alter schon sehr gut sprechen und seine magischen Fähigkeiten waren so stark und intensiv, dass sie bereits jetzt mit ihm spielerisch übten, wie er sie besser beherrschen konnte.
Speaker 0: Die blauen Kinderaugen strahlten, als Aaron die gewaltige Torte erblickte.
Speaker 0: Er verstand noch nicht ganz, dass es sein Geburtstag war, dennoch konnte er spüren, dass es sich an diesem Tag um ihn drehte und die Geschenke ebenfalls für ihn waren.
Speaker 0: Sie alle waren zu seinem Ehrentag erschienen.
Speaker 0: Aberforth, Madame Ross, Damon und Eileen.
Speaker 0: Zwischen Eileen und dem Professor für Verteidigung hatte sich letztlich doch etwas Festes angebahnt, mit weit weniger Drama, als es bei Minerva der Fall gewesen war.
Speaker 0: Doch die junge Liebe war nicht das einzige Ereignis im Leben ihrer besten Freundin.
Speaker 0: Nach einigen Monaten hervorragende Arbeit von Eileen in den drei Besen war sie zu neuen Betreiberin aufgestiegen, nachdem der alte Besitzer in seinen wohlverdienten Ruhestand getreten war.
Speaker 0: Nicht zuletzt Eileen's hervorragende Koch, Back- und Braukünste hoben den Ruf der beliebten Lokalität auf ein neues Level an.
Speaker 0: So hatte sie sich auch bereit erklärt, für Aaron die Geburtstagstorte zu kreieren, da Minerva viele Talente besaß, die jedoch fern von jeder Küche lagen.
Speaker 0: Das sieht einfach traumhaft aus, Eileen, säufzte sie ganz hingerissen und betrachte die kunstvolle Torte mit rotem Guss.
Speaker 0: Für meinen Lieblingsdumbledor doch immer gern, zwinkerte sie fröhlich und durchwuschelte Arrens Kastanien braunes Haar.
Speaker 0: Ich weiß doch genau, was du am liebsten nascht.
Speaker 0: Nicht wahr, Arren?
Speaker 0: Ja, ich liebe Erdbeeren.
Speaker 0: Danke, Tante Lean, rief der kleine begeistert aus und konnte es scheinbar kaum noch erwarten, ein Stück von dieser köstlich aussehenden Torte zu probieren.
Speaker 0: Apropos Dumbledor, meinte Arline dann, während sie mit ihrem Zauberstab ein Messer die Torte akkurat zurechtschneiden ließ.
Speaker 0: Wo steckt Elvis eigentlich?
Speaker 0: Nicht, dass er das Fesper verpasst oder Aaron die Torte ganz allein verputzt.
Speaker 0: Elvis kommt gleich, er holt Arya nur aus ihrem Mittagsschlaf, lächelt Minerva matt und Aline musterte ihre beste Freundin ein wenig skeptisch.
Speaker 0: Ihr entging nicht, dass Minerva dabei etwas unglücklich wirkte, doch sie sagte kein Wort.
Speaker 0: Sie stammte ein wenig die Hände in die Hüfte und Minerva fand es erstaunlich, wie sehr sie ihrer Mutter, Mrs.
Speaker 0: Privet, dabei glich.
Speaker 0: Klein, stemmig, aber mit einer solch kräftigen Würde, dass man ihr ihre innere Stärke regelrecht ansehen konnte.
Speaker 0: Nun, dann gehe ich mal hoch und sag ihm Bescheid, meinte Aline bestimmt.
Speaker 0: Bitte bedient euch schon einmal, wir kommen sicher sofort nach.
Speaker 0: Im Vorbeigehen legte sie ihre Hand kurz auf Minervas Schulter und drückte sie sacht.
Speaker 0: Minerva war dankbar für diese kleine Geste und sah ihrer besten Freunde nach.
Speaker 0: Ihre Sorgen konnte sie nicht abstellen, doch sie war dankbar, dass Aline nach Elvis sehen wollte, denn sie war sich unsicher, ob es ratsam gewesen wäre, selbst zu gehen, da sie mittlerweile wegen jeder Kleinigkeit stritten.
Speaker 0: Aline ging durch das Wohnzimmer hindurch und die Treppe in das Dachgeschoss hinauf.
Speaker 0: Sie kannte dieses Haus bereits in und auswendig und könnte es blind durchlaufen.
Speaker 0: Daher musste sie auch gar nicht so lang nach ihm suchen.
Speaker 0: Die Tür zum Kinderzimmer stand weit offen und Elvis stand nachdenklich am Fenster und hatte die kleine Arya an seiner Brust.
Speaker 0: Aline wusste, dass dieses Fenster zum Garten blickte.
Speaker 0: Aya war mit ihren fünf Monaten wirklich sehr gut gewachsen und besaß so schwarzes Haar, wie Minerva es hatte.
Speaker 0: Grüne Augen funkelten sie an, als sie leise eintrat und ein strahlendes Lächeln begegnete ihr.
Speaker 0: Minervas Anteil in Aya's Seele musste enorm sein, dass sie sich über den künstlichen Körper Grindelwalds einfach hinweg setzte und ihr äußeres so provokant widerspiegelte.
Speaker 0: Aber sie war sehr süß und ein auffällig hübsches Kind.
Speaker 0: In der ganzen Zeit hatte sich immerhin nicht nur Aaron prächtig entwickelt.
Speaker 0: Auch Arya hatte trotz anfänglicher Schwierigkeiten so langsam ins Leben gefunden und ihre kleinen Füßchen Boden gefasst.
Speaker 0: Eileen's anfängliche Ansicht, das zu vernichten, was Grindelwald mit Arya erschaffen hatte, war immer stärker zurückgegangen.
Speaker 0: Die Gefahr war nach wie vor spürbar und präsent.
Speaker 0: Doch selbst Eileen würde es nicht über sich bringen.
Speaker 0: Wie könnte man auch zu einem so süßen Gesicht nein sagen?
Speaker 0: Nach einigen Streppharzen hatte Arya sich auch bald an Minervas Muttermilch und zum Glück noch schneller an Breikost gewöhnt, die Eileen auch gern für ihre beste Freundin gekocht hatte.
Speaker 0: Minerva besaß auch keine Schwierigkeiten mehr, dass Arya bei ihr sein wollte und ihre Nähe zuließ.
Speaker 0: Es war dennoch nicht zu übersehen, dass sie einen ganz besonderen Bezug zu Elvis hatte.
Speaker 0: Aline hatte selten ein nettes Wort für den Schulleiter übrig, doch sie musste zugeben, dass er sich wirklich um die kleine Bemüte, obwohl es ihm noch sichtbar schwerfiel und er auch versuchte, seine Familie solide und stabil zu halten.
Speaker 0: Dennoch, obgleich Minerva kein einziges Wort darüber verloren hatte, so war ihr klar, dass zwischen ihr und Elvis momentan nicht alles ganz so gut lief, wie es vielleicht erwünscht war.
Speaker 0: Die anfängliche Harmonie stand bedrohlich auf der Klippe und die Spannung war in der Luft spürbar.
Speaker 0: Wie oft war Minerva allein mit den Kindern bei ihr und Damon zu Besuch und sie wirkte von Tag zu Tag unglücklicher.
Speaker 0: Aline reusperte sich leise und nun blickte auch Elvis auf und bemerkte sie in der Tür stehen.
Speaker 0: Er wirkte stark übermüdet und erschöpft.
Speaker 0: Elvis, wir warten schon auf dich, kommst du langsam runter?
Speaker 0: fragte sie ihn freundlich und bekam nur ein sturmes Nicken auf diese Frage hin.
Speaker 0: Aline musterte Elvis kritisch, als sich dieser vom Fenster abwandte, Aja sicher bei sich hielt und ihrer Stirn küste.
Speaker 0: Normalerweise war es Minerva, der sie immer zu mit Rat und Tat zur Seite stand.
Speaker 0: Und auch wenn sie mit Dumbledore, so ihre lieben Differenzen besaß, spürte sie genau, dass etwas nicht in Ordnung war.
Speaker 0: Seufzend lehnte sie sich an den Türrahmen und musterte ihren alten Professor scharf.
Speaker 0: Willst du darüber sprechen?
Speaker 0: fragte sie plötzlich bedacht.
Speaker 0: und auch für Elvis kam diese Frage sehr unerwartet, da sich Arlene noch nie nach seinem Befinden erkundet hatte oder mit ihm über seine Probleme und Sorgen hatte sprechen wollen.
Speaker 0: Ihre Beziehung zueinander war bereits seit Aileen's Schulzeit weit distanziert gewesen und sie hatten nur miteinander gesprochen, wenn es sein musste.
Speaker 0: Sie hassten sich nicht, aber mögen war auch zu viel gesagt.
Speaker 0: Bitte, fragte er deshalb verwundert und schien einem momentlang nicht zu verstehen, auf was sie genau anspielte.
Speaker 0: Aileen hob ihre Schultern.
Speaker 0: Meisterst du darüber sprechen, was du fühlst, wiederholte Aileen ernst und etwas deutlicher.
Speaker 0: Elvis, es sind nun fünf Monate.
Speaker 0: Auch wenn der Schmerz über diesen schweren Verlust nie vergehen wird, doch das ist kein Zustand mehr zwischen euch.
Speaker 0: Was hat Minerva dir erzählt?
Speaker 0: fragte er leise.
Speaker 0: Er klang nicht abneigend, eher defensiv, und dennoch verzog Aline etwas aufgebracht ihr Gesicht.
Speaker 0: Minerva hat mir nichts erzählt, aber man muss auch kein herausragendes Talent besitzen, um zu sehen, dass es momentan nicht so läuft, wie es soll.
Speaker 0: Die Luft zwischen euch ist greifbarer als üblich, sagte sie streng.
Speaker 0: Zudem nur sie immer mit den Kindern allein zu Besuch kommt, während du dich nicht ein einziges Mal blicken gelassen hast.
Speaker 0: Nicht, dass es mich stören würde, aber Minervas Seelenfrieden und Herzleid geht auch mich etwas an, Dumbledore.
Speaker 0: Elbes Gesicht verzog sich zu einem bitteren Ausdruck und erwich ihrem direkten Blick fürs Erste aus.
Speaker 0: Es war selten, dass er keinen Augenkontakt halten konnte oder wollte, doch es zeigte Aline auch, dass er ihr trotz allem vertraute, da er seine Schwächen offen zeigte.
Speaker 0: Es war im Grunde keine Überraschung für ihn, dass sie Minervas Gefühle sehr gut analysieren konnte, ohne dass diese auch nur den Mund aufmachte.
Speaker 0: Natürlich lief es gerade nicht gut zwischen ihm und Minerva.
Speaker 0: Nicht schlecht, doch die vielen Spannungen und Streitigkeiten waren da.
Speaker 0: Und oft waren es nur belanglose Nichtigkeiten, über die es eigentlich keinen Wert gab zu streiten.
Speaker 0: Oft waren es auch einfach ihre gegenseitigen Ansichten.
Speaker 0: Seine gingen auf Erfahrung zurück, Minervas auf Intuition.
Speaker 0: Natürlich eckten sie da oft an.
Speaker 0: Es war einfach eine Tatsache, die er nicht abstreiten konnte.
Speaker 0: Er wusste auch nicht, warum.
Speaker 0: Doch gerade hatte er das Gefühl, dass er wirklich sprechen sollte.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, softste er leise und blickte wieder zu ihr auf.
Speaker 0: Böle ich gerade extreme Sorge und Unsicherheit wegen.
Speaker 0: Nun, Minerva und meiner Beziehung zu ihr.
Speaker 0: Nun hob Aline überrascht die Braun.
Speaker 0: Aber du wirst sie doch nicht.
Speaker 0: Nein, das kann ich nicht und das will ich nicht!
Speaker 0: unterbrauch Elbis sie entschieden, aber müde.
Speaker 0: Ich liebe Minerva wie am ersten Tag.
Speaker 0: So verdammt stark, mehr als alles auf dieser verlassenen Erde.
Speaker 0: Niemals könnte ich sie verlassen.
Speaker 0: Erneut suchte sein Blick den Weg zum Fenster und er blickt auf den Garten hinunter.
Speaker 0: Er konnte Minerva sehen, wie sie Aaron mit der Torte half, damit er sie halbwegs vernünftig essen konnte.
Speaker 0: Bitter und schwer sorgte er auf.
Speaker 0: Ich vermisse es.
Speaker 0: Diese unbeschwerte Zeit, plüsterte er.
Speaker 0: Weißt du, wie lange es her ist, dass ich sie lachen gesehen habe?
Speaker 0: Dass sie ohne Sorgen einschlafen konnte, dass wir uns berührt haben, einfach nicht über die Zukunft nachdenken oder darüber streiten mussten.
Speaker 0: Wann habe ich ihr zuletzt seine Freude machen können?
Speaker 0: Sie vergessen machen können, dass das alles gerade zugrunde gehen könnte, was wir uns aufgebaut haben.
Speaker 0: Aline konnte deutlich hören, wie seine Stimme bebte.
Speaker 0: Sie hörte seine tiefe Verzweiflung heraus.
Speaker 0: und wohl auch einen Hauch der Schuld.
Speaker 0: Seit mir Nerva an meiner Seite ist, durchleidet sie ein Unglück nach dem Nächsten.
Speaker 0: Ich will, dass sie wieder lächelt, lacht, lebt, liebt.
Speaker 0: Mir war bewusst, dass ihre Zukunft mit mir an ihrer Seite nicht beständig sein würde.
Speaker 0: Dass ich auch wahrlich kein einfacher Mensch bin.
Speaker 0: Aber niemals wollte ich ihr das aufbürten, was sie nun erfahren muss.
Speaker 0: Sie hatte nie eine Chance, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Speaker 0: Ohne Pflichten, ohne Last.
Speaker 0: Einfach, weil ich nicht bedacht genug gehandelt habe.
Speaker 0: Sie bekam die Bürde eine Mutter viel zu früh auferlegt.
Speaker 0: Wegen mir.
Speaker 0: Und es war in Ordnung für mich.
Speaker 0: Doch nun?
Speaker 0: Ich wollte nicht, dass sie leidet.
Speaker 0: Wegen mir.
Speaker 0: Wegen meinen Kindern.
Speaker 0: Ist sie überhaupt noch glücklich mit mir?
Speaker 0: Und als er seinen Blick wieder zu ihr wandte, sah Eileen die Tränen und tatsächliche Zweifel.
Speaker 0: Sie sah so deutlich, wie er in Eileen's Augen nach Antworten suchte, Denn wenn ihm jemand diese Frage offen und neutral beantworten konnte, dann sie.
Speaker 0: Wie oft hatte sie ihn beschuldigt, Minerva eine unendliche Last auferlegt zu haben?
Speaker 0: Erst diese ganze Entwicklung ihrer Gefühle damals, diese Nacht, Aaron.
Speaker 0: Und er hatte irgendwie recht.
Speaker 0: Wann hatte Minerva das letzte Mal wirklich gelacht, gelächelt?
Speaker 0: Doch ob gleich man sämtliche Schuld auf ihn abschmettern könnte, so wusste Eileen eine Sache ganz genau.
Speaker 0: Sie liebt dich, Elvis.
Speaker 0: sagte Eileen sanft und wirklich aufrichtig.
Speaker 0: Du kannst es dir gar nicht vorstellen, wie sehr.
Speaker 0: Sie hat diesen Weg gewählt.
Speaker 0: Nicht wegen Aaron, nicht wegen Arya, sondern wegen dir.
Speaker 0: Weil du der Mann bist, den sie über alles liebt, ihm vertraut und an ihn glaubt, mit dem sie glücklich ist, auch wenn es gerade viel Streit zwischen euch gibt.
Speaker 0: Denke bitte nicht, dass sie mit dir oder deine wegen unglücklich sein könnte.
Speaker 0: Sie hält an dieser Beziehung fest, aber sie hat Angst.
Speaker 0: Dass sie dich nicht mehr erreicht oder dich halten kann.
Speaker 0: Sie hat so schreckliche Angst, dich zu verlieren, weil du sie immer weiter von dir hältst.
Speaker 0: Merkst du das nicht?
Speaker 0: Elbis senkte seinen Blick und wirkte sehr ernst, obwohl ihre Worte ihn sichtbar berührt hatten.
Speaker 0: Ich versuche sie zu schützen.
Speaker 0: Nicht abzublocken, solchster Leise.
Speaker 0: Ich weiß, es ist nicht meine beste Art und Weise.
Speaker 0: Eileen solchste schwer.
Speaker 0: Bei Merlin, ich dachte, du bist so brillant, Albus.
Speaker 0: Du kannst sie nicht vor jedem Leid beschützen, meinte sie ernst.
Speaker 0: Minerva ist stark genug, um vieles für sich zu entscheiden und zu schaffen.
Speaker 0: Aber du hast auch recht.
Speaker 0: Sie hatte nie eine Chance.
Speaker 0: Deswegen solltest du ihr eine ermöglichen.
Speaker 0: Ich denke, ihr beide braucht einfach eine Auszeit.
Speaker 0: Zeit für euch.
Speaker 0: Deswegen seid ihr keine schlechten Eltern, nur weil ihr euch Zweisamkeit wünscht.
Speaker 0: Und ich sehe, dass deine Unsicherheit auch Minerva verunsichert.
Speaker 0: Deswegen habt ihr doch erst diese Differenzen.
Speaker 0: weil ihr einfach nicht miteinander darüber sprecht, was ihr wirklich fühlt und denkt.
Speaker 0: Es wird Zeit, dass du mit ihr darüber sprichst und ihr das sagst, was du mir gesagt hast.
Speaker 0: Sie im Unwissen zu lassen, ist nicht gerecht und wird diese Gefühle auch sicher nicht bessern.
Speaker 0: Euch im schlimmsten Fall wirklich entzweien.
Speaker 0: Ich weiß, solch der erleise und lächelte Mat.
Speaker 0: Du hast recht.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: Gerade von dir hätte ich solche Worte nicht erwartet, Aline.
Speaker 0: Glaub mir, ich werfe dir immer noch einiges aus der Vergangenheit vor.
Speaker 0: meinte Aline Leise.
Speaker 0: Aber auch Minerva hat nicht alles richtig gemacht.
Speaker 0: Ihr Schweigen hat vieles erst in die Wege geleitet, was vielleicht hätte verhindert werden können.
Speaker 0: Aber es ist menschlich.
Speaker 0: Genau wie es deine Handlungen damals waren.
Speaker 0: Nicht richtig, aber menschlich.
Speaker 0: Und bevor wir in röhrende Philosophie abdriften, ich schlage vor, dass Damon und ich die beiden Süßen heute mitnehmen.
Speaker 0: Und ihr macht euch einen ruhigen Abend.
Speaker 0: Ich denke auch Minerva braucht dich mal wieder ganz für sich allein.
Speaker 0: Und schieb es nicht auf.
Speaker 0: Klär das noch heute.
Speaker 0: Besorgt blickte Elbis auf Aya in seinen Armen, doch er nickte schließlich Matt.
Speaker 0: Aileen lächelte.
Speaker 0: Gut, dann lass uns endlich runtergehen, bevor der Entsohn uns alles wegnascht.
Speaker 0: Nun lachte er sogar ein wenig verlegen.
Speaker 0: Ich weiß nicht, wo er das herhaben könnte, schmunzete er und folgte ihr hinunter in den Garten.
Speaker 0: Als sie gemeinsam in den Gartentraten sah er sofort mir näher was unsicheren Blick.
Speaker 0: Nun wusste er auch, was Aileen mit der Aussage gemeint hatte, seine Unsicherheit würde sich auf sie übertragen.
Speaker 0: Dass Erminer war ein Gefühl gehabt, wo sie nicht wusste, ob er das richtig oder falsch war, das war sicher nicht seine Absicht gewesen.
Speaker 0: Mit einem Mattenlächern setzte er sich neben sie und küste sie sanft, um sie etwas zu beruhigen und es wirkte.
Speaker 0: Sie lächelte ihn dankbar an und lud auch ihm nun ein Stück der Torte auf seinen Teller, bevor Aaron tatsächlich noch alles selbst verputzte.
Speaker 0: Die restliche Geburtstagsfeier war ausgelassen und es wurde viel geredet, sogar gelacht.
Speaker 0: Aarons Geschenke waren für den kleinen Mann besonders aufregend.
Speaker 0: Aber Forth schenkte ihm ein Ziegenkuscheltier, welches nicht besonders hübsch aussah.
Speaker 0: Da es wie selbstgenäht war, aber schlecht gekonnt wirkte.
Speaker 0: Allerdings schien Aaron es zu lieben.
Speaker 0: Von Madame Ross gab es einen Kinderbesen, der Sicherheitshalber auch nur einen halben Meter über den Boden fliegen konnte.
Speaker 0: Elvis und Minerva jedoch hinterher sein mussten, dass er nicht in die Brombe hecker raste.
Speaker 0: Dieses Spielzeug würde es nur unter Aufsicht geben.
Speaker 0: So viel stand für die beiden fest.
Speaker 0: Von Damon und Eileen gab es eine Geschenkbox aus dem Honigtopf und Minerva hatte ihrem Sohn neue Sachen zum Anziehen besorgt, da sie geahnt hatte, dass er genug zum Spielen und Naschen bekommen würde.
Speaker 0: Über das Geschenk von Elvis wäre jedoch nicht nur sie verwundert, denn es war ein runder, ledener Ball und eindeutig etwas Nichtmagisches.
Speaker 0: Doch Aaron liebte ihn und spielte voller Elan damit, tobte ausgelassen mit seinem Vater durch den Garten, während der Ball geworfen oder getreten wurde.
Speaker 0: Niemand dachte auch nur ansatzweise mehr über irgendwelche Sorgen nach.
Speaker 0: Es war schlicht und ergreifend einfach ein schöner Tag, den sie alle gemeinsam verbrachten und genossen, bis es schließlich zum Abenddämmerte.
Speaker 0: Nach und nach verabschiedeten sich die Gäste und Minerva und Aileen blieben im Garten zurück, um für etwas Ordnung zu sorgen.
Speaker 0: Mit ihren Zauberstäben brachten sie die Tafel auf ihre normale Größe zurück, denn der Tisch stand normalerweise auf der Terrasse und war wesentlich kleiner.
Speaker 0: Das Geschirr wusch sich von alleine ab und schwebte zurück ins Haus.
Speaker 0: Auch die Geschenke baden sich ihren Weg durch die Luft und durch das Haus ins Kinderzimmer.
Speaker 0: Es wurde angenehmer und die Luft küte sich ein wenig ab.
Speaker 0: Die ersten Glühwürmchen kamen aus ihren Verstecken und schwebten durch den Garten hindurch.
Speaker 0: Minerva säufzte leise auf.
Speaker 0: Kaum zu glauben, dass Aaron schon zwei Jahre alt ist, meinte Minerva da, als sich die bunten, gelandten, magisch zusammenfalteten und ebenfalls verschwanden.
Speaker 0: Aber das war ein schöner Geburtstag.
Speaker 0: Ich werde Aaron wohl gleich ins Bett bringen, erst vollkommen erledigt.
Speaker 0: Nicht nötig, Minerva, meinte Aline sanft.
Speaker 0: Damon und ich werden die beiden Süßen heute mitnehmen.
Speaker 0: Keine Sorge, wir legen ihn auch gleich hin, damit er genug Schlaf bekommt.
Speaker 0: Wie bitte?
Speaker 0: Wieso?
Speaker 0: fragte Minerva überrascht, denn das hörte sie heute zum ersten Mal.
Speaker 0: Aline sah sie ein wenig streng an, doch Minerva konnte die Sorge in den braunen Augen ebenfalls deutlich erkennen.
Speaker 0: Minerva, meinst du nicht auch, dass es an der Zeit ist, etwas zur Ruhe zu kommen?
Speaker 0: Einfach gemeinsame Zeit mit Elvis, ohne dass ihr irgendwelche Verpflichtungen habt.
Speaker 0: Und bevor du fragst, die Idee kam nicht von ihm.
Speaker 0: Ich habe es ihm vorgeschlagen.
Speaker 0: Unsicher blickte Minerva ihre beste Freundin an.
Speaker 0: Sie zauderte mit dieser Entscheidung, doch sie versuchte sich, keine zu großen Sorgen zu machen.
Speaker 0: Sie vertraute Eileen natürlich ihre Kinder an, keine Frage.
Speaker 0: Doch Aya hatte sie noch nie abgegeben.
Speaker 0: Es war eben eine andere Situation als wie mit Erin.
Speaker 0: Daher waren ihre Bedenken ihr deutlich anzusehen.
Speaker 0: Nun entspann dich etwas Minerva, meinte Aline, trat zu ihr und legte eine Hand auf ihre Schulter.
Speaker 0: Ich habe Elbis das nicht umsonst angeboten, die kleinen heute zu nehmen.
Speaker 0: Lass es bitte auf dich zukommen und weh es nicht sofort ab.
Speaker 0: Du, ihr braucht das wirklich Minerva.
Speaker 0: Ich denke, du weißt das selbst.
Speaker 0: Aber, wollte Minerva schon einwerfen, da erblickte sie Elbis, der auf die Terrasse trat.
Speaker 0: Bei seinem Anblick verstummte sie sofort und ließ keine Wiederworte mehr laut werden.
Speaker 0: Eileen hatte wohl recht, und sie war erfahren genug, um sich um Aaron und Arya zu kümmern.
Speaker 0: Es war nur eine Nacht, das würde sie schon überstehen.
Speaker 0: Auch wenn sie ihre Kinder nicht gern abgab.
Speaker 0: Dennoch klopfte ihr Herz unangenehm in ihrer Brust.
Speaker 0: Was war es, worüber sich Elvis ausgerechnet Eileen anvertraut hatte?
Speaker 0: Eileen hatte zwar nichts dergleichen erwähnt, doch sie konnte sich vorstellen, dass es ein Gespräch zwischen den beiden gegeben hatte.
Speaker 0: Die beiden kamen miteinander aus, aber auch nicht mehr.
Speaker 0: Warum also sollte ausgerechnet Eileen Elbis zu etwas anbieten?
Speaker 0: Doch langsam dämmerte es ihr, dass es dabei wohl um sie ging.
Speaker 0: Eileen wirkte nicht besorgt, also war es vielleicht etwas Ernstes, aber nichts Besorgniserregendes.
Speaker 0: Ob sie das nun allerdings besser fühlen ließ, war eher mäßig.
Speaker 0: Mach dir keine Sorgen, Minerva, wir achten wirklich gut auf sie, versprochen, sagte Eileen und lächelte vertrauensvoll.
Speaker 0: Ich finde den Weg allein.
Speaker 0: Elbis, Minerva, einen schönen Abend noch.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: nickte Elbis auf richtig und sie ließ die beiden auf der immer dunkler werdenden Terrasse stehen.
Speaker 0: Minerva stand einem Moment lang einfach nur da und fühlte sich fast ein wenig verloren, bis sie Elbis Arme um sich herum spürte, die sie warm und locker fest hielten.
Speaker 0: Sie blickte zu ihm auf und begegnete einem Matten aber warmen Lächeln.
Speaker 0: Ich hoffe, es ist wirklich für dich in Ordnung, Minerva, sagte er leise.
Speaker 0: Ich ... Es ist nur ... Ich mach mir Sorgen, mummelte sie entschuldigend.
Speaker 0: Es kam so unerwartet.
Speaker 0: Sie sind doch sonst immer da.
Speaker 0: Es ist unsere Pflicht, unsere
Speaker 0: Verantwortung.".
Speaker 0: Elvis bedachte sie mit einem merkwürdigen Blick.
Speaker 0: Sie mochte diesen Blick nicht, denn erschien regelrecht enttäuscht von ihren Worten zu sein, obwohl er es versuchte, irgendwie zu verbergen.
Speaker 0: Sie konnte es jedoch deutlich sehen und führte sich sofort wieder schuldig, da sie fürchtete, ihre Worte könnten ihn irgendwie verletzt haben.
Speaker 0: Obwohl sie diese dennoch so meinte, aber sie wollte nicht schon wieder streiten.
Speaker 0: Minerva.
Speaker 0: Als sie seine Stimme hörte, war sie beinahe nur in Flüstern und besaß einen Tonfall, der sie nervös machte.
Speaker 0: Es war nichts Schlechtes, doch gut fühlte es sich ebenfalls nicht an.
Speaker 0: Unsicherheit überkam sie und ein miserables Stressgefühl.
Speaker 0: Sie blickte zu ihm auf und wartete, dass er seine Worte fortsetzte.
Speaker 0: Sie stellte sich bereits auf das Schlimmste ein, obwohl er sie sanft bei sich hielt.
Speaker 0: Bist... Bist du denn noch glücklich mit diesem Leben?
Speaker 0: Mit... mir?
Speaker 0: Ihre grünen Augen weiteten sich entsetzt, als könnte sie nicht glauben, was er sie da gerade wirklich gefragt hatte.
Speaker 0: Es war einfach so surreal, dass sie für einen kurzen Moment sprachlos war und ihn nur anstarren konnte.
Speaker 0: Sie wich vor ihm zurück.
Speaker 0: Wie, wie, wie kommst du denn auf diese Frage, Elvis?
Speaker 0: keuchte sie entsetzt.
Speaker 0: Was, wieso?
Speaker 0: Sie verschränkte ihre Hände an ihrer Brust und biebte.
Speaker 0: Ihr Atem war knapp und sie fühlte sicher, als würde sie jeden Moment ersticken.
Speaker 0: Eine unnormale Panik überkam sie.
Speaker 0: Mit so einer Reaktion hatte scheinbar auch er nicht gerechnet, denn er wirkte für einen kurzen Moment erschrocken, doch schließlich griff er vor und packte sie liebevoll an ihren Schultern.
Speaker 0: »Minerva, bitte beruhige dich«, sagte er sacht.
Speaker 0: »Ich will dir mit dieser Frage nichts Böses.
Speaker 0: Aber wieso fragst du das dann?« hielt sie beinahe Angst erfüllt und Tränen sammelten sich in den Augen.
Speaker 0: »Elbus, bitte ich.
Speaker 0: Ich kann nicht.
Speaker 0: Ich will nicht.
Speaker 0: Verlass mich nicht.«.
Speaker 0: Er war entsetzt, als sie einfach nur vor ihm stand und sich gänzlich in ihren Tränen verlor.
Speaker 0: Sie weinte so herzzerreißend, dass es ihn wahrlich schockierte.
Speaker 0: Er hatte sie wirklich nicht beunruhigen und erst recht nicht den Angst versetzen wollen mit dieser Frage.
Speaker 0: Er wollte sich doch nur erkundigen, ob es ihr gut ging und sie glücklich war.
Speaker 0: Dass er mit dieser Frage so nach hinten schoss, das war ihm nicht bewusst gewesen.
Speaker 0: Doch er ahnte mittlerweile, dass Minervas Verlustängste enorm hoch waren.
Speaker 0: und er daran wahrscheinlich auch nicht ganz unschuldig war, da er durch die vielen Differenzen sie immer mehr abgeblockt hatte, obwohl er dies nur zu ihrem Schutz getan hatte.
Speaker 0: Langsam nahm er sie in seine Arme und sie setzten sich auf eine kleine Mauer, die die Terrasse vom Garten trennte.
Speaker 0: Stumm ließ er sie weinen, flüsterte ihr nur immer wieder zu, dass er sie nicht verlassen würde, und nach und nach beruhigte sie sich auch wieder.
Speaker 0: Ihr verweinte Anblick schmerzte ihm wirklich.
Speaker 0: Wie stark musste die Last auf ihrem Herzen wirklich sein?
Speaker 0: Zu stark.
Speaker 0: Und er hatte es einfach nicht bemerkt.
Speaker 0: Bitte, Minerva, ich wollte dich nicht verängstigen, blüßerte er sanft.
Speaker 0: Wie könnte ich dich verlassen?
Speaker 0: Die Frau, die mein Lebens etwas Besserem gemacht hat und dieses jeden Tag erleuchtet, die mein Trist aus graues Leben mit Farbe und Liebe gefüllt hat, niemals, nie für nichts und niemanden.
Speaker 0: Sie sah Beben zu ihm auf, immer noch flossen Tränen aus ihren grünen Augen und erwischte sie sanft fort.
Speaker 0: Sie sagte kein Wort und hörte ihm einfach zu.
Speaker 0: Ich wollte einzig wissen, ob du wirklich glücklich bist.
Speaker 0: So wie es gerade ist, säufzt er schwer.
Speaker 0: Ich vermisse einfach dein Strahlen, dein Lächeln.
Speaker 0: Ich vermisse es, dass wir uns näher kommen.
Speaker 0: Ich weiß, dass man es nicht erzwingen kann, aber ich sehne mich nach diesem Gefühl.
Speaker 0: Dieses Gefühl der Unbeschwertheit.
Speaker 0: Wir streiten in letzter Zeit zu oft.
Speaker 0: Tief und schwer säufzte er und fasste sanft ihre Hände.
Speaker 0: Der Verlust wird immer eine bittere und tiefe Wunde hinterlassen, die sich wohl auch niemals schließen wird.
Speaker 0: Und ich verlange auch nicht, dass du dieses schwere Verbrechen vergisst und so tust, als wäre nie etwas geschehen.
Speaker 0: Und ich weiß, dass ich deine Gefühle nur schlimmer gemacht habe, indem ich dich von all dem fernhalten wollte, nur habe ich einfach das Gefühl, dass du zu... zu... er konnte diese letzten Worte nicht aussprechen.
Speaker 0: Wie sollte man einer Mutter sagen, dass sie zu sehr für ihre Kinder da war?
Speaker 0: Es war ein lächerlicher Gedanke.
Speaker 0: Wie sagte er es, ihr ohne ihr erneut wehtzutun?
Speaker 0: Sie sollte nicht weinen.
Speaker 0: Zu wenig an dich selbst denkst, endete er matt.
Speaker 0: An uns, verstehe mich bitte nicht falsch, ich sehe nämlich nur manchmal nach dieser Zeit als, nun, es nur uns gab.
Speaker 0: Er wirkte so unsicher, denn ausgesprochen klangen seine Gedanken regelrecht egoistisch.
Speaker 0: Er wollte es sicher nicht zu ausdrücken, und er hafte inständig, dass sie ihn verstand.
Speaker 0: Dir diese Last aufzubürden, dir last eine Mutter zu sein.
Speaker 0: Bitte, Minerva, verstehe das bitte nicht falsch.
Speaker 0: Ich liebe Aaron und Arya.
Speaker 0: Jedoch nun, du hattest nie die Chance auf ein Leben.
Speaker 0: Wir hatten nie die Chance auf eine gemeinsame Zeit ohne ... ohne Kinder.
Speaker 0: Verdammt, das klang so falsch.
Speaker 0: Er biss sich auf die Lippen und senkte den Blick.
Speaker 0: Ich, ich meine nur, stammelte er nun immer unsichere.
Speaker 0: Es wäre schön, wenn ... wir, wir uns ... Mehr Zeit für uns nehmen würden, ich ... Oh, verdammt, verzei mir mir, aber ich ... Ich finde einfach nicht die richtigen Worte, ich ... Plötzlich legte sich ihre Hand über seine und erblickte in ihre Augen auf.
Speaker 0: Sie waren noch etwas feucht, doch sie weinte nicht mehr.
Speaker 0: Und er sah kein Unverständnis in diesen grünen Augen.
Speaker 0: Das, was er ausdrücken wollte, das verstand sie ganz genau.
Speaker 0: Ich mache mir einfach nur Sorgen um dich, Schlosamat.
Speaker 0: Dass du unglücklich wirst, es dir zu viel wird ... Du bist immer noch so jung und ich, ich bin.
Speaker 0: Küs mich, flüsterte Minerva leise, aber unerwartet und überrascht sah er auf sie hinab.
Speaker 0: Ihre Hand legte sich an seine Wange und erschloss entspannt die Augen bei dieser Berührung.
Speaker 0: Wie bevollbetrachtete er sie, beugte sich zu ihr hinunter.
Speaker 0: Sein Atem war angenehm auf ihrer Haut und seinen Lippen unglaublich samtend.
Speaker 0: Es war ein Kuss voller Sehnsucht zueinander.
Speaker 0: Es tut mir leid, Albus, murmelte Minerva, als sie sich langsam voneinander lösten.
Speaker 0: Ich habe es nicht bemerkt, wie sehr ich deine, unsere Gefühle hinten angestellt habe.
Speaker 0: Das war nicht, ich wollte das nicht.
Speaker 0: Das weiß ich, lächelte Ermat.
Speaker 0: Es ist nicht deine Schuld, hörst du?
Speaker 0: Ich liebe dich so sehr, Minerva, und mir tut es ebenso leid.
Speaker 0: Ich hätte dich nicht von all dem fernhalten sollen.
Speaker 0: Ich kann dich nicht einsperren, nur um dich zu schützen.
Speaker 0: und ich hätte offener mit ihr darüber sprechen sollen ich.
Speaker 0: Ich wollte dich nur nicht mehr belasten, aber dadurch habe ich nicht gesehen, wie du dich wirklich fühlst.
Speaker 0: Er war erleichtert und glücklich, dass das anfänglich schlechte Gespräch sich doch noch zu etwas gutem Gewand hatte und gegenseitiges Verständnis aufkam.
Speaker 0: Nach all den Differenzen hatten sie es endlich geschafft, offen über ihre Gefühle zu sprechen, und das fühlte sich wahrlich leichter an auf dem Herzen.
Speaker 0: Schweigend kuschelten sie nebeneinander und beobachteten die Glühwürmchen, die sanft und lautlos durch ihren Garten glitten.
Speaker 0: Die Grillen zirpten durch die Nacht und auch einige Frösche ließen ihre wilde Hochzeit durch die Dunkelheit tönen.
Speaker 0: Elbes.
Speaker 0: Er blickte bei seinem leise geflüsterten Namen zu ihr hinunter und war etwas sprachlos, als ihn ein ungewohnt verwegener Blick traf.
Speaker 0: Hätte sie ihn damals in ihrem Unterricht so angesehen, er wüsste nicht, ob er seinen Verstand hätte bewahren können.
Speaker 0: Merlin.
Speaker 0: Ihre Hand griff vor und packte seine Krawatte, zog ihn darin leicht zu sich hinunter.
Speaker 0: Ihm wurde sichtlich heiß und erschluckte ein wenig.
Speaker 0: Es war lange her, dass sie sich wahrlich näher gekommen waren, miteinander geschlafen hatten.
Speaker 0: Natürlich war das nicht oberste Priorität für ihre Beziehung, doch es wäre eine glatte Lüge, würde er behaupten, es nicht vermisst zu haben.
Speaker 0: Minerva war einfach verdammt attraktiv und wurde es immer mehr, je älter sie wurde.
Speaker 0: Einst eine fleißige und schöne Schülerin, die sein Herz erobert hatte, Und nun so viel mehr.
Speaker 0: Hin und wieder konnte er sein Glück kaum fassen, das ausgerechnet sie jemanden wie ihn liebte.
Speaker 0: Ihm blieb sowohl seine Luft als auch seine Sprache weg.
Speaker 0: Er leuchte meine Nacht, Elvis, flüsterte sie an sein Ohr, und er atmete zitternd ein und aus, während sich seine Haut anfühlt hat, würde sie brennen.
Speaker 0: Sofort packte er sie und hob sie auf seine Arme.
Speaker 0: Ihr Kuss verbrannte sein Herz.
Speaker 0: Er wollte sie jetzt.
Speaker 0: Hab niemals wieder Angst, ich könnte dich verlassen, raunte er ihr Leise zu, während er sie zurück ins Haus trug.
Speaker 0: Weil du niemand anderem gehast, Minerva.
Speaker 0: Nur mir.
Speaker 0: Die Nacht war schier endlos, als die Liebe der beiden neu erblühte.
Speaker 0: All die unausgesprochenen Gefühle, die nicht gesagten Worte, all das begleitete diese Nacht.
Speaker 0: Elvis lag eng mit Minerva umschlungen, die Bettdecke lag locker über ihnen, und das offene Fenster trug die angenehme Sommerluft hinein.
Speaker 0: Es duftete so gut nach ihrem Garten, nach der dunklen Nacht und nach ihr, wie Nerva.
Speaker 0: Er hatte es natürlich nicht vorausgesetzt, dass sie miteinander schliefen, doch er war glücklich, dass es geschehen war und sie es zugelassen hatte, dass sie ihn verstanden hatte und er endlich ihre Gefühle verstehen konnte.
Speaker 0: Es erfüllte ihn mit Glück und Wärme, dass sie in seinen Armen liegen und lächeln konnte.
Speaker 0: Endlich in Ruhe durch die Nacht kam, ohne Sorgen.
Speaker 0: Natürlich war es nur ein Moment, Doch es war ein notwendiger Moment.
Speaker 0: Nichts konnte die Gefahr einfach ausblenden, doch es war gut, dass sie sie kurzzeitig vergessen konnten.
Speaker 0: Er liebte seine Kinder wirklich, seine Familie.
Speaker 0: Selbst zu Arya wurde er immer vertrauter, obgleich es sie nach wie vor belastete und es wohl auch nie normal für ihn sein würde, dass sie existierte.
Speaker 0: Doch er brauchte einfach auch diese Momente mit mir näher war.
Speaker 0: Er wollte von nun an offener mit ihr sein und sie natürlich beschützen, doch nicht vor allem und jedem abschirmen.
Speaker 0: Der beste Weg und Gedanke war nicht immer der Richtige, und das hatte er leider schmerzlich durch ihre Tränen und Ängste feststellen müssen.
Speaker 0: Leise Säufzen schmiegte er sich näher an Minerva und vergrub sein Gesicht in ihren Haar.
Speaker 0: Die ungewisse und dunkle Zukunft würde kommen.
Speaker 0: Auch er könnte das nicht verhindern.
Speaker 0: Doch er würde sein Licht, seine Liebe, nie vergehen lassen.
Speaker 0: Kapitel XII.
Speaker 0: Vergessene Tränen.
Speaker 0: Einen Augenblick lang saß der Hexatrium vierend auf den Knien, ein Herz fest in der Hand, dann fiel er über den Leichnam des Mädchens und starb.
Speaker 0: Und das ist das Ende dieser Geschichte, nun ist es Schlafenszeit.
Speaker 0: Im warmen Kerzenlicht sah Minerva McGonagall mit ihren grünen Augen von dem Buch der Märchen von Biedel dem Baden auf ihrem Schoß auf.
Speaker 0: Große Kinder-Augen begegneten ihr, und die zwei Gesichter ihrer beiden Spreßlinge sahen sie teilweise entsetzt, aber teilweise auch sehr enttäuscht an.
Speaker 0: Das Kinderzimmer war in ein gemütliches Halbdunkel getaucht, und Minerva saß auf einem Hocker zwischen zwei Betten.
Speaker 0: Lächend klappte Minerva das Buch zu.
Speaker 0: Sie wusste, was nun gleich folgen würde, denn es war jeden Abend die gleiche Diskussion.
Speaker 0: Oh, schon, fragte er ältester Sohn auch brommend enttäuscht und beugte sich mit funkelnden blauen Augen etwas vor.
Speaker 0: Kannst du sie bitte noch mal vorlesen, Mom?
Speaker 0: Das war endlich eine richtig spannende Geschichte.
Speaker 0: Nein, rief ihre jüngste Tochter erboßt, bevor sie selbst auf die Frage antworten konnte.
Speaker 0: Die war schrecklich und viel zu gruselig.
Speaker 0: Ich will die nicht noch mal hören.
Speaker 0: Bitte, Mami, liest sie nicht vor.
Speaker 0: Lieber eine andere Geschichte, die vom Hoppetopf.
Speaker 0: Du bist ein Rennen der Wolpertinge, Aya, neckte ihr Bruder sie grinsend.
Speaker 0: Und du, ein aufgeblasener Greif Aaron, forchte die Jüngere zurück und wurde rot auf den Bang.
Speaker 0: Ich wette, du bist wieder der Erste, der das Bett verlässt und zu Mami und Daddy-Rendweiler nicht schlafen kann.
Speaker 0: Kinder!
Speaker 0: Schrittminer war nun streng und bestimmt zwischen die eskalierende Konversation ihrer beiden Sprüsse, als Aaron schon den Mund zu einer Erwiderung geöffnet hatte.
Speaker 0: Es wird nicht gestritten, alle beide.
Speaker 0: Wie oft muss ich es euch noch sagen?
Speaker 0: Schuldbewusst wurde sie aus blauen und grünen Augen angesehen und ihre Stränge wich in ein sanftes Lächeln.
Speaker 0: Aaron schloss den Mund und sah auf seine verknoteten Hände und Aya senkte schuldbewussten Blick.
Speaker 0: Für Minerva war es jedoch schwer, lange genug streng zu bleiben bei diesem Anblick, obwohl sie als Professorin dies mühelos über Stunden hinweg durchziehen konnte.
Speaker 0: Ihre beiden Kinder waren ihr ganzer Stolz und liebevoll betrachtete sie die beiden.
Speaker 0: Es war ihnen anzusehen, dass es ihnen wirklich Leid hat.
Speaker 0: Dort uns leiden, Mommy, kam es auch so gleich von den beiden und sie solchste Schmunz sind.
Speaker 0: Gut, dann möchte ich jetzt keine Streitereien mehr hören, ihr zwei, meinte Minerva, und die beiden nickten volksam.
Speaker 0: Wie sehr sie ihre Kinder liebte, und das auch nach dem ganzen Ärger in er mit den beiden einherging.
Speaker 0: Aaron war Minervas erstes Kind und ungeplant aus einer heimlichen Liebelei mit ihrem damaligen Verwandlungsprofessor entstanden.
Speaker 0: Als sie bemerkt hatte, dass sie schwanger von ihm war, war es bereits zu spät etwas dagegen zu unternehmen.
Speaker 0: Sie selbst war erst sechzehn gewesen, als Aaron zur Welt kam, Und noch deutlich erinnerte sie sich an die ganzen Probleme, die Schande und die unerträglichen Gefühle, die sie durchleben musste, nur um zu verheimlichen, was tatsächlich die Wahrheit war.
Speaker 0: Trotz ihrer schwierigen Gefühle hatte sie ihren Lehrer nicht in Schwierigkeiten bringen wollen und es bis zuletzt für sich behalten, bis er sie nach der Wahrheit fragte und sie es ihm gestand.
Speaker 0: Umso glücklicher war sie, dass es sich nach einem langen Kampf doch noch zum Guten für sie gewandt hatte und sie nicht allein mit Aaron zurückgeblieben war.
Speaker 0: Aaron war das Ebenbild seines Vaters, Elvis Dumbledore.
Speaker 0: Er war nun stolze acht Jahre und immer wieder erstaunte es sie, wie ähnlich er seinem Vater wirklich war.
Speaker 0: Mit seinen blauen Augen und kastanienbrauen Haaren war er wirklich eine kleinere Ausgabe von Elvis.
Speaker 0: Sie hatte viele alte Fotos zu Gesicht bekommen und es war nicht zu fassen, dass sie sich so exakt gelichen.
Speaker 0: Aaron liebte Bücher und war für sein Alter bereits sehr belesen und intelligent.
Speaker 0: Immer zu neugierig und äußerst lernwillig hing er regelrecht an seinem Vater, der ihm sehr gern sein Wissen vermittelte.
Speaker 0: Dabei hatte Aaron seinen Blick für das unscheinbare, schöne und die Natur nicht verloren.
Speaker 0: Er war nach wie vor bemerkenswert aufmerksam mit einer guten Auffassungsgabe, die ihm sicher später als Schüler zugutekommen würde.
Speaker 0: Nur sein Temperament hatte er ein wenig mehr von Minerva und seine Geduld war nicht so strepazierfähig wie die von Elvis.
Speaker 0: Schon damals als Kind war er äußerst magisch veranlagt gewesen und das hatte sich bis heute deutlich gesteigert.
Speaker 0: Mithilfe von ihr und Elvis war Aaron jedoch wesentlich mehr gefestigt, um Unfälle durch versehentlich losgelassene Magie, wie es bei Kindern eben üblich war, zu vermeiden.
Speaker 0: Minerva war sich sicher, dass er später, wenn er Hogwarts als Schüler besuchen würde, glänzen würde mit seinem Können.
Speaker 0: Magie lag ihm wahrlich im Blut und er konnte es auch kaum erwarten, endlich eingeschult zu werden.
Speaker 0: Sie und auch Elbes waren daher sehr hinterher, ihm regelmäßig Bescheidenheit zu lehren, etwas, an dem es Aaron doch hin und wieder stark mangelte.
Speaker 0: Dennoch wusste er, was richtig und rechtens war, und das machte ihn zwar zu einem recht ungestümen, aber herzlichen Kind.
Speaker 0: Ah ja, war beinahe das genaue Gegenteil ihres Bruders.
Speaker 0: Doch ihre Geschichte war weitaus tragischer als die von Aaron.
Speaker 0: Minerva erinnerte sich jeden Tag aufs Neue an diesen schicksalshaften Bruch in Normengardt.
Speaker 0: Ihr wahres Kind wurde von Grindelwald vor ihren Augen aus ihrem Leib gerissen und mit Aya ersetzt.
Speaker 0: Einzig die Seele ihres Kindes war in ihr erhalten geblieben, während ihre Hülle ein Seelenfragment des Schwarzmagias höchstpersönlich wurde.
Speaker 0: Der leblose Körper ihres Kindes wurde von Grindelwald vernichtet.
Speaker 0: Minerva hatte es auch in diesem Fall bis zum bitteren Ende für sich behalten, da sie die Befürchtung besaß, sie könnte mit der Wahrheit noch mehr Schaden anrichten.
Speaker 0: Sie hatte bis zuletzt geschwiegen und Elbes im Glauben gelassen, ihr Kind sei am Leben und wohl auf.
Speaker 0: Natürlich war dies ein gravierender Fehler gewesen und die Wahrheit hatte Minerva weit mehr gekostet als ihre Tränen.
Speaker 0: Es hatte Elbes und sie wortwörtlich durch die Hölle geschickt und zerbrochen, nachdem auch die Geburt Minerva fast umgebracht hatte.
Speaker 0: Doch sie bemühten sich jeden Tag darum, Aya mit Liebe und Fürsorge aufwachsen zu lassen, auch wenn es schwer fiel.
Speaker 0: Besonders Elbis hatte auch nach so vielen Jahren immer noch Aage Probleme, das alles zu ertragen.
Speaker 0: Sie hatten viel gemeinsam durchmachen müssen und es war auf dem Weg bis heute auch nicht alles so wunderschön wie zu Anfang ihrer Beziehung, doch sie hielten zusammen, denn ganz gleich was geschehen war, ihre Liebe zueinander war stark geblieben.
Speaker 0: Von all diesem Grauen wusste Aya nichts.
Speaker 0: Minerva hatte es nicht über sich bringen können, ihr die Wahrheit zu sagen, nicht nachdem sie sich nach den anfänglichen Schwierigkeiten als ganz normales Kind entwickelte, Sie war so jung, fragil.
Speaker 0: Sie würde das nicht verkraften.
Speaker 0: Und Minerva konnte es nicht.
Speaker 0: Sie wollte ihre Familie nicht erneut zerbrechen.
Speaker 0: Arya war ein schwieriges Baby gewesen, wag die Seele ihres Kindes die uralte Magie, die Elbis ihr vererbt hatte und die der Grund war, warum ihr wahres Kind sterben musste.
Speaker 0: Es war eine mächtige Magie, die nur in äußersten wenigen Seelen erblühte.
Speaker 0: Auch Eren hatte diese nicht im Blut, obwohl seine Magie ebenfalls erstaunlich war.
Speaker 0: Trotz allem, wie es Arya jedoch weder äußerlich noch charakterlich irgendwelche Ähnlichkeiten zu Grindelwald auf, auch wenn ihr Körper aus seinem Seelenfragment geformt wurde.
Speaker 0: Doch die wahre und intakte Seele ihres Kindes schützte Arya vermutlich vor einem schlechten Einfluss.
Speaker 0: Anders konnte es sich Minerva einfach nicht erklären.
Speaker 0: Sie besaß nicht viel von Elbis, zumindest äußerlich.
Speaker 0: Mit den schwarzen Haaren, ihren dioptasgrünen Augen und filigraner Statur glich sie Minerva bis ins kleinste Detail.
Speaker 0: Es war erstaunlich, dass Minerva sich jedes Mal an sich selbst erinnert fühlte, wenn sie die Kleine betrachtete, was sie natürlich sehr stolz machte.
Speaker 0: Auch Aya war ursprünglich ein ungeplantes Kind gewesen und war anderthalb Jahre jünger als Erin.
Speaker 0: Sie war auch wesentlich zurückhaltender, besonnener und ruhiger, als es ihr Bruder war und besaß Bescheidenheit im Übermaß.
Speaker 0: Anders als Erin brüstete sie sich nicht mit ihren magischen Fähigkeiten und ihrem Namen.
Speaker 0: Auch Arya war ein sehr intelligentes Kind für dieses junge Alter und ebenso neugierig wie ihr Bruder.
Speaker 0: Sie wies eine nahezu grenzenlose Geduld und äußerst viel Empathie auf, was charakterlich wieder mehr für Elbis sprach.
Speaker 0: Und sie liebte und respektierte ihren Vater wirklich sehr, obwohl Elbis sie subtil spüren ließ, dass irgendetwas an ihr anders war.
Speaker 0: Lieste uns trotzdem noch etwas vor Mami, fragten ihre Kinder dann und rissen sie aus ihren tiefen Gedanken.
Speaker 0: Minerva blickte überrascht auf und hatte fast vergessen, dass ihren ganzen Gedanken ein Streit vorangegangen war.
Speaker 0: Obwohl es normal war, dass die Kinder untereinander auch mal Streit hatten, so war Minerva sichtlich stolz, dass dies eher selten der Fall war.
Speaker 0: Sie hatte wirklich ganze Arbeit geleistet und ihnen vermittelt, wie wichtig es war, dass man als Geschwister zusammenhalten und aufeinander aufpassen musste.
Speaker 0: Dabei war es Minerva sehr wichtig, dass sich die Kinder gleichermaßen geliebt und behandelt fühlten, gerade weil sie nicht weit auseinander waren vom Alter, Nur leider war es oft nicht einfach, gerade bei Arya.
Speaker 0: Minerva wollte Elbis keinen Vorwurf machen, dass er Arya hin und wieder anders behandelte als Eren, strenger, wachsamer, behüteter.
Speaker 0: Das tat er nicht, weil er sie nicht mochte, sondern aus seiner Sorge heraus, was noch kommen würde.
Speaker 0: Arya existierte nicht ohne Grund.
Speaker 0: Das wusste sowohl Elbis als auch Minerva.
Speaker 0: Auch wussten sie beide, dass Grindelwald irgendwann kommen würde, um ihre Existenz irgendwie für seine dunklen Zwecke und seine kranke Obsession mit Elbis auszunutzen, weil sie damals nicht vernichtet hatten, was er mit Arya erschaffen hatte.
Speaker 0: Minerva hatte das verhindert.
Speaker 0: Und dies würde wohl immer zwischen Elbis und der Kleinen stehen, egal wie sehr sich ihre Tochter auch um seine Aufmerksamkeit bemühte.
Speaker 0: Elbis liebte sie wirklich.
Speaker 0: Das konnte man ihm nicht vorwerfen, doch es war kompliziert.
Speaker 0: Säufzend lächete mir nervig und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: – Heute nicht mehr meine Süßen, sagte sie bestimmt, und in dem Moment ging die Tür zum Kinderzimmer auf.
Speaker 0: Elvis hatte endlich seine Arbeit hinter sich lassen können, um ebenfalls seinen Kindern eine gute Nacht zu wünschen.
Speaker 0: – Daddy!
Speaker 0: riefen die beiden aufgeregt und freudig, und Elvis ging sogleich zu Aaron's Bett und ließ sich von seinem Jungen stürmisch umarmen.
Speaker 0: Na, wie war die Geschichte heute, schmunzete er, und Minerva entging dabei nicht der sehnsüchtige Blick von ihrer Tochter, die stumm mit Ansah, wie ihr Vater lediglich ihrem Bruder seine Aufmerksamkeit schenkte, mit ihm kuschelte und ihn einfach liebte, wie sie es sich immer von ihm wünschte.
Speaker 0: Minerva schmerzte dieser Anblick, doch sie blieb stumm.
Speaker 0: Gruselig und spannend!
Speaker 0: Aber Mam will sie nicht noch mal vorlesen.
Speaker 0: Dürfen wir nicht noch wachbleiben, bitte Dirt, bettelte Aaron und Elvis lachte kopfschüttelnd.
Speaker 0: Das kommt gar nicht in Frage, wenn ich mich auch gegen alle Gefahren und Hindernisse aufstemme.
Speaker 0: Ganz sicher, aber nicht gegen eure Mutter, lachte er und zwingerte Minerva amüsiert zu, die nur leise schnappte.
Speaker 0: Minerva liest das Buch zurück in ein Regal schweben, dann stand sie auf, deckte ihre Kinderabwechsen richtig zu und tippte mit ihrem Zauberstab auf ihre alte Spieluhr aus Kindertagen, die ein sanftes Licht in der Dunkelheit erzeugte und eine ruhige Melodie spielte.
Speaker 0: Es gibt morgen wieder eine Geschichte.
Speaker 0: Jetzt ist es wirklich an der Zeit für das Bett.
Speaker 0: Es ist spät, sagte sie liebevoll und gab den beiden einen Kuss auf die Stirn.
Speaker 0: Gute Nacht, meine Süßen.
Speaker 0: Träumt schön.
Speaker 0: Gute Nacht, Mami!
Speaker 0: riefen sie im Chor und lächelnd löschte Minerva die Kerzen und ging zur Tür.
Speaker 0: Schlaf gut, mein großer, schmunzte Elvis und gab Aaron ebenfalls einen Kuss, dann wandte er sich langsam zu Arya und striche über das Haar.
Speaker 0: Du auch, meine Süße, mummelte er und ließ zu, dass Arya seine Wange küste.
Speaker 0: Gute Nacht, Betty!
Speaker 0: Hab dich lieb!
Speaker 0: flüsterte sie mit einem kleinen Lächeln und sah ihm etwas wehmütig hinterher, da er ihr darauf nicht direkt antwortete, sondern edeliglich ein Lächeln schenkte.
Speaker 0: Kaum waren ihre Eltern draußen, drehte sich Aya säufzend auf die Seite und blickte zu ihrem Bruder.
Speaker 0: Aaron, flüsterte sie.
Speaker 0: Ja, fragte er müde und drückte sein Ziegen, kuschelt ihr an sich, welches er von seinem Onkel geschenkt bekommen hatte.
Speaker 0: Sie selbst kuschelte sich in ihren Stoff Phoenix hinein und überlegte, wie sie es sagen sollte.
Speaker 0: Tut mir leid, ich ... ich wollte dich nicht einen aufgeblasenen Greif nennen, entschuldigte sie sich bei ihm.
Speaker 0: Urban blickte sie an, während die Spieluhr langsam leiser wurde und auch das Licht sich in ihr etwas dimmte.
Speaker 0: Mit schlechtem Gewissen senkte er seinen Blick.
Speaker 0: Schon gut, ich hab ja angefangen, meinte er einsichtig.
Speaker 0: Du bist kein Wolpertinger, nur weil du die Geschichte nicht mochtest.
Speaker 0: Ehrlich, die war doch irgendwie gruselig.
Speaker 0: Aber sag's nicht, Mom und Dad.
Speaker 0: Versprochen.
Speaker 0: schmunzete Arya und kuschelte sich tiefer in ihr Kissen hinein.
Speaker 0: Schlaf gut, Arryn.
Speaker 0: Die Nacht überhockwurz war still und Wolkenverhangen.
Speaker 0: Eine tiefe Dunkelheit legte sich über das Schloss und mit einem erschrockenen Keuchen fuhr Arya aus ihrem Albtraum hoch.
Speaker 0: Das Licht der nun stummen Spieluhr erhälte nur dezent die Konturen ihres Kinderzimmers und sie atmete schwer, während leise Tränen über ihre Wangen liefen.
Speaker 0: Bedend wandte sie ihren Blick zur Seite, doch Arryn schlief tief und fest.
Speaker 0: Schwer schluckte sie, doch sie konnte kaum ihr Weinen unterdrücken.
Speaker 0: Der Albtraum, der sie erneut durch die Nacht gejagt hatte, war so echt gewesen, so greifbar, als wäre das alles wirklich passiert.
Speaker 0: Eine ganze Weile zögerte sie und versuchte sich selbst zu beruhigen, doch es wollte ihr einfach nicht gelingen.
Speaker 0: Lautlos schwang sie ihre Beine aus dem Bett und tapste über den kalten Boden zur Tür.
Speaker 0: Der Rundgang des Schulleiter-Turms war dunkel und unheimlich, da auch kaum mondlich durch die Fenster drang.
Speaker 0: Eilig, aber versuchte leise, huschte sie tiefer in die Dunkelheit und zur Schlafzimmertür ihrer Eltern.
Speaker 0: Beinahe lautlos öffnete sie diese und stüpfte in das Zimmer hinein.
Speaker 0: Das große Himmelbett ihrer Eltern besaß weiße Laken und Bezüge, die sich in der Dunkelheit ein wenig abhoben und sie schlich so seite ihres Vaters.
Speaker 0: Er schlief an ihr Abgewandt und Aya klammerte sich Zittern vor Kälte, aber auch noch von den Nachwehen des Traums an der Bettkante fest.
Speaker 0: Eigentlich war ihre Mutter die bessere Wahl, wenn es darum ging, ihre Eltern des Nachts zu wecken.
Speaker 0: Ihr Vater war oft sehr streng zu ihr, auch wenn er nie böse oder verärgert auf sie war.
Speaker 0: Sie spüte immer deutlich, dass an ihr irgendetwas anders war, als es bei Aaron der Fall war, den er nie so behandelte oder ansah wie sie.
Speaker 0: Doch sie wusste nicht warum, aber bei solchen Dingen war sie lieber bei ihm, und deswegen geschimpft hatte er auch noch nie.
Speaker 0: flüsterte sie weinerlich und versuchte ihn vorsichtig zu wecken.
Speaker 0: – Daddy, bitte wach auf!
Speaker 0: Sie hörte ihn tief durch die Nase atmen und nach einer Weile regte er sich endlich.
Speaker 0: Schwer drehte er sich auf die andere Seite zu ihr und stemmte sich ein wenig auf.
Speaker 0: Er blinzerte sie müde durch die Dunkelheit an und seine blauen Augen waren dennoch gut zu erkennen.
Speaker 0: Einem Moment lang sah er sie irritiert an.
Speaker 0: – Eier, gähnte er, doch errichtete sich etwas weiter auf.
Speaker 0: Warum bist du nicht im Bett?
Speaker 0: Ich, ich kann nicht schlafen, flüsterte sie zitternd und tabste von einem Fuß auf den anderen.
Speaker 0: Ich, ich hatte einen Albtraum, einen richtig schlimmen Albtraum.
Speaker 0: Neue Tränen kamen ihr und sie wischte sie schnell fort.
Speaker 0: Tut mir leid, Daddy.
Speaker 0: Wem hatte sie, da sie unsicher war, wie er darauf reagierte, darum versuchte sie, den Traum so gleich zu erklären.
Speaker 0: Da war ein Mann, ich konnte ihn nicht klar erkennen, doch er hat gegen einen anderen gekämpft und er wurde aufgespießt.
Speaker 0: Und dann brannte alles lichterlos.
Speaker 0: Es war furchtbar.
Speaker 0: Und ich denke, ich war das.
Speaker 0: Es war meine Schuld, dass das geschehen ist.
Speaker 0: Aber ich wollte das nicht.
Speaker 0: Es tut mir so leid.
Speaker 0: Nun weinte sie richtig, obwohl sie versuchte, leise zu sein, um ihre Mutter nicht auch noch zu wecken.
Speaker 0: Ihr Vater schwang seine Beine aus dem Bett und zu ihrer Überraschung hob er sie auf seinen Schoß und barkt sie in seinen Armen, strich dabei tröstend über ihren Rücken.
Speaker 0: Arya klammerte sich an seinem Pyjama und versteckte sich an seiner Brust und unter seinem Kinn.
Speaker 0: Ihre Tränen machten sein Oberteil ganz nass, doch es schien ihn nicht zu stören.
Speaker 0: Ganz ruhig, meine Kleine, murmelte er leise und beruhigend.
Speaker 0: Es war nur ein Traum.
Speaker 0: Nur ein böser Traum.
Speaker 0: Ich wollte die nicht wecken, Daddy, aber... Ich es tut mir so leid, schlutzte sie bitter.
Speaker 0: Nicht doch, du darfst und kannst immer zu mir kommen, wenn du Angst hast, sagte er sanft und küsste liebevoll ihre Stirn.
Speaker 0: Sie schluckte ihr Weinen hinunter und drückte sich fester an seine warme Brust.
Speaker 0: Natürlich wusste sie das, doch oftmals fürchtete sie seine Reaktion, eben weil er oft so distanziert zu ihr war.
Speaker 0: Aber nun fühlte sie sich sicher, bei ihm würde ihr nichts Böses geschehen.
Speaker 0: Nicht, wenn ihr Vater der größte und mächtigste Zauberer der jüngsten Geschichte war.
Speaker 0: Langsam beruhigte sie sich, während seine Hand immer noch tröstend über ihren Rücken steig.
Speaker 0: Was zu den öftersücher Albträume, Aya, fragte er leise und wischte ihre Tränen sachtfort.
Speaker 0: Ja, mummelte sie zögerlich.
Speaker 0: Es war ja unangenehm es zuzugeben, obwohl sie nichts sagen konnte, warum.
Speaker 0: Aber ich versuche es immer auszuhalten.
Speaker 0: Ich weiß ja, dass ihr viel arbeiten müsst.
Speaker 0: Unsinn, ah ja, sagte er nun etwas strenger, doch es klang weit liebevoller als sonst.
Speaker 0: Weder deine Mutter noch ich würden deswegen schimpfen.
Speaker 0: Wenn du Albträume hast, dann bitte, komm zu uns.
Speaker 0: Du musst keine Angst haben, du könntest uns stören.
Speaker 0: In Ordnung?
Speaker 0: Danke, Daddy, flüsterte sie und wischte sich über ihre Augen.
Speaker 0: Soll ich dich zurück ins Bett bringen, oder möchtest du bei uns schlafen?
Speaker 0: Ragte er liebevoll und sie sah ihn groß an.
Speaker 0: Ich möchte gern bei dir bleiben, sagte sie leise und freute sich wirklich, dass er es ihr gestattete.
Speaker 0: Sanft lächend nickte er und zog sie etwas näher zu sich heran, bettete sie zwischen ihrer Mutter und sich.
Speaker 0: Er hob seine Bettdecke an und sie verstand den Wink.
Speaker 0: Glücklich kuschelte sie sich darunter und in seine Arme.
Speaker 0: Sein Arm legte sich warm um sie und mit einem milden Seufzen und einem kleinen Lächeln barkte sie ihr Gesicht nah an seiner Brust und schloss die Augen.
Speaker 0: Die Anspannung fiel endlich von ihr ab nach seinen Worten und seiner Bestätigung, die sie wirklich gebraucht hatte.
Speaker 0: Danke, Daddy, wiederholte sie leise.
Speaker 0: Schlaf gut, meine Süße, murmelte er und barg sie in seinen Arm.
Speaker 0: Er blickte auf und Minerva lächelte ihm liebevoll durch die Dunkelheit entgegen.
Speaker 0: Schließlich rutschte sie ebenfalls näher heran.
Speaker 0: Sie küsste Elvis sanft auf die Lippen, dann Ayas Haarschopf und legte ihren Arm ebenfalls um ihr Kind.
Speaker 0: Zwischen ihren Eltern war es angenehm warm und geborgen, und Arya fand endlich etwas Ruhe und Schlaf.
Speaker 0: Fang Aaron!
Speaker 0: Einen großer ledener Ball schoss im hohen Bogen durch die Luft und kam nur Zentimeter über dem Boden des Innenhofs zum Schweben.
Speaker 0: Triumphierend lachend ließ Aaron den Ball hinauf und neben sich schweben, so dass er wie ein Mobilier um seinen Kopf kreiste.
Speaker 0: Gefangen, grenzte er frech zu seiner Schwester rüber, die ihn schmollend anblickte.
Speaker 0: Du hast ihn nicht gefangen.
Speaker 0: Magie zu verwenden ist unfair, rief sie zu ihm rüber und verschränkte ihre Arme.
Speaker 0: Außerdem haben Mami und Daddy uns verboten, mit unserer Magie zu spielen.
Speaker 0: Ach komm schon, du hast nur Angst, du könntest verlieren, wenn wir mit Magie spielen.
Speaker 0: Außerdem sind Mom und Dad beschäftigt, das erfahren sie schon nicht.
Speaker 0: Nägte er sie und sie schoss ihm einen finsteren Blick zu.
Speaker 0: Jedoch hatte ihr Bruder ihren Kampfgeist geweckt, dennoch zögerte sie.
Speaker 0: Ich Ich weiß nicht, wir bekommen sicher wieder Ärger, mummelte Arya nervös.
Speaker 0: Mami und Daddy werden sicher böse, wenn sie das erfahren.
Speaker 0: Wie immer, wenn sie uns erwischen.
Speaker 0: Gut, dann gib einfach zu, wer besser in Magie ist, grünste Aaron Neckish.
Speaker 0: Na?
Speaker 0: Arya starte ihn fassungslos an und knurte wütend.
Speaker 0: Manchmal fiel es ihr wirklich schwer, sich nicht über ihren Bruder zu ärgern.
Speaker 0: Ständig fing er an anzugeben und meistens endete es in einer Katastrophe.
Speaker 0: Sie hatte keine Lust, schon wieder Ärger von ihren Eltern zu bekommen, weil er sie schon wieder zu irgendwelchen Blödsinn überredete.
Speaker 0: Doch noch weniger wollte sie sich vor ihm die Blöße geben und kneifen.
Speaker 0: Wenn es um Magie ging, war sie mindestens genauso gut wie Aaron.
Speaker 0: Nur pur saunte sie es nicht herum wie ein Strauß Tröten deiner Zissen.
Speaker 0: Na schön, meinte sie grimmig und nach kurzem zögern.
Speaker 0: Nur Magie.
Speaker 0: und bei wem der Ball zuerst den Boden berührt, er hat verloren.
Speaker 0: Abgemacht, krönzte Aaron triumphierend.
Speaker 0: Stell dich auf deine Niederlage, ein Schwesterchen.
Speaker 0: Fertig und los!
Speaker 0: Mit Schwung ließ Aaron den Ball in die Luft schießen, sodass Arya ihm etwas hinterherrennen musste und streckte ihre Hände aus.
Speaker 0: Gerade so konnte sie ihn in der Luft abfangen, bevor er das Dach des Rundgangs berührte.
Speaker 0: Nach anfänglicher Unsicherheit machte ihr das neue Spiel jedoch deutlich mehr Spaß.
Speaker 0: Mit Magie besaß man eben doch etwas bessere Möglichkeiten und Kraft, um den Ball ordentlich fliegen zu lassen.
Speaker 0: Nur leider war das auch ein Nachteil, wenn dies dabei außer Kontrolle geriet.
Speaker 0: Aaron war so eifrig dabei, damit seine Schwester auch garantiert gegen ihn verlor, dass der Ball in einem rasenden Tempo über das eigentliche Ziel hinaus schoss und genau in eine kleine Traube an Schüler stürzte, die gerade von den Gewächshäusern kam.
Speaker 0: Mit harter Wucht traf er einen Schüler mitten im Gesicht und dieser hielt sich schreien vor Schmerz und Wut die Nase.
Speaker 0: Achtlos landete der Ball auf dem Boden und Aaron, so wie Arya, standen stocksteif vor Schreck dar.
Speaker 0: Das hatte natürlich nicht passieren sollen und Aaron rannte eilig zu dem Schüler hinüber, der zusätzlich noch aus der Nase blutete.
Speaker 0: Das würde Ärger geben.
Speaker 0: Es tut mir so leid, das war keine Absicht, rief er entsetzt und wirklich reuevoll.
Speaker 0: Aaron war vielleicht ein Angeber, doch er würde niemals mutwillig jemanden verletzen wollen und erst recht nicht feige vor seinen Verantwortungen weglaufen.
Speaker 0: Tut es noch weh?
Speaker 0: Ob es noch weh tut, rief der Schüler wütend aus und sah auf Aaron hinunter.
Speaker 0: Was denkst du denn, du verdammter Bastard?
Speaker 0: Meine verdammte Nase blutet und ist wahrscheinlich noch gebrochen.
Speaker 0: Der Drittglässler war ein Slytherin und auch noch ein Melfoy, wie Arya erkannte.
Speaker 0: Le Pryce war sein Name, wenn sie sich richtig daran erinnerte.
Speaker 0: Ihre Mutter hatte ihn in ihrer Anwesenheit einmal sehr stark gemahrsregelt, da er einen jüngeren Schüler dran saliert hatte.
Speaker 0: Sie wusste, dass er wirklich gemein sein konnte, weil er sich für etwas Besseres hielt.
Speaker 0: Ihre Mutter hatte ihr auch nahegelegt, ihm besser aus dem Weg zu gehen und in seiner Nähe auf der Hut zu sein.
Speaker 0: Vermutlich zu Recht, denn sie besaß ein sehr ungutes Gefühl in ihrer Magengegend.
Speaker 0: Aaron machte sich ganz klein.
Speaker 0: Tut mir leid, stammelte erreuevoll.
Speaker 0: Es war wirklich keine Absicht.
Speaker 0: Wie würde es dir gefallen, wenn ich dir deine Nase breche?
Speaker 0: knurrte Malfoy und schubste Aaron so hart, dass er rücklings zu Boden stürzte.
Speaker 0: Aya keuchte entsetzt auf und rannte zu ihrem Bruder.
Speaker 0: Hey, lass ihn in Frieden!
Speaker 0: rief sie zornig aus und blickte wütend zu dem viel größeren Jungen auf.
Speaker 0: Er hat sich entschuldigt und das war nur ein Versehen.
Speaker 0: Wir haben nur gespielt und es tut uns wirklich leid, aber das geht zu weit.
Speaker 0: Lass mein Bruder in Ruhe!
Speaker 0: Melvau setzte schon zu einer bösen Erwiderung an, als er von seinen Freunden angestoßen wurde.
Speaker 0: Jetzt lass gut sein, das sind die Kinder des Schulleiters, vergiss das nicht, flüsterten sie.
Speaker 0: Geh doch einfach zu Madame Marygold, deine Nase bekommt sie ihm nur wieder gerichtet.
Speaker 0: Na und?
Speaker 0: Nur weil das die verdammten Belger von Dumbledor sind, heißt das nicht, dass sie tun und lassen können, was sie wollen, fauchte Malfoy.
Speaker 0: Doch davon bekam Arya nichts mehr mit, da sie sich auf ihren Bruder konzentrierte und ihm auf die Beine half.
Speaker 0: Hast du dir was getan, Aaron?
Speaker 0: fragte sie besorgt, doch erschüttelte den Kopf.
Speaker 0: Nein, bin nur gefallen, es geht schon, meinte er und prüfte seinen aufgeschiften Ellbogen.
Speaker 0: Das gibt bestimmt Ärger.
Speaker 0: Dad wird so sauer sein auf
Speaker 0: mich.".
Speaker 0: Aya sagte nichts.
Speaker 0: Innerlich wusste sie, dass das ganz sicher Ärger geben würde, und sie beichteten es besser sofort ihren Eltern, bevor die Slytherins es taten.
Speaker 0: Ihr war das Spiel auch grundsätzlich vergangen.
Speaker 0: Sie drehte sich nach dem Ball um, doch Malfoy hatte seinen Fuß darauf gestellt und Aaron sah keuchend auf.
Speaker 0: Dieser Ball war ein Geschenk von seinem Vater und ihm heilig, obwohl es lediglich ein Muckelspielzeug war.
Speaker 0: Mit einem harten Tritt rissen die Nähte des Balls auseinander und die Luft entwich mit einem lauten Knall.
Speaker 0: Nein, schrie Aaron aus und hob die Restu seines Balls vom Boden auf, während Malfoy voll Lachen kaum noch Luft bekam.
Speaker 0: Tränen sammelten sich in den blauen Augen ihres Bruders und erdrückte den kaputten Ball fest an sich.
Speaker 0: Warum hast du das gemacht?
Speaker 0: Seht nur, er heult wegen diesem Moggelspielzeug.
Speaker 0: Lachte Malfoy höhnisch und eine kalte Wudergriffaja.
Speaker 0: Ihr inneres Brante, dieser Mieser verdammte!
Speaker 0: Sofort spürte Arya einen beißenden Schmerz und etwas Warmes und Feuchtes an ihrer Nase.
Speaker 0: Blut.
Speaker 0: Sie griff sich an ihre Nase und ihre Augen führten sich mit Zornes trennen.
Speaker 0: Er sollte bezahlen.
Speaker 0: Dieser Ball war für Arryn etwas Wichtiges.
Speaker 0: So unbedeutend er auch schien.
Speaker 0: Er hatte kein Recht, ihrem Bruder sowie zu tun.
Speaker 0: Na komm, du kleine Missgeburt, hol noch mehr, grinst er voller Verachtung.
Speaker 0: Doch noch bevor Malfoy noch ein einziges Mal den Mund aufmachen konnte, geschah etwas Merkwürdiges.
Speaker 0: Die Luft, um sie herumschien, stillzustehen und jedes noch so kleine Geräusch verstummte.
Speaker 0: Der Boden, die Luft, alles begann zu vibrieren und ein dumm Verdruck breitete sich aus, sodass auch einige Slytherins sich die Ohren zuhalten mussten.
Speaker 0: Aaron konnte nicht sagen, was es war, doch irgendwie führte er eine seltsame Angst in sich, die jedoch nicht nur er zu empfinden schien.
Speaker 0: Melphoi wirkte, als hätte er etwas wirklich Schlimmes gesehen und sein Blick zuckte zu seiner Schwester, die bebend auf der Stelle stand.
Speaker 0: Ihre Hände hatten sich an ihrer Brust verkrampft und ihr Gesicht war im Zorn und Schmerz verzerrt.
Speaker 0: Sie blutete heftig aus Mund und Nase, doch die grünen Augen wirkten gefährlich und sie atmet erhöherbar schwer ein und aus.
Speaker 0: Unter ihrer bluse Glüte ist unnatürlich stark und diese Glut griff auch bald auf ihre Augen über.
Speaker 0: Und mit einem Mal begann Malfoy zu keuchen, und er sagte echt sind auf die Knie.
Speaker 0: Er krimmte sich tief und weit nach unten und schrie.
Speaker 0: Es war ein Schrei, den noch keiner von ihnen je vernommen hatte.
Speaker 0: Voller Qual und abgrundtiefen Schmerz.
Speaker 0: Niemand wusste, was gerade in diesem Moment geschah.
Speaker 0: Sie konnten alle nur zusehen und nichts tun, waren selbst im reinen Schock erstarrt.
Speaker 0: Aaron startte jedoch auf seine Schwester und konnte es nicht fassen.
Speaker 0: Sie war das.
Speaker 0: Eine machtvolle Stimme laut und hallend zerriss den Druck in der Luft und löste sie alle aus ihrer Stache.
Speaker 0: Mit einem Keuchen schnappte Melville nach Luft und der Schmerz schien sich abrupt aufgelöst zu haben.
Speaker 0: Er taumelte ein wenig über Rumpelt, doch ansonsten wirkte er unversehrt, was man von Aya selbst nicht behaupten konnte.
Speaker 0: Der Schmerz in ihrem Gesicht wichnicht.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Dumbledore kam mit weiten Schritten über den Innenhof.
Speaker 0: Und seinen blauen Augenlag entsetzen, aber auch eine Härte, die sie alle ganz klein machte.
Speaker 0: Aya schreckte aus ihrem Zustand und wirbelte besorgt zu ihrem Vater herum, der nun das ganze Blut an ihr erblickte.
Speaker 0: Dennoch hiet sie sich weiterhin ihre Brust.
Speaker 0: Es tat so verdammt weh.
Speaker 0: Noch nie hatte sie so einen Schmerz gespürt, und das machte ihr auch Angst.
Speaker 0: Sofort alte ihr Vater zu Aya und kniete sich vor sie.
Speaker 0: Voller Entsetzen betrachtete er ihre blutende Nase und ihre gekrümmte und verkrampfte Haltung.
Speaker 0: Ihm entging dabei auch nicht, wie sich die Glut langsam zurückzog und erpackte sein Kind mit beiden Händen, prüfte, ob sie noch irgendwo verletzt war.
Speaker 0: Mit einem einzigen Blick erfasste er die Situation und als er schließlich zu seinen Schülern aufblickte, wirkte sein Ausdruck schrecklich.
Speaker 0: Die blauen Augen blitzten bedrohlich und seine Stimme war nur mit Mühe beherrscht und niemand wollte Elvis Dumbledore wütend erleben.
Speaker 0: Ich fordere sofort eine Erklärung.
Speaker 0: sagte er ruhig, aber so bedrohlich leise, dass es keiner auch nur wagte, sich zu bewegen, während er bei Aya kniete und ihrer Blutungen überprüfte.
Speaker 0: Sein Blick war unergründlich, doch seine Hand unter ihrem Kinn sanft.
Speaker 0: Eine kurzen Moment herrschte angespanntes Schweigen.
Speaker 0: »Wir haben gespielt« fing Aaron endlich an zu erzählen, und sein Vater sah dezent überrascht zu ihm auf.
Speaker 0: Er hatte scheinbar nicht erwartet, dass es seine Kinder waren, die zuerst sprechen würden.
Speaker 0: Und nun, also ich... Ich war steady, war auf Aya leise ein und erneut sei ihr Vater zu ihr hinunter.
Speaker 0: Ich habe Evan überredet, dass wir mit Magie spielen.
Speaker 0: Dabei ist der Ball auf den Schüler gefallen und hat ihn getroffen.
Speaker 0: Wir haben uns entschuldigt, aber er hat Evan und mich beleidigt und geschubst und den Ball dann einfach kaputt gemacht.
Speaker 0: Sie deutete auf Malfoy, der wirkte, als würde er gerade lieber woanders sein, nur nicht unter dem Blick Dumbledores.
Speaker 0: Es war ihm anzusehen, wie unangenehm ihm die Situation war.
Speaker 0: Hinter den Rücken des Schulleiters große Töne spucken konnte jeder.
Speaker 0: Es in Dumbledore's Gesicht zu sagen, würde niemand wagen, nicht einmal mehr voll.
Speaker 0: Und seine Kinder, mutwillig zu verletzen und zu beschimpfen, war wandern auf dünnem Eis.
Speaker 0: Dann, ich weiß nicht, es tat so weh und ich wurde wütend, fuhr sie fort und sah dann betreten auf ihre Füße.
Speaker 0: Als ich gesehen habe, wie er Aaron's Ball kaputt gemacht hat, Ich war so zornig.
Speaker 0: Ich wusste, was der Barlin bedeutet, weil es ein Geschenk von dir war, Daddy.
Speaker 0: Aber ich wollte nicht.
Speaker 0: Ich weiß nicht.
Speaker 0: Es ist einfach passiert.
Speaker 0: Und ich habe angefangen zu bluten und meine Brust hat so weh.
Speaker 0: Es braucht so sehr,
Speaker 0: Daddy.".
Speaker 0: Ihr Vater sah sie sehr ernst an.
Speaker 0: Aya zitterte und wangte ein wenig.
Speaker 0: Nun, da das alles vorbei war und sie wieder klarbei verstand, war sie unendlich verwirrt und verängstigt.
Speaker 0: Das alles hatte sie weit entkräftet, doch sie hielt weiter ihren Blick gesenkt und stand aufrecht.
Speaker 0: Sie hatte Angst, dass ihr Vater sehen könnte, dass sie ihn ein wenig angelogen hatte, doch sie wollte Aaron nicht auch noch Ärger bereiten.
Speaker 0: Eine ganze Weile schwieg ihr Vater, dann legte er seine Hand auf ihre Schulter.
Speaker 0: Kannst du laufen, Eier?
Speaker 0: fragte er sehr leise und sie nickte betreten.
Speaker 0: Langsam richtete er sich auf und blickte streng und hart zu den Slytherins, die unwohl stramm standen.
Speaker 0: Sie gehen in den Krankenflügel, Mr.
Speaker 0: Malfoy.
Speaker 0: Darüber unterhalten wir uns ein anderes Mal, sagte er grimmig und bestimmt, mit einer deutlich unangenehmen Kälte in der Stimme.
Speaker 0: Schließlich wandte er sich seinen Kindern zu.
Speaker 0: Aaron, Aya, ihr kommt mit mir.
Speaker 0: Er wandte sich ab und schritt voran, die Geschwister blickten sich betreten an und folgten ihrem Vater mit gesenkten Köpfen, ihm anzumerken, dass es noch Ärger geben würde.
Speaker 0: Die Sache mit der Magie und dem Ball war eine Sache, die mit Melfäu eine andere.
Speaker 0: Sie hatte ihm wirklich wehgetan und das durfte nicht passieren.
Speaker 0: Ängstlich atmete Arya ein und aus und ihr war etwas schlecht.
Speaker 0: Sie wagte es aber nicht etwas zu sagen und ging stillschweigend hinter ihrem Vater her.
Speaker 0: Sie merkte jedoch, wie er sein Tempo ein wenig drauselte, damit sie Schritt halten konnten.
Speaker 0: Oben im Schulleiterturm angelangt folgten sie ihm in sein Büro und erwandte sich mit einem strengen Ausdruck im Gesicht zu ihnen.
Speaker 0: Aaron und Arya blickten schuldbewusst zu ihm auf.
Speaker 0: Wie oft muss ich euch sagen, dass ihr mit eurer Magie nicht spielen sollt, fing er schließlich an.
Speaker 0: Seine Stimme war ruhig, dennoch machte es das nicht besser für die beiden.
Speaker 0: Beschämt senkten sie ihre Köpfe.
Speaker 0: Er beugte sich säufzend zu Arya hinunter und hob sie auf seinen Schreibtisch, da sie immer noch blutete.
Speaker 0: Mit seinem Zauberstab berührte er sachte einige Stellen in ihrem Gesicht, und die Blutungen hörten endlich auf.
Speaker 0: Vorsichtig tastete Arya ihr Gesicht ab.
Speaker 0: Danke, Daddy!
Speaker 0: flüsterte sie beschämt, doch natürlich war die Strafbredig damit noch nicht vorbei.
Speaker 0: Dass du deinen Bruder zu so etwas anstiftest, ist ebenfalls nicht in Ordnung.
Speaker 0: Ah ja, fuhr er streng fort.
Speaker 0: Ich habe euch beiden mehr als nahe genug gelegt, wie gefährlich es sein kann, wenn man mit einer unkontrollierten Magie spielt.
Speaker 0: Ihr seid beide noch nicht so weit, einen Zauberstab zu tragen.
Speaker 0: Und auch wenn eure Mutter und ich euch beigebracht haben, wie ihr sie im Griff habt, heißt das nicht, dass ihr sie vor eurer persönliches Vergnügen missbrauchen dürft.
Speaker 0: Däät, also eigentlich... Murmelte Aaron betreten und rieb sich schuldbewusst seinen Arm, doch ihr Vater unterbrach ihn bestimmt.
Speaker 0: Ich möchte keine Ausflüchte hören, Aaron.
Speaker 0: Es ist nun einmal geschehen und mit den Konsequenzen werde ich schon fertig.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Malfoy wird seine Strafe erhalten für sein untragbares Benehmen und dafür, was er getan hat, sagte er grimmig und erneut war eine unterschwellige Abscheu in seiner Stimme zu hören, als könnte er diesen Jungen aus irgendeinem Grund nicht ausstehen.
Speaker 0: Er säufzte streng.
Speaker 0: Aaron, bitte geh auf dein Zimmer.
Speaker 0: Ah ja, du bleibst.
Speaker 0: Aber, fing Aaron entsetzt an, doch sein Vater hob die Hand und warf ihm einen bestimmten Blick zu, der keine Widerworte duldete.
Speaker 0: Es war ein Stummer, aber eindeutiger Wink.
Speaker 0: Er wollte kein Wort mehr hören, und mit einem unsicheren Blick auf seine Schwester trottete Aaron hinaus und hinterließ eine unangenehme Stille.
Speaker 0: Aryas Augen hatten sich bereits mit Tränen gefüllt und sie starte auf dem Boden.
Speaker 0: Sie ertrug es, nicht ihren Vater anzusehen.
Speaker 0: Zu sehr schämte sie sich für das, was sie getan hatte, und nervös verschlang sie ihrer Finger ineinander.
Speaker 0: Sie duckte sich ein wenig, als er sich ihr erneut zuwandte.
Speaker 0: Zu ihrer Verwunderung beugte er sich zu ihr und tupfte mit einem Tuch ihr Blut von der Nase und vom Kinn und auch ihre Tränen fort.
Speaker 0: Trotz dieser Geste weigerte sie sich, ihn anzusehen und wartete auf die Rüge, die sich erfolgen würde.
Speaker 0: Es ist nobel, dass du für deinen Bruder gelogen hast, Aya, sagte er leise, und das kam so überraschend, dass sie doch zu ihm aufblickte.
Speaker 0: Dennoch bitte ich dich, mich nicht mehr anzulügen.
Speaker 0: Aaron muss lernen, dass man mit Magie Bedachte umgeht und sich damit nicht brüstet oder sich gar auf meinen Namen ausruhen kann.
Speaker 0: Es kam mir gleich merkwürdig vor, dass du es gewesen sein solltest, bist du doch weit besonnener als er.
Speaker 0: Aber du hast dich ebenfalls dazu verleiten lassen und nun sind Dinge geschehen, die nicht hätten sein müssen.
Speaker 0: Deine Magie ist außer Kontrolle geraten durch deine Gefühle und deinen Schmerz.
Speaker 0: Tut mir leid, Daddy.
Speaker 0: Momente sie traurig.
Speaker 0: Wollte ihm sicher nicht wehtun, es war wirklich keine Absicht wirklich, ich ... Sie hielt eine Momente lang inne und startte nachdenklich vor sich hin.
Speaker 0: Wenn sie ehrlich war, war dies nicht wirklich die Wahrheit, und sie blickte zu ihrem Vater auf, erschrocken über diese eigene Erkenntnis.
Speaker 0: Ich, Daddy, ich, ich wollte ihm wehtun, aber das, das war sicher nicht ich, ich schwöre es dir, bitte glaub mir.
Speaker 0: Ich glaube dir, Aya, solch zterleise und musterte sie nun aufmerksam.
Speaker 0: Todes die noch sehr weh?
Speaker 0: Sie nickte mit weiteren Tränen in den Augen und zeigte auf die Stelle, die ihr schmerzte, genau hinter den Rippen und dem Brustbein, ein unerträglicher Schmerz.
Speaker 0: Bedacht legte ihr Vater seine Hand darüber.
Speaker 0: Halt still, wies er sie ruhig an, und plötzlich führte sich diese Stelle und auch ihr inneres Eis kalt an, sodass sie kurz schauderte.
Speaker 0: Ein sanftes blaues Leuchten drang unter seiner Hand hervor, und nach wenigen Atemzügen nahm er sie wieder fort, und auch der Schmerz war vergangen.
Speaker 0: Seltsamerweise fühlte sie sich auch etwas kräftiger, hatte dieser Ausbruch ihr unvermittelt viel Kraft geraubt.
Speaker 0: Doch obwohl es nicht mehr wehtat und er auch nicht wirklich geschimpft hatte, so wurden ihre Tränen nicht weniger und sie weint er los.
Speaker 0: Sie fühlte sich so schuldig.
Speaker 0: Hätte sie wenigstens nur einmal nein zu ihrem Bruder gesagt, dann hätte sie dieses Dilemma nicht.
Speaker 0: Sie wollte niemanden verletzen und erst recht nicht ihren Vater enttäuschen.
Speaker 0: Sie hatte ihn auch nicht anlügen wollen, doch sie wollte er und schützen.
Speaker 0: Dass er es ohnehin rausgefunden hat, war absehbar gewesen.
Speaker 0: Ihren Vater konnte man nicht belügen.
Speaker 0: Dieser richtete sich wieder auf und nahm sie in seine Arme.
Speaker 0: Immer noch schluchzen, schlangen sie ihre Arme um seinen Hals und drückte ihr Gesicht in seine Schulter, seine Handstrich tröstend über ihr Haar und ihren Rücken.
Speaker 0: Bitte beruhige dich, meine Süße, sagte er sanft.
Speaker 0: Es wird wieder gut, und ich bin nicht böse.
Speaker 0: Aber ich, ich wollte ihn, es tut mir so leid.
Speaker 0: Warum ist das
Speaker 0: passiert?"
Speaker 0: fragte sie weinen und blickte zu ihm auf.
Speaker 0: Er sah sie mit einem schmerzerfüllten Blick an und sorgte schwer.
Speaker 0: Es zeigte sich eben immer mehr die wahre Natur deiner Kraft.
Speaker 0: Deiner Magie antwortete er ihr vorsichtig.
Speaker 0: Es ist langsam an der Zeit, dass ich dir beibringe, wie du mit ihr umgehst, damit du so etwas nicht noch einmal passiert.
Speaker 0: Aya wischte sich ihre Tränen weg und blickte verwirrt zu ihrem Vater auf.
Speaker 0: Was meinst du?
Speaker 0: fragte sie etwas ängstlich.
Speaker 0: Das klang wie etwas sehr Schlechtes oder Gefährliches.
Speaker 0: Ich meine, ihr habt es mir doch schon beigebracht.
Speaker 0: Was ist falsch mit meiner Magie?
Speaker 0: Zögerlich blickte er sie an und schien seine nächsten Worte sorgsam abzuwiegen.
Speaker 0: Schließlich hopp er sie von seinem Schreibtisch und nahm sie auf seine Arme hoch.
Speaker 0: Aya freute sich über diese unerwartete Nähe.
Speaker 0: Es gab ihr das Gefühl, dass es nicht ihre Schuld war und sie keine Angst haben musste.
Speaker 0: Du bist noch so jung, meine Kleine.
Speaker 0: Wäre es lieber gewesen, hättest du noch Zeit.
Speaker 0: So öffnete er schwer.
Speaker 0: Deine Magie ist ... Bevor er jedoch weiter sprechen konnte, ging abrupt die Tür auf und ihre Mutter trat ein.
Speaker 0: Ihr Blick war eindeutig.
Speaker 0: Sofort rannte ihre Mutter auf sie zu und nahm ihr Gesicht in ihre Hände und musterte sie ganz genau.
Speaker 0: Geht es dir gut, Aya?
Speaker 0: fragte sie sofort und ihr kleine Nikte matt.
Speaker 0: Ja!
Speaker 0: Der die hat mir geholfen, dass es nicht mehr wehtut, murmelte sie und zeigte auf ihre Brust.
Speaker 0: Die gegenseitigen Blicke ihrer Eltern bereiteten Aya ein wenig Sorge, und sie klammete sich etwas fester an ihren Vater.
Speaker 0: Sie hatte gerade das Gefühl, dass es hier um etwas gegen was sie betraf.
Speaker 0: Irgendetwas war mit ihrer Magie nicht in Ordnung, und es bereitete ihren Eltern Sorge.
Speaker 0: Das war sichtbar und spürbar.
Speaker 0: Langsam setzte ihr Vater sie auf dem Boden ab und blickte sie vertrauensvoll an.
Speaker 0: Gib mir eine Moment, Arya, und geh bitte auf dein Zimmer, sagte ihr Vater sacht und schob sie sanft an.
Speaker 0: So ist alles in Ordnung, ich komme sofort.
Speaker 0: Okay, mummelte sie unsicher, und mit einem letzten Blick zu ihm und ihrer Mutter tabste sie aus dem Schulleiterbüro hinaus.
Speaker 0: Minerva blickte ihrer Tochter nach, dann wandte sie ihren Blick zu Elbis, als die Kleine das Büro verlassen hatte.
Speaker 0: Ihr Blick war streng, aber auch fragend.
Speaker 0: Kannst du mir erklären, warum auf Aryas Kleidung Blut war, Elbis?
Speaker 0: Fingen sie alarmiert an.
Speaker 0: Mit der Marry-Gold erwähnte einen Vorfall im Innenhof und ich bin sofort ... Es gab eine Auseinandersetzung mit Mr.
Speaker 0: Malfoy.
Speaker 0: Bei einem Spiel haben sie ihn versehentlich verletzt.
Speaker 0: Daraufhin hat der Aaron Spalt zerstört und ... Arya entfesselte die alte Magie in ihr.
Speaker 0: Erkläte er ihr knapp und hob allerdings die Hand, bevor sie wütend ihren Mund öffnen konnte.
Speaker 0: Und bevor du dich aufregst, Aaron und Arya haben mit ihrer Magie gespielt, obwohl sie es nicht sollten.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Malfoy wird seine Strafe ebenfalls erhalten, seid ihr da gewiss.
Speaker 0: Dennoch war es notwendig, dass die beiden ebenfalls verstehen, was sie falsch gemacht haben.
Speaker 0: Minerva war anzusehen, dass sie unzufrieden war mit seinen Worten, sie dennoch schweigend hinnahm.
Speaker 0: Elvis hatte immerhin auch recht.
Speaker 0: Sie hatten ihnen oft genug gesagt, nicht mit ihrer Magie zu spielen, um eben Unfälle wie diese zu vermeiden.
Speaker 0: Dennoch.
Speaker 0: Malfoy war ihr in Dorn im Auge.
Speaker 0: Schon sein älterer Bruder Abraxxus war zu ihrer Schulzeit eine regelrechte Plage.
Speaker 0: Was musste einem heranwachsenden jungen Mann nur in den Sinn kommen, um ein Kind bewusst zu verletzen, nur wegen eines missgelückten Spiels?
Speaker 0: Hätte Elbus nicht bereits gehandelt, hätte sie Melfoy aber ordentlich den Marsch geblasen.
Speaker 0: Also fängt es an, fragte sie leise und besorgt.
Speaker 0: Die alte Magie beginnt zu blühen?
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Und mit ihrer Magie hat sie Mr.
Speaker 0: Melfoy schwer geschadet, Minerva, sagte er ernst.
Speaker 0: Ich wollte es ihr gerade versuchen zu erklären.
Speaker 0: Du weißt, welch enorme Kraft in ihr ruht.
Speaker 0: Ich hatte gehofft, es würde noch auf sich warten lassen, sich später zeigen, aber sie wird immer stärker und es ist an der Zeit, dass ich sie anleite, wie sie diese Magie unter Kontrolle bekommt.
Speaker 0: Langsam kam er auf sie zu und legte seine Finger unter ihr Kinn.
Speaker 0: Wieder will ich, blickte Minerva zu ihm auf.
Speaker 0: Sie wirkte verärgert, besorgt.
Speaker 0: Es war nicht klar zu deuten, wie sie gerade empfand.
Speaker 0: Was hast du, Minerva?
Speaker 0: fragte er leise und nun noch sorgenvoll.
Speaker 0: Ich hatte gehofft, dass es sich nicht so früh zeigen wird.
Speaker 0: dass sie noch Zeit hätte, sagte sie leise.
Speaker 0: Sicher wartet er nur darauf, sie endlich zu ergreifen.
Speaker 0: Diese Macht ist so mächtig und ich weiß, dass sie deine Hilfe braucht, aber es wäre mir auch wohler bei den Gedanken würdest du sie dabei auch.
Speaker 0: Nun ja, behandeln als wäre sie nicht anders.
Speaker 0: Seine Finger senken sich ein wenig und Minerva war sich bewusst, dass ihre Worte ihn sicher verletzten.
Speaker 0: Doch es war ihr wichtig, dass sie sie klar aussprach, damit er wusste, wie sie darüber fühlte.
Speaker 0: Hab ich sie je schlecht behandelt?
Speaker 0: fragte er bitte.
Speaker 0: Sie nicht wie meine Tochter behandelt?
Speaker 0: Nein, Elb ist natürlich nicht, softstiminär war leise.
Speaker 0: Sie hatte geahnt, dass er sich gegen ihre Worte wehren würde.
Speaker 0: Du hast sie nie angeschrie, nie geschlagen, nie abgewiesen oder vernachlässigt in ihren Wünschen und Sorgen.
Speaker 0: Aber dennoch spüre ich diese Distanz zu ihr.
Speaker 0: Ich sehe deine Blicke auf sie, und sie spürt und sieht es auch.
Speaker 0: Was denkst du, warum sie sich jedes Mal scheut zu dir zu kommen, wenn sie Angst hat oder Sorgen?
Speaker 0: Aber sie kommt zu dir, weil sie dich dennoch liebt.
Speaker 0: Und ich sehe, wie sanft du mit dir umgehst, wie du es versuchst.
Speaker 0: Minerva blickte in Elbes Augen und sei den tiefen Schmerz in ihnen.
Speaker 0: Tief atmet er sie durch.
Speaker 0: Aber liebst du sie denn auch?
Speaker 0: Lange und schweigsam sah er sie an.
Speaker 0: Er sagte kein Wort, und Minerva konnte in ihm sehen, wie sehr es ihm schmerzte und wie er ebenso über seine Gefühle nachdachte.
Speaker 0: und sie brauchte keine Antwort von ihm.
Speaker 0: Sie wusste, dass er sie niemals so lieben würde, wie er es vielleicht sollte, wie sie es sich wünschen würde.
Speaker 0: Und obwohl sie auch nach so vielen Jahren seine Gefühle verstand, so schmerzte es dennoch, dass er nicht sofort einlenkte, nicht sofort sagte, dass er sie liebte.
Speaker 0: Es tat weh.
Speaker 0: Denkst du, etwa?
Speaker 0: ich versuche es nicht, fragte er leise, seine Augen glänzten in tiefer Trauer.
Speaker 0: So sehr ich sie auch so lieben möchte, wie sie es verdient hat.
Speaker 0: Denn Arya ist ein wundervolles Kind.
Speaker 0: Es wird immer zwischen uns stehen.
Speaker 0: Sag mir, Minerva, wie du es ertragen kannst.
Speaker 0: Wie du ihr diese Liebe schenken kannst, ohne zu zerbrechen.
Speaker 0: Gerade du.
Speaker 0: Du, die mit eigenen Augen ansehen musste, wie unser leibliches Kind gegen sie ausgetauscht wurde.
Speaker 0: Minerva sah Elbis voller Schmerz an.
Speaker 0: Doch es war keine Enttäuschung über seine Worte.
Speaker 0: Er versuchte es wirklich, das wusste sie.
Speaker 0: Es tat ihr nur unendlich weh zu sehen, dass er Tränen darüber vergießen musste.
Speaker 0: Immer noch.
Speaker 0: Natürlich, es wäre eine glatte Lüge, würde sie behaupten, dass sie nicht darüber weinte, auch Jahre später noch.
Speaker 0: Und gerade deswegen schmerzte es.
Speaker 0: Hätte sie mehr mit Elvis gesprochen, vielleicht wäre es erträglicher für ihn geworden.
Speaker 0: Sie hatte einfach keine Zeit gehabt, sich in Trauer zu ertränken.
Speaker 0: Seine Gefühle hatte sie wie ihre eigenen hinten angestellt.
Speaker 0: Flüsterte sie schmerzlich berührt und trat auf ihn zu, griff nach seinen Händen, als ein leises Schluchzen die beiden zu Türblicken ließ.
Speaker 0: Aya stand mit Tränen lassen Wangen vor ihnen und hatte jedes Wort gehört.
Speaker 0: Die bittere Wahrheit.
Speaker 0: Mit weit aufgerissenen Augen stand Aya vor ihren Eltern und ihre Sichtwaffen den ganzen bitteren Tränen verschwommen.
Speaker 0: Eigentlich hatte sie nur lauschen wollen, weil sie fürchtete, dass sich ihre Eltern ihre Dwegen streiten würden.
Speaker 0: Doch nie hätte sie gedacht, dass sie so etwas erfahren würde.
Speaker 0: Hätte sie es gewusst, wäre sie auf ihr Zimmer gegangen.
Speaker 0: Doch nun, nun war die Wahrheit zu ihr gelangt.
Speaker 0: Auch wenn sie jung war, verstand sie durchaus die Tragweite der Worte ihres Vaters und es erschütterte das junge Mädchen zutiefst.
Speaker 0: Gerade konnte sie gar nichts mehr denken.
Speaker 0: Sie fühlte nur die Trauer, den Schmerz, und hatte die Bestätigung, dass wirklich irgendetwas mit ihr nicht in Ordnung war.
Speaker 0: Ah ja, sah ihre Mutter nicht an.
Speaker 0: Ihr Blick galt ihrem Vater, und dennoch ertrug sie es nicht, ihn anzusehen.
Speaker 0: Nicht, wenn sie daran schuld war, wenn er traurig war und verletzt.
Speaker 0: Sie war es.
Speaker 0: Sie war schuld.
Speaker 0: Die ganze Zeit über.
Speaker 0: All die Jahre.
Speaker 0: Und endlich wusste sie, warum er sie stets anders behandelt hatte, warum er Aaron immer ihr vorgezogen hatte, weil sie gar nicht sein Kind war.
Speaker 0: Ihre Tränen liefen ohne Halten über ihre Wangen und die ersten Schluchze erschüttelten ihren schmalen Körper.
Speaker 0: Sie ertrug es einfach nicht mehr und machte einige Schritte zurück.
Speaker 0: Ah ja, bitte lass es uns erklären, versuchte es ihre Mutter leiser und sie kam auf sie zu.
Speaker 0: Sie streckte ihre Arme nach ihr aus, die sie schützend und warm an sich ziehen wollten.
Speaker 0: Immerzu hatte sie sich in den Armen ihrer Mutter wohl und sicher gefühlt.
Speaker 0: Doch gerade überschlugen sich ihre Gefühle, und sie schlug ihre Hände fort, als sie sie umarmen wollte.
Speaker 0: Ihre Mutter zuckte zurück, und erschrocken blickte Aya zu ihr auf, und zog ihre Hände an ihre Brust.
Speaker 0: Sie hatte das nicht gewollt, sie hatte ihre Mutter geschlagen.
Speaker 0: Es tut mir leid, bemerkte sie ängstlich.
Speaker 0: – Mamami, ich, ich wollte nicht!
Speaker 0: – Ihr Atem drohte sie zu ersticken.
Speaker 0: Sie bekam einfach keine Luft mehr.
Speaker 0: Und bevor die ganze Situation über ihr zusammenbrach, tat sie das Einzige, was sie davor bewahrte.
Speaker 0: Sie rannte.
Speaker 0: Weg!
Speaker 0: Einfach nur weg von ihren Eltern.
Speaker 0: Ignorierte dabei den verzweifelten Ruf ihrer Mutter.
Speaker 0: – Ah ja!
Speaker 0: rief Minerva entsetzt, wollte ihr sofort nach.
Speaker 0: Doch Elbe zieht sie am Abend zurück.
Speaker 0: – Nicht!
Speaker 0: sagte Erleise, und sie blickte ihn entsetzt an.
Speaker 0: »Bist du von Sinnen, Elbis?
Speaker 0: Wir können sie jetzt nicht allein lassen!« rief sie, doch er brachte sie mit einem unergründlichen Blick zum Schweigen.
Speaker 0: »Ich weiß, sagte Erleise, und sehr ernst.
Speaker 0: Aber ich werde gehen.
Speaker 0: Ich muss es ihr erklären, Minerva.
Speaker 0: Hab keine Angst.
Speaker 0: Minerva startte ihn groß an, dann nickte sie schluckend und trat zurück, damit er ihr folgen konnte.
Speaker 0: Dankbar küsste er ihre Stirn.
Speaker 0: Minerva war voller Sorge, das wusste er.
Speaker 0: Doch es sollte nicht ihre Bürde sein, es Arya zu erklären.
Speaker 0: Sie hatte bereits genug für diese Familie getan und aufgeopfert.
Speaker 0: Und er hatte auch das Gefühl, dass er es sein sollte, der die bittere Wahrheit übermittelte.
Speaker 0: Nicht, weil er ein anderes Verhältnis zu Arya besaß, sondern einfach, weil es der Teil von ihm war, der ihr Schicksal erst besiegelt hatte.
Speaker 0: Keine Angst.
Speaker 0: wiederholte er flüstern und bealte sich nun, um seiner Tochter nachzulaufen.
Speaker 0: Instinktiv eilte Arya die Wendeltreppe vom Schulleiterturm hinunter und stimmte in die Korridore des Schlosses.
Speaker 0: Niemand begegnete ihr, und ihre schnellen Schritte halten laut in den Gängen.
Speaker 0: Es war immer noch Unterrichtszeit.
Speaker 0: Doch wohin nun?
Speaker 0: Eigentlich hatten ihre Eltern es ihr verboten, das Schloss und dessen Höfe ohne Begleitung zu verlassen, doch gerade wollte sie nur noch in den See hinunter.
Speaker 0: Dort war es ruhig.
Speaker 0: und dort würde sie in Ruhe nachdenken können.
Speaker 0: Also bealte sie sich, um schnellstmöglich von hier wegzukommen.
Speaker 0: Je weiter sich Arya vom Schloss entfernte, desto mehr ging ihre Panik zurück, und am Seeufer angekommen, setzte sie sich erschöpft auf den kiesigen Boden und weite.
Speaker 0: Sie hatte keine Kraft mehr, und es tat einfach nur weh.
Speaker 0: Warum musste es immer sie sein, die anders war?
Speaker 0: Warum musste es so ein schrecklicher Grund sein, warum das alles mit ihr geschah?
Speaker 0: Was hatte sie falsch gemacht?
Speaker 0: Hatte sie überhaupt etwas falsch gemacht?
Speaker 0: Was immer auch die Gründe waren, es tat ihren Eltern weh.
Speaker 0: Wenn sie die beiden überhaupt noch so nennen durfte, und bei dem Gedanken beinte sie nur noch bitterlicher und lauter.
Speaker 0: Sie wollte nicht allein sein, nicht getrennt sein von ihrem Bruder und ihren Eltern, sie liebte sie.
Speaker 0: Auch wenn Aaron sie hin und wieder nervte und sie neidisch auf ihn war, so liebte sie ihn.
Speaker 0: Auch wenn ihr Vater sie oft streng behandelte, so liebte sie ihn ebenso, und ihre Mutter erst recht, die sie immer gerecht und voller Wärme und Wert behandelt hatte.
Speaker 0: Sie waren immer bei ihr gewesen.
Speaker 0: Doch was würde nun sein?
Speaker 0: Nun, da die Wahrheit ausgesprochen war, hätten sie es ihr jemals gesagt oder sie weiterhin im Unwissen darüber gelassen.
Speaker 0: Und nun, wo sie es wusste, hätte sie die Wahrheit überhaupt gewollt?
Speaker 0: Ah ja.
Speaker 0: Schluchzend und etwas erschrocken blickte sie über die Schulter.
Speaker 0: In ihrer tiefen, bitteren Trauer und den ganzen verworrenen Gedanken hatte sie ihren Vater gar nicht kommen hören.
Speaker 0: Mit leichten Schritten kam er das Ufer zu ihr hinunter und setzte sich einfach neben sie, doch sie wandte ihr Gesicht von ihm ab.
Speaker 0: Eine ganze Weile wurde nichts gesagt und sie startte nun Tränen erfüllt über den See.
Speaker 0: Er saß einfach nur bei ihr und sein Schweigen war nicht unangenehm.
Speaker 0: Er wartete geduldig und wollte sie nicht zum Sprechen drängen.
Speaker 0: Stumm gab er ihr eine gewisse Nähe und Wärme, und ihr Herz bekam etwas mehr Mut.
Speaker 0: Und sie hatte so viele Fragen, die nur er beantworten könnte.
Speaker 0: Schließlich hob sie zögerlich ihren Blick und sah zu ihm auf, begegnete seinen blauen Augen.
Speaker 0: Sie hatte nicht erwartet, dass er sie so ansehen würde.
Speaker 0: Voller Mitgefühl und Kummer.
Speaker 0: Doch sie wollte nicht, dass er ihre Dwegen traurig sein musste.
Speaker 0: Ist... ist das wahr?
Speaker 0: fragte sie bitter und atmete tief durch.
Speaker 0: Das, was du zu Mami gesagt hast, b... bist du gar nicht mein Vater?
Speaker 0: Und Mami... nicht Mami?
Speaker 0: Allein dieser schreckliche Gedanke ließ sie erneut Tränen vergießen.
Speaker 0: Doch diesmal hielt sie seinen Blick.
Speaker 0: Er sah sie nun ernst an, wie er es so oft getan hatte.
Speaker 0: Doch dieses Mal lag noch etwas ganz anderes in seinem Blick.
Speaker 0: Etwas, was er nicht zu deuten vermochte.
Speaker 0: Aber es war nicht unangenehm.
Speaker 0: Das, das stimmt nicht ganz, seufzte er schwer.
Speaker 0: Es ist schwer zu erklären, aber ich versuche es dir verständlich zu machen.
Speaker 0: Er atmete tief durch und blickte gern Himmel.
Speaker 0: In seinen Augen lag ein Schmerz jenseits allem, was sie jemals bei ihm gesehen hatte.
Speaker 0: Es machte ihr tatsächlich Angst, ihn so zu sehen, und sie fürchtete sich vor dem, was er ihr nun erzählen würde.
Speaker 0: Ihr kleines Herz zog sich so bitter zusammen.
Speaker 0: All das Leid war nur ihre Dwegen, und sie hatten sie dennoch in ihrer Familie aufgenommen.
Speaker 0: Schluckend hielt sie den Atem an.
Speaker 0: Als deine Mutter mit unserer Tochter schwanger war, bekamen Grindelwald sie in seine Hände.
Speaker 0: Unser Kind wurde aus deiner Mutter gewaltsam entfernt, jedoch nur der Körper unseres Kindes, und er wurde mit dir ausgetauscht.
Speaker 0: Die grausamen Details erspare ich dir mit deinen jungen Jahren.
Speaker 0: Erneut atmete er tief durch, und es fiel ihm deutlich schwer zu sprechen.
Speaker 0: Dein Körper, Aya, wurde von Grindelwald aus einem Bruchstück seiner Seele geformt.
Speaker 0: Doch die Seele unseres Kindes ist weiterhin intakt und in dir am Leben, denn es war von überaus bedeutsamer Wichtigkeit, das ihre Seele überlebte.
Speaker 0: Eine ganze Weile schwieg Aya und sie wirkte blass.
Speaker 0: Auch wenn sie so jung war, sie begriff genau, was das bedeutete.
Speaker 0: Eine seltsame Nüchternheit breitete sich in ihr aus, nachdem sie den ersten Schock überwunden hatte und sie betrachtete ihre eigenen Hände.
Speaker 0: Sie fühlte sich taub, fassungslos und so, fremd in ihrem eigenen Körper.
Speaker 0: Es war so surreal, was er ihr erzählte, und beinahe wünschte sie, er würde seine Worte zurücknehmen.
Speaker 0: Ich bin ein Teil von Grindelwald Seele?
Speaker 0: Was, was bin ich denn da nur?
Speaker 0: fragte sie bebend.
Speaker 0: Wenn mein Körper nur ein Splitter von ihm ist, was, wer bin ich?
Speaker 0: Nun wurde der Blick ihres Vaters sehr dunkel und ernst, doch immer noch nicht unangenehm.
Speaker 0: Es war ihm deutlich anzusehen, wie sehr es ihm schmerzte, ihr das alles zu erzählen, doch auch, dass er ihr mit der Wahrheit so weht hat.
Speaker 0: Doch es war unvermeidbar.
Speaker 0: Er konnte es nicht länger verschweigen, und vielleicht war es besser, dass sie es endlich wusste.
Speaker 0: Die ganzen Lügen wurden von Jahr zu Jahr untragbarer, und je älter sie wurde, desto mehr Fragen stellte sie.
Speaker 0: Sie musste es wissen.
Speaker 0: Du bist Aya.
Speaker 0: Du bist unser Kind.
Speaker 0: Meine Tochter, sagte er bestimmt.
Speaker 0: Seine Worte halten noch lange in ihren Ohren nach.
Speaker 0: Ihre Hände balten sich zu feusten und erneut kamen ihr die Tränen.
Speaker 0: Obwohl seine Worte sie irgendwie rührten, all die bitteren Gefühle, die sie über die Jahre von ihm bekommen hatte, kamen nun heftig auf.
Speaker 0: Wenn sie schon bei der Wahrheit waren, dann konnte sie sich getrauen, es ihm endlich zu sagen.
Speaker 0: Aber….
Speaker 0: Du magst mich noch nicht einmal, rief sie schluchzend und auch zornig aus.
Speaker 0: Mit Aaron bist du anders, Vertrauter.
Speaker 0: Mich siehst du immer an, als sei ich nicht erwünscht, anders.
Speaker 0: Ich hab nie die Aufmerksamkeit und Liebe bekommen wie mein Bruder.
Speaker 0: Ich weiß, dass du immer da warst und mich nie von dir gehalten hast, wenn ich dich brauchte, aber ... aber du bist nie von selbst zu mir gekommen.
Speaker 0: Hast nie allein mit mir gespielt und mich umarmt und ... Jetzt weiß ich auch, wieso.
Speaker 0: Sie wischte sich wütend und verzweifelt ihre Tränen weg.
Speaker 0: Aber alles, was ich wollte, war ein Vater, der mich liebt, wie ich bin und mich nicht hinten anstellt.
Speaker 0: Es ist wahr, dass ich oft nicht der, bei den du gebraucht hast, gab bei ihren Worten sehr leise Recht, und nun wirkte er so betrübt, dass ihre Worte eh so gleich leidt hatten.
Speaker 0: Und es tut mir ehrliche Leid.
Speaker 0: Ich habe es versucht immer wieder.
Speaker 0: Aber es ist schwer, auch für mich.
Speaker 0: Doch das bedeutet nicht, dass ich mich nicht als dein Vater fühle.
Speaker 0: Ich war strenger, wachsamer und distanzierter, einfach weil ich verhindern wollte, dass seine Seele die unseres Kindes verseucht.
Speaker 0: Ich fürchtete einen abwegigen Einfluss meiner Nähe auf deine Entwicklung.
Speaker 0: Vieles war nicht gerecht.
Speaker 0: Doch ich erachte es als richtig.
Speaker 0: Ich wollte dich schützen.
Speaker 0: Die Seele meines Kindes schützen.
Speaker 0: Mir war bewusst, dass es dir wehtut, aber ich habe dich nie gehasst.
Speaker 0: Aber du hast mich auch nie geliebt, wimmerte sie bitter und erinnerte sich an die Worte ihrer Mutter, als sie die beiden belauscht hatte.
Speaker 0: Zumindest nicht wie Aaron.
Speaker 0: Aber ich verstehe es irgendwie.
Speaker 0: Ich wüsste nicht, ob ich mich lieben würde, wäre ich an deiner Stelle.
Speaker 0: Ein langes Schweigen legte sich über sie und sie spürte seine Blicke.
Speaker 0: Traurig blickte sie zu ihm auf und versuchte, in ihre Geste für ihn dennoch Verständnis zu legen.
Speaker 0: Sie lächete matt.
Speaker 0: Sie konnte ihm all das nicht einmal verdenken, denn es war grausam.
Speaker 0: Langsam beugte er sich zu ihr hinunter und wischte ihre Tränen fort.
Speaker 0: Liebevoll nahm er ihr Gesicht zwischen seine Hände und küsste ihre Stirn.
Speaker 0: Aya ließ es zu, denn es milderte ihren Schmerz.
Speaker 0: Zu wissen, dass er sich dennoch als ihr Vater fühlte, obwohl er sie nicht wirklich liebte, Das waren wirklich Worte, die sie gebraucht hatte.
Speaker 0: Irgendwie war er dennoch immer da gewesen und hatte ihr Nähe und doch auch Liebe gegeben.
Speaker 0: Sie blickte zu ihm auf.
Speaker 0: Er betrachte, die sie einem momentlang eingehnt, als würde er in ihrem Anblick etwas suchen, was jedoch nicht finden.
Speaker 0: Du hast nichts von ihm, Aya, sagte er schließlich sanft.
Speaker 0: Deine Augen, dein Haar, die Schönheit und den unendlich liebenswerter Charakter.
Speaker 0: Das alles stammt von deiner Mutter, und nur das versuche ich zu sehen.
Speaker 0: Ich weiß, ich hätte mich dir mehr öffnen sollen, und es tut mir leid, diese bitteren Gefühle, die so offen gezeigt zu haben, obwohl du es nie verstanden hast.
Speaker 0: Es war nicht gerecht, und ich bitte dich mir zu verzeihen, dass ich es erst gesehen habe, als es zu spät war.
Speaker 0: Ich liebe dich nicht, wie du es verdient hast, doch du bist mein Kind, meine Tochter, und das wird auch eher nicht ändern können.
Speaker 0: Soweit das überhaupt noch möglich war, rührten seine Worte, sie nur noch mehr zu trennen.
Speaker 0: Doch dieses Mal waren es keine Tränen der Trauer, sondern der Dankbarkeit.
Speaker 0: Er hatte ihr natürlich oft Zuneigung gezeigt und diese auch zugelassen.
Speaker 0: Doch noch nie hatte er ihr so offen kundig gesagt, dass er sich wirklich um sie sorgte und sie als sein Kind anerkannte.
Speaker 0: Dennoch plagten sie Zweifel und sie wischte sich ihre Tränen hektisch fort.
Speaker 0: Nach wie vor stach es tief, dass er sie trotzdem nicht lieben konnte.
Speaker 0: Sie brauchte einen kurzen Moment, um das alles in ihren Gedanken zu sortieren und auch in ihren Gefühlen.
Speaker 0: Trotz seiner Worte machte sich ein unangenehmes Gefühl in ihr Breit und ein Gedanke, der ihr auch etwas Angst einjagte.
Speaker 0: Wenn ihr Körper ein Seelenfragment von Grindelwald war, dann war sie nicht ohne Grund am Leben.
Speaker 0: Und es musste ein furchtbarer Grund sein, der Gefahr bedeutete.
Speaker 0: Und sie ernte bereits, was genau dieser Grund war.
Speaker 0: Ihre Seele, Ihre Magie.
Speaker 0: Erneut sah sie auf ihre Hände hinunter und betrachtete sie, als hätte sie diese noch nie gesehen.
Speaker 0: Daddy?
Speaker 0: fragte sie leise und erblickte zu ihr hinunter.
Speaker 0: Kann ich mir selbst überhaupt noch vertrauen?
Speaker 0: Bin ich nur der Teil eines größeren Plans, oder warum existiere ich?
Speaker 0: Was bezweckt Grindelwald mit mir?
Speaker 0: Und warum hat er ihre Seele in mir am Leben gelassen?
Speaker 0: Es geht um ihre Magie.
Speaker 0: Bevor deine Mutter uns unterbrach, wollte ich es dir gerade erklären, sagte er Mat.
Speaker 0: Wenn es dir nicht zu viel wird, ah ja, wir müssen nicht jetzt darüber sprechen.
Speaker 0: Ich möchte es wissen, sagte sie fest und blickte zu ihm auf, besser jetzt als später.
Speaker 0: Er musterte sie eingehend, dann nickte er.
Speaker 0: Es war erstaunlich, wie sehr sie ihn gerade an Minerva erinnerte.
Speaker 0: Diese Entschlossenheit und dieser Blick aus diesen grünen Augen, als hätte er ihre Mutter vor sich stehen, als sie in Hogwarts ihre Schuljahre begonnen hatte.
Speaker 0: Das lag nun so lange zurück, und dennoch hatte er es noch deutlich vor Augen.
Speaker 0: Und das machte ihn schon ein wenig stolz.
Speaker 0: Die Seele unseres Kindes, die in dir lebt, besitzt alte Magie.
Speaker 0: Eine Magie, die aus meiner Familie hervorgeht und an mein Kind weitergegeben wurde, fing an zu erklären, und erwuchs eine Worte bedacht ab, um es ihr verständlich zu machen.
Speaker 0: Alte Magie ist eine längst vergangene und vergessene Form unserer magischen Welt.
Speaker 0: Nur wenige wurden damit geboren.
Speaker 0: Und noch weniger Menschen können sie sehen und anwenden.
Speaker 0: Sie ist machtvoll.
Speaker 0: Unkontrolliert sehr gefährlich.
Speaker 0: Und wohl auch der einzige Grund, warum dein Körper nicht zu Grunde ging, als Grindelwald dich erschuf und dich am Leben erhält.
Speaker 0: Das war der Grund, warum Grindelwald Mami entführt hat, um euer Kind auszutauschen.
Speaker 0: Er wollte nicht das Kind, sondern nur die Magie, fragte sie vorsichtig, und Elbus musste zugegebenermaßen schlucken bei diesen klaren und direkten Worten.
Speaker 0: Aya hatte genau erfasst, warum das alles geschehen war, und es war sogar etwas erschreckend, wie scharfsinnig sie für ihr Alter bereits war, wobei er es in ihrem Alter genauso war und auch minerva.
Speaker 0: Richtig, solchste er halbtraurig, halbstolz auf sie, da sie es erkannt und benannt hatte.
Speaker 0: Das ist, das ist schrecklich, widerlich, rief Arya wütend.
Speaker 0: Warum hat er das getan?
Speaker 0: Was bringt es ihm, dass ich existiere und er ein, ein ungeborenes Leben einfach so auslöscht?
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Das ist nicht richtig.
Speaker 0: Er musterte sie einigermaßen erstaunt, dass sie bereits solche kräftigen Worte fand und den ganzen Ernst und die ganze Tragik wahrlich gut erfasste.
Speaker 0: Es war kaum zu fassen, dass sie erst so jung war und dennoch sprach und dachte wie ein Erwachsener.
Speaker 0: Ich kann den Rest leider nur vermuten, aber meine Ahnungen erweisen sich meistens als richtig, fuhr er leise vor zu erklären, dass er mit dir die Brücke schlagen möchte, um diese Magie für sich zu nutzen, denn ob wir es wollen oder nicht.
Speaker 0: Du, als Seelenfragment, bist unweigerlich mit ihm verbunden, und er kann auf deine Kraft zurückgreifen, wann immer er es wünscht.
Speaker 0: Es ist ein Grund, warum du Fragiler bist, wenn du deine Magie verwendest.
Speaker 0: Daher wird es Zeit, dass ich dir beibringe, wie du die alte Magie einsetzt und beherrschst.
Speaker 0: Dein Ausrutscher mit Mr.
Speaker 0: Melfäuber nur ein Bruchteil dessen, was damit noch möglich wäre.
Speaker 0: Mit alter Magie ist nicht zu Spaßen, Aya.
Speaker 0: Sie kann wahrlich fatal sein.
Speaker 0: Und sollte Grindelwald versuchen, sie zu ergreifen, bist du hoffentlich gewappnet.
Speaker 0: Je älter du wirst, umso mächtiger formt sich in ihrer Seele diese Magie, und es wird für ihn immer attraktiver, sie bald zu ergreifen.
Speaker 0: Er war bereits geduldig genug.
Speaker 0: Arya sah ihn eine Weile nachdenklich an und senkte ihren Blick.
Speaker 0: Aber wäre es dann nicht gefährlich, wenn ich sie unter Kontrolle bringe?
Speaker 0: Wenn sie noch ungezähmt ist und es bleibt, kann er sie vielleicht auch nicht kontrollieren, sprach sie ihre Bedenken aus, und er wirkte ehrlich überrascht über diese Theorie.
Speaker 0: Möglich.
Speaker 0: meinte er knapp.
Speaker 0: Dennoch, es stellt eine Gefahr für dich und andere dar.
Speaker 0: Zudem ist sein eigener Fehler gewesen sein könnte, seine Seele in ein eigen fühlendes und denkendes Wesen mit einer intakten und reinen Seele zu verwandeln.
Speaker 0: Ich möchte, dass du dich im Notfall gegen ihn zur Wehr setzen kannst.
Speaker 0: Sie nickte ein wenig und verknotete ihre Finger ineinander.
Speaker 0: Ihr Blick huschte zielus umher und er sah deutlich, dass er noch etwas auf dem Herzen lag.
Speaker 0: So legte er ihr seine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Was jagt noch deine Gedanken, meine Kleine?
Speaker 0: Ihr Blick war unsicher, doch sie versuchte ihn zu halten, während sie antwortete.
Speaker 0: Sie säufzte und fing von vorn an.
Speaker 0: Ich meine, er wird mich benutzen wollen, um die Magie zu nutzen, weil ich ein Teil von ihm bin.
Speaker 0: Vielleicht ist es besser, wenn ich... Tief atmete sie ein und aus und legte ihre kleine Hand auf seine, die immer noch auf ihrer Schulter rute.
Speaker 0: Sie konnte ihn dabei nicht ansehen.
Speaker 0: Es ging einfach nicht.
Speaker 0: Doch die Worte kamen über ihre Lippen.
Speaker 0: Viel zu ernst und direkt.
Speaker 0: als das es von einem Kind kommen sollte.
Speaker 0: Wäre es nicht besser, wenn ich nicht am Leben wäre?
Speaker 0: Nicht mehr da?
Speaker 0: Wenn ich diese Welt endgültig verlasse?
Speaker 0: Wäre es nicht das Beste für alle?
Speaker 0: Für euch?
Speaker 0: Warum habt ihr mich überhaupt am Leben gelassen, wenn ihr es wusstet?
Speaker 0: Ach ja, flüsterte er leise und er fand seine Stimme erst lange nach ihren Worten.
Speaker 0: Der Griff seiner Hand verstärkte sich auf ihrer Schulter.
Speaker 0: Er wirkte erschrocken.
Speaker 0: fassungslos und wahrlich ernst, als sie es endlich wagte, in seine Augen zu sehen.
Speaker 0: Er öffnete bereits den Mund, um irgendetwas zu sagen, als ein ferner melodischer Schrei sie beide aufblicken ließ.
Speaker 0: Sie konnten Forks erkennen, der hoch über ihnen hinwegflog.
Speaker 0: Seine rot-goldenen Schwingenglitten sanft durch die milde Luft und erzog seine Kreise, wie um zu überprüfen, ob alles in Ordnung war.
Speaker 0: Verwundert folgte Aya dem Phönix mit ihren Augen, und fragte sich, warum er gekommen war.
Speaker 0: Er spürte einen Kummer.
Speaker 0: Deine Not, sagte ihr Vater, als hätte er ihre Gedanken gelesen und rechtete sich auf, während sein Blick ebenfalls dem Phönix folgte.
Speaker 0: Auch ihm war Forks vor langer Zeit erschienen, als er seinen Tod hingenommen hatte.
Speaker 0: Und wenn du immer noch Zweifel higst und bedenken, ob der Tod nicht der annehmbarere Ausweg sei, Ein Phönix erscheint jedem Dumbledore in großer Not.
Speaker 0: Und solange dies geschieht und er nicht seine Asche auf dich regnen lässt, gibt es nur Hoffnung.
Speaker 0: Er lächete Matzu ihr hinunter und hielt ihr seine Hand entgegen.
Speaker 0: Zögerlich ergriff sie seine Hand und ließ sich von ihm hochziehen.
Speaker 0: Vielleicht war ihre Familie ohne sie sicherer und frei.
Speaker 0: Doch seine Worte gaben ihr etwas Mut, das es vielleicht nicht so kommen musste.
Speaker 0: dass sie dennoch dazugehörte und wahrlich ein Teil von ihnen war.
Speaker 0: Wollen wir langsam zurück zum Schloss?
Speaker 0: fragte er sanft.
Speaker 0: Deine Mutter kommt sich ja schon um Vorsorge.
Speaker 0: Wir sollten sie nicht länger worten lassen.
Speaker 0: O ja, ich muss mich bei Mami entschuldigen, mummelte sie bedrückt.
Speaker 0: Arya jedoch rührte sich dennoch nicht vom Fleck.
Speaker 0: Nachdenklich muster er die Kleine und schließlich packte er Arya unter ihren Armen und hob sie kurzerhand hoch.
Speaker 0: Überrascht schlang sie ihre Arme um seinen Hals, doch dann drückte sie sich dankbar an ihn.
Speaker 0: Von ihrem Vater getragen zu werden war wirklich ein tolles Erlebnis, und sie spürte sofort eine geborgene Wärme in sich.
Speaker 0: Oft war sie vor Nightfast geplatzt, wenn er Aaron auf seinen Armen getragen hatte, aber nie sie.
Speaker 0: Doch nun stand keine schwere Wahrheit mehr zwischen ihnen, und er hatte ihr endlich offen und ehrlich gesagt, was er für sie empfand.
Speaker 0: Und Arya verstand ihn, dass das schwer für ihn war.
Speaker 0: Sie selbst fand die Wahrheit schrecklich und sie spürte eine tiefe Abneigung gegen Grindelwald, der ihren Eltern so wehgetan hatte und ihre wahre Tochter einfach mit ihr ersetzt hatte.
Speaker 0: Doch ihre Seele und Magie würde sie schützen.
Speaker 0: Sie wollte nicht sein wie Grindelwald.
Speaker 0: Und dass Fox mit ihr ebenfalls diese Verbindung besaß, das stimmte sie wesentlich ruhiger.
Speaker 0: Warum erscheint ein Phönix jedem Dumbledore Daddy?
Speaker 0: fragte sie, als sie schon nah dem Innenhof waren, und sie hatte den scharlachoden Phönix die ganze Zeit über seiner Schulter hinweg beobachtet.
Speaker 0: Es ist eine Legende in meiner Familie.
Speaker 0: Unser Familienwappen ist ein Phönix.
Speaker 0: Es ist eine alte Verbindung, die ich leider nicht mehr verfolgen und korrekt wiedergeben kann, da meine Eltern und Verwandten starben, als ich noch sehr jung war, erzählte er ihr nachdenklich.
Speaker 0: Doch es heißt, dass ein Phönix uns in großer Not erscheint.
Speaker 0: Es heißt sogar, dass wenn wir sterben, wir als Phönixe wiedergeboren werden.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber es ist ein trösten der Gedanke.
Speaker 0: Glaubst du, ich werde auch ein Phönix?
Speaker 0: fragte Arya leise und Elbis Stockter abruppt.
Speaker 0: Durch ihr ernstes Gespräch und Aryas Gedanken, es wäre besser, wäre sie nicht mehr am Leben, wo der Elbis bei dieser Frage etwas hellhörig.
Speaker 0: Doch der Gedanke machte ihm eher Angst.
Speaker 0: denn er würde nicht erlauben, dass sein Kind vor ihm gehen würde, um es herauszufinden.
Speaker 0: Daddy, fragte Aya leise und besorgt, als er nichts darauf erwidert hatte und auch nicht weiterging.
Speaker 0: Hab ich etwas Falsches gesagt?
Speaker 0: Oh nein, nein, nein, meine Süße, mummelte er und setzte sich wieder in Bewegung.
Speaker 0: Ich war nur in Gedanken.
Speaker 0: Nachdenklich trug Elvis seine Tochter hinauf in die Eingangshalle und hielt sie sicher und fest bei sich.
Speaker 0: Die ganze Zeit übergeisterten ihm diese Worte im Kopf herum und er versuchte sie mit aller Macht von sich abzuschütteln.
Speaker 0: Trotz allem, was Arya nun war, fühlte er, dass er sie irgendwo liebte und sie beschützen wollte.
Speaker 0: Er würde nicht zulassen, dass sie austragen musste, was sie nicht begonnen hatte.
Speaker 0: Das alles war nicht Aryas Schuld und erst recht nicht ihr Kampf, obwohl ihm bewusst war, dass er die Gefahr nicht ewig von seiner Familie abschmettern könnte.
Speaker 0: Früher oder später würde er sich Grindelwald wieder stellen müssen.
Speaker 0: Und dieses Mal würde alles auf dem Spiel stehen.
Speaker 0: Er war so in Gedanken versunken, dass er kaum auf seinen Weg achtete.
Speaker 0: Und erst, als ihm ein kleines Mädchen mit rostigen Locken vor die Füße lief, sich ein wenig erschrocken und ziemlich knapp aus, bevor sie ineinander laufen konnten.
Speaker 0: Das Mädchen war keine Schülerin und mit ihren vier Jahren noch ziemlich klein.
Speaker 0: Sie blickte zu den beiden auf und grinste sie mit einer sehr präsenten Zahnlücke an.
Speaker 0: Oh, hallo, Uncle Elvis.
Speaker 0: Hallo, Aya.
Speaker 0: Freute sich die Kleine und Lispelter ein wenig beim Sprechen.
Speaker 0: Lili tönte eine aufgebrachte Stimme und Professor Rakepick, alte Vollkommen außer Atem, herbei.
Speaker 0: Bei Merlin brimmst deine Teufelsbeine ein wenig.
Speaker 0: Damon blickte von seiner Tochter auf und erkannte nun seinen Vorgesetzten.
Speaker 0: Oh, pardon, das war knapp, Elvis, ist alles in Ordnung, fragte er, und musterte ihn.
Speaker 0: und ah ja genauer, da es selten vorkam, dass er die beiden so vertraut zusammen erblickte.
Speaker 0: Es tut mir wirklich leid, Lily ist mal wieder meine Aufsicht entwischt.
Speaker 0: Alles in Ordnung, Damon, ich war ebenfalls in Gedanken und habe die Kleine nicht kommen sehen, lächelte Elvis matt.
Speaker 0: Soweit man das sagen kann, ja, wir beide hatten nur ein aufklärendes Gespräch.
Speaker 0: Damon musterte ihn und nickte verstehend.
Speaker 0: Er wusste genau, worauf der Schulleiter anspielte, da er durch Aline in die ganze Situation eingeweiht wurde.
Speaker 0: Über die Jahre hatte er sein Vertrauen zu seinem vorgesetzten Gut aufgebaut und sie waren mittlerweile mehr als nur Kollegen.
Speaker 0: Er wusste über alles Bescheid.
Speaker 0: Also wirst du ihr nun diese Magie beibringen, fragte er bedacht.
Speaker 0: Wenn es diskret bleiben soll, kannst du selbstverständlich mein Klassenzimmer nutzen.
Speaker 0: Danke, Damon.
Speaker 0: Doch ich denke, unter freiem Himmel wäre es erst einmal sichere, lächelte er abwinkend und wechselte schnell das Thema.
Speaker 0: Wie geht es Eileen?
Speaker 0: Und dir, Lilly, darfst du heute in Hogwarts übernachten?
Speaker 0: Ja, grinst dir die Kleine ziemlich stolz und warf sich in die Brust.
Speaker 0: Mami, hat es mir erlaubt, weil ich schon groß bin.
Speaker 0: Elvis erinnerte sich noch gut daran, dass Eileen einige Zeit nach ihrem klärenden Gespräch mit ihm zu Aaron's Geburtstag ihre eigene Schwangerschaft offengelegt hatte.
Speaker 0: Natürlich war es eine Bereicherung, und erfreute sich, dass auch in dunklen Zeiten wie diesen die Liebe immer wieder ihren Weg fand.
Speaker 0: Und Lily war wirklich ein wunderbares Kind, aufgeweckt und direkt wie ihre Mutter, und mit genauso rostigem Haar.
Speaker 0: Nur die grauen Augen hatte sie von ihrem Vater.
Speaker 0: Übersetzt heißt es, dass ich Aline eine Pause von diesem kleinen Nervenzwerg gönne, warf Damon halb streng und halb schmunzend ein.
Speaker 0: Aber es ist auch nicht so fassen, wie aktiv ein Kind mit vier Jahren sein kann.
Speaker 0: Ich bin so oft, wie es mir möglich ist, unten im Dorf, aber Eileen hat ohnehin die Hosen an, sie schafft das Bemerkenswert gut und das auch mit der Führung der drei Besen.
Speaker 0: Allerdings weiß dieser kleine Teufel hier, wie man auch die stärksten Nervenstrapaziert.
Speaker 0: Grinsen wuschelte er durch das dichte Haar seiner Tochter.
Speaker 0: Oh, ich weiß, wie aktiv sie sein können, schmunzete Elbis und blickte zu Aya, die jedoch nur nachdenklich den Professor musterte, obwohl sie sich bereits gut kannten und mochten.
Speaker 0: Dann will ich euch nicht aufhalten, wir machen uns wieder auf den Weg, sagte Damon lächend.
Speaker 0: Daddy, macht mit mir einen Ausflug, wollt ihr nicht mitkommen?
Speaker 0: fragte die Kleine aufgeregt.
Speaker 0: Geht es dir denn schon besser?
Speaker 0: fragte Aya an Damon gewandt und die Frage kam so aus dem Nichts, dass sowohl Elbis als auch Damon verwundert zu ihr aufblickten.
Speaker 0: Aya wurde ganz rot auf den Wangen, eine niedliche Eigenart, die sie von Minerva hatte.
Speaker 0: Oh, weil... Ich habe in einer Nacht schlecht geträumt, dass dir schlimm wehgetan wurde, meinte sie, und merkte nun selbst, wie unwahrscheinlich und naiv es war, dass ihre Träume auch in der Realität stattfanden.
Speaker 0: Da, he, da hast du aber wirklich schlecht geträumt, meinte Damon unsicher lachend.
Speaker 0: Niemand hat mir wehgetan, Arya.
Speaker 0: – Au!
Speaker 0: – machte Arya entschuldigend.
Speaker 0: Der Traum war nur so echt, da dachte ich.
Speaker 0: Schon gut, winkte er freundlich ab.
Speaker 0: Es war ja nur ein Traum, nicht wahr?
Speaker 0: Du siehst ja, ich bin bei bester Gesundheit.
Speaker 0: Elvis, ich mach mich nun wirklich auf den Weg.
Speaker 0: Vielleicht schläft der kleine Teufel hier auch etwas früher ein, wenn ich sie ordentlich durch die Natur jage.
Speaker 0: Er lächelte, gab seiner Tochter einen Wink und schritt mit ihr von dannen.
Speaker 0: Lily drehte sich noch einmal zu ihnen um und winkte grinsend.
Speaker 0: Beim nächsten Mal müssen wir aber spielen, Aya, rief sie und auch sie winkte zurück.
Speaker 0: Nächstes Mal.
Speaker 0: Versprach sie, und gemeinsam sahen sie den beiden nach, wie sie aus dem Schloss verschwanden.
Speaker 0: Dennoch stimmte es Elbis ein wenig nachdenklich.
Speaker 0: Du hast mir gar nicht erzählt, dass du von Damon geträumt hast, meinte er langsam.
Speaker 0: Träumst du den öfter von ihm?
Speaker 0: Ich hab mich auch eben erst wieder daran erinnert, gestand Aya verlegen.
Speaker 0: Aber es war ja nur ein blöder Albtraum.
Speaker 0: Momentan wie so viele, und oft wirken sie so verschwommen.
Speaker 0: Na ja, nicht so oft.
Speaker 0: Meistens sind es verschiedene Leute, die ich nicht kenne, obwohl sie mir bekannt vorkommen.
Speaker 0: Und erst neulich träumte ich von einem alten Mann auf dem Astronomieturm, einem grünen Licht, und das er nun ….
Speaker 0: verstehe, du musst nicht weitersprechen, Aya.
Speaker 0: Träume sind etwas Schönes und Schreckliches gleichermaßen, meinte er bedacht, und setzte seinen Weg mit ihr fort.
Speaker 0: Dennoch warf er noch einmal einen nachdenklichen Blick zurück.
Speaker 0: Aya wandt sich regelrecht aus den Armen ihres Vaters, als sie gemeinsam im Schulleiter Turm angelangt waren.
Speaker 0: Sie störperte hastig auf ihre Mutter zu und warf sich in ihrer Arme hinein.
Speaker 0: Minerva drückte ihre Tochter fest und sicher an sich und küsste ihr Haar.
Speaker 0: Mit ihren grünen Augen warf sie einen dankbaren Blick zu Elvis, doch auch so viele Fragen spiegeten sich darin wieder.
Speaker 0: Er nickte leicht, zum Zeichen, dass die ganze Wahrheit nun ausgesprochen war.
Speaker 0: »Mami, es tut mir so leid«, wimmerte Arya an ihren Armen, und sie blickte auf ihre Tochter hinab, die sich fest an sie klammerte.
Speaker 0: In einer unbegründeten Angst, sie könnte irgendwie deswegen zornig sein.
Speaker 0: »Das ist in Ordnung, Arya«, flüsterte Minerva sanft und strich beruhigend über ihren Rücken.
Speaker 0: »Wir hätten dir die Wahrheit schon längst sagen sollen, doch.
Speaker 0: Obgleich du bereits ein so kluges Mädchen bist, ich.
Speaker 0: Wir konnten es nicht.
Speaker 0: Wir wollten es nicht.«.
Speaker 0: Du solltest nicht in deinen jungen Jahren das ertragen, was selbst ein Erwachsener Mensch kaum allein für sich schaffen kann.
Speaker 0: Nicht, wenn es nicht dein Fehler war.
Speaker 0: Arya senkt ihren Blick und erwirkte beinahe schuldbewusst und unsicher.
Speaker 0: Sie verknotete die Hände ineinander und schien zu überlegen, was sie nun sagen sollte.
Speaker 0: Wir schienen so viele Gedanken im Kopf zu kreisen, und obwohl ihr Vater ihr alle Fragen beantwortet hatte, so lastete dieses Gefühl der Schuld auf ihrem Herzen.
Speaker 0: Zudem Eine Frage nicht beantwortet war.
Speaker 0: Warum, warum hast du mich behalten?
Speaker 0: fragte sie sehr leise, beinah flüstern.
Speaker 0: Sie wagte es kaum ihrer Mutter in die Augen zu sehen, doch sie tat es.
Speaker 0: Sie wollte es wissen, auch wenn sie sich für eine Antwort vielleicht fürchtete, da sie nicht wusste, ob es wahre Liebe war oder einem höheren Zweck diente.
Speaker 0: Du, du wusstest, was ich war und du hast gesehen wie deine Deine wahre Tochter gestorben ist.
Speaker 0: Also warum hast du mich behalten, trotz allem?
Speaker 0: Minerva betrachtete ihre Tochter nun ernst.
Speaker 0: Und dennoch lag ein Mitgefühl in ihren grünen Augen, sodass es Aja kaum begreifen konnte, warum ausgerechnet ihr dies zuteil wurde.
Speaker 0: In ihren Augen hatte sie nichts davon verdient.
Speaker 0: Langsam kniet ihr sie sich vor sie und legte ihre Hände warm auf ihre Schultern.
Speaker 0: Weil es nicht deine Entscheidung war, was Grindel Wald an Taten vollbracht hat, Und wenn sie noch so schrecklich waren, meinte Minerva bestimmt.
Speaker 0: Und ganz gleich aus was dein Körper erschaffen sein mag.
Speaker 0: Deine Seele ist und bleibt die unserer Tochter.
Speaker 0: Und auch deine wahre Seele, Aya.
Speaker 0: So sehr uns die Welt auch mit Grausamkeit verbundet, sollten wir es nicht zulassen, selbst grausam zu werden.
Speaker 0: Es ist schwer, es ist ungerecht.
Speaker 0: Und oft möchte man einfach nicht mehr weitermachen.
Speaker 0: Aber ich konnte und wollte dich nicht aufgeben.
Speaker 0: Ich liebe dich, meine Kleine.
Speaker 0: Und ich weiß, dass, wenn der Tag kommt, du weißt, was richtig ist.
Speaker 0: Aya sah sie groß an und neue Tränen sammelten sich in ihren grünen Augen.
Speaker 0: Die Worte ihrer Mutter waren kräftig und füllten ihr Herz mit einer unfassbaren Wärme.
Speaker 0: Sie vertraute ihr und glaubte an sie.
Speaker 0: Sie liebte sie ehrlich und aufrichtig, ganz gleich, was sie war.
Speaker 0: Und das bedeutete ihr so unsagbar viel.
Speaker 0: Sie hatte ihre Familie deswegen nicht verloren und würde niemals allein sein.
Speaker 0: Minerva zog Arya in ihre Arme und drückte sie liebevoll.
Speaker 0: Die Kleine klammerte sich erneut an sie und weinte bitterlich, doch auch aus reinem Dank heraus.
Speaker 0: Ihr Herz schmerzte, dass ihr kleines Mädchen bereits so eine Last aufgebürdet bekam, und sie es einfach nicht verhindern konnte.
Speaker 0: Sie als ihre Mutter, sie sollte es sein, die sie beschützte, und letztendlich wusste sie nicht, wie weit sie es vermochte zu tun.
Speaker 0: Doch sie würde bis zum bitteren Ende bei ihr sein.
Speaker 0: Und wenn du dir über deine Bestimmung unklar bist, dann frag dein Herz nach deinem Weg.
Speaker 0: Es kennt ihn schon, mummelte sie leise.
Speaker 0: Du bist mein mutiges Mädchen, Arya.
Speaker 0: Niemand wird das ändern.
Speaker 0: Niemand.
Speaker 0: Arya!
Speaker 0: Aaron sprang von seinem Bett auf, als seine Schwester eintrat und ihm matt entgegen lächelte.
Speaker 0: Er rannte zu ihr und blieb vor ihr stehen.
Speaker 0: Schuld bewusst und vergremt blickte er zu ihr hinunter.
Speaker 0: Da bist du ja endlich.
Speaker 0: Was, was war los?
Speaker 0: fragte er sie unsicher und sie hob ihre Schultern.
Speaker 0: War Dad wütend?
Speaker 0: Nein, meinte sie leise und verknoterte ihre Hände ineinander.
Speaker 0: Nachdem ihr Vater ihr alles gestanden und erzählt hatte, hatte er sie zurück zum Schloss gebracht.
Speaker 0: Sie hatte sich natürlich bei ihrer Mutter entschuldigt, doch diese war ihr nicht böse über ihre heftige Reaktion und hatte mit ihren anschließenden Worten mehr Gehalt, als es ein Zauber je vermochte.
Speaker 0: Dennoch sah man Aya noch deutlich an, dass sie ziemlich viel geweint hatte.
Speaker 0: Ihre Augen waren ganz rot und sie wirkte geschafft und müde.
Speaker 0: Ihre Eltern hatten sie auf ihr Zimmer geschickt, damit sie sich ein wenig ausruhte, bevor es Essen gab.
Speaker 0: Aber ich muss dir etwas erzählen.
Speaker 0: Kannst du das aber für dich behalten?
Speaker 0: Verwundert, blinzerte er sie aus seinem blauen Augen heraus an, die Aya so stark an die ihres Vaters erinnerten.
Speaker 0: Er nickte ein wenig unsicher, doch entschlossen.
Speaker 0: Klar, ich bewahre deine Geheimnisse.
Speaker 0: Du behälst meine immerhin auch immer für dich, meinte er lächend und Aya nickte dankbar.
Speaker 0: Auch wenn Aaron sie hin und wieder nervte, er war ihr immer der Bruder, den sie wirklich brauchte und immer für sie und ihre Sorgen da.
Speaker 0: Sie setzte sich mit ihm auf sein Bett und begann zu erzählen.
Speaker 0: Alles, was sich im Büro ihres Vaters abspielte, nachdem er ihn hinausgeschickt hatte, und von dem Gespräch ihrer Eltern und der Wahrheit, die ihr Vater ihr beigebracht hatte.
Speaker 0: Mit jedem Wort aus ihrem Mund weiteten sich seine Augen und erstarrte sie regelrecht entsetzt an.
Speaker 0: Und auch wenn vielleicht zwischen Daddy und mir alles gut ist, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber führen soll, schloss sie bedrückt.
Speaker 0: Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, wäre ich gar nicht mehr da.
Speaker 0: Dann könnte Grindelwald mich gar nicht erst benutzen.
Speaker 0: Ich hab Angst, dass er euch allen wehtut.
Speaker 0: Nur wegen mir.
Speaker 0: Vielleicht sollte ich einfach weg und ... »So ein Unsinn« rief Aaron grimmig aus und sah sie finster an.
Speaker 0: »Die Wahrheit ist mir egal.
Speaker 0: Du wirst immer meine Schwester sein und du wirst immer zu unserer Familie gehören.
Speaker 0: Du kannst nicht einfach verschwinden.
Speaker 0: Und wo willst du denn auch hin?
Speaker 0: Du bist ja nicht mal so groß wie ich.«.
Speaker 0: Er versuchte es mit einem frechen Grinsen, doch diesmal konnte sie es nicht erwidern.
Speaker 0: »Ah ja, solch ist der traurig.
Speaker 0: Egal was passiert, ich pass auf dich auf.
Speaker 0: Wir, wir halten doch zusammen, wie immer, versprochen?«.
Speaker 0: Sie blickte zu ihrem Bruder auf, und nun konnte sie doch ein wenig lichen.
Speaker 0: Sie fühlte sich warm und willkommen hier.
Speaker 0: Ihm war die Wahrheit egal.
Speaker 0: Es war ihm gleich, dass nur ihre Seele seiner wahren Schwester gehörte.
Speaker 0: Versprochen.
Speaker 0: Und pass ja auf, was du über meine Größe sagst, wenn der, die mich in die Lehre nimmt, was du alt aussehen, wenn ich die bessere Hexe bin.
Speaker 0: Ich bin aber auch keine Hexe, konterte er und streckte ihr die Zunge raus.
Speaker 0: Oh, du, rief sie lachend und schmiss ihm sein Kissen über den Kopf.
Speaker 0: dass du auch immer das letzte Wort haben musst.
Speaker 0: Dafür sind große Brüder ja da.
Speaker 0: Du bist einfach nur ein schlechter Verlierer, aber ein gut aussehender schlechter Verlierer.
Speaker 0: Du bist erst acht und doof.
Speaker 0: Die Geschwister lachten und eine Kissenschlacht entbrannte, die natürlich keiner der beiden verlieren wollte.
Speaker 0: Doch Aya war glücklich, denn sie wusste, dass ihr Bruder immer und überall ihr Bruder sein würde.
Speaker 0: Ihr Lieben, es wird wieder ein bisschen laut.
Speaker 0: Also macht es in der Mitte gerne etwas leiser oder hört es nicht unbedingt direkt vor dem Schlafengehen.
Speaker 0: Viel Spaß!
Speaker 0: Kapitel vierzehn.
Speaker 0: Komm nach Hause.
Speaker 0: Sehr gut, Arya, rief ihr Vater mit stolzer Stimme und sie wurde ganz rot auf ihren Wangen, da er sie so sehr lobte, wie er es sonst nie in ihrem Leben getan hatte.
Speaker 0: Und nun halten.
Speaker 0: Halten.
Speaker 0: Genauso.
Speaker 0: Mit ausgestreckten Armen balancierte das junge Mädchen über die sich ständig bewegende Oberfläche des Schwarzen Sees.
Speaker 0: An ihren Füßen fühlte sich das Wasser eisig, kalt und nass an, doch sie brach nicht durch die Oberfläche hindurch.
Speaker 0: Es war dennoch nicht einfach, sich so stark zu konzentrieren, dass ihre Magie sie über Wasser hielt.
Speaker 0: Die wahrlich schwarze und undurchdringliche Oberfläche des Sees macht es auch nicht zu einem komfortablen Anblick.
Speaker 0: eine unbekannte Schwärze genau unter ihren Füßen.
Speaker 0: Es jagte Gefühle durch ihren ganzen Leib und Verstand, die ihr diese Übung enorm erschwerten.
Speaker 0: Doch sie wollte das schaffen, ihn stolz machen, wenigstens ein einziges Mal.
Speaker 0: Ihr Vater hatte, trotz der vielen Bedenken um ihre alte Magie, damit begonnen sie darin zu festigen und sie hart in die Lehre genommen.
Speaker 0: Alte Magie forderte viel mehr Selbstbeherrschung, Konzentration und Ruhe, um diese nicht durch emotionalen Druck entgleiten zu lassen.
Speaker 0: Sie würde mit jedem Tag mehr eine Gefahr werden, sollte die Magie nicht unter Kontrolle gebracht werden.
Speaker 0: Für Arya war es hart und kräftezehrend.
Speaker 0: Ihre Magie zu nutzen war nicht das große Problem, doch alte Magie funktionierte eben nicht so wie normale Magie.
Speaker 0: Es war schwer, jede Faser ihres Körpers zu beherrschen und sich zu konzentrieren.
Speaker 0: Teilweise waren es wirklich seltsame Übungen, Doch natürlich diente es, ihre Geduld zu festigen, ohne die ihr die Magie oft entglitten war und dabei nicht wenig Schaden angerichtet hatte.
Speaker 0: Erst bei diesen Ausrutschern wurde ihr bewusst, was es bedeutete, alte Magie zu besitzen.
Speaker 0: Es war gefährlich.
Speaker 0: Doch mit jeder Übung, die sie gemeistert hatte, je mehr sich ihre Magie formte und schärfte, umso mehr spürte sie, dass ihre Kräfte abnahmen.
Speaker 0: Sie konnte es nicht genau verstehen, denn sollte es nicht das Gegenteil in ihr hervorrufen, auch wenn ihr Vater sie gewarnt hatte, dass es ihre Kräfte erschöpfen konnte?
Speaker 0: Doch es war anders.
Speaker 0: Sie hatte das Gefühl, als würden sie einfach fehlen und nicht nur unbrauchbar vom Training sein.
Speaker 0: Das genügt Aja, komm zu mir zurück, hörte sie seine Stimme wieder und sie blickte überrascht auf.
Speaker 0: Als sie merkte, wie weit sie bereits von ihm entfernt war, erschrak sie ein wenig.
Speaker 0: Sie hatte das in ihrer Konzentration gar nicht mitbekommen.
Speaker 0: Sie konnte zwar bereits recht gut schwimmen, aber so tiefe Gewässer jagten ihr dann doch noch etwas Angst ein.
Speaker 0: Tapfer drehte sie sich um, versuchte weiterzulaufen und nur ihren Vater dabei anzusehen, versuchte nicht daran zu denken, wie tief es unter ihr ins Wasser ging und was für Wesen dort lauerten.
Speaker 0: Und je mehr sie daran dachte, desto tiefer tauchten ihre Füße ins Wasser ein und sie stockte abrupt.
Speaker 0: wagte sich nicht mehr zu bewegen und starte auf das Wasser unter sich.
Speaker 0: D-d-Daddy, wimmerte sie und war wie er start.
Speaker 0: Ihr Kopf schrie sie an, sie solle sich bewegen, doch sie konnte es einfach nicht.
Speaker 0: Es ging nicht.
Speaker 0: Ah ja, ganz ruhig.
Speaker 0: Hab keine Angst, sagte er.
Speaker 0: ruhig und bebend, blickte sie zu ihm auf.
Speaker 0: Er war so weit von ihr fort.
Speaker 0: Augen zu mir, du schaffst das.
Speaker 0: Atme tief durch.
Speaker 0: Samme deine Gefühle und dann heb den Fuß langsam wieder an die Oberfläche.
Speaker 0: Lass nicht zu, dass deine Angst deine Handlungen steuert.
Speaker 0: Dir kann nichts zustoßen.
Speaker 0: Ich lasse dich nicht im Stich, doch ich weiß, dass du das kannst.
Speaker 0: Großblickte sie zu ihm.
Speaker 0: Sie wusste, dass er da sein würde, sollte sie es nicht schaffen.
Speaker 0: Doch er wollte sie den Versuch erst allein wagen lassen.
Speaker 0: Sie atmete tief durch und blickte in den Himmel hinauf.
Speaker 0: Ihr Herzschlag beruhigte sich und langsam und bedacht hob sie ihren Fuß aus dem Wasser.
Speaker 0: Bedacht stellte sie ihn auf das Wasser und es hielt ihr Gewicht.
Speaker 0: Schritt für Schritt kam sie dem Ufer immer näher und stolperte schließlich regelrecht in seine Arme.
Speaker 0: Sie atmete so schnell, dass ihr beinah ein wenig schlecht war, Doch er legte seine Hände auf ihre Schultern und lächete zu ihr hinunter.
Speaker 0: Du hast es geschafft, und das ganz ohne meine Hilfe.
Speaker 0: Du kannst wirklich stolz auf dich sein, Aya.
Speaker 0: Ich wusste, du schaffst es.
Speaker 0: Du hast eben den Kampfgeist deiner Mutter in dir, lächete er sanft, und sie stieß ihre angespannte Luft aus.
Speaker 0: Tut mir leid, dass ich Angst bekommen habe, sagte sie dennoch unsicher und blickte zu ihm auf.
Speaker 0: Ich weiß nicht, was da geschehen ist, ich ... Hab erst gar nicht darüber nachgedacht, doch als ich dann gesehen hab, wie weit ich entfernt war, da, da hab ich... Auf deinen Verstand gehört statt auf dein Gefühl.
Speaker 0: Ah ja, du stehst gerade am Anfang, das ist nichts, wofür du dich schämen müsstest, schüttelte er bestimmt den Kopf.
Speaker 0: Angst bewahrt dich vor Gefahren, du darfst sie verspüren, doch sie darf dich niemals lähmen.
Speaker 0: Denn manchmal entscheiden bereits Sekunden über dein Leben.
Speaker 0: Doch du bist noch so jung, vergiss das nicht.
Speaker 0: Bitte entschuldige dich nicht, dass du Angst vor etwas hast, Arya.
Speaker 0: Aber es ist wichtig, dass ich keine Angst habe, sagte sie leise und verschränkte ihre Arme.
Speaker 0: Schuld und Zweifel kochten beißend in ihr.
Speaker 0: Wenn ich diese Magie beherrschen soll, dann darf ich mich nicht von solchen Gefühlen behindern lassen und am Ende deswegen noch eine Gefahr für euch darstellen.
Speaker 0: Ich meine, du hast nie Angst.
Speaker 0: Ihr Vater bedachte sie mit einem sehr tiefen Blick, den sie kaum zu deuten vermochte.
Speaker 0: War es stolz?
Speaker 0: Sorge?
Speaker 0: Sie wusste es nicht, doch er kniete sich zu ihr nieder, um mit ihr auf einer Augenhöhe zu sein.
Speaker 0: Seine Handstrich ersanft über die Wange und erlächerte schwer.
Speaker 0: Natürlich habe ich Angst, Arya.
Speaker 0: Jeder hat vor etwas Angst.
Speaker 0: Das ist etwas ganz Natürliches, meinte er.
Speaker 0: sanft, aber auch sehr ernst.
Speaker 0: Nur weil ich mächtig bin, heißt das nicht, dass ich mich vor nichts und niemandem fürchte, oder dass ich mich nicht mehr um andere sorge.
Speaker 0: Ohne so manche Angst wäre mein Leben wahrscheinlich nicht so lang wie es bisher ist.
Speaker 0: Wir alle dürfen Angst haben, doch sie darf uns nicht hindern zu handeln, wenn es gebraucht wird.
Speaker 0: Das Leben besteht aus endlosen Gefahren.
Speaker 0: Sollten wir uns von der Angst darüber zerfressen lassen und vergessen zu leben?
Speaker 0: Er solftste schwer, während er seine Tochter betrachtete.
Speaker 0: Vergiss unter all diesen Lektionen eines nicht, Aya, fuhr er ernst fort, und sie blickte zu ihm auf.
Speaker 0: Nämlich, dass du nur ein Kind bist, dessen Bürde es nicht sein sollte, so zu sprechen und zu fühlen.
Speaker 0: Sie wollte bereits zu einer Erwiderung ansetzen, doch sie verstummte von allein.
Speaker 0: Jetzt, wo er es sagte, seit sie angefangen hatte, mit ihm die alte Magie zu meistern, Seit sie die Wahrheit erfahren hatte, hatte sie nicht mehr so viel Freude und Spaß gehabt wie zuvor, als sie noch unwissend war.
Speaker 0: Aber durfte sie das überhaupt noch?
Speaker 0: Spaß haben?
Speaker 0: Lachen?
Speaker 0: Sollte sie von solchen Albanheiten nicht besser absehen, wenn sie doch dadurch eine Gefahr für ihre Familie sein konnte?
Speaker 0: All ihre Gedanken schienen ihr Wort wörtlich im Gesicht zu stehen.
Speaker 0: Doch da war noch etwas.
Speaker 0: Schon seit die alte Magie sich in ihr formte.
Speaker 0: Es war ein unbekanntes Gefühl, doch es bereitete ihr einiges an Unbehagen.
Speaker 0: Sie fühlte sich nicht gut.
Speaker 0: Dieses Unwohlsein überkam sie auch jetzt, doch sie konnte es einfach nicht beschreiben.
Speaker 0: Sie zitterte, behebte und ihre Beine wankten.
Speaker 0: An den kurzen Moment wurde ihr sogar schwarz vor Augen und ihr Vater hatte sie rasch abgefangen und hielt sie sicher bei sich.
Speaker 0: Sie spürte, wie ihre Füße den Boden verließen, als er sie beim Aufstehen mit sich auf seine Arme hob.
Speaker 0: Ich denke, das war heute zu viel, sagte er bestimmt, und sie konnte die Sorge in seiner Stimme hören, und er hob bereits seine Hand, um ihr etwas von seiner Magie zu geben, doch sie hielt seine Hand von sich.
Speaker 0: Nicht, wimmerte sie, obwohl sie sich nicht erklären konnte, warum sie seine Hilfe so vehement ablehnte, doch sie fühlte, dass es nicht richtig war.
Speaker 0: Halt sie bei dir!
Speaker 0: Ah ja, mummelte er besorgt, doch sie schüttelte den Kopf und schmiegte sich an seine Brust.
Speaker 0: Sie klammerte sich an seine Rube und erwartete eigentlich, dass er ihr nicht vertraute und widersprechen würde, doch er tat es nicht.
Speaker 0: Zu ihrer Erleichterung nahm er sie nur fester in seine Arme und trug sie zurück ins Schloss.
Speaker 0: Sie hatte die Augen geschlossen und konnte ihren Vater nicht sehen.
Speaker 0: Doch in seinem Gesicht lag eine so tiefe Angst, dass er kaum mehr zu atmen vermochte.
Speaker 0: Ein Gefühl kroch in sein Herz und zog es zusammen.
Speaker 0: Es war ein Gedanke, der in ihm seine Sorgen weckte und Ahnungen hochkommen ließ, die er seit ihrer Geburt verdrängt hatte.
Speaker 0: War dieser Magie zu viel?
Speaker 0: Zu viel für ihren Körper, der auch nur künstlich von Grindelwald erschaffen wurde?
Speaker 0: Oder begann es bereits?
Speaker 0: Wurde die gewonnene Kraft bereits an ihn weitergegeben, ohne dass sie es verhindern konnte?
Speaker 0: Sog er bereits all das Leben aus ihrer reinen Seele heraus, wenn sie weitermachten?
Speaker 0: Würde er sie in ihren sicheren Tod treiben?
Speaker 0: Ihre Magie wurde mit jedem Tag mächtiger, doch sie immer schwächer.
Speaker 0: Bei diesen Gedanken hielt er sie nur noch fest dabei sich und wollte nicht mehr daran denken.
Speaker 0: Er hatte sie eins so verachtet und abgestoßen und sie mit den Jahren lieben gelernt.
Speaker 0: Er würde nicht wollen, dass sein Kind vor ihm ging, niemals.
Speaker 0: Doch spürte sie das Ende vielleicht nahen?
Speaker 0: Hatte sie ihn deshalb daran hindern wollen, dass er seine Kraft für sie opferte?
Speaker 0: Seine Magie würde sich wieder herstellen, doch es würde Zeit brauchen.
Speaker 0: Er besaß auch keine unerschöpfliche Quelle.
Speaker 0: Aber das konnte nicht sein, das durfte nicht passieren.
Speaker 0: Erschöpft lag Aya in den warmen Armen ihrer Mutter, die sie liebevoll und nah bei sich hielt.
Speaker 0: Sie fühlte sich so schwach wie schon lange nicht mehr.
Speaker 0: Es war ein Gefühl jenseits allen Unbehagen, was sie in ihrem jungen Leben bereits verspüren musste.
Speaker 0: Ihr Atem war ruhig und dennoch schlug ihr Herz nervös in ihrer Brust, flattete hin und wieder so sehr, dass es ihr ganz elend wurde, dennoch lag sie ruhig in ihren Armen und hatte die Augen geschlossen.
Speaker 0: Sie hörte ihre Mutter leise summen, das Schlaflied, welches sie ihr immer vorgespielt hatte und welches auch die alte Spieluhr erklingen ließ.
Speaker 0: Es hatte sie immer beruhigt und gab ihr auch ein besseres Gefühl, doch es milderte nicht ihren Zustand.
Speaker 0: Sie konnte die Tür zum Kinderzimmer hören und leise Schritte, die Stimme ihres Vaters.
Speaker 0: »Wel geht es ihr?« fragte er leise, wohl auch um Aaron nicht zu wecken, der im Bett auf der anderen Seite schlief.
Speaker 0: Minerva solchste, leise und bitter, während sie ihrer Tochter über das Haarstrich.
Speaker 0: Bereits zuvor war ihr aufgefallen, wie viel erschöpfter sie mit jedem Tag wurde.
Speaker 0: Anfangs hatte sie keine großen Sorgen, da sie annahm, dass die alte Magie ihr einfach viel Kraft abforderte.
Speaker 0: Doch als Elbis sie heute mit sich brachte, waren ihre Ängste und Sorgen durchaus berechtigt.
Speaker 0: Unverändert, mummelte sie leise und blickte zu ihm auf.
Speaker 0: Elbis, können wir denn gar nichts tun?
Speaker 0: Irgendetwas!
Speaker 0: Minerva, wir wussten, dass dieser Moment kommen wird, flüsterte Elbis, entsetzte sich zu ihr.
Speaker 0: Es gibt momentan nichts, was wir tun können.
Speaker 0: Also sollen wir einfach abwarten, bis dieser abscheuliche Bastard ihr den letzten Tropfen Leben entzieht, knaschte sie mit ihren Zähnen, dennoch bemüht, leise zu sprechen.
Speaker 0: Sollen wir also einfach zulassen, dass er sich ihrer Magie bedient, die nicht seine eigene ist?
Speaker 0: Ihr Körper ist ein Teil von ihm.
Speaker 0: Es gibt nichts, was dies abwenden könnte, solch der Elbesschwer.
Speaker 0: Wenn es einen Ausweg für sie gäbe, der ihr keinen Schaden zufügt, hätte ich diese Maßnahmen schon zuvor ergriffen.
Speaker 0: Und Minerva.
Speaker 0: Sie hat meine Hilfe abgelehnt.
Speaker 0: Sie spürt es in sich.
Speaker 0: Einen momentlang herrschte angespanntes Schweigen und Aja wagte es, nicht ihre Augen zu öffnen.
Speaker 0: Sie konnte sich das gefrorene Gesicht ihrer Mutter jedoch deutlich vorstellen.
Speaker 0: Ihr Vater hatte nur ausgesprochen, was sie bereits vermutet hatte.
Speaker 0: Es jedoch in ihren jungen Jahren noch nicht zuordnen konnte.
Speaker 0: Und der feste Griff ihrer Mutter zeigte ihr umso deutlicher, dass sie nicht gewillt war, ihr eigenes Kind so kampflos aufzugeben.
Speaker 0: Sie atmete hörbar tief ein und aus.
Speaker 0: So rein und edelmütig du mir mein Herz auch zusprichst, Elvis, flüsterte sie beinahe bedrohlich.
Speaker 0: Doch momentan fällt es mir schwer, keine mörderischen Gedanken an ihn zu verschwenden.
Speaker 0: Was er meiner Familie angetan hat, ist unverzeihlich.
Speaker 0: Und für sein Eigen verletztes Ego lässt er so viele leiden und sterben.
Speaker 0: Dieser Schreck muss ein Ende finden, Elbes.
Speaker 0: Wir haben lang genug gewartet.
Speaker 0: Es wird Aya nicht helfen, ihr Wort und Taten loszuverweilen, während er sich ihrer wachsenden Macht bedient.
Speaker 0: Seine noblen Ausreden mögen der kranken Liebe zu dir gegolten haben, um sich mit dir in ihr zu verewigen.
Speaker 0: Aber dieser niederträchtige Kreatur will sie nur benutzen, um sich an dir zu rächen.
Speaker 0: Und danach ist weder dein noch ihr Leben irgendetwas wert.
Speaker 0: Sie legte Aya sanft zurück in ihr Bett und deckte sie warm zu.
Speaker 0: küsste sie auf ihre kalte Stirn.
Speaker 0: Minerva flüsterte ihr Vater betroffen, doch sie schüttelte nur den Kopf.
Speaker 0: Ich will kein einziges Wort hören, Albus, zischte sie, und es klang stark danach, dass ihr die Tränen in die Augen standen.
Speaker 0: Er soll kommen, ich bin bereit.
Speaker 0: Sollte er auch versuchen, etwas anzutun, sollte ich sein widerliches Gesicht auch nur einmal wiedersehen, wird er brennen.
Speaker 0: Und mit erhobenen Kopf schritt sie aufrecht aus dem Kinderzimmer.
Speaker 0: und ließ ihn zurück.
Speaker 0: Er war tatsächlich sprachlos, denn Minerva, sein Licht, sein Leben, seine Liebe.
Speaker 0: Jener, die Gerechtigkeit selbst in der dunkelsten Stunde fand, sie war am Ende ihrer Grenzen angelangt und würde sich nicht gnädig zeigen.
Speaker 0: Ihr Kind wurde für Grindelwald scheußlich in Rachefeldzug benutzt und das Leben ihrer Familie stand auf dem Spiel.
Speaker 0: Sie hatte genug.
Speaker 0: Gerechtigkeit würde Grindelwald nicht mehr von ihr erfahren.
Speaker 0: Doch sie hatte recht.
Speaker 0: Es musste enden.
Speaker 0: Sie würden Aya nicht ewig verstecken können und auch das brachte nichts mehr.
Speaker 0: Sie waren verbunden und würden es immer sein.
Speaker 0: Dennoch war er sich in all diesem Hass einer Sache nicht bewusst.
Speaker 0: Würde Aya überhaupt überleben?
Speaker 0: Sollte Grindelwald sein Leben lassen?
Speaker 0: Schwer säufzte er und stand auf.
Speaker 0: Er war aufgewühlt und voller schwerer Gedanken.
Speaker 0: Doch momentan brauchte Minerva wohl gerade mehr Zuwendung.
Speaker 0: Als Arya in dieser Nacht die Augen aufschlug, war sie sich anfangs nicht sicher, wovon sie wach wurde.
Speaker 0: Sie blinzete erschöpft an die Decke und richtete sich langsam und nur äußerst mühsam auf.
Speaker 0: Ihr Körper fühlte sich immer noch etwas Bleyern an, doch ihre Kraft reichte aus, um von allein auf die Beine zu kommen.
Speaker 0: Ihre Magie hatte sich mit dem Schlaf erholt, und sie fühlte sich nicht mehr so miserabel, obwohl ihr seltsames Gefühl nach wie vor in ihrer Brust mitschlug.
Speaker 0: Zu stark wie nie.
Speaker 0: Sie blickte durch die Dunkelheit hindurch zum Bett ihres Bruders, der ruhig schlief.
Speaker 0: Lautlos stand sie auf und huschte über den kalten Boden zur Tür und drückte sie langsam und leise auf, um Aaron nicht zu wecken.
Speaker 0: Der Rundgang war dunkel und still.
Speaker 0: Ihre Eltern schliefen vermutlich und dennoch trugen ihre Füße sie nicht zum Schlafzimmer der beiden sondern die Treppe hinauf zum Schulleiterbüro und schließlich die Wendeltreppe hinunter in die Schule.
Speaker 0: Ihre nackten Füße waren bereits eiskalt, doch etwas trieb sie voran und wies ihr den Weg, ohne dass sie es sich erklären konnte.
Speaker 0: Da war etwas, was in ihr flüsterte und ihr Zusprach weiterzugehen, näher zu kommen.
Speaker 0: Es war eine lockende Stimme, der sie einfach nicht entkommen konnte.
Speaker 0: Mehrfach rief ihr inneres sie an, um zu drehen, zu stoppen.
Speaker 0: Doch ihr Körper tat einfach, was er wollte, obwohl alles in ihr dagegen schrie.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Was ging hier nur vor sich?
Speaker 0: Was tat sie?
Speaker 0: Und wohin wollte sie überhaupt?
Speaker 0: Ah ja?
Speaker 0: Sie zuckte regelrecht aus ihrer Trance heraus und wirbelte schnell atment herum.
Speaker 0: Aus der Dunkelheit des Korridors näherte sich ihr jemand, doch sie war erleichtert, als sie Onkel Damon erkannte, der sie mit seinen grauen Augen skeptisch musterte.
Speaker 0: Sein Blick glitt über ihre ausgelaugte Erscheinung und erst recht über ihren Pyjama.
Speaker 0: Ihre Wangen wurden ein wenig rot.
Speaker 0: Oh, das war vielleicht unangenehm, doch er wirkte nicht allzu streng.
Speaker 0: Was bei Merlin machst du denn mitten in der Nacht hier draußen, fragte er Matt.
Speaker 0: Du solltest längst im Bett liegen.
Speaker 0: Oh, ich weiß, aber stammelte sie und überlegte, ob eine Ausrede die ganze Sache besser machen würde, doch sie entstoß sich schließlich dagegen.
Speaker 0: Irgendetwas passiert mit mir, Onkel Damon.
Speaker 0: Ich weiß auch nicht.
Speaker 0: Ich bin gelaufen, obwohl ich es nicht wollte.
Speaker 0: Ich weiß, es klingt verrückt, aber ich spüre, dass mich irgendetwas ruft, irgendwer.
Speaker 0: Er muss heute sie nun ziemlich eingehend und die wurde unter diesem Blick ein wenig unbehaglich zumute.
Speaker 0: Ausgesprochen klangen ihre Worte tatsächlich sehr unglaubwürdig und albern.
Speaker 0: Doch es war die Wahrheit.
Speaker 0: Sie konnte es sich nicht erklären.
Speaker 0: Ich bin sicher, das hat nichts zu bedeuten, besuchte er es in einem ruhigen Tonfall und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Ich würde dem keine Bedeutung beimessen, vielleicht hast du einfach nur wieder schlecht geträumt und bist geschlaffandelt.
Speaker 0: Das war nicht so, doch sie dachte sich diese Antwort nur.
Speaker 0: Das war echt gewesen und kein Traum oder dergleichen.
Speaker 0: Irgendwie war ihr bewusst gewesen, dass er das herunterspielte.
Speaker 0: Sie war immerhin nur ein kleines Mädchen und sich erschupe es auf ihre kindliche Fantasie.
Speaker 0: Manchmal hasste sie es klein zu sein, dennoch war sie erleichtert, dass er nicht schimpfte.
Speaker 0: Besser, ich bringe dich zurück, wo du hingehörst.
Speaker 0: Einverstanden, fragte er sie freundlich und sie säufzte schwer.
Speaker 0: Ich denke schon, Onkel Damon, danke, mummelte sie und nahm seine angebotene Hand in ihre.
Speaker 0: Eine Weile schritten sie schweigend nebeneinander her und tatsächlich beruhigte sich Aya ein wenig.
Speaker 0: Doch immer wieder waren ihre Gedanken fern.
Speaker 0: und sie konzentrierte sich kaum auf den Weg, den sie einschlugen.
Speaker 0: Sie führte sich so rastlos.
Speaker 0: Das Flüstern in ihrem Inneren hörte einfach nicht auf, obwohl sie es versuchte, auszublenden.
Speaker 0: «Konntest du die alte Magie bereits zähmen?» fragte er plötzlich ganz nebenbei, und Aya blickte zu ihm auf, denn er hatte noch nie wirklich nach ihrer Magie gefragt.
Speaker 0: «Im Grunde so gut wie, allerdings, ich weiß nicht, je stärker die Magie wird und je besser beherrscht, Umso schlechter geht es mir, als würde all das aus mir entzogen werden.
Speaker 0: Und ich denke, ich weiß, dass er es ist, flüsterte sie bitte.
Speaker 0: Ich habe meine Eltern belauscht und fühle mich denn noch so machtlos, weil ich es einfach nicht stoppen kann, ihn nicht stoppen kann, sich an meiner Kraft zu bedienen.
Speaker 0: Ich will nicht, dass er das tut.
Speaker 0: Ich will nicht, dass ich eine Gefahr werde für meine Familie und ... Nachdenklich blickte sie sich um.
Speaker 0: Denn zum ersten Mal fiel ihr auf, dass sie gar nicht auf dem Weg zum Turm waren, sondern sich immer mehr vom Schloss entfernten.
Speaker 0: Sie schritten über das Viadukt in Richtung Hoxmead und Aya war schockiert, dass sie das einfach nicht mitbekommen hatte, in ihrem krampfhaften Versuch, diese Stimme in ihr zum Schweigen zu bringen.
Speaker 0: Die Grenzen kamen immer näher.
Speaker 0: Sie hörte es immer lauter in sich, das Dringliche rufen, und dennoch blieb sie wie angewurzelt stehen.
Speaker 0: Wie konnte sie nur so naiv sein, so blind?
Speaker 0: Sie hatte ihn gesehen, die ganze Zeit über.
Speaker 0: Ihre Träume waren keine Träume, es war echt, und dennoch wollte sie es nicht glauben.
Speaker 0: Wir wollten doch zurück zum Turm.
Speaker 0: Mir ist kalt, und Mami und Daddy werden sich Sorgen machen, wenn sie bemerken, dass ich nicht da bin.
Speaker 0: Versuchte sie es unsicher.
Speaker 0: Doch als sie sich umdrehte und zu gehen, packte Damon sie an der Schulter und hinderte sie daran.
Speaker 0: Ich denke, wir sind hier richtig.
Speaker 0: Lächerte er auf eine sehr unangenehme Art und Weise.
Speaker 0: Es tut mir sehr leid, Arya, aber du musst dir keine Sorgen machen.
Speaker 0: Dein Vater ist genau hier.
Speaker 0: Das magische Schild um Hogwarts erbebte Regelrecht, als sich ein hoher Mann schwer durch es hindurchwand.
Speaker 0: Der Grund von Hogwarts wurde erschüttert und eine Macht strömte durch ihr Blut, die es ihr schlecht werden ließ.
Speaker 0: Arya riss die Augen auf und wich einen schwachen Schritt zurück, als ein ungleiches Augenpaar auf sie herniederstahte, wie ein Raubvogel auf seine Beute.
Speaker 0: bereit zuzupacken.
Speaker 0: Sie konnte es nicht glauben.
Speaker 0: Er war einfach durch die Schutzzauber und Banne getreten, als wären sie nicht da.
Speaker 0: Und obwohl sie ihn noch nie zuvor gesehen hatte, so spürte sie es deutlich und genau in ihrem Herzen.
Speaker 0: Das war Grindelwald.
Speaker 0: Sie hatte sich ehrlich gesagt eine andere Erscheinung vorgestellt.
Speaker 0: Auf den ersten Blick wirkte er genauso adrett und sanft wie ihr eigener Vater.
Speaker 0: Und dennoch konnte sie in seinen Zügen eine Niedertracht erkennen, die sie ängstigte.
Speaker 0: Das war kein guter Mensch.
Speaker 0: Er kam nicht mit guten Absichten und seine Erscheinung konnte sie nicht täuschen.
Speaker 0: Damon tat nichts.
Speaker 0: Er ließ ihn bereitwillig ziehen und verteidigte weder sie noch hockwärts.
Speaker 0: Er trat seine Pflichten als Professor dieser Schule mit Füßen und sie sah die Wahrheiten nun endlich deutlich vor sich.
Speaker 0: Er war es die ganze Zeit.
Speaker 0: Er hatte Grindelwald mit Informationen versorgt, und obwohl er immer zu eine Gelegenheit besaß, an sie heranzukommen, hatte er geduldig gewartet, bis Aja soweit war.
Speaker 0: Denn sie war seine Eintrittskarte, um die Schilde und Banne zu umgehen, als wären sie nicht da.
Speaker 0: Denn der Schutz lastete auf ihr.
Speaker 0: Und sie war ein Teil von ihm.
Speaker 0: Doch Damon's Gesicht wirkte nicht triumphierend, sondern unentschlossen.
Speaker 0: Und da war auch deutlich Angst in seinem Gesicht.
Speaker 0: die sich noch nicht erklären konnte.
Speaker 0: Gratulation, Damon, schmunzete Grindelwald mit weicher Stimme und sie besand sich wieder auf seine Anwesenheit.
Speaker 0: Tatsächlich konntest du mir endlich einen Nutzen erfüllen.
Speaker 0: Sie haben, was sie wollten, geben sie mir mein Kind zurück, flüsterte Damon.
Speaker 0: und nun verstand Aya, warum er das alles ertragen und getan hatte.
Speaker 0: Ihm blieb fast keine andere Wahl.
Speaker 0: Sie gegen sein Kind.
Speaker 0: Sie gegen Lily, das war der Deal.
Speaker 0: Sie musste rennen, weg hier, doch sie konnte nicht.
Speaker 0: Es ging nicht.
Speaker 0: Ihre Beine waren wie gefroren, allein durch Grindelwalds Anblick.
Speaker 0: Nur Geduld, darauf komme ich zurück, sagte Grindelwald leise und wandte sich nun ihr zu.
Speaker 0: Ein Blick wie ein wildes Tier.
Speaker 0: Aya schluckte, als er sie so musterte.
Speaker 0: Seine Augen blitten genau über ihr Gesicht.
Speaker 0: zu ihren Augen und ihrem Haar, und seine Lippen verzogen sich zu etwas, was noch nicht einmal ein Grinsen war.
Speaker 0: Es war eine regelrecht groteske Grimasse.
Speaker 0: Du bist also ah ja, nicht wahr?
Speaker 0: Flüsterte er und legte seine Hand unter ihr Kinn, eine Berührung, die es ihr Eis kalt den Rücken runterlaufen ließ, und sie versuchte ihr ängstliches Wimmern zu unterdrücken.
Speaker 0: Sie durfte jetzt nicht weinen.
Speaker 0: Gibst du deinem Vater etwa keine Antwort?
Speaker 0: fragte er und sein Griff wurde etwas grober.
Speaker 0: Du, du bist nicht mein Daddy, wimmerte sie leise.
Speaker 0: Du tust mir weh und mein Daddy hat mir nie weh getan.
Speaker 0: Dein Daddy, der dich nie geliebt hat, hinte Grindelwald und ließ sie jedoch los, hockte sich genau vor sie und starte sie aus den unterschiedlichen Augen heraus an.
Speaker 0: Ja, ich weiß alles.
Speaker 0: Ich habe alles gesehen und alles gefühlt, denn wir sind auf eine ganz besondere Art verbunden.
Speaker 0: Ich weiß, dass tief in deinem Inneren einzig der Wunschlaut ist, einen Vater zu bekommen, der dich über alles liebt, Aufmerksamkeit gibt, mit dir spielt, dich umarmt.
Speaker 0: Aya startte ihn groß an, doch sie schwiegängstlich.
Speaker 0: Er hatte alles gesehen.
Speaker 0: Er wusste genau, was sie fühlte und warum, Und dennoch war es unheimlich.
Speaker 0: Ich könnte dir all das geben, was du dir wünschst.
Speaker 0: Ich verlange nur eine kleine Gegenleistung von dir, flüsterte er und Arya griff sich an ihre Brust.
Speaker 0: Genau das.
Speaker 0: Mit deiner Hilfe kann ich all deine Träume und Wünsche erfüllen.
Speaker 0: Alles, was du nie bekommen hast.
Speaker 0: Langsam hielt er ihr seine Hand hin und sie startete diese an.
Speaker 0: Bei einem ganz kurzen Moment war sie verleitert, sie zu ergreifen.
Speaker 0: Doch sie zog sie recht bald zurück und starte zu ihm auf.
Speaker 0: Nein, wimmerte sie.
Speaker 0: Du wirst die Magie benutzen, um Mami und Daddy wehzutun.
Speaker 0: Ich will keinen anderen, Daddy.
Speaker 0: Ich weiß, dass er mich nicht liebt, aber er war immer da.
Speaker 0: Und er würde niemals etwas Scheißliches tun wie du.
Speaker 0: Niemals würde er für diese Magie ein Kind töten, niemals Mami wehtun, du bist böse und du lügst.
Speaker 0: Langsam richtete sich Grindelwald wieder auf und starte auf sie hinab.
Speaker 0: Seine Lippen verzogen sich zu einem widerlichen Lächeln und Arya schluckte voller Furcht.
Speaker 0: Sie war zu weit gegangen.
Speaker 0: Eine Schande im Grunde.
Speaker 0: Wärst du nicht zu übel aus wichtig, würde ich dich allein durch deinen Anblick töten.
Speaker 0: Diese kleine Hure will mich wohl auch jetzt noch peinigen, wenn sie dir so verdammt ähnlich esst.
Speaker 0: Aber sei's drum.
Speaker 0: Lange werde ich deinen Anblick nicht mehr erdulden müssen.
Speaker 0: Es wird Zeit, zu mir zurückzukehren, um deine Magie gänzlich in mir entfalten zu können.
Speaker 0: Ich habe dich erschaffen.
Speaker 0: Du gehörst mir.
Speaker 0: Ich bin dein wahrer Vater.
Speaker 0: Ob du es willst oder nicht.
Speaker 0: Komm zu mir.
Speaker 0: Das ist ein Befehl.
Speaker 0: Arya startte ihn an.
Speaker 0: Ihr Körper befahl ihr zu ihm zu gehen, doch dieses Mal übertönte ihre innere Stimme dieses verfluchte Geflüster.
Speaker 0: Und sie rührte sich nicht.
Speaker 0: Ihre grünen Augen funkelten nun voller Verachtung und sie presste ihre Zähne hart aufeinander.
Speaker 0: Er war es.
Speaker 0: Er hatte ihrer Mutter und ihrem Vater all das Leid angetan und wollte nun auch sie konsumieren.
Speaker 0: Aber nein, niemals.
Speaker 0: gestnicht, meine Mami so zu nennen, flüsterte sie eisig und startte ihm mutiger entgegen, als sie sich fühlte.
Speaker 0: Ich weiß, was du willst.
Speaker 0: Ich weiß, dass deine Macht nur in dir erblüht, wenn ich wieder ein Teil von dir werde.
Speaker 0: Du willst mir nicht helfen.
Speaker 0: Du willst mich nur benutzen.
Speaker 0: Du kannst zwar auf meine Kraft zugreifen, doch ich werde dir nicht dienen, Grindelwald.
Speaker 0: Du bist nicht mein Vater.
Speaker 0: Jetzt war sie viel zu weit gegangen, dachte sie.
Speaker 0: Dann jedoch lachte Grindlwald Solhard auf, dass sie zusammenzugte.
Speaker 0: Doch es war ein Lachen wie im Wahn, und es machte ihr Angst.
Speaker 0: Aber sie durfte ihre Angst nicht so weit in ihr Herz lassen.
Speaker 0: Sie durfte sie nicht lähmen.
Speaker 0: Das hatte ihr Vater ihr beigebracht.
Speaker 0: Auch Damon startte ihn an, als sei er dem Wahnsinn erlegen.
Speaker 0: Und vielleicht war er das auch.
Speaker 0: Vielleicht war er zuvor bereits so schrecklich gewesen.
Speaker 0: Denn warum sonst wäre ein Mensch in der Lage, einen anderen so einen kranken Schaden zuzufügen, wie er es mit ihr und ihrer Mutter getan hatte?
Speaker 0: Doch alte Magie konnte den Verstand vergiften.
Speaker 0: Das hatte ihr Vater ihr sehr genau eingeschärft.
Speaker 0: Ein Teil meiner Seele, der zu mir zurückspricht, lachte er halb amüsiert, halb mörderisch.
Speaker 0: Du wurdest nur aus einem einzigen Grund erschaffen, meine Süße.
Speaker 0: Die Wunder vollste meiner Schöpfungen.
Speaker 0: Eine gefährliche Mischung aus Dumbledore und mir.
Speaker 0: Eine Schande, dass du ihr Antlitz trägst, eine Beleidigung.
Speaker 0: Und nun vergiftet ihre Loyalität auch noch unsere Verbundenheit.
Speaker 0: Er trat drohend auf sie zu, so schnell, dass sie es nicht kommen sah.
Speaker 0: Und er schlug sie so hart, dass es sie zu Boden stürzen ließ.
Speaker 0: Sie schrie vor Schmerz und Schock so laut, dass es über die ganzen Länder reinhalte.
Speaker 0: Loyal zu einem Mann, der dich nie als sein Kind anerkannt hat, der sich gewünschte, du wärst bereits bei deiner Geburt gestorben, der dich vernichten wollte, als er noch die Gelegenheit dazu hatte, lachte er weiter und trat so derb auf ihren Rücken, dass sie erneut aufschrie.
Speaker 0: Du gehörst mir!
Speaker 0: Aja, jappste schwer, spuckte Blut aus und versuchte, sich krampfhaft gegen diesen Schmerz zu wehren.
Speaker 0: Nein, sie gehörte nicht zu ihm, sie war kein Teil von ihm.
Speaker 0: Wie wenig Wert sah er in anderen Seelen, wenn er bereits seine eigene Mitfüßen trat.
Speaker 0: Er war dem Wahnsinn verfallen.
Speaker 0: Er war vollkommen verrückt.
Speaker 0: Doch er war berechnend und somit gefährlich.
Speaker 0: Er wusste genau, was er trat, trotz seiner verblendeten Rache.
Speaker 0: Sie versuchte, ihre alte Magie gegen ihn zu nutzen, doch nichts geschah und er lachte nur noch lauter.
Speaker 0: Denkst du, du kannst mir etwas anhaben?
Speaker 0: Du bist ein Bruchteil meiner Seele.
Speaker 0: Du kannst mir nichts antun.
Speaker 0: Dazu bist du zu schwach.
Speaker 0: Bist nur ein bedeutungsloser Splitter von mir.
Speaker 0: Also hüte dich, denn ich ertrat nur noch mehr seinen Fuß in ihren Rücken hinein.
Speaker 0: Ich kann dich vernichten, wenn ich es wünsche.
Speaker 0: Wärst du nicht, keuchte Aya nun grimmig und vor schmerzverzarter Stimme.
Speaker 0: Du wolltest diese Magie doch so sehr.
Speaker 0: Ohne mich bist du ein Niemand, aber auch mit meiner Magie.
Speaker 0: Du wirst meinen Daddy nie besiegen.
Speaker 0: Er war und ist immer mächtiger, als du es je sein wirst.
Speaker 0: Also tritt ruhig zu, schlag mich, vernichte mich.
Speaker 0: Ich werde dir niemals dienen, niemals vor zur Halle.
Speaker 0: Er starte ihr entgegen und zog nun seinen Zauberstab.
Speaker 0: Sein Blick war nicht zu deuten.
Speaker 0: Doch Arya schluckte.
Speaker 0: Sie würde nicht sterben.
Speaker 0: Doch er würde sie nicht ungestraft ziehen lassen.
Speaker 0: Er holte aus, und sie schloss ängstlich die Augen.
Speaker 0: Doch in diesem Moment schob sich Damon zwischen sie, und der Fluch traf ihn vernichtend in der Brust.
Speaker 0: Blut schoss hoch in die Luft und benitzte den Boden.
Speaker 0: Dennoch stand er weiterhin aufrecht, auch wenn er kaum Luft zu bekommen schien.
Speaker 0: Er ergriff sich krampfhaft in die offene Wunde, röchelte und jappste.
Speaker 0: Doch er blieb verbissen vor Arya stehen.
Speaker 0: Hör, hör, auf!
Speaker 0: Ich hab nicht bei diesen kranken Plänen geholfen, um ein anderes Kind zu quälen, jappste er und erstickte fast an seinem eigenen Blut.
Speaker 0: Es ist genug!
Speaker 0: Sind wir etwa weich geworden in der neuen Rolle des liebenden Vaters?
Speaker 0: Lächerte Grindelwald und packte ihn, zahlte ihn zur Brüstung und Aya Riss entsetzt die Augen auf.
Speaker 0: Nein, dann wird es ein Jammer sein, dass deine Tochter dich nie wieder sehen wird.
Speaker 0: Du hattest einen Nutzen, flüsterte Grindelwald und nahm ihm seine zauberstabaste Hand.
Speaker 0: Nein, keuchte Arja entsetzt, doch zu verletzt, um aufzustehen.
Speaker 0: Wie in Zeitlupe stieß Grindelwald ihn über die Brüstung und sie sah das Grauen in seinen Augen.
Speaker 0: Doch es kam noch nicht einmal ein Schrei über seine Lippen, als er aus ihrem Blickfeld verschwand und in den Abgrund stürzte.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: schrie sie verzweifelt und tränen ran aus ihren Augen.
Speaker 0: Das konnte nicht geschehen sein.
Speaker 0: Er konnte nicht tot sein.
Speaker 0: Er hatte sie verraten, doch seine letzte Handlung war der Versuch, sie zu beschützen.
Speaker 0: Er war kein böser Mensch.
Speaker 0: Er hatte nur seine Familie schützen wollen, genau wie sie es tun würde.
Speaker 0: Du abscheuliches Monster!
Speaker 0: Schwer kam sie auf die Beine.
Speaker 0: Und obwohl es natürlich dumm und unüberlegt war.
Speaker 0: Ihre Magie brachte ihr rein gar nichts.
Speaker 0: So tat sie das, was wirklich Wirkung zeigte.
Speaker 0: Sie fiel ihn an und riss ihm seinen Zauberstab aus der Hand und verbiss sich in seinem Handgelenk.
Speaker 0: Sein wütender Schmerzenschrei klingelte in ihren Ohren und erpackte sie mit seiner linken Hand an der Kehle und riss sie glatt von den Füßen und hoch in die Luft.
Speaker 0: Sie klammerte sich an seinen Arm und jappste, käuchte und schnappte panisch nach Luft.
Speaker 0: Genug gespielt, lachte Grindelwald und drückte ihr die Luft ab.
Speaker 0: Heim zu kommen!
Speaker 0: Okay, Leute, es wird wieder laut und so unglaublich spannend lieft es uns das Antust gemein.
Speaker 0: Viel Spaß euch damit.
Speaker 0: Kapitel fünfzehn in Abgründen.
Speaker 0: Arya startet in diese ungleichen Augen und der Griff um ihre Kehle presste langsam ihr Bewusstsein aus ihrem Körper.
Speaker 0: Sie blinzelte und versuchte immer wieder nach Luft zu schnappen, doch sie bekam einfach keine.
Speaker 0: Ihr wurde immer wieder schwarz vor Augen, doch sie kämpfte.
Speaker 0: Sie durfte jetzt nicht aufgeben, sonst ... sonst wäre sie dann einfach nicht mehr da.
Speaker 0: Er wollte sie nicht töten.
Speaker 0: Das wäre äußerst fatal.
Speaker 0: War sie doch von solcher Wichtigkeit für Grindelwald.
Speaker 0: Doch sie war sich sicher, dass er ihre Kraft konsumieren wollte.
Speaker 0: Und das war leichter, wenn sie sich nicht mehr gegen ihn wehrte.
Speaker 0: Vor ihren Augen flockerten die Bilder von ihren Eltern, ihrer Familie.
Speaker 0: Ein melodischer Kampfschrei tönte durch die Nacht und mit einem Aufschrei wurde Aya abrupt losgelassen.
Speaker 0: Sie stürzte hart zu Boden, drehte sich auf die Seite und schnappte panisch nach Luft.
Speaker 0: Sie hustete, würgte und ihr Blick klärte sich ein wenig.
Speaker 0: obwohl sich die Welt nach wie vor heftig um sie drehte, sodass sie sich fast übergeben musste.
Speaker 0: Irgendjemand zerrte an ihrem Arm, versuchte sie auf die Beine zu bekommen und dennoch starte sie nur auf Grindelwald.
Speaker 0: Heftig werte sich dieser gegen Fox, der mit seinem scharfen Schnabel und den Krallen nach ihm hackte und dabei kraftvoll mit den rot-goldenen Schwingen schlug, sodass die Funken nur so sprühten.
Speaker 0: Noch nie hatte sie erlebt, dass der Phoenix eine derartige Kampfbereitschaft an den Tag legte, und sie war gefesselt von diesem Anblick.
Speaker 0: Ah ja, bei Merlin jetzt bewegt ich endlich, rief eine ihr so vertraute Stimme und überrascht, aber auch entsetzt, blickte sie zudem auf, der die ganze Zeit an ihr herum zerrte.
Speaker 0: Seine blauen Augen waren weit aufgerissen und sein dunkles Haar wild durcheinander, während er in einem Pyjama und Barfuß vor ihr stand.
Speaker 0: Aaron keuchte Aya erleichtert, aber auch voller Angst.
Speaker 0: Was machst du denn hier?
Speaker 0: Hast du einen Todeswunsch?
Speaker 0: Er musste mitbekommen haben, wie sie ihr Bett verlassen hatte und war ihr scheinbar den ganzen Weg bis hierher gefolgt.
Speaker 0: Forks musste gekommen sein, da er ihre Not gespürt hatte und hat nun alles um Grindelwald in Schacht zu halten.
Speaker 0: Taumelnd und immer noch keuchend kam sie endlich auf die Beine.
Speaker 0: In ihrem Kopf drehte es sich bedrohlich, doch sie hielt sich tapfer aufrecht.
Speaker 0: Sie mussten hier weg, sofort!
Speaker 0: Sie mussten ihre Eltern holen, irgendjemanden!
Speaker 0: Sie alle waren Grindelwalds Schatten ahnungslos ausgesetzt.
Speaker 0: denn sie bezweifelte stark, dass er allein gekommen war.
Speaker 0: Denkst du, ich lass meine Schwester im Stich?
Speaker 0: Ich hab's gesehen!
Speaker 0: Alles!
Speaker 0: Beweg dich endlich!
Speaker 0: rief Aaron voller Grauen.
Speaker 0: Doch ein Blick über seine Schulter hinweg ließ Arya erneut regelrecht ersterren.
Speaker 0: Was sie für einen kurzen Moment als Morgengrauen gesehen hatte, stellte sich nun als züngelnde Flammen heraus.
Speaker 0: Hogwarts brannte Lichterloh und sie hörte ferne Schreie, panische wie kämpferische.
Speaker 0: Also, weil Grindelwald wirklich nicht allein gekommen.
Speaker 0: Er war nicht nur ihrer Dwegen hier.
Speaker 0: Er war gekommen, um das zu vernichten, was er all die Jahre so begehrte.
Speaker 0: Ihren Vater, Elvis Dumbledore.
Speaker 0: In dem Moment schaffte es Grindelwald Forks zu packen und ihn von sich zu reißen.
Speaker 0: Der Phoenix schrie in einer Tonlage, die Aya regelrecht erstarren ließ.
Speaker 0: Taumeln zog er eine Schlaufe und war in einem Flammensog verschwunden.
Speaker 0: Doch sie bezweifelte, dass er die Flucht ergriffen hatte.
Speaker 0: Sie spürte es deutlich, erholte Hilfe.
Speaker 0: Keuchend und mit blutigen Streamen im Gesicht drehte Grindelwalzig den Geschwistern zu und nun wirkte er noch gefährlicher als zuvor.
Speaker 0: In seinen Augen glomm ein Wahn und eine regelrechte Mordlust, dass sie beide erstarten.
Speaker 0: Flucht war keine Option.
Speaker 0: Ayas Beine führten sich an wie gelähmt und sie wäre ohnehin nicht schnell genug.
Speaker 0: Noch dazu gab es auf dem Viadukt keine Versteckmöglichkeiten, um seinen Flüchen und Zaubern auszuweichen.
Speaker 0: Doch plötzlich packte ihr Bruder Grindelwalds Zauberstab, der immer noch an ihrer Hand lag, und schob sich genau vor sie.
Speaker 0: Dieser hielt nun ein wenig inne und grinst der Hönisch auf die Kinder hinab.
Speaker 0: Er wirkte wahrlich wie ein Raubtier, bereit sie zu packen und zu töten.
Speaker 0: Aya startte ihm ängstlich entgegen, doch Aaron schirmte sie gänzlich von ihm ab, hatte den Stab genau auf ihn gerichtet.
Speaker 0: Ah, Dumbledores, Sohn!
Speaker 0: Aaron, nicht wahr?
Speaker 0: fragte Grindelwald lauend und äußerst amüsiert.
Speaker 0: Nicht nur beim Aussehen bist du deinem Vater so ähnlich, so edelmütig und selbstlos, tapfer und so, so törig.
Speaker 0: Ein wahrer Gryffindor, nicht wahr?
Speaker 0: Bereit zu sterben für sie, obwohl sie nicht dein Blut teilt.
Speaker 0: Ich kenne die Wahrheit, knurte Aaron entschlossen.
Speaker 0: Aya ist meine Schwester, egal was für Blut sie besitzt.
Speaker 0: Wenn du sie willst, dann musst du erst an mir vorbei.
Speaker 0: Grindelwald sah zu ihm hinab und seine Lippen verzogen sich zu einem widerlichen Lächeln.
Speaker 0: Aya konnte sehen, dass nicht mehr viel fehlte, bis er zuschlagen würde.
Speaker 0: Sie waren ihm ausgesetzt, und dennoch hielt er sich noch leicht zurück.
Speaker 0: Kinderblut legt nicht in meinem Geschmack, flüsterte gründelweit leise und schmeichelt.
Speaker 0: Tritt bei Seite, kleiner.
Speaker 0: Dann verschone ich dein Leben und werde dich ohne Schaden ziehen lassen.
Speaker 0: Nicht in deinem Geschmack?
Speaker 0: Nein, schrie Aaron nun zornig aus.
Speaker 0: Wer eiskalt ein Kind tötet, welches noch nicht einmal geboren wurde, dem traue ich auch nicht mich zu verschonen.
Speaker 0: Was du meiner Familie angetan hast, ist unverzeihlich.
Speaker 0: Jede Träne meiner Eltern sollst du bezahlen.
Speaker 0: Das leid meiner Marm.
Speaker 0: Den Schmerz meines Däts.
Speaker 0: Den Tod meiner Schwester.
Speaker 0: Du wirst das alles bereuen.
Speaker 0: Irgendwann werden unsere Taten auf uns zurückfallen.
Speaker 0: Und ich hoffe, dich trifft es schlimmer als alles elend auf dieser Erde.
Speaker 0: Du widerliches Scheu-Saal.
Speaker 0: Dann sagte Grindelwald gefährlich leise nach einer ganzen Weile des Schweigens.
Speaker 0: Und seine Hand füllte sich mit blau-schwarzen Flammen.
Speaker 0: Kann ich nichts mehr?
Speaker 0: Würde ich tun.
Speaker 0: Die Flammen schossen fauchend auf ihn zu, doch Aaron wicht nicht ein und Schritt zur Seite, um sich selbst zu retten.
Speaker 0: Mit ausgebreiteten Armen blieb er vor ihr stehen und versuchte sie irgendwie zu schützen.
Speaker 0: Ein Gefühl breitete sich in ihm aus, was er nicht einordnen konnte, als hatte er das alles bereits schon einmal erlebt.
Speaker 0: Er hatte es gewusst, dass er keine Möglichkeit besaß, das zu überleben.
Speaker 0: Auch wenn er ein Dumbledore war, er war eben nur ein Kind.
Speaker 0: und wusste gar nicht, was er mit diesem Zauberstab in seiner Hand tun sollte.
Speaker 0: Doch er wusste, dass er seine Schwester niemals dieser Gefahr schutzlos aussetzen würde.
Speaker 0: Ja, er hatte Angst, aber das würde ihn niemals daran hindern zu handeln.
Speaker 0: Die Hitze brannte so heiß in seinem Gesicht und er knifft die Augen zusammen.
Speaker 0: Er war bereit.
Speaker 0: Doch das Feuer erreichte ihn nicht und sein Herz schlug immer noch sehr lebendig in seiner Brust.
Speaker 0: Entgeistered riss er seine Augen auf und in diesem tiefen Blau glomm das scharlachrote und goldene Feuer von Forks, der sich genau zwischen ihnen manifestiert hatte, zur rechten Zeit.
Speaker 0: Sein Feuer rotierte und verschluckte die feindlichen Flammen, wuchs immer weiter und der Phönix erhob sich schreiend in die Lüfte.
Speaker 0: und er war nicht allein.
Speaker 0: Mit einem machtvollen Schild aus diesen goldenen Flammen wandten ihre Eltern gemeinsam die Flammen von ihren Kindern ab.
Speaker 0: Beide mit erhobendem Zauberstab erhoben sich gemeinsam gegen Grindelwald, um das zu schützen, was sie so innig liebten.
Speaker 0: »Mam, Dad!« schrien Aaron und Arya unendlich erleichtert auf.
Speaker 0: Sie waren beide hier, jetzt musste es gut werden.
Speaker 0: Ihr Vater war der mächtigste Zauberer der verdammten Welt.
Speaker 0: Er würde Grindelwald besiegen, das musste er einfach.
Speaker 0: »Fox!« rief Elbesken Himmel und sein Phönix griff Grindelwald erneut an.
Speaker 0: verschaffte ihnen etwas Zeit und sie rannten eilig zu ihren Kindern.
Speaker 0: Minerva, nimm die Kinder und bring sie in Sicherheit, wies er sie ernst an und sie nickte knapp, obwohl auf ihrem Gesicht deutlich zu lesen war, wie ungern sie ihn allein kämpfen ließ.
Speaker 0: Aber Daddy rief Arya und klammerte sich an ihm fest.
Speaker 0: Er durfte das nicht.
Speaker 0: Sie wollte ihn nicht verlieren, nicht jetzt, wo ihr Band anfing, sich zu festigen und stärker zu werden.
Speaker 0: Arya.
Speaker 0: sagte er mit liebevoller Stimme und packte sie fest, aber dennoch sanft an den Schultern.
Speaker 0: Ich erkannte zu spät, dass du wahrlich mein Kind bist, meine Tochter, und ich könnte nicht stolzer und glücklicher sein.
Speaker 0: Hörst du mich?
Speaker 0: Ich liebe dich, meine Kleine.
Speaker 0: Und Aaron, du bist deiner Schwester so selbstlos und mutig zur Hilfe geeilt, bereit, dein eigenes junges Leben für sie zu opfern.
Speaker 0: Mein mutiger Junge.
Speaker 0: Ich bin so stolz auf dich und liebe dich so sehr.
Speaker 0: Das Letzte, was ich für euch tun kann, ist, euch in Sicherheit zu bringen.
Speaker 0: Sobald ihr könnt, lauft!
Speaker 0: Aya und Aaron schwiegen ängstlich, denn das Klang wie ein endgültiger Abschied.
Speaker 0: Kein Wort kam mehr über ihre Lippen und keine Wiederworte wurden laut.
Speaker 0: Sie schwiegen voller Sorge und Angst darüber, was nun kommen mochte.
Speaker 0: Es gab einfach nichts mehr darauf zu erwidern.
Speaker 0: Nichts, was ihren Vater umstimmen konnte.
Speaker 0: Er würde sich Grindelwald stellen und es würde enden.
Speaker 0: Böss, flüsterte nun auch ihre Mutter voller Sorge.
Speaker 0: Er richtete sich auf und küsste sie in ich, als wäre es ihr letzter Kuss.
Speaker 0: Bringen sie in Sicherheit meine Schöne.
Speaker 0: Bitte, flüsterte er und hatte ihr Gesicht in seinen Händen.
Speaker 0: Zart, liebevoll.
Speaker 0: Ihm war bewusst, dass es heute enden würde.
Speaker 0: Irgendwie.
Speaker 0: Bitte.
Speaker 0: Sie nicht zurück.
Speaker 0: Ich liebe dich so sehr.
Speaker 0: Du bist mein Leben, mein Atem, ein
Speaker 0: Licht.".
Speaker 0: Der warnende Schrei von Forks ließ sie beide aufsehen, und Elbis nickte Minerva entschlossen zu.
Speaker 0: Sie schluckte ihre aufkommenden Tränen hart hinunter und atmete tief und zitternd durch.
Speaker 0: Doch sie sammelte sich rasch und hob ihre Tochter auf ihre Arme, da sie immer noch zu schwach war, um selbstständig auf den Beinen zu stehen.
Speaker 0: Wäre die Sicherheit ihrer Kinder nicht die oberste Priorität, würde sie sofort mit Elbes gemeinsam kämpfen.
Speaker 0: Sie wollte das nicht, ihn einfach zurücklassen, doch sie vertraute ihm.
Speaker 0: Sie musste ihm vertrauen.
Speaker 0: Er musste es schaffen.
Speaker 0: Er musste einfach.
Speaker 0: Mit Aya auf den Armen und Aaron an ihrer Seite rannte sie in die entgegengesetzte Richtung, genau Richtung Schloss.
Speaker 0: Auch da würde sie einen Kampf erwarten, doch sie würde ihre Kinder mit ihrem Leben verteidigen.
Speaker 0: Dumbledore erhob seinen Zauberstab gegen Grindelwald, der ihn lauend beobachtete, während er sich beinahe höhnisch lachend das Blut aus dem Gesicht wischte.
Speaker 0: Die Wunden, die Forks ihm zugefügt hatte, zeigten nur wenig Wirkung, doch es hatte seiner Familie einen nötigen Vorsprung gegeben.
Speaker 0: Sein Atem war angespannt und flach, denn er konnte deutlich unter Grindelwald's Hemd dieses unverkennbare Glühn erkennen.
Speaker 0: Eis kalt und blau.
Speaker 0: und er wusste, dass diese Magie seinen Verstand langsam zerfraß und ihn in den Wahnsinn trieb.
Speaker 0: Er war nicht für diese Magie geboren.
Speaker 0: Selbst jene, die es im Blut trugen, waren ständig dieser Gefahr ausgesetzt.
Speaker 0: Doch er hatte sie sich geraubt, geraubt von einem unschuldigen Kind, dessen Kraft aus dem kleinen Leib gepresst wurde.
Speaker 0: Er musste handeln, wie es auch enden mochte, es musste heute enden.
Speaker 0: Grindelwald lachte leise und seine Haut begann unter diesem Laut zu schaudern.
Speaker 0: Mane schblickte er ihm entgegen und erbreitete seine Arme vor ihm aus, als würde er ihn nach so langer Zeit willkommen heißen.
Speaker 0: Präsentierte ihm beinahe vorsätzlich seine glühende Brust.
Speaker 0: Ihr letztes Treffen lag Jahre zurück.
Speaker 0: Und dort hatte Elbis alles getan, um ihn zu vernichten, hatte jeglichen Verstand und Moral verloren, Genau wegen dieser Magie, die Grindelwald sich nun zu eigen machte.
Speaker 0: Und das durfte nicht erneut geschehen.
Speaker 0: Angespannt atmete er ein und aus und wappnete sich für diesen letzten Kampf.
Speaker 0: In all den Jahren hast du dich nicht verändert, elders.
Speaker 0: Lachte Grindelwald widerlich aus.
Speaker 0: Von deinem Glanz hast du nichts verloren.
Speaker 0: Es ist mir beinah eine Ehre, dass wir uns heute noch mal sehen.
Speaker 0: und vielleicht zum letzten Mal sehen.
Speaker 0: Diese Ehre möchte ich nicht zurückgeben, Gellert, knurrte Elbes leise und erneut lachte Grindelwald laut auf, bis sich sein Blick rasant verdunkelte und er ihm entgegenstarte.
Speaker 0: Du kannst sie weder verstecken noch retten Elbes, flüsterte Grindelwald ihm ekelhaft leise entgegen.
Speaker 0: Du hättest besser darin getan sie zu vernichten, doch Liebe war schon immer deine Schwäche.
Speaker 0: Schon damals in London habe ich es beschworen.
Speaker 0: Und sie, wohin es dich gebracht hat, riskierst dein Leben für meine Marionette.
Speaker 0: Sie hat dein Kind umgebracht, Elbis.
Speaker 0: Das ist es nicht wert.
Speaker 0: Nicht wahr?
Speaker 0: In Dumbledos Magen kochte es siebend heiß und er musste sich beherrschen, um ihn nicht sofort von diesem Bier duckt zu springen.
Speaker 0: Fest umschloss er seinen Zauberstab und richtete ihn nun genau auf ihn.
Speaker 0: Wobei er deutlich sehen konnte, dass das Glühn bei Gellert immer stärker wurde.
Speaker 0: Er bewegte sich auf dünnem Eis.
Speaker 0: Diese Macht könnte außer Kontrolle geraten.
Speaker 0: Er wusste nicht, was auf ihn zukommen würde.
Speaker 0: Doch er durfte sich nicht verleiten lassen, seine eigene alte Magie ebenfalls zu entfesseln.
Speaker 0: Hogwarts und dessen Bewohner, seine Lehrer, seine Schüler, seine Familie.
Speaker 0: Sie alle schwebten in Gefahr.
Speaker 0: Ah ja, hat sie nicht umgebracht, Gellert.
Speaker 0: Du hast das Leben meines Kindes ausgelöscht und deinen schwachen Sehensplitter um ihre reine und vollständige Seele gelegt, gab er ihm bemüht, ruhig zu antworten.
Speaker 0: Und sie, wohin es dich gebracht hat, wartest du so lange in der Versenkung auf diesen Moment, um festzustellen, dass dir deine eigene Seele nicht mehr gehorcht und dient.
Speaker 0: Du wirst diese Magie niemals verstehen oder beherrschen können.
Speaker 0: Und solange Aya noch von dir getrennt ist, wird diese Magie nie gänzlich gehören.
Speaker 0: Ich sehe es in deinen Augen gellert, du bist zerfressen von ihr.
Speaker 0: Ich werde sie mir schon noch holen, lachte Gründelwald und legte seinen Kopf zur Seite.
Speaker 0: Sein Blick bekam nun wahrlich etwas Manisches.
Speaker 0: Auch wenn sie deiner kleinen Hure so ähnlich ist, ist sie immer noch ein seltenes Gemisch aus uns beiden.
Speaker 0: Ein Jammer sie zu mir zurückzuholen, aber lachte erneut wieder wertig fröhlich auf.
Speaker 0: Du hattest eine Chance, Elvis.
Speaker 0: Wir sind am Ende unseres Weges angelangt.
Speaker 0: Du hast dich entschieden.
Speaker 0: Und nun musst du für deine Wahl bezahlen.
Speaker 0: Ich hätte dich glücklich gemacht.
Speaker 0: Ich war immer die bessere Wahl gewesen.
Speaker 0: Wer gemeinsam gegen diese gottverdammte Welt?
Speaker 0: Sie hätte unter uns brennen können, aber du!
Speaker 0: Du wirst der Erste sein, der meinem Feuer erliegt und es wird eine Ehre für dich, mein erstes Opfer in dieser neuen Ära zu sein.
Speaker 0: Wenn ich dich nicht haben kann, soll dich niemand
Speaker 0: bekommen!".
Speaker 0: Grindelwald retete sich in den Wahn hinein und seine Stimme überschlug sich regelrecht.
Speaker 0: Er war absolut nicht mehr bei klarem Verstand und das Glühnen brach nun durch seine Brust hindurch.
Speaker 0: Eine Feuerwalze aus schwarz-blauen Flammen fauchte auf Dumbledor zu und knallte machtvoll gegen sein Schild.
Speaker 0: Die Wucht ließ ihn heftig über den Boden rutschen, während er sich angestrengt schreienst dagegen stemmte.
Speaker 0: Das Wehrdukt bebte unter dieser enormen Wucht und keuchend konnte er die Flammen zur Seite abwenden.
Speaker 0: Die Brustwehr sprang laut auseinander, als die Salve in den Abgrund preschte.
Speaker 0: Dambildor dukte sich, als einige schwere und scharfkantige Metallteile der Laternen auf ihn zuflogen und blickte beinah zu spät auf.
Speaker 0: Grindelwald hatte seine Ablenkung genutzt für einen weiteren Angriff.
Speaker 0: Er sprang aus der Luft auf ihn hernieder und im letzten Moment beschwore er erneut ein Schild darauf.
Speaker 0: Warf Grindelwald glatt über ihn hinweg und hielt ihn mit einem Fluch unten am Boden.
Speaker 0: Doch diese alte Magie war nicht zu unterschätzen und schwer kam er dennoch auf die Beine und kämpfte gegen seinen Fluch heftig an.
Speaker 0: Er lachte wahnsinnig dabei und starte ihm entgegen mit einer Mordlust in den Augen, die nicht mehr tragbar war.
Speaker 0: Ist das alles, was du mir entgegen wirst?
Speaker 0: schrie er in Geifern an.
Speaker 0: Zur Feige, um die Macht zu nutzen, die dir zur Füßen liegt.
Speaker 0: Deine normale Magie wird mich nicht aufhalten.
Speaker 0: Zeig dein wahres Gesicht, Elbes.
Speaker 0: Und lass uns diese Welt in Brand setzen.
Speaker 0: Entfessle die Dunkelheit in deinem Herzen.
Speaker 0: Ich weiß, dass sie in dir lauert.
Speaker 0: Und darauf wartet, auszubrechen, um mich zu zerreißen.
Speaker 0: Dambelte riss die Augen auf, als Grindelwald durch seinen Fluch brach und in die Macht seiner Flammen heftig und frontal entgegenschuss.
Speaker 0: Sein Zauberstab hielt dagegen, doch sein Fluch wurde regelrecht in der Luft zerrissen und so yeah und unerwartet, konnte sein Stab dieser geballten Kraft nicht mehr standhalten und sprengte noch in seiner Hand auseinander.
Speaker 0: Es warf ihn hart zu Boden und der Statte entsetzt auf, da war Grindelwald bereits über ihm und hatte ihn am Hals gepackt.
Speaker 0: Seine zwei ungleichen Augen starten ihm entgegen und sein Herz schlug unnormal schnell.
Speaker 0: Ihm war schlecht, seine Sicht war verschwommen und seine Ohren klingelten noch heftig von der Explosion seines Zauberstabs.
Speaker 0: Er stembte sich hart gegen Grindelwald, doch er konnte nicht.
Speaker 0: Dieser Magie war zu viel, er musste sie verwenden, aber nein, du wirst nichts ausrichten können, Elvis.
Speaker 0: Liebe und Güte!
Speaker 0: Wird dich nicht retten, grünzte er ihm eisig entgegen.
Speaker 0: Und wenn du zu feige bist, sie zu nutzen, werde ich es für dich tun.
Speaker 0: Und mit einem Mal lag seine Hand auf seiner Brust und krallte sich fest an diese Stelle hinein.
Speaker 0: Und sein Schrei erschütterte Mark, Bein und die gesamte Luft.
Speaker 0: Die alte Magie fauchte aggressiv, als sie sich heftig dagegen werte, gewaltsam aus seinem Leib gerissen zu werden.
Speaker 0: Seine Schreie überschlugen sich so sehr, dass er meinte zu sterben, es tat so weh.
Speaker 0: Es war ein Schmerz, den er noch nie in seinem Leben verspürt hatte und sein Leib war wie gelähmt.
Speaker 0: Er konnte sich nicht gegen ihn wehren und spürte, wie er Stück für Stück das Leben aus ihm herauszog.
Speaker 0: Nein, nein!
Speaker 0: Ajas Schrein nach ihrem Vater war erfüllt mit Tränen und halte in Minervas Ohren, als sie über ihrer Schulter hinweg den Kampf mit ansehen musste.
Speaker 0: Elvis schreie Drangen durch ihren ganzen Leib und sie spürte es ebenfalls unter ihren Rippen, seinen Schmerz.
Speaker 0: Er blendete sie beinahe, doch Minerva rannte weiter, obwohl ihr Blick star nach vorn gerichtet war, im ständigen Kampf und Zwiespalt.
Speaker 0: Elvis hatte sie angewiesen, die Kinder in Sicherheit zu bringen, hatte ihr gesagt, dass sie nicht zurücksehen sollte, egal was geschah.
Speaker 0: Sie nicht zurück, lauf weiter, dreh dich nicht um.
Speaker 0: Ihr sterrer Blick nach vorn konnte eine völlig entsetzte Eileen erkennen, die ihr gehetzt und mit gezücktem Zauberstab entgegen rannte.
Speaker 0: Eileen.
Speaker 0: Mami, bitte!
Speaker 0: Halt an!
Speaker 0: Wir müssen ihm helfen!
Speaker 0: Bitte, bitte!
Speaker 0: Shri Arya verzweifelt und werte sich gegen ihren Griff und auch Aaron flehte seine Mutter an, dass sie umdrehen mussten.
Speaker 0: Mami, bitte!
Speaker 0: Shri Arya nun voller Tränen.
Speaker 0: Er stirbt!
Speaker 0: Bitte, Mami!
Speaker 0: Minerva riss ihre Augen auf.
Speaker 0: Es ging nicht!
Speaker 0: Sie konnte nicht!
Speaker 0: Elvis!
Speaker 0: Abrupt setzte sie Aya auf dem Boden ab, als Eileen sie erreicht hatte, und auch Aaron kam schlitternd zum Stehen.
Speaker 0: Ohne ein Wort an ihre Kinder und ihre beste Freundin, die gar nicht zu Atem kam, drehte sie auf dem Absatz um und preschte zurück.
Speaker 0: Sie rannte, wie sie noch nie in ihrem Leben gerannt war.
Speaker 0: Alles spielte sich ab wie in einem schrecklichen Albtraum, und sie sah die beiden wie durch einen gähnenden Tunnel.
Speaker 0: Alles um sie herum war schwarz und taub.
Speaker 0: Kein Laut kam an ihre Ohren und sie konnte nichts fühlen.
Speaker 0: Doch je näher sie kam, umso mehr schrie sie hysterisch Grindelwald entgegen.
Speaker 0: Sie riss ihre Hand noch im Lauf in die Luft und ihre ungezüngelte Magie wirbelte alles um sie herum hoch hinauf.
Speaker 0: Ihre grünen Augen blitzten auf und mit einem festen Griff umschloss sie den Schaft von Elbes zerbrochenen Zauberstab, den sie aus der Luft gefangen hatte.
Speaker 0: Schreiend risse ihn wie einen Dolch hoch über ihren Kopf.
Speaker 0: holte weit damit aus und rammte die abgebrochene scharfe Spitze mitten durch Grindelwalds rechtes Auge hindurch, als dieser abgelenkt von ihrem Geschrei zu ihr aufblickte.
Speaker 0: Sein Blut schoss Minerva entgegen und sie stieß ihn noch im Sprint hart von Elbis hinunter, drückte den Stab noch tiefer in seine Augenhöhle und ignorierte die grässlichen Schreie von ihm.
Speaker 0: Doch sie vermischten sich noch mit anderen Schreien.
Speaker 0: Aya schrie auf, als ihr rechtes Auge in einer höllischen Qual barst, und sie presste ihre Hände hart gegen die blutende Wunde.
Speaker 0: Sie schrie voller Panik und Angst, denn sie erfuhr dieses Leid in dem Moment, als ihre Mutter auch Grindelwalds Auge durchbohrt hatte.
Speaker 0: Im ersten Moment konnte sie es nicht verstehen, war zugeblendet von ihrem Schmerz.
Speaker 0: Doch tief im Inneren verstand sie, warum dies geschah.
Speaker 0: Ihr Körper war ein Teil Grindelwalds.
Speaker 0: Sie waren direkt verbunden, ob sie es wollte oder nicht.
Speaker 0: Wurde ihm Schaden zugefügt.
Speaker 0: So wurde auch ihr geschadet.
Speaker 0: Und das war das Perfide daran.
Speaker 0: Aya!
Speaker 0: She evens Stimme voller Entsetzen und sie spürte, wie sie vom Boden hochgenommen wurde.
Speaker 0: Eileen musste sie im Arm halten und sie klammerte sich voller Furcht an sie, doch sie kämpfte, tapfer ihr eigenes Leid zurück und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Mir geht es gut, hielt sie erboßt.
Speaker 0: Wir müssen zurück, lass mich los!
Speaker 0: Sie wusste nicht, welche Kraft sie antrieb, doch sie spürte, dass sie zurück musste.
Speaker 0: Sie musste helfen.
Speaker 0: Grindelwald taumelte zurück und wandt sich in unendlicher Qual, während Elbis echzend nach Luft schnappte und sich seine Hand in seiner Brust verkrampfte.
Speaker 0: Minerva war an seine Seite geeilt und hielt ihn sicher fest.
Speaker 0: Er stemmte sich schwer auf, doch sie beide wandten ihre Köpfe, denn ihr kleines Mädchen schrie in abgrundtiefer Qual.
Speaker 0: Elbis konnte sich kaum aufrichten und dennoch kämpfte er sich hoch.
Speaker 0: Grindelwald schrie in seinem Kampf gegen den Schmerz immer wieder und erriss sich die Bruchstücke des Zauberstabs aus der Augenhöhle.
Speaker 0: Blutfloss wie Wasser zwischen seinen Fingern hervor und die Glut auf seiner Brust begann zu flimmern, während er der weggesprengten Brustwehr immer näher kam.
Speaker 0: Er trat mit einem Mal ins Leere.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Mit einem Mal rannte Arya an ihren Eltern vorbei, und obgleich sie schwer verletzt, geschwächt und auch viel zu klein war, warf sie sich an den Rand des Abgrunds und packte Grindelwald's Arm.
Speaker 0: Der Schwarzmager hatte sich noch mit letzter Kraft halten können, doch es fehlte nicht viel.
Speaker 0: Angestrengt jappste Arya und hielt ihn eisern und angestrengt schreien fest.
Speaker 0: Doch sie schaffte das nicht.
Speaker 0: Er würde ihr entgleiten.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Elvis!
Speaker 0: Keuchte Minerva, als dieser schnell auf die Beine kam, an ihr Vorbeirante und Grindelwald ebenfalls noch packen konnte, bevor er den Händen seiner Tochter entglitt und in die Tiefe stürzte.
Speaker 0: Angestrengt hielt er ihn am Arm fest und keuchte schwer, denn er war nicht gerade leicht zu halten, nachdem er ihm ein enormes Stück an Kraft entzogen hatte.
Speaker 0: Er wusste nicht, was ihn angetrieben hatte, ihn zu retten.
Speaker 0: Es gab keinen Grund.
Speaker 0: Doch es waren bereits zu viele in diesem Wahnsinn gestorben.
Speaker 0: Zu viele hatten ihr Leben unschuldig lassen müssen, auch unter seiner Hand.
Speaker 0: Und obwohl Grindelwald jegliches Recht auf Gnade verwirkt hatte, wollte er nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.
Speaker 0: Der Tod war zu gnädig.
Speaker 0: Er sollte nachdenken, bereuen.
Speaker 0: Zudem Arya.
Speaker 0: es war, die den ersten Schritt gemacht hatte.
Speaker 0: Doch als er ihn ebenfalls schon kaum erhalten konnte, griff Minerva neben Aryas anderer Seite vor und packte Grindelwalds anderen Arm.
Speaker 0: Dieser spuckte Blut und startte ihn mit seinem verbliebenen Auge groß entgegen.
Speaker 0: Langsam und schwer zogen sie ihn mit vereinten Kräften auf das Vierdukt hinauf.
Speaker 0: Kaum war er wieder auf sicherem Grund, packte Minerva ihre Tochter und schaffte sie in eine sichere Distanz fort von ihm.
Speaker 0: Voller grauen Starter sie auf die blutige Augenhöhle ihrer Tochter.
Speaker 0: Und dennoch war ihr Entsetzen beinahe größer über den Versuch, dieses Scheusal zu retten.
Speaker 0: Bist du von Sinnen, Aya?
Speaker 0: Er ist der Grund für all das Leid.
Speaker 0: Warum willst du sein Leben verschonen?
Speaker 0: rief Minerva bitte aus.
Speaker 0: Und Arya schüttelte bebend den Kopf, blickte verzweifelt zu ihren Eltern auf, in der Hoffnung, dass die beiden es verstehen würden.
Speaker 0: Töten ist nicht richtig, keuchte Arya leise und vergrämt.
Speaker 0: Sie wollte ihre Eltern sicher nicht in Gefahr bringen oder Grindelwald verteidigen.
Speaker 0: Es war einfach nur nicht richtig.
Speaker 0: Wenn man die Möglichkeit hat, jemandem das Leben zu ermöglichen, sollte man das tun.
Speaker 0: Die eigene Seele zu zerreißen ist falsch.
Speaker 0: Was auch immer der Grund sein mag, nichts rechtfertigt einen Mord.
Speaker 0: Vergebung ist wichtig, auch wenn er Schreckliches getan hat.
Speaker 0: Aber der Tod wäre keine Strafe.
Speaker 0: Und er soll leben und nachdenken, was er getan hat, was er mit eurer Tochter getan hat, die leben sollte, nicht ich.
Speaker 0: Tränen ran in ihr aus ihrem verbliebenen Auge.
Speaker 0: Elbus und Minerva blicken sich an und sie mussten nicht sagen.
Speaker 0: Sie verstanden sich stumm.
Speaker 0: Das waren Worte zu schwer für ein Kind ihres Alters.
Speaker 0: Es sollte nicht sein, dass ein so junger Mensch dies über die Lippen brachte und es brach ihnen beiden das Herz.
Speaker 0: Aya wusste genau, was geschehen war, was für Verbrechen Grindelwald begann hatte und warum sie am Leben war, nicht ihre wahre Tochter.
Speaker 0: Und sie fühlte sich verantwortlich für den Tod von ihr, weil sie zu Grindelwald gehörte.
Speaker 0: Und dennoch brachte sie es fertig in der schwerzesten Stunde ein Licht leuchten zu lassen.
Speaker 0: Es, es tut mir so leid, weinte sie verzweifelt.
Speaker 0: Mami, Daddy, es tut mir so leid, dass ich da bin und nicht sie.
Speaker 0: Sie sollte leben.
Speaker 0: Sie sollte eure Liebe bekommen.
Speaker 0: Sie sollte glücklich aufwachsen und nicht, nicht ich.
Speaker 0: Ich wollte nicht ich, ich.
Speaker 0: Ayers Worte brachen, als die Arme ihrer Eltern sie festhielten.
Speaker 0: Sicher, warm und geborgen.
Speaker 0: Es brauchte keine Worte mehr.
Speaker 0: Keine weiteren Gesten.
Speaker 0: Einzig das zeigte ihr, dass sie nichts weiter sagen musste.
Speaker 0: Sie liebten sie.
Speaker 0: Ganz gleich dessen, was sie war.
Speaker 0: Ganz gleich der schrecklichen Gründe ihrer Existenz.
Speaker 0: Ihre schwächliche Hülle war ein Schattengründelwalds.
Speaker 0: Und dennoch war ihr Inneres so stark und strahlend.
Speaker 0: Das Vermächtnis ihrer wahren Tochter rute immer noch in ihr.
Speaker 0: Schützte sie.
Speaker 0: Und ihre Eltern wussten das.
Speaker 0: Erkannten es, dass Aya zu ihnen gehörte, nicht zu ihm.
Speaker 0: Du trägst keine Schuld, Aya, flüsterte ihre Mutter leiser an ihrem Ohr.
Speaker 0: Du bist so mutig, mutiger als manche Erwachsener.
Speaker 0: Du trägst ein Herz mit Liebe und Verstand und stehst stets für das Gute ein.
Speaker 0: Eine Gabe, die wir auf dem Weg hierher verloren haben.
Speaker 0: Und ich könnte nicht stolzer sein, dich meine Tochter zu nennen.
Speaker 0: Dieser pure Edelmut war etwas, was sie selbst stets bei sich getragen hatte.
Speaker 0: Doch Minerva hatte es nach so vielen schrecklichen Erlebnissen nicht mehr halten können.
Speaker 0: Sie war bereit zu töten, um zu retten, was sie liebte.
Speaker 0: Dass sie damit auch zerstören konnte, sah sie deutlich am Auge ihrer Tochter.
Speaker 0: Sie hatte instinktiv gehandelt und dennoch hätte es einen anderen Weg geben können, um Elbis zu retten.
Speaker 0: Aya hatte sie heute und hier übertroffen, sie beide.
Speaker 0: Auch Elbes blickte voller Liebe auf sein Kind hinab.
Speaker 0: Wir lieben dich, egal wie und warum du geboren wurdest, stimmte er Minerva sanft zu und strich über Aya's Wange.
Speaker 0: Ich war zu blind, um dein Licht bei Tage zu erkennen.
Speaker 0: Langsam und entschlossen richtete er sich auf und blickte zu Grindelwald hinab, der im Starr entgegenblickte.
Speaker 0: Töten ist der leichte Weg, nicht der richtige, Gerlert.
Speaker 0: sagte Dumbledor bedauert.
Speaker 0: Arya hat wahre Worte gefunden, wie ich sie nicht besser hätte sprechen können.
Speaker 0: Wenn man die Möglichkeit hat, jemanden das Leben zu ermöglichen, sollte man das tun.
Speaker 0: Die eigene Seele zu zerreißen ist falsch gelert.
Speaker 0: Vergebung ist wichtig.
Speaker 0: Auch wenn ich dir niemals verzeihen werde, was du meiner Familie angetan hast.
Speaker 0: Bitte, stopp diesen Wahnsinn, es ist noch nicht zu spät.
Speaker 0: Siehst du endlich, was diese Magie anrichten kann?
Speaker 0: Gellerts ganze Körper beugte sich und erstarrte zu Boden.
Speaker 0: Seine Hände verkrampften sich im Schot und Dreck und erbebte am ganzen Leib.
Speaker 0: Doch das war keine Reue, die ihn da erschütterte.
Speaker 0: Ja, Elvis, blüßterte er Hauchzeit.
Speaker 0: Ich sehe es so deutlich.
Speaker 0: Seine Hand griff um einen langen, gusseisernen Speer, eine Verzierung der zerstörten Brustwehr.
Speaker 0: Unter dem ganzen Blut wurde seine Hand ganz weiß, so fest ergriff er diese Waffe.
Speaker 0: Und mit einer jähfließenden Bewegung war er auf den Beinen.
Speaker 0: Sein Gesicht in einem grotesken Wahn schrecklich verzerrt und die blutige Augenhöhle verlieh ihm einen wahrlich dämonischen Anblick.
Speaker 0: Sein Schrei war wie der eines Besessenen und er richtete die Waffe gegen Minerva, hielt auf sie zu und Dumbledore sah mit Grauen, wie er trotz allem diesen Wahn nicht beenden wollte.
Speaker 0: Und ohne auch nun darüber nachzudenken, warf er sich genau zwischen sie.
Speaker 0: Ein schreckliches Geräusch kam aus seiner Kehle, und seine blauen Augen weiteten sich abrupt, und Minerva startte voller Grauen auf die Sperrspitze, die sich soeben durch seine Brust und den Rückengeburt hatte.
Speaker 0: Elbis taumelte ruckartig nach hinten, griff sich an seine Brust und umfasste den Schaft, während er seinen Körper vor schieren Schmerzen durchbog.
Speaker 0: Sein Schrei war das Schrecklichste, was Minerva jemals zu hören bekommen hatte.
Speaker 0: Und sie war wie er start.
Speaker 0: Völlig im Schock starte sie zu ihm hoch und konnte nicht begreifen, was sie da sah, was sich da vor ihr abspielte.
Speaker 0: Elbes krümmte sich nach vorn und rotes Blut tropfte auf den Boden.
Speaker 0: Mit einem Zähne fletschen umfasste er den Schaften und fester und starte in einem eisigen Entsetzen zu Grindelwald.
Speaker 0: Röchelnd und mit Blut auf den Lippen begann er, bedrohlich zu wanken.
Speaker 0: Auf seinem Gesicht stand das pure Grauen.
Speaker 0: Er kippte wie in Zeitlupe zur Seite.
Speaker 0: Minerva kam endlich in Bewegung.
Speaker 0: Instinktiv sprang sie vor und fing ihn auf, wurde durch sein Gewicht beinahe zu Boden gedrückt.
Speaker 0: Seine Hände verkrampften sich in einem qualvollen Kampf in ihren Schultern, das es schmerzte.
Speaker 0: Sein Atem ging rasselnd.
Speaker 0: Und Blut quoll bei jedem schmerzhaften Atemzug aus seinem Mund.
Speaker 0: Minerva startte voller Grauen zu Elvis auf und konnte es einfach nicht begreifen.
Speaker 0: Das war einfach nicht möglich.
Speaker 0: Er war so ein mächtiger, zauberer, das konnte einfach nicht sein.
Speaker 0: Seine blauen Augen fanden dennoch ihren Tränen erfüllten Blick.
Speaker 0: Er schien etwas sagen zu wollen, doch es kam nur Blut aus seinen Lippen hervor.
Speaker 0: Elvis!
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: keuchte sie mit erstiegter Stimme.
Speaker 0: Versuchte ihn aufrechtzuhalten.
Speaker 0: Sie konnte kaum atmen.
Speaker 0: Es führte sich an wie ein kranker Albtraum, aus dem sie nicht aufwachen konnte.
Speaker 0: Es war einfach nicht möglich.
Speaker 0: Es musste ein Albtraum sein.
Speaker 0: Ihre Augen schwammen in Tränen und sie hielten weiter fest.
Speaker 0: Er konnte nichts mehr sagen, aber sie sah es in seinen Augen.
Speaker 0: Wie sehr es ihm leidt hat, die Schuld und die Angst.
Speaker 0: Und mit einem Mal packte Grindelwald den Speer in seinem Rücken, riss ihn von Minerva fort.
Speaker 0: Er schob ihn immer weiter zu dem Abgrund und seine Füße schleiften in einem letzten Kampf über den Boden.
Speaker 0: Na, du kannst sie nicht sehen.
Speaker 0: Auch der ihm in sein fassungsloses Gesicht packte den Speer nun fester Rissine herum und schleuderte seinen einst so enigen Freund in den Abgrund hinab.
Speaker 0: Und Minerva kreischte hysterisch, als Elbis vom Viadukt stürzte und aus ihrem Blickfeld verschwand.
Speaker 0: Elbis, nein!
Speaker 0: Minerva sprang auf die Beine.
Speaker 0: Das konnte nicht sein.
Speaker 0: Das konnte nicht geschehen sein.
Speaker 0: Nicht so abrupt und niemals auf diese Art und Weise.
Speaker 0: Er konnte nicht.
Speaker 0: Elvis konnte nicht tot sein.
Speaker 0: Der Mann, den sie liebte, der mächtigste Zauberer der verdammten Welt, konnte sie nicht einfach im Stich lassen.
Speaker 0: Es war nicht möglich.
Speaker 0: Ihre Tränen robten ihr Beiner die Sicht, doch sie bis sich hart auf die Zähne, fletschte sie regelrecht und ihr Zauberstab in ihrer Hand bebte.
Speaker 0: Für einen kurzen Moment sah sie zurück auf ihre Kinder.
Speaker 0: So Arya und Arryn, die voller Schock und Angst zu ihr starten, in der verzweifelten Hoffnung, sie könnte den Tod von Elbis irgendwie rückgängig machen.
Speaker 0: Zu Eileen, die in diese ganze Tragik gestolpert war und ihren Blickstar erwiderte.
Speaker 0: Doch Eileen zog ihren Zauberstab und es reichte nur ein einziger Blick und zu wissen, dass sie ihre Kinder mitschützen würde.
Speaker 0: Arya und Arryn waren alles, was Minerva noch geblieben war.
Speaker 0: Und sie wusste, dass Grindelwald nach ihrem Leben lächzte.
Speaker 0: Sie sah es in seinen Augen, als sie in sein Gesicht starte, welches sie fürchtete.
Speaker 0: Doch mehr als das hasste.
Speaker 0: Ihr Atem ging so schwer, dass es ihr in der Brust schmerzte.
Speaker 0: Und sein scheusliches Lachen ließ mir nervars Beherrschung kippen.
Speaker 0: Mit einem hysterischen Brüln peitschte sie ihren Zauberstab durch die Luft und ihr Fluch wirbelte die Trümmerteile am Boden auf, so rasant und machtvoll schoss er auf Grindelwald zu.
Speaker 0: Er sollte sterben, er sollte bezahlen für das Leben ihrer Tochter, ihr Leid und Elbes.
Speaker 0: Doch Grindelwald hob lediglich seine Hand, und mit einem laut hallendem Gong prallte ihr Fluch einfach an seinem unsichtbaren Schild ab, als wäre es nichts gewesen.
Speaker 0: Sie konnte dieses Glühnen erkennen, dasselbe Glühn, was einst Elbes in den Wahnsinn getrieben hatte.
Speaker 0: Es war eine Magie jenseits ihrer Fähigkeiten.
Speaker 0: Es war ein Kampf, den sie nicht gewinnen konnte.
Speaker 0: Das wurde ihr schrecklich bewusst.
Speaker 0: Und dennoch.
Speaker 0: Mit schierer Zerstörungswut jagte sie ihm einen machtvollen Fluch nach dem anderen entgegen und hielt dabei hartnäckig auf ihn zu.
Speaker 0: Doch jeder ihrer mächtigen Flüche parierte er, ohne sich auch nur anzustringen.
Speaker 0: Sie konnte nicht.
Speaker 0: Sie würde ihre Kinder nicht beschützen können, so verbissen und unerbittlich sie es auch versuchte.
Speaker 0: Es war wie Schüsse ins Leere.
Speaker 0: Alles, was sie über die Jahre gelernt und sich angeeignet hatte, das alles brachte ihr nichts, rein gar nichts.
Speaker 0: Du warst mir damals schon nicht gewachsen, lachte er wie im Wahn, während er sich nicht von ihr aufhalten ließ.
Speaker 0: Du bist verloren, verlassen!
Speaker 0: Solange das Mädchen lebt, kann mich nichts und niemand aufhalten.
Speaker 0: Minerva knirschte mit ihren Zähnen, noch wehren sie einen weiteren Fluch auf ihn, warf den er nur wieder abwandte.
Speaker 0: Ah ja, war der Schlüssel.
Speaker 0: Doch, das hieß, dass sie ihr eigenes Kind töten müsste.
Speaker 0: Das konnte sie nicht, niemals, und nur über ihre eigene Leiche.
Speaker 0: Die waren von Anbeginn zum Scheitern verdammt.
Speaker 0: Und als sie dies realisierte, lagen Grindel als Hände auch bereits um ihre Kehle und riss sie herum, drückte sie bedrohlich über den Abgrund, wie er bis zuvor.
Speaker 0: Nun sah sie dieses Gesicht vor Augen, welches sie abgrundtief hasste, und ihm das Schlimmste der Welt an den Leib wünschte.
Speaker 0: Wieso hatten sie ihn nicht einfach fallen lassen?
Speaker 0: Diese scheißliche Kreatur verdiente das Leben nicht.
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Verdammt!
Speaker 0: Auf diesen Moment warte ich schon.
Speaker 0: seit ich dich das erste Mal in meinen Händen hielt, lachte Grindelwald dunkel in ihr Gesicht.
Speaker 0: Letzten Endes konntest du niemanden retten.
Speaker 0: Nicht Elbus und auch deine Kinder werde ich mir holen.
Speaker 0: Aber zuerst bist du dran, was ich nicht alles mit dir tun könnte.
Speaker 0: Aber keinen Tod davon hast du verdient.
Speaker 0: Er drückte sie nun so hart zurück, dass sie bereits ins Leeretrat.
Speaker 0: Voller Grauen hielt sie ihm Eisern entgegen, doch ihre Angst milderte sich für einen seltsamen Moment.
Speaker 0: Minerva startte ihn an, doch ihr Blick glitt zur Seite und ihren Kindern.
Speaker 0: Ah ja, sie starten ihr entgegen, gefroren von Schock, darüber ihre Eltern scheitern zu sehen, sterben zu sehen.
Speaker 0: Sie wollte kämpfen, doch sie konnte es nicht mehr.
Speaker 0: Lauft, keuchte sie ihren Kindern und Aileen entgegen.
Speaker 0: Lauft!
Speaker 0: Denkst du, sie können mir entkommen?
Speaker 0: Lachte Grindelwald und sie starte ihm voller Verachtung entgegen.
Speaker 0: Das ist der Preis, dafür jemanden zu lieben, der mir gehört.
Speaker 0: War es das Wert?
Speaker 0: Fach zur Halle, flüsterte Minerva eiskalt, und brenn in ihr.
Speaker 0: Grindelwald starte sie fast schon mörderisch an, und sein Griff um ihre Kehle schmerzte für einen Moment so stark, dass sie annahm, er würde es selbst tun wollen.
Speaker 0: Dann ließ er locker und steh sie von sich.
Speaker 0: Minerva verlor den Halt und spürte das nichts in ihrem Rücken.
Speaker 0: Spürte, wie die Luft um sie herum heftig an ihrer Kleidung riss.
Speaker 0: Ihre grünen Augen schlaßen sich.
Speaker 0: Sie war bereit.
Speaker 0: Und sie stürzte hinter Rücks in den Abgrund.
Speaker 0: Mami!
Speaker 0: Aja schrie aus Leibes Kräften, während ihr verbliebenes grünes Auge im tiefsten Grauen auf den Abgrund gerichtet war, in dem ihre Eltern ihren Tod gefunden hatten.
Speaker 0: Sie wollte sich aufrichten, loslaufen, zu ihnen.
Speaker 0: Doch ihre Beine gehorchten ihr einfach nicht.
Speaker 0: Ihre alte Magie war so stark von Grindelwald entzogen, dass ihr kaum mehr Kraft zum Atmen übrig blieb.
Speaker 0: Heiße Tränen und Blut rannen ihr über ihre blassen Wangen, und ein Stechen war in ihrer Brust zu spüren, was nichts mit dem aggressiven Brennen ihrer Magie zu tun hatte, die sich heftig gegen Grindelwald zur Wehr setzte.
Speaker 0: Sie hatte sie umgebracht.
Speaker 0: Durch ihre lächerliche Gnade hatte sie Grindlwald ermöglicht, sowohl ihren Vater als auch ihre Mutter zu vernichten.
Speaker 0: Und nun, nun hatte er einen freien Weg, um sie sich zu holen und alles und jeden zu vernichten, der sich ihm jetzt noch in den Weg stellte.
Speaker 0: Einzig, weil sie ihn retten wollte, nicht töten wollte.
Speaker 0: Wie dumm und naiv war sie nur gewesen.
Speaker 0: Jene, die sie so geliebt hatten, Ganz gleich dem, was sie war.
Speaker 0: Sie waren durch ihr Versagen gestorben.
Speaker 0: Jene, die sie angeleitet und geführt hatten, hatten sie schutzlos zurücklassen müssen.
Speaker 0: All das Leid, die vielen ermordeten Seelen.
Speaker 0: Alles wegen ihr.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Schluchzte sie verzweifelt.
Speaker 0: Doch es war aussichtslos.
Speaker 0: Es ergab sich weder eine Möglichkeit zu fliehen, noch etwas, um das Geschehene irgendwie rückgängig zu machen.
Speaker 0: Diese alte Magie, der so viele Wunder und Gaben nachgesagt wurde, er lag ihr nutzlos und sie konnte sich nicht gegen Grindelwald erheben.
Speaker 0: Sie konnte nicht.
Speaker 0: Aaron neben ihr wirkte wie erstarrt und auch seine blauen Augen waren im gleichen Schrecken auf den Abgrund gerichtet.
Speaker 0: In seinem Gesicht lag ein erschüttertes Grauen und Entsetzen, eine fassungslose Angst dass seine Eltern gegen Grindelwald gescheitert waren und nun die Welt und ihre Familie endgültig verlassen hatten.
Speaker 0: Er hatte immer darin geglaubt, wie machtvoll sein Vater war und auch seine Mutter.
Speaker 0: In seiner puren Überheblichkeit hatte er sie immer für unbesiegbar gehalten, sie als jene angesehen, denen nichts und niemand etwas anhaben konnte.
Speaker 0: Doch sie hatten es nicht geschafft.
Speaker 0: Das konnte nicht sein.
Speaker 0: Eileen über ihnen bebte.
Speaker 0: Doch sie stellte sich mit gezücktem Zauberstab und entschlossenen Blick vor sie, bereit die Kinder ihrer besten Freundin zu beschützen.
Speaker 0: Doch Aya wusste, dass auch sie scheitern würde.
Speaker 0: Sie würde Grindelwalds Macht erliegen.
Speaker 0: Der Einzige der Grindelwald mit einer ebenbürdigen Magie hätte die Stirn bieten können, war tot.
Speaker 0: Tö, richtig Mädchen!
Speaker 0: Lachte Grindelwald leise, Eileen, entgegen.
Speaker 0: und Arya blickte auf.
Speaker 0: Seine, ihre Magie, glum so stark unter seiner Brust, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie aus ihm rausbrach und in einem wahnsinnigen Zorn nicht mehr zu stoppen war.
Speaker 0: Sein ganzer Leib bebte und Arya konnte es in seinen Augen sehen, wie die Magie auch seine letzte Moralzefras.
Speaker 0: Alles, was von diesem Mann einst existiert hatte, war nicht mehr vorhanden.
Speaker 0: Ein abscheuliches Monster wurde nun geleitet von einer abscheulichen Magie.
Speaker 0: Es gab nichts mehr, was ihn stoppen konnte.
Speaker 0: Einigen stahte ihm entgegen und dennoch senkte sie ihren Zauberstab nicht.
Speaker 0: Sie war bereit für sie zu sterben, obgleich sie nicht ihr eigenes Blut waren.
Speaker 0: Der trauer verzerrte Zorn.
Speaker 0: in ihren braunen Augen glänzte und tränend das schrecklichen Verlust des Rennen über ihre Sommersprossigen wangen.
Speaker 0: Ihre beste Freundin war vor ihren Augen gestorben, und sie stand aufrecht.
Speaker 0: Für sie, für ihre Kinder, für immer.
Speaker 0: Ein fernes Grollen erschütterte das ganze Land.
Speaker 0: Das Viadukt begann unter ihren Füßen zu beben, und das ferne, malmende Echo berstenden Gesteins krachte reißend in ihren Ohren.
Speaker 0: Schutt und Splitter zitterten über den Boden hinweg, Und beinahe verlor selbst Grindelwald das Gleichgewicht, dessen widerliches und mörderisches Grinsen sich endlich aus seinem Gesicht wischte.
Speaker 0: Sein verbliebenes Auge suchte in manischer Furcht den Boden ab und es führte sich an, als würde das Viadukt jeden Moment einstürzen.
Speaker 0: Aus der Tiefe des Abgrunds begann es zu glühen, in einem flammenden Rot und schimmerndem Gold.
Speaker 0: Das Beben nahm unauffaltsam zu und eine reißendes Fauchen zerriss die Luft, die in einer stetig zunehmenden Hitze immer unerträglicher zu flimmern begann.
Speaker 0: Grindelwald drehte sich langsam dem Abgrund zu und für einen Atemzug lang herrschte eine drohende Stille.
Speaker 0: Mit einer urgewaltigen Eruption brachen fauchende Flammen aus dem Abgrund hoch in den Himmel und spuckten glühende Funken und Lava, die sich in das Mauerwerk des Viaducts fraßen.
Speaker 0: Weißender Qualen wirbelte um sie herum und aus dem Flammenmeer erhob sich eine gewaltige Kreatur mit alles verdunkelnden und brennenden Schwingen.
Speaker 0: Ein Schrei so mag erschütternd, dass es jeden in die Kniezwang erschütterte Erde und Luft.
Speaker 0: Und ein Phönix, geformt aus roten und goldenen Flammen, hatte sich aus dem Abgrund erhoben.
Speaker 0: Und er trug jemanden auf seinem Rücken, aufrecht und mit erhobenem Zauberstab, die grünen Augen glommen Zorn entfacht in brennender Glut.
Speaker 0: Schrie Aaron voller Erleichterung aus.
Speaker 0: Der Phönix spiel eine fauchende Feuersalve auf Grindelwald hernieder, als die glühenden Augen ihn am Grund gefunden hatten.
Speaker 0: Das bröckelnde Stück vom Viadukt springte nun gänzlich von seinem letzten Halt und riss ihn in den brennenden Abgrund.
Speaker 0: Brüllend bäumte sich der Phönix auf, dann neigte er sich zu einem Sturzflug der Schlucht entgegen, um Grindelwald zu folgen.
Speaker 0: Dieser brüllte voller Zorn und Abscheu, und das Gelühen der alten Magie brach nun vollends in einem eisigen Feuer aus seiner Brust heraus und hüllte ihn ein.
Speaker 0: Seine Schreie überschlugen sich in einer unendlichen Qual und auch Aya schrie voller Schmerz und krümmte sich zusammen, als sie auch der Rest ihrer Kraft entzogen wurde.
Speaker 0: Noch im freien Fall erhob sich aus Grindelwald ein brüllender Drache aus blauen und schwarzen Flammen und mit gewaltigen Schwingen.
Speaker 0: Doch der Phönix ließ ihn nicht aufsteigen und stieß heftig mit den glühenden Krallen gegen seine Brust, um ihn weiter in den Abgrund zu treiben.
Speaker 0: Fort von seiner Familie.
Speaker 0: Mit einem furchtlosen Sprung sprang Minerva von dem Rücken des Phönixes ab und landete hart, leicht taumelnd, aber sicher bei Aline und ihren Kindern.
Speaker 0: Ihre beste Freundin fing sie ein wenig von der Wucht des Aufschlags ab und sie schnappte echten nach Luft.
Speaker 0: Trotz der Flammen des Phönixes war sie unverletzt und ihre grünen Augen funkelten in einer Mischung aus Entschlossenheit und Panik.
Speaker 0: Was zur Hölle ist das?
Speaker 0: ließ Eileen sie jedoch gar nicht wirklich zu Atem kommen und state voller Grauen und Entsetzen auf den flammenden Phönix, der aus ihrem Sichtfeld in die Schlucht auf den Drachen stürzte.
Speaker 0: »Merlin, bewahre!
Speaker 0: Ist, ist das?«.
Speaker 0: »Elbe es ja.
Speaker 0: Aber es ist nicht wie in London damals.
Speaker 0: Er ist nicht außer Kontrolle, keuchte Minerva und nahm ihre Kinder in ihre Arme, die voller Tränen und Erleichterung zu ihr randen, auch wenn Arya ihr vor Schmerzen gekrümmt in die Arme fiel.« Wir müssen hier dennoch sofort weg, dass wir Dukt stützt jeden Moment
Speaker 0: ein.".
Speaker 0: Sie nahm Arya auf ihre Arme und trieb Aaron und Aileen an, dass sie laufen mussten.
Speaker 0: Auch wenn Elbis seine Kontrolle über diese alte Magie dieses Mal bewahren konnte, denn er wollte schützen, nicht zerstören.
Speaker 0: So war es dennoch nicht ungefährlich, würden diese gewaltigen Kreaturen alles auf ihrem Weg hin zerstören können.
Speaker 0: Kann mir eigentlich irgendjemand endlich erklären, was hier eigentlich los ist, rief Aileen keuchend aus.
Speaker 0: Wo ist Damon?
Speaker 0: Und wo ist meine Tochter?
Speaker 0: Wo ist Lily?
Speaker 0: Sie waren am Ende des Viaducts angelangt und dennoch hörten sie die fernen Kampfgeräusche, die sich vom Schloss bis in den Innenhof zogen.
Speaker 0: Grindelwald's Anhänger kämpften gegen die Bewohner von Hogwarts und Minerva musste ihnen beistehen.
Speaker 0: Doch sie startte ihre Freundin nun selbst ratlos an, denn sie war erst hinzugekommen, als Fork sie aus den Schlaf gerissen und alarmiert hatte.
Speaker 0: Deswegen bin ich hergekommen, keuchte Eileen besorgt.
Speaker 0: Lilly war nicht in ihrem Bett, und als ich hier ankam, ist die Halle über mich losgebrochen.
Speaker 0: Zamen ist tot, Handelien, keuchte zur Überraschung von Minerva Aaron außer Atem, und er blickte verzweifelt von seiner Schwester zu den beiden Erwachsenen auf.
Speaker 0: Arya war zu schwach, um überhaupt zu sprechen, doch er hatte alles mit ansehen müssen.
Speaker 0: Er hat Arya verraten und an Grindelwald ausgeliefert, deswegen kam er auch hier rein.
Speaker 0: Sie müssen Lilly an sich genommen haben.
Speaker 0: Aber Damon hat versucht, Aya zu schützen und als Grindelwald ihr Wegetan hat, da, da hat er ihn, wir konnten nichts tun.
Speaker 0: Er wischte sich heftig die Tränen aus den Augen und kämpfte gegen die aufsteigende Verzweiflung an.
Speaker 0: Er wollte weinen, er wollte sich zu seiner Mutter flüchten und sich verstecken, doch er durfte jetzt nicht schwach werden.
Speaker 0: Es war noch nicht vorbei und er spürte diese alles erschütternde Gefahr.
Speaker 0: Er fürchtete sich, doch seine Angst durfte ihn nicht lähmen.
Speaker 0: Er war Tapfer, er musste es sein, wenn er doch seine Schwester beschützen musste.
Speaker 0: Und Lily, sie gehörte doch ebenfalls zur Familie.
Speaker 0: Aber, aber Lily war nicht bei ihm, ich schwöre es, ich weiß nicht, wo sie ist, sprach er bebend weiter und zwang sich, Aline anzusehen.
Speaker 0: Diese startte ihn an, als wüsste sie nicht, ob sie ihm glauben sollte.
Speaker 0: Doch Aaron hatte noch nie in einer gravierenden Situation gelogen.
Speaker 0: Kleinere Not lügen, um sich vielleicht etwas ärger zu ersparen, aber niemals frei erfundene Geschichten diesen Ausmaßes.
Speaker 0: Sie schluckte schwer und atmete tief und zitternd durch.
Speaker 0: Minerva legte eine Hand auf ihren Arm.
Speaker 0: Wir finden Lily Eileen, sagte sie beruhigend und dennoch eingehend.
Speaker 0: Sie wird irgendwo hier sein müssen, wenn Grindelwalds Anhänger sie haben, doch wir müssen auch Hogwarts verteidigen.
Speaker 0: Eileen, schaffst du das?
Speaker 0: Arlene startte ihre beste Freundin an, doch mit einem entschlossenen Blick hob sie ihren Zauberstab und nickte ihr zu.
Speaker 0: Lass uns diese Penner aufmischen!
Speaker 0: Als sie gemeinsam in den Innenhof von Hogwarts randen, herrschte bereits das haltlose Chaos.
Speaker 0: Flammen schlugen in der Nacht und überall lagen Trümmer am Boden.
Speaker 0: In den flimmernden Silhouetten konnte man kaum Freund von Feind unterscheiden und Minerva musste sich erst einmal einen Überblick verschaffen.
Speaker 0: Hastig blickte sie sich um und drückte die Geschwächte Arya fest an sich, während Aaron nah bei ihr war.
Speaker 0: Sie musste ihre Kinder in Sicherheit bringen.
Speaker 0: In der Ferne jagten sich ein Flammen der Phönix und ein lodender Drache durch die glühende Dämmerung des Morgens.
Speaker 0: Ihre Kralen verschlangen sich und in einer blinden Wut verbissen sie sich heftig ineinander, während sie grollend außer Sicht hinter den Zinnen verschwanden, während die Erde unter ihrem Aufprall heftig erzitterte.
Speaker 0: Minerva keuchte atemlos auf.
Speaker 0: Sie musste auf Elbes und seine Magie vertrauen.
Speaker 0: Grindelwald hatte sich Aya nicht gänzlich zu eigen gemacht.
Speaker 0: Das war der Funke einer Chance für einen Sieg, doch sie unterschätzte ihn nicht.
Speaker 0: Er war gefährlich und unberechenbar.
Speaker 0: Der Schrei ihrer besten Freundin ließ Minerva ihren Kopf herumreißen und sie erkannte voller grauen und zorn Dollar-How auf dem Dach des Rundgangs.
Speaker 0: In Flammen wurde er von unten glühend angestrahlt, so dass er noch bedrohlicher und größer wirkte.
Speaker 0: Minerva führte sich schrecklich an diese grauenvolle Szene aus dem Ministerium erinnert, als es Travers war, der ihr Baby im Arm gehalten und töten wollte.
Speaker 0: Und nun stand dieses widerliche Scheuser-Dollar-Ho mit einem triumphierenden Grinsen auf dem Dach und starte auf sie hinunter, während sein Zauberstab auf das kleine Mädchen gerichtet war, welches er fest mit dem Arm am Hals umschlang.
Speaker 0: Lilly war ein wenig jünger als Arya und war Eileen wie aus dem Gesicht geschnitten.
Speaker 0: Sie schrie heftig, strampelte und versuchte mit ihren kleinen Händen den Griff und Dollohau zu lösen.
Speaker 0: Doch natürlich hatte sie nicht die Kraft, um diesen Mann von sich zu halten.
Speaker 0: Eileen riss ihren Zauberstab hoch und ihre Augen glänzten voller Hass.
Speaker 0: – Wiederliches Stück Scheiße, brüllte sie hysterisch, lass mein Kind los oder ich bring dich um!
Speaker 0: Dollaho lachte nur hämisch und fixierte Eileen beinahe amüsiert.
Speaker 0: Dein Temperament hat sich in halben Jahren nicht geziegelt.
Speaker 0: Verhöhnte er sie grinsend.
Speaker 0: Ein Yama, dass du damals durch meine Hand nicht verreckt bist.
Speaker 0: Doch dein neuer Job passt eurer Vorragung zu dir, Barschlampe.
Speaker 0: Nur deinem Partner hättest du sorgsamer wählen sollen.
Speaker 0: Sieh nur, wozu er bereit war.
Speaker 0: Euer gemeinsames Kind für Grindelwalds Zwecke opfern.
Speaker 0: Es wird mir eine Ehre sein, wenigstens deinen Sprossgebühren zu beseitigen.
Speaker 0: Eher Blut gegen Deines.
Speaker 0: Das ist doch ein gerechter Tausch?
Speaker 0: Minerva startet Dollohou entsetzt an und hatte bereits ihren eigenen Zauberstab in der Hand.
Speaker 0: Doch Aileen zögerte nicht einen Atemzug lang.
Speaker 0: Sie holte weit aus und Minerva erkannte diese Bewegung sofort.
Speaker 0: schrie Eileen ihrer Tochter entgegen und die Kleine startte ihrer Mutter ängstlich an.
Speaker 0: Zieh deinen Kopf ein!
Speaker 0: Das war ein reichlich merkwürdiger Befehl, den sie dort gebrüllt hatte und dennoch tat die Kleine sofort, was ihre Mutter ihr angewiesen hatte.
Speaker 0: Nur Dollahau erkannte in einem Anflug von Verwirrung nicht, so was Eileen nun machtvoll ausholte.
Speaker 0: Mit einem Geräusch wie eine schlagende Klinge schnitt der die Findo glatt durch die Luft.
Speaker 0: Kaum ein Luftzug war zu erkennen.
Speaker 0: und der Hieb des Fluchs durch Trende bin in eines Atemzugs Dullerhaushalts.
Speaker 0: Dieser hatte seine Augen in einem unglaubigen Moment aufgerissen und verharte in einer schrecklichen Erkenntnis.
Speaker 0: Und sein Kopf riss glatt von seinem Körper ab.
Speaker 0: In einer Blut von Tähne fiel der abgetrennte Kopf über das Dach und außer Sicht.
Speaker 0: Lilly konnte sich aus dem Schlafen zusammengebrochenen Leib befreien und sprang vom Dach, wo Eileen sie sicher aufging und an sich drückte.
Speaker 0: Minerva startte sie mit offener Mund an, doch wahrscheinlich hätte sie es nicht anders gemacht.
Speaker 0: Die Zeiten für Gnade und Zögern waren vorbei.
Speaker 0: Aline drehte sich mit grimmiger Genugtuung zu ihr um und schnaufte, während sie Lilly tröstend über den Rücken strich.
Speaker 0: Das war die Quittung für mein zerstörten Traum und seine dreisten Versuche, meiner Familie zu schaden.
Speaker 0: Und einer Lehre, niemals dramatische Reden in Schussbahn zu führen.
Speaker 0: Spuckte sie eisig.
Speaker 0: Der wird nie wieder meine Tochter und deine Kinder anrühren.
Speaker 0: Er fragte nach seinem Schicksal in dem Moment, als er mich benutzte, dich zu verraten.
Speaker 0: Scheiß auf Askerbahn!
Speaker 0: Eileen, ihre Stimme war nur ein Flüstern, und dennoch hörte ihre Freundin sie.
Speaker 0: Minerva und sie blickten sich an und ihre Blicke verstanden einander Sturm.
Speaker 0: Ein tiefes Vertrauen und eine grenzenlose Anerkennung strömten durch ihr ganzes Blut.
Speaker 0: Aileen musste sich nicht rechtfertigen.
Speaker 0: Dollarhoe hatte danach gefragt.
Speaker 0: Und sie hob nun beide ihre Zauberstäbe und nickten.
Speaker 0: Ihre Gnade wurde schon längst verspielt.
Speaker 0: Es würde enden.
Speaker 0: Hier und heute.
Speaker 0: Sie nahmen ihre Kinder in ihre Mitte und waren bereit, alles und jeden niederzuwalzen, der es auch nur wagen würde, den Stab gegen sie zu erheben.
Speaker 0: Aaron biebte am ganzen Leib, während er hinter seiner Mutter und Eileen kauerte und versuchte Aya und Lily vor herumfliegenden Trümmern oder Blindgängern von Flüchen zu schützen.
Speaker 0: Er hatte beide an sich gedrückt und startete mit aufgerissenen Augen umher.
Speaker 0: Immerzu hatte er geglaubt, dass ein Kampf etwas Heroisches sei, etwas, worauf man stolz sein konnte.
Speaker 0: Dass es in diesem Krieg nur einen einzigen Gewinner geben konnte, das Gute.
Speaker 0: Doch er konnte nichts Gutes und nichts Heroisches sehen, während seine Mutter sich schreien zwischen sie und die Gefahren stellte, ihr Leben wieder und wieder riskierte, um ihres zu retten.
Speaker 0: Er sah nichts Gutes darin, wenn ihre Gegner an ihrem eigenen Blut erstickten, auch wenn ihre Mutter sie damit vor dem gleichen Schicksal bewahrte.
Speaker 0: Kampf, Krieg, so viele ermordete Menschen, so viele, die sich in den Trümmern versteckten, weil sie nicht mehr aufstehen konnten.
Speaker 0: Feinde wie Freunde.
Speaker 0: Es war ein Kampf, in dem Aaron keine Nutzen sah.
Speaker 0: Was nutzte es Grindelwald, seine Anhänger bis in eine blutige Schlacht zu führen, seine Schwester zu quälen und ihr die letzte Kraft zu rauben?
Speaker 0: Nur um seinem Vater ebenbürtig zu sein?
Speaker 0: Es war so würdelos, so sinnlos.
Speaker 0: All das Leid und der Tod.
Speaker 0: Für was?
Speaker 0: Was gewann man, wenn man das zerstörte, was man begehrte?
Speaker 0: Mehr Leid?
Speaker 0: Mehr Tod?
Speaker 0: Vielleicht einen Funken an Triumph?
Speaker 0: All das, woran er glaubte und damit geprahlt hatte, all das drehte ihm beinahe sein Magen um.
Speaker 0: Es sollte aufhören.
Speaker 0: Aufhören!
Speaker 0: Eine gewaltige Explosion erschütterte den Innenhof und er riss den Blick in Himmel.
Speaker 0: Seine Mutter schrie voller Grauen als der Flammen der Phönix und Drache gegen den Glockenturm prallten und dieser in einer fauchenden Lawine in sich zusammen stürzte.
Speaker 0: Seine Mutter packte ihn und Aya, Eileen nahm sich Lily und gemeinsam mit den anderen Überlebenden suchten sie Schutz im Rundgang.
Speaker 0: Hart und auch äußerst unsanft warf seine Mutter sie beide beinahe gegen die Mauer, doch sie hatte keine Zeit für Vorsicht, riss sie mit den anderen ihren Zauberstab hinauf, als der Glockenturm in den Innenhof stürzte.
Speaker 0: Rauch und Schutt donnerten heran und prallten erschütternd gegen die vielen Protego-Zauber, raubte Licht und Sicht.
Speaker 0: Die grollenden Schreie der Flammenwesen waren zu hören, und der Himmel stand erneut in Flammen, als sie mit einem Mal in der Luft aufeinander prallten, sich ineinander verkalkten und nun rasend auf sie zustürzten.
Speaker 0: Der Aufschlag war heftig.
Speaker 0: Es riss auch den letzten Stehenden von den Füßen.
Speaker 0: Minerva warf sich über ihre Kinder und presste sie an sich, versuchte sie mit allem, was sie noch hatte, zu beschützen.
Speaker 0: Doch auch sie traf es so hart, dass sie sich nicht mehr rühren konnte.
Speaker 0: Den Schutzzauber wirkte sie ohne ihren Zauberstab und versuchte sie mit ihren Armen vor allem abzuschirmen.
Speaker 0: Doch ihre Kraft war erschöpft, und einige Trümmer trafen sie hart.
Speaker 0: Der Rauch und Qualm legte sich, der innenhofglich einem gähnenden Krater.
Speaker 0: Nichts war mehr von dem übrig, was es einst gewesen war, und die flammenden Kreaturen waren verschwunden.
Speaker 0: Keuchend und schwankend, blutend und zerschunden, Erhoben sich Elbes Dumbledore und Gellert Grindelwald aus den Trümmern, nicht bereit voreinander zu fallen.
Speaker 0: Beide rangen nach Luft, und beiden fiel es sichtlich schwer, überhaupt noch auf die Beine zu kommen.
Speaker 0: Doch niemand würde auch nur ein wenig nachgeben.
Speaker 0: Niemand.
Speaker 0: Es war noch nicht vorbei.
Speaker 0: Du keuchte Grindelwald und spuckte zornig sein Blut aus.
Speaker 0: Du kannst mich nicht aufhalten.
Speaker 0: Elbes!
Speaker 0: So lange sie lebt, Bist du deinem Niedergang geweigt?
Speaker 0: Ihre Existenz verankert mich ans Leben.
Speaker 0: Er lachte in einer schrecklichen Mischung aus Hohn und Schmerz.
Speaker 0: Doch Dumbledore funkelte ihn um Mörderisch an.
Speaker 0: Er hatte gesehen, was es Arya antun würde, würde er ihn verletzen.
Speaker 0: Ob er es wollte oder nicht, Grindelwald hatte recht mit seinen Worten.
Speaker 0: Und dennoch konnte er sich Zurückhaltung nicht erlauben.
Speaker 0: Aus der Wunde an seiner Brustglüte ist regelrecht.
Speaker 0: Doch seine alte Magie schloss nach und nach den Schaden, den der Speer angerichtet hatte.
Speaker 0: Er atmete schwer und spürte, wie Grindelwald erneut zu einem vernichtenden Schlag ausholte und hielt nicht minder machtvoll dagegen.
Speaker 0: Ihre Magie knallte laut aufeinander und erzeugte einen Sturm, der auch sie beide beinahe von den Füßen riss.
Speaker 0: Er riss seine Arme nach oben, um sein Gesicht zu schützen und blickte langsam auf, in dieses grauenvolle Gesicht des Mannes, der sein Leben, seine Familie, und sein Kind zerstört hatte.
Speaker 0: Er atmete heftig und in seiner Brust baute sich ein grauen voller Druck auf.
Speaker 0: Die alte Magie in seinem inneren Brante heiß und der musste ihn vernichten.
Speaker 0: Doch Aya, Aya, er knifft die Augen zusammen und tränen Rannen über seine Wangen.
Speaker 0: Es ging nicht.
Speaker 0: Und Brennen vor Zorn und Verzweiflung holte er gleichzeitig mit Grindelwald gegeneinander aus.
Speaker 0: Mit letzter Kraft kämpfte sich Aya hustend und wimmernd unter dem Arm ihrer Mutter hervor.
Speaker 0: Sie lagen zusammen gepfercht im Schutt, ihre Mutter blutete heftig am Kopf und ihr schwarzes Haar war rot verklebt.
Speaker 0: Einzig ihr Zittern zeigte Aya, dass sie noch am Leben war.
Speaker 0: Sie kauerte am Boden und hatte Aaron fest in ihren Armen.
Speaker 0: Ihr Bruder weinte stumm in Furcht und über das Grauen, welches er bereits mit seinen jungen Jahren mit ansehen musste.
Speaker 0: Vollkommen entkräftet ließ Arya ihren Blick schweifen.
Speaker 0: Überall lagen Schot und Trümmer.
Speaker 0: Ihr Zuhause, all diese wundervollen Dinge, die Hogwarts zu dem Ort machten, was es war, ein Ort der Sicherheit und Magie, all das war fort.
Speaker 0: Es war ein Schlachtfeld, getränkt im Blut von Freund und Feind.
Speaker 0: Sie sah Eileen, wie sie Lily im Arm wiegte, sah Professoren, die verletzt in den Trümmern lagen.
Speaker 0: Sie sah Feinde, die ihre Zaubersterbe nicht mehr erhoben, selbst wenn sie Seite an Seite mit ihren Widersachern lagen, denn sie konnten nicht mehr.
Speaker 0: Niemand hatte die Kraft zu kämpfen.
Speaker 0: Niemand wollte mehr kämpfen.
Speaker 0: Für eine Schlacht, bei der es nur Verlust zu gewinnen gab.
Speaker 0: Es war vorbei, aber nicht für Grindelwald.
Speaker 0: Und Aya begriff.
Speaker 0: Niemand würde fallen können.
Speaker 0: Nicht ihr Vater, nicht Grindelwald.
Speaker 0: Sie waren ebenbürtig bis zum bitteren Ende.
Speaker 0: Ihre Magie, ihr Leben, machte Grindelwald stark genug, um jeden Angriff ihres Vaters zu kontern.
Speaker 0: Mit ihr stand und viel Grindelwald.
Speaker 0: Ihre letzte Träne ran ihr über ihre Schutt, beschmutzte und blutige Wange.
Speaker 0: Sie schloss ihre Lippen.
Speaker 0: Es war so einfach.
Speaker 0: In einer machtvollen Erhebung ließen die beiden mächtigsten Magier der Welt ihre Magie auffallen.
Speaker 0: Dieser Schlag würde vernichtend sein.
Speaker 0: Und Arya kämpfte sich schreiend vor Anstrengung auf ihre Beine.
Speaker 0: Ihre letzte Kraft erreichte ihr Limit.
Speaker 0: Ihre heile Seele beflügelte ihre Schritte.
Speaker 0: Das muss aufführen!
Speaker 0: schrie Arya schluchzend aus und rannte zwischen ihren Vater und Grindelwald, breitete ihre Arme aus in einer verzweifelten Hoffnung.
Speaker 0: Doch innerlich wusste sie, dass es nur einen Ausweg gab.
Speaker 0: Aufhören!
Speaker 0: Hört auf zu kämpfen!
Speaker 0: In ihren Ohren donnerte es, und beide Flüche prallten dort zusammen, wo sie zwischen ihnen stand.
Speaker 0: In einer urgewaltigen Detonation wurden die Ländereien Horkwurz erschüttert.
Speaker 0: Eine glühende Wolke aus Qualm und Funkenflug erhob sich in die Lüfte und ging auf die Menschen hernieder, die sich versuchten, vor der Erschütterung zu schützen.
Speaker 0: Dumbledoris seine Arme erneut schützend hoch, bis sich der Sturm gelegt hatte und nichts als Asche auf sie alle herniederging.
Speaker 0: Lautlos, sanft, als seine blauen Augen durch den sich legenden Dunst sehen konnten, erblickte er Grindelwald geschlagen am Boden und seine Tochter zwischen ihnen.
Speaker 0: Ihr Körper lag reglos da und er spürte wie eine Kälte in der Griff, die er kaum zu deuten vermocht.
Speaker 0: Er taumelte im Schock.
Speaker 0: Was hatte er getan?
Speaker 0: Und eine Stimme zerriss die drückende Stille.
Speaker 0: Und ein Schrei voller Grauen, Angst und Leid.
Speaker 0: Minerva schrie sie und stürmte aus den Trümmern auf ihrer Tochter zu.
Speaker 0: Sie achtete weder auf ihn noch auf Grindelwald.
Speaker 0: Ihre grünen Augen waren auf Aya gerichtet, und sie warf sich verzweifelt neben sie auf den harten Boden, packte sie, schüttelte sie.
Speaker 0: Doch kein Lebenszeichen kam von ihrem Kind.
Speaker 0: ihr Leib beugte sich, bebte.
Speaker 0: Minervas Hände verkampften sich neben dem Kopf ihres Mädchens in der zerrütteten Erde und sie schrie ihr schluchzend entgegen.
Speaker 0: Schrie, weinte, ertrank in dem Leid, als sie immer mehr realisieren musste, dass diese Macht zu viel war, um ihr Stand zu halten.
Speaker 0: Arya hatte den Kampf beendet.
Speaker 0: Doch zu welchem Preis?
Speaker 0: Ihre klagenden Schreie halten über die Ländereien, und Elbis kam endlich zu sich.
Speaker 0: Wie in einem Albtraum stolpert er eher über die Trümmer und Krater.
Speaker 0: Seine erst langsamen Schritte wurden immer schneller, bis er Minerva und Aya erreicht hatte.
Speaker 0: Doch die Erkenntnis schlug ihm härter ins Gesicht und starb ihm blutiger ins Herz, als er es sich jemals hätte ausmahlen können.
Speaker 0: Hart schlug er auf seine Knie auf und berührte ihre kalte Wange.
Speaker 0: Sein Mädchen, seine Kleine.
Speaker 0: Sein eigenes Herz machte einen erschrockenen Stillstand, als Adia ihr Gesicht kaum merklich in seine Hand schmiegte.
Speaker 0: Er keuchte, das war unmöglich.
Speaker 0: Doch dieses schwache Lebenszeichen.
Speaker 0: Sofort hob er sie in seiner Arme, und auch Minerva klammerte sich an dieser letzte Hoffnung.
Speaker 0: Ohne auch nur darüber nachzudenken, griff er sich an seine Brust, wo die alte Magie immer noch glühte.
Speaker 0: Er musste ihr einen Teil seiner Kraft geben.
Speaker 0: Vielleicht, vielleicht würde es sie ... Doch ihre kleine Hand legte sich auf seine.
Speaker 0: Es war nur ein schwacher Druck, kaum spürbar, doch er blickte zu ihr hinunter.
Speaker 0: Aya schaffte es nicht, ihre Augen zu öffnen, doch ihre Lippen bildeten ein trauriges Lächeln.
Speaker 0: Minerva schluchzte, verzweifelt und senkte ihren Kopf, doch sie wusste es.
Speaker 0: So ist nicht Daddy, wiss bitte Aya, und jedes Wort schien ihr eine unendliche Qual zu bereiten.
Speaker 0: Bei dir, ich war nie bestimmt dazu zu leben, aber du kannst damit Gutes und Richtiges tun, Daddy.
Speaker 0: Hörst du?
Speaker 0: Hörst du mich?
Speaker 0: Erschloss die Augen und schluchzte leise.
Speaker 0: Seine Tränen raubten ihm die Sicht und auch Minerva verlor sich in ihnen während sie ihre Mädchen durch das Haarstrich.
Speaker 0: Ich, ich höre dich, Eier, sagte er leise und ernüchtert.
Speaker 0: Er konnte ihr nicht mehr helfen.
Speaker 0: Ein leises Zittern ging durch ihren ganzen Leib und sie drückte ihr Gesicht an seine Brust.
Speaker 0: Zu sehen, wie sein kleines Mädchen um die Reste ihres Lebens kämpfte, nur um ihnen noch ein paar ihrer Worte zu schenken.
Speaker 0: Es zerschmetterte sein Herz.
Speaker 0: Es ist so dunkel.
Speaker 0: Ich, ich, ich habe
Speaker 0: Angst!"
Speaker 0: wimmerte sie, und da drückte sie näher an sich, versuchte sie irgendwie, warm zu halten.
Speaker 0: Die Augen aller waren auf die trauernde Familie gerichtet.
Speaker 0: Feinde wie Freunde sahen in andächtiger Stille und Trauer dabei zu, wie hier und heute ein junges Leben zu Ende ging.
Speaker 0: Für so etwas hatten sie bis hierher gekämpft.
Speaker 0: Aaron kletterte aus den Trümmern und traute sich kaum, sich seinen Eltern und seiner Schwester zu nähern.
Speaker 0: Es fühlte sich nicht richtig an, und dennoch wagte er es, einige Schritte näherzukommen.
Speaker 0: Seine Eltern stießen ihn nicht fort und unter Tränen kniete er sich neben seine weinende Mutter und starte auf das phale, blutige Gesicht seiner Schwester, die in den Armen ihres Vaters kämpfte.
Speaker 0: Ich, ich hab dich, flüsterte Erbes sanft.
Speaker 0: Doch auch seine Stimme brach in seine Tränen.
Speaker 0: Wir sind hier, deine Mutter, dein Bruder, ich.
Speaker 0: Du bist nicht allein, Aya.
Speaker 0: Es tut mir so, so leid.
Speaker 0: Aya, ich liebe dich, ich liebe dich.
Speaker 0: Nicht, nicht weinen, rang Aya um ihre schwachen Worte.
Speaker 0: Ich habe euch genug Tränen beschert, doch wenigstens.
Speaker 0: Kann ich noch ein letztes Mal Gutes tun?
Speaker 0: Sie fasste sich nun selbst an ihre Brust und tränen Ranani aus ihrem verbliebenen Auge sowie Blut aus ihrem verwundeten.
Speaker 0: Ihre Haut glühte unter den Rippen in einem strahlenden Gold und Blau, und die alte Magie bündelte sich zu einer rauchenden Kugel, die aus ihrem kleinen Leib aufstieg.
Speaker 0: Ihr Kopf fiel schwarz ihrem Bruder, und sie hielt ihm ihre gesammelte Magie entgegen.
Speaker 0: Nehmen sie Aaron, flüsterte sie, während ihr Blut aus dem Mundwinkel lief.
Speaker 0: Ohne die Magie ging ihr Körper, der nur das Seelenstück Grindelwald zwar zugrunde.
Speaker 0: Halt sie für mich bitte.
Speaker 0: Aaron streckte seine Hände aus und die Magie glitt bereitwillig zu ihm, kämpfte nicht dagegen an wie bei Grindelwald und fuhr in seinen Leib ohne ihm zu schaden.
Speaker 0: Es fühlte sich warm an, sicher, machtvoll.
Speaker 0: Doch er brachen Tränen aus.
Speaker 0: Aya wusste, dass er sie um diese Magie beneidet hatte, wollte doch auch so sein wie sein Vater.
Speaker 0: Und nun hatte sie ihm diese Magie hinterlassen, um ihm diesen Traum doch zu erfüllen.
Speaker 0: Er würde sie ehren, nicht mit ihr prahlen.
Speaker 0: Ich verspreche es dir!
Speaker 0: Aya lächelte müde, nickte ganz leicht.
Speaker 0: und lehnte ihr Gesicht erneut gegen die Brust ihres Vaters.
Speaker 0: Ein letzter Hauch, wie ein erleichtertes Seufzen, und kein Leben rührte sich in ihrem kleinen Leib.
Speaker 0: Aya war in den Armen ihres Vaters gestorben.
Speaker 0: Die Welt um Elbes und Minerva herum existierte nicht mehr.
Speaker 0: Ihr Kind war tot.
Speaker 0: Ihr kleines Mädchen hatte ihr eigenes junges Leben selbstlos und bereitwillig geopfert, um diesem schrecklichen Wahnsinn ein Ende zu bereiten.
Speaker 0: Und dennoch brach für sie eine Welt zusammen und verwundete ihre Herzen tief und schwer.
Speaker 0: So hart und unerbittlich hatten sie gemeinsam für das Leben ihres Kindes gekämpft, darum gekämpft, dass ihre heile unberührte Seele überleben konnte, angeleitet wurde und mit Liebe aufwuchs.
Speaker 0: Und obwohl dieses Schicksal unausweichlich war, so war es ein Niederschlag, den sie nicht verkraften konnten.
Speaker 0: Elvis legte Aya sanft auf den Boden zwischen sie und gemeinsam beugten sie sich unter Tränen des schrecklichen Verlustes über sie.
Speaker 0: Minerva weinte herzzerreißend und schüttelte in stummer Verzweiflung den Kopf, als könnte sie die bittere Realität von sich abschütteln.
Speaker 0: Ihre Hand lag über der kleinen Brust, doch kein Herzschlag war mehr zu spüren.
Speaker 0: Elvis legte seine Hand über Minervas und sie drückte sich an ihn und schluchzte und schrie ihr Leid an seiner Brust hinaus.
Speaker 0: Sie hatte ihr Kind schon einmal verloren.
Speaker 0: Und nun war auch ihre Seele von ihr gegangen.
Speaker 0: Und sie hatte ihrem eigenen Kind einfach nicht helfen können.
Speaker 0: Obwohl sie sich wünschte, sie wäre an ihrer Stelle gestorben, sie und nicht Aya, ihr kleines, unschuldiges Mädchen hatte dieses Ende nicht verdient.
Speaker 0: Der melodische Schrei von Forks halte in einer Trauer so schrecklich und zeitgleich unbergreiflich schön aus der Ferne und der Kreiste hoch über ihnen hinweg.
Speaker 0: Seine roten und goldenen Schwingen schimmerten warm, als er sanft zu ihnen hinabgelitt und mit kräftigen Flügel schlägen über Aya in der Luftflug.
Speaker 0: Seine dunklen Augen glänzten voller Herzeleid und erbreitete seine Schwingen weit und mit seinem magischen Gesang aus.
Speaker 0: Funken und Phönixasche regneten auf Arya hernieder, und Elbis und Minerva wichen Bedacht zurück, als der leblose Körper von Arya sanft zu leuchten begann.
Speaker 0: Das Leuchten erhalte immer mehr das Zwielig der Dämmerung, während Vox in geheimnisvoller, wunderschöner Melodie sein Klage liezang.
Speaker 0: Immer heller wurde das Licht, und ihr Körper erhob sich wie von geister Hand in die Lüfte, je höher Vox seine Kreise gern Himmel zog, Als würde er ihre Seele nun zu sich rufen.
Speaker 0: Minerva und Elbis konnten ihre Blicke nicht abwenden, zu fürchterlich und, dennoch wunderschön, war das, was vor ihren Augen geschah.
Speaker 0: Ayas ganzer Leib ging in Flammen auf und unbewusst klammerte sich Minerva an Elbis fest.
Speaker 0: Ein goldener und blauer Feuerball rotierte hoch über ihnen, fern vom Boden und im irdischen Leben.
Speaker 0: Ein magischer Gesang ertönte.
Speaker 0: der nicht von Vork stammte und für einen Moment lang dachten sie erkämm aus ihren Herzen.
Speaker 0: Doch die Flammen schlugen auseinander, machtvolle Schwingen glommen in einer funkelnden Pracht, als sich aus ihnen ein Phönix melodisch rein in die Lüfter erhob.
Speaker 0: Das Gefieder in einem schillernden Gold und blau schimmernden Schwingen und Federschweif.
Speaker 0: Der scharf geschnittene Kopf regte sich dem Licht entgegen und grüne Augen funkelten voller Leben.
Speaker 0: Freudig und frei erhob sich der Phönix aus der Asche Ayas und sang ihr magisches Lied.
Speaker 0: Wie Sternenstaub fiel ihre glänzende Asche auf sie alle hin nieder, und eine urgewaltige Magie breitete sich in Wellen über die gesamten Ländereien von Hogwarts aus.
Speaker 0: Alles, was zerstört war, setzte sich auch aus dem windsichsten Aschekorn wieder zusammen.
Speaker 0: Trümmer erhoben sich, als würde die Zeit zurückgedreht werden, und wunden Branden für einen Moment in einem bitter süßen Schmerz, bis sie geheilt wurden.
Speaker 0: Mit seinen blauen Augen verfolgte Erlbest in Phoenix, während seine Hand mich nervos fand und sie festdrückte.
Speaker 0: Tränen liefen ihm stumm über die Wangen und doch lächelte er schwach.
Speaker 0: Die Legende seiner Familie beruhte auf einer schrecklichen Wahrheit, die er jedoch niemals seinem Kind aufbürden wollte.
Speaker 0: dass aus ihren Aschen ein Phönix geboren wird.
Speaker 0: Und Ayas Wunsch wurde erfüllt.
Speaker 0: Sie gehörte zu seiner Familie.
Speaker 0: Ihre Seelen waren verbunden und sie konnte nun frei fliegen.
Speaker 0: Für immer.
Speaker 0: Grindelwald blieb am Boden, während der neu geborene Phönix seine magische Arsche verteilte und jene halte, die ihre Waffen niedergelegt hatten.
Speaker 0: Alles, was sie zerstört hatten, setzte sich zusammen, als wäre niemals ein Kampf entbrannt.
Speaker 0: Und dennoch blieb der heilende Effekt bei ihm aus.
Speaker 0: Die Asche brannte sogar noch schrecklicher auf seiner Haut und fügte ihm grässliche Schmerzen zu.
Speaker 0: In seiner Brust starb der Schmerz, den Aja die letzten Stunden ertragen musste.
Speaker 0: Und der Verlust von einem Stück seiner Seele schwächte ihn so sehr, dass er es nicht schaffte, sich vom Boden zu erheben.
Speaker 0: Die Wunde seines fehlenden Augers blutete wie Tränen über seine Haut.
Speaker 0: Und er blickte in größter Pein auf, als sich vor ihm der Phönix leise und sanft niederließ.
Speaker 0: Er blickte zu dem wunderschönen Wesen auf und sah in den funkelnden grünen Augen deutlich sie.
Speaker 0: Ah ja, die anklagenden und rechtschaffenden Blicke schnitten sich tief in seine verbliebene Seele, während der Leise echt sind, keuchte.
Speaker 0: Seine unstillbare Sucht nach einer haltlosen Rache hatte seinen ganzen Verstand vergiftet und ihn von den Wegen abgebracht, auf denen er, nicht rechtens, aber aufrecht gewandelt war.
Speaker 0: So viele Jahre hatte er vergeudet, nur um letztendlich erneut zu verlieren.
Speaker 0: Dieses schändliche Abbild, was seine Rache und seine grauenvollen Verbrechen von ihm übrig ließen, war nun nicht einmal in einem ganzen Seenstück.
Speaker 0: und seine Taten flogen auf ihn zurück wie ein schrecklicher Aufwind, ein Aufwind, der jedoch Dumbledore weiter tragen würde, nicht ihn.
Speaker 0: Er hatte seine Seele für ein ungeborenes Leben verkauft, und dieses stahte ihm nun glühend entgegen.
Speaker 0: Und er senkte seinen Blick vor ihr in stille Akzeptanz.
Speaker 0: Er hatte verloren, und er würde annehmen, was er aus der Asche, die er gesät hatte, ernten würde.
Speaker 0: Der Phönix schrie melodisch auf, und erhob sich mit einem kraftvollen Schlag der Flügel in die Lüfte.
Speaker 0: Majestätisch bäumte sie sich auf und ihre Federn schimmerten in der aufgehenden Sonne so golden wie aber hunderte Sonnentränen.
Speaker 0: Ein letzter Blick galt Grindelwald, der sich vor ihr zusammen kauerte und auf sein Urteil wartete.
Speaker 0: Ihr inneres brannte.
Speaker 0: Und in einer Salve aus Feuer, flammend blau und gold, spiel sie ihm die Gerechtigkeit brennend entgegen.
Speaker 0: In ihren Flammen wurde Grindelwald vertägt, ohne Schrei, ohne Qual, still, bis nur noch seine Asche bedeutungslos vom Wind erfasst und fortgetragen wurde.
Speaker 0: Mit einem letzten melodischen Schrei zog der Phönix eine weite Schlaufe und stieg über ihre Eltern und ihren Bruder hinweg.
Speaker 0: Doch ihr allerletzter Blick galt ihrer Mutter, die von Anbeginn bis zum bitteren Ende für sie gekämpft hatte.
Speaker 0: Ihre Mutter hatte sie nie aufgegeben und beschützt, und sie wollte ihr mit diesem letzten Blick danken, bevor sie sich zur Sonne erhob und in ihren gleißenden Strahlen verschwand.
Speaker 0: Mit klopfendem Herzen stand Aaron auf den Bahngleisen.
Speaker 0: neun und zehn.
Speaker 0: Eine Regestreiben herrschte um ihn herum, Muckelalten von einer Station zunächst, Bahnhofsturchsagen halten so laut, dass man nur die Hälfte verstand, und Züge fuhren laut pfeifend an und ab.
Speaker 0: Sein Gepäckwagen war wuchtig bepackt mit einem schweren Koffer und einem Käfig mit seiner Schleiheule Kuru, ein Nachfahre von Noctus, der Schleiheule seiner Mutter.
Speaker 0: Tief atmete er ein und aus, um sich irgendwie zu beruhigen.
Speaker 0: Drei Jahre waren nun vergangen und er endlich elf Jahre und bereits sein erstes Schuljahr in Hogwarts anzutreten.
Speaker 0: So viele Jahre hatte er darauf hingefiebert, Und obwohl er in Hogwarts aufgewachsen war, so war es noch einmal etwas ganz anderes, endlich ebenfalls dort als Schüler lernen zu dürfen.
Speaker 0: Und dennoch fehlte ihm etwas.
Speaker 0: Die warme Hand seiner Mutter legte sich plötzlich von hinten auf seine Schulter und sie beugte sich mit einem sanften Lächeln zu ihm hinunter.
Speaker 0: Er blickte in ihre grünen Augen auf und lächelte sie nervös an.
Speaker 0: Sein Vater erschien auf seiner anderen Seite und auch er legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Unter seiner Rubel lugten zwei kleine Haarschöpfe hervor und Aaron lächete sanft.
Speaker 0: Dieser Rückhalt seiner Eltern gab ihm etwas Ruhe und Kraft.
Speaker 0: Beide lächeten stolz zu ihm hinunter.
Speaker 0: Bereit?
Speaker 0: fragte Minerva.
Speaker 0: sanft und ernickte nervös, aber entschlossen, umklammerte den Griff seines Wagens ganz fest und rechtete seine blauen Augen nach vorn.
Speaker 0: Bereit?
Speaker 0: Gemeinsam mit seinen Eltern schob er den Gepäckwagen rasant durch die Absperrung von Gleis neun und zehn.
Speaker 0: Dunkelheit umgab sie, doch Aaron verspürte keine Angst.
Speaker 0: Er war wild entschlossen, diesen Weg allein zu meistern.
Speaker 0: Sie brachen durch die Absperrung hindurch, und Licht flutete den belebten Bahnsteig neun, drei Viertel, blendete ihn für einen kurzen Moment.
Speaker 0: Doch dann, waah, stieß Aaron vollkommen fasziniert aus, und seine blauen Augen weiteten sich, funkelten im goldenen Sonnenlicht voller Aufregung.
Speaker 0: Ein lautes Pfeifen dröhnte in Erwin's Ohren und er kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, als er den Hogwarts-Express in aller Pracht und Größe vor sich sah.
Speaker 0: Die scharlachrote Lok zischte und dampfte und ein Geruch von Kohle lag in der Luft.
Speaker 0: Überall liefen Eltern mit ihren Kindern jeden Alters umher, ihre Sachen in die Waggons einlugen und sich voneinander verabschiedeten.
Speaker 0: Eulen schrien und flatterten, einige Katzen meiauten aufgebracht, und vereinzelt hörte man das Quaken oder Quiken von Kröten und Ratten.
Speaker 0: Ein organisiertes Durcheinander am Bahnsteig und Aaron war mittendrin und er liebte es.
Speaker 0: Beim Frühstück hatte er seine Eltern noch gefragt, warum er denn von London aus mitfahren musste, da er doch genau vor Hogwarts-Toren wohnte, aber seine Eltern hatten erklärt, es würde das Miteinander mit anderen Kindern stärken und war ein Einstieg in neue Freundschaften und eben Tradition.
Speaker 0: Auch der Sohn des Schulleiters hatte keine Sonderprivilegien.
Speaker 0: Aaron bereute es definitiv nicht.
Speaker 0: Es gab so viel zu sehen und so viele Kinder, mit denen er seinen Jahrgang teilen würde.
Speaker 0: Er hatte kaum bis gar keinen Kontakt zu anderen Kindern in seinem Alter, da es in Hoxmead keine Kinder in seinem Alter gab.
Speaker 0: Bis auf... Aaron!
Speaker 0: Hier sind wir!
Speaker 0: Freudestrahend blickte sich Aaron nach der Stimme um und Lilly kam begeistert auf ihn zugerannt, gefolgt von Aileen, die ihm mit einem breiten Grinsen zuzwingerte.
Speaker 0: Lilly, Tante Lean, rief erfreudig und umarmte Lilly fest, die ihm um den Hals fiel.
Speaker 0: Was macht ihr denn hier?
Speaker 0: Ich verpasse doch nicht die Jungfernfahrt von meinem Lieblingsdumbledore, zwingte Aileen mit einem frechen Blick auf den Schulleiter, der nur amüsiert schmunzete.
Speaker 0: Heute ist ein großer Tag, natürlich sind wir da dabei.
Speaker 0: Oh, Minerva, erinnerst du dich noch, wie wir uns hier kennengelernt haben, als ich mit meinem ganzen Gepäck in deinen Wagen reingerasselt bin und die beiden Frauen verfehlen in ein erinnerungsseliges Gespräch, und Evan war froh und dankbar, dass die beiden heute ebenfalls bei ihm waren.
Speaker 0: Aileen hatte Damon's Tod über die Jahre hinweg verkraftet und war weiterhin die Wirtin von den drei Besen.
Speaker 0: Ein neuer Mann hatte es jedoch bisher nicht in ihr Leben geschafft.
Speaker 0: war sie zu beschäftigt mit ihrer Arbeit und ihrem Drang aus Lilly ein anständiges Mädchen zu machen.
Speaker 0: Doch Wunden blieben auch oft verborgen.
Speaker 0: Wie bei Aaron's Eltern.
Speaker 0: Merlin, sie fehlte ihm so sehr.
Speaker 0: Und dann war ich so aufgeregt, dass sie fast aus dem Boot in den Schwarzen See gefallen wäre.
Speaker 0: Aber das ist ja eher unspektakulär.
Speaker 0: Mich würde ja brennend interessieren, wie du deine Reise nach Hogwarts verbracht hast, Elvis.
Speaker 0: Bei aller Nichtliebe, dich als kleinen Jungen kann ich mir nicht vorstellen.
Speaker 0: Aber das Hogwarts in deinem Semester macht mich neugierig.
Speaker 0: Dumbledore lächelte Eileen nachsichtig an und hob nur sacht seine Schultern.
Speaker 0: Weder einmal nahm sich die beste Freundin Minervas kein Blatt vor den Mund, doch mittlerweile pflegten sie einen recht guten, wenn auch stichenden Umgang miteinander.
Speaker 0: Vielleicht lasse ich mich irgendwann zu dieser Geschichte herab, meinte er Waage, streichete über die zwei kleinen Köpfe an seiner Brust und zwingerte.
Speaker 0: Und du musst deine Vorstellungskraft nicht zu sehr beanspruchen.
Speaker 0: Mein Ebenbild aus jungen Tagen steht genau vor dir.
Speaker 0: Lächend klopfte Aaron auf seine Schulter und dieser grinst nun breit.
Speaker 0: Oh ja, sie mochten sich.
Speaker 0: Na schön, genug Süßholz-Geraspel, schnitt Minerva schlicht und lächender zwischen.
Speaker 0: Wir sollten langsam ein Abteil im Zug suchen, bevor die besten Plätze vergeben sind.
Speaker 0: Gemeinsam schoben sie Aaron's Trolley bis ans Ende des Zuges und wurden dabei ganz groß angesehen.
Speaker 0: Erst recht sein Vater.
Speaker 0: Doch dies war sein Moment, und sie stoppten für keinerlei Gespräche oder dergleichen, und Aaron war sehr dankbar dafür.
Speaker 0: Seine Eltern halfen ihm, seine Sachen in den Zug zu heben, dann sprang er noch einmal hinaus auf den Bahnsteig und umarmte seine Eltern Eileen und Lily fest.
Speaker 0: Er verabschiedete sich von seinen kleinen Geschwistern, die von der ganzen Aufregung gar nichts mitbekommen, obwohl er sie bald wiedersehen würde, führte es sich wie ein schwerer Abschied an.
Speaker 0: Hab eine gute Fahrt, mein Junge.
Speaker 0: sagte Minerva leise und drückte ihn ganz fest.
Speaker 0: Deine Urgroßmutter lässt dich grüßen, sie kommt uns zu Weihnachten besuchen, aber so ein Trubel am Bahnsteig ist dir in ihrem Alter zu anstrengend.
Speaker 0: Aaron leichelte amüsiert.
Speaker 0: Granny könnte uns alle mühelos abhängen, wenn sie will, zwinkerte er.
Speaker 0: Aber ich schreibe ihr einem Brief.
Speaker 0: Immerhin soll sie erfahren, dass ich sicher auch nach Griffin.com, genau wie ihr, Minerva schmunzelte und strich seine Schulrube glatt.
Speaker 0: Betrachtete ihm von oben bis unten und ihre grünen Augen funkelten voller Glück.
Speaker 0: Ich bin so stolz auf dich, du wirst das schaffen.
Speaker 0: Wir sehen uns heute Abend, zwingerte Elbis, und umarmte ihn ebenso, bis die Lok einen warnenden Piftönen ließ und sie Aaron hastig in den Zug trinken.
Speaker 0: Am Fenster winkte er ihnen ein wenig wehmütig, als sich die Lok mit einem Ruck in Bewegung setzte.
Speaker 0: Minerva atmete Hörber ein und Elbis legte seinen Arm um ihre Talie.
Speaker 0: Er wird es schon schaffen.
Speaker 0: flüsterte er zuversichtlich, küsste ihrer Schläfe und sah sie liebevoll an.
Speaker 0: Ich weiß, es ist trotzdem schwerer, als er wartet, seufzte Minerva und dachte an die Zeit zurück, als sie mit ihm schwanger war, als er ein Baby war und wie viel Kraft und Aufopferung es sie gekostet hatte und dass es anfangs keine schöne Zeit für sie war.
Speaker 0: Bis Elvis es endlich erfahren und sich ihr Leben dadurch sichtlich verbessert hatte.
Speaker 0: Sein Arm um sie drückte sie sanft an sich.
Speaker 0: Er gab ihr Stumm zu verstehen, dass er wusste, was sie fühlte.
Speaker 0: Und gemeinsam blickten sie zu Aaron auf, während der Zug nun schneller voran rollte.
Speaker 0: Eileen und Lily winkten begeistert und riefen ihm mutmachende Worte zu.
Speaker 0: Lily weinte sogar ein wenig, da sie selbst noch nicht mitfahren durfte.
Speaker 0: Aaron entfernte sich immer mehr und mit einem Mal ging ein Impuls durch Minervas ganzen Leib.
Speaker 0: Sie löste sich von Elbus und Alter los, dem Zug nach.
Speaker 0: Mit schnellen Schritten rannte sie mit dem Hogwarts-Express am Gleis mit, und ihre Tränen waren nicht mehr zu halten, und dennoch strahlte sie Aaron hoch, dessen blaue Augen nun ebenfalls ein paar Tränen vergossen.
Speaker 0: »Mam!« rief er lachend und schluchzend gleichermaßen.
Speaker 0: »Ich liebe dich, Mam!
Speaker 0: Ich mach dich stolz, versprochen!
Speaker 0: Ich weiß, dass du das tun wirst, lachte.
Speaker 0: Minerva weint aus.
Speaker 0: Ich liebe dich, Aaron!«.
Speaker 0: Immer schneller fuhr der Zug voran und die Gleisabsperrung hinderte Minerva schließlich am Weiterlaufen.
Speaker 0: Sie stemmte sich gegen das Gelände und winkte, während der Zug an Fahrt aufnahm und der Wind durch ihr schwarzes Haarstrich.
Speaker 0: Bald schon hörte sie schnelle Schritte und hatte Elbes warm in ihrem Rücken.
Speaker 0: Seine Hand legte sich über ihre und ihre Ringe funkelten im Sonnenlicht.
Speaker 0: Gemeinsam standen sie da und sahen dem Zug nach, wie er immer kleiner wurde und blickten sich liebevoll an.
Speaker 0: Obwohl sie Aaron baldigst wiedersehen würden, war es seltsam für sie beide.
Speaker 0: Elbus würde ab sofort sein Schulleiter sein und Minerva würde ihn in Verwandlung unterrichten.
Speaker 0: Das war ein seltsames Gefühl.
Speaker 0: Doch sie waren zuversichtlich, dass er aus dem Schatten eines großen Namens heraustreten und sie beide stolz machen würde.
Speaker 0: Er wird viel zu schnell erwachsen, seufzt dem Minerva leiser an.
Speaker 0: Elbus Brust und küsste ihre beiden jüngsten Spröße und erschmunzete sanft.
Speaker 0: Er wird seinen Weg gehen.
Speaker 0: Da bin ich sicher, Minerva, meinte er liebevoll und blickte hinauf in den Himmel.
Speaker 0: Ein Lächeln zierte seine Lippen, als er ein goldenes und blaues Funkeln in den Wolken erkannte.
Speaker 0: Und er wird nie allein sein.
Speaker 0: Minerva folgte seinem Blick und ihr Herz wärmte sich.
Speaker 0: Sie sahen sich an voller Liebe und Zuneigung.
Speaker 0: Ein langer, unleidlicher Weg lag oft zwischen ihnen, und doch hatte es sie nie in zweit.
Speaker 0: Der schreckliche Verlust hatte sie näher zueinander geführt, als es sich Minerva und Elbis je hätten vorstellen können.
Speaker 0: Aus jeder Entscheidung, aus jedem Geschehen, hatten sie gelernt, wie wichtig es war, die Liebe zueinander nie vergehen zu lassen.
Speaker 0: Liebe, die sie ernteten, aus der Asche, die sie sähten.
Speaker 0: Nox, habt ihr diese Folge gefallen?
Speaker 0: Schreibt mir das doch super gerne in die Kommentare.
Speaker 0: Ich freue mich von dir zu hören und hoffe dir geht es gut.
Speaker 0: Bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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