#231-232 Geliehene Zeit, zwei Umdrehungen - Severus & Hermine - Harry Potter FanFiction
Über diese Folge
Snamione - Zeitreise - Harry Potter FanFiction🫱🏼🫲🏾 Werbepartner: https://www.linktr.ee/jannaambrosy
🪄 Autorin: UnbeschriebenesBlatt 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/6200413d000c607a324f2afb/1/Geliehene-Zeit-zwei-Umdrehungen
🎁 Amazon Wishlist: https://www.amazon.de/registries/gl/guest-view/2Y4JUGQZI0TVG ✨ Patreon: https://patreon.com/Jannaliest
⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ UNTERSTÜTZEN: ☕️ PayPal Friends: https://www.paypal.me/jannaambrosy ✨ Patreon: https://patreon.com/Jannaliest 😍 Kanalmitglied werden und exklusive Vorteile erhalten: https://www.youtube.com/channel/UCgN6zLut3WR1SdceKYgIbQ/join ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ SOCIAL MEDIA: ❤️ Instagram: https://www.instagram.com/jannaambrosysprecherin/ ❤️ TikTok: https://www.tiktok.com/@jannaambrosy_sprecherin/ ❤️ Mail für Anfragen: info [at] janna-ambrosy.de ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
🎮 Harry Potter Legacy: https://amzn.to/3jSVm9B 📚 Harry Potter alle Bücher: https://amzn.to/3isDtyc ▶️ Harry Potter alle Filme: https://amzn.to/3CBlEUe
Music by Kenez Nonwar: https://www.youtube.com/watch?v=eHn8eF0nwD0 Thumbnail mit KI erstellt.
vorlesen #harrypotter #hörbuch #einschlafen
Ich nutze Affiliate-Links - für dich entstehen keine Kosten, ich bekomme lediglich eine kleine Provision von Amazon gezahlt, die ich für den Aufbau meines Kanals nutzen kann.
Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast.
Speaker 0: Danke, dass du dir die Werbung anhörst und so meine Arbeit unterstützt.
Speaker 0: Für eine werbefreie Version, exklusive Geschichten und Geschenke schau gerne auf meinem Patreon-Profi vorbei.
Speaker 0: Den Link findest du in der Beschreibung.
Speaker 0: Du kannst mich auch auf Instagram oder TikTok besuchen.
Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß mit der neuen Folge.
Speaker 0: Blumoss.
Speaker 0: Und weiter geht es mit geliehener Zeit zwei Umdrehungen.
Speaker 0: Ihr konntet das nicht erwarten, ich weiß.
Speaker 0: Viel Spaß setzt also mit Kapitel twohundertdreißig und dann kam Stacey.
Speaker 0: Aber vorher postet ganz schnell noch einen Schoko-Emoji unten in die Kommentare und unterstützt damit das Video.
Speaker 0: Vielen Dank.
Speaker 0: Was läuft du denn hier herum?
Speaker 0: fragte Jean verblüfft.
Speaker 0: Mit jedem hätte sie gerechnet, aber nicht mit ihm.
Speaker 0: Dasselbe könnte ich dich fragen, sagte der Junge mit der Brille, den rötlich blonden Locken und dem breitem schottischen Akzent.
Speaker 0: Ich wär ja dafür, dass du's dir anders überlegt hast.
Speaker 0: Was anders überlegt?
Speaker 0: Jean stand völlig auf dem Schlauch.
Speaker 0: Er war einen halben Kopf größer als sie, nicht schlecht aussehend.
Speaker 0: Seine Stimme war dunkelgefärbt und wollte nicht zu Recht zu seinem immer noch jungenhaften Aussehen passen.
Speaker 0: Eine seine Hände fuhr unter seinen Umhang und nahm etwas aus dessen Innentasche heraus.
Speaker 0: Es knisterte vernehmlich.
Speaker 0: Na, meine Eigenkreation natürlich schon vergessen?
Speaker 0: Er streckte ihr eine kleine Zellophantüte entgegen, in der drei runde Steine lagen, ein schwarzer, ein brauner und ein weißer.
Speaker 0: Sag, dass du ihre wegen hergekommen bist, wenn schon nicht wegen mir.
Speaker 0: Irritiert trat Jean einen Schritt vor und betrachtete das Tütchen.
Speaker 0: Dann erst fiel der Bronze knut und sie musste lachen.
Speaker 0: Bei Merlin Mutter, das hatte ich total vergessen.
Speaker 0: Aber ich sagte doch schon das.
Speaker 0: Zit, zit, zit.
Speaker 0: Der locken Kopf schnalzte nachsichtig mit der Zunge und schüttelte dabei den Kopf.
Speaker 0: Nicht Murta, Jeanie.
Speaker 0: Nenn mich Stacey.
Speaker 0: Alle nennen mich Stacey.
Speaker 0: Warum eigentlich, wenn du eigentlich Murta heißt, konnte sie sich nicht verknäufen zu fragen?
Speaker 0: Das kann ich dir sagen, meinte der Junge, der nicht Murta genannt werden wollte, mit einem schelmischen Lächeln.
Speaker 0: Einem sehr einnehmenden Lächeln, wie Jean fand.
Speaker 0: Bestimmt lag das an seinen Grübchen.
Speaker 0: Als ich vor fünf Jahren nach Hogwarts kam, war ich ein typischer Erstklässler.
Speaker 0: Wo sind wir nicht überall herumgekrochen, meine Kumpels und ich?
Speaker 0: Und so lernte ich nach einiger Zeit unweigerlich die maulnde Mürte kennen.
Speaker 0: Ich hab nichts gegen sie, bitte denkt das nicht.
Speaker 0: Das arme Ding hat mein volles Mitgefühl.
Speaker 0: Aber, naja, mein Name klingt ähnlich wie ihrer.
Speaker 0: Und mit der Zeit finge die anderen an, mich deswegen aufzuziehen.
Speaker 0: Du merkst, ich hab nicht wirklich was gegen den Namen an sich.
Speaker 0: Ein guter, schottischer Name, Mutter.
Speaker 0: Denn habe ich von meinem Vater.
Speaker 0: Meine Mutter kommt jedoch aus Südengland.
Speaker 0: Ihr verdanke ich meinen zweiten Vornamen.
Speaker 0: Alles Dacys, die ich je kannte, sind Mädchen, warf Jean vorsichtig ein.
Speaker 0: Es gefiel ihr, dass es außer ihr noch jemanden gab, der seinen zweiten Namen als Rufnamen benutzte.
Speaker 0: Wie war nochmal sein Nachname?
Speaker 0: Irgend ein gählischer Zungenbrecher.
Speaker 0: Zumindest hätte sie nicht gewusst, wie man ihn aussprach, nachdem sie ihn auf der Pergamentrolle gesehen hatte, die Madame Pomfray aus der Eingangshalle mit hoch in den Krankenflügel genommen hatte.
Speaker 0: Sie hätte den Jungen gern noch einmal danach gefragt, doch jetzt war kaum der richtige Zeitpunkt dafür.
Speaker 0: Sie hatte es eilig.
Speaker 0: «Man kann es nie allen recht machen,« meinte Stacey mit einem Achselzucken.
Speaker 0: «Komm schon, Genie!« betelte er dann mit Hundeaugen.
Speaker 0: «Die Pralinen habe ich selbst gemacht.
Speaker 0: Am Donnerstagabend beim Backen mit Professor Sprout.
Speaker 0: Da ist kein Gift drin und auch sonst nix, keine Wange.
Speaker 0: Er zwinkerte ihr zu.
Speaker 0: Ich sehe dir doch an, wie gern du sie hättest.
Speaker 0: Du wolltest sie gestern schon so sehr, aber irgendwas hält dich zurück.
Speaker 0: Er hielt Jean das Tütchen praktisch unter die Nase und wedelte demonstrativ damit herum.
Speaker 0: Doch Jean konnte sich noch immer nicht dazu durchringen, das Geschenk anzunehmen.
Speaker 0: Es stimmte, sie hätte einiges darum gegeben, sich zartschmelzende Schokolade auf der Zunge zergehen zu lassen, Gerade jetzt, da sie sich an dem Punkt in ihrem Zyklus befand, an dem sie das offenbar brauchte.
Speaker 0: Professor Sprout backt mit euch, fragte sie stattdessen.
Speaker 0: unglaublich.
Speaker 0: Wir backen jede Woche miteinander, erklärte Stacey, als wäre das das Normalste auf der Welt.
Speaker 0: Jeden Samstag Nachmittag, jeder, der Lust hat, erklopfte sich auf den Bauch.
Speaker 0: Ich war mal richtig sehnig und schlank, hättest du es gedacht.
Speaker 0: Wieder dieses ansteckende Lächeln.
Speaker 0: Diese Woche haben wir den Backtreff vorgezogen, wegen des Sturms und weil Professor Sprout sich doch bereit erklärt hat, den Kochkurs zu leiten.
Speaker 0: Normalerweise backen wir Samstags und essen unser selbst gebackenes an beim Sonntagstee alle zusammen.
Speaker 0: Du hast bestimmt auch schon mal was von dem gekostet, was wir gezaubert haben.
Speaker 0: Das ist ein toller Brauch, murmelte Jean und starte auf die Pralinen, deren Fettglasur im Licht der nächsten Fackel glänzte.
Speaker 0: Sie war ehrlich beeindruckt.
Speaker 0: Man konnte vieles über Haus Hufflepuff sagen, und es wurde auch viel gesagt.
Speaker 0: Nicht viel Gutes.
Speaker 0: Doch eines musste man seinem Bewohnern lassen, der Zusammenhalt zwischen den Schülern beeinzig ertig.
Speaker 0: Na gut, aller guten Dinger sind drei, so oft ist das Daisy, und tat so, als sei er tödlich beleidigt.
Speaker 0: Beim nächsten Mal nimmst du sie vielleicht an.
Speaker 0: Und falls nicht, egal, Professor Slakorn wird entzückt sein, er liebt meine pralinen Kreationen heiß und ähnlich.
Speaker 0: Ende des Monats trifft sich wieder der Slug-Club.
Speaker 0: Und dann, Chance verpasst Jeannie.
Speaker 0: Jeans handschoß vor und schnappte sich die Tüte, bevor Stacey sie wieder einstecken konnte.
Speaker 0: Der Hufflepuff lachte laut und sie mit ihm.
Speaker 0: Noch nie hatte sie hier jemand Jeannie genannt, es war ein komisches Gefühl, aber nicht unangenehm oder gar anmaßend.
Speaker 0: Stacey hatte für fast alle im erster Hilfekurs einen Spitznamen gehabt.
Speaker 0: Und er hatte Madame Pomfrey sogar einmal mit Poppy angeredet, ohne dass sie gleich über ihn hergefallen war.
Speaker 0: Aber sag, was tust du hier?
Speaker 0: fuhr Stacey fort und trat einen Schritt zurück, um sie genauer anzusehen.
Speaker 0: Du siehst, außer als wolltest du zum North Pole oder mindestens nach Dermstreng.
Speaker 0: gehst du auch zu Calligraphy?
Speaker 0: Da komme ich nämlich gerade her.
Speaker 0: Du kannst dich neben mich setzen.
Speaker 0: Ich kicke Konzeption beiseite.
Speaker 0: Bam.
Speaker 0: Und dann haben wir beide wieder so viel Spaß wie gestern bei Mee.
Speaker 0: Mir sah sie hoffnungsvoll an.
Speaker 0: Aber Professor Dambelder versperrte sich in ein paar Minuten und ich dachte, ich gehe noch mal für kleine Zauberschüler.
Speaker 0: Dambelder würde hier vorbeikommen.
Speaker 0: So charmant und aufmerksam Stacey auch war, sie musste ihn schnellstens loswerden und dafür sorgen, dass sie in der buckligen Hexe verschwunden war, ehe der Schulleiter ebenfalls auf der Bildfläche erschien.
Speaker 0: Leider habe ich mich für Latein eingetragen, sagte Jean und versuchte dabei aufrichtig, bei Dauern zu klingen.
Speaker 0: Ich bin spät dran und mir ist kalt bis ins Mark.
Speaker 0: Vielleicht werde ich krank, ihr zieht das aus allen Ecken, danke für die Pralinen.
Speaker 0: Sie drehte sich um und lief zur Treppe.
Speaker 0: Schade, aber da wo die herkommen, gibt es noch mehr, rief Stacey ihr nach.
Speaker 0: Bis heute Mittag, Genie.
Speaker 0: Er winkte ihr zu und sie sah ihr nur wenige Schritte neben Gunhilda von Gorsmo um die nächste Ecke biegen, wo sich die Schülertoiletten befanden, eine Tür schluckt zu.
Speaker 0: Doch auf gar keinen Fall durfte sie jetzt noch länger warten.
Speaker 0: Jungs brauchten nur halb so lange zum Pinkeln wie Mädchen, jedenfalls hatte sie diesen Eindruck gewonnen.
Speaker 0: Und Dumbledore war ebenfalls auf dem Weg hierher.
Speaker 0: Jean machte auf dem Absatz kehrt und stürmte zurück zur Starttour.
Speaker 0: Fast riss sie den Holunderstab aus ihrem Umhang, dissendium, zischte sie so leise und deutlich wie möglich und berührte dabei Gunhel das Buckel ganz leicht mit der Spitze des Stabes.
Speaker 0: Im ersten Moment geschah gar nichts.
Speaker 0: Dann begann der Stein zu knirschen und in der Mitte des Buckels erschien eine feine Linie, die raspreiter wurde.
Speaker 0: Echtzend öffnete sich der Rücken der Statur und dass soweit das ein schmal gebaute Mensch bequem hindurchsteigen konnte, was Jean auch umgehend tat.
Speaker 0: Blumos.
Speaker 0: Im Lichtkegel ihres Zauberstabes konnte sie die engen Stufen einer geraden Treppe erkennen, die steil nach unten führte.
Speaker 0: Als sie sich an den steinernen Wänden festhielt und dabei nach oben blickte, sah sie zu ihrer großen Erleichterung, dass der Buckel sich von allein wieder schloss, ohne dass sie dazu einen anderen Zauberspruch hatte aussprechen müssen.
Speaker 0: Das hätte ihr nämlich noch gefehlt.
Speaker 0: Nachdem sich der Buckel wieder vollständig über ihr geschlossen hatte, bekam sie schlagartig einen Anfall von Klaustrophobie.
Speaker 0: Die Treppe war so eng und die Luft so abgestanden, dass sie dachte, sie müsste ersticken.
Speaker 0: Es roch, als wäre seit Jahrzehnten niemand mehr hier gewesen.
Speaker 0: Bei Merlin, hoffentlich war niemand in diesen Gang gestorben.
Speaker 0: Doch der erste heikle Schritt war getan.
Speaker 0: Es war ihr gelungen, den Geheimgang zu finden.
Speaker 0: Jetzt musste sie zusehen, dass sie möglichst schnell hinunter nach Hoxmed kam.
Speaker 0: Das war schon über das Schlossgelände ein ziemlich weiter Weg, fast doppelt so lang wie der Weg zur heulenden Hütte.
Speaker 0: Während sie sich mit links die Nase zuhielt, leuchtete Jean mit rechts die Stufen ab.
Speaker 0: Eine lange Zeit ging es fast stetig bergab, dann hörten die Stufen auf und das Gehen fiel ihr leichter.
Speaker 0: Zunächst verspürte sie Erleichterung.
Speaker 0: Doch nachdem sie fünf Minuten immer nur gerade ausgegangen war, wurde sie schon wieder unruhig.
Speaker 0: Ihren Besen mitzunehmen hätte nichts genutzt, hier unten konnte man nicht fliegen.
Speaker 0: Naja, vielleicht jemand, der so talentiert war wie James Potter, aber nicht sie.
Speaker 0: Doch jedes Mal, wenn sie in einen nervösen Laufschritt verfiel, was auf dem Hinweg einfacher war, da es mal mehr mal weniger spürbar bergab ging, stolperte sie über einen Stein, eine Wurzel oder eine sonstige Unebenheit.
Speaker 0: Sie musste sich in Geduld üben.
Speaker 0: Aufmerksam einen Fuß vor den anderen setzend, dachte sie über die Begegnung von gerade nach.
Speaker 0: Stacy war nett.
Speaker 0: Er besaß eine intelligente Art von Humor, eine Eigenschaft, die man gerüchteweise im Hause Hufflepuff selten antraf.
Speaker 0: Und er schien auch sonst nicht auf den Kopf gefallen zu sein, denn er war Vertrauenschüler für sein Haus, einer von acht in ganz Hogwarts.
Speaker 0: Das hieß, dass er bereit war, Verantwortung zu übernehmen.
Speaker 0: Natürlich kannte Jean sein Gesicht, wie sie mittlerweile jedes einzelne Gesicht im Schloss kannte, doch es wunderte sie, dass er ihr nicht schon früher aufgefallen war.
Speaker 0: Aber der Tisch der Hufflepuffs stand noch hinter dem der Ravenclaws in der großen Halle, da bekam man als Gryffindor kaum etwas von dem mit, was vor sich ging.
Speaker 0: Sie hatte ja auch immer über die Köpfe sämtlicher Hufflepuffs hinweg geschaut, damit sie bloß nicht verpasste, was Severus am anderen Ende der Halle so trieb.
Speaker 0: Severus Es war das erste Mal an diesem Morgen, dass sie bewusst an ihn dachte.
Speaker 0: Auf der einen Seite machte sie das ein bisschen traurig.
Speaker 0: Auf der anderen jedoch spürte sie, ja, was, Erleichterung?
Speaker 0: Ja, das war es.
Speaker 0: Sie spürte Erleichterung, weil sich ihr Denken gerade mal nicht zwanghaft um den Wortkagen Slytherin drehte.
Speaker 0: Das war ja nicht Severals Schuld.
Speaker 0: Sie selbst war für ihre Gedanken verantwortlich.
Speaker 0: Dass sie so oft an ihn denken musste, war zeitweise ein wahrhaft quälendes Gefühl.
Speaker 0: Was dachte er über sie, wenn sie das oder jenes tat?
Speaker 0: Würde er sie wieder küssen?
Speaker 0: War er noch immer misstrausch, was sie anbelangte?
Speaker 0: Spionierte er ihr vielleicht sogar nach?
Speaker 0: War er wirklich noch in Lilly verliebt?
Speaker 0: Sie hatte so viele Fragen und kaum Antworten.
Speaker 0: Stacey war so ganz anders als Severus.
Speaker 0: Er trug sein Herz auf der Zunge.
Speaker 0: Welcher Junge würde in den siebziger Jahren schon rundheraus von sich behaupten, dass er gern buch?
Speaker 0: Ob er auch den Schneid hatte, das einem Slytherin zu erzählen, fragte sie sich.
Speaker 0: Aber warum nicht?
Speaker 0: Die würden ja mitbekommen haben, was sich im Hause Hufflepuff-Sortat, genauso wie die Gryffindors es jedes Mal mitbekommen, wenn im Hause Ravenclaw etwas passierte.
Speaker 0: Außerdem hatte es ihnen keinen Deut verunsichert, als sie seinen Präsent zum ersten Mal abgelehnt hatte, während des magischen erste Hilfe-Kurses im Krankenflügel.
Speaker 0: Er hat das einfach nochmal versucht.
Speaker 0: Und wie er betont hatte, hätte er es auch ein drittes Mal getan, wenn sie sich nicht doch hätte erweichen lassen.
Speaker 0: Ein Lächeln umspielte ihre Lippen.
Speaker 0: Stacy war der erste gewesen, der sie im Meeghors angesprochen hatte.
Speaker 0: Das hatte so gut getan.
Speaker 0: Er war auch der erste gewesen, der sie gefragt hatte, ob sie zusammenarbeiten sollten, sprich, er miemte das Opfer, während Jean verschiedene Zaubersprüche an ihm ausübte.
Speaker 0: Madame Pomfray kannte die kuriosesten Zauber.
Speaker 0: Sie konnte kleine Wunden erzeugen, die bluteten aber nicht schmerzen, sodass man sich darauf konzentrieren konnte, sie magisch wieder zu verschließen.
Speaker 0: Es gab so viel mehr als Zippskay.
Speaker 0: Jean zur Lunderstab hatte sich perfekt dabei angestellt.
Speaker 0: Sie war den anderen in allem weit voraus gewesen.
Speaker 0: Oder hatte es gar nicht an ihrem Zauberstab gelegen, sondern daran, dass sie so begabt für die Materie war?
Speaker 0: Das würde sie wohl nie herausfinden.
Speaker 0: Irgendwann hörte sie damit auf, sich die Nase zuzuhalten.
Speaker 0: Hier, ungefähr in der Mitte des Weges, mutmaste sie, roch es seltsamerweise besser.
Speaker 0: Wahrscheinlich lag das daran, dass die Wände hier aus Erde bestanden.
Speaker 0: Jean atmete hörbar auf.
Speaker 0: Stacy schien ein ziemlich unaufgeregter Mensch zu sein und ein offenes Buch für seine Mitmenschen.
Speaker 0: Er wirkte selbstbewusst, doch das äußerte sich nicht darin, dass er sich stets in den Vordergrund drängte, wie beispielsweise Nielsen.
Speaker 0: Mit seinem Zauberstab wusste er umzugehen, Er war ebenfalls geschickt darin gewesen, alles, was sie gezeigt bekommen hatten, umzusetzen.
Speaker 0: Außerdem lachte und scherzte er fast immer, aber seine Späße taten niemandem weh.
Speaker 0: Im Gegenteil, er versprühte gute Laune, wo immer er sich befand.
Speaker 0: Und wenn ihm mal etwas nicht gelang oder etwas Peinliches passierte, lachte er am lautesten über sich selbst.
Speaker 0: Normalerweise war Jean gegenüber Leuten, die ständig lachten und scherze machten, misstrauisch eingestellt.
Speaker 0: Sie empfand dann solches Verhalten entweder als oberflächlich oder konnte es nicht ernst nehmen.
Speaker 0: James Potter war so ein Fall.
Speaker 0: Sie konnte absolut nicht verstehen, was Lily eines Tages an ihm finden würde.
Speaker 0: Es sei denn, er veränderte sich noch sehr im Zuge des Erwachsenwerdens.
Speaker 0: James versuchte immer Sirius zum Lachen zu bringen, doch ein Black lachte nicht so leicht.
Speaker 0: Sirius' kleiner Bruder war ein weiteres Beispiel dafür.
Speaker 0: Jean hatte noch nie einen Erstklässler gesehen, der so gut wie nie eine Mine verzog.
Speaker 0: Aber Regulus Black war so jemand.
Speaker 0: An ihn zu denken, verursachte Jean an der Gänsehaut, hier unten in dem dunklen, kalten, feuchten Gang.
Speaker 0: Komm, denk an etwas Schönes, befahr sie sich selbst.
Speaker 0: In solchen Fällen dachte sie am liebsten an das prickelnde Gefühl von Severus warmen Lippen auf ihrem Mund und seiner Hand, die ihre hielt.
Speaker 0: Doch heute fiel es ihr schwer, sich diese Bilder vor Augen zu führen und den Emotionen nachzuspüren, die sie normalerweise mit ihnen verbannt.
Speaker 0: Als es Jean so vorkam, als wäre sie schon seit Stunden unterwegs, als ihre Füße anfingen weh zu tun und sie vor kälte Schlot hatte, begann der Gang sanft wieder anzusteigen.
Speaker 0: Die Luft um sie herumschien wärmer zu werden und das Roch auch anders.
Speaker 0: Nicht nach Popcorn oder Süßigkeiten, wie man hätte erwarten können, sondern seltsame Weise dezent nach Räucherwerk, ein schwerer, erdiger Duft.
Speaker 0: Er löste eine Erinnerung in ihr aus, leider jedoch keine Greifbare.
Speaker 0: Ganz abrupt endete der Gang und Jean richtete das Licht aus ihrem Zauberstab nach oben.
Speaker 0: Wie erwartet befand sich dort eine hölzerne Falltür.
Speaker 0: Meine ganze Zeit lang stand Jean mehr oder weniger still da und heuchte zitternd auf irgendeinen Laut, der von oben herunterdrang.
Speaker 0: Nachdem sie ungefähr eine Minute so gestanden und gebibbert hatte, wagte sie ein geflüstertes Allohomora.
Speaker 0: Entgegen ihrer Befürchtungen öffnete die Falltür sich knarzend.
Speaker 0: Wieder horchte sie auf irgendein Geräusch, aber außer dem Heulen des Windes, das jetzt wieder deutlich hörbar war, fiel ihr nichts auf.
Speaker 0: Und verleisem Ächzen zog sie sich hoch, stemmte sich durch die Öffnung und setzte sich auf den Rand des Einstiegs, wo sie sich umsah, wären sie mit den Beinen baumelte.
Speaker 0: Hieroch ist wirklich nach Süßkram.
Speaker 0: Ein deutliches Zitrusaroma dominierte den Ansturm auf ihre Grossnerven.
Speaker 0: Dutzende und aber dutzende Kisten und Kartons stapelten sich überall im Raum.
Speaker 0: Sie konnte von Glück sagen, dass die Stelle, wo sich die Falt überfand, frei geblieben war.
Speaker 0: Hinter Jean war eine Treppe, die sich ja in den Verkaufsraum führte.
Speaker 0: Sie stand auf und bande sich einen Weg durch die teilweise schon aufgerissenen Kartons.
Speaker 0: Einer war zu drei Vierteln mit Schokofrischen gefüllt.
Speaker 0: Am liebsten hätte sie zugegriffen, aber das wäre diebstahl gewesen.
Speaker 0: Am Ende der Treppe betätigte sie den Griff einer unscheinbaren Tür und wunderte sich, als auch diese sich einfach so öffnen ließ.
Speaker 0: Der Besitzer des Honigtopfes schien sich keine großen Sorgen, um die Sicherheit seiner Waren zu machen.
Speaker 0: Der beunruhigende Gedanke, dass sie nicht die Erste war, die heute schon auf diesem Wege nach Hoxmed gelangt war, kam Jean gar nicht erst.
Speaker 0: Kapitel-Zweihundertzweiunddreißig.
Speaker 0: Bruchlandung in den Dreibesen.
Speaker 0: Die Ladentür, die mitten auf die Hauptstraße von Hoxmed hinausging, war von ihnen verriegelt, was sein Glück war, wie Jean zunächst annahm.
Speaker 0: Vielleicht war der Besitzer durch den Kamin entschwunden, wohnte er etwa direkt über dem Laden.
Speaker 0: Ambrosius-Flume hatte das getan, doch im Jahr hier war er noch nicht der Besitzer des Honig-Topfes, sondern bildete sich höchstwahrscheinlich in einer der zahlosen Konfessorien von Paris weiter.
Speaker 0: Der Sturm schien auf seinem Höhepunkt zu sein und leider drückte er so gegen die Ladentür, dass es Jean nicht gelang sie zu öffnen, nachdem sie den Riegel zurückgeschoben hatte.
Speaker 0: Durch die große Milchglarfscheibe war nur weiß zu erkennen.
Speaker 0: Sie überlegte, ob sie es wagen konnte, die Tür mithilfe ihres Zauberstabs zu öffnen, doch vielleicht würde die Scheibe dabei kaputtgehen.
Speaker 0: Wenn sie sie auf magische Weise öffnete und der Wind sie hier aus der Hand risse, könnten Hunderte von Glasscherben mit den orkanartigen Böen davon getragen werden, sodass sich die Scheiben nicht mehr zusammensetzen ließen.
Speaker 0: Es schien immer so leicht, eine zerbrochene Scheibe mit dem Befehl Reparo wieder zusammenzusetzen, doch es gab Fälle, da überlegte man sich besser im Voraus, ob es auch machbar war.
Speaker 0: Wie Asche im Kamin war kalt.
Speaker 0: Jean suchte nach Flopulver, fand aber keines.
Speaker 0: Als nächstes drehte sie eine Runde durch den ganzen Laden und kontrollierte die Fenster.
Speaker 0: Dabei stieß sie im hinteren Teil des Ladens auf eine Hintertür, die ebenfalls nur durch einen Riegel gesichert war.
Speaker 0: Ein Glück flüsterte sie erleichtert.
Speaker 0: Diese Tür ließ ich sogar von Hand öffnen und sie war aus Eisen nicht aus Holz und Glas.
Speaker 0: Sie führte hinaus auf eine winzige Gasse.
Speaker 0: Karm hatte Jeansi von innen aufgestoßen, wurde sie ihr auch schon aus der Hand gerissen.
Speaker 0: Der Wind schleuterte sie gegen die Hauswand.
Speaker 0: Der ohrenbetäubende Knall ging fast im Tosen des Sturms unter.
Speaker 0: Jean warpnete sich, dann trat sie hinaus in die Wind- und Tostegasse, hob den Zauberstab und brüllte aus Sleibeskräften Kolopotus.
Speaker 0: Mit ihrem ehemaligen Zauberstab, bestehend aus dem Holz einer Weinrebe und einem Kernausdrachen-Herzfaser, hätte sie es wahrscheinlich nicht geschafft, die Tür wiederzuschließen.
Speaker 0: Die kurz aufeinander folgenden Sturmböen schienen sie an der Hausmauer festgenalte zu haben.
Speaker 0: Jean konnte dem Holunderstab quasi dabei zusehen, wie er sich krönte, wie er sich quälte, um das Werk zu vollbringen, das sie ihm aufgetragen hatte.
Speaker 0: Mehrere Augenblicke vergingen, bis er es endlich schaffte.
Speaker 0: Die Gasse war wie ein Windkanal.
Speaker 0: Einmal ließen die Böen kurzzeitig nach bzw.
Speaker 0: kamen plötzlich aus der entgegengesetzten Richtung, was die Tür endlich zuschlagen ließ.
Speaker 0: Wenn der Ladenbesitzer wirklich über diesem wohnte, musste er spätestens jetzt gemerkt haben, dass irgendetwas dort vorging, was nichts Gutes verhieß.
Speaker 0: Das Schnee treiben draußen war gigantisch.
Speaker 0: Jean steckte ihren Zauberstadt nicht zurück in ihren Umhang, denn der flatterte wie verrückt, als wäre sie eine Fledermaus, die gerade ihre Staat-Erlaubnis bekommen hatte.
Speaker 0: Stattdessen schob sie ihn durch den Hals-Ausschnitt von Lelys Anorak, sodass er zwischen ihren Brüsten lag, und ging erst dann los.
Speaker 0: Sie kämpfte sich erst durch Knie, Tiefen, dann durch Hüfthohenschnee.
Speaker 0: Als sie zur Vorderseite des Geschäftes kam, sah sie, dass die Tür fast gänzlich hinter einer Meter hohen Schnee wie ihr verschwunden war.
Speaker 0: Deshalb hatte sie durch die Scheibe nichts sehen können.
Speaker 0: Kaum hatte sie einen Fuß auf die eigentliche Hauptstraße gesetzt, wurde sie von einer okanartigen Bö erfasst, die sie fast umriss.
Speaker 0: Von den schlanken Bäumchen, die jemand vor wenigen Jahren entlang der Straße gepflanzt haben musste, war jedes einzelne umgeknickt.
Speaker 0: Ein Anblick, der Jean in der Seele weht hat.
Speaker 0: Sie wandte sich nach links.
Speaker 0: Bis zu ihrem Ziel waren es nur ungefähr hundert Meter.
Speaker 0: Aber zu ihrem Leidwesen musste sie gegen den Sturm gehen, nicht mit ihm, obwohl das auch nicht angenehm gewesen wäre.
Speaker 0: Manchmal kam ganz unerwartet eine Bö von der Seite, dann landete sie im Schnee.
Speaker 0: Es erwies sich als am günstigsten in der Mitte der Straße zu laufen, da es dort keine Verwehungen gab wie an deren Rändern.
Speaker 0: Trotzdem lag der Schnee mehr als knietief.
Speaker 0: Immer mal wieder flogen Dinge durch die Luft, denen Jean ausweichen musste.
Speaker 0: Äste, Teile von Fensterläden, ganze Mülltonnen, die ihn Sicherheit zu bringen, man vergessen hatte.
Speaker 0: Jean stemmte sich gegen den Wind, kam aber kaum vorwärts.
Speaker 0: Ihr Kampf gegen den Sturm war wahnsinnig kräftig sehrend und immer wieder wickelte sich ihr Umhang um ihren Körper oder gar um ihren Kopf, sodass sie nichts mehr sah.
Speaker 0: Nach einer Zeit, die ihr wie eine halbe Stunde vorkam, hatte sie kaum die Hälfte des Wieges geschafft.
Speaker 0: An der nächsten Kreuzung riss eine Bö aus der Querstraße sie um.
Speaker 0: Sie blieb im Schnee hocken, hielt die Kapuze ihres Umhangs mit beiden Händen fest und versuchte, zu Atem zu kommen.
Speaker 0: Gerade hatte sie sich wieder aufgerappelt, als etwas Nasses Weiches ihr Mitten ins Gesicht klatschte.
Speaker 0: Jean schrie vor Schreck und Ekel laut auf, es war als hätte sie einen nassen Baschlappen mitten ins Gesicht geklatscht bekommen oder einen Putz lumpen, denn es sah, außer als befinden sich Fransen daran.
Speaker 0: Das komische Ding, das mit ihr kollidiert war, lag jetzt vor ihr im Schnee, wo der Wind mit ihm spielte.
Speaker 0: Da erst erkannte Jean, dass es sich bei dem, was sie für einen Lappen gehalten hatte, um ein Bündel Federn handelte.
Speaker 0: Und das, was an den Federn noch mit dran hing, war der kleine reglose Körper eines Vogels.
Speaker 0: Ganz sachte, griff Jean mit beiden Händen zu.
Speaker 0: Der Körper war schlaff, aber noch warm zwischen ihren behandschutten Händen.
Speaker 0: Es handelte sich um eine Eule.
Speaker 0: die winzigste Eule, die Jean je gesehen hatte.
Speaker 0: Würgen der Wasserspeier, du armes Ding, hätte Jean am liebsten gerufen, doch der Wind kam jetzt wieder frontal auf sie zu und nahm ihr den Atem.
Speaker 0: Der nächste harte Windstoß kam wieder aus der Querstraße und diesmal riss er Jeans Umhang an genau der Stelle ab, die sie zwei Tage zuvor versucht hatte zu flicken.
Speaker 0: Verfluchte Scheiße, brüllte Jean gegen den Sturm an, sie hatte es satt.
Speaker 0: Sie packte den flatternden Umhang und riss einmal kurz entheftig daran, dann hatte sie den schwarzen Stoff in der Hand.
Speaker 0: Sie wickelte das hilflose Geschöpfe hinein und versuchte wieder aufzustehen.
Speaker 0: Es gelang ihr erst beim dritten Mal.
Speaker 0: Dann schleppte sie sich weiter, Schritt um Schritt.
Speaker 0: Endlich konnte sie zu ihrer linken Licht durch das Schneedreiben erkennen.
Speaker 0: Es drang gleich aus mehreren Fenstern und sah inmitten des Sturms heimlich und sicherheitversprechend aus.
Speaker 0: Jean erkannte die drei Guseisernen Besen auf einer ebenfalls Guseisernen Platte über der Tür, die ihm Wind hin und her schaukelte.
Speaker 0: Es wunderte sie, dass sie sich noch nicht aus ihrer Verankerung gelöst hatten, sie hängen zu lassen, grenzte in Jeans Augen an Fahrlässigkeit.
Speaker 0: Mit letzter Kraft schleppte sie sich bis zur Tür, die seltsamerweise fast gänzlich frei von Schnee war.
Speaker 0: Sie zu öffnen, schaffte sie nicht mehr, sie war am Ende ihrer Kräfte.
Speaker 0: Aus dem Inneren erklang fröhliche Fiedlermusik, der absolute Kontrast zu dem, was hier draußen vor sich ging.
Speaker 0: Der Hollunder Stab steckte irgendwo mitten in ihrem Einurack, wo sie nicht an ihn herankam, außerdem drückte sie mit beiden Armen das nasse schwarze Bündel an sich.
Speaker 0: Das Einzige, was ihr gelang, war ein Vieh zu leises Klopfen mit der ganzen Faust, die immer noch in ihren nassen Handschuh steckte.
Speaker 0: Nichts geschah.
Speaker 0: Die Fiedler fiedelten weiter.
Speaker 0: Noch einmal hob Jean die Faust, um zu klopfen, Da wurde die Tür unverhofft von innen aufgerissen und sie mit einer einzigen Bewegung ins Innere des Paps gezogen.
Speaker 0: Was für ein Tierquäler verschickt eine Eule in diesem verschissenen Jahrhundertsturm, fragte ein kleiner, kräftiger Zauberer mit mausbraunem Haar, das er jetzt zu einer Sturmfrisur trug.
Speaker 0: Jean sah ihn wie durch einen Schleier, so wie er das Bündel auswickelte und so einen reglosen Vogel freilegte.
Speaker 0: Sie wollte etwas sagen, doch war selbst dermaßen ermattet, dass es ihr nicht gelang, auch nur die Stimme zu erheben.
Speaker 0: Aber der untersetzte braunhaarige war es gewesen, der sie in die drei Besen hineingezogen hatte, daran erinnerte sie sich.
Speaker 0: Danach fehlten ihr ein paar Augenblicke, wie es schien, war sie kurzzeitig ohnmächtig gewesen.
Speaker 0: Ich frage mich eher, was eine minderjährige Hexe von der Hogwarts-Schule mitten in diesem Unwetter treibt.
Speaker 0: Hörte sie eine rauchige, aber definitiv weibliche Stimme hinter ihr sagen, hier trinkt es mein Kind.
Speaker 0: Glas berührte ihre faßtauben Lippen.
Speaker 0: Was ist das?
Speaker 0: Die Hitze im Raum schien sie zu überrollen wie eines dieser brennenden Räder, die man dort, wo sie früher gewohnt hatte, an Ostern die Hügel herunterstieß.
Speaker 0: Feuerweski lautete die Lapidare Antwort.
Speaker 0: Ich darf keinen Alkohol trinken, röchelte Jean und versuchte verzweifelt, nicht wieder ohnmächtig zu werden.
Speaker 0: Dann machst du heute halt mal eine Ausnahme, Kleine.
Speaker 0: Madame Rosmerta war es, die ein Gläschen mit einer Bernsteinfarbenen Flüssigkeit an den Mund hielt.
Speaker 0: Nicht schnüffeln, schlucken, mahnte sie.
Speaker 0: Na also.
Speaker 0: Der Feuervisky brannte in Jeans Kehle, wie der Sturm und die beißende Kälte gerade noch in ihrem Gesicht gebrannt hatten.
Speaker 0: Natürlich verschluckte sie sich, und ein Restvisky trat durch ihre Nasenlöcher wieder aus.
Speaker 0: Das fühlte sich an, als hätte sie Feuer in der Nase.
Speaker 0: Sie hustete und nießte zugleich, es war widerlich.
Speaker 0: »Jetzt bist du rundum desinfiziert«, glückste der beleibte Zauberer.
Speaker 0: So langsam wurde Jean wieder munter.
Speaker 0: Sie hing, bestützt von Rosmerta und umringt von mehreren Hexen und Zauberern, wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf einem Barhocker und richtete sich jetzt so gut es ging auf.
Speaker 0: »Was ist mit der Eule?« stieß sie hervor.
Speaker 0: »Sie muss noch ganz jung sein.
Speaker 0: Atmet und bewegt sich, schnaufte der kleine Dicke.
Speaker 0: Es ist eine von unsern.
Speaker 0: Was bedeutet das?
Speaker 0: fragte Jean mit schwacher Stimme.
Speaker 0: Aus unserem Postamt, antwortete er, hier in Hawksmeade.
Speaker 0: Woran erkennen Sie das?
Speaker 0: Das arme Ding trägt einen zweifarbigen Ring am linken Bein, einen Ring, den nur Post-Eulen tragen.
Speaker 0: Sie müssen im Gegensatz zu privaten Eulen nämlich gekennzeichnet sein.
Speaker 0: An dem Ring kann man sehen, aus welchem Amt in Großbritannien der Vogel losgeschickt wurde.
Speaker 0: Hogwarts hat auch keine Kennung, murmelte Jean und versuchte, sich die nassen Handschuhe von den erstarten Händen zu zerren.
Speaker 0: Es gelang ihr nicht, und eine der Hexen kam ihr zu Hilfe.
Speaker 0: Danke, Madame.
Speaker 0: Das Ganze ist freiwillig, nur bei Apostollen ist es, wie gesagt, ein Muss.
Speaker 0: Das da ist keine einheimische Eule, meinte ein jüngerer Zauberer mit rötlichem Backenbad und spitzer Nase über das nassehäufchen Elend im Schoß des anderen gebeugt.
Speaker 0: Das ist ein Elfen-Cowz, die findet man im Südwesten der USA und in Mexiko.
Speaker 0: Und sie ist auch nicht mehr ganz jung, sondern schon ein älteres Semester, möchte ich meinen.
Speaker 0: Lasst euch von ihrer Größe nicht täuschen.
Speaker 0: Bist du unter die Ornithologen gegangen, Fawley?
Speaker 0: fragte die Hexer, die Chin mit den Handschuhen geholfen hatte.
Speaker 0: Das sieht doch ein Squib mit einem Zauberstab aus.
Speaker 0: Zeitungspapier-Ursa, meinte der Backenbad.
Speaker 0: Schau genau hin, winziger, unaffälliger Vogel und falsch schnell unterwegs.
Speaker 0: Wird meist für den Expressversand benutzt, aber nur Brief.
Speaker 0: Für Päckchen ist die Rasse zu schwach.
Speaker 0: Meine Rede, ereiferte sich der dicke Zauberer, der die ganze Zeit versuchte, das Kreuzchen mit den Überresten von Jeans Umhang trocken und wieder unter die lebenden Sorbeln.
Speaker 0: Da hängt doch Wasser an seinem Bein, oder?
Speaker 0: Jean sah genauer hin.
Speaker 0: Der Mann hatte recht.
Speaker 0: Das arme Tier lag auf dem Rücken, die Beine nach oben gesteigt.
Speaker 0: Man hätte es für tot halten können.
Speaker 0: An einem Beinchen hing ein gelb-blauer Messingring, am anderen ein unauffälliges, zusammengerolltes Stück Pergament.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Jetzt noch schnell ein Like, die Eule mit einem Kommentar losschicken und abonnieren.
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
Speaker 0: Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das per PayPal oder mit der Wischlist machen.
Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
Podbean