🌶 Verlieben für Fortgeschrittene 17/36🔥 Snamione
Über diese Folge
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Das ist der zweite Teil der "Verlieben für"-Reihe. Hier kannst du den ersten anhören: https://youtu.be/tldZi-M2o-M?feature=shared
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Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß
mit der neuen Folge "Blomos".
Emoji of the Day, da es leider kein Stretch gibt, eine Jeans.
Postet ihn gerne unten in die Kommentare und jetzt viel Spaß!
Verlieben für Fortgeschrittene Kapitel 17, Die Ringe 2
Leider kam er in der nächsten zwei Wochen nicht dazu, die Winkelgasse zu besuchen.
Dauern war etwas anderes.
Auch heute hatte er nicht viel Zeit.
Mehr als eine gute halbe Stunde blieben ihm wohl nicht, ehe Hermine alle Behältnisse
für die Zutaten in der Eulenpost aufgegeben hatte.
Etwas gehetzt betrat er kurz vor Ladenschluss das Geschäft in der namenlosen Gasse.
Wieder diese leise Glocke, wieder die Unsicherheit, die ihn noch abweisender dreinblicken ließ.
Und wie der Trat, Mrs. Sonorin, aus der kleinen Tür hinter dem reich gefüllten Tresen, dieses
Mal in einen sehr geschmackvollen gelben Umhang gekleidet.
Sie wusste definitiv, was ihr Stand stellte er fest und wieder dieser einladende Duft
nach gerade erblühenden Magnolien.
"Professor, ich habe sie schon erwartet."
Ihr Lächeln schien echt, sie freute sich tatsächlich über seinen Kommen, die ungewöhnlich,
wahrscheinlich dachte sie an das Vermögen, das sie an ihm verdienen würde.
"Es tut mir leid, Madame, aber es ging nicht eher, entschuldigt er sich prompt, diese Frau
brachte wirklich seine verborgene, kultivierte Seite nie mehr vor."
"Das macht doch nichts, ich freue mich, sie zu sehen."
"Mr. Sonorin strahlte ihn an, wir möchten ihnen etwas zeigen, Professor, einen Augenblick
bitte."
Sie verschwand wieder hinter der kleinen Tür, um kurz darauf mit einem kleinen Kästchen
zurückzukommen.
"Hier, bitte schauen sie sich unseren Entwurf an, vielleicht trifft er ja in einigen Aspekten
ihre Vorstellungen."
Sie öffnete die Schatulle vor ihm auf der dunklen Platte des Dresens.
Auf schwarzem Samt lagen zwei Ringe, beide bestanden aus zwei sich jeweils nach oben hin
verjüngenden, beziehungsweise verbreitenden Reifen weiß-gold und gelb-gold.
Der kleinere der Ringe, circa 8 mm breit, hatte unten das weiß-goldene Band, das nach oben
schmaler wurde, und oben das gelb-goldene, das ich nach unten verjüngte.
Beide Metallfelder waren wie Pergamente geknittert und setzten sich scharf mit einem kleinen
Absatz voneinander ab.
Auf dem gelb-goldenen Feld jagten sich zahrzialisierte Löwen, wie sich auf dem weiß-goldenen Feld
ebensoch gravierte Schlangen verfolgten.
Der größere der Ringe, circa 10 bis 12 mm breit, war ebenso gearbeitet, nur dass sich
dort die Löwen auf dem gelb-goldenen Band unten und die Schlangen auf weiß-goldenem
Feld oben befanden.
Mrs. Sonorin schaute ihn erwartungsvoll an.
Nun, Madame, sie sind.
Wie sollte er es ausdrücken?
Ja.
Ihr Blick verriet eine kleine Unsicherheit und ihr Lächeln wurde etwas schmaler.
Sie haben meine Erwartungen übertroffen, entschloss sich der Tränkemeister, etwas
ungeübt im Loben.
Hm, machte Mrs. Sonorin.
Das ist gut, aber was brauchen sie, damit sie einen ohnegleichen aussprechen können,
Professor?
Untermachen wir, Sonorins, es nämlich nicht.
Er überlegte, nahm den größeren der Ringe in seiner Hand, wog ihn, drehte ihn hin und
her, streifte ihn sich sogar etwas verschämt über den Rängenfinger der rechten Hand.
Er passte wir angegossen und passte sich seinen langen Fingern elegant an.
Dann legte er ihn wieder säufzend auf das schwarze Samtkissen.
Ich kann es ihnen leider nicht sagen, Madame, aber mein Gefühl sagt mir, dass noch etwas
nicht so ist, wie es sein soll.
Eine Kleinigkeit vielleicht nicht mehr.
Zwei schwarze Augenpaare schauten sich lange und eindringlich an.
"Wann werden Sie, Miss Grange, um Ihre Hand bitten, Professor?"
Mrs. Sonorin drehte das Kästchen zu sich herum und betrachtete es versunken.
Ähm, in den Sommerferien.
Er musste eher nicht auf die Nase binden, dass er schon ganz genau wusste, wann und
wo er sie fragen würde.
Gut.
Mrs. Sonorin richtete den Blick wieder auf Severus.
Dann schlage ich ihnen vor, so dass sie mit diesem Muster des Ringes der jungen Dame ihren
Antrag machen.
Er ist aus gewöhnlichen, aber hochwertigen Materialien gemacht, besitzt aber keinerlei
magische Eigenschaften.
"Welche magischen Eigenschaften werden Ihre Ringe denn haben?"
wollte er jetzt interessiert wissen.
"Oh, hatte ich das nicht erwähnt.
Mrs. Sonorin schüttelte über sich selbst den Kopf.
Das hängt ganz von Ihren Wünschen ab.
Wir beschäftigen seit Jahrhunderten Kobolte in der Herstellung unserer Spitzenstücke.
Da lässt sich einiges machen.
Von Stimmungsanzeigern bis zu Kontrollzaubern.
Sie grinst den Zwinghand an, ist fast alles möglich."
Also, Stimmungsanzeiger waren bei Hermine Granger schon mal völlig überflüssig.
Von ihrem Gesicht war jegliche Gefühlsregung leicht ablesbar.
"Kontrollzauber?
Nein, danke.
Aber er würde sie besser fragen."
"Und wie gehen wir dann weiter vor?"
wollte er nun wissen.
"Ich bin mir sicher, dass Mrs. Granger ihrem Ansinnen zugetan sein wird.
Für Mrs. Sonorin schien die Sache klarer als für ihn.
Aus allem, was ich bisher über ihre Braut gehört oder gelesen habe, erwarte ich mir
von ihr den entscheidenden Hinweis, wie wir ein Resultat erreichen, das ihnen beiden
angemessen ist."
Severus schaute Mrs. Sonorin lange nachdenklich an, dann nickte er langsam.
"Ich glaube, sie haben recht, Madame.
Mrs. Granger hat die Eigenschaft, aus etwas Gutem etwas Besseres zu machen.
Oder aus etwas wirklich Besonderem etwas Außergewöhnliches, ergänzte Mrs. Sonorin
leise und blickte ihm tief in die Augen."
"Ihm war dabei, als würde sie nicht nur an Schmuck denken.
Er hoffte mehr als alles auf der Welt, dass Mrs. Sonorin recht behalten würde."
"Wo bleiben sie denn nur Professor?"
fragte Hermine ungeduldig und schaute auf ihre Armbanduhr.
"Ich warte hier schon eine halbe Stunde."
"Entschuldigen Sie, Mrs. Granger, ich hatte noch etwas zu erledigen," antwortete Severus
kühl und hoffte inständig, dass sie nicht nachfragen würde, was das denn genau gewesen
wäre.
"Jetzt haben wir nur noch drei Stunden Zeit, um mit meinen Eltern Tee zu trinken und kurz
bei Mrs. Willoughby vorbeizuschauen," raunte sie ihm leise zu.
"Was tun wir denn bei ihr?"
erkundigte sich Severus ebenso leise und folgte seiner Meisterschülerin, die bereits zügig
auf den Ausgang der Winkelgasse zuschritt.
"Das, mein lieber Professor, verrate ich Ihnen nicht," grinste sie über die Schulter
hinweg.
Kurz vor dem tropfenden Kessel buckte ihn eine kleine Seitengasse ein und entledigte
sich ihres Umhanges.
Severus tat es ihr gleich und steckte beide Roben in verkleinerter Form in ihren Rucksack.
Dann apparierten sie quer durch London in eine verborgen Stelle im nahegelegenen Park
und schlenderten dann zusammen die wenigen Meter zum Haus der Granges.
"Wann erzählst du es mir denn dann?"
Die Gryffindor schon neugierde, färbte eindeutig auf ihn ab.
"Zu gegebener Zeit habe ich einfach etwas geduld," lachte Hermine und steckte den
Haustürschlüssel ins Schloss.
"Mam, Dad, wir sind da," rief sie im Hausflur und es dauerte nicht lange, da hörten sie
von der Terrasse her einen freudigen Ausruf.
"Na endlich, wir sind hier draußen, mein Schatz, bring bitte aus der Küche den Kuchen
mit."
Es war Severus schuld, verriet ihn Hermine kaltherzig, als sie kurz darauf mit Kuchen
und frischem Tee beladen, zu ihren Eltern auf die Sonnenmaschine Terrasse im Garten
der Granges tratten.
Er ist vor eine ganze Stunde wie vom Erdboden verschwunden gewesen.
"Wahrscheinlich eine geheime Mission, nicht wahr, Professor?" scherzte Henry Granger
und sinkerte Severus zu.
"Sehr richtig, Dr. Granger streng, geheim, und jeder Mensch hat das Recht auf seine
Geheimnisse.
Ihre Tochter verrät mir auch nicht, was sie noch bei Mrs. Willoughby will."
"Tue ich auch nicht," antwortete Hermine freig, "aber du wirst es noch heute erfahren."
"Du auch, aber nicht gerade heute," murmelte Severus, und sein Blick ging automatisch
zu Hermines Rucksack hinüber, wo sich der Ring in der rechten Innentasche seines Umhanges
befand.
Ihm wurde etwas flau in der Markengegend.
"Oh, Professor!" riss ihn Jean Granger aus seinen sorgenvollen Betrachtungen.
Sie schnalzte anerkennend mit der Zunge und musterte ihn von oben bis unten.
"Sie sehen heute großartig aus, wenn ich das mal so anmerken darf."
"Habe ich ausgesucht," merkte Hermine stolz an und grenzte zu Severus hinüber.
"Hast du gar nicht," widersprach ihr dieser und schüttelte Jean Granger freundlich
die Hand, bevor er sich zwischen die beiden Damen setzte.
"Natürlich," beharrte Hermine und schenkte allen Tee ein.
"Nein," Severus gab derweil ein Stück Zucker in ihre Tasse und gab ihr und sich einige
Tropfen Milch dazu.
"Das Hemd habe ich ganz alleine ausgesucht.
Allein diese unglaublich enge Hose geht auf dein Konto."
"Die gehört so, Severus, das ist eine Jeans," belehrte in seine Meisterschülerin, "während
sie bereits ein sehr begehrliches Auge auf den Erdbeerkuchen und die dazugehörende Sahne
warf.
Und sie sitzt sehr gut," murmelte Jean grinsend und ihre Tochter nickte wissend, worauf
ihr Mann sich amüsiert, reusperte.
"Was?"
wollte sie gespielt, unschuldig wissen.
"Ich merke nur das Offensichtliche an."
"Ich hatte am Anfang den Eindruck, dass ich keine Luft in diesem Kleidungsstück bekäme,
aber aus unerfindlichen Gründen ist sie noch nicht ein Zweigerissen.
Ich habe extra einige Übungen unternommen, um dies auszuschließen."
Severus schenkte seiner Hose einen kritischen Blick.
"Vielleicht ist es ein Zauber?"
"Nein, das ist Stretch, Professor Snape," lachte Jean Granger und Severus schaute sie
blinselt an.
Ihm war gerade aufgefallen, dass sie das gleiche Lachen wie Hermine besaß.
"Was ist Stretch," wollte er wissen und hoffte es sei nichts Gefährliches.
Ein dehnbares Gewebe hergestellt durch Kombination spezieller elastischer Fäden mit nicht dehnbaren
Garnen in diesem Fall Baumwolle.
Dutzierte Hermine wie aus dem Lehrbuch nebenher, wären sie bereits das zweite Stück Kuchen
auf ihren Tellerloot.
Kennzeichnend für das Gewebe ist die Dehnbarkeit sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung.
Dadurch passt sich das Kleidungsstück immer wieder genauer dem Körper an, ohne ihn im
Übermaß zu beengen.
Er sah ihr belustigt dabei zu, wie sie auch nicht mit der Sahne sparte.
Hatte er hier gerade eine weitere Leidenschaft seiner Meisterschülerin entdeckt?
Bisher war ihm noch gar nicht bewusst gewesen, dass sie in einem solchen Maß auf Kuchen stand.
"Sie liebt Erdbeerkuchen," liess Henry Granger ihn überflüssigerweise wissen, es war wirklich
nicht zu übersehen.
"Gut, schmeckt er recht gut, aber ihm reichte ein Stück davon gewiss, vor allem, wenn er
an das kleine Päckchen in seiner Umhängentasche dachte."
Mrs. Granger stand auf, um frischen Tee für alle aufzubrühen, und Hermine ließ sich nach
ihrem dritten Stück Erdbeerkuchen mit reichlich Schlagsahne mit sichtlich vollem Bauch in
den Gartenstuhl zurückfallen.
"Is dieses Zeug auch in deinen Blusen zu finden?"
erkundigte sich der Professor interessiert und betrachtete, die sich deutlich abzeichnenden
Rundungen seiner Meisterschülerin.
"Ja, ich glaube schon, nur schulte Hermine.
Erdbeerkuchen-Orgien machten anscheinend müde."
"Aha," freute sich Severus, "dann ist dieses Stretch also Schuld daran, dass ich mich nicht
mehr ausreichend auf meine Arbeit konzentrieren kann, wenn du die Robe nicht trägst."
"Ja, klar," lachte Hermine, und stand behäbig auf, ihrer Mutter hatte nach ihr gerufen.
"Dieser gemeiner, synthetische Muggelfaden ist alleine schuld."
"Das kenne ich," seufzte Henry Granger solidarisch über den Tischen weg, als Hermine im Hausinneren
verschwunden war.
"Ich habe mit ihrer Mutter ein sehr ähnliches Problemprofessor, wobei Jean früher zudem
noch diese verdammt kurzen Röcke bevorzugte und in Australien erst.
Bei dieser Hitze dort im Sommer trug sie während der Arbeit manchmal nur den Kietel oder eben
nur so enge Tops oder Blusen.
Ich musste mich sehr zusammenreißen, immerhin arbeite ich täglich mit ihr zusammen."
"Und was machen Sie sonst dagegen, außer sich zusammenzureißen?"
erkundigte sich Severus interessiert.
"Hier konnte man anscheinend noch was lernen."
"Ganz einfach," grinst der Henry und backelte mit den Augenbrauen.
"Es genießen."
"Mh, sehr guter Vorschlag."
Er nickte Henry Granger verstehen zu, und wenn er Hermines Vater nicht schon von seinem
ersten Besuch an für mehr als akzeptabel befunden hätte, spätestens ab diesem Zeitpunkt
wäre er mehr als gewillt gewesen, diese Muckelzahnarzt die Freundschaft anzubieten.
Wie war das eigentlich, als Hermine sie aus Australien zurückgeholt hat?
Fehl Severus ein, dass seine Meisterschülerin ihre Eltern mit einem Vergessenszauber belegt
hatte, um sie aus dem Schussfeld des dunklen Lorts herauszuhalten.
Tja!
Aber wie war das, überlegte Henry und schaute seine Frau und seine Tochter nachdenklich
an, die gerade mit frischem Tee und Sherry aus dem Haus zurückkam.
Es war an einem sehr verregneten Mittwoch im Juli und die letzte Patientin an diesem
Tag war eine hübsche junge Frau, die mir sofort irgendwie bekannt vorkam.
Ich hatte mich zur Kontrolle angemeldet, immerhin hatte ich über ein Jahr lang keine Zeit
für so etwas ergänzte Hermine.
Aber ihr könnt mir glauben, ich war Zeit meines Lebens nie so aufgeregt bei einem
Zahnarzttermin, wie an diesem Tag.
Mir hat das Herz veraufregung bis zum Hals geschlagen, bevor ich endlich aufgerufen wurde,
erinnerte sich Hermine.
Ich war etwas überrascht, als ich auf ihrer Karte las, dass sie Granger hieß und Hermine
mit Vornamen.
Sie müssen wissen, dass ich den Namen für unsere Tochter damals ausgesucht habe, erzählte
Henry weiter.
Du hast mich ganz schön verwirrt angeschaut, lachte Hermine und gab ihm einen Kurs auf
die Wange.
Als wenn du gerade nicht wusstest, was du machen solltest.
Nun, vielleicht lag das daran, dass nicht viele junge Frauen wegen mir so zu strahlen
beginnen und gleichzeitig fast in Tränen ausbrechen.
Deshalb habe ich auch schnellstens meine Frau gerufen, entgegnete Henry Granger.
Er war richtig aufgelöst, als er reinkam und meinte, er hätte da eine junge Frau in
seinem Behandlungszimmer sitzen, die Hermine Jean Granger hieß und die ich mir unbedingt
ansehen müsse, nahm Jean Granger den Faden auf.
Ich bin also mit ihm in seinen Raum und hatte augenblicklich das gleiche Gefühl, vor allem
weil die junge Frau jetzt wirklich in Tränen ausbrach.
"Wollte ich echt nicht, aber ich hatte euch so sehr vermisst", rechtfertigte sich
Hermine.
"Imerhin hatte ich euch ein ganz sehr lang nicht gesehen."
"Verständlich, mein Schatz.
Dr.
Granger tätschelte den Arm seiner Tochter, bevor er weitererzählte."
"Ich habe sie dann versucht, zu trösten und vor allem herauszubekommen, wer sie ist",
erzählte Henry weiter.
Meine zur Hilfe gehohlte Frau stand nämlich einfach nur da und starbte dieses junge Mädchen
an.
"Ich konnte einfach nicht anders", Jean Granger zogte entschuldigend mit in Schultern.
"Ich hatte das seltsame Gefühl, mich im Spiegel zu betrachten und doch jemand vorkommen
anderen zu sehen.
Sie beugte sich zu Severus herüber."
Falls sie einmal Kinder haben sollten, Professor Snape, dann haben sie dieses Gefühl öfters,
aber wenn sie eigentlich davon ausgehen, dass sie gar keine haben, dann ist das mehr als
verwirrend.
"Ja, das kann ich nachvollziehen", nickte Severus.
"In verwirrte ja schon, dass er immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen den Granger Frauen
fand, jetzt war ihm nämlich ihr Duft aufgefallen."
"Trotz aller Ergriffenheit", schaltete sich jetzt Termine wieder ein, "habe ich mich dann
aber irgendwann am Riemen gerissen und gesagt, dass ich aus London käme und mit den beiden
sprechen müsste, ob wir uns nicht in einem etwas privateren Rahmen zusammensetzen könnten."
"Und das haben wir dann auch getan, haben die Praxis abgeschlossen und sind in unser
kleines Apartment gegangen, es lag nicht weit von der Praxis, die wir vertretungsweise
geführten.
Dort habe ich uns erst einmal einen Tegel kocht, die Damen sahen immer noch so aus als wenn
sie dringend einen bräuchten", schmunzerte Henry.
"Und dann hat meine Frau diese junge Dame gebeten, ihr Anliegen zu äußern."
"Richtig, ich habe vom Krieg erzählt und von den vielen Gefahren und Nöten, die damit
einhergehen und davon, dass es dann am wichtigsten ist, die zu beschützen, die einem am Herzen
liegen.
Wir haben ehrlich nur Bahnhof verstanden", gab Henry zu, "welcher Krieg, welche Gefahren?
Gut, die junge Frau sei etwas mitgenommen, zu dünn und irgendwie ausgelaugt aus, aber
sie sagte, dass sie aus London käme, wir könnten damit wirklich nicht viel anfangen."
"Ich habe dann erzählt, dass es ein ganz besonderer Krieg gewesen wäre, von besonderen
Menschen geführt und an besonderen Orten ausgetragen, unvorstellbar schrecklich und
gefährlich für die gesamte Welt.
Er wäre im vergangenen Sommer nach einer langen Phase des Schwellens in eine entscheidende
Phase gekommen und ich hätte mich genötigt gesehen, meine Familie aus der Landes zu bringen."
"Das hat uns noch immer nicht wirklich weitergebracht", schüttelte Jean den Kopf.
"Darum habe ich ihnen offen gesagt, dass sie meine Familie wären, meine Eltern um genau
zu sein und dass ich über spezielle Fähigkeiten verfügen würde, die es mir ermöglichen,
Menschen so zu verzaubern, dass sie gewisse Dinge vergessen würden.
Töchter zum Beispiel und dass ich in ihnen den Wunsch gepflanzt hätte, sofort ein bis
zwei Jahre Auszeit zu nehmen, um Australien zu bereisen."
"Ich war nahe, Beranie, den Vogel zu zeigen", gab Henry Schmunz hinzu.
"Und wenn dieses drängende Gefühl nicht gewesen wäre, dass sie mir so vertraut und
bekannt wäre, hätte ich sofort die Polizei oder noch besser Sanitäter gerufen, um sie
einweisen zu lassen", lachte Jean.
"Ich sah dann schon ein, dass sie mir kein Wort glaubten, daher habe ich einige sehr
überzeugende Demonstrationen vorgenommen", grinnste Hermine.
"Wir haben geschlottert vor Angst", stellte Henry Granger klar.
"Ja, das habt ihr", gab Hermine schuldbewusst zu.
Obwohl es im Grunde genommen nur ganz einfache Zauber waren, eine Aussage, die bei einer
Hermine Granger natürlich nur sehr relativ zu bewerten war, wie Severus bei sich dachte.
"Ich habe ihnen dann gesagt, dass ich mich vor einem Jahr aus ihren Gedächtnissen gelöscht
hätte und das jetzt gerne wieder rückgängig machen würde, weil der Krieg gewonnen und
sie ungefährdet wieder heimkehren könnten, wenn sie das denn wollten."
"Meine Frau und ich haben uns angesehen und dann ist Jean aufgesprungen und hat sich
vor Hermine aufgebaut und ihr Klip und Klage sagt, dass sie ihr trotz dieser durchaus
beeindruckenden Tricks kein Wort glauben würde und wenn sie nicht augenblicklich handfeste
Beweise vorlegen könnte, sie sich genötigt sehen würde, doch noch die Polizei oder andere
Dienste zu rufen."
"Man kann ziemlich energisch werden", flüsterte Hermine Severus zu.
"Hört sich sehr nach der Quelle, Dennis Griffin, dorschen Helgen-Motus an", überlegte
Severus.
"Kann gut sein, obwohl ich persönlich erfinde, dass sie in Slytherin auch gut aufgehoben
wäre", entgegnete Hermine augenzwingkant.
"Ich habe jedenfalls erst einmal meine Geburtsurkunde gezückt, dann habe ich von der Kriegsverletzung
und der blinden Narbe meines Vaters vom rautenförmigen Mutter mal meiner Mutter berichtet und der
Geschichte, warum sie nur einen Ohrloch durchstochen hat, dann von Grandma und Grandpa, von den
anderen Vermolies und wie die zwei sich kennengelernt haben, das war alles sehr überzeugend."
"Wir haben dann einfach nur da gesessen und wussten nichts mehr zu sagen", seufzte
der Henry Granger.
"Warum hast du nicht einfach den Vergessenszauber von ihnen genommen, dann wäre alles viel
einfacher gewesen", wollte Severus wissen.
"Das ging leider nicht, Professor Snape", erklärte Hermine zerknöscht.
"Ich hatte nämlich vorher noch nie einen solchen Zauber gewirkt, daher traute ich mich
jetzt auch nicht ohne die Zustimmung der beiden in ihrem Geist rumzumanipulieren."
"Die haben wir ihr dann auch irgendwann gegeben, zwar noch nicht gänzlich überzeugt,
aber ich sah in ihren Augen immer meinen Mann, und dem kann ich auch nichts abschlagen",
zuckte Jean Granger mit den Schultern und gab Henry einen kleinen Kuss.
"Dannach war alles viel einfacher", sagte Hermine.
"Ich habe mich nach vielen Tränen der Wiedersehensfreude von ihnen verabschiedet und sie erst
am nächsten Tag wieder aufgesucht, sodass sie genügend Zeit hatten, um nachzudenken
und sich zu entscheiden."
"Jedenfalls sind wir nach zwei weiteren Monaten in Australien zurück nach England gekommen
und haben es auch nicht bereut, wieder das Zurückkommen noch das da gewesen sein.
Australien ist klasse, waren sie schon einmal dort Professor?"
"Nein, leider nicht", antwortete Severus und schaute Hermine an, "aber vielleicht
gibt es da ja interessante Trankzutöten, die es zusammengelbe."
"Vielleicht im nächsten Jahr, wir werden sehen mein Lieber", legte sich Hermine nicht
fest und schaute ihn lächend an.
Der warme Samstag Nachmittag verging viel zu schnell, vor allem da er wenig später
im Arbeitszimmer von Dr. Henry Granger einen sehr schön gearbeiteteten Schachtisch entdeckte
und Hermines Vater vor lauter Begeisterung endlich jemanden gefunden zu haben, mit dem
er diese Leidenschaft teilen könnte, fast zersprang.
Bedauerlich nur, dass für ein Spiel keine Zeit mehr blieb, immerhin mussten sie ja Mrs.
Willoughby, warum auch immer noch einen Besuch abstatten.
Wie der willig verabschiedete sich Severus von Hermines Eltern, er mochte sie wirklich
von Mal zu Mal lieber.
Dann zog Hermine ihn energisch zum Apparierplatz im Park, nur um wenige Sekunden später nahe
dem Herrenausstatter in der City von London wieder aufzutauchen.
Mrs. Willoughby erwartete sie bereits ungeduldig.
Ihr seid spät, wir schließen ein weniger als fünf Minuten, stellte sie fest, lächelte
Severus aber wohlwollend an, nachdem sie ihn einer eingehenden Betrachtung unterzogen
hatte.
Sie sehen sehr gut aus, Professor Snape, verraten sie mir ihren Ausstatter, sie musste über
ihren eigenen Witz lachen und winkte den beiden ihr zu folgen.
Dieses Mal stiegen sie drei Treppen hinauf und betraten die Sportabteilung des Kaufhauses,
eine mehr als braun gebrannten Entzwanziger mit sehr, sehr engem Shirt, unter dem sich
seine mühsam antrainierten Muskelpakete unübersehbar abzeichneten, ließ sie wissen, Hugo, sie
können gehen, bitte schließen sie schon ab, ich mache das hier schon.
Hugo, dessen Shirt eindeutig einen enorm hohen Stretch-Anteil enthielt, schien sich über
dieses Angebot sehr zu freuen und verabschiedete sich rasch von Mrs. Willoughby.
So, Professor, Mrs. Willoughby klatschte vor in die Hände.
"Ich gehe davon aus, dass es wieder einmal schwarz sein muss."
"Was auch immer Miss Granger hier kaufen will, wenn es für mich ist, wäre dies eine
sehr adäquate Farbwahl", mutte Severus und bedachte seine Meisterschülerin mit
vorwurfsvollen Blick.
"Nah, es geht doch um eine Badehose oder nicht?"
Mrs. Willoughby schaut der Hermine etwas unsicher an.
"Natürlich tut es das", Hermine rollte mit den Augen.
Der Professor versuchte die Tatsache, dass wir in zwei Tagen in einen sehr schön gelegenen
norwegischen See nach Pflanzen suchen werden und er über keinerlei Badekleidung verfügt
schon seit Wochen zu verdrängen.
"Er will doch wohl nicht nackt nach diesen Pflanzen suchen", erkundigte sich Mrs. Willoughby
mit einem Zwinkern bei Hermine.
"Nein, Madame", schnaubte Severus.
"Ich hatte eigentlich vor, meine Assistentin dort ganz alleine nach den Pflanzen suchen
zu lassen und die ganze Aktion vom Ufer aus zu überwachen, immerhin verfügt Miss Granger
über geeignete Badekleidung, wenn auch mit reichlich wenig Stoff ergänzte ihn Gedanken."
Netter Versuch, Severus, winkte Hermine ab und erkundigte sich bei Mrs. Willoughby,
haben sie schon einige Modelle herausgesucht?
"Aber gewiss, meine Liebe", lächelte Mrs. Willoughby.
"Genau, wie du sie wolltest, kommen sie mit, Professor, dort hinten ist die Umkleide."
"Kann ich nicht auch mit", erkundigte sich Hermine hoffnungsvoll.
"Auf keinen Fall", entschied Severus kategorisch.
"Wie schade", maulte Hermine und schob ihre Unterlippe nach vorne.
"Dann kommen wenigstens her, wenn du sie anhast.
Ich denke gar nicht daran, hier fast nackt durch ein öffentliches Geschäft zu laufen",
empörte sich ihr Professor und verschränkte seine Arme vor der Brust.
"Es ist doch keiner mehr hier außer uns dreien", widersprach Hermine.
"Egal", blieb er stur.
"Es gibt da nichts, was ich nicht schon mit deutlich weniger Stoff gesehen hätte", grummelte
Hermine sehr leise und schob ihre Unterlippen noch weiter vor, aber auch das nützte nichts."
"Dann sie ist eben als Überraschung, Hermine", tröstete sie Mrs. Willoby grinsend, als
sie hinter dem verschämten Professor heraltet, der anscheinend nur einen Wunsch hatte, nämlich
hier so schnell wie möglich wieder herauszukommen.
"Achten Sie darauf, dass sie nicht zu lange zu groß ist", rief Hermine Mrs. Willoby besorgt
nach.
"Nicht, dass sie noch im See verloren geht."
"Keine Sorge, bei mir geht nichts verloren", antwortete Severus an ihrer Stelle.
Eine halbe Stunde später kamen die beiden wieder.
Mrs. Willoby grinst über das ganze Gesicht, während Severus Wangen mit einem feinen roten
Schimmer überzogen waren.
Der Professor hat eine geeignete Badebekleidung gefunden und hat sie bereits bezahlt.
Er bestand darauf, sie selbst zu verbaren, ließ Mrs. Willoby Hermine wissen und verabschiedete
sich lachend und mit den besten Wünschen für die bevorstehende Reise von den beiden.
Bevor sich die beiden Zauberer in einer kleinen Seitengasse zum Apparieren fertig machten,
wollte Hermine noch hoffnungsvoll wissen, wann bekomme ich denn nun diese Badehose zu
sehen?
Severus schenkte seiner neugierigen Meisterschülerin ein kleines Wolfsgerinsen und schwankten
Zauberstab.
Als sie sich wenige Augenblicke später auf Hochwurzgrenzen midermaterialisierten, nahm
er sich nur wenig Zeit, ihre Frage zu beantworten.
"Das kommt ganz oft deine Gegenleistung an", meinte er genüsslich, bevor er in
zügigem Temporichtung Schlussschritt.
Über die Schulter riefe ihr zu "Lass dir doch was Nettes einfallen".
Er meinte noch ein undeutliches Murren von Hermine zu vernehmen, dass sich sehr nach
"The Flix of Slytherins" anhörte, bevor sie Minerva erreichte, die schon auf sie gewartet
hatte, um mit ihnen noch einige Dinge die Reise betreffend zu erörtern.
Nox
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Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte, Leine Jana.
Podbean