Staffel 4 #49-68 Geliehene Zeit, zwei Umdrehungen ⎮Snarmione ⎮ Harry Potter FF⎮Einschlafen
Über diese Folge
Harry Potter FF⎮EinschlafenHermine Granger ist eine hochintelligente vierzehnjährige Hexe, die sich schulisch unterfordert fühlt. Mit Professor McGonagalls Hilfe gelangt sie an einen Zeitumkehrer, der es ihr ermöglicht, zeitgleich mehrere Fächer zu belegen. An Halloween geschieht jedoch ein Unglück und Hermine findet sich plötzlich zwanzig Jahre in der Vergangenheit wieder. Ihr erster Impuls ist Flucht aus dem Internat, doch Albus Dumbledore kann sie davon überzeugen, dass Hogwarts noch immer der sicherste Ort für sie ist, wenn sie nur eines beherzigt: dass Zeit möglichst nicht verändert werden darf. Hermine fügt sich in ihr Schicksal, nimmt sogar einen neuen Namen an. Doch kann sie tatenlos zusehen, wie ihre beste Freundin einem sicheren Tod entgegengeht, Seite an Seite mit einem zukünftigen Massenmörder leben oder ihre Gefühle für jemanden unterdrücken, der dunkler, geheimnisvoller und verhasster nicht sein könnte?
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Speaker 0: Und jetzt ganz viel Spaß mit der Geschichte.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Kapitel forty-neun.
Speaker 0: Hat er oder hat er nicht?
Speaker 0: Am Fuße der breiten Steintreppe, die vom Portal hinab führte, holte Jean Remus schließlich ein.
Speaker 0: Die sich ständig neu arrangierenden Treppen waren ja diesmal anscheinend gewogen gewesen.
Speaker 0: Trotzdem war sie ziemlich außer Atem, als sie bei ihm anlangte.
Speaker 0: Remus musste ihr schweres Keuchen und ihre hassenden Schritte, die Steinstufen hinuntergehört haben, denn er drehte sich zu ihr um, noch bevor er einen Fuß aufs Gras gesetzt hatte.
Speaker 0: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –.
Speaker 0: Wortlos hielt sie ihm den Zettel hin, doch als der Junge danach greifen wollte, zog sie ihn außer Reichweite.
Speaker 0: Was ist damit, fragte er.
Speaker 0: Es hörte sich nicht so an, als hätte er ein schlechtes Gewissen.
Speaker 0: Jean, die zwei Stufen über ihm stehen geblieben war, versuchte, ihren geräuschvollen Atem zu beruhigen.
Speaker 0: Sag mir nur eins, stieß sie hervor.
Speaker 0: Hast du das hier gelesen, ja oder nein?
Speaker 0: Remus, der den Zettel angestarrt hatte, sah jetzt zu ihr auf, die Stirn entfalten gelegt.
Speaker 0: Einer seiner Mundwinke zuckte verächtlich.
Speaker 0: Hättest du dich echt für so interessant, Jean-Paul Mann?
Speaker 0: Na schön, du bist anscheinend ganz schön rumgekommen als Diplomaten-Töchterchen, aber glaubst du im Ernst, irgendwen hier beeindruckt das?
Speaker 0: Wenn du meine persönliche Meinung hören willst, ich denke, du leidest an Verfolgungswahn.
Speaker 0: Und was war das für eine komische Aktion mit James?
Speaker 0: Die ganze Schule lacht sich darüber kaputt, während er gute Miene zum bösen Spiel macht.
Speaker 0: Aber ich glaube, in Wirklichkeit ist er ziemlich genervt wegen dieser Geschichte.
Speaker 0: Sag ihm den schönen Gruß von mir, ich hab ihn bloß mit jemanden verwechselt, den ich von früher her kannte.
Speaker 0: Yappste Jean.
Speaker 0: Kein Grund, also sich ans Großer Weiberheld aufzuführen.
Speaker 0: Aber James Potter Allüren interessieren mich nicht.
Speaker 0: Ich will einzig und allein wissen, ob du das hier – sie schwenkt den Zettel wieder vor seiner Nase – gelesen hast.
Speaker 0: Und was?
Speaker 0: wenn ja, was wäre dann?
Speaker 0: – herausfordern Jobremus ein Kind vor.
Speaker 0: Dass Jean zwei Stufen über ihm stand und ihn auf diese Weise überragte, schien ihm nicht besonders zu gefallen.
Speaker 0: Jean bis sich auf die Unterlippe.
Speaker 0: Ja, was wäre dann?
Speaker 0: Dann wüsste einer von James Potters besten Kumpeln, dass der Name Jean Pearlman lediglich ein Deckname war.
Speaker 0: Lilly hatte ihr genug von den Rumtreibern erzählt, um Jean klar zu machen, dass die Jungs nur so darauf brannten, Geheimnisse aufzudecken.
Speaker 0: Aber wenn Jeans Name nicht auf dem Pergament gestanden hatte, sondern nur ein paar Eckdaten, waren da noch immer die Sätze Dumbledores, aus denen hervorgehend, dass sie eine andere war als die, die sie zu seinen Vorgaben.
Speaker 0: Jean bezweifelte zwar stark, dass vier halbwüchsige Jungs, seien sie auch noch so schlau, im Stande waren, sich Zugang zum Denkarium des Schulleiters zu verschaffen, wenn sie jedoch an den Erwachsenen Sirius Black dachte, dem es gelungen war, nach über zehn Jahren einen Platz wie Askaban zu entfliehen, war sie sich ihre Einschätzung nicht mehr so sicher.
Speaker 0: Als Muggelmädchen war sie in einer Welt aufgewachsen, die von Logik beherrscht wurde und sie konnte von Glück sagen, noch in jungen Jahren erfahren zu haben, dass sie eine Hexe war, nicht erst jenseits der Dreißig oder gar noch später.
Speaker 0: Fantasie war nicht gerade ihre Stärke, doch sie hatte ziemlich umdenken müssen, als sie nach Hogwarts gekommen war.
Speaker 0: Magie und Logik gingen selten Hand in Hand.
Speaker 0: Sie waren kein Liebespaar.
Speaker 0: Daraus folgte Es gab wenig feste Regeln, was das Zaubern betraf.
Speaker 0: Man konnte zum Beispiel kein Essen aus dem Nichts heraufbeschwören und es gab Flüche, deren Anwendung unter Strafe stand.
Speaker 0: Trotzdem hatte Jean, als sie noch Hermine Granger gewesen war, schnell den Eindruck gewonnen, dass in dieser neuen, spannenden und unvorhersehbaren Welt fast alles möglich war, wenn man sich nur genug Wissen aneignete und einigermaßen geschickt mit dem Zauberstab umgehen konnte.
Speaker 0: Geheimnisse beispielsweise waren in der magischen Welt ein gefährliches Gut.
Speaker 0: In der Muckelwelt blieb ein Geheimnis ein Geheimnis, solange man es nicht weitererzählte.
Speaker 0: In der Welt der Hexen und Zauberer jedoch gab es Veritaserum, gedechnisverändernde Zaubersprüche sowie die höchst perfide Kunst, seine Mitmenschen so zu beeinflussen, dass sie nach der eigenen Pfeife tanzen.
Speaker 0: Ein Denkarium mochte ein zuverlässiger Platz für geheimes Gedankengut sein, Und Askerbahn im Jahre threehundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
Speaker 0: Er wandte sich zum Gehen, kam jedoch nicht weit.
Speaker 0: Hat Cerurus Snape auch ein Geheimnis?
Speaker 0: fragte Jean schnell.
Speaker 0: Remus Rücken wurde einem Moment star, dann drehte er sich wieder um.
Speaker 0: Schniefelos!
Speaker 0: Er spuckte auf den Rasen.
Speaker 0: Wenn du mich fragst, hat der Hunderte von Geheimnissen, oder glaubt zumindest, dass sie noch geheim sind.
Speaker 0: Nur er ist er damit genau wie bei dir, nämlich, dass die ihn nicht halb so interessant machen, wie er es gern hätte.
Speaker 0: Jean knischte mit den Zähnen, doch sie ließ denen in diesem Satz enthaltenen Vorwurf unkommentiert.
Speaker 0: Warum nennt die ihn so?
Speaker 0: Schniefelus fragte sie stattdessen.
Speaker 0: Sie erinnerte sich daran, dass Remus diesen würdelosen Spitznamen schon einmal gebraucht hatte, im Krankenflügel nämlich.
Speaker 0: Die Rumtraber standen also mit dem Tränkemeister der Zukunft auf Kriegsfuß.
Speaker 0: Nun, das war nicht gerade ein Geheimnis.
Speaker 0: Harry hatte sich schon mehrmals darüber beklagt, dass der erwachsene Snape ihm schlechtere Noten gab, als er verdient hatte und ihm auch gern Sachen unterstellte, weil er offenbar der Meinung war, der Spruch, wie der Vater, so der Sohn, wäre in James und Harrys Fall angebracht.
Speaker 0: Jean war James Potter bislang nur zweimal begegnet, doch sie konnte schon jetzt sagen, dass Snape's Behauptung nicht stimmte.
Speaker 0: Vater und Sohn sahen sich zwar zum Verwechsen ähnlich, doch ihr Innenleben schien sich stark voneinander zu unterscheiden.
Speaker 0: Harry, das wusste Jean, wurde nur allzu oft von Selbstzweifeln geplagt, doch sein Vater schien ein bisschen zu sehr von sich eingenommen zu sein.
Speaker 0: Außerdem war er vorlaut, eine Charaktereigenschaft, die Snape stets auch Harry unterzuschieben versuchte, völliger Blödsinn, wie Jean fand.
Speaker 0: Der Satz, den Harry einmal geäußert hatte, Cerberus Snape war auch nicht besonders nett, niemand wusste das besser als sie.
Speaker 0: Der Mann hätte noch ein paar ganz anderen Namen verdient, darin waren sich wohl alle Gryffindors einig.
Speaker 0: Weil er uns hinterher schniffelt wie ein Spürhund mit seiner Krummennase am Boden, gab Remus zu Antwort.
Speaker 0: Seit Anfang des neuen Juliars ist es richtig schlimm geworden.
Speaker 0: Ich denke, er war vorher schon besessen von uns, aber wir haben das nie ernst genommen.
Speaker 0: Vielleicht will er ja bloß seine Bußenfreundin beeindrucken, indem er uns anschwärzt.
Speaker 0: Remus grinste.
Speaker 0: Als ob Lilly sich für sowas hergeben würde.
Speaker 0: Sie hat für Petsen nichts übrig.
Speaker 0: Jean überlegte kurz.
Speaker 0: Wie konnte es schaden, wenn sie Remus einfach fragte?
Speaker 0: Glaubst du, er ist im Stande schwarze Magie anzuwenden?
Speaker 0: Was genau meinst du mit anwenden?
Speaker 0: Remus scharte mit seinem Schuh auf dem Rasen herum, bohrte dessen Spitze in den von der Sonne aufgewärmten Erdboden und kickte ein Grasbüschel hoch in die Luft.
Speaker 0: Ob er Flüche beherrscht, die man in seiner Altersklasse schwerlich beherrschen kann?
Speaker 0: Präzisierte Jean ungeduldig.
Speaker 0: Oder sollte.
Speaker 0: Remus stieß ein gering schätziges Lachen aus.
Speaker 0: Wohl kaum.
Speaker 0: Er ist nicht ganz dumm, unser Schniefelus.
Speaker 0: Aber Serious, James und meine Wenigkeit sind unserer einhelligen Meinung nach noch einen tacken Cleverer.
Speaker 0: Vielleicht ist das der Grund, weswegen er sich Dingen zuwendet, zu denen sich keiner von uns berufen fühlt.
Speaker 0: Darüber dachte Jean nach.
Speaker 0: Remus mochte Recht haben, doch vielleicht unterschätzte er's Nehbauch.
Speaker 0: Sie allein wusste, was aus ihm geworden war und auch, dass dem angeblich so cleveren James seine Cleverness im Kampf gegen Voldemort wenig genutzt hatte.
Speaker 0: Ich fand es nur so seltsam, dass Lily Evans heute wieder mit ihm nach Hox mitgegangen ist, meinte sie dann.
Speaker 0: Im Vorfeld schien sie nämlich nicht sehr epig darauf zu sein.
Speaker 0: Jean würde Remus nicht verraten, dass Lily und Cerurus sich am Tag zuvor gestritten hatten, dass... Das ging ihr nichts an und sie wollte auch nicht, dass Lily herausfand, dass sie mit Remus über Severus gesprochen hatte.
Speaker 0: Was willst du damit sagen?
Speaker 0: fragte Remus mit zusammengekniffenen Augen.
Speaker 0: Dass er in der Lage ist, Dinge zu tun, die bewirken, dass sie genau das macht, was er sagt?
Speaker 0: So ähnlich.
Speaker 0: Psst!
Speaker 0: Remus schüttelte amüsiert den Kopf.
Speaker 0: Nie im Leben.
Speaker 0: Lily ist ebenso.
Speaker 0: Sie ist loyal.
Speaker 0: Die beiden kommen aus derselben Stadt und kannten sich schon vor der Schule.
Speaker 0: Ich verstehe nicht, wie sie mit diesem Schleimbeutel umgehen kann.
Speaker 0: Keiner tut das.
Speaker 0: Er ist so typisch litterin, hinterhältig und eingebildet.
Speaker 0: Jean legte den Kopf schief.
Speaker 0: Komisch.
Speaker 0: Über euch habe ich ähnliches gehört.
Speaker 0: Zumindest, was den Hochmut angeht.
Speaker 0: Kann ich mir denken.
Speaker 0: Remus maltretierte weiter den Rasen.
Speaker 0: Dieses spezielle Thema schien ihm nicht sonderlich zu behagen.
Speaker 0: Vielleicht hatte Lilia recht und er war nicht so sehr von sich überzeugt wie Sirius und James.
Speaker 0: Seine Kratzbürstigkeit hatte ihre Ursache vielleicht wirklich in der Sache unter der er litt, nicht in übersteigertem Selbstbewusstsein.
Speaker 0: Lilly kann nicht besonders mit Seavius und James, vorher schließlich fort, ohne dass Jean ihn dazu hatte auffordern müssen.
Speaker 0: Das war vom ersten Tag an klar, als wir uns alle im Hogwarts-Express über den Weg liefen.
Speaker 0: Hört, hört!
Speaker 0: Jean hätte einiges darum gegeben, diese Geschichte zu erfahren.
Speaker 0: Doch Remus machte wieder Anstalten zu gehen.
Speaker 0: Ihm stand ins Gesicht geschrieben, dass er die Gesellschaft seiner Wenn auch zweifelos arroganten Freunde der ihren Vorzug.
Speaker 0: Zum Glück gab es aber noch Lily.
Speaker 0: Die würde Jean von dieser Begegenheit im Zug sicher gern berichten.
Speaker 0: Ich gehe jetzt, meine Kumpels warten schon auf mich.
Speaker 0: Viel Spaß mit deinem Buch.
Speaker 0: Mit diesen Worten drehte der junge Remus Lupin sich endgültig um und ging zielstrebig über das Gras in Richtung von Hagrid's Hütte davon.
Speaker 0: Sie wusste es besser als ihm zu folgen.
Speaker 0: Mehr würde sie aus ihm nicht herauskriegen, wenigstens über Dumbledos Zettel nicht.
Speaker 0: Sie musste sich wohl oder über darauf verlassen, dass Remus eine ehrliche Haut war und sie nicht hatte ausspionieren wollen.
Speaker 0: Obwohl er eben nicht eindeutig abgestritten hatte, was sie ihm vorwarf, konnte sie diesem unausgeglichenen Jungspund trauen.
Speaker 0: Remus hatte selbst ein Geheimnis, das konnte selbst ein Blinder auf einem Besen sehen, Am besten, sie fand es möglichst schnell heraus, dann hätte sie ein Druckmittel gegen ihn in der Hand, sollte er ihr hier und heute nicht die Wahrheit gesagt haben.
Speaker 0: Doch dann zögerte Jean plötzlich.
Speaker 0: Was hatte er eben noch über sie gesagt?
Speaker 0: Sie leide unter Verfolgungswahn?
Speaker 0: Es schmeckte ihr zwar nicht, doch sie musste sich selbst gegenüber zugeben, dass diese Beobachtung nicht ganz von der Hand zuweisen war.
Speaker 0: Aber die Angst, dass jemand hinter ihr großes Geheimnis kam, war riesig und setzte ihr Tag und Nacht zu.
Speaker 0: Es hing so viel davon ab, gar nicht mal für sie selbst, sondern für andere.
Speaker 0: Da sie mit keinem Weasley etwas zu schaffen hatte, hängen Ron's Zukunft eher nicht am Seiten entfaden.
Speaker 0: Harry war es, an den sie denken musste, bei allem, was sie tat, immer nur Harry.
Speaker 0: Harry würde Voldemort Sieges Zug beenden, zumindest vorläufig.
Speaker 0: Und irgendwie wurde Jean das Gefühl nicht los, dass er auch nach nineteenhundertneunzig noch dazu beitragen würde, den dunklen Lord daran zu hindern, zurückzukommen.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Auf Harry konnte die Zaubererwelt nicht verzichten.
Speaker 0: Nachdenklich betrachtete Jean das Buch in ihrer Hand.
Speaker 0: Eigentlich hätte sie lieber ein gutes Buch über Zeit und wie man sie manipulieren konnte gehabt, doch es lohnte sich nicht, in die Bibliothek zurückzukehren, die Schlossin gut eine halbe Stunde.
Speaker 0: Besser, sie suchte sich hier draußen ein sonniges Plätzchen zum Lesen.
Speaker 0: Sie musste eben nächste Woche, wenn sie hoffentlich ihren Schülerausweis hatte, noch einmal ihr Glück diesbezüglich versuchen.
Speaker 0: Noch etwas, was sie wurmte, Remus Lupin wusste, dass sie sich über Zauberstäbe informierte.
Speaker 0: Und Sirius wollte laut James wissen, was für einen Zauberstab Jean benutzte.
Speaker 0: Das war nicht gut.
Speaker 0: Überhaupt nicht gut.
Speaker 0: Gedanken verloren schlenderte sie zum See hinunter, doch der Steg war voller Kreischender Erstklässler und natürlich war auch der Platz unter der Buche, eine der Lieblingsplätze der Schüler, die es vorzogen, im Schatten zu sitzen, besetzt.
Speaker 0: Jean sah sich um.
Speaker 0: Allzu weit um den See herum mochte sie nicht gehen, Aber sie wollte ihre Ruhe haben, wenn sie über die Eigenschaften ihres neuen Zauberstabs nachlass.
Speaker 0: Am Ende entschied sie sich für ein röges Fleckchen Erde unweit der Gewächshäuser.
Speaker 0: Dort lagen, neben einer Schiebetür aufgestapelt, dutzende grob gewebter Säcke, um damit die empfindlichsten unter dem Pflanzen für den nahenden Winter abzudecken.
Speaker 0: Jean nahm sich einen und ließ sich damit auf einen Stück unkrautüberzogenem Rasen neben den Kräuterbeten nieder, die trotz der Kühle in der Luft noch immer einen angenehm würzigen Duft verströmten.
Speaker 0: Ihr fiel auf, dass in einem der Beten chinesischer Kaukohlwuchs, Jean legte das geliehene Buch vor sich ins Gras, ohne es aufzuklappen, dann zog sie ihren Zauberstab aus der Jackentasche hervor.
Speaker 0: In Sendio mummelte sie.
Speaker 0: Wieder gehorchte der neue Stab nicht halb so gut wie ihr Alter.
Speaker 0: Was aus einer Spitze hervortrat, hatte die Größe einer Feuerzeugflamme bei niedrigster Benzinzufuhr.
Speaker 0: Wenigstens erfüllte die Sparflamme ihren Zweck.
Speaker 0: Dumbledores Pergamente rollte sich erst ein und verschrumpelte dann binnen Sekunden zu einem brüchigen Aschebällchen, mit dem der Herbstwind leichtes Spiel hatte.
Speaker 0: Noch bevor Jean es fallen lassen konnte, fuhr ein Windstoß hindurch und verteilte die Asche als grau-schwarzen Regen über Professor Sprouts liebevoll geheckte Kräuterbete.
Speaker 0: Nur ein winziges Eckchen unverbranntes Pergament blieb zwischen Jeans Daumen und Zeigefünger zurück und sie schnippte es fort, bevor sie sich ihrer Lektüre zuwandte.
Speaker 0: Kapitel Fünfzig.
Speaker 0: Außer lesen nichts gewesen.
Speaker 0: Das Buch, das Madame Pines hier angedreht hatte, ließ Jean bitterlich enttäuscht zurück.
Speaker 0: Sie hatte gehofft, in dem Abschnitt über die Wahl der Zauberstäbe etwas zu finden, was ihre merkwürdigen körperlichen Empfindungen erklärte, die sie in Ollivanders Laden überkommen hatten.
Speaker 0: Dieses fast lustvoll zunennende Ziehen an dem Ort, den sie selbst in ihren Gedanken kaum zu benennen wagte.
Speaker 0: Die Autorin des Buches, eine gewisse Constance Woodworth, schien jedenfalls kein solch sinnliches Erlebnis gehabt zu haben und sie schilderte auch keinen ähnlich gelagerten Fall.
Speaker 0: Stattdessen berichtete sie von Hexen und Zauberrandien ohne Macht gefallen waren, nachdem der Zauberstab sich für sie entschieden hatte, oder von welchen die danach plötzlich feststellten, dass sie ab diesem Zeitpunkt etwas beherrschten, was sie bis dahin gar nicht oder nur unzureichend beherrscht hatten.
Speaker 0: Bestimmte Zaubersprüche oder Verwandlungen zum Beispiel.
Speaker 0: Dies besorgt sich natürlich nur auf Personen, die während ihrer aktiven Laufbahn als Zauberer, also ab dem Alter von ca.
Speaker 0: elf Jahren, sich von einem neuen Zauberstab hatten, erwählen lassen müssen.
Speaker 0: Während Jean Lars musste sie immer wieder an Ron denken.
Speaker 0: Zumindest ihr Gegenüber hatte er kein einziges Mal etwas Ähnliches verlauten lassen, doch dazu musste gesagt werden, und es fiel Jean nicht gerade leicht, das zuzugeben, dass Ron eben kein besonders gefühlsbetonter Mensch war.
Speaker 0: Vielleicht hatte sein neuer Zauberstab ihn auch verändert und er hatte es bloß nicht wahrgenommen.
Speaker 0: Der Stab, den es sich ihm in seinem elften Lebensjahr verschrieben hatte, war aus Esche geschnetzt gewesen, mit einem Kern aus Einhornhaar.
Speaker 0: Jetzt fiel Jean auch wieder ein, dass der Zauberstab genau wie Kretze nur geerbt war, aufgetragen wie ein alter Mantel.
Speaker 0: Der Eschenstab hatte nämlich ein paar Jahre früher Ron's zweitältesten Bruder Jolly gehört und die Ratte seinen dritältesten Bruder Percy.
Speaker 0: Kein Wunder, dass Ron in den ersten beiden Jahren sowohl in Verwandlung als auch in Zauberkunst grottenschlechte Ergebnisse erzielt hatte.
Speaker 0: Doch so war es halt, wenn man arm war.
Speaker 0: Der Zauberstab, den Ron Ende des zweiten Schuljahres käuflich erworben hatte, war dagegen aus Weidenholz hergestellt.
Speaker 0: Den Kern hatte er aber behalten.
Speaker 0: Seit dem Zauber der Ron um einiges besser, bildete Gene sich zumindest ein.
Speaker 0: In dem Teil, in dem die verschiedenen Hölzer von A bis Z aufgelistet wurden, fand sie auch nichts Neues, bloß das, was Oli Wender ihr bereits verraten hatte.
Speaker 0: Holunder Holz, gleich seltenes Holz für Zauberstäbe, schwer zu beherrschen, mächtige Magie, bla bla bla, soll unglückmagisch anziehen.
Speaker 0: Mit einem Seufze der Frustration warf Jean das nutzlose Sachbuch von sich.
Speaker 0: Sie würde tiefer geraden müssen, um hinter das Geheimnis ihrer Gefühle zu kommen.
Speaker 0: Das Buch aus der verbotenen Abteilung, das sie sich ausgeguckt hatte, hätte sicher Licht ins Dunkel gebracht.
Speaker 0: Aber wie sollte sie an der verdammten Madame Pines vorbeikommen?
Speaker 0: Mit der Unterschrift eines Lehrers?
Speaker 0: Sie kannte doch noch kaum ein Lehrer hier, beziehungsweise kannten die Lehrer sie nicht.
Speaker 0: Und es würde Monate dauern, bis sie sich das Vertrauen derer, die sie in Zukunft unterrichten würden, gesichert hätte.
Speaker 0: Ein orange-goldene Schimmer lag in der immer kälter werdenden Luft und Jean fröstelte.
Speaker 0: Zeit ins Schloss zurückzukehren.
Speaker 0: Ob Lilly schon von ihrem Hoxmead-Ausflug zurück war?
Speaker 0: Wahrscheinlich nicht.
Speaker 0: Was sollte Jean tun?
Speaker 0: Die Bibliothek war für heute geschlossen und morgen ebenfalls, denn es war Sonntag.
Speaker 0: Stattdessen quidditcht.
Speaker 0: Es grausste Jean davor, auf der Tribüne inmitten von Menschen zu sitzen, die sie nicht kannte und einem Spiel beizuwohnen, dass keinerlei Spannung für sie bereithielt, weil sie keinen der Spielenden kannte.
Speaker 0: Außer vielleicht James Potter und der würde gut ohne ihren Jubel auskommen.
Speaker 0: Sie sah auf die Uhr.
Speaker 0: Um die Zeit gab es am Wochenende normalerweise Tee und Scones, für die die wollten.
Speaker 0: Jeans Magen knurte.
Speaker 0: Sie hatte das Mittagessen ausfallen lassen, Säuften stand sie auf, streckte ihre verspannten Glieder und legte den Sack, auf dem sie im Schneidersitz gesessen hatte, zurück auf den Stapel, von dem sie ihn genommen hatte.
Speaker 0: Durch die Bäume hindurch konnte sie die Sonne hinter dem großen See bereits sinken sehen, Eine Weile blieb sie stehen, späte durchs Unterholz, rieb sich die Arme und dachte an Ron, Harry, Crumbine und ihre Eltern.
Speaker 0: Zertrückte ein paar Tränen.
Speaker 0: Sie durfte sie nicht aufgeben.
Speaker 0: Mittlerweile musste man ihre Eltern informiert haben, die sicher Todesängste um sie ausstanden, weil man sie in den Händen eines Mörders wähnte.
Speaker 0: Der Dambelder der Zukunft, der immer die glühendsten Kohlen aus dem Feuer holte, würde inzwischen hoffentlich wissen, was wirklich passiert war und ihr Hilfe schicken.
Speaker 0: Doch was, wenn alle das Falsche dachten?
Speaker 0: Das Serious Black erst gewesen war, der sie entführt hatte.
Speaker 0: Wie lange würde der Schurke noch auf freiem Fuß sein?
Speaker 0: Wie lange würde es dauern, bis sich herausstellte, dass sie beide, sie und Black, sich in der Zukunft noch nie über den Weg gelaufen waren?
Speaker 0: Jean wandte sich vom Sonnenuntergang ab und ging gesenkten Hauptes zum Haupteingang des Schlosses zurück, ging schweren Schrittes die Steintreppe hinauf, Kaum war sie durchs Portal getreten, wandte sie sich auch schon nach rechts, um nachzusehen, was in der großen Halle buchstäblich gebacken war.
Speaker 0: Die Halle war gut gefüllt.
Speaker 0: Viele jüngere Schüler saßen zur Tisch, aber auch ältere.
Speaker 0: Mary und Priya waren nirgends zu sehen, ebenso wenig wie Lily, Snape oder die Rumtreiber.
Speaker 0: Bredika saß allein unterhalb des Podests, ein Buch in der Hand und einen Teller mit Scones vor sich.
Speaker 0: Butter und Marmelade standen bereit, Jean gesellte sich zu ihr.
Speaker 0: Hallo.
Speaker 0: Sagte sie, hast du heute gut gelernt?
Speaker 0: Predika lächelte zurückhaltend.
Speaker 0: Ja, lief ganz gut.
Speaker 0: Jetzt mache ich Pause.
Speaker 0: Nur nachher lerne ich noch ein bisschen weiter in den Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Die Burgarin schien eine echte Strebernatur zu sein.
Speaker 0: Jean wünschte, sie selbst könnte einfach wieder in ihr altes Ich hineinschlüpfen, lesen, wissen anhäufen, lernen, um das Lernens willen, alles andere ausblenden.
Speaker 0: Doch so einfach war es nicht mehr.
Speaker 0: Sie war längst nicht mehr so zielstrebig und ehrgeizig, wie sie es noch vor Kurzem gewesen war.
Speaker 0: Doch wie hätte sie das auch sein sollen?
Speaker 0: Sie hätte alle Hände voll zu tun, überhaupt klarzukommen.
Speaker 0: Verzeihe mir die Frage, es ist reine Neugier, sagte sie zu dem ihr gegenüber sitzenden Mädchen.
Speaker 0: Alle anderen aus Durmstrang schienen nach Slytherin gekommen zu sein, warum nicht auch du?
Speaker 0: Das dunkelhaarige Mädchen bis in eine Skown und sah Jean nachdenklich an.
Speaker 0: Ich bin nicht sicher, Probleme mit Platz?
Speaker 0: Hast du mal den Slytherin-Tisch beim Abendessen gesehen?
Speaker 0: Jean schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Nicht wirklich, ich saß meistens mit dem Gesicht zur Wand.
Speaker 0: Sind so viele, zwanzig aus Durmstrangen wir sind und fast alle in Slytherin, aus meinem Jahrgang auch.
Speaker 0: Fühlst du dich denn nicht einsam, wenn du als Einzige in einem anderen Haus gelandet bist?
Speaker 0: fragte Jean mit fühlend.
Speaker 0: Ich meine, ihr geht in verschiedene Klassen, sitzt beim Essen nicht zusammen und abends seid ihr getrennt untergebracht.
Speaker 0: Da muss man sich doch komisch fühlen, oder?
Speaker 0: Bredika zogte mit den Schultern.
Speaker 0: Ist besser, wenn du fragst mich.
Speaker 0: Die anderen sind immer zusammen und unterhalten sich miteinander.
Speaker 0: Dann sprechen sie phänisch oder russisch.
Speaker 0: Wir sprechen die beiden Sprachen an unserem Institut.
Speaker 0: Aber ich möchte Englisch lernen.
Speaker 0: Perfekt.
Speaker 0: Ihr gerolltes Ehre klang wie das Gurren einer Taube.
Speaker 0: Du hast gar keinen Akzent Jean.
Speaker 0: Ich bin ja auch Britin, sagte Jean und schnitt ein Scone auf, um es sich anschließen zu buttern.
Speaker 0: Meine Eltern sind in England geboren, also habe ich die englische Staatsbürgerschaft.
Speaker 0: Eine Zeit lang arsene und unterhielten sich die beiden Mädchen, doch Bredika war für Jean irgendwie nicht greifbar.
Speaker 0: Auch sie hatte immer sehr viel Wert auf Selbstständigkeit gelegt, sich nie von anderen abhängig gemacht.
Speaker 0: Trotzdem hatte sie eine innige Freundschaft zu Ron und Harry entwickelt.
Speaker 0: Bredika dagegen schien sich selbst genug zu sein.
Speaker 0: Sie konnte sich lang und breit über die Vorzüge Dormstrunks gegenüber Hogwarts auslassen oder umgekehrt.
Speaker 0: Doch im Gegensatz zur Lily gab sie sich nie eine Blöße.
Speaker 0: Sie wirkte kühl und glatt, wie gut poliertes Ebenholz.
Speaker 0: Sich mit ihr zu unterhalten, machte nicht halb so viel Spaß, wie mit Lily zu reden.
Speaker 0: Nach dem Tee steck Jean hinauf in den Gryffindor Turm und las in den Büchern, die der Vergiss mich ihr in der Winkelgasse gekauft hatte.
Speaker 0: Es waren im Großen und Ganzen die gleichen, wie die, welche die Hogwarts-Schüler zwanzig Jahre später auch benutzen.
Speaker 0: Das Lehrbuch der Zaubersprüche band drei zum Beispiel.
Speaker 0: Also konnte Jean davon ausgehen, dass sie mit den anderen Drittglässlern ungefähr auf denselben Stand war.
Speaker 0: Auch spürte sie Erleichterung, dass ihre Klasse offenbar nicht das Monsterbuch der Monster benutzte, das Hagrid ihnen für ihr drittes Jahr auf die Liste ihrer Besorgungen gesetzt hatte.
Speaker 0: Sie fragte sich, wie Pflegemagischer Geschöpfe bei Professor Kesselbrand wohl sein würde, hoffentlich weniger Nerven aufreibend als bei ihrem großen, tabsigen Freund.
Speaker 0: Als es Zeit fürs Abendessen war, an den Wochenenden immer um sieben statt um sechs Uhr, überlegte Jean, ob sie sich überhaupt die Mühe machen sollte, hinunterzugehen, denn sie hatte zum Tee mindestens vier Scorns verdrückt und verspürte noch gar keinen Hunger.
Speaker 0: Andererseits jedoch brannte sie darauf, Lilly wiederzusehen.
Speaker 0: Draußen war es schon längst dunkel und die Schüler, die einen Ausflug nach Hoxmead unternommen hatten, mussten aller spätestens zum Abendbrot wieder zurück im Schloss sein.
Speaker 0: Daher räumte Jean all ihre Bücher auf ein noch freies Regalbrett im Gemeinschaftsraum, ging sich kurz frisch machen und stieg dann zusammen mit einem Strom an anderen Schülern die Treppe hinunter.
Speaker 0: Noch in der Eingangshalle fiel ihr Blick auf die zwei.
Speaker 0: Lily stand mit dem Rücken zu ihr und unterhielt sich mit Cerorus, als Jean gerade die letzten Marmorstufen hinunter ging.
Speaker 0: Der junge Snape erkannte sie wieder, sagte anscheinend aber nichts zu Lily, denn die drehte sich nicht um, sondern plauderte weiterhin sichtlich unbefangen mit ihm.
Speaker 0: Jean passierte die zwei in einigem Abstand, wobei sie Severus zunickte, doch der Tarte, als hätte er es nicht bemerkt.
Speaker 0: Er hatte nur Augen für das Mädchen direkt vor ihm, dessen dunkelrotes, seidiges Haar im Schein der Fackeln schimmerte.
Speaker 0: Nun denn, mommelte Jean halblaut, ging weiter in die große Halle und suchte sich einen Platz am unteren Ende des Gryffindor-Tisches, von wo aus sie das Podium mit dem Tisch für die Lehrer im Blick hatte.
Speaker 0: Dumbledore war wieder einmal nicht zugegen, dafür wie fast immer Professor Flitwick, Professor Sprout, Professor Kluck Schaser und der junge Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Speaker 0: Wie hieß der noch gleich?
Speaker 0: Ah ja, Besovsky.
Speaker 0: Auch entdeckte Jean eine zwanzig Jahre jüngere Ausgabe von Madame Hooch, die sich mit Professor Kesselbrand unterhielt.
Speaker 0: Diesmal setzte Jean sich mit dem Rücken zur Wand, sodass sie die gesamte Halle überblicken konnte.
Speaker 0: Kaum jemand rückt Schuluniform oder gar Spitzhut.
Speaker 0: Die Schüler waren eine bunte, wogende und schnatternte Masse.
Speaker 0: Manche trugen Quidditch-Trikots in Erwartung des morgigen Spiels.
Speaker 0: Auch die Lehrer waren samsteglich legär gekleidet.
Speaker 0: Professor McGonagall, die eben den Raum betrat und durch den Mittelgang zwischen Hufflepuff und Ravenclaw-Tisch auf das Podiumzuschritt, war in die für sie typischen Schottenkaros gewandt.
Speaker 0: Jean sei nach rechts den Tisch hinauf.
Speaker 0: Von den Rumtreibern war keiner zu sehen und auch Lily ließ sich anscheinend Zeit.
Speaker 0: Als sie schließlich erschien, kam sie im Laufschritt auf Jean zu, setzte sich ohne großes Zögern ihr Gegenüber an den Tisch und lächelte sie an.
Speaker 0: Jean hoffte, dass ihr die Erleichterung nicht zu sehr ins Gesicht geschrieben stand.
Speaker 0: Wie war's im Dorf?
Speaker 0: fragte sie betont beiläufig, während sie sich zum zweiten Mal Bratkartoffeln auf den Teller hälfte.
Speaker 0: Lilis Wangen war noch gerötet von der Kälte draußen.
Speaker 0: Oh, es war wirklich ganz nett.
Speaker 0: Wir haben jedes einzelne Geschäft abgeklappert, weißt du?
Speaker 0: Zonko, den Honigtopf.
Speaker 0: In Schreiberlings Federladen habe ich mir eine neue Klatte für meine Gedichte gekauft, hier.
Speaker 0: Lily zog ein Handteller großes Büchlein aus einer jute Tasche hervor und legte es vor Jean auf den Tisch.
Speaker 0: Es war ganz auf alt gemacht und hatte einen weichen Einband aus grünem Wildleder, genau der Farbe ihrer Augen.
Speaker 0: Das hat Zeff für mich ausgesucht.
Speaker 0: Wunderschön!
Speaker 0: Jean fuhr mit den Fingerspitzen darüber.
Speaker 0: Wart ihr auch in den drei Besen auf ein Butterbier?
Speaker 0: Butterbier haben wir auch getrunken, aber nicht in den drei Besen, meinte Lilly und zog die Salatschüssel zu sich heran.
Speaker 0: Wir waren im Eberkopf.
Speaker 0: Das Essen war zwar nur halb so gut wie bei Rosmerta, dafür aber auch um einiges billiger.
Speaker 0: Sie begangen, Gemüse und Bratkartoffeln mit gutem Appetit in sich hineinzuschaffeln.
Speaker 0: Jean, die sie nicht ausfragen wollte, wie es mit dem nicht gerade vor Geist und witzsprühenden Snape gewesen war, brummte als Antwort nur, was alles oder nichts heißen konnte.
Speaker 0: Zu ihrem Glück jedoch schien Lilly wieder in Redelaune zu sein.
Speaker 0: Ich bin echt froh, hingegangen zu sein.
Speaker 0: Wir haben uns viel besser verstanden als beim letzten Mal.
Speaker 0: Hm?
Speaker 0: machte Jean zwischen zwei Bissen.
Speaker 0: Sie war ganz ohr.
Speaker 0: Vielleicht lag es daran, dass wir bestimmte Themen gar nicht erst angesprochen haben, räumte Lilly ein.
Speaker 0: Ich habe nichts über Multiple und Errori gelestert, und er hat mich nicht wegen der Rumtreiber ausgefragt.
Speaker 0: Wir sind Multiple und Errori, fragte Jean.
Speaker 0: Also, stimmte es, dachte sie bei sich.
Speaker 0: Er ist wirklich besessen von den anderen Jungs.
Speaker 0: Und ich dachte, Lupin übertreibt, weil er selbst Potter und Black so toll findet.
Speaker 0: Lilly machte eine nachlässige Bewegung mit der Hand.
Speaker 0: Ach, so Jungs aus einem Jahrgang.
Speaker 0: Mit denen hängt er immer öfter rum, wenn wir nicht zusammen sind.
Speaker 0: Säf und ich waren eigentlich immer zusammen im ersten und zweiten Schuljahr.
Speaker 0: Nach dem Unterricht haben wir uns, wenn wir nicht zu viele Hausaufgaben auf hatten, immer getroffen und syndrome gelaufen.
Speaker 0: Bei gutem Wetter draußen, ansonsten hier im Schloss.
Speaker 0: In den großen Ferien haben wir uns zu Hause fast jeden Tag gesehen.
Speaker 0: Fährst du an Weihnachten eigentlich heim zu deinen Eltern?
Speaker 0: Das wird man sehen, sagte Jean ausweichend.
Speaker 0: Vielleicht bleibe ich auch hier in Hogwarts.
Speaker 0: Self will auch hier bleiben, meinte Lilly mit voller Mund.
Speaker 0: Er ist schon letztes Jahr zu Weihnachten hier geblieben und in den Osterferien auch.
Speaker 0: Er versucht immer, mich auch zu überreden hier zu bleiben.
Speaker 0: Aber ich vermisse meine Eltern wirklich und auch, ja, meine Schwester.
Speaker 0: Hier klang ihre Stimme etwas zögerlich.
Speaker 0: Mist, ich habe vergessen, ihr die Schuhe zurückzuschicken.
Speaker 0: Im Post anderen zähf und ich nämlich auch.
Speaker 0: Warum bleibt Cerurus immer hier, wollte Jean von Lili wissen, ist er nicht gerne heim?
Speaker 0: Sie verzog den Mund.
Speaker 0: Er, na ja, versteht sich nicht so gut mit seinen Eltern wie ich mich mit meinen.
Speaker 0: Seine Mutter ist wohl ganz okay, aber sein Vater ist schwierig.
Speaker 0: Mehr wollte sie offenbar über die familiäre Situation ihres besten Freundes nicht preisgeben.
Speaker 0: Sind denn beide Zauberer?
Speaker 0: Lilly schluckte eine Gabel voll Bratkartoffeln herunter und schüttelte weh himmend den Kopf.
Speaker 0: Der Vater ist ein Muggel, aber seine Mutter ist sogar Rheinblut darin, meinte.
Speaker 0: Ich kenne Eili nicht besonders gut, sie bleibt lieber für sich.
Speaker 0: Wenn Seth und ich uns in Cockworth treffen, dann eher auf dem Spielplatz oder unten am Fluss.
Speaker 0: Eine Weile aßen die beiden Mädchen schweigend, dann ergriff Lilly wieder das Wort.
Speaker 0: Seth ist echt in Ordnung, aber letzten Sommer wurde es mir ein bisschen zu viel mit ihm.
Speaker 0: Er wollte sich jeden Tag mit mir treffen und das ging bei mir einfach nicht.
Speaker 0: Am Wochenende macht meine Familie gern Ausflüge in die Umgebung und in der Woche essen wir immer zusammen oder spielen Gesellschaftsspiele.
Speaker 0: Ich darf auch nicht so lange draußen bleiben wie er, muss um sieben zu Hause sein, sonst machen sich meine Eltern Sorgen.
Speaker 0: Selbst sagte im Sommer, er möchte so viel Zeit wie möglich mit mir verbringen, weil es immer schwieriger wird wegen all der Hausaufgaben, die sie uns aufgeben.
Speaker 0: Bei schönem Wetter kann man sich an den See setzen und lernen, aber hier oben ist nun mal meistens kein schönes Wetter.
Speaker 0: Außerdem finde ich selbst nicht so richtig Anschluss, wenn er mich immer mit Beschlag belegt.
Speaker 0: Mary und Prühe haben sich anfangs ziemlich um mich bemüht.
Speaker 0: Wir wollten ein Kleblat sein, doch Serv hat sie, glaub ich, irgendwann vergrault durch seine bloße Anwesenheit.
Speaker 0: Das konnte Jean sich ohne weiteres vorstellen.
Speaker 0: Er teilt dich wohl nicht gern mit anderen was?
Speaker 0: Stirn rund sind Nikte, Lily.
Speaker 0: Manchmal denke ich, er will mich eifersüchtig machen, indem er seine Zeit mit Leuten wie Avery verbringt.
Speaker 0: Ich meine, soll er ruhig, es ist wichtig, Freunde in seinem Haus zu haben, nur sie schüttelte den Kopf und rammte ihre Gabel heftiger in ihr Gemüse, als nötig gewesen wäre.
Speaker 0: Aber gerade die, mit denen er jetzt drum hängt, tun ihm irgendwie nicht gut, finde ich.
Speaker 0: Ich will nicht sagen, dass alles Litterans blöd sind, aber sie sah Jean in die Augen und senkte ihre Stimme.
Speaker 0: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Eltern von einigen aus dem Haus sympathisanten, wenn nicht gar Anhänger von du weißt schon, wem sind.
Speaker 0: Jean sah sie entgeistert an.
Speaker 0: Davon hatte sie nicht die geringste Ahnung.
Speaker 0: Aber Lilis schien im Gegenzug nicht zu wissen, dass einer von Voldemort's treuesten Anhängern nicht am Slytherin-Tisch, sondern an ihrem eigenen zu finden war.
Speaker 0: Serious Black nämlich.
Speaker 0: Doch das durfte Jean keinesfalls andeuten.
Speaker 0: Diese Information war zu wichtig für die Ereignisse in der Zukunft und durfte unter gar keinen Umständen publik werden.
Speaker 0: Lilis Worte erschrecken sie jedoch.
Speaker 0: In ihrem zweiten Schuljahr hatte sich herausgestellt, dass Lucius Malfoy einer derjenigen war, die Voldemort gern wieder an der Macht säen und dafür auch einiges tun würden.
Speaker 0: Auf den Gedanken, dass es in den Siebzigern ebenso oder noch viel schlimmer gewesen sein musste, war sie nie gekommen.
Speaker 0: Aber ja doch.
Speaker 0: Auch wenn die Namen Errori und Multibar ihr nicht sagten, so gab es vielleicht den einen oder anderen Crape und Goyle hier, oder vielleicht jemanden namens Spulse Troat.
Speaker 0: Jean sah zu den Slytherins hinüber.
Speaker 0: konnte aber in den glatten jungen Gesichtern keine Züge entdecken, die auf die späteren Rowdies schließen ließen.
Speaker 0: Sarah Snape hingegen konnte sie sehen.
Speaker 0: Er hatte sich einen Platz in der Mitte seines Hauszisches gesucht und sich so hingesetzt, dass er, genau wie Jean, alles im Blick hatte.
Speaker 0: Sie erwischte ihn in einem Moment, da seine Aufmerksamkeit sich auf die Schüsseln und Platten mit Essen richteten.
Speaker 0: Nachdem er sich jedoch bedient und den ersten Bissen zum Mund geführt hatte, ging Snape's Blick sofort hinüber zum Tisch der Gryffindors.
Speaker 0: Jean, die damit gerechnet hatte, sah unverzüglich weg, sodass sich ihre Blicke nicht begegneten.
Speaker 0: Aus dem Augenwinkel heraus beobachtete sie den schwarz-hargen Jungen jedoch weiter, und was sie sah, gefiel ihr nicht.
Speaker 0: Während der Aas während Snaps Augen konstant auf sie gerichtet.
Speaker 0: Oder besser gesagt auf Lily, das konnte Jean auf die Entfernung schwerlich abschätzen.
Speaker 0: Wenn es stimmte und er so besitzt ergreifen war, würde sie seine geballte Abneigung früher oder später selbst volle Breitseite zu spüren bekommen.
Speaker 0: Das erste Spiel der Saison Lautes Lachen ertönte von der Tür her, die Rumtreiber gaben sich die Ehre.
Speaker 0: Sirius und James gingen voraus, laut über etwas diskutierend, ihre Hände dabei gebrauchend, sich gegenseitig abklatschend, sehr wohlwissend, dass die Aufmerksamkeit eines jeden in der Halle auf sie gerichtet war.
Speaker 0: Direkt hinter ihnen ging Remus, dem das Gehabe seiner Freunde eher ein wenig peinlich zu sein schien.
Speaker 0: Seine Hände steckten tief in den Taschen seiner fadenscheinigen Jeans, was auch ihm eine gewisse Coolness verlieh.
Speaker 0: Und ihm auf den Fersen folgte der unscheinbare, dickliche Peter Pettigrew, bemüht, mit ihnen allen Schritt zu halten, mit übertrieben schlenkenden Armen, was einerseits lächerlich wirkte, ihm andererseits aber nicht im geringsten bewusst zu sein schien.
Speaker 0: Lily drehte sich halb um, rollte mit den Augen und widmete sich kommentalos wieder ihrem Abendessen.
Speaker 0: Dagegen wartete Jean mit angehaltenem Atem, ob die vier sich in ihrer Nähe niederlassen würden.
Speaker 0: Platz genug war da.
Speaker 0: Sie sah, wie James in ihre Richtung blickte und Sirius grinsend anrempelte, Der jedoch schüttelte nur kurz den Kopf und zeigte zu drei Jungen hinüber, die in der Mitte des Tisches saßen und sich miteinander unterhielten.
Speaker 0: Jean könnte nicht sagen, ob es sich bei ihnen um Dritt- oder Viertklässler handelte.
Speaker 0: Zumindest begrüßen die drei das Klebblatt mit Handschlag und rückten auf den Banken auf, um Platz zu machen.
Speaker 0: Peter kletterte mühsam unter dem Tisch hindurch, um sich auf der anderen Seite niederzulassen, während Sirius, nachdem er sich kurz vergewissert hatte, dass keiner der Lehrer ihm Beachtung schenkte, einfach auf die Bank sprang, eine Hand lässig auf die Tischplatte legte und geschmeidig zur anderen Seite hinüber hüpfte.
Speaker 0: Einige Jungs am Tisch lachten und applaudierten.
Speaker 0: Ich habe keinen von denen heute gesehen, sagte Jean eine lege Wand.
Speaker 0: Merlin weiß, wo sie sich wiederum getrieben haben.
Speaker 0: Sie redete ein wenig zu laut, um das Gejohle weiter oben am Tisch zu übertönen.
Speaker 0: Das kann ich dir sagen.
Speaker 0: Ein dunkelblondes Mädchen mit kinlangem, welligem Haar, das Rechts von Jean saß, war diejenige, die sprach.
Speaker 0: Du bist ja anscheinend neu her, also kannst du nicht wissen, dass Potter und Sabesta Jäger ist.
Speaker 0: Er hat den ganzen Tag hart trainiert und wird morgen dafür sorgen, dass wir Ravenclaw Astrein wegputzen.
Speaker 0: Also?
Speaker 0: Jean knabberte an einem Gurkenstück.
Speaker 0: Aber die anderen drei spielen doch nicht auch Quidditch, oder?
Speaker 0: Die Blonde schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Black könnte, wenn er wollte, da bin ich mir sicher.
Speaker 0: Meine ältere Schwester ist auch im Team.
Speaker 0: Sie meint, wenn er sich nur ein bisschen zusammenrisse, könnte er mit Leichtigkeit die Position des dritten Jägers übernehmen.
Speaker 0: Ist das so?
Speaker 0: Jean angelt er sich ein Stück Morüber aus der ansonsten leeren Salatschüssel, die sich eine Sekunde später, wie durch Zauberhand, wieder bis zum Rand füllte.
Speaker 0: Und warum macht das dann nicht?
Speaker 0: Das kann ich dir sagen.
Speaker 0: ließ sich jetzt Lily vernehmen und legte ihr Besteck zur Seite.
Speaker 0: Serious würde sich nie für etwas anstrengen, wovon er weiß, dass er dabei nicht erster sein kann.
Speaker 0: Aber der erste Platz ist schon durch James belegt und Treiber ist nichts für Serious, viel zu passiv.
Speaker 0: Das gleiche gilt für die Position des Hüters.
Speaker 0: Er könnte Sucher sein, warf Jean ein, die jetzt ebenfalls mit Essen fertig war.
Speaker 0: Lily lachte ein kleines, verächtliches Lachen, das gar nicht zu ihr passte.
Speaker 0: Er sagt, er sei ihm zu langweilig.
Speaker 0: Stuss, wenn du mich fragst.
Speaker 0: Serious Black hat ein Aufmerksamkeitsproblem.
Speaker 0: Er lässt sich gern von anderen beklatschen, wie er gerade mal wieder so schön unter Beweis gestellt hat.
Speaker 0: Doch er bringt für gewisse Dinge einfach die nötige Konzentration nicht auf.
Speaker 0: Dasselbe gilt für James.
Speaker 0: Er lässt sich zu leicht ablenken.
Speaker 0: Aber als Jäger hat er immer genug zu tun, da sorgen die anderen schon für, dass er im Quoffel bleibt.
Speaker 0: Jeans, jetzt Nachbarin, wusstete Lily mit schmalen Augen.
Speaker 0: Ein ziemlich hartes Urteil, woher nimmst du das?
Speaker 0: Lilly warft den Kopf zurück, wir glattes dickes Haarflug mit.
Speaker 0: Ich habe Augen im Kopf, sagte sie bloß, damit war für sie die Sache erledigt.
Speaker 0: Lust auf eine Partykobelstein, Jean?
Speaker 0: Sie stellt ihr benutzt das Geschirr klirren zusammen und Jean tat es ihr nach, wenn auch etwas sorgsamer.
Speaker 0: Okay, aber ich warne dich, ich bin nicht besonders gut darin.
Speaker 0: Ich auch nicht, sagte Lilly, während sie Richtung Eingangshalle gingen.
Speaker 0: Wir können noch was anderes machen, ich wollte nur vom Tisch wegkommen.
Speaker 0: Jean warf einen Blick über die Schulter zurück.
Speaker 0: Wieso das?
Speaker 0: Wegen ihr?
Speaker 0: Lilly stöhnte leise.
Speaker 0: Glaubst du mir, wenn ich dir sage, wie sehr es mich nervt, dass manche Leute, die auch noch verherrlichen, Potter und Black meine ich, präzisierte sie.
Speaker 0: Die zaubern auch nur mit einem Zauberstab, aber manche Leute scheinen einfach zu denken, sie stammen in direkter Linie von Merlin ab.
Speaker 0: Sie schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Angeber sind sie alle miteinander.
Speaker 0: Na ja, außer Remus vielleicht.
Speaker 0: Was ist mit Peter?
Speaker 0: fragte Jean Neugierig.
Speaker 0: Dem ist der Abglanz des Rums auch schon zu Kopf gestiegen, gab Lily leise Schnauben zurück.
Speaker 0: Aber wehe du erwischst ihn allein, dann ist er so klein mit Hut.
Speaker 0: Sie hielt Daumen und Zeigefinger ungefähr einen Millimeter auseinander.
Speaker 0: Dann säufzte sie.
Speaker 0: Tut mir leid, ich bin so ungerecht.
Speaker 0: Ich habe heute nicht meinen besten Tag.
Speaker 0: Peter ist nicht verkehrt.
Speaker 0: Es freut mich, dass er Freunde gefunden hat.
Speaker 0: Im ersten Schuljahr habe ich gedacht, er würde vielleicht als Punching Ball der Slytherins enden, was keinem zu wünschen ist, ehrlich nicht.
Speaker 0: Beide Mädchen kehrten in den Gemeinschaftsraum zurück und packten dort ein paar Gesellschaftsspiele aus.
Speaker 0: Bis es Zeit war, zu Bett zu gehen, spielten sie abwechselnd mit Priya, Mary und ein paar älteren Mädchen Cobolstein, Zauberschach und ein paar Spiele, die Jean bisher noch nicht gekannt hatte.
Speaker 0: Am anderen Ende des Raumes saßen die Rumtreiber, die sich ausnahmsweise einmal nicht unerlaubterweise außerhalb des Griffendotums aufhieten.
Speaker 0: Sirius, in einem der so begehrten Sessel direkt am Feuer, saß so, dass seine Beine über die Armlehne baumelten und las scheinbar konzentriert im Tagespropheten.
Speaker 0: Femos blätterte in einem Buch, schien jedoch mit den Gedanken weit weg zu sein, Und James rangelte spielerisch mit Peter, sah aber alle paar Augenblicke flüchtig zu den Mädchen hinüber, die in ihrer Ecke durcheinander redeten und lautstark jubelten, wenn ein aufregender Spielzug beendet war.
Speaker 0: Um kurz vor zehn packten sie alles wieder zusammen, gingen die Wendeltreppe hinauf, sagten einander gute Nacht und suchten ihre jeweiligen Schlafsäle auf.
Speaker 0: In dieser Nacht schlief Jean unruhig.
Speaker 0: Mal träumte sie davon, dass jemand an ihrem Bett stand und auf sie herabblickte, Mal glaubte sie, krümmen Wein zu fühlen, der sich zu ihr unter ihre Decke geschlichen hatte, wie er es zuletzt ein paar Mal getan hatte.
Speaker 0: Doch als sie irgendwann nach Mitternacht mit einem Ruck erwachte, war da weder Mensch noch Katze.
Speaker 0: Eine gute Stunde lang grübelte sie über das Geträumte, dann gelang es ihr glücklicherweise weder einzuschlafen.
Speaker 0: Am nächsten Morgen erwachte Jean um kurz veracht, als jemand die Spülung im Bad betätigte.
Speaker 0: Mary stand vor ihrem Bett, trellerte einen ihr unbekannten Gryffindor Schlachtruf und trug bereits einen Trikot und einen langen Schal in Rot und Gold.
Speaker 0: Lily war sich in ihrem Bett herum und beklagte sich, sie wolle noch nicht aufstehen.
Speaker 0: Von Bredica schaute nur ein dunkler Haarschopf unter der Decke hervor.
Speaker 0: Jean stand gähnend auf und ging ins Fenster.
Speaker 0: Es war ihr nicht möglich, weiter als zehn Meter zu sehen, so dicht war das Schloss in Nebel gehüllt.
Speaker 0: Das würde kein einfaches Spiel werden.
Speaker 0: In der großen Halle war die Stimmung ordentlich aufgeheizt, nicht bloß bei den Ravenclaws und Gryffindors, sondern ganz allgemein.
Speaker 0: Es war das erste Spiel der Saison und alle waren wahnsinnig aufgeregt und gespannt.
Speaker 0: Jean und Lily waren mit die Letzten, die sich dort einfanden.
Speaker 0: Einerseits, weil sie noch müde waren, andererseits, weil sie es nicht besonders eilig hatten, in den nasskalten Nebel einzutauchen.
Speaker 0: James Potter ließ sich von seinen Mitschülern feiern, als wäre das Spiel schon gewonnen.
Speaker 0: Und natürlich waren Sirius, Remus und Peter an seiner Seite und feuerten ihn an.
Speaker 0: Da die Spieler zeitig in der Umkleide des Stadions sein mussten, verließ die Hausmannschaft geschlossen die große Halle, nur Minuten nachdem Jean und Lily sich gesetzt hatten.
Speaker 0: Neben James und der blonden Teamkapitänin bestand das Team aus vier Jungen und einem Mädchen, einer schmächtigen Brünetten, bei der es sich höchstwahrscheinlich um die Sucherin handelte, Jean fragte sich abwesend, ob das die Schwester der Schülerin war, die am gestrigen Abend neben ihr am Tisch gesessen hatte.
Speaker 0: Jean und Lilly frühstigten in Ruhe zu Ende und verließen mit den letzten Schülern das Schloss, um sich hinunter zum Quidditch-Stadion zu begeben.
Speaker 0: Für Jean war es ein mehr als seltsames Gefühl, in einer gewohnten Umgebung unter lauter unbekannten Gesichtern zu sitzen.
Speaker 0: Inzwischen konnte sie die Lehrer ungefähr einordnen und Lilly hatte ihr auch schon so einige Namen von wichtigen Gryffindors genannt, den Vertrauensschülern zum Beispiel.
Speaker 0: Allerdings spürte sie ihre Einsamkeit in der jubelnden Menge fast noch deutlicher, als wenn sie allein in ihrem Bett gelegen hätte und war erleichtert, dass Lily sich nicht mehr so seltsam ihr gegenüber verheelt, obwohl sie schon gern gewusst hätte, was der Grund für den plötzlichen Stimmungswechsel am gestrigen Morgen gewesen sein mochte.
Speaker 0: Jean hätte es nicht für möglich gehalten, doch das Spiel war wirklich mitreißend.
Speaker 0: Der Zerre Nebel war pünktlich zum Anpfiff doch noch auseinander geflossen und unter den Zuschauern munkelte man, dass Dumbledore, der wie gewöhnlich bei jedem Quidditch-Spiel zugegen war, etwas daran gedreht habe.
Speaker 0: Mehrmals versuchte Jean Blickkontakt mit dem Schulleiter aufzunehmen, der ein paar Reihen schräg unter ihr saß, doch entweder spürte er ihre intensiven Blicke nicht oder wollte sie nicht spüren.
Speaker 0: Quasi von Beginn an fand Jean sich in einem Pulk brüllender und tramphinter Schüler wieder, die es bei keinem der waghalsigen Manöver ihres Teams auf den Rängen hielt.
Speaker 0: James war in der Tat ein hervorragender Flieger und es zeigte sich, dass die Position des Jägers perfekt auf ihn zugeschnitten war.
Speaker 0: Er war immer mitten im Geschehen, während die kleine, dratige Sucherin überhaupt nicht auffiel, da sie oft entweder über oder unter dem Spiel geschehen ihre Kreise zog.
Speaker 0: Einmal mehr fiel Jean auf, wie sehr der Posten des Suchers doch zu Harry passte.
Speaker 0: Auch er war eher klein, dünn und äußerlich, von seiner Narbe einmal abgesehen, nicht gerade eine besonders auffällige Erscheinung.
Speaker 0: Er ginge der Menge leicht unter und genauso wollte er es haben.
Speaker 0: Harry genoss es nicht sonderlich von allen angestarrt zu werden, doch beim Quidditch war es ihm egal, weil die einzelnen Gesichter in einem flirren, verschwommener Farben untergingen.
Speaker 0: James hingegen merkte man an, dass eine Leistung mit dem Beifall der Zuschauer stand und fiel.
Speaker 0: War es ihm im Stadion zu ruhig, heizte er die Zuschauer eigenhändig an, indem er Lupins oder anderes Kantemanöver flog.
Speaker 0: Er schien geradezu abhängig vom Applaus der Zusehenden zu sein.
Speaker 0: Allein bei diesem Spiel verwandelte James Potter so viele Würfe, dass Gene kaum mit Zellen hinterherkam.
Speaker 0: Am Ende fing der Sucher der Ravenclaw den Schnatz, ohne allerdings damit das Match für sein Team entscheiden zu können.
Speaker 0: Da es bei den innerschulischen Quidditch-Spielen eine zeitliche Begrenzung gab, nicht jedem Schüler oder Lehrer stand der Sinn danach, sich den halben Sonntag auf der Tribüne aufzuhalten und in die Luft zu gucken, blieb ihm aber auch keine andere Wahl.
Speaker 0: So zumindest war die Niederlage für Ravenclaw nicht so desaströs, wie sie hätte werden können.
Speaker 0: Trotzdem war das Ergebnis für das gegnerische Team selbstverständlich niederschmetternd und dafür zeichnete einzig und allein James Potter verantwortlich.
Speaker 0: Anders konnte man es leider nicht sagen.
Speaker 0: Der Rest des Sonntags verlief verglichen mit den Turbulenzen der letzten Tage für Jean vergleichsweise ruhig.
Speaker 0: Im Gemeinschaftsraum der Gryffindors fand eine wilde Party statt, auf der sich James Potter in seinem Rum sonnte.
Speaker 0: Sie gönnte es ihm.
Speaker 0: Harrys Vater war Jean zwar nur halb so sympathisch wie Harry selbst, doch sie bildete sich ein, hinter seine coole Fassade schauen zu können.
Speaker 0: Jedoch ärgerte sie sich, Harry nie gefragt zu haben, ob er Tanten oder Onkel von James Potter Seite hatte.
Speaker 0: Ein bisschen benahm James sich wie jemand, der sein Leben lang im Schatten anderer gestanden hatte und sich jetzt wieder und wieder beweisen musste.
Speaker 0: Aber vielleicht waren seine Eltern einfach mit anderen Dingen beschäftigt gewesen und der Potter-Junge hatte in jungen Jahren zu wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Speaker 0: Serious, das Muster Jean zugeben, ließ sich nichts anmerken, ob es ihm etwas ausmachte, dass James herausragende Leistungen im Quidditch ihn in den Schatten stellten.
Speaker 0: Er beklatschte seinen Freund wie alle anderen und auch Remus und Peter sparten nicht mit Lob auf ihren Freund.
Speaker 0: Wie von Zauberhand erschienen mehrere Kästen Butterbier im Gemeinschaftsraum, die die vier an alle verteilten, die wollten.
Speaker 0: Und Jean fragte sich, wo sie die herbekommen hatten.
Speaker 0: Zumindest in den Neunzigern war im Schloss, soweit sie wusste, noch nie Butterbier ausgeschenkt worden.
Speaker 0: Also mussten die Getränke aus Hoxmead stammen.
Speaker 0: James kam eigens rüber, um ihr und Lilly eine Flasche davon in die Hand zu drücken.
Speaker 0: Jean beobachtete das Mädchen genau, ob sie das Butterbier entgegenahm.
Speaker 0: Lilly bedankte sich bei James und postete ihm zu, doch ihr Desinteresse an dem Jungen an sich war nicht gespielt, was James anscheinend immer weiter anzustacheln schien.
Speaker 0: Jean machte ihre Freundin darauf aufmerksam und zu ihrer Verwunderung errötete das Mädchen.
Speaker 0: Jean wusste nur so gut, dass sie sich nicht einmischen durfte, doch sie konnte ihre Neugier einfach nicht bezähmen.
Speaker 0: Er will dich die ganze Zeit beeindrucken, merkst du das denn gar nicht?
Speaker 0: Trautte sie sich irgendwann zu fragen.
Speaker 0: Es geht ihm gar nicht um mich.
Speaker 0: gab Lily Rüde zurück und wischte sich mit dem Ärmel ihrer Bartikbluse Butterbierschaum von der Oberlippe.
Speaker 0: Jean war bass erstaunt.
Speaker 0: Wie konnte man nur so verbohrt sein?
Speaker 0: Es lag doch auf der Hand, dass James sich fast ein Beinausriss, um auch nur ein Fünkchen Aufmerksamkeit der Rotarring zu gewinnen.
Speaker 0: Komm schon, er starrt die ganze Zeit zu uns rüber und ich denke, dass nicht ich diejenige bin, um die es geht, konstatierte sie mit einem kleinen Lachen.
Speaker 0: Na, vielleicht ja doch, antwortete Lily knapp.
Speaker 0: und versuchte mithilfe ihres Zauberstabs, die Seiten eines alten, zerlesenen Exemplars der Hexenwoche umzuplättern.
Speaker 0: Dabei zerknitterten die bereits verkrumpelten Seiten nur noch mehr.
Speaker 0: Jean ronstete die Stirn.
Speaker 0: Tut mir leid, aber das musst du mir erklären.
Speaker 0: Lily seufzte laut und blickte zur Decke hinauf.
Speaker 0: Sie schien unschlüssig, ob sie Jean in ihren Gedanken teilnehmen lassen sollte oder nicht.
Speaker 0: Die wartete jedoch geduldig ab, Und schließlich gab Lily sich geschlagen, lehnte sich über den Tisch und sah Jean ernst an.
Speaker 0: Kannst du ein Geheimnis für dich behalten?
Speaker 0: Jean nickte eifrig.
Speaker 0: Sie war entzückt, so schnell das Vertrauen der jungen Hexe gewonnen zu haben, obwohl die Stimme in ihrem Kopf umso lauter schrie, sie solle Abstand halten.
Speaker 0: Der Weg in Lily Evans' Herz werde gleichzeitig der Weg in ihr Verderben sein.
Speaker 0: Außerdem durfte sie nicht darüber nachdenken, wie viele Geheimnisse sie selbst vor Lily würde bewahren müssen, um die Zukunft nicht zu gefährden.
Speaker 0: Sie könnte, wenn sie es geschickt anstellte, den Grundstein für eine Zukunft legen, in der alle drei Potters miteinander würden leben können, als glückliche kleine Familie, doch sie durfte nicht.
Speaker 0: Es war ein sentimentaler Gedanke, und da würde nicht dorthin führen, wo Harry im Jahr nineteenhundertdreiundneunzig stand.
Speaker 0: Jean wurde das Gefühl nicht los, dass ihr Freund ohne Familie sein musste, um seine Bestimmung zu finden.
Speaker 0: Warum genau sie das dachte, wusste sie nicht.
Speaker 0: Sie war keineswegs ein Medium und von dunklen, wirren Vorahnungen erfüllt wie Sybil Trelawney.
Speaker 0: Es war ... bloß so ein Gefühl.
Speaker 0: Doch Jean job all diese Gedanken beiseite und konzentrierte sich auf Lilis ernstes Gesicht.
Speaker 0: Was willst du mir sagen?
Speaker 0: Lilis Lippen formten die Worte nicht hier.
Speaker 0: Und den gegenseitigem Einvernehmen erhoben sich die beiden und verließen den Gemeinschaftsraum durch das Porträloch.
Speaker 0: Lilly ging voran, bok um ein paar Ecken, und so stießen sie beide schließlich auf eine enge Wendeltreppe hinter einem schweren, geknüpften Wandteppich.
Speaker 0: Eine Stelle, die Jean noch nie gefunden hatte.
Speaker 0: Ein Geheimgang?
Speaker 0: Hier sitze ich manchmal, wenn ich meine Ruhe vor allem haben will, gestand Lilly ihr.
Speaker 0: Allein konnte Jean sich nicht bezähmen, zu fragen.
Speaker 0: Manchmal.
Speaker 0: kam es widerstreben von Lili.
Speaker 0: Sitz du auch mit Cerurus hier?
Speaker 0: Ist schon vorgekommen.
Speaker 0: Die beiden Mädchen schwiegen eine Weile.
Speaker 0: Am liebsten hätte Jean Lili mit der Fußspitze angestupst, damit sie endlich ihr Geheimnis enthüllte, doch sie wollte nicht zu vereinnähmend und bestimmend wirken.
Speaker 0: Endlich begann Lili mit gedämpfter Stimme zu reden.
Speaker 0: Erinnerst du dich noch daran, was James gestern beim Frühstück gesagt hat?
Speaker 0: Jean sah sie groß an.
Speaker 0: Äh, gestern?
Speaker 0: Beim Frühstück ... tut mir leid, ich ... Sie zermatete sich das Hirn, während Lilly sie aufmerksam boh drachtete.
Speaker 0: Nein, wirklich, verzei aber ich ... Ich hab so viele neue Eindrücke gewonnen, während der letzten paar Tage ... Nein, ich erinnere mich nicht.
Speaker 0: Gut, erwiderte Lilly mit einem leisen Seufzer.
Speaker 0: Sie schien erleichter zu sein, was Jean sich nicht erklären konnte.
Speaker 0: Wieso ist das?
Speaker 0: gut, wenn ich unaufmerksam bin, fragte sie befremdet.
Speaker 0: Das hat nichts mit Unaufmerksamkeit zu tun, meinte Lilly.
Speaker 0: Doch es klang ausweichen für Jeans Ohren.
Speaker 0: Es ist besser, wenn dir nichts aufgefallen ist.
Speaker 0: Was hätte mir denn auffahren sollen?
Speaker 0: Oder können?
Speaker 0: Jean war jetzt hochkonzentriert.
Speaker 0: Gib mir wenigstens einen kleinen Hinweis, ich werde nichts ausplaudern, versprochen.
Speaker 0: Lili schien kurz nachzudenken.
Speaker 0: Also gut.
Speaker 0: James hat so eine Andeutung gemacht, als ich meinte, ich wolle mit dir in die Bibliothek gehen.
Speaker 0: Du solltest mir was Anständiges beibringen, meinte er.
Speaker 0: Oder... Oder was Unanständiges, platzte Jean heraus und Lily legte umgehend einen Finger in ihre Lippen.
Speaker 0: Ich zu laut, man weiß nie, welcher Geist gerade in der Nähe ist.
Speaker 0: Falls es Piefs ist, kann ich meinen Koffer packen.
Speaker 0: Jean war verblüfft.
Speaker 0: Verstehe ich nicht.
Speaker 0: Aber ja, ich erinnere mich an den Kommentar von James.
Speaker 0: Und wie hast du ihn interpretiert, wollte Lily prompt wissen, ihre Wangen waren schon wieder pink.
Speaker 0: Jean dachte scharf nach.
Speaker 0: Nun… Das ist einfach.
Speaker 0: Mir ist da ein ziemlich guter Zauber gelungen mit meinem neuen Zauberstab.
Speaker 0: In der großen Halle, als ich alle darüber lustig machte, dass ich James umarmt hatte.
Speaker 0: Aber das war ja nur, weil er jemanden, den ich kenne, so ähnlich sah und ich ... Ja, ich weiß, das hast du mir erzählt, als wir Freitag auf dem Steg saßen, viele Lilly ins Wort.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: Nun, ich dachte, er bezog sich auf meine Silenzio-Zauber, sagte Jean einigermaßen verlegen.
Speaker 0: Er war wirklich, sagen wir, unanständig.
Speaker 0: gut.
Speaker 0: Noch nie ist es mir so gut gelungen.
Speaker 0: Ich war ehrlich gesagt ein bisschen stolz auf mich.
Speaker 0: Lilly grinst es schwach.
Speaker 0: Toll, da hätte ich mir gar keine Gedanken machen müssen.
Speaker 0: Gedanken?
Speaker 0: Ich hohte Jean.
Speaker 0: Worüber denn?
Speaker 0: Lilly zog ihre Beine an, legte dann ihr Kinder rauf und umschlauss sie mit beiden Armen.
Speaker 0: Ist eine etwas komplizierte Geschichte.
Speaker 0: Na ja, vielleicht nicht, sonderlich kompliziert, aber peinlich.
Speaker 0: Für mich.
Speaker 0: Und noch jemanden.
Speaker 0: Okay.
Speaker 0: Jean wartete gespannt ab.
Speaker 0: Lilly säufzte abermals.
Speaker 0: Also gut, sie schien sich einen Augenblick zu sammeln und das, was dann kam, war für Jean wie ein Parkenschlag.
Speaker 0: Magst du eigentlich Jungs Jean oder lieber Mädchen?
Speaker 0: Eine momentlang war Jeans Verstand absolut blank und ihr Mund klappte auf und zu wie bei einem Fisch, der sich plötzlich an Land widerfand.
Speaker 0: Mädchen, wie meinst du das als Freundinnen?
Speaker 0: Ich glaube, ich komme besser mit Jungs.
Speaker 0: Klar, Mädchen kichern so oft, oder unterhalten sich über Jungs.
Speaker 0: Ich finde, das albern mit Jungs kann man viel besser.
Speaker 0: Ich meine das nicht so, sondern anders.
Speaker 0: In, in romantischem Sinne, wenn du so willst.
Speaker 0: Wärst du gern mit einem Mädchen zusammen?
Speaker 0: Jean wurde rot.
Speaker 0: Nein, natürlich nicht.
Speaker 0: An meiner letzten Schule gab es einen Jungen.
Speaker 0: Na ja, da war nichts, ich hab selber nicht gemerkt, dass das mehr ist als nur Freundschaft.
Speaker 0: Sein könnte bis vor Kurzem, aber worauf willst du hinaus eigentlich?
Speaker 0: Die Liske Sicht war nun rot wie eine Tomate.
Speaker 0: Nun ja, also erst mal, deine Haare, sie sind so kurz.
Speaker 0: Kein Mädchen hat so raspel kurze Haare, alle haben mindestens einen Bob bis zum Kinn.
Speaker 0: Und du bist sehr burschikos, finde ich, und stark.
Speaker 0: Charakter stark, meine ich.
Speaker 0: So als bräuchtest du im Grunde niemanden.
Speaker 0: Bestimmt bist du eine wirklich fähige Hexe.
Speaker 0: Du bist selbstständig.
Speaker 0: Vielleicht, weil du so oft umgezogen bist.
Speaker 0: Ja, kann sein, meinte Jean vorsichtig.
Speaker 0: Aber, aber wäre es dein Problem, wenn, wenn das anders wäre?
Speaker 0: Mit den Mädchen, meine ich.
Speaker 0: Also, beallte sie sich zu sagen, ich kenne kein Mädchen, das andere Mädchen bevorzugt.
Speaker 0: Also, so wie du es wohl meinst.
Speaker 0: Doch selbst wenn, so finde ich, dass nichts dabei ist.
Speaker 0: Aber was hat das Ganze eigentlich mit James zu tun?
Speaker 0: Neugierig starte sie Lilly an.
Speaker 0: Diese wich ihrem Blick aus.
Speaker 0: Das darfst du jetzt aber wirklich nicht weitererzählen.
Speaker 0: Es wissen schon genug Leute.
Speaker 0: Ich verspreche es, bealte sich Jean zu sagen.
Speaker 0: Lilly reusperte sich und war auf schnell einem Blick über ihre Schulter.
Speaker 0: Bis letztes Jahr hatte ich eine richtig gute Freundin hier, sagte sie schließlich.
Speaker 0: Eine Ravenclaw.
Speaker 0: Ihr Name war Phobre.
Speaker 0: Jean nickte zum Zeichen, dass sie fortfahren sollte.
Speaker 0: Letztes Frühling haben wir uns ziemlich viel über Jungs unterhalten.
Speaker 0: Ferbo stand ziemlich auf Serios, wollte es aber erst nicht zugeben.
Speaker 0: Wir haben uns immer ausgemalt, wie es wäre, einen Jungen zu küssen.
Speaker 0: Ich hatte keinen bestimmten im Kopf, war nur einfach neugierig.
Speaker 0: Wir haben Knutschflecker auf unsere Unterarme gemacht und so Zeug.
Speaker 0: Jean nickte eifrig, obwohl sie so etwas nie getan hatte.
Speaker 0: Roxane schon, ihre beste Freundin in der Grundschule hatte Spaß an so etwas gehabt.
Speaker 0: Doch Jean selbst hatte das eher albern gefunden.
Speaker 0: Es war doch klar, dass man küssen, ich dadurch erlernen konnte, indem man es an sich selbst ausprobierte.
Speaker 0: Das war doch dasselbe, wie sie selbst zu kitzeln.
Speaker 0: Das funktionierte auch nicht.
Speaker 0: Vergebene Liebesmüh in ihren Augen.
Speaker 0: Aber sie ließ Lilly weiterreden.
Speaker 0: Irgendwann kamen wir darauf, dass wir es ja auch an uns selbst ausprobieren könnten.
Speaker 0: Als sie Jean-Anne sah, errötete Lilly noch mehr.
Speaker 0: Ich schwöre, dass da nichts dabei war.
Speaker 0: Ich kann mich noch nicht mal daran erinnern, welche von uns beiden als erstes auf diesen Gedanken kam.
Speaker 0: Jedenfalls haben wir uns dann geküsst.
Speaker 0: Mehrmals.
Speaker 0: Einmal auch unten am See.
Speaker 0: Es war wirklich nur Spaß, Jean.
Speaker 0: Jedenfalls von meiner Seite aus war es nicht mehr.
Speaker 0: Es war aufregend, weil es was war, was man nicht tut, aber es war eben nur so.
Speaker 0: Verstehst du, was ich meine?
Speaker 0: Wieder nickte Jean.
Speaker 0: Jedenfalls haben wir es manchmal gemacht, wenn uns langweilig war.
Speaker 0: Und ich musste vorbe, immer wie viele über Serious erzählen, weil sie ja nicht mit ihm in einem Haus war.
Speaker 0: Jedenfalls... Lilly nestelte umständlich an ihren Hosenbein herum.
Speaker 0: Haben die für uns eines Abends erwischt.
Speaker 0: Sie warf Jean einen vielsagenden Blick zu.
Speaker 0: Es war kurz vor Schuljahrs Ende, Anfang Juni, glaube ich.
Speaker 0: Vorbe und ich waren abends noch am See.
Speaker 0: Es war ein ziemlich warmer Tag und wir arbeiten so rum.
Speaker 0: Wie gesagt, das war nur so ein Spiel zwischen uns, das Knutschen.
Speaker 0: Und wir haben es wieder getan.
Speaker 0: Aber dieses Mal hat uns jemand gesehen.
Speaker 0: Einer von den Rumtreibern.
Speaker 0: Und am nächsten Morgen wusste die ganze Schule Bescheid.
Speaker 0: Oh, Jean's Hand fuhr hoch zu ihrem Mund.
Speaker 0: Das wäre ihr auch ziemlich peinlich gewesen, wenn ihr das passiert wäre, egal mit wem.
Speaker 0: Aber hatte man nicht ziemlich viel ausprobiert in den Siebzigerjahren, hatte man da nicht alles möglich in Frage gestellt?
Speaker 0: Findest du das auch so schlimm?
Speaker 0: Lelisa sie verzweifelt, fast bitten an.
Speaker 0: Es war ja gar nichts dabei, keine von uns ist so.
Speaker 0: So, hackte Jean nach.
Speaker 0: Ja, eine Lesbierin.
Speaker 0: Ein komisches Wort, dachte Jean.
Speaker 0: Und wenn schon, meinte sie, dann großmütig.
Speaker 0: Wir leben doch in einer zeitvoller Umbrüche.
Speaker 0: Warum darf ein Mädchen nicht ein anderes Mädchen küssen?
Speaker 0: Ich finde das ganz ... Dann verstummte sie.
Speaker 0: Hast du wirklich gedacht, ich?
Speaker 0: Lilly hob die Schultern und ließ sie wieder fallen.
Speaker 0: Erst nicht, dann war ich mir nicht so ganz sicher.
Speaker 0: Und Severus war so komisch, als ich von dir erzählt habe.
Speaker 0: Er weiß davon?
Speaker 0: Von Furbö?
Speaker 0: Wie gesagt, die halbe Schule weiß davon.
Speaker 0: Einmal hat er davon angefangen, da habe ich ihn angeschrien, er solle mich bloß damit in Ruhe lassen.
Speaker 0: Hinterher tat es mir leid.
Speaker 0: Ich glaube, Seth weiß, dass das nur Spaß war und ich kein wirkliches Interesse an Furbö habe, was über Freundschaft hinausgeht.
Speaker 0: Aber die anderen sind teilweise ziemlich komisch zu mir seitdem.
Speaker 0: Im Grunde ist Seth der einzige, mit dem ich mich immer noch genauso unterhalten kann wie zuvor.
Speaker 0: Und das findet er bestimmt ganz wunderbar, dachte Jean bei sich.
Speaker 0: Wenn Lilly ganz Design war, so wie früher, als sie noch zu ihm aufgesehen hat, weil er die einzige Verbindung zum magischen Welt war, die sie kannte und ihn deshalb verehrte.
Speaker 0: Ihm kam es nur recht sein, wenn sich jetzt alle anderen gegen seine beste Freundin stellten, aus welchen Gründen auch immer.
Speaker 0: Er scheint ja ein Außenseiter zu sein, doch Lilly ist keine Eigenbrütlerin wie er.
Speaker 0: Sie wird immer das beliebte Mädchen sein, auch wenn ein paar Leute sie gerade schief ansehen wegen der Sache.
Speaker 0: Was sagst du dazu?
Speaker 0: Lilly klang sehr angespannt.
Speaker 0: Es tut mir leid, dass mein Abgang gestern Morgen so überstürzt war, aber nach James' Bemerkung kam alles wieder hoch.
Speaker 0: Und ich dachte, es wäre vielleicht nicht besonders vorteilhaft, mit dir zusammen herumzuhängen.
Speaker 0: Ziemlich blöd von mir nicht war.
Speaker 0: Jean schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ich kann das nachvollziehen.
Speaker 0: Mir selbst macht das nichts aus, was andere von mir denken.
Speaker 0: Außer sie denken, ich wäre eine schlechte Freundin.
Speaker 0: Sowas macht mir schon zu schaffen.
Speaker 0: Dumme Gerüchte nicht.
Speaker 0: Gut zu wissen.
Speaker 0: Lilly grinst es schwach.
Speaker 0: Danke, Jean.
Speaker 0: Jetzt geht es mir viel besser.
Speaker 0: Jean dachte nach.
Speaker 0: Was ist mit Furbu?
Speaker 0: Hab ich sie schon gesehen?
Speaker 0: Lilly blickt der Düster drein.
Speaker 0: Nein, kannst du gar nicht.
Speaker 0: Wieso nicht?
Speaker 0: Weil Lilly holte tief Luft.
Speaker 0: Sie nicht mehr in Hogwarts ist.
Speaker 0: Kapitel dreinfünfzig.
Speaker 0: Wissenswertes über Serious Black.
Speaker 0: Jean rutschte unruhig auf der kalten Treppenstufe hin und her, auf die sie sich gesetzt hatte.
Speaker 0: Sie wusste nicht, ob sie beruhigt oder beunruhigt sein sollte, über das eben gehörte.
Speaker 0: Nie hätte sie auch nur im Traum gedacht, dass sie so auf andere wirken könnte.
Speaker 0: Es waren doch nur Haare, einfach nur Haare.
Speaker 0: Na ja, es stimmte.
Speaker 0: Sie fühlte sich unter Jungs wohler als Untermädchen, zumindest in dem Hogwarts, das sie gewohnt war.
Speaker 0: Lelys Angst vor Verurteilung und Ausgrenzung konnte sie schon nachvollziehen.
Speaker 0: Niemand wollte gern für anders gehalten werden.
Speaker 0: wenn dieses Anderssein mit einer leicht schlipfrigen Note einherging.
Speaker 0: Aber ihr, Jean, war es schlichtweg egal, was andere über sie dachten.
Speaker 0: All die kleinen Probleme und Ärgernisse, mit denen sie sich noch eine Woche zuvor herumgeschlagen hatte, waren in den Hintergrund gerückt, nachdem sie sich auf diese Zeitreise wieder Willen begeben hatte.
Speaker 0: Gerade wollte sie Lilly mitteilen, dass die Leute um sie herum doch bitte schön denken sollten, was sie wollten und sie sich nicht daran stören sollte, Als ihr aufging, dass dies eine Gelegenheit darstellte, die vielleicht so schnell nicht wiederkommen würde, die Gelegenheit, sich von Lilly zu distanzieren.
Speaker 0: Gewiss war das überhaupt nicht das, was Jean wollte, aber sie durfte nicht nach ihren Präferenzen gehen und danach handeln.
Speaker 0: Sie musste an Harry denken.
Speaker 0: Zu dicke mit Lilly zu werden, würde ihr in absehbarer Zeit das Herz brechen.
Speaker 0: Und obgleich Jean wusste, dass sie stark und ein emotional unabhängiger Mensch war, musste sie sich auch eingestehen, dass sie die Sorgen und Nöte, mit denen ihr Freund aufgewachsen war, nie am eigenen Leib erfahren hatte.
Speaker 0: Rückblickend war ihr Leben.
Speaker 0: Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als der Brief aus Hogwarts eingetrudelt war, ein ruhig dahin fließender Fluss gewesen, ohne irgendwelche Stromschnellen oder Untiefen, die sie hatte umschiffen müssen.
Speaker 0: Ihre Eltern hatten sie mit ihrer beständigen, jedoch unaufdringlichen Liebe auf das erwachsenen Leben vorbereitet, waren einander stets zugetan gewesen und Jean selbst hatte niemals einen großen persönlichen Verlust erlitten.
Speaker 0: Obwohl ihre Eltern durch ihr doppeltes Ärztegehalt recht wohlhabend waren, hatten sie ihre einzige Tochter nie übermäßig verwöhnt, höchstens mit Büchern.
Speaker 0: Wer würde den Verlust eines gelebten Menschen besser verkraften, Derjenige, der daran gewöhnt war, immer wieder ins Hintertreffen zu geraten, oder der dessen Nervenkostüm das Bessere war.
Speaker 0: Eine gute Frage.
Speaker 0: War es ihr denn eigentlich überhaupt noch möglich, sich von Lilly zu distanzieren?
Speaker 0: Sie schliefen im selben Schlafsaal, gingen in dieselbe Klasse.
Speaker 0: Weder Dumbledore noch der sprechende Hut, hatten anscheinend irgendwelche Bedenken gehabt, sie beide so zusammenzuspannen.
Speaker 0: Allerdings hatte auch keiner von beiden von der Verbindung gewusst, die Jean zu Harrys Mutter bereits hatte.
Speaker 0: In dem Falle hätte sie doch anders entschieden, oder?
Speaker 0: All diese Gedanken schossen Jean innerhalb von wenigen Sekunden durch den Kopf.
Speaker 0: Lilly startete sie mit großen Augen an, anscheinend erwartete sie eine Reaktion von ihr.
Speaker 0: Was hatte sie gerade noch gesagt?
Speaker 0: Äh, nun, verbößt also nicht mehr hier, startete Jean.
Speaker 0: Wo ist sie denn dann?
Speaker 0: Viele andere Möglichkeiten als Hogwarts gibt es nun mal nicht, für junge Hexen und Zauberraum zur Schule zu gehen.
Speaker 0: Ich nehme an, sie ist noch immer zu Hause bei ihren Eltern, Mutmaster Lily Düster.
Speaker 0: Irgendwer hat was von Grieselkretzer erzählt.
Speaker 0: Sie schnaubte, dass ich nicht lache.
Speaker 0: Du meinst, sie geht dir aus dem Weg?
Speaker 0: Jean verlaggerte ihr Gewicht von einer Po-Bagger auf die andere.
Speaker 0: Sie wollte sich hier auf der kalten, zugigentreppe, ungern eine Blasenentzündung einfangen.
Speaker 0: Sie macht sich rar und ich sitze hier und muss alles allein ausbaden.
Speaker 0: Ein halbes Dutzend Eulen habe ich ihr geschickt, aber sie reagiert einfach nicht.
Speaker 0: Ich frage mich, wie ihre Eltern es der Schule gegenüber rechtfertigen, dass sie so lange fehlt.
Speaker 0: Aber Grieselkretze ist immer ein guter Vorwand.
Speaker 0: Das Ganze ist sicher sehr enttäuschend für dich, stimmt Eugene ihr zu.
Speaker 0: Aber ehrlich gesagt ist mir nicht aufgefallen, dass man dich komisch anstarrt, Lily.
Speaker 0: Und ganz ehrlich, was ist schon dabei?
Speaker 0: Ich meine, ich habe noch nie ein Mädchen geküsst, aber jetzt, da du es mir erzählt hast, finde ich nicht, dass es besonders anstößig ist.
Speaker 0: Vor allem, weil es doch nur ein Spiel war.
Speaker 0: Er scheint mir sehr auf, Aufmerksamkeit auszusehen.
Speaker 0: Aber ich glaube, viele Jungs sind so.
Speaker 0: Ich kannte mal einen, der hat keine Gelegenheit ausgelassen, um anderen in die Pfanne zu hauen.
Speaker 0: Sie dachte dabei an Draco Malfoy.
Speaker 0: Er war richtiggehend aggressiv und verschlagen, und so ist James nicht.
Speaker 0: Ziemlich durchschaubar, wenn du mich fragst, und offenbar süchtig nach Nervenkitzel, aber kein Fiesling.
Speaker 0: Ja, sagt Lilly säufzend.
Speaker 0: Es gibt Schlimmerer als ihn.
Speaker 0: Die Rumtreiber sind eigentlich wirklich ganz okay.
Speaker 0: Aber auch Serious Black, fragt der Jean, vielleicht ein bisschen schärfer als beabsichtigt.
Speaker 0: Bist du dir da sicher?
Speaker 0: Bei ihm habe ich irgendwie das Gefühl, er könnte, vielleicht nicht jetzt, aber in späteren Jahren, auf die schiefe Bahn geraten oder so.
Speaker 0: Lilisa, sie entgeistert an.
Speaker 0: Auf die schiefe Bahn?
Speaker 0: Was meinst du denn damit?
Speaker 0: Jean wurde ziemlich rot und begann jetzt nervös auf ihrer Steinstufe herumzurutschen.
Speaker 0: Ich meine, damit... Siehm halt, glaubst du, dass Sirius ein echter Freund ist?
Speaker 0: Auf mich wirkt er so, als bräuchte er die anderen eigentlich nicht.
Speaker 0: außer um Bestältigung von ihnen zu bekommen.
Speaker 0: Ein bisschen wie James, aber James ist irgendwie weicher.
Speaker 0: Keine Ahnung, ich könnte mir vorstellen, dass Serious andere gut an der Nase herumführen kann.
Speaker 0: Das würde ich auch nicht abstreiten, meinte Lilly.
Speaker 0: Er ist ein ziemlich unabhängiger Typ, aber das ist vermute ich mal mit seiner Familie zu tun.
Speaker 0: Seine Familie?
Speaker 0: Ja, die Blacks sind eine sehr alte, in bestimmten Kreisen hoch angesehene Familie.
Speaker 0: Ich erinnere mich daran, das Gerücht gehört zu haben, dass sie es als Schande für sie ansahen, als Serious in Gryffindor landete.
Speaker 0: Das ist wohl zuvor noch keinem der Blacks gelungen.
Speaker 0: Lily malte unsichtbare Anführungszeichen in die Luft.
Speaker 0: So weit ich weiß, redet er nicht groß darüber, aber innerhalb der letzten zwei Jahre hat er sich wohl ziemlich von seiner Familie distanziert.
Speaker 0: Mir war das gar nicht so klar, bis ich beobachtete, wie er und Regulus miteinander umgehen.
Speaker 0: Jean spitzte die Ohren.
Speaker 0: Wer ist Regulus?
Speaker 0: Sein jüngerer Bruder.
Speaker 0: Er ist dieses Jahr eingeschult worden und natürlich kam er eher nach Slytherin.
Speaker 0: Ich wusste nicht, dass er einen Bruder hat, mobile GeneVie zu sich selbst.
Speaker 0: Lelisa, sie mit gerunzeltem Braun an.
Speaker 0: Das klingt als wärst du überrascht.
Speaker 0: Menschen haben nun mal Geschwister, ich hab auch eine Schwester.
Speaker 0: Ja, das weiß ich, ich hab keine.
Speaker 0: Nun gut, es ist auch egal, dass mit Simes.
Speaker 0: Ich jedenfalls finde ihn seltsam und habe mich gefragt, ob seine Loyalität den anderen gegenüber nur gespielt ist.
Speaker 0: Das glaube ich nicht.
Speaker 0: Lilly schüttete nachdrücklich den Kopf.
Speaker 0: Ich habe das Gefühl, er ist sehr einsam.
Speaker 0: Das Schwarze scharf einer alteingesessenen, ehrwürdigen Familie.
Speaker 0: Die Blacks würden Voldemort gerne als Führer der magischen Gemeinschaft sehen und unterstützen ihn dabei, an die Macht zu kommen.
Speaker 0: Von daher finde ich er super, dass Sarah sich dagegen auflehnt.
Speaker 0: Und dieser Rackolus ist also ein typisches Lederin?
Speaker 0: Ich weiß ja nicht, was du mir typisch meinst, aber er hält anscheinend die Werte hoch, die in diesem Haus vermittelt werden.
Speaker 0: Lilly rümpfte die Nase.
Speaker 0: Self kommt auch immer öfter mit dem Scheiß an, aber Regulus tut sich nicht sonderlich hervor, zumindest weiß ich nichts davon.
Speaker 0: Er ist eine ruhige Junge, das krasse Gegenteil seines älteren Bruders, begehrt nie auf und tut immer genau das, was von ihm verlangt wird.
Speaker 0: Ich glaube, Serious sieht es als eine Art von Sport an, immer genau das zu tun, was seine Familie am meisten verabscheuen würde.
Speaker 0: Peter zum Beispiel.
Speaker 0: Er ist von den Vieren bei Weitem der Schwächste.
Speaker 0: Trotzdem habe ich keinen Zweifel daran, dass Serious ihn echt mag und nicht nur als Laufburschen hält oder weil er jemanden braucht, den er als Blitz-Ableiter benutzen kann.
Speaker 0: Seine Familie würde es nicht gut heißen, dass Serious sich mit Schwächlingen abgibt.
Speaker 0: Ohne sie für seine Zwecke zu benutzen, versteht sich.
Speaker 0: Und was ist Peter so für ein Typ?
Speaker 0: Jean hatte den Namen Peter Pettigrew noch nie gehört, bis sie die Zeit gewechselt hatte.
Speaker 0: Wahrscheinlich spielte der unscheinbare Junge keine große Rolle in der Geschichte der Potters und der Blacks.
Speaker 0: Man konnte leicht vergessen, dass er überhaupt da war.
Speaker 0: Lily fuhr sich in einer abwesenden Geste durchs Haar.
Speaker 0: Hamlos im Gegensatz zu James und Sirius, er macht keine dummen Scherze auf Kosten anderer oder feuert irgendwelche Spitzen auf einen ab.
Speaker 0: Gut, er zieht schon mit den anderen mit, biedert sich fast schon ein bisschen an, aber er ist in Ordnung.
Speaker 0: Nun, was das anbetraf, war Jean sich absolut nicht sicher.
Speaker 0: Irgendetwas musste doch zwischen James und Sirius vorgefallen sein, das letzterer Ian und Lily an Voldemort verraten hatte.
Speaker 0: Doch das konnte sich ja auch erst in späteren Jahren herauskristallisiert haben.
Speaker 0: Vielleicht hatte die Familie letztendlich doch gewonnen und den abtrünnigen Sohn davon überzeugt, in ihren Schoß zurückzukehren.
Speaker 0: Jean riep sich fröst in die Oberarme.
Speaker 0: Können wir vielleicht zurückgehen?
Speaker 0: Mir ist kalt und ich wollte auch noch ein wenig vorbereiten.
Speaker 0: Vorbereiten?
Speaker 0: Was denn?
Speaker 0: Na, den Unterricht.
Speaker 0: antwortete Jean etwas verschämt.
Speaker 0: McGonagall hat mir den Stundenplan gegeben und ich habe noch nicht einmal Zeit gefunden, ihn richtig durchzugehen.
Speaker 0: Und in die Bücher, die ich gekauft habe, habe ich noch keinen einzigen Blick geworfen.
Speaker 0: Das alles macht mich nervös.
Speaker 0: «Mach Jean!« lachte Lilly und erhob sich.
Speaker 0: «Es gibt keinen Grund, nervös zu sein.
Speaker 0: Wir setzen uns einfach in allen Fächern nebeneinander.
Speaker 0: Und wenn du was nicht weißt, kannst du immer mich fragen.«.
Speaker 0: Jean stand ebenfalls auf und dankte ihr.
Speaker 0: Doch gab es für sie tausend Gründen, nervös zu sein.
Speaker 0: Die Vorstellung, einen ihrer Mitschüler nach etwas fragen zu müssen, war ihr zu tiefst zu wieder, denn was Wissen und Leistung anging, war sie eigen.
Speaker 0: Dass Lilly selbst eine sehr gute Schülerin war, machte das Ganze nicht besser.
Speaker 0: Und nicht zu vergessen Serious, Remus und James, die, wenn man dem, was über sie geredet wurde, Glauben schenken mochte, allesamt Überflieger im Zaubern waren.
Speaker 0: Normalerweise hätte Jean dies als Ansporn genommen, sich zu beweisen.
Speaker 0: Doch sie durfte nicht vergessen, dass es nicht ihr Ziel war, sich im Jahre neunzehundertseidig häuslich einzurichten.
Speaker 0: Ihr Fokus musste darauf liegen, wie sie wieder an den ihr angestammten Platz zurückkam.
Speaker 0: Morgen würde die Schulbibliothek wieder geöffnet sein.
Speaker 0: Sie musste versuchen, an mehr Wissen zu kommen, was Zeitreisen betraf.
Speaker 0: Der Gedanke war ihr zwar höchst zu wieder, doch wenn sie nicht auffallen wollte, sollte sie vielleicht ausnahmsweise darauf verzichten, die Neunmalkluge zu spielen.
Speaker 0: Der Unterricht beginnt.
Speaker 0: Am nächsten Morgen begann, von Jean sehnsüchtig erwartet der Unterricht, und zwar mit einer Doppelstunde Zaubertränke.
Speaker 0: Beim Anblick ihres Stundenplans zog sich Jean's Magen spürbar zusammen, bis sie wieder einfiel, das natürlich nicht Severus Snape, sondern Horace Lackhorn vorn am Pult stehen würde.
Speaker 0: Lilly, der ihrer Beider-Gespräch vom Vorabend noch immer ein wenig peinlich zu sein schien, deichselte es immerhin so, dass die beiden Mädchen nebeneinander zu sitzen kamen, was Jean zusätzlich beruhigte.
Speaker 0: Denn der Stärkungstrang, den die Schüler während des Unterrichts brauen sollten und dessen Rezept ihr völlig unbekannt war, schien eine Wiederholungsübung aus dem Vorjahr zu sein.
Speaker 0: Das von Slacorn ausgeteilte Lehrbuch war auch nicht das von Azeanius Bansen, welches Jean in ihrem ersten Jahr nach nur wenigen Monaten beinahe auswendig gekannt hatte, sondern eines namens magische Braukunst, eine Übersetzung des deutschen Archimisten Fermentus Fasbender.
Speaker 0: Lilly war wirklich ein großes Talent im Herstellen von Zaubertränken, das musste Jean neidlos anerkennen.
Speaker 0: Ihr Trank hatte als bald dieselbe Farbe, nämlich Sonnengelb, und Konsistenz, wie in der Vorgabe beschrieben.
Speaker 0: Und ihre Banknachbarin wies Jean sogar auf einen kleinen Fehler hin, den diese gemacht hatte, indem sie ihr zeigte, dass die Wirksamkeit des pürierten Drachenherzens davon abhängen, wie man an den Fasern entlangschnitt, bevor man es kochte.
Speaker 0: Ein Tipp für den Jean-Lelisa dankbar war.
Speaker 0: Doch Lilly war nicht die einzige, die die Braukunst scheinbar mühelos beherrschte.
Speaker 0: Schreig hinter ihnen saßen in einer Reihe Sebus Black, James Potter, Remus Lupin und ein ziemlich fahriger Peter Paddy Crew.
Speaker 0: Während Jeans Gebräu vor sich hin köchelte, warf sie ein paar, wie sie fand, unauffällige Blicke in deren Richtung.
Speaker 0: In den Kesseln von Black, Potter und Lupin brodelte es ebenfalls gelb und letzterer schien dabei zu erruieren, was es mit dem sandfarbenen Inhalt von Peters Kessel auf sich hatte.
Speaker 0: Es stimmte also.
Speaker 0: Die Rumtreiber halfen einander beziehungsweise ihrem schwächsten Glied.
Speaker 0: Jean sah sich weiter im Raum um.
Speaker 0: Im Hogwarts der neunziger Jahre hatten die Gryffindors stets mit ins Liderance zusammen Unterricht im Fach Zaubertränke gehabt.
Speaker 0: Nichts anderes war hier der Fall, doch es war auffällig, wie überfüllt der Raum drunden in den Kerkern jetzt war, denn der Kurs bestand zu zwei Dritteln aus Liderance.
Speaker 0: Allein die Austauschschüler aus Durmstrang nahmen zwei ganze Reihen in Anspruch.
Speaker 0: Unter ihnen saß Prädiker.
Speaker 0: Jean versuchte nicht nach rechts zu gucken, denn am Ende der Reihe, in der sie saß, auf Lilys rechter Seite saß der junge Cerberus Snape.
Speaker 0: Jean nahm an, dass es von jeher so gewesen war, dass die beiden in Zaubertränke zusammensaßen.
Speaker 0: Der dunkelhaare Junge würdigte Jean nicht eines Blickes, was anderen nicht unbedingt aufgefallen wäre, da ja Lily zwischen den beiden saß.
Speaker 0: Jean jedoch konnte Snaps Antipathie deutlich spüren, auch wenn er sie, wie gesagt, nicht ansah.
Speaker 0: Sein schulterlanges Haar fiel vor sein Gesicht und über den Inhalt seines Kessels, als wollte er das Ergebnis einer Bemühungen vor allen anderen verbergen.
Speaker 0: Trotzdem erhaschte Jean irgendwann einen Blick auf die sonnenblumengelbe Flüssigkeit, die sicherlich genauso perfekt gebraut war wie alles andere, was Snape später als Lehrer zustande bringen würde.
Speaker 0: Doch sie hatte auch nichts anderes von ihm erwartet.
Speaker 0: Slughorn bewegte seinen enormen, fassähnlichen Körper langsam schlurfend von Reihe zu Reihe.
Speaker 0: Als er zu Jean kam, erkundigte er sich nach ihrem Namen.
Speaker 0: Erschien sich nicht an ihre Begegnung am späten Mittwochabend zu erinnern, bei der Jean behauptet hatte, sich an ihre Namen nicht erinnern zu können.
Speaker 0: Dumbledore hatte wohl ganze Arbeit geleistet.
Speaker 0: Heute war's Lacorne nicht in Samt und Seide, sondern in einen einfachen schwarzen Umhang gewandt, dem man seine Hochwertigkeit jedoch ansah.
Speaker 0: Er lächelte viel und war seinen Schülern gegenüber sehr gesprächig.
Speaker 0: Der ganze Unterricht fand in einer sehr angenehmen, lockeren Atmosphäre statt, von der Jean sich wünschte, sie in ihre Zeit übertragen zu können.
Speaker 0: Slacorn lobte ihren Trank, nachdem er ihn gekostet hatte, und demonstrierte seine Wirksamkeit, indem er den Zutaten schrank neben der Tür fest mit beiden Armen umfasste und mit samt allen der befindlichen Inkredenzen in die Höhe hob.
Speaker 0: Auch über Lilis, Severus und die Ergebnisse der Rumtreiber ließ er sich wohlwollend aus.
Speaker 0: Allerdings erzählte die Mehrheit der Schüler gute bis sehr gute Ergebnisse bei dem Trank, wie Jean Auffiel.
Speaker 0: Das war in Snapes Unterricht, außer bei ihr fast nie jemandem gelungen, auch nicht Draco Malfoyn.
Speaker 0: Obwohl Snape nie in aller Öffentlichkeit ein Wort darüber verloren hatte, dass die Ergebnisse seines Lieblingsschülers qualitativ minderwertig waren.
Speaker 0: Auch fiel hier auf, dass im Hogwarts der Siebziger Lili wozu Slakon's Lieblingsschülerinnen zelte.
Speaker 0: Wenn er eine Frage in den Raum warf und daraufhin ein Dutzend Finger in die Höhe schnellten, nahm er überdurchschnittlich oft Lilly dran, damit sie mit ihrem fundierten Wissen glänzen konnte.
Speaker 0: Nach den Zaubertränkenunterricht ging es für die Gryffindors mit Verwandlung weiter.
Speaker 0: Im selben Klassenzimmer, das Jean von früher her gewohnt war, nun allerdings ohne die Schüler anderer Häuser.
Speaker 0: Snape hatte sich nach Zaubertränke ohne ein Wort an Jean und nur einem nicht-sagenden Nicken in Lilly's Richtung davon gemacht.
Speaker 0: Auf Jeans Nachfrage, was mit ihm los sei, entgegen der Lili.
Speaker 0: Ich glaube, es missfällt ihm, dass ich dich gebeten habe, dich neben mich zu setzen.
Speaker 0: Normalerweise waren die Plätze links von mir in unserer Reihe immer frei, und wir hatten unsere Ruhe.
Speaker 0: Es ist nicht ungewöhnlich, dass er so komisch ist.
Speaker 0: Er hat mich halt gern für sich allein.
Speaker 0: Und es dauert lange, bis er mit jemandem warm wird.
Speaker 0: Wenn überhaupt.
Speaker 0: Nimm es ihm bitte nicht übel.
Speaker 0: Seff ist in Ordnung.
Speaker 0: Ich wünschte bloß, er wäre nicht immer so geheimniskeimerisch.
Speaker 0: Als wir in Hochschmid waren, hat er mich gefragt, ob du eine Muckelgeborene bist.
Speaker 0: Als ich bejahrte, zog er einen Flunsch, woraufhin ich ihn daran erinnern musste, dass auch ich eine Muckelstämmige bin.
Speaker 0: Sie machte eine hilflose Geste mit den Händen.
Speaker 0: Manchmal mache ich mir wirklich Sorgen um ihn.
Speaker 0: Ich will ja nicht alles Lidderins über einen Kamm scheren, aber meiner Meinung nach gibt er sich mit den falschen Leuten ab.
Speaker 0: Die gucken ihn schon schief an, weil er in Zaubertränke neben ihr sitzt.
Speaker 0: Lily lächelte McGonagall höflich zu, als diese den Raum betrat und ließ sich dann an einem Pult in der dritten Reihe nieder.
Speaker 0: Sie bedeutete Jean wieder neben ihr Platz zu nehmen.
Speaker 0: Ich rechne fast schon damit, wo sie im Flüster tun fort.
Speaker 0: Dass er sich irgendwann von mir wegsetzen wird, weil er denkt, meine minderwertige Abstammung können auf ihn abferben, aber bis jetzt hat er noch nie etwas in der Richtung gesagt.
Speaker 0: Der Unterricht begann.
Speaker 0: Die Übungen, die die Klasse absolvierte, kamen Jean ziemlich simpel vor.
Speaker 0: Sie hatte all das schon in der zweiten Hälfte des vorherigen Schuljahres gelernt, beispielsweise, wie man eine T-Tasse in verschiedene Tiere verwandelte.
Speaker 0: Allerdings hatte sie nun ein paar Probleme bei der Durchführung der Zauber, was sie auf ihren neuen Zauberstab zurückführte.
Speaker 0: Im theoretischen Teil des Unterrichts konnte sie jedoch durchaus ihr Wissen anbringen und McGonagall zeigte sich dadurch erkenntlich, dass sie dafür ein paar Extrapunkte springen ließen.
Speaker 0: Jean spürte förmlich die Blicke von Sirius Black und den anderen Rumtreibern auf sich und erinnerte sich an das, was sie sich am Vorabend überlegt hatte.
Speaker 0: Vielleicht sollte sie sich eher als mittelmäßige Schülerin präsentieren, was sie auch nicht allzu viele Probleme bereiten sollte, denn auf ihren Zauberstab konnte sie sich nicht verlassen.
Speaker 0: Zum wiederholten Male fragte sie sich, wie ihr ein so mächtiger Silenzio-Zauber hatte gelingen können, während sie es nicht fertig brachte, im Unterricht einen Lurch mit intaktem Schwanz aus ihrer T-Tasse zu produzieren.
Speaker 0: Sie versuchte es mehrmals, doch der arme Lurch blieb schwanzlos.
Speaker 0: Mit ihrem alten Zauberstab, der Virgin sicher, hätte sie perfekte Ergebnisse erzielt.
Speaker 0: Sie versuchte sich einzureden, dass es nichts zu bedeuten hatte und dass ihre Zauberkunst ganz dem Entsprach, was Dumbledore mit unter dem Radar bleiben bezeichnet hatte, doch es nützte nichts.
Speaker 0: Im Grunde ihres Herzens war sie hoffnungslos ehrgeizig und zweifelte daran, sich je mit durchschnittlichen Leistungen zur Frieden geben zu können.
Speaker 0: Fast neidete Jean-Lilly deren Erfolge, denn alles, was das rothaare Gemädchen anfasste, verwandelte es nahezu optimal.
Speaker 0: Als Hermine, wer sie es gewohnt gewesen, keine nennenswerte Konkurrenz zu haben, durch die Riege der Begabten war zwanzig Jahre vor ihrer Zeit eindeutig zahlreicher und es galt, sich damit abzufinden, was ihr schwerer viel als sie vor sich selbst zugeben wollte.
Speaker 0: Im Anschluss an Verwandlung folgte langweilig und zäh wie eh und je Geschichte der Zauberrei.
Speaker 0: Auf den Unterricht hätte man Jeans Ansicht nach getrost verzichten können, musste man doch einfach nur das Lehrbuch studieren.
Speaker 0: Unterdrückt gähnend nutzte Jean die Zeit, während Professor Binz von jeher bleich und durchscheinend, wie Geister nun mal sind, Monoton vor sich hin schwafelte, abermals dazu, ihre Mitschüler zu beobachten.
Speaker 0: Die sich in der letzten Bank flätzenden Rumtreiber unterhebten sich im Flüsterton miteinander.
Speaker 0: Brüher und Mary spielten ein Spiel, das Jean verdächtig nach Galgenmännchen aussah, während Lily neben ihr Kreise auf ihr leeres Pergament malte und in Gedanken weit weg zu sein schien.
Speaker 0: Wie immer schien die ganze Klasse erleichtert, als der Gong zur Mittagspause läutete.
Speaker 0: Als Lily und Jean zum Essen die große Halle betraten, lag der verzauberte Himmel bedeckt über ihnen.
Speaker 0: Jean juckt es in den Fingern, das Buch über Zauberstäbe, das sich in ihrer Tasche befand, herauszuholen und während des Mittagsessens darin zu lesen, doch letzten Endes verzichtete sie darauf.
Speaker 0: Das würde bloß Nachfragen von Seiten Lilis auf sich ziehen, und Jean wusste nicht, wie sie ihr Interesse an Zauberstäben rechtfertigen sollte, wo sie doch genug anderes zu tun hatte.
Speaker 0: Gewiss würde sie nach dem Nachmittagsunterricht Zeit finden, um sich in die Schulbibliothek zurückzuziehen und das Buch dort zu studieren.
Speaker 0: Nicht weit von ihnen entfernt saßen die Rumtreiber.
Speaker 0: James schaufelte gelangweilt Auflauf in sich hinein, sein Ruhm vom Vortag schien bereits wieder abgeklungen zu sein.
Speaker 0: Ein paar Mal trafen sich ihre Blicke, doch der Junge reagierte nicht, sondern tat so, als wäre sie nicht anwesend.
Speaker 0: Jean les sich nichts anmerken, doch es verletzte sie, was so viele Leute sie augenscheinlich ignorierten.
Speaker 0: Peter Paddy Group legte ein paar Mal neugierig zu ihr rüber, doch er sah jedes Mal sofort wieder weg, wenn ihre beide Blicke sich begegneten.
Speaker 0: Auch Remus beachtete Jean nicht weiter, er unterhielt sich mit ein paar älteren Mitschülern, die ihm gegenüber saßen.
Speaker 0: Jeans Augen wanderten zum Lehrertisch hinüber.
Speaker 0: Dumbledore saß nicht dort im Kreise seiner Kollegen.
Speaker 0: Obwohl sie wusste, dass der Schuldirektor nichts für sie tun konnte, sehnte sie sich nach seiner Gegenwart.
Speaker 0: Vielleicht hatte der berühmte Zauberer ja doch noch eine Idee, wie er hier helfen konnte.
Speaker 0: Dann wiederum fiele wieder ein, dass Dumbledore all seine Gedanken an ihre Zeitreise in sein Denkarium gegeben hatte.
Speaker 0: Aus reinem Selbstschutz, und das konnte sie nur zu gut verstehen.
Speaker 0: Vielleicht war es ja so, wie er gesagt hatte, dass Hilfe bereits auf dem Weg war.
Speaker 0: Elvis Dumbledore steckte voller Überraschungen und er würde sie doch nicht einfach hier stranden lassen, ohne einen Fingerzeig, was ihn kürze passieren könnte.
Speaker 0: Plötzlich fiel Jean das Stück Pergament wieder ein, das sie auf ihrem Bett gefunden hatte und von dem sie annahm, dass Dumbledore es ihr geschickt hatte.
Speaker 0: Das, welche sie erst in drei Monaten öffnen durfte, verbarg sich darin ihre Rettung.
Speaker 0: Was würde passieren, wenn sie es doch vor Februar öffnete?
Speaker 0: Warum hatte er es ihr überhaupt schon zukommen lassen, wenn er ja doch nichts für sie tun konnte?
Speaker 0: Immerhin konnte die Botschaft leicht in falsche Hände geraten.
Speaker 0: Jean startete vor sich hin und schubb sich geistesabwesend eine Löffel Vanillepudding in den Mund.
Speaker 0: Von dessen Geschmack, sie rein gar nichts warmer.
Speaker 0: Hatte Dumbledore ihr die Nachricht vielleicht geschickt, gerade weil er annahm, dass eine Jugendliche in Jeans Alter geradezu prädestiniert dazu war, dem Schicksal vorzugreifen und den Zettel trotzdem direkt zu lesen?
Speaker 0: Er wusste schließlich nicht, wie genau sie Dinge zu nehmen pflegte.
Speaker 0: Obgleich sie so jung war, war Hermine, Alias, Jean sehr verantwortungsbewusst.
Speaker 0: Hatte er sie testen wollen?
Speaker 0: Du müsstest dich mal sehen.
Speaker 0: Lilithy neben ihr saß lachte.
Speaker 0: Du brütest über was ziemlich wichtigen.
Speaker 0: Kann das sein?
Speaker 0: Ich frage mich, ob du diesen Level-Putting irgendwann mal runterstücken wirst.
Speaker 0: Jean fühlte sich ertappt.
Speaker 0: Äh ja, ich bin eigentlich schon längst papsart.
Speaker 0: Welches Verhaben wir als Nächstes?
Speaker 0: Sie wusste sehr gut, dass ich eine Doppelstunde pflegemagischer Geschöpfe an die Mittagspause anschließen würde, doch sie wollte Lilly ablenken.
Speaker 0: Das erwies sich jedoch als nicht gerade einfach.
Speaker 0: Vor allem nicht, als diese sich plötzlich vorbeugte und den Jeans Tasche linste.
Speaker 0: Warum liest du ein Buch über Zauberstäbe, wollte sie wissen.
Speaker 0: Aus reinem Interesse?
Speaker 0: Oder denkst du, du könntest den Inhalt für den Unterricht brauchen?
Speaker 0: Jean widerstand dem Impuls, den Deckel der alten braune Ledertasche, die Lily ihr am Morgen für ihre Schulbücher gegeben hatte, zuzuklappen, sodass der Rücken des Bibliotheksbuches nicht mehr zu sehen war.
Speaker 0: Es war ohnehin zu spät.
Speaker 0: Ach, das ist nur so.
Speaker 0: Jean saß mit gesenktem Kopf über ihrem Teller, spielte mit dem Dessertlöffel herum und wünschte sich, es möge bald zur nächsten Stunde läuten.
Speaker 0: Lily betrachtete ihre neue Freundin aufmerksam.
Speaker 0: Warum wurde ich dann schon von zwei ganz unterschiedlichen Leuten gefragt, was für einen Zauberstab du benutzt?
Speaker 0: Jeans Kopf schnellte hoch.
Speaker 0: Wer sollte?
Speaker 0: Dann erinnerte sie sich an den gestrigen Morgen.
Speaker 0: James Potter hatte sie am Frühstückstisch danach gefragt.
Speaker 0: Doch derjenige, der die Antwort eigentlich hatte wissen wollen, war ein anderer gewesen.
Speaker 0: Serious Black scheint es ganz gehörig zu interessieren, was für eine Art Stab das ist, nahm Lily ihr die Worte aus dem Mund, die Reste ihres eigenen Puddings genießerisch vom Löffel ableckend.
Speaker 0: Erinnerst du dich?
Speaker 0: Ja, gab Jean Zögern zu, aber er ist nicht der Einzige.
Speaker 0: Nun, offensichtlich hat er James vorgeschickt, um das zu fragen, sagte Jean ungeduldig.
Speaker 0: Dann sind die Herren Rumtreiber also eine sehr… Sagen wir mal, wissbegierige Bande.
Speaker 0: Sie machte Anstalten, ihr Geschirr zusammenzustellen, doch Lily hielt sie am Arm fest.
Speaker 0: Ach komm schon, Jean!
Speaker 0: Lily fixierte Jean mit ihren katzenartigen Augen.
Speaker 0: Cerurus hat mich schon am Samstag danach gefragt, als wir beide in Hoxmead waren.
Speaker 0: Das ist eine sehr persönliche Frage, finde ich.
Speaker 0: Als ich meinen ersten von Ollivander bekam, hat mich nicht die Bohne interessiert, was drin ist.
Speaker 0: Ich war einfach nur völlig aus dem Häuschen, das ich überhaupt einen hatte.
Speaker 0: einen Zauberstab.
Speaker 0: Ihre Wangen röteten sich, während sie sprach.
Speaker 0: Erst viel später habe ich herausgefunden, dass so ein Stab einiges über seinen Besitzer aussagt.
Speaker 0: Deshalb ist es unter Erwachsenen Zauberern auch oft eine kitzelige Sache, wenn sie sich untereinander danach fragen.
Speaker 0: Uns Schüler schert das nicht so richtig, was sollen wir, die wir eh Tag und Nacht so enger verneinander hocken, schon groß für Geheimnisse haben.
Speaker 0: Sie sah Jean unverwandt an.
Speaker 0: Trotzdem würde es mich interessieren, wie das mit diesem Silencio-Zauber neulich wirklich war.
Speaker 0: Was meinst du?
Speaker 0: fragte Jean Defensiv.
Speaker 0: Sie haben mich genervt und ich habe mich dagegen gewährt.
Speaker 0: Der Zauber ist mir gut gelungen.
Speaker 0: Wo ist das Problem?
Speaker 0: Wie ich gehört habe, ist der Zauber dir mehr als nur gut gelungen.
Speaker 0: Gablili mit hochgezogenen Augenbrauen zurück.
Speaker 0: Daraufhin habe ich dich ein wenig beobachtet.
Speaker 0: Nimm es mir bitte nicht übel, aber ich hatte nicht den Eindruck, als würde deinen Stab und du euch gut ergänzen.
Speaker 0: Oft scheint er auf den ersten Befehl hin nicht das tun zu wollen, was er für dich tun soll.
Speaker 0: Ihr wird nicht eben wie ein eingespieltes Team, sagt Severus auch.
Speaker 0: Jean spürte Ärger in sich aufsteigen, doch natürlich hatte Lilly recht.
Speaker 0: Und anscheinend ebenfalls eine gute Beobachtungsgabe.
Speaker 0: Über Severus Verhalten konnte sie sich jedoch nur aufregen.
Speaker 0: Er konnte sie doch selbst ansprechen, wenn er was von ihr wissen wollte.
Speaker 0: Aber nein, Lieber ignorierte er sie komplett und schickte seine beste Freundin vor, der damit Jean der Rede und Antwort stand.
Speaker 0: Jean ließ den kurzen Moment der Frustration verstreichen und sagte dann, das liegt darin, dass ich ihn noch nicht lange habe.
Speaker 0: Er, Lilibe, kam ganz runde Augen.
Speaker 0: Warte, warte, da war etwas.
Speaker 0: Als wir auf der Treppe saßen, gestern nach dem Spiel, Da sagtest du das Wort Neu, und ich war nicht sicher, ob ich richtig gehört hatte.
Speaker 0: Außerdem hatte ich dir da gerade von Fürböhe erzählt, und deshalb war der Gedanke gleich wieder weg.
Speaker 0: Ja, es stimmt, sagte Jean und Seifste.
Speaker 0: Mein Zauberstab ist nicht der, den ich von Anfang an benutzt habe.
Speaker 0: Dass ich letzte Woche in der Winkelgasse war, lag nicht an den neuen Büchern, die ich fürs dritte Schuljahr brauche.
Speaker 0: Die hätte mir auch jemand anders besorgen können.
Speaker 0: Nein, ich ... musste zu Oliwenda, um mir einen neuen Zauberstab zu holen.
Speaker 0: Warum hast du das nicht gleich gesagt?
Speaker 0: wunderte sich Lilly.
Speaker 0: Ist doch nichts dabei.
Speaker 0: Was ist mit dem Alten passiert?
Speaker 0: Jean sah wieder auf ihren Teller.
Speaker 0: Tja, also, der ist zerbrochen.
Speaker 0: Ich habe dir doch erzählt, dass ich beim Seitanseiterparieren umgeknickt bin.
Speaker 0: Deswegen führte mich mein erster Besuch in Hogwarts ja auch in den Krankenflügel.
Speaker 0: Also, dabei ist das geschehen.
Speaker 0: Bin draufgetreten, nichts mehr zu retten.
Speaker 0: Sie hob ihre Schultern und ließ sie wieder fallen.
Speaker 0: Lilly sah sie beunruhigt an.
Speaker 0: Jetzt bekomme ich wirklich Angst vorm Apparieren.
Speaker 0: Zum Glück haben wir noch drei Jahre Zeit, bis wir das lernen.
Speaker 0: Als Antwort nickte Jean heftig.
Speaker 0: Im selben Augenblick läutete die Schulglocke zum Nachmittagsunterricht und sie atmete innerlich auf.
Speaker 0: Was interessierte es die Rumtreiber und Snape, was für einen Zauberstab sie benutzte?
Speaker 0: Vor allem, wenn der ihr noch nicht einmal richtig gehorchte.
Speaker 0: Oli Wender hatte sich auch so seltsam benommen, als sie ihn in seinem Laden aufgesucht hatte.
Speaker 0: Es wurde höchste Zeit, mehr über diesen Stab herauszufinden, sagte sie sich, während sie mit geschulterter Tasche an Lilly's Seite die große Halle verließ.
Speaker 0: Durch Schulportal und die Freitreppe hinunter Schritt und zusammen mit den anderen Gryffindors im Gänse-Marsch über die Länder rein wanderte.
Speaker 0: Aber sie sah nicht nur die Gryffindors.
Speaker 0: Es schien gute alte Tradition zu sein, das Pflege magischer Geschöpfe zusammen mit den Slytherins stattfand.
Speaker 0: Warum eigentlich nicht mit den Hufflepuffs oder den Ravenclaws, fragte sich Jean.
Speaker 0: Das bot ihre Erfahrung nach nämlich weit weniger Konfliktpotenzial.
Speaker 0: Andererseits, wann hatte sie mit denen jemals Zusammenunterricht gehabt?
Speaker 0: Offenbar war es den Direktoren der Schule seit jeher wichtig gewesen, Gryffindors und Slytherins zusammenzuspannen, aus welchen Gründen auch immer.
Speaker 0: Während Jean mit Lilian ihrer Seite durch die Schlossgründe wanderte, kam sie Hagrid's Hütte gefährlich nahe und Jean konnte hören, wie jemand auf der anderen Seite der windschiefen Behausung Holz hackte.
Speaker 0: Als sie an der Hütte vorbei liefen, konnte sie den enormen Rücken des riesigen Mannes sehen und sein dunkel gelocktes Haar, das sie ein bisschen über die Schultern fiel.
Speaker 0: Durch das Schnattern der Schüler auf, diese aufmerksam geworden, drehte der Wildhüter sich um und hob eine Hand zum Gruß.
Speaker 0: In der anderen hielt er ein überdimensionales, kariertes Taschentuch, mit dem er sich den Schweiß von der Stirn wischte.
Speaker 0: Jean hielt sich von den anderen unbemerkt so hinter ihrer Freundin verborgen, dass Hagrid sie nicht sehen konnte.
Speaker 0: Die Rumtreiber riefen etwas zu dem Mann hinüber, sie schienen einander gut leiden zu können.
Speaker 0: Vielleicht waren Sirius, James, Remus und Peter ja dasselbe für Hagrid, wie sie Harry und Ron es gewesen waren.
Speaker 0: Schüler, die aus der Masse herausstachen.
Speaker 0: Auf positive Art und Weise wohlgemerkt.
Speaker 0: Es gab allerdings auch andere Stimmen.
Speaker 0: Seht euch nur diesen Troll an, hörte Jean eine verächtlich klingende Stimme hinter sich.
Speaker 0: Lautes Gekircher folgte.
Speaker 0: Jean wandte unerfällig den Kopf und blickte hinter sich.
Speaker 0: Was sie sah, gefiel ihr nicht.
Speaker 0: Die Klicke von Jungs war ihr schon im Zaubertrankunterricht bei Slackhorn aufgefallen, doch in dem überfüllten Kerker war es unübersichtlich und laut gewesen.
Speaker 0: Außerdem hatte sie ihre ganze Aufmerksamkeit ihrem Stärkungstrang zugewandt, deswegen hatte sie nicht großartig auf ihre Mitschüler geachtet.
Speaker 0: Es war ihr jedoch nicht entgangen, dass es auf Seiten des Litterans mehrere Schüler gab, die den Unterricht immer wieder stürten, indem sie nicht taten, was sie sollten, dumme Bemerkungen machten und immer wieder laut lachten.
Speaker 0: Die selben Schüler gingen jetzt gerade hinter ihnen.
Speaker 0: Derjenige, der das Zentrum der Gruppe darzustellen schien, lief in der Mitte.
Speaker 0: Er hatte glattes, Ingwerfarbenes Haar und eine Menge Pickel und Pusteln von nahezu derselben Farbe, dazu Sommersprossen und man konnte auf die Entfernung nicht eben gut erkennen, was in sein Gesicht gehörte und was nicht.
Speaker 0: Normalerweise von Jean Sommersprossen charmant, Lilly hatte ja auch welche und die gefielen ihr sehr.
Speaker 0: Doch auf dem breiten Grinsen des hinterirgenden Jungen wirkten sie eher abstoßend, was aber auch an seiner unrennen Haut liegen konnte.
Speaker 0: Sein Körperbau war gedrungen und seine Arme, die neben seinem Körper herschlenkerten, wirkten länger, als sie normalerweise hätten sein sollen.
Speaker 0: Flankiert wurde er von zwei Jungen, von denen ein längeres, hellbraunes, der andere dunkles, schlockiges Haar hatte.
Speaker 0: Sie waren beide schlanker als der rotarige und auch größer.
Speaker 0: Trotzdem war der Erstgenannte ganz offensichtlich der Wortführer.
Speaker 0: Mit großer Abneigung verfolgte Jean, wie dieser auf Hagrid deutete, tierisch klingende, laute Ausstieß und dabei einen Gang annahm, der ihn selbst wie einen Troll aussehen ließ, wie sie fand.
Speaker 0: Seine beiden Begleiterschienen das allerdings lustig zu finden und versuchten gar nicht erst, ihr lautes Lachen zu dämpfen.
Speaker 0: Hagrid hingegen schien gar nicht wahrzunehmen, dass er zu Zielscheibe des Sports der Dreis Litterins geworden war, Er wechselte einige Worte mit James und Peter, bis Professor Kesselbrand unten am Waldrand auftauchte und die Schüler zu sich heran winkte.
Speaker 0: Die drei Jungen lässt hatten noch immer.
Speaker 0: Wer, fragte Jean-Annelie Gewandt, doch das Mädchen hatte anscheinend schon geahnt, worum es ihr ging und ließ sie gar nicht erst ausreden.
Speaker 0: Moisieber sagte sie mit einem abgrundtiefen Säufze.
Speaker 0: Das wolltest du doch fragen, oder?
Speaker 0: Professor Kesselbrandt wies die Schüler an, sich in einen großen Kreis aufzustellen, in dessen Mitte mehrere Hölzer eine Käfige auf dem Rasen standen.
Speaker 0: Einige Schüler begangen laut zu Rätseln, was sich wohl darin befinden mochte, doch Jeans Aufmerksamkeit lag bei den drei Jungen, die ihr jetzt in einem Abstand von mehreren Metern direkt gegenüberstanden.
Speaker 0: Ja, hauchte Jean, sie wollte nicht, dass man ihr Ansage rüber.
Speaker 0: sie sprach.
Speaker 0: Ist das der mit den rötlichen Haaren?
Speaker 0: Ja, leider.
Speaker 0: Der links neben ihm ist Wilkes und der rechts Erruy.
Speaker 0: Hab mich schon gefragt, wann sie dir das erste Mal auffallen würden.
Speaker 0: Negativ natürlich.
Speaker 0: Lilly verzog das Gesicht, als hätte sie Zahnschmerzen.
Speaker 0: Keiner der Namen sagte Jean etwas.
Speaker 0: Gebannt beobachtete sie die drei Jungen, dabei hatte sie eine Art déjà vu, wobei ihr der platinblonde Shop von Draco Malfoy in den Sinn kam, dazu seine grobschlechtigen Kumpels Grape und Goll.
Speaker 0: Hier jedoch war der Typ in der Mitte der grobschlechtige.
Speaker 0: Die beiden anderen wirken auf Jean eher nicht, sagend.
Speaker 0: Avery hatte ein unerfälliges Gesicht mit einer sehr geraden, aristokratisch anmutenden Nase, ganz im Gegensatz zu dem Jungen, der auf seiner anderen Seite stand, Sarah Snape.
Speaker 0: Dessen Blick war ausdruckslos wie der des älteren Snape.
Speaker 0: Kein Muskel bewegte sich in seinem Gesicht.
Speaker 0: Doch seine dunklen Käferaugen ruten auf Lily, was diese jedoch nicht zu bemerken schien.
Speaker 0: Jean konzentrierte sich auf Cerurus Körperhaltung.
Speaker 0: Nichts an ihr gab Preis, dass er sich in der unmittelbaren Gegenwart der drei Jungen unwohl führte.
Speaker 0: Im Gegenteil, fast wirkte es so, als sei der junge Zauberer gewachsen.
Speaker 0: Wahrscheinlich lag es an der Art, wie er stand.
Speaker 0: Wenn Cerurus mit Lily zusammen war, gab er sich anders, das hat er Jean beobachtet.
Speaker 0: Er neigte sich ihr zu, beugte sich ihr entgegen, wenn er mit ihr sprach.
Speaker 0: Jetzt jedoch war sein Rücken absolut gerade und er war fast so groß wie dieser Avery neben ihm.
Speaker 0: Zusammenschienen die vier Jungen eine Wand aus Überlegenheit und Arroganz zu bilden.
Speaker 0: Jeans Blick huschte nach rechts, wo die Rumtreiberaufstellung genommen hatten.
Speaker 0: Professor Kesselbrandt, ein unscheinbarer Mann mit Brille und zurückweichendem dunkelblonden Haar, begangen ihnen die nun folgende Doppelstunde zu erläutern.
Speaker 0: Doch Jean spürte deutlich, dass einige Schüler sogar nicht bei der Sache waren.
Speaker 0: Rechts von ihr Masen James, Sirius, Ramos und Peter, die ihnen gegenüberstehenden vier Slytherins mit ihren Blicken.
Speaker 0: Und die waren nicht gerade freundlich.
Speaker 0: Etwas lag ganz unzweifelhaft in der Luft.
Speaker 0: Jean konnte es förmlich riechen wie eine großen Haufen Hippo-Greiftung.
Speaker 0: Das konnte eine interessante Stunde werden.
Speaker 0: Kapitel fifty-six, die Krabbenkatastrophe.
Speaker 0: Professor Kesselbrand teilte die Klasse in Dreiergruppen ein und händigte jeder Gruppe einen Glemmbrett mit einem Blattpergament und einer Feder aus, mit denen der Protokollführer die Beobachtungen der Gruppe festhalten sollte.
Speaker 0: Außerdem übergab bei einem Mitglied jeder Gruppe eine der geheimnisvollen Hölzernen Kisten.
Speaker 0: Auch Jean drückte eine Seuche in die Hand.
Speaker 0: Sie wog ungefähr so viel wie einer der Bibliothekswälzer, mit denen sie sich so gern umgab, war also nicht gerade leicht.
Speaker 0: Die Schüler zerstreuten sich murmelnd auf der Wiese.
Speaker 0: Lilly folgte Jean und ihnen schlossen sich noch Brüher und Mary an, die ebenfalls keine dritte Person hatten finden können.
Speaker 0: Bredika, die Austauschschülerin von Doomstrung und die Fünfte im Schlafsaal der dritten Klasse, hatte sich nämlich bereits mit zwei anderen Slytherin-Schülerinnen zusammengetan.
Speaker 0: Die Rumtreiber wurden von Kesselbrand auseinandergerissen, so dass Peter Pettigrew mit Cerurus Nape und einem puppenhaften blonden Mädchen namens Pruity zusammengespannt wurde, was keinen der drei besonders zu erfreuen schien.
Speaker 0: Auf Professor Kesselbrands Geheiß hin wurden die Kisten aller gleichzeitig geöffnet, allerdings unter der Prämisse äußerst vorsichtig, mit deren lebendigen Inhalt zu sein.
Speaker 0: Lilly war es, die beherzt die Klappe nach oben zog, während sich Mary und Brüher in respektvollem Abstand hielten.
Speaker 0: Was sich als bald zeigte, taten sie gut daran, denn augenblicklich brach ein Inferno los.
Speaker 0: Mehr als ein halbes Dutzend Schildkröten ähnliche Kreaturen barsten gleichzeitig aus all ihren Behältnissen hervor, mit einem Rückstoß bei dem Flammen aus den Kisten hervortraten.
Speaker 0: Die Mädchen wichen kreischen zurück und auch die Jungs brachten sich schnellstmöglich in Sicherheit.
Speaker 0: Von dort, wo sie stand, Könnte Jean nun sehen, dass das Innere der Holzkiste mit Blech ausgekleidet war.
Speaker 0: Unter enormer Dau schossen die Lebewesen über die Wiese, wobei ein feuriger Strahl sie jedes Mal, wenn es aus ihrem Hinterteil hervorbarst, zwischen drei und vier Metern vorwärts katapultierte.
Speaker 0: Mit erhobener Stimme gegen den Tumult anschreint, informierte Professor Kesselbrandt seine Schüler darüber, dass es sich bei ihnen um Feuerkrappen handelte und dass es angezeigt sei, sich von ihnen fernzuhalten, zumindest wenn sie einem den Rücken zudreten.
Speaker 0: In wenigen Augenblicken jedoch würden die Tiere sich beruhigen und könnten dann von ihnen studiert werden.
Speaker 0: Bis es aber so weit war, hielten die Krappen die Zauberlehrlinge ganz gehörig auf Trab.
Speaker 0: Peters rechtes Hosenbein geriet in Brandt, weil er nicht rechtzeitig zur Seite gesprungen war, als sein Exemplar sich ihm stoßweise näherte und der Professor löschte den Stoff mit einem schnellen Aguamenti, während Severus da Nebenstand und spöttische Bemerkungen über den Vorfall in Richtung Mulci bemachte.
Speaker 0: Drei von den Viechern taten sich praktischerweise zusammen und scheuchten den Burschen namens Avery vor sich her in Richtung von Hagrid's Hütte.
Speaker 0: Ein weiteres Tier setzte mit einer Brandsalve die Schultasche einer Austauschschülerin aus Durmstrangenbrand, die daraufhin laut Slavisch vor sich hinfluchend versuchte, sich ihre Unterlagen zu retten.
Speaker 0: Ungefähr eine Minute lang herrschte das totale Chaos, dann wurden die Krappen ruhiger.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Kesselbrand wischte sich mit einem Zipfel seiner Robe den Schweiß von der Stirn, jedes Mal dasselbe, hörte Jean in Murmel, ihr dahinten, passt auf, dass sie nicht in den Wald entfläuchen.
Speaker 0: Lilly stellte sich ihrer Kappe mutig in den Weg, doch damit war sie fein raus, weil die wütende Feuerkaskade sich gegen Jean richtete, die ihr Klemmbrett vor sich haltend hastig zwei Schritte zurückweg.
Speaker 0: Lilly musste laut lachen, doch ihr hysterischer Anfall werte nicht lange, denn das Ding drehte sich um und jetzt war es an dem Irvens Mädchen, sich in Sicherheit zu bringen.
Speaker 0: Erst nachdem es sich beruhigt hatte, konnten sie alle die magischen Wesen näher in Augenschein nehmen.
Speaker 0: Sie wiesen ausnahmslos einen mit herrlich funkelnden Juwelen besetzten Rückenpanzer auf und ihre Gliedmaßen waren von rötlich-orangerer Farbe wie das Fell von Jeans zur verzweifelt vermissten Kater Krumbein.
Speaker 0: Professor Kesselbrand ging auf und ab und dozierte dabei, dass die kostbareren Tiere auf der ganzen Welt vom Aussterben bedroht seien.
Speaker 0: Nur mit einer speziellen Genehmigung, die Hogwarts ganz offensichtlich besaß, war es magischem Volk gestattet, sie zu halten.
Speaker 0: Ursprünglich stammten sie von den Fitchies.
Speaker 0: Man sagte ihnen jedoch nach, dass sie auch in der restlichen Welt südlich des Polarkreises heimisch werden konnten.
Speaker 0: Welcher Depp würde schon auf die Idee kommen, zigtausend Galionen für so ein gastiges Geschäft auszugeben, dass die ohne weiteres das Haus unter deinem Arsch anzünden kann, schnaubte Sirius, ohne sich Mühe zu geben, seine Stimme zu dämpfen.
Speaker 0: Ich muss doch sehr bitten, Mr.
Speaker 0: Black.
Speaker 0: sagte Professor Kesselbrandt Milde, doch die meisten anderen stimmten dem Griffen dazu.
Speaker 0: Sind Juwelen wirklich echt?
Speaker 0: erkundigte sich das selbe Mädchen, dessen Tasche angekuckelt worden war.
Speaker 0: Sie hatte einen starken osteuropäischen Akzent, auch wenn sie nicht fluchte.
Speaker 0: In der Tat bestätigte Kesselbrandt sichtlich stolz.
Speaker 0: Und Mr.
Speaker 0: Black liegt gar nicht so falsch mit seiner Einschätzung.
Speaker 0: Je nachdem, wie viele Juwelen sich auf dem Panzer befinden, kann eine solche Krabbe wirklich mehrere Zehntausend Galleonen wert sein.
Speaker 0: Allgemeines Geraune.
Speaker 0: Vor allem die Mädchen traten jetzt totes Mutig ein paar Schritte vor.
Speaker 0: Wenn sie nicht die ganze Zeit Feuer furzen würden, würde Drude bestimmt gern mit einer An der Leine durch Hoxmead spazieren, flüsterte Lily Jean ins Ohr.
Speaker 0: Ich glaube, sie hat ein Fable für teures Geschmeide.
Speaker 0: Wer?
Speaker 0: Flüsterte Jean zurück.
Speaker 0: Mit einer unauffälligen Kopfbewegung wies Lily auf das schwarzhaarige Mädchen, das noch immer versuchte, mit einem schwachen Tröpfeln aus dem Ende ihres Zauberstabs zu retten, was von ihrer vor sich hin rauchenden Tasche noch zu retten war.
Speaker 0: Drohse Darko, womit sie, Austauschschülerin aus der Sowjetunion, und mit Vorsicht zu genießen.
Speaker 0: Das heißt nicht mehr Sowjetunion, belehrte Jean Lily automatisch im Flüsterton.
Speaker 0: Wie denn sonst, gab diese Augenreuen zurück.
Speaker 0: Ich weiß aber nicht genau, woher sie stammt.
Speaker 0: Ist doch völlig egal, sie ist seltsam.
Speaker 0: Inwiefern, wollte Jean wissen, doch Lilly schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Später.
Speaker 0: Die Vierergruppe der Mädchen widmete sich also als Nächstes ihrem Studienobjekt.
Speaker 0: Jean, die nur leidlich interessiert an dem potenziell gefährlichen Wesen war, welches sie als wenig interessantes kleines Ungeheuer einstufte, studierte stattdessen lieber ihre Mitschüler.
Speaker 0: Allen voran, die aus dem Haus ist Litterin.
Speaker 0: Sie musste der drude Darkhawk, die mit Bredika zusammen in einer Dreiergruppe arbeitete.
Speaker 0: Das Mädchen hatte wirklich etwas extrem Dunkles an sich, schien ihr, nur seine Haut war fast so weiß wie frisch gefallener Schnee.
Speaker 0: Schreibst du mit Jean?
Speaker 0: Das war Mary.
Speaker 0: Äh, ja, klar.
Speaker 0: Jean gab sich einen Ruckhund, glaubte zusammen, was ihr kurz seit Gedächtnis über das gerade gehörte noch hergab und notierte es auf dem Pergament.
Speaker 0: Trotzdem beschäftigte sie sich weiterhin mehr mit den Slytherins, als mit der vor ihr umherstortsierenden Feuerkrappe, die sich jetzt ganz offensichtlich von ihrer besten Seite zeigen wollte.
Speaker 0: Der Kerl namens Muldseba schien ein echter Arsch zu sein.
Speaker 0: Während Professor Kesselbrand ihm den Rücken zukehrte, um sich mit einer anderen Gruppe zu beschäftigen, versuchte der picklige Junge erst mit dem verjüngten Ende seines Zauberstabs und als das nicht gelang mit dem angespitzen Ende der schwanen Feder, einen der Juwelen aus dem Panzer seiner Versuchskrappe zu brechen, was das Tier mit einem verärgerten Fauchen und einem neuerlichen Ausstoß von Feuer quittierte.
Speaker 0: Daraufhin kickte der grobschlechtige Junge es grausam mit dem Fuß, sodass es mehrere Meter weit flog und sich dabei überschlug.
Speaker 0: Ungeheuer oder nicht, Jean ließ das Klemmbrett fallen und bewegte sich im Laufschritt zu der Dreiergruppe hinüber.
Speaker 0: Das habe ich gesehen, fauchte sie und stellte sich dem Slytherin in den Weg.
Speaker 0: Und für mich ist das Tierquälerei.
Speaker 0: Mulzheber betrachtete sie interessiert und linzte dann zu Professor Kesselbrand hinüber.
Speaker 0: Der hatte jedoch nichts bemerkt.
Speaker 0: Also wandte er sich mit einem verächtlichen Grinsen wieder an Jean, deren Nase fast die Seine berührte, so nah war sie an ihn herangetreten.
Speaker 0: Er war eine Handbreit kleiner als sie, fiel er auf und er hatte üblen Mundgeruch.
Speaker 0: Und wirkürlich kniff sie ihre Augen zusammen und hielt den Atem an.
Speaker 0: Was willst du von mir, du hässliches Ding?
Speaker 0: Etzte Mulsipper mit kratziger Stimme.
Speaker 0: Die roten Flecken in seinem Gesicht hoben sich gut sichtbar von seiner restlichen Gesichtshaut ab, obwohl diese sich zweifelos ebenfalls gerötet hatte.
Speaker 0: Das einzig wertvolle an diesen Scheiß-Fähigern sind ja wohl die Klunker.
Speaker 0: Und du hast nicht das Recht auch nur zu versuchen, dich an ihren Schätzen zu bereichern, zisste Jean durch zusammengebissene Zähne.
Speaker 0: Sie hörte wie Lily im Hintergrund leise Mahn und ihren Namen rief, doch sie reagierte nicht darauf.
Speaker 0: Wie dämlich kann man eigentlich sein?
Speaker 0: Glaubst du an solches Wesen, Lise, einen Troll wie dich, sich ihm auch nur entreißen?
Speaker 0: Wer bist du eigentlich, dass du es wachst?
Speaker 0: Räusperte sich Professor Kesselbrand direkt neben ihnen, als wäre er dort hinappariert.
Speaker 0: Vielleicht war er es ja auch.
Speaker 0: Verzeihung.
Speaker 0: Ich hätte das wahrscheinlich ein wenig anders ausgedrückt als der junge Mr.
Speaker 0: Mollzipper hier, aber auch ich kenne sie nicht.
Speaker 0: Er warft Jean einen fragenden und Mollzipper einen strafenden Blick zu, mehr aber auch nicht.
Speaker 0: Der Junge wandte sich mit einem herablassenden Pst einfach ab und während die anderen Gruppen damit fortfuhren, ihre Kappen zu beobachten und Und die Beobachtungen anschließend zu notieren, musste Jean erst einmal dem Professor für pflegemagische Geschöpfe, Rede und Antwort stehen.
Speaker 0: Es blieb Jean nicht verborgen, dass Mollzipper die ganze Arbeit Errorie und Wilkes überließ und sie stattdessen pausenlos anstarte, während sie sich mit dem Professor unterhielt.
Speaker 0: Als Kesselbrand kurze Zeit später an anderer Stelle einschreiten musste, ging Mollzipper ohne zu zögern auf Jean zu und sagte Helmisch und mit geballten Fäusten, Bei dir, Perlman, helfen selbst Juwelen nichts mehr, glaub mal.
Speaker 0: Was ist eigentlich mit deinen Haaren passiert?
Speaker 0: Hast du sie dir abgefackelt?
Speaker 0: Vielleicht, weil du so eine stinkigen Krabbe zu tief in den Arsch gekrochen bist?
Speaker 0: Du kannst auch unmöglich freiwillig so aussehen.
Speaker 0: Einige des Litterens lachten und nicht zuletzt Cerorus konnte ein gemeines Grinsen nicht verbergen.
Speaker 0: Jean zitterte Verwut am ganzen Körper.
Speaker 0: dass man Frauen aber auch immer auf ihre Körper und ihre Haare reduzieren musste.
Speaker 0: Nicht, dass ich zwanzig Jahre später etwas daran geändert hätte, aber war das nicht einfach furchtbar ungerecht?
Speaker 0: Mulzipör schien sich auszuschütteln zu wollen, vor Lachen.
Speaker 0: Danach drehte er sich ganz gemächlich um und wollte zu seiner Gruppe zurückgehen.
Speaker 0: Wollte.
Speaker 0: Denn plötzlich schoss eine Hand vor und hielt ihn am Hosenbund fest, so dass dieser sich ein gutes Stück weitete.
Speaker 0: Im nächsten Moment stopfte eine zweite Hand ihm eine ausgewachsene Feuerkrappe in die Hose hinein, ein lautes, furzähnliches Geräusch ertönte und dann brach die Hölle erst richtig los.
Speaker 0: Kapitel siebenundfünfzig.
Speaker 0: Unheil naht.
Speaker 0: Vor Paniklautschreien stoben die Schüler auseinander, als Multiple Kleidung innerhalb von Sekunden Feuer fing.
Speaker 0: Er hatte den Fehler gemacht, kurz vor der heimtückischen Attacke seinen Umhang abzulegen, Deswegen erleichtete Beute für eine strategisch exzellent platzierte Feuerkappe geworden war.
Speaker 0: Mit eben diesem Umhang versuchte nun Avery, der als einziger nicht davon gestürzt war, das Feuer zu ersticken.
Speaker 0: Leider nur mit mäßigem Erfolg.
Speaker 0: Mulzipas Hemd, sowie seine Hose, standen in hellen Flammen.
Speaker 0: Ein Umstand, der der Kappe ganz offensichtlich nichts ausmachte.
Speaker 0: Für den Jungen aber fatal enden konnte, denn Professor Kesselbrand hatte sich von seinem Kurs fortbewegt, um, wie sich später herausstellte, am Waldrand einige Bäume nach Boatruggles abzusuchen.
Speaker 0: Jetzt kam er herangeeilt, so schnell wie es einem Professor für pflegemagischer Geschöpfe, dem schon ein paar Gliedmaßen fehlten, möglich war.
Speaker 0: Doch es war bereits zu spät.
Speaker 0: Auf Mulsippas Rücken waren deutlich Brandblasen zu erkennen.
Speaker 0: Außerdem lag ein deutlicher und ekelerregender Geruch nach Barbecue in der Luft, nachdem der entsetzte Lehrer seinen Schüler mit einer Wasserkaskade aus seinem Zauberstab gelöscht hatte.
Speaker 0: Mulsippa schrie wie am Spieß.
Speaker 0: Er hatte sich wie ein Wahnsinniger um sich selbst gedreht und am Schluss ins Gras fallen lassen, was zusammen mit dem Wasser die restlichen Flammen erstickte.
Speaker 0: Die Feuerkrappe schien keine Eile zu haben, sich von ihm weg zu bewegen.
Speaker 0: Und so stolzierte sie mit zuckenden Fühlern auf zwei ihrer Artgenossen zu, sich augenscheinlich in ihrem Ruhmsonnend.
Speaker 0: Der ganze Kurs schrie wild durcheinander.
Speaker 0: Mulzipper brüllte vor Schmerzen und Prof.
Speaker 0: Kesselbrand bellte erste Hilfeanweisungen, die außer ihm jedoch niemand befolgen wollte.
Speaker 0: Am Ende beförderte er eine Krabbe nach der anderen in Sekundenschnelle zurück in ihre feuerfesten Behältnisse und brachte danach einen halbwegs anständigen Livikorpus zustande, sodass er den verletzten Schüler im Schwebezustand über das Gelände in Richtung Schloss abtransportieren konnte.
Speaker 0: Keiner von euch fasst auch nur einer dieser Kisten an, vor der, wie Jean Späthe erfuhr, sonst immer ein bisschen weltfremd anmutende Professor seine Schüler an.
Speaker 0: Ich muss ihn schnellstmöglich in den Krankenflügel
Speaker 0: bringen.".
Speaker 0: Die Klasse stand in Schockstarre da.
Speaker 0: Doch nachdem Kesselbrand mit dem Brandopfer außer Hörweite war, erhob sich Ohren betäubendes Geschrei.
Speaker 0: Bei Merlin's Part, wie konnte das geschehen?
Speaker 0: Hat einer gesehen, was eigentlich passiert ist?
Speaker 0: Wie ist die Feuerkrappe in Multivers Unterhose gekommen?
Speaker 0: Kann man daran sterben?
Speaker 0: fragte eine Austauschschülerin, eher interessiert, als aufgewühlt.
Speaker 0: Einige schrien jedoch lauter als andere, und deren Ton war ziemlich aggressiv.
Speaker 0: »Black was?« wollte Everry mit sich überschlagender Stimme.
Speaker 0: »Ich hab's gesehen!
Speaker 0: Ja, ich auch!« schrie Wilkes.
Speaker 0: »Ich auch!« bestätigte Severus in ruhigerem Ton.
Speaker 0: Aber Jean konnte deutlich sehen, wie er sich unter seinem Umhang die Hände rieb.
Speaker 0: Eine wahrscheinlich gänzlich unbewusste Geste.
Speaker 0: Jedoch war auch dieses Träum vierende Zucken in seinem Mundwinkel, welches verriet, dass er die Situation genoss.
Speaker 0: Die drei waren nicht die einzigen, die Zeuge davon geworden waren, was sich zugetragen hatte.
Speaker 0: Im Nu-Ware, Serious von Slytherins umzingelt, die mit gezückten Zauberstäben immer näher kamen.
Speaker 0: James zögerte keine Sekunde und stellte sich vor seinen Freund, Remus hinter ihn, und Peter Pettigrew tensete nervös zwischen beiden hin und her wie ein unentschlossener Fächter.
Speaker 0: All das ging so schnell vor sich, dass Jean kaum mit dem Denken hinterherkam.
Speaker 0: Fakt jedoch war, es war tatsächlich serious gewesen, der Mollzipper die Kappe in die Hose gestopft hatte und Jean beanscheinend auch nicht die einzige Gryffindor, die das mitbekommen hatte.
Speaker 0: Doch natürlich sagte niemand etwas.
Speaker 0: Slytherin war der Feind und niemand, auch nicht die so von Gerechtigkeit besessene Lilly, würde jemanden aus den eigenen Reihen verpfeifen, der einem Slytherin einen Streich gespielt hatte, selbst einen so brutalen.
Speaker 0: Zumindest kannte Jean das aus ihrer eigenen Zeit in Hogwarts so.
Speaker 0: Unterdessen geriet der Streit zwischen den beiden Häusern immer mehr außer Kontrolle.
Speaker 0: Errori hat begonnen, Flücher auf Serios abzuschießen und Wilkes folgte als bald seinem Beispiel.
Speaker 0: Cerrarus schien unschlüssig zu sein, was zu tun war, Partei ergreifen und gegen die Schulregeln verstoßen, oder nichts tun und den Dingen ihren Lauf lassen.
Speaker 0: Nachdem ein verirrter Beinklammerfluch haarscharf an ihm vorbeigefickt war, entschied es sich jedoch für Ersteres.
Speaker 0: Nun standen sich also vier Gryffindors und drei Slytherins im Funkenflug gegenüber, während alle anderen bis auf Lily und Jean in Deckung gingen.
Speaker 0: Funken stoben durch die Gegend und die feucht kalte Luft war erfüllt von Erbosten und teilweise auch schmerzhaften Schreien.
Speaker 0: Serious konnte Avery schließlich mit einem ausgezeichneten Expelliamos entwaffenen.
Speaker 0: James gelang dasselbe bei Wilkes.
Speaker 0: Daraufhin fingen die Slytherins an, sich ohne Zauberstäber auf ihre Widersacher zu stürzen.
Speaker 0: Ein Angebot zu einer Prügelei, auf das die Urumtreiber nur zu gern eingingen.
Speaker 0: Jedenfalls alle bis auf Peter.
Speaker 0: So würde man später wenigstens nicht behaupten können, dass sich jemand von ihnen zu einem wirklich schlimmen Fluch hatte hinreißen lassen.
Speaker 0: Cerurus aber, der seinen Stab noch hatte, schrie Stupor und der Schockzauber hätte Sirius glatt umgehauen, wäre nicht Peter im gleichen Augenblick zwischen den beiden getreten.
Speaker 0: Jean hätte nicht genau sagen können, ob der kleine, dickliche Peter mit voller Absicht sozusagen den Blitz-Ableiter hatte spielen wollen.
Speaker 0: Wahrscheinlich eher nicht, denn der Zauber war kraftvoll und ließ den Jungen so gleich ohnmächtig in sich zusammensacken.
Speaker 0: Es war nicht das erste Mal, dass Jean eine Kostprobe von Cerberus Fähigkeiten erhielt und sie musste zugeben, dass der Schockzauber wirklich sehr effizient gewesen war, denn Peter lag jetzt am Boden und rührte sich nicht mehr.
Speaker 0: Wieder schrien alle durcheinander und diesmal hielten sogar die kämpfenden inne.
Speaker 0: Bist du irre, fauchte Serious Snape an, einen Schockzauber auf einen Mitschüler abzufeuern?
Speaker 0: Zu Severus' Verteidigung musste man sagen, dass er tatsächlich ein wenig erschrocken aussah.
Speaker 0: Doch Jean glaubte zu wissen, dass es nicht daran lag, weil er dachte, jemanden wirklich geschadert zu haben, sondern eher aus dem Grund, dass man ihm für einen solchen Fluch von Seiten der Lehrer die Hölle heiß machen konnte.
Speaker 0: Obwohl sie so gar nichts von tätlichen Auseinandersetzungen unter Schülern hielt, waren Bein oder sogar Ganzkörperklammern in Jeans Augen noch einigermaßen okay.
Speaker 0: Doch sobald jemand das Bewusstsein verlor, war das kein Spaß mehr.
Speaker 0: Schockzauber wurden in Verteidigung gegen die dunklen Künste gelehrt.
Speaker 0: Und obgleich sie diesen speziellen Zauber ebenfalls beherrschte und sogar Kinder leicht fand, wurde er im Hogwarts der neunziger Jahre noch lange nicht dreizehnjährigen Schülern vermittelt, jedenfalls nicht im Unterricht.
Speaker 0: Man konnte ja sehen, wie wenig sie sich unter Kontrolle hatten.
Speaker 0: Dieser häuseübergreifende Streit war das beste Beispiel dafür.
Speaker 0: Snape guckte also erschrocken, sein Blick ging zu Lily, die ziemlich verstört wirkte.
Speaker 0: Zunächst erwiderte sie Severus' Blick mit kühlen Augen und schmalen Lippen, dann sah sie fort.
Speaker 0: Jean konnte deutlich sehen, wie Severus' Gesicht in sich zusammenfiel, doch nur für eine Zehntelsekunde, dann hatte sich der spätere Zaubertrank Lehrer wieder unter Kontrolle.
Speaker 0: Die Rumtreiber kümmerten sich um Peter, während Wilkes und Avery Serious noch immer Wüst beschimpften und dabei mit ihren Zauberstäben herumvordelten, doch wenigstens griften sie niemanden mehr an.
Speaker 0: Auch Lily ging und kniete sich neben Peter, doch als sie merkte, dass sie nichts für ihn tun konnte, kam sie zu Jean herüber und meinte heilblaut, verdammt, das hätte Serious nicht tun dürfen, er ist zu weit gegangen, das war kein harmloser Spaß mehr.
Speaker 0: Hast du multiple Rücken gesehen?
Speaker 0: Jean nickte stumm.
Speaker 0: Ich bin sicher, Madame Pomfraping, das alles wieder in Ordnung, aber stellt ihm auf vor, wir wären hier unter Muggeln.
Speaker 0: An sowas sterben, Leute Jean.
Speaker 0: Das wird ordentlich Ärger geben.
Speaker 0: Ich möchte nicht in Serious-Haut stecken.
Speaker 0: In Multibus-Haut möchte ich noch weniger stecken, murmelte Jean.
Speaker 0: Weder genau jetzt noch allgemein.
Speaker 0: Er ist wirklich ein ekelhafter Typ.
Speaker 0: Meinst du, Peter ist okay?
Speaker 0: Der wird schon gleich wieder aufwachen, meinte Lilly zuversichtlich.
Speaker 0: Und was Multiba angeht, der hätte nicht so mit dir reden dürfen.
Speaker 0: Aber er sagt noch ekelhaftere Dinge zu anderen Leuten.
Speaker 0: Das kannst du ihm und seinesgleichen nicht einfach austreiben.
Speaker 0: Hiernach wird der Kleinkrieg zwischen den Gryffindors und den Slytherins in einen echten Krieg ausarten.
Speaker 0: Die beiden hassen sich, Muldzipper und Sirius.
Speaker 0: Ah, machte Jean.
Speaker 0: Sie hatte sich fast ein wenig geschmeichert gefühlt, dass Sirius ihr Beigesprung war, aber hatte er das wirklich getan, um die widerliche Bemerkung, die der fiese Kerl an Jean gerechtet hatte, zu synen?
Speaker 0: Sie fragte Lily leise, was sie davon hielt.
Speaker 0: Doch deren Antwort war ernüchternd.
Speaker 0: Das hat er nicht für dich getan, glaubt mir, Jean.
Speaker 0: Das mit den beiden hat schon am ersten Tag hier angefangen.
Speaker 0: Es gibt wirklich keinen Gemeineren als Mulsipper.
Speaker 0: Ich habe Seth immer geraten, sich wann ihm fernzuhalten.
Speaker 0: Und anfangs hatte das auch, aber in letzter Zeit habe ich das Gefühl, sie brach ab und schüttelte missmutig den Kopf.
Speaker 0: Ein paar Meter weiter nahm James Sears zur Seite und redete leise und wütend auf ihn ein.
Speaker 0: Jean spitzte die Ohren und konnte hören, was gesagt wurde.
Speaker 0: Bist du von allen guten Geistern verlassen?
Speaker 0: Dafür fliegst du von der Schule verflucht.
Speaker 0: noch eins.
Speaker 0: Du weißt ganz genau, was sie beim letzten Mal gesagt haben.
Speaker 0: Noch so ein Vorfall und du kannst deinen Koffer packen.
Speaker 0: Wie konntest du dich nur so gehen lassen?
Speaker 0: Serious erbiederte Part sich etwas, was Jean nicht verstand.
Speaker 0: Doch sein Gesichtsausdruck war bestens falsch zerknischt.
Speaker 0: Er wusste anscheinend selbst, dass er zu weit gegangen war.
Speaker 0: James raufte sich seine ohnehin schon zerzausen Haare und begann nervös, auf und abzulaufen.
Speaker 0: Schließlich kam er zu Lilly und Jean herüber, während Rimos als einziger noch bei Peter hockte und ihm immer wieder leicht mit der flachen Hand auf die blutleeren Wangen schlug.
Speaker 0: Noch immer regte der Junge sich nicht.
Speaker 0: Das war's, wiederholte James immer wieder.
Speaker 0: Scheiße, dafür kriegen sie Serious dran.
Speaker 0: Was sollen wir nur tun?
Speaker 0: Wir müssen etwas tun!
Speaker 0: Warum fragste mich das Potter?
Speaker 0: fragte Lily mit einer Strenge in der Stimme, die Professor McGonagall zur Ehre gereicht hätte.
Speaker 0: Was er getan hat, war an Leichtsinn und Dummheit kaum zu überbieten.
Speaker 0: Man konnte James ansehen, dass er vor lauter Panikom zuhörte.
Speaker 0: Das dürfen wir nicht zulassen.
Speaker 0: Los, Evans, denk nach, was können wir tun?
Speaker 0: Das Mädchen sah ihn an, als würde er in Zungen sprechen.
Speaker 0: Mach dich nicht lächerlich, Potter, zischte sie aufgebracht.
Speaker 0: Gar nichts können wir tun.
Speaker 0: Oder weißt du etwa schon, wie man einen Vergessenszauber anwendet?
Speaker 0: Bei einem Dutzend Personen?
Speaker 0: Hä?
Speaker 0: Snape weiß es, dachte Jean.
Speaker 0: Er kann sowas, ich habe es selbst gesehen, bei Filch.
Speaker 0: Doch das hat der Lilly anscheinend nie erzählt, denn sonst würde sie ihn jetzt auf Knien anflehen, ihn anzuwenden.
Speaker 0: Was der natürlich niemals machen würde, denn für ihn gäbe es sicherlich nichts Schöneres, als wenn Sirius der Schule verwiesen würde und sein Nebenbuhler gleich mit.
Speaker 0: Für einen einzelnen Schockzauber würde man Lilis besten Freund sicher nicht von der Schule werfen, Doch die Rumtreiber hatten sich offenbar schon das ein oder andere zu Schulden kommen lassen.
Speaker 0: Es dauerte nicht lange, bis eine Gestalt die Schlosstreiber herunterkam und Kurs auf sie nahm.
Speaker 0: Doch dabei handelte es sich zu Jeans Überraschung nicht um Professor Kesselbrand, sondern um Professor McGonagall.
Speaker 0: Ihr warmer Umhangbete wütend hinter ihr her und sie hatte die Schüler noch lange nicht erreicht.
Speaker 0: Da wurde es schlagartig so still am Waldrand, So still, dass man nur noch das leise Rauschen der Baumspitzen aus dem verbotenen Wald vernehmen konnte.
Speaker 0: Kapitel, Achtundfünfzig.
Speaker 0: Tu, was ich dir sage.
Speaker 0: Komm schon, Ev.
Speaker 0: Lilly, verbesserte sich.
Speaker 0: James hasst dich, Jean mal wieder komplett ignorierend.
Speaker 0: Du bist schlau, dir fällt was ein, wie du bei McGonagall schön Wetter für Serious machen kannst.
Speaker 0: Wenn du es schaffst, dass er nicht rausgeworfen wird, dann werde ich den Rest meines Lebens dafür hergeben, dir zu willen zu sein, was auch immer.
Speaker 0: du Halt den Mund, Potter!
Speaker 0: zischte Lily, plötzlich nicht mehr blass, sondern mit taktischen roten Flecken auf den Wangen.
Speaker 0: Im Übrigen kann ich dir nicht helfen, du überschätzt mich.
Speaker 0: Sie wandte sich an Jean.
Speaker 0: Fällt dir vielleicht was ein, wie wir Serious decken können?
Speaker 0: Doch James Potter hatte sich schon wieder abgewandt und war zu seinem besten Freund zurückgegangen, der zwar so tat, als könnte er kein Wässerchen trüben, dessen Unterlippe jedoch stark zitterte, wie Jean feststellte, sogar dann noch, nachdem er sich so heftig darauf gebissen hatte, dass ein Blutstropfen hervorquoll.
Speaker 0: In Jean dagegen brandete Wut hoch.
Speaker 0: Diese arroganten Kerle.
Speaker 0: Und diese Krabbenaktion war so dämlich wie gefährlich gewesen.
Speaker 0: Am liebsten hätte sie höchstpersönlich dafür gesorgt, dass Serious aus der Schule entfernt wurde.
Speaker 0: Vielleicht würde er dann in der Versenkung verschwinden, anstatt zu Massenmörder zu werden.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Er meinte sie sich dann, gar nichts wirst du tun, denn mit der Zeit spielt man nicht.
Speaker 0: Du darfst dich nicht einmischen.
Speaker 0: Serious fliegt nicht von der Schule, denn ich weiß zufälligerweise, dass er und James sie zusammen abgeschlossen haben.
Speaker 0: Du musst dich nur zurücklehnen wie bei einem guten und spannenden Schauspiel und es genießen.
Speaker 0: Du wirst sehen, alles kommt wieder ins Lot.
Speaker 0: Du wirst schon sehen, alles kommt wieder ins Lot.
Speaker 0: lösterte Jean-Lily zu, doch die balte nur die Fäuste und schickte, wie es aussah, ein Stoßgebet zum Himmel.
Speaker 0: Oder aber sie rief Merlin an.
Speaker 0: Was wusste Jean-John?
Speaker 0: Die stellvertretende Schulleiterin war nur noch wenige Meter von ihnen entfernt.
Speaker 0: Wie auch zwanzig Jahre später, so hielt sie sich extrem gerade.
Speaker 0: Und ihre Bewegungen hatten etwas Abgehacktes, Steifes.
Speaker 0: Es sah nicht gut aus für Serious.
Speaker 0: Im selben Moment, als Jean dies dachte, spürte sie ein leichtes Vibrieren an ihrer rechten Hüfte und automatisch wanderte ihre Hand zu der Stelle.
Speaker 0: Dort steckte ihr Zauberstab in der Innentasche ihres Umhangs.
Speaker 0: Als sie ihn mit den Fingerspitzen berührte, zuckten diese zurück.
Speaker 0: Der Stab fühlte sich glühend heiß an.
Speaker 0: Was zum... Jean berührte ihn erneut, vorsichtiger diesmal.
Speaker 0: Am unteren Ende der Stelle, wo man ihn in der Hand hielt, war der Stab nur noch lauwarm.
Speaker 0: Doch je weiter sie ihre Fingerspitzen nach oben bewegte, desto heißer führte sich das Holz an.
Speaker 0: Wie konnte das sein?
Speaker 0: Jean hatte noch nie erlebt, dass ein Zauberstab so etwas Sonderbares tat.
Speaker 0: Als Professor McGonagall bei den Schülern anlangte, fiel Jean als Allererstes auf, wie schmarlippig ihr Mund war, wie ein mit dünnem roten Bundstift gezeichneter gerader Strich.
Speaker 0: Lange geschlossen blieb er allerdings nicht, und als sie ihn öffnete, war ihre Stimme leise.
Speaker 0: Fast zu leise.
Speaker 0: Trotzdem durchschnitze die diesige Herbstluft wie ein Deuch aus Edelstahl ein Päckchen Butter.
Speaker 0: Angesenkte Hosenbeine in Ordnung.
Speaker 0: Verkohlte Schuhe, ja, immer mal wieder.
Speaker 0: Brandblasen an den Knöcheln.
Speaker 0: Alles schon gewesen im Umgang mit knallrümpfigen Krötern und ihren Verwandten den Feuerkrappen.
Speaker 0: Ein zu achtzig Prozent verbrannter Rücken und ein noch schlimmer zugerichtetes Gesäß, dagegen sind Verletzungen, die sich mehr im Zusammenhang mit diesen Wesen nicht ganz erschließen.
Speaker 0: Die Lehrerin legte eine Kunstpause ein.
Speaker 0: Also frage ich sie, junge, Zauberer und Nachwuchshexen.
Speaker 0: Was hat dazu geführt, dass ein drezehnjähriger Junge die nächsten Tage oder vielleicht auch Wochen auf dem Bauch liegend im Krankenflügel zubringen muss.
Speaker 0: Sie haben jetzt die einmalige Gelegenheit, mir zu berichten, was sich ereignet hat.
Speaker 0: Und kommen Sie mir nicht mit einem Unfall oder aus Versehen.
Speaker 0: McGonagalls Fuß tappte abwartend auf dem Rasen herum und drückte dabei Klee und Grashalmplatt.
Speaker 0: Ihr adler Blick ging dorthin, wo die Rumtreiber dicht aneinander gedrängt standen.
Speaker 0: Das schlechte Gewissen war ihnen ins Gesicht geschrieben.
Speaker 0: Und Peter, der in der Zwischenzeit wieder zu sich gekommen war, sah aus, als würde er gleich wieder zu Boden gehen.
Speaker 0: Hinter ihm stand jedoch Remus, der den geschwächten Freund zu Diskret wie möglich aufrecht hielt.
Speaker 0: »Nur zu, meine Herrschaften, lassen Sie hören!
Speaker 0: Tun Sie sich keinen Zwang an!«.
Speaker 0: Während McGonagall's kurzer, scharfer Rede hatte Jean abwesend ihren glühend heißen Zauberstab betastet.
Speaker 0: Etwas sagte ihr, dass sie ihn in die Hand nehmen sollte, also tat sie es.
Speaker 0: Sie umfasste ihn mit rechts, hielt die Hand aber wohlweislich unter ihrem Umhang verborgen.
Speaker 0: Währenddessen begann der Stab immer ärger zu zittern, ganz so als führte er ein Eigenleben.
Speaker 0: Die Haut von Jeans rechtem Unterarm begann zu prickelen und bildete eine Gänsehaut.
Speaker 0: Gleichzeitig hatte Jean das Gefühl, dass sich Gedanken in ihrem Kopf formten, die ihren Ursprung nicht in ihrem Gehirn hatten, und ihr, als würde jemand anders ihr Worte ins Ohr flüstern, Nein, nicht Worte, sondern bloß ein einziges.
Speaker 0: Ein verbotenes Wort.
Speaker 0: Niemand bekam von Jeans innerer Pein etwas mit.
Speaker 0: Alle waren auf McGonagall fixiert.
Speaker 0: An den kurzen Augenblick lang sagte niemand auch nur einen Ton.
Speaker 0: Dann sprang Avery plötzlich vor.
Speaker 0: Ich habe es gesehen, Professor, kichste er.
Speaker 0: Offenbar befand er sich im Stimmbruch, was ihm auch ziemlich peinlich zu sein schien.
Speaker 0: Es war... Im selben Moment, da Avery einen Schritt auf die Lehrerin zumachte, formte sich das verbotene Wort auf Jean's Lippen, ohne dass sie es hätte zurücknehmen können.
Speaker 0: Ohne dass sie irgendetwas anderes hätte tun können.
Speaker 0: Deutlich spürte sie, wie sich die Spitze ihres Zauberstabes unter ihrem Umhang hob, bis sie auf Avery zeigte.
Speaker 0: Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch, wahrscheinlich hatte sie den Fluch gar nicht wirklich ausgesprochen, sondern nur laut gedacht.
Speaker 0: Dieses völlig durchgedrehte Viech, hörte sie Avery sagen.
Speaker 0: Keiner hat wirklich gesehen, wie es genau passiert ist.
Speaker 0: Aber es hat Multiper von hinten angesprungen wie ein Kniesel und sich an ihm festgekrallt.
Speaker 0: Und dann sind beide in Flammen aufgegangen.
Speaker 0: Jean, völlig entsetzt über sich selbst, traute sich nicht, weder McGonagall noch Avery noch irgendjemand anderen anzuschauen.
Speaker 0: Was redete Del Calder?
Speaker 0: Warum nahm er plötzlich Sirius in Schutz?
Speaker 0: Und warum bewegte sich ihr Zauberstab wie von selbst?
Speaker 0: Etwas in ihr war wie betäubt.
Speaker 0: Und obwohl sie sehr wohl wusste, warum die Worte, die aus Avery's Mund gekommen waren, nicht die Waren, die ihr eigentlich hatte äußern wollen, war da etwas in ihr, was leugnete, dass sie selbst die Ursache dafür war.
Speaker 0: Nein, es konnte nicht sein.
Speaker 0: Jean wusste über Voldemort's Schreckensherrschaft während der Siebziger bestens Bescheid.
Speaker 0: Deshalb hatte sie natürlich auch schon über die drei unverzeihlichen Flüche gelesen.
Speaker 0: Doch Lesen allein konnte niemals dazu führen, einen Fluch auch zu beherrschen.
Speaker 0: Dazu brauchte es Talent, Tatkraft und allem voran den unabdingbaren Willen, böses zu tun.
Speaker 0: Jean hatte jedoch noch nie in ihrem jungen Leben aus vollstem Herzen den Wund verspürt, böses zu tun.
Speaker 0: Nun aber stand sie hier und Aery tanzte nach ihrer Pfeife.
Speaker 0: beziehungsweise nach ihrem Zauberstab, über den sie, wie sie zugeben musste, gänzlich die Kontrolle verloren hatte.
Speaker 0: Ganz im Gegenteil erschien von ihr Besitzergriffen zu haben, genauso wie von Avery.
Speaker 0: Sie konnte die Finger nicht mehr von dem heißen Holz schlösen und in ihrem Kopf waren keine anderen Worte mehr als diese.
Speaker 0: Tu was ich dir sage.
Speaker 0: Imperio, Imperio!
Speaker 0: Professor McGonagall's hochgezogene Augenbrauen verschwanden fast unter ihren Haarstränen, während sie sich anhörte, was Errori davon sich gab.
Speaker 0: Es war ihr anzusehen, dass sie kein Wort davon glaubte und natürlich fragte sie, nachdem der Junge mit den etwas glasigen Augen geendet hatte, in die Runde, ob jemand den Sachverhalt bestätigen könnte.
Speaker 0: Daraufhin nickte der Kurs geschlossen wie auf Kommando.
Speaker 0: Jean warf einen kurzen, fragenden Blick auf Lily, die neben ihr stand, Das rothaarige Mädchen sah wie gebannt nach vorn, als gäbe es da, abgesehen von der mehr als arg-wöhnischen Professor McGonigal, etwas unheimlich Faszinierendes zu sehen.
Speaker 0: Es war gespenstisch, fand Jean.
Speaker 0: Alle Schüler standen still und starr da wie Zinssoldaten bis auf das steife Nicken.
Speaker 0: Und in ihrer eigenen Hand vibrierte der Holunder Holzstab.
Speaker 0: Nur ein einziger Kopf nickte sich nicht mit.
Speaker 0: Die schulterlangen fettigen schwarzen Stränen lagen vollkommen bewegungslos am Kopf von Severus Snape und begannen erst dann zu schwingen, als er den Kopfwandte und Jean ansah.
Speaker 0: Sie zogte zurück.
Speaker 0: Sein Blick war voller Hass.
Speaker 0: Niemand hat etwas hinzuzufügen, wie der McGonagall.
Speaker 0: Diesmal schüttelten alle ebenso mechanisch den Kopf.
Speaker 0: Nun gut, meinte sie kalt.
Speaker 0: Dann ist es jetzt an mir, eine Eule zu Mr.
Speaker 0: Mulzipas Eltern zu schicken und ihnen von dem unglücklichen Unfall zu berichten, der sich während des Unterrichts ereignet hat.
Speaker 0: Ich will schwer hoffen, dass sie mir die Wahrheit gesagt haben.
Speaker 0: Sie sahen noch einmal zu Everry hinüber, der mit hängenden Armen und gesenktem Blick darstand.
Speaker 0: Doch er sagte nichts mehr.
Speaker 0: Die Stunde ist beendet.
Speaker 0: Folgen sie mir also ins Schloss.
Speaker 0: Mit diesen Worten drehte sie sich auf dem Absatz oben und eilte den Hang hinauf.
Speaker 0: Niemand schloss sich ihr direkt an.
Speaker 0: Alle Schüler blieben wie festgeleimt dort stehen, wo sie standen.
Speaker 0: Erst als die Lehrerin außer Hörweite war, begannen sich alle gemeinsam langsam wieder zu rühren.
Speaker 0: Manche schüttelten den Kopf, als würden sie ein lästiges Insekt abwehren, andere wiederum gähnten.
Speaker 0: Der Junge nahm ins Wilkens, trat auf Errori zu und erhob die Stimme.
Speaker 0: Du hast doch genau wie ich gesehen, was wirklich passiert ist.
Speaker 0: Avery, dessen glasiger Blick jetzt wieder klar war, stand wie vom Donner gerührt da.
Speaker 0: Ich weiß nicht, meinte er schwach.
Speaker 0: Dann jedoch sah er seinen Kumpel an und sagte laut.
Speaker 0: Und was ist mit dir?
Speaker 0: Du hast es auch gesehen und nur genickt.
Speaker 0: Wilkes startte ihn an, als wüsste er nicht, wovon die Rede war.
Speaker 0: Avery drehte sich den anderen zu und rief laut.
Speaker 0: Ich weiß nicht, warum ich das gesagt habe, aber ihr alle habt genickt.
Speaker 0: Es geht hier eigentlich vor.
Speaker 0: Jemand barnte sich einen Weg durch die anderen Schüler und blieb vor ihm stehen.
Speaker 0: Kapierst du das wirklich nicht?
Speaker 0: Jemand wollte, dass du genau das sagst.
Speaker 0: Jemand hat dafür gesorgt, dass du McGonagall die Unwahrheit erzählst.
Speaker 0: Dieser jemand hat dich dazu gebracht, das zu sagen, was er wollte, dass du sagst.
Speaker 0: Avery Blinsett verwirrt.
Speaker 0: Du bist einem Fluch zum Opfer gefallen.
Speaker 0: Jemand hatte dich mittels Magie seinem eigenen Willen unterworfen.
Speaker 0: Das müsste dir doch klar sein.
Speaker 0: Wilkes guckte genauso verständnislos wie sein Kumpel und der Rest der Klasse.
Speaker 0: Du meinst McGonagall?
Speaker 0: Nein, du Pfeife!
Speaker 0: Severus schrie fast.
Speaker 0: Es war jemand von uns.
Speaker 0: Und diese Person hatte die ganze Zeit, während McGonagall vor uns stand, jeden Einzelnen von uns fest im Griff.
Speaker 0: Ich habe es gespürt.
Speaker 0: Hat denn gar keiner von euch etwas gemerkt?
Speaker 0: Haben deine Eltern dir gar nichts beigebracht, Wilkes?
Speaker 0: Du wurdest zu eben, sagte, zwei Minuten lang vom Imperiosfluch beherrscht.
Speaker 0: Kapitel fifty-neinund.
Speaker 0: Kaum zu glauben, aber wahr.
Speaker 0: Als sich die Schüler an diesem Nachmittag zum Tee in der großen Halle einfanden, schien es nur ein einziges Thema zu geben.
Speaker 0: Multibas Unfall.
Speaker 0: Jean wäre am liebsten hinauf in die Bibliothek gegangen, um sich dort hinter hohen Regalen voller Bücher zu verschanzen, oder noch besser in ihren Schlafsaal, wo sie sich die Bettdecke über den Kopf gezogen hätte.
Speaker 0: Doch das wäre aufgefallen, wenn sie sich verkochen hätte, zumindest Lilly, und das hätte womöglich Fragen aufgeworfen.
Speaker 0: Fakt war jedoch, etwas war ganz und gar nicht in Ordnung mit ihrem neuen Zauberstab.
Speaker 0: Es hatte sich erst wenige Male bemerkbar gemacht, Doch nach dem Vorfall mit der Feuerkrappe war Jean sich sicher, dass irgendetwas nicht stimmte.
Speaker 0: Mit kleinen Alltagszaubereien hatte sie noch immer ihre Schwierigkeiten, doch der Stab konnte ganz offensichtlich einwandfrei große Taten vollbringen.
Speaker 0: Je komplexer und dunkler der Zauber war, umso effizienter wurde er ausgeführt, nun sogar ohne eigenes Zutun ihrerseits, was ihr am meisten Angst machte.
Speaker 0: Sie musste unbedingt etwas unternehmen.
Speaker 0: Niemandin im Jahre in den Jahren und neunzehntundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
Speaker 0: Sollte sie vielleicht Dumbledore im Hilfe bitten?
Speaker 0: Auch wenn der vergessen hatte, wer Jean war, so konnte er doch immer noch helfen, was dieses Problem anging, oder?
Speaker 0: Es hatte ja nichts mit ihrer Zeitreise zu tun.
Speaker 0: Eine andere Möglichkeit war, sich über die Vorfälle auszuschweigen und den Schulleiter lediglich darum zu bitten, Olivenda in der Winkelgasse noch einmal aufzusuchen zu dürfen.
Speaker 0: Doch dann würde Dumbledore es recht wollen, dass sie ihm erklärte, warum es bei diesem Besuch eigentlich gehen sollte.
Speaker 0: Und als minderjährige Hexe durfte, beziehungsweise konnte sie nicht einfach in die drei Besen gehen und einen Kamin mit Anschluss ans Floh-Netzwerk benutzen.
Speaker 0: Sie konnte nicht einmal Lilly um Rat fragen, das war viel zu gefährlich für ihre neue Freundin.
Speaker 0: Bleibt nur noch die Bibliothek.
Speaker 0: Es musste Jean einfach gelingen, in die verbotene Abteilung zu kommen, um hinter das Geheimnis ihres höchst ungehorsamen Zauberstabes zu kommen, denn das Buch, das Remus für sie ausgeliehen hatte, konnte ihr nicht helfen.
Speaker 0: Es war viel zu allgemein gehalten und zu oberflächlich.
Speaker 0: Was denkst du eigentlich darüber?
Speaker 0: fragte Lilly und Jean zuckte zusammen.
Speaker 0: Äh, worüber?
Speaker 0: Lilly sah sie groß an.
Speaker 0: Worüber?
Speaker 0: Worüber?
Speaker 0: Ist das dein Ernst, Jean Pearlman?
Speaker 0: Keiner redet mehr von was anderem als davon, was vorhin draußen passiert ist.
Speaker 0: Jean sah auf das Gebutterte jedoch noch gänzlich unangetastetes Gown auf ihrem Teller.
Speaker 0: Nun, ich weiß nicht, loog sie munter drauf los.
Speaker 0: Mir ging es wie allen anderen auch.
Speaker 0: Als McGonagall uns fragte, was passiert ist, konnte ich nichts sagen.
Speaker 0: Einer von den Slytherans hat von einem Zungenrollfluch gesprochen.
Speaker 0: Lily stützte sich fest auf beide Ellbogen und massierte sich die Schläfen.
Speaker 0: Aber das merkt man doch, oder?
Speaker 0: Hast du gespürt, dass deine Zunge sich zusammengerollt hat, in die Momente, als sie uns befragte?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Aber dann hat Zeff vielleicht doch recht, ereiferte sich die Freundin.
Speaker 0: Ich geb ja zu, heutzutage redet eine Menge Quatschie bei den Dunklen Lord und irgendwelche Verschwörungen, aber etwas wie eben habe ich noch nie erlebt.
Speaker 0: Ich habe selbst gesehen, wie Serious Multiper die Kappe untergeschoben hat, doch in dem Moment, als McGonagall tatsächlich fragte und ever resackte, das Ding hätte ihn angesprungen, ich schwöre dir Jean, ich habe es buchstäblich vor mir gesehen.
Speaker 0: Jetzt habe ich zwei Versionen des Vorfalls in meinem Kopf und eine scheint so echt wie die andere zu sein.
Speaker 0: Ich meine... Wo sie fort, gab ihre Brütentreposition auf und strich sich stattdessen einen fetten Klecks Himbeermarmelade auf ihr aufgeschnittenes Gown.
Speaker 0: Ich bin froh, dass niemand Serious verraten hat, aber jetzt, wo Seth allen erzählt hat, was er glaubt, was passiert ist, werden die Slytherins doch wieder zu McGonagall rennen und….
Speaker 0: Du hast sie doch gehört, meinte Jean und knapperte an ihrem eigenen bröckligen Gown.
Speaker 0: Sie hatte keinen Hunger.
Speaker 0: Wir sollen ja nicht auf die Idee kommen, nochmal zu ihr zu kommen und was anderes zu erzählen.
Speaker 0: Darauf wird sie sich nicht einlassen, schon gar nicht, wenn es von Seiten des Slytherins kommt.
Speaker 0: Wahrscheinlich hast du recht, brummte Lilly und wischte sich ein paar Krömel vom Kinn.
Speaker 0: Aber was sagst du zudem, was Seth meint, dass uns jemand willendlich manipuliert hat?
Speaker 0: Wer sollte das denn gewesen sein, bitteschön?
Speaker 0: Ich hätte ja gesagt, jemand von den Durmstrang zu Ruder Darko zum Beispiel.
Speaker 0: Aber warum sollte sie das tun?
Speaker 0: In Slytherin mag niemand Serious Black besonders.
Speaker 0: Wieso sollte ihm von dort jemand zur Hilfe kommen?
Speaker 0: Vielleicht war jemand ganz anderer da, meinte Jean, entschlossen, ihre Freundin auf eine falsche Pferde zu locken.
Speaker 0: Jemand, den wir gar nicht sehen konnten.
Speaker 0: Zum Beispiel unter einem Unsichtbarkeitsumhang.
Speaker 0: Lilly lachte laut auf.
Speaker 0: Ein Unsichtbarkeitsumhang?
Speaker 0: Du liest zu viele Märchen, Jean.
Speaker 0: Jean zog eine Krimasse.
Speaker 0: Wieso Märchen?
Speaker 0: Weil es doch gar keine Umhänge gibt, die einen komplett unsichtbar machen.
Speaker 0: Na schön, man kann einen normalen Umhang so verzaubern, dass er einen unsichtbar macht.
Speaker 0: Aber das soll ein sehr schwieriger Zauber sein, den kaum jemand beherrscht.
Speaker 0: Außerdem kann man trotzdem immer noch sehen, dass da Werden drunter steckt.
Speaker 0: Und diese Demi-Geist-Dinger sind unbezahlbar.
Speaker 0: »Wemmi was?« Jeans, angeknaperte Skow und lieb zwischen ihnen in der Lufthäng.
Speaker 0: »Aber ich, ich kenne, ich kannte jemanden, verbesserte sie sich schnell, der einen solchen Unsichtbarkeitsumhang besitzt.
Speaker 0: Da siehst du nichts, da wette ich mit dir.
Speaker 0: Die sind zwar selten und äußerst kostbar, aber es gibt sie schon.«.
Speaker 0: Lelisa sie mitleidig an.
Speaker 0: Dann hatte ich jemand aber ziemlich verarscht.
Speaker 0: Diesen einen berühmten Umhang gibt es nur im Märchen.
Speaker 0: Warum sagst du immer Märchen, wollte Jean wissen, jetzt auf der Hut.
Speaker 0: Na, kennst du denn nicht das Märchen von den drei Brüdern?
Speaker 0: Jean schüttelte langsam den Kopf.
Speaker 0: Ich weiß nicht mehr alle Details, Seff hat mir das vor ein paar Jahren erzählt.
Speaker 0: Irgendwas über drei Brüder, die dem Tod ein Schnippchen schlagen wollten?
Speaker 0: Einer hat einen Stein der Tote erwecken konnte, der zweite den mächtigsten Zauberstab der Welt und der dritte, wie schon gesagt, diesen komischen Umhang.
Speaker 0: Und jetzt rate wer von den Dreien.
Speaker 0: Dieser Stein unterbrach Jean-Lily Fassbarsh.
Speaker 0: War das zufällig der Stein der Weisen?
Speaker 0: Lilly runzerte die Stirn.
Speaker 0: Nein, ich glaube nicht.
Speaker 0: Er hieß irgendwie anders.
Speaker 0: Was ist das für ein Stein der Stein der Weisen?
Speaker 0: Unwichtig, wischte Jean ihre Frage weg.
Speaker 0: Außerdem glaube ich nicht an irgendwelche Märchen.
Speaker 0: Und ich kannte wirklich jemanden, der so einen um… Ach egal.
Speaker 0: Also ich kannte mir eher vorstellen, dass sich jemand aufs Gelände geschlichen und dem Verbotenen bald versteckt hat, schaltete Mary, die links neben Lily saß sich ein.
Speaker 0: Ein Todesser, den Voldemort ihn die Schule geschickt hat, um neue Anhänger anzuwerben, mit Umhang oder ohne.
Speaker 0: Lily zog die Augenbrauen hoch.
Speaker 0: Hier kommt niemand so leicht rein, am allerwenigsten ein Todesser.
Speaker 0: Und….
Speaker 0: Ich denke, es lag an den Krabben, meldete sich Priya zu Wort.
Speaker 0: Beziehungsweise an dem Gas, das sie produzieren, wenn sie diese ekligen Furzgeräusche machen, um sich fortzubewegen.
Speaker 0: Ich verwette meinem Besen darauf, dass das Zeug Halluzination hervorruft.
Speaker 0: Als wir deine sogenannten Halluzinationen hatten, waren die Krabben aber längst wieder in ihren Boxen, warf Lilly ein.
Speaker 0: Das weißt du schon, oder?
Speaker 0: Es bleibt halt in der Luft hängen, meinte Priya schulterzugend.
Speaker 0: Normalerweise ist es auf dem Gelände ziemlich windig, aber vorhin, während wir Unterricht hatten, war gar nicht so viel Wind.
Speaker 0: Lilly schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ich kann gar nichts von dem glauben, was ihr sagt.
Speaker 0: Aber irgendwas muss es doch gewesen sein.
Speaker 0: Die drei Mädchen nahmen ihre Diskussion wieder auf, während Jean still und Gedanken verloren da saß.
Speaker 0: Dass Lilly nicht an Unsichtbarkeitsumhängen glaubte, wollte ihr nicht in den Kopf.
Speaker 0: Die Dinger waren höchst selten, das stimmt ja schon.
Speaker 0: Harry hatte seinen von Dumbledore und davor hatte er James Potter gehört, Harrys Vater.
Speaker 0: Jeans Blick flog zu den Rumtreibern hinüber, die wenige Meter von ihnen entfernt saßen und ebenfalls die Köpfe zusammensteckten.
Speaker 0: Woher hatte Harrys Vater den Tarnumhang gehabt?
Speaker 0: Er war Anfang zwanzig gewesen, als er gestorben war, also noch ziemlich jung.
Speaker 0: Konnte er ihn jetzt schon besitzen, hier in Hogwarts?
Speaker 0: Oder hatte er ihn erst nach der Schule erworben?
Speaker 0: Und wenn es stimmte, dass er schon jetzt über so einen verfügte, wer hätte dann heute darunter stecken sollen?
Speaker 0: Die vier Rumtreiber waren doch ausnahmslos alle vor Ort gewesen.
Speaker 0: Nein, Jeans Zauberstabe war die Ursache für die ganze Verwirrung, da gab es nichts zu rütteln.
Speaker 0: Er war gefährlich.
Speaker 0: Jean hörte nicht mehr zu, was die anderen redeten.
Speaker 0: Dass James Potter denselben Umhang, unter dem sie Mittwochnacht auf dem Halloween-Festis Litterand Toilette aufgesucht hatte, bereits jetzt besaß, ergab für sie Sinn.
Speaker 0: Lilly hatte ihr erzählt, dass die Rumtreiber das Schloss wie ihre Westentaschen kannten.
Speaker 0: Wenn sie bei Nacht und Nebel überall auf dem Gelände herum stromerten, dann kam ein Tarnumhang ihnen dabei gut zu pass.
Speaker 0: Jean hätte einiges darum gegeben, jetzt bei den vier Jungs Mäuschen spielen zu können.
Speaker 0: Serious Black hatte wieder Oberwasser, er gebärdete sich laut und, wie Jean fand, arroganter denn je.
Speaker 0: Als könnte ihm niemand etwas anhaben.
Speaker 0: Sie konnte einfach nicht glauben, dass sie es wahrdien aus dem Schlamassel befreit hatte, wenn auch unwähentlich.
Speaker 0: Sie hatte nicht über Lust, ihren neuen Zauberstab gleich wieder loszuwerden.
Speaker 0: Sie könnte ihn zerbrechen und behaupten, es sei ein Malheur gewesen, dann würde man sie auf alle Fälle zurück in die Winkelgasse schicken.
Speaker 0: Doch würde ihr Ollivander nicht wieder die gleiche Art Stab verkaufen?
Speaker 0: Hollunda, mit einem Kern von Drachen-Herzfaser.
Speaker 0: Wie sollte sie sich innerhalb von nur wenigen Tagen so verändert haben, dass ein völlig anderer Zauberstab sie sich erwählen würde?
Speaker 0: Jean saß so, dass sie die ganze große Halle im Blick hatte, bis hinten zum Slytherin-Tisch.
Speaker 0: Auch dort saßen die Schüler in Grüppchen zusammen und redeten sich die Köpfe heiß.
Speaker 0: Nur ganz vorn, unter der Empore, wo bei den Mahlzeiten immer die Lehrer saßen, hockte eine einzelne Gestalt und start zu ihr hinüber.
Speaker 0: Trotz der Entfernung war sie leicht zu erkennen, Sarah Snape.
Speaker 0: Der Junge saß da wie eine Statue in den Fluren des Schlosses, absolut bewegungslos und sah zu Jean herüber.
Speaker 0: In ihre Magen begann es zu krippeln und auf ihren armen Bildete sich Gänsehaut, fast so schlimm wie vor einer Stunde, als ihr Zauberstab die ganze Klasse unterworfen hatte.
Speaker 0: Die ganze Klasse?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Einer war da gewesen, der nicht genickt hatte.
Speaker 0: Ein Einziger.
Speaker 0: Und der saß ihr jetzt diagonal gegenüber.
Speaker 0: Als ihre Blicke sich miteinander verwoben, weil keiner von beiden sich die Blöße geben und wegsehen wollte, pflanzte sich Jeans Gänsehaut von ihren Armen aus Fort, als wollte sie sich ihres ganzen Körpers bemächtigen.
Speaker 0: Auch das Kribbeln in ihre Magen verlagerte sich stetig tiefer hinab.
Speaker 0: So tief dass es sich fast wieder anfühlte wie vorige Woche in Ollivendas Laden, elektrisierend und gleichzeitig merkwürdig erwachsen.
Speaker 0: So auch bevor es einen gewissen Punkt erreichte, brach Chin mittlerweile Schweißgebadet den Blickkontakt ab und schlug beide Beine fest übereinander.
Speaker 0: Ihre Gesichtshaut hatte die Farbe einer Feuerkappe angenommen.
Speaker 0: Dass ein Zauberstab an solches Gefühl in ihr hervorrufen konnte, war kaum zu glauben, aber war.
Speaker 0: Doch dass Severus Snape es anscheinend ebenfalls konnte, das dürfte einfach nicht wahr sein.
Speaker 0: Für den Rest der Woche mied Jean Severus Snape wie die Teufelschlinge das Sonnenlicht.
Speaker 0: Das war jedoch leichter gesagt als getan, da Gryffindor und Slytherin in mehreren Fächern zusammen unterrichtet wurden.
Speaker 0: Mehr als einmal beschlichte sie das dumpfe Gefühl, dass er sie abpassen und zu Redestellen wollte, Aber erschien sich seiner Sache nicht besonders sicher zu sein, denn wann immer er sich unbeobachtet glaubte, verfolgte er sie mit Blicken, die keine Zweifel daran ließen, dass das Gespräch, das er mit ihr zur Führersuchte, kein Angenehmes werden würde.
Speaker 0: Die sogenannte Krapenkatastrophe blieb noch für mehrere Tage ein absolut beliebtes Gesprächsthema in Hogwarts.
Speaker 0: Mulzipper selbst war die gesamte erste Schutwoche nicht mehr gesehen und Avery und Wilkes, die für gewöhnlich am meisten Zeit mit ihm verbrachten, verbreiteten maulend die Kunde, es sei nicht einmal gestattet, ihn im Krankenflügel zu besuchen, woraufhin Lily lediglich anmerkte, dass es einem nach einem Besuch bei ihm ja auch nicht besser, sondern höchstens schlechter gehen könne.
Speaker 0: Jean besuchte Eifrich den Unterricht und lernte sowohl neue Lehrer als auch alte Lehrer neu kennen.
Speaker 0: Prof.
Speaker 0: Sprout unterrichtete auch im Jahre in den Jahren und neunzehntundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
Speaker 0: Eine Weile liebäugelte sie mit Arithmantik bei Prof.
Speaker 0: Kluck Schäser, ließ den Gedanken jedoch ziehen.
Speaker 0: Und Muckelkunde bei einem alten Professor namens Eulenbäule hielt sie schlichtweg für Zeitverschwendung, obwohl sie das Fach in ihrer Parallelwelt zwanzig Jahre später mit Begeisterung belegt hatte.
Speaker 0: Nun galt es jedoch, sich auf Dinge zu konzentrieren, die außerhalb des Unterrichtslagen und wichtiger waren.
Speaker 0: Sie musste zusehen, dass sie so schnell wie möglich wieder ins Jahr nineteenhundertdreiundneunzig zurückwand, Und so ganz nebenbei noch Erkenntnisse darüber gewinnen, warum ihr neue Zauberstab sich so unsäglich gebärdete.
Speaker 0: Dabei konnte sie nicht noch mehr Unterrichtsstoff gebrauchen.
Speaker 0: Alte Runen bei Bachetta Bubbling ließ sie genauso links liegen wie Latein, obwohl sie die alte Sprache schon immer hatte lernen wollen.
Speaker 0: Im Hogwarts der Neunziger wurde das Fach nicht mehr angeboten und auch im Hier und Jetzt musste sie schmerzlich darauf verzichten.
Speaker 0: In Zaubertränke musste sie ebenfalls eine Schlappe hinnehmen.
Speaker 0: Nach dem Mittwochsunterricht war sie an Professor Slakorn mit der Bitte herangetreten, ihr eine schriftliche Erlaubnis zur Ausleihung des von ihr gewünschten Buches über Zauberstäbe und eines über die Manipulation von Zeit auszustellen.
Speaker 0: Doch wieder erwarten stellte der Tränkemeister sich quer.
Speaker 0: Als Jean sich deswegen bei Lilly beklagte, setzte ihre Freundin eine etwas blasierte Mine auf und sagte, hätte ich dir gleich sagen können, dass er das nicht macht.
Speaker 0: Solch eine bevorzugte Behandlung lässt der Herr Professor nämlich bloß denen angedeihen, die im Club sind.
Speaker 0: Lilis steife ausdrucksweise ärgerte Jean.
Speaker 0: Was soll das heißen, die, die im Club sind?
Speaker 0: Es war nicht Lily, die antwortete, sondern Mary MacDonald.
Speaker 0: Sie, Brüher, Lily und Jean saßen im Gryffindor Gemeinschaftsraum über ihren Hausaufgaben.
Speaker 0: Es war Freitagabend und sie hatten die erste Woche hinter sich gebracht.
Speaker 0: Hast du denn noch gar nichts vom Slag-Club gehört?
Speaker 0: Wenn du nicht Mitglied bist, hast du bei Slakorn nicht viel zu melden.
Speaker 0: Aber mach dir nichts draus, Jean, Priya und ich sind's auch nicht.
Speaker 0: Professor Slakorn schad gerne Leute um sich, die seiner Meinung nach, wie sagt man, ein gewisses Potenzial haben.
Speaker 0: Oder bekannte Verwandte, mit solchen Schülern hält der Kontakt bis über die Schulzeit hinaus.
Speaker 0: Du glaubst nicht, wen er alles kennt.
Speaker 0: Seine Beziehungen reichen von Quidditch-Größen bis hinauf in die obersten Etagen des Zorbereiministeriums.
Speaker 0: Er ist ein bisschen, naja, splinig.
Speaker 0: Dieser Club ist ziemlich elitär, meldete sich früher zu Wort.
Speaker 0: Nichts für indische Einwanderer Kinder mit ungeklemmtem Blutstatus, wie ich eins bin.
Speaker 0: Ach komm schon, meinte Lilly augendrollend, das klingt jetzt so, als wäre er rasistisch.
Speaker 0: Was er in meinen Augen auch ist, Erwiderte Brühe ein wenig zulaut.
Speaker 0: Jean und Mary sahen sich fragend an.
Speaker 0: Wenn du herausragend in seinem Fach wärst, hätte er dir sicher schon längst auch eine Einladung zukommen lassen.
Speaker 0: Verteidigte Lily ihren Lieblingslehrer.
Speaker 0: Tja, leider bin ich nur Durchschnitt, versetzte das schwarzhaare Mädchen Spitz.
Speaker 0: Also völlig uninteressant für ihn.
Speaker 0: Eine Einladung wurde zu genau, erkundigte sich Jean.
Speaker 0: Nun... Alle paar Wochen, so vier bis fünf Mal pro Jahr, lehrte er uns in seine privaten Räumlichkeiten ein.
Speaker 0: Lilis Elfen beim Farbenwangen bekam in etwas Farbe.
Speaker 0: Es gibt ausgezeichnetes Essen und die, die volljährig sind, dürfen sogar Alkohol trinken.
Speaker 0: Ich war es zweimal da, das letzte Mal an Halloween.
Speaker 0: Jean stürzte.
Speaker 0: An Halloween?
Speaker 0: Sie erinnerte sich daran, wie Sloccon sie an jenem Tag in sein Büro drunden in den Kerkern geführt hatte.
Speaker 0: In dem Raum dahinter hatten sich mehrere Leute aufgehalten, die offenbar mit dem Professor gefeiert hatten.
Speaker 0: Das musste eine Zusammenkunft des ominösen Slak-Clubs gewesen sein.
Speaker 0: Wenn der wüsste, dachte sie trocken.
Speaker 0: Eine Zeitreisende, wie der Willen, war sicher gut genug für seinen Club aus erlesenen Schülern.
Speaker 0: Wer ist noch Mitglied?
Speaker 0: fragte Jean weiter.
Speaker 0: Er hat Seff ein paar Mal eingeladen, letztes Schuljahr schon, meinte Lilly, und malte kleine Kreise an den Rand ihres Blattpergaments.
Speaker 0: Weil er ein herausragender Schüler ist.
Speaker 0: Wir beide sind die Jüngsten.
Speaker 0: Ach so, für Bö auch am letzten Frühling.
Speaker 0: Aber eigentlich lädt er eher ältere Schüler ein.
Speaker 0: Und wie ist es so bei diesen Zusammenkünften?
Speaker 0: Lilly zuckte die Schultern.
Speaker 0: Na ja, wie er Essen war, es kommen immer ausgesuchte Speisen auf den Tisch, Dinge, von denen ich noch nie gehört, geschweige denn sie gegessen habe.
Speaker 0: Wir sitzen zusammen und diskutieren über Sport, Politik und das Zeitgeschehen.
Speaker 0: Besonders über Politik, habe ich mir sagen lassen, malte Marie.
Speaker 0: Ich weiß noch jemanden, den er immer eingeladen hat, sagte Prüa mit einem Unterton in der Stimme, den Jean nicht einzuordnen, vermochte.
Speaker 0: Prüa, der Lisaufste.
Speaker 0: Lass mich!
Speaker 0: verauchte das Mädchen beleidigt.
Speaker 0: Ganz Jean ruhig wissen das, wenn es nicht nur nette Leute sind, mit denen er sich umgibt.
Speaker 0: Wer setzte Jean an?
Speaker 0: Niemand geringerer als Tom Riddle, alias Lord Voldemort.
Speaker 0: Es klang so, als hätte Prüa das schon die ganze Zeit loswerden wollen.
Speaker 0: Damit hätte Jean nicht gerechnet.
Speaker 0: Sie hatte eher an Lucius' Mail voll gedacht.
Speaker 0: Doch diese Neuigkeit haute sie fast aus den Socken.
Speaker 0: Voll der Mord?
Speaker 0: Kein Witz?
Speaker 0: Tom Riddle war eine der klügsten Schüler, die Hogwarts je hervorgebracht hat, zischte Lily nun sichtlich verärgert.
Speaker 0: Warum hätte Slaquern ihn nicht einladen sollen?
Speaker 0: Er konnte ja wohl kaum wissen, was Jahre später aus ihm werden würde.
Speaker 0: Prüa schwieg und wenig später verließen sie und Mary den Gemeinschaftsraum, um hinauf in den Schlafsal zu gehen.
Speaker 0: Was hat Voldemort?
Speaker 0: fragte Jean-Bass erstaunt, doch Lilly ließ sie gar nicht erst ausreden.
Speaker 0: Ich weiß nichts über ihn in seiner Zeit hier, presste sie vor.
Speaker 0: Und man darf Slakkon auch nicht nach ihm fragen, das ist das Erste, was du lernst, wenn du eingeladen wirst.
Speaker 0: Er redet nicht gern über ihn.
Speaker 0: Über alle anderen berühmten Quidditch-Spieler, Politiker und anderer einflussreiche Hexen und Zauberer würde er die Romane erzählen, aber nicht über Rattle.
Speaker 0: Also frag mich nicht aus.
Speaker 0: Warum ist es dir denn so wichtig, ausgerechnet Bücher aus der verbotenen Abteilung auszuleihen?
Speaker 0: Jean dachte nach.
Speaker 0: Ich lese viel, sagte sie dann.
Speaker 0: Auch die anderen Schulen, an denen ich war, hatten auch gute Bibliotheken.
Speaker 0: Das, was da oben in den Regalen steht, kenne ich schon alles.
Speaker 0: Und ich traue mich durchaus zu, auch Bücher mit erwachsenen Inhalt zu verstehen.
Speaker 0: Lilith zupfte sich ein paar Haarstreien aus der Stirn und machte sich daran, ihren Zopf neu zu binden.
Speaker 0: Na schön, wenn es dir so wichtig ist, kann ich ihn bei unserer nächsten Zusammenkunft fragen.
Speaker 0: Und wann ist die?
Speaker 0: Ein Weihnachten.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: So lange noch?
Speaker 0: Ich brauch die Bücher jetzt.
Speaker 0: Wieso?
Speaker 0: Jean schwieg.
Speaker 0: Komm schon, Jean.
Speaker 0: Du bist gerade erst hier angekommen, hast eine Woche Unterricht mitgemacht.
Speaker 0: Dein Kopf muss voll sein von all den Dingen, die du erfahren hast.
Speaker 0: Warum können diese Bücher nicht warten?
Speaker 0: Und um welche geht es da eigentlich genau?
Speaker 0: Warum interessierst du dich so für Zauberstäbe?
Speaker 0: Na, das hatte ja kommen müssen.
Speaker 0: Wie viel konnte sie sich leisten, preiszugeben?
Speaker 0: Um sich herum erhoben sich die Schüler nach und nach und suchten ihre jeweiligen Schlafsäle auf.
Speaker 0: Von den Rumtreibern war keiner zu sehen.
Speaker 0: Jean hatte nicht darauf geachtet, ob sie sich eventuell wieder rausgeschlichten hatten.
Speaker 0: Sie gab sich einen Ruck.
Speaker 0: Etwas konnte sie Lilly zumindest erzählen.
Speaker 0: Ich habe das Gefühl, dass Oliwenda mir den falschen Zauberstab verkauft hat und wollte darüber recherchieren, ob das tatsächlich sein kann.
Speaker 0: Diese Aussage wurde von Lilly mit lautem Gelächter quittiert.
Speaker 0: Oliwenda hat aber doch den Staat nicht für dich ausgesucht.
Speaker 0: Das hat er schon selbst getan.
Speaker 0: Das weiß ich, erwiderte Jean heftiger als gewollt.
Speaker 0: Hat sich etwa der Kern geändert.
Speaker 0: Das wäre in der Tat komisch.
Speaker 0: Nein, mein Kern ist und war noch immer an Drachenherzphase.
Speaker 0: Nur das Holz.
Speaker 0: Da hast du es, sagte Lilithrium Vierend.
Speaker 0: Das kommt auch gar nicht so selten vor.
Speaker 0: Du hast dir vor über zwei Jahren das erste Mal einen Zauberstab geholt und in der Zeit hast du dich eben verändert.
Speaker 0: Wenn mein Stab kaputt ging, wäre mein Neuer sicherlich auch aus einem anderen Holz geschnitzt.
Speaker 0: Ich habe mich ziemlich verändert, seitdem ich in Hogwarts bin, weißt du?
Speaker 0: Ich bin selbstbewusster geworden und auch eigensinniger, sagt Seth auch.
Speaker 0: Aber zurück zu dir, du hast einfach keine Geduld, Jean.
Speaker 0: Es kann Wochen dauern, bis der neuer Stab sich an dich gewöhnt hat.
Speaker 0: Und genau das tut, was du von ihm willst.
Speaker 0: Von Professor Flitwick weiß ich, dass der Schüler, die ihren Zauberstab wechseln mussten, milder beurteilt als die anderen.
Speaker 0: Warum machst du dir also so große Sorgen?
Speaker 0: Weil ich mal so eben mit einem Imperiosflug zwei ganze Klassen unterworfen habe, hätte Jean am liebsten gesagt und das noch nicht mal nach meinem Willen, sondern seinem.
Speaker 0: Doch natürlich hielt sie den Mund.
Speaker 0: Wahrscheinlich hast du recht.
Speaker 0: sagte sie stattdessen, ich bin zu ungeduldig.
Speaker 0: Was ist am Wochenende, wechselte sie abrupt das Thema.
Speaker 0: Gibt es wieder ein Quidditch-Spiel?
Speaker 0: Das letzte war doch erst am Sonntag, gab Lilly zurück und Talks mit Wochenende war auch gerade erst.
Speaker 0: Nein, vom Morgen und übermorgen steht gar nichts an, ich werde wohl lernen.
Speaker 0: Komm, lass uns hochgehen, ich bin müde.
Speaker 0: Normalerweise hätte Jean an solches Wochenende genossen.
Speaker 0: den halben Samstag in der Schulbischerei verbringen, den Rest von Büchern umgeben hier oben im Gemeinschaftsraum.
Speaker 0: Doch sie würde nicht den Stoff dieser Woche wiederholen, sie musste sich um Wichtigeres kümmern und das ganz allein.
Speaker 0: Doch halt!
Speaker 0: Eines gab es da, was sie Lilly jetzt schon fragen konnte.
Speaker 0: Können wir noch ein paar Minuten bleiben?
Speaker 0: Ich will dich fast fragen.
Speaker 0: Jean sah sich um, doch abgesehen von ein paar Siebklässlerinnen, die ihr über etwas diskutierten, was anscheinend Professor McGonagall zu ihnen gesagt hatte, war niemand mehr im Raum.
Speaker 0: Kannst du mich das nicht oben fragen?
Speaker 0: Sagt die Lilligent.
Speaker 0: Äh, nein.
Speaker 0: Also gut.
Speaker 0: Tschüss, los!
Speaker 0: Nochmals vergewisserte sich Jean, dass von den älteren Mädchen keines zu ihnen hinüberschaute, dann erst begangen sie, langsam und leise zu sprechen.
Speaker 0: Rund um den Bauchnabel.
Speaker 0: Erinnerst du dich noch an neulich, als wir über Zauberstäbe sprachen, fragte Jean Lilly vorsichtig.
Speaker 0: Wir reden die ganze Zeit nur über Zauberstäbe, so kommt es mir jedenfalls vor, antwortete diese mit einem kleinen Seufzer.
Speaker 0: Ja, aber du sagtest doch, du wärst total aus dem Häuschen gewesen, als du vor zwei Jahren bei Oli Wander warst und deinen ersten Zauberstab bekommen hast.
Speaker 0: Lilly streckte ihre Müdenglieder bis sie knackten.
Speaker 0: Sicher, so geht es doch jedem jungen Zauberer und jeder Hexe, die ihren ersten Stab bekommen.
Speaker 0: Das heißt, du bist jetzt dreif genug zum Zaubern, kein kleines Kind mehr.
Speaker 0: Okay, mit elf ist man noch lange nicht erwachsen, aber der Gang zu Ollivanders Laden ist der Auftakt zu einer ganz neuen Lebensphase.
Speaker 0: Da gab Jean ihr Recht.
Speaker 0: Als dein Stab sich dich ausgesucht hat, was hast du da genau gespürt?
Speaker 0: Sie wollte sich langsam vortasten, dies hier war ein überaus heikles Thema.
Speaker 0: Lilly rieb sich die Augen und gähnte erneut.
Speaker 0: «Uch, was ich gespürt habe, na, ich denke, dasselbe, was alle anderen auch spüren, sobald sie den richtigen Stab in die Hand bekommen.
Speaker 0: Gänsehaut, ein paar sprühende bunte Funken, meine Haarspitzen flogen in die Höhe als stündig unter Strom, die ganze Palette halt.
Speaker 0: Wo hattest du überall Gänsehaut?
Speaker 0: Du stellst Fragen, ich weiß nicht mehr genau, ist das wichtig?
Speaker 0: Auf den Armen schätze ich.».
Speaker 0: Vielleicht auch im ganzen Körper, ich erinnere mich nicht.
Speaker 0: Dann war da dieses intensive Prickeln.
Speaker 0: Ja, fragte Jean mit angehaltenem Atem.
Speaker 0: Sie näherten sich dem springenden Punkt.
Speaker 0: Wo hast du es gespürt?
Speaker 0: Na, überall.
Speaker 0: Überall?
Speaker 0: Ich denke schon.
Speaker 0: Vom Kopf bis zu den Zehen.
Speaker 0: Nicht irgendwo in der Mitte.
Speaker 0: In der Mitte, wiederholte Lilly verständnislos.
Speaker 0: Was meinst du damit, am Bauchnabel?
Speaker 0: Nein, Tiefa.
Speaker 0: Jean spürte, wie ihr das Blut in die Wangen stieg.
Speaker 0: Tiefa?
Speaker 0: Ah, Jean, worauf willst du eigentlich hinaus?
Speaker 0: Jean nahm ihre Brille ab und ließ den Kopf auf die kühle Tischplatte sinken.
Speaker 0: Verstehst du denn nicht, was ich dir sagen will, sagte sie dem Tisch.
Speaker 0: Ich will wissen, ob du, na ja, auch anregende Gefühle hattest, da unten.
Speaker 0: Als sie nichts hörte und den Kopf wieder hoch nahm, war Lily's Mund weit aufgeklappt, doch es kamen nichts heraus.
Speaker 0: Also ich, meine, komm schon, Lily, du weißt doch, was ich damit meine.
Speaker 0: Du hast mir doch nach dem Quidditch-Spiel von Verböhe erzählt und das ihr euch mal….
Speaker 0: Das war nur Spaß, ich dachte, du hättest das begriffen.
Speaker 0: Jetzt war auch Lily's Gesicht ziemlich rot, ob aus Ärger oder Charme oder Beidem hätte Jean nicht sagen können.
Speaker 0: Nicht gut.
Speaker 0: Auch ihre Stimmlage war beängstigend hoch und ihr Blick flog zu den älteren Mädchen hinüber.
Speaker 0: Die schienen jedoch nichts von der plötzlich so angespannten Situation mitbekommen zu haben.
Speaker 0: Ja klar weiß ich doch, beallte sich Jean zu sagen.
Speaker 0: Aber vielleicht war es für Verböje anders.
Speaker 0: Vielleicht hatte sie ein solches Gefühl dabei.
Speaker 0: Ich mein doch nur, so ein Prickeln hatte ich nicht.
Speaker 0: Poor Lily Ford, ihre Stimme war jetzt kalt.
Speaker 0: Und ich merke gerade, ich hätte dir nie von dieser Sache erzählen dürfen.
Speaker 0: Das war ein Fehler.
Speaker 0: Jetzt verwendest du das Gesagte gegen mich.
Speaker 0: Sie schickte sich an, aufzustehen, doch Jean packte sie am Arm und zog sie auf den Stuhl zurück.
Speaker 0: Unsinn, zischte sie, so leise sie konnte.
Speaker 0: Aber ich, ich hatte ein solches Gefühl in der Winkelgasse Lilly, und ich möchte nur wissen, ob das normal ist.
Speaker 0: Dann neulich hatte ich es wieder in einer völlig inakzeptablen Situation.
Speaker 0: Ich bin einfach verunsichert, Lilly, und ich wollte doch nur rauskriegen, ob ich auch ... Sie liess Lilly los und raufte sich ihre kurzen Stoppeln.
Speaker 0: Eine Weile sagte keine von beiden etwas, doch schließlich ergriff Lili das Wort.
Speaker 0: Wie gesagt, ich hatte ein solches Gefühl nicht.
Speaker 0: Ihre Stimme klang jetzt wieder normal.
Speaker 0: Vielleicht hat es gar nichts mit deinem Zauberstadt zu tun, du, wir, wir werden halt erwachsen.
Speaker 0: Mit elf wusste ich gar nicht, dass es solche Gefühle überhaupt gibt.
Speaker 0: Dann weißt du jetzt wenigstens von welcher Artgefühle ich rede?
Speaker 0: Ich denke ja, du hattest einen, ähm... Nein, nein, nein, nein, nein, nicht richtig.
Speaker 0: Aber ähnlich.
Speaker 0: Vielleicht wäre es dazu gekommen, wenn es noch länger angehalten hätte.
Speaker 0: Was meinst du mit nicht richtig, wollte Lilly jetzt wissen.
Speaker 0: Du hast ihn doch schon mal erlebt, oder?
Speaker 0: Diesen ganz speziellen Moment.
Speaker 0: Scheiße, worüber reden wir hier bloß?
Speaker 0: Jean stönte leise.
Speaker 0: An ihrem Haaransatz hatten sich ein paar winzige Schweißperlen gebildet.
Speaker 0: Du hast doch damit angefangen, schnaubte Lilly.
Speaker 0: Dann können wir die ganze Brüderreihe auch sein lassen und Klartext reden.
Speaker 0: Ich hab mich mal mit Mary darüber unterhalten, wenn du's genau wissen willst.
Speaker 0: Und wir haben festgestellt, dass wir beide schon unsere Erfahrungen damit haben.
Speaker 0: Wie ist jetzt mit dir?
Speaker 0: Ich?
Speaker 0: Jean tippte sich erschrocken auf die Brust.
Speaker 0: Äh, nein, ich mach so was nicht.
Speaker 0: Du meinst du fasst dich nicht selbst an?
Speaker 0: Nein?
Speaker 0: Nie?
Speaker 0: Wenn ich's dir doch sage!
Speaker 0: Jeans Kopf war so heiß, nicht mehr lange, und er würde platzen.
Speaker 0: Doch das hier hatte sie sich selbst eingebrockt, wie Lilly schon angemerkt hatte.
Speaker 0: Jetzt schwindelst du, Lilly grünste breit.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Das ist doch was ganz Natürliches.
Speaker 0: Jeder macht das.
Speaker 0: Ich schwindle nicht, wiss Bette Jean verzweifelt.
Speaker 0: Ich verurteile niemanden, der das tut.
Speaker 0: Nur hab ich es selbst noch nie gemacht.
Speaker 0: Vielleicht solltest du mal.
Speaker 0: Nur in Oli Wenders Laden hatte ich dieses Gefühl, von dem ich glaube, dass es Das ist so anfängt.
Speaker 0: Du bist also nicht bis zum Ende gekommen?
Speaker 0: Lilly, ich bitte dich, mitten in einem Geschäft auf der Winkelgasse?
Speaker 0: Das ist doch noch gar nichts.
Speaker 0: Mary meint, ihre Schwester hätte mal, aber nein, das darf ich nicht weiter sagen.
Speaker 0: Sie hat es mir nämlich im Vertrauen erzählt.
Speaker 0: Ich will so etwas sie auch gar nicht wissen, sagte Jean schnell.
Speaker 0: Ich habe nur das Gefühl, dass mein Zauberstab was damit zu tun hat.
Speaker 0: So lang du es dir nicht damit machst, würde ich sagen, er hat rein gar nichts damit zu tun, entgegnete Lilly trocken.
Speaker 0: Lilly!
Speaker 0: Was denn?
Speaker 0: Willi grinnste malizös.
Speaker 0: Jean legte ihren Kopf wieder auf die Tischplatte und bedeckte ihn zusätzlich mit beiden Armen.
Speaker 0: Nein, ganz ehrlich, Jean, fuhr die Freundin fort.
Speaker 0: Warum sollte dein Zauberstab dir solche Gefühle bescheren?
Speaker 0: Das bildest du dir ein.
Speaker 0: Du warst halt wahnsinnig froh, dass du endlich wieder einen funktionierenden Zauberstab hattest.
Speaker 0: Oder du bildest dir so viel auf deine Zauber ein, dass du ... Quatsch, regte sich Jean auf.
Speaker 0: Meine Zauber sind doch alles am Schrott.
Speaker 0: Ich kann auch nicht mal eine Maus in eine schwanzlose Tasse verwandeln.
Speaker 0: Die beiden Mädchen sahen sich einen Moment lang schweigend an und kicherten dann gleichzeitig los.
Speaker 0: Fast eine Minute lang konnten sie nicht wieder aufhören.
Speaker 0: Die älteren Mädchen am Ende des Raumes waren jetzt auf sie aufmerksam geworden und warfen ihnen generfte Blicke zu.
Speaker 0: Kannst du mit deinen Eltern über Sex reden?
Speaker 0: fragte Lilly irgendwann, als sie sich wieder beruhigt hatten.
Speaker 0: Jean wischte sich ein paar Lachtränen aus den Augen.
Speaker 0: Nein, das ist eine... Absolut komische Vorstellung.
Speaker 0: Ich hab's nie versucht.
Speaker 0: Du?
Speaker 0: Wurdest du aufgeklärt?
Speaker 0: Lilly verneinte ebenfalls.
Speaker 0: Aber hey, wozu gibt es diese ganzen Teenie-Zeitschriften?
Speaker 0: Prüa hat nach den Ferien ein paar mitgebracht und versucht jetzt die ganze Zeit sie verschwinden zu lassen, weil sie Angst hat, dass McGonagall sie aufspürt.
Speaker 0: Wieder kicherten die Mädchen.
Speaker 0: Also echt, Jean, mach dir nicht so viele Gedanken deswegen.
Speaker 0: Ich kann mir nicht vorstellen, dass was mit deinem Zauberstab nicht stimmt.
Speaker 0: Wo gibt's denn sowas?
Speaker 0: Löst deine Zauberstäbe?
Speaker 0: Ja, vielleicht ist meine Sorge wirklich übertrieben, murmelte Jean, obwohl sie keineswegs beruhigt war.
Speaker 0: Schließlich hatte sie Lilly ja gar nicht alles erzählt, was sie umtrieb.
Speaker 0: Du, Lilly?
Speaker 0: Bei Merlins Unterhose, was kommt jetzt noch?
Speaker 0: Nichts Schlimmes.
Speaker 0: Warst du schon mal verliebt?
Speaker 0: Ich meine, so richtig.
Speaker 0: Lilly grinste.
Speaker 0: So richtig?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Ich habe mal für einen älteren Schüler geschwärmt, aber das war nur so.
Speaker 0: Was ist mit dir?
Speaker 0: Plötzlich war alles, was eben noch leicht und lustig gewesen war, blei schwer.
Speaker 0: Ich glaube, ich war dabei, mich zum ersten Mal zu verlieben, kurz bevor ich hierher kam.
Speaker 0: Oh, machte Lilly betroffen.
Speaker 0: Wie traurig.
Speaker 0: Ja, das ist... war wirklich sehr traurig.
Speaker 0: Wie hieß er?
Speaker 0: Jean zögerte kurz.
Speaker 0: Doch der Name würde Lilly sowieso nicht sagen.
Speaker 0: Ron.
Speaker 0: Klingt nicht sehr französisch.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Äh, nein.
Speaker 0: Er war auch Engländer.
Speaker 0: Egal, es ist vorbei.
Speaker 0: Vorbei, bevor es richtig angefangen hat, wie dumm.
Speaker 0: Aber vielleicht findest du ja hier jemand neun.
Speaker 0: Ich wüsste nicht, wer das sein sollte.
Speaker 0: Darf ich dich daran erinnern, dass du erst eine Woche in Hogwarts bist, meinte Lilly Lächend.
Speaker 0: Aber wenn du mich fragst, sitze Witkamp aus Hufflepuff, wirft die in der großen Halle immer ziemlich interessierte Blicke zu.
Speaker 0: Wer zum Henker ist das?
Speaker 0: Egal, ich will mit niemandem hier was anfangen.
Speaker 0: Ich hab wahrlich Wichtigeres zu tun.
Speaker 0: Jean?
Speaker 0: Ja?
Speaker 0: Lili's Gesicht war schlagartig ernst geworden.
Speaker 0: Ich bin froh, dass du hier bist.
Speaker 0: Ich brauchte ganz dringend eine neue Freundin.
Speaker 0: Ihre Worte trafen Jean mitten ins Herz und stimmten sie froh und todtraurig zugleich.
Speaker 0: Froh, weil es ihr ebenso ging und traurig, weil sie längst wusste, dass Lili Zeit ablief und das Mädchen mehr als die Hälfte ihres jungen Lebens bereits gelebt hatte.
Speaker 0: Ich auch, Lili, sagte sie leise.
Speaker 0: Ich auch.
Speaker 0: Bibliotheksgeflüster.
Speaker 0: Wie jeden Abend.
Speaker 0: bisher lag Jean Langewach.
Speaker 0: Es gelang ihr so gut wie nie im Jahre in der Mitte der Nacht einzuschlafen.
Speaker 0: Abends, wenn es nichts mehr zu tun gab und sie zur Ruhe kam, vermisste sie Harry und Ron am meisten.
Speaker 0: Und natürlich Crumbbein, der es sich angewöhnt hatte, auf ihren Beinen oder zu ihren Füßen zu liegen.
Speaker 0: Jeden Tag so schien es ihr, gesellte sich eine neue Sorge zu dem bereits vorhandenen dazu.
Speaker 0: Seit Anfang der Woche war es die, dass Severus Snape hinter ihr wohlgehütetes Geheimnis kommen könnte.
Speaker 0: Jean war sich sicher, dass er gemerkt hatte, dass sie es gewesen war, die den gesamten Kurs von Professor Kesselbrand manipuliert hatte.
Speaker 0: Auch wenn sie das gar nicht bewusst getan hatte.
Speaker 0: Lily konnte sagen, was sie wollte.
Speaker 0: Mit ihrem Zauberstab stimmte etwas ganz und gar nicht.
Speaker 0: Aber sie hatte ihrer Freundin ja auch nicht von dem unverzeihlichen Fluch erzählt, den der Stab ganz von allein ausgeführt hatte.
Speaker 0: So gesehen hatte er sie, Jean, genauso unter Kontrolle gehabt wie alle anderen.
Speaker 0: Allerdings schien Snape ebenfalls nicht mit seiner besten Freundin über die Sache gesprochen zu haben.
Speaker 0: Etwas, was Jean überraschte.
Speaker 0: Sie versuchte dem Slytherin so gut, das ging aus dem Weg zu gehen.
Speaker 0: Und die letzten Tage, so schien es, hatte er es aufgegeben, sie zu dem Vorfall befragen zu wollen.
Speaker 0: Jedoch beobachtete er sie dafür umso gründlicher.
Speaker 0: Vor allem im gemeinsamen Unterricht, wenn sie ihren Zauberstab zur Hand nahm.
Speaker 0: Es machte Jean nervös.
Speaker 0: Sie verabscheute Snape noch immer, obwohl er als Junge lange nicht so widerlich war wie als Erwachsener.
Speaker 0: Dass er, wie Lily glaubte, dabei war, sich der schwarzen Magie zu verschreiben, beunruhigte Jean ebenfalls zunehmend.
Speaker 0: Doch es wunderte sie auch nicht.
Speaker 0: Der erwachsene Snape hatte ständig auf das Unterrichtsfach Verteidigung gegen die dunklen Künste geschielt.
Speaker 0: Das war allgemein bekannt.
Speaker 0: Dumbledore konnte ihm Respekt zollen, wie er wollte.
Speaker 0: Für Harry, Ron und sie hatte immer festgestanden, dass Snape insgeheim mit Voldemort sympathisierte und ihn wieder an der Macht sehen wollte.
Speaker 0: Anscheinend war er einer dieser sogenannten Todesser.
Speaker 0: Davon einmal ganz abgesehen, fragte sie sich, ob Lily tatsächlich nicht merkte, dass der junge Snape mehr als freundschaftliche Gefühle für sie empfand.
Speaker 0: Jean hatte es ihrer Freundin gegenüber ein, zweimal angedeutet und jedes Mal bloß ein abfälliges Prusten zu hören bekommen.
Speaker 0: Er ist mein Kumpel, mehr nicht und nicht weniger.
Speaker 0: Nun, soweit Jean das beurteilen konnte, hatten die zwei die ganze Woche nicht eben viel miteinander geredet.
Speaker 0: In Zaubertränke hat der Snape sich sogar von ihnen weg und zwischen Wilkes und Errori gesetzt, auf den Platz, auf dem für Gewöhnlich-Mulz übersaß.
Speaker 0: Sie drei waren plötzlich das neue Kleplatt.
Speaker 0: Der Unterricht verlief um einiges ruhiger, seitdem der grobschlechtige Slytherin im Krankenflügel untergebracht war.
Speaker 0: Niemand wusste, wie es ihm ging.
Speaker 0: Doch man munkelte, seine Eltern seien da gewesen, und der Vater hätte er lautstark verlangt, dass sein Sohn nach St.
Speaker 0: Mungo verlegt werde.
Speaker 0: Letzten Endes war er aber wohl doch in Hogwarts geblieben, ein Zeichen dafür, dass es nicht so schlimm um ihn stand wie allseits angenommen.
Speaker 0: Am Samstagmorgen stand Jean um kurz vor neun vor der Bibliothek parat.
Speaker 0: Madame Pines, die zwei Minuten nach ihr erschien, beäugte sie misstrauisch, da sie es wohl nicht gewöhnt war, dass an den Wochenenden die Schüler an diesen Ort des Wissens strömten.
Speaker 0: Doch kaum hatte die Schulbibliotikarin die Tür geöffnet, da kam auch schon ein zweiter Schüler um die Ecke.
Speaker 0: Jean stöhnte innerlich.
Speaker 0: Es handelte sich um Sarah Snape.
Speaker 0: Jetzt konnte sie ihre heimlichen Studien vergessen.
Speaker 0: Schneefelos würde es ein leichtes sein, sie auszuspionieren.
Speaker 0: Mittlerweile konnte sie erahnen, wie er zu seinem wenig schmeichelhaften Spitznamen gekommen war.
Speaker 0: Dieses Mal legte Jean ihre Tasche auf den Tisch, der Madame Peans Pult am nächsten stand, sodass Snape sich nicht mit ihr würde unterhalten können, ohne dass Peans es mitbekam und die hasste es, wenn in ihren heiligen Hallen gesprochen wurde.
Speaker 0: Doch gerade heute schien sie im hinteren Teil des großen Raumes in der verbotenen Abteilung beschäftigt zu sein und schon nach wenigen Minuten, Jean war gerade dabei zu überlegen, wie viele unverfängliche Bücher zur Tarnung angemessen waren, da stand der schwarzhaarige Junge auch schon neben ihrem Tisch.
Speaker 0: Zeig mir mal deinen Zauberstab, Pearlman.
Speaker 0: Forderte er sie unumwunden auf.
Speaker 0: Seine Stimme klang kratzig.
Speaker 0: Wahrscheinlich war auch er bereits im Stimmbruch.
Speaker 0: Guten Morgen, sagte Jean betont freundlich, obwohl sie auf seines Befehls tons völlig genervt war.
Speaker 0: Was bildete der Kerl sich eigentlich ein?
Speaker 0: Redete mit ihr, als wäre sie sein Hauself?
Speaker 0: Tut mir leid, aber ich wüsste nicht, was mein Zauberstab ausgerechnet dich angehen sollte.
Speaker 0: Er ließ sich nicht beirren.
Speaker 0: Gibt es einen bestimmten Grund, weswegen du ihn mir nicht zeigen willst?
Speaker 0: Ja, den gibt es allemal.
Speaker 0: Und der wäre?
Speaker 0: Weil ich keine Befehle von dir entgegennehme, gab Jean Liebens würd ich zurück, dabei kochte sie innerlich bereits auf mittlerer Flamme.
Speaker 0: Würdest du mich jetzt bitte lernen lassen?
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: Doch several saw nicht einen sie in Ruhe zu lassen.
Speaker 0: Ich will doch nur einen kurzen Blick drauf werfen, du bekommst ihn auch sofort zurück.
Speaker 0: Das klang zwar um einiges freundlicher, doch Jean war sich sicher, dass Nab sich ziemlich verbiegen musste, um nett zu ihr zu sein.
Speaker 0: Und ich habe nein gesagt.
Speaker 0: Jean blätterte wahllos in einem Buch über magische Pflanzen und dazu, als wollte sie sich über Heilpflanzen informieren, ein Thema, das sie im Grunde überhaupt nicht interessierte.
Speaker 0: Several Rose blieb jedoch störrisch wie ein Esel neben ihr stehen.
Speaker 0: Eine Zeit lang ignorierte sie ihn und überlegte, ob sie nicht besser einfach wieder gehen sollte, doch dann siegte ihre Neugier.
Speaker 0: Was sah Lilly in ihm?
Speaker 0: Er musste etwas an sich haben, was ihn zu einer Menschen machte, der zumindest nicht so furchtbar war wie Mulsipper und seine Kumpels.
Speaker 0: Vielleicht lohnte es sich ja, es herauszufinden.
Speaker 0: Außerdem konnte er ihr vielleicht doch von Nutzen sein.
Speaker 0: Snape war nicht dumm und sein Wissen ging vielleicht sogar über Zaubertränke und Gedächtnis Zauber hinaus.
Speaker 0: Brüsk zog Jean ihren Zauberstab aus der Innentasche ihres Umhangs hervor und knallte ihn auf das Pult.
Speaker 0: Aus der verbotenen Abteilung drang ein verärgertes Räuspern.
Speaker 0: Severus streckte eine Hand nach dem Stab aus.
Speaker 0: Du gestattest?
Speaker 0: Bitte schön, tu dir keinen Zwang an.
Speaker 0: Flötete Jean und blätterte weiter in ihrem Buch.
Speaker 0: Interessant, ein höflicher Snape war eine ganz neue Erfahrung für sie.
Speaker 0: Einige Augenblicke lang sah Snape den Stab nur an, dann nahm er ihn vorsichtig auf.
Speaker 0: Er wog ihn in der Hand, begutachtete ihn von allen Seiten.
Speaker 0: Den unauffälligen Schnitzereien am Griff widmete er ganz besondere Aufmerksamkeit.
Speaker 0: Na, zufrieden?
Speaker 0: Er antwortete nicht.
Speaker 0: Was für ein Holz ist das?
Speaker 0: Das weißt du nicht?
Speaker 0: Jean versuchte es so klingen zu lassen, als wäre er bei einem einfachen Test durchgefallen.
Speaker 0: Es bereitete ihr diebische Freude.
Speaker 0: Ihm ganz offensichtlich nicht.
Speaker 0: Was für ein Holz, wiederholte er, jedes Wort einzeln betonend.
Speaker 0: Jean ließ sich jedoch nicht hetzen.
Speaker 0: Rate, pa!
Speaker 0: Wiedernahme den Stab genau in Augenschein.
Speaker 0: Arche ist es nicht.
Speaker 0: Esche auch nicht.
Speaker 0: Tja, ich bin halt was Besonderes.
Speaker 0: Es sollte ein Scherz sein, doch Cerurus sah sie an, als wäre sie ihm nicht ganz geheuer.
Speaker 0: Sie beschloss ihn zu erlösen.
Speaker 0: Es ist hollunder, meinte sie, und wandte sich wieder ihrem Buch zu.
Speaker 0: Das blätternde Seiten kam ihr plötzlich seltsam laut vor in der stillen Bibliothek.
Speaker 0: Jean wunderte sich, dass Cerurus gar nichts mehr sagte.
Speaker 0: Schließlich sah sie auf.
Speaker 0: Severus Snape's Gesicht zaut, die ohnehin schon recht blass war, schien jetzt fast kalkweiß zu sein.
Speaker 0: Ollivander hatte er nicht ausgesehen, als er festgestellt hatte, welche seiner Zaubersterbe sich für Jean entschieden hatte.
Speaker 0: Sie rollte mit den Augen.
Speaker 0: Ja, ja, er soll angeblich Unglück bringen, bla, bla, bla, ich weiß Bescheid.
Speaker 0: Trotzdem war er mit einem mal komisch zumute.
Speaker 0: Hatte Snape Angst?
Speaker 0: Oder war er bloß aufgeregt?
Speaker 0: Was wusste er, was sie nicht wusste?
Speaker 0: Hast du den aus der Winkelgasse?
Speaker 0: Du bist aus Frankreich gekommen, oder?
Speaker 0: Immerhin hatte er seine Stimme wiedergefunden, doch sie war nur ein Hauch.
Speaker 0: Ja, Ole Wander hat die mir verkauft.
Speaker 0: Ich musste hin, weil mein Alter kaputt war, gleich nachdem ich hier ankam.
Speaker 0: Der Junge neben ihr schlugte.
Speaker 0: Und geheuchte dir?
Speaker 0: Jean hätte die Frage gern stolz mit Ja beantwortet, doch wenn sie wissen wollte, was es mit ihrem Stab auf sich hatte, sollte sie vielleicht besser nicht lügen.
Speaker 0: Mein Alter war besser.
Speaker 0: Aber man sagt doch ganz allgemein, es dauert seine Zeit, bis man einen neuen Stab beherrscht, oder nicht?
Speaker 0: Wieder gab er keine Antwort.
Speaker 0: Aus was ist der Kern?
Speaker 0: Drachner Herzfaser.
Speaker 0: Bist du dir da sicher?
Speaker 0: Jean war tödlich beleidigt.
Speaker 0: Natürlich!
Speaker 0: Glaubst du mir nicht?
Speaker 0: Der junge antwortete wieder nicht, stand einfach nur mit dem Stab in der Hand da, als ginge eine akute Gefahr von ihm aus.
Speaker 0: Was ist los, Severus?
Speaker 0: Sie musste sich überwinden, ihn beim Vornamen zu nennen.
Speaker 0: Was hat es mit diesem Stab auf sich?
Speaker 0: Hat dich Oliwenda nicht darauf aufmerksam gemacht?
Speaker 0: Er hat eine Menge über den Stab gesagt, dass er außergewöhnlich sei und schwer zu beherrschen.
Speaker 0: Aber mehr nicht.
Speaker 0: Was, fragte Jean, die mit ihrer Geduld so langsam am Ende war, bedeutet das.
Speaker 0: Sie sah ihm ins Gesicht und war erschrocken über die Ablehnung, die aus ihm sprach.
Speaker 0: Das bedeutet, du solltest Lilly besser in Ruhe lassen.
Speaker 0: Du bist nicht gut für sie.
Speaker 0: Er knallte ihren Zauberstab zurück aufs Pult, erzählte er sich daran verbrannt.
Speaker 0: – Was bitte?
Speaker 0: Jean traute ihren Ohren kaum.
Speaker 0: – Wieso kommst du mitten im Schuljahr hierher?
Speaker 0: fragte er heftig.
Speaker 0: – Wer sind deine Eltern?
Speaker 0: Was machen sie?
Speaker 0: Und jetzt erzähl mir nicht den Mist, den du ihr aufgetischt hast.
Speaker 0: Ich weiß, dass das nicht stimmt.
Speaker 0: Wer zum Teufel bist du?
Speaker 0: Jean brach der Schweiß am ganzen Körper aus.
Speaker 0: – Was?
Speaker 0: Ich… Ich… Dass du es wags….
Speaker 0: Sie schaust von ihrem Stuhl hoch.
Speaker 0: Ist mir doch wurscht, wenn du mir nicht glaubst.
Speaker 0: Du denkst, du hättest die Weisheit mit Löffeln gefressen, was?
Speaker 0: Ich sag dir, wie's war.
Speaker 0: Mein Stab zerbrach und ich brauchte einen neuen.
Speaker 0: Und ich habe keine Ahnung, was genau es ist.
Speaker 0: Warum alle Welt denkt das?
Speaker 0: Dein Stab ist zerbrochen.
Speaker 0: Einfach so.
Speaker 0: Oder hat ihn jemand zerbrochen?
Speaker 0: Jean war empört.
Speaker 0: Es war ein Unfall.
Speaker 0: Ich hab mir nichts zu Schulden kommen lassen.
Speaker 0: Ich bin keine Verbrecherin.
Speaker 0: Das wird sich sicher bald rausstellen.
Speaker 0: Halt den Mund!
Speaker 0: Kinder!
Speaker 0: Madame Peans war vor ihnen aufgetaucht.
Speaker 0: Ihre Augen sprühten Feuer.
Speaker 0: Auch wenn ihr hier heute Morgen die einzigen Schüler seid, ich verbitte mir diesen Lärm.
Speaker 0: Geht raus auf den Flur, wenn ihr euch unbedingt streiten wollt.
Speaker 0: Ja, Severus zischtet Jean feinselig.
Speaker 0: Kommt raus auf den Flur und dann kannst du mir sagen, was so komisch ist an meinem Zauberstab.
Speaker 0: Severus schnappte sich seine Tasche und ließ Jean einfach stehen.
Speaker 0: Lass ihn bloß stecken, ich weiß jetzt, was ich wissen wollte.
Speaker 0: Mir brauche ich nicht.
Speaker 0: Verdammt was!
Speaker 0: Nur eins noch.
Speaker 0: Halt dich von Lilly fern, ja?
Speaker 0: Hollunda hätte ich mir erdenken können.
Speaker 0: Dass du verdorben bist, ist mir klar, aber zieh sie da nicht mit rein.
Speaker 0: Weg war er.
Speaker 0: Geben sie denn eigentlich nie Ruhe, fragte Madame Peans Jean an.
Speaker 0: Ich würde vorschlagen, sie kommen Montag wieder.
Speaker 0: Ich habe keine Lust, mir von einer wie ihnen das Wochenende vermiesen zu lassen.
Speaker 0: Einer wie mir?
Speaker 0: Jean kapierte es einfach nicht.
Speaker 0: Was genau meint sie damit?
Speaker 0: Hat sie etwas von unserem Gespräch mitbekommen?
Speaker 0: Warum hat dieser Verfluchte Cerrarus mich im Unklaren gelassen, was man ins Hauberstab betrifft?
Speaker 0: Am liebsten hätte sie die Bibliothek Karen angeschrien, doch sie spürte schon jetzt, dass sie keine Ruhe zum Recherchieren mehr haben würde.
Speaker 0: Cerrarus hatte sie dermaßen zu Weißglut gebracht, dass sie sich abreagieren musste.
Speaker 0: Ganz dringend.
Speaker 0: Jean packte ihre sieben Sachen, ließ ihren Büchterstapel auf dem Tisch liegen und verließ mit schnellen Schritten die Bibliothek.
Speaker 0: Sollte der alte Drache doch hinter ihr aufräumen.
Speaker 0: Schniefelus und Schniefeline.
Speaker 0: Dieser scheinheilige Arsch fluchte Jean vor sich hin, während sie ihn den Gryffindor Turm zurück grante, um ihren Mantel zu holen.
Speaker 0: Sie wollte raus aufs Gelände, sich die Wut aus dem Leib laufen.
Speaker 0: Er hat mich nur benutzt und Informationen aus mir rausgepresst, die er haben wollte.
Speaker 0: Und im Gegenzug ist er nicht dazu bereit, seine eigenen Informationen mit mir zu teilen.
Speaker 0: Warum denkt er, ich würde lügen, und in Wahrheit die Bedeutung eines Zauberstabs kennen.
Speaker 0: Ich habe doch gesagt, dass er, ach, zum Kuckuck, draußen auf dem Gelände blies ein kalter, kräftiger Wind und es nieselte.
Speaker 0: Jean zog sich ihre Kapuze tief ins Gesicht und ging mit schnellen Schritten hinunter Richtung See.
Speaker 0: Lily war wach gewesen, als sie zurück in den Schlafseil gekommen war, doch Jean hatte sich verdrückt, bevor die Freundin sie fragen konnte, wo sie denn schon wieder hinwolle.
Speaker 0: Was hat Severus bloß damit gemeint, als er sagte, sie würde Lilly verderben und solle sich von ihr fernhalten?
Speaker 0: Würde er sich jetzt an sie wenden, ihr in Haar legen, sich nicht mehr mit Jean abzugeben?
Speaker 0: Sicher war er nur eifersüchtig.
Speaker 0: Oder?
Speaker 0: Am Ufer des Sees angekommen, wandte sie sich nach rechts.
Speaker 0: Hier war sie noch nie entlang gelaufen.
Speaker 0: Es gab nur ein paar Trampelpfade und irgendwann erreichte man das Bootshaus für die Ruderboote, mit denen die Erstklässler Anfang jedes Schuljahrs der Tradition gemäß über den See fuhren.
Speaker 0: Dahinter war nur noch Nasser, Brauner, fahren und gestrüb und sie beschloss, als bald umzukehren.
Speaker 0: Plötzlich vernahm sie ein dumpfes Pochen.
Speaker 0: Es kam aus dem Bootshaus.
Speaker 0: Im ersten Moment dachte Jean daran, wegzulaufen, doch dann siegte ihre Neugier.
Speaker 0: In einer der grob gezimmerten Holzlatten befand sich ein Astloch und sie presste sich eng an die Wand und späte hindurch.
Speaker 0: Nachdem sich ihr Auge an die Dämmerung im Inneren gewöhnt hatte, konnte sie die Umrisse eines riesigen Mannes erkennen und ihr erster Gedanke war, dass sich ein Troll in den Bootschuppen verirrt hatte.
Speaker 0: Dann jedoch hörte sie stimmen und die waren eindeutig menschlich.
Speaker 0: Sie atmete auf.
Speaker 0: Hagrid war dort drinnen im Bootshaus und er war nicht allein.
Speaker 0: Dann tauchten hinter seinen breiten Rücken Peter, Pettigrew und Remus Lupin auf.
Speaker 0: Beide Jungs hielten Werkzeugstadt-Zaubersterbe in ihren Händen und schien in Hagrid bei etwas zu helfen.
Speaker 0: Jemand rief etwas und die drei drehten sich um.
Speaker 0: Ach sie an!
Speaker 0: Serious Black war auch da.
Speaker 0: Dann war James sicher auch nicht weit.
Speaker 0: Während Jean die Jungs und Hagrid durch das Astloch beobachtete, spürte sie einen Anflug von Bitterkeit in sich aufsteigen.
Speaker 0: Es war nicht zu übersehen, dass die hier Anwesenden sich ausgezeichnet miteinander verstanden.
Speaker 0: Hagrid gab den Jungs Anweisungen, wie sie etwas reparieren oder solbern sollten, und die Jungs waren mit Feuereifer bei der Sache.
Speaker 0: Hagrid's tiefe Stimme dröhnte zusammen mit dem Gelechter der Rumtrauber in Jeans Ohren.
Speaker 0: Es ist genau wie mit Harry, Ron und Mia, dachte sie sehnsüchtig.
Speaker 0: Demzufolge, was sie hier sah, war der Hüter der Schlüssel von Hogwarts schon früher mit Schülern befreundet gewesen.
Speaker 0: Dass er James Potter und Lily Canter und gemocht hatte, daraus hatte der große Mann auch nie einen Hehl gemacht.
Speaker 0: Von Serious Black hatte er allerdings kein einziges Mal gesprochen.
Speaker 0: Wohl aus gutem Grund.
Speaker 0: Trotzdem wäre es vielleicht hilfreich gewesen, Black und seine spätere kriminelle Karriere zumindest mal zu erwähnen und dass er mit Harrys Vater gut befreundet gewesen war, bevor es ihn auf die dunkle Seite gezogen hatte.
Speaker 0: Es war nicht die feine englische Art gewesen, Harry darüber im Unklaren zu lassen.
Speaker 0: Alle schienen immer zu denken, ihr Freund wäre aus Zucker und man müsse ihn mit Samt-Handschuhen anfassen, weil er an der Seite der Darclays eine so schlimme Kindheit durchlebt hatte und emotional völlig unterversorgt worden war.
Speaker 0: Eine solch scheinheilige Haltung machte Jean besonders wütend, denn die emotionalen Misshandlungen, denen Harry als kleiner Junge ausgesetzt gewesen war, hatten ihn nicht zerbrochen.
Speaker 0: Im Gegenteil, sie hatten dafür gesorgt, dass er stark wurde, stärker als die meisten anderen.
Speaker 0: Nicht auf körperlicher Ebene.
Speaker 0: Denn ansehen konnte man ihm seine Stärke nicht, weswegen er ständig unterschätzt wurde.
Speaker 0: Jean fragte sich, warum es nicht schon viel früher aufgefallen war, dass es mit Black ein schlimmes Ende nehmen würde.
Speaker 0: Von allen vier Rumtreibern war er eher der unsympathischste.
Speaker 0: Wenn er lachte, klang es für sie nie wie aus vollstem Herzen, sondern gekünstelt.
Speaker 0: Stets trug er diese gelangweilte oder arrogante Mine zur Schau und die anderen tanzten um ihn herum, als wäre er ihr Häubling.
Speaker 0: Versuchten pausenlos, ihn zu beeindrucken.
Speaker 0: Eine Woche hatte Jean gereicht, um zu begreifen, was für eine Art Mensch Serious Black war.
Speaker 0: Er wollte unterhalten werden, Nervenkitzel spüren, Regeln brechen.
Speaker 0: Je nach Situation wusste er sein gutes Aussehen einzusetzen und war extrem manipulativ.
Speaker 0: Er erinnerte sie an einen anderen Jungen dieser Art.
Speaker 0: Tom Riddle.
Speaker 0: Mit ihm hatte sie sich letzten Sommer ebenfalls beschäftigt.
Speaker 0: Da es für sie als minderjährige Hexe schwierig gewesen war, weil sie nicht mehr in Hogwarts war, ihre Eltern konnten ihr als Muggle keinerlei Hilfestellung geben, hatte sie ihre Informationen häppchenweise zusammentragen müssen.
Speaker 0: Doch daraus war ein Bild entstanden, das sie nun in beängstigender Weise mit Serious Black in Verbindung brachte.
Speaker 0: Hochintelligente, gelangweilte Jungs neigten anscheinend eher dazu, sich auf die schiefe Bahn zu begeben, als einfacher gestrickte.
Speaker 0: Vielleicht hatte Lily einen Denkfehler gemacht, als sie.
Speaker 0: Anna, Serious, wäre im Hauses Litterin nicht besonders beliebt.
Speaker 0: Vielleicht war genau das Gegenteil der Fall.
Speaker 0: Jemand dort hatte sein Potenzial erkannt und hielt nun seine schützende Hand über ihn, denn wenn Black der Schule verwiesen wurde, konnte er demjenigen vielleicht nicht mehr von Nutzen sein.
Speaker 0: Plötzlich stockte Jean der Atem.
Speaker 0: Wie hatte sie nur so blind sein können?
Speaker 0: Wer war der Einzige gewesen, der sich von dem Befehl ihres Zauberstabes nur teilweise oder wieder strebend hatte unterwerfen lassen?
Speaker 0: Der zwar McGonagall auch nicht den wahren Hergang des Vorfalls hatte schildern können, zumindest aber begriffen hatte, dass da dunkle Magie am Werk war?
Speaker 0: Richtig.
Speaker 0: Cerurus Snape Auch sie selbst war in den Band des Imperius geraten, hatte nichts tun, ihren Zauberstab noch nicht einmal loslassen können.
Speaker 0: Wenn jemand von den Anwesenden Unfug mit ihm getrieben hatte, dann konnte es doch nur Snape sein, oder?
Speaker 0: Alles, was danach passiert war, war bloß Theater gewesen, um von sich abzulenken.
Speaker 0: Es war doch ganz einfach.
Speaker 0: Snape stand als Erwachsener auf der Seite des dunklen Lords, obwohl er die Zauberer und Hexen um sich herum täuschen, allen voran Dumbledore und sogar seine Position als Lehrkraft in Hogwarts hatte behalten können, wie auch immer er das angestellt hatte.
Speaker 0: Vielleicht war er auch nur einer von Voldemorts kleinen Fußsoldaten.
Speaker 0: Wohin gegen Seamless Black innerhalb von nur wenigen Jahren zu einem seine Ängsten vertrauten geworden war.
Speaker 0: Was, wenn Snape es gewesen war, der ihn letzten Endes für Voldemort rekrutiert hatte?
Speaker 0: Gegen Ende der gemeinsamen Schulzeit oder kurz danach?
Speaker 0: Konnte es sein, dass Snape schon jetzt ein Anhänger Voldemorts war mit seinen dreizehn Jahren?
Speaker 0: Lilly hatte ihr erzählt, dass es sich seit einiger Zeit mit Leuten wie Mulzba und Everly abgab.
Speaker 0: Und wie die bzw.
Speaker 0: deren Familien zum Dunklen Lord standen, schien im Jahr neunzehntundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
Speaker 0: Sie trat nur auf der Stelle, kam nicht weiter.
Speaker 0: Wer konnte ihr helfen?
Speaker 0: Lilly?
Speaker 0: Auf gar keinen Fall.
Speaker 0: Sie war der sensibelste Punkt in diesem ganzen Orange-Mort.
Speaker 0: Wenn etwas Harrys Leben gefährden würde, dann war es seine Mutter.
Speaker 0: Das Zellbe galt selbstverständlich für James, doch den würde sie ohnehin nie um Hilfe bitten.
Speaker 0: Dumbledore schied auch aus.
Speaker 0: Zumindest musste Jean abwarten, bis er seine Gedanken an sie wieder aus dem Dinkarium hervorholte.
Speaker 0: Hatte er überhaupt irgendetwas unternommen, um sie in die Zukunft zurückzuschicken?
Speaker 0: Wenn Jean eines wusste, dann, dass Dumbledore sich nicht gern in die Karten schauen ließ, auch wenn er das mit seiner stets vergnügten A zu überspielen versuchte.
Speaker 0: Konnte sie sich überhaupt sicher sein, dass der ominöse Imborg-Zettel von ihm stammte?
Speaker 0: Sie wollte so gern darin glauben, doch sollte sie einfach bis Ende Januar die Hände in den Schoß legen und den Dingen ihren Lauf lassen?
Speaker 0: Ganze drei Monate?
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Heftig stieß er sich von der Holzwand ab, prallte dabei gegen jemanden und fuhr zu Tode erschrocken herum.
Speaker 0: Spionierst du uns etwa nach, Pearlman, fragte James Potter grinsend.
Speaker 0: Jean fasste sich an die Kehle.
Speaker 0: Musste mich so erschrecken, fauchte sie den Jungen an.
Speaker 0: James legte ihn übertrieben nach denklicher Pose einer Hand an sein Kind.
Speaker 0: Ähm, lass mich kurz überlegen.
Speaker 0: Ja, meinte er dann.
Speaker 0: Jemand, der uns nachsteigt, hat es nicht anders verdient.
Speaker 0: Im ersten Augenblick dachte ich, du wirst schniefelos.
Speaker 0: Das ist nämlich eigentlich seine Aufgabe, uns hinterher zu schnüffeln.
Speaker 0: Er ist, naja, ein wenig besessen von uns, möchte ich meinen.
Speaker 0: Vielleicht solltet ihr zwei euch zusammentun, würde dein hübsches Paar abgeben.
Speaker 0: Und Evans käme endlich mal zum Luftholen.
Speaker 0: Wie schön, dachte Jean Trocken, Severus ist besessen von euch und du von Lily und merkst es gar nicht.
Speaker 0: Ich steige niemanden nach, sagte sie verärgert.
Speaker 0: Ich habe bloß Geräusche aus dem Schuppen gehört und wollte nachsehen, was es damit auf sich hat.
Speaker 0: Ach wirklich?
Speaker 0: Du bist früh auf für einen Samstagmorgen.
Speaker 0: Genau wie ihr?
Speaker 0: Wir haben nichts zu verbergen.
Speaker 0: Wir helfen Hagrid öfters an den Wochenenden.
Speaker 0: Ist doch nicht verboten, oder?
Speaker 0: Jean entgegnete nichts darauf.
Speaker 0: Hast du ihn überhaupt schon kennengelernt?
Speaker 0: fragte James.
Speaker 0: Komm, ich mache euch miteinander bekannt.
Speaker 0: Er wollte die Tür zum Schuppen öffnen, doch Jean schob sich davor.
Speaker 0: Dumbledore, McGonagall, Filch, Professor Sprout.
Speaker 0: Sie alle hatten sie schon gesehen, mit ihr gesprochen, und konnten ihre Zukunft völlig durcheinanderbringen.
Speaker 0: Aber jetzt noch Hagrid?
Speaker 0: Nein, das war zu viel.
Speaker 0: Was ist, bored to James?
Speaker 0: Angst vor dem riesen Kerl?
Speaker 0: Er tut nichts.
Speaker 0: Red nicht über ihn, als wäre er ein Hund, schnappt der Jean.
Speaker 0: Aber er interessiert mich nicht.
Speaker 0: Ich will dich was über Snape fragen.
Speaker 0: Ein breites Lächeln malte sich auf James zugegebenermaßen schön geschwungene Lippen.
Speaker 0: Wusste ich's doch, ihr seid das perfekte Paar, Schniefellos und Schniefelline.
Speaker 0: So weit kommt's noch, dachte Jean gekränkt.
Speaker 0: Halt die Klappe und hör einfach zu, knurte sie.
Speaker 0: Kapitel sixty-four Holunderhexen sind allesamt schlampen.
Speaker 0: Okay.
Speaker 0: James scharte mit seinen ohnehin schon schlamm verkrüsteten Schuhen im vom Regen auf geweichten Boden vor dem Bootshaus herum.
Speaker 0: Wenn du dann endlich Leine ziehst, glaubst du, Snape praktiziert die dunklen Künste?
Speaker 0: Der Rumtreiber verzog seinen hübschen Mund.
Speaker 0: Das hätte der wohl gern.
Speaker 0: Er interessiert sich dafür, keine Frage, aber ich glaube nicht, dass er wirklich was zustande bringt in der Hinsicht.
Speaker 0: Mehr Schein als Sein, verstehst du, was ich meine?
Speaker 0: Aber worum genau geht es dir?
Speaker 0: Und wieso willst du das wissen?
Speaker 0: Bist du eine vom Zaubereiministerium angeheuerte Spionen, die angehende Todesser beschatten soll?
Speaker 0: Was das angeht, hast du entschieden zu viel Fantasie, James.
Speaker 0: Ich bin jedoch der Meinung, dass Snape sehr wohl andere manipulieren kann.
Speaker 0: Er beherrscht fortgeschrittene Magie, zumindest bis zu einem gewissen Grad.
Speaker 0: Wahrscheinlich wird er einer der Ersten sein, die sich Voldemort anschließen, wenn die Schule beendet ist.
Speaker 0: Vielleicht sogar schon früher.
Speaker 0: Komisch, dass du das sagst.
Speaker 0: Serious behauptet nämlich genau dasselbe.
Speaker 0: Das soll heißen du nicht?
Speaker 0: James spuckte ins hohe Gras.
Speaker 0: Ich glaube, dass Schniefe los andere gerne die Pfanne haut.
Speaker 0: In Zaubertränke ist er gut, keine Frage.
Speaker 0: Besser als ich zumindest, aber mich interessiert dieses langweilige Herumköcheln auch nicht sonderlich.
Speaker 0: Dass er aber mächtige Zauber beherrscht, davon bin ich nicht überzeugt.
Speaker 0: Er will uns das Glauben machen, weil er ein armes Würstchen ist, mit dem sich keiner abgeben will.
Speaker 0: Allerdings frage ich mich schon oft, warum Evans noch immer zu ihm steht.
Speaker 0: Vielleicht hat er sie irgendwie verhext.
Speaker 0: dass sie doch ein Blinder ohne Zauberstab, dass er ein völliger Verlierer ist.
Speaker 0: Tut so, als entstamme eine traditionsreichen Familie, dabei ist er auch bloß ein Halbblut.
Speaker 0: Nicht, dass ich Leute nach ihrem Blutstatus beurteilen würde, wie einige andere hier, aber unserer Schniefe los wäre nur allzu gern ein böser Bube, vor dem alle kuschen, weil es in Wirklichkeit genau anders herum ist.
Speaker 0: Er ist der Fußabtreter.
Speaker 0: Mulzeba und seine Kumpels dulden ihn, weil er neuerdings dieselbe Gesinnung an den Tag legt, wie sie Aber im Grunde verachten sie ihn genauso wie alle anderen.
Speaker 0: Jean spürte einen Stich in der Brust.
Speaker 0: Sie hatte auch nie zu den beliebten Schülern gehört, egal ob in der Grundschule oder hier in Hogwarts.
Speaker 0: Man hatte ihre Wissbegier, ihr Strebertum, immer belächelt.
Speaker 0: Sie sogar bisweilen deswegen gepiesagt, aber sie bezweifelte doch stark, dass es, abgesehen von Draco Malfoy vielleicht, jemanden gab, der sie tatsächlich verachtete.
Speaker 0: Verachtung war ein starkes, ein furchtbares Gefühl.
Speaker 0: Hass zeugte ihrer Meinung nach immer noch ein wenig von Achtung, wenn nicht gar Hochachtung, nur im umgekehrten Sinne.
Speaker 0: Wer hasste, nahm seinen Gegner wenigstens vervoll.
Speaker 0: Doch aus dem, was James sagte, ging ganz eindeutig hervor, wie wenig er von Severals hielt und dass er ihm noch nicht einmal zutraute, böse zu sein.
Speaker 0: Kein Wunder, dass Serious Black so leichtes Spiel mit Harrys Vater gehabt hatte.
Speaker 0: Der Junge war zwar an seiner Intelligenz gemessen nicht dumm, Ansonsten aber vollkommen töricht und naiv.
Speaker 0: Was glaubst du, ist dann am Montag in pflegemagischer Geschöpfe geschehen, fragte sie ihn.
Speaker 0: Mehrere Leute sehen mit eigenen Augen, wie Serious Mulze bei einer Feuerkappe in den Hintern schiebt.
Speaker 0: Daraufhin brüllen sie alle an und prügeln sich sogar, damit auch der letzte Mitkrieg was vorgefallen und wer der Übeltäter ist.
Speaker 0: Doch als McGonagall auftaucht und wissen will, was die Sache ist und Avery absoluten Stuss erzählt, nicken alle dümlich wie eine herde Schafe?
Speaker 0: James' Gesichtsausdruck war während ihrer letzten Worte ernst geworden.
Speaker 0: Als sie geendet hatte, fuhr der Junge sich durch sein vom Regen feuchtes, braunes Strubbelhaar und sah zu Boden.
Speaker 0: Ganz ehrlich, keine Ahnung.
Speaker 0: Seit Tagen reden wir uns die Köpfe heiß wegen der Geschichte.
Speaker 0: Wir sind uns zumindest einig darüber, dass Dunkle Magie im Spiegel war.
Speaker 0: Aber Snape?
Speaker 0: Ich weiß nicht, auf welchem Stand du bist, was Evans dir erzählt hat, aber Snape hasst uns.
Speaker 0: Er würde sich keine Gelegenheit entgehen lassen, einen von uns loszuwerden.
Speaker 0: Und diese Gelegenheit war am Montag mehr als günstig.
Speaker 0: Serious hatte von McGonagall eine Frist gesetzt bekommen.
Speaker 0: Wenn er bis Ende des Jahres noch einmal negativ auffiele, würde man ernsthaft in Erwägung ziehen, ihn aus Hogwarts auszuschließen.
Speaker 0: In solchen Momenten verstehe ich auch Serious nicht.
Speaker 0: Als ob ihm alles völlig egal wäre.
Speaker 0: James schüttelte verständnislos den Kopf.
Speaker 0: Und findest du nicht, dass auch Serious den ganzen Kurs manipuliert haben könnte?
Speaker 0: Er denkt nicht nach, schiebt Mulz über die Kappe unter, was er natürlich sofort wieder bereut.
Speaker 0: Und muss dann alle zum Schweigen bringen?
Speaker 0: Beziehungsweise dazu, mit Gonigal irgendein Haarstreibenden Unsinn zu erzählen?
Speaker 0: Verdurzt blickte James sie an, dann brach er in lautes Gelächter aus.
Speaker 0: Psst, machte Jean Zornig.
Speaker 0: Sie wollte nicht, dass die anderen sie hörten und sie hier beim Reden mit James Potter entdecken.
Speaker 0: Was ist so lustig daran?
Speaker 0: Alles.
Speaker 0: Keuchte James.
Speaker 0: Sirius ist ein fähiger Zauberer und er hätte sicher gern ab und zu die Macht andere zum Schweigen zu bringen.
Speaker 0: Er fuhr sich mit einer Hand über die Augen, wischte eine Lachträne weg.
Speaker 0: Deine Idee hat nur einen klitzekleinen Haken.
Speaker 0: Sirius hasst die dunklen Künste und würde sie nie anwenden.
Speaker 0: Niemals.
Speaker 0: Ach ehrlich?
Speaker 0: Jean startet James sauer an.
Speaker 0: Mir ist zu Ohren gekommen, er stammert aus einer alt-ehrwürdigen Familie, die rein gar nichts gegen den, dessen Name nicht genannt werden darf hat.
Speaker 0: James packte sie am Handgelenk und zog sie blitzschnell um die Ecke des Schuppens in Richtung Seeufer.
Speaker 0: Ich habe keine Ahnung, warum du hier Detektivin spielst, aber lass ihn das nicht hören.
Speaker 0: Serious und seine Familie, das ist ein Kapitel für sich, und in dem Buch solltest du tunlichst nicht herum stöbern.
Speaker 0: Ja, der Vorfall war seltsam, und wir wollen genau wie du herausfinden, was genau es damit auf sich hat.
Speaker 0: Aber glaub mir, eins Pearlman, mit Serious hatte das nichts zu tun.
Speaker 0: Für den legen wir alle unsere Hand ins Feuer.
Speaker 0: Na, wenn du dich da mal nicht verbrennst, dachte Jean betrübt.
Speaker 0: Vielleicht nicht heute, aber in ein paar Jahren wirst du vielleicht anders über deinen ehemals besten Freund denken.
Speaker 0: Hey, James, mit wem redest du da?
Speaker 0: Vernahm Jean plötzlich Hagrid's lauten Bass von hinter der Holzwand.
Speaker 0: Mit dem Riesenkraken?
Speaker 0: Und dann Peters helle, noch immer kindliche Stimme.
Speaker 0: Komm endlich wieder rein, wir haben hier genug zu tun.
Speaker 0: Jean machte sich aus James grifffrei und rieb sich das schmerzende Handgelenk.
Speaker 0: Du hast mich nicht überzeugt, zischte sie ihm zu, bevor sie sich abwandte und ihn stehen ließ.
Speaker 0: Richte Evans meine Grüße aus, rief James ihr Leise nach.
Speaker 0: Sie soll vorsichtig sein, wem sie ihr Vertrauen schenkt, in jederlei Hinsicht.
Speaker 0: Auf dem Weg zurück zum Schloss dachte Jean über das Gespräch mit ihm nach.
Speaker 0: Vielleicht stimmte es ja, und Serious konnte mir der Familie, in die er hineingeboren worden war, nichts anfangen.
Speaker 0: Lily hatte ihr Ähnliches erzählt.
Speaker 0: Aber wer war sonst für den Zwischenfall am Montag verantwortlich?
Speaker 0: Konnte es wirklich allein an ihrem Zauberstab liegen?
Speaker 0: Serious wusste etwas, was er ihr nicht hatte verraten wollen, so viel stand fest.
Speaker 0: Und es war nicht zu leugnen, sie kam nicht weiter.
Speaker 0: Wie ihr sehr ihr der Gedanke auch widerstrebte, sie würde noch einmal mit ihm reden müssen.
Speaker 0: Etwas anderes blieb ihr nicht übrig.
Speaker 0: Der Regen fiel jetzt stärker und der Jean keine Lust hatte, weiter ziellos draußen herumzustromern, wandte sie sich in Richtung der Gewächshäuser, um die Abkürzung zum Schloss zu nehmen.
Speaker 0: Ihr Magen knurte.
Speaker 0: Sie hatte zwar gefrühstückt, bevor sie in die Bibliothek gegangen war, doch ein Blick auf die Uhr in der großen Halle zeigte ihr, dass es schon nach zehn war.
Speaker 0: Das Frühstück war leider gerade beendet, doch noch immer saßen nicht wenige Schüler an allen vier Haustischen und schwarzen aufgeregt miteinander.
Speaker 0: Jean hielt nach Lilly Ausschau, konnte sie aber nirgends entdecken.
Speaker 0: Das same gilt für Snape.
Speaker 0: Also steuerte sie auf Mary und Priya zu, die sich, so weit weg vom Lehrer-Tisch wie möglich, am Ende des Gryffindor-Tisches gegenüber saßen.
Speaker 0: Priya, die sich so gesetzt hatte, dass sie Jean kommen sah, wirkte sich schnell zu ihrer Freundin hinüber und flüsterte ihr etwas zu.
Speaker 0: Mary drehte sich nicht um.
Speaker 0: Doch eine minimale Bewegung ihres Kopfes und die Art, wie Prüa schnell den Blick abwandte, machten Jean klar, dass sie gerade über sie geredet hatten.
Speaker 0: Am Tisch angekommen ließ sie sich ohne Zuzöger neben Mary nieder.
Speaker 0: Guten Morgen ihr zwei!
Speaker 0: Ist Lily auch beim Frühstück gewesen?
Speaker 0: Sie wusste, dass Lily am Wochenende gern ausschlief und deshalb manchmal das Frühstück verpasste.
Speaker 0: Mary und Prüa warfen sich einen komischen Blick zu.
Speaker 0: Ja, sie war hier.
Speaker 0: Jetzt sucht sie nach dir.
Speaker 0: meinte Brüher nach einem Augenblick, der Jean wie eine kleine Ewigkeit vorkam.
Speaker 0: Ist irgendwas, fragte sie.
Speaker 0: Wieder sagte zunächst keine von beiden etwas.
Speaker 0: Jean wandte sich um und ihr Blick begegnete eine Menge anderer Blicke, die auf leere Tischplatten zurückfielen, sobald sie sich begegneten, als ob die Starrenden sich ertappt fühlten.
Speaker 0: Wieder einmal machte sich ein ungutes Gefühl in Jeans Magen gegend bemerkbar.
Speaker 0: Was war denn nun schon wieder los?
Speaker 0: Nach dem Durchschlage kräftigen Silenzio-Zauber hatte man sie so genauso angeklotzt.
Speaker 0: Äh, äh, also begangen Mary.
Speaker 0: Spuck's einfach aus, dringende Jean verärgert.
Speaker 0: Ich merke doch, dass wieder irgendwas im Busch ist.
Speaker 0: Und ich will euch sagen, es geht mir tierisch auf die Nerven.
Speaker 0: Werd ihr zwei vielleicht so gütig und würdet mich ent... Bist du's wirklich?
Speaker 0: Unterbrach, Brüher sie, ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern.
Speaker 0: Bin ich was?
Speaker 0: schoss Jean zurück.
Speaker 0: Drück dich bitte klarer aus, ich kann nicht hell sehen.
Speaker 0: Nicht?
Speaker 0: fragte Mary, es klang nicht wie ein Scherz.
Speaker 0: Man munkelt deinesgleichen, habe solche Kräfte.
Speaker 0: Innerlich zäte Jean bis zehn.
Speaker 0: Könnt ihr bitte Klartext mit mir reden?
Speaker 0: Was soll das heißen, deinesgleichen?
Speaker 0: Warum sterren mich die alle so an?
Speaker 0: Nordal Nilsna hat behauptet, du wärst eine Holunderhexe.
Speaker 0: Eine was?
Speaker 0: Und wer bitte schön ist Norderl Nielsen?
Speaker 0: Eine Hollunderhexe.
Speaker 0: Eine Hexe, die einen Zauberstab aus Hollunderholz ihr Eigen nennt.
Speaker 0: Sarah rührst du alter Trahtstande?
Speaker 0: Aha, meinte Jean gedehnt.
Speaker 0: Nun, stellt euch vor, ich wusste schon, dass ich angeblich Unglück bringe.
Speaker 0: Seid ihr jetzt deswegen beunruhigt?
Speaker 0: In der Welt der Zauberer gibt es anscheinend noch mehr Aberglauben als in der Muckelwelt.
Speaker 0: Und wenn ihr mir jetzt damit kommt, dass ich eine ganz außergewöhnliche Persönlichkeit mit einem ganz schweren Schicksal bindern.
Speaker 0: Nielsen sagt, du bist eine Schlampe.
Speaker 0: Brüher, die ihr glänzendes schwarzes Haar zu einem Zopf gebunden hatte, steckte sich dessen Ende in den Mund und begangen darauf herumzukauen.
Speaker 0: Dabei sah sich Jean unverwandt an.
Speaker 0: Dieser fehlten jetzt doch die Worte.
Speaker 0: Sie hatte ja in letzter Zeit eine Menge über sich gehört, aber das hier war vollkommen absurd.
Speaker 0: Sie zwangen sich zu einem hohen Lachen.
Speaker 0: Oh ja, stellt euch vor, ich bin ganz furchtbar schlamppig in letzter Zeit.
Speaker 0: Heute früh beispielsweise habe ich einen ganzen Stapelbücher auf meinem Tisch in der Bibliothek liegen lassen und im Traum dich daran gedacht, ihn wegzuäumen.
Speaker 0: Und auch wenn euch das jetzt vielleicht schockiert, ich glaube, ich habe nach dem Aufstehen wieder geduscht, noch meine Haare gewaschen.
Speaker 0: Ach, und bevor ich es vergesse, weil ich heute Nacht nicht sofort einschlafen konnte, habe ich im Bett einen Schokofrosch gegessen und das Einwickelpapier einfach auf den Boden fallen lassen.
Speaker 0: Ich gelobe also feierlich, dass ich eine Schlampe bin.
Speaker 0: Sie hatte erwartet, dass Mary und Prüa sich kringeln würden vor Lachen, doch das war schlichtweg nicht der Fall.
Speaker 0: Die beiden blieben mit völlig leeren Gesichtern stocksteif auf ihren Plätzen sitzen.
Speaker 0: Jean säufzte.
Speaker 0: Das war ein Witz.
Speaker 0: Ich bin eine der ordentlichsten und strukturiertesten Personen, die es gibt.
Speaker 0: Wut keimte in die Auf und richtete sich gegen Snape.
Speaker 0: Ihr hatte der blöde Arsch nichts gesagt, doch dann ging er hin und breitete das, was er angeblich über sie und ihren Zauberstab zu wissen glaubte, vor der ganzen Schule aus, kam ihm sicher sehr gelegen.
Speaker 0: Jemand, der so unbeliebt war wie er, konnte endlich mal im Mittelpunkt stehen und sich in seinem kurzen Ruhmson.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, meinte Mary irgendwann langsam, Glaube ich nicht, dass er das damit gemeint hat.
Speaker 0: Mit der heutigen Folge möchte ich der lieben Karin danken, die mich mit einer Spende auf Paper unterstützt hat.
Speaker 0: Vielen herzlichen Dank dafür.
Speaker 0: Was ist wahres dran?
Speaker 0: Jetzt wurde Jean wirklich wütend.
Speaker 0: Lasst euch doch nicht jeden Flubberwurm einzeln aus der Nase ziehen, schimpfte sie.
Speaker 0: Was geht hier vor?
Speaker 0: Was will dieser Knilch, den ich nicht mal kenne, denn damit sagen.
Speaker 0: Prüher nahm ihren Zopf aus dem Mund und sah Jean geradewegs in die Augen.
Speaker 0: Damit will er sagen, du bist ein Flittchen.
Speaker 0: Eine, die sich Jungs an den Hals wirft.
Speaker 0: Das hast du bei James ja schon eindeutig bewiesen.
Speaker 0: Bist ihn angesprungen wie eine lösterne Wähler, kaum dass du ihn das erste Mal gesehen hattest.
Speaker 0: Und jetzt noch heimlich ist stell dich eins im Boot schuppen.
Speaker 0: Er hat also recht, sagte sie, als sie Jean's erschrockenen Blick sah.
Speaker 0: Du machst noch mehr mit den Jungs.
Speaker 0: Mich würde interessieren, wie das abläuft, schaltete Mary sich dazwischen.
Speaker 0: Willst du deine Zeed-Objekte in der Bibliothek an und machst Zeit und Ort mit ihnen aus?
Speaker 0: Und was nimmst du dafür?
Speaker 0: Fünfzig Sickel?
Speaker 0: Mehr?
Speaker 0: Jean schluckte.
Speaker 0: Ihr war schlecht.
Speaker 0: Woher habt ihr diesen Haarstreuben denn Unsinn?
Speaker 0: Brüher nickte zum Slytherin Tishiniba, doch Jean traute sich nicht, ihrem Blick noch einmal zu folgen.
Speaker 0: Stumm schaute sie von ihr zu Mary, dann wieder zurück zu Brüher.
Speaker 0: Sie meinte ohne hinzuwissen, von wem Brüher sprach.
Speaker 0: Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass wir noch länger mit dir reden sollten, Jean, fuhr ihre Mitschülerin fort.
Speaker 0: Ich mochte dich wirklich, aber wenn meine Eltern erfahren, wer mit mir in einem Schlafsaal schläft, nehmen sie mich direkt von der Schule.
Speaker 0: Das mit James war eine Verwechslung, wehrte sich Jean mit Trennen der Wut und der Erniedrigung in den Augen.
Speaker 0: Ich weiß nicht, wie oft ich das noch sagen muss.
Speaker 0: Und wer auch immer mich mit ihm eben am Bootshaus gesehen hat, fragt diese Person danach und sie wird dir bestätigen, dass James und ich uns bloß unterhalten haben, mehr nicht.
Speaker 0: Und warum treibst du dich an einem verregneten Samstagmorgen dort und näher um?
Speaker 0: wollte Mary von ihr wissen.
Speaker 0: Ihr sonst so sanftes Gesicht hatte sich zu einer angeekelten Gremasse verzogen.
Speaker 0: Weißt doch jeder, dass die Älteren sich dort treffen um?
Speaker 0: Na, du weißt schon, was zu tun.
Speaker 0: Nein, das weiß ich nicht, ich bin neu hier, fauchte Jean.
Speaker 0: Was interessierte es sie, wenn irgendwelche älteren Schüler ihre Hormone nicht unter Kontrolle hatten?
Speaker 0: Warum glaubt ihr diesem Schönenling aus Dormstrang näher als mir?
Speaker 0: Weil er angeblich so gut aussieht und die Mädchen aller Häusereienweise um den Finger wickelt?
Speaker 0: Zumindest glaubte sie zu wissen, dass es sich bei Nordel Nielsen um den heimlichen Schwarm jedes zweiten Mädchens auf der Schule handelte.
Speaker 0: Lilly hatte ihn ihr vor ein paar Tagen kirchend gezeigt und sie gefragt, ob sie es für möglich halte, dass der Karl-Wähler-Blut in seinen Adern hatte.
Speaker 0: Jean hat er lediglich einen Blick auf den Kerl geworfen und geschnaubt.
Speaker 0: Was interessierte sie so?
Speaker 0: ein eingebildter Lackaffe?
Speaker 0: Hat er auch das mit meinem Zauberstab gesagt?
Speaker 0: Weiß nicht, musste Mary zugeben.
Speaker 0: Ich hab nur gehört, wie er sich damit geprüstet hat, dich vorhin erst draußen gesehen zu haben.
Speaker 0: Das mit dem Zauberstab hab ich von Druid.
Speaker 0: Und die hat es von Betha Chalkins.
Speaker 0: Und die hat es von... Ach, keine Ahnung, wo die das herhat.
Speaker 0: Erneut ergriff Brüher das Wort.
Speaker 0: Holunderhexen sind ganz besondere Hexen.
Speaker 0: Meist im negativen Sinn Jean.
Speaker 0: Sie können sehr böse sein und viele waren es wohl auch.
Speaker 0: In der Gegenwart gibt es keine, die man kennen müsste.
Speaker 0: Aber in erster Linie stecken sie voller Geheimnisse.
Speaker 0: Und sie ziehen Männer magisch an.
Speaker 0: Brüher und ich haben gerade noch darüber diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass du eigentlich keine Holunderhexe sein kannst.
Speaker 0: Zumindest jetzt noch nicht.
Speaker 0: Jetzt noch nicht, fragte Jean Schwach.
Speaker 0: Und wieso nicht?
Speaker 0: Prüher sah sie an und verzog den Mund.
Speaker 0: Sei mir nicht böse, aber Holunderhexen haben eines gemeinsam, ob sie nun gute oder böse sind.
Speaker 0: Sie sind wunderschön und verführerisch.
Speaker 0: Und du, ähm, nun ja, ich will dich echt nicht beleidigen, aber deine langen Vorderzähne haben nicht gerade Sexopil und deine kurzen Haare auch nicht.
Speaker 0: Es gibt ein Dutzendmädchen hier in Hogwarts, den ich ohne weiteres zutrauen würde, eine Holunderhexe zu sein, Doch an dich würde ich dabei als Letztes denken.
Speaker 0: Ist es überhaupt wahr, wollte Mary wissen.
Speaker 0: Ist ein Zauberstab wirklich aus Hollunderholz geschnitzt?
Speaker 0: Jean nickte schweigend.
Speaker 0: Vielleicht sehen doch nicht alle Hollunderhexen gut aus, sanierte Brüher.
Speaker 0: Denkt dran, was Drude gesagt hat, erinnert sie Mary.
Speaker 0: Manche magischen Eigenschaften entfalten sich erst später im Leben, nach der Volljährigkeit.
Speaker 0: Noch immer führte sich Jean wie vor den Kopf geschlagen.
Speaker 0: Sie würde Snape umbringen, egal ob er dann in der Zukunft fehlte.
Speaker 0: Alle wären besser dran ohne ihn, also wieso nicht?
Speaker 0: Wie hatte er ihr nur dieser Schmach antun können?
Speaker 0: Hier saß die halbe Schule und fantasierte darüber, mit wem sie schon alles intin gewesen war, dabei interessierte sie sich doch gar nicht für solche Dinge.
Speaker 0: Und dann fielen ihr plötzlich die Gefühle ein, die sie rücklingsüberkommen hatten in Oliwenders Laden ebenso wie in dieser Woche.
Speaker 0: Sogar beim Nachmittagstee hier in der großen Halle, als sie nicht einmal gezaubert, sondern nur über den verbotenen Zauber nachgedacht hatte.
Speaker 0: Wohin soll das alles noch führen, dachte sie verzweifelt.
Speaker 0: Ich war einmal Hermine Granger, die sich für Bücher und Elfenrechte interessierte.
Speaker 0: Doch jetzt habe ich das Gefühl, dass ich in eine völlig andere Richtung abdrifte, eine, in die ich gar nicht will.
Speaker 0: Ihre Hand fuhr zitternd unter ihren Pullover und berührte den defekten Zeitumkehrer.
Speaker 0: Ohne dich wäre das alles nicht passiert.
Speaker 0: Wäre ich nicht so versessen darauf gewesen, mir noch mehr Wissen anzueignen, wäre ich noch immer in meiner Welt.
Speaker 0: Ich gehöre nicht hierher, ich bin nicht mehr ich.
Speaker 0: Wo werde ich landen, wenn es mir nicht bald gelingt, in die Zukunft zurückzuspringen?
Speaker 0: Mal ganz davon abgesehen, dass ich jetzt meinen Ruf weg habe, muss ich jeden einzelnen Tag mit Leuten verbringen, von denen ich weiß, dass sie in ein paar Jahren entweder tote oder deren Mörder sein werden.
Speaker 0: Wie lange wird es dauern, bis mich dieses Wissen zerreißt und ich anfangen werde, die Zukunft zu verändern, egal ob willendlich oder unbeabsichtigt.
Speaker 0: Doch bevor sie einmal mehr in Panik verfallen und in Selbstmitleid zerfließen konnte, packte sie plötzlich jemand am Arm und zog sie von der Bank hoch.
Speaker 0: Es war Lily.
Speaker 0: Los, komm mit, ich habe mit dir zu reden.
Speaker 0: Im ersten Klassenzimmer im Erdgeschoss schlug Lily die Tür hinter sich und Jean zu.
Speaker 0: Als sie sich zu ihr umdrehte, leuchteten ihre grünen Katzenaugen, wie es Maraktsplitter.
Speaker 0: Stimmt das, was Self sagt, dass dein neuer Zauberstab aus Hollunda ist?
Speaker 0: Ja, aber warum hast du denn nichts gesagt?
Speaker 0: Wieso sollte ich?
Speaker 0: Weißt du denn nicht, was das bedeutet?
Speaker 0: rief Lily und hieb mit einer Faust auf das vor ihr stehende Pult ein.
Speaker 0: Toll, jetzt sagst du auch noch, dass ich eine Schlampe bin?
Speaker 0: brüllte Jean aus Labeskräften zurück.
Speaker 0: Lily trat einen Schritt zurück.
Speaker 0: Ihre Augen umwirkten sich.
Speaker 0: Das ist deine erste Sorge?
Speaker 0: Nicht etwa die, dass du im Besitz des Elderstabs sein könntest?
Speaker 0: Jetzt kapierte Jean gar nichts mehr.
Speaker 0: Das alles war ihr zu hoch.
Speaker 0: Was in drei Teufels Namen ist ein Elderstab?
Speaker 0: Lily schüttelte den Kopf über so viel Unkenntnis.
Speaker 0: Willst du mich veräppeln?
Speaker 0: Ich hab dir doch neulich von diesen Märchen erzählt, erinnerst du dich.
Speaker 0: Von den drei Brüdern und dem Tod.
Speaker 0: Einer der Brüder wünscht sich vom Tod den mächtigsten aller Zauberstäbe.
Speaker 0: Und der Tod geht zu einem Hollunderbusch, reißt einen erst ab und schnitzt ihm einen daraus, den sagenumwobenen Elderstab.
Speaker 0: Ja und?
Speaker 0: Jean setzte sich auf einen der Tische in der ersten Reihe und schlug ein Bein über das andere.
Speaker 0: Das hier konnte länger dauern.
Speaker 0: Verschwörungstheorien konnten verdammt lange dauern.
Speaker 0: Äh, Elder?
Speaker 0: Hollunder?
Speaker 0: Jean, ich dachte, du bist schlau!
Speaker 0: Klingelt dabei dir wirklich nichts?
Speaker 0: Jean zuckte nur mit den Achseln und sah auf ihre Schuhspitzen.
Speaker 0: Dann war sie eben blöd.
Speaker 0: Die beiden Wörter meinen das gleiche.
Speaker 0: Älter ist nur ein ganz altes Wort für Herr Lunder.
Speaker 0: Hat Oli Wender dir denn gar nichts über den Stab erzählt?
Speaker 0: Wie wenige es davon geben muss?
Speaker 0: Und wie besonders eine Hexe oder ein Zauberer sein muss, um von einem solchen Stab erwählt zu werden?
Speaker 0: Die letzten drei Worte schrie Lilly fast.
Speaker 0: Doch das hat er.
Speaker 0: Und erschien das auch ein bisschen... Äh, bedenklich zu finden.
Speaker 0: Aber ganz ehrlich, Lily, ich hatte den Kopf voll mit anderen Dingen und hab dem nicht viel Bedeutung beigemessen.
Speaker 0: Auch auf die Gefahr hin, dass du mich jetzt für eine Angeberin hältst, ich hatte mehr als einen Lehrer, der mir großes Profi Zeit hat.
Speaker 0: Damit meine ich, dass diese Lehrpersonen große Stücke auf mich hielten, weil ich, auch wenn du mir gerade das Gegenteil vorgeworfen hast, ziemlich helle bin.
Speaker 0: Warum kennst du dann das Märchen nicht?
Speaker 0: Wo bist du aufgewachsen?
Speaker 0: Hinter Mond?
Speaker 0: Na bei Muggeln, genau wie du.
Speaker 0: Und trotzdem kenne ich das Märchen, weil jeder es kennt.
Speaker 0: In deiner Welt vielleicht, aber nicht in meiner.
Speaker 0: Was meinst du damit, deine Welt?
Speaker 0: Lilis Augen wurden schmal wie Schlitze.
Speaker 0: Jean warf die Arme hoch und schlug sie dann über dem Kopf zusammen.
Speaker 0: Damit meine ich nur, dass ich nicht ein alberner Märchen glaube.
Speaker 0: Wissenschaft, Alchemie, Bücher, das ist meine Welt.
Speaker 0: Keine Mund-zu-Mund-Propaganda aus dem Mittelalter.
Speaker 0: Gerade noch mal die Kurve gekriegt, dachte sie, als Lilis Augen wieder grün und glänzend wurden.
Speaker 0: Das mit dem einen Tarnumhang ist schon mal Humbug, und aus sicherer Quelle, nämlich von Oli Wendler selbst, weiß ich, dass er auch mehrere Lunderstäbe hergestellt hat.
Speaker 0: Wie viele es waren, weiß ich nicht mehr, fünf vielleicht?
Speaker 0: Und davon drei verkaufte?
Speaker 0: Dann müsste er noch zwei im Laden haben, das kommt hin.
Speaker 0: Triumphieren sah sie Lilie an.
Speaker 0: Nur was diesen Stein betrifft, habe ich keine Ahnung.
Speaker 0: Ich weiß wieder, wie er heißt.
Speaker 0: Der Stein der Auferstehung.
Speaker 0: Ich habe es self danach gefragt.
Speaker 0: Das ist doch alles hören, sagen Lilly.
Speaker 0: Gut, ich glaube, Oli Wender, wenn er sagt, dass mein Zauberstab schwer zu beherrschen ist, aber da muss ich jetzt eben durch.
Speaker 0: Wenn ich es einmal geschafft habe, ihn mir gefügig zu machen, werde ich vielleicht ein paar kraftvolle Zauber zustande bekommen.
Speaker 0: Aber ich habe keine Lust von allen, um mich herum als Flittchen angesehen zu werden.
Speaker 0: Ich bin vierzehn Jahre alt verdammt und ich habe dir gestern Abend erst erzählt, was an Sex in meinem Leben stattfindet, nämlich konkret überhaupt keiner.
Speaker 0: Warum fragt keiner dieser spanischen box-botton Austauschschüler aus Hufflepuff, von der es heißt, sie habe sich schon durch Hype Hogwarts geschlafen, ob sie vielleicht einen Holunder-Zauberstab hat?
Speaker 0: Weil diese Konzeption ein ziemliches Problem hat, sonst würde sie sich nicht so aufhören.
Speaker 0: Die ist nicht ganz gescheit.
Speaker 0: Man kann euch beide nicht in einen Kessel werfen.
Speaker 0: Dieser Nilsen scheint der andere Meinung zu sein.
Speaker 0: Nilsen ist aus Durmstrang und ich weiß, dabei sollte ich mir nichts denken.
Speaker 0: Vielleicht solltest du das doch, rumte Jean.
Speaker 0: Weil ich nicht rassistisch sein sollte, denn Dumbledore ist das auch nicht.
Speaker 0: Aber so langsam wundere ich mich doch über die Ansichten mancher Schüler aus Durmstrang, redete Lily weiter.
Speaker 0: Ich denke, das mit den Holunderhexen ist dasselbe wie mit dem Märchen.
Speaker 0: Niemand weiß hundertprozentig, ob es der Wahrheit entspricht.
Speaker 0: Ich habe es selbst gefragt, warum er so an sowas glaubt.
Speaker 0: Daraufhin meinte er, für ihn wäre das kein Märchen, sondern eine Art alte Prophezeiung, von der seine Mutter seine ganze Kindheit hindurch geredet hat.
Speaker 0: Wenn du mich fragst, Jean, so hält er damit das Andenken an sie hoch.
Speaker 0: Ihr Andenken?
Speaker 0: Ist sie denn tot?
Speaker 0: Lilly säufzte.
Speaker 0: Das nicht, aber sie sehen sich nur noch in den Ferien.
Speaker 0: Den großen Ferien, wohlgemerkt.
Speaker 0: Denn Self bleibt das ganze Jahr über in Hogwarts bis auf den Sommer, wenn alle heimgehen müssen.
Speaker 0: Er liebt seine Mutter, obwohl er kaum über sie spricht, aber mit seinem Vater kommt er gar nicht klar.
Speaker 0: Bezeichnet ihn als versoffenen Muggl.
Speaker 0: Es ist wirklich traurig.
Speaker 0: Wenn ich drüber nachdenke, was ich für ein gutes Verhältnis zu meinem Vater habe, Jean entspannte sich ein bisschen.
Speaker 0: Was also denkst du, sollte ich jetzt tun?
Speaker 0: Gar nichts.
Speaker 0: Dein Ernst?
Speaker 0: Jean rist die Augen auf.
Speaker 0: Ja, ich meine das Ernst, Jean.
Speaker 0: Die werden sich schon wieder beruhigen.
Speaker 0: Du bist neu in Hogwarts.
Speaker 0: Und selbst wenn es hier ein paar Hundert Schüler gibt, du fällst halt auf.
Speaker 0: Sie werden dich eine Weile beobachten, feststellen, dass du keine Männer, Morden oder Vampiren bist und sich anderen Dingen zuwenden.
Speaker 0: Bei Für Bö und mir war es dasselbe.
Speaker 0: Ein paar Wochen lang wurde gelästert, dass die Kessel überkochten und dann war plötzlich wieder Ruhe.
Speaker 0: Und was du auch nicht vergessen solltest, Viele von denen, die jetzt laut anfangen werden zu schreien, sind in Wahrheit bloß neidisch.
Speaker 0: Nimm Drew zum Beispiel.
Speaker 0: Sie findet sich selbst so toll, kokettiert mit ihrem dunklem Image von wegen Durmstrang, lange schwarze Haare, dunklere, raurige Stimme.
Speaker 0: Für sie ist es ein Kompliment, wenn einer sagt, sie habe Ähnlichkeit mit Bellatrix Lestrange.
Speaker 0: Sie ... Wer ist Bellatrix Lestrange?
Speaker 0: Dieser Name, den ihre Freundin wie nebenbei fallen ließ, sagte Jean Rhein gar nichts.
Speaker 0: Generft winkte Lily ab.
Speaker 0: So eine verrückte Alte, die vor ein paar Jahren hier an der Schule war.
Speaker 0: Das heißt, so alt ist ihn auch gar nicht.
Speaker 0: Anfang Mitte zwanzig vielleicht, aber völlig durchgedreht und angeblich Voldemort's größter Fan.
Speaker 0: Manchmal steht was über sie im Tagespropheten.
Speaker 0: Was aber am schlimmsten ist, Lily senkte ihre Stimme, so dass Jean sich gespannt ein Stück vorbeugte.
Speaker 0: Sie ist Serious Cousine.
Speaker 0: Kapitel sixty-six, Kräfte messen.
Speaker 0: Wieso wundert mich das nicht?
Speaker 0: Jean stöhnte leise, in ihrem Kopf purzelte alles wild durcheinander.
Speaker 0: Serious Black schien in Harrys Vergangenheit eine nicht ganz unbedeutende Rolle zu spielen und nicht nur er, sondern auch seine Familie.
Speaker 0: Jedoch hatte man Harry und somit auch ihr diese Fakten einfach verschwiegen.
Speaker 0: Warum?
Speaker 0: Warum hat er beispielsweise der sonst so geschwätzige Hagrid nie auch nur ein einziges Mal einen der Namen dieser Personen in den Mund genommen?
Speaker 0: War er mit irgendeinem Bann belegt worden?
Speaker 0: Damit wir uns richtig verstehen, sagte Lily schnell, Sirius will nichts mit dieser Bellatrix zu tun haben.
Speaker 0: Das letzte, was er von ihr gehört hat, waren irgendwelche Schmähungen, als er dem Hause Gryffindor zugeteilt wurde.
Speaker 0: Erzähl mir mehr von ihr, forderte Jean Lily auf.
Speaker 0: Ich weiß nicht mehr, gab diese Kopfschütteln zurück.
Speaker 0: Da müsstest du Sirius selber fragen, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass er dir deine Fragen beantworten würde, wo er sich doch schon so weigert, über seine Familie zu sprechen.
Speaker 0: Solche Dinge sollte man vielleicht besser ruhen lassen.
Speaker 0: Jean rieb mit ihrem Zeigefinger an einem eingetrockneten Tintenfleck auf der Tischplatte herum, auf der sie saß.
Speaker 0: Lilly hatte recht.
Speaker 0: Sie, Jean, war nicht hier, um in der Vergangenheit herumzuwühlen, sondern bloß als Stelle-Beobachterin, das hatte sie Dumbledore versprochen.
Speaker 0: Sie hatte keine Aufgabe, musste die Dinge hinnehmen, wie sie eben kamen.
Speaker 0: Sie konnte sie nach ihrem gut dünnten Beurteilen, doch es war ihr Untersagt, sich einzumischen.
Speaker 0: Eigentlich hatte sie mit dieser passiven Sichtweise nie großartige Probleme gehabt.
Speaker 0: Es waren eher Harry und Ron gewesen, die sie in alles Mögliche mit hineingezogen hatten.
Speaker 0: Hatte sie sich tatsächlich so sehr verändert in der letzten Zeit?
Speaker 0: Die Wahl ihres Zauberstabes deutete darauf hin.
Speaker 0: Gern wäre sie dem gerade gehörten über Badatrix The Strange weiter nachgegangen, doch sie musste sich am Riemen reißen und sich fokussieren.
Speaker 0: Informationen über sogenannte Hollunderhexen zusammen schien ihr ungefährlicher, als sich entgegenwärtige Ereignisse einzumischen.
Speaker 0: Na dann, ein Hoch auf das Vornehme und alte Haus der Blacks, meinte Jean Sarkastich und sprang vom Tisch.
Speaker 0: Bis erster hatte sie genug gehört.
Speaker 0: Obwohl sie sich am liebsten für den Rest des Tages in ihr Bett verkrömmelt hätte, Die Bibliothek schied ja leider aus, da Madame Piensie quasi rausgeschmissen hatte, entschied Jean sich dazu, Lilis Rat sich an dem allgemeinen Geflüster und Fingergezeige nicht zu stören, zu befolgen und streifte deswegen zwischen dem Mittag und dem Abendessen fünf Stunden lang mit ihrer Freundin durchs Schloss und den Kerkern bis hinunter zu den Zinn.
Speaker 0: Nicht freiwillig wohlgemerkt.
Speaker 0: Lilis zwang Jean dazu, sich dem Grüppchen von Tuschelnden Schülern so weit zu nähern, bis die Mädchen und Jungen aufhörten zu reden und stattdessen begannen, betreten mit den Füßen zu scharren.
Speaker 0: Während der ersten Stunde starb Jean tausend Tode, doch noch einer Weile gewöhnte sie sich daran.
Speaker 0: Am Ende des Tages hatte Lilly ihr Ziel erreicht.
Speaker 0: Ihre Freundin war das Gerede fast gleichgültig geworden und ihre Mitschüler hatten anscheinend verstanden, dass sie absolut nicht gewillt war, sich unterkriegen zu lassen.
Speaker 0: Im Nachhinein sollte Jean Lilly noch ziemlich dankbar für die Selektion sein, Doch am liebsten hätte sie etwas Handfestes unternommen, um mehr über ihr angebliches Schicksal herauszufinden.
Speaker 0: Hatte ihre Zeitreise ihr zu dem Holunder Holzstab verholfen, oder hatte die Reihen gar nichts damit zu tun?
Speaker 0: Was wäre geschehen, wenn sie ihren Zauberstab im Jahr nineteen-neunzig verloren hätte, was sie streng genommen ja auch hatte und sich dort eine Neun hätte besorgen müssen?
Speaker 0: Was das anging, konnte Lilly ihr natürlich nicht weiterhelfen.
Speaker 0: Sie wusste, außer besagte Märchen nichts über diese Art Zauberstab zu berichten.
Speaker 0: Außerdem war Wochenende und die Bibliothek jetzt geschlossen.
Speaker 0: Eigentlich hatte Jean gern die Hände in den Schoß gelegt und einmal richtig durchgeatmet und ausgespannt, doch das konnte sie sich nicht leisten.
Speaker 0: Die Zeit drängte.
Speaker 0: Obwohl sich ihr der Verdacht aufträngte, dass der Zettel auf ihrem Bett, der das kältische Fest im Beug erwähnt hatte, ihr damit hatte sagen wollen, dass es keinen Sinn habe, sich früher mit dem Zeitreise-Thema zu befassen, konnte und wollte sie sich damit nicht abfinden.
Speaker 0: Das Hogwarts zwanzig Jahre vor ihrer eigentlichen Zeit war nicht besser oder schlechter als das der Neunziger, doch das war der springende Punkt.
Speaker 0: Je mehr sie sich mit ihrem Schicksal versöhnte, desto dichter würde sie selbst in diese Vergangenheit verwoben werden und desto schwerer würde es ihr eines Tages, falls sie die Gelegenheit jemals bekam, fallen, dies alles wieder aufzugeben.
Speaker 0: Am Abend in einem Sessel am Feuer im Gemeinschaftsraum sitzen, mit ihrem geliehenen Buch über Zauberstäbe auf den Knien, in dem übrigens mit keinem Wort erwähnt wurde, dass es sich bei dem Wort älter um dieselbe Bedeutung wie Holunda handelte, überlegte Jean, wie sie als nächstes vorgehen sollte.
Speaker 0: Der Sonntag lag wie ein weitest unbestelltes Feld vor ihr, bereit für alles Mögliche und Unmögliche genutzt zu werden.
Speaker 0: Natürlich hätte sie lernen können, Sie hatte in dieser Woche im Unterricht ein paar Dinge durchgenommen, von denen sie bis jetzt noch nie gehört hatte.
Speaker 0: Der Drang war groß, doch es wäre nur Ablenkung gewesen.
Speaker 0: Gute Noten zählten nicht mehr.
Speaker 0: Wen konnte sie fragen, wenn es um Zauberstäbe ging?
Speaker 0: Professor Flitwick vielleicht?
Speaker 0: Doch es war verpönt, Lehre am ihrem wohlverdienten Wochenende zur Rate zu ziehen.
Speaker 0: Das konnte sie auch nächste Woche noch tun.
Speaker 0: Ihr war aufgefallen?
Speaker 0: Beziehungsweise war es Lilly gewesen, die es ihr erzählte.
Speaker 0: dass keiner ihre Mitschüler sich über die Geschichte des Elderstabs aufzuregenschienen, sondern schlicht und einfach dem Gerücht um fragwürdige Holunderhexen-Glauben schenkte.
Speaker 0: Und von wem hatte Lily dieses Märchen gehört?
Speaker 0: Richtig.
Speaker 0: Von Severus Snape.
Speaker 0: Mit dem hatte Jean sowieso noch ein Hühnchen zu rupfen, weil er die Geschichte in der ganzen Schule breitgetreten hatte.
Speaker 0: Sie würde sich Lilys besten Freund und ihren ärgsten Feind vorknöpfen.
Speaker 0: Gleich morgen.
Speaker 0: Früh am Sonntagmorgen ging Jean zum Frühstück in die große Halle hinunter.
Speaker 0: Vor dem Schlafengehen hatte sie Lilly möglichst unauffällig über several sonntägliche Gewohnheiten auszufragen, versucht, dabei war herausgekommen, dass die beiden die Sonntage in der Vergangenheit stets zu einem großen Teil miteinander verbracht hatten, zumindest bis vor einigen Wochen.
Speaker 0: Jetzt trafen sie sich wohl eher zufällig im Schloss und gingen je nach Wetterlage eine Zeit lang draußen in den Schlossgründen spazieren, Heute jedoch goss es in Strömen und man konnte dicke Tropfen auf die verzauberte Decke der großen Halle fallen sehen und auch hören.
Speaker 0: Eigentlich hätte Jean auf ihre langschläfrige Freundin Baden und deren Kumpel zusammen mit ihr ausfragen können, doch etwas jieht sie zurück.
Speaker 0: Sie war ziemlich sauer auf Cerurus, weil mittlerweile ganz hockwurz sie für ein leichtes Mädchen zu halten schien.
Speaker 0: Vielleicht würde es zu einer hässlichen Szene kommen und die wollte sie lilegal ersparen.
Speaker 0: Diese hatte ihr jedenfalls erzählt, dass Severus im Gegensatz zu ihr mit den Hühnern aufstand und früh stückte, weil er dabei gern seine Ruhe hatte.
Speaker 0: Wo er sich jedoch herumtrieb, wenn er sonntags nicht mit ihr zusammen war, konnte sie Jean auch nicht sagen.
Speaker 0: Wahrscheinlich irgendwo in den Kerkern, vornehmlich im Gemeinschaftsraum des Slytherins, und dorthin konnte Jean nicht gehen.
Speaker 0: Es war ein ungeschriebenes Gesetz, dass Schüler aus unterschiedlichen Häusern sich nicht untereinander besuchen durften, Davon abgesehen konnte sie sich schon hundert schönere Dinge vorstellen, als in einem feuchten Kerke herumhängen, mit lauter Slytherins, die mit dem Finger auf sie zeigten und dabei tuschelten.
Speaker 0: Lilis Lektion hatte sie zwar in ihrer Selbstbehauptung bestärkt, trotzdem war es für Jean, ohne die Freundin an ihrer Seite ein komisches Gefühl, durch die Gänge des Schlosses zu gehen.
Speaker 0: Zum Glück begegnete ihr niemand, bis auf den fast kopflosen Nick, der auch nicht mit dem durchscheinen Finger auf sie zeigte, sondern nur kurz seinen Hut oder tatsächlich seinen ganzen Kopf, vor ihr zum Gruschlipfte.
Speaker 0: Um zwei Minuten nach sieben traf sie in der großen Halle ein, wo die Tische natürlich schon gedeckt waren wie jeden Morgen.
Speaker 0: Frühstück gab es nämlich ab sieben.
Speaker 0: Als Ji nach links blickte, sah sie eine einzige einsame Gestalt direkt unter dem Leerertisch sitzen, den düsteren Blick auf die Wand vor sich geheftet.
Speaker 0: Es war Snape.
Speaker 0: Natürlich wäre auch sonst.
Speaker 0: Er sah nicht auf, als Jean sich langsam näherte und sich ihm direkt gegenüber setzte, und fast gewann sie den Eindruck, er hätte auf sie gewartet.
Speaker 0: Sein mürrischer Gesichtsausdruck änderte sich kaum, als er sie erblickte, womöglich sanken seine Mundwinkel nur noch eine Idee weiter nach unten.
Speaker 0: Er war über ihren Anblick alles andere, als er freut.
Speaker 0: Sophie war klar und hatte auch keinen Grund, ihr das nicht zu zeigen.
Speaker 0: «Guten Morgen, Severus», sagte Jean betont munter, Ihr fiel auf, dass er kürzlich seine Haar gewaschen haben musste.
Speaker 0: Vielleicht, dachte sie angeekelt, ist ihm selbst irgendwann aufgefallen, dass ungewaschenes Haar eine abstoßende Wirkung aus seine Mitmenschen hatte.
Speaker 0: Oder aber erwäscht sich nur sonntags die Haare, sie errechnete mit Letzteren.
Speaker 0: Morgen, Pearlman, erwiderte Snape scheinbar gleichgültig und steckte sich den Rest eines gebutterten Toasts in den Mund.
Speaker 0: Sein Blick ruhte auf ihr, Und im Gegensatz zu all den tuschenden Schülern, egal welchem Haus sie auch angehörten, hatte er wenigstens den Schneid ihr in die Augen zu sehen.
Speaker 0: Du kannst dir sicher denken, warum ich hier bin, oder?
Speaker 0: Several Scouts in Ruhe zu Ende, dann nahm er einen Schluck Tee und startte Jean aus seinen dunklen, unergründlichen Augen an.
Speaker 0: Nachdem er geschluckt hatte, streckte er seine Hand nach einem weiteren Stück Toast aus, wobei er sie keine Sekunde aus den Augen ließ.
Speaker 0: Weil du mehr auf die Nerven gehen willst... fragte er mit leise, schleppender Stimme, die so gar nicht zu einem dreizehnjährigen Jungen wohl aber zum Erwachsenen Snape passte.
Speaker 0: Jean ignorierte das.
Speaker 0: Jean blinzelte.
Speaker 0: – Hast du wohl?
Speaker 0: Nachdem du aus der Bibliothek gestillt bist, bist du durch die ganze Schule gerannt und hast es jedem erzählt.
Speaker 0: Wie sonst konnte diese ekelhafte Geschichte so schnell die Runde machen?
Speaker 0: Als ich eine Stunde später in der großen Halle auftauchte, waren alle bereits im Bilde.
Speaker 0: – Ja, und?
Speaker 0: – gab Snape scheinbar das interessiert zurück.
Speaker 0: Ich war es trotzdem nicht.
Speaker 0: Nicht, dass ich denke, du hättest es nicht verdient, dass man über dich herzieht.
Speaker 0: Aber es ist nicht mein Stil, mich bei anderen beliebt zu machen, indem ich trage wie eine alte Kräuterhexe.
Speaker 0: So viel ich weiß, bist du bei niemandem hier besonders beliebt, schoss Jean zurück.
Speaker 0: Dann weißt du ja jetzt, woran es liegt.
Speaker 0: Severus nahm noch einen Schluck Tee.
Speaker 0: Und?
Speaker 0: Bist du es?
Speaker 0: Beliebt?
Speaker 0: Willst du mich ver… Äppeln?
Speaker 0: Nach der Aktion?
Speaker 0: Wüten, startete Jeanin an.
Speaker 0: Leicht zu haben, meinte ich.
Speaker 0: Ihr blieb die Spucke weg.
Speaker 0: und sie spürte deutlich, wie ihr das Blut in Wellen in den Kopf lief.
Speaker 0: Sie musste wie ein Kürbis aussehen.
Speaker 0: Severus ihr Gegenüber blieb ganz ruhig und sah er noch immer in die Augen.
Speaker 0: Vielleicht war da der Hauch eines rosa Schimmers auf seinen bleichen Bangen, doch er hielt ihrem entgeisterten Blickstand.
Speaker 0: Jean schluckte.
Speaker 0: Du bist so unbeliebt, weil du ein Arsch bist, Severus Snape, flüsterte sie heiser, ein hinterhältiger, arroganter, widerlicher Arsch.
Speaker 0: Und du glaubst, dass diese hinterhältige, arrogante, widerliche Arsch sich dein zweites Anliegen auch noch anhören wird?
Speaker 0: Ja, das glaube ich allerdings, knurte Jean.
Speaker 0: Es war nahezu unmöglich, als Schüler auf rhetorischer Ebene gegen den Erwachsenen Snape zu bestehen.
Speaker 0: Dass er flinker dachte als die meisten anderen und seinen Finger blitzschnell auf die jeweiligen Wundenpunkte seiner Widersacher legen konnte, Das wusste Jean nun ganz sicher.
Speaker 0: Dieses Vorgehen hatte er bereits in frühester Jugend praktiziert.
Speaker 0: Wie willst du das erreichen?
Speaker 0: Snape grinste, schien allerdings nicht allzu amüsiert.
Speaker 0: Willst du mich festhalten oder am Tisch festnageln?
Speaker 0: Oder willst du deine machso mächtigen Zauberstab dem Befehl geben, mich mundtot zu machen?
Speaker 0: Er beugte sich ein Stück über den Tisch, obwohl sie sich noch immer allein in dem riesigen Raum aufhielten.
Speaker 0: Denn da sah Montag in Pflege magischer Geschöpfe.
Speaker 0: Das war's doch du, oder?
Speaker 0: Jeansbrust zog sich zusammen.
Speaker 0: Das Snape diesen Verdacht hatte, damit hatte sie gerechnet.
Speaker 0: Doch ihn so mir nichts, dir nichts vor den Latz geknallt zu bekommen, das war noch einmal eine ganz andere Nummer.
Speaker 0: Sie schwieg.
Speaker 0: Was mich aber fast noch mehr interessieren würde, für Cerberus in genüsslichem Ton fort, ist, was du dafür im Gegenzug von Serious Black bekommen hast.
Speaker 0: Kapitel Ein aufschlussreiches Gespräch.
Speaker 0: Wie meinst du das?
Speaker 0: stotterte Jean.
Speaker 0: Was sollte ich denn von ihm bekommen haben?
Speaker 0: In Wahrheit hatte sie schon in der ersten Sekunde, nachdem Severus seine Frage ausgesprochen hatte, gewusst, was er damit andeuten wollte.
Speaker 0: Etwas schlüpfriges.
Speaker 0: Etwas, was sogar nicht zu ihr passte.
Speaker 0: Wovon jedoch ganz Hogwarts mittlerweile annahm, sie würde sehr frei gibig damit umgehen.
Speaker 0: Severus zuckte mit den Axeln.
Speaker 0: Ich sage nur, Boots schuppen.
Speaker 0: Ich habe mich mit James ein paar Minuten lang dort unterhalten, sagte Jean Bütent, mit James nicht Serious, ganz unverfänglich.
Speaker 0: Und jetzt drehen mir alle einen Strick daraus.
Speaker 0: Severus schien ihren Rechtfertigungen, kein gesteigertes Interesse entgegenzubringen.
Speaker 0: Potter, meinte er langsam.
Speaker 0: Aha.
Speaker 0: Und wo Potter ist, da kann Black nicht weit sein.
Speaker 0: Für Holunderhexen aber doch überhaupt kein Problem, habe ich mir sagen lassen.
Speaker 0: Je mehr, desto lustiger.
Speaker 0: Snape musste sie hassen, jetzt schon.
Speaker 0: Und Jean war auch klar, weswegen.
Speaker 0: Er fühlte sich vernachlässigt.
Speaker 0: Lily hatte sich von ihm zurückgezogen und stattdessen Jean zugewandt.
Speaker 0: Das war nicht gleichzeitig geschehen, doch ihm musste es so vorkommen.
Speaker 0: Cerurus Snape war eifersüchtig auf sie.
Speaker 0: Er wollte Lily für sich ganz allein, denn sie war die einzige in Hogwarts, die sich etwas aus ihm machte, ihm Respekt und sogar Zuneigung entgegenbrachte.
Speaker 0: Wie armselig und gleichzeitig einleuchten sein Verhalten Jean doch vorkam, aber sie konnte es keineswegs zulassen, sich von ihm zum Opfer oder zur Schlampe dekradieren zu lassen, innerlich mahnte sie sich zur Ruhe, während sie zu ihrem eigenen Tiefschlag ausholte.
Speaker 0: Hast du dir sagen lassen, ja?
Speaker 0: Wiederholte sie klar und deutlich seine Worte.
Speaker 0: Lass mich raten.
Speaker 0: Da keiner hier freiwillig mit dir redet, musst du dieses Wissenwohl von deiner lieben Mami haben.
Speaker 0: Ist sie vielleicht eine dieser tragenden Kräuterhexen, von denen du eben geredet hast?
Speaker 0: Volltreffer.
Speaker 0: Der rosafarbene Schimmer auf Cerurus Wangen verwandelte sich vor ihren Augen in pinke Flecken.
Speaker 0: Lass meine Mutter aus dem Spiel, Pearlman!
Speaker 0: sagte Snape leise und rohend.
Speaker 0: Ich denke gar nicht dran, entgegnete Jean leicht hin und griff nach einem Stück Toast.
Speaker 0: Deine Mami, so wurde mir nämlich zugetragen, ist eine an Märchen glaubende verwirrte alte Fettle, die sich nicht gegen ihren Muckel gatten wehren kann.
Speaker 0: Letzteres hatte sie nur geraten.
Speaker 0: Sie wusste nicht, wie Snape's Eltern in Wirklichkeit zueinander standen, bloß, dass Snape selbst einen Groll gegen seinen Vater hegte.
Speaker 0: Dass sie Lily damit bei ihm in Verruf brachte, weil sie ihr von dem schlechten Verhältnis innerhalb der Familie erzählt hatte, nahm Jean billigend in Kauf.
Speaker 0: Vielleicht war es ohne Hindzeit für Lily und Cerurus getrennte Wege zu gehen.
Speaker 0: Schnell wie ein Schlange fuhr Snape von seinem Stuhl hoch und griff nach seinem Zauberstab.
Speaker 0: Zu seinem Pech betrat jedoch just in diesem Augenblick Professor Flitwick die Halle, sah sich um und marschierte geradewegs auf sie zu.
Speaker 0: Einen wunderschönen guten Morgen, Miss Perlmann, kwiegte er mit seiner hohen Stimme.
Speaker 0: Wie immer war er bester Laune und schien die angespannte Situation zwischen den beiden Schülern gar nicht wahrzunehmen.
Speaker 0: Wieder mal früh auf Mr.
Speaker 0: Snape.
Speaker 0: Immer mit gutem Beispiel voran gehen, das lobe ich mir.
Speaker 0: Der frühe Hypogreif fängt das Frettchen, so ist es nun mal, ja, ja.
Speaker 0: Cerurus und Jean wünschten ihm ebenfalls murmelt einen guten Morgen und warteten ab, bis Flitwick sich oben an den Lehrertisch gesetzt hatte, bevor sie, leiser jetzt, mit ihrem Streitgespräch fortfuhren.
Speaker 0: Um nicht weiter aufzufallen, setzte sich Snape wieder hin.
Speaker 0: Das war auch gut so, denn eine Handvoll Schüler hatte nun ebenfalls die Halle betreten und sich an den verschiedenen Haustischen niedergelassen.
Speaker 0: Zum Glück war kein weiterer Slytherin unter ihnen.
Speaker 0: Du wirst nie wieder so über meine Mutter reden, die du noch nicht mal kennst, zischt der Snapezornig.
Speaker 0: Nur wenn du aufhörst, so respektlos über mich zu reden, die du mich ebenfalls kaum kennst, fauchte Jean zurück.
Speaker 0: Du hörst auf der Stelle auf, diese ekligen Lügen über mich zu verbreiten, wenn du, wie oft muss ich dir eigentlich noch sagen, dass ich damit nichts zu tun habe, sagte Snapecalt.
Speaker 0: Er hatte sich wieder ein bisschen gefangen.
Speaker 0: Komisch.
Speaker 0: dass man Jungs auf die Stechpeime bringen konnte, wenn man nur mal kurz ihre Mutter erwähnte.
Speaker 0: Wer soll das Hollunderhexengerücht denn sonst in die Welt gesetzt haben?
Speaker 0: Ja wer wohl?
Speaker 0: du dumme Sapperhexe?
Speaker 0: Wer war denn außer uns beiden noch in der Bibliothek gestern früh?
Speaker 0: Jean hatte gerade Luft geholt, um weiter auf ihn einzureden.
Speaker 0: Hielt jedoch inne.
Speaker 0: Severus hatte recht.
Speaker 0: Sie waren nicht allein dort gewesen.
Speaker 0: Sie waren die einzigen Schüler gewesen, das mochte Stimmen.
Speaker 0: Aber da war immer noch.
Speaker 0: – Madame Pins, sagte Jean Tonlos.
Speaker 0: Das ergab Sinn.
Speaker 0: Die Schulbibliothekarin hatte sich bei ihren beiden Begegnungen nicht sehr freundlich ihr Gegenüber verhalten.
Speaker 0: Severus lachte gering schätzig.
Speaker 0: War gar nicht so schwer darauf zu kommen, was.
Speaker 0: Aber du hast die ganze Zeit nur mich im Verdacht gehabt, weil dir das so gut in den Kram gepasst hat.
Speaker 0: Das stimmte.
Speaker 0: Der dreizehnjährige Severus wusste nicht, dass Jean ihn schon ein paar Jahre länger kannte, als er sie.
Speaker 0: Und eines konnte sie über Snape mit Bestimmtheit sagen.
Speaker 0: Er log nicht.
Speaker 0: Er genoss es, jedem Schüler unangenehme Wahrheiten unter die Nase zu reiben, bis zum Erbrechen.
Speaker 0: Doch Lügen waren, wie er eben bereits gesagt hatte, nicht sein Stil.
Speaker 0: Jean's Haut krippelte unangenehm am ganzen Körper.
Speaker 0: Sie hatte ihn der Lüge bezichtigt, und das hatte sich als falsch erwiesen.
Speaker 0: Sie würde sich bei Snape entschuldigen müssen, wie überaus unangenehm.
Speaker 0: Eine Weile sagte sie gar nichts und Tatso als würde sie sich ihr Frühstück schmecken lassen, dabei schmeckte sie gar nichts.
Speaker 0: Ihr gegenüber Tatso als wäre nichts geschehen, goss sich eine frische Tasse Tee ein und griff nach einem weiteren Stück Toast.
Speaker 0: Es tut mir leid, Cerurus, sagte Jean nach einer Weile.
Speaker 0: Dabei gab sie sich Mühe, nicht zu schnell und undeutlich zu sprechen, nur um es schnell hinter sich zu bringen.
Speaker 0: Sie fühlte Erniedrigung dabei, doch sobald dieser kurze Satz heraus war, ging es ihr besser damit.
Speaker 0: Unrecht zuzugeben, damit hatte sie kein Problem.
Speaker 0: Ehrlich, es tut mir Leid.
Speaker 0: Auch das, was ich über deine Mama gesagt habe, ich weiß nichts über sie.
Speaker 0: Es war bloß ein Schuss in den Ofen.
Speaker 0: Der aber offensichtlich ins Schwarze getroffen hatte, fügte sie in Gedanken hinzu, denn sie war klug genug, diese Erkenntnis nicht laut auszusprechen.
Speaker 0: Ihre Entschuldigungen schien dem Jungen ihr gegenüber setzamerweise mehr getroffen zu haben, als die von ihr erhobenen Anschuldigungen, und das versuchte er hartnäckig vor ihr zu verbergen, denn zum ersten Mal innerhalb dieser Begegnung senkte Severus den Blick auf seinen Teller.
Speaker 0: Er schien aber auch nicht weiter essen zu wollen, denn er drehte den trockenen Toast bloß in der Hand, bis er anfing zu krümeln.
Speaker 0: Schnell ließ er ihn fallen.
Speaker 0: Dann vergess du das, was ich eben gesagt habe, brummelte er bloß.
Speaker 0: Jean liest ihm Zeit und strich sich selbst Butter und Marmelade auf ihren Toast.
Speaker 0: Jetzt, das spürte sie, hatte sie die Chance, an Snape heranzukommen.
Speaker 0: Und sie musste sie nutzen, bevor er wieder komplett dichtmachte.
Speaker 0: Ich bin nicht wirklich glücklich über meinen neuen Zauberstab, sagte sie deshalb säufzend.
Speaker 0: Aber mir sagte dieses Me... ähm, die Legende nichts.
Speaker 0: Lilly hat mir von diesem Elderstab erzählt und dass du es für möglich hältst, dass... Snape rupt die Hand und brachte Jean damit zum Schweigen.
Speaker 0: Eine Moment lang tat ich das.
Speaker 0: Aber es kann nicht sein.
Speaker 0: Du kannst nicht im Besitz des Älterstabs sein.
Speaker 0: Aber glaubst du tatsächlich daran?
Speaker 0: Du und deine Mutter ihr glaubt, es gibt ihn wirklich?
Speaker 0: Meine Mutter ist fest davon überzeugt, weil ihre Eltern es auch waren.
Speaker 0: Aber das Wissen um diesen Stab geht immer mehr verloren.
Speaker 0: Fast keiner glaubt heute mehr daran, obwohl das Märchen vom Tod und den drei Brüdern jedem Zauberer, der mindestens halblütig ist, ein Begriff sein sollte.
Speaker 0: Ehrlich gesagt zweifle ich selbst auch manchmal daran.
Speaker 0: Aber meine Mutter ist keine abgehalftete Wahrsagerin, die einfach nur Murks erzählt.
Speaker 0: Zumindest was Wahrsagen anging, schien in Snape und sie einer Meinung zu sein.
Speaker 0: Aber die Geschichte ist ja auch sehr lückenhaft, meinte Jean vorsichtig.
Speaker 0: Wenn der Tod einen Zweig von einem Hollunderbusch abreißt, so kann beispielsweise gar kein Kern darin sein.
Speaker 0: Weißt du, welchen Kern dieser Sagenumwobene Stab überhaupt haben soll?
Speaker 0: Snape schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Und warum hast du gesagt, ich soll mich von Lilly fernhalten?
Speaker 0: Nun blickt er ihr wieder in die Augen.
Speaker 0: Was den Ruf einer Hollunderhexe angeht, das ist keine Sage.
Speaker 0: Sie haben diese Macht erzögerte.
Speaker 0: Du weißt schon, Pearlman.
Speaker 0: Ich werde nicht zulassen, dass das von dir auf Lilly abfärbt.
Speaker 0: Nach der Sache mit dieser verqueren Ravenclaw tour sie haben alle nur schlecht über sie geredet.
Speaker 0: Das tun sie jetzt ganz sicher auch, versicherte Jean-Imm.
Speaker 0: Du hast keinen Einfluss darauf, was andere über deine beste Freundin denken und äußern, aber es stört Lilly nicht.
Speaker 0: Sie hat sich nichts zu Schulden kommen lassen.
Speaker 0: Snape stieß einen unterdrücken laut der Verachtung aus.
Speaker 0: Was ja keine Ahnung.
Speaker 0: Ein Ruf, den du in der Schule erworben hast, kann dein ganzes Leben lang an die Hänge bleiben.
Speaker 0: Die Zauberer Gemeinschaft ist klein und niemand vergisst so leicht.
Speaker 0: Er zog sich eine Schüssel mit Rührei heran und beäugte den Inhalt kritisch.
Speaker 0: Das sah Jean ein.
Speaker 0: Ich bin aber nicht so, sagte sie zackhaft und versuchte, seinen Blick einzufangen, doch er sah wieder weg.
Speaker 0: Ich bin weder böse noch liederlich.
Speaker 0: Wie erklärste dir dann den Vorfall vom Montag, fragte er nach einer Weile und pochte dabei leicht mit seiner Gabel auf die Tischkante.
Speaker 0: Ganz ehrlich, ich kann ihn mir nicht erklären, erwiderte Jean mit bröchiger Stimme.
Speaker 0: Sie zögerte einen Augenblick, dann fügte sie hinzu.
Speaker 0: Und er macht mir Angst.
Speaker 0: Cerero's Blick war ernst.
Speaker 0: Heißt, dass du hast nicht absichtlich gezaubert?
Speaker 0: Du hast deinem Zauberstab nicht befohlen, Aerory so zu manipulieren, dass er McGonigal gegenüber die Unwahrheit sagt?
Speaker 0: Ich habe regelrecht gespürt, wie etwas versuchte, in mein Hirn einzudringen und es zu vernebeln.
Speaker 0: Wie etwas versucht hat?
Speaker 0: Wiederholte Jean langsam.
Speaker 0: Das heißt, du warst dir dessen bewusst, dass ein Zauber von dir Besitz ergreifen wollte?
Speaker 0: Und konntest ihm widerstehen?
Speaker 0: Snape nickte stumm.
Speaker 0: Das konnte selbst ich nicht, wissperte Jean mit einem kurzen Blick auf Litwick, der arglos über ihnen am Lehrer-Tisch saß, die Füße auf einem Schemel.
Speaker 0: Das heißt, ich wusste die ganze Zeit, was wirklich passiert war, auch in dem Augenblick, als Arrow-Reader an etwas ganz anderes erzählte.
Speaker 0: Aber Lily sagte mir später, es sei ihr wie das Normalste der Welt vorgekommen, dass er die Wahrheit sprach.
Speaker 0: Also hat der Zauber bei ihr gewirkt.
Speaker 0: So ging es fast allen anderen auch.
Speaker 0: pflichtete ihr Zeroes widerstrebend bei.
Speaker 0: Die Hälfte der Anwesenden hat bis heute nicht begriffen, dass die erste, die wahre Version, eine ganz andere war.
Speaker 0: Warum geht die andere Hälfte da nicht zu mit Gornigel und sagt ihr das?
Speaker 0: Nun, erstens denke ich, weil die hinreichend klargemacht hat, dass sie sich keinen weiteren Unsehen deswegen mehr anhören wird.
Speaker 0: Und zweitens, Jean wusste nicht genau, was kommen würde, außer, dass es etwas sehr Schlechtes sein würde.
Speaker 0: Cyrus Snape hob seine Tasse und führte sie zum Mund, so dass sie wie eine Art Schutzschild zwischen ihren beiden Gesichtern hing.
Speaker 0: Und zweitens sagte er mit derselben leisen und schleppenden Stimme, die sie mittlerweile von ihm gewohnt war.
Speaker 0: Weil sie Angst vor dir haben.
Speaker 0: Kapitel sixty-eight.
Speaker 0: Erst die Mutter, dann der Vater.
Speaker 0: Ein kurzes, aber heftiges Frösteln durchlieft Jeans Körper, als wäre gerade eines der Schlossgespenster durch sie hindurchgeschwebt.
Speaker 0: Auf diese Idee war sie noch gar nicht gekommen.
Speaker 0: Sollte sie Cerys anvertrauen, was sie gedacht hatte, was sie gezwungen worden war, zu denken in der Sekunde, da Aerory seinen Mund öffnete, um Serys zu verraten?
Speaker 0: Sie zog es kurz in Erwägung, verwarf den Gedanken, geht doch schnell wieder.
Speaker 0: Obgleich sie das Gefühl hatte, dass alles, was der junge Snape nach ihrer Entschuldigung zu ihr gesagt hatte, ehrlich gemeint gewesen war, vertraute sie ihm noch immer nicht.
Speaker 0: Denn dann wäre sie wirklich eine dämliche Sapperhexe, genau wie er gesagt hatte.
Speaker 0: Der erwachsene Snape war angetan von den dunklen Künsten und höchstwahrscheinlich auch von Voldemort.
Speaker 0: Sie durfte ihm nichts verraten, was er gegen sie verwenden konnte.
Speaker 0: Dass ihr Zauberstab, aus welchen Gründen auch immer einen Imperiosfluch durchgeführt hatte, ob mit oder ohne ihren Willen, gehörte dazu.
Speaker 0: Jedes Mal, wenn sie sich daran erinnerte, wie dieses Wort plötzlich in ihrem Kopf aufgetaucht war, hatte sie kurz das Gefühl zu fallen.
Speaker 0: Es war absolut beängstigend.
Speaker 0: Mag sein, tat sie Snaps Vermutung mit einer unwilligen Handbewegung ab.
Speaker 0: Aber von mir muss sich niemand fürchten.
Speaker 0: Kannst du eigentlich zaubern, ohne den Zauberspruch dabei laut auszusprechen, wollte sie von ihm wissen.
Speaker 0: Seine Augen verengten sich.
Speaker 0: Offenbar irritierte ihn der platzliche Themenwechsel.
Speaker 0: Wieso willst du das wissen?
Speaker 0: Es interessiert mich einfach.
Speaker 0: Ich kann das nämlich nicht.
Speaker 0: Scheinbar lässig langte Jean über den Tisch nach dem Milchkännchen.
Speaker 0: Beim Essen durfte keine Magie angewendet werden, und sie bezweifelte sowieso, dass sie es fertig gebracht hätte, das Kännchen zu sich herüber schweben zu lassen, ohne einen Tropfen des Inhalts zu verlieren.
Speaker 0: Eine Zeit lang startete Sarah Rossino an.
Speaker 0: An seiner Gabel hing ein Stück Rühreihe, das dabei kalt wurde.
Speaker 0: Ich arbeite daran, gab er irgendwann wieder streben zu.
Speaker 0: Ich glaube, dafür braucht man normalerweise schon ein paar Jahre, Nicht alle Schulabgänger können das.
Speaker 0: Es ist mehr als das Urzniveau.
Speaker 0: Jean fügte ihrem Tee ein paar Spritzer Milch hinzu.
Speaker 0: Fisch zur Verhexener, aber trotzdem ganz gut geklappt, finde ich.
Speaker 0: Oder nicht?
Speaker 0: Hast du dabei noch die Lippen bewegt?
Speaker 0: Ich konnte es nicht sehen.
Speaker 0: Ich stand hinter dir.
Speaker 0: Wo von sprichst du?
Speaker 0: Cerrarus Stimme, die während ihr aus Gesprächs weicher und kindlicher geworden war, wurde mit einem Mal wieder gefühlos und hart.
Speaker 0: Von dem Tag, als du Lilly mit nach Hoxmead genommen hast, obwohl sie laut Liste schon da war, und du auch.
Speaker 0: Lilly hat uns in der Eingangshalle einander vorgestellt, erinnerst du dich?
Speaker 0: Und dann hast du sie weggezogen und hast Filz einen Vergessenszauber auf den Hals gehetzt, und er hat es nicht gemerkt.
Speaker 0: Oder war es etwa?
Speaker 0: Jean senkt ihre Stimme und lehnte sich weit über den Tisch.
Speaker 0: Der Imperiusfluch?
Speaker 0: Das schon aufgespießte Stück Rührei flutschte von Snapsgabel herunter und landete auf dem Tisch.
Speaker 0: Jean blickte auf die Spitze der Gabel, die zu Zittern begonnen hatte, schnell ließ Napsey sinken.
Speaker 0: Er schien direkt etwas sagen zu wollen, überlegte es sich aber anders.
Speaker 0: Wenn du dir ganz sicher bist, dass dein Zauberstab einen Imperius ausgeführt hat, dann ... Sollte ich damit zum Erganegel gehen, sagte Jean, ein wenig verärgert darüber, dass es ihm gelungen war, so leicht das Thema zu wechseln.
Speaker 0: Oder besser gleich zu Dumbledore?
Speaker 0: Also, wie war das jetzt letztes Wochenende, hakte sie nach.
Speaker 0: Doch Severus schien plötzlich tief in seinen Gedanken versunken zu sein.
Speaker 0: Nein, ich denke, das würde ich nicht tun, meinte er irgendwann.
Speaker 0: Jedenfalls nicht sofort.
Speaker 0: Ich würde versuchen, meinen Zauberstab besser beherrschen zu lernen.
Speaker 0: Ist das dein Ernst?
Speaker 0: keuchte Jean.
Speaker 0: Weißt du gar nicht, wie gefährlich ein solcher Zauber ist?
Speaker 0: Nicht umsonst ist er, gehört er verboten.
Speaker 0: Lord Voldemort scheint jedenfalls viel von ihm zu halten, war Severus Antwort.
Speaker 0: wie Jean zusammenzucknies.
Speaker 0: Das ist jetzt nicht dein Ernst, sagte sie betroffen.
Speaker 0: Lily hatte recht, fuhr ihr durch den Kopf.
Speaker 0: Er ist tatsächlich dabei, sich auf die falsche Seite zu schlagen.
Speaker 0: Cerys setzte eine blasierte Mine auf und meinte, sei nicht dumm.
Speaker 0: Jeder politische Führer, egal welcher Gesinnung, würde sich alle zehn Finger nach einem Zauberstab lecken, der solch mächtige Flüche ohne großen mentalen Aufwand ausführt.
Speaker 0: Weil es einfacher wäre, Menschen zu manipulieren, giftete Jean, wenn auch Leise über den Tisch hinweg.
Speaker 0: Aber man soll Andersdenkende durch Argumente überzeugen und nicht indem er Zwang ausübt, oder gar Ruhe gewalt.
Speaker 0: Cerurus zog verächtlich eine Mundwinkel hoch, etwas, wie sie es bei Racco Malfoy schon hunderte von Malen gesehen hatte.
Speaker 0: Hast du nicht auch schon mal?
Speaker 0: Und damit meine ich vielleicht auch nur eine Minute lang darüber nachgedacht, dass Voldemort gut sein könnte für unsere Gemeinschaft.
Speaker 0: Wir brauchen vielmehr reines Blut, um weiterhin stark bleiben zu können.
Speaker 0: Je mehr reinblütige Zauberer sich mit Muggeln zusammentun, desto mehr verwässert unser Blut und desto schwächer werden wir insgesamt.
Speaker 0: Das ist doch nur logisch.
Speaker 0: Jean, die Frank und Frey behaupten konnte, kein einziges Mal in ihrem Leben einen solchen Gedanken auch nur gedacht zu haben, da sie wusste, wie Voldemorts Schrecken Herrschafts verlaufen war und wie viele Tote hernach zu beklagen gewesen waren, verzog ihr Gesicht vor Ekel.
Speaker 0: Das ist nicht logisch, das ist rassistisch.
Speaker 0: Ich bin mir sicher, dass es mittlerweile Studien darüber gibt, die Klare sagen, dass das eine mit dem anderen absolut nichts zu tun hat.
Speaker 0: Meine Eltern sind beide Muckel und deine Auffassung nach dürfte ich somit das magische Potenzial eines Skrips haben oder eben überhaupt keine magischen Fähigkeiten.
Speaker 0: Und stattdessen, Tada!
Speaker 0: Hier sitze ich, in Hogwarts, genau vor deiner langen Nase.
Speaker 0: Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, Savvy, aber so läuft der Hypograf nicht.
Speaker 0: Severus' Gesichtszöge hatten sich verändert und er sah nun wieder genauso verbittert aus wie am Anfang ihres Gesprächs, wenn nicht geradezu Kochen vor Wut.
Speaker 0: Ach, und übrigens, meinte Jean und legte den Rest ihres Tows auf ihren Teller zurück.
Speaker 0: Sie hatte keinen Hunger mehr.
Speaker 0: Denkst du nicht auch, dass du diese Ideologie nur deshalb so vielversprechend empfindest, weil du einfach bloß deinen Muckelvater hast?
Speaker 0: Einen Moment lang sah Severus sie nur an.
Speaker 0: Dann knallte er seine Gabel auf den Teller, lässt das Rühreihe bis auf Jeans Seite des Tisches hinüberspritzte und stieß heftig mit dem Knie gegen die Bank, als er sich davon erhob.
Speaker 0: Ohne ein weiteres Wort stolzierte, es war eigentlich mehr ein Humpeln, er mit erhobenen Kopf aus der großen Halle.
Speaker 0: Dieses Duell hatte Jean für sich entschieden, und zwar ganz ohne Magie.
Speaker 0: Ihr Triumphgefühl werte ihn dessen nicht lange.
Speaker 0: Sie hatte Severus nach ihrem überraschend guten Gespräch nicht vergrätzen wollen, Doch nachdem er den Namen Voldemort in den Mund genommen hatte, hatte es für sie kein Halten mehr gegeben.
Speaker 0: Die Studien, von denen sie gesprochen hatte, gab es im Jahr neunzigzehntig noch gar nicht, aber das würde er nicht überprüfen können.
Speaker 0: Es sei denn, erwandte sich direkt an die entsprechende Stelle im Zaubereiministerium.
Speaker 0: Auch im Jahre neunzigzehntig war noch nicht abschließend geklärt, wie magisches Talent wirklich vererbt wurde.
Speaker 0: Waren beide Elternteilereien blütige Zauberer bzw.
Speaker 0: Hexen, galt es also gut wie sicher, dass alle ihre Nachkommen ebenfalls zaubern konnten.
Speaker 0: Es gab jedoch auch Ausnahmen.
Speaker 0: Und sehr oft kam es eben auch vor, dass aus Kindern ahnungsloser Muggel exzellente Zauberer und Hexen wurden.
Speaker 0: Wie konnte ein intelligenter Junge wie Severus Snape nur diesen wahnhaften Irren, dessen Name schon viel zu oft genannt worden war, als ihm Guttart verfallen?
Speaker 0: Mulsipper, ja.
Speaker 0: Avery auch, die waren sicher nicht besonders schlau, wenn auch reinblütig.
Speaker 0: Snape als Erwachsener kam Jean ziemlich verbittert vor.
Speaker 0: Was wenn diese Verbitterung bereits im Kindesalter begonnen hatte, weil er nie das bekam, wonach er sich am meisten sehnte?
Speaker 0: Respekt, Freundschaft, Liebe, Lilly.
Speaker 0: Wenn man von seinem täglichen Leben enttäuscht war, strebte man oft nach etwas höherem.
Speaker 0: Wagner das in Cerro Snape's Leben geschehen.
Speaker 0: Wie furchtbar traurig, stimmte sie dieser Gedanke.
Speaker 0: Jean nahm einen schluckhalten Tee und schüttelte sich.
Speaker 0: Was hatte sie eigentlich erfahren?
Speaker 0: Snape wusste anscheinend auch nichts Handfestes über den Elderstab.
Speaker 0: Und es war vielleicht besser, wenn sie alle das Ganze vergaßen.
Speaker 0: Solange Jean nicht mit Sicherheit wusste, dass es eines der Markenzeichen dieses Stabs war, einen Imperius Zauber von ganz allein herauf zu beschwören, würde sie sich nicht mehr damit befassen.
Speaker 0: Punkt.
Speaker 0: Sie brauchte Fakten, kein Hörn sagen.
Speaker 0: Während sie so da saß und ihr Gespräch mit Severus Revue passieren ließ, betraten immer mehr Schüler die große Halle.
Speaker 0: Die Slytherins beäugten Jean-Arc Wöhnisch, weil sie noch immer an ihrem Tisch saß, doch keiner sprach sie an und fragte nach dem Grund.
Speaker 0: Irgendwann jedoch trat jemand von der Seite an Jean heran und sprach sie an.
Speaker 0: »Werbrüderst du dich jetzt mit dem Feind?« fragte eine ihr bekannte Stimme.
Speaker 0: Jean schreckte auf und blickte in das grinsende Gesicht von Remus Lupin.
Speaker 0: »Ah, du bist es« murmelte sie.
Speaker 0: und entspannte sich ein wenig.
Speaker 0: Ich habe mich nur eben mit jemandem unterhalten.
Speaker 0: Ich werde dich nicht fragen, mit wem.
Speaker 0: Aber wenn du die Gerüchteküche nicht noch mehr anheizen willst, drehte ich dir mit an unseren Tisch hinüber zu kommen.
Speaker 0: Einen kurzen Augenblick dachte sie darüber nach, bevor Siremus Aufforderung vollgeleistete.
Speaker 0: Der Appetit war ihr Vergangen, aber eine zweite Tasse Tee konnte ja nicht schaden, oder?
Speaker 0: Also folgte sie dem Jungen im geflickten Umhang auf die andere Seite der großen Halle.
Speaker 0: Wo sind deine Kumpels?
Speaker 0: wollte sie von ihm wissen, nachdem sie sich gesetzt hatte.
Speaker 0: Sie griff nach der Teekeine und schenkte sich ein.
Speaker 0: Schlafen noch, erklärte Remus gelassen.
Speaker 0: Ich bin am Wochenende immer der Erste, der Frühstücken geht.
Speaker 0: Wenn du nicht gerade im Krankenflügel frühstückst, bemerkte Jean Spitz, doch Remus ging auf ihre Spitze nicht ein.
Speaker 0: James hat uns erzählt, dass ihr gestern miteinander geredet habt, teilte er ihr dafür mit.
Speaker 0: Du warst ziemlich an unserem kleinen Schniefe losinteressiert.
Speaker 0: Und wo habe ich dich eben angetroffen?
Speaker 0: an exakt dem Platz, an dem der frühmorgens am Wochenende immer sitzt.
Speaker 0: Jean schwieg.
Speaker 0: Hör mal, ich weiß zufällig, wie es ist, wenn üble Gerüchte über einen im Umlauf sind.
Speaker 0: Und das, was gestern über dich rauskam, ist ziemlich harter Tobak.
Speaker 0: Warum gibst du dich ausgerechnet mit Snape ab?
Speaker 0: Tiefer kann man nicht sinken.
Speaker 0: Jean sah mit leichtem Ekel dabei zu, wie er seinen Teller mit Unmengen von Blutwurst und Salami belut.
Speaker 0: Wie kann man sowas zum Frühstück bloß essen?
Speaker 0: Nicht mal Ron arst so viel, und er war viel größer als der Döneremus.
Speaker 0: Ach, als hatt ich also überrascht, was man mir unterstellt hat.
Speaker 0: Jean sah sich nach dem Milchkännchen um und Remus reichte es ihr in einer zu vorkommenden Geste.
Speaker 0: Der konnte wirklich ganz nett sein, fand sie.
Speaker 0: Diese schlampen Gerüchte wundern mich eher, als dass sie mich interessieren, sagte er und klang dabei aufrichtig.
Speaker 0: Aber dass du einen Zauberstab aus Hollunderholz besetzt, finde ich, Finden wir ziemlich spannend.
Speaker 0: Sirius hat das schon sowas in der Richtung vermutet.
Speaker 0: Hat Sirius das, brummt der Jean und nebt er an ihrem Tee.
Speaker 0: Dann ist er zumindest schlauer als ich, euer Sirius.
Speaker 0: Auch darauf ging Remus nicht ein.
Speaker 0: Wir fragen uns schon, was mit einem solchen Zauberstab alles möglich ist.
Speaker 0: Nicht so viel wie du denkst, nahm Jean ihm den Wind aus den Segeln.
Speaker 0: Alevender hat mich vorgebahnt, dass er nicht leicht zu beherrschen ist, und er hatte Recht.
Speaker 0: Ich schlage mich mit ihm herum wie mit einem umgezogenen Haustier.
Speaker 0: Du hast ihn erst seit kurzem richtig?
Speaker 0: Seit einer Woche.
Speaker 0: Und es wird wohl noch ziemlich lange dauern, bis ich ihn eingezaubert habe.
Speaker 0: Warum sollte ein Zauberstab sich einem Besitzer suchen, der ihm nicht gewachsen ist?
Speaker 0: Du wirst dich schon an ihn gewöhnen.
Speaker 0: Jean zuckte bloß mit den Schultern.
Speaker 0: Was ich dich schon längst gefragt haben wollte... Remus legte eine kurze Sprechpause ein, aus der Jean-Schloss, dass er unsicher war, wie er das Thema angehen sollte.
Speaker 0: Wie erklärst du dir das, was Anfang der Woche passiert ist?
Speaker 0: Als Jean sich unwissen stellte, rekapitulierte er noch einmal kurz den Vorfall mit der Feuerkappe.
Speaker 0: Findest du das nicht auch komisch?
Speaker 0: Alle, die hinter Mulzipper standen, als er uns den Rücken zu drehte, haben gesehen, wie Serious ihm das Ding in die Hose gesteckt hat.
Speaker 0: Und Aery, der nicht weit von Mulzipper entfernt stand, auch.
Speaker 0: Warum hat der Gegenüber McGonagall dann ganz was anderes behauptet?
Speaker 0: Innerlich stöhnte Jean laut auf.
Speaker 0: Sie hatte das Ganze sowas von satt.
Speaker 0: Mit Lily hatte sie es durchgekaut, mit Mary und Prüya und vorhin mit Xanderus.
Speaker 0: Und der war einer zu viel gewesen, davon war sie inzwischen überzeugt.
Speaker 0: Denn Rumtreibern würde sie nicht auf die Sprünge helfen.
Speaker 0: Ein bisschen kamen die vier ihr vor wie eine verschworene Gemeinschaft, die glaubte, so höher um berufen zu sein.
Speaker 0: Sie ließen sich nicht in die Karten schauen.
Speaker 0: Und genau deshalb beschloss Jean es ebenso zu halten.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Ich hoffe, die heutige Geschichte gefallen.
Speaker 0: Schreib mir das super gerne in die Kommentare und unterstütze so die Reichweite.
Speaker 0: Falls du eine Geschichte hast, die ich lesen soll, kannst du mir auch das sehr gerne schreiben.
Speaker 0: Ich freue mich auf jeden Fall von dir zu hören.
Speaker 0: Und jetzt bis zur nächsten Geschichte, deine Jana.
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