Oh Children ❄️ Snarry - Harry Potter Hörbuch Liebesgeschichte - FanFiktion
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Ich freue mich, dass du wieder zu einem neuen Kapitel eingeschaltet hast.
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Speaker 0: Hey ihr Lieben.
Speaker 0: Heute auch nochmal der Aufruf folgt mir doch gerne auf Instagram.
Speaker 0: Dort wird es in Zukunft viel mehr Infos und News und Aktionen rund um den Podcast geben.
Speaker 0: Unter anderem auch Abstimmungen, was als nächstes für Geschichten kommen.
Speaker 0: Von daher, es lohnt sich sehr, wenn ihr da mal vorbeischaut, Jana Amprosi, Sprecherin oder einfach unten verlinkt in der Infobox.
Speaker 0: Außerdem postet natürlich sehr gerne den heutigen Emoji of the Day, nämlich eine Schneeflocke.
Speaker 0: In der Hoffnung, dass dieser Winter uns vielleicht ein bisschen Schnee schenkt.
Speaker 0: Und dafür bekommt ihr jetzt doch schon eine schöne Schneegeschichte von Vanessa Stories.
Speaker 0: Oh, Children, viel Spaß.
Speaker 0: Kalt, fröstelnd und dennoch idyllisch.
Speaker 0: schön liegt die Schneelandschaft vor unserem Zelt, unserem derzeitigen Lagerpunkt.
Speaker 0: Bitte kalt und dennoch wunderschön.
Speaker 0: Schon ziemlich widersprüchlich, wie etwas so kaltes, eisiges und farbloses, schön aussehen kann und eine Ruhe ausstrahlen kann.
Speaker 0: Doch oft sind es die kleinen Dinge, die sonst ungesehenen Dinge, Situationen, die die schönsten sind.
Speaker 0: Zwar war Schnee schon immer irgendwie faszinierend, doch erst durch den Krieg, erst durch Zerstörung und Verlust konnte ich meine Augen wieder mehr öffnen, mich wieder so wie früher an den ganz kleinen Dingen erfreuen.
Speaker 0: Kleine Dinge, die doch eigentlich so groß sind, dass sie nicht einfach für selbstverständlich genommen werden sollten.
Speaker 0: Dinge wie eine idyllische Schneelandschaft.
Speaker 0: Eigentlich sieht man so etwas jeden Winter wieder, und auch sieht man es nicht.
Speaker 0: Erst wenn Krieg herrscht und Zerstörung, lernt man solch eine Idille wiederzuschätzen.
Speaker 0: Eine Familie, sie wird immer als selbstverständlich angesehen, schließlich hat doch jeder eine Familie.
Speaker 0: Erst wenn man jemanden verliert, lernt man zu sehen, wie reich man ist.
Speaker 0: Erst wenn die Sonne aufhört zu scheinen, vermisst man die Wärme, die sie einem spendet.
Speaker 0: Es sind oft die kleinen Dinge, die eine viel größere Wirkung haben, als man zuerst denkt.
Speaker 0: Es sind oft die kleinen Dinge, die man genau deshalb mehr schätzen sollte.
Speaker 0: Regen.
Speaker 0: Wenn es regnet, ärgert man sich, doch sollte man eigentlich die Schönheit an ihm schätzen.
Speaker 0: Alles hat eine Wirkung, einen Sinn und eine Schönheit.
Speaker 0: Manchmal braucht der Mensch nur länger, um eben diese Schönheit zu erkennen und sie wertzuschätzen.
Speaker 0: Völlig vertieft in die Aussicht bewundere ich Gedanken verloren die Landschaft.
Speaker 0: Eine Lichtung in einem Wald tief versteckt, weit versteckt vor sämtlichen Gefahren, versteckt vor den Todessern, den Greifern, Voldemort, auf der Suche nach den Hockruxen, die diesen Albtraum endlich ein Ende bereiten sollen.
Speaker 0: Und doch kann ich nicht wirklich behaupten, gerade auch nur einen Gedanken an den Krieg zu verschwenden, zu sehr lenkt mich die Schönheit der Szenerie vor mir ab.
Speaker 0: Lächern betrachte ich ein Reh-Kitz, welches mit seiner Mutter durch den weißen Schnee trabt, während das Sonnenlicht langsam und sanft auf sie hinab scheint.
Speaker 0: Während ein neuer Tag beginnt.
Speaker 0: So sehr in das Bild vertieft bemerke ich nicht, wie sich jemand plötzlich neben mich setzt und sanft seine Hand auf meine Schulter legt.
Speaker 0: Völlig erschrocken und sofort Kampf bereit zeige ich mit meinem Zauberstab auf die Person neben mir, bereit, mich bis auf den Tod zu verteidigen.
Speaker 0: Doch nur ein Blick in die schwarzen Augen meines Partners reicht, um meine Anspannung fallen zu lassen und meinen Zauberstab wieder zu senken.
Speaker 0: — Eines ist klar, an deinen Reflexen mangelt es wirklich nicht, sagt Severus amüsiert, während sein Blick von mir wandert und nun auch zu dem Bild wandert, welches ich mir eine gefühlte Ewigkeit angeschaut habe.
Speaker 0: — Es bewundert habe.
Speaker 0: Nur ein kurzer Blick zu ihm reicht, um seinen sanften Gesichtsausdruck zu sehen, zu verstehen, dass er genau das Gleiche wie ich sieht.
Speaker 0: Es versteht.
Speaker 0: Wieso bist du schon so früh wach?
Speaker 0: Du musst dich auch ausruhen.
Speaker 0: Es bringt nichts, wenn du dich kaputt machst und dir denn Schlaf verbeigerst.
Speaker 0: Unsere Schutzzauber sind stark genug, dass wir ein paar Stunden uns gemeinsam ausruhen können.
Speaker 0: Ja, theoretisch.
Speaker 0: Aber seit Hermine und Ron gegangen sind.
Speaker 0: Ich kann doch nicht schlafen, während wir so gut wie ungeschützt sind.
Speaker 0: Bisher hat immer jemand gebacht, während die anderen geschlafen haben.
Speaker 0: Wie soll ich einfach schlafen?
Speaker 0: Es ist alles so kompliziert.
Speaker 0: Wenn es doch nur immer so idyllisch wäre wie bei diesem atemberaubenden Ausblick, es wäre so viel einfacher, friedvoller.
Speaker 0: Die Realität sieht allerdings ganz anders aus.
Speaker 0: Sie sieht düster, aus dunkel und grauenvoll.
Speaker 0: Noch immer den Ausblick genießend lehne ich meinen Kopf sanft an die Schulter meines Partners.
Speaker 0: Ist das alles nicht wunderschön, frage ich ihn, statt ihm auf seine Frage zu antworten.
Speaker 0: Atemberaubend, hauchte er leise.
Speaker 0: Langsam schiebt er seinen Arm um meine Schulter, zieht mich näher an sich und legt nun seinen Kind auf meinem Kopf ab.
Speaker 0: Ganz deutlich spüre ich, wie er an meinem Haarschopf schnuppert und den Moment tief in seinem Inneren aufnimmt und ihn genießt, genau wie ich.
Speaker 0: Wie blind wir doch jahrelang waren, konnten durch unsere Sturheit nicht erkennen, dass wir uns ähnlicher sind, als man auf den ersten Blick denkt.
Speaker 0: Und doch haben wir es nach langer Zeit gemerkt und unsere Sturheit überwunden.
Speaker 0: Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich bin, ihn an meiner Seite zu haben.
Speaker 0: Wie geborgen ich mich fühle.
Speaker 0: Wie dankbar ich bin, dass er hier und jetzt neben mir sitzt.
Speaker 0: Es ist so gefährlich, doch wenn er in Hogwarts geblieben wäre, hätte Voldemort ihn für seinen Verrat sofort getötet.
Speaker 0: Ich hoffe, dass es Hermine und Ron gut geht, flüstere ich in die Stille, spreche damit das erste Mal von mir aus das Thema an.
Speaker 0: Bisher hat Zef immer versucht mit mir darüber zu sprechen, aber ich konnte nicht darüber sprechen.
Speaker 0: Es tat zu sehr weh.
Speaker 0: Der Streit, die Worte, ihr verschwinden, es tat zu sehr weh.
Speaker 0: Zu groß war die Enttäuschung.
Speaker 0: Fast sofort drückte mich noch fester an seinen Körper, spendet mir Wärme, spendet mir Liebe, Trost und Sicherheit.
Speaker 0: Er zeigt mir mit dieser Geste, dass er mich nicht verlassen wird.
Speaker 0: Er zeigt mir, dass er sein Versprechen mir gegenüber ernst meint, es halten und nie brechen wird.
Speaker 0: Es wird ihnen gut gehen.
Speaker 0: Ich vermisse sie, hauche ich nun den Trainer.
Speaker 0: Und wie sehr ich sie vermisse?
Speaker 0: So sehr es auch schmerzt, was sie gesagt und getan haben.
Speaker 0: Sie waren und sind meine einzigen Freunde.
Speaker 0: Ich habe so vieles mit ihnen erlebt.
Speaker 0: Ich vermisse sie einfach.
Speaker 0: Und doch kann ich es ihnen auch nicht verübeln, dass sie gegangen sind.
Speaker 0: Sie hätten nie in diese Situation kommen dürfen.
Speaker 0: Wahrscheinlich war es besser, dass sie beide ausgestiegen sind.
Speaker 0: Aber ich kann nichts gegen mein dummes kleines Herz tun, was ich nach meinen Freunden sehnt.
Speaker 0: Auch wenn nun schon Wochen vergangen sind, seit sie fort sind.
Speaker 0: Wochen, als ich sie das letzte Mal gesehen habe, vermisse ich sie jeden Moment.
Speaker 0: Ich weiß, Harry, ich weiß, antworte Zef nur ebenso leise, während er mich einfach hält und mit mir im Moment lebt.
Speaker 0: Stumm setzen wir beide im Zelt, starren die tristen Wände des Zeltes an, während leise im Hintergrund Ron's magisches Radio läuft.
Speaker 0: Merkwürdig, als er das Radiotag und Nacht zu jeder Zeit jeder Gelegenheit einfach dauerhaft angestellt hatte, war ich genervt, konnte das Elend nicht mehr hören.
Speaker 0: Die Wahrheit, dass da draußen Leben einfach beendet werden, es hat mich in den Wahnsinn getrieben.
Speaker 0: Und jetzt, wo er fort ist, habe ich es mir zu Gewohnheit gemacht, das Radio an seiner Stelle einfach dauerhaft laufen zu lassen, in der Hoffnung nicht Ihren Namen zu hören.
Speaker 0: Vielleicht auch, um das Gefühl von Gewohnheit zu haben, das Gefühl, als wären Sie noch da, noch bei mir und nicht einfach weg.
Speaker 0: Langsam wandert mein Blick weiter zu der kleinen Schmuckkiste, eine einfache schwarze Schatulle.
Speaker 0: Leise, wenn ich mich darauf konzentriere, kann ich den Horcrux in ihr Flüstern hören.
Speaker 0: Hören, die er nach mir ruft, mich versucht mit süßen Versprechungen zu locken, mich dazu zu bringen, ihn freizulassen.
Speaker 0: Es war Seths Idee, ein sicheres Kästchen zu präparieren, nachdem der Horcrux mich so sehr beeinflusst hatte.
Speaker 0: Schnell hat er die Schatulle erschaffen und dieses Problem gelöst.
Speaker 0: Den Streit mit Ron und Hermine konnte das aber nicht verhindern.
Speaker 0: Verübeln kann ich es ihnen aber nicht.
Speaker 0: Die Situation ist einfach für alle Scheiße, beängstigend.
Speaker 0: Sie wollten mich beschützen, unterstützen.
Speaker 0: Aber natürlich wussten sie nicht, dass er sich so langziehen würde.
Speaker 0: Von Anfang an wollte ich sie schützen, schließlich sind sie noch so jung.
Speaker 0: Ich hatte keine Wahl, aber sie schon.
Speaker 0: Eigentlich sollte ich froh sein, dass sie sich aus der direkten Schusslinie gebracht haben.
Speaker 0: Und doch ist da dieser egoistische Teil in mir, der sich wünscht, sie wären nie gegangen.
Speaker 0: Vielleicht ist es auch die Angst, diese Ungewissheit, ob sie mich überhaupt jemals noch mal wiedersehen wollen.
Speaker 0: was wenn sie endgültig genug von mir haben und nun froh sind, dass sie sich von mir lösen könnten.
Speaker 0: So oft wende ich meinen Blick von der Chateaule und Blicke lieber zu Severus, der selbst nachdenklich vor sich hinzustarren scheint.
Speaker 0: Ja, eigentlich bin ich schon ziemlich egoistisch.
Speaker 0: Nicht nur Run und Hermina habe ich schon fast an mich gebunden, sondern auch Severus.
Speaker 0: Ich habe mich schon fast an ihm festgebissen, könnte ihn nicht mal mehr gehen lassen.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Wenn ich ihn auch noch verlieren würde, würde ich wie ein Kaltenhaus in mich zusammenbrechen.
Speaker 0: Dann müsste Voldemort mich nicht mehr töten, denn ich würde vor Trauer und Gebrochenem Herzen umkommen.
Speaker 0: So viele Menschen habe ich schon mit mir in den Abgrund getrieben.
Speaker 0: Und doch, ich kann ihn nicht gehen lassen.
Speaker 0: Ich liebe ihn mehr als alles andere auf dieser Welt.
Speaker 0: Es würde mich einfach umbringen.
Speaker 0: Ich wünschte nur, ich könnte ihn mehr schützen, ihm für alles danken, es ihm angenehmer machen, ihm seine Sorgen und Ängste nehmen.
Speaker 0: Für ihn so eine Unterstützung sein wie er für mich.
Speaker 0: Wenn ich ehrlich bin, wäre ich schon mindestens zehnmal gestorben, und das nur in den letzten Monaten, wenn er nicht da gewesen wäre.
Speaker 0: Gerade wenn ich allein gewesen wäre, hätte Voldemort schon lange meinen Tod feiern können.
Speaker 0: Gedanken verloren beobachte ich meinen Liebsten, höre nur zufällig, wie nach zahlreichen Berichten über diesen furchtbaren Krieg wieder ein leichtes Lied gespielt wird.
Speaker 0: Ein Lied der Muggel.
Speaker 0: eines, welches über schlimme Zeiten handelt und doch so sanft und ruhig beruhigend klingt.
Speaker 0: Ohne nachzudenken stehe ich langsam auf, laufe die wenigen Schritte auf Severus zu und stelle mich direkt vor ihn.
Speaker 0: Fast sofort begegnet mein Blick dem Seinen.
Speaker 0: Fragen schaut er mir entgegen, doch anstatt mit ihm zu sprechen lasse ich die Musik etwas lauter spielen, greife sanft nach seinen Händen und ziehe den verdutzten Tränkemeister hinauf in eine aufrechte Position.
Speaker 0: Langsam schleicht sich ein verstehender Blick auf sein Gesicht.
Speaker 0: ein sanftes Lächeln gesellt sich dazu.
Speaker 0: Und als wenn wir es schon hunderte Male getan hätten und nicht gerade das erste Mal, legen wir unsere Hände auf den Körper des anderen, ziehen uns nah beieinander und bewegen uns sanft und langsam zu den zarten Klängen der Musik.
Speaker 0: Nah beieinander erzeugen wir gemeinsam einen unendlichen Moment, einen Moment der Liebe, der Zärtlichkeit des Friedens, eine starke Erinnerung, die jeden Patronus zu einem Inferno verwandeln würde.
Speaker 0: Sicher, geborgen und vereint, tanzen wir in leichten Bewegungen zu dem Lied.
Speaker 0: Ein Lied, was eigentlich über schlimme Zeiten erzählt und doch so friedlich klingt.
Speaker 0: Es beschreibt einfach perfekt die Situation, mitten im Krieg, jeden Tag erreichen einen schrecklichen Nachrichten, jeder Tag ein Kampf und ein Versteckspiel.
Speaker 0: Doch gerade, jetzt und hier, sind wir glücklich zusammen, können in dem Moment leben.
Speaker 0: In dem Moment, so wie als wir die Rehe beobachtet haben.
Speaker 0: So wie, wo wir das erste Mal unsere Patronie gemeinsam heraufbesporen haben und sie umeinander getanzt, ein wunderschönes Bild abgegeben haben.
Speaker 0: Und auch als die Musik schon lange verklungen ist, tanzen wir nah beieinander weiter, leben weiter in dem Moment und krönen den Moment mit einem zärtlichen und von Leidenschaft geprägten Kuss.
Speaker 0: Völlig schmutzig mit zerfetzter Kleidung, getrocknete und nicht getrocknete Blut, Tränen, Spuren und eigentlich völlig zerwühlt und erschöpft, renne ich dennoch panisch über das vergangenen Schlachtfeld.
Speaker 0: Suche panisch nach Severus, kann nicht eher zur Ruhe kommen, bis ich ihn endlich in meine Arme schließen kann.
Speaker 0: Hermine und Ron habe ich schon gesehen, sie auch in meine Arme geschlossen, aber jetzt brauche ich meinen Severus.
Speaker 0: Ich muss sehen, dass es ihm gut geht, denn wenn es ihm nicht gut geht, dann war alles umsonst.
Speaker 0: Jedenfalls für mich.
Speaker 0: So sehe ich die Beastlies Liebe, meine Freunde, so wäre mein Leben nichts mehr wert ohne Seth.
Speaker 0: Endlich, endlich erkenne ich seine ebenso mitgenommenen Gestalt von Weitem.
Speaker 0: Schneller als gedacht renne ich auf ihn zu, siehe noch wie er ebenfalls auf mich zugerannt kommt.
Speaker 0: Schnell schließen wir uns gegenseitig in unsere Arme, drücken uns einander, so als wenn wir uns nie wieder loslassen wollen würden.
Speaker 0: Und ganz ehrlich, wenn es nach mir geht, würde ich ihn auch nie wieder loslassen.
Speaker 0: Ich würde ihn am liebsten an mich ketten.
Speaker 0: Geht es dir gut?
Speaker 0: frage ich mit Zittern der mitgenommener Stimme, während ich mich weiter an ihn kuschle, seinen gewohnten Kräutergeruch einatme und seine Wärme genieße.
Speaker 0: Ja, was, was ist mit dir?
Speaker 0: Du musst auf die Krankenstation, du.
Speaker 0: Du bist ... Mach das nie wieder, hörst du?
Speaker 0: Du hast mich zur Tode erschreckt.
Speaker 0: Erwidert er mitgenommen.
Speaker 0: während er mich schon fast halsbrecherisch fest an sich drückt und schon fast gegensätzlich zu der Umarmung sanft über meinen Rücken fährt.
Speaker 0: Vergessen sind all die Schmerzen, die körperlichen als auch seelischen.
Speaker 0: Nur er und dieser Moment ist wichtig.
Speaker 0: Ich habe an unseren Tanz gedacht, als er mich, na ja, als ich im Wald war.
Speaker 0: Du hast mir wie immer die Kraft gegeben.
Speaker 0: Dank dir hatte ich die Kraft, dank dir konnte ich das durchstehen.
Speaker 0: und, und als ich die Chance hatte, es war ein Kampf, aber ich konnte zurück.
Speaker 0: Ich konnte mich zurückkämpfen.
Speaker 0: Ich habe nicht eine Sekunde gezögert.
Speaker 0: Ich habe an dich gedacht und ich wusste einfach, dass ich schnell wieder zu dir
Speaker 0: musste.".
Speaker 0: Tränen über Tränen fließen meine Wangen hinab.
Speaker 0: Doch da bin ich nicht der Einzige, denn auch Severus verliert Tränen, die langsam in meinen dreckigen Haaren landen.
Speaker 0: So stehen wir gemeinsam, verletzt, schwach, dreckig und umgeben von Trümmern und Zerstörung auf dem Schlachtfeld.
Speaker 0: Halten uns fest aneinander, halten uns sicher.
Speaker 0: Lassen uns nicht gehen.
Speaker 0: Klammern eineinander mit einer kaum zu glaubenden Kraft.
Speaker 0: Und obwohl um uns Zerstörung, Trauer, aber auch Erleichterung herrscht, stehen wir unberührt von unserer Umgebung und genießenden Augenblick unserer Wiedervereinigung.
Speaker 0: Was wir nicht sehen, die Umstehenden dafür schon, wie ohne unser Zutun plötzlich ein blau leuchtender Hirsch und eine Hirschkuh, um uns herum auftauchen und um uns tanzen, gemeinsam Licht und Liebe verbreiten.
Speaker 0: Trümmer erheben sich plötzlich und setzen sich wieder zusammen.
Speaker 0: Die tote Kale und trostlose Erde wandelt sich und lässt wieder strahlen grünes Gras erscheinen.
Speaker 0: Blumen erscheinen in den unterschiedlichsten Sorten.
Speaker 0: Steine tauchen auf, Erinnerungssteine, jeder einzigartig, jeder umgeben von einer anderen Sorte Blumen und Pflanzen.
Speaker 0: Denkmäler für die Gefallenen halten, aber auch die, die nicht unschuldig waren, finden einen Platz, denn auch diese wurden von Menschen geliebt.
Speaker 0: Zauberhaft tanzt das Paar durch die Luft und lässt sich die Szene völlig wandeln.
Speaker 0: Aus Tod wird Leben.
Speaker 0: Doch noch Spüren und Zähnseff und ich das Wunder noch nicht, sind noch zu sehr gefangen in unserem Wunder.
Speaker 0: Wir haben es geschafft, können nun endlich in Frieden zusammenleben, Leben und die Wunder des Lebens erleben.
Speaker 0: Leiser spielt wieder einmal das Lied, unser Lied, wieder so zärtlich.
Speaker 0: nun eine ständige Erinnerung.
Speaker 0: Eine Erinnerung in unserer Liebe.
Speaker 0: Eine Erinnerung an schwierige Zeiten, an Krieg, Verlust und Schmerz.
Speaker 0: Eine Erinnerung an Liebe, Wunder, Zuversicht und Glauben.
Speaker 0: Sanft schwingen wir gemeinsam über das Paket, tanzen diesen Tanz nun schon zum unzähligsten Mal, sammeln jedes Mal eine neue Erinnerung, ein neues Wunder, einen neuen Augenblick.
Speaker 0: Dieses Mal wieder ein ganz besonderer, der unseres Hochzeits tanzt es.
Speaker 0: Und wieder schwirren unsere Patronium uns herum, erhellenden Raum und schaffen Liebe und Leben.
Speaker 0: Sie stehen für uns, für unsere Liebe, unsere Erinnerungen, gute sowie schlechte.
Speaker 0: Sie stehen für Neuanfang und Vergangenheit.
Speaker 0: Sie stehen für uns, für diesen Augenblick.
Speaker 0: Es sind oft die kleinen Dinge, die eine viel größere Wirkung haben, als man zuerst denkt.
Speaker 0: Es sind oft die kleinen Dinge, die man genau deshalb mehr schätzen sollte.
Speaker 0: Regen.
Speaker 0: Wenn es regnet, ärgert man sich, doch sollte man doch eigentlich die Schönheit an ihm schätzen.
Speaker 0: Alles hat eine Wirkung, einen Sinn und eine Schönheit.
Speaker 0: Manchmal braucht der Mensch nur länger, um eben diese Schönheit zu erkennen und sie wertzuschätzen.
Speaker 0: Und noch immer spielen die Klänge der Musik.
Speaker 0: Doch auch wenn sie aus wäre, würde sie in unserem Herzen weiterspielen.
Speaker 0: Fast ist es, als würde diese Augenblick nie enden.
Speaker 0: Diese Idylle.
Speaker 0: Unsere Liebe.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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