DRARRY - One last breath 🏳️🌈 Harry Potter Hörbuch Liebesgeschichte - FanFiktion
Über diese Folge
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🪄 Autorin: redplants 👀 Link zur Geschichte: https://www.fanfiktion.de/s/661c39cc000e5abf29fdf2a7/6/One-last-breath
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Heute lesen wir One Last Breath von Red Plants.
Speaker 0: Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dieser Geschichte und vergesst nicht den Emoji of the Day, den ausatmenden Emoji unten in die Kommentare zu schreiben.
Speaker 0: Vielen Dank und jetzt viel Spaß!
Speaker 0: Und da war ich schon wieder alleine.
Speaker 0: Seit Ron nicht mehr mit mir sprach, weil er dachte, ich hätte meinen Namen in den Feuerkerch geworfen, war ich ziemlich einsam.
Speaker 0: Hermine sprach zwar oft mit mir, aber im Großen und Ganzen verbrachte sie ihre Zeit mit dem Rotharigen.
Speaker 0: Verständlich, sie hatte sich schon vor ein paar Monaten in ihn verguckt, doch der Dummkopf kapierte es nicht.
Speaker 0: Um ehrlich zu sein, fand ich es nicht so problematisch, viel Zeit alleine zu verbringen.
Speaker 0: Schließlich kannte ich es noch aus meiner Kindheit.
Speaker 0: Niemand wollte damals mit mir befreundet sein oder auch nur mit mir reden.
Speaker 0: Dudley hatte einen viel zu großen Einfluss auf die Kinder gehabt und damit dafür gesorgt, dass sie mich mehr gemobbt hatten als alles andere.
Speaker 0: Manchmal habe ich immer noch Albträume.
Speaker 0: Ich gab es zwar nicht zu, besser gesagt, es musste niemand wissen, aber ich war auf der Suche nach einem Therapieplatz gegangen.
Speaker 0: Weil ich für mich erkannt hatte, dass ich ein oder mehrere Traumata hatte, die ich liebend gerne loswerden würde.
Speaker 0: Aber selbst für mich war es schwer, einen Platz in einer Praxis zu finden.
Speaker 0: Die Plätze waren alle voll und die Wartelisten überfüllt.
Speaker 0: Außerdem war ich noch nicht fünfzehn und brauchte eine sorgeberechtigte Person, die mir eine Therapie erlaubte.
Speaker 0: Und meine Tante und mein Onkel würden das mit Sicherheit nicht machen.
Speaker 0: Auch wenn ich Sirius fragen könnte, hätte ich nicht das Gefühl, ihm das anvertrauen zu können.
Speaker 0: Und so musste ich mit meinen Problemen alleine klarkommen.
Speaker 0: Ich traute mich auch nicht Dumbledore oder eine andere Lehrkraft, um Hilfe zu bitten.
Speaker 0: Viel zu sehr hatte ich Angst, dass sie mich abweisen würden.
Speaker 0: Vor allem bei einem war ich mir da sicher, er würde sich vielleicht sogar lustig über mich machen.
Speaker 0: Snape.
Speaker 0: Er hasste mich ja sowieso schon.
Speaker 0: Ich hatte erst vor wenigen Stunden erfahren, dass die erste Prüfung im Trimagischen Turnier war, gegen einen Drachen zu kämpfen.
Speaker 0: Hagrid hatte es mir gezeigt.
Speaker 0: Nun lag ich seit Stunden wach in meinem Bett und zerbrach mir den Kopf darüber, wie ich den Drachen überwältigen sollte.
Speaker 0: Es waren nur noch wenige Tage, bis es soweit war.
Speaker 0: Und ich hatte weniger Angst, darauf zu gehen, als ich hätte haben sollen.
Speaker 0: Aber was wäre denn auch so schlimm daran?
Speaker 0: Ich hatte schließlich niemanden, für den mein Überleben wichtig wäre.
Speaker 0: Ich wurde immer nervöser, als einer nach dem anderen das Zelt der Champions verließ, um gegen seinen gezogenen Drachen anzutreten.
Speaker 0: Ich hatte mit Bedauern den Hornschwanz gezogen und wusste nicht wirklich, wie ich damit umgehen sollte.
Speaker 0: Zu meinem Glück hatte Professor Mu die mir einige Tipps gegeben, welche mir hoffentlich beim Überleben helfen würden.
Speaker 0: Ja, ich hatte meine Meinung geändert.
Speaker 0: Ich wollte nicht so einfach sterben.
Speaker 0: Die Genugtuung derer, die mich tot sehen wollten, konnte ich ihnen nicht geben.
Speaker 0: Dafür war ich viel zu stolz.
Speaker 0: Und vielleicht hatte auch mein Gryffindor Mut aus mir gesprochen.
Speaker 0: Nach einer Wartezeit, die sich wie Stunden angefühlt hatte, war ich endlich an der Reihe.
Speaker 0: Als ich die Arena vor mir betrat, begrüßten mich lauter Applaus und Jubelrufe.
Speaker 0: Das hatte ich nun wirklich nicht erwartet.
Speaker 0: Stattdessen glaubte ich, Buhrufe zu hören.
Speaker 0: Ich fühlte mich dadurch so stark und heldenhaft, obwohl ich noch nichts für meinen Ruhm getan hatte.
Speaker 0: Bevor ich noch länger durch die Jubelrufe abgelenkt werden konnte, schlug der Schwanz des Horn-Schwanz-Drachen-Weibchens neben mir ein.
Speaker 0: Das brachte mich zum Handeln, damit ich hier nicht zermatscht wurde.
Speaker 0: Wie es mir Professor Moodi geraten hatte, beschwore ich meinen Besen mit Accio zu mir, um so mit dem Drachen einigermaßen zu entkommen.
Speaker 0: Ich flog höher, um mir einen besseren Überblick zu verschaffen und die Lage besser einschätzen zu können.
Speaker 0: Dabei flog ich sehr dicht an der Zuschauer-Tribüne vorbei, auf der die meisten Slytherins saßen.
Speaker 0: Die meisten hatten einen neutralen oder abfälligen, manchmal auch einen interessierten Blick im Gesicht.
Speaker 0: Nur einer sah mich mit Angst in den Augen an.
Speaker 0: Vielleicht bildete ich mir diesen Ausdruck in Melphäus' Gesicht auch nur ein.
Speaker 0: Aber selbst in diesem Bruchteil einer Sekunde konnte ich die Angst genau erkennen.
Speaker 0: Und konnte sie mir nicht erklären.
Speaker 0: Doch ich verdrängte den Gedanken wieder, als mir bewusst wurde, dass es gerade um mein Überleben ging.
Speaker 0: Ich saß wie versteinert auf meinem Platz in der Arena und sah Harry zu, wie er zu überleben versuchte.
Speaker 0: Vor wenigen Minuten hatte ich die vorangegangenen Champions-Nachangefeuert.
Speaker 0: Aber jetzt hatte ich einfach nur noch Angst, dass ihm etwas zustößt.
Speaker 0: Am liebsten wäre ich aufgestanden und hätte ihm geholfen.
Speaker 0: Aber was würden die anderen denken?
Speaker 0: Ganz davon abgesehen, dass ich das nicht durfte, er musste alleine dadurch.
Speaker 0: Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht, warum ich das überhaupt dachte.
Speaker 0: Aber es brachte nichts mehr selbst im Weg zu stehen.
Speaker 0: Viel zu lange hatte ich meine Gefühle ignoriert und verdrängt, um meinem Vater zu gefallen.
Speaker 0: Aber er musste es nun akzeptieren.
Speaker 0: Ich war schwul und in Potter verknallt.
Speaker 0: Gab es eine schlimmere Kombination von meinen Vater?
Speaker 0: Ich glaube nicht.
Speaker 0: Meine Anspannung legte sich ein wenig, als ich Harry ohne den Drachen im Schlepptau anfliegen sah.
Speaker 0: Er flog zu dem Nest und griff sich das Ei.
Speaker 0: Während alle noch jubelten und feierten, begab ich mich von der Tribüne, um hinter die Arena zu laufen.
Speaker 0: Ich wusste, dass für die Champions ein Krankenzelt aufgebaut worden war, dort würden sie auch Harry hinbringen nach seinem Sieg.
Speaker 0: Als ich das Zelt betrat, drehten sich alle Köpfe zu mir.
Speaker 0: Madame Pomfrey eilte auf mich zu, nachdem sie den Vorhang von Cedric Diggory zugezogen hatte.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Malfoy, Sie dürfen gar nicht hier sein!
Speaker 0: Das ist das kranken Zelt der Champions.
Speaker 0: Wenn es ihnen nicht gut geht, müssen sie zurück ins Schloss gehen und sich dort behandeln lassen.
Speaker 0: Ich habe wirklich keine Kapazitäten für sie, fuhr sie mich an und versuchte mich aus dem Zelt zu drängen.
Speaker 0: Nein, mir geht es gut, setzte ich schnell nach.
Speaker 0: Ich bin hergekommen, um auf Harry zu warten, äh, um, äh, um ihm, um ihm beizustehen, verstehen sie?
Speaker 0: Madame Pomfrey seufzte kurz erschöpft, bevor sie mir antwortete.
Speaker 0: Na gut.
Speaker 0: So lange sie nicht stören oder im Weg stehen dürfen sie bleiben.
Speaker 0: Setzen sie sich dorthin, deutete sie in die andere Richtung und wies mir einen Hockern neben einem freien Bett zu.
Speaker 0: Ach, und das bleibt eine Ausnahme.
Speaker 0: Ich kann das nicht für alle Schüler machen, rief sie mir zu, bevor sie hinter einen der Vorhänge verschwand.
Speaker 0: Dankend nickte ich ihr zu, bevor sie sich den verletzten widmette.
Speaker 0: Ich musste nur wenige Minuten warten, bis Harry von Professor Modi ins Zelt gebracht wurde.
Speaker 0: Und als sein Blick auf mich fiel, wurde mir leicht schlecht.
Speaker 0: War das doch eine schlechte Idee gewesen?
Speaker 0: Während sich Professor Moody mit Madame Pomfrey unterhielt, kam Harry zu mir gelaufen.
Speaker 0: »Malfoy, was machst du hier?
Speaker 0: Du solltest nicht hier sein, meinte er schwach.
Speaker 0: Meine Nachnamen aus einem Mund zu hören schmerzte, obwohl ich es all die Jahre schon gehört hatte.
Speaker 0: Langsam verließ mich auch der letzte Funken Mut.
Speaker 0: Ich war nun mal kein Gryffindor.
Speaker 0: Trotzdem überwand ich mich und trat auf ihn zu.
Speaker 0: Er war viel zu müde und geschwächt, als dass er zurücktreten konnte.
Speaker 0: Also schloss ich ihn in meine Arme und wartete auf seine Reaktion.
Speaker 0: Als diese aber nicht kam, begann ich leise zu schluchzen.
Speaker 0: Ich bin so froh, dass dir nichts Schlimmes passiert ist.
Speaker 0: Ich hatte so Angst um dich.
Speaker 0: O Harry, ich konnte einfach nicht an, dass.
Speaker 0: ich musste dich jetzt einfach sehen, schluchzte ich, ihn immer noch umarmt.
Speaker 0: Und langsam erwiderte er die Umarmung, und meine Tränen rollten noch schneller mein Gesicht herunter, als er mich fester an sich drückte.
Speaker 0: Nach der ersten Prüfung des Trimagischen Turniers und der darauf folgenden ungewöhnlichen Umarmung im Krankenzelt hatte ich mich mehrmals mit Drago getroffen.
Speaker 0: Zwar immer in verlassenen Klassenräumen oder im Wald, aber für uns beide war das in Ordnung.
Speaker 0: Wir wollten keine Aufmerksamkeit auf uns ziehen.
Speaker 0: Aber, wenn ich ehrlich war, hatte ich keine Ahnung, was wir nun waren.
Speaker 0: Freunde waren wir ganz sicher nicht.
Speaker 0: Dafür hatten wir schon zu viele intime Momente geteilt.
Speaker 0: Manchmal hielt er meine Hand oder ich schlief nach einem anstrengenden Schultag auf seiner Schulter ein.
Speaker 0: Er weckte mich dann meistens, wenn es schon dunkel war.
Speaker 0: Er lächelte mich dann immer an und strich mir durchs Haar.
Speaker 0: Wirklich verstehen konnte ich es nicht.
Speaker 0: Wollte es mir aber auch nicht erklären.
Speaker 0: Es war viel zu schön und irgendwie magisch.
Speaker 0: Bei jedem Treffen mit Drago hatte ich mehr Gefühle, fühlte mich freier und verstandener.
Speaker 0: Und ich war ihm so dankbar dafür.
Speaker 0: Es fühlte sich einfach richtig an, mich bei ihm fallen zu lassen.
Speaker 0: Er half mir auch oft bei den Schulaufgaben.
Speaker 0: Selbst in Zaubertränke, wo ich sonst miserabel war, konnte ich nun plötzlich Tränke brauen, ohne einen Fehler zu machen.
Speaker 0: Auch sonst half er mir, mich wieder mit Ron zu vertragen.
Speaker 0: Allerdings wusste dieser davon nichts.
Speaker 0: Ich hatte es meinen Freunden nicht erzählt, wollte es als ein Geheimnis behalten.
Speaker 0: Es war schön, ein Geheimnis nur mit ihm zu teilen, nur Drako und meines.
Speaker 0: Seit Drake hatte mir heute den Tipp für das Eierrätsel gegeben.
Speaker 0: Es war nun bereits Sperrstunde und ich machte mich mit samt dem goldenen Ei auf den Weg ins Vertrauensschülerbad.
Speaker 0: Es war angenehm warm in dem schaumigen Wasser und ich überlegte, was mir dieses Bad nun bringen sollte, um das Rätsel zu lösen.
Speaker 0: Mürte meinte dann, ich solle es wie der vorangegangene Junge unter Wasser halten.
Speaker 0: Also holte ich tief Luft und tauchte mit dem Ei unter.
Speaker 0: Ich öffnete es mit Vorsicht, aus Angst es würde wieder diese schlimmen Töne von sich geben, doch es ertönte eine wunderschöne Melodie mit Gesang.
Speaker 0: Als das Lied zu Ende war, tauchte ich abrupt auf und schnappte nach Luft.
Speaker 0: Dabei verschluckte ich mich am aufspritzenden Wasser und fing an zu husten.
Speaker 0: Doch zum Glück klopfte mir jemand auf den Rücken, um mir zu helfen.
Speaker 0: Als ich wieder normal atmen konnte, bemerkte ich erst, dass noch eine weitere Person im Raum war.
Speaker 0: Erschrocken hob ich meinen Kopf.
Speaker 0: Aber es war nur Draco.
Speaker 0: Ich wollte eigentlich auch ein Bad nehmen, aber wenn du hier bist, werde ich wohl wieder gehen, sagte er, als er mein rot gewordenes Gesicht sah.
Speaker 0: Nicht nur mein Gesicht hatte sich verfärbt, auch seines, sonst so blass, zierte ein leichter Rosaton.
Speaker 0: Irgendwie sah er so niedlich aus.
Speaker 0: Nein, bleib bitte hier.
Speaker 0: Also, die Badewanne ist ja groß genug für uns beide, also nur wenn du willst, natürlich, meinte ich, bevor er gehen konnte.
Speaker 0: Drako gab mir keine Antwort.
Speaker 0: Stattdessen zuckte er nur mit den Schultern und wies mir mit einer Handbewegung, dass ich mich umdrehen sollte.
Speaker 0: Ich hörte, wie Kleidung auf den Boden fiel und wie kurz darauf Drako ins Wasser stieg.
Speaker 0: Er kam zu mir geschwommen und lehnte sich neben mich an den Rand.
Speaker 0: Ich blickte ihn kurz an, aber er hatte seine Augen bereits geschlossen.
Speaker 0: Ich tat es ihm gleich und schloss ebenfalls meine Lieder.
Speaker 0: Innerlich fragte ich mich, ob Draco, wo seine Unterwäsche ausgezogen hatte, weil ich selbst meine nicht mehr trug.
Speaker 0: Es war ja schließlich auch eine Badewanne.
Speaker 0: Wenn nicht so viel Schaum um uns gewesen wäre, hätte ich wünschen können, aber so ... Ich konnte gar nicht länger nachdenken.
Speaker 0: Denn Draco küste mich.
Speaker 0: Und ohne weitere Gedanken zu verschwenden, erwiderte ich seinen Kuss und öffnete meinen Mund, um ihm zu zeigen, dass ich das auch wollte.
Speaker 0: Wir stöhnten beide als unsere Zungen aufeinanderbreiten.
Speaker 0: Ich überließ ihm die Oberhand, weil es sich einfach zu gut anfühlte.
Speaker 0: Und um ehrlich zu sein, überließ ich ihm die Führung, denn ich wusste nicht wirklich, was ich machen sollte.
Speaker 0: Schließlich hatte ich noch nie solche Erfahrungen gemacht.
Speaker 0: Die nun folgende, sehr kurze Spicy-Szene könnt ihr gerne unten nachlesen oder hört es, wenn ihr Hexen und Zauberer Mitglied seid im Mitgliederbereich als volle Version.
Speaker 0: Ich ließ mich küssen.
Speaker 0: Ich löste mich langsam von ihm, hauchte ihm nach einem letzten Kuss auf die Lippen.
Speaker 0: Danach lehnten wir unsere Stirn gegeneinander und blickten uns tief in die Augen.
Speaker 0: Dabei lächelten wir, und das war das schönste Lächeln, das ich je gesehen hatte.
Speaker 0: P.O.V.
Speaker 0: Harry Es war bereits nach Mitternacht und ich lag wach.
Speaker 0: An Abenden mit Racco konnte ich nicht einschlafen, Aber es tat gut, mein Gesicht an seine Schulter zu legen, seinen Geruch wahrnehmen zu können, damit ich wenigstens eine Sache hatte, über die ich mich freuen konnte.
Speaker 0: Die zweite Prüfung stand an und ich hatte immer noch keinen Schimmer, wie ich eine Stunde unter Wasser überleben sollte.
Speaker 0: Mithilfe von Drago war es mir leicht gefallen, das Eierätzel zu lösen, doch selbst er konnte mir nicht weiterhelfen.
Speaker 0: Wenn es um ein Überleben ging, schon seit Tagen durchforstete ich die Bibliothek ohne Erfolg.
Speaker 0: Irgendetwas musste es doch geben, damit man unter Wasser atmen konnte.
Speaker 0: Immerhin würden sie uns Champions keine unlösbare Aufgabe geben.
Speaker 0: Ich fragte mich, wie die anderen wohl die Aufgabe lösen würden.
Speaker 0: Ein bisschen Stress hatte ich schon deswegen.
Speaker 0: Immerhin waren sie älter als ich und hatten mehr Erfahrung.
Speaker 0: Doch einfach fragen konnte ich nicht, es war immerhin ein Wettkampf.
Speaker 0: Geplagt von diesen Gedanken fiel ich letztendlich doch in einen unruhigen Schlaf, der am Ende dennoch erholsam war, weil ich neben Drako lag, der mich nicht losließ.
Speaker 0: Hier stand ich nun, mitten auf dem See, in den ich gleich abtauchen würde.
Speaker 0: Um mich herum standen Dumbledore und die anderen Lehrer sowie Schiedsrichter.
Speaker 0: Über ihnen die tosende Schülermenge.
Speaker 0: Suchend blickte ich durch die Reihen, doch ich fand ihn nicht.
Speaker 0: Draco wollte eigentlich heute Morgen bei mir vorbeischauen, doch als er nicht kam, war ich traurig gegangen.
Speaker 0: Wir wollten die Nacht zusammen verbringen, doch er musste noch ins Büro des Direktors und meinte, er würde danach in sein eigenes Zimmer gehen.
Speaker 0: Ich machte mir ziemlich Sorgen, dass ihm etwas geschehen war.
Speaker 0: Doch ich konnte nicht länger an meinen geheimen Boyfriend denken, Denn Professor Moody drängte mich zum Ende des Steks und ich schob mir das Diantuskraut, welches ich von Neville bekommen hatte in den Mund.
Speaker 0: Es schmeckte widerlich, doch ich schlugte es herunter und sprang den anderen hinterher in den Kühnsee.
Speaker 0: Bevor ich abtauchte, drehte ich mich ein letztes Mal über meine Schulter zur Menge um.
Speaker 0: Er war wirklich nicht da.
Speaker 0: Also nahm ich einen letzten tiefen Atemzug und tauchte hinab in die Tiefe des Sees.
Speaker 0: Ich vertraute Neville und dem Diantuskraut.
Speaker 0: Ich musste überleben.
Speaker 0: Allein schon, um Draco zu finden.
Speaker 0: Alle Achtung, dachte ich mir.
Speaker 0: Neville hatte wirklich etwas Gutes rausgesucht.
Speaker 0: Mir wuchsen Flossen und Kiemen, und ich konnte nun wie ein Fisch durchs Wasserschwemmen.
Speaker 0: Meine Sicht, die zuvor getrübt war, klarte auf.
Speaker 0: Ich schwamm vorbei an Wasserpflanzen und Stein.
Speaker 0: Ich drängte immer weiter in den grünlichen Wasser voran, bis ich es sah.
Speaker 0: Bis ich ihn sah.
Speaker 0: Er war mit einem Seil an seinem Fuß angebunden, das bis zum Boden reichte.
Speaker 0: Ich schwamm so schnell, ich konnte zu ihm und legte meine flossigen Hände an Dracos wangen.
Speaker 0: Er war kalt und noch blasser als sonst.
Speaker 0: Ich blickte zu den übrigen Schülern, die wie Leichen im Wasser schwebten.
Speaker 0: Ich erkannte Joe, Hermine und Fluss Schwester.
Speaker 0: Also alles Leute, die uns turniert teilnehmen am Herzen lagen.
Speaker 0: Ich hielt inne.
Speaker 0: Das bedeutete, dass jeder erfahren würde, dass Dracos und ich uns nahe standen.
Speaker 0: Ich schluckte.
Speaker 0: Konnte ich ihm das antun?
Speaker 0: Ich musste!
Speaker 0: Er konnte unter keinen Umständen hier unten bleiben.
Speaker 0: Also zog ich ihn kurz an mich und drückte ihm einen flüchtigen Kurs auf die Lippen.
Speaker 0: Ich begann also, den Knoten an seinem Fuß zu lösen.
Speaker 0: Aus meinem Augenwinkel sah ich Sedgewreck by Joe, der mir zuerst seinen verwirrten Blick zu warf, aber dann nickte.
Speaker 0: Schnell waren die Fesseln gelöst und ich schnappte mir Draco.
Speaker 0: Mit der übrigen Kraft, die ich hatte, zarte ich uns beide an die Oberfläche.
Speaker 0: Die Stunde war fast vorbei und das Diantus Kraut verlor langsam an seiner Wirkung.
Speaker 0: Durch den Widerstand des Wassers wirkte Draco so unendlich schwer wie Blei.
Speaker 0: Er wäre mir beinahe entglitten, doch letztendlich schaffte ich es und erreichte die Oberfläche.
Speaker 0: POV Draco Ich wachte schlagartig auf.
Speaker 0: Mir war kalt und ich war nass.
Speaker 0: Wo war ich?
Speaker 0: Meine Erinnerung reichte nur bis zum gestrigen Abend, an dem ich der Schulleiter in sein Büro zitiert hatte.
Speaker 0: An mir konnte ich mich nicht erinnern.
Speaker 0: Jetzt allerdings befand ich mich im Wasser, das war mir klar.
Speaker 0: Und ein anderer Körper drückte mich fest an sich.
Speaker 0: Ich öffnete meine Augen.
Speaker 0: Es war Harry, der mich in seinen Armen hielt.
Speaker 0: Wir waren im See und ich hörte viele laute Stimmen im Hintergrund aufjubeln.
Speaker 0: Wir waren scheinbar in der zweiten Prüfung.
Speaker 0: Bist du okay?
Speaker 0: Sag, was.
Speaker 0: ich muss wissen, ob es dir gut geht, hörte ich Harry's Stimme nah an meinem Ohr.
Speaker 0: Harry, was ist passiert?
Speaker 0: Du hast mich doch gerettet.
Speaker 0: Du hast die zweite Prüfung bestanden und mir geht es gut, meinte ich etwas verwirrt.
Speaker 0: Ich wurde noch stärker gezogen.
Speaker 0: Ich könnte dich gerade küssen.
Speaker 0: Oh Gott, ich habe solche Angst.
Speaker 0: Warum tust du es dann nicht?
Speaker 0: fragte ich etwas dämlich.
Speaker 0: Der Schock, dass mein Körper gerade erst aus der Starre des Zaubers erwacht war, war wohl noch nicht ganz bei meinem Gehirn angekommen.
Speaker 0: Es waren einfach zu viele Reize und Ereignisse auf einmal, die ich verarbeiten musste.
Speaker 0: Draco, wir werden beobachtet, begann er zu sprechen, und langsam leuchtete es mir ein.
Speaker 0: Von der ganzen Schule setzte er hinterher.
Speaker 0: Darauf konnte ich nun wirklich nichts erwidern, also antwortete ich ihm mit einem kurzen Oh.
Speaker 0: Wir schwammen gemeinsam an den Steg und wurden durch die Hilfe der Professoren aus dem kalten Wasser gezogen und in Handtücher und Decken gewickelt.
Speaker 0: Die kurze Distanz, die wir schwimmen mussten, war regelrecht eine Qual gewesen.
Speaker 0: Meine Uniform, die ich gestern Abend noch getragen hatte, hatte sich komplett mit Wasser voll gesogen und damit das Schwimmen noch mehr erschwert.
Speaker 0: Harry war sowieso schon geschwächt und da konnte ich es ihm nicht antun, dass er auch noch mir beim Schwimmen helfen musste.
Speaker 0: Also hatte ich all meine Kraft zusammengenommen und war durchs Wasser geschwommen.
Speaker 0: Die anfänglichen Jubelrufe beräuchten sich, als wir dem Steg näher kamen.
Speaker 0: Teilweise waren sie leiser geworden, viele verstunden.
Speaker 0: Denn als sie sahen, wie ihn Harry gerettet hatte, mussten sie ziemlich enttäuscht sein, dass es ausgerechnet ich war.
Speaker 0: Eine Schockwelle überkam mich und ich begann zu zittern.
Speaker 0: Dumbledore oder einer der anderen Schiedsrichter musste den Schülern die Prüfung logischerweise erklärt haben.
Speaker 0: Also wussten sie, dass Harry jemanden retten musste, dem er nahe stand.
Speaker 0: Er schien zu bemerken, dass etwas nicht mit mir stimmte, denn er rutschte zu mir hinüber.
Speaker 0: Hey, was ist los?
Speaker 0: Es ist alles gut, sagte er mit einer ruhigen Stimme, die mich sofort entspannen ließ.
Speaker 0: Ist ihr nicht klar, was das jetzt bedeutet?
Speaker 0: Ich mache deine kurze Pause.
Speaker 0: Sie wissen es.
Speaker 0: Was sollen wir nur machen?
Speaker 0: antwortete ich mir selbst ein paar Sekunden später, ein wenig sprachlos und immer noch außer Atem.
Speaker 0: Er zog mich in eine Umarmung, in der Erarme und Beine um meinen Körperschlang, so dass wir wie ein Wolkneul auf dem Boden saßen.
Speaker 0: Weißt du, ich finde das eigentlich gar nicht so schlimm, dass jetzt alle wissen, dass du mir gehörst, und zwar nur mir.
Speaker 0: Er lächelte, das konnte ich spüren.
Speaker 0: Sehen konnte ich es zwar nicht, denn ich hatte meinen Kopf zwischen uns vergraben, damit mich niemand anderes ansehen konnte, aber trotzdem spüren.
Speaker 0: Ich kannte ihn nun mal.
Speaker 0: Deswegen murmelte ich nur, okay, aber du musst mich vor ihnen beschützen.
Speaker 0: Du weißt schon, wenn sie mich deswegen attackieren und so, weil du ja der Held bist.
Speaker 0: Darauf lachte er kurz und bejahrte meine Forderung.
Speaker 0: Ich wusste, wenn er mir einmal sein Wort gab, dann würde er es auch halten.
Speaker 0: Einen Monat später.
Speaker 0: Ich lag neben Harry in seinem Bett.
Speaker 0: Es war zwar erst Nachmittag, aber da wir schon Schulschluss hatten, hatten wir beschlossen zu Faulenzen.
Speaker 0: Wir taten das öfter Einfach nur gemeinsam da liegen und unsere Ruhe genießen.
Speaker 0: Für allem seit unserer Beziehung durch das Turnier öffentlich geworden war, wurde noch mehr über uns getratzt.
Speaker 0: Davor war es nur über uns als einzelne Personen gewesen, aber jetzt, da wir zusammen durchs Schloss liefen, redeten sie ständig über uns.
Speaker 0: Und ich hasste es.
Speaker 0: Es war so schlimm, dass ich Drohungen von Harrys fanatischen Fangirls bekam, weil ich den Goldjungen nicht verdiente.
Speaker 0: Es machte mir Angst, allein durch die Gänge zu laufen.
Speaker 0: Dann war es, als würde man vor seinem Professor sitzen und auf seine Strafe für das Nicht-Einhalten von Regeln warten.
Speaker 0: Harry meinte zwar, sie würden es mit der Zeit akzeptieren und weniger reden, aber wie lange sollte ich warten?
Speaker 0: Das machte mich schlicht fertig.
Speaker 0: Und deswegen war ich auch so müde und genoss nachmittage wie diese.
Speaker 0: Nach einer Weile, in der ich versucht hatte, einzuschlafen, das aber nicht klappte, begann nicht, Harrys Kopf zu streicheln.
Speaker 0: Ich merkte, wie er seine Augen schloss und näher an mich rückte.
Speaker 0: Er war schon im Halbschlaf, da murmelte er, ich liebe dich, Draco.
Speaker 0: Ich musste lächeln.
Speaker 0: Seine unbewusst ausgesprochenen Worte gaben mir Mut und Kraft.
Speaker 0: Ich wusste, dass es nicht einfach werden würde, eine Beziehung zu führen, aber wir würden es zusammen schaffen.
Speaker 0: Weil wir schon so viele andere Dinge gemeistert hatten und wussten, dass wir zusammen noch mehr erreichen konnten.
Speaker 0: Mit diesen Gedanken nickte ich letztendlich auch weg.
Speaker 0: in einen Schlaf, der sich so frei und erholsam anfühlte, wie schon lange nicht mehr.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Jetzt noch schnell ein Like, die Eule mit einem Kommentar los schicken und abonnieren.
Speaker 0: Und für alle, die von magischen Hörbüchern nicht genug bekommen können, gibt es die Mitgliedschaft bei Patreon oder YouTube.
Speaker 0: Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du das per PayPal oder mit der Wischlist machen.
Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zur nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
Podbean