GANZES HÖRBUCH - Dad mit Hindernissen - Severitus - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction Hörbuch
Beginn: 5. Schuljahr - Harry findet heraus, dass ein Teil seiner Familie noch immer lebt, erfährt jedoch weiterhin nur Abneigung und schleppt sich eher beiläufig durch das restliche Schuljahr. In den Sommerferien, die noch schlimmer sind, als in den Jahren davor, ändert sich schließlich alles und als letzten Ausweg sucht Harry die sofortige Konfrontation mit Voldemort. (Severitus + leicht Drarry)
Speaker 0: Schön, dass du wieder da bist.
Speaker 0: Bevor wir in die magische Welt abtauchen, ein riesiges Danke an alle, die durch das Hören der Werbung diesem Podcast möglich machen.
Speaker 0: Wenn du noch tiefer in die Welt der Fanfictions eintauchen willst, inklusive werbefreier Folgen und spicy Bonusvertonungen, die es nirgendwo anders gibt, dann werde Teil unserer magischen Gemeinschaft auf Patreon.
Speaker 0: Für täglichen Austausch und Blicke hinter die Kulissen folgt mir auf Instagram oder TikTok.
Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Schnappt ihr einen Kürbisaft, lehnt dich zurück und genießt das neue Kapitel.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Entweder einfach ein Vater oder mit Kind gibt's, glaub ich, auch als Smiley.
Speaker 0: Schaut mal, was ihr findet.
Speaker 0: Und jetzt ganz viel Spaß mit Kapitel eins.
Speaker 0: Die Tragik eines Lebens.
Speaker 0: forderte er von den beiden.
Speaker 0: Seh mal, Harry, hob nun auch Serious ein.
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Verflucht noch mal, nein!
Speaker 0: Das kann nicht euer verdammter Ernst sein.
Speaker 0: Und selbst wenn, es scheint ihn ja ohnehin nicht zu interessieren.
Speaker 0: Harry verschränkte die Arme vor der Brust.
Speaker 0: Wir, Harry, wir wissen nicht einmal sicher, ob er es weiß, sagte Remus leiser.
Speaker 0: James war vollkommen betrunken, als er es uns erzählte.
Speaker 0: Am nächsten Morgen kam er furchtbar besorgt zu uns.
Speaker 0: Er hatte sich mit Lilly geeinigt, es niemals jemandem zu erzählen und bat uns, es niemanden zu verraten.
Speaker 0: James hatte ich als seinen Sohn anerkannt.
Speaker 0: Für ihn war es nicht wichtig, versprach der Wehrwolf.
Speaker 0: Also haben sie es ihm vielleicht nie gesagt.
Speaker 0: Harry schüttelte einfach nur noch mit dem Kopf.
Speaker 0: Ich flohe nach Hogwarts.
Speaker 0: Ich will mit ihm reden, knurrte er und wollte schon zum Kamin marschieren, aber dieses Mal hielt Sirius ihn an den Schultern zurück.
Speaker 0: Mach das bitte nicht, Harry.
Speaker 0: Wenn er nichts weiß, wird er aus allen Wolken fallen und mit deiner Stimmung hätte er keine Chance, es überhaupt richtig zu kapieren.
Speaker 0: Und ihr geht euch nur gegenseitig an die Gurgel.
Speaker 0: Und wenn er es weiß, dann eilt es nicht.
Speaker 0: Harry bist die Kiefer fest aufeinander.
Speaker 0: Warum jetzt?
Speaker 0: Warum habt ihr es mir jetzt erzählt?
Speaker 0: Sirius riep sanft über seine Schultern.
Speaker 0: Du hast in letzter Zeit sehr schlecht von ihm gesprochen.
Speaker 0: Du sprichst ständig schlecht über ihn, gab Harry zurück.
Speaker 0: Stimmt, und ich habe auch allen Grund dazu, meiner Meinung nach.
Speaker 0: Ich wollte einfach, ich denke einfach, dass du ein Recht darauf hast.
Speaker 0: Die beiden sind nicht mehr da, um es dir zu sagen und wir sind endlich einmal für länger als fünf Minuten allein, ohne dass du die ganze Zeit herumgescheucht wirst.
Speaker 0: Da draußen herrscht trotz allem einen Krieg und jedem von uns kann jederzeit etwas zustoßen, auch ihm.
Speaker 0: Deswegen, und weil ich der Meinung bin, dass du alt genug dafür bist, wollte ich es dir sagen.
Speaker 0: Harry schüttelte ablehnend und fassungslos den Kopf.
Speaker 0: Du hast mir gesagt, ich sehe aus wie mein Dad, warf er serious vor.
Speaker 0: Der strich sich unsicher die Locken aus dem Gesicht.
Speaker 0: Also, weißt du, wenn du mal über das Offensichtliche hinaus schaust, stimmt das.
Speaker 0: Durch die Brille und die Haare siehst du James sehr ähnlich.
Speaker 0: Und du hast definitiv eine wesentlich hübschere Nase, schob er schnell hinterher, als Harry schon wieder den Mund öffnen wollte.
Speaker 0: Jetzt schwieg erster dessen und starte vor sich hin, die Arme um sich selbst geschlungen.
Speaker 0: Bleib hier, Harry, ich bitte dich.
Speaker 0: Wenn du ihn nach Weihnachten immer noch zu redestellen willst, kannst du das nach den Ferien, ja.
Speaker 0: Aber bleib erst einmal hier und lass es dir ein bisschen durch den Kopf gehen, Bad Remus sanft.
Speaker 0: Harry schnaufte und schubb sich an den beiden vorbei, um den Solon zu verlassen, allerdings durch die Tür, nicht durch den Kamin.
Speaker 0: Na, das schläft doch klasse, Momente Sirius.
Speaker 0: Ich habe dir gesagt, dass es furchtbar wird.
Speaker 0: Er hätte seinen Dad gebraucht.
Speaker 0: Seine Muggelverwandten wollten ihn nie.
Speaker 0: Und wenn jetzt noch rauskommt, dass seine magische Verwandtschaft ihn auch ablehnt, ich weiß nicht, was das mit ihm macht, Wummelte Remus besorgt, die Tür ansehnt.
Speaker 0: Wir fangen ihn auf.
Speaker 0: Zu uns kann er immer kommen, und ich bin ja trotzdem sein Paarte.
Speaker 0: Und wenn Schniefel aus gemein zu ihm ist, bräuch ich ihm die Nase eben einfach nochmal, legt es serious grimmig fest.
Speaker 0: Remus seufzt der Tief und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Das hat deine Probleme damals schon nicht gelöst.
Speaker 0: Severus Snape war einiges von seinen Schülern gewohnt.
Speaker 0: Dass sie frech und aufsassig waren, dass sie seine Anweisungen ignorierten und zu dumm für ihr eigenes Überleben waren, dass sie ihn hinter vorgehaltener Hand beleidigten und über ihn rätselten, dass sie sich vor ihm fürchteten.
Speaker 0: Aber ganz sicher hatte ihn noch nie ein Schüler derart angeschaut, wie das Potter-Balk es seit zehn Minuten hat.
Speaker 0: Anstatt den Trank zu brauen, den Severus seiner Klassenstufe aufgetragen hatte, starte der Bangle ihn an, so zornig, wie Severus seines Wissens nach lange niemanden mehr gemacht hat.
Speaker 0: Er war es gewohnt, dass Potter ihm stur und feindlich entgegen sah.
Speaker 0: Unterkriegte man den Jungen ja nicht.
Speaker 0: Aber wenn Severus nicht mindestens dafür verantwortlich wäre, dass die Eltern des Jungen tot waren, wüsste er wirklich nicht, wofür er diesen Blick nun verdient hatte.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: War er genau daran schuld, bedauerlich.
Speaker 0: Allerdings war das eine Information, die der Bengel eigentlich nicht haben sollte.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Potter, fangen Sie an den Trank zu brauen oder zu Ihrem Nachhilfeunterricht?
Speaker 0: geselt sich noch nachsitzen, stellte er kalt klar.
Speaker 0: Potter sagte keinen Ton, sondern fixierte ihn nur weiter.
Speaker 0: Harry, komm schon, mummelte Granger neben ihm, aber er ignorierte sie.
Speaker 0: Was auch immer los war, seine Freunde schienen es auch nicht zu wissen, die sahen nämlich hauptsächlich besorgt aus.
Speaker 0: Jetzt, Mr.
Speaker 0: Potter, befahl er.
Speaker 0: Er sah, wie der Junge die Zähne fest aufeinander bis und die Fäuste an den Seiten balte, als müsste er sich mit aller Macht davon abhalten, ihn hier und jetzt vor der gesamten Klasse anzubrüllen.
Speaker 0: Schön, nachsitzen bis zum Abendessen popte, legte er kalt fest und ignorierte ihn dann.
Speaker 0: Zumindest darin war er in den letzten Jahren ein Meister geworden, was sich jetzt als angenehm erwies.
Speaker 0: Dieser Blick war ja wirklich murderisch.
Speaker 0: Und trotzdem wurde er das Gefühl nicht los, dass mir dahinter steckte, vielleicht wegen dem Oklomantikunterricht für den Potter, nebenbei bemerkt keinerlei Talentbewies, vielleicht fühlte er sich wieder einmal unfair behandelt.
Speaker 0: War ihm seine Extrawurst nicht groß genug?
Speaker 0: Ach, das tat Severus.
Speaker 0: aber leid, wirklich.
Speaker 0: Als Auserwählt, aber es sicher ganz furchtbar, wenn es einen einzelnen Menschen auf der Welt gab, der nicht nach der eigenen Pfeife tanzte.
Speaker 0: Die gesamte Stunde hindurch lag dieser Blick auf ihm, bis die anderen Schüler sich endlich verzogen hatten.
Speaker 0: Also, wollen sie mir nun mitteilen, womit ich den Auserwählten dermaßen verärgert habe?
Speaker 0: fragte er desinteressiert und wollte sich eigentlich den Kessel zuwenden, die Potter für ihn schruppen sollte.
Speaker 0: Der tauchte nun allerdings direkt vor Cerberus auf.
Speaker 0: Näher, als sich die meisten Menschen mit gesundem Verstand überhaupt zu ihm wagten.
Speaker 0: Wissen Sie es, fauchte er aufgebracht.
Speaker 0: Severus hatte recht.
Speaker 0: Dahinter steckte mehr.
Speaker 0: Hinter dieser heißen Wut steckten Tränen, wenn er sich nicht erte.
Speaker 0: Weiß ich was, fragte er, ablehnend auf ihn herabblickend.
Speaker 0: Das Geheimnis meiner Marm!
Speaker 0: Merlin hatte der Junge ein Organ.
Speaker 0: Welches Geheimnis auch immer er meinte, wenn er weiter so brüllte, wusste es alsbald die gesamte Schule.
Speaker 0: Lilly zuliebe schirmte er den Raum magisch ab, würde er die Umstände ihres Todes meinen, hätte er gewiss anders gefragt.
Speaker 0: Ich weiß nicht wovon sie sprechen und hören sie gefälligst auf mich anzubrüllen.
Speaker 0: Sie sprechen hier nicht mit irgendeinem ihrer Fans.
Speaker 0: Für einen Moment hatte Severus den Eindruck, Potter würde ihm am liebsten einer reinhauen.
Speaker 0: Dazu sollte er vielleicht mal noch einen halben Meter wachsen.
Speaker 0: Dafür brüllte er jetzt so laut, dass ihm die Stimme beinah versagte, weil seine Stimmbänder nicht mehr mit seinen Gefühlen mithalten konnten.
Speaker 0: Ich will verdammt noch mal wissen, ob sie wussten, dass ich ihr Sohn bin und nicht der von James Potter.
Speaker 0: Seine Faust landete lautstark auf dem Pult.
Speaker 0: Servos Feder hüpfte über ein Pergament davon.
Speaker 0: Der Trinkemeister blinzelte den Kerl an.
Speaker 0: Sie sind wohl nicht ganz bei Trost.
Speaker 0: gab er pikiert zurück.
Speaker 0: Davon abgesehen, dass sie eine Miniaturausgabe von Potter sind, wüsste ich wohl, wenn ich sowas wie sie in die Welt gesetzt hätte.
Speaker 0: Potter zuckte zurück, als hätte er ihn geschlagen.
Speaker 0: Sie sind doch so ein toller Tränkemeister, machen sie einen Abstammungstest, fauchte er dennoch.
Speaker 0: Den Teufel werde ich.
Speaker 0: Kriegen sie sich wieder ein, Potter, und hören sie auf, derartige Gerüchte in die Welt zu setzen.
Speaker 0: Das war ja regelrecht gruselig.
Speaker 0: Machen Sie den Test, beharte Potter, und walte die Hände wieder zu feusten.
Speaker 0: Nein, schmetterte Severus ihn erneut ab.
Speaker 0: Was sollte dieser Unsinn denn jetzt?
Speaker 0: Potter wirbelte herum, trat zum Regal und nahm sich einfach einen Kessel heraus, den er zunächst besten freien Feuer trug.
Speaker 0: Was glauben Sie, was Sie da tun?
Speaker 0: Den bescheuerten Trank für den Test braun knurte er und knallte den Kessel aufs Gestell.
Speaker 0: Als ob Sie das hinbekommen würden.
Speaker 0: Ganz davon abgesehen, dass sie dafür meinen Blut bräuchten.
Speaker 0: Der Bängel ignorierte ihn einfach.
Speaker 0: Vollkommen.
Speaker 0: selbstverständlich ging er hinüber in den Lagerraum, in dem alle Zutaten aufgehoben wurden und war schon halb auf dem Weg zurück.
Speaker 0: Severus war mäßig erstaunt, dass er tatsächlich die richtigen Zutaten dabei hatte, auch wenn es sich um einen Trank aus dem dritten Jahr handelte.
Speaker 0: Aber Potter hatte nie irgendeine Begabung in dem Fach gezeigt.
Speaker 0: Stellte er sich ihm in den Weg.
Speaker 0: Stellen sie das zurück.
Speaker 0: forderte er ganz und gar ruhig.
Speaker 0: Potter funkelte ihn an.
Speaker 0: Gehen sie mir aus dem Weg, Professor.
Speaker 0: Sie interessiert dieser Mist vielleicht nicht, mich aber schon.
Speaker 0: Es geht hier um ein beschissenes Leben, und ich hab die Nase voll davon, dass mir niemals irgendjemand die volle Wahrheit sagt.
Speaker 0: Sie maßen sich mit Blicken.
Speaker 0: Potter wirkte jetzt ruhiger, nicht mehr so, als würde er ihn direkt angreifen, sondern wirklich eher so, als wollte er mit aller Macht herausfinden, was zum Teufel eigentlich los war.
Speaker 0: Severus treff eine Entscheidung.
Speaker 0: Er treibt beiseite unser Potter zu, der die Zutaten zum Tisch brachte und begann den Trank zu brauen.
Speaker 0: Wenn sie den Trank versammeln, verschwinden sie aus meinem Unterricht, legte er dabei fest.
Speaker 0: Für immer.
Speaker 0: Potter hob nur die Schultern und begann bereits zu wiegen und abzumessen.
Speaker 0: Mist, das hätte seine Chance so sein können, aber scheinbar hatte der Zwerg in den letzten fünf Jahren doch das ein oder andere gelernt.
Speaker 0: Er ließ sich auch überhaupt nicht von Servros ablenken, der wie ein lauerndes Raubtier seine Runden um ihn zog und ihn beobachtete.
Speaker 0: Nein, er konzentrierte sich verbissen auf das, was er tat.
Speaker 0: Irgendwann holte er nur sein Lehrbuch dazu und schlug ein paar Dinge nach, bis er nach einer guten Dreiviertelstunde den Trank ordnungsgemäß gebraut hatte.
Speaker 0: Sie könnten sich im Unterricht derart viel mehr geben, brunte Snape verstimmt.
Speaker 0: Sie könnten mich im Unterricht ja mal derart in Ruhe lassen.
Speaker 0: forchte Potter zurück und warf ihm die leere Viola-Regel recht entgegen, ehe er eine zweite Namen und ein paar Tropfen Blut aus seiner Fingerspitze hineinfallen ließ.
Speaker 0: Cerberus, der immer noch keinen Schimme hatte, woher derartige Gerüchte kommen sollten und wenn, warum Potter darauf beharren sollte, dem nachzugehen, zögerte deutlich, ehe er es doch machte.
Speaker 0: Es würde nichts rauskommen und fertig.
Speaker 0: Erzählen Sie mir mal, wer solchen Unsinn behauptet.
Speaker 0: forderte er und reichte ihm die Viole.
Speaker 0: Potter antwortete nicht, sondern gab ruhig beide Blutproben zur gleichen Zeit in den abgekühlten Trank.
Speaker 0: Aus seiner Schultasche zog er, während er mit der anderen Hand weiter umrührte, ein leeres Pergamentblatt, über das er dann achtsam genau fünf Tropfen gab.
Speaker 0: Snape rückte näher, so dass sie gemeinsam beobachteten, was geschah.
Speaker 0: Natürlich war er sich sicher, dass gar nichts geschehen würde.
Speaker 0: Sie waren nicht verwandt, maximal über fünfhundert Ecken, wie eben alle Magier, und demnach würde das Pergament auch nichts ausspucken, weil der Test nur drei Generationen zurückreichte und ... Harry keuchte auf, als sich langsam Linien auf dem Pergament bildeten, die sich zu einem kleinen Stammbaum zusammensetzten.
Speaker 0: Mit gewalteten Augen betrachteten sie, wie sich die Geburts- und Sterbedaten von Lilis und Potters und seinen Eltern entfalteten.
Speaker 0: Danach wurde es breiter, als man erwarten sollte.
Speaker 0: Petunia war nämlich mit ihrer unsäglichen Familie auch darauf, und von Lilly ging ein Strich zu James Potter und von den beiden ein Strich nach unten, unter dem sich jedoch nur ein Fragezeichen bildete.
Speaker 0: Ein zweiter Strich von Lilly führte unglaublicherweise zu Severos Namen und von dort ... Snape ich beinahe einen Schritt zurück.
Speaker 0: Dass er es nicht tat, lag möglicherweise nur daran, dass er sich nicht bewegen konnte.
Speaker 0: Harry startte ebenfalls nur auf das Bergament.
Speaker 0: Anders als Severus, den alles davon forttrieb, trat Harry näher und schien jeden Buchstaben, der dort stand, regelrecht in sich aufzusaugen.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Raus, grollte Severus rau.
Speaker 0: Harry blinzelte zu ihm rüber.
Speaker 0: Was ist Raus?
Speaker 0: Harry zog die Schultern an und schlugte, ehe sein Blick deutlich ausdrucksloser wurde.
Speaker 0: Ja, schon klar.
Speaker 0: Er fischte den Zettel von Tisch, nahm seine Tasche auf und ging.
Speaker 0: Harry war klar gewesen, sollte es stimmen, würde sich Snape nicht mehr für ihn interessieren als vorher, also gar nicht.
Speaker 0: Das überraschte ihn nicht, auch wenn es trotzdem weht hat.
Speaker 0: Die Dursleys hatten ihm längst klargemacht, dass Familie nicht bedeutete, dass man einander liebte oder irgendwie wichtig war, das war nicht mehr neu.
Speaker 0: Neu war das kleine Fragezeichen unter dem Namen seiner Mom in der Verbindung mit James Potter.
Speaker 0: Das war neu.
Speaker 0: Und das war es, was Harrys Herzzerres.
Speaker 0: Das war der Grund, warum er nicht nach oben in den Gemeinschaftsraum ging und warum er später nicht beim Abendessen auftauchte.
Speaker 0: Er hatte das Gefühl überhaupt nicht mehr atmen zu können, nur wegen diesem kleinen Fragezeichen.
Speaker 0: Auch wenn Snape ihn seine Frage nicht hatte stellen lassen, so blöd am Ende nicht zu wissen, was es bedeutete, war er dann doch nicht.
Speaker 0: Seine Marm war schwanger gewesen, als Voldemort sie umbrachte.
Speaker 0: Sie ist einen vermeintlichen Dad und sein ungeborenes Geschwisterchen, von dem er nicht einmal wusste, ob es eine Schwester oder ein Bruder geworden wäre.
Speaker 0: Trotzdem stellte er sich unweigerlich eine Schwester vor, mit roten Haaren natürlich.
Speaker 0: Er wäre vielleicht fast zwei gewesen, wenn sie zur Welt gekommen wäre und ihr großer Bruder.
Speaker 0: Er hätte auf sie aufgepasst und ihr allen möglichen Blödsinn beigebracht, während sein Dad nur darüber lachte und seine Mom die Augen verdrehte.
Speaker 0: In einer perfekten Welt.
Speaker 0: einer guten Welt, einer Welt, die nicht nur dazu da war, ihm weh zu tun, wäre es so gekommen.
Speaker 0: In einer Welt, in der er nicht der Bescheuerte auserwählte, war in einer Welt, in der er einen echten Platz gehabt hätte.
Speaker 0: Bei Lilly und James, zusammen mit seiner Schwester, hatten sie es gewusst.
Speaker 0: Hatte Lilly gewusst, dass sie nicht nur sich, sondern auch ihre Tochter opferte, wenn sie sich weigerte, von Harrys Bettchen wegzutreten?
Speaker 0: Hätte sie es dann überhaupt getan?
Speaker 0: Eltern sollten sich immer zuerst und das jüngste Kind sorgen, oder?
Speaker 0: So stellte er sich vor.
Speaker 0: Er krönte sich zusammen.
Speaker 0: Der Schmerz in seiner Brust war unbeschreiblich.
Speaker 0: Warum musste mit allem, was er herausfand, alles nur immer schlimmer werden?
Speaker 0: Jedes Mal war da dieser kurze Moment der Erhoffnung, dass etwas Gutes geschah oder wenigstens das etwas Schlimmes zu Ende ging.
Speaker 0: Als er serious traf und kapierte, dass er nicht mehr zu den Dursleys zurück musste und am Ende doch wieder in ihrem Haus landete.
Speaker 0: Als er gemeinsam mit Cedric nach dem Pokalgriff überglücklich, dass das Turnier endlich vorbei sein würde und stattdessen mit ihm auf dem Friedhof landete, wo nicht nur Cedric vollkommen unschuldig und unnötig starb, sondern auch noch Voldemort wieder auferstand.
Speaker 0: Und nun, als er erfuhr, dass er eigentlich noch einen Date hätte, der ihn jedoch nicht wollte, gepaart mit der Erkenntnis, dass mit seinen Eltern auch sein Geschwister gestorben war.
Speaker 0: Geschwister?
Speaker 0: War das in dem Satz überhaupt ein Wort?
Speaker 0: Schwester.
Speaker 0: In seinem Kopf wäre es seine Schwester gewesen.
Speaker 0: Jedes Mal die kleine Leisehoffnung, dass etwas besser wurde, und dann stürzte der Himmel auf ihn herab und machte ihm wieder klar, dass er Harry Potter war.
Speaker 0: Zu blöd zum Sterben, aber ein Leben hatte er wohl auch nicht verdient.
Speaker 0: Also musste er einfach immer weiter leiden.
Speaker 0: Leiden und leiden.
Speaker 0: Wie er durch diese Wochen gekommen war, war ihm im Nachhinein ein Rätsel.
Speaker 0: Wie er es überhaupt geschafft hatte, die DA am Laufen zu halten und nebenbei dem Unterricht zu folgen, verstand er gar nicht erst.
Speaker 0: Und nachdem die DA aufgeflogen und Dampel der Vertrieben war, wurde ohnehin alles noch viel schlimmer und erhielt einfach nur noch den Kopf gesenkt.
Speaker 0: Er wollte nicht mit Ron und Hermine sprechen, und mit Sirius und Remus auch nicht.
Speaker 0: Er wollte überhaupt nicht sprechen.
Speaker 0: Also ließ er es einfach bleiben.
Speaker 0: Er ging auch nicht mehr zum Oklomentikunterricht, weil er den Gedanken nicht ertrug, mit Snape allein zu sein.
Speaker 0: Stattdessen saß er ständig abends bei Umbridge nach, so oft, dass die Narbe auf seinem Handdrücken unmöglich jemals wieder verschwinden würde.
Speaker 0: Vielmehr fragte er sich, ob man wohl irgendwann seine blanken Knochen sehen würde, weil die Narben so tief wurden.
Speaker 0: Er hatte keine Visionen mehr, was nur Sinn machte.
Speaker 0: Wenn er eine Verbindung zu Voldemort hatte, würde der den Teufel tun, sich seinem Schmerz auszusetzen, den er doch gar nicht kapieren konnte, wo ihm doch ohnehin niemals irgendjemand wichtig gewesen war.
Speaker 0: Hermine bereitete sie wie jedes Jahr auf die Prüfungen vor, was er schweigend über sich ergehen ließ.
Speaker 0: Selbst die Prüfungen plätschatten nur so an ihm vorbei.
Speaker 0: Er empfand nicht einmal stolz, als er in seiner Verteidigungsprüfung seinen Patronus vorführen durfte.
Speaker 0: Nur die Prüfung in Astronomie, während der Professor McGonigal angegriffen wurde und die Hagrid zur Flucht zwang, riss ihn für ein paar Minuten aus seinem Loch.
Speaker 0: Aber nachdem klar war, dass er dagegen überhaupt nichts machen konnte, versackte er darin einfach wieder.
Speaker 0: Was er trotz eines furchtbaren Verhaltens für unglaublich gute Freunde hatte, zeigte sich, als er in seiner Vision sah, wie Sirius gefoltert wurde.
Speaker 0: Als seine Freunde ihn nach London begleiteten, wo die Hölle über sie hereinbrach, wo sie alle schwer verletzt wurden, Und wo Sirius starb?
Speaker 0: Harry wusste nicht mehr, wann er das letzte Mal geatmet hatte.
Speaker 0: Er hatte das Gefühl, seit Monaten die Luft anzuhalten.
Speaker 0: Er war so abseits von einfach allem, dass ihn nicht einmal die Prophezeiung noch schockte.
Speaker 0: Er musste Voldemort umbringen oder durch seine Hand sterben.
Speaker 0: Es überraschte ihn gar nicht.
Speaker 0: Es passte einfach in die lange Liste an Tragödien, aus denen sein Leben bestand.
Speaker 0: Sir?
Speaker 0: Professor Dumbledore?
Speaker 0: Der hatte ihn entlassen und Harry war schon an der Tür angekommen, als er sich noch einmal umwendete.
Speaker 0: Er sah ihm aufmerksam entgegen.
Speaker 0: Werden sie dieses Jahr mit meinen Verwandten sprechen, fragte er leise.
Speaker 0: Dambelder säufzte und wirkte sehr alt jetzt.
Speaker 0: Harry, wir führen dieses Gespräch jedes Jahr wieder, tadelte er.
Speaker 0: Sir, ich habe wirklich Angst, dass ich die Kontrolle über meine Magie verliere, versuchte er zu erklären.
Speaker 0: Konzentriere dich und deine Magie auf dich selbst, das wird dir helfen.
Speaker 0: Voldemort ist nun offiziell zurückgekehrt.
Speaker 0: Du bist fast sechzehn Harry, und ich denke, ich kann erwarten, dass du dich verantwortungsvoll verhältst.
Speaker 0: Du wirst die Ferien im Haus deiner Verwandten verbringen.
Speaker 0: Keine Ausflüge, kein Weg laufen, sagt er ungewohnt streng.
Speaker 0: Was heißt das, dass ich das Haus nicht verlassen darf?
Speaker 0: Was ist mit Ron?
Speaker 0: Ich wollte Ron besuchen.
Speaker 0: Hauchte er, weil die Tränen, die er nun schon so lange zurückbrängte, ihn erstickten.
Speaker 0: Keine Besuche.
Speaker 0: Und ja, du bleibst im Haus.
Speaker 0: Harry, das ist wichtig, verstehst du das.
Speaker 0: Wenn du nach draußen gehst, bringst du andere Menschen in Gefahr.
Speaker 0: Harry's Herz meldete sich von seiner Abwesenheit zurück und starck so sehr, dass er fast in die Knie ging.
Speaker 0: Wie serious, flüsterte er.
Speaker 0: Gut, dass du verstehst, was ich meine.
Speaker 0: Du bleibst acht Wochen dort, dann kehrst du nach Hogwarts zurück.
Speaker 0: Wenn du weder hier bist, kümmern wir uns verstärkt um deine Ausbildung und darum, dass du alles erfährst, was du erfahren musst.
Speaker 0: Die Weeslüs sind bereits informiert, dass du nicht kommst und sie auch den Kontakt zu dir nicht suchen sollten.
Speaker 0: Jetzt starte Harry den Schulleiter doch Angst erfüllt an.
Speaker 0: Aber Sir Harry unterbrach er ihn etwas lauter.
Speaker 0: Wer Kontakt zu dir hat, ist in Gefahr, macht er klar.
Speaker 0: Harry senkte den Blick, nickte und wendete sich dann wieder der Tür zu, wo er beinahe ins Snape krachte, der hier offenbar darauf wartete, eingelassen zu werden und vor Schreck fast die Treppe runterfiel, zusehend, dass er bloß schnell wegkam.
Speaker 0: Keine Sorge, Alter.
Speaker 0: Keine Macht auf dieser Welt hindert meine Manderin, die Essen zu schicken, versprach Ron, nachdem sie in den Hogwarts-Express eingestiegen und sich ein Abteil mit Hermine, Luna, Ginny und Neville gesucht hatten.
Speaker 0: Wenigstens zum Geburtstag schickte die auf jeden Fall was.
Speaker 0: Und ich schicke dir dann auch was, stimmte Hermine zu.
Speaker 0: Plätzchen oder so, was lange haltbar ist und dich weder ein bisschen auf die Beine bringt, versprach sie lächelnd.
Speaker 0: Harry nickte, sagte.
Speaker 0: Er war dankbar, so war das nicht.
Speaker 0: Aber seine Freunde gingen nach wie vor davon aus, dass Harry eben wenig zu essen bekam.
Speaker 0: Plätzchen und Pastete zum Geburtstag waren ein Traum, aber das war erst in vier Wochen.
Speaker 0: Wie sollte er das schaffen?
Speaker 0: Die Dursleys waren im Jahr zuvor so wütend gewesen wegen der Sache mit dem Juxbombon.
Speaker 0: Er würde nichts zu essen bekommen, da war er sich absolut sicher.
Speaker 0: Mittlerweile war es nicht mehr neu, dass er einfach schweigend bei den anderen saß, also unterschied es sich nicht von den letzten Wochen.
Speaker 0: Als er auf dem Gang die Hexe mit dem Süßigkeitenbagen hörte, murmelte er, dass er aufs Klo misste und verzog sich dann etwas weiter nach hinten in den Zug, wo er sich in ein freies Abteilschub.
Speaker 0: Hier kaufte er der Hexe kleine Pasteten ab, die er sich unter den Hosen bunt und in die Socken stopfte.
Speaker 0: Lange würde er damit nicht auskommen, aber er hoffte, dass es reichte.
Speaker 0: Danach nahm er die wenigen persönlichen Dinge, die er hatte, stopfte sie in den Geldbeutel von Hagrid, ehe er ihn mit aller Anstrengung zu einem schlichten Lederarmband werden ließ, nachdem er brechenvoll war.
Speaker 0: Mehr konnte er nicht tun.
Speaker 0: Er schloss vor einem Moment die Augen, dann kehrte er zu den anderen zurück.
Speaker 0: Ron fragte erleise, als sie sich London näherten.
Speaker 0: Würdest du Hitwig mitnehmen?
Speaker 0: Und meinen Besen fragte er leise.
Speaker 0: Ron verzog die Lippen deutlich.
Speaker 0: Anders als Hermine hatte er eine bessere Vorstellung davon, was bei ihm zu Hause ablief, entsprechend nickte er.
Speaker 0: Natürlich, Gumpel, ich pass gut auf sie auf.
Speaker 0: Darf ich, äh, den Besen mal fliegen?
Speaker 0: Klar.
Speaker 0: Harry lehnte sich angespannt zurück.
Speaker 0: Acht Wochen.
Speaker 0: Es waren ja nur Acht Wochen.
Speaker 0: Es schloss die Augen.
Speaker 0: Kapitel zwei, Hilfe.
Speaker 0: Der Emoji of the Day ist heute ein weinender Emoji oder die Träne.
Speaker 0: Severus beobachtete Potter schon seit Wochen deutlich aufmerksamer als früher.
Speaker 0: Seit dem Gespräch zwischen ihm und dem Schulleiter, das er mehr oder weniger unfreiwillig belauscht hatte, ließ er ihn kaum noch aus den Augen.
Speaker 0: Der Bängel sah übel aus, obwohl ihm von seinen Verletzungen aus dem Ministerium nicht mehr viel anzusehen war, blass, fahrig und permanent schweigend.
Speaker 0: Das einzige, was er tat, als hingel sein Leben davon ab war Essen, ohne dass er jemals den Eindruck erweckte, es zu genießen oder auch nur zu mögen, was er in sich reinstopfte.
Speaker 0: Severus hatte ihn unter einem Zauber versteckt, selbst im Zug noch begleitet und beobachtet, hatte gesehen, wie er sich heimlich süß kram in die Kleidung schob, wie er kleine, persönliche Dinge verhexte und gehört, wie er wies libart, seine Eule und seinen Besen mitzunehmen.
Speaker 0: Es ging ihn nichts an und es interessierte ihn auch nicht.
Speaker 0: Dennoch würde er sich das jetzt verdammt noch mal ansehen.
Speaker 0: Denn irgendetwas stank an dieser Geschichte bis zum Himmel.
Speaker 0: Also blieb er am Bahnhof mit Potter zurück, der seinen Freunden verzweifelt wirkend zunickte, als sie sich verabschiedeten.
Speaker 0: Er umklammerte den Griff seines Koffers so sehr, dass seine Ahne zitterten und musste sich sichtbar durchringen, einen Schritt vor den anderen zu setzen, aus der Bahnhofshalle heraus, nach draußen auf den Parkplatz, wo er sich ängstlich umsah.
Speaker 0: Als er Petunia Dorsley erkannte, er zitterte er regelrecht.
Speaker 0: Dann setzte er sich in Bewegung.
Speaker 0: Der gewaltige Mann neben der dürren Frau brüllte ihn an, knallte seinen Koffer hinten in den Wagen, dann stieß er Harry auf den Rücksitz und brüllte immer noch, als er selbst wieder einstieg.
Speaker 0: Und weiter, als er an Severus, der unsichtbar auf dem Bürgersteig stand, vorbeifuhr.
Speaker 0: Dabei wurde sein Kopf so rot, dass man davon ausgehen konnte, er könnte als bald platzen.
Speaker 0: Zwei Stunden später befand sich Severus in einem Albtraum aus Blümchenmustern und Kälte.
Speaker 0: Es war leicht gewesen, zwischen Harry und seiner Familie ins Haus zu schlüpfen, denn keiner half ihm mit seinem Koffer, nachdem dieser das wertvolle Auto erst einmal verlassen hatte, sodass er deutlich zurückgefallen war.
Speaker 0: Auspacken, verlangte Dursley, kam das Harry im Flurstand und deutete ins Wohnzimmer.
Speaker 0: Harry zitterte noch immer unnatürlich, kniete sich auf den Boden im Wohnzimmer und öffnete dann seinen Koffer.
Speaker 0: Säuberlich getrennt stapelte er hier seine Schulkleidung, die typische abgerissene Kleidung, die er ansonsten manchmal trug und seine Schulsachen, die Bücher, die kleine Apotheke, Pergamente, Federn und Hefte.
Speaker 0: Schneller Bursche verlangte Dursley.
Speaker 0: So eine Frau hatte sich verzogen, dafür war nun eine kleinere Ausgabe von dem gewichtigen Mann hier grinsend einen Stock in der Hand halten, mit dem er Harry gegen den Hinterkopf schlug, um der Anweisung Nachdruck zu verleihen.
Speaker 0: Harry zuckte nur und beeilte sich, auch Tintenfässchen und Notizen rauszukramen, bis nur noch sein Zauberstab im Koffer lag.
Speaker 0: Er machte nicht einmal Anstalten danach zu greifen, sondern schlaust den Koffer und schob ihn ein wenig weg, ehe er zum Kamin rüber rutschte.
Speaker 0: Severus hatte sich schon gefragt, warum man bei den Außentemperaturen heizte, jetzt erfuhr er es.
Speaker 0: Nacheinander riss Harry Seiten aus seinen Schulbüchern und verfütterte sie an das gierige Feuer.
Speaker 0: Er zitterte noch immer, starte aber nur ausdruckslos vor sich hin, wie schon die ganzen letzten Wochen.
Speaker 0: Bücher, Notizen, seine Schulroben, Hauskrawatten, Aufsätze, Federn und selbst das Tintenfässchen landeten in den Flammen.
Speaker 0: Es stank ziemlich, aber Dursley öffnete nur das Fenster.
Speaker 0: Das da auch, blaffte er auf die Zutaten-Apotheke deutend.
Speaker 0: Das sind magische Zue, wieder traf ihn der Stock am Hinterkopf.
Speaker 0: Das sagt man nicht, you freak, rief der dicke Junge begeistert.
Speaker 0: »Sehr richtig, Dadlé«, stimmte sein Vater zufrieden zu.
Speaker 0: »Das sind Zutaten aus der Schule, verbesserte Potterleise.
Speaker 0: Und können die explodieren oder sowas?«.
Speaker 0: Potter schloss die Augen einen Moment.
Speaker 0: Wenn das hier jedes Jahr so ablief, hatte er die Frage vermutlich schon häufiger beantwortet.
Speaker 0: »Kann schon sein.
Speaker 0: Auf jeden Fall sollten sie nicht mit Feuer in Berührung kommen.
Speaker 0: So viel hatte er also in fünf Jahren Tränke Unterricht gelernt.
Speaker 0: Schön, spiel sie im Klo runter!«.
Speaker 0: Befall Dursley und überwachte das sehr genau, ehe er ihn die Treppe wieder herunterschubste und zurück ins Wohnzimmer dirigierte.
Speaker 0: Ausziehen, befahl er.
Speaker 0: Harry sah zum ersten Mal auf, vollkommen entsetzt wirkend und schon traf ihn der Stock in die Seite.
Speaker 0: Er zogte nicht mal.
Speaker 0: Erste Schwer fragte sein Onkel gefährlich leise.
Speaker 0: Petonia, die ihm Türrammen erschienen war, sah nur mit gespitzen Lippen angewieder zu, während sie bereits die anderen Kleidungsstücke vom Boden aufsammelte.
Speaker 0: Zögerlich zog Harry sein Shirt über den Kopf und reichte es ihr.
Speaker 0: Abmachen, lautete der nächste Befehl mit einem Finger deut auf das Armband, das Harrys persönliche Habe beinhaltete.
Speaker 0: Geht nicht, ist verflucht, lo Harry, und hob die schmalen Schultern leicht.
Speaker 0: Dafür, dass er in den letzten Tagen so viel gegessen hatte, war immer noch sehr schmal, von den ganzen Narben mal abgesehen, die Severos sehr deutlich bestätigten, dass er es in diesem Haus gewohnt sein musste, mit Gewalt konfrontiert zu werden.
Speaker 0: Bist du noch bei Trost?
Speaker 0: So was bringst du in unser Haus?
Speaker 0: fluchte sein Onkel, und er und das dicke Kind wichen etwas zurück.
Speaker 0: Es macht nichts, es geht nur nicht ab.
Speaker 0: Das fällt in ein paar Tagen von sich aus ab, versicherte er jedoch.
Speaker 0: Es ist dann einfach weg.
Speaker 0: Er hielt das linke Handgelenk hoch, wobei man die roten Narben auf seinem Handdrücken gut sah, nicht, dass es hier jemanden interessierte.
Speaker 0: Schön, weiter ausziehen, forchte sein Onkel.
Speaker 0: Warum gab Harry jetzt zurück?
Speaker 0: Dursley machte einen drohenden Schritt auf ihn so und streckte die Hand in Richtung seines Sohnes aus, der ihm bereitwillig seinen Stock gab.
Speaker 0: Es ist deadless Kleidung, hör auf so dumm zu fragen, forchte der Mann.
Speaker 0: Fragen schien er nicht zu mögen, aber dass die Kleidung dem anderen Jungen gehörte, mochte er bezweifeln.
Speaker 0: Dessen Kleidung hatte keine Löcher, andererseits, wenn er sich die beiden Jungen so ansah, doch.
Speaker 0: Vermutlich war es seine Kleidung gewesen vor ein paar Jahren.
Speaker 0: Dursley und Harry maßen sich einige Momente mit Blicken, ehe Harry nachgab und seine Jeans öffnete.
Speaker 0: Natürlich fielen mit dem Stoff auch die Hälfte der Pasteten auf den Boden und gleich darauf sauste der Stock sirrend durch die Luft.
Speaker 0: Zweimal, dreimal.
Speaker 0: Etliche Male und Harry tat nicht mehr, als einen Kopf mit den Armen zu schützen und sich leicht zur Seite wegzudrehen.
Speaker 0: Es gab kein Blut, aber dicke, rote Streamen, die sich über seinen Körper zogen und die Gewiss bald blau würden.
Speaker 0: Und das wiederholte sich, nachdem die restlichen Pasteten aus seinen Socken und dem Bund sein Erfieh zu großen Unterhose fielen.
Speaker 0: Hinterher kniet der Harry-Nakte und keuchend auf dem Fußboden, Tränen, Tropfen von seinen Wangen und doch gab er keinen Ton von sich.
Speaker 0: »Gümmere dich um den Rasen«, verlangte sein Onkel, der die heruntergefallenen Süßigkeiten eigenhändig in den Kamin warf.
Speaker 0: Dabei sah er aus, als müsste er tickende Bomben schnell loswerden.
Speaker 0: Wörnen, mahnte seine Frau erstmals, und zog eine kurze graue Trainingshose aus dem Stapel.
Speaker 0: Wenn ihn die Nachbarn sehen, warnte sie.
Speaker 0: Dursley schien es egal zu sein, aber er warf ihm die Hose dennoch entgegen, nur um mit dem Stock der seinen Hinterentraf klarzumachen, dass er sich zu beeilen hatte.
Speaker 0: Severus lehnte an der Wand des furchtbaren Wohnzimmers und hatte Mühe, sich nicht auf den geblümten Teppich zu übergeben.
Speaker 0: So viel zu seiner Illusion eines perfekten Lebens des Auserwelten.
Speaker 0: Porters Worte in Dumbledos Büro machten jetzt sehr viel mehr Sinn.
Speaker 0: Dass seine Magie sich nicht selbstständig hierher gegen zur Wehr setzte, lag höchstens daran, dass er es dermaßen gewöhnt war, hier gedehmütigt und verletzt zu werden.
Speaker 0: Und leider machte auch Dumbledos Erwiderung, er möge seine Magie auf sich selbst fokussieren Sinn.
Speaker 0: Das würde er vermutlich brauchen, um die Ferien zu überleben.
Speaker 0: Harry mattet draußen in der blanken Sonne den Rasen, die Ränder zu den Beten schnitt er mit einer verdammten Schere.
Speaker 0: Die Hose rutschte ihm alle zwei Sekunden vom Nackten hintern, als die Familie sich zum Abendessen setzte, arbeitete Potter noch.
Speaker 0: Als die Straßenbeleuchtung anging, arbeitete Potter immer noch.
Speaker 0: Erst als die Dursleys sich zu Nacht fertig machten, ließ Petunia ihn herein.
Speaker 0: Drückte ihm ein Glas Wasser in die Hand, das er sofort austrinken musste, während er auf einem Putztuch stand, damit seine nackten Füße nicht schmutzig machten, bevor sie ihn nach oben in sein Zimmer jagte.
Speaker 0: Die Zimmertür brachte den Breichreiz wieder.
Speaker 0: Sieben verdammter Schlösser und eine Katzenklappe.
Speaker 0: Severus hatte es nicht geschafft, sich in sein Zimmer zu schmuggeln, aber vielleicht war es auch besser für heute den Rückzug anzutreten.
Speaker 0: Er musste verarbeiten, was er gesehen und erlebt hatte.
Speaker 0: Er, der daneben stand, wenn der dunkle Lord seine Feinde und Verbündete folterte.
Speaker 0: Er verließ das Haus durch den Garten, dann das Apparier geschützte Stück um das Haus und verschwand.
Speaker 0: Vielleicht würde er nie wieder zurückkehren.
Speaker 0: Das wäre besser für sein Seelenheil.
Speaker 0: Er war zurückgekehrt, allerdings erst nach neun Tagen.
Speaker 0: Derweilen, so hoffte er, hätte sich die Stimmung beruhigt und die Muckel wieder akzeptiert, dass Harry eben da war.
Speaker 0: Er hatte sich getäuscht.
Speaker 0: Harry, mittlerweile mit feuerrotem Sonnenbrand, durchzogen von nessenen Blasen, stand noch immer in der gleichen Hose und sonst nichts im Garten und trank gerade heimlich Wasser aus dem Schlauch, mit dem er eigentlich die Pflanzen gießen sollte, die noch im Schatten standen.
Speaker 0: Er trank so gierig und sein Bauch humorte so laut, dass Severus unweigerlich davon ausgehen musste, dass die letzten Tage nicht anders abgelaufen waren als der erste.
Speaker 0: Er sah furchtbar aus.
Speaker 0: Sein Haar war stränig und stand nach oben, seine Haut war entweder blau oder feuerrot und er hatte offensichtlich noch ein paar neue Schläge eingesteckt.
Speaker 0: An der rechten Schläfe hatte er eine kleine Platzwunde und sein linkes Knie war aufgeschrammt.
Speaker 0: »Das darfst du nicht!« flötete sein Cousin, der gerade in den Gartentrat und wo noch gesehen hatte, wie Harry etwas trank.
Speaker 0: »Geh doch, Petsen!« gab Harry müde zurück.
Speaker 0: »Wie das kleine, grausame, dumme Kind, dass du bist!« schob er leise hinterher.
Speaker 0: Kerlebensmüde?
Speaker 0: Andererseits, ja, vermutlich war er das.
Speaker 0: Plötzlich war Dudley neben ihm und donnerte ihm die fette Faust auf seine aufgeplatzte Schläfe.
Speaker 0: Freak, rüllte er und setzte bereits nach.
Speaker 0: Harry hatte vermutlich purest Glück, Dudley in dem Moment zu schupsen, in dem der ausholte, so dass er auf seinem dicken Hintern landete und verdattert nach oben schaute, ehe er ein magerschütterndes Heulen von sich gab.
Speaker 0: Schon erschienen seine Eltern in der Tür, seine Mutter kreischte, sein Vater brüllte und Harry sank regelrecht in sich zusammen.
Speaker 0: Versucht ihn umzubringen, sehr schwer verletzt, zur Polizei bringen, ins Krankenhaus fahren.
Speaker 0: Die beiden redeten so laut durcheinander, dass sogar Severus nur die Hälfte verstand.
Speaker 0: Überhaupt verstand er nicht, was gerade passierte.
Speaker 0: Die beiden konnten diesem großen, starken Jungen unmöglich abnehmen, dass Harry ihm wirklich etwas hätte antun können.
Speaker 0: Und das Brüllen war doch für niemanden als Weinen ernst zu nehmen.
Speaker 0: Sie nahmen es ernst.
Speaker 0: Dursley prügelte Harry regelrecht nach drinnen und die Treppe hinauf.
Speaker 0: Er schlug immer wieder zu, schubste ihn, zerrte ihn an den Haaren zurück und trat nach ihm.
Speaker 0: Severus musste eine Entscheidung treffen.
Speaker 0: Er entschied sich für Harry.
Speaker 0: Als Dursley die Tür hinter ihm zuwerfen wollte, rempelte er ihn unsichtbar beiseite.
Speaker 0: Aber er war so in Rage, dass er es gar nicht wirklich mitbekam, da fiel die Tür auch schon zu und all die vielen Schlässer wurden geschlossen.
Speaker 0: Harry war auf dem Rücken in dem quasi leeren Raum gelandet.
Speaker 0: Es gab einen schiefen alten Schrank, von dem Severus Annahme, das er leer war, und ein schlichtes, schmales Bett sowie einen vollkommen leeren Schreibtisch.
Speaker 0: Das alles Name nur im Augenwinkel war, denn er war auf Harry fokussiert, der um Atemringend auf dem Boden lag und offensichtlich verzweifelt versuchte, ein Wort hervorzubringen.
Speaker 0: Man, das war es, was seine Lippen in einem stimmenden Schrei formten, während er sich nicht rühren konnte und die Tränen ungehindert flossen.
Speaker 0: Severus hatte ohne Magie kaum Möglichkeiten ihm zu helfen.
Speaker 0: Harry hatte längst das Bewusstsein verloren, aber sein Körper krampfte dennoch und er atmete unglaublich flach.
Speaker 0: Der Deller an seiner Seite nachzuschließen hatte er wenigstens zwei gebrochene Rippen, und Severus konnte nur hoffen, dass das Blut aus seinem Mund daherrührte, dass er sich gebissen oder Wörnen ihm einen Zahn ausgeschlagen hatte.
Speaker 0: Er sah auf und entdeckte das Gitter am Fenster.
Speaker 0: Selbst wenn er wollte, über diesen Weg könnte er ihn nicht rausbringen und rausbringen musste er ihn so vielbar klar und das ohne seinen Zauberstab zu benutzen.
Speaker 0: Harrys ureigene Magie würde ihm helfen, da war er sich sicher.
Speaker 0: Wie sonst hätte er bitte die letzten Ferien ohne Hilfe überstanden.
Speaker 0: Er war seit nicht einmal zwei Wochen hier, dennoch hatte er süchtbar abgenommen, von den Verletzungen gar nicht zu sprechen.
Speaker 0: Seine Magie arbeitete vermutlich auf Hochtouren, um das fehlende Essen auszugleichen und ihn trotz Erschöpfung und Schmerz jeden Morgen wieder aufstehen zu lassen.
Speaker 0: Severus knurte unwillig auf, dann öffnete er das Fenster und verwandelte sich Kraft seines Willens, ohne seinen Zauberstab zu benutzen, in seine Animakusform.
Speaker 0: Wer hätte gedacht, dass es irgendwann nochmal von Vorteil sein würde, eine beschämend kleine Tierform anzunehmen?
Speaker 0: Und wie gut, dass er ausgerechnet durch Bleck gelernt hatte, dass es auch ohne Zauberstab möglich war, sich zu verwandeln, wenn man es nur wollte.
Speaker 0: Geschmeide sprang er auf den Fensterstock, schlängelte sich zwischen den Gitterstäben hindurch und verließ das Grundstück, nur um sich ungesehen in seine menschliche Form zurückzubringen und gleich darauf an der Haustür der Dursleys zu klopfen.
Speaker 0: Niemanden umbringen.
Speaker 0: Er konnte drohen, so viel er wollte, aber er durfte nicht zaubern, sonst würde das Ministerium auf der Matte stehen.
Speaker 0: Dursley's Kopf war immer noch hochrot, als er die Tür aufriss, aber er kam gar nicht dazu etwas zu sagen, da lag bereits die Spitze von Severus Zauberstab an seinem Hals.
Speaker 0: Sie wissen, was ich bin.
Speaker 0: Und Ihre Frau weiß, wer ich bin.
Speaker 0: Geben sie mir seinen Koffer inklusive Inhalt und ich nehme den Jungen mit, machte er klar.
Speaker 0: Außer sie wollen mir einen Gefühlen tun und sich weigern, knurte er hinterher.
Speaker 0: Petunia, die in dem Moment in den Flur kam, stieß einen markerschütternden Schrei aus und machte den Eindruck gleich ohnmächtig werden zu wollen, aber für diesen Schwachsin hatte er keine Zeit.
Speaker 0: Dursley ging langsam rückwärts und fummelte Fahrrich an einem Zahlenschloss, an einem Schrank unter der Treppe herum, bis er den Koffer hervorzog, den Severus gleich darauf hinter sich her nach oben zog.
Speaker 0: Lästig.
Speaker 0: Er öffnete ihn, nahm den Zauberstab heraus und ließ ihn offen liegen.
Speaker 0: Mehr war ja ohnehin nicht mehr darin.
Speaker 0: Dursley hatte es der Weilen geschafft, endlich all die Schlösser zu öffnen.
Speaker 0: Richten sie sich darauf ein, vom Ministerium für Magie zu hören.
Speaker 0: Sie haben den Helden und aus Erwelten der Zauberer Welt auf widerwertigster Weise misshandelt.
Speaker 0: Und da er mein Sohn und nicht volljährig ist, werde ich persönlich dafür sorgen, dass ihnen der Prozess gemacht wird, knote er, als er erneut sah, wie zugerichtet Harry hier lag.
Speaker 0: Mit aller Vorsicht schob er die Arme unter ihm.
Speaker 0: Aber wir, aber ich, aber Potter, stammelte Dursley.
Speaker 0: Severus ignorierte ihn, das verschwendete nur Zeit.
Speaker 0: Stattdessen hob er den viel zu leichten Jungen vorsichtig hoch, gerade froh, dass er ohne Bewusstsein war, weil ihm das unglaubliche Schmerzen bereiten musste.
Speaker 0: Er trug ihn wortlos aus dem Zimmer die Treppe runter aus dem Haus.
Speaker 0: Nachbarn starten ihn an, er sah nur geradeaus.
Speaker 0: Er verschwand mit ihm um die nächste Ecke hinter einige hohe Hecken und disapparierte mit ihm.
Speaker 0: Spinners End war kein Ort, an dem irgendjemand sich gern aufhielt.
Speaker 0: schon gar nicht ein verstörter Jugendlicher, der ohnehin nicht wissen würde, was eigentlich vor sich ging.
Speaker 0: Da er jedoch im Moment nicht wusste, was im Schulleiter vor sich ging und ob er auf ihn zählen könnte, war es eigentlich der einzige Ort, an den er Harry für den Moment bringen konnte.
Speaker 0: Eine äußerst schlechte Wahl, denn hier könnte jederzeit auch der ein oder andere Todesser vor der Tür stehen.
Speaker 0: Dennoch trug er ihn vorsichtig in das dunkle Wohnzimmer, wo er Kraft seiner Gedanken, die Kerzen und den Kamin aufflammen, ließ, um etwas mehr sehen zu können.
Speaker 0: Hogwarts wäre noch aus anderen Gründen ein besserer Ort.
Speaker 0: Die Krankenstation und auch sein Labor waren sehr gut ausgerüstet.
Speaker 0: Da er so selten in seinem eigenen Haus war, waren seine Vorräte hier sehr begrenzt und es gab auch kaum Nahrung im Haus.
Speaker 0: Dennoch gab er sich alle Mühe, für den Anfang mal Harrys Rippen zu heilen, was ihn schon mal viel freier atmen ließ und dann den schlimmen Sonnenbrand einfach mit Dipptharm zu behandeln, nachdem er die Wunde in seinem Mund gefunden hatte, die für das Blut verantwortlich war.
Speaker 0: Die Essenz war so stark, dass sie die ramponierte Haut, die sich an so vielen Stellen heftig schälte und blasen hatte, rosig und unverletzt zurückließ.
Speaker 0: Nur die Folgen der Schläge und Tritte konnte er auch damit nicht kurieren.
Speaker 0: Er krämte Harry ein, so gut es ging, wenig Rücksicht darauf nehmend, dass er ihm dafür die Hose vom Hintern ziehen musste.
Speaker 0: Harry bekam es ohnehin nicht mit, und für seine eigenen Animositäten war gerade einfach kein Platz.
Speaker 0: Als Severus sich wieder erhob und den Kerl betrachtete, musste er unwähkürlich den Kopf schütteln.
Speaker 0: Er sah so winzig und schmal aus, wie er zwischen Severus' Sofa-Kissen lag, die aufgeplatzten Lippen leicht geöffnet.
Speaker 0: Nicht einmal im Schlaf wirkte er entspannt.
Speaker 0: Er hatte in den letzten Wochen und Monaten sehr viel Zeit gehabt, über all das nachzudenken.
Speaker 0: Über diesen verfluchten Stammbaum, der sich in sein Gehirn gebrannt hatte.
Speaker 0: Es war möglich, ja.
Speaker 0: Er hatte mit Lily geschlafen, nicht nur einmal.
Speaker 0: Manchmal nur, weil Potter sich wie ein Arsch benommen und Lily Trost gebraucht und bei ihm gefunden hatte.
Speaker 0: Sie waren nie ein echtes Paar gewesen, das hatte er sich schön selbst versaut.
Speaker 0: Dass sie von ihm schwanger wäre, hatte er jedoch nie auch nur für eine Sekunde in Betracht gezogen.
Speaker 0: Und Harry mit seinem vollkommen wirren Haar erinnerte wirklich eher an James.
Speaker 0: Severus hatte sie sich schon früh lang wachsen lassen.
Speaker 0: Zum einen, weil ihn niemand zum Friseur geschickt hatte und zum anderen, und er solchste sehr tief bei der Erkenntnis, weil sie kurz immer gemacht hatten, was sie wollten.
Speaker 0: Letztlich war der Test aber eindeutig.
Speaker 0: Harry hatte ihn richtig gebraut und selbst wenn nicht, dann hätten sie eben kein Ergebnis erhalten.
Speaker 0: Das hatten sie jedoch, schwarz auf weiß.
Speaker 0: Harry war und mit der Erkenntnis kämpfte er auch nach all den Monaten noch sein Sohn.
Speaker 0: Sein Sohn, um den er sich keinen Tag in seinem Leben gekümmert hatte.
Speaker 0: Klar, er hatte ihm den Hintern gerettet, mehr als einmal doch eher aus Pflicht heraus.
Speaker 0: Nicht, weil es ihm um den Jungen gegangen war.
Speaker 0: Er war furchtbar zu ihm gewesen und hatte es genossen, seinen Zorn an dem einzigen auszulassen, das von James Potter noch da war.
Speaker 0: Severus' Neighbor eben alles nur kein guter Mensch.
Speaker 0: Wie sollte das hier also weitergehen?
Speaker 0: Sie würden ja wohl kaum auf heile Familie machen können.
Speaker 0: Harry verabscheute ihn, zu Recht.
Speaker 0: Und Severus war einfach permanent wütend auf ihn.
Speaker 0: Wenigstens nicht immer zu Unrecht.
Speaker 0: Nach einer Weile gab er sich Mühe, im wenigstens ein bisschen Wasser einzuflösen, je die Küche auf der Suche nach einem halbwegs verträglichen Frühstück durchsuchte.
Speaker 0: Warum er den Zwieback irgendwann mal gekauft hatte, wusste er nicht mehr und er war auch schon seit einer Weile abgelaufen, aber sowas wurde nicht schlecht richtig.
Speaker 0: Solange Harry nicht bei Bewusstsein war, konnte er jedenfalls nicht einkaufen gehen, ganz davon abgesehen, dass es mittlerweile Nacht war, also kochte er leichten Tee und brachte den Zwieback mit.
Speaker 0: Er probierte das Zeug.
Speaker 0: Schmeckte, wie es schmecken sollte, also quasi nach nichts, und er schob es wieder von sich.
Speaker 0: Für Harry wäre es gut.
Speaker 0: Nicht, weil er ihm nicht mehr gönnen würde, sondern weil er mehr vermutlich nicht gut verzog.
Speaker 0: Merlin und Morgana.
Speaker 0: Wer würde ihm denn glauben, dass er, ausgerechnet er, sich besser um den Jungen kümmerte, als seine Verwandten es getan hatten?
Speaker 0: Niemals hätte er geglaubt, dass sie ihn so schlimm behandelten.
Speaker 0: Dass sie die Magie ablehnten, sah er ja noch ein.
Speaker 0: ihm alles wegzunehmen, die Schläge, das Verweigern von Essen, das war zu viel, viel zu viel, und erinnerte ihn grausam an seine eigene Kindheit.
Speaker 0: Wie oft war Harry kurz davor gewesen, zu verhungern, an seinen Verletzungen zu sterben, das war grausam und sonst gar nichts.
Speaker 0: Als hätte man ihn zum dunklen Lord gegeben, damit der ihn aufzog.
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf und lehnte sich auf seinem Sessel zurück.
Speaker 0: Harry musste erst einmal aufwachen, dann konnten sie weiter sehen.
Speaker 0: Dat mit Hindernissen, Kapitel drei, stirb oder lass mich sterben.
Speaker 0: Der heutige Emoji ist dieser Explosions-Emoji.
Speaker 0: Schnell nach unten in die Kommentare und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Schon gut, ganz ruhig, murmelte er, als Harry Träger die Augen öffnete und gleich darauf vor ihm zurückzuckte.
Speaker 0: Es ist alles gut, versprach er, etwas vor dem Sofa in die Hocke gehend, um den Jungen nicht so weit zu überragen.
Speaker 0: Der sah ihn an, als würde er sich fragen, ob er den Verstand verloren hatte.
Speaker 0: Klar, in seinen letzten aktiven Erinnerungen war er an einem anderen Ort, mit anderen Menschen gewesen, und ein Severus-Name war wohl auch nicht gerade mit einem Helden in strahlender Rüstung zu vergleichen.
Speaker 0: Wach, krecht er, Severus griff zum Tee und reichte ihm einen Becher.
Speaker 0: Trink, befahl er ruhig.
Speaker 0: Harry musterte den Becher skeptisch, nahm ihn dann aber wie ein kleines Kind in beide Hände und Trank.
Speaker 0: Er ist einen Schluck, denn ganz hektisch mehr.
Speaker 0: Servus füllte nach und auch der zweite Becher wurde schnell gelehrt und ließ Harry atemlos zurück.
Speaker 0: Du kannst später mehr trinken, legte er fest, damit er das gleich mal wusste.
Speaker 0: Harry blinzelte ihn mit großen Augen an.
Speaker 0: Hier, das kannst du essen.
Speaker 0: Er reichte ihm einen Zwieback.
Speaker 0: Harry nahm ihn, sah ihn an, dann wieder zu ihm nach oben, ehe er vorsichtig anfing, daran zu knabbern, ohne Severus aus den Augen zu lassen.
Speaker 0: Severus selbst schubst sich wieder auf seinen Sessel.
Speaker 0: Es war längst Mittag, und Harry machte nicht den Eindruck, länger wachbleiben zu können, als es das Essen erforderte.
Speaker 0: Er reichte ihm schließlich nur einen weiteren Becher Tee, von dem er sogar nur noch nippte.
Speaker 0: »Rudig aus, wir sprechen später« legte er dem nach fest.
Speaker 0: Harry träumte Vyrr.
Speaker 0: Das war soweit nicht ungewöhnlich, er träumte immer furchtbar.
Speaker 0: Aber, davon zu träumen, dass er im Haus von Severus Neib war, das er noch nie gesehen hatte, sich jetzt aber ganz klar vor seinen Augen abzeichnete, war noch nie vorgekommen.
Speaker 0: Er blinzelte in den Raum, der nur von Kerzenlicht erhält wurde.
Speaker 0: Bücher über Bücher in hohen Regalen.
Speaker 0: Die Couch auf der Erlag, eingewickelt in eine schlichte Wolldecke, ein einzelner Sessel und ein niedriger Tisch.
Speaker 0: Es war düster und alt und irgendwie heruntergekommen.
Speaker 0: Du bist wach.
Speaker 0: Sein Lehrer erschien im Durchgang zum Flur und sah ihn aufmerksam an.
Speaker 0: Dein Zauberstab liegt dort, neben deinem Beutel mit deinen Sachen.
Speaker 0: Mach langsam, befahl er, als Harry sofort die Hände danach austrägte.
Speaker 0: Er ließ sich jedoch nicht zurückhalten, sondern nahm beides an sich.
Speaker 0: Wie lange war er denn schon hier, dass sich das Armband zurück verwandelt hatte?
Speaker 0: und Wann war er zu dem Schluss gekommen, dass das jedoch kein Traum war?
Speaker 0: Er schub sich den Fellbeutel in die Hosentasche, während Snape Tee in einen Becher einschenkte und ihm reichte.
Speaker 0: Danke, sir, mummelte er und drank alles flair, was er bekam, diesen Becher und gleich noch einen zweiten.
Speaker 0: Moment.
Speaker 0: Irgendwie hatte er dabei ein Déjà-vu.
Speaker 0: Was ist passiert?
Speaker 0: Hatte er vielleicht den gleichen Traum zweimal?
Speaker 0: Aber eigentlich hatte er ja schon festgestellt, dass es gar kein Traum war.
Speaker 0: Ich habe deine Verwandten darin gehindert, dich umzubringen, bevor der dunkle Lord seine Chance bekommt, entgegnete der Mann trocken.
Speaker 0: Oh, hm, machte Harry leise, der nicht so richtig wusste, was er dazu sagen wollte.
Speaker 0: Warum, was, nebte ein Imlik-Guster-Weg gewesen?
Speaker 0: Sie, sie wollten mit mir reden, fragte er demnach verwirrt.
Speaker 0: Warum sollte ich, gab er kühl zurück.
Speaker 0: Harry senkte den Blick und zog die Schultern ein.
Speaker 0: Ja, warum sollte er?
Speaker 0: Wir werden schon Zeit nach eine sinnvolle Unterkunft für dich finden.
Speaker 0: Es sollte ja praktisch überall besser sein als dort.
Speaker 0: Oh ja.
Speaker 0: Und warum sollte er eigentlich bei Snape bleiben?
Speaker 0: Dazu gab es ja nun wirklich keinen Grund.
Speaker 0: Es war ja nicht so, dass sie verwandt wären oder sowas.
Speaker 0: Warum haben sie mich überhaupt erst dort rausgeholt?
Speaker 0: fragte Ermüde und setzte sich richtig auf.
Speaker 0: Nicht aus der Entimentalität, falls du das glaubst.
Speaker 0: Harry hatte es wirklich für einen Moment geglaubt.
Speaker 0: Er schluckte und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Natürlich nicht, mommelte er.
Speaker 0: Sie hätten mich auch einfach dort verrecken lassen können.
Speaker 0: Er schob die Decke von sich und stand langsam auf.
Speaker 0: Irgendwann lernst du vielleicht noch, dass nicht jeder Mensch auf der Welt alles nach deinem Willen tut, sondern eigene Entscheidungen aus eigenen Beweggründen fällt, die dich in aller Regel absolut nichts angehen.
Speaker 0: Harry surft stetiv.
Speaker 0: Keine Sorge, Sir.
Speaker 0: Ich habe schon vor langer Zeit gelernt, dass nichts an mir liebenswürdig ist, und niemand mich haben möchte.
Speaker 0: Versicherte er leise, griff nach seinem Zauberstab und wendete sich dem Flur zu.
Speaker 0: Sie sind da wirklich nicht der Erste.
Speaker 0: Was glaubst du, wo du hingehst?
Speaker 0: knurte Snape jetzt, als er schon fast an der Haustür war.
Speaker 0: Harry hielt inne und schluckte hart, ihr er ganz langsam den Blick zu ihm zurückrichtete.
Speaker 0: Welche Rolle sollte das spielen?
Speaker 0: mummelte er rau.
Speaker 0: Griff nach der Klinke und schub sich aus der Haustür hinaus in den kühlen Abend.
Speaker 0: Erst jetzt wurde ihm klar, dass er immer noch nur die blöde Hose von Dudley trug.
Speaker 0: Kein Shirt, keine Socken, vor allem keine Schuhe.
Speaker 0: Aber auch das war mittlerweile egal nicht.
Speaker 0: Er ging los, einfach die Straße entlang, in der jedes Haus gleich aussah.
Speaker 0: Alt heruntergekommen, schmutzig.
Speaker 0: Was für ein furchtbare Ort.
Speaker 0: Er fogte dem Fluss auf der anderen Straßenseite, indem er sich durch einen kaputten Maschendrahtzaun schob, raus aus dem Ort.
Speaker 0: Auf dem Gras schließ es sich besser laufen und er hatte ohnehin nicht vor, so schnell stehen zu bleiben.
Speaker 0: Da er außerhalb seines eigenen Wohnorts war und hier in der Nähe ohnehin ein Zauberer lebte, wagte er es sich mit einem Lumus, den Weg zu leuchten, an einer Baumgruppe vorbei.
Speaker 0: Hermine hatte ihm gesagt, dass minderjährigen Zauberei eigentlich nur auffiel, wenn es in der Nähe eben nur minderjährige gemeldete Zauberer gab.
Speaker 0: Hier draußen sollte er also alles zaubern können nicht.
Speaker 0: Hier war nichts mehr von der Stadt zu hören, die er gerade verlassen hatte.
Speaker 0: Das Gras war feucht vom Regen am Tag, die Luft recht kühl, sodass er als bald mehr als nur fröstelte, aber er blieb in Bewegung.
Speaker 0: Wiese, ein kleines Waldstück, fällt noch ein Waldstück, und dann wieder Wiese, weit und breit.
Speaker 0: Er sah sich aufmerksam um.
Speaker 0: Irgendwo ganz weit entfernt konnte er ein rotes Blinken sehen, von einer Fabrik oder so etwas.
Speaker 0: Aber es gab in großem Umkreis keine Häuser, Schuppen oder sonst irgendetwas, wo sich Muckel normalerweise so aufhielten, also atmete er tief durch.
Speaker 0: Es stimmte, er konnte nirgendwo hin.
Speaker 0: Egal wohin er ging, er würde Menschen in Gefahr bringen oder einfach unerwünscht sein.
Speaker 0: Der einzige Ort, an dem er hatte leben dürfen, stand ihm nicht mehr offen.
Speaker 0: Snape hatte ihn dort weggeholt, und wenn er jetzt wieder bei den Dursleys auftauchte, würde Vernon ihn tot prügeln, da war er sich sicher.
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf, nahm den Zauberstab und stief ihn in die Luft.
Speaker 0: «Mars Mordre!« rief er.
Speaker 0: Und nichts passierte.
Speaker 0: «Was zum Teufel glaubst du, was du da tust?« fuhr Snape ihn plötzlich an, einfach neben ihm auftauchend.
Speaker 0: «Walde, Marte rufen!
Speaker 0: Sie sollten gehen!» murmelte er.
Speaker 0: Es hatte er falsch gemacht.
Speaker 0: Das funktioniert so nicht.
Speaker 0: Bist du eigentlich noch ganz bei Trost?
Speaker 0: Snape packte seine Schultern und schüttelte ihn regelrecht.
Speaker 0: Harry startete zu ihm hoch und musterte sein Gesicht.
Speaker 0: Er sah richtig aufgebracht aus.
Speaker 0: Der dunkle Lord bringt dich um, wenn du ihn rufst.
Speaker 0: Du bist fünfzehn, Harry.
Speaker 0: Der schluckte, senkte den Blick und nickte.
Speaker 0: Ja, er war fünfzehn.
Speaker 0: Und wenn ich sechzehn wäre, oder siebzehn, oder zwanzig, Welchen Unterschied würde es machen?
Speaker 0: fragte er leise.
Speaker 0: Ich werde Voldemort niemals mehr entgegenzusetzen haben als jetzt.
Speaker 0: Ich werde niemals ein großer schwarzer Magier sein und die kniffligsten Flüche beherrschen.
Speaker 0: Dumbledore kann ihn nicht besiegen, also warum sollte ich das jemals können?
Speaker 0: fragte er leise.
Speaker 0: Dann höre gefälligst du auf mit diesem Blödsinn.
Speaker 0: Was glaubst du, was das bringt?
Speaker 0: Er schüttelte ihn wieder.
Speaker 0: Harry schluckte erneut und konnte nicht verhindern, dass ihm Tränen in die Augen stiegen.
Speaker 0: Wenn ich wegbinde, dann hängt es nicht mehr an mir, dann muss es jemand anderes machen, aber dann, dann kann niemand mehr wegen mir sterben und ich bin nirgendwo im Weg, flüsterte er rau.
Speaker 0: Ich will das nicht mehr, hauchte er und schlutzte und erdrückte.
Speaker 0: Ich will nicht mehr, dass Leute sterben, weil ich es nicht hinkriege, ihn einfach aufzuhalten, ich.
Speaker 0: Er rang um Atem und schüttelte sich.
Speaker 0: Ich will zu meinem Mann, nur schüttelte er, stickt.
Speaker 0: Snape atmete scharf ein, aber jetzt hatte er einmal angefangen.
Speaker 0: Und zu meiner Schwester und zu dem Mann, für den es okay war, mein Dad zu sein und zu serious, schlutzte er weinend.
Speaker 0: Harry mummelte Snape recht hilflos.
Speaker 0: Sie können mich sowieso nicht davon abbringen.
Speaker 0: Er zog die Nase hoch und rieb sich übers Gesicht.
Speaker 0: Sie können mich nirgendwo hinbringen.
Speaker 0: Egal wo ich bin, ich bringe alle Leute in Gefahr und zu den Dursels gehe ich nie wieder.
Speaker 0: Und am Ende muss ich doch gegen ihn kämpfen.
Speaker 0: Er bebte, schaffte es aber, die Tränen wieder zurückzudringen.
Speaker 0: Ich mache das jetzt, ob sie mir helfen oder nicht.
Speaker 0: Snape ging vor ihm in die Hocke, sodass er plötzlich zu ihm runtersehen musste.
Speaker 0: Wer verstecken dich?
Speaker 0: Du musst das jetzt noch nicht tun, sagte er rau.
Speaker 0: Doch muss ich.
Speaker 0: Ich werde nichts mehr lernen, dass mir was nutzen wird.
Speaker 0: Ich kenne den Zauber, ich weiß, was ich machen muss.
Speaker 0: Entweder ich schaff's oder halt nicht.
Speaker 0: Wenn sie ihn rufen und so tun, als hätten sie mich für ihn aufgegabelt, passiert ihnen nichts, wenn ich verliere.
Speaker 0: Das war doch kein schlechter Plan, oder?
Speaker 0: Snape starte ihn regelrecht an.
Speaker 0: Harry begann er erneut, doch jetzt schüttelte er entschieden den Kopf.
Speaker 0: Nein, rief er laut.
Speaker 0: Nein, verstehen sie das nicht.
Speaker 0: Ich will nicht der Auserwählte sein.
Speaker 0: Ich will nicht, dass alle Leute auf mich zeigen und über mich flüstern.
Speaker 0: Die hassen mich doch eh, weil ich einfach nicht mache, was ich doch machen muss.
Speaker 0: Ich will nicht mehr, dass die Leute sagen, dass ich lüge, oder denken, dass ich irgendetwas sonst wie Tolles kann, oder dass ich ein Stück Müll bin.
Speaker 0: Ich will nicht mehr ständig nur im Weg sein.
Speaker 0: Ich will das alles nicht mehr.
Speaker 0: Und ich will nicht mehr sehen, wie Leute sterben und ich will einfach ... Er rang um Atem und wäre vielleicht in die Knie gegangen, wenn Snape ihn nicht immer noch festgehalten hätte.
Speaker 0: Ich will nicht mehr sehen, wie Leute über ihren toten Kindern verzweifeln.
Speaker 0: keuchte er und weinte doch wieder.
Speaker 0: Ich habe ihn so oft besiegt.
Speaker 0: Ich muss es doch nur einmal richtig machen, damit ich endlich meine Ruhe habe.
Speaker 0: Snape schüttelte den Kopf leicht.
Speaker 0: Du schaffst das nicht, Harry, mummelte er bedrückt.
Speaker 0: Das ist mir so egal.
Speaker 0: Es ist mir einfach nur noch egal.
Speaker 0: Ich ertrag das nicht mehr.
Speaker 0: Leute wie sie, Leute wie Unbridge, Leute wie Dumbledore.
Speaker 0: Zwei Menschen sind schon wegen mir gestorben, und dass es nicht mehr waren, war pures Glück.
Speaker 0: Meine ganzen Freunde könnten jetzt tot sein.
Speaker 0: Snape richtete sich etwas auf und zog ihn an sich.
Speaker 0: Harry klammerte sich sogar wirklich für einen Moment an ihm fest, ehe er den Kopf wieder schüttelte.
Speaker 0: Bitte rufen sie ihn.
Speaker 0: Bitte.
Speaker 0: Vielleicht schaffe ich es nicht, aber es gibt überhaupt gar keine Alternativen.
Speaker 0: Selbst wenn ich es bis September irgendwie schaffe, dann spaziert er eben einfach nach Hogwarts und bringt da alle um.
Speaker 0: Dafür hatte er so große Angst.
Speaker 0: Merlin, er hatte solche Angst davor, noch mehr Menschen sterben zu lassen.
Speaker 0: Lass, schnell bräusperte sich.
Speaker 0: Lass es uns sinnvoll angehen.
Speaker 0: Wir rufen erst den Orten, dann ihn, mummelte er.
Speaker 0: Nein, nein, ich will nicht, dass irgendjemand sonst kämpft, dann kann ich mich ja überhaupt nicht mehr konzentrieren.
Speaker 0: Aber er wird nicht allein kommen.
Speaker 0: Das weiß ich, aber das ist egal.
Speaker 0: So sind dein Todesser, die tun ihnen nichts, wenn sie denen das Richtige erzählen.
Speaker 0: und er lässt ihn nicht gegen mich kämpfen.
Speaker 0: Er will mich selbst umbringen.
Speaker 0: Er muss es tun.
Speaker 0: Er bebte jetzt vor Kälte, vor Anspannung, vor Verzweiflung.
Speaker 0: Snape schloss die Augen und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ich weiß, dass sie mich beschützt haben, aber das geht jetzt nicht mehr.
Speaker 0: Ich habe das selbst versaut.
Speaker 0: Sie können mir jetzt nur noch helfen, indem sie mich das Ganze endlich ... endlich beenden lassen.
Speaker 0: Irgendwie.
Speaker 0: Bitte.
Speaker 0: flehte er erneut und ruckte leicht an Snape's Robe, die er immer noch festhielt.
Speaker 0: Das ist die beschissenste Idee, die du jemals hattest, und dass er bei deinen Ideen etwas heißen, murte er, krempelte aber dennoch seinen Ärmel hoch, um das Dunkelmal freizulegen.
Speaker 0: Harry schluckte schwer und löste sich.
Speaker 0: Snape berührte das Dunkelmal mit seinem Zauberstab, einen Ruf an seinen Herren und dessen Gefolge aussendend, ehe er sich erhob und hinter Harry trat, eine schwere Hand in seinen Nacken legend, um wenigstens den Eindruck zu machen, ihn festzuhalten.
Speaker 0: Harry versuchte ganz tief und bewusst zu atmen.
Speaker 0: Dann würde er Voldemort eben verholt entgegentreten, aber er musste ihn wenigstens sehen können.
Speaker 0: Es geschah nicht nach und nach.
Speaker 0: Vielmehr erhoben sich Voldemort und seine Todesser alle gleichzeitig aus dem Schatten.
Speaker 0: Servus, soll sollte er, genauso Barfuß wie Harry, aber dank seiner Robe nicht ganz so nackt.
Speaker 0: Seit wann liefert man Beute mit Zauberstab aus, fragte er skeptisch.
Speaker 0: Er will kämpfen, Herr, entgegnete er steif und löste sich von Harry um einen Schritt vorzutreten.
Speaker 0: Wie allein konnte man sich fühlen?
Speaker 0: Dennoch reckte Harry das Kinn, kratzte alles an griffender Mut zusammen und trat einen Schritt vor, den Zauberstab leicht erhoben.
Speaker 0: So endete es also, stellte Voldemort ruhig fest, zog seinen Stab und deutete eine Verbeugung an, die Harry diesmal leicht erwiderte, bevor er dazu gezwungen wurde.
Speaker 0: Anstatt jedoch sofort anzugreifen, taksierten sie sich.
Speaker 0: Voldemort hatte die letzten beiden Male verloren.
Speaker 0: Einmal war Harry geflohen, einmal er selbst.
Speaker 0: Ja, Tom Reddle, mummelte Harry.
Speaker 0: Voldemort zischte leise.
Speaker 0: Weißt du mittlerweile, wie die Prophezeiung endet?
Speaker 0: fragte er und trat noch einen Schritt vor.
Speaker 0: Die Todesser, die als schwarze Masse um ihn herum standen, blendete er aus.
Speaker 0: Er konzentrierte sich ganz und gar auf das bleiche unmenschliche Gesicht, das ihn in seinen Träumen heimsuchte.
Speaker 0: »Wen interessiert schon diese lächerliche Prophezeiung?«.
Speaker 0: Dich sollte sie interessieren.
Speaker 0: Er griff seinen Stab fester.
Speaker 0: Es heißt, keiner kann leben, während der andere überlebt.
Speaker 0: Da hast du schon gemerkt, oder?
Speaker 0: Dass du nicht leben kannst, weil ich noch da bin.
Speaker 0: Das steht dir im Weg, egal was du tust oder planst.
Speaker 0: Dieser lächerliche, fünfzehnjährige Zwerg, der dir schon so oft entkommen ist.
Speaker 0: Voldemort's Augen blitzten rot auf, Adrenalin flutete Harry's Körper.
Speaker 0: Darauf hatte er gehofft.
Speaker 0: Er machte ihnen beiden Angst.
Speaker 0: Das war schlecht.
Speaker 0: Aber sonst hätte er nach allem, was in den letzten Tagen passiert war, vermutlich überhaupt keine Kraft umzukämpfen.
Speaker 0: Das endet jetzt!
Speaker 0: Im gleichen Zug hob Voldemort seinen Zauber, starb und schleuderte Harry seinen Avada entgegen, der ohne auch nur darüber nachzudenken, wie er den Expelliarmus wählte.
Speaker 0: Er hatte das nicht tun wollen, aber jetzt war es zu spät.
Speaker 0: Die Zauber prallten aufeinander, genau wie auf dem Friedhof, und Harry packte mit der zweiten Hand zu, um die enorme Kraft, die auf ihn wirkte, halten zu können, Voldemort schrie vor Wut.
Speaker 0: Stürb endlich, du lästige Made!
Speaker 0: Stürb wie deine nutzloser, schlammbloot Mutter!
Speaker 0: Harry keuchte.
Speaker 0: Seine Mutter.
Speaker 0: Sein Vater.
Speaker 0: Seine Schwester.
Speaker 0: Cedric.
Speaker 0: Sirius.
Speaker 0: Die Liste, derer die Voldemort ihm genommen hatte, ob persönlich oder nicht, war zu lang.
Speaker 0: Es würde ihn nicht stören, hier und heute zu sterben.
Speaker 0: Aber das durfte so nicht weitergehen.
Speaker 0: Er musste es wenigstens versuchen.
Speaker 0: Mit einem Aufschrei warf er sich regelrecht körperlich in den Zauber, das Rot weiter nach vorn treibend, aber Voldemort war so stark.
Speaker 0: Wenn er nur vereinen Moment zögern würde, wenn ihm nur jemand ein verdammtes Bein stellen würde, würde nur irgendetwas geschehen, um ihm ein ganz kleines bisschen zu helfen.
Speaker 0: Plötzlich schoben sich Snaps Hände auf seine Schultern.
Speaker 0: So vieles, an die es das Wert geliebt zu werden, flüsterte er.
Speaker 0: Und so viele Menschen lieben dich genau dafür.
Speaker 0: Nicht weil du der Auserwälte bist.
Speaker 0: Tu es, Harry.
Speaker 0: Beende es, ich weiß, dass du es kannst.
Speaker 0: Und dann gehen wir nach Hause, versprach Severus ihm, just wie ein Dutzend und mehr Blitze vom Himmel fuhren.
Speaker 0: Ob Snaps Worte ihn trieben, ob es seine Hände auf seinen Schultern waren, Harry warf alles, was er hatte in seinen Zauber.
Speaker 0: Seine Verzweiflung, seine Angst, seine Traurigkeit und Einsamkeit, seine Liebe und Zuneigung.
Speaker 0: jeden guten und jeden schlechten Moment, den er jemals erlebt hatte, bis sein Zauber endlich durchbrach, Voldemort entwaffnete und seinen eigenen Zauber auf ihn zurückprallen ließ.
Speaker 0: Severus ging sofort in die Knie und fing Harry auf, der einfach zusammenbrach.
Speaker 0: – Schon gut.
Speaker 0: – Es ist alles gut.
Speaker 0: – Du hast es geschafft, Harry, flüsterte er eindringlich.
Speaker 0: – Es ist vorbei, versprochen.
Speaker 0: Flüsterte er und zog seinen Oberkörper an sich, seinen Umhang halb um ihn schlingend, weil er furchtbar ausgekühlt war.
Speaker 0: Die Kämpfe um ihn herum, die nur Sekunden gedauert hatten, kamen langsam zum Erliegen.
Speaker 0: Einige Todesser disapparierten einfach, viele waren von den Ordensmitgliedern, die er gerufen hatte, just nach dem Moment, in dem er das dunkle Mal aktivierte, gefesselt und geschockt worden.
Speaker 0: Harry!
Speaker 0: Es war Remus Stimme, und es war Remus Gesicht, das als Allererstes bei ihnen auftauchte.
Speaker 0: Was ist mit ihm?
Speaker 0: fragte er panisch, als der Junge nicht reagierte.
Speaker 0: Es geht ihm gut, er ist nur sehr schöpft, entgegnete Severus, ohne ihn loszulassen.
Speaker 0: Remus sagte auf die Knie vor sich herab.
Speaker 0: Merlin, seid Dank, hauchte er.
Speaker 0: Jetzt näherten sich langsam auch die anderen.
Speaker 0: Wolle mir das sein, deutlich tot, knote Moody, der bei seiner Leiche hockte.
Speaker 0: Dank, Älste.
Speaker 0: führt Askerbahn doch seinen neuesten Besucher zu und bereitet ein paar Zellen für den Rest vor, wie Stummelde an, der alle Anwesenden überragte.
Speaker 0: Modi, Kingsley und die anderen Auroren, die zum Orden gehörten, kümmerten sich direkt darum.
Speaker 0: Was ist passiert, Servers?
Speaker 0: Warum ist Harry hier?
Speaker 0: fragte er nun streng an ihn gerichtet.
Speaker 0: Er wollte nicht mehr warten und es mit dem dunklen Laut aufnehmen.
Speaker 0: Wie man sieht, erfolgreich gab er glatt zurück.
Speaker 0: Und du hast dir gedacht, apparierst du ihn aus der Sicherheit des Hauses seiner Familie hierher?
Speaker 0: Zufällig unweit deines eigenen Wohnortes, fragte der Schulleiter scharf.
Speaker 0: Welche Rolle spielt das?
Speaker 0: mischte sich Lupin ein, der über Harrys Haare streichelt.
Speaker 0: Harry hat ihn besiegt.
Speaker 0: Es ist vorbei, endgültig.
Speaker 0: Oder nicht, hakte er nach, zu dem Leichnam im Gras blickend.
Speaker 0: So scheint es.
Speaker 0: Nun bringen wir Harry zurück und nein.
Speaker 0: für Severus scharf dazwischen.
Speaker 0: Es besteht absolut keine Notwendigkeit, ihn an diesen furchtbaren Ort zurückzubringen, wo ihm nichts als Schmerz widerfährt, knurte er und zog ihn noch dichter an sich.
Speaker 0: Elbus hob eine Braue.
Speaker 0: Sie sind nun einmal seine letzten Verwandten, pah, machte Severus, und wühlte ihn Harrys Hosen Tasche, bis er den Beutel gefunden hatte, der ihn natürlich nicht an sein Innenleben ließ, sondern lieber nach ihm schnappte.
Speaker 0: Was suchst du?
Speaker 0: sprang Lupin bei, den Zauberstab gezückt, weil Severus eben keine dritte Hand zur Verfügung hatte und auch nicht gewillt war, Harry loszulassen, nicht schon wieder.
Speaker 0: Die Ergebnisse eines Abstammungstests.
Speaker 0: Accio-Abstammungstest rief Lupin und hielt gleich darauf den reichlich abgegriffenen Zettel in der Hand, alles andere als überrascht aussehend, und hielt diesen auch direkt dem Schulleiter entgegen.
Speaker 0: Was soll das sein?
Speaker 0: fragte Albus fast misstrauisch.
Speaker 0: Es stimmt, sagte Lupin, e.o.
Speaker 0: Severus, den Mund aufmachen konnte.
Speaker 0: James hat es uns erzählt, noch vor Harrys Geburt.
Speaker 0: Nur Sirius, James, Lily und ich wussten davon.
Speaker 0: Und Harry seit ungefähr einem halben Jahr.
Speaker 0: Nun, dennoch wäre es, nein, unterbrach Severus erneut.
Speaker 0: Er ist mein Sohn und ich lasse nicht zu, dass er noch einmal zu diesen Menschen kommt.
Speaker 0: Ich kann mich vielleicht nicht gut um ihn kümmern, aber ich lasse ihn nicht verhungern und schlage ihn nicht, knorte er.
Speaker 0: was Lupin neben ihm ein noch viel tieferes Knurren abverlangte.
Speaker 0: Du könntest ihn einfach hinlegen, weißt du?
Speaker 0: Er ist kein Baby mehr, sagte Lupin, amüsiert.
Speaker 0: Wenn du mir sagst, wie das geht, ohne dass ich ihm die Arme brechen muss, erhält sich fest, entgegnete Severus und verdrehte die Augen.
Speaker 0: Ihm war es doch selbst nicht geheuer, wie er hier auf dem Sessel in seiner Wohnung in Hogwarts saß, Harry auf dem Schoß, der die Arme um ihn geschlungen hatte und schlief.
Speaker 0: Er war überhaupt noch nicht wieder richtig aufgewacht.
Speaker 0: Nur das Apparieren hatte ihn kurz geweckt, nach dem Dumbledore wiederwillig zugestimmt hatte.
Speaker 0: Ach, gib's doch zu, du genießt das, grünzte Lupin.
Speaker 0: Die Klappe oder ich schmeiß dich raus.
Speaker 0: Der Wehrwald flachte leise vor sich hin.
Speaker 0: Also, ich weiß nicht, wie lange ich noch hierbleiben kann, und Harry kann auf keinen Fall zurück zu diesen Muggeln.
Speaker 0: Als sein biologischer Vater werde ich dich als Partner eintragen lassen.
Speaker 0: Wäre das in Ordnung, fragte er unsicher.
Speaker 0: Lupin blinzelte.
Speaker 0: Ich ... Natürlich, immer, aber was meinst du damit?
Speaker 0: Sembro sorgt's der Tief.
Speaker 0: Ich bin ein Todesseremos.
Speaker 0: Und ich bin Albus gerade ziemlich auf die Füße gedrehten, er wird mir also kaum helfen, dem Ministerium meine Rolle zu erklären und die Ororen aus dem Orden wissen zu wenig.
Speaker 0: Lupin runzerte die Stirn jetzt tief.
Speaker 0: Trage mich gerne ein.
Speaker 0: Ich sage den anderen Bescheid, damit wir gewappnet sind, legte er dennoch fest.
Speaker 0: Schub sich auf die Füße, hielt aber noch einmal inne.
Speaker 0: Er wird immer bei uns unterkommen, versprach er ihm.
Speaker 0: Bei mir, bei den Weasleys, sogar bei Minerva.
Speaker 0: Auch wenn, na ja, egal warum.
Speaker 0: Er zögerte jetzt deutlich den Raum zu verlassen, als sie ihm plötzlich wieder klar geworden, dass Cerberus und Harry sich eigentlich nicht besonders grün waren.
Speaker 0: Cerberus verdrehte die Augen.
Speaker 0: Geh schon, Werwolf, ich fresse ihn nicht.
Speaker 0: Er säufzte und lehnte sich etwas mehr nach hinten zurück.
Speaker 0: Lupin verließ das Zimmer und schloss die Tür leise hinter sich.
Speaker 0: Du streitest dich gerne mit ihm, oder?
Speaker 0: nuschelte Harry auf seiner Brust.
Speaker 0: Du bist ja wach.
Speaker 0: Hmm, voll.
Speaker 0: Gut, der schlief noch halb.
Speaker 0: Würdest du mich loslassen?
Speaker 0: Nein, das klang schon etwas deutlicher, und stattdessen hielt Harry sich sogar sehr viel aktiver fest als eben noch.
Speaker 0: Keine Sorge, du musst nicht zurück zu diesen verfluchten Muggeln, versicherte er ihm daher.
Speaker 0: Okay.
Speaker 0: Remus als Parter klingt gut.
Speaker 0: Er ließ ihn trotzdem nicht los.
Speaker 0: Was hast du noch so mitbekommen?
Speaker 0: Wie lange war er schon wach?
Speaker 0: Dass du ein Idiot bist?
Speaker 0: Na, das ist ja neu, sagt das Severus Trocken.
Speaker 0: Weswegen dieses Mal?
Speaker 0: Weil du denkst, dass ich zulasse, dass sie dich nach Azkaban bringen.
Speaker 0: Oh, und du denkst, du könntest das verhindern?
Speaker 0: Klar, gab er noch immer.
Speaker 0: nur schön dabei überzeugt zurück, die Augen geschlossen haltend.
Speaker 0: Stell dir mal das emotionale Trauma vor.
Speaker 0: Bei dem Typen, der Voldemort umgebracht hat, nachher haben wir ja gleich die nächsten schwarzen Magier brummt er vor sich hin.
Speaker 0: Clever.
Speaker 0: Wolltest du nicht aufhören, irgendeinem Status gerecht zu werden?
Speaker 0: Harry seufzt und legte sich ein bisschen um.
Speaker 0: Das hieß, er positionierte seine Beine bequeme auf Severus, der sich langsam vorkam wie ein lebendiges Kissen.
Speaker 0: Und wie konnte dieser Zwerg eigentlich so schwer sein?
Speaker 0: Ich glaub, das kriegt man nicht mehr los.
Speaker 0: Dazu hätte ich schon abkratzen müssen, aber du hast mich ja nicht gelassen.
Speaker 0: Mh, machte Cerberus leise und fuhr mit den Fingern über seine Schultern.
Speaker 0: Aus der Not heraus hatten sie ihm einfach eins von Cerberus Hemden an den Körper gezaubert und eine Wolldecke lag auch über seinen Beinen.
Speaker 0: Das hätte man im Schnitt deutlich runtergezogen.
Speaker 0: Harry brummte leise, deutlich tiefer und gleichmäßig eratmet.
Speaker 0: Ey, schleifst du jetzt schon wieder?
Speaker 0: fragte Cerberus.
Speaker 0: hat empört, aber hauptsächlich unglaublich.
Speaker 0: But, seufzte er, als er sich nicht mehr rührte, und lehnte den Kopf nach hinten, die Augen schließend großartig, einfach großartig.
Speaker 0: Andererseits war der dunkle Lord endlich Geschichte, also, ja verdammt, es war großartig.
Speaker 0: Mangel eines guten Emojis, der mir in der Geschichte eingefallen oder aufgefallen ist, interessiert mich mal, welcher Emoji für euch die Anfänger symbolisiert.
Speaker 0: Poste den gerne mal und nenn die Kommentare.
Speaker 0: Und jetzt viel Spaß.
Speaker 0: Severus musste eingeschlafen sein, denn er wachte auf, weil Harry sich ruckartig auf seinem Schoß aufsetzte.
Speaker 0: Er sah müde in das ungläubige Gesicht vor sich.
Speaker 0: Ist Voldemort wirklich tot?
Speaker 0: Brach es aus dem Jungen hervor.
Speaker 0: Servos zuckte zusammen und atmete tief durch.
Speaker 0: Ja, ist er, entgegnete er leise und versuchte, seine Beine zu bewegen.
Speaker 0: Oh, tut mir leid, murmelte Harry und schob sich unbeholfen von ihm runter, einfach direkt wieder aufs Sofa neben ihm sinkend.
Speaker 0: So richtig fit schien er noch nicht zu sein, was aber auch kein Wunder war.
Speaker 0: Er zog die Wolldecke, in die er gewickelt war, fester um sich und machte sich klein.
Speaker 0: Fakt war, und das war auch Severus bewusst, dass er sich vollkommen verloren vorkommen musste.
Speaker 0: Zu seiner fruchtbaren Familie konnte er nicht zurück, und jemand anderen außer Severus hatte er im Grunde nicht, nicht offiziell.
Speaker 0: Und Severus selbst haderte noch mit sich.
Speaker 0: Ich setzte der Junge unsicher an.
Speaker 0: Wir sind ja in Hogwarts, dann werde ich mal hoch zu Professor Dumbledore gehen und ihn fragen, ob ich jetzt zu den Weasleys darf.
Speaker 0: Immerhin... Wenn Voldemort tot ist, dann ist ja keiner mehr in Gefahr und so und dann darf ich bestimmt über die Ferien dort bleiben.
Speaker 0: Und Remus hat ja auch nicht so viel Geld und ich weiß gar nicht ob er momentan überhaupt richtig irgendwo wohnt, plappert er vor sich hin.
Speaker 0: Nein, mischte sich Severus ein und setzte sich etwas auf.
Speaker 0: Du bleibst hier.
Speaker 0: Das musst du nicht machen, versicherte Harry schnell.
Speaker 0: Ich weiß ja, dass du nicht mein Dad sein willst.
Speaker 0: Severus zogte zusammen und Harry zog die Schultern an.
Speaker 0: Entschuldigung, sir, ich sage das nicht wieder, versprache Leise.
Speaker 0: Severus schloss die Augen, ehe er sich erhob und sich neben Harry auf das Sofa setzte, der das angespannt aus den Augenwinkeln beobachtete.
Speaker 0: Doch wirst du, widersprache ihm erneut, wann immer dir danach ist, werde ich mich schon darin gewöhnen.
Speaker 0: Jetzt sah Harry ihn reichlich unglaublich und skeptisch an.
Speaker 0: Ach ja, ich meine... Also vorhin sagten sie, dass sie mich schon irgendwo unterbringen werden.
Speaker 0: Das war vorhin, jetzt sage ich etwas anderes, brummte er zurück.
Speaker 0: Er hörte Harry schlucken und sah, wie er sich neben ihm klein machte.
Speaker 0: So meine ich das nicht, schob er deshalb hinterher.
Speaker 0: Mir ist klar, dass du Stabilität brauchst und nicht die Angst doch gleich wieder abgeschoben zu werden.
Speaker 0: Er säufzte tief und wendete sich Harry etwas zu.
Speaker 0: Ich kann die Vergangenheit nicht ändern, Harry.
Speaker 0: Ich kann sie nicht einmal vernünftig entschuldigen, selbst das Versprechen von jetzt an immer fair und normal mit dir umzugehen kann ich dir nicht geben, weil ich befürchte, dass ich es an der einen oder anderen Stelle brechen würde.
Speaker 0: Aber es tut mir leid und ich verstehe, wenn das zu sehr zwischen uns steht für einen Neuanfang.
Speaker 0: Das alles liegt in meiner Verantwortung, das weiß ich und wenn du mich lässt, würde ich zumindest versuchen, Er rang um Worte.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Mein Der zu sein?
Speaker 0: fragte Harry vorsichtig.
Speaker 0: Ja, das ist vermutlich, was ich sagen wollte, brummte er und plötzlich hing Harry an seinem Hals.
Speaker 0: Für einen Moment, in dem Severus Hylus überfordert war und sein Kopf noch überschlug, ob das möglicherweise ein Mordanschlag war, drückte Harry ihn knochenbrechend fest.
Speaker 0: Aber das löste sich ein bisschen, als er aufschluchzte, Und Severus Hirn kam zu dem Schluss, dass ein Heulen der Teenager vermutlich nicht lebensgefährlich war.
Speaker 0: Elektor sagte einen Arm um seinen schmalen Rücken, unfähig sinnvolle Worte zu Harrys Tränen zu finden, die er an seinem Hals und seinem Hemdskragen spüren konnte.
Speaker 0: Also hielt er ihn nur noch nicht so ganz verstehen, was vor sich ging.
Speaker 0: Was in Harry vor sich ging.
Speaker 0: Freute er sich, dass ich irgendjemand freiwillig bereit erklärte, für ihn zu sorgen?
Speaker 0: Da gab es doch sicher eine ganze Reihe Menschen, die das machen würden, nicht?
Speaker 0: Die Weasleys hatten ihn doch quasi adoptiert und Lupin schien auch mehr als bereit dazu zu sein.
Speaker 0: Danke, hauchte Harry irgendwann rau, ohne sich zu lösen.
Speaker 0: Aber jetzt habe ich doch wieder Angst.
Speaker 0: Im ersten Moment ergaben die Worte nicht wirklich einen Sinn, bis sie langsam durchsäkerten und Severus die Luft ausstieß.
Speaker 0: Du musst keine Angst mehr haben.
Speaker 0: Der dunkle Lord ist nicht mehr da.
Speaker 0: Moment her.
Speaker 0: Klar, alle anderen, die bisher auf ihn hätten aufpassen sollen, waren entweder Monster oder getötet worden, wegen Harry.
Speaker 0: Zu seinem Schutz natürlich, aber für ihn machte das vermutlich keinen großen Unterschied.
Speaker 0: Und gegen die meisten Todesser komme ich problemlos an.
Speaker 0: Die meisten.
Speaker 0: Bellatrix least strange, hauchte Harry.
Speaker 0: Zugegeben ist sie die gefährlichste.
Speaker 0: Dicht gefolgt von Dollarhoff und einigen anderen mächtigen Todessern.
Speaker 0: Aber das spielt keine Rolle.
Speaker 0: Es wird längst überall bekannt sein, dass der dunkle Laut gefallen ist, entgültig dieses Mal.
Speaker 0: Die Todesser werden gejagt und nach Hogwarts kann niemand zu einfach kommen, dem es nicht erlaubt wurde.
Speaker 0: Ohne ihn sind sie machtlos, verspracheleise.
Speaker 0: Und du, fügte er an, als Harry sich etwas löste, legte die Hand auf seine Stirn und drückte ihn leicht weg.
Speaker 0: Solltest aufhören, mir sofort alles zu vergieben, mannte er.
Speaker 0: Das bekam ihm nicht gut.
Speaker 0: Nachher verfiel er nur dem Glauben, dass das alles schon okay gewesen sei.
Speaker 0: und Merlin, das weiß nicht.
Speaker 0: Harry löste sich und setzte sich wieder auf Sofa, so klein und zusammen gesunken, und rieb sich die Wangen trocken.
Speaker 0: Ich bin eigentlich nicht über so viel sauer, erklärte er leise.
Speaker 0: Aber über eine Sache schon, brummte er dann hinterher.
Speaker 0: Und die wäre, es gab gewisse unzählige Dinge wegen denen er sauer sein könnte.
Speaker 0: Richtig sauer bin ich, dass du immer verhindert hast, dass ich gut in Zaubertränke werden konnte, murmelte er mit gesenktem Blick.
Speaker 0: Severus runzerte die Stirn.
Speaker 0: Es stimmte natürlich, er hatte ihn sabotiert, wo es nur ging, hatte ihm Angst gemacht und jede Gelegenheit genutzt, um ihn schlecht zu bewerten.
Speaker 0: Du wolltest gut ins Saubertränken sein, hakte er dennoch nach, das überraschte ihn.
Speaker 0: Ja, na ja, weil ich weiß, dass Mam es gerne mochte, erklärte er leise und hob die Schultern eher vorsichtig aufsah.
Speaker 0: Es stammt.
Speaker 0: Sie hat es gelebt und war hervorragend, stimmte Severus leise zu.
Speaker 0: Und naja, jetzt?
Speaker 0: Immerhin bist du auch ganz gut darin.
Speaker 0: Ganz gut, fragte er entsetzt, noch bevor ihm das unterdrückte Grinsen auffallen konnte.
Speaker 0: Er verdrehte die Augen und schubste Harrys Schulter an, der trotzdem leise lachte und irgendwie war das gut, nicht?
Speaker 0: Ganz gut, wiederholte er brummend.
Speaker 0: Harry kicherte, fing sich aber wieder, wieder etwas dicht errutschend.
Speaker 0: Ob er wohl wirklich Angst hatte, Severus konnte einfach verschwinden, wenn er den Kontakt gänzlich abbrechen ließ.
Speaker 0: Er war anhänglich wie ein junger Hund.
Speaker 0: – Du unterrichtest nicht gerne, oder?
Speaker 0: fragte Harry Leise.
Speaker 0: – Nicht so, aber Tränke.
Speaker 0: Das nervte ihn einfach, wie wenig seine Schüler wussten.
Speaker 0: – Vielleicht kannst du Dumbledore ja jetzt überreden, Verteidigung zu unterrichten, das.
Speaker 0: Wolltest du doch immer, oder?
Speaker 0: – Das stimmt, aber….
Speaker 0: Er hat nach wie vor keinen adäquaten Ersatz für mich.
Speaker 0: Ja, Ambridge war ja auch so qualifiziert für die Stelle, murmelte Harry Bitter.
Speaker 0: Aber weißt du, wenn du den Schülern weniger Angst machen und dich mehr darauf einlassen würdest, ihnen was beizubringen?
Speaker 0: Harry bis sich auf die Unterlippe, offenbar befürchtend, dass er damit schon so weit gegangen war, so wie er den Blick senkte.
Speaker 0: Severus schob das Thema für den Moment lieber beiseite.
Speaker 0: Auch er hatte Ferien.
Speaker 0: Hört zu, ich... würde gerne dafür sorgen, dass es funktioniert.
Speaker 0: Aber ich musste mich zugegeben noch nie um einen anderen Menschen, oder überhaupt um ein Atmen des Wesen kümmern, oder hätte auch nur freiwillig auf eines Rücksicht genommen.
Speaker 0: Du wirst mir helfen müssen, erklärte er ihm jetzt.
Speaker 0: Harry sah ihn mit großen Augen ganz aufmerksam an.
Speaker 0: Da hast du Kleidung und darum brauchst, so weit kriege ich es noch hin, dann wird es schwierig.
Speaker 0: Na, ich denke, das ist schon mal das Wichtigste.
Speaker 0: Warf Harry ein und sahen sich runter.
Speaker 0: Na ja.
Speaker 0: Vielleicht nicht deine Kleidung.
Speaker 0: Er zupfte an dem Hemd, dass ihm viel zu groß war.
Speaker 0: Aber das wäre auch nicht schlimm, und ich habe ja selbst genug Geld.
Speaker 0: Er runzelte die Stirn.
Speaker 0: Das heißt, gehört mir das Geld überhaupt?
Speaker 0: Severus hob eine Braue.
Speaker 0: Mal ganz davon abgesehen, dass du kein Geld für essenzielle Dinge ausgeben wirst, legte er brummig fest.
Speaker 0: Natürlich tut es das.
Speaker 0: Ganz offensichtlich hat Po- Er knifft die Lippen missvergnügt aufeinander.
Speaker 0: James, sagte er betont, dich legitimiert.
Speaker 0: Sonst wärst du nie an sein Vermögen dran gekommen.
Speaker 0: Also gehört es nach wie vor dir, so wie alles, was Black dir vererbt hat.
Speaker 0: Harry blinzelte und senkte den Blick wieder.
Speaker 0: Gut, Black zu erwähnen, war vermutlich dumm gewesen.
Speaker 0: Sein Tod war eben noch nicht lange her.
Speaker 0: Aber wie ich schon sagte, alles Essenzielle werde ich für dich besorgen.
Speaker 0: Was darüber hinausgeht, entscheide ich dann vermutlich spontan.
Speaker 0: Harry sah ihn verwirrt an und schien nicht so richtig zu wissen, was er damit meinen könnte.
Speaker 0: Wenn man hin, hast du einen sehr guten Besen und solange er nicht kaputt geht, sehe ich keinen Grund, einen neuen zu kaufen, erklärte er daher.
Speaker 0: Harrys brauen Schossen nach oben.
Speaker 0: Aber das würde ich nie.
Speaker 0: Es war nur ein Beispiel.
Speaker 0: Ich habe keine Ahnung, was jungen Leuten so im Kopf herumspuckt.
Speaker 0: Damit schien er Harry reichlich verunsicher zu haben, aber es machte ihm auch klar, dass er wirklich keine Ahnung von diesen Dingen hatte.
Speaker 0: und das, obwohl er Lehrer war, serveres Seufze.
Speaker 0: »Ich sage das nur ungern, aber wir werden wohl lieber einige Dinge sprechen müssen,« stellte er fest.
Speaker 0: »Du sagst mir, wenn du etwas brauchst oder möchtest.
Speaker 0: Und in der Zwischenzeit verbiete ich dir nach Steinen der Weisen zu suchen oder mit Akkromantulas zu spielen, fügte er mit verengten Augen an, Harry bis sich auf die Unterlippe.
Speaker 0: Ja, das versuche ich, versprach alleine so.
Speaker 0: Es gibt keinen dunklen Lord mehr, also auch keinen Grund, sich so sehr in Gefahr zu bringen.
Speaker 0: Ich habe in den letzten Jahren übermäßig viel Zeit damit verbracht, deinen Hintern zu retten.
Speaker 0: Das flassen wir zukünftig, legte er fest.
Speaker 0: Ich versuche es versprochen, sicherte Harry ihm nun zu.
Speaker 0: Gut, ich weiß noch nicht, wie es mit dem Unterricht weitergehen wird.
Speaker 0: Soweit ich weiß, gibt es keine speziellen Regeln für Kinder und Verwandte von Lehrern, aber das schaue ich mir während der Ferien an, erklärte er weiter.
Speaker 0: Es gab ihm Selbstsicherheit, diese wenigen festen Punkte zu durchdenken, und auch Harry schien es mehr, das Gefühl zu geben, dass sie sich wirklich mit dieser Zukunft beschäftigten.
Speaker 0: Was passiert denn, wenn nicht, hakte er nach.
Speaker 0: Ich wüsste nicht, warum es Probleme machen sollte.
Speaker 0: Maximal müsste ein anderer Lehrer deine Arbeiten bewerten.
Speaker 0: Andereseits, ich denke, ist allsatz bekannt, dass ich darauf keine Rücksicht nehmen würde.
Speaker 0: Cerberus hob eine Brauer und Harry seufzte leise.
Speaker 0: Davon abgesehen... sollten wir beide Zeitner ins Ministerium gehen.
Speaker 0: Jetzt stieß Harry frustriert die Luft aus.
Speaker 0: Was wollen wir denn da?
Speaker 0: Zum einen brauchen wir einen bestätigten Abstammungstest, damit du bei mir bleiben kannst.
Speaker 0: Zum anderen muss ich nach dieser Bestätigung Lupin offiziell als deinen Paten eintragen lassen.
Speaker 0: Und ich will deine Mogelverwandten zur Rechenschaft ziehen, knurte er.
Speaker 0: Ignorier sie doch einfach, murmelte Harry und wickelte sich wieder in seine Decke.
Speaker 0: Meiner Meinung nach haben das zu viele Leute zu lange getan.
Speaker 0: Anschließlich meiner selbst fügte er leise an.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob dir überhaupt klar ist, in welchem Zustand ich dich dort aufgelesen habe.
Speaker 0: Harry zog jetzt zusätzlich noch die Beine unter die Decke und kuschelte sich zu einer Kugel zusammen.
Speaker 0: Unkel Vernon hat mich verprügelt, momentär.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob es der Ausdruck noch trifft.
Speaker 0: Die ist klar, dass du nur einmal hättest falsch fallen müssen und du könntest tot sein.
Speaker 0: Wieder hob Harry die Schultern leicht.
Speaker 0: Sie wären sauer, weil, na ja, die letzten Sommerferien nicht gut gelaufen sind.
Speaker 0: Eigentlich sind die Sommerferien immer Miserable gelaufen, sorgt's der.
Speaker 0: So Miserable, dass sie dich einsperren müssen, dir Nahrung verweigern, dich zu verletzen.
Speaker 0: Es ist die eine Sache, dich arbeiten zu lassen, dich zu quälen und zu mishandeln eine andere.
Speaker 0: Pertonia ist nicht irgendwer, sie ist die Schwester deiner Mutter und zumindest das sollte irgendetwas bedeuten, stellte er grimmig fest.
Speaker 0: Ihm passte das doch auch alles nicht in den Kran, aber er war gerade dabei, sich damit abzufinden und festzustellen, welche Veränderungen das für sein Leben bedeutete.
Speaker 0: Man durfte ihm vorhalten, dass er dazu ein halbes Jahr gebraucht hatte, dass er selbst, nachdem er es wusste, noch ganze drei Mal feige Wecke laufen war.
Speaker 0: Petunia hatte es in vierzehn Jahren nicht geschafft.
Speaker 0: Harry hob die schmalen Schultern erneut an und wusste dazu offenbar nichts zu sagen.
Speaker 0: Wie lange geht das schon so, wollte er deshalb wissen.
Speaker 0: Das Verprügeln und Einsperren.
Speaker 0: Herr Resolvts, der Leise.
Speaker 0: Ich weiß nicht.
Speaker 0: Das Verprügeln ist mit den Jahren schlimmer geworden.
Speaker 0: Früher war es nicht so, räumte er leise ein.
Speaker 0: Jedenfalls.
Speaker 0: Naja.
Speaker 0: Nicht so, dass ich das Gefühl hatte, draufzugehen.
Speaker 0: Mich in meinen Schrank zu sperren, um mich für eine Weile zu vergessen, hat früher gereicht.
Speaker 0: Mal eine Urfeige hier und da.
Speaker 0: Das war natürlich nicht schön gewesen, aber er hatte es ja überlebt.
Speaker 0: Dich in deinen Schrank zu sperren, hakte Sabros nach.
Speaker 0: Harry verzog die Lippen.
Speaker 0: Es gibt einen Schrank unter der Treppe, erklärte er.
Speaker 0: Hab ich gesehen, dort war dein Koffer.
Speaker 0: Erinnert hat sich Severus, die braun zusammengezogen.
Speaker 0: Ja, genau.
Speaker 0: Also, da drin hab ich geschlafen, bis ich nach Hogwarts kam.
Speaker 0: Und dort haben sie mich reingesperrt, wenn sie mich nichts sehen wollten.
Speaker 0: Das Zimmer war besser, aber nachdem Dobby aufgetaucht ist, der Hauself der Malfoy ist zumindest damals noch.
Speaker 0: Und um mich von Hogwarts fernzuhalten, eine Torte auf den Kopf vom wichtigen Besuch fallen ließ, hat Onkel Vernon die Gittersterbe am Fenster angebracht und die Schlösser an der Tür damit sie mich da einsperren konnten.
Speaker 0: Sie wussten nicht, dass Doppi gezaubert hat und nicht ich erklärte er.
Speaker 0: Und dachten, ich hätte den Besuch absichtlich vergraut, weil ich wusste, dass es wichtige Geschäftspartner waren.
Speaker 0: Und durch den Brief, der vom Ministerium kam, wussten sie dann auch, dass ich nicht zaubern darf.
Speaker 0: Severus schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Ich nehme an, es ihnen zu erklären, war zwecklos.
Speaker 0: Naja, es war nicht unbedingt glaubwürdig zu behaupten, ein Wesen, von dem sie noch nie gehört haben und dann, dass sie auch nicht glauben oder glauben wollen, sei bei uns zu Hause aufgetaucht und habe Unfug angestellt, war verein.
Speaker 0: Ich mochte das Zimmer eigentlich, also, als es noch keine Gitter und Schlösser hatte.
Speaker 0: Ich konnte dort die Hausaufgaben in den Ferien machen, so oft der.
Speaker 0: Natürlich ging das Schuljahr dann bescheuert los mit dem Auto und so.
Speaker 0: Sie haben natürlich einen Brief darüber bekommen und am Grunde wäre ihnen das egal gewesen.
Speaker 0: Aber sie meinten, dass ich offenbar zu einer Gefahr für die Allgemeinheit würde und seitdem nur ja.
Speaker 0: Er schürzte die Lippen und hielt seine Beine fest umklammert.
Speaker 0: Seitdem haben sie verlangt, dass du deine Sachen verbrennst.
Speaker 0: Harry schlugte.
Speaker 0: Ihm war bis er natürlich nicht bewusst gewesen, wie viel Severus mitbekommen hatte.
Speaker 0: Und vielleicht war es auch nicht so gut, ihn mit der Nase darauf zu stoßen, dass er doch schon etwas länger von seinen Umständen gewusst hatte und nichts unternommen.
Speaker 0: Am Anfang hat Onkel Vernon das noch selbst gemacht.
Speaker 0: Als er meinen Zauberstab verbrennen wollte, hat er fast das Haus abgefackelt und nach dem beißenden Buch im dritten Jahr hat er lieber die Finger davon gelassen und ich musste es selbst machen, erklärte er rau.
Speaker 0: Er zog den Fellbeutel aus der Hosentasche und hielt ihn mit beiden Händen fest und klammert.
Speaker 0: Severus wusste aus dem Zug, dass ich darin unter anderem das Fotoalbum befand, in dem die einzigen Fotos von seinen Eltern stecken.
Speaker 0: Wie oft er es wohl beinahe verloren hatte, kein Wunder, dass er sich gerade lieber davon überzeugen wollte, dass es noch da war.
Speaker 0: Er stieß die Luft tief aus.
Speaker 0: Das wird nicht mehr passieren, erklärte er ihm.
Speaker 0: Deine Sachen gehören dir.
Speaker 0: Ich vergreife mich daran nicht.
Speaker 0: Das war ohnehin eine Unsitte, wie er fand.
Speaker 0: Wir sollten Kinder lernen und so verstehen, das Eigentum anderer Menschen zu achten und zu respektieren, wenn andere mit ihrem eigenen Eigentum entschieden was geschah.
Speaker 0: Danke, mommelte Harry, eigentlich überflüssigerweise, aber Cerberus verstand, woher es kam.
Speaker 0: Also, zuallererst solltest du etwas essen.
Speaker 0: Ein bisschen Tee trinken, dann sehen wir zu, dass wir Klamotten für dich besorgen.
Speaker 0: Herr Ryser unsicher zu ihm auf, hatte er was vergessen?
Speaker 0: Was ist, fragte er.
Speaker 0: Wo gehen wir denn hin, in dein Haus, da wo wir waren?
Speaker 0: Severus knifft sich unweigerlich in die Nasenwurzel, allein die Erwähnung dieses Hauses bereitete im Kopfschmerzen.
Speaker 0: Wenn es nach mir geht nicht, ich hörste das Haus, erklärte er seine Reaktion.
Speaker 0: Warum wohnst du dann da?
Speaker 0: Weil ich nur sechs Wochen im Jahr außerhalb von Hogwarts verbringe und selbst dann nur die Hälfte der Zeit in Spinners End.
Speaker 0: Harry nickte leicht und sah ihn dann abwartend an, offenbar darauf wartend, dass er irgendetwas festlegte.
Speaker 0: Da ich ohnehin mit dem Schulleiter sprechen muss, werde ich erklären, dass wir vorerst einfach hier bleiben.
Speaker 0: Es sollte nicht schwer sein, ein Zimmer für dich anzufügen, sagte er schließlich.
Speaker 0: Ich kann ja auch am Turm schlafen, war Harry ein.
Speaker 0: Nein, legte Severus jedoch fest.
Speaker 0: Das wäre mir unrecht.
Speaker 0: Harry zögerte kurz, nickte dann aber erneut.
Speaker 0: Ich will, dass du für die Ferien ein richtiges Zimmer hast, verstehst du, erklärte er.
Speaker 0: Ein Zimmer, wo deine Sachen sind, denn dass du dich zurückziehen kannst, wenn du willst, und dass du jederzeit verlassen kannst.
Speaker 0: Die Erklärungen schien sehr viel besser zu sein, denn Harry lächelte jetzt ganz leicht.
Speaker 0: Daran würde Severus sich gewöhnen müssen, Dinge auszusprechen, die in seinem Kopf waren, damit andere sie verstehen konnten.
Speaker 0: Mit Kapitel V. ein neues Leben.
Speaker 0: Der heutige Emoji ist ein Fenster.
Speaker 0: Ich bin mal gespannt, ob es den überhaupt gibt.
Speaker 0: Postet ihn unten in die Kommentare und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Harry glaubte im Geheimen ja immer noch, dass er eigentlich träumte.
Speaker 0: Ziemlich ausführlich und ausdauerns war, aber all das, was in den letzten paar Tagen passiert war, konnte unmöglich real sein.
Speaker 0: Voldemort war tot.
Speaker 0: Das war ja schon vollkommen ungeheuerlich, aber es stand in jeder Zeitung.
Speaker 0: Überall prankte das Foto von Harry, das man vor Wochen im Ministerium gemacht hatte.
Speaker 0: Jeden Tag wieder, denn nach der Meldung von Voldemorts Ableben wurde jeden Tag berichtet, welche Todesser festgenommen worden waren.
Speaker 0: Leider nicht ohne Verluste, auch wenn Harry keinen der auroren Kante, die von den Todessern zur Strecke gebracht wurden.
Speaker 0: Und er selbst hatte natürlich, auch wenn sein Foto etwas anderes suggerierte, nichts damit zu tun, denn er musste nicht mehr kämpfen.
Speaker 0: Viel ungeheuerlicher als Alders war jedoch Harrys eigenes Leben.
Speaker 0: Er saß sich in seinem Zimmer um und konnte nicht wirklich verstehen, wie es hier zugekommen war.
Speaker 0: Es war ein richtiges Zimmer in der Wohnung von Severus Snape im Kerker von Hogwarts, wo sie im Moment lebten.
Speaker 0: Es gab ein gemütliches weiches Bett mit weicher Bettwäsche, die er sich selbst hatte aussuchen dürfen und einem dicken Kissen.
Speaker 0: Es gab einen ordentlichen Schreibtisch, auf dem eines seiner neuen Bücher aufgeschlagen lag, mit einem ordentlichen Stuhl davor, auf dem man auch mal ein bisschen länger sitzen konnte, aber auch einen bequemen Lesessessel.
Speaker 0: Es gab ein großes Bücherregal, das er mit allen Büchern füllen durfte, für die er sich interessierte.
Speaker 0: Snape kaufte sie für ihn.
Speaker 0: Es gab eine Truhe für all seine persönlichen Sachen, obwohl er davon bei Weitem nicht genug hatte, um sie zu füllen.
Speaker 0: Noch nicht, wie Snape erklärte.
Speaker 0: Sie besaß einen Schlüssel und er konnte sie abschließen, wenn er wollte.
Speaker 0: Und es gab einen großen Kleiderschrank, gefüllt mit ordentlichen Klamotten für den Sommer, den Herbst, den Winter und den Frühling.
Speaker 0: Anständige Kleidung, die ihm gut passte und die nicht kaputt war, die er sich selbst hatte aussuchen dürfen.
Speaker 0: Muggelkleidung, aber auch richtige Zaubererkleidung, weil Snape fand, dass ein Zauberer sich für beide Welten angemessen kleiden können sollte.
Speaker 0: Neu, jedes Stück davon.
Speaker 0: Die Muckelsachen hatte Harry sich ebenfalls größtenteils selbst ausgesucht.
Speaker 0: Bei den Zauberer Sachen hatte Cerberus ihn unterstützt, weil er nicht wusste, was er wählen sollte.
Speaker 0: Das Schönste an seinem neuen Zimmer war allerdings das Fenster.
Speaker 0: Es war magisch, denn natürlich befanden sie sich immer noch im Kerker, denn noch ließ es echtes Tageslicht herein und er konnte sich aussuchen, was er sehen wollte.
Speaker 0: Tin Schwarzen See, die Ländereien vom Astronomieturm aus, Hagrid's Hütte und Garten, das Quiddittstadion?
Speaker 0: Es zeigte keine Personen, aber das brauchte er auch nicht.
Speaker 0: Er konnte Vögel beobachten, manchmal auch die Testrale, die über den verbotenen Wald flogen und sogar den einen oder anderen Hippogreifen.
Speaker 0: Am ersten Tag hatte er stundenlang hier gestanden und einfach nur nach draußen geschaut, während er sich wieder einmal fragte, ob er träumte.
Speaker 0: Na, und dann war da noch Severus Snape selbst.
Speaker 0: Sein Dad.
Speaker 0: Das war vielleicht das Verrückte an alledem.
Speaker 0: Natürlich war nicht plötzlich alles gut und er merkte deutlich, dass sein Vater häufiger ziemlich an sich halten musste und nicht in alte Muster zu verfallen.
Speaker 0: Aber allein dieser Versuch bedeutete ihm unglaublich viel.
Speaker 0: Gerade weil er doch eigentlich so schlecht auf Harry zu sprechen war, empfand er es als unglaublich wertvoll.
Speaker 0: Er streichelte zärtlich über Hedwig's Gefieder.
Speaker 0: Kaum, dass er den Kerker das erste Mal verließ, war seine Freundin mit einem Brief von Ron auf seiner Schulter gelandet, die ihn unglaublich fragte, was bei Merlin passiert war, ob es ihm gut ginge, wo er jetzt war und ob sie sich sehen könnten.
Speaker 0: Er hatte Ron, nachdem er mit seinem Date gesprochen hatte, schließlich geantwortet.
Speaker 0: Dazu konnte er Hedwig einfach an sein magisches Fenster setzen und sie konnte hinausfliegen.
Speaker 0: Wild Zauberrei!
Speaker 0: Er schmunzelte unwirklich und nahm ihr endlich den Brief ab, den sie ihm von Ron zurückbrachte.
Speaker 0: Danke, Hedwig, sagte er sanft, und gab hier einen besonders großen Eulenkeks, den sie zufrieden knabberte.
Speaker 0: In seinem Zimmer gab es keinen Käfig, sondern eine ordentliche Stange für sie und eine Nische neben dem Fenster, in der sie es sich bequemachen konnte, wenn sie hier sein wollte, anstatt oben im Eulenturm.
Speaker 0: Er faltete den kleinen Zettel auseinander.
Speaker 0: Ron's Antwort war gewohnt kurz.
Speaker 0: Wir kommen, Ron.
Speaker 0: Harry grinste die Buchstaben an.
Speaker 0: Er hatte in seinem Brief bei Weitem nicht alles verraten.
Speaker 0: Eigentlich gar nichts, sondern nur geschrieben, dass es ihm gut ging und dass sie sich in Hogwarts treffen sollten.
Speaker 0: Immerhin wohnte er hier im Moment und sein Dad wollte aktuell auch nicht, dass Harry bei seinen Freunden versackte, wobei er die Vatersache geflissentlich ausgelassen hatte.
Speaker 0: Da es aber der Wahrheit entsprach, dass er im Moment nicht wollte, dass Harry längere Zeit weg war, hatte er ihm klar gemacht, dass sie ihn dann besuchen kommen mussten.
Speaker 0: Der Gesichtsausdruck daraufhin war dermaßen entsetzt gewesen, dass es Harry heute noch zum Lachen brachte.
Speaker 0: – Mir kriegen Besuch, flüsterte er hetwig zu.
Speaker 0: Kannst du dir das vorstellen?
Speaker 0: Sie schilbte zufrieden und knapperte sanft an Harrys Fingern, als er sie streichelte.
Speaker 0: – Wir haben beide keinen Käfig mehr, hauchte er mit kribbelnder Nase.
Speaker 0: – Vögel hält man auch nicht in Käfigen.
Speaker 0: – Auch nicht die Schrägen.
Speaker 0: Er klang es hinter ihm, und er sah lächelnd auf.
Speaker 0: Severus, es fiel ihm immer noch manchmal schwer, wirklich als einen Dad von ihm zu denken, lehnte in seiner offenen Tür und beobachtete ihn mit schiefgelegtem Kopf.
Speaker 0: Warum lässt du die Tür immer auf, fragte er interessiert nach, nicht hadelnd.
Speaker 0: Harry reusperte sich und hob die Schultern weiter, hät wie es gefiederstreichend.
Speaker 0: Weil es geht, antwortete er leise.
Speaker 0: Ich, naja, ich muss mich noch ein bisschen daran gewöhnen, dass sie immer aufgeht.
Speaker 0: erklärte er und zog die Schultern leicht an.
Speaker 0: Darüber schien sein Dad kurz nachdenken zu müssen, ehe er nickte.
Speaker 0: Es stört mich nicht.
Speaker 0: Du bist ein erstaunlich stiller Teenager, wenn du nicht von deinen Freunden umgeben wirst.
Speaker 0: Harry war durchaus erleichtert über diese Worte.
Speaker 0: Ich habe viel gelesen.
Speaker 0: Er deutete zum Schreibtisch.
Speaker 0: Das Buch ist interessant.
Speaker 0: Severus löste sich von der Tür und trat hin, um einen kurzen Blick reinzuwerfen.
Speaker 0: Daraus kannst du viel lernen, merkte er an, was Harry Schmunzeln ließ.
Speaker 0: Ich gebe mir Mühe, versprach er.
Speaker 0: Es war ein Zaubertränkebuch.
Speaker 0: Jetzt unterstützte der Tränkemeister ihn, derin besser in seinem Fach zu werden.
Speaker 0: Als sie gemeinsam in der Winkelgasse und den Läden dort gewesen waren, schien er sich über jedes Buch, das irgendwie mit Tränken zusammenhängen, richtig zu freuen.
Speaker 0: Apropos Zaubertränke, merkte er dabei an.
Speaker 0: Ich werde im neuen Schuljahr wieder Tränke unterrichten, so öffnste er.
Speaker 0: Oh, hat Dumbledore jemanden für Verteidigung?
Speaker 0: fragte Harry überrascht.
Speaker 0: Vorgestern hatten sich die beiden in der Eingangshalle angebrüllt, als Harry gerade von einem Spaziergang hereinkam.
Speaker 0: Dumbledore war aus irgendeinem Grund nicht gut drauf.
Speaker 0: Zwar hatte er sich mittlerweile bei Harry für seine zuletzt eher grobe Art entschuldigt, aber irgendetwas schien ihm doch den Zauberstab zu verknoten.
Speaker 0: sagte eine dritte Stimme, ehe Remus Lupin den Kopf zur Tür hereinsteckte, breit grinsend.
Speaker 0: Remus rief Harry erfreut und lief durchs Zimmer zu ihm, um ihn zu umarmen.
Speaker 0: Der Mann lachte und drückte ihn, sagte.
Speaker 0: Ab jetzt wieder Professor Lupin verkündete er stolz.
Speaker 0: Wow, toll!
Speaker 0: Ich meine, er sah zu seinem Dad und hob die Schultern leicht.
Speaker 0: Ich freue mich, sagte er trotzdem.
Speaker 0: Der vertrete nur die Augen, nickte aber.
Speaker 0: Severus hat mich ja selbst vorgeschlagen, war Fremus ein.
Speaker 0: Irgendetwas von wegen, wenn er das Fach schon nicht bekommt, dann jemand, der es ziemlich gut macht?
Speaker 0: Er grinste breit.
Speaker 0: Sein Dad verdrehte die Augen lieber direkt noch einmal.
Speaker 0: Das habe ich so ganz sicher niemals gesagt, brummte er.
Speaker 0: Und die Wehrwolfsache, fragte Harry, den lächerlichen Kleinkrieg, der beiden ignorierend.
Speaker 0: Nach Umbridge ist denen selbst ein Wehrwolf lieber.
Speaker 0: Viele Eltern waren gar nicht begeistert, dass ihre Kinder mit Blutfedernaben nach Hause gekommen sind, erklärte Remus, in dem Zug nach Harrys Hand greifend, die jedoch dank Severus für Sorge viel besser aussah, dass Remus zufrieden wirken ließ.
Speaker 0: Kingsley erarbeitet gerade ein entsprechendes Gesetz für registrierte Wehrwölfe, die nachweislich den Wolfsband-Trank zu sich nehmen.
Speaker 0: In der Zeit, in der ich ausfalle, vertritt mich Severus.
Speaker 0: So kommt er doch ein bisschen dazu, Verteidigung zu unterrichten.
Speaker 0: Der Wehrwolf strahlte immer noch und auch Harry war glücklich über diese Wendung.
Speaker 0: Das ist toll, es ist schön, dich wieder in Hogwarts zu haben.
Speaker 0: Und dieses Mal hoffentlich verlänger.
Speaker 0: Es wäre schön, Hogwarts wirklich wieder mein Zuhause nennen zu können.
Speaker 0: Und ich muss doch auf meinen Patensohn aufpassen, erklärte er sanft und strich Harry die Haare etwas zurück, der zufrieden grinste.
Speaker 0: Ich hoffe, er überarbeitet dann direkt mal die ganzen Wehrwolf-Gesetze, warf er ein.
Speaker 0: Er fand, dass Kingsley eine hervorragende Wahl als Minister war, wenn auch eine sehr überraschende.
Speaker 0: Merlin sei Dank hatte man Fudge endgültig abgesägt.
Speaker 0: Das wird passieren, aber es dauert natürlich.
Speaker 0: Wenn es jedoch für registrierte Wehrwölfe besser wird, ist das ein Anfang und sorgt am Ende dafür, dass sich mehr Wehrwölfe registrieren lassen und damit auch Zugang zum Wolfsbandrank bekommen, wenn sie sich ihn nicht leisten können.
Speaker 0: Mein Vorteil ist ja, dass ich hier quasi an der Quelle sitze.
Speaker 0: Er sah zu Severus hinüber, der sie beide ganz aufmerksam beobachtete.
Speaker 0: Harry hatte fast den Eindruck, er versuchte zu lernen, ihren Umgang zu verstehen und sich was abzuschauen.
Speaker 0: Reiner Selbstschutz entgegnete er.
Speaker 0: Dieses Mal verdrehte Remus die Augen.
Speaker 0: Anstatt weiter darauf einzugehen, sah er sich jetzt jedoch erst mal richtig um.
Speaker 0: Tolles Zimmer, sagte er dann, und Harry nickte direkt.
Speaker 0: Guck mal, mein Fenster!
Speaker 0: Er zeigte ihm ausführlich all die Ausblicke, die er von hier genießen konnte, wobei Remus davon genauso angetan war und mit ihm gemeinsam rätselte, wie Professor Flitwick das wohl angestellt hatte und sie überlegten schon zusammen, ob sie wohl weitere Ausblicke einbauen konnten.
Speaker 0: Kommt ihr klar, fragte er irgendwann.
Speaker 0: Harry sah auf, aber sein Dad hatte den Raum verlassen.
Speaker 0: Er nickte.
Speaker 0: Er erstaunlich gut sogar, antwortete er lächelnd.
Speaker 0: Wir müssen noch über viele Sachen sprechen, weil wir uns, na ja, noch nicht wirklich gut kennen, darin ist er besser als ich, gab er zu.
Speaker 0: Harry traute sich oftmals einfach nicht auszusprechen, was er dachte oder zu fragen, was ihn beschäftigte, auch weil er befürchtete, sich nicht gut genug ausdrücken zu können.
Speaker 0: Das lernst du ganz bestimmt noch, versprach Remus.
Speaker 0: Ich bin wirklich positiv überrascht, gestand er dennoch.
Speaker 0: Ich auch, das Zimmer ist super.
Speaker 0: Er wackelte mit den nackten Zehen auf dem flauschigen Teppich.
Speaker 0: Der war natürlich grün, aber das störte ihn gar nicht.
Speaker 0: Ich habe echt Angst, das hier zu versauen, mummelte er, den Kopf gesenkt.
Speaker 0: Remus fuhr mit den Fingern sanft durch seine Haare, eine Geste, die er sehr gerne mochte.
Speaker 0: Ich glaube, dafür ist es zu spät, Harry.
Speaker 0: Er gewöhnt sie schon an dich.
Speaker 0: Freiwillig lässt er dich, glaube ich, nicht mehr gehen.
Speaker 0: Und soweit ich höre, darfst du sogar deine Freunde einladen.
Speaker 0: Harry nickte jetzt begeistert.
Speaker 0: Sie dürfen alle zum einem Geburtstag herkommen, erklärt er strahlend.
Speaker 0: Also, und du natürlich auch, du bist eingeladen.
Speaker 0: Remus schmunzelte, als er Harrys Überwältigung über seine eigenen Worte bemerkte.
Speaker 0: Tolles Gefühl, oder?
Speaker 0: Ja, ziemlich unglaublich, gab er zu.
Speaker 0: Das wird der erste Geburtstag, den ich nicht heimlich mit mir selbst feiere.
Speaker 0: Er schlugte bei der Erkenntnis.
Speaker 0: Er wusste, dass Severus mit Remus gesprochen hatte.
Speaker 0: über ein paar der Dinge, die im Haus der Dursleys vorgefallen waren.
Speaker 0: Severus hatte es ihm gestanden, er hatte jemanden zum Reden gebraucht, und Harry verstand das auch.
Speaker 0: Harry, ich, wenn Sirius auch nur geahnt hätte, nein, unterbrache ihn direkt.
Speaker 0: Ich habe Sirius und ihr absichtlich nichts erzählt.
Speaker 0: Damit er sich wegen mir nicht in Schwierigkeiten bringt, er schluckte und senkte den Blick.
Speaker 0: Remus rieb mit den Händen über seine Schultern.
Speaker 0: Es ist nicht deine Schuld, Harry.
Speaker 0: Denkt das bitte nicht.
Speaker 0: Und solltest du je wieder dermaßen in der Klemme stecken, dann sag es mir bitte.
Speaker 0: Ohne Rücksicht darauf, ob mich das in Schwierigkeiten bringen könnte.
Speaker 0: Ich bin erwachsen und kann selbst entscheiden, welche Risiken ich bereit bin, einzugehen.
Speaker 0: Na, und ich bin wesentlich vernünftiger als Sirius, merkte er mit gehobener Brauer an.
Speaker 0: Harry nickte und stieß die Luft aus.
Speaker 0: Remus rieb weiter über seine Schultern, sodass er sich wieder etwas entspannte.
Speaker 0: Also, was wünschst du dir eigentlich zum Geburtstag?
Speaker 0: hackte er nach.
Speaker 0: Äh, nichts, ich hab doch jetzt alles entgegnete er.
Speaker 0: Unsinn, man hat niemals alles.
Speaker 0: Gabremus grinsend zurück.
Speaker 0: Harry grinsde nicht.
Speaker 0: Ihm spuchte etwas schon so lange im Kopf herum.
Speaker 0: Ich, also, ich hätte einen Wunsch, ich brauche jemanden, mit dem ich über etwas ganz Bestimmtes sprechen kann, erklärte er leise.
Speaker 0: Das klingt ernster als die üblichen Jungs Probleme.
Speaker 0: Er deutete zum Bett, wo sie sich zusammen hinsetzen.
Speaker 0: Harry fummelte den Abstammungstest, den er selbst gemacht hatte, nicht den vom Ministerium, aus seiner Hosentasche, und schob ihn Remus zu, der ihn zum ersten Mal aufmerksam betrachtete.
Speaker 0: Oh mein, seine Züge fielen regelrecht in sich zusammen, eher erbetrübt zu Harry aufser.
Speaker 0: Du wusstest es auch nicht?
Speaker 0: fragte Harry leise.
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Remusstrich mit den Fingern zärtlich über das Papier.
Speaker 0: Nein, ich denke, sie wussten es selbst noch nicht, sonst hätten sie es uns sofort erzählt.
Speaker 0: Als sie mit dir schwanger war, hat sie uns an dem Tag, an dem sie es erfuhr, sofort alle einbestellt, quasi, mummelte er.
Speaker 0: Es tut mir so leid, Harry.
Speaker 0: Der schluckte mehrfach, um halbwegs gefasst zu bleiben.
Speaker 0: Ich, ich stelle mir vor, dass ich eine Schwester gehabt hätte, flüsterte er, stickt.
Speaker 0: Remus Nikte tapfer gegen die eigenen Tränen anlächelt.
Speaker 0: Das klingt gut, stimmte er zu.
Speaker 0: Mit roten Haaren natürlich.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Remus Nikte strich noch einmal über das Blatt und gab es ihm zurück.
Speaker 0: Du fragst dich vermutlich, ob ich sie je über Babynamen habe reden hören.
Speaker 0: Harry Nikte sagte.
Speaker 0: Tut mir leid, ich weiß, dass Lilly gerne wenigstens zwei Kinder wollte.
Speaker 0: Aber wenn sie je über Namen gesprochen haben, dann nicht, wenn wir dabei waren.
Speaker 0: Harry betrachtete das kleine Fragezeichen und ließ die Schultern sinken.
Speaker 0: Naja, vielleicht erlaubt mir, der hätte mich häufiger zwischen die Wieslies zu mischen.
Speaker 0: Er lächelte reichlich schief.
Speaker 0: Viele rot-harige Geschwister stimmte Remus zu und schob den Arm um seine Schultern.
Speaker 0: Ich weiß, es ist kaum ein Trost, aber du hast das für so viele Menschen verhindert, Harry.
Speaker 0: Er kann niemandem mehr etwas tun, keine Familien mehr auseinanderreisen, dabei bist du selbst noch so jung.
Speaker 0: Er zog ihn sanft an sich und Harry lehnte sich gegen ihn.
Speaker 0: Ich habe es nicht getan, weil ich mutig war.
Speaker 0: Ich weiß, Severus hat es mir erzählt.
Speaker 0: Er reusperrte sich.
Speaker 0: Aber getan hast du es trotzdem.
Speaker 0: Du hättest dich auch einfach umbringen lassen können.
Speaker 0: Am Ende hast du es wenigstens versucht.
Speaker 0: Und geschafft.
Speaker 0: Du bist nicht weggelaufen, selbst in deiner dunkelsten Stunde.
Speaker 0: Darauf kannst du stolz sein, irgendwann, wenn du soweit bist.
Speaker 0: Er drückte ihn sanft.
Speaker 0: Du bist besonders, Harry.
Speaker 0: Nicht weil Voldemort dich dazu gemacht hat, nicht weil irgendjemand dich zum Auserwählen bestimmt hat, sondern einfach nur weil du du bist.
Speaker 0: Harry konnte gar nicht verhindern, jetzt doch zu weinen, aber bei Remus war er sicher.
Speaker 0: Der Wehrwolf fing ihn vollkommen selbstverständlich auf und hielt ihn, bis er wieder zur Ruhe kommen konnte.
Speaker 0: Tut mir leid, mummelte er und rieb sich das Gesicht trocken.
Speaker 0: Ach, Unsinn.
Speaker 0: Du hast viel durchgemacht, Harry.
Speaker 0: Schälen dich nicht dafür, dass es dich manchmal überwältigt.
Speaker 0: Harry legte sich über die Lippen und zog noch einen Zettel hervor, den er Remus reichte.
Speaker 0: Oh, ich hatte gehofft, sie würden dir eine Aussage ersparen, wenn es so weit ist, mummelte der Wehrwolf und betrachtete das Schreiben des Ministeriums missvergnügt.
Speaker 0: Ich habe Angst, dass ich vor Gericht heulen muss, gab Harry Leise zu.
Speaker 0: Ich kann bestimmt mitkommen, wenn du möchtest.
Speaker 0: Diesmal sind die ja nicht sauer auf dich und zwischen Severus und mir Kann dir nun wirklich keiner was.
Speaker 0: Ein hochbegabter Giftwischer und ein Wehrwolf, klingt ziemlich sicher, hauchte Harry und Drang erneut mit sich, schaffte es dieses Mal jedoch.
Speaker 0: Eben, wir müssen denen ja nicht verraten, dass ich zahm bin.
Speaker 0: Du hättest mal erleben müssen, wie sie reagiert haben, als sie herausgefunden haben, dass der Massenmörder aus den Nachrichten mein Pate ist.
Speaker 0: Wenn sich mein zweiter Pater als Wehrwolf entpuppt, fallen sie vielleicht in Ohnmacht.
Speaker 0: Remus lachte leise und drückte ihn noch einmal, jetzt aufmuntant.
Speaker 0: Petunia fällt vielleicht schon um, wenn sie sich Servros gegenüber sieht.
Speaker 0: Die beiden kannten sich als Kinder, weißt du?
Speaker 0: Jetzt tut sie mir fast leid, na ja, eigentlich nicht wirklich.
Speaker 0: Es ist nur dein Anstand, der dir dazwischenfunkt.
Speaker 0: Lass den vor Gericht weg, Harry.
Speaker 0: Es ist nicht okay, was sie mit dir gemacht haben, erklärte er ihm, was auch sein Dad schon mehrfach gesagt hatte.
Speaker 0: Die haben dir vielleicht eingetrichtert, dass du es verdient hast, so behandelt zu werden, aber das stimmt nicht.
Speaker 0: Niemand hat es verdient, schon gar kein Kind, das sich ganz allein auf der Welt wähnt.
Speaker 0: Und deinem schlechten Gewissen kannst du sagen, dass wir erwachsen sind.
Speaker 0: Sie haben sich bewusst dafür entschieden, dich schlecht zu behandeln, also müssen sie auch mit den Konsequenzen leben.
Speaker 0: Harry atmet tief durch und nickte.
Speaker 0: Es wäre schön, wenn du mitkommst.
Speaker 0: Falls du darfst, zwölfte August, stöhnte er.
Speaker 0: Warum eigentlich immer der zwölfte August?
Speaker 0: Blöder Zufall.
Speaker 0: Aber sie ist positiv.
Speaker 0: Die letzte Verhandlung am zwölften August ging für dich gut aus.
Speaker 0: Und dieses Mal gibt es keinen Pfad, der dir ständig ins Wort fällt.
Speaker 0: Severus und ich werden alle böse anschauen, die versuchen, dir den Mund zu verbieten.
Speaker 0: Und du weißt, welche Wirkung das bei Severus hat.
Speaker 0: Harry schüttelt es sich.
Speaker 0: Wenn ich froh, dass er mich nicht mehr so anguckt, murmelte er.
Speaker 0: Remus lachte und löste sich von ihm.
Speaker 0: Komm, gehen wir raus.
Speaker 0: Du hast zwar einen schönen Blick nach draußen, aber du brauchst auch frische Luft.
Speaker 0: Verkündete er, deutlich besser gelaunt nun und Harry beschloss, das mit Remus über die Landereien zu spazieren, definitiv mehr Spaß machte, als sich weiter mit Themen zu beschäftigen, die ihn ohnehin nur zum Weinen brachten.
Speaker 0: Besuch und Erklärungen.
Speaker 0: Emoji of the Day ist heute ein Kuchen.
Speaker 0: Ich hab auch sehr Lust auf Kuchen, ich muss mal wieder welchen backen.
Speaker 0: Forstet ihn schnell in die Kommentare und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Harry glaubte nicht jemals so aufgeregt gewesen zu sein.
Speaker 0: Also nicht wegen sich selbst, weil es um ihn gegangen wäre.
Speaker 0: Natürlich war er vor Aufregung fast gestorben, als er das erste Mal nach Hogwarts fuhr oder auch beim Trimagischen Turnier.
Speaker 0: Aber hier stand ihm nichts Schlimmes bevor und auch nichts unglaublich Aufregendes in dem Sinne.
Speaker 0: Er hatte schlicht und ergreifend Geburtstag.
Speaker 0: Harry meinte sein Dad leiser, als er schon wieder wie angestochen durchs Wohnzimmer flitzte.
Speaker 0: Machte ich ihr nützlich oder setzte ich irgendwo hin, bitte.
Speaker 0: Sofort huschte er zu dem großen Tisch, der heute das Wohnzimmer beherrschte, und half Kuchengabeln und Tassen und Teller zu verteilen.
Speaker 0: Als ihm die schlichten grünen Servierten in die Hände fielen und er sonst nichts mehr zu tun hatte, bastelte er kleine Fächer daraus und steckte sie auf die Kuchengabeln.
Speaker 0: Was machst du denn da, hakte Severus nach und beobachtete ihn skeptisch.
Speaker 0: Äh... Keine Ahnung, ich hab das mal gesehen, erklärte er.
Speaker 0: Sieht eigentlich ganz hübsch aus, oder?
Speaker 0: Oder war das blöd?
Speaker 0: Severus hob die Schultern leicht.
Speaker 0: Mach euch, wenn es dich beruhigt.
Speaker 0: Bevor du noch umkippst und ich deinen Besuch reinlassen muss, Harry hatte sofort wieder das Bedürfnis aufzuspringen und irgendwas rumzuräumen, zwang sich jetzt aber, sich mit den Servierten zu beschäftigen.
Speaker 0: Weil das Wohnzimmer hier nicht gerade für Besuch ausgelegt war, hatten sie es magisch fast gänzlich ausgeräumt.
Speaker 0: Nur die Bücherregale und der Kamin erinnerten noch an das ursprüngliche Zimmer.
Speaker 0: Es gab jetzt stattdessen einen langen Tisch mit haufen weißen Stühlen daran, die Severus einfach herbeigezaubert hatte, es war viel besser beleuchtet und auf einem zweiten Tisch warteten Kaffee und Tee und es war Platz genug für Kuchen.
Speaker 0: Irgendwie Volkerman verunsichert, hatte Severus ihn gestanden, dass er zwar ganz gut kochen, aber absolut nicht backen konnte.
Speaker 0: Harry hatte gemeint, dass das nicht schlimm sei und er gar keinen Kuchen bräuchte, aber da hatte er natürlich nicht bedacht, dass sie ja Besuch bekamen und es dann doch irgendwie komisch wäre, ohne Kuchen da zu sitzen.
Speaker 0: Also hatte Harry sich entschlossen, selbst zu backen.
Speaker 0: Bevor schließlich Remus mit der Nachricht kam, dass der Besuch wohl Kuchen mitbringen würde, Trotzdem fand er ihm sein Kuchen ganz gut gelungen.
Speaker 0: Mit ein bisschen Drängen und Betteln hatte er herausgefunden, dass sein Dad bereit wäre, Kuchen zu essen, wenn Harry ein paar Sachen beachtete.
Speaker 0: Zum Beispiel mochte er keinen Schokoladenkuchen – absolut unverständlich, wenn man Harry fragte – und er war generell kein Freund von Zucker, sondern am maximal Honig.
Speaker 0: Er mochte auch keinen süßen Teig.
Speaker 0: Am Ende hatten sie sogar ein Backbuch gekauft, in dem Harry schließlich ein Rezept fand, dem er zustimmte, Bienenstich mit Himbeercreme.
Speaker 0: Der Teig kam ganz ohne Süße aus.
Speaker 0: Die Creme bestand aus Himbeeren, Honig, Quark und Sahne und auch an die Mandelplättchen hatte er nur ein bisschen Honig gegeben.
Speaker 0: Das große Stück Butter hatte er einfach unterschlagen.
Speaker 0: Wenn es ihm am Ende schmeckte, würde er sich bestimmt nicht beschweren.
Speaker 0: Zumindest hatte Severus recht zufrieden ausgesehen, als er das fertige Produkt gesehen hatte, und das war doch schon mal ganz gut.
Speaker 0: Genau diesen Kuchen brachte er nun auch zu dem seitlichen Tisch.
Speaker 0: Hat er gehalten, fragte Harry besorgt.
Speaker 0: Mit Gelantine hatte er im Leben noch nie gearbeitet, und er vertraute dem Zeug null, aber es sollte wohl helfen, dass die Creme nicht zwischen den Bodenschichten hinauslief.
Speaker 0: Ja, alles noch fest, versicherte Severus, und Harry stieß erleichtert die Luft aus.
Speaker 0: die letzte Kuchengabel zurücklegend.
Speaker 0: Du weißt, dass wir einfach die Hauselfen hätten fragen können?
Speaker 0: Ja, weiß ich doch, murmelte Harry.
Speaker 0: Aber dann ist das ja nicht selbst gebacken.
Speaker 0: Und ich hab die Küche wieder sauber gemacht, schuppert direkt hinterher.
Speaker 0: Habe ich gesehen, danke.
Speaker 0: Ordnung war Severus sehr wichtig, aber damit konnte Harry dank der Erziehung seiner Tante sehr wohl dienen.
Speaker 0: Da ihm hier nicht so chronisch langweilig war wie im Legusterweg, war sogar sein Zimmer ziemlich ordentlich und alles hatte seinen Platz, wo es hingehörte.
Speaker 0: Als er noch Schulsachen hatte haben dürfen, wären die in seinem alten Zimmer immer kreuz und quer geflogen, weil er in seiner Langeweile einfach alles ausgepackt und hier und da benutzt und liegen gelassen hatte.
Speaker 0: Siehst du dich um, hakte Severus mit gehobener Braue nach, Harry sahen sich herunter.
Speaker 0: Seiner Meinung nach waren das T-Shirt und die Hose ordentlicher, als alles, was ihm die Dursleys je gegeben hatten, aber er nickte trotzdem und verschwand in seinem Zimmer, wo er vorhin nach dem Duschen einfach das Erstbeste angezogen hatte, was ihm in die Hände fiel.
Speaker 0: Jetzt nahm er sich ein bisschen mehr Zeit.
Speaker 0: Severus hatte seine eigene Vorstellung von ordentlicher Kleidung.
Speaker 0: Ein T-Shirt würde diese Bezeichnung niemals erhalten.
Speaker 0: Und irgendwie... War es schön, das schlichte weiße Hemd anzuziehen, die schmale Weste darüber und die schwarze Hose darunter.
Speaker 0: Es sah schick aus.
Speaker 0: Und dann mussten seine Freunde auch nicht denken, dass sein Dad nicht auf ihn achtete, oder?
Speaker 0: Merlin hatte keine Ahnung, wie die anderen reagieren würden.
Speaker 0: Immerhin wussten sie doch noch nichts von ihm.
Speaker 0: Für sie war er in die Sommerferien verschwunden und knapp zwei Wochen später war Voldemort tot.
Speaker 0: Wie und warum das passiert war oder auch nur wo war nicht öffentlich bekannt, auch wenn es ein grässliches Foto von Voldemort's Leichnam im Gras in der Zeitung gegeben hatte.
Speaker 0: Demnach war auch nicht bekannt, dass Severus mit vor Ort gewesen war und sich alles in der Nähe seines Wohnortes abgespielt hatte.
Speaker 0: Vor dem Spiegel an seinem Schrank versuchte er mit eiskalten Fingern irgendwie seine Haare ein bisschen zu richten, aber der Erfolg blieb wie üblich aus, sodass er es am Ende säufzend ließ.
Speaker 0: Er vergewisserte sich nur, dass das Hemd ordentlich in der Hose steckte, ehe er Schuheanzug und wieder ins Wohnzimmer kam.
Speaker 0: Ich hole sie ab, ja?
Speaker 0: Du hast noch zwanzig Minuten, warf sein Vater ein.
Speaker 0: Ja, ich laufe langsam.
Speaker 0: Aber ich nervte dich nur, wenn ich hier bleibe, erklärte er.
Speaker 0: Severus, der von der schlichten Aussicht auf Besuch schon genervt war, neckte das ab und Harry verließ die Wohnung, um durch den Kerker nach oben zu gehen.
Speaker 0: Ihm war klar, dass Severus Snape kein besonders geselliger Kerl war.
Speaker 0: Abend saßen sie meistens nur auf dem Sofa und flasen am Ende beide.
Speaker 0: Hier gab es eben kein Fernsehen und Harry war immer noch eine Niete im Schach.
Speaker 0: Jedoch genoss sein Dad diese Ruhe und hatte ihm erklärt, dass er seine Abende meist so verbrachte, wenn nicht im Labor.
Speaker 0: Nein, so jemand bekam nicht unbedingt gern Besuch.
Speaker 0: Das passierte nur, weil Harry hier war Und wenn er darüber nachdachte, war er sich nie sicher, ob er vor Freude Luftsprünge machen oder in Tränen ausbrechen sollte.
Speaker 0: Er gab sich so viel Mühe, so viel mehr Mühe, als sich irgendjemand jemals für ihn gemacht hatte.
Speaker 0: Natürlich waren die Wieslis immer gut zu ihm gewesen, aber sie waren eben einfach gute, herzliche Menschen, die sich nicht bemühen mussten, zu sein, wie sie ohnehin waren.
Speaker 0: Severus wurde mit Menschen konfrontiert, von denen er entweder froh war, sie los zu sein, oder die er eben noch in der Schule sehen musste.
Speaker 0: Er wirkte fast froh, dass Remus auch kommen würde und Harry nahm an, dass die Erwachsenen einfach ein bisschen als Schild fungieren würden, um ihn von den nervtötenden Jugendlichen abzuschirmen, was in Ordnung war.
Speaker 0: Er öffnete das schwere Schlossportal und wanderte dann über die sommerlichen Gründe von Hogwarts.
Speaker 0: Das Schloss war so schön.
Speaker 0: Merlin, er liebte das hier einfach.
Speaker 0: Zwar hatte Dumbledore klargemacht, dass sie nicht für immer und ewig hier wohnen konnten, Aber Harry wollte eigentlich gar nicht weg.
Speaker 0: Seit heute war er sechzehn Jahre alt.
Speaker 0: Ihm standen noch zwei Jahre in Hogwarts bevor.
Speaker 0: Aber was sollte danach mit ihm werden?
Speaker 0: Trotz des furchtbaren Schuljahres hatte er es geschafft, alle Zags zu erreichen, die er brauchen würde, um er ruhr zu werden.
Speaker 0: Aber dann würde er Hogwarts vermutlich niemals wiedersehen.
Speaker 0: Und die Aussicht darauf machte ihn traurig.
Speaker 0: Galt-Umbridge Spielverbot für ihn eigentlich noch?
Speaker 0: Er hatte seinen Besen wieder bekommen, aber darüber hatte niemand mit ihm gesprochen.
Speaker 0: Am Tor zu den Ländereien hielt er inne.
Speaker 0: Er hatte immer noch ein bisschen Zeit.
Speaker 0: Raus sollte er nicht gehen.
Speaker 0: Zwar war er sich ein bisschen wie ein fünfjähriger vorgekommen, als Severus ihm erklärte, dass es draußen aktuell gefährlich sein könnte, aber es war ja in Ordnung.
Speaker 0: Er wollte ganz bestimmt nicht in irgendwelche Todesser rennen, also würde er natürlich nicht durchs Tor gehen.
Speaker 0: Hier war er sicher, das wusste er.
Speaker 0: Als erstes, ein paar Minuten vor der vereinbarten Zeit, tauchte Remus auf, was gut war, denn ein Lehrer musste Besucher aufs Gelände lassen.
Speaker 0: Für die galt sonst ja das Gleiche wie für jeden beliebigen Todesser, sie kamen nicht rein.
Speaker 0: Herzlichen Glückwunsch, Harry, sagte er warm, umarmte ihn und drückte ihn fest.
Speaker 0: Danke, grinst Harry.
Speaker 0: bereit, brav wieder auf die Schlossseite des Tors treten.
Speaker 0: Dein Geschenk gibt's drinnen.
Speaker 0: Danke, aber du musst mir nichts schenken, ja, war Harry ein.
Speaker 0: Remus sah immer noch ganz schön abgerissen aus, immerhin fing er erst im September wieder an zu arbeiten und Harry wollte nicht, dass er Geld für ihn ausgab.
Speaker 0: Der Wehrwolf winkte jedoch ab.
Speaker 0: Muss ich nicht, will ich aber.
Speaker 0: Mach dir darüber mal keine Sorgen, sagte er sanft und flächelte zufrieden.
Speaker 0: Zumindest das Unterschied in deutlich von den tiefen Sorgen falten, die er zuletzt immer gezeigt hatte.
Speaker 0: Allerdings wurde Harry von alledem ziemlich abgelenkt, als die nächsten Besucher ankamen, Ron und Hermina fielen ihm regelrecht um den Hals, als sie sich von den anderen lösten, sodass er erst einmal zu gar nichts mehr kam, als beiden zu versichern, dass es ihm gut ging.
Speaker 0: Harry weinte fast.
Speaker 0: Offenbar hatten sie sich wirklich arg Sorgen gemacht.
Speaker 0: Aber letztlich drängelte sich Molly Weasley doch durch und beschlagnahmte ihn für einige Momente, um ihn festzudrücken.
Speaker 0: Harry war das nach wie vor immer halb unangenehm, auch wenn er das Gefühl genoss.
Speaker 0: Fred und George waren da nicht ganz so aufdringlich und auch Mr.
Speaker 0: Weasley deutlich zurückhaltender, wenn auch freundlich wie immer, und Ginny boxte ihm grinsend gegen die Schulter.
Speaker 0: Er grinste zurück.
Speaker 0: »Du siehst ja so adrett aus«, rief Mrs.
Speaker 0: Weasley erfreut.
Speaker 0: Percy ist im Ministerium beschäftigt, sonst wäre er bestimmt gerne gekommen, versicherte Molly.
Speaker 0: ihm verlegen, nachdem alle ihm gratuliert hatten.
Speaker 0: Ach, kein Problem, versprach Harry, der ja ehrlicherweise ohnehin nie so viel mit Percy zu tun gehabt hatte.
Speaker 0: Kommt noch jemand?
Speaker 0: erkundigte sich Fred, weil sie immer noch hier standen.
Speaker 0: Ich glaube schon, Neville konnte nicht, aber Luna wollte kommen, erklärte Harry, der langsam wieder aufgeregt war.
Speaker 0: Remus hatte mittlerweile alle aufs Gelände gelassen, drei Schritte näher an sein neues Leben.
Speaker 0: Du hast Luna eingeladen?
Speaker 0: fragte Ron überrascht.
Speaker 0: Ja, ich mag Luna, darf Harry ein.
Speaker 0: Luna ist klasse, stimmte Ginny zu, worüber er doch sehr froh war.
Speaker 0: Er wusste, dass Ron sie für reichlich durchgeknallt hielt und Hermine, die sich immer auf Fakten und Buchwissen verließ, kam einfach nicht so gut mit ihrer Asplinigkeit und ihrem Gerede von angeblichen Dingen klar.
Speaker 0: Jetzt erzählt halt mal, warum du hier bist.
Speaker 0: Es sind doch Ferien.
Speaker 0: Und was hast du eigentlich mit im Gammelort angestellt, wollte George wissen.
Speaker 0: Die Zeitungen sind ja voll davon, aber zu wissen scheint doch keiner was.
Speaker 0: Harry rieps ich den Nacken.
Speaker 0: Lass uns gleich erstmal reingehen, okay?
Speaker 0: Und vor allem auf Luna warten.
Speaker 0: Ich will nicht alles dreimal erzählen.
Speaker 0: Und wenn ihr nichts erzählen will, dann hört ihr auf zu fragen, legt ihm es wieslich streng fest.
Speaker 0: Ich erzähle es euch schon, versicherte Harry Leise hinter ihrem Rücken.
Speaker 0: Um die Hälfte kann man ja gar nicht herum.
Speaker 0: Luna!
Speaker 0: Das hellblonde Mädchen löste sich von einem ebenso hellblonden Mann, der sie herappäriert hatte.
Speaker 0: Er verabschiedete sich mit einem Kurs auf die Stirn von ihr, ehe er disapparierte, schon hüpfte Luna gut gelaunt auf sie zu und umarmte als erstes Harry ganz sachte, als wüsste sie, dass es ihm sonst unangenehm war, ehe sie in die Runde strahlte.
Speaker 0: – Danke, dass ich hier sein darf, sagte sie gut gelaunt.
Speaker 0: Sie trug ein orangenes Sommerkleid und sah damit noch Aufgetreeter aus, als in ihrer Schulrube und auch die üblichen Radieschen wackelten an ihren Ohren.
Speaker 0: Ich freue mich, dass du gekommen bist.
Speaker 0: Remus ließ auch sie über die Grenze treten, sodass sie sich jetzt gemeinsam in Gang setzten.
Speaker 0: Schade, dass wir das Schloss im Sommer sonst nie sehen, senierte Luna.
Speaker 0: Es ist schon ein bisschen gruselig, fast alleine hier zu sein, war Fairy ein, zufrieden zwischen seinen Freunden gehend, zu einer Aufregung mit aller Macht unterdrückend.
Speaker 0: Vielleicht wäre es fair, sie fortzuwahren?
Speaker 0: Warum bist du denn nun überhaupt hier?
Speaker 0: fragte Ron wieder.
Speaker 0: Naja, ich wohne im Moment hier, erklärte Harry und hob die Schultern.
Speaker 0: Und was hast du eigentlich an?
Speaker 0: fragte Hermine weiter.
Speaker 0: Äh, hoffentlich alles, was notwendig ist?
Speaker 0: Er sahen sich runter.
Speaker 0: Er war nicht halb nackt.
Speaker 0: Puh.
Speaker 0: Harry.
Speaker 0: Ich denke, du solltest es vorher erklären.
Speaker 0: Mischte sich Remus jetzt ein, woraufhin alle Fragen zu ihm sahen, ehe sie sich wieder zu Harry umwendeten, der jetzt mitten auf dem Gelände stehen blieb.
Speaker 0: Er atmete tief durch.
Speaker 0: Ähm, also, wisst ihr noch?
Speaker 0: Weihnachten?
Speaker 0: Er wendete sich automatisch eher an Run und Hermine, auch wenn der Rest sehr aufmerksam zuhörte.
Speaker 0: Schwer zu vergessen, Alter.
Speaker 0: Das war das letzte Mal, als du so wirklich ansprechbar warst.
Speaker 0: Harry verzog die Lippen leicht.
Speaker 0: Ja, das stimmte wohl.
Speaker 0: Er rieb sich den Nacken.
Speaker 0: Ja, also, serious.
Speaker 0: Er schluckte unweigerlich.
Speaker 0: Und Remus haben mir da was erzählt, erklärte er und rieb mit der anderen Hand über die Hosentasche.
Speaker 0: Diesen blöden Abstammungstest, ständig bei sich zu tragen, war echt so ein blöder Fimmel.
Speaker 0: Remus trat neben ihn, als er nicht weiter sprach und rieb über seine Schultern.
Speaker 0: Soll ich, fragte er leise.
Speaker 0: Harry schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Nein, ich mach schon, versprach er.
Speaker 0: Es war ja gar nicht so, dass er sich schämte oder sowas.
Speaker 0: Mittlerweile war er eigentlich ganz zufrieden und alles, er hatte nur wirklich Angst, dass die anderen komisch reagierten.
Speaker 0: Also, es ist so, dass James Potter nicht mein Dad war.
Speaker 0: Jedenfalls nicht mein Leiblicher.
Speaker 0: Er öffnete er jetzt.
Speaker 0: Molly und Arthur sahen sich verwirrt an und auch seine Freunde wirken hauptsächlich verwirrt.
Speaker 0: Das wusste eigentlich kaum jemand und mein leiblicher Date wusste es auch nicht.
Speaker 0: Er fand, das war ein wichtiger Punkt.
Speaker 0: Alter, wenn du uns jetzt erzählst, dass Dumbledore dein Vater ist, weiß ich nicht, ob ich heulen oder lachen soll, warnte Fred vor.
Speaker 0: Äh, nein, nicht Dumbledore, versicherte Harry eilig.
Speaker 0: Hermine schlug sich die Hände vor den Mund.
Speaker 0: Harry!
Speaker 0: Flüsterte sie, plötzlich ganz blass.
Speaker 0: Natürlich, sie verstand es sofort, das war eben Hermine, und sie war in der Tränkestunde ja dabei gewesen.
Speaker 0: Passt denn, fragte Ron, noch vollkommen ahnungslos.
Speaker 0: Ja, also, Snape ist mein Dad, sagte er jetzt schnell.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Wer von den Anwesenden das jetzt alles gleichzeitig gesagt hatte, wusste er nicht mal.
Speaker 0: Ron und die Zwillinge?
Speaker 0: ganz sicher, Mrs.
Speaker 0: Weasley?
Speaker 0: Luna sah so aus, als sei das alles keine Neuigkeit.
Speaker 0: Hermine hielt sich immer noch den Mund zu und Genie war ganz grün im Gesicht geworden.
Speaker 0: Warte mal, du wohnst jetzt bei Snape?
Speaker 0: fragte Ron entsetzt.
Speaker 0: Ja, Harry ließ die Schultern und den Arm senken.
Speaker 0: Wir feiern deinen Geburtstag bei Snape?
Speaker 0: Ron sah aus, als würde er sich wahlweise übergeben oder in Ohnmacht fallen.
Speaker 0: Weißt du noch, wie das mit der Probe von Lebensmitteln auf Gifte war?
Speaker 0: mummelte George und Fred gewendet, der alles in allem höchst amüsiert aussah.
Speaker 0: Yep, wieder holte Harry.
Speaker 0: Und warum siehst du so Aussatz, würde dir das gar nichts ausmachen?
Speaker 0: Ron schien die ganze Welt nicht mehr zu verstehen und so gesehen war das ja auch nachvollziehbar.
Speaker 0: Harry atmete tief durch.
Speaker 0: Weil, naja, weil es so ist, weil ich ihn mag und er mein Dad ist und ich bei ihm wohne.
Speaker 0: Das waren eigentlich so ziemlich die Gründe.
Speaker 0: Deswegen warst du so sauer.
Speaker 0: Nach Weihnachten in seinem Unterricht, fragte Hermine besorgt.
Speaker 0: Ja, na ja, ich wusste nicht, ob er es weiß.
Speaker 0: Er wusste es nicht, erklärte er, nach wie vor unsicher.
Speaker 0: Anstatt nachzusetzen, habe ich einen Abstammungstrang gebraut und er hat mich rausgeworfen, gab er leise zu.
Speaker 0: Passt da, knurte Ron.
Speaker 0: Ronald Weasley, mannte seine Mutter empört, auch wenn sie genauso schockiert aussah.
Speaker 0: Er ist im Sommer zu meinen Verwandten gekommen und, na ja, hat mich mitgenommen.
Speaker 0: Er verzog die Lippen.
Speaker 0: Haben sie dir wieder nichts zu essen gegeben, fragte Mrs.
Speaker 0: Wiesley jetzt besorgt.
Speaker 0: Ich wusste, ich hätte dir gleich etwas schicken sollen.
Speaker 0: Harry musterte sie, ehe er die Schulter noch einmal hob.
Speaker 0: Er, er hat sie angezeigt.
Speaker 0: Bei Ministerium meine ich, in zwei Wochen ist die Verhandlung.
Speaker 0: Muggel vor dem Zauberrei, Ministerium!
Speaker 0: meldete sich Mr.
Speaker 0: Weasley erstmals wieder zu Wort und klang reichlich skeptisch.
Speaker 0: »Harry, was erzählst du uns nicht?
Speaker 0: Was sollte er denn tun, außer schon wieder die Schultern zu heben?
Speaker 0: Jedenfalls fand er, dass ich dort nicht bleiben könne, aber da war er auch noch nicht so weit, dass er sich um mich kümmern wollte.
Speaker 0: Deswegen — ja, also, genau genommen bin ich deswegen los und hab Voldemort gerufen, gab er zu.
Speaker 0: Hermine kam jetzt zu ihm und tänkte die Arme seitlich um seinen Hals.
Speaker 0: Obwohl Ron mehr von seinem Leben wusste, schien Hermine doch immer ein tieferes Verständnis für das zu haben, was vor sich ging.
Speaker 0: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.
Speaker 0: Eigentlich war ich hier in seiner Wohnung, und er wollte auch nicht, dass ich wieder gehe.
Speaker 0: Ich habe jetzt ein richtiges Zimmer und, na ja, er zupfte an seiner Kleidung.
Speaker 0: Ordentliche Klamotten und ich darf Geburtstag feiern, mit euch allen.
Speaker 0: Rom sah nicht aus, als würde er die Tragweite dessen wirklich verstehen, aber Hermine drückte ihn fest.
Speaker 0: Mrs.
Speaker 0: Weasley tupfte sich die Augen und Luna strahlte einfach weiter vor sich hin.
Speaker 0: Also ich weiß noch, wie man Lebensmittel auf Gift untersucht, flötete Fred.
Speaker 0: Gehen wir jetzt, oder was?
Speaker 0: Na, du bist ja ganz scharfer auf Snape, murmelte Ginny skeptisch.
Speaker 0: Ich mochte ihn auch immer.
Speaker 0: Nicht als Mensch, aber ich mag nur mal Zaubertränke und die Schwesterchen machen fünfzig Prozent unserer Einnahmen möglich, erklärte er.
Speaker 0: gut gelaunt.
Speaker 0: Heute gestehe ich dir zu, der Klügere von uns zu sein, grinst der George und klopfte seinem Zwilling auf den Rücken.
Speaker 0: Harry stießt die Luft aus.
Speaker 0: Denkst du, du kommst klar?
Speaker 0: fragte er Ron vorsichtig.
Speaker 0: Ich... Es ist keine Unterricht, oder?
Speaker 0: mummelte der Rotschöpfe sichtlich durch den Wind, brachte die anderen damit aber zum Lachen.
Speaker 0: Weiter geht es mit Kapitel sieben, Geburtstag.
Speaker 0: Der heutige Emoji ist eine Süßigkeit.
Speaker 0: Sucht euch aus welche und postet sie gerne unten in die Kommentare und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Die Stimmung war doch reichlich vorsichtig, als Harry Aldi Rotschöpfe in den Kerker führte, Remus hingegen war ganz gelassen und Luna hatte sich bei Harry eingehängt und erzählte ihm kurz, was sie in den Ferien schon gemacht hatte und dass sie noch zwei Wochen mit ihrem Vater ins Ausland reisen würde, um Schlickschlumpfe zu erforschen.
Speaker 0: So was zu hören war mittlerweile völlig normal für Harry, viel mehr freute er sich für sie, dass sie dieses Hobby mit ihrem Vater teilen konnte.
Speaker 0: Harry öffnete die Tür zum Wohnzimmer mittlerweile selbstverständlich, sodass sein ganzer Besuch plötzlich einfach im Wohnzimmer stand.
Speaker 0: wo sein Dad reichlich verloren auf sie wartete, etwas überfordert aussehend.
Speaker 0: Hallo Professor Snape, sagte Luna gut gelaunt.
Speaker 0: Miss Love Good, murmelte er und begrüßte auch die anderen reichlich zurückhaltend, wobei es nur Fred und Luna wirklich leicht zu fallen schien, sich hier einzufügen.
Speaker 0: Der Rest empfand wohl einfach die gleiche Skepsis.
Speaker 0: Harry war allerdings ganz schön eingespannt, denn nebst einigen verpackten Geschenken, die er überreicht bekam, wartete Molly Weasley gleich mit drei Kuchen und Torten auf, die sie noch mitgebracht hatte, sodass er den zweiten Tisch ein bisschen umräumen musste, damit alles Platz fand und sein Dad beallte, sich aus der Küche alles zu holen, was sie nun noch brauchten.
Speaker 0: Harry nahm an, dass ihm die Suche nach einem ohnehin nicht vorhandenen Tortenheber eine ganz willkommene Atempause verschaffte, ehe er ihn letztlich doch mit Magie erschuf.
Speaker 0: Danke, Mrs.
Speaker 0: Weasley, das wäre wirklich nicht nötig gewesen, sagte er leise, als sie auch noch die Sirup-Torte dazuschob.
Speaker 0: Ach, Harry, sie wirkte ganz sentimental.
Speaker 0: Wer hat den noch gebacken, erkundigte sie sich jedoch, anstatt weiter darauf einzugehen.
Speaker 0: Äh, ich, er lachte peinlich berührt, ich habe keine Ahnung, ob das schmeckt, gab er zu.
Speaker 0: Kann Professor Snape etwa nicht backen, brummte Ron, natürlich just in dem Moment, in dem Severus zurückkehrte, der ihm einen ziemlich eisigen Blick zuwarf, worauf ihn Ron schnell den Blick senkte.
Speaker 0: Ich habe ein bisschen rumprobiert, um ohne Zucker und sowas auszukommen, aber zumindest die Creme hat ganz gut geschmeckt, murmelte Harry unsicher.
Speaker 0: Mit Mrs.
Speaker 0: Weasleys Backkünsten könnte er im Leben nicht mithalten, das war ihm klar.
Speaker 0: Ohne Zucker fragte Ginny jedoch begeistert.
Speaker 0: Ich liebe Marmskuchen, aber sie sind mir immer zu süß.
Speaker 0: Ich probier dein, verkündete
Speaker 0: sie.".
Speaker 0: Harry grinste unwillkürlich, dankbar für den Zuspruch.
Speaker 0: Entsprechend wurde nun erst einmal Tee und Kaffee verteilt, dann bekam er jede Menge Teller mit Bestellungen gereicht und gab sich alle Mühe, den Kuchen mit den Tortenhebern nicht quer durchs Wohnzimmer zu werfen, sondern ordentlich auf die Teller zu bringen.
Speaker 0: Hast du die gemacht?
Speaker 0: fragte Hermine, neben der er am Tisch landete und hielt ihre Gabel mit dem Fächer daran hoch.
Speaker 0: Äh, ja, ich musste ein bisschen Zeit totschlagen, erwiderte er.
Speaker 0: Die sind gut geworden.
Speaker 0: Ich hab das auch mal probiert, aber bei mir sieht das immer aus, als hätte ich diese Werte einfach nur zusammengeknüllt und draufgestopft, so öffnste sie.
Speaker 0: Harry sah Lächeln zur anderen Seite und stellte erstaunt fest, dass sein Dälzwig neben ihnen gesetzt hatte, anstatt auf die andere Tischseite zu Mrs.
Speaker 0: und Mr.
Speaker 0: Weasley, wenn er auch Remus direkt neben sich setzen hatte.
Speaker 0: Das brachte ihn gleich wieder zum Lächeln.
Speaker 0: Irgendwie.
Speaker 0: wirkte es dadurch so viel realer, dass sie zusammengehörten.
Speaker 0: Also, äh, haut rein, wies er die Tischgesellschaft gerinsend an.
Speaker 0: Alle zusammen erwiderten einen herzlichen Glückwunsch, Harry, und er hörte, wie Severus neben ihm die Worte sogar mitmormelte.
Speaker 0: Ganz gespannt beobachtete er ihn jetzt, wie er skeptisch den Kuchen anpiekste und sich ein Stück in den Mund schob.
Speaker 0: Er kaut mit gerunzelter Stirn, ehe er Harry zuneckte.
Speaker 0: was Harry wirklich erleichterte.
Speaker 0: »Und treibt nicht, Severus, dein Kuchen ist sehr lecker«, verbesserte Molly Weasley.
Speaker 0: Harry wurde ganz rot, grönzte dämlich vor sich hin und machte sich daran endlich selbst den Kuchen zu kosten.
Speaker 0: Die Pfirsichtorte und die Sirup-Torte von Mrs.
Speaker 0: Weasley waren wie immer unglaublich und der Schokoladenkuchen dermaßen mächtig, dass er danach eigentlich satt war.
Speaker 0: Aber er wollte seinen eigenen Kuchen natürlich auch kosten und kam zu dem Schluss, dass er wirklich ganz gut geworden war und angenehm leicht.
Speaker 0: Nebenbei unterhielt er sich mit seinen Freunden, die gerade alle von ihren Ferien erzählten.
Speaker 0: Fred und George erzählten viel von ihrem neuen Laden, der offenbar richtig gut angelaufen war.
Speaker 0: Warum bekommt er einen Rabatt?
Speaker 0: Ich bin euer Bruder, beschwerte sich Ron Halbherzig.
Speaker 0: Harry hat uns mit Ambridge geholfen, wiegelte Fred ab, ohne bei der Lüge rot zu werden.
Speaker 0: Das hat er doch bei uns allen.
Speaker 0: Ich glaube, so gut hat noch nie ein Jahrgang seine Prüfungen abgeschlossen, stellte Jeanie fest, ehe sie mit leicht angezogenen Schultern zu Remus blickte.
Speaker 0: Also, außer bei dir, Remus, schub sie hinterher, der wer wohl flachte amüsiert.
Speaker 0: Ich sehe schon.
Speaker 0: Wenn Harry mit der Schule fertig ist, werde ich wohl Geschichte unterrichten müssen, lachte er.
Speaker 0: Harry blinzelte überrascht.
Speaker 0: Er sollte Lehrer werden?
Speaker 0: Cerberos neben ihm brummte Leise und Harry verwarf den Gedanken schnell wieder.
Speaker 0: Vermutlich wäre er froh, wenn er Harry nach der Schule endlich wieder los war, nicht?
Speaker 0: Dein Besen ist übrigens wirklich klasse, Harry, sagte Genie begeistert.
Speaker 0: Ron reusperte sich.
Speaker 0: Entschuldige Mann, murmelte er.
Speaker 0: Kein Problem.
Speaker 0: Ich habe ja nicht gesagt, dass du keinen darauf liegen lassen darfst.
Speaker 0: Aber er ist klasse, stimmte er an.
Speaker 0: Genie gewendet zu.
Speaker 0: Ich hoffe mal, dass ich nächstes Jahr wieder spielen darf.
Speaker 0: Warum solltest du nicht?
Speaker 0: Ambridges Beschränkungen sind alle aufgehoben, mischte sich sein Vater ein und verdrehte die Augen.
Speaker 0: Adieu, Puccal, softste er und Harry lachte unweigerlich auf.
Speaker 0: Ihr beide als Treiber werdet wirklich fehlen, ließ er die Zwillinge wissen, die ernst nickten.
Speaker 0: Uns kann man nicht ersetzen, erklärte Fred ernst.
Speaker 0: Nicht mal ansatzweise.
Speaker 0: Man sollte Quidditch ohne uns absagen, fügte George an.
Speaker 0: Lass das nicht worthören, lachte Harry.
Speaker 0: Quidditch findet immer statt Professor, machten die Zwillinge ihn gleichzeitig nach und brachten den Tisch zum Lachen.
Speaker 0: Wen interessieren schon versteinerte Kinder, wenn man auch Quidditch spielen könnte, grinste George.
Speaker 0: Wären alle beim Spiegelwesen hätte ja auch niemand versteinert werden können, stimmte Fratsch zu.
Speaker 0: Aber da war Hermine schon versteinert, war von Ron ein, da hätte Harry nicht spielen können.
Speaker 0: Harry nickte fest, die Nachricht war damals ein Schock gewesen.
Speaker 0: Also, ich hätte es nicht mitbekommen, aber Danke Ronald entgegnete sie amüsiert.
Speaker 0: Nachdem die Gespräche während des Essens ganz locker geblieben waren, ging es danach ans Geschenke auspacken.
Speaker 0: Von den Weasleys und Hermine bekam er einen riesigen Korb mit Süßigkeiten, Remus hatte ihm einige alte Bücher über Verteidigung besorgt, Luna hatte ein echt tolles Bild von ihrer Ministeriumstruppe gemalt und die Zwillinge schenken ihm ein nagelneues Zauberstab halfter, das er sofort begeistert anlegte.
Speaker 0: Die Bücher und das Bild nahm er mit in sein Zimmer, als er seine Freunde nach nebenan führte.
Speaker 0: Nicht übel, merkte Ron an, der sich aufmerksam umsa, schön groß.
Speaker 0: Er relikte die Sachen auf dem Tisch ab.
Speaker 0: Ja, ich hab so viel Platz, dass ich mich fast verlaufe, stimmt herzu.
Speaker 0: Warum hast du ein Fenster, das den Wald zeigt?
Speaker 0: fragte Hermine überrascht, die mit Luna zu dem Ausblick getreten war.
Speaker 0: Es ist verzaubert, stellte Luna fest und fand auch sofort heraus, wie sie zur nächsten Ansicht wechseln konnte.
Speaker 0: Mega, darum bieten wir sowas nicht an, fragte George überrascht.
Speaker 0: Weil ich mich nur um Zaubertranksachen kümmere und du das Verzauberungsgenie bist, gab Fred Grinsen zurück.
Speaker 0: Ich schreibe Flitwick gleich morgen einen Brief, legte George fest.
Speaker 0: und sie alle sammelten sich beim Fenster, um die verschiedenen Ausblicke zu genießen, ehe sie sich auf das Bett, den Stuhl und den Lesesessel verteilten.
Speaker 0: Also, dafür, dass du beißen hebt wohnst, ist das ganz hübsch, sagt Virginia, die sich noch umblickte.
Speaker 0: Harry atmete tief durch.
Speaker 0: Ich weiß schon, dass es schwer ist, die letzten Jahre zu vergessen und alles, aber ich bin wirklich froh, dass er sich um mich kümmert, erklärte er unsicher in die Runde.
Speaker 0: Luna, die neben ihm saß, berührte seinen Unterarm, sagte, er ist eben dein Vater, sagte sie sanft und er nickte, sagte.
Speaker 0: Solange er dich besser behandelt als der Rest der Familie, fragte Hermine unsicher.
Speaker 0: Viel besser versprach er.
Speaker 0: Er schreit mich auch nicht an oder ist irgendwie unfreundlich, sondern gibt sich viel Mühe.
Speaker 0: Es ist eigentlich ziemlich okay bei ihm, ziemlich ruhig, aber ehrlich gesagt brauche ich das im Moment irgendwie.
Speaker 0: Ron auf seiner anderen Seite klopfte auf seine Schulter.
Speaker 0: Das verstehen wir man, die ganze Sache im Ministerium, und danach, du weißt schon wer, echt heftig, dass du gegen ihn gekämpft hast.
Speaker 0: Ron, das war doch nicht das erste Mal, rumpte Ginny genervt.
Speaker 0: Doch, also natürlich nicht, aber die anderen Male habe ich einfach nur versucht, lebend aus der Sache rauszukommen, erklärte Harry jeden kurz anblickend.
Speaker 0: Dieses Mal, es, na ja, Es war mir nicht ganz egal, ob ich dabei drauf gehe, aber sehr viel mehr als vorher.
Speaker 0: Und ich wollte das einfach schaffen, versteht ihr?
Speaker 0: Ich wollte einfach, dass es vorbei ist und, ach Harry, Hermine rutschte näher, um über Ron hinweg nach seinen Händen zu greifen.
Speaker 0: Du hättest es uns sagen sollen, wir wären für dich da gewesen, versicherte sie.
Speaker 0: Er drückte ihre Hände leicht.
Speaker 0: Ich weiß ja.
Speaker 0: Aber das war einfach nicht, was ich brauchte, verstehst du?
Speaker 0: Ich meine... Ich wusste immer, dass meine Eltern tot sind und es da eben niemanden außer meinen Verwandten gibt.
Speaker 0: Dann kam Sirius und er schluckte heftig und rang mit sich.
Speaker 0: Und dann kommt heraus, dass ich die ganze Zeit einen Vater gehabt hätte, der davon nur gar nichts wusste.
Speaker 0: Und der wusste wirklich nichts, hakte George nach.
Speaker 0: Nein, du hättest ihn mal erleben sollen, er war total geschockt.
Speaker 0: Habt ihr darüber gesprochen?
Speaker 0: Also du weißt schon, er und deine Mom, hakte Fred ungewohnt ernst nach.
Speaker 0: Noch nicht so richtig, ich, er stieß die Luft aus und ließ die Schultern sinken.
Speaker 0: Meine Mann war schwanger, als sie gestorben ist, sagte er leise und zog den Test aus der Hosentasche, der kurz herumgegeben wurde.
Speaker 0: Das wusste offenbar auch niemand, auch er nicht.
Speaker 0: Das hat es natürlich nicht leichter gemacht, stimmte George Ernst zu.
Speaker 0: Auch wenn es nicht seins war.
Speaker 0: Das ist alles ganz schön schräg, murmelte Ron.
Speaker 0: Tut mir leid, Alter.
Speaker 0: Du wärst ein klasse großer Bruder gewesen, versprach er ihm, was Harry unglaublich viel bedeutete.
Speaker 0: Eigentlich bin ich fast froh, dass sie nicht dabei war, ich meine, meine Verwandten, und an der ganze Mist in den letzten Jahren, ich hätte ja gar nicht auf sie aufpassen können, säufzte er trotzdem.
Speaker 0: Woher weißt du, dass es ein Mädchen gewesen wäre, hackte Ginny nach.
Speaker 0: Äh, weiß ich gar nicht, aber in meinem Kopf ist das so.
Speaker 0: Hast du ihr einen Namen gegeben?
Speaker 0: fragte Luna leise und sah ihn mit fühlend an.
Speaker 0: Warum hatte er immer den Eindruck, dass Schlunar von allen am besten wusste, was ihn bewegte?
Speaker 0: Nein, noch nicht.
Speaker 0: Ich brauch noch ein bisschen, denke ich.
Speaker 0: Aber ich mach es.
Speaker 0: Ist das nicht, na ja, Maccabre?
Speaker 0: fragte Hermine skeptisch.
Speaker 0: Lass ihn doch, wenn er das braucht, verurte Jenny regelrecht.
Speaker 0: Harry blinzelte, während Hermine ihr verwirrt wirkte, warum das rothaarige Mädchen sie so anfuhr.
Speaker 0: Er hob die Hände leicht.
Speaker 0: Schon gut.
Speaker 0: Ich weiß, dass es alles ganz schön schwer zu kapieren und so.
Speaker 0: Streitet euch bitte nicht, warte her.
Speaker 0: Ich muss diese Entscheidung für mich treffen, das muss am Ende keiner von euch so richtig kapieren, versicherte er.
Speaker 0: Ist doch klar, Alter, sie ist deine kleine Schwester, ob sie nun da ist oder nicht, brummte George und verschränkte die Arme vor der Brust.
Speaker 0: Jetzt guckt mich nicht so an, beschwerte sich Jeanie.
Speaker 0: Oh, wir stellen nur deine Jungs Wahl infrage, entgegnete Fred Lawandt.
Speaker 0: Die kann ich ohne euch treffen, vielen Dank.
Speaker 0: Du gehst mit wem, fragte Ron überrascht.
Speaker 0: Da meine gute Ronalds an dir geht auch alles vorbei, Säufztermine.
Speaker 0: Ich bin mir den Thomas gegangen, aber ich habe vor den Ferien Schluss gemacht, falls das hier irgendjemandem was angeht, erklärte sie verschnupft.
Speaker 0: Harry musste zugeben, davon auch nichts mitbekommen zu haben.
Speaker 0: Er sah Fragen zu Luna, immerhin waren die beiden befreundet, stellte dabei jedoch fest, dass sie ihn immer noch besorgt musterte.
Speaker 0: Er hob einen Mundwinkel und drückte ihre Hand leicht, die immer noch auf seinem Arm lag.
Speaker 0: Sie sollte sich wirklich keine Sorgen um ihn machen.
Speaker 0: Danke, dass wir herkommen durften, Professor, sagte Hermine höflich, als sie sich verabschiedeten.
Speaker 0: Remus würde noch bleiben, vielleicht brauchte sein Dad jemanden, an dem er seine Stimmung auslassen konnte, die er in den letzten Stunden artig zurückgehalten hatte.
Speaker 0: Er nickte Hermine zu.
Speaker 0: Kommen sie gut nach Hause, Miss Granger, sagte er genauso höflich, und wichtern, missus Weasley aus, die Ersatzweise einfach Harry drückte, obwohl er sie ja nach oben begleiten würde.
Speaker 0: Vielen Dank noch mal für die Einladung, mummelte Run-Steif.
Speaker 0: Ich schreibe Ihnen bald einen Briefprofessor, es wäre nett, wenn Sie antworten würden, ließ Fred ihn wissen, ehe sie sich in Bewegung setzten und schwarzend und plappend nach oben gingen.
Speaker 0: Am Tor wurde er von jedem Einzelnen gedrückt, die Beast-Lies-Namen Hermine mit sich.
Speaker 0: nur Luna blieb noch zurück.
Speaker 0: Mein Dad kommt bald, verkündete sie sanft.
Speaker 0: Ich warte mit dir, schlucker vor.
Speaker 0: Esst, alles in Ordnung bei dir, hakte er nach.
Speaker 0: Sie war irgendwie stiller als sonst.
Speaker 0: – Magst du Ginny?
Speaker 0: fragte sie zurück, ihn aufmerksam mustern.
Speaker 0: – Äh, ja, klar, gab er für Wirt zurück.
Speaker 0: – Als Freundin meine ich.
Speaker 0: Harry fuhr sich mit der Hand hinten ins Haar.
Speaker 0: – Ich weiß nicht.
Speaker 0: Ich meine, ich weiß, dass sie lange in mich verknallt war.
Speaker 0: – Ich will mich da gar nicht einmischen, Harry.
Speaker 0: – Aber wenn du sie magst, solltest du sie neben dich ziehen.
Speaker 0: Nicht mich, sagte sie, so offen wie eh und je.
Speaker 0: Er blinzelte sie an.
Speaker 0: War das nicht in Ordnung für dich?
Speaker 0: Ich mag dich sehr, Luna, und irgendwie habe ich den Eindruck, dass du mich gut verstehst.
Speaker 0: Auch ohne dass ich alles erst lang und breit erklären muss, erklärte er.
Speaker 0: Das hat für mich nicht wirklich etwas damit zu tun, wen ich gerne als Freundin hätte oder so, gab er zu.
Speaker 0: Und Hermine fragte sie jedoch weiter.
Speaker 0: Oje, was ist das denn für ein Verhöher?
Speaker 0: lachte er verlegen.
Speaker 0: Du weißt doch, dass Hermine und Ron ineinander verknallt sind.
Speaker 0: Das war doch nun wirklich für niemanden mehr etwas Neues, abgesehen von den beiden selbst.
Speaker 0: Manchmal spielte es aber keine Rolle, erklärte sie ruhig.
Speaker 0: Harry schüttelte den Kopf leicht.
Speaker 0: Warum redest du eigentlich manchmal, als wärst du schon einhundert Jahre alter?
Speaker 0: Ich lebe nur ein paar mehr Leben als andere Menschen, gab sie ruhig zurück.
Speaker 0: Das hört sich anstrengend an, gab er zu.
Speaker 0: Also fragst du mich das jetzt aus irgendeinem bestimmten Grund?
Speaker 0: Willst?
Speaker 0: Willst du meine Freundin sein?
Speaker 0: erkundigte er sich vorsichtig.
Speaker 0: Na, immerhin lächelte sie jetzt wieder.
Speaker 0: Marilyn, das waren nun wirklich keine Themen, mit denen er sich gerne weiter auseinandersetzen wollte.
Speaker 0: Der furchtbare Valentinstag mit Joe hatte ihn da ein bisschen kuriert.
Speaker 0: Ich bin froh, dass wir Freunde sind, Harry Potter, entgegnete sie warm und berührte ihn ganz sachte am Oberarm.
Speaker 0: Aber mehr wird zwischen uns beiden niemals passieren, versicherte sie.
Speaker 0: Puh, machte er leise.
Speaker 0: Äh, das sollte nicht.
Speaker 0: Luna lachte gelöst.
Speaker 0: Keine Sorge, so habe ich es nicht verstanden.
Speaker 0: Aber an deinem Umgang mit Mädchen musst du wirklich noch arbeiten.
Speaker 0: Harry grünste verlegen.
Speaker 0: Hat Joe viel erzählt, hakte er nach.
Speaker 0: Oh, jedem, der es hören wollte, ausreichend viel.
Speaker 0: Ich gebe nicht so viel darauf.
Speaker 0: Sie legt mehr Wert darauf, wie gut jemand aussieht und wie gut der Quidditch spielen kann, als darauf, was für ein Mensch jemand ist.
Speaker 0: Aber ich sehe dich, Harry.
Speaker 0: Ihre Hand landete jetzt genau auf seiner Brust.
Speaker 0: Ich habe gesehen, was außerhalb von Spinners End passiert ist.
Speaker 0: Sie schloss die Augen und Harry verzog die Lippen.
Speaker 0: Du bist mein Freund, und deshalb mache ich mir Sorgen um dich.
Speaker 0: Er schluckte.
Speaker 0: Siehst du es deshalb?
Speaker 0: Hatte sie wirklich alles gesehen?
Speaker 0: Mein ich mal.
Speaker 0: Ach dir, keine Sorgen, okay?
Speaker 0: Ich behaupte mal nicht, dass es mir blendend geht, aber schon viel besser.
Speaker 0: Serious, er fehlt mir schrecklich, flüsterte er schluckend.
Speaker 0: Aber Severus, mein Dad, fängt mich gut auf, versprach Eleise.
Speaker 0: Das ist gut.
Speaker 0: Sie löste ihre Hand von ihm.
Speaker 0: Es ist gut, dass du stur, aber nicht so verbohrt bist.
Speaker 0: Sie lächelte zu ihm hoch.
Speaker 0: Und du hast recht.
Speaker 0: Es ist nicht so wichtig, wenn wir manchmal nicht alles verstehen.
Speaker 0: So lange es für dich gut ist, reicht es schon.
Speaker 0: Ein Ploppen ließ sie beide zur Seite sehen.
Speaker 0: Lunas Vater war aufgetaucht und winkte ihr zu.
Speaker 0: Ich muss jetzt gehen, Harry nickte.
Speaker 0: Danke, dass du hier warst, Luna, sagte, beugte er sich nach vorne, um sie leicht zu umarmen, was ihr genauso leicht erwiderte.
Speaker 0: Und danke, dass du meine Freundin bist.
Speaker 0: Date mit Hindernissen von Enora.
Speaker 0: geht weiter mit Kapitel VIII Zaubertränke.
Speaker 0: Und da habt ihr natürlich auch schon den Emoji of the Day, nämlich ein Trank.
Speaker 0: Ich glaube, es gibt auch dieses blubbernde Röhrchen, oder?
Speaker 0: Schaut mal, ob es das gibt.
Speaker 0: Pause das unten.
Speaker 0: Und jetzt ganz viel Spaß.
Speaker 0: Da sein Dad und Remus gemeinsam auf den wieder aufgestellten Sesseln saßen und Schach spielten, zog Harry sich direkt in sein Zimmer zurück, wo er sich aufs Bett legte.
Speaker 0: Und einfach eine weile Weinte.
Speaker 0: Es stimmte, was er zu Luna gesagt hatte.
Speaker 0: Es ging ihm nicht blendend, nicht nach allem, was im letzten halben Jahr passiert war.
Speaker 0: Es ging ihm viel besser, aber viele Dinge belasteten ihn nach wie vor und der Tag heute hatte viel davon aufgewühlt.
Speaker 0: Er war unglaublich dankbar für seine Freunde, für jeden Einzelnen davon.
Speaker 0: Jeder schien eine andere Facette abzudecken.
Speaker 0: Luna mit ihrem Erkennen, Hermine mit ihrem Verstehen, Genie, die ihn bis aufs Blut verteidigte und Ron, der ihm immer Zuspruch gab und dazu die Zwillinge, die das Ganze einfach abrundeten und im richtigen Moment zwischen Witz und Ernst unterscheiden konnten.
Speaker 0: Er erzählte auch Neville gerne zu der Runde, wenn er auch eher eine Art Randerscheinung war, aber er hatte genauso seine Daseinsberechtigung in Harrys kleinem Kosmos.
Speaker 0: Sein kleiner Kosmos, der um anderthalb Personen gewachsen, aber eben auch einer Person beraubt worden war.
Speaker 0: Als sich die Matratze neben ihm leicht senkte und warme Hände über seine Schultern strichen, lehnte er sich sachte gegen seinen Dad.
Speaker 0: Danke, flüsterte Harry.
Speaker 0: Gerne, auch wenn mir nicht gefällt, dass es dich zum Weinen bringt.
Speaker 0: Harry schüttelte den Kopf leicht.
Speaker 0: Meine Freunde können nichts dafür, dass zuletzt einfach alles richtig beschissen war.
Speaker 0: Ich habe ein halbes Jahr nur neben ihnen existiert, aber als ich mich in Gefahr gebracht habe, waren sie sofort bei mir, entgegnete er leise und rieb sich mehrfach übers Gesicht.
Speaker 0: Mir wäre es zwar lieber, sie hätten dich davon abgehalten, aber ich verstehe deinen Punkt, räumte er ein.
Speaker 0: Kann ich etwas tun?
Speaker 0: fragte er unsicher.
Speaker 0: Du tust schon so viel, gab Harry zurück.
Speaker 0: Es kommt mir nicht vor, als wäre es genug, nicht nach all der Zeit.
Speaker 0: Harry stieß die Luft aus und löste sich, um sich ihm zuwenden zu können.
Speaker 0: Du, wir können die Zeit nicht nachholen.
Speaker 0: Das habe ich schon mit Serious gelernt.
Speaker 0: Die Zeit, die verloren gegangen ist, bleibt verloren.
Speaker 0: Das ist okay.
Speaker 0: Severus verzog die Lippen.
Speaker 0: Nicht, war Harry leise.
Speaker 0: Ich versuche es so gut wie möglich zu verdrängen.
Speaker 0: Ich weiß nicht, wie gesund das ist, brummte sein Vater.
Speaker 0: Du bist hier.
Speaker 0: Ganz egal, was vorher war, ich... Ich brauche dich, hauchte Harry zu ihm aufsehend.
Speaker 0: Nicht, weil ich sonst keinen Platz hätte, wo ich hin könnte.
Speaker 0: Ich brauche dich.
Speaker 0: Ist okay.
Speaker 0: Ich bin hier, versprach er schnell.
Speaker 0: Und wenn ich etwas nicht mitbekomme, kannst du jederzeit Remus rufen.
Speaker 0: Nein, du.
Speaker 0: Ich brauche dich, nicht Remus.
Speaker 0: Egal, ob du etwas gut hinbekommst oder nicht, du ... Er atmete mehrfach tief durch und schloss die Augen für einen Moment.
Speaker 0: Ich weiß, dass du mich bei Gericht beschützen wirst und alles, aber ich ... Ich mache mir Sorgen, was passiert, wenn die Schule wieder losgeht, erklärte er klein laut.
Speaker 0: Das war, was er seinen Freunden gegenüber nicht erwähnt hatte.
Speaker 0: Sich vor denen halbwegs normal zu verhalten, das mochte gehen, das hatte er ihm auch zugetraut.
Speaker 0: Aber was, wenn ein Dracomalfoyens Spiel kam oder ... Es generell um die Slytherins ging.
Speaker 0: Severus stieß die Lufthörbe aus, nickte aber durchaus verstehen, worauf Harry hinaus wollte.
Speaker 0: Ich habe dir am Anfang gesagt, dass ich dir nicht versprechen kann, mich immer angemessen zu verhalten, räumte er ein.
Speaker 0: Aber, da zu Schuljahresbeginn bekannt werden wird, dass ich dein Vater bin, werde ich ausreichend Möglichkeiten haben, das vorher zu klären.
Speaker 0: Der Unterricht wird nicht mehr so ablaufen wie bisher, versprach er ihm ernst, dass Harry einerseits unglaublich erleichterte.
Speaker 0: Auf der anderen Seite wurde ihm schlecht, wenn er sich das alles vorstellte.
Speaker 0: Schon nur, weil ich sehe, dass es dich wirklich interessiert.
Speaker 0: Tatsächlich würde ich dich ganz gerne fördern, wenn das geht.
Speaker 0: Warte kurz.
Speaker 0: Er erhob sich und verschwand aus dem Zimmer, so dass Harry einige Momente hatte, um sich ein bisschen zu fassen.
Speaker 0: Es fiel ihm nach wie vor schwer, solche Dinge anzusprechen und sich so auszudrücken, dass man ihn verstand und er mit seinen eigenen Worten zufrieden war.
Speaker 0: Als er ein Date zurückkam und sich wieder neben ihn setzte, drückte er ihm ein ziemlich großes Geschenk in die Hand.
Speaker 0: Ich wollte das nicht machen, während alle dabei waren, erklärte er zurückhaltend.
Speaker 0: Harry lächelte schief.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: Du hast noch gar nicht reingeschaut.
Speaker 0: Nein, aber trotzdem danke, lachte er leise und löste das Geschenkpapier, das eigentlich viel zu edel aussah, um es einfach zu zerreißen.
Speaker 0: Zum Vorschein kam eine vollständig ausgestattete Apotheke mit haufenweise Zutaten, die in normalen Schülerapotheken nicht enthalten waren und obendrauf lag ein altes, etwas zerflettertes Buch.
Speaker 0: Harry stellte den Zutatenkasten zur Seite und schlug stattdessen das Buch auf.
Speaker 0: Der Halblutprinz hergte er unwissend nach.
Speaker 0: Es ist mein altes Schulbuch.
Speaker 0: In der sechsten Klasse war ich längst über den normalen Schulstoff hinaus, was Tränke anging.
Speaker 0: Das Buch wird immer noch zum Unterrichten benutzt, aber es ist voller Fehler und sehr veraltet.
Speaker 0: Ich will das nicht im Unterricht bei dir sehen, aber dagegen es in deiner Freizeit zu lesen, kann niemand etwas sagen.
Speaker 0: Harry, der ein bisschen weiter geblättert hatte und all die vielen Anmerkungen zu den ganzen Rezepten bemerkte, sah überrascht auf.
Speaker 0: Und du findest nicht, dass das Schummeln ist?
Speaker 0: Haagte er nach.
Speaker 0: Warum sollte es?
Speaker 0: Meine Anmerkungen stehen in normalen Schulbüchern nicht drin, aber jedem Schüler ist es jederzeit gestattet, sich in seiner Freizeit weiterzubilden.
Speaker 0: Wenn du aus diesem Buch lernst, würdest dir helfen.
Speaker 0: Aber lernen musst du es trotzdem.
Speaker 0: Harry strahlte ihn richtig an und fuhr mit den Fingern über die ladierten Seiten.
Speaker 0: Deswegen schreibst du so winzig, murmelte er.
Speaker 0: In Büchern ist selten viel Platz für Anmerkungen, stimmte er zu.
Speaker 0: Ich ... Wenn du es nicht haben willst, doch, sagte Harry schnell und zog es regelrecht an sich.
Speaker 0: Man hört ganz davon abgesehen, ob ich nun capiere, was da drinsteht oder nicht.
Speaker 0: Es ist von dir, erklärte er.
Speaker 0: Das überraschte Severus sichtbar, aber gleich darauf lächelte er ganz leicht.
Speaker 0: Dieses Lächeln zu erkennen hatte Harry erst mal lernen müssen.
Speaker 0: Jetzt, wo er es erkannte, fand er, dass es eine der aufrichtigsten Reaktionen war, die Severus überhaupt zeigte.
Speaker 0: Ich scharbe noch etwas für dich, merkte er dann an und zog aus seinem Umhang ein Holzkästchen.
Speaker 0: Harry nahm es achtsam entgegen und klappte es auf, überrascht aufblickend.
Speaker 0: Schachfiguren?
Speaker 0: Du spielst Schach mit mir?
Speaker 0: Nein, entgegnete er zurückhaltend.
Speaker 0: Aber mit ihnen kannst du mit Weasley üben.
Speaker 0: Ich weiß, dass er sehr gut spielt.
Speaker 0: Und du hast dich beklagt, dass dich fremde Figuren durcheinander bringen, wenn sie dir in deine Spielzüge quatschen.
Speaker 0: Die hier sind ganz neu und werden mit dir gemeinsam lernen.
Speaker 0: Danach spielen wir.
Speaker 0: Harry grinste und betrachtete die roten Figuren.
Speaker 0: Severus spielte immer mit Weiß, das wusste er und Ron passenderweise auch.
Speaker 0: Die Figuren waren schon für sich wunderschön, das dunkelrote Holz poliert.
Speaker 0: Wer spielt eigentlich besser Schach?
Speaker 0: Du oder Professor McGonagall hakte er mit gehobener Braue nach.
Speaker 0: Darüber sind wir uns noch nicht einig.
Speaker 0: Unsere Partien dauern manchmal mehrere Monate.
Speaker 0: Harry schüttelte, lachend den Kopf.
Speaker 0: Aber Weasley hat Minerva im ersten Jahr sehr beeindruckt.
Speaker 0: Also kannst du von ihm genügend lernen, damit ich dir nicht in deine Spielzüge quatsche.
Speaker 0: Ich lerne es, versprach Harry sofort und drückte das Kästchen und das Buch an seine Brust.
Speaker 0: Wenn ich Ron schlage, wenn er keinen schlechten Tag hat, sage ich dir Bescheid.
Speaker 0: Severus nickte zufrieden.
Speaker 0: Danke, wiederholte Harry.
Speaker 0: Und danke für die große Apotheke.
Speaker 0: Damit könnte man ziemlich viel Blödsinn anstellen.
Speaker 0: Die wirst du brauchen, merkte Severus an.
Speaker 0: Zum einen verlangt der Utzkurs eine bessere Ausrüstung, aber wenn du einverstanden bist, würde ich noch während der Ferien gerne etwas mit dir brauen und dir dabei die Zutaten erklären.
Speaker 0: Harry starte ihn regelrecht an.
Speaker 0: Du lässt mich freiwillig in dein Labor?
Speaker 0: fragte er fast ehrfüchtig.
Speaker 0: Wir... versuchen es zumindest.
Speaker 0: Ich will den Wolfsband-Trank brauen.
Speaker 0: Remus wird ihn brauchen, wenn er hier
Speaker 0: ankommt.".
Speaker 0: Harry nickte schnell.
Speaker 0: «Wenn ich merke, dass du zu genervt bist, gehe ich», versprach er.
Speaker 0: Severus schien selbst nicht ganz zufrieden damit zu sein, dass er nicht versichern konnte, es gut hinzubekommen.
Speaker 0: Aber für Harry war schon der Versuch viel wert, und er würde sich einfach besonders viel Mühe geben.
Speaker 0: «Dann machen wir das morgen», schlug Severus vor, und Harry nickte erneut.
Speaker 0: Er freute sich darauf.
Speaker 0: Harry kam zu dem Schluss, dass er sein Leben im Moment absolut nicht einschätzen konnte.
Speaker 0: Bisher waren die Parameter irgendwie klar gewesen.
Speaker 0: Furchtbare Sommerferien bei den Dursleys, wo er im Grunde genau wusste, wie er sich verhalten musste und was auf ihn zukam, das Schuljahr in Hogwarts, wo irgendein bekloppter versuchte ihn zu töten, während er sich mit dem ganz normalen Wahnsinn von Hogwarts herumschlug.
Speaker 0: Seine Freunde, auf die er sich verlassen konnte, seine Gegner, auf die er sich verlassen konnte, Snape, der ihn hasste, Dumbledore, der seine Pläne für ihn hatte und der Rest, der irgendwie normal war.
Speaker 0: Jetzt schien nur noch wenige Punkte davon zu stimmen.
Speaker 0: Seine Freunde waren immer noch seine Freunde, aber dann ... Voldemort war tot.
Speaker 0: Zu den Dursleys musste er nie wieder zurück.
Speaker 0: Das hörte Severus ihm versprochen und der Abstammungsnachweis aus dem Ministerium unterstützte das.
Speaker 0: Im Zweifelsfall würde sich Remus um ihn kümmern.
Speaker 0: Es gab keinen hasserfüllten Lehrer mehr und Dumbledore brauchte ihn auch nicht mehr.
Speaker 0: Was war mit seinen sonstigen alten Gegnern?
Speaker 0: Würde Melphor es noch wagen, ihn anzugreifen, wenn er erfuhr, dass Harry der Sohn seines eigenen Patenunkels war?
Speaker 0: Und noch etwas wäre neu.
Speaker 0: Sein Unterricht in Zaubertränke.
Speaker 0: Nicht nur wegen Severus verhalten ihm gegenüber, sondern weil er sich vorgenommen hatte, richtig gut zu werden.
Speaker 0: Gleich am Abend seines Geburtstages hatte er angefangen, das alte Buch zu lesen und war vorkommend darin versumpft.
Speaker 0: Jetzt, nach dem Frühstück, legte er es nur beiseite, weil es ins Labor ging, und dafür gab's ein Vater ihm ein händisch aufgeschriebenes Rezept.
Speaker 0: Du hast das Rezept sehr verbessert, oder?
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Leider wird es dadurch deutlich komplizierter und kostspieliger.
Speaker 0: Den Grundtrank kann beinah jeder Wehrwolf brauen, wenn er irgendwie an die Zutaten kommt.
Speaker 0: Diese Version jedoch?
Speaker 0: Alleine ist es sehr anspruchsvoll, wenn man sich nicht auskennt, quasi unmöglich.
Speaker 0: Und die neuen Zutaten kosten mehr, als ein durchschnittlicher Wehrwolf sich leisten kann.
Speaker 0: Harry nickte verstehend und folgte vorsichtig ins Severus Privates Labor.
Speaker 0: Hier gab es natürlich keine Tischreihen wie im Unterrichtsraum, sondern eine große Arbeitsfläche mittig im Raum.
Speaker 0: Vier Feuer konnte man gleichzeitig entzünden und die Zutaten befanden sich in Schränken an der Seite.
Speaker 0: Umsichtig stellte er seinen Zutatenkasten ab und schlegte ihn auf den Rücken, damit er überall gut dran kam, ohne dass etwas herausfallen konnte.
Speaker 0: Cerberus beobachtete ihn dabei aufmerksam und reichlich skeptisch.
Speaker 0: Erzähl ruhig, sagte Harry sanft.
Speaker 0: Cerberus atmete tief ein.
Speaker 0: Das Wichtigste sind Sauberkeit und akkurates Arbeiten.
Speaker 0: Es ist besser, zehn verschiedene Schnittbretter zu benutzen als eines und dabei Zutaten miteinander zu vermischen, bevor sie in den Trank gelangen.
Speaker 0: Harry wusste diese Dinge, nickte aber den noch ruhig.
Speaker 0: Wenn es Servos die Sicherheit gab, die er brauchte, ihm das noch einmal zu erzählen, dann war das nicht schlimm.
Speaker 0: Egal, welche Zutat du mit einem Messer zerschneidest, es ist immer erforderlich, es gleichmäßig zu tun.
Speaker 0: Denn nur so ist gewährleistet, dass die Bestandteile sich alle Zeit gleich lösen und entfalten, erklärte er weiter, viel ausführlicher als in einer normalen Unterrichtsstunde, und Harry nickte ernst.
Speaker 0: Das akkurate Schneiden fällt mir noch schwer, gab er zu.
Speaker 0: Seine Stückchen waren immer alle unterschiedlich groß.
Speaker 0: Ja, das stimmt.
Speaker 0: Deswegen würde ich dich heute gerne mit den Zutaten arbeiten lassen, die in den Mörser gehören oder aufgeschnitten oder zerdrückt werden
Speaker 0: müssen.".
Speaker 0: Harry nickte erneut.
Speaker 0: Wenn das dazu beitrug, dass sie den Trank bis zum Ende zusammenbrauen konnten, dann war das für ihn absolut in Ordnung.
Speaker 0: Sein Dehl tragen deutlich mit sich.
Speaker 0: Offenbar hätte er ihm am liebsten das gesamte Rezept Schritt für Schritt erklärt, Aber dann nickte er nur zur Arbeitsfläche und Harry machte sich daran, all die Zutaten zusammenzusuchen, die er selbst bearbeiten würde.
Speaker 0: Er gab sich große Mühe, alles ordentlich abzuwiegen.
Speaker 0: Am schwersten war das bei Dingen, von denen man ein Stück brauchte.
Speaker 0: Woher wusste man denn nun, wie viel der Wurzel die exakte Grammzahl waren, ohne dass man am Ende ganz viele unterschiedliche Stücke hatte?
Speaker 0: Glücklicherweise war in seinem Teil nur eine Senfzwerkwurzel enthalten, und da diese ohnehin im Mörser zerstoßen wurde, war es nicht schlimm, dass ihm dreizehn Gramm fehlten.
Speaker 0: Er nahm sie einfach Scheibe für Scheibe nach.
Speaker 0: Sie kam von seinen Zutaten auch als Erstes dran, also bereitete er sie direkt vor, ehe er sich dem Reis zuwendete.
Speaker 0: Als ihm die Schlafbohne in die Hände fiel, erinnerte er sich daran, dass er gerade gestern Abend in dem alten Buch gelesen hatte, dass die Anweisung im Buch falsch war.
Speaker 0: Dort stand aufschneiden, Severus hatte in seiner winzigen Schrift mit dem Messer zerdrücken aufgeschrieben.
Speaker 0: Und siehe da, wie er die saubere Klinge seines Silbermessers darauf drückte, platzte die Kapsel sofort auf.
Speaker 0: Severus sah ihn dermaßen zufrieden an, dass Harry fast zur Schweben begann.
Speaker 0: Du lernst schon.
Speaker 0: Ich gebe mir Mühe, hauchte er, selbst davon begeistert, dass er schon etwas gelernt und behalten hatte.
Speaker 0: Erklärst du mir, warum die Schlafbohne überhaupt in den Trank kommt?
Speaker 0: Die ist doch eher für Beruhigungs- und Schlaftränke, oder?
Speaker 0: Im Grunde stimmt das.
Speaker 0: Aber sie wird auch oft bei Tränken beigefügt, die aggressive Regungen unterdrücken sollen.
Speaker 0: Im Fall dieses Tranks sorgt sie für deutlich mehr innere Ruhe und Ausgücklichkeit dank der anderen Zutaten.
Speaker 0: Da der Wehrwolfer aber nicht einschlafen soll, ist es nur der Saft einer Bone.
Speaker 0: Harry lächelt und nickte verstehend.
Speaker 0: Das ergab ja sogar Sinn.
Speaker 0: Harry wendet es sich wieder seinen Zutaten zu.
Speaker 0: Zwei Mal musste er sich ganz schön beeilen, um ihm pünktlich die richtige Zutat zu reichen, Aber er schien es noch zu schaffen, denn der zufriedene Ausdruck blieb auf Severus Zügen erhalten, bis er am Ende das Feuer löschte.
Speaker 0: Das war sehr gut, lobte er und Harry strahlte regelrecht.
Speaker 0: Der Trank ist ungefähr sechs Wochen haltbar, wenn man ihn gekühlt aufbewahrt, muss vor dem Verzehr aber wieder erhitzt werden auf genau seventy-vier Grad.
Speaker 0: Und man darf keinen Zucker ranmachen, erinnerte sich Harry.
Speaker 0: Severus hob eine Braue.
Speaker 0: Das stimmt.
Speaker 0: Weißt du auch warum?
Speaker 0: Er schüttelte den Kopf und bekam dann Gelegenheit, einem gar nicht mal so schlechten Lehrer dabei zuzuhören, wie er ihm ausführlich die Wirkung von Zucker auf verschiedene Zutaten erklärte, die in diesem speziellen Fall dafür sorgen würden, dass die Wandlung nicht mehr wirklich beeinflusst würde.
Speaker 0: Wow, machte Harry leise, der er absolut alles daran verstanden hatte und auch glaubte, es sich gut merken zu können.
Speaker 0: Das war sehr gut erklärt, merkte er an.
Speaker 0: Severus war inskeptisch an.
Speaker 0: Ich meine, Wenn du das im Unterricht zu erklärst, merken es sich bestimmt fast alle.
Speaker 0: Severus schürzte die Lippen, ehe er die Schultern leicht hob.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob ich im Unterricht die Geduld dazu haben werde, gab er zu.
Speaker 0: Im Uzz-Kurs wird es leichter, weil alle, die ihn belegen, zumindest ein ganz gutes Grundwissen haben.
Speaker 0: Wird Weasley ihn auch belegen, hakte er mit verzogenen Lippen nach.
Speaker 0: Ron will auror werden und hat den Zack geschafft, also er, ich denke schon, und Hermine auch.
Speaker 0: Hermine belegte natürlich einfach alle Urzkurse, klar, abgesehen von Barsagen und Astronomie vielleicht.
Speaker 0: Severus sah nicht besonders glücklich damit aus, nickte aber.
Speaker 0: Mach ihm klar, dass er seine Leistungen über das Schuljahr hinweg halten und auch beweisen muss.
Speaker 0: Wer in meinem Urzkurs nicht mithält, fliegt raus, stellte er klar.
Speaker 0: Die Tränke sind zu gefährlich, um jemanden dranzulassen, der es nicht ernst nimmt.
Speaker 0: Okay, danke, ich sage es ihm, versprach er.
Speaker 0: Du hast mir deine Zacks übrigens noch nicht gezeigt, meckte Severus dann an.
Speaker 0: Eine Ministeriumsäule hatte ihm den Brief vor ungefähr einer Woche zugestellt.
Speaker 0: Oh, du willst die sehen?
Speaker 0: Klar, stimmte er zu und machte sich daran, die Schneidbretter und alle anderen Sachen ordentlich aufzuwaschen.
Speaker 0: Das waren jetzt deutlich mehr, als er im Unterricht benutzt hätte, aber er gab sich wirklich mühe, jeden Ratschlag und jede Anweisung zu befolgen, ihr sie das saubere Labor verließen und Harry den Umschlag aus seinem Zimmer holte.
Speaker 0: Hier.
Speaker 0: Severus schlug das Periment auf und überflog es.
Speaker 0: Sechs Zacks.
Speaker 0: Was ist denn in Geschichte und Astronomie passiert?
Speaker 0: fragte er mit gehobener Braue.
Speaker 0: Äh, in Geschichte hatte ich die Vision von Sirius, mummelte Harry, und schlugte unweigerlich.
Speaker 0: Und während Astronomie haben die Leute von Umbridge versucht, Hagrid zu schnappen und dabei Professor McGonagall angegriffen.
Speaker 0: Danach war ich irgendwie raus, deshalb nur das A gab er zu.
Speaker 0: Na, dafür ist das nicht übel.
Speaker 0: Gut gemacht, sagte er.
Speaker 0: Augen scheint nicht zufrieden.
Speaker 0: Harry lächelte unwähkürlich, da er noch nie ein Lob für Enzeugnis bekommen hatte.
Speaker 0: Gut, dass Severos gar nicht erst nach wahrsagen fragte.
Speaker 0: Machst du alle Hauptförcher weiter?
Speaker 0: Auf jeden Fall, stimmte Harry zu.
Speaker 0: Ich will auch Pflege weiterhin machen, solange ich es hinbekomme.
Speaker 0: Macht es.
Speaker 0: Es kann nicht schaden, auch wenn Wilhelmina's Unterricht darin sehr anspruchsvoll sein wird.
Speaker 0: Herr Grud wird den Unterricht bis zu den Zacks weitermachen, erklärte er dabei.
Speaker 0: Bei Pflege kannst du noch einiges über Zaubertrankzutaten lernen.
Speaker 0: Und damit schien er es auch für ein wichtiges Fach zu halten, was Harry zufrieden stimmte.
Speaker 0: Natürlich könnte er mehr Zacks haben, wie Hermine etwa mit ihren Zehntzacks.
Speaker 0: Aber für seine Ansprüche und wenn er das Arbeitspensum des letzten Jahres bedachte, war er wirklich zufrieden.
Speaker 0: Ron denke ich schon, wobei er denke ich Pflege sausen lassen wird, genau wie Hermine, weil sie lieber Altheronen weitermacht.
Speaker 0: Aber die Hauptförcher machen wir, abgesehen von Astronomie und Geschichte, alle weiter.
Speaker 0: Hm, vermutlich wird Hermine auch Geschichte machen wollen, er verdrehte die Augen.
Speaker 0: Unwahrscheinlich, da kommt nie ein ganzer Otskurs zusammen, nicht, dass es Bins stören würde, seinen Unterricht für einen Schüler abzuhalten.
Speaker 0: Gut gemacht, wiederholte er und reichte Harry das Zeugnis zurück.
Speaker 0: Der stockte.
Speaker 0: Warte mal, nimmst du nicht eigentlich nur O-Schüler?
Speaker 0: fragte er auf sein E in Zaubertränke blickend.
Speaker 0: Servus rupt die Schultern.
Speaker 0: Offenbar nehme ich jetzt auch E-Schüler.
Speaker 0: Harry grinste breit und nickte zufrieden.
Speaker 0: Dat mit Hindernissen von Enora.
Speaker 0: Kapitel neun vor Gericht.
Speaker 0: Emoji of the Day gibt es einen Richter und einer Richterin als Emoji.
Speaker 0: Schaut mal nach, postet es unhändig Kommentare.
Speaker 0: Und ansonsten?
Speaker 0: Etwas anderes, was ihr passend für diese Geschichte findet oder für dieses Kapitel.
Speaker 0: Und jetzt ganz viel Spaß.
Speaker 0: Harry fühlte sich hundereelend.
Speaker 0: Dieses Mal war es wieder die negative Art von Aufregung, die ihn vollkommen ausfüllte und ihm jeden Schritt schwer machte.
Speaker 0: Vielleicht blieb er nur nicht stehen und viel tot um, weil die beiden Männer, die zu seinen Seiten gingen, solch eine Grimmigkeit ausstrahlten, dass es ihn einfach am Laufen hielt.
Speaker 0: Und Severus schwere Hand in seinem Nacken trug wohl auch seinen Teil dazu bei.
Speaker 0: Heute traten sie nicht durch den Gang zum angeklagten Stuhl ein, sondern durch einen Seiteneingang, der direkt auf die erhöhten Sitzplätze führte.
Speaker 0: Viele der Plätze des Zaubergamots waren bereits gut gefüllt und dem Nachlagen verdammt.
Speaker 0: viele Augen auf Harry.
Speaker 0: Immerhin hatte ihn seit seinem Siegeber Voldemort eigentlich niemand mehr zu Gesicht bekommen.
Speaker 0: Vielen Dank, Mr.
Speaker 0: Potter.
Speaker 0: Murmelte ihm eine Hexe zu, die er im Leben noch nie gesehen hatte.
Speaker 0: Auch andere murmelten das, manche riefen es sogar über den großen Raum hinweg.
Speaker 0: Harry zog nur die Schultern an, hielt den Blick gesenkt und die beiden Männer dicht an seinen Seiten, bis er endlich auf seinem Platz im Zeugenstand angekommen war, gleich unten neben dem Führer der Verhandlung.
Speaker 0: Und ihm persönlich damit viel zu nah an dem Stuhl mit den Ketten.
Speaker 0: Ungeachtet dessen, was die Leute im Saal denken mochten, wickelte er sich fest in seinen viel zu weiten Pullover.
Speaker 0: Remus hatte ihm das Teil heute Morgen mitgebracht.
Speaker 0: Es schien auch viel mehr, so einer Garderobe zu entsprechen, als dem, was Severus so trug.
Speaker 0: Severus war nicht begeistert gewesen, aber Harry hatte ihn sofort angezogen und war darin versunken.
Speaker 0: Zum einen wusste er, dass es hier unten selbst ohne die Verdammten der Mentoren immer sehr kalt war, zum anderen gab es ihm zumindest ein kleines bisschen Wohlgefühl.
Speaker 0: Harry, Severus rieb mit der Hand über seine Schultern.
Speaker 0: Wenn es zu viel wird, musst du es mir sagen.
Speaker 0: Du bist nicht volljährig und nicht angeklagt.
Speaker 0: Wenn du nicht mehr kannst, ist das in Ordnung, erklärte er ernst.
Speaker 0: Harry nickte, meinte es aber nicht so.
Speaker 0: Hier zu sein war seiner Meinung nach schon zu viel.
Speaker 0: Er wollte nicht hier sein.
Speaker 0: Er wollte diese Verhandlung nicht und noch weniger wollte er seine Familie überhaupt jemals wiedersehen.
Speaker 0: Entweder würden sie Eisern schweigen und ihn mit Blicken strafen, oder sie würden Dinge sagen, die er nicht hören wollte.
Speaker 0: Also rutschte er nur tief in seinen Sitz und in den beiden Pullover und starte auf seine Fingerspitzen, die gerade so aus den langen Ärmeln hervorschauten und nervös aneinander nestelten.
Speaker 0: Der Saal füllte sich, alle Plätze wurden besetzt, wie es schien, und schließlich trat auch Kingsley ein und hinter das Pult rechts über ihnen.
Speaker 0: Er sah zu ihnen herab, und knickte Harry fest zu, der den Blick jedoch lieber wieder senkte.
Speaker 0: Severus hatte sich um all diese Sachen gekümmert, er hatte dem Gericht mitgeteilt, was er wusste und was er von Harry erfragt hatte.
Speaker 0: Da Harry selbst minderjährig war, konnte er ohnehin niemanden anklagen.
Speaker 0: Und wenn es wirklich nach ihm gegangen wäre, würden sie heute nicht hier sitzen, sondern lieber zusammen ins Severus Labor stehen und er würde von ihm lernen und ihn dabei besser kennenlernen.
Speaker 0: Verflucht!
Speaker 0: Er würde sogar freiwillig Kessel schruppen, um nicht hier sitzen zu müssen.
Speaker 0: Vor allem, als er den Blick unruhig zur Seite wendete und Dumbledos langes weißes Haar erblickte.
Speaker 0: Den wollte er gerade wirklich nicht hier haben.
Speaker 0: Kingsley klopfte zweimal mit dem Hammer und es wurde still im Saal.
Speaker 0: Gegenstand der Verhandlungen sind Straftaten begannen von Mr.
Speaker 0: Vernon Dorsley, wohnhaftli Gustavik V. Little Winning, sorry, sowie Mrs.
Speaker 0: Petunia Dorsley, geborene Evans, unter der gleichen Anschrift.
Speaker 0: Und Mr.
Speaker 0: Dudley Dorsley, unter der Aufsicht seiner erziehungsberechtigten Eltern, unter der gleichen Anschrift.
Speaker 0: Das Verhör führt Kingsley Schackelbold, Minister für Zauberei.
Speaker 0: Die Anklage erhebt Mr.
Speaker 0: Severus Snape, dringlich bestellter Sorgenberechtigter zur Erhaltung des Kindeswohls.
Speaker 0: Die Anklagepunkte lauten Vernachlässigung, Freiheitsberaubung, schwere Körperverletzung, entwürdigende Maßnahmen gegen den Geschädigten, seelisch verletzende Maßnahmen gegen den Geschädigten und Nichtachtung der Vermögenssorge von durch Erbschaft erlangten Vermögens.
Speaker 0: Der Geschädigte ist Mr.
Speaker 0: Harry James Potter.
Speaker 0: Kingsley sagte das so ruhig, als würde er das Wetter der letzten drei Wochen erklären und nicht Harrys gesamtes Leben vor all diesen Fremden offenlegen.
Speaker 0: Das Gericht bittet Mr.
Speaker 0: Potter seine Aussage zu machen.
Speaker 0: Kingsley sah Auffordern zu ihm herab, aber Harry bewegte sich keinen Millimeter.
Speaker 0: Severus Schub sachte den Arm wieder um ihn.
Speaker 0: Ich begleite dich, versprach es sanft.
Speaker 0: Das machte es nicht wirklich besser.
Speaker 0: Trotzdem folgte sein Körper der Aufwärtsbewegung und seine Beine brachten ihn nach unten in die Mitte des Saals.
Speaker 0: Vor dem Stuhl mit den Ketten hielt er jedoch an und drehte sich Kingsley stehen zu.
Speaker 0: Er wollte nicht auf diesem Stuhl sitzen.
Speaker 0: Severus trat hinter ihn und legte ihm warm und schwer eine Hand auf die Schultern.
Speaker 0: Niemand sagt etwas dagegen.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Potter.
Speaker 0: Das Gamot belehrt sie, dass ihre Aussagen wahrheitsgemäß sein müssen.
Speaker 0: Ihre Aussage findet unter Ausschluss der Angeklagten statt und dient ausschließlich dem Gericht bei der Wahrheitsfindung.
Speaker 0: Sodass sie sich in Gegenwart der Angeklagten nach Möglichkeit nicht äußern müssen, sofern sie eine Frage nicht beantworten können, teilen sie das Bitte mit.
Speaker 0: Harry schloss für einen Moment die Augen, ehe er sachte, Nikte.
Speaker 0: Verstanden, Sir, sagte er leise.
Speaker 0: Trotzdem war er sich sicher, dass jeder im Saal ihn hören konnte.
Speaker 0: Er saß oremus hinüber, der ihm ernst zunickte.
Speaker 0: Danke.
Speaker 0: Berichten sie uns bitte von den Umständen, unter denen sie zu ihren unmagischen Verwandten gebracht wurden.
Speaker 0: Harry Atmeter verkrampft durch, so gut es ging.
Speaker 0: Erbis Dumbledore brachte mich zu meinen Verwandten, als ich ungefähr ein Jahr alt war, nach dem Voldemort.
Speaker 0: Einen Schaudern ging durch den Gerichtsaal.
Speaker 0: Meine Eltern umgebracht hat, da sie meine bis dahin letzten Bekannten, lebenden Verwandten waren, und mein Partys Serious Black bereits für seine angeblichen Morde gejagt und schließlich nach Askaban gebracht wurde.
Speaker 0: antwortete er und zwang sich, ganz ruhig und ausführlich zu sprechen, auch wenn ihm das Atmen wirklich schwerfiel.
Speaker 0: Berichten sie bitte davon, wie sie bei ihren Verwandten aufgewachsen sind.
Speaker 0: Harry schloss die Augen für einen Moment, froh, dass er dahinter einfach nur schwarz sah.
Speaker 0: Ich, ich wusste nicht, dass ich ein Zauberer bin, erklärte er, was am unverfänglichsten Barbie erfand, auch wenn viele der Garmottmitglieder erstaunlich heftig die Luft einzogen.
Speaker 0: Ich wuchs in dem Glauben auf, dass meine Eltern bei einem Autounfall gestorben sind und dass es Zauberei und Magie nicht gibt.
Speaker 0: Fragen über meine Eltern waren verboten, meine Tante wollte nichts davon hören.
Speaker 0: Ich erfuhr erst an meinem elften Geburtstag von Rubeus Hagrid, dass ich ein Zauberer bin.
Speaker 0: Er hat mir meinen Schulbrief persönlich gebracht, da die Briefe, die vorher angekommen waren, verbrannt wurden.
Speaker 0: Wo befanden sie sich, als ihnen ihr Brief überreicht wurde?
Speaker 0: Äh, das weiß ich nicht genau.
Speaker 0: Mein Onkel hat uns alle ins Auto gesteckt, nachdem Tagelang immer mehr Briefe angekommen sind und dachte, er könnte den Schreiber abschütteln, in dem wir lange herumgefahren sind.
Speaker 0: Wir haben eine Nacht in einem Motel in einem Ort namens Corkworth verbracht.
Speaker 0: Severus hand auf seiner Schulter zuckte.
Speaker 0: Aber auch da fanden uns die Briefe, sodass wir auf eine winzige Insel im Meer übergesetzt haben, wo es nur eine kleine Hütte gab.
Speaker 0: Dort hat Hagrid uns kurz nach Mitternacht gefunden.
Speaker 0: Merlin, das alles war so lange her.
Speaker 0: Er hatte darüber nie wieder wirklich nachgedacht und war selbst überrascht, dass er sich noch so gut an all das erinnerte.
Speaker 0: Ihre Verwandten wollten also verhindern, dass sie ihren Horkwortsbrief bekommen, Herr Renicke.
Speaker 0: Sie sagten, sie hätten versucht mir das auszutreiben und mich zu einem anständigen Menschen zu erziehen und hätten nicht vor, äh, sie würden diese Art der Ausbildung nicht unterstützen, erklärt er nach einem kurzen Blick aus den Augenwinkeln zu Dumbledore.
Speaker 0: Auf den Rängen wurde es immer unruhiger, Leute murmelten, aber Harry verstand nicht, was sie sagten.
Speaker 0: Glaubten sie ihm nicht?
Speaker 0: Unwillkürlich sah er sich das erste Mal bewusst um, fast überrascht, keine Umbridge zu sehen, die sich mit ihrem unerträglichen Reusband bemerkbar machte, um ihn in Frage zu stellen.
Speaker 0: Er schluckte.
Speaker 0: Wie wären ihre Lebensumstände bei ihren Verwandten?
Speaker 0: Ja, und genau das war, worüber er eigentlich überhaupt nicht sprechen wollte.
Speaker 0: Er knetete seine kalten Finger wieder.
Speaker 0: Severus drückte seine Schulter sanft, als er weiter zögerte und bergte sich zu ihm.
Speaker 0: Es war nicht in Ordnung, Harry.
Speaker 0: Und es war keine Kleinigkeit, flüsterte er ihm ins Ohr, als wüsste er genau, dass Harry eben das doch dachte.
Speaker 0: Immerhin war es eben im Schrank ja nicht so schlecht gegangen, dass man eigentlich keine Kinder in Schränke sperrte, das verstand er ja.
Speaker 0: Er atmete mehrfach tief durch.
Speaker 0: Bis mein erster Hogwarts-Brief ankam, hatte ich kein Zimmer im Haus, begann er dann also.
Speaker 0: Mein Brief war adressiert an Mr.
Speaker 0: H. Potter im Schrank unter der Treppe.
Speaker 0: Er leckte sich schnell über die Lippen und blendete all die vielen Personen um sich herum aus, sich nur auf die warme Hand seines Dets konzentrierend.
Speaker 0: In diesem Schrank habe ich bis dahin geschlafen.
Speaker 0: Es gab eine Liege im Schrank, ein Ein paar alte Klamotten von Dudley und jede Menge Spinnen, mummelte er es genau vor Augenhabend.
Speaker 0: Und Putzmittel und einen Mob.
Speaker 0: Das war mein Zimmer.
Speaker 0: Erst nachdem mein erster Brief kam, also der, der an den Schrank adressiert war, bekam ich das zweite Schlagzimmer von Dudley, in dem er hauptsächlich seine alten kaputten Spielsachen aufbewahrte.
Speaker 0: Und obwohl Dudley getobt und geweint hat, haben sie es mir gelassen und nicht wieder weggenommen.
Speaker 0: Und er machte eine jegevste mit den Händen.
Speaker 0: Tja, ja, das war es, oder?
Speaker 0: Natürlich nicht, aber über den Rest wollte er vor all diesen Leuten nicht sprechen und er wusste auch nicht, wie.
Speaker 0: Eine Weile herrschte Schweigen im Saal, ehe Kingsley ihm unter die Arme griff.
Speaker 0: Haben sie genügend Essen im Haus ihrer Verwandten bekommen, fragte er.
Speaker 0: Nein, Momente Harry.
Speaker 0: Haben sie Essen mit in die Schule bekommen, als sie noch die Muggleschule besucht haben?
Speaker 0: Nein.
Speaker 0: Können Sie sich erinnern, während Ihrer Kindheit überhaupt jemals satt gewesen zu sein?
Speaker 0: Darüber musste Harry erst einmal nachdenken, aber irgendwie, ähm, ich glaube nicht.
Speaker 0: Ich glaube, das habe ich erst in Hogwarts kennengelernt, wo er plötzlich so viel essen durfte, wie er wollte und keine achtete darauf.
Speaker 0: Wie lief Ihr Leben in diesem Haus ab, Ihr Alltag?
Speaker 0: Ich, also ich habe eigentlich, solange ich mich erinnern, kann immer geholfen.
Speaker 0: in der Küche und beim Saubermachen und im Garten und so.
Speaker 0: Also, das war nicht so schlimm, war für ein.
Speaker 0: Er wollte wirklich nicht weinerlich klingen.
Speaker 0: Außerdem habe ich dafür Essen bekommen und ansonsten, naja, ich war eben in der Schule und ansonsten in meinem Schrank.
Speaker 0: Was sollte er denn erzählen?
Speaker 0: Durften sie Freunde nach Hause einladen, in ihren Schrank.
Speaker 0: Kingsley wirkte richtig irritiert darüber, das so zu sagen.
Speaker 0: Nein, ich hatte keine Freunde.
Speaker 0: Dudley, als mein Cousin, hat alle Kinder verprügelt, die mit mir geredet haben.
Speaker 0: Sind sie viel nach draußen gegangen?
Speaker 0: In den Garten eben.
Speaker 0: Draußen war ich nicht so oft, also außerhalb des Hauses, weil Dudley und seine Freunde mich sonst gejagt und verprügelt hätten.
Speaker 0: Severus drückte seine Schulter wieder.
Speaker 0: Oh Mann, er war wirklich dankbar dafür, dass er hinter ihm stand und ihn unterstützte und das ihm gegenüber Remus saß, der ihm immer aufmerksam zunickte, wenn er flüchtig zu ihm sah.
Speaker 0: Wurden sie ihm zum Einkaufen genommen?
Speaker 0: zu ausflügen oder in den Urlaub.
Speaker 0: Harry schüttelte den Kopf leicht.
Speaker 0: Nein, ich musste dann bei einer Nachbarin bleiben, Mrs.
Speaker 0: Arabella-Fick.
Speaker 0: Ich wusste damals nicht, dass sie unsere Welt kennt, merkte er an.
Speaker 0: Haben ihre Verwandten sie je zum Grab ihrer Eltern gebracht.
Speaker 0: Harry Blincet überrascht.
Speaker 0: Ich, äh, nein, entgegnete er verwirrt.
Speaker 0: Darüber hatte er nie auch nur nachgedacht.
Speaker 0: Sie sagten, ihr Kusse hat sie geschlagen.
Speaker 0: Haben seine Eltern dagegen nichts gesagt?
Speaker 0: Woher zu Kingsley sich denn all diese Fragen verdammt?
Speaker 0: Nein, sie sagten, das sei normal unter Jungs.
Speaker 0: Hat ihr Onkel sie geschlagen?
Speaker 0: Harry versteifte sich und nickte wortlos und kaum sichtbar.
Speaker 0: Mein Bericht dazu liegt ihnen und dem Garmott vor, ich bitte sie von weiteren Fragen in diese Richtung abzusehen, mischte sich several scharf ein und Merlin Harry war wirklich dankbar dafür.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Verzeihung, Mr.
Speaker 0: Potter.
Speaker 0: In ihren Akten ist vermerkt, dass es häufige Ausbrüche kindlicher Magie gab, bevor sie nach Hogwarts kamen.
Speaker 0: Ach ja?
Speaker 0: Wir haben ihre Verwandten darauf reagiert.
Speaker 0: Harry riep sich die Brust.
Speaker 0: Ähm, also ganz unterschiedlich.
Speaker 0: Ich wusste ja selbst nicht, dass es Magie ist und Sie haben das Wort nie benutzt, weil Magie gibt es ja nicht.
Speaker 0: Also, das war so ein Motto im Haus.
Speaker 0: Können Sie uns ein Beispiel nennen?
Speaker 0: Bart Kingsley.
Speaker 0: Harry zermattete sich fast das Hirn.
Speaker 0: Ähm, also ich glaube, viele Sachen haben sie ignoriert, wie zum Beispiel, als ich einen blauen Brief aus der Schule mitbrachte, weil ich vor Dudley's Bande weggelaufen bin und dabei irgendwie auf dem Dach der Schule landete.
Speaker 0: Das konnte eben einfach niemand erklären, nur schulde er.
Speaker 0: Aber meine Tante wurde immer sehr zornig, wenn ich vom Friseur kam und am nächsten Tag wieder so aussah wie vorher.
Speaker 0: Daran konnte er sich noch sehr gut erinnern.
Speaker 0: Was ist dann passiert?
Speaker 0: Einmal hat sie mir die Haare mit der Küchenschere ganz kurz geschnitten, was nichts brachte, weil sie am nächsten Tag doch wieder so aussahen wie immer eben.
Speaker 0: Also gab es am Ende immer Schrank und nichts zu essen.
Speaker 0: Geschlagen hat sie mich nie, warf er ein.
Speaker 0: Er fand, das war wichtig.
Speaker 0: Petunia hatte ihn nie angerührt, jedenfalls nicht so.
Speaker 0: Sie tragen eine Brille, fasste Kingsley weiter nach, was Harry abnickte.
Speaker 0: Das war absolut so, wie jeder sehen konnte.
Speaker 0: Wann haben sie diese bekommen?
Speaker 0: Er stießt die Luft aus und kratzte sich nachdenklich an der Stirn.
Speaker 0: Ähm, seit ich acht bin oder so was, ich weiß es nicht genau, gab er zu.
Speaker 0: Hat sie die Prügeleien mit ihrem Cousin und die Bestrafungen zu Hause gut überstanden?
Speaker 0: Harrys braue Schossen hoch.
Speaker 0: Sie ist irgendwann in der Mitte durchgebrochen, ich hab sie mit Klebeband repariert.
Speaker 0: Im Zug nach Hogwarts hat Hermine Granger sie für mich das erste Mal magisch repariert, erklärte er, unweigerlich lächelnd bei der Erinnerung.
Speaker 0: Sie hatten also die gleiche Brille von Anfang an bis nach Hogwarts.
Speaker 0: Also, genau genommen ist das immer noch die gleiche Brille, merkte Harry an und tippte dagegen, nur noch ein paar Mal repariert.
Speaker 0: Wir hatten noch keine Zeit zu einem Augenheiler zu gehen, war auf Severus hinter ihm ein und Harry sah sich fragend um.
Speaker 0: Ein paar der Garmott-Zauberer sahen ziemlich schockiert aus, aber Harry kapierte gerade nicht warum.
Speaker 0: Hatten sie Spielsachen, Mr.
Speaker 0: Potter?
Speaker 0: Ein paar kaputte Zinsoldaten von Dudley.
Speaker 0: Ich hab sie noch.
Speaker 0: Das heißt, sie stehen noch im Legusta-Weg.
Speaker 0: Also, hab ich sie eigentlich nicht mehr.
Speaker 0: Danke, Mr.
Speaker 0: Potter.
Speaker 0: Ich habe noch ein paar Fragen über die Zeit, nach der sie ihren Brief erhalten haben.
Speaker 0: Harry stieß erleichtert die Luft aus.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Hagrid brachte ihn in ihren Brief.
Speaker 0: Wie ging es weiter?
Speaker 0: Hagrid hat mich in die Winkelgasse mitgenommen, erklärte er, jetzt erleichtert lächelnd.
Speaker 0: Wegen der Erinnerung aber auch, weil es endlich nicht mehr um seine Kindheit ging.
Speaker 0: Also, die vor Hogwarts.
Speaker 0: Er hat mich zu meinem Verlies gebracht und mir alles erklärt und war in den Geschäften mit mir und hat mir eine Eule gekauft.
Speaker 0: Er konnte nicht verhindern, jetzt wirklich zu strahlen.
Speaker 0: Hagrid hatte ihm eine so treue Freundin geschenkt.
Speaker 0: Und sie hatten überhaupt keine Angst vor ihm.
Speaker 0: Harry blinzelte verwirrt und schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Nein, warum?
Speaker 0: Er war sehr freundlich, das ist er immer, versprach Harry.
Speaker 0: Nur manchmal ein bisschen paddelig.
Speaker 0: Er hat mir alles erklärt und mir mein Zugticket für den Hogwarts Express gegeben und mich dann mit dem Zug zurück in den Legusterweg geschickt.
Speaker 0: Kingsley negte das ab.
Speaker 0: Und wie war die Zeit dort bis zum Beginn der Schule?
Speaker 0: Ähm, er ist eigentlich sehr ruhig, keiner wollte was von mir und ich glaube, sie hatten Angst vor mir und haben lieber so getan, als wäre ich nicht da.
Speaker 0: Ich war fast die ganze Zeit oben im Zimmer und hab die Schulbücher gelesen, bis sie mich dann zum Bahnhof gefahren haben.
Speaker 0: Sie waren abseits der Sommerferien immer in Hogwarts.
Speaker 0: Harry blinzelte.
Speaker 0: In den letzten Winterferien nicht, aber vielleicht war es besser, wenn das Ministerium das nicht wusste.
Speaker 0: Ich war nur in den Sommerferien zu Hause, stimmte er daher ungelenk zu.
Speaker 0: Es sollte schließlich nicht lügen und Ambridge hatte ihm das ziemlich eingetrichtet.
Speaker 0: Was passierte in den ersten Sommerferien?
Speaker 0: Harry atmete tief durch.
Speaker 0: Wie lange dauerte denn dieses Verhör noch?
Speaker 0: Er hatte eigentlich gedacht, seine Familie sollte verhört werden.
Speaker 0: Am Anfang war es ganz in Ordnung.
Speaker 0: Ich hatte das Zimmer und konnte meine Hausaufgaben machen und wurde in Ruhe gelassen.
Speaker 0: Dann tauchte ein Hauself bei uns zu Hause auf, dem ich von Hogwarts fernhalten wollte.
Speaker 0: Dazu ließ er, als ich nicht nachgab, einen Kuchen auf den Kopf vom Geschäftsbesuch meines Onkels fallen, so oft der.
Speaker 0: Ich bekam eine Verwarnung vom Ministerium wegen minderjährigen Zauberei.
Speaker 0: Meine Verwandten haben es mitbekommen und waren stocksauer und wussten dann, dass ich auch gar nicht zu Hause zaubern darf.
Speaker 0: Ich wurde in meinem Zimmer eingesperrt, murmelte er.
Speaker 0: Mein Onkel hat Schlösser außen an die Tür gemacht und eine Katzenglappe eingebaut, durch die meine Tante mir Tee und Suppe geschoben hat und vor meinen Fenster hatte ein Gitter geschraubt.
Speaker 0: Das hatte ihm das Zimmer wirklich sehr vermießt.
Speaker 0: Wieder wurde es lauter im Saal.
Speaker 0: Der angesprochene Hauself hatte alle Briefe abgefangen, die meine Freunde in Hogwarts mehr geschrieben hatten.
Speaker 0: Deswegen befreiten mich Ron Thredd und George Weasley zu meinem Geburtstag, weil sie sich Sorgen gemacht haben und haben mich mit zu sich nach Hause genommen, wo ich die restlichen Sommerferien auch geblieben bin.
Speaker 0: Kingsley nickte das ab und gab dem Gerichtsschreiber einen Moment, um alles festzuhalten.
Speaker 0: Wie war es danach?
Speaker 0: Als ich aus dem zweiten Jahr wiederkam, haben sie mich vom Bahnhof abgeholt.
Speaker 0: Damit hatte ich gar nicht gerechnet.
Speaker 0: Es war eigentlich ganz in Ordnung, nachdem wir uns darüber gestritten hatten, wie die Sommerferien vorher abgelaufen waren.
Speaker 0: Dann kam die Schwester meines Onkels zu Besuch und also das müsste in den Akten sein, war Verein.
Speaker 0: Sie hat mich so wütend gemacht, als ich sie aus Versehen aufgeblasen habe, dann bin ich weggelaufen und mit dem fahrenden Ritter nach London gefahren und habe mit der Genehmigung von Minister Fatsch, der mich damals noch mochte, die restlichen Ferien in der Winkelgasse verbracht.
Speaker 0: So ein Einwurf über.
Speaker 0: Fatsch hatte auf den Rängen für Räuspern und Kichern, aber auch für Empörung gesorgt.
Speaker 0: Im Sommer vor dem vierten Jahr war ich nur kurz da.
Speaker 0: Wir hatten weder Streit, aber dann kamen ohnehin die Wieslis, weil ich mir zur Weltmeisterschaft sollte.
Speaker 0: einem ihrer Söhne ist ein magisches Bombo aus der Tasche gefallen und, naja, mein Cousin hat es gegessen, softstair.
Speaker 0: Ich habe den Ärger nicht mehr mitbekommen, weil ich mit den anderen fortgefloht bin.
Speaker 0: Den Ärger gab es dann erst im nächsten Jahr und dann passierte die Sache mit den Dementoren, wegen der ich hier zur Verhandlung war und den Ärger dafür gab es dieses Jahr, als ich aus den Ferien zurückgekommen bin.
Speaker 0: Darüber hat uns Mr.
Speaker 0: Snape in Kenntnis gesetzt und auch ihre medizinischen Unterlagen liegen uns vor.
Speaker 0: Merlin sei Dank, wenigstens eine Sache über die er nicht sprechen musste.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Potter, wenn Sie uns noch erzählen, was mit Ihrer persönlichen Habe unter dem Einfluss Ihrer Verwandten passiert ist, können Sie zurück auf Ihren Platz gehen.
Speaker 0: Vielen Dank.
Speaker 0: Dead mit Hindernissen, Kapitel Zehn, was verloren wurde.
Speaker 0: Auch wenn es nicht direkt vorkommt, aber um nochmal dieser schönen Erinnerung zu schwägen, ist der heutige Emoji ein Schwein.
Speaker 0: Leider gibt es ja kein Schweineschwänzchen, ihr wisst, was ich meine, aber ja, postet es schnell unten in die Kommentare und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Harry war einfach nur erleichtert, dass er erst einmal widersitzen konnte, dass er nicht mehr sprechen musste und niemand mehr etwas von ihm wollte.
Speaker 0: Er lehnte sich erschöpft gegen seinen Dad, der den Arm um ihn legte.
Speaker 0: Die Stimmung im Saal war merkwürdig, irgendwie aufgebracht und doch war es ganz still.
Speaker 0: Wie wenn man genau wusste, dass jemand richtig schlechte Laune hatte, derjenige es aber nicht aussprach, sondern es einen nur an seinem Verhalten merken ließ.
Speaker 0: Geht es, fragte Remus leise.
Speaker 0: Harry nickte, sagte.
Speaker 0: Ich bin nur froh, dass ich nichts mehr sagen muss, erklärte er leise.
Speaker 0: Das war sehr mutig und stark von dir, lobte Remus und drückte seine Schulter, sagte.
Speaker 0: Harry sah das nicht so.
Speaker 0: Vor allem befürchtete er, dass er den schwersten Teil noch vor sich hatte.
Speaker 0: Und das machte ihm nicht gerade viel Mut.
Speaker 0: Es war ihm schwer gefallen, darüber zu reden, dass er seine Sachen hatte verbrennen und wegwerfen müssen.
Speaker 0: Aber genau die Person, die ihn dazu gezwungen hatte, würde gleich reinkommen.
Speaker 0: Nachdem der Gerichtsschreiber alles fertig niedergeschrieben hatte, klopfte Kingsley wieder zweimal mit seinem Hammer und die hintere Tür des Saals wurde geöffnet.
Speaker 0: Zwei Errohren führten einen beunruhigend mies gelaunten Vernon Dursley herein.
Speaker 0: Er trug einen seiner furchtbaren Anzüge, die er immer getragen hatte, wenn hoher Besuch ins Haus stand und der ihn einfach nur eingeschmürt aussehen ließ.
Speaker 0: Sein Schnurrbad vibrierte vor Zorn und schon fanden seine kleinen, gemeinen Augen Harry, der sich ganz bewusst vor Augen führen musste, dass ihm nichts passieren konnte.
Speaker 0: Trotzdem machte er sich klein auf seinem Sitz.
Speaker 0: Als Vernon sich auf den Stuhl setzte, rasselten die Ketten bedrohlich, blieben aber wo sie waren, bis Harry doch irgendwie beruhigte.
Speaker 0: Kingsley verlor aus die ewig lange Anklageschrift erneut.
Speaker 0: Nach dem wenigen, was Harry wusste, rechnete er jetzt eigentlich noch mit einer Belehrung über seine Rechte und Pflichten, wie in den Fernsehsendungen, die seine Tante manchmal anschaute.
Speaker 0: Aber sowas folgte nicht.
Speaker 0: Vernon auf dem Stuhl hob das Kind trotzig an.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Dursley, wollen Sie sich zu den Vorwürfen äußern?
Speaker 0: fragte Kingsley ruhig und vollkommen wertungsfrei.
Speaker 0: Es stimmte, Kingsley führte solche Anhörungen wirklich ganz anders als Fudge.
Speaker 0: Jetzt, wo er nicht mehr selbst permanent im Zentrum der Aufmerksamkeit stand, hatte er erstmals überhaupt Luft, sich darüber Gedanken zu machen.
Speaker 0: Ich will meinen Anwalt sprechen und von einem anständigen Gericht angehört werden, keine Freak Show, spuckte der regelrecht aus und löste damit eine Welle von Empörung im Saal aus.
Speaker 0: was nicht gut war, so schlecht wie deren Stimmung schon war, nicht?
Speaker 0: Harry fand es generell dumm, Leute zu beleidigen, die einen gerade verurteilen wollten.
Speaker 0: Ich denke, sie verkennen ihre Lage, Mr.
Speaker 0: Dursley.
Speaker 0: Sie stehen hier vor dem höchsten Zauberer-Gericht von England, aufgrund ihrer Taten an einem unserer Bürger, der noch dazu eine Person öffentlichen Interesses und minderjährig ist.
Speaker 0: Sie wurden aufgefordert, Zeugen für ihr Anliegen zu benennen.
Speaker 0: Sie haben sich nicht geäußert.
Speaker 0: Eine Rechtsvertretung ist nicht notwendig.
Speaker 0: stellte Kingsley ruhig klar, ich werde nicht mit Flicks und Missgeburten über die Erziehung meines Neffen in meinem Haus diskutieren.
Speaker 0: Vernon verschränkte die Arme vor der Brust und machte den Eindruck vollkommen mit dieser Argumentation, um recht zu sein.
Speaker 0: Über ihre Erziehung hat Mr.
Speaker 0: Potter uns gerade eingehend informiert.
Speaker 0: Darüber, dass sie ihm Nährung verweigert und ihn eingesperrt haben beispielsweise.
Speaker 0: Plötzlich klang Kingsley nicht mehr so ruhig und gefasst wie bisher eher kalt und ziemlich wütend.
Speaker 0: Er soll froh sein, dass wir ihn überhaupt aufgenommen haben und er nicht in der Gosse gelandet ist, begärte Vernon mit seinem Lieblingsargument auf.
Speaker 0: Weggesperrt hätte er gehört, wie seine gesamte Sipschaft.
Speaker 0: Harry musste sich wirklich fragen, ob Vernon wohl vergessen hatte, dass er in einem sehr großen Raum voller Magier saß, die er gerade alle zusammen in einem Satz beleidigt hatte.
Speaker 0: Normale anständige Leute sollten nicht mit ihresgleichen belästigt werden.
Speaker 0: Wir haben alle Register gezogen, ihn von diesem Blödsinn zu korrieren und waren selbst nach allem, was passiert ist, nach größtzügig genug in jedes Jahr aufzunehmen, obwohl er unseren eigenen Sohn immer wieder in Gefahr gebracht hat.
Speaker 0: Erst im vergangenen Sommer hat er bei unseren Jungen ganz würmkopf gemacht.
Speaker 0: Er stand wochenlang neben sich, war gar nicht ganz bei Trost, ereiferte er sich.
Speaker 0: Harry hielt Kingsley wirklich zugute, dass er immer noch total ruhig blieb.
Speaker 0: Sie wurden bereits darüber informiert, dass der Angriff, von dem Mr.
Speaker 0: Potter sie in Kenntnis gesetzt hat, tatsächlich stattfand und Mr.
Speaker 0: Potter ihren Sohn viel mehr gerettet hat.
Speaker 0: Aber dies ist keine Diskussion, welche die Zeit des Gerichts weiterhin Anspruch nehmen muss.
Speaker 0: Haben sie etwas Sinnvolles zu ihrer Verteidigung zu sagen?
Speaker 0: Sie kennt mir überhaupt nichts!
Speaker 0: Ich bin ein Gesetzes treuer Bürger von England!
Speaker 0: legte Vernon fest.
Speaker 0: und schien der Meinung zu sein, dass das wohl reichen würde.
Speaker 0: Kingsley klopfte erneut zweimal mit seinem Hammer.
Speaker 0: Brauchst du eine Pause, Harry?
Speaker 0: fragte Kingsley leise, zu ihnen herabgeneigt.
Speaker 0: Harry schluckte und zögerte kurz, ehe er entnickte.
Speaker 0: Das wäre ganz nett, gab er zu.
Speaker 0: Vernon hatte ihm, bevor er abgeführt wurde, einen dermaßen hasserfüllten Blick zugeworfen, das ihm ganz kalt geworden war.
Speaker 0: Er wusste, dass es nur ein kleiner Aufschub wäre, aber er Kingsley benutzte wieder seinen Hammer, ehe er eine einstündige Pause verkündete.
Speaker 0: Er bekam kaum mit, wie sein Vater und sein Vater ihn aus dem Saal und nach oben brachten, raus an die frische Luft, auf einem Platz vor dem Ministerium.
Speaker 0: Hier stand er teilnahmslos herum, merkte kaum, dass Severus die ganze Zeit über seine Schultern rieb und starte nur vor sich hin.
Speaker 0: Wie hätte er als einzelner Junge denn gegen diesen unglaublichen Hass auf die Zauberer und ihre Welt ankommen sollen?
Speaker 0: Und warum war er überhaupt da?
Speaker 0: Bei seiner Tante konnte er das vielleicht gerade noch verstehen, aber bei Vernon?
Speaker 0: Was hatte er gemacht, damit sein Onkel so schlecht von den Magiern dachte?
Speaker 0: Hey, mummelte Severus hinter ihm und zog ihn an sich die Arme um ihn legend.
Speaker 0: Du siehst aus, als würdest du gleich umfallen, sagte er besorgt.
Speaker 0: Harry atmete mehrfach tief durch und rechte sich ein bisschen auf, sich bewusster auf seinen Körper konzentrierend.
Speaker 0: Ihm war wirklich ein bisschen flau.
Speaker 0: Lupin holt Tee und was zu essen.
Speaker 0: Harry verzog die Lippen.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob ich etwas essen kann, gab er zu.
Speaker 0: Vielleicht kurze ich sonst.
Speaker 0: Aufregung war seine Magen noch nie gut bekommen.
Speaker 0: Du weißt, dass das alles nicht deine Schuld ist, oder?
Speaker 0: Harry schluckte unser auf.
Speaker 0: Woher willst du das wissen?
Speaker 0: Ich frage mich das die ganze Zeit.
Speaker 0: Warum er mich und die Magie so hast, was wenn ihm mal ein Magier was getan hat?
Speaker 0: Oder, oder ich?
Speaker 0: Und ich kann mich nicht mehr erinnern.
Speaker 0: Unsinn.
Speaker 0: Wie du gerade gehört hast, werden auch Ausbrüche kindlicher Magie verzeichnet.
Speaker 0: Gerade aus solchen Gründen.
Speaker 0: Hättest du ihn oder jemand anderen mit einer Magie verletzt, wüsste das Ministerium das, versicherte er.
Speaker 0: Aber dann, dann ist es einfach so sinnlos.
Speaker 0: Harry zog die Schultern an und schlank die Arme um sich.
Speaker 0: Remus trat wieder zu ihnen und zumindest nahm Harry den Becher mit heißem Theen gegen.
Speaker 0: Das berüchtete seinen Magen zwar auch nicht, beschäftigte und wärmte aber zumindest seine Hände.
Speaker 0: – Muss ich wirklich dabei sein, wenn Petunia aussagt?
Speaker 0: fragte er irgendwann leise, ohne den Blick von seinem Becher zu heben.
Speaker 0: – Du musst nicht, aber vielleicht bringt dir das die Antworten, die du suchst.
Speaker 0: Harry verzog die Lippen.
Speaker 0: – Das befürchte ich.
Speaker 0: Zumindest in Petunias Fall.
Speaker 0: Weil Remus darauf bestand, bis er wenigstens zweimal von dem Sandwich ab, das bestimmt gut schmeckte, aber in seinem Mund war es wie Pappe, die er nur mit viel Tee geschluckt bekam.
Speaker 0: Hören die echte Adley an?
Speaker 0: Es klang danach, stimmte Severus zu.
Speaker 0: Aber er ist erst sechzehn, war Ferry ein.
Speaker 0: Und damit ein Jahr älter als du bei deiner Anhörung, erinnerte Remus leise.
Speaker 0: Keine Sorge, die stopfen keinen minderjährigen Muggeln nach Askerbahn, vor allem nicht, wenn du das nicht willst.
Speaker 0: Harry stieß die Luft aus und nickte.
Speaker 0: Dann musste er wohl bis zum Ende bleiben.
Speaker 0: Dudley sollte wirklich nicht nach Azkaban kommen.
Speaker 0: Seine Tante und sein Onkel ja auch nicht, dabei er sich allerdings gar nicht so sicher, wie viel Einfluss er haben würde.
Speaker 0: Als sie in den Gerichtsaal zurückkehrten, war es sehr viel lauter als zuvor.
Speaker 0: Oder Harry hatte es vorher nur besser ausgeblendet.
Speaker 0: Erst als Kingsley wieder den Hammer ertönen ließ, wurde es ruhiger und nach zwei weiteren Malen des Klopfens führten die Erroren Petunia Dursle in den Saal.
Speaker 0: Im Gegensatz zu Onkel Vernon sah sie vollkommen verängstigt aus, zwar versuchte sie es mit einer Maske aus Hochmut und Überlegenheit zu verbergen, aber Harry konnte sehen, wie ihre Hände zitterten, vor allem als ihr Blick auf Harry und dabei auch auf Severus fiel.
Speaker 0: Sie gab sogar ein leises Geräusch von sich und musste von den Auroren aktiv zum Stuhl geführt werden, auf dem sie furchtbar klein und verloren aussah.
Speaker 0: Harry zog den Kopf ein.
Speaker 0: Warum er mit ihr so viel mehr Mitleid hatte, wusste er auch nicht.
Speaker 0: Aber sie tat ihm aufrichtig leid, wie sie so dort saß.
Speaker 0: Wieder wurde die viel zu lange Anklageschrift verlesen und für einen kurzen Moment schien Petunia wirklich zusammenzubrechen, bevor sie sich besann.
Speaker 0: Sie straffte sich, machte den Hals so lang, wie es nur ging, was bei ihr etwas heißen wollte und wirkte damit größer und gefaster.
Speaker 0: Mrs.
Speaker 0: Dursley möchten sie sich zu den Vorwürfen äußern, fragte Kinsley auch an sie gewendet.
Speaker 0: Ich habe nur getan, was ich für die Sicherheit meiner Familie also richtig und gut erachtet habe, erklärte sie, ihre Stimme zitterte, aber sie hielt sich viel besser, als Harry ihr zugetraut hätte.
Speaker 0: Und wie darf ich das verstehen?
Speaker 0: Wie konnte es der Sicherheit ihrer Familie helfen, wenn sie ihren Neffen vernachlässigen, hakte Kingsley nach.
Speaker 0: Er wurde nicht vernachlässigt, sondern streng erzogen, gab sie erbost zurück.
Speaker 0: Ich weiß welche Gefahren diese, diese Marotten mit sich bringen.
Speaker 0: Ich wollte das von meiner Familie fernhalten.
Speaker 0: Harry zog die Schultern hoch und starte auf seine Hände.
Speaker 0: Von ihrer Familie hatte er für sie denn wirklich niemals dazugehört.
Speaker 0: Wir sprechen hier immerhin von ihrem Neffen, dem Sohn ihrer Schwester, Barf Kingsley ein, der ja nicht wissen konnte, dass Petunia Dursley seit jeher Abstritt überhaupt eine Schwester gehabt zu haben.
Speaker 0: Allerdings überraschte Petunia Harry hier.
Speaker 0: Ich habe meine Eltern und meine Schwester an diesen Unsinn verloren.
Speaker 0: Warum sollte ich glücklich darüber sein, mit seiner Anwesenheit meine eigene Familie in Gefahr zu bringen?
Speaker 0: Harry blinzelte zu ihr hinüber, die Lippen unglaublich geöffnet.
Speaker 0: Man sagte mir, der Junge habe den Angriff überlebt, sogar abgewendet.
Speaker 0: Wer wäre ich nicht daran zu denken, was geschieht, wenn jemand sich an ihm rechnen will, während mein eigener Sohn kaum mehr als ein Säugling war?
Speaker 0: Mir wurde mein Leben lang vor Augen gehalten, dass ich als normaler Mensch keine Chance gegen diese Absonderlichkeit habe.
Speaker 0: Wie also hätte ich meine Familie beschützen sollen, wenn nicht indem ich den Jungen klein halte?
Speaker 0: Harry stieß lautlos die Luft aus und fiel regelrecht in sich zusammen.
Speaker 0: Die Worte überraschten ihn nicht einmal.
Speaker 0: Dass sie der Verlust ihrer Schwester irgendwie mitgenommen hatte, war noch das Unvorhersehbarste daran.
Speaker 0: Der gesamte Saal schwieg.
Speaker 0: Selbst Kingsley schien einen Moment zu brauchen, um sich zu sammeln.
Speaker 0: Haben sie jeder um gebeten, dass Mr.
Speaker 0: Porter von ihnen fortgenommen wird, fragte er.
Speaker 0: Mir wurde mitgeteilt, dass der Junge in irgendwo anders untergebracht werden könnte.
Speaker 0: Sie zeigte mit dem Finger auf Dumbledore.
Speaker 0: Von ihm.
Speaker 0: Er sagte, der Junge müsse in meiner Obhut bleiben, bis er volljährig wäre, erklärte sie.
Speaker 0: reichlich unfreundlich nun.
Speaker 0: Warum auch immer, aber Dumbledore schien sie fast noch mehr zu hassen als Harry, der von dieser Absprache nicht einmal gewusst hatte.
Speaker 0: Der Saal fokussierte sich nun auf Dumbledore, der ganz gelassen blieb.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Dumbledore möchten sie sich kurz dazu äußern, hakte Kingsley nach.
Speaker 0: Der Schulleiter erhob sich.
Speaker 0: In meinem Brief erklärte ich Mrs.
Speaker 0: Dursley, dass Harry nur bei ihr in Sicherheit sein würde.
Speaker 0: Wir alle wissen, wie unruhig die Zeiten damals waren.
Speaker 0: Selbstverständlich habe ich selbst diverse Schutzzaube über das Haus gesprochen, wie dem Ministerium wohl bekannt ist.
Speaker 0: Zudem bestand jedoch ein permanenter Schutz durch das Opfer, das Harrys Mutter erbracht hat, Und der über die Blutsverwandtschaft zwischen Isis Dursley und Harry am Leben erhalten wurde, so lange er das Haus, ein Erverwandten, als sein Heim betrachten konnte.
Speaker 0: So lange waren er und auch seine Verwandten vor dunklen Mächten sicher.
Speaker 0: Er setzte sich wieder.
Speaker 0: Harry sah Stirnrunzeln zwischen ihm und Petunia hin und her.
Speaker 0: Petunia verschränkte die Arme vor der Brust und wendete den Blick demonstrativ von allen weg.
Speaker 0: Harry reusperte sich und sah zu Kingsley hoch.
Speaker 0: Harry darf Ich vielleicht eine Frage stellen, fragte er unsicher.
Speaker 0: Stellen Sie die Frage, ich unterbreche die Antwort, falls sie nicht zuträglich ist.
Speaker 0: Harry reusperte sich erneut.
Speaker 0: Ich, ähm, Professor Dumbledore, haben Sie, warum haben Sie es meiner Tante, der nicht erklärt?
Speaker 0: Also persönlich meine ich.
Speaker 0: Ich stelle mir das in einem Briefer ein bisschen kompliziert vor, erklärte er.
Speaker 0: Dumbledore sah ihn irritiert an.
Speaker 0: Petunia sah ihn überrascht an, die Gamot mit Glieder wechselten, fragende Blicke.
Speaker 0: Es stand alles in meinem Brief, hielt Dumbledore fest.
Speaker 0: Ja, das glaube ich ihnen ja, aber das beantwortet die Frage nicht so.
Speaker 0: Er wollte wirklich nicht unhöflich sein und so war es.
Speaker 0: aber, nun ich wusste, dass Pertunia nicht gut auf mich zu sprechen war, und nahm an es sei nicht zuträglich, wenn ich dich persönlich übergebe und ihr alles erklären.
Speaker 0: Sie dich selbst finden zu lassen, war ein besserer Garant dafür, dass sie dich wirklich aufnimmt.
Speaker 0: Jetzt erklären doch einige Empörte Geräusche im Saal.
Speaker 0: Tatsächlich rief sogar jemand, sie haben ihn einfach vor die Tür gelegt, und Harry fand das ehrlich gesagt auch gar nicht mal so gut.
Speaker 0: Petunia betrachtete das alles aufmerksam.
Speaker 0: Ob sie hier eine Möglichkeit sah, sich selbst ins bessere Licht zu rücken?
Speaker 0: Harry reusperte sich erneut.
Speaker 0: Hast du denn verstanden, was in dem Brief stand?
Speaker 0: wendete er sich zögerlich an sie, rückversichernd zu Kingslipp liggend.
Speaker 0: Der schien es nicht unbedingt gut zu finden, dass er jetzt die Fragen stellte, unterbrach ihn aber auch nicht.
Speaker 0: Woher soll ich denn wissen, wie dieser Fürlefans funktioniert?
Speaker 0: Mir hat dieser Unsinn nie etwas Gutes gebracht, machte sie klar.
Speaker 0: Du warst ein Kind, du musst es versorgt werden.
Speaker 0: Das habe ich getan, soweit es notwendig war.
Speaker 0: Du bist nicht verhungert oder erfroren.
Speaker 0: Gut, über das mit dem verhungern könnte man noch mal sprechen, fand Harry.
Speaker 0: Aber er verstand, dass sie sich gar nicht um ihn hatte kümmern wollen.
Speaker 0: Sie hatte es gemacht, weil man sie dazu gezwungen hatte.
Speaker 0: Ein Magier, den sie offenkundig fürchtete, hatte sie dazu gezwungen.
Speaker 0: So wie er Harry gezwungen hatte, jedes Jahr dorthin zurückzukehren.
Speaker 0: Er senkte den Blick wieder.
Speaker 0: Wie sollte er sie dafür verurteilen lassen?
Speaker 0: Nachdem man Petunia abgeführt hatte, sie hatte noch ein paar Fragen zu Dudley und dem Verhalten von Vernon beantworten müssen, aber Harry hatte ganz bewusst nicht mehr zugehört, war schließlich Dudley mit der Befragung dran.
Speaker 0: Glücklicherweise schien Kingsley SWR zu sehen.
Speaker 0: Sein Verhalten lag in der Verantwortung seiner Eltern, die ihm klargemacht hatten, dass er mit Harry im Grunde machen konnte, was er wollte.
Speaker 0: Er fragte nach Bestrafungen, aber natürlich hatte Dudley nie eine Bestrafung erhalten, die über das Verordnen einer Diät hinausging.
Speaker 0: Er fragte, ob Dudley auch im Haushalt hatte helfen müssen.
Speaker 0: Im Grunde deckte er dabei nur auf, dass Dudley alles in allem das komplette Gegenteil von Harry war.
Speaker 0: Er war nicht gut in der Schule und interessierte sich auch nicht dafür, alles, was er wollte, bekam er, und wenn er es nicht bekam, wurde er gewalttätig oder manipulierte seine Eltern, damit er es am Ende doch bekam.
Speaker 0: Auf die Frage, ob er gewusst hatte, dass Harry in Gefahr wäre, wenn er nicht bei seiner Familie leben würde, verneinte Dudley, und das tat er auch mit allen anderen tiefgründigeren Fragen.
Speaker 0: Man merkte ihm an, dass er Angst vor Zauberern hatte, wobei der den Schweineschwanz glücklicherweise nicht erwähnte, Er klärte aber am Ende, und darüber war Harry wirklich überrascht, dass er froh war, dass Harry ihn im Vorjahr beschützt hatte, als geschah, was auch immer geschehen war.
Speaker 0: Verstehend hatte er es nach wie vor nicht, und seine Eltern hatten es ihm auch nicht erklärt.
Speaker 0: Nicht so, dass er es verstehen konnte.
Speaker 0: Und er fragte sogar, ob Harry jetzt woanders unterkam, weil er nicht zurückgekommen war.
Speaker 0: Das alles überraschte ihn wirklich und bestätigte ihn darin, dass er auf keinen Fall wollte, dass Dudley wirklich bestraft wurde.
Speaker 0: Er brauchte Harrys Meinung nach Hilfe dabei, sein Leben auf die Reihe zu bekommen.
Speaker 0: Das war's.
Speaker 0: Dementsprechend reusperte er sich erneut, nachdem Dudley abgeführt worden war.
Speaker 0: Kingsley nickte ihm zu.
Speaker 0: Ich, ähm, ich weiß, dass das Gamot zu einem Urteil finden soll, aber darf ich dazu vielleicht noch etwas sagen?
Speaker 0: fragte er unsicher.
Speaker 0: Nur zu, letztlich geht es hier um Sie, Mr.
Speaker 0: Potter, sagte Kingsley sanft.
Speaker 0: Harry stand auf und verknotete seine Finger.
Speaker 0: Also, ich wollte nur sagen, dass... Ich nicht möchte, dass Dudley nach Azkaban kommt.
Speaker 0: Und, ähm, also meine Tante soll da auch nicht landen.
Speaker 0: Eigentlich möchte ich gar nicht, dass jemand nach Azkaban kommt, aber ich finde, die beiden haben das nicht verdient und, ja, murmelte er, mit jedem Wort unsicherer, weil es im Saal lauter wurde.
Speaker 0: Kingsley klopfte wieder mit seinem Hammer.
Speaker 0: Ruhe, bitte.
Speaker 0: Mr.
Speaker 0: Potter war noch nicht fertig, sagte er streng.
Speaker 0: Harry schlugte und zog die Schultern an.
Speaker 0: Eigentlich war er doch fertig gewesen, aber gut.
Speaker 0: Das wollte ich nur sagen.
Speaker 0: Vielleicht sehen Sie das anders, aber ich finde nicht, dass Sie ins Gefängnis gehören, vor allem nicht Dudley.
Speaker 0: Meine Ansprüche an ihn sind vielleicht nicht so hoch, wie Sie es sein sollten, aber er hat heute eigentlich ein paar gute Sachen gesagt.
Speaker 0: Und ich denke, wenn man ihm hilft, dann kann er auch ein guter Mensch werden.
Speaker 0: Er nickte Sachte, um das zu unterstreichen.
Speaker 0: Danke, Mr.
Speaker 0: Potter.
Speaker 0: Das Gemot wird Ihre Worte natürlich bei der Urteilsfindung berücksichtigen.
Speaker 0: Sie können den Saal jetzt verlassen, sagte Kingsley freundlich, und Harry war einfach nur froh, dass es endlich vorbei war.
Speaker 0: Date mit Hindernissen, Kapitel elf, schwindende Hindernisse.
Speaker 0: Der heutige Emoji, das sind zwei, nämlich ein Pinkness und ein blaues Herz.
Speaker 0: Postet sie schnell und hin die Kommentare und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Als Harry am Abend nach der Urteilsverkündung auf seinen neuen Bett saß, fühlte er sich vollkommen leer.
Speaker 0: Fünf Stunden hatte das Gamot gebraucht, um zu einem Urteil zu gelangen, was sehr lang war, wie Remus erklärt hatte.
Speaker 0: Das hieß wohl, dass sie sich ziemlich gestritten hatten.
Speaker 0: Harry konnte sich nur vorstellen, dass einige seiner Meinung gewesen waren, während andere das ganz anders sahen.
Speaker 0: Was dort debattiert worden war, wusste er aber letztlich nicht.
Speaker 0: Und wenn er ganz ehrlich war, wollte er es auch gar nicht wissen.
Speaker 0: Bei der Urteilsverkündung waren noch einmal alle anwesend gewesen, sodass Harry einen letzten Blick auf seine Familie bekam.
Speaker 0: Petunia hatte sich verzweifelt an Dudley festgeklammert, während Kingsley mit aller Geduld die Anklage wiederholte und dann die Feststellungen, die das Gericht gemacht hatte und die im Grunde alle Vorwürfe bestätigten.
Speaker 0: Vor der Verkündung des Urteils führte Kingsley jedoch auch an, dass Harry O'Milde beim Urteil gebeten hatte, und deswegen auf eine lange Haftstrafe für Wörnern und Petunia verzichtet würde.
Speaker 0: Das war der Punkt, an dem Wörnern sämtliche Beherrschung verloren hatte.
Speaker 0: Er hatte getobt und behauptet, ein Gericht von Miss Geburten könnte ihm gar nichts und schon gar nicht ihn ins Gefängnis bringen.
Speaker 0: und dann hatte seinen Leier wieder angefangen, dass Harry doch dankbar sein sollte und dass alle mit magischen Kräften weggesperrt gehörten.
Speaker 0: Als Kingsley Ruhe verlangte, reagierte er nicht.
Speaker 0: Als die Aroren nach ihm griffen, gab er einen davon ordentlich auf die Nase und wehrte sich so heftig, dass er am Ende sogar mit Magie ruhig gestellt werden musste.
Speaker 0: Petunia hatte Dudley, der vollkommen verdattert aussah, zur Seite gezogen.
Speaker 0: Ihre Loyalität galt eindeutig ihrem Sohn, nicht ihrem Mann.
Speaker 0: Als endlich wieder Ruhe einkehrte, machte Kingsley klar, dass Vernon sich das milde Urteil mit dem Angriff selbst versaut hatte.
Speaker 0: Und Harry verstand das auch, so war es ja nicht.
Speaker 0: Die zwölf Jahre in Askerbahn würde er trotzdem nicht überleben, da war er sich sicher.
Speaker 0: Andererseits war er sich nicht sicher, ob Petunia es am Ende wirklich besser getroffen hatte.
Speaker 0: Sie musste zwar nur für drei Monate nach Askerbahn, aber sie hatte ja nie ohne Vernon klarkommen müssen und einen Beruf hatte sie weder erlernt, noch hatte sie in den letzten siebzehn Jahren irgendetwas gearbeitet.
Speaker 0: Wenn sie aufs Askerbahn zurück kam, würde sie vor einem großen, furchterregenden Nichts stehen.
Speaker 0: Zumal sie dann noch weitere drei bis sechs Monate würde warten müssen, bis sie Tatley weder sehen durfte.
Speaker 0: Den würde man nämlich an das Jugendamt der Muckel übergeben, damit er in Fürsorge kam und sich jemand seiner annahm.
Speaker 0: Das war grundsätzlich gut und alles, aber glücklich war Harry mit alledem nicht.
Speaker 0: Überhaupt nicht.
Speaker 0: Alles, was an dem Tag positiv war, war, dass niemand Severus Vergangenheit angesprochen hatte und es im Moment auch nicht so schien, als würde das zeitnah passieren.
Speaker 0: Man hatte sie beide mit Remus im Schlepptau einfach gehen lassen.
Speaker 0: Gegen Dumbledore wurden einige missmutige Stimmen laut, aber dafür hatte Harry einfach keine Hirnkapazität mehr.
Speaker 0: Er saß hier, beinahe gänzlich im Dunkeln und starte vor sich hin.
Speaker 0: Vielleicht sollte er froh sein, dankbar.
Speaker 0: Vielleicht hatten die Dursleys verdient, was sie bekommen hatten.
Speaker 0: Er soll jedoch nur, dass Petunias Hass auf die Magier wohl nur noch mehr wachsen würde, weil sie nicht nur ihre Familie endgültig zerrissen, sondern sie auch aus ihrem Leben gerissen hatten.
Speaker 0: Vielleicht wurde Dudley es sogar genauso sehen, wenn er den Schock überwunden hatte.
Speaker 0: Und Vernon würde vermutlich einfach irgendwann in Asgharban sterben, allein und vergessen.
Speaker 0: Wie sollte er das als Erfolg betrachten?
Speaker 0: Es klopfte leise an seiner ohnehin nur angelehnten Tür.
Speaker 0: Darf ich reinkommen, fragte sein Dad leise.
Speaker 0: Harry atmete tief durch, ehe er zustimmend brummte.
Speaker 0: Severus trat zum Bett und setzte sich neben ihn, mit ihm gemeinsam auf den vermutlich beschienenen schwarzen See blickend, der sich im Fenster zeigte.
Speaker 0: War es falsch, fragte Severus irgendwann.
Speaker 0: Harry schluckte und senkte den Blick.
Speaker 0: Vermutlich nicht.
Speaker 0: Vermutlich war es angebracht und richtig gewesen.
Speaker 0: Ich habe aber trotzdem das Gefühl, daran schuld zu sein, dass drei Leben zerstört wurden.
Speaker 0: Severus riebs sachte über seine Schultern.
Speaker 0: Sag mir, was deine Mom gemacht hätte, wenn man ihr Datley vor die Tür gelegt hätte, fordete Severus Leise.
Speaker 0: Harry schlugte ernaut.
Speaker 0: Petunia war nicht sehr nett zu ihr als Kind.
Speaker 0: Sie hat Lilly verteufelt für ihre Fähigkeiten, weil sie allversüchtig war, weil sie selbst etwas Besonderes sein wollte, weil sie nach Hogwarts gehen wollte, aber zurückgewiesen wurde.
Speaker 0: Vielleicht war ihre Reaktion als Kind angemessen, aber es besserte sich nicht, als sie älter wurden.
Speaker 0: Dann ... Haben die Todesser ihre Eltern getötet.
Speaker 0: Auf der Suche nach Lily und James, flüsterte er beinahe.
Speaker 0: Ja, das hatte sich Harry aus ihren Worten halte genommen.
Speaker 0: Und dennoch, was wenn Lily an ihrer Stelle gewesen wäre, allein zurückgeblieben wäre und man ihr dann dat legebracht hätte.
Speaker 0: Harry hatte seine Mutter nie kennengelernt, aber er wusste, wie er selbst reagieren würde.
Speaker 0: Dumbledore hätte sie nicht zwingen dürfen, sagte er dennoch.
Speaker 0: Das fette er nicht, stimmte Severus nun fest dazu.
Speaker 0: Jede Familie in der magischen Welt hätte dich liebend gern aufgenommen und dafür in Kauf genommen, dass ihr Heim unter unzählige Banne gestellt werden muss.
Speaker 0: Er war der Meinung, dass du nur dort sicher wärst.
Speaker 0: Aber er hat das meiner Meinung nach nicht gut genug begründet.
Speaker 0: Blutschutz, das ist etwas Mächtiges.
Speaker 0: Aber er hat uns nicht gesagt, warum ein Schlichter Fidelius den niemand verrät, nicht ausgereicht hätte.
Speaker 0: Die Möglichkeit, das Verrat, ist meiner Meinung nach genauso real gewesen wie die Möglichkeit, dass du von dort wegläufst.
Speaker 0: was du ja offenbar auch häufig genug getan hast, brummte er.
Speaker 0: Harry kuschelte sich wortlos an seine Seite und erschob den Arm um ihn.
Speaker 0: Sie hätte dich so halten sollen, euch beide, dich und Dudley.
Speaker 0: Es ist so komisch, aber ich kann mich nicht einmal daran erinnern, es gewollt zu haben, murmelte er.
Speaker 0: Ich tue mich ein bisschen schwer mit Umarmungen und so was, gab er zu.
Speaker 0: Bei Severus fiel es ihm absolut leicht, ausgerechnet bei ihm.
Speaker 0: Das wundert mich nicht.
Speaker 0: Nichts davon.
Speaker 0: Es ist gut, was du für Dudley erreicht hast.
Speaker 0: Aus ihm wird ein anständiger Mensch werden, da bin ich mir sicher.
Speaker 0: Er hat diese Chance verdient, aus dem Kreislauf von Gewalt und Tass auszubrechen.
Speaker 0: Harry lehnte die Wange an seine Schulter und schwieg kurz.
Speaker 0: Du meinst, eine Chance, die du nie bekommen hast?
Speaker 0: fragte er leise und schlegte die Hand über Severus Unterarm, wo er das dunkle Mal wusste.
Speaker 0: Der Tränkemeister atmete tief durch, schwieg aber, und Harry verstand, dass er sich nicht rechtfertigen wollte.
Speaker 0: Vielleicht der Meinung war, dass er sich gar nicht rechtfertigen konnte, und das war in Ordnung.
Speaker 0: Sieht es noch so aus wie vorher, fragte er stattdessen, ohne die Hand wegzunehmen.
Speaker 0: Nein, es ist jetzt so blass wie nie zuvor.
Speaker 0: Es ist endgültig vernichtet.
Speaker 0: Vielleicht sieht man es irgendwann gar nicht mehr, ich weiß es nicht.
Speaker 0: Harry nickte zufrieden.
Speaker 0: Das war wirklich gut.
Speaker 0: Wieder schwiegen sie eine Weile, ehe Severus seufzte.
Speaker 0: Du möchtest vermutlich über Lily sprechen, oder?
Speaker 0: Harry schluckte.
Speaker 0: Wenn du es kannst?
Speaker 0: Er wollte das natürlich, aber er war sich nicht sicher, ob er es wirklich einfordern durfte.
Speaker 0: Du musst verstehen, dass er unterbrach sich.
Speaker 0: Ich habe Lily immer geliebt.
Speaker 0: Vom ersten Tag in Cogworth an bis heute mummelte er.
Speaker 0: Harry ranzerte die Stirn.
Speaker 0: Kirkworth mummelt er.
Speaker 0: Wir, der Ort an dem wir damals wart, in dem Hotel, ist der Geburtsort deiner Mutter.
Speaker 0: Auch der von Petonia und mir.
Speaker 0: Dort ist Spinners End und dort haben wir damals alle gelebt.
Speaker 0: Harry schüttelte sich.
Speaker 0: Warum hatte seine Tante das niemals erwähnt?
Speaker 0: Ein furchtbarer Ort für Kinder, mummelt er.
Speaker 0: Das ist er wirklich, aber es war auch eine andere Zeit.
Speaker 0: Nachdem ich Lilly traf, war es fast egal.
Speaker 0: Wir haben uns Orte gesucht, die schön waren.
Speaker 0: Ich war sowieso nicht gern zu Hause und Lilly dank Petunia irgendwann auch nicht mehr.
Speaker 0: Bis wir nach Hogwarts kamen, war alles so einfach mit ihr, mommelte er, ganz in seine Erinnerungen gefangen.
Speaker 0: Wie war sie so, fragte Harry Leise.
Speaker 0: Das genaue Gegenteil von mir, aufgeweckt, quirlig.
Speaker 0: Sie hat immer viel gelacht.
Speaker 0: Sie konnte nie fünf Minuten ruhig sitzen, aber sie hat alles, was schön war, genossen, richtig in sich aufgesaugt.
Speaker 0: Egal, ob es eine Blume zwischen dem Müll am Fluss war oder wie die Blätter im Herbst sich umgefärbt haben, was uns immer verbunden hat, war die Neugier.
Speaker 0: Mich habe ihr so viel von Hawkworth erzählt, wie ich von meiner Mutter wusste und erfahren konnte.
Speaker 0: Während ich so gut wie nie unbewusste Magie aus Brüche hatte, passierte es bei ihr immer wieder, ähnlich wie bei dir, nehm ich an.
Speaker 0: Sie ist zwar nicht auf Hausdächern gelandet, aber die Haare von Leuten umzufärben oder eine ganze Wiese mit Frühlingsblumen aufblühen zu lassen, das ist nicht wenig Magie für ein Kind.
Speaker 0: Harry lächelte unweigerlich.
Speaker 0: Welche Farbe hat sie dir verpasst?
Speaker 0: Severus brummte.
Speaker 0: Wenn ich dir das sage, kriegst du es nie wieder aus dem Kopf, brummte er.
Speaker 0: Dann lege ich für mich einfach fest, dass es pink war, grinst er.
Speaker 0: Severus stieß ihn sanft an.
Speaker 0: Blau, widersprach er, was es in Harrys Kopf halt auch nur bedingt besser machte.
Speaker 0: In Hogwarts dann.
Speaker 0: Nun, sie war schon immer eine Gryffindor, das lässt sich nicht bestreiten.
Speaker 0: Und ich war schon immer ihr ein Slytherin.
Speaker 0: Es war kein Problem, bis wir älter wurden und ihr nicht gefi mit welchen Leuten ich mich umgeben habe.
Speaker 0: Harry nickte verstehend, das machte wohl Sinn.
Speaker 0: Er würde seinen Freunden auch die Leviten lesen, wenn sie sich plötzlich mit Todessern herumtreiben würden.
Speaker 0: Mehr als das.
Speaker 0: Und wie kam es, dass ihr, naja, er machte eine unbestimmte Geste in seine eigene Richtung.
Speaker 0: Das ist ein bisschen kompliziert, Momilte Severus.
Speaker 0: Wir waren nie ein Paar und Lilly auch nicht in mich verliebt.
Speaker 0: Nicht so jedenfalls.
Speaker 0: Aber entgegen der landläufigen Meinung lief auch mit James nicht immer alles so gut, vor allem am Anfang.
Speaker 0: Ich denke, als sie heirateten, änderte sich das, aber da war Lilly schon schwanger.
Speaker 0: Soft's der.
Speaker 0: Hochschwanger, um genau zu sein.
Speaker 0: Aber sie war die ganze Zeit mit ihm zusammen, oder?
Speaker 0: fragte Harry skeptisch.
Speaker 0: Hör auf, so vorwurfsvoll zu klingen, war Zoverus ihn.
Speaker 0: Zum einen solltest du niemals vergessen, dass damals Krieg herrschte.
Speaker 0: Krieg, wie du ihn Merlin seit dann Knie erlebt hast.
Speaker 0: Zum anderen sind die Dinge als junge Erwachsene manchmal gar nicht so einfach.
Speaker 0: Und es ist nicht so, dass ich mich gewährt hätte, war für ein.
Speaker 0: Was zumindest zu heißen schien, dass er auch nicht aktiv darauf hingearbeitet hatte, das beruhigte Harry doch irgendwie.
Speaker 0: Aber war es nicht blöd für dich?
Speaker 0: Ich meine, du hast sie geliebt, aber geblieben es sie doch nie.
Speaker 0: Ehrlich gesagt glaubte er, dass er sich ziemlich ausgenutzt fühlen würde an Savora Stelle.
Speaker 0: Ich habe sie geliebt.
Speaker 0: Für mich war alles blöd, was nicht sie und mich in einem Satz beinhaltete, entgegnete er trocken.
Speaker 0: Ach vollziehbar, räumte Harry ein.
Speaker 0: Vermutlich war er am Ende über jedes bisschen Aufmerksamkeit froh gewesen, nicht?
Speaker 0: und am Boden zerstört, wenn sie doch wieder ging.
Speaker 0: Wo du das gerade so sagst, du ... Severus zögerte deutlich und Harry blinzerte Fragen zu ihm hoch, sich mal wieder ein bisschen mehr aufsetzend.
Speaker 0: Hast du eine Freundin?
Speaker 0: fragte er, eindeutig sehr unsicher.
Speaker 0: Und obwohl er darüber erst vor ein paar Tagen mit Luna gesprochen hatte und es ihm da gar nicht so bewusst unangenehm gewesen war, wurde er nun doch rot.
Speaker 0: Äh, nein, entgegnete er.
Speaker 0: Ich war mal ungefähr fünf Minuten mit Xiao Cheng zusammen, aber das war eh eine blöde Zeit, und dann hat sie mich zu diesem Café in Hoxmead geschleift, solch der, und wollte knutschen oder übers Het-Rig reden, oder beides gleichzeitig, ich weiß es nicht mehr so genau, gab er zu.
Speaker 0: Naja, zwischendurch war ich irgendwie auch nicht besonders aufnahmefähig, also nein, versicherte er, als wäre es irgendwie unanständig, wenn doch, was auch Severus einen unskeptischen Blick abverlangte.
Speaker 0: Ich frage nur, weil... nun, ich finde, es sollte mich interessieren, erklärte er.
Speaker 0: Du weißt schon, auf deinem Laufenden bleiben.
Speaker 0: Harry lächelte unwirklich und nickte.
Speaker 0: Ich weiß, ich bin nicht unbedingt der Mensch, zu dem man kommt, um sein Herz auszuschütten, räumte Severus ein.
Speaker 0: Deswegen bin ich wohl auch Hauslehrer von Slytherin, die ihn eigen ohnehin nicht dazu.
Speaker 0: Aber ich möchte trotzdem, naja, du sollst einfach wissen, dass ich dir zumindest zuhören werde, erklärte er stockend.
Speaker 0: Eigentlich machst du das ganz gut, also bei mir, wenn es mal soweit ist, sage ich es dir, versprach er.
Speaker 0: Wenn es ihn interessierte, war ja nichts dabei, oder?
Speaker 0: Wer weiß, vielleicht in einer Welt, wo nicht permanent jemand versucht mich umzubringen, er lächelte schief, Severus nickte leicht.
Speaker 0: Etwas mehr Kapazitäten, stimmt er zu.
Speaker 0: Auch wenn du dich natürlich auf deine schulische Laufbahn konzentrieren solltest, warf er ein.
Speaker 0: Harry hatte Mühe, die Augen nicht zu verdrehen, nickte aber.
Speaker 0: Auch etwas, das vielleicht leichter fällt, wenn man nicht mehr hinter jedem Schatten Voldemort vermutet, surfte er.
Speaker 0: Auch wenn es wohl wieder viel Gerede zu Schuljahresbeginn geben wird, er verzog die Lippen missmutig.
Speaker 0: Das war aber auch wirklich keine Lust mehr hatte.
Speaker 0: Darüber wollte ich noch mit dir sprechen, merkte Severus jetzt an.
Speaker 0: Ich sagte, dass es zu Schuljahresbeginn bekannt wird, aber ich halte es für sinnvoll, Draco vorab einzubeihen.
Speaker 0: Er macht gerade eine schwere Zeit durch und eigentlich braucht er mich, war für ein.
Speaker 0: Aber im Moment gehe ich einem treffen mit ihm aus dem Weg.
Speaker 0: Harry fie wieder ein, dass Lucius ja nun den Auskörper ansaß, weil man ihn nach dem Kamm festgenommen hatte.
Speaker 0: Er fuß sich mit der Hand durchs Haar.
Speaker 0: Triff ihn doch einfach.
Speaker 0: Ich muss da ja nicht dabei sein.
Speaker 0: Wenn du es ihm sagst, dreht er bestimmt durch und dann kannst du ihm auch nicht mehr helfen, merkte er an.
Speaker 0: Ich muss ja noch meine Schulsachen besorgen.
Speaker 0: Remus geht bestimmt mit mir, bot er an.
Speaker 0: Severus musterte ihn in der Dunkelheit aufmerksam.
Speaker 0: Ich will dich nicht verleugnen, mummelte er.
Speaker 0: Darum geht es doch erst mal gar nicht.
Speaker 0: Drako braucht dich egal, was er nun von mir denkt.
Speaker 0: Erst mal hilfst du ihm, und danach kannst du es ihm immer noch erzählen, wenn es ihm ein bisschen besser geht.
Speaker 0: Und wenn du ein paar Tage dafür brauchst, suche ich einfach Ron oder so.
Speaker 0: Dafür, dass du ihn nicht leiden kannst, bist du bereit, ziemlich viel Rücksicht auf ihn zu nehmen.
Speaker 0: Severus hob eine Braue und musterte ihn skeptisch, Harry hobt die Schultern.
Speaker 0: Also, ich weiß nicht, wie er sich fühlt oder so, aber ich weiß wie froh, ich bin doch eine Dad zu haben.
Speaker 0: Also muss es ihm ziemlich beschissen gehen, seinen verloren zu haben, nicht?
Speaker 0: Wer ist ein richtiger Idiot, macht er klar.
Speaker 0: Aber sowas wünsche ich trotzdem keinem.
Speaker 0: Und von den Slytherins hat das jetzt einige getroffen, also er hob die Schultern leicht.
Speaker 0: Er ging davon aus, dass Cerberus sich nach Schuljahresbegehen um einige davon kümmern musste, und dann würde es vermutlich keine Rolle spielen, weshen Dad er war.
Speaker 0: Die Kinder brauchten jemanden, der sie unterstützte und alles, sei wohl das seufzte Tief.
Speaker 0: Warum bist du plötzlich so erwachsen?
Speaker 0: Harry lächelte schief.
Speaker 0: Wirrest ihr lieber, wenn du noch ein paar Windeln wechseln müsstest?
Speaker 0: Der Tränkemeister verdrehte die Augen.
Speaker 0: Nein, danke.
Speaker 0: Darüber das verpasst zu haben, bin ich nicht ganz so traurig.
Speaker 0: Siehst du?
Speaker 0: Und Blödsinn mache ich doch während des Schuljahrs genug.
Speaker 0: Mit oder ohne Voldemort?
Speaker 0: Ich.
Speaker 0: Er unterbrach sich kurz und leckte sich über die Lippen.
Speaker 0: Ich weiß, für die anderen ist das alles selbstverständlich, aber ich weiß, wie es ist, wenn sich keiner kümmert, momelte er mit gesenktem Blick und hob die Schultern.
Speaker 0: Er hat ja noch seine Mahm, aber du weißt schon, was ich meine.
Speaker 0: Salvarez hob die Hand und führte damit sanft durch sein Haar.
Speaker 0: Es war das erste Mal, dass er das machte, und Harry schloss unweigerlich die Augen für einen Moment, die Geste unglaublich genießend.
Speaker 0: Danke, sagte er leise.
Speaker 0: Ich verspreche, ich zögere es nicht länger raus als notwendig.
Speaker 0: Und ich gebe Lupin genug Geld mit, damit er dir alles kaufen kann, was du brauchst.
Speaker 0: Und etwas, was du möchtest.
Speaker 0: Dad mit Hindernissen, Kapitel zwölf.
Speaker 0: Ein ganz normaler Tag.
Speaker 0: Der heutige Emoji ist ein Eis.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Was macht man sonst im Winter?
Speaker 0: Nein, hier ist es natürlich September.
Speaker 0: Pause durchnähen die Kommentare und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Harry hatte zwar gesagt, dass es für ihn okay war, wenn Cerberus sich einfach erst einmal um Drago kümmerte und es ihm gar nicht verriet.
Speaker 0: Aber ehrlich gesagt hatte er einfach Angst vor Draco's Reaktion, wenn er die Wahrheit ervor.
Speaker 0: Severus sagte es nicht, aber ganz offensichtlich war Draco ihm ja wichtig, sonst würde er sich keine Gedanken darum machen.
Speaker 0: Was, wenn Draco das aber alles nicht akzeptieren konnte und dann sauer auf Severus war?
Speaker 0: Oder Harry Vorwarf, er würde ihm seinen Paten wegnehmen oder sowas.
Speaker 0: Davor hatte er wirklich Angst.
Speaker 0: Und demnach war er wirklich nicht böse, dass er heute den gesamten Tag mit Remus verbringen würde, der sich natürlich bereit erklärt hatte, mit ihm einkaufen zu gehen.
Speaker 0: Die Schuliste hatte er bereits erhalten, sich bisher allerdings überhaupt nichts angeschaut, so dass er erst einmal aus allen Wolken viel als ihm das kleine silberne Abzeichen in die Finger geriet.
Speaker 0: Oh, wow!
Speaker 0: Kapitän der Quidditch-Mannschaft, sagte Remus, begeistert.
Speaker 0: Damit bist du den Vertrauensschülern gleichgestellt.
Speaker 0: Nicht übel, Harry, grinst er und klopfte ihm auf die Schulter.
Speaker 0: Harry startete das Abzeichen an und konnte plötzlich den lächerlichen Drang es sofort anzustecken, kaum unterdrücken.
Speaker 0: Plötzlich verstand er Percy und Ron.
Speaker 0: Aber ich durfte doch letztes Jahr gar nicht spielen und er fuhr mit dem Daumen über das geschwungene Geh für Gryffindor, um das sich der Löwe schlang.
Speaker 0: Ein Jahr Pause ändert ja nichts an deinem Talent.
Speaker 0: Also, genau genommen waren es zwei Jahre.
Speaker 0: Davor war ja das Trimagische Turnier, erinnerte Harry.
Speaker 0: Bei dem du auch bewiesen hast, wie gut du fliegst.
Speaker 0: Alles in allem also sehr verdient.
Speaker 0: Und wenn Remus das fand, dann stimmte es sicher nicht.
Speaker 0: Entsprechend verbarg er sein Grinsen jetzt auch nicht mehr und empfasste das Zeichen ganz fest.
Speaker 0: Remus hatte mit keinem Ton James Potter erwähnt und irgendwie freute ihn das.
Speaker 0: Natürlich hatte er sich immer über diese parallele gefreut, Aber dass jetzt seine ganz eigene Leistung anerkannt wurde, gefiel ihm ausgesprochen gut.
Speaker 0: Vielleicht wegen Severus.
Speaker 0: Vielleicht kam er aber auch einfach in ein Alter, wo eigene Erfolge mehr zählten.
Speaker 0: Remus begleitete ihn ganz geduldig und erheb sich aber auch die gesamte Zeit mit ihm, was Harry ebenfalls ziemlich gut tat, wenn er ehrlich war.
Speaker 0: Sicher, Severus hätte ihn auch begleitet, aber Harry war sich sicher, dass wir dabei hauptsächlich geschwiegen hätten.
Speaker 0: Sein Vater gab sich wirklich viel Mühe, aber eine Quasselstrippe war er nicht und das würde er auch nie werden, das war klar.
Speaker 0: Remus erzählte viel aus seiner Schulzeit und fragte auch nach Harrys Freunden noch seinen Erfahrungen.
Speaker 0: Sie nahmen sich Zeit, um seine Schulsachen zu kaufen.
Speaker 0: Eine Apotheke brauche ich nicht, die habe ich schon von der zum Geburtstag bekommen, merkte er dabei an.
Speaker 0: Remus hob eine Braue.
Speaker 0: Severus spinnt, legte er fest.
Speaker 0: Nein, was?
Speaker 0: Ich fand das schön, war Ferry ein.
Speaker 0: Er hat mir eine große Geschenk, wo viel mehr drin ist als in den Schüler-Apotheken, und ich konnte sie schon benutzen, als wir den Wolfsband-Trank für dich gemacht haben.
Speaker 0: Remus blieb stehen und blindzüllte ihn an.
Speaker 0: Er hat dich ins Labor gelassen.
Speaker 0: Harry grinst und nickte.
Speaker 0: Ja, wir haben bis zum Schluss zusammengebraut, stimmte er begeistert und stolz zu.
Speaker 0: Ich habe ihm erzählt, dass ich es so blöd von ihm fand, dass er mich ins Haubertränken immer so manipuliert hat, dass ich schlecht abschneide.
Speaker 0: Das versucht er wieder ein bisschen gut zu machen.
Speaker 0: Ich mag das, legte er fest.
Speaker 0: Remus seufzte, nickte aber.
Speaker 0: Wenigstens gibt er sich Mühe, das ist gut.
Speaker 0: Und ihr scheint doch auch viel besser klarzukommen.
Speaker 0: Immerhin kam Remus regelmäßig zum Schachspielen vorbei.
Speaker 0: Ich würde noch nicht unbedingt von gut sprechen, aber besser.
Speaker 0: Stimmt wohl.
Speaker 0: ihn überfordert das alles ein bisschen und zumindest hat er kapiert, dass ich ihn nicht verurteile, wenn er rat sucht.
Speaker 0: Ich finde, das ist schon ein ziemlicher Schritt für ihn, legte Harry zufriedenfest.
Speaker 0: Er konnte sich im Moment wirklich nicht beschweren.
Speaker 0: Können wir noch im Quidditch-Laden vorbei?
Speaker 0: Was brauchst du?
Speaker 0: Er deutete auf seine verkleinerte Tasche.
Speaker 0: Ich wollte den Feuerblitz immer noch mal professionell pflegen lassen, nachdem der Drache ihn etwas angekuckelt hat, war aber nie dazu gekommen.
Speaker 0: Als Kapitän solltest du das unbedingt, lachte Remus.
Speaker 0: Im Laden schämte sich Harry ziemlich.
Speaker 0: Der Verkäufer schien es, als persönliche Beleidigung zu empfinden, dass jemand einen Feuerblitz ankuckeln ließ, als wäre das mit Absicht passiert.
Speaker 0: Der Mann redete mit dem Besen, als sei er ein fühlendes Wesen und entschuldigte sich sogar dafür, wie ihm mitgespielt worden war, obwohl Harry selbst dank der Pflege, die er vorgenommen hatte, ehrlich gesagt, gar keine Schäden mehr erkennen konnte.
Speaker 0: Trotzdem regte er sich peinlich berührt.
Speaker 0: Immerhin war der Besen ein Geschenk von Sirius gewesen.
Speaker 0: Das wollte er natürlich hegen und pflegen.
Speaker 0: Am Ende bekam er ein paar neue Reissichtszweige verpasst, die alle auf die entsprechende Länge angepasst wurden.
Speaker 0: So dramatisch fand Harry Contest also gar nicht sein.
Speaker 0: Trotzdem wollte der Verkäufer dafür fünfzig Galeonen haben.
Speaker 0: Harry blinzelte, zahlte aber natürlich anständig, auch wenn er das Unverschämteuer fand.
Speaker 0: Er bedankte sich klein laut und verstautet den Besen wieder in der Tasche, die Severus ihm mitgegeben hatte.
Speaker 0: Hier, sagte Remus, als sie wieder nach draußen traten und drückte ihm die Münzen in die Hand.
Speaker 0: Severus sagt, ich soll für etwas bezahlen, dass du haben möchtest.
Speaker 0: Ich denke, das ist eine gute Gelegenheit.
Speaker 0: Harry Blind zürte die Münzen an.
Speaker 0: Ich, äh, danke, murmelte er, gar nicht so recht wissend, wie er darauf reagieren sollte.
Speaker 0: Er war es so gewohnt selbst, für seine Sachen zu bezahlen, schon als Severus ihn ausgestattet hatte, hatte er sich dabei extrem komisch gefühlt.
Speaker 0: Was ist los, hakte Remus aufmerksam nach.
Speaker 0: Es Ich bin es nicht gewohnt von irgendjemandem Geld zu bekommen, erklärte Harry unsicher.
Speaker 0: Ich weiß gar nicht.
Speaker 0: Es fühlt sich komisch an.
Speaker 0: Macht das Sinn?
Speaker 0: Remusblick wurde verständnisvoll und ernikte.
Speaker 0: Macht es, versicherte er.
Speaker 0: Es ist in Ordnung, wenn du es annimmst.
Speaker 0: Severus wollte gerne für etwas bezahlen, dass die wichtig ist.
Speaker 0: So, wie ich unbedingt mit dir Eis essen möchte, fügte er lächelnd an und tätschelte seine Schultern.
Speaker 0: Macht dir nicht so viele Sorgen um uns alte Leute.
Speaker 0: Wir wissen schon, was wir tun.
Speaker 0: wenigstens meistens.
Speaker 0: Harry nickte, sagte und lächerte vorsichtig.
Speaker 0: Ich habe nur Angst, dass, ich weiß nicht, dass es zu viel wird, dass ich, na ja, zu viel annehme irgendwie, erklärte er unsicher.
Speaker 0: Kein Wunder, nicht, war Fremus freundlich ein.
Speaker 0: Diese Muckel haben dir immer eingetrichtet, dass du zu teuer bist.
Speaker 0: Die Weasleys haben dir zwar gern geholfen, aber bei ihnen wusstest du, dass sie wirklich nicht viel Geld haben.
Speaker 0: Stattdessen hast du dich daran gewöhnt, dich so gut es geht, um dich selbst zu kümmern, um niemanden damit zu belasten.
Speaker 0: Jetzt hat sich das komplett geändert auf ein Niveau, das du so gar nicht kennst.
Speaker 0: Aber ich versichere dir, dass dir keiner von uns irgendetwas anbietet, dass er nicht zu leisten bereit ist.
Speaker 0: Versprach er, was Harry wirklich erleichterte.
Speaker 0: Er hoffte, dass es wirklich stimmte und niemand wütend wurde, wenn er es annahm.
Speaker 0: Also, essen wir jetzt ein Eis?
Speaker 0: Traut er, sich zu fragen.
Speaker 0: Remus lachte und nickte.
Speaker 0: Genau das machen wir jetzt.
Speaker 0: Komm.
Speaker 0: Harry hatte den Tag mit Remus wirklich genossen.
Speaker 0: Natürlich dachte er zwischendrin darüber nach, dass er sich wünschen würde, so etwas mal mit Sirius gemacht zu haben, aber zumindest konnte er es jetzt mit Remus machen, und darüber war er froh und dankbar.
Speaker 0: Irgendwie hatte er das Gefühl, dass dieser Tag auch alles irgendwie wirklich in Stein meißelte.
Speaker 0: Remus war jetzt sein Pate, so richtig echt, so wie Severus sein Vater war.
Speaker 0: Ganz egal, was war und was passierte, die beiden waren für ihn verantwortlich, würden ihm helfen und ihm zur Seite stehen oder ihm im Zweifelsfall Feuer unterm Hintern machen, wenn er Blödsinn machte.
Speaker 0: Sie würden sich für seine schulischen Leistungen interessieren und dafür mit welchen Leuten er sich abgab.
Speaker 0: Für seine Zukunft und sein Leben.
Speaker 0: Als ich diese Erkenntnis setzte, musste er fast heulen.
Speaker 0: Nicht, weil es schlimm war, nein, es war schön.
Speaker 0: Es war so, wie es mit Sirius und selbst mit seinen Eltern hätte sein sollen.
Speaker 0: Und nun war es so.
Speaker 0: Als Remus ihn absetzte, nahm er sich daher erst einmal Zeit, ganz allein über das Schlossgelände zu gehen, um das alles irgendwie zu verdauen.
Speaker 0: Remus hatte recht.
Speaker 0: Alles daran war fremd für ihn.
Speaker 0: Einmal war er kurz davor gewesen, vor drei Jahren, als er Serious kennenlernte, aber es hatte nicht geklappt.
Speaker 0: Jetzt war es wahr halt geworden.
Speaker 0: Real.
Speaker 0: Es gab jemanden, der sich um ihn kümmern wollte, dem wichtig war, was mit ihm passierte und der sich für ihn verantwortlich fühlte.
Speaker 0: Er verstand, dass das etwa für Ron nicht so viel Sinn ergab, weil es ja um Severus ging.
Speaker 0: Aber er hatte die Entwicklung ja auch nicht so miterlebt wie Harry.
Speaker 0: Er erlebte Severus nicht jeden Tag, der sich so viel Mühe gab.
Speaker 0: Natürlich war in der Vergangenheit alles Miss zwischen ihnen gewesen, das wollte und würde Harry nicht kleinreden.
Speaker 0: Aber er hatte einfach das Gefühl, dass es keine Rolle mehr spielte.
Speaker 0: Als er schließlich nach drinnen ging und die noch leere Wohnung betrat, fühlte sich das richtig merkwürdig an.
Speaker 0: Bisher war Severus zumindest im Schloss gewesen, wenn er allein in der Wohnung war.
Speaker 0: Nun war alles dunkel und still, sodass er erst einmal ein bisschen Licht machte.
Speaker 0: In den ersten Tagen hatte er sich ganz heimlich umgeschaut, obwohl Severus gesagt hatte, dass er jetzt hier wohnte und sich auch so fühlen sollte.
Speaker 0: Er war nicht überrascht über die vielen Bücher in der Wohnung.
Speaker 0: Viel mehr überraschte es ihn, dass nicht alles voll mit Kesseln und Zutaten stand, aber die Vorstellung war wohl auch sehr kindisch.
Speaker 0: Severus bestand aus mehr als Zaubertränken.
Speaker 0: Darüber dachte man aber bei Lehrern, vor allem bei denen, die man nicht mochte, wohl nicht so häufig nach.
Speaker 0: Andererseits wusste Harry auch bei Professor McGonagall nicht, was sie privat gerne mochte.
Speaker 0: Er setzte sich auf Sofa und starte hauptsächlich vor sich hin und wartete.
Speaker 0: Severus hatte ihm versichert, dass er zumindest über Nacht nach Hause kommen würde, wie der etwas, das neu, aber wirklich schön war.
Speaker 0: Es bedeutete eben, dass man nicht allein war.
Speaker 0: Wie oft waren die Dursleys einfach gegangen, ohne dass Harry gewusst hatte, wann sie wohl wiederkommen würden?
Speaker 0: Damit, dass es an der Tür klopfen könnte, hatte er jedoch überhaupt nicht gerechnet.
Speaker 0: Entsprechend verwirrte er auf.
Speaker 0: Äh, ja, rief er, unsicher, was er sonst tun sollte.
Speaker 0: Die Tür öffnete sich, und obwohl er wusste, wie sicher Hogwarts war, vergewisserte er sich doch unweigerlich, dass er ein Zauberstab griffbereit war.
Speaker 0: Professor Dumbledore brachte er überrascht hervor.
Speaker 0: gar nicht mal übermäßig glücklich über diesen Besuch.
Speaker 0: Harry entgegnete dieser jedoch lächelnd und schlenderte ins Wohnzimmer, als würde er das regelmäßig tun.
Speaker 0: Vielleicht hatte er das getan, aber nicht seit Harry hier wohnte.
Speaker 0: Ähm, ich bin noch alleine, erklärte er.
Speaker 0: Mein Dad, Severus, also Professor Snape ist noch unterwegs.
Speaker 0: Liebe Güte, wie sollte er ihn denn anderen Leuten gegenüber nennen, für die das alles noch viel mehr fremd sein musste als für ihn?
Speaker 0: Ich wollte zu dir, verkündete der Schulleiter und ließ sich einfach auf einen der Sessel sinken.
Speaker 0: Zu mir?
Speaker 0: Oh na super, darauf hatte Harry eigentlich wirklich keine Lust.
Speaker 0: Ja, wir konnten noch gar nicht in Ruhe miteinander sprechen, seitdem das alles geschehen ist, erklärte der Schulleiter recht liebenswürdig, wie man meinen mochte, aber Harry konnte nicht sagen, dass er das noch besonders aufrechtig fand.
Speaker 0: Er atmete tief durch.
Speaker 0: Ich glaube, mein Dad wollte, dass er dabei ist, wenn wir uns unterhalten.
Speaker 0: Genau genommen hatte Severus ihm das sehr deutlich zu verstehen gegeben und Harry war darüber irgendwie erleichtert gewesen.
Speaker 0: Aber Harry, das war doch in all den Jahren auch nicht nötig, oder?
Speaker 0: fragte er und klang ein bisschen enttäuscht.
Speaker 0: In all den Jahren hatte ich nicht wirklich jemanden, der hätte dabei sein können, gab Harry zurück, selbst überrascht über seinen ablehnenden Ton.
Speaker 0: Aber stimmend hat es deshalb nicht weniger.
Speaker 0: Serious hätte nie herkommen können, weil es zu gefährlich war, und dort, wo Serious war, hatte es keine Gespräche gegeben.
Speaker 0: Du bist wütend, stellte Dumbledore nun fest und lehnte sich etwas zurück.
Speaker 0: Ich frage mich nur ein paar Dinge, und ich glaube nicht, dass ihre Antworten wirklich zu Friedenstellen sein werden, ich ... eratmerte tief durch.
Speaker 0: Ich würde das alles, ehrlich gesagt, gerne einfach hinter mir lassen.
Speaker 0: Ich kann jetzt endlich anfangen, na ja, ganz normal zu leben.
Speaker 0: Mit einer Familie und einem Zuhause und Erwachsenen, die sich dafür interessieren, wie es mir geht.
Speaker 0: Das war so unglaublich viel wert.
Speaker 0: Und er wollte überhaupt kein Teil mehr sein von diesem Intrigen und undurchsichtigen Spielen, wie notwendig sie vielleicht auch gewesen sein mochten.
Speaker 0: Und das tut Cerberus.
Speaker 0: Ich finde nicht, dass sie das Recht haben, so unglaublich zu klingen, gab Harry Steiff zurück.
Speaker 0: Ich bin sehr zufrieden damit, wie er das macht.
Speaker 0: Das ist schön.
Speaker 0: Aber du hast auch das Gericht gebeten, Menschen, die dich misshandelt haben, nicht zu hart zu bestrafen.
Speaker 0: Menschen, denen sie mich anvertraut haben.
Speaker 0: Harry bist die Kiefer fest aufeinander und auch Dumbledore schwieg jetzt.
Speaker 0: Vielmehr lieferten sie sicher ein regelrechtes Blick-Duell, aber Harry wusste wirklich nicht, warum er nachgeben sollte.
Speaker 0: Er fand damit, es Dumbledore nicht nachzutragen, ließ er ihm ja schon die gleiche Freundlichkeit zukommen.
Speaker 0: Ich finde es nett, wenn sie mich einfach in Ruhe lassen.
Speaker 0: Meine Aufgabe habe ich erfüllt, also brauchen sie mich nicht mehr.
Speaker 0: Und ich bin ehrlich gesagt einfach müde von all den Sachen, die ich immer noch nicht wirklich verstehe.
Speaker 0: War das nicht sein Recht?
Speaker 0: Jetzt, nachdem er Voldemort wirklich zur Strecke gebracht hatte, einfach ein ruhiges, vollkommen normales Leben zu führen?
Speaker 0: Das verstehe ich.
Speaker 0: Und natürlich wollen wir alle, dass du dich erholen kannst.
Speaker 0: Aber du hast noch viel Zukunft vor dir und könntest raus.
Speaker 0: Harry blinzelte genauso überrascht auf wie der Schulleiter.
Speaker 0: Sie hatten wohl beide nicht gehört, dass Cerverus die Tür geöffnet hatte.
Speaker 0: Cerverus, du, ich sagte raus.
Speaker 0: Soweit ich mich erinnere, habe ich ganz klar gemacht, dass ich nicht möchte, dass sie mit Harry sprechen, wenn ich nicht dabei bin, knurte erfahrlich.
Speaker 0: Sie können ihm von ihren großartigen Zukunftsplänen erzählen, wenn ich dabei bin oder Harry volljährig ist.
Speaker 0: Dan Bölder wirkte richtig verstimmt und Harry fand es schon ein starkes Stück, dass sein Dad den Schulleiter im quasi eigenen Schloss irgendwo raus warf.
Speaker 0: Andererseits war das hier eben ihre Wohnung nicht.
Speaker 0: Gute Nacht, Harry, gab Dan Bölder dennoch nach, er hob sich und verschwand, ohne ein weiteres Wort zu verlieren.
Speaker 0: Harry stieß die Luft aus.
Speaker 0: Danke, das war ziemlich gutes Timing, mummelte er.
Speaker 0: Gutes Timing wäre es gewesen, ihn abzufangen, bevor er das Wort an dich richten kann.
Speaker 0: Alles in Ordnung, hakte er nach, noch immer grimmig.
Speaker 0: Ja, alles okay, versprach Harry, während Severus sich neben ihn setzte.
Speaker 0: Ich habe ihm ohnehin nur gesagt, dass ich eigentlich nicht mit ihm reden will, und dass es so wie es jetzt ist, gut ist, erklärte er.
Speaker 0: Severus lächelte unweigerlich dieses kleine, schnell zu übersehende Lächeln, das Harry mittlerweile so zu schätzen wusste.
Speaker 0: Damit schien er sehr zufrieden zu sein.
Speaker 0: Versteh mich nicht falsch, ich werde dir nicht im Weg stehen, wenn du deine zukünftigen Pläne auf Größeres ausrichten möchtest, hielt er dennoch fest.
Speaker 0: So habe ich es nicht verstanden und glaub mir, für den Moment wäre ich mit ganz normal und langweilig total einverstanden, und irgendwie glaube ich nicht, dass sich das so bald nochmal ändern wird.
Speaker 0: Er hatte seine große Show gehabt, richtig, und er hatte sie nicht genossen.
Speaker 0: Aber jetzt, erzähl mal, wie war es bei dir?
Speaker 0: Ach ja, und danke übrigens, du hast die Reparatur von meinem Besen bezahlt, berichtete er grinsend.
Speaker 0: Severus nickte, damit scheinbar einverstanden.
Speaker 0: Enrico weiß Bescheid, sagte er nun auch direkt, was Harry sich unwähkürlich versteifen ließ.
Speaker 0: Naja, im Moment denkt er noch, ich ziehe ihn auf.
Speaker 0: Verständlich, murmelte Harry.
Speaker 0: Das war wohl auch nicht so einfach zu begreifen.
Speaker 0: Wolltest du nicht eigentlich, naja, für ihn da sein und so?
Speaker 0: Das war ich.
Speaker 0: Es hat sich so ergeben, und wie ich schon sagte, geht es mir nicht darum, dich geheim zu halten.
Speaker 0: Wenn du einverstanden bist, treffen wir uns morgen mit ihm.
Speaker 0: Jetzt, der All das vorbei ist, wird Draco sich zeitnah an eine neue Weltordnung gewöhnen müssen.
Speaker 0: Ob ihr euch dabei nun am Ende leiden könnt oder nicht, zumindest im privaten Bereich, muss er verstehen, dass du jetzt ein Teil meines Lebens bist und bleiben wirst.
Speaker 0: Harry Blindshalter, ehrlich gesagt, total überwältigt.
Speaker 0: Das... Geht schneller als erwartet, gab er zu.
Speaker 0: Lustig, dass du bei deinen eigenen Freunden weniger Angst davor hattest.
Speaker 0: Harry riep sich langsam über die Arme und schüttelte schließlich den Kopf.
Speaker 0: Ich habe keine Angst, ich.
Speaker 0: Die Vorstellung ist nur total absurd.
Speaker 0: Ich meine mal von allem abgesehen, was zwischen uns war.
Speaker 0: Für Draco muss das doch alles ein schlechter Witz sein.
Speaker 0: Ich würde total verstehen, wenn er mich sogar noch mehr hast als vorher versicherte er.
Speaker 0: Draco hatte ich nie gehasst.
Speaker 0: Du hast ihn zurück gewesen und das kann ein Malfoy nun mal nicht ab.
Speaker 0: Ich denke, wenn ihr euch darauf einlassen würdet, könntet ihr viel voneinander lernen.
Speaker 0: Draco ein bisschen demut und du ein bisschen Zurückhaltung.
Speaker 0: Harry sei das überhaupt nicht so und überhaupt Zurückhaltung?
Speaker 0: Er stießt die Luft aus, nickte aber.
Speaker 0: Okay, wenn du denkst, dass das klappt, ohne dass wir uns gegenseitig ins nächste Jahrhundert hexen, ihr seid beide minderjährig, wenn, dann müsstet ihr euch schon prügeln und darin seid ihr beide nieten.
Speaker 0: Harry lachte unweigerlich, nickte aber.
Speaker 0: Vermutlich.
Speaker 0: Sie schwiegen beide für einige Momente, und schließlich stand Severus auf, um Tee zu kochen, ehe er zurückkam und sich wie üblich in seinen Sessel setzte.
Speaker 0: Dad.
Speaker 0: Severus sah von dem Buch, das er in die Hand genommen hatte, auf und zu ihm herüber, und Harry konnte nicht anders als ihn breit anzulächeln.
Speaker 0: Kapitel XIII.
Speaker 0: Die Zukunft ist jetzt.
Speaker 0: Und wenn ihr wisst, welche zwei Bücher, oder zum Teil auch, und wenn ihr wisst, welche zwei Bücher hier genannt werden gleich am Anfang, postet es unbedingt in die Kommentare, denn eines davon habe ich tatsächlich nicht verstanden, das andere natürlich schon.
Speaker 0: Also, ich bin gespannt, worauf ihr denkt, dass ihr angespielt wird.
Speaker 0: Es geht um ein magisches Brettspiel, erklärt der Harry Ernst, während Draco Ron und er sich von den Fans Charles der Cardly Cannons befreiten.
Speaker 0: Aber die Muckel wissen doch gar nichts über magische Spiele, gab Dragover wird zurück.
Speaker 0: Die tun wieder so als ob, wie in dem Buch von Hermine mit diesen Kartoffelbreibesen.
Speaker 0: Ist der lustig?
Speaker 0: Wie das mit dieser Soldatenschule, hakte Ron nach und nahm sich an den Keks von Harrys Komode, während Harry direkt das neu erworbene Poster an seine Wand neben den Kleiderschrank klebte.
Speaker 0: Ich glaube, es soll eher ein bisschen gruselig sein.
Speaker 0: Der Soldatenfilm war doch eine Komödie.
Speaker 0: Das ist ein Abenteuerfilm, wo das Spielbrett halt für alle möglichen, merkwürdigen und gefährlichen Situationen sorgt.
Speaker 0: Hermine Meiss, sie würde ihn mit anschauen.
Speaker 0: Sie hat das Buch gelesen, natürlich.
Speaker 0: Dann können wir ein Doppel-Date draus machen, Nectarun.
Speaker 0: Dragoboxte ihm gegen die Schulter.
Speaker 0: Clapper Weasley, Uncle Seth kauft dieses Popcornzeug, wollte er stattdessen wissen.
Speaker 0: Harry, unweigerlich ein bisschen rot geworden, nickte.
Speaker 0: Dazu berede ich ihn schon, versicherte er.
Speaker 0: Leute, können wir jetzt endlich mal über dieses faul sprechen, quengelte Ron.
Speaker 0: Jenkins ist einfach ein beschissener Treiber, winkte Drago ab.
Speaker 0: Und das Gadgen diesen Schnatz nicht gesehen hat, war echt peinlich.
Speaker 0: Mensch, Ron, ich weiß so liebst die Mannschaft, aber die spielen wirklich richtig schlecht, lachte Harry.
Speaker 0: Ron zog eine Schnute, säufzte dann aber tief.
Speaker 0: Die letzten Jahre waren echt schmerzhaft als Fan, stimmt er zu.
Speaker 0: Trotzdem klasse, dass sein Dad uns das hat sehen lassen.
Speaker 0: Harry nickte.
Speaker 0: Severus war gar nicht zu begeistert davon gewesen, sie drei während des Schuljahres an einem Wochenende zu einem Quidditch-Spiel zu bringen, und Harry war sich auch echt nicht sicher, wie lange die Masche mit diesem Überkommen der Häuserfeindlichkeit noch ziehen würde.
Speaker 0: Aber dafür hatte es sich gelohnt.
Speaker 0: Also, wann läuft dieser Streifen?
Speaker 0: fragte Drago nach, der es sich auf Harry's Bed bequem gemacht hatte.
Speaker 0: Kommt übernächste Woche ins Kino.
Speaker 0: Vielleicht kann ich dad überreden, dass er ein frühes Weihnachtsgeschenk rausmacht, murmelte er nachdenklich.
Speaker 0: Darüber hatte er noch nicht so ausführlich nachgedacht.
Speaker 0: Weihnachten ist in sechs Wochen, Harry, war Foron skeptisch ein.
Speaker 0: Weiß ich doch.
Speaker 0: Und in zwei Wochen geht eh nicht, so oftste er hinterher.
Speaker 0: Wegen deinem Cousin, sie schwiegen alle kurz, eh Harry mit den Schultern zuckte.
Speaker 0: Wird schon klappen, gehastert er mich vorher schon, also was soll schon schiefgehen?
Speaker 0: Natürlich hatte er selbst um den Besuchstermin gebeten, Aber umso näher der Termin rückte, umso unsicherer wurde er sich, ob er das wirklich machen wollte.
Speaker 0: Ich habe dich vorher auch gehasst und jetzt gehe ich mit dir und Wiesliets zu Quidditch spielen.
Speaker 0: Dragog gab sich alle Mühe, überzeugende Wirkegeräusche von sich zu geben.
Speaker 0: Ja, du bist aber auch ein Idiot, gab Harry Trocken zurück und brachte Ron zum Lachen.
Speaker 0: Also ich gehe mal hoch, Hermine wollte mir das mit Kräuterkunde noch mal erklären.
Speaker 0: Ihr wisst ja, wie sie ist.
Speaker 0: Der rosa Hauch auf Ron zwangend sprach jedoch davon, dass er überhaupt nichts dagegen hatte, sich etwas von Hermine erklären zu lassen.
Speaker 0: – Macht das, Mann, wir sehen uns beim Frühstück.
Speaker 0: Sie schlugen ein, während Ron und Draco sich nur zunickten.
Speaker 0: – Und du, bleibst du zum Essen, hakte er bei Draco nach.
Speaker 0: – Hauptsächlich beschlagnahme ich gerade dein Bett.
Speaker 0: – Mann, was die uns in den Schlafzellen als Betten hinstellen kann man auch wirklich keinem anbieten, erklärte er und streckte sich lang.
Speaker 0: Harry rollte mit den Schultern.
Speaker 0: Du kannst ja hier schlafen, sagte er, er er schnell zurück ruderte.
Speaker 0: In der Woche, wenn ich oben im Gryffindor Schlafsaal schlafe, Draco grinste ihn wölfisch an und Harry war froh, dass just in dem Moment sein Dad an die nach wie vor meist nur angelehnte Tür klopfte.
Speaker 0: Es drehs lieg weg, es gibt Essen, verkündete er.
Speaker 0: Ihr beide könntet echt mal anfangen, ihn beim Vornamen zu nennen, warf Harry ein.
Speaker 0: Severus und Draco tauschten einen Blick, ehe sie einfach nur die Köpfe schüttelten, Harry verdrehte die Augen.
Speaker 0: Verdammtes Litterance.
Speaker 0: Zusammen mit Draco folgte er in die Küche, wo Narcissa gerade ganz eigenhändig das Essen auf die Teller verteilte.
Speaker 0: Hey Narcissa, begrüßte Harry die Frau, die in letzter Zeit ungefähr so oft bei ihnen abhängen wie Draco, also die meisten Wochenenden.
Speaker 0: Hallo Harry, hattet ihr drei Spaß beim Spiel?
Speaker 0: Erkundigt es ihr sich freundlich.
Speaker 0: Es war furchtbar, aber Ron hat es gefallen, lachte er und setzte sich.
Speaker 0: Er braucht wirklich dringend eine bessere Mannschaft.
Speaker 0: Man merkt doch schon daran, wie billig die Schals sind, dass sie super schlecht.
Speaker 0: Draco unterbrach sich und starte einen Moment vor sich hin.
Speaker 0: Harry reusperte sich schieflächelnd.
Speaker 0: Ja, es war toll, mal wieder ein Live-Spiel sehen zu können, schloss Harry, während Draco wohl gerade wirklich bewusst wurde, dass die Cudley Cannons eben tatsächlich eine der wenigen Mannschaften waren, von denen die Weasleys Fanartikel bezahlen konnten.
Speaker 0: Die beiden Erwachsenen im Raum übergingen diese Erkenntnis freundlicherweise und Harry hoffte einfach, dass Ostraco ein bisschen näher zu Ron brachte.
Speaker 0: Er nahm Geld nach wie vor als Vorkommen selbstverständlich und dachte selten darüber nach, dass – und warum?
Speaker 0: – jemand weniger hatte als er.
Speaker 0: «Nächstes Mal würden wir gerne mal was Muggletaugliches machen und Hermine mitnehmen, merkte er dann vorsichtiger an.
Speaker 0: «Nächstes Mal hakte Severos nach.
Speaker 0: Harry grünzte ihn unschuldig an und verdrehte die Augen.
Speaker 0: Was heißt denn Muggletauglich?
Speaker 0: Wollt ihr euch einen Boxkampf anschauen?
Speaker 0: Nee, nur Kino.
Speaker 0: To Manji heißt der Film.
Speaker 0: Dürft ihr da überhaupt schon rein?
Speaker 0: Der Film ist ab zwölf dead, gab Harry zurück.
Speaker 0: Jetzt selbst die Augen verdrehend, während er zum Besteckgriff.
Speaker 0: Hermine würde ihn auch gerne sehen.
Speaker 0: Ron geht überall hin, wo Hermine hingeht und Draco würde gerne mal Popcorn probieren.
Speaker 0: Weil Harry nach seinem Kinobesuch im Sommer nur mit seinem Dad all seinen Freunden vorgeschwärmt hatte, wie genial das Zeug war, und irgendwann hatte er auch Draco in dieses Geheimnis eingeweiht.
Speaker 0: Das schmeckt toll, Nazissa, merkte er außerdem begeistert an, nachdem er sein Fleisch und das Gemüse gekostet hatte.
Speaker 0: Tooth ist, stimmte Severus zu.
Speaker 0: Echt, schob Draco hinterher.
Speaker 0: Nazissa schmunzelte und Harry unterdrückte ein Lachen.
Speaker 0: Für ihn war es so normal, sowas zu sagen, womit er aber allen anderen immer bewusst machte, dass es eigentlich gar nicht so unangebracht wäre.
Speaker 0: Die Dynamik ihrer kleinen Familie war schon lustig.
Speaker 0: Also nicht, dass sie das offiziell wären.
Speaker 0: Natürlich war Nazissa nach wie vor mit Lucius verheiratet, ob der Auskabarn aber jemals wieder verlassen würde, war fraglich.
Speaker 0: Und so oft, wie sie sich mittlerweile bei ihnen aufhielt – und Harry bekam ja nur die Wochenenden mit – hatte er so den Verdacht, dass sein Dad ihn irgendwann doch nochmal beiseite nehmen würde.
Speaker 0: Andererseits wäre es vielleicht auch sinnvoll, selbst das Gespräch mit ihm zu suchen, oder?
Speaker 0: Fakt war, dass Narcissa für eine reinblütige Dame verdammt gut kochen konnte.
Speaker 0: Dad, hast du ein paar Minuten?
Speaker 0: fragte er demnach, als es schließlich Zeit war, sich in sein Zimmer zu verziehen.
Speaker 0: Nicht, dass jemand das von ihm verlangen würde, er war einfach gerne hier, deswegen schlief er an den Wochenenden ja auch unten.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Er folgte ihm ins Zimmer, die Tür hinter sich schließend und setzte sich zu Harry, als der sich aufs Bett schob.
Speaker 0: Also, ähm, sag mal, du und Nazissa, er liest die Frage bewusst offen und so wie sein Vater die Luft ausstieß.
Speaker 0: Ich habe noch nicht mit dir gesprochen, weil ich noch nicht weiß, was es zu sagen gibt, erklärte er deutlich zurückhaltend.
Speaker 0: Es ist okay, versicherte Harry.
Speaker 0: Ich mag es, wenn sie hier ist, ließ er ihn trotzdem wissen.
Speaker 0: Das ist gut.
Speaker 0: Ich wusste nicht, ob ich dich fragen sollte.
Speaker 0: Unsinn.
Speaker 0: Ich finde es gut, wenn du nicht die ganze Zeit allein bist.
Speaker 0: Sie ist auch in der Woche oft da, oder?
Speaker 0: Gut, dass du nicht neugierig bist.
Speaker 0: Harry lachte leise, winkte aber ab.
Speaker 0: Besser gehe ich dir damit auf die Nerven als das Schloss unsicher zu machen, oder?
Speaker 0: Als ob du das nicht trotzdem tun würdest.
Speaker 0: Harry grinst du nur, schwieg dazu aber lieber.
Speaker 0: Der Tarnumhang und die Karte der Rumtreiber waren eben nach wie vor nützliche Gegenstände und Remus gab ihm viel zu häufig Anreize, welche interessanten Orte im Schloss eine Erkundung lohnten.
Speaker 0: Mit ihm zurück an der Schule machte ohnehin alles viel mehr Spaß und Remus ging wieder richtig in seine Rolle als Lehrer auf.
Speaker 0: Ja, sie ist auch in der Woche häufiger hier, antwortete sein Dad, aber schließlich doch noch.
Speaker 0: Ist ja auch besser, als allein in diesem riesigen Kasten zu sitzen, war Pharisanft ein.
Speaker 0: Natürlich hatten sie Draco im Sommer in Malfoy Anwesen besucht und Merlin.
Speaker 0: In sowas würde er wirklich nicht wohnen wollen.
Speaker 0: Dort war es wie in einer Kunstausstellung, kein Ort, an dem irgendjemand wohnen wollte.
Speaker 0: Wird sie sich von Lucius scheiden lassen, fragte er weiter.
Speaker 0: Cerberus war auf ihm einen tadelnden Blick zu.
Speaker 0: Ja, ja, ich weiß, dass ich neugierig bin.
Speaker 0: Erzähl schon, ist doch auch für Draco wichtig.
Speaker 0: Die beiden hatten sich zwar recht offiziell von ihm losgesagt, aber sein Vater war es eben immer noch.
Speaker 0: Das ist in der magischen Welt, vor allem in reinblütigen Familien nicht so einfach, wenn dann nicht zeitnah und nicht so lange Draco noch nicht volljährig ist.
Speaker 0: Harry nickte verstehend.
Speaker 0: Das machte schon Sinn, immerhin war Draco erst dann ein legitimer Erbe.
Speaker 0: Und was?
Speaker 0: Und was wolltest du erzählen?
Speaker 0: Harry wurde unweigerlich rot.
Speaker 0: Harry wurde unwagerlich wieder rot und hob die Schultern leicht.
Speaker 0: Es, ich weiß auch noch nicht so richtig, ob es was zu erzählen gibt, entgegnete er unsicher.
Speaker 0: Da hatte er vor einem halben Jahr noch gedacht, es wäre ja gar kein Problem, seinem Dad davon zu berichten, wenn es ihn mal erwischte, und nun saßen sie hier und erwagte es doch nicht so richtig.
Speaker 0: Bitte nicht termin, murmelte er.
Speaker 0: Harry hob eine Braue.
Speaker 0: Nein, wie kommst du denn darauf?
Speaker 0: fragte er überrascht.
Speaker 0: Du willst mit ihr ins Kino gehen?
Speaker 0: Harry lachte unweigerlich.
Speaker 0: Ja, aber doch nur als Freunde.
Speaker 0: Du weißt doch, dass sie und Ron total aufeinander stehen.
Speaker 0: Deswegen hoffe ich darauf, dass du dich nicht in sie völlig knallst.
Speaker 0: Das würde alles sehr kompliziert machen.
Speaker 0: Harry öffnete den Mund, lächelte dann aber nur schief.
Speaker 0: Nein, nicht Hermine.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, also, ich weiß auch nicht.
Speaker 0: Ich komme mir ein bisschen komisch vor.
Speaker 0: Ich dachte, es wäre kein Problem, dass wir über solche Dinge sprechen.
Speaker 0: fragt du sein Vater überrascht.
Speaker 0: Ja, das dachte ich ja auch immer, aber irgendwie ist das jetzt was anderes.
Speaker 0: Ich komme mir wieder vor wie ganz am Anfang, wo ich bei jedem Wort dachte, du würdest mich gleich wieder hassen, momentan bedrückt.
Speaker 0: Das letzte halbe Jahr hatte dahingehend viel verändert und Harry sprach tatsächlich sehr offen über alle möglichen Sachen mit ihm.
Speaker 0: Zum Beispiel über seinen Riesenstreit mit Ginny, weil sie als Einzige von seinen Freunden überhaupt nicht damit zurechtkam, dass er jetzt auch mit Draco befreundet war, obwohl es alles für alle viel entspannter machte und sogar Ron, das nach einem kurzen Ohnmachtsanfall hatte, annehmen können.
Speaker 0: Das hatte ihn ziemlich mitgenommen und Severus hatte sich hervorragend dabei geschlagen, ihn aufzufangen.
Speaker 0: Oder über seine total versammelte Note in Kräuterkunde, weil er versehentlich eine super seltene Pflanze hatte in Flammen aufgehen lassen.
Speaker 0: Das klingt ja, als misstest du mir mindestens Beichten, wenn du in Draco verknallt bist.
Speaker 0: Severus Worte sollten wohl aufmuntend gemein sein, Aber Harry zog unwäigerlich die Schultern an und senkte den Blick.
Speaker 0: Oh!
Speaker 0: Reflexartig öffnete Harry den Mund, aber ihm wollte einfach nicht einfallen, was er dazu jetzt bitte sagen sollte, und wie er, was auch immer er gerade alles kaputt gemacht hatte, schnell wieder reparieren konnte, ohne eine dicke, fette Lüge aufzutischen.
Speaker 0: Hey!
Speaker 0: Entgegensämtliche Erwartungen rutschte sein Vater dichter zu ihm heran und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Ist schon in Ordnung.
Speaker 0: Du bist schwul, was soll's?
Speaker 0: Du bist nicht der Erste und nicht der Letzte Zauberer, versicherte er ihm sogar.
Speaker 0: Harry schluckte erstaunlich hart und wagte es langsam den Blick zu heben.
Speaker 0: Du bist nicht sauer?
Speaker 0: Unsinn, warum sollte ich deswegen sauer sein?
Speaker 0: Wie viel Erleichterung konnte man empfinden?
Speaker 0: Harry jedenfalls hatte das Gefühl, vor Erleichterung gleich ohnmächtig zu werden.
Speaker 0: Du dumm Kopf!
Speaker 0: Severus rutschte jetzt wirklich zu ihm heran und schob den Arm um seine Schultern und Harry nutzte die Chance, sich ein bisschen bei ihm zu flüchten.
Speaker 0: Ich weiß, wann ich dir gut deine Chancen stehen muss, Drago Ange, aber es ist nun wirklich dein Bier, in wen du dich verknallst.
Speaker 0: Darüber sollte niemand urteilen.
Speaker 0: Harry stieß die Luft aus und ließ den Kopf schwer gegen Severus Schulter fallen.
Speaker 0: Und ich bin froh, dass du es mir sagst.
Speaker 0: Tatsächlich klang er sogar ziemlich stolz.
Speaker 0: Harry schlasst die Augen für einen Moment und atmet er tief durch.
Speaker 0: Danke, mummelte er.
Speaker 0: Ich glaube, das musste ich hören, gab er zu.
Speaker 0: Severus drückte ihn leicht.
Speaker 0: Wissen es deine Freunde, hackte er nach.
Speaker 0: Ich glaube, Ron antwas.
Speaker 0: Aber Charlie ist schwul und er hat nie was dagegen gesagt.
Speaker 0: Also, zumindest bei Ron und Hermione ging er davon aus, dass es sie nicht stören würde.
Speaker 0: Na, und bei Luna auch nicht, wobei sie das offensichtlich nicht vorhergesehen hatte.
Speaker 0: Du hast gute Freunde, Harry.
Speaker 0: Auch wenn ich den einen etwas besser leiden kann als den anderen.
Speaker 0: Merkt man gar nicht daran, wer in deinem Wortschatz einen Vornamen besitzt, murmelte er.
Speaker 0: Ich halte Wiesli immer noch für eine Dumpfbürne und Longbotte muss es erst noch schaffen, mir in die Augen zu schauen, ohne sich in die Hose zu machen.
Speaker 0: Aber das ändert nichts daran, dass wir dir gute Freunde sind.
Speaker 0: Vor allem bei den Mädchen solltest du einen sicheren Ort haben, was Gespräche darüber angeht.
Speaker 0: Ha.
Speaker 0: Zumindest kann ich mit denen fachsimpeln, welcher Quidditch-Spieler besser aussieht, seufzt der Harry, dennoch irgendwie erschlagen von der ganzen Sache.
Speaker 0: Das Mal so laut auszusprechen, zu hören, wie es jemand anderes aussprach, war nochmal etwas ganz anderes, als nachts wach im Bett zu liegen und seinen Gedanken nachzuhängen.
Speaker 0: Macht dir nicht zu viel Stress, Harry.
Speaker 0: Ob nun heute Draco oder in zehn Jahren ein Mädchen, du bist sechzehn und musst morgen noch nicht wissen, mit wem du den Rest deines Lebens verbringen willst.
Speaker 0: Lass dir davon niemandem reinkwatschen.
Speaker 0: Lern Draco besser kennen und verstehen und wer weiß, was sich am Ende ergibt.
Speaker 0: Harry schließt die Schleise die Luft aus.
Speaker 0: Das sind unerwartet.
Speaker 0: gute Ratschläge gab er zu.
Speaker 0: Oder man könnte glatt meinen, ich hätte einen Ratgeber gelesen.
Speaker 0: Harry schmunzelte.
Speaker 0: Du hast mit Remus gesprochen?
Speaker 0: Das impliziert sprechen und ist damit noch viel höher zu honorieren.
Speaker 0: Stimmt.
Speaker 0: Er lehnte sich entspannter gegen ihn.
Speaker 0: Das klingt jetzt vielleicht kitschig oder so, aber ich bin echt froh, dass alles so gekommen ist, merkte er an.
Speaker 0: Vielleicht nicht, wie alles gelaufen ist, aber so wie es jetzt ist, ist es ziemlich gut.
Speaker 0: Eigentlich besser, als ich jemals gehofft habe.
Speaker 0: Er lächelte zu ihm hoch und Cerverus tat das Einzige, was er tun musste.
Speaker 0: Er fuhr zufrieden mit den Fingern durch Harrys Haare und nickte ihm zu.
Speaker 0: Nox Wenn dir das Kapitel gefallen hat, dann verteil doch ein paar Hauspunkte in Form einer Bewertung und eines Appos.
Speaker 0: Und wenn du Feedback hast, schick deine Eule einfach direkt in die Kommentare oder per Nachricht bei Instagram los.
Speaker 0: Du willst, dass die Geschichte direkt weitergeht?
Speaker 0: Auf Patreon wartet schon der nächste Nachschlag an exklusiven Kapiteln auf unsere Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Für alle, die mich über das Hören hinaus unterstützen.
Speaker 0: Ob als treue Ordensmitglieder auf Patreon, mit einem virtuellen Schokofrosch, wie ein PayPal oder einer Überraschung von meiner Wischlist.
Speaker 0: Ihr alle seid der magische Kern, der diesen Podcast am Laufen hält.
Speaker 0: Aber auch jeder Kommentar und jedes Like zählt.
Speaker 0: Also schickt schnell noch eure fleißigen Eulen los.
Speaker 0: Ohne eurer aller Unterstützung wäre meine Welt ein Stück weniger zauberhaft.
Speaker 0: Wir hören uns bei der nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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