Dad mit Hindernissen 12+13/13 - Severitus - Harry Potter FanFiction Hörbuch
Über diese Folge
Harry Potter FanFiction HörbuchBeginn: 5. Schuljahr - Harry findet heraus, dass ein Teil seiner Familie noch immer lebt, erfährt jedoch weiterhin nur Abneigung und schleppt sich eher beiläufig durch das restliche Schuljahr. In den Sommerferien, die noch schlimmer sind, als in den Jahren davor, ändert sich schließlich alles und als letzten Ausweg sucht Harry die sofortige Konfrontation mit Voldemort. (Severitus + leicht Drarry)
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du wieder da bist.
Speaker 0: Bevor wir in die magische Welt abtauchen, ein riesiges Danke an alle, die durch das Hören der Werbung diesem Podcast möglich machen.
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Speaker 0: Und jetzt?
Speaker 0: Schnappt ihr einen Kürbisaft, lehnt dich zurück und genießt das neue Kapitel.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Dad mit Hindernissen.
Speaker 0: Kapitel zwölf.
Speaker 0: Ein ganz normaler Tag.
Speaker 0: Der heutige Emoji ist ein Eis.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Was macht man sonst im Winter?
Speaker 0: Nein, hier ist es natürlich September.
Speaker 0: Brauchst du das schnell in die Kommentare?
Speaker 0: Und dann ganz viel Spaß.
Speaker 0: Harry hatte zwar gesagt, dass es für ihn okay war, wenn Cerberus sich einfach erst einmal um Drago kümmerte und es ihm gar nicht verriet.
Speaker 0: Aber ehrlich gesagt hatte er einfach Angst vor Draco's Reaktion, wenn er die Wahrheit erfuhr.
Speaker 0: Severus sagte es nicht, aber ganz offensichtlich war Draco ihm ja wichtig, sonst würde er sich keine Gedanken darum machen.
Speaker 0: Was wenn Draco das aber alles nicht akzeptieren konnte und dann sauer auf Severus war?
Speaker 0: Oder Harry Vorwaff, er würde ihm seinen Paten wegnehmen oder sowas.
Speaker 0: Davor hatte er wirklich Angst.
Speaker 0: Und demnach war er wirklich nicht böse, dass er heute den gesamten Tag mit Remus verbringen würde, der sich natürlich bereit erklärt hatte, mit ihm einkaufen zu gehen.
Speaker 0: Die Schuhliste hatte er bereits erhalten, sich bisher allerdings überhaupt nichts angeschaut, so dass er erst einmal aus allen Wolken viel als ihm das kleine silberne Abzeichen in die Finger geriet.
Speaker 0: Oh, wow!
Speaker 0: Kapitän der Quidditch-Mannschaft, sagte Remus, begeistert.
Speaker 0: Damit bist du den Vertrauensschülern gleichgestellt.
Speaker 0: Nicht übel, Harry, grinst er und klopfte ihm auf die Schulter.
Speaker 0: Harry startete das Abzeichen an und konnte plötzlich den lächerlichen Drang es sofort anzustecken, kaum unterdrücken.
Speaker 0: Plötzlich verstand er Percy und Ron.
Speaker 0: Aber ich tufte doch letztes Jahr gar nicht spielen und er fuhr mit dem Daumen über das geschwungene Geh für Gryffindor, um das sich der Löwe schlang.
Speaker 0: Ein Jahr Pause ändert ja nichts an deinem Talent.
Speaker 0: Also genau genommen waren es zwei Jahre.
Speaker 0: Davor war ja das trimagische Turnier, erinnerte Harry.
Speaker 0: Bei dem du auch bewiesen hast, wie gut du fliegst.
Speaker 0: Alles in allem also sehr verdient.
Speaker 0: Und wenn Remus das fand, dann stimmte es sicher nicht.
Speaker 0: Entsprechend verbarg er sein Grinsen jetzt auch nicht mehr und empfasste das Zeichen ganz fest.
Speaker 0: Remus hatte mit keinem Ton James Potter erwähnt und irgendwie freute ihn das.
Speaker 0: Natürlich hatte er sich immer über diese parallele gefreut, Aber dass jetzt seine ganz eigene Leistung anerkannt wurde, gefiel ihm ausgesprochen gut.
Speaker 0: Vielleicht wegen Severus.
Speaker 0: Vielleicht kam er aber auch einfach in ein Alter, wo eigene Erfolge mehr zählten.
Speaker 0: Remus begleitete ihn ganz geduldig und erheb sich aber auch die gesamte Zeit mit ihm, was Harry ebenfalls ziemlich gut tat, wenn er ehrlich war.
Speaker 0: Sicher, Severus hätte ihn auch begleitet, aber Harry war sich sicher, dass wir dabei hauptsächlich geschwiegen hätten.
Speaker 0: Sein Vater gab sich wirklich viel Mühe, aber eine Quasselstrippe war er nicht und das würde er auch nie werden, das war klar.
Speaker 0: Remus erzählte viel aus seiner Schulzeit und fragte auch nach Harrys Freunden noch seinen Erfahrungen.
Speaker 0: Sie nahmen sich Zeit, um seine Schulsachen zu kaufen.
Speaker 0: Eine Apotheke brauche ich nicht, die habe ich schon von der zum Geburtstag bekommen, merkte er dabei an, Remus hob eine Brauhe.
Speaker 0: Severus spinnt, legte er fest.
Speaker 0: Nein, was?
Speaker 0: Ich fand das schön, war Ferry ein.
Speaker 0: Er hat mir eine große Geschenk, wo viel mehr drin ist als in den Schüler-Apotheken, und ich konnte sie schon benutzen, als wir den Wolfsband-Trank für dich gemacht haben.
Speaker 0: Remus blieb stehen und blindzulte ihn an.
Speaker 0: Er hat dich ins Labor gelassen.
Speaker 0: Harry grinst und nickte.
Speaker 0: Ja, wir haben bis zum Schluss zusammengebraut, stimmte er begeistert und stolz zu.
Speaker 0: Ich habe ihm erzählt, dass ich es so blöd von ihm fand, dass er mich ins Haubertränken immer so manipuliert hat, dass ich schlecht abschneide.
Speaker 0: Das versucht er wieder ein bisschen gut zu machen.
Speaker 0: Ich mag das, legte er fest.
Speaker 0: Remus seufzte, nickte aber.
Speaker 0: Wenigstens gibt er sich Mühe, das ist gut.
Speaker 0: Und ihr scheint doch auch viel besser klarzukommen.
Speaker 0: Immerhin kam Remus regelmäßig zum Schachspielen vorbei.
Speaker 0: Ich würde noch nicht unbedingt von gut sprechen, aber besser.
Speaker 0: Stimmt wohl.
Speaker 0: ihn überfordert es alles ein bisschen und zumindest hat er kapiert, dass ich ihn nicht verurteile, wenn er rat sucht.
Speaker 0: Ich finde, das ist schon ein ziemlicher Schritt für ihn, legte Harry zufriedenfest.
Speaker 0: Er konnte sich im Moment wirklich nicht beschweren.
Speaker 0: Können wir noch im Quidditch-Laden vorbei?
Speaker 0: Was brauchst du?
Speaker 0: Er deutete auf seine verkleinerte Tasche.
Speaker 0: Ich wollte den Feuerblitz immer noch mal professionell pflegen lassen, nachdem der Drache ihn etwas angekuckelt hat, war aber nie dazu gekommen.
Speaker 0: Als Kapitän solltest du das unbedingt, lachte Remus.
Speaker 0: Im Laden schämte sich Harry ziemlich.
Speaker 0: Der Verkäufer schien es, als persönliche Beleidigung zu empfinden, dass jemand einen Feuerblitz ankuckeln ließ, als wäre das mit Absicht passiert.
Speaker 0: Der Mann redete mit dem Besen, als sei er ein fühlendes Wesen und entschuldigte sich sogar dafür, wie ihm mitgespielt worden war, obwohl Harry selbst dank der Pflege, die er vorgenommen hatte, ehrlich gesagt gar keine Schäden mehr erkennen konnte.
Speaker 0: Trotzdem regte er sich peinlich berührt.
Speaker 0: Immerhin war der Besen ein Geschenk von Sirius gewesen.
Speaker 0: Das wollte er natürlich hegen und pflegen.
Speaker 0: Am Ende bekam er ein paar neue Reißigzweige verpasst, die alle auf die entsprechende Länge angepasst wurden.
Speaker 0: So dramatisch fand Harry konnte es also gar nicht sein.
Speaker 0: Trotzdem wollte der Verkäufer dafür fünfzig Galeonen haben.
Speaker 0: Harry blinzelte, zahlte aber natürlich anständig, auch wenn er das Unverschämteuer fand.
Speaker 0: Er bedankte sich klein laut und verstautet den Besen wieder in der Tasche, die Severus ihm mitgegeben hatte.
Speaker 0: Hier, sagte Remus, als sie wieder nach draußen traten und drückte ihm die Münzen in die Hand.
Speaker 0: Severus sagt, ich soll für etwas bezahlen, das du haben möchtest.
Speaker 0: Ich denke, das ist eine gute Gelegenheit.
Speaker 0: Harry Blind zürte die Münzen an.
Speaker 0: Ich, äh, danke, mommelte er, gar nicht so recht wissend, wie er darauf reagieren sollte.
Speaker 0: Er war es so gewohnt selbst, für seine Sachen zu bezahlen, schon als Severus ihn ausgestattet hatte, hatte er sich dabei extrem komisch gefühlt.
Speaker 0: Was ist los, hakte Remus aufmerksam nach.
Speaker 0: Es Ich bin es nicht gewohnt von irgendjemandem Geld zu bekommen, erklärte Harry unsicher.
Speaker 0: Ich weiß gar nicht, es fühlt sich komisch an, macht das Sinn?
Speaker 0: Remusblick wurde verständnisvoll und ernikte.
Speaker 0: Macht es, versicherte er.
Speaker 0: Es ist in Ordnung, wenn du es annimmst.
Speaker 0: Severus wollte gerne für etwas bezahlen, das dir wichtig ist.
Speaker 0: So, wie ich unbedingt mit dir Eis essen möchte, fügte er lächelnd an und tätschelte seine Schultern.
Speaker 0: Macht dir nicht so viele Sorgen um uns alte Leute, wir wissen schon, was wir tun.
Speaker 0: wenigstens meistens.
Speaker 0: Harry nickte, sagte und lächerte vorsichtig.
Speaker 0: Ich habe nur Angst, dass, ich weiß nicht, dass es zu viel wird, dass ich, na ja, zu viel annehme.
Speaker 0: irgendwie, erklärte er unsicher.
Speaker 0: Kein Wunder nicht, war Fremus freundlich ein.
Speaker 0: Diese Muckel haben dir immer eingetrichtet, dass du zu teuer bist.
Speaker 0: Die Weasleys haben dir zwar gern geholfen, aber bei ihnen wusstest du, dass sie wirklich nicht viel Geld haben.
Speaker 0: Stattdessen hast du dich daran gewöhnt, dich so gut es geht, um dich selbst zu kümmern, um niemanden damit zu belasten.
Speaker 0: Jetzt hat sich das komplett geändert auf ein Niveau, das du so gar nicht kennst.
Speaker 0: Aber ich versichere dir, dass dir keiner von uns irgendetwas anbietet, das er nicht zu leisten bereit ist, versprach er, was Harry wirklich erleichterte.
Speaker 0: Er hoffte, dass es wirklich stimmte und niemand wütend wurde, wenn er es annahm.
Speaker 0: Also essen wir jetzt ein Eis, fraute er sich zu fragen.
Speaker 0: Remus lachte und nickte.
Speaker 0: Genau das machen wir jetzt.
Speaker 0: Komm.
Speaker 0: Harry hatte den Tag mit Remus wirklich genossen.
Speaker 0: Natürlich dachte er zwischendrin darüber nach, dass er sich wünschen würde, so etwas mal mit Sirius gemacht zu haben.
Speaker 0: Aber zumindest konnte er es jetzt mit Remus machen.
Speaker 0: Und darüber war er froh und dankbar.
Speaker 0: Irgendwie hatte er das Gefühl, dass dieser Tag auch alles irgendwie wirklich in Stein meißelte.
Speaker 0: Remus war jetzt sein Pate, so richtig echt.
Speaker 0: So wie Severus sein Vater war.
Speaker 0: Ganz egal, was war und was passierte, die beiden waren für ihn verantwortlich, würden ihm helfen und ihm zur Seite stehen oder ihm im Zweifelsfall Feuer unterm Hintern machen, wenn er Blödsinn machte.
Speaker 0: Sie würden sich für seine schulischen Leistungen interessieren und dafür mit welchen Leuten er sich abgab.
Speaker 0: Für seine Zukunft und sein Leben.
Speaker 0: Als ich diese Erkenntnis setzte, musste er fast heulen.
Speaker 0: Nicht, weil es schlimm war.
Speaker 0: Nein, es war schön.
Speaker 0: Es war so, wie es mit Sirius und selbst mit seinen Eltern hätte sein sollen.
Speaker 0: Und nun war es so.
Speaker 0: Als Remus ihn absetzte, nahm er sich daher erst einmal Zeit, ganz allein über das Schlossgelände zu gehen, um das alles irgendwie zu verdauen.
Speaker 0: Remus hatte recht.
Speaker 0: Alles daran war fremd für ihn.
Speaker 0: Einmal war er kurz davor gewesen, vor drei Jahren, als er Serious kennenlernte, aber es hatte nicht geklappt.
Speaker 0: Jetzt war es wahr halt geworden.
Speaker 0: Real.
Speaker 0: Es gab jemanden, der sich um ihn kümmern wollte, dem wichtig war, was mit ihm passierte und der sich für ihn verantwortlich fühlte.
Speaker 0: Er verstand, dass das etwa für Ron nicht so viel Sinn ergab, weil es ja um Severus ging.
Speaker 0: Aber er hatte die Entwicklung ja auch nicht so miterlebt wie Harry.
Speaker 0: Er erlebte Severus nicht jeden Tag, der sich so viel Mühe gab.
Speaker 0: Natürlich war in der Vergangenheit alles Miss zwischen ihnen gewesen, das wollte und würde Harry nicht kleinreden.
Speaker 0: Aber er hatte einfach das Gefühl, dass es keine Rolle mehr spielte.
Speaker 0: Als er schließlich nach drinnen ging und die noch leere Wohnung betrat, fühlte sich das richtig merkwürdig an.
Speaker 0: Bisher war Severus zumindest im Schloss gewesen, wenn er allein in der Wohnung war.
Speaker 0: Nun war alles dunkel und still, sodass er erst einmal ein bisschen Licht machte.
Speaker 0: In den ersten Tagen hatte er sich ganz heimlich umgeschaut, obwohl Severus gesagt hatte, dass er jetzt hier wohnte und sich auch so fühlen sollte.
Speaker 0: Er war nicht überrascht über die vielen Bücher in der Wohnung.
Speaker 0: Viel mehr überraschte es ihn, dass nicht alles voll mit Kesseln und Zutaten stand, aber die Vorstellung war wohl auch sehr kindisch.
Speaker 0: Severus bestand aus mehr als Zaubertränken.
Speaker 0: Darüber dachte man aber bei Lehrern, vor allem bei denen, die man nicht mochte, wohl nicht so häufig nach.
Speaker 0: Andererseits wusste Harry auch bei Professor McGonagall nicht, was sie privat gerne mochte.
Speaker 0: Er setzte sich auf Sofa und starte hauptsächlich vor sich hin und wartete.
Speaker 0: Severus hatte ihm versichert, dass er zumindest über Nacht nach Hause kommen würde.
Speaker 0: Wieder etwas, das neu, aber wirklich schön war.
Speaker 0: Es bedeutete eben, dass man nicht allein war.
Speaker 0: Wie oft waren die Dursleys einfach gegangen, ohne dass Harry gewusst hatte, wann sie wohl wiederkommen würden?
Speaker 0: Damit, dass es an der Tür klopfen könnte, hatte er jedoch überhaupt nicht gerechnet.
Speaker 0: Entsprechend verwirrte er auf.
Speaker 0: Äh, ja, rief er, unsicher, was er sonst tun sollte.
Speaker 0: Die Tür öffnete sich, und obwohl er wusste, wie sicher Hogwarts war, vergewisserte er sich doch unweigerlich, dass er ein Zauberstab griffbereit war.
Speaker 0: Professor Dumbledore brachte er überrascht hervor.
Speaker 0: gar nicht mal übermäßig glücklich über diesen Besuch.
Speaker 0: Harry entgegnete dieser jedoch lächelnd und schlenderte ins Wohnzimmer, als würde er das regelmäßig tun.
Speaker 0: Vielleicht hatte er das getan, aber nicht seit Harry hier wohnte.
Speaker 0: Ähm, ich bin noch alleine, erklärte er.
Speaker 0: Mein Dad, Severus, also Professor Snape ist noch unterwegs.
Speaker 0: Liebe Güte, wie sollte er ihn denn anderen Leuten gegenüber nennen, für die das alles noch viel mehr fremd sein musste als für ihn?
Speaker 0: Ich wollte zu dir, verkündete der Schulleiter und ließ sich einfach auf einen der Sessel sinken.
Speaker 0: Zu mir?
Speaker 0: Na super, darauf hatte Harry eigentlich wirklich keine Lust.
Speaker 0: Ja, wir konnten noch gar nicht in Ruhe miteinander sprechen, seitdem das alles geschehen ist, erklärte der Schulleiter recht liebenswürdig, wie man meinen mochte, aber Harry konnte nicht sagen, dass er das noch besonders aufrechtig fand.
Speaker 0: Er atmete tief durch.
Speaker 0: Ich glaube, mein Dad wollte, dass er dabei ist, wenn wir uns unterhalten.
Speaker 0: Genau genommen hatte Severus ihm das sehr deutlich zu verstehen gegeben und Harry war darüber irgendwie erleichtert gewesen.
Speaker 0: Aber Harry, das war doch in all den Jahren auch nicht nötig, oder?
Speaker 0: fragte er und klang ein bisschen enttäuscht.
Speaker 0: In all den Jahren hatte ich nicht wirklich jemanden, der hätte dabei sein können, gab Harry zurück, selbst überrascht über seinen ablehnenden Ton.
Speaker 0: Aber stimmend hat es deshalb nicht weniger.
Speaker 0: Serious hätte nie herkommen können, weil es zu gefährlich war, und dort, wo Serious war, hatte es keine Gespräche gegeben.
Speaker 0: Du bist wütend, stellte Dumbledore nun fest und lehnte sich etwas zurück.
Speaker 0: Ich frage mich nur ein paar Dinge, und ich glaube nicht, dass ihre Antworten wirklich zu Friedenstellen sein werden, ich ... eratmete tief durch.
Speaker 0: Ich würde das alles, ehrlich gesagt, gerne einfach hinter mir lassen.
Speaker 0: Ich kann jetzt endlich anfangen, na ja, ganz normal zu leben.
Speaker 0: Mit einer Familie und einem Zuhause und Erwachsenen, die sich dafür interessieren, wie es mir geht.
Speaker 0: Das war so unglaublich viel wert.
Speaker 0: Und er wollte überhaupt kein Teil mehr sein von diesem Intrigen und undurchsichtigen Spielen, wie notwendig sie vielleicht auch gewesen sein mochten.
Speaker 0: Und das tut Cerberus.
Speaker 0: Ich finde nicht, dass sie das Recht haben, so unglaublich zu klingen, gab Harry Steiff zurück.
Speaker 0: Ich bin sehr zufrieden damit, wie er das macht.
Speaker 0: Das ist schön.
Speaker 0: Aber du hast auch das Gericht gebeten, Menschen, die dich misshandelt haben, nicht zu hart zu bestrafen.
Speaker 0: Menschen, denen sie mich anvertraut haben.
Speaker 0: Harry bist die Kiefer fest aufeinander und auch Dumbledore schwieg jetzt.
Speaker 0: Vielmehr lieferten sie sicher ein regelrechtes Blick-Duell, aber Harry wusste wirklich nicht, warum er nachgeben sollte.
Speaker 0: Er fand damit, es Dumbledore nicht nachzutragen, ließ er ihm ja schon die gleiche Freundlichkeit zukommen.
Speaker 0: Ich finde es nett, wenn sie mich einfach in Ruhe lassen.
Speaker 0: Meine Aufgabe habe ich erfüllt, also brauchen sie mich nicht mehr.
Speaker 0: Und ich bin ehrlich gesagt einfach müde von all den Sachen, die ich immer noch nicht wirklich verstehe.
Speaker 0: War das nicht sein Recht?
Speaker 0: Jetzt, nachdem er Voldemort wirklich zur Strecke gebracht hatte, einfach ein ruhiges, vollkommen normales Leben zu führen?
Speaker 0: Das verstehe ich.
Speaker 0: Und natürlich wollen wir alle, dass du dich erholen kannst.
Speaker 0: Aber du hast noch viel Zukunft vor dir und könntest raus.
Speaker 0: Harry blinzelte genauso überrascht auf wie der Schulleiter.
Speaker 0: Sie hatten wohl beide nicht gehört, dass Servus die Tür geöffnet hatte.
Speaker 0: Servus, du, ich sagte raus.
Speaker 0: Soweit ich mich erinnere, habe ich ganz klar gemacht, dass ich nicht möchte, dass sie mit Harry sprechen, wenn ich nicht dabei bin, knurte erfahrlich.
Speaker 0: Sie können ihm von ihren großartigen Zukunftsplänen erzählen, wenn ich dabei bin oder Harry volljährig ist.
Speaker 0: Dumbledore wirkte richtig verstimmt und Harry fand es schon ein starkes Stück, dass sein Dad den Schulleiter im quasi eigenen Schloss irgendwo raus warf.
Speaker 0: Andererseits war das hier eben ihre Wohnung nicht.
Speaker 0: Gute Nacht, Harry, gab Dumbledore dennoch nach, er hob sich und verschwand, ohne ein weiteres Wort zu verlieren.
Speaker 0: Harry stieß die Luft aus.
Speaker 0: Danke, das war ziemlich gutes Timing, mummelte er.
Speaker 0: Gutes Timing wäre es gewesen, ihn abzufangen, bevor er das Wort an dich richten kann.
Speaker 0: Alles in Ordnung, hakte er nach, noch immer grimmig.
Speaker 0: Ja, alles okay, versprach Harry, während Severus sich neben ihn setzte.
Speaker 0: Ich habe ihm ohnehin nur gesagt, dass ich eigentlich nicht mit ihm reden will, und dass es so wie es jetzt ist, gut ist, erklärte er.
Speaker 0: Severus lächelte unweigerlich dieses kleine, schnell zu übersehende Lächeln, das Harry mittlerweile so zu schätzen wusste.
Speaker 0: Damit schien er sehr zufrieden zu sein.
Speaker 0: Versteh mich nicht falsch, ich werde dir nicht im Weg stehen, wenn du deine zukünftigen Pläne auf Größeres ausrichten möchtest, hielt er dennoch fest.
Speaker 0: So habe ich es nicht verstanden und glaub mir, für den Moment wäre ich mit ganz normal und langweilig total einverstanden.
Speaker 0: Und irgendwie glaube ich nicht, dass sich das so bald nochmal ändern wird.
Speaker 0: Er hatte seine große Show gehabt, richtig?
Speaker 0: Und er hatte sie nicht genossen.
Speaker 0: Aber jetzt erzähl mal, wie war's bei dir?
Speaker 0: Ach ja, und danke übrigens, du hast die Reparatur von meinem Besen bezahlt, berichtete er grinsend.
Speaker 0: Severus nickte, damit scheinbar einverstanden.
Speaker 0: Enrico weiß Bescheid, sagte er nun auch direkt, was Harry sich unwillkürlich versteifen ließ.
Speaker 0: Naja, im Moment denkt er noch, ich ziehe ihn auf.
Speaker 0: Verständlich, mommelte Harry.
Speaker 0: Das war wohl auch nicht so einfach zu begreifen.
Speaker 0: Wolltest du nicht eigentlich, naja, für ihn da sein und so?
Speaker 0: Das war ich.
Speaker 0: Es hat sich so ergeben, und wie ich schon sagte, geht es mir nicht darum, dich geheim zu halten.
Speaker 0: Wenn du einverstanden bist, treffen wir uns morgen mit ihm.
Speaker 0: Jetzt, der All das vorbei ist, wird Draco sich zeitnah an eine neue Weltordnung gewöhnen müssen.
Speaker 0: Ob ihr euch dabei nun am Ende leiden könnt oder nicht, zumindest im privaten Bereich, muss er verstehen, dass du jetzt ein Teil meines Lebens bist und bleiben wirst.
Speaker 0: Harry Blindseiter, ehrlich gesagt, total überwältigt.
Speaker 0: Das... Geht schneller als erwartet, gab er zu.
Speaker 0: Lustig, dass du bei deinen eigenen Freunden weniger Angst davor hattest.
Speaker 0: Harry riep sich langsam über die Arme und schüttelte schließlich den Kopf.
Speaker 0: Ich habe keine Angst, ich.
Speaker 0: Die Vorstellung ist nur total absurd.
Speaker 0: Ich meine mal von allem abgesehen, was zwischen uns war.
Speaker 0: Für Draco muss das doch alles ein schlechter Witz sein.
Speaker 0: Ich würde total verstehen, wenn er mich sogar noch mehr hast als vorher versicherte er.
Speaker 0: Draco hatte ich nie gehasst.
Speaker 0: Du hast ihn zurück gewesen und das kann ein Malfoy nun mal nicht ab.
Speaker 0: Ich denke, wenn ihr euch darauf einlassen würdet, könntet ihr viel voneinander lernen.
Speaker 0: Draco ein bisschen demut und du ein bisschen Zurückhaltung.
Speaker 0: Harry sei das überhaupt nicht so.
Speaker 0: und überhaupt Zurückhaltung?
Speaker 0: Er stießt die Luft aus, nickte aber.
Speaker 0: Okay, wenn du denkst, dass das klappt, ohne dass wir uns gegenseitig ins nächste Jahrhundert hexen, ihr seid beide minderjährig win, dann müsstet ihr euch schon prügeln und darin seid ihr beide nieten.
Speaker 0: Harry lachte unweigerlich, nickte aber.
Speaker 0: Vermutlich.
Speaker 0: Sie schwiegen beide für einige Momente, und schließlich stand Severus auf, um Tee zu kochen, ehe er zurückkam und sich wie üblich in seinen Sessel setzte.
Speaker 0: Dad.
Speaker 0: Severus sah von dem Buch, das er in die Hand genommen hatte, auf und zu ihm herüber, und Harry konnte nicht anders als ihn breit anzulächeln.
Speaker 0: Zum Teil auch.
Speaker 0: Und wenn ihr wisst, welche zwei Bücher hier genannt werden gleich am Anfang, postet es unbedingt in die Kommentare, denn eines davon habe ich tatsächlich nicht verstanden, das andere natürlich schon.
Speaker 0: Also, ich bin gespannt, worauf ihr denkt, dass ihr angespielt wird.
Speaker 0: Wie in dem Buch von Hermine mit diesem Kartoffelbreibesen.
Speaker 0: Ist der lustig?
Speaker 0: Wie das mit dieser Soldatenschule hakte Ron nach und nahm sich an den Keks von Harrys Komode, während Harry direkt das neu erworbene Poster an seine Wand neben den Kleiderschrank klebte.
Speaker 0: Ich glaube, es soll eher ein bisschen gruselig sein.
Speaker 0: Der Soldatenfilm war doch eine Komödie.
Speaker 0: Das ist ein Abenteuerfilm, wo das Spielbrett halt für alle möglichen merkwürdigen und gefährlichen Situationen sorgt.
Speaker 0: Hermine meint, sie würde ihn mit anschauen.
Speaker 0: Sie hat das Buch gelesen, natürlich.
Speaker 0: Dann können wir ein Doppeldate draus machen, Nectarun.
Speaker 0: Dragoboxte ihm gegen die Schulter.
Speaker 0: Clapper Weasley, Uncle Seth kauft dieses Popcornzeug, wollte er stattdessen wissen.
Speaker 0: Harry, unweigerlich ein bisschen rot geworden, nickte.
Speaker 0: Dazu berede ich ihn schon, versicherte er.
Speaker 0: Leute, können wir jetzt endlich mal über dieses Faul sprechen, quengelte Run.
Speaker 0: Jenkins ist einfach ein beschissen Ertreiber, winkte Dragobob.
Speaker 0: Und dass Gajkin diesen Schnatz nicht gesehen hat, war echt peinlich.
Speaker 0: Mensch, Ron, ich weiß, du liebst die Mannschaft, aber die spielen wirklich richtig schlecht, lachte Harry.
Speaker 0: Ron zog eine Schnute, säufzte dann aber tief.
Speaker 0: Die letzten Jahre waren echt schmerzhaft als Fan, stimmt er zu.
Speaker 0: Trotzdem klasse, dass sein Dad uns das hat sehen lassen.
Speaker 0: Harry nickte.
Speaker 0: Severus war gar nicht zu begeistert davon gewesen, sie drei während des Schuljahres so an einem Wochenende zu einem Quidditch-Spiel zu bringen, und Harry war sich auch echt nicht sicher, wie lange die Masche mit diesem Überkommen der Häuserfeindlichkeit noch ziehen würde, aber dafür hatte es sich gelohnt.
Speaker 0: Also, wann läuft dieser Streifen?
Speaker 0: fragte Drago nach, der es sich auf Harry's Bed bequem gemacht hatte.
Speaker 0: Kommt übernächste Woche ins Kino.
Speaker 0: Vielleicht kann ich dad überreden, dass er ein frühes Weihnachtsgeschenk rausmacht, murmelte er nachdenklich.
Speaker 0: Darüber hatte er noch nicht so ausführlich nachgedacht.
Speaker 0: Weihnachten ist denn sechs Wochen, Harry, war Foron skeptisch ein.
Speaker 0: Weiß ich doch.
Speaker 0: Und in zwei Wochen geht eh nicht, seufzt der hinterher.
Speaker 0: Wegen deinem Cousin, sie schwiegen alle kurz, eh Harry mit den Schultern zuckte.
Speaker 0: Wird schon klappen, gehastert er mich vorher schon, also was soll schon schiefgehen?
Speaker 0: Natürlich hatte er selbst um den Besuchstermin gebeten, Aber umso näher der Termin rückte, umso unsicherer wurde er sich, ob er das wirklich machen wollte.
Speaker 0: Ich hab dich vorher auch gehasst und jetzt gehe ich mit dir und Weasleeds zu Quidditch spielen.
Speaker 0: Dragog gab sich alle Mühe, überzeugende Wirgelgeräusche von sich zu geben.
Speaker 0: Ja, du bist aber auch ein Idiot, gab Harry Trocken zurück und brachte Ron zum Lachen.
Speaker 0: Also ich geh mal hoch, Hermine wollte mir das mit Kräuterkunde noch mal erklären, ihr wisst ja wie sie ist.
Speaker 0: Der rosa Hauch auf Ron zwangend sprach jedoch davon, dass er überhaupt nichts dagegen hatte, sich etwas von Hermine erklären zu lassen.
Speaker 0: »Mach das, Mann!
Speaker 0: Wir sehen uns beim Frühstück!« Sie schlugen ein, während Ron und Draco sich nur zunickten.
Speaker 0: »Und du?
Speaker 0: Bleibst du zum Essen?« hakte er bei Draco nach.
Speaker 0: »Hauptsächlich beschlagnahm ich grad dein Bett!«.
Speaker 0: »Maaahn!
Speaker 0: Was die uns in den Schlafzellen als Betten hinstellen, kann man auch wirklich keinem anbieten, erklärte er und streckte sich lang.«.
Speaker 0: Harry rollte mit den Schultern.
Speaker 0: Du kannst ja hier schlafen, sagte er, er er schnell zurück ruderte.
Speaker 0: In der Woche, wenn ich oben im Gryffindor Schlafsaal schlafe.
Speaker 0: Draco grinste ihn wölfisch an und Harry war froh, dass just in dem Moment sein Dad an die nach wie vor meist nur angelehnte Tür klopfte.
Speaker 0: Es drehs le weg, es gibt Essen, verkündete er.
Speaker 0: Ihr beide könntet echt mal anfangen, ihn beim Vornamen zu nennen, warf Harry ein.
Speaker 0: Severus und Draco tauschten einen Blick, ehe sie einfach nur die Köpfe schüttelten.
Speaker 0: Harry verdrehte die Augen.
Speaker 0: Verdammtes Litterance.
Speaker 0: Zusammen mit Draco folgte er in die Küche, wo Narcissa gerade ganz eigenhändig das Essen auf die Teller verteilte.
Speaker 0: Hey Narcissa, begrüßte Harry die Frau, die in letzter Zeit ungefähr so oft bei ihnen abhängt wie Draco, also die meisten Wochenenden.
Speaker 0: Hallo Harry, hattet ihr drei Spaß beim Spiel?
Speaker 0: Erkundigte sie sich freundlich.
Speaker 0: Es war furchtbar, aber Ron hat es gefallen, lachte er und setzte sich.
Speaker 0: Er braucht wirklich dringend eine bessere Mannschaft.
Speaker 0: Man merkt doch schon daran, wie billig die Schals sind, dass sie super schlecht.
Speaker 0: Draco unterbrach sich und starte einen Moment vor sich hin.
Speaker 0: Harry reusperte sich schieflächelnd.
Speaker 0: Ja, es war toll mal wieder ein Live-Spiel sehen zu können, schloss Harry, während Draco wohl gerade wirklich bewusst wurde, dass die Cudley Cannons eben tatsächlich eine der wenigen Mannschaften waren, von denen die Weasleys Fanartikel bezahlen konnten.
Speaker 0: Die beiden Erwachsenen im Raum übergingen diese Erkenntnis freundlicherweise, und Harry hoffte einfach, dass Ostraco ein bisschen näher zu Ron brachte.
Speaker 0: Er nahm Geld nach wie vor als Vorkommen selbstverständlich und dachte selten darüber nach, dass – und warum?
Speaker 0: – jemand weniger hatte als er.
Speaker 0: «Nächstes Mal würden wir gerne mal was Muggletaugliches machen und Hermine mitnehmen, merkte er dann vorsichtiger an.».
Speaker 0: «Nächstes Mal, hackte Severos nach, Harry grünzte ihn unschuldig an und verdrehte die Augen.».
Speaker 0: Was heißt denn Muggletauglich?
Speaker 0: Wollt ihr euch einen Boxkampf anschauen?
Speaker 0: Nee, nur Kino.
Speaker 0: To Manji heißt der Film.
Speaker 0: Dürft ihr da überhaupt schon rein?
Speaker 0: Der Film ist ab zwölf dead, gab Harry zurück, jetzt selbst die Augen verdrehend, während er zum Besteckgriff.
Speaker 0: Hermine würde ihn auch gerne sehen.
Speaker 0: Ron geht überall hin, wo Hermine hingeht und Draco würde gerne mal Popcorn probieren.
Speaker 0: Weil Harry nach seinem Kinobesuch im Sommer nur mit seinem Dad all seinen Freunden vorgeschwärmt hatte, wie genial das Zeug war, und irgendwann hatte er auch Draco in dieses Geheimnis eingeweiht.
Speaker 0: Das schmeckt toll, Narcissa, merkte er außerdem begeistert an, nachdem er sein Fleisch und das Gemüse gekostet hatte.
Speaker 0: «Tut es!« stimmte Severus zu.
Speaker 0: «Echt!« schob Draco hinterher.
Speaker 0: Narcissa schmunzelte und Harry unterdrückte ein Lachen.
Speaker 0: Für ihn war es so normal, sowas zu sagen, womit er aber allen anderen immer bewusst machte, dass es eigentlich gar nicht so unangebracht wäre.
Speaker 0: Die Dynamik ihrer kleinen Familie war schon lustig.
Speaker 0: Also, nicht, dass sie das offiziell wären.
Speaker 0: Natürlich war Nazissa nach wie vor mit Lucius verheiratet, ob der Auskabarn aber jemals wieder verlassen würde, war fraglich.
Speaker 0: Und so oft, wie sie sich mittlerweile bei ihnen aufhielt, und Harry bekam ja nur die Wochenenden mit, hatte er so den Verdacht, dass sein Dad ihn irgendwann doch nochmal beiseite nehmen würde.
Speaker 0: Andererseits wäre es vielleicht auch sinnvoll, selbst das Gespräch mit ihm zu suchen, oder?
Speaker 0: Fakt war, dass Narcissa für eine reinblütige Dame verdammt gut kochen konnte.
Speaker 0: Dad, hast du ein paar Minuten?
Speaker 0: fragte er demnach, als es schließlich Zeit war, sich in sein Zimmer zu verziehen.
Speaker 0: Nicht, dass jemand das von ihm verlangen würde, er war einfach gerne hier, deswegen schlief er an den Wochenenden ja auch unten.
Speaker 0: Natürlich.
Speaker 0: Er folgte ihm ins Zimmer, die Tür hinter sich schließend und setzte sich zu Harry, als der sich aufs Bett schob.
Speaker 0: Also, ähm, sag mal, du und Narcissa, er liest die Frage bewusst offen und so wie sein Vater die Luft ausstieß.
Speaker 0: Ich habe noch nicht mit dir gesprochen, weil ich noch nicht weiß, was es zu sagen gibt, erklärte er deutlich zurückhaltend.
Speaker 0: Es ist okay, versicherte Harry.
Speaker 0: Ich mag es, wenn sie hier ist, ließ er ihn trotzdem wissen.
Speaker 0: Das ist gut.
Speaker 0: Ich wusste nicht, ob ich dich fragen sollte.
Speaker 0: Unsinn, ich finde es gut, wenn du nicht die ganze Zeit allein bist.
Speaker 0: Sie ist auch in der Woche oft da, oder?
Speaker 0: Gut, dass du nicht neugierig bist.
Speaker 0: Harry lachte leise, winkte aber ab.
Speaker 0: Besser gehe ich dir damit auf die Nerven, als das Schloss unsicher zu machen, oder?
Speaker 0: Als ob du das nicht trotzdem tun würdest.
Speaker 0: Harry grinst nur, schwieg dazu aber lieber.
Speaker 0: Der Tarnumhang und die Karte der Rumtreiber waren eben nach wie vor nützliche Gegenstände und Remus gab ihm viel zu häufig Anreize, welche interessanten Orte im Schloss eine Erkundung lohnten.
Speaker 0: Mit ihm zurück an der Schule machte ohnehin alles viel mehr Spaß und Remus ging wieder richtig in seine Rolle als Lehrer auf.
Speaker 0: Ja, sie ist auch in der Woche häufiger hier, antwortete sein Dad, aber schließlich doch noch.
Speaker 0: Ist ja auch besser, als allein in diesem riesigen Kasten zu sitzen, war Pharisanft ein.
Speaker 0: Natürlich hatten sie Draco im Sommer in Marfei Anwesen besucht und Merlin.
Speaker 0: In sowas würde er wirklich nicht wohnen wollen.
Speaker 0: Dort war es wie in einer Kunstausstellung, kein Ort, an dem irgendjemand wohnen wollte.
Speaker 0: Wird sie sich von Lucius scheiden lassen, fragte er weiter.
Speaker 0: Cerberus war auf ihm einen tadelnden Blick zu.
Speaker 0: Ja, ja, ich weiß, dass ich neugierig bin.
Speaker 0: Erzähl schon, ist doch auch für Draco wichtig.
Speaker 0: Die beiden hatten sich zwar recht offiziell von ihm losgesagt, aber sein Vater war es eben immer noch.
Speaker 0: Das ist in der magischen Welt, vor allem in reinblütigen Familien nicht so einfach, wenn dann nicht zeitnah und nicht so lange Drako noch nicht volljährig ist.
Speaker 0: Harry nickte verstehend.
Speaker 0: Das machte schon Sinn, immerhin war Drako erst dann ein legitimer Erbe.
Speaker 0: Und was, und was wolltest du erzählen?
Speaker 0: Harry wurde unweigerlich rot, huch.
Speaker 0: Harry wurde unweigerlich wieder rot und tobt die Schultern leicht.
Speaker 0: Es... Ich weiß auch noch nicht so richtig, ob es was zu erzählen gibt, entgegnete er unsicher.
Speaker 0: Da hatte er vor einem halben Jahr noch gedacht, es wäre ja gar kein Problem, seinem Dad davon zu berichten, wenn es ihn mal erwischte, und nun saßen sie hier und erwagte es doch nicht so richtig.
Speaker 0: Bitte nicht termin, mummelte er.
Speaker 0: Harry hob eine Braue.
Speaker 0: Nein, wie kommst du denn darauf?
Speaker 0: fragte er überrascht.
Speaker 0: Du willst mit ihr ins Kino gehen?
Speaker 0: Harry lachte unweigerlich.
Speaker 0: Ja, aber doch nur als Freunde.
Speaker 0: Du weißt doch, dass sie und Ron total aufeinander stehen.
Speaker 0: Deswegen hoffe ich darauf, dass du dich nicht in sie völlig knallst.
Speaker 0: Das würde alles sehr kompliziert machen.
Speaker 0: Harry öffnete den Mund, lächelte dann aber nur schief.
Speaker 0: Nein, nicht Hermine.
Speaker 0: Ehrlich gesagt, also, ich weiß auch nicht.
Speaker 0: Ich komme mir ein bisschen komisch vor.
Speaker 0: Ich dachte, es wäre kein Problem, dass wir über solche Dinge sprechen.
Speaker 0: fragte sein Vater überrascht.
Speaker 0: Ja, das dachte ich ja auch immer, aber irgendwie ist das jetzt was anderes.
Speaker 0: Ich komme mir wieder vor wie ganz am Anfang, wo ich bei jedem Wort dachte, du würdest mich gleich wieder hassen, momentär bedrückt.
Speaker 0: Das letzte halbe Jahr hatte dahingehend viel verändert und Harry sprach tatsächlich sehr offen über alle möglichen Sachen mit ihm.
Speaker 0: Zum Beispiel über seinen Riesenstreit mit Ginny, weil sie als Einzige von seinen Freunden überhaupt nicht damit zurechtkam, dass er jetzt auch mit Draco befreundet war, obwohl es alles für alle viel entspannter machte und sogar Ron, das nach einem kurzen Ohnmachtsanfall hatte, annehmen können.
Speaker 0: Das hatte ihn ziemlich mitgenommen und Severus hatte sich hervorragend dabei geschlagen, ihn aufzufangen.
Speaker 0: Oder über seine total versammelte Note in Kräuterkunde, weil er versehentlich eine super seltene Pflanze hatte in Flammen aufgehen lassen.
Speaker 0: Das klingt ja, als müsste du mir mindestens beichten, wenn du in Draco verknallt bist.
Speaker 0: Severus Worte sollten wohl aufmuntend gemein sein, Aber Harry zog unwäigerlich die Schultern an und senkte den Blick.
Speaker 0: Oh!
Speaker 0: Reflexartig öffnete Harry den Mund, aber ihm wollte einfach nicht einfallen, was er dazu jetzt bitte sagen sollte, und wie er, was auch immer er gerade alles kaputt gemacht hatte, schnell wieder reparieren konnte, ohne eine dicke, fette Lüge aufzutischen.
Speaker 0: Hey!
Speaker 0: Entgegen sämtlicher Erwartungen rutschte sein Vater dichter zu ihm heran und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Speaker 0: Ist schon in Ordnung.
Speaker 0: Du bist schwul, was soll's?
Speaker 0: Du bist nicht der Erste und nicht der Letzte Zauberer, versicherte er ihm sogar.
Speaker 0: Harry schluckte erstaunlich hart und wagte es langsam den Blick zu heben.
Speaker 0: Du bist nicht sauer?
Speaker 0: Unsinn, warum sollte ich deswegen sauer sein?
Speaker 0: Wie viel Erleichterung konnte man empfinden?
Speaker 0: Harry jedenfalls hatte das Gefühl, vor Erleichterung gleich ohnmächtig zu werden.
Speaker 0: Du dumm Kopf!
Speaker 0: Severus rutschte jetzt wirklich zu ihm heran und schob den Arm um seine Schultern und Harry nutzte die Chance, sich ein bisschen bei ihm zu flüchten.
Speaker 0: Ich weiß zwar nicht, wie gut deine Chancen stehen, was Drago angeht, aber es ist nun wirklich dein Bier, in den du dich verknallst.
Speaker 0: Darüber sollte niemand urteilen.
Speaker 0: Harry stieß die Luft aus und ließ den Kopf schwer gegen Severus Schulter fallen.
Speaker 0: Und ich bin froh, dass du es mir sagst.
Speaker 0: Tatsächlich klang er sogar ziemlich stolz.
Speaker 0: Harry schlasst die Augen für einen Moment und atmet er tief durch.
Speaker 0: Danke, mummelte er.
Speaker 0: Ich glaube, das musste ich hören, gab er zu.
Speaker 0: Severus drückte ihn leicht.
Speaker 0: Wissen es deine Freunde, hackte er nach.
Speaker 0: Ich glaube, Ron antwas.
Speaker 0: Aber Charlie ist schwul und er hat nie was dagegen gesagt.
Speaker 0: Also, zumindest bei Ron und Hermine ging er davon aus, dass es sie nicht stören würde.
Speaker 0: Na, und bei Luna auch nicht, wobei sie das offensichtlich nicht vorhergesehen hatte.
Speaker 0: Du hast gute Freunde, Harry.
Speaker 0: Auch wenn ich den einen etwas besser leiden kann als den anderen.
Speaker 0: Merkt man gar nicht daran, wer in deinem Wortschatz einen Vornamen besitzt, murmelte er.
Speaker 0: Ich halte Wiesli immer noch für eine Dumpfbirne und Longbotte muss es erst noch schaffen, mir in die Augen zu schauen, ohne sich in die Hose zu machen.
Speaker 0: Aber das ändert nichts daran, dass sie dir gute Freunde sind.
Speaker 0: Vor allem bei den Mädchen solltest du einen sicheren Ort haben, was Gespräche darüber angeht.
Speaker 0: Ha.
Speaker 0: Zumindest kann ich mit denen fachsimpeln, welcher Quidditch-Spieler besser aussieht, seufzt der Harry, dennoch irgendwie erschlagen von der ganzen Sache.
Speaker 0: Das Mal so laut auszusprechen, zu hören, wie es jemand anderes aussprach, war nochmal etwas ganz anderes, als nachts wach im Bett zu liegen und seinen Gedanken nachzuhängen.
Speaker 0: Macht dir nicht zu viel Stress, Harry.
Speaker 0: Ob nun heute Draco oder in zehn Jahren ein Mädchen, du bist sechzehn und musst morgen noch nicht wissen, mit wem du den Rest deines Lebens verbringen willst.
Speaker 0: Lass dir davon niemandem reinkwatschen.
Speaker 0: Lern Draco besser kennen und verstehen, und wer weiß, was sich am Ende ergibt.
Speaker 0: Harry stieß leise die Luft aus.
Speaker 0: Das sind unerwartet gute Ratschläge, gab er zu.
Speaker 0: Oder man könnte glatt meinen, ich hätte einen Ratgeber gelesen.
Speaker 0: Harry schmunzelte.
Speaker 0: Du hast mit Remus gesprochen?
Speaker 0: Das impliziert sprechen und ist damit noch viel höher zu honorieren.
Speaker 0: Stimmt, er lehnte sich entspannter gegen ihn.
Speaker 0: Das klingt jetzt vielleicht kitschig oder so, aber ich bin echt froh, dass alles so gekommen ist, merkte er an.
Speaker 0: Vielleicht nicht, wie alles gelaufen ist, aber so wie es jetzt ist, ist es ziemlich gut.
Speaker 0: Eigentlich besser, als ich jemals gehofft habe.
Speaker 0: Er lächelte zu ihm hoch und Cerverus tat das Einzige, was er tun musste.
Speaker 0: Er fuhr zufrieden mit den Fingern durch Harrys Haare und nickte ihm zu.
Speaker 0: Nox Wenn dir das Kapitel gefallen hat, dann verteile doch ein paar Hauspunkte in Form einer Bewertung und eines Appos.
Speaker 0: Und wenn du Feedback hast, schick deine Eule einfach direkt in die Kommentare oder per Nachricht bei Instagram los.
Speaker 0: Du willst, dass die Geschichte direkt weitergeht?
Speaker 0: Auf Patreon wartet schon der nächste Nachschlag an exklusiven Kapiteln auf unsere Hexen und Zauberer.
Speaker 0: Für alle, die mich über das Hören hinaus unterstützen.
Speaker 0: Ob als treue Ordensmitglieder auf Patreon, mit einem virtuellen Schokofrosch via PayPal oder einer Überraschung von meiner Wischlist.
Speaker 0: Ihr alle seid der magische Kern, der diesen Podcast am Laufen hält.
Speaker 0: Aber auch jeder Kommentar und jedes Like zählt.
Speaker 0: Also schickt schnell noch eure fleißigen Eulen los.
Speaker 0: Ohne eurer aller Unterstützung wäre meine Welt ein Stück weniger zauberhaft.
Speaker 0: Wir hören uns bei der nächsten Geschichte.
Speaker 0: Deine Jana.
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