Glitzer für die Welt ✨ Snamione - Severus & Hermione - FanFiction Hörbuch | Adventskalender Tür 3
Über diese Folge
FanFiction Hörbuch | Adventskalender Tür 3Albus hat mal wieder eine verrückte Idee. Hermione und Severus finden das gar nicht gut. Welche glitzernde Strafe sich Dumbledore für die beiden Weihnachtsmuffel ausdenkt und was ein gemeinsamer Feind für Gefühle wecken kann - das hört ihr hier 🥰
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Speaker 0: Schön, dass du beim diesjährigen Adventskalender dabei bist.
Speaker 0: Natürlich auch dieses Jahr wieder mit Gewinnspiel.
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Speaker 0: Ich freue mich über eine positive Bewertung von dir und wünsche dir nun ganz viel Spaß beim heutigen Türchen.
Speaker 0: Lumos.
Speaker 0: Die Schüler waren verabschiedet und reisten gerade mit den Kutschen zum Bahnhof.
Speaker 0: Die Sommerferien hatten begonnen.
Speaker 0: Und Hermine würde die nächsten vier Wochen in einem Wellness-Hotel auf den Malediven verbringen, weit ab von allen, die sie kannte.
Speaker 0: Fern von Arbeit und Magie.
Speaker 0: Einfach nur in Spannung und Ruhe.
Speaker 0: Gerade wollte sie sich auf den Weg in ihre Wohnung machen, um sich ihre gepackten Koffer zu schnappen, als die Stimme des Schulleiters das Kollegium noch einmal zurückhielt.
Speaker 0: Denkt bitte daran, wir treffen uns alle in einer halben Stunde im Lehrerzimmer.
Speaker 0: Hermine wirbelte herum.
Speaker 0: Irritiert sah sie die säuerlichen Minen ihrer Kollegen, die jedoch alle nicken.
Speaker 0: Bis auf Severus Snape, alter und neuer Tränkemeister dieser altehrwürdigen Einrichtung, der sah genauso verwirrt aus wie sie.
Speaker 0: Entschuldige bitte, Albus, aber ich bin quasi schon auf dem Weg in den Urlaub.
Speaker 0: Die Abschlusskonferenz war doch bereits gestern, sprach sie freundlich.
Speaker 0: Wurde der Alte jetzt eigentlich Senil?
Speaker 0: Zeit wurde es mal.
Speaker 0: Aber Hermine, Dumbledore zwingt hat die ihr Gütig über seine Halbbundbrille hinweg zu.
Speaker 0: Hast du denn meinen Aushang am schwarzen Brett nicht gesehen?
Speaker 0: Sie schüttelte den Kopf.
Speaker 0: Wir treffen uns alle, weil wir die Weihnachtsdekoration besprechen müssen.
Speaker 0: Jeder bekommt über die Sommerferien dazu eine Aufgabe zugeteilt.
Speaker 0: Die junge Frau hatte Mühe, ihre neutrale Mine aufrecht zu erhalten, Ihr Kollege aus den Kerkern war da weniger erfolgreich.
Speaker 0: Elbus, spinnst du jetzt völlig.
Speaker 0: Wir haben Juni.
Speaker 0: Soll ich es dir buchstabieren?
Speaker 0: J-U-N-I.
Speaker 0: Das ist ein halbes Jahr vor Weihnachten.
Speaker 0: Ich verbringe doch nicht meinen Sommer mit so einem Scheiß.
Speaker 0: Außerdem ist Phelios für die Deko zuständig.
Speaker 0: Snape hatte stur die Arme vor der Brust verschränkt.
Speaker 0: Hermina hätte zwar etwas andere Worte gewählt, aber im Grunde gab sie ihm recht.
Speaker 0: Das stimmt mein Lieber, piepste.
Speaker 0: die hohe Stimme flitt wix und dieses Jahr steht unter dem Motto Glitzer für die Welt.
Speaker 0: Happiness ist Homemade.
Speaker 0: Das heißt, es wird glitzern und wir werden alles selbst basteln.
Speaker 0: Auch die Schüler werden mit einbezogen im neuen Schuljahr.
Speaker 0: Das wird ein riesiger Spaß.
Speaker 0: Er klatschte motiviert in die Hände.
Speaker 0: Fassungslos traf Herminas Blick auf Severus.
Speaker 0: Sie schienen dergleichen Meinung zu sein.
Speaker 0: Die junge Frau Reusbötter sich.
Speaker 0: Es tut mir leid, aber ich habe bereits ein Hotel gebucht.
Speaker 0: Wenn ich nicht in der nächsten Stunde dort auftauche, dann verfällt meine Reservierung.
Speaker 0: Mein Portschlüssel geht in zwanzig Minuten.
Speaker 0: Außerdem ist es bis Weihnachten noch eine Ewigkeit.
Speaker 0: Ich bin sicher, es reicht noch, wenn ich meinen Teil nach den Sommerferieren beitrage.
Speaker 0: Hermine lächelte gewinnend in die Runde und ging.
Speaker 0: Auf mich wartet der alljährliche Trinkemeister Convent, dazu darf ich mich nicht verspalten.
Speaker 0: Snape wirbelte herum, ließ seine Roben fliegen und folgte seiner Kollegin ins Schloss.
Speaker 0: An der Treppe hatte er sie eingeholt, kurz wechselten sie generfte Blicke.
Speaker 0: Wollen sie wirklich bei dem Glitzer Mist mitmachen?
Speaker 0: Hermine säufzte leidend.
Speaker 0: Ich denke, sie haben schon mitbekommen, dass ich Glitzer nicht ausstehen kann und ich lege auch keinen besonderen Wert auf Deko.
Speaker 0: Ich habe das nur gesagt, um jetzt gehen zu können.
Speaker 0: In den nächsten Wochen lass ich mir eine Ausrede einfallen.
Speaker 0: Sie grünzte schief.
Speaker 0: Und sie?
Speaker 0: Der Tränkemeister schnaubte nur abfällig und lief die Treppen hinunter in den Kerker.
Speaker 0: Seine Robbe bauschte sich bedrohlich hinter ihm auf.
Speaker 0: Die junge Frau grünzte.
Speaker 0: Philius schnaubte empört, hat seine beiden Kollegen sich einfach verkrümelten.
Speaker 0: Die anderen Lehrer schauften Granger und Snape wehmütig hinterher.
Speaker 0: Sie wollten auch weg.
Speaker 0: Allerdings hatten sie bereits um einiges mehr Erfahrung mit den Konsequenzen, sollte man Albus einen Herzenswunsch abschlagen, und diese Pastelaktion gehörte eindeutig dazu.
Speaker 0: Dumbledore und Flitwick hatten sich viel Mühe mit der Vorbereitung gegeben.
Speaker 0: Und Severus wurde in den letzten Jahrzehnten aufgrund seiner Spionagerolle immer verschont und nie zu solchen Events gezwungen.
Speaker 0: Der Glückliche.
Speaker 0: Nun jedoch herrschte Frieden.
Speaker 0: Philius war Feuer und Flamme.
Speaker 0: Und Albus sowieso.
Speaker 0: Er liebte alles, was bunt war.
Speaker 0: Äh, Puss!
Speaker 0: Entrüstet wandte sich der kleine Zauberer an den Schulleiter.
Speaker 0: Dieser Hubi jedoch nur die Hand und lächelte.
Speaker 0: In seinen Augen funkelte es.
Speaker 0: Auf Velius' Gesicht breitete sich ein Grinsen aus.
Speaker 0: Oh ja, er kannte diesen Blick.
Speaker 0: Die Ferien vergingen wie im Flug.
Speaker 0: Hermine kehrte erst mit den Schülern ins Schloss zurück.
Speaker 0: Auf dem Weg zu den Kutschen erblickte sie Snape, der wohl die gleiche Idee hatte wie sie.
Speaker 0: Dumbledore so lange wie möglich fernbleiben.
Speaker 0: Und tatsächlich schien der Alte aufgegeben zu haben.
Speaker 0: Während ihre Kollegen angehalten waren, die Bastelarbeit in ihren Unterricht zu integrieren, wurden Snape und sie nicht darauf angesprochen.
Speaker 0: Und sie würde sich hüten, das jemals laut zu erwähnen und den Fokus wieder auf sich zu lenken.
Speaker 0: Wahrscheinlich hatte Elvis sie bei so viel Bastelarbeiten, Süßigkeiten und Adventskalendern einfach vergessen.
Speaker 0: Als dann der erste Dezember gekommen war, stand Hermine müde auf.
Speaker 0: Sie brauchte dringend einen Kaffee.
Speaker 0: Grummeln schlufte sie durch ihre Wohnung zu ihrer kleinen Küche.
Speaker 0: Dort hatte sie sich eine Kaffeemaschine aufgestellt, weil sie morgens ohne das schwarze Gold einfach nicht zu gebrauchen war.
Speaker 0: Überrascht, erkannte sie einen offensichtlich selbstgemachten Adventskalender im Postkartenformat, der an der Maschine lehnte.
Speaker 0: Auf der Rückseite stand in der schwungvollen Schrift des Schulleiters geschrieben, auch den Weihnachtsmuffeln wünsche ich eine friedvolle, lustige und glitzende Adventszeit.
Speaker 0: Hermine grinste.
Speaker 0: Vorsichtshaber wandte sie ein paar Prüfzauber an, doch es schien tatsächlich nur eine Prostkarte zu sein.
Speaker 0: Dann öffnete sie neugierig das erste Türchen und musste direkt husten, als sie komplett in eine goldene Glitzerwolke gehüllt wurde, die jedoch nach drei Sekunden von selbst verschwand.
Speaker 0: Sie blinzelte.
Speaker 0: Verrückter Kerl.
Speaker 0: Es war definitiv Zeit für Kaffee.
Speaker 0: Hermine streckte die Hand nach der Maschine aus, stockte jedoch.
Speaker 0: Erschrocken rannte sie ins Schlafzimmer vor ihrem Ganzkörperspiegel.
Speaker 0: Sie traute ihren Augen nicht und quietschte schockiert.
Speaker 0: Sie zog sich ihre glitzenden Sachen aus und wurde nun stinksauer.
Speaker 0: Das wird der alte Sack mir büßen.
Speaker 0: Denn sie glitzerte Golden am ganzen Körper.
Speaker 0: Fluchen sprang sie unter die Dusche, doch das Helf überhaupt nicht.
Speaker 0: Dann wandte sie alle Zauber, an die ihr eventuell in dieser Situation helfen könnten, aber auch das brachte keine Besserung.
Speaker 0: Sie glitzerte einfach weiter.
Speaker 0: Alles an ihr.
Speaker 0: Sogar ihre Haare.
Speaker 0: Ich sehe aus wie eine überdimensionale Weihnachtsbaumkugel.
Speaker 0: Noch immer vor sich hin schimpfen, zog sie sich Jeans und einen Pullover über.
Speaker 0: Nur um festzustellen, dass auch diese sich goldglitzern färbten, frustriert probierte sie all ihre Kleidung durch.
Speaker 0: Aber es war immer dasselbe.
Speaker 0: Die Sachen färbten sich, sobald sie diese trug.
Speaker 0: Zog sie die Sachen aus, waren sie wieder normal.
Speaker 0: Wut schnaubend verließ ihre Wohnung und stapfte in Richtung der großen Halle.
Speaker 0: Sieh würde diesen sehnilen Saftsack das Fell über die Ohren ziehen.
Speaker 0: Der sollte sich mal lieber seinen dämlichen Spitzhut festschneiden, gleich würde sie mit ihm Schlitten fahren.
Speaker 0: In der Eingangshalle angekommen blieb sie wie angewurzelt stehen, denn im selben Moment rauschte ein silberner Blitz an ihr vorbei.
Speaker 0: Snape rief sie.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Angesprochener wirbelte herum, doch seine Wut verrauchte kurz als er süßer.
Speaker 0: Sie hat er also auch erwischt.
Speaker 0: Hermine nickte nur geplättet.
Speaker 0: Severus Nape schien den gleichen Zauber abbekommen zu haben, nur glitzerte er nicht in Gold, sondern in Silber.
Speaker 0: Ihr Zorn kehrte zurück.
Speaker 0: Elbus ist ein toter Mann!
Speaker 0: Einvernehmlich nickten sie sich zu.
Speaker 0: Sie hatten eine gemeinsame Mission, und Elbus war ihr Ziel, ein demnächst totes Ziel.
Speaker 0: Mit finsteren Minen rauschten sie nebeneinander in die große Halle.
Speaker 0: Sie ignorierten das Lachen der Schüler und das Grinsen ihrer Kollegen.
Speaker 0: Hermine und Severus bauten sich vor dem Schulleiter auf.
Speaker 0: Leider schmällerte das Glitzern ein wenig den Effekt.
Speaker 0: «Heb den Zauber auf!« flüsterte Snape bedrohlich knurrend.
Speaker 0: Alle verstummten, das wollten sie nicht verpassen.
Speaker 0: «Aber Severus, es tut mir leid, das kann ich nicht!« der alte Gluckste vergnügt.
Speaker 0: «Geben Sie uns den Gegenzauber!« fordete Hermine nun streng.
Speaker 0: Der ist mir leider entfallen.
Speaker 0: Stille.
Speaker 0: Drückende Stille.
Speaker 0: Hermines Magie barberte wütend um sie her und war nun fast greifbar.
Speaker 0: Snaps Magie tat das gleiche, jedoch noch um einiges eindrucksvoller.
Speaker 0: Die Boot der beiden legte sich über die gesamte Halle.
Speaker 0: Einige Schüler duckten sich weg und auch der ein oder andere Kollege rutschte etwas zur Seite.
Speaker 0: Dann ist es ja gut, begann Hermine bedrohlich.
Speaker 0: Dass die Magie eines Zauberers mit seinem Tod erlischt, beendete Snape den Satz kalt.
Speaker 0: Er bis Dumbledore dagegen lächelte nur, seine Augen funkelten.
Speaker 0: Ihr wollt deswegen tatsächlich Askaban riskieren?
Speaker 0: Ich habe jahrelange Erfahrung als Spion.
Speaker 0: Granger hat sich erfolgreich ein ganzes Jahr vor dem dunklen Lord versteckt.
Speaker 0: Diese Deletanten aus dem Ministerium werden uns nie finden.
Speaker 0: Snape zog seinen Zauberstab.
Speaker 0: Der Schulleiter hobeschwichtigen die Hände.
Speaker 0: Ganz ruhig.
Speaker 0: Der Gegenzauber steht in einem der Bibliotheksbücher.
Speaker 0: Sucht es einfach, dann könnt ihr ihn brechen.
Speaker 0: Hermine und Snape sehren sich an.
Speaker 0: Ich denke, wir sollten sein Ableben als Plan B im Hinterkopf behalten, wenn wir das Buch nicht finden, schlug die junge Frau tot ernst vor.
Speaker 0: Der Tränkemeister nickte bedächtig.
Speaker 0: Sie wandten sich ab, um in die Bibliothek zu gehen.
Speaker 0: Ähm, da gibt es noch eine Kleinigkeit, die ich euch sagen muss.
Speaker 0: Synchroon fuhren sie zu Elvis herum.
Speaker 0: Mestrausch betrachteten sie ihn.
Speaker 0: Tja, der Kalender ist nicht zerstörbar und er wird euch überall finden.
Speaker 0: Es lässt sich nicht verhindern, dass er sich öffnet.
Speaker 0: Naja, und ihr werdet jeden Tag eine andere Glitzerfarbe annehmen, aber das hält nur die Advents-Tage an.
Speaker 0: Am fünfundzwanzigsten seid ihr wieder normal.
Speaker 0: Ihr könntet es aussitzen.
Speaker 0: Snape explodierte und feuerte einen Zauber auf den Schulleiter.
Speaker 0: Hermine folgte ihm in ihrem Zorn nur eine Sekunde später, doch der Direktor war bereits vorsichthaber verschwunden.
Speaker 0: Wutschnaubend verließen sie die Halle, um sich auf die Suche nach dem Gegenfluch zu machen.
Speaker 0: Puh!
Speaker 0: Minerva griff mit einem schiefen Grinsen zu ihrem Kaffee.
Speaker 0: Bloß gut, dass wir nicht in Erbes' Haut stecken, allgemeine Snicken folgte.
Speaker 0: Von nun an verbrachten Hermine und Severus jede freie Minute in der Bibliothek.
Speaker 0: Sie lausen sich quer durchgefühlt alle Bücher.
Speaker 0: Von einhundert und ein Tipps und Tricks für Zauberer über buntes Durcheinander zu die Farben der Schwertwale und Zeit für Glitzer.
Speaker 0: Sie grasten jede Abteilung durch, doch kein Gegensauber war in Sicht.
Speaker 0: Am Abend des dreizehnten Dezember gab Hermine schließlich auf.
Speaker 0: Frustriert säufzend ließ sie den Kopf auf die Tischplatte sinken.
Speaker 0: Sie war heute in Glitzer grün unterwegs.
Speaker 0: Snape dagegen hatte den Glitzer pinken Tag erwischt.
Speaker 0: Hermine hatte Mitleid mit ihm.
Speaker 0: Pink war ihr zweiter Tag gewesen und sie hatte jedem Schüler horrende Punkte abgezogen, der auch nur grinsen wollte.
Speaker 0: Doch Snape und Pink?
Speaker 0: In Glitzer?
Speaker 0: Es musste der Horror für ihn sein.
Speaker 0: Dagegen war ihr grün fast human.
Speaker 0: Wir finden es nicht, oder?
Speaker 0: Hermine drehte den Kopf, ohne ihn vom Tisch zu heben.
Speaker 0: Severus hatte sich neben ihr niedergelassen und starte die gegenüberliegende Wand an.
Speaker 0: Nein, ich vermute, dass Dumbledore das Buch hat verschwinden lassen.
Speaker 0: Er sagte, dass es ein Bibliotheksbuch sei und nicht, dass das Buch in der Bibliothek steht.
Speaker 0: Snape schnaubte wütend.
Speaker 0: Der Direktor hatte sich nicht mehr bei ihnen blicken lassen.
Speaker 0: Immer verschwand er sofort, wenn sie ihm zu nahe kamen.
Speaker 0: Und heute hielt er sich besonders penibel von Snape fern.
Speaker 0: Was machen wir jetzt?
Speaker 0: fragte Hermine Leise.
Speaker 0: Der Tränkemeister wandte sich ihr zu.
Speaker 0: Da heute Samstag ist und wir von der Aufsicht im Dezember freigestellt wurden, schlage ich vor, wir besaufen uns.
Speaker 0: Die junge Frau nickte ernst.
Speaker 0: Ich habe ein paar Flaschen Scotch im Schrank.
Speaker 0: Ich kann meinen Vorrat an Elfenbein und schottischem Whisky mit in die Kärker bringen.
Speaker 0: Dann in zehn Minuten bei mir.
Speaker 0: Das Passwort lautet Rache.
Speaker 0: Sie trennten sich.
Speaker 0: Hermine lief in ihre Wohnung, riss den Schrank auf und holte vier Flaschen hervor.
Speaker 0: Sie verwandelte ein Blatt Pergament in einen Korb und legte die Flaschen hinein.
Speaker 0: Nach kurzem Überlegen kamen auch noch Muggledchips und etwas Schokolade dazu.
Speaker 0: Sofrieden nickte sie und machte sich auf den Weg zur Wohnung ihres Kollegen.
Speaker 0: Sie war noch nie bei ihm gewesen, war ihr Verhältnis der letzten Jahre doch eher höflich distanziert als freundschaftlich.
Speaker 0: Sie respektierten sich, grüßten sich auf den Gängen, sprachen ab und zu über Belangloses.
Speaker 0: Doch so viel Zeit wie jetzt mit der Recherche hatten sie noch nie miteinander verbracht.
Speaker 0: Hermine fand die Zeit in der Bibliothek mit Snape überraschend angenehm.
Speaker 0: Sie verstanden sich nahezu blind.
Speaker 0: Ihr beider Wissen über Bücher war enorm.
Speaker 0: Ihr Umgang damit ähnlich vorsichtig.
Speaker 0: Sie tauschten sich aus und entwickelten Theorien über den Gegenfluch.
Speaker 0: Doch gegen Elvis kämpften sie auch gemeinsam auf verlorenen Posten.
Speaker 0: Der Tränkermeister hatte schnell noch einige verstreut liegende Bücher, Klamotten und Pergamente per Zauber aufgeräumt und stellte gerade zwei Gläser und eine Flasche auf den Couchtisch, als es kurz an seiner Wohnungstür klopfte und seine Kollegin bereits eintrat.
Speaker 0: Er hatte eher nicht umsonst das Passwort gegeben.
Speaker 0: Wieso eigentlich?
Speaker 0: Er hätte sie auch einfach einlassen können.
Speaker 0: Snape schüttelte seine Gedanken ab und winkte Granger zu sich.
Speaker 0: Sie reichte ihm den Korb und ließ sich unelegant auf die Couch plumpsen.
Speaker 0: Cerverus stellte ihre Flaschen zu seiner, füllte Chips und Schokolade in zwei Schüsseln, die er einfach auf die Sitzfläche neben Hermine stellte, reichte ihr ein volles Glas und ließ sich auf der anderen Seite des Snacks nieder.
Speaker 0: Sie prosteten sich zu.
Speaker 0: Das erste Glas ging auf X weg.
Speaker 0: Cerverus zog nun kurzerhand einfach den Couchtisch näher, damit er sich nicht immer strecken musste.
Speaker 0: Sie tranken die Flasche Scotch Leer und köpften anschließend eine der Whiskyflaschen.
Speaker 0: Die Chips waren alle und die Schokolade vor dem Kamin längst geschmolzen.
Speaker 0: Doch das interessierte die beiden nicht, die den ganzen Abend lang euphorisch mit betrunkener Ernsthaftigkeit ihre Rache am Schulleiter planten.
Speaker 0: Am nächsten Morgen erwarten beide mit Schmerzen auf Snaps Couch.
Speaker 0: Sie waren wohl irgendwo zwischen.
Speaker 0: Wir hängen ihnen an den Fußknöcheln vom Astronomie-Turm und wir verhexen den Wasserspeier, damit er nicht mehr in sein Büro kommt, eingeschlafen.
Speaker 0: Grummeln richteten sie sich nun auf, sahen sich verwirrt an.
Speaker 0: Snape ließ zwei Ausnüchterungstränke herbeischweben, die sie direkt hinunterstürzen.
Speaker 0: Eine Minute später waren sie wieder bei klarem Verstand und besahen sich das angerichtete Chaos.
Speaker 0: Was machen wir jetzt?
Speaker 0: Der Tränkermeister zuckte mit den Schultern.
Speaker 0: Frühstück und weiter trinken.
Speaker 0: Es ist immerhin erst Sonntag.
Speaker 0: Und das tappen sie jeden Abend.
Speaker 0: Am Montag brauten sie in der Mittagspause gemeinsam einen großen Vorrat an Ausnüchterungs- und Stärkungstränken, Nur für den Fall.
Speaker 0: Da sie sich außerdem der Öffentlichkeit nur noch im Unterricht aussetzten, verbrachten sie die meiste Zeit zusammen im Kerker.
Speaker 0: Da war weniger Publikumsverkehr als vor Hermines Wohnung, die sehr zentral lag.
Speaker 0: Sie essen gemeinsam, sie recherchierten gemeinsam, sie brauten Tränke und verbündeten sich weiterhin gegen Alpes.
Speaker 0: Hermine reiste abends per Kamin zwischen ihren Wohnungen hin und her, damit sie sich im Dunkeln den Weg durchs Schloss sparen konnte.
Speaker 0: Auch heilig Abend verbrachten sie zusammen im Labor.
Speaker 0: Sie schwänzten das Festessen, war durch die Farbwahl ihres Fluches am letzten Tag sehr beinachtlich.
Speaker 0: Hermine lief in der Glitzer-Version von Gryffindor Rot herum und Severus in Slytherin Grün.
Speaker 0: Als die urschließlich Mitternacht schlug, wurden sie erneut in die bekannten Farbwolken gehöhlt, die sich gleich darauf auflösten.
Speaker 0: Tief, durchatmend sahen sie sich an und konnten das Flächel nicht unterdrücken.
Speaker 0: Sie waren wieder normal.
Speaker 0: Endlich!
Speaker 0: Der Fluch hatte seine Wirkung verloren.
Speaker 0: Die Müdigkeit zwang sie schließlich dazu, den Abend zu beenden, hatten sie sich doch den gesamten Monat in Arbeit eingegraben.
Speaker 0: Dies forderte nun seinen Tribut.
Speaker 0: Am Morgen des fünfundzwanzigsten Dezember sleeve Severus neb durch das Schloss.
Speaker 0: Die meisten Schüler und Lehrer waren sicher gerade beim Frühstück, doch das interessierte ihn nicht.
Speaker 0: Sein Ziel war die Wohnung seiner Leidensgenossin.
Speaker 0: Sie hatten sich in den Tagen des Fluchs näher kennengelernt.
Speaker 0: Und als Severus sich endlich wirklich darauf einließ, Er kannte er, dass er durchaus mehr als nur kollegiale Freundlichkeit für Hermine empfand.
Speaker 0: Doch solange sie in diesem Glitzer feststeckten, wollte er das nicht ansprechen.
Speaker 0: Immerhin glitzerte einfach alles an ihm.
Speaker 0: Und sehr sicher war auch alles an ihr betroffen.
Speaker 0: Nein, das ging nicht.
Speaker 0: Er schüttelte sich bei der Vorstellung.
Speaker 0: Doch nun war es vorbei.
Speaker 0: Sie sahen beide wieder normal aus.
Speaker 0: Und jetzt würde er es wagen.
Speaker 0: Was hatte er schon zu verlieren?
Speaker 0: Außer der Freundschaft zu dieser wundervollen Frau, im Ernstfall seinen Job, weil er es nicht mehr mit ihr unter einem Dach aushielt, wenn sie sich einen besseren Mann als ihn suchen würde, seine Existenz würde zerbrechen, er müsste zurück in sein verhasstes Elternhaus.
Speaker 0: und nein, jetzt reicht er es aber.
Speaker 0: Nicht den Teufel an die Wand malen.
Speaker 0: Er würde das jetzt durchziehen und die Konsequenzen tragen wie ein Mann.
Speaker 0: Noch einmal atmete er tief durch, dann klopfte er an ihrer Wohnungstür.
Speaker 0: Etwas polterte, dann erklang ein sehr undamenhaftes Fluchen und die Tür öffnete sich.
Speaker 0: Er hielt die Luft an.
Speaker 0: Da stand sie, mit zerzausten Haaren in einem roten Pyjama.
Speaker 0: Hat dir Elvis direkt den nächsten Fluch aufgehetzt, fragte er fassungslos.
Speaker 0: Irritiert sei Hermine an sich hinab.
Speaker 0: Was?
Speaker 0: Wieso?
Speaker 0: Cerberus blinzelte.
Speaker 0: Du trägst einen Pyjama mit Kicks-Muster.
Speaker 0: Die junge Frau musterte ihn verständnislos, dann flich sich ein breites Gerinsen auf ihr Gesicht.
Speaker 0: Wenn er dir nicht gefällt, dann kannst du ihn mir ja ausziehen, flöterte sie, ging in ihre Wohnung zurück, ließ jedoch die Tür offen.
Speaker 0: Der Tränkermeister bekam große Augen, schluckte kurz.
Speaker 0: Ein dunkles Funkel schlich sich in seinen Blick.
Speaker 0: Ein gefährliches Lächeln zierte seine Züge.
Speaker 0: Oh ja, der Pyjama war wirklich hässlich.
Speaker 0: Vielleicht sollte er sie gleich von diesem Ding befreien, nicht, dass er noch Augenkrebs bekam.
Speaker 0: Also rein aus medizinischen Gründen.
Speaker 0: Und danach konnte er ihr immer noch seine Gefühle gestehen und ihr ein kleines Weihnachtsmenü kochen.
Speaker 0: Wenn er vorher die Teller entsorgte, könnte er ihr das Dessert vielleicht auch aus dem Bochnabel lecken.
Speaker 0: Er folgte ihr ins Schlafzimmer.
Speaker 0: Albus Dumbledore erwachte am Weihnachtsmorgen gut gelaunt und erfreute sich an dem riesigen Geschenkestabel, der unter seinem bunten Baum lag.
Speaker 0: Die Deko dafür hatte er komplett selbst gefertigt, ohne Magie.
Speaker 0: Vielleicht sollte er mit Filhos darüber reden, ob sie das nächstes Jahr noch einmal machen würden.
Speaker 0: Dafür brauchten sie dringend ein neues Thema.
Speaker 0: Fröhlich pfeifend nahm er sich das glitzernste Paket zuerst.
Speaker 0: Es war komplett bunt, mit verschiedenfarbigen Schleifen, leuchtenden Sternen und Weihnachtsbaumkugeln.
Speaker 0: Ganz noch seinem Geschmack.
Speaker 0: Unter dem Papier kam eine kleine schlichte Holztruhe und ein Brief zum Vorschein.
Speaker 0: Wir tun dir nichts versprochen.
Speaker 0: Immerhin haben wir durch dein Handeln auch in Freundschaft zueinander gefunden.
Speaker 0: Danke dafür.
Speaker 0: Hab ein schönes Weihnachtsfest, Hermine und Severus.
Speaker 0: Der Direktor freute sich.
Speaker 0: Dann öffnete er die Kiste und wurde in eine Wolke gehüllt, die sich sofort auflöste.
Speaker 0: Er hustete und starte Entsetzt seine eigene Gestalt im Spiegel an.
Speaker 0: Er war komplett schwarz.
Speaker 0: Kohleraben schwarz, sogar Haare und Bad waren gefärbt.
Speaker 0: Dann fies ein Blick auf einen Zettel in der Kiste.
Speaker 0: Nun, weil wir den Gegenfluch nicht finden konnten, heißt das nicht, dass wir nicht beim Fluch selbst fündig geworden sind.
Speaker 0: Natürlich haben wir ihn etwas abgewandelt, also wird dir der Gegenfluch auch nicht helfen.
Speaker 0: Sieh es als Rache dafür, dass du das Buch, was wir brauchten, hast verschwinden lassen und wir dadurch völlig umsonst unsere Freizeit in der Bibliothek verschwendet haben.
Speaker 0: Du bleibst jetzt bis Sylvester komplett schwarz.
Speaker 0: Aber keine Sorge, danach löst sich der Fluch von selbst.
Speaker 0: Sitz es einfach aus.
Speaker 0: Nox.
Speaker 0: Jetzt noch schnell einen Like, die Eule mit einem Kommentar los schicken und abonnieren.
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Speaker 0: Ich danke dir herzlich und bis zum nächsten Töchen.
Speaker 0: Hab eine wundervolle Adventszeit, deine Jana.
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